■f ^X3STERPi4iv für landwirtlischaftliche Bauten in Krain. Mit besonderer Berücksichtigung der “W" oclxelz^L. I. Blatt. Mit erläuterndem Texte von B. Blra-mer Ilei'.'iusgegeben von der k. k. Landwirthschafts-Gesellschaft für Krain, 1883. Im "Verlag« der / k. k. Hofbuchhandlung Wilhelm Frick Wien, I. Graben 27. W. H ein 50 kr. ö. W. Im Verlage der k. k. Hofbuchhandlung Wilhelm Frick Wien sind erschienen: Pläne landwirthschaftlicher Bauten des Kleingrundbesitzes in Oesterreich. Herausgegebon vom k. Ic. Ackerbau-Ministerium in Wien. Gesammelt und erläutert von Arth. Prh. v. Hohenbruck, gezeichnet und auto-graphirt von Carl A. Komstorfer. Wien 1878. fl 18.— Typen der landwirthschaftlichen Bauten des bäuerlichen Grundbesitzes in Tirol und Vorarlberg, vom kaiserl. Bath Professor Ferdinand Kaltenegger. Wien. 1878. fl. 3.50 Die typischen Bauten des Kleingrundbesitzes in Böhmen, v. Ernst u Heinr. Seydl. Wien 1878.fl. 3.50 Musterplan für landwirthschaftlicheBautenimHerzog-thume Salzburg. I. Blatt, für den Bezirk St. Gilgen im Flachlande, nach Zeichnungen des landschaftlichen Bauamtes in Salzburg. Wien 1879. fl. —.60 Musterpläne für landwirthschaftliche Bauten in Niederösterreich. I. Blatt, für den Bezirk St. Pölten. 1873. fl. —.25 II. Blatt, für den Bezirk St. Pölten. 1874. fl. —.25 III. Blatt, für den Bezirk Mistelbach. 1876. fl. —.16 IV. Blatt, für den Bezirk Purkersdorf. 1879. fl. —.16 V. Blatt, für die Viehzucht treibenden Bezirke des Viertels ober dem Mannhartsberg, mit Text von A. Wittmann. 1880. fl. —.20 VI. Blatt, für eine Weinkeller-Aulage, mit Text von J. Jablanczy, 1880. fl. —.20 VII. Blatt, Scheuer für das flache Land, mit Text von C. A. Romstorfor. 1881. fl. —.20 VIII. Blatt, Schvveinestallpläne mit erläuterndem Texte von Л. Wittmann. 1883. fl. —,30 Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Böhmen. Mit deutschem und böhmischem Plantexte. I. Blatt, für die Bezirke des böhmischen Flachlandes. 1880. fl. —.20 II. Blatt, für die Bezirke Teschen, Teplitz und Karhitz. Prag 1830. fl. —.20 III. Blatt, für den Böhmerwald, mit Text (deutsch und öechisch) von J. Dumok. 1882. fl. —.40 IV. Blatt, für das Sudetengebirge, mit Text (deutsch und čecbisch) von J. Durnek. 1882. fl. —.50 Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Schlesien. I. Blatt, für den Bezirk Jägcrndorf, mit Text von Dr. v. Malinkowski. 18w0. fl. —.20 Musterplan eines Wirthschaftshofes für den östlichen Theil Galiziens. Wien 1880. fl. —.20 Musterplan für landwirthschaftliche Bautenim Görz’schen. I. Blatt, für eine Wirthschaft im mittleren Theile des Landes, mit italienischem Texte von N. Baron von Prato. (In’sSlovenische übersetzt von Prof. Povše.) 1882. fl. —.30 Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Dalmatien. I. Blatt, für eine Wirthschaft im Innern des Landes, mit italienischem und serbo-croatischem Texte von G. Cipciö und Dr. D. Bortolotti. 1882. fl —.30 Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Istrien. I. Blatt. Für eine kleine Wirthschaft im Innern des Landes. Mit italienischen Text von Napoleon Baron v. Prato ins Slovonische übersetzt von Marcus Tar. 1882. fl. —.30 K. k. Ilofbuchdruckurei Carl Fromm« in Wien. ■o« Der Mensch benöthigt zur Erhaltung seiner Gesundheit ausser Speise und Trank, frischer Luft und angemessener Bekleidung besonders eine gesunde und reinliche Wohnung. Aehnlich verhält es sich mit dem Vieh; auch dieses bedarf neben nahrhaftem Futter, reinem Wasser und vorsichtiger Pflege gesunder Stallungen. Wie viele Krankheiten treten wie unter den Menschen so auch unter dem Vieh auf. Deren Zahl wird sich nur dann verringern, wenn unsere landwirthschaftlichen Bauten rationell und der Gesundheit zuträglich, das ist luftig, trocken und verhältnissmässig geräumig angelegt sind und wenn selbe reinlich erhalten -werden. Was nützt dem Gesundheits- und Ernährungszustände des Viehes die luftige Sommeralpenweide mit nahrhaften Gräsern und aromatischen Kräutern, wenn dasselbe angewiesen ist, sich den ganzen Winter hindurch in dunklen, dumpfigen und schmutzigen Stallungen aufzuhalten und in Koth und Jauche zu wälzen. Traurig ist wohl der Anblick, wenn das Vieh im Frühjahre aus diesen Gefängnissen — anders kann man solche Stallungen kaum nennen — schmutzig, struppig und eingefallen herauskommt. Auch auf der Alpe sind Stallungen nothwendig. Leider gibt es aber noch viele Sennereien ohne oder mit mangelhaften Stallungen, und dann will man noch verlangen, dass die Kühe milchergiebig sein sollen, wenn sie genöthigt sind, bei Regenwetter die ganze Nacht hindurch im Freien zuzubringen. Es muss daher zweifelsohne die Herausgabe landwirth-schaftlicher Musterbaupläne als eine vorzügliche Idee bezeichnet werden. Auf Grund derselben ist es leicht möglich, rationelle landwirthschaftliche Bauten herzustellen, die sich der Gegend anpassen, zweckmässig eingetheilt und construirt sind und keine höheren Auslagen erheischen, als unsere bisherigen, oft ungeschickt angelegten Gebäude. Die vorliegende Publication hat zunächst landwirth-schaftliche Bauten in der Wochein zum Gegenstände. q;: Fluur I. Ebenerdiger Grundriss des bestehenden Wirthscbaftsbofes. (1 Wohnzimmer, 2 Kammer, 3 Küche, 4 und 5 Zimmer, 6 Vorhaus, 7 Schupfen, S Pfei dcstall. 9 KnhstaU. tO Fntterhammer, 11 Schweinestall, 12 Kampe zur Scheuer, 13 DUngerstätte, 14 Garte,n.) Hiebei wurde angenommen, dass es sich um den Neubau des in den Figuren I—У dargestellten, thatsäehlich zu Wocheiner-Feistritz bestehenden Hauses handle. Dasselbe ist als Typus der Bauweise der Gebirgsbauern in den krainischen Kalkalpen aufzufassen, welche meist nur 2 bis 3 Hektar Ackerland, 28 Ar Obstgarten, 2-9 Ar Bergwiesen (dort Geräuth genannt) i/.l bis 1 Hektar Thalwiesen und etwas Weide- und Waldland besitzen. Der Viehstand beträgt meist 2 bis 3 schwere (norische) Pferde, 6 bis 20 Stück Rinder, 10 bis 30 Schafe und 3 bis 6 Stück Schweine. „Als wichtigstes Gemach des Wohngebäudes erscheint Figur II. Grundriss des ersten Stockes. (15 Vorrathskammer, 16 Küche, 17 und 18 Zimmer, 19 Vorhaus.) zu ebener Erde das Wohnzimmer mit dem grossen Tische mit der glatten Ahornplatte, dem Leuchtkamine und dem Hausaltärchen.” „Vom Vorhause (dort auch Hauslaube genannt) gelangt man Uber eine hölzerne Stiege in das obere Geschoss, in welchem sich eine oder zwei gemauerte Wohnstuben befinden, ДI(111 f H[Ш Ijj111 l< I j 4 u U1 (M Figur III. Ansicht AH. die entweder als „ausgedingte” Wohnung für die Eltern des Besitzers, oder als Vorrathskammern benützt werden.” „Ausser dem aus dem Plane ersichtlichen, verhältniss-mässig grossen Stallgebäude mit Dreschtenne, Heu- und Strohboden im oberen Geschosse gehören zu einem solchen Besitze auch Baulichkeiten auf den Bergwiesen, nämlich eine einstöckige Alpenhütte mit gemauertem Rindvieh- und besonderem Schweinestnlle zu ebener Erde und besonderem * Heustadel, aus welehem das Heu im Winter mit Handschlitten zu Thal gebracht wird.”