Amtsblatt M AaibllcherIetiuug. N «V«. Montag am «« December «^«H Z. 55l. n (») Kundmachlllist. Das Kriegsministerium hat die Sicherste!-Iling dcs für das Jahr <6ti4 sich ergebenden Bedarfes an BemontirungS - und ^lusiüstungs' Borten mittelst einer Offertverhandlung mit dem Beisätze angeordnet, dasi die Kundmachung we. ssen Sicherstellung von Fußbefleioungen im Of> f'rlwege nachfolgen wird. Diese Verhandlung erfolgt nach zwei Be< z'chlingc», lind zwar: 1. wege» Viülieferung des Bedarfes im Material, und 2, wegen (iinliefelung von Monturö- und BctlenIeincnSorten i>, ganz fertigem Zustande. Aüf welche Bedarfsartikel offerirt werden kann, ist aus dem angeschlossenen Offertsfor« niulare zu ersehen, welche zugleich bci den Materialen, b« den Iägechütcn, dann Sätteln und den kleinen Lederbrstandthcilen das Mi-»imum deS zu offerircnden Quantums enthält, wol'ei bemerkt wird, daß zwar mehr, jedoch nicht weniger alü diescS Minimum offerirt werden darf. Nur bezüglich der im ganz fertigen Zustande einzuliefernden Monturs» dann Betten^ leinen » Sorten wird kein Minimum bestimmt, sondern die Anzahl der zu offerirenden Stücke den Offerente» freigestellt, Dic Lieferung wird an die Mindestfor-deinden überlassen, vorausgesetzt, daß dieselben österreichische Staatsbürger und sich über die Eignung und Befähigung zur Besorgung rines solche» Lieferungsgeschäftcö gehörig auszuweisen und dem Milil^r-Aelar die nöthige Sicherheit zu bieten im Stande sinv. Die einzubringenden Offerte müssen mit nachbezeichnetcn Erfordernissen versehen sein: l. Die L-ieferung^pochc, für welche ein Anbot gemacht weiden, kann, umfaßt den Zeit-räum vom I. Februar bis Ende December t«U4 und eS Hal die bewilligte Lieferung spätestens bis (indc December l«U4 beendet zu sein. Die Bestimmung der Zwischentermine wird den Offerentcn übel lassen, eS haben dieselben jedoch diese Zwischentermine und das bei Eintritt eines jeden Termins abzustattende Lieferungs-quantum in dem Offerte genau anzugeben. Licf.'lanttn von Materialien, welche sich bis jetzt als leistungsfähig und solid bewährten, Wird übrigens gestattet, auch Anbote für die Jahre »««i.'» u»d l5<»<» zu stellen, welche nach Thunlichkeit werden berücksichtigt werden. Geht das Kriegsministerium auf einen ^'rlei mehrjährigen Anbot ein, so wird dasselbe ^» Osserenttn bei Zuweisung dr5 LicfeningS-Quantums für da? Jahr l«»!4 für jedes der folgenden zwei Jahre die Hälfte des im Jahre ^','l zugewiesenen Quantums zur Lieferung zu» lallen und eS behält sich das k. k. Kriegsmi. ">"erium vor, dieses mit der Hälfte firnte Quantum a,lf Grundlage der in den Jahren ^l»5» i,„d ,^«r Lage sein, sic bei tünfligen Lie l"""gcn bcsondnü zu belücksichtigc» und aucl ""^'jährige Kontracte zu bewillige». 2. Jeder Offerent muß dic Quantitäten. Deiche er im Jahre l«t»4 vein l. Februar biö Hnde December l»«4 liefern will, bei Tuckern, Achafwollstoffen für Aermclleibel, Leinwände» und Zwilchen, dann Kalikots, weiße und graue Hallina, dunkelblauen Wollstoff zu Blousen, grünen Rasch- und . braunes Kuniatzluch pr. wiener Elle, bei Obex, Pfundsohlen-, Brand-ohlen-, Terzen, und Juchten-Leder pr. Wiener Zentner, bci Alaunleder, dann Kalbfellen pr. Wallung und Haut, respektive Fell, bei Sa-mischleder pr. Garnitur, endlich bei den kleinen Lederbestandtheilen und Sätteln, dann Hulsil-zen, so wie bei allen fertigen Sorten pr. Stück in Ziffern und Buchstaben, dann die Monturs-?ommission, wohin er liesern will, (wobei be-merkt wird, daß für die aufgelöste Carlsburger Monluröcommission keine Lieferungen mehr an« genommen werden) so wie bei jeder einzelnen Sorte de» geforderten Preis m österreichischer Währung, ebenfalls in Ziffern und Buchstaben deutlich und ohne Correcturen in dem Offerle angebe», Anbote für die Jahre l»«5 und l8«6 bedingen bloß die Erklärung, daß sich bcr Of» serent verpflichtet, in jedem der genannten Jahre n Folge der Lieferungsausschreibung die Preise, um welch, er die zugestandene Hälfte des im Jahre lttU4 bewilligten LieferungSquantums liefern will, für jede Sorte genau augeben und i»ch «m Uebrigen jenem Preise fügen zu wollen, welchen das t. t. KriegSministerium in jedem dieser Jahre mit Rücksicht auf den obigen Preis-anbot des auch im Jahre lttU5 und !8li<» in Kontractsvcrpftichtung stehenden Lieferanten und wenn der angebotene Preis zu überspannt er« scheinen würde, mit Rücksicht auf die sonst be» willigte,! Preis.' zu bestimmen finden w,id. Erklärt ein Offerent, welcher für drei Jahre an> bietet, von den sofort in den Jahren lUll'» und >« klärt wird, die zur Lieferung angebotene Menge in den bestimmten Terminen verläßlich abzu< statten. Diese den Offerenten nur versiegelt zu übergebenden und versiegelt zu belassenden (5li< lifikate, in welchen das etwa eingetretene Aus-gleichsvcrfahren angedeutet werden muß, sind stempelfrci. Do>t wo Handels-und Gewerbe'Kammern bestehen, wird sich das Hriegsministenum mit den von Genossenschaften, Gemeindevorständeu oder Bezirksämtern ausgefertigten und bestätigten Lcistu:,göfähigkeitözeugniss,n nicht begnügen, und es haben auch galizische Offerenten immer Lcistungsfähigteitszeugnisse der Handels « und Gewerbe-Kammern beizubringen. 4. Für die Zuhaltung dcs Offerts ist ein Vadium mit fünf Procent des nach d,n gefor. derten Preisen entfallenden Lieferungöwerthes entweder an eine Monturöcommijslo» oder an cine der bestehenden Kriegblassen, n»t Autz »ahme der Wiener zu erlege» und der darübe erhaltene Depositenschein abgefordert von dtll Lieferungsofferte unter einem eigenen Louver einzusenden, da das Offert b>ä zur lommissw nellen Erössoung an einem bestimmten 2age lie gen bleibt, während das Vadium sogleich d»r einst welligen Amtshandlung unterzogen wilden muß In jedem Offerte ist übrigens gen^u er ersichtlich zu machen, daß das erlegte Badiuni wirtlich 5^ dcs angebotenen Liefcrungswerlhcc beträgt, daher in dem Offerle der Gesammt- ieferungäwerth, so wie das davon mit 5»°/, b,- echnete Vadium bestimmt ausgedrückt sein muß. Offerte, welchen das entfallende Vadium nicht vollzählig beigeschlossen ist, weiden unberück- ichtigt gelassen 5. Die Vadicn können entweder in baarem Gelde oder in Realhypotheken oder m östel. cichischen Staatsschuldverschreibungen erlegt wer- en, welch Letztere nach dem Börsencnrse des Erlagstages, insofelne sie jedoch mit „ner Ver- osung verbunden sind, keinesfalls über den ?ie»N' werth angenommen werden. Pfandbestellungs- und Bürgschafts'Urkunden können nur dann als Vadium angenommen werden, wenn dieselben urch Einverleibung auf ein unbewegliches Gut gesetzlich sichergestellt und mit der Bestätigung der betreffenden Finanzprokuratur bezüglich ihrer lnnehmbarke,t versehen sind. Wechsel werden nicht angenommen. Die als Badium erlegte Summe ist in dem Offerte stctS mit dem ent- allendcn Betrage in österreichischer Währung auszudrucken. U, In dem Offerte, welcheS mit dem ge> etzliche» Stempel von 5»<» Neukreuzcrn für jeden Bogen versehen und von dem Offerenten inter Angabe seines Charakters und Wohnortes igenhändig gefertigt sein muß, hat sich der-elbe ausdrücklich den in dem Blatte der be< reffenden Zeitung (deren Benennung, Nummel und Datum anzugeben ist) abgedruckten oder bei einer Monturs - Kommission eingesehen,» ind zum Beweise Vessel, von ihm unterschri,» benen und gesiegelten Bedingungen vollinhaltlich ;u unterwerfen. Die Form, in welcher die Offerte zu ver fass,,, sind, zeigt der Anschlus,, 7. Wenn ein Offert von mehreren Unter. ,ehm,rn gemeinschaftlich überreicht wird, so )abe» sie >» demselben ausdrücklich zu erklären, daß sie sich dem t. k. Militäl. A,rar für di, genaue Erfüllung der Lieferungsbedingungen n m.Illlul», das heißt.- Einer für All, und Alle ür Einen verbinden, zugleich aber hab,n si, Einen aus ihn,n, oder einen drillen namhafl u machen, an welchen alle Aufträge und Vt, lellungen von 2eite der Militärbehörde ergehen . mit welchem alle auf das Lieferungs-geschäft bezüglichen Verhandlungen zu pflegen ein werden, der die im Vertrag« bedungenen Zahlungen im Namen aller gemeinschaftlichen Offerenten zu beheben und hierüber zu quittiren hat, kurz, der in allen auf das Lieferungsg,-chäft Bezug nehmenden Angelegenheiten als Bevollmächtigter der die Lieferung in Gesellschaft internchmenden Mitglieder in so lange anzusehen ist, biö nicht dieselben einstimmig einen andern Bevollmächtigten mit gleichen Befugnis» sen ernannt und denselben mittelst einer von allen Gesellschaftsgliedern gefertigten Erklärung der mit der Ueberwachung der Kontraktserfüllung beauftragten Behörde namhaft gemacht haben. U. Wie das Offeltsformulave zu entnehmen gibt, zerfallen die sicherzustellenden Materialien und Sorten in mehrere Gruppen. Wenn nun Materialien und «Ionen verschiedener Gruppen angeboten wcrden wollen, müssen für Materialien und Sorten jeder Gruppe abgesonderte Offerte eingebracht werden. Ebenso werden abgesondert? Offerte m dem Falle gtfordtlt, wenn für mehrere Monturs» Kommissionen zugleich Anbote für Materialien ober Sorten ein und derselben Gruppe gemacht werden und zwar nicht nur dann, wenn für jede Monlurbkommisslon ein bestimmtes Qua«» tum offerirt wird, sondern auch, wenn das offeinle Quantum allcrnaliv entweder für eine oder für di, andere Montlnösommisnon ang,< botcn wird. Für alle dnfc > fette braucht übrigtnö nur ein Vadium erlegt zu werden und es genügt, wenn sich in jedem Offerte auf dieses Hladium bezogen wird. g. Die zu liefernden Materialien, "Lägel« hüte, Sättel, dann kleinen Ledcrbestandtheile müssen nach den vom k. k. Kriegsministerium genehmigten Musiern, welche bei aUen Monlurs^ Kommissionen zur Einficht vorliegen, und als das Minimum derQualitätmässigkeit anzusehen sind, geliefert werden, und es haben die Offerenten in ihren Offerten zu erklären, daß sie diese Muster als Basis bei ihren allfälligen Lieferungen nehmen werden. Im Allgemeinen gelten dießfalls folgende Bestimmungen, ». Von Monturstüchern können weiße, graumclirte, hechtgraue, lichtblaue, dunkelgrüne, dunkelbraune und grapprothe Tücher, daß Stück im Durchschnitte zu 20 (zwanzig) Wiener Ellen gerechnet, offerirt werden. Es ist den Lieferungsunternehmern freige-stellt, eine, mehrere oder alle der genannten Tuchgattung.n zu offeriren. Die sämmtlichen Farbe- und melirten Tücher müssen schwendungsfrci, »'/,, Wiener Ellen breit, schon in der Wolle gefärbt und zum Bc. weüe dessen mit angcwcbten Leisten versehen sein. Es werden übrigen« auch Offett« auf un« genäßic H4 Ellen breite weiße MonturStücher angenommen. Die ungenäßt einzuliefernden Tücher dürfen, im falten Wasser genäßt, in der Länge pr. Elle höchstens l^-4 (Ein Vier und Zwanzigstel) und in der Breite l^l« (Ein Sechs-zehntel) Ellen eingehen und ist für jede Mehr-schwendung der Ersatz vom Lieferanten zu leisten Beiden l'/, Ellen breiten Tüchern wird sich von der Schwendungsfreiheit bei jeder Lie. fcrung durch vorzunehmende Probenäßung die Ueberzeugung verschafft und muß für jede sich zeigende Schwendung vom Lieferanten der Ersatz geleistet werden. Sämmtliche Tücher müssen unappretirt ein-geliefert werden, sie müssen ganz rein, die mc-lirien und Färb - Tücher aber echtfärbig sein und, mit weißer Leinwand gerieben, weder die Farbe lassen, noch schmutzen und die vorge» schrieben? chemische Farbprobe bestehen, Alle Tücher ohne Unterschied werden b?i der Ablieferung stückweise abgewogen und jedes Stück derselben, das in der Regel 2» Men hallen soll, muß, wlnn eö'/^ oder l'/,« Ellen breit mit halbzollbreiten Seiten- und Querleisten eingeliefert wird, zwischen >8"/, und llA Wiener Pfund, mit Ein Zoll breiten Seiten, und Qucr-Leisten aber zwischen l»^ und 22«/^ Wiener Pfund schwer sein, wobei bemerkt wird, daß für die Ein halb Zoll breiten Leisten A bis l'/,, und für die Einen Zoll breiten Leisten I'/, bis 2'/, Wiener Pfund gerechnet werden. Stücke unter dem Minimalgewichte werden gar nicht, und jene, welch, das Maximalge-wicht überschreiten „ur dann, jedoch ohne Ver« gütung für das Mehrgewicht angenommen, wenn sie nebst dem höheren Gewichte doch vollkommen quaiitätmäPg und mä)! von zu gro« l'er Wolle erzeugt sind, !>, Die SchafwoUftoffe für Aermelleibel, deren Farben mit den Farben der Waffenröcke bei den Fußtruppen übereinstimmen, müssen '/< Wiener Ellen breit, von echter unverfälschter Schafwolle erzeugt, von feinem und gleichem Gespimsie und im Gewebe mit (5>rkaßbindung dicht und gleichmäßig gearbeitet sein. Die Stoffe müsse» gut gewalkt und grundrein gewaschen, dai>r weder walklöchcrig noch rißig, noch gum-mirt, »och mit Kreide, Fetterde oder einem andern fremdartigen Bestandtheile versetzt, ohne Leisten fabrizitt und weder gestreckt noch ausgezogen sei!,. Diese Stoffe dürfen ,veder gepreßt noch geschoren sein, sind im vollkommen trockenen Zustande einzuliefern, werden der Näßungsprobe unterzogen, und mnß für jede sich zeigende Schwendung vom Lieferanten der Ersatz geleistet werden. Die farbigen Aermelleideisioffe richten sich l'ezüglich des Gewebes, des Gewichtes u»d der Qualität nach dem ausiiegtnden Muster deö weißen dnIel Sloffeü und rückHhtlich der Farbe nach den Munturölüchern gleicher Farbe. L^6 «Äew'cht betragt, pr. Ellc IU l»ö «2 Wiener Loth, Stoffe, welche das Minimalgewicht von l9 Loth nicht haben, werden gar nicht, und^ jene, welche das Maximalgewicht überschreiten ^>ei lenstiger Qualitätmäßigkeit nur ohne, Vergütung dcS Mehrgewichtes angenommen. «) Die Pferdedecken (Kotzen) für Kavallerie müssen in einzelnen stücken nach dem Muster geliefert werden. Dieselben müssen von weißer» reiner, guter Higaia - Wolle mit gleichem nicht-tnöpfigem Gespunste, über daö Kreuz gearbeitet, gleich und gut verfilzt und nur kurz auf. gerauht sein, Die Pfeldedecke hat2'V„ bis 2"^, Wiener Ellen in der Länge und 2^/,, biä 2 ^/,, Wiener Ellen in der Breite zu m,sse», ferner tt'/, bi5 ? Pfund im Ocwichte zu halten. Kavallerie.Pferdedecken unter dem Miuimal-Maß und Gewicht werden gar nicht, und jene, welche das Maximalgewicht übersteigen, natürlich ohne Vergütung dafür, nur dann ange^ nommen, wenn das Mar>mal»Maß nicht über« schritten ist. Die Ha>lliua entweder weiß für Sommer-decken od»r grau für Sträflinge muß A (sechs> viertel) Wiener Ellen breit geliefert werden, die weiße Hallina pr. Elle l^/, bis l°/, Wiener Pfund, die graue Hallina pr. Elle l "/„ ^6 >'V,, Wiener Pfuud wiegen, und jedes Stück wenigstens sechszehn Wiener Ellen messen. Dieselbe wild unter dem Minimalgewichte und unter der Breite von */, Wiener Ellen gar nicht angenommen, bei Ttücken aber, welche qualitätmäßlg befunden werde», jedoch das Marimalgewicht übersteigen, wird das höhere Gewicht nicht vergütet. Zur Hallina ist rei»' gewaschene weiße Zactelwolle bedungen und dieselbe kann ebenso a»S Maschinen- wie aus Hand-Gespunst erzeugt sein. Die Abwägung der Pferdedecken und der Hallina geschieht stückweise. Der dunkelblaue Wollstoff zu Blousen muß V» Wiener Ellen breit aus echter guter Schafwolle, schwendungsfrei, genau nach Probemuster sowohl in der Qualität und Farbe gleich unverfälscht erzeugt sein. Eine Elle muß zwischen 27 bis 28 Loth schwer sein, sonach ein Stück desselben von 2U Ellen Länge zwischen »«"/3, Pfund und l»*/z, Pfund wiegen. Dl, Ab> wägung geschieht stückweise und es werden Stücke, welche nicht wenigstens daS Minimalgewicht haben, gar nicht angcnomm»« Das Uebergewicht über das Maximalgewicht wird dem Kontrahenten nicht vergütet. Dieser Woll' stoff darf, mit kaltem Wasser genäßt, gar nicht eingehen und es ist der Kontrahent für eine bei der Nässung allenfalls sich ergebende Schwen-dung ersatzpflichtig. Der grüne Rasch wird l^/,, oder l Wiener Elle breit, braunes Kuniahtuch A Wiener Ellen breit nach den Mustern, ersterer ganz auö Schafwolle, letzteres aus ausgesuchter na turdunkelbrauner Zackellämmerwolle erzeugt, ge sordevt. li. Offerte auf Leinwanden haben alle LemwandgaUungen, nämlich: Hemden-, Batten-oder Leintücher-, Futter- und Itrohsack-Leinwand zu umfassen, eS steht jedoch frei, mit den Leinwanden auch Zwilche, oder letztere allem anzubieten. Die Hemdenleinwand wird mit voll» ständiger Bleiche,Gallien- und Leintücherleinwand, dann Futlerleinwand halbgebleicht, und Strohsack' lemwand ungebleicht gefordert. Die Bleiche muß eine natürliche ohne Anwendung ätzender dem Leinenstoffe schädlicher Mittel sein. Aal lien» und Leintücher » Leinwanden werden nach einem gemeinschaftlichen Muster übernommen, und besteht daher auch für beide em »nd die< selbe Qualität. Bloß gesechtelte Gallien- und Leintücherleinwand darf nicht offerirt werden, sämmtliche Leinwänden können ebenso aus Maschinen» wie aus Hand-Gespunst erzeugt sein. Es wird gestattet, von den an d,n End,,, meist gröber und schütterer gearbeiteten Lein. wanden galizischen Ursprungs an einem odei beiden Vnden die unqualitälmäßigen Theile j, doch i,ur dann abzuschneiden, wenn der Rest in der ganzen Länge mindestens 25 Elle» gibt. Die abgeschnittenen Hhejle dürfen als Futterlein-wand übernommen werden, wenn sie sich dazu eignen, in der ganzen Länge mindestens l5 Ellen beiragen, und wenn durch deren Annahme das bewilligte Lieferungsquanlum nicht überschritten wird. Stücke jedoch, welche auch in den Mit» telthcilen wegen unqualitatmäsiigcn Stellen aus» geschnitten werden müßten, werden in keinem Falle angenommen. Sämmtliche Leinwanden mit Ausnahme der Strohsackleimvand, dann die Zwilche müssen Eine Wiener Elle breit sein und pr. Stück im Durchschnitte 3N Ellen messen. Slrohsacklein-wand wird mit l'/,, Wiener Ellen Breite und dem Durchschnittslängenmasse von il<> Wiener Ellen pr. Stück gefordert, Leinwand zu Waf< fenrockschooßfllttcr wird nach den neuesten Mu< stern Eine Elle breit und das Stück mit wte nigstens iw Elle» in der Länge weiß, lichtblau, dunkelblau, dunkelbraun, dunkelgrün, silbergrau und schwarz angenommen. Außer den vorstehenden Garnleinwandc" können auch Baum>vollstoffe(lZalicot) von inländischer Erzeugung zu Hemden, dann zum Schooß' fuller gefärbt, und zu Ezakofutterals schwarz lackirt offerirt werden. Futtercalicot wird von denselben Farben, wie die Schooßfnllelleinwand gefordert. Der gefärbte Futtercalicot muß ccht-färdia. sein, und ebenso wie der Hemdencalicc»! den Mustern in jeder Beziehung entspreche». Der schwarz lackirte Ealicot muß nebst der a»> gemessenen Qualität eine Wiener Elle breit, u»d jedes Stück wenigstens 30 Wiener Ellen lang sein. Diese mindeste Ellenbreite und Stlkkla'Nge wird auch !