e e.n V h lchosK ihn! d.e Fraae durch die Seele was des n Hemden beweaeu konnte, ihr sogar bis H'"Y" zu Men, da er sie doch eist so liirzlich gesehen hat ? Nrr mochte der Besucher sein? Und war seme Gatt," "" ihm bekannt? Hatte sie l^" n" 'hm 9-prochen? Er wollte sich sogleich Gewissheit vcr-»n. Er verneigte sich höflich, «ber kühl vor Z'hord, worauf cr'rasch dcn Empfangssalon durch-'hl'tt und die herabgelassenen Vorhänge, welche ch den Blick in das Nächstliegende Zimmer entzogen, auseinanderschlug. Sein forschender Blick durchschaute den eleganten Raum und blieb plötzlich überrascht auf der Gestalt einer Gemahlin haften, die in sichtlicher Aufregung, den Rücken gegen dic Tl)Ul gewendet, sich zitternd mit der Hand auf die Lehne eines Sessels stützte. 25. Capitel. Zum zweitenmale verwaist. Nachdem sich Mrs. Winham nach ihrer Ankunft in London von der Anstrengung der Reise erholt hatte, ließ sie einen berühmten Londoner Arzt rufen. Diefer fand die Entzünduüg des Armes sehr bedenklich, erklärte die bisherig,» Behandlung für unrichtig und entfernte sich, nachdem cr Gertrude noch verschiedene Verordnungen gegeben und ein reiches Ho-norar empfangen hatte, mit der Ueberzeugung, dafs der Zustand seiner Patientin sehr gefährlich sei. Nach seinem Fortgange sandle Miss Winham einen Diener mit einem Briefe nach dem Palais des Grafen von St. Berry, in dem sie demselben ihre Ankunft meldete und um feinen baldigen Besuch bat. Der Lord folgte diesem Rufe nach kurzer Zeit. Als er in das Zimmer trat, saß die achtzigjährige Dame vor dem Kamin, in welchem ein helles Feuer loderte, in einem großen Armstuhl. Der Graf war bestürzt, als er die große Veränderung bemerkte, die in einem Jahre mit ihr vorgegangen war. Er kam rasch ihrer Absicht, sich zu erheben, znvor, und ergriff die ihm in tiefer Bewegung gereichte Hand mit ficht-licher Theilnahme. Die Matrone war ihm wert geworden, weil sie die treue Freundin der Mutter seiner Frau gewesen und von seiner Gemahlin selbst wie eine Mutter geliebt worden war. Erst nachdem er sie liebevoll begrüßt hatte, bemerkte er auch Valeriens Anwesenheit. Ihre Schönheit überraschte ihn. Kein ahnendes Gefühl sagte ihm. d^ss dieses jung? Mädchen Valerie Reynold, das einzige Kind seines Sohne«, seine Enkelin, seine rechtmäßige Erbin sei. Er bewunderte ihre jugendliche Erscheinung, aber erkannte nicht, wer sie wirklich sei. Valericns Blicke hiengen mit Bewunderung an der edlen Gestalt des Grafen; ein eigenthümliche» Gefühl, über das sie sich leine Rechenschaft zu geben vermochte, zoa. fie hin zu dem ihr fremden Manne. „Graf St. Berry, erlauben Sie, dass ich Ihnen meine Gesellschafterin vorstelle," sagte Miss Winham. „Miss Gloom. — Graf St. Berry." Der Graf verneigte sich vor der unmuthigen Gestalt des Mädchens, die sich freundlich vor ihm verbeugte. Er fah mit Wohlgefallen in ihr lieblicheil Antlitz, auf dem die Unschuld ihres Herzens, aber auch zugleich ihre ganze große Seele ausgeprägt war, und jetzt begegnete der Strahl, der aus ihren dunklen, tiefsinnigen Augen leuchtete, seinem forschenden Blick. Der Graf war wie von einem geheimen Zauber gebannt ; dieser eine Blick in ihre Augen hatte ihn tief bewegt. Wo nur in feinem Leben halte er schon diese großen ausdrucksvollen schönen Angcn, die an Reinheit denen eines Kindes und an Gemüth denen eines leidenschaftlich fühlenden Weibes glichen, gesehen? Dieser eine Blick in Valeriens Augen führten den «571 werden kann, falls sie von dem gewünschten Erfolge begleitet sein sull, den die Volksvertretung und die öffentliche Meinung von der Verstaatlichung der garan-tierten Bahnen erwartet. Zum Schlüsse fügen wir hier das Bild des derzeitigen finanziellen Standes der Rudolfbahn bei. Laut Bilanz vom 31. Dezember 1878 betrug das begebene Actienkapital 54 9 Millionen, das Prioritätenkapital (exclusive von 1-4 Millionen bereits amortisierter Obligationen) 56 4 Millionen, das Prioritätenkapital in Gold 25 2 Millionen, im ganzen daher das gesummte Anlagekapital mit Einschlufs der Salzkammergutbahn 138 7 Millionen Gulden, das garantierte jährliche Reinerträgnis für die alten Strecken 5'9 Millionen, einschließlich der Salzkammergutbahn 7-2 Millionen. Die Schuld an den Staat aus dem Titel der Garantievorschüsse mit Einrechnung der vierprorentigen Verzinsung beträgt zum Iahresschluss 18?» 