Nl.295. Mittwoch, 23. December 1886. Jahrgang 115. "nMhr<« sl, li. Halbjahr!» fi, 5 50, F>« N<»'»!«r,s«vlllz M.», oie «kdattion Vahülmfnn^r Är. 15. Tpiechstunben der Uebnttlon von 8 b<« «l Uhr v<,r»Ma!,« Unfranl!?r<« Vliese werden uicht anzenommen, Vlanuscrivte nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. Gesetz vom 4. December 1896, womit die Aushebung der zur Erhaltung des Heeres, der Kriegsmarine und der Landwehr erforderlichen Recrutencontingente im Jahre 1897 bewilligt wird. Mit Zustimmung der beiden Häuser des Reichs-rathz finde Ich anzuordnen, wie folgt: Artikel I. . Zur Erhaltung des Heeres, der Kriegsmarine und der Landwehr wird die Aushebung der erforderlichen, °uf die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Bänder entfallenden Recrutencontingente, und zwar: , 59.211 Mann für das Heer und die Kriegsmarine,' dann ! 10.000 Mann für die Landwehr, nebst den gesetz. ^ "lißig für letztere von Tirol und Vorarlberg zu stellen« den Recruten, und der Trsatzreserve , aus den vorhandenen Wehrfähigen der gesetzlich berufenen Nltersclassen für das Jahr 1897 bewilligt Artikel II. Dieses Gesetz tritt mit dem Tage der Kund-lnachung in Kraft, und wird mit dessen Vollzuge Mein Minister für Landesvertheidigung betraut, welcher dies-salls mit Meinem Reichs-Kriegsminister das Tin-dlrnehmen zu pflegen hat. Wien am 4. December 1896. Franz Joseph m. p. ^adeni w.p. Welsersheimb m. p. Gesetz vom 5. December 1896, äffend die Abänderung des § 9 der Reichsraths-^hlotdnuna vom 2. Apr,! 1873, beziehungsweise vom 4. October 1882. w. Vtit Zustimmung der beiden Häuser Meines ""chsraths finde Ich zu verordnen, nne folgt: Artikel I. . Der fünfte Absatz des § 9 wird abgeändert und ^t zu lauten, wie folgt: s. , In der Wählerclasse der Städte und Landgemeinden '"d außer dem gemäß Absah 3 dieses Paragraphen ur Wahl Berechtigten auch jene Gemeindemttgwder ^ Wahl der Abgeordneten, beziehungsweise der Wahl-,'llnner berechtig, welche eine IahresschuldlaM an ^ndesfurstlichen directen Steuern von mindestens mer gulden zu entrichten haben und den sonstigen Be« Hungen des Wahlrechts zum Reichsrathe entsprechen. Artikel II. Dieses Gesetz tritt gleichzeitig mit dem Gesetze über die directen Personalsteuern in Kraft. ! Artikel III. , Mit dem Vollzuge dieses Gesetzes ist Mein Minister des Innern beauftragt. Wien am 5. December 1896. Franz Joseph m. p. Vadeni m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit, Allerhöchster Entschließung vom 8. December d. I. dem Rentmeister beim erzherzoglichen Centralrentamte in ! Leschen Georg 2 iberda, in Anerkennung seiner mehr als ! fünfzigjährigen, pflichttreuen und ersprießlichen Dienst-' leistung. das goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. December d. I. > dem in der erzherzoglichen MaschinenbaU'Anstalt zu! ^Ustron bediensteten Schlosser Johann Bonek, in! Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen, einem 'und demselben Industrie-Unternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit, das silberne Verdienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. December d. I. dem in der Posamenten- und Posamenten-Materialien-Fabrik des Edmund Schmidt in Weipert beschäftigten Werkmeister Raimund Dienelt, in Anerkennung seiner mehr als fünfzigjährigen, einem und demselben Fabriks'Nnternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit, das silberne Verdienstlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Verordnung des Ministeriums des Innern vom 9. December 1896, betreffend die Arzneitaxe für das Jahr 1897. Am 1. Jänner 1897 tritt die unter dem Titel «Nrzneitaxe für das Jahr 1897 zur österreichischen Pharmakopöe vom Jahre 1889» im Verlage der k. t. Hof> und Staatsdruckcrei erschienene, auf Grund der jüngsten Droguen-Preislisten festgesetzte Arzneitaxe in Kraft. Alle Apotheker ohne Ausnahme, dann die zur Führung einer Hausapotheke befugten Aerzte. Wund-und Thierärzte haben vom 1. Jänner 1897 an-gefangen sich an diefe neue Arzneitaxe zu halten und sich mit je einem Druckexemplare derselben zu versehen. Die Verordnung des Ministeriums des Innern vom 12. December 1889 (R. G. Vl. Nr. 191). be« treffend die öfterreichifche Nrzneitaxe für das Jahr 1890, beziehungsweise die Abänderungen und Er« gänzungen derselben enthaltende Verordnung des Ministeriums des Innern vom 14. December 1892 (R. G. Bl. Nr. 222), betreffend die Nrzneitaxe für das Jahr 1893, bleibm in Wirksamkeit. Die in der Nrzneitaxe in unveränderter Form nach Einvernehmen mit dem k. l. Handelsministerium ersichtlich gemachte Specification der officinellen Arznei» mittet hat bei der Durchführung der Verordnungen des Ministeriums des Innern und des Handels vom 17. September 1883 (N. G. Vl. Nr. 152) und vom 17. Juni 1886 (R. G. Bl. Nr. 97) zur Richtschnur zu dienen. Badeni m. p. Der Finanzmimster hat den Secretär der General-Direction der Tabakregie Karl Killich es zum Inspector und Finanzrathe, dann die Finanz-Commifsäre Dr. Karl Vecke und Dr. Josef Franz Milota zu Secretären dortselbst ernannt. Der Iusti'zmini'ster hat die Ministerial'Vicesecretäre im Justizministerium Dr. Franz Schumacher und Dr. Hugo Schauer zu Ministerial-Secretären. ferner die mit dem Titel und Charakter eines Rathssecretärs bekleideten Bezirlsgerichls-Adjuncten Dr. Karl Zwie-dinek Edlen von Südenhorft und Schidlo und Ladislaus Nilodem Wolter. dann den Gerichts-adjunclen Dr. Josef Koloman Binder zu Ministerial-Vicesecretären im Justizministerium ernannt. Den 19. December 1896 wurde in der l. l. Hof- und Staats« druckerei das I^XXXIV. Stück des Reichsgesetzblatts in deutscher, italienischer, bühmischer, polnischer, ruthcnischer, slovenischer, kroatischer