-^ ^- Samstag, 12. Juli 1902. 121. Jahrgang. Mbacher Zeitung. Mr!a ^ « , ,?f."."' ^l!' P°s>uel!r»du»g: «ai«Mr!g »» «. halbMi!« «5«, Im Nun! or: a°», >..l.^. ^°^^ " ^ """ d>e i>.'stcll»>l« in» Hau» «aozjuhr!,, » ^. - Inslrtlon»«eb»l>r: 3>>r lleme ''"'""" b»s zu 4 Ze,le» 5« k, »»ökrre prr Zrlle li! >>. del »flere» Wleduholxugci! prr Zcllc 8 l>. Dic «Laibachei Zriwüg» si!chrii>< llalich, m!< «ulnahmr der Sonn- und sseierlagt. Dir Nbmlnlftration bsfindfl sich ltongrchplllh !ilr. », di, «eb«ltton Dnlmatin «asse sir.«, Eplechttuübt» der «sbalüni, von « bi« «« Uhr voruiiOag^, U»Irll»lirrtl Vricfe werben nicht angenommen, Manullriplc nich! zuruckgesltllt. Amtlicher Ceil. tt,«l. ^"^ ""b das Xll. Stilcl des LandesgeschblatteS für «laln ausgegeben und versendet. Dasselbe euthiilt unter "l. l8 die Kundmachung der l. l. Laubesreczierunn siir Krain Vom ^. Juli 1W2, Z. 18.73b, betreffend das von, l. l. Acker, vaunnnisteiium mit Erlaß vom 3. April 1W2, Z, 8596. genehmigte, zwischen der Staatsverwaltung, den, lrawischen "ndesausschnsse und der Ortschaftsvermügcnsverwaltung «S Vlarltes Ndelsbcra. abgeschlossene Nebereinlomme» über ?,",^usful)lung der mit Gesetz vom 4. Dezember 1901, Nd l8k ^ ^"' sichergestellten Wasserleitung sür den Marlt Aon der Redaltion des «andesgeschblalteS sür Krain. ^. « aibach am 12. Inli 1902. Nichtamtlicher Teil. Die Tiroler Autouomiefrage. d' m" ^''"terung dei' Tiroler Antonomiefrage findet ^ " f"'e ,>reie Presse" zn'ar die Situation in, Land-nuck 5""'"ll!"- als iin An^schnfse, hofft jedoch, daß diir.' s^^ '^^ '^!' "^'^ 'lberwinden lassen. MlM die ^ ?^'"' ^"^ diesinal die Verhandlnngen üb.'r f^. '^"'^nliesrage zu einern positiven Ergebnisse ), s. ""d daß in, Wege der freien Vereinbarnng ein ' '"nd geschaffen iuerde, lvelcher das friedliche Neben-'lnnomebon beiden erinögliche, jeder Nation ihve ni!d s'?'^ "'^. wirtschaftliche Entwickelung gestatie !an ^ ^ freudiger Mitwirkung an den gemein^ ,.'"' Institutionen veranlasse. Was in Tirol ge-l innen wird, dürste vielleicht nicht ganz ohne Ncxh- 'umg n, anderen Ländern bleiben, t^ ^^ "^elugkeitS-Weltblatt" sagt, die Bedeutung drsar ^ " ^ntonoiniefrc^e reiche lm>it nber die Lan-wis 1"'? hinan«, denn ihre ))leae1nn^ werde ge-dm ^""^ ^"'" ^Vftnö der ssordernna.en werden, die ntntr V'' ^^"^'lch so zMreiclien Nationalelf Ä^ino» Tie i), ü" '"'^ llnqestiin^ wn'rd^i verfochten werdeiW su^ ""^tisjnng einer Antononne fnr Welschtirol schafi.! > '^ltntten. doch mi'chten «eniiaende Vüra-l,^." ^Ulr geschaffen werden, das; dadurch die (5m "MunN "'^^ ^nol nicht gefährdet und die Tell'st «eni^ . "^ '"^ äur Ausbreitung dor Irredenta au^. Tie Linker „Tagespost" ertläri. inan lönne die Nenelnng der Antonoiniefrage unter der Voraus fetznng der Eingliederung der ^afsaner Gemeinden an Deutfchtirol hinnehinen, luenn dieser A»5glelch unrtlich zuin frieden im Lande fnhre. Hiefür Viirg« schaften zn schaffen nud dafür zn sorgen, das; die irre» dentistischen Strömungen in Welfchtirol nicht weiter« fressen, sei Sache der Negierung. Die Italiener müfN"N mil dem nun Erreichten ,;nfrieden sein- mehr dürfe ihnen nicht bewilligt werden. Die Lösung diefer 7vraz;e sei für das ganze Neich von Bedeutung; bewähre fich diese M'ethode in Tirol, fo lönne sie in anderen 5lron> ländern nachgeahmt werden. Die .,^'enen Tiroler Stimmen" ertlärcn, die hislorifä)<' Einheit de5 Land«, miiffe eihalten bleiben. Gerade der jetzige ^eitpnnlt sei der ungeeignetste zur Gewährung der Autonomie, weil gegenwärtig die ,m» twnnlen Leidenschaften alle5 in den Hintergrund drängen. Doch folle den Italienern alk'5 gelvährt n^l' den, wao eine bessere Verwaltnng und den wirtfäMt« lichen ?,orlschritt Welschlirolv fördern lönne. Auch der „Vnrggräfler" hielte es für das beste, mit der Autonomie ganz zu brechen und für die italn'. Nischen Gemeinden dnrch ausgiebige Aenderungen in der Landesuerwaltung zu sorgen. Die Autonomief rage sei durchaus noch nicht zur Lösung reif. Da5 „Tiroler VollsbllUr" bellagt l^. das; die Negierung den Italienern solcheo Entgegenkommen zeige, nnr lim sie für den Ausgleich mit Ungarn zn gewinnen. Die Autonomie nn'chte naturgemäß zu einem.Nronlande „Trentino" führen. Eo nuirde daniit nicht bloh die. Lande«einheit preisgegeben, fondern auch ein verhängnisvoller Präzedenzfall geschofsen. Die „Politik" bemerlt, eo sei zwar in erster Linie Sache der Deutschen nnd Italiener in Tirol, wie fie sich ausgleichen wollen, ob aber die dosten dieses Au5" gleiches auch die anderen Länder zu tragen haben, darüber hätten diese sicherlich mitzuspreclien. Die konsequenten der nationalen ^weiteilnng des Landeo Miren unabsehbar. „Hlas ^iaroda" bezweifelt, das; die ^ordei'ungen der Italiener trotz d<>s Entgegenlonunens der deuv scheu '.U^itglieder des Antonomie°Ausschusse5 verwirt-licht werden könnten. Die Opfer, welche die Negiernng bringe, um die Welschtiroler 5rage au5 der Welt zu schaffen, würden daher vergeblich bllnben. „Narodni Polilika" behauptet, daß es sich den Welschtirolern nicht um die Gleichberechtigung handle, da sie in nationaler Veziehnng in leiner Nleise ver« kürzt seien. Was sie anstreben, sei die vollständig Trennung von Nordtirol. Der Besuch des Königs Viktor Emauuel 111. iu Rußland. Pon eineln eminenten italienifclM Gewährt mann erhält die „Pol. Ktorr." aus Noin folgende Be lnerlungen über die Neije des Königs Viktor Ema-nuel lll. nach Rußland: Manä)e Kommetitare zm:» bevorstehenden Beiuchc des italienischen Herrscl>erc' in St. Petersburg sind der natürlichen Deutung dieses Ereignisses als eines Höflichteitsattes aus dein We^e gegangen, um darin Spuren eines Hinweises auf Aendernngen in der europäischen Konstellation zu suäx'n oder gar schon nachzuweisen. Diesem Km.!» binationsspiele gegenüber, das mögliäierlveise wä'h« rend des Verweilens des ktönigs auf russiscl>em Boden neue Anregungen erhalten könnte, empfiehlt es sich, mit aller Deutlichkeit festzustellen, das; die l>ahrt des M'onarchen ansschliesUich die Erfüllung einer Cour-toifie, wie sie allgemein internationalem Branche enl« spricht, bildet und das; die Reihenfolge der Besuche des italienischen Souveräns im Anslande durch keinen ^aden an politische Berechnungen geknüpft ist, sondern nur durch Rücksichten aus persönliä)e. bei den zu besuchenden Höfen bestehende Momente bestimmt wnrde. Auch die Annahme, das; die ^Zusammenkunft der Herrsclier Italiens und Nutzlands, obschon sie nutit die Anbahnung politischer Abmachungen zum Zwecke haben mag, immerhin eine günstige Gelegeicheit zur Erwägnng von Vemnbanmgen im Hinblicke anf ge> nnsfe europäiscl>e ^ulunstsfragen bieten dürfte. Hut keine Wurzeln im Boden der tatsächliä>en Politik de. beiden flächte. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß man die Begegnung der beiderseitigen Leiter der alls« wärtigen Angelegenheiten znr Förderung der se'.t langem angestrebten handelspolitischen Verständi« f.nng zwischen Italien und Nußland verwerten wirt», es ist jedoch nicht die Neslimmnng dieser Zusanunen» lunft, auf rein politischem Terrain in irgendwelcher Richtung neue furchen zn ziehen. Feuilleton. H Feige. " o '"ust nach den Felsen, nnd an jene sich an° "Mrd, beugt er sich über den Abgrnnd. '^lnast ^'"'^ ^"^' dos Elitsehens, des Schreckens, der u'l werden laut. ^iiisf" s ^''" schallt es mehrstimmig von seineni 'n Yer. Er achtet dessen nicht. l,„^n hnngt er! Er lebt! Gmnsbub, halt fest! Ich ^ tritt zunick. Dan,'^^'ll ""en Strick!" ruft er den anderen zu. di'n ^<>ls ." "'" ^e isoliert am Abgrnnde anfragen- ^'"' lMnin nnd verschwindet hinter ihnen. s!,!ft ,,l'".'^^ einen gellenden Schrei ans. Sie ^"Uer . !^?' ^bninacht ringend, zn Boden. Ihre ^ren st, !' ^"chwister be,niihen sich um sie. Die an-den ^un"'!'