DA Pi STELLUNG DER VENEN von *==§> Dr. AUGUST CARL BOCK. Mit zwanzig K u p jer t aj ein. Leipzig, in der Baumgärtnerscben Buchhandlung. 1823. ff||Ä -;•■■■ \.i 3(1 A ■ ’: ! ' o^aTiaa v i -f " ' ' ' ; : • ■■ ' ■n j 's i., :.f ,m j • .rjr, :•» ■ ■ n ■■ J , v N T *7 : o 'J' /j o ‘>i i • v . 1 - « : ■! J n ' r rman/.■ .„n , '• ■.... • 1 ’ ' ' i :vrr;t n. jio:>?>ira//i«t , i •'-'l ■ f : o T;;, :;a ' - : r- ' i -i ji 1 - • -v'. ut' ^ : ALLGEMEINE ENZYCLOPÄDIE DE R ANATOMIE EIN BEITRAG ZUR GENAUERN KEN NT NI SS DER STRUCTUR UND DER VERRICHTUNGEN DES MENSCHLICHEN KÖRPERS IM GESUNDHEITSGEMÄSSEN ZUSTANDE FORTGESETZT VON Dr. AUGUST CARL BOCK PR ACTIS CHE M ARZTE TJND PROSECTOR AM HIESIGEN ANATOMISCHEN THEATER. FÜNFTER BAND. DAS VENENSYSTEM. " LEIPZIG IN DER BAUMGÄRTNERSCHEN BUCHHANDLUNG 1 8 2 3» DARSTELLUNG DER VENEN DES MENSCHLICHEN KÖRPERS NACH IHRER STRUCTUR, VERTHEILUNG UND VERLAUF ETC. ETC. ZUM UNTERRICHT FÜR AERZTE, WUNDÄRZTE UND ZUM STUDIUM FÜR ANGEHENDE ANATOMEN von Dr. AUGUST CARL BOCK ?RACTISCIIEM ARZTE ÜSD PROSECTOR AM HIESIGEN ANATOMISCHEN THEATER. MIT ZWANZIG KUPFERTAFELN GESTOCHEN VON SCHROETER. S , 5 LEIPZIG IW DER BAUMGÄRTNERSCHEN BUCHHANDLÜJSG 18 2 3* b%ov~$2 % i SEINER WOHLGEBORN SEM HERRN Dr. CARL gottl. kühn ORDENTLICHEM ÖFFENTLICHEM PROFESSOR DER PHYSIOLOGIE UND PATHOLOGIE AUF DER UNIVERSITÄT ZU LEIPZIGj DER ACADEMIE DECEMVIR, BEISITZER DER MEDICINISCHEN FACULTÄT, SENIOR DES KLEINERN UND COLLEGIAT DES GRÖSSERN FÜRST£|NCOLLEGIUM, ADMINISTERATOR DES PAULLINER - COLLEGIUM UND DES FÜRSTENHAUSES, PRÄSIDENT DER FÜRSTLICH JABLONOWSKISCHEN GESELLSCHAFT DER WISSENSCHAFTEN, MITGLIEDE DER LEIPZIGER ÖKONOMISCHEN SO« CIETÄT UND DER NATURFORSCHENDEN GESELLSCHAFT, DER ACADEMIE DER WISSENSCHAFTEN ZU DIJON UND NANCY, DER SYDENHAMSCHEN GESELLSCHAFT ZU HALLE UND DER NIEDERRHEINSCHEN GESELLSCHAFT FÜR NATUR - UND HEILKUNDE, DER GESELLSCHAFT, CORRESPONDIRENDER SCHWEIZERISCHER ÄRZTE UND WUNDÄRZTE, DER LATEINISCHEN GESELLSCHAFT ZÜ JENA, DER MOSKAU’SCHEN GESELLSCHAFT DER NATURFORSCHER , UND DER PHYS. MEDICIN. SOCJETAT IN ERLANGEN EHRENMITGLIEDE V. S. W. U. S. Wi \T.IVMIRUNGSWÜRDIGSTEN LEHRER WrDMET 1 / * ‘ j :•< UOJOlt DIESES WERK ▲ I s INNIGSTER HOCHACHTUNG, FREUNDSCHAFT UND DANKBARKEIT DEU VERFASSER DARSTELLUNG DEU E N E N. VORREDE. Uas vorliegende Werk „Darstellung der Venen des menschlichen Körpers nach ihrer Struetur, Ver* theilung und Verlauf etc. etc.“ welchem vier und vierzig Abbildungen auf zwanzig Kupfertafeln beigefügt worden sind, ist die Fortsetzung der allgemein nen E)ncyclopädie der Anatomie, welche bisher, zum Theil nach dem Englischen des Karl Bell bearbeitet, von dem Herrn Pr. Robbi herausgegeben wurde, und bildet den fünften Band derselben. Wenn ich die Venen im Vergleich mit den vorher erschienenen Abtheilungen < cjieser Encyclopädie vollständiger dargestellt habe5 so hegt die Ursache darin: dafs die Venen bisher, selbst in den neuesten, sehr schätzbaren Werken, so wohl in der bildlichen Darstellung, als auch in der topographischen Beschreibung derselben, sehr stiefmütterlich und unvollständig behandelt worden sind, indem man immer zu sehr auf den Verlauf der Arterien hingewiesen hat, und doch weichen die Venen in allen ihren Verhältnissen, in ihrer Struetür, Verthei-lung und Verlauf etc. so wesentlich von den Arterien ab, wie die ersten Blätter dieses Werkes lehren. Selbst die tiefen Venen (der oberflächlichen Venen, denen keine Arterien entsprechen, nicht zu gedenken) welche regelmäfsiger mit den Arterien verlaufen, sind sowohl in ihrer Verzweigung als in der Bildung ihrer Stämme, selbst oft den Namen nach verschieden. Es ist daher dem Anfänger bei dem Studium der Venen sehr schwer, sich dabei sogleich den Verlauf der Arterien und das Verhältnifs der Venen zu diesen, zu denken; daher findet man immer die gröfste Unkennt-nifs von den Venen, nicht nur bei den Studirenden, sondern auch bei den Aerz-ten und Chirurgen, wie wohl sie diesen nicht nur in physiologischer, sondern auch in therapeutischer und chirurgischer Hinsicht, indem die Venen mancherlei Krankheiten unterworfen sind, wie die chirurgischen und therapeutischen Handbücher, besonders im letztem Falle, das schätzbare Werk des Herrn Prof. Dr. Puchelt über die Krankheiten des Venensystems etc. etc. lehren, von grofser Wichtigkeit sind. Sodann wünschte ich auch, indem ich zunächst die Saugadern und vielleicht späterhin auch die Arterien auf eine ähnliche Weise bearbeiten werde, dadurch eine vollständigere bildliche Gefäfs^ lehre, nach ihren ganzen Umfange zum Studium oder zur Repetition für den angehenden Arzt und WunJarzt zu liefern. Die vier und vierzig Abbildungen, welche auf zwanzig Kupfertafeln dar gestellt sind, sind theils nach Loders Abbildungen, theils nach der Natur von dem Herrn Schröter, der sich durch seine Geschicklichkeit in der Darstellung anatomischer Gegenstände sehr berühmt gemacht hat, gezeichnet und gestochen worden, und es sind nicht nur die erstem zum Theil verbessert, son-, dern auch durch die letzern mehrere neue Ansichten zu den Abbildungen der Venen geliefert worden. Die Abbildungen der dritten, der vierten, Fig. 3., der sechsten, der siebenten, Fig. 3.; der achten, der neunten, der eilften, der dreizehnten, der fünfzehnten, der sechszehnten, der siebenzehnten, der achtzehnten und der neunzehnten Tafel Fig. 1. sind aus Loders, und die der vierzehnten Tafel Hg. 1. aus Fiosenmuelers anatomischen Tafeln entlehnt, und wo diese Zeichnungen nicht mit der Natur übereinstimmten, sind sie verbessert worden, z. B. Taf. IX. die Hautvene des Baumes und des kleinen Fingers (ii. 12.); die oberflächliche Schulterblattvene (5) etc. Von den Abbildungen der Venen der sechsten Tafel, sind wegen der Gröfse des Originals, und wegen Mangel an Raum, nur der obere und der untere Theil dargestellt worden. Die Abbildung der neunten, der eilften, der dreizehnten und der sechszehnten Tafel sind -von den in Loders, Tafeln enthaltenen ganzen Figuren entnommen worden. Die Abbildungen der ersten, der zweiten, der vierten, Fig. 1 und 2.; der fünften, der siebenten, Fig. 1 und 2.; der zehnten, der zwölften, der vierzehnten, Fig* 2.; der neunzehnten, Fig. 2., und der zwanzigsten Tafel sind theils nach injicirten, theils nach frischen nicht injicirten Präparaten dargestellt worden; so ward die Abbildung der zehnten Tafel von einem Körper genommen, an welchem die Hautvenen in Folge der anfangenden Fäulnifs desselben, als grau-röthliche, suggillirte Streifen, an der Oberfläche des Körpers sichtbar wurden; theils sind sie von mehreren Präparaten zusammengesetzt und einander angepafst worden, indem einem Jedem, wer sich nur einigermafsen mit Injiciren beschäftiget, bekannt ist, dafs eine vollkommene Injection der Venen unmöglich ist. Um allen Vorwürfen zuvor zu kommen, mufs ich hier noch erwähnen: dafs wegen der Kleinheit der Tafeln, und der Gröfse der Gefäfse, die Abbildungen nicht in einem gleichen Mafsstabe gegen einander dargestellt werden konnten, daher der Mafsstab mancher Figuren kleiner, mancher gröfser ist, je nachdem die“ Kleinheit der Gefäfse es zuliefs. Auch konnte das Verhältnifs der Venen zu der Figur nicht immer genau beobachtet werden— es ist ja hier um den richtigen Verlauf der Gefäfse zu thim. Ehen so wenig konnten obiger Ursachen wegen, die Arterien überall mit in Verbindung gebracht werden, weil sonst wegen des Illuminirens der Gefäfse der Raum zu klein geworden wäre. Ich habe mit der Erklärung der Abbildungen, eine kurze Beschreibung der Venen, ohne blos auf den Verlauf der Arterien hinzuweisen, zu vereinigen Se" sucht, und da, wo diese durch die Abbildungen wiederholt werden mufsten, auf die Beschreibung derselben zurückgewiesen. Wegen der Benutzung des Baumes und um die Tafeln nicht zu sehr zu verihehren, konnten diese nicht so gestellt werden, dafs ich die topographische Beschreibung der Venen in der gewünschten Ordnung verfolgen konnte; um daher nur einigermafsen dieses zu können* erhielten die Tafeln die gegenwärtige Stellung, allein ich fühle dennoch: dafs es vielleicht zweck-mäfsiger gewesen wäre, wenn sich an die siebente und achte Tafel, die dreizehnte, vierzehnte und sechszehnte, indem sie ebenfalls Venen des innern und äufsern Beckens enthalten, angeschlossen hätten; allein es war wegen der frühem Bezeichnung der Tafeln schon zu spät, diese Anordnung zu treffen. Leipzig,, den io. Juni i8&3* Dr. Bock* Zu den Blutadern (Vasa sanguijera) gehören im -weitern Sinne, auch die Pulsadern* allein im engern Sinne verstellt man von jeher hierunter, die nicht pulsirenden, häutigen, cy-lindrischen Kanäle, die Yenen, indem die Alten, denen die Circula tion des Blutes durch den Körper unbekannt war, hlos diese eine Art von Adern kannten, nämlich diejenigen, -welche man noch jetzt als Venen (Venac) oder Blutadern von den pulsirenden Arterien (Arte* riae) oder Pulsadern unterscheidet. Beide Arten von Gefäfsen hängen durch ihre Stämme unmittelbar mit dem Herzen (TaL. J, Fig. 2 und 3) zusammen, von wo aus sie sich baumartig durch den ganzen Körper verzweigen, und daher: Stamme, Aesie, Zweige, Reiser etc. unterschieden werden, welche sich meistens un— ter spitzigen, zum Theil unter stumpfen und rechten Winkeln theilen. So wie in den Arterien das Blut von dem Herzen in die Stämme, von diesen, in die Aeste und in die Zweige fliefst, so fliefst es in den Venen, von den Zweigen in die Aeste, aus diesen in die Stämme und in das Herz zurück. Man unterscheidet auch die Körperge-fäfse, besser Gefäfse des grofsen Kreislaufes, (zu "welchen ebenfalls die Bronchialoder kleinen Lungengefäfse gehören), und die Lun gen gefäfse, die Gefäfse des kleinen Kreislaufes, auch die grofsen Lungeu-gefäfse, nämlich die Lungenarterie und Venen. Die Arterien des grofsen Kreislaufes führen rothes, aus den Lungen gekommenes oxy-(dirtes Blut zu allen Theiien des Körpers hin \ die Venen desselben dagegen von allen Theiien, ein schwärzeres, kohlenstoffiges Blut zur rechten Herzhälfte zurück. Die Arterien des kleinen Kreislaufes (Pulmonalarterien) führen das mit der Lymphe und Chylus vermischte Venen-hlut in die Lungen; und die Luugenvenen, arterielles rothes, in den Lungen frisch oxydir-tes Blut in die linke Herzhälfte zurück. ln Beziehung der Struetur sind diese beiden Arten von Gefäfsen nicht wesentlich verschieden, nur die Lungenarterien haben erwas dünnere •\ Häute als die des grofsen Kreislaufes. Schönaus dem Vorhergehenden: der entgegengesetzten Richtung des Blutstromes und der Beschaffenheit des Blutes selbst, -welches die Venen des grofsen Kreislaufes führen, ergiebt sich: dafs sie »ich wesentlich von den Arterien, so wie noch durch mehrere andere besondere Eigenschaften von diesen unterscheiden, welche wir hier betrachten "wollen. Die Venen haben äufserlich eine dunkle bläulich - graue Farbe, welche sie, wegen der durchsichtigen .Beschaffenheit ihrer Häute, von dem schwärzlich - bläulichen, Jtohlenstoffigen Blute, welches sie führen, erhalten. Sie ist bei Kindern mehr hellblau, rölhlichblau, eben so bei zarter constituirtea Körpern. Schwärzlichblau bei altern Subjecten, bei atrabilarischer, arthrkiseher ICörperconstitu-tion, und verschieden bei verschiedenen ändern Krankheiten. Heller ist die Farbe an den kleinern Anfangszweigen, und verschieden nach Verschiedenheit der Organe, von welchen die Venen ihren Ursprung nehmen. Die Venen sind in gröfserer Anzahl vorhanden und weiter als die Arterien, indem theils mehrere tiefe die Arterien begleitende Venen doppelt sind, theils an vielen Stellen aus dem Haargefäfssysteme andere entstehen, welche sich nach aufsen begehen und, unmittelbar unter der Haut verlaufend, sehr ansehnliche Stämme bilden, die oft die tiefem an Gröfse übertreffen und deu Namen H autvenen erhallen, welchen keine Arterien entsprechen; dies ist besonders der Fall an den Extremitäten. Au manchen Stellen findet sich nur eine gleiche Anzahl von Venen und Arterien z. B. an demMageu, dem Darmkanal, der Milz, den Nieren, den Hoden und den Ovarien. In manchen Gegenden entspricht sogar eine Vene zwei Arterien z. B. an der Buthe, dem Kitzler, im Nabelstrange-, in diesem Falle aber, sind die Venen immer -weiter als die doppelten Arterien. Nur im Allgemeinen begleiten die Venen die Arterien und sind eng an sie angeheftet, indem beide an derselben Stelle aus und zu den Organen treten", außerdem, dafs an mehrern Stellen oberflächliche Venen ohne Arterien verlaufen, verlaufen Venen und Arterien mancher Organe ganz von einander getrennt, und treten an ganz entgegengesetzten Stellen aus und zu den Organen, z. ß. die des Gehirnes, der Leber etc. Auch entsprechen den unpaarigen Venen keine Arterien. Die Venen liegen im Allgemeinen mehr nach aufsen, weniger geschützt als die Arterien, wie die grofsen oberflächlichen \ Hautvenenstämme; selbst die die tiefern Arterien begleitenden Venen, liegen auf diesen oder oberflächlicher an einer oder der ändern Seite der Arterien z. B. die der Nieren, des Gehirns, indem die letztem gröfstentheiis dicht unter dem Schädeldache, die Arterien mehr in der Tiefe, verlaufen, und daher den äufsern schädlichen Einwirkungen mehr ausgesetzt sind- Nur an einzelnen SielJea liegen die Venen weniger frei als die Arterien z. B. im Becken die Hü ft veri en etc. *) Die Venen verlaufen in weit geraderer Richtung als die Arterien, wodurch der Fortgang des Blutes in ihnen begünstiget wird. Sie verästeln sich, wie die Arterien, nur sind ihre Zweige und Aeste im Verhältnifs zu den Stämmen weiter als im Arteriensystem, indem sich die Venen des ganzen Körpers nie zu einer so geringen Anzahl von Stämmen vereinigen, als die, woraus die Arterien entspringen. Die Aorta und die Lungenarterie entspringen als einzelne Stämme aus den Herzkammern, dagegen senken sich der erstem entgegengesetzt: drei Stämme, die obere und untere *) Dieses ist bei chirurgischen Operationen beim Aufsuchen von Arterien besonders zu berücksichtigen. Hohlveno und die grofše Herz vene in die rechte Vorkammer ein-, die obere Holilvene nimmt noch kurz vor ihrer Einsenkung, einen eigneu Stamm, die Azygosvene auf. Yier bis fünf Lungenvenenstämme, welche der Lungenarterie entgegengesetzt sind, senken sich ln die linke Vorkammer des Herzens ein. An der Stelle einer Armarterie befinden sich vifer grofse Ve-nenstämme. Vereinzelung ist also der Charakter der Anordnung der Venen, Co n centra t io n der der Arterien. Aufser diesen erwähnten Stämmen, bildet sich in dem Bauchfellsacke aus den Venen der Verdauungsorgane, welche mit allen Arterien derselben anastomosi-ren, ein eigner Venenstamm, die Pfortader, die das empfangene Blut nur mittelbar in die untere Hohlvene führt, indem dieselbe sich, den Lebervenen gegenüber in die Leber erst verzweigt und dann durch ihre Zweige mit ihnen mündet, welche das Blut von der Leber in die untere Hohlvene bringen. Es bildet dieser Stamm mit seinen Aesten ein eignes System, das Pfortadersystem, welches gleichsam dem Systeme des grofsen Kreislaufes eingeschoben ist, und ieim Foetus die Nabelvene «och aufnimmt, Die Anastornosen* Netze und Ge- fl ec h te der Venen sind "weit zahlreicher und allgemeiner als bei den Arterien, und finden nicht allein in den kleineren Zweigen, soudern selbst zwischen gröfsern Aesten und Stämmen statt, welches durch die geringere Concentration der Venen nothwendig ward. Die oberflächlichen Venen anastomosiren nicht allein äuiserst zahlreich unter sich, sondern auch mit den tiefen Venen, zwischen welchen eine beständige Commuaicption statt findet z. B. zwischen den Venen des Kopfes und den in der Schädelhöhle verlaufenden ßhuleitern (Sinus), den oberflächlichen und tiefen Venen des Halses, der Gliedmafsen etc. Selbst die obere und untere Hohlvene vereinigen sich durch eiue grofse Auastomose, durch die unpaarige Vene (V. ozygos)j daher Itaun der Umlauf des Blutes, selbst bei bedeutenden Hindernissen bestehen. *) Durch die zahlreichen Anastoinosen *) Wird daher der Fortgang des Blutes in den Hautvenen des Schenkels oder Armes längere Zeit durch comprimirende Bandagen bei Knochenbmchen u. dgl. gehindert, so wird der Rückflufs desselben durch dio tiefem Venen unterhalten} eben so durch die Azygos-vene, wenn die untere Hohlvene durch Anschwellung der Leber da, wo sie hinter' ihr lieraufsteigti gedrückt wird. s werden so zusammengesetzte Geflechte gebildet, dafs man kaum die Richtung der Venen mit Bestimmtheit angebeu kann. Nicht nur die Jdautvenen bilden unter der ganzen Haut fast ein einziges zusammenhängendes Netz, sondern auch die tiefen Venen bilden dergleichen an mehrern Stellen, namentlich längs der Wirbelsäule, und in der Oberfläche mehrer innern Organe. Durch die grofsea und zahlreichen Anastomosen und Geflechte, wird der trägere Blutstrom durch die Venen leichter, und da sich demselben leichter und häufiger Hindernisse entgegensetzen, so wird der Fortgang des Venenblutes, wenn er auf dem einen Wege erschwert wird, auf einem ändern Wege wieder erleichtert. In Hinsicht der Textur unterscheiden sich die Venen von den Arterien, im Allgemeinen durch Dünnheit und Ausdehnbarkeit der Häute, daher seihst in den Hauptstämmen das Blut durchschimmert, und lassen sich leichter als die Häute der Arterien durch Maceration in Zellstoff auflösen.Die äufsere oder Zell — haut der Venen ist rauh, feinflockig, wodurch sie mit den benachbarten Theilen Zusammenhängen j von ihr gehen Verlängerungen in die Faserhaut uber; den Venen des Gehirnes fehlt diese Haut. — Die eigenthümliehe oder Faserhaut der Venen ist im Yerhält-nifs zu der der Arterien sehr dünn; und daher der Unterschied zwischen beiden Systemen in dieser Hinsicht noch bedeutender; sie ist nicht überall gleich, und in den kleinern Venen gar nicht zu erkennen; in dem Systeme der untern Hohlvene, ist sie im Verhältuifs dicker als in dem der ohern Hohlvcne, so wie in den Haut— venen stärker als in den tiefer liegenden. In einigen Gegenden fehlt diese Haut ganz z. B. in den zwischen den Platten der festen Hirnhaut verlaufenden Stämmen der Hirnvenen, und den Blutleitern. Sie besteht blos aus Längenfasern , welche röthlicher, weicher und ausdehnbarer sind, als die der Arterien, die nur aus Querfasern besteht. — Die innere Haut der Venen ist ebenfalls dünner, zarter, aber ausdehnbarer, weniger brüchig als in den Arterien, und im Alter nicht zur Verknöcherung geneigt, wie diese, indem diese Erscheinung in den Venen zu den allerselteiasten gehört, da sie im Alter in den Arterien fast normaler Zustand ist.*) *) Bemerkenswert!! ist: dafs nicht nur die lenen, sondern auch die Eungenarterie nicht, sondern fclos die Sie bildet in den Venen häufig halbmondförmige, paarige Klappen (Tab. I. Fig. 1.) -welche mit einem an der Venenwand festsitzenden gewölbten, und eiuem freien, etwas ausgehöhlten. Rand versehen sind, und mit dem Theil der Vene, woran sie befestiget sind, Säcke bilden, die einen etwas gröfsern Umfang, als die benachbarten Theile der Vene haben; sie sind, mit ihrem freien Rand und der Höhlung ihres Sackes nach dem Herzen hingerichiet, so dals sie durch das aus den Stämmen gegen die Aesle tretende Blut ausgedehnt, durch das zu denselben uud dem Herzen strömende Blut an die Wände der Venen angedrückt werdeu, wodurch der stätige Fortgang des Blutes begünstiget wird. *) Sie finden sich nicht überall, fehlen linke Herzkammer und das aus ihr entspringende Aor-tensystem die Neigung zur Verknöcherung haben. *) Wird durch Unterbindung oder Druck der venöse Blutstrom gegen das Herz hin, unterbrochen , so schwillt daher die Vene nicht oberhalb der Ligatur, zwischen dieser und dem Herzen, sondern unterhalb derselben gegen die dünnem Zweige hin an. Daher hat man hei Eröffnung einer Vene (Vcnaesection) oberhalb der Stelle, wo man dieselbe machen will, einen Druck, durch das Umlegen eines Bandes, anzubrin- beständig in dem Pfortadersysteme, den Lungenvenen, der Nabelvene, dem Stamme der untern Hohlvene, den Yenen des Gehirnes, der Vertebralvene, den Rückenmärksvenen, den Herzvenen, den Venen der Nieren, der Gebärmutter. In den Verbindungsästen fehlen sie oder ßind. in geringer Zahl z. ß. in der Mediauvens des Armes, und in der Azvgosvene. Auch in den Venen, wo sich Klappen linden, ist ihre Zahl sehr verschieden, am zahlreichsten finden sie sich in Venen mittlerer Gröfse, verschwinden in den kleinsten Zweigen ganz; häufiger sind sie in den oberflächlichen als in den tiefen Veuen. Meistens stehen sie paarweise, zuweilen dreifach, vorzüglich in den gröfseru Stämmen und Aesten, in den kleinen Gefäfsen kommen sie einfach vor, so wie vor der Mündung der grofsen Herzvene und der untern Hohlvene in der rechten Vorkammer. Wir I ' finden sie gewöhnlich, wo sich ein untergeordneter Ast in einen gröfsern einmündet, jedoch fehlen sie auch hier zuweilen. Auch die Gröfse derselben variirt, indem sie sich zuweilen hlos als einen kleinen Vorsprung oder Rudiment derselben darstellen. Zuweilen sind sie gegen gen, wobei die Vene an der zu eröffnenden Gegend aiich deutlich« erbebt und anschvvillt, den freien Rand unterbrochen, wie das bei der Thebesischen häufig, und der Eustachischen Klappe gewöhnlich vorkommt. Die Yeneuhäute erhalten, wegen ihrer geringem Dicke, wenigere Gefäfse (Vosa venarum) zu ihrer Ernährung als die der Arterien, welche aus den benachbarten oder entfernteren Stämmen und Aesten kommen, und sich in ihre Zellhaut und Faserbaut verbreiten. Vermöge ihrer Gefäfse sind die Venenhäute auch häufig der Entzündung ausgesetzt, wobei die Faserhaut und selbst die innere Haut sich stark rötken und öfters in Eiterung übergehen. Sie besitzen aber viel wenigere Nerven als die Arterien, doch werden sie, wie diese, von Nervenfäd-chen des Ganglien - und des Cerebralsystenjes begleitet, und haben daher, wegen ihren wenigem Nervenreichthum einen noch viel geringem Grad von Reizbarkeit als die Arterien. Die Venen sind ungeachtet ihrer dünnem Beschaffenheit der Häute in einem weit höliern Grade ausdehnbar als die Arterien, welche, wenn sie nur einigermafsen bedeutend ausgedehnt werden, leichter, die Venen aber weit schwerer zerreifsen. Bei einem Iiindernifs des Blutlaufes, erweitern sich daher die Venen, besonders aber der Quere nach, und in der Ge« gend der Klappen, oft beträchtlich, z. B. bei Varicositäten. Weniger ausdehnbar sind sie nach der Länge und besitzen eine geringere Elasticilät als die Arterien. Die Venen haben keinen Pulsschlag, ausgenommen bei einigen seltenen und ungewöhnlichen Einflüssen^*) Das Blut fliehst in ihnen *) Wenn sich eine Verletzung der Arterie mit einer der Vene vergesellschaftet, wodurch Einmündung beider Gefäfse in einander hertforgebracht wird, und das in die Yene eindringende arterielle dem venösen Blute, den Stofs mittheilet, wobei die Yene allmählig ausgedehnt wird, so entsteht die sogenannte blutadrige P ul s a d e r g e s c h wul s t (Aneurysma varicosum , Varix aneurysmaticus). Es pulsiren auch die Venen bei aneurysmatischer Anastomose mit Arterien. Der Ue-bergang feiner Endigungen von Arterien in feine Anfänge von Venen ist nicht selten ; schon bei Entzündungen nehmen die feinen Anfänge der Venen mehr plastische Stoffe aus dem arteriellen Blute auf, daher die stärkere Gerinnung, die Entzündungshaut auf gelassenen Yenenblute; das Gefühl eines stärkern Klopfens in entzündeten Theilen, an welchem wahrscheinlich die Arterien nicht allein, sondern auch die Venen einigen Antheil haben. Diese Anastomosen von Arterien und Venen erweitern sich bisweilen sehr stark und es bildet sich ein Netz von erweiterten Gefäfsen, in welchem die Arterien