OllitlllcherMZeitma. »«ranumcrallonsvreio: Im (5omfttoir ssan;jäb»!n si. ii, c^^^ ^ ^ ^/. <<^, ^ Insertiunönedür: Füv llcine Inserate l>>« «, ^ Zcile» ^c>c)s>- Nr. 297. ""^U^"H"s"'^ 3bk^3^'""' Mittwoch, 30. Dezember ^" - ""w< "^ ^^,°K^ ^^er°" Wi^r.'o«un«°„ 1885. Mit 1. Jänner beginnt cm neues Abonnement anf die Daibacher Zeitung. Die Prünnmerations - Bedingungen bleiben unverändert und betragen: Für die Verscndnng mittelst Post: ganzjährig.....^5 ^' ^ ^" halbjährig.....7 » 50 ' vierteljährig..... ' I? ' monatlich...... 1 » 25 . Für Laib ach: ganzjährig.....^ sl. — kr. halbjährig....." " ^? " vierteljährig.....2 » 7^> > monatlich......— ^ 92 ' Für die Zustellung ins Haus fter Jahr 1 fl. MU- Die PräuumeratiouS'Veträae wollen Porto» frci zu„escndet werden. )g. v. Rleinmap- K Fed. ^amborg. Amtlicher Theil. S''. k. uud k. Apostolische Majestät habeu init Allerhöchster Entschließung vom 13. Dezember d.I. den Gymnasial-Professor Dr. Karl Ferdiuaud Kummer in Wien zum Landes-Schnlinspector allerguädigst zu er-uennen' geruht.__________Gautsch m. p. Der Minister des kais. Hauses uud des Aeußern hat die absolvierten Zöglinge der k. und k. orientalischen Akademie Emil Edlen uun Hirsch, Emil Ritter von Stoff ella uud Julius Pisko sowie deu Concrpts-prakticauteu der k. k. Seebehördc in Trieft Dr. Erwin Freiherru von Ferstet zu Consular-Eleven ernannt. ^ichtlM Theil. Die europäischen Mächte uud die Ballau-Krisis. Wien, 27. Dezember. Der Tag der winterlichen Sonnenwende hat den Waffenstillstand gebracht; wird bis im Lenz zur ^ag-uud Nachtgleiche 'der Friede verbrat und l'ch^ett m uud Europa wieder, von der Sorge vor Stürmen, welche ans feinem Wettcrwinkel am Balkan aufsteigen könnten, befreit, sich mit uugetheilter Kraft seiueu Friedensaufgaben widmen können? Die Völker hoffen es zuversichtlich; sie vertrauen iu den ehrlichen Willen ihrer Lenker, jede tiefer eingreifende Stu'ruug feruzu-halteu. Sie wolleu deu Schwarzsehern keiu Gehör scheukeu, die da meiueu, die weißen Weihnachten am Balkan bedcuteteu blutige Oster,,. Beruht dieser Opti-misnlus auf halb bewusster, halb uubewusster Selbst-täuschuug oder eutfpriugt derselbe eiuer zutreffeudeu Erkeuutuis der Lage; eiuer Erkenntnis, die gerade deshalb eine richtige ist, weil sie das verwirrende Detail übersieht uud uur nach dem allgemeinen Eindrucke, nach den großen Gesichtspunkten urtheilt? Siud die Schwarzseher die rechteu Propheteu oder zähleu sie zu jeuem zahlreichen Geschlechte, das allezeit nach der Methode des Mannes verfährt, der vor Bäumen den Wald uicht sieht? Die Bejahuug oder Verneinung dicfcr Fragen hängt von der Vedeutuüg ab, welche man der Rückwirkuug der Valkau-Krisis auf die gesammteuro-päifchen Verhältuifse beimesseu darf; wäre diese groß genng, u>n die Beziehuugen der maßgebenden Mächte uutereiuauder crustlich zu störeu nud die Iuteresseu-Nivalität zwischen denselben zu cutfesselu, so hätte es auch seiue Richtigkeit mit deu rotheu Ostern. Vorläufig deutet aber hierauf uicht eiu ciuziges Symptom, wohl aber erwuchs aus eiuer laugen Reihenfolge von Wahrnehmungen der Beweis des Gegentheils. Wenn man die bisherige Eutwickluug der Balkankrisis überblickt, so nmss man zugestehen, dass diefelbe bis nuu iu alleu ihren einzeluen Phafen die alten Ansichten von dem unvermeidlichen Intercssenzwiespalt der im illyrischen Dreieck zumeist interessierte!! Mächte, welche jede gemeinsame ehrliche Friedmsactiou derselben ansschlicßl', dementiert hat. Nicht als ob dieser Iuteresseu-gcgensatz nicht vorhanden wäre und nicht auch in drr Haltung dieser nud jeuer Macht sich bemerkbar gemacht hätte; er trat eben niemals und auf keinem Punkte fo scharf zutage, dafs hiedurch das größere Interesse an der Erhaltung des europäischen Friedens irgendwie hätte beeinträchtigt werden können. Dieses mächtigere Interesse ist bisher das dominierende geblieben, nnd in ihm liegt die Gewähr, dass anf die lucißen Weihnachten der alten Regel gemäß grüne Ostern folgen werden. Dafs Oesterreich-Ungarn den Frieden erhalten sehen will nnd demselben sogar Opfer zn bringen entschlossen ist, so weit solche verträglich sind mit seiner Ehre und Machtstellung, steht fest als eine bei uns innerhalb der schwarzgelbcn nnd weiß-grün-rothen Grenzpfähle allgemein gekannte, über jeden Zweifel erhabene Thatsache, die auch außerhalb derselben von keiner Seite bestritten werden wird. Neben Oesterreich-Uugaru kommeu seine beideu Vuudesgcuosseu: Nussland uud Deutschland, znnächst in Betracht; ersteres vermöge des specifischen Znges seiner historischeu Orient-Politik, letzteres durch seiue Stellung als derzeit führende Macht auf dem Contiueute au deu schwebeu-deu Händeln interefsiert. Das geflügelte Wort, dass das Schicksal der Türkei Deutschland nicht so viel berühre, um die Knochen eines einzigen pommerschen Füsiliers zn gefährden, hat sich längst überlebt. Für das Los des ottomanischen Reiches nnd seiner mittel-bareu oder unmittelbaren Dependenzen mag man sich auf dem deutschen Reichskanzleramt allerdings wenig erhitzen, so weit diese selbst in Betracht kommen. Als den Brandherd einer möglichen europäischen Conflagration nahm jedoch der Orient uuausgesetzt die achtsamste Fürsorge der Politik des Reichskanzlers in Anspruch, der schon aus innerpolitischen Gründen den äußeren Friedeu gesichert wisseu will; aus deuselbcu Nrsacheu, welche ihn zu seiuer eigenartigen Taktik im Reichstage bestimmen. Wie ohne eine irgendwie bemerkenswerte Störuug im Innern, so soll bei klarem Horizont, ohne auswärtige Verwicklung in Sicht, sich der Wechsel vollziehen, der allen Naturgesetzen zufolge in einer nicht alizn fernen Zeit eintreten mnss. Nicht in schwankenden, unklaren Beziehungen, sondern in fest-eiugelebter Solidarität mit anderen Friedcnsmächten sollen die Erben der Gründer des Reiches dasselbe fiudeu, weuu sie vom Schicksal bernfen werden zu dessen Leitnng. Ans dicfein Gesichtspunkte will die deutsche Politik iu allen ihren Beziehungen beurtheilt werdeu uud erklärt sich dieselbe bezüglich der schwe-l'l'ndl'n Oricntwirreu. Dcntschlaud will nicht nur den Friedeu, es ist auch entschlossen, seinen ganzen Einflnss, das volle Gewicht seiner Machtstellung für die Er-Haltung des Friedens beim europäischen Areopag geltend zu machcu, so weit dies mit seiner speciellen Friedens-Politik uur irgendwie verträglich ist nnd nicht für eine vorzeitige Stellungnahme gegenüber etwaigen nenen " Gruppiernngen präjudiciert. Und Rnssland? Nach der landläufigen Ansicht, die aus einer langen Vorgeschichte russischer Orieut-politik sich gebildet hat, verfolgt das Petersburger Ca-biuet seiue apartcu uud iusbesoudcre mit jenen unserer Monarchie collidicrcndcn Ziele im Orient. Seine Politik geht — so sagt jene im Westen populäre Mei- Jeuisseton. Elektrischer Schmuck. Nach Winkelmann, dem Begründer der Kunst-geschickte mM das männiglich bekannte Feigenblatt M? allererste Schmuckgegenstaud «u^eheii werd. dem, ^oriu uud ^weck wohuteu chon dieM l u u. ^" led ch das G etz der Eutwickluugsfähigkett mck.t uur «der Darwu>he!! Theorie Geltuug besitzt, stud mr "u be^ Es ist durchaus falsch, euqb greuztes Gebiet umfafseu "ud dasv ua auf d^ ieniaen Ermianisse der clektrotechul,chen I udustiic a l,m ^nigui ^zciunll,,^ ^ ^ qc angcn. Wenn hinqewle en ware, die aus ^"/" .,,?