^ ^l. 3Ilit!u,och mi» !». Dssemlie! 1863. Die „Lmbachn Zeitung" »scheint, mit Ausnahme »ei S»lm- und Feiertage, »»glich, »nd loste! sammt »en «ellagen im Comptoir gonzlöhlit, " fl., halb-jllirtg » st. 5N lr,, mit Hrcnzband im Lomptoil ZMtZj. 12 fl,, l,nll>1. n fl. Für dir Zustellung in'» Hm« sind Iialbf. 50 lr. mchl z» entrichten, MN dtr Post portosrci ganz!., »>»n Kreuzband und ge: drncktrr Adresse '5 f!,, hnlbj. 7 st, 50 kr. Instrtt»N««tbii!,r Mr ci„e cv,ni„^>t>' ?p!,i!n>zr,Ic «der den Naiim lcijsiben, ist si!r 1 malige Einschaltung «lr., fUr 2malige«lr,, sür ^»müge !(>lr, n, s, ». Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel p« 80 lr, für eine jedesmalige Einschaltung hinzn ,n rechnen. Inserale bi« 10 Zeilen losten 1 sl. »0 lr. f«r 3 Mal, l st, ! l>„,u»!c^ verleihe, sehe Ich Sic mit aufrichtigem Vedauern uom Kommando des 5». Armeekorps, dem Sie bei iedcr Gelegenheit an Tapferkeit und echtem Kric» qcrgeist uoranlcuchtctc», zurncktrcten »nb wünsche, daß es Ihnen nach langer »nd ehrenvoller Thä» !i>ikcit vergönnt sci» möge, die Ruhe. deren Sie „»I! bedürfen, »»getrübt zu genießen, Schönbrunn, am 2, December l>l'i">, Franz Joseph n>. ^». Ee, k, k. Apostolische Majestät haben i» Folge der tingetrclcnen Erledigung einer Siaatsralbsstelle mit Allerböchstem Handschreiben vom l, December t>, I. ten Veisihcr der königlich ungarische» Eeptemvirnl» tafcl, Alexander',', Andreünözky, in den Staats« rath zu berufen und zum Staatsrathc allcrgnädigst z» ernennen geruht. Die l. k. stcierm, illyr, lüstcnl, Finanz»Landes» Direktion hat die bei der Landcshanptküsse in Laibach erledigte NassoAdjnnklenstclle II. Kl.isic dem Bandes-hanplkasse.Offizialcn, Mnlhias Vlasizh, i» Trief» verliehe». Die k, k, steierm, illyr, küstcnl, Finanz. Landes. Direktion hat die erledigte Avjunltcnstellc II. Klasse bei der Landcshanptkassc in Tricst dem Offizialen dieser Kasse. Franz Sfiligoi verliehen. Die l, k, Neierm. illyr. küstenl. Finanz. Lande«. Direktion in Graz hat den disponibel!, Amtsofsizial, Karl von Terzi, zum Amtsoffizial beim k, k, Haupt» zollamtc in Tricst ernannt, Nichtumtlichcr Theil. Laibach, 8. Dezember, iN „<>f ^"lücrmihme der Verordnung vom R». Mär; m« ,7 i n" «iN ^""""""« zu"' Nachgeben, Ea 'kt «»gland's. d«s Ün/N' ''>'"'"s dem Andringen mieden wissen wil mw?,.'."" «"".' ^"«« "". Sturme, der sich „7."» "cm HM. 0b Mr dieser Tt.'nn "ch ^ s?,Ä ^^ "' Euttcssion. cine diplomatische C^m'. ^ ^'^ Ug. ist'/ Wir möchten cs'ka.i.n g" '^^^^w'"' Demand von Tauen'ark zn 3cr!ä ',..^' ' " . >st wcit mehr M die >rnck,ic„n.?g e n e^ N,cn Patentes, Es h.cLe ei» fre.elhast.s S i! ^! Nch treiben l^en. wolllcn sich ^^ ^,,,,-^ «'cachie durch dcn ncülslen Rcgicrnügsakt Christi.,»' ^ ,l'csricdigt erklären, Taburch sänken sie rein zn, v Mall der königliche» ^uiic. dcr Lehmann.Hall ^"^" Intrigi!« herab. FcderNvi^ ^"'° widerrufe» wild. kanu mit cinn """) '»orge» sl,s„^ ^,„ ,„jsd„ !„ Nechtslraf eseht werden. Nicht die Aufhebung dcr November» zerfassung für Holsteiu. die Oelbstständigfeit Schles-wlg.Holsteins ist es. was Deutschland zum Ziele seiner kcsttcbnngc» zn machen bat. U»d insofern, als die Männer, die am Staatsrud« New', wiederholt laut und öffentlich erklärt lmben, stets »ur Deutschlands Ehre und Recht vor Angcn haben zu wolle», glauben >vir uon ihnen erwarten zu können, daß sie in der neueste» Maßnahme des Däüentönigö nichts weiter schcn werde», als cincn günst'licn Erfolg dcr bis» hcrigcn, wenn auch nur zauderbaitcu FußcS gethane» Schritte, eine Ermuthiguug a»f der eingeschlagenen vahn. gcslüpt durch das reicht Polköbewußtscin. cnt. chiede» vorwärts zn gehe», — Hiez» bedürfte eö »ichl inmal einer Waffcnthat. Der dänische Gcsaudtc soU wieder uou Wien abgereist sein. ohne sein Notifikalwüöschieibe!, über. icl'c» zu haben, da ihm bedeutet ivorde» war, daß uor genauer Erfüllung der lm londoner Verträge iugegangeneu VcrpftichNWg einc Vcantworluug nicht rfolgc» kann, 6,'j. Sihung dcy Abgeordnetenhauses am 4, December, Schindler weift auf die verschiebenen Gele» geuhcilen l>i». wo das Hau« Veranlassung fa»b, d!e auswarl<»i!' Poüiit i» dcn Kreis sciner Vlilillülügen » ziehe» ; jeht trclc al>cr bic Politll ernster an das ?aus bcran. Er nenne nur den 5>. Noucmber und Napoleon, Sch!esw!g-«Holliein, Polen, In eine Ve» sprechung dcr Politik übergehend, sagt Ncducr, er könne leine Vcwlindcrung aussprechcn gegenüber einer Politik, welche das Land fortwährend in bewaffneten Frieden hall, der langsam aber sicher den Ruin der Finanzen herbeiführt, gegenüber einer Politik, welche sich !» alle europäischen Frage» engagirl hat. ohne dem Lande einen wahrnehmbaren Vortheil zu bringen, Nedncr schließt mit dem Wunsche, der Minister des Auswärtige» möge dem Hanse Aufklärung liber die Verhältnisse Oesterreichs zu den andern Mächte» gebe». Minister des Acußcru. Graf Nechberg. crwi-Veit auf die Vcmerkuugc» Nechbaucr's. Er spricht sein Bedauern aus. daß hentc schon zum zweite» Male seine» Worten eine falsche Dculuug gegeben wurde, ssr habe nicht behauptet, der londoner Ver> trag sei die Basis des Rechtsprinzip«, cr habe »ur acsagt, daß er ci» imlhcilbares Ganze hildrt, daher nur dann binde, wenn auch Dänemark seine Vcr-pflichlungeu crlüUt. Mit dicfcr Erklärung falle die ganze Argumentation Ncchbauer's. Er habe ferner ausdrücklich erklärt, Oesterreich werde für Dcuischlaus Ncchl einstehe», es werde l) sei„c Blnidespslichl cr< fülle» nuo 2) Truppen an der Elbe anfstcUe»; auch bedauere er, daß i» diesem Hause fremde Regierungen genau»! wurdeu und er glaube, daß eS nicht des Hauses Aufgabe sei. liK in fremde Angelegenheiten z» mischen, (Unruhe) Gegen Schinder sich wendend, be» merkt der Minister, daß die neuere Diplomatie, »>l «">^ Offenheit hllriebc» worden so daß alle McnNnckc !il»a!l bcka»»t sind. Er lö»»c also hierüber Ncu^s »>cht millhcile», Dcr Standpunkt der Reaicrm'g »nisse nach dcn verschiedenen Stadien der Verhand» w»g heurtheili werden. I» der Depesche vo>» >>-Februar hat die Negicrnng sich daranf beschränkt, mücl Wahrnng dcr Pssichtcu der Humanität und unter Wahrung der Pflicht, die Nubc im eigenen Lande aufrecht ;u erhallen, die NcXhwcndigkeit, stolz daranf seien, daß seit beinahe hundert Iabren polnische« Vlnt auf allen Schlachtfeldern für die Sache der Nationalitäten geflossen sei. Zur polnischcu Frage übergehend, findet er. daß Oesterreich uicht das Gebot dcr politischcn Klugheit befolgt habe, nicht fcst imv energisch aufgetreten sci. Die Westmächlc könnten nicht zur Enlschuldigung bieuen, da Österreich viel näbcr inlciessiit sei und die Westmächlc uichi gleich» zcitig nach Außen zu Guustcn der polnische» Sache, im Innern feindselig gewirkt hahe». Die Annahme der sechs Punkte werde die polnische Frage nicht a.c» löst habe», immerhin habe die Regierung eine diplo» malische Niederlage erlitten. Er wünsche anfrichlig. paß die deutsche Frage uichl einc derartige Verschlep« pung crfal're, (Vravo. Bravo,) Die Situation sei so, daß man sich anf jede Eoenlualität gefaßi halten und sich entscheiden müsse, welche» Sta»dpu»kl Oesterreich >m FoUe eines euro» päische» Konfliktes ei»»ebmen werde. Die Neulra» liläl bei eincm lontixenlalcn Kriege würde das Vlttr» schlimmste sein, 1X5,4 habe Oesterreich cine» Krieg gegen sich selbst aefül'll. Wenig Leule in Oesterreich würden ein Vündniß mit Rußland billigen. Er wolle nicht von Galizien sprechen, aber man frage di, Armee, man frage Ungar». ob ei» Krieg gegen Rußland uicht populär wäre! l/Nravo,) Dr, Vriuz Die Beziehung auf das Recht stebc im flagranten Widerspruch mit dem Inhalte dcr Iincrpcllationsbcautwortnng Um meisten verlehe ihn die gcringschähigc Erwähnung der Vugnstcnburgcr lind der Glückstädter, Die Aeußerung würde im Munde eines Demokratcu passend sein, abcr nicht im Munde dc« IcgiümNen Vertreters der legitimsten Nc» gicrung in Europa. (Bravo.) Wcnn die lais Rrgic» rung sich au daS londoncr Protokoll haltcu will. so» bald Däncmark die dort übernommenen Verpstich. tlingcn hält. ohne Rücksicht auf das Nechl der Augll» steuburgcr oder tcr Glückstädlcr. so fragc er, ist das Achtung uor dem Rechte? (Vrauo!) Er wolle nichts, als das Recht für die Stammcsgcnossen i» Schleswig. Holstein und für den Augulienhurgci. Tie Succes» sionKfragc sci mit einer Hweifclhafliglell erwäbut wordcn, llc wenig Geiicigthei! zu ciucr Enüchcidun^ tRR6 für die deutsche» Ansprüche voraussehe» lasse. Ihm scien »ach dem Studium vieler Abhandlungen von bcidcn Seiten noch immer die Ansprüche Dcuischlands als die begründetere» erschiene». Rcbncr bcstrcilcl tie Nückfallsansprüchc Rußlands auf dcu Gottorp'« sche» Theil und kritisirt die schlcswig'schc Fragc. Weder Schleswig »och Holstein wnrdcn von Däne« mark erobert, der Bnnd wnrdc geschlossen, weil Däne» marl allein sich »icht zu erhalte» vermochte. Auch ohne den Too des Königs haue man ten Vu»d wegen unablässiger Vcrlchung dcr Rcchle kündige» können, mid die Succcssionsfragc kouime wie uo» Goll geschickt, um e»dl,ch tie beide» urdculscheu Laude dahi» zurückzuführen, vo» we sic ausgegangen. Tie »och nie i» solchen, Maßc dagewesene Ei», stimmigkeit dcr Ansichten i» Deulschland sollte die Regierung zu einer etwa« weniger kühle» Haltung stimme», Redner betont dc» deutsche» Vcruf Oester« reichs und bemerk! dann bezüglich der Kongrcßfrage, cr belcinie . auf eine» Kongreß, tcr auf diese Art prol!>nnirt wurde, lcr den Depulirten Frankreichs ver< kündet wurde, bevor die Einladung erging, auf eine» solche» Kongreß ginge er »ichl! (Heiterkeit) Abg. u. Waioe! e spricht uuler Berücksichtigung deö ganz eigenthümlichen Standpunktes Oesterreichs, Er denke und fühle als Deutscher, aber Oesterreichs Lage sei nicht dazu angethan, Gefühls« und Ratio» »aliläienpolitil zn treibe». — Er habe »ichl finde» könne», daß der Vertrag uo» 1852 ein l'.x-luiü lui'iw sei, sondern daß derselbe auf gewichtigen Gründe» be« ruhte. n»d daß damit keinem Rechte zu »ahc gclretc» werden wollte. Allerdings konnte» die Mächlt »icht den Traktat für entscheidend halte», so lange incht die Zustimmung der Voltöuerttclnng hinzugctrelcn ist, Der Vertrag sei nicht wegen dessen Verletzung uo» Seite Dänemarks »nil und nichtig, sonder» er sei nngiüig kraft seines I»haltcs. weil er eben nur ei»e eventuelle Aiieilennung eines Nechtszustandcs enthielt, welcher wegen unterbliebener Zustimmung dcr Volks« vcrlrctnng nie eingetreten ist, Anf die politische Seile der Frage übergehend, meint der Redner, die Veranlassung des erwähnten Vertrages sei die Rücksicht auf das europäische Gleich» gcwicht gewesen; die Vcsorgniß. daß Rußland deut» schcs Land akquirireu. und daß Dänemark sich der slaudina'.'ischen Union i» die Arme werfe» konnte. Mi! den natürliche» Volksanschauungeu aber sc! diese Politik im Widerspruch: gestände», den» cS wurde die Integrität Dänemarks geschützt, eines Feindes, den man eben erst zu Vodc» geworfen. Seit jener Zcil liabe Dänemark deutsches Wcseu unausgesetzt befeindet Die europäischen Mächte seien heute nicht geneigt, eine Angmcntatio» Rußlands durch deutsches Gebiet zu dulden. Rußland wisse dieß und hüte sich. Ansprüche zu erheben. Alle Vefürchlungcn vor einer ska»dina> uischen Union seic» durch dcil Verlauf der lchte» 10 Jahre auf possirliche Weise illustrirt worden, denn diese Union habe mau durch Sicherung der Integrität Dänemarks nicht gehindert, sie nabc mit vollen Schritten. Für Phanlasicgründe drängende Interessen zu opfern wäre Thorheit. Die wohlmeinendste Hinge« buug für Dänemarks Interesse», die mit bitteren Opfer» a» Sympathien nnd moralischem Einfinsse erkauft wurde, habe Dänemark nicht abgehalten, fort und fort seine Zusagen zu breche», seine Protektoren