H. 297. Montag, 28. December 189«. Jahrgang 115. ! ,H3"°"°u«Prel«: Mit Po stv.rseudu n«: ganz ähr!g fl, »5, halbjährig fi, ' "'.L^ °°'^ "^' Ne!,.^.^' hnlbjilhrlll fl b 50, Fl r die Zustcllmin l„« Hau« W>'M,rig sl ,, - Inselti°nSl>eb«r: Filr °"ne Iterate bi» zu 4 Zeilen »5 lr, grOßere per Zeile « tr,- bei l>ftero>, WIsbcrhul»!«,e>i per Zeile 3 lr. Die «Laib, Zelt.» erscheint tgstlich, mit «u«nahme d« Vvnn» und Jelertaae. Die «b«ln«»r»tio» btNndet k. Straßeneinräumer Georg W i p v l l n g e r an- > Mllch seiner Enthebung vom activen Staatsdlenst n Erkennung seiner vieljährigen Pflichttreuen D,en-,"'ung. das silberne Verdienstlreuz allergnadlgft zu "«leihen geruht. __________ N„ Ee. k. und k. Apostolische Majestät haben mit. ^«höchster Entschließung vom 17. December d. I., M vom Landtage des Herzogthums Kranl w Venen Entwurf eines Gesetzes, betreffend We Be-, freiung der im Grün de drs Gesetzes vom 23. Juni 1895 (R. G. Bl. Nr. 88) eine Steuer-Begünstigung genießenden Gebäude in Kram von den Landes^ zuschlagen zur Hauszins« und Hausclassensteuer, die' Allerhöchste Sanction allergnädigst zu ertheilen geruht. Den 23. December 1896 wurde in der k. l. Hof» und Staatsdruckerei das I^XXX. Stück .'der rumänischen^.,und das I^XXXVl. Stück d?r böhmischen, slovenischen und kroatischen Aus' gäbe des Reichögesetzblatts ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Arbeitseinstellungen und Aussperrungen im z Gewerbebetrieb in Oesterreich. Die vom statistischen Departement^bearbeitete Zu sammenstellung über die im Laufe des Jahres 1895 vorgefallenen Arbeitseinstellungen und Aussperrungen im Gewerbebetrieb in Oesterreich behandelt, wie die «Wiener Zeitung» schreibt, diesen Gegenstand in einem gegen die vorjährige Mröffentlichung, wesentlich ^erwei» tetten Maße. Danach fanden in Oesterreich im Jahre 1895 im ganzen 205 Arbeitseinstellungen statt, von welchen 869 Unternehmungen mit 46.036.beschäftigten Arbeitern betroffen erscheinen; von letzteren stritten 28.026, das ist 60 88 pEt., und mussten 2005 gezwungen feiern. Von den sinkenden Arbeitern nahmen 25 685 die Arbeit wieder auf, 1624 wurden entlassen, 679 verließen den Betrieb freiwillig; statt der entlassenen Arbeiter wurden 1061 neu aufgenommen. Geht man auf die einzelnen Veiwaltungsgcbiete ein, so zeigt sich, dass in Nieder-üsterreich eine starke Ausstandsbewegung stattgefunden hat, woran Wien in erster Linie betheiligt ist. Es fanden nämlich im Jahre 1895 94 Ausstände in Niederösterreich und davon 72 in Wien statt und ^ legten in Niederösterreich 12.534, davon in Wien 6249 Arbeiter die Arbeit nieder. Von den in Niederüsterreich stattgehabten Ausständen tritt wieder jener der Ziegel« arbeiter mit 7481 strikenden Arbeitern als der bedeutsamste hervor. Nächst Niederöstereeich sind Böhmen, Mähren und Oalizien mit je 57, 16 und 11 Strikes an der Ausstandsbewegung hervorragend betheiligt. Verglichen mit 1894 zeigt das Jahr 1895 allerdings für das ganze ! Staatsgebiet eine Zunahme der Strikes, aber eine Ab« nähme der Zahl der betheiligten Unternehmungen und Arbeiter, indem 1894 im ganzen 159 Strikes in 2468 Betrieben mit 44.075 Strilenden gezählt worden waren. Unter den vo» Strikes betroffenen Unterneh. muügen uaren 198 fabrikmäßig, und wurde die Industrie in Holz« und ^Schnitzwaren und Kautschuk ^38mal, jene der Metall-Verarbeitung 37mal, die Industrie in Steinen, Erden, Thon und Glas 29mal, die Textil«Industrie 29mal und das Baugewerbe 24mal von Ausständen betroffen. Ihrem Beginne nach fielen 65 Strikes mit 12.610 strilenden Arbeitern in das Frühjahr, 77 mit 10.644 Sttikenden in den Sommer, 32 mit 2864 Strikenden in den Herbst und 31 mit 1703 strikenden Arbeitern in den Winter. Der längste Strike währte 122 Tage, Kie durchschnittliche Dauer einer Arbeitseinstellung betrug 13'1 Tage. Von sämmtlichen Strikes waren 17 07 pCt. Gruppen« strikes, das heißt betrafen eine Mehrheit von Betrieben, 82 93 pCt. waren auf ein einziges Unternehmen be» schränkte Vinzelstrikes. 55 Fälle (das ist 26 83 pCt. aller Fälle) endeten mit vollem Erfolge der Arbeiter, 99 (das ist 48 29 Procent) ohne Erfolg; bei 51 Fällen d. i. 24 88 pEt.) war ein theilweiser Erfolg zu verzeichnen, welcher sich in 44 Fällen (das ist 21 46 pCt. aller Strikes) auf Lohnhöhe oder Arbeitszeit bezog. 3489 Arbeiter, das ist 12 45 pCt. aller Stillenden, hatten vollen Erfolg, 7227. das ist 2579 pCt.. vollen Misserfolg, 17.310. das ist 6176 pCt., errangen einen theilweisen Erfolg, der sich für 16212, das ist 5784 pCt.. auf Lohn« höhe oder Arbeitszeit bezog. Diese Ergebnisse stellen sich für die Strikenden günstiger dar, als die im Jahre 1894 erzielten, indem im letzteren Jahre 48 43 pCt. aller Strikes mit 67 44 pCt. der Striken» dm ohne jeden Erfolg für die Arbeiter geendet hatten. Was die Veranlassungen zum Strike betrifft, so war die Unzufriedenheit mit den Löhnen auch im Berichtsjahre die häusigste und trat bei nicht weniger als 86 Ausständen als Motiv hervor; zunächst kommen ihr die Unzufriedenheit über die Arbeilsdauer in 31 Fällen und die Entlassung von Arbeitern in 30 Fällen. Den Veranlassungen entsprechend traten auch die Lohnfragen unter den Forderungen hervor. Lohnforderungen überhaupt wurden 130mal in 494 Unternehmungen von 22.518 strikenden Arbeitern ge< stellt. Der Kampf um die Aufrechthaltung der bestehenden Löhne wurde 21mal von zusammen 1786 Arbeitern, und zwar lOmal erfolgreich, 9mal erfolglos und zweimal mit theilweisem Erfolge geführt. Eine Er« höhung der Taglöhne oder Accordsähe wurde 103 mal von 19.773 Arbeitern, und zwar 26mal mit vollem, 28mal mit theilweisem und 49mal ohne Erfolg angestrebt. Forderungen, die Arbeitszeit betreffend, wurden insgesammt 60mal von 16.750 strikenden Arbeitern gestellt. Die Nufrechthaltung der bestehenden Arbeitszeit erscheint darunter viermal von 480 strilenden Arbeitern gefordert, und zwar dreimal mit vollständigem und einmal ohne Erfolg, die Verkürzung der täalicben Feuilleton. Valvasor-Studien. Von P. von «adics. y»l XXXI. "oyann Weikhard Freiherr vonValvasor "erlauft sein Schloss Schwarzenbach, vnn ^" freundlichen Güte des gegenwärtigen Besitzers VI«, Schloss Schwarzenbach, des Herrn Landtags-^geordneten Alfons Freiherrn von Wurzbach, ver' U°7e'ch die Mittheilung von drei für die Biographie U"es berühmten Chronisten Johann Weikhard Freien von Valvasor wichtigen Urkunden, die sich auf lz^.zu Beginn des Jahres 1689 — das Jahr des er'?""ens der «Ehre des Herzogthums Crain» — '"lgten Verkauf des Schlosses Schwarzenbach beziehen von ^ 'ben durch ihre Datierung, die der Ausgabe . « oes Freiherrn Hauptwerk unmittelbar vorangeht, "' erhöhe Interesse gewinnen, welü I ja schon öfters hervorgehoben worden. t>u>? 