unmittelbar in Venen mit weiteren Mündun- langsamer, stätiger als in den Arterien, indem es sich, gröfstentheils gegen seine eigne Schwere z. B. alles Blut des untern Hoklvenensystemes, gegen das Herz hin bewegen mufs. Durch die zahlreicher» uud weitern Venenstämme aber wird es möglich: dafs der rechten Herzhälfte in der nämlichen Zeit eine ziemlich gleiche Quantität Venenblut zugeführt, als von der linken Herzhöhle in die Aorta übergetrieben wird. Zur Fortbewegung des Blutes in den Venen wirken mehrere Ursachen zusammen: 1) die einsaugende Thät igkeit der feinsten Anfänge der Venen; denn es ist nicht denk— :bar, wegen der verschiedenartigen Endigungen der Arterien, hei den seltneren anastomosiren-den Verbindungen der feinen Arterienenden mit den feinen Anfängen der Venen, dafs hlos durch den Impuls vom Herzen her, das arterielle Blut nur mechanisch von den erstem in die letztem ühergetrieben werden sollte. — 2) Die weitere Fortleitung in den Zweigen und Aesten, durch EJasticität und Contractilität der Häute derselben und durcli den auf sie ei 11 wirk enden Druck der umgebenden Theile, vorzüglich der gen übergehen; dabei nehmen die Venen selbst pulsi-rende Eigenschaften an. in der Nähe liegenden Muskeln. Dafs die Ve-. nen eine belebte Zusammenziehung besitzen, dafür sprechen die Versuche, dafs bei ange^ brachten Reizmitteln sich dieselben offenbar zu> ■f saramenzielien; besonders sind die mit sichtbaren Fasern versehenen gröfsern Stämme deutlich irritabel. Dafs durch Druck die Fortbewegung gegen die weiten Aeste befördert werde, läfst sich aus der Lage und Beschaffenheit der Venen leicht schließenj eben so kann die beständige Pulsation der starkem Arterien auf die ihnen anliegenden tiefen Venen wirken. ' Bei den Hautvenen, wo diese Einflüsse geringer oder gar nicht wirken, geht der Blutlauf träger vor sich, und es entstehen häufige Stockungen und varicöse Ausdehnungen in ihnen. *) — 5) Der gehinderte Rückflufs durch die Anordnung der Klappen. — 4) Der Wechsel der Ausdehnung und Zusam — menziehung der rechten venösen Vorkammer un d Herzk a m m e r, wod urch, indem ein leerer Raum entsteht, der Uebergang; *) Üurch künstlich angebrachten Druck, durch Bandagen und Einwickelungen können daher auch solche ausgedehnte Venen allmählig wieder auf ihr normales Verhältnis zurückgef übit werden. des Venenblutes aus den gröfsern Venenstämmen in die Herzböhlen befördert wird. Bei Mifsverhältnissen, Schwächungen, Unterdrückungen dieser wirkenden Ursachen, entstehen daher auch verschiedene Hindernisse und Un-regelmäfsigkeiten im Laufe des Venenblutes. DBB RÜPFERTAFELN. • ' J DER ERSTEN KUPFERTAFEL. Auf dieser ist das Herz mit den aus ihm entspringenden Gefäfsstämmen 5 .seinen ernährenden Gefafsen in der vordem und hinlern Ansicht, und ein Theil einer Vene, mit den Klappen dargestellt' worden. Fig. I. Ein Stückchen auf geschnittene Schenkelveney an welchem man Klappen und Mündungen von sich hier einsenkenden Venen sieht. a. a. a. Die Mündungen von den Venenästen. h. b. Zwei Paar Klappen in dem Venenstamm, e. Ein sich mit dem Stamme vereinigender abgeschnittener Ast, und d. Die darin enthaltenen Klappen, nahe an der Einmündung desselben. F i g. II. Die vordere Ansicht des Herzens mit seinen Gefäjsen. A. Der arteriöse Theil des Herzens, in welchem die eigentlichen Herzkammern enthalten sind.. B. Die rechte Vorkammer oder Hohlvenenkammer {Atrium dextrum, s. venarum cavarum.) a. Das rechte Herzohr (Auricula dextra). b. Das linke Herzohr (Auricula ßnistra). c. Die aufsteigende Aorta {Aorta ascendens) ; d. Die aus ihrem Bogen hervorkommende un- genannte Arterie (Arteria anonyrna). e. Die abgeschnitiene linke Carotis (Carotis sinistra). f. Die abgeschnittene linke Schlüssel kno-chenarterie {Art. subclavia sinistra). g. Die unten hervortretende und abgeschnittene absteigende Aorta {Aorta descendens). h. Die Lu n gen arte rie (Art. pulmonalis)> i. Der linke Ast derselben, und k. ä. Zweige derselben, welche sich in den Lungen verzweigen. I. Der rechte Ast der Lungeuarterie (.Piamus dexter arteriae pulmonalis), ■welcher hinter der obern Hohlyene hervor-Itomrntj dessen oberer Ast angeschnitten ist j rn. m. Zweige desselben. n. n. Zweige der rechten Kranzarterie des Herzens. 0. Der vordere oder abstergende Ast der linken Kranzarterie. p. Die obere Hohlvene (,frena cava iu~ perior.) q. Die abgeschnittene u n t e r e Ho hl vene (Jf, cava inferior), VENEN. 1. i. Die zwei rechten Lun gen venen Venae pulmonales dextrae) ; 2. 2. Aeste derselben, 5. 3, Die linken Lungenvenen (Irenqe ■pulmonales sinistrae) mit ihren Aesteu Und Zweigen. 4. Der vordere aufsteigende Ast der grofsen Her zvene (Ham. anterior venae magnae cordis), 5. 5. Kleine vordere Herzveneu (Venae anteriores minores cordis). 6,6. Kleinste Herz.vcueo (Fenae minimae). Die hintere Ansicht des Herzens mit den Ge~ fäfsenj die letztem sind etwas auseinander gezogen worden. A. A. Der arteriöse Theil des Herzens. JB. Die rechte Vor-oder Hohlvenenkammer. G. Die linke Vorkammer oder Lungenvenenkammer. (Atrium sinistrum s. venarutn .putmonaliurn.) a. a. Die abgeschniuene Aorta. b. Die Lungenarterie (Art, pulmonalis s. Vena arteriosa). c. c. c. c. Zweige der linken Kranzarterie, welche von der grofseu Herz vene bedeckt ist. d. Die obere oder absteigende Hohlvene (V. cava descendens). e. Die untere oder aufsteigende Hohlvene (Vena cava adscendens.) VENEN. i. l. Die zwei linken Pulmonalvenenstämme, und 3. 2. 2. Die drei rechten Stämme der Lungenvenen, an welchen die Zweige abgeschnitten worden. 3. DieF grof s e K ranzvene des Herzens (Vena coronaria maxima cordis) \ 4. Stelle, wo sich dieselbe von hinten in die Hohlvenenkammer einsenkt. 5. 5. 5. H intereAeste der grofsen Herzvene. 6. Die mittlere oder die kleine Herzvene (V. media cordis). 7. Ast, welcher sich zur erstem vordem Herz- vene (Fig. 2. 5.) begiebt. Die Lungenvenen (Venae pulmonales s. Arteriae venosae) (Fig. 2. i. i. 3. 3. Fig. 3. i. l. 2.2.2.) entstehen mit ihren feinsten Zweigen aus den, die Lungenzellen umgebenden sehr feinen Arterienuetzen; indem sich diese zu gröisern Zweigen, und diese wieder zu Aesten bilden, dann an den Arterien- und Luftlöh— renzweigen nach aufsen gehen, und sich in zwei Stämme vereinigen, einen obern und untern, welche aus ihrer Lunge heraustreten, und sich in die Winkel der linken Vorkammer (Fig. 3.) einsenken. In der rechten Lunge vereinigen sich die Aeste oft in drei Stämme (Fig. 3. 6. 2. 2. 2.), indem sich noch ein kleinerer mittlerer, von dem miltlern Lungenlappen, besonders in die Lun gen venenkammer ergiefst. Sie sind zusammen etwas enger als die Pulmo-nalarlerien, und ohne Klappen, und führen das durch den Respiratiönsprocefs iu arterielles Blut verwandelte Venenblut zur linken Vorkammer des Herzens zurück. Die Herzvenen führen das Blut, welches die beiden Kranzarterie : der Substanz des Herzens zuführten, aus derselben unmittelbar zur rechten Vorkammer (Fig. 2 und 5. B,) zurück, Sie sind: eine grofse beständigere Vene, der erste Venenstamm des grefsen Kreislaufes, die grofse Kranzvene {Vena coronaria ma-pcima s. magna cordis (Fig. 5. 5.) und mehrere kleine unbeständige Venen, — Die erste entsteht zunächst mit einem vorder n Aste (Fig. 2. 4.) welcher an der Spitze des Herzens anfängt, und in der vordem Längenfurche des Herzens, neben dem absteigenden Aste der linken Coronararterie, bis unter das linke Herzohr (Fig. 2. h.) heraufsteigt, sich nun als Stamm nach hinten in die Kreisfurche, zwischen der linken Vorkammer und Herzkammer wendet, in dieser verläuft, und sich hinten in die Hohlvenenkammer (Fig. 5. B. 4,) einsenkt, in welcher sie mit der Thebesischen Klappe (Valvula Thebesii) versehen ist. Sie nimmt in diesem Verlauf drei bis vier ansehnliche Aeste, von der hintern Wand der Aortenkammer, kleinere von der Lungenveoenkammer (Fig. 3. .5, 0. 5, 5.), und die mittlere Kranzvene auf. — Die kle ine oder mittlere Kranzvene (V. coronaria minor s. media) (Fig. 5. 6.) entstellt hinten an der Spitze des Herzens steigt, in der liintern Längenfurche, von beiden Herzkammern Zweige aufnehmend, gegen die Basis des Herzens herauf, und senkt sich gewöhnlich in die vorige, dicht hinter ihrer Mündung ein; zuweilen aber, mit dieser zugleich in die Hohlvenenkammer.— Die kleinen vor der n Iler z~ venen (Venae anteriores minores) (Fig. 2. 5. 5.) entstehen an dem vordem Umfange von der Spitze des Herzens, verlaufen gegen die Basis desselben, und senken sich in die Kreis -furche tretend, gelrennt, in die Holilveueukam-m er ein.— Die kleinsten Herz venen (Venae minimae) (Fig. 2. 6. 6.) an Zahl unbestimmt, entstehen überall von dem vordem Umfange des Herzens, und ergiefsen sich seihst in die linke Vorkammer, die meisten aber in die rechte, durch offene Thebesische Mündungen. BES CHREIBÜNG DER ZWEITEN KUPFERTAFEL. Stellt die obere Körperhälfte mit geöffneter Brusthöhle dar, an welcher, die obern Extremitäten unter der Achsel, die vordem Halsmuskeln bis auf den Kehlkopf und die Schilddrüse, und die Lungen, wcggenommen worden sind. Sie zeigt vorzüglich den Verlauf der oberflächlichen Venen des Kopfes und des Halses, und die Bildung des zweiten Venenstammes des gro-fsen Kreislaufes. A. A. A. A> Die durchsäg^en Rippen. E. Der Herzbeutel (Pericar dium). C, Die Thymusdrüse. Z). Die Schilddrüse (Glandula thyreoidea). E. Die Gegend des Zungenknochens. a. Die Luftröhre; b. Der rechte Ast derselben (Bronchus dexter). c. Der Frontalmuskel. d. Der OccipitalnmskeL e. Der Aufheber des Obres (Attollens), f. Die beiden Jochmuskeln {Muse, zygomatici). g. Der Herabzielier des Mundwinkels (Depressor anguli oris). h. Der Herabzieher der untern Lippe (Qua- dratus menti.') i. Der Kaumuskel (Masseter). k. Die Ohrspeicheldrüse (Parotis).) I. Der Subscapularmuskel. Der zurückgelegte kleine Peetoralmuskeh 72. Die oberflächlichen Nackenmuskeln, o. Die etwas zurückgezogene Submaxillardrüsc. p. Ein Theil des Aortenbogens. q. Die ungenannte Arterie (Art. anonyma). r. Die rechte Carotis, s. Die linke Carotis. t. Die linke Schlüsselknochenarterie (Art, sub- clavia). u. Die linke Lungenarterie. C VENEN. Es werden auf jeder Seite durch den Zu-sammenflufs der särnmtlichen oberflächlichen und tiefen Venen des Kopfes, des Halses und der obern Gliedmafserj, drei Stämme: die äufsere (2) und die innere Drossel vene (46) und die Schlüsselknochen vene (56) gebildet. Diese drei Stämme vereinigen (60) sich am Eingänge der Brusthöhle zu der gemei 11 schaft liehen Drosselvene (61. 62), und beide in 28 ' m der Brusthöhle zur obern Holilvene (68), welche noch die unpaarige Vene (6g) aufnimmt. Die oberflächlichen oder Hautvenen gehen zunächst aus Netzen, welche sich überall in der Fetthaut bilden, hervor, und vereinigen sich mit den tiefern Venen zu den ge-* nannten Stämmen, i. l. l. Das Kopfhautgeflecht (Plexus venosus s. subcutaneus capitis), befindet sich in der behaarten LI aut des Kopfes, aus ihm entstehen auf jeder Seite mehrere Aeste, und bilden die Anfänge für Venen, 3. 2. Die äufsere Drossel r oder Halsvene (Vena jugularis externa) nimmt eigentlich ihren Anfang (3) in der Gegend des Winkels des Unterkiefers, entweder aus der hintern Facialvene oder der innern Jugularvene unter der Parotis hervortre-teud, oder sie ist eine unmittelbare Fortsetzung der hintern Facialvene, Von hier ' steigt sie senkrecht, zwischen dem breiten Halsmuskel und dem Kopfnicker, die Aeste des oberflächlichen Hals-und des Nacken-gefiechtes aufnehmend, herab, tritt unten hinter dem Kopfnicker mehr in die Tiefe, und senkt sich als ein kurzer dicker Stamm, entweder in den Winkel der innern Jugu-lar - und Subelavieularvene, öder in letztere allein (4t) ein. 5. Der Anfang der äufsern Jugularvenö. 4. Das Ende derselben. 5. 5. Quere Aeste, und P. 6. herabsteigende Aeste des oberflächlichen Halsgeflechtes (V. subcutaneae colli) welche zum Theil unter dem breiten Hals-muskel verlaufen. y. Die kleine untere Lippenvene (V. labii, inferioris minor) welche aus dem Kinnbautgeflecht entsteht. Diese letztem Aeste (5. 6. 7.) bilden eigentlich am vordem Umfange des Halses, ein aus starken Aesten bestehendes Geflecht, das oberflächliche oder Hau tgeflechte des Halses CPlexus subcutaneus s. superßcialis colli), welches von der Gegend des Lingual— knochens bis über die Schlüsselknochen, wo es aus zwei, von zwei Seiten zusammenlaufenden queren Halsvenen begränzt wird, herabreicht. 8. Die oberflächliche Hinterhauptvene (V. superßcialis occipitis), welche aus dem Kopfhautgeflechte entsteht und in den Stamm der äufsern Jugularvene übergeht. 9- g* Oberflächliche Nackenvenen (Venae subcutaneae cervicis.) 10. Die oberflächliche Schulterblatt- vene (V. superficialis scapulae.) Diese Aeste (8. g. io), welche hier nur zum Tlieil zu sehen sind , bilden, indem sie sich unter einander verbinden, unter der Haut des Nackens, das Nacken hautgeflechte (Plexus superficialis cervicis), welches oben mit dem Kopfbautgeßcchle zusammen hängt, und unten durch lange Queräsle, die oberflächlichen Sebulterblaltvenen (s. Tab. IX. 3.) begränzt wird*, es nimmt Zweige aus den oberflächlichen Muskeln auf, und anastomosirt mit dem tiefen Nak-kcngefiechte. 11. Die linke äufsere Jugular vene. Die gemeinschaftliche Kopfvene oder innere Drosselvene (V.cephalica communis s. jugularis interna) (46) entsteht in der Gegend des Lingualknochens durch den Zusammenfluss der vordem (44) und der hintern oder innern Kopf vene (45). Die vordere wird wieder aus oberflächlichen und tiefen Venen zusammengesetzt, die erstem bilden in der Haut des Antlitzes eigentlich ein zusammenhängendes Netz, dessen Zweige aber zarter sind, als die des Kopfhautgeflechts, mit. welchem es verbunden ist. Mau kann eben so viele Netze als sieb besondere Tkeile im Antlitze darbieten, annehmen, nämlich: d as N e t z des obern und des untern Augenlides, der Nasej der obern und untern Lippe, welche am Mundwinkel Zusammenhängen, des Kinnes, alle aber stehen mit dem Back enge flechte in Verbindung. Aus diesen Geflechten entstehen kurze oberflächliche Acste, welche sich in zwei Stämme sammeln: in die vordere (5s) und die hintere Antlitz vene (45. 45), die dann die liefern Aeste von hinten und innen aufnehmen. 12. Die Sti rnvene (V. frontalis) welche in dem vordem Theil des Kopfhautgeflechtes, gewöhnlich für beide Seiten nur einfach, entsteht, steigt in der Milte der Stirn gegen die Nasenwurzel herab, theilt sich hier rechts und links, um sich mit der folgenden Vene zu vereinigen. * Th eilu n gsstelle der Frontalvene. 13. Die oberste oder erste Riickenvene der Nase (V. dorsalis nasi superior), welche aus dem Nasengeflechte kömmt. 14. Stelle, wo die Au gen-Hirn vene (Tab* V. Fig. i. 9.) hinter dem Orbicularmuskel der Augenlider aus der Orbita tritt, und mit den vorigen (12. iS.) den eigentlichen Anfang der vordem Fa c ia 1 vene bildet j diese nimmt noch folgende Venen auf: 15. Die obere innere Augenlidvene, (V. palpebratis interna superior) welche aus dem obern, und 16. Die untere innere Augenlidvene (V. palpebr. interna inferior) die aus dem untern Augenlidnelz entsteht. 17. Die untere Nasenrücken vene ( Z7". dorsalis nasi inferior). 18. Die obere und 19. Die untere Nasen fin gelven e (V. ala» ris nasi superior et inferior) kommen aus dem Venennetze, das über der ganzen äus-sern Nase ausgebreitet ist. 20. Die grofse und 21. Die kleine Oberlippe 11 vene (V~. labii superioris major et minor), entstehen aus dem obern Lippengeflechte, und hängen mit dem vorigen zusammen. 22. Die absteigende Augenlid ervene (V. palpebralis descendens) geht von dem äufsern Umfange des untern Augenlides vor dem Malarknochen herab, und senkt sich hinter den Jochmuskela in die vordere Facialvene ein* Den tiefen Ast der vordem Facial- vene oder die obere innere Kiefervene, ■welche unter dem Jochbogen von der vordem Facial\ene aufgenommeu wird, s. Tab. III. Fig. l. 10. und Tab. V. Fig. 1. 12. 23. Die mittlere Lippenvene (Fr. labialis media) entsteht an dem Mundwinkel von dem obern uud untern Lippengeflechte. 24. Die obere, und 25. Die untere Unterlippenveue (/^. labii inferioris superior et inferior) entstehen aus dem Unterlippen - und dem Kinuge— flechte. 26. Die obere und 27. die untere Backenvene (V. buccalis superior et inferior) kommen aus dem Ba~ .ckengeflechte und dem Backenmuskel. 28. Die innere, 29. die mittlere, und 50. die äufsere Kaumuskelvene (T^.mas-seterica interna, media et externa) entstehen aus dem Backengeflechte und dem Kaumuskel, und anastomosiren mit Aesten der hintern Facialvene. 51. Die Unterkinnvene {V. submentalis) hegt am untern Rande der Untermaxillej und erhält ihre Zweige aus der Haut und den Muskeln unter dem Kinne. 52. Stamm der vordem Facialvene (V, facialis anterior), weiche noch Ac%tc von der Submaxillardrüse (Rami glandulares) aufnimnit, und mit den Hautveuen des Halses anastomosirU Die hintere Antlitzvene (J/~. facialis posterior) 45. 45), welche ebenfalls aus oberflächlichen und tiefen Aesten entsteht, und zunächst, hinten und gleich über der Wurzel des Jochbogens, durch den Zusammenflurs der oberflächlichen (55) und der ti efen Tem-poralvene (55) gebildet wird, steigt dann vor dem Ohre an der äufsern Carotis durch die Parotis bis unter den Winkel der Untermaxille herab, und fliefst mit der vordem Facialvene (5a) zu einem kurzen Stamm, der gemeinschaftlichen Facialvene oder vordem Kopfvene (44) zusammen. 55. Die oberflächliche Schläfe nvene (V~, temporalis superficialis) entsteht in der Temporalgegend aus dem Kopfhautgeflechte (i), steigt zwischen der Haut und. der Aponeurose des Temporalmuskels und vor dem Ohre herab, und nimmt: 54. die obere Ohrvene {V. auricularis su~ perior) von dem Hautgefleehle des äußern Ohres auf. 55. Die tiefe Schläfenvene (V. temporalis profunda) entstellt aus einem zusaminen-gedrängten und dicken Geflechte, 06. dem Schläfen ge fl echte (Plexus temporalis)1, welches zwischen der Aponeurose und dem Temporalmuskel liegt ? und £>7. eine obere und 58. untere äufsere Augenlidvene palpebralis externa superior et inferior) aus den Augenlidernetzen aufnimmt. 3g. Die vordere Ohrvene (V. auricularis anterior) kömmt vorn aus dem Ohrnetze und ist zuweilen doppelt und dreifach. 40. Die hintere Ohrvene {V, auricularis posterior) entsteht hinten aus dem Ohr— netze und den Rüekwärtsziehe- Muskeln des Ohres, und geht zuweilen in die äufsere Jugularvene über. 41. Die vordere Gelenkvene (V* articula* ris anterior), kommt vorn und aufsen aus dem Venennetze Plex. venosus articularis) das sich um das Kiefergelenk bildet, und mit den benachbarten Venen anaStomosirt. 42. Die quere Antlitzvene (V. transversa facialis), nimmt Zweige von dem Backen— gcflechte, den Jochmnskeln, dem Masseter, der Parotis und den» Stenonischen Gang auf. Aufserdem nimmt die hintere Facialvene: Ohrspeiebeld riifsen venen von innen und unten aus der Parotis, und die innere, untere Kiefervene, auch den tiefen Ast der hinter ti F a c i a Ivene (s. Tab. IV. Fig. 1. 18 und Tab. V. Fig. 1. 19.) auf. 45. 45. Stamm der hintern Facialvene, Welche sich mit der vordem Facialvene zur 44. gemeinschaftlichen Facialvene oder vordem Kopfvene (F*. facialis communis s, cephalica anterior s. externa) vereinigen, die noch verschiedentlich: die obere Schlundkopfvene, die 'Zungen-und die obere Schilddrüfseuvene (s. Tab. V. Fig. 1. 24. 25. 27.) aufnimmt, oder die eine oder die andere dieser Venen senkt sich unmittelbar in die gemeinschaftliche Kopfvene (46) ein, welche aus der vordem und hintern Kopfvene entsteht. 45. Die hintere oder innere Kopfvene {V. cephalica posterior s. interna), wird auch als das obere Ende der innern Drosselvene angesehn. (s. Tab. V. Fig. 1. 28.) 46. Die gemeinschaftliche Ko pfvene oder innere Jugu lar vene {V. cephali-ca communis s. jugularis interna), welche aus den beiden vorigen Venen (44. 45.) zusammengesetzt wird, steigt an deF aus-sern Seite der gemeinschaftlichen Carotis herab, und nimmt gewöhnlich folgende Venen noch auf: 47. Die obere Schilddrüsen vene {V, thy-reoidea superior)• zuweilen, 48. Eine mittlere Sch ildcfrüseu verie, und beständig, 4g. Die untere Schild rüsenvene (fr. thyreoidea inferior). Diese drei Venen kommen aus einem, sich an der Oberfläche der Schilddrüse bildenden Geflechte, dem Sch i ld drüsen ge fl e cht e (Plexus venosus thyreoideus), die erste re steigt an der gleichnamigen Arterie, die obere Schlundkopfvene oft aufuehmeud, in die Höhe; die letztem gehen als kurze Aeste quer vor der Carotis zur gemeinschaftlichen Kopfvene herüber. ig.* Die abgeschnitleue Speichenhautvene (V. cephalica) s. Tab. X. 1. DO. Die abgeschnittene rechte Ellenbogen -hautvene (V. basilica) s. Tab. X* 6. und Tab. XII. 38. 28. 51. Die abgeschniuene rechte A r m v e n e (V. brachiatis) s. Tab. XII. Fig. i. 2 5. 5a, Aeufsere ß rustkas ten Yen en (Venae thoraeicae externae.) 53. Die linke Axillarvene (V. axillaris.) 54. Die rechte Axillarv’ene. 55. Die quere Schulterblattvene (F'. transversa scapulae) (s, Tab. XI, 26.) 55. Die Schl üsselkn 0 chenvene [V. sub-* clavia) als der dritte Stamm zur Bildung der gemeinschaftlichen Drosselvene (61, 62,) 57, Die abgeschniuene linke Ellenbogen-haut veue, 56, Die abgeschniuene linke quere Schulterblattvene. 59. Die linke abgeschniuene innere Brustvene. Co, Sielle, wo sich die drei Stämme, die äufsere (2. 2.) und die innere Jugu-larvene (4ß.) und die Subcla vicular-vene (56.) zu der gemeinschaftlichen Ju-gularvene oder ungenannten Vene vereinigen. 61. Die rechte ungenannte oder gemeinschaftliche Drosselvene (V* anony-ma s. jugularis communis dextra) senkt sich in dei* Brusthöhle,- beinahe senkrecht herab> und vereinigt sich mit der folgende». 62. Die linke ungenannte Vene, -welche länger ist, indem sie von der linken Seite, schief vor den Aesten des Aortenbogens zur rechten Seite herübergeht, •und mit der erstem den Anfang der obern Hohlvene (68) bildet. Sie nimmt folgende Venen auf: 63. Die absteigende oder unterste Schilddrüsen vene (V. thyreoidea descendens s. ima) entsteht aus dem Venennetze des untern Umfanges der Schilddrüse, die untere Kehlkopf vene aufnehmend; zuweilen senkt sie sich in die rechte ungenannte Vene ein und ist auch doppelt, wo dann bisweilen die eine in die rechte, die andere in die linke ungenannte Vene über« geht, . ä • M-y * Eine zweite absteigende Schilddrüsenvene. 64. Die Brustdrüsenvene (K. thymica) ist hier doppelt, aber oft einfach, entstellt aus den beiden Hälften der Thymusdrüse, und endet in die linke ungenannte Vene; zuweilen, besonders wenn sie doppelt sind, gehen sie in die innere Brustveue über. 65, Die abgescliniuene rechte innere Brust-v e n e {V. rnammaria interna dextra). Sie wird aus den doppelten Venenzweigen gebildet, welche aus dem obern Theile der Abdominalmuskeln, dem Zwergfelle, den Pectoral - und Intercostalmuskeln (s. Tab. IV. Fig. 3.) dem mittlern Theil des Brusthautgeflechtes (Tab. X. 15) kommen, und genau den Aesteu der gleichnamigen Arterien entsprechen, worauf, sowohl diese, als auch die linke innere ßrustveue, die auf ähnliche Weise entsteht, 66. die vordere Herzbeutelvene (V,pe-ricardiaca anterior s. suprema) und 67, die obere Zwergfellvene (V. peri-cardiaco -phrenica) aufnimmt, welche zuweilen in die ungenannte Vene übergehen. * Die oberste Intercostalvene, so wie die Vertebralvene, sind zuweilen ebenfalls Aeste der ungenannten Vene, (s. Tab. V. Fig. 1. 55. u. 38.) 