auf das höhucndste und schnödeste ins Gesicht zu schlagcn, eine ihm angeblich ans europäische» Rück» sichten gewährte Gunst in dänischen Ucbermuth zu verwandeln. Oesterreich sei weder durch Rechts« noch pol,tische Gründe gehemmt, cs brauche sich »icht ma« jorisiren oter ins Schlepptau nehmen zn lassen. Es könne frei und offen auftreten u»d die Zeit sei gc« komme», sich vo» dein cänischc» Eitergeschwür in den Flanke» Deutschlands loszureißen, Minister Graf Nechbcrg. Die ^ vorliegende Frage sei eiuc so verwickelte, daß sie in so kurzer Zeit sich »icht erschöpfen lasse, weßhalb er in das Mcritnm derselbe» gar nicht eingehen werde. Die Ereignisse dcr nächste» Zeit würde» de» Vorgang der Regierung rechtfertigen, (Bravo.) Dem Vorwürfe, als habe er nicht gestatten wollen, daß im Hause die änßercn Angelegenheiten besprochen würden, könne er nur entgegenhalten, daß m>i» wohl schwerlich mit mehr Offenheit über diese Angelegenheiten spreche» könne, als er cs gethan. Prof. Brinz habe das Recht dcr Herzoglhümer betont, es bestehe aber zwi« scheu ihm lllld der Regierung nur der Unterschied, daß cr das für Recht hält, was »ach scinen person« lichen Anschauungen das Recht ist. während die Re. gicrnng erst das fül Recht anerkenne» l>u>». was von kompetenter Seite al« Recht anerkannt wird. Die Regierung hat »icht Pm'lei genommen, sic sch^« läßt es der lompctcntc» Behörde über das Recht zu cnischcldcn. Ucbrigcns glaube cr, raß das Haus eine« übersehe» habe. »ämlich ob cs die Holstcincr wünschen, uo» Dänemark getrennt z» werde», oder ob e« ihre Interessen ucrlang.n, daß der Verband mit Dänemark aufrecht erhallen bleibe. Mit dcr Er« wägunq dieser Frage wolle sich das Haus beschäftige!,. Dr, Kuranda unterzieht d!e Politik der «Staatökanzlei" einer Kritik, indem er ihr System» losigkeit vorwirft. Zu Anfang des Jahres habe man eine Allianz mit den Westmächten im Auge gehabt und das Haus habe i» der Adrcßdebattc der Auge» lcgenhcit alle moralische Unlerstühnng gewährt und was sei aus dem Projekt geworden? Erhebender sei jener Schritt, dc» der Kaiser in Frankfmt that. Die Sympathien, welche diese Tdat in den Herze» der Ocslerreicher hervorrief, sei »och wach und wenn das HanS nicht Gelegenheit hatte, diese Sympathie aus» zusprechen, so liegt die Schuld nur in der Einrichtung dc« Hauses. Heute stehe man vor ciner That. Für ih» sei i» dieser Frage die Majorität des Bundes maßgebend, mit welcher der Minister »icht im Ein» klänge stehe. Ma» sträube sich dagessl», sich majo risire» zu lasscu. aber cs liege im Inlercssc Oester« rcichs, sich majorisiren zu lassen, denn Oesterreich halle fest an der Institution des Bundes. Oesterreich habe das Londoner Protokoll nnr unter der Voraus» sehung »uterschriebcn. baß dcr Bim» es seiner Ver> pftichtung als Bundcsmilglicd entbinde» werde. ge> schicht dieß »icht, hat Oesterreich keine Verpflicht»»« gen, den» ein späterer Vertrag könne eine» früheren »icht anfiösc» und deßhalb soll Oesterreich sich majo« rissrc» lassen. England würde seine Zustimmung »icht verweigern, wen» man ibm vorstellt, daß die Anfrechthallung des Londoner Protokolls die Zerrei« Lung der Änndcsaktc und somit dcr Verträge von 1815 bedeute, also ciue Bedrohung des Friedens von Millel'Europa sei. Minister Graf N c ch b c r g: Der Abgeordnete habe Anklagen selbst gegen die Absichten der Regierung gerichtet, aber er müsse das Haus bitten, den Wort« laut seiner heute gegebene» I»lerpcllat!o»sbca»twor> tnng sich vor Augen zu halten. Der Abg. Knranda halte sich die ganze Rede erspare» können, wen» cr dieß gctba» halle. Man h.chc ihm Systemlosigkcit vorgeworfen, er wolle nicht i» ein näheres Detail eingehen, und bitte »ur das Haus, sich daran zn er« innern, wo Oesterreich 1859 stand und wo cS heute steh!. In Vezug anf den Kongnß habe die Regie« rnng die große Idee, die darin liegt, aufgefaßt, nnd im Interesse dcr Völker dürfe dic Regierung diese nicht nnnntersncht lassen. Sie hat es gethan »no die Bedingungen festgestellt, unter welche» es ihr möglich ist, auf dieselbe einzugehen. Dr. Giskra: Mit dcr äußeren Politik stehe das Arinccbndgct in Verbindung nnd wen» ma» zahlt, habe man auch das Nccht !»itz»s»rcchc». Daß Oesterreich heule geachteter, größer, mi! mehr Kreli! dastehe, als 1859. das sei »icht die Schulo dcs aus« wärligeu Amles, sondern die Verfassung sei der Grund. Ucbrigcns Nebe heute Oesterreich ebcn so isolirt. als cs 1859 stand. Rcdncr bespricht die Beziehungen Oesterreichs z» dc» übrige» Großstaaten und zeig!, daß England vielleicht der einzige Freund Oesterreichs sei. >'bcr anch da crglbe» sich Differenzen betreffs der ilalicim'chc» Politik. Auf die deutsche Frage über« gehend, sagt Redner, er stimme mit dcr Regierung damit nbcrei». daß nicht Oesterreich all möglich gemacht, Gefühlspolilik zn treibe» »nb die Neflcktio» vorwalte» z» lasse». Er müsse die Frage auswerfen. hat das Hans schon Alles für das In» !a»V gethan, daß es nach dem Auslande sein Ange»> mcrk richtct'? Das Haus habe zunächst die Auf» gäbe, dic Verfassung auszubauen. Uno von diesem Staudpunkte aus wünsche cr, daß das Hans mit der Erklärung des Ministers, cr wolle bcn Friede« und die Integrität des Reiches wahren, sich zufrieden gebe und an seine Arbeit gehe. Berichterstatter Graf Kin sky meint, dcr wich« tigsie und uornchmste Standpunkt, dcr uns leiten soll, der österreichische, sci in dieser Frage uicl zu wenig betont worden. Dicß führt er dcö Näheren aus. wendet sich dann zn dc» Beziehungen des auswärli« gcu Amtes zur Volksuerlrctnng »»o nimmt aus dcr vorhergegangenen Debatte Anlaß z» eincr gegen das Ministerinn! de« Aeußer» gerichtete» Kritik Italien gegenüber, namentlich seien »icht österreichische, so»> dein Privatinlcrcsscn maßgebend. Er erwähnt. daß cinc Interpellation bezüglich der modcncsischen Trnp« pen unbeantwortet