5°he Auslagen unserem ausgezeichneten Pawoten Kbr? >. Vchreltung der enormen Kosten für feine h^lnl erwuchsen, und wie er dieselben durch stückweise iu ^ seines nicht unbeträchtlichen liegenden Besitzes 'lld ^ , ^nächst also vor dem Erscheinen des Werkes " da schon der dritte Band in die Presse gerückt war, fand der Verlauf von Schlofs Schwarzenbach, dem fchönen Annexe von Wagensberg statt, denn noch lesen wir in dem sogenannten Schlösserbuche des dritten Bandes (Buch XI, Seite 517) unter der Rubrik: Schwarzenbach aus des edlen Freiherrn Feder an der Stelle, wo er von der Erwerbung dieses Eigensitzes durch seine Person aus Handen des Herrn Franz Albrecht Kheysell spricht, die Worte: «von dem ich es Anno 1672 den 27. September käuflich angenommen und bis jetzt noch dessen eigenthümlicher Besitzer bin.» Am 30. Jänner 1689 verkaufte Johann Weikharo Freiherr von Valvasor das Schloss an Frau Anna Maximilla Freiin von Moscon, eine geborene Gräsin von Auersperg, und hatte dasselbe also durch 16 Jahre und vier Monate besessen. Ueber diesen Verkauf liegen uns nun — wie eingangs angedeutet — drei Urkunden vor, die wir uns des näheren besehen wollen. Die erste dieser Urkunden lft du «Kauffs'Abredt. ddto. Wagensberg, 30, Jänner 1689, gefertigt von Anna Maximilla Freiin von Moschlhon und Johann Weichart Valuasor Freiherrn für sich und als «noth-geihab für seine Kinder aus erster Ehe» mit der Anna Nosina Graffenwegerin. Diese «Kauffs-Abredt» füllt zwei Foliobogen — Papier — jeder Bogen mit einem Stempel («Sigill» -- «Erstes und zweites Sigill») zu je 60 kr. versehen und enthält acht Absätze. ^acyoem im Eingänge der Schrift der Freiherr als Verläufer für feine Person und seine Kinder aus erster Ehe, sowie die Freiin Anna Maximilla von Moscon, geborene Gräfin Auersperg als Käuferin von Schloss Schwarzenbach namhaft gemacht erscheinen, bestimmt Punkt 1: «Verkaufst gedachter Herr Valvasor für sich und als abgehörter Nothgerhab und alle seine Erben sein und seiner in erster Ehe erzeugten Kinder aigenthum-liches schloß schwarzbach sambt den Mayerhoff, Pau« feldt, Heumaler und eine zu Lichtenberg gehörige, in dem Schwarzenbacherischen Tall gelegene Wiesen, dann den Pach Schwarzenpach genant, den Teicht, die Müll, item den Wald Dowoutz mit dem Asrecht und etlicher nach Wagensberg und Lichtenberg gehöriger Gült nach Ausweisung des zugestellten geförtigten Vrbars ddto. Wagensperg, den 30. Ienner, 1689 Jahrs mit aller recht und gerechtigleit dauon nichts ausgenomben noch vorbehalten, mehr die zu schwarzenbach habende achtzehn r6v6l6n6o Khüe und Einem Stur, wie auch das bei denen nunmehr schwarzenbacherischen Unterthanen ms Zins habende reve^nclo Vüh, als nemblichen zwo l-sverenäo Khüe vnd drey par Oxen für frey aigener vnd ganz vnansprüchig, dass wollgedacht Ihro Gnaden Frau von Moschlhon Freyin damit als (wie) mit ihren anderwärtigen aigenthümblichen guet biiponiren ölnne und möge.» Laibacher Heitmm Nr. 297. 2562 26. December 1896. Arbeitszeit 50mal von 15.091 stritenden Arbeitern und zwar 23mal mit vollem, dreimal mit lheilweisem Erfolg und 24mal ohne Erfolg. Unter den sonstigen Forderungen treten jen? am meisten hervor, welche Fragen der Arbeitsordnung betreffen oder die Wiederaufnahme Entlassener oder den Schutz der Strikendcn gegen Entlassung bezwecken. Es wurden nämlich Ver» besserungen an der Arbeitsordnung 45mal von 8271 sinkenden Arbeitern angestrebt, darunter 18mal vollkommen, 8mal zum Theile erfolgreich, 19mal erfolge los. 2752 Strikel.de verlangten in 33 Fällen die Wiederaufnahme entlassener Collegen; lOmal gelang es ihnen, ihre Forderungen vollständig, einmal sie zum Theile durchzusetzen, 22mal blieb es bei der Ent° lassung. Ebenfalls ungünstig gestaltete sich die Durch« setzung der von 10.577 sinkenden Arbeitern gestellten Forderung des Schutzes der Stritenden gegen Entlassung infolge des Ausstands. Diese Forderung wurde nämlich nur Ilmal bewilligt und 21mal verworfen Die im Wege von Strikes durchgesetzten Lohnerhöhungen variieren außerordentlich, das nachgewiesene Minimum beträgt 3 pCt., das Maximum 43 pCt. Bei der erzielten Herabsetzung der Arbeitszeit handelte es sich vornehmlich um die Erringung des Zehnstundentags. Von den sinkenden 28.026 Arbeitern gehörten 21.993 dem männlichen und 6033 dem weiblichen Geschlechte an. Der Industrie gieugen im Jahre 1695 durch Streiks circa 322000 Arbeitstage verloren, den Arbeitern eine Verdienstsumme von über 300.000 fl. Neben den erwähnten Arbeitseinstellungen fanden im genannten Zeitraume acht Aussperrungen in 17 Betrieben mit 4521 beschäftigten Arbeitern statt. Durch sie wurden 2317 Arbeiter bevoffen. Die Ursache derselben war meistens das Fernbleiben der Arbeiter von der Arbeit am 1. Mai. Von den ausgesperrten Arbeitern wurden 134 nicht wieder aufgenommen. Endlich sei noch erwähnt, dass die Statistik neben der detaillierten beschreibenden Darstellung jedes einzelnen Strikes und den recapitulierenden Uebersichten eine große Anzahl von auf die einzelnen Conflicte bezughabenden Documenten und Belegen enthält, wie Erklärungen der Arbeiterschaft, Prototolle über die Beilegung von Strikes, Darstellungen über die geschäftlichen Verhältnisse des Jahres 1895 u. s. f. Politische Ueberftcht. Laib ach, 27. December. Die Reichsrathsferien, welche bis zum 4. Jänner dauern, werden durch den Zusammentritt einiger Landtage unterbrochen. Am 28. d. M. werden sich die Landtage von Böhmen. Galizien, Nieder-österreich, Steiermark, Krain, Mahlen, Schlesien und Görz-Gradiska versammeln, um das Budgetprovisorium zu votieren. Die Budgetcommission des Herrenhauses hat mit 10 gegen 4 Stimmen die Verstaatlichung der Collegiengelder beschlossen. Die Commission hatte zuvor folgende Herrenhausmitglieder als Experten vernommen: die Professoren Albert, Czyhlarz, Freiherr v. Widerhofer und Zoll, sowie den zweiten Präsidenten des Verwaltungsgerichlshofs Freiherrn von Llmayer. Der Enquete wurde auch der Professor der Wiener philosophischen Facultät Dr. Schipper zugezogen. )ie Mehrzahl der Expetten, insbesondere die Professoren Albert und Schipper sprachen sich für die Verstaatlichung der Collegiengelder aus. Die Commission nahm mit Zustimmung des Unterrichtsminifters Bliron Gautsch eine Resolution an, welche die Nothwendigkeit betont, dass das Pensionsrecht jener Professoren, welche für den Weiterbezug des Collegiengelds optieren, sichergestellt werde. Zum Referenten wurde Freih. v. Czedik bestellt. In der von den slovenischen Landtags-Ab geordneten in Cilli abgehaltenen Conferenz wurde, wie die «Grazer Tagespost» meldet, ei.istimmig beschlossen, in den steierischen Landtag wieder einzutreten. Der bisherige Leiter der Landesregierung in Schlesien, Graf Manfred Clary und Aldringen, wurde zum Landespräsidenten in Schlesien ernannt. Wie das Handelsministerium der Wiener Handelsund Gewerbekammer mittheilt, wurde bis zum Ins-lebentreten der neuen Handelsconvention zwischen Oesterreich-Ungarn und Bulgarien die Vereinbarung getroffen, dass während des bis zur Ratification dcs Vertrags, welche spätestens am 13/1. Mai zu erfolgen hat, dauernden Provisoriums vom 13./1. Jänner 1897 ab unsere Waren beim Eintritt in Bulgarien die volle meistbegünstigte Behandlung genießen, und — soferne nicht dritten Staaten eine günstigere Behandlung dortselbst gewährt wird, die jedenfalls auch auf unsere Provenienzen Anwendung zu finden hat — einen Einfuhrzoll von 14 Procent vom Werte zu entrichten haben. Die seit 1. Jänner 1895 in Bulgarien eingeführten Accisen werden mit 13./1. Jänner 1897 bezüglich der nachstehenden Artikel, und zwar: Kaffeesurrogate von 50 auf 20 Francs, Zündhölzchen von 100 auf 30 Francs und parfümierte Seifen von 300 auf 50 Francs per 100 Kilogramm netto ermäßigt. Wie man aus Rom meldet, sind von den außerordentlichen Erfordernissen des Heeresbudgets für das Finanzjahr 1897/98 neun Millionen Lire für die Anschaffung neuer kleinkalibriger Gewehre bestimmt, durch welche die Ausrüstung der Linientrupften und der mobilen Landwehr ergänzt werden soll. — Nach einer weiteren Meldung stand die kürzlich stattgehabte Audienz des argentinischen Gesandten in den Vereinigten Staaten, Herrn Calvo, beim Papsie mit der seit einigen Jahren in Aussicht genommenen Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen Argentinien und dem heiligen Sluhle im Zusammenhange. Man glaubt, dass dieser Plan durch die Unterredungen des Herrn Caloo mit dem Papste und dem Cardinal-Staatssecretär Ramftolla der Verwirklichung Wesentlich näher gerückt wurde. Am 3. Jänner 1897 finden in Frankreich die Erneuerungswahlen für den Senat statt. Die Erneuerung betrifft die alphabetische Serie 8, das heißt die 29 französischen Departements von Haute-Garonne bis Oise, wozu noch das algerische D parte-ment Coilstantine und die Colonie Martinique kommen. 