Nt- 208. Dienstag, 12. September 1899. Jahrgang 118. Mibacher Zeitung. «°nMr<° ll ,? ^ n«/^. ?!.'°^^ ^l. b bU. »Nr die jlustellu»« in« Hau« aanzMrig fl. l. — Instrl!l>n»»tblil: ssür X «ongreslplllh vli, i!. d!l «ebnltlon «nrmhslzigeraaslf «r, lb, Lpltchftundfn der «ebaction von « bl« ><> Ubr v»r. ^^ ""«»« „!, ,u 4 Z»«len »5 lr,, «rbßere p,r jjelle S lr,? bt< «fte«n wifdtlholungen p« ijeile » lr ^ mitta,«, Unfrantiertt «lisfs werben nicht an»enommen. «»«nuicripir nicht zulü. «^"t^m"ä'ßige Functionsdauer von drei "Un b«, Merhdchste «°st«i«u^« Mr«n°b««^ «u Aller^ ^'^""b k. Apostolische Majestät haben mit NKl Entschließung vom 6. September d. I. in S?" ^erlchtsrathe Alois von Bauer - Aargehr "ennuna lnn"?'^^"" gleichzeitig erfolgten Erbes w^°"m Kanzleidlrector des Abgeordnetenhauses mit 3«3s?^ den Titel eines Regierungsrathes geruht ^l ^" T°r.e allergnädigst zu verleihen «UeMMe/^'lb k. Apostolische Majestät haben mit dem A" - 6"schUeßung vo., 26. August d. I. Uaiback?^" Ussier des Landeszahlamtes in den Titel -d"H «aschan Edlen von Solstein geruht ""^ Zahlmeisters allergnädigst zu verleihen ttlnbel i"^?n^sblatte zur «Wien« Zeitung» vom 10. Sep. ^refteizeugllisse v l ^ ""^^ ^ Weitervelbreltung folgender ? biö'^l^olllicher Taschellmerkzeilweiser (Fortsetzung, Seite ^"" Iio. ^ ^lucl von Ferdinand Berger in Horn, Verlag von «. Uaca/ «A,?". Alpenfreunb. vom 27. Nunust 1899. ^"lage b,. ^"^"^vu kräl. intzgln, l»l2nö. (erschienm inl Pilse») ""ausgeberschast des «rin,.»!^ Vi-Llnill» in Nr. 54 Beilage der Zeitschrift «Xel1<',Ie. 7.»li»vnä «l po-usull pi-ilc»l»2, ^eliki-ko llr«^e» vom 25. August 1899. Nr. 16 denn İ"<" "" mädchenhaftes Gesicht hat, fo ^"nen ^-5 l"!^" Vonzmnen nicht leicht zu er-Ü"d anmak^ ?^^". lH """ gegenüber so frech """en nww, ' °^ 'H nnt der Reitpeitsche hinein-Kindel bat ':"'" ^?" vom Halse zu schaffen; das """ nun ab in^" Mechten Ruf. Der Weg wurde ? emftfindli^??." s!"l" und schwieriger; dazu wurde ^ fiel ein dichtes Schn/egestöber^ Mer. Ue/5 t A^den vorbei stiegen wir höher und 3"ven «n N^W Berge haben fast alle chinesischen t'eje HM»" Wchen gefunden. Manche haben sich in V>ylen versteckt, als ob s hat Odysseus selbst späterhin diese Pflanze als V^ mittet gegen die Zauberei empfohlen und selbe gelang sogar in den Ruf einer Panacee gegen Zauber Mr "^ - (Das Ende der Welt.) Aus Peters wird berichtet: Die missverstandene Voraussage, A" ,„ 13. November d. I. ein Zusammenstoß eineS lkonm mit der Erde stattfinden wird, ist von einigen «ni nehmenden russischen Buchhändlern in HunderttauM^ von Exemplaren unter dem Volk verbreitet w"^n. " e nach ihrem Erscheinen zeigte sich schon eine wye"" Wirkung auf das abergläubische Landvolk. Me oa" vieler Dörfer im Districte Nowgorod verlausten »v Nesitzthümer, hörten mit der Winterbestellung a"! ergaben sich dem Trunk. Da die Broschüre in ""or Districten ähnliche Resultate zeitigte, sah die Reg'" .^ sich gezwungen, sie konfiscieren zu lassen. T"Ae l der Aberglaube schon tief eingedrungen. Me "" h, einer Fabrik bei Charkow verlangten, dass man si ^ lohne, damit sie vor dem Untergange der Welt no°) mal in ihre Heimatsdürfer zurücklehren und dtt. ^ Wochen mit ihren Angehörigen gemeinsam "" ^M könnten. Die Ausführung dieses Planes ist "" " ^ das Einschreiten der Polizei verhindert worden. <» verlangten die Erdarbeiter, die beim Baue der " ' strecke Moslau-Window beschäftigt sind, ihre MMai, ^ die ihnen jedoch verweigert wurde. Trotzdem gel« u^ über hundert Arbeitern, ihren Lohn zu "halten ^ damit in die Heimat zurückzukehren. In einigen »"^ haben einige Gauner darauf fpeculiert, dass " ,. ^l-gläubischen Leute im festen Glauben an den M"« ^, gang ihr Eigenthum zu lächerlich billigen PreM" schlagen. he»" — (Eine reizende Anekdote) von verstorbenen französischen Lustspieldichter MilY" ^ jetzt in französischen Blättern erzählt. Er war "« eine jener Geistesgrößen, bei denen die stete ü"' ^ sprichwörtlich ist. zugleich aber war er im ««1," ^ zusagen mehr als bescheiden. Eines Abends, bevor ^ zur ersten Aufführung eines seiner Stücke begeben ^ ließ sich Meilhac in einem feinen Pariser AI" ^ nieder, um zu Abend zu essen. Vor der EntM»^^ schlacht zerstreuter noch als sonst, vergaß der ^ fast, sich nun auch etwas zum Speisen zu bestm"^ ^ erst die mehrmalige Anfrage des Kellners belmr ^ ihm. der an nichts als an sein Stück dachte, aus ^^, Fie Marquise. Roman von Emile Mchebonrg. Autorisierte Veaibeitung. (28. Fortsetzung.) Ein junger Mann trat an Frau Decasse heran und erinnerte sie, dass sie ihm den ersten Walzer ver-sprochen habe. «Wann werde ich das Glück haben, Sie wiederzusehen?» fragte der Marquis leife. «Mein Haus ist Ihnen niemals verschlossen!» antwortete sie ihm ebenso. «Sie sind anbetungswürdig!» flüsterte der Marquis ihr zu. Er entfernte sich, von der Ueberzeugung beseelt, dass er einen glänzenden Sieg davongetragen habe und dass die schöne Frau ihn liebe, ebenso glühend, ebenso leidenschaftlich wie er sie. Wie hätte denn auch ihm, der jede Nemesis leugnete, nur der leiseste Gedanke kommen sollen an eine Vergeltung? Er ahnte ja nichts von der Wahrheit. Er hielt Liebe für möglich, da, wo einzig Hass, glühender Hass für ihn Raum fand. Und so schritt er sehenden Auges in das ihm gestellte Netz hinein — selbstsicher, siegesbewusst und darum von vornherein doppelt verloren! 