«. .^,.<,.- ^,5 Sie meine Gnädige, im Besitze "'. K mod,« si,id an ^6 Ncki ^tma ein thenres Andenken knüpft, ^0 ist ""d nmercr Wert durchaus im Haudumdreheu zu einem !!eHmN'Äu adapti^n,DieBasis I" ^ triicheu Bijous bildet eiu wiuzlges Gluhlampchcu. das an aeeiaueter Stelle iu dasselbe emgezogen ist Diese Mi2 Mmp^ oder wie der tcclmisck. Ms r^ t«, cht'^d c«ch° vernimmt, habeu die Vertreter der uugarischeu Regieruug die Forderungen Oesterreichs inbetreff der Erhöhung einer Reihe von Iudustrial-zöllen abgelehnt, wiewohl diese Fordcruugeu über die Grenze der zum Schuhe uuserer Iudustrie uucrläss' licheu Erhöhungen nicht hiuausgieugeu, dagegen ihrerseits außer deu Getreidezölleu noch eiue Anzahl von Erhöhungen im Interesse der ungarischen Produetiou sowie eiue Reihe vou Finanzzöllen gefordert, welche die Vertreter der österreichischen Regieruug uicht zugestehen zu köunen erklärten. (Der niedcrösterreichische Landtag) beschloss vorgestern die Errichtung einer Laudes-Zwaugs-arbeitsanstalt, ferner einer Vesseruugsaustalt für jugendliche mäuuliche Corrigeudeu uud zweier Besserungsanstalten für verwahrloste Kiuder im Kostenbeträge von über 900000 fl. in der Voraussetzung einer entsprechenden Beitragsleistuug des Staates. (In Ungarn) nimmt die Agitation gegen den vielgenannten § 54 des Gesetzentwurfes über die Re-geluug der Munieipieu, mittelst desseu dcu Obergespä-nen eine Ingercnz auf die Erueunuug vou Gerichts-perfonen im gesetzlichen Wege zugewiesen werden soll, immer größere Dimensionen an. Neuesteus wird ge-plaut, die sämmtlichen Advocatenkammeru im Lande zu Petitioueu zu bewegen, welche der k. Curie als Aulass zu dienen hätten, gegen die Negieruug in geeigneter Form Stellung zu nehmen. Anslaud. (Von der Balkan -Halbinsel) liegen hente nur spärliche Nachrichten vor. Serbisch-bulgarische Vor-posten-Nanfcreien uud dem entsprechende gegenseitige Necrimiuationeu stören noch einigermaßen die Ruhe des Waffenstillstandes; jedoch glaubt man nirgends, dass dieselben geeignet seien, die friedlichen Aussichten zu trüben. — Aus Pirot wird der «Politischen Corrc-spundenz" gemeldet: Die bulgarischen Trnppen verwüsteten Pirot vollstäudig und haben alles weggetragen, selbst die große Kirchenglocke. Nach der Aussage der Bewohner geschah die Verwüstuug kurz vor dem Aufbruch der Bulgaren. König Milan speudete namens des Kronprinzen 5000 Francs für die Armen Pirots. Ein königlicher Ukas ordnet den Ansnahmsznstand für deu Piroter Kreis an. (Frankreich.) Die beiden französischen Kammern traten vorgestern in Versailles als Congress zn einer gemciuschaftlicheu Sitzung znsammen, nm den Präsidenten der Republik für die uächsteu siebeu Jahre zu wählen, da die Amtsdauer des Herru Jules Gre'vy am A0. Jänner zn Ende geht. Derselbe hat bekanntlich seiue Caudidatur wieder aufgestellt, und wurde auch wiedergewählt. Vou 589 Abstimmeuden stimmteu 457 für GiM), litt für Brissou, 14 für Freyciuct, 10 für De la Forge, 27 für verschiedene Caudidateu, 155 Stimmzettel wareu leer. Alle, ausgeuommeu Gre'oy, lehnten die Caudidatur ab. Bei der Verküudiguug, dass Gr»?uy wiedergewählt sei, erscholl Beifall im Centrum uud auf der Liukeu. Das Sitzuugsprotokoll wurde uach verschiedenen Eimoeuduilgeu genehmigt uud die Sitzung unter dem Veifalle des Centrums uud der Liukeu sowie des Protestes der Rechteu aufgehobeu. — «Temps» glaubt zu wissen, Brisson lehne bisher die Necoustruie ruug des Caoiuets ab. Weuu er auf seiuer Ablehuuug beharrt, ist eiu Cabinet Freyciuet wahrscheinlich. (Die Zustäude iu Äir m a) faugeu au, sich sehr erust zu gestalten. Nach Berichten ans Nangnn ist das ganze Land vou Räuberu überschwemmt, welche Städte uud Dörfer plüuderu uud uiederbreuueu. Uuter deu Eiuwohueru herrscht eiu pauischer Schrecken uud sie flüchten iu Schareu. Tltgcsltcmglcitcl!. Se. Majestät der Kaiser habeu, wie das un^ garische Amtsblatt meldet, für eiue Auzahl vou Anda-pester Armeu uud Bedürftigen, die nm Unterstützung gebeten hatten, den Betrag von 3000 fl. zu spenden geruht.__________ — (Die Cholera in Trieft.) Infolge der aus Trieft im Laufe der letzten Tage eingelaufenen Nachrichten ist der Oberste Sanitätsrath am vergangenen Sonntag zu einer außerordentlichen Berathung zusammeugetrcteu. Nachdem sich Cholerafälle bereits auf einen» Territorium Oesterreichs, und uoch dazu in der größten Hafenstadt uuserer Monarchie, ereignet habcu, entstand die Frage, ob Maßregeln für alle Krouläudcr oder nur für das Littorale angewendet werdeil sollen, um eiuer Ausbreitung der Epidemie entgegenzutreten. In der Sitzung des Obersten Sanitätsrathes legte der Präsident Hofrath Schneider zunächst die zahlreichen eingelangten telegraphischen und brieflichen Berichte über die Krankheitsfälle iu Trieft vor. Aus dieseu Berichten geht hervor, dass es sich vorläufig uni vereinzelte Fälle der Cholera handelt und dass von einem epidemischen Auftreten derselben noch uicht die Rede sein kaun, zumal auch im vcnetiauischen Gebiete, von wo aus die Einschleppn ug erfolgte, die Cholera erst sporadisch auftritt. Eine andere sehr wichtige Frage ist es allerdings, ob diese Fälle nicht eiu Uebcrwiutcrn der Cholera au-deuten, so dass mit dem Herannahen der wärmeren Jahreszeit auch eine Zunahme der Cholerafälle zu befürchten wäre. Auf diese Frage lässt sich heute noch kaum eiue cutschiedene Autwort geben. T)er Oberste Sauitätsrath, welcher alle diese Frage» sehr eingehend erörterte, fand sich auf Gruud der vorliegenden Berichte veranlasst, zunächst nur solche Maßregeln zu beantragen, welche das Littorale uud den Schiffsverkehr betreffen. Die bezüglichen Anträge dürften demnächst ofsicicll publiciert werden. — (Das Unglück iu dcm Kohleubcrgwcrke iu Mardy) in Südwales fcheint fich noch schrecklicher zu gestalten, als man anfangs glaubte. Nicht 500, sou-dern über 1100 Arbeiter warcu zur Zeit der Katastrophe in der Grube beschäftigt, und von diesen wurden in wenigen Stuudcn !)00 sicher an die Oberstäche befördert. Elektrieitätsquelle schon längst entfernt war, die Idee der Acenmnlatorcn propagierte. Der Mechaniker Trouv? war der erste, der diese Idee praktisch verwertete, indem er elektrische Schmucksachen fabricierte. Jetzt hat dieser Industriezweig au Ausdehuuug bedeutend zuge-nonilnen nnd gewinnt noch täglich an Terrain. Znuächst tauchten die Busennadeln