^ ^^^ ""' irgmdlvo einen Platz zu sin-^lhreckl s,, "^ ^ '""l "nt eigenen Augen das ^'auna,1 ^"t"-'" schanen tonnen. Sinnlose Anf- T,^" l'"' ""er beniächtigt. ^fulilt» ^'U'Nat l>it das für R'ettungszlvecle n,it r ^2"l ergriffen. ^"t s^', . "nch!" schreit er den Herren zu. Er allein ""!"sa.,>genwart, dem Doktor nnansge- fordert zu folgen. Er sagt sich, daß dieser mit einem Blicke die Situation erfaßt nnd den einzig möglich',, Weg znr Rettnng gefnnden und eingeschlagen hat. Doktor Sontheim hat ihr Kommen nicht abge-wartet. Er ist nickst mehr hinter den Felson. Sie bongen sich vor. Ein Grauen wandelt sie an Wohl verhüllt der Wollennebel mitleidig die schwindlige Tiefe. Aber da unten an dem knorrigen Banmstamme, der wie ein Arm ans der zackigen sselsenwand herausragt nnd dessen >trone abgebrochen isl, hängt, mit beiden Händen sich sesthaltend, em Mensch, der Gamsbnb ans St. Pierre. ' Er schwebt über der Tiefe. Kein Hilferuf, kein Laut dringt von ihm herau'. Die Todesangst schnürt ihm die Kehle zu. Jetzt heißt es festhalten fürs Leben! Die auswärts geneigte Vanmlrone hat er im l^alle getroffen. Sie ist abgebrochen, nicht so jäh, um ihn mitznreißen in die Tiefe. Er hat an dem Stamm nlit seinen Händen fich anhängen können, nnd da schwebt er noch bis zum Versagen seiner Kräfte. >lein anderer hier könnte das. Aber er ist der Gamsbnb, der eo im Klettern mit der Gemse auf> nimmt. Sein >törper ist jnng nnd sehnig nnd leicht. Er hat Mnsleln von Stahl. Er hat sich schon oft in verzweifelten Lagen befunden - ihm schwindelt nicht, wenn er in die schanrige Tiefe blickt. Die hier oben wissen das alles. Man kennt seine Geschichte, Er hat sie selbst erzählt. Aber nnn dieser Mann, der schmächtige, wort-karge Doktor, der lein gM'ter Bergsteiger ist. und jetzt unter ihnen längs der schrecklichen Steilwand hinabstrebt nach dem Tpalt, an<' dem der knorrige, nur mäßig starke Stamm wie ein eiserner Träger hinausragt! Was soll man davon denken, dazu sagen! Ihn schreckt der Tod nicht, der ihm unsichtbar zur Seite schwebt. Er hat nur einen Gedanken, nur ein Ziel vor Angen- Rettnng, HUse sür einen Menschen in Lebensgefahr. Kein anderer hier hätte das gewagt, hätte einen fo wahnsinnigen Plan zu fassen vormocht. Um den Gamöbub znm Auohalten zn bewegen und durch die eigene Todesverachtung zu ermutigen, auch weil sein Leben an Setunden hängt, hat er gar nicht erst abgewartet, bis seine Mitreisenden das Seil herbeibrnchten, das er sich selbst nm den Leib hätte binden müssen. Er ist hinabgestiegen im blinden Rrl-tungsdrange. Und während er weiter hinunterklettert, spricht er nach oben, seine Anweisungen gebend, ohne sich von deren Ausjührung zu überzeugen. Dazu sehlt ihm die Zeit. Von der anderen ^elsenseite her li-tönen Jam» mern nnd Schreckenorufe aus ^rauenmund. Er weiy Frieda dort, die er liebt in seiner stillen Art, deren Stimme ab nnd zu in einen« jähen Auf» schrei, dann wieder betend oder seinen Vornamen ru< send zu ilnu herabdringt, In ihrer sinnlosen Angst verrät sie ihn, nnd allen hier das lange behütete Ge< heinmis ihres Herzens. Das leiht ihm Flügel, dao ist ihm ein Sporn, festhalten fürs Leben muß auch er: denn ?»" ^en bangt nnd zittert noch ein Herz um d.» (Neli,M»n seines todesmnligen Nettungswerkec-. „Ganwbnb, ich bin da!" Jetzt sitzt er reitend auf den, Stmmn^ Das oben seinen Anordnungen a maß beft gte Seil schwebt berab. Er .'.'ms't " "ul den >lMN, Laibacher Ieiwng Nr. 158. 1328 12. Juli 1902. ^ Politische Uebersicht. üaibach. 11. Juli. 3ie „Neue Freie Presse" bespricht einen von: Abg. Freilierrn von Freudental im nicderösterreichischen Landtage eingebrachten Antrag, statt der üblickM TaggelderderAbgeordnetencinenGe» lialt für dieselben einzuführen, nnd gibt der Ansicht Ausdruck, daß dainit die Krankheiten des modernen Parlamentarisnnis nicht geheilt, sondern die Ent-wickelnng des Berufs»Parlamentarisinus und di,e Bureaillratisierung des Abgeordnetenbanses nur gefördert würden. Wad dem Abgeordnetenhanse fehle, sei die hö'bere politisck)e Dnrchschnittsbildung, vor allein ein praktisches, Zeit sparendes, und der Zweck» Mäßigkeit sich anschmiegendes Geschäftsverfahren. Würde übrigens der Freudentalsck>e Vorschlag ange< nommen. so mühte anch eine Reforn, der Geschäfts^ ordnnng erfolgen, und fange man einmal damit an, so gebe es hnndert Wege, um kurze Sessionen nnd flotteste Arbeit zu sichern. Davon wolle aber, wie sich auch bei der Beratung des Antrages Arendental ge« zeigt habe, keine Partei etwas wissen. — Anch die „Reichopost" spricht sich entschieden gegen die Einfüh-rnng eines Abgeordneten-Gehaltes aus, denn mit dem Gehalte schwinde sofort der Charakter dieser Bezüge als eines Ersatzes für die Auslagen der Abgeordneten und der Zweck des Bezuges nehme eine inkonstitutio» nelle, häßliche Richtung an. Die letzten Gemeindewahlen in Ita» lien sind keineswegs überall ruhig verlaufen. Wie man nachträglich erfährt, gab es in mehreren Orten Siziliens arge Tumulte mit vielfachen Verletzungen nnd Verhaftungen, und in Orte, dein bekannten Eisen» bahn ° Knotenpunkte, kam es zn einem förmlichen Straßenlampfe zwischcn der anfgeregten Menge, die das Gemeindehans stürmen und in Vrand stecken wollte, den Earabinieri und Polizisten. Die Verlust-liste ist recht ansehnlich: 20 Earabinieri, 2 Sicherheit? manner und 11 Leute aus dem Volle wurden vcr-wundet. Ans Rom wnrde Militär nach Orte geschickt, das jedoch nichts mehr zu tun fand und wieder ab" rückte. Die Annahme der Anleihevorlage im bulgarischen Sobranje wird vom „Frem. dcnblatt" als ein großer Erfolg des Ministeriums Tanev bezeichnet. Zweifellos habe die ruhige me Ziele verfolge. Sie ver» stehen es, daß sie eine gewisse Linie nicht überschreiten dürfen, nnd sie halten sich danach in ihrem eigenen Interesse. Die beiden Großmächte Oesterreich-Ungarn und Nußland, die das Wächteramt im europäischen Tüdosten ausüben, nehmen den Erfolg ihrer Mah-nungen gerne zur Kenntnis. Vor allem aber zieht Bulgarien selbst den Nutzen aus seiner vernünftigen Zui-ückhaltnng. Das Gelingen der Anleihe ist der erste und ein sehr wertvoller Profit, der den Boden für die weiteren wirtschaftlichen Früchlc bereitet, die ein friedliches Verhalten znr Reife bringt. In Oesterreich« Ungarn verzeichne man alles mit Wohlgefallen, was die Baltanvölkei vorwärts bringen kann. Ohne die gegenwärtige Phase der bulgarischen Politik zn übcr< schätzen, lasse sich doch feststollen, daß die gegen» wärtigen Dispositionen Bulgariens alle Anerkennung verdienen. Der spanische n Regierung eNvächst eine nen2 Gefahr ans der großen Not, welclje nnter den land» wirtschaftliciMi Arbeitern in A ndalnfie n herrscht. Sie entspringt ganz ebenso toie das Elend der gleichen Vevölkerungsklasse in Neapel und Sizilien aus der Latifundienwirtschaft. Ein Mitglied des Kabinettes Sagasta wies diesertage darauf hin, daß in seiner Provinz im ganzen neun Familien sich in den ge» samten Landbesitz teilen. Sobald ein Teil dieses Besitzes frei wird, kaufen die anderen Familien ihn um jeden Preis auf, damit fie das Monopol in vollein Maße bewahren. Da man fürchtet, daß die hungern» den landwirtschaftlicl>en Arbeiter aus Verzweiflung zum Ausstände fchreiten könnten, so beschäftigt sich das Ministerium eifrig mit ihrer Lage. Sagasta wi!l der armen Bevölkerung mit Geld, BewässernngZ» kanälen und Dünger zu Hilfe kommen, aber bei dem Stande der spanischen Finanzen ist es fraglich, ob feine wohlgemeinten Pläne znr Ausführung kommen oder l;!ikt<>uux «I'RnM^lU' bleiben. Tagesueuigleiten. — (Eine drollige Geschichte vom Exer« zierplaHe) macht in deutschen militärischen Kreisen die Runde. Der Unteruffizier hatte einen Einjährigen wiederholt vergeblich ermähnt, seine Gehwerkzeuge vorschriftsmäßig zusammenzuschließen. Der Einjährige hatte zwar nicht eigentlich OVeine, aber entschieden Anlage dazu. So viel er sich auch Muhe gab, kerzengerade dazustehen, es blieb zwischen den Knien immer ein kleiner leerer Zwischenraum, der dcm scharfen Auge des Unteroffiziers nicht entging. „Ich will Ihnen was sagen. Einjähriger", bemerkte er endlich, indem er ein Markstück aus der Tasche zog und es dem Einjährigen zwischen