Nr. 133. Mittwoch, 12. Juni 1««9. 10«. Zahrnann. Laibacher Zeitung. ^???'"»"»»«»«»«l «lt ««»»»»lllllbnn»' ,»n»lllh»<» st l», halbjldll« sl. 7,»0. I» «omp»o»r: ^ Dl« „»«lba«» Zeitnn«" «!chelnt täglich mit «n»u«hml be» «onu. nnb Flltltog», Vi« «»«»»»»sntlo« Amtlicher Hheil. M Se. k. „nd l. Apostolische Majestät haben mit ^'Mister Eutschliesiung wm 1. I»ni d. I dem ^pitlllar Ilisrf Hueber in Klagenfnrt das »tt?«?""z des Franz-Ioseph-Ordens allergnädigst zn ""yell geruht. ____ N^^' ^ "l'd k. Apostolische Majestät haben mit "Mchster Entschließnng vom 1. I»"i d. I. aller-tzt«I'' zu gestatten gerl.ht. dass de,n Director des «FWmnasimus in Trient. Schulrath N>ld. Pichler, j„ "^''ch der über sein Ansnchen erfolgten Versetznng ve>, bleibenden Ruhrstand die allcrhöchstc Anerkenne ^'"'^ verdienstliche Wirksamkeit ausgesprochen Vller^k' und k. Apostolische Majestät haben mit Mi M" Entschließung vom I. Juni d. I. aller-^llai' ^" gestatten geruht, dass dem Director des Hukw W'nasiums mit'böhmischer Unterrichtssprache in «uz ,,^' Landes-Schlllinspeclor Dr. Gustav Aozdech. bleil,"^ss der von ihm erbetenen Versftznng in den W^ " Nnhestand der Allsdrlick der allerhöchsten lejsj, ^l'heit fiir seine vieljährige ersprießliche Diellst->^lbekanntgegeben werde. Nichtamtlicher Mil. Ungarn und Kroatien. A liram, 10. Iimi. ^lchez^ ^^tzenlwnrf bezüglich des finanziellen Aus» ^i,h..wischm Ungarn nnd Kroatien, welcher von ^eitan ^Micolar»Deputationen am vergangenen ^ N°r<^'^^^'""'"' wurde nnd in der Herbstsesfion ldie ^»"^llngtzlörpern vorgelegt werdel« wird, enthält, "He 3Zun!^^^^^ Duelle verlalltet, folgende wesent- !" den U^"^'^sah' nach welchen, Kroatien-Slavonien Mi, ys,, '^"eichisch - ungarischen nnd ungarisch - lroati-beizutragen hat nnd welcher 5 57 !"'t ä'"lw infolge der Vereinigung der Militärgrenze ^echp.,!"' auf 7-93 erhöht. Dabeibleibt der schon U cluf, 5"^^'ll)sgesehe von 1868 acceptierte Ornnd. t "Wn ' bass vor allem ein gewisser Theil der ""tt " !' Kroatien - Slavoniens siir die Bedürfnisse ^^''wllomen Angelegenheiten ansgcschieden nnd ^^^stfürdie gemeinsamen Anslagen verwendet wird. Dieser vor allem fiir die autonomen Angelegen^ heiten reservierte Theil der Einnahmen, welcher bisher 45 Proceilt betrug, wnd iu dem neieu Uebereintom-men auf 44 Procent herabgesetzt, so dass für die gemeinsamen Allsgaben statt der bisherigen 55 Procent lütiftighin 56 Procent verwendet werden. Bei der alljährlich zn pflegenden Avlechnnng zwi-schen Ungarn und Kroatien-Slavonien wird der bisherige Modus in allen seinen dnrch das neue Gesetz nicht abgeänderten Theilen beibehalten. Die Abände-rnngen sind folgende: Vither wnrde die Anftheiluug der Einnahmen Kroatien-Slavollieils nach den« Schlüssel von 45:55 nur bezüglich der Einnahmen Civil-Kroa-tiens vorgenommen, während zur Deckung der Vcr-waltnngsauslagen der ehemaligen kroatisch-slavonischen Militärgrenze von Ungarn ein fixer Jahresbeitrag von 2,200.000 fl. geleistet wurde. Da nunmehr die Einnah-meil der ehemaligen Militärgrenze mit jenen Kroalien-Slauoniens vollständig vereinigt siud, eutfällt diese be« sondere Leistung für die Militärgrenze nud sind künftighin unter Wegfall des bisherige» Pauschales von 2,200.000 st. von den gesammteu Einnahmen Kroatien-Slavoniens einschließlich der Militärgrenze 44 Procent für antonome Bedürfnisse des gesammten Gebietes nnd 5l> Procent als Beitrag zu den gemeinsamen Ausgaben zn verwenden. Bei den directen Steuern ist der auf Kroatien-Slavonien entfallende Theil der Gewinststeuer in die Abrechnung einzustellen. Bei der Verzehrungssteuer ist der auf Kroatien Slavonien entfallende Theil der Ver-zehnmgsstener Restitntionen aus Basis einer Proportionalrechnung bei der Abrechnung zn berücksichtigen. Bei den Rcchtsgcbüren nnd Taxen sind die Kosten der GebürenbemesslMgsämter, welch letztere nach dem, vom ungarischen Abgeordnctcnhause soeben angenommenen Gcsetzetwurfe über die Reform der Finanzverwaltimg ohnehin wegfallen, alls der Mrechnuug wegzulassen. Das Eiulommen aus den von den Aersichcrungsgesell-fchaften zu zahlenden Stempelgebüren sowie ans den Stempelgebüren für Postfrachtbriefe wird nach dem festgesetzten Procentsatze 44: 56 a/theilt. Nachdem es sich im Lanfe der Verhandlungen herausgestellt hüt. dafs eiue genaue Auftheilnng der Eisenbahn-Stempel- und Transportsteuer zwischen Ungarn und Kroatien, wenn nicht gerade unmöglich, aber doch mit außerordentlichen Schwierigkeiten verbunden ist. welche mit der Höhe des Betrages in keinem Verhältnisse stehen, so haben sich die Deputationen dahin geeinigt, dass unter dem Titel der Eisenbahn-Stempel, und Transportsteucr ein uuabänderlicherIahrcsbctraa, von 295.454 fl. in die Abrechnnng einzustellen ist, von welcher Snmme jedoch nnr 44 Procent, nämlich I A0.000 fl. an Kroatien für dessen autonome Bedürfnisse überlassen, die restlich»n 165.454 fl. aber dem Beilrage Kroatien-Slavoniens zu den gemeinsamen Ausgaben gntgeschricben werden. Bisher bestand die Gepflogenheit, dass beim Tabak-gefälle jene Beträge, welche sich auf den nach Oesterreich oder nach Bosnien und die Hercegovina verkauften Tabak beziehen, bei der Abrechnnng mit Kroatien zwar nntrr den Ansgaben figurierten, allein die als Rück ersah hierauf einlaufenden Snmmen bei den Einnahmen nicht mitgerechnet wurden. Dieser Berechnungs« modns entspricht der Billigkeit jedoch nicht, und so habe» sich die Deputationen dahin geeinigt, alle jene Beiträge, welcbe sich auf den nach Oesterreich oder Bosnien und die Hercegovina verkaufte» Tabak bezirheu, sowohl bei den Einnahmen als bei den Ausgabeu außer Rechnuug zu lassen. Dagegen hat die kroatische Regnicolar-Depntation, was des Salzgefällc betrifft, dem im ungarischen Nun-tium erörterten Umstände Rechnung getragen und auch ihrerseits anerkannt, dass, nachdem in Kroatien-Slavonien nnd dem Kilstenlllnde vorwiegend das