47 5 Millionen, zum Schluss des laufenden Jahres 1879 wird dieselbe natürlich wieder gestiegen sein. Diese Schuldigkeit an die Staatskasse beziffert sich somit heute bereits höher als ein Drittheil des gesammten Anlagekapitals." Der Nothstand in Italien. Bevor die italienischen Kammern ihre diesjährigen Weihnachtsferien antraten, haben sie das noch nicht völlig durchberathene nächstjährige Budget provisorisch für den Jänner und Februar und den von der Re< qieiung verlangten Nachtragscredit von 12 Millionen Lire für Nothstandsbauten und Unterstützungen be< willigt. In der Abgeordnetenkammer fand die Verhandlung über diesen Nachtragscredit am 21. d. M. statt. Die Budgetcommission hatte in Erwägung des herrschenden Nothstandes beantragt, die 12 Millionen Lire zu bewilligen, aber auch „die den Räthen der Krone zu ertheilende Vollmacht mit angemessenen Cautelen zu umgeben", und daher die Regierungsvorlage in einigen Punkten abgeändert. In der Debatte erklärte der frühere Ministerpräsident Minghetti, er und seine Freunde würden die msprüngliche Negierungs vorlüge nicht angenommen haben, in ihrer durch die Commission abgeänderten Fassnng werden sie jedoch dafür stimmen. Es sei übrigens zu betlagen, dass die Regierung mit dem Einbringen ihrer Vorlage so lange gewartet habe, da doch die Theuerung vorauszusehen war; sie sei wohl zu sehr mit neuen Ministercombina« tionen beschäftigt gewesen. Minghetti fragte ferner, warum denn die Regierung nicht die Einqangszölle auf Getreide aufgehoben habe. Diese Maßregel sei eben leine theatralische gewesen und darum nicht er» griffen worden. Der Ministerpräsident Cairoli wunderte sich, Herrn Minghelti sich von seiner gewohnten Milde entfernen zu sehen, und erwiderte, die Regierung habe die Theuerung nicht voraussehen können, weil diese hauptsächlich durch die Strenge des Winters verursacht sei. Die Getreidezölle aufzuheben, dazu habe die Re« gierung nicht das Recht gehabt, indessen wünsche sie, dazu ermächtigt zu werden, wenn auch diese Reform keine „theatralische" sei. Der Abgeordnete Savini hatte gesagt, in Italien sterben die Leute gegenwärtig vor Hunger und Kalte, und darum vorgeschlagen, den Gemeinden statt zwei vier Millionen Lire zuzuwenden, und zwar zur Vertheilung an die Armen, und San» guinetti hatte gefragt, ob auch denjenigen Gemeinden, in welchen keine öffentlichen Arbeiten auszuführen sind, etwas von der Staatssubvention zugutetommen werde. Ihnen erwiderte der Ministerpräsident, der vorliegende Gesetzentwurf schließe keine Gemeinde von der Unterstützung aus, übrigens werde sich wohl auch keine Gemeinde finden, wo es gar keine öffentlichen Arbeiten gebe, man brauche diese nur zu veranlassen und Mittel dazu gewähren. Der Abgeordnete Bonghi, früher Unterrichts-minister, erklärte, wohl für den Gesetzentwurf stimmen zu wollen, hatte aber verschiedene Ausstellungen an demselben zu machen; er fand die den Gemeinden und Gesellschaften, welche die Mittel zur sofortigen Vornahme von Arbeiten nicht haben, zugedachte Subvention von zwei Millionen für zu gering und schlug vor. den Wohlthätigkeitsvereinen und Anstalten auch zwei Millionen für ihre Zwecke zuzuwenden. Ihm erwiderte der Minister des Innern, Depretis, das sei wohl nicht nöthig, die Privatwohlthätigkeit, welche bei anderen Anlässen in Italien so Großes geleistet, werde sich auch jetzt wieder groß zeigen und dem Bedürfnisse genügen. Der Zweck des Gesetzes sei, Arbeitsgelegenheit zu schaffen, wo dieselbe ganz mangle oder rar sei, nicht aber die Regierung zur Almosenspenderin zu machen. Nachdem verschiedene Zusatzanträge über die Ver-Wendung und Erhöhung des Nothstandscredites theils zurückgezogen, theils abgelehnt worden waren, wurde der Gesetzentwurf nach dem Commissionsantrage angenommen, in demselben auch Artikel 12, welcher der Regierung für die Verwendung der Subventionen an die Gemeinden einen parlamentarischen Beirath von fünf Senatoren und fünf Abgeordneten an die Seite gibt. — Sella, der parlamentarische Chef der Rechten, erklärte vor der Abstimmung, er und seine Freunde stimmen, indem sie den Gesetzentwnrf annehmen, eben einer Verwaltungsmaßregel bei, geben aber damit kein Vertrauensvotum ab. Dabei bedauerte er den einreißenden Gebrauch der provisorischen Budgetbewilligung, da doch nach dem Comptabilitätsgesetze von 1876 die Staatsvoranschläge spätestens am 15. März des Vor^ jahres vorgelegt sein sollten. Der Ministerpräsident Cairoli bedauerte auch die provisorische Budgelbewilli-gung, indessen sei sie eben eine Folge der Umstände, und auch vor dem Comptabilttätsgcsetze sei das Budget selten rechtzeitig votiert worden. Türkische Reformen. Inbetreff der in der Türkei einzuführ.