die Knie drückte, die er mit Gewalt zusammenpreßte. „Ich gehe nun fort und komme in fünf Minuten wieber. Wehe Ihnen, wenn Sie dann das Geldstück nicht mehr zwischen den .Knien haben!" Der unglückselige Einjährige merkte bald. daß er in dieser Stellung nicht eine Minute aushallen würde. Was tun? Er überlegte rasch, wie ec dem drohenden Ungewitter entgehen könnte, und verfiel dabei auf einen ebenso originellen wie glücklichen Gedanken: Er hob das Markstück, das zu Boden gefallen war. nach Ablauf der Frist von fünf Minuten in eine^n unbewachten Augenblicke rasch auf, steckte es ein und klemmte sich dafür ein ZweiMarlstück zwischen die Knie. „Na. Einjähriger", rief der Unteroffizier bald nach seiner Rückkehr, „haben Sie das Geldstück noch zwischen den Knien? Will doch gleich 'mal nachsehen!" Auf einmal verklärte sich sein Gesicht, er hatte statt des Markstücks ein Zwei - Markstück vorgefunden. Schmunzelnd bemerkte er mit freundlichem Augenzwinkern: „Na. seh'n Sir. Einjähriger, das baben Sie ja ganz hübsch breit gebrückt." — (Eine Lösung der preußisch-polnisch e n F r a g e.) Im Warschauer „Wiel" wird erzählt: Ein Pole aus Nussisch-Polen tommt in Posen an und will in einem Gasthose absteigen. Aus seine polnische Forderung nach einem Zimmer antwortet ihm der Portier: „Hier wird nur deulsch gesprochen. Aber wenn der Herr ein Hotel wünscht, wo man polnisch spricht, so kann ich ihm das Haus gerade gegenüber empfehlen," Der Reisende fragt erstaunt! „Und Sie selbst schicken mich zum Konkurrenten?" Achst^ zuckend erwiderte der Portier: „Das ist schon so in Pose»! da gibt es Hotels, wo man ausschließlich polnisch, und solche, wo man ausschließlich deutsch spricht. Unseres ist deutsch, das gegenüber ist polnisch." — „Wem gehört benl> der Gasthof gegenüber?" fragte der Reisende. — „Dem Herrn Mai. Funkenstein." — „Und dieser Gasthvf da?" — „Auch dem Herrn Max Fnnlenstein." — (Das Kunststück eines A « r o n a u t e N-) Vor einigen Tagen unternahm das russische Aiironautei^ Trio Vitollo im Etablissement „Tivoli" zu Stoppenberg bei Essen (Ruhr) eine Ballonfahrt, welche besonderes Interesse erregte. Unterhalb der Gondel des Ballons war ein Fahrrad befestigt, auf welchem einer der Insassen saß. Als der große Ballon bereits eine sehr beträchtliche Höhe erreicht hatte, ließ sich der Radfahrer mittelst Fallschirms nieder. Atemlose Spannung herrschte unter den Tausenden der Zuschauet, aber um so größerer Jubel brach aus. als der kühne Luft' schiffer wohlbehalten und mit unversehrtem Rabe die Erde wieder glücklich erreichte. — (Ein Uebergaul) wird in einer der neuesten Nummern des deutschen Militärwochenblattes zum Kauft angeboten. Das Inserat hat folgenden Wortlaut: Meinen 7jährigen, schönen, lammfrommen Hengst, mit welchem ich Versuche zur Feststellung des geistigen Könnens des Pferdes mache, will ich verkaufen. Er unterscheidet Zehn Farben, liest, kennt die vier Rechnungsarten u. a. m., Berlin lc. — (50 Stunden K l a v i e r sp i e l.) Den bishel höchsten Rekord im Klavierspiel hat ein Wüterich gegen seine Nebenmenschen namens Vancia, Maestro zu Venedig, geschlagen. Dieser Frevler hatte die Stirn und die „Hände". 50 Stunden hintereinander und ohne Pause Klavier zu spielen! Während dieses Altes der Niedertracht trank er nul etwas Marsala und eine Tasse Bouillon. Nachher schrieb er noch sein eigenes Siegesbulletin nieder und begab sich nich< etwa zu Bett, sondern — in die Klavierstunbe. — (Sin lustiger S t u d e n t e n st r e i ch.) Als ein Professor in Heidelberg kürzlich des Morgens erwacht« und daran dachte, zu seiner Universitätsvorlesung zu gel)en. da zeigte es sich, baß die Haustür vermauert war. Eine G<-sellschaft übermütiger Studenten hatte in nächtlicher Stunde eine hohe Backsieinmauer errichtet. Das Material lieferte ein Neubau in der Nähe. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Das Maladamisiercn der Straßen und die Ko»upli< mierung des Schotters mit Verwendung von Walzen. Es werden so oft Klagen über den schlechten Zusta»d der Straßen und Gassen sowohl bei Regen- als auch bel trockenem Wetter laut, daß wir es als unsere Pflicht erachten, auf einen diesbezüglichen Artikel des „Vautechniters" auf-merlsam zu machen. Vielleicht könnte eine rationelle Straße"' pflege in diesem Sinne auch bei uns Platz greifen, den» >>' hygienischer und ökonomischer Beziehung sind gut angelegt: Straßen sowohl in der Stadt als auch auf dem Lande vo» unschätzbarem Werte. Dieser Artikel aus der Feder des n ö. Vaurates Herrn Hugo R ie d l in Wien lautet: MacAda m John loar 1755 in Schottland gebore« und ist am 26. November 1836 zu Moffat in Schottland g.' striven. Als Weg-Vauinspeltor in Bristol (England) legte er den Grund zu einem neuen System für die Bauart von Straßen, welches darin bestand, daß Steine von höchstens 0 166 Ixn, resp. 166 Kubikzentimeter auf die ganze Breite der Straßen einschließlich der Bankette in mehreren Schichte» konvex übereinander gelagert wurden. Die Starte biesec bengt sich nach vorn und bewegt sich liegend dem Ende de5 Banmstumpfes zu. Wird er die doppelte Last tragen tonnen? Der Gamsbnb ist hilflos. Er kann nichts tun als festhalten, und eben lommt es ihm teuck)end von den Lippen: „Herr Doktor, machts schnell ... ich ... kann nicht mehr." Der Banmstamm senkt sich ein wenig. Es knistert nnd knarrt an seinem Wurzelende. Erneute Aufschreie, Weinen und Beten von oben. Man rust ihm zn, alls seine eigene Rettung bedacht zu sein. Anch das darf ihn nicht erschüttern, in seine.n Vorhaben nicht wankend maä>en. Jetzt liegt er ganz flach anf. Er greift unter sill), lx'seftigt das Seil und ruft: „Auf!" Ter Gamsbub, der fest in der Schlinge sitzt, fällt gegeil die Felfcnwand. Tie Gewißheit seiner Rettnng gibt ihm seine Besonnenheit und Kraft zurück. Er lann die Bemiilnlngen der anderen unterstützen. Er ist sicher wieder gelandet. Dann wird das Seil rasch noch einmal hinab» gelassen, nnd mit seiner Hilfe gewinnt auch Sonthein, wieder den siä^ren Boden. Es ist ein frenden' und tränenreiches Wiedersehen, das sie da oben feiern. Im Hospiz gab es dann fpäter zur nicht geringen Verwunderung der ehrwürdigen Augustiner ein recht lustiges Beisammensein, eine Verlobung: wie der Iuftizrat launig konstatierte, die erst? in der luftigcn >>ölie von 2l7^ Meter über dein Meeresspiegel. „llnd". fügte mit breitem Lächeln der Prior t'inzn, „die erste auf dem St. Bernhard." Ver Schwiegersohn auf probe. Humoristisch» Roman von Onpav «ehfelt». (bb. Fortsetzung.) „Wir — wir schätze,: ihn sehr!" hauchte Aspasiü, mit dein Schürzenzipfel spielend. „Und es schmerzt uns daher tief, daß — daß er sich so sehr in seine Büä>er vergräbt, daß er auf diefe Weise seine Gesnnt" heit ruiniert —" „Ist es möglich? Das tut er? Aber — Sie haben recht, das geht nicht an, das darf er nicht!" „blicht wahr? llnd da--------Aber wir fprechcn unter uns, niemand darf davon erfahren — weder mein Bruder, noch meine Schwägerin! Sie ver^ spreckien mir das?" „Rechnen Sie auf mich! Ich schweige wie oa5 Grab!" beteuerte Mar, die Hand aufs Herz legend. „Nun, wohl! So wäre ich Ihnen denn also jchr verbunden, wenn Sie ihn seinen Studien — er studiert Nationalökonomie — entreißen möchten — wenn Sie ihn veranlassen wollten, das; er ein wenig ö,ler zn uns tomnlt nnd sich ausruht! Das heißt — ich hab? ja nicht das geringste Interesse daran — Sie vcr« stehen i Es ist nichts als Nächstenliebe!" „Ich verstehe, mein gnädiges Fräulein", de,lla< mierte Mar. „es ist das höchste, heiligste aller Gefühle, die allgemeine, umfassende, erbarmende Menschen-liebe! Rechnen Sie ganz anf mich!" Aspafia bebte vor Vergnügen. Sie warf, ehe sie ging, Mar jetzt einen fast zärtlichen, verständnisvollen Blick zu. legte den Finger anf die Lippen nnd hanchte nochmals: „Alfo — ich rechne darauf: Es bleibt ganz unter uns!" „Anf Ehre!" fagte Mar. fich verbeugend, mit tief' ernstem Gesichte, nochmals betenernd die Hand ani" Herz legend. 