wohlfeilere Limito-Salz consumiert wird. der Eingang an cfsec-tivem Gelde nicht als Basis für die Abrechnung gellen könne; es wurde also von kroatischer Seite das Zugeständnis gcmachtj nnd auch in das Gesetz aufgenom-men, dass beim Salzgefälle der Kroatien-Slavonien belastende Theil der Ausgaben auf Vrund der facti-schen Productions- und Transportkosten zu berechnen sein werde. Das neue Uebcreiulommen tritt mit 1. Jänner I89l) in Kraft und da im Sinne des Gesetzes der NblanfS-Termin des finanziellen Ausgleiches zwifchen Ungarn und Kroatien mit jenem des finanziellen Ausgleiches zwisch.'N Oesterreich uud Ungarn zusammenfallen muss. wird das nene uugarisch-kroatische finanzielle Ueber^ einkommen bis Ende 1897 in Geltung verbleiben. Die Vetämpfnug des salschen Mchlthaues. Von Josef ik e h. III. Angezeigt ist es, die Bestäubung zu einer Zeit vor« zunehmen, in welcher die Blätter vom Thaue oder Regen feucht geworden sind. Ist bei trockener Witterung die Bestäubung ausgeführt, so ist die Wirlui'g zur Vernich. tung der Pilzsporen eine bedeutend geringere. Daraus lässt sich folgern, dass die Morgen- und Abendstunden Feuilleton. H. Eine Glückliche. °MMj?a„le ich dir. mein Schöpser, dass du mich °ll ..„^ »".nacht! Ich bin zwar arm, krank. br.st. M l.z "Urn,, aber es könnte dennoch ärger. Ulll '"is,,""- Wie glücklich bin ich. dass dem nicht ^Mlie" .^"belwind hat mein Haus zerstört, meine ». l de„ 5"? ""en Richtnngcn zerstrent und mich allein 3 dirz"«'"Mern zurückgelassen. Aber es lebeu alle, lasche,, ^ "''s) glücklich. Ich habe. Dank gütigen ^ ' das'z ü' behagliches warmes Slübchen, so v,el ü.ü^ dn. t "'Hl hungern mnss. nnd wenn anch die V 8tti>?I""s srhlt. so löuute doch noch das Brot ?°M^"'das Slübchen kleiner und kälter sein! btt bel'ds? »!" 'ch' so "'el Luxus zu haben. Wenn lilp ^,,1" der Dämmerung fröstle — ich heize nur ^^Cus^"? dann drücke ich mich in die Ecke »dn!>tlne. « Wieße die Angen nud hülle mich in "'». da l,- "el der Phantasie. Da wird mir so ^«"'ch glücklich! ül> vli,"" Schlage bin ich mit meiner ss.„nil>e ^ br,^ l .Kleine ältest.' Tochter sitzt am Clavier 'lie !^och ^/"" V",der ^r Violine. Die Sache ^l/'"kll V. "^''cht. denn der Schäker sie hab,n ^K" < "'"'stischen Zug - hat sein Notendlalt Miche ""' ""d Z"pf t.er Schwester gesteckt; da« ^"U kanu lior Lachlll nicht spiele», die Noten wackeln, Violine uud Bogen kommen ans dem Gleichgewichte, wir, nämlich ich und mein stets hnng-riger Jüngster, der auf einem Schemel zu meinen Füßen sitzt und Aepfel nascht, lachen mit. das Dienstmädchen steckt den Kopf znr Thüre herein und macht Chorus; kurz cs ist ein Heidenspektakel. Endlich beruhigt sich das Pult. vergisst im Eifer des Spieles, dass es eines ist, und das Concert nimmt seinen ungestörten Fortgang. Auf meinem Schosse liegt die Stickerei und ein unerbrochencr Brief einer abwesenden Tochter, ich kann jedoch weder lesen noch stricken, bin aanz Ohr nnd versenke mich in die herrlichen Melo-dien eines Mozart. Ein Ruck am Kopfe bringt m»ch zur Gegenwart znrück. Nachdem mein kleiner Hallunk>' mir alle Nadeln aus dem Strumpfe gezogen, hat er mir das Haar gelöst nnd sich hinter meinem Stuhle als Friseur etabliert. In meinem Schelten werde ich durch ciu homerisches Gelächter unterbrochen, das ein nngehört eingetretener alter Frennd vom Stapel läsöt. Das Pult spriugt auf. dir Geige si"lt nieder, der Lachchor beginnt von neuem uud fröhlich fchließt der fröhlich/Abend. Mein Gott, wie glücklich bin lch ,n diesen Erinnerungen und wie dankbar, dass lch sie habe! ^ „ «,. l Jedoch nicht immer bin ich so dankbar. Wenn mich mein tranriger Zustaud jsdes Verkehrs m,t me,nen Nel'enmenschcn beraubt, jedes »uschuldige Vergnügen verleidet und ich meine geliebte Milsik entbehren muss. dann hadere ich mit meinem Schicksal. Welches Unrecht! Ich kann mich an einem gnten Vnche erfrenen, an dem herrlichen Anblicke der Natur erlaben und alles Schöne um mich herum sehen; wenn ich dagegen auch uoch blind wäre nnd in ewiger trostloser Nacht wandeln müsst?, keinen Liebesblick der Meinen mehr srhen könnte — 0. wie glücklich bin ich dann. dass mir das Schicksal noch soviel gelassen hat. Am undankbarsten bin ich aber in meinen Schmerzensnächten, wo ich aus einer Ohnmacht in die andere falle, leine labende Kindeshand in der Nähe ist, niemand mir den eisigen Schweiß von der Stirne trocknet und mein todesmatt auf die Brust gesunkene« Hanpt stützt — allein, allein in meinem Jammer -ach. mein Gott. wie klage ich dich da an, dass dn mich so verlassen hast! Freilich könnte ich meine Nachbar leute rnfen. sie würden mir einen warmen Trank be. reiten, nach dem ich lechze; ich öffne schon den Mund — nein. die armen Leute brauchen nach harter Tagts' arbeit ihre Nachtruhe. Am Ende geht die Krisis auch so vorüber, und ist sie vorbei, dann tritt das Dank gefühl wieder in seine Rechte und ich bin glücklich, glücklich, nicht mehr leiden zn müssen. Der Arzt schictt mich aufs Land; in einem Nn bin ich dort! Mein Häuschen steht auf einer Anhöhe, defscn Aussicht die ganze Umgebung rings beherrscht' Ich habe Kühe, Schafe, Ziegen nnd ein geflügeltes Völkchen ohne Zahl. Des Morgens früh, wenn ich heraustrete, sehe ich ein Weilchen vergnügt zu. wie die neckischen Sonnenstrahlen den Thau vom Grase küssen dann mache ich meinen vierfüßigen Freuudeu eiuen Morgenbesuch, werfe einen Blick in die Milchlmnmer Laibachcr Feitung Nl. 133. 