18. Ida und Franz. den beiden Findelkindern, war es leicht gefallen, in dem Pariser Leben gleichsam ^u»^""3"« ?^ l"uye Mann erhielt eine An» N Ida ,^^ ^ "?" Mewllwarensabrik. ^ Ida knd Kiben m «wem CVnw"on»kden. Alles gieng mithin nach Wunsch und der Friede ihrer Existenz schien bei dem Geschwisterpaar unzerstörbar, und doch sollte er nicht von langer Dauer sein. Der junge Mann ward sich bald inne. dass er Ida leidenschaftlich liebte, mehr als ein Bruder seine Schwester lieben soll, und dieses Bewusstsein, welches ihn tief unglücklich machte, ließ ihn Ida gegenüber ein höchst ungleichmäßiges Benehmen an den Tag legen, welches diese zuerst befremdete und dann nicht weniger unglücklich machte, als er infolge der sich ihm aufdrängenden Erkenntnis felber es war. Eines Sonntags erwartete sie Franz den ganzen Tag vergeblich. Und er hatte ihr doch versprochen, mit ihr einen Ausflug in die schöne Umgebung von Paris machen zu wollen. Wenn sie es auch nachgerade gewohnt geworden war. auf ihn vergeblich zu warten, heute berührte sie das doch besonders peinlich und sie verbrachte infolgedessen einen der traurigsten Sonntage, dessen sie sich nur erinnern konnte. Kurz vor Mitternacht erst kam er heim. Er wähnte wohl, sie sei bereits zur Ruhe gegangen. So erschrak er sichtlich, sie noch wach zu finden. Das Mädchen erhob sich und trat entschlossen vor ihn hin. «Franz,» sprach sie, «ich habe mit dir zu sprechen!» Er starrte sie an, als verstehe er den Sinn ihrer Worte nicht. «Franz.' fuhr sie fort, «ich habe dich den ganzen Tag über vergeblich erwartet. Seit einiger Zeit ist das wiederholt vorgekommen. Ich will dich nicht fragen, weshalb. Ich sehe aber nur zu deutlich, dass du irgend einen Kummer hast, der allein dich so bis zur Unkenntlichkeit zu verändern vermochte. A ^t unglücklich und ich, indem ich dies s")^ " :H geruhig dabei sein. Mehr als einmal habe ^ ' Hett' fragt, ob ich vielleicht die Ursache deiner unzui ^ heit sei. Franz, stehe ich trennend zwischen " z. dem, was dein Glück wäre — so lass nucy s Wie ein Schlag trafen ihn ihre Worte- ?, «Du vermöchtest diesen Gedanken "" zu >H jch rief er aus. «O, nein, nein — verlass nucy "" flehe dich an, Ida!» „.-r "^ «So - ist es also nicht Missfallen an m», ^ dich so offenbar aus meiner Nahe trelbl l'' 1 stockend. :H liebe «Aber. Ida., stieß er ungeduldig ""*' Mnec dich ja so innig! Zweifle vor allein mcht «' Liebe!» . de< «Nun,» rief sie. «dann lass mich aucy "^ ^ Seele lesen, öffne mir dein Herz, gib »M "" ^l" Wege an die Hand, dich zu trösten, sage "", du dich unglücklich fühlst?. Mit beiden Händen wehrte er ihr. ,^ Dl «Ich sollte dir sagen, was ich a" uc"i ^ et selbst ableugnen möchte — nimmermehr!' ^ hervor. ^ ^N ""' «Franz, wem willst du denn deine s'^a) s,e vertrauen, wenn nicht deiner Schwester /' >r mit starkem Vorwurf. ,.,,,gs. .. «Meiner Schwester!» wiederholte " "'"" ^ «Franz,» fuhr sie fort, «warum j^" He" '' nicht wissen, weshalb du leidest? Dem Sch« ^ grausam! Und darum sprich, Franz, !p"" mir alles!» (Forl' und mir geben Sie ein Paar — gelochte Eier!. hat w' (.^"tenberg.Feier.) Die Stadt Mainz in em "" «Verliner Börfen-Courier, berichtet wird, Ausl^t" von namhaften Persönlichkeiten des In- und der i.., ^ """zeichneten Aufrufe zur Theilnahme an Gute,?, /^ ^^"^ stattfindelldell Feier von Johann Verdi l,« ^^^ährigem Geburtstag eingeladen. Auch Aufruf l s ^" bm Unterzeichnern. Es wird in dem Senats 5 "spectvoll angegeben: .Oinseppe Verdi. , EtaatH. c ^gno». Das llingt ähnlich wie Herr Dr ^"""W Excellenz v. Goethe oder Herr Professor mend?n?3 " Schiller. Nach einer aus Mainz stam-die ^ "^"lht ist übrigens die dortige Festleitung auf Mllin,^^ "'"""' Verdi zu bitten, dass er für die der ^" «berg-Feier ^ Festcantate componiere. Von antwort des Meisters verlautet noch nichts, biese l»^^^belstürme.) Tornados und Cyklone, Kraft °. " >ch«cklichen Naturerscheinungen, äußern ihre denen ?' c""^"' ^"be und in Absonderlichkeiten, von Vei ^n. 5 '"'^^ "ls Münchhausiaden belächelt wurden, die Sta^".