Rummer 85. ? etta «. de« 80. Augul» 1903. XIV. Aahryanq. PettauerZeitung. Erscheint jeden Ionnrag. Preis fite Peltau mit Zustellung io» Hau»: «on-llich SV k. dierteNührig K 2.40, halbjährig K 4.80, ganzjährig K 9.—. mit »oftverienduilg im Inlande: Monatlich «6 », viertel,ährig K 2.60, halb,ihr,g K , ganzMrig K 9.60. — Einzelne Nummern 20 h. . ' Handschriften werd»» nicht zurückgestellt. «nttndigungen billigst berechnet. — Beiträge sind erwünscht und wolle» längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden. —— Eine saubere Tosung. Dcr nette slovenische Abgeordnete RoSkar blieb mit seiner an die Feuerwehr von St. Leo», hard gerichteten Drohung. eS werde in Uutersteier auch bald so zugehen, wie in — Kroatien, nicht vereinzelt. Die Führer der klerikale» In-surrektion glauben in dieser Drohung da» rechte Mittel, da« richtige Zauberwvit gesunden zu haben, um vielleicht in Kien mit demselben den Erfolg de« erpressenden Wegelagerer» zu erzielen. Aast bei jeder Versammlung, welche diese Herren im Uuterlande mit Hilfe der slovenischcn Klerisei veranstalten, erklingt au» dem Mund« dieser „Patrioten" der hoch — patriotische Ruf: »Wir werden e» so machen, wie in Kroatien!" Fehlt nur noch, daß sie beifügen: „Und wie unsere Brüder in Be lg ra dl" Ja, wenn nur nicht zwischen dem Wunsch« und der Tat eine gar so ungeheuert Kluft sich anflun würde, wenn e» nur mit dem Maulmachen allein schon ginge! Da liegt aber der Hase im Pfeffer! Im Ernstfälle müssten schon txr RoSkar. 2 i ß f a r, Robitsch und der Hosrat (!) Miro«lav P l o j al» kroatische» Quartett allein zu den ..Waffen" greifen and dem Staate Österreich den Krieg erklären .... Und auch ein .kleine« Belgrad" würde sich nicht machen lasten; die Rotkar und Genossen würden in Österreich dazu keine Offiziere finden. Sie müßten schon ihre eigene werte Haut zu Markte tragen — höchsten», daß sie sich zu die« sem Zwecke durch Vermittlung de» Herrn Koroschetz an gewisse .Absolventen" der Mar» burger Strafanstalt wenden könnten.... Ein biSche» .Kroatien spielen" möchten also diese Heiren. Schau, schau, wie da unter dem brüchigen Amalgan ihre» österreichischen .Patriot!»-mu»" die reichSverräterische, rohe Revolutionier herau»blickt l Da» sind die ehrenwerten .Patri- Eine <5harakterstudte. Al» in Lvocky Bar. einem kleinen Reste nicht weit von San Franzi»ko. der sehr ehrenwerte Gentleman John Fennimore Snothering bei dem sehr ehrenwerten Gentleman Samuel Kolumbu» Hobb» um die Hand von dessen Tochter Polly anhielt, entspann sich zwischen beiden folgende» Besprach. .Ich will gehängt sein," begann Samuel Kolumbu», .wenn euer Antrag keine Ehre für Polly ist. Richt»destoweniger ist sie da» hab-scheste Mädchen, welche» jemal» den Män-ner» den Kops verdreht hat und e» ist die ausgemachteste Sache von der Welt, daß e» in ganz Kalisornien keinen jungen Mann gibt, den sie nicht augenblicklich heirate» könnte, wenn e» ihr beliebte. Um jedoch einen Gentleman von euren Qualitäten nicht zu kränken, gebe ich sie euch. Wieviel gedenkt Ihr mir dafür zu zahlen? Den» Ihr begreift, daß ein Mädchen wie Polly ihre» Preise» wert ist." .Ich will gehängt sein." a.itwortete darauf John Fennimore. .wenn ich nicht ziem lich sicher bin, daß eure Polly ei» verdammt hübsche» Mädchen ist. Indessen handelt e» sich gar nicht darum, sonderu um ihren Eharkter und nm den Charakter ihrer oten", welche immer ihren Extra-PatriotiSmu« über de» der staatterholtende» Deutsche» stellen, sonst aber bemüht sind, dem slovenischen Volke Belgrader Moral und Belgrader.PatriotiSmn»" einzuimpfen. E» ist allerding» scho» weit gekommen im Staate Österreich! Roch ist ei ja nicht lange her, al» die verzopfte Bureaukratie Österreich» vor Schreck erstarrte, iven» au» den Maßen de» de» Staat erhaltenden Deutschvolke» hie und da der Ruf erscholl: .Wir sind Deutsche, wollen Deutsch« sein!" Und al» sich dann da» Wort .Alldeutscher" sein Bürgerrecht z» verschaffen be» gann, da bekam die Bureaukratie sörmlichc Kramps» ansälle — man meinte der Untergang Österreich» stehe vor der Türe! Wa» wurde damals nicht alle» konfisziert und subjektiv verfolgt, und wenn in einer deutschen Volksversammlung ein nicht immuner Redner alldeutsche Reden hielt und all-deutsche Ziele unter tausendsältigem Jubel erörterte, so mar der Mann .geliefert". Heute ist die» freilich ander» und der Gtaat»a»malt liest oll» deutsche Aussätze mit derselben Ruhe, al« wie z. B. eine Abhandlung über eine neue Eigenschaft de« Radium». Woher da« wohl kommt? Man ist in Österreich eben schon grüßtenteil« zu der Überzeugung gelangt, daß der nationalste Deutsche immer da» wertvollste Element diese» Staate« ist und gerade jetzt sehen wir e» in Ungarn, wie sogar der österreichische Kaiser und die Spitzen der Militärbehörden im Jnter-esse de» Staate», im Interesse der einheitlichen Armee, im Interesse der Dynastie jene Gebote vertreten und auch vertreten müssen, welche seit jeher deutsch nationale» Programm waren! Wie sieht e» aber hinsichtlich der slovenischen VolkSführer au»? In den Ministerkanzleien in Wien geben sie Ellern. Denn ihr begreift, daß ein Gentleman wie ich in dieser Beziehung seine Ansprüch« macht. E» geht in der Umgegend da« Gerücht, daß Ihr vor einiger Zeit eine Reise unternommen habt, um Pferde zu holen, die nicht euch gehörten. „He, Hobb», wa« sagt Ihr dazu?" .Ichwill auf der Stelle verdammt, sein," sagte darauf Samnel Kolumbu«. „wenn an der ganzen Geschichte ein einzig wahre» Wort ist. Die Tat-sache ist, daß ich eine» Tage» zwischen Loocky-Bar und Fri»ko einen Strick sand, den ich aushob und mit mir nahm. Zusällig war am andern Ende ein Pferd angebunden, wa» ich erst bemerkte, al» ei zu spät war. So habe ich zwei Jahre unschuldig im Gesängni« zu Fri»ko gebrummt. Ich bitte euch, reden wir nicht mehr davon. E« würde mich kränken." .Ich würdige Eure Gefühle." sagte John Fennimore. Erlaubt mir nur etwa« zu sagen, wa« eure Frau angeht. .Man erzählt sich, daß die Hühner, welche sie brate, besser zubereitet wären al« Mr. Vau-derbilt« FrühstückShuhn: daß sie indessen den Fehler dabei begehe, die Hühner an» einem Stalle zu hohlen, der nicht ihr gehöre. Ich bin neugierig, wa« Ihr mir daraus antnwrten werdet, Sa» muel Kolumbu»." .John Fennimore," antwortete Samuel sich al» die verfolgte Unschuld, al» die .besten" österreichischen .Patrioten" und zuhause in den verschiedenen Nestern und Versammlungen fordern ^ sie da» slovenische Volk direkt zur Revolution aufl^S Aber man wird vergeblich darauf warten, daß die5^<-StaatSgeivalt diesen Hetzern gegenüber sich ihr« Ausgabe, ihrer Pflicht erinnert. Mau schickt nicht einmal politische Beamte zu ihren verhetzenden, den Bürgerkrieg predigenden Versammlungen. Vielleicht denkt man sich, daß schließlich ein Prob«» gendarm genügen würde, um die revoltierende Korona um Koroschetz und Genossen mit einem nassen Fetzen davon zu jagen; aber schließ» lich ist ja die Staatsgewalt doch auch dazu da, derartige Dinge von vornherein unmöglich zu mache». Wir haben die .Brüder" unserer Agitatoren in Belgrad .an der Arbeit" gesehen, wir sehen ihre Tätigkeit in Kroatien; die Staatsgewalt aber, die seinerzeit in dem Bekenntnis des Deutschbe» wnßtsein« schon eine Inkarnation des Hochverrate» sah, läßt die Wühler im Uuterlande ruhig bei ihrer panslavistischen, rnffophilen Tätigkeit, deren Endziel Morbiiächte & !a Belgrad sind und olle» deshalb, weil sie sich an geeigneten Stellen immer noch mit ihrem falschen, schas«sell«gleißenden, schtvarzgelbe» .Patriotismus" zu