>ei den ander» Calicots gefordert. «). Von den Lrdergattungen werden das Oberleder, Brandsohlen-, Pfu»dsohlen<, Terzen« und Iuchtenleder nach dem Gewichte, und zwar das Oberleder der schweren Gattung zu siieM' zeug, jenes der leichten Gattung aber zu Achuhen und Stiefeln sseeignet übernommen. D,c Abwägung der 'Lederhäule geschieh stückweise, und was jede Haut unter Einem Viertel-Pfunde wiegt, wird nicht vergütet, wei" daher z. B. eine Oberlederhaut « Pfund 2« Loth wiegt, werden nur tt^ Pfund bezahlt, Nebst der guten Qualität kommt eS bl> diesen Häuten hauptsächlich auf die Ergiebigkeit an, welche jede Haut im Verhältnisse ihlti Gewichtes haben muß, dagegen wird mit Aus' nähme der Pfundsohleichäute, welche in feint" Falle weniger als 28 Pfund und nicht mehr a>i 4N Pfund u»d der deutschen Sohlenhäute, welche nicht unter 3tt und n«ht über 42 Pfund wiegt" dürfen, bei den übrigen Häuten ein bestimmtei Gewicht nicht gefordert. Diese Ergiebigkeit ist dadurch bestimm! daß die leichten Oberleder«, die Pfund- u»b Brandsohlen Häute, dann das deutsche Sohle»' leder zu Schuhen und Stiefeln, die schwere" Oberlederhäute zu Riemzeug, das Terzenlelel zu Patrontaschen, das Alaunleder zu Pferd>' rüstungen, das Iuchtenleder zu Hckbelgehäng^ und Aäbelhandriemen nach den bestehenden A»b' maßen das anstaxdslose Auslangen geben mülsl" Oberleder-, Terzenleder- und Brandsohle, ledere Häute müssen in der Lohe allein, oh^ Zusah einer Alann- oder Salz ° Beiße s^ gegerbt, und das Pfundsohlenledcr in Knopp^" und Elchenlohc ausgearbeitet sein. Daß geäscherte Alaunleder wird ungeschwäc» nach zwei Gattungen gefordert. . Leichte oder schwere Obcrlederhäute ^ unschädlichen, die Qualität und Dauer der f><^ aus zu erzeugende» Fußbekleidungen lmd^"^ werkssorten nicht beeinträchtigende» Manges als: etwas im After abschüssig, an wenigen e> zelnen Stellen verfalzt oder m>l unschädliche Narben, a» 3 bis 4 Stellen "' dcr Lange v' l'/, Zoll narbenbrüchig, wall" oder hornr.ss'g. mit wenigen nicht auf e.ner Stelle angehäuft " oder glasartigen, sondern autverwachsenen ^ gelinge», .-lnzelne» Schnitten und nicht"" sich greifend«, Brandflecken, dann etwas star kem Schild, werden, wenn sie sonst ganz q" litätmäßig sind, von der Uebernahme nlcht a»" geschlossen, und «s wird nur für Schnitte und Brandflecke ein entsprechend mäßiger Gewichts-abschlag gemacht werden. Die braunen lohgaren Kalbfelle oder die lackirten Kalbfelle werden in drei Gattungen, und zwar '/» der ersten Gattung, A der zweiten und /, der orittnl Gattung, die geäscherten Alaunlederhäute mit der Hälfte erster und mit der Hälfte zweiter Gattung nach der.Ergiebig, teit der in Wirksamkeit stehenden Probemuster gefordert und sogestaltig stückweise angekauft. Das weiß gearbeitete Samischlcder hat pr. schwere Garnitur die Ergiebigkeit von »7 Stück Patrontaschenriemcn, 2 Ueberschwung' riemen, 2 Gewehrriemen und 14 Tornistertragriemen, dann 2 Stück Säbeltaschel und l Stück Bajonneltaschel mit der Auszeichnung von 28s4 sicherzustellenden Sorten aus dem Grunde nicht maßgebend sind, weil die Anschaffungskosten von den wechselnden Material-preiscn und Confectionskosten abhängen, diese Factoren aber rücksichtlich der in Zukunft zu liefernden fertigen Tortendcrzeit noch unbekannt sind Die wirklichen Ersteher solcher Lieferungen werden übrigens zur eigenen Gldrauchsnahmevon Seite der Monlurscommisfionen jedenfalls die bezüglichen Nüster der Materialien und fertigen Sorten, dann der Bestandtheile, sowie die Zuschneidepatronen gegen Bezahlung der Kosten mit l5'/, Regiespesenverabfolgt, undeSwerden die Er-stcher zur Begegnung späterer möglicher Anstande die ihnen übergebenen, von den Monturscommissionen gesiegelten Muster und Patronen mit den Onginalmustern zu vergleichen und an den Spitzzetteln der Letzteren di, genommen» Einsicht durch Namensfertigung und Tiegelung zn bestätigen haben, indem nur diese Letzteren bei den Monlmtz - Kommissionen aufbewahrt bleibenden Originalmuster ftr di, Beurtheilung der einge» lieferten Artikel maßgebend sind. Abweichungen von den v!)ra.escht!eb, nen Mu» stern dürfen in keiner Richtung stattfinden, sie mögen sich auf Verbesserung,« oder Anwendung von Surrogaten beziehen. I,de wiliklihrliche Abweichung oder Entfer» nung von dcr Mustermäßigteit hat di, Zurückweisung der geliefert,!, Partie z« Folge. Ätücksichlich des zu den fertigen Sorten zu verwendenden Materials gelten die «,»!, l!i U. g- erwähnten Sorten auch ein besonderes Augenmerk auf die Mustermäßigkeit der sonstigen Beigaben gerichtet. Gewichtsuergleichungen werden bel den fertigen »»!> N. ^erwähnten Horten nach Anhandgabe des am Spitzzettel der Probcmuster verzeichneten Gewichtes zur annäherungsweisen Beur-theilllng dc5 Materials vorgenommen, und eä dürfen Sorten, welche zu bedeutend minder-oder übergewichtig sind, nicht angenommen werden Ergeben sich bei Visitirung der fertigen «»!» N, A bemerkten Sorten, Anstände, welche nicht nach den vorstehenden Bestimmungen aus-getragcn werden können, und können die bean-Iiändeten Stücke nicht verbessert werden, oder erfolgt die Verbesserung nicht sogleich durch die vom Lieferanten mitgebrachten Profcssionisten, so werden die beanständeten Sorten als Ausschuß zurückgegeben. Jedes, an die Monturscommisfion überbrachte Stück der fertigen Zwilch - , Wäschoder Bettleinen.-Sortcn muß mit dem Stempel des Lieferanten und dem Größenklassen- und Gattilngs-Stempel von dem Lieferanten selbst schon vor Ucbergabe der Sorten versehen werden. Mit diesen Stempeln werden die Lieferanten bei Abschluß des Contractes gegen Bezahlung versehen und es wcldcn daher Sorten, welche den Stempel eines Sublieferanten und Bevollmächtigten haben, von der Uebernahme zurückgewiesen werden. Jedem sofort übernommenen fertigen Stücke werden nebst obigen Stempeln auch der Mon-turscommissionsstcmpcl, der Iahreöstempcl und die Stempel der übelnehmenden Mithafter, Meister und Gesellen aufgedrückt. Die Stemplung, bezüglich Eintragung in die Licferungs» und Uebernahms-Protokolle und die Fertigung der Letzleren durch die Uebcrnchmer und Visitircr erfolgt über die in einem Tage übernommenen Partien jedesmal mit Abschluß jeden 2ages. Bei jene» fertigen Sorten, welche in den bei Abschluß des (5onttacteö festgesetzten Klassen und Procenten geliefert werden müssen, ist der Lieferant an dieses Verhältniß nicht gleich im Anfange der Lieferung gebunden, sondern es wird nur a/fordert, daß in keiner Klasse eine Ueberlieferung gejchehe und daß das früher in einer oder der anderen Klasse weniger Gelieferte bis zum Ablaufe der Contractsfrist nachgelrage» werde. il. Win, der Lieferant sich mit der von dc>' Moütur^kommissiou ausgesprochenen Zu-luctwefsmig einer Lieferung nicht zufrieden stel ln, will, >o hat er b^i der Monturscommission »:-,, lie Einleitung eines vorzunehmenden gerichtlichen Augenscheines durch drei von der Mo»' turskommislir» allein vorgeschlagene unparteiische .«unftvei slant lge über die streitige Be-sö,affe!,I)sit der Kontraktmäßigkeit seiner Leistung unzusilcken, und die MoiUiiiskommission ist ver-pfl'cktct, einen, solchen Ansuchen sogleich zu ent-spreche» Wird die beanständete Lieferung durch den gerichtlichen Hunstbefund als'vertragsmäßig anerkamit, so w>rd dieselbe sofort von der Mo»t!,rskommission übernommen, und es trägt in cim'ni ,solchen Falle das Aerar die Kosten dies.s .Uiüistbefund.'s, Bei nicht vertragsmäßig ancrsanltter Lieferung, wird dieselbe als Ausschuß zurückgewiesen und es hat der Lieferant die Kosten diesec! gerichtlichen Kunstbefundeb zu tragen, e? ina,-, die Lieferungspartie entweder qanz oeer aoch inir zum Theile als nicht ver< lragsmäsiia, aoellannt wordci: sein. >2. Ueber die vollzogene Uebernahme wird dem Lieferanten von Seite des betreffenden V^rralhs Maq^ms mit Nachwcisung des Aus-schl>l!,'s eii, Lieferschein ausgefertigt, ans Grundlage dessen sofort die Bezahlung für die übernommenen Materials» oder Ionen von der Monlurskommission nach den weiter unten ersichtlich gemachten Direktiven erfolgt. l». Das Offert ist für den Offerenten, welcher sich des Rücktritlöbefugnißes und der im §'. «62 des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches normirten Fristen für Annahme seines Versprechens ausdrücklich begibt, vom Momente der Uebcrreichung, für das k. t. Militär'Accar aber erst dann rechtsoerbindlich; wenn der Er° stcher von der erfolgten Genehmigung seines Offertes seitens des k. k. Kriegöministeriumö verständigt worden ist. Der Offerent bleibt übrigens an sein Offert auch dann gebunden, wenn von den darin kumulativ enthaltenen Anboten nur ein oder der andere Anbot angenommen wurde. 14. Die diesen Bestimmungen gemäß ausgefertigten Offerte, sowie die Depositenscheine über die Vadien müssen jedes für sich in einem eigenen Kouuert versiegelt sein und sind längstens bis letzten December l»«H, Zwölf Uhr Mittags, entweder unmittelbar beim Kriegsmi» nistcrium oder bei einem Landes-General'Kom-mando, welches die daselbst einlangenden Offerte dem Kricgsministerium einzusenden hat, zu über» reichen, und es verpflichtet sich das Kriegsmi-nillerium, den Offerenten bis Ende Jänner l864 über die Annahme oder Nichtannahme des Offertes oder über die erfolgte Restringi» rung der angebotenen Quantitäten oder Preise oder über die Restringirung Beider zu verständigen. Wenn ein Offert nicht seinem vollen Inhalte nach. sonderu nur unter Restringirung des von einer Sorte angebotenen Quantums oder des Preises angenommen wird, so hat der betreffende Offerent binnen längstens fünf Tagen nach Empfang der Verständigung hievon bei jener Monturätommission, durch welche die Verständigung erfolgt ist, seine Erklärung, ob er diese Liefe» ungsliewilligung annimmt oder nicht annimmt, zu »lierreichtn, widrigens daü Militär-Aerar an einc solche restrmgirte Licferungüke-willigung, welche von dem betreffenden Offercnten innerhalb dieser fünftägigen Frist nicht mitttlst einer solchen Erklärung ausdrücklich angenommen worden ist, nach dieser Frist nicht mehr gebunden wäre. Offerte, welche nicht mit allen in diesen Bedingungen vorgeschriebenen Erfordernissen ver° sehen sind oder welche erst nach Ablauf des festgesetzten Termines, sei ei beim k. l. Kriegs» Ministerium oder bei einem LandeSlVeneralkom-mando überreicht werden, bleiben unberücksichtigt. 15. Auf Grundlage der vom l. l. Kriegs-Ministerium genehmigten Offerte werden mit den Erstehern förmliche Vertragsurkunden ausgefertigt. Sollte sich aber ein Ersteher weigern, diese Vertragsurkundc zu unterfertigen oder zu deren Unterferligung trotz der an ihn er-gangenen Einladung nicht erscheinen, so vertritt oaS genehmigte Offert in Verbindung nnt den gegenwärtigen Bedingungen die Stelle eines Vertrages. Ebenso vertritt im Falle einer Weigerung d's mit einer Lieferung belhcillen Offerenten, den Vertrag zu errichten, die Lieferungsbewilli-gung in Verbindung mit den gegenwärtigen Bedingungen und der hierauf von dem Offerentcn innerhalb fünf Tagen abgegebenen Erklärung zur Lieferungsannahme die Kontraktsstclle, wenn das Offert bezüglich des angebotenen Quantums oder Preises, oder bezüglich Beider zugleich restrlngirt worden wäre. In beiden Fällen soll das k. k. Milltär-Aerar sowohl dann, wenn der Offerent die Vertragsurtunde nicht unterfertigen wollte, als auch, wenn der Ersteher daö förmliche Ver-ttagsinstlument zwar fertigte, aber in einem anderen Punkte diese Bedingungen nicht genau erfüllt, das Recht und die Wahl haben, il> s'ttwcdcr zu deren genauen Erfüllung zu ver» halie» oder den Kontrakt für aufgelöst zu erklären, die dariu bedungenen Leistungen entweder gc>r nicht mehr sicherzustellen oder auf dessen Gefahr und Unkosten neuerdings wo immer feilzubieten odev auch außer dem Offertswege von wem immer und um was immer für Preise sich zu verschaffen und die KosteN'DIfferenz;wi< schen oeii i,ei,en und den dem kontraktsbrüchi-gen Ersteher zu zahlen acwesenen Preisen aus dessen Vermögen zu erheben, in welchem Falle da« Vadium auf Abschlag dieser Differenz zurückbehalten oder, wenn sich keine solche zu er» setzende Differenz ergäbe oder der Betrag des Vadiums dieselbe überstiege oder die bedungenen Leistungen vom Militär.Aerar gar nicht mehr sichergestellt würden, in der Eigenschaft als An« gcld als verfallen eingezogen wird. l<». Die Vadien derjenigen Offerenten, welchen eine Lieferung bewilligt wird, bleiben bis zur Erfüllung des von ihnen abzuschließenden Kontraktes als Erfüllungskalition liegen, können jedoch auch gegen andere sichere vor» schriftömaßia. geprüfte und bestätigte Kautions< instrumentc ausgetauscht weiden; je»e Offerenten aber, deren Anträge nicht angenommen werden, erhalten mit dem Bescheide die Depositenscheine zurück, um gegen Abgabe derselben die einge^ legten Vadien wieder zurückbeheben zu können. 17. Die Zahlung des Lieferungspreises geschieht am Uebernahmöorle von der übernehmen« den Monturskommission oder wenn der Lieferant eS wünscht, bei der nächsten Kiiegscassa, aus welcher die betreffende Monturskommission ihre Geldmittel empfängt in österreichischen Banknoten oder in sonstigem, gesetzlich anerkannten österreichischen Papiergelde an den Unternehme persönlich oder an seinen zum Gcldem^fangc und Abquittiren berechtigten Bevollmächtigte», u»d zwar nur für vollkommen qualitätmäßig übernommene Stücke in dem Monate der bedungenen Rate und bis zu dem in dieser Rale bedungenen Quantum. Vor dem Monate der be-dungenen Lieferungsrate wird die Bezahlung des für diese Rate stipulirten oder mehr gelieferten und qualitätmäßig übernommenen Quantum« nur dann geleistet, wen» es die (Heldmittel der übernehmenden Monlurskomnussion zulasse». <« Nach Ablauf der bedmiacnei, Lieferungsfrist wird daö Militär-Aerar in dem Falle, als es de» Lieferungsnickstand übernehmen will, denselben nur gegen einen Pönalabzug von fünfzehn-Proccnt des auf diese verspäteten Lieferungen vertragsmäßig entfallenden Preises annehmen, auf desse» Zurückerstattung die Lonlrahenten in keinem Falle rechnen dürfen. 