Wt. 277. Donnerstag, 3. December 1891. lift. Jahrgang. kaillallmWMung. 'U^°"°u«»«.. .^ «, .^ ^!5<«»>l<« ^ ^l"»lt Ub!Ht>r<« st, z zu. ^ür die Zustellung !n, H°"^«°^^"H,^^„,u„ ",„"«" ll, « k, ? ^bl» '» «br vnrmitta,«, - UnfranNerte Vr««,r »«dtn nicht °n««,,°mm«n unb Vlanuscript« n<«t ,uiüs,efttllt. Amtlicher Weil. ^i,^!' !!"b k. Apostolisch«' Majestät haben mit vom 28. November d. I. den °>t', des Obersten Gerichtshofes Dr. Lorenz von ^ d« « ""d Felix Schmidt taxfrei da« Ritter. ^ "opold. Ordens allergnädigst zu verleihen ^Schs^ und k. Apostolische Majestät haben mit !'«" Schließung vom 18. November d.I. dem .'^l.^"l Pozeu in «raz an,äsblich der von ','b iü^^n Uebernahme in den bleibenden Ruhe. ? "!vtX!?""u"N Wner vieljähriqen pflichttreuen >lt„ b'lch^n Dienstleistung taxfrei den Titel und "tz, "Nes Postrathes allergnädigst zu verleihen Vacquehem m. p. Aichtam^ ^"Handlungen des Rcichsrathcs. , 3>„ Nl. ^. Wien. 1. December. ^ ""geordnetenhause widmete heute der Präsi. »hsi,,"/»lla dem dahingeschiedenen Herrn Erz-?, ll ein^cn""b dessen Oemahlm Frau Varonin M drz°^"chluf. welcher der tiefen Trauer an» l^end "Mtternd.n Ereignisfts Ausdruck gab und >! b^iz " "^ jäh dahingerafften Eh'paar^s pries. Mltez ^""''«te. dass durch das P'äsidmm sein 1^ "''lech Sr. Majestät zur Kenntnis ge-?^' ^as Hau« beschloß sodann über Antrag . > ^ " ^llron Schwrgel die Vorlage, betref. K^.^lichtiqul'g f»lr die provisorifche R'gelunq ?'" l>,,?Su"yen mit der Türkei und Bulgarien. !"g t>^ ^""uaal. und gieng hierauf zur Ver-..M^^ts de« Handelsministeriums über. ^t> Derl .l!'"" """tt «b«. von V u rgstaller tz)Nt,ch^lelbe bemerkte, dass für Trieft noch zu 5>'t d^ ^'"- li« sei unb. dingt nothwmd'g. da«, «l,. ,,. h'nterlande in eine directe Eisenbahn. 'l?°" 3r! )^en. Von dieser hänge die ganze Zu-1> Üft^^' u"d sie ist auch für den ge. '^tt,I pichen Export sowie für das Gedeihen <"!°>net,?''^'n Lloyd von höchster Wichtigkeit. Es ^ ^"ch ... ^wendig. Trieft zu helfen und dem-H'" °l?c> Verbindung mit Süddeutschland zu ltz. bitten Nch eben jetzt die Concurrenz der frem. X^liir ^""d insbesondere von Fiume bemerkllch ^^-^ks die zielbewusete energische ungarische Iiemlleton. ^ie ,oll der Mensch essen? ^?'l N^^ ^°" ""' Johann llsiii. H,^off""i" Nahrnng zu un«. um den fortwäh-^t/^lvelbrauch. der in unserem Körper V"ltt NH"d zu ersehen, in der Jugend um, ^> unl^um zu unterstützen, im re.feren ^^°« °^"/ Muskelkraft zu erhalten, eventuell . >r H^'^"«. mit einem Worte, wir essen. ^ »vie ^^"" »esund zu erhalten. !^l" di^,^" °°a"N"nen «'gen diese« Orun ' V°u«k? ' ^°« richtige «Essen, um zu leben». V' l°l,d! "^r Inst.nct. wie man im allgememen <>sz"" eine Kunst, die anerzogen und gelernt ^«tte/" die "ch nach drei HauPtnchtung " ^Mn/^^^^ '^k^^'nen sehr guten Vekannten. einen sehr ^> ^ "^der die Essenszeit reqelmäß'g daz" " " '?"'Z'ilung zu lesen. Die Suppe ver- « ^rg^^iti« "mit dem Leitartikel, m.t dem " ,'" ,r " b°2 Feuilleton hinunter und b.s zum "««°n,?i ^ "it den Tagesneuigleittn und den 1 H '«'N f.rtig. Er we.ß kaum. wa« er g - , , ^g'n ^"' M°nn klagt allerdings öfter über !< >^ "°ch den M°hlze.ten. über Volle und ^li<°»«n. ist manchmal missmuthig und ge- """». °b?r er hat leine Zeit. sich °"t dttsen Regierung Sorge trage. Rebner fordert den Vau der Karawankenbahn und hofft, dass die Verstaatlichung der Südbahn kin Hindernis dafür b'lden werde. Redner erwartet ferner, dass die anffeliindigte Staatstelephon-Verbindung von Wien mit Trieft im nächsten Jahre activiert werde, bringt hierauf eme Reihe von Wünfchen in Vezirhilng auf Eisenbahn« und Iollfragen vor und tritt schließlich für die Hebung der Handelsmarine und für Hafrnalbeiten im Küstenlande ein. Abg. Vaernreither führte aus. das« stch d« UufmerlmmtVit derzeit auf die Verkehrspolitlk. die Zoll. politit unb die Socialpolitik wende, Er wolle h^ute einen Theil der letzteren ins Auge fassen, nämlich den Ges'hentwurf, der das Einvernehmen zwischen den Gewerbe.Untemehmern und den Arbeitern bezwecke. In der Organisierung der Genossenschaften befindet man sich vor einem Dilemma, indem man Arbeitgeber und Arbeitnehmer in denselben vereinigen oder getrennt halten kann. Der Handelsminister hat in seiner Vor-läge den ersten W?g. der Ackerbauminister seinerzeit !mehr den zweiten Weg ins Auge gefasst. Redner be. tont dass die Vorlage des Handelsmimsters nach drei Richtungen hin Verdienste enthalte, da sie nämllch die Arbeiterausschüsse. dann die genossenschaftliche Organi-sation des Nrbeiterstandes und endlich die Emlgunqs. ämter umfasse. Ein weitere« Verdien« der Vorlage lst es. das» die Regierung durch W.^ "kennen g'bt da « k.in Stillstand auf dem socialpoltt'schen Gebiete statt, finden solle, obwohl sich jüngst aus dem Kre.se der Industriellen Ruft nach einer Art Schonzelt erhoben haben. Redner kritisierte schließlich eme Reche von Gestimmunaen der Regierungsvorlage. Abg. Fürst Liechtenstein findet, dass sich die Hoffnung auf den Anbruch einer focialpolitlfchen Aera nicht zu verwirkliche» scheine, obwohl anfänglich Sym. utome in dieser R'chtung sich bemerkbar gemacht hatten. wie z B das Nahlmanifest der Lmtm und d,e Thron» rede Der Kampf zwischen den großen Unternehmungen und dem Slaate sei zwar bereits zu Gunsten der Staatshoheit entschieden, dafür sei e« aber m er AcNon zu Gunsten des Kleingewerbes s"t dem Jahre 1886 um Stillstand gekommen. Und doch befinde sich das Gewerbe in einer schr trauriaen Nothlage. Der Gewerbe. stand sinke immer mehr. die Z.hl der Fünfgul enmanner i im Rückgang, während das S'hgchllen.hlim und damit auch da« Elend in der Zunahme se,. Der Handel«. minister habe eine Zusammenstellung über den Sand machen la fen. noch wichtiger ber wäre eine Statistik des Elends. Die Wiedergeburt des H°"dwerls iiemen Störungm näher «iu beschäftia^^elne kleine M^ereise im Sommer w,rd d,e Sache schon ,n Ord. "gbrlnen, meint er. Soll der Mnsch so essen? «ndere wieder haben die üble Oewohnhelt. größere Missen auf einmal in den Mund zu nehmen und. ohne Ne recht zu kauen, gleich hastig hinunter zu würgen. Soll der Mensch so essen? .«..