Nr. 107. Mittwoch, 12. Mai 1886. 105. Jahrgang. MacherWMum. «»«^"""""«spltls: Mi« Pofiverseüb»!!«! gan,I«hli« st, 15, halbiährlg fi. 7.50. Im Comptoir: I 2)<« „l!aiba ll >'. Halbjähria !>,50. Fllr die ^»stellünss in« ha»« s,.'»,iahna fi, ,. - Inser<«oni>yrb»r: ffill V T>!t «dmlnlftllltlon l'^fiüdct sich Bah»b°!strc>hc >5i. die «ebaclio» wienerftraße ili, - Nnsranlieit« »llese ^>>r,n« Iüsl'late dii» ,„ < iscüci, 25 lr„ «viikc« pv, Z^ilc « lr.! l>l, rft^^n Wicd«ho!>!»gcn pr. ^c,le ^ fr. V » cide» »l^,^ .^Inspector nnd Director-Stellvertreter der ersten lF"'ch-galizischen Eisenbahn Dr. Iguaz Haas au-Tites " Versetzung in den Ruhestand taxfrei den leil, ""^ kaiserlichen Rathes allerguädigst zn ver^ ^llzeruht. Nichtamtlicher Hljeil. Die Strike-Saison. der c-rV'" ^e Svllne höher z»l steigen beginnt und H^lhling seinen Einzug hält. wen» die Natur sick, aufwacht von ihren» Wiuterschlafe, dann belebt >^"ch Handel und Wandel wieder, und alle Ge-jtz: ^' "it Ansnahme solcher, die fiir irgendwelchen ^ ^bedarf speciell arbeiten, nehmen einen flotteren i^Mgang an. Aber kaum sind wir in solche blls? Zugetreten, kaum wird der arbeitenden Classe lH allseitig erwachende Kauflust erneuter Verdienst Autelt, tritt auch iu fast alleu Erwerbszweigeu eine c Mriedenheit über die Höhe der Löhne ein/ die sich ,^ ?'Ntr Reihc von Iahreu fortgesetzt wiederholt, die dalw^ chlunischen Krankheit geworden ist. Die Folgen di^'' si'ld Arbeitseinstellungell — Strikes. Auch ^ ,"ahr meldet der Telegraph wieder aus alleu T)n»k selche Arbeitseinstellungen, beziehungsweise "^"qen der Arbeiter mit solchen, ledem ^ ^ eigentlich merkwürdig zu nennen, dass in da >, ^"hle wieber neue Strikes angezettelt werden, ettvaz ^ Erfahrung lehrt, dass durch dieselben selten barem ^'^l wird. dass die Noth. welche in nnmittel-^ute >, s^^e derselben ist, niemals durch das wenige Wlw'» "6 ein etwa gelungener Strike mit sich bringt, ^wogen werden 'kaun.' Ein recht drastisches Bild hierzu ward vor wenigen Jahren vou deu Vereinigten Staaten Nordamerikas, dem Lande der Actionsfreihcit uud der Indnstrie. mitgetheilt. Vou 159 angestellten Strikes waren 11« aufLohnerhühuug gerichtet. 24 auf Verkürzung der Arbeitszeit. <1 auf Durchführung vou Vereiusstatutcu. 5 gegeu Maßnahmen der Arbeitgeber und A gegen die Eiuführuug neuer Maschinen. Von sämmtlichen Strikes wurden zu Gunsten der Arbeiter durchgeführt 18 vollstäudig und 6 thcilweise. das ist etwa 7 pEt. Erfolg für dieselben. Die englischen Strikes von 1860 nnd 1807 missglückten fast alle. so dass die Löhne wieder auf deu Standpunkt von 1859 herab-sanken, in maucheu Zweigen sogar wie im K'risejahre 1857. Von 277 englischen Strikes im Jahre 1878 haben bloß 4 ihren Zweck erreicht. Wie lange übrigens die wenigen damaligen Erfolge sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in England angehalten haben, bewiesen am deutlichsten die kurze Zeit darauf crfulgeudeu Arbeitcr-Eutlassuugcu auf fast allcu Industriegebieten, und es muss sehr bezweifelt werden, ob irgeud eine Arbeitcrclasse. welche einen Strike erfolgreich durchgeführt hatte, heute noch etwas von jener Errungenschaft besitzt. Die Verluste, welche den Arbeitgebern aus deu Strikes erwachsen, sind auch uicht annähernd zu berechnen, aber die Verluste der Arbeitnehmer gehen ins Ungeheuerliche. Bei 110 Arbeitseinstellungen in der Zeit von 1870 bis 1880, für welche der Verfasser die Daten sammelte, belaufen sich die Verluste der englischen Arbeiter auf über 4408 000 Pfund Sterling In dem Totalucrlust dieser 110 Arbeitseinstelluugcn sind nicht inbegriffen c." ?.ps?' welche mehrere andere bedeutende Strikes fur die Arbeiter verursachten, so derjenige der Loudoner Maschmenbancr lm Jahre 1879. welcher gegen 29000 Pfund Sterling, der Kuhlcnarbeiter vouLongtou im Jahre 1878. welcher 30000 Pfd Stcrl.. dcr Bergarbeiter in Durham im Jahre 1879 welcher 240 000 Pfd.Sterl.. der Schiffsbaues am Clyde im Jahre 1877. welcher 300000 Pfund Sterling gelostet haben soll. c- .A^n" b" einzelnen, in das Jahrzehnt 1870 b,s 1879 fallenden englischen Strikes, deren Oesammt-zahl die nette Summe von ciica 2500 erreicht, ist natürlich sehr verschieden; dieselbe wechselt zwischen wenigen Tagen und 57 Wochen (die Schneider in Aberdeen). Fast ebenso lange dauerten übrigens meh- rere andere Arbeitseinstellungen, so diejenige der Tischler und Zimmerleute in Manchester im Jahre 1877 52 Wochen, diejenige der Schneider in Vlanafon im Jahre 1875 47 Wochen, der Zimmerleute nnd Tischler in Danfermline 40 Wochen ic. Aber alle die erwähnten trüben Ersahrungen, welche seitens der Arbeiter gemacht worden sind, halten diese doch nicht ab. immer und immer wieder neue Strikes zu insccnieren. Mau sollte doch meinen, dass die nunmehr langjährigen Wahrnehmungen diesseits und jenseits des Oceans klar darlegen müssten, dass alles, was auf diesem Wege über das nach beiden Seiten hin billige Maß durchgesetzt wird. niemals Bestand hat. E5 liegt in der Natur der Sache, dass jede der beiden Parteien. Arbeitgeber wie Arbeiter, sich über ein solch billiges Maß leicht täuscht, so dass von einer Seite fast stets weit über das Ziel hinausgeschossen wird. da in der Regel, wenn man die Lage der Dinge mit schärferen und unparteiischen Augen betrachtet, individuelle und Partei-Interessen daraus hervorleuchten. Die nackte Wirklichkeit wird verzerrt und durch böse. noch hinzutretende Leidenschaften getrübt und gefälscht. «Uns wirb stets das Fell über die Ohren gezogen», rufen die Arbeiter fortgesetzt aus. bedenken aber selten, dass ganz gewichtige Factoren den Arbeitgeber gezwungen haben, eine Lohnherabsetzung oder die Verlängerung der Arbeitszeit vorzunehmen oder gar keine Lohnerhöhung oder Arbeitszcitvermiudcrung eintreten lassen zu köuneu. uud unter hundert Fällen ist neunzigmal das Interesse beider Theile eng miteinander verknüpft. Frügen die Arbeiter, bevor sie in einen Strike eintreten, einen unparteiischen, kundigen und wohlwollenden Mann um Rath und Aufschluss, so dürften in den bcsagteu neunzig Fällen Arbeiter wie Arbeitsacber vor Schäden, wie sie obeu geschildert, bewahrt bleiben. Die berührten Gesichtspunkte, die geringe Wahrscheinlichkeit des Erfolges und die zweifelhafte Dauer des Strikes sind es aber noch nicht eimnal, was am schärfsten wiegt. Noch weit mehr kommt das Elend in Berechnung und die bitteren Zwistigkeiten, welche durch die Strikes in die Arbeiterfamilien nothgedrungen ge-trageu werden müssen, weun die wöchentlichen oder vicrzchntägigeu Einnahmen ausbleiben und nur die Wartegclder aus der Strikccasse in homöopathischeu Dosen eingehen, oder wenn schließlich auch noch dieser Jemsseton. „kose Blätter aus Abbazia." ^re 's?"'"eues Buch über Abbazia schreiben zu wollen, ^tlllla? ' vortrefflichen Abhandlungen lind Schil-^rdei, c r "ber dieses Bad bereits veröffentlicht ttfi'M' '"st thöricht zu nennen. Von diesem Gedanken ZN ie«,^ .