11^4 12. IunilM des Tages die günstigsten und geeignetsten zur Verrichtung dieser Arbeit sind, sowie trübe Tage mit feuchter Luft überhaupt verwendet werden sollen. Von dem Bestäuben an heißen und trockenen Tagen, namentlich während der Mittagszeit, möchle ich abrathen. (Früh 5 oder 6 Uhr bis 9 Uhr sowie abends 4 oder 5 bis 7 oder 8 Uhr lönnte ich als die günstigste Zeit zur Ausführung der Nestäubungsarbeit empfehlen.) Das zweite Bestäuben geschieht am zweckmäßigsten in der ersten Woche des August oder in der letzten des Juli. Von vielen Scitrn wird sogar eine jährlich drei- bis viermalige Bestäubung empfohlen. Ich kann jedoch in Anbetracht des Kostenpunktes und der Erfahrungen, die wir gesammelt habe», mittheilen, dass eine nur zweimalige Behandlung auch ganz entsprechende Resultate liefert. Mit Rücksicht auf den Umstand, dass eben im Vorjahre der falsche Mehlthau besonders starl aufgetreten ist, so dass zu Ende August die nicht behandelten Con-trolsparzellen des Versuchsweingartens ganz ohne Laub dastanden und die zweimal behandelten noch Ende October im schönsten Grün prangten, lann ich eine zweimalige Behandlung als genügend erachten. Wer übrigens Lust und Mittel hat uud wem der Ertrag der Weingärten eine größere Auslage gestattet, der mag immerhin eine dreimalige Bestäubung vornehmen, schaden kann es auf keinen Fall. Es ist eine dreimalige Bestäubung, wo es thunlich, wenigstens in den ersten Jahren der Behandlung deshalb zweckmäßig, weil durch die dritte Bestäu» bung auch noch die nachgewachsenen Gipfeltriebe sowie die fpäter erscheinenden Geizieben betroffen werden und auf diese Weise eine gründlichere Vernichtung der Pilzsporen erzielt wird. Zum Schlüsse will ich noch den Kostenpunkt der Bestäubung besprechen und nur noch nebenbei bemerken, dafs es vortheilhaft ist, die zu verwendende Bestäubungs-flüssigkeit an einem geeigneten Punkte in Bottichen im Weingarten selbst zu bereiten, so dass das Vertragen der Flüssigkeit möglichst erleichtert und billig ausführbar ist. Je nach der Leistungsfähigkeit des Veistäubungsapparates dürften für 1 österreichisches Joch Weingarten 3 bis 4 Hektoliter für das einmalige Bestäuben genügen. Je feiner der Verstäuber die Flüfsigleit vertheilt, desto besser und wirksamer gelingt dieselbe und desto weniger wird an Flüssigkeit verbraucht. Die Kosten der einmaligen Behandlung nach unseren Erfahrungen, Lohn- und Preis» Verhältnissen stellen sich folgendermaßen: Mit der Mischung von Kupfervitriol und Kalkmilch. Auf ein Hektoliter Wasser: 2 Kilogramm Kupfervitriol K 45 kr.: 90 kr., 2 Kilogramm Kalk 8 kr., gibt zusammen 98 kr. per Hektoliter Flüssigkeit. Folglich braucht man, wenn aus ein Joch 4 Hektoliter Flüssigkeit verwendet werden, eine Auslage von 3 fl. 92 kr. für Materialien. Hiezu kommt noch der Taglohn Wir rechnen für die Bestäubung eines Joches ein Männerlagwerk ü 70 kr. Dieser Mann be« sorgt die Verstäubung. Ferner zwei Wcibertagwerke, Welche das Zutragen der Flüssigkeit ausführen, per Tag :X 45 kr. — 90 kr., dazu noch die Abnützung des Apparates und Abzahlung des Ankaufspreises desselben 50 kr., für Zubereitung der Lösung von 4 Hektolitern 40 kr., zusammen also sür ein Joch und einmalige Bestäubung N st. 42 lr. Bei den niedrigen Taglühnen bei uns auf dem Lande und dem Umstände, dafs die Apparate bei all« gemeiner Verwendung in kurzer Zeit viel billiger und besser erhältlich sein werden, dürften sich die Auslagen für die Bestäubung wesentlich niedriger stellen. Kupfervitriol mit Ammoniak per Hektoliter 2 Kilogramm Kupfervitriol ü, 45 kr. - 90 kr., per Hektoliter Wasser '/.I Kilogramm Ammoniak u 45 lr. — 23 kr,, die übrigen Auslagen bleiben der ersten Berechnung gleich, ebenso auch bei der Lösung von Azurin. Auf einen Hektoliter Wasser ',,-. Kilogramm oder 20 Dekagramm Azuriu u Kilogramm 2 fl. 60 lr. — 52 kr. Ich wünsche nur, dass die weiubaulreibeude Bevölkerung recht viel Interesse für diese Sache zeigen möchte und wenn auch nur durch kleine Versuche sich von den Vortheilen dieser Behandlung der Neben gegen den falschen Mehlthau überzeugen lassen wollte. Politische Uebersicht. (Die Einberufung der Delegationen) ist bisher aus dem Grunde nicht erfolgt, weil der ungarische Reichswg die Wahlen in die Delegation noch nicht vollzogen hat. Erst bis dies geschehen sein wird, dürfte die Einberufung vevlantbart werden, was immerhin noch eine kurze Zeit danern wird. Wie immer, weun die Delegations-Seision in Wien abgehalten wird, werden auch diesmal der ungarische Minister-Präsident v. Tisza und mehrere Ressortminister nach Wien kommen, nni den Sitzungen der ungarischen Delegation beizn« wohnen. Bezüglich der Höhe der von der Armee^ nischer Candidaten, welche sich zmn Programme" friedlichen Zusammenlebens beider Nationalitäten Galizicn bekennen, empfohlen wird. «., ^ell (Staatsfnbveutionen für gewerbuci Unterricht) Das Ministerium für C"ttlis Unterricht hat der gewerblichen FortbilduntMM EiscukliMl iu Kärnte» für 1889 eine Subueullon .100 fl. und jener in Wolfsberg eine solche per ^ >' bewilligt. mi'nM (Aus Ungarn.) Der neue ungarische M"'' des Innern Graf Geza Tcleki wird, wie aus Ww«^ gemeldet wird, auch voll den oppositionellen ^a,^ sympatijch begrüßt, obgleich letztere erst dessw " samkeit abwarten zu wollen erklären. Samsiuu > Graf Teleki im Club der liberalen Partei Oegm'"^ herzlicher Glückwünsche. Der «Nemzet» brstäM " Telcki sei berufen, die Verstaatlichn»g der Adnun'!' tion ohne Erschütterung durchzuführen. « ^r (Zur Lage auf emvsieng vorgestern den Fürsten von "l"'/ ,^i, Nachmittags erhielt letzterer den Besuch ^,"' ^c Fürst Nikola hatte auch mit Kalnoky eine halbil"' ,'.> Unterredung. Er soll versichert haben, der M wl^ durchans nicht aggressive Tendenzen, die rnssiWH^ sei ehrlich bestrebt, auch anf ihre Allhänger im v" gebiete mäßigend einzuwirken. , ,pie (Den deutschen Reichstag) weM''.^ Berliner Blätter mittheilen, iu der Herbst M""'' ^s dem Reichshanshalte füc 1890/91 der AM ^ Socialisten-Gesetzes, der Entwurf eines vom ^"^>s wiederholt verlangten nnd zugesagten Warran 9^> ,z und die durch Alblanf des Reichsbauk-Prlvl^^. gebotene Regelung der Vankfrage beschäftigen- .