17. Ungeachtet seines erfinderischen Geistes nü? seiner seltenen Geistesgegenwart verspürte Ma», Schnlze eines Taqcs dennoch rine nicht geringe U>' lnhe. Es war dies am Morgen nach der im vorige» Kapitel geschilderten Unterredung mit Aspasia Fin' mel. Ein jnnger Mann, gefolgt von einem Knabe», der einen leichten Koffer trng, hatte die Glocke N'l Gartentür gezogen. „O, wel,!" sagte Max unwillkürlich. „Ob der nicht von Frau Liebe kommt!" Richtig, es war fo! Amandus Fimmel war selbst öffnen gegangen „Sie wünschen?" „Ich komme in, Anftrage der Fran Liebe, nni» Herr!" „Was? Der Fran Liebe?" rief Amandns er< staunt. „Nicht möglich! Ich habe doch noch keine new'»' Muster verlangt — bin ja mit der Durchficht der all'.'" l.och nicht fertig'" „Frau Liebe sagte mir doch. ich solle Herreise» - ich würde erwartet! llnd da bin ich denn getonnnen - ich bin ans Meseritz, mein Name ist--------" „Anch noch ans Meseritz? Na, entschnldigen S>>' einen Augenblick!" Amandus zog Mar Schulze, der neben ihn, stand nnd mittlerweile seine Kaltblütigkeit wiedererlangt hatte, etwas znr Seite nnd sagte zu ihm: „Verstehen Sie das? Die Liebe weih doch, daß Sie hier sind! Wenn Sie nicht mehr w mir wären, Laibacher Zeitung Nr. 158. 1329 12. Juli 1902. Schichten zusammen betrug je nach kr Beschaffenheit des Untergrundes und der Schwere der auf der Straße verlehren-dtn Lasten 15 bis 25 ^,n. t».n A/iederösterreich wurden zumeist die Straßen nach a^«.? >/^ "^ ^"" Deckfystem erhalten. Nach erstere»! 'n. lm^ Ausbesserungen, "ach letzterem die Aufholungen zur Wiedererlangung dti konvexen Oberfläche da«,!. ^ 3l'ct,ysteni besteht in der Ausfüllung von Geleisen: Mn . ."" Geleisewechsel und sonach eine gleichmäßiger! Abnutzung der Strahenoberfläche erreicht, wogegen bei dem "e«!Y ten. eine »lehr ober minder starle Lage Schotter über ari)3. ^ ausbreitet wirb. loelcher den. Fuhrwerk umso Ne ^'"^w'we^et. je größer das dazu ver- Wn^t,, ? ".'^ 'lt. Die Zugkraft wird durch die Bewe- MlKshlnbtrn'.sie lNiderstand) zum Teile absorbiert, dieser s mit al 7^ ",f glatter Schotterstraße fünfmal soviel Last scholl /"^"^"^ transportiert werden als auf frisch be '«/"lierier Straße. ^lX) ?'^^^"^ ""^ Pferdes im Gewichte von zirka gt'iutzt m Rechnung gezogen lverden. "ickt im n ^ Angaben N o ck e l b e r g s sind vier Pferde auf b^l) '/^' ""'" '"'^ ^ Meterzentner beladenen Wagen e>> Cte . !. ".^brbllhn zu bewegen. loenn vor jedes Rad Da r^"l ^<' "" '^ ^lagert wird. l'"hnen Nm .'" ^ ^" a"W Wert von festen glatten Fahr-«noas , ^^bahn nicht eingepreßt, sondern zermalm! bilbuna ys«, t."^"b'' beziehungsweise bei Regen zu Kot-^ "°« 2'bt. (Fortsetzung folgt.) bild^ !^ ^ ^^ " ^ " " enfürgewerblicheFort und Unt r?^^" ^"^ ^^ '' ^ Ministerium für Kultus ^', laufende Jahr folgende Subventionen Gotts^'-7^7?^^erg U40 l<. in Bifchoflack 000 K. !n '" Lais^ . ^' '" Gurlfelb 580 X. in Krainburg 700 li. ^0 3 ! ^ ^. in Mottling 820 l<. in Neumarlil ^udolf^« ^dmannsdorf 800 X. in Reifnitz 700 X, in Liltai '^".^^ li. in Stein 780 X. in St. Martin bei ^'bach^xn x 2o>litz-Sagor 480 X unb in St, Veit bei berie^N?,^^ ^ derungcn im Schuldienst e,) Die in Galls^ ''""" Ioh. Leis am Staats-Untergym'nasium »t)mnasi.?"' ^' ^°^"" Tertnil am II. Staats-^btrre.sl'!' ^'bach und Josef W e n h e l an ber Staats-fordert ^ ^^^ ""^", in die VIII. Rangsllasse be- ^gi^Nr' ?M^^/^ Das Divisions - Artillerie-""ßiaen ^' I ' ^"le früh mit drei Batterien zum feld- '^"Schlehen nach Gurlfeld abmarschiert, schul« ^/ °«! l" " " a. der M i l i t ä r - S ch w i m m « ^tadaz^,> I' l'.b' ^- ""lde die Militärschwimmschule am blnbt <^?'? ^" ^" diesjährige Saison eröffnet. Dieselbe ' N" U>^',? ^°" '^ "^ sl"h bis 8 llhr abends geöffnet, ^ ^ierlac^^°^" "°" ^ bis 12 ühr und an Son," und bei Ai,n"l. ^ b,s Ml Uhr vormittags ist die Benützung --^.^ ' ausschließlich den Damen borbehalten. Für die lM)^.? '" ^Wl-t beliachrichtiat haw,. Das ist nicht " >' u„d tlotztx',,1 sendet sie nur ruu'n nollrn!" ^lviss«,s ,. °"^ 'sl doch acniz einfach!" v^lscht^' dl'r ^ll'lWo 1 >'' "^"tschü.'den ist das ein Abenwlrn v^ln ^sclnM. ?"^ Vorgängers! Das ist eino abgekartete ^: sch^, Sie sicher!" 3ic3'? ^"? ^^' lllnube es beinahe auch!" gorin'as/.!/'"lch' es unterliegt daö für mich nicht dnn ^rl die3^""^' ^ "" ^brer Stolle würde d?m "'«!t Nl>>. '^ '"^^'" und dann der Frau Liebe schleu- 'ue Instruttionei, erleilel,!" ^'u V,,5^^u recht! Einen Augenblick! Werde nur l'H 5lii,„, ^" ^" ^^'Nl^ nmä^il, dann bin ich wieder ^n m^ ^""" besprechen Nur die Sache Nx'iter!" '^lllürli^ , '^^"''" ^"'siil-r trat Mar Schnl,,e nn-'"'^ de> A?^"' ""'l" Schritte näher, nn, zu höre.:, '"Urdc '^^Ulandte der Vennittlerin abgefertigt ^'^sch ^/^ ^'^ "l"l, lieber freund", sagte Alnandu^ '"^'n ,on ^' """" ^rätendonlei,. „l^in, icl, ^lnl^n ^"blicl,! n ?'" ""^iiu^in Sie sich - aber etwa» "U'hel«.^'^'/^"^ ^'^ «liälligst dein Muoje, der '""l" er > , . - "' '"^'^' ^'"'"' 2pas; unterlasse. '"'U" siild . - '^ ^"' Polizei ä" t'li, l)abe,i U'olle! So ^U'Kn di.. "n , ^ "'^^ '""' b>" ii, >trusan - un» ^"'pfrhle ,. ^, '^." ^"llernsänger „icht kommen! l'l'Michen,« "I ^hnen — wenu Sie wieder wac> ^"blilf'f? '^"' ^ verstehe Sie niä>t!" stotterte d.'r ^'^in B^ ^°"'"" ^"^ 'u. Auftrage dli- ssrau 'n ^- _.« ^'" ' ^ lch bin aus Meseritz - mein Name (Fortsetzung folgi.) Offiziere und Militär-Beamten bleibt die Schwimmschule von 7 bis 8 abenbi, reserviert. Die Militär-Schwimmschule tcnn auch von Zivilpersonen gegen Entrichtung des festgesetzten Preises benützt werden. Tie Studierenden der hie sigen Lehranstalten genießen dir gleiche Ermäßigung wie di^ Militärveisonen. — (E r we rb st e u e 1 t 0 m m i s s i 0 n.) Seine Ex-zellenz der .Herr Finanznnnister hat den Handelsmann Tomo Tollazzi in Unterloitsch über sein Ansuchen von der Funltion eines Mitgliedes der Eiwerbsteueilommission IV. Masse für den Äeranlagungöbezirl Loiifch abberufen und an dessen Stelle den Gastwirt Julius Lenassi in Oberloitsch zum Mitglirbr der genannten Kommission mit der Funltionsbauer bie Ende ^0:i ernannt. — (Was si ch a I le s I 0 u 1 na li st ne nnt.) Das Gendarmerieposten - iwmmando in Ischl hat dem Wiener Sicherheitsbureau »»itgeteilt. baß sich dort ein Journalist aufhalte, der sich Schunt 0 nenne und beträchtliche Schulden mache. Wenn er gemahnt wurde, gebrauchte er die Aus-rede, er werdc von seinem rüclstänbigen Honorar, das er als Korrespondent eines Wiener Wochenblattes zu erhallen habe, bezahlen. Das Sicherheitsbureau erhob, bah Schunlo bei dem genannten Vlalte nur als Elternist beschäftigt war und daß sich seine ganzen Forderungen auf .'i bis 4 X belaufen. Wcitcrü wurde sichergestellt, daß er zweifellos mit dem am 3. November 1874 zu Laibach geborenen Hans Viltor Schunlo identisch ist. der seit 3. Mai d. I. als Kontorist vom Landcsgerichte Graz steckbrieflich verfolgt wird. Schunlo wurde nun über Requisition des Sicherheitsbureaus im Ischl verhaftet und dein dortigen Gerichte eingeliefert. — (Nau- unb öffentliche Arbeiten.) In den letzten zwei Wochen wurden oie Arbeiten durch un günstige Witterung nicht gestört. Dem gewünschten For: schritte stand lcilloeise nur der Mangel an Arbeitskräften entgegen, der jedoch bald behoben werden dürfte. Bei den ein^ zclnen Objelten sind die Maurerarbeiten wir folgt vorge schritten: An der Bleiweisstrahe sind die Grundmauern beim Hause des Alois ilorsila bis zum Straßenniveau gediehen, ^)er Rohbau des F. Supanöwschen Hauses an der Gerichtsgasse ist bis zum dritten Stockwerke, jener beim Hause des Ä Äobnil bis zum Parterre fertig. Das Haus des G. Do lenec an ber Ziegelstraße ist unter Dach. Die Maurerarbeiten be! der Ursulinerinncnlirchc find nahezu fertig; die itirchc erhält an ber Vorderfront einen frischen Anstrich. Die öffent, liche Uhr daselbst erhielt deutlichere Zeiger, die jedoch, da sie vertehrt angebracht sind. dem Passanten auch die unrichtige Zeit andeuten! Einen frischen Anstrich erhielten