^»K 9« »843 Tatbacher Icttung D i n ft ag d en 2. D e c c m b c r. ^" ^ '' ' Gestcrreilllischcs Nilstcnlanv. <5riest, 25. November. Das Lloyd'sche Dampfboot „Crescent" hatre auf seiner am 3. November angetretenen Fahrt von Constantinopel nach Salonich ununterbrochen mit dem stürmische» Wetter zu kämpfen, das sich am 3. Morgens um 4 Uhr dermaßen steigerte, daß ungeachtet aller angewendeten Vorsicht die Maschine etwas schadhaft wurde und man zu den Segeln d,e Zuflucht nehmen mußte. Der umsichtigen Leitung des Capitans M. Maffei und der angestrengten A>de,t der Mannschaft gelaiiz, eS nun, in die Bucht von Torou in Macedouien um 3 Uhr Nachnnttags alücklich einzulaufen. Die Passagiere, 33 an der Zahl, waren wegen des heftig strömenden Regens unter dem Decke und ahnten kaum, daß sich »rgend eine Störung ergeben habe. (I. d. öst. Lloyd.) S t c v e r M a r K. Gray, 26. November »845. Unstreitig gebührt von den zahlreichen Bauten, welche n, unserer Hauptstadt im Laufe von beiläufig 15 Jahren erstanden, sowohl der Wichtigkeit, als dem intensiven Werthe nach, der erste Rang der eben vollendeten Kettenbrücke, die den Mittelpunct der Stadt Mit jenem der ausgebreiteten Vorstädte am rechten Murufer verblndel. Ihr« feierliche Eröffnung am gestrigen Tage bleibt eine Epoche für die Bewohner von Graß, die mit gespannter Erwartung der Lösung eines seit lauger Zeit aus jc, dem Gesichtspuncte, nach jeder Constructionsweise geprüften und erörterten, auch im Publikum vielfach besprochenen Problems entgegensah. Da steht sie nun, gediegen, kraftig, ein Werk, das den großartigsten Schöpfungen des Alterthums gleichgestellt zu werden verdient, m>t ihnen an Dauer Wetteifer" wird, und die Sorge, es werde dem zur. nenden Flüsse je wieder gelingen, die innige Verbiß dlinq der Stadtthe«lc zu zerreißen, für immer behebt. Wohl scheint es bei dem ersten Anblicke, als sey für die anmllthig schlanken, m, dorischen Slyle gehaltenen Pfeiler die Zumuthung zn groß, d>e gewaltigen Ketten und die im Ganzen 44 Fuß breite, 202 Fuß lange, in den stärksten Verhältnissen gezimmerte Bahn' zu tragen; »per aber gesehen hat, mit »veicher Sorgfalt der rein auS Quadern bestehende Bau ausgeführt, wie jcdes einzelne Wertstück schon in seiner Form auf das Zusammenwirken zum Gegengewichte berechnet, m«t dem Gaumen innig verbunden wurde durch Blei» guß und Elsenklammern, welche colossale, dem Auge nun nicht mehr zugängliche Construct,?!, in der Tiefe ruht b,S auf 2 Fuß unter dem nicdügsten Wasserstande; wer es we,ß, dasi der Dllrchschnitt der Ketten bcl der Trefflichkeit deS Materials nach wissen. schafMcher Berechnung weit über 30,000 Centner zu tragen vermag, der konnte vollkommen ruhig bleiben, als man der Brücke (waS bei einer Kettenbrücke vielleicht zum ersten Male geschah) am l9. d. M. als Probe ein Gewicht ron nahe 1000 Centner,, für 24 Stunden auferlegte, und dasselbe am 20. d. M. verdreifachte, e«ne Belastung, der eine zufaUlge bei allen denkbaren Ereignissen nie gleichkommen kann. Würdig des Werkes