68. Die obere oder absteigende Hohlvene (V.cava superiors. descendens) welche in der Gegend des zweiten rechten Rippenknorpels etwas über dem Aortenbogen zunächst durch den Zusammenflufs der beiden ungenannten Venen (61,62) gebildet wird; sie steigt dann rechts nehen der aufcteigenden Aorta (s. Tab. l. Fig. 2. p. C.), ziemlich senkrecht, die unpaarige Vene (69) aufnehmend herab, und mündet in der rechten Vorkammer des Herzens der untern Hohlvene gegen über, (Tab. 1. Fig. 2. 9.) €9. 69. Die grofse unpaarige Vene (jy. azygos) und 70. 70. 70. die Intercostalvenen, weichein diese übergehn, (s. Tab. V. Fig. 1. 46. 48.) BESCHREIBUNG DER DRITTEN KUPFERTAFEL. Enthält besonders die Beschreibung der Venen des Augapfels und der in der Augenhöhle liegenden Theile. F im. I. Stellt ein Segment des Kopfes dar, an welchem die rechte Augenhöhle durch Wegnahme der obern und äufsern Wand so geöffnet ist, dafs man den Augapfel mit seinen Muskeln, ■welche zum Theil durchschnitten sind, so wie die Thränendrüse, die herabgelegt worden, sieht. A. Der mittlere untere Theil des Frontal-t knochens. a. Die Stirnhöhle. B. Der Körper des Sphenoidalknochens. b. Der obere durchsägte Theil des Flügel-* gaumfortsatzes desselben. c. Die von dem Spheuoidalknochen zuriickge- legte feste Hirnhaut. d. d. Die hintern Keilknochenhöcker (Proces- sus clinoidei posteriores). C» Der durchsägte Wangenknochen. e. Der Augapfel. f. Der Sehnerv. g. g. Das durch die Conjunctiva mit dem Aug- apfel verbundene und hervorgezogene obere Augenlid. h. h. Der durchschnittene obere Augenlidheberi i. i. Der Trochlearmuskel. A. Der obere gerade Augapfelmuskel. I. I. Der durchschnittene äufsere gerade Aug-apfelmuskel. m. Der untere gerade Augenmuskel, welcher vorn von dem Augapfel abgeschnitten und herabgelegt worden ist. n. Der innere gerade Augenmuskel. o. Der untere schiefe Augapfelmuskel. p. Die herabgelegte Thränendrüse. q. Der Zellblutleiter der festen Hirnhaut neben dem Sattel des Sphenoidal-knochens. VENEN. In der Orbita befinden sich zwei Venenstämme: die Gehirnaugen vene (t, 1.) und die Gesichtsaugen vene (12. 12.) welche die mit den Arterien gleichnamigen Aesie aui-nehmen, die nur im Allgemeinen in ihren Verlaufe ubemnstimmeEu Die erstere (2) tritt aus dem Zellsinus (Sinus cavernosus) (9.) durch die obere Orbitalfifsur in die Orbita, geht mit einigen Krummungeu über den Sehnerven weg, von der Augenarterie begleitet, nach innen vorwärts zum innern Augenwinkel, und fliefst hier mit der Stirn — und obersten INaseurückenvene (Tab. II. 14. und Tab. V. Fig 1. 9.) zum Anfang der vordem Facialvene zusammen. 1. 1. Die Geh i rn — A ugen vep e {V. oph- tlialmica cerebralis). 2. Stelle, wo dieselbe aus dem cavernösen Sinus, durch die obere Orbitalfifsur in die Orbita tritt, und dann in dem angegebnen Verlaufe, nachdem sie einen mit der Gesichts-Augen vene anastomosirendeu Ast (16) aufgenommeu hat, noch folgende Venen aufnimmt. 3. Zweig, welcher aus dem Levator des obern Augenlides, dem Trochlearmuskel und dem obern geraden Augenmuskel entsteht, über den Augapfel herabiäuft, und in die La-crymalvene (5) übergeht} 4.4. Zweige (Venae inusculares) aus dem Levator des obern Augenlides, und dem inueru geraden Augenmuskel*, 5. die Thränendrüsenvene (V.lacryma-lis), welche mit mehreren Zweigen (7. 7.) ans der obern (p.) nnd untern Thränen— driise entsteht, den Muskelzweig 5 auf-nimrnt, nnd mit der obern Ciliarvene (8) anastomosirt; 6. die Anastomose zwischen der Lacrymal- nnd der obern Ciliarvene*, 7. 7. Aeste, welche aus der Thränendriise kommen; 8. 8. die obere Ciliarvene {V. ciliaris su- perior) entsteht wie die übrigen Ciliarvenen aus den büschelförmigen Venen derGefäfsltaut des Augapfels (s. Fig. 2.) nimmt Zweige von der Conjunctiva und einen Zweig von dem obern geraden Augenmuskel auf, ana-stomosirt mit der Lacrymalvene, und senkt sich in die Gehirn —Augenvene ein. g. Ein absteigender Ast der Gehirn-Augenvene, welcher sich an der Innern Seite des Seh-nervens herabbiegt, und mit einem ihm entgegen kommenden Ast der Gesichts-Augenvene (18) zusammenfliefst. Nachdem die Gehirn - Augenvene diese Venen aufgenommen hat, wendet sie sich zum innern Winkel dei* Orbita, und nimmt: die vordere Etbmoidalvene, welche aus der Schleimhaut der Nase entsteht*, Venen aus derb Thränensackej innere Augenlidvenen und die Supraorbitalvene (s. Tab. V, Fig. 10.) auf. Die Gesichts - Au gen vene (12. 12.) als der zweite Venenstamm der Augenhöhle (Orbita) ist ein Ast der hintern obern Kiefervene, (10) welche noch die hintere innere Na— senveue (11) aufnimmt, (s, Tab. V. Fig. 1. iS.) 10.' Die hintere obere innere Kiefervene oder der tiefe Ast der vordem Antlitzvene, 11. Die innere hintere Nasenvene, abgeschnitten. 12. 12. Die Gesichts - Augen vene Ophthalmiea facialis) entsteht eigentlich aus dem cavernösen Sinus (q) unter der Gehirn - Augenvene, gebt hinten in der Orbita mit einigen Krümmungen herab und durch die untere Orbitalfifsur heraus, und vereiniget sich mit der innern Nasenvene (11) zu der obern innern Kiefervene (12). Sie nimmt auf diesen Wegen folgende Venen auf: 13. eine kleine Vene, welche aus der Kieferhöhle kommt; 14. Die untere Augenhöhlvene (V~. in-fraorbitalii) welche in dem Infraorbitalka- nal verlauft und bei 27. mit der yordern Facialvene auastomosirt; i5. einen Ast, "welcher die äufsere untere Ciliar vene aufnimmt; *6. einen Ast, welcher mit der Augen - Ge-hirnvene verbunden ist, und 17. eine äufsere C i 1 i a r v e n e (V. ciliaris an« terior) yon dem Augapfel, mit -welcher sich Zweige des äufsern geraden Augenmuskels vereinigen, aufnimmt; 18. den' a u f s t e i g e n d e n Ast, welcher mit dem absteigenden der Gehirn - Augenvene (9} zusammenfliefst, und durch lg. einen Zweig mit der äufsern Ciliarvene (17) verbunden ist. 20. Die Netz haut vene (V. centralis retinae entsteht in der Netzhaut oder Markhaut des Augapfels mit dreiAesten (Fig. 3. 1. i.)f verläuft neben der Arterie durch den Sehnerven , nimmt: 21. einen Zweig, von dem Sehnerven auf, und geht entweder in den cavernösen Sinus oder in die Gesichts - Augenvene über. 22. Stelle, wo die Gesichts - Augenvene, hinter dem hintern zurückgelegten Ende des äufsern geraden Augenmuskels, aus dem caveroöseu Sinus hervorin^? und * 23. einen Zweig von dem untern geraden Augenmuskel, der mit der Centralxene in Verbindung steht, aufnimmt. 24. Die hintere Siebknoch envene (V. ekhmoidalis posterior), wo sie aus dem hintern Ethmoidalloch hervortritt, dann geschlängelt unter dem Sehnerven und auf dem Boden der Orbita nach aufsen und wieder in die Höhe steigend, (2 5) verläuft, und sich nahe am Ursprünge der Gesichts— Augenvene in dieselbe einsenkt. 25. Das äufsere Ende der hintern Ethmoi-dalvene. 26. Die abgeschnittene Frontal vene. 27. Die vordere Facialvene. F 1 G. II. Der Augapfel, an welchem die Hornhaut mit der festen Augenhaut (Scleroticä) zurückgelegt worden, und die Venen der Gefäfsbaut unil der Iris dargestellt worden sind. a. a. a. a. Die in vier Lappen zurückgelegte feste Augenhaut. b. b. b. Die Hornhaut. c» Der Sehnerv. d. d. Die auf^eschniltene und zurückgeschlagene Scheide desselben. e. Die zerschnittene und zurückgesehlagene Regenbogenhaut (Iris). f. Die Sehe (Pupilla). g. g. Die Löcher zum Durchgang der Ciliar- venen. VENEN. ,v ; ,;", '' X. -r. [■. : •’> i. Die Markhautvene (V. centralis retinae) in dem Sehnerven liegend. Die Ciliarvenen unterscheiden sich von den Ciliararterien durch ansehnliche Gröfse und Verlauf. Sie entstehen mehr an der Oberfläche der Gefäfshaut aus bogenförmigen oder büschelförmigen Zweigen, den W irbelgefäfsen (Vasa vorticosa) welche Venen von der Iris (6. 6.) aufnehmen, und sich ungefähr in der Mitte der Sclerotica am Umfange herum, in vier bis fünf Stämmchen, die hintern gröfsern und kleinern Ciliarvenen (a. 2. 45.) vereinigen. Aufserdem entstehen noch aus der Jris, die langen* Ciliar venen, (7) welche keine Zweige aus der Gefäfshaut aufnehmen, und hinten aus der Gefäfshaut, mehr gerade verlaufende kleinere Venen (3. 3.) Alle diese Venen durchbohren die Sclerotica in schiefer Richtung, treten an der hintern Hälfte des Augapfels 4 hervor und gehen in die Leiden Augenvenen-stämme (Fig. 1. 1 und 12.) über. 2. 2. Zwei grofse Ciliarvenen, welche besonders aus den Wirbel- oder Slrudel-gelafsen entstehen. 5. 3. Einige kleine Venen, welche sich mit den Strudelgefäfsen verbinden, und neben den Ciliararterien dicht an dem Sehnerven, die Sclerotica durchbohren. 4. Eine kleine Ciliar vene, welche zwischen den Strudelgefäfsen entsteht, von der Iris Zweige aufnimmt, und mit der langen Ciliarvene (7) anastomosirt. 5. Eine kleine Ciliar vene, welche aus klei- nern Strudelgefäfsen zusammen gesetzt wird. 6. G. Venen der Iris, welche in die Strudel- gefäfse übergehen. 7. Eine lange Ciliar vene, welche aus Venen der Iris entsteht, und gewöhnlich von 8. einem Ciliarnerven begleitet wird. 9. Zwei abgeschnittene vordere C i 1 i a r v e n e n, welche aus der Iris entstehen und vorn die Sclerotica durchbohren. 10. Venen der Iris, welche - schlangenfö:mig und parallel neben einander in die lange Ciiiarvene und die Strudelgefäfse übergehen. Das vergröfserte Auge eines zweijährigen Kindes, nach Walthers Tafeln, welches so geöffnet ist, dafs man die innere Flache der ausgebreiteten Markhaut', und zum Theil der Gefäfshaut mit der Iris übersieht, der Glaskörper ist nach vorne übergelegt, so dafs sein vorderer Umfang nach unten liegt. a. a. Die aufgeschniiiene und zuri'ickgelegte Scheide des Sehuervens, b. Der aufgeschnittene Sehnerv, worin man die Centralveue (2) sieht. c. c. Die ansgebreitete Mark - oder Netzhaut, welche zum Theil mit dem Glaskörper noch zusammenhängt. d. Der Glaskörper. e. e* Die Gefäfshaut (Choroidea). f. f. Der Ciliarkörper derselben. g. Die Regenbogenhaut (Iris)* VENEN. 1. 1. Die drei Venenäste, welche aus detl Zweigen der Markhaut entstehen, und an dem Eintritt der Sehnervenfäden; 2. den Stamm der Netzvene (Tr. centralis retinae) bilden. Diese dringt an der Cen- tralarterie durcli deu Sehuerven und senkt sich, wie Fig. i. 20. 21. angegeben ist, in die Gesichts - Augenvene oder den ca-vernösen Sinus ein. 3. 5. Die Venen der innern Fläche der Gefäfshaut, welche mehr in paralleler Richtung verlaufen und sich mit: 4. 4. den Venen des Ciliarkörpers ver- einigen und mit Venen der Iris in keiner Verbindung stehen. p 3' DER VIERTEN KUPFERTAFEL. Enthält besonders die Darstellung der ßlutlei t£r der harten Hirnhaut, der innern Venen des Gehirnes, und der Bauchdeckenvenen mit ihren Verbindungen. Fig. I. Ein Perpendiculär - Durchschnitt des Kopfes, an welchem von innen die Blutleiter, die mittlere liirnliaut-und die untere innere Kielöi vcue dargesielh sind. ci. ci. Die rechte Hälfte der Schädelhöhle, mit der festen Hirnhaut ,ausgekleidet. 6, Durchschnitt des Slirnknochens. c. — — des Ethmoidalknochens. — — des Sphenoidaiknochens, * Der Flügelfortsatz desselben. e. e. Durchschnitt des Occipitalknocheas. f. — — des grofseu Occipitalloches. g. g. Der innere Umfang des Temporalknochens. h. Der innere Gehörgaug, i. Durchschnitt des Obcimaxillarknochens, — — des iaikcn INasenknochens. l. Die Nasenscheidewand mit der Schleimhaut überzogen. 7/i. Der Gaumen. n. Die rechte Hälfte des Unterkiefers, 0, Der Eingang des Kieferkanales, VENEN. 1, l. Dietloppelte mittlere Hirnhautvene (V. meningea media), welche die gleichnamige Arterie durch das Spinalloch des Sphenoidalknochens begleitet, und in das venöse FJügelgeflechte (Tab. Y. Fig. i. 18.) übergeht. Aufserdem gehen mehrere Hirnhautvenen in die benachbarten Blutleiter über. Die Blutleiter der festen Hirnhaut (Sinus durae matris) sind die zwischen den beiden Blättern der festen Hirnhaut befindlichen dreieckigen Bäume, welche die Venen des Gehirnes aufnehmen, in einander und in die Venen des Halses übergehen. 2, Das hintere oder untere Ende des obern Längensinus (Sinus löngitudinalis superior). Dieser verläuft in dem obern Rande der grofsen Hirnsichel, (s. Fig. 2. 1. 1. und Tab. V. Fig. 1. 5. 5.) fängt eigentlich vorn an dem blinden Loche des Fron- talknochens, zuweilen mit einer Kleinen Vene, welche aus der Nasenhöhle durch dasselbe Kommt, an, und endiget, nach hinten immer weiter werdend, gewöhnlich in den rechten (5), selten in den linken, oder in beide Quersinus. Aufser dafs er die obern äufsern Hirnvenen aufnimmt, hängt er durch Kurze Zweige (Emissqria Santorini) durch die Parietallöcher mit den äufsern Kopfvenen zusammen. Der untere Längensinus liegt im untern Rande der grofsen Hirnsichel (s. Fig. 2. 2.2.) 5. 0. Der rechte Querblutleiter (Sinus transversus) nimmt seinen Anfang von dem Zusammenßufs des obern Längen- und Per-pendiculär-Sinus, vor der kreuzförmigen Erhabenheit des Occi pitalknochens, verläuft im hintern Rande des Hirnzeltes nach vorn bis hinter dem Winkel des Felsenkno-chens, hier den obern Eelsensinus (7) aufnehmend, dann gekrümmt abwärts zum .Tugularloch (4) und endiget in die hintere Kopfvene (16), nachdem er den untern Felsensinus (8) aufgenommen hat. Durch das Mammillarloch hängt er mit deD Kopfvenen, durch das hintere Gelenkloch mit den tiefen Nachenvenen zusammen. Stelle, wo clei Quersmus in das Jugularloch tritt. Ein Tlieil des geraden oder Z eltblutlei -ters (Sinus perperidicularis s. quartus). Dieser (Fig. 2. 3.) gellt auf der Mitte des Hirnzeltes (Tentorium), da wo sich die grofse Hirnsichel mit dem Hirnzelle ver-einiget, schief von oben und vorn, nach hinten, gewöhnlich zum linken Quersinus herab. Er nimmt den untern Längeusinus, und den Stamm der Innern Hirnvenen (Fig. 2. 2, und 7.) auf. Herophilus Kelter (Torcular He-rophili) wird die Vereinigungsstelle genannt, wo der perpendiculäre, der obere Längen - und die,Quersinus zusammentreten. Der rechte obere Felsenblutleider (. i' V . , '«J..J.. "... ;■ ■ venen zu sehen ist. a. D6r Griff des Bruslknochens, b. der Körper, und c. der Schwerdtfortsatz desselben. d. Das vordere Ende der ersten Rippe und Knorpel. e. Das der neunte Rippe ff- der quere Bauchmuskel g. g. der gerade Bauchmuskel, h. h, h. dessen sehnigte Streifen (Inscriptiones tendineae) i. i. die weifse Bauchlinie (Linea alba) k. die Gegend des Nabels. , VENEN UND ARTERIEN. l. Der doppelte äufsere oder Muskel-Zwergfellast der innern Brustvene (Ram. s. V. musculo - phrenica) entsteht mit Zweigen aus dem vordem und äufsem Theil des Zwergfelles und den untern In-tercostalästen, verläuft längs der Insertion des Zwrergfelles an den falschen Rippen-knorpeln nach innen und vereiniget sich mit dem Bauchaste (o) zum Stamme der innern Brustvene. 2. Die Muskel - Zwergfellarterie. 5. Der doppelte innere Ast oder die obere .Bauchdcckenvene (Ram, s. V. epi-gastrica superior) nimmt besonders Zweige von dem obera Theil des geraden Abdo-minalmuskels, und dem Bauchfelle, auf, und fließt mit dem äufsern ,Aste (i) zu dem Stamme der innern Brustvene (77) zusammen. 4. Die obere Bauch deckenarterie {Art. epigastrica superior). 5. 5. 5. Die Zwisclienrippenäste (Rami interco- stales) weiche von den Intercostalmuskeln, und 6. 6. Die Brust knochenäste, (Rami ster- nales) weiche von der hintern Membran des Brustknochens entstehn, sind leicht zu erkenuen. 7* 7- Der Stamm der innern Brustvene (V. mammaria interna) welcher zunächst aus dem 2usammenflufs der Aesie 1. u. 3. entsteht, ist anfänglich doppelt, nimmt noch, indem sie an der Seite des Brustluiochens von ihrer Arterie begleitet, in die Höhe steigt, von aulsen her: Aeste aus dem Brusthautgeflechte, (Tab. X. i5.) und oben, die vordere Herzbeutel - und die Herzbeutel - Zwergfell vene (Tab. II. 66. 67.} auf, und senkt sich dann in die gemeinschaftliche Jugularvene (Tab. II. 61.) ein. 8. 8. Die innere Brustarterie (Art.mam-maria interna ) g. Die doppelte innere untere Bauchdeekenvene V. epigastrica interna inferior s. epigastrica) entsteht an der in-nern Fläche des geraden Bauchmuskels dem Aste 3. gegen über, nimmt Heinere Zweige aus dem Bauchfelle auf, steigt an ihrer Arterie herab, tritt dann untejr der innern Apertur des Leisteakanales sich hinbiegend, und die äufsere Saamen-vene (V. spermatica externa') aus dem Bautengeflechte (Tab. XIY. Fig. 2.) aufnehmend und einfach werdend, in die gemeinschaftliche Schenkelvene (Tab. XIV. Fig. 1.) r 10. Die innere untere Bauch deckenarte rie. 11. Der innere Ast der äufsern Bauchdecken-v^ene, oder die Bauchvene (V,. abdominalis') entstellt vorzüglich zwischen dem innern schiefen, und dem queren Bauch— tnuskelj von Zweigen derselben, und geht in die äufsere Bauchdeckeuvene (Tab. XIV. Fig. j.) über. 12. Die Baucharterie {Art. abdominalis) welche jene Venen begleitet. BESCHREIBUNG DER FÜNFTEN KUPFERTAFEL. fen Venen des Kopfes, des Halses und der Wirbelsäule. Der Kopf mit der Wirbelsäule bis zum zweiten Bauchwirbel, und den liefern Theilen des Halses und der Brusthöhle} die rechte Hälfte der Calva, die äufsere Wand der Orbita a. a. Die geöffnete Schädelhöhle. b. Die geöffnete Augenhöhle. c. Das hintere Ende des Jochbogens. ö d. Die Mündung des knöchernen äufsern Ge-hörganges. e. Der Gelenkfortsatz des abgesagten Unterkiefers. f. Der Oberkiefer. g. Der durchsägte Wangenknochen. h. h, Die Halswirbel. i. i. Die Brustwirbel. k. h Die zwei ersten Bauchwirbel. I. I. Das durch die Gefafs- und Spinnwebenhaut durchscheinende Gehirn. vorzüglich die Beschreibung der tie- Fig. I. und der Unterkiefer, sind weggenomnien worden. m. Der Augapfel. n. Die Zunge. o. Der Kiefer -Zungenknochenmuskel (M. genio - hyoideus). p. Der Zungenknochön. q. Der Kehlkopf. r. Die Schilddrüse. s. Die Luftröhre. t. t. Die Luftröhrenäste oder Bronchien. ü. u. Der Schlundkopf. v. v. Der Schlund (Oesophagus). w. Stelle, wo sich derselbe in den Magen erweitert. 1. Die aufsteigende Aorta. 2. Die ungenannte Arterie {Art, anonyma). 3. Die rechte Carotis. 4. Die rechte abgeschnittene Schliisselknochen- arterie. Y E N E N. 5. 5. ©er obere Longitudinal - Sinus (s. Tab. IV. Fig. l. 2. und Fig. 2. i. i.) 6. Q. 6. Die obern äufsern Gehirnvenen, welche sich, sieben bis neun auf jeder Seite in den vorigen Längensinus ergiefsen. 7. Die durch die Augenhöhle verlaufende Ge- hirn-Augenvene (V. ophthalmica ce-rebralis)} 8. Stelle, wo dieselbe durch die obere Orbi-talfissur aus der Schädelhöhle tritt*, und g. Stelle, WO sie mit der Stirn - und der obersten Nasenvene zum Anfang der vordem Faeialvene zusarpmenfliefst. (s. ßeschr. der Gehirn-Augenvene Tab. III.) 10. Die Ober augenh öhlen-Vene (’l^.su-■praorbitalis), welche besonders aus dem Stirnmushel und Augenbraunenrunzler entsteht, und in die Gehirn - Augenvene übergeht. 11. Die Augen - Gesichtsvene {V~, ophthalmico facialis s.Tab. III. Fig. l.i2 — 25.) 12. Die innere obere Oberkiefervene oder der tiefe Ast der v ordern A n 11 i t z v e ne (V. maxillaris interna superior s. Rain, profundus venae facialis anterior) entsteht unter der untern Orbitalfissur durch den Zusammenfluß der Augen-Gesichtsvene, und der innern JNasalvene, welche aus der Fiiigelgaumengrube kommt, und die gleichnamigen Aeste der innern Maxillararterie aufnimmt, nimmt noch Zweige aus dem Flügelgeflechte (i 8) auf, und steigt an dem äufsern Umfange des Oberkiefers von hinten nach vorn und unter dem Jochbogen zur vordem Facialvene herab. io. i5. Die durchschnittene vordere Fa-eialvene, 14. Die Sublingualvene, welche in ,die vordere Facialvene übergeht, Zweige aus dem Kieferzungenknochen-, dem Zungen-r knochen-Zungenmuskel, und der Sublingualdrüse aufnimmt. 15. Die abgeschnittene Temporalvene. 16. Die vordere Gelenkvene. lj. Die tiefen Schläfenäste (Rami temporales profundi) kommen von dem Temporalmuskel und gehen in 18. das venöse Flügelgeflechte (Plexus venosus pterygoideus) über. Dieses liegt zwischen dem äufsern und innern Flügelmuskel und dem obersten Theil desSchlund-kopfes, die innere Maxillararlerie umgehend, wird von den Temporalzweigen, und den Zweigen genannter Muskeln gebildet, nimmt Zweige von der Nasenhöhle, dem Gaumen, und Schlundkopfe auf, hängt mit der obern innern Oberkiefervene (12) zusammen, und geht in die folgende Yene über, 19. Die untere oder hintere innereKie- fer ven e oder der tiefe Ast der hintern Antlitzvene {V. maxillaris interna inferior s. Ram. profundus Venae facialis posterioris) entsteht aus dem ETü-gelgefleehte, tritt hinter den Gelenkfort-satz des Unterkiefers, nimmt die hintere Gelenkvene und die untere Alveolar vene (Tab. IV. Fig. l. 19. 20.) auf, und geht in die hintere Facialvene über. 20. Die hintere Ohrvene (V. auricularis posterior). 21. Stamm-der hintern Facialvene. 22. Die vordere Kopf - oder gemein-- scha ft liehe Facialvene (s. Tab. II. 44.) a3. Das Schlundkopfgeflechte (Plexus venosus pharyngeus) bildet sich, aus den Venenzweigen des Schlundkopfes an der Oberfläche desselben, anastomosirt mit dem Flügelgeflechte (iB)? dem tiefen Aste der hintern Facialvene (19) und der hintern Kopfveue (28) und geht vorzüglich in die folgende Vene über. 24. Die Schlundkopfvene (V. pharyngea) entsteht aus dem Schlundkopfgeflechte, und senkt sich verschiedentlich in die vordere Kopf- oder in die obere Schilddrüsenvene oder in beide zugleich ein. 2 5. Die Zunge ny e ne (V. lingualis) entsteht mit mehreren Zweigen in der Substanz der Zunge, welche die tiefe Lingualarterie geflechtartig umgehen, tritt dann an dieser, die Dorsaläste der Zunge aufnehmend, durch den Zungenluioclien - Zungenmuskel hervor, und vereiniget sich verschiedentlich mit der vorigen, und der ohern Schild-drüsenvene, (27) oder geht unmittelbar in die gemeinschaftliche Kopfvene (29) über. 26. Das SchilddrüsengefJechte (Plexus thyreoideus). 27. Die obere Schilddrüsenvene (jK thy* reoidea superior) (s. Ta h. II. 47.) 28. Die hintere Kopfvene oder innere Drosselvene {V. cephalica posterior s. interna, s. jugularis \ interna), nimmt ihren Anfang in dem Jugularloche von dem untern Ende des Quersinus (Tah. IV. Fig. 1. 4.), steigt an der äufsern Seite der Cerebralcarotis bis zur Gegend des Zungen-kuochens herab und vereiniget sich mit der vordem Kopfvene (22) zu 29. Der gemeinschaftlichen Kopfvene (F*. cephalica communis) auch die eigentliche innere Jugularvene genannt, (s. Tab. Ii. 46.) / 30. Die untere Schilddrüsen v en e (V thyreoidea inferior). 31. 3i. Die äufsere Drosselvene (V. ju- gularis externa) mit abgeschnittenen oberflächlichen Aesten und etwas zurückgezogen (s. ßeschr. Tab. II. 2 — 10.) 32. Die oberflächliche Occipitalvene. 33. Die tiefe Hinterhauptvene (V. occipi-talis jjrofunda) entsteht aus dem Occipi-talrnuskel, und dem Kopfhautgeflechte, begleitet die Occipitalarterie und geht in das tiefe Nackengeflechte (56) über. 54. Das obere Ende der Wirbelvene (T7". vertebralis) entsteht aus dem Kreisblutleiter des grofsen Occipiialloches, (Tab. IY. Fig. 1. i5) tritt dann in den Wirbelkanal, in welchem die Wirbelvene (Tab. VII. Fig. 1. 4.) neben der Arterie, von aussen her: Zweige von dem tiefen Nackengeflechte, und von innen: die obern Zweige des Rückenmarkes und aus dessen Häuten aufnehmend, herabsteigt, und nachdem sie durch den Querfortsalz des sechsten oder siebenten Halswirbels aus dem Vertebralkanal hervorgetreten ist, entweder in die Schlüsselknochenvene oder die ungenannte Vene übergeht. 35. Das untere Ende derVertebralvene. 36. 36. Das tiefe IN acken geflechte (PZe- xus cervicalis profundus) ist ein starkes Geflechte, das die Bögen der Halswirbel umgiebt, durch die tiefe Occipitalvene (55) mit dem Kopfhautgeflechte, und durch andere an den Dornfortsätzen, die Muskeln durchdringende Zweige mit dem oberflächlichen .Nackengeflechte in Verbindung sieht. Aus diesem Geflechte dringen Zweige zwischen den Querfortsätzeir der Cervical-wirbel in die Vertebralvene; besonders aber entsteht in diesem Geflechte: S'j. die tiefe Nacken vene (y cervicalis profunda), welche gewöhnlich anfänglich doppelt ist, die gleichnamige Arterie begleitend ; schief von hinten nach vorn herabsteigt *, und sich entweder in die folgende Vene oder in den hintern Umfang der Schlüsselknochenvene (3g) einsenkt. 