^, lich des Warrantgesetzes schweben bereits un ^ Instizamte Berathungen. Außerdem sott s"'""^ Capitän Flachat wurde in Haft genommen, ^^i> Haftung des Gouverneurs von Dünkirchen, ^el Hnng. welcher dem Kriegsmiuisterium nntcr ^ Ae< zugetheilt war. gilt als unmittelbar bevorster/'^-.^ rüchtweise verlantet, dass mehrere in den Fai ^ ^>-, - dieser ist übrigens bereits enthaftet worve ^„ wickelte Beamte und höhere Offieiere verhasw ^,„. sollen. Nähere Details sind abzuwarten. A^M^' geht jedoch hervor, dass die Action gegen noch keineswegs abgeschlossen ist. ^ ^ ^K d^ (In Rom) 'wurde am PfingstsonnM ^ B Philosophen Giordano Vruno auf de^n»^--^ mit den vollen schäumenden Kübeln der srischgerührten goldgelben Butter und füttere meine gefiederten Lieblinge. Ich darf mich mit nichts beschäftigen, dennoch habe ich keine Secnnde Laugeweile. Die zahllosen Wunder um mich herum halten mich stets in Athem, vom ersten sprossenden Keim bis zur Blüte, vom ersten wel» keu Vlättchen bis zum ersten Schneesternchen. Ich kenne beinahe jedes Blatt am Baume und bewache sein Wachs-thnm wie der Geizhals seine Schätze. Jeder Tag bringt mir neue Frenden. In schönem Wetter geh ich mit meiner Familie spazieren, lasse mich aber bald an einem lauschigen Plätzchen nieder, denn ich bin nicht gut zu Fuße. Die ungeduldige junge Schar verlässt mich und streift herum. Nun, stiegt nur aus. ihr jungen Aare, fliegt aus, es ist eure Weise, nnr stiegt mir nicht zu weit. danlit ihr nicht mit gebrochenen Schwingen ills Nest znrückkommt. Regnet und wettert es. dann sitze ich stundenlang am Fenster uud sehe hinaus in den Kampf der Elemente; ich fühle mich sympathisch augeregt und freue mich kindisch, weun Baum nnd Strauch, vom Sturme gepeitscht, nach jedem Drucke elastisch wieder emporschnellen und mit uua/brochener Kraft zu neuem Kampfe ^ sich rüsten. Beinahe noch lieber sehe ich in den wal«! lenden Morgenuebel hinaus, wenn die Sonne ihn vor! sich herjagt. Wclch reizendes Bild! Keine Form uud Gestalt, die der vertriebcue Geselle nicht annimmt, um seine Uebcrwinderin zu schrecken, vergebens, sie lacht ihm ins Gesicht, blickt ihn mit ihren flammenden Augen an, und der Prahler muss sliehru, so w it er nnr kann. Vorwärts schreitet die Zeit, die Blüte wird zur Frucht. Da stehe ich vor dem reichgesegnoten, schwer mit Früchten beladeneu Baume und kann es kaum über mich gewinnen, eine derselben zu brecheu! Wunder über Wunder! Diese saftige, köstliche Frucht in meiuer Hand, die mich so labt nnd erquickt, ist die Gebnrt eines Stück Holzes! Der so eigenthümlich reizende Reif, der daranf ruht, sieht er nicht aus, wie der heilige Hanch des lieben Gottes felbst? Wenn ich sie zum Munde führe, wird mir so andächtig zn Muthe, als nähme ich den Leib des Herrn ein. Und doch sagt man, es geschähen keine Wunder und Zeichen mehr! Beides hört in Ewigkeit nicht auf, uur muss man sie verstehen und deuten können. Jeder Schritt, den ich hier mache, jeder Blick, den ich um mich werfe, bringt mich meinem Schöpfer näher. Der gnte Mensch wird in solcher Umgebung besser, und selbst der Vösewicht kann sich nicht ganz der Allgewalt der Natur ent-ziehen. Der Herbst ist da, ich weiß nicht wie! Es wird kalt, die Natur beginnt sich auf ihren Winterschlaf vorzubereiten, Mensch uud Thier sncheu wärmere Regionen, mld es heißt in die Stadt zurück. Aber, dass lich eiu Narr wäre! Jetzt, wo mein Häuschen ein gli-l herndes Feenschluss wird. rund herum Filigranbämne ! mit den köstlichsten Edelsteinen statt Früchten erstehen. , Milliarden von Sternchen vom Himmel fallen, nach denen ich nnr die Hand auszustrecken brauche — jetzt l soll ich in die Stadt? Wo ein Wehen durch die Lüste 'a/ht, verderblich wie der Hauch des Todes! Nein, ich ............___......_______________, .^ :slh"" bleibe und genieße die winterliche vielen Reizen' in vollen Zügen. Aber, wchlv^ M. nnr im Geiste, alles uur im Geiste. M, "^M wie glücklich bin ich Arme. mit so reich" ^ vou dir begabt worden zu sein! Me ^z, Kürzlich berichtete mir mein Sohn, ."«,„d ''" Herzchen verloren. Gott segne dich. "^ ?., lasse dich das Ziel deiner Wünsche e""" LM, Glück macht anch mich glücklich. Eine nw» ^„f u^ hatte mir ebenfalls etwas zu beichten, av^,;» junges Glück fiel der Mehlthan; sie nM "^ill.H sie es kann? Ich weiß es nicht, dass ste r» ^B macht mich glücklich. Die andere ^. Oehc'^e nicht, aber ich weist, dass ihre Vrnst va» ^t ° eines verralhcneu Herzens birgt. Ja) ^ alilcklG.Z' Weh, es schlummert, und darüber bm l

' yl Hier will sich eil, Gefühl immer regen. ^ ll,e> ^ dem Glücke gleicht, doch wenn ich bedenl' ^ elll" Lieben der Schmerzblick meines TodcM'^ ^ bleibt, so macht mich das auch gl"ckllai- «^ '"^,1. Mein Athem geht mir aus. do°1 ' ^ „nd ^ ^I frei von Schmerz. Frei von jeder ^ ^ . > ' „z jetzt sollte ich nicht ganz gliicklich !"" ,,z . >'Z. sterbe . . . nnd jetzt bin ich erst - - " ^-glücklich! ^llibncher Zeitung vtt. i:^. ______________________________________1145_______________________________ l^. Juni 188K. Mli errichtete Denkmal in feierlicher Weise enthüllt, ^luno wurde wegen «Abfalls uon der Kirche nnd Luches der Orden'sgelübdc» (er war seiner freimüthigen "tchchten wegen ans dem Dominicanerorden ausgetreten) «um Tode verurtheilt und am 17. Februar 1600 auf ^ln Campo dei Fiori in Rom lebendig verbrannt. Die ^egung ans Anlass dieser Denkmalscnthüllnng war 'n der ewigen S'adt sehr groß. . (König Milan,) der in den nächsten Tagen ln Belgrad eintrifft, wird dort eine Situation vor-^den. an die er am li. März gewiss nicht gedacht yat. Er wird sich gestehen müssen, dass seine Mdan-ung Strömungen und Verwicklungen erzeugt hat, welche "Wn sehr weit über das Maß Desjenigen Hinansgehen. ^ cr erreichen wollte. Je mehr sich die Dinge in Algrad überstürzen und verwirren, desto nothwendiger '>' «'s für Oesterreich-Ungarn, ruhig Älnt zn bewahren. 