auf, welche die Herrcuwelt entzückten. Der raffinierteste Geschmack lieferte die Formen hiezn. Bald ist es eine Fliege mit silbernen, Perlenbesetzten Flügeln, deren Hinterkörper das Glüh-lämpchen bildet, bald eine Iockeykappe oder eine Equipagenlaterne. Insbesondere bei letztcreu ist die Imitation änßerst gelungen und der durch das Leuchteulasseu erzielte Effect ein stupendcr. Dann musste das Reich der Blumen Muster herleihen: Tulpen, Marguerites. Ca-melien lc. Ferner gibt es Muscheln. Ordenssterne nnd ü ^oul' gefafste Brillanten, deren Feuer das inueu versteckte Mignonlämpchen nngemein erhöht. Endlich sogar Hemd- nnd Mauchettenkuöpfe. Fran Mode kouutc natürlich uicht lauge gleichgiltig dem Treiben der Männerwelt znsehen uud bemächtigt sich nnn ihrerseits des willkommenen Gegenstandes. Von den Damencoiffnren ans lenchtenden Rosen und Camelien, den Diademen und Haarnadeln bis auf die Bouquets, Ohrriuge uud Armspangen ist alles elektrisch adaptiert worden. Hieranf überboten die Herren wieder durch ihre mit elektrischen Griffen versehenen Spazierstöcke, Peitschen, Schirme :c. Als man ans diesem Gebiete nicht mehr weilen tonnte, suchte uud faud mau eiu ueues Feld der Thätigkeit. Mau verlegte sich auf die elektrische Ausschmückung des eigenen Heims, von Salou uud Zimmer. Eiu niedlicher Tafelaufsatz mit Spriugbrunueu, eiu Bassin mit Goldfischchcn, ein Blumenstrauß iu antiker Vase, wo der Wasserstrahl in allen Farben des Regenbogens erglänzt, die Fischchcn in fenrigflüssiger Lohe zn schwimmen scheinen nnd die Blumen vou magischem Schimmer durchglüht sind, zanbern fast in einen Märchengartcn. Es würde zu weit führen, die Anorduungeu schildern zu wolleu, welchen der Accumulator in all diesen spceiellen Fällen uuterworfeu werdeu mufs. Voll allgemeinem Interesse ist nnr die Auweudungsart des Accumulators bei persöulichem Gebrauche. Da letzterer ein ziemliches Gewicht repräsentiert — 30 bis 40 Dekagramm — so rümpft maucher und insbesondere manche die Nase, wenn es sich darum haudelt, deuselbcn irgeudwo in den Kleidern uuterzubriugeu, was aber der Natur der Sache uach uuumgäuglich uöthig ist. Nuu befiudet sich aber der Apparat in eiuer mit Kautschuk-spaugeu verschlossenen Hartgummicnvctte uud ist so handlich, dass die Leichtigkeit seiner Unterbringung nichts zu wüuscheu übrig lässt. Eiue Gefahr, dass die Kleider oon der im Accumulator befiudlichcn geringen Flüssigteitsmeuge beschädigt werdeu köuuteu, ' ist absolut ausgeschlusseu. Der 'größte Uebelstand ist jedenfalls die vorhergehende Knppcluug desselben mit eiuer elektrischen Batterie, was man die Ladnng desselben ueuut. Diese erfordert Routine uud bereitet' dem Laieu größere Schwierigkeiteu. So wie uämlich. um eiu naheliegendes Beispiel zn gebrancheu, der Lauf des Gewehres svriugeu würde, wenn mehr Schießpulver als uöthig iu denselben gelangte, so würde der Accumulator, der uur eiue Svauuuug vou drei Volts verträgt, durch eine höher gespannte Batterie rnniert werden. Die Laduugsdauer beträgt uugefähr zwei Stnnden. Es findet keine momentane Entladuug des elektrischen Flui-dums im Accumulator statt, wie z. B. bei der Gewitterwolke, soudcru die Eutladuug geht laugsam und nntcr Lichterscheinnngen vor sich, wenn mall mit Hilfe des Drückers die metallische Verbiudnng der beiden Pole des Accumulators aufrecht erhält. Wäre dieser Umstaud uicht, danu wäre auch der Liebe Müh nmsonst. So aber ist der Accumulator erst iu eiuigeu Stunden entladen uud stromlos, oder, was dasselbe sageu will: das elektrische Äijou brennt den ganzen Abend hindurch, und wenn man sparsam damit umgeht, d. h. uicht allzu oft drückt, bis au den Morgen. Es ist merkwürdig, welch komischeu Ursacheu mau hie und da das Auf^ leuchten der Nadel zuschreiben hört. Bald ist es ein kräftiger Zug alls der Cigarrette, die mau eben raucht, bald eiu verstecktes Zündhölzchen oder anch der zurück-gehaltene Athem. Was uoch vor eiuem Jahrhundert abergläubische Furcht erregt und für Hexerei gegolten hatte, bereitet jetzt niemandem das geringste Kopf zerbrechen mehr. Wenn man es auch nicht versteht, nm ciue Autwort ist mau deuuoch nie verlegen. Das kleine Glühlämpcheu ist jedoch uicht allein dazu da, elektrischen Schmuckgegenständeu zur Basis zu dieucu. Es fiudet iu der Laryugoskopie uud Polyskopie — Aeleuchtuug des Kehlkopfcs uud der Zähue -einen weit höheren Zweck. Abgesehen hievon, bilden die elektrischen Schuckgegenstände an nnd fiir sich Mode lnlilel von weit ästhetischerem Werte, als die Mumien augeu aus Mexiko, vou deuen lelMiu a» dieser Stelle die Rede war.__________ A. S. Laibacher Zeitung Nr. 297 2455 30. Dezember 1885. M Alsdann machten sich die Rettungsmannschaften ans Werk, U um die Vermissten zu suchen, und bald kamen sie an die U Stelle, wo etwa 100 Leichen anf dem Boden lagen, ß Augenscheinlich waren alle nach dem Buden des Schachtes gestürzt, und in diesem schrecklichen Kampfe ums Leben mussten die Schwachen nnterliegen. Viele lagen anf ihren Gesichtern, und einige waren angenscheinlich todtgetreten worden. Während der Nacht wurde Leiche anf Leiche in meistentheils schrecklich entstellten! Zustande ans Tageslicht gefördert, und um 8 Uhr Sonntag früh waren deren 75 geborgen. Während der ganzen Nacht drängten fich große Menschenmengen am Grnbeneingange, und bei Tagesanbruch strömten noch Hunderte ans den benachbarten Dörfern herbei. Die Scenen an der Oberfläche spotten jeder Schilderung, und jeder neuen Ankunft der sterblichen Ucberreste der 'armen Bergleute folgten herzzerreißende Ausrufe und lautes Schluchzen. __ sImpfung der Rekruten.) Gegeuwärtig tagt im Schoße des Reichs-Kriegsministeriums unter dem Vorsitze des Generalmajors v. Wurmb und im Beisein des General-Stabsarztes Dr. Hoor eine Commission, welche über jene Maßnahmen Berathungen führt, die ergriffen werden sollen, um in der Folge principiell die Impfung sämmtlicher neu einrückender Rekruten ohne Störung des Dienstes durchführen zu könne». — (Antike Funde.) Auf dem der bekannten Martmswand gegenüberliegenden Martinsbüchel. bekannt als Fundstätte von Römer-Münzen lind angeblich prähistorischer Grabstätten, entdeckte man vor kurzem allerlei interessante Gegenstände, menschliche Skelette. Artefactcn, Eberzähne, Thonscherben, Sensen, alte Schlüssel, Römer-Münzcn Kupfcrkreuzer und zwei Kanonenkugeln. Die,e Objecte verschiedener Epochen dcuteu darauf hin dass au diesem Engpasse eine uralte Straßensperre sich befand, d,e verschiedene Völker benützt haben. — (Schlechtes Zeugnis.) Eine Beamtenswitwe kommt an die Casse einer städtischen Verwaltung, um ihre Pcusion zu erheben. Sie zeigt zu diesem Zwecke den Schein des Bürgermeisters vor, der besagt, da^s ^stc noch am Leben ist. «Diese Bescheinigung hat .keinen Mert», meint der Beamte. - -Warum?' -Z«Weil sie von, 25. Dezember