^'nmcrluft, uud so entstanden diese Blätter, "hile ^ -"vtlzeu über locale Verhältnisse hinzufügte. !>"t> CckV"^ Meinnng lieh ich in deuselbeu Licht °tl i„ ".'""en wirken, und es wird vielleicht mancher. ?' nicw ^" "^ G"st weilt, in verloreueu Stun-" lvir^'Nern diese Blätter durchstiegen. Am besten M d^ ^ er thun. wenn er dichlben zusammenlegt «t l^ -p atze anfacht, die darin skizziert erschm.cu. ,Mre l,"' aroftm Buche der Natur; das ist cmc ft Hai welcher "lau sich uicht die Augen auzustreu-^< '^" ^ Druckerschwärze, sondern uur Er-^pfeu wird. Sind cs Eltern, v >ii t^""dche,, in die Hände gcräth. so mogcn Me zur "°"u gleich in den frühesten Jahren diese f c?"Äeit !, 5 Ulld diese Freude au der geriugstcu V" >'ie '>/selbeu einsägen, wie sie den Ver-«^Mtes -5''.^ sie sich ^"bart im Zittern 3 ' lN" S^ . b" Viittagsbrise. im Brechen emer den t''U Em,., ' in. Flattern eines Schmetterlingb ^ «'"". Auf diese Weise wer- "achlttinineil das beste Mittel zur irdi- schen Zufriedenheit hinterlasseil Man suche überhaupt in diesem bevorzugten Erdenwinlel nur Ruhe uud Naturfrcuden, lasse die Stunden ruhig dahinfließen, das Herz voll Heiterkeit und Freude, und hebe nur den Blick zu Gott iu ewiger Aewundcruug für die, Schöpfung und in Dankbarkeit fiir die Glückseligkeit des Augenblickes!» Mit diesen schönen Worten gibt ein Dichter und Künstler angeblich einem «Bändchen», in Wahrheit aber einem Prachtwerke hervorragenden Ranges, das Geleite in die Oeffentlichkeit. Der Dichter und Künstler ist ein Mitglied nnseres Kaiserhauses. Er hat die stolze Krone, die über seinem Haupte schimmert, schou laugst mit den köstlichen Blätteru und Blüten der südliches Laude geschmückt, in deren Frieden er seine Tage ver-briugt. Allerdings nicht iu jener müßigen Beschaulichkeit. ' deren Freuden er iu dc», citierten Vorwort so beredt zu schildern weiß. Ein ewig reger, arbeitsamer Geist erfüllt das weihe Haus an der Bucht von Mnggia, von wo aus der durchlauchtigste Herr Erzherzog L u d-wig Salvator die literarische und künstlerische Welt i,l kurzeu Zwischeuräumeu mit den Früchten seiner Reiseu uud seiuer Studien beschenkt. Man darf wohl sagen, dass dcr erlauchte Auwr der. einer dcr genauesten Kenner der Gestade uud Iuselu des Mittelmeeres, viele dieser Gebietsthcile litcrarisch neu entdeckt hat. eine Monographie, wie die vorliegende, dem schönsten Strande seiner Heimat schuldig gewesen ist. Die Art, wie der Erzherzog diescr Verpflichtung soeben uach-gckommcn, ist fürstlich zu nennen. Was nnmer bisher über diesen Punkt der österreichischen Rwicra geschrieben wurde — es ruht entweder in Büchern, die niemand liest, oder verflalterte iu Feuilletons, d,e laugst vergessen sind. Die «losen Blätter» des Erzherzogs Llldwig Salvator werden den Tag und die Mode überdauern. Kein Windstoß wird sie verwehen. Jeder, der den Wunsch hegt, diesen Erdenwinlcl, dem er Genesung oder Erholung verdankt, kennen und lieben zu lernen; jeder, der den Lorbecrwalb von Abbazia in seine Heimat mitnehmen möchte, wird sich fortan in den Inhalt dieses Buches vertiefen müssen. In zweiuudreißig zwanglosen Abschnitten gibt der Autor die Eindrücke wieder, die er am Strande von Abbazia gesammelt hat. Wie er diesen selbst mit der Kraft eines echten Poeten zu schildern weiß, möge fol« gcnde Textstelle erweisen: «Ein schwüler Iulitag um die Mitte des Mouates. Es ist Mittag. Der Himmel ist blau, aber uicht von jener durchsichtigen Bläue, sondern von einer lichten, sonnigen Farbe, wie mit Sonnenstaub durchtränkt. Keil, Lüftchen weht. Schwere Gewitterwolken, all denen hier die Sommermonate so reich sind. sammeln sich ulcheildrohend au. Inzwischen ruht die Natur. Weit und breit ist kein Mensch zu sehen, kein Vogel, kciue Cicade zu hörcu; auch dieses Kind dcr Sonne wurde vom Dufte der Lorbeerbäume vertrieben. Der Schatten ist tintenschwarz imd mächtig der Reflex im spiegelglatten, durchsichtigen Wasser. Auch die See-Igel lind die Seesterne, die man unten in der Tiefe sieht, scheinen in dieser Stunde zu ruhen; unbeweglich stehen sie da, als wären sie von Bronze, aus einem Stück mit dem Felsen gegossen. Diese Leblofig. leit, diese Stille wird einem fast unerträglich. Man möchte sie verscheuchen, und mau versucht zu Mgen, aber die ermatteude Schwüle macht die Stinnne st^en. Die Schatten werden immer länger nnd d,e Gewitterwolken steigen immer höher empor, so dass sie schon die Hälfte des Himmelsdoins eingenommen haben. D,e Äarcaroli tominen zum Ufer ,m! chrem langsamen, Laibacher Zeitung Nr. 107 900 12. Mai IM- Brunnen ganz versiegt. Ein weiteres Uebel, und wohl das größte und schwerste, ist die Vergiftung des Verhältnisses zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, ferner die Gewöhnung der letzteren au Müßiggang und nur zu leicht au deu Truuk uud eudlich die Iufrage-setzuug des ganzen Geschäftszweiges, wodurch doch stets der Arbeiter in die allerärgste Mitleidenschaft gezogen wird. Dass aber durch jeden Strike der Arbeiter nicht nur direct, sondern auch indirect am meisten zu leiden hat, beweist folgende Erscheinung. Das «Berliner Vulks-blatt» bemerkte am Aufaug September 1885): «Die bei Ausbruch des Maurerstrikcs mehrfach ansgesprochene Befürchtung, dass viele Hauseigeuthümer aus Aulass der höheren Lohnforderungen der Gesellen die Mieten bedeutend erhöhen würden, ist leider uur zu rasch in Erfüllung gegaugeu. Ganz besonders macht sich dieser Preisaufschlag bei den kleineren Mittelbewohnern fühlbar.» Diese Thatsache wurde übrigens von der Vau-gewerks-Zeitung uud vou der Grundeigeuthümer'Zeituug ebenfalls constaticrt. «Bei allen Gegenständen des Arbeiterverbrauches', sagt Dr. Walcker in seiner Schrift: «Die Strikes uud die Interessengegensätze der Haudarbciterclasse (Leipzig 1886), «d. h. deu meisteu uud