und rumänischer, das I.XXXV., 1.XXXVI.. I.XXX VII. llnd I.XXXVIII. Stück des Reichsgesehblatts in deutscher Aus-gäbe ausgegeben und versendet. Den 19. December 1896 wurde in der l. l. Hof- und Staatsdruckerei das I.XI. Stück der italienischen, das I^XXVll. und I^XXIX. Stück der ruthenischen und das I.XXXIII. Stück der italienischen, böhmischen, kroatischen und rumänischen Ausgabe des Reichsgesehblatts ausgegeben und versendet. Nichtamtlicher Theil. Die Bereinigten Staaten und Cuba. Die Agitation in den Vereinigten Staaten Amerikas zugunsten der Aufständischen auf der Insel Cuba wird bisher in den maßgebenden Kreisen Spaniens Feuilleton. * Concert der philharmonischen Gesellschaft. sine schöne, sinnige Weihnachtsgabt bedeutete das li, ^rflossenen Samstag in der Tonhalle veranstaltete , - -Uiltglicherconcert der philharmonischen Gesellschaft, ^" gtoßen Mitgliederfamilie gewidmet, denn was ^ besser geeignet, dem herrlichen Feste eine höhere ^ ^ zu geben, als die Himmelstochter, die alles guckende Kunst, und welche Kunst sendet man wohl hi?., l und schneller in die Herzen aller, welche Kunst H/s. veredellldtr, herz« und gemüthbewegender als die Ml.' bängst hat man erkannt, wie sehr die Be-llFt'gung mit guter Musik den Menschen ästhetisch l" Nwralisch veredelt, daher spielt in der Erziehung »F" Jugend die Tonkunst eine ungleich bedeutendere 'st in >. "" ehemals, und in der That, die Welt ^tvvtd ^" Jahrzehnten um vieles musikalischer l>ftt:^elch schone Rolle ist überdies unseren musik-^n l??" bindern zugewiesen, wenn jung und alt sich um liz^Wstbaum drängt; die sangeslundigen Töchter sie kn Hymnen ausführen, der clavierlundige Sohn brnAleM; ^^ ^oen die jungen Herzen stch h^, bewusst sein, dass es sich hier um ein Fest l^t. an dem nicht allein die Sinne sich erfreuen '". sondern auch das Ideale feinen Anspruch hat. Dass zu solchen musikalischen, weihevollen Ergüssen gediegene Concerte einen mächtigen Ansporn geben, steht außer jedem Zweifel. Doch auch in anderer Beziehung hatte das letzte Concert besondere Bedeutung und Anspruch auf die vollste Beachtung aller Anhänger der edlen Tonkunst, denn es bildete eine würdige Nachfeier, den Manen des unsterblichen Tonkünstlers Beethoven geweiht, dessen herrliche 4. Symphonie in L-äur meisterhaft aufgeführt wurde. Die griechischschlanke, «Thalia», nennt sie Schumann; Marx meint von der Symphonie, sie lege von Beethovens Gemüthszustand, von seinen Gedanken und Entschlüssen nach der Enttäuschung, die der Frühling gebracht, bündiges Zmgnis ab. Voll-lummen pflichten wir ferner Marx bei, dass es nur möglich ist, den Sinn des Ganzen zu erfassen, wenn man den Sinn der einzelnen Momente erfasst und sich von da in ihre Bedeutung im Ganzen und im Zusammenhange dieses Ganzen vertieft. Jeder einzelne Moment, jeder Schall und jeder Klang, jedes rhyth» mische und jedes Tonverhältnis, jeder Accord und jedes Motiv hat seine eigene Bedeutung, ebenso und noch viel mehr jede Melodie und jeder Satz . . . Wir haben wiederholt angedeutet, auf welche Art dl-r Concertbesucher genügende Vorbereitung für den Genuss eines symphonischen Werkes erwirbt und dass niemand ganz unvorbereitet den Eoncertsaal betrete, wäre ein Ziel, aufs innigste zu wllnschm! Das geistvolle Herausarbeiten jeder Einzelnheit, wodurch erst die lebendige Wirkung der Motive zutage tritt, die Begeisterung, mit der sich Director Zöhrer bemühte, jede Schönheit des Werkes dem Zuhörer zu vermitteln, gab beredtes Zeugnis von der begeisterten Verehrung, die er für den großen Meister und seine Schöpfungen hegt. Nichts Lobenderes können wir vom Orchester fagen, als dass es mit voller Hingebung die Begeisterung seines Dirigenten theilte. Den Beginn des Concerts machte die« Ouvertüre zum Märchen von der schönen Melusine» von Mendelssohn. Die zum Sentimentalen stark hinneigende weichliche Melodiosität des Werkes muthet den Zuhörer, der an die glühende Farbenpracht moderner Compo-nisten gewöhnt ist, recht harmlos an. Man kann jedoch immerhin mit ruhigem Behagen diese sanft dahin gleitende Musik genießen, umsomehr, wenn sie zart mid poetisch, wie es im Concerte der Fall war, wiedergegeben wird. Als Solistin begeisterte Fräulein Fausta Bifial, mit dem Vortrage der <^i»nt,a»i»-^ppi,«ioniU:i», für Violine mit Orchesterbegleitung von Vieuxtemps, das Publikum zu wahren Beifallsstürmen. Die junge Dame, eine Schülerin des Concert« meistels Herrn Gerstner, hat bereits vollwertige Proben ihrer ungewöhnlichen Begabung zu wieder» holtenmalen in Concerten abgelegt. Zart und anmuthig wie die äußere Erscheinung ist auch da« Tpirl der Laibacher Zeitung Nr. 295. 2538 23. December 1895 noch kühl beurtheilt. So erklärte der spanische Ministerpräsident Canovas in einem Interview, dass für die Regierung bisher keinerlei Anlass zu einer Beschwerde gegen die Vereinigten Staaten von Amerika vorliege, da Staatssecretär Olney die Sache mit kluger Mäßigung vertreten habe. Sollte die von Cameron beantragte Resolution endgiltig angenommen werden, so würde dies noch keinen 6»8us belli bilden. Ministerpräsident Ca« novas sprach die Hoffnung aus, dass die Spanier sich jeder Kundgebung enthalten werden. Die Umstände werden es entscheiden, ob die Cortes einberufen werden sollen. Er werde einen Conflict mit den Vereinigten Staaten nicht provocieren, aber ein Attentat auf die Souveränetät Spaniens nicht dulden. Von dem spanischen Botschafter bei den Vereinigten Staaten langte in Madrid ein Telegramm mit der Meldung ein. dass Staatssecretär Olney ihm erklärt habe, Spanien könne bis zum Monate März ruhig bleiben, da Cleveland trotz der Haltung des Congresses die Unabhängigkeit Cubas nicht anerkennen werde. Staatssecretär