^M. M'ltmoch mli 12. 8epllmsl<'r I8i)N Die „?>libachcr Zeltuxss" erscheint, «nit Äu der Slin»- u»l> Feiert.i^e. t^i^lich. »me kostet s^iülüll bcn Veil.i^» iin (lvmptuir gan < toir ^a»zj, 1i fi.. halbj. l^cll>l»j> »»'< Ha»^ sl»d halbj, 50 lr. >n
j. 7 ft. ül» ll, I » serti l' n ^.l l» r für eiüestlarmond-Tpalten-zeile oder den R^nlü» derselben, ist f>ir lololigc Zeile» lesten < st. i><» lr. für 3 Mal. l ft. 40 lr. fur 2 Mal »no V0 lr. !ul l Mal (mil Inbegriff des Ius.rtionsslempels.) Imtlichcr Theil. Hl^er Iustizminlstcr bat den Koinitatgerichlsrath Ste» fan Kovaliczky zn Bercghözüöz zum Staulsan-»valle bei dem ^omitat^gcrichte zn Bereghszi'sz zu ernenne» befunden. Erlaß der k. k. Obersten Nechn nngs-^ o n« lrols-VcHorde vom 27. August 1600. womit die Auslösung der Prüfnn^s-Commission für die Verrechnnngsknnde i» Kaschau kundgemacht wird. Alis Anlast drr Verschmelzung des i>, Kaschau beslandencn Rechnnng?'Departeme»ls mit der Staats-Buchhaltung in Ofen. ist von der Obersten Rechnungs-Kontrols - Bcbörde. im Einverneblucn mit dem Mini. sterlum des ttultus und Uoterrichls. die Auflösung der l„ Kasch"» aufgestellten Plnfungs.Kommissiou flir die Verrechnungskunde (Reichsgcseßl'lalt vom Jahre 1839. Nr. !>0) beschlossen worden, was mit dem Beifügen zllr allgemeinen Kenntniß gebracht wird, daß die Witksamlsil dlr genannlen Prüfungs'Kc'mmission bereits mit E»de Ilini 1860 aufgehört hat. A»> 7. September 1860 wild in der k. k. Hof- und Slaatsdrucktrei in Wien das Xl^Vlll. Stück des Ncichs- Gsssh-"^laltcö ansgegeden und versendet werden, Dasselbe cnlbäll murr Nr. 204. Dcil Erlast der Obersten Ncchnnngs-Non. lrolöbehöldc vom 27. August t8li0. womit die Allflöslma. der Prilflingskommisste, für die Ver-rcch,'l!i'g»??l>nde in K^schan klin^gcnxicht wird. Nr. 20.'.', Die Vnordulmg des >stlz,i,i>,istrsiilms u, 28. Anglist I860 — wivksam für dic Kronläildcr Ocstevveich unlcr und lil' 0>-r Enns. Sal^'ura, Slr,crmarl, ^äri'trn. Kram, Görz und Gladi^la Istriru u»d die Stadt Triest mit ilirrm Gcl'itte' Tiral lüld Vorarlberg, Vülimei,. Mäl>rtu. Oder-lllid Niedn-Schlcsicii. Galizieu. Krakau lind die Vülowiiia. das k'ml'ardisch , ucuelialuschc Königreich u»d Dalmatie» — wodurch vom 1. Ollol'er I860 an qleichsssrmigc Vesiimmunge» über de>, Ort lmd die Verechmliig der Zeit ^ur Anl'ringllng uon N'kursen für allc Artcn i'ss Verfadrei's <„ und ausser Lttsitsaclir,, i„ Wirlsamkeit gesept werden. Nr. 2W. Den Erlag des Finanzministeriums ^om 7. Scrtemdcr l8UU — c,Ü,ig für alle Kron!ä»dcr. mit Auönalimc der Mililärgrellze und Dalmalitüi' — ül'er die Vestelleniug der Vranotw'indremiercitn, welche in den du,ch Kartl'ff.Ifäüle deimg,suchten Gegenden Vranniwlin aus slant's,, Kartoffeln er< zeugen. Mit diesem Stücke zugleich wird anch daS I "-l'altS'Register drr lm Mmi.ile August 18l>0 ausgsgll'encn Slncke des Ncich^geslnlilallrö auSgege-l'rll und versrn0>l. Wie u. l». September i860. Vom f. l. Vil-daltions-V-.llecnl ssö 3ieichsgrsel)l'laltes. Nichtamtlicher Theil. Laibach, ll. Ssptemlier. Das Drama in Neapel eilt scinem Schlosse rasch zn. Garibalri hat seinc,« Freunden Wort g, einem tollkühnen Manne, ein Nrich mit mehr als 8 Millionen Elliwohnern, daS eine stattliche Flotte und ein trefflich armirtes und drejsntes ^andheer desaß. im Sturmschritt erol'crl. Das ist noch uicht dagewesen. Der «önig bat sich nach Gaeta gcfiüchltt. von wo rr in Kürze ein wei» tcres Asyl sllchen muß. denn Garta l'ielel ihm leine Sicherlieit. Die Treueste» sein.r Geireucn sino mull'» los, und Icne. w.Ichc in ssincr Gunst schivelgten. sind Vcrräll'er geworden. Nun;ic,uts, der Günstling Fic verfügt, nno der Felcchanplmann des Papstes ist eingeklemnit zwischen der Heeresmacht des vom Norden heradrücken^cn Generals Cialoini und der vom Süden herausstürmenden »sapolitanischcn Insnrrekiion. cwul>derl>»gswürdiger ist die Klafl und Sicherheil, mit welcher der Csardas die Molllonart. die noch linz vorher der Klage uud dlM Schmerz Ausdruck geliehen, zum Instrument der ausgelassensten Freude umznschaffcn versteht. Hicr finden wir Etwas von jenem „fi-öl'lichen Moll." uon dem Richl einmal so erbaulich sori.in. Al'er so gnuz fröhlich lst disser Tanz „ichl; es ist eine Fröhlichkeit, die l'ei ilner däinonischen Wildheit den Teufel im Llilie hat. Sie läöt das Gemüth nicht frei. sondern reißt es l'ci den Beinen unwiderstehlich in ihre Zan-herlreise hinein. Wir miissen tanzen, und hätten wir bag Zippellein. Diese kuiz gepackten, energisch ans« acsprochcntn Rhythmen lassen keine Glelchgilligkcil allfkoinmen. Wir kommen erst zur Ruhe nach dem fieberhaft sich stsigerndcn Al'tanz, der mit einem so kräftigen, entschieden betonten Akkordschlag endigt, daß man glalll'e» sollte, sciinmtlichc Orchesterinstlument» zcrschsllteu an l>er Wa"^ Ich weiß nicht, oh der llcscr l'emclkl hat. daß ich mich zur VeiliHmmg dieftr Musik halo des Wor-tes «zigeunerisch", l'aio des Moues «ungarisch« l>l-dient hahe. In dieser doppelten Bezeichnung steckt cinc Streitfrage, die ans Anlaß s,„cS Buches. dnS Franz ^'iszt üher die Zigeuner und ihre Musik ge« schlieren, mit großer Heftigkeit cnwrannl ist. Franz ^'iszt hat in seinem Vnchc die Vehanpiung ausgestelll. daß den U,-,gan, ihre Musik von den Zigruncrn erfunden und in's ^and gel'racht wolden sci. Er stelll diese Bchaupiling hi" . ^l)»e sie durch lriflige Gründe stül)en zu können. Er hat sich die Sache ein wenig zu'leicht gemacht. Wollle er die!e Frage, deren i!