geblieben se!, Minlncr Graf Nechberg erklärt, nicht zu bc. greifen, wie rcr Hcir Vorredner z» den gezogenen Schllißfolgcruugc» gelangt fti Daß der Ministe des Aeußern Interpellaüoüc» »icht beantwortete, welche gar »icht an ihn gerichtet waren, zeige »icht ci»c» Mangel an konstitutioneller Gesinnung, Was die Poliük in Italien betrifft, so sci sie »icht eine Polüil der Eroberung, sonder» dcr Erhaltung nnd des Flie> dens. Freundschaftliche Beziehungen können aber mil da bestehe», wo dcr Wunsch nach ihrer Unterhaltung ei» gegenseitiger ist. So lange wir aus allen ofsi' ziellen Alle» i» Tnri» öffcullich von Scite der Nt' stierungsurgaue aussprechcn hören, daß die erste gü»< stige Gelegenheit bcnüht werde» soll, um de» Versuch zn machen, Venedig a» sich zn reißen, so langc weroc auch cin Minister des Aeußcr», wer immer es scl, eö »icht vermöge», mit Turin in gutem EiuvelelM» zu bleiben. Es wird zur Spczialdcbatte übergegangen. Centralleilung, ordentliche Ausgaben 508 242 fi„ außerordenlliche A7.779 fl., wird ohne Debatte l>^ willigt. Bei der Post Besoldungen stellt der Ansschus den Antra.,, die Funktionszulage für den Botschaft» in Rom (2A.3i5.'i fi) zn streichen. Minister Graf Rechberg bemerkt, daß die N«< gierung auf ihrem früher wiederholt bezeichnete» Slant" punkte beharren müsse, und gibt auf die Einrede» dei Berichlerstatters und des Abg. Giskra die Erklärung ab, daß damit das Bcwillignngsrccht dcs Hauses »iHt habe bestrittcn werden sollen, die Regierung lö»!>e nur dem Antrage nicht beistimmen. Rachdcm Graf Hartig für dic Bewillig»«»! der 20,000 fl. gesprochen und Herbst dagegen ei»' gewendet hat. daß das Haus seinen, in zwei Scssll)' »e» gleichlautend gefaßten Beschluß nicht umstoßc» könne, wird dcr Antrag a»ge»ommc», ebenso dic Aus' schcirung der Fuuklionözulagc für den M,litärbcvoll< mächtigtc» in Frankfurt, 14,700 st., welche anf das Kriegsbudget übergehen. Diplomatische Auslage», ordentliche 1,281.583 ß> und außeroidcntlichc 14.222 fl., werde» hicrauf l>e> willigt; dcßglciche» Konsularämlcr 594.A00 fi„ Pe» zenümlziischüsse 130 000 st, Kousular < Einnahme» 134 51? st Endlich komme» »och die Wünsche und Erwal' tnngcn znr Verhandlung. Gegen den ersten Antrag, die spezialisirtere Forl», i» welcher die Voranschläge für I8«2 und 1863 vo>'< gelegt wurde», auch für die Zukunft z» verlange», erklärt sich Minister Graf Rechberg, indem jene umslä"» lichere Darlegung nm Plaßc gewesc» sci. als das Haus sich z»m crssc» Mal m!t dlcsei, Angclc^e»be» dcr Wirderholung abzustcbcn und die auch !» andcllu Ländern gebräuchliche Form summarischcr Ansäßc fül diplomatische Dieustcsanslage» anzu»ehmc». Der Antrag wird a»ge»on»ne», Zweilens wird dic Vorlage eines Elpos" l>cl politische» Lage dcs Rcichcs i» sci»c» Beziehung"' zu den answärtigen Mächte» »cdst dc» ei»sch!äg>gk>> diplomatischen Aktenstücke» gewünscht. Minister Graf Ncchbcra, glaubt heute hinläug' lich seine Bereitwilligkeit, Eröffnungen zu ertheile»' bewiesen zu haben; er sei aber nicht in der Lage, t>ie verlangte Vorlage zu verspreche». Dr. Beiger meint, dcr Beschlnß solle für dt!> Fall gefaßt werden, daß ei» späterer Minister re» Auswärtigen nicht die gleiche Bereitwilligkeit an de» Tag lege. Minister Graf Rechberg konstatirt in VeM auf eine Aenßernng des Vorredners, daß cr »>^ dem Hause empfohlen habe, sich »icht um die a»s' wärtige Politik zu bekümmern, er habe von den >»' neren Angelegenheiten anderer Länder gesprochen. Der noch vom Berichterstatter befürworletc Ä>>' trag wird angenommcn und die Sißung nach 3 /» Uhr geschlossen. Nächste Sihuug morgen. Tagesordnung - ^.-. zchrimgssteuer, Stempel uud Gebühre», frc>a«>^ slavonische Hofkanzlei. Oesterreich. Wien, 7. December. Se. k. Hoheit der dill^ lauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolph halte» t> sehr ruhige Nacht; der Fortgang zur Besserung sehr befriedigend. — Se. Majestät der Kaiser geruhten heute V^ mittags eine Deputation des Gemeiüberallies Stadt Wie», bestehend aus dem Bürgermeister ' Zellnka und den bcidcn VulgermeisteiNcllocrNl' Dr. Kajetan Felder und Dr, st. Mayrhofcr, l" pfangen. nm die in der schleswig-holsteimschc» ">^^ lcge»l,eit beschlossene Adresse entgegenzunehmen ^ an die Deputation ungefähr folgende Worte ;» "" Se, Majestät glaube» es »icht '«e.ter vcMc^ z» dürfen, daß Allerhöchst»«^'^". '"" ^'^„ schon öfter angesprochen haben. "'"' " ? stc« Frage die Pflichten eines den schen V.'»de« "^ . mit aller Kewissenhaft'gtcit erfnllen u»° m»d es für denselben lesser wäre, stall res Sire« bens: Fragen hoher Politik oder Gegenstände, die »icht i» scincn Wirkungskreis gehöre», i» Vera-thxng zu zichen. sich de» Kommunalaugclegcnbcilen zu widme». Wien. Se. k, k. Apostolische Majcstäl haben »e uo» der lilhographische» Anstalt Nciff.-rstein und >lösch vorgelegten Farbendruckerzengnisse als Beweise ^« Foüschriüeö i» diesem Knnstzwcige allergnädigst l»z»!,ehn,e» n,w dieser Anstall die große goldene Me-'nüle fill Knnst l»!d Wissenschaft zn verleihe» geruh! Ausland. München, 6. December, Staatsralh Franke ist mit Auflsäge» des Herzogs um, Schleswig > Hol» Nei» au« Kobnrg hier eingetroffen i»,o haue Keule ^orrwttlM ci„e länaere Konferenz mil Staatsministci "^ Schreul, Dic „Süddeutsche Zcilu»g« meldet: Preußen nnd Oeslcrrcich ballen an alle deutsche» Regierungen >be»t,sche Noten für den Ekckntionsstandpnnkt gerichiet. i» weichn, sic Vic Verantwortlichkeit für die Folge» (der Ablehnung dieses letztere») zurückweisen, Dresden, 4, December. I» der benligen Siz° zuiig der Abgeordnetenkammer eillärt Ministcr Bc»st >» Vtaittwortnng einer Intcrpcllatio» : Die sächsische Regierung habe das Lo»do»er Prolokoll weder unter» zeichnet, »och ist sie dcmsclbc,, förmlich bcigelretcn, Vr gibt einen Ucbcrblick übci den Verlauf des Ab. schlnsscs des londoner Vertrages, wobei