Olney erklärte, wie aus Washington berichtet wird, in einem Interview, die Resolution Cameron würde, selbst wenn von beiden Kammern angenommen, keinen legislativen Wert haben und nur der Ausdruck der Meinung des Congresses sein. Das Recht, die sogenannte Republik Cuba als unabhängigen Staat anzuerkennen, stehe ausschließlich der Executive zu. Daher werde die Resolution, wenn sie angenommene würde, die Haltung der Regierung gegenüber beiden feindlichen Parteien auf Cuba nicht ändern. Der Erklärung des Staatssecretärs wird in Washington große Bedeutung beigemessen. Man befürchtet einen Conflict zwischen der legislativen und executiven Gewalt, falls die Resolution angenommen würde. Dieselbe dürfte im Repräsentantenhause einer Opposition^ begegnen, da zahlreiche Abgeordnete auf Seite Cleveland« und Olneys stehen sollen. Die radicalen De-! putierten dagegen sollen gegen Olney ausgebracht sein! und selbst von einer Versetzung Clevelands in den Nn-klagezustand sprechen, falls er sich weigern sollte/ den Beschluss der Zweidrittel'Majorität beider Häuser anzuerkennen. Politische Uebersicht. Laib ach, 22. December. Das Abgeordnetenhaus hat bereits seine Weihnachtsferien angetreten, die diesmal sehr kurz bemessen sind und nur bis zum 4. Jänner andauern werden. Das Herrenhaus hält noch heute eine Sitzung ab, in welcher mehrere dringende Vorlagen, > darunter das Audgetprovisorium, erledigt werden. ! Wie bereits gemeldet, hat im k. u. k. Ministerium des Neußern gestern nachmittags 5 Uhr die Unter» zeichnung des osterreichisch-ungarisch-bul-garischen Handelsvertrags und der dem< selben beigegebenen Declarations durch den t. und k. Minister des Aeuhern, Grafen Goluchowski. einerseits und die fürstlich bulgarischen Bevollmächtigten, den! diplomatischen Agenten in Wien, Dr. Stanciov, und das Mitglied des obersten Cassationshofs in Sofia. Serafimov, anderseits stattgefunden. Nach einer officiellen Meldung der russischen! Telegraphen'Ngentur soll der deutsche! Kaiser Ende Februar oder Anfangs März aus Palästina in Odessa eintreffen, um von da nach Petersburg zum Besuche des Zarenpaars zu reisen. ^ Die italienische Kammer nahm gestern mit 218 gegen 60 Stimmen den Gesetzentwurf betreffs der provisorischen Anwendung von Verfügungen hinsichtlich der Emissonsbanken an. Es gelangte eine Motion Imbrianis zur Verlesung, worin die Regierung aufgefordert wird, sich über den Tod des tapferen Generals Maceo Gewissheit zu verschaffen. Minister« Präsident di Rudini ersuchte Imbriani, die Motion zurückzuziehen, welche die guten Beziehungen zwischen Italien und Spanien sowie die freundschaftlichen Gesinnungen des spanischen Volles trüben könnte. Imbriani beharrte unter großem Lärm auf der von ihm beantragten Motion und wurde wiederholt vom Präsidenten zur Ordnung gerufen. Rudini protestierte gegen die Ausführungen Imbrianis und sagte, wenn Italien seine Unabhängigkeit bewahren wolle, dürfe es keinen Angriff gegen die Unabhängigkeit eines anderen Staates unternehmen. Demnach könne das Parlament über die in Cuba vorgefallenen Ereignisse kein Urtheil fällen. Damit war der Zwischenfall erledigt. Die Kammer vertagte sich hierauf bis zum 25. Jänner. Der Senat genehmigte die Convention zwischen Italien und der Schweiz betreffs des Simplondurchstichs. Nach einer aus Paris zugehenden Meldung glaubt man in dortigen politischen Kreisen, dass zum Nachfolger des Barons Courcel, der bekanntlich in naher Zeit vom Londoner Botschafterposten zurücktritt, nicht, wie von mancher Seite angenommen wurde, eine dem Parlament angehörende Persönlichkeit, sondern ein Berufsdiplomat ausersehen wird. In erster Linie sollen hiebei, wie es heißt, der gegenwärtige Botschafter in Madrid, Marquis de Reverseaux, und der Botschafter in Bern, Herr Barrere. in Betracht kommen. Man schreibt der «P. C.» aus Kopenhagen vom 19. December: Schon seit langem ist es ein offenes Geheimnis, dass innerhalb der Regierungspartei im Hinblick au die den Oppositions»Parteien gegenüber zu verfolgende Politik tiefgehende Meinungsverschiedenheiten entstanden sind und dass von einflussreichen Führern der Regierungspartei die größten Anstrengungen gemacht wurden, um diese Differenzen zu beseitigen und dadurch den Auflösungsprocess der einst so mächtigen Partei aufzuhalten. Diese Versuche haben jedoch zu dem gewünschten Ergebnisse nicht geführt. In der kürzlich abgehaltenen Versammlung von ungefähr vier« hundert parlamentarischen und außerparlamentarischen Vertretern der Regierungspartei trat die Spaltung offen zutage, indem gegen hundertunddreißig der Anwesenden noch vor Abschluss der Discussion den Ver-sammlungsort in ostentativer Weise verließen, um einer Einladung des früheren Cultusministers, Herrn Jakob Scavenius, folgend, sich zu einer anderen Versammlung zu begeben, welche die Bildung einer neuen politischen Partei zum Zwecke hatte. Die Dissidenten, welche sich «die junge Partei der Rechten» nennen, sind der Meinung, die Regierungspartei sei noch immer kräftig genug, um auf eigenen Füßen zu stehen, wenn sie nur fest zu ihrem Programm hält. Sie müsse demnach bei den nächsten Wahlen überall ihre eigenen Candidaten aufstellen, ohne, wie es die Hauptfraction der Regierungspartei wünscht, sich auf ein Wahlcartell mit der moderaten Partei, d. h. mit den abtrünnigen Mitgliedern der früheren «Vereinigten Linken», einzulassen. Aus Petersburg wird der «PC.» auf Grund von Erkundigungen, die an competenter Stelle ein-gezogm wurden, versichert, dass die trotz der von anderer Seite erfolgten Dementis noch immer festgehaltene Behauptung, wonach Russland eimn Gebietsftreifen am Rothen Meere beseht hatte oder zu besetzen beabsichtige, aller