r ^ ^ 'i Jj ^ i ^ ^ til ^ »t« \i« •«!< «ir «Jr «ir «!/ y «ir «!r «!« ^ «Ir «^ »ir >i# *i» >li «J» «Ir lir i 4r Jr «ir «ir i žgg^3agSlEEKEaE«3^gS Jahresbericht der k. k. Staats - Öberrealschule in Laibach für das Schuljahr 1891/92. jt it it ;<- ;<* :<• ;<- :<* ;<* ;<• ft T* it it r t > 4’4 t v f 4 4 f .7. ^ t t + t 4- i f-f ^ I f f ? T t f ^"f‘4"f -K'jf.'.i!' 4"f f | .f' »c Verzeichnis 1852/5:5. 1853/54. 1854/55. 1855/56. 1856/57. 1857/58. 1858/59. 1859/60. 1860/61. 1861/62. 1862 '63. 1863/64.' ,1864/65. 1865/66. 1866/67. 1867/68. 1868/69. 1869/70. 1870/71. den Jahresberichten der k. k. Staats-Realschule in Laibach von 1852/53 bis 1891/92 erschienenen Abhandlungen: Errichtung der k. k. Unterrealsehule in Laibach. Andeutungen zur Vaterhuidskunde von Krain. Vom prov. Direetor Michael Peternel. Georg Freiherr von Vega. Biographische Skizze. Vom pro v. Direetor Michael Peternel. Geographische Skizze des Herzogthums Krain. Vom prov. Direetor Michael Peternel. (geographische Skizze des Herzogthnnis Krain. (Fortsetzung,) Vom prov. Direetor Michael Peternel. Die Vegetation*-Verhältnisse Laibachs und der nächsten Umgebung. Vom wirkt. Lehrer Wilhelm Auku/a. Schule und Lehen, insbesondere Realschule und gewerbliches Leben. Vom prov. Direetor Michael Peternel. Schule und Leben. (Fortsetzung.) Vom prov. Direetor Michael Peternel. Der Milchsaft der Pflanze in seiner Bedeutung für den Haushalt der Menschen. Vom wirkt. Lehrer Wilhelm Kukula. Glasoslovje slovenskega jezika. Vom Rejigionslehrer Anton Lesar. N Imena, znamnja in lastnosti keiniških pervin. Vom wirkl. Lehrer Michael Peternel. Slovenska slovnica v spregledih. Vom Religionslehrer /lnton Lesar. Ribniška dolina. Vom Religionstehrer Anton Lesar. Die Landeshauptleute von Krain bis gegen Ende d. 15. .lahrlmndertes. Vom suppl. Lehrer Georg Kosina. Paul Puzel’s Idiographia, sive reruni meniorabiliuui monasterii Sitti-ccnsis descriptio. Besprochen vom prov. Obevrealsohüllehrcr Georg Kozina. Coustruetion der Kriiinmungslinien auf gewöhnlich vorkonnnenden Flächen. Vom suppt. Lehrer Josef Opi. Uebelstiinde der Localitilten der k. k Oberrealschule in Laibach. Vom wirkt. Lehrer Josef Opi. Ueber die Saftbewegung in den Pflanzen. Nach neueren physiologischen Arbeiten 'dargea.teltt vom wirkt. Lehrer Kranz Wastler. Reihenfolge der Landesvicedome in Krain im Mittelalter. Vom Pro fessor Georg Kozina. Zur Wertigkeit des Fluors. Vom Professor Hugo Ritter v. Pergcr. I. Studien aus der Physik. Vom Professor« Josef Finger. II. Direct« Deduction der Begriffe der algebraischen und arithmetischen 0 C nur selten erreicht; durch den Zufluss vieler Quellen in der Höhe des Wasserspiegels wird ihre Temperatur bis unter Zwischen wässern im gleichen Stande erhalten. Die Ergiebigkeit dieser Strecke entspricht seit der Absperrung durch das Wehr im letztgenannten Orte annähernd dem Mittel der beiden Ursprungsarme. Die Äsche ist dermalen der Hauptfisch, der Huchen muss bei dem Mangel seines eigentlichen Nährfisches, der Nase, auf das vorhandene Kleinzeug, Lauben, Äschen und Forellen, förmlich Jagd machen und verlegt sich, wo auch diese gar zu selten sind, auf den Mückenfang, wie eine Forelle. (i.) Die kleine Upnica, Zufluss am rechten Ufer, hat ihre Quellen in dem ausgedehnten Plateau des «Jelovca-Waldes»; ihr Gefälle wird durch viele zum Zwecke der Berieselung von Wiesen errichtete Stauwerke gemäßigt; der Bach ist durch den hohen Baumwuchs der Ufer fast durchwegs gedeckt, daher gibt es viel Luftfutter. Man findet hier auch neben ungewöhnlich viel Mühlkoppen einen reichen und reinen Forellenbestand. 7.) Die Feistritz (Bistrica) von Neumarktl mündet am linken Ufer and führt viel Geschiebe. Bei einem starken Gefalle ist die Entwickelung des Flussbettes doch eine überwiegend günstige. Vom ersten Stauwerk ober der Mündung kommen nur Forellen und streckenweise Mühlkoppen vor. 8.) Die Kanker (linkes Ufer) ist der Feistritz ähnlich, doch weniger beständig; die Temperatur, für ein Gebirgswasser excessiv, wechselt von 0° bis 22° C. Thalab von Höflein, wo der Fluss sein Gebirgsthal verlässt und in die Ebene tritt, wird er während besonders großer Kälte oder bei außergewöhnlicher Dürre allmählich so wasserarm, dass er die Mündungsstrecke kaum berieselt, ein Fall, der in einem Zeiträume von 10 bis 15 Jahren wenigstens einmal sich ereignet. Im untern Drittheil hält die Äsche der Forelle das Gleichgewicht. Die Kanker nimmt den Wiesenbach Kokrica (Rupovšica) auf, den einzigen nennenswerten Krebsbach im Oberlauf der Save. ln die Feistritz und Kanker können die Savetische nur je bis zum ersten Stauwerk aufsteigen. 9.) Der Unterlauf der Save von Zwischenwässern bis zur Breganea (Reichsgrenze). Flugstrecke 120 km, Gefalle 178 m, im untern Theile mäßiger als im oberen. In der Ebene bei Laibach und in jener unterhalb Gurkfeld ist die Rinne wenig vertieft, der Fluss lässt einen großen Tlie.il des oberhalb gelösten Geschiebes hier liegen, gewinnt an Breite und hat die Tendenz, Nebenrinnen und Altarme zu bilden. Das ausgebreitete ÜberHutxingsgcbiet wurde in den letzten Jahren, selbstverständlich nicht zum Vortheile des Fischbestandes, durch die Errichtung von Uferschutzbauten und Steindämmen behufs Regulierung des Flusslaufes vermindert. «Zwischen den Bergen», von Lase bis Gurkfeld, bietet der Muss wieder das wechselnde und reiche Spiel der Strömung, wie in den günstigeren Strecken des Oberlaufes. Im Unterlauf beherrscht der Huchen das Feld: hier werden die größten erbeutet; Exemplare über 15 kg sind jedoch bereits selten geworden. Der liecht hält sich an die Mündungen lauer Zuflüsse und an die Ausstände (Lahnen). Der Wels und der Schill steigen aus der unteren Save von Kroatien her auf und gelangen mitunter bis Steinbrück, bis zur unteren Grenze des Verbreitungsgebietes der Asche. Der Massenfisch ist die Nase; der Frauen-nörfling wird erst in der tiefem Strecke von Bedeutung, wo auch Barsche, Karpfen und Bleie vereinzelt Vorkommen, Zingel und Schrätzer nicht selten sind. Die Laube weicht allmählich dem Gründling und dem Bitterling. Die Quappe scheint an Örtlichkeiten gebunden zu sein, welche steinige Verstecke bieten, denn seit der Errichtung der Dämme und Steinwürfc ist siti zahlreicher geworden. Die Barbe und der Döbel kommen auf der ganzen Strecke vor; es ist die richtige Barbenregion. 10.) Die Zeier (rechtes Ufer). Die Sclzach- und Pölland-Zoicr vereinigen sich bei Bisehoflack. Der Sclzach-Arm ist ein Forellengewässer; außer dem zahlreichen Döbel kommen weiters nur noch Lauben, Mühlkoppen und eine kurze Strecke bei Bischoflack etwas Krebse vor. Wiederholt eingesetzte kleine Huchen verschwanden jedesmal in kurzer Zeit. Der Pölland-(Poljane-)Arm hat ein mäßigeres Gefälle und Geschiebe als der vorgenannte, durchfließt viel (Kulturland und nähert sich in seinem Charakter einem Wiesengewässer. Sein Fischbestand ist jenem der Save fast gleich und weicht von demselben nur darin ab, dass in der oberen Hälfte neben der Äsche die Forelle in etwa gleicher Zahl vorkommt. Der Krebs hielt sich an Örtlichkeiten, wo niedrige Ufer, aus Pflanzenboden mit Gebüsch bestanden, bei mäßiger Strömung den Fluss begrenzen. Die Seitenbäche enthalten meistens nur Forellen; in der Zeier selbst wird jedoch ihre Ausbreitung, abgesehen von der Raubthätigkeit des I Indiens, durch die Überhandnahme des Döbels beschränkt. 11.) Die Guiuliii£' (Gameljšiea, linkes Ufer) ist ein kleiner, sehr ergiebiger Krebs-(Wiesen-)Bach. Er weist eine gegen andere Gewässer verkehrte Aul einandcrfolge der Fischarten auf, denn im Oberlauf sind Hechte und Döbel, unto,l'luill) der Einmündung einer starken Quelle tritt dann auch die Forelle auf und behauptet sich neben dem Hechte. 12.) Die Feistritz (Bistrica) von Stein (linkes Ufer) fließt nach dem Austritte aus dem Gebirge in einer flachen, verschotterten Kinne; ihr Geschiebe ist massenhaft. Bald unterhalb Stein fließt bei niederem Stande das Wasser großontheils in die langen, längs der beiden Ufer geführten Mühlgräben ab, so dass das Hauptgerinno nur mehr schwach überrieselt wird und dann und wann auch austrocknet. Während im Oberlauf der Forellenbestand rein ist, wird der Unterlauf nahezu nur von den Fischen aus der Save bevölkert, welche, entsprechend der Hebung und Senkung des Wasserstandes, im Frühjahr und Herbst aufsteigen, im Sommer und Winter abfallen. Dermalen, d. i. nach der Errichtung des Wehres in Zwischenwässern und nach der Regulierung der Save-Ufer in der Ebene bei Laibach, ist die Feistritz die wichtigste Laichstelle nahezu für alle Savefische. Die Feistritz nimmt drei krebsreiche Wiesenbäche, nämlich die Drtišea (mittelbar durch die Radomlja), Rača und l’esata, auf; in der Rača gedeihen der Hecht und der Döbel ausnehmend gut. Die Laibach, die jetzt anzuführen wäre, gehört zur zweiten Gruppe und findet dort (s. u. S. 7) ihre Besprechung. Die Sann (in Steiermark) mündet am linken Ufer in Steinbrück und hat im Unterlauf den Bestand der Save; doch sind Hechte und Barsche viel häufiger als Huchen. 