auch bi>> landschaftliche Nurg und die ...NatoMla Tislarna" in de: Kopitargasse. Im Gerichisgebäude werden unter anderen» noch die Zimmermaleiarbeiten ausgeführt. Beim Haus«, Ni. 7 am Alten Marlte werben verschiedene Äelonstruttions arbeiten ausgeführt. In der Prc^erengafse sind die DemoUe-rungsarbeiten beim Schupeuzschen Hause und der Garten-mauer daselbst im Zuge; an der Ecle der Peters- und del Milloöic'straße wurde der Vau des F. Urbancschen Hauses in Angriff genommen. In ber Herrengafse ist die vordere Hof' mauer deü Hlechbachschcn Hauses abgetragen, in den nächsten Tagen wird die Demolicrung ber weiteren Gemäuer vor sich gehen. Die Eröffnung der Peternelgafse soll im Spätherbst« erfolgen. An ber Ecke der Wicnerstrahe und der Gerichts gasse wurde der Bauplatz für das Haus des Bürgermeistern I. Hribar bereits eingezäunt 1 der Bau wird in den nächsten Tagen in Angriff genommen und bis zum Winter unter Dach gebracht »uerden. An ber Elifabethstrahe. bezw. in bcr Schießstältgasse sind die Arbeiten beim Drahtzaun be6 itinbcrfpitalgartens bis zur Aufstellung des Einfahrtstores beendet. Der Fabritsbesitzcr Eduard Schimmtz am Nralaue,' dämm ließ bei dem dortigen Wehre rinen Brelterboben herstellen. Die Äeiputnmgsarbeiten und der Anwurf bei den Häusern des Dr. Bal, .Urisper und des Franz Äahooec in bei Gerichlögafse sind fertiggestellt: derzeit wurden die yl> beiten im Innern dieser Gebäude in Angriff genommen. Vor dem Haupteingange des Gerichtsgebä'udes wurde in den letzten Tagen mit der Herstellung der Treppen ?c. begonnen Heim Hause des Fr. louden und der Gebrüder Poga^inl sind derzeit die Maurerarbeiten im Innern derselben im Zuge, — Die Zufuhr ber Baumaterialien ist eine mangelhafte, insbesondere jene von Ziegeln. Die Zahl der in den letzten zlvei Wochen hier angekommenen Maurer und Hand langer beträgt etwa 80, ^- Beim Neubau bee F. Supan<'i<' an der Gerichtsgasse erreignete sich am letzten Donnerstage ein Unglüclfall mit tödlichem Ausgange. x. — (Die Lehrertonferenz des Loilscher Neziltes) wurde am 9. d. M. vormittags im Schul gebäube in Oberloitsch abgehalten. An derselben beteiligten sich bis auf drei llanlhcitshalbe, verhinderte Lehrlräfte samt lichc Lehrerinnen und Lehrer des Loitschcr Schulbezirles. Der Herr Bezirlsschulinspeltor Johann T h u m a eröffnete die Konferenz lim 10 Uhr, begrüßte mit herzlichen Worten die Erschienenen und stellte ihnen den Leiter der l. l. Bezirk houplmannschaft Loitsch. Herrn Edlen v, Delela. vor. Hierauf gedachte er des in diesem Jahre gestorbenen Lehrer?, a, der l. l. Wertsvoltsschulc in Idria. .Herrn Anton Boxn-, worauf sich die Anwesenden zum Zeichen der Trauer von de.i Sitzen erhoben. Zu seinem Stellvertreter ernannte er Herrn Leopold B 0 5 ic' . Oberlehrer in Sairach; zu Schriftführern wurden per Alllamalion die Herren Peter R e p i i>. Ober lchrer in Unec. und Johann Kega. Lehrer in Unterloitsch. gewählt. Hierauf berichtete der Herr Nezirlsschulinspcltor in einem ausführlichen, sehr lehrreichen Vortrage über die bei der Inspektion gemachten Wahrnehmungen und besprach be sonders ausführlich die nrurn Lesebücher von Schreiner-Hubad und das Rechenbuch von Anton s'rnivec. lvelcl>e Bücher die Konferenz sulzessive einzuführen beschloß. Auch empfcchl er die im Verlage von .^elxr in Adelsberg erschienenen Tage bücher. die den Lehrern zur Eintragung des täglich zu absolvierenden Lehrstoffes dienen sollen. Dann verlasen Fräulein Iosefa kuster « i <> aus llnteridria und .Herr Josef N 0 v at aus Idria ihre sorgfältig ausgearbeiteten Referate über da.) Thema: ,.Wie ist die österreichische Geschichte in der Volt^ schule zu unterrichten, damit die wichtigsten Bilder den Kindern in dauernder Erinnerung bleiben unb in ihren Herzen das patriotische Gefühl wecken?" Ueber das Referat entspann sich eine kurze Debatte, in welche die Herren Josef Turl, Oberlehrer in Unterloitfch, Ferdinand Vigele (Altenmartt) unb schließlich der Referent Herr Novak eingriffen. — In den ständigen Ausfchuh sowie in den Ausfchuh der Bezirkt« Lehrerbibliothet wurden die gewesenen Mitglieder gewählt. Als Delegaten für die im nächsten Jahre stattfindende Landes-Lehrerlonferenz wurden die Herren Josef Bene-del. Oberlehrer in Planina, Laurenz Pert 0 , Lehrer in Oberloitfch, und Ivan K e g a. Lehrer in Unterloitsch, bt' stimmt. Nachdem Herr Leopold Voii 6 , Oberlehrer in Sai« räch. dem Bezirlsschulinspeltor für die umsichtige Leitung der Konferenz den Danl ausgesprochen und sich, da er nach 47 Dienstjahren vom Lehramte scheidet, in herzlicher Weis.' von seinen Kollegen verabschiedet hatte, schloß der Inspektor die Konferenz mit einem dreimaligen Aivio auf feine Maje stät den Kaifer, worauf von den Anwesenden noch die Vollshymne abgesungen wurde. — Nach ber Konferenz fand in den Lokalitäten des Herrn Johann Rihar ein gemrinschaft-liches Mitlagsessen statt. N. — (S chu l a u s st e l l u n g.) Die Ausstellung von Zeichnungen und Arbeiten der Schülerinnen der Abteilung fül Kunststickerei und Epitzenarbeiten an der hiesigen t. t. lun st gewerblichen Fachschule, deren wir im ge« strigen Blatte Erwähnung getan, findet Sonntag, den 18ten Juli, von 9 bis 1 Uhr vormittags. Montag, den 14. Juli. aber von 9 bis 1 Uhr vormittags unb von 3 bis 0 Uhr nachmittags, und zwar im Sitticherhof. Alter Markt Nr. 34, statt. Wir machen namentlich unsere Damenwelt auf diese Schulausstellung aufmertfam. — (W a n de rvor trä ge.) Die tierärztlichen Wan-delvorträgc weiden im politiscl)en Bezirke Stein für das heurige Jahr an noch näher zu bestimmenden Sonntagen während der Monate September und Oktober in Mött -nig, in Zalog. in Terfein und in R a u stattfinden. —c». — (Das Adelsberger Salonorchester). welches sich die Aufgabe gestellt hat, nicht nur zu seinem Vei gniigen zu spielen, sondern — und das hauptsächlich — zu wohltätigen Zwecken .Konzerte zu geben, veranstaltete am 10. b. M, zu Gunsten der Äbelsberger Echülerlüche im Gar ten des Holtlü „Zur Ungarifchen Krone" ein Konzert, Die zum Vortragt gebrachten Musitviecen wurden exakt aus' geführt nnd mußten grö'tztenteilb wiederholt werden. Der reichlich gespendete Beifall war nur ein wohlverdienter Tribut, welck)el den unermüdlichen Mitwirkenden gezollt wurde. Dem Konzerte wohnten nebst dem Offizierskorps des Infanterie-Bataillons des 17. Infanterie - Regiments auch minder zahlreiche Einheimische bei. Angesichts der Tatsache, daß das Salonorchestcr leine Mühe und leine Opfer scheut, um dem Publikum einen musikalischen Genuß zu bereiten, und angesichts der weiteren Tatsache, baß das Konzert zu Gunsten einer wohltätigen Institution stattgefunden hat, ist e6 gewiß zu bedauern, daß der Besuch seitens der Einheimi schen ein so schwacher war, während der Zirkus Fumagalli in der verwichenen Woche allabendlich ein volles Haus erzielte . . . Trotz dieser, nicht eben ermutigenden Zustände möge das Salonorchester seinen Mut nicht sinken lassen, sondern auf dem Wege, den rs eingeschlagen, mutig ausharren! — (Stimme aus dem Publikum.) Wir erhalten folgende Zuschrift: Gewiß begrüßt jedermann mit Freuden die Einführung eines modernen Fortschrittes im öffkntlickM Leben. Doch wirb auch ein jeder zugeben müssen, bah sich diese Einführung den lokalen Bedürfnissen und Ver Hältnissen fo viel als möglich anpassen muß. Das Unglück, welches vor einigen Tagen durch die elektrische Straßenbahn auf der Karlstäbterstrahe bald passiert wäre. veranlaßt uns in diesem Sinne zu verlangen, daß sich die elektrische Straßenbahn den Verhältnissen in Laibach altomodiere. Der Zweck der Straßenbahn in Laibach ist »icht der, durch das schnelle Fahrtn weite Distanzen abzukürzen, d. h. Zweck dei Straßenbahn in Laibach ist nicht so viel Zeitersparnis als dir Gelegenheit, diese luizen Strecktn bequem zurückzulegen. Unsere Straßen sind schmal, der Schienenftrana. läuft lnapp am Gehwege, kaum 2 Meter von den Hausfluren entfernt. Wie leicht läuft der