38. 38. Die oberste oder erste Rippenoder Costalvene (Z7". costalis s. interco— stalis prima s, suprema) entsteht mit hintern Aesten oben aus dem tiefen Dorsalgeflechte (Fig. 52. 6.) und mit vordem Aesten, welche auf der rechten Seite m dem ersten und zweiten, auf der linken Seite: noch in dem vierten, fünften, und sechsten Intercösialraume verlaufen-, Zweige aus den oberu Muskeln des Rückens und den Intercostalmuskeln aufnehmen, mit Ae-sten der Azygosvene (48) mid Hemiazy-gosvene anastomosiren, und sich mit den erstem Aesten zu dem Stamme der Costal-vene vereinigen; dieser steigt neben der Wirbelsäule auf’ den Köpfen der Rippen herauf, und senkt sich von hinten, die tiefe JS'nckenvene aufnehmend, entweder in die Schlüsselknochen - oder die unge- — ö nannte Vene (;o) ein. 59. Die rechte abgeschnittene Schlüsselknoche n v e 11 e. 4o, Die rechte ungenannte oder gemeinschaftliche Drosselvene (Č7*. anonyma s.jugularis communis dextra) (s. Tab.II. 61). 47. Die linke ungenannte oder ge mein -schaftlicheJugu larve ne, abgeschtnüen. 42. Die absteigende oder unterste Schild- drüsenvene (V. thyreoidea descendens s. ima) (s. Tab. II. 65.) 43. Eine untere Luftröhrenvene (tr. trä-čhealis inferior) welche in die ungenannte Ven& übergebt. 44. Ein Zweig, welcher mit der untern Hohl» vene, oder der Nierenvene (Tab. VII. Fig. 3. 58) in Verbindung stellt, und 45. ein Ast der rechten obersten Lendenvene, womit die Azygosvene (44) gewöhnlich ihren Anfang nimmt. 46. Die erste und 47. die neunte Rippenvene (V. costalis s. inter costalis), die übrigen sind leicht zu erkennen. Alle CostaJvenen werden zunächst aus einem hintern und vordem Aste gebildet; der erstere (Rani. dorsalis) entsteht aus dem tiefen Jiückengefleehte (Fig. 2. 6.), wendet sich zwischen den Querfortsätzen der Brustwirbel nach vorn, und vereiniget sich mit dem vordem Aste (Harn, inter costalis) \ dieser entsteht bei den obern: aus Zweigen, welche aus dem Hautbrustgeflechte (Tab. X. i5.) und den Brustmuskeln, bei den untern: aus dem Bauchhautgeflechte und den Bauchmuskeln kommen; er durchbohrt dann den äufsern Intercostalmus-kel, und verläuft zwischen diesem und dem innem, von diesem Zweige aufnehmend, nach hinten und vereiniget sich zwischen den Köpfen zweier Kippen mit dem hintern Aste zur Costalvene. 33ie obern rechten Costalvenen gehen an dem Wirbelkörper nach innen etwas absteigend; die folgenden mehr quer, an der Arterie, zu ihrem Stämme der Azygosvene und die untern linken zur Hemiazygosvene hin, und senken sich in diese ein. 48. 48. Die unpaarige Yen e (V. azygos s. sine -pari) entsteht, auf der rechten Seite aus den Aeslcu 44. 45., tritt dann entweder durch den Aortenschlilz oder zwischen dem innern und miltlern Schenkel des Zwergfeiles zur Brusthöhle; hier steigt sie neben und hinter dem Schlunde, die neun rechten Costalvenen und die halbunpaarige Vene aufnehmend, allmählig stärker werdend, bis in die Gegend des dritten Brustwirbels in die Höhe, biegt sich über den rechten Luftröhrenast nach vorn, und senkt sich in den hintern Umfang der obern Hohlvene (5i) ein. Sie nimmt aufser diesen Venen noch: hintere Mittel- fellv enen (Venaemediastinae pösberiores)) die hintern Herzheuteivenen (Venae pericardiacae posteriores); 4g. 4g. 4g. die Schlund venen (Venae oesophageae) und die Bronchialvenen (Venae bronchiales) auf. Die Bronchi a 1 venen gehen in den Lungen, meistens in die Lungenvenen über; daher nur kleine Venen an den Bronchien hervörtreten uüd sich in die Azvgosvene einsenken. 5 o. Eine Bronchial vene 5i. die abgeschniuene obere Hohlvene. F I G. II. Die Wirbelsäule mit den tiefen Venengeflechten, welche, längs herab, die Bögen der Wirbelknochen umgeben. a. Der untere und hintere Theil des Occipi-talknochens. ^ * Das Zitzenloch (.Foramen mastoideum). b» Der erste Halswirbel. c. Der siebente Hals - oder Cervicalwirbel. d. Der erste Brustwirbel. e. Der zwölfte Brustwirbel-, die hintern Theile der Rippen sind nicht zu verkennen. f. Erster Lenden - oder Bauchwirbel. g. Fünfter Lendenwirbel. h. h. Der Kreutz - oder Sacralknochen. i. Der Steifsknochen. V JE N E N. Längs der ganzen Wirbelsäule herab, befindet sich auf jeder Seile zwischen den Dorn -und den Querfortsätzen ein die Wirbelbögen umgebendes, dichtes und zusammengedrängtes Geflecht, das nach der Abtheilung der Wirbelsäule: in das tiefe Nacken - Rücken - Lenden-und Kreutzgeflechte abgetheilt werden kann, und mit den oberflächlichen oder Hautgeflech-ten in Verbindung steht. Aus diesen Geflechten entstehen zunächst die hintern Aeste der Venen, welche sich längs der Wirbelsäule bilden, und in die, in den Höhlen liegenden Venenstämme übergehen: 1. Venen ge fl echt, zwischen dem hintern Umfange des grofsen Occipitalloches und des ersten Halswirbels. 2. Die Vertebralvene, zwischen dem ersten und zweiten Halswirbel (Fig 1. 34. 35). 5. Ein Yenenait, welcher aus dom Mammil-larloch von dem Querblutleiter kommt, und in das Nackengeflechte übergeht. 4. 4. Das tiefe Nacken gefleckte, (Plexus cervicalis profundus) in welchem 5. eine doppelte tiefe Nacken vene (Fig. i. 36.) entsteht, und Aeste in die Vertebralvene übergehen. 6. 6. Das tiefe ßückengeflechte (Plexus dorsalis profundus) 7. 7. Hintere Aeste der Costalvenen, welche aus demselben entstehen. 8. 8. Vordere A este der Costalvenen (Fig i. 46. 47.) g. g. Das tiefe Len de n ge flechte (Plex. Iwnbalis profundus) aus welchem: 10. 10. die hintern Aeste der Lendenve-nen entstehen. 11. xi. Das tiefe Sacralgeflechte (Plex. sacralis profundus) hängt theils durch Zweige (hier nicht bezeichnet) mit dem oberflächlichen oder Haulvenen des Gesä-fses zusammen, theils dringen von demselben : 12. 12. Aeste, durch die hintern Sacrallöcher in den Sacral-kanal, welche mit den Venen des Rückenmarkkanales und den seitlichen Sacralvenen anastomosiren. BES CHREIBUNG DER SECHSTEN KUPFERTAFEL. ilinthält die Venen der festen Rückenmarks-haut und des Rückenmarkes von hinten dargestellt j nachdem die Wirbelbögen weggenommen worden sind1; wegen der Kleinheit derselben, ist blos der obere und der untere Theil der Wirbelsäule von Loders i26ster Tafel abgebildet worden. Fig. X. Das obere Stück der hinten aufgebrochenen Wirbelsäule bis zum dritten Dorsalwirbel, in welchem man die feste Rückenmavkhaut mit ihren Venen sieht. a. Ein Theil des Occipitalknochens b. der Zitzenfortsatz des Temporalknochens c. Das Žitzenloch (Foram. mastoideum). d. Der erste Halswirbel. e. Der erste Brustwirbel; die übrigen Wirbel- knochen sind leicht zu erkennen. /. Die erste abgeschnitteue Rippe. VENEN. 1. i. Das Venennetz der festen Rücken- mark sh aut befindet sich in der ganzen Oberfläche der Rückenmarkshaut; aus diesem entstehen: 2. 2. 2. Zweige, welche sich von hinten, theils in den Sinus der Wirbelsäule (Tab. YII. Fig i. 5. 5. 5.); theils, an jedem Nerven , in die nach aufsen dringenden Zweige derselben einsenken. 5. 3. Ve n e n,' welche in der Haut und den Muskeln des Hinterkopfes entstehen. 4. Ein Zweig, welcher von der tiefen Nackenvene durch das Zitzenloch mit dem Quer— sinus (Tab. IV. Fig. l. 5.) anastomosirt. 5. Ein Zweig, welcher durch das hintere Gelenkloch des Occipitalknochens zu demselben Sinus geht. 6. 6. Deräufsere Ast der Vertebralvene oder die eigentliche tiefe Nackenvene (Tab. V. Fig. i. 36.) etwas nach aufsen gelegt, anastomosirt nicht nur durch die Aeste 3. 4. 5. sondern auch zwischen je zwei Wirbeln durch 7. 7. 7. einen Verbindungszweig mit der Ver- tebralvene uud geht in die oberste Costal-vene (Tab. V. Fig. 1. 54 und 38) über. 8. Stelle j w© die tiefe Nackeäveue mit der ©bersten Costa lyene zusammenfliefst. g« Stelle, wo die Yerieb ralveue aus dem Kreisblutleiter des grofsdn OccipilaiJbches entstellt, mit einer Biegung 10. dureii das Ločb des Querfortsatzes, des Trägers, und einer zweiten Biegung 11. durch das Loch des Querfortsatzes des zweiten Halswirbels in den Vertebmikanal tritt, und nun in diesem senkrecht herabsteigt (s. Tab. VII. Fig. i. 4.) F I G. II. Ist der untere Theil der vorigen Abbildung; a. Der anfgebroelicne fünfte Lendenwirbel. b. b. Der aufgebrocbene Sacralküochen. c. Der Steifsknochen. d. d. Die Sacralnerven. VENEN. 1. i. Das Yenennetz der festen jRücken- markhaut, welches sich bis zum Ende des Sackes der JElückenrnarkshaut fortsetzt. 2. 2. 2. Zweige, welche von diesem Netze, theils in die Sinus der Wirbelsäule, theils an den Sacralnerven, in die seitlichen Sa-cralvenen iibergehen. Dasselbe (Fig. i.) von hinten aufgebrochene Stück der Wirbelsäule-, die feste Rückenmarks-haut ist weggenommen, und Venen des Rückenmarkes dargestellt worden. Der Zitzenfortsatz des Temporalknochens. b. Gegend des hinten geöffneten grofsen Oc- cipitallocbes. c. Der Querfortsatz des ersten Halswirbels. d. Der Querfortsatz des ersten .Brustwirbels. e. e. Die Beiiiisphärien. des kleinen Gehirnes, etwas in die Höhe gezogen. O o f. Die geöffnete vierte Hiruhöhle. g. g. g. Nerven, welche von dem R ücken - marke durch die Vertehrallöcher aus dem Rückenmai kskanale treten. Ti. Der Willisische Beinerv {Nerv, ctccessorius Wiljlisii). VENEN. l. l. Die hintere Riickenmarksvene {lr. spinalis posterior) welche mit einem langen Zweig, der an dem Rückenmarksfaden (Fig. 4. f.) verläuft, anfangt, dann der Länge nach, mitten auf dem Rückenmarke, Zweige (a.), welche au den Nerven die Hüllen durchbohren, abgebend, in die Höhe steigt, und sich oben in den rechten und linken Ast (3.5.) theilt. Ein jeder Ast verbindet sich mit der unlern, hier nicht sichtbaren, Vene des kleinen Gehirnes, und durch einen absteigenden Zweig (4) mit der Vertebralvene. 2. 2. Zweige, welche an den Nerven, die Haute des Rückenmarkes durchbohren, und in die Aeste der Blutieiter der Wirbelsäule (Tab. VII. Fig. l. 5.) endigen. 5. 3. Der rechte und linke Äst der hintern Spinalvene (i. i.) und 4. 4. der absteigende Verbindungszweig derselben. F i g. IV. Der untere Theil der vorigen Abbildung. ct. Der Querfortsatz des fünften Lumbalwirbels. b. b, Der Sacra lknochen. c» Der Steifsknoohen, d. Der fünfte Lumbarnerv. e. e. Der erste und der fünfte Sacralnerv. f. Der Rückenmarksfaden. VENEN. 1. Der Venenzweig, welcher an dem Rücken- marksfaden heraufsteigt, und den Anfang der hintern Spinalvene (Fig. 3. l. i.) macht. 2. 2. 2. Zweige, welche an den Nerven nach aufsen verlaufen. * BESCHREIBUNG DER SIEBENTEN KUPFERTAFEL. Uiiilhält vorzüglich die Blutleiter der Wirbelsäule, die Beckenvenen mit der untern Holil-vene und dem Anfang der unpaarigen, Vene. Fig. I. Die Wirbelsäule eines Kindes von hinten aufgebrochen y das Rückenmark mit seinen Häuten ist weggenommen worden, und man sieht die hintere Fläche der Wirbelkörper oder vordere Wand des Rückenmarkskanals, und die an diesen heraufsteigenden Blutleiter, n. a. Der hinten aufgesägte hintere, und untere Theil des Kopfes. b. Ein Theil des Stirn- und des Riechkno- chens oder der vordem Schädelgrube. c. Die rechte obere Orbitalfissur. d. Die Sattellehne des Sphenoidalknochens. e. Der Felsentheil des Temporalknochens. f. Der linke innere Gehörgang. g. Der Zitzenfortsatz des rechten , und h.< der Griffelfortsatz des linken Temporalknochens. i. Das vordere Gelenklocli des rechten Occi-pitalloches. k. k. Der erste und der siebente Halswirbel. I. I. Der erste und der letzte Brustwirbel mit kurzen Enden der Rippen, 7/3. rn. Der erste und der fünfte Bauchwirhel, n, n. Der Saeral**oder Kreutzknochen. 0. Der Steifsknochen, VENEN, 1. l. Die Grundbein- oder Zapfenblut- leiter (Sinus basilares s. occipitales anteriores) (s. Tab. IY. Fig. i. li. 12.) 2. 2. Die untern Felsenblutleiter (s. da- selbst.) 5. Ein Theil des Kreisblutleiters des grofsen Occi pit allo ches. 4. 4. Die Vertebralvenen, frei dargestellt. 5. 5. 5. Der rechte Blutleiter der Wir- belsäule (Sinus columnae vertebralis). Es sind zwei seitliche lange Stämme, welche durch eine ansehnliche Menge querer Verbindungszweige vereiniget werden. Sie entspringen zunächst unten im Sacralkanale in dem, die feste Rückenmarkshaut umgebenden Fett, mit dünnen Zweigen (6. 6.), welche um den Steiiskuochen herum mit Zweigen der mittlern Säcralvene (Fig. 3. 20) und Aesten der ischiadischen Vene anastomosiren, und unter den Bändern des Sacral- und Steifsknochens in den Sacval-kanal dringen j steigen dann auf beiden Seiten zwischen der hintern Fläche der * Wirbelkörper und dem vordem Umfange der festen Rückenmarkshaut sich vergrös-sernd in die Höhe, anastomosiren oben mit dem untern Basilarsiaus (1.), dringen dann aus dem Spinalkanal durch das vordere Gelenkloch (i.) und gehen in die Vertebralvene über. Auf jedem Wirbelkörper schwellen sie mehr au und flieTsen durch einen , auch mehrere beträchtliche, sehr gewundene Querzweige (Circelli venosi) 8. 8. 80 zusammen, wodurch für jeden Wirbel ein eigner VenenkraUz, Welcher von hinten her, Zweige der festen Rückenmarkshaut (Tab. YI. Fig. 1.) aufnimmt, gebildet wird, und sich, zwischen je zwei Wirbelknochen durch das Vertebralloch nach aufsen gehend, mit einem Zweig in die benachbarten Venen, (9. 9.) in die Vertebralvene, (10. 10.) in die Co-slalyene, (11. 11.) die Lumbarveneu, (12. 12.) und die Sacralvenen, öffnet. 6. 6. Z -w e i g e, welche um den Steifskuochen herum, mit der mittlern Sacralvene uud .der ischiadischen Vene anastomosiren. 7. Das obere Ende des Bluileiters, -welches durch das vordere Gelenkloch (i.) tritt. 8. 8. 8. Venenkränze der Wirbelkno- chen (Circelli venosi). 9. 9. Der oberste und unterste Zweig, welche in die Vertebralvene ihrer Seite, 10. 10, Aeste, die in die Costalvenen, 11. 11. dergleichen, die in die Lumbarvenen, und 12. 12. die durch die vordem Sacrallöcher in die Sacralvenen übergehen. F I G. II. Zwei Lendenwirbel mit ihrem Theil der Blutleiter in natürlicher Gröfse dargestellt. Fig. III. Die rechte Hälfte des Beckens mit der Wirbelsäule bis zum zehnten Brustwirbel herauf; an welchem die Venen des Beckens, die untere Hohlvene, und der Anfang der Azygos-und Hemiazygosvene dargestellt worden sind. a. Der zehnte, und b. der zwölfte Brustwirbel. c. c. Die eilfte und zwölfte abgesagte Rippe. d. Der erste, und e. der fünfte Bauch - ober Lendenwirbel. f. Der Sacralknocheu. g. Die ohrförmige Fläche desselben. h. Der Steifsknocheu. i. i. Der Hüftknochenkamm. k. Der vordere obere Stachel desselben. I. Der durchschnittene Knorpel der Schaara-kuochen. m. Die Tuberosität des Sitzknochens. n. Der Sitzknochenstachel. 0. Die grofse ischiadisehe Incisur. p, Die kleine ischiadisehe Incisur. q. Das Tuberoso - sacralhand. r. Das Spinoso - sacralhand. 5. Die durchschnittenen und zurückgeschlagenen Bauchbedeckungen. t. t. Der innere Hüftknochenmuskel. u. u. Der Pyriformmuskel. V. Eine grofse Lymphdrüse, welche an der Schenkelvene liegt. V E N E N. 1. Die untere Bauchdecken vene (P'. epi- gastrica) welche aus dem geraden Bauchmuskel doppelt entsteht, (s. Tab. IV. Fig. 3. g.) und sich in die Cruralvene einfach ein senkt. 52. Die Kr anzvene des Hüftknochens ('V. circumflexa ilei) entsteht doppelt, theils aus den breiten Bauchmuskeln, als Abdominalvene (s. daselbst n.) theils aus dem innern Hüftknochenmuskel, und geht einfach in die Schenkelvene (Tab. XIV. Fig. i. g.) über. 3. Die r echte gerne in sehaftl ich e Sch en-kelvene (V. cruralis communis dextra) •welche, nachdem sie durch oberflächliche und tiefe Venen der untern Extremität gebildet worden ist, an der innern Seite der Arterie durch den Schenkelring, die vorigen Venen aufnehmend, in die Bauchhöhle tritt, dann schief aufwärts, und neben dem runden Lendenmuskel (,Psoas), Zweige von diesem und dem Hüftknochenmuskel aufnehmend, in die Höhe steigt, und sich mit der Beckeuvene vereiniget. 4. Dierechte Vene des eiförmigen Lo- ches (V. obturatoria dextra) entsteht aus den Adductoren des Oberschenkels, tritt durch das Ovalloch, die Zweige der obturatorischen Muskeln aufnehmend, in das Becken, ist durch: 5. einem V e r b i n d u n g s a st mit der Crural- vene vereiniget, und nimmt: 6. Zweige aus dem Hämorrhoidalgeflechte (Tab. VIII. Fig. l. 7.), welche hier abge-schniuen sind, auf. 7. Ein gern ei nschaftlicher Stamm der aus den Venen 4. 5. 6. entsteht, mit der ischi-adischen Vene (8) anastomosirt, Zweige aus der Drüse (v) aufnimmt, und in die Beekenveue (i1/) übergeht. 8. Die rechte ischiadis che Vene (V. ischia- dica dextra), entsteht zunächst aus Zweigen der Haut des Oberschenkels, des gro-fsen GesäfsnmskeJs, der Kolhnuskeln des Oberschenkels (s. Tab. XVf. 9.), tritt unter dem Pyriformmuskel durch die grofse ischiadische Iucisur in das Becken, und geht hier, nachdem sie die zweite und dritte Sacralvene (10 u. 11.) aufgenommen, und sich verschiedentlich mit der gemeinschaftlichen Schaajmvene und der Gesäisvene (s. Tab. VIII. Fig. 1. u. ö.) verbunden hat, in die Beckenvene (17) über, g. Die rechte erste Sacralvene (Tr, sacra. lis prima) tritt aus dem ersten vordem Sacralloch hervor, und geht mit der Ge-säfsvene ( Tab. XVI. 16.), welche heson- ders von den Gesafsmuskeln entstellt, und über dem Py r iformmuskel durch die grofse iscliiadische lncisur in das Becken tritt, vereinigt in die Beckenvene über. Die rechte zweite, und die rechte dritte Sacralvene, welche aus dem zweiten und dritten Sacralloche hervortreten, gehen in die ischiadische Vene über. Die rechte vierte, und die fünfte Sa er ai vene, welche aus dem vierten und fünften Sacralloch treten,' gehen in die mittlere Sacralvene (20) Über. Alle diese Sacralvenen (9 — i3) entstehen von den Venen des Rückenmarkes, der Häute desselben (Tab. VI. Fig. 2 und 4.), dem Sinus der Wirbelsäule (Tab. VII. 12. 12.) und anastomosiren durch die hintern Sacrallöcher mit dem tiefen Sacralgeflechte (Tab. V. 11.). Die linke dritte, die vierte und die fünfte Sacralvene, welche auf ähn-liche Weise wie die vorigen entstehen, und mit ihnen und der mittlern Sacralvene (Tab. XIII. i4) vielfach unter einander anastomosiren. ij. Die Beck en ven e {V, hypogctstrica), welche aus dem Zusammenflufs des gemeinschaftlichen Stammes der Venen 4. 5. 6. 7. der Vene 9., und gewöhnlich der ischiadischen und gemeinschaftlichen Schaamvene entsteht, vereiniget sich dann mit der Cruralvene zu: 18. der rechten gemeinschaftliche 11 Hüft-vene iliaca communis)* Diese nimmt uun noch auf: 19. die rechte Lenden - Hüftknoche n-vene (V. iliolurnbalis) sie entsteht doppelt aus dem Hüftknochenmuskel, dem gemeinschaftlichen liückgratsstrecker, und dem viereckigen Lumbarmuskel, anastomosirt mit der Kranzvene des Hüftknochens (2) und senkt sich gewöhnlich einfach in die Ilüft-vene ein. 20. Die mittlere Sacralvene (V. sacra media) entsteht vor dem Steifsknochen durch Zweige, welche von dem hintern Theile des Afters und den _Steifsknochen-muskeln kommen, und den untern seitlichen Sacralvenen (12. i3.), steigt auf der Mitte des Sacralknochens, von ihm Zweige aufnehmend, und mit den übrigen Sacral- venen anastomosirend in die Höhe, und endigt meistens in der linken Hüftvene (26). 21. Die linke Becken vene. 22. D ie linke S c h e n k e 1 v e n e, abgesehnit-len und zurückgebogen. 25. Ein gemeinschaftlicher Stamm: 24. der linken Ileolumbalvene, und 2 5. der fünften Lumtarvene, 26. Die linke gemeinschaftliche Hilft-vene. 27. Ein Verbindungszweig zwischen der linken Hüftvene (26) und der untersten Lendenvene (2 5). 28. 28. Die untere oder aufsteigende Ho h I v e n e (V. cava inferior ,s. adscendens), entsteht zunächst, in der Gegend des fünften Lumbarwirbels, aus dem Zusammen-flufs der beiden gemeinschaftlichen Hüft-venen (18 u. 26.), steigt auf der Wirbelsäule rechts neben der Aorta bis zur Leber ziemlich senkrecht herauf, biegt sich dann/ etwas nach vorn in eme eigne Lurche des hintern Randes der Leber, und tritt durch das viereckige Loch des Zwergfelles zur rechten Vo» Kammer des Herzens (lab. i, Fig: 1 u. 2. B) (M. vergleiche zugleich Tab. XIII.) Sie uimmt in diesem Verlaufe folgende Venen auf: 29. die linke vierte, 30. die dritte, und 31. die zweite Lendenvene (V.lumbalis)\ die erste ist hinter der Renalvene (53) versteckt. Alle Lendenvenen {y. lumbales) werden aus einem hin tern und vordem Ast gebildet; der erste re entsteht aus dem tiefen Lendengeflechte (Tab. V. Fig. 2. g. io.), nimmt den benachbarten Spinalast (Fig. i. n.) aus dem Riiekenmarkskanale auf und vereiniget sich vor dem Querfortsatz mit dem vordem Ast. Dieser entsteht aus Zweigen, welche von dem hintern Theile der Haut, und der breiten Muskeln des Bauches, und von dem viereckigen Lumbarmuskel kommen. Hierauf gehen die Lumbalvenen hinter dem runden Lendenmuskel (Psoas), Zweige von ihm aufnehmend, in die Vertiefung der Lumbarwirbelkörper nach innen, und senken sich unter rechten Winkel in die untere Hohlvene ein. (Die rechten Lumbalvenen haben denselben Ursprung und Verlauf.) 32. Die rechte innere Saamenyene (r. spermatica interna) welche beim Manne aus dem Rautengeflecbte des Saamenstrau- ges (Tab. XIV. Fig. 2.) entsteht. steigt durch den Leisienkanal zur Bauchhöhle, und in dieser zur obern Hohlvene, auch zur Renalvene in die Höhe5 liier aber senkt sie sich widernatürlich mit zwei Enden und tief in die Hohlvene (28) ein (s. Tab» Xip. und XIY.) 55. Die linke Nieren vene (V. renalis sinistra), entsteht, so wie die rechte, aus der JNfierensuhstanz mit mehreren Zweigen, welche aus dem Hlhis der Niere hervortretend sich zu derNierenvene vereinigen: O 7 indem dieselbe zum Hauptstamm (28) herübergeht, nimmt sie noch folgende Venen auf: 54. eine kleine Vene aus der Fettkapsel der Niere; 35. die Nebennierenvene {V. suprarena-lis). Diese drei letztem Venen sind da, wo sie aus den Organen hervortreten, abgeschnitten. 36. Die abgeschnittene linke Saamenvene. Aufser diesen Venen nimmt die untere Hohlvene noch die Lebervenen auf. 37. 07. Der untere Theil der Azygosvene (s. Beschreibung Tab. V. Fig. 1* 48. 48.) 38. Ein Stämmchen, welches: 5g. die zwölfte und 40. die eilfte C ostal vene aufnimmt, und mit der linken Renalvene und dem Stamme der Azygosvene verbunden ist. . 41. Die zehnte Costalvene. 42. Die halbunpaarige Ven e (V.hemiazy-gos), welche hier durch die eilfte und zehnte Costalvene mit dem Stamm der Azygosvene zusammenbängt und hier ihren Anfang nimmt; gewöhnlich entsteht sie auf der linken Seite von der ersten Lendenvene, steigt dann links neben und hinter der Aorta, gewöhnlich nur bis zum siebenten Brustwirbel in die Höhe, nimmt die unteru linken Costalvenen auf, biegt sich hinter die Aorta und senkt sich in die Azygosvene, zuweilen mit einem doppelten Ende ein, und anastomosirt immer mit der linken obersten Costalvene- BESCHREIBUNG DER ACHTEN KUPFERTAFEL. Enthält besonders die innern Aeste der Becken* vene, welche an den in der Beckenhöhle liegenden Organen Geflechte bilden, und die der äufsern Genitalienj sie schliefst sich daher, der Beschreibung der dritten Figur Tab. VII. besonders an. Fig. I Die seitliche Ansicht der Venen des männlichen Beckens, der Harnblase und der Genitalien, nachdem der linke Hilft- oder Becken-knochen weggenommen worden ist.. a. a. Der Kreuz - oder Heiligeknochen (Os sacrum.) b. Die ohrförmige Fläche desselben. c. Der Sleifsknochen (Os coccygis). d. Der durchschnittene Knorpel der Schaam- knochen. e. e. Der zum Theil durchschnittene Mastdarm. /. Der durchschnittene After. g. g. Die angefüllte Harnblase. h. Der Anfang der Hanischnur (TJrachus). i. Der ahgeschnittene Harnleiter. k. Das linke Saamenbläschen. I. I. Der linke Saamen - ilusfiilirungsgang (Ductus s. Vas deferens.) 