13.) Die Neuring, ein Wicsenbach, war bis 1884 krebsreich; der Hecht erreicht ein Gewicht von 4 kg. Die Gurk, der beste Nebenfluss der Save, gehört wie die Laibach zur zweiten Gruppe (s. u. S. 11). 14.) Die Gewässer von Weissent’els. Von den beiden Seen hat der obere (933 m ii. M.) 20, der untere 12 ha Flächeninhalt. Der natürliche Bestand von Bach- und Seeforellen im unteren See wurde durch den Einsatz von Brut vermehrt, Saiblinge wurden neu eingebürgert; der obere See bekam seine Fische überhaupt erst durch den Einsatz von künstlich ausgebrüteten Fischehen der vorgenannten Arten. Der Abfluss dieser Seen, der wasserreiche Seebach, fließt nach Kärnten zur Schlifza (mit der Gail zur Drau); sein Forellenbestand ist ein reiner und erhält ausgiebige Förderung durch Einsätze von Bruttischen. II. Gruppe. 1.) Die Laibach. Das Gebiet beträgt 1885 km2; die Wassermenge wurde unmittelbar oberhalb der Landeshauptstadt 1890 bei einem Stande von • 2 - 32111 mit 10 m8, bei einem solchen von 0 24 111 mit 188:1 und 1891 bei dem Stande von —1 • 98 in mit 53 • 37 m8, bei einem solchen von —(— 0*f> 1 m mit 490 m3 in der Secunde gemessen. I )er außerordentlich tiefe Stand von 1890 (10 m3) war infolge der lang andauernden Dürre im Sommer eingetreten. Bezüglich des Wasserreichthums ist die Laibach der drittgrößte Fluss des Landes. Durch die eingehenden Untersuchungen, welche von Dr. Adolf Schmiedl1, von dem Civilingcnieur Dr. Angelo Vicentini2, von Franz Kraus8 und von W. l’utik4 angestellt wurden, sind die Wasserverhältnisse sowie die Verbindung der zutage liegenden Strecken mit den unterirdischen bei den Gewässern, welche zur Laibach strömen, hinlänglich festgestellt, daher kann die eingangs erwähnte regulierende Einwirkung der Karstformation auf den Abfluss der Niederschläge an diesem Beispiele am deutlichsten dargelegt werden. Von den beiden Ursprungsarmen liegt der Bach Oborcli in dem Kossel-thalc von Laas, im Mittel 579 m U.M., der westliche, die 1‘oik, im Becken von Adelsberg, welches eine durchschnittliche Höhe von 520 in ii. M. hat. 1 >er Obereh hat sein Gebiet in der Babenfeld-Ebene, in der Raöna-gora und in den ausgebreiteten Abdachungen des Schnecberges. Dessen stärkerer, östlicher Arm ist 10 km lang und hat 5-7 m Gefalle, welches durch acht Stauwerke ausgeniitzt wird. Das Becken von Laus ist als der erste große Reeipient der Niederschläge, welche zur Laibach abfließen, anzusehen ; cs wird bei außergewöhnlich starkem (unterirdischem) Zuflusse bis zur Höhe von 3'8 in auf einer Fläche von (i'9 km- mit 2(> Mill. m8 Wasser überschwemmt; die Füllung dauert bis 72 Stunden, der Abfluss bis zum normalen Stande 18 Tage. Der Bestand des Obereh ist: Krebs, Hecht, Quappe, Döbel, Schlei und Gründling. In dem kleineren, bei Schloss Schneeberg entspringenden Arme kommt auch die Forelle vor und ist durch Einsatz von Brut vermehrt worden. Nach einem unterirdischen Laufe von l-2 km (in gerader Linie) tritt der Bach 27 in tiefer als der Schlund im Laaserthale in das Becken von Zirknitz, das größte und schönste des krainiseken Karstes. Er windet sich, hier Seebach genannt, bei niedrigem Stande, wenn der See abgelaufen ist, auf dem Seeboden längs dessen westlichem Rande zu den Sauglöchern. Außer dem Oberch speisen den See die Quellen bei Stegberg und Zerovniea, vermuthlieh der Abfluss der 72(S in ii. M. gelegenen Thalgründe von Groß-Oblak; die zutage liegenden Zuflüsse sind von geringer Bedeutung, nur der Zirknitz-Bacli ist so stark, dass er Mühl- und Sägewerke treibt. Bei höchstem Stande 1 I)io (»rotten und Höhlen von Adelsberg, Lueg, Planina und Laas. Wien 1854. 2 Vicentini (siehe oben 8. 1, Anitierk. 1). 3 Über Dolinon. Verhandlungen der k. k. geologischen Reiehsanstalt. Wien 1881, Nr. 2. 4 Erforschung der Wasserverhältnisse im Karst in «len Mittheilungen der Section für Höhlenkunde des Österreichischen Touristen-Clubs. Wien 1887, Nr 1. bedeckt der See in der Ilölie von 4 in 26'3 km2 Fläche.; die Wassermasso beträgt 105 Mill. m8, die Füllung vollzieht sieh in 180 Stunden. Der See fließt im Sommer gewöhnlieh ab, im Winter nicht, jedesmal; ausnahmsweise bleibt er durch zwei, auch drei Jahre mehr oder weniger «bespannt», d. h. mit Wasser gefüllt. Der Zirknitzer See ist reich an Fischen und Krebsen; Schlei und Hecht sind Massenfische; die Quappe ist sonst im Lande nirgends so häulig wie hier. Der Hauptfang geschieht dadurch, dass man, während das Wasser abfließt, die Sauglöcher mit Netzen umstellt. Je länger der See einen höheren Stand hielt, desto größer ist die Ausbeute, bis zu 10.000 kg Gewicht. Während des Abflusses drängen die Fische zu den Sauglöchern und versehwinden mit dem Wasser, um mit dessen Hervorbrechen wieder zu erscheinen. Es ist daher die Annahme berechtiget, dass sich unter dem Seeboden oder in dessen Nähe große, ständig bewässerte Höhlen befinden, in welchen die Wasserthiore zur Zeit, wenn der See trocken liegt, sich aufhalten und vermehren können. Nach 2'4 km unterirdischen Laufes (in gerader Linie) kommt das Gewässer von Zirknitz bei Rakek im Thale von St. Cantian1 15 m tiefer als der See wieder zum Vorschein, und zwar als Hak-Bach, welcher nur 1'8 km lang ist und etwas Krebse und Döbel enthält. Nach einer geraden Strecke von 3 "3 km unterirdischen Laufes und um weitere 49 m tiefer erscheint, das Gewässer im ^ Mühl thale des Beckens von Plani n a. Die Poik, welche das Thal von Adelsberg und das kleinere von Dorn (Trnje) — östlich der Südbahnstation St. Peter gelegen — entwässert, hat auch bei hohem Stande genügenden Abfluss in die Grotte. Sie wird von Krebsen, Hechten, Schleien, Aiteln und Barben bevölkert. Die Entfernung vom Seldunde bei Adelsberg bis zum Austritte aus der Kloinhäuslcr-Grotte bei Planina (Höhenunterschied 40 m) beträgt in gerader Linie 5’2 km; das Hochwasser bedarf jedoch der Zeit von 24 Stunden, um diese Strecke zu durchfließen; demnach müssen in den Höhlen bedeutende Hindernisse der Fortbewegung, Einschnürungen, Krümmungen, große Räume, die auszufüllen sind, vorhanden sein. Das Gewässer von Planina hat den Namen Unz. Das Thal wurde bis in die letzten Jahre, bis zur Säuberung der alten und der Eröffnung der neuen Sauglöcher, wodurch die Überschwemmungen geringer wurden, bis zur Höhe von (> * 3 m auf einer Fläche von 17'2 kma mit 60 Mill. m3 überschwemmt; die Füllung nahm dann 288 Stunden, die Entleerung 34 Tage in Anspruch. • Nicht zu verwechseln mit St. Cantian bei Divača, wo der Flušs Keka in die Grotte fallt. Während nun da» obere Gebiet nur in einem Quellarm, bei Schloss Schneeberg, Forellen aufweist, ist die Unz, deren Flusstrecke 17 km mit 13 m Gefalle beträgt, ein sehr gutes Forellengewässer; der Fisch (ohne rotlie Punkte) wird groß, durchschnittlich von 1 kg Gewicht, sogar Exemplare von 7 kg Gewicht wurden gefangen. Das Wasser erfahrt unter der Erde auch eine bedeutende Abkühlung und hatte in der Grotte der Planina-Höhlc, durch welche die Poik ihren Weg zum Thale nimmt, im August und September nur 8 bis 14° 0 (Lufttemperatur daselbst 9'8 bis 15 ‘5° C). Der liecht erreicht keine besondere Größe und findet sich nur im unteren Theilc der Unz häufiger. Die Krebse sind zahlreich und werden groß. Mit der Aufzählung der Quappe, des Döbels und der Barbe sind hier die größeren Fischarten erschöpft. Die Quellen der Laibach kommen, 10 km von den Sauglöchern der Unz entfernt und 50 m tiefer, bei Oberlaibach hervor, vereinigen sich in zwei Armen, Laibach und L ubija, worauf sie die 2 km östlicher entspringende wasserreiche und kalte Bistra von Freudenthal aufnehmen. Auf dem Laibacher Moore (Flächeninhalt 230 kma, durchschnittlich 290 m ü. M.), von Oberlaibach bis zur Landeshauptstadt, 23 km Flusstrecke, beträgt das Gefalle nicht mehr als 0-4 in; das Gewässer scheint stille zu stehen. Außer kleineren Quellen am rechten Ufer nimmt der Fluss den IS ca-Bach auf, der vermuthlich die Fortsetzung des bei Iggdorf (Iškavas) versiegenden Forellenbaehes Iška ist. Trotz der langsamen Bewegung der Laibach über das Moor bleibt ihre Temperatur, entsprechend dem Ursprung aus Quellen, eine gemäßigte, erreicht in der