ö< snng den Magyaren nickt glcichgiltig sciu kann. gründlich licantwolten. so müßle er die Zigfuncrmlisik aus aller Harren Länder (die walachischr. oie r>.!ss,sche. die spanische) vergleichend znsillcu. und erst. wenn er wenigstens in den Gmndzügen 5!^ Masik eine schlagende Uehcrelnstinimiüig g,funden, dürfte er sagen, oaß die Mlislk. welche die Zigcimer in Ungarn spielen, anßernngarischl" U'sprungö sei. Pis dlese vslgleichenüc U»tc>suchl!na.. zu wilchcr uns die Hillö-miltel f hier fände die vereinigte Kraft eines Sprachforschers »no Mnsikeis einen schönen Stoff, woran sie ihre,» Scharisl»!! nnd ihre zlombinalionsgabe üben löünte. Mit diesen fiüchligen Andenluugen sei es hier genug. Es sollte mich freuen, wcnn ich durch meine Bemerkungen mit den Anstoß gegeben halte, daß line tüchtigere 5lrafl die interessaute Frage von der Herkunft der Zlgcnnermüsik einmal in die Hand nehmci» würde. Ich ssldst »abc kcin nationales Inleresse an dcr schließlichen Beantwortung dieser Streitfrage. Ader »34 militärischen Erfolges verzweifeln. Dic rinzigc Rct-lllng aus dieser fnrchlbaren Klelnme !vä>c Hilfe vo» Außen, aber woher soll diese kommen? In Turin gibt mau sich zwar dcn Anschein, die Inlervculion Oesterreichs zll besorgen, lind vie «Opinionc" erklärt obneweileis, dali Piemcnt eine solche Iittcrveuliou zu v rbindcrn wissen würde' abcr nun, niinnit in Tlirin dcn Mnnd nur so roll, weil nnin n>it Bestimmlheit weiß. daß eine östcrrcichischc Intcivcntion. sc> langc der Mincio nicht angegriffen wild. nicht stallfiindcl. D>e römische Frage geht also raschen Schrilles ihrer Entscheidung enlgcgcn. Das Manifest dcr „Opinionc" läüt auf ein genaues Einverständniß mit dem Tnilericn <-Cabinet schließ, n. Es spricht von Unibrien uno dcn Marlc». ui,d schweigt über Rom uno dic Commarca, ja es erklärt gewisscrmaßcn. daß Picmont Rom unangetastet lasscn wcrdc. u,, Italien, welche sie von den andere« Mächten fordert, und so wild die Broschüre «Napoleon lll. „nd Italien" ill's Werk ge> seht. welche den Papst auf Rom. das ist den Vatican, und auf dic Commarca. das >sl den Gnrlcn von Rom. reduzirt. Nnier diesen Umstanden gewinnen die Angaden über die Aeußerungen, welche Kaiser Napoleon dem Vitmoittcslschen Abgcsandleil gegenüber in Chamber« gell)an haben soll. besonderes Interests. Dcr ^Köln. Zsg." zufolge sollte bekannllich der Kaiser zu Farini. pieiuonlesischen Minister deö Innern, gesagt haben: „Ich wülde es allerdings lieber sehen, dab die Be-wegnn^ von Picmont. als daß sie von Garibaldi gc> leilet wird. (5s ist mir übrigens glcichgilüg. was ge> schiehl. vorausgesept. daß nicht au Nom gcrnlirt wird." Diese Mittheilung irird oon einer Pariser Korrespon» denz der „Kreuzig." als „nicht genau" bezeichnet. Weiler hcißl es in dem Berichle: «Offiziösen Millhei» lungcn zufolge, welche von lompelenlcr Seile komme», änücrtc der Kaiser U.A.: Was Sic auch immer thun wollen, lyuu Sie es so rasch wie möglich, und rühren Eie jeyt noch nicht an die Stadt Rom und an Ve> ueüel,. Ucderd.inpt soll cr zu utischlcdencn Malen zur Vorsicht, Oesterreich gegenüber, gemahnt haben." Demscldcn Vlalte wird endlich «von gut.r Hand" auü Turin ge,chritbeu: der General (5ia!dini clzädlc Iedcm, der es hören wolle. N.'polcon habe ihm n. A. gesagt: Ich wünsche Piemont den bcstcü Erfolg, wird es al>cr vou Ocst.rrcich geschlagen, so werde ich nichts AnrcrcS ll'nn konncn. als nach Möglichkeiten dahin sorgen, daß Oesterriich seinen Sieg uicht mißbrauche. O e st e r r e i ch. Wien. Eine Verordnung des Justizministeriums v. 28. August d, I. besagt: Um in den gesetzlichen Ptstimmnügen über die Gcrichtäbehördc. wo, u»d die Berechnung ver Frist, in luelcher Rekurse gegen s>c-richtüche Oinschcioungcn anzubringen sind, für alle Grönländer Gleichförmigkeit hcrznstcllcu, wild in Folge Mcvl'öchster Entschlicönn^ vom 2lj. August i860 »er-ord»et, daß uoiu l. Oklobcr i860 «ngrol und Voiarl-bcrg. Völ'men. Mät'rcn. Ober» und Ntt'dcr-Hchll-sien. Galizien. i?rakan und der Bukowina, dein lombaroisch« uenetiauischen Königreiche und in Dalmatien für alle Arten des zioilgerlchlllch.n Verfahrens in und anßer Streitsachen >n Wivki^mlcit zn treten haben. §, l. Nekulsc ge^en Entscheidnngfn der Gerichle erster uno zweiter Instanz dürfen nur bei rcr ersten Instanz angebracht werden; ein unmittelbar bei dem Gcrichlc höherer Instanz überreichter ReknrS lst zl>< rüclzuweiscu. §. 