war die Feier, mit welcher die Brücke eröffnet ur.d ,hr der Name Sr. kaiserl. tönigl. Hoheit dl's durchlauchtigsten Erzherzogs Franz Carl beigelegt wurde. Auch der Himmel sch'en sie zu begünstigen; seit vielen Tagen wolkeuumd"ltt, feuchte Nebel und Regengüsse niederscndend, blickte er am 25. d. M. zum ersten Male m reinem Blau herab auf d„ von einer unabsehbaren Menschenmenge bedeckten Ufer des Flusses, aui b,e festlich geschmückte Brücke, die einen breiten Altar mit hoch überwölbendem Baldachin, >hm geg/nüber einen schön decorirlen-, Pavillon mit O.sterre'chS Kaisertrone, zur Rechten 638 und Linken von diesem geräumige Zelte für die Behörden und geladenen Gäste trug. Die königliche Salve von 21 Kanonenschüssen erdröhnte von den Höhen deS SchloßbergeS , als der durchlauchtigste Prinz und Herr, Johann Baptist, Erzberzog von Oesterreich, zur Verherrlichung des Fe-steS in Begleitung Sr. Ercellenz des Herrn LandeS. gouverneurs, Grafen v. Wickenburg, von der Murvor, stadtseite anfuhr, von dem hier parad,renden Bürger-Corps unter den erhebenden Klänge», der Volkshymne empfangen, und von sämmtlichen Clv,l. und Militär-?lutoritäten ehrfurchtsvoll begrüßt, in dem Pao,Uon, dem Altare gegenüber, Play „ahm. Mlt Würde vollzog, in Vertretung deserkiankten Herrn Fürstbischofs, die gottesdienstliche Handlung der hochwürdige Dompropst Mathias Purkarthofer unter Assistenz eines zahlreichen Clerus; eine Gewehr» salve des Vürgercorps und die Geschütze donnerten wie-der, als er de» Segen über den großartigen Bau ai,s-sprach; der fe,erllche Zug der Geistlichkeit, die Menge und der Glanz der Uniformen, der festliche Schmuck der Damen, die bunte Masse der Zuseher nächst der-Brücke sowohl, alS an allen Fenstern und Balkons, selbst auf den Dächern der benachbarten Häuser b,s hinauf zum volkbesäeten Schloßberge boten einen Anblick von ergreifender Wirkung; das Leben des Bildes erhöhte ein frischer Nordwest, der, wie der Fahrwind die Segel eines hochbemasteten Schisses, dle Decora, tloneu der Zelte und Pavillons, ohne irgend eine Störung zu veranlassen, durchbrauste, und die Hunderte aufgepflanzter Flaggen und Wimpel in steter Bewegung erhielt. Ein dichtbemannter, mit Laubgewinden geschmückter Floß, beladen mit Holz für die Arme» der Stadt, brachte der Festversammlung ,m Vorüberziehen jubelnd ein dreimaliges «Lebehoch.« (Schluß folgt) VN i e n. Se. k. k. Majestät haben mittelst, bei der veo einigten Hofkanzlei ausgefertigten, allerhöchst eigen, händig unterzeichneten Diploms den Fürsten Leo Sa-pieha zum Oberstlandsilberkämmerer der vereinigten Kö-nigreiche Galizien und Lodomerien allergnädigst zu ernennen geruhet. Se. k. t. Majestät haben mit allerhöchster Ent' schließung vom 22. November l. I., dem wirklichen Regierungsrathe und Referenten bei der k. k. allge, meinen Hoflammer. Carl Freiherrn v. Schönstein, den Charakter eines k. k. HofratheS allergnädigst zu verleihen geruhet. (W. Z.) Wien, 20. November. Vorgestern ist Se. kaiserliche Hoheit der Erzherzog Ferdinand