5 (Hanptmann W iß mann.) der dentschr ^N'Mlssin. fiir Ostafrika, nahiu die Küstenorlc Saa-?"'l nnd Uwindji ein und verbrannte dieselben. Deut« Wrseits wurden ein Mann gelödtet. zehn verwnndet. . (Nrasilien) Das neue liberale Ministerium ^ Arasilien hat sich unter dem Vorsitze des Vicomle ^prew constitniert. Tagesneuiglciten. .,, Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Bote '^ "wl nnd Vorarlberg, meldet, der Feuerwehr m ^! asavina znr Anschasfling von Löschgerälheu 50 sl. '" Nudru ger'.'.ht. «n, Hre Majestät die Kaiserin hat dem erste» !?'?^nencl'louien'. Spar- nndNnterstütznngsvereine '" Kinder 5)l) fl. zu spenden geruht. ^ ^ (Frohnleichnams-Processio n.) Seine "leslät der Kaiser und die in Wien weilenden Erzhcr-.^werden an der diesjährigen Frohnleichnams-Procession ^"nehmen. l, ^ (Wie tief ist man in die Erde ge-tz Ungen?) Nach einer Mittheilung von fachmännischer «ll» n '^ ^" kessle im Betriebe stehende Schacht der ^.'""t. Hauptschacht in dem berühmten Silber- und Ig'°"nwerle Pribram in Böhmen; hier wurde im Mai 1^'c» ^" Teufe von 1000 Meter erreicht. Im Jahre ^'. War der Schacht 21 Meter tief. Da auch die ^Mchte lein Beispiel von lieferen Schachten aus ^"r Ieit anführt, so lässt sich wohl behaupten, ilo^. Ndalbert-Schacht mit tausend Meter ununtcr-tzh^er senkrechter Tiefe als Förder- und Wasscrhaltungs-Erde f ^" gegenwärtig und bisher der tiefste auf der lhiea, .^^ "icht bis 45 l Mcler unter den Meeres-ijlzg ' ^l^ Temperatur in ihm betrug bei etwas übcr befind, 2l'W"d. Das tiefste Bohrloch der Erde d»>, 9 . ^.^ bei Schladebach. einem kleinen Orte nördlich lechs ?"U> 1748-1 Meter tief. Die Bohrarbeit hat iLll^^e gedauert; die Kosten derfelben betrugen H°m« . ^' davon 00.000 st. allein für die verbrauchte» "«»anten. ^itl^ (Spazietgang vonUdinc nach Wien.) ^'^.'Katrin» in Udine meldet, haben vor einigen l>'dcln> beiden Comtessen Marie und Teresa Fran-A», ""' l" Begleitung des Herrn Michael Ritter von z„ ^r/'ch diese Stadt verlassen, um zu Fuß nach Wien l>re> T " Trotzdem die Gesellschaft unterwegs durch volle »^^Ne „lit Reaen und Sturm zu läinpsen hatte, soll dieselbe dennoch schon nach 10 Tagen wohlbehalten in Wien eingetroffen sein. Die Reisenden halten ihren Weg über Villach und Leoben genommen. — (Profeffor Ultzmann) von der Wiener medicinischen Facultät wurde vorgestern im Waggon auf der Fahrt nach Gloggnitz vom Schlage getroffen und ist abends verschieden. — (Patriotismus eines Mädchens.) Wie der «Newyorker Handelszeitung» aus San Francisco mitgetheilt wird. ist dort Ende letzter Woche Prinzessin Aalulani. die Nichte des König? Kalalaua von Hawai, eingetroffen. Die junge Dame. welche erst 15 Jahre alt ist. soll eine Schönheit ersten Ranges sein und ein Vermögen besitzen, welches sie zu einer vielumworbenen Perfon in den Vereinigten Staaten sowie in Paris, wohin sie zum Besuche der Weltausstellung zu reisen be« absichtigt, machen dürfte. Die Prinzessin ist die Tochter der Schwester Kalalaua's, der bildschönen und reichen Prinzessin Likiliti, deren tragisches Lebensende seinerzeit Aussehen gemacht. Die Prinzessin-Mutter begieng nämlich vor etwa zwei Jahren Selbstmord unter ganz eigenlhümlichcn Umständen. Die Dame lilt an der Auszehrung und wusste, dass sie nicht mehr lange zu leben hatte. Zu der Zeit war der Krater Manna Loa auf Nftolu iu activer Thätigkeit, und die ausströmende Lava verwüstete den schönsten Theil der Insel. Nun existiert in Hawai eine alte Sage, derzufolge dem Ausbruch des Kraters sofort Einhalt gethan wird, wenn sich eine der Prinzessinnen des königlichen Hanses in denselben stürzt. Prinzessin Likilili, eine gläubige Anhängerin der Traditionen ihres Hauses, brachte sich selbst zum Oftser dar, um die unterirdischen feindlichen Gewalten zu versöhnen, und sprang eines schönen Tages in den brodelnden Krater. Das Merkwürdigste an der tragischen Geschichte ist, dass von dem Augenblick au der Krater wirtlich aufhörte, Lava zu speien. — (Große Brände.) Die Freiherr vou Springer'sche Malzfabrik in Stadlau bei Wien ist vorgestern mit Maschinen und riesigen Getreidevorräthcu vollständig niedergebrannt. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Gulden. — Die Bezirksstadt Zbaraz in Galizien ist fast ganz abgebrannt. Mehrere hundert Familien sind obdache und brotlos. — (Mittel gegen Flie8 en.) In der «Wiener landwirtschaftlichen Zeitung» finden wir nachstehende Mittheilungen: Vor wenigen Jahren besuchte ich eine der größten Wurstfabrilen, aus welcher ich seit mehr als 20 Jahren meinen Bedarf an Dauerwurst beziehe. Ich war den» fehr liebenswürdigen Besitzer gänzlich unerwartet gekommen. Er führte mich in allen Räumlichleiten ocr mit Dampf betriebenen Fabrik herum und erbot sich, mir 1000 Thaler für jede Fliege zu zahle», die ich in die» sen Räumen finden würde. Es herrschte die peinlichste Reinlichkeit. Ich suchte vergeblich nach einer Fliege, nicht wegen der versprochenen 1000 Thaler, sondern weil ich triumphiert hätte, Wäre ich imstande gewesen, ein solches Thierchen nachzuweisen. Das ganze Geheimnis, um Flie-, gen fernzuhalten, bestand, wie mir der Fabrikant schließ«! lich mittheilte, darin, dass zu dem Oelanstriche der Wände eine große Menge Lorbeeröl mit verwendet worden war, dessen Geruch die Fliegen nicht ausstehen können. — (Vulcanausbruch und Erdbeben.) Nach Depeschen aus Japan ereignete sich am 13. und 14. April auf der Ofhima-Insel ein vulcanischer Ausbruch, wodurch 300 Häuser zerstört wurden und 470 Personen durch Verschütlung unter den Trümmern zerstörter Gc° bäude ihren Tob fanden. Hunderte von Einwohnern entrannen dem Untergange, indem sie in Booten nach den benachbarten Infeln Hinübersuhren. Am 11, April trennte ein Erdbeben auf einer der kleinen Inseln in der Meer» enge Nipon von Sikoka. Zwischen den beiden Ortschaften liegt jetzt eine 1000 Fuß lange und 3 Fuß breite Kluft. — (Abnorme Temperatur.) Nach den Beobachtungen des Observatoriums in Christiania war die Durchschnittstemperatur dort