92 Senalssitze sind neu zu besetzen, in fünf Depart» ments Ersatzmahlen für verstorbene Senatoren vorzunehmen. Die Erneuerungswahlen sind deshalb von ungewöhnlicher Bedeutung, weil die gemäßigten Republikaner diesmal in zahlreichen Wahlsihen von den Radical» n rnstlich bedroht sind. Diese hoffen, am 3. Jänner Bresche in die gemäßigte Senatsmehrheit zu legen, oer sie es nicht vergessen können, dass sie das Minlstermm Bourgeois zu Falle gebracht hat. Schon vor Wochen haben Bourgeois und Doumer ihre Agitation m oen Departements begonnen und ein Wahlprogramm ausgestellt, dessen Hauptpunkte sind: directe Wahl l,« Wahlmänner auf Grund des allgemeinen StlnimrecM Verfassungsr^vision. die wm allgemeinen Stimmrechte das entscheidende Wort in allen finanziellen Fragen und bezüglich d?r allgemeinen Politik einräumt, Trennung von Staat und Kirche, sociale Reformen, die aus dlM Grundsätze der Gemeinburgschaft beruhen, uno abgestufte Einkommensteuer. Die größte Gefahr droyl den Gemäßigten in den Departements Marne uno Haute-Garonne, wo die Vindicate» besonders lebhast m dm Kampf eingetreten sind. So viel verlautet, verbleibt das Cabinet Nova-kovic, welches dem Könige seine Portefeuilles zur Verfügung stellte, auf dessen Wunsch bis zur Erledigung dcs Budgets im Amte. ^.,« Einer officiellen Verlautbarung au» Constantinopel zufolge wird das neu ausgearbelleir Budget mit dem neuen, am 13. März 1897 begmnenden Finanzjahre in Kraft treten und übermorgen putmc'e" werden. Das Budget weist einen Ueberschuss von 15.000 Pfund auf. Dr Sultan hat seine Clv.Ul" um 15 pCt. leduciert; er verzichtete außerdem au, die Einnahmen, w.«lche seine Vorgänger unter oem Titel «außerordentliche Auslagen und UebersllMr bezogen hatten, er verzichtete weiters auf die Jay"» einnahmen der Schiffahrts-Gesellschaft Mahsuse, A Kohlenwerke Herakle und der kaiserlichen such^n, welche Einnahmen sich zusammen auf 102,532 -Psl belaufen. Nachdem der Sultan bereits früher zweim" insgesammt 422.882 Pfund zu Gunsten von finance"" Reformen von seiner 914.400 Pfund betragenden >^ lichen Cioilliste gewidmet und diesmal «uf wen 50.000 Pfund verzichtet hat. so belaufen sich d'e " züge von seiner Cwilliste auf 575.414 Pfund, trotzve" die Gehalte der Prinzen und Hofbeamten zu )e'i Lasten fallen. Mie Hinzurechnung der erwaym 50.000 Pfund erhöht sich somit der Budgetüberscy", auf 65.000 Pfund. Tagesneuigleiten. — (Weihnachtsbesuch Sr. Majestät bt Kaiser« in Lichtenegg.) Se. Majestät der Ka' '^, tam, wie au« Wels gemeldet wirb, in Veglelluns ^ General-Ndjutanten Grafen Paar am 24. d. M- 12 Uhr 5 Minuten nachmittaas dort an und f"^ ' gleich nach Lichtenegg. Se. Moj stät halte jeden E"»"" abgelehnt. ^^gf- — («lu« den österreichischen ^' ^e a «stalten.) Noch vor Ablauf des Jahres >"° , statistischen Daten über in den Strafanstalten " gebrachten Personen fe-tiggestellt worden. Von °^ »»^ sammen 10.560 Sträflingen befanden sich in be" ^. 'eichischen Strafanstalten 9226 Männer, 1334 »> ^ Von den eing lieferten St'äflingen waren 1^, ein verhältnismäßig geringer Procenlsatz, früher N» ^ straft. Die Gesammtzahl der rückfälligen Sträflinge ^ trug 2646 Männer und 300 Weiber. Bei mehr al^ Unerbittlich Gericht. Roman von F. Klinck. (69 Fortsetzung.) Sie wussle, welchen Schmerz sie ihm durch diese Antwort bereitete, mit dcm Scharfsinn einer Frau, die sich geliebt sieht, halte sie die tiefe Herzenswunde erkannt, welche sie ihm geschlagen. Ihre Antwort hatte sie beunruhigt; sie war im Zweifel gewesen, ob sie das Rechte gethan, ob nicht ihr Gatte selbst, wenn er ihr auch seinen Willen hätte kund thun können, sie undankbar genannt haben wiirde, und der Himmel mochte wissen, was geschehen wäre, wenn Herbert Grüner seinen Antrag wiederholt hätte. Er hatte es nicht gethan. Mit keinem Worte, keinem Blicke erinnerte er wieder an das Vergangene. Nur einen einzigen Tag war er vom Landhause fern geblieben, und als er dann wiedelgekommen war, wollte es Frau Marie scheinen, als mache sich in seinem Gesicht ein Ausdruck bemerkbar, den sie früher nicht danu geselln hatte. Aber schnell ^war dieser Ausdruck wieder verschwunden gewesen und nichts in der Zukunft halte sie wieder daran erinnert. Fvau Marie täuschte sich nicht darüber, w^s in jenen Tagen in der Seele dics.s Mamies vorgegangen war; umso ,mhr dankte sie ihm die rücksichtsvolle Art, mit wücher er sich bemüht zeigte, sie den Vorfall ver gcssen zu machen, und j.mrhr sie die Ueberzeugung gewann, dass sie nicht anders hatte handeln können, umso herzlicher dankte sie dem Freunde sein Verständnis ihrer Gefühle. Dann reifte in ihrer Seele nicht minder, als in der Herbert Gruners. die Hoffnung, durch die Verbindung ihrer Kinder ein Band geknüpft zu sehen, da auch die Eltern einander näher bringen würde. Franz Grüner hatte es zwar nicht verstanden, sich Frau Maries Zuneigung zu erwerben, aber die ablehnende Antwort, welche sie seinem Vater gegeben, trug nicht wenig dazu bei, dass sie ihn freundlich beurtheilen konnte. Der Wunsch, den Vater zu entschädigen, zwang sie. zu versuchen, mit allen Kräften ein Vorurtheil zu besiegen, das, wenn es geblieben wäre, dazu beigetragen haben würde, dem Freunde einen neuen Schmerz zu bereiten. Sie hatte ihm auch diesen nicht ersparen können, und abermals lernte sie die große Kraft feiner Selbstverleugnung kennen. In dem Augenblick, in welchem er sich gestehen musste, dass Loras Glück nicht durch seinen Sohn begründet werden löim?, sondern ihr Herz einem anderen Manne sich zugewandt habe, leistete Herbert Grüner großmüthig Verzicht. Frau Hartner kannte seine Abneigung gegen den Freiherrn von Hichenlandau: sie wusste, dass er keine besonders gute Meinung von demselben hatte, sondern befürchtete, dass Eigennutz, besonders die Hoffnung, mit Lora ein größeres Vermögen zu gewinnen, ihn veranlassen könne, sich um die Erbin zu bemühen. Trotzdem hatte er Frau Marie vor wenigen Taa.en erklärt, dass er, wenn Lmas Glück durch' diese Verbindung begründet werden könne, derselben nicht entgegen sein wcrde. Ja, mehr als das. Er gestand die guten Eigen« schaften des Vcwerbers offeu zu. wie auch, dass die Sorge um Loras Glück >ihn verleitet habe, den jungen Freiherrn ungerecht zu beurtheilen. Wie schwer musste unter dies.n Umständen der Freund von Loras Undankbarkeit betroffen Ml Er hatte ihrem Glücke nicht minder als demjenigen H Mutler jeden eigenen Wunsch zum Schweigen gM"" Und nun traf ihn ein folcher Lohn! ^g Frau Hartner konnte eine tiefe Verstimm" über die Lage der Dinge nicht verbergen, obglely bemüht war, der Tochter den Grund derselben 3" heimlichen. ^r- Herbert Grüner that, als bemerke er Loras ^ ändertes Benehmen ihm gegenüber nicht. Er bey"' ^ sie wie eine Kranke, die sie ja in der That aucy immer war; nur