v.Este, Gouverneur von Galizien, und gestern Abend Se. taiserl. Hoheit der Erzherzog Stephan mittelst der Dana». Dampfschiffe von Ungarn hier angekommen. W>e man hört, soll Se. Ma>. der Kaiser von Rußland schon in den ersten Tagen Decembers hier eintreffen. ^3e. kaiserl. Hoheit der commandiiende General, Erzherzog Albrecht, hat 'Mliel,! Generalb.fehls den hiesige» Truppen d,e nahe Ankunft Sr. Maz. bekannt gemacht und angeordnet, daß sich dieselben ^u einer augenblicklichen Auörückung in Bereitschaft zu halten, so wie auch die in der Umgebung stehenden Truppen bm»en vier-undjwaüzig Stunden nach dem zu erwartende» Be» fehle hier. einzutreffen haben. Den acht Militär, ))?u, sircorps wurden Exemplare der russischen Volkshyume zum Einüben zugestellt. — Es geht die Rede, 5aß das hlt'slge Krankeichaus, nebst dem dazugehörigen Ge« bähr - und Irrenhaus, so wie auch das uoter der Direction deS Krankenhauses stehende Findelhaus mit der Schuhpockenimpfungsanstalt, welche b,s jetzt unmittelbar der mederösterrelchischen Landesregierung unterste« hen, nunmehr dem Magistrat zur Verwaltung übergeben werden sollen. Ob dieser Antrag, wie es heißt, bald in Wirksamkeit kommen wird, steht dahi», da der Ausführung desselben, besonders hiilsichtcich »eS Findelhauses, welches dem Staate bedeutende Ausla« gen verursacht, vlele Hindernisse in Weg treten. — Wir erfreuen uns noch immer des herrlichsten Wetters; schon seit einigen Wochen sind die Tage so freund-llch und warm, daß sie den schönsten Frühlingstagen gleichen; die Wiesen grünen noch alle; es lst »»> schade, daß sich die Bäume, wegen dcs frühern rauhen Octobers und der heftige» Nordwinde, so früh ent' blättert haben. (Allg. Z.) «r r o Frühjahre 18"»« beg'init der gros!art,a.e Bau deS 2)ahi,hc>feS i„ Venedig selbst, der, nach dem Pla° ne zu schließen, ein dem ganzen Werke würdiger Schluß-punct zu werden, verspricht. Die Länge der Lagunen, brücke beträgt nun 3«!9 Meter, chre Breite 9 Meter, ihre fünf Ausweichungsplätze aber sind jeder 105 Me, ter lang und 18 Meter breit. Sie ruht auf 229 Bogen, jeder von 10 Meter Spannung. Nömischc Ktaaten. Das »Diario di Roma« vom 15. November enthält ein langes Verzeichniß von Belohnungen (gol. dene und silberne Medaillen, Vorrückung im Grade und Geldgeschenke), welche Seine Heiligkeit Papst Gregor XVl. denjenigen Militärs, fremden und einhej. mischen, die sich bei Bekämpfung des Aufstandes von Rimini besonders ausgezeichnet haben, verliehen hat. (Vest. B.) Rom, IH. Nov. Nachdem in letzterer Zeit mehrere Congrcgationen des heiligen Collegiums versammelt ge« wesen sind, hört man, daß in diesem Rath beschlossen seyn soll, wenn der Kaiser von Rußland hierher kommen sollte, ihn mit allen Auszeichnungen zu empfan, gen, welche semem hohen Rang» gebühren. ImPubl«. kun, erzählt man sich, es werde dem Kaiser zu Eh. ren ein großes Feuerwerk von der EngelSburg abge- brannt; dieses, wie seine Herkunft, beschäftiget die Romer aus pccuniarer Hinsicht mehr als alles andere für den Augenblick. Daß eine förmliche