4 Tagen vom Tage deß gemachte» Aukschiisseö angefangen, erseht, und dafür andere qualität und mustermäßige Materialien und Sorten in gleicher Anzahl »nd Gattung an die Monturs' Commission überbracht werden. Da jedoch bei der Uebernahme der ausgeschriebenen fertigen Sorten nur nach der äußeren Beschaffenheit beurtheilt werden kann, so bleibt nichtsdestoweniger der Lieferant fiir die innere Beschaffenheit der fertig übernommene» Stücke derart verantwortlich, daß, falls in der Folge die Unechtfärbigkeit, oder eine Schwenduog des Stoffes, daö Vorhandensein eines morschen oder mitähenden Stoffen bearbeiteten Materialsu,s w entdeckt wird, er nicht nur von allen künftigen Lieferungen für die k, k. Armee ausgeschlosse», sondern auch der bestehcnde Vertrag uncer (5m tritt der im Puncte l5» festgesetzten Bestimmung^" aufgelöst werden wird, wobei der Lieferant zugleich zum Ersähe des dem Militär Aerar aus einer solchen, erst »achträglich entdeckte» mang/l-haften Beschaffenheit der Lieferung erwachsenen Schadens verpflichtet ist. 2<». Die aus dem Lontracte entspringende" Rechte und Verbindlichkeiten dürfen von bc" (Zontrahcntcn nur mit Bewilligung des k. k-Kliegsministeriums an eine andere Person "d>'> Gesellschaft ccoirc werde». 2l. Dem t. k. Mlitär.Aerar so« c0 frei' stehen, alle jene Maßregeln zu crarc's^, welcy' zur «„aufgehaltene» Erfüllung des Vertrages führen, wobei jedoch auch a.,derse.lö dc>n Er! ehu der Rechtsweg für alle jene An pruche, welchc c; aus dem Vertrage stclle» 5" ^incn ve.meml, offe» steht. In dich',, Fällen hat sich der Ccmtrahent, btt l »»terwerfen, 'l»d Ver^ ^'dlichkciten gehen im Falle seines Todes an ^>»c Erben, im Falle er aber zur Verwaltung ^lics Vermögena »nfähig würde, auf seine ge-^hlichcn Vertreter über, wenn es das Militär-^crar nickt vorzieht, den vertrag für aufgelöst '" erklären, wozu es in beiden Fällen einseitig Züchtigt sein soll, Vom k. k, Landes - General - Commando. Udine am 4. December ld«z:l. l»U kr. Stempel. Vffcrts-Formulare. Ich Endcögefertigtcr, wohnhaft in (Stadt, "lt, Bezirk, Kreis oder Comilat, Kronland) "kläre hiemit in Folge der geschehenen Aus> Leibung. ^»,m,,m be« I Gruppe Tücher. l!»<>0 Wiener Ellen weißes, ^ Wiener Ellen breites, ungenästtcs, unapprctirtes Mon-turötuch, die Elle z» . . . fl. . . kr,, sage: . , , ">er Ellen breites, schwendungsfreics, »nap pretirieü, in Wolle gefärbtes Monturö-tuch zu Pantalons, die Elle zu . . . si. . - kr, saa>: . . . UMOl» Wiener Ellen dunkelgrünes, ,'/,« Wiener Ellen breites, schwendungsfreics, unappretirtes in Wolle gefärbtes Monturöluch, , die Elle zu . . . si. . . kr., sage: . . . '"M^ Wiener Ellen dunkelbraunes. »'/.<; Wiener Ellen dreiteö, schwendxnaesrci.a unappretirtes, in Wolle gefärbtes Mon« turstuch, die Elle zu . . fl, - - kr., laae; . . . 2<»<>W Wiener Ellen grauwelirtes,»'^ Wiener Ellen breites, schwendungsfreies, unap-pretirtcs, in Wolle gefärbtes Montnrs-tuch, die Elle z» . . . si. . . kr., sage: !< Nivi'cr Elle» hechtgraues, »'/., Wiener (5'llen lncileö, schwendungsfreies in Nolle gefärbtes, unappretirtetz Monturötuch, d,e Elle zu ... si, . . kr,, sage: . . . 5<>M> Wiener Ellen grapprothcs, l^^ Wiener Ellen breites, schwendungsfreics, in Wolle gefärbtes, unappretirtes Monturötuch, die Elle zu . . . si. . . kr., sage. . . . ^Gruppe. Aermelleibel u. Vlousen-Ttoffe. ^UU Wr. Ellen 3^ , weißen, AZ . . si, . . kr., sage . . "U">> Wr. Ellen ^Z „. hechtgrauen, -^ . . fl. . . kr, sage . . '"""«» Wr. Ellen "Z ^'^äenD' '-'^^'' l dunkelbraunen ^Z . . si.. . kr., sage . , "Wu Nr. Ellen dunkelblauer Wollstoff zu Blousen, '/, Wr. Ellen breit, schwen- dungsfrei, die Elle zu . . st. . . fr., sage: . . . ! 'l Gruppe. Tonstige Schafwoll»Ttoffe. >,,. sage: . . > "»<> Wiener Ellen weiße Hallina, «/, Wiener Ellen breit, die Elle zu . . st. . , kr, , sage: . . . ""«> Wiener Ellen graue Hallina, °/. Wr. Ell. , breit, die Elle zu . . fl. . - kr-, sage: . "'"> Wiener Ellen braunes Kuniahcuch, "/. 3Lr. Eli, breit, die Elle zu . . fl. , - kr. sage: . . . (3- Amtsblatt Nr. 2'»l v. 21. Dec. 1863): Mimmnm >->» 5»W Wiener Ellen grünen Rasch, l'/^s. Wr; Ellen breit, die Elle zu . . fl , . kr., sage: ... >K tyruppe. iteiue,,',,.Vau»»woU-V3aare«. 4<»tt«w Wiener Ell.» Z» Hemde» Z^ . . st. , . kr,, sage: . 40NM» Wiener Ellen ^^ Gatlie» »nd 5"« ^eintiicher ^.ß . . fl. . , kr., sage: . . 2<»MM Wiener Ellen Z" Füller- ZI . . fl. . . kr., sage: . . !««><>« Wiener Ellen Slrohsackleinwand, l ^^ Wiener Ellen breit, die Elle zu . . si, , . kr., sage: . , . 5> Wr. Ellen ^ lichtblau D . . si, . . kr., sage: . . 5«M» Wr Ellen /^ dunkelblau l^-5 . . fl. . . kr., sage: . . 5»W« Wr. Ellen - Z^/ dunkelgrün " ^'^^, . fl. - - kr., sage: . . 5'Z schwarz G . . fi. . . kr., sage: , . 50U0 Nr. Ellen A dunkelbraun ^ >. . fl. . . kr., sage: . . lW«U Wiener Ellen Ealicot zu Hemden, Eine Wiener Elle breit, die Eilt zu . . fl. . . kr., sage: . . . 5NNN Wiener Ellens gefärbten lichtblauen ^ . . fl. . . kr,, sage: . . 5»<»<><» Wr. (ill. ge- ^" färbten dun- V blauen H . . fl, . . kr-, sage: . . 5NUN Wr. Eli, gc- ^ färbten dun- ^ kclgrünen ^ « . . fl. . . kr.^ sage: . . 5UNU Wr. EN. gc- 5 X färbten silber- ß grauen ^ . . fl. . . kr., sage: . . l<» Wiener Centner lohgares Brandsohlenle. dcr, der Centn. zu . . si. . . kr., sage:. . IM» Wiener Centner lohgares gefalztes Tel: zenlcdcr, der Centner zu . . si. . . kr, stige: . . . NW Wiener Centner lohgares ungefalztci Terzenlcder, der Centner zu . . ft. . . kr., sage: . . . !»<» Wiener (icntncr Iuchtenleder, der Centner zu . . fi. tr,, sag,: . . . Minimum d«< 2<,lw Stück l. <»«"miss . . si. . . kr,, sage: . . ^"l" '> ^ ,H^. - - st ' - kr, sage: . . NX... « 3. '",?'" ..fl...kr„ sage:.. N»lw Stück l. <«, 2W0l» Stück Czako-Sturmbänder, das Stück zu . . si. . . kr, sage: . . . 5W0 Stück KappeN'Sturmbänder, datz Stück zu . . fl . . kr,, sage: . . . 2lw Garnituren schwere Samischhäute, pr. Garnitur zu . . ft. . . kr., sage: . . . 2<»U Garnituren leichte Samischhäute, pr. Garnitur zu . . fi. . . kr., sage: . . . Vl. Gruppe. Filzsorten und Hättet. 5»MW Stück fertige Iägerhüte, das Stück zu . . fl. . . kr., sage: . . NWU Stück fertige unbeschlagene Sattel für Kavallerie, daS Stück zu . . st. . . kr,, sage: . K ». Gruppe. Fertige «einen» Vlonturen und Vettsorten. llnsstbotene «nznhl: .... Stück fertige Hemden aus Leinwand, das Stück zu . . st. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige Hemden aus Calicot, das Stück zu . . fl. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige Gallien aus Leinwand, daS Stück zu . . fl. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige CavaletS-Strohsäcke, daS Stück zu . . fl, . . kr., sage: . . . , . . . Stück fertige ordinäre Beltstälte-Stroh, säcke, das Stück zu . . fi. .. kr., sage: ... .... Stück fertige Cavalets-Kopfpölster, das Stück zu . . fl. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige Kopfpölster für Krankenbetten, datz Stück zu . . st. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige einfache Leintücher aus Lein« wand, das Stück zu .. fl... kr., sage: ... .... Stück fertige doppelte Leintücher aus Leinwand, das Stück zu . . st. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige beknöpfte Zwilchkittel für Kürassiere, das Stück zu. . fl. . . kr., sage: .... .... Stück fertige beknöpfte Zwilchkittel für Husaren oder Uhlanen, das Stück zu . . fl. . . kr., sage: . . . .... Stück fertige bcknöpfte Zwilchpantalons, das Stück zu . . fl. . . kr., sage: . . . in österreichischer Hüähning an die MonturS« Commission zu N. N. nach den mir wohlbe» kannten Mustern und unter genauer Zuhaltung der ausgeschriebenen in der N. N. Zeitung Nr. ... am .. ten......l«6» abgedruckten, von mir daselbst sowohl als auch bei der Monturtzcommission in N. N eingesehenen, und zum Beweise dessen unterschriebenen und gesie» gelten Bedingungen, welchen ich mich vollinhall» lich unterwerfe und unter genauer Zuhallung aller sonstigen für Lieferungen an das t. k. : Militär-Acrar in Wirksamkeit stehenden Con. trahirungS-Vorschriften in der Zeit vom . . ten ........bis letzten Dezember !«<»! in folgen- > den Liefcrungsratcn liefern zu wollen, und zwar: , . . . . sage: . . . . Ellen (Stück, Garnituren lc.n) am l...... ,«<:,. .... sage: . . . Ellen (Stück, Garnituren " «,) am l.......l««4 u. s. w. 2 für welches Offert ich mit dem separirt versiegelt eingesendeten 5S Vadium von .... Gulden öst. W., welches dem Lieferungs-Gesammtwerlhe von.... Gulden . . kr. entspricht, gemäß der Kundmachung hafte. Das von der Handels« und Gewerdckammer versiegelt erhaltene und von derselben ausgefertigte Leistungsfähigteits-Certi-fikat liegt bei. Gezeichnet zu N., Kreis N, Land N. am . . len......'««3. N. N Unterschrift des Offerenten sammt Angabc seines Charakters. Anmerkung. Wenn mehrere Unternehmer gemeinschaftlich offeriren. haben sämmtliche Unternehmer unter Angabe ihres Charakters und Wohnortes das Offert zu unterfertigen und vor dcm Datum und der Unterschrift des Offerts noch beizufügen: Die Gefertigten verbinden sick dem k. k. Militär-Aerar für die genaue, Erfüllung der Lieferungsbedm-gangen In «nlillum, d h. Einer für Alle und alle für Einen, zu haften, und bezeichnen den N. N. (d.ssen Charakter und Wohnort anzugeben ist), alö Bevollmächtigten in diesem Lieferungsgcschäfte. Couvert-Formular über daS Offert. An das hohe k. t. Kriegsministerium (oder Landes-General-Kommando) zu N. N, N. N. offerirt Tuch (Leinwand, Leder, fertige Monturen ic. ic). Couv ert-I'armular über den Depositenschein. An da« hohe k. k. Kriegsministerium (oder Landes'General'Kommando) zu N. N. Depositenschein über. . . . fl. . . kr. öst W. zu dem Offerte des N. N. für Tuch, (Lelnwano, i,'ed,r, fertige Monturen ?c. lc ). VnH»,o lo, llnr «e v letu 1864 pntr«l»uHe 2» unrnvn in onlelcu, x»Aotavila na uürnvnnvi 2 pnnucllli » tem f)ll«tuv!l«ln, u» «e l»n o/-nsnilu ?.»»lr»n /.n^otavlenH» ul»ui« no aornv-nnvi ?> nnnuäli! nui,neH r»i,^l»»!lo. (üoai «e tn nvru'nnv» po tl»ell obliril», in «ices: 1. Xn vniHa nalreline priprnve, 2. X» vnli» oclänHnnH» in ilrlelllnill »ort aoleke in plnln» z^n nn»teIHe, Xi» lit>l'e sl'»'! »e märe nnnlli>, in «Ivü/.nli, l!l> !«' /.» tn onraviln pri-l»lnv.!><), nlil» l^iii, in ,1"v<,lj,>n«, ^»lil-länn^e mor» l,,!, ^in('»!,n !,:>jl»o/nej« <1n llnne« «lecembs» 18tii. ^le«! tl>n, 62i><'M done uli n,!«lo nn»tl, viti j.' ponulinilinm l!avl)!^'«l>l>, lncln mari^o t« VM,',^U<' llnill! V NUMla leti 1865 in 1866, je samo treba v njih izreoi, da se ponudnik zaveze, da bo v vsakem teh dveh let vsled ispiska ponudkov cene, /.a ktere hoce do-voljeno polovico v letu 1864 privoljenih reèi oddajati, za vsako sorto natvnko naznani!, in se «icer v titto ceoo vdal, ktero bo c, k. vojasko mininteratvo v vsakem teh dveh let postavilo z owrom na g-ori omenjeno ceno, ktero je, ko je tudi za leti I860 in 1866 pogodbo storil, ponudil; in ce bi se cena ponudena previsoka zdela, z ozirom na cene, ktere bi se ulognile dovoliti. Ako »reèc ponudjnik, ki ponuja xa lr\ loia, da bo on cen, ki »e bodo koj m leti 1868 in 1866 postavile, kaj odjenjal, mora /,aöi«ati to odjenjanje po procentih natanko s stcvilkami in èerkami. 3. Vsak ponudnik mora prinesti s svojim ponudkom spricevalo (certifieat), v kterem kupoijska ah obertniska zbornica, ali, kjer take ni, za to postavljena tfosposka poterdi, da je ponudjnik Ktnozen toliko v odlocenein èasu oddati', kolikor je ponudil. To sprieevalo, ktero se mora ponudjniku le zapecnteno v roko dati, in zapecateno pustiti, ne polrebuie stempeljna, toda mora v njem povedano bisi, da je pri njßii) nasto-pila znaniti pogodna obravnava. Tarn, kier so kupciske zbornice, se ne bo zadovoljilo vojaiko ministcrstvo h certi-ficatom, ki ie od obertniskib druztev, zqpa-nov, nil pofitiskih -rosposk poterjen bil, da je ponudjnik dober za zakladanje; in ponud-niki v Galicii morajo prinesti certificate kupcijskih in pbertniskih zbornic, da 80 imoini zakfaiis'i: 4. Zaloziti ne mora \adja ali are pp.t. od «to vrednosti zakladunih reèi, kter« spada nu tiriano ceno, ali pri kaki monturski komi fjj. ali pri kski vojaski kasi razun Dunajskc, in zalozni list, ki se zato dobi, sn mora pesebej od ponudka » /,avitk» poslali; /okaj . - - I I I - I l-l I ¦ ¦ I I I!'! - - —-~~* ponudek ostane tako dolgo zape^aten, & ga komisija v odlocenem dnevti odpet'ati; ara «e pa prccej zacasnemu urpdskcniu ravnanju podvreci mora. Verh teg'a se mora v vtakom ponudk» razkazati, da vložena ara znese 5% pon" dene zakladovavne vrednosti; toraj mor> v ponudku vrednost skupne zakladbe dolocn0 izrecena biti, kakor tudi ara z 5% od n/ prerajtana. Na ponudke, kterim pristoj«11 ara ni popolna pridiana, se nc bo g\eM«; .">. Are se rnorejo v g-otovem dnarjo, • v realnib hipotckah, ali v avstrijanskib i^'1' nib pisinih vložiti, poslednje pisma se je"1' Ijejo po kurfU viozuega "due; ako so f ¦redkovavQQ, samo za toliko, za kolikor sS pisane. Zastavn« in poroštvcnf pisina * ¦mejo sarno tednj /.a aro jemati, ce «o "a nepremakljivo posestva po postavi zavar1 vane in previdene z poterjenjem doti«* linancne prokurature, da se smejo prfjein«11 Snina za aro vložena se mora v ponu^1 vselej v avstrijanski veljavi pisati, 6. V ponudku, ki mora imeti na v«»)" poli poctavoi Stempel za 50 kr., in v klfr1 mora ponudnik svoj znacaj in gvoje stai"! ^anje povedafi in se z lastno roko pods sati, se ima ponudnik pog-ojem po njih cek' 7.apopadku podvreci, ktere je prebral vjj liènein èasniku (k,terega ime, dan in »tevp mora povedati) oatiaojene in pregledal f[l kaki monturski komesii. Kopito, po kterem <*e ponudki d.i*l»j''' se vidi v prikladi. 7. Ako poda vec poilvzetnikov skup'l j »'n ponudek, morajo v njem ocitno povtfd«'1 da se zavežejo c. k. vojaskemu zaklado ' natancno spolnovanje zlakadavnih pogoje' „in solid urn'1, to je, eden za vsaceg* vsi pa za enega; ob enem |ia morajo c.atf j izmeil sebc, ali pa kaceg-a druzega ime"0 jvati, kltreiiiti posiljn. vojaška yosposka ** narorila in poro«'il», s kterim «e |>o obravnavalo, kar ae tice znkladiinja, kii1 bo iiMol v pogodbi pussojene plaèila v 'wof; vseh aknpnih ponudmkov prejemati, in >*'! tinjfe dajati, 1. eno besedo, kteri ima u v8e. zaklndanje zadevajoèih receh knkor pn° lafltenec zakladovavne družbe tako i°'l veljati. dokler ne zvolijo vsi enoglasno kaM druzc^a za «voji'^a pooblastenea z enak'f pravicami, in sa ae naznanijo z od v«eh i^ benikov podpisanim izrecenjem gosp01 ktera ima cuvati nad «polnovnnjem pa^od"' 8. Kakor se iz kopita za ponudek ! ponuja. Za vse posebne le ponudke je y Ie cno aro položiti trcba, in za dostije> nanasati v vsakem ponudku na to arc- 9. Zakladovavni materiali, strelski "-buki, sedla, potem drobnn u«njina ae m^'jh po od c. k. Tojaakeca tniniaterstra poWv^« mustrih oddajati, kteri so pri vsih m"^-1, skih komesijäh, In kot najmanjsina ko'iko?j| veljati imajo, in ponudniki morajo * »)% ponudkih »red!, da bodo na p'oddlag' {t muštrov zakladali. . ^ Splob veljajo /,asfran tega sledtM'1 ( locbe: # • u) Stikna za obleko «e morejo po"11,^ bele, iivo-melirane, vianfevo-aive, svitlo-«^^ temoo-zelene, temno rnjave in rudece, po Ž0 (dtajaet dimojukih vatlov). ^ Zakladavcom j'' dovoljeoo, cno, v»e pa lo nekter« imenovanih aorl pouud»*1* Vsuke aorte barvane in melirnne sukna inor.