vermied er, sich direct nnt ln ^ beschäftigen oder ihr irgend eine Aufmerksamen ° erweisen, wie er es sonst so gern gethan halte, ^'c^d schloss er sich noch inniger an Frau Hartner uno ! hier ein so warmes Entgegenkommen, dass er eme ^ Hoffnung, die er vor Jahren begraben, wieder ne stehen sah. ^ -, s„ leicht Er war ein Thor, als er sem Spiel ^ ^ ^ verloren gegeben hatte. Wahrlich, es ware " gewesen, damals mit kühnem Griffe derjenigen 1'^ versichern, mit deren Besitz jeder Schatten ""«1^ ^ Mge geräumt gewesen wäre, anstatt neue ><" , h^ entwerfen, die ihn dieses klägliche Fiasco hatten e" lassen. . ^ jn Wohl wurden derartige Entschlüsse «lever ^ Herbert Grüner lebendig, aber sie Wen schäumenden Woge, die ohnmächtig am «"^ vor zerschellt. Dieses Gestade war die heimliche A"/"^,'», etwas, das kommen würd', das kommen musste, sich kein Ausweg fand. Und dieser Ausweg ^ ^N, Herbert Grüner schauderte fröstelnd KM" indem er dieses Auswegs gedachte. (Fortsetzung folgt.) Laibllcher Zeitung Nr/297. _______________________2563_______________________________________________28. December 1896. Wte sämmtlicher Rückfälligen sind nicht mehr als zwei 'M« seit der Entlassung aus der letzten Hast ver-stosien. Die meisten Rücklälle betreffen das Verbrechen °es Diebftahl«. Die «rbeitsverhältnisse in den Strafanstalten erweisen fich als günstig. Die Verwendung der vltWnge zu LandeSculturarbelten, zu welcher 6bb «°nntr herangezogen wurden, erfuhr insoferne eine Aus-"ehnung, als Sträflingsabtheilungen auch zu Sicherung«-"bellen nach eingetretenen Wasseilataftrophen verwendet "»«den. Was die sanitären Verhältnisse in den Straf-»"stalten betrifft, so hat der Procenlsah der an Tuberose gestorbenen Sträflinge bei den Männer-Strafanstalten um 3 3 Procent, bei den Weiber-Strasanstalten W b-i Piocent zugenommen. Die sonstigen Krankheiten Aben bet den Männer.Strasanftalten um 0 9, bei den «elber-Slrasanstalten um 6 3 Procent abgenommen. In "esen Ziffern sind die in den Gerichlsgefängnissen unter. Fracht.« Sträflinge nicht mit inbegriffen. In diesen ^ängnifskn befanden sich 6648 Männer, 1095 Weiber, bei den Bezirksgerichten 12.947 Männer, 8354 Weiber, «ußerdem gab es noch 17.881 Häftlinge der politischen «ehölden und 5173 Häftlinge der Finanzbehörden (Wegen Gefällsübertretungen). — (Gemälde für Seine Majetät den lkalser.) Se. Majestät der Kaiser «schien lürzlich »m "eller des Malers Udjullevicz, welcher ein großes, figurenreiche« Gemälde malt. da« die Truppenrevue bei Totroceni während der Anwesenheit des Kaisers in Aularest in dem Momente darstellt, da König Carol dem Baiser Franz Josef die Truppen vorführt. Der Kaiser lprach fich aveilennend sowohl über die Gruppierung wie über die vortrefflich gelungene Porträtähnlichlei aus. Das Gemälde ist bereits an König Carol abgegangen. 6ln ganz gleiches Gemälde ist sür den Kaiser Franz Josef bestimmt. — (Der Außenhandel der Monarchie.) Nach den soeben veröffentlichten statistischen Daten über ben Außenhandel der Monarchie betrug die Einfuhr im Nonate November 64 9 Millionen Gulden (-l- 13 Mil-lionen im Vergleiche zum November 1695) und die Ausfuhr 78 Millionen Gulden (-j- 7 9 Millionen Gulden). Vom Jänner 1896 bis inclusive November beziffert fich die Einfuhr aus 666 9 Millionen Gulden und die Ausfuhr auf 7226 Millionen Gulden. Das «clivum der Handelsbilanz betrug demnach 55 7 Millionen Gulden gegen ein Activum von 1?'/4 Millionen Gulden im Vorjahre. — (Die Epidemie in Pola.) Da« Bundes- Präsidium der Gesellschaft vom Rothen Kreuze hat über ^«graphisches Ansuchen des am Cpidemie.Ort anwesen- ^ Vertreters de« Ministeriums des Innern, Herrn ^Merialrath« Dr. Ritter v. Kusy, zur Unterbringung ^" Tdvbuslranlen drei Döcker'fche Varacken sammt "lllpleter Spltalseinrichlung am 23. d. M.per Ellgut nach H°Ia abgesendet. . „ ,^ ^ — (Ein Pistolen-Duell.) Zwischen dem Aegations-Secrelär Freiherrn von Wangenheim und dem Lieutenant Grafen Uexlüll-Gyllenband sand in Stuttgart 'l" Pistolen - Duell statt. Beide wurden verwundet; der ltlne erhielt einen Schufs durch die Nieren, der Andere in den Unterleib. ,. , — (Hungersnoth.) Die «Agence Havas» meldet °u» Prätorla: Die Regierung sendet große Mengen "°n Lebensmitteln in die Kafferdiftricte, wo Hungersnoth dUlhet. Der eingetretene Regen lässt eine günstige Ernte "hoffen. Die Ausnahme, welche Sir Cecil Rhodes in "urban fand, war sehr lühl. — (Ein Todesurtheil.) In Paris ver "theilte da» Geschwornengericht den Kautschulstempel-uabrllanten Marcus Simon, welcher, um einen Ver« Ncherungsbetrag zu beheben, seine Wohnung in Brand Ntfteclt und dadurch den Tod eines Menschen verursacht V°t!e, zu« Tode. — (Der achtunbsiebzig Jahre alte) anglikanische Bischof von Glocefter und Bristol in Eng« land. der durch seine große Leidenschaft für körperliche Uebungen jeder Art weltbekannt und als Schlittschuh-liluser und Bergsteiger sogar berühmt ist, hat sich sens die trüben Schatten, und wie die milde Lust da "uh«n fast Frühllngsahnungen weckte, erwachte der Früh-""s im schönsten Einne. de» Worte» im Herzen, und überall konnte die erfreuliche Thatsache wahrgenommen werben, dass das Göttliche noch immer in der Menschenbrust fortlebt, die Liebe zum Nächsten in den fchönen Tagen des Friedens und der Freude neu erwacht und der Beweis überzeugend erbracht wird, daf« die Menschen nicht vergessen, dass fie zusammengehören und sie ein gemeinsames Band umschlingt. Bei solchen Anlässen zeigt fich auch ble Mildthätigkeit und der Wohlthäligleitsfinn der Bevölkerung im schönsten Lichte. Wie viel wird da von edlen Menschen für die verschämte Armut in aller Stille um Gotteslohn gethan, Wie vielen Nothleidenden und Bedrückten Werden einige frohe Stunden bereitet! Und in welch gewaltiger Weife kommt der Wunfch edler Menschen in den vielen Vereinen zum Ausdrucke, nach Kräften anderen die Noth deS Lebens zu erleichtern. Wir haben jüngst bemerkt, dafs die ursprüngliche Idee aller geselligen und wohlthätigen Vereine war, ein Familienleben in vergrößertem Maßstabe zu bilden. Und bietet fich zur Bethätigung fieser Idee eine schönere, bessere Gelegenheit als das Christfest? Leider verhindert uns der Raummangel, all den zahlreichen Veranstaltungen die gebücende Beachtung zu widmen, und wir müssen uns darauf beschranken, einiger Weihnachtsfeste zu gedenken, die an Innerlichkeit und wahrer Festfreude nichts zu wünfchen übrig ließen. Wie alljährlich ward für die Arbeiter der l. l. Staatsbahnen ein fchönes Weihnachtsfeft in der hiesigen Station veranstaltet, dessen Arrangement der Herr Vahnbetriebsamts« Vorstand Detela übernommen halte. An Stelle des Christbaums erfreute diesmal das anmuthige Bild einer finnigen Weihnachtskrippe die Nn» wesenben. Nach einer der Feier angemessenen Ansprache wurden die Kinder mit reichlichen und praktischen Geschenken beglückt. Freudige Weihnachtssilmmung herrschte am 25. b. M. im Landesspitale. Voll edler Güte, hatten über Anregung der Herren Primarärzte Dr. Bock und Dr. Glajmer Wohlthäter für die Anfchaffung von Weihnachtsgeschenken unermüdlich gesorgt. Sowohl der Saal im oculiftischen wie im chirurgischen Pavillon zeigten ein überraschendes Bild, indem in beiden der Christbaum in elektrischem Lichte erstrahlte. Sehr rührend war es, dass die Feier durch Vorträge von Kindern eine finnige Weihe erhielt, denn ein WeihnaUsfeft ohne Kinder ist ja schwer denkbar. Die dankbaren Reconvalescenten, insbesondere aber die