^^" Wirbelsturm, der am 17. Juni 1882 N'el mit <- « ^ '" I""a verheerte, wurde ein Schim-flo« tau! >? '^" ""b ^"ppe aus seinem Stall entführt, ihm ein ^ ^"" ^"^ bie Luft und erreichte, ohne dass »anzer »s ^^"' schließlich wieder den Boden. Ein Dienen s ^"9. ""t der Locomotive wurde von den schleudert ^ " ""^ ^" "" benachbartes Feld ge-bavontrn " °^^ig Reisende schwere Verletzungen die St^'!° ^"21. August raste ein Tornado durch packte einen großen mehrere s> >/" ""^"' Maschinenwert und trug ihn welchem?"",- ^"^ sort nach einem Holzschuppen, in durch ei»/ o?"' blieb. Ein Pferd wurde ebendaselbst es siel ! 'Agenden Naum an den Boden gespießt, und "assenweil. '" ^^^"' """ seh« Zoll im Umfange Illinois sl Himmel herab. In Mount Carmcl in ein gie°,m? °" ^' ^"'" ^7 während eines Tornados und allen "'" ^°^" ^"°lt durch ein Steingebäude v°" ilm. l?"^"be hwein. dass nicht der kleinste Theil Spemann« "'Alltterte. ^ Wunderbar sieht es oft, wie Nirbelstur . """ Erde» berichtet, nach einem solchen b"ss alle 3^" ^" ^^^en aus. Es ist nichts Seltenes, Stillte lerk ^' ^^"^e und schweren Mobilien darin in den Uän^ °^^" ^"^ während die Bilder unversehrt an ohne Sckak ^"^n, die Uhren weiter ticken, die Vasen, stehen od«r - ^"^"'en zu haben, auf dem Kamingesims zerbroche,, "" ^lilnmsten Fall nur umgedreht oder un-Uelomme. ?V'" °"^" ^lelle verseht sind. Es ist vor-lvurde ob l I^ ^" ^^" °ber ein Sofa in Fehen zerrissen ble Edie s ^ ^^ Vorhänge an den zerschellten Fenstern, bllstulw ° ' ^" ^^"^ ""b dergleichen mehr der Ver-'""» entgangen sind. verursaH^.^ ^sse mit dem Affen.) In Newyorl ^instubc ^"^^ "" betrunkener Affe in einer Brant-^ntbun^ Verwirrung. Das Thier wurde vom llelaust "? bes Locals zur Unterhaltung seiner Gäste h"lb des 9 ^ ^"^ ""e lange Kette, die ihm inner-^""nen w ^" < ^'2 freie Bewegung gestattet, am Ent-durch N^ ^' "' ^^" Besucher machte nun den Affen trunken ^brelchung "on vier Gläsern mit Whisky haben unk ^ ""^e wild, wollte mehr Brantwein Whisky ' ° '""l dem Besucher schließlich eine Flasche ä" Boden 3 ^' ^r Mann stürzte besinnllngslos Men zu ' ^" Eigenthümer des Locals fuchte den 'N den Knl?"^"' auch ihm warf der Affe eine Flasche ss "real/^.." a°M Anzahl von Besuchern, die ^ Neisp :!" beschluichtigen wollte, wurde auf ahn-""k ^ienap?' ""erheblich verleht. Die Spiegel und ^l" Odfer ^ueurslafchell fielen der Raserei des Affen "sche Tbi^ ^^»zeileutcn gelang es fchließlich, das stör-'^" zu binden. ^eerlrä^^^" Lorbeer.) Wofür man heutzutage ^"er 5<,„ss °"""en kann, zeigt folgende von: «Lu- k^inehänd ^'m,^"^""ichte Mittheilung: «Herr ^. U. in S " ^- ln Apvenzell verlauste an Herrn ^^hende^^'"^' Thurgau, eine aus 101 Schweinen e ansäet "^ ^" Empfänger war fo entzückt über """' Lorb 13" ^ Primaware, dass er dem Verläufer "«erlranz zusandte.. Local- und Promnzial-Nachrichten. — (Requiem.) Gestern vormittags um 10 Uhr celebrierte für weiland Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth der hochw. Herr Dompropst Dr. K l o -futar ein Seelenamt unter großer Assistenz. Zu dem Trauergottesdienste hatten sich eingcfunden: Herr Hofrath Schemerl in Stellvertretung Seiner Excellenz des Herrn Landespräsidenten mit Beamten der Landesregierung, ferner die Herren: Hofrath Dr. Natic, Vicc-präsident Pajl, Staatsanwalt Trenz, Beamte der l. l. Finanzdirection und des l. l. Post- und Telegraphenamtes, Landeshauptmann v. Detela, Bürgermeister Hribar, Magistratsdirector Voniina mit zahlreichen städtischen Beamten, sadann Directoren, Professoren und Lehrer der hiesigen Mittelschulen, Handcls-tammer-Präsident Perdan, Handelstalnmer-!ljiceprüsi-oent Klein, die dienstfreien Officiere und zahlreiche Andächtige aus allen Gescllschaflsschichten. — Die öffentlichen Gebäude waren schwarz beflaggt. — (Ehrung.) Die Gemeindevertretung von Nadovica hat in ihrer am U. d. M. abgehaltenen Sihung den gcwefenen Pfarrer in Radovica, Herrn Franz Schweiger, zum Ehrenmitgliede diefer Gemeinde ernannt. — (Entscheidung,) Ueber eine diesbezügliche Beschwerde hat der Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Anwendung der Bestimmungen des § 138, lit. c>, der Gemcinoeordnung, betreffend den Verlust der Gewerbeberechtigung, auf das Press-(Buchdruckerei-Mwerbe unzulässig erscheint. —o. — (Vom Lehr stände.) Herr Ludwig Fettich-Fr a n k h e i m, Lehrer in Adelsberg, wurde, einer Vieldung des «I^ö. ^ov.» zufolge, zum provisorischeu Leiter der fünfclassigen Volksschule daselbst ernannt. Der absolvierte Lehramtscandidat Herr Martin Trat nil wurde zum Supplenten in Adelsberg, der absolvierte Lehramtscandidat Herr Alois Ponilvar zum Lehrer