wichtigsten Waren, fällt eine übermäßige Lohnerhöhung der betreffenden Arbeiter in erster Linie den übrigen Arbeitern uud sonstigen kleinen Leuten zur Last, weil die ärmeren Classen die ungeheuere Mehrheit der Consumcnteu bilden. Der Ausdruck «Arbeiterverbrauch» ist uatürlich im weiteste» Siune zu nehmen. Eiserne Schienen oder Stahlschienen, Locomotive« u. s. w. werden z. V. von den Arbeitern nicht direct gebraucht, aber eine Preissteigerung dieser Artikel infolge zu hoher Arbeitslöhne würde zu höheren Eisenbahntarifen führen und Korn, Steinkohlen nnd alle sonstigen indirecten und directen Bedarfsartikel der Arbeiter vertheuern. Im Falle extravaganter, uugerecht-fertigter, sozusagen particularistischer Lohnerhöhuugs-Fordernngen einer Arbeitcrclasse haben alle übrigen Arbciterclassen, überhaupt das gauze Publicum, ein dringendes Interesse daran, solche Uebergriffe zu be-kämpfen. den schönen Gruudsatz «Jedem das Seme» hochzuhalten.» Wie häufig endlich aber durch eineu Strike und die dadurch bedingten Lieferungs-Unterlassuugen oder wegen der durch deuselbm erzwungenen uuuatürlicheu Lohnerhöhungen eiue Industrie vollständig lahmgelegt oder veranlasst worden ist, in andere Gegenden oder andere Staaten auszuwaudern. darüber haben die Zeitungen zur Genüge berichtet. Andererseits habcn aufmerksame Beobachter des Gewerkslebcns die Ueberzeugung gewonnen, dass, wenn die Absatzverhältnisse sich nachhaltig günstig gestalteten, stets eine Aufbesserung der gesammten Lohnverhältnisse ohne offenen Kampf sich allmählich vollzog uud andauerte. Allcu Arbeitern aber kann nicht dringend genug zu ihrem eigenen Wohle und zum Besten der Gesammtheit an das Herz gelegt werden, nicht zu rasch eine Arbeitsniederlegung vorzunehmen oder sich von anderen dazu dräugeu zu lassen, ohne der Wahrscheinlichkeit des Erfolges sicher zu sein. Das alte Sprichwort: «Besser einen Sperling in der Hand, als zwei Tanben anf dem Dache!» bewahrheitet sich hier so recht und echt. Diese Worte sollten die strikelustigen Arbeiter zur Vesiuuuug und Umkehr bringen; viel Elend würd n sie sich uud deu Ihrigeu ersparen. Journal-Revue. Das «Extrablatt» bespricht die «österreichische Culturarbeit» iu deu occuftierteu Ländern uud schreibt: «Das, was aus Bosnien uud der Herzegowina berichtet wird, bezieht sich auf Culturthateu allerersten Ranges, auf Werke und Eiurichtuugeu, welche bestimmt siud, durch Iahrhuuderte iu der europäische»! Entwicklung zurückgebliebene Völker uud Länder auf das Niveau moderuer politischer, wirtschaftlicher und socialer Ord-nnng zu heben. Von Straßen und Eisenbahnen, vou Schuleu und Kirchen, von Flussregulierungen und Catastereinrichtungen ist die Rede, vou jeuer die Civilisation begründcudeu Arbeit, durch welche dereiust der römische Soldat die Welt viel nachhaltiger eroberte, als es durch Waffen geschah, nnd durch welche der österreichische Soldat nunmehr Bosnien uud die Herzegowina für die Cultur erobert, wie er sie mit seiueu Waffeu für die Vcrwirklichuug des Berliuer Friedeus erobert hat. . . Friedliche, gcorduetc Zustände überall, ein treffliches Eiuveruehmen zwischen unsereu wackeren Soldaten und der Bevölkerung, jeder Mi-litärpostcn ein Krystallisatious-Puukt, um dcu sich die westeuropäische Cultur ausässig macht und von welchem sie weit iu das zu civilisiereude Laud hinausstrahlt. Wahrlich, dieses Bild erfüllt uus mit stolzer Genug-thuuug über die Culturarbeit uuferer braven Armee mit erhebender Zuversicht iu den civilisatorischen Beruf Oesterreichs im Orient, mit unerschütterlichem Vertrauen in die oberste Leitnng der Geschicke des Reiches nnd der Reichslande.» Mit Bezug auf die im Abgcordnetenhanse eingebrachten Ausgleichsvorlagen heißt es in der «Norddeutscheu allgemeiueu Zeitung»: «Doppelt groß er-scheiut der Erfolg für deu Staat, weuu mau auf die Art und Weife Rücksicht uimmt, wie die ueueu Vor-lageu zustande gekommen sind. Da gab es keine Conflicte und Trübnnge», welche die Verhandlungen der beiden Regierungen hätten zu stören vermögen. Es brancht nicht erst gesagt zu wcrdeu, dass die gegenseitige leichte Verständigung ein Verdienst ist, das vor allem den beiderseitigen Regierungen zufällt. Von diesem Standpunkte aus sind auch die Bestrebungen des Grafen Taaffe iu Uugaru immer gewürdigt worden. Was den wirtschaftlichen Wert der Äusgleichsvorlageu betrifft, fu ist vor allem hervorzuheben, dass die wirtschaftlichen Bedingungen der beiden Reichshälften in diesen Vorlagen gleichmäßige Berücksichtiguug fiudeu. Namentlich in dem Zoll- nnd Handelsbünduisse tritt dieses Moment zntage. Von wesentlicher Bedcutuug ist die Be-stimmnng wegen Regelung der Valuta; deuu wenn es sich da anch nur um eine Verheißung für die Zukuuft handelt, so gewinnt doch der Glaube au Festigkeit, dass es dem Staate auch möglich werden wird, sein Versprechen einzulösen. Erwähnenswert in erster Reihe ist ferner die Reform der Znckerstener. Die Vermehnmg der Staatseinnahmen, ohne dass die Bevölkerung Ml belästigt fühlt, die Hebuug des wirtschaftlichen iM>» und Unternehmungsgeistes: das sind die Vortheile, o" von dem neueu Ausgleiche zu erwarten sind.» . Die .Frankfurter Zeituug» schreibt: «Was o>> Einzelheiten der Gesetze nnd insbesondere der ZoUM läge betrifft, so geht natürlich die in der Presse EM Kritik weit auseiuauder, je nach dem wirtscha,"M Standpnnkte, den sie vertritt. Genngthuung schont y^ gegen, in gewissem Siuue wenigstens, anf "llc" ^,,, darüber zu' herrschen, dass der Ausgleich ziemlich le'^ voustatteu gegaugeu ist, wie deuu auch die ^"'.^.., der sämmtlichen Gesetze keinen allzn großen Schwle"U keiten begegnen dürfte.» Politische Uebersicht. (Allerhöchster Dank.) Se. MajeM H Kaiser haben allergnädigst anznordnen geruht, o i den Vertretern jener evangelischen Gemeinden der Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, M^ Allcrhöchstdemselben ans Aulass des 25. I"l)"sM" des Protestanten-Patentes vom 8. April ^^^. Loyalitäts-Kuudgebuugen unterbreitet haben, der w höchste Dank bekanntgegeben werde. Die aus dem g cheu Aulasse au die Stufen des Allerhöchsten Ty"'^ gelaugten Dankesäußerungen einer Anzahl evangel«, 1 Gemeinden habcn Se. Majestät allergnädigst zur Kell" nis zn nehmen geruht. . ^, (Kärnten.) Die infolge der Maudats-3tM legung des Reichsraths-Abgeordneten Gustav «^ von Theinburg vou Seite der karutuerischen V ^ 9^. großen Stile stattgefunden. Die Abgeordnete" Fcrd. Kronawelter, Äußerer uud Peruerstorfer. 