-nden No formen wird der Londoner „Allgemeinen Correspon-denz" aus Constantinopel geschlieben: «Mahmud Nedim Pascha hat dem Conseil ein Project für innere Reformen in der ganzen Türkei unterbreitet, von welchem Nachstehendes ein authentischer Auszug ist: 1.) Wird eine neue territoriale Eintheilung in Vor« schlag gebracht; jede der bestehenden Provinzen wiid in drei Theile getheilt und jeder dieser Theile unter einen Generalgouverneur gestellt. Die 16 Vilajels, welche nach dem Berliner Vertrage der Türkei ver» bleiben, werden somit in 48 Departements eingetheilt. Die gegenwärtigen Vilajets mit ihren großen Budgets und beträchtlichen Ausdehnungen sind wahren König» reichen zu vergleichen. Die angedeutete Zertheilung wird die Verwaltung vereinfachen. Ferner schlägt Mahmud Ncdim die Aushebung der Mutessarifs, Gouverneure der Sandschals vor, wodurch die Bevölkerung in directe Beziehungen zum Genc^gouverneur treten wird. was bisher nicht der Fall ist. Kurz, Mahmud Nedim erwartet von diesen Veränderungen Lord in längstverschniundene Zeiten zurück und ließen den Traum einer schönen Jugend an seinem Geiste vorüberziehen. Wie viele sonnige Erinnerungen er« wachten in ihm? Der Graf vergaß beinahe die Gegenwart Miss Winhams; sinnend und ganz in seine Empfindungen vertieft, schaute er Valerie nach, die, nach einer an-muchigen Verneigung, dem Ausgang zuschritt. Er fühlte sein Herz für das junge Mädchen erwärmt; und wenn er sich auch selbst vergeblich fragte, was ihn an diese junge, schöne Fremde, die er heute zum elstenmale sah, so außerordentlich fesselte, so fühlte er doch. dass sie ihn an ein etwas erinnerte, dessen Ent« hüllung ihm selbst noch ein Räthsel war, und dass von ihrem Wesen ein Zauber ausgieng, der ihn wie mit magischer Gewalt zu ihr hinzog. Valerie haite das Zimmer verlassen, und die Aufforderung Miss Winhams, ihr gegenüber am Fenster Platz zu nehmen, rief den Grafen in die Gegenwart zurück. Er kam ihrer freundlichen Einladung nach und lieh sich auf «inen Sessel nieder, indem er, zu der alten Dame gewendet, in vertrautem Tone sprach: «Ihr Hierherkommen zu dieser Zeit ist mir eine qrohe Ueberraschung. meine liebe Freundin. Nach Mr. Cliffords Erzählung befürchtete ich, Sie würden diesen Winter nicht nach London kommen können." «Wirklich! Was erzählte denn Clifford von mir?" „Dass Sie Ihren Arm gebrochen hätten und in-folge dessen sehr schwach seien. Ich sprach ihn bei dem Feste, das ich diesertage zu Ehren eines Freundes gab, und erkundigte mich nach Ihnen. Er war ihretwegen sehr besorgt, weil Ihr Hausarzt Sie, seiner Ansicht nach, unrichtig behandelte. Er vermuthete, dass Sie über Edinburg gereist seien." „Ich werde von meinen Verwandten gut bewacht," antwortete Miss Winham kalt. «Dieser Brief, der meine Ankunft meldete, muss noch vor meiner Abreise von Edinburg abgesandt und vor mir gestern hier ein» getroffen sein. Miss Thompson scheint es übrigens nicht gewagt zu haben, mich zu besuchen. Sagte Mr. Clifford Ihnen auch. welch' ein Umstand das mir widerfahrene Missgeschick herbeigeführt hatte?" „Er erzählle, dass Sie die Treppe hinuntergestürzt seien." Dass er auch noch durch Clifford gehört, Miss Winham behauptete, nmn habe sie die Treppe hinunter-gestoß'N, verschwieg der Graf. Der schlaue Clifford hatte diese Mittheilung in der Absicht gemacht, einer etwaigen Erzählung seiner Tante die Glaubwürdigkeit zu nehmen. „Ja. Mylovd, ich stürzte allerdings die Treppe hinunter, aber nicht infolge eines unglücklichen Fehl» trittes, sondern dnich die Hand eines Elenden, der meinen Tod wünschte. Denn nur ein solcher Full konnte es mir unmöglich machen, mein? Drohung zu elfüllen und mein Testament zu ändern." „Und wer sollte fähig gewesen sein, eine su ruch. lose That zu verüben?" rief der Graf entrüstet. „Es war entweder Mnrtin Clifford oder Elsbeth Thompson," erwiderte die Matrone bestimmt. (Fortsetzung folgt.) die gleichen Vortheile, welche Frankreich aus der Eintheilung seiner ehemaligen Provinzen in Departements erwuchsen. 2.) Nach dieser Vertheilung ocö Territoriums werden die neuen Departements, deren Bevölkerung der Mehrzahl nach aus Christen besteht, christliche Provinzialbeamte erhalten, und dies ohne Ausnahme vom Feldhüter bis zum Vali aufwärts. 3.) Die Erhebung der directen Abgaben, feien es nun Zehente oder irgend andere Taxen, wird nicht mehr durch die Agenten der Negierung vollzogen, sondern durch die Gemeinden selber, welche überdies einer großen administrativen Autonomie theilhaftig werden sollen. 