in Buieca Vas ernannt. — Der provisorische Lehrer M. Iezernil in Branslo Kal wurde vom Voltsschuldienste entlassen. - (Todesfall.) Am 10. d. M. um halb 11 Uhr nachts verfchied in Rudolfswert Herr Gymnasialprofessor Johann Polanec nach mehrwöchentlicher Krankheit (Typhus) im üb. Lebensjahre. Das unerwartete, nach dreißig Jahren erfolgte Wiedersehen eines Verwandten und die damit verbundene freudige Aufregung dürfte dem nunmehr Verblichenen, der sich bereits auf dem Wege der Besserung befand, nicht zuträglich gewesen sein. —o— — (Schwurgerichtsverhandlung.) Am 9. d. M. fand unter dem Vorsitze des Herrn l. l. Landesgerichtsrathes Guido Schnedih die Verhandlung gegen den 23 Jahre alten, ledigen Besiherssohn Johann Teriar aus Flckborf, Gerichtsbezirl Loitsch, wegen des an Anton Mozina begangenen Todtschlages und wegen Uebertretung gegen die körperliche Sicherheit nach den ^ 140, 411, 35 und 142 St. G. statt. Als Ankläger fungierte Herr k. l. Staatsanwalt-Substitut Victor Verderber. Die Anklageschrift besagt: In der Ortschaft Cesta befanden sich am 30. Juli 1699 in den Gasthäusern des Peter Kaviit und Valentin Ierina mehrere Gäste, welche sich zum Theile auch abwechselnd in den beiden Gasthäusern aufhielten. Bei Kavcic wurde getanzt; hier entstand zwischen Johann TerZar und Anton Mozina ein kleiner Zwist. Beide giengen in kürzeren Zwischenräumen ins Gasthaus des Ierina, und als MoMa letzteres verlieh, gieng Tersar nach ihm und versetzte demselben mit einem Messer einen Stich in den Hals, der den sofortigen Tod des Mojina zur Folge hatte. Am 23. Juli gegen Abend überfiel Tersar ohne Grund zuerst den 63jährigen Anton Kobal, den er zweimal zu Boden warf, und dann den Vurfchen Matthias Istenic, den er zu Boden stieß und mit einem Gegenstände anf den Kopf schlug. Die Verhandlung wurde vertagt, weil durch die Aussagen zweier Zeugen eine bisher nicht bekannte Thatsache constatiert worden war. —I. — (Rindfleisch-Preise.) Im abgelaufenen Monate betrug der Durchschnittspreis für ein Kilogramm Rindfleisch: in Radmannsdors 50 kr., in Kronau 54 kr., iil Assling 48 kr., in Krovp 48 kr., in Vcldes 66 kr., in Rudolfswcrt 52 kr., in Sciscnberg 40 kr., in Treffen 44 kr., in Gurtfeld 56 lr., in Lanbstraß 40 kr., in Msscnsnß 44 kr., in Ratschach 48 kr., in St. Äarthlmä 40 kr., in Großdolina 40 tr., in Stein 44 lr., in Mannsblirg 44 kr., in Kraxen 44 kr., in Aoclsbcrg 52 lr., in Illyrisch-Fcistritz 50 lr., in Senosetsch 46 kr., in Wippach 46 lr., in Littai 46 kr., in Weixclburg 44 kr., in Sagor 48 lr., in St. Martin bei Littai 48 tr.. in Krainburg 50 kr., i» Bischoflack 44 lr.. m Ncumarktl 52 lr., in Loitsch 48 tr. m Idna 50 tr. in Altenmarlt bei Laas 44 lr, in Z"k'"tz 54 lr n Planina 50 tr, in Gottschee 46 kr, "' Ne.f.'lh 44 t in Großlaschih 40 lr, in Tschernembl 40 tr, ," Mott-lina 40 lr, in Oberlaibach 48 kr. -7-"- img ^ l ' . rsHuhhautcn. e "°" ^ Corporation in Stein längs einiger Grundstücke in der Steuergemeinde Stranje ausgeführten Uferschutzbauten am Feistrihflusse wurden kürzlich vollendet. Die technische Hoüaudierung derselben wird am 27. d. slatchnden. - 0. — (Geflügel-Cholera.) Die Reihe der Plagen, welche unseren Unterlrainer Landmann verfolgen, droht sich nun um eine nicht unbedeutende zu vermehren. Die in Krain bisher nicht gekannte -strictsarzt an. Die Gemeindevertretung ei,tse,,oete m die»e Commission die Herren Simon Kezar Besitzer i,. Schall...-dorf und Josef Verderber, Besitzer in Vcldes Äe. der am 6. d. M. stattgehabte» Wahl der 3unciionare wurden Dr Allons Mosch.« zum Curvorsteher und Ialob Pc-ternel, Hotelier in Auritz, zu dessen Stellvertreter^ ge- "^"— (Sanitäres.) In den Ortschaften Großberg, Deutschdorf und Neudorf wurden bei der letzten amtsärztlichen Revision noch 1? Ruhrkranke vorgefunden. Diese Krankheit trat kürzlich auch in der benachbarten Ortschaft Glina auf, woselbst vier Kranthcitvsälle constatiert wurden. Da jedoch die angeordneten Tilgungsmaßregeln nun püntlicher und gewWchaster durchgeführt werden, als dies anfänglich der Fall war, ^0 ist Hoffnung vorhanden, da^s die Epidemie bald zum TMchen gebracht werden wird, <>. Laibacher Zeitung Nr. 208. 1652 12. September 1899^ — (Die Manöver in Kärnten.) Der Chef be« Generalstabes, FZM. Freiherr von Beck, ist mit der Manoveroberleitung mittelst Separatzuges der Südbahn in Villach angekommen und von den Spitzen der Civil- und Militärbehörden, sowie vom Bürgermeister Scholz und Gemeinderath GH on namens der Stadt empfangen worden. Baron Beck nahm mit der Manüveroberleitung in der Iägerkaserne Absteigequartier. Am 7. d. M. sind das 8.. 