bedecken ver» stehen. Auch dem Könige Alexander huldigten die Verbrecher bis zur letzten Rächt, bis zur Mord-nacht. ...! ilntcryutätjau. (Huschrist.) „Eine sehr interestante Volksversammlung in .8po6njn Polskava" betitelt die.Südsteirische" die grenzenlose Blamage einiger .gottbeanadeter" Redner, die in UnterpulSgau ihre .Weisheit' Eolumbu«, .ich denke. Ihr kennt mich. Ich bin ein ehrlicher Mann, sowahr nur je «in ehrlicher Mann verleumdet wurde in dieser nichtsnutzigen Welt, die Gott v«rdamme. Welchen Vorteil hätte ich davon, euch die Wahrheit zu verschweigen, da e« die Wahrheit ist. daß mein Weib unschuldig ist. Die Geschichte hat sich, um ohne weitere Umschweife zu reden, so zugetragen, daß man mein Weib eine« Nacht« in einem wildfremden Hühner» stall gesunde» hat. Sie hat niemals erkläre» können, wie sie dahin gekomme» ist. Aber das Jndivi» dunin, welche» zu jener Zeit den Richterstuhl drückte, ließ trotzdem die Sache nicht auf sich beruhe», weil e» mir nicht grü» war und so mußte mein arme» Weib aus ein Jahr in'» Lach. Sie hat ihre Zeit ehrlich abgesessen und wer da» bestreitet, der lügt, gerade heran« gesagt. Könnt Ihr mir de» Kerl nennen. Sno-thering, so werde ich nächsten» mit ihm ab» rechnen." „Ich habe nicht gehört, daß jemand die» bestreiket," erwiederte John Fenniniore Snothering. .Aber wa» ist da« für eine Geschichte mit eurer Tochter?" .Eine Geschichte mit meiner Tochter?" rief Samuel Kolumbu». .Wa» ist da» für eine Geschichte? Ich will nicht hoffen, daß diese Bande dem armen untersteinschen Bauer gepredigt habe». Rotkar und R o b i»s ch. zwei Abge-ordnet« von Sotle«gnad«n. boten alles auf. um ihr höht«, klerikale« Ziel zu erreiche». Und völlig erst der neugebackene Doktor Kukovec, ja. der hat da« Kraut erst recht fett gemacht! Um ganz unparteiisch urteile» zu können, nullen wir einige Zeilen au» der „Südsteiri-scheu" zitieren, welche dieselbe im Berichte über die Rede de« ivackeren Banernoertrkter«. d<« bekannten Anführer« der frommen Jünglinge von Et. Ltonhard, bringt. Die „Pest" schreibt Über die Rede RoSkar« unter anderem folgende«: „Brausende „?uvio"-Rufe erschölle», al« der Redner da« verräterische Blättchen »St^jerc« einer strtngen Kritik unterzog und hinwie«, daß diejenige» Bauern, die sich um diese« Blatt noch scharren, die ernste Lage de« Bauern» stände« vollkommen verkennen und meist ver-kommene Individuen de« Bauernstandes sind." Richt wahr. Herr RoSkar, — „schlichter Laudma»»" werden Sie von der „Pest" genannt —, zweimalhnnderttausend Leser de« »Stajerc«, dessen f ii n fz e h nt a use nd Abonnenten, fast alle slovenischer Rationalität, sind „meist verkommene Indivi« du?»"?! Entweder habt» Sie drm slovenischen Bol?e absichtlich eine grenzenlose Gemeinheit in« Geficy. geschleudert, oder Sie verstehen e« nicht besser! Da« sloveuijche Volk wird Sie zu be-urteilen wissen! tören wir weiter«, wa« die „Pest" über ede" de« Dr. Knkovec schreibt: „Run ging aber der Rummel lo». Herr Dr. Kukovic tritt aus da« Podium und beginnt den anwesende» Ktajercianern und Deutschtüm-ler», die aus Kommando der Pragerhoser Fremdlinge gekommtn wartn, »im die Ber-sammlung zu stören, recht bittere Wahrheiten in« Gewissen zu reden." Run, wir wollen diese „Wahrheiten" ein wenig beleuchten, wir wollen auch berichte», wie dieselben von den anwesenden Bauer» aus-genommen worden sind. Herr Dr. Kukovec sagte z. B. — jeden« fall« war die« der i.usfluß seiner ungeheueren Bescheidenheit — bie Worte: „Jaz pa znam sedem äprah(!)" — (Wörtlich: Ich kann sieben Sprachen). — Richt wahr, Herr Doktor, die Antwort blieb nicht au»? Ein Grundbesitzer und Gewerbetreibender meintr Polly nachsagt, sie gehe mit Dingen um. die nicht ihr gehörten?" „Im Gegenteil." meinte darauf John Feu« nimore. „Man sagt, daß der hübsche Kleine, mit dem sie umgeht, ihr gehöre. Ich bin sicher, Hobb«. daß Ihr mir so antworten werdet, wie e« sich mttkr Gentlemen gebührt." „Ihr tut wohl, nicht daran zu zweifeln," sagte Samuel Kolnmbu« mit Würde und ich will euch ohne Unischweise die Antwort geben. Ihr habt vorhin gesagt, daß meine Polly ein verdammt hübsche« Mädchen sei. Dasselbe hat ihr vor etwa einem Jahre ein anderer Gentle« man auch gesagt. Inzwischen ist der Gentleman wegen irgend einer anderen Sache ausgehängt worden. Da» war ein Malheur. Indessen, — Ihr wißt, daß man geschehene Dinge in diesem Leben nicht mehr ungeschehen machen kann. Füge ich nun noch hiuzu, daß ich an meiner Polly an hundert Dollar« in bar und mein beste« Pferd mitgebe, so habe ich euch alle« gesagt, iva« ich euch über meinen Sharakter und meine Familie, sagen kann. Rnn und wie steht e« mit dem eurigen, John Fennimore?" „Mein Charakter?" fragte Jvh» Fenni-more. „Ich will euch wa« sagen, Hobb«, ich bin kein Freund von vielen Worten. Ihr gebt euer Polly hundert Dollar« baar und euer beste« Pferd mit? Well, ich heirate sie. Da habt Ihr meinen Charakter." erwiderte nämlich auf diese prahlerischen Worte folgende»: „Gut. Herr Doktor, wen» e« wirklich wahr ist. daß Sie siebe» Sprachen beherrschen, so verschafsen Ihnen dieselben jedenfallt auch ei» angenehme« Lebe»; wir arme Teufeln müsse» mit Hilfe unserer schwieligen Hände leben!" Weiter« sprach der famose Herr Doktor: „Au« jedem slovenischen Bauernkinde, da« in eine deutsche Schule geschickt wird, wird ein Lump!" — Hierauf erwiderte ein Oberpnl«-aauer: „Herr Doktor, auch Sie habe» al« Slovene die deutsche Schule besucht, wa« sind den» dann Sie?" Ja. sogar dem Herrn Pfarrer Heber von Unterpul«gau ward die Geschichte zu bunt, er schüttelte den Kops und entfernte sich von der Versammlung. Der Herr Pfarrer ist nicht um-sonst bei all' seinen Psarrkindern, ob deutsch, ob slovenisch. so beliebt! Herr Napotuik, wir würden im Unterland? noch mehr solche Priester brauchen l Und du, P o g o r 11 e c, warum verkaufst du dein Wasser nicht den slovenischen Pragerhosern? FirnvaHr! die deutschen Groschen sind dir gut, deshalb schimpstst du aber auch recht weidlich über die deutschen Pragerhoser! Lieber Kreuzelträger, wa« wird da heran« blühen, wen» du e« so weiter treibst? Slovenija magst ruhig sein, der „Kristier-wirt" koinmt ohnedie« „hinterdrein". Und schließlich, hören wir, >oa« die „Pest" Über die Resolutionen schreibt! „Die Resolutionen wurden nach Auffor« deruiig der Gegenprobe einstimmig ange-nomnien. E» muß konstatiert werden, daß sich dir Ztajercianer wiederholt mit der Rede Robiö und RoSkar einverstanden erklärten." 0 du erbärmliche, ganz niederträchtige Lüge! Die „Atajerö" «Anhänger sollen mit so einem abgedroschenen Wi'ch einverstanden gewesen sein? Ihr Herren von Marbnrg. ihr müßt die Reso-lutionen überhaupt ganz fabriksmäßig erzeugen! Dieselbe» sind ja fast bei jeder „Ber-sammlung" gleichlautend! Oder vielleicht nicht? — Die „einstimmig" angenommenen Resolutionen von UnterpulSgan lauteten: 1. Auf der Versammlung tu Unterpnl«-gau versammelte Wähler de« Bezirke« Win-disch-Feistritz sprechen dem ReichSrat«. und Landtagiabgeordneten und LandetauSschuß-Mitglied Herrn Franz R o b i ö, ferner dem Landtagiabgeordneten Herrn Ivan R o »k a r für ihre gewissenhafte Vertretung der stove« uischen Ju'eresse» ihr vollste« Vertrauen und ihren Tank auS. 2. Sie verlangen die Ein« führung de« gleichen und direk en Wahlrechte« bei den Wahlen in die Bezirk«vertretungen, dann bei den Landtags- und ReichSratSwahlen. 3. Sie verlangen die Errichtung von Acker-bau« und Gewerbeschulen mit slovenischer Un« terrichtSsprache für Unterstes,rmark und die Bewilligung von Stipendien, welch, auch den Söhnen arn.er Besitzer den Besuch derselben ermöglichen. 