Landeshauptstadt während der wärmsten Jahreszeit 20, selten 23° C, und im Winter bildet sich nicht einmal Ufereis.1 Von der Landeshauptstadt bis zur Mündung in die Save, 1(i km, wird das Gefälle größer und beträgt 15 m; zu erwähnen ist hiebei der 3 m hohe Wasserfall bei Kaltenbrunn. In den Quellen (Oberlaibach und Freudenthal) und in der oberen Isen ist, die Forelle heimisch, im weiteren Flusslaufe selbst ist sie selten. Obwohl ganz bedeutende Mengen Forellenbrut durch längere Zeit (1884 bis 1890) in den Quellen und in geeigneten Gräben ausgesetzt wurden, ist in diesem Flusse nur eine geringe Vermehrung dieser Fischart zu bemerken; es werden nur dann und wann einzelne, wenn auch schöne Exemplare gefangen; daraus wäre zu schließen, dass hier die Forelle erst dann gut gedeiht, wenn sie einmal eine solche Größe erlangt, dass sie sich ihrer zahlreichen Feinde erwehren kann. Die Äsche kommt, ausgenommen den trägen Flusslauf des Moores, überall vor. Die Laibach ist so gut ein Huchengewässer wie die Save, dieser Fisch ist auch auf der Moorstrecke ständig und steigt in die Quellarme gleichfalls 1 Es wird als eine Besonderheit angeführt, dass einmal bei einer ungeheuren Kälte die Laibach theilwei.se zugefroren gewesen sei; Zeitangaben darüber fehlen. auf; bei dem reichlich vorhandenen Futter würde er wohl auch die gleiche Größe erreichen wie in der Save, wenn ihm hiezu Zeit gelassen würde, ln der trügen Moorströnmng sowie in den Gräben mit «lauem» Wasser ist der Hecht zahlreich, der Barsch überhaupt selten. Heit der rascheren Entwässerung des Beckens von Planina ist das häufigere Vorkommen der Quappe bemerkt worden. Massenlisch ist die Na.se, der Frauennörfling und der Döbel, letzterer namentlich in den Moorgräben in außergewöhnlicher Menge. Die Barbe kommt im ganzen Flusse vor mul wird größer als in der Save; Exemplare von 8 bis 5 kg Gewicht werden bei niedrigem Wasserstande nicht selten erbeutet. Dem Karpfen wurde durch die letzte Regulierung der Laibach (1862), infolge deren der Wasserspiegel auf dem Moore um mehr als 1 m sich senkte, das für ihn geeignete Gebiet, die Lachen und Ausstände, entzogen; er sowie der Rapfen zählen nunmehr zu den seltenen Fischen. Der Krebs war zahlreich, im Flusse wie in den Seitengräben; am ergiebigsten war die Iäca. Auch ein Versuch mit dem Einsetzen von Aalen wurde gemacht. Im Jahre 1887 wurden an 300 Stück eingelegt; bisher wurden etwa 15, 0*5 bis 1 kg schwer, gefangen. Geschadet hat der Versuch insoweit gar nicht, als es in den letzten Jahren keine Krebse gab und die erwachsenen nicht gefangenen Aale bereits zum schwarzen Meere hinab gewandert sein müssen. Der wirtschaftliche Wert des Aales kann nämlich gegen den des Krebses gar nicht in Betracht kommen; nachdem letzterer unter den Fischen ohnehin genug Feinde hat, wäre es durchaus nicht wirtschaftlich, zu diesen noch den ärgsten Schädling desselben einzuführen. Der in der Stadt Laibach cinmündende G r ad a š i ca - Bach, eigentlich der im Unterlaufe sich abzweigende, Kleingraben genannte Arm desselben, ist insoferne von besonderem Belang für den Fluss, als es daselbst gute Laichstellen für Huchen gibt, die sonst nur noch an einer einzigen Stelle bei Oberlaibach Vorkommen. Die Laibach ist immer noch fischreich, trotzdem sic angestrengt ausgebeutet wird, ln den Gräben des Moores schützen der üppige Pflanzen wuchs, in dem Flusse selbst große, vor langer Zeit von den Ufern in den Fluss abgestürzte Eichen (sogenannte Mooreichen) den Fischbestand vor dem Massenfang durch Zugnetze. Für die Vermehrung und den Nachwuchs der karpfenartigen Fische sind die Moorgewässer immer noch günstig; eine große Menge ihrer Brut wird von hier in die untere Strecke und in die Save durch Hochwasser vertragen. 2.) Die (xiirk. Die Flusstreeke beträgt 88 km, das Gebiet 180(i km3; die Wassermenge wurde in Rudolfswert bei dem Stande von 0' 18 m mit II-3 m3, bei einem solchen von ~| - I • 54 mit 240• 2 in* gemessen. Es scheint unmöglich, eine bessere und zweckmäßigere Ökonomie eines Fischwassers zu ersinnen, wie sie hier von der Naturgegeben ist; alle für die Wasserbewohner wünschenswerten Eigenschaften eines Karstgewässers sind in besonders hohem Grade vorhanden. Das Wasser der Gurk sammelt sieh auf dem im Mittel 30 m über dem Laibacher Moor gelegenen, von niedrigen Erhebungen eingefassten Becken von Großlu]) in den Wiesenbächcn Bičje und Stari Breg, vereint Dobrava genannt, welche in der südlichen Fortsetzung des Beckens, im Kessel von Kopaj n-Raena, versinken und nach 8 km unterirdischen Ganges bei Obergurk wieder zutage treten. Der am niedrigsten, bei Iiadna, gelegene Schlund, welcher nur bei Hochwasser in Thätigkeit kommt, liegt 321 m ii. M. In den genannten Bächen und ihren Zuflüssen kommen Forellen nicht vor; es sind sehr gute Krebsgewässer mit kleinen Hechten und Barschen. Da die Gurk gleich am Ursprünge bei niederem Stande mehr als doppelt so wasserreich ist wie die vorgenannten Bäche, ist die Vermuthung berechtiget, dass ihre Quellen auch durch den Rašica- Mach verstärkt werden. Er fließt in einem sanft geneigten Thale südlich von Auersperg, im Mittel 484 m ü. M., und verschwindet 10 km von der Gurk entfernt im Boden. Er führt Forellen, Aschen und schöne Krebse. Der Oberlauf der Gurk, vom Ursprung bis Hof 24 km, ist insoferne deren scharf begrenzte Forellenregion, als andere Raubfische hier gänzlich fehlen. Das Wehr in Hof verwehrt allen Fischen den Aufstieg aus dem Unterwasser. Die Rinne des Gewässers, am Ursprünge! flach, gräbt sieh allmählich 2(1 m und darüber in den harten Kalkfelsen der welligen Tahlsohle. Wenn auch die Neigung des Gerinnes eine bedeutende (!)(i m, 4 m auf 1 km) ist, bleibt die Strömung dennoch ruhig, oft träge und kaum wahrnehmbar, nur an zwei Stellen zeigt die Gurk das Bild eines über Felsen und Blöcke schäumenden Bergstromes. Im Beginne seicht, hüpft das Wasser in niedrigen Sätzen über natürliche Steindämme; gegen Sagraz herab treten bereits große, ausgedehnte Tiefen auf, und weiterhin lallt der Fluss über hohe und niedrige Naturwehren, welche in mannigfachen Krümmungen von Ufer zu Ufer sich erstrecken. Es sind stafteiförmig aneinander gereihte Mecken von meist bedeutender Tiefe, über deren Ränder aus Tuffstein das Wasser bald sanft herabrieselt, bald in Cascaden herabstürzt. Mitten aus den Becken ragen senkrecht und überhängend große und kleine Tuffbänke bis nahe zum Wasserspiegel empor und lassen bald breitere, bald engere, tiefe Rinnen zwischen sich und den Ufern frei. Dieser Tuff ist mit einem dichten Mooswuchs wie gepolstert überzogen, wodurch der gelöste Kalk festgehalten und die weitere Tuffbildung bewirkt wird. Die Tuffbänke werden hin und wieder als Steinbrüchc benützt. Die Temperatur ist eine mäßige, sie zeigt nach Messungen bei Seisenberg einen Stand von höchstens 10°(!. Die Gurk ist außerordentlich futterreich; cs wimmelt aller Orten von Pfrillen und Lauben; die Koppe erscheint in ungewöhnlicher Menge. Im untern Theilc gesellen sich hiezu Gründlinge, und es ist nicht zu verwundern, dass die Forelle großwiiehsig ist und durchschnittlich solche von 0’5 bis 1 kg Gewicht erbeutet werden. Bei der Überfülle von Nahrung unter Wasser steigt sie nach dem Luftfutter, nach Mücken, nur im Mai und Anfangs Juni auf. Die Barbe erreicht in den großen Tümpeln ein Gewicht von 8 kg, der Döbel jedoch i.st seit der Krebspest zurückgegangen. Die Nase reicht bis unter Sagraz, der FrauennörHing bis Seisenberg hinauf. Die Löcher und Höhlen des Tuffs, des spaltenreichen Kalkbodens und der Ufer, die Verstecke zwischen dem lose gelagerten kantigen Gesteine und im Pflanzen wuchs bieten den Krebsen einen idealen Aufenthalt; sie waren daher auch in der ganzen Strecke außerordentlich zahlreich. Der kleine Wiesenbach Wischenza (bei Weixelburg) hat auf die Fauna der Gurk keinen merklichen Einfluss; dessen Krebse von dunkelgrauer Farbe bekamen in der Gurk binnen vierzehn Tagen die bekanntlich hochgeschätzte dunkelgelbe Färbung und giengen als Gurkkrebse ab. Die Forellen sind trotz der unvergleichlichen Eignung des Gewässers für diese Fischart dermalen gar nicht häufig. Bis zur Krobsp est wenig beachtet , wurde nach derselben der Forellenbestand von den Fischern um so energischer angegriffen, als sie gewohnt waren, sich aus dem Erlöse des Krebsfanges ein behagliches Dasein zu bereiten. Der Unterlauf der Gurk von Hof bis zur Mündung, 64 km lang, hat ein Gefalle von 4(i m; dieses ist durch viele künstliche Wehren derart aus-geniitzt, dass die Strömung fast durchwegs schwach oder träge ist. Die zahlreichen