Grundlage entbehre. Das Petersburger Cabinet hege durchaus nicht derartige Intentionen. Wie man ferner von dort meldet, soll in nächster Zeit in der russischen Armee der Posten eines Generalinspectors der Infanterie cremt werden. Aus Belgrad wird gemeldet, dass die Session der Glupscht ina voraussichtlich erst mit Ende Jänner geschlossen werden wird. Die Nachricht, dass Ende December allgemeine Neuwahlen stattfinden müssen, sei unzutreffend, da die gegenwärtige Skuvschtina berechtigt ist. ihre Arbeiten auch über deu 31. December hinaus fortzusetzen. Die Neuwahlen dürften erst in der zweiten Hälfte des Jahres 1897 erfolgen. Die mte-rimistische Leitung des Unterrichtsministeriums durch den Iustizminifter Herrn Nmcic dürfte bis zum Schluß der Skupschtina dauern, da die Ergänzung des Cabinets erst nach diesem Zeitpunkt in Aussicht genommen '!!-— Eine Deputation des Protestmeetings, welches von den in Belgrad ansässigen Serben aus Macedomen und Altserbien in Angelegenheit der Ueslüber Metropolitenfrage abgehalten wurde, wird dtt gefasste Resolution dem Ministerpräsidenten und Ul-nister des Auswärtigen, Herrn Novakovic, dem türkischen Gesandten in Belgrad und dem russischen GeschO träger überreichen. Tagesnemgleiten. — (Die Berliner Universität) wird i«» laufenden Winterhalbjahre von 5620 immatrikuliert«" Studenten besucht. Die Zahl der hospitierenden F""^ i,i verhältnismäßig stark: 93 Gastzuhürerlnnen find '" diesem Winter vom Rector zugelassen worden, gegen ^ im vorigen Winter und 39 i« letzten Sommer. — (Das Erdbeben in England.) Ue°" da« Erdbeben, welches am 17. d. M. um halb 6 UY in England auftrat, schreibt man der «Reichswehr' "" ^ London: Da« Erdbeben war stilrler und über eine gltH" Fläche verbreitet, al« irgend eine Erschütterung <" " letzten Jahren. Es hat jedoch weder ein Menschenlere gefordert, noch hat es bedeutende Beschädigungen " ursacht. ES erstreckte sich in England von Steward' Osten bis zur wallifischen Küste und von Lancashire "^ Dorsetshire. In London war es nicht fiarl Mb"- ^ Witney (Oxfordshire) zitterten die Häuser, das s^' fiel von den Brettern und die Uhren blieben steh"' ^ Birmingham tral die Erschütterung auch stark """^l Glockm fiengen an zu lauten und man konnte !^!. c^ die Gebäude ins Schwanken geriethen; viele Leutt"'^ auf die Straße, in dem Glauben, es habe st" ^n Explosion ereignet. In Kidderminster beobachtete «^ mehrere Erdstöße, der zweite war der Mli^ ^ Cheltenham dauerte die Erscheinung 30 Secunde«» ^, öffneten sich die Thüren und die an der Wand h^e den Bilder velschoben sich. In Dursley wurden ^"gg, zur Arbeit gehende Arbeiter zu Voben geworfe"' ^ 'stärksten scheint das Erdbeben in Hereford ausget""^, sein. Unterirdisches Rollen gleng den zwei stalle" ^, flößen voran. Die Häuser schwankten und die h"" ^e vüllerung eilte aus die Straß?, eine Frau ^" ^e" Schreck, der Bahnhof und viele andere Gebäude "" ^ beschädigt, die Schornsteine fielen aus die Strohs ^ ginnen der St. Nicolal-ssirche wurden abgelisi" ^ auch die Kalhedrale wurde beschädigt. — lweti"^ vom 20. d. M, wird gemeldet: In Laraijch, ^ jg, Sherada und F?z wurden Erdstöße vtrsplttt, n»^^ Künstlerin, von Poesie umflossen ihr Vortrag, glatt und sauber die schön ausgebildete Technik. Der Ton" ist allerdings klein, das Ebenmaß des Spieles, die^ Anmuth der Bewegungen und die tadellose Sicherheit! läsit aber ungeschmälerte künstlerische Freude an ihrem Vortrag aufkommen. Die Composition von Vieuxtemps, die bei Violinvirtuosen sehr beliebt ist, bietet reiche Gelegenheit zur Entfaltung aller Künste und Künsteleien der Technil, eignet sich auch durch die Cantilene gut zum Vortrage für jugendliche Künstler und schmeichelt sich — was nicht zu verachten ist — recht anheimelnd dem Ohre ein. Fräulein Bisiak wurde durch Ueber-reichung eines schönen Lorbeerkranzes und durch ungezählte Hervorrufe ausgezeichnet. Das Orchester begleitete zart und discret. Als Liedersängerin stellte sich Fräulein Johanna Poll eg eg aus Graz, eine Schülerin des Gesangprofessors Herrn Krämer, vor. Die Sängerin hat eine Mezzo. Sopranstimme, deren Umfang sich mehr nach der Tiefe hin ausdehnt. Fräulein Pollegeg ist eine intelligente Sängerin, ihr Vortrag zeugt von gediegener Schule, ihre Intonation ist rein, das Mezza-Voce von schöner Wirkung. Leider fehlt der Stimme der jugend« l,che Schmelz, dem Vortrage die Innerlichkeit und Gemüthswärme, so dass die Leistung der Sängerin zwar mit aller Hochachtung, aber ohne jede Begeiste« rung aufgenommen wurde. Wunderlich berührte uns auch die Wahl der Litwr. denn die Vortragsordnung passte immerhm in den Rahmen eines Liederabends, minder ____ledoch m den eines großen Concerts. Vor allem ließ uns die Arie aus Rinaldo von Händel, die Frl.Pollegeg ^ merkwürdigerweise in italienischerSprache sang, ' vollkommen kalt. Wenn es berühmten Sängerinnen, wie der Papier dereinst gelungen ist, das Publicum mit dieser Arie durch die Kunst ihres Vortrags zu entzücken, so ist damit noch immer nicht gesagt, dass das auch anderen Sängerinnen gelingen muss. Ebenso bedauerlich ist die Wahl von Liedern nach einem gewissen Schimmel; man hält sich mit Vorliebe an einzelne Nummern, die hervorragende Künstler seit Jahren in allen Concerten singen, und so kommt es, dass, der berüchtigten Leierkasten-Walze gleich, immer ein und dieselben Stücke vorgetragen werden und die schönsten Lieder von Schubert, Schumann, Franz, Jensen u. a. nach und nach in Vergessenheit gerathen, hingegen herzlich unbedeutende Sachen und Sächelchen. weil sie eben die Specialität irgend einer wandernden Grüße bilden, dem verwunderten Zuhörer förmlich aufgedrängt werden. Zn solchen Sächelchen gehörten