Passant Gefahr, wenn er rasch zum Hauslore heraustritt, von dem vorbeisausenden elektrischen Wagen umgeworfen und befchädigl zu werben! Der Betrieb der Straßenbahn muh sich daher diefen Verhältnissen anpassen und wenigstens an diesen Stellen im langsamen Tempo fahren, wie es die Polizeivorschrift für Wägen über. Haupt in der Stadt verlangt. Sollte jedoch die Meinung vo> herrschen, daß dadurch bei der bestehenden Nagenanzahl zu viel Zeit verloren gehe. so mögt durch Vermehrung b-i Wagenparkes der Zeitverlust ersetzt werden. Auch mit Rück sicht auf den Umstand, daß in Laibach ein reger Verkehr mit der Landbevölkerung herrscht, ist diese Rücksicht unbedingt geboten, dtnn es ist nicht zu verlangen, dah die Leute durch diese Uebelstände Schaden leiden sollen. In größere,, Städten, wo die Bevölkerung an raschen Verkehr gewöhnt ist. wo die Bedingungen zum Betriebe der Straßenbahn in den breiten, bequemen Strahenanlagen gegeben sind. erfcheinl ein rasches Fahren gerechtfertigt, da die Bevölkerung auH weite Strrcksn zurückzultgen hat,- in lltinen Städten dient aber eine solche Anlage voi allem der Bequemlichkeit, unb rv darf durch den raschen Betrieb die Bevölkerung in ihrer persönlichen Sicherheit auf leinen Fall gefährdet werden, E6 Wäre daher insbesondere in Gassen, wo bei Schienenftranz so nahe am Gehwege läuft, wie auf ber Polanastlaße, den, Alten Markt, der Wienerstraße. in kr Pre^renaMe. S'^ riansqasse. anf der Karlstäbterstrahe ein /""« °^// Tempo, wie es für die Fialer ^rgefchr'tben 'st. wun schenswert, - Bti ditstr Gelegenheit empfehlt" w.r bt lob^ ichen Polizti die Schnell-Rabfahrer auf das wärmste, E. ist scum. u»a.,^hl,ch, m w'lche... Grade h.ntzutaa/ d,l Laibacher Ieiwng Nr. 158. 1330 12, Juli 1902.^ Puffanten durch dic Radfahrer lxlästigl weiden. Das Fahr-, rad ist ebensogut ein Vehikel wie ein anderes Fuhrwert und ebenso bezüglich der Fahrgeschwindigkeit den strengen Polizei-Vorschriften unterworfen.Der Radfahrer darf tein schnelleres Tempo im Rayon der Ttadt einschlagen als ein Fialer; letzteren notiert der Wachmann sofort und zeigt ihn wegen Schncllfahrens an. Wann geschieht dies mit einem Radfahrer? Wenn schon ein Unglück passiert ist, dann tommt b',.-Polizei an Ort und Stelle. Nach unserer Meinung ist -s aoer Aufgabe der Sicherheitsorganc, alles zu tun, um dem Unglücke vorzubeugen. Einige strenge Bestrafung^ der rücksichtslosen Radfahrer werden genügen, um diesem, in hohem Grade lästigen Unfuge zu steuern. In konsequenter Nichtbeachtung der Vorschriften lann auch das Verbot des Fahrens in der Stadt überhaupt zeitlich oder dauernd ausgesprochen loerden. — Das Unglück, welches kürzlich eine arme Arbeiterin getroffen, die vom Gerüste gestürzt und so^ fort tot liegen geblieben ist. gibt uns Veranlassung, den Stadtmagistrat als Baubehörde auf die unzulänglichen S^-cherheitsvorlehrungcn bei den Mauergerüsten aufmerksam zu machen. In anderen Städten werden die Gehwege auf den Gerüsten verplantt. so daß ein Absturz fast unmöglich erscheint. Sieht man sich aber unsere Gerüste in so bedeutender Höhe an, so muß man staunen, daß bei einer derart primitiven Aufstellung nicht mehr Unglücksfälle passieren. Der Maurer, der fast immer an einem Orte steht, ist leiner solchen Gefahr ausgesetzt wie die Materialienträger, welche hundertmal des Tages auf und ab gehen müssen. Oft ist nur ein einfaches Nrett über eine bedeutende Tiefe gelegt, auf welchem die Zuträger förmlich balancieren müssen. Eine gründliche Revision der bestehenden Gerüste und eine strenge Neauf^ sichtigung und Vorschreibung bei der Aufstellung derselben ist unbedingt notlvendig. denn es ist das Leben von Hunderten armer Personen in Gefahr, die sich selbst nicht helfen können. — (Allerhöchste Spende.) Seine l. und l. Apostolische Majestät der Kaiser hat der freiwilligen Feuerwehr in St. Kantian eine Allerhöchste Unterstützung im Betrage von 160 X bewilligt. —e. — (Die nstju bi läe n.) Heute feiert der Kommandant des XIII. Korps und kommandierende General i>! Agram. G. d. K. Freiherr von V e ch t o l s h e i m. sein 50jähriges Dienstjubiläum. Der Landesverteidigungsministec Graf Welsersheimb feiert am 12. Oktober und der Stellvertreter des Landwehr - Oberlommandanten FZM. Moriz Schmidt am 1. September dieses Jahres sein KOjähriges Dienstjubiläum. — (Vom Artillerie-Schießplätze in Gurlfeld.) Das Korps-Artillerieregiment Nr. 8 in Go'rz marschiert am 19. d. M. zu den Schießübungen bei Gurlfeld ab. D, Mitglieder und Kinder frei. — (Gartenfest in Stein.) Der Gesangverein „Lira" in Stein veranstaltet morgen nachmittags um 4 Uhr unter Mitwirkung der städtischen Kapelle in der Restauration Fischer ein Gartenkonzert. Eintrittsgebühr 40 k. Kinder frei. — (Gewitter mit Sturm und Hagel-sch I a g.) Aus Litlai wird uns unter dem gestrigen berichtet: Seit etwa drei Tagen herrschen in unserem Savetalgebiet.-Gewitter, abwechselnd mit Sturm und Hagelschlag. So ginz am 9. d. M, nachmittags über der Ortsgemeinde St. Lamprecht bei Littai ein heftiges Gewitter nieder, wobei in de^ Ortschaft Novize ein 24 Jahre alter Bursche, der vor dem Unwetter unter einem Lindenbaume Schutz suchte, vom Blitze erschlagen wurde. — Ein heftiger Sturm herrschte in der Nacht vom 10. auf den 11. d. M. und richtete namentlich in tx'n Waldungen von Kreßnitz. Hötitsch und Trebeleu durch Entwurzelung von Bäumen verheerenden Schaden an. Am N. d. M. vormittags zwischen 9 und 10 Uhr entlud sich wiederum über das ganze Littaier Savetalgebiet ein furcht-dares Gewitter, verbunden mit Hagelschlag; die Schloßen fielen in Haselnuß- bis Nußgröhe. In den Ortsgemeinden St. Lamprecht und Hötitsch richtete der Hagelschlag große Verwüstungen an. Namentlich wurden einige Ortschaften in der erstgenannten Gemeinde vom Hagel stark betroffen und t5 soll den eingelangten Berichten zufolge die ganze Saat ve^ ^ nichtet woroen sein. Auf dem Friedhose am Heil. Berge fand zur Zeit, als sich heute vormittags der Gewittersturm erhob, ein Leichenbegängmü statt. Der Sturm riß das am Turme wegen Reparatur aufgeführte Gerüst nieder und dasselbe fiel auf die Teilnehmer am Leichenbegängnisse. Es sollen hiebet acht Personen mehr oder minder verletzt worden sein; doch fehlen zur Stunde noch nähere Details über dieses Unglück. —ik. — (V e r e i n s a u s f l u g.) Der slovenische Lesevereiu ii' Littai veranstaltet morgen nachmittags um 3 Uhr einen Ausflug in den nächst St, Martin gelegenen Wald Slaten-egg, woselbst ein Voltsfest mit verschiedenen Belustigungen abgehalten weiden wird. —ik. — (L e i ch e n f u n d.) Am 10. d. M. wurde am Save-user nächst der Ortschaft Ober-Hötitsch die Leiche eines etwa 17jährigen Burschen, vom Wasser angeschwemmt, tot aufgefunden. In der Leiche wurde der 18 Jahre alte, am 6. d. beim Baden im Saveflusse in Seno/.et, Gemeinde Lusttas, verunglückte Besitzeissohn Josef Diagar agnosziert. —ik. " (I n E r t r i n l u n g s ge f a H r.) Die Kammerzofe Theresia Woransly badete vorgestern im Codellischen Teiche bei Schloß Turn und schwamm, sich an einem Brette anhaltend, im Teiche Heruni. Plötzlich kippte das Brett um und sie tauchte unter das Wasser. Die Leute, die sich in der Nähc des Teiches befanden und dies sahen, riefen nach Hilfe. Da eilte der Herr Baron Codelli herbei, sprang angelleidet ins Wasser und rettete das Mädchen vor dem sicheren Tode. * (Bei m Baden ertrunken.) Vorgestern abends ertrank beim Baden im Laibachflusse bei Selo der 26 Jahre c-lte Südbahnarbeiter Johann Kova<">, wohnhaft Eegnargass^ Nr. 12. Gleichzeitig mit dem Genannten befand sich in Ei' trintungsgefahr ein Student. Beide gerieten in einen Wirbel, Kovaö sank unter, der Student rettete sich nur mit Aufbietung aller Kräfte. — (Verunglückt.) Am 6. d. M, spielte der vier jährige Sohn des Besitzers Anton Gabrijel aus Hrib, Gemeinde Treffen, im Wagenschupfen. Hiebei fiel dem Knaben eine an die Wand angelehnte Sandtruhe mit solcher Wucht! auf den linken Fuß, daß