*) Bei dem auf dem Musterbauplane A ersichtlichen Vorschläge für einen Neubau des bezeichneten Hauses ist nicht nur auf die landwirthschaftlicheu Verhältnisse der Wochein Rücksicht genommen worden, sondern auch auf die dortigen Sitten und Gebräuche. Das Gleiche gilt hinsichtlich des auf Blatt B enthaltenen Vorschlages für den Bau eines grösseren Wirthschafts-hofes. Beiden diesen Plänen sind Erforderniss-Ausweise beigegeben über die Menge von Rohmaterial, sowie über die nöthige Arbeitszeit, so dass sich ein Jeder auf Grundlage des Materialpreises und der Arbeitslöhne des Ortes, wo er bauen will, selbst einen genauen Kostenvoranschlag anfertigen kann. Zur Erläuterung der Grundsätze, welche für diese beiden Musterpläno massgebend waren, diene die folgende Besprechung der Aidage wenigstens der wichtigsten Wirth-schaftsgebäude. *) Siehe Seite 12 des Werken.: ,,Die landwirthsehaftlichen Rauten den Kleiugrundbesitzes in Oesterreich" von Arthur Freiherrn von llohon-b ru ck und Carl A. Romstorfer. 1878. Verlag von Faosy & Frick inWien. Figur IV. Ansicht B C. Figur V. Ansicht des Stallgebäudes I) E. б Rindviehstall. Unter allen Wirthschaftsgebäuden sind bei uns am unzweckmässigsten die Viebstallungen gebaut; ja man könnte sagen, dass alle Fehler, die ein Stall nur haben kann, in ihnen vereint sind. Der Rindviehstall soll weder zu gross noch zu klein sein; die Grösse desselben muss sich nach der Anzahl des Viehes richten, d. h. das Stallgebäude muss derart sein, dass ohne Raumverschwendung die Thiere bequem aufgestellt, leicht gepflegt und übersehen werden können; dies muss auch dann möglich sein, wenn die Thiere, wie dies in Wochein üblich, nach der Länge des Stalles in einer oder zwei Reihen mit dem Kopfe gegen die Wand gekehrt gestellt sind. Die Breite des Rindviehstalles soll bei Doppelständen 7T bis 8 Meter betragen, und zwar soll auf: 2 Standlängen h 2-4 bis 2,6 Meter . 4-8 bis 5-2 Meter 2 Futterkrippen li (У45 „ 0-60 „ . 0-9 „ 1'2 „ 1 Mittelgang !......................1-4 „ 1-6 „ 7T bis 8-0 Meter entfallen. Die Wirthschaften in der Wochein sind zu klein, dass für die einzelnen Rindviehgattungen eigene Stallungen errichtet werden könnten. Die oben angegebene Stallbreite genügt jedoch für Gegenden vollkommen, deren Rindvieh nicht besonders gross ist. Die Standbreite für 1 Stück Kuh soll 1'2 Meter, „ 1 Stier hingegen 1-6 „ betragen und ist dieselbe Standbreite auch für Zug- und Mastochsen genügend. Die Stallhöhe betrage 3-5 bis 3-8 Meter; die Stände müssen von den Krippen bis zu den Rinnen ein Gefälle von 5 bis 8 Centimeter haben. Am besten sind für Alpengegenden gewölbte Stalldecken; wenn Holzdecken gemacht werden, so sollen sie immer einen Rohrverputz erhalten. Die Stände sollen mit gewöhnlichen Steinen gepflastert sein, da in Alpengegenden das Rindvieh ohnehin an einen steinigen Boden gewöhnt ist. Die Canäle zur Ableitung der Jauche müssen 30 Centimeter breit und bis 45 Centimeter hoch gemacht werden. Der Mittelgang soll mit Steinplatten, Ziegeln oder auch gewöhnlichen Steinen gepflastert sein, indem Holz zu schnell fault und auch schwer rein zu halten ist. Die Fenster unserer Stallungen sind gewöhnlich zu klein und sollen grösser gemacht werden. Unbedingt nothwendig ist ferner die Anbringung von Dunstöffnungen Uber den Fenstern oder von einigen schornsteinartigen verschliessbaren Dunstschloten, die auch aus ausgepichten Brettern bestehen können. Die Dungstätte soll l Meter tief angelegt und mit Steinen gepflastert sein; neben derselben an einem hiezu passenden Orte ist die Jauchengrube anzubringen, in welche die Canäle zur Ableitung der Jauche einmünden sollen. Es ist am zweckmässigsten, diese Canäle aus dem Stalle unter den Thürschwellen durchzuleiten und mit sogenannten Wasserverschlüssen gegen das Eindringen der Luft aus der Jauchengrube zu versehen. Jungviehställe besonders anzulegen, ist nur für eine grössere Wirthschaft angezeigt. Es ist hiebei nur zu bemerken, dass sie ähnlich den Rindviehställen sein sollen, wobei sich nur die Höhe der Futterkrippen und die Standgrösse nach dem verschiedenen Alter des Jungviehes zu richten hat. Schafstall. Für eine geringere Anzahl von Schafen ist ein besonderer Schafstall nicht nothwendig; man kann denselben ganz gut im Rindviehstalle durch eine Verschalung abgrenzen. Für einen grösseren Schafstand ist aber unbedingt ein besonderer Schafstall anzulegen, dessen Grösse von der Anzahl des einzustellenden Viehes abhängt. Für jedes Stück kann man durchschnittlich 0-9 Quadratmeter, für Böcke l-2 Quadratmeter Stallgrundfläche verlangen. Eine Pflasterung ist nicht nothwendig. Der Feuersicherheit ist es angezeigt, auch den Schafstall einzuwölben. Die Fenster sollen entsprechend gross gemacht werden, und zwar von 0-5 bis 0-8 Quadratmeter. Die Thore sollen 2-8 bis 3-2 Meter hoch und 3-2 bis 3-8 Meter breit sein. Pferdestall. Der Pferdestall soll im Sommer nicht zu warm, im Winter nicht zu kalt sein und trocken angelegt worden. Die Stellung der Pferde im Stalle ist am besten so, dass sie mit den Köpfen an die Wand stehen. Für die vorliegenden Verhältnisse ist die einreihige Stellung vollkommen genügend. Die einzelnen Stände sollen sammt den Krippen 2-8 bis 3 2 Meter lang und 1-8 Meter breit gemacht werden. Hinter den Pferden muss ein Gang von 1'5 bis 2'2 Meter Breite verbleiben (letzteres Ausmass für zweireihige Ställe). Die einzelnen Stände werden durch bewegliche, rund gehobelte Stangen (Streitbäurae), die 1 Meter hoch in Kettchen an den Krippen und Standsäulen aufgehängt werden, befestigt. Der Standboden wird entweder mit Bruchsteinen gepflastert oder mit einer Pfostenbebriickung versehen. Das Gefälle der Stände gegen die hinter denselben verlaufende Jauchenrinne betrage höchstens 10 Centimeter. Die Jauchenrinne kann in Pferdestallungen offen sein, muss aber seicht angelegt werden. Wenn die Futterkrippen blos aus Pfosten hergestellt werden, dann ist es unbedingt nothwendig, die grösste Aufmerksamkeit der Reinlichkeit derselben zu widmen. An-zurathen ist es, die Pfosten mit Blech zu überziehen; steinerne Futterschalen sind für eine kleinere Wirthschaft zu kostspielig. Der Krippenrand hat eine Höhe von 11 bis l^ö Meter über den Standboden zu erhalten. Die Heuraufen sollen 0- 32 bis 048 Meter hoch über