Kinder, wurden mit Kleidungsstücken, Spielwaren und dergl. reichlich beschenkt. Der Feier im oculiftischen Pavillon wohnten Director Dr. Edler von Valenta und die Oberin ehrw. Schwester Hoppe bei. Ein schönes, fröhliches WeihnachlSfeft veranstaltete die Laibacherfreiwillige Feuerwehr vorgestern abends im Glasfalon der C»fino'Reftauration ihren Mitgliedern. Wie alle Feste dieses Vereins zeichnete sich auch das Weihnachtsfeft durch einen überaus zahlreichen Besuch und die dasselbe belebende herzliche Gemüthlichkeit aus. Die Anordnung lag in den bewährten Händen der Herren Achtschln, Drelse und Schantel, und es machten die beiden ersteren Herren in zuvorkommendster Weise die Honneurs, während H?rr Schantel in bekannt umsichtiger Weife die Weihnachtsfeier leitete. Ein prächtig geschmückter Tannenbaum bildete die Hauptzierde des Saales und eine höchst ansehnliche Zahl von recht praktischen Geschenken harrten der Verlheilung an die Kinder. Nebst anderen Honoratioren wohnten dem Feste die Herren Bürgermeister Hribar, lais. Rath Murnik. Handelslammerpräsident Perd an und die Hauplleute der Landesverbands - Feuerwehren von Adelsberg, Franz-borf, Stein, Brunnborf, Schifchla, Bizavil, Waitsch-Gleinih und Rudolfswert bei. Nach einer Vegrühungsanfprache des Feuerwehr-Hauptmann-Slellvertreters Herrn Nchtschin (Herr Do-berlet war durch Krankheit am Erscheinen verhindert), nahm die Bescherung ihren Ansang, und es wurden jedem Kinde einige hübsche Geschenke überreicht. Herr Pr else begrüßte sodann in einer mit großem Beifall aufgenommenen Ansprache den Herrn Bürgermeister, dem er für das der Feuerwehr entgegengebrachte warme Interesse den Dank ausdrückte. Für die Erwachfenen fand später eine Tombola von fehr beachtenswerten Gefchenlen statt. Die Zwifchenpausen füllten in anregendster Art luftige Weisen einer Abtheilung der Musikkapelle des 27. Infanterieregiments. In würdigster Weise verlief gestern die Christbaum-Feier im Knaben-Waisenhause «Collegium Marian um». Der Chriftbescherung giengen Votträge der Zöglinge unter reichem Beifall eine« zahlreichen Pu-blicum« voraus, die vollen Nnfpruch auf wirklich lünst-lerischen Wert hatten. Wir werden auf die Feier noch zurückkommen. Kinder- und Weihnachtsfefte, Chriftbaum-Vefcherungen, Unterhaltungen u. dgl. gab e« auch sonst in Fülle. Nber damit gelangt der Reigen der flöhlichen Feste noch keineswegs zum Abschlüsse, denn mehrere Vereine gedenken noch in dieser Woche Weihnachten zu feiern. ^. — (Krainischer L a n d t a g.) Heute versammelt sich der krainische Landtag zu seiner Vorsession. Die Tagesordnung der Sitzung, die um 11 Uhr vormittags beginnt, lautet: I.) Eröffnung des Landtags; 2.) An« gelobung des neugewählten Lanbtagsabgeorbneten; 3.) Mittheilungen des Landtagspräfidiums; 4.) Wahl zweier Ocdner; 5.) Wahl zweier Verisicatoren; 6.) Wahl eine» Verificationsausschufses von sieben Mitgliedern; 7.) Wahl eines Finanzausschusses von zwölf Mitgliedern; 8.) Wahl eines Verwaltungsausschusse« von zwölf Mitgliedern; 9.) Wahl eines Rechenschaftsbericht-Ausschusses von neun Mitgliedern. Unter den Vorlagen des Landesausschusses befindet sich der Bericht wegen provisorischer Weitereinhebung der Landesumlagen im Jahre 1897. — (Stempel.) Insolge einer gestellten Anfrage hat das l. l. Finanzministerium eröffnet, das« den Eingaben, mit welchen um grunbbücherliche Abtrennung einer Parcelle von einem Grunbbuchslörper, beziehungsweise um Eröffnung einer neuen bücherlichen Einlage für diese Parcelle zu dem Zwecke angesucht wird, um diesen neuen Grundbuchslörper als Hypothek für ein Darlehen au» Staats» oder aus La nbesmilleln behufs Wieder« oder Neubepflanzung mit Reben bestellen zu können, im Sinne des Artikel III des Gesetzes vom 3. October 1891, N. G. Bl. Nr. 150, die Stempelfreiheit zukommt. —o. — (Gebürenfreie Check« der Unfall« Versicherungsanstalten. Kranlencassen und Vruderladen.) Laut Finanzministerial'Eclasses vo« 12. b. M., Z. 23.826, können mittels gebürenfreler Checks im Sinne des Gesetze« vom 28. December 1887, des ß 75 des Gesetzes vom 30. März 1888 und de» § 45 des Gesetzes vom 28. Juli 1889 nur folgende Zahlungen der bezeichneten Anstalten zur Anwelfung gelangen : 1.) Renten, Krankengelder und Veerdigungslosten-ersähe sowie etwaige Vorschüsse auf dieselben; 2.) Ver« bienstentgangs- und Fahrlostenersähe sür Kranke und Verletzte; 3.) Commisslonsgebüren der politischen Behörden; 4.) Rückzahlungen von Renten, beziehungsweise Versicherungsbeiträgen an Kranlencassen und an Betriebs« Unternehmer, Curloftenersätz? der Kranlencassen an Spitäler und die Ueberweisungen der Reserve-Antheile der einzelnen Vruberladen untereinander. —o. — (Ein Erlas» über die Beförderung von Eisenbahnbeamten.) Der Eisenbahnminister hat vor kurzem einen interessanten Erlas«, betreffend die Abstellung der Immedlatseinschreiten der Staalsbahn-bediensteten un Beförderung, an alle ihm unterstehenden Organe gerichtet. Dieser Erlas» lautet: Bereits mit dem Erlasse vom 10. Juni 1896 habe ich anläs«lich der zahlreichen an mich gelichteten Bitten um Beförderung sämmtliche Dienststellen angewiesen, das ihnen unterstehende Personal aufzuklären, dass es zu den vornehmsten Pflichten einer jeden Verwaltung gehört, selbst jenen Zeitpunkt wahrzunehmen, in welchem die Voraussehungen für die Beförderung eine» Bediensteten vorhanden find, und dass nach den getroffenen Einrichtungen über jeden Bediensteten die erforderliche Relation in Abficht auf dessen Beförderung von dem Vorgefehten rechtzeitig eingebracht werden muf», so dass, im Falle die Beförderung eine» Bediensteten zu erfolgen hat, es nicht eines perfönlichen Schrittes desselben bedarf, im gegentheiligen Falle aber ein solcher Schritt vorweg zwecklos ist. Nichtsdestoweniger wurden an mich in jüngster Zeit zahlreiche Ansuchen im mündlichen und schriftlichen Wege um außerlourliche Beförderung gerichtet. Ich betone deshalb nochmals allen Ernstes, dafs derartige Ansuchen um auhertourliche Beförderung nicht nur incorrect, sondern auch ungeeignet sind, den Gegenstand meiner weiteren Veschlussfassung zu bilden. Ich werde daher künftighin alle derlei Anfuchen einfach unberücksichtigt lassen und bemerke insbesondere, dass ich den bereits mit dem eingangs gedachten Erlas» als ganz unstatthaft bezeichneten Verfuchen, persönliche Bitten durch Verwendung fremder, dem Dienste ferne stehender Personen bei mir zu unterstützen, fortan grundsätzlich durch Nichtberückfichtigung solcher Verwendungen entgegentreten werde. Guttenberg. — (Wandervorträge.) Wie in anderen Bezirken, wurden auch im politischen Bezirke Stein über Anordnung der l. l. Landesregierung thierärztliche Wandervorträge abgehalten, und zwar in den Ortschaften Ra-domlje, Jauchen, Kaplava» und Tersein. Als Vortrag». the«nen wurden als Einleitung die allgemeinen und wichtigsten hygienischen Momente bei der Haltung und Illch-tung der Hausthiere erklärt, daran anknüpfend die Urfachen von Erkrankungen und deren Erkennung sowie die rationelle erste Hilfe und Behandlung der Thiere besprochen. Angesichts der im Lande herrschenden Schweinepest wurde hieraus diese sowie der Schweinerothlauf zenau geschildert und die vorgeschriebenen Schuh- und Tilgung«, maßregeln erläutert. Die Vorträge wurden mit Hilfe von hiezu vom vortragenden Herrn l. l. Bezirks - Thierarzte Sabnilar eigens ausgeführten Wandtafeln illustriert, wa» den Zuhörern den Vortrag befonders verständlich