zweifellos zwei kleine Lieder von Fielih, die sich recht nett in einem Salon ausnehmen mögen, im Concertsaal aber — man gestatte uns das harte Wort — wie die Faust aufs Auge passen, selbstverständlich auch nicht die geringste Wirkung ausübten. Am schönsten sang Fräulein Pollegeg das sinnige Lied «Mit Myrten und Rosen» von Schumann; der warme Beifall, der dieser lyrischen Blüte folgte, möge der Sängerin als Fingerzeig für die Zukunft, hinsichtlich der Auswahl ihrer Vorträge, dienen. ^. Unerbittlich Oericht. Roman von F. Klinck. (68 Fortsetzung.) ^ «Wem soll»e es auffallen?» Ich möchte l ^ zu einem gewissen Augenblicke nicht ablegen, "^e hell> sind gemischt; ich bin klüger und vorsichtiger ge", ^r Reguliere meine Angelegenheit, und zum Daw ^ werde ich dich für imnier von meiner Gegenlv freien, nachdem ich dich sicher gestellt habel' . ^ Julius warf einen lauernden Vllck ^, ^ Bruder. Herbert hatte den Vlick aufgefangen, zusammen. , „ Mt H^ «Du warst nicht in Belgien — du hast mine gesprochen!» sagte er fest. , , gag/' .'Was kümmert das dich? Ich kenne de" .^ ^ ich weiß, sie ist eine mehr als verzweifelte. ^ ^ ^r-Wunder, dass du nichl bereits deinem M,^, ^do" fallen bist. Dieser Freiherr wird dir keinen ^ geben. Entweder er oder du!» ^«,n,en. 3" Und wieder zuckte Herbert Grüner zujam ^^„ seinen Augen glühte es unheimlich, auf !«»' Wangen brannten zwei dunkelrothe Flecke. ^el «Was wolltest du thun? Soll etwa ei> Mord —. .,. unalilcls' 'Gebrauche das Wort nicht. Es M " .^ he< fälle. Frage mich nichts mehr; es ist ^''^sscage"' wahre mein Geheimnis Beantworte nnr mem ^^ wenn ich welche an dich richten werde, z" Zeit». Laibücher Zeitung Nr. 295.________________________________________2539___________________ 23 December 16W ^denvierlel der letzteren Stadt mehrere Häuser zer« Mltn. Die Bevölkerung flüchtete auf das Land. — (Das Vrab des Königs Mibas.) Nicht nur da« Gebiet der jonlschen Küste, sondern auch °« Innere Kleinasiens wirb neuerding« von Archäologen ^hr und mehr erforscht. Ein russisches archäologische« 3Mut ist in Constantinopel errichtet worden, öfter, fische Gelehlte sammeln Inschriften für ein corpus ltl^ri^tionuiu, ^iaooaruni, und mit Unterstützung der Erection der anatolifchen «ahnen hat Dr. Körte, jlht Hivllldocent i« Bonn. die Landschaften an der Eisenbahnlinie aus dle erhaltenen Reste vergangener Cultur ^ltchmuftert. Einige Wochen weilte während dieses Mbstes auch Prosessor v. Reber, der belannte Münchener Kunsthistoriker, in Anatolien, um einen Theil der fischen Penlmäler zu studieren und durch den Photo-i<»phen Verggren aus Conftantinopel ausnehmen zu lassen, "t Bilder liegen jetzt vor und geben in ihrer aus» Zeichneten Herstellung ein vorzügliches Vild der merk« Obigen Monumente, von denen bisher eigentlich nur 'N den Werlen Texters und La Bordes Zeichnungen vor« ^"den waren, die natürlich der Genauigkeit der Photo« Aaphie entbehrten. Im ganzen find es 20 Platten in Aloßquart; überwiegend stellen sie in den Fels gemeißelte "lÜber vor, deren Stirnwände oft durch Säulenstellungen Wiedert sind ober große mit Ocnamenten überzogene «lllchen bilden, während wohl riefige Löwenpaare hoch ^gerichtet den Giebel ausmachten. Für die Epigraph!! und Linguistik ist wertvolles Material durch die Wiedeo «°be der Inschriften geboten, wie sie sich aus vielen "tnlmälern finden. So umzieht eine Inschrift auch das genannte Grab des Mldas, und die w'ssenschaftllche ""schung mag mit ihren heutigen Hilfsmitteln feststellen, "°s sie der Nachwelt überliesern sollten. Die Müh' ^gleiten einer Reise an Oct und Stelle bleiben so den ^lehrten erspart, die sonst Gelegenheit haben würben, den Wechsel der Verhältnisse seit der Entstehung jener Denkmäler am eigenen Leibe zu erfahren. -^ (Die symbolische Hochzeit.) Von einer "ttllvürbigen Sitte, die sich in einigen Theilen Indiens "halten hat, wird berichtet. Wenn in einer Familie hehrere Tvchler vorhanden sind, dürsen die jüngeren nicht Giraten, bevor die älteren Schwestern sich verheiratet ^ben. Wenn sich sür die älteren Schwestern aber durch« °us lein Gatte finden will, der jüngeren Schwester aber Gelegenheit geboten wird, sich zu verheiraten, umgeht Wan diesen Zwang, indem man die ältere Schwester ei«««, — Baume oder einer grohm Blume antraut, ^ann steht der Hochzeit der jüngeren Schwester nichts ^hr im Wege. Nur muss man beobachten, dass man sie .^ Aftsel-, Pflaumen« oder Nprllosenbaume antraut: «/"b nur dann kann die Ehe später ohne besondere ?^°Illätcn wieder getrennt werden. Bei einer Trauung ?" einer Ulme, Pappel ober Pinie ist die Ehe unlöslich, ^bits. Väume heilig sind.____________________^ Wal- und Prouinzial-Nachrichten. * Atzung des Laibacher Gemeinderatl)s am 21. Demnber. Vorsitzender Bürgermeister Ivan Hribar. Anwesend 1? Gcmeinderälhl». . Der Bürgermeister theilt mit, dass er aus Grund ," A 26 und 67 der Gemeinbe.Ocbnung den in der Un Sitzung des Oemeinderath« über Antrag des ?? Dr. Tavear gesasslen Beschluss, der Magistrat ^?" zu erheben, welchen Hausbefih-rn da« staatliche ""lehen verkürz, wurde, als den Wirkungskreis d?s Gemeinderathz überschreitend, sistierl habe, und ersucht u« die Genehmigung seines Vorgehen«. Wild einstimmig genehmigt. Das Finanzministerium hat durch die Finanzdirection in Krain eröffnet, das« es dem Ansuchen der Gemeinde um Gebürenerleichterungen, wie sie im Üocalbahngesetze sür Anlehen ausglsprochen find, leine Folge gebm könne; hingegen sei das Ministerium bereit, von Fall zu Fall über Einschreiten der Gemeinde die theilweise Stempel-und Gebürenfreihelt für von der Gemeinde auszunehmende Änlehen zu erwirken. Der Bürgermeister gibt bekannt, dass er weitere Schritte in dieser