er Mehrere« zur Entschutoignng des Virfabrens der deutsche» Großn'ächte anfübrt; der W>nicha»cr Vertrag sei l'or> ausgegangen, Dänemarks Versprechungen haben bei der damaligen Sachlage großen Werth gehabt; letz. lere I'aben Ende 1W2 Sachse» bewogen seine Zu> stimmuug kundzugeben, jedoch mit dem ausdrücklichen Vorbehalte, daß damit in keiner Weise dem Beschlusse des Pnndcs vorgegviffln werden solle, falls dieser zu einer Erörterung dieser Frage eine» Anlaß cihallcn weide. Schon durch dicscu Vorbehalt habe Sachsen jetzt freie EntsäilicßiMgcn, aiiä, wen» Dänemark nicht, wie es gcschchcn scine Verpftichlnüge» gebrochen haue, Weiler äußerte Minister Vensi, die Frankfurter Be« schlnßucrzögeruug sci uicht die Folge eines Maugels an Entschlossenheit, alle denlschcn Regierungen seien uo» gleichem Geiste beseelt; die Verzögerung sei her. beigeführt durch cousequcnles Festhalten eines den, sächsische» Aulrage couformcn Standpunktes, .hoffrnt« lich bringe der morgige Tag die Enischeidnng, Deuisch. lands Volk möge sich uicht zwischen scinc Fürsten »ud das Ausland stellen. Oesterreichs und Preußens Haltung sci zu achtcu, doch sci nicht zu vergessen, daß der Londoner Vertrag die Vundesacle und die Wiener Verträge nicht anfhebcn könne. Kopenhagen, 5>, December I» einer uom Kö> uigc erlassenen Proclamalion wird hcruorgcboben, daß in Holstein acgennl'cr der zur Wohlfahrt des Bandes »nd zur Wahrung dcS WellfricdenS gclroffencn Ord. nuug sich Vestrebuugcu gclle»d gemachl hätte», welche auf die Zersplitterung der Monarchie gerichtet seien und denen unbegründete Erbanspiüchc zum Dcckman» tcl dicncn. Mil in»iger Vctrübuiö werde wahrgcnoni. mcn, wie selbe in Holstein Raun, gewinnen und selbst bei treuen Unterthanen Gemi'ilhsaufregnng u»o Zwei. fc! hcruomifc». Der König erkennt die Anfrcchthal. tnng der dnuischeu Monarchie für eine ftincr wich^ ligstcn Regentenpstichlc» nud kann daher »icht dul> den, daß diese Vestrebnngeu durch die Haltung eines Theiles der Veamlcn genährt werde»; er ist vielmehr fest entschlossen, den aufrührerischen Bewegungen mil Macht entgegenzutreten nnd Jede» zur strengsten Ver-antwortnng zu ziehe», der sich zu »»gesetzliche» Schrit-<"' fortreiße» läßt. Er begt die Zuucrsicht. daß^ die HMeincr sich ,„ ,^„ Treue nicht wanken machen ia, cu und damit deni laudcsvätcrlichcn Herzen Maß. »ahm n erwart bleiben, die ihm zum tiefen Schmerze "3^"^ ?'° Vestrebungen zur Verstand. gung über die Verfassm,gsuerhä!t issc der Gesammt-monarchlc babcn leider biölnr »icht zum ^ie^ a l,r Indem er die Absicht ansspricht. den "eH.? V . desländml. >v,e bereits mit dem nicht zum Vunde gehörigen Theile der Monarchie geschehe» sci, cinc selbst, wändigc Slcllnng i» der Monarchie zu vcNciheu, hofft ber König, daß Holstein, wenn es sich im GcnuLc Fahrer kouslitntioueller Freiheit zufrieden fühlen und WM einer fremden Einmischung jeder Vorwand gc. '°"'mc» scin wette, sich cniö freie» Stücke» einer Kliere» Verhindung mit dcn übrigen Theilen der Anarchie znncige» u»0 cinc alle Theile zufrieden. >!?nde Ordnung dann leichlcr ermögliche,» wird, y , ^>" l Rcskriot beauftragt den Minister fnr Hol. >> und ^»cnbnrg. der Vcuölkcrung, den ^okal« "'"°" ""d Neamte» ^auenburg« die a » Aner- kcnnung kund zu gebe», daß sie sich in ihrer Treue und U»lerlhancnpflicht nicht haben beirre» lassen. Die Veiling'sche Zeitung spricht die Vermuthung aus. die Vclannlmachuug uom 30. März werde che> stcns zurückgenommen weioe». Kopenhagen, <>. December. Heute ist folge». dcS uom 4, d, M. daürle Patent cischie»cn: «Wir Christian lX, ,c, ,c, babc» uns t>cwogen gcfundcn. die uutci dem 30, März erlassene Bekanntmachung, bc> treffend die Vcrfassungöucrh^lnlsse des Herzoglhums Holstein, hicrm,t außer Krn,! zn setzen " ') Kopenhagen, l! T.ccmbn, Die Oesaudlen von Ruölano uuo Euglauv labe» „» spezielle» Äuf. lrage ihrer Ncgicrnngen dcm König (5b:isii„,, dcu Schuh uo» Flollc» zur Verfügung gcstclll, falls die Furcht uor Vcrgcwalligung ihn abhaue, die Polmk seiner Negierung zu ander» und ein anderes Min,, stcrium zu berufe». Der Äöuig schwaull, aber das Ministerium Hall stützt sich auf die Königin, die elgcullichc Urheberin der Thronfolge > Ordnung uon 18Ü2. (Pr,) Bukarest, 4, Dcccmbet. Der offizielle „Mo< nitor" bezeichnn die uon der Pariser .Nation" ge> brachte Nachricht, daß Fürst Eouza ocr hohe» Pforte unl> den garaulirluoen Mächle einen Konslilulions» culirurf vorgelegt habe. als erfunden, I» dec gestrige» Kammersißung wnrdc der Aoicsz. cnlwnrf «erlese». Derselbe ist sehr scharf gehalten, miß! die Schuld allri bcllagenswerlhen Uncinlglcilc» der Handlungsweise des Fnistcu bei und erklär! schließlich d!t au.,cbolcuc Versöhnung aunchmcu uud die angekündigten Ncformcn berathen zu wolle», *) Das Miirzpairitt imh», dcu h°!slcin>fchcu Tlliudr» dn« Nccht drr GtcucrbrluiUigung . Red) Tagesbericht. itaibach, '.». December. Gcster» ist wieder ei» wullwerdächtigcr Hund herumgelanfe» , welcher bier und in der Umgebung mehrere Hnndc gebissen Hal, Die Huudebcsitzcr mögen ihre Thiere genau bcobachle», denn sie sind ucranl« worlllch we»» cin Unglück geschieh!, — Morgen wird uo» Salllcr's Kosmoranien die zweite A»fstcII>!»g beginnen. Die erste war ziem» lich gut besuch!, die Bilder faudeu ucrdienteu Vcifall, — Morgen findet cinc aUgcmcine Versammlung der Mitglieder dcr Sparkasse Statt, in welcher einige für das Institut wichtige Beschlüsse gefaßt werden dürflcu, Wlr erlauben nnS deßhalb die in Nr, ','2 und !