1^ ^ Fabriksdirector Paul von Pacher nnd Dr. Victor " hatten in Gemeinschaft mit den Führern der ^" ^ Partei eine freie Volksversammlung mit der ^^ ordnung «Das Socialistengesetz» einberufen, 5" ^ cher sich die Arbeiter aus Wien und den iMv^ masseuhaft eiugefunden hatten. Dr. Kronawett" einige Arbeiterführer sprachen gegen das ^.^-M gesetz und zum Schlüsse wurde eine Resolution M Siuue angenommen. ^t,) (Die Reise des Erzherzogs Albr" Se. k. uud k. Hoheit Erzherzog Albrecht lst 6" -früh voil Ragllsa abgereist. Bei Cariua an "^ Met gowinischen Grenze, wo ein Triumphbogen e,,g war, wurde dem Erzherzog ein festlicher ^'Hhol durch zahlreiche Deputationen bereitet. Bei D"° >„ erschien ein Bauderium von Trebinjer ^urge ' ^ Trebinje selbst fand ein ebenso festlicher E"P'"'^M tens der Autoritäten, Deputationen nnd der ^ ^ runq statt. Se. Hoheit besichtigte die Stadt, hielt ^ ^ tag eine Revue über die Garnison ab und fanlen Gange. Schon blitzt es unaufhörlich, und drohendes Donnergeroll lässt sich von Zeit zu Zeit verueh-men. Das Meer gegen Volosca hat schon eine stahlblaue Färbung angenommen und ist leicht gekräuselt; ein Stoß, und der Bug des Schiffes dreht sich gegeu Nordeu. Die Tramontana ist schon da; eine heftige Böe von einigen Minuten weht herab. Die Luft, noch vor kurzem von drückeuder Schwüle, ist auf einmal eiskalt geworden. Manchmal erblickt man einen weißen Streifen in der Ferne — es ist ein Hagelschlag, der die Mühe des ganzen Sommers, die Hoffnung der einzigen ergiebigen' Cultur, die Weinlese, auf eiumal zer« stört. Dann klärt sich der Himmel ein wenig; die Wolken werden zahmer; der Wind legt sich; dic'Atmo-sphare scheint wie geläutert, der Staub ist verschwunden, uud zum Abschied des Tages scheint die Sonne noch einen Moment oberhalb 'des Monte Maqgiore und vergoldet die Hänge von Cherso» ... «^ ,-^^! >"" ""ter in dem merkwürdigen Bliche. Allerliebste tleme Seestücke wechseln mit landschaftlichen V'loerU' m denen die üppige Vegetation dieser aesea-neten Gelände gerechte Würdigung findet. Wir besuchen „nter der Fuhruug des Autors deu Hafen, das Bad. die Kirche von Abbazia. die Villa Angiolina. die Bucht von Slatina und alle übrigen Merkwürdigkeiten der Gegend. Im Eichenhain gefällt es uns su' gut dass wir uns kaum davon trennen mögen: «Da' sitzt man gerne am Geländer der Terrasse iu diesem lauschigen Wiukel, trotz der Mlttagsstuude im tiefstell Schatten Alles ruht; keiu Lallt ringsum, nur das saufte Rau-scheu der Blätter in der kaum merkbaren Brise. Es dünkt einem wie das Rauschen des Seidengcwandes einer nahenden Geliebten. Mitnnter, wenn die Souue sich tiefer ucigt. plätschern die Wellen nicht mehr wie frühliche Kinder lustig und muuter gegen den Felsen-Panzer, sondern sie schlagen mit dumpfem Stöhnen gegen denselben. Ueber knrz oder lang wird sich wieder der Scirocco eiustelleu. Der Geruch der Seetauge ist danu fast betäubeud, uud mau träumt voll ficusgckrön-teu Sirenen. Und siehe da, der Traum ist Wirklichkeit gewordeu: man erblickt einen unternehmenden Locken-köpf, der sich über die Badegrenze hinansgewagt hat uud mit der Wollust eiues Delphins in der Flut tummelt.» Ailf der Treppe des alten Bades erinnert sich der erlauchte Verfasser, dass zwei Besitzer Abbazia's ihm den Strand feilgeboten. Beidemale habe er dieses Angebot ausgcschlageu. «Mit einem Gefühle innerer Befriedigung wandle ich jetzt durch die dem Publicum geöffneten Gänge und sehe mit Frenden, wie alle diese Schönheit genießen, deren Henker ich gewesen wäre, wenn ich sie an mich gebracht hätte. Statt einer un-beachteteu, uubelauschten Villa bist dn zur viclgeprie-seueu, vielbesuchteu geworden. Wie du soust eiueu. uud vielleicht auch dicseu kaum, erfreut hättest, erfreust du jetzt Tauseude. Ich habe dabei ciu, wiewohl unverdientes, Selbstgefühl, nngefähr wie der Vater, der neben seiller ill einem Institut erzogenen Tochter mit Stolz dahinwandclt; doch m't größerem Selbstbewnsstsein, denn was dort das Geld schuf, hat hier die Negation des Geldes geschaffen. Uud so zahle ich gcru die theure Zeche und reibe mir froh die Hände bei dem Gedanken, wie viel Geld ich erspart uud wie viel Gutes ich geschaffen habe.» ' An einer anderen Stelle schildert der Verfasser die Vegetation Abbazia's, die allerdings auf Orange, Citrone uud Dattelpalme verzichten müsse. «Aber hat man denn an den viel.'n schönen Aäumeu lind Sträuchern nicht genug, die hier gedcihcu? Ich hasse überhaupt die Sucht, vou der Natur erzwingen zu wollen, dass sie eiue fremde Pflanze hervurbriuge, die dauu nur kümmerlich aufkommt. Früher gab es iu Abbazia ^ . die n"" mehrere bereits entwickelte l^ux olanUcn, " ^hrte- jedoch im Winter stets sorgfältig nnter Glas "^' e», Da fiel es dcu Lenten ein, sie im Freien 5" p',,M, uud sie giengeu alle eiu bis auf ein kleines ^ ^ welches krüppelhaft vegetiert und halb ersro^ ^ Winter entgegensieht. der es vollends umbrmu > ^iii sagte eiumal dem Gärtner, dass ich, wenn ,-sich Schärfe der Beobachtung nnd ein vorney'^^ „,i mor wiedcrspiegeln. Regenwettcr in Abbau" ^^ seinen Unbehaglichkeiten, Sonntagsruhe dapm. ^^ Erscheinungen' des geselligen Verkehrs und v" ^„ lichen Arbeit werden treffend vergegenwart'9 .^ Or-gewinnt lehrreiche Einblicke in die soc«""' ^>,>> wcrbsverhältnisse des kleinen Landstrichs. '^^ b's mau dem Alltor mit nie ermüdender er stattfindenden Consistorinm verschoben worden ^'s,fs gilt als wahrscheinlich, dass der Papst im ^"Mrmm eine Allocuti.m iiber die Wiederherstellt des kirchlichen Friedens in Deutschland halten s,./Die irische Frage.) Im englischen Uuter- h" '>e verlangte vorgestern Gladstone die zweite Lesuug cilis?'^^' Vorlage, entgegnete in zweistündiger Rede ^,' me vorgebrachten Einwendungen nnd bezeichnete a., gegenwärtigen Beziehimgen zn Irland als cine ^l.ayr für ^e Einheit des Reiches. Bezüglich der Ans- der Irländer ans dein englische,« Parla. lnöal^ ^^ ^liglernng bereit, so weit zll gehen als Lea Hs - ^ ^" ^" "'^ bereit, die Action der irischen ^.^on gegen deren Willen zn beeinträchtigen, wenn "A die Cardinalinteresscn des Reiches erfordern. Gen - blockierte Griechenland.) König »ue?^ ^^'^ Trikupis. Man versichert. Trikupis ldlln - " Ko'chc di^ Ablehnnng der Deulission Dc- tlltis?