4. Sie verlangen von der Regie-rung, daß in der slovenischen Steiermark nur solche Beamte angestellt werden, welche der Sprache der Bevölkerung mächtig sind und dem Volke freundlich gesinnt sind. 6. Die versammelten Wähler verlange» ent« rüstet die sofortige Entfernung der deutschen Ausschrist am neuen Be findet am 6. September, 1! Uhr vormittag», im Saale der Musikschule statt. Der Zutritt ist jedermann gestattet. („?ie Drauwacht") veranstaltet am 8. d. M einen Autflng »ach Marburg. Dort« selbst findet eine gesellige Zusammeutunst mit den, Brudervereine „Schönerer" und dem deutsch-völkischen Turnvereine „Iahn" statt. Nähere« hierüber bringen wir in der nächsten Rummer. 40-jährige Stiftung-fe» Ire tatschen Turnvereine».) Bekanntlich begeht der Turn« verein in den Tagen de« 7. und 8. Scheiding (September) l. I. da« Fest seine« 4V jährigen Bestände« in feierlicher Weise. Die Vorbereitn»« gen für die tadellose und gediegene Durchsüh-rung de« Feste« sind in vollem Gange und ver-sprechen die turnerische» Vorführungen einen ganz ^sonderen Genuß, weil der Turnverein sein höchste« Könne» in diese» Tagen entfalten will, »m zn zeige», wa« auch ei» Verein mit be-scheiden»» Mitteln leisten kann, wenn die Mit« glieder mit Begeisterung sich der Sache widmen. Mit dem 40-jährigen Giü»dung«festt ist auch am 8. Scheiding da» Bezirk«wetturuen de» VII. Be« zirke« de« südösterreichischen Turngaue« verbunden und so werden wir Gelegenheit haben, eine größere Anzahl fremder Turner in unseren Mauern begrüßen zu können und gewiß sind sie un« herzlich willkommen. Für beide Festtage wurde die Südbahn-Werkstättenkapelle in Marburg zur Mitwirkung gewonnen und nachstehende Festord-nung bestimmt: Am 7. September um 8 Uhr abend« Festaufführung im Schauspielhaus?, hierauf Begrüßu»g«abend im „Deutschen Heim." Am 3. September vor- und nachmittag BezirkSturnen: !. Bezirkswetturnen (Sechskamps). Beginn um 7 Uhr früh. — 2. Turne» der Mufterriegen, Freiübungen, Dreikamps. Beginn um halb 4 Uhr nachmittag«. Um 3 Uhr Festabend im Saale de« „Deutschen Heime«." Der Turnverein kanu der wärmsten Teilnahme der deutschen Bürgerschaft Pettan« versichert sein und diese soll sich in«besonder« durch eiue allgemeine Beteiligung au den festlichen Veranstaltungen bekunden, wollen wir doch hiedurch dem jubilierenden Bereine für seine olle Zeit und unter schwierigen Verhält-nisse» beteiligte stramm deutsche Gesinnung ein Schärflein des schuldigen Danke« zollen und chn ermuntern, auch in aller Zukunst zu bleiben ei» fester unerschütterlicher Eckstein der deutschen Stadt Pettau. Gut Heil! (Sßi»««rk.) (14, Hauptversammlung.) Für die heuer in Wmdischgraz stattfindende Haupt-Versammlung wurde nachstehende Tagesordnung festgesetzt: Sonnabend den 5. September um 8 Uhr: Begrühnngiabend im Gasthose Goll. Sonntag den 6. September um v Uhr: Bera-tu»g der Ort»gruppenvertreter im Schulgebäude; um 11 Uhr: Beteiligung an der Enthüllung der vom Wiener Hugo Wols-Bereine gestifteten Gedenktafel am Geburt«hause de« Tondichter« Hugo Wolf; um 3 Uhr nachmittag«: Hauptver-sammlung im Schulgebäude; um 6 Uhr »ach-mittag«: Festkonzert zu Gunsten dcr deutschen Abbrändler von Windischgraz; um 8 Uhr abend«: Kommer« im Gasthose Goll. Montag den 7. September: Ausflüge aus die Ursula (1696 m) auf die Kapa (1542 m), uach dem Bade Köttelach, in die Sulzbacheralpen. (Rotdrück enbau-ttbungen bei Pettau.) AuS Anlaß der vom k. u. k. Pionier-Bataillon Nr. 4 durchzuführenden Notbrückenübungeu auf der Drau bei Pettau während der Zeit vom 31. August bi« 12. September diese« Jahre« wurde seilen« der t. t. Statthalter« in Groz dem genannten Bataillon«-Kommando die Be. willigung erteilt, während dieser Zeit die Floß-schiffahrt noch Bedarf iu sperren. Zur Avis«, rung der Schiffleute während der Ubu»g«stuuden ist eine rote Flagge, zirka 2 5 km oberhalb der Strassenbrücke am rechten User gehißt und über-die«, um die Sch>ff«leute insbesondere bei Nebel avisiere» zu sönnen, eine Ankerwach« bei dieser Flagge postiert. Die Talsahrt kann erst »ach Äb-nähme der erwähnten Flagge fortgesetzt werden. (Irr ValKig-stenltich ist kein Ladtori.) Wiederholt badeten Knaben im Teiche de« Bolk«-garten«, der ja eine ganz andere Bestimmung hat. Die betreffenden Burschen richteten aber auch Schaden an, da sie die Anlagen auf der kleiuen Insel beschädigten. Endlich ereilte sie die Nemesi«. Am Samstag abend« schwamen wieder zwei braune Junge» im Teiche umher. Da kam der stumme Gärtnergehilfe und warf ihnen die aus der Rampe hingelegten Anzüge sammt Wäsche i»« Wasser. Hei, wie die zwei jetzt ihre „Toilette" ausfischten, au« dem Wasser sprangen und sich unter frohem Lachen der Zuschauer seitwärt» in die Büsche schlugen. Wen» auch da« Borge-he« de« Stummen nicht ganz einwandfrei wäre, so gebührt den dort Badende» immerhin eine entsprechende Zurechlweisu»g. Der BolkSgarten wird vielfach von Frauen und Müttern besucht, die ihre Sinder dort lustig spielen lasse» »nd "da sind die wenig schamhasten „Wassertreter" wohl nicht am Platze. Zudem ist e« in Anbe-tracht der braunen Flut sehr fraglich, ob sie sich die »ötige Erfrischung ober gar Reinignng verschaffen. Wozu habe» wir dir schöne Badeanstalt, wie sie selten ein Ort in Steiermark aufweist, wenn man überall Badende sieht, nur nicht am dazu bestimmte» Orte? Da« Auge de« Gesetze« möge auch hier fleißig wache». (Per Zirkx Aal)« SU er) veranstaltet seit Mittwoch abend« aus dem Dominikanerplatze seine Borstellungen. Dieselben erfreuen sich allabend-lich eine« zahlreiche» Besuche«, welche die Lei-stungen einiger Artisten de« Unternehmen«, sowie die Vorführungen dressierter Tiere wirklich ver» dienen. Großen Beifall erntet der Jongleur und Seilkünftler Müller, der al« Clown da« Publikum auch zu unterhalte» versteht, sowie sein allerliebste« ^öhnchen Christel. — „Little Arwed" heißt der kleine Handstandkllnstler. der sich gleich bei seinem Austreten die Sympathien der Zuschauer zu erwerben versteht. Richt un-erwähnt dürfen die Leistungen de« .Fakier" Widmay bleibe», der sich nach verspeißtem brennendem Schüoesel. Kupfervitriol und Pho«phor einen Stei» auf dem Kopfe zerschlagen läßt. — Heute veranstalte» Herr Holzmüller zwei Bor-stellungk», wobei ein lebende» Schwein zur Ber-losung kommt. Jedtiisall« werde» sich die Bor» stellungen eine« »echt zahlreichen Besuche« erfreuen. (An« M«»»bkrg) wird un« geschrieben, daß die Tochter des zur lebenslänglicher Kerkerhaft verurteilten Bratufcha dortselbst von den Leuten bei der Konsrontieruug erkannt und als die wirkliche Tochter de» Verurteilten bezeichnet wurde. Wie >oird da« große juridische Rätsel enden? (£okolbrttkr). Wie au« Luttenberg ge-schriebe» wird, überfielen letzten Sonntag zwölf Mitglieder de« Luttenberger Sokolvereine« den dortige» Lehrer der deutschen Schule, der in Be-gleitnng seiner Frau und seine« eni Jahr alten Kinde« spazieren ging. Die Burschen begrüßten den genannten Herrn mit „Nazdar"-Rufeu. Al« dieser darauf nicht reagierte, sprang ihm ein Bursche an die Brust nd brüllte ihn mit .Nazdar" an. worauf der Lehrer mit „Heil" erwiderte. Nun eilten einige dieser Buben zu einem nahen Schottcrhausen und hoben dort einige Steine auf. andere hingegen fielen über den Lehrer her und e« entstand ein Ringen, bei dem schließlich der Lehrer >n den Straßengraben geworfen wurde. Die zwölf Helde» warfen sich nun über den Lehrer — 3 — her und mißhandelten ihn. Aus die Hilseruse der Frau eilten Leute