Zuflüsse sind meist kleine Wiesenbäche, welche kein gröberes Geschiebe, sondern nur Erdreich und Sand in den Fluss bringen. Die Einsenkungen der Flussohle (Gruben) sind länger als im Oberlaufe und haben im ganzen eine viel größere Ausdehnung als die flachen Sandbänke. Bis zur Tiefe von 2 m unter Wasser ist der Boden auf große Strecken mit Pflanzenwuchs (Potamogeton) bedeckt. Unterhalb des Wehres von Hof, welches die Forellenregion vor dem Zugang der anderen Kaubfische aus dem Unterlaufe schützt, kommen außer den oben erwähnten Kischarten Huchen und Hechte vor; die Asche hält sich in der Nähe starker Quellen und im Zufluss Kadeča auf. Die Forelle reicht bis Waltendorf (8 km oberhalb Kudolfswcrt) herab; einzelne, immer nur große Exemplare werden noch in St. I'eter unter Kudolfswcrt gefangen. Durchschnittlich wiegt sie 1 bis 2 kg, doch kommen auch welche von 6 kg vor; sie bleibt an Größe nicht viel hinter dem Huchen zurück, der 10 kg schwer schon zu den seltenen zählt. Dass sieh die Forellen unter vielen ihr feindlichen Fischen so gut behaupten, ist. nur dadurch zu erklären, dass sie aus dem Oberlaufe und aus der Kadeča bereits als erwachsene Fische hielier gelangen. Unter Kudolfs-wert wird der Huchen fast so selten wie die Forelle und tritt erst in dem untersten Theilc, wohin er aus der Save gelangt, hin und wieder auf. Es theilen sich in die Herrschaft der Wels und der Hecht. Vor 20 Jahren waren Welse von 30 bis 60 kg nicht selten; als der Export von Krebsen in Auf- seliwnng kan), wurden die großen Tliierc als gar zu gewaltige Vertilger von Krebsen schärfer verfolgt, und dermalen zählt ein Wels von 15 kg Gewicht zu den großen. Bei Landstraß und weiter abwärts findet sieh der Karpfen, Hapfen und Schill, die Quappe ist im ganzen Unterlaufe, doch nicht häufig. Der Krebsbestand war auch im Unterlaufe außerordentlich reich und scheinbar unerschöpflich. Während ober Hof nur im Frühjahr und Sommer gekrebst wurde, dauerte im Unterlaufe die Ausbeute das ganze. Jahr hindurch mit kurzer Unterbrechung während der strengen Wintorkältc und während der Häutungszeit. Manchenorts wurde auch unter dem Eise, wenn die Gurk zugefroren war, weiter gefischt, und die Winterkrebse waren jenen des Sommers gleich an Güte. Die Fischer begriffen Überhaupt nicht, warum das Geschäft mit Krebsen (Export) in der wärmeren Jahreszeit viel flotter gieng als im Winter. In der Umgebung von Landstraß, wo die meisten Krebsbäche einmünden, wurde, in diesen gefischt, wenn im Flusse die Krebse sich häuteten, so dass das Geschäft nie zum Stillstände kam. Die Ausbeute war unglaublich groß; nach der Schätzung des Naturforschers Prof. Erjavec wurden aus Krain jährlich um 20.000 II. Krebse ausgeführt, wovon gut zwei Drittheile auf die Gurk entfielen. Der Verbrauch im Lande entzieht sich jeder Schätzung; man kann nur sagen, dass er sehr bedeutend war, denn es kam den Fischern nicht in den Sinn, Krebsdiebe zu verfolgen, da für alle genug da war. Von Berufsfisehern wurde allgemein die Schonung der Krebse in der Weise ausgeübt, dass nur Männchen, und zwar von einer Scheren weite nicht unter 8 Zoll, was einer Körperlänge von 12 cm und einem Körperumfange von 12 bis 13 cm entspricht, Weibchen hingegen nie genommen wurden. Stücke von 12 Zoll = 32 cm Scherenweite und darüber galten als «Solo»-Krebse; für die größten, mit 40 bis 47 cm Scherenweite, bekam der Fischer je 50 kr. von dem Händler. Eine Abnahme der Ergiebigkeit wurde trotz der intensiven Ausbeutung nirgends bemerkt. Die Ergiebigkeit schien geradezu unerschöpflich, bis im Sommer 1884 mit dem Eintreten der Krebspest ein Zeitraum von zwei Monaten genügte, den Krebsbestand des ganzen Flusses zu vernichten. Die Tliierc krochen bei Tage aus den Löchern, legten sieb auf den Kücken und verendeten. Es kamen solche Massen und darunter so große Krebse zum Vorschein, dass selbst die Fischer hierüber in Staunen geriethen.1 Außer den Menschen wurde auch die Fischwelt durch den Abgang der Krebse stark beeinträchtiget; Welse, Barben und Döbel magerten derart ab, dass sie ungenießbar waren; erst nach Verlauf eines Jahres konnten sie sieh erholen, erreichten jedoch bis nun ihr früheres Gedeihen nicht mehr. Wie sehr die genannten Fischarten auf Krebse erpicht sind, wurde bei Gelegenheit von Krcbscinsetzungen behufs Wiederbevölkerung der Gurk bei Schloss Wördl wiederholt beobachtet. 1 Im Gemeindeamt von Seisenberg wird die als Trinkgetaß gefasste Schere eines im Flusse gefangenen Krebses aufbewahrt, die; etwas über Liter Rauminhalt hat. So reich der Fluss an jungem Fisch volk immer noch ist, fangbare, d. i. Marktfisehe, sind innerhalb der Strecke, aus welcher der Vertrieb der Ware nach Agram (Hauptstadt von Kroatien) sich noch lohnt, von der Mündung bis Weißenkirchen ober Landstraß, so wenig geworden, dass die Fischer nur mehr ein kümmerliches Dasein fristen. In dem Umstande, dass der Betrieb der Fischerei bei dem niedrigen Stande der Preise zu hoch kommt, fand der Bestand der mittleren Strecke, von Hof bis unterhalb Rudolfswert, bisher noch den besten Schutz. Von den Zuflüssen hat die bei Unterthurn entspringende Kadeča die Eigenschaften der oberen Gurk; die Temenitz (Temenica) ist ein Wiesenbach ohne Forellen, während im Schwerenbach (mündet in Rudolfswert) auch diese mit Hechten Vorkommen. 3.) Die kulpa. Ihr Gebiet, in Krain umfasst 1524 km2, die Länge der an Krain grenzenden Flusstrecke beträgt 104 km. Den größeren Thcil der Wassermenge, welche, nach dem Augenschein zu urthcilen, jene der Laibach ein wenig übertrifft (Messungen wurden auf dem krainischcn Gebiete nicht vorgenonunen), erhält die Kulpa aus Quellen; die offen zufließenden Bäche, in der Nähe des Ursprunges die Kraše vica, Sušica und Oubranka (von Oabar) und unterhalb Brod der Oedanj-Bach, führen bei hohem Wasserstande starkes Geschiebe, bei normalem ist ihre Wassermenge gering. Im Oberlauf, thalab bis zu dem hohen Wehre in Gustilac ober Brod, 28 km Flusstrecke, (ließt die Kulpa in einem engen Thale, an dessen linkem Ufer schroffe Höhen bis 1182 m ii. M. aufsteigen; das Gefälle beträgt gegen !)7 m, ist jedoch durch fünf hohe Wehren, durch Stromschnellen und kleine Stürze günstig aufgetheilt, so dass größere, ruhige Tiefen mit flachen Strömungen über Fels- und Schotterbänke abwechseln; ein Spiel des Wassers, wie es Forellen und Äschen besonders zusagt und wie es Sportfischer mit Vorliebe aufsuchen, ist reichlich vorhanden. Die Forelle ist Hauptfisch, die Äsche kommt weniger zahlreich vor; der Huchen ist selten und steigt nicht über Gašparci (über die halbe Strecke) auf, während die Nase bis an den Ursprung geht. Unterlauf. Bei Brod-Fara erweitert sich das Thal, die; Hänge sind weniger steil und treten in hügeliger Entwicklung zurück. Bei Kostel, 4 km unterhalb Brod, schieben sich die Plateauränder an das Flussthal wieder vor und die Kulpa windet sich weiter in der an 300 m tiefen Thalrinne, deren steile, mit Niederholz bewachsene Böschungen bis Altenmarkt hinab in ausgesuchter Einförmigkeit verlaufen, ln der Thalsohle bleibt hie und da neben dem Flusse beschränkter Raum für Mühlen und kleine Gehöfte, für schmale Wiesen und Äcker. Hier hört die Verbindung mit der Welt nahezu auf; nur ein Fußweg, vom Hochwasser jedesmal überschwemmt, führt längs der beiden Ufer dahin. Unter Altenmarkt werden die Ränder der beiderseitigen hohen Karstgelände allmählich niedriger und nehmen freundlichere Formen an; die eigentliche Rinne bleibt jedoch eng und behält steile, mitunter schroffe Hänge. Erst gegen Möttling tritt flach gewelltes Culturland unmittelbar an den Fluss und ist hie und da schon der Überflutung ausgesetzt. Bei Brod, im Beginne des Unterlaufes, mündet die kalte Kulpica ein; wenn auch ihre Flusstrecke eine sehr kurze ist, führt sie nahezu die gleiche Menge Wasser, wie die Kulpa selbst. Diese gewinnt auch fast die doppelte Breite und nimmt dann bis Božjakovo, wo sie die Landesgrenze verlässt, nicht bedeutend zu. Das Gefälle des Unterlaufes beträgt !)2 m, vertheilt sich jedoch größtentheils auf 40 Mühlwehren. Seichteres Wasser ist vorwiegend, ausgedehnte Tiefen sind seltener. Da die Wehren den Fischaufstieg nicht hindern die Mühlräder sind durchaus unterschlächtig und stehen bei hohem Wasserstande still — ist der Übergang von einer Fischregion in die andere ein allmählicher. Die Forelle gelangt bis Altenmarkt hinab und wird nicht über 3 kg schwer; die Asche, weniger zahlreich, reicht nicht so weit hinab, sucht aber mit Vorliebe die Kulpica auf. Der Huchen hält sich an den oberen Theil des Unterlaufes, wird