4.) Es wird sofort mit der Bildung eines Gendarmeriecorps in fämmtlichen Provinzen der Anfang gemacht. Die Gendarmen follen ausschließlich aus Einwohnern der Provinz bestehen und der Mehrzahl nach Christen sein, falls die Mehrzahl der Bevölkerung eine christliche ist-Thatsächlich wird dieses Corps die Basis einer nationalen Mil,z bilden. 5.) Das Ministerium des Innern wird durch einen neuen Staatslörper ersetzt werden, welchem alle inneren Angelegenheiten unterstehen und eine gesehgebende executive Gewalt übertragen wird. Alle Generalgouverneure der Provinzen sind jener höheren centralen Commission unterstellt, deren Ent< scheidungen in allen Fragen, welche die Beziehungen der Bevölkerungen zu ihren Gouverneuren betreffen, Gesetz sein werden. Es wird ein Pensionsfonds für diejenigen Beamten gebildet, welche infolge dieser 3le< formen ihrer Functionen enthoben werden. ..Mahmud Nedim spricht schließlich die Ueber-zeugung aus, dass die Bevölkerungen infolge diesel Reformen mit ihrem Lose zufrieden sein und für dit Zukunft keinen Grund haben werden, ihre Blicke aUi die auswärtigen Mächte zu richten. Im Falle, dass diese Reformen vom Cabinet nicht angenommen werden sollten, ist Mahmud Nedim fest entschlossen, seine Entlassung zu verlangen. Man glaubt sogar, dass er diese Vorschläge unterbreitet habe, um sich einen ehren-vollen Rückzug zu sichern und die Sympathien der Mächte sowohl als der Bevölkerungen zu gewinnen" Von den englischen Kriegsschauplätzen. Die neuesten amtlichen Depeschen über den Krieg in Afghanistan sind vom 24. d. M. datiert und melden: „General Bright berichtet weitere Verstäitungs' lmvegungen. Gullgh ließ innerhalb einer Meile von Lataband von sich hören; es befand sich alles in Ord' llung bei ihm. Ein Wagenzug war in Iagdallat a^ aetommen. Längs der Linie herrschte vollständig Ruhe. Oberst Norman meldet aus Iagdallal die sl"' llmft von Postbeutrln aus Kabul. Auf die Sow"', welche dieselben trugen, wurde gefeuert, aber sie blieben unversehrt. Ein Wagenzug von Peizeran ist daselbst angelangt, ohne behelligt worden zu sein. Dic ^^ satzimg von Iagdallak wurde in gestriger Nacht be-schössen, aber sie erlitt keine Verluste. Während dir letzten 48 Stunden wurde heftiges Geschiitzfeuer '" der Richtung von Kabul gehört.' Gough hofft, he"" in Kl'blil einzutreffen. In Dschellalabad herrscht R"^' Die Berichte aus Dalta und Khyber lauten giuM Die Afridi, Schiewari und Mahmud verhalten st^ aUe ruhig.« ^ Dle „Times" erhalten aus Kabul vom 22. d.^, folgende Depesche: „Der Tclegwphendraht Msch" Kabul und Iagdallat wurde gestern durchsch"'^ Der Feind machte heute keine Bewegung. Scherp befindet sich jetzt in einem befriedigenden Vertheidigt^ zustande. Verstärkungen, bestehend aus 2'/, Eingebt" Regimentern und tt Kanonen, werden gegen den ,^ d. M. erwartet. Bald nach ihrer Ankunft lvnd ^ Schlag ausgeführt werden. Mittlerweile gebiet" ^ Klugheit, von einem Angriffe abzustehen, ^ie " cinigung gegen uns ist stärker als die Infor'naN"^ lxzugen von denen, deren Interessen identisch « den unsrigen sind, uns erwarten ließen. D'k grünen Naiblersee will man heuer zu rentablen Zwecken benutzen. Ein speculativer Kopf will nämlich das auf dem genannten See gebrochene Eis nach Italien mittelst der Puntebaliahn exportieren u»d gedenkt durch diese Procedur eiu uettes Sümmchen zu verdienen. — Vom Rhein Wird geschrieben: Die arme Lurelcy ist eingefroren. Sie hat >ehr schwer unter dem rauhen Wintcrwctter zu leiden gehabt, und bei den gegenwärtigen Temperatur-Verhältnissen schrillt es doch fehr zweifelhaft, ob sie da oben auf dem Rheinfelscn bei St. Goar sitzen bleiben und auch fürderhin ihr goldenes Haar mit goldenem Kamme gekämmt wird. Auf Staatskosten lässt nämlich die Wasserbanbehürde die aufgethütmten Eismassen von der Lorclry eine Strecke auswärts mit Dynamitpatroncn sprengen und ins Treiben bringen, um dem späteren Eisgänge Bahn zu machen. Die holde Loreley von Eisbergen blokiert — das hat mit grimmer Kälte der Wintersturm gethan. — (Wölfe.) Der Landmann Johann Toth in Vislöo wollte diesertage. wie die „Tcmeso. Ztg." berichtet, nach Gyepes fahren. Auf der Landstraße wurde er von einein Nudel Wölfe überfallen. Die Bcstieu stürzten sich auf die Pjerde und rissen Toth von dem Wagen herab. Im wtlschcstcn Momente errettete ihn der Waldhüter von deu Zahnen der