2. Der R'kurs muß vor Ablanf der gesey« lichen Frist bri Gericht angebracht werden V>i Berechnung dcisllbeu ist ans F^riallage »lud dieiinigcn Tage, wädrend welcher der Rekurs anf der Post gelaufen oder sonst aufgehalten worocu. keiue Rückstcht zu nehmen. Fällt aber der lehic Tog der Frisl a>if eine» Sonntag oder auf einen gcseßüch anerkan»l>n allgemein.» Feieltag, so endigt sic mil dem nächstfol« genden Werkiage. §, !l. I,i streitige» Rechtssachen ist nach Ablauf der Frist augebrnchler Rckars vom Gerichte erster Instanz von Amtswegcn schiifilich zurücl^nwelsen. §. 4. Ist oaö Gericht m.t der Vorl.gnn,, eincö Neklirses sänmig. so kann jede, Partei nnmittelbar bei dem höheren Glrichte Abhilfe suchen. Graf Nüdasdy m. si. Wien, tt. Sept. In den lepicn Tagen befand sich hier der bisherige Alchiman?rit N'kanor eiuö Montenegro, welcher vom nenc» Fürsten N>ll'!anS gleich bei der Uebernahme der Negieiung von seinen» Posten enifernt luorden ist. Dieser Schult halte in» ersten Augenblicke im ^,'ande um so größeres Aussehen erregt, als allgemein bekannt war. oaß der Archi-mandril Nikauor ein Günstling und eifriger Anhän^ ger Rn^I^nds ist, llno einen gioßen Oiufiuß anf seine ^'andsleulc auönbt. Waö scine plötzliche (5'nlfer,'U!,,> überdieß »och ärgerlicher erscheinen ließ. war der Umstand. daß das daranf bezügliche Dekret deü jun» gen Füisteil i.l französischer Sprache abgefassl war. ^Soll» Czerna« gorz^n. Man war daher um s» niedr ezcncigt. i» dicsüil ganzen Vorgehen eine gegen Rnßlandö Ei»» finß gerichtete Al'sicht zu ciblicken iü,d oar^no mmiche Folgerungen berzulc,teii. Die Sache erscheint indeß nach den uns zugehenden verläßlichen Miliheilmigcn in einem ganz anderen ^el'te. Der g genwärligc Nachfolger Danilo's. Füist Nifolans (welcher kaum ll) Jahre zahll), regiert wohl dem Nameu nach' allein die eigentliche leilcnde Kraft der Regierung liegt ill den Händen seines V^lers, Mirko Peirovich. Da nnn dieser berellS in srühereu Zeiten mit dem Archimandrite» Nikanor in offener Feindschaft lebic. und dieß auch eine ver Hauplnrsachcn war. daß M,rko daö Land zn verlassen gezwungen war, um weitergehenden Unruhen dasllbsl vorzubeugen, so ist es ganz erklä,lich, raß dieser L.plcre bei seiner uunmeh. rigeu Rückkehr und bei der Berufullg seines So^nco Nikolaus auf den erledigten Fnistenstuhl den l'iöhm-gen Aichlmandriten N>ka»or. als ihren anerkannten Widersacher, zu entfernen suchte, ohne daß jedoch darin irgend eiue Demonstration gegen Rußland l>e-absichligl worden wäre. W?e wir erfabren. isi .,nch die bercils auf dem Wege nach P, l.rsbnrg b.fiüdl-che Gesandtschafl dcs Fürsten Nifoi.nii!. ü>n dessen Re-gierungsanirüt o'siziell zu iwlifi^ren. zng>e,ch beauf« -ragt. über die Entfernung reö A>chim.,nd!'ten Niü„ nor dic Ausllärnng zu geben, daß di.ser Schritt iur Eihaliung einer ungelrübtcu Slimmn»g im u^„^ »othwendig. keineswegs aber als gsge» Rußlands wohlmeinende Inlexlionen gerichiel war. Der U-n« st,n,d. daß das erwähnle Abseynng.'dekret des Fürsten i'l französischer Sprache abge^üt irar. findet darin scinc Eiklärung. daß der jnngc Fürst Nilolanö. welcher seit einigen Jahren im (5ol1<''ge ^.'onis zn Paris scine Orziehnng gencsscn. wohl fiaozösisch — s^we,-lich aber illyr,sch schreiben gelernt Hal. und vielleicht in diesem Angenblickc anch Niemanden zur Seite haben mochte, um das Schriftstück in der Landessprache abfassen zu lassen. Aus Verona schreib» maii- i»er „Miliiä^ta ".-D.r A'mcllommandan! FM^!, Graf De.'.enf.ld w.nde al^ R'tichsraih verständig!, bei der demnä.'!,!'! staltfiü-denden Plenarvers.nnmllüig ;n crschsincn. Se. Enel-lenz durfieu jedoch dieser Anssl'rderung nicht folgen weil die Summon in den das Generalal unmittelbar berübrenc'en an^wärligen Provinzen «inen der Art eriiMichcn Ch.iraklrr anüimmt. daü seine Abivesenheit in Vero„a s.Ibst auf wenige Ta^e nicht wol» räihlich erscheint. ^ Wien, 10. Sept. Wie man erfährt, haben die nach Bcirut enlsenoclcn drei östeir. ^riegsd.impser dln Befehl erhallen, zurück^nkeyren. da emeisells dic an der syrischen Küste befindliche türkische Marine für lie dortigen V rli.illüisse hinreichend ist. und anderer-seils. Angesichts der (3leignisse in Italien, die An-Wesenheit^ der k. k. östrrr, Dampfer im adr'al'schcil Meere wünschcnsivslth erscheint. — Die von in,l)r,ren Seil5n (»ach einer Dc^ pesche aus Ko»fla,,li!iopcl von, 29. August) gebrachlc Nachncht. daü der Sultan den auf der Inspeklions-Reise in rcn europäischen P.omnzen blsindlichen Groß-vezir ssipiisli Meh,med Pascha zurückberufen habe. enibchrt, wie uns »lit.zell'eilt w^ro. jeder Begründung, indem die hiesige türkische Bolsckaft Depeschen oon spälcrem Dalnm ans ^onst.nilinopel erbalien hat. w,lche »ichl das Gciingnr r.ivl'» lvn'äl)"f„. Trieft, 10. September. Der hcul, von An-cona hier llügelroffenc ^loyd,Dampfer hat die apl,!i-schcn Häfen nichi bcrüh>l. I.