^ ""pfählen, weil die Aildnng eines parlamen- lM)en Cabinets unmöglich sei. Die'Flotte der Mächte '! vorgestern um Mitternacht von der Sudabai in ' griechischen Gewässer aus. Die englischen Schiffe H^en mit dem dentschen Kriegsschiff zwischen Cap »tali 'c^ Sunium und de,n Golf von Korinth. die ^,,j^'Men zwischen Cap Snnium und Volo. das öster- ^I")e zluischen Volo nnd der Norogrenze kreuzen. TagcsncuiKitcll. <>., Se.Majestät derKaiser haben, wie der «Vote für ^M u„d Vorarlberg, meldet, zlir Restauriernng und , "lNchtung der Kirche in Sau Michele 200 fl ^u bilden geruht. ^. ^ (Königin Victoria und Kaiserin Euge-^ Die Königin von England hat vor kurzem an die Welch Eugenie ein längeres Schreiben gerichtet, in Lustt? ^ der '" ^n Zeit Leidenden ein königliches halte ^" Schottland für den Sommer zum Aufent« Nict ^^^' ^^ Schloss zeichnet sich, wie Königin Laa^" ^ ^^"" Briefe ausführte, durch eine pittoreske ue und durch gesunde, kräftige Luft aus. bey, lw Duelle.) In Agram hat vorgestern zwischen Aclil ^"'^ Iambrisat und dem Reservelieutenant Hera II"" Säbclduell stattgefunden, bei welchem der Hand - "" ^'^ler eine schluere Verletzung der rechten "Nlitt. Prci Finger sind durchgehauen. Der Aulass war ein geringfügiger. Ebenso fand in Warasdin zwischen dem Grafen Levin Orsic und dem Oberlicutencmt Iablonuwsty ein Säbelduell statt. Letzterer wurde verwundet. — (Ein gebrochenes Heiratsversvrechen) hat einer Californierin die Anwartschaft auf 75 000 Dollars gegeben. Eine Miss Perkins hatte dem Millionär Baldwin des Bruches des Eheversprechens wegen auf eine halbe Million Schadenersatz geklagt, und eine Jury sprach ihr obige Summe zu. Das amerikanische Blatt, dem wir dies entnehmen, bemerkt dazu: «Die Zahl der Amerilancrinnen. welche willens wären, sich für 75 000 Dollars per Stück das Herz brechen zu lassen, ist ciue sehr groftc.» Wir vermuthen, dass sich auch solche Europäerinneu in großer Zahl finden dürften. — (Gefcheidler.) Junger Mann: «Herr Doctor, rathen Sie mir. Mein reicher Onkel ist gestorben und hat mir keinen Groschen hinterlassen. Kann ich das Testament anfechten?» Advocat: «Wissen Sie was, fechten Sie lieber die Erben an!» _________ Local- und Provinzial-Nlichrichten. Elisabclli-ftindrrspital. Die diesjährige Generalversammlung des Elisabeth-Kinderspital-Vcreines hat gestern nachmittags im Magistratssaale in Anwesenheit der Frau Baronin Emilie Wiutler als Stcllvertreteriu der Allerhöchsten Schutzfrau, Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth, sowie zahlreicher Schuhfrauen uud Mitglieder des Vereines stattgefunden. Der Obmann, Herr Regicrungsrath Lafchau Ritter von Moorland, begrüßte die Versammlung und theilte die Resignation des als Mandatar des Gcineinde-rathcs iu den Vcrwaltungsausschuss entsandten Herrn Alexander Dreo mit, welchem der Obmann für die hervorragende Mitwirkung durch eine Reihe von Jahren unter lebhafter Zustimmung der Versammlung den wärmsten Dank aussprach. Der Obmann stellte sodann den seitens des Gcmeindcrathes delegierten Repräsentanten GR. Dr. Stare vor. Obmann Ritter von Lasch anMoorland bemerkt weiters, dass der Anstalt durch das Vermächtnis eines hochsiuuigcu Viannes ein für die knappe» GeldvcrlMnisse des Vereines namhafter Betrag testiert worden sei. Es hat uämlich der in Gurtfeld verstorbene Herr Martin Hotschevar dem Kiuderspitale den Betrag von 1200 fl. testamentarisch zugewendet. Der vom echten Aürgersinn durchdrungene edelgesinnte Mann hat auch des tleiuen Instituts des Kaiseriu-Elisabcth-Kindcrspitals in patriotischer Eingebung gedacht. Obmanu Ritter von La schau-Moorland ladet die Versammlung ein, das Andenken an diesen verdienstvollen Wohlthäter durch Erheben von den Sitzen dankbar zu ehren. (Geschieht.) Hierauf stellte der Obmann den Antrag, dass der Frau Ioseflue Hotschevar. welche schon seit Jahren Schutzdamc des Kinderspitales ist du Ausdruck der tiefste» Theilnahme an der Trauer'um ihren Gatten und des innigsten Dankes seitens des Vereines für das demselben zugedachte so reichliche Vermächtnis durch Beschluss der Generalversammlung votiert uud dem Olimanne die Ermächtigung ertheilt werde, diesen Beschluss der trauernden Witwe mittelst eines Schreibens zur Kenntnis bringen zu dürfen. Der Antrag wurde beifällig augenommen. Schließlich sprach der Obmann dem hiesige» Apotheker Herrn Ubalo von Trnlöczu, der alle Medikamente für das Kindcrfpital unentgeltlich beistellt, lvas eine sehr bedeutende Summe im Budget der Auslagen betrage, unter lebhaften, Beifall der Versammlung den wärmsten Dank aus. Der Vereinscassier Herr Karl Lestovic trug den Rechnungsabschluss pro 1885 vor. Die Einnahmen betrugen 304tt fl. 19 kr., die Ausgaben 2985 fl. 30 kr., daher fich ein Casserest per 60 fl. 89 kr. ergibt. Das Präliminare pro 188,6 weist ein Erfordernis per 2590 Gulden 62 kr. eine Bedeckuug per 2739 fl. 73 kr., daher, außerordentliche Fälle abgesehen, einen Ueberschuss per 148 fl. 91 kr. auf. Der Vereinscassier bemerkte, die Reparatur des Glashauses sei nur durch die außerordentliche Spende der traiuischen Sparcasse per 150 fl. möglich gewesen; sollte jedoch die Reparatur der Verplankung noch heuer nothwendig sein, so benöthige man hiezu mindestens 300 st. Es wurde sodann der trainischen Sparcassc und den» Gemeindcrathe der Dank votiert und dieselben um neuerliche Beiträge gebeten. Nachdem über Vorschlag der Damen die Wahl zahlreicher neuer Schutzocunen vorgenommen worden, theilte der Obinann Ritter von Laschan-Moorland mit, dass Frau Iatobine Tuppan als Mitglied des Ver-waltnngsrathes resigniert, Herr Oberfinanzrath Dr. Racic feine Stelle als Secretär des Vereins niedergelegt habe, uud beantragt, beiden den Dank für ihre Mühewaltung aufzusprechen, welcher Antrag einstimmig angenommen wurde. Auch Obmaun Ritter von Laschan erklärte, eine Neuwahl nicht n«hr annehiuen zu können. Zu Verifica-toren wurden Handelsmann Kordin und Privatier Treuu per aoeiluuHUouvm gewählt. Die hierauf folgende Wahl in den Verwaltungsrath ergab folgendes Resultat: Obmann Herr Dr, Emil Bock, l. k. Oberstabsarzt i. R,; Mitglieder des Verwaltungsrathes: Frau Eugenie Ras pi, die Herren Loreuz Mikusch, Albert Ram und Dr. Suppan; Cassier: Herr Karl Leskovic; Secretär: Herr Dr. Ritter von Schöppl-Sounwalden, t. k. Finanzprocuraturs-Concipist. Die Schutzdame Frau Haussen