Angelegenheit unternommen habe. — Wird zur Kenntnis genommen. Die freiwillige Feuerwehr in Laibach lädt den Oemeinberalh zur Theilnahme an der Christbau»feier für den 26. December ein. Der Bürgermeister fordert den in d?r letzten Sitzung gewählten Ausschus« zur Beaufsichtigung des Baues der neuen Artillerie-Kaserne auf, sich zu constituieren. Das Protokoll der letzten Sitzung wird verlesen und velisiciert. GR. Dr. Majaron stellt den Dringlichkeitsantrag, der Magistrat habe namens des Oemeindcraths eine Petition an den Landtag um Einführung der «..mittet» baren, geheimen Wahlen in den Landgemeinden für den Landtag zu lichten. Redner motiviert feinen Antrag unter Hinweis aus das Gefeh vom 14. Juni 1896, wodurch die Rclchsrathswahlordnung ergänzt wird. Darnach entfällt auf Krain ein Abgeordneter, der aus dem ganzen Lande zu wählen ist, welches zu diefem Zwecke in 24 Gerichtsbezirle eingetheilt ist, und es ersolgt im Sinne des Art. II (> die Wahl auch in Laibach durch Wahl« manner. Das soll durch Aenderung der Üandeswahl« Oldnung verhindert und die Wahl unmittelbar und geheim vorgenommen werden. Der Antrag wkd einstimmig angenommen. Namens der Personal« und Rechtssectlon berichten: GR. Gogola über die Wahl dreier Mit-glieder in den Nusschuss zur Beaufsichtigung des Bürger» fonds. Dem Antrage der Section entsprechend werben die bisherigen Mitglieder, die Herren Gnjezda, Felix Nolli und Kusar wiedergewählt. GR. Svetel über die Zusammenstellung einer Disciplinarcommission. Dem Vorschlage des Bürgermeisters entsprechend, beantragt die Section, zur Einleitung der Discipllnarunlersuchung wider städtische Beamte und Diener und Berichterstattung über das Resultat an den Gemelnderath alljährlich eine Pisclplinarcommisfion zu wählen, welche aus dem Bürgermeister als Vorsitzenden, drei Mitgliedern des Gemeinderath«, zwei definitiven Beamten und elnem Diener (letzterer nur in Fällen der Disclplinaiuntersuchung gegen Diener) zu bestehen hätte. Die Section beantragt, au« be« Gemeinberathe die Ge» meinderäthe Gogola, Stars und Soetel zu wählen. An« genommen. GR. Gogola über die Zuschrift der Landesregierung, betreffend die Durchführung der Grenzänderung in den Operaten d s Grundsteuercatafter« aus Kosten der Gemeinde. Nach dem Antrage der Section wirb beschlossen, die Landesregierung um die Durchführung auf Kosten der Gemeinde zu erfuchen. Derselbe Gemeinderath über das Gesuch des städtischen Gärtner« um Ueberlassung eines Theiles der Heumahd im Ti vollpatle. Dem Gesuche wird Folge gegeben. Namens der Flnanzsection berichtet GR. Sen elovit über den städtischen Voranschlag für da« Jahr 1897. Der Referent sührt aus, dass der Voranschlag mit den Anträgen des Magistrats in Druck gelegt wurde, vier« zehn Tage zur allgemeinen Einsichtnahme vorlag und h. Gegen 10 Uhr verließ Julius Grüner das Land-Uus. um in die Stadt zurückzukehren, und Herbert gutter war endlich allein mit seinen Gedanken, dle °°Mich nicht geeignet waren, ihn leichten Herzens zu "'llchen. v,. Nicht einen Augenblick nur gelang es ihm seit ß-'.'"Begegnung, seiner inneren Unruhe Herr zu werden, ^."ne Nerven waren in einem Zustande der Ueber-y.Mng. her wohl imstande war, ihn einen schlimmen ^usgang befürchten zu lassen. Wenn aber die innere in 3" ^"" Höhepunkt erreicht hatte, wenn besonders i" oer spülen Abendstunde das Lampenlicht nicht d,e "Unstn Winlel des geräumigen Arbeitszimmers er. ^Um wollte nnd ans denselben unheimliche Gestalten Q,,H" heranzuschwebm schienen, dann nahm er seine UUlcht zu dem Wundermittel, das ihm zuerst dle Hwkstcr gereicht hatte, sich zu beruhigen, lwss, ^ ^ Tag wanderte Herbert Gmner wieder ür3. " Hartner'ichen Laudhause. Lora verbrachte den tvi° " Theil d's Tages gemeinsam mit der Mutter, träl s? ^ ihrer Krankheit der Fall gewesen war. So "l Ne auch wieder täglich mit dem Manne zusam-. «. an dem sie einst'mit zärtlicher Liebe gehangen ^"e und dessen Anblick ihr jetzt einzig eine stete ^nyMlng an das Schicksal ihres unglücklichen Vaters 3d.... Sie versuchte vergebens, den Vorwürfen ihrer all!« ^ ein gewisses Recht einzuräumen. Das Aufzählen t^ dessen, was Herbert Grüner für die Witwe und ^ter seines Freunde« im Laufe langer I'hre ge- than, konnte sie indeffen nicht vergessen lassen, was er an dem Freunde versäumt hatte. Selbst Frau Hartners Hinweis auf das leidende Aussehen des langjährigen Beschützers schien keinen Eindruck auf Lora zu machin. Und doch war Herbert in der That krank, wie sie schr wohl bemerkte. Die Backenknochen traten, beinahe von Tag zu Tag, stärker hervor; seine Augen lagen tief und von dunklen Ringen umgeben in ihren Höhlungen. Wangen und Schläfen waren eingesunken. Es war seltsam, dass Lora mit ihrem weichen, für jedes fremde Leid empfänglichen Herzen einer solchen Veränderung ruhig und gleichgillig gegenüber« stehen konnte. Sie, die noch vor ganz kurzer A it außerstande gewesen sein wilrd?, Onkel Grüner irgend' welche Bitte abzuschlagen, dessen ernste Vorstellungen stets einen so tiefen un) nachhaltigen Eindruck auf sie qeübt hatten, war weit eher geneigt, sein Aussehen al« eine natürliche Folge sich erhebender G^w sstnsbisse zu betrachten, als dass sie die U, fache in einem physischen Leiden gesucht haben sollte. Noch war das Grauen nnd Entsetzen, w lct>s die Entdeckung der Todesart ihres geliebten Vaters bei ihr hervorgerufen hatte, nicht MM geringsten Theile nur nberwunden. Tag uno Nacht glaubte sie dessen blutiges Bild vor sich zu sehen. Ihre überveizlc Phantasie ließ es nevcn Herbert Grüner erscheinen, diesen mit vorwurfsvollen Blicken betrachtend. ^ (Fortsetzung folgt.) gsgcn denselben keine Einwendung erhoben wurde. Die Finanzsection musste mehrfache