herbei, die den Lehrer befrei-ten. Die Bnrschen wurden bereit« eruiert und dem k. k. Bezirksgerichte eingelsefert. riuer •tfrnklofrl skr Hugo Wolf). Der Windiichgrazer Gesangverein „Lieder-tafel" begeht am Sonntag, den 6. September 1903, im Rnhnicn der zur selb«» Zeit in Windischgraz tagenden 14. Hauptversammlung de» vereine« .Südmark" um 11 Uhr vormittag« da« Fest der Enthüllung einer Gedenktafel de« großen Tondichter» Hngo Wolf. Bei der-selben werde» al« Gesamtchöre gesungen: »Schottischer Barde »chor" vo» Fr. Silcher, .An d a « B a t 111 a n d" von Hugo Wolf, „Hym » e" vo» E. H. z. S. — Nachmittag» um 6 Uhr findet im Gasthose „Postein Wohltätigkei ««-Konzert zu Gunsten der durch den Brand am 10. Mai geschädigten Wiiidischgrazer statt. ES ergeht an alle Sänger und Freunde de« deutschen Gelange« die herzliche Einladung zur Beteiligung an diesen Veranstaltungen. zumal e« sich darum handelt, da« Andenken de« große» heimischen Tondichter« Hngo Wolf zu ehren, da« Deutschtum der freund-liche» Stadt Windischgraz z» kräftige» und ein kleine« Scherflein zur Erholung von dem furcht-baren Schlage, der diese deutsche Stadt im Mai d. I. getroffen hat. beizutragen. (Dir Wirtschaft in irr Cillirr fiejirhwr-Iretnng). Der .D. W" vom 27. d. M. ent-nehmen wir folgende interessante Notiz: „Dr. Sernec hat e« sich angelegen sein lasse», in der letzten Vollversammlung der BezirkSvertretung die Bezirkthauptmannschast. beziehungsweise da» unter-gebene Steueramt al« den Prügelknabe» für die i» der Bezirksvertretung herrschende kolossale Schlamperei hinzustellen. Wir nannten schon ein-mal diese Verantwortung höchst plump, ja im höchsten Grade albern, denn Dr. Sernec, der sich so sehr darüber ereiferte, daß dem Steueramte die Radierungen auf den Quittungen entgangen seien, hat an einer anderen Stelle seiner Rede selbst erklärt, daß Knsem gewöhnlich in der Weise betrog, daß er seine (Sernec'«) Unterschrist fälschte, wonach er also nicht erst zur Radierung von Ziffernsumme» zu schreite» brauchte. Die Rede de« Dr. Sernec lies auch darauf hinaus, daß das Steneramt es pflichtvergessen verabsäumt hab«, im Iahrk»au»w«is« über die Bezirksnmlage» zu-znsertigen. Wir werd,» nicht fehlgreife», wenn wir aniiehmkn. daß sich die betreffenden Ämter gegen die beinhaltenden Anschuldigungen energisch zur Wehre setzen werde» und dem Herrn Doktor die Unterschriste» nnter die Ras« halten werd«n, mit denen er d«» Empfang dieser Ausweise seiner-zeit bestätigte. Bezeichnend ist folgende«: Bor drei Jahren Nurben an die BezirkSvertretung Broschüre» über Obst- und Weinbauschädlinge zur Berteiluug a» Landwirte gesendet. Diese Broschüren ivaren mit Bildschmuck versehen, recht lehrreich und nntzbringend für unsere Landwirtschaft und in dentschkr und slovenischer Sprache gehalten. Die-selben haben nun durch drei Jadre hindurch ein beschanliche« Dasei» i» einer Kiste geführt »»d Snd erst vor kurzem zur Verteilung gelangt, »glaublich, aber wahrl" — Wir keime» auch eine andere Bezirksvertretung, die «henfalls voll-ständig in pervakischen Händen ist und in der nicht minder .gewissenhaft" gewirtschastct wird. ES wäre denn doch an der Zeit, daß die Bezirk«-Vertretungen im Unterlande in deutsche Hände übergehen würden. rükuugsgtgknftänökn für die k k. Landwehr.) Nach einer Mitteilung der Handels- und Gewer-bekanrner in Graz hat das k. k. Ministerium für Landesverteidigung eine Kundmachung erlassen, laut welcher dasselbe beabsichtigt, die Lieseriing der nachstellend auszugsweise gebrachten Gegen-stände im Wege der allgemeinen LieserungSwer-bung sicherzustellen und zwar: Hüte. Feder- »nd Roßhoarbüsch«, Borten. Schnüre, Ärinstreifen. Halsbinden. Handschuhe, Spore», Brieflasch.'n, Ziffern und Knöpfe an» Alpaka. Kochgeschirr, «Paten und Picken, Trommeln, Trommelfelle. Signalhörner. Sägen, Zange», Schaufeln, Boh-rer. Kinnketteu. Knebeltrensen u. s. w. Hievon werden die Interessenten inil dem Bemerken in Kenntnis gesetzt, daß die mit dem Solidität«- und Leistungsfähigttitsjeugnisse versehnttli Offerten bi« längsten« 30. September 1903. 12 Uhr mittag, bei dem genannten Ministerium einzu» langen hoben. Eine diesbezügliche Kundmachung ist an der Amt«tafel der Handel«- und Gewer» bekammer in Graz, Reutoraafle Nr. K7. äuge» schlagen, während weitere Kundmachungen zur Einsicht bei dem Stadtrate in Marburg a. d. Dr. und den Sladtämtern in Eilli und Petlau aufliegen. Äraz. l4. August 1903. (Steirische Gclchichtni.) Vo» Peter Rosegger, 9. Volksbücherei) 80 S. Preis 20 h. 20 Pf. Berlag«buchha»dl»»g Styria in Graz. Über den stemschen Naturdichter Peter Rosegger. der am 3l. Juli diese« Jahres unier allgoneiner Teilnahme seiner e»geren Landsleute sowohl wie der ganzen gebildeten Welt seinen 60. Geburtstag beging, ist schon viel geschrieben worden. Einer einfache», weltfernen Umgebung erwachsen, versteht er. wie kein zweiter. Volksgemüt, Volks-seele und Leben zu schildern, so daß er m Wahr» heit al« der hervorragendste Vertreter der Heimats-künde bezeichnet werde» kaiin. Vo» vorliegender, durch den Dichter selbsi getroffener Auswahl kann mau be-Haupte», daß sie die Individualität desselben noch lhrrr besten Selte erkennen läßt. Wenn Rosegger in der Vorrede sagt, »er pflege seine Leute au« dem Lebe» zu holen u»d zwar Leute vo» jener Gattung, die nicht erst idealisiert zu werden brauchte», uw erträglich zu werden." so trifft das von den nnS hier vorgeführte», teil« gemütvolle», teils giltmü-tig schlaue» Gestalten ganz besonders zn. E« kann darum allen, welche den vielgenannten Dichter vo» der humoristischen Seite kennen lernen wollen, da« vorliegende, unglaublich billige und »ett auS» gestattete Bündchen besten« empföhle», werde». Niemand wird diese originellen steirischen Geschichten unbefriedigt aus der Hand gebe». — Dcr Inhalt ist folgender: Die Kreuzhüterbubeu. Sie kratzt nimmer. — Der Waldbauer, dieser Dodel. — Die schlaue Almerin. — Hexten« 60,000 Guldc». — Das Unglück im Rieselwang. — DaS Ehehiiidernis. (ftur« fit lechiische Vollelliungsarbeitell irb Holzes ia Fjirstnifkld.) Das steirrmärkische GewerbesörderungSinstitut veranstaltkt in der Zeit vom 6. bi« 13. September d. I. einen Wander-turs sür HoljvoUendungsarbeite» in Fiirstenseld. Der Unterricht wird vom Tischlermeister Herrn Anton Iungl au» Graz im Turnsaale deS Bür» gerschulgebaude« zu Fürstenfeld erteilt und um-faßt insbesondere da« Färben vo» Hölzern mit Teerfarben in lebhaften, modernen Tönen sowie das Polieren. Der Unterricht ersolgt kostenlos und sind?t täglich von 8—12 Uhr vormittags und 2—6 Uhr nachmittags statt. Am Kurse können Meister und Gehilfen des Tischler» bezw. Drechsleraewerbe« au« der Steiermark teil-nehmen. Anmeldungen sind an das Gewerbeför-derungS-Jnstitut oder an die Genosse» fchaft der Baugewerbe in Fürstenfeld zu richten. eni Schuh erst einmal «lobin gut ausgestrichen und vergeben ist, fo genüge« für später «i»im»le Auf-re.bungen. um nnen brillante» Effekt zu erzielen. Zteht ' man den geringen Verbrauch de« «lobin. sowie da« Sparen an Schubnxrk in «»«rächt, so erweift sich «Ulf» al« ein ,a»z «.