772. Die Vorsteherdrüse (Prostata), n. Der abgeschnittene liuke RuthenUeLer (M. ischiocavernosus). 0. Der Harnsehneiler (M. bulbocavemosus). p. p. Die Ruthe (Penis). q. Der linke Zellkörper (corpus cavernosus), r. die Harnröhre, und s. die Eichel derselben. t. Das rechte Gesäfs. u. Der untere Theil der Rückenmuskeln. v. Der obere Theil des rechten Schenkels. VENEN. 1. l. Die Rückenvene der Ruthe (V. dor. salis penis) entsteht hinter der Eichel aus mehreren Aesten (2.) welche, theils aus dieser, theils aus dem Zellkörper der Harnröhre kommen, und sich von beiden Seiten zu einer einfachen Vene vereinigen. Diese geht nun in einer Furche auf dem Rücken der Ruthe, zwischen den beiden Rückenarterien, Aeste (5. 5.) aus dem Zellkörper der Ruthe und der Harnröhre , aufnehmend, bis unter die Schamfuge, hier spaltet sie sich in zwei Aestc, welche auf jeder Seite iu die innere Schamvene und das Schamvenengeflechte (6) übergehen. 2. Venenzweige, welche aus der Eichel kommen. 5. 3. Venenzweige, die aus dem Zellkörper der Harnröhre und dem der Ruthe, zwischen beiden hervortretend, kommen, den letztem umfassen, und sich untereinander nahe an der Dorsalvene, in weicher sie enden, zu einem gedrängten Netze: 4. 4. dem Venennetze der Ruthe (Plex. venosus -penis) vereinigen. 5. Die Kranzvene des Reckens, entsteht aus der Crural - oder epigastrischen Vene, nimmt Zweige aus den Beckendrüsen äuf, steigt hinter dem Schaamknochen herab, und geht in das Harnhiasengeflcchte, oder in die Ruthenvene über. 6. 6. Das Scham - Ven engeflechte (Plex. pudendalis s. pudendalis internus) umgiebt die Vorsteherdrüse und die Saa-menbläschen, nimmt von diesen ZwTeige, und den einen Ast der Dorsalvene der Ruthe (t. l.) auf, und verbindet sich mit dem folgenden. 7. Das Hämorrhoidalgeflechte (Plex. f haemorrhoidalis), welches besonders den untern Theil des Mastdarmes umgiebt, Zweige von demselben aufuimmt, und mit dem vorigen zusammenbäugt. ( ' 8. 8. Das Harnblasengeflecbte (Plex.ve- sicalis) umgibt besonders den untern Theii der Harnblase die Venen derselben aufnehmend, und hängt mit dem Schamgeflechte und der Ruthenvene zusammen. g. Die gemeinschaftliche Schamvene (V, pudenda communis) entsteht zunächst von der Dorsalvene der Ruthe (i.), dem innern Pudendalgeflechte (6) von Aesten des aufsern Pudendalgeflechtes, welches sich in der Haut des Dammes von Aesten des hintern Umfanges des Hodensackes bildet, nimmt nun Zweige von den Muskeln der Genitalien, des Periuäums, und des Afters auf, und steigt dann zwischen dem Tuberoso - und dem Spinösö-sacralbande, (Tab. XVI. 14.), hierauf durch die grofse ischiadische Incisur in das Becken in die Höhe, nimmt Zw'eige von dem Bämonboidal - (7) uud dem Vesicalge-flechtc (8. 8.) auf, und fliefst mit dem: 10. gemeinschaftlichen Stamme der ischiadischen und der Gesäfsvene (liier ab-geschnitten) zusammen, woraus: 11. die ß e e k e n v e n e (fr. hypogastrica) zu-nächst erwächst, (s. Tab. VII. Fig. 5. 17.). 12. D ie abgeschnittene linke Cruralvene, 13. Die linke Hüftvene. F I G. II. Die nämliche Ansicht des weiblichen Beckens und dessen Theile mit ihren Venen? wie Fig. 1. a. bis i. wie in der vorigen Abbildung. k. Die Gebärmutter. I. Die linke Mutiertrompete oder Fallopische— Röhre. m. m. Die Mutterscheide. 72. Der linke Schenkel oder Wurzel der weiblichen Piuthe (Clitoris). o. Der linke Erector der Clitoris {D/I. ischioca-vernosus). p. Der rechte Schenkel der weiblichen Ruthe, zum Theil sichtbar. q. Die linke grofse Schaamlefze. rk Der Schaamberg. s. Der rechte abgeschnittene Oberschenkel. t. Das rechte Gesäfs. 'n» Dei unterste Theil der Rückenmuskelu. VENEN. 1. Die Kran z v ene des Beckens (Fig. 1. 5.) 2. Die Rücken vene der Ruth£ {V. dorsa- lis clitoridis) ist beim Weibe weit kleiner als bei dem Manne, und nimmt Zweige von dein Schamberg auf. 5. Die Vene, welche aus dem Zellkörper und dem Erector der Clitoris kömmt 4. Die abgesphnittene und zurück gelegte Vene, welche die Zweige hinten aus den ätifsern Schamtheiien (5) und dem Mittelfleische oder Damm (6) aufuimmt. Kleiue Zweige aus dem Scheidenverenger (Constrictor Cunni). 6, Die Mittel fleisch vene (V. perinaei), Welche Zweige aus den Muskeln des Dammes und dem vordem Theil des Afters aufnimmt. rj. Die aufsere Hämorrhoidalvene (V. haemorrjioidalis externa) entsteht aus dem untern Ende des Mastdarmes. 8, Ein gemeinschaftlicher Stamm, der aus dem Zusammenfluß der Venen 4. 5. 6. 7, entsteht, eigentlich den Anfang der gemeinschaftlichen Schamveue macht, und; 9. einen Ast aus dem Vagin algeflechte auf- nimmt, welcher als die Fortsetzung der Kitzlervene (2. 5.) angesehen "werden kann. 10. Spaltung des Stammes 8. in zwei Aeste, durch -welche er in die ischiadische Vene (18) übergeht. 11. 11. 11. Das Scheidengeflechte (Ple- xus vaginalis) liegt um die Mutterscheide herum, und steht mit: 12. 12. 12, dem Harnblasengeflechte (Plex. vesicalis) in Verbindung. 10. 10. Venen der Harnblase, welche in das Vaginalgeflechte übergehen. 14. Eine Vene der Harnblase, welche in das Gebärmuttergeflecht endet. 15. Die G e h ä r m u 11 e r v e n e (V. uterina) entsteht unten aus dem Gebärmuttergeflechte, (Fig. 3.) und ist mit dem Vesical — und Vaginalgeflechte verbunden. 16. Eine kleine Vene, welche von der Fallo-pischen Böhre kömmt, und in die Uterinvene übergeht. 17. Die gemeinschaftliche' Schamvene (V. -pudenda communis') entsteht aus den Venen des Vaginal - des Vesical - und des Uleringeilechies, und nimmt gewöhnlich den Stamm 8. und 10. auf. 18. Der abgeschnittene linke gemeinschaft- liehe Stamm der ischiadischen und der Gesäfsvene. 19. Die linke Beckenven e (V. hypoga-strica). no. Die abgeschnittene Cruralvene. 21. Die linke, und 22. die rechte gemeinschaftliche Hüft-vene. 25. Der Anfang der untern Hohl vene. F I G. III. Die injicirte und getrocknete Gebärmutter von einer Frau, welche 24 Stunden nach der Geburt verstorben war*, die Arterien sind nur wenig, dagegen die Venen sehr stark durch Injectionsmasse ausgedehnt; die äufsere Haut derselben ist weggenommen worden, um die Ge~ fäfse deutlicher darzustellen. a. Das linke runde Mutterband (Ligamentum uteri rotundum). b. Das rechte runde Mutterband. 1. Die innere finke, und 2. die innere rechte Saamenarterie (Art. spermatica interna). 3. Die linke, und 4. die redile Gebärmutterarterie (Art, uterina). VENEN. Das Gebärmuttergeflecht (Plex. uterinus) umgiebt die ganze Gebärmutter, jedoch so , dafs die Aeste desselben seitlich freier liegen, unten, mit dem Vaginalgeilechte, (Fig. -2. 11.) oben, durch starke, zwischen den -Blättern des breiten Mutterbandes verlaufende Aeste, mit dem Rautengeflechte (5. 5. 6. 6.) und der innern Saamenvene verbunden sind; andere Aeste (7.) verlaufen an dem runden Mutterbande, und vereinigen sich in die äufsere Saamen-vene, die sich in die epigastrische Vene ein-senkt. 5. 5. 5.5. Aeste der innern linken Saa- menvene {V. spermatica interna), welche durch ihre Vereinigung an dem Ova-rium, aus welchem sie zunächst entstehen, das Rau tengeflechte (Plex. pampini-jormis) bilden, und mit dem Uteringeflechte Zusammenhängen. 6. 6. ti. 6, Aeste der rechten innern Saa- menveue. 7, A es te der äufsern linken Saamenveue. 8. Aeste der rechten äufsern Saamenvene. g. Aeste der linken Gebärmuttervene (Fig. 2. 15.) in welche das Utej'ingelleclit gröfstentheils übergeht, io. Aeste derselben Yene der rechten Seite. DER NEUNTEN EUPFERTAFEL. jDie hintere Ansicht der rechten Hälfte des Oberleibes und der mit der Armbinde umgebenen obern Extremität, woran die oberflächlichen Venen, die meistens netzartig verlaufen, dargestellt sind. A. Ein Theil des Halses. JB. B. Die hintere Fläche des Oberleibes oder der Rücken. C. Die Achsel. D. Der Oberarm. E. Der Unterarm. F. Die Hand. n. a. a. Spitzen der Dornfortsätze der Brustwirbel. b» b. Der durch die Zellhaut durchscheinende Cucularmuskel. c. c. Der obere Theil des breiten Dorsal- muskels. d. d. Der Deltamuskel. e. Ein kleiner Theil des untern Rautenmuskels. /. Der Untergrätenmuskel (iWT. infraspinatus.) g. Der kleine, und h. der gvofse runde Armmufckel (M. te res minor et major). L Der Ellenbogenknorren. VENEN. 1. Der untere Thril des oberflächlichen Nacken geflechtes, welches vermittelst der oberflächlichen Schulterblattvene (3) mit dem folgenden Geflechte zusammen hängt. s. 2. 2. Das Haut - oder oberfächliche Rück enge fl echte (Plexus superficialis s. subcutaneus dorsalis) befindet sich in der Haut des ganzen Rückens und hängt über und unter der Achsel hin, mit den Hautvenen der obern Extremität, und dem Brusthautgefiechte (Tab. X. i5. i5.) zusammen. Die Zweige desselben gehen oben, in: 5. die oberflächliche Schulterblatt-' vene (V. superßcialis scapulae); unten und aufsen, hinter dem Daltamuskel weg: in die Subscapularvene und thoracischen Venen (Tab. XII. Fig. i. 52. 55.) über: theils dringen Zweige (4. 4.) aus der mittler n Gegend des Geflechtes an den Dorn-fortsätzen durch die Muskeln mit Zweigen derselben vereiniget, in das tiefe Dorsalgeflechte (Tab. V. Fig. 2. 7. 7.) und die Costalvenen (Tab. Y. Fig. 1. 46.) 4. 4. 4. Zweige, welche zum tiefen Dorsal- geflechte gehen. 5. 5. Zweige, welche in die thoracischen Yenen übergehen. 6. 6. Hautzweige der Achsel, welche in die Subseapularyene (Tab. XII. Fig. 1. 02.) endigen. 7. 7. Hautzweige über dem Deltamuskel, welche nach vorn in die cephalische Yene Tab. X. 1. 1.) übergehen. 8. 8. Aeufsere oder hintere Hautvenen des Oberarmes, welche ebenfalls in die cephalische Yene endigen. Ueberhaupt entstehen die Yenen der obern Extremität aus Geflechten, welche sich besonders in der Fetthaut, bis zum Yorderarm herauf, befinden und im Allgemeinen an der Strecke-flache stärker als an der Volarfläche sind. 9. g. g. Das Finger - Rückengeflechte QPlex. venosus digitalis dorsalis) wird auf der Dorsalfläche eines jeden Fingers durch verschiedene verschlungene Venenzweige, Zweige von der Volarfläche aufnehmend, gebildet, woraus eine äufsere und in — 112 ♦ nere Rückenvene des Fingers entsteht. Diese Aeste aller Fingergeflechte bilden, in die Höhe steigend und sich vereinigend : 10. das Rückenhandgeflechte (Plex. dorsalis manus). Dieses ist über der Mittelhand und Handwurzel verbreitet,' und schimmert verschiedentlich durch die Haut des Handrückens durch. In diesem zeichnen sich zwei Aeste aus: der eine ist, H. die oberflächliche Daumen vene (V. cephalica pollicis), welche von dem Daumen, dem Zeigefinger und dem Handgelenke entsteht; der andere: 12. die Hautvene des kleinen Fingers (V. salvatella) nimmt ihren Anfang von den V enen des vierten und fünften Fingers. 13. Ein grofser anastomosirender Ast, welcher von dem Dorsalgeflechte der Hand (io) in die Höhe steigt und in die cepha-lische Vene übergeht. 14. i4. Die Speichenhautvene (V", ceplria* lica s. brachialis radialis cutanea) ist eine Fortsetzung der Hautvene des Daumens (n.) verläuft erst eine Strecke an der Rückenfläche nahe an dem Radialrande des Unterarmes, Hautzweige aufnehmend, und * mit dem vorigen und folgenden Aste anasto-mosirend, nach oben, wendet sieh dann an die innere oder Beugefläche, und steigt (Tab. X. i. i. l.) an dem vordem Rande des Oberarmes bis zur Subclavicularvene in die Höhe. L ' 'fr ' ; ; - ' * - ' _ . : ; . , : * i5. Die äufsere Ellenbogenvene (V.ulna-ris externa) ist ein grofser anastomosiren-* der Ast, welcher mehr längs dem Ulnarrande des Unterarmes die cephalische und basilische Vene verbindend in die Höhe steigt, und oben, sieh nach vorn wendend in die cephalische Vene übergeht* L 16. Stelle, wo die Ellenbogenhautvene (V. basilica) als eine Fortsetzung der Hautvene des kleinen Fingers (12) abgeht, nnd sich von hier an die Beugefläche des Unterarmes (s. Tab. X. 6.) wendet* 17. 17. Das äufsere oder Bückengeflechte des Untera rmes (Plex. venosus externus antibrachii) ist ein sich in der Haut der Streckefläche des Unterarmes befindendes j weitmaschiges Venen-* netz, welches aus sich vielfach untereinander und mit den erwähnten Hautveflöd 8 (i5. i4. i5. 16.) verbindenden Aesten be~ steht. t8. Ein Ast, welcher von dem äufsern Unter-armgeflechte in die basilische Vene (Tab, X. 6.) übergeht. BESCHREIBUNG DER ZEHNTEN KÜPFERTAFEL. Die vordere Ansicht der rechten Hälfte des Oberleibes, mit der obern Extremität, woran die oberflächlichen Venen, -welche sich, besonders an der Brust, Hand und Unterarm netzartig verbreiten, und deren Stämme zwischen der Haut und der Armbinde verlaufen, zu sehen sind. A. A. Der untere Theil des Halses. JB. B. Die rechte Hälfte des Oberleibes {Thorax). C. Die Achsel. D. Der Oberarm. JE. Der Unterarm. F, Die Hand. a. Der Schliisselknochen. b. Die Brustwarze. c. c. Der durch die -Zellhaut durchscheinende grofse PectorahnuskeL d. d. Der vordere Theil des Deltamuskel. e. Der Ellenbogenbug (Plica cubiti). f. Das gemeinschaftliche inuere Handwurzel- band (Lig. commune volare carpi). g. Die Aponeurose der Hohlhand. Sämmtlicbe Muskeln des Armes sind von der aponeurotischen Armbinde umgeben. VENEN. 1. i. l. Die Speichenhautvene (V. cepha* lica) biegt sich von der Streckenfläche, als eine unmittelbare Fortsetzung der Hautvene des Daumens (Tab. IX. n.) nach oben verlaufend, erst an die Beugefläche des Radialrandes des Unterarmes (2), steigt dann an dem vordem Rande des Oberarmes, äufsere (3. o.) und innere Haut zw ei ge (4. 4.) aufnehmend, in der Richtung des zweiköpfigen Armmuskels, dann zwischen dem Delta - und dem gro-fsen Pectoralmuskel in die Höhe, und senkt sich nahe unter dem Schlüsselknochen (5.) in die Axillarvene (Tab. XII. Fig. 1. 54.) zuweilen über diesen Knochen weggehend, in die äufsere Jugular - (16) oder Sub-clavicularvene ein. 2. Stelle, wo sich die cephalische Vene, von der Strecke - zur Beugefläche des Unterarmes wendet. 3. 5. Aeufsere Hautzweige des Ober- armes, und 4. 4. innere H aut zweige desselben, wel- che in die cephalische Vene endigen. 5. Stelle, wo sich die cephalische Vene, in die Axillarvene einsenkt. 6. 6. Die Ellen bogenhaut vene oder Kö- nigsader (U~. basilica s. brachialis ulna-ris cutanea) ist die Fortsetzung der Hautvene des kleinen Fingers (Tab. IX. 12.) welche sich, von der Dorsalfläche der Hand, heraufsteigend, um den Ulnarrand (7) zur Beugefläche des Unterarmes wendet, dann bis zum Oberarm, innere Hautzweige desselben (8. 8.) aufnehmend, am innern Bande des Bieepsmuskels hinter die Armbinde (9) tretend, zur Achselhöhle heraufgeht und sich (Tab. XII. Fi«. 1. 28. 3iA in das untere Ende der O ' Axillarvene einsenkt. 7. Stelle, wo die basilische- oder Königsvene von der Streckefläche kommt. 8. 8. Innere Hautzweige des Oberarmes. q. Stelle, wo die Königsader hinter die Armbinde tritt. 10. 10. 10. Die oberflächlichen Hohlhandfingernetze (Plex. venös, digitales volares), stehen theils mit dem Rücken-Fingernetzen (Tab. IX. 9. 9.) und den tiefem Digitalvenen (Tab. XII. Fig. i. 1 und 2.) in Verbindung, theils gehen sie in das folgende Netz über, ii. ii. li. Das oberflächliche Hohl-hand - Veneng eflechte (Plex. venosus volaris manus) befindet sich zwischen der Haut und der Aponeurose der Hohlhand, und entsteht zunächst aus den vorigen Geflechten, anastomosirt durch in die Tiefe dringende Zweige mit den liefern Venen-bögen, und geht in das innere Unterarm*-gellechte über, ia. 12. Das innere Unterarm ge fl echte (Plex. venosus antibrachii internus), besteht aus sich vielfach unter einander und / * s mit den beiden Venenstämmen (i. und 6.) verbindenden Aesten, wodurch, ein weites JNetz an der innern oder Beugefläche des Unterarmes gebildet wird, das mit den tiefera Venen in Verbindung steht. iS, i5. Die Mittelarmvene (V. mediana) ist der gröfste ahastoraosirende Ast zwi-sehen der cephalischen und hasilischen Vene, welche bald länger, bald kürzer oder doppelt erscheint, von der cephalischen Vene (l), schief von unten nach oben, über die Aponeurose des zweiköpfigen Armmuskels hinweg, zur basilischen Vene emporsteigt. Zuweilen steigt dieselbe, als: 14. i4. gemeinschaftliche Mittelarmvene (V. mediana communis) an der Beugeseite des Unterarmes in dem Unterarmr gefleclite, von unten, zwischen der cepha-lischen und basilischen Vene, sieb durch zahlreiche kleinere Aeste mit ihnen verbindend, ziemlich gerade in die Höhe, und geht in zwei Aeste gespalten, in die beiden Yenenstämme (t. und 6.) über. 15. i5. i5. Das Brust - Hautvenengeflecht {PIex. venosus subcutaneus pectoris), befindet sich in der Haut auf beiden Seiten des vordem Umfanges der Brust, scheint besonders auf vollkommenen weiblichen Milchbrüsten, durch die Haut durch, und verbindet sich oben mit dem Halsgeflechte, unten mit dem Bauchgeflechte. Aus diesem Geflechte entstehen, auf beiden Seiten, Aeste, welche sich mit denen der Milchbrustdrüse Und den der Brust-muskelu vereinigen, und theils uach innen neben dem Brustknochen die Iutercosial-muskeln durchbohrend in die innere Brustvene (Tab. IV. Fig. 3. 7.), theils nach aussen: in die äufsern Brustkastenve- n en (Tab. XII. Fig. i. 32. 33.) übergehen. 16. Die abgeschnittene äufsere Jugular-* vene (s. Tab. II. 2. 2.) *7. Die innere Jugularvene oder ge- meinschaftliche Kopfvene (s. Tab? II. 46.) > abgeschnitten. BESCHREIBUNG DER EILFTEN KUPFERTAEEL. 13ie hintere Ansicht der linken Hälfte des Oberleibes und der obern Extremität, an welchen die tiefer liegenden und die mehr mit den Arterien verlaufenden Venen zu sehen sind. Die erste Lage der Rüekenmuskeln ist weggenommen, und an der Extremität sind mehrere Muskeln durchschnitten worden. A. Der untere Theil des Halses B. B. Der Oberleib. C. Die Achsel. D. Der Oberarm. JE. Der Unterarm. F« Die Hand. a. Der Schlüsselknochen. b. Das Schulterblatt. c. Der Dornfortsatz des siebenten Halswirbels. d. d. d. Die Dornfortsätze der Brustwirbel. e. Der Schulterblattheber (Levator anguli sca- pulae). f. f. Die Rautenmuskeln (M. rhomboidei)• g. g. Der untere hintere sägeförmige Muskel {serratus posticus inferior). h. Der zwischen beiden letztem Muskeln (f. u. g.) sichtbare Theil des äufsern Rück-gratsstreckers (M. sacro - lumbalis), i. des innern Rückgratsstreckers (Longissimus dorsi), Ji. des Dornmuskels des Rückens (Spinalis dorsi). I. I. Der durchschnittene und zurüchgelegte Deltamuskel. 7/i. Der oben abgeschuittene lange Kopf, und 72. der äuisere Kopf des Tricepsmuskels, und o. die Sehne desselben Muskels * Der kleine runde Armmuskel (Teres minor). jp. Der Knorrenmuskel (Anconaeus quartus), q. Der lauge Rückwärtswender (Supinator Ion-gus,) oben abgeschnitten. r. Der lange und kurze äufsere Speichenmuskel (Extensor carpi radialis longus et brevis.) s. D er äufsere Ellenbogenmuskel (Extens. carpi ulnaris). t. Der unten abgesehniltene eigen thümliche Muskel des Zeigefingers (M. Extens. indicis proprius), u. Der grofse Strecker des Daumens (Extens. pollicis longus s. magnus), v. Der kleine Strecker des Daumens, und der lange Abductor desselben. tu* w. w. Die aufsern Mittelhandmnskeln (IM. interossei dorsales s. externi), x, Der Abductor des kleinen Fingers. VENEN. 1. i. l. Die aus ihren Netzen entstehenden Fi n- ger-Rückenvenen (Tab.IX. 9.9.) welche theils in das Dorsalnetz, theils, nachdem sie untere durchbohrende Venen von der Volarßäche der Hand aufgenommen haben, in 2. 2. die Rücken - Mittelhandvenen {V. inter osseae dorsales s. externae) übergehen. Diese nehmen ihre Zweige aus den Mittelhapdmuskela, und obere durchbohrende Venen, wodurch sie mit den tiefen Venen der Hohlhand auastomosiren, auf, und gehen in: 3. das tiefe Rück'enge flechte der Handwurzel (Plex. venosus dorsalis carpi) über. 4. Die abgeschnittene oberflächliche Daum- vene, und 5. Stamm der Speichenhau tven^e (Tab. IX. 11. und i4.) 6. Der doppelte Rückenast der innern Z\\ isch enk n o cheii-v eue (lab. XII. 190 ■welcher die Zwischenknochenmembvan des Unterarmes nach innen durchbohrt. 7. 7. Die doppelte äu fsere Zwischenkuo- chenvene {V. int er ossea externa) entstellt aus Zweigen der Muskeln der Streckenfläche des Unterarmes, welche sich zu doppelten Stämmen vereinigen, neben ihrer Arterie verlaufen, und theils oben durch die Zwischenknochenmembran dringen, um sich mit der innern Zwischenknochenvene zu vereinigen, tlieils mit der Speichencollate-ralvene auastomosiren. 8. 8. Die ä u £ s e r e Zwischenknochen- arterie (Art. interossea externa) 9. 9. 9. Venen äste, welche von den Muskeln der Streckeiläche des Unterarmes kommen. 10. Stamm der durchschnittenen Speichen-liautvene oder cephalischen Vene. 11. Aeste derselben, welche mit der äufsern Zw'ischenknochenvene (7) und der folgenden in Verbindung sieben. 12. Die Speichen - Collateralvene (V, collateralis radialis) welche ihre Zweite von dem innern Brachialmuskel, dem Tri-cepsmuskel und dem Ellenbogengelenke aufnimmt, und in: 13. die tiefe Armvene übergeht, welche sich, nachdem sie Aeste von dem Triceps-muskel aufgenommen hat, in: 14. die basilische Vene (Tab. XII. Fig. i. 28.) einsenkt. 15. Die Armvene (V. brachialis), welche hier hinter dem Oberarmknochen hervortritt, vereiniget sich mit der vorigen zur Axillarvene (19). (Nh. Die erstere (14) ist zu stark, und die zweite (d5) ist zu schwach dargestellt worden.) 16. Die äufsere Kran zvene des Armes (,Vcircumflexa humeri posterior) entsteht vorzüglich aus dem Deltamuskel und dem langen Kopf des Tricepsmuskels, und nimmt auch Zweige aus dem Oberarmgelenke auf. 17. Die Unterschulterblattvene (V» sub-scapularis), nimmt Aeste aus den grofsen vordem Sägemuskeln, den Schulterblattmuskeln und den runden Armmuskeln auf, und anastomosirt mit der folgenden Vene. 18. Die Kranzvene des Schulterblattes {V. circumflexa scapulae) verbreitet sich vorzüglich auf dem Schulterblatte, indem sie in der Tiefe des Untergrätenmuskels entsteht*, sie anastomosirt mit der queren Schulterblattvene (21) und geht wie die Venen 16. 17. in ;19. die Achs«lvene (V. axillaris) Über, welche nun vor dem Schulterblatt neben ihrer Arterie, in die Höhe steigt (s. Tab. XII. Fig. 1. 3i.) 20. Die Achselarterie (Art. axillaris). 21. Die quere Schulterblattvene ('V. transversa scapulae) bildet mit der Kranzvene des Schulterblattes (18) an dem Hals desselben eine grofse Anastomose, nimmt Zweige aus dem Obergrätenmuskel, dem Subelavicularmusliel und dem Cucularmus-kel auf, und bildet hier mit der Riicken-vene des Schulterblattes (23) und der queren Halsvene (26) einen gemeinschaftlichen Stamm. 522. Eine Vene, welche von den Nackenmuskeln und dem Levator des Schulterblattes herabsteigt und in den gemeinschaftlichen Stamm der Venen 21. 23. 26. übergeht. 23. Die Rücke 11 vene des Schulterblattes (V.dorsalis scapulae) verläuft längs dem hintern Rande des Schulterblattes, nimmt Zweige von der zweiten und dritten Lage der Rücken - und Nackenmuskeln auf, anastomosirt mit der Subscapularvene (17.) und dem oberflächlichen Rückengeflechte (Tab. IX, 2. 2.) und geht in die quere Hals-, vene (26.) über. 24. 24. 24. Venen, welche von den Haut-und Muskelzweigen des untern Theiles des Oberleibes gebildet sind, und sich zu den Intercostalvenen (Tab. V. Fig. 1. 46. 47.) begeben. 25. 2 5. Dergleichen Venen, die in das tiefe ßiickengeflechte (Tab. V. Fig. 2. 6. 6.} endigen. 