Abänderungen «it Rücksicht aus die inzwischen gesasslen Beschlüsse des Gemeinde« raths vornehmen. Das Gesammterforderni« beziffert sich im Orbinarium auf 233.127 fl., welchem eine Bedeckung im Betrage von 323,397 fl. gegenübersteht, so dass sich iM'Orbinarium ein Ueberschuss von 90.260 fl. ergibt. Pas Mehrersorbernis in dem Ordinarlum gegen» über jenem im Vorjahre hat seine Begründung in der vor kurzem durchgeführten Gehall«regullerung der städtischen Diener und Sicherheitswachmänner, sowie auch in der Regulierung der Ruhegenüsse der städtischen Beamten und Diener. Im Extra-Ordinarlu« «ehren sich all« jährlich die Kosten für die Neuanlage von Straßen und Canälen. Die Ausgaben im Extra ° Ocbinariu« werben in der Höhe von 101.248 fl. beantragt. Sonach ergibt sich pro 189? ein Vebarungsdchclt von 10.966 st., welches nach dem Antrage der Section durch Ersparnisse und durch die vorhandenen Eassereste gedeckt werden soll. Bei so gesteigerten Ausgaben müsste auch für gesteigerte Einnahmen gesorgt werden. Dies geschieht, indem über Antrag des Stadtmagistrats eine Echöhung der städtischen Zuschläge plahgreisen soll. Die ftädt. Zuschläge, welche bisher mit 6 pEt. der Erwerb-. Einkommen», Haus- und Grundsteuer sammt außerordentlich.« Zuschlägen eingehoben wurden und für da« Jahr 1896 mit 28.000 st. präliminiert find. sollen vom 1. Jänner 1897 entsprechend erhöht werden. Die Erhöhung soll bei der Ecwerb» und Einkommensteuer eine progressive, für die Hiusclassm- und Grundsteuer ohne Rücksicht aus die Höhe der Steuer eine fixe sein. Die Section beanllagt nachstehende Festsetzung des Procentsahes sür die städtischen Zuschläge. ») Von der Erwerbfteuer sammt außerordentlichen Zuschlägen: bis b fl. 25 lr. »it S p«t. von 5 fl. 2b lr. bis 26 fl. 25 lr. mit 10 pllt. über 26 fl. 25 lr. mit 15 pVt. b) Von der Einkommensteuer sammt außerordentlichen Zuschlägen: bis 50 fi. mit 10 pCt. von 50 bi« 100 fl. mit 15 pEt. von 100 bis 500 fl. mit 20 M. über 500 fl. «it 25 p .rechtlichen Nestimmungen bezüglich des Betreibens v0" , Auswanderungsgeschäftet', in zweiter und dritter LeM ^ angenommen, desgleichen das Gefetz betreffs AbändellW 5 des Gesetzes über die Stempel« und GebürenbegilN' jgungen der Erwerbs« und Wirtschaftsgenossenscha''. fowie das Gefeh betreffs Errichtung des CzartolY«^ schen Familienftdeicommisfes. . Die Gesetzentwurf?, betreffend das VudgetPlA , forium, die Verbilligung des Viehsalzes, den Credit su ,die officielle Betheiligung Oesterreichs an der Par>., Weltausstellung, den Nachtragscredit des Unternchl» .Ministeriums für Perfonalzulagen für die Prof«' der philosophischen Facutäten und an der Hochschule > ,Bodmcultur sowie das Gesetz, betreffend die Reg"""" ! der Bezüge der Assistenten an den Hochschulen und o Construcleure an den technischen Hochschulen. «,<, Das Herrenhaus nahm ferner eine nach dew ^ ferate des Hofraths Albert über den Antrag ^ Grafen Eurt Zedtwih betreffs der Errichtung von "A ltanzefn für Hydrotherapie beantragte Refolu"'^ ^ , worin die Regierung ersucht wird, an den ^ tälern und auf den Kliniken Hydropathic-Einrich^W zu fördern.— Nächste Sitzung unbestimmt. Telegralnrne. Wien, 23. December. (Orig.°Tel.) — «23^ 'Zeitung.. - Se. Majestät der Kaifer sanct""" ! das Landesgeseh für Kram vom 23. Juni 1895, ^ treffend die Steuerbegünstigung von Gebäuden > Latideszuschlä'gen zur Hauszins- und Hausclassenste' . j Prag, 22. December. (Orig.-Tel.) Nachdem ge> «- der erste Wahlgang fruchtlos war, ergab der he"" zweite Wahlgang zur Wahl des Bärgermeisters " ^ selbe Resultat. Infolgedessen findet morgen eine ^ Wahl statt, bei welcher bloß die absolute Mj"' ! nothwendig ist. ^ j Trieft, 22. Dccember. (Orig.-Tel.) H"^ ' g gleiste am Kilometer 12 der Linie Canfanaro M0"'^ , infolge Schienenbruchs die Locomotive des ^.r^ .^ zugs Nr. 243 famml dem Gepäckswaqen. "s > keinerlei Verletzungen vorgekommen. Infolge diefes > falls mufste der Zugsverlehr eingestellt werden wird erst morgen früh wieder eröffnet. «B l Pola, 22. December. (Orig.-Tel.) Statihalter ^ Rinaldini ist heute mittags hier eingelangt"""^ über Ermächtigung des Ministerpräsidenten der^ meinde eine Evident subvention angewiesen. ^ > Sanitälspulizeiordnuug wurde Verlautbart un ^ Evidenzhaltung und die sanitäre Urberwachm'g ^, aus inficierteu Haushaltungen abreisenden >f" M-verfügt. Der Statthalter und der Landes»an> ^ referent Statthaltereirath Bohala sind heute «" nach Trieft zurückgekehrt. Se^t i Nom, 22. December. (Ollg.-Tel.) Der ^ nahm den Vertrag mit Tunis an und vertagte 1'^ zum 8. Jänner.______________ ^""^ ! ^tetcorolonischc Veowchtuugen in ^aibach^, «„ 2 Ü.N7"s M"0 ^6^1 SSO. schwach benM 23. > ? U. Mg. j '733 - 5 > 4 0 > NO. schwach ! Regen ^ ^ Das Taaesmittel der gestrigen Temperatur '^ 7 0« über dem Normals__________^_____________-------^Ily Verantwortlicher «edacteur: Julius Ohm-Ianusch" «itter von Mlsschrad. Laibacher Ieiwng Nr. 295. 