derselbe unterhalb des Knies gebrochen wurde. Nachdem dem armen Kinde die erste ärztliche Hilfe zu teil geworden war, wurde dasselbe zur weiteren Behandlung in das Spital der barmherzigen Brüder nach Kundia bei Rudolfswert überführt. ' tt. ^5* (Bran d.) Am 3. d. M. vormittags brach auf bisher unaufgeklärte Weise im Hause der Margareta Smolnitar in Ravne, politischer Bezirk Stein, ein Feuer aus, welches der genannten Besitzerin das Haus und die anschließenden Ob-jelte samt Inhalt, sowie dem Nachbar Jakob Koro^ec dessen Haus und die dazugehörigen Objekte samt Zugehör imSchätz-werte von 3009, beziehungsweise 3200 X einäscherte. Von den zwei beschädigten Besitzern war nur Margareta Smol-nilar auf 1800 X versichert. Die Genannte wurde, als der Brandstiftung verdächtig, dem t. l. Bezirksgerichte in Stein eingeliefert. —,-. — (Die Zeit der Ä e e r e n f r ü ch t e.) Ueber den Genuß der Erd- und Stachelbeeren schreibt die „Münchener Allg. Ztg.": „Früchte enthalten reiche Mengen von Zucker, bekanntlich der rasckM wirkenden Kraftquelle für die Muskel, tätigleit, außerdem Säuren und Mineralien, darunter besonders Kalk. welcher für die Knochenbilbung unerläßlich notwendig ist. Auch die anderweitigen im Obst enthaltenen mineralischen Stoffe wie: Natron. Phosphor und Eisen, lveisen darauf hin, wie außerordentlich gesundheitsfördernd der Genuß von Früchten sein muß und wie man daher be-sonders bei der Kinderpflege Wert auf tägliche Verabreichung von etwas Obstlost legen sollte. In einer Abhandlung über ,die Bedeutung tallhaltiger Pflanzen' heißt es diesbezüglich: .Um den Aufbau der Knochen und Zähne bei dem Kinde zn fördern, sind Erd- und Stachelbeeren besonders dienlich. Die Erdbeere enthält in ihren Aschebestandteilen 14 '2. die Stachelbeere 12 20. die Weintraube und die Pflaume 10 Perzeni Kalk. Erd- und Stachelbeeren besitzen gleichzeitig einen hohe» Perzentsatz Eisenoxyd, das bekanntlich die Sauerstoffzufuhr regelt, und daher können sie in gesundlMlicher Beziehung als wahre Kinderdoltoren bezeichnet werben. Ein Tag, an welchem dem Kinde tein Obst gereicht wird, ist fast als ein verlorener in diätetischer Hinsicht zu bezeichnen. Allerdings trifft dies nur bei Kindern im Alter von 1^ Jahren aufwärts zu; auch darf das Kind. das Obst genießt, nicht darm-leidend sein.' — Die Fruchtsäure wirkt ähnlich anregend wie die Salzsäure. Es muh also durchaus das Bestreben der in Betracht kommenden Kreise unserer einsichtsvollen Bevölkerung sein. in richtiger Würdigung der ecwähnten hygienischen Verhältnisse, mit allen Mitteln einem immer reichlicheren Gemüse- und Obstgenusse die Wege zu bahnen." — (Der städtische Feuer türm auf dein Tchloßberge) erhielt ein neues Blechdach; die Mauerzacken daselbst werden demnächst ebenfalls entsprechend gedeckt weiden. x. — (D i e P r e i s e f ü r b i e h e u r i g e H e u ma H d) sind in der Laibacher Umgebung inll. Stadtpomörium nahezn um 20 ^ gestiegen. x. — (Strike,) Gestern vormittags haben die Arbeiter des Hochofens der Krainischen Industrie-Gesellschaft in Ser-vola die Arbeit eingestellt. Es arbeiten nur die Heizer, i« der 3>omkirch«. Sonntag, den 13. Juli (8. Sonntag nach Pfingsten), Hochamt um 10 Uhr: Messe in 5>wi- von Felix Uhl. Graduate I^sn m!l,i m Doum i>i-<»t<'l'wrun> von Anton Foerster. Offertorium ?opn1'Ml lnimil^i». choraliter. 3« der St<,dtps,-<>ln kA. ^li^Ioruln (^'u8tc,inl»!I von I. Eingenberger, Graduate L»w mil», von Anton Foerster. Osfertorium l'..i.n1un> 1nni>!i<>,n von Fr. GerbicV Theater, Kunst und Meratur. — (,.s ^ G.: Die slavische und die polnische Idee mit einem Vliese des Prof. Zdziechowsli, 3.) M. P. Einige Philosophic M die Beweise vom Dasein Gottes. 4.)Dr. Ioh. E. Krtll An der Geburt unserer Verfassung. 5,) Dr. A. U5eui^ nil: Ist der Katholizismus das Prinzip des Fortschritte?" 6.) Fr. X. G.: Maryan Morawsli (Literarische Skizze). 7.) Dr. M. Prelesnil: Mahnungen eines entfremd^ Landes. 8.) Dr. A. UZeniöni l: Apologetische Gedanke 9.) Literatur. Geschäftszeitung. — (Viehmartt,) Auf den am 10. d. M. in S <'' senberg abgehaltenen Viehmarlt wurden etwa 400 Stu^ Vieh aufgetrieben, Da außer heimischen Käufern auch aili wärtige erschienen waren, gestaltete sich der Handel lcliho"' Die verhandelten Tiere erzielten fast durchwegs anständig Preise. Auch die Krämer setzten viel von der auf den Ma^ gestellten Ware ab. Der nächste Viehmarlt findet am 14. S'° schreiben des Königä von Italien an den Fürsten Vlilola"' und den Prinzen Mirko, sowie ein prachtvolles Brilla»^ diadem als Geschenk des italienischen Herrscherpaares füi ^ Nraut. Eine Grubentatastlophl. Pitlsburg. 10. Juli. In der Kohlengrube .M"' bria" bei Johnstown (Pennsylvanien) wurden durch eine 6l' Plosion 600 Personen verletzt. Iohnstown. U). Juli. Die Zahl der in der .Fa"' bria"-Mine Getötelen wird auf 30Y geschätzt. Alle M'>nt" in der Nachbarschaft sind geschlossen, da die Bergleute bei ">' Rettungsarbeiten Hilfe leisten. Die Wirren in Südamerika. Washington, 11. Juli. Der amerikanische Gesang in Nicaragua teilte dem Staatsdepartement mit, daß Sttt>, mächte von Aufständischen aus Nicaragua sich bei David a" dec Landenge von Panama den kolumbischen Aufständis^ angeschlossen haben und daß deren Eintreffen als Antiin^ gung einer kriegerischen Expedition anzusehen sei. Der Ä^, rineselretär wies das gegenwärtig vor Panama lieges Kriegsschiff „Ranger" cm. sich zu/ Untersuchung des Sa"' Verhaltes nach David zu begeben. London. N. Juli. Wie das Reutersche Bureau <^ fahrt, wird an die fremden Höfe leine amtliche Einlad»''-zur Krönungsfeier ergehen. N loemfon tein. 11, Juli. Einzelne bon den Nur^ osfizieren und von Beamten der früheren Negierung ha-^ sich geweigert, den in sehr bindenden Ausdrücken abgefaß^' Treueid zu leisten; wenige aber haben gegen die Unterze^ nung einer Erklärung, in der König Eduard als So«v<^ anerkannt wird, Widerspruch erhoben. - Der Bosutohäup' ling Ioi'>l wurde für den 20. d. M. nach Maseru vorgelab" Laibacher Zeitung Nr. 158. 1331 12. Juli 1902. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. 5>al-ls' l X. I"lj. Wllisch, Allermann. Me., Dresden. -N..^??"'«, iMe., Gastein. - Leuschner, Pisl, Hornnng. ^. 2ul,er. Ianeba. Ianitar, Hirsch. Eligelmeier ^Fam,l.e Me. W,en. - Lonte Panigai Chiolta. Private Ritt^ ?""' ^"l Kremenschel. Beamter. Klagcnsurt. -Mnc>^,^ "^''^"'c""^kr. Werschlin. -Ulm. «..lsbesitzer, N.Ä ?. "'- ^^ Varbo, Gutöl'esiher. ttroisenbach. -Wei2' ^«'""ur. Vcrlin, - Germ. , ssamUie, Gut-besider. MV'Kfm/KNel^ "' '' K°rve.ten-Kapit«n, Fiume! "- Verstorbene. «ue^e^ah^.^' «rbeiterstochter. 1 I.. Oeri^!"«^.^"^- ^"'° llonntan, Ta^ijhnerin, ^3 I.. «er'chtsgasse, ,st von, Gerüsts abgchttrzt und hat sich erschlagen!! Im Iivilspitale: «0 c, ^^.^' Juli. Max von Premerstein, l. l. pens. Beamter, Meteorologische Beobachtungen in Laibach. _____^ühe ^U6 2 m. Mttl, Luftdruck ^6-0 mm. ^ k^ ß« ^"b de« Himmel, z^ "' 9 ^w.' !