9. und 20. Jäger-bataillon in Villach einmarschiert. Das 17. Iufanterie-Negimcnt ist durch Villach durchmarschicrt und in St. Martin und Umgebung einquartiert worden. Am 6. langte» die Infanterieregimenter 27, 47, 87 und 97 in Villach ein und wurden theils in der Stadt, theils in der Umgebung einquartiert. Die Belgier sind im Schulhause, dem Fachschulgebäude und dem Gymnasium untergebracht worden. Auch Cavallerie und Artillerie ist schon in Villach eingerückt. — (Todesfall.) In Klagenfurt starb Samstag Herr Dr. Josef Brandt. Director der l. k. Lehrerbildungsanstalt i. R. * (Blitzschlag.) Am 2. d. M. gegen 9 Uhr abends schlug während eines Gewitters der Blitz durch den Rauchfang in das Wohngebäude des Besitzers Michael Erzen in Veliko Razpotje (Unter-Kanomlja) ein, zündete und schlug die Zimmerdecke eines Zimmers, worin eben sämmtliche Hausbewohner anwesend waren, durch. Sodann fuhr er, ohne jemanden beschädigt zu haben, durchs offene Fenster ins Freie, wo er eine vor dem Hause hängende Sense zerschmetterte. Das durch den Blitz entstandene Feuer wurde von den Hausbewohnern sofort erstickt. Ein nennenswerter Schaben wurde nicht angerichtet. —r. * (Vom Blitze getödtet.) Am 3. d. M. nachmittags wurde der achtjährige Kaischlerssohn Matthäus Kocjaniic aus Lesnjate, der auf den sogenannten «Vsliks »en026ti» eine Kuh geweidet und sich dann vor dem Gewitter unter einen Lindenbaum geflüchtet hatte, vom Blitze getroffen und erschlagen. —r. — (Gewitter und Hagelschlag.) Aus Littai wird uns unter dem U.d.M. gemeldet: Heute nachmittags circa 2 Uhr entlud sich über Littai und Umgebung ein starkes Gewitter mit Hagelschlag. Die Schloßen fielen in solcher Menge, dass der Boden im Nu dicht mit denselben bedeckt war. Der Hagelschlag richtete an den noch draußen stehenden Felosrüchten größeren Schaden an; namentlich Kukuruz und Heiden haben start gelitten. Ob auch andere Gemeinden des Bezirkes betroffen wurden, ist bis zur Stunde nicht bekannt, ilc. * (Verbrüht.) Am 3. d. M. abends fiel der zweijährige Kaischlerssohn Johann Okrlj aus Wesulak in einen mit siedendem Schweinefutter gefüllten Kessel, der von der Kaischlersgattin Gertrud Zalar kurz vorher in eine Ecke des Vorhauses zum Auskühlen gestellt worden war. Auf das Geschrei des Kindes eilten dessen Schwester Maria und dessen Mutter herbei, zogen das Kind aus dem Kessel und trugen es nach Hause, wo es am 5. d. M. an den erlittenen Brandwunden starb. —r. * (Ertrunken.) Am 6. d. M. gegen 2 Uhr nachts entfernte sich der 25 Jahre alte Nefiherssohn Iofef Mulec aus Nadlesek aus dem Wohnhause, um seine Nothdurft zu verrichten. Als er bis 5 Uhr früh nicht zurückkam, begaben sich seine Angehörigen auf die Suche und fanden'ihn, circa 400 Schritte vom Hause entfernt, im Oberchbach ertrunken liegen. Die Leiche des Verunglückten wurde aus dem Wasser gezogen und in die Todtenlammer überführt. — Es dürfte ein Unfall vorliegen. —r. — (Von der Erdbebenwarte an der k. k. Staats-Oberrealfchule in Laibach.) Das ferne Beben, welches von der Laibacher Erdbebenwarte am 4. d. M. gegen 1 Uhr 45 Min. mit einer Bebenherd-Distanz von 10.000 kin signalisiert wurde, ist ebenfo von allen italienifchen Erdbebenwarten verzeichnet worden. Der officielle, von der Centrale in Rom an die Erdbebenwarte in Laibach eingelangte Bericht lautet: «Heute morgens (4. d. M.) von etwa halb 2 Uhr bis über 4 Uhr wurde eine sehr starke seismische Bewegung auf allen italienischen Erdbebenwarten-von Turin und Pavia bis Catania verzeichnet. NiS zur Stunde liegen leine weiteren Nachrichten über den Ursprungsort vor.» Desgleichen wurde das Neben, welches die Laibacher Erdbebenwarte am 6. d. M. um 3 Uhr 51 Min. morgens ankündigte, nach dem Berichte der Centrale in Rom um 3 Uhr 50 Min. an den Instrumenten in Messina und Rom verzeichnet. Alle übrigen zwischen Laibach und Rom liegenden Erdbebenwarten haben bisher von dieser schwächeren Erdbewegung keine Mittheilung gemacht. Der Erdbebenherd dieser letzteren Bewegung dürfte im Tyrrhenischen Meere zu suchen sein. Am 10. September gegen 22 Uhr 53 Minuten begann eine starke seismische Aufzeichnung an den Instrumenten aufzutreten, welche um 23 Uhr 21 Minuten ihr Maximum erreichte und sich noch bis gegen halb 1 Uhr nach Mitternacht weiter verfolgen ließ. Richtung der Bewegung und Distanz des Erdbebenherdes angenähert wie jene ^m 4. d. M. Es scheint somit an demselben T"^' ü""^«5leu5 '"Hl !vTeltgr' innigster Ergriffenheit dem vom Hofdurgpfarrer MY" celebrierten Traueracte. In allen Riten wurden Mi v gestern, theils heute Trauergottesdienste unter regn Betheiligung des Publicums abgehalten. Aus au^ Ländern sowie aus Ungarn werden Trauergottesdlel'i' gemeldet. , , c« ^ Bukarest, 