26. Die quere Hals - oder oberflächliche Nacken vene (V. transversa colli s. cervicalis superßcialis) entsteht hier zunächst aus der Vene 21. und 25., nimmt aber besonders Zweige von dem Cueular-muskel, dem Levator des Schulterblattes, und den Rippenhaltern auf, und senkt sich, nach innen verlaufend, in die Sub-clavicularvene (Tab. II. 66) ein. DER ZWÖLFTEN KÜPFERTAEEL. Fig. I. Die vordere tiefere Ausicht der rechten Hälfte des Oberleibes und der obern Extremität; die Pectoralmuskeln sind nach aufsen zurückgelegt, und an der Extremität verschiedene Muskeln ab-geschnitten worden, um den Verlauf der tiefern Venen zu sehen. a. a. Der Brustknochen. h. b. b. Die durchscheinenden Rippen. c. Der nach, oben zurückgelegte Schlüsselhno~ chen. d. Die Schilddrüse. e. e. Der vordere grofse Sägemuskel. f. Der grofse runde Armmuskel (Teres major), g. Der zurückgelegte kleine, und h. der grofse Pectoralmuskel. i. i. Der Deltamuskel. k, Ji. Der Subscapularmuskel. I. Der lange, und m. der innere Kopf des Tricepsmuskels* 72. 72, Der zweiköpfige Armmuskel (Biceps bra- chii) etwas nach aufsen aus . der Lage gezogen. o. Der innere Armmuskel (Brachialis internus), p. Das zurückgelassene obere Ende des weg-geuommenen runden Pronators. Aufser-dem sind: der oberflächliche gemeinschaftliche Fingerbeuger und der innere Sp ei-chenmuskel weggenommen worden. q. Der gemeinschaftliche tiefe Fingerbeuger, r. Der lange Beuger des Daumens. s. Der innere Eilenbogenmuskei oder Ulnar-muskel. t. Der lange Supinator. u. Der vier eckige Pronator, v. Das Kapselband des Handgelenkes. w. Der kurze Beuger des Daumens, x. Der Adductor des Daumens. y. Der Abductor des Zeigefingers. z. Der Abductor des kleinen Fingers. ★ * * * Die abgeschnittenen Sehnen der gemeinschaftlichen Fingerbeuger. VENEN UND ARTERIEN. i. l. l. l. l. Die äufsern oder Speichen -Volarvenen der Finger (Venne digitales volares radiales) und 2. 2. 2. ‘2. 2. die innem oder Ellenbo- gen-Volarvenen der Finger (Venae digitales volares ulnares), stehen mit den Rüchen-Venenneizen der Finger (Tab. IX. 9. g.) in Verbindung, bilden an den Nagelgliedern, den venösen Nagel bogen (Arcus unguicularis venosus) und gehen in 3. 3. 3. die gemeinschaftlichen Finger- venen (V. digitales communes) über*, indem sich immer die Ulnar - Fingervene des ersten mit der Radial — Fingervene des zweiten Fingers vereiniget, werden diese Venen gebildet, welche durch: 4. 4. Verbindu n gs zweige, die in die Tiefe dringen, mit den tiefen Volar-Ve-nenhogen (Fig. 2. 4.) anastomosiren, und in den 5. doppelten oberflächlichen Volarbogen der Hand [Arcus volaris superficia-lis manus) übergehen. 6. Das tiefe Venennetz der Handwurzel (Plex. s. rete carpeum volare), bängt mit dem oberflächlichen und dem tiefen Volarbogen zusammen. 7. Der doppelte Dorsal a st der tiefen Speichenvene, entsteht aus dem tiefen Rückengeflechte der Hand (Tab. XI. 3.) und 8. der Volarast derselben, aus dem ober-r-fläcblichen Volarbogen der Hand (5)j aus diesen geht nun: g. 9. die doppelte tiefe Speichenverte (V. radialis profunda) hervor, welche an der gleichnamigen Arterie (10), Aeste von dem langen Supinator, dem oberflächlichen und tiefen gemeinschaftlichen Fingerbeuger, und dem runden Pronator aufnehmead, in- die Höhe steigt und sich mit einem gemein-schaftlichen Stamme (21) der innern Zwi-schenknochenvene (19) und der Ulnarvene (i4) vereiniget 1 o. Die Speichenarterie (Art. radialis). 11. Das obere En de der tiefen Radial vene (g.) 12. Der Dorsalast, welcher aus dem Rüfc-kenhandgeflechte (Tab. XI. 3.) und 13. der doppelte Volarast der tiefen tJl-narvene, welcher aus dem oberflächlichen Volarbögen (5) entsteht» 14. Die doppelte tiefe Ellenbogen ven e ('V. ulnaris profunda) entsteht zunäclist aus dem Aste 12 und i3.} steigt j die Ub* nararterie (io) zwischen sich nehmend * irt die Höhe, nimmt Zweige von dem innern Ulnarmuskel, dem oberflächlichen und tiefen gemeinschaftlichen Fingerbeuger äti£\ und vereiniget sieh mit der innem Zvvi -schenknochen - und der Ulnar - Ccllatcral-vene (29}. 15. Die Ellenbogenarterie (udrt. ulnam). 16. Der doppelte Volarast der inner 11 Z w i s c h e n k n o c h e n v e n e n, welcher mit einem 17. Verbind Li u gsast von der tiefen Radialvene (g) und, einem 18. dergleichen, von der Ulnarvene (i4) anfängt, hinter dem viereckigen Pronator (n) lieraufgeht, und sich mit dem DorsaU aste (Tab. XI. 6.) vereinigend, 19. die doppelte innere Zwischen kno-ch eil vene (V. inter ossea interna cubiti) bildet. Diese steigt dicht auf der Zwi-schenknochenmembran an ihrer Arterie (20), Zweige von dem tiefen gemeinschaftlichen Fingerbeuger, dem langen Daumenbeuger, aufnehmend, in die Flöhe, und vereiniget sich hinter dem runden Pronator mit der äufsern Zwischenknochenvene (Tab. XI. 7) und der tiefen Ulnarvene (i4) zu einein gemeinschaftlichen Stamm. 20. Die Zwischenknochenarterie (Art. interossea interna). 21. Der gemeinschaftliche Stamm der Z w i s c h e n k h o c h e n - (! 9) und der tiefen Uluarvene (14), welcher sieh mit der liefen Radialvene (11) vereiniget; woraus die B rachialveuen entstehen, und mit der basiliseliei? Yene (‘28) anaslomosiren. 22. Die doppelte zu rück laufen de Ellenbogen v e n e {J^. recurrens ulnaris) entstellt von der innern tiefen Ulnarvene, und fliefst mit den Leiden [Jinar - OoJIateral-venen (zc). 5o) und der Lasiiisehen Yene (28) zusammen. Die A rmvene (V. brachialis) ist eigentlich doppelt5 sie entstellt aus dem Zusammenilufs der Radial - der -Zwischenknoelien - und der Ulnarvene (10 i4. 1 — penhalter, durch diesen von der Arterie gelrennt, über die erste Hippe nach innen und fließt mit der Vene 58. und 5g. zu der ungenannten Vene (4o) -zusammen, (s. Tab. II. 60), 37. Die quere Schulterblattvene (Jr. transversa scajmlac) welche «žhier mit der cephali scheu Vene zusammenfliefst. (s. Tab. XI. 21. 3 B. Die abgesclmittene äufsereJugularven e. 39. Die gemein schaftliehe Kopfvene. 40. Der Anfang der ungenannten Vene (s. Tab. II.) F I G. II. Die Hohlhand mit dem tiefen Venenbogen derselben; an welcher alle Muskeln bis auf die Mittelhandmuskeln weggenommen worden sind. d. Das eigentümliche Volarband der Handwurzel. b. Der Opponens des Daumens. c. c. c. c. Die zurückgelassenen Sehnen der abgeschnittenen gemeinschaftlichen Finger-j beuger. d. d. dr d. Die Mittelhandmuskeln [Muse, in- terossei). VENEN. 1, 1, 1. Die Volar - Zwischenknochenvenen (Venae iriterosseae volares) sind doppelt: indem 2. 2. 2. die eine, zwischen je zwei Mittel- handknochen mit den Fingervenen (Fig i. 1. und 2.) in Verbindung steht; 5. 5. 3. die andere, als untere durchboh- rende Vene, von der Rücken - Zwischen -knoehenvene (Tab. XI. 2. 2. 2.) entsteht; beide gehen an ihrer Arterie, Zweige von. den Mittelbau dmuskeln aufnehmend in die Höhe, und endigen 4. in dem doppelten liefen Volarbogen {Arcus venosus volaris), welcher den arteriösen .Bogen zwischen sich nimmt, und durch Zweige mit den oberflächlichen. Venen anastomosirt. 5. Abgeschnittene .Zweige, welche sich mit dem oberflächlichen Yolarboiren vereinig- O O ten. (Fig. l. 5-) 6. Aeste, welche von dem Opponens des Daumens kommen. 7. Ursprung des liefen Dorsalasies der innern Radialvene (Fig. 1. 7.) von dem liefen Volar bogen. 8. Der doppelte VoJarast der tiefen Speichen- vene, abgeschnitten, 9. Verbindung desselben, mit dem liefen Volarbogen. 10. Der Volarast der tiefen Ulnarvene (Fig. 1. i4), und 11. Verbindung desselben, mit dem tiefen Vo~ lavbogcn (4). BES GHREiBÜNG DER DREIZEHNTEN KÜPFERTAFEL. Die geöffnete Bauchhöhle, wo die sämintli-chen Verdauungsorgane weggenommen, und besonders der Slanim der untern Hohlvene, und die Venen des Beckens von vorn zu sehen sind. (Diese Tafel schliefst sich gewissermafsen der Tafel VH. Fig. 5. und Taf. VIII. au.) ct. Die neunte und die zehnte durchschnittene Rippe. b. b. Der Hüfikamm jeder Seite. c. c. Das Zwerg feil, weiches von den Rippen losgetrenut, etwas in die Höhe gezogen und zurückgelegt worden ist. d. Der hintere Theil der breiten Bauchmuskeln. e. Der viereckige Lendeumuskel. /• Der grofse Psoasmuskel. g. Der innere Hüftknochenmuskel. h. Der Anspanner der Schenkelbiude (Tensor fasciae latae). i. Das obere Ende des Schneidermuskels. li. Der obere Theil des geraden Schenkel- muskels. I. Der obere Theil des äul’sern Vastus oder Schenkelmuskels. m. Der obere Theil des innern grofsen Schenkelmuskels. Tl. D er Kammmuskel (M. pectineus.) 0. Das obere Ende des abgeschnittenen langen Adduetors. p. Der kurze Adductor. q. D er dünne Schenkelmuskel (M. gracilis). Auf der rechten Seite sind die Muskeln h. bis q. noch mit der Schenkelbinde umgeben, r. Die linke Niere. s. Das Nierenbecken. t. Der abgeschnittene Harnleiter. u. Die Nebenniere. VENEN. 1. Das doppelte Ende der rechten grofsen Rosenvene (y. saphena magna) (Tab. XV. Fig i. 16). 2. Der Stamm der rechten Schenkel-vene? welche hinter der Schenkelbinde hervortritt. 3. Stamm der rechten gemeinschaftlichen Schenkel vene (V. cruralis communis'). 4. Die abgeschnittene untere innere Bauch- decken vene {y. epigastrica s. epiga-strica interna), (Tab. XIV. Fig. l.) 5. die von dieser aufeunehmende äufsere S a a m e 11 v ene (V. spermatica externa) (Tab. XIV. Fig. i. i5.) 6. Die doppelte K ran zven e des Hiliftkno- c h e n s oder die untere ä u Fs ere ß a n cli-deckenveue {V. circumflexa ilei interna s. epigastrica externa). 7. Die liefe linke Sehen k el ve 11 e [V, profunda femoris), abgeschnitieu. 8. Die linke oberflächlich e Sehenkelvene (V. cruralis s. femoralis superficialis)1 9. Die ä 11 Fs e re, lind 10. die innere Kranzvene des Oberschenkels (V. circumflexa femoris externa et interna) 11. Die abgeschnittenc linke groFse Rosen vene 12. Die linke gemeinschaftliche Schenkel vene, da wo sie unter dem Schenkelbogen (Lig. Poupartii) in die Bauchhöhle tritt; i5. der in der Bauchhöhle heraufsleigeude Theil derselben. i4. Die linke Becken vene {Tr. hypogastiica finistraj'y die Aeste derselben sind nicht beziffert worden, weil sie leicht zu erkennen, und Tab. VII. Fig. 5. schon beschrieben worden sind. 15. D ie linke g e m e i n s c h n f 11 i cli e H Vi Ct — vene \V\ iliaca ccnnmunis finistra) entstellt durch die Vereinigung der gemeinschaftlichen Cruralvene (12) und der hy-pogastrischen Yene (i4), sie ist länger als die rechte Hüftveue (19), und steigt sei tiefer als diese, an der innern Seite ihrer Arterie (16) in die Höhe; beide treten unter einem stumpfen Winkel, vor dem fünften Lumbarwirbel,- zur Bildung der unfern Hohlvene zusammen. Eine jede Hüftveue nimmt nur kleine unbestimmte Zweige aus dem runden Lendenmuskel (Psoas), die Lendenhüftvene (17), und die untere Lum barve ne (Tab. VII. Fig. 5. 24); die linke noch: die mittlere Sacralvene (18) auf. 16. Die linke gemeinschaftliche Hiift-arterie (Art. iliaca communis), 17. Die linke Lenden - Hüftknochen-vene (V. ileo - lurnbalis sinistra') welche in die Hiiflvene übergeht. 18. Die mittlere Kreutzknochenvene (V. sacra medid). 19. Die rechte gemeinschaftliche H üft-vene. 20. Die rechte gemeinschaftliche Hüft-arterie. 521. Die untere Holilvene [V. cava inferior s. Beschr. Taf. VII. Fig. 5.) 22. Die Un te rleibsa o rta {Aortaabdominalis). 2 3. Die linke N i e r e n v e n e {V. renalis sinistra), welche, wie die rechte, durch die Vereinigung der aus dem Hilus der Niere hervortretenden Aeste entsteht, und unter einem rechten Winkel in die untere Hohlvene übergeht. s4. 2 4. Die linke innere Sa amen vene (V. spermatica interna sinistra'). 25. 25. Die rechte innere Saamenyene. (s. Taf. XIV. Fig. i. und 2.) 26. Die linke N eb enn i er e 11 v ene (Z7*. su-prarenalis sinistra) entsteht aus der Nebenniere, und geht gewöhnlich in die Nierenvene über; dagegen ist die rechte gewöhnlich doppelt, und senkt sich in die untere Hohlvene ein. 27. Die angeschnittenen gröfseren Lebervenen (V. hepaticae magnae) sind gewöhnlich zwei, welche näher an der obern Fläche aus dem hintern stumpfern Rande der Leber hervortreten und sich neben einander, dicht unter der viereckigen Zwerg- feil Öffnung, in den vordem Umfang der untern Xlohlvene eimenken. Die rechte, etwas kleiner, entsteht blos ans dem rechten Leberlappen) die linke gröfsere, wird aus zwei Aesten, von denen der eine aus dem rechten, der andere aus dem linken Leberlappen kommt, zurammengesetzt. Die kleinen Le he r v e n e n sind zahlreicher und senken sich unregelmäfsig in den Theil der untern Hohlvene, welcher hinter der Leber heraufsteigt. 28. Die rechte Zwergfellvene (F.plirc-nica dextra). Die rechte und linke Zvverg-fellvene begleiten die gleichnamigen Arie-rien, an der untern Fläche des Zwerg feiles, und senken sich gewöhnlich: die linke in eine grofse Lebervene, die rechte in die untere Hohlvene ein, dicht vor ihrem Durchgänge durch das Zwergfell. BESCHREIBUNG DER VIERZEHINTEN KOPFERTAFEL. Enthält vorzüglich die oberflächlichen Venen des Unterleibes, die Venen des Hodens und des Saamenstranges. Fig. I. Die untere Hälfte des Unterleibes mit der Ruthe und den Hoden, und das obere Ende der Oberschenkel, woran vorzüglich die oberflächlichen Venen derselben zu sehen sind. a. Der durchscheinende obere Hüftknochen Sta- chel der rechten Seite. b. Der änfsere schiefe oder absteigende Abdo- minalmuskel. c. Die weifse Bauchlinie (Linea alhci). d Der Schenkelbogen oder das Poupartische Band. e. Der innere Schenkel, und f. der äufsere Schenkel der üponeurose des äufsern schiefen Bauchmuskels. g. Der Bauchring. h. h. Oer durch den Bauchring kommende Saamenstrang mit dem Hoden, noch von den Scheidenhäuten umgeben. i. Die Ruthe. A. Die Inguinaldrüsen der linken Seite. I, Der durch die Schenkelbinde durchscheinende Schneidermuskel derselben Seite. 771. Der Schenkelbindenspanner der rechten Seite. n. Der Schneidermuskel. 0. Das untere Ende des innern Hüftknochen-muskcls und des runden LendennmskeJs. p. Der gerade Schenkeimuskel. q. Der äufsere grofse Scheukelmuskel (Vastus externus). r. Der lauge Anziehemuskel des Oberschenkels, und s. Der schlanke Schenkelmuskel derselben Seite. VENEN. 1. Stamm der grofsen Rosenader (V. saphena magna) der liuken Seite, wo dieselbe in die Schenkel - oder Cruralvene übergeht. 2. Stamm der linken Schenkelvene (V. cruralis') hinter der Schenkelbinde heraufkommend. 3. Die abgeschnittene rechte Rosenader. 4. Die Cruralvene, welche hinter dem 10 Schneidermuskel hervorkömmt, und an der imicrji Seite 5. der Cruralarterie heraufsteigt, mit wel- cher sie unter dem Schenkelbogen d. oder durch den Schenkelring in die Bauchhöhle tritt. Aufser den Muskelzweigen, welche leicht zu erkennen sind, nimmt sie noch folgende Venen zuvor auf: 6. die äufsere Scham vene (V, -pudenda externa), welche hier angeschnitten ist, aber neben ihrer Arterie verlaufend, von den -Zweigen des Venusberges und des vordem Umfanges des Hodensackes entsteht. rj% Der Stamm der innem unter n B a u e h -d e ck e n v en e (V. epigastrica s. epigastrica interna inferior) (Taf. IV. Fig. 5. g.) 8. Die oberflächliche Bauchdecken- vene (V. epigastrica superficialis) entsteht aus dem Bauchhautgeilechte (io. io) läuft an ihrer Arterie, neben der äulseren Seile des Bauchringes unter der Haut, Zweige von den Inguinaldrüsen aufneh-mend, herab, und senkt sich in die Cru- ' ralvene ein. Die K ranzvene des H üf tknochens oder die äufsere untere Bauchdek-kenvene {V. circumflexa ileis. epiga- strica externa inferior), nimmt, nachdem sie Zweige von den breiten Bauchmuskeln, und die Abdominalvene (Tab. IV. Fig. 3. li.) aufgenommen hat, noch Zweige von dem Bauchhautgeflechte auf. io. io. Das Bauchhautgeflechte (’Plexus subcutaneus abdominis) ist über den ganzen Unterleibe ausgebreitet, und geht oben in das Brusthautgeflechte (Tab. X. 15.), seitlich: in das Hautriiekengeilecbte (Tab. IX. 2. 2.) und unten in die Kranzvene des Hüftknochens (9) und die oberflächliche Bauchdeckenvene (8) über, und anastomo-sirt mit der äußern Schamvene. 31. Hautast des Oberschenkels der linken Seite, welcher sich in die Kranzvene des Hüftknochens (g) einsenkt. 12. Die Rückenvene der Ruthe (V. dor-salis penis) (s. Taf. VIII. Fig. 1. 1. 1.) 15. Die abgeschnittenen Dorsalarterien der Ruthe. i4. Die abgeschnittene äufsere Saamen-arteri e. 1x5. Die äufsere Saamenvene (V. spermatica externa) welche in die epigastrische Yene (7) übergeht, und aus dem Rautengeflechte (Fig. 2. 3. 5.) entsteht. Der Hode und Nebenhode mit dem ausserhalb der Bauchhöhle befindlichen Saamen-strange; die eigenthümliche Scheidenhaut des Saamenstranges mit den. Venen ist ausgebreitet, und sind beinah in natürlicher Gröfse dargestelit. a. Der Hoden. b. b» Der Nebenhode. c. c. Der Saamenausführhngsgang (F'as deferens.) d. d. Die ausgebreitete eigenthümliche Schei - denhaut des Saamenstranges. VENEN. 1. i. i. Zweige, welche an der Oberfläche des Hodens aus dem Innern desselben hervortreten, und sich mit 2. 2. 2, den Zweigen des Nebenhodens zu drei bis vier A e s te n vereinigen, welche sehr geschlängelt heraufsteigend, und sich netzartig, die Arterie umschlingend, verbinden, und dadurch 3. 3. das Rank enge flechte (Plexus parn- piniformis) bilden, welches noch die Venen der Scheidenhäute aufnimmt, und all— mählig kleiner werdend, bis zum Bauch- ring heräufreicht. Aus diesem Geflechte entsteht dann: 4. die äufsere Saamenvene {V. spermatica externa) welche sich nach aufsen wendend in die epigastrische Vene übergeht, und 5. die innere Saamenvene (V. sperniatica interna), welche neben ihrer Arterie durch den Leistenkanal in die Bauchhöhle tritt, und sich gewöhnlich: die rechte in die untere Hohlvene; die linke in die ßenal-vene ihrer Seite (Taf. XIII. 24. 25.) ergiefst. 6. 6. Abgeschniitene Aeste der Saamen- arterie. BESGHREIBUN G DER FÜNFZEHNTEN KUPFERTAFEL. othält vorzüglich die oberflächlichen Venen 4 er unter n Extremität. Fig. I. Die innere Ansicht der linken untern Extremität, an welcher die Muskeln noch mit der aponeurotischen Binde umgeben sind, ß. Der obere vordere Hiiftknoclaenstachel. b. Der durchschnittene Knorpel der Scham- knochensymphise. c. C. Der durchscheinende Schneidermuskel, df. Die Kniescheibe. e. Der innere Knöchel. VENE N. 1. l. i. Die innern Rückenvenen der Zehen (V enae digitales dorsales internae s. tibiales), und 2. 2. 2. die äufsern Rückenvenen der Zehen (V. digitales dorsales externae s. ßbulares) bilden durch ihre geflechtartige Verbindung die R ü ck e n v e n e n g e f 1 e ch t e der ^ehen-? 3. 3. kleine Hautyen en, welche von der Fufšsohle kommen, und wodurch die Rük-ken - mit den Sohlenvenen der Zehen anastomosireov Diese genannten Venen gehen in die des Fufsrückens über, welche hier als stärkere Aeste sich so unter einander verhindern, dafs ein bedeutendes Geflechte : 4. 4. 4. das Fufsriickengeflechte (Plexus venosus dorsalis peclis) entsteht, und durch 5. 5. Zweige, welche an den Fuisrändern herumgehen, mit dem oberflächlichen Hohl-fufsgefleclite (Fig. Z.), so wie durch 6. 6. 6. Zweige, mit den liefern Venen des Fufsrückens zusammenhängt. Aus diesem Geflechte entstehen zunächst eine äufsere (Fig. 2. 7.) und eine innere Hautvene (16). 7. Der Anfang der äufsern Haut - oder .Rosenader. 8. Der Ursprung des grofsen Astes der inner n Ha u t vene, und 9. der Ursprung des kleinen Astes derselben, welche zunächst aus dem Fufsrüekengeflechte (4. 4. 40 hervorgehen. 10. 10. Der grofse Ast der inuern Hautvene, steigt auf dem Innern Knöchel und der innern Seite des UnterSchenkels, mit dem folgenden Aste auastoinosirend herauf, u. li. Der kleine Ast der innern Hautvene, steigt mehr von vorn nach hinten und innen, kis in die Nähe des Knies in die Höhe, und nimmt mehrere folgende Zweige auf: 12. 12. kle ine re Hautzweige des Unter- I Schenkels, wodurch die innere und aufsere Hautvene in Verbindung stehen; 13. 13. ein gröfserer Ast, welcher mehr von dem Hohlfufsgeflechte entsteht, und / hinter dem innern Knöchel in die Höhe steigt, • und 14. i4. Zweige, welche die aponeurotische Binde durchbohren, und mit der hintern I Tibialvene sich vereinigen. 15. Zusammenüufs des äufsern und innern Astes; wodurch der Stamm der inneru Hautvene der untern Extremität gebildet wird. 16. 16. 16. Stamm der innern oder grofsen Haut - oder Rosen - auch Frauenader (V. saphena magna s. interna, s. cephalica pedis) welche sich von der iu-nern Seile des Unterschenkels, hinter den innern Oberschcnkelknorren wendet, dann ■wieder etwas nach vorn, in der Richtung vor den Adducloren des Oberschenkels bis ungefähr einen Zoll unter dem Schenkelbogen (Poupartsches Band) in die Höhe steigt, und sich hier in die gemeinschaftliche Schenkel vene (25) einsenkt. Er nimmt auf diesem Wege folgende Aeste auf: 17, 17. 17. Aeste, welche aus den benachbarten und unter der grofsen Hautvene liegenden Muskeln kommen j 18. 18. Aeste, die aus dem KniegeJenkuelze entstehen; ig. lg. vordere Hautvenen, und 20. 20. innere Hautvenen des Oberschenkels; 21. 21. Aeste, welche aus den Muskeln des- selben , die Sclienkelbinde durchh olirend, kommen, und mit den Haulästen zusam-menfliefsen *, 22. ahgeschnittene Aestchen, welche mit der aufsern Schaamvene (Taf. XIV. Fig. 1. 6.) in Verbindung stehen. 23. Endigung der in 11er n Haut-oder Rosenvene in die Cruralvene (2.5). 24. Ein ansehnlicher Ast, der bald höher, bald tiefer aus mehreren Ilautzweigen. entsteht , mit der innern liosenvene anastomo- " sirend, oberflächlicher als diese und nabe an ihr, dicht unter der Haut heraufsteigt, und sich entweder in diese oder neben ihr in die Cruralvene ein senkt. 25. Stamm der gemeinschaftlichenSchen-k e I v e n e (y. cruralis communis) welcher unter der hier weggeuommenen Schenkelbinde, zwischen den Muskeln hervorlritt. 26. Derselbe Stamm, welcher, nachdem er die innere Rosenvene aufgenommen hat, unter dem Schenkelbogen (Taf. XIV. Fig. 1. d. 4.) in die Bauchhöhle zur Hüftvene (Taf. XIII. 12. 15.) emporsteigt. F 1 G. II. Dieselbe untere linke Extremität Fig. 1. von aufsen und hinten dargestellt, und ebenfalls mit der Schenkelbinde umgeben. ' a. Der durchschimmernde Zwillings - Waden-muskcl. b. Der äufsere Knöchel. / V E N E ' N. 1. 1. 1. 1.1. Die ßü ckengeflech te der Zehen (Plexus digitales dorsales) s. Fig. 1. 1. 2. 2, 2. Aeste, welche mit den Sohleuveuen der Zehen iu Verbindung stehen. 3. 3. 3. Das Fufsrücken - V enengeflech te. 4. 4. 4. A este j wodurch das Dorsalgeflechle mit dem Plantargeflechte in Verbindung steht. 5. 5. 5. Aeste, welche in die tiefern Venen des Fufsrückens übergeben. 6. Der k 1 eine Ast der Innern Rosen- ader (s. Fig. i.i — 9). 7. Der Anfang der äufsern oder kleinen Haut - Rosen - oder Fraueuader (V. saphena parva s. externa) entsteht eigentlich von dem Dorsal - und dem Plantargeflechte (Fig. 3.) des Fufses, steigt von der Gegend des äufsern Knöchels, sich an den hintern Umfang des Unterschenkels wendend, auf der Wade bis in die Kniekehle empor, und senkt sich in die Knie-kehlvene ein •, 8. Stelle, wo sie ,in dieselbe (12) übergeht. Sie nimmt auf diesem Wege auf: g. 9. 9. Venen, von der Haut des Unterschenkels, welche mit der innern Rosenvene (Fig. 1. 10 und 11.) an dem hintern Umfange des Unterschenkels in Verbindung stehen, so wie A 10. 10. 10. Zweige aus den Muskeln kommend, welche mit der tielen Fibularvene anastomosiren. 11. Der Stamm der innern Rosenvene, •welcher neben der Kniekehle zu selien ist." 12. Die K n i e k e Ii 1 v e n e (V. poplitea), •welche hier nach weggenommener Sehen-kelhinde zu sehen ist. 13. Eine Yen e des innern Zwillings - Wadeii-< muskels. 14. Eine Vene, welche zwischen den Zwillings - Wadenmuskeln lieryörkömmt, eine Strecke zwischen den Beugemuskeln des Unterschenkels in die Höhe steigt, uud sich in die Kniekehlvene endiget. 15. i5. 15. Hautäste des Oberschenkels, welche sich, die Schenkelbinde durchbohrend und mit MuskeJzweigen vereinigend, in die Kniekehlvene (12) endigen. 16. 16. 16. Hintere Hauläste des Oberschenkels, welche die Schenkelbinde durchbohren, sich mit den Zweigen der Beuge-muskelu vereinigen und in die tiefe Scheu-kelvene (s. Taf. XVII.) übergehen. 