<;; d. Bl. cnlhallcncn Bemerkungen in Orinnc» ruug z» l>n»ac», — Einem hicssge» Vuchl'indcr wurde» im ionise dcr lctzien 4 Wochen auö sciucm mn Nachschlüssel gcöffucien Koffer nach n»0 »ach 80 ft gestohlen; eic Thäler, nämlich der Geselle uud die ^chrjungeu wur» de» erforscht und dem Landcsgerichlc überliefert, Sie habcu dicscu Diebslahl cinoclstänblich ucrübt und das gestohlene Geld bis auf 25) ft, bereits durchgcbracht, -— Durch Nichlabschlicße» des Hahnes dcr Gas» lcitnngsröhrcn und dadurch crfolglcs Ausströmen dcö GascS sind im Hanse Nr. 151. der St. Pelerö-Voc. stadt dcr Wirth Varlholomäus ('erne. dessen Eheweib, 2 Kinder, 2 Mägoe und der dort anf B,such gciue» senc Franz Krachcr in Folge Einathmens der Stick« luft gellern NachtS in ihrer Wohnung i» Lebensgefahr gewesen, wurden al'cr durch sogleich augewcndctc ärztliche Hilfe gerettet. — Vor einigen Tage» wurde vor dem Krcisge. richte Lilli die Schlußuerhandlung gcgcn Maria L„ wegen Verbrechen« des Kmbesmorocs abgehalten' Maria L. aus Sterustein gsbürlig. 2,'l Iah« alt und lcdige Giundbesißcrslochter, hatte mit einem Militär» »rlauber cin iniimes Verbälluiß augekuüpft, dessen Folgen sie sorgfältig verheimlichte, Am 30 2ep!en>. bcr d. I, gebar sie in der Schlafkammer eine» Kna« be», erwürgte, ihn uub versteckte d!e Leiche unter den. Strohsacke des Bette«. Sie gestand ihr Verbrechen ein und wurde zu fünf Jahre schweren Kerker ucr-urtheilt. Mlldcrprst.) Nach Mitlhcil»„g ans Ziuilkroaüen lst die Rinderpest während dcS ZeümumeS vom 23, Oktober bis 8, Noucmbcr in mehreren Orten des Agramer Komitates. dann in der königlichen Frcisladt Kopreinih neu ausgebroche». .-. Die Seuche herrscht »och iu 22 Orlschaflcu. welche zu», größer» Theile im Po/.cgaucr Komitate. dauu i» df,, südöstlichen Gegenden dcs Agramer Komilalcs längs dcr Militär» arcnzc gelegen sind. Nach den Rapportstabellc» si„h <„ ecm obgc. dachten Zeilraume 3«0 Erkrauku»^^^ vorgekommen. Seil dem Beginne der Rinderpest uig ^j Nouembcr l- I. sind an dcrsllben bei einen, Gcsammlstandc von 25,20? Slück Hornuich im Ganzen 4>^W Slück er» krankt. 8«2 Slück genesen, ^,^, ^,,s,^ gcfallcn. ^''! Slück gckcult wordeu u,>d >ü! Stück verblieben >>> rer Heilung, -^ Nach Mitlhciluug ans der Mililärgreuze Hal die Rinderpest uunmcl'r anch i» de» bisher am hef- ligsten cigriffcn gewesenen Seuchenbezirken mchl »n. bedeutend nachgelassen; dagegen ist sie in de» beide» Warasbiinr Regimeutcrn, i,nd zwar ziemlich gleichzeitig in zwei sich nahe an dcr Reglmentsgrenzc gegenüber befindlichen Ortschaften ausgebrochcn. Ueber den Stand der Rinderpest i» Bosnien lauten die Bcrichlc übereinstimmend, daß im Allge» meinen die Seuchenfälle immer seltener werben, sehr oft aber in Ortschaften wieder zur Beobachinug ge» langen, wo bereits die Seuche '.'ollkommcn erloschen war nnd daß nunmehr aul» bänfigere Erlranlungs. fälle zur Genesung führe» als früher. Die Schafpest in BoSnieu wird nur mehr iu vereinzelten Fällen, die Ziegcnpcst mrgcnds mcl,r beobachiet, Unter der Bevölkerung Bosnien« bestehe» „irgend« bösartige oder epidemische Krankheiten, Reuclle Nachrichten und Telegramme. Graz, 0, December, Die für hcntc bestimmte StudcntcN'Versammlung, millelst welcher eine Kund» gebnng für Schleswig-Holstein beabsichligt wurde, ist durch Erlaß dcs Slaatsmiuisteriums verboten worden, (Presse) Prag, 7, December, (Abends,) Der Nedaklcur der «Humoristickt L." Slrauch. wurde des Vergehens der Aufwiegelung schuld,g erkannt uud zu «^ Monaleu Arrest und 120 fi, Kautionsverlust verurlheilt. Der gleichfalls angeklagte Faktor dcr Drnckcrci wurde frei« gesprochen. Bei den Gcmcindcnachwahlen drangen die czcchischcn Kandiloatcn duich. (Ptsch.) Frankfurt, 7. December. Man versiche:!. del k. baierische Buudeslagsgesandle Freiherr u. d. Pford» icn beharre auf dem OccupaliouSanlragc; einige Re» gicrnngcn schwanken »och. Heule wird schwerlich die Buneesbeschlnßfassnng erfolgen, DaS Finanzministennm des Herzogs u, Augu« stcnburg Hal ei» unverzinsliches Anlchcu in Fünf» und Zehulhalerschuloscheiucn ausgeschricdeu. Die Ver» wcndiing dcüsclben z» deulschcu Zwecken ist den hol» stciu'schcn Slä'nde» uorbeb^lle», Hiei circuliren be» icils derlei Schcinc, Ein Franlfurtcr Hal 2<», Decembcr. A» der heute hier statlgffiinosiic» Znsammenfünfi uon deulschen Äbge» m-vnelen aUcr Parteisch^üirungen l»aben breiünddreißig Vollsucrttctcr lhcilgcuomme». Es wurde oorzug«. weise die deuisch»dänische Angelegenheit besprochen uuo auf diesem Boden fanden sich Lerchenfelo und Bcuuigsni nnd alle Andere» i» »oller Ucbereinstm,» mung. Es wurde die sofortige Einberufung der Ab< gcordnelcnVcrsammlung beschlossen. Die Trennung Hchleswig'HolstcinS uo» Dänemark war das Losungs» worl der Versammlung. in welcher die freudigste Ein» mülhigkeil herrschle. ' (Vlsch) Berlin. 7 December. D!e liberale lithogra. phirlc Correspondcuz meldet, bcr IustizminiNer habe dcm Präsidenten dcs Abgeordnetenhauses mitgetheilt, gcgcn den Abg. Johann Iacoby sci eine Anllage ein» gebracht wordcu wegen Aufforderung zum Umsturz der Verfassung und Majestälsbclcidigung. begangen i» ciner Rede vor seinen Wähler». Hamburg. 7. December. Ans Kopenhagen wird gcmcldel: Minister Hall bcbäll das Ministerium für Holstein, Herr u, Schccl'Plessen hat sich zurückgezi" gen, mit Rcucullow.Griminil und C, Moltke sind die Unlcrhandluugcn abgebrochen, Orla Lehman», von dcm es hieß. er werde zurücktreten, bleibt im Amle, ebenso dcr Polizeichcf Krone. Emcm Gerüchte zufolge beabsichtigt die Regie« rung, oem Rcichsl.'lh eine Vorlage zu «'"chen, wo» »ach die Ocsammt Verfassung vom 18, u. M, bi« l, Jänner 18U5> suspendirt würde. — Die schleswig. holstein'schcn Negimenler weroe» oder sind bereils auf Seeland zusammengezogen. Dcr Hof siedellc »ach Amalicnburg übcr. Die Leiche Friedrich's VI!,, welche in Kopenbagen angc» komme», wird nach Amalienburg gebracht, dort aus» gesetzt und am 18. d. nach Roeskielo nberbracht. Die Kopcnhagcner Bevölkerung legt fortwäbreud ihre wachsende MMimnmna acgen DeulsHland an de» Tag. (Pr) Nnkarest, 7, December, Die Regierung legte der Kammer nebst umä'iedene» anderen Gesetzen!