11. September. Aus Anlass ^ Jahrestages des Hinscheiden« Ihrer Majestät " Kaiserin Elisabeth wurde gestern in der HM^ Kathedrale ein Requiem celebriert, welchem das P" °^ der österreichisch-ungarischen Gesandtschaft, die BelM und zahlreiche Mitglieder der österreichisch-una«"^' Colonie beiwohnten. Eine gleiche Trauerfeier fano Iassy statt. __________ Zur Lage. (Original«Telegramm.) . ^ . Wien, 11. September. Den Blättern zuM wurde der Obmann der katholischen Vollspartel, «" geordneter Dr. Kathrein, heute vom Kaiser in lange» Audienz empfangen. Ministerpräsident v. Szell wur nachmittags vom Kaiser in längerer Audienz "^Hi und conferierte hierauf mit dem Grafen Goluchow» und Kallay. Morgen nachmittags dürfte u. ^« Wien verlassen. Die Verurtheilung des Kapitäns Dreyfus. sOr Zeit in die Strafe eingerechnet wird. Ich ^aube, " ' man das Gesetz im mildesten Sinne interprets wird. Ich bin weiter der Ansicht, dass Dreyfu» " guadigt werden wird. Es ist dies das beste M"^ um der Agitation ein Ende zu machen. ^ ^h Degradation betrifft, so genügt sie einmal. M"!'^l es gewiss so einrichten, dass er nicht ein zwelle»' degradiert wird. . ^ Paris, 11. September. Der morgen sta"!""" z Ministerrath wird sich nnt dem Urtheil " ""?> beschäftigen. Wie verlautet, sei ein Theil der M'"'^ dafür, dass der Generalpiocurator beauftragt w ^, die Annullierung des Urtheiles wegen Missbrauche» ,, Amtsgewalt zu verlangen. Die Majorität der M" >^ sei jedoch gegen eine Intervention des ^ablueles, die Nichtigkeitsbeschwerde der Vertheidiger «"' haben könnte. Der «Temps» führt aus, ws ^lw gericht wollte durch die Zuerlennung mildernder ^ stände ausdrücken, dass es glücklich wäre, w"M ^, Staatschef die vollständige Begnadigung des VeruNY" beschlösse. »^ Rennes. 11. September. Wie verlautet, ^ sammeln sich heute nachmittags die Mitglieder ^ militärischen Kriegsgerichtes, um darüber einen schluss zu fassen, ob sie ein Gesuch, welches d,e , meidung der Bestrafung Dreyfus' durch Degra^ bezweckt, unterzeichnen sollen. hes Budapest, 11. September. (Meldung , ung. Tel.-Corr..Bur.) Mehrere Personen ver!""h, gestern eine Samstag abends ins Wert gesetzte " ^, gebung gegen das französische Generalconsulat ü ,^,^ neuern. Die Polizei zerstreute die Demom"«'^ bevor dieselben zum Generalconsulate gelangten-,,, eine Wiederholung der Demonstration zu "^" iB wurde die Umgebung des Generalconsulates p^'s beseht. ,„.l^ Budapest, 11. September. Ein Conun"'^,, bestreitet entschieden, dass gestern abends Demons"^ ^, vor dem französischen Generalconsulate slatM .>B haben oder auch nur ein Versuch einer Demom» gemacht wurde. __________ Die Pest. lvrlglüal'Teleglamme.) 5,av^ Paris, 11. September. Die Ngence V ^, meldet aus Oporto: Gestern sind zwei Person" ^ Pest gestorben. Zwei deutsche Aerzte sind gestellte eingetroffen. Der Bericht der französischen .^d drückt die Meinung aus, dass die Pest noch any" ist, ohne jedoch an Heftigkeit zuzunehmen. ^ iü Constantino pel, 11. September, ^.hell-Veyrut an der Pest erkrankte Grieche ist g? "> .e-Es wurden die strengsten Vorsichtsmaßregeln troffen. jielii Paris, I I. September. Der Stadtrath v^< 300.000 Francs zur Vertheidigung gegen da» dringen der Pest. ^bacher'Zeitung Nr. 208.________________________________________1653____________________________________________12. September 1899. Augelonlmene Fremde. botel Nefllut. ^ Echw^^^^ber. Moxina, Kfn,„ s. Frau, Rudolfswett. öll>^?, ^' ^"^"' ^ Engelmann, Gallatti j. Gemahlin, N^r"'^"""' K"l". Kflte.l Drexl,,. l. Prof,, Trieft. - Didic, Hn^V ^Z"bl, ttf.,.., Hamburg. - Herzog, Kfm, !9°ber^ ^,. A"' ^lm., London. - Manheimer, Lehner, PvdX' ^ ^ ^"«^ Plioat, s. Gemahlin, Wien. - Dr. Ienlo, "°klar ^^'"' Krainc. Nesiher, Krain. - Kardo«, Kfm., ztavosv«,^ ""/scher, Kfm., St. Barthelmii. - Kcmrny, Kfm., W, ^ dunste!, Kfm.. Oberlaibach. - Kumar, Lehrer. I.Nutt,.^. 'l'l-Vezirlsrichter, Rann. — Sterzai, Privat, »fm X "'"3"' ^ Dr. Rob. v. Kann, Meran. - Hausmann. -' N°2""A°ll""c'' Private, Ill.-Feistrih. -Puc, Privat. Zoll. NlH^ltfm.. f. Familie. Littai - Ochs, Kfm^ Prag - ^?, Ingenieurs-Gattin. f. Familie. Tolmein. P°la ^"^" September. Wilfan.l.u.l. Linienfchiffslieutenant, «fite' Mi«« "!^' Privat, f. Gemahlin; Schmolla, Vruclner, El>lzi>uia ^?.^ Privatbeaniter, Graz. - Bernstein, Kfm., «lit! Ai^ Goldberg«, Weiß, Eney, Rodrieves, f. Familie, «ense'n '«^ ^alonigg, Private, Littai. - Weber, Kfm., Virnste'm''^ ' ' ^")arz, Gerber, Neumarltl. — Ornstein, ^luch"'N?"