ßer.rdentlich dUlige« und praktischeO Pntzwittel fite jede« »esse« Schahwerk DiifetUcDes Mittel. * M für Msgenleitlentie! Allen denen, die fich durch Erkältung oder Überfüllung de« Magen«, durch Genuß mangelhafter, schwer verdaulicher, zu heißer oder,u kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebentweise ein Magenleiden, wie» Magenkatarrh, Ma,r»kra«pf, M«g«nsch»rr,e», schwere «erd»»», »der vrrschlei»»», zugezogen haben, sei hiermit ein gule« Hausmittel empfohlen, dessen por zügliche Wirkungen schon seit vielen Jahren erprobt find. E« ist die« dir gllbert Dllrich'sche KräDterwein. Diner Kräuterwel» tot in vorzügliche», kellkrlftlg befwdenen Kräuter» alt guten Wei» bereitet in« etirfct «nd beltbt d«a Ver-daaungaorgaa Ismus dM Menackea. Kri»terwei» beseitigt Verdaa«»ge-stdrungen «nd wirkt sSrdernd auf «le Neublld»ng gesunden Blut*». Durch rechtzeitigen Gebrauch de« »räuterweine« werden Magenübel meist schon im Seime erstick». Man sollte nicht säumen, ihn rechtzeitig zu gebrauchen. Symptome, wie: Kopfschmerzen, Aufsteasen, Ssdbrermen, Blähungen, Übelkeit mit ErbrwAea, die bei chrwiiaeKea veralteten Magealeidea um so heftiger auftreten, verslhwinden oft nach einigen Mal Trinken. .Stahlnnffanfatt« unb bet,n unangenehme Folgen, wie Bekfe«»»ag, »tllylvrrflvplllllg Kei|(uoh»wrze«, Herrklops»., Soklaftotigkelt, sowie Blutstauung«, in Leber. Milz und Psortadersystem (M»errt«tdR«. leisen) werden durch »räuterwein oft rasch beseitigt, «räuterwein bebebt Ueverdaallehkelt und entfernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe au« dem Magen und den Gedärmen. Hagerrs, bleichrs Aussehen, Slitt-mangel. EntKrästnng»VZ eine« krankhasten Zustande« der Leber. Bei 4ptz«tttle»>>kelt, unter Mr-vö»er Abspannung und fieaiiitlieverstiMMing, sowie häufigen Keps-«chnterje», ecklafloeea Nickten, siechen oft solche Personen langsam dahin W ikräuterwein gibt der gelchwachirn Leben«krast einen frischen Impul«. W «räuterwein steigert den Appetit, besördert Verdauung und Sinährung. regt den Stoffwechsel an. beschleunigt die Blutbildnag, beruhigt die erregten Rerven und schafft neue Lebeaaluet. Zahlreiche Anerkennungen und Dank- schreibe» beweisen die«. Kriatcrwtla ist zu haben in Flaschen 4 n. I.«« und fl. i» den Avotheken von ?en„. r»Ne»d«7g. v»r«»sl>, KeMtsd». Kadkm-»arg, Mnrec». IDiasitch-felttrIti, eoaeditt, Ghii, Wiaiitch-Caa««-Nr«, markarg «. s. w. sowie in »teienaark und ganz Uagara in den Apotheke». Au«»> ,»'»»n«i»i al» Ao-ti>»il» in pcVI'AU 3 und m»hr Fi.ioh.n Krtutvr-tu 0Hf1nilpf«la«o ntch ai|#n Ort«n öit»rr«loh Ungi/fl«. MT* Vor Ncchahman^eii wird gewarnt. "MM Man verlange ausdrücklich Hubert Ulrich'schen -M> HrlNUriPeil. Diitttiscftts Mittel. Diätttlsches Mittel. ^cbHtina Csillag mit m«tn«n 185 InMmilt lm«m Lortley^aar. hab« solch« bi Folg« I4«»»at licht" tfkbraichr# nwtn«t|«ibH«tfunJwrnJpum» »«boden» anerkannt _______ . rrreri «in«» vollen. kräftigen Vartivuch» »nd verleiht schon nach »i Kopf» al» auch »nd AMe »nd be« igem <£r grauen bi» in da» HSchße Alier. Pni» riiri Xif|tlS 1,2,31.5 |l. P»N»rrI»»b 11*114 M e»ni»s«ads*« krt S«ir,g»« obn mittelst b*t i«n|ea WHl tu! bet Fadnt. »oW« «lle m rvt'm ftad. * Anna Csillag Wieil9 I., Graben Ho. 14. Berlin, Friedrichstrasse 56. 3» iMm. V« Mh«Thi UMiil toaa «IM im»! I II»»»« IjHM Iptlng j|ut »»» IMMl.RnM MWOf. »" _________ _. ■>«MA«ttln «mmW iiHiK»« — «i*anl Ma fliteirM« Ma Mkra (Mut fxinm jj«frl»i«4rn INI Hl • VllMl) Hilf IM«. — I • nd« MI »M IM rtfunZIrfri 3»to Hi ililAiHlt» »»» M iatmrtnliK Mtot Hl llW| Nrr fiHM. mu Mi|Mn«n Mt«»i (l«Ma Wri«. »•■■rtfna 3»'" M"» Jra* «Ihm »AI« lititi »»Ist »iiiiitan ttnli tnil (1» l. 8t. (Ria«. Maas Villa« t «i Cte Vtfrtar* aa» n»fl. fta|rab«aa Ma rla«a «atlit'Mni Narwu'U »e» »aitaatai«. ja»«i»iiatlaatt G»ttt» Mnin, «amainftaa U M SUrr» t«»rt:au4t ?»«» PNa,«ssta (iMA. (Uitaii u üna ■Mini 8t» Kiu (Hm I »>s»cha ■■ ftafutlia« ptt Hotaa(m» r Ihr»» Baatn antobn va»i?»»-d-. IttmulMB «lau «chachl»! letiK^TaC . *• ctatwlt. Catavn «, tratMd MlcfUa. i i«»rt» tjraa Raaa Cm«« t u4 rtata Urf a Ma R»e» autn («•»«•. ®ts aatl Ma HIMn«aa ra VasaM (h1>(«ta Wi* ait» PCpCT» >>> l KNRi VMM flaaa CMaa! B«H art» MX lifiitlMaa iwi tl»»d M» 3»ttt tn»m»aili |i ItmMa. M Ma UmaMI *M» Mi gut« tal fiftaelt Butaa«. fcttat Haar« tai la tar)*» Rett »itaaalt* («MMaa. aab Ki# u aatnMai llral Imatn IMHM. M taaa S»t» faawM (rt (Muli 8»aa flana Clllaal »« MiMrtod» Wart \Wn— Wfrm mm> x i r t< n rlrn HttCt Vrtairttm Saralalt «ch» bi) i R arnung. Wer auf Mine Omundheil bis in'« Äusserste Mannesalter bedacht lein will, der vermeide Riemen. Gurten oder unpraktische veraltete HoMntrlger. weil dadurch die Bluttirkulation gehemmt wird, und alle edlen Organe, wie Magen, Nieren. Milz etc. in ihren Verrichtungen •tört werden, waa zu ernsten Krank-liten führt. „K. k. auaachL prir. Mach's Qeaundheita-Hoaenträger' vermeidet die*« Nachteile, gestattet gesundes und bequemes Tragen der Hose deshalb, weil «ich die Strupfen jeder Körperbewegung anpassend in der Schnalle verschieben u. ganz besonders, weil die Gesundheits-Hosenlräger aus gutem, dehnbarem Gummibande hergestellt sind. Bei „k. k. aaBohl. prlv. Mach's O«suiidhelu-Hoaenträgarn" werden die Strupfen nur einmal auf die Ho«en-knöpfe angeknöpfeil, und bleiben so lange daraus, solange die Hose getragen wird. Beim An- und Auskleiden der Hosen werden die Strupfen einfach in die Schnallen ein- und ausgehängt. Da nun das fortgesetzte An- und Abknöpfein der Strupfen von den Hosenknöpfen entfällt, geht das An- und Auskleiden doppelt so rasch und ist dadurch das unangenehme Knopfverlieren gänzlich abgeschafft, weil der Knopf nur durch das fortgesetzte Drehen losreisst. ,,K. k. auschL priv. Mach's Gaatuadheito-Hoaentrager" verleihen der Hose am Körper richtige Form. Wer sich zu jeder Hos« Reserve-Strupfen kauft, (fslr eine Hose kosten die Reier-ve-Strupfen 10 kr) und die Hosen an den Strupfen im Kasten aufhängt, der hat immer elalle und faltenfreie Hosen, ohne diese bügeln zu müssen, weil sich die Hose, so aufgehfingt, durch ihre eigene Schwere streckt. Beim Kaufe verlange man ausdrücklich , Mach'a Cte-sundheita-Hoaenträger", denn kein anderes Fabrikat besitzt diese idealen Vorzüge. Verkaufsstelle in Pettau: Brfld. Slawltsch. Hl. Kreuz: F. B. Ogriiek. Friedau: Oth-_—f Plwaytr_ Gedenket bei Spielt», Wette« und Bermächtnisse« der Pellauer Badeanstalt, welche für jedermann von großem Nutzen ist und gerne dem F»rt> schritte entsprechende Bergrößerungen oor-uehmeu möchte! Apotheker A. Cbiwy's Balsam. ä»ft»« »itätrtisch»» H«N»«ittrl fgrn N»rdouung«ftörungtn, Echwüch». Üblichk»it»n, odbr»nn»n, BIcidungkn >c, hustrnlindrnid, krampf-ftill»nd, schlrimlSsrnd. rriniarnd. IL klein» oder K Dopp»l-Flason» franko samt Sist« K 4.—. Apoth»k« zum Schutz»ng»l d»» A. Thierry in pregrada bei Rohitsch'Sauerbruiin «cht »»r «i, Ntk»nfi(|»aher «»»»»ischatzmerk». ti »mpfirhll sich febr, bifirt Mittel ftrl# auf Rkiskii für all» Füll» mitzuhab»n. 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(Bassinbad hat 16—18 Grad.) Luftbäder für Herren von 6 bis 9 Uhr vormittags, Mir Damen von 9 bis 11 Uhr vormittags. Sonnenbäder für Herren von 11 bis 1 Uhr mittags, für Damen von 2 bis 4 Uhr nachmittags. vusobe- und Wannenbäder täglich von 7 Uhr Früh bis 7V» Uhr abends. Dampfbäder Dienstag, Donnerstag und Samstag von >/,3 bis »/,6 Uhr abends und wird bemerkt, dass Dienstags von »/,3 bis 4 Uhr das Dampfbad für Damen vorbehalten ist und daher dieselben pünktlich um >/,3 Uhr mit dem Bade beginnen müssten, somit an Dienstagen Dampfbäder für Herren erst etwas nach 4 Uhr verabfolgt werden können Bassin- und Flussbfcder für Erwachsene mit Wäsche.........HO h Bassin- und Flussbttder für die Jugend mit Wäsche..........20 „ Luftbäder fflr Erwachsene.....................20 „ Kleines Sonnenbad.........................20 „ Groeees Sonnenbad mit Einpackung, Wannenbad und Abwaschung . . . 