« würfen auch ciue außerordentliche Credilforderung von beinahe acht M,llioncn Piastern für Waffen und Kriegsbedarf vor, stew-Nork, 2«>, Nouembcr, Grant hat einen vollständige» Sieg übcr Bragg erfochten; die Kon« söoerirtcn zogen sich von Lookout. Mountain zurück welche« von den Unionisten beseht wurde. Die Kon« föderiiten verloren :'»<» Gefangene und 4<» Kanon,» «stz^ v>>». Wissenschaft». Versammlunst des Vereines der Aerzte in Krain zu <.'«!l,ach am ö7. Uo»eml»er 1K. Vorsitzcndcr: Obmann ^andcsmcdizinalrath Dr. Nittcr vonAndrioli, Tchriftfuhrcr Prof. Dr. Valcnta. Nach Pcrtcsunci des lchtcn Sihuugsprotokolleö wurdc alsbald zu dcu wisscnschafllichcn Vortragen qc-schritten - 1. Dcr ^chriflfiilncr Dr, Valenta las ciuc vo»! Hcrrn Bczirtswnndarzt Kadi uz >» Vischoflack cingcsandte Tliz;c iibcr cine uon ihm beobachtete c>!-!>vi>inl» nlii»!ili>» vor und schloß hieran einen Poltrag über dic bei diesen Tchwanqc^ schaftcn um'kcmnncndm Bcrändcrnu^cn dc^ Utcru,?, inöbcsoudcrc besprach cr dic colossale Hüpcrtrophic dcösclbcu in dicsein ssallc. schließlich mciute c>. das^ die Versammlung dem Herrn Xadin; für diese intercs santc Hiitthcilnng zn Daul verpflichtet sein miissc, imd äußerte den Wunsch, cs möge dieses Vcisvicl anch bei andern Herrn Aerzten am ^andc -Nachahmung finden. !?. Dr. sanfter meinte, daß dic BcrcinSmit-glicder i^ncn vortommendc zweifelhafte Falle ans der gcrichtsarztlichcn Präfix zur Besprechung in den Eitznngcn bringen sollten; es wäre dieß alsdann eine ähnlielic Uebung, wic bei den Juristen in dcu sogc« nannten Plaidir-^crcincn, welchen Antrag insbesondere Prof. Valcnta mit Hinwcisung auf dic demnächst in'S ^cbcn treten sollenden Schwurgerichte lebhaft unterstützte, meinend, daß alsdann den Aerzten solche Ucbmia.cn bei den Echliiftverhandlniigeu sehr zu Oute lommcn dürften. Hierauf erzählt Dr. Gauster zwci ihm in neuester Zeit vorgekommene Fälle äußerst seltener ^erlehnngeu. An der diesbezüglichen Debatte dethenigteu sich insbesondere die Herren Dr. ,nu', ^nlcitta nnd Eked!. .''». Hielt cliuifcbcr Assistent Dr. <^rcgori«' cincn sehr interessanten, gründlich eingehenden Portrag über die verschiedenen Ächandlungswciscn der sogenannten Nachgcbnrtspcriodc. ^r ging kritisch die ciii' zelncn Methoden durch, verglich sie lütter einander und erwähnte der uon ihm über die einzcluen dieser Methoden gemachten selbstständigcu Äeobachtuugcu, wodti er endlich sich auf die gemachten Erfahrungen stützend, f«r die an der hiesigen Hchulc gebräuchliche Methode der (Entfernung der Placenta aussprach. 4. Primarius Lr, ^vux meinte schließlich: Dic Hcchl der Aerzte uud Wundärzte, die im Beginn dicscs Iahrhundcrtcs ihre Vaufbahn begonnen, sei eine gcringc-. die lauge Zeit der Studien, noch mehr die Gefahren, in welche dic Heittüustlcr wmmen und die Strapazen, denen sie sich unterwerfen müssen, tnrze die ^cit ihres Wirkens ab, darum wcirc es seines Trachtens cinc Pflicht, den wenigen, dic im Verlauf,,' der Heit ülirig geblieben, dic mehr als ein halbes Jahrhundert zum Hcilc der krauten Mensch heit, zur (5hrc dc<> in;t!ichcu Standes wirktcu, dic gebührende Achtung ',» bczcigcu. Der ärztliche Verein in Kram, als Repräsentanz der Aerzte, ist dazn berufen nud um so eher bcrnfcn, als die Ovation ciucm Manne gilt, der zwar nicht dcm Pcrciuc angehört, sich jedoch um das Vand Krnin als Vchrcr nud Arzt so viele Pcrdienstc erwarb, dic sowohl ihm, als auch Nrain znr (^hrc gereichen. Wer sollte ihn nicht kennen, dcn scblichtcn alten Mann, dcr vor mehr als '>" .'ührr in Vaibnch sein fcgcnvollcs Wirten als Vchrcr nut' Ar^t bsqan,,. P rose s s o r M cl; cr; i'r wl'üc dmcn ^'cschcidc»hcit nicht nahe lrttcu , anch auf dc» Vcbeud^n lmie Apotheose machen, jcdoch in lm;cu Worten eine 3chi!> zum Magislcr dcr Chirurgie uud <^c-burtshilfc promuvirt, im Jahre I^O?, ^um snftplircndcn, I^«»ccrn gebildet, erkannte er die Natur in ihren Wirlnngen und verfolgte dieselben. Einfach, wic sie, richtete er darnach seine Handlungsweise ein, cs war ihm daher ein leichtes, dcu crstcu Gc bilrtshclfer Äo,"s zn verstehen: was cr alo solcher leistete, davon wissen noch viele zn erzählen, manche Mnttcr gedenkt seines segcnvollen Wirkens, manche Mutter verdankt dcm Mannc, dcn niau chrcu soll, das ^cbcu ihres Kiudcs. Daß er dieselben Ornudsä>,c der Einfachheit, wie i» der Geburtshilfe so auch in der Chirurgie befolgte, dafür bürgt die Schule Kcru's, dcn jcdcr Oesterreich« mit Stol; dcu scincn nennt, der allc nnnützeu Salbcu, Pflastcr, überhaupt allcn chirurgischen Tand über Bord werfend, der Thätigtcit dcr ^iatur nic hindernd in dcn Weg trat. Was er als Vchrcr wirltc, dafür spreche der beredte Mund scincr Schüler, was cr als Schriftsteller lch'tctc, wird gewiß lcincm ivnchinanne uuuctauut sci». Au dcr Schwcllc dcs Vcbeus stehcud, ciucs Vc» bcns, das so nützlich für die Iciocudc Menschheit, so ehrenvoll für dcn ärztlichen Stand war, ucrdicut diescr Nestor dcr Aci;lc >crain^ volle Ancrtcnnung; wir ehren nus nur sclbst, wenn wir iu ihm dcu ärztliche» Stand chrm! (5r beantrage dahcr, da,! ciuc Deputation sich zu Professor Mcl;« bcgcdc, um il,m zu scincm «lojährigcn Inbilänm als Vchrcr dic «^lnckwüuschc dcs Pcrcino darzubringen, Dcr Anlrag wurdc ,,<>r !»< lüiniltioneiü angenommen und dic Pcreinslcitmig ,nit dcm AutragMcr gewählt, dcn, ärztlichen Ä^emittU ihre «Gratulation im Namen dcs Vereins aus;usprcchcl>. Tagesordnung dcr XXV, Versammlung, wclchc Frcitag am Ü> Dcccnibcr !>ll!^., »m «! Uhr Al'cuds. im ("cscllschcift^ Vocalc (Salcudcrgassc Nr. 1!»^>, !!, Stock) abgehal- tc» wird. 1. Vczng dcs Protokolls dcr XXlX. Versa»»»' lung. .'. Wahl ucner Mitglieder, ü. Herr t. t. V.G.-Adjunct Sadler! NcäM fall zur ^ehrc von der Vcrnntrcnnug und dcm Betrüge, >. Herr Dr, Johann Ahacic >l,,.^ Ucber de» ^M'slaud laudtäflichcr <^ütcr. 5», Erster Secrctär Dr. E, H. Eosta: Rechts-fällc ü) zur ^chrc uou dc» Bediugnisscu vei cxecnüoe» Ncalfcilbictungcn, !