unter Vinica selten und ist bei Möttling nur vom Hörensagen bekannt. Mit der Abnahme des 1 Indiens bei Vinica beherrschen der Hecht und der Wels das Feld; ersterer wird manchmal noch eine ziemliche Strecke ober Altenmarkt angetroffen. Zur Nase, dem zahlreichsten Fische des Unterlaufes, iind zur Barbe gesellt sich nach mul nach der Frauennürfling. Schill und Barsch finden sich vereinzelt in der Region des Welses. Dem Döbel, dem allgegenwärtigen, scheint dieses Gewässer nicht so zu behagen, wie die anderen des Karstes; wenn er auch nicht fehlt, ist er doch im Vergleich zu den anderen karpfenartigen Fischen nirgends zahlreich. Der Krebs, weniger ergiebig und großwilehsig, doch von gleicher Güte wie in der Gurk, war bis 1882 im ganzen Unterlaufe, die Kulpica ausgenommen, heimisch und blieb von Brod bis 5 km ober Altenmarkt von der Pest unberührt. Durch die schlimmste Art der Raubfischerei, mit Dynamit1 und Kokels-körnern (Coculi indici, Anamirta coculus Weight et Arnott, Menispermunt coculus Linn.) wurde der Fischbestand der Kulpa in beispielloser Weise hcruntergebracht. Der Zufluss Vlahi na ist nahezu so reich an Wasserthieren wie die Gurk; Forellen kommen einzig in dem kurzen Quellbache Krupa vor. Nach 1 Zur Zeit, als dio Halm Fiume-Karlstmlt \vur.) Karpt'e (gemeiner oder Donaukarpfe), Cyprinus carpio, in der Moorstreckt' der Laibach, in der unteren Save, Gurk und Kulpa sowie in Teichen. 7.) Die Karausche, Carassius vulgaris, in Lachen und lauen Gräben des Laibacher Moores und in Teichen. 8.) Die Schleie, Tinea vulgaris, im Zirknitzer-See, in der Poik, in lauen Gräben des Laibacher Moores, in den Ausständen der unteren Save und in Teichen. 9.) Die Barbe, Barbits fluviatilis, fehlt fast in keinem größeren Gewässer, dessen Temperatur im Sommer nicht zu niedrig bleibt. 1 Die Süßwasserfische der österreichischen Monarchie, von Jakob Ileckol und Dr. Rudolf Kner. Leipzig, Wilhelm Engelmanu, 185(». 10.) Die sogenannte Edelbarbe, Barbus Petenyi, in Gewässern, auch in ganz kleinen Bächen mit höherer Sommertempcratur und etwas Schlamm oder feinem Sand am Grunde. 11.) Grundel (Gründling), Gobio vulgaris, in allen «weichen» Gewässern häutig; wo die Koppe seltener wird oder fehlt, tritt dieser Fisch zahlreicher auf. 12.) Gobio uranoscopus, in der unteren Save. 13.) Der Bitterling, Rhodeus amarus, in den Gräben des Laibacher Moores, in der unteren Savestrecke und in den kleinen aus Steiermark zufließenden Bächen. 14.) Der Brachsen (Blei), Abramis brama, in den Ausständen der Save unter Gurkfeld, im Flusse selbst selten; aus der Laibach war trotz Auftrages an die Fischer im Jahre 1891/92 ein Exemplar nicht zu erhalten. 15.) Laube, Alburnus lucidus, sehr häufig in mittleren Bächen und in allen Flüssen, deren Sommertemperatur nicht übermäßig kühl bleibt. In «harten» Gewässern, namentlich in den oberen Savestrecken, kommt eine etwas schlankere Varietät als die gewöhnlichen Laube vor, welche mit der von lleekel und Dr. Kner als Alburnus mento -nab. beschriebenen identisch zu sein scheint. Die im Veldeser See vorkommende, bisher nicht näher untersuchte Varietät hat an den Seiten größere, Querbinden ähnliche Flecken; auch die Schwanz- und Rückenflosse ist gefleckt. 1(>.) Der Schied (Rapfen), Aspius rapax, in der Laibach bereits sehr selten, häufiger in der unteren Strecke der Gurk. 17.) Das Rothauge, Scardinius erythr'ophthaltnus, in der Moorstrecke der Laibach sowie in anderen Gewässern trägen Laufes nicht selten. 18.) Leuciscus rutilus, konnte bisher nur in der Moorstrecke der Laibach und in Teichen mit Sicherheit constaticrt werden. 19.) Frauennörfling (Nörfling), Leuciscus virgo, in den unteren Strecken der Save, Gurk und Kulpa sowie auch auf dem Laibacher Moor der Massenfisch. 20.) Döbel (Aitel, Aitel), Squalius dobula, fehlt nur in jenen Bächen, die als reine Forellengewässer angeführt wurden. 21.) Pfrille, Phoreinus laevis, in kleinen Rinnsalen mit schwächerem Gefälle und in Wiesenquellen; von großem Gewässern nur im Oberlauf der Gurk. 22.) Näsling (Nase), Chondrostoma nasus, Massenfisch in allen Huchengewässern. 23.) Die Xsehe, Thymallus vexilifer. 24.) Bachforelle (Forelle), Salar Ausonii. 25.) See- (Lachs-)Forelle, Fario Marsiglii. 2fi.) Huch (Huchen), Salrno liucho. — Das Vorkommen der letztem vier Fischarten ist bei den einzelnen Gewässern erwähnt. 27.) Hecht, Esox lucins; außer in den «weichen» Gewässern kommt er in großem, wenn auch kalten Quellentümpeln vor, sobald deren Lauf ein ruhiger und der Boden verkrautet ist, und schadet liier dem Forellenbcstande außerordentlich. Infolge seines Cannibalismus ist der Hecht für die Bewirtschaftung fließender Gewässer der am wenigsten geeignete Raubfisch; er vergreift sich mit Vorliebe an seinem eigenen Geschlecht und verdirbt viel mehr als er verzehrt; er fasst nämlich Fische von solcher Größe, dass er nur deren Kopf und Hals hinabwürgen kann und sie nach (5 bis 12 Stunden wieder auswirft. Bei solchen Auswürfen ist nur die Haut und die äußere Fleischlage der vorderen Körperhälfte abgezehrt, die hintere ganz unversehrt. 28.) Sclilanimbeisser, Cobitis fossilis, in kleineren, schlammigen Gewässern ruhigen Laufes. 29.) Bartgruiulel (Schmerle), Cobitis barbatula, wurde bisher nur im Oberlaufe der Save mit Sicherheit nachgewiesen. 30.) Der Wels, Schaideu, Silurus glanis, ist die größte Fischart Krains und liefert immer noch eine erkleckliche Ausbeute an Fischfleisch. Im Fischereigesetze des Königreiches Ungarn vom Jahre 1888, welches voraussichtlich auch in Kroatien wird angenommen werden, ist für den Wels «wegen seiner Raubnatur» weder Schonzeit noch Mindestmaß vorgeschrieben. Da die krai-nischen Gewässer, Save, Gurk und Kulpa, in welchen der Wels vorkommt, unmittelbar an die Kroatiens sich anschließen und durch die Bewirtschaftung der tiefer liegenden (kroatischen) Strecken wesentlich beeinflusst sind, wurde auch im Fischereigesetze für Krain der Wels übergangen und ist somit der Ausrottung preisgegeben; deshalb fand er in der Karte nicht Aufnahme. Hl.) Aalrutte (Quappe), Lota vulgaris. 32.) Der Aal (gemeiner oder Flussaal), Anguila fluviatilis, ist auf das Entwässerungsgebiet des adriatischen Meeres beschränkt. Die Angaben über das Vorkommen des Aales in der Poik wurden von den Ortsfischern nicht bestätiget. Ordnung der Glanz- oder Schmelzschupper. 33.) Glattdick, Accipenser glaber. Vor einigen Jahren wurde im Sommer ein Exemplar von circa 20 kg in der Save ober Littai gefangen. Es ist nicht zu entscheiden, ob der gefangene Fisch wirklich ein Glattdick oder ein anderer Schmelzschupper war. Exemplare dieser Ordnung kommen den Fischern zu selten unter, als dass sie genauer unterschieden würden. Selbst der 34.) Sterlet, Accipenser rutkenus, auf dem Fischmarkte in Agram ein gewöhnlicher Fisch, erscheint in der Save ober Lichtenwald selten. Ordnung der Rund- oder Saugmäuler, Cyclostomi. 35.) Neunauge (Prickc), Petromyson fliiviatilis, in langsam fließenden Gewässern mit schlammigem oder sandigem Boden, doeli nirgends häufig. 36.) Kleines Neunauge (Sandprickc), Petromyson Planeri, im Unterlaufe der Save und in der Steiner Feistritz zahlreich, seltener in der Gurk; als Köder gesucht, wird er aus dem feinen Triebsand mit der Schaufel ausgeworfen. Laibach im Juni 1892. J. Franke. -K-:;» WeLssenfels WurzenPod Korenom Dolins/c Kronau. JivGozetf Asslin/j -Jesenice Veldes v ^ 5 ll/Neumaj'ktl Ra(Iinaniis. ml Trii/: ® Tta - ostriž sc/uoer oder nicht zw Übernfindendes Aal- ogor Hindernis des Tisčhaufstieges . Aitel - klin/ Productivität der Gewässer “ ^Fase-pZiesi 1 besonders jiroductžo 2,3,4, sehr gut/, besser, gut/ 5.6.7 mittel, weniger ergiebig 8.9,10 steril, fast belanglos Bachforelle - fwstro Seeforelle - gla/oa/tica/ Asche - Uri/m/ Kuchen- sulec Hecht/- ščuka/ AaJruüe - menek Wel/S -sonv Fronendrfling -jdatnica. Krebs, diel)icke des Striches entspricht/ dem/Krebsreichthum> des Gewässers Krebs, von derFesth/eimgesucht/ örtliche Grenze derKrebsjiest/ Landes-Grenze Grenze des jiolit ischen/Bezirkes ® Sitz einer Bezirkshaufitmannscltafl o Sitz einesBeziiksgerichtes Eisenbahn/ Strafse TRIEST TRST JŠ 31° 30' östlich von Ferro Malsslal. | (KioOO fOOoOochritio MHHHH Ausgeführf im k u k militär-geographischen Institute in Wien 1892 Vervielfältigung vorbehalfen Schulnachrichten. I. Personalstand des Lehrkörpers und Lehr-fächervertheilung. n) Veränderungen während des Schuljahres 1891/92. Sc. Excel lenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht hat mit dem Erlasse vom 21. August 1891, Z. 16.528, dem der Staats - Oherrealsclude zur Dienstleistung zugewiesenen Professor am Staatsgymnasium in Rudolfswert Johann Franke die nach dem verstorbenen Professor Franz Globočnik erledigte Lehrstelle verliehen, mit dem Erlasse vom 21. August 1891, Z. 17.023, den supplierenden Lehrer Karl Pirz zum wirklichen Lehrer befördert und mit dem Erlasse vom 9. September 1891, Z. 18.910, für die neu systemisierte, definitive Turnlehrerstelle den Nebenlehrer für den Turnunterricht an den beiden Staatsgymnasien in Laibach Franz lirunet ernannt. Der supplierende Lehrer Valentin Korun wurde auf sein eigenes Ansuchen vom Lehrdienste enthoben (Erl. des h. k. k. Landes-Schulrathes vom 28. October 1891, Z. 2 183) und Alois Stoclcmair zum supplicrenden Lehrer ernannt (Erl. des h. k. k. Landes-Scliulrathes vom 8. December 1891, Z. 2734). b) Personalstand am Schlüsse des Schuljahres 1891/92. 