Einladung von hier aus an den Kaiser ergangen seyn solle, daran ist kein wahres Wort. Einigen der hier weilenden rnssi-schcn Künstler ist die Wnsung zugegangen, ohne Zeitverlust nach Palermo zu kommen, wo sie Arbeiten für das Kaiserpaar ausführen sollen. Aus Ober-Italien. Die Vorarbeiten für die Elsenbah» , welche Genua mil dem Langensee (Lago maggiore) verbinden soll, sind bereits soweit vorge» rückt, daß mit der Ausschreibung der Arbeiten begon» nen werden konnte. (Allg. Z.) V ll i e r n. München. Das Regierungsblatt vom 20. Nov. enthält die allerhöchste Zuf> iedeiiheitSbczeigung dafür, daß der Herr Fürst Otto Victor von Schönburg zu Waldenburg ein Capital von l 0,000 fi. zu dem Zwecke hat verfügbar stellen lassen, um damit eine Stiftung zur bessere» Erziehung armer Walsen für die beiden Bezirke seiner m> Regierungsbezirke von Oberfranken ge» legenen Rittergüter Schwarzenbach a. S. und Förbau zu gründen. ^e. Maj. der König hat den Weinbergsteuerpfiich-llgen in den noch nicht definitiv besteuerten Rentamts-bezirken in Untersanken und Aschaffetiburg einen außer« ordentlichen Steuernachlaß von ,4,995 Gulden be» willigt. (Bayer. B.) V e u l s ch l a n v. Dresden. Ein der zweiten Kammer vorgeleg« ter Geletzentwurf verlängert dle mit dem 1. Jänner k. I. ablaufende dreijährige Fmanzperiode auf das näch» ste Jahr, da dle Berathung des neuen Finanzgesehes in derKammer bis zu jenemTermin nicht beendigt seyn könne. Zugleich wird darnach die Gruüdsteuer in der Weise ermäßigt, daß in Zukunft von jeder Steuerein» he«t nur 8 statt 9 Pfennige entrichtet werden. (D.A.Z.) Preußen. Man schreibt aus Berlin vom 19. November: Heute wurde der Namenstag Ihrer Majestät der Königin durch ein großes Hofdiner in Charlottenburg ge« feiert, zu weichem mehrere der Minister geladen wa» ren. D>e übrigen Minister, bis auf den Minister Rother, welcher krank, ist, hatten Einladungen zu einem Feste zur Feier der Verleihung der Städteordnung au. genommen, welches in dem Kroll'ichcn Locale veranstal. tet war und zwische» 600 u„d 700 Gedecken zählte. — Aus St. Petersburg berichtet man vom 13. d., daß am Tage vorher wegen deS E«sganges die Brücken über die Newa abgefahren werden mußten. 640 Aus Posen meldet man, dasi noch weitere Verhaftungen, auch von Edelleuten, auf dem Lande erfolgt seyen. (W. Z.) Oieverlanve Holländische Blätter berichten, das; am 17. November im Haag die feierliche Enthüllung der Bildsäule des grosieu Wilhelm von Oramei, , deS Begründers der niederländischen Unabhängigkeit, in Ge» genwart der königl. Familie erfolgt ist. Das Modell der Bildsäule ist ein Werk des Grafen v. Nleuwker-ke; gegossen ist es in der Soyei',chen Gießerei zu Paris. (W. Z.) V ä ne ma r k Copenhagen, den l l. Noremder. Nach einem Privatbriefe vau dcm Südlande Islands hatte der Ausbruch des Hekla durch ?lschenfall die Grasstrecken in einem Theile des Skapta ^ Syssels sehr beschädigt, und überhaupt fürchtete man sehr eine Vergiftung des Grases in der Nachbarschaft des Berges durch die feine, für daS Auge fast unsichtbare, aber doch für das V>eh schädliche Asche, welches Gras d,e Kühe auf einigen Feldern »lchl fressen wollte». Bei den, ersten Auöbruche am 2. September war der Nmd WNW., woher es gekommen , das; die Asche nach den Faroern und Orkneys hinübergeweht. Den Knall aus den» Vulkane halte man im ganzen Lands, insonderheit auf der Aüste a/hörc, u,lt Aueuahuic deo west.