190 „ Diener '........................90, Kieme Dusche............HO h Diener................6 „ Grosse Dusche............60 , „ ........ 10 „ Wannenbad II. Klasse mit Wäsche ... 70 , „ ........10 „ Wannenbad L Klasse........120 „ „ ........20 „ Dampfbad...................120 , „ ........SO. 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Die Anwendung dabei ist so einfach, dass jeder das Streichen selbst vornehmen kann Die Dielen können nass aufgewischt werden, ohne an Glanz zu verlieren. — Man unterscheide: gefä bten Pussboden-Glanzlack, gelbbrenn nnd nakaroaikraaa, der wie Ölfarbe deckt und gleichzeitig Glanz gibt; daher anwendbar auf alten oder neuen Fussböden. Alle Flecken, srttherea Aantriek etc deckt derselbe vollks»«en und einen Glanzlack (ungefärbt) für aeae Dielen aad Parkettes, der nur Glanz gibt Namentlich für Parketten und schon mit Ölfarbe geat/iehene ?anz neue Dielen. Gibt nur Glanz, verdeckt daher nicht das lolxmuster. Pestkelli ca. Hsi Quadratmeter (2 mittlere Zimmerj ii. W. fl. 6 90. In allen StUten, wa Niederlagen verbanden, werden direkte Aihrige dienen tbermittelt; Musteranstriche und Prospekte gratis und franko. 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Tie Wohnnngsmiete mnß doch bezahlt werden: die Anfwarteirau erwartet ihren Lohn. Bäcker uudSchläch-ter die Begleichung ihrer Rechnungen." Tie Majori» warf sich, von peinlicher Sorge erregt, in eine» Sessel. .Mama," bat die Tochter, „darf ich einmal ein offene«, frei-mutiges Wort mit dir reden." Sprich, mein Kind, ich sehne mich danach, »lich anözusprechcn, Tie Cual uud Last der Sorgen drückt mich «ieder. Weißt d» mir etwa« Tröstliches zu sage». Erna?" .Ich möchte mir erlaube», dir eine» Borschlag zu niacheu, der dazu beitragen köuute, dir die Last der Sorge» »m ei» Wesentliches zn erleichtern." .Run. was wäre das?" Das junge Mädchen zögerte noch eine Weile, den» sie war sich wohl bewußt, daß sie die empfindlichste Seite der Mutter angreisen und bekän»pfen wollte, nänilich ihre Liebe, oder vielmehr ihre Eitel-keit für den einzige» Sohn. Aber einerlei, es mußte sein. Die Mutter rieb sich aus iu diesem nutzlosen Kampfe »m die kleinliche Misere des tägliche» Lebens. Und der Sohn verpraßte, was die Mutter von ihrer kärg-licheu Witweupensio« ihm noch zusteckte. Anstatt Oswald anzuhalten, ein seinen Ber-hältnissen angemesirncS Leben zu führen, be-stärkte ihn die Mutter durch allzu bereitwilliges Eingchen aus seine Wünsche in sei-nem Glaube» an die Notwendigkeit seiner Ansprüche. — Was kümmerte den leicht-ledigen Leutnant der Mntter Sorgen und Kummer? Unbekümmertumdiese verbrauchte er in wenigen Stunden in einer Konditorei oder in einem Restaurant mehr als drei Tageseinnahmen seiner Mutter betrugen. „Mama," sagte Erna aus diese» Gedan ken heraus, »findest du nicht, daß Oswald recht gut mit seiner Gage nnd seinem mo-natlichen Zuschuß vom Oheim auskomme» kö»»te? Ich we»igstens sinde es empörend. daß er dich noch immer anzupumpeu wagt und er weiß doch, wie knapp dn gestellt bist." .Aber, liebes Kind, er kommt doch nu» einmal nicht aus, wa« soll er da machen?" .Unnötige Ausgabe» meiden, sich nach dcr Decke strecken, wir dn nnd ich es auch müssen." .Aber. Erna, bedenke, ei» jnnger Offizier kann nicht so zurück-gezogen leben wie ein paar einsame grauen, um die sich niemand kümmert. Außerdem ist dir Berleiruug zu groß uud die Staude« rückfichtru müssen anss strengste gewahrt werden." Der ViSmarck «arnopha« für den neucn Berliner Toni ttniniiin Du 11 Mcinbolh ¥<1*11«- rjltll !->> > »Dann hätte er eben kein Osfizier werde» dürfe», wenn er Ein-nähme nnd Ausgabe nicht ausgleichen konnte." .Aber. Erna! Mein einziger «oh»! Und ich die Tochter eines Obersten, die Wittve eines Offiziers." Erna zuckte die Achseln „Das sind Ansichten. Mama, die sich eben nicht mit unserm Einkomme» vereine» lassen. Du weißt ja. daß eS nicht Mißgunst ist, was mich treibt, deine allzu große Schwäche gegen Oswald nicht gnt zn heißen: ich selbst beanspruche ja nicht« von dir. Meine Arbeite» bringe» ja. Gott sei Dank, so viel ei», um eine nicht zn verachtende Beihilfe zn den Erfordernissen des Tages zu bilden. Aber dn — mir blntet das Serz, wenn ich deine Sorge» und deinen Kummer sehe, und das alles nnr, um eine» »losten, verwöhnten Sohn in seinen Bergnügnngen nicht zu beschränken. Verzeih', aber ich empfinde das fast als eine Zünde, die d» gegen dich selbst begehst." ,D» meinst eS wohl gnt. Erna, aber du gehst doch vou eiueni falsche» Gesichtspunkte ans. Ei» Listzier ist a» tausenderlei Rück-sichten gebunden, er kann, darf sich nicht eiufchräukeu wie jeder andere unabhängige Mann. Was ma» a» jeiieni lobenswert sindet, würde man an ihm, nnd das mit Recht, tadeln. Und ich finde es nur in Ordnung, daß die Familie, wo die Mittel nun einmal nicht im Überfluß vorhanden find, sich in ihren Ansprüche» mäßigt, um dem Träger und Stammhalter eines alten Geschlechts seine ehrenvolle Lausbahu zu erhalte»." „U»d ich behaupte, liebe Mama, Oswald dürste, so er die rechte Ehre hätte, deine Opser nicht annehmen." „Schilt mir nicht ans Oswald, Erna, er ist ei» so lieben»-würdiger, zärtlicher Sohn. Und habe ich nicht anch außerdem alle Ursache, stolz aus ihn zu sein, meinen Einzigen," setzte sie in mütterlicher Eitelkeit hinzu. .Ist er nicht bildhübsch, beliebt bei jnng uud alt? Uuter den besten Partien wird er zu wähle» haben. Noch ei» oder zwei Jährche» Ge» duld und er führt »lir eine reiche Tochter zu, und daniit hat alle Not und Alltags misere eiu Ende." „Arme Mama," dachte Erna, .wenn dn dich nur nicht darin täuschest." Die Damen wurden hier dnrch den Ein-tritt des Besprochenen an der Fortsetzung ihres Gesprächs verhindert. .Gnt, daß du kommst, mein Junge," ging ihm die Majvri» mit ansgestreckteu Armen entgegen. »Ich zweiselte beinahe, daß dn Wort halten würdest." Ein flüchtiges Rot färbte die Wange» des jttiigen Offiziers. .Allerdings, Mama chen, kam ich eigentlich, dich in» ein wenig Wednld zu bitten. Es ist mir nicht möglich, die Rückzahlung schon heute zu bewirke». Es war da noch so manches andere z» ordnen. Dn mußt dich schon noch einen Mo> nat gedulden." „Aber, Oswald, dn bringst mich wahr-haftig in Verlegenheit: ich jagte dir doch, daß ich das Weid nötig gebrauche." „Ach. Mama, laß dir doch dar»», keine grauen Oaare wachsen, der Bhilister vo» Oanswirt wird schon warten, n»r nicht äugst-lich sei». Mamachen." Er legte seinen An» «tn ihre Schulter nnd küßte fir. .Tu weißt, Oswald, daß es mein Bestreben ist, immer glatte Rcchnnng au mache». Ich iiiiirfitc feine Unordnung einstellen lassen: wenn ich einmal früher oder später die Augen zntne» iidtten meine Müder nur darunter zu leiden." „Mamachen, wie kannst du solche Gedanken besten f Dn nnd sterben, du meine schöne, ewig inttste Mutter!" 