den Krippen angebracht werden, können aber auch eine gleiche Höhe mit den Krippen erhalten, was besonders in neuerer Zeit als vortheilhaft anerkannt wurde. Die Fenster sollen in den Pferdestallungen so hoch als möglich augebracht werden, damit das Licht den Pferden nicht direct in die Augen falle. . Schweinestall. Die Schweinestallungen müssen gegen rauhe Winde geschützt und trocken gelegen sein. Bei jedem Stall soll sich ein freier, mit frischem Wasser versehener Platz befinden, zu welchem womöglich aus jeder Stallabtheilung eine Thüre führen soll. Derartige Plätze sind der regelmässigen Entwicklung der jungen Schweine sehr zuträglich. Der Schweinestall ist in Buchten zu theilen, in welche die Thiere nach den einzelnen Alterselassen und Geschlechtern unterzubringen sind. Gewöhnlich rechnet man für ein Mutterschwein mit seinen Ferkeln 3 bis 4 Quadratmeter, für. ein Mastschwein l'ö bis 2-Quadratmeter, für den Zuchteber 3-0 Quadratmeter und für ein abgesetztes Ferkel 0-4 bis 0 6 Quadratmeter Raum. Grössere Schweinestallungen sind in der Mitte mit einem 1- 8 bis 2'2 Meter breiten,, durchlaufenden Futtergang zu versehen, an welchen die einzelnen Stallabtheilungen beiderseits anschliessen. Die Höhe bei grösseren Schweinestiillen betrage 2’8 bis 3-2 Meter, für hölzerne, freistellende und kleinere genügt eine Höhe von 2'2 Meter. Die gemauerten oder hölzernen Abtheilungswände sind nur auf Manneshöhe, etwa l'.’) Meter hoch, auszuführen, damit der Einblick in jede Abtheilung erleichtert ist. Die Länge des Stalles richtet sieh nach der Anzahl der Schweine. Für eine hinreichende Ventilation des Stalles muss durch Dunstschläuche gesorgt werden. Für den Abzug der flüssigen Ausscheidungen sollen zweckmässige Jauchenrinnen angelegt werden. Käsehaus (Sennerei). Wird die Käsebereitung im Grossen betrieben, dann ist unbedingt ein besonderes Käsehaus notbwendig. Das Käsehaus soll womöglich aus einem Gebäude mit Figur VI. Ebenerdiger Grundriss des Käsehauses. (1 Küche, 2 Müchkammer, 3 Klisekammer, 4 Stiege in den Keller und zur Dachkammer, 5 Käsepresse, 6 Käsekesjel.) vier Abtheilungen bestehen, nämlich der Küche, der Milchkammer, der Salzkammer und der Vorrathskammer, wie aus dem in den Figuren VI (Grundriss des Erdgeschosses), VII (Grundriss des Kellers) und VHl (Vordere Ansicht A 15) beispielsweise dargestellten Plane ersichtlich ist. Dessen Ausführung dürfte auf höchstens 1500 fl. zu stehen kommen. Die Küche befindet sich unmittelbar neben der Milchkammer. An einem passenden Orte ist der Ofen mit einem Kessel von Kupfer oder Gusseisen anzubringen. (In den meisten Käsereien wird das Salzen in der Küche vorgenommen und ist in diesem Falle eine Salzkammer nicht nothwendig.) Angezeigt ist es, die Küche entsprechend grösser zu machen, damit auch die Käsepresse dort aufgestellt werden kann. Der Boden soll leicht abschüssig hergestellt werden und gepflastert sein. Die Milchkammer soll hell, luftig, geruchfrei, trocken, hoch und nicht dumpfig sein. Dieselbe soll nicht unter der Erde liegen, nicht zu viele Fenster besitzen, jedoch mit mehreren 30 Centimeter langen, 65 Centimeter hohen, unterhalb der Decke angebrachten Luftzügen versehen sein. Der Boden ist stets zu pflastern. Die Fenster sollen mit Vorhängen oder Jalousien versehen werden. Zur Ermässigung der Temperatur im Sommer ist es A B Figur VII. Grundriss des Kellers des Käsehauses. gut, eine Quellwasserleitung offen durch die Milchkammer durchzuführen. Die Käsekammer oder der Käsespeicher dient zur Aufbewahrung der fertigen Käse auf Regalen. Zweckmässig ist es, dieselben neben einer der anderen zwei Abtheilungen des Käsehauses anzubringen. Käserei-Genossenschaften be-nöthigen grössere Räumlichkeiten zur Aufbewahrung fertiger Figur VIII. Ansicht A B. Käse; es ist dann gut, unter dem Käsehause einen Keller anzubringen, der die Stelle einer Käsekammer zu vertreten hat. Derselbe muss jedoch gewölbt und luftig sein. Im Käsehause soll sich auch die Wohnung des Käsers befinden; dazu eignet sich am besten eine Dachkammer. In der vorliegenden Zeichnung des Käsehauses, welche das Musterkäsehaus in Wocheiner-Feistritz darstellt, befindet sich über der Milchkammer eine Dachkammer als Wohnung des Käsers. Die Stiege in dieselbe soll nicht aus der Milchkammer, sondern aus der Küche geführt werden. Scheuer. Besondere Scheuern hat man in der Wochein nicht, sondern es wird über den Stallungen die Tenne und die Heu- und Strohkamracr angebracht, was als ganz zweckmässig bezeichnet werden muss, indem dadurch bei kleinen Wirthschaften ein Dachstuhl erspart wird. Auf die Dreschtenne gelangt man mittelst einer Rampe; leider wird diese Rampe gewöhnlich zu steil gemacht, weshalb das Zugvieh bei dem Einfahren beladener Wägen sehr viel zu leiden hat. Unsere Alpenhütten sind sehr unzweckmässig eingerichtet. Die folgenden Abbildungen IX und X zeigen uns, wie eine solche errichtet werden soll. Figur ix. Grundriss einer Alpenhütte. (1 Wohnzimmer, 2 Küche, 3 Kuhstall, 4 Schafstall, 5 Kammer.) Man kann allerdings auf Alpenhütten mit Stallungen nicht viel Geld verwenden; doch soll man bedacht sein, wenigstens die Stallungen soviel als möglich den örtlichen Verhältnissen entsprechend gut anzulegen; daher berufen wir uns bezüglich der Einrichtung der Ställe auf unsere früheren Angaben. Es ist wohl eine allgemeine Thatsache, dass auch die Alpenweiden gedüngt werden müssen; daher soll bei der Alpenhütte nie eine rationell angelegte Dungstätte mit Alpenhütte. 1 Figur X. Ansicht AB. Jauchengrube fehlen. In unseren Alpengegenden entbehren wir aber leider noch sehr allgemein der Jauchengruben; denn die Jauche fliesst gewöhnlich aus dem Stalle und von der Dungstätte in den nächstfliessenden Bach ab! Wir haben nun im Allgemeinen über den Bau und die Einrichtung der ländlichen Wirthschaftsgebäude, namentlich der Stallungen, in Krain gesprochen. Wenngleich kaum zu erwarten ist, dass die beiliegenden Pläne (Tafeln A und B), einer jeden Oertlichkeit und den sonstigen Verhältnissen derart angepasst werden können, dass sie direct, ohne Aenderung, zur Ausführung zu empfehlen wären, so wird doch mit Hilfe derselben in der angegebenen Beschreibung Jeder im Stande sein, einen Neu- oder Zubau zweckentsprechend herzustellen. Jeder Gemeindevorsteher sollte im Besitze solcher Musterbaupläne sein und sich bei Ertheilung von Baubewilligungen für Neu- oder Umbauten im Allgemeinen an dieselben halten. Auf diese Weise würden gewiss bald alle unzweck-mässigen Tandwirthschaftlichen Bauten verschwinden; denn heutzutage wird am Lande jede Bauherstellung auch in ihrer Anlage gewöhnlich Maurern anvertraut, welche kaum das Maurerhandwerk ordentlich verstehen; man kann sich daher auch nicht wundern, wenn immer nur nach dem alten Leisten gebaut wird. Sollten in der That diese Musterpläne in irgend einer Weise benützt werden, so wird gebeten, dies dem Gefertigten mitzutheilen. Laibach, im November 1882. Ernst Kramer, landwirthschaftlicher Wanderlehrer für Krain. 