-lichen Theiles vom Südlande. (W. Z.) V e l ll l e n. Wie englische Blatter melden, hat das Pasil'u-reau in Ostende bekannt gemacht, das; tüiMighm Fremde, welche Belgien an diesem Küstenpimcc oder in Antwerpen betreten, reliicn Pa>) mehr vorzuzeige» haben. Der Grund >st: wcll mau gefunden, dasi der Aufentball, welchen dasPaszvisiren verursacht, m,l der durch die Eisenbahnen bezweckten Schnelligkeit des Rei^ sen5 nicht verträglich sey. Man hat längst prophezeit, daß die Eisenbahnen das Paßwesen von selbst aufheben werden. (AUg. Z.) ^s ra n k s r i ch. Eine im Monitelir vom 20. November rer'of« fentlichte kömgl. Oidonnanz'voln verhesgeb/enden Tage beruft d«e Kammern auf den 27. December zusammen. Dcr Minister des Ackerdalles und de« Handels, Herr Eunin » Gridaine, hat ein Circular« über das Ergebniß der jüngsten Ernte an die Präfecten erlassen. ES heisit darin: ^D«e Getreideernte von l845 war weniger eigieblg, als die frühern von 184 4 und l843, dab« aber well besser, als dii>'son 1839. In guten Jahren haben 30 bis 35 Departements eine ihren Bedarf und Verbrauch übersteigende Ernte; 25 bis 30 reichen aus; 20 bis 25 brauchen Zufuhr. Dieses Jahr stellt sich das Verhältniß so, das; 26 Departements Uebel schuft haben, 28 mit ihrer Ernte anskomme», be« 32 ein Deficit eintritt. Die letztern sind melst südliche Departements, in welchen die gewöhnliche Getreldepro-duction ohnehin schwach ist. Am re,chllchsten ist die Ernte 1845 ausgefallen in den nordöstlichen, nordwestlichen , westlichen und centralen Departements. Buch» weizen llndWelschcorn, die für '/,<> zum Verbrauche kom. men, haben einen befriedigenden Ertrag geliefert. In 36 Departements ist die Kartoffelernte unter dem durchschnittlichen Ertrag geblieben; in 39 hat sie diesen Durchschnitt erreicht; in ll ist sie über den durchschnittlichen Ertrag ausgefallen. W>»s die Kaitoffelrrankheit ange't, so waren die ersten Berichte darüber «ncist übertrieben; spätere Nachforschungen führten auf ein weniger nachchelliges Ergebnis;; dabel ist zu bemerken, daß ;um Miicke gerade in den Departements, wo die Kar-toff.leinte gelitten hat, die Getreideernte ganz nach Wunsch lnisl»fallen >st. Weini, alles zusammengenommen , die l84 5cr Einte unter einer gewöhnlichen geblieben ist, so crschcmr sie doch g2,iz ullbcstieitbar als zureichend für den ganzen Bedarf. (W. 3») Spanien. Die Blätter vom 14. November enthalten eine neue Hof - Etikette <„ mehr al? 70 Arrlkeln , welche an die Stelle der Altspamschcn treten und die Würde des Thranes einer Sells, die Forderung der Zeit anderer Seits in Einklang bringen soll. Zum provisorischen General.