sprach schließlich dem gewesenen Obmannc Herrn Ritter von Lasch an, der seine Stelle »lit so viel Umsicht und Hingebung für den Verein ausgefüllt, unter lebhaftestem Beifall der Vcrsauiinlmlg tiefgefühlten Dank aus, hieran die Bitte anschließend, der Herr Obmann möge auch fernerhin dem Kinderspitale sein bewährtes Wohlwollen erhalten. Nachdem der Herr Obmann sür die ihn hoch ehrende Danksagung gcdanlt und versichert, dem Vereine als Mitglied treu zu bleiben, wurde die Versammlung geschlossen. — (Todesfall.) Man schreibt uns aus Lldels-berg unterm Gestrigen: Gestern 4 Uhr nachmittags wurde hier die irdische Hülle des am 7. b. M. in Görz einem langwierigen Leiden erlegenen Dr. Rudolf Glo-bocnik, Sohnes des l. k. Regierungsraches in Laibach, unseres früheren langjährigen Vezirkshauptmannes Herrn A. Globocnil, zu Grabe getragen uud an der Seite seiner schon vor mehreren Jahren dahingeschiedenen Mutter zur ewigen Ruhe bestattet. Nur selten genießt ein Mann in deu Iahreu des nun Verewigten — derselbe stand erst im 27. Lebensjahre — die allgemeinen Sympathien in »nd ? ^schcndcn Hä'nqen, dem verwilderten Garten llllltl, l ^dorrenden Waldriesen, die man mit Weh-e^ lallen sieht, sondern ein Landhaus inmüte W lugend, denn nur das Meer bleibt auf unserm Alters ^6 jung, und noch dazu ein Haus. das mau satt ^ ""egeu kann. sobald mau der genossenen Aussicht 'NirpV' Darum lebe wohl. Ab'bazia. und du, o ^'dampfe fort nach anderen Gefilden!».. . fungal waren mit diefen flüchtigen Auszügen allen ^lvlm ^e, dem Lescpublicum den Poeten dieser verM^We ^^ ^, ^cke,,. aber wir müssen darauf z°q 3?'.den Künstler derselben vorzuführen. Erzher, "a'ch d Z Salvator hat sein Welk mit:i2 prächtigen, schills.I" .?"tllr aufgenommeneu Federzeichnungen ge-selb j ' "le das wärmste Lob herausfordern müssten, lchch> lü" der gewöhnlichste bürgerliche Name sie ge-^rsatt ">e schönen Bilder verleihen den Worten des bilrfe. . ' ^c an nnd fiir sich keiner Nachhilfe be-UlUlgen ^" plastische Anschaulichkeit, welche das Vcr-. H °" ^ectüre vervollkommnen, ^r im 3 ?stillgnlerlen Ehalte dcs stattlichen Bandes, 'st. kms,?^"a.e vuu Eduard Hölzel in Wien erschienen »lit d^? die Ausstattung. H. Mercy in Prag hat ^"l <^«6 des Textes ein typographisches Meister-""d Wc?l"''"'' ""d die Illustrationen, die Augcrer !>"ldrn?. "^ gewohnter Vortrefflichleit aututypierten, N a>lsa.l!l?'ednch Iafper in Wien ebenso vortrefs- ^lhende N ^ "übrigt "'^ '"" »och. das auf-Vttz^i?bazm zu dem Geschenk, den es mit der V"l. Ez ' ^u'waraphic ^^ltt^ zn beglückwün-, " und », b"s eine Förderung von bleibendem ?"ge z„ ""'dauernder Wirkung. Abbazia wird nicht '">l»r„ '""Neu brauchen, um beides empfinden zn (Nachdruck veibolen.) Das Opfer der Liebe. Roman von Vlaz von Veißenthuru. (11. Fortsetzung.) Beatrice vermochte an uichts anderes zu deukeu. als an die traurige Reise und das Ende der theuren Mutter, die stets so liebevoll uud zärtlich "lit ihr gewesen. Doch die Jugend überwmdct den herbsten Schmerz, und nachdem die erste Zeit uorubcr war. empfand sie mit peinlichen, Weh dell Mangel an Theilnahme und Zärtlichkeit seitens ihrer Umgebung. Ihre Versuche, sich den anderen anzuschließen, wurden rauh zurückgestoßen, und während der zwe, Jahre, welche sie nun ill Fairholme weilte, hatte ste stch nur vo» Tag zll Tag einsamer gefühlt. ,.^ , ^,, .» Fairholme war ein geräumiges, stattliches Schluss, welches etlva vor einem Jahrhundert erbaut worden war, iil dem sich aber jeder Comfort der Reuzelt vorfand. Alles war moderu, freundlich "ud elegant ausgestattet. Die kleiueu Fenster wareu durch große Sple-gelscheibeu ersetzt worden, die Zimmer geräumig, hoch und wohlgelüftet. In Neatriceus Angcn war der Besch weder so scholl noch so interessant, als irgend cm vielleicht halb verfallenes, aber altcrthümlicheres Schloss es gewesen wäre. Doch sie gestand zll. dass dlc Allssicht, welche man von der Terrasse aus habe, wuuder^ voll sei, und es kam wr. dass sie. in das Anschauen derselben vertieft, zuweilen ihren tiefen Schmerz vergaß. . . Das Schulzimmer. welches der cmzige Raum war, der dem armen Mädchen zur freien Verfügung stand, und auch nur. wenn nicht eben Lectloncn ertheilt wurden, war ein großes, gcränmlges Gemach, das durch zwei Fenster erhellt wurde, welche dle Aus ficht auf das Blumenparterre vor dem Hause boten. Vor diesen Fenstern befand sich eine Veranda, in der zur Sommerszeit häufig die Unterrichtsstunden abgehalten wurden. In dem Raume selbst standen ein Clavier und mehrere Bücherregale; an den Wänden hiengen Aqua» rellc, welche Oswald und Beatrice gemalt hatten. Im ganzen genommen war der Raum weder besonders hübsch noch besonders elegant ausgestattet. In einem Winkel desselben saß im gegenwärtigen Augenblick mit einer Anmuth, deren sie sich selbst kaum bewusst war, Beatrice Rost. Plötzlich wurde die Thür mit Hestigleit auf-gestoßen, und ein junger Mann trat in den Rahmen derselben. Er war nicht besonders groß, hatte dunkles Haar und eine gewisse Aehnlichkeit in den regelmäßigen Zügen mil Beatrice selbst. Ein Theil der Anhänglich teit, welchen diese für ihren Vetter Oswald empfand, entsprang ans dem Umstände, dass er sie in der äußeren Erscheinung stets an ihre Mutter erinnerte. «Beatrice!» rief er, «du hier? Wcichalb siheft du hier im Dunkeln und langweilst dich, währenb inl Ecksalon zwei liebenswürdige junge Herren mit Mama nnd Bertha den Nachmittagsthee einnehmen?. Beatrice lachte; er ließ sich in den niedrigen Schaukelstuhl am Kamin gleiten und betrachtete sie aufmerksam bei dem unsteten Lichtschein der hin- und her^ ckernden Flamme. ., , , .. «Sie bedürfen meiner nicht, und ,ch brauche ste uicht. Wer sind denn diese liebenswürdigeu jungen Männer, Oswald?» «Unwissende kleine Person.» entgegnete er, "" A Korn » — — Milch Pr. Liter - ^ 4« Gerste .-------- Rindfleisch pr. Kilo . " A Hafer , 2 93 Kalbfleisch » - ^ ^. Halbsrncht » ^. — Schweinefleisch » ^ Heide» » 4 ?l Schöpsenfleisch » > ^. Hirse » 5 81 Hähndel pr. Stuck. . ^ .. Knsurnz » 4 li Tauben » . . ^ Erdäpfel pr. Meter Ctr. 2 40 He» pr. 100 Kilo . > ^ ^ Linscn pr. Hektoliter . — — Stroh 100 » > > "" ^. Erbse» . — — Holz, hartes, pr. Cubil- -' ^ Fisolen . — — Meter..... ^ Nindsschmalz pr, Kilo — 80 Holz. weiches, pr.Cub'l- Schweineschmalz » — 80 Meter..... 7^ ^ Speck, frisch. , — — Wein. roth.. pr.Heltolit. 