17. 17. 17. Hintere Hautzweige des Ober- schenkels, welche von hinten nach aufsen und nach innen uud vor n herum gehen, und in die grofse Rosenader (Fig. *. 16.) Der 'Hohlfiifs mit dem Hautvenenge-fl e clite (Plexus cutaneusj. superßcialis plantaris pedis), dessen Aeste, iheils am innernund äufsern Rande des Fufses in das Fufsrücken-Venengeflechte, tlieils in die innere und aufsere Rosenvene (Fig. i. und 2) übergehen. BESCHREIBUNG DER SECHZEHNTEN KUPFERTAFEL. Die untere Hälfte des Rumpfes von hinten-, an welcher die oberflächlichen Venen der Lumbalgegend, und die oberflächlichen und tiefen Venen, der Gefäfse zu scheu sind. a. a. Der Dornfortsatz des dritten bis fünften Lendenwirbels. b. b. Der Kreutzknochen. c. Der Steifsknochen. d. Der linke Hüftknochen. e. Die grofse ischiadische Incisur. f. Die TuberOsiiät. des SitzknoclienSj S' D as Tuberoso - Sacralband. h. Das Spinoso - Sacralband^ f. Das obere Ende des Oberschenkelknochens. A. Der grofse Trochanter desselben^ l. Ein Stück des weggeschuittenen innern Obturators. m. Die Sehne desselben. 7i. Das äufsere Ende des obern, und o. des untern ZwilHügsmuskels (Gemelli). ■p. Der äufsere Theil des Pyriformmuskels. q. q. Der kleine Gesäfsmuskel. r. Der zurückgelegie mittlere Gesäfsmuskel. s. Der zurückgelegte grofse Gesäfsmuskel. f. Die Ka pselmembran des Obersclienkelgelenk.es. u. Der durchgesclinittene und zurückgelegte viereckige Schenkelmuskel. v. Das innere Ende desselben in seiner Lage. » zu. Der äufsere Obturator. . x. Der obere Theil des grofsen Schenkelanzieher. y. Der abgesehnittene lange Kopf des Biceps, z. Der — — semilendinöse Muskel. VENE N. 1. i. i. Venenäste des oberflächlichen oder Haut - Lendengeflechtes, -welche in das tiefe Lumhalgeüechte (Taf. V. Fig. 2. 9.) übergehen. 2. 2. Aeste desselben, welche in das Bauch- Hautgefleehte (Taf. XIV. Fig. i. 10. 10.) endigen. - . 5. 3. Aeste desselben, welche Haut - und Muskelzweige aufnehmen, und sich zu den Lumbarvenen (Taf. VII. Fig. 5. 24 3i.) begehen. 4. Ein Ast, welcher in das tiefe Sacralgeflechte (Taf. V. Fig. 2. 11. 11.) übergeht. 5. 5. Haut äste des rechten Oberschenkel welche mit Aesten der tiefen Schenkelvene (Taf. XVII. Fig. 5. 27.) in Verbindung stehen. 6. Ein Hautast, der in die innere Kranzvene des Oberschenkels (Taf. XVII. Fig. 5. 28.) übergeht. rj, 7. Hautvenen des Gesäfses, welche in die Aeste der ischiadischen Vene (9. 9.) endigen. 8. 8. 8. Dergleichen Venen, welche sich mit den Aesten der Gesäfsvene (16) vereinigen. 9. 9. Die ischiadische Vene (V. ischia- dica) entsteht zunächst aus: 10. 10. den Aesten, welche von dem obern Ende des Biceps, dem obern Theile des grofsen Adduclors, und dem viereckigen Muskel des Oberschenkels, dem äufsern Obturator, und dem grofsen Gesäfsmuskel (12.) kommen, mit welchen die Hautvenen des Gesäfses (7. 7.) in Verbindung stehen, und nachdem sie: 11. kleine Aeste von dem Kapselbande des Schenkelgelenkes und dem viereckigen Schenkelmuskel aufgenommen hat, tritt sie unter dem Pyriformmuskel (der hier abgeschnitten ist) durch die grofse ischiadi-scfoe Incisur in das Becken, verbindet sich vor dem Pyriformmuskel durch einen Ast (i5) mit der Gesäfsvene (16), und fliefst mit dieser und der gemeinschaftlichen Schaamveue (i4) zu einem gemeinschaft-liclien Stamme (15) zusammen, woraus zunächst die Beckenvene (Taf. XIII. i4) erwächst. 12. Abgeschnittene Aeste des grofsen Gesäis-muskels, welche in die iscliiadische Vene übergehen. i5. Der Ast, welcher die iscliiadische und die Gesäfsvene verbindet. i4. Die gemeinschaftliche Sehamvene {V, pudenda communis), entsteht zunächst beim männlichen Geschlechter von den Venen des Schamgeßechtes und des hintern Umfanges des Hodensackes-, beim weiblichen Geschlechte: von der äufsern Scham, und bei beiden von der Haut und den Muskeln des Perinäums, und indem sie an ihrer Arterie, längst dem untern Beckenrand nach hinten aufwärts verlauft, .nimmt sie die Venenäste von den Muskeln der Genitalien und des Afters auf, tritt zwischen dem Tuberoso- und dem Spinoso -Sacralbande (g. h.) hindurch, nimmt Zweige von dem innern Obturator und den Ge-mellen auf, dann durch die groise ischia- 11 disclie Incisur iu das Becken und fliefst mit der iseliiadischen Vene (9) zusammen, (s. Taf. VIIL Fig. 1. und 2.) 15. Der gemeinschaftliche Stamm der iseliiadischen und der Gesäfsvene. 16. Die Gesäfsvene (Vglutaea) entsteht vorzüglich von zwischen den Gesäfsmuskeln kranzartig verlaufenden Aesten, weiche ihre ZwTeige von den Muskeln aufnehmen, und zuweilen in zwei Stämme übergehen. 17. Die auf sere oh ere Kr an zve ne des H ü f t k n o c h e 11 s verläuft höher, besonders zwischen dem grofsen und dem mitllern -Gesäßmuskel, von diesen und dem Hüftknochen-Zweige aufnehmend und mit der folgenden Vene anastomosirend. 18. Die aufsere untere Kranzvene des H üftkno chens verläuft doppelt zwischen dem mitllern und dem ohern Ende des kleinern Gefäfsmuskels kranzartig, nimmt ö 7 aus diesen Muskeln, dem Schenkeibinden-spanner, den ßollmuskeln des Oberschenkels und dem Hüftknochen Zweige auf, und fliefst dann mit der vorigen hier zu der doppelten Gefäfsvene (16. und 20.) zusammen, welche über dem Pyriform-muskel am ohern Rande der grofsen ischia- dischen Incisur in das Becken tritt, und in die hypogastrischen Venen übergeht, lg. 39. Abgeschnittene Aeste, -welche aus dem xniitlern und kleinern Gesäfsmuskel kamen, 20. Die zweite Gesäfsvene oder ein grösserer Ast, der aus dem Zusammenflufs der vorigen Aeste entsteht, und an der Arterie, besonders in das Becken tritt, und höher in die hypogastrische Vene, als die eigentliche Gesäfsvene, übergeht. BESCHREIBUNG DER SIEBENZEHNTEN KUPFERTAFEL. Der rechte Unterschenkel mit dem Fufse, von vorn und aufsen dargestellt; an welchem die oberflächlichen Venen und manche Muskeln weggenommen worden sind. a. Der vordere Winkel oder Kamm des Ti-hialknocheas. b. Das untere Ende desselben Knochens. c. Das Köpfchen, und d. das untere Ende des Fibularknochens. e. D er äufsere Knöchel. ff- Der vordere Tibialmuskel, g. g. der lange gemeinschaftliche Zehenslrek- ker, und h. h. der lange Strecker der großen Zehe, sind etwas aus einander gezogen, und ihre Sehnen abgeschnitten worden. i. Die Fufswurzel (Tarsus)» k. Der abziehende Muskel der kleinen Zehe. Die Mitielfufsmuskeln (M. inberossei) sind leicht zu erkennen. fimthäli in mehreren Figuren die tiefen Venen der untern Gliedmafsen. Fig. I. VENEN. i. i. i. Abgeschnittene und zurückgelegte Do.rsalvenen der Zehen (Taf. XV. Fig. l und 2.). а. Ein abgesehnittenes oberflächliches Stämme hen, welches aus dem Zusam-menflufs der Digitalvenen entsteht, und sich mit den obern Mittelfufsvenen (5. 5.) verbindet, und in das oberflächliche Dor-saJgeflechte des Fufses endigte. 5. Aeste, welche an dem innern Rande von der Sohle zum Rücken des Fufses gehen. 4. Der gröfsere Ast der innern Rosen- ader (s. Taf. XV. Fig. 2. io.) 5. 5. 5. 5. Die .Zwischenknochen — oder Mittelfufsvenen des Fufsrückens (Venae inter osseae dorsales s. externae) verlaufen dicht auf den Mittelfufsmuskeln, von deren Zweigen, so wie von dem Fufs-rückengeflechte sie entstehen, und stehen vorn durch: б. 6. 6. die vordem durchbohrenden Venen (Venae perforantes anterior es) mit den Plantarveneu der Zehen, und hinten durch: 7 7- 7* die hintern durchbohrenden Venen y. perforantes posteriores) durch die Mittelfufsmuskeln, mit ’ dem tiefen Plantarbogen (Fig. 2. 7.) 111 Verbindung. 8, Eine abgeschnittene Vene, welche in die aufsere Rosenvene (Taf. XV. Fig. 2. 7) endiget. g. Ein Verbindungszweig zwischen der ersten Mittelfnlsvene (5) und der innern Rosenader (4). 10. Der doppelte venöse tiefe Rückenbo-gen des Fufses (Arcus venosus dorsalis pedis), entsteht durch den Zusammenflufs der obern Zwischenknochenvenen (5. 5.), begleitet den hier weggenommenen Arterienbogen, und geht in die folgenden Venen über. 11. Die doppelte Fufswurzelvene (Vr tarsea) entsteht aus dem tiefen Dorsalbogen (10) und der ersten Miltelfufsvene, steigt dicht auf dem Fufsgelenke, Zweige von diesem aufnehmend, zum Unterschenkel in die Höhe, und nimmt: 12. die innere Knöchelvene (Z7". malleolaris interna), welche mit der innern Rosenader (4) anastomosirt, und i5. iS. die doppelte äufsere Knöchelvene (V.vialleol. externa) auf; woraus der Anfang der doppelten vordem Tibialvene (16) erwächst. / 14. - Ein Verbindungsast zwischen der äüfsern Knöchel - und der vordem Tibialyene. 15. Stelle, wo von der äufsern Malleolarvene (iS), der vordere Ast der Fibularvene abgeht und die Zwisehenknochenmembran nach hinten durchbohrt. 16. 16. Die doppelte vordere Schienbeinvene {V. tibialis antica) welche von den vorigen Venen 11. 12. i5. entsteht, steigt, die gleichnamige Arterie zwischen sich nehmend, an der Zwischenknochenmembran in die Höhe, nimmt Zweige von den vordem Muskeln des Unterschenkels, und / ' / 17. 17. die zurückiaufende Schienbeiin- vene (V. recurrens tibialis), welche von dem vordem Umfange des Kniegelenkes, und den hier herumliegenden Sehnen der Muskeln entstellt, und 18. Aeste von dem Kopfe des gemeinschaftlichen Zeheiistreckers und des vordem Ti-bialmuskeis auf. 19. Stelle, wo die, vordere Tibialvene, durch! die grofse Lücke der Zwischenknochen-membran und die beiden Unterschenkelknochen hindurch geht, i\m sich. mit den hintern tiefen Venen (Fig. o.) zu vereinige». D er Hohlfufs, an welchem alle Muskeln, ausser den Mittelfufsmuskeln, weggenommen worden sind, um die tiefen Venen desselben zu sehen. , a. 'Das untere Ende des Tibialknocbens. W b. Das — — — des Fibularknochens. c. Der innere Knöchel. d. Der Fersenknochen. e. Der kahnförmige Knochen. /i. Der keilförmige Knochen. g. Der Mittelfufsknochen der grofsen Zehe. h. Der Würfelknochen. - * i. Die Sehne des abgeschnittenen hintern Ti- bialmuskels. L D ie Sehne des langen Beugemuskels der Zehen. I. Die Sehne des langen Fibulavmuskels. m. Der Abductor der kleinen Zehe. Die Miuelfufs - oder Zwischenknochenmuskeln sind leicht zu erkennen. VENEN, i. i. i. i. i. Die venösen Plantar - Zehe ngeflechte (Plexus venosi digitales planbares), welche in der Haut der Zehen des Hohlfufses gebildet wrerden, und aus welchen au jeder Zehe 2. 2. eine innere, und 3. 3. eine äufere Digital"-Plantarvene entstehen ; alle gehen in: * 4. 4. den oberflächlichen Venenbogen des H ohlfufses, (Arcus plantaris sublimis) über; dieser liegt in der Quere zwischen der Aponeurose und den Sehnen der Zehenbeuger, und ist durch 5. 5. 5. Yen en, mit den Dorsal-Digitalve- nen verbunden. 6. 6.. 6. Die Zwischen - oder Mittel- fufsvenen der Fufssohle {V'enae in-terosseae plantares) entstehen aus dem Bogen und den Digitalvenen, nehmen Zweige aus den Mittelfufsmuskeln auf, und sleheu durch vordere durchbohrende Venen mit dem Dorsalgeflechte in Verbindung, worauf sie durch ihre Vereinigung 7. den tiefen venösen Hohlfufsbogen {Arcus -plantaris profundus venosus) bilden, welcher in querer Richtung an dem arteriösen ßogen verläuft, und durch hintere durchbohrende Venen mit den obern Mittelfufsvenen (Fig. 1. 5. 5. 5.) in Verbindung steht. Aus diesem Bogen, so wie aus den Zweigen von den im Hohifufs liegenden Muskeln, •welche mit dem oberflächlichen oder Hautgeflechte des Hohlfufses (Taf. XV. Fig. 3.) ana-stomosiren, eutsielit die innere und auf sere Hohlfufsvene, welche durch: 8. 8. Aestchen, (die hier abgeschnitten sind) mit den oberflächlichen Venen in Verbindung stehen. 9. Die doppelte innere Hohlfufs - oder So lile n vene (V. plantaris interna) verläuft mit der gleichnamigen Arterie und verbindet sich mit: 10. derinnern Digitalvene der grofsen Zehe, und 11. der innern Haut r- oder Rosenvene des Unterschenkels. 12. Die doppelte äufsere Sohlen vene (V\ plantaris externa) ist die stärkere, verläuft init ihrer Arterie mehr in der Richtung des äufsern Hohlfufsrandes, nimmt i5. Zweige, aus den Muskeln der kleinen Zehe, und 14. Zweige, welche aus den Bändern um den Fersenhöcker herum, und den hier entspringenden Muskeln kommen, auf. 15. Der Anfang der hintern Tibialvene (Fig. 5. 8.) welche besonders aus dem Zusam-menftufs der Plantarvenen entsteht. i6. Ein abgeschnittener Maskelast. Fig. III. Die hintere Ansicht der rechten untern Extremität, an welcher mehrere Muskeln entfernt worden sind, um die tiefen Yenen dar-zustellen. n. Der durchschnittene Knorpel der Scbam-symphise. b. Die Tuberosität des Sitzknochens. c. c. Der schlanke Schenkelmuskel. d. d. d. Der grofse Adductor des Oberschenkels. e. Ein Theil des grofsen Gesäfsmuskels. Der durchschnittene lange Kopf des Biceps; der untere Theil ist etwas nach aussen gezogen. g. Der kurze Kopf des Biceps*, nur zum Theil sichtbar. h. Der semitendinöse und i. der semimemhranöse Muskel. A. Eine enlblöfste Stelle des Schenkelknochens. I. Der zurückgelassene Theil des abgeschnitte-nen innern Zwillingsmuskels der Wade, und m. des abgeschnittenen äufsern Zwillingsmuskels. n. Der abgeschnittene Sohlenmuskel (ikT. plantaris). o. Der abgeschnittene Wadenmuskel {Soleus). p. Der innere Gelenkknorren des Tibiaikno-cliens. q. Der Kniekehlmuskel. r. Der lange Beugemuskel der Zehen. s. Der hintere Tibialmuskel. t. Der lange Beugemuskel der grofsen Zehe. u, u» Der lange Fibularmuskel (Peronaeus longus). v. Gegend des äufsern Knöchels. iv, •— — des innern Knöchels. x. Die abgeschnittene Achillessehne. y. Der Fersenhöcker. VENEN. l. Der Anfang der Wadenknochen - oder Fibularvene, welcher mit einem Aste der hintern Tibialvene (9) zusammenhängt. Von hier steigt die doppelte Fibularvene an ihrer Arterie (3. 5.), anfänglich dicht auf dem untern Ende des Tibialknochens, dann zwischen dem langen Beuger der gros -sen Zehe und dem hinter« Tibiahnuskel* von diesen Muskeln, den Wadenmuskeln und den Fibuiarmuskelu Zweige aufnehmend, bis unter die Kniekehle, hier einfach werdend, in die Höhe, fliefst theils mit der hintern Tibialvene (Ü), theils eine Streeke höher heraufsteigend, mit der vordem Tibialvene zusammen. 2. Eiu Zweig, wodurch sich die Fibularvene mit der äufsern Malleolarveue (Fig. 1. i5) verbindet. 5. o. Die Fibulararterie. 4. 4. Die doppelte Wadenknochen vene (V. peronae s. fibularis), welche sich in: 5. den einfachen Stamm vereinigen. 6. Die Vereinigung desselben mit der hintern Tibialvene. 7. Der gemeinschaftliche Stamm der Fibular - und der vordem Tibialvene. 8. Der Anfang der hintern Tibialvene, welche vorzüglich aus dem Zusammenflufs der innern und äufsern Plantarvene a? ig. 2. g. und 12.) entsteht, und sich mit: q. einem doppelten Ast, welcher vor der Achillessehne mit der Fibularvene zusammenhängt, und hervorkömmt, vereiniget, und nun als doppelte hintere Tibialvene (i4.) an ihrer Arterie, mit der innern Hautvene anastoraosirend, von dem Soleus bedeckt, auf dem hintern Tibial - und dem langen gemeinschaftlichen Zehenbeuger, aus diesen Muskeln, Zw'eige, und die erwähnte ^Vene .des Tibialknochens (11) aufnehmend, und in einen einfachen Stamm übergehend, empor-steigt, sich mit der Fibularvene vereiniget (6) und in die Kniekehlvene (17.) übergeht. 10. Ein Ast, welcher mit der innern Hautoder Rosenvene anastomosirt. 11. Die ernährende Vene (V. nutrix tibiae) des Tibialknochens. 12. Abgeschnittene Aeste aus dem innern Zwillingsmuskel. 13. Ein gröfserer abgeschnittener Ast, der aus dem Soleus und den äufsern Gastrocnämius entsteht. 14. Die doppelte hintere Schienbeinvene tibialis posterior). 15. Der einfache Stamm, welcher aus der doppelten hinlem Tibialvene entsteht, und 16. die untere innere Gelenkvene (r. articularis interna inferior) aufnimmt. 17. 17. Die Kniekehlvene (V. poplitaea) steigt an der Kniekehlarterie in den Knie-kehlraum (Interstitium poplitaeum) in die Höhe, nimmt Gelenk - und Muskelvenen auf, und tritt durch die Sehne des grofsen Schenkelanziehers (18) nach innen und vorn, und setzt sich als oberflächliche Schenkeln vene (Fig. 4. 1.) fort. 18. Stelle, wo die Kniekehlyene durch die Sehne des grofsen Schenkelanziehers tritt. 19. Die untere äufsere Gelenkvene (V. articularis externa inferior). 20. Ein Ast, welcher von dem langen Fibu-lar - und dem äufsern Waden - Zwillings-muskel kommt. 21. Ein Ast, des innern Zwillingsmuskels. 22. Die obere innere Ar ti cula r vene. 5ž5. Die obere äufsere Articularvene, welche mit: 24. 24. einem Aste vereiniget, der zwischen den Zwillingsmuskeln der Wade, aus dem Aste 20. kommt, zwischen den Beugemuskeln des Unterschenkels unter der Haut verläuft, und sich oben in die ICniekehl-vene endiget. 2 5. Aeste, wTeiche aus dem semitendinösen und semimembranösen Muskel kommen. 26. Ein Ast der Kniekehlyene, welcher Zweige aus dem kleinen Kopfe des Biceps, dem semitendinösen, und dem grofsen Anziehe-muskel des Oberschenkels aufnimmt. 27. 27. 27. Die durchbohrenden Venen (Venae perforantes) welche ihre Zweige aus den Beugemuskeln des Unterschenkels und dem grofsen Schenkelanzieher erhal- 17 6 ten, letztem durchbohren und. in die tiefe Schenkelvene (Fig. 4. 6.) übergeben. 28. Eiu doppelter Ast, welcher von dem langen Kopfe des Biceps kommt, den grofseu. Adductor des Oberschenkels durchbohrt und in der innern Kranzvene endiget. F 1 g. IV. Der rechte Oberschenkel von vorn und innen , die Schenkelbinde ist weggenommen und die Muskeln etwas auseinander gezogen worden. Sie schliefst sich der vorigen Figur defshalb an, indem man den Stamm der Kniekehlvene, welche nun oberflächliche Schenkelvene heifst, durch die Sehne des grofsen Adductors herauf kommen sieht. G. Der durchschnittene Knorpel der Scliaam- knochenvereioigung. b. Der horizontale Ast des Schamknochens. C. Der vordere obere Hüftknochenstachel. ' d. Der grofse runde Lendenmuskel (Psoas). e. Der innere Hüftjmochenmuskel. /• Der Tensor der Schenkelbinde. S« Das obere Eude, und h. das untere Ende des Schneidermuskels (Sar- torius). i. Der gerade Schenkelmuskel. k. Der äufsere grofse Schenkelmuskel (Vastus externus). I. Der innere grofse Schenkelmuskel. 7/2* Der Kammmuskel (Pectinaeus). n. Das obere Ende, und 0. das untere Ende des durchschnittenen langen Adductors des Oberschenkels. p. Der kurze Adductor desselben. q, q. Der grofse Adductor desselben, r. Der schlanke Schenkelmuskel. s. Der semimembranöse Muskel, welcher LIos unten sichtbar ist. t. Die Kniescheibe. ¥ E NE N. 1. Die oberflächliche Schenkel vene (V. crurcilis s. femoralis superficialis) tritt als Fortsetzung der Kniekehlvene durch die Sehne des grofsen Adductors hinter dem Schneidermuskel hervor, und steigt an der innern Seite der Cruralarlerie sie et- was bedeckend, vor dem grofsen und langen Schenkelanzieher, aus den vordem Muskeln des Oberschenkels Zweige aufneli— mend, in die Höhe, vereinigt sich vor dem Kammmuskel mit der, aus den Kranz-venen des Oberschenkels (9 und 10), 12 den V en e o zw eigen der Adductoren und der Flexoren entstehenden tiefen Schenkel-vene (6) zu der gemeinschaftlichen Schenkel vene, welche an der innevn Seite der Arterie, nachdem sie die grofse Rosenvene und andere Aeste aufgenommen hat, unter dem Schenkelbogen (oder Schenkelring s. Taf. XIY. 4. d.) in die Bauchhöhle tritt. Ein Ast, welcher von dem untern Theil des Schneidermuskels kommt. Abgeschnittene Aeste, von dem mittlern Theil desselben Muskels. Ein Ast, aus dem langen Schenkelanzieher. Aeste, von dem tiefen Schenkeln» tiskel (Cruraeus) und dem innern Yastus kommend. Die tiefe Schenkel vene (V. profunda femoris), welche von den Zweigen der Beugemuskeln des Unterschenkels entsteht, den grofsen und langen Adductor durchbohrt, die durchbohrenden Venen (Fig. 3. 27.) aufnimmt, und hinter der oberflächlichen Schenkelvene heraufsteigend, von hinten in diese Endiget. Die gröfste durchbohrende Vene, welche in die tiefe Schenkelvene übergeht. Zweige, welche aus dem schlanken Mus- tel, und dem grofsen Anzieher des Oberschenkels kommen. 9. Die aufsere Kranzvene des Ober- schenkels (V. circumflexa externa femoris), welche aus den Streckemuskeln des Unterschenkels entsteht. 10. Die inn ere Kranz vene {V. circumflexa interna femoris) entsteht besonders von den Zweigen der Adductoren und des Schen^ keJgelenkes. 11. Muskeläste, welche aus dem schlanken Muskel, dem kurzen und dem langen Anzieher des Oberschenkels, und dem Kamin-* muskel desselben kommen. 12. Die abgeschnittene innere oder grofse Rosenader. 13. Die gemeinschaftliche Schenkelvene. 14. Die —- — Schenkelarterie. DER ACHTZEHNTEN KUPFERTAFEL. Diese, so wie die folgenden Tafeln, enthalten besonders die Beschreibung der zum Pfoilader-system gehörigen Venen. Fig. I. Die geöffnete Bauchhöhle, in welcher der Dünndarm iinks herüber und der Quergrim-dann nach oben so aus einander gelegt sind, dafs man den Stamm der grofsen Gekrösvene und den gröfsten Theil der Aeste derselben, besonders die Aeste des Dünndarmes sehen kann. Das eine Blatt der Gekröse ist ■weggenommen worden. a. a. Die allgemeinen Bauchbedeckungen mit dem Bauchfelle, durchschnitten und zu-Yiickgelegt. b. b. b. Der Leerdarm (Jejunum), c. c» c. Der gewundene oder Krumdarm (Ileum). d. Der Blinddarm (Caecum). e. Der rechte Grimdarm (Colon dextrum). f. Der quere Grimdarm. g. Der linke Grimdarm. h. Stelle, wo sicli hinten an dem letztem der wurmförmige Fortsatz befindet. i.i.i. Das Gekröse des Dünndarmes (Mesenterium) k. Das rechte, l. das quere, und m. das linke Grimdarmgekröse (Mesocolon). n. Ein kleiner, über der Gekrösvene liegender Theil der Bauchspeicheldrüse, indem hier das Mesocolon weggenommen worden ist. 0. o. Stelle, wo der Zwölffingerdarm mit seinen Venen durchschimmert. p. Der rechte Leberlappen,' q. der viereckige, und r. der linke Leberlappen, welche, so wie s. der Grund der Gallenblase, über dem queren Colon hervorragen, t. Die neunte, und u,' die zehnte Rippe. VENEN. 1. i. i. l. l. Die Dünndarmvenen (Venae intestinales), sind Zweige des Leerdarmes (Venae jejunales) und des gewundenen Darmes (V. ilei), aus welchen sie zunächst mit kleinen Zweigen entstehen, und nachdem sie zwischen den beiden Blättern des Gekröses, durch ihre Verbindungen unter- einander mehrere Ordnungen von Bögen, wie die Arterien gebildet haben, gehen sie in : »z. 2. die grofse Gekrösvene {V. mesente-rica major) über. Diese steigt von der Gegend des untern Endes des Dünndarmes, wo sie ihren Anfang nimmt, die vorigen und folgenden Venen aufnehmend, zwischen den Blättern des .Dünndarmgekröses etwas links einen Bogen bildend und stärker werdend, bis hinter das Pankreas in die Höhe, und fliefst mit der Milzvene zu dem Stamm der Pfortader (Fig. 2. i3.) zusammen. 3. Die Blinddarmvene (V. coecalis) entsteht von dem Blinddarm mit vordem und hintern Zweigen, nimmt die Appendicular-vene (Fig. 3. 2.) auf und geht in die rechte untere Grimdarmvene (6) über. Diese entsteht mit zwei Aesten: 4. der eine kömmt von dem untern Ende des gewundenen Darmes, und ist mit dem untern Ende der grofsen Gekrösvene verbunden j 5. der andere Ast kömmt, verbunden mit der mittlern rechten Grimdarmvene, von dem untern Theile des rechten Grim-darmes-, beide vereinigen sich zu einem Stamme, 6. der u n tero rechten G rim d arm V ene oder H üf t - G r im da rmv en e (V. colica dextra inferior s, ileo-colica), welche in die grofse Gekrösveue (2. 2.) endiget. 7. Die rechte, oder die rechte mittlere Grimdarmvene (Vcolica dextra s. dextra media) eutsteht aus dem rechten Colon, ist mit der vorigen und folgenden Vene verbunden ^ und geht in querer .Richtung in die Gekrösvene über. 8. Die mittlere oder obere rechte Grira- d a r m v e n e ( V. colica media s. superio^ dextra) entsteht besonders aus den Zweigen des rechten Theiles des queren Grim-darmes, anastomosirt mit der vorigen und. der linken obern Grimdarmvene, und senkt sich oben in die grofse Gekrösvene ein. 9. g. Die kleine Gekrösvene (V,mesen- terica minor), welche hier hinter dem Dünndarm heraufkömmt, nimmt ihren Anfang als Hämorrhoidalvene (Fig. 2. 