ausgestellt ist. Ihre Rente war bereits am 15 Dezember fällig. Wir braucheu also emcn schein, der ausdrückt, dass Sie am 15. Dezember noch am Leben waren.» _______________ Local- und Provinzial-Nachrichten. Arainischeir Fanötag. (Sitzung vom 22. Dezember.) (Fortsetzung.) Abc, Dr Papez referiert namens des Verwal-tunqsansschnss'es über den Theil des Nechenschafts-beri'chtes des Landesausschusses, betreffend den Gchtz-eutwurf wegen Regelung der Ehemeldzettel. welcher über Antraa des Abg. Klnn m dcr Schnng vom 19ten Oktober 1883 beschlossen wurde Der Gesetzentwurf hat die Allerhöchste Sanction mcht erhalten. Der Berichterstatter beantragt, der Landtag nwge dies zur Kenntnis nehmen. ______ Abg.Pfeifer bemerkt, es sei dem Landcsausschufse nothwendig geschienen, in dieser Angelegenheit die Anschauung der hohen Regierung einzuholen, welche sich, wie es eben der Herr Berichterstatter constatiert hat, gegen das erwähnte Gesetz ausgesprochen hat. Von dieser Antwort werde das Landvolk nicht befriedigt sein, denn es verlange immer entschiedener, dass die freie Schließung von Ehen verhindert oder doch begrenzt werde, denn dies sei eine der Hauptursachen der immer wachsenden Verarmung und der Vermehrung des Proletariats anf dem flachen Lande, was die Gemeinden, welche die Verpflichtung haben, ihre Armen zu verköstigen, durch die stets wachsenden Kosten für die Armeuversorgung sehr bitter empfinden. Die Statistik bestätige es unzweifelhaft, dafs die Leute aus den unteren und mittlere» Ständen viel häufiger Ehen eingehen, als aus der vermögenden Classe, insbesondere iu den Großstädten Wien, Berlin n. s. w. gebe es Tausende unverehelichter Vcrmöglichcr. Solchen sollte eine Steuer für die Nichtvcrchclichuug auferlegt werden, was die heiratslustige!! Mädchen ebenso mit Freuden begrüßen würden, wie der Herr Finanzminister. Betrachte man die zu früh Verehelichten aus den minder bemittelten Classen der Bevölkerung, daun sieht mau, dass dieselben mehr Kinder als Groschen für deren Erhaltung besitzen. Ohne Vermögen, ohne Verdienst, schließen solche Leute Elicbüuduissc und fragen sich nicht, ob sie auch imstande sein werden, ihre Kinder zu erziehen. Sie sparen für dieselben auch nicht; gibt es Verdienst, dann wird der Erlös durch die Gurgel gejagt. Die Gemeinden haben daun die Aufgabe, solche Kinder, deren Eltern selbe gewissenlos verlassen, mit Nahruug, Wohnung, Kleidung, Schulbüchern u. s. w. verschen zu müssen, und wie Redner aus eigener Erfahrung weiß, sind zahlreiche Gemeinden fast nicht mehr in der Lage, die ihnen dadurch aufgebürdete finanzielle Last zn tragen. Mail betone zwar immer, die Gemeinde sei autonom, doch sei sie es nur damals, wenn es gilt, für arme Gemeinde-Angehörige zn zahlen oder dieselben zu versorgen; die Autonomie höre aber sofort auf, wenn die Gemeinde die Schließung von Ehen armer Leute verhindern will, von denen sie übcrzengt ist, dass die Eltern, ohne Vermögen und Erwerb, die Kinder nicht werden ernähren können und diese der Gemeinde zur Last fallen müssen. Mit vollem Rechte verlange der Staat durch seine Gesetze, dass den Eltern die heilige Pflicht obliegt für die Erhaltnng und Erziehung ihrer Kinder, allein dann sollte der Staat anch die Verehc-lichung solcher Individuen, von denen man es im voraus weiß, dass sie diesen Forderungen nicht nachkommen können, durch befondere Gesetzesbestimmungen hindern. Redner beantragt schließlich, damit diese wichtige Frage in der Discussion bleibe, cs möge die Zuschrift der hohen Regierung vollinhaltlich dem stenographischen Protokolle einverleibt werden. Der Herr Landeshauptmann Graf Thurn bemerkt, dies werde jedenfalls geschehen, da seitens de2 Berichterstatters, des Abg. Dr.' Papez. die Zuschrift im Hause zur Verlesung gelangt ist. Hierauf wird der Bericht zur Kenntnis genommen. (Fortsetzung folgt.) Die Weihnachtsfeier im «Collegium Marianum» fand gestern abends nnter großer Theilnahme der Schutzfrauen und Gönner dieses hnmanen Institutes statt. Derselben wohnten anch der hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. Missia, der Herr Landespräsident Baron Winkler sammt Gemahlin Frau Baronin Emilie Winller, sowie zahlreiche Mitglieder des Laibacher Dom' capitels und des Laibacher Clerus und eine große Anzahl den hervorragendsten Gesellschaftskreisen der Stadt an-gehöriger Damen bei. Nach der Absinguug des Weihuachtslicdes hielt der Präsideut des Vincenz Vereines, der huchwürdige Herr Dompropst Dr. Iarc, eine deutsche und slovenische Ansprache, in welcher er das wohlthätige Wirken des Vin-cenz-Vereines zn Gunsten der Armen der Landeshauptstadt Laibach betonte, das freudige Ereignis der Erbauung der Kapelle des Institutes hervorhob nnd allen Gönnern nnd Mitgliedern dieses für die Armenpflege so hervorragend wirkenden Vereines dankbarst zur Kenntnis brachte. Der Iugcud gelte aber in erster Linie das Wirken des Vincenz-Vcreincs. Was der Verein zur Veredlung des Geistes uud Herzens beitragen kann, das dürfe er sich zu hohem Verdienste anrechnen, denn die Eindrücke, hie der Mensch in der Iugcud empfängt, find bleibende. Sodann wnrdc das Licdcrspicl «Hoch Oesterreich», gedichtet von S. Purschkc, componiert von H. G. Schwe-ntinger, aufgeführt. Wir müssen die Darstellung als eine im declamatorischen wie gesanglichen Theil vorzügliche bezeichnen; nicht miuder aber sehen wir nns verpflichtet, den Kostümen und dem Arrangement unsere Anerkennung zu zolle». Das Liederspicl ist von so wahrem österreichischen Patriotismus durchweht und weiß nnser Heimatland Oesterreich, die allgelicbte Dynastie in so einfachen und doch zum Herzen gehenden Worten zn zeichnen, dass jedermann eine freudige Beweguug erfassen, ein stolzes Gefühl durchzuckeu muss, ein Oesterreicher zu sein. In der Mitte der Bühne erhebt sich die Viiste Sr. Majestät des Kaisers, nmgcbcn von exotischen Pflanzen. Der Einzugschor der Waisenknaben, geleitet von ihrem Gesangslehrer Herrn Vurgarell, beginnt zu singen; die Harmoniumbeglcitung besorgte der hochwürdige Herr P. Angelit Hribar, die Clavicrbegleitnng der städtische Vultsschnllchrer Mayer; da erschallt in mächtigen Tönen das Eingangslied, das mit den erhebenden Worten endet: Dies Land, dem wohl lein andres gleich An wechselvoller Schöne, Ist unser stolzes Oesterreich, Und wir sind seine Söhne. Dann treten die Vertreter der Provinzen Oesterreich einer nach dem andern vor die Kaiserbüste. Zuerst Bosnien und die Herzegovina. Der Declamator, in der Tracht von Travnit, selbst ein geborner Bosnjat, dann Salzburg (Kostüme aus der Umgebung von Salzburg), Dalmatieu und Küstenland (Kostüme aus Süddalmatien), Galizicn nnd Bukowina (Kostüme aus der Gegend von Iaroslav), Kroatien und Slavonien (Kostüme aus der Gegend von Sisset), Ungarn und Siebenbürgen (Kostüme aus der Banater Gegend), Böhmen (Kostüme aus der Gegend von Pilsen), Mähren und Schlesien (Kostüme aus der Gegend von Ungarisch - Hradisch), Tirol nnd Vorarlberg (Kostüme ans dem Zillerthale), Kärnten (Kostüme aus dem Gailthale), Steiermark (Kostüme aus Aussee), Das Haus des Blinden. Aus dem Französischen von Arthur Nrehmer. (Fortsetzung.) IN. Es ist Abend. Als die Stunde des Abendbrotes tam. war der Platz der einen Tochter leer. — Adrienne durfte sich verspätet haben, sie gibt eine nene Stm.de, sagte "e Mntter zögernd als der Vater sie fragte, welche der beiden Töchter fehle. — ftatte sie dich davon verständigt.'' — Wenia tens hat sie mich darauf vorbereitet Als ab an nächsten Tage die Tochter wieder fehlte da floa es wie ein Schatten nber das Gesicht keine Frage kam über seme Lippen. ^nächsten Monate war alle Ordnung aus jenem jenem Hause, in welchem oust gienq und Minute für Mmute einaetbett wa Stets fehlte eine der beiden Töchter. deren Aw w beit sich immer fühlbarer machte uud oeren '"""cstn en , ^ ^^ ^^ " Vo" on " Welche NochwendiaM konnte sie fern Hal cn aus dem Hanse von dem sie sich fr^ ets so ckweractrcnnt? Und dann. welche der Tochter war 3 dk o vlötzlich neue Trailer in das an nnd U M Denn die Mutter Me Nck r en wenu sie bald Adrieunc. bald Lu-we n^n e und dadurch veide.i jme Schuld gab. die dock nur eim'r zur Last gelegt werden konnte. Sie mnss^sich irm.. allein er der Blinde irrte sich mch Er wusste wohl. wer anzuklagen war; allem er r We nicht und wartete eine Erklärung ab. die memals kommen wollte, uud dabe, suchte er vergebens vor semer Frail und Tochter die Unruhe zu verbergen, die sich seiner stets aufs nene bemächtigte. Und die Stimmung wurde immer nnerqnicklicher in dem Hause. Der Blinde hatte immer eine seiner Töchter nm sich, die ihn mit Liebcsbeweiscn überschüttete, allein er konnte sich nicht darüber täuschen, cs war stets eine und dieselbe, und die andere — war verschwnnden. Vollständig verschwunden . . . Oft lagen sogar nur drei Gedecke auf dem Tische. Vollständig . .. obwohl die Mutter noch immer zn heucheln und neue Zweifel in das Herz des Gatten zn bringen suchte. Eines Tages aber war es ihm zu viel. — Genng des Spicls. sagte er. Ich will alles wissen, und sei cs jclbst das Schrecklichste. Diese Komödie aber ist unser unwürdig. Ich will die Wahrheit wissen, nnd nichts als die Wahrheit. Und als nnr Schweigen ihm antwortete, da kämpfte er gewaltsam alle seine Gefühle nieder und sagte: — Wohlan also, so ist denn alles aus, sie ist weg, sie ist nicht mehr hier, und ich habe nur noch eine einzige Tochter. — Nein, ich schwöre es dir, sie kommt noch manchmal . . . — O. mich täuscht man nicht mehr . . . Und man täuschte ihn anch nicht mehr. Die Mutter erzählte dem armen, gebrochenen Mauue weinend nnd schluchzend jene alte. ewig neue. traurige Geschichte von dein verführten und daun feige verlassenen Weibe. Der Blinde unterbrach sic: — Ich tonnte über meine Tochter nicht wachen, nnd cs ist dies ein Uuglück, für welches wir nicht verantwortlich gemacht werden könucu. Ich taun vou dem Manne nicht Rechenschaft fordcru, dcr für niich nur das Hohnlachen des Starken gegenüber dcm Schwä- cheren hätte; ihr aber sage, wenn dn je mit ihr znsam-menkommst oder wenn du weißt, wo sie ist, dass ich ihr mein Hails verschließe und dass sie es nie wagen soll, dessen Schwelle zn überschreiten. Und damit sei es abgethan, und es werde nie mehr zwischen uns ihr Name genannt. Und ihr Name wnrde auch wirklich uicht mehr genannt. Der Alte wurde gelähmt, seine Leiden gesteigert, seine Blindheit vollkommen. Nur ein flüchtiges Lächeln, das hie nnd da seine Züge überzog, zeigte dem einzigen Kinde, welch ein Trost cs ihm sei, sein einzig geliebtes, thenres. zärtliches Kind um sich zu wissen. IV. Eines Tages lag jemand im Hause des Blinden znln Sterben. Und cs war nicht er. dcr starb, der alte. hinfällige Greis, es war auch nicht die Mutter, dir starb, sondern es war der Engel des Hauses, es war Lueienue. Ein grausames Fieber hatte sie befallen und drohte mm, sie dahinzuraffen. Der Alte, nicht fähig, auch diesen Schicksalsschlaa. zu ertragen, sank kraftlos zusammen und mnsste anch zu Bette gelegt werden. Dumpf lastete die Trailer anf dem Hanse. Der Arzt kam in immer größeren Zwischenränmen. Wozu auch unnütze Kosten machen? Die Lcnte waren nicht reich, und er wusste, dass da jede menschliche Hilsc vcrgcbcns sei. Das Mädchen starb an ciner Krankheit, die unerbittlich war, und der alte Mann gienq am Herzleid zugrunde, das war alles. (Fortschnna. folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 297 245« 30. Dezember 1885. Oberösterreich (Kostüme aus Lambach), Niederösterrcich (Kostüme alls Wien) imd schließlich Kram (Kostüme ans Obertrain). Die Deklamatoren, insgesammt Waisenknaben, erschienen alle mit den Wappen und Fahnen in den Landesfarbcn; bloß Bosnien nnd die Herzegovina hatte nur die schluarz gelbe Fahne ohne Wappen nnd stand der Kaiserbliste zunächst. Als am Schlüsse des Festspieles der mit Begeisterung angehörte Chor ertönte, der von allen Anwesenden stehend angehört wurde nnd mit den Worten endet: Heil Franz Josef! Heil Elisen! Rudolf Heil und Stephanie! Da durchbrauste ein stürmischer Beifall die Näume, und die juugeu Debntantcn hatten Mühe, für die all-seitig gezollte Anerkennung zu danken. Sodann fand die Vcrtheilung der Christgeschenke an die Waisenknaben (es sind ihrer an 120) dnrch den hochwürdigsten Fürstbischof Dr. Missia, den Herrn Laudespräsidenten Baron Winkler nnd die hochwohl geborene Frau Baronin Winkler statt. Wir können den Besuch dieses patriotischen Liederspieles wärmstens empfehlen. Der Reinertrag ist znr Deckung der nicht unbedeutenden Kosten für die Auschaffuug der Kostüme uud für die Unterstützung der armen Zöglinge im «Collegium Marianmn» bestimmt. — (Auszeichnung.) Dem pensionierten Haupt-steuereinnehmer Herrn Josef Podret ar wurde in An-erkeuuung sciuer eifrigen nnd erfpricßlichen Dienstleistung das goldene Verdienstkreuz mit der Krone verliehen. — (Erueuuuugen.) Der Steueramts-Controlor Herr Innocenz Crobath wurde zum Steuereinnehmer, der Steneramts-Adjunct Herr Peter Va up otic zum Steueramts-Controlor ernannt. Ferner wurden ernannt die provisorischen Steucramts-Adjnucten Maximilian Lillcg nnd Ignaz Klinc, dann der Feldwebel der Sanitäts-Abtheilung Nr. 8 Josef Dolliner zu defiuitiveu uud die Steueramts-Pratticautcn Franz A u m a u u uud Victor Grabner zu provifurischcu Steueramts-Adjunctcu. — (Die Weihnachtsfeier in der Fr ei in von Lichtenthurn'schen Waiseumädchenanstalt) fand vorgestern um 5 Uhr abeuds statt. Es hatteu sich zahlreiche Frellnde lind Gönner dieses Institutes in dem festlich geschmückten nnd reich beleuchteten Saale der An' stalt cingefunden, darunter der hochwürdigstc Fürstbischof Dr. Missia, der Herr Laudespräfideut