1° ^ Speck, geräuchert. » — — Wem, weißer, » ^^»^ Allgclommelle Fremde. Am 10. Mai. 5. Hotel Stadt Wien. Vnchler. Großhändler, u»d Meller, «"'^ man». Trieft. — Uranitsch, Fabrilsbescher, sammt F""' ,«, Dr. Posener. Aduocat, Graz. — Merk, l. l. BezirlHauP.m«' Krainburg. ,. ^ Hotel (NesllUt. Hopp. Priuat. Wien. - KarpelrZ. ""l^ , Prag. — Stecher, Prirat. Trieft. — Gracie, Ei>'i"»r'^' , williger. Nagnsa. - Nacl. l. l. Sleueramts'Adjnntt, I" Frau, Klagcnsnrt. — Außch, t. l. Postmeister, ^urlsc'io. Masthof Tiidliahnhof. Kornmtth. Prior der barmherzigen "l^ Linz. — Goriup, Priuat, Görz. — Dr. Godec, Priuat, 1°'' Familie, Töpliz. Rasthof Kaiser vo» Oesterreich. Broz, Bescher, Klanc.____^. Verstorbene. Im Spitale: ^. De» «. M a i. Matthäus Nahunz, Inwohner, 4<> ^ ^,, sillv«kmu, p>ilmai>m>>. — Michael Ialop, Inwohner, l^l!0!!!l!0MN, «l»!»lra. Meteorologische Beobachtungen ill Llnba^ Z ^2 5Z.5 ß" Wind ,t,V'el« ^5. " ? u. Mg. 731 Hl 15,0 W. schwach s heiter .^ I1.2.N. 730.53 19.0 W. mäßig zieml. he»" 9 . Ab. 730.61 12,0 W. mäßig halb heiter Ziemlich heiter und windig, abends »ach !) ^ U Dl Mondhalo. Das Tagesmittel der Wärme 15,3°, «M 5" dem Normale. ^____^-^^ Verantwortlicher Redacteur: I. M""lii..........^« > Danksagung. W Für die während des langen Kraulenlag"? M nnserer mm in Gott ruhenden «nvergesslichcn " ter, beziehungsweise Schwester > Nlkine Ktampfl W so melfältig bethätigte herzliche Theilnahlne, da'^ W silr die der theueren Verblichenen gewidmeten ^ D Kränze und fiir die zahlreiche Betheiligung am ^ chenbegängnisse sprechen wir hiemit unjelen empfundenen Danl aus. W Lai bach den 12. Mai 1886. > Tic trauerndcnAl^hörigel^ > Zanksctgnng. W Vom tiefsten Schmerze erfüllt über das ""i^ W tige, unerwartete Hinscheiden unseres tlmu" > ^ W vcrgcsölichen Bruders, beziehungsweise G"«' , W Herrn > Valentin Jakotnik W Realitätenbcsitzers, Kaufmanns ". W fühlen wir uns verpflichtet, allen, die ihm "'s ^ ^ W Wege znr lehteu Ruhestätte am !"-°-A, ,,?< D ehrendes Geleite gaben, unseren innigst'" "" W zudrilckcn. ^ < «<<,mllrt>iNt>l W Dieser Dank gilt insbesondere der IMu.» ^,,^. M Gtistlichlcit aus nah und ferne. '" "'. gMic, W dcni hochw. Herrn l'. Gnardian Ball's 's ^^,, W dem lobl. ^aibachcl Bctcraucuverc»' m't 'l' ,,^ > stände Herrn Mihaliö, der lobl h.estll " ^ ' dc>n > drm lobl. hiesigen latholilchcn Mscllcnv "M,^^ W lobl. sloveuischcl, Gelansseucreiil, den l'-' .^ c"d/ > der prachtuollc» Krä.,zc und widmu«^°"^/ gj,.t > lich den zahlreichen Begleitern aus Lm^ ^e,', > und Umgebung, den werten "a^a " "^ V"' > welche durch ihre Betheiligung '»dem ty ^c"- > blichene» anch uns in so "»erwartet.r ^ ^aZ > Wenn uns in unserm herben Sch"c^,.s > z.l trösten vermag, so sind es du'se °,,e ^,.„g W innigster Theilnahnle, silr welche w«r W Worte des Dankes wissen. . „„^ » > Dic trauernde Fmnilic^^^ JtojNtt 3citunp 91t. 107 903 l2. Mai 188t). Course an der Wiener Börse vom 11. Mai 1886. N^ dm, «.Mean. Voursblatte . Gcld Na« L'!,»,lm° ....... ^'2» ^ " 'Ul^'i ^," «>....... «5'«!> «5'8« '»«<.'! «°/" '«"lilll'sc 250 fi. !2!»-50 130 - ^'!',! <-„/ „ »"Uze s.oo „ 138 20 13X7.', '^" k ««.„^''l^' ""> « ^'"'^ '" 5N >«u,,ci °"^o,e . . ion ^ ,70 50 1?!- ^,„o>w,,70 50l7!'— I N!'"!'' >^'< ö,W.O.' !l>i! 75 I^'Ll. ^ ""V»'Pr,or!läten . . lOU2l,,0Ul,>>, l^Ilwfl, ö. W II» 7l,N!» - ^,, .,""' "U ft >i M.) ^:N,c....... ,<>»,__._ i»j °>!>h.i!ch,....... !«5L«I05l!0 '< 3N 7,b s'adonischc' .^ !°5«^ ><^«, b. C l>,b!.'3 80 Pfnlldblicfe ion fl.) il'otcncr. «Na ös!err,4'/,"/o Oo>d. !27- >»8 — dN', !l, s.U „ „ 4>/, "/„ 10« 40 100' 0 dli,'. !» 5>« „ „ 4"/., , »"/<, 100 - !(>0'50 Ols!,HyPrl^lcl!l'a»l i uj. 5'/,"/« ll!l» 50 - — Ocs!.°una, ^a»l Verl. 5°/„ . , Il>o«n l0i2n dto, „ 4'/,"/» - !UI'««W2 — dlo. „ 4>>„ . . l»»85 U8 15 Ul'st. all^. Bote»cr^dil»V!cl>cng«s, !» Plsl !!> >!, l«^!» v^>!,5>/z"/n !, I, (imijsinn ,,!»5>U1L(< — ^cld!l!l>!!t^'.!/en l>!>^l! in ^ ill'cr <»»'?« !»8 »0 tt'auz^ulcs ^»^„.....^,,4^ „ß,<,y ^alizifl!,e ji.nl - ^üdir,« » A»l)n L»,, lu«! U0U s>, ^, 1'/,"/,, . l0II0l0><0 l^«slc,r, ^lordwüsil'.,!,!, , . ,05 l^ilO«-— ^i^lc>,l>in^»0 50 Un«,»ssal!,Vahn..... lO1'80l0l'20 Diverse Lose (p« klilll), Lrebitlose IW sl...... I757bi?eü5, Llarytkole 40 fi...... 44'5>0 ^k l>l» <<>/„ 3>o»au-Dampssch, ,<>« fl. . >i»'25l>» ?» Laidachcr Pläl»!lvh Lu fi, 2l'5><> «1 ?s> O!>:nci I'ofe sl, . . . iu7s. »9 2' Cc!>,»^'i'!e 4« fl...... 5,7 - 57 75 L l,°Oü!,r>s Äaolvllci», s^'icuer, u»o jl. . zog — i08^c> Ädn^.'Ä»st,,Ocst,z!00fl.S,<0"/n z3i»'75ü'll< l.« (!rbi.»Ä»st. s.Hll»d.u,G. uü.sl. 285.70 8^— !ircdilba«l, Ällg, llng. 2Ws<, . ü»u2f>2^^' D^pl'silcnl'll,,!, Äll,).2W ji, , ,9, —lU^s'U !i^cu,»p!c'(Oe!.,i)ticdclö,!,l.l)Usl, 5«—5<ü— Hypolhclcnl,., ost. ^uu ji. /.v^(t. «5 —------- Läiidcil»., öst. ^uufl. G.5>'i"/, , I4U sl, . l5l — lbl 60 Nctien von Transport» Unternehmungen. (her Slücl). Älbrechl-Bahü ilyo sl. Silber . —'---------— ?ll<öId^!>lm.«U<»hn L0U sl. Silb. I»2 5u1»3»b !ill,!s,g-T^PI, <öisedbal>» 15.0 fl, . , >75'—177 — „ Wcstbahn ll00 fl. . . . »5« — 25>< — Vuschlichradei «tisb. 5,00 fl, < 75 Donau - Dampfschiffahrt« - Gcf, Oefierr. 5.00 sl. 2M. . . . 4»0—4,l — DraU'ltis. sl,S. -»'—____ «tlisadclh-Vabn 2«n sl. >iM, . L44-—^4550 „ ^inz-Vubweis ^»o fl. . 218' - x,k5»u ., Slzb.'Tir.lll. , .-------—'— Kajchal! Odn l>. «tisenb. i!l»0 fl, S. 153 5» 15.4 — i,'c»!l>c>»i ^^riirwlyxIasfv Eisen« vah»'Oc,cl!scha,! ^liu ,',. «, W. z!3<> 75.23I i!» Llo»d,dst,-»"g,. Ivi<:sl5.00fl.2M, «za^ _l,y?--Öeslerr. Nordwcstd. <:uli sl, Süd, i«,!5u i<:7' — dlo. (^ fl. Sllb. — — — — Ml!tolf,t'aI)N ÜU0 fl. Hlll>« . 1U3 251U8 7Ü Sicbcndürst« ^ifcnb. !il)ü sl. . !i»o 7519^— SlaalKcii^nba^n 2>w ,!, 0. W. .>lU»25«^'5U Gelb Ware Siidbahn «00 sl. Silber , , i<»< 25 ><»< 50 Tüb,Norbd,.Velb.-«.,0«fl. u» 50 TrllN»por»«Gesellschaft 10« fl. , — — 4L — Ung.«galiz. Lisenb. »00 fl. Silber >»0 - ,80 »5 Nng, Nordostbahü LUU sl, Tilber !7?^75> I?« ll> Nn8,Weftb,sMaab»Vla,,)«>0!I.S. >7^/,0 !74'- InduftrieActlen (per Ktlis). Vgydi und »indbcr», Hifen» und K!abl-3nd. in Wien 100 fl, , — — - — 0 Salao-Tori, «tifcnrass. ,uu sl, . U3 «Ü «, 75 W.>ffcnf,<Ä., O^fl, in W. 1UU sl. —--------— Irifaller ^ohlen>v,«Vi» «, - London.........>»«5c»>26 7o Pelersburg .......—-__ — — Val«ten. Ducalcn........5l»4 5 9« zlU'Franci»-Stulle.....1003» I0'<><, Tilbcr.........