> Ancona wnrdc in F^lge einer »ichl bcdeulcnde» Bewegung der Belagerungszustand proflamirt. Deutschland. > Berlin, 7. Sept. In dcn bisherigeil Reisebe-" stimmnugen Des Prinz - Regenten haben wesenilichc Aenoeriingen slaltg,f>i!>0ln, so daß die Znsammenknnfl desselben mil den, Kais. r Alerander von Rin'lany in Warschan wohl erst gegen den l2, Oklober erfolgen kann. Es ist übrigens zn bemerken, raß der ttaiser Alerander anch erst ge^eu den 9. Oktober in Warschan erwallet wird. Der Prinz.Regem und die Frau ich empfinde l>bbaft, was es heißt, einem V"Ike seine nationale Musik z>l rauben. (Donauztg.) Der Drnsenhäuptling Mohamed-^n-)tasar. Dieser gewaltige Drusenhäupiliug. ressen Name von dnl Christen des Oricütö mit Schrecken geuannl wird. ist tiüe jener nierkwürdigen Erscheinlingen, wel« che gleichmäßig unsere Bewunderung und unsern Abscheu erwecken. Die selllnc Energie, geistige Kraft m,o Ausdauer, gepaart mit stoischer Entsagung. em gewisser Auftug von Heldeuthum. veldundeu mit Hochherzigkeit und Ritterlichkeit, erregen unsere Bc-lvuudcrung. während dcr finstere fanalische Geist, der kalte Grausamkeit gegen anders Denkende und Glau^ dcndc übt, cinc bestialische Natur, dcu zivilisirten Menschen anwidern. Die Schluchlcu. Thäler und Höhcu deö Libanon wiederhatten von dem gefürchte-ten Namen, den die Druscu ciuen, Heiligen gleich uer.hicn. Mohamed-En-Nasar ist dieseu wilden Hor-deu tin Führer. Obcvpriestcr uno Richlcc zugleich, seine Worte w.rdeu dem Geseßc gleich geachtet. Wen lr dem Tode geweiht hat. und sei er uoch so hoch gestellt im Lande, der legt iu Ergebung H.nld an Das eigene Lcbeu. Scine Persönlichkeit ist wie geschaffen zum Gebiete». Mohamcd ist hoch. knochig und markig. Bart und Haare sind schnclwciü, die Augen, grau, wie' dclstrnhlcri von ciucm wildcu Feuer, sie verrathen den Hcldcu und den blnttmstigen Tiger zugleich. — Moyamed lcitct sciue Abstammung in gerader ^inic von dem Profctcn ab. den er für Seineögleicheil be-trachtet, und daß er mit dem licbeu Hinimel im in. nigstcu Rapport stche, von ihm Offenbarungen erhalte, wird wenigstens im Libanon von nur Wenigen bezweifelt, „Er kann uicht böse handeln", s.igt dcr Drnse von ihm. «denn Allah ha! ihn lieb. nnd leitet seine Schritte." In einem drusischen Dorfe brach vor 3 I.ihrcn ein blutiger Streit auö. anf l»cidcu Seile» gab es oille Todte mio Vermundele. Kaum halte Mohamcd-En-Nosar von dem Vorgänge erf^hrru. als er sw' aufmachte und allein ohne Begleüun., alif dem Schall »Iahe des Tnmnlies erschien. Sliuc Anwesenheit ge-uügte. die Gemüther zu bcsänsligcn. dcr F, hoc cio E„de zlt machen. Aber Mohamcd ist nicht der Mann. derartige Fälle ungestraft ;n lassen. Er ucisammeltl die Acltcslcn dcs Dorfes llm sich und bewiilhelc sie. Nach aufgehobenem Mahle ließ er si»'. wähiend er nnler einer Riescnpalmc hingestreckt lag > vor sich hililreteu und foldcrle sie auf. ihm Tiejenigen zu bezeichnen, wclchc die blutigen Händel hervorgerufen h.-.hcu. Die Acllestcn zanderten. aus Furcht vor der Blutrache, mit der Aulwort. Drei dcr Aellesteu büßte» dieses Z.in-ocru sofoit mii dci» ^ebcu — die Ander.u malten »nn Gtständnlsse und cinc Stunde späler hingen zehn Dorfbewohner, die bei der bluligeu Schlägerei am meisten kompromittirt warcn, an den Bänmeu. Nach l»Iso verrichtetem Tagewerke ging er in die Moschee uno bctcte mit nach Mckka gewandlem Gesichlc an-dächti^ und beschanlich. Dcrarli^e Vorgänge, sollte man mciucn. wären geeignet, den Haß wider ihn in» ^andc z» cinstam» men. Man irrt jedoch. Ic üef.r dieser Wnlberich im Bliitc w.'tet. desto höher steigt er bei seinem Stamme im Ansehen. Mohamed l'cit 80 Weiber, die Zahl seiner Ki»" der wird drei M^I größer angegshen. So erzäl'U ^!ord CÜff. wclcher den Drusenhänplling iu ssiner Fel" seublirg besnchtc lind lchr gastlich aufgenommen wurde, daß ihm in dem Hofraumc der Veste. welcher cincin Paradiese an Pracht und Schönheit gleicht und mil Marmorstatncn. Fontaine»,. Brouccu. Spiegeln rcich ,^,1'chmnckl ist. ei» halves Hundert rüstiger Kiicgcr rcngcslclü wurden, welche mau ibm sämmtlich als Söhne Mohameds bezeichnete. Mohamed unterhält sich gcrne über Polilik uud europäische Velhällniss''i er ist der Ansicht, daß die Herrschaft des Sultans in Eurcp., ilnem baldigen Ende ll,l.,e^ngebc und sobald diese Aai.istrofc cingelrelen sein würde, werden auch die Mnsclmänncr in Asien sich erheben, um sich unlcr selbst gcwähllc Führer zu stellcu. dcnn dcr Sul'^l' sei unfähig, sie national zu regieren, d., dcr ^ol^» in Slaiubul niißachlet werde llnd das Unglück, das den Sultan trifft, eine Strafe )lll^h's sei. Diesen, Ercigniß nu» sieht Mobamed mit Sp.n^ »nng entgegen, denn es soll ihm goldcue Früchic tr>^ ^eu' cr hofft. daN nicht nur Syrien, sondern iin^ andere asiatische Länder seinem Szepter gl horche» würde». Er ist allerdings zn schlau, um seine H^' nungen offen enl^nspleHen; er läßt sie jedo.l) ^l!