wiloen Thiere, indem cr zwei der Wölfe uiederschoss. worauf die übrigen das Weite suchten. — Ein Banater Einwohner wurde vor einigen Tagen nach der amtlichen Meldung dcs dortigen Stnhlrichters auf dem Wege nach Csata von Wölfen angefallen nnd fürchterlich zugerichtet. Die Hilfe kam zu spät. Der Mann starb nach einigen Stunden, — In der Nähe Agrams wurde, wie „Zalai Küzl." geschrieben wird. diescrtage ein Student von den Wölfen zerrissen. D,e Wölfe in der Umgebung Agrams sind sehr zahlreich und dringen, von Hunger getrieben, selbst in die Gassen, Beute suchend. — (Ocstcrreichische Aussteller inSyd. ney.) Dem „Journal des Dcbats" wird aus Sydney geschrieben: „Oesterreich macht glänzende Geschäfte mit seinen Artikeln aus böhmifchem Glase, gebogenem Holze und seinem Biere, Das macht uns Franzosen zwar nicht "Uzn große Concutrenz, ernster für uns aber ist. dass d>e Oesterrcicher Massen von Schnhwerk und Meer-schaumwarcn verlauft haben. — (Vor dem Altar gestorben.) Der Weih-bischof von Guiloford. Dr. Uttcrton, wurde Sonntag, nachdem er während dcs Vormittags-Gottesdienstcs in dec Allcrheiligenlirche zu Ryde (Insel Wight) die Pre, A»t gehalten, vom Schlage gerührt und viel vor dem Altar todt nieder. — (Untergang eines Auswanderer, lch'ffes) Das Dampfschiff „Borussia" der Dominion, Dampferlinir. welches am 20. November mit Auswanderern von Liverpool nach der Havana und nach New-Orleans abgegangen war, bekam am 2. d. M. während eines heftigen Sturmes in der Mitte ein Leck und konnte nicht über Wasser gehalten werden. In sieben Booten verliehen Bemannung und Passagiere das Schiff; bloß der Capita«, der zweite Lieutenant und einige andere Personen waren genöthigt, auf dem Schiffe auszuharren. Eines der Boote versank, das Schicksal der übrigen ist ungewiss. Die deutsche Barke „Fulda" nahm fünf Personen auf. Man fchätzt den ungefähren Verlust auf 150 bis 170 Personen. Die „Borussia" war ein eiserner Schraubendampfer von 132l) Tonnen (netto) und 2075 Tonnen (brutto) Gehalt. Das Schiff wurde im Jahre 1855 in Greenoch erbaut uud Nnuo 1876 in Liverpool registriert. Aus Liverpool, 25. d. M-. wird „Reuters Bureau" gemeldet: „Heute abends traf die Barte „Fulda" mit fünf der aufgegriffenen Passagiere der „Borussia" hier ein. Es sind lauter Spanier und ohne Ausnahme der englischen Sprache nicht mächtig, so dass bislang noch keine genaue Beschreibung ihrer schrecklichen Erlebnisse zu erzielen war. Ihr Boot enthielt anfänglich noch 5cn Schiffslieutenant und drei Francn, wnrdc jedoch gleich, nachdem es ausgesetzt worden, gcgeo den Dampfer geschleudert und schwer beschädigt. Der Schiff»lieuteuant und zwei Frauen kehrten hierauf nach dem Wrack zurück, während die übrigen das Boot dadurch über Wasser hielten, dass sie die lecken Stellen mit Kleidungsstücken ausstopften. Die Unglücklichen hatten etwas Vorräthe an Bord. verstanden sich jedoch gar nicht auf das Lenken dcs Bootes. Nachdem sie fünf Tage und sechs Nächte herumgetrieben worden waren und schließlich schrecklich gelitten hatten, wurden sie von der deutschen Barke „Fulda" bemerkt und aufgenommen, welche sie nach Liverpool brachte. Vom Schicksal der „Borussia" wissen die Lcutc gar nichts. Der dritte Steuermann der „Borussia". Mr. Doolittle, der gestern in Quenstown lan-dctc, ist der Meinung, dass alle Passagiere das Schiff verließen, ehe dasselbe sank. Man fürchtet indes, dass zwischen 100 bis 170 Personen umgekommen sind. Die Behauptung, dass kein Ossicicr den Befehl zum Herab» lassen der Boote gab, wird bestritten, Der Capltän soll sich in höchst seemännischer Weise benommen haben." ^locales. — (Constituierung des patriotischen Hilfsvereins.) Der nengcgründete patriotische Hilfs« verein vom rothen Kreuze in Laibach hat in seiner Generalversammlung am 27. d. M. zum Präsidenten den Herrn Rcgicrungßrath und Landes-Sanitätsreserenten Dr. Emil Ritter v. Stöckl, zum ersten Viccpräsidenten den Herrn Hofrath und Landeshauptmann Dr, Friedlich Ritter v. Kaltcnegger und zum zweiten ViceprÜfidenten den Herrn Regierungsrath Rudolf Grafen v, Ehormsly gewählt. — '(Aus der krainischen Handels, lamm er.) In der gestrigen Sitzung der Handels- und Grwerbekammcr wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1.) Dem t. t. Landesgerichte ist zu berichten, dass die Kammer den Betrieb der Farben- und Thonwarenfabril in Läse nicht zn den handwerksmäßigen zählen könne, »nd dass die Besitzerin derselben zur Protolollierung der Firma verpflichtet