«. Es gibt ferner viele, welche Spe'sen und Oetränke nur recht heiß verzehren, während andere, besonder« zur Knmmerszeit. einen wahren Sport treiben mit dem Wsnul« von Gefrorenem. Eiswasser und in Ei« gekühl-t?n Getränken. Endlich könnte ich noch von zenen spre. cken welch« während des Essen« gegen dle pr,. mitivsten Nnstandsregeln verstoßen, wozu lch auch dle braven Leute rechne, die zwischen einer Speise und der« andern zu rauchen pflegen — denn auch solche Käuhe ^'^ Und wahrlich, es ist für die Gesundheit des Menschen durchaus nicht gleichgiltig. wie er isst. in«, l^lnndere wenn man bedenkt, dass die Verdauung Amtlich'schon in der Mundhöhle beginnt, Uusere Mundhöhle ist ein wahres Eabinetstück der Schöpfung. Sie ist kein einfacher Schlauch. wie bei viekn meder nraanisierten Thieren, der nur daz» da ist. um den luaeführten Gissen als Tin- und Durchgangspforte für k.ssn Bestimmungsort, den Magen, zu dienen, sie lst »ielmehr eine m't vielen für die spätere Verdauung bockst wichtigen Organen ausgestattete Werkstätte. in welcher die zu uns genommene Nahrung ziemlich weit. gehenden Veränderuna/u unterwnrsen wird. und zwar durch den genossenschaftlichen Großbetrieb. Diese Wiedergeburt wird erfolgen entweder durch die Initiative der Krone und der Regierung, unter Mit« wirkung der herrschenden Classen, und dann wird der Gewerbestand monarchisch gesinnt, conservativ und patriotisch bleiben, oder sie vollzieht sich nach einer langen und unsäglichen Periode des Glends und endigt «it dem Verlust des dynastischen Gefühl«, der Bürger« tugenden und des Christenthums, das heißt also auf socialdemokratischem Wege. Dieser Process liege in Berlin, wo das allgemeine Wahlrecht gelte, bereits öffn zutage, in Wien sei er noch latent. Redner fordert das Haus zur schleunigen Nibeit auf dem Ge« biete der Socialreform auf, welche zum Frieden des Vaterlandes führen werde. Abg. Edlbacher wünscht, es möge die Messer« industrie in Oberösterreich vom Staate durch eine Sub-oention von 25.000 fi. unterstützt werden. Abg. Dyk führte Klage darüber, dass sich der Verein der Mühlen« Interessenten in Wien als Vertreter der Mühlenbesitzer von ganz Oesterreich geberde und verlangt, dass man den böhmischen Muttertagen eine grißere Beachtung schenken möge. Abg. Pichler wendete sich g-a.en den Abg. Fürsten Liechtenstein, der behauptet hatte, dass die liberale Partei vom Großkapital abhängig sei. Redner fordert den Fürsten Liechtenstein auf. eine einzige Action oder Abstimmung d»r Vreiniqlei, Deut« schen Linken anzuführen, wobei sie sich als abhängig vom Glvßcapital g zeigt hätte. (Abu., v. Plen er, den Redner unterbrechend: «Ec soll es beweisen!» Otto Polal: «Er soll Rede und Antwort stehen!» Abg. v. Plener zum Abg, Pichler gewendet: «U"terbrechen Sie Ihre Rede. er soll augenblicklich antworten!» Abg. Wrabeh: «Das sind Verdächtiqunqeu i !a L»eger!» Rufe links: «Antworten, Antworten!» Abg. Fürst Liechtenstein macht mit der Hand eine abwehrende Beweguna..) Abq. Pichler (fortfahrend) bemerkt. Fürst Liechtenstein habe ihm eine Antwort nicht ertheilt und er erkläre daher seine Aeußerung als eine Unwahrheit. Redner erörterte nun die Verhältnisse des Kleina/wer-bes. welches an allen technischen Fortschritten theil« nehmen solle, insbesondere an den zahlreichen neuen Motoren, ohne deren Benutz inq es vom Ausland trotz aller Hochdruck «olle erdrückt würde. Handeleminister Marquis Bacquehem besprach hierauf die Frage der Suboentionierung der Donau« Dampfschiffahlts-Gesellschast und wies auf die commer« cielle Bedeutung der Donau»Dampfschiffahrt hin. «An« gesichts der Schwierigkeit, da« Absatzgebiet unserer Industrie in den Vallanländern zu wahren, müssen Die äußere Einfassung der Mundhöhle bilden die Lippen. Sie bilden als Pförtner der Mundhöhle bei Aufnahme speciell flüssiger Nahrung den äußeren be« weglichen Verschluss — denn inneren bilden die Zähne — abgesehen davon, dass sie den Hans rechtzeitig davor warnen, dass der Brei für den Magen noch zu heiß fei. Zieht man die Lippen auseinander, sieht man zwei Reihen Zähne, die mit einander correspon« dieren und dem Ober« und Unterliefer entsprechen. Ueber den Zweck der Zähne sind die Meinungen verschieden; die einen, insbesondere die Damen, nota-bene, wenn sie schöne weiße Zähne besitzen, glauben, dass dieselben dazu da sind, um sie aller Welt zu zeigen, die anderen hingegen halten dafür, dass sie eigentlich die eminent wichtige Aufgabe zu erfüllen haben, den Bissen zu zerkleinern, seine Bestandtheile mechanisch auseinander zu bringen, seine Conststenz zu erweichen, damit die Verdauungssäfte eine größere An« griffsfläche vorfinden und so die Verdauung erleichtern. Und während sie diese Arbeit verrichten, hat die so oft unschuldigerweise verlästerte Junge es schon längst weg, ob der im Munde befindliche Bissen sauer, süß, bitter oder fad schmeckt. Eine jede dieser Veschmacksemvftn« düngen übt einen Reiz auf die a« Voden der Vlund« höhle sich befindenden Speichel, und Schleimdrüsen aus. welcher sich darin äußert, dass,, diese ein von ihnen bereitetes Secret entleeren, welche« wir UundweiHel nennen. " ^ Der Speichel ist eine llebriae. Me und durck' scheinende Flüssigkeit, welche sich Ehrend de. ssH Laibacher .qeituna Nr. 277. 2328 3. December M^. wir verhindern, dass unsere Flagge von der unterm Donau vielleicht ganz verschwinde. Würden wir heute vor einem solchen tail, accompli stehen, welche Vor» würfe wären da nicht schon auf den Handelkminister im Hause niedergegangen!» Auch die Kriegsvenvaltung habe erklärt, die Leistungsfähigkeit der Donau Dampf» schiffahrts.Gesellschaft sei für sie von größter Wichtig, leit, und sie lrat auch zuerst für die Staatshilfe ein. Das Uebereinkommen mit dem Staate soll es der Gesellschaft auch ermöglichen, ihren Verpflichtungen gea/n den Prnsionsfond nachzukommen, wobei es sich um 2000 Angestellte und deren Familien handle. Der Minister erklärte sich dann gegen die Uebernahme der Gesellschaft in den Staatsbetrieb wegen der Mög' lichkeit ernster Complicationen im Auslande, bekämpft«? das Schlagwott vom Millionengeschenk an Actien« gesellschaften und verwies auf die Subventionierung der Schiffahrt in anderen Staaten. Hierauf erörterte Marquis Bacquehem die Frage der officiellen Betheiligung an der Weltausstellung in Chicago. Die Gesammtziffer unseres Exportes nach den Vereinigten Staaten für das Jahr 1890 habe um zwei Mib lionm Dollars mehr betragen als im Jahre 188s Unser Export nach Amerika sei, abgesehen von Perl» mutterknöpfen und Handschuhen, in zahlreichen Artikeln belangreich. Die Handelsbeziehungen nach Amerika seien seit der Ausstellung in Philadelphia von 4 bis 5 Millionen Dollars in den Jahren 1874 und 1875, auf 7 Millionen im Jahre 1688 und auf mehr al« 14 Millionen im Jahre 1890 gestiegen. Die Regierung habe daher die staatliche Betheiligung an der Welt« ausstellung in Chicago beschlossen. Der Minister be» sprach weiter den Gewerbe«Inspectionsdienst, dem die Usgierung unablässig ihre Aufmerksamkeit widme. Be» züglich des Umfanges des Wirkungskreises der In° spectoreu seien wir anderen Staaten voraus, und der während der Debatte der Regierung gemachte Vorwurf der Unthätigleit gegenüber den gewerblichen Interessen sei durchaus unbegründet. Es sei auch die