-ijo bili 1:/|ß dunajskega valla simke, ze v volni baivane, in morajo v dokaz lega pritkaue krajic imeti, in se ne srnejo uskonti. Tudi se jfniljt'jo ponudki za nezrnoeeuc, 6/i vatlov siroke /»ele sukna za oblek». Sukna uezmoeene, ki so zakladajo, n« smejo, ako se v merzli vodi namocijo, v dolgosti k veeemii '/14 (en stirindvajstek), v sirokosti pn /-a '/l6 (en .sestnajstek) us-kociti; kolikor se veö uskoeijo, toliko mora 7,akladavec dodati. Pri suknih, ki so I7/,6 vatlov siroke, •€ 1)0 v prepricanje, da se 8iiknu no uskoei, pri vsaki oddatvi narejala posku.snja z laoeenjem sukna, in toliko ga mora zakladavee dodali, kolikor se sukno uskoei. Vse siikno se mora neapretirano od-dajati, mora biti popolnama cisto, meljirane in barvane sukna morajo barvo derzati; re se z belini platHom dergnejo, ne smejo ne barve pusati ne mazati se, in morajo predpisano poskusnjo dostati. Vsako sukno brez razloèka se bode po kosib pri oddatvi vagalo, in vsak kos, v kterem mora bili 20 vatlov, rnora ako se '•st valla široko brea kntjcov pree oddaja, 187« do 20'/, dunajskih hintov, ako je '% \ 'Vis vallov siroko in ima polpalca široke' kraje in piece, 18% do U%. dunajskih! funtov, 7,a en paler sirokimi kraji in preeami | po 197B do 24V8 dunajskih funtov tezek | biti, opomni se pa, «la se na pol palca si-roke&/gdoiye in na en palec .siroke kraje 1 % do 2% santa rajta. Kosi, kteri imajo premajhno težo, se! nikakor ne jemljejo, kösi pa, kteri postavljeno to/.o presezejo, pa le potein, toda bre/, do-plaeiln za veco težo, re so razun tega, da j so pre težki, vendor dobre sorte in ne pre-; ilcbeln voltie. b) Sukno za lajbelce, ktero je RMktfe! barve kakov sukno pescov, mora biti 7/4 dunajskega vatla .siroko, iz pristne ne zme-, sane volne tkano, lanke in enake preje in \ snutkn s rirkasno povo/.o gosto in enako j memo izdelano. Nukim mora biti dobro, valjano in do eistega izprano, toraj ne sine j ue ljuknasto ne regasto, ne guinano ne / kredo, mastno perstjo all kako drug» reejo udelano, mora Dili bre* krajcev tkano in ne srne ne vleceno ne izzlernano biti. To ¦ukno ne »me ne ti«kano ne strizeno biti,' Me popolnama »ufio oddajati, bode se za poskusnjo zmocilo, in zakladavec mora toliko dodati, 7.a kolikor sc uskoei. Karvano sukno za lajbelce se ravna glede tete tkanja in kakosti po naloienem mustvu belega tacega sukna, glede barve. pa po monturskih suknih enake barve. Teza iznaša 19 do 'II dunajskih lotov vatel; sukno, ktero najmanjsi teze 19 lotov ne doseze, se celc ne bo jemalo, sukno pa, ktero preseze najvero težo, se bo jemalo, ako je sicer ugodno, toda brez doplace. c) Podsedlice (koci) za kavalerijo se morajo oddajati v posamnib kosib po must™. Ntrejene morajo biti iz bele, ciste dobre Zigarske volne in morajo biti h lepe in gladkc preje navskriz tkane, dobro in gladko poklobueene in lo kratko na-kraspane biti. Podsedlira mora biti 2'*/« do V°/3i dunajskeira vatlfi dolga in 2'/1B do Z*/ dunajakeg-a valla siroka, in mora tentatiu^ :!''' 7 funtov. Podsedlire za kavalerijo, ki so pod naj-manjšino v meri in tezi, se ne bode jemale, ktere pa najmanj.šino presezejo, «t» bodo tedaj jemale, tve najveoine lie presezejo, toda se vt\ da brez doplaeila. Halina se mora zakladati ali bela za pole'.ne odeje, ali siva za kaznjence 8/4 (se«t eetertink) dunajskega valla siroka; '••'la halina mora tehtati na en vatel l4/3, do 1 '7,, diinajskcga l'unta, in vsak kos mora naimanj '6/t dun vatla lueriti. Halina pod nar m«ojso težo in ki ni % dun. vatla siroka, se ne bo jemnla; pri kosih pa. kferi se /.a prikladne spo/.najo, sp ne l»<> doplaèevalo, ako vec va» nnkociti, in iiioim biti narejen popolnoma po muslrii in v kakosti in barvi dober spo/.nan. Kn vatel mora vag-ali '11 do 29 lolov. lorej mora en kos, ki ima 20 vatlov dolgOflti, f Vji ^m'ov do 18'/,! funtov leblali. \ ag-.i ne *8*k kos, in kosi, ki nimajo nar manjse !•*/•¦, se ne bode jemali. Kar »ec »a^ajo, lo «e ne bo doplacevalo. Ta snutek se ne sine nie uskociti, akose z merzlo vodo zmoei; in kar bi se uskocil, to mora zakladavec povernili. Zelena rasavna se tirja I7,6.ali J dem| vatel široka, kunjasko sukno 3/« vatla siroko po muštrih; perva mora biti nan-jana popolnoma iz volne, posledno pa i* ixbrane, /,e samo na sebi lemno-rujave volne od cakeljskih jagnet. djf Ponudki za platno morajo obseei vse plemena platna, namree platno za BAjce, gatije, (8podne blaee) rjuhe, podleko in slamnice, in je na voljo dano z plalnoin vred tudi cvilhe ponuditi. Platno za srajrn se tirja popolnoma beljeno, platno za gatije, rjuhe in podleko napol beljeno, plain» /,a slamni(;e pa sirovo. Kelja m'nra biti naturna brez porabe lazjtMlnib sredstev, ki so pla-tnu škttdljive. Platna za gatije in rjuhe se bodo jemale po skupnem mustru, in za nboje se tirja ena in ista kakost. Samo /.ebtano plain», g'atije in rjuhe se ne mnejo uonujali Vse platno more biti iz preje, ki jo na masini ali z roko predena. Pri platnu iz Gaficije se sine na kon cih, ki so debelo in bolj redko tkani, toliko platna odrezati, kar ga ni pravi- knkosli, toda le tedaj, kedar ostanek v celi dolg-osti se nannanj 25 vallov meri. Odrezani kosi se utegnejo pre\/.eli za podleko, re so za lo pripravni, v avoji eeli dolgotti u«nnanj 15 vatlov menjo, in èe se ¦ te»i ne preseze zakladna kolikost, Tisti kosi pa, ki se morajo /.avolj svojih neprikladnil» delov tudi v sredi izrezovati, se ne smejo nikakor jemati. V«e platoa razun platna za slamnice, potem «vilbi morajo biti 1 duo. vatel jiroke in kosi morajo eden k drugemu 30 vatlov meriti. Platno za slamnice se tirja 1'/,, avst. vntlov široko in 30 vatlov dolgo. Platno i& podleko vojaskih sukenj se tirjn po narnovejsih mustrih 1 vntel siroko, in kos mora \meti narmanj 30 vatlov v dol-gosti, vxame se belo, svitlo-visnjevo, temno-vi.snie.vo, temno-sivo, svitlo-sivo in cerno. tiazun gori imenovunega pertenega platna se morejo ponujati tudi pavolnati srmtki (kalikoti) djmacega izdelka z« sraji-e, potem za krilno podleko barvani in za pod-leko v ('ake eerno lakirani. Kalikot za podleko mora ravno tal^o barvan biti, kakor platna za podleko. Barvan kalikot za pod ieko mora biti pristne barve in rnora kakor kalikot za srajce se popolnoma po mustru ravnati. Cerno lakiran kalikot mora »raven prikladne kakosti 1 dun. vatel iirok, in vsak kos narmanj ,'J0 vatlov dolg biti. Ta najmanjšina v sirokosti in dolgosti ku-sov se tirja tudi pri drugik kalikotih. e) Kar sc tice Usnja, se bo urbasnina, iüpanina, podplatnina, U8nje od juncov in telic in juhtnina po teži, in sicer urbasnina tezeje sorte za jennenje, loiejr sorte pa za eevlje in skorne pripravna jemala. Lsnje se bo v kozah vagalo in kolikor vaga koaa man] kot cetert funta, se ne bo doplacevalo, ee je tedaj n. pr. koza za urbase H luntov in 30 lotov tezka, se plaèa samo 83/, funtov Razun tega, d» so dobre sorte, ae gleda pri teh kožah tu,di zlasti na izdatnost, ktero mora vsaka koia v primeri do svoie teze imeti, nasproti »e pa ra*un ko/- /-a (leb?le podplate, ktere ne «inejo nikdar manj kot t8 fnn\n\ in vHf kot 40 funtov t«fke biti. in nemških podplalov, ki ne smt-j» manj kot 'Mi in ver kot 42 funtov vagati, n«' bo g\c-dal(t na doloeeno te/.o koz. Ta izdatnost se iz\e iz tega, da nsprnjo lahke kn/,'- za urliase, potem /.a podplate in zupane, in nemiki podpiali za eevlje in škorne, te/.ke urbasnire /.a jermtnje, ter cirid za patron.snice, galuninR za konjako opravo, juhtnina za sabeljne preramnice in sabeljne. rnenire po predpisani rneri do stojne biti UrbaHiiic»1, tercina in ko/.e za zupane morajo biti » i'ichIu samrtn, brrz soli ali guluna ustrojene, podplatnice pa v samih ježicah.{neni.ški pndplafi pa v j».'/i*ah in hra •totem ('reslii izdnlMie VpepeljeiM falmina se firja neporer njiüia > dveh «ortah. Lahke ali težke urbas nice /, »e.škodljivimi dobrosti in terpeža olnital in jermenja, ki se ima j/, njih delati, ne ka/.i jocimi popaki, kakor pri repo prikrajsane, na malib pnsamnih krajih zvaljane, ali » neskod-Ijimi progami, it so na '.i do 4 mestih \ dolgosti do 1'/, palca impokane, preores lane ali rožene, z malimi na enem mestu nakupièeiiimi ali glazeu'ini, temue dobro zra špnimi tesnjavami s posamnimi vrezi in neraz jedajoeimi ožigi, ee so sicer eisto tgodne, potem z nekoliko premoenim rcHoAI se tudi jemljejo in sam» za vrpxe in oiige se pri merna leza odbije. Hujave nestrojene teletne ali lakirane teletne se bodo v treh plemenih in sic */M pervega plemena, V» druzega „ in 7i t«-e'jega „ , pepeljene v galunu »trojene koze s polovicn i., in s polovico 2. plemena po izdatnosti predlozenili mustrov ferjale, in tako po samem kupovale Hela jirhnina mora za vsako težko gar ntturo dati 17 patron.smVnih jenneno\, 'I pn-ramnice, dva jermena za puske, 14 pre ramnic za tornifttre, (\\:i zepka za sablje, J /'epek y.a bajoael, in mogoie nora biti, izrisati iz nje ;t-terdi, se bo blago z narezanem klobukom vred prevzelo, ako ne, se bo vse blago ¦/, narezanem klobukom vred zverglo in nazaj dalo brez plai'ila /.a nare/.an klobuk. Sedla se inorajo oddajati, kakor .se je v po^odbi ndlorilo, v treli venatah in po predpisanift procentih natanko po muslrih. g) Ponujati se morejo /,e v i/.delanem slanu : srajce iz platna ali kalikota, gpodne hlace (gate) iz platna, siamniee /-a kavalele, jslaiitnice /.a navadne poslolje, podzglavja za bolniške poslelje, enojne rjuhe, dvojne rjuhe, cvilhaste kitlje za kirasirjt! (z gumfcci), cvilhaste kitlje za huzarje ali ulane. (z »umbci), cvilhaste pantalone (z gumbcij. Ysakemu ponudoiku je pa voljo dano, eno ali vee teh sort v poljuhnem gtevilu ponujati. V ixdelanem slanu oddajane imenovane sorte, in^rajo glede dobrote materjala in glede izdelbe popolnoina so /, mustrom vje-mati, in kjer gre za velikost, tudi procenti se spolnovati. Vsak ponudnik se tnora natanko po mustrih materjala in sort, ki so pri mon-turskih komesijah, po doticnili dividendah materjala in po popisih izdelbe, kakor tudi po posebnih, dobroto materjala in i/.dcllio zadovajocih pogojih ravnati, zavoljo cosar se irna pri kaki monturski kumisii pod uciti dati, in zavoljo eesar inorajo predpisi, ki so zavoljo tega pri nionturskih komesijah sostavljeni, v dokaz tega, da jih je pregledal, od ponudnika podpisani in zape-catoni biti. Da .se ponudnikom priloziiost zL prc-vdarjenje da, je bilo monturskim komisijam naro.ceno, njirn nm.šlre ra/.nih sort, kakor tudi za nje polrebnega materjala in delov pregledal'i dati, tudi razdelitev raz'redoy jn prqeentov, kterih se je pri nekterih sorlaii d>r/,ali, vediti dali in jem v vseh reeeh pomoine bili. kterjp lii /.astran mere materjala, zaslran izdelbe ali sicer radi vedili. 'J'udi je tistim, ktcri imajo voljo se zakladanja z imenova-niitii izdelanimi sorlami uueiežitL na voljo da-no, si pri monturskih komisijali dati prepise od prerajtanih stroskov naprave vsch za zaklad-bo potrebnih g-ori imenovanih sort, kakor tudi tacih, ktere se zdaj niso izpisane, ondi dotiene mustre proti plaeilu stroskov ku piti in si mustre za vrezovanje vzeti, toda opomni se, da .se sedanjc cene za magocp pontidbo in za dolorbo sort, kterih jo za jeto l(S()i treba, ki bo prisla ob svojiin casu od c. k. mini.stcrstva za vojaityo, za voljo tega ne veljajo kot pravila, ker se stro.ski za napravo po premenljivi pe*i materjala in izdelbe ravnajo, to ae pa ^lede izdelanih sort, kterih bo priliodnje Ireba, zdaj .se ne ve. Tistim, kteri kako xaUadbo res do-stanejo, bodo sicer monturyke komisije v.sikdar dotiene rrmitre materjala? in izdelanih sort, potem posamn«: dole kakor tudi patrone za vrczati proti pjacjlu stroi kov n if)V0 upravnih slro.skov dajale, in zokladavci bodo, da h»; pozneje kakc poipote ne riakliinjo, nj(m iaroceiie, ou nionturskih komisij zapecateno mustre in patrone z izyirniini rnustri prirnerjati in na zaznamnih listkih posebnih h svmim podpi.som in |)e-6atom poterditi imeli, da so jiJi vidili, ker se bodo oddajane reci sarno po tcli izvirnih ruištrili, kleri pri montur.sfcili komisijali «slinmjiMji oslancjo, pr*e«0J6vde Od (»redpisanib lnu.šliov odstopiti ni ni-cakor dopttaeao, IhmIi mi zavoljo kake po )i-.'iv(! a!i Zflvotj doine.stil. Zavoljo fgakega svojiwo^negii od.stopa ali oddaljt'iija od nuistrov M ho odrajtano ila,gQ zavcrylo. Kako.šcn moia biti inntvrjal za iadelnne sa*re dov in piemen pretfteda in poterdi. Pr/egtedovanje izdelanih pod 1). g, imo iiovaniii sort Mede materiala opravljajo pri moiilurskih komesijah kot poroki postav Ijeni stotniki in mojstri, pre^ledovanje iz delbe pa za to prjpravni druzniki pod na ^¦b'dstvom porokov in inojslrov, ktcri so friede predpisane dohroli; materijala kakoi tudi zastran tega poroki in za od.škodlm zavezani, kb ge picvzcte sorte z muslr vjemajo. K. tern pn-^lcdbaiii se sioer \ korisl zakladavcom ludi uekoliko mož iz \(ija.škc^a ßtanii prLvzamc, tudi je vsakomi /.akiadavcu pripu.šfno na svoje stro.4ke pri ee/.nnga cenivca k pre^lsdJli poklicati. Komisijski udjc iz vojaskeg'a slanu kakor tudi cenivci od zakladavca pokliean niinajo sioer zastmn uprasanjn, ali se imaj< pripcljaiie sorte prevzeti ali pa izvreèi, ni< doloeiti, vnndar pa imajo pravico, kadai kaj navskri/, prid<>, od möntarxke komisij« tirjati, da se naredi protokol, v klereia si imajo zapisati nakljucene tiavskrižuosti, \ skltyu protokola prislaviti svojt; mnenje ii tirjati, da se pošlje protokol c. k. vojaš kiMini miiiislcrsl^ii, ako se zakladavcu m z.rli ugp^nojo., koj v smislii oa izdelane sorte posfavljene razlicne mere, in sc bodo merile z mero, ktera je stempljana od po-veljstva komisije. Ako se pa pri izd«;Ibi take napnke po-ka/,ejo, ki se dajo se popraviti in se od dane sorte morejo prevzeti, se zakladavru dovoli, to napake po rokodel«:ib, kler«; sabo pripelj«!, popraviti dati, pot«;m sele sc /a dobre spoznaii«: retji prevzamejo, une pa t-zverzejo, kteie «kiisnjt^ niso dostale. I'ri priskušnji (»deUnih s'raj(' spodnih lilac in rjiih se ne razpanijo prooeoti. J'n posteljiiimi se fjleda pa tudi 86 na to, da ni druub kcrp na njib, kakor lake, ktere so v manipulacijnih popisih imeno vane. Sploh se pa izmetujejo samo take orte, ktere s«! pri pregfediri kakor slabe ka/,ejo, ktere se z mu.siri, v dohroti in /,dei)i ne vjemajo in ktere se lie dajo pO iravjb. kSploh se bo pri jtrejeinanju izdelanih oil ludi pos«;imo Se na to g|,:,|a|Oj a|j 80 si«:er drugi dodutki po must rib. Primeijevanje te/.e pi i izdelanib sortah )od jj) imenovanih, po t«N kak«»r je na ,namn«:nih. listkib mu.slrov zapisana, se lela za prilieno presojYvanje materjala, in sorte, ktere so nMÈno prelohke ali pretežke se ne bodo prejamal«;. Ako pride pri prenrlcdovanju pod /,enili. 1o. J'ormdek je za ponudnika, kteri se i/.reeno odpove pravice odstopa in V C. 862 der/,avljan.skei se pa kak dostajnik branil, l" pogodho podpisati, ali hi he prisel, jo podpisati, dasirnvno je paklican, namestnje poterjeni ponudek z nazocimi pogoji vred pogodbo šamo. Havno tako velja namesti pogodbe ali konlrakl.'i, ako He brani pomidnik, kteri je kako zakladanje prevzei, pogodho podpisati, pi-ivolitva zakladbe z nazocimi pogoji in •/. izrci'-enjem vred , ktero poda ponudnik v pofili dncii. da zakladanje prevzame. i'e bi se primcrilo, da bi se poniidjena množina ali cena, ali obe skupej znizale. V oIm-Ii teh prhnerfjejüi naj ima.c. k zaklad takrat, kadar pomidnik pogodbenega pisnia ncrc poilpisali, kakor tndi takrat, kadar pomidnik sicer po»odbo podpise, pa v kaki drugi l*eci teh pogoiev natanko ne spolnuje, pravico in na vojji, ga prisiliti, da pogöjfl natanko spolni, ali pa pogodbo y.a rmvcfjavno i/,r<'<'i, v nji pogojönc odd.i jatve ali' kar mV ver n<: zavarovAti, ali pa iih na njegovo nevarnost in stroske vnovic KJerkoli.V dra/bo dati, ali pa jili brez po-nudka po koinnrkoli in po kakorihikoji ceni presfcerbeti, in ra'zlodek stroskov med no vim pogodnikom in uniin, kleri je pogodbo prelomil, in <'e bi mii bilo plac'ali, jz nje-ffovega premozenja iskati; v tcni primer Iji-jii se zaderži ara narajten'go (akegaraz-locka, kteri !ii se imel poravnati, ali bi bila pa ara veca kakor raztOcek, ali bi pogo-jenib oddalev voja.ški zaklad celö ne bil zavaroval, in se izrece, da je ara zapadla, 16. Are ponudnikov, ktereni se kaka /aklailba dovoli, ostant jo kot dopolnivna ara toilko <'asa na/-aj, da se spolni pogodJba« ktero bodo naredili, dati |'a se inorajo namcst jlj<' tudi druffe gotove, po predpwu pregle-'lane in poterjeae are; ponii(lriikoin pa, kterili ponudbe se ne poterdijo, se iznu'-e vlpžni J'sti % na/.naiiJem, da inonajo, ako te liste pokaxejo, vloxeae aro naz-aj bobiti. 17. Placila /.a zakladbo daje v mcstii 0('('atve nionturska koinisij.i, Wer« bla0J^ška dnarnica, i/. klere prejenia doti/rna Jn(»nini-.ska kdmisija «voj<» dnarje, v avstri-J^nskili bankovcih ali pä silor v po postavi «po/.naii(Mn avstrijanskein papirnafom dnarju '•akladav^u sainenni ali pa negorema y,a hi'jiMiianje dimrjev in pobotovanje opravi '"cncinii pool)lasl«'iicn, in sicer sa;no za reri, kteeä so bile kakor popolnoma nicku po^rojcno^a obroka /,a "^'^lanj«; bo vojaški /.aklad, ako lioce /.a- & ^»mteDlQit Kr. -.»