1.) Dr. Rudolf .) niiowiez, k. k. Dircctor, Mitglied des k. k. Landes Schulrathes, Beirath für das gewerbliche Unterrichtswesen in lvrain, lehrte Naturgeschichte in I. b. und V. wöeli. (> St. und Stenographie als Freigegenstand, wöeli. 3 St. 2.J Emil Ziakowski, k. k. Professor (VIII. R.-Cl.), Gustos der Lehrmittel für das geom. Zeichnen, Prüfuugs-Commissär für Dampfkessel- und Maschinenwärter für stationäre und locomobile Dampfmaschinen, Erprobungs- und Revisions - Commissär für stationäre Dampfkessel, lehrte Geometrie und geom. Zeichnen in U.a., 11. b., III. b., IV. a., IV. b. und darst. Geometrie in V., wücli. 21 St. 3.) Franz Kreininger, k. k. Professor (VI11. R.-Cl.), Stellvertreter des Vorsitzenden der k. k. Prüfungs-Commission für allg. Volks- und Bürgerschulen, Classenvorstand der VI., lehrte darst. Geometrie in VII., Mathematik in IV. a., IV. b., VI. und Kalligraphie in I.a., I.b., U.a., II. b., wüch. 20 St. 4.) Heinrich Pirker, k. k. Professor (VIII. R.-Cl.), Classenvorstand der IV. a., lehrte deutsche Sprache in l.a , I. b., Geographie und Geschichte in III. b., IV. a. und VI., wöeli. 19 St. 5.) Balthasar Knapitscli, k. k. Professor (VIII. R.-Cl.), Custos der chemischen Lehrmittelsammlung, beeideter Chemiker beim k. k. Landesgerichte, Classenvorstand der III. 1>., lehrte Chemie in IV. a., IV. b., V., VI., Mathematik in III. a. und III. b. und analytische Chemie als Freigegenstand in VI. und VII., wüch. 22 St. (S.) Wilhelm Voss, lt. k. Professor (VIII R.-CÜ, Gustos der naturhistorischen Lehrmittelsammlungen, Classenvorstand der f. a., lehrte Naturgeschichte in 1. a., H.a., II. b., VI. und VII., Geographie in I. a., Lb., wöcli. 20 St. 7.) Emanuel Ritter von Stäuber, k. k. Professor, (VIII. R.-CI.), beeideter Dolmetsch für die ital. und franz. Sprache beim k. k. Landesgerichte, Mitglied der k. k. Prüfungs-Commission für allg. Volks- und Bügersehulen, Classenvorstand der IV. b , lehrte franz. Sprache in III. bis VII., wöeh. 27 St. H.) Clemens Prott, k. k. Professor, Custos der Lehrmittelsammlung für Physik, lehrte Physik in III. a., III. b., IV. a., IV. b., VI. und VII., wöcli. 27 St. 9.) Franz Levee, k. k. Professor, k. k. Bezirkssehulinspector für die slovenischen und sloveniseh-deutschcn Volksschulen in den Schulbezirken Laibach (Stadt) und Radmannsdorf, Mitglied der k. k. Prüflings Commission für allg. Volks- und Bürgerschulen, Custos der geographischen und geschichtlichen Lehrmittelsammlung, Classenvorstand der VII., lehrte slov. Sprache in IV. I). bis VII., Geographie und Geschichte in 111. a. und VII., wöeh. 18 St., und slov. Sprache als Freifach im I. Jahrgang, wöeh. 3 St. 10.) Dr. Josef Julius Binder, k. k. Professor, Custos der Lehrerbibliothek, Classenvorstand der V., lehrte deutsche Sprache in II. b., IV. a., V. bis VII., Geographie und Geschichte in V., wöeh. 18 St. 11.) Johann Kranke, k. k. Professor, Custos der Lehrmittel für das Freihandzeichnen, lehrte Freihandzeichnen in III. a. bis VII., wöeh. 2(> St. 12.) Josef Borghi, k. k Professor, Custos der Schülerbibliothek, beeideter Interpret für das Italienische beim k. k. Landesgerichte, Classenvorstand der III. a., lehrte ital. Sprache in V. bis VII., deutsche Sprache in III.a., III.b., wöeh. 17 St., und slov. Sprache als Frcifach im III. Jahrg., wöeh. 3 St. 13.) Franz Keller, k. k. Professor, Custos der Programmsammlung, lehrte Mathematik in I.a., I.b., V., darst. Geometrie in VI. und Freihandzeichnen in H.a. und II. b., wöcli. 22 St. 14.) Johann Gnjezda, k. k. Professor, f. b. Consistorialrath, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, Vertreter der IJntorrichtsverwaltung im Sehulaussehussc der k. k. Fachschule für Holzindustrie, für Spitzennäherei und Kunststickerei in Laibach, Classenvorstand der l.b., lehrte kath. Religion in allen Classen, mit den Exhorten wöcli. 21 St. 15.) Karl Pire, k. k. Realschullehrer, k. k. Oberiioutenaiit. in der Evidenz des 82. L.-B. Cattaro, Classenvorstand d. 11. a., lehrte Mathematik in 11. a., II. b., VI1., Freihandzeichnen in I.a., 1. b , wöcli. 23 St., und slov. Sprache als Freifach im II. Jahrg., wöcli. 3 St. l(i.) Franz Brunet, k. k.Turnlclirer, Classenvorstand der II. b., lehrt«! slov. Sprache in I.b., II.b., III. b. und Turnen in allen Classen, wöcli. 27 St. 17.) Alois Stockinair, suppl. Lehrer, geprüft für class. Philologie an Ober- und deutsche Sprache an Untergymnasien, lehrte deutsche Sprache in II. a., I V. b. und Geographie und Geschichte in H.a., II. b., IV. b., wöcli. 18 St. 18.) Johann Josef Klein, Assistent beim Zeichenunterrichte. 19.) Anton Foerster, Domchor-Dirigent, lehrte Gesang als Freifach, wöcli. 5 St. Dienerschaft. Johann Skulle, Selmldioner und Mundant; Josef Simončič, Schuldiener und Laborant; Anton Bitenz, Hausmeister. II. Lehrverfassung. a) Obligate Lehrgegenstände. Der Unterricht in der slovenisehen, französischen un07, werden zu diesem Unterrichte nur Schüler aus den zwei letzten Classcn der Oberrealschule zugelassen. 5.) Modellieren. Dieser Unterricht wurde, in 4 Stunden wöch. an Schüler der drei Oberclassen ertheilt. Stundenübersicht nach (Ion genehmigten Lehrplänen fiir die k. k. Staats-Oberrealschule in Laibach. Wöchentliche Stundenzahl in der Zu- Lehrgegenständo I. a. I.b. H.a. n. h. III. n. III. Ii. IV. a. IV- b. V. VI VII. C 1 a s s 0 samnu.u Religion 2 2 2 2 2 2 2 2 1 1 1 19 Deutsche Sprache 4 4 3 :s 4 4 3 3 3 3 3 37 | Slovcnische Sprache (obligat) . — 4 — 4 — 2 2 3 3 3 21 Französische Sprache — — — — 5 5 4 4 3 3 3 27 Italienische Sprache — 3 3 3 9 Geographie und Geschichte . . 3 3 4 4 4 4 4 4 3 3 3 39 Mathematik 3 3 3 3 3 3 4 4 6 4 5 40 Darstellende Geometrie .... 3 3 3 9 Naturgeschichte 3 3 3 3 — — — — 3 2 3 20 Physik — — — — 3 3 3 3 — 4 4 20 Chemie 3 3 3 3 — 12 | Geometrisches Zeichnen .... — — 3 3 3 3 3 3 — — — 18 Freihandzeichnen (5 <> 4 4 4 4 4 4 4 3 3 4 29 30 32 32 34 35 3(5 35 340/38+ * In der IV. a. und IV. b. ('.lasse werden 2 Stunden Turnunterricht gemeinschaftlich erthoilt, daher der Unterschied in der (iesannntanzahl der Lehrstunden. III. Lehrbücher, welche im Schuljahre 1892/93 beim Unterrichte beniitzt werden. Religionslelire: l.a. Classc: Fischer, Religionslehre, 18. Aufl. — 1. b. (Hasse: Lesar, Katekizem.— H.a. Classc: Wappler, Cultus der katholischen Kirche. II. b.(Masse: Lesar, Liturgika, 3. Aufl. — III. Classe: Fischer, Geschichte der Offenbarung, I. Th., (i. Aufl. — IV. ('lasse: Desselben II. Th., (i. Aufl., und Pider, Kirchengeschichte, 6. Aufl. — V. Classe: Pider, Kirchengeschichte, (5. Aufl.