>^ genüich dlirchblicken und wcnn cr gl>>nl>l, verstanllll worden zu sein. lächelt er. streiäiell sciueu !a»g^' Ball tuil Bcha>icn und b'.nmmt vor sich hin: AÜ'^ >st groß und Mohaincd ist sein Prophet! »35 Prinzessin von Preußen werden mit der Königin Viktoria von Großbritannien nach den „cnestcn Feststellung.'» am 9. Oktober in Koblenz ziisammcntreffen, Italienische Staaten. Aus Neapel bciichtct das Reulcr'sche Bmeau: Der König Franz U. hat das Anerbiete» der Königin Isal'cll.i. ihn: für den Fall. daß er Neapel verlassen sollte, ein Asyl in Spanien zll gewähren, angenommen. Turin, «l. Sept. Hellte ist die Nachricht hier verbreitet, daß sich der Graf Eavonr dic Abschrift eines offl^icllcn V>rzeichnisses dcr päpstlichen Truppen zu v?rich.,ffen gcwl,ßt habe. aus welchem hervorgeht. daß fiun Sechstel des Heeres aus Fremden (Nicht-Italienern) (?) beuche. »»t> daß eine Note nach Rom abgegangen, in ivclchcr dic Eilllassnn.i. der fremde,, Trnvpcn nlifs dringcndstc gefordert »oird. — Man sagt, daß dcr König dcil Wunsch geäußert babc. sich an dle Spihe dcr Truppen zu stcllcn, sobald diese ins Feld rücke» würden. Das Hauplauarti^r des ^ieit'ontcsische» Hccreö bcfiudet sich iu diesem Augen« blicke zn Florenz. Die Züge der Mobilgarden neh. men bereits ihr^u Anfang. Gcueral C^ruili, Inspek. tor dcr Ilaiionalgardc. ill nach Bologna abgereist, inn dascll'st die mobilisme Vürgerwebr zll orgailisircu. Alle Nalionalgarden zwischeil 21 lind 36 Jahren wer» den mol'ilisirt. mit Ausnahme dcr ci»zigcn Söhne von Witwen odcr von Vätern, wclchc sündig Jahre siberschrillen haben — Das «Pays" schildert in einem römischen Briefe vom 1. Scpttmber l'amoiici^rc's Dispositionen alS sehr a/schickt. Er hat 7000 Mann im uerschai!;-ten ^agcr bei Maccraia liegen, die nch 'ins Ai'.eomi stüNcn^ 7000 ai'dere stchen ;wischcn Tcrni und Spo-lelo. um das Tibcribal z» übcrwachen mid sich im Nothfälle nach Noin ^n wm',-»; nm dic Verbindung mit dem Korps bci M.icncl., zu unt.rhallen. steht ein drittes K^lps " (.!,> v<»l alls oem Apenni» in glti-cher Entfernung ^wische» beiden Korps. Lamcmcu're ka»n so bcioe Gcbirgsabhange vertheidigen li»o Front gegen iroen Angriff machen, gleichviel, ob cr vom Norden odcr vom Suden kommt. Schweiz. Vern, ". Sept. Der Vorfall mil den Franzo« slü in Genf wird allem Anschein nach ernstere Fol-gln haben. Als uäinl'ch, so bcrichtrn die Genfcr Blätter, uom Landuilgvplal) ans das ankommende Dampfschiff nnl Pic>f>n empfangen wurde, crwieder. tcn die am Bord befindlichen Franzoscn mit Schimpf-reden; ciiuge nrf^il sogar: „Es lebe die Anücrion:" Untlrrcss,n slicg al,ch der M,>>l» ans. welcher die verschlossene fianzösischc Fahne lrng. nild da ricf einer der Fr.inzosc»: „Sed! da l!!,se>e Fabne ; Nla» wird sie bald auch in Genf aufpflanzn!" Diese Worte erregten cine große Alifregnug ,nurr den versammelien Volkc'haufen, die sich Mit i/d.'M Augenblick uermedr« t«-n. Mel'rerc Männer drangen auf den F.,hi>s»llä' ger ie S.ichc fti bereits von dcu obern ViHorden znr Ha»d genommen morde», und dcstwegsn könnten sie sich nicht mchr damit befassen. Zu dics.m Vorfall konxnt eine neue Rellama. !u'n der franzöiische» Regierung, „nch w.'lchcr ein ,'c» wiser Vrnnttl angeblich i„ Genf sm mehreren Mo-MUen ol'üe allen genüglnde» Grund gefangen gebal. len worden sei. obne daß gegen ihn ein Urlh/il ge. fallt wurde. Die Genfer Regierung, darüber oom Vci den jnn..sts» blnligcn VorgänglN in Sylicn war er kein miiü ger Zl,sch.,»cr. Von seiner VeNe aus ging die Parole durch die P^ge; irii w sicn. wie fnräilbar sie wilktc. Der i,'o,vc dcs ^iba„oil brülllc lü,d die Schwachen nno die Webrlosen z,tlcr-leu. A,, Fnad Pascha isl es »ün. dicfcs Vrsillcu ill Zliklinft zn ucrhi'üln, Es ist jedoch »icht leicht, sich dcs gewalligen Mannes zll bcil-achligen, ein ^rieg in den Verben fordcrl viele lDpfcr: der «Alie vom Veigc" ist jäl). schlau und kriegsgeruandt lind dis moliamedanischen Sl'ldalsn käü pfeu nur mit Widerwillen gegen einen Manu. der i» so nahen Veziclinn-s>sii mit dem Pl0pl>clen sttht. Mohamed scheint auch leine allzu a/oßc Fnicht vor dcu Bevollmächtigten drö Sultans ^u hsgen, denn ,r fährt fvlt. den Herrn der Acrge ^u spielen lind so l.nige diescr halbwilde, aber heroische Manu in dcn Bergen befi hlt, hangt das Schwert der Vernichtung über dem Haupte der Christel,. Bundesrath zur Ncdc gestellt, behauptet, in besagter Nla^c kämen cbeu so vicle Nilrichtigkett^i als Be« haliptuügen vor. Jenes Indioidmim btfiaoe sich in Ünicrsüchnngsbaft. unc> die Haft habe nlchl länger gedamrl. als die eben geschlossene Untclsnchlma, ;^au-^eldeul sel bcrells ucifngt. daü er den Mille Sep. tember zusammculrelendcu Assiscn znr Abllrlheiluug übcrwicscn werde. Nach einer weitere» Klaze, die ürankicich eingereicht, soU ein Franzose in ^erry, >m Kanton Waadl, ül cincn Brunnen gewolfen worden und an den Folgen glstoibcn sci». Die Unlclsuchung hat ergsbeu. daß cin belrunkcilcr Franzose mit ei»cm W'>a5tländcr Händcl bekam, in Folge deren Lehtcrer den Ersteleu ül einen Bruiluen warf, ihn aber sogleich wieder hel-.niszog. Wer die Sache in Paris ana/zeigl hat. weiß Niemand. Als iu Folge dcr llugercichtc,, Bcschwcrdc oer bclirffcndc ^rc>nzo>c von dcr lvaadiläi'.discheu Bc-bördc übcr den ^ail ucrnommcn wurde, verwundcrlt rr sich suom-men und seinetwegen Klage gcfnyrt h^b,. Aus al-l.u di'sen Vorgaiigeil lst icoeüfallö ersichllich, daß die französische Regierung absichtlich mit der Schweiz Hänocl sucht. Frankreich. Paris, 7. Sept. Das Tunnel Parlament wird wahrscheinlich dieser Tage zus,immcmrc!en. um den König, wie dicscs auch im leptln ssricge der Fall war, mit anßeroldlullichc» Gc,l.