«ji 0# m, j)CC# i863). stalo zakladbo prevzeti, jo sanio /, odbitjem petnajstili procentov nrevxd-; pogodniki si ne sinejo nikakor tnisiiü, da se jim bo to |)overnilo. 19. Vse kot innslroin ne priinerne in izveriene sorte se morajo v i4 dneb od dneva, ko so bile i/,veržene, z drugimi namo-stiti in zanje dru«-«* ngodne in mustroni pri-nerne sorte enäcefä »tevila in verste mon-turski komisiji podati. Ker se pa pri prijeinanjn ra/.pisanih izdelanib sort le na unajno podobo gieda, oslana vendar zakladavec za tako inieno-vano notranjo dobroto reei, ki so se bile izdelane prev/,ele, tako odgovoren, da ako, se pozneje nepristnost barve ali uskbèenjc sukna spo/na, ali pa najde, da je material preperel ali z razjedljirirni reèini izdelan i. t. (I. — se on ne samo od vuili pribodnib zakladb za c. k. zaklad iiverie, temuè da se bo obstojee kontrakt raxvezal, in bodo nastopile pod st Iß imenovane odlorbe, po kterili bo moral zakladaVec vojaskemu za kladii skodo poverniti /.avolj se le poznejc najdene in nedoslojne kakosli zakladbe. 20 Pravice in dolžnosti, ktere iz po-godbe iz-virajo, sine pogfcdnik saino s |iri-voljenjem c. k. vojAskega ministerstva kaki dni»i osebi ali dnr/.bi odstopiti. 21. ('. k. vojaskenni /akladn je na voljo dano, se svib pornockov poslu/.iti, da se poffodba biez overanja Npolnnj«*, o.slane pa tndi doslajniku pra\na pot odperta za vse pravicc, ktece \i. pogodbe zabtevati misli. V teni primcrljt'jn hp. iina pogodnik vojaski deželni sodniji podvren. 22. Stempeli za pog-odbo ali za pogoje, kteri naincstnjejo pogodbo, terpi pogMnik. 23. Vse iz zakladavne pogodbe pog'odniku izvirajoce pravice in doUnosti preidejo, it umerje, na njegove dedc ali erbe, ako bi so pa primerilo. da bi ne bil vec sposoben r,n goipod&rjtriJG a «vojini premoienjeni, na njegove postarne zastnpovavce, akö ne «po7.na zaklad za bolfe, Jzreei da pog^odba le velja dalje; v obeli primerljejili naj ima 'no.strano pravico. Od c. k. dezelncffa obene^a novelist va, dne 18OT ;i(t kr. Ntempelj. Izglcri poniidka. Jas zdolej podpisani, stannjoe v (mestu, selu, okrajn, okrog-u, ali züpanii dezeli) izrecem s tem vsled ra/.g-lašenega izpisanja, da boeern : I. V dünajsk. vaUa siroccga, nouskorljcvign ncaprelcraneffa sukna za Obleko, viitrl pu . . {] _ fa^ THi..... KKHXl (liinnjskih vallov «viflO- višnjcvnga l7,««1" Bijakega valla siMKtga nciiskor.Jjivf(2;a, nen-[irclirancfra, v volni barvanigH ppkna za panlalonc, vatej |»s» . . II. . . kr., reci: . . . 10000 dumijskili vatlov tpmnö-zefenega. 1 ^ , dunaj.sk. vatla siroèfga, '"'Uskoi'ljcMo-ii, nraprelirn ncpii, v volril harvan*go sukna za obltko. vatil pri ..fl... kr., rec|: . . . HXHX1 dunajskih vallov Jpmiio-rujavpga, lT/l6 dunnjsk. vatla jirocega, ncuako^jivegi', naspfetttM-Bfga, v volni lmrvanrga zukna la olilfko, vaicl po . . f.. . kr., reci: . . . 20000 dunajskih vallov civo-inclirancpa, 1V,« Junajsk. vnlla sirocepa, neaskocljiveffB, nraprclrra ne^l, v volni liarvanm,,' ^^,,;, zii olilfko, va'lc I po . . fl. . . kr., reci: . . . 10000 «liinaj.skili vallov sviflo-ttivej^a, lVie d««aj»k. v;iil,i Mroccffü, iii'UskoiMjivcga, noaprclüriuiJls.i: JOTXK) dunajskih vatlov 4 " Mega, ''S .. 11.. . kr^ reci:.. 10000 dunajskih vatlov 5-1 svillo-sivega | - .. fl... kr., rrci: . . TOOOO dunajskih vatlov ;* 2 svillo visnjcvepa 12 ~ .. fl. . . kr., reci: . . 1korljivega, vatfl po . . fl. . . kr., reci: . . . III. Xoritt!». J>riiKl volnati »nutkl. HhK) podsedljic (kocov; za kavalarijo, dunajsk funt M . . dunajskih vallov L | za podvleko ^J . . (1. . . kr., reci: . . . :')(XX) dunajflkih vatlov JL\ W l('(ra 3 . . 11.. . kr., roci: . . 5000 dunajtkfli vatlov > ivWo-vUmjevefa "1 . . 11.. . kr.. re dunujskih vnllov j leirino-nijaveita \^ . . I). . |(r. ,,.,.,. 4'KKK) dunajakifa vallov knlik"la za «rnjce, tn du iiajski vatel Mroceffl, vatel po , .-fl.., kr reci: . . . 6000 (luiiajskili vallov harva- L nega (svillu-vtsrijrv-fra S .. (1.. kr.,reci:. FMK) dunajakih vallov barvi nega temno-viinji . .. II.. kr., reci:. WXK» darMjskih vallov barva- 5 n^-a trnirio zejeii.^i --1. .. (|.. kr.,reci;. fXXX) dunajskih vallov barva-/n[ nega m illo-si vega | " ..(].. kr., rer i:. KKK) (iiiniijskih vallov barva s nepa ("ernep-a .. ||.. kr., reci:. 5000 dunajskih vallov barva- % nega teinno rujavega J- .. fl.. kr., reci:. 20UO0 dunajskili vallov lakiranepa eerMga kalikota, (ii dunaJNki vatel .siroceßa, valtl (io . . fl. . . kr., nci: . . Y. 1 frsia. U»itJ<' In nsnjat« Hori* HK.) dunajskili cenlov v cr'.»,lu frtryjeneg«, kega p'omhnega usoja za jerneu«, cent [po .. 11. . . kr., reci: . . . 100 dunaJHküi renlov v p|-e«lu slroje«)»ga lalikeg» poverhnega usnja za cevlje in «körne, cent po .. fl. . . kr., rici: . . , 1100 dunajskih centovvjiiicah «trojenih podplalov, cent po . . fl. . . kr., reci: . . . 100 dunajskih Cfirtov v jr/,icah in hraislovein creslu slrojeiiih podplatov (neinških jiod platov); cent po ... fl. ... kr.; reci ... 100 dunajxkih cenlov cre.s|anih /.upunov; c '¦). teli'tin, po { . . 11. . . kr., reci: . . 3 »02 Najmanjšina ponudka: 1000 slukov 1. vcrste laki-j .. fl.. . kr., reci: . . 1000 „ 2. ranih teletin] . , ff. . . kr, red: . . 500 t . 3. po 1 ..fl.. .kr.,reci: .. 500 Šttlkov l.)soriopepelj«uihgal-(.«fl.. ks.,reci:.. 500 ¦ 2. )junjenili koi po (.. ff.. kr.,reci:.. 20000 obènih obsnncnic, po . . fl. ... kr., red: . . . 1000 krovcov za ulnnske c"apko, po . . fl. . . kr., reci: . . . 20000 podolgatsih krovcov za cake, po .. fl... kr., reci: . . . 20000 obglavnih jermenov za cake, po.. fl ., kr., reci: . . . 20000 obbradnic za èake, po . . fl. . . kr., roch . . . 5000 obbradnic za k«pe, po . . fl. . . kr., reci: . . . 200 gnrnitur tcikih jirhastih kož, garnilura po . . fl. . . kr., reci: . . . 200 garnitur lahkih jirhn^tth km, garnitura po . . fl. . . kr., reci: . . . VI. Verata. Klobuclna In sedla. 5000 izdelauih slreljskih klobukov, po . . fl. . . kr, reci: ... 1000 izileJanih iKokuvanih sctlil za kavalerijo, sedlo po . . fl. . . kr., rrci: . . . VII. V«»r«ta. Izdelatu» plalmiu-oblck«» in |io*t<'IJii<- »orte. .... izdelanih «rajc Iz platna; po . . . fl. . . kr.; reci ] .... .... izdelanih srajc iz kalikola; po . . . 11. . . kr.; reci» _____ .... izdelanih spndnih hlac iz platna; po . . . fl. . . kr.; reci! . . . . .... izdelanih kavnlelnihslnmnie; po ... fl. .. kr.; reoi! .... .... izdelanih navadaih posts Ijnih slamnic po . . . fl. . . kr.; reci! .... .... izdelanih kavaletnih podglavnic po . . . fl .. kr.; reci'..... .... izdelanih podglavnic za bolni.s'ke poatelje; po .,, fl. ,. kr.; reci I .... .... izdelanih rnojnih rjuh iz platna; po . . . II. . . kr.; reci! . . . . .... izdelanih dvojnih rjuh \/. ptatna; po . . . fl. . . kr.; reci! . . . . .... izdelanih evilhastih kitelj z gumbi za kiraairje; po . . . fl. . . kr.; reci'. .... .... izdelanih cvilhaatih kitelj z gumbi za huzarje ali ulane; po . . . . fl. . . kr.; reci! . . . . .... izdelanih evilhastih panlalon z gumbi; po . . . fl. . . kr.; reci! . . . . i. t. d. v avslrianski veljavi monturski komisiji v J. J. po meni dobro znanih mu.strih in z zventim spolnovanjfin izpi.sanih v J. J. dasniku v. st.....1863 natisnjenih pogo- jev, ktcre 6cm ondi kakor tutti pri monturski ko-misii v J. J. prebral in prcvdaril, in klerim se bom po vKcin iijihri'in zapopadku podvergfl in z natanc-nim spolnovanjem vseh druzih za zakladanje vojan-kemn znkladu oLstojVc'ih pr**dpiaov zastran pogodb v casu od . . . . do zadnjejra decembra 1804 v 1i;h le ohrokih oddajati, in si()ui ponudka pn prislnviti: Podpi.sanl se •/.avr/.'-jo c. k. vojaškctnii zakladu 7.n natanko xpolno-Tflflje zukladbenih pogojev „iiusoüdüm«, t. j. eden za vse, v»i pa za enega, porok bili, in intenujemo J. J. (kterega stimovunji; in znacsj se ima povedati) za poblastcncii v tcut zakladbenem opravilu. Izgfled zavitka za ponudek. SlaviKinu c. k. vojas'kemu miniaterstva (deielnemu obenemu pov«lj«lvu v. J. J.) J. .1. ponudi sukno, plalno, usnje i. I. d. ¦ /«led zavitka za piilo/.ni list. Slavnetnu c. k. vojflikeinu minwlerslvu (ali deiel- niMiiu obèneinu poveljntvu v J. J.) Puioioi list ces . . . fl. . . kr. avstr. veljave k ponudku J. J. n rakladbo s Miknom, platnom, MMfp i. I- d- Z. 5««. « (2) Nr. »22',. Kundmachung. Das k. k. Kriegsministnium hat zur Slchcl-stellung der nächstjährigen Erfordernisse an Fußbekleidungen für die Armee die Offerts Verhandlung unter nachstehenden Bedingungen an> geordnet: 1. Die Lieferung« «Pniode hat de» drei-jährigen Zeitraum, d. i. vom l. Jänner 1664 bis Ende Dezember lkllll zu umfassen, wobei jedes Jahr für sich Lin Kontraktöjahr bildet, und die Lieferung in der Art zu geschehen hat, daß das fur jcdeS Kontraltsjahr in Bestellung gebrachte Fußbtkleidungß'Quantum in ^ gleichen Raten, welche vom Offecentcn beantragt werden können, pünktlich eingeliefert, mithin Ende jeden Jahres das auf dieses Jahr entfallende Lieferungö'Quanlum vollständig übergeben sein muß. 2. Die zu liefernden Artikel sind: schuhe, Halbstilfel, Husaren-Czismcn, dann hohe Stie-fel für die ehemaligen Freiwilligen'Uhlanen-und Czismen für die ehemaligen Freiwilligen-Husaren. Regimenter und Czitüstn Czismen — nach den festgesetzten Größengattungen, nämlich 8 Gattungen br> den Schuhen und L Gattungen bei den übrigen Sorten. 3. Das Prozcnlen-Verhältniß, nach >vel. chen die im Punkt 2 bezeichneten verschiedenen Vrößengaltungen der Fußbekleidungen bei den kontraktsmäßig zugewiesenen Lieferung,,'» in Ab, stattung zu bring«, sind, wird nachstehend beziffert: Auf lUU Paar Schuhe sind zu liefern: I Paar l. Größengatcung, 4 Paare 2. ., »2 » »- « 18 » 4- » » 2U » 5.. >, « « U. « !« » <> » » II » ij. » » Bci den Halbstieseln, Husaren - Czißmcn, hohen Stiefeln für ehemalige Freiwillige-Uhla. nen, bei den Gzismen für ehemalige Fleiwilligc« Husaren und bei den Czitosen » Lzismen sind auf l«U Paare: 3U Paare der l. Großengattung und ?« » » 2. , » zu liefern. 4. Sollten während Eines Kontraktsjahres Aenderungen in der Form und Konfektion der Fußbekleidungen beabsichtigt werden, so erklärt sich das k, k. Militär-Aerar verbindlich, diesel. den dem Kontrahenten drei Monate in Vorhinein bekannt zu geben und de» bereits vor» gearbeiteten, ämtlich erhobenen und qualität« mäßig befundenen Vorrath zu übernehmen. 5. Von dem jährlich in Bestellung zu bringenden Gesammtquantum an Fußbetleidun' gen ist der dritte2h.il oder auf Verlangen deS Kriegsministeriums auch mehr — in tomplet im Materiale zugeschnittenen, der Uederrest in vollkommen fertigem Zustande zu liefern und es bleibt ferner auch dem Kriegsministerium unbenommen, von der jährlich zugewiesenen Liefe» rung des zweiten und dritten Kontrattßjahres je ein beliebiges Quantum lediglich in ein oder der anderen Größcngättung zur Einliefcrung verlangen zu können, ohne daß hiedurch für den Ueberrest der Lieferung in dem Punkt 3 festgesetzten Prozenten-Verhältnisse der Größen, galtungen ein, Aenderung einzutreten hätte. 6. Die Besohlung der Fußbekleidungen hat aus dem bisher hiezu verwendete», in Hnop. pern gegärbten Pfundsohlenleder zu bestehen, doch wird auch die Lieferung von Fußbekleidungen mit Sohlen aus in Knoppern und Eichen^ lohe gegärdten, sogenannten deutschen Sohlenleder erzeugt, zugelassen. 7. Hat der Offerent in seinem Offert« ausdrücklich das Minimum deS zu offerirendcn jährlichen Gesammtlieferungsquantums an Fuß. betleidungen, welches nicht geringer als nommen. Nachdem von denselben Lcdersorteu, welch, zur Erzeugung der Fußbekleidungen erforderlich sind, auch Anschaffungen im Materiale bei ten MolNmS-Kommissioncn stattfinden, so wird der Durchschnittspreis von jenen Preisen, welche vom Aerar für das laufende Kcntraktsjahr l>c> sämmtlichen Montilis-Kommissionen für das iw Maleriale angeschaffte Obei'Pfnnd' dann de»l' scheu Sohlen- und Brandsohlen - Leder bezahlt wurden, als der Veköstigungspreis jenes Ober' Pfund- dann deutschen Sohlen- und Bran^ sohlen»Ledermaterial6 angenommen, welches der Kontrahent zur Erzeugung der von ihm z» l>>' fernden Fußbekleidungen verwenden wird, u»V auf Basis dieses Ledermaterial - Beköstigung/" preises sodann, — nach den bei den Montuli-Kommissionen bestehenden, dem Kontiahentt" wohl bekannten Material-Dividenden, — vl'l Beköstigung jenes Lcdlsmalel!aI-,O.!>alUums be< rechnet, welches zu je Vin Paar der versch'^ denen Fußbekleidungen erfordeilich ist. Zur Ermittlung deö Arbeitslohnes wird ^ für die Erzeugung von Militär^Fusibekleidung"' in den verschiedenen Kronla'ndern entfall»'"^ Zluilmacherlohn, in welchem das Mittelding "" der Schnitllohn einbezogen sind, im Wege ^c blstehenden Handels- und OewerbekammelN ^ hoben und der nach den einzelnen Kronländcc berechnete Durchschnittspreis hievon als i3^. stigung des'.gebührlichen Arbeitslohnes für ^ betreffende Kronlaud angenommen. , , Diese ermittelten Bekostigunqspreise bu sodann zusammen den Gestehungspreis, bb , den Betrag des Licferpreises, welcher f^' ! Ein Paar der verschiedenen fertigen 3ußdell^ düngen festgesetzt wird und für da« betreffen Kontraktsjahr wirksam zu sein hat- Für die komplct im Material« zugesch"'"^ nen Fußbekleidungen wird der »'! n fur ° Ledermateriale berechnete Bckost'gungspmS, '" ter Zuzählung des b.i den Monturs-K°mM » sionen bestehenden Sch"ittlohneö als L.eferpl"« angenommen. 803 Der für das einzelne Kontraktöjahr festge« setzte Liefcrpreis wird durch dic im Lauft dieses Jahres etwa eintretenden Fluktationen der Kom> merzicilpreise nicht beeinflußt. »U. DaS Militär - Acrar verpsiichtet sich, in jedem der 3 Kontraktöjahre von dem Ersteher Mindestens jenes Lieferquantum abzunehmen, welches von dem KriegSministerium im Punkt 7 als Minimum angesetzt ist, und behält sich vor, den Mehrbedarf bis zur Höhe deS offe-rirtcn Maximums im Laufe eines jeden Kontrakts-jahres in Bestellung zu bringen. Jede für das 2. und 3. Kontraktsjahr zu» gewiesene Lieferung wird mittelst Additional. Klausel in den auf Grund des genehmigten Offertes ausgefertigten Vertrag aufgenommen, und hiebei nach' der Höhe der erfolgten Liefe-rungs-Zuweisung die Kontrakls-Kaulion richtig zu stellen sein. l l. Von jedem Offerenten muß mit seinem Offerte ein Zertifikat beigebracht werden, durch welches er von einer Handels» und Gewerbe« Kammer, oder dort, wo eine solche nicht besteht, von der hiezu berufenen Behörde befähigt erklärt wird, die zur Lieferung angebotene Menge in den bestimmten Terminen verläßlich abstatten zu können. Dlese den Offerenten nur versiegelt zu übergebenden und versiegelt zu belassenden Zertifikate, in welchen das etwa eingetretene Vergleichsverfahren angedeutet werden muß, sind stempelfrei. »2. Für die Zuhaltung des Offertes ist ein Vadlum mit fünf Prozent des LiefciungS-werthcs, welcher für daS als Minimum ange» botene jährliche Lieferungs-Quantum nach den geforderten Preisen entfällt, entweder an eine Monturs'Kommission oder an eine der bestehenden Kriegskassen — mit Ausnahme der Wiener — z» erlegen, und der darüber erhaltene Depositenschein abgesondert von dem Lieferungs-Offerte unter einem eigene» Couverte einzusenden, da das Offert bis zur kommissionellen Eröffnung an einem bestimmten Tage versiegelt liegen bleibt, während daö Vadium sogleich der einstweiligen Amtshandlung unterzogen werden muß, I» jedem Öffcrte ist übrigens genau ersichtlich zu machen, daß das erlegte Vadium wirk' lich 5"/a des angebotenen Lieferungswertheö beträgt, daher in dem Offerte der für das Minimum entfallende Gesammt > Licfcrungswerth, sowie daä davon mit ü°/, berechnete Vadium bestimmt ausgedrückt sein muß Offerte, welchen da5 entfallende Vadium nicht vollzählig beige» schlössen ist, werde» unberücksichtigt gelassen. l!l. Die Vadien können entweder in daarcm Gelde oder in Rcalhypothcken oder in österr. Staatsschuldverschreibungen erlegt werden, welch letztere nach dem Börsenkurse des Erlagstaa.es, insoferne sie jedoch mit einer Verlosung ver« bunden sind, keinesfalls über den Nennwert!) angenommen werden, Pfandbcstellungs - und Bürgschafts - Urkunden können nur dann als Nadieu angenommen weiden, wenn dieselben durch Einverleibung auf ein unbewegliches Gut gesetzlich sichergestellt, und mit der Bestätigung der betreffenden Finanz - Prokuratur bezüglich ihrer Annehmbarkeit versehen sind. — Wechsel Werden nicht angenommen. Die als Vadium erlegte Summe ist in dem Offerte stets mit dem entfallenden Betrage in b'sterr. Währung auszudrücken. »4. In dem Offerte, welches mit dem ge. schlichen Stempel von ül> Ncukreuzcr versehen, lind von dem Offcrentcn, unter Angabc seines Charakters und Wohnorts, eigenhändig gefertigt sein muß, hat sich dciseldc ausdrücklich den in dem Blatte der betreffenden Zeitung (deren Benennung, Nummer und Datum anzugeben ist) abgedruckten, oder bei einer MonturS. Kommission eingesehenen, und zum Beweise dessen von ihm unterschriebenen und gesiegelten Bedingungen vollinhaltlich zu unterwerfen. Die Form, i» welcher die Offerte zu ver« fasse» sind, zeigt der Anschluß. l5», Wenn ein Offert von mehreren Unternehmern gemeinschaftlich überreicht wird. so haben s'c >» demselben ausdrücklich zu erklären, daß sie sich dem k. k. Milltär.