Baron Winkler sammt Frau Gemahlin Emilie Baronin Winkler, Dompfarrer Canoniens Urbas, Regierungsrath Dr. Kees-bacher u. s. w. Die Waiscnmädchen sangen und decla-micrten recht gilt in deutscher uud slovcnischcr Sprache. Die Diction war sowohl bei den deutschen als bei deu slovenischcn Vortragen eine gleich gute, cbcuso bei den theatralischen Darstellungen. Der gesangliche Theil des Festes, unter der Leitung des Gesangslehrers der Waisen-Mädchen, Herrn Burgarell, war ein durchwegs gc^ lungencr. Die Erzichuug der Waisenmädchcu seitens des Ordens der Töchter der christlichen Liebe muss als eine sehr vortreffliche gekennzeichnet werden. Nach den Dar-stelluugcn fand die Bctheilung der Waifcumädchcn mit deu Christgeschenken statt, nnd es war herzliche Kinderfreude, mit der die Geschenke übernommen wurden. Heute sowie Sountag, den 3. Jänner, wird das Kinderspiel wiederholt. — (Erdbeben.) In der Nacht vom 29. auf den 80. Dezember wurde iu Laibach um 11 Uhr 7 Minuten abermals ein Erdbeben iu der Richtung von Ost nach West wahrgenommen. Die oscillierende Bewegung, sehr schwach beginnend, immer mehr zunehmend und ziemlich heftig endend, dauerte im ganzen mindestens 5 Secunden. Die Gläser in den Schränken begauucu zu klirreu. Es herrschte Windstille bei leichtem Nebel. Die Lufttempcratnr war — 13,0" 0., der Barometerstand 733,6 mm. Seit 28stcn Dezember war im Luftdrucke eiue rasche Depression, 16 Millimeter betrageud, eingetreten. — (Gemeiudcwahl.) Bei der jüngst stattgefun-dcuen Neuwahl des Gemeindcvorstandcs der Ortsgemeindc Unterdeutschau wurdcu Johann Stalzer znm Gemeindevorsteher, Jakob Lestan und Johann Mantel zn Gemcindcräthen gewählt. — (Der Laibacher deutsche Turnverein) veranstaltet morgen unter Mitwirkung der Regiments-Kapelle des k. k. 17. Infanterie-Regiments in der Glas-Halle des Casino einen zwanglosen Sylvester-Familienabend. Die bisher in den Blättern über diesen Abend erschienenen Nachrichten mögen also darnach berichtigt werden Die Theilnahme au diesem Familienabcud ist (bei freiem Eiutritt) nur Mitgliedern des Turnvereins, deren Familien, sowie den durch dieselben eingeführten Gästen gestattet. —' (Christbaumfeier iu der Kleiutiuder-Bewahr au stalt.) Vorgestern nm halb 4 Uhr nachmittags fand in der.Aeiukinder-Bewahranstalt das übliche Christfest statt, welche Feier Se. fürstbischöflichc Gnaden der hochwürdigste Herr Dr. Jakob M i s s i a, ferner die hochwohlgeboreue Frau Baronin Marie Würz bach als Vorsteherin der Anstalt, sowie mehrere P. T. Schuhfraneu und die Directions Mitglieder mit ihrem Besuche beehrien. Erst erörterte ill eingehender Weise der Director der Au- talt, der hochwürdigste Herr Stadtpfarrer Johann R o,; ^ mau, den anwesenden ittO Kindern die Bedeutung des Festes uud gedachte der Auszeichnung, welche dasselbe durch die Gegenwart Sr. fürstbischöflichen Gnaden erfahre» hat; sodann wurdeu vou dcu Kleinen Gebete und Ge dichte aufgesagt, verschiedene Spiele anfgeführt, »vorauf der Herr Fürstbischof felbst ill die Mitte der Kinder trat und denselben, anknüpfend an die vor sich gehende Feier, in huldvollster Weise Belehruug zutheil werden ließ. So dann wurde zur Verlheiluug der Christgabeu geschritten. Jedes Kiud erhielt Stoff zu einem complete!« Anzüge und einen Wecken Brot, die 60 ärmsten Kiuder auch je eiu Paar neue Schuhe, womit das schöne Fest, welches den beschenkten Kleinen gewiss in augeuchmer Eriuueruug bleiben wird, zn Ende war. — (Ein guter Faug.) Am 15. November l. I. wurde zu Landshut ill Baiern ein Gendarm meuchlings erschösse». Seitens des dortigen Uutersuchungsgerichtes wurde iu den Polizeiblättern nach dem Mörder gefahndet. Der hiesige Wachmann O r c h e l betrat nun vor den Weih-uachtsfeiertagen in der Herreugasse ein ausweisloses Individuum, welches er sofort arretierte. Bei der Eiuver-nahme fcitens der Polizei gab der Verhaftete an, Georg Eigner zn heißen, und factisch fand mau iu desseu Besitze bei der durch die städtische Polizeibehörde augcordueten Leibesvisitation eine Mitgliedcrtarte des Kricgervercins iu Landshut, lautend auf dcu Nameu Georg Eiguer. Der hiesige städtische Polizeicommissär Herr K avcnit wandte sich bezüglich des verhafteten Individuums sofort telegraphisch au das Uutcrsuchuugsgericht iu Laudohut und erkundigte sich über die Provenienz der Mitgliederkarte des Kriegervereincs in Laudshut. Das Uutersuchuugsgericht iu Landshut antwortete, die Mitglicderkarte sei dein iu Lauds-hllt beftudlicheu Georg Eigner am Tage vor der Ermordung des Gendarmeil gestohlen worden, lind zwar von dem Mörder des Gendarmen, welcher sich Fölker uud auch Wilhelm Plete ncuue. Als besonderes Kennzeichen wurde angegeben, der Mörder sei am Arm uud Brust tätowiert, was bei der sofort seiteus der Polizei vor-geuommeuen Leibesvisitatiou auch coustatiert wurde. Der Verbrecher wird dem Untersuchuugsgerichte in Landshut zur weiteren Amtshandluug übergebe» werden. -- (Plötzlicher Tod.) Am 21. d.M. wurde der Ornndbesitzers-Sohn Simon Rudar aus Doleujavas im politischen Bezirke Kraiuburg, als er iu die Kirche gcheil wollte, auf der Bezirtsstraße uuweit Selzach vom Herzfchlage getroffen und sank sofort todt zu Vodcu. — (Verhaftete Diebin.) Im vorigen Jahre wurden im Casinogebäudc bei verschiedenen Parteien, so bei der Cafc-Acsihcriii Frau Oswald, bei der damals dort im Dienste gestaudeueu Magd Mereun uud beim Restaurateur Hcrru Vcrh a s y zahlreiche Dicbstählc verübt, ohue dass es der Polizei trotz dcu eifrigsten Nachfur-schllugcu gcluugeu wäre, dein Thäter ans die Spur zu kommen. Auch die 26 Jahre alte, bei Frau Oswald be-dieustctc Magd Namens Klc indienst klagte, sic sci be-stöhlen worden. Die städtische Polizei behielt mm die Klcindienst fest im Ange, und uach längerer Zeit gelaug es ihr, dieselbe als die eigentliche Thäterin zu eruiereil uud bei derselben zahlreiche gestohlene Gcgeustäudc vor-zufiuden. Kleiudicust wurde verhaftet uud gestand die verübten Dicbstähle bei Frau Oswald uud deren Magd Mercuu, uur die bei Herrn Verhaft) lcuguet sie. Gestern wurde Kleiudieust wcgcu Verbrechens des Dicbstahls dein L andesgerichte übergeben. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zcitung. Budapest, 29. Dezember. Eine telegraphische Ver-ordmmg des Haudelsiuiuisters au die Fiumauer See-behördc verfügt, dass alle aus Trieft komm enden Schiffe einer fünftägigen Beobachtung zu unterziehen seien. Paris, 29. Dezember. Alle republikanische»! Journale, selbst jene, die gcstcru offen oder versteckt Oriwy's Wiederwahl in Zweifel stellten, drücken hellte ihre Befriedigung über Gravy's Wiederwahl zum Präsidenten der Republik aus. Paris, 29. Dezember. Nach mehreren, durch die Rechte bei Verificieruug des Protokolls heroorgernfcueu Zwischeufällcn wurde die Parlameutssessiou geschlossen. Vrissou soll seiue Demission aufrechterhalten. London, 29. Dezember. Die «Times» melden aus Washiugtou: Es verlalltet, der Präsident erwäge die Thuulichkeit der Erueuuuug eines ueucn Gesaudtcu der Union iu Wieu. Petersburg, 29. Dezember. Das «Iourual dc Sauet Petersburg' demcutiert die Vukarester Nachricht, dass Geueral Vojejkov mit ciuer Mission uach Sofia beauftragt wurde. Vou ciucr sulcheu Mission ist uie die Rede gewesen. Blltlucst, 29. Dezeulber. Der bisherige Iustiz-uliuister Nacn wurde ail Stelle des verstorbenen Leeea zum Fiuauzuinnster, Statesco zliu, Iusti,'.iniuister, der frühere Gesandte iu Paris, Pherelyde. anstatt des de-uiissioiliertel! Campmeaüo zum Minister dc^ Aeuslcr» eruauut. _____ Holkswirtlchastliches. ^ Nudolfvwcrt, 28. Dezember. Die Diirchichuitts - Preise ! ,5,!lll'i! sich auf dem heutige!, Marslc wie folqt : ^ fl, ^ lr, s«, I,. Weizen pr ^fstoliie^ ? I 16 Eier pr, Ltiut 2 > Korn .. - !— Milch pr. Liter . 8 ' berste ,. 4 ^ 88 Rindfleisch vr W.' 4« Haser ,. 2 ^«1 Kalbfleisch ., 5i2 - Hnlbfrucht „ —^— Schweiücsleisch „ > 44 ; Heide» „ 4 2:'.! Schöpselislcisch ., ! — Hirse ., — ! !Hähudcl pr, Tiii.k .'l0 «uluruz „ 4 > 2:l Tauben ., 20 ^ Erdäpsclpr,Mc!er°^tr 2 — Heu pr, !<«'Ui>c — ^ i Linsen pr, Heltolitrr < Stroh 100 „ Erbsen „ ! Holz, hartes, pr Cnl>'s^ Fisolen „ — Metcr . , 2 7l Nindsschmalz vr,^lü,' j f<5 .. >l,<>ichei<, ^ schllieineschmalz „ > 80^ Wein. roth. prHeltoli! 16 - öpcli, frisch, „ !60'- wrn'n-r, .. 10 — ^pc^. ger^'u ouu O. F. BlNi. Aligetomulene Fremde. Am 28. Dezember. Hotel Vtadt Wie,». Oreschnit, Kinifmauu, Wien. — Freiherr u. Lazzcn'iui, I. t. Kämmerer, Graz. — Varou S,',e>^'dli, f. f. Oberlieuteiiaut, sammt Frau, Budapest. — Seariui, Privat. Trieft. — Moschek, t. !. Lieutenant, Moscheuizza, — Stare, Aesi^er, Sleiu. Hotel ltlcfallt. Graeh, ^ausmauu, Leipa. — Mec »lud Ipiel^ maun, Private, Wieu. - l5urlippis, Holzhälidler, samml Dieuer, Trieft, Hotel Äaicrischer Hof. Tkrabetz, Zimulermaler, Nadmaun>^ dorf. Gasthos Güddahuhof. Curuppis, Holzhäudler, Trieft. — Lurat, Dieuer dec< Obia/u, Trieft. Hotrl Europa. Railing, Kausm., München, Verstorbeue. Den 27. Dezember, sselix. Urbane, Handelsmanns' Sohn, 5 I., Uuter der Trautsche'Nr. 2, Diphlherilis. — Albina Lozar, Krämers-Tochter, U I.. Ärunn^assc 1>ir. l3, Diph» lheritis. Meteorologische VcollllchtmilM ill ^aibach. ^ .?Z '^Zß 3,Z Vi.., "nsicht ! Z3Z ,^ «^3 «Z^» 3 deö Himmels ^«Z 7 U. Mg. 7^8,i)1 — U^,4"!" »uiudM ?" Me^7" 2>). 2 » N. ?:j5,W — «.« O. schwach ' l). iter l 0,00 9 » Ab. 7^Z,N7 —12.« ^ O. schwach ^ Nebel ^ Mor^cus Nebel, ta^^übcr heiter; schönes Abcudroth, danu Nebel. Das Tagesmittel der Wärme — 11,5", um 8,crluoll sind die vorziiglich deutlichen nnd praktischen Haudarbeitsvorlagen, die jede Nummer bringt, und schließlich: wie reichhaltig sind die Unterhaltuugs Nummern ausgestattet! Erzählungcu mit Illn-strationeu, prächtige Holzschnitte, gute Modeubrrichle, erprobte Recepte für Haushalt uud Küche. Iu der That siud die Fort schritte, die der «Äaza» seit Jahresfrist gemacht hat, groß nud wertvoll — denn sie kommen deu Franeu zugute, uud der Erfolg wird deshalb dem «Vazar» auch im neuen Jahrgang verblriben. 8^l8»l f!. Kr. vi.^slin 8vc', in reclm savni >,n)ll^ol- porsxio-«!s>vja,, vu^a in priiü^iij c!c?/o!>nn (!nlini»>bcr !885. (5084) Jg. u. Klrinmayr ^ Fed. Damderg. gqffiaifttr 3dtunp Mt, 297 2457 30. Dezember 1885. Course an der Wiener Dorse uom 29. Dezember 1885. Nach dem ossi»« C^M««« (yeld Ware Ttaats'Nnlehe«. Noteiucnte .......»2'»5 »»" Silderrente.......^-" «2 7! >«5>4er 1"/., Stnatslosc 250 fi. >i!7'75 1282Ü >8 '"3^''^ ." Ei,W^/,«0Vö'W.S, '"«<"s'^c „ Oslbahn-Prioritätcn . - "^",2-^ Staats.Obl. (Una. Oftbahn) 2« 80 2?'4 vom I. lu^a ^"'"l^'0° „ Prämien-«»,. ^WUfl ö.W, ^^^^ Grundentl. - Obligationen (für > 00 si E -M,) 5"/„ böhmische.......107'50 — — l>"/,> galizifche.......>03-5,o io< 5>0 !>"/« mährische.......105-25 — — »"/» nicdcröNerleichische . . , ln?-50 108-25 l>"/u oberöstmeichische , . . . 105-25 ioe-25 li"/,. fteirische.......w<---------— l>"/>. lroatifche mid slavonische . iu3---------'— 5",« siebeilbltrgische.....1U3-50 104'— 5"/,, Temcser Vanat .... 103 —W3üu 5>"'„ ungarische......10350104 — Andere öffentl. Anlehen. Donau Nca,-Lose 5"/„ loo fl, . 11«-5O11? — dto. Anleihe >«?«, steuerfrei , 105—1055U Anlehen d. Stabtnemeindc Wien 102-50 10325 Anlchcll b, Etablgcmcindc Wien (Kilber und Gold) . , . . —'— —'^ Prämicn-Nnl. d. Stadtgem. Wien >25'-125-25. Pfandbriefe (für 100 fi.) Vobencr, alla, oslerr. 4'/,°/° Gold. ,LS--12«-5O bto. iN 50 „ „ 4>/, °/° 1°"'2N100'55 bto. in 50 „ „ 4°/n . ^ — "<> -''° dlo. Prämien-Schuldverschr, 3"/>, W-25 W?2 Ocst.Hypothetenbanl >0j. 5'/,"/« iuu —l,n- Oest,'nng, Äanl Verl. 5"/« i«2-io 10230 dto. „ 4>/l«/,, . >N1»'NI"ü^ bto. .. 4«', . . W'W !»!'" Ung, allg, Vobencredit-Actienges. M Pefl in I. 183!) verl. 5',"/„ 102 75103-75 Prioritäts-Obligationen (siir 100 fl,) Elisabeth - Wcslbahn I, Emission 115.-30,1580 sserdiüanbö-Norbbahn in öilbcr 105-50 —'— ssra»,^Ioscf.Vahn..... 92 »u V>5 Walizischc Narl - Lubwia - Bahn E>«, I»«1 300 fl. S. 4>/,"/<, . 100 — I003U Oesterr. Nordwestbahn . . .10330104-30 SIebenbUrger....... !»8'?0 99-1" Geld Ware Staatöbahn 1. Emission . .201-202 — SUbbahn !l 3»/,......15«—15l>'25 „ l^ 5°/^.....12«-25 — — Ung.<-aaliz. Bahn.....»9 8010010 Diverse Uose (per Stück), (kreditlose luo fl...... 180-7518125 Clary-Lose 40 fl...... 4150 42 — 4"/„ Donan-Danipssch. 100 fl. . 114-50115- Laibachcr Prämicn-Anlcl). 20 st. 22 25 2275 Ofencr Lose >lO fl. .... <3 5U 44-25 Palsfy^ose 10 fl..... 39-50 40 — Nolhen Kreuz, o'st, Ges. v. 10fi. ii'10 14-70 Nudolf-Vose 10 fl..... 1!,-— 1U-50 Salm-Vofe 4» fl...... 57'— 5725 Et,-Ge>,oi^-Vose 40 fl. . . . Z» 25 5275 Nalbslein-eose 20 fl. ... 2ü llc U-75 Windischgräft-^ose 20 fl. . . »3'2 38-75 Banl-Actien (per Stilcl). Anglo-Ocsterr, Nant 200 fl. , 10350 1N4-— Ä»nlvcrein, Wiener, 100 fl. . i0ü-25in?-75 Vducr,-A!!sl.,Oest,200fl,S,<0"/n 227-2.^227 75 Crbt.-Anst. f,Hand. u. G. iu<>fl. 2!)?20'2ü?-5l> Lrebitbaol, Allg, Una, 20» fl. . 302-5N30j — Dcpositcnbai,!, Alla. 200 st, . 191-50 1!!2-0l» Escomvte-Gcs,,Nicbciöst,5u<»sl. 555— 5C5-— bypothclenb,, öst.2U<>sl.25"/„<3. 5a— 5»-— sändcrb,, öst., 200 sl, G. 50"/„ E 105-7» io«-25 Oestcrr,'Ung. Aanl , , . . 870-—871-— Uuionbanl I0N fl.....79— 7!»-5U Berlehröbanl, Allg, 140 sl. . 147—147-5N Geld Ware Actien von Tranöftort« Unternehmungen. (per Stllck), Albrccht^Nahn 2on fl. Silber . -^'--------— Alföld.ssium.-Aahn 200 fl. Silb. 184—184-50 «ussig-Tl'pl. Eiscnb. 20ü sl,^M. 050—«70— Böhm. Noidbnh» I5U fl. . , I8N-—182- - Wcstl'ahu 200 fl. . . .274—277 — Vuschlichrader Eisb. 500 fl. CM. 789—793-- (Ut,I!> 200 fl, . I8S—188— Donau - Dampfschisfal'itS - Gef. Oestcrr. 500 fl, (3,Ä^ . . . 471—473 — Drau-Lis. (Vat,-Db,-4,)2«0sl,S. l78—17!»