— VI. Classe: Wappler, Katholische Religionslehre fiir höhere Lehranstalten (Glaubenslehre). — VII. Classc: Desselben (Sittenlehre). Deutsche Sprache: I. bis IV. Classc: Willomitzer, Grammatik für österreichische Mittelschulen, 5. Aufl. — I. Classc: Fr. Neumann, Lesebuch für Unterrealschulen, 1. Th., 3. Aufl. — II. Classe: Desselben II. Th., 3. Aufl. — III. Classe: Desselben III. Th. IV. Classc: Desselben IV. Th. — V. Classe: Egger, Lehr- und Loscbueh für höhere Lehranstalten (Ausgabe für Realschulen), I. Th., 3. Aufl. — VI. Classc: Desselben II. Tli., I. Bd., 9. Aufl., und Jauk er und Noe, Mittelhochdeutsches Lesebuch für Ober-realschulen, 2. Aufl. — Als Lcctiire: Lessings «Kmilia Galotti» (Schulausgabe von Graeser). -—- VII. Classe: Lehr- und Lesebuch wie VI. Classe. Lcctiire: Goethe, «Tor-quatto Tasso»; Schiller, «Jungfrau von Orleans» (Schulausgabe von Graeser). Slovenisclie Sprache: 1. bis IV. (Hasse: Sket, Janežičeva slovenska slovnica, (>. Aull. — Sket, Slovenska čitanka za I. r. sred. š. - 11. Classe: Desselben za II. r. III. Classe: Janežič, Cvetnik, II. del. IV., V. und VI. Classe: Skčt, Berilo za V. in VI. r. sred. š. ■—V. und VI. ('lasse: Suma», Slov. slovnica. —V. Classe: Pajk Janko, 1 zbrane narodne srbske pesmi. VI. und V11. Classe: Miklošič, Berilo za VIII. g. r. Französische Sprache: III. und IV. ('lasse: Bechtel, Grammatik für Mittelschulen, 1. Th., 7. Aufl. — IV., V. und VI. Classe: Bechtel, Lesebuch, 3. Aufl. V. bis VII. Classe: Bechtel, Grammatik für Mittelschulen, II. Th., 3. Aufl. — VI. Classe (II. Semester) und VII. Classe: Bechtel, Chrestomatie für die oberen ('lassen, 3. Aufl. Italienische Sprache: V. bis VII. Classe: Mussafia, Italienische Sprachlehre, 21. Aufl. — VI. ('lasse: Letture ital. per le cl. infer. delle scuole medio, III. Th. — VII. Classe: Letture ital., IV. Th. Geographie und Geschichte: I. bis VII. Classe: Supan, Geographie, (i. Aull. II. ('lasse: Qindely, Alterthum, 9. Aufl. — III. (Masse: Desselben Mittelalter, 10. Aufl. IV. Classe: Desselben Neuzeit, 8. Aufl.; im 11. Semester: Mayer, Vaterlandskunde, 2. Aufl. V. ('lasse: Gindely, Altertluim, 8. Aufl. — VI. Classe: Desselben Mittelalter, 7. Aufl. — VII. Classe: Desselben Neuzeit, 8. Aufl.; tlannak, Vaterlandskunde (Oberstufe), 9. Aufl. Atlanten: Stielcr, Scliulatlas (Ausgabe für die österreichischungarische Monarchie); Putzger, Historischer Scliulatlas, 11. Aufl. Mathematik: 1. Classe: Močnik, Arithmetik für Unterrealschulen, I. Th., 1 9. Aufl. II. ('lasse: Desselben II. Th., 18. Aufl. III. Classe: Desselben III. Th., 18. Aufl. IV. Classe: Gajdeczka, Arithmetik und Algebra für die oberen (Massen, 3. Aufl., und Übungsbuch, 2. Aufl. — V. bis VII. Classe: Haberl, Algebra, f>. Aufl.; Hočevar, Geometrie für die oberen Classen der Realschule und Übungsaufgaben. — VI. bis VII. ( Masse: Močnik, Geometrie für die oberen (Massen der Mittelschule, 21. Aufl. Geometrie und geometrisches Zeichnen: I. Classe: Streissler, Formenlehre: I.TIi. 11. bis IV. (Masse: Desselben II. Th. — V. bis VII. (Masse: Streissler, Elemente der darstellenden Geometrie. Naturgeschichte: I. Classe: Pokorny, Thierreich, 20. Aufl. II. Classe: Dörfler, Mineralogie, 2. Aufl.; Pokorny, Pflanzenreich, lli. Aufl. —- V. Classe: Woldrich, Zoologie, (i. Aufl. — VI. Classe: Wretschko, Botanik, 4. Aufl. — VII. Classe: Hoch-stetter und Bisching, Mineralogie, 7. Aufl. Physik: III. und IV. (Masse: Krist, Naturlehre, (5. Aufl. VI. Classe: Wal- len tin, Physik (Ausgabe für Realschulen), 4. Aufl. Chemie: IV. (Masse: Kauer, Elemente der Chemie, 8. Aufl. ■— V. Classe: Mittereger, l.Tli., Anorganische Chemie, 4. Aull. —VI. Classe: Desselben II. Th.; Organische Chemie, 4. Aufl. Freie Gegenstände: Skct, Slovenisches Sprach- und Übungsbuch. —- Scheller, Lehr- und Lesebuch der Gabelsb. Stenographie, 3. Aufl. IV. Haus- und Schulaufgaben zur schriftlichen Bearbeitung gegeben im Verlaufe des Schuljahres 1891/92. ln deutscher Sprache. V. ('luNNe. 1.) Die Tugend (Betrachtung, Gedankensammlung). — 2.) Die Schöpfungssagen. 3.) Ritterliches aus der homerischen Welt. — 4.) Homerische Bilder aus Natur-uud Menschenleben. — 5.) Der Hades (nach Homer). — 6.) Bei Scherasmin (ein Gemälde).-^ 7.) Der Frömmler (allgemeine Charakteristik). — 8.) Mein Nachbar (persönliche Charakteristik). — 9.) Athen und Rom (vergleichendes Städtebild). — 10.) Aus dem Leben eines Frosches. — 11.) 0. Julius Caesar in der Weltgeschichte. — 12.) Die That ist alles, nichts der Ruhm (Goethe, Faust II., 4), Chrie. VI. CIiinnc. 1.) Ein Tag an Etzels Hofe. — 2.) Die Sprache, ihre Mittel und Werkzeuge. — 3.) Die Kaiserwürde des heiligen römischen Reiches deutscher Nation. — 3.) Wert des Reichthums (nach Walther von der Vogelweide). — 5.) Die Dichtersprache des Nibelungenliedes. — 6.) Unter dem Schnee (Schilderung aus dem Naturleben). — 7.) Länder und Orter in der deutschen Heldendichtung. — 8.) Empfang des Frühlings auf der Ritterburg (Schilderung). — !).) Die lebenden Zeugen einer versunkenen Pflanzenwelt. — 10.) Maiglöckchen und Vergissmeinnicht (Zwiegespräch). —• 11.) Frauengestal ten in Lessings Trauerspiel «Miss Sarah Sampson» (Chrakteristik). — 12.) Führende Geister im Mittelalter. VII. . Alle. Waisenhandstipendium Nr. 46. Krain. Land.-Aussch. 5. X. 90, Z. 8049 50 — ' 12 Cankar Johann IV. b. Kaiser Franz .lose f Krain. Spare. 8. XI. 90, Z. 3593 50 — ; 13 Ivorren Theodor IV. b. Jak. v. Schellen bürg 11. k. k. Land.-Reg.I 23. V. 92, Z. 5874,' 51-— 14 Kiithl Mathias IV. h. Georg Mauritz 11. k. k. Land.-Reg.1 4. Ul. 110, Z. 1 1-2!) 23-05 15 limloll' Philipp IV. h. Marlin v. Lamh u. Schwarzenberg 11. k. k. Land.-Reg. 27.1.91, Z. 133(5 100-— o C- N a m e des Stiftlings u 1 6 Name der Stiftung* Verloihungs- Decrut 1Jetrag in II. ö. W. 1 Anmerkung 1(> Span Eduard IV. 1). Kaiser Franz .1 osef Stadtm. Laibach 28. XII. 01, Z. 24801 50- 17 Frau/ Leo V. Ant. Alex. Graf Auersperg f>. 1*1. 11. k. k. Slaltli. (iraz 20. II. 00, '/. 2751 360*— IS Korren Miroslav Mat.li. V. Kaiser F r a n z .1 o s e f Jak. v. Schellenburg (». IM. Krain. Spare. M. XI. 87, Z. 7l II. k. k. Land.-Keg. 26. III. 88, Z. BOft» 50*— 49*94 19 Winter Paul V. Kaiser Franz .1 osef Krain. »Spare. 8. XI. 90, /. 3593 50 — 20 Scliober Karl VI. Schulst, .ms d. Schulfoudvcrin. d. k. k. Staatsb. (Ion.-Dir. der k. k. Staatsb. 7. X. 00, Z. 1 (»7!J 100* — 21 Berne Jakob VII. .loh. Kallister 1. IM. 11. k. k. Land.-Ito^. 7. II. 90, Z. 1123 250* 22 liurian Eduard vn. Kaiser Franz Josef Krain. Spare. 20. XI. 88, Z. 10800 50 12:-} Jnger .Johann VII. Kaiser Franz Josef Krain. Spare. 11. XI. 87, Z. 7654 50*— 24 Wern iß Alois VII. Kaiser Franz Josef Stadtm. Laibach 28. XII. 01, Z. 21801 50 — Summe . . . 2117-61 b) Locales Unterstützungswesen. UiiU,rsl,iif.ziiiif>,sv(>r<,in. Dieser Verein hat die Unterstützung dürftiger, gesitteter und fleißiger Realschüler durch lieisehaffung von Schulbüchern, Zeichenrequisiten, Kleidungsstücken, Aushilfen in Krankheitsfiillen n. s. w. zum Zwecke. Seine Wirksamkeit ist aus dem nachstehenden, der Generalversammlung vom 9. Juni 1892 für das Jahr 1891 vorgelegten Jahresabschlüsse zu ersehen. Nr. Einnahmen ,1. kr. 1 2 3 4 5 6 Cassarest vom Jahre 1891 Geschenk der Sparcasse Geschenk vom Herrn Franz Kotnik Weitere Geschenke Mitglieder-Bei trüge Coupon-Erlös 18 200 445 22 80 101 2:} (>7 40 Summe . . . 8(i7 30 Nr. Ausgaben II. kr. 1 Für Schulbücher 297 (12 2 t> Schreib' und Zeiehenrequisiten 1 (>9 99 3 Geldunterstützungen 55 — 4 Kür Kleidungsstücke 148 ■— 5 » das Eincassicrcn der Mitgliederbeiträge und für Quittungsstempel (i 88 G 189 81 Summe . . . 8(>7 30 | Dankbar anerkannt, wird die edle, menschenfreundliche Tliat des zu Verd in Krain verstorbenen Herrn Franz Kotnik, der, als ehemaliger Schüler dieser Anstalt, dem Unterstützungsvereine testamentarisch 500 Uulden zur Vertheilung an arme, kranke Schüler slovenischer Nationalität verschrieben hat. VereiiisverinöReii. 1 2 Fünftel-Lose vom 1860er Anlehen a 100 H., und zwar: 1. Serien-Nr. 656, Gew.-Nr. 15, Abth.-Zald II. 2. » 1968, r> 3, H, 3. » 1972, » 7. IV. •1. » 2420, V 12, V, 5. » 4356, 5, IV, (i. » 12108, » 13, V, 7. ■» 15436, 4, V, 8. » 17800, •» V, 9. . 17944, * 14, I, 10. * 17911. » 14, 111. II. 18288, 8, » V, 12. 18452 1 1, III, inteStaatsobligatiiinen 11 100 II , und zwar: 1. Nr. 61728 mit Mai- und November-Coupons, 2. » 173296 » » » 3. » 305163 » Februar- und August-Coupons, 4. 305164- » » •> » 5. » 305165 » :> » » 6. 343546 « » » im ganzen 1 Heyschlag Carl, Director der Uastabrik. » Bilina Ferdinand, Bürger und Handelsmann. » Dr. Binder J. k. k. Obcrrealsehulprofessor. <■ Borglii Josef, k. k. Oberrealschulprofessor. *Se. Excellenz Freiherr Conrad v. Eybesfeld, Minister a. 1). Herr Eder Franz, Bürger. » Eger Franz, Bürger. * Dr. Eisl Adolf, kais llath, Straf haus- und Bahnarzt. » Donato Filippi, Kealitätenbesitzer in Zara. *Frau Unesda-l’rossinagg Josefine. Herr Gnjezda Johann, k. k. Oberrealsehulprofessor und geistl. Katli. » Hafner Jakob, Lehrer. * » Ludwig Graf lloyos, Rittmeister. » Jagodi/. Emanuel, k. k. Finanzrath a. 1). » Janeseh Johann, Fabriksbesitzer. * Herr Dr. Jarc Anton, inf. Propst, jnb. k. k. Landesschulinspector. » Dr. Junowicz Rudolf, k. k Oberrealsehuldirector. » Kambersky Josef, Sections-Ingenicur. » Kästner Michael, Handelsmann. » Dr. Keesbacher Friedrich, k. k. Regierungsrath, Landes-Sanitfitsreferent, Ritter des Franz-Josef-Ordens. » Keller Franz, k. k. Oberrealschulprofossor. » Knapitsch Balthasar, k. k. Oberrealsehulprofessor. » Kordin Josef, Handelsmann. Frau Kosler-Rudescli Mario. Herr Kreminger Franz, k. k. Oberrealsehulprofessor. » Krisper J. Vincenz, Handelsmann. » Leskovic Franz, Privatier. > Levee Franz, k. k. Oberrealsehulprofessor. » Luckmann