machte. Die Theilnahme an diesen gemeinnützlichen Belehrungen war eine sehr lebhafte, so das« die Durchschnittszahl der Zuhörer überall 100 überstieg. Die Anerkennung der Zuhörer ob der Veranstaltung der populären Belehrungen fand ihren Ausdruck in den Danlesäußerungen der Ve- l«eindev«steh« in ollen VortraaMten. —o. Laibacher Zeitung Nr. 297. ____________________2564_____________________________________________26. December 1896. * (Allerhöchste Spende.) Se. k. und l. Apostolische Majestät haben der Vorstehung der Filiallirche in Oberlolwitz. politischer Bezirk Tschernembl, zum Wieder« ausbau des KilchenlhurMs au« der Allerhöchsten Prlvat-casse den Vetrag von 300 Gulden allergnädigst zu bewilligen geruht. —r. — (Landes-Feuerwehrverband.) Vorgestern fand in Laibach die erste konstituierende Sitzung des aus dem letzten Feucrwehrtag in Rubolsswert neu-gewähllen VerbandSausschusses statt. Erschienen waren die Herren Guftin (Rudolfswerl), Faidiga (Stein), Papier (Franzdv'f). Petriö (Adelsberg). Trost (Vrunndorf), Iuvanc>c (Schischta) und Nchtschin, Doberlet und Ruling (von Laibach). Zum Obmann« wurde einstimmig Doberlet. zum Obmannstellvertreter Achtschin und zum Schriftführer Ruling gewählt; die Eassengeschiiste wurden Herrn Nchtschin übertragen. — Nn vier bei einem Vrande in Schwarzenberg bei Idria zuschaben gekommene Feuerwehrmänner wurden Unterstützungen in Vetriigen zu 10 und 15 Gulden verliehen. — Das Gesuch der Feuer« wchr zu Stein um einen Beitrag zur Beschaffung von > Löschgeräthen wird befürwortend an den hohen Landes« ^ aueschuss geleilet. — Nach lebhafter Erörterung der Nn«, gelegenheit beschloss der Verbandsausschuss die Heraus-, gäbe eines dem Feuerwehrwesen und dessen Förderung^ und Weiterentwicklung im Lande dienenden eigenen Vlattes. Dasselbe soll unter dem gemeinsamen Namen «OaZilsa» in slovenifcher und deutscher Sprache er« scheimn, da« Organ des Verbands bilden und will seinen Zweck neben den amtlichen Verlautbarungen durch Belehrung, Erörterung und Besprechung einschlügiger Fragen und Vorkommnisse erreichen und außerdem durch Mittheilungen aus den einzelnen Vereinen da« Gesühl der Zusammengehörigkeit wach erhalten und kräftigen sowie treue Kameradschast pflegen. Das Erscheinen des Blatte« ist in zwangloser Folge und nach Bedarf geplant; die Herausgabe und Leitung besorgt der geschäslsführende Nusfchus«. Die erste Nummer soll im Lause des Jänner l. I. erscheinen. *l* — (Elisabeth.Kinberspital.) Da gegen« »artig in dieser Anstalt diphtheritislranle Kinder in Be« Handlung stehen, so kann am heiligen Dreilönigstage, 6. Jänner l. I., leine Ehriftbaumfeier öffentlich ab-gehalten weiden; jedoch wird gebeten, die dem Spltale zugedachten Gaben in die Anstalt, Schießftättgasse Nr. 11, gütigst gelangen zu lassen. Geldspenden übernehmen bereitwilligst die Damen des Verwaltungsraths, und zwar: Frau Antonie Kocevar Edle von Kondenheim. Vongreftplah Nr. 12; Frau Eugenie Raspi. Rathhausplah Nr. 13; Frau Hildegarde Zeschlo, Erjavec« Gasse, und das Verwallungsralhs-»itglied Herr Karl Leslovic, Triefterstraße Nr. 12. — (Staatsbedienftete auf Eisenbahnfahrten.) E« find Fälle, und zwar nicht vereinzelt vorgekommen, dass l. l. Staatsbedienftete bei Fahrten zu den ihnen übereinlommengemäß zugestandenen ermäßigten Preifen den diensthabenden Eistnbahn.Revifionsorganen die Vorweisung ihrer amtlichen L Mmation verweigerten, und wurde dabei die Anficht zum Ausdrucke gebracht, dass Staatsbedlenftete, wenn fie in Uniform reifen, nicht verpflichtet feien, ihre amtliche Legitimation vorzuweisen. Diese »nficht ist irrig und find die Staatsbedienfteten nach Artikel III, Nbiah 5, sowie Artikel IV, vorletzter Absatz des Normales vom December 1891, unter allen Um« ständen verpflichtet, die amtliche Legitimation während der Fahrt dem Revifionspersonale der Transportunter« nthmung bei Revision der Fahrkarten und auch sonst auf Verlangen vorzuzeigen. — (Abschreibungen bei uneinbringlichem Mietzinse.) Vielfach wurde Klage erhoben, dass der Hauseigenthümer durch das Steuergesetz gezwungen sei, gegen Partelen, die mit dem Mietzinse i« Rückstände seien, rücksichl«los vorzugehen, weil er auch von uneinbnnglichem Mietzinse die Hnuszinsfteuer zu ent< rlchtm habe. Da« Gesetz vom 24. October 1896, welches in der jüngsten Nummer Hes Reichsgesetzblattes publiciert wird, veifügt nun, dass auf Ansuchen des Besitzers die Steuerquote abzuschreiben sei. die auf den uneinbringlichen Mielzinebetrag enthüllt. Als uneinbringlich M derjenige M,etzin«betrag, welcher nach Ablauf der Mlelperiooe, für welche er fällig geworden ist (Halbjahr, Vierteljahr, Mona»), noch unberichtigt aushaltet und auch durch die gttichNlche Execution nicht hereingebracht werden konnte. Die UnewbringKchltit ift wohl im allgemeinen durch die erfolglos geführte Execution zu beweifen, kann aber ausnahmsweise durch die Au«ficht«losigleit einer vor« zunehmenden Execution supplier« werben. Von der Steuerabschreibung sind jene Mietzinse ausgeschlossen, welche von solchen Personen zu entrichten waren, die zu dcm Hausherrn in einem Verwandtschafts-Verschwägerungs« oder in einem Dienstverhältnisse standen. Der Hausbesitzer ist, sofern er sich leiner strafbaren Sttuerhinterziehung schuldig machen will, verpflichtet, die ihm nachträglich auf den rückständigen Mietzins zu» kommenden Iahlungen oder sonstigen Vortheile binnen vierzehn Tagen der Steuerbemfssungsbehörde erster Instanz anzuzeigen. Das Oeslh tritt gleichzeitig mit dem Gesetze, Wttss'nd dl« dilttten Personalsten««, ln Kraft. * (Deutsches Theater.) Den Kindern, die in den Weihnachtstagen in jedem Hause mehr als je das große Wort führen, ward am Christlag eine Theater, Vorstellung nachmittags gewidmet, die dem holden Märchenspul Gastfreundschaft gewährte. Die kleinen Mägdlein und Büblein fanden sich jedoch in sehr geringer Iahl ein, denn durch Erfahrungen gewitzigt, find die Eltern, die ihren Sprüsslingen sonst gerne eine Freude bereiten, geg!>n derlei Kindervorstellungen etwas misstraulsch geworden. Dass das Misstrauen nicht ganz unberechtigt war, zeigte die Vorstellung, die auf glüicher Höhe mit dem schllchten Vefuche stand. Ein bcfseres Schicksal war der Abendvorstellung beschienen; das Haus zeigte sich ausverlauft und die Vorstellung der Oper «Das Heimchen am Herd» fand die freundlichste Aufnahme. Velde Vorstellungen waren zu wohlthätigen Zwecken veranstaltet worden. Htute wird das reizende Luftspiel «Fräulein Doctor», mit Fräulein Vichler in der Hauptrolle, zum zweitenmal aufgeführt. — (Slovenisches Theater.) Vorgestern wurde eine Reprise der letzthin so beifällig aufgenommenen ' Posse «Trojaö I'ipZ» veranstaltet. Herr Podgrajsli, der fich um den Erwlg des lustigen Einacterö bestens verdient macht?, erhielt in Anerkennung feiner Leistung einen großcn ' Kranz mit Schleifen. — Nach der Posse gieng die hübsche Operette «Nornarji na, krov» ln Scene. In derselben thaten sich unter den Damen Fräulein Veterova, die überraschend gut sprach, und Fräulein Polalova, die ihre Partie sehr brav absolvierte, dankenswert hervor. Herr Fedyczlowski hingegen sprach und sang dies« mal zumeift unverständlich. Der Frauenchor erhielt einen separaten Applaus. Die Vorstellung spielte sich vor dicht besetztem Hause ab; es hatten sogar eigene Sitzreihen ausgestellt werden müssen. — Des gleich vorzüglichen Besuchs hatte fich gestern «Norma» zu erfreuen. —n— — (Der Laibacher deutsche Turnverein) veranstaltet Donnerstag den 31. December in der Glas« halle des Eafino einen Sylvester«Nbenb unter Mitwirkung der Musikkapelle des l. und k. Infanterie-Regiments König der Belgier Nr. 27. Anfang 8 Uhr. Die Vor-tragsorbnung veröffentlichen wir morgen. * (Hochwafferfchäben.) Aus Krainburg wird uns berichtet: Am 20. d. M. um 5 Uhr früh ist ^die nächst der Ortschaft Gaberl über den Zeyerflus« führende Holzbrücke, welche erst vor vierzehn Tagen vollständig repariert wurde, infolge des Hochwassers gänzlich weggerissen worden. Zu derfelben Zeit wurde auch das oberhalb der Brücke befindliche Wehr des Müllers Georg , Marcina in Vaberl fortgeschwemmt, was zum Einstürze ^der oberwähnlen Brücke mitbeigetragen hat. Die fortgeschwemmten Holzbestandtheile dieser beiden Objecte wurden zum großen Theile in Burgstall wieder aufgefangen. —r. *(Aus demPolizeirapporte.)Vom 23. auf den 24. b. M. wurden acht Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wrgen Excesses, eine weg?