— Dur^Bobcndacher E,-Ä. 2U0fl.S- --'--------'-^ Eli abetl,°Vahn 200 fl. CM. . 241-50 242— ^,'inz-Äudweis 200 fl. . 213-2521350 „ Slzb.-Tir.III. L. i»7»2«»o fl.S. 2u4-?5>2Uli-25 sserdlnandS-Ätorbb, 1000 fl. CM. «»!5 232« ssran^Ioscf°ü'<,b!i 2<»> sl, Silber 211-75212— Fünflirchcn»BarcscrEisb,2i-A.!i00fI. CM. 224—224-50 Graz°«öslachciE,^.2«0sl.o.W, ^-'--------'^ Knhlcndcrss-Eiseul'ahn 10« fl. . — ^ —'^ Kaschau Odcrb.Eiscub, 200 fl. S, 1497.', 150-35 ^cmbera-Czcnwwiy-Iassy Eisen- bahn-Gesellschast 2<>U sl. 0. W. 22«7b227-25 Llryd. öst.-u,!g,, Tvicst5>0N sl.CM. 631'—«3»— Ocstelr. Nordwestb. 200 fl. Silb. iS8?5iß9 50 dto. lüt.V) 200 sl. Silber . 162 25163-50 Prag«Dnfer Eiscnb, 15>0 fl. Silb. —— —— Nudolf-'ahn 2»n fl. Silber . 185-751««-25 Siebeubürsser Eiscnb. 20« fl. . 1827518325 Staatöeifcnbahn 2<>,> fl. ö. W, , 2?4-?ü2?5'— Gelb Ware Südbahn 20» fl. Silber . , -134—134-25 Süd-Norbd .Uerb,-5',200fl.CM- i«a—1««-20 Theiß-^t'al'n 2»0 fl. ö. W. . .25150 252 — Tramway Gcs,, Wr, i?nfl, ü. W.i9a-25i^N5,a „ Wr,, nen inu sl, 10525iu575 Transport-Gcfellschast luo sl. . 55— s>0— UNss,-qal«z, Eiscnb, 2u0 fl. Silberi?4-—i74!»n Ung. Nordostbahli 200 fl. Silber 174 — 174-5.0 Ung,Westb,(Naab-Graz)««0fl.S. lu<:-25> lu«75 IndustrieActien (pcr Stilch. Egydi und Kindberg. Visen- und Stahl-Inb, in Wien ino fl. , ^-'^ -> — Eisenbahnw.-peiha, I. «0 fl,4a"/„103—104 — „ElbemilhI". Papiers, n. V.°G. «550 6ü— Montan-Gcscllsch.. össerr,»alpine s>'^ 32^5 Pragcr Eisen-Iüd,°Ges, 20» sl. . »52-5015»35U Salno Tari. Eiscnrasf, i«n sl. . »?-75 8U-5U Waffcnf,-G,, Ocst. in W. 1UU fl.'40 —,44— Trifailcr Kohlcnw,°Ges. 70 fl, . ^ ^ -» — Devisen. Deutsche Plätze......"1'90, LL— London.........12«-—122-45. PariS .........4995 50 — Petersburg .......--'^ ^'— Valuten. Ducaten........ 5,37 5!>i» 20-ssrancs°Stücle..... u»8 989 Silber......... —---------— Deutsche Neichsbanlnoten . . - " » . Anton Klein, Buchdruckembescher . 1 » . Franz Kollmann. Handelsmann . . 2 . . Heinrich Niänan. HausbMcr . 1 . . O^l üaaar landschaftl. Easier . . 1 » ^ram Trtnil landschastl.Controlor 1 . ! ^ a?Hribar. General.Repräsentant ^ der Vaul .Slavia. .... 3 » . Michael Palic, Handelsmann - - - 1 ' Frl. Marie Plesto.Pnvae.. - - j ' Herr Sreiko Nolli, Spcnglerme'ster . . 1 . Thomas Zupan, l. k Professor . . 1 . Johann Poiüvaun«!, Fle.schhauer- mcister --..-'..... 1 ' . Johann Flis. SP'nwal. .... 1 » . Ziga Bohiuec, Vice-Director des ^ Seminars --''.'' «> ^ . Dr.I.Kulavic.Director d.Semmars 2 . . Lukas Ieran, Monslgnor .... ^ ' . MavrMS^ ^I . Anton Urbas. Domdechant.... ^ . Karl Kljnn, Canomcus - - - - - » Dr. Heinrich P^ler, Edler v., ^ ^ Canonicus - - -..... « » ^osei KuZar, Hausbesitzer .... ^ ' ' Zndleas"chi^ Hansbesitzer > > - j ' Frl. Elnma Schmidt . -^'<',:.'' ' ^ . Herr Franz Krisper, Handelsinann - - ^ » Felix Urbane, ' ' ' 2 . . Laurenz Milusch, ' ' ' ; . » Ferd. Souvau, ' ' ' 5 » Familie Josef Krisper........ 2 . FrauMariaVne,>^sbchtzenn - ^ ' . Thercse Schreyer, H" N^^','^', 1 . Herr Martin Pog°car, 'ü stb^ch kanzle 1 ^ , F'-anz Manl.l l.Pros ssor ^ . » Dr. Anton Erbascl, ^^„or o.l ^ ^ Theologie . - -..... ^ , . Ferdinand Mahr, lms. .«aly - - H.. Frau Komar, Hausbesitzenn , — - - ^ - v Anna Klesnil. Hauöbes tz un - - - ^ Herr Stesan Mun. H"nsbestye ' . . - ^ . Franz Bahovec, Hm'sbes h r - - - ^ ' . Joses Bahlvce, HawK'chlm - - - ^ . Jakob Milavc. Hausbchtzer . . . ^0 > (Fortsetzung folgt.) Pferde-FluicL Dient als Einreibung zur Stärkung ; der Glieder. Eine grosse Flasche mit Gebrauchsanweisung nur 1 fl., 5 Flaschen nur 4 fl. 1st seit violon Jahren von erfahrenen Thierärzten, Sportfroundon und praktischen Landwirten in dor Wirkung als ganz vorzüglich erprobt und für heilsam und kräftigend bostens anerkannt. Ea erhält das Pferd ausdauernd, verhindert das Steifwerden der Glieder und dient ala Stärkung vor und zur Restitution j i (Wiederkräftigung) nach forcirtom Dienst- j ! gebrauch. (4411) 9 . Wird verkauft und täglich per Post versendet von der Apotheke Trnköczy J ^ neben dem llathnuuse in Laibuch, v Die Filiale der Union-Bank in Triest beschäftigt sich mit allen Bank- und Wechsler-Geschäften a) verzinst Gelder ina Conto-Corrente und vergütet žiir XSiiuknoton 38/4 Procent gegou Ötägigo Kündigung 4 ,t t> 12 „ „ 4*/4 „ auf 4 Monato fix, fiii* Napoleons d'or 31/* Procont gegen 20tägigo Kündigung 3»/l » - 40 H 33/^ „ „ 3nionatlicho „ 4 r. » ö „ „ im G-Irö-Oon/to 3 Prooent bis zu jodor Hoho; Rückzahlungen bis 20 000 H. k vista gogon Chöquo. Für grössoro Botrügo ist die Anzeige vor der Mittagsbörso orfordorlich. Dio Bestätigungoii orfolgon in oinom separaten Einhig8büchol. jjggr Für alle Einzahlungen, die zu welcher Stunde immer der Bureauzeit geleistet, werden die Zinsen von demselben Tage angefangen vergütet. Jg£~ Don Inhaborn oinos Conto-Cor-ronts wird der Incasso iliror ßi-rno88on por Wion und Budapost franoo Provision vermittelt und ebenso ohne Provlslons-belastung Anwoisungon auf dioso boidoti Plätze erlassen. Es stellt den llorron Committenton frei, ihro Weehsol bei dor Cassa der Bank zu domicilioron, ohno dass ihnon hiofiir irgend welcho Auslagen erwachsen. b) übernimmt Kaufs- oder Ver-kaufs-Aufträge für EiTecton, I)o-visen und Valuten, besorgt das In-oasso von Anweisungen und Coupons gegen 1jH Procont Provision; c) räumt ihren Committenten die Facilitation ein, Efibcton jodor Art bei ihr dopoiiioron zu können, doron Coupons sie bei Vorfall gratia oincassiort. (482(i) 12—4 Buriunfler -Wein. ^^-"-^_~rr-^. Dieser [feine und gute /^^^^^^v Hurgundor stammt von //ofnMJ^ v\ französischen Reben, (ff ^^W^^5^ ^\ die in Ungarn cultiviort \a&&£JyLOßiZ v\ wur(lon- '^c Cnran- 8 rffi^ffliOT Hl Htult Lindnwii'H« W. V^Sä^HKK^ 81 (Si'lih'sicnlpebrauclit \y, ÖD^s^^J^?ff/ . fiUtnnmpr & /rber ßninliag. V_________________.____________ u l^ »,M ^ UIlh'Daö einzige und absolut unfehlbare Mittel, selbst wenn alles andere > ^H^- > regelt Hinnailsfalll'n und Kahllopfigluit versagte, ist mein amerikanischer vri« ^ ^1 » ^'""^' ^' - Num. Ausfallen der Haare in « Tagen vollständig beseitigt, l^Ü?'^ "ppl^'r Nachwuchs derselben in dreifacher Zeit verbürgt, Kopfschuppeu und > ^^H ' > midrn' Unreinheiten verschwinden über Nacht. Anf jedem Toilettetisch als > ^,6 - Kopf Waschwasscr nnerlässlich. Preis fl. 1,4«. Gcncraldcftot bei .l. W«»»«!?, ^ ^Zz^. - diftl. Apotheker, Wien, I.. Augustincrstraße 7. Flaschen ohne meine genaue sind Falsificateü Postuerscndung täglich. Niederlage beim Apotheker I Ij a i b a o h. j I [I Möbel aller Art | T | ! zu billigstem Preise. j I | O-rosse ^alorlfes-iTIedLerlaere von \ i Tapeten a«,., r 1 die Rolle von 27 kr. aufwärts. I HHRyi solider, neuester Construction. H - \ Hfl AC A at ISA H Ils£ll.'3L. Wien H Niederlage: II., Untere Donaustrasse 25. 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