ist; 2.) die Rechnung über den Handlungsschulfond wird genehmigt; 3.) an das hohe l. l. Handelsmmisterinm und an das hohe Abgeordneten« haus sind Petitionen wegen der Unterlrainrr Eisenbahn zu richten und einige Schwesterkammern um Unter, stützung dieser Angelegenheit zu bitten; 4.) an die Direction der österreichisch-ungarischen Bank ist das Ersuchen zu richten, dass bei der hiesigen Filiale Bankanweisungen an fremde Plätze in Silber gezahlt werden können. — (Klcinkinderbewahranstalt.) Wie jähr-lich um diese Zeit, so fand auch gestern in der hiesigen Kleinlinderl'ewahranstalt die Ehristbeschcrung der armeu Kinder statt. Es wurdeu alle Kinder, nnd zwar 72 Knaben und 94 Mädchen, mit Kleidern betheilt und 00 der ärmsten, welche in den Wiuternwnaten die Mittags, lost in der Ansialt unentgeltlich erhalten, wurden über-dies anch mit Schuhen beschenkt. D c Anstalt beehrten an diesem Tage durch ihre Gegenwart die Gemahlin des Herrn Landespräsidenten. Frau Anna Edle v. Kallina. die Vereinsvorstchcrin Frau Antonie Freiin v. Codelli und mehrere Schutzsrauen. Diesen sowie allen Gönnern de3 Institutes und besonders der löblichen lrainischcn Sparkasse, welche auch heuer für die Festlichkeit 200 fl. spendete, sei im Namen der armen Kleinen der herz» lichste Danl ausgedrückt. — (Sylvester« Gottesdienst.) Morgeu um 5 Uhr abends findet in der hiesigen evangelischen Kirche der übliche Sylvester-Gottesdienst statt. — (Aus der evangelischen Gemeinde) Herr Pfarrer Schack hat dem Gemcindevorstande infolge seiner Berufung nach Wien seine Aufkündigung überreicht. Der letztere hat sofort die nöthigen Schritte zur Wiederbesehung der Pfarre eingeleitet und zunächst die Bewerbung bis Ende Jänner l. I ausgeschrieben. — Auf Mittwoch abends 6 Uhr nach dem Sylvestergottes-dicnstc ist in Psarrangelegenhciten eine außerordentliche Gemeindeversammlung ausgeschrieben. — (Uebertritt in die Landwehr) Mit 31. Dezember d. I. wurden auf Grund der Bestimmungen des § 39 des WehrgeseheS in die nicht active l. l, Landwehr überseht: der Reserve-Oberlieutenant Johann Böltz (Domicil Laibach) des Infanterieregiments Freiherr v. Heß Nr. 49; die Reservelieutenants Robert Drasch (Domicil Sagor) des Infanterieregiments Frei» Herr v. Maroitic Nr. 7. Josef Margui (Domicil Loitsch) und Andreas Senekoviö (Domicil Laibach) deS Infanterieregiments Freiherr v. Lihelhofen Nr. 47. und der Reservecadet Officiers-Stellvertreter Emanuel Kozlit des Feldartilleriercgiments Freiherr v. Hofmann Nr. 12. — (Laibacher Liedertafel.) DaS Programm der Sylvestrrfeier, Welche der rührige GesangSverein „Laibacher Liedertafel" am 31. d. M. in den Restau-rationslocalitäten des Hotels „Europa" veranstaltet, enthält folgende Piecen: I.) Santner: „Auf den Bergen", Chor mit Doppelquartett; 2.)Hajdrih: „?oä oknom", Soloquartett; 3,) Koschat: „WaS fahltdirliab» Schaherle?", Chor; 4) Nedvöd: «?up0t,lüll0v» P6«6lu", Thor mit Tenorsolo; 5.) Gorzer-Schulz: „Wald- und Berges-höh'n". llhor mit Tenor- und Varitonfolo; 6.) Abt: „Sonnenlicht ist schlafen gangen", Soloquartett; 7.) Haj» drih: ^Äl1.Hu«ko mul'jtz", Ehor; 8.) Koschat: „Die lustigen Iagerbuam". Thor; !).) Ipavec: „Ouinoviui", Chor mit Tenor- und Baritonsolo. — Um 10 Uhr beginnt der mit zahlreichen hübscheu Besten ausgestattete Glückshasen, zu welchem dir Lose zum Preise von fünf Kreuzern per Stück ausgegeben werden. Die Gewinste gelangen nach beendetem Losoerlaufe zur Vertheilung. Unl Mitternacht wird der Aubruch des neuen IahreS feierlich begrüßt; — was spater geschieht, bleibt für heuer noch ein Geheimnis. Die Instrumentalmusik besorgt das Streichorchester des Kapellmeisters Herrn Stiaral. — Nach Neujahr wirb der Verein auch unterstützende Mitglieder aufnehmen, und wurden die. die»» falls geänderten Statuten bereits zur behördlichen Genehmigung vorgelegt. Die unterstützenden Mitglieder genießen das Recht, alljährlich acht öffentlichen VereinS-productionen ohne Entrichtung des Eintrittsgeldes beizuwohnen, wofür sie halbjährig 1 fi. 50 lr., beziehungsweise zur Lösung einer für drei Personen giltlgen Fa-milienlarte 3 fl., in vorhinein zu erlegen haben. Jene Freunde dcs Vereins, welche ihren feinerzeitigen Veitritt als unterstützende Mitglieder angemeldet haben, find von der Entrichtung deS EntreeS zur Sylvesterfeier frei. — (Kinderfpital.) Herr Heinrich Sloblar, Privatier in Graz. hat dem Elifabeth-Kinderspitale in Laibach 10 fl. gespendet. — (Ein Veteran der Arbeit.) Die Ignaz v. Kleinmayr