>allcn zu bekleiden Was den König von Neapel anbelangt, so soll dcr. selbe während der ganzen lcßie» Krisis eine elstaml-llchc Glclchim'iihigkeit cm ^„ Tag gelegt haben. Türkei. Koustantinopel, l. Sep>. Lord Dnfferin Hai sich vorgeilccn an Bos? eiu^r Velgnuglings »?jacht. welche der cguptischc Prii,z Ilhaini Pascha z», seiner Verfugn,,g grsnlU H'U. nach Veirnl eingsschifft. Alich ocr nlssische ^oüiniiisär. Herr v, Nuv,loff, lsi bereii.' „lit ei,,ein russischen Schiffe donhin libgeg.iü^c«. i^rftei, reichs Vcrilcler ül der internationalen Kommission ist crnainll u,>d bereits in Beirilt, da aber Hr, v. R'hfliß. der für Preußen nach Syrun gehen soll, sich noch ruhig hier befi»dct, so wcrdeu jene Hcrieu sich bei ihrer Ankunft in Beirut darauf beschränke!, müsftu. sich über den Stand der Angelegenl'eitcn zu unterrichten, ohne vorläufig in den Gang derselben eingreifen zu können. Die sy,ischc Post isl angekommen u„d bat befriedigende Nachrichten mügeblacht. Fuad Pascha läßt die Uiltersuchuüg gegen die Angcklaglcl, mil gu» tem Erfolge foltfahren. lind bei den Hinrichluilgen, wclche er bis i/pl h.tt voluehmen lassen. mn;e cin. Namentlich bei Gumli solleu bcdcultndcrc M.'ss,n bcisammcn sein. was um so gefährlicher ist. als von dort aus der Weg »ach ElVriim, wclcher frührr durch die jcy! zum groöli, Tbc«! ze»störte Festung Kars gesperit wurde, offen daliegt, und die anatolischc Arm.e dlir^i' ans nicht iil dcr Bnfassung ist. sich dem Einmarsch selbst eines nur schwache» rnssischcn Korps zu wider-s'pen. An rusiischcn Agenten febli rs in den arme« »'scheu Distrikten eben so wenig, wie i„ den slavischen Promüzen au der Doüau. und die Erfolge il,rer Tbä-ligkeit würde» sich "ölhiP'»f''lls rcchl drutlich heraus, st'llen. Vo.länfi.i m"ß man i,'d,ssc„ den Augenblick für einen Ancbixch noch "ichl für gü„st,g baXcn. — Der englische G,sandle hat eine slre„ge N'olc über die schlechte Vcrwal,»»g ^i^a Pajch.i's an die Pforte gerichiet u„d auf die Abschnug diefts MinislsrS au-g'llagcu. Es ist indrsse» uicht wahrscheinlich, daß eS ibm g,l!i,gt, den mächng"! Scr.'^kier ^n stürmn. — Die oüomamsche Bank hat sich bereit eiklärt. der Regilrnng die nölhig'» S»M!„en für die Zst hiermit „»ir ein kurzer Auf^ schub grilionüe». und oh^e eine größere Ai-llihe ist nichi einzusehen, wte lie Pforte ibrcn Vcrpfiichlnngcn >» dcil jeßl r.isch anfcinandcr folgenren Zahlungster-mi»e>, nachkommen lcii'U. Rcucstc Uachnchtcn und Telegramm. Wien, 1!. Sept. Tie gesnigc Plcuarsipling des R.ichsraih.s. die e>stc der deil Budgetdebaüen ^ a/widmclcn, daliertc ^on 1l Uhr Vormittags bis 4 Uhr Nachmittags. Es wnrdc mit der stückweise» Vor-lcsunss der einzelnen Abschnitte dcs Eomilö-Berichles begonnen und die Aiisgablposten für dc» Hofstaat, die Rcchniing'?'S Turiner Kabinet hat beschlossen . piemontssische Truppen in die römische n Staaten einmarschircn zn lasscn. Die v^rschiedeucn Mächte lieben dagegen Vorst^Illlogen gemacht und er-klart, Rom liabc leinen Anl.iü zu einem Bruche gc» gegeben. Man weiß noch nicht, ol> dicse H,>lt»l>g die E>>tschlüsse Picmonts geändert hat. allein die leß-lcn Depeschen sagen, daü die Truppe» die Grenze nicht ül'crschiiltei' Iiabcn; nur linige isoline Banden sind cingedüingen, London, ^0. Seplbr. Die heilige ^Tinns" enthält folgsnee Deocsche aus Wien vom l). d. M,: «Ein gestern hier cingelangtss Trleglamm aus Et. PetcrSburg l^richlet: Kaiser Aleln,ii?er «rünsche nl,f-richtig eine Versöbnung, D>'S gute Eilwersländniß bätlc niemals unterbrochen werdeil sollen. Tie l>ölh>-gen Arrangements werdcn bei der Zusammenkunft dcr beiden Kaiser getroffen wcidcn Es melden Maßregeln ergriffe» werde», m» dem gegenwärligen incht mchr erträglichen Zustande lcr Dinge ein Enre zn machen." Neueste auz Nutten. Mailand, !0. Sept. Der „Perscv,ra»z<,« zufolge besteht die provisorische Regierung in Neapel aus drei Prsonen. Es bcstäügt sich. daß die neapolila-„ische Flolic zu Garibaldi übergegangen. Dcr Gr.'f >.'on Mi» r'.'a ist der Ukl'lrbrü'ger des pitliwnlssischeil UltiM'ilnn's an ds» Papst. slncona, !