-Aerar für die genaue Erfüllung der Lieferungsbedingungen in »oli6um, d. h. Einer für Alle und Alle für Eine» verbinden, zugleich aber haben sie Einen auS ihnen, oder einen Dritten namhaft zu machen, an welchen alle Aufträge und Bestellungen von Seite der Militärbehörde ergehen, mit welchem alle auf daS LiefcrungSgeschäft bezüglichen Verhandlungen zu pflegen sein werden, der die im Bertrage bedungenen Zahlungen im Nar^n aller gemeinschaftlichen Offerenten zu beheben und hierüber zu quittiren hat, kurz, der in allen auf das Lieferungsgeschäft Bezug nehmenden Angelegenheiten als Bcvollmächligter der die Lieferung in Gesellschaft unternehmenden Mitglieder info-lange anzusehen ist, bis nicht dieselben einstim mig einen andern Bevollmächtigten mit gleichen Befugnissen ernannt, und denselben mit einer von allen GescUschaftögliedern gefertigten Erklärung der mit der Ueberwachung der Kontratts-erfüllung beauftragten Behörde namhaft gemacht haben. I«) Wie daS Offerts - Formulare zu ent» nehmen gibt und in den vorliegenden Bestim-mungen ausgesprochen ist, zerfallen die sicher, zustellenden verschiedenen Fußbekleidungen in fertige und zugeschnittene Sorten, nach verschiedenen Größcngattungcn. Bei den fertig, sowie zugeschnitten zu liefernden FußbetleldungSsorten muß daS Leder-materiale von derselben Qualität, — welche vom Ober < Pfund -, dann deutschen Sohlen » und Brandsohlen-Lcder, bei dessen Einliefcrung im Materiale verlangt wird, — daher vollkommen mustermäßig sein. Die Erzeugung bcr Fußbekleidungen muß den Probemustrrn vollkommen gleich bewirkt sein. Der Offerent hat daher in dieser Beziehung, nebst den Original-Probemustern, auch d»e bezüg» lichen Material »Dividenden und Konfektions« Beschreibungen, sowie die sonst speziell auf die Qualität des Materials und auf die Konfektion Bezug nehmenden Vorschriften bei den Monlurs-Kommissionen einzusehen, und die bewirkte Einsicht durch seine Unterschrift zu bestätigen, wobei ,s ihm auch freigestellt wird, die betreffenden Muster gegen Vaarb.-zahllmg der dafür entfallenden Kosten mit Rcgiespese), anzukaufen, und sich von den Zuschneide-Patronen Abschnitte zu nehmen. Die wirklichen Lieferungs-Ersteher sind gehalten, von den Monturs-Kommissionen jeden-falls je Ein Stück der bezüglichen Muster der ^ Größcngattungen, sowie der Zuschneide - Patronen, dann Leisten, Walkhölzer und Leeren, gegen Bezahlung an sich zu bringen, wobei die Ersteher zur Begegnung von nachträglichen An. ständen, die ihnen übcrgcbenen, von den Mon-turö-Kommissionen gesiegelten Muster und Pa tronen mit den Original»Mustern zu vergleichen, und an den Spitzzetteln der letzteren die genom mcne Einsicht durch Namensfertigung und Siege« lung zu bestätigen haben; indem nur diese letzteren bei den Monturs-Kommissionen aufbewahrt bleibenden Original-Muster für die Beurtheilung der eingelieferten Artikel maßgebend sind. 17. Die Einlieferung, Visitirung und Uebernahme der Materialiin oder Sorten, welche stets im Beisein des Lieferanten ober eines legal auß. gewiesenen Bevollmächtigten desselben zu erfolgen hat, wird in den betreffenden Borraths-Maga. zinen der Monturö - Kommissionen auf Grund der von dem Monturs-Kommifsions'Kommando gefertigten UebernahmS . Anweisungen durchgeführt. Zum Beweise der Identität hat d« Liefe-rant jedes zur Ablieferung überbrachte Slück, sowohl fertiger alS zugeschnittener Fußbetlei« dmiyln, noch vor der Uebergade mit seinem deutlich und haltbar aufgedrückten, die Anfangsbuchstaben seines Namens oder seiner Firma, dann die Ichnszahl enthaltenden Stempel an Sohle und Oberleder zu verschen. Die Untersuchung und Beurtheilung der zu liefernden Artikel wird lediglich bcr übelnehmenden MonturS-Kommission eingeräumt. Die Fußbcklcidungsstücke werden hiebci wegen ihrer äußeren Oualitätmäßigleit zuerst Stück für Stück untersucht, und diejeiugsn davon, welche dem Probemuster nicht vollkommen entsprechend und sohin mangelhaft befunden werden, sogleich von der Uebernahme ausgcstoßen. Von jenen, dieser fertig gelieferlen Artikeln, welche in Ansehung ihres äußeren Zustandes als zur Uebernahme geeignet befunden wurden, sind sodann 5A von dem zur Ablieferung überbrachten und obigermaßen übernommenen Quantum auf» zutrennen und in ihser inneren Beschaffenheit zu untersuchen. Zeigt sich bei diesen aufgetrennten Fußbeklei» düngen auch nur Ein Stück, welches in Anst« hung der inneren Beschaffenheit der Vorschrift nicht zusagt, so wird die obigermaßen übcrnom« mene ganze Partie der gleichnamigen Sorte al« Ausschuß zurückgewiesen, und hat der Kontrahent die aufgetrennten Stücke, ohne Anspruch auf eine Vergütung für das Auftrennen, sammt den übrigen nicht aufgetrennten Stücke der betreffenden Sorte, als Ausschuß zurückzunehmen. Wird bei den inneren Bestandtheilen jedoch solch vorschriftswidriges Materiale (Lederabfälle oder andere fremdartige Gegenstände) vorgefunden, daß dadurch eine Fälschung deß verwen» deten Materials dargestellt erscheint, so würde ein Kontrahent, welcher sich eine solche Verfälschung zu Schulden kommen läßt, unter allso» gleicher Geltcndmachung des dem Milltär«Aerar, laut Punkt 2tl vorbehaltenen Vertrags » Auf-löjungsrechles, von allen künftigen Lieferungen für das Militär »Aerar ausgeschlossen werden. Dieselbe Rechtefolge hat auch bei Verfälschung anderer innerer Bestandtheile, welche ohne Auftremiung nicht untersucht werden können, einzutreten. Wenn die aufgetrennten, ihrem äußere» Ansehen nach qualitälmäßig befundenen Fußbekleidungen auch in ihrem inneren Zustande muster^ und qualitätmäßig befunden worden sind, so hat die Wiederherstellung derselben in fertige Torten bei der Monturs-Kommission auf Kosten des Militär-Aerars zu geschehen. Wenn aber auch die, ihrer inneren Beschaffenheit nach untersuchten, und zum Beweise dessen von der übernehmenden Monturs - Kommission besonders zu bezeichnenden Fußbekleidungen voll» kommen mustermäßig befunden wurden, so haftet doch der Lieferant noch weiter für die innere Mustermäßigkeit der nicht aufgetrennten Fuß-betlcidungsstücke auch nach der Uebernahme d,r> art, daß das Militär-Aerar, wenn solche nach» träglich sich als in ihren Bestandtheilen nicht mustermäßig herausstellen sollten, von dem Lieferanten den Ersatz deS hiedurch veranlaßten Tchadcns zu begehren, und überdieß gegen ihn die —allfällig wegen Materials . Fälschung — durch den Vertrag festgesetzten Rechtsfolgen eintreten zu lassen, berechtigt sein soll. Wenn sich der Lieferant mit dem Befunde der Uebernahms-Kommission über die Unannehm-barkeit seiner Lieferung nicht einverstanden ertlält, so soll es der übernehmenden Monlurs.Kom. Mission freistehen, einen gerichtlichen Kunstbefund über die streitige Beschaffenheit der Mustermäßig-teil dieser Lieferung durch drei von der Monturs» Kommission allein vorzuschlagende, unbedenkliche Sachverständige aufnehmen zu lassen, und es hat der Lieferant, wenn der Kunstbefund zu seinem Nachtheile ausfällt, die Kosten desselben zu tragen. Ebenso steht es dem Lieferanten frei, auch seinerseits einen solchen gerichtlichen Kunst» befund zu veranlassen, jedoch soll auch in diesem Falle die Monturs Kommission allein berechtigt sein, hiezu drei unbedenkliche Sachverständige vorzuschlagen. , >8. Jedes bei der Uebergabt nicht muster-" mäßig befundene und dem Kontrahenten zurück» gewiesene Stück hat derselbe mit einem andern mustermäßigen, binnen l4 Tagen nach gesche-' hener Zurückweisung, zu ersetzen, l9. Ueber die vollzogene Uebernahme wird dem Lieferanten von Seile des betreffenden Vonaths-Magazms, mit Nachweisung des Aus-schußes, ei» Lieferschein ausgefertigt, auf Grund» läge dessen sofort die Bezahlung für die über» nommenen Artikeln erfolgt. 2U. Die Zahlung dcö Licfecpielseö geschieht am Ucbernahmßorte von dci, übelnehmenden 8U4 Monturs.Kommission, oder, wenn der Lieferant es wünscht, bei der nächsten Kriegökasse, aus welcher die betreffende Monturs-Kommission ihre Geldmittel empfängt, in östcrr. Banknoten oder in sonstigem gesetzlich anerkanntem österr. Papier» gelde an den Unternehmer persönlich, oder an seinen zum Geldcmpfange und Abquittiren berechtigten Bevollmächtigten, und zwar nur für voll» kommen qualitätmäßig übernommene Stücke in dem Monat der bedungenen Rate und bis zu dem in dieser Rate bedungenen Quantum, 21. Nach Ablauf der bedungenen Lieferungsfrist wird das Militär-Aerar in dem Falle, als es den Lieferungs-Rückstand übernehmen will, denselben nur gegen einen Pönalabzug von fünfzehn Prozent des auf diese verspäteten Lie» ferungen vertragsmäßig entfallenden Preises annehmen, auf dessen Nachsicht die Kontrahenten in keinem Falle rechnen dürfen. 22. Das Offert ist für den Offerenten, »welcher sich des Rücktrittöbefugnisses, und der im §. 862 des allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuches normirten Fristen für Annahme seines Versprechens ausdrücklich begibt, vom Momente der Ueberreichung, für das k. k. MilitaoAerar aber erst dann rechlövcrbindlich, wenn der Er» steher uon der erfolgten Genehmigung seines Offertes, Seitens des k. k. Kriegs-Ministeliums verständigt worden ist. 23. Die diesen Bestimmungen gemäß ausgefertigten Offerte, so wie die Depositenscheine über die Vadicn müssen jedes für sich in einem eigenen Couvcrte versiegelt sein, und sind längstens am 3 l. Dezember »663, Mittags >2Uhr, entweder unmittelbar beim Kriegs-Ministerium, oder bei einem Landes - General - Kommando, welche die daselbst einlangenden Offerte dem Kriegs-Ministerium — uneröffnet — einzusenden hat, zu überreichen, und es verpflichtet sich das Kriegs-Ministcrium, den Offerenten bis Ende Jänner l«lN über die Annahme oder Nichtannahme des Offertes, oder über die erfolgte Restringirung ein oder dcs anoern angebotenen Ouantums, oder der Anbotspreise, oder über die Restringirung Beider zu verständigen. Wenn ein Offert nicht seinem vollen Inhalte nach, sondern nur unter Restringirung dcs von einer Sorte angebotenen Quantums oder des Preises angenommen wird, so hat der betreffende Offerent binnen längstens 5 Tagen nach Empfang der Verständigung hievon bei jener Mon-turs.Kommission, durch welche die Verständigung erfolgt ist, seine Erklärung, ob er diese Lieferungs-Bewilligung annehme, oder nicht annehme, zu überreichen, widrigcns das Militär-Aerar an eine solche restringirte Lieferungs» Bewilligung, welche von dem betreffenden Offerenten innerhalb dieser 5tägigen Frist nicht mittelst einer solchen Erklärung ausdrücklich angenommen worden ist, nach dieser Frist nicht mehr gebunden wäre. Offerte, welche nicht mit allen in diesen Bedingungen vorgeschriebenen Erfordernissen versehen sind, oder welche erst nach Ablauf des festgesetzten Termins, sci es beim k. t, Kriegs« Ministerium oder bei einem Landes - General-Kommando überreicht werden, bleiben unberücksichtigt. 24. Die Vadicn derjenigen Offerentcn, welchen eine Lieferung bewilligt wird, bleiben biß zur Erfüllung deS von ihnen abzuschließenden Kontraktes als ErfüUungs-Kaution liegen, wobei jedoch der nach der Größe der zugewiesene,« Lieferung von der vorgeschriebenen Kontrakts-Kaution abgängige Betrag zu ergänzen ist, während anderseits dcr Mehrbetrag des Vadiums zurückgcstattct wird Uebrigens ist es zuläßig, die Vadien auch gegen andere sichere, vorschriftsmäßig geprüfte und bestätigte Kautionsinstrumente umzutauschen. Jene Offcrentcn, deren Antrage nicht an-genommen werden,, erhalten mit dem Bescheide die Depositenscheine zurück, um gegen Abgabe derselben die eingelegten Vadien wieder zurückbeheben zu können 25. Auf Grundlage dcr vom k. k. Kriege-Ministerium genehmigten Offerte werde» mit den Erstchern förmliche Bcrtrags«Urkundcn ausgefertigt. Sollte sich aber ein Erstchcr wci. gern, diese Vertragsurkunde zu unterfertige», oder zu deren Unterfertigung trotz der an ihn ergangenen Einladung nicht erscheinen, so vertritt das genehmigte Offert in Verbindung mit den gegenwärtigen Bedingungen die Stelle eines Vertrages. Eben so vertritt im Falle der Weigerung des mit cincr Lieferung betheilten Offercnten, den Vertrag zu errichten, die Licferungs Bewilligung, in Verbindung mit den gegenwärti gen Bedingungen, und der hierauf von dem Offerenten innerhalb l» Tagen abgegebenen Erklärung zur Lieferungs Annahme, die Kontrakts.-stellc, wenn das Offert bezüglich deS angebotenen Preises oder Quantums, oder bezüglich Beider zugleich rcstringirt worden wäre. 26. In beiden Fallen soll daö k. k. Militär-Aerar sowohl dann, wenn der Offerent die Ver-tragsurtunde nicht unterfertigen wollte, als auch, wenn dcr Ersteher das förmliche iücrtragöin-strument zwar fertigte, aber in einem andern Punkte diese Bedingungen nicht genau erfüllt, das Recht und die Wahl haben, ihn entweder zu deren genauen Erfüllung zu «erhalten, oder den Konlratt für ausgelöst zu erklären, die darin bedungenen Leistungen cimvcder gar nicht mehr sicherzustellen, oder auf dessen Gefahr und Unkosten neuerdings, wo immer feilzubieten, oder auch außer dem Offertwege von wem immer und um waö immer für Preise sich zu verschaffen, und die Kosten-Differenz zwijchcn ocm neuen, und den oem tontrattsbrüchigen Erstcher zu zahlen gewesenen Preis/n aus dc>ien Vermögen zu erheben, in welchem Falle die Kaution auf Abschlag dieser Differenz zurückbehalten, oder wenn sich keine solche zu ersetzende Differenz ergäbe, oder der Betrag der Kaution dieselbe überstiege, oder die bedungenen Leistungen vom Mililär>Aecar gar nicht mehr sichergestellt würden, in der Eigenschaft alä Angeld, als verfallen, eingezogen wild. 27. Die auS dem Kontrakte entspringenden Rechte und Verbindlichkeiten dürfen von dem Kontrahenten nur mit Bewilligung deS k. k. Kriegö-Minisi.riums an eine andere Person oder Gesellschaft übeGragen werden. 2«. Dem t. t, Mililär-Aerar soll es freistehen, alle jene Maßregeln zu ergreifen, welche zur unaufgehaltenen ErMnng des Vertrages führen, wobei jedoch auch anderseits dem Er-steher dcr Rechtsweg für alle jene Ansprüche, welche er aus dem Vertrage stellen zu können vermeint, offen steht. In diesen Fällen Halsich der Kontrahent der Gerichtsbarkeit deö Landcs-Mllllärgcrichtes zu unteiw.'rsen. 2». Die Auslagen für Stemplung deö Kontraktes, oder der Kontraktsstelle vertretenden Bedingungen trägt der Ersteher, und ist die diesfällige Gebühren- Entrichtung nach den bestehenden Vorschriften zu bewirken. »U. Alle auö dem Lieferungs-Vertrage für den Ersteher hervorgehenden Rechte und Ver> bindlichkeiten gehen im Falle »eines Todes an seine Erben, im Falle er aber zur Verwaltung seineS Vermögens unfähig würde, auf seine gesetzlichen Vertreter über, wenn es das Militär-Aerar nicht vorzieht, den Vertrag für aufgelöst zu erklären; wozu es in beiden Fällen einseilig berechtigt sein soll. Nom k. t. Land,s-Gen«ral'Kommando Uoin« am 16. Dezember »862. Formulare MM Offerte. Ich Endeögeftrtiglcr erkläre (Wir Endes, gefertigte erkläre» zur ungelheilte» Hand, d. i. Einer für Alle und Alle für Einen) in Gemäß, hcit der von mir (uns) eingesehenen, in dem Blatte der N. N. Zeitung Nr., dto. (Nummer und Datum anzugeben) abgedruckten Bedingungen, denen ich mich (wir uns) vollinhalt» lich unterwerfe (unterwerfen), die Lieferung von militär.