7.) von den Zweigen des Mastdarmes, steigt, die linken Grimdarmvenen aufnehmend, bis unter das Pankreas in die Höhe und eudet in das obere Ende der grofsen Gekrösvene, zuweilen aber in der Milzvene. io. Das obere Ende oder der eigentliche Stamm der grofsen Gekrösvene. Fig. II. Dieselbe geöffnete Bauchhöhle der ersten Figur, nur der Leer - und der gewundene Darm mit ihren Venen sind abgeschnitten worden, so dafs die Venen des Dickdarmes und die Bildung des Stammes der Pfortader 'sichtbar geworden sind. ci. a. Die zurückgelegten Bauchbedeckungen. b. Das Ende des ahgeschniltenen gewundenen Darmes. c. Der Blinddarm. d. d. Der rechte Grimdarm. e. e. Der quere, und der linke Grimdarm. g. g. Die Hüftkrümmung des Grimdarmes (Flexura iliaca s. S. romanurri). h. Der Anfang des Mastdarmes. i. Ein Theil der* Bauchspeicheldrüse, welcher nach zurückgelegten Grimdaringekröse sichtbar wird. k. k. Der durchschimmernde Zwölffingerdarm. I. Die durch die hintere Wand des Bauchfelles durchscheinende Aorta. i. Die Bl in d arm vene (V\ coecalis). 3. Die H üft - Grimdarmvene oder uutere rechte Grimdarraveue (V. ileo-colica, s. colica dextra inferior). 3. Die rechte mittlere Grimdarmvene (V. colica dextra media'). 4. Die rechte obere Grimdarmvene (V. colica dextra superior). 5. 5. Abgeschnittene Dünn da rmvenen {V. intestinales). 6. Stamm der grofsen Gekrösvene (V~. mesenterica major) -welcher abgeschnitten ist, (Die Beschreibung dieser Venen i — 6. s. m. Fig. i. i — 8.) 7. Die innere Hämorrhoidalvene (f^.hae- morrhoidalis interna), welche aus dem mittlern Theile des Mastdarmes entsteht, mit dem Hämorrhoidalgeflechte zusammenhängt, und wie die übrigen Venen des linken Dickdarmes in die kleine Gekrös-vene (11) übergeht. 8. 8. Die Venen der Hüft - Grimdarm- kriimmuag (Venae flexurae iliacae s. colicae sinistrae inferiores) entstehen aus der Hüftkrümmung, 9-9* die linke« mittlere Grimdarmvenen QVenae colicae mediae sinistrae) aus dem obern und mildern Theil des linken Grim-darmes, sind zuweilen in einem Stamme vereiniget, und 10. die obere linke Grinidarmvene (V'• colica sinistra superior) aus dem linken Theil des Quergrimdarmes; 'alle gehen in: 11. ii. li. die kleine Gekrösvene {V, mesenberica minor) über. Diese steigt an ihrer Arterie als eine Fortsetzung der Hä-morrboidalyene (7) in dem Mesocolon, die vorigen Venen 8. g. 10. aufnehmend, und dadurch stärker werdend, weit über den Ursprung der untern Gekrösarterie, bis unter das Pankreas in die Höhe, und senkt sich hier in die Milzvene, gewöhnlich aber in die grofse Gekrösvene ein. 12. Das innere, hier sichtbare Ende der Milzvene, welche mit der grofsen Gekrösvene zu 10. dem Anfänge der Pfortader Zusammentritt. F 1 G. III. Die hintere Ansicht des Blinddarmes mit dem Wurmfortsätze desselben, und deren Venen und Arterien. a. Das Ende des Krumdarmes (lleurti). b. Der Blinddarm (Coecum). c. Der Wurmfortsatz (Processus vermiformis s. appendicularis). d. Ein Theil des rechten Grimdarmes, und e. des Grimdarmgekröses. VENEN. j. Vene, welche aus demKrumdarmendekommt. 2» Die Vene des Wurmfortsatzes [V. appendicularis) welche sich mit: 3. der Blinddarmvene (V. coecalis) verei- niget, und in 4. die Hüft - Grimdarmvene (fr. ileo- co- lica) üBergeht. (s. Fig. l. 6.). Alle Venen sind hier von gleichnamigen Arterien begleitet? und letztere nicht beziffert worden. BESCHREIBUNG DER NEUNZEHNTEN KUPFERTAFEL. Die geöffnete Bauchhöhle, und ein Theil der Brusthöhle\ nachdem die Brusteingeweide entfernt worden waren, ist die Leber ganz zurück gelegt worden, so dafs man die untere Fläche derselben sieht. Das kleine Netz ist mit seinen kleinen Venen abgeschnitten, und der Magen ausgebreitet herabgelegt worden. a. a Die Lappen der durchschnittenen und zurückgelegten Bauchdecken. b. Die sechste, und c. die neunte Rippe. d. Der rechte, e. der viereckige, f. der linke, und g. der Spigelische Leberlappen. h. Das runde Leberband. £. Die Gallenblase. A. Der Gallenblasengang (Ductus cysticus). I. Der Lebergang (Ducb. hepaticus). besonders die Venen des Magens, der Netze und den Stamm der Pfortader. Fig. I. m. Der gemeinschaftliche Gallengang (Duct. cholodochus). ?2. Der obere Magenmund (Cardia). 0. Der Blindsack des Magens (saccus coecus s. fundus), p. Der Pförtner (Pylorus), q. Der obere Tbeil des Zwölffingerdarmes. r. Stelle, wo derselbe in das Jeiunum über- gebt. s. Der Tbeil der Bauchspeicheldrüse (Pancreas)y welcher, nach weggenommenen kleinen Netze, in der kleinen Curvatur des Magens sichtbar wird. t. Die Milz, etwas vorgezogen. u. u. u. Das grofse Netz. v. v. Der rechte Grimdarm. w. w. Der durch da3 Netz durchscheinende Quergrimdarm. Y E N E N. 1. Anfang des Stammes der Milz vene (V. lienalis s. splcnica). a. 2. Gröfsere Aeste der Milzvene, welche aus dem Hilus der Milz hervortreten. 5. 5. 3. Kleinere Aeste, welche an dem vordem Umfange der Milz, aus der Substanz derselben kommen, und theils mit den kurzen Yenen des Magens zusammen-fliefsen, theils unmittelbar in die Milzvene enden. 4. 4. 4. Die kurzen Magenvenen (Vertat breves ventriculi) entstehen vorzüglich an dem Blindsacke des Magens und gehen in die Milzvene über. 5. 5. Die linke Magen - Netzvene (V, gastro - epiploica sinistra) entsteht ungefähr in der Mitte der grofsen Curvatur des Magens, verbunden mit der rechten Magennetzvene, uud nimmt, indem sie nach, links verläuft, vordere und hintere Zweige „von dem Magen, und 6. 6. die linken Ne tzvenen. (Venae epi~~ ;ploicae sinistrae) auf, und geht dann in die Milzvene (Figi 2. n.) über. 7. 7, 7. Die mittler 11 Netzvenen (Venae epiploicae mediae), entstehen wie die vorigen, die ersten! mehr links, die letztem mehr in der Mitte aus dem grofsen Netze. 8.^8. Die rechten Netz venen (Venae epiploicae dextrae) gehen mit einigen mittlern, und einigen 9. Aesten von dem rechten Grimdarme, in 10. 10. 10. die rechte Magen - Netzvene {V, gastro-epiploica dextra) über. Diese verläuft an der grofsen Curvatur des Magens nach rechts, und endet, nachdem sie die Venen 7. 8. 9, und vordere und hintere Zweige von dem Magen aufgenommen hat, in die grofse Gekrösvene (Fig- 2. 5.). 11. Die linke Kranzvene des Magens (V. coronaria sinistra ventriculi) entsteht mit Zweigen, welche aus der vordem und hintern Wand des Magens kommen, sich in zwei Aeste vereinigen, mit der Pförtner-vene (i4) anastomosiren, und den Stamm bilden, welcher, nachdem er sich mit der Magenmundvene (12) verbunden hat, sich über das Pankreas herabbiegt, und entweder in die Milzvene (Fig. 2. i4) oder in den Stamm der Pfortader endet. 12. Die Vene des obern Magenmundes (V. cardiaca) entsteht an der Cardia des Magens, anastomosirt mit der vorigen, und endet in der Milzvene. i5. Venen, welche theils von dem Magen, theils von dem Zwölffingerdarm kommen, und in die Pfortadervene übergehen. i4. Die Pförtner vene (V.p yloricä) entsteht rechts in der kleinen Curvatur des Magens, und endet, entweder in die Pfortader, oder verbindet sich mit 15. den Stämmchen, welche die von der Glissonischen Kapsel kommenden "Venen aufnelimen. 16. Die Gallenblasenvene {V. cystica), ver-* einiget sich hier mit den Venen 15., geht aber meistens in die Pfortader (Fig. 2. lQ.) über. 17. Die Pfortader (V.portae) 18. Der rechte Ast derselben. 19. Der linke Ast derselben (s. Fig. 2. 17.) 20. Die rechten Grimdarmvenen, welche zur grofsen Gekrösvene gehen (Taf. XVIII. Fig. 1. 2. 2.). Alle diese hier beschriebenen Venen, begleiten die gleichnamigen Arterien. Fig. II. Die Leber, Magen, Zwölffingerdarm, Pankreas und Milz in ihrer Verbindung, und ein Theil des Dickdarmes mit Venen und Arterien von hinten dargestellt j aus dem Körper eines sechsjährigen Kindes. a. Der linke, b. der rechte, und c. der Spigelische Leberlappen. Der hintere Rand der Leber ist hier nach oben gerichtet, und die untere Flache von hinten zu sehen. efonomen, ttebfi 2lbbi(bungen urb 33efd)tei; Jungen b. nüfjltdjftenSKafddnen^erdthfchaften, hetaušgegeben »on Dr. 3. £. SCR. $>oppe, Dr. £). 35. Äill?n unb Dr. 3. ©. 33aumgdrtner. Sßeue golge ober 3t 58b. 6g — 9S £eft mit Äupf. 4. bt. a 16 ©r. ^ d b M M ©re pijilofopfjifcfjstfjeologifcfje Beitfcljrtft. £et; abgegeben »on (Sari grieb. ŠBUh. (Siemen, 2)oct. bet ^fjitofopftte unb 9>ri»atbocent an ber Uniöerfitat SQJarbutg. l$£eft. (3n <£om; miffton.) 8. feroef). §)reiß 18 ®t. £attbbud) ber biblifrf)en öfters thumSfunbe. 3t 33b. tfuef) unter b. Sitel: S5iblifcf)e ©eogtaphie. £erau£gegeben ». Dr. (g. $r. 6. ŽKofenmuKet. gr. 8. 27 S3og. 2 Shit. 8 ©r. (SMc MS je§t et[d)ienencn 3 33dnbe, roetche biebtbüfdje ©eogtaphie enthalten, toften 10 St)lr. 20 ©c. SOiit bem 4ten ©anbe beginnt bie bis bftfehe 9?aturgcfcf)icfite.) 35tMtfcf)e ©efd)td)fe be3 alten SeftamenteS in S3erfen, gefammelt unb beatbei; tet »on Äart .Kitfch, Sehter an ber 93ürget; feijute ju Seip^ig. 8. §)rei$ 12 ®t. SSot 2 Sauren ersten: baS cfrath 4?ahnemann enthaltenen tttjneien, fonbern aud) bie im homoopathifchen 2ltchi»e abgebrudten, unb »ielc bisher nod) ganj unbefannten auf; genommen unb mit praftifchen 33emerfungen begleitet roorben ftnb. #etaužgegeben »on Dr. 6. ©a$j>ari. 3nmte»erb. unb mit 32 neuen SRitteln »etmel)tte Auflage. £eip*ig, 1827. 8. $reiö 8 ®t. Uttum ftößcfyer, letdjtfagücfyer S3en>dS für fcie in ben <^efe|en ber 92atur bes grunbete SBafjr^eit ber f)omöopat^tfof)eit beS ©ro^fücften (Eonfianlfn in SBarfrfjau, in feinem Ijomoopatfjifdjcn SBcrfe mitgetf;eilten wi^ttgen unb einigen eignen (Stfafjrungen, aufs geteilt oon Dr. 6. Saßpari. 8. ^reiö 8®r. |>anbbuc^ ber ^r^neimitteJle^re in fatecfjetifcfyer ^orm, ^ur @rldc5)terung beß ©tubiumß biefer ©t^ciplin mit moglirf)|ter 93er* meibung alleö Stjeorientvefenž, nact) ben beften Quellen, jum ©elbftliubtum unb@ebraucl) bei SSorlefungen unb Stepetitionc«/ 33ef)uf6 3U übeifteijcnber Prüfungen u. f. to. entworfen unb in ber ©Weitung mit einer JKcceptirfunfl »erfef)en;o.Dr.3uliuöTllbert^>ofmann, üuöj übenbem ?lrjte pSreöben. 27S3og. 8. bcoc^. 9>tef« 1 Äijlr. 12 ©r. $atecf)tčmuč ber praftifcf)en 2Cnatomie für ange^enbe 2£er^te unb Sßunbdr^te, als Anleitung jum ©elbft^ubium ber anato* mifc^en !3Q3iff«nfcf>aft. ^erauögeg^en »on Dr. 2luguft reiö 16 @r. (2)aö coms plete ©ere fojtet 3 Sijir- 6 ®r.) Äa'te^mu^ für gebammen, ober fajjlicfje 2lnmeifung gur ©rkrnung u. Tluit Übung ber ^ebammenfunfl. $on Dr. 3cfepf) Urban. 136 Seiten. 12. br. §)rei6 12 ©r. šfteue 9Jletf>obe f bie gleiten grünblicf) ^u feilen. S3on Dr, 33elliol bem ©ofin. 2£u6 bem gran^oftfeixn »on Dr. g. 2t. SBiefe. gr. 8. brüd). spreiß 9 ©r. @uter 9\atl) für C^abateucf)er jur ©rljaltuttg ifjrer 3ä!)ne, ncb|t einer Sarle« gung mehrerer ©rfa^rungen über ben Einfluß beß 6t)lor:Äalf6 gur SSefeitigung beö übelric* cledjenbcn Itttjcinö, ton SD. Saoeau. 2lu6 bem ^ranjofiU^en ilbex^fet, ticbfl einem 2Cn--l)ange, ber ißorficfjtßregeln fut $abaHtaucl)cr »on einem pljilofopijifi^en beutfdjen 2Crat ent^ tjätt. gr. 12. 3 33og. 6 ©r. Einleitung im 9Re|lauratton alter iDelgemalbe unb jum Steinigen unb SSletcfjen ber JCupfer(ticf)e unb ^)oljfcf)nitte »on J. ©. ^>. Cucanuž. 12. btoci). ?)reiž 8 ©r. ®te Uljrmadjerfunf}, ober üöfo ftanbigc6 |>anbbud) für lUjrmadter unb 8tcbl)aber bet Äunfl nad) Scrtoub unb ben SßecEcn »on SBuillamty, er(lem Ubtmac^er beö Äo; nigö »on ©nglanb, ©eorg I"V. georbnet unb mit ben neueren ^erbefferungen »ermetjrt »on einem alten @d)ület 33reguet^. 2fuö bem $tan; jofifc^en »on ©eorg S55oIbredjt. 12. u big 56 ^eft. SOJit Äupf. broef). * 9 ©t. Cltjnt^u^ ©re^ort)^ ®at^emattf für ^)rafti?er, ober Sammlung »on ©runb; unb Set)rfä|enr Siegeln unb Safetn aus ben »er; fct)iebenen Steilen ber reinen unb angewanbten Sftatfyematif, ein Jpanb; unb ßetjrbucb für teri)nifcf)e Xnftalten, für ^elbmeffer, 2lrcljitef; tenr ?Kecfjanifer, Sccfjnifer u. f< m. 2Cuö fcem ©nglifr^en überfein »on 931. 25tobifcb, $>rofef[ot 3U ßeip^tg. SOJit 3 Äupftaf. unb 227 ^oljfcljriittcn. 28i- 33og. br. gr. 8. frei« 2 Stjtr. 18 ©r. Anleitung jur Verfertigung ber ©runb:2lnfc^lage »on ©rtrag gebenben ©runbs jiücfcn unb ganzen ?anbgütern. SBoftrt auf Me natürliche ©rtragSfdhigfeit ber 33oöen;3(tM ten. 2fuSgearbeitet nad) ^rooinjiaU 2ibt^ei; lungen für bie Äonigl. §)reu^. ©taaten, mit 2(bfd)d|ung$j Sabellen nnb ^)robp3(nfd)ldgen, aud) mit einer $aupt s Sabelle, jur 2lnroen? bung in ben @dd)ftfd)en, SRedlenburgifc^en unb .£>ann6oetfd)en Sünbern, nad) beren Selb?, ©etreibe:93iaf’et unb ©elbe »erfefjen, »on ©. SB. Älebe, Jtonfgl. £>efonomte;6ommiffariuö im Departement SBranbenburg. gr. 8. 272 ©. $)rei$ 2 Zt)U. 12 ©r. sprafttfcfye 53emerfungen über 3ud)t, SBartung unb Äranfiyeiten ber §)fetbe, beß JKinboieheß, ber ©rf)afe, 3iegen u. ©ebroeine, aßeß ^eberoiebeß, ber Sifcbe, ®tenen unb ©eis benmürmer. Sreeite, »on einem spraftifer »er; befferte unb »ecmefjrte Auflage, gr. 12. brocf). g>reiö 12 ©r. _____________ $ated)t&nuč ber 5anb‘mirtf)fci)aft, ober faßlicher unb gebrangter Unterricht übet bie roid)tigften ©egenftdnbe, unb bte beften 95et; fal)rung^arten in bem nüglicftcn ©etwerbe be6 Sanbmitthö für ben Sanbwirth überhaupt, inßbefonbere für ben ©utžbeft|et> ?anbprebi-; ger, ©ci)Ulief>ret, ben Sanbmann felbft unb bie ftd) bem Sanbbau rcibmenbe Sugenb, »on ^r. ^eufingcr.' Breiter Sheil, enthattenb ^bie ^außn)ittl)fdiaft unb lanbtt)ittf)fd)afttid)e ©art; nerei. 13j S3og. gr. 8. brod)- 16 ©r. (£)a$ complete 3Bevf Eoftet 1 5t!)lr. 4 ©r.) 5ftittf)etfungen gemalter ßrfa^ rangen unb Söeobachtungen über -g'lacbScultur unfc gtartižbeTcitung, nebft SSefcljrcibuttg unb TtbbUbung einet neu etfunbenen glacbžberei; tungßmafefeine, »on £eint. © eh u b a v t h, ©e; cretatr ber öfonom- ®efeUfcf)aft im Königreiche ©aohfen* SKtt l Äupfertaf. in 8. brod). $)reiS 1 Shit. Allgemeine (Snct)flopdbie ber gefammten ßanb; unb ^aužt»itfhJ fchaft ber 2)eutfchen, mit gehöriger 33«; rüdftchttgung ber bahin einfdt)tagenben SJatur; unb anberen SBtffenfchaffen. ©in wohlfeileß ^anb;, ^>auž; unb |>ülf6bud) für alle ©tanbe ®eutfd)lanbg; jutn leichteren ©ebrauche nach ben jmolf Monaten beß Sahtfö in ^wolf 33dnte georbnet, ic. Dber allgemeiner unb immeaudhrenbet 2anb; unb ^>aužn)irthfchaft6s^alenber. 33earbeitet »om £)berthierar^fe 5) i e t r i cf) $, £oft. Dr. ^ran3, ?)rof. -Jifchet, 3ugenb; lehrer ©runer, SJittcr lJran5 »on &eintl, ©eheimrath Dr. unb §)rof. ^ermbjldbt, ^)rof. -^eufinger, ^aftot £eufinget, £)efon.;Somm.Älebe, Äoppe, ^paftor. Äraufe, 9B. 7C. Ären^ig, Dr. unb ^>rof. Äfann, Üefönomierath 23ernh- ^etri, Sber; forftrath Dr. u- ^rof. $)feil, Dr. ^utfehe, 5)ajtor SR i 11 e t, Dr. ©. 5JJ. ©djillittg, §. ©chmalj, |>. ©d)ubarth, ^rof. ©chüblet, gf. Teichmann. $etaužgegeben pom 2(biunctuž Dr. 6. SB. G. $>i}tfcl)e 4r Sanb, 45J- Sogen in 8. SQ2tt Äupf. (g>e-roofjnt. 2luža. 1. 1 Thlr. 16 ©C., 2(užg.2. auf fein Jrang. ©tucEpap. 2 Tl)lt. 8 ®r. 5r Sanb, 42 Sogen mitdlupf. 2(užgabe 1. IThtc. 16 ®t. Tlužg. 2. 2Tl)lr.'8®r, ©ie biöfeer erfcbienencn Sdnbe gufammcn 208 Sogen fojten 2(užg. 1. llThlt. 4®t. SRü%U(f)er fKat^gefeer für @tu bengartner, bei 2CußnoaI)t bet fchonjten ©ewachfe unb beten gwccEmdfigjfer Sebanblung, gtofi; tenthcilž na cf) eigenen ©rfahrungen bearbeitet ■pon 9t. o* Slanbo w. 266 ©eit. 8. $>teiž 18 ®t. Sagbfatecpmuč &um (gebrauche bei bem offentiiefjen Unterrichte, entworfen non ©tephan Schien, lr Sb. 20 Sogen in gr. broef). $rciž 1 Thlr. 12 ®t. Sic SagbftmfD ober inannž;@ptacbc, entworfen non (Stephan Sei;* len. gr. 8. br. spreiž 12 ©r. Ueberftd)t ber mfytißfän bič je^t gemachten Setfuche g.@ntgifferung ber agpptt; fcfjen ^tcrogfppl)cn. 9?ach Srown, ton Moti! griffet). gr. 8. broefj. spteis 12 ®r. S^apoleotti ©runbfd^e, 2fnftd)ten unb 2leuflerungen über Äticggfuttfr, Ärieggge; fchichtc u. ÄtiegSwefen. 2Cuž feinen ffietfen unb feiner ©ottefponben g, bargeflettt »on f. o. £ a u ž; ler. 2t Sanb. 22^ Sog. in 8. $>reiž 1 Thlr. 12 ®r. (©až compl. SBcrf foflet 3 Thlr. 12 ®r.) $ated)tčmuč über 3. 23, ?ogier’$ ©njtem ber Muftfwiffenfchaften unb ber muftfa; . lifefjen ©ompofition mit Inbegriff bež foge; nannten ©eneratpaffeö. 2fl6 ßeitfaben gum Unterricht entworfen »on <5. SRicfjaeliö. 8. $)teiž 16 ©r. SDarflellimg ber ©augabertt M mcnfchUctjen «Körpers, nach ihr ec ©truefur, Sertheilung unb Sctlauf tc-, gum Unter; rieht für 2lergtc, ÖBunbargtc unb gum ©tu; bium für angeb'enbe Mebiginet u. ©birurgen. Son Dr. 2Cuguft ©atl SocE. 446 ©eiten. 8. Mit 15 Äupfcrtafeln in 4. 6 Tfjlr. 2lucf) unter bem Titel: Mcjememe ©icpclopdbie ber tomie ic. ©iefež SBerf macht unfere ©ncpelopabie nunmehr ooUpdnbig. Accurata nervorum spinalium descriptio, de A. C. Bocldi, Med. et Cliir. Doct., Prosectoris in theatro anatomico Lipsiensi. Latine vertit A. F. Haentl, Med. et Chir. Doct., in litt. Univ. Lips. Medicinam privatim docens. Accedant tabulae a Martinio, Med. et Chir. Doctore, deliueatae et a Schroetero in aes incisae. Tert in 9i0; Dal; 8., nebjt 7 £upf. tn Smperial;format-Greifi fchw. 10 TI;lr., col. 14 Thlr. Corpus juris civilis. Recognoverunt hrevibusque adnotationibus criticis instructum ediderunt C. J. Albertus et Mauritius, Fratres Kriegelii. Editio ste-reetypa. Opus uno Volumine absolutum. Fase. I. Institutiones, Tabulam synopticam, nec non quafedam plagellas Digestorum continens, in rojyal 8. ©er Sabcnpreiž ift: für bic poOftdnbi|e Mužgabe auf ftang. Selitipap. 3 Tf)tc. 12 tjjr., für bfe 5)tacf)t;2Cužgabe auf bem feinjten jfrattg. Selin 4 Thlr. 6 ®r. ©inc gwichgettig aužgegebcne, in jeber Suchhanblung gratis gu habcnbe 2ln; geige, giebf übet bie gange Untcrtrehmung eine beftiebigpbe Ucbcrfnht. £ujifptele ober bramatifd;er %U manach fur baž 3ahrl829, pon 21. ». Jlur; Idnber. 19f Safjrg. 9Wit 6 color. Jlupfern. gr. 12. 1 S|(r. 12 ®c. 3 n h a fjt: ©ie ®elbhcirath, (©egett« jtucf gur Scrnunftf)eiratf)) ©harafter; ®e; mdfbe in 2 Kufgügcn. — ©er f>ochgeiftag, fiuflfpiel in 2 2(ufgdgen. » 9tcue SH3 c r f c bet? n b u ft r t e # ^om^toirö in Setpjig. S a f ch e n b ü ch e r. 03 jeinebdjett, htjforifch ? romdntifcf)e6 Safchenbuch für 1829, Pon 2C. p. 3pm(f§. 2r Jahrgang mit 8 Jtu; pfern, 452 ©eiten in 16. $?tci6 2 Sf)lr. $>cacht;2Cugjjabc 2 Sf)fr. 8 ©r. The British wreatli. A Literary «ilbuin and cliristmas and nevr year’s present for 1829. Willi sev en highly jinislied Ennravings, Priče elegantly bound 1# Tlilr. Sailti) be SOlecfieur Safchen* ©nepetopabie. 2)oKjldttb§er ber %lftw «omie, ober ^arfieffun^ ber 92atur unb ber Se; wegung ber ^tmnief^förpet, nebft einer Por; au6gefcf>icftcji htflorifchcn ©inteitung-, auch mit einer Siogrbpfyie bcc porgüglichftcn 2lftrono; men unb einem aftronomifcbcn Süchtt; unb ÄunflworterjiBergeichni^ ocrfchm P. S. Sail; It). 2CuS beim Srang. pon ©. 2C. Sahn. 931U Signetfe urh 3 &upf. itt 16. 1 Sdubd)en. 9>rel« 18 ©r. OSolI^dnbger Wbvtj; berlSötartif. 9?aturlehre ter ^flangen, enthaltenb bie ^f)pftoj logie unb Ethologie ber ^>ffangen, ober baž ©tubium ihrer ©rganifation, Serrichtungen unb ilranfl) iten, bic botanifehe ©eegraphie, bie Siograp()ieen ber Porguglicbften Sotanifer, ein Sergeichnif ber heften ©chriften unb ein ©loffarium. ®?it Äupfern, pon 3. 5). ia; m o ur o ur. bem $rang. pon Dr. SOB. SOBiefe. 2 Sdnbchen mit Äupfern. in 16. $)rei6 l Sf)fr. 12 ©r. ©te organifd;e ©^emte. ©ine ©arfteflting ber chentifchen llnterfuchungen ber ^ftange# unb Shiere unb ber porgügtief); ften ©iffc,!nehfl einem 2(nhange, enthaltenb Sehenžhefchtfihungen aužgegeichnefer ©hemtfer, eine Sihliographie unb ein chemifchefi SBorter; huch pon 3i3- ^aupaille. Tluö bem gran; goftfchen pen Dr 6. ®. ©h* ^artlauh. 2 Sdnbchen! mit Tupfern in 16. ^prci$ 1 JShtr. 8 ©r. ©rtmbrtß ber ©taat^iüirt^fdjaft, Pom ^rof. Kb. Slangui, üherfegt pon 3gn. Q e Ib m a nit. Mit Sign. 1 Sdnbchen in 16. 5>rciö 12 ©c. v&tfiortfd)er ?tbrig ber alten unb neuen Literaturen, Pon©. Suriet; bearbeitet pom $rof. £). 2. S. SBotff. mt Sign. 1 Sdnbchen in 16. §)reiž 12 ®r. ?lbrt§ ber gefammten ?lrc^dologie für Slichtgclehrte, p. ©h a m po l ti o n;^ig e a c; bearbeitet pon SR. ^ritfche. 2 Sanbe. Mit Äupfern in 16. §)ceiS 1 Shlr. 6 ©r. Beitfchriften. Setpjige-r Mgememe OToben^eh tung. ©ine Beitfchrift für bie gebitbete SBelt, heraužgegeben pon Dr. 3. 21. Sergf. 30r Sahrg. ©er ^»reiö für ben 3ahrgang gu 65 £Xuartb. mir 52 Äupf, ober circa 156 Ifbbilb. ber neuefren fatifer, Lonboner u. SBiettec Meten, iftö&hlr., mit 104 $upf. bie erwähn# tenMoben unb al6©oppelfupfer: ^portratt6,2l£w bilbuttgen neuer Meublefi, •5enjler;@arbincn, Pon ©tief; unb ©tricEmuftern, ©arten; Sergie« rungen, ©guipagen ec., enthaffcnb, 8 £f)lr. 3n jeber SBoche werben 1 Sogen Sert, ber Tagesbericht für bie SRobenweit u. 2 Stupfet aučgegcben. Bibliographie »on ^eutfe^fanb, ober wöchentliches Poflildntigeö Sergeichnif aller in ©eutfchlßnb heraužfommenben neuen Sucher, Muftfalien, unb ^unftfachen, mit 2(n; gäbe ber Sogcngai)(, bež ^reifež unb ber Ser; leger, nebft 2Cngeige berfenigen Unternchmun« gen attž ben angegebenen Jachcrn, welche auf ©ubfeription u. ^rdnumeration gemacht wer; ben, mit ben babei obwaltcnben Sebtngungen, begleitet pon 4 Slegtflern. 3r Sahrg. circa 33 Sogen in 8. ^)reiž 1 Tfjlr. 18 ®r. (Strahlungen für meine jungen greunbinnen, ober brei Monate in ber. Touraine, pon Soullp, überfefet pon 3gn. Selbmann. Mit Tupfern in 12. ^)reiž 21 ©r. 2>te ©prac^e burd) ©egenjldnte. ©in ©citeniluc! gur Siumenfprache bet ©Sma* nen. Toilettengefchen!. tSnSommijfion.) in 16. $>rciž 9 ©r. 5tunftfacf)en. Die Präsidenten der vereinigten Staaten 92orbamerifa’ž; eine ©ruppe ber wohlgctroffenen 2lbbilbungen: SBaf!)ington’ž 3. 2lbamž, Sefferfonž, Mabifbnž, Monroež unb 3- d- 2lbauiž, mit bem auffchwetenben 2(mctifanifchen 2tbler unb bem Motto: e pluribus unum. ©r. litbogt. Statt, 27 BoH hoch, 19£ Boß breit*- ?)reiž auf fein ©chwei* ger ?)ap. 1 Tßtr. grang. farb. 5)ap. l Thlc. 8 ®c. Lavater’s Ausplaudereien; eine bižher noch nicht heraužgegebene unb je|l nach bem ©riginal befannt gemachte 2frbeit biefež berühmten ©elchrten, mifgctheilt burci) beffen 92effen u. Teftamcntž;Songichcr ©djwi; |er. ßithogt. Slatt 19i 3olI hoef) unb l3i 3oß breit (in ©ommiffton) auf ©chw. ?>ap-^)teiž 16 ©r. Pariser Bilderwitz, ein Tafchenbucfj gum Sachen. 2g # »oeeeeeeeeeeeecesoe «oeeoeooooi ANATOMISCHE ABBILDUNG o 0 a DER g QI VENEN AUF XX TAFELN. g % EU DEM TEXTE DES FÜNFTEN THEILS DER | ALLGEMEINEN ANATOMISCHEN | ENZYKLOPÄDIE. LEIPZIG, ® © IN DER BAUMGARTNERSCHEN BUCHHANDLUNG. % I 9®oöooco90©©o9Q9qo9ooqosoq©o©ooo9qoqo©©©©oq©q©q©oq©o©€©©®ö©®®© ž f ff O Y' A~, ß> ■ ' ' v 'v. ' ; . . , V “ - o.iooii^b 1 fef ■ 'H; SUH?u-tf 5fc/c^4p^7- ay 7tat. */#/. ttjc. J?yucae, " ' ■ '• '; 6J/. ^/-o^dr ad ■ k fikisA ' ' - < J * v >>•,; -f <•? \<:%:.; ■ ■ 'i , . . ■'tizr.r t u' ’ftftkfjs»---’>• ä; 7/1 v,,,,■ . . ^ -v?s' v v: 'V*. 'tf* t-'Sh vWr^rVAi/^'; ■' 'v i-r f • * '®j 1i; • *? V W#./. i " i " : • ■■ •■■ ■ ':: . ■" •-. . /. • V'. ' '- - ; ^Kr/e r äc. , ' .. '.Z '• ■ ’ - ' ' : Bfl ■ ■ ■ ■ . -■'* • ' .-v—, .. ■■ ■ .■ ■ -■ • v ■■■:•,. • . : ^ : -.TV V - , ■ ' T'lgl * ’ . V:: .v ' ; v y;-Z:d r;; ': ; . ; . ' vv- 'V; ' ■ ' . • ■ ■•■■■■• ■ . ■ ■ ■ '> /:■ : ' ■■■: ' ■ ................................................ ’ * • ' ' ■'' - v - ■: ; ■ : ... - ■ ■ : : ■ .■ \ ^ ■ ' : ■'...■V ; -.v \ ^" - ■ .,:;y , Y: : , ' ' ' ■ r : . ■ ■■ ■ . • . '■X- . ... , ■ ' ■ ■ ■ ■■ . . ■ . ■ ■ ■ ■ . - . ■ : ■. ■ . ■: ■ ■ ■ ■.: . . 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