^. S^pt. Freischäilcr sind bis Ur-bi»o vorgedlunge». In Siiiigaglm dat eine aufstä» dische Bewegiü'g slattg,funden, welche u >l t i r d r ü ckt wurde. Neapel, 9. Sept. (U'ber Turin.) Garil'^ldi ist alle>,i I?il'r eingebogen xnd mit Eüldusiasmus em» ofange» wordc». Er de^auouirle dliZ Eomit«'. welches sich unbernfsner Weise konstitmrl l'alle' der Präfekt wird die Mitglieder desselben bestrafen. Viktor Emannel — und Nachlommcn — wurde zum Kö,ugc von Italien ausgerufen. Romano wnrde als MiiniNr des Innern destä-ligt. Eosenz erhicll das sNiegsministcnn',» . Pisanelll das Justizministerium. Olindcls- und Gcschllstöbllichtc. Tricst, 7. September (Wochenbericht.) Kaffed; ;u den Uriachsii. die den Art'k,! fest hallen kommt jcpt lwch die Verschlechlirung des WschselcourseS. so oak für alle Q»alitäi»'ll eine Preissteigerung emirat. Die Vollaufe waren von ziemliche», Umfang sowobl prompt als schwimmend. Santos und nächstdem !>'ag»ayra. Rio und S. Domingo wliren banpifäch. l'ch begehrt. Zucker hinleichend .nlimirl, l,c»c>ch mir in gsst.. Preise iinmer l'ebanptst. gleichfalls iil Folge der schlechten Wechselcourse. Cassia ligns.' eine Parlh'e von 2^0 Ball. z»l fi. 72 vcikauft. Pfeff.r rec)ll< mäßig zu höberca Preisen abg!set)t. Balimwolle lie» h.iüpllt, und zwar in Dispropi'rlll'li mit del, Pr^On in i/ioe>p0l,'l für a„lerik. n,id Surat, Das Geschäft war deßbalv anf den Bedaif unserer »ächsten Spill» ,iclcie» beschränkt. Andere Gallnugeli vernachlässigt. Rothe Roslneu iil-n bedauptet lino detaillirl. Die wenige l'is i p angekommene Ware zogt sich schön. Slllt'lllillU ueu hoircichend llmgcseht li»d meistens anf Komm'ssion. Preise iric siüb,r, Korinihen „sn ziemlich nm^esept, Preise wie früher. Die Ware ist von guter Qualität. Feigen Smyrna ne», z» Erst« Ii»g?prris>» verkauft, die Qualität ist gut. I^hanniS« l'rot, Apulieu llc». hinreicheno zu behauptete" Preise» vnfauft. dic Qualität ist schön. Mandel» deiaillirt und ohne Alüdeiung. M,'»dcln wcnig Geschäft we< ge» Mangels an V^rr schlänkler Verkehr. Hä'nlc nicht uncrhcl'Iich vr»lauft, c^r Vorraib »imml ab uud cs sini, wenig Aussichten ;!,r Verslällnng in dcr nächste» Zcit vorbilden so c'aß Prcisc f^st bl.ibcn. Von Kreu^beeren pcrs. wurde ?cr größic Th.il des Vorraihes tbcils m.f Kommissiou, ll'tlls auf Spekulation zu vollen Preise,, verk.'üf/ I» Falbhöl^cru weuig gemacht bei gcringem Vor^ llith. Preise Neigend. U,'geachtet der Stille anf den KollsllmtionSorle,, mar d.r Geircidemarlt im AIlgemcine,l l'ebauplet uud fand ziemlich lebl'aftcs Gischäft Statt Weizen und Hafcr würden mcbr umgescßl sein. wen» zu dc» ley. ten Pieisel, »icht dic Käufer gesehll l'ä:le„. Maig dioponibel u,,d auf lange Tlrmiue uiil Prämien ili »ichl mehr so gesuchl. P^isc je^ch fest. Andere Arlikcl vernachlässig!, ^ber unvrändclt. Dvllck'lmd Verlag K5 F. Bamberg ill Laibach. — Verantwortlicher Ncdakteur: F. Vamberg.' ^lit'l^nl^l'l^is Wie», (Mittags < Ilhl 1 (Wr. 3t.,. Mdbl.) Die V.^isi cr^ffn,!e i» Forts.humi d^r schlcchtc» Stimmiln., von vorg.stern, schlug j^Dch im Lailsc d«Z Grschastc^ Ill's ^»l'^l^tti'^»«)^» l<». Tcplb. Besser.' u»>, uachden, sich viclc rccle Käuscr auf Paviere zo'litni. „nd aucl' dc»s sp.it.r ci»qel>i»gtc Telegram», uber ^en ?ltti el in, „(5D,,st>tut!M!»ll" ssiüüii^ au6gllc^t wxrde. Frcinbe Valut n u»d G>,ld wülnend der Äörsc um beiläufig drei »> lte! P.rl,cr als vl'rqcsteln. Oeld nicht iib.l^üffig. (5s'omptc fiir er,^,s Papier s'///«- veffeutlicbe H6,uld. ^° Ware Geld War. 0».ip Ware . ^ «.. . ,.-- /^. .1 . ?lnwe ,ffrm,länder . . ,u 5'/. «?-- l»i.-Gra^.ssöfl Cis.nb, ,»,d Verqb.. lllary „ ^0.....:Ui 25 :N'.,^<» V dt« »laate. ^ tur 1U0 st.) V.«elia»isches ?l»l. 18.',» « 5 „ 78 !iü 7s.5U Gesellschaft ,u 20^1 fl. ^'. W. —.— l N),- St, («.»ms ., 40.....«<;.- .^.l.s)<) ^ « «. "llb Ware «,«>.:.« ^. c-t,,^^ O.st, Don.'Dampssch.-^ef, ^^ .^«ä. - ?.5<» N>50 Aktlen (pr. ^tucl). i>sttrreich ^'oyd i„ Trust Z^> ,.^0- ,»<>.-Wal"ft.i» „ 2N „ , . 25,^0 2«.-«llsd,Natu'»al,Änleh,n „ 5 « ?7.lN 77 20 Natioualbanl......763.— 755.—Wie». Dainpfm.-Alt.-Ges '^ .l2<>, - 325.—K.glcuich ^ ,0.....«350 «4.-MttalliqueS ...„ä« Nö.2N «.».^0 Krcdit-«nsl. f. Haudel u. Wew. zu Bfaudbricfe sf»r 0 ft ) Wechsel, dctto .....^j„ 57,5,! 55.- >>"« fi. c'. W. (ohne Div) l75.50 ,75,«>.,, . . ^ ^ ' ^ . .,.,' . . 2 M o »ate mit Verlosung v. I lN" . . ,22.50 ,2,'l 50 .)i. o. (zsc.m.-G.^. 50!» ,l, ö. W. 5^0— ö«.-^"^""l/ «^h, v I. «.>7j,.i/. ..'..0 l«»,),- ^^^ ^^, . « „ ,855. . 8«.5<) «9,-K.sscrd-N.'rdb.j.t « ">'" " ^ «»^burq. s.'.r «M» ft. ss.bd. W. .i«,l-z,^25, ., „ 1««" . . «U.25 W.25 ^taat.'-Eis,-Ges in 200 sl. (5. M. w . ',. "^«bave . „ o „ ^.- ^..U' .^„s^t ., ^i,. d.tt° . l i.l 4:l M» !.'. l5..^0 l5.?5 ,dcr .^0l> .^r......24« 50 2^7 - ^^'"'" ^ j l2 »n'uatl.ch ,., „ lN<».- " II Haml'urq. für !<>0 ü'.ars Äanlo . Ul'.5<» l<>0,-li l>« H«»länd,r lf..c ,NN N) ^is. Elif.-Vah« zu 200 fl. (5. M. '«450 ,85. - ""? "'^ ^' ( "rl^bare « «.>2^ ^.?o ^,^,, ^,^. ,^ ^ ^^^,, ^ ^ ^ .^ ^, i. der Hroittandec (s.r I0U si.) 2ud-»ordd.Vcrd.^ 200, « 1l3.50 ll4- «o,e (pcr Stuck) Paris, fu. ,00 F.anl^ . . ^2 >iU 52 «5 k'rundt»t!a!,ungS-Ql'l!gall!,'ne». z.,,^^ ^ ^^) ^z ^. mit ,00 ,1. Krcd -Anssalt fxr Handel u. Gcw- «ours der «eldsorte,,. Niedel'Oesterreich . . zu 5"/. 