1k. k. Uof buchüruckuroi Carl Fromme La Wien. ♦ Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Krain mit besonderer Berflcksichtigrmg der VVrocliein. Vzorni načrt kmetijskih stavb na Kranjskem s posebnim ozirom na Bohinj. Vorschlag für allfälligen Neubau eines kleineren Wirthschaftshofes. Nasvet za zidanje manjših kmetijskih poslopij. Arbeits- und Material-Erforderniss. Erdaushebung. Ges&mmte Erdaushebung................................ 105 Gublkmeter. Diese Arbeit erfordert 26 Handlangertage. Maurerarbeit. Quadrj atmeter Fundament-, Sockel- und Düngerstättenmauerwerk . ....................131 Cubikmeter Ebenerdmauerwerk.................................. ... . . 236 Dachboden- und liauchfangmauerwerk........................................ 10 Bruchsteinpflasterung.................................................... 97 1 Steinplattenpflasterung.................................................. 51 Lehmestrieh............................................. ............. 90 „ Stuccatorung........... .............................. . ... 142 „ Canäle................................................................... 13 Currentmeter. Diese Arbeiten erfordern 345 Maurer- und 428 Handlangertage, ferner an Material: Bruchsteine.................................... 454 Cubikmeter Steinplatten, 30/30 gross................ . . 550 Stück Weisskalk....................................... 48 Cubikmeter Sand.................................• . . 130 „ Lehm............................................ 18 „ Stuccatorrohr................................... 42 Bund ä 60 Stück Rohr Ausgeglühter Draht............................... 6 Kilogramm Stuccatornägel................................ 7800 Stück. Zimmermannsarbeit. Dachstuhl mit hohem Drempel..............................................118 Quadratmeter Gewöhnlicher Dachstuhl................................................. 177 „ Pfostenwände..............................................................46 „ Bretterverschalung................................................... 132 „ Einlattung............................................................. 333 „ Dübelboden........................................................... 176 „ Bodenstiege...............................................................13 Currentmeter Hofeinplankung..............•...........................................58 „ Die Zimmermannsarbeiten erfordern 165 Zimmermanne- und 31 Handlangertage, ferner an Material: Ständerholz 20/20 stark......................... 48 Currentmeter Dachholz 15/20%» „ 240 „ Sparrenholz 12/16%» „ ... 590 „ Pfosten 6/30%» „ 226 Bretter 2/30%» „ 1250 „ Latten...................... . 1432 „ Rundholz für Dübelbäume, 45 %» fctark.......... 246 „ Dachdeckerarbeit. Ziegeldach.......................................................... 333 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 30 Ziegeldecker- und 18 Handlangertage, ferner an Material: Dachziegel............................................ 8100 Stück Weisskalk . ........ ............... ... l Cubikmeter Sand..................................................... 2 „ Tischlerarbeit. Weicher Fussboden .................................................. 54 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 5 Tischergesellen- und 2 Handlangertage, ferner an Material: Bretter 3/30%» stark.......................210 Currentmeter Polsterholz 8/10%» „ .................... 63 „ Diverse Tischler-, Schlosser-, Anstreicher- und Glaserarbeiten etc. 2 Stück 2flügelige Hausthüren mit Oberlichten, Stallthüren Stallthüre „ Wohuungsthüren, Stallthüre, Doppelfenster, 8 Stück 2flügclige einfache Stallfenster, 2 „ 1 n kreisrunde Fenster, 6 „ blecherne Dachfenster, 11 Currentmeter Steinstufen. 14 „ Barren für den Pferde-und Rinderstall, 2 Stück Futtormuschel für den Schweinestall. Fig. I. Pod. I. 1ЛО o I l \ tl S Ж+1- W-A * t- «i f Massstäb 1 : 300. Stroški za delo in materijal. Izkopavanje zemlje. Skupno takopavanje zemlje.............................................105 Kubiö. metrov. To delo zahteva 26 delavskih dnin. Zidarsko delo. Podzidje in gnojišče........................................... .131 Kubi«, metrov. Pritlično zidovje................................................. 236 Zidovje podstrešja in dimnika . ................................. 10 ” Tlak iz lomljenega kamenja .... ...............................97 Kvadr. metrov. Tlak iz kamenitih plošč............................................... 51 Tlak iz ilovice.................................................... 90 ” Stropna uprava.........................................................142 ” ” Kanali............................................................... ig Kurent, metrov. Ta dela zahtevajo 845 zidarskih- in 428 navadnih delavskih dnin razun tega pa materijala: Lemljenoga kamenja............................ 454 Kubič. metrov. Kamenitih plošč 30/30%» velikih.......... . 550 Kosov. Apna.......................................... 48 KubiČ. metrov. Peska......................................... 130 „ „ Ilovice...................................... 18 „ „ Bija za strop.................................. 42 Otepov Žganega dratu................................... 6 Kilogramov Žebljev...................................... 7800 Kosov. Tesarsko delo. Strešni stol z visokim drempeljem.....................................118 Kvadr. metrov. Podvojue stene........................................................ 46 „ ” Oboj iz desk . ...................................................... 132 „ Remeljni...............................................................333 n Navadni podi.......................................................... 170 n Lesene stopnice............ . ........................... . 13 Kurent, metrov. Plot za dvorišče . . ................................................. 58 „ n Tesarska dela zahtevajo 165 tesarskih- in 3l delavskih dnin, poleg tega še materijala: Lesa 20/20 cm močnega........................48 Kurent, metrov. Lesa za streho 15/20 cm . . . ... 240 „ „ Speravcev po 12/16 cm . . . . . . 590 „ „ Obojev po 6/30 cm.......... . . . . . 226 „ „ Desk po 2/30 cm..................... ... 1250 „ „ Latov............................ ........... 1432 „ „ Tramov za pode po 45 cm . . . ............. 246 „ „ Delo za pokritje strehe. Streha z opeko . . . •................................................ 333 Kvadr. metrov. To delo zahteva 20 dnin krovcev, 18 dnin pomagačev in materijala: Opek . .......................................8100 Kosov. Apna............................................ 1 Kubič. metr. Peska . ......................................... 2 „ metra. Mizarsko delo. t I t t 1 t f Pod iz ■f N H~ • 1 Razna To delo zahteva 5 dnin mizarskih in 3 dnin pemočnikov potem materijala: Desk po 3/30 cm Širokih....................210 Kurent, meter. Tramov po 8/10 cm ......................... 68 „ metra. Razna dela mizarska, ključavničarska, barvarska, steklarska i. t. d. 2 dvokrilati hišni duri. 3 dvokrilate duri za hlev, 1 enokrilate „ „ n 5 enokrilatih vrat za stanovanje, 1 enokrilate vrata za hlev, 8 čvetero krilatih oknic za hlev, 8 dvokrilatih oken za hlev, 2 enokrilate okrogla okna, 6 oknic iz kositarja za streho, 11 dolgostnih metrov kamenitih stopnic, 14 n n jaslij za konjski in goreji hlev 2 koriti za sviruski hlev. Zeichenerklärung. Fig. I (Grundriss ebener Erde): 1 Wohnzimmer, 2 VorhauB, 3 Kammer, 4 Speise, 6 Durchgang, 6 Küche, 7 Kammer, 8 Cisterne, 9 Schweinestall, 10 Düngerstätte, 11 Jauchengrube, 12 Kuhstall, 13 Pferdestall, 14 Einstreukammer, 15 Rampe, 16 Garten. Fig. II, Ansicht AB, Fig. III, Ansicht BC, Fig. IV, DE. Fig. П. Pod. II. Herausgegeben von der k. k. Landwirtbschafts-Gesellschaft für Krain. Februar 1083. ш |мј|| m ЉШаљ* Fig. IV. Pod. IV. j - •-.«Bs-tOi Izdala c. k. kmetijska družba za Kranjsko. Razlaganje znamenjk. Pod. I (Temeljni načrt pritličja): 1 Soba, 2 Veža, 3 Čumnata, 4 Shramba za jedi, 5 Prehod, 6 Kuhinja, 7 Čumnata, 8 Vodnjak, 9 Svinjak, 10 Gnojišče, 11 Gnojnlščna jama, 12 Hlev za goved, 13 Konjski hlev, 14 Shramla za steljo, 15 Klančnica, 16 Vrt. Pod./Z, Prizor AB, Pod.ZZ/, Prizor BC, Pod. IV, Prizor DE. Tafel A. Tab. A. Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Krain Vzorni načrt kmetijskih stavb na Kranjskem mit besonderer Berücksichtigung der ЛЛ^ochein. s posebnim ozirom na Bohinj. Vorschlag für allfälligen Neubau eines kleineren Wirthschaftshofes. Nasvet za zidanje manjših kmetijskih poslopij. Arbeits- und Material-Erforderniss. Erdaushebung. Gesammte Erdaushebung . 105 Cubikmeter. Diese Arbeit erfordert 26 Handlangertage. Maurerarbeit. Fundament-, Sockel- und Diiugerstättenmauorwerk Ebenerdmauerwerk............................... Dachboden- und Rauchfangmauerwerk............... Bruchsteinpflasterung......................... Stoinplattonpflaetorung................... Lehmestrich.................................... Stuccatorung........... .................... . Canäle..................... ................... 131 Cubikmeter »ÜB 10 07 (Quadratmeter 61 00 142 „ 13 Currcntmeter. Diese Arbeiten erfordern 345 Maurer- und 428 Handlangertage, ferner an Material: Bruchsteine............................. . . 454 Cubikmeter Steinplatten, 30/30 gross..................... 550 Stück Weisskalk .............................. . . 48 Cubikmeter Sand...............*.................• . . 130 „ Lehm.......................................... 18 „ Stuccatorfohr........................... . . 42 Bund ä 60 Stück Rohr Ausgeglühter Draht .......................... 6 Kilogramm Stuccatornägel................................ 7800 Stück. Zimmermannsarbeit. Dachstuhl mit hohem Drempel . . 118 Quadratmeter Gewöhnlicher Dachstuhl................................................ 177 „ Pfostenwände............................................................. 46 „ Bretterverschalung..................................... ... 132 „ Einlattung........................... . . ....... .................333 Dübelboden........... . ..... .................176 Bodenstiege.......................................................... 13 Hofeinplaukung..............• . ................................... 58 л Die Zimmermannsarbeiten erfordern 165 Zimmermanns- und 31 Handlangcrtage, ferner an Material: Currcntmeter Ständerholz 20'20 stark............. Dachholz 15/20% ................ Sparrenholz 12/16% „ Pfosten 6/30% „ ........... Bretter 2/30% „ ........... Latten........................... Rundholz für Dübelbäume, 45% ttark . Dachdeckerarbeit. 48 Currcntmeter 240 „ 590 „ 226 1250 „ 1432 „ 246 Ziegeldach............. ................................................. 333 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 30 Ziegeldecker- und 18 Handlangcrtage, ferner an Material: Dachziegel ...................................................8100 Stück 1 Cubikmeter Weisskalk Sand 2 Tischlerarbeit. Weicher Fussboden ..................................................... 54 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 5 Tischergesellen- und 2 Handlangertago, ferner an Material: Bretter 3/30% stark...........................210 Currentmeter Polsterholz 8/10% „ ............. .... 63 „ Diverse Tischler-, Schlosser-, Anstreicher- und Glaserarbeiten etc. 2 Stück 2flügelige Hausthüren mit Oborlichten, Stallthüren Stallthüre „ Wohnungsthüren, Stallthüre, Doppelfenster, 8 Stück 2flügelige einfache Stallfenster, 2 „ 1 „ kreisrunde Fenster, 6 „ blecherne Dachfenster, 11 Currentmeter Steinstufen, 14 „ Barren für den Pferde-und Rindcrstall, 2 Stück Futtcrmuschel für den Schweinestall. Fig. L Pod. I. I t Remeljni......... ........................................ ...........” Navadni podi 176 n n Lesene stopnice ........... ..........................................13 Kurent, metrov. Plot za dvorišče...................................................... 58 „ „ Tesarska dela zahtevajo 165 tesarskih- in 31 delavskih dnin, poleg tega še materijala: Lesa 20/20 cm močnega........................ 48 Kurent, metrov. Lesa za streho 15/20 cm . • . ... 240 n n Sporavcev po 12/16 cm . • . • 590 „ „ Obojev po 6/30 cm . . ............... 226 „ n Desk po 2/30 cm..................... ... 1250 „ n Latev . .................................... 1432 „ Tramov za pode po 45 cm . . . . . . 246 „ n Delo za pokritje strehe. Streha z opeko ... ................................. To delo zahteva 20 dnin krovcev, 18 dnin pomagačev iu materijala: Opek........................................8100 Kosov. Apna......................................... 1 Kubič. metr. Peska........ ............................. Mizarsko delo. 333 Kvadr. metrov. 2 metra. Pod iz mehkih desk.................................................. 34 Kvadr. metrov. To delo zahteva 5 dnin mizarskih in 3 dnin pemočnikov potem materijala: Desk po 3/30 cm širokih.....................210 Kurent, meter. Tramov po 8/10 cm .......................... 