im Mai 12 Grad Reaumur, was seit 52 Jahren nicht vorgekommen ist Diese Durchschnitlstemperatur ist 4 Grad übi'i der normalen und nähert sich der sonst im Juli dort vorkom< menden Wärme. Das Thermometer stieg daselbst im Mai einmal über 20 Grad Reaumur. — (Unglücksfall in einer Menagerie.) Aus Halle vom 7. d. M. wird geschrieben: In Quer-surt trug sich gestern in der dort gegenwärtig zur Schau gestellten Falt'schen Menagerie ein schwerer Unglückssall zu. Die Lehrer besuchten mit ihren Schulclassen die Vte» lingerie, und dabei kam ein 7jähriges Kind den, Käsig des größten Löwen so nahe, dass das Thier mit beidru Tatzen durch das Gitter fuhr und das Kind erfasste; dem armen Mädchen wurde ein Ali« ganz zerfleischt und außerdem ein großes Stück Kopfhaut sammt einem Ohr und einem Auge ausgerissen. — (Liebe und Gespenster.) Es ist mit der wahren Liebe wie mit den Gespenstern: Gar viele reden davon, aber nur wenige haben sie gesehen! Local- und Prouinzial-Nachrichten. — (Zur Wahlbewegung.) Wie man uns aus Wählerkreisen berichtet, ist im Landgemeinden>Wahlbezirle Krainbura/Ncumarltl-Lack die Wahl des Landesausschussss Otto Detela außer Zweifel gestellt. «Unsere Wähler.» schreibt uns unser Gewährsmann, «wissen die ersprieß< liche Thätigkeit des Herrn Detela im lrainischen Landtage und insbesondere seine für das Land fo wohlthätige Wirksamkeit als Mitglied der GrundstcuerregulierungMom» Mission zu schätzen und werden daher ohne Unter» schieb des Standes ihre Stimmen auf Herrn Detela vereinigen. Die von einer anderen Seile gegen Detela aufgestellte Candidatur kann ernstlich nicht in Betracht kommen. — (Saatenstand in Oesterreich.) Der bereits telegraphisch erwähnte Bericht des Aclerbauministeriums nach dem Staude zu Ende Mai 1889 schildert die Verhältnisse in solgender Weise: Unter dem Einflüsse der vorwiegend seuchtwarmen Witterung entwickelte sich die Vegetation außerordentlich rasch. Da die Witterung der Blüte im allgemeinen bisher sehr günstig war. haben sich die Hoffnungen auf eine gute, thcilweise ausgezeichnete Roggcnernte befestigt. Der Weizen hat sich häufig zu großer Ueppigkeit entwickelt, so oas5 er geschröpft werden musste, und haben selbst Spätsaaten, welche Ende April noch recht schwach waren, ein vielversprechendes Aussehen gewonnen. Gerste und Haser zeigen einen dichten, vielversprechenden Stand. Der Mais ist complet aufgegangen und hat sich größtentheils schon recht hoffnungsvoll entwickelt. Auch über den Stand der Hülsenfrüchte liegen zumeist recht günstige Nachrichten vor. Sehr ungünstig lauten mit wenigen Ausnahmen die Nachrichten über den Raps; dieser wurde fast allgemein durch den Glanzkäfer in viel höherem Grade beschädigt, als jemals seil 1873, und hat außerdem schwach geblüht und wenig Scholrn Wieöorgsfnnöon. Novelle von Harriet Griwewald. (7. Fortsetzung.) 'lten?^ Höue Sind, das wohl geborgen bei einer '"Ntett" .'" K°'t und Pflege war., fuhr er fort. llllrr ^ ""er bösen Kinderkrankheit und musste trotz Irge sje^,,.. ^. ül» ^l'ch.el Mensch, welchen Plan verfolgten . 5'^lc mir das Mädchen entrissen?> llNey 9? leuchtete eine verzehrende Leidenschaft in '!N stips"^ auf: «Sie fragen noch? Kalt und grau-Knd " "Ft Lea Larmont den Unglücklichen, der sie ^hell z/ 5 ."gebung anflehte, uon ihrem Herzen, dem ^isden ^- ^"' schwur, in ewiger Liebe anzugehören. Mllt lia?" in jener Stunde Milde und Nachsicht »'bellst"' 'ch wäre für immer uon der unseligen A V des Spieles geheilt worden. Doch das ^barnlen > Herz des schönen Mädchens kannte kein Me i,,V" jeuer Minute verwandelte sich meme "benz „V^K. — Ich schwor, der Dämon Ihres . Der c?"ben; '^ h'^t mein Wort.» d"' 'lül,F?sr°u von Sasenck graute vor den blei-i>Pw.^"'llchen Zügen des Mannes; iu mächtiger "ach de ^ sie Raimund an ihre Brust nnd zog 'K H'3 von Vot'hen folgte ihnen nicht. Er sah k ^ Com '°s schwarzes (Yewand wie des Knaben bn beide, ""Leibchen durch die Aaumanlagen; als H"' da l ".'" d'e letzte Krümmung des Aerges ^tri„: '""t die hagere Gestalt auf das harte Felsen- «O, ihr blüht noch manche Lebensfreude, ich bin nnsäglich arm, arm in dem Bewusstsein, durch verstoßene Lirbc ein schlechter Mensch geworden zu sein.» Er fuhr anf und sah wild um sich. «Nein. ich bin nicht schlecht, ich habe keinen falschen Schwur geleistet. Das Mädchen ist todt für feine Eltern; ich will wenigstens eine Blnme in der Wüste meines Daseins hegen und Pflegen; dass ich sie ihr entrissen, war nur Wiedervergeltmlg. Dem General Lormont fiel Lw's tiefe Erregung, als sie zu dem Wagen zurückkehrte, sogleich auf, nnd besorgt erkundigte er sich nach der Ursache derselben. '.Wir sind bei deu Nninen einem garstigen Manne begegnet.» sagte Raimund, den Kopf an die Schulter des Großvaters lehnend, «er war so unfreundlich mit der lieben Mama.» Lca erzählte nun während der Heimfahrt dem General die Begegnung mit Walfried. .Wir werden sogleich die Anzeige bei Gericht machen und...» .Nein, Vater; was sollen uns die Gerichte zu erforschen helfen, jetzt, wo mein armes Kind,» fie barg das Haupt in dem Wagenpolster nud schlnchzte leise anf. «todt ist!» »Und du glaubst an seine Worte?' fragte Lormont finster. Die Freifrau schrak anf; dann schüttelte sie mit einem schmerzlichen S,'nfzer den Kopf: «Ich glanbe ihm nnd bilte dich ernstlich, lass ihn seinen Weg ziehen. Jetzt ist alles vorbei, ich mus^ selbst die Erinnerung zn bannen suchen. Ach.» ,hrel Augen füllten sich wieder mit Thränen, «eins habe ich vergessen ihn zu fragen: wo das Grab meines Kindes liegt.» Den folgenden Morgen erhielt Lea rillen ver« i siegelten Brief; bei dem Erblicken der Handschrift zit-terte sie heftig und erbrach rafch das Convert. Eine blonde Haarlocke fiel heraus. Walfried von Gothen. der noch in derfelben Nacht den Badeort verließ, sandte sie ihr als letzten Grus« ihres todtgeglaubten Kindes. Die Freiherrin drückte