90.— Sl.— (50'/,) Einzahlung . . . . ,47.— ,47.— zu 100 fl. öst. W.....I0N.25 lN«.75 <5)cl> Wai, Ungarn .... ,5. s«.50 » in. Stabtgem. Ofcnlu40ii.ü. W. . 37 75 38,—Kronü, . . . 1» „ ,8 ^ >« « 2l (Vali^im.....„5„ «,.75 U<»,25 m. l00 ll. (50»/.) Einzahlung 138.— l3»,-Wery.izy , 40 „ (l^i. . 8l,50 82 — N.nu'! o»s^or . 10 „ «0 „ ,0 „ »i2 ., Äuf»win>> ...... Z „ 63,— «3,50 O.il,j.Karl-Ludw,'Bahn,u200 fi. Sal», „40« .. . 37.- 37 50 .'liuss Impcriale . 10 „ !)«) „ ,0 „ 92 ^ Sl.deudurgo, ... .5. «2.— ill.- C. M. m. 80 fl. (40'/,) Ein,. 157.— >57.50 P^Iffy z,i40fl. (l^. . 3«.— 38.50 Sill'er.^io . 3» „ 50 „ 3.» „ — (èfftkUn- iin> ttledjsel-Üurse on her F. f. öffentlichen Söörfc tit 5Sten r?n 1J. r. ^strarfd, (Šfomctcr, uoii ©örj. — Lu getreu ??ti0huiuirr, ^riiMtitr, mio — ftuinuinu, JJiealitä-tmlffifjcr, von Sßicu. 3. 1ü2ö. Jtom IVrhaufc werten angetragen: 3'vci Vanrflutfr au ber ©uobabn mit 170 it. 180 3cut, a-slcrcvS mit einer iDlablniiilrtf uin 3SO00fl. ».39000 fl.; ein ynnr»^ut unfern von i'oibort; mit 70 3cd) u. 9Küble um 20000 fl.; ein l'iuifQiit mit circa 90 3cdj u. ooUflau» M^rm 3noe»tiir, 12500 fl.; LÄii|'rr mit u ohne ©arte» Uter u. in ©m^; Pis lufie WaljU u. (žaijmtible mit ©riinsi< ftiiiffn iii5?ra!it, 19000(1.; taun ein Ditrdj 'ihifbiUi finfiJ Söoljitljoiifc« jit rniftit öm^^ut f^oit flflfflciicr I'oin.' HrivaiD yon circa 400 30^, tldtx- u. »Kiefeiilat^, nut riejl^fii 53ud;f»' u. ?'d>tcnfidmmeit 0011 15—60 3»tl I>urd>ttuffer u 36—75' Caitflf, fuopp au ter (Sftrbcibii, um 18000 fi. 3. 91. ©djutlcr ju ^oitmd;, autor. Igelit. 3. 16077(1) tRarpfcnfe^Hnge, beiWuftfl 2000 Sti'icE, in ber Sänge von 3 luö 5 ßoü,' schönster ©attung> fernerö : eilt tyaat 8L>i\ftcnpfcvbc, (Sutfcr), attcl; gum fc&roeren äuge t>ermenbbarr 6= unb Tiding, 15 unb 14 gaufl 3 3oü 1)0(1), stub bet bem ©ute SBoIföbiicöet ndcl;ft ©tetn in Oöcrfratn ju versaufen. ©cfdUtge Anfragen ebenbafelbfi- 3. 1581. (I) Kostknaben merkn im gaufe !r. 310, (im ^lrtf;, itrtcf>ft t>cn ^cim Ich, stc.xcu btlltftc aSc^tiifi* Mtffc, tn fötmliäfc SSev Pflegling Mifßcnomntcit. 3» ftottfc 5tt. 158, alte« JBarkt 1 Stock, wirb ein ßnabe ober 8Rdbd&en in Äop unb SBof)Utm<3 genommen. 3. lr.ou. (6) }Jrtuat = 3Tjtööd)ensd)uCc Leopoldine Petritsch, tfüvftenboi 9tt. »Oö, ersten ®tod, tr>irt> t>cc ^?ct)utfucö am 1. L)ftobec 1800 beginnen. 3« biefcv 6d;ule, für iucld;c ftcrö btc tü^ttfls flen ücfcrfräfte tl;ä'ttg stub, werben nebst alien für tic formal«#aupt|'dmlen uorgc|'d;ricbcuett ©c« ijcnftanbc aitd; ©eogrnpOtc, 2Ücltgefd;tcl;tc, Sfuturge« fd;td;te unb 9islturlel;rc, bann bic itnliciu|"d;e, cmjlifdjc unb fraitjoftfd^c ©prad/e, so wie and) Sorrcpiaiio, ©efang, 3c'd;nc» uub aüc wciblidicn ^anbavbcitcu tu abflcfottbtfrteit geräumigen L'cln^innncrn gclef;rt. 5ür bic fraujofifdjc «Lpvad;c ist ciue tiidjtiöc ^ranjofttt aufgenommen »vovben, bnl;cr chic a,rünb< Itrtjc a3ilöuitfl in cuefcv »Spradjc mit 3Uüevfid?t cnvar> tet werben sann. 3lud; sönnen in bie „5ortDtlbun(]§«Älas|'c" nriv ßere ÜWä&djcn, wcld;e bic formal «AtUiffen bereif beenbet \}cibtn, icbod) (ine (»obere, betn jejjigen Lcit> getfte angenteiTene 23ilbitjtg anstreben, für ciujcluc ©cocustäube, olei: bcuti'd;c t'iteratur, 5Bcltgc[d;idjtc, 9?aturlcljrc jc. — natiirlid; um geringere greife — eintreten. (Ebenso werben SWabdjcn in Äoft unb Quartier gegen fcl;r billige iüebiitguiiTe aufgenommen unb cd wirb berrtW crwad;|'eueu SDc"ä'bd)cn abgefoubert grünb« lidjer llntcrrid;t im Äoc^en, in nliett umblicken j^anbarbetteu uub tu btt j^auö^ctltuitg ertheilt. Xic programme biefcö 3nftitutcö liegen bet ber ©efertigten jur Giuftdit üor. licopoliline l'etritNclt, >Üpr|tirO(nn.______________ ___ 3. 15737" (i) Verpachtung. (Sine gemischte SBaren^anDlung i\\ in ber 0tat)t Ärainburg, Jpauptpiaß 9tr. 2, unter billigen öebingniffen auf 2 —_^3 3al;re 31t uerpad)ten. SH&l)evt6 unter (Sl;ijf": 0. & C poste restaiile. Z. l228. (4) Orientalisches M >^ Enthaarultgsmittel ^^Wl >^ ü Flacon fl.H.»«V, l entfernt oh»e jede» Schmer; oder Nach- ^^^^^^. chüil selbst vo» den ^ntrstc» Haiilftcllen /^^^^^«^ Haare, die man z>» beseitigen wünscht. »33^Ml^Ä^ Die bei dem schönenweschlccht bisweilen vorkoiumendcn Vartspnrei,, znsamnlengewachsenei: Anqen-brauen, liescö Scheitelh^r werden dadurch bimien l>^ Miüllten beseitiget. Kilionese isi von dem lönilil. prens!. Ministerium flir Medi^'nal^ Angclegeüheiten gepri'ift und besitzt die Elgenschast, der Hant ihre jn^cüdliche Frische wiederzxgrben und alle Haut-liineioigkeitcn, als: Eommelsprojsen, Lcbcrsiecke, zuri'lskgcblicbcne Pockenflccke, Finnen, trockene und feuchte sslechte», so N'ie Nöthe a»f der 9iase (welche entlreder Frost oder Schärfe gebildet ha«) »nd gelbe ^llt ;ll entfernen. (5s wird siir dic Nirfiil,^, welche binnen 14 Tagen erfolgt, gaiaiitl'rt mid zahlen wir bei Nicht« erfolg den Betrag retonr. Preis l"'c> ganze Flasche fl. 2.60. 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