1fr küßte galant ihre Sand Trotz ihrer Zorne mußte die Majorin lächeln. Ja. so war ihr Lswald. Durch ei» gutes und freundliche.; Wort und eilt wenig Schmeichelei wußte er soiort alle Sorgen, die sich seiner Mntter ausdrängen wollten, zu haune». Der Soh» hatte alsbald seine» Vorteil wahrgeuvliinieii. „Ziehst du, Maniache», jetzt lächelst du selbst, nimm einmal die Sache et-wa« leichter, mW alles wird sich machen. Im schlimmste» knalle," er sah »ach der »och im« nter emsig arbeitenden Schwester, .hilft dir wohl Erna für ei» paar Woche» aus." .Erna? Wo denkst du hin, Lswald! Erna gibt fast all ihren Ber-dienst zum Haushalt her, kaum daß sie eine winzig kleine Stimme für ihre Garderobe zurücklegt" Jetzt errötete der junge Offizier doch über das ganze Gesicht. Die Schwester arbeitete von früh bis spät, um zur Erhaltung des Haushalts beizutra-gen, für welche die kleine Pension dcr Mutter nicht ausreichte. Uud er? Nicht ge« »ttg, daß er sorglos über seine Mittel lebte — er verlaagte iwch vo» Mtttter »nd von Schwester Unterftüt» zu»g? «am ihm nicht die Schamröte »ber solches Berlange»? Er trat still a» das zweite Fenster und trommelte in seiner ErregtiiigeincuMarsch gegen die^eiisterscheibe. Dann und wann slog ein scheuer Blick »ach der immer «och emsig arbeitenden Schwester. Die war »nn ebe»-falls ein ttind feiner Eltern und doch so ganz anders geartet als er. Sie bescheiden, pflichttreu nud an-sprnchsloS — er ver- gniigungsbedürstig, leichten, heitere» Sin-»es, nicht a» das Mor- Hiesl. ?j« i. ui gen denkend, wen» das -deute nur genußreich war. „Arme Erna." dachte er mitleidig. „Bei deinem eingezogene« Lebe» »»d deine» billige» ftähtiche» wirst d» trotz deines hübschen Gesichts nicht an den Man» kommen. Die Frage wäre übrigen« »och zn überlege»," simulierte er weiter, „ob e>? nicht besser sei. Schulden zn mache» nnd dich in die Welt der Geselligkeit einzuführen, um dir Gelegenheit zu gebe», eine passende Partie z» finden?" Einem plötzliche» Antriebe svlge»d, ging er zu der Schwester hi» «nd faßte ihre Hand. „Ber >eih', Erna, daß ich so wenig ans dich nnd die Mutter Rücksicht nehme, ich bin eben ein leichtfinniger Mensch, der gar nicht bedacht hat, was er vo» ench fordert. D» selbst bist so fleißig, so ansprnchslo». nimmst a» keinem Bergungen teil :'>er r.n'ive «4 rit'it vielleicht doch l'.sser, w.'.nt ihr die alten Berbinduitgr» wieder anzukuitpsen snchtet? Mama wiirde eS ja nicht schwer fallen, eine passende Begleitung für dich z» finde», im 1Tsllle sie dazu selbst keine Lnst verspürt. Meines brüderlichen Bei-staiides könntest dn sicher sei»." „Dn magst es gut meinen, »nd ich danke dir dafür, Lswald, doch für mich ist das nichts: ich bi» einmal nicht für das Gesell-schastsleben erzogen, »nd würde unter dem Bewußtsein, nicht dahin zu gehören, schwer leide», auch wiirde mich die Zeit dauern, dir ich nteiner Arbeit dadurch entzöge." .Aber — eo böte sich dir vielleicht die Gelegenheit, eine passende Partie z» finde» — hier in eurer völligen Zurückgezogenheit hast dti doch gar keine Eha» cen." „Also ans de» Man-netsang soll ich attS-gehe»?! L Lswald, da kennst dn deine Schwester schlecht." ErzilcktedieAchselli. .Tnn das nicht mehr oder weniger alle. Er-na? Welch ander» Zweck habe» den» all jene zweifelhafte» Ber-gnügnnge», wo Mäiin-lein und Weiblein zn-sammeitkommen? tt»d schließlich, wie sollte» sich den» sonst auch all die für .einander geschaffenen" guten See len zusammenfinden, mit den Bund für dieses Jammertal zn schließen?" .Du stellst aber uns Tratte» damit kein be-sonders gntes Zeugnis ans." Abermals znckte er die Achseln. .Was willst dtt, es ist doch einmal der Zweck des Daseins." .Ich möchte mehr die schaffende, sich be-tätigende «rast, die treue. gewifieiihaste Pflichterfüllung für de» Zweck des Daseins halte», denn durch bei-des lerne» wir uns selbst erziehe» »ttd unser Seelenleben einer stete» Bervollkomin-nuug eittgegenzusiih-rett." .Geh' dn mir mit deiner schassenden, sich betätigenden «rast, das heißt mit aitdern Worte» doch »ttr: Arbeite, arbeite »nd tloch-mals arbeite! Dabei vergeht das Lebe» in fortwährender Selbst-kasteinng— »nd we»n an. (W(t r»r>.) das Ende da ist. in e» nichts als Mühe durchaus nicht so köst- nnd Arbeit gewesen. Und das dünkt mich lich. wie der Psalmist sagt." .Und ich finde, daß die Arbeit froh »nd heiter macht. Das Bewußtsein, etwas Nützliches getan zu haben, ist wirklich ein köst liches Gefühl »»d verleiht ttns eine Art SchöpferbewuKtsein. wen» auch mir im kleinen, beschränkten Maße, wie nnsere Mittel nnd unser «önne» »»s gestatten. Und ive»>: »liier Leben eine Reihe solcher Empfindungen ausweist, so können wir mit Recht mit dem Psalmiste» von ihm sagen: .daß es köstlich gewesen'." „Na. Schwesterchen, streite» wir »»s nicht," Lswald klopfte ihr wohlwollend ans die Schalter, „ich könnte gerade nicht sagen, daß das Drille» dcr Rekruten ei» beiander« befriedigendes Gefühl hinterließe, und ich tue inuuii ijch anch meine "vflicht." „Willi, es gibt ja auch Pflichten, die nicht gerade angenehm .Ach. ich möchte euch keine Umstände machen." wehrte er mit find, da müssen wir uns eben überwinde» und da» gehört mit zur einem änderst unbehaglichen Gefühl ad Selbsterziehung. und das Bewußtsein, uuter alle» Umstände» seine " *...... P,licht getan zn haben, gibt uns eben jenes Gefühl der Befriedigung, denn was bedeutet ein Sieg ohne Slmiipf, ein Loh» ohne .Umstände. Wiew?" fragte die Majorin. .die hätten wir wohl kan», davon, die {{immer inüsien so wir so i» Lrdnuug gehalten werde» auch tonnte dein Bnrsche so manchen Heine» Dienst Übernehmen." Mühe!" ..vaha," lach« te Lswald auf. .Ei» herrlicher Loh», meine Leutuantsgage für all den Ar-ger auf dem Exerzierplatz " .Aber O«-wald. bedenke, das ist doch mit die erste Staffel ans deinem Le» benswege.'wars dieMajorin ein,___ welche dem Ge- Wräch der V " \ > mhk,y den Geschwister ) T . hatte. „Ichdenke, wenn dn erst Rittmeister oder, vielleicht ^ —"• ••' Oberst bist, wirst dn anders über den Erfolg dei-»er Mühen den- ken." ___ 7« Mama hat wnt attSgehendeSoff- nnnge». Hoffen ' « sie * wenigstens »um Teil erfiillen werden," lächel-te Oswald ge-schmeichelt. Bei Wesen Worten hatte er sich be-haglich in einen «essel geworfen, die Beine über-einander geschla ge» und war im Begriff, sich eine Zigarre .zn lei-Iten. „Tu er-laubstdoch, Ma-machen?" wand-te er sich ver-biiidlich an die Majorin »»dails ei» bejahende» Uopfneigen der Mutter zu Er-na nun hinge-wandt: «Schwe» sterchen?" „Tue dir nur meinetwegeii reinen ^wang an, lieber Bruder. Aber lab dir zu-gleicheinenBor-ichlag »lachen. Wie wäre eS dem,, Oswald. wenn dn dein Quartier wieder bei n»S nähmest? Tie beiden .Ach. denk' doch nicht daran, Mama," wies Oswald fast ärger-•.{immer, welche dn irnher in»c hattest, stehen völlig nnbrnnvt: lich diesen Borschlag ab. „Tas würde niiendiiche Störunge» für warum willu dn dieselben eigentlich nicht bewohnen? Tas ist mir deinen.vanshalt, deine ruhige Behaglichkeit mit sich bringen, denke nie ganz klar geworden Es wäre doch für beide Teile eine Er- , doch nur, wenn »ameraden mich besuchen —" warui». Und esse» könntest du auch bei »n»." .Gort, »ind. als ob ich das nicht kennte! Bi» ich doch von ^ ,.^fl, Cowold," vflichieie nun a»ch die Majorin Erna bei. Kindheit ans daran gewöhnt, das alles ist mir gleichkam in fleisch „«.eine -ch!v:; ?r recht, wann» willst d» nicht?" nnd Bint übe.jzezanzen, »iid die jetzige Nnhe ist doch nur eine er- 140 +■ AUiiiiuirur. Aittl» wäre c-> in Icidit miifllirf)," sii,Nr fir mit einem lächelnde» Seiteublirf auf die vhur Uiitrrbrrrtmiin arbeitende loch ter hi».zu, »da» der griißere Perkehr auch fi r Erna vo» Gewi»» sei» könnte, wir lebe» wirklich .;» cininut." ,.>or,f«»i,»i, f»i«i.