Ausdehnung des Befähigungsnachweises auf die Inhaber fabriks-mäßiger Unternehmungen, in welchen handwerksmäßige Artikel hergestellt werden, gewünscht worden. Der Mi» nister müsse heute schon bemerken, dass die Verhältnisse des industriellen Großbetriebes von jenen des Kleingewerbes in vielen Beziehungen verschieden seien. Ins» besondere sei der Bildungsgang, durch welchen die Eignung zum Betriebe eines Fabriksunternehmens erlangt wird, ein ganz verschiedener im Vergleiche zu dem meist gleichmäßigen Wege. welcher bei dem Kleingewerbe durch das Lchrlings' und Oehilfenwcsen führe. Man dürfe die Hoffnung aussprechen, dass die An» schauung zur Geltung kommen werde, dass die Kräftigung der für den Staat so b-deulsamen gewerblichen und industriellen Production nicht allein von dem Eingreifen l>'aMa!imr Maßnahmen abhängig sti, sondern dass sie vielmehr durch selbstthätige Mitwirkung ge. fördert werden solle. Der Handelsminister warnte schließlich vor zu hochgespannten Erwartungen in Bezug auf legislative Maßnahmen und theilte mit, das« die Negierung behuf« Einleitung einer Action zur Be< schaffung von Motoren und Arbeitswerkzeugen für Klein» gewerbetreibende 10.000 fl. in da« Budget eingestellt habe. (Lebhafter Beifall.) Abg. Rizzi brachte mehrere Wünsche bezüglich Pola'S vor, Abg. Kozlowski verlangte die baldige Einführung der Slaatsbahntarife auf der Karl«Ludwig> Vahn und Abq. Vohanla regte die Errichtung eines Handelsmuseum« in Prag an. Die Verhandlung wurde «it dem vissen innig vermischt, ihn dünnflüssig und schlüpfrig macht, damit er leichter durch den Schluno in die Speiseröhre und von da in den Magen gelange, lluherde« hat aber der Speichel auch noch eine andere, nicht minder wichtige Aufgabe, und diefe besteht darin, das« er bereit« im Munde die Verdauung einleitet, indem er die sogenannten stärlemehlhaltigen Nahrungs« mittet in Traubenzucker umwandelt, also in diejenige chemische Form blingt, welche nothwendig ist, damit diese im Körper zur Aufsaugung gelangen. Aus all dem ist ersichtlich, welch großen Einfluss die Mundhöhle und die in ihr sich btfindenden Organe auf den Gang der Verdauung nehmen und wie eminent wichtig e« ist, auf diese befondere Sorgfalt zu verwenden. Die Pflege des Munde« und der Zähne ist dethalb eine hygienische Maßregel von großer Be» deutung für jedermann, inibesondere aber für den Magenkranken; sie soll von Kindelbeinen an mit Peinlichkeit geübt werden, denn überall dort. wo Wärme und Feuchtigkeit zusa«mentreffen. ist ein günstiger Boden für Zersetzung und Fäulni« vorhanden. Die Mundhöhle ist ein solcher Ort par excellence, wo beide Bedingungen sich vereinigen. In unserer Zeit, welche man die bacteriologische nennen könnte, wird es viel-leicht nicht ohne Interesse ssin. zu erfahren, dass alle Wahrung», und Fäulnitpiocesse nur durch Vacterien hervorgerufen weroen. i-^/^. ^ Kühlung«, und Faulnieprocesse können jedoch nur. nne gejagt, unter zwei Bedingungen zu-stände kommen; ek mus, Wärme und Fmchligs" t zu hierauf abgebrochen. Abg. Spindler beantragte eine Abänderung der Oewerbe.Orbnung, Abg. Luzatto interpellierte wegen der Entziehung des Postdebits für die «Illustra^ione Italian«» und Abg. Dr. Herold wegen der Besserung der Lage der Nuscultanten. — Nächste Sitzung morgen nachmittags. Politische Uebersicht. (Der galizische Landtag) wird auf den 27. December einberufen, doch muss derselbe bereits am 2. Jänner geschlossen werden, da der Reichsrath wegen der Handelsverträge schon am 4. Jänner wieder zu» sammentritt. (Der Legalisierungs-Zwang.) Der ga« lizische Landetausjchuss beschloss, nnt Rücksicht auf den Bildungsgrad der galizischen Landbevölkerung eine Action zur Einschränkung des Legalisierung« Zwanges nicht zu unterstützen und dem Landtage bloß den An-trag vorzulegen, die Regierung aufzufordern, die Be« zirksgerichte zur Legalisierung von Hpulhekar«Urlunden anzuweisen, damit den Parteien die Kosten der nota» riellen Legalisierung erspait werden. (Die Handelsverträge.) Die «Presse» schreibt, sie habe Grund zu der Annahme, dajs die von einem deutschen Blatte betonte Einheitlichkeit der Vertragstarife der Dreibundstaaten so zu verstehen sei. dass jeder der Dreibundstaaten den beiden anderen Staaten gegenüber nur einen Einfuhrtarif in Geltung seht. Desgleichen dürften Oesterreich'Ungarn und Deutsch« land gegenüber der Schweiz und Belgien den gleichen Tarif aufstellen. (In der österreichischen Delegation) sprach gestern der Präsident Fürst Schönburg das tiefste Mitgefühl über das Hinscheiden des Erzherzogs Heinrich aus. Kriegsminister Baron Bauer beantwortete die Anfrage des Delegierten Heilsberg, betreffend den Militärexcess in Brück am 6. Juni 1891; er erklärte, die Untersuchung habe strafwürdige Ausschreitungen constatiert, und seien Officiere und Mannschaften entsprechend bestraft worden. Der Kriegsminister knüpfte hieran den Wunsch nach Vermeidung von Provocations. (Die Session der Landtage.) Was den Zllsammentritt der Landtage betrifft, so ist in dieser Hinsicht ein endgiltiger Beschluss noch nicht gefafet. lediglich der niederästerreichische Landtag soll sich im Laufe der nächsten Woche versammeln, um einige für Wien unauffchiebbare Angelegenheiten, wie die Regelung der Verzehrungssteuerzuschläge u. s. w.. vor Neujahr zu erledigen. Die übrigen Landtage dürften, wie man annimmt, für die zweite Februarhälfte oder März ein-berufen werden, doch ist, wie bereits erwähnt, ein end» giltiger Beschluss noch nicht gefafst. Nach Schließung der Landtage soll der Reichsrath neuerdings zusammentreten. (Kroatischer Landtag.) Der Budgetaus, schuss des kroatischen Landtages begann vorgestern seine Berathungen, welchen der Banus und sämmtliche Sec-tionschefs beiwohnten. Die Generaldebatte leitete der Referent Egersdorfer ein, worauf der Nanus Graf Khuen-H^dervary die Grundlagen des Budgets entwickelte. Im Budgetausschusse sollte auch die Vorlage betreffs der Echaltserhöhung für die Spitzen der Verwaltung«» behördrn verhandelt werden. Referent Egersdorfer machte jedoch a/ltmd, dass die Vorlage ein Mißverhältnis in den RangSclassen schaffen, und dass insbesondere die siebente Classe völlig verschwinden würde, weshalb die Meinung des Verwaltungsausschussl« eingeholt werden gleicher Zeit vorhanden sein; zu große Hitze (Siedhitze und darüber) und zu niedrige Temperatur vernichten diese Organismen. Da wir wissen, dass in der Mundhöhle Wärme und Feuchtigkeit gleichzeitig vorhanden sind, so werden wir es natürlich finden, das« dort eine Unzahl von Bacterien gedeihen, sich wohl fühlen und vermehren, und es ist das Verdienst eines deutschen Gelehrten, Miller, uns mit denselben durch Beschrri« bung und Abbildungen