—-— —-— Deülfchc Reichsbanlnolen . . ylüy «1 »5 am ft' Jesohko'aohen Hauae Nr. 8 Miclifi?]• rbausPlatze sind für koiniiiendcn lutli-reriniu (2i). September 188«) ^ zwei schöne (1950)3-1 Wohnungen rn**- je drei Zimmern s. A. 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Es ^toht don Horron Oommittontcn fr°i. ihroWecli8ol hoi dor O.-issa (|sir Bank /jU doiuicilioron, olmo •Jftss ihnoii hiof'iir irgend woldio b) ÜK AllN^gon orwnchsen. J3almmt Kaufs- oder Ver-vil?""Aufträge für Eflbcton, Do-o»«" und Valuton, bosorgt da« In-Coni? Von Anweisungen und c; s.. *>0llB^'gon1/HProeo))tI>rovi8ion; pTiSJiaren Committenten die Art 1 • atiou eln» Kff«etcn jodor (}Or ^} ihr deponieren zu könnon, oil,!1 VonPons 810 bei Vnrfall gratis I ^r P-i cd ^ »-S o ¦--• ^ X. * _ X ^^ 'S * o >» § ^> 1^ X. • J— X"9 « O OD .M < Comptoir, Zucker- u. Mehlmagazine des Johann Lininger befinden sieb derzeit in der (1860) 8—2 Romerstrasse Hs.-Nr, 9 in Laibach. (1W3—1) Nr. 1086. Belanlltmachüng. Dem Lorcliz Gabrovsot aus Gerenth und riicksichtlich auch dcsseu uubetanutcn Rechtsuachfulgcru ist Hcrr Karl Puppis aus Loitsch zuui Curator aci !icl.mn unter gleichzeitiger Behändigung des unbestell» baren Gruudbuchsbes'cheides ounl Zistcn Okwbcr 1885. Z. 10884, bestellt wordcu. .?' k ^eznksgericht Loitsch, an. 13ten (1927-'i)' Nr?W?^ Bclanlitmachung. Der Icra Varaga aus Zirkniz und riicksichtlich auch dereu unbekannten Rechtsnachfolgern ist Herr Karl Puppis aus Loitsch zum Curator a<^ aolum unter gleichzeitiger Ächäudigung des uubcstcll-bareu Grundbuchsbescheides voni 23. November 1885, Z. 11687, bestellt worden. K. k. Bezirksgericht Loitsch, am 13ten April 1886. (1930—1) Nr72558? Netanntlnachulig. Vom k. k. Bezirksgerichte Loitsch wird bekannt gegeben, dass für Maria Kune geb. Tumazin und deren Erben in der Rechtssache des Thomas Kunc von Gc-reuth gegen dieselben pclu. Verjährt- und Erloscheucrkläruug eiucr Satzpost Hcrr Karl Puppis von Kirchdorf zum Curator i.li uclum bestellt worden ist. K. k. Bezirksgericht Loitsch, ain 2ten April 1886. ________________ (1931—1) Nr. 9367 Bekanntmachung. Dem Josef Lonear aus Zirkniz nnd rücksichtlich ailch dessen unbekannten Rechtsnachfolgern ist Herr Karl Puppis ans Loilsch zum Curator :«< ucilum uuter gleichzeitiger Behäudiguug des unbestellbaren GrnndbuclMjchcidcs voni 2«ste„ Oktober 18«.^, Z. 10525, bestellt wordeu. K. k. Äezirkögericht Loitsch, am 13ten April 1886. ^ (1932-1) Nr. 785.^ Vckanntmachung. Der Gertraud Godiua aus Oberdorf uud rücksichtlich auch deren nnbekauntcn Rechtsnachfolgern ist Herr Karl Puppis ans Loitsch zmn Curator ;uj llCuin unter aleich;eitiaer Vrha'udiguug des unbestellbaren OruudlmäMscheides vo>u 19te>, Oktober 1885, Z, 10319. bestellt wordeu. K. k. Bezirksgericht Loitjch, am l3le» April 1886. Kazglas. Z oJlokom 17. sušca 1886, št. 1359, na dauesdoloßcna prva izvršilna dražba Junez Šiutièevega posestva pod \ložuo št. 239 katastralske obciue Sv. Križ bila je brezuspešna, in se bo vršila torej 2 junija 18 86 druga dražba. C. kr. okrajno sodište v Kostanje-vici dnè 5. maja 188G. _____ Št 88C.~ Imenovauje skrbiiika. Mladoletuemu Mihi Deržaju iz Jar-neie Vasi St. 4 se je postavil na tožbo, vloženo 18. februarja 1886, št. 886, tožiteljaMatijeDeržaja od tarn fit. 13 staradi 7 gold. gosp. Peter Peree iz Ornomlja skrbnikomfna èm (curator ad actum), vrosiil se mu je tožbin odlok po katerem se je roèišèe k raa-lotnemu postopku dolocilo v dan 2 3. junija 1886 dopoludne ob 9. uri. C kr. okrajno sodišce Crnomelj dne 19. februarja 1886.____________ ~^0^r> T~ y. Öt-2090. Oklic lzvrsilne zeinljišcine dražbe. C kr. okrajno sodišèe v Kostanje-vici daje ua ^nanje: Na prošnjo c. kr. davkanje Ko-stanieviške dovoljajese izvršilna dražba Jurii Martincièevega iz Vrhovske Vasi, sodno im 155° -Id- cenjenega zem-ijišta sub vlogo št. 131 katastralue ob-siiiie Uušefta Vas. ,....,. Za to doloèujejo se tnje dražbeni dnevi: ... prvi «a 2. juinja, drugi na 7. julija in tictji ua 4. avgiiKta 18 86, vsakikrat od 11. do 12. ure dopolu-dn« pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to zemljiSCe pri prvcin in dru"ero r0^u 'e yAi "^ ^ez cen't'ven0 vrednost, pri trotjem roku pa tudi pod to vrcdnostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vslcd katerili je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10°/o varšfcine v roke draž-benega komisarja položiti, cuuitvcni zapisuik i« zemrjeknjifcni izpisek Iež6 v regisiraturi na ogled. C. kr. okrajno sodiftf'.e v Kostanjevici due 2^. Rpi'il« 188C Echter, flaftchenreifer Villanyer Büraerw ein roth, 1879er, a Liter 40 kr. Echter, flaschenreifer Fünfkirchner Wein weiss, a Liter 40 kr. Um zahlreichen Zuspruch bittet Franz Oreschek jun. Spezerei-.Wein- und Brantweinhandlung JLaibaoh, PeteiBstrasse. (mt)i-s (1919-1) Št. 2222. Razglas. Z odlokom 5.sušca 1886, fit, 1142, na danes dolo&enn prva izvršilna dražba Nikola Uraneževega posestva pod vložno št. 109 katastralske ob&iue Brogana bilu je brezuspešna, in se bo vršiia torej 2. junija 1886 driiga dražba C. kr. okrajno sodišèe v Kostanje-vici driš 5. majn 1886. (1938—1) Nr. 802. Bekanntmachung. Dem Franz Mustar von Kuzelovec, rücksichtlich seinen Rechtsnachfolgern, wurde über die Klage 6e s»!-^. 2. März 1886. Z. 802. des Franz Papez von Kuzelovec pcto. Ersitzung der Parcelle Nr. 988 der Steuergemeinde Großgloboko, womit im ordentlichen mündlichen Verfahren die Tagsatzung auf den 5. Juni 1886 angeordnet wurde, Herr Franz Flor-jaueic von Seisenberg als Curator »ci adum bestellt uud ihm der diesfällige Klagebeschcid übermittelt. K. k. Bezirksgericht Seisenberg, am 5. März 1886. ^(1937^1) Nr. 813. Bekanntmachttnq. Vom k. k. Bezirksgerichte Seisenberg wird dem Fortuuat Rojc vou Seiscnbrrg. beziehungsweise seinen unbekannten Rechts> Prätendenten, bekannt gemacht: Es habe Franz Rojc von Scisenbera. die Klc^e clo p, a68. 2. März l. I., Zahl 813, auf Crsitznng der auf Nainen des Fortuuat Rojc eigenthünilich vergewä'hr-ten Halste der Realität Rectf.-Nr. 156 ad Herrschaft Seisenberg eingebracht, und sei die Tagsatzung zum summarische» Verfahren auf den 5. Juni 1886, vormittags 9 Uhr. Hiergerichts augeordnet und dcr'Klagsbescheid für die ^e agttn dem für dieselben gerichtlich aufgestellten Curator u<1 ac-lum Herrn Johann Ka.nne vou Seisenberg zugestellt wordeu. H' s Bezirksgericht Seisenberg, am 3. März 1886.