> Bia-ism Ter Biomarck Zarkophag, d»r auf Anordnung bet ttaifrr# Im neue« Berliner turn zur Ausstellung gelangt, wird midi beiu tfnliourf von Meinholb ■fega» iiu»g»ililirt. lie (Heilall be» gn'fcen »anzler» trügt einen mit kW«« Vuivfiifoui geschmückte« iftienvauzei, übet bcn rin Oitioaab herabjaUl ter Jüngling au ber linken Seite per-louiffiiert den Ruhm, unb die ,"HiiiKi» druckt auch keine Sorge kerngesund und lebensfroh genieftt er da« Heute, ohne sich um da« Morgen zu kiim-mern. Wo er hinkommt, ist er gern gesehen, denn er »rzähll gar so lu-ftifle Schnürten, freilich «in biss»l A»sschn»ib»r»i und Iäg»rlat»i« mus> man mit i» de» Kauf nehmen, dem Hie«l fivt nun einmal der Schalk im Nacken, er freut sich und»»-dig, wen» die Lern' seine tollen Ge> schichten für bare AU »je nehm«». lind wie versieht er'», mit den Tirnbin schön zu tun sind alle ganz vernarrt in den fidele» Pur-scheu. Vlber sangen IAnt er sich »ich! er will «och ein Weilchen dir goldene Freiheit genieben Zn» ithejoch — d«nkt er — schlüpit ma» immer noch zeitig genug. Briefiaiibcnabieilnnge« bei dcr »»«Ischen Kavallerie. Tie llrsaliruugen dc« deutsch-srauzSssschen Kriege« liessen die Pennhung von Brieftaube» iöv militärische Zwecke so wertvoll erscheinen, dab die Heere«vrrwaltu>>gc» fast aUer enropai'chen Machte sich veranlagt sahen, an verschiedenen Plätzen, de sonder« in Festungen, Prleslaubcnftationen für militärischen Rachrschlendie«'« anjalegen. I» Deutschland ist al« Zentralstelle eine Prieltanbenzochlslatii n in Spanda» eingerichtet: die Festung hat eine Station mit 20» bi« 2*0 vtitf» tauben, die grossen Stationen haben HUIO unb mehr, I» erster Linie sollen diese geflügelten MiHtürpsiichlige» im «rieg»falle isir den Wechsewerkehr einer eingeschlossene» Festung mit dcr Ausienwelt «nd besonder« för den Verkehr nach der ,>esln»g bin nutzbar grmacht werden. Im Saisennandver von 1 H1»!l fand die Brieftaube dann auch im offenen stelde zu Nachrichten und Aus» klär«»g»zweckcn Mtlwabm{, indem man die königlich bayrisch« Militär-briestanbenstation einer tlavi>»eri»b>viiion bei gab. Tie seitdem gemachte» ttrsahrungen habe» nun zur Bildung eigener Vri»fta»btiiabl»iluiigrn bei mehreren dentschen «avaUerieregiinenter» geführt, uin iniilel« bieser gesicherten Voten au« dem zu erkundenden Borgclänbc jederzeit rasch »nb sicher Nach richte» Über bie feindliche» Truppenbewegungen au da» rückwärtige tttro» der eigene» Armee gelangen lassen zu können. Tie Priestauben werbe» in «alten milgesüdrt, bie von Kavallerist»«. aus beu Rücken geschnallt, gelragen wer-dc». Man schreibt hi» zu übermittelnde» Nachricht»» de« laube» an^ federn unter dein Flügel mit »»verwischbarem Stifte in vereiiibarlen 'Zeichen ll» ge-ichieht ba» immer bei mehreren Tauben gleichzeitig uud gleichUniend, bamit, tue du diese ober jene laube nichi an» Zi»l gelangt, die Nachricht doch von »ndrin gemeldet wird. Te» tkasten, i» denen die landen mitgesührt werde», sind Pehäller zum Tränke» uud AKtlee» der Tiere angehängt. Ter Tauben-schlag, in den dir Brieftauben vermöge ihrer wnnberbare» Fähigkeit, au« be» grli^ie» (tnlsernunge» die heiniallichen Schläge wiederzufinden, zurückkehre», dekindei sich bei dem Oderkommando der betreffenden Arnieeadleilnug riefen ihn an, wenn er in seinem «Hexen Palelol, die Mütze auf dem Sovfe, de» Zlock i» bei ^'a»l>. daheik.im Cfl halte er die Parole wirklich vergessen, «ii stellte er lich so, u»d ee »mnsierte ihn »l«da»n, wa« die feilte mit ihm be gannen Ter eine rief: »ttw Maiesläl finb erkannt nnd dürien passieren." — »Waran erkennst du mich den»'.'" fragte ber ttünig, und da« »ind vom Lande a»!>«orie!e, wie Friedrich Wilhelm selbst spater lächelnd erzählte: „Hm dicken rtoi-i'" vlin linderer erkannte ihn aber nicht u»b arretierte ihn. M. Da» fehlt »och. Arzt .Ich wurde Ihnen rate», in Mariendad eine tlnifeti«ng«kur bu>ch,iini ichen " Rentier »Tamil mir nachher meine »leide, nicht mehr passen^ Weiter fehlte nichi«' Wie dn mir, so ich dir. Hin sauer geriet mit seinem Nachbarn in Streit, wa« eine» Pro,ek zn, Halge Halle Ter Abvokal, der ihm den Nechi» streit führte verglich mit dem Bauer, das» diri'er ihm sür seine Müde seinen lde» Advalaleui ülrfet t>ieg>» nnd besäen sollte. Ter Paner dedaule adei da» ,Vlb nur in der Mille, und lies, ring« herum eine» grofieii Teil unbe iäel Al« ihn nun dcr Advokat um die Ursache fragle, gab da» schlaue _ Päuerieinznr Antwort: .Mein Herr! ich sah. ba& Sie ans dem Papier sehr kleine Zeilen ziehen, und recht» »nb link« einen grostc» Aanm leer las-sen: so dachte sch, e« müsse mit dem Acker gleichfall» so geschehen." S. Sonderbar. A.: »Wie gehl denn Ihre Zuckerfabrik?- — V »Eehe schlechl. ick erlebe »ich!« al» bittere (t»' >igen." rinrinnüQigrtj 2S Krisch» Tarnt: „11m«, S«rt Perwaller. Sie luo.ini Verivalieri ».tuniohl. will mal «ortilrlwn. Statt der Scherben iu $lu-lneniüpf»n zur Herstellung eine» Wasserabznge« verwende mau «no chenslücke. Die Wurzel» dcr Pflan-zen eignen sich Nährsioss» b«rs»Ib»n an. wi» man beim Umsetzen der Pflanze» lkichi wahrnehmen kann, und bie Snlwickiiing solcher Ge wächse ist viel rascher und kräfti-get al» bei anberen, die nicht so behandelt find. Schnupfen wirb von ben mei sie» Menschen mit stoischer Rnhe ertragen .«» gibt dagegen fein Mitltl," meinen s>». oder gar »Schnupfen ist gesunb" unb nun werde» all die Unannehmlichkeit»» de» Leiden» 8—10 Tage ertragen ii» gibt indessen »i» I»hr wirksame» Mittel. Zwei Tage lang »nd zweimal täglich (morgen» beim Ausstehen unb abend» vor dem Zubettgehen» wäscht sich der Puiient vo» der !5»s,iohle bi» zum Uni« mit eskaliern Waiser unb irocknel bie gewaschenen leite mit einem Handtuche oder Stück rauhen Z«»ge» so ad. dafc »in» lebhaft» Mlötung unb »in (Mrfitbl von Wärm» entstellt Tie ganze Prozebur bau«tl nicht länger al» fünf Minuten und weitere Maßregeln sind nicht ndtig. Schon am nächsten Tage ist entschieden» Bissernng Vorhand»»-viele Paiienttn fühlen sich schon nach «iner einzigen Waschung gkheili. Futter fiir tirruzschnädel. Ta» gewöhnliche Mutter für Kreuzschnäbel ist: Hanskörner, Lanariensamen unb Sonirnerrübsen. Wer nur solche» Autter süt-lert. wirb bald deiucrkeu. das, der Vogel seine schüne rote Aard« verliert. Um diele» zn verhüte», reiche man ihm dsler» zarie Nadelholzschüülinge, Samen »nthalicndc Tannen-, sichten- »nd Lärchenzapse», sowie verschiedene Peerc». insi. loohl au>iber glii-dmariin uediinai iind." Anslosnng. Rätsel. iittn so manch»«, btin'i daran Rtbtlchi. (fr tritut « wohl (ur iitiau, doch hm «r« nicht. C|l ti.ii tf* bull auch, trutibnn bleibt'« divti leer. ,-jwnr niiifle viel hinein. Nn-nn'« offen wär ! Hub wir er» schaiielt nniti ^eei'richl, verliert. ?»» Ii«n sich doch nirtit von ber Stell«.' rührt. Nut ine»ft: titer » hat. Iich diese« tKAlfel IritM ttkm'e fttile. gelingt e« nimmer, wie un* bilu.Ot' Zweisilbige Zcharad». Mein eefte* -lldche» foinint dir oii, itnoan«! bnlb. bnlb iiiiOrrliolfi, Irr rlut flrht » unb lacht dabei, Irin ander» bricht'» tat vrn rnltwel. Tie zwrlir MIMV Aach|i«b»chl! 'fit halt bn ieli'b>ild'„ei d'rilb«, flu.hi, Tem «mm nrli.m\\ doch brnurtiit e» du. Und raillo» UMnbtrt * ohnr INuti! ttarl «luubait. Herauogeliolseil! A.: »Tu, würbest bu mir Nichi mal an» der Verlegenheit helfen »nb mir etwa», event»»» a»! mein Rab. pumpen 's" B ,.1ber geivi'i bach. lieber freund, liier hast du meine Luftpumpe!" Woran eekenusl dn mich? Tie Spazietsting« dc« Uvnig» i^ritbrich Wil-Helm IV. von Preufieii im llharlottenburger Park, dic cr abcnd» »nb sogar i» bi» Nacht hinein »ni»rnahm, dabei» eine gewisse Periihnitheit erlaugi, so-ti'olil durch be» Monarchen Laune, wir durch seine Karzlichligkeit. lie Posten Ouslbiiiiip solzi In iiiVIntfr Nummer. Anflosnnge» nito voriger Kummer: Te* MililiinuariVb«: Kallrrilaiiter», Aller, Irene, Maeult, Kllitf. Rnfrir. N.iinn, l.atein. Arlr», I'runu«, Tanie, Krnit. Rei«. Sinslmi. ?er «itiaiube- Atm. (eiiil. tlmiirllg. tiiir iltAit imtkrnitlicii. «rranlwiiilllch» ilubatilon von 9rnII U|el||er. arbmeft nnb lxrau»||fiKbMi Den iNrriner * Vseisier in siuiliiart-