das seidenweiche, goldblonde Löckchen mit thränenfeuchtem Blicke an ihre Lippen-das tiefe, unsagbare Weh ihrer Seele würde sich in einen Iubelruf verwandelt haben, hätte sie geahnt, dass die holde kleine Lea ihr wohl durch Wa'lfried, aber nicht durch den Too entrissen blieb. — — IV. Das einsame Dörfchen an der Grenze Ostpreußens prangte zum drittcnmale, feit die kleine Justine in dem Haust des Schullehrers wciltc. im FruhüugHchmucks !oder vielmehr die Berge, Wiesen und Felder, die dasselbe umgaben, waren von zahllosen Blumen bedeckt, wie sie im herrliche» Lenze der Erde entsprießen. ^ Aus dem Walde, der sich hoch nnd kräftig an der Landstraße hinzog, traten drei Kinder; Hand in Hand eilten sie über die Wiese, fröhlich lachend uud sill gen d: Es läuten zur Kirche dir Gloclrn, Dir Eltern sir MNssm scho,, cms; Drri lkindrr in noidrnrn z'oclni, Die silM noch uulrr dein Haus. (Forsch««« sol«!.) Mdacher Zeitung Nr. IN. 1146 12. Juni IM^. angesetzt. Kartoffeln wurden nahezu bis Ende des Monates angebaut und sind in der nördlichen Zone gröhten-theils erst im Aufgehen begriffen; dieses aber lässt nichts zu wünschen übrig. In der mittleren Zone und einem große» Theile der nördlichen werden oder wurden dieselbe», bereits behackt, ihr Stand ist bisher sehr hoffnungsvoll. Ebensalls erfreulich, jedoch in etwas geringerem Grade, ist der Stand der Zuckerrüben. Die Mehrzahl der Saaten jedoch steht hoffnungsvoll. Bezilglich des Aus-pflanzrus der Futterrüben und des Kopfkrautes ergibt sich in den Gegenden, wo die Trockenheit das Auspflanzen nicht zulässt, die Schwierigkeit, dass die Pflanzen bei der großen Wärme sich zu rasch entwickeln. Am auffallendsten zeigten sich rasche Fortschritte der Vegetation iu der Verichlspcriode an den Wiesengräsern und dcm Klee. Ueber Flachs liegen gute Nachrichten aus Böhmen und Kärnten vor. Der Hopfen hat in Böhmen von verschiede nen Insecten zu leiden und ist dadurch in seiner Entwicklung gehemmt. Für den Wein zeigt sich die Witterung sehr wohlthätig. Derselbe zeigt erfreuliches Wachsthum und hat zumeist reichlich Gescheine entwickelt, jedoch nach Verschiedenheit der Sorte in sehr verschiedenem Viaße Das Obst hat im allgemeinen gut verblüht, jedoch nicht überall reichlich, und sind viele Blüten unbefruchtet abgefallen. Dasfelbe hatte beinahe allgemein von einer ganz ungewöhnlich großen Menge von Raupen zu leiden, so dass viele Bäume ganz entlaubt wurden. In vielen Gegenden stellten sich auch die Maikäfer zahl» reich ein. Im allgemeinen verspricht Steinobst mehr als Kernobst. — (Chronik der Diöcese.) Herr Josef P o -rubsli, Pfarrcooperator in Senosetsch, wurde als Administrator der Pfarre Unterlag angestellt. Herr Alois Zuzel, Pfarrcooperator in Heil. Kreuz bei Neumarlll, wurde in gleicher Eigenschaft nach Sostro überseht, Herr Anton Iemec, Alumnus-Presbyter, aber als Pfarr» cooperator in Senosetsch angestellt. — (Lehrer«Conferenz in Laibach.) Am 11. Juli um 8 Uhr vormtitags findet unter dem Vorsitze des k. k. Vezirts-Schulinspectors Prof. Franz Levec im städtischen Rathssaale die diesjährige Lehrer-Confcrenz für den Stadtschulbezirl Laibach statt. Die Tagesordnung wurde wie folgt festgestellt: 1.) Die Constituierung der Lehrer-Conferenz durch die Bestimmung eines Vorsitzenden» Stellvertreters und durch die Wahl zweier Schriftführer. 2.) Mittheilungen des l. l. Bezirls-Schulinspectors über die bei den Inspections gemachten Wahrnehmungen. A.) Referat des Herrn Lehrers und k. k. Veziils-Schulinsprctors Andreas Humer über den Knaben-Handfertigleitsunter-richt, 4.) Festsetzung der Lehr- und Lesebücher für das Schuljahr 1889/90. 5,) Bericht der Bibliothelscommission über den Stand und die Rechnung der Bezirks-Lehrcr-bibliothek. 6.) Anträge über den Anlauf neuer Bücher für die Bezirks-Lehrerbibliothel, die spätestens bis zum 7. Juli bei dcr Bibliothekscommission schriftlich anzumelden find. 7.) Wahl der Bibliothels Commission für das Schuljahr 1889 90. 8.) Wahl des ständigen Ausschusses der Be-zirls-Lehrerconferenz für das Schuljahr 1889/90. 9.) Eventuelle selbständige Anträge, die spätestens bis zum 7. Juli beim ständigen Ausschusse schriftlich einzubringen sind. — (Die neuen «Einser») Dem Vernehmen nach werden die schon seit längerer Zeit vorbereiteten neuen Staatsnoten zu einem Gulden schon in kürzester Zeit, nach einer Version schon mit kommendem ersten Juli, dem Verkehre übergeben. So viel man über die Form und das Aussehen der neuen Noten erfährt, sind dieselben bedeutend kleiner als die jetzt im Umlauf befindlichen «Einser» und haben einen vorwiegend blauen Unterdruck. Der Textdruck läuft der Blattlänge nach, so dass die neuen Noten den jetzigen Zehnerbanknoten vn lnimatmo ähneln. Der Text ist derselbe wie auf den gegenwärtigen Einsernoten. Der Grundsatz, die Noten iu kleinerem Formate herzustellen, dürfte überhaupt ein fest» stehender bleiben und seinerzeit auch bei der Neu »Emission der Fünfer- und Füufziger-StaatSnoten zur Geltung kommen. — (Centralcommission für Kunst» und historische Denkmale.) In der jüngsten Sitzung berichtete Herr Barthelmä Pecnik in Gurkfeld über die Erfolge der im April d. I. vorgenomment» Grabungen bei Neviodunum. Director Dr. Kenner berichtete über die vorbereitenden Maßnahmen zur Herausgabe von Jahresberichten des Staatsmuseums zu Aquil^ja. Regic-rungsrath Bruno Bucher machte die Centralcommission auf die Kirche sammt Glockenthurm in Abbazia, die der Erhaltung wert ist, a«fmerksam. - (Todesfälle) In Hl. Geist bei Gurtfeld ist am Pfingstsonntag der dortige Pfarradministrator Herr Johann Velec im Alter von 33 Jahre», gestorben. In Rudolfswert verschied am 9. d. M. nach langwierigel Krankheit der dortige Gymnasialprofessor Herr Raimund Nachtigal. Der Verblichene erreichte ein Alter von 4<» Jahren. — (Ein neues Kloster.) In Selo nächst Laibach wurde gestern das von einer hiesigen Dame. Fläulci», Bernard, ssegründete Car,ueliterinnenKloster vom l,l,ch' würdigsten Herr,, Filrsllnschuf eingeweiht. Das Musler, welches für 14 Ordensmitglieder ciugerichlet ist, wild dermal.