Josef, Handelsmann, Spareasse-Präsident. > Luckmann Karl, Director der krain. Industrie-Gesellschaft, Bitter des Franz- Josef-Ordens. > Luckmann Theodor, Realitätenbesitzer. » Mahr Arthur, Lehrer an der Handolslchranstalt. * » Mahr Ferdinand, kais. Rath, Director der Handelslehranstalt, Besitzer des gol- denen Verdienstkreuzes mit der Krone. » Malitsch Alexander, Privatier. » Maurer Heinrich, Handelsmann. » Mikuseh Lorenz, Handelsmann. > Mühleisen Arthur, Handelsmann. » Naglas Victor, Möbelfabrikant. » Orožen Franz, k. k. Professor an der Lehrerbildungsanstalt. » Perdan Johann, Handelsmann. » Pirc Karl, k. k. Realsclmlprofcssor. » Pirker Heinrich, k. k. Oberrealsehulprofessor. » Plautz Johann, Handelsmann. » Proft Clemens, k. k. Oberrealsehulprofessor. » v. Redange Josef, jub. k. k. Landtafel-Diroctor. Fräul. Rehn Gabriele, Erziehungsinstituts-Inhaberin. Herr Rutar Simon, k. k. Oberrealsehulprofessor. » Samassa Albert, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, k. u. k. Hof-Glockengießer. » Dr. Schaffer Adolf, Privatier. » Schmitt Ferd., Handelsmann. » Dr. Sehrey Robert, Edler von Redlwert, Hof- und Gerichtsadvoeat. » Seemann Ignaz, Handelsmann. » Simonetti Ferdinand, Hausbesitzer und Juwelier. * Die löbl. krainische Sparcasse. Die löbl. priv. Spinnfabriksgesellschaft. Herr Em. Ritter v. Stäuber, k. k. Oberrealsehulprofessor. » Stedry Wenzel, jub. Oberingenieur. *Se. Excellenz Dr. v. Stremayr, zweiter Präsident des Obersten Gerichts- und Oas-sationshofes. Herr Till Karl, Kaufmann. ■■> Treun Karl Privatier. Herr Regierungsrath Dr. Valenta Alois Edler v., k. k. Professor und Direetor der Laudes-Wohlthätigkeitsanstalten. » Verderber Johann, k. k. Finanzrath a. D., Kitter des Franz-Josef-Ordens. » Vesel Josef, Lehrer an der gewerblichen Fachschule in Laibach. » Vilhar Johann, Privatier. » Vovk Franz, Privatier. » Voss Wilhelm, k. k. Oberrealschulprofessor. * » Dr. Waldherr Josef, Institutsvorsteher. o Witschl Franz, Landes-Oberingenieur. * » Zeschko Albert, Handelsmann. » Ziakowski Emil, k. k. Oberrealschulprofessor. Der Vereinsausschuss besteht aus folgenden Mitgliedern: Dr. Rudolf Junowicz, k. k. Oberrealschuldirector, Obmann; Franz Kreminger, k. k. Oberrealschulprofessor, Obmannstellvertreter; Emil Ziakowski, k. k. Oberrealschulprofessor, Vereinscassier; Franz Levee, k. k. Oberrealschulprofessor, Vereinssecrctär; Franz Eder, Bürger und Hausbesitzer; Johann Gnjezda, k. k. Oberrealschulprofessor; Emanuel Ritter v. Stäuber, k. k. Oberrealschulprofessor. Der Verein spricht im Namen der unterstützten Schüler allen Wohltliätern den innigsten Dank aus und erlaubt sieb, den Verein allen edlen Jugendfreunden bestens zu empfehlen. VI. Vermehrung der Lehrmittel-Sammlungen. 1. Bibliothek, a) Lehrerbibliothek. Neue Anschaffungen: Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild. (Forts.) — Verordnungsblatt für den Dienstbereich des Ministeriums für Cultus und Unterricht, Jahrg. 1892. — Zeitschrift für das Realsehulwesen, 17. Jahrg. — Österreichische Mittelschule, 5. Jahrg. — Literarisches Centralblatt, 1892. — Literaturblatt für germanische und romanische Philologie, 13. Jahrg. — Jagic, Archiv für slavische Philologie, 14. Bd. — Mittheilungen des Musealvereines für Krain, 4. Jahrg. — Petermann, Geographische Mittheilungen, Jahrg. 1892. —■ Petermann, Ergiinzungs-liefte. — Sklarek, Naturwissenschaftliche Rundschau, Jahrg. 1892. — Westermann, Illustrierte Monatshefte. — Ljubljanski Zvon, 12.leto. — Kerner, Pflanzenleben, II. Bd. —- Eulenberg-Bach, Schulgesundheitslehre. — Reichard, Deutsch-Ostafrika. — Hick-manns Vergleichende Münztabelle. — Weih, Lehrbuch der Weltgeschichte. (Forts.) — Eder, Handbuch der Photographie. (Forts.) — Schnitz, Deutsches Leben im 14. und 15. Jahrhunderte. — Farges, Ein Ritt durch Indien. — Ortschaftenverzeichnis. — Lanckoronski, Rund um die Erde. -— Casatti, Zehn Jahre in Aquatoria. — Letopis «Matice Slovenske» za leto 1891. — Vrhovec, Zgodovina Novega Mesta. — Pegam in Lambergar. Geschenke: Vom hohen k. k. Unterrichtsministerium: Statistik der Seeschifffahrt und des Seehandels in den österreichischen Häfen im Jahre 1889. — Commercio di Tricste nel 1890. — Navigazione in Trieste nol 1890. — Bericht über Industrie, Handel und Verkehrsverhältnisse in Nieder-Österrcich während des Jahres 1890. — Vom k. k. Realschuldirector Dr. R. Junowicz: Biedermann, Die deutsche Philosophie. Runzelt, Lehrbuch der Meteorologie. — Fresenius, Anleitung zur quant. chemischen Analyse. — Troschel, Handbuch der Zoologie. — Vom hohen k. k. Landesschu/rathe Izvjesee o stanju skolstva n Hrvatskoj i Slavoniji 1889 —1890. — Vom k. k. Real- schulprofessor Ritter v. Stäuber: Nodier, Souvenirs de Isi revolut.ion et de l’enipire; Episodes et souvenirs de sa vie. — Estignard, Lcttres inedites du Cii. Nodier. -Vom k. k. Realschulprofessor IV. Voss a/s Verfasser: Mycologia earniolica. Vom Grafen Rudolf Hoyos a/s Verfasser: Gedichte. — Vom Herrn Fabriksdirector Johann J. Mayer: Der Onyx von Schaft’hausen (Juliiliiuinsselirift), mit vier Kartenblättern. Durch Tausch: Die Programmsammlung wurde um 277 .Jahresberichte vermehrt. Gegenwärtiger Stand der Le/irerbibliot/iek: 2001 Hände, 327 Hefte, ;( Blätter. b) Schülerbibliothek. Neue Anschaffungen: Kronprinzessin - Witwe Erzherzogin Stephanie, Lacroma. — Ost.-ung. Monarehio, Küstenland. Scheller, Lehr- und Lesebuch der Gabelsberger’scheu Stenographie. — Sima, Bilder aus Krain. — Heller, Sammlung von Aufgaben und Beispielen aus darot. Geometrie. — Smol/c, Feldmarsehall Radetzky. Schiff, Dieticrbuch für Stenographen. — Mindermann, Der Aehatsehleifer. Nem itz, Menezikoft'. ■— Hoffmanu, Der alte Gott lebt noch; Opfer der Freundschaft; Die Macht des Gewissens. Becker, Geschichten und Märchen. — Prosc/lko, Der Halbmond vor Wien. — Ferry, Der Waldläufer. — Murray-Höcker, Prärievogel. — Hoccker, Der Tyrann der Goldküste ; Der Waldteufel. Conscience, Das Wunderjahr; Der Bauernkrieg; Chlodwig und Ohlotilde; Köllig Oriand. IVagiier, Gullivers Reisen. Braun, Der junge Mathematiker. — Nach Marryat, Sigismund Rüstig, der Bremer Steuermann. Gerstaeckcr, Der kleine Walfischfiinger; Georg, der kleine Goldgräber in ('alifornien. — Ilchns, Heinz Treuaug. Müller, Heimkehr der jungen Canocros. Ohorn, Der Eisenkönig. -— Niedergesiiss, Der Taubstumme. — IVein/and, Rulaman. — Grimm, Märchen; Kinder und Hausmärchen. — Braun, .Jugendblätter pro 1890. Dielitz, Hellas und Rom. — Cooper, Lederstrumpf-Ki'zählungen. Dich/, Hebels Schatzkästlein für die Jugend. Masius, ljuftreisen. — Das Märchen vom gestiefelten Kater. — Becker, Erzählungen aus der alten Welt. — Gräbner, Robinson Crusoe. — Defoe, Robinson Crusoe. — Lausch, Kinder- und Volksmärchen. — Wiigner, Rom. — Schwab, Sagen des dass Alterthums. — Wagner, Illustriertes Schulbuch für Knaben. — Biart, Amerikanisches Wanderlmch. — Tiim/er, Thierleben. — Deschmann, Führer durch das krain. Museum. De Amicis, Herz. Spisi Andrejčkovega Jožeta IV., V. Spomenik o šeststoletnici začetka habsburške vlade na Slovenskem. - Costa, Letopis Matice slovenske. —- Kos, Spomenica tisočletnice Metodove smrti. — Turgenjev, Lovčevi zapiski. — Suhic, Telegrafija. — Marn, Kopitarjeva spomenica. — Vrhovec, Ljubljanski meščanje v minulih stoletjih. IVies-thaler, Valentina Vodnika izbrani spisi. — Praprotnik, Dr. Lovro Toman. — Koledar družbe sv. Mohorja za leto 1892. — Pavlič, Gospod, teci mi pomagat! — Slovenske večernice 45 zv. — Schreiner, Fyzika, H. kn. — Stari, Občna zgodovina, XV. sn. — Volčič, Življenje preblažene Diviee in Matere Marije. (Forts.) —- Lampe, Dom in svet, IV. Jg. — Malavašič, Oče naš; /lata vas. —- Majar, Odkritje Amerike. — Berthet, Darinka; Sita; Izanami. Andrej Hofer. — Dominicus, Narodne pripovedke I., II. in lil. zv., S prestola na morišče. — Deset krajcarjev cesarja Jožefa. — Cerkvica na skali. —-Costa, Postojinska jama. — Maksimov, /m dragocenim korenom. — Tolstoj . Knez Serebrijani. — Puškin, Dobrovski. — Lermontov, Junak našega časa. — Beneš-Trebizsky, Blodne duše. — Nodier, Ivan Žbogar. — Razne pripovedke. — Hale'vy, Selški župnik; Dnevnik. — Jelinek, Ukrajinske dume. - F.efcbvre, Pariz v Ameriki. Kosi, Narodne legende, I. in 11. zv. — Hubad, Pripovedke I , II. in lil. zv. Danica, Koledar za 1892. — Filakovac, Naši svakdašnji griesi. — Matagič, Opis naše zemlje. — Klaič, Pripoviesti iz hrvatske poviesti, lil. Tlil. — Levstikovi spisi, I. in TI. zv. Vrtec za 1. T891. — Bedenek, Solnec in senca. — Venomir-Krizan, Svit« slav. — Sienkieviz, 'A ognjem in mečem. — Miklavčič, Srce. Foul ehe- Delbosc, Eclio