ärarischen Fußbekleidungen auf cine drei» jährige Konlraktöperiooe, das ist, vom l. Jänner l«6l bis Ende Dezember l«66, unter nach folgenden, für daö l. Kontraktsjahr giltigen Anbotspreisen übernehmen zu wollen: Minimu m dcs jährlichen Gcsammt-Lieferungsl quantums an diversen Fußbekleidungen; N. N, Paare, darunter N. N. Paare mit dcr Besohlung auS in Knoppern gegärbtcn Pfund-sohlenleder, und N, N. Paare mit Sohlen auö in Knoppern und Eichenlohe gegärbtcn söge« nannten deutschen Sohlenleder, erzeugt. Maximum deß jährlichen Gesammt - Liefe» rungsquantums an diversen Fußbekleidungen; N. N. Paare (das Anbotsquantum nach der verschiedenen Sohlenleder-Gattung, wie beim Minimum beziffert anzugeben:) Liefcrpreife für fertige Sorten aller Größe ngattun gen, daö Paar zu: öst. W. Schuhe .. si, .. kr., sage! .... fl. .. kr. .. Halbstiefel .. fl. .. kr., sage! .... si. kr. .. Husaren-.(5ziö!nen .. si. .. kr., sage! .. si. .. kr. .. hohe Stiefel für ehemalige FreiivilligeUhlancn .. fl. .. kr., sage! .. st, .. kr. .. Lziömen für ehemalig Freiwillige- Husaren .. fl. . . kr,, sage! .. si. .. kr. . . Czikosen-(5zismen .. st,.. kr., sage!.. si... kr... Lieferp reise für fertige Sorten be» stimmter Größe ngattungen, daö Paar zu: öst, W. Schuhe l. Gattung ,. si .. ki,, sage.. st, .. kr. Schuhe 2. >, >,.s.f.,.si ..kr,sagc..fl. .. .. Halbsticfel l. Gattung., st. ..kr., s,,a.e..si, ., ., Halbstiefel'/. ., . .si. .. kr,, saae .. fl. ., „ und so fort zu spczisimcn für dic übrigcn Sorten. Lieferprcisc für im Materiale kom-plet zugeschnittene Sorten aller Größengattungen (dann bestimmter Größcngattunge »), pr. Paar zu: Ebenso die Prcise zu spezifiziren, wie bei den fertigen Sorten). Die obig angebotenen Sorten verpflichte icl> mich (verpflichten wir uns) nach den vorqcschli^ b, dcr Zeit vom l.Ianncr l«64 bis Ende Dczcmbcr !«<;, in folgenden vier Lieferungöraten liefern zu wollcn, und zwar: N. N, Paare am l. ... ,664, N. N, » „ l. . . , lttlll ,', s w,, für welchcö Offert ich (wir) mit dem ftparirt versiegelt eingesendeten 5,"/, Vadium uon . . . Gulden in österr. Währ, welches dem Liefenmqf'' Gesammlwcrthc von . . . Gulden . . lr, öst. Wahr. entspricht, gemäß der Kundmachrma, hafte (haften). DaS von der Handels - und Gewerbckammcr versiegelt erhaltene und von derselben autzgefer» ligte Leislungsfä'higkeitS-Zertifikat liegt bei. Gezeichnet zu N., Kreis ?i,, Land N. am , . ten....... N. N, Unterschrift dcs Offerenten sammt Angabe seincS Charakters. Couuert-Fgrmnlar übcr das Offcil. An das hohc k. k. Kriegsministerium (odcr Landcs-Gencral.-Kommando) zu N. N. N. N. offerirt Fußbekleidungen. C o u v e rt - For m u l a r über den Depositenschein, An baß hohe t. t. Kriegtzministerium (odcr Landei°General'Kommando) zu N. N. Depositenschein über . . . . si, . . fr. öst W i" dem Offerte des N. N. für Fußbekleidung' Lieferung. Z7255>>, <-'.) Nr. .'"'-"'>' E b < l t. Mit Vezug a»f das kierän.lliche 6»'" uc>m ^> Iull d. I.. Z. 2«,' Alwß gehöi'^"' in der O,lr. !.',.« in, Orlmrlmche »!>> Nccif,.Nl0. 7j2« rüll^mmendf» Nealität Nr, 2''> i» ?lmH g" jchl!l!t» wtlbeil wiit>. _, ,., K. k. Pezillsam« 3iadnia»»öd0ls. als Emch'' om 20. November 186!l. «05 Orkenntniffe. D.,s Krakauer k. l. Ol>erlc,»de«a,er!cht l>>i! mil Uill,eil uom 2:;, Noucmbcr ^l'>!l. Zahl I«',««»',!, das mit dcm Urldeilt res ikril.iull l. l. Lauoesaciichlet uom 15, Oclol'ci 1^'^!, ^,il'l 1^.720, ausqesplocheüe Verbot t>er Nr. I I.', dcs'T«ae«bl.'lles ^(5zas« vom .'-', Mai I» »lib bez!tl)l>»g«wci,e de« i» dirftr er> Ncu Ausgal'c erschienenen Colrespoul>c»zall>kfls >», Posc» am 17. Ma> l^.'l l'czcichiicl lnit (") wegc» Veibicckeus ler Slöluiig der öffentliche» Niche nach 8 0»; St. G. bestätigt. Da« Klataucr l. l, Laudesgericht bat Kraft t>ll ihm von Sr. k. l, Npostol,schei, MajeNat uerliehenen Amlsaewalt mit Urtheil vom 2. Decenidcr 186Ü. z. Z. !'.^1!>. liver Autrao dci t, k. Slaa!?anwallschaf! zu Nccht erlaiüit: Dcr Iichall r« eistc» Ausgnl't del ?ir. !!3 del pcilod'lckcn Druckschrift »Krmiiku« uom U, 2eptem> ber 1863. bczicbmiaswcise dcö i» der Nitrit: „Win »loü!!,^! i >>«,l<><'/.»^" ciildaltenlii Aufn,fcö a„ oie ^'»»0' beuölkclliüg in LoiMlßpolcn bcalünKc mit Hlnlilicl auf die Mil'i!ielial'Pelo>d»u»ss vom 15». Oliol'li 1««I<» N, G. V. 2315 da« Vlibrlchci, e,l Störung dec öf» fenllichc N,'l,c »ach tz 66 Et. G. Der Iodnlt <-er eisten AuSgalie drr Nr. 47 von» 12. Oc,ol>cr 1863 terftldei, penorische» Dl»clschl,fl, l'ez,>l)>,n^!vcise rc« ^'citatt,ke!s: «^liinn««! i pn'Iulki »!>i-<'I,!>« dfsslünoc dos V'idleche» der Slöiuoss rei l'ffs„!!>ci'c» Richc >wch ij 65» :> St, G . enrlich der Iüh.'lt ün- cistc,! ?lu«g.il'e del Nr. 5,0 vom l'.'. Oc> lobll 1863 derselben plrirdische» Trückiedrill be^ie. l!»n,M'c!se des illüartilels »üilll der Auischlifl: »vi I»!<»nuc^l, j pn««l!,!!! St. G. V. al^e» die öffeiüliche Nul,c und Old-nung und e« wette die wcilele Veivleiluna dicscl Dl»ckschl,ftc» nach 8 36 P. O. vom 17, December 1862 verl'oicü. Z. 5«». » (2) 3ll. l l4U^, Ku » d,u a ehu n g. Mit Beginn dcö Studicnjahrcü lU^/z, sind die nachbcnannten Studentenstiftungen >n Erledigung gekommen und weiden zur Wieder-besthung hiemit au5gcschri.',.'n, 1. Bei der von Andreas <5l)rön unterm 25. Jänner 1626 errichteten Stiftung der ». Platz im jährlichcn Ertrage von Ul si. 9U kr, österr. Währ. Zum Äcnussi dicscr Btiftu«g sind berufen sludielcndc Bol)ne armer Blir^er aus Laikach, Krainburg oder Oberl)urss, vorzüglich aber aus des Stifters Verwandtschaft, nur müssen die Studierenden mindestens Schüler der 5>. Vymna-sialklaffe sein. Diese Stiftung, zu welcher das Prasen-tationkrccht dem hiesigen sürstbischöflichen Or dinariate zustehl, kann nach zurückgelegten Gym-nasial^lidien nur noch in der Theologie genossen werden. 2. Das vom Felir Carl Marquis Gozanidc St, Georges unteim l. Mai >«5U errichtete Stipendium jähilicher 52 ft, 5N kr. ö. W, auf dessen Genuß Studierende, die aus der Stadt Krainburg gebürtig sind und in deren Ermanglung jene aus der Stadt Bischostack von der l Gymnasialklasse bis zur Vollendung der Studien Anspruch haben. DaS Verleihungslecht hat sich der Stifter lebenslänglich vorbehalten. 3. Der », Platz der vom vormaligen hiesigen Domprobst Gecng Gollmayer errichteten Studcn-tenstifiunq mit der vom verstorbenen Fu,st< l'lschofc Anton Alois Wolf gemachten Zustifluna >n, Iahreü^aae von 75» fl, «« kr, ö W, zu deren Genusse arme >vol)lqesittele Studierende aus Oberkrain berufen sind. Der Gtiftungsgenuß ist auf keine Eludicn-Abtheilung beschrankt und steht das, Präsenta-tionsrccht dem hochwürdigen fürstbischöflichen Ordinariate in Laibach zu. 4. Der 2, Platz det Acudentenstiftung ,,lln. bekannt l.« im Iahrcsertrage von 32 fl. 55 lr ö W, «-' bk^n Genusse Studierende zu Laiback überhaupt berufen sind. Das Verleihungsrccht wird von der k. k Landcsstellc für Kram ausgeübt und ist der Sriftungsgenllß auf keine Studienabtheilung beschränkt. Jene Studierende, welche sich um dies, Glipcndien bewerben wollen, haben ihre mit dcm Taufscheine, dem Armci,- unv Impfungszeugnisse, ban,, mit dcn, cinen gutcn Fottgang nachwci- (I. Amtsblatt Nv. 2<)1 ^?. ^1. Dec. 1863), senden Studieuzeugnissen vo» den beiden Semestern deö verflossenen Studienjahres >U''^z, so wie in dem Falle, als das Stipendium aub, dem Titel der Verwandtschaft in Anspruch genommen wird, mit dcm legalen Stammbaumc und anderen dic Verwandtschaft nachweisenden Urkunden belegte» Gesuche im W,q, dcr vorgesetzten Studien-Direktion d>5 ^l. Dezember l. I. hicher zu überreichen, K.-k. Landesregiciung ^nl^ch am 8. Dezember >U64, >' (3) Nl, <>^7- Kundmachung. Mit Bezug auf die mittelst des Amtsblattes zur Laibachcr Zeitung vom 10. November d. I. veröffentlichte Kundmachung der hicrländigen hohen k. k. Steucr'direktion ddto. 3. November ,863, Nr. 5598, wird den einkommensteucrpfiichtigen Parteien in Laibach hiemit erinnert, ihre vorschriftsmäßig verfaßten Einkommen-steuerfassionen pro 1864 längstens bis Ende Dezember d. F., bei sonstigen Folgen des §. 32 und 33 des Einkommensteuergesetzes, bei dieser Steuerlandes - Commission einzubringen. Diejenigen, welche ihre Gewerbe verpachtet haben, haben in den Fassionen die Pächter namhaft zu machen und anzugeben, in welchem Stadttheile und in welchem Hause die Gewerbsausübung stattfindet. Die GewerbSpachtcr aber haben abgesonderte Fassionen zu überreichen. K. k. Steuerlandeö-Commission Laibach am 13. Dezember l863. 3. r,f>7. a (2) Kr. l« Avviso di concorso per II posto di c. r.« hirurgo di«(r<-(. dial«' In % < rlicca. Rimaslo vacant« il poslo di c. r. Chirurgo distreltunle n Verlicen . cui va nnnr**o |* nnnuo m-lario di fiorini trecentosisslaiitamlle soldi cinquaita (367 50) V. A. M ne apre col preMntt il e«DCfrM per il Irnnine tli wi srlliinani! , decorribili dull« priina inscrzione di quest' avvi.so nil foglio uflicialc dill' Oxservaloie dalmato. Gli BgpiniOti dovranno produrre rntm il mkIc-Irlln Icnnint' la Inn» ialatse sill' i. r. CapitaMto circolaro di Spfllala« coinprovando la loro cl.i. pli RlOdj ppirorsi. il gr'ado ¦ccadenioo ripot Ih1<» in t'hirurgit cd in oslm anno conaecuUvo, ciož tlal ).° (Jcnnajo a tull» 31 Dicembre 1S04, la /ornitura giois niilifra dt'lla Ci(1M Ixivinu e di vilello ocoor-rente a aucsti luoglii pii, p^i" la quale apresi i)ul»l)licn Asta, awertendn i concorrenti, die le loro oflerte scritle o HU^irpllate dovrtinn«; es8ere nrodotte nlla lirmala Dinr/.ioric non piii tarui del di 27 d i q n e s t o mete. La fnrnitura verrä deliberata al mi-gliore osserente, se cosi parcra e piaccra alia Spettabil« Commissionp Municipale di fioi\^glianzu. La carne bovina c di vitello da soni-minittlarsi dovarnno essere di prima qualiti e Šen/.a g;iunla, cd an/.i la prima dovri essere d»*i mann implion gener Wahrnehmung ihrer Rechte hiemit ver« ständigt. Neustadt! am 4. December »863. Z, I) Nr. 463«, Edikt. ^,n dem l. l. Vezirksamle Littai, als Gericht, wild hiemit bekannt gemacht: ss« sei über Ansuchen des Markus Smerkol »on Sabiil', gegcn Thomas Fajdika von Viderga wegen, aus dem Nlibe!» vom 12. Juni 1862. .5 -'I l<> schuldiger 5,0 fi, list. W, m gerichtlich erhobenen Scha'tMiM'f'rlbe vr» 640 st. lsz. W, gewillisstt. und zur Bornadm? delscll'cii dir FtObistungO.Tagsayungen auf d ücr, ai'f den 19, Februar und auf »cn 1« M,n> I-'«^. Msmal Vormitlag« um 10 Ubr. in der Gerichlskanzlei mit vem Anhange bestimmt wonc». Daß lie ftilzubietlftd« Realität nur bei der leßtell ^^i!l>i>t,!!ig anch unter dem Schähungswertbe an rcn V>i,1biele»de» hintangegebeu werde. Da« Tchzhnngsvrolololl. der Olundbuchseltracl „no vie ^zit.iumisbcrm^uss, können del dlesem Gerichte in dc» gewölinlichen Aintsssundeu eingestben werde», ss s Vczirkianit l»lttai, als Omcht. am ll). Nooember 1863. Z. 8517. (l) Nr, 5.160, Edikt. Vo» cem l. l. Vezirksamte Llcin, als Gnich!, wlid den «»bekannt wo abwesende» Michael i.'ula»'. scheu Erben Valenli» Kokail »no Ursula Podborschel, geborne» Petellln u»d dc>e» Eiben u,'d Rlchtsnach. folgern hiermit erinnerl: Es hal>< Joses Podborschel vo» Lack, wider dieselbe» die Klage anf Verjährt» »nd Erloschener» klärung einiger auf der. im Grundbuche Habbach, »ul) Reklf. »Nr. 33 ^,, vorkommenden Einvierlslhnbe i»< ladulirt haftenden Saßposlcn ,>>n!i inlx^. I, November 1863, Z. 5160, I:iel.,nus eingebracht, worüber zur or> deullichc» nnlnollch.» Veihandlung die Tagsat)uug auf den 3, März ltt64, fri'ch 9 Uhr, alin'orduel, und d«n Oellagtc» we^eii ihre« ll»l>cla!inten Aufemhalles H,l «< >u«! a»f il'is Gefahr n»d ssrsten l'estclll lviiiüe. Dessen wllde» dieselbeu z» dem E»t>e ocrslänoi get, daß sie allenfalls z» itchier Zeit sellü'l zn erichcinen oder sich cincn andrrn Sachwaller zu bestelle» »»d a». Ver namhaft zu machen h>,I'cn, wiürigens diese 2iccht«> fache mit rem aüfgtsielltei! Kuralor vsihanoell wcr« den wird. K, t. Vczirlsamt Stein. a!s Gericht, am 2 Nouember 1863. Z. 2518. (I) Nr. ü^.»5), E d i t t. Von dem f. l. Bezirlsamle Stein, als Geiichl. wird den unbekannt wo befindlichen Herrn Dr. Jo« ha»n Pnlger, rann der Fra» Johanna uo» Höffer» und Frau Paul!»., Iadornit und bere» gleichfalls »»liellinml» Erl'en liicrniit erinnerl i Es hal't Iob.nm Dornik vo» Uschenl miter tie» selbe» die Klage auf Verjähr!» und Erlescheneiklärnng mehrerer, ans i>cr, im Glunrbnche der Henschaft Kreuz »»!> Url'.Nr. .">l»4, 3ll!f,'?ll. 2<>.'>, vorlommeoten Ein< ball'huve intalüllüt baftt»rc» Sahposten «u!» >,>-!<>. 9. November I. I,, Z. 5)2^'), hieramls cingcbl>,cht. woiul'er zur oroenlliche» münolichen Verhaudlnnq die TagsaYnng anf den 27. Februar 1864, früh !» Uhr. angeordnet, und de» Oellagten wegen ivies unbelann' te» Allfeulbaltes Herr Anton Kronalicthvog!. l. t, No> lac in Stein, als liül»«!«!- n!!» ans ilne Gefahr nnd ssosttn beslellt wurde, Dessen werden dieselben zu dem Ende v«!lNä»d!> gel. oaß sie allenfaUs ;» rechter ^jeit selbst zu ei» scheinen, oder sich eine» andern Sachwaller zu de. steüen und anhec namhaft zu mache» haben, widri» gen« diese Rechtssache mit eer» aufgestellten Curator verhandelt werden wird, ss. f. Vtiirtsaml Stem, als Gericht, am II. November 1«',!l, Z, 25,19. (l) Nr, Edikt Von dem k. f. Vezirlsamte Stein, als Gericht, wird der Maria Rems und dcrc» allfäUigen Erben und Rechtsnachfolgern, alle unbekannten Aufenthaltes, und Daseins, hiermit erinnert: Es h.ibe Georg NemS vo» Sallenberg, haus» Nr, 8. wider diesell'tn die Klage ,i»f Veriärrt' und Eiloschenerklärung e»>lr. fnr die Maria Ne«S. «uf dcl Neal,tät Reklf.Nr. 4 !,ll Stabtvfalikirchtngilde Slein ftaflenbeu Saypost pr. 263 fl. 5/1 kr. »,-, x. c., »>ll> i'ü«'^ l<», November l, ),. Z. 5342. hieranü« eingebracht, worüber zur ordentlichen mündliche» Ver« handlnng die Tagsahung auf den 7. März !"<»!» Nepomul Küh'.iel vo» Sicin. g,gen Josef Slofij vo» V^amisbulg, mit dem P'scheid» eoo. 12. September l. I.. Nr. 4310, aus den ^8. "^. vember !^ I angevronete Nelijitatlc»» der im Glnne. buche llommenda St. Peter, «ub Ull».» Nr. 256',, Pott. >Nc. 104, vorkommenden Realität zu Teis.»» über Ansuchen o,s E,csu lena Supa». ta»n der Geschwister Johann, Michael. Gertraud, Anna und Mina Snpan gegen Änto» VUpan von Moste wegen, aus dem Urtveile vom 8. Tecembel I,»>6<', Z 2»l5,. schuldiger 75 fi, 67 kl. ö. W. o. 5. «., i„ lic »reculive öffentliche Ver» stcigeruüg der. dcni i/ctnern gsh^rigcn. im Grunr-buche der Herrschaft Radmannsdorf "uli Neetf. - Nl. 48 vorkommenden 3iea!»ät im gerichtlich erhobcnc» Schäynngswerlhe ron 5»35 st. ö. W, gewilliget, und zur Vornahnie derselbe» die elste FeilbielUngs'Tass' satzung auf tc'! 29. Jännll. die zweiie auf dtn 27. Februar und die dlille auf den 27. März 1864, ><> eesmal Aormiitags um 9 Uhr, in der Gcrichtskanzlei mit dem Anhange bestimmt worden, daß die fellzubie» lendc Realität nur b>l der lcytln Feilbielung auch unter dem Schäßuugswerthe an den Mtistbietendti! hintangegcbtn werde. Das Schahilngöprotololl. der Grundbuchöeliratt und die i!izil>>!iuusbcd»!g»isse lönncn bei diesem Gerichte l» dcn gewöhnlichen Amlsstunden eingesehen werden. K. k. Veziilsamt Radmannedorf, als Gericht. am 3. Novcml'cr l,^>!3, Z. 2537. (3) Nr. 4,99, Edikt. Pon dem l. l, Vtzllksamlt Radmannsdorf. als Gericht, wird hlemit bekannt gemacht: Es sei über baS Ansucht» des Caspar Posler von Wischeluiz gegen Anto» Prctucr von Pogelschülch wegen, aus dem gtiichtllchl» Vergleiche vom 28. Jänner 1862, Z. 30 l. schnldi.,sr 18 fl. ö. W. c, «. e, in die »lecutlve öffeniliche Versteigerung rcr, den» ÜetUcr» gehörige», im Grnndl'nche dcr Herrschaft Veli es »»!< Urb.'Nr. 574 uorkomnicnren Rcallläl im a/> richillch erhobenen Schähxnssswerihc von 415 fl-ö, W. gewiUiget, und zur Vornahme derselbe» lie eleculiuen Feildietungstagsahungen anf teu 15. Iä»> »er. auf den 15. Februar und auf den 15. März !^'iliags »m 9 Uhr, in rcr Amli» kaozlei mit dem Anhange bestimmt worden, dah die feil» zubietende Realität nur l>ei d,r leßten sscilbieluog auch uuter dem SchätMigswerlhe an dc» Meistbicte«' s«n bintangegebe» werde. Das SchäyungSprototoll. der Orundbuchseltr."