^ ^ l4^^-HO. Itarl" ! sllss^bcrböltt 127—^M'i» 12» NW. mähig i heiter Da»5 ^^ "'^ S. schwach z Ncbel^ 7"ö' lnale: 19 ^^^mittel der gestrigen Temperatur 1b 8°. Nor« ^^^estern vormittags Gewitter bei stürmischen Nordwest. — Veranlworllick,, Mbalteur: Anton Funtel. ^ | Niederlage bei Herrn Michael Kastnor und Peter Lassnik in Laibach. (2669) J Vor dom einQlasRohitscher«Tempel- quelle» wirkt harntreibend, tPliriO^iit\\j appetitanregend und stoffwechsel-|[ UllulUuK fördernd. «Styriaquelle» hat sonst gleiche, aber stärkere Wirkung. (2577) I Reise ¦ Lotterie. I P 50 Haupttreffer, 20.000 Nebentreffer, kl rS Jeder Treffer eine Vergnügungsreise. \B\ r\ Alle Haupttreffer mit vollständig freier [H H Verpflegung. Alle Treffer kauft mit 10 H H Procent Naohlasi In barem Gelde Reise- H H bureau Sohenker St Oo , Wien, I. H ^p (L371) 10- 8 ^m BmmH Lose ä 2 Kronen. JUBB Den besten Sohutz vor Infektlontk rank holten gewährt nicht nur eine reine, .staubfrei« U:i>g»-buug, sondern vor allem ein gründlich gereinigter Fusaboden. Die beste Kcinigung desselben ist aber nur dann möglich, wenn der Fuisbodon hart ur.d glatt lackiert ist. Die Firma Christoph Schramm Lack- und Farbenfabriken Wien, ZI., Simmering Oyör, Ungarn pr«it;ekrtat Lsslra 18C2 gijrüadit 1837 erzeugt einen Faisbodenlack unter dem Namen Christoph Schramms echte Bernstein-Glanzfarbe welche garantiert die schönste und haltbarste aller an deren Anstriche ist. Wegen der viele« wertlosen Nacb-ahmungen und Nachbenennungen ,,aohte man darauf", daß auf j'der Düse der Name und Schutzmarke ,,Ohrlltoph Sohramm" ersichtlich ist. (2268) 6 Zu haben in L a i b a c h bei Anton Krlfper und J. Perdan. Danlsagung. Die vielen Veweise von leilnahme, welche mir während der Krankheit und anläßlich des Ablebens meinrs lieben, unvergeßlichen Vaters, des Herrn War Mtter von Vremerstein Hilfsämter.Adjunlten i. R. zugelommen sind sowie die zahlreiche ehrende Beteiligung an dem Leichenbegängnisse machen es mir zur Pflicht, allen meinen herzlichsten Danl aufzusprechen. (2685) Die tieftrauernde Tochter. Kurse an der Wiener Börse vom 1l. Juli 1902. ««h d«» oM««« Kur^e tf '"""tnAönlgrelch, o,^ "" zänder. ..p"H""'"l's'll'.l'><'n.. »il»»^ ' ' "'^"° "'"^ ^l" «l'!«b°.k7?""'«'"l"- Vtld Wa« Vom b OllMche «arl Ludw!« »»ahn l (blv. Kl) Sllb. 4°/» . - . »8-Lt> lw'lül Vorarlbcrgei Vah», Km. l«»4 l (dw. <3t.) Eü!> ztaatlschuld der Länder der ungarischen Aron». 4"/u img, Volbrmte per llasse . l»l'45 llil .1,^! dto. dto. per Ultimo .... ,»l 45 l«l «bl 4"/« dlo. Meiils ill Kroneowühr., l slcukrslt!, per Kasse . . . «7-k» »» l«l 4«/« dto. d!°. dlo, pel Ultimo . 9? H5 »« (»l» Ung.Lt. «til'Nnl, Gold l — l«i 3<>l dto. Swat» llbllg, (Ung. vstb.) v, I, 1«7N....... ll9 —«>!'«' dlo, Kcha»lrraaI.°«oll!l.Obl!a. „xi - K»» U0 dto. Präm..«. il u»u st. -- «w li 2<»f> «5 »<>? dlo, dlu, k b« sl.--100 lt 6 ».'» «l)7 2.» Tl,e»k»ie« Lose 4"/„ . . . . i«2 3U 4"/„ uugar. Vlunbcllil. »Obllg, v?»0 9« »ul 4"/, lroat. und slavon, betto »»— «.'-^ Andere Vssenll. Hnlehtn. »"/„Po»«,!! Uteg.Nnleibe 1878 . 107 5^ ^'^! Vlnlsl)r!l der Stadt Gorz . . 9l»'«o ^ ^l Anlchen der Stadt Wien . . . WS - l0?ü0l dto. bto. (Sllb« od, «old) l»8z!» >»4 »7«> bto. bto. (1898). . . . 99—lUU-l V0rsebau<«nlehen, veilolt». »»/, loo — llX' Snl 4"/« strainer Uande«'«nlthen 97 — 9? «>I »elb Ware Pfandbrief» »lt. Vobll.allaöstinoaI.vsll.^/» »? 4<> 954^ N.<»sterl.lzanbt»'Hup,««nst.4"/° 99 — ,o0 — 0est..ung, Vanl 40>/^ilhl. «rl. 4"/»......... 100 »5 ,»l »b dto. bto, «Mr. vtll. 4"/, l«X) L5> ,ni «5 Vparlasse, ». 5st.,«aI..verl.4«/» l«, « »o, »l. ll. . — — —>— l>°/° D°na».Rr«»l.<«ole . . . »8« — ««» 2« Nnverzln«llche i!°se. Vudap.VasUica (Dombau) 0 fl. »9 3» «o>»5 ll^cbitlolr ,uu »»^1 «ubol>L°le IU fl...... ?ü— 80- Salm.üose 40 fl...... »»» - «37 - St.Vtno»«^»! 40 fl. . . . »»4 —«?<>- Wiener «°mm,.L°Ie v, I. 1874 4»2 - 4,7-Vewinstlch. b, 3«/«Pl..Kchuldv. d. Vobentreditanft., <»- »«8 dto. bto. slit, ll) »0U!l. 988- »90 Dona» DampI!chls!ahr!«'Velell. Oestrrr . ül«> I>. tlM, . . , 904 — 8'>8 — Dui'Vodrnbacher «..«. 4t»o ll ö»1-—ü«4 — N«rdU sl, Silber 434 — 436 - Ung.Wtstb.(«aab «r«- dto. dto per Ultimo . . »76 7b S7» 7» lriedllbanl, «llg. ung, »00 fl, . 70b — 70« — Depostttnbanl, «llg., »00 sl, . 4l«< —413 — ««ompte.Vej.. Ndrsst., «m »l. 481—4»« — Giro»«,Kassen»., Wiener«uofl. 470 — 47» — bypoth«lb..c)t»..»00fl.30«/,un«ar. «anl. 600 sl. . l»»» >«04 Unlonbanl «»« fl..... «» — !»>!» — «erlehr«b«nl. »ll«., 140 fl. . 3,9 b0 340 — Industrie »Anler-«hmungen. V»u»ef.. «lll«. «st., «00 fl. . . «40 — 144 — Vgydier »lien, und Slnhl.Ind. in ll»!en ll« fl..... l»b — 1«?'— »ilenbahn». iieih« ,»rste, I0«fl. «« — »« — ..»lbemühl '. Papiers, u. V.^A. l»3 — ,»? — Uieftnaer Vrauerei »00 fl. . . 314 — 51b — Montan »eltlllch., Oefl.'alptn» 400 »2 40« «5 Prayer «tisen Hnd «ej. »00 l. 1°«' ,t»8<» Valaolarj. Sieinlohlen 100 l. bi« — blb — ..Vchlüulmühl", Papiers. »00 I. »30 — »4« — „«ttyrerm,",P»p1erf. u.«.°«, 343 — 347- trifailer Kohlenw.^Aejell 70 fl. 400 — 40» — Wastens. » .Oest.iüMen.l«! l. 3»« — »»1— Waggon ^ihanfl .«ll«.. ln Pest, 400 X........ «?, — ««3 - Wiener »«»gelelllchaft «00 fl. . ,»9»0,«« — Wienerherg,iij!sgt!.«ltlen.»el. ««b — «<» — z»,lftn. Kurze Eichten. «lmfterdam....... I«nz,«,«l» Deutsche Plütz«...... „7 « 1i? "1 U»nd°n 7 ...... «9 97^4« ^ P»l<,......... «3d 9Ü <» Vt. Pet«r»bur,...... -^ -^ ^-'^ Dukaten........ ^^ ,z,,,» »0'^ranc» Sl>! Verwandten. Freunden und Nelannten die tief« betrübende Nachricht von dem Hinscheiden unseres innigstgcliebten Gatten, Vaters und Großvaters, Herrn Ilgna; Wutscher I Handelsmann und G.llsbesitzcr welcher Donnerstag, den 10. Juli, um 7 Uhr abends l nach turnen Leiden im 67. Lrbentjahre jäh im Herrn lntschlafen ist. Die irdischen Reste des teuren Verblichenen werden Samstag, be:, 12 Juli. auf dem Friedhofe in St. Marcin der Mutter Erde übergeben werden. Die heil. Seelenmessen werden Montag, den 14. Juli, in St. Marein und Et. Barthlmä gelesen werden. Der teure Verblichene wird dem frommen An« denken empfohlen! Bresovih am 11. Juli 1902. Emma Wutjcher. Gattin. — «llez. Wutscher, Oenolog und Pomolog; Kr. Xav. Wuticher, l. u. t. Linienschiff>Fähnrich, Söhne. — Vmy «utscher. Tochter. — Ninetta Wutscher, geb. Ia«w, Schwiegertochter. — Vera Wulfcher, Enkelin. (2704) Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1: 7K.000. Preis ver Vlatt b0 lr., in Taschenforma auf Leinwand gespannt 80 lr. Zg. V.zleinmayr H Fed. Hamberg« Huchhandlung in laibach. Neuigkeiten von, Mchermarkle. ' König F.. Anlage und Ausführung von Stadte-Kanali» sationen, K 10 80. — Davidson E., Die Fiuanzwirtschaft Nußlands, K1-U0. — Kupczanlo Gr. Iw., Rußland in Zahlen, X 3-60. — Duboc I,. Streislichter, li 3 60. — Scho waiter A., Amtliche Bericht, sowie ander? Urkunden über den südafrikanischen Krieg. K —72. -- Krauh P,. Veikehls'Ulid Reijrlarte von Deutschland, li 1 20. — Evers G.. «Los von Nom!» Oeburtsgeschichte der Las von Nl>m»Vewegung im 1«. Jahrhundert. K9-—. — Fischer Br. N., Äfträa. Taschenbuch für Freimaurer auf das Jahr 1902. k 3 60. — Zeitlin Dr. L,, Finst Vismarctö sozial«, wirtschaits« und fteuerpolltische Anschauungen. K 7 2). — Ol, cken Dr. A., Geschichte der Nationalökonomie, li l',1 80. — Ullo Dr., Die Flagcllomanie, K6 —. — Quanter R.. Di? ssolter in der deutschen Rechtspflege sonst und jetzt. « 5^0. — QnanterM., Tie L telegraphic, 4 80. — Schönfeld Dr. Ferd., Die Herstellung obergahriger Viere, K5 40. — Lanner Dr. Al., Naturlehre, «6—. — Meyer Vust. W-, Der elektrische B«trieb von Fernschnellbahnen, X 1 80. — Grove Pros. Dr. 0. v., , ssormelen. Talicllcn und 2lizzeu für das Entw rlen einfach'/ Maschinenteile, k 8-40. — Isendahl W.. Maschinentechn»' schesTaschenwörterbuch in drei Sprachen, li 2 40. — English Dr. E.. Photograpylsches Kompendium, Anleitung znr Üieb< hgderphotogravhie unter Berücksichtigung dec Anweiibung in del Wissenschaft, K 4 80. — Hartleib O, ttallulationepreise f" die Industrie. Kl 80. — Vogel Wolfg, Schule des Äurf. li 4 80, — Sche ibert I sb H Fr., Der Rudersport, «4 80. — Äeck h., Gcrechl" ArbettSlohn. k A-—. — Thurow Dr. R.. Beiträge z"l Lehre von der E piessung, li 4 80. — Heidepriem L> Hose mann P., 2pecht ll. un^ Zimmermann C, ^ linsalluerhiituilg im Dimpflesftlbctnebc, K6-—. — Hint«« Dr. V al., Die Stubaier Ortsnamen mit Einschluß der ZM' und GemartüngZnameli, li.l—. — Kohl Frz. Frieds TieHymencyterenglup^cder Systemen, lv 10'—. — WilaselI^ Ein Beitrag zur itcilntnis der Gattung Campanula, K 4'^ — Bleidtreu (5, Le Mans, li 1 20. — Franz Rich., D" erste Liebhaber, li 2 40. — Morgenstern Chr., Ui>d ab"l" «rnci». Roman aus der Int des Kaisers Nero, li 4 80. ^ Gezty Th,. Lenan als Naturdichter, K 1-80. — Persall« Freihelr von, An der Tafel deS Lebens, li b'76. — llh'"' oacci V., Bei uns z' haus. K4 32. — Ompteba G-"' Das schönere Geschlecht, X 6' — Vorrätig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr^ Fed. Vamberg ln Laibach, Kongretzplah 2.