« Vetteln«, eine wegen Uebertretung des Betrugs, eine wegen Trunkenheit, eine wegen Unterftandslosigleit und eine wegen unerlaubter Rücklehr in die Stadt. — Vom 24. auf , ln derselben Periode 1895: 364 fl., daher 1896 mehr um 11 fl. oder 3 pVt. Gesammteinnahmen per Kilometer vom 1. Jänner bis 16. December 1896: 20.056 fl., " derselben Periode 1895: 19.591 fl., daher 1896 mehr »V 465 fl. ober 2-4 pEt. Die Einnahmen des VorMes sind nach den Ergebnissen der definitiven Rechnungslegung eingestellt. ., » — (Nbbazia.) Die k. l. VezirlshauplmannMl zu Volosca hat an die Eur-Eommlsfion ln Abbazia et« vom 20. d. Mts. datiertes Schreiben gerichtet, in welche" der Commission auf ihre Anfrage erwidert wird, da!« weder im Curorte Nbbazia, noch überhaupt im ga«^ politifchen Bezirke Volosca amtlich derzeit <>in flattern oder Typhusfall zur Kenntnis gelangt sei oder behano» wurde, geschweige denn dass eine derartige Epidemie " Bezirke herrscht. Die Bezirkshauptmannschaft ermiiaM zugleich die Cur-Cammifsion, in dlefem Sinne dl, an n einlangenden Anfragen zu beantworten und d°« . ^Hett und den Insurgenten stattgefunden haben, be« ^. die letzteren eimn Verlust von 51 Todten U«" rcichen Verwundeten erlitten. ^ hlN- In einem Gefängnis in Manila, in dw ^. taufend Individuen interniert sind, wurde "" «,M schwölung entdeckt, welche einen Handstreich ""h^cht Die Häftlinge werden in sicheren Orten unters werden. Gelegratnrne. . ^ München, 26. December. (Orig.-Tel.) Se.AA^ Kaiser Franz Josef ist heute um 6 Uhr 55 ^" ^ früh aus Wels über Salzburg hier eingettM ^. im Palais des Prinzen Leopold abgestiegen, ^^e« jestät tauschte mit dem Prinzen Besuche aus. -" ^ nachmittags gibt der Prinz-Regent in der mei'" °^t Ehren Sr. Majestät eine Tafel. Sonntag abeno» Allerhüchstderselbe nach Wien MÜck. lines' London, 27. December. (Orig.-Tcl.) Me ^,^e melden aus Capstaot: Ein Aufstand 'M -^ ^ Taungs ist ausgebrochen, er ist ernstha ter, ^^ genommen wurde. Von Griqualand wurde ^Micls Verstärkung erbeten. Die Freiwilligen des ^' ^eN sind sosort nach Taung aufgebrochen; Sonntag weitere 250 Mann folgen. ^., > Oraf Petersburg, 26. December. (O"g-"^ ^ Schuwalow wurde auf fein Ersuchen von °^ ^al" des General-Gouverneurs von Warschau und ^" .^it«' danten des Militärbezirkes Warschau aus ^,'^athes-rücksichten enthoben. — Das Mitglich drs v"ln -„,-General Fürst Grigorij Galitzy, wurde zu" des strator des Kaukasus sowie zum Commanoa" Ml'lMrvlzirkes Kaukasus ernannt. oaveThc""' Yokohama, 27. December. (Orig.'Tel.)^^nients rede. mit welcher heute die Tagung des ^.hit dec eröffnet wurde, betont die zunehmende H"sHonale" auswärtigen Beziehungen und erklärt, dl« " «^n-Vertheidigungsmittel müssten nach Maßgabe u^ Men Hilfsmittel vervollkommnet werden. Laibacher Ieiwng Nr. 297. _____________________^______________________________________________28. December 1896. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Vom 83. bis 25. December. Prasnilar. l. u. l. Major. Kla-A'"«- - Puschnig, Notariats-Candidat, Wippach. - Pessml, ^?"U", Graoosa. - Antropp, Kapellmeister; Prettner. Ier-U'. Me.; Dr. Kossmat, Wien! - Brocke. In«.. »". -^lunn f. i. Landesregierungsconcipist, Gurlfeld. - Tscherne. «>".. Budapest. - Iugovii!, Kfm., Trieft. — Valentin, s. F°-"""e, Un,for,nierungsschneider, Capodistria. m Hotel Lloyd. q,«.^^'"" 24. bis 27. December. Kramarsik. l. l Beamter, «°tsch°ch _ Nnkel. Realitätenbe,.; Albrecht. Lehrer, St. Anna. ^,7'eh. Handelsschüler, Schcirding. - Nbsenger. l. u. l. Feld° "bel, Llebenau. - Rüdes, Realitätenbe,., St. Bartholma. -^^chuhMücher, Abbazia.______________________ ^Meteorologische Bcobachtuusseu in Laibach. » ^3 D'Z L^ """'" t>e« Himn.e!« ZLZ ^^^^^«___^.____.^I 2i. ^ll.ss 737V9 41 "SO. schwach ' bewMt ^^^Ab^739 3 3 3 SO.^schwach ^^Regen^______ 25 I^M^"?M7 0^"NO. schwach' Schnee " 2»N. ?38-6 1-7 NO. schwach bewM 7 8 ^ V^M. 740-« 1-6 NW. sc^wa^^ewöltt^___^ 9« ^U.M^?43 0 01 NO. mäßi^ bewöltt" 2»N. 743 1 2 3 NO. schwach bewollt 55 ^.^^Nh. 74.^.7 2-2 SM. schwach ^^t ewMt______ 2, ^UTUgT^^L 2^^SW7 schwach bewöllt 2»3i. 7415 4-6 SW. mäßig theilw. heiter 14 ^^» Ab. 741-1 21 SW.^chwach^ heiter________ "' l? Ü?U^?4i7tz!-0 9! NO. mäßigt Nebel > 0- 0 ^. T>aS Tagesmittel der Temperatur vom Donnerstag. Freitag. Mstag und Sonntag 3 5«, 13°, 15° und 3-2«. beziehungs» °">e um 59°, 3-8°, 40° und b-7" über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Iuliu» Ohm^Ianuschowölv Nitter »on Wssebrad, fiottojie^ntig bom 24. December, ©raj: 62 85 72 46 75. Sien: 3 60 39 48 54. Verstorbene. | Mm 22. December. Sincens Setter, SBa^nbebienftetenž-; jotjn, 5 Šv ©olifeum, Paralysis cordis. — Solemn ^JCerTujji, ©efifeer, 61 7, 3., ©djneibergflffc 6, Xuberrulofe. ¦. Ji,anbe$t§eatev m Jiaibad}. 55. SJorftcflung. Wujjer Mfcüttnemenr. ©erab« Xciß. ; $Rontag Den 28. pecember j JvötUcüt $octo*. S Suftftnel in biet Wufjiigen »on Dafar SBaftfjer unb fieo ©tetn.' Hnfang Jjaft 8 Utyr. ®nbe gegen 10 Ufjr. n| (Sdjmerjgebeugt über ben 3>erluft meiner innigst: H Hl geliebten, unuergefaitcfyeii Jotter, be3 3rräuleiu3 Q i ijcrminc Staffer H , H erlaube id) mir Ijiemit auf biefem SBt-ge für aE bic H ffit iiebeooöc i^eilna^me fdjon tüä^tenb ber ftranl^ett, H W tute bei bem .^infrfjeiben, für bie frönen fttanj» H tM fpenben unb bie e^reubc Betheiligung an bem Sieidjeu« H H bcflännniffc ber tnibergejžlidjen ^eremigten ben tiefst» ¦¦ H gefühlten 2)ottf juni sIlu^bruc!e ju bringen. B H 8uboh»i!a S^o^cr. H 9 Apotheke Trnköozy, Wien V. 9 Medicinal- i Dorsch-Leberthran ! 1 ^^ ^PVI^^ 5 •M ° P stets frisch am Lager. Eine FJasche sammt ^j H Gebrauchsanweisung 60 kr., doppelt so groDe o 1 sl., ein Dutzend kleine 5 fl. 50 kr., ein Dutzend L M große 10 fl. 2 ^ Zu haben bei . (5246) 3 » | Ubald v. Trnköezy H Apotheker in Lalbaoh. Umgehender Postversandt; % Apotheke Trnköozy In Graz.______|O Wirte und Private, die gute i Naturweine kaufen wollen, wenden sich an Herrn I Paolo Sponza ! In. I^o-v-igfxi.©, IstrieÄ, welcher volle Garantie für die Echtheit seiner Weine leistet. Weisser, sowie , Terrano und weisser , Istrianer werden gratis bemustert. (4934) 10—6 Course an der Wiener Börse vom 24. December 1896. na« dem oweaen 2°«^««« ztaut»»AnI»h,n. '"lb <»°r, ^ ° «nheitllche «e,lt< tn «ot»,, °«j. Mlli'iiiovemb'r . . lUl^b 101 »5 >n Noten vn». fl»bru°r<«un»st «01 »<> i«l «0 >. Eilb« verz, Iünuer-Iul! ,0l'4b 101^5 ,. „ , «l^ril'Octover I01'4U.1«1'U» >»i4« 4°/. V«,'°t«lo!t. »KU st. 148-75 ,4« ?l> 'Unaei ä"/° .. annze bNU st. 143 — 144'- ll««a»r 5°/° . ssa»!t«l »00 st. läö'— 1bL' — ^«4tl Sta»«lo!e . . loo st. 188b0,i89'50 bw . . bO st. l8SbN 89 bU ^/, H»m -Vfbbl, k 1»l> st. . . !bS 60 ll>7', vest, d»o, per Ultimo . , I0U 8U IU1 — ^^»»hn.