-Capit.5" von Neu-Castllien ist nicht Oübc, sonder" F"lli°l'io, bisher Go«, verneur von Barcelona, e»» cyemallger Earllst, ernannt wordt». (W. Z.) Portugal. NachBerichtci, aus Lissabon vom »0. Noven^ b.r war eine Negierungsfrcgatte nnt dem wegen thä« tiger Theilnahnie an, Sclaoenhandel abgefegten und verhafteten Gouvcr»,ur von Angola dort angelangt. Slatt iVlner Hal die Negleruug deu Statlonsbcfchl^d^^el lUln vorläufigen Gouo- eine beabsichtigte allgemel»« Beförderung »n, Heere sclne» Posten niederlegen, d,e Fvöluginn aber veinut» teltt d»e Sache und er bleibt im Cabinet. Costa Ca» bral soll line ncue Anlohe von 800 Contos abschließen wollen. (Oest. B.) _____ .....^. ^ >,'.< _____________„„. Verleger: Ignal «llois Vdler v. Klei»«a»r. Anhcmq zur Im^aHerSeitunH. zgrot. fleisch und ^lerkllederwaven-Uariff in dcr Ltadl Ilaibach slir den Monar December ltt»5. Gewicht ^ Preis Gewicht ^preibl Gattung der Feilschaft des Gebäckes Galtung der Feilschaft der Fleischgattung ! Brot. , , !! ^ s ss Mundsemmcl -^ ' ' . ^ 5 .; ' ^ Ordin. Scmmeli ' ' ' ^ ^ 2 'l '^ Rindflcisch ohne Zuwage 1 - ^« ! aus Mund- — l7 l 3 Flecksieder - Waaren. , Semmelteigl l ^ 2 li Fleck, Lunge und Bries . l _^ — fl^. Weizen-Brot, «us ordi,i.< ^. 22 2 i Zungenflcisch..... l _^ _- ^2 Semmelteig^ l l3 __ ü Leder und Milz . ... 1 — — 3 a. l^4 W"-s , 1 __ ^ ! Hcrz....... , __ — I Rocken-Brot ' zen: u. 2^ ^ '^ ! Nase, Obergaum und Unler^ ! mthlteiq. v..I^ 8m. ^ - - - l I 3 i Ochsenfuße.....l — — ^^ V,r...eidu,.a firmster ^dun7"f o°/« 7^'/^'" ^^ r."an... dcr,.ch durch 5,e N.chtd^lgu.'g Ne< .,'icr ?llisck-«l»»,>)'»c >!»lss »ich >rqet>c»dc>i Abfcllll'» V0!> K»ochen. Fctt lu<,cgc» n»o rci 5 bis »i Pfund cin halbcs Pfund und sof«rt verhalmisonasiiq zl>z>,wä?e>'. ooch w»rd ausdruclüch »erboten, sich bc, d>csql. i» bediene,!.___________________ <^t.. (,nschi, / jl> 2 »»< .< / ^ nominoiei! Aülehei, ^iU'2j4,. z — 55. A. No tto z iehungen. In Trieft am 29.Noocmdcr lu-l5: »5. l«. 68. 25. 35. Die nächste Ziehung in Tricst wird am ^3. December t8'^5 gch^llcn werden. ). Hr. Eduard v. Gall, e. k. Hofconci. pist, von Grah nach Mailand. — Hr. Eugtn Po» njatoffski, Gulsblsiülr, von Wien nach Tliest. — Hr. Luigi P^Iadini. Agent, von Wien nach Venedig. — Hr. Florian Fischer, Dr. der Rechte, nach Wien. —> Den 2l). Hr. Paul v. Zechdnowiy, russ. Second« Lieutenant. von Wicn nach Venedig — Hr. Wilhelm Franke!, — und Hr. G,org Gobcevich. beide Dolloren der Medicin, von Trieft nach Wien "-Hr.. Pink^S Hönigsber.^«r, Kaufmann , von Wien nach Trieft. — Hl. Herman ^ulteroth. k. preuß. Consul, . — und Hr. Carl Ass"elo. Handlungsagenl, beide ' von KlagtNfurt nach Trieft^______________ Eine solid gebaute Priczka auf Hangfcdern, ein- oder zweispännig zu benülzen, mit Dach zum Zurück- 642 schlagen, Vorfall, Laternen, Kutschersitz zum Aufschlagen, drei Sihtn'lgcl-chen und Ku5en, lst zu verkaufen im Hause Nr. 23tt am Rathhausplatz. Pfandamtliche Licitation. Donnerstag den 19. d. 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