H, Fedor Vamberg'fche Vuchbruckerei hat vorgestern ihren Senior, den Schriftsetzer Herrn LulaS Pölz. durch plötzlichen Tod verloren. Der Verstorbene hatte dem Geschäfte, in dem er auch seine Lehrlingsausbildung erhielt, durch volle 40 Jahre, darunter die lehten 32 Jahre ohne Unterbrechung, angehört und demselben während der ganzen langen Zeit treu und rechtschaffen gedient. Ein Gehirnschlag machte seinem Leben Sonntag mittags im 62. Jahre ein jäheS Ende, nachdem er noch tagsvorhcr ssine Arbeit im Geschäfte nach vierzigjährig-r Gepflogenheit bis zum Feierabende regelrecht verrichtet hntte. Ehre dem Andenken deS wackeren und pflichttreuen Veteranen im Dienste GutenbergS! — (Ein Arbeiter verunglückt.) Der beim Eifeugewerle der lrainischcn Industriegesellschaft in Iauer-burg in Arbeit gestandene Zimmermann Leonharb I meldet: Die Afghanen haben den Angriff am 23. d. um 6 Uhr morgens von drei Seiten begonnen. Sobald die Absichten des Feindes klar waren, machte Roberts einen Gegenangriff mit Artillerie und Caval. lerie in die Flanke des Feindes, welcher bald zurückgetrieben wurde und verfolgt bis Kabul und von dort heimwärts floh; der englische Erfolg ist vollkommen; die Führer der Afghanen entkamen. Der Verlust des Feindes ist groß. englischerseits sind 5 Todte und 33 Verwundete zu beklagen. Dundee, 29. Dezember. Ein Sturm zerstörte einen Theil der Brücke über den Tay, während gestern abends der Edinburger Personenzug passierte. Der Zug stürzte in den Fluss. Man fürchtet, dass sammt« liche Passagiere, über 200 an der Zahl, ertrunken seien. Constantinopel, 29. Dezember. Der britische Botschafter verlängerte die Frist für die Beantwortung semer Reclama'tionen bis zum Dienstag abends. Cattaro. 28. Dezember. (Deutsche Ztg.) Von den Bewohnern Gusinjes stehen 740 und von denen Plavas 900 unter den Waffen. Dazu kommen noch bei 4000 albanesische „Freiwillige". Der Hauptagitator in Gusinje ist Dargo Kesch Aya. - Die Consul» in Prisrend haben die Einladung Moulhtar Paschas, bei der Uebergabe Gusinjes ihre Dragomans anwesend sein zu lassen, zurückgewiesen. Berlin, 28. Dezember. (N. Wr. Tagbl.) Hier wurde eine nihilistische revolutionäre Druckerei entdeckt und Nummern einer nihilistischen Zeitung saisiert. Mehrere Personen sind verhaftet, darunter ausländische Studenten. Auch ein österreichischer Handwerker wurde verhaftet. Paris. 27. Dezember. Sicherem Vernehmen zufolge hat Herr Challemel - Lacour die Uebernahme des Ministeriums des Innern definitiv abgelehnt. Paris. 28. Dezember. Da« „Journal Officiel" foll morgen das neue Ministerium publicieren — Nach einem der chilenischen Gesandtschaft zugekommenen Telegramm ist der Präsident von Peru in Panama eingetroffen. Derselbe reist nach den Vereinigten Staaten und sodann nach Europa. Paris. 28. Dezember. (N. fr. Pr.) Freycinet hat gestern abends Grevy das Resultat der Unter. Handlungen wegen der Cabinetsbildnng gemeldet und die Hoffnung ausgesprochen, es werde gelingen, die vorhandenen Schwierigleiten zu überwinden. Heute morgens ist Gambetta vom Präsidenten der Republik empfangen worden. Grevy und Gambetta erkannten die Nothwendigkeit einer Einigung der Republikaner, um das Land durch eine energische Regierung und liberale Gesetze zu beruhigen. Freycinet setzt heute seine Bemühungen fort, Gambetta unterstützt ihn. Ein bat« diges Ende der Krise ist wahrscheinlich. Petersburg, 28. Dezember. (Deutsche Ztg.) Aus Constantinopel wirb gemeldet, dass Layard dem Minister des Aeuhern erklärt habe: er wlsse, wer hinter der Agitation stehe, durch welche der muhame« dänische Pöbel gegen die Forderung Englands auf« gereizt »erde. Nicht die Besorgnis um seine Person, sondern ernstere Motive veranlassen ihn. der Pforte die Verhütung von Ereignissen zu empfehlen, zu deren Unterdrückung seine Regierung unmittelbar in energi« scher Weise eingreifen würde. Konstantinopel. 28. Dezember. (Frdbl.) Im Auftrage des Scheikti-lil-Izlam begaben sich drei Ule-mas zu Achmed Tewfit und forderten ihn auf, schriftlich zu erklären, dass er es bereue, hie Bibel überseht zu haben. Ihm werde d^für die Gnade seines Olier» Hirten zutheil werden. Achmed Tewsit weigert sich jedoch, dieses Schriftstück auszustellen. Der Scheikh-ul. Islam hat indes schon gestattet, dass ein Beamter der englischen Botschaft unter Aufsicht eines Uleina den Inhaftierten besuchen und ihm eine Unterstützung reichen dürfe. Telegraphische, Wechselkurs vom 2i>. Dezember. Papier . «ente 69 05. — Silber > Rente 70 60, O°ld-«ente 81.30. 