^^'' "^"'- ^ ^ltein, sssm., Prag. -^eustlitt,'r ^ '' ^""""- -^ Brinsel, Student, Dornegg. -ätllach ' ^'"' tünchen' - Pollal, Lederfabritant, j. Tochter. Verstorbene. lun°«r°t?» ^ September. Ernestine Schafchel. Landesregic. ^ Johann M«,"' ^^' Eo'lgrefsplah «, ^poploxi» menin^. >l"yann Matlo, Töpfer, 60 I., Kuhthal 11, Krebslachexie. ^ Im Civilfpilale. h«rzWe? September. Francisca Hribar, Näherin, 52 I., "RnVung^ "" Strazar, Inwohnerin, 79 I., Herz. Volkswirtschaftliches. «Xm«ti»k» pu»<>^ilnlc» IM»lMN»ll6 ollolio«», registrierte Genosfeuschaft mit unbejchlä'nlter Haftung in Laibach. BilalMUsweis per August: Activa: Darlehen 703.062 sl. 99 lr., rückständige Iinfen 8057 st. 81 lr., durchlaufende Nctivposten 129 st. 54 lr., Inventar 532 st. 1« lr., angelegte Ueberfchüfse 299.275 fl. 56 lr., Caffabarschaft 6769 ft. 09 lr. — Paffiva: Spareinlagen 964,868 st 63 lr., Genossenschaftsantheile 11.482 st,, Nefervefond 20,421 ft. 70 lr., Pafsiv-Ziusen 3338 st. 57 lr.. aus. zuzahlende Dividende 30 st. — Perwaltungsvermogen 1,017.827 st. 15 lr., Gelbverlehr 2,605.529 st, 22 lr. Laibach, 9. September. Auf dem heutigen Markte sind er-schienen: 35 Wagen und 5 Schiffe mit Holz. Durchschnitts.Preise. MarN/Plei«! Vlarll Pr, SO. schwach , heit« 12. l V U.Mg. ?L7'9> 7-4 > SSO. schwach j bewöllt j 0-4 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 114», 3lor« male: 15-5°. Venlntwortlichn Nebatteur: Nnton Funtel. Professor (3557)2-1 DüMlütt ist vom Urlaube zurückgekommen. Schuttafellack no« pkl» ultrll für Schultllfl'li,, woraus man »vir aus Schiefer schreibt. Erhältlich bei Vrüder Vberl, Laibach. Kran» ciscanergasse. Nach auswärts mit Nachnahme. (886» 116 Course an der Wiener Börse vom 11. September 1899. N«« dem oM^en «^«.1°«« ^«"»«»-Anlehtn. "" ««" "Ellber ^.^«ar«»!,!,!! »"> "^ »"" >>" ,,," „ °"» Ia,"»elIl!!> »»^»uoiü ^l öÄ '°^ 25^> st, »?l«,7»«ö dt°, «<"»l°lt . . io<) st. lvli-. l«S- »p'anbbt. »^ I»« st ' ,bu>. «I- "^ b^Hlwn»e.steu.rf«, .„-. ll««o '"»«ir.3?«u-'««'«r.,. - - . l»lU 9sl0 »«lb «a« Vo« Gt«»le zur Zahlung übernommene »lsenb. Prior.» vbllgailontn. «l!!abe«hbllhn LUl> u. 3000 M <«/., ab lO»/« «. Tt. . . . "»'«" >" «> «lllllbtthbahn, 400 u. LOOU Vl. 8W M, 4"/,...... »!?'«» llS'- ssranz Iosrs'V.. Em, l884, 4»/, »« - s» — Oaliz«chc Karl < liubwlg«Nahn. dluerse E!N«lt 4°/, , . , . 9? «0 ^» S0 Vorailbernrr Vahn, )!,s»wahr., 4"/«, siruersrei iül lMNKroiirü Nom. 8b »0 Si»li 4"/n dto, blo. per Ultimo . . »z-uu Vb'4N d», St.E «ll,«oldwull,.4'/,"/, >»»?0 5»9< bto, bto, Silber ll» fl, 4'/,"/» >» 8« l/,"/<>Lcha»IrfgaI «bl, Obl. bb !»^ l«'' 4«' bto. Pröm «nl, k l<»v fl. b. W, ,«« .. ,«» »V bl°, dto, »l by sl. ». W. l»l ?»»«»« Thtih'Meg.Uose 4«/, l00 fl. . l« — »4li «> Grundenll.« Obligationen (für l00 fl. «M.). <-/, MMrlsche (l00 sl. «, W.) . »»'?5 94'?° 4»/, lroatilch« und slavonische . 9S-1» 9?'»^ Andere »ffenll. Anlehen. D°»a,!.Äeg.«'"""' dto, ««nl'ih, lS7» . . lO?'?ü »08 7b «nlchen der Vtadl Gör» . . N,-- — - «»leben b. Ltadlnemeinbe Wien l0« ?» l04'?i «»Irl/si, b. ktabln.Msiüdl' Wicn lLllbcr ober «old) . . , .------—'— Prämie» «»!, b, Ltadlgm.Wien ,8l 7b l«»'?5 «°/, »ralner llande« «»lehen . — - W-«b »«lb »»« psandblieft (sür,0c!l.) «obcr,alIg,«st.l!lzoI,verl.4°/, 9?.. 9.?- bto. Präm,»Schlot», 3"/^,. l, Vm, ll9 lo ll0 «(, dto, bto, »"/<>, II Em, ii?« li8 — yl'östcrr, li<,!!b!>« Hyp,'U.,st. 4°/« »9 30 »U0 3U 0ss>,>!!na, Vanl verl. 4"/„ . . 99^0 llw?u bto, dto, «'läyr, „ 4"/„ . . 9» 70 »00 ?l» Kp2rcllsle.l.0st,,30I,b'/,°/,vl. lyb«, — — Psil»silal«'Vl>ligatillnen (sl,r luv 3taal«l>al,nA"/„llNrc«,l,n<,p.E!, «lz-^b — — Sllbbahn »"/« i^ ss,c«. 5(w p. St, l»< l>u l«5 « dto. b'^k^uufl. p. IVOfl. lii>-..l,«?» Ung, aaliz. Bahn..... lUS 50 »a? bt> 4"/, Unlerlllllner »ahnen . . 99-bO loo — ßank'Altien (per Ttüll), «lnalo v'st, «anl ill«' sl. «>V« » ^bl-— ,«-- Va„tt>'rsi!!, Wien'r, l<»l! fl, . »"« — »?» «) «udcr, «»sI,,Oss>,,!i<>nfl,L,4('"/<. "^ " "l-- llrdt'Unst. >. Hand, u,G, l«'st —— — — bto, bto. per Ultimo Lcflbl. 3?» 75^73« Ireditbanl,«««, un«., Lw sl, . s8l» ,z 38^ 7b Depositenbanl, «ll«.. ü(>» fl, . »"'«» «4- »scompte.V,!,. Ndrbst,. «X) sl. 730-. 7»4 .. «!rol>,«as!cnv,.Wit!!el, »M'sl. «9 — »s»- Hl,p°II»elb..0esl,,»U<»sl,L5''/.. «, «orbbahn 150 fl, . . »3« ».> »37 »0 Vujchtichrad'r E«. b»0 fl, VM. »«,<» l«b dto, bl°, slit, tt) L00 sl. . «ll — »II -Pou«u ' Dampilchiffahl!« . Ges., vefterr., «»0 fl. «M. . . 400 — 404 — Dul.Vob«nl,acher«,«V 2M>sl V. »»» b0 »9« -«trdln»nb»°Norbb. KwoslllVl. »two- »»0 öemb. bto, dto, (lll. U) 800 fl, 8. »b!»-l»0 »«S b0 PragDoxer ltisenb. lk0 fl, S.. 9«- 9? -S»aal«elfenl»ab,n »00 fl. V. . »4ü 7l 34« » Küdbahn l»<»0 fl. ß.....7» — ?>-«> Südnorbb. Verb.»«. 200 fl. IM. l9« « l»?-«> llllmway»el.,wl,. l?!»fl.e.W. — — — — bto, Em, >8»7, »lx> fl, , . 