63 „ metra. Razna dela mizarska, ključavničarska, barvarska, steklarska i. t. d. 2 dvokrilati hišni duri. 3 dvokrilate duri za hlev, 1 enokrilate * „ „ 5 enokrilatih vrat za stanovanje, 1 enokrilate vrata za hlev, 8 čvetero krilatih oknic za hlev, 8 dvokrilatih oken za hlev, 2 enokrilate okrogla okna, 6 oknic iz kositarja za streho, 11 dolgostnih metrov kamenitih stopnic, 14 „ „ jaslij za konjski in goreji hlev 2 koriti za svinjski hlev. Z eichenerklärung1. Fig. I (Grundriss ebener Erde): 1 Wohnzimmer, 2 Yorhaus, 3 Kammer, 4 Speise, б Durchgang, 6 Küche, 7 Kammer, 8 Cisterne, 9 Schweinestall, 10 Düngerstätte, 11 Jauchengrube, 12 Kuhstall, 13 Pferdestall, 14 Einstreu-kammer, 15 Rampe, IG Garten. Fig. I/, Ansicht AB, Fig. III, Ansicht BC, Fig. IV, DE. lü§if= It fil ШШ MmliiilS’ II Herausgegeben von der k. k. Landwirthschafts-Gesellschaft für Krain. Februar 1883. Fig. IV. Pod. IV. Izdala c. k. kmetijska družba za Kranjsko. Razlaganje znamenjk. Pod. I (Temeljni na6rt pritličja); i Soba, 2 Veža, 3 Čumnata, 4 Shrambaza jedi, SPrehod, 6 Kuhinja, 7 Čumnata, 8 Vodnjak, 9 Svinjak, 10 Gnojišče, 11 Gnojnlščna jama, 12 Hlev za goved, 13 Konjski hlev, 14 Shramla za steljo, 15 Klančnica, 16 Vrt. Pod. 7/, Prizor AB, Pod.m, Prizor BC, Pod. IV, Prizor DE. Tab. B. Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Krain mit besonderer* Berticksiclitignng der* ^vN octiein. Vzorni načrt kmetijskih stavb na Kranjskem s posebnim ozirom na Bohinj. Vorschlag* für allfälligen Neubau auf gegebener Bauparcelle für einen grösseren Wirthsehaftshof. Nasvet za zidanje večjih kmetijskih poslopij. Arbeits- und Material-Erforderniss. Erdaushebung. Gesammte Erdauehebung.............................................. 298 Cubikmeter. Diese Arbeit erfordert 26 Handlangertage. Maurerarbeit. Fundament-, Keller-, Sockel- und Düngorst&ttenmauerwerk............... 322 Cubikmeter Keller , Ebener-1- und Stallgewblbe . . ..............................11#* n Ebeuerdmauerwerk und UmfaSHungsmaueru................................. 385 „ Erster Stock- und Dachbodenmauerwerk.................................. 145 „ Bruchsteinpflasterung .... .........................................Qua(*l’atmeter Steinplattenpflasterung............................................... 293 n Lehmestrich ...........................................................4”2 v Stuccatorung......................................................... !32 n Canäle................................................................ 21 Currontraeter. Diese Arbeiten erfordern 900 Maurer- und 1224 Handlangertage, ferner an Material s Manreraiegel für dio Gewölbe eto............... 42,000 Cubikmeter Bruchsteine . ................................ 1065 Cubikmeter Steinplatten, 30/30 %, gross................... 830 Stück Weisskalk . ............................ HO Cubikmeter Sand............. ............................. „ Stuccatorrohr.................................... 35 Bund ä 60 St. Rohr Ausgeglühter Draht................................. 3 Kilogramm Stuccatornägel................................ 7300 Stück. Zimmermannsarbeit. Dachstuhl mit hohem Drempel...........................................278 Quadratmeter Gewöhnlicher Dachstuhl . . .... I96 Pfostenwände und Pfostenfussboden.....................................^ 94 v Bretterverschalung........................... ........................ 236 * Einlattung........................................................ • • 645 * Dübelboden............................................................» Bodenstiege .......................................................... 5 Currentmeter. Die Zimmermannsarbeiten erfordern 141 Zimmermanns- und 38 Handlangertage, ferner an Material: Ständerbolz 20/20% stark......................... 509 Currontmeter Dacbbolz 15/20 % * • ................ Sparrenholz 12/16% „ .................. Pfosten 6/30%* n ...................... Bretter 2/30 % „ .................. 340 564 370 944 Latten . Rundholz für Dübelbäume, 45% stark 2770 . LSG Dachdeckerarbeit. Ziegeldach......................................................... 645 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 40 Ziegeldecker- und 35 Handlangertage, ferner an Material: Dachziegel..................................... 15,700 Stück Weisskalk....................................... 2 Cubikmeter Sand............................................ 4 n Tischlerarbeit. Weicher ..........................................................li)ä Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 18 Ttschlergosullen- und 5 Handlangertage, ferner an Material: Bretter S/30<%» stark..........................748 Currentmeter Polsterholz 8/10%. n ..........................» Diverse Tischler-, Schlosser-, Anstreicher- und Glaserarbeiten etc. Stroški za delo in materijal. Izkopavanje zemlje. Skupno izkopavanje zemlje.......................................... ... 298 Kubi5. metrov. To delo zahteva 72 delavskih dnin. Zidarsko delo. Podzidje in zidovje za klet in gnojiSČe................................... 322 Kubič. metrov. Zidovje v oboku v kleti, v pritličji in hlevu . . ........ ............ 116 „ „ Pritlično in obsežno zidovje........ . ....................... 385 „ n Zidovje ve prvem nadstropji in postrešji.................................. 145 „ „ Tlak iz kamenitih plošč................................................... 7474 Kvadr. metrov. Tlak Iz lomljenega kamenja................................................293 „ „ Tlak iz ilovice............................................................ 402 „ „ Stropna uprava.............................................................132 „ „ Kanali....................................................................21 Kurent, metrov. Ta dela zahtevajo 900 zidarskih- in 1224 navadnih delavskih dnin potem materijala: Opek za obok i. t. d. . . . v . . ........... 42,000 Kosov. Lomljenega kamenja ............................ 1065 Kubic. metrov. Kamenitih plošč po 30/30 cm...................... 830 Kosov. Apna.......................•................... 119 Kubič. metrov. Peska..................................... 34*5 „ „ Ilovice......................................... 80 „ „ Bičja za strop..................................... 85 Otepov Žganega dratu....................................... 5 Kilogramov Žebljev.......................................... 7300 ov. Tesarsko delo. Strešni stol z visokim drempeljem......................................... 273 Kvadr. metrov. Navadni strešni stol................