bekannt gemacht zu haben. Indem ich von denjenigen Baclerien. die wir durch Speisen und Getränke in unseren Mund einzuführen pflegen, fo z. B. dilrch rohes Obst. Trauben, Trink« wasftr. verdorbenen Wein u. s. w., ganz absehe, will ich nur erwähnen, dass Miller in dcr Mundhöhle constant zwei Gruppen von Bacterien gefunden hat, welche Oährungeu hervorrufe,,, und zwar verursacht die eine saure, d«e andere alkalische Gährung. Nun kommen noch andere schädliche Momente hinzu. Wie selten sind bei Erwachsenen gänzlich unver» sehrte Zähne! Man denke an die Speiser» ste, welche theils in. theils zwischen den lückenhaften Zähnen ver» bleiben, bei sehr vielen durch 24 Stunden, und man wird hsgreifen, dass e« in der Mundstücke sehr leicht zur Zersetzung, zur Fäulnis kommen muss. Deshalb geuügt es auch nicht, den Mund nur einmal des Tages zur Morgenstunde zu reinigen, sondern das muss zu« mindestens zweimal, des Murgen« und des Abend«, ge« schehen. Ueberhaupt finde ich es eigenthümlich, dass der« j.'nig' Thsil dr Mm^chhttt. der s--.n,cn Mu:.d nur nüsse. welcher Ansicht auch der Äal>u« i"!"«' , ^ Opposition gedenkt, den Gehaltserhöhungen >, > widersprechen. :„ M^ (Die Rede Caprivi's) sch""t " ^°« bürg im großen und ganzen gefallen zuy ^ fti «Novoje Vr,mja» meint, die lategor'^« .^„ «ussland durchaus angenehmen Erklärungen ^ o. Caprivi ständen mit den Millhe'lung" ^ o. Giers über Russland und über die ^ s^h Frankreich in Verbindung. Die übrigen Vl ^. durch die Rede gleichfalls befriedigt. Nur «^ ^ Kanin» erklärt, daf« die Rede mehr all"«""^ ^^ erscheine; denn da« bei dem KaiserdeM ^hen, erlittene Fiasco der deutschen Pol't'l t,le,° ^^n da der Bruch der russischen Politik m't " Epoche als definitiv angenommen werden « ''Me (Der Aufstand in CH'na^ao' ^^ Cabinet, welches über die für die Mrop" ^ ,„ Christen äußerst bedrohliche Wendung "> ^. China lebhaft besorgt ist. hat ihre d'plo""'^ s> treter angewiesen, den Regierungen. .^ ^,« accrediti,rt sind. die dringende NothwHe ^ Unmuthigen Auftreten« in China "Mi" " ^

^ed'' identischen Instructionen an die m ^ «...Mick i" tierten Vertretungen der Mächte ihren finden. . «Me b" (Im deutschen Reichstage) .^, ha Berathung des deutsche Gebiet in Südwestafrila werde sur ^^ Mark an ein Consortium verkauft wero^^dt, Mark seien bereits angezahlt und würden» ^ < Nichtzustandekommens des Verlauf/s °e"°" '^U riqkeiten bereite das englische Actlenge,ey. M stand des Consortiums aus Deutschen "'' ^W (Erzbischof Gouthe-Soula d^^ vorgestern aus Pari« nach «ix z""<^ Pfiffe " mit Hoch.Rufen begrüßt, worin stch ^7 «^ ^ Hoch-Rufe auf die Republ.t mengten. ^ " 0 °m 29. November dem tionen dargebracht worden. Der OrMo ' " M^ die ihm zugegangenen Sy'Npathleschrewen zu 500 Seiten füllen würden. «kerb^ (Der Municipalrath vonCye^ veranstaltete vorgestern ein Diner ^"^""' .,,<..M<. Xorvetle «Vitjaz. sowie der französischen ^ cht.P Zahlreiche patriotische Toaste wurden auW ^ v zösische und russische Musikstücke abgesp'" - ^ lehr war sehr herzlich. . ^schl^ ga< binets'Tritupi« auf die Tagesordnung n"^,^ W des Budgets zu sch^n. Das Wid^'t ze'U , rung von ungefähr 4 Millionen Drachms^z/ (Handelsvertrag Die fchweizerifchen Delegierten zu d" V^ ^. " Verhandlungen reisten vorgestern na« Zustandekommen des Vertrages ist a^^^.-^ Tagesneuigleiten. ^ ^F Se. Majestät der Kaiser h°bHw'^iidigt" h^ Zeitung, meldet, für die durch B'°^ "« zu !<"' wohner der Gemeinde Venetltz ^"" geruht. ____^Vlor^^wF einmal täglich reinigt, diese« bel der ^ ^ ^^ werkstelligt, e« wäre weit vernünstlge ^^ ^ ^, auch der Hygiene weit besser. d,es am ^hM ^. Schlafengehen zu thun. da l° »" MndhU F, Schlafe« die Zersetzung der m oe- ^ M ^ bliebenen Speisereste in ungestörter » ^llM'^ Also achtgeben! Die «ein'gung " zwA'^B weicher Zahnbürste und "gend "" ^ss Zahnpulver. Pasta oder Mundwasser zweimal, früh und abends, akscheh"' Mlt. "^^ Zurücklehrend auf «nsern Wsga"^^ z Y , essen soll. ist e« wicht,«, sich ste" °° erstt ^>, dass eine rationelle Mundpflege d'e ^„de '^!> für eine richtige Verdauung «st; " " stets ""„t i ist e«. bedächtig und langsam zu «M '^ d.ese ?chl i B.ssen in den Mund zu nehmen ^.se/, ^cht >" kauen. Achte stets darauf, dass " ^M heiß, aber noch mehr. das« das ^^e '^ennduis^ Gedanken weder durch L,Mre n0^ rufsgejchäfte in Anspruch < während des Essens "icht auf enn ^ .^ ^ s l haben einen störenden ^mft« « «"' ehrend ° B H Magensaftabsonderung. !" melm h " " „H d^ dein Leben und deine Gw ^" Trauergemache häufen fich Vlumen auf M"' "eist ilppige Blüten in reichen Farben, da-Ich^" 7"beer und Palmzweige, Auch die Vorhalle ist "tt Kränzen gefüllt. ^7? lThristenverfolgung in China.) Me ,^' 5 über den Aufstand in China, dessen Fort« ^k., c * die Hauptstadt felbst bedrohen, lauten ^detm.'"lhtbar. Nach amtlichen Depefchen über die ^ «^elung der Christen in Takau war diefelbe. wie ^l>s»l°, llhronicle» au« Tientsin telegraphiert wird, i» ^ '"'chen Schandthaten verknüpft, wie folche felbst ^""beispiellos sind. Die Mitglieder der kleinen !h ^" Mission hatten leine Gelegenheit, ihrem Schick, li^c ""innen. Das Gemetzel begann mit den belehrten "°">t^ .": "ele wurden mit teuslischer Grausamkeit >», z ' "«ne Kinder mit Messern zerhackt die Großen !^"" »"üstet, Nonnen geschändet und alsdann mit ^°tlm " "schlagen, die belgischen Priester grausam ^n, ^" dem diplomatischen Corps und der ^""päischen Colonie von Peking herrscht die größte ktH^/Die grüßte Briefmarkensammlung) il« h,.. "W"det sich im britischen Museum. Es ist die ""hr ,° . " Parlaments-Abgeordneten Tap ling. ^Kcht' ^" Museum in seiner lehtwilligen Verfügung ^"«M enthalt, abgesehen von einer sehr ansehn« ^H" P°ftlarten, Briefumschlägen u. f. w.. mehr als ^" ^»efmarlen; ihr Wert wird auf 50.000 bis ^l!k y,""ll. veranschlagt. Der verstorbene Elgenthiimrr «,, ^'yr als 20 Jahre gebraucht, um die Sammlung , ^,^e zu bringen. )«Ii i ^N°u h^ sibirifchen Bahn.) Bis Mitte ^ ^m ^"" ^ber 40.000 Cubilmeter Einschnitte "l^^"Uerte. 400 au« dem europäischen Russlanb ? I2z^" und 1700 Chinesen und Koreüer, außer« ^llietzl ^^cht und 200 chinesische und loreäische ^ ^ine fchwarze Nonne.) Im Nonnen« M«. d^^Nem ist eine junge Afrikaner!« au« dem diki ^ ^°tadi zu ihrer Erziehung eingetroffen. E« "tilt, m" "ste Congolestn. welche belgifchen Boden >«l.» H tiner Mittheilung des stellvertretenden >^°"""neurs Fuch« an die Leiter der Anstalt K in G" "" größere Iahl von Kindern au« Man« >m ^s^ .2«" anlangen. ^"'bensfrlluen für Afrika.) gehn lunge Z>l ibr. ^ ^" °u« der Umgebung von Neisse haben ?'ff«n ^>eimat verlassen, um sich nach Nf'ila ein> h! ^tan^ ""^n dort mit Genehmigung des Bischofs K ß "°Nen eine neue Ordensniederlassung gründen, H. '^ die ambulante Krankenpflege zur Aufgabe !,!. ^.