! und eic Lizitalionsbedingnisse könne» be! diesem Gerichlc in den gewöhnlichen Amlsstuübeu eingesehen werden K. k. Äezirksamt Radmannsdorf. als Gericht, am ?0. November 1««!^, ^. 24^l2. ^'>! Nr. 2«5«,. Edikt. Von dem ?. k. Vezilksamlc Reifuih. als Ge» richt, wird hicnnt bekannt gemacht: Es sel über das Ansuchen des Andreas l!auills«l von OioLbtlg, gegen Johan» üenstck vo» Trannik, Nr, 43, wegen, ans dem Vergleiche von» 23, I»»l l«54. Z, 4076. ,ch»,digei 106 fi. 35 kr. k. M c. «. c., i» lie crecutive öffe»lliche Versteigerung del. dem keßttrn gehörige», ii» Ornndbuchl der Hcrrschasl Reifniß «ul, Urb. »gol. I32HI4O7 zu Traunik vl>c< kommenden Realität im gerichtlich erhobenen Sckäj' ziwgswerthe von 105)0 fi, (l, M. gewilligt, »»d z»l Vornahme derselbe» die clccutive» Real'Ze,ib>et»»!!s' tagsahungen auf de» 11. Jänner, auf dcn I I, Febrnal und auf den 10. März k. I„ jedesmal Vormittag« um l<» Uhl. in loco Traunik m>t dem Anhang bestimmt worden, daß die feilzubietende Realität »ul bei der leh«n Feildielung auch unter dem Schähu»^' wellhe an den Meistbicteuren hinlangegebe» werdt- Das Schähungsplotololl. der Onmdbuchsellrocl und die i!lzil,uionsbedi»gnisse können bei diesem Gericht in den gewöhnlichen Anitsstunden eingesehen weree^ K. k. Vezirlsamt Reifnih. als Gericht, am lX Oktober I«63. Z. 24«5. (3) Nr. 3,^' E d i l l. Vo» dem l. t. Vezirlsamte Sittich, als Gell«'' wild hiemil bekannt gemacht! Es sei über das '/lnsnchc» des ^o'vnnn A»b<> von Neudegg gegen A»lo» Omache» vo» Olo.ic»^" wegen, an» dem Vergleiche vom 9, Mai 1X59, ^ 1825. schuldiger l<»5><» fi. öst. W. >'. ". <,, in rul> Urb.'Nr. 99 voilommenDen R"^^ im gerichtlich, erhoben,» Schätzungswerthe «- ,"ttl. «'' den 20. sebruar und auf den 30. Mmz l"64, > desmal Nolmittag« »m 10 Uhr im Gelia"«!^ "" oem Anhange bestimmt worden, daß olt fti!z»l'iele"r« Realität nur bei der letzten Feilbieü'MI <"<°) ""' dem Schähungswtlthc an den Mc'stl'"'c»dl» h>n><"' gegeben werde. ,. Das Schahnugsprototoll, »er Glundbuchsel'" und b.e öizita!io»«beoin.,»'sse kö,'"c» bei diess.» O"?» dcm k. t. Veziltemntt Tschernembl, al« Ocilchl, wir» dem unbekannt wo befindlichen I«a» Michellitsch roll Sl'chm' hiermit erinnert: Gs babc Mathias Vlnl, eurch Hrn. Dr, Plluz vo» Tschernembl. wider denselben die Klag« a»f Zahlung iqsi 4 si. 85> lr. tuli iii-nlu. 2»,). August 1 "'>,">, Z. 3685. Hieramts einaebracht. worüber zur summa« lischen Verhandluna die Tagsal/ung auf din 8, Ian-ner 1864, früh i» Ubr, mlt dem llnhange des §. 18 des a. l>. Patente« vom 18. Oktober 1863 ange-ordnet, und dcm Geklagten wege» seines unbekannten Nufentbaltes Iolian» Stubiz von Tschelneuibl. al« l'ui-uloi- I»! ncluin auf seine Gefahr »nd Hosten be« sleUt wuldt. Desskn mud delselbe zu dem Ende uctstäudiget. daß »l allenfalls zu lechler Zeit selbst ,u erscheine», ob« sich einen andern Sachwalter zu bestelle» mit» anher namhaft zu machen habe, widrigen« diese Rechtssache mit dem aufgestellten Kurator verhandelt werden wird. K l. Nezirtsamt Tschernembl, als Gericht, am 20. August 1«'!3, I, ^4','l. (3) Nl. 3690. G o i l t. Von dem l. k. Vezilksamte Tschelnembl, als Gericht, wirb dem u»l>ll.'nnt wo befindlichen Juan Stampfe! von Naraiß hiermit »innert: Es hnbe Maldias Plut von Tschernembl. durch Herrn Dr. Preuz. wider denselben die Klage a»fZahl»n>, schuldiger 3 fi. 89 lr. schuldiger «4 fi. 3. W. c. «. o., !» die elecutioc öffentliche Versteigerung der, der Lehlern gedöliqe», im Giu»bl>uche der Herrschaft Pölland «ud Urb.« Nr. 19 und »ud Fol. 122, Rltf-Nr. 89. vorkommend',-Realiläl im gericküich erbobene» Schäßüngswerlh.- von 8b fl, ö, W. gew>U>gel, uno zur Vowabme eerselbe, die einzige Zeilbielungstansaßung auf »en 12 Jänner 1864. Vormiltag« um 9 Uhr, im Amtssihe mit eew Anlmiiqe bestimmt worden, daß die feilzubietend!' Rcalilät bei dieser Feübietung auch unter dem Scha> zungOwelthc an dc» Meistbietenden hiniangegebe» werde. Das Schäl)unqeprotc>loU. der Grundbuchseliraci llnb die Lizüationsbedinssnisse können hei diesem Genchie » ^l°tsch>ll. Nl. ^5. rurch Hrn. Dr. Preuz von Tsche» »embl. gegen Michael Htaui'achll von Geidenschla^ ^ll. 7 wegc», au« dem Zalilüugs.nifttag, ddlo. 24 Juli I«, die crccutive öffemllche Vcisteigerung der. dem i!eh,ti» geböilaen. <>» ll>iu»dbuche der <"" schafl '^uano ^ul> Ion,. «V.. Fol. 54, Rlmml»dt» Nealoäl'» im yerichllich erbobene» Schäßung«w'llb< uon 153 fl. ö. W. gewillisset, und zur Vl'lüahme derselben die drei Ftllbittungstaglahungen a»f de„ 9, Jänner, auf den 10. Februar und a»! den 9. Maiz 186i, jeeeSmal Vormlllags um 9 Ubr. i" der Ämt«!a>,z!l> »nl dem Anhange bestimmt woiren, baL eie feilzubletcoee Nealüiit mir bei eer llßleü Zell» dieiung auch »nter dem Schähungswtlthe a» den Melstbineilden hintaiiaegebe» weide. Das NchähunaMolololl. der Grundbuch«,ztlnct^ uud bie !'l;,tali0!!ebtdii!s>»!ssl lönnen bei diesem Gericht« l« de» newöliülichen AwtestliudtN eingtsehen werden, N, l. Vez>il«an,t TlHllü'mbl. als Gericht, am 3. Scptembll l^'l^ Z. 2494, (3) Nr. 4140. Volk' Von dem f. k. Vezirlsawte TschernemhI. als Gelichl, wird dem >lndeka»nl wo befindlichen Pelel Paniai, von Tha, hiermit elinixrt! E» habe Hr. Dr. Aallutin Pleuzvon Tschernembl, wider denselben die Klasse a»f Zablui'ss schuldiger 13 fi. 54 lr, 5U>> psnrx, 1«, S.pt'emdcr l^!'3. Z. 4104. hleramls eingeblacht, woiüdtl znc mündlichen Vtl» baudlung dle Tagftßung auf den 8, Jänner 1864, früh 9 Uhr, mit dem Anhange rc« K. I8oc« alleih. Patentes vom 18. Oktober 1845, angeordnet, und dem Geklagten wegen seines uubekannle» AuflNthalles Pcler Panian von Thal Nr. ^ als Ous«!l»l- n«1 »ctu», auf seine Gefahr und Kosten bestellt wurde. Dessen wirb verselbe zu dem en seines linbsk>innle» Alifentbaltes Georg Manrin l,on Vresovil) als l^uinlol » fahr uno Kosten bestellt wurde. Dessen wird derselbe zu dem Ende verständiget, oaß er allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheine», oder sich »inen aueer» Sachwalter zu bestellen u»d au« Ver namhaft zu machen habe. widrigen« diese Rechts» lache mit dem aufgestellten Kurator verhandelt werde» wird. K. l. Vezilksamt Ischernembl. als Gericht. am 18. Seplembtl 1863, 3-2498. (3) Nl. 5.280 E d l l t. Vom aefelliaten ,. ,. ».zirtsallüe. al« Oerich, wird luno gemach,: E« hade Ios,f Malle .un...p von Dorneg Nl, 69 die Eefiliungsklage vom ^1 Geptember 18t»3. Z. 5,280. hieramts wi»el bi« unb»> kannten Präieneenleu auf die im Nrunlbuche Mübl' Höfen Ulb-.Nl, l»,l 1864, Früh 9 Mr, hieranits l>est,mm! »no a!« Kurator den unbelanntcn Piäicndenten, Anton UlbaMschlHch von Dorneg aiifgeslellt worden. Dessen werden die unbekannten Plä^ndttUen zu dem Ende verständiget, baß sic dem bestelltes Koraior die Vehelfe an die Hand zu geben, oder selbst 5»e im gerichtüch er» hobene» Schäßungswerthe von 304 fl. 20 lr. ö. W. gewilligt!, und zur Vornahme beiselben die dii'le »lt» cuiioe Realfeilbietllngilagiahung auf e,n 15, Jänner 1864 VolMitlags um 9 Unr. im hiesig/n Amlslocale mit dem Anhange bestimmt woiden. daß eiefeilzubietenoe Realität auch unter dem Schähu»g«weril)e a» oen Meistbietenre» bintanysgeben werde. Das Schäßlmgsplotokoll. del Grunbbl>chs I,!v,n bal K. l, V,zirssl,mt G"lsf,It>. als Verichl, am 7. Dezeml'er 15" Z. 2531. (3) "--------------------------------------------- Tparkasse - Kundmachung. Wrgen des Nechnungs-Abschlusses für das ». Hemefter ,ang werden be» der Sparkasse vom ». bis M0iu«iv6 RH. Jänner »^V4 weder Iahlungen angenommen noch geleistet. Z. 2555>. (2) ^ 3« Weihnachts- und Feftgeschenken find in der Handlung de« »esertlgtrn e l e g a n t c Manwie - ijegenMnde aller Art, sow« seine Toilette-Rrtikeln aufgestellt, und zu billiaft feftges-tzeen Deelsen ,u haben. Auch ist sei«st r«ffi»irte«, «ck>t «merlkanische« »»«»te„lO»n, in Original. Packung angekommen. Dieses ist 8»»z geruchlos, und hat die Eigenschaft gleich dem Oel, d» es nur in d« Lampt durch den Docht entzündbai ist; lluhcrdem lärm t« mit lein« Flamme zum Vicnnen gebracht werben, demnach als ein vollfomlney gefahrloses vortreffliches Nel»ucht««gs. Material für jeden Salon licsttn« anempfohlen werden lcmn, ^O86f Killing I', «l»s Z, 2534. (3) Nr. 374<1 E b i l t. Po«, dem k. l. Vlzillsamte Gullfelr, alg Ge> licht, wild del unbekannt wo befindliche» Üncia Pun» gtllschiljch vo» Oiajna »no derm ebenfalls »t,l>c> lannten Vesitznachfolgei» yltimit eiinutll: Es l>al»e Johann Metello vo» Vclh bci 2a^ vlat«l»vi0el dieftlben die Klaae a»f Eifitzunq r. ". c. «ut, ln-«t5. 10. Nou. 1^6!l. Z. 3740. hieran»« em> gtbmcht. woindcr zur mündliche» Velhandluug d,c Tagsaßung auf den 15,. Mälz 18i »itn» mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Neaülät nur bei der ley!,» F,ilbie> lung auch »nier dem Lchähuugswcrlh« a» den Meist» bietende» hiutangegcbe» werde. Das Schähungsprolololl. der Grunbbuchstltract »rnd die lücital!onsbedi»g»isse können bei diesem Gc« ilchte ln den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehe» werden. K. l. Bezirksamt Nabmaunsdorf, als Eericht, am 20. November l«»>3. Z. 2549. (3) Nr. 5115. G d i l t. Von dem k. k. Vczirksamle Litlai. als Gericht, wild bekannt gemacht: (ls n> über Ansuchen der verwitweten Ursula llimouc in cie freiwillige licilsllvc Verälcherung der ihr gehörigen, im vormaligen Grundbuch» r« gilial» lirchengilde St. Floriani u> Gora »»t» Urb.'Fol. 2 v«llon>m»!>d»u Halbhnbe in Süvna. ober Watsch, samml sunllux !i,,«!ru,'!u>< gewilligt!, lind die Vor> nahmt derselben auk den 31, December !. I„ Vc>l< mittag« vo» '.»-12 Uhr im Olle rcc Ncalüat mit dem Leis.'ht angeordnet worden, daß für A„bo!c' »n< ter dem Auöluferreise pr. 3(!','<» ss, die »achlläglichc Genehmigung lcr Ursula ilimouc uorbchalten l'Icidl und roß i.cdg!7 fl, 7s, «. '.. in dic tlecxtiue öfftnlliche Versteigerung der, dcm ^'ltzicw gc> Ihrigen, im Grundbuch« rcr Herrschaft i!>icl >uli l^b,. 2^l. 1320 vorkommende», in Porcsc» ^>,<' Mlhe von 1400 fi. «^Wzhr. ^XHi^l .H.» ,.l l ljeilb!lttl^,s'^l1gsül)ung - llc» I!. ^lMNVtie 2ie auf d<» 1l. F'bnmr ? dic 3le ans tcü iI. März k. I„ ledeSmal Vor miüags um !^ Ul.r l" 07t<> rer Realität mit r>m A»t,a»,,e bcsllu!, ^g lie feilzubietende Neal,lät nur bei rer Ic^!c,i Ftühielung auch uutei dem Hchähu»g«>rc:l!,'e an. ten I^eislbicleoden hint. «Ngegebe-., meiic. s Daö Sch.iyuü^^ivsell. dev Orn„zl>uchüeltlacl unt die ^ilaiionsli-r'mg'lil'sse könn,» bei t>!es«n Gerichte cen gciuäwlllchl» Amlöstuneeu ^iugeschen wetten. '-licht, am 25 ,N»x Weißer Brust-Syrup i » seiner hi:ilänglich licta » nl >: n vortl cff l ichc n (5 i gcnsch aft g cgcn veralteten Husten, langDirigc Heiserkeit, ^»erschleimunl,, Kenchl)usten, Halo- braune, Katarrlie »ndEnluindungendesKehlkopses und derLuftrölire, »unten und chronischen Prust- und Lungen-Kalarrh, Bluthusten, Plutspeien, Asthma örc., AHl^ nur 'Mil i!l echt zu hal'cn i» Tnginlllslaschcn ,,! I fl, '.',', !>', »nd 2 fl, ',»> >>-. !" z'aibach lci v. «L. V»II>I«. i^«7" ^lei lluZwlirtigeil Austrüsscn ist für Verpackiulg 10 kr. pr. Flasche beizulegen. ^?«l >a« in jeder Familie mit llcincii Kmdcr». bcsondeiv« auf dem Lande, wo Arzt und Apotheke entfernt, wegen der gefährlichen Halsbimml- imd dci« Kcnchhustms, vorrälhig, gehalten werde» sollic. Vie«« Z^lup b»t eiliell lieblieben 6e«cliN2eU uns canzeivirt «irl», KUtll unä ausleobt ze- 8tellt, 2U88eleiclluet. 3 l II II IIl 5 5 k. Tei Vrnst«2yrup dc« Hcn,i G. A. W. Mayer in Nre« lau isi l>?> «lüarchc» der Achmunc,«^ «rgane (des «ehllopfes, der i'üftröhr!' „nd ihi^r Ächo) und dem oft damit urrbilüdrucn Rci,- »,id ili^rlhiistcü iu dlrseii Theile» ei» ffilte« ti»deru,ig'» »och ssiilc Tirüste leistet. — Aber auch Prrimii',,, niic Hlci,',,, >><-v und Bildhauer, Vacler »»d Müller, Htubenmalri, ^>a>,>>r >l. df^l. niehr, deren Gcschüste e« init flci, bnosse,,, daß ji« vicle fremdartige, die NsspirationVorsslllic »achthciüg bcrliyrende Hloffe, wic icixeii Staub ». s. w,, ciuathme» milsseu, wodurch Ubcr liu; oder la»ss i» de» sscilaiüite» Organen krankhafte Erschein»«^» entstehe!! tünürn, auch Solche werden dr,i Maner'sche,, Brust»2nr»p, rechtzeiliq a>lg,wcndet, bci Beobachtung dc« »ülhisscli Ne« gimce, «nit Nut'i'n ssllirauchcn. Oschal, Saclisr») ^, April !«r,!, 9l»chde»! ich mich so wie imme Fron lungere Zeit Von cinein fatalen Hnstcn gequält sah, brauchte ich eine Zrit lang den Mayer'schen Nrust«2yrup, »ud wir erhielte» dadurch nicht mir Erleichterung dcü husten««, sondern auch ein allmahligrs Verschwinden desselben. --Ich stelle daher» die Bchauptnna, liuf: „daßdicscrSyrup sseclgnstift, >e: den fötalen Husten ; » mindern und , n beseitige n," Meis,en. 17, ,^uli >x>^>, Än!,rig. W»nt' und «n!b>,,tunz««z«, Rittcl tc» lituze« zum «!bi«>!»»<>rd«l. Vchwarzwasser in üsterr. Zchlcsicü, W, April !>i^l. Herrn O Ä. 22. M ay e r in Ä r et« la u. Ich habe den uo„ Ihne» bcrritct«, weiße» Nrust« Hnr»P i» meiner Piari« uirlfach ange»>,»dst >mo den-s lbc„ bci tatarrkalifchc» u»d Vlci^ustanden der Äespirntionsorgane a!« ,in de» »ustenreiz milderndes, ber»l,i>.> Kleä. 1)1. Joses Laug. l, nzhcrzoql, Distril« und !tiscn!«!,„,,l,!, iiuer Wahlgeborcn ersuche ich hiermit höflichst, mir sobald al« möglich ,'mi Flä'chchc» weihen Nrust> 2yrup von w. A. W. Maver in BrcSlau „e gen 'boftxachuahmt gcnilliqs! i»,»sch>cks». Ten Brnft ^»luft H'H mir der H?n >>r, ,'iili » gei »on V rau -n » u al? sfhr wohlchütsss wirtend angerathni, Er ing, 2X, August l"'^l ^hr ergebener Josef ^undsberasr, Endebgrierligicr «ibl hierm» der leide»den Menschheit lund. das! er den Ma»,er'iche„ weißen Vrust» Tnrnp iu sehr viele» Kranlhl'itt» dn sj,'espiratio»«org«ne, wie veralteten i'ungcnlatarrhrn, ,<>lis-rlei! ?c, mit dem besten Erfolge angewcnde! habe, '! >i »i e n i l,'' ,1, d, Nude in Vshmci, vl. Novell, Ktottpbnsilil«, (indesgefertuiter !„-,eng? biermit, dasi der weiße Brnst-2nr,,p »,„ Hsirn («i. A W. Maner ion'ohl von inir selbst, der ich beru!« seit mehreren Muunm, a» rii,sr lalarrhalüche» Afftdiun der Äronchien leide, als anch an niehrereu Pntients» von mir ordinirt und mit dem besten Erfolg «„gtwent»'! nuirde, Besonder«! , u empfehlen ist oiejrr snr » ft f>! r Kinder , welche a n P e r s cl,! e i -mung leide n, Vu lareft. I, M,n !«!!,!, I>le6. Dr. I. U. Auerliach. 3lachdem ich seit längerer Zeit an den hmiqsis,, Vrnft,-schmer;en litt, welche nnch durch üstcre« und starte« Vlut-speien dermaßen angriffen und schwächten, dasz ich jast ;» »er leichtesten Arbeit mich nicht fsäslig gcnua suhlte, ll>M ich durch dir kroustaolcr Zeitung aus de,, Maner'schcn weiße» Brust-Hnrup, den ich bei Herrn S, P Mail » t hi«r laufte, nud in sehr li,s,er ^eit lcistetc mir selbiger das gewünschte Resultat Indem ich nlle» ähnlich leidenden obigen SüruP besten» empfehle, bestätige die» der Wahrheit gemäß, Kronstadt m LicbcubUrgen, ?<<, Fcbni,, ?»M!irl Ijerter. ,r!>. Dem Herrn <55. A. W. Mayer ,„ Nre«lau alteflir^ ich hiermit ans Danlbarlcit, das, ich und meiuc Fra» durch läugcrcn »Gebrauch seines weißen Brust-Hnrufts non hestigcn Brustschmerz» „ud ar^sin !li> I'l-fsei! worden lind, l7bei-Sch!»cdeldoll, «re,« <''<<,, „, Schlefic», !!, ^««mr l«'!,!. Fran« Groslpilsch. Unterfertigter bezeuge hiermit, daß >ch den Vres« lauer weiß»» Vrnst Hyrup ^wn w. A. W. Mayer, au« der Specerci - Handlung dc« Herrn ?l n -gel« Velloni inilomor », ,sowohl bei mcineu ei gencn Kindern, al« bei mehreren anderen Personen, und 1>v»l gea/n hartnälligen Katarrh, anhaltenden Hust«!, VungeinVcrschleimnng,, schweren A!l,em >Aslhma, mit vor-züglichem ltffelt und Ergebniß angewendet und verordnet habe, sulglich Denen, die mit dergleichen Uebeln behas<>> sind, mit Zuversicht emps>hlen lann, an«gcliomme» , wo der Hnsten mit Entzündung verbunden ,«, Ho morn, ,'N Uär, I,^,">, Ignalius N!ntli. ,,^!(l,,>«„«,ci P,,,,,!,!,^ 71,,!, Z».r 3^el,rickt. ,. A»,2'.. d. M. findet in dm «ocalitlltcn des bürgl, Schützenvere'"^ einc Abendunterhaltuna mit Tombola Statt. An diesem Abende wird dem Vereine der Rcchmmgs«Bericht M !8«3 vorgelegt. Auch wird die Verlosung von 10 Aktien und dle stalu-tenmäßige Wahl der Direction für ,8«4 vollzogen werden. Von d