•................................. . 196 „ „ Podvojne steno in trainovni podi.......................................... 94 „ „ Lesene stene .... 236 „ „ Remeljni.......................... ... ................... 645 „ „ Navadni podi.............................................................. 137 „ „ Leseno stopnice.......................k................................... 5 Kurent, metrov. Tesarska dela zahtevajo 141 tesarskih- in 88 delavskih dnin, potem materijala: Lesa po 20/20 cm . . •.......................... 509 Kurent, metrov. Lesa za streho po 15/20 cm...................... 340 „ „ Spcravcev po 12/16 cm........................... 564 „ „ Tramov po 6/30 cm.............................. 370 „ „ Desk po 2/30 cm......................... ... 944 „ r Latev.......................................... 2770 „ „ Okrog ih tramov za pode po 45 cm.................186 „ „ Delo za pokritje strehe. Streha z opeko............................................................... 645 Kvadr. metrov. To delo zahteva 40 dnin krovcev, 25 dnin delavcev, potem materijala: Opek............................................ 15,700 Kosov. Apna.......................... Peska..................................... 2 KubiČ. metr. 4 » Mizarsko delo. 2 Stück 2flügelige Hausthüren mit Oberlichten, 3 1 11 1 21 2 4 4 Stallthüren Stallthüre „ Hausthüren, Stallthüre, Doppelfenster einfache Fenster, kreisrunde Fenster, Z eichenerklärung. Fig. I (Grundriss ebener Erde): 20 Vorhaus, 21 Kammer, 22 Küche, 23 Speisekammer, 24 Mägdekammer, 26 Stiege, 26 u. 27 Zimmer, 28 Auffahrt, 29 Schweineställe, 30 Stall für 6 Pferde, 31 Stall für 15 Kühe, 32 Streukammer, 33 Wagenschupfen, 34 Düngerstätte, 35 Jauchengrube, 36 Holzschupfeu, 37 Cisterne. Fig. II (Grundriss vom I. Stock): 38 Schüttboden, 39 Bodenstiege, 40 Kammer, 41 Zimmer, 42 Kammer. Fig. III, Ansicht FG, Fig. IV, Ansicht GHIK. Druck von Carl Fromme in Wien. Tiskal C. Fromme na Dunaji. 2 Stück blecherne Kellerfenster, 6 „ „ Dachfenster, 22300 Kilogramm gusseiserne Säulen, G7800 „ gewalzte Traversen, Schliessen, Schrauben, Klammern etc., 56 Currentmeter Steinstufon, 27 „ Barren für den Pferde- und Rin- derstall, 2 Stück Futtermuschel für den Schweinestall. Pod iz mehkih desk..................................................192 Kvadr. metro To delo zahteva 18 mizarskih in 5 delavskih dnin potem materijala: Desk po 3/30 cm.............• •........... . 748 Kurent, metrov. Tramov po 8/10 cm..................... 210 „ „ Razna dela mizarska, ključavničarska, barvarska, steklarska i. t. d. 4 cnokrilate okroglo okna, 2 dvokrilatl hišni duri z naddurnimi okni, 3 dvokrilate duri zla hlev, z naddurnimi okni, 1 enokrilate „ „ „ „ „ » 14 cnokrilatih duri za stanovanje, 1 enokrilate duri za hlev, 21 čveterokrilatih oknic, 2 dvokrilata okna, 4 onokrilato „ 2 okna za klet iz kositarja, 6 oken za streho iz kositarja, - I' 1 1 l i 8 ; Fig. II. Pod. II. Fig. III. Pod. III. Herausgegeben von der k. k. Landwirthschafts-Gesellsehaft für Krain. Februar 1883. Fig. IV. Pod. iv. Izdala c. k. kmetijska družba za Kranjsko. 22800 kilogramov železnih stebrov, 67800 „ „ tramov i. t. d., 56 kurentnih metrov kamenitih stopnic, 27 „ „ jaslij za konjski in goveji hlev, 2 koriti za svinjski hlev. Razlaganje znamenjk. Pod. I (Temeljni načrt pritličja): 20 Veža, 21 Čumnata, 22 Kuhinja, 23 Shramba za jedi, 24 Spalnica za dekle, 25 Stopnice v klet, 26, 27 Izbi, 28 Most (Klančnica), 29 Svinjak, 30 Hlev za 6 konj, 31 Hlev za 15 krav, 32 Shramba za steljo, 33 Kolnica, 34 Gnojišče, 35 Gnojnična jama, 36 Drover-nica, 37 Vodnjak. Pod. II (Temeljni načrt I. nadstropja): 38 Žitnica, 39 Stopnice v podstrešje, V v 40 Čumnata, 41 Izba, 42 Čumnata. Pod. III, Prizor FG, Pod. IV, Prizor GHIK. Mit erläuterndem Texte von E. Kramer. — Zložil E. Kramer. Ent. u. gez. von C. A. Kometorfer. — Načrtal in risal arhitekt C. A. Romstorfer. NfiRODNA IN UNIVERZITETNA KNJIENICA Musterplan für landwirthschaftliche Bauten in Krain Vzorni načrt kmetijskih stavb na Kranjskem mit besonderer Berücksichtigung der "Wochein. s posebnim ozirom na Bohinj. Vorschlag für allfälligen Neubau auf gegebener Bauparcelle für einen grösseren Wirtbschaftshof. Nasvet za zidanje večjih kmetijskih poslopij. Arbeits- und Material-Erforđermss. Erdaushebung. Gesammte Erdaushebung...............................................298 Cubikmeter. Diese Arbeit erfordert 26 Handlangertage. Maurerarbeit. Fundament-, Keller-, Sockel- und Düngerstättenmauerwerk..............322 Cubikmeter Keller-, Ebenerd- und Stallgewblbe ........................... ... 11R „ Ebenerdmauerwerk und Umfassungsmauern................................. 385 „ Erster Stock- und Dachbodenmauerwerk ...................... . . . . 145 „ Bruchsteinpflasterung................................. .............. 7474 Quadratmeter Steinplattenpflasterung............................................... 293 „ Lehmestrich ......................................................... 402 „ Stuccatorung................................. .......................« Canäle............................................................... Currentmeter. Diese Arbeiten erfordern 900 Maurer- und 1224 Haudlangertage, ferner an Material: Maurerziegel für die Gewölbe etc............... 42,000 Cubikmeter Bruchsteine ................................... i065 Cubikmeter Steinplatten, 30/30 % gross...................... 830 Stück Weisskalk...................................... ПИ Cubikmeter Sand............. ............................. 346 * Lehm ........................................... 89 * Stuccatorrohr .................................... 35 Bund ä 60 St. Kohr Ausgeglühter Draht................................. 5 Kilogramm Stuccatornägel ................................. 7300 Stück. Zimmermannsarbeit. Dachstuhl mit hohem Drempel........................................ 278 Quadratmeter Gewöhnlicher Dachstuhl.......................•.......................196 Pfostenwände und Pfostenfussboden .... 94 „ Bretterverschalung....................................................286 » Einlattung............................................................ 645 „ DUbelboden.............................................................187 » Bodenstiege............................................................ 5 Currentmeter. Die Zimmermanusarbeiten erfordern 141 Zimmermanns- und 38 Haudlangertage, ferner an Material: stark.................................. 509 Currentraeter ........................340 ........................564 ....................... 370 „ ....................... 944 „ Latten.......................................... 