^l' ^ " "'«ne Gänfe) dürften eine Selten« <'" N"" Nestaurateur bei Odessa lief ein Wem- die sich in der Nähe aufhielten, flogen Der Sturmvogel. lzbhlung au« Dalmatien. K» Aackk (Fortfetzung.) Ü> bl? lie nun über allerlei Erlebnisse ge« '> ^ Et ?' °ttch von botanischen und olNllho-V.^chen ."' l"We der Kranke auf: «««. no« /^it^" b,n ich ans Velt gefesselt. D.ese Un« >^'> ick "'^ ^°r's nie gewöhnt! ...' l'i^ilr «^ !°°r es nie abwohnt., wiederholte er ^l°tt:^«2 zu seinem Besuche, und fuhr dann l> tine b"N halte ich ein große« Gut. ein trautes l ^ '"be Familie. Das Gut habe 'ch noch. ^^hlsl/. «Ntllhs. tz "chte dtt" Herzens sprach ihm Theodor Trost zu >>,> ^''^"Wtlsamleit auf die Sammlungen. ^ """. ^lcurswnen und lohnende Iagdausstllge zu ^"V"e Ihnen vielmal« für Ihre Theilnahme ^"'" G^' w"n man weiß. ein Zwe.ter sch ".^danken auf unferer Seite! Ja, es thut z^N^. Theodor verabschiedete, rief ihm der VV ^'""d zu: «Wenn Sie wieder e.ne fre.e ^'^ "' denken Sie de« kranken Einsüdlers von '"ltz ^ ^and edler Freundschaft. «bend« __ der Kranke war berelts außer herbei, tauchten in dem Weine unter, schnatterten vor Lust und berauschten fich. Schließlich liefen sie davon und fielen bald wie leblos zur Erde. Einen Tag und eine Nacht hielt der Rausch an. Man hielt sie für todt und hatte bereits das Gefieder gerupft, als die Gänse wieder nüchtern wurden. — (Fremdensteuer in Frankreich.) Die parlamentarische Commission der französischen Kammer beschloss die Einführung einer Fremdenfteuer von drei Francs per Kopf, welche auch Vergnügungsreifende zu entrichten haben. — (Ein strenger Gast.) Wirt: «Ich werde Sie an die Luft fetzen lassen.» — Gast: «Mein Gott. renommieren Sie doch nicht so mit Ihrem bisschen Luft vor'm Haus!» Local- und Provinzial-Nachnchten. Laibacher Gemeinderath. (Schluss.) * Gemelnderath lais. Räch Vlurnil referierte na« mens der Vausection inbetreff der Bestimmung der Bau-linien und Straßen auf dem gegenwärtigen Landesspital« Grunde. Bekanntlich hatte der Oemeinderalh in seiner Sitzung vom 19. Juni 1890 bereits einen diesbezüglichen Beschluss gefasst und denselben dem lrainlschen Landes-ausschusse mitgetheilt. Da nun der üandesau«schus« mit Herrn Gorup. der die Spitalsrealitüt käuflich erworben, den bezüglichen Vertrag abzuschließen hat und der letztere erklä te, er habe nichts dagegen einzuwenden, dass der Stadtgemeinde das erforderliche Terrain für eine 16 Meter breite Straße läng« des Spitalgebäude« in der Rich» tung g'gen die Feldgasse, dann da« Terrain für eine 12 Meter breite Straße, welche an der Ostgrenze des Spitalgru des — parallel mit der Wienerftrahe — die Varmherzigergasse mit der Spinnerstraße ver« binden soll, abgetreten werde, jedoch den Wunsch aussprach. dass die durch die Mitte de« Spltal. glundes in der Richtung von Osten gegen Westen an. zulegende Straße noch nicht jetzt, sondern anlüssllch der Parcellierung diese« Grundes in Bauplätze bestimmt werde — wendete sich der lrainische Landesausschuss an den Stadlmagiftrat mit dem Ersuchen, auf diesen Wunsch Rücksicht nehmen zu wollen. Weiters ersucht der kra,n,sche Landesausschus« um die Einwilligung, aus dem gegen« wartigen Spitale den Sparherd und aus der Spltal« lirche den Altar, die Orgel, die Vänle, da« Taufbecken, die Thurmuhr und die Glocken entnehmen und in da« neue Spital, respective in die neue Spitallirche überstellen zu dürfen. Der Referent ist der Ansicht, oafs wohl dem Wunsche inbetreff der durch die Mitte de« Spitalgarlens anzulegenden Straße sowie inbetreff des Sparherdes entsprochen, aber nicht gestattet werben könne, die er« wähnten Gegenstände der Spilallirche zu entnehmen, da die Frage noch nicht gelöst fei. °b diese Kirche zu erhalten oder zu demolieren sei. Die diesbezügl.chen Antrüge des Reserenten wurden ohne Debatte °"g«"°^"". ,,„ , . Eine größere Debatte entspann sich hingegen bei dem folgenden Punkte der Tagesordnung, näml.ch bel der Verhandlung über das Gefuch des lraimfchen Landes-ausschusse« inbetreff Errichtung des «anales vom pro« jectierten neuen Landesspitale. Die selnerzei einberufene Enquete für den Spitalbau hat sich zur VefeMgung der Vftte —saßen beide Freunde am Fenster. Die Abend-sonne beleuchtete das glitzernde Meer. «Ich sagte Ihnen einmal, das« lch eme Nebe ssamilie hatte. Ich will es Ihnen auch erzählen, warum ich jetzt fo einsam bin.» begann nun der Ge- " «ssern im Norden. nahe d?m Ufer eines kleinen Sees, liegt mein Gut. Kaum halte ich meine Studien vollendet, starb mein Vater und ich übernahm da« Erbe Bald heiratete ich. und eine junge Frau und zwei liebe Kinder verschönten mir da« Dafein. Die Wirtschaft und die naturwifsenfchaftlichen Liebhabereien nahmen einen Theil meiner Zeit in Nnfpruch. den nan«n Rest derselben widmete ich meiner Fannlle. "Da kam — sechs Jahre sind seither verflossen — der Cousin meiner Frau zu uns auf Urlaub. Wir lebten vergnügt, besuchten die Nachbarn und erhielten deren Gegenbesuche, wir ritten, fuhren, jagten in der Umgebung, kurz, für Zerstreuung und Unterhaltung war hinreichend gesorgt. Aber da glaubte ich zu bemerken, bafs meme ckrml sich mir entfremdete und sich lieber zu ihrem Cousin Max hielt. Die Freuen können dergleichen nie aanz verbergen, wenn nur der Mann nicht blind ist. Oft fand ich die beiden in eifrigem Gespräche, und wenn ich erschien, erschraken sie und — verstummten. E« war Ende October und ich hatte viel zu thun. um zu meinem herannahenden dreiunddreißigsten Geburt«« taasfeste. zu dem ich die Einladuna/n bereits aus« aelchiÄt hatte, alles vorzubereiten. Da kam ich eine« Taaes vor der angesagten Z?it nach Hause. Niemand kam mir entgegen. «Wo ist meine Frau?» fragte ich einen Diener, «und wo meine Kinder?» «Die Kinder sind mit der Gouvernante aus« Fäcalien für das Fasselsyftem, zur Ableitung der Abfall« und Schmuhwässer aber für die Errichtung eines Canales ausgesprochen. Der Landesausschuss ersucht nun, die Stadt« gemeinde möge den Hauptcanal an der Wienerstrah!' bis B'jigrab verlängern, der Canal vom Spital bis B^ia^ad aber werde vom Lande errichtet werden. Referent Doctor Starö sprach sich namens der Vauseclion mit aller Entschiedenheit für die Ablehnung dieses Gesuches aus. Die Stadt, welche ja ohnehin einen bedeutenden Betrag für ben Spitalbau votiert hat, fei nicht in der Lage, in einem nur wenig bevölkerten Sladtth'il einen Canal zu bauen, der vielleicht auf 50« bis 60.000 fl zu stehen käme. Ueberhaupt sei der Bauplatz iür das neue Spital nicht glücklich gewählt, da in nächster Nähe Bahnhöfe sich befinden. Das neue Spital wäre im Ofti N der Stadt günstiger situiert, wo auch die Frage inbetrfff