« mit U Cmmelittnnnen beseht werde,,. — (Ein verhafteter Baron.) Aus Klageufurt wird gemeldet, dafs dort Baron Josef Orczy am Freitag verhaftet wurde. Der junge Mann ist das Opfer zweier Wiener Agenten, welche ihn durch verschiedene Tauschgeschäfte um sein ganzes Vermögen brachten und ihn dann bewogen, um sich und seine Frau erhalten zu löunen, die in seinem Palais gepfändeten Möbel zu verkaufen. Nachdem er dies gethan, entfloh er-aus Wien, wurde aber i„ Klagenfurt entdeckt und verhaftet. — («Matica Slovenska») Dcr Ausschuss der «Matlca Slovensla» hält Mittwoch, den l9. Juni, eine Sitzung ab, um unter anderem die Wahl des Präsidenten vorzunehmen. — (« Laibachcr <3 chulze il u ng ».) Die soeben erschienene Nummer 11 der «Lmbacher Schulz^ tung, weist folgende Artikel ans: «Hocherhebendc Worte,» dann die Fortsetzung der beiden Artikel «Lehrplan für vierclafsige Volksschulen, an denen die zweite Landessprache obligat gelehrt wird», und «DieFanstsage in der deutschen Literatur,» schließlich einen Aussatz «Ueber Scheffel» von W. Hallada. Außerdem enthält die Nummcr die Rubriken: R»»ndschau, Aus Krain und der, Nachbarschaft, Mannigfaltiges und erledigte Lehrstellen. — (Ein unhei nil icher Fund.) Wie man uns aus Tupalitsch berichtet, wurde au, 4. d. M. in dem Graben Korito unter dem Pogorelc-Verge vom Jagd-Hüter Primus Polajner von Obertanker ein menschliches Skelet aufgefunden. Das Skelet ist vollkommen sleischfrei n»d rührt von einem mittelgroßen Manne her. Die Hirnschale ist gesprungen; auch die meisten Zähne sind ausgeschlagen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist der Mann von den, circa 50 Meter hohen, sehr steilen Felsen abgestürzt und hat dort den Tod gefunden. Die Gebeine wurden vorläufig in die Todtenlammer zu Kanter übertragen. — (Veränderungen im Lehrstand e.) Der Leiter der zweiten städtischen Volksschule in Laibach, Herr Velar, ist um seine Pensionierung eingekommen. Gestorben sind die Herren: Lorenz Arlo, pensionierter Oberlehrer in Soderschitz, und Johann Treven, Oberlehrer in Oblal. — (Die nächste Volkszählung.) Die Re« gierungen beider Reichshälften bereiten ein Uebereinkommen vor, demzufolge die im kommenden Jahre stattfindende allgemeine Volkszählung nach gleichartigen Grundsätzen vorgenommen werden soll; bei früheren Volkszählungen bestanden so große Differenzen, dass eine Vergleichung oder Zusammenstellung nicht möglich war. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der Ortsgemeinde Uranschitz im politischen Bezirke Stein wurden gewählt, und zwar: zum Gemeindevorsteher Andreas Ales, Grundbesitzer in Uranschitz; zu Geineinderäthen die Grundbesitzer Johann Krec aus Uranschitz und Franz Ales aus Dobeno. — (Hohes Alter.) In Ieschza wurde vorgestern der Besitzer Martin Sitar zu Grabe getragen. Sitar hatte ein Alter von 90 Jahren erreicht. — (Aus Krainburg.) Der slovenische Leseverein in Krainburg veranstaltet am 7. Juli ein Cou» cert. Das Programm wird demnächst festgestellt werden. 7. Verzeichnis der beim l. l. Landesfträsidium für die Abbrändler in Hrastje eingegangenen Spenden. Sammlungen des Gemeinde - Amtes Podzemelj l8 sl.; der Pfarrämter: Hünigstcin 4 sl., Precna ^st._____________________________________________________^ Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 11. Juni. Se. Majestät der Kaiser ist heute abends nach München abgereist. Fürst Nikola von Montenegro ist abends nach Trieft abgereist, von wo er mit der auf kaiserlichen Befehl beigestellten ?)acht «Greif» nach Fiume und Cattaro weiterreist. Nach» mittags besuchte Fürst Nikola deu Ministerpräsidenten Grafen Taaffe. Wien, 11. Juni. Der Kaiser stattete heute dem Fürsten von Montenegro einen Gegenbesuch ab mid verblieb bei ihm zehn Minuten. Der Fürst begleitete den Kaiser bis zur Equipage, wo eine herzliche Ver abschieduug folgte. Der Kaiser trug das Band des Großtreuzes des Danilo-Ordens. ttratllll, 11. Iuui. Der 'Czas» sagt in eiuem dem Besuche Taafft's gewidmeten Leitartikel: "Ungeachtet der Einwände seitens der oppositionellen Blätter stimmt Galizien dem gegeuwiirtigeu System zu und theilt die von Taaffe hier bekräftigte« Priucipieu für die Ailssöhlmng aller Nationen der Monarchie.» Nom, l l.Ilmi. Wie verlautet, verfügte der Papst die Veröffentlichung der srhr zahlreiche,,, ihm zu gekommeueu Protcste gegen die Errichtung des Oior-dauo Vnmo-Denlmals. Ein eigeuer Protest dcr Curie ist bevorstehrud. Paris, l l. Juni. DeronKde, Laisant »md Laglierie wurden nicht freigelassen uud werdeu heute vor dem Zuchtpolizeigerichte iu Aligonleme wegeu Widerstandes »lud Drohungen gegeniiber Veamten erscheinen. Di»' uoulallgistischeu Deputierte», beschlossen, die diesbeM lich beabsichtigte Interpellation iu der Kammer zu m-schieben. , . Simla, 11. Iuui. (Reuter-Meldung.) Prinz Albe" Viclor. Sohu des Priuzen vou Wales, reist im ".a^ sten Winter nach Iudien. Der Besuch wird lemen ofsiciellcu Charakter tragen. ___^. Allgclnmmciic Fremde An, 10. Juni. Stullt Witlt. Dr, Edler v. Dacar, l. l. Auscnltaul, ^l!"»-Pceitlachner. Postosficial. j. Frau. Wien. - LindcrmaM' " »toner», Trieft. — Nicanor und Oschwauder mit Frau. -w"'' Schiller nnd Trcon, Villach. - »iiedl, »tadlersburg, Hotel (5lesaut. Karl von Slransli, l. l. (Yeueralmajor. mw -""" von Stransly. Mislolcz. — Mitter von Traftsia. G"'"", major; don Dobler, Oberlientemul!; Dr, Romans '"""^ Töchtern; Weiß sammt Frau; Smowda u. Stccl. 6"'^' ^ Nitter von Zastamullwii', Uhlmien »»ülmi'ister, MlaM-Fuchs. Architekt, m,d (y!»»'^ - »tosa MM, Louise Christels Maria ^ilsslmayn. ^" Kapfer und Ehrlich. Iudenburg. — ijaslud Autott u»d i^«>^ Wien. Nischer, Villacl». . ^ Hotrl 3!it