<) zur Lchrc vom Gcscllschafts-Dicbstahl. ^aibach, 7. December 1^!.l. Vom Präsidium der juristischen Gesellschaft Markt- und VesllMsbcrichl. Krainburss, 7. December, Anf dem bcntige» M.nllc sind erschienen - ',() Nage» mit Gclreiüs, nnv I-'»«» Stück Schweine, welche zn 15» bis 1«> si> rer Zcntuer ucrkanft wnrden, (W ochcnmar kt' Prcls c) Wcizen pr, Mchc« fl, 5>'i')^ Äorn fi. .'l — ^ Gerste st. —.- ^ H.M 'l, .',^»: Halbsrnch! fl. —.—; Hrioeu fi. ^,70; H!ck fi, 2<><»; Knkuruh fi. l'./l«» i Erdapfel ft. 1.--; ^i»ft» fi —. ^ ttrbsc» fl, .— ; ssisolc» fl. 4 20; Nines' schnial; vr. Pfuud kr. 47, Schweineschmalz kl. >l, Spcck, frisch fr, ^7, dttto geräuchert kr, 4.'5: Vnücr fr :>>«; ssilv pr, Stuck lr. 2,j; Milch pr, Maß lr, !"' Niuvftcisch pr, Pfund kr. 17, Kalbfleisch lr. 2ii. Hchwciiicficisch lr. 20, Schöpscnficisch kr, 15; Hä>'»' rel pr. Slück lr, ÜO. Tanl'cn lr. 1',; Hcn pr. ?>ll fi. l, (^inilr fi, ?. Theater. Henlc Millwoch: Therese prunes. Vorgcn Douncrstag: Vt»»f! ?!>>I.,„! dn VlU!> W,1!' l!,hi>, nbll fts! - <„„! Tchluffr <>,u >i„l b,d,!>tl!,dc Vlji,su„>, n» l',l">' I>VlllNVll»U)l. lwkcrl Volinli A„fa,!qsc„rft. -- ^„> VclMch »,it dc» lu'V^Nliq,,, No!in,!,;,,,i schli'sslu h,,tt>' tttsdil-?ll!i>„ „,„ '.' ,!,, >X»!^,t> freüid, V>>„t,„ !'li l>ärflr<„! ?l>i>,rl^tc »nd >,>>','ngn'cn I!,»s.iyc„, l^'y >>l>cr!,!l!!i,,,r Tis^ntl'ill'öl,»!,!^,!, >i„„äl!r,„d >,„> !'/„ sich ,,s,„s!,l,sr ssslltt». ,!„dl,!!lasi»„^!'l'>u^' licn,,! >inrcr>!„df>t, ^tlt^lliq,«,! ,,„° ?la!,o„^i - Änlihlli und »nlosl',»c Pi>,»^!iicfl w>„ig bcachttt, »nd ft'gar i,,» lii»„ kls,„c„ Vl„chlhs>l I>,lli.,l! I<>n,l - ?lftil» hm^üm »n, l> f!, und «rrdtt' !°ft !>,„ '/,»"/„ l'cNr 5.;,ihlt. O,!d gcnsl,,c,,d flüssig Oenentlichc Hchulo. ^, »t» Hlno«, (sül l<»<» st,» In öN,'!-r, Wähüinq , ,» 5"/„ >>" 2,? «!!»,!'5> s,'„ «,,I,l>, v, I»«N mit Ä,'lck,'/!"!'" !»'!«'» l>,tt° ch»l Abschnitt I»«!!'/, -------- —.— !>lalil»,UlVIn!chc!! ,»,l IHnnci-Clupi?!,« . „ 5»'/. 80.60 80 30 Vloticnal 'Nnlrhcn mi! «piil-lloor»,,« . . „ 5 .. «,). >»l!o mtt U>iai-ft, „4^., 74.- 7l l>'> detto.......5 , 'i5. - '!,'i.50 ml! «»sll>!!»i>, r, Jahr, l»39 142 5<» 1,^- .. .. 1854 »IH5. 9!?.', < .. 1860,,, 500 ß, , !','!,'" !'< I" ., ., zo loU fl, !^4 5.0 ?l 75 IX ö0 l! »,!,>dcn!,g«,Ol'llgat!on,n, OIv-Oeff. und S.,l,l>. z» 5"/. tt>,7,"> ^''^5 Athmen .....ü ^ s»l, ,. —,^ Ttticonals.....5»., »7,- ,><« . , „ ><»i — X» Mähren n. Echl.ji.,! 5> „ ^,5,,! ü, . llüliai» . . , . . , 5, ^ ?5.- 7,'>/i0 Tem. Van ,,ssrc. n B>a«, 5, . 7'. - 7", 5>> «ali,icn . . , . 5 „ 71/,',', ?l ?'> Sieb.nl', u, Anlow, . , 5» „ ?i, 5<» 7.',',i> ., m d, Vcrl.M. 1W7 5 „ ?<).^< 72, 5, Vcnetianischc« 3!»!, I«5>9 5„ V— -,. Aktien (>>r, Tl,!'i ,ssndit5«,ist<>l> ,,, 200 , r li> ^«7 - «7.M ?l.ö, <«c°m,-<Ä 5. ,N. Feld -Nordb.j, !«»,M. i 7>!0 ^^' 7.' -Gtaat«-«is,-<»es, ,„ M) fl, !i«i. oder 500 ssr. .... 1^7 157 5,0 H«is. EUs.-Vahi, z',200fl. Ui,M Idi' . 1^!! s^, S,!l>.-nordd.«e!!>,'Ä.20U„ „ i!>«',» l^.?5> Süd Etaats-, !omb -«s» n. c,ntr. !ta!.!«is,200f! 5 1" 55X1,5c mi! «lülahlu,!^ ^ - !i/,!j -, l«c>i> Warl> Oali^.ssaü'Üudw-Vah» z, 2M,1, <'ü'l, mit »nq, , , >!!», - l!l!<5<) O.'N, D^,!,-D.i„N'fsch-Ms, 5-...' 1-',!— 4^,'» — Orsstrreich, l.'l°yd m T'irs! ^ ^ ^'>i«,— ^!»,— Al„»>> Da»!p,m,''.1lt,-<«ls, '^ ^ ,,!».>,- .'!!>><- Pester ,!l>i>!!, ^» ^»0 ft, . l.'^',« l5,ll . Theißbahn-Altien 200 fl <5 !N m. 140 fl. (707«» Einzahlung. !l7.— -... Vfanvbriefe (für 100 fl.» ')l,'.,o«alb "«'^'l! °"l°«b.s. „ >5>75> >',<'«. Un^cinschc Vodcil-Crcdil-Ailstall M 5', p'i!.......5«. 75. V. - Vose (,»r Etü Krcb.'Anslalt f»^ Hiindc! u, Vew, z» 100 fi. ü,l. W, . , , ll!» 7,'. , ! ^ Dc,n,-D^m>"s..»!.,» IW sl. UVi. «l>, !>>»,. Zladtgem. v->>l ,40„ö, «lll. ^!5,, .'!! !«e,!, W>>" 3al>» ,» 40 sl (i, M ^!'> 25 5'i,7? 'llalffv „ "lo fl, «M, , .'!-'! 25 3,j<>' «,ll,nu „ <«» „ .. , ,!2 ,'!2"" S>, U'eiwi« „40.....^!25 ü!^ windisch,,!.''« „ 2<» .. „ . l!>..°>0 2>',' W», - 1"^' Wechsel. Z Vlonale, ,, Veld «r! «>» ^^^ Frc,n!f,>r! a. M. det!° !,, - ^>,^ London ,,,r !!, Pf. G!e>lin>, . l!'.'25' !<" ,, Pari« snr 100 Fr.nis« . . . 47'.'0 ^ (four» »er lyeldsorte». K. Münz' D>,sa!e« ^. sl, 74 sr, !-> sl 75 "' Klonn, . . , , KI „ 45. „ >>> „ '^ » Napoleonsd'or , . !» „ „ '.»0 . !, „ «" ' Vernn^lhalei . . I „ >s! , 1 ., ^'. " Tilbti'Affio . . !-'0 „ _'5> „ 12!^?^. Efftkt.n nn> WtchstlKur!,. an der k. s. öffentlichen Börse in Wien. Tcn 7 Teccin^i 1«»^! Effekten. Wrcksri. 5°^ M<«aNiqu«« 7l- b'/>lat..«">, «0,70 ^'"".....>l Äa>>f>,l!„,!, , . 7!>?.— e^!!l>l»..... ! .' Kreditaltic» , , . 1^7, <» » ^,,f,».» . -, ,>!W.,!> K,k,r»f,>t.n „,i .V remocn Änzeig ». 3cn '>. ?ccc!»l>sr lXl>.^. br, Tby». l. l. vailiu»,««,'!', l'ou z!>,ra»!. -Hr. Dr. Dollar, uo« lliitclkraiu. — D>e Hellt!,! HfU, K.'ufma»», u»l — Vucetich. Hünrllsmaun, l'" «„qfliincwl' — H^ Koimalsch. ^'0» ^ai'.cvl'Ulq. Leu «!. Die Herren: Alcari. k. l. Ol'cl!»^e> i.ieur. u»0 — Aanmau». Schuhmachcrmcisitr, uon Graz, — Hr, Dcc.,!,. uo» Triell. ^^^^ l3l»cl't» s>'che,,!t, >>nl> l's, <>!<>«»n» ><»'»'«'l>^»' u> V,nbach i» Hal'«, l Dic Miihlc. Tis nnifslen ^artichrittc 'm Mnnlwcscn und deren lyeschäfts;w<-igs. Mi» <>llm,ler!,dcn Äbbüdniisse», 3n!,Nilll llschlineil .'»^ Nnmmrrn. Prri« '! 'l Tiric »lltzüche Zeitschrift lümm! wir allcii ^!,ch,,s!!ossen !!»r ,!»' ')ll!schs!ft„Ns, ,!,!«ss!,ls!,. 3> 24,^^',. Wcgen !»n'0lhcrgefthc»cr Hiudtln.sse ka»» ^ vM! der gefcrnglti! Dirccliou a», 7. d. M a»ackl'>"' ligle (5ylluö oou Vomägcu ubcr S l c u 0 a rc> p^' von Heite des Ttenoa.rapl,en-PereineS »>' Htalt fi„dl>,!. Die Mtgliercl bei V^rciueö s^ ivic allc Frcl»'^ lci Slcnograpliic welds» jeroch auf die uon «V^ tcr löl'!, l. l. Gymn.'sml.Dircclil',! anatlnucia'c ^>' öffnün^ von Vortragen i'idcr Hlexc'aniphis anfmell!"« gemacht. Die Dm'ction des Stenographen O"Vl>n' in vaibach