d^s Canale« leichter zu lösen wäre. Der Referent stellte fchließlich den Antrag auf Abweisung des Gesuches. Gemeinberath Dr. Ritter von Blei weis erörterte zunächst die Wichtigkeit einer guten Tanalisierung für Sp'talbauten; trotzdem könne er ali Vertreter der Stadt» gemeinde für das Gesuch des Landesausschusses nicht eintreten, da die städtischen Finanzen durch einen solchen Canalbau zu stark in Anspruch genommen würden. Doch ließe sich vielleicht auch hier ein Ausweg finden, und er wolle auf einen aufmerksam machen. In der Irrenanstalt in Studenz seien für Fäcalien und Schmuhwüsser betonierte Reservoirs errichtet worden, welche fich — nach elfjähriger Erfahrung — sehr gut bewährt haben. Auch beim neuen Landesspitale könnten solche Reservoirs er» richtet werden. Ein geeigneter Platz für dieselben wäre die große Schottergrube an der Wiener Reichestraß?, welche um billiges Geld erworben weiden könnte. Auch muss« Redner einer Bemerkung des Referenten entgegentreten, welcher meinte, das« die Leitung der Abfall« und Schmuhwässer vom Spitale durch die städtischen Vanäle in sanitärer Beziehung gefährlich werden lönnle. Das fei nach feiner Ansicht nicht zu befürchten. Im übrigen aber wäre es angezeigt, diesbezüglich das Gutachten des städtischen ständigen Gesundheitsrathes zu vernehmen. Dr, Rilter von Vleiweis beantragte schließlich die Annahme folgender Resolutionen: 1.) Der städtische ständige Gesundheitsrath ist über die eventuelle Schädlichkeit der Leitung der Spitalwässer durch die ftädt,schen Eanäle gutachtlich zu vernehmen. 2) Der lrainische Landesausschuss ist aus das Reservoir.Syftem (wie in Studenz) aufmerksam zu machen. Gemeinderath hräsl 7 sprach fich sür die Errichtung des Canales vom technischen und sanitären Standpunkte aus. Die Verunreinigung des Laibachstufse« sei weniger gefährlich als die Verunreinigung des Bodens, wie solche durch Errichtung von Reservoirs unvermeidlich wäre. Der R.ferent habe den guten Rath ertheilt, da« neue Spilal im Osten der Stadt zu erbauen. Leider komme dieser gute Rath post l««t«lli. Wäre der vor drei Jahren ge« stellte Antrag betreff» eines Regulierungsplane« der Stadt durchgeführt worden, dann wäre für die Nachbarschaft der Bahnhöfe wahrscheinlich ein sogenanntes Fabrilsvirrtrl in Aussicht genommen worden sein, Humanitätsanstallen aber wären im östlichen Theile der Stadt günstiger untergebracht. — Bei der nun folgenden Abstimmung wurde der Antrag de« Referenten (auf Abweifung des Gesuches) mit großer Majorität angenommen; dergleichen die Resolutionen de« Herrn Dr. Ritter v. Vleiweis. gefahren.» berichtete derselbe. «Die Gnädige ift in den Gemächern. Der junge Herr ist vor einer halben Stunde heimgekehrt und hinaufgegangen.» Ich glaubte im Antlitze de« Dieners leisen Spott zu beobachten. Mein Herz pochte laut. Ich eilte die Treppe hinauf. Ich fand meine Frau an der Seite des jungen Mannes glücklich lächeln. Ihre Hand ruhte in der seinen, als sie rief: «Ach, wie machst du mich mit dieser Er-öffnunq glücklich!» Erlassen sie mir das Fernere. E« folgte ein Duell, in dem ich eine leichte Verletzung davontrug. Max aber lautlo« niedersank. Unbekümmert gieng ich nach Hause, ordnete das Nothwendigste und fuhr ab. Wohin. wufste nur mein Verwalter. Kaum war ich einen Tag in G .... als ich von diefem ein Telegramm erhielt, da» mich dringend heim» rief. Ich folgte und kam am nächsten Tage auf meinem Oute an. Trfchrocken lief die Dienerschaft durch einander, als ich auf mein Zimmer gieng uno den gerade abwesenden Verwalter dahin beschieb. Da fand ich auf meinem Schreibtifche einen Brief von meiner Frau. «Adieu, Gustav!» h'eß es in demselben. «Ich weiß alle«. Du hast ganz ungerecht gehandelt. Aber nicht Max hast du getroffen, sondern deine Gattin. Ich gehe zu den Eltern; aber du sollst mich nie wieder» sehen!» «Wir war e« einerlei. Mit ihr leben konnte ich doch nimmer. Ich übergab da« Gut meinem treuen Verwalter mit dem Befehle, vom reinen Erträgnisse ein Drittel meiner Frau zukommen zu laNen ein Drittel für die Kinder anzulegen und den iehlen Theil nur einzusenden. Meinen NusentlM würde er fahren; doch dürse er denselben niemandem ve" ' '' (Fortsetzung fel,t.) Llitbacher Zettuna Nr.277. 2330 3.Deceulbttls^'^ Gemeinderath Ritter von Zitterer berichtete in Angelegenheit der Vaulinie für das projektierte neue Lllndesspital und beantragte, da nach den vorgelegten Plänen die vom Gemeinderathe bestimmte, mit der Wiener-ftraße parallel lausend« Vaulinie nicht ausführbar er« scheint, von dem seinerzeit gefassten Beschlusse abzugehen. Die Gememderäthe Hribar und Dr. Stare sprachen sich gegen den Antrag des Referenten aus, während lais. Rath Murnil und Dr. Tavcar wirlsam für denselben eintraten und betonten, dass es nicht angehe, aus ästhetischen Gründen der Errichtung einer Humanitiits-anstalt Hindernisse zu bereiten. Der Antrag des Re« ferenten wurde mit großer Majorität angenommen. Endlich wurde über Antrag des Referenten Dr. «2 tare ein gegen einen Umbau im Nahovc'schen Hause in der Floricmsgafse von einem Nacbbar eingebrachter Protest abgewiesen und sodann die Sitzung nach drei« ständiger Dauer um 9 Uhr abends geschlossen. * (Krainischer Landtag.) Da die Ein« berufung des Landtages erst in Februar nächsten Jahres erfolgen wird, hat der lrainische Landesausschuss beschlossen, für die Forterhebung der bisherigen Landes» umlagen im nächsten Jahre bis zum Zusammentritte des Landtages die Allerhöchste Sanction zu erwirken. *(Ium Tode verurtheilt.) Veim hiesigen l. l. Landes» als Schwurgerichte wurde gestern die ^24 Jahre alte ledige Magd Maria Blatnil, welche ihr zehn Monate altes Ninb am 18. October d. I. nächst Lees in die Save geworfen, zum Tode durch den Strang verurtheilt. Maria Vlatnil aus Kitniverh im Bezirk Rudolfswert wurde laut Urtheil des k. l. Kreisgerichtes Rudolfswert vom 10. September 1890 wegen Diebstahls zu dreizehn« monatlichem schweren Kerler verurtheilt, welche Strafe fie in der Strafanstalt Vigaun verbüßte. Am 19ten December 1890 gebar sie im Kerler einen Knaben, der auf den Namen Anton getauft wurde und der Heimats« gemeinde der Mutter zur Pflege übergeben wurde. Am 13. October b. I. aus der Strafanstalt entlassen, übernahm fiedasKind von der<3emeinde,anscheinenb gerne,und entfernte sich mit demselben in der Richtung gegen Laibach. Vei Anna Kaftelic in Ilovca blieb sie über Nacht, behandelte aber dortselbst nach Auss«ge der Zeugen das Kind sehr hart und schlug es auch, weil es weinte. Von hier begab sich die Angeklagte nach Oberlrain und kam am 18ten October zu Maria Lah in Lees, wo fie für da« Kind um z kr. Milch laufen wollte. Da jedoch leine Milch zu haben war, entfernte