2541 23. December 1896. (<»*40) Nr. 276/Pr. Se. Excellenz der hochwürdigste Herr Fürstbischof {•*• Jakob MiMia hat mir anlässlich der Weihnachts-'eiertuge zweihundert Gulden für die Armen übertuen lassen. „Ich erlaube mir, diesen Wohlthätigkeitsact hiemit *yr öffentlichen Kenntnis zu bringen und im Namen aller f^nen, welche damit werden betheilt werden, dem hohen w°hlthäter zugleich den gcbürenden Dank auszusprechen. ^aihach den 22. December 189G. Der Bürgermeister: Ivan Hribar m p. Hanbestyeater in Aaibach. ^' Norstellun». Im Abonnement. Ungerader Tag. Mittwoch den A3. December 5>>e mit so grohrm Beifall aufgenommene Lnstspiel-Neuheit Renaissance Lustspiel in drei Aufzügen von Fr. v. Schönlhan. Anfang präcise halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. Danksagung. > ssiir die überaus zahlreichen Beileidsbezeigungen, W blr lins von Seite der Freunde und Brlannten wäh< ^ rend der Krankheit und anlajslich des Hinscheidens ^ unsercl theuren, inniqstgeliebten, nnvergesslicheu ^ Gattin, brziehuuaMeise Mutter. Schwiegei' und ^ Großmutter, der wohlgeborenen Frau ^ Nllele Posck gck,. Maffensiickler > u> so wohlthuender Weise ^lgrlommen, siir die W ichilnen Kranzspende!, sowie für das zahlreiche (tteleite ^ ^ur letzten Ruhestätte der Verblichenen, insbesondere M auch seilens der Herren Beamten der f. l. Privileg. M Endbahn, spricht den herzlichsten Danl aus M die trauernde Familie. W iiaibach am 2,'l. December >6»6. W Laibacher deutscher Turnverein. Mittwoch den 23. December abends halb 0 Uhr in der Casino-Glashalle Weihnachts-Kneipe unter Mitwirkung der Kapelle des Lalbaoher Bloyole- Olubs, mit Christbaum und gegenseitiger Be- ¦ohernng. (Jedor Theilnehnier soll eine Gabe im Mindesl- werte 1 K mitbringen. Scherzgaben erwünscht.) (5391) 2—2 Out Hell! Der Kneipwart. V' 6Nlpl'6liI<3N: (5085) 10—6 ^ ^ ^ulllilierl eccktkn 8livovit^, I^it. 88 kr. H ß ßai-anl. ecliten Waeslkolllsr, Lit.N. 1.30 2 V wirklich leinen Lut)2-Num, Lit. 80 kr. M >h Ilut^l-b wokftn, Nktermoill, Nute,'- M ß ^i'üt«6, 50>vi« inr reichn llZLortierlpf, M h 3p90Sl'9l>V2l'9N-l.agSl'. P !ld^^H^i2l3e<2l^z2<2^<^<2^^<2l^i2ll><2ld^» »«y«y«y«»«»«r><^«» lllll m Die mit to groisem Beifall aufgenommene Oper i ¦ I>s»s* Meimclieii am üe^r-cl ^ \t Feiertag (Freitag den 25. d. M.) abends, gerader Tag, statt des ausgefallenen letzten geraden Tages, bei I onnement aufgeführt. Freitag den 25. d. M. (1. Feiertag) nachmittags 2* I^Jlti- (Ungerader Tag) ^xosse Kinder-Vorstellung' zu ermässig^ten Preisen »as tapfere Sclioeiderlein oder die drei Heldenthaten Märchen in vier Bildern nach dem gleichnamigen Märchen von Andersen. J (&449) Montag den 28. Deoember 1896 (Ungerader Tag): —Ng M*1 M-» *M 1 « i M K»O °"^b« , , ,0,,Ull»l50 " L!>l» 75 !°^ i°/ " ^5°"" ^" l. l« - »<4 .. ^l b!!»../'^""^l lOt» l. l« - ,5b 75 l», "'<""«l°It , , lW !. ,8» «> l«9 50 «-«sdbr. k IM. N, .15»- ,57- "'" V^r U!Um° . , >ao «, lNl .. °b«>,l^l'.l, IW ft. N°m! --_____-- " <.liU<.> »MX» V». !i!l !» «N, 4°/«..... l«»'»U l»7'»0 »ON M, z"/„...... l»'^75 >»»'?» ,^al!^ ^sph-V., » 50 b»» b»o. P,l Ultimo .... l«'«U 129 50 dt», «eM« in »ronsnw^l,. 4"/«, ftfUtlkt!sl!t«(«>»rllNt»«!»M, 99 05 99 9ü 4'/» dt». b»o, ptl Ultimo . , 9» 05 99 Li dl«, Vl. <»,«!. «old lW fi.. 4'/,"/, l»!»90 l!2»U dto, b»o. >v!lbel lun fi,, 4> ," „ INl ,<» >02 -dto. ßt»ll».Vb!l«, (Un« 0«b ) v. I. l»76, 5«/,..... 1,0 ... ,»(,?<, bt>>,4'/,«/,Lchanll,«ai.«bl..0bl. lOoi« lvl'10 blo. PrOm.'«»!. b l. W. 150 5« ll,< 50 dto, bl«, »l 50 ft. «, W. 150 50 15150 ll»l>b'»it«,'««I, 4°/» ll>0 fi. . 157- l»? ÜN ^lund»ntl.»Gbligallo«»« (für «<>« fi, «M) 4°/, ll«>tllcht ,md slllvonllch» , 9? 4« — — 4»/, ,in«ar!Ich, «'»0 fl ».W.) . «75« 9» h» ßnd»r» 3ff»nll. Hnl»h»n. DnoaüM,« »Uole 5«/« , , . , i«8 — 130 - d»o, .««leihe l»?« . . 10? »0 108 —! — — »Kl,«» d. StablgtMlind, Wien «0870 104 ?u Äxlehm t>, Otabtg,m,— 1»« — zrüm!,!!.«»!, b, Owbtam. «»!»n IS» 7b >»» 7ü Vi>l!,bau,«nllhen, v,rl,«b, »'/^ 101 «,z in« «b ^,„ Nlalun' Land»» «l!llh,n , 9« »5 99 »5 ßs»ndbri»f, (süllovft,). «Uoder. »ll„. «st. ln 50 I. »l.4«/»». SS 40 ION 40 -bto, ,, ,, in 50 „ 4°/» !>5bl»11»50 ilo, Vlz»..Bchlbu. 8"/,,l.«m. ll?' 11? ?5 b<°. bto. »°/«,Il. — 100 g<> Otft..ung.V»nl »eil, 4°/„ l00'1o 101 — blo. bto. 5NMr. ,, 4»/» »00 10 101 - Vparcasse. l.5ft,.3<'3,ü'/.°/»»l «01«» -^ griorltll,. Gl,l«g«lion»n !<Ül 100 fl.), flelb!nl»!d».?t°lbbal,n Um >»«« lUN 2l» 101 »5 Otstelr. Norbwtstbal," . - >l<'?^lll?b Eta»t»bahn . . ^ «Xl»— —... VÜdbllhn k U°/, l?8 60 !74 »0 dto. 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U»n« »00 st. «U-/, «. ,^>^) ,5,. > «aülverel», Uienei, 100 st, , 1,57 zy ,5g » <8obsl.-«!,ft„0«ft,,«0Ufi.V.4V/, !44? »5 44? ?li lrbl,.«lnft. l, Hanbu«, INNfi. __ _ ^. ._ dto. dto. per Ultimo Veptbr. 57, ^> 8?« 40 lreoitbanl, «Nz. unz,, »00 st. . 407 — «8 — Depofitenbllnl, «llg., » st, . zz8'5l> «z? — ««compte «e!,. «brbft,, K5 »78 50 Hlli»n von Hl«n»poll» ßnl»lN«hmunln» «lb«ch!.«ahn «00 fi, sttbtl . .. — «ulfi« Tepl. «ilenb. 3»0 st. . . l«50 >««» V»hm. vtüldbah» «50 st, . . »«8 75 «69»!, Vlllchtithradet «!>. 5NU fi, 3 50 S4 50 Fcrbiuanb»'.'iordb, ,00U st.»H1t. 338!» 3395 bemb,^ C,erni,».-Iassh Eüsüb.. «eielllchllfi «00 N, S. . . . »»e»l. »89 «5 Lluyb, 0est,, Trieft, 500 st, »M. «7 -- 4i!9'— Oefleri, NorblneNb, »»0 fi, G, »»»»ü »«8 ?l» bto, dlo. 2<«) st, », »7^75 »73' Prag'Düitl b, ,50st. N, , 94 !,c> 9475 E!allt«e!Ienbahn »00 st. s. . . «ü«»N^k.n 75 Lüdbahn 20« st. B..... 91 25 »2- Oüonlirbb. Uerb..«. »00 fi. »M. »15 — l!,N . Tla«»»<,-«^.,Wl.,l7Ust,e.W. 4t>9 —4bl - bt». »«.l»»?,»oaft. . . — — ..— tt««««',-»ft.V, »0» — >o» «) 1ndnllli»«Blti»n ^pel Ltüll) «au«-!., «,. «st.. 100 st. . . »»'-. ,^.. ltg!,»,» Else», unb VUchl'gnb. in »8— «tllenbllhnw.Üelhz., <»l««, »« ft. 118— ,z,^. ,.«Ibeml!l,I", Papier», u. ». ». 5« — b?>!» Üiestnger «cc,uerel 100 ft. . . »zi>— ,^^, Vll>n<»!,.«s<,NI.iao'T,a?j. ötrinlohlen A» st. ««5'— »io — ,.3,chl««l«ühl",Papler1.. »00 ft. «0?>— ,10 — Triwil,^ ltohlen».. <5es. 70 fi. Ib«- - ,5« — Wa»»tnI.<«.,O.ch.!n Wien, 100». 308 - 3,V -Waggon Ueihnnfi., jlllg., in Peft, ^ st......... 5N-- «5- . U»r. «»uzrlelllchasl »00 st. . . ,05 — 107 .. z»,ls»n. «mfttlbam....... »9,0 »»>l> DeuOche PlHh»...... » 92, «'»?, Uondon........ Ii9»5»»0tU Pari»......... 47-5», 4?'»7» Dlllul»n. Ducairi,....... 5»» »70 »0.yl»nsi Ntück,..... 9 l»4 <» bü Deullchl Relchtbanlüo'en . . «90 «»l» Ilallmllchl VllNlnoten . . . «4« 4» 5» Vapi«.«u»,ll...... l»?^I»>?.