2770 „ Rundholz für Dübelbäume, 45^ stark........................186 „ Dachdeckerarbeit. Ziegeldach........................................................... 645 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 40 Ziegeldecker- und 35 Handlangertage, ferner an Material: ......................... 15,700 Stück ......................... 2 Cubikmeter ......................... 4 - Ständerholz 20/20%, Dachholz 15/20 % Sparrenholz 12/16% Pfosten 6/30 % Bretter 2/30 % Dachziegel Weisekalk . Sand . . . Tischlerarbeit. Weicher Fnssboden..............................................................192 Quadratmeter. Diese Arbeit erfordert 18 Tischlergesellen- und 5 Handlangortage, ferner an Material: Bretter 3/30% stark..................................... 748 Currentraeter Polsterholz 8/10% „ ....................... 210 Diverse Tischler-, Schlosser-, Anstreicher- und Glaserarbeiten etc. Fig. I. Pod. I. 2 Stück 2flilgelige Hausthüren mit Oberlichten, 3 1 14 1 21 2 4 4 Stallthüren Stal Ith U re „ Hausthüren, Stallthüre, Doppelfenster einfache Fenster, n n kreisrunde Fenster, 2 Stück blecherne Kellerfenster, 6 „ „ Dachfenster, 22300 Kilogramm gusseiserne Säulen, 67800 „ gewalzte Traversen, Schliessen, Schrauben, Klammern etc., 56 Currontmoter Steinstufen, 27 „ Barren für den Pferde- und Rin- derstall, 2 Stück Futtermuschel für den Schweinestall. * » *1 * ^ 7 S 9 " »I It 1* 'I T I r i? t J/Vl»Nr 6' o 1 l —I—L «. s « ■» a i« Massetab 1 : 300. Zeichenerklärung. Fig. I (Grundriss ebener Erde): 20 Vorhaus, 21 Kammer, 22 Küche, 23 Speisekammer, 24 Mägdekammer, 26 Stiege, 26 u. 27 Zimmer, 28 Auffahrt, 29 Schweineställe, 30 Stall für 6 Pferde, 31 Stall für 15 Kühe, 32 Streukammer, 33 Wageuschupfen, 34 Düngerstätte, 35 Jauchengrube, 36 Holzschupfen, 37 Cisterne. Fig. II (Grundriss vom I. Stock): 38 Schüttboden, 39 Bodenstiege, 40 Kammer, 4 t Zimmer, 42 Kammer. Fig. III, Ansicht FG, Fig. IV, Ansicht GHIK. ■ — ћ У S**Ti 1 -K ■ 'B1 8 в * Z .d b v - Stroški za delo in materijal. Izkopavanje zemlje. Skupno izkopavanje zemlje................................................. 298 Kubiö. metrov. To delo zahteva 72 delavskih dnin. Zidarsko delo. Podzidje in zidovje za klet in gnojiSČe................................... 322 Kubič. metrov. Zidovje v oboku v kleti, v pritličji in hlevu.............................116 „ „ Pritlično in obsežno zidovje.................. . . .................. 385 „ „ Zidovje ve prvem nadstropji in postresji................................... 145 „ „ Tlak iz kamenitih plošč................................................... 7474 Kvadr. metrov. Tlak iz lomljenega kamenja................................................. 293 „ „ Tlak iz ilovice............................................................ 402 „ „ Stropna uprava..............................................................132 „ „ Kanali....................................................................21 Kurent, metrov. Ta dela zahtevajo 900 zidarskih- in 1224 navadnih delavskih dnin potem materijala: Opek za obok i. t. d............................ 42,000 Kosov. Lomljenega kamenja.............................. 1065 Kubic. metrov. Kamenitih plošč po 30/30 cm....................... 830 Kosov. Apna................... . ...................... 119 Kubič. metrov. Peska............................................. 346 „ n Ilovice............................................ 80 „ „ Bičja za strop..................................... 35 Otepov Žganega dratu...................... ............ 5 Kilogramov Žebljev . ...................................... 7300 ov. Tesarsko delo. Stresni stol z visokim drempeljem . .................................... 273 Kvadr. metrov. Navadni strešni stol...................................................... 196 „ „ Podvojne steno in tramovni podi........................................... 94 „ „ Lesene stene.............................................................. 236 „ „ Remeljni............................................................... 645 „ „ Navadni podi.............................................................. 137 „ „ Lesene stopnice........................................................... 5 Kurent, metrov. Tesarska dela zahtevajo 141 tesarskih- in 38 delavskih dnin, potem materijala: Lesa po 20/20 cm . . ........................... 509 Kurent, metrov. Lesa za streho po 15/20 cm.................... . 340 „ „ Speravcev po 12/16 cm........................... 564 „ „ Tramov po 6/30 cm............................... 370 „ „ Desk po 2/30 cm................................. 944 „ n Latev.......................................... 2770 „ „ Okrog ih tramov za pode po 45 cm.................186 „ „ Delo za pokritje strehe. Streha z opeko....................................................... 645 Kvadr. metrov. To delo zahteva 40 dnin krovcev, 25 dnin delavcev, potem materijala: Opek...................................... 15,700 Kosov. Apna....................... ................ 2 KubiČ. metr. Peska....................................... 4 „ „ Mizarsko delo. Pod iz mehkih desk...................................................192 Kvadr. metrov. To delo zahteva 18 mizarskih in 5 delavskih dnin potem materijala: Desk po 3/30 cm.............• .............. 748 Kurent, metrov. Tramov po 8/10 cm...........................210 „ „ Razna dela mizarska, ključavničarska, barvarska, steklarska i. t. d. 2 dvokrilati hišni duri z naddurnimi okni, 3 dvokrilate duri zla hlev, z naddurnimi okni, 1 enokrilate „ „ „ „ n n 14 enokrilatih duri za stanovanje, 1 enokrilate duri za hlev, 21 čveterokrilatih oknic, 2 dvokrilata okna, 4 enokrilate „ Fig. II. Pod. II. Fig. III. Pod. III. Fig. IV. Pod IV. Herausgegeben von der k. k. Landwirtbschafts-Gesellschaft für Krain. — Izdala c. k. kmetijska družba za Kranjsko. Februar 1883. 4 enokrilate okrogle okna, 2 okna za klet iz kopitarja, 6 oken za streho iz kositarja, 22300 kilogramov železnih stebrov, 67800 „ „ tramov i. t. d., 56 kurentnih metrov kamenitih stopnic, 27 „ „ jaslij za konjski in goveji hlev, 2 koriti za svinjski hlev. Razlaganje znamenj k. Pod. I (Temeljni načrt pritličja): 20 Veža, 21 Čumnata, 22 Kuhinja, 23 Shramba za jedi, 24 Spalnica za dekle, 25 Stopnice v klet, 26, 27 Izbi, 28 Most (Klančnica), 29 Svinjak, 30 Hlev za 6 konj, 31 Hlev za 15 krav, 32 Shramba za steljo, 33 Kolnica, 34 Gnojišče, 35 Gnojuična jama, 36 Drover-nica, 37 Vodnjak. ■ Pod. II (Temeljni načrt I. nadstropja): 38 Žitnica, 39 Stopnice v podstrešje, 40 Čumnata, 41 Izba, 42 Čumnata. Pod. III, Prizor FG, Pod. /F, Prizor GHIK.