sich Vlatnil auf der Straße gegen Veldes, lam aber bereits nach einer Stunde ohne da« Kind zurück. Auf die Frage, wo sie da« Kind gelassen habe, entgegntte sie, dass sie dasselbe «ihrem Manne» übergeben habe. Drei Tage später stellte sich Vlatnil in Laibach dem Gerichte mit der Selvstanzeige, dass fie das Kind, weil sie ihm leine Nahrung geben tonnte, in die Save geworfen habe; das Kind sei alsbald in den Wellen verschwunden. Auch bei der gestrigen Verhandlung war die Angeklagte der That vollkommen geständig; die Sorge und die Furcht vor der Zukunft habe sie zu diefer entsetzlichen That bewogen. Die Geschwornen bejahten einstimmig die auf Mord lautende Schuldsrage, und der Gerichtshof verurtheilte die Angeklagte zum Tode durch den Strang. Die Angeklagte hörte das Urtheil schluchzend an. * (Deutsche« Theater.) Die Posse «Pension Schöller» von Karl Laufs, einem bekannten Possendichter, ist eine jener Harlelinaden, voll derber Witze, die auf einen durchschlagenden Heiterleitsersolg rechnen können. Ein Provinzler, der eine Berliner Irrenanstalt besichtigen will, wird in die Pension Schöller geführt, in welcher eine Reihe von Personen zum Vorschein kommen, die absurde Ideen haben und welche er für Irrsinnige hält. Er kommt beinahe selbst in die unangenehme Situation, als Wahnfinniger angesehen zu werden, bis sich schließlich alle« zur allgemeinen Zufriedenheit löst. Die Wiedergabe dieser tollen Posse war eine vollkommen befriedigende, denn die Hauptrolle des Provinzlers brachte der Gast Herr Venno Ernst vorzüglich zur Geltung und zeigte sich als ein vortrefflicher Interpret feines Fache«. Die übrigen Kräfte unsere« Interimstheaters unterstützten durch frisches, luftige« Spiel den Gast auf das beste; insbesondere gab Fräulein Hellbach den Vlaustrumps mit unwiderstehlicher Komik. Leider war da« Hau» dies« mal sehr schwach besucht, und die» war umsomehr zu bedauern, ali da« Publicum wirklich einen heiteren Abend halte. Heute beginnt der im guten Angedenken stehende Wiener Oesangslomiler Herr Vottsleben sein Gastspiel mit einem lustigen GesangsQuodlibet. Hoffentlich wird die Direction bei diesem Gastspiele ihre Rechnung finden. 2 Erzherzog! Heinrich wird sich eine Deputation des hier stationierten Infanterieregiments Erz» herzog Heinrich Nr. 51 unter Führung des Regiments-commandanten nach Wien begeben. Berlin, 2. December. Da« Wolff'sche Bureau meldet aus Peking: Die hiesige Regierung stellt die über die Unruhen in der östlichen Mongolei verbrei teten Nachrichten als sehr übertrieben dar und bezeichnet die Bewegung als localrr Natur und ungefährlich. Nom, 2. December. Die «Agenzia Stefuni» meldet: Die internationale Conferenz betreffs der sanitären Angelegenheiten Egyplens trilt in Venedig am 5ten Jänner 1892 zusammen. Die Einladungen ergiengen von Oesterreich »Ungarn im Emveinehmen mit Italirn und England. London, 2. December. Reuters Office meldet aus Chicago: Die Blätttr bezeichnen das Gerücht, dass die Vebäude der Weltausstellung wenig solid gebaut seien, als vollständig unbegründet. Die Gebäude sind von den Behörden eingehend untersucht wol ^ ^ Athen, 2. December. Die Kammer w" „ Zwölfer.Cummifsion in Angeleqenhe't d" »""«« ^l Trlklwis; acht Mitglieder gehören der 3M" der Opposition an. —-"" Deutsches Theater. ^, Heute: «Jux über Jux.. Possen-Quodlibet mit Gesa ' Auftreten des Herrn ii. G o i^N^----------" Angelommeuc Fremde. Am 1. December. «^nls^ Hotel Elefant. Edelstein. Kaufn,., Wien. ^ Stanß' g^zi», a. M. - Elvmich.Franlf.lrt. - SltMsch, S^A ,, Fc°«, - Domladis. Illy?..F.istrih. - "°c"l^ Großlaschih. — Kralj. Verwalter, s. Sohn. ^'" Privatier. Graz. — Stampfer. Kfm,. P"g- ^^r. llft, Hotel Stlldt Wien. Belz, Marlovsli. F"lh"b"v M>M^ Wien. - Povse. Dechant. Reifnitz. ^^'zt,m.. M" — Kette, Ingenieur, Oberlaibach, — w°"«c„. Tcttst . d°rf. -Schulz.. Kfm.. Stcyr. - A°er°me « ier. H Gllsthof Kaiser von Oesterreich. Treuherz. SctMP ^.säM — Nerlaler s. Vruder. Lorvis. — Is" >' ^ Hotel Vairischer Hof. Cvel, Stein, 5. Varth^. Hotel Sildliahnhof. Zagorc, Realitätenbeslyer. A, ^ ZchM Lewin. Kfm.. Berlin. - Matko s. Frau, Glanool,' ^ Verstorbene. ^nn,'^" Den 30. November. Marie KerZe, Inw»1 Rosenssllsse 33. Altersschwäche. . Arbeit"^ Den 1, December. Juliana I«", 59 I., Floriansgasse 17. Gehirnschlag. Im Spital«: ^s^' Den 30. November. Maria Demsar, 42 I- Krebs. «zon""«, " Den 1. December. Johann »over, Herzfehler. _________ HMswiMaft!Mes,^ Llllbach, 2. December. Auf dem ^««"^^2'"' schienen : 4 Wagen mit Getreide, 6 Wagen m» v 13 Wagen mit Holz. ^-_________Durchschnitts-P^ft^^^A Weizen pr. Heltolit "Mb 9 1« «"ttcr pr-"" ' ' ^ °^ Korn . 6 80 ? - 6i« pr. 5"° ^. Gerste . Hafer . 3 9 3 ^» ^ halbfrucht ._______- üalbflc'sch . . ^ ^ Heidin . 5 20 b^ZchwemKI . ^, Hirse . 4 8? b 1b?FA'^' Stilcl ^ ^ " Kukuruz . b 30 b bb Hähndel pr. ^ ^ N ^ ^ Erdäpfel lOO tti,. 2 b9-------3°"^" -Ml-- 1»'^ Nnsen pr. hettlllil n_______H"» <"' " . . . 8,^ Erbsen . 10-----------?"c,h ^. l ^ Fifolen . 10-----------v°lz. """Aastet -> ^ Rindsschmalz Kil^' — 78 — — ^,. » " ^ Schweineschmalz . - 66-----^ "H MM- ^ ^" Bpecl. frisch, . _ 54 ^ - WmlH^ ^> - geräuchert « - 62-------------- »oMer^-----^^ Lottoziehungen vom 2. December«^ Prag: 43 68 ^^^<^ Meteorologische H 2Z W KZ .«."> ."«"""" O ^ ^^H ^ ,___.^--Mlltc^ 'Hten^ 4 1«, um 28« über dem ^-< ««antwnrtlicker «edacteur: ^^---^>< und 5tt"/« «abatt auf dic Or,g.''°'p ^^t tt'H ,s, robenwei e. porto-unb z°llsrci.^s ^br.l^^ O '^ (l. und ,. Hoflief.). Xiirleb. Muster uml, ^^- 10 lr. Porto. __- Depot der k. k. Generalstabs-BFJ-; TOoBftob 1:76000. $rei* per »tottf j't. ^ ouf iieinwanb gespannt j^pa»1» Ifl. o. ftlfinmaur & M tog* _^-^ >2C:Xr2r Soeben erschieß ^ . Bilder aus KraiJ, gahn Im Gebiete der Ste'" |i|uJl,»*>f Schilderungen «^"gi* # , ,. 12 Bogen 8«, frei« **• u, '^0 Ig. v. Zleininayr UJ^/^ »^Kr Zeitung Nr. 277. 2331 ____________^____^_________________3. December l891. Course an ller Wiener Börse vom 2. December 1881. N°« dem offcellen 20«««°«« !»»., Geld Ware ^Aln^ Nmtl in Noten 91 «5 9,4b ,!^<°/,z.»',,/, - - . . 909" 91'«" ,K > ' 3?n«t 500 ,l. 1»5 Lü 13« »ü . ^»»tilnl." "'^W0 l, ,45 ^l, 14625 >. . °" ' - l00 l. »77- 17»- ^ -^'^ "6- ' - »44 75 145 75 ^^""t'. steuerfrei w?,«5 i°k - »^, ' ' , 101 85 102 l/5 V^h-B^« «1.° - - 1"«ö>14?5 , ^Nhn «^'"° ll^iii« ^ ^^F°W. »»5 75 1»NbN ""°"t!«Ic 4./ ,^ ?« «». l»b 25 ,86-25 »eld Na« HrundtnU.'Vl>ligllliVN«n (fur ion st. LM). 5°/« «alizische...... 104 5U 105 — 5"/, mährsiche...... — — — — 5°/, Kraln und Küstenland . . — — — — 5°/n niederösterrelchische . . . 109-50 Iio - 5°/, slcirische...... —'— — — 5°/„ kroatische und slavonische . 104-50 lob «, 5°/« stebenbüraischr .... —-— —-- 5°/n lemeler Vanat .... —-— — — b°/„ un„arlsche...... »9 9« 90 90 Andere össentl. Anlehen Donall'Rea.'Lose 5°/„ IUN si, . 1«1 l>0 ILL b,< dt°, «Nleihe 1878 . . 10^5 iV5?ü «lnlehen der Gladt Vürz . . m — —- Änlehen d. Etadtgemeinbe Wien 103 ?5 104-75 Pram,-«lnl. b. Ltablaem, Wen 101-50 15« 50 Vürsenbau-llnlehen verlo«. 5°/„ 97 - 98- - Pfandbriefe (für IUU st.). Vllbencr, all«, «st. 4"/« V. . . lib-50 lie 5<» dtll. dtll. 4'/,°/° . . . 9» 90 100-40 btll. bto. 4°/» , - - 9«'»5 9U75 bto. PrHm.Echulbverschr. 3°/« 109- 1l,9'5st vest, Hypothelenbanl I0j. 50»/„ 9850 99-ic, Oest.'ung. Vanl veil, 4'/,°/« - »oo 40 INl — dett« , 4°/„ . . 9940 S9»s, bett« 5«jühr. » 4»/„ . . 99 40 99-90 >!riorität»'Vbligationen (für 100 ft,), Ferdinand« Norbbllhn loe-4l> Staatsbahn.......'»l - —'— Eübbalin k 3«/,.....144-50 140' , k 5°/'.....»8 «0 lib-8« Ung..«aliz. Vahn.....l<"b»> »l»l «b Diverse Lost (per Stück), Trebitlose 100 fi...... l8b-- l8« Sn «larü-Lose 40 fi...... " " <«' 4°/„ Donau-Tamvfsch, 100 fi, . «1 - l« - «llibacher Pram..«l>ileh. »0 fl. »c»^ «50 Ofener Lose 4N fl..... "5" 5«'5N Palswllose 4« fl...... «75 »» 7» Rothen Kreuz, «st. Ves.v.. 10fi. " »u l«-8'. «ubolpb'Losc 10 fi..... "-50 2l üo Valm Lose 4« fl...... b9— S0^- Et, Ven°i, «ose 40 fi. . . . «'i- «L ^ Walbstem-Lose L» fl..... »5-75 bb 75 Windisch'Vrilh-Lose 20 fl. . . ^ - "'" Gew,°«3ch, d, 8«/„ Pram.'Schulb' verschideiVobencreditanstalt "— »« — Kank'Actien (per Vtlilt). Unnloest.Vllnf800fi.60°/««. , 148-75 <49'25 Vanlverr!,,, Wiener, 100 fi. , 103 75 104-50 Vbrr.'«"sl, üst.. 20« fi. S. 40°/, 34,- 343 — «lrdt.'Anst.sHllnd, u,V. ISUfi. «?5-50 87b - Lredttbaiil. ANg, ung., »oo fl. . »l« 75 819 «5 Deposttcnbllnl, «ll«., »00 st, , »<«'"5 L<»1'».'> E«con!ptt-Ves„ Nbröst,, 50« fl. S0<) - - «'"'— Vlro»u.«lassend., wiener »00fi, A>»!»' «'^ — »elb Ware Hüpothelenb., «st. 200 ft. «5°/,N- 200 st. V. . . i8»-25 189-75 Oesten.'ung. Vant eoo fi. . . ioo» 1004 Unlonbanl »00 fi...... zib- - »»' »0 »erlehrlbanl, «ll«., 140 . . l^? - 155 — Actien von Transport« Unternehmungen tper Stück). «lbrecht.Bahn 200 fl. Silber . 8» »5 8?»5 «llfolb'ssiumlln. Nahn 200 fi. E. »no— »01- N«hm. Nordbahn 150 fl. . . 1?" - ixi — » Wtstbllhn 200 fl. . . »41 — »43-Vuschttehrabei Vis. 500 fi. «Vl. 116» 117«, bto. «5 Dui>Bobenb,°Lil.°B, 200 fl. E. —-- —--Ferdwllndl'Noidb, woo fi.LW. 27«.' »770 »al. «arl'Ludw. «, 200fl. «M, »0450 204 75 Lemb.»llzrrnow,»Iafsy > «tisen» bahN'Vesellsch. 200fi. E. . . z»e— »»?' - Ll»yd,0ft..ung.,lriest5U0fl.llM. »9b - 40»,— Oeslerr. Nordveftb. 200 fi. Lilb. 198 5» 199 e«) bto. (lit. L.) 200 si. V. , . 214 «5 214?u Prag'Duler Visenb. 150 fi. Silb. »4-75 85 50 Etlllll«e8.-Welell, osterr.-alpine «5-- «5.^ Präger ltilen.Ind, wrs. 200 fl, 3f,4— »L? — Nalao»,»-- «22 — «Lltlögelmühl». Papiers, 200fi, —-- isü'— »Tttyrermi!hI»,Pllpiers.u,N,'G. ,»S— 138 — IrifailerKohleiiw-Vts. 70fi. . l/«-—»75'- Waffens.-«,Oest, 5 Sz< 20.Franc«-Stücle . . . . ; 9b4» 9»« Deutiche «eichsbanlnoten . . 57 90 5? 97^ Pllpler.Rubtl...... l'1»„ l»»^ Ztlllienische Vanlnoten (»0» «.) «^ 45,0 .Schone Schnecken, N Kren, Znaimer %l(en, Kremser Senf, POWidl (6«8) 3-1 ll C I»1 ^*13011 tzai. ^upan, Wienerstrasse. H*>—---------_____— > Pariser <> ys-PliotoBrapliifiQ-;: i« _ch' Congressplatz, ][ ^*t der »Tonhalle" \ \ »»ittAtaglich von 2 Uhr nach- I |. **»» bi8 9 Uhr abends. v0u jj -------------- < ' %Ve*B erita* den 3. bi« in- < • w »anutag den 5. d. Mt». <) fcft VII. 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C kr za mesto deleg. okrajno so-dišèe v Ljubljani na/.nanja, da je c kr. „ rlne 20. oklobra 1891, Stev. tiibi, Lak> Nezo Zalar z Jezera stev. 18, Ä se je spoznala za bebca, Pod 5 n da se Je isti postavil Anton Ma** « FüdPeci skrbnlkorn' C kr za mesto deleg. okrajno so-diSöe'v Ljubljani dne 13. nov. 1891. 5073) 3—3 St. 3610. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v Trebnjem naznanja, da se bode v eksekueijski zadevi Nacefa Gerdena iz Martinje! Vasi proti Janezu Novaku iz Potoka druga eksekutivna realna dražba dne 9. decembra 1891. 1. tusodno vršila. C. kr. okrajno sodišèe v Trebnjem dne 7. novembra 1891. (5202) 3—2 St. 8853. Oklic. Vsled tožbe de praes. 28. oktobra 1891, št. 8853, Marije Škerlj iž Begünj st. 14 proti Matevžu Skerlju, nezna-nega bivaliAöa, toženca zaradi pri-pušèenja zavarovanja preskrbljenjain zdrževanja in dote s pr. imenoval se je (ožencu Anton Vidmar iz Begünj St. 2 skrbnikom za èin, ter se mu je vroèila tožba, na katero se je z.a skrajšano razpravo doloèil rök na dan 11. decembra 1891. 1. dopoldne ob 9. uri. C. kr. okrajno sodišèe v Logatci dne 30 oktobra 1891. Als Vertänferin wünscht ein 23 Jahre altes Madchen, welches gegenwärtig in einein Gemischtwarengeschäfte bedienstet ist, ihre Stelle zu weohseln. Anträge an die Administration dieser Zeitung erbeten. (5277) (5182) 3—3 Nr. 8568. Executive Realitäten - Versteigerung. Vom t. k. Bezirksgerichte Mottling wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des k. k. Steuer» amtts in Mottling die executive Velstei« gerung der der Gertrud Siltar von Otok Nr. 32 gehörigen, gerichtlich aus 50 fl. geschätzten Realität wegm Steuerrück-standes per 26 st. 85 kr. bewilligt und hiezu zwei Feilbietungs.Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 12. December 1691 und die zweite auf den 14. Jänner 1892, jedesmal vormittags von 11 bis 12 Uhr, im diesgenchtlichen Amtslocale mit dem UnHange angeordnet worden, dass die Pfanbrealität bei der ersten Feilbietung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der zweiten aber auch unter demselben hintangegeben werden wird. Die Licitations'Bedingnisse, wornach insbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen der Licitations'Commission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Grundbuchsextract können in der dies-gerichtlichen Registratur eingesehen »erden. K.l.Bezirksgericht Mottling, am 12ten November 1891. (5243) 3—1 Nr. 24.585. Executive Realitäten - Versteigerung. Vom k. t. städt.. beleg. Bezirksgerichte in Lmbach wird bekannt gemacht: Es werde über Ansuchen der k. k. Fi« nanzprocuratur für Krain (nomine des hohen Aerar«) polo. 16 fl. 69 kr. s. N. die zweite executive Feilbietung der dem Josef Kerne von Suöa gehörigen, mit executivem Pfandrechte belegten, gerichtlich auf 15^8 fl. geschätzten Realitäten Ein. lagen IZ. 101 und 102 der Eatastral. qemeinde Selimlje sammt lunäu» in-»tructu» auf den 12. December 1891. 9 Uhr vormittag», hiergerichts angeordnet mit dem Beisatze, das« bei fruchtlosem Verlaufe der ersten executive« Feilbie« tung«.Tagfahrt diese Realitäten auch unter dem Schätzungswerte hiMnqeaeben werden würden. Laibach am 17. November 1891.