18U0er Staats'Anlehen 130 50 — Banl-Actien 337. — Credit» Acticn 29120. — London 116 85. — Silber - —. K. t. Münz.Ducaten 5 53. — 20. Franken > Stücke 330'/,. - 100'Neichsmllrl 57 85 Wien. 29, Dezember. 2'/, Uhr nachmittags. (Tchlusseurse.) Creditactien 291-. 18Wer Lose 13050. 18«4er Lose 1Ä6 75, österreichische Rente m Papier 99 05. Staatsbahn 274 -. Norbbahu 233 -. 20.Frankenstil<5e 9 30'/,, türtische Lose 15 »0, ungarisch? Creditactien 268 50, Llnudactieu 628—, österreichische Anglobaul 142'-. Lombarden 82 50. ltnionbant »9—. Lom-munalanleheu 118 40, Egypüsche —. Volbrente 81 30, ungarische Goldrente 97 35. Jester. Handel und Golkswirtschastliches. Der letzte Wochenausweis der l. l. Priv. österreichilch' ungarischen Vanl weist im Verhältnisse zu dem der Vorwoche fol» gcndc Veränderungen auf: Metallschatz fl. 162 «94,21.'j, Ao< nähme fl. 180.728' in Metall zahlbare Wechsel fl. 20.37^450. Abnahme fl. 78.4Ü4; escompticrte Wechsel und Effecten dulden Hl.588.942. Zunahme fl.Ki3.855; Darlehen gegen .Handpfand fl. 22.333.700. Abnahme sl. 253.900; Staatsnoten fl. 1.20UM. Abnahme fl. 1.753.905; Hupothekar.Darlehen fl. 106,903.196. Abnahme fl. 50.157; börsenmähia. angekaufte Pfandbriefe ver Bank fl. 5.«i)0.359. Zunahme fl. 137.271; Effecten des »tcscrve-fouds fl. 17.452.507. Zunahme fl. 440.762; Vanluotenumlauf sl.-l08.522.850, Abnahme fl. 5,084.790; Giro.Einlagen sl.3.463.83?, Zunahme fl.3,41ü.2?:i; Pfandbriefe im Umlaufe fl. 103.701.655. Zunahme fl, 252.500. 2lnstesom»ne«e »fremde. Am 28. Dezember. Hotel Stadt Wie». Reitter, Huppmann. Scherauz, Spitzer, Lüweusohn und Wciscr. Kaufleute, Wien. - Gras Marenzi und ftrauland, Wottschee. Hotel Elephant. Iüglii, Schuldicector, Idria. — Mihalil, Civil'Ingenieur, sammt Frau. — Graf Pace sammt Familie, Punowitsch. - Braune, Ksm, Wien. — Pruckner, Hotel» bcsitzer, mit Nichte, Agram. Verstorbene. Den 28. Dezember. Adelheid Icrina. Eisenbahn« Conducteurstochter. 12 Tage, Prtcrsdamm Nr 61. Trismus. ^-Martin Pctrin, Tischler und Hausbesitzer, 5,1 I.. Chrüngasse Nr, 8, Lungcncntzündunq, — Francisca Dimitz, Private, 44 I-, Congressplah Nr. 6. Rückcnmarlslahmung. - Lulas Pölz, Schriftsctzci. 61 I.. Kuhlhal Nr, 1. wehiruschlagfluss. Den 29, Dezember. Guido Zcichto. Priuatcnssohn, 2 I.. Triesterstrahr Nr. 3. Fraisen. - Theresia Pclric. Näherin, 26 I. Nlcnerstrahc Nr. 7, Lungcutuberculose, Theater. heute (ungerader Tag): Der Mann der Debütantin-Lustspielposse mit Gesang in 4 Acten. Meteurolostische Beobachtungen in Laibäch. 5 "H ßs? 3. « 3» -zs ^ L^.^^2 ___^ -ZH 7Ü.Mg 746 20 —13 4 NO. schwach leicht ben, " 29. 2 . N. 744 40 — 3 4,NÄ. schwach! leicht bew. 0 00 » . Ab. 748 90 -j- 0 6 j W. schwach < bewölkt Nahendes Thauwctler. Das Tagesmittel der Temperatul — 5 4", um «l ü« unter dem Normale. «erantwortlicher Redacteur: OttomarVamberg. W Guido und Marie Zeschlo geben Nachricht don W M dem sie tief erschütternden Verluste ihres innigst« W ^ geliebten Söhnlcins W > Onido, > W welches heute um 7 Uhr morgens nach lurzcm Lei- D M den in seinem 2, Lebensjahre ruhig entschlafen ist. > M Die Beisetzung in der Familiengruft findet Mitt- W ^ woch den 31, Dezember, nachmittags um 3 Uhr. von M M der Tootenlapclle zu St. Christoph aus statt. W W Laibach am 29. Dezember 1879. M W Um stilles Beileid wird gebeten. W H^i-s^^i^i' Wien. 27. Dezember <1 Ubr) Pie Börse hat im allgemeinen den Charakter großer Festigkeit. Die Speculation war animiert. Das Tagesereignis laa in den» "?' " <^^'l s<^czl^l. Steigen der Innerberger Actien bis 119. ° u u ^^^^ Papierrente........ 6915 «925 Silberrente........ 7050 70 6" Voldrent«......... 8» 40 8150 Lose. 1854........ 125 bO 12«- I860........ 13050 131 . I860 (zu 100 fl.) . . . 1V425 13475 . 18<>4........ 167- 167 25 Ung. Prämien-Nnl..... 107-50 107 75 «redit.L.......... 178 178 50 «7'l0 »<' Zielieubürger Nahn . , . . "^ ,^.I« Ztaatsbahn I. «m..... 1«S- ^^ ^db°h"z3./....... Ul!^" Devisen. Uui deutsche Pliiye..... '" A ^,'?' London, kurze s'cht - - / °A 705 London, lange Gicht N«95 l^,^ Paris.......... Geldisrt«. Ducaten--------- ^" ^'" ". Napoleonsd'or 9 ^ ^i /, » » » Vilberaulden . . — » » * KramilcheOcundentlastuna^liaationen: <«eld 96 50, War, 9?b". «acht««: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente 6l> Ib bis S9 20 »lberrente 70«.«) bi« 70S0. »oldrente «I 40 bis 81 50 «redit 2s3s0 b,« 294'- « " ^44 - . »vndon N«»0 bis 11? 05 Napoleons 921',, bi« »32 «üb« - - bi« — -.