4« bo 4«0 ü«, Tromway-Ges., Neue Nr,, PiO ritüt» «r!i»n XM fl, . . . l»'—l>4-— Uü„ «aliz, «türnb »ONfl, Silber «0-40 »ll»4b Un« Weslb,(«allb <»rll,MX>fl,3. «4-— »l»-— Mener Üacalbahnen« Nct.°l»>) L!!r!!l>lll,l'w,'Le8,. Erfle, 80 fl. l/l-— t?3'— „t!nülil", Papierf. u, «.'V. »9-.- 90 — tilesinger Biauerei 100 fl. , . «»- l85'bO Mmüon Gl-ifllsch,, 0,st. alpine <8< 6538» lö Pla«er «tij»» Ind, »es, »00 fl, ,4»?- l4l» Salsso larj, Lleiiiluhlen 60 fl, z»«-— 338 -„EchI»«ImüI,l", Pllpltlf, 200 f! ,^<» . . ,85 — „St», »bs - »0 — «elb ««,» trifailer Koblexw.Ve!, ?<» N. l8» — lb»-- Waffenf,,i!! Wifn,l00sl «l - «3 - -Wannoii'Leihaiist,Nllg,,inPesl. ^ »<" 'l..... . ^ ^ 57,... ^77 , «r, Uallzeselllchasl <0U fl. . . tg,.^ »«4 .„ Meneiberger Ziegel.«lrt!en^»«s. 4« _. 45,.^ Piuerse fose (per Stück), Vübapest Vnsilic» (Dombau) . ?—^ ? «» Creditlose 100 fl...... »97 »z »9» — llMpfIch, l0U sl,CM. z«- - l?b — Osroer i!o!e 40 fl..... 54-05 g,.,z PiUffu Ll'!e 40 fl, , v, Lfl, ly 70 Z,.«, Xxbulpl, Lose 10 fl..... z,-^ ^.^ Salm Lose 40 fl, «lVl. , . . «,z »z.,» K>, Vei,°i« Lose 40 sl, LM, . «4,^ ^._. lValbstei» Li'!' l?« sl, LM, , , «» _ «.^ Vewiiistlch d «"„ Pl Nchxlbv, t>, Nodeücrebilaüslalt, l, Em. <^.«> ,1.«, bto. dlo. ll. 0 «-— iivlidun........ llv-b? »0-/U Pari» ........ «?-?b »7»0 kl. PeteKburg ..... — — — — Paluten. Duraten........ ö?> ^73 Lo.ssranc« Ltiiclc..... 9-»8 9'b9 l>s>,!sch' »>!'!chel)a»l,wlen . . z»-90 58 97» I!al!,i!chs Banlüoten ... 44 lw « »l» Vavi'rMubel...... l-»?„»j,-«^» 1(»89) ^*11 •»'•• »MlMi uml Valuta. ^^^^^^^H-r--.,____LoB-Versioherung. BsläIc- -va-aa-d. "^7"ecli«ler-a-««cDa.ifcft I.nibach, SpitalgMM. Privat-Depot» (Safc-Itapocite) »trtltuil hi iif-CliUjw >¦ 0>rt>-fnw» wi ml »»<¦>>______I p. Für ein Fabrikscomptoir lCS^4UnlE5 Mar mit kaufmännischer ».°?tob5r M S?lüner Handschrift per aphif^Xrüher *moht- stSi°- richten Adl«mlstration dieser ZeitJ v«u FarTrv——(3667) 2-1 **ut« JhBatBr8alson 1899/1900 80110 Voratellungen Ä*^^ Wlrd (366«) SŽ-1 ^•der ?ttetre Od6r l- »»«») 8aQZ oder halb zu übernehmen »»>• Gefl. An.„ gesucht. -jjjg oieser Zeitung erbeten. J&^uJdSSS?"1' Waoh..töokol, Of^J, 8)'&r/thch anempfohlen, bei ^'WolHTheater-JüasHeNr.lü. (3399) 6. ll. 113/99 Edict. ' Wider Andreas Ielenc von Schlecht« büchel Nr. 3. dessen Aufenthalt unbekannt ist, wurde bei dem l. l. Vezirlsgerichte in Tschernembl von Francisca Kump von Reichenau, durch den l. k. Notar Herrn Anton Kupljen in Tschernembl wegen Anerkennung des Nichlbestandes der Forderung per 105 st. s. A. eine Klage angebracht. Auf Grund der Klage wurde die Tagsatzung zur mündlichen Verhandlung auf den 26. September 1899, vormittags 8 Uhr, bei diesem Gerichte, Iimmer Nr. 5, angeordnet. Iur Wahrung der Rechte des Be-klagten wird Herr PaSqual Bano in Soibnil zum Curator bestellt. Dieser Curator wird den Bellaaten in der be. zeichneten Rechtssache aus dessen Gefahr und Kosten so lange vertreten, bls dieser entweder sich bei Gericht meldet oder einen Bevollmächtigten namhaft macht. K t Bezirksgericht Tschernembl, Abtheilung ll. am 22. August 1899. (3398) 6. ll. 112/99 Edict. Wider Agnes Stalzer von Mitten» wald, deren Aufenthalt unbekannt ist, wurde bei dem k. k. Bezirksgerichte in Tschernembl von Francisca Kump von Reichenau, durch den k. l. Notar Anton Kupljen in Tschernembl wegen Verjährt, und Erloschenerklärung der Forderung per 150 st. s N. eine Klage angebracht. Auf Grund der Klage wurde die Tag. jahung zur mündlichen Verhandlung auf den 26. September 1899, vormittags 6 Uhr, bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 5, angeordnet. Zur Wahrung der Rechte der Ve> klagten wird Herr Pasqual Vano m Svibnik zum Curator bestellt. D.efer Curator wird die Beklagte ,n der be. zeichneten Rechtssache auf deren Gefahr und Kosten so lange vertreten, bis diese entweder sich bei Gericht meldet oder einen Bevollmächtigten namhaft macht. K. l. Bezirksgericht Tschernembl, Ab» theilung ll, am 22.AuM 13Ä9. (3254) C. 46/99 Oklic. Zoper Matevža Isteaiè iz Dolenjega Logatca, odnosno pravne naslednike, kojih bivaliSöe je neznano, »e je po-dala pri c. kr. okrajni sodniji v Lo-gatci po Jakobu Isteniè iz Dolenjega Logatca tožba zaradi pripoznanja lastninske pravice po priposeslovaüji zemljišèa vlož. St. 44 d. o. Dol. Logalec. Na podstavi tožbe doloèuje se v u»tno sporno razpravo dan na 21. «eptembra 1899, ob 9. uri dopoldne, pri tej sodniji. V obrambo pravic toženega, od-nosno njegovih pravnih naslednikov, se postavlja za skrbnika gospod Jakob Mihevc v Dol. Logalci. Ta skrbnik bo zastopal tožene v oznamenjeni pravni stvari na njegovo nevarnost in slroäke, dokler se ne oglasijo pri sodniji ali ne imenujejo poobla&èenea. G. kr. okrajna sodnija v l^ogatci odd. 1, dne 4. avgu^ta 1899.