«ta»«schuldder. lchlelbuulll». '^^bahn in G., steuerfrei H^«',)' fttr 1A> st «. 4»/° ll9 <,b 1««-°5 ^'3°'«ph'V°hn in Gilbei ^'7Ub°lph.V.l.V.(dw,St.j H^°0st.»l°m.....-'------'- K"" .«r°nenw.sle»trl.(b»u. z«/'^ > <Ür »nu «r, «om. . . »8?b L9 7N ^o'^"N.,.10''st,«°°'. -'---------- u «^"F«n»nn,,sttuer!„40«tr, Nom. . 90— 99 90 '" "«efte«v.»l,enl>..Utt»«». ^U^ «W.Pr.Vtück . «Ü7-2S0-- > «>nz.Uubtoc.e »0U st, 0. W, i!«^,. -......z,3?10»»0 1U ^»<,rl.L»kn>..U.z!<«» !1,«s,M, 21? 10 «l» 10 Gelb Ware Vom et«»»»« znr Hahlnn» übernommene chisn»b.»Vrlor.> Obli N. für 8N0 W. 4°/i,..... Iie«0 117'»« Elüabethbahn, 40U «.»NW Vl. llOU M. 4«/„...... 120 75 1,175 Ylllli^Ioleph'V,, /,»/„ 1»,-9o i«3 80 bto, bto. Kllber 100 st., 4'/,°/,' lol'io 10l>N Kto. Glllut«°vblig. (UN«, ONb,) V. I, ,8?e, 5°/„..... 1LU-— I2I-—> dt°,4'/,°/i,bchanlregal.«bI..Obl, 100^0 ioi 2« btll. PlüM,°NnI, tl 100 st. «. W. 150-50 1l>1'50 dtl>. btll. k 5N fi. «. W. 150 50 15150 Ihelh»R««.^»Ie 4°/, 100 st. . 137 — 187'b0 Hl«nd«ntl.'V!>llg»tiou«n 4"/ ttrnlner ü»nbe»°»Nl»l>»N . 98 85 99 85 »eld Wllr," ßsandbri»ft 0 st.). «odcr. all«, «st. tn 50 I. »l,4»/„G. 99-40 100 40 dto. „ „ w 50 „ 4°/» 1,5-80 116 «0 bto. Präm.'Echlov. 8«/„ l. «m. 117 —11? ?ü bto. dto. »°,^,U. Em. —— —-— N,«vfterr.Uanbe«.Hyp..«nft.4°/„ 100— 10080 Oest,°ung. Vanl «erl, 4°/, . . 100 10 101 — bto. dto. 50jähr. „ 40/2 . , 100 10 101 — Nvarcasse, 1.est..L0I.'.'/.»/„ol 10150 — — Vliorität»»Vbltgütlonln (fül 1W st.), Neid!nanbl»i!lorbbahn GtalltSbabn....... »»l,-— —-— Oübbahn il S°/„..... 173 »» 174N5 dto. 5 5°/»..... I««— 12» - Un8,.yllliz, »ahn ... 107 10 108 10 4"/„ Unterlrainer Nahücn . . 99-K0 100 — givttft tos» (per VtNck), Nubllpeft'Vastlica (Dombau> . 680 7»0 «redltlolc 10» st...... »00 — «02 — «llary.Lllse « st. »M. . . . 57— 58 — 4»/oD°naU'Dll>l!pfIch,l<>"fl,«Vl. 136 — I40->. Ofcner Lose 4U I...... 59 80 60 — Palffy'Lolc 4« ft.,«lv,< 5 st. 9'80 10 50 «ubolph U°lc IU st..... l» 50 il<> — ValM'Lnse 4N ss, lM. . . . 70ü5 71 — Vt.'Venol3.L°se 40 st, ÜM . 7, — 73 — Walbstein.Lole 20 st, CM. . . «,-— «« - WllidlschgrHh.^ole «u st. CM. . d. Vobtncrebltanstalt.l.llm. . 15-— ,»70 bto. bto, N. Vm, 18«», . . «5— L? " 2»0 15« bl> Äailluerein, Wiener, 100 st. . »5» uo 258 bv BobN!..«i!ft„Oeft„2ttafi,T.40«/<, 450--451 - «rdt..«nft.s. Hand.u.V. l»0fl. —---------— bto. dto. per Ultimo Veptbr. z?4 — 374-50 Crebttbcml, Nllg. ung., »00'fi. . 412 — 413 — Ncftoiltenbllnl, Nllg., 200 st. . 236 50 237— Vscomptr-Ge!., Nbröft., 500 st. 780 — 7»0' - Vlro^u. lassend., Me,, Dampfschiffahrt« > Ges., Oesterr., 5«U st. «M. . , . 499 — 501-- Dul»Ul>benbach!>l!i,«V,2N0fl.V. <,4'— »5 — Ntibln«nb».Norbb,10«Ufi,«M. »«,5 3415 Lemb,>!!'G«l., NeulWr^, »ri»» rtlüt».ilclici» 100 ft. . . . l082!> ll»3 Tb Ni'g.iillll.,. Eisenb. 20U st. Lllb« W8'2l> 209 «l» Un«.Weftb.Mallb'«ra»)!il><)st.K. «0»'— 208 bU Men« ^ocal»»l»nn','«ct..««l. «» — ».— znd«Nrl««Fttin« (per Gtui!). Unuge!.. «Ng. »st., 100 st. . . 92- »4.. EgO^ier Visen» und Vt»hl>gnd. in llltlen 100 st..... 57-— l» — b»hmv.I»rj. Vteinlohle« «0 st. «05 — «1V — „Vchl58l»llbl", Papiers., «0» st. »«? — «10 — ,,Tteu«rm/', Papiers, u. V.»G. 1«» — ,« — Trifnile- »oblen».» »es. 70 «. «S'> - l»8'— Uaffenf.'V.,0,ft.!n Wien, 100». 3OS'- »1,-— Waggon-Lelhanst., «ll,., in Pest, 80 fi......... 5»0'— »25>— Wr. Uaugeslllschaft »00 st. . . 105 ?l» l06 75 Wienerberz« 8Ac»S8 5 70 2N°ssrancK Ltücle..... 9 b»» »54. Deutsche N<»!ch«banln°ten . . »<'»« »8»7, Italienische Äanlnoien . . . 4» 35 4» 45 V»vit».«ubel..... ,-»? 1,7. 'a den nächsten Tagen erscheint: Das Gesetz betreffend die (5478) 3-1 directen Personalsteuern ' bn^lf die nel;ien demselben in Geltung ver-e°enen bezüglichen Gesetze und Ver-M» T) Ordnungen, toli • ??stellen aus den parlamentarischen ¦ lnh»n cn' läuternden Anmerkungen,' von ^Ubersicht und ausführlichem Register VP*. Biohard Roiaoh, Ministerial-' j, Vlcesecretär im Finanzministerium. Ormat der Manz'achen Gesetzausgabe.! Geb. 2 fl. 50 kr. u bezielien durch die Buchhandlung 'B* v. Kleinmayr & Fed. Bamberg ^^^Laibach, Congressplatz. ^ 2. Verzeichnis de^V-" Wohlthäter, welche sich zugnusten Nr,^"°"«l,er UvmenfondO von dcn üblichen Tie ,.i "" Nnljahrstage losgekauft haben. ""chvonW"""" Stern Bezeichneten haben sich "omens, und Wcburlötags.Oratullltlonen ^lasnils Erben.^"°uft. » 3"°n Laschau ' "Ugust^ °'b-". Priebeling. U"N v. Nurzbach in Laibach. ^ Maximilian v. Wurzbach f. Familie in Laibach, * Heinrich Ludwig s. Frau. * Simeon Ritter v. Vorota, f. u. l. Major und Frau in Iaroslau. * Fanny Galle. * Lina Krcuter.OM. Marianne Chiossino, Sprachmei>terin. * Franz Dolenz s. Familie in Krainburg. * Anton Nitter v. Gariboldi. * Pauline Edle v. Gariboldi. * Dr. Adolf Schaffer. * Joses v. Schasfer, l. u. l. Oberstlieutenant in Graz. 5 Kaiser!. Rath Pa^chaU s. Tochter. ? Regierungsralh Dralla s. Familie. * Thomas Koschier, Privatier in Laibach. * Hermann Halbensteiner j. Famil ie. ^ Peter Laßnil s. Familie. > * A. Socher, Oberingenieur der Staatsbahn. ^ Ritter v. Lilschan, Obcrfinanzrath, s. Frau. * I. S. Veucdilt s. Frau. * Karl Luckinann s. Frau. * Franz Knobloch Ritter v. Südfelb, t.u.t. Oberst i. R. * August Baron Rcchbach. k. u. k. Major. * Friederile Baronin Rechbach, Stiftsdame. ^ Vetti Baronin Samaruga. Eine goldene Armkette mit zwei Anhängseln wurde gestern um 7 Uhr abends auf dem Wege vom Hotel «Stadt Wien» bis zum Theater verloren. Der Finder wolle dieselbe in der üaracke der Firma J. 0. Mayer am Congress-platü abgehen. (6193) (5492) Ein 3-1 1 Witwer, 34 Jahre alt, mit zwei Kindern im Alter von drei bis fünf Jahren, wünscht j sich mit einem Mädchen oder einer kinderlosen Witwe im Alter von 25 bis 30 Jahren und mit einem Barvermögen von 1000 bis 2000 sl. baldigst zu verehelichen. Antwort unter clfr. 1000» an die Administration dieser Zeitung erbeten. (5342) 3—2 Nr. 8627. Curatorsbestellung. Vom k. k. Bezirksgerichte Tschernembl wird dem unbekannt wo in Deutschland befindlichen Stefan Butala von Petersdorf Nr. 2l, Herr Pakqual Bano von Svibnik zum Curator 26 actum bestellt und ihm der executive Pfandrechts-Em« verleibunczsbescheid vom 16. September 1896, Z. 2503, und der hiergerichtliche Unterbejcheid vom 22. September 1896 g.7130, wegen 65 fl. 18 kr. s. A. zugestellt. K. k. Bezirksgericht Tjchernembl am 25. Novembcr 1896. (5366) 3—3 Nr. 5251. Curatorsbestellung. Dem Verlasse des Oskar Suhadobnik wurde Herr Karl Puppis in Kirchdorf zum Curator bestellt und ihm der Seque-strationsbescheid vom 30. November 1896, Z. 5251, behändigt. K. k. Bezirksgericht Loitsch am 30sten November 1896. (4794) 3—3 St. 20.546. Ilazglas. C. kr. za m. del. okrajno sodifcèe v Ljubljani naznanja, da se je vsled tožbe Urše Kukelj, posestnice iz Je-žice št. 25, proü Jakobu Kniiicu, ozi-roma njegovim nepoznanim pravnim naslednikom (po kuratorju ad actum) zaradi pripoznanja lastninske pravice gled6 zemljisöa vlož. st. 153 ad Stožce de praes. 5. oktobra 1896, St. 20.546, slednjim postavil gospod Janez Peönik iz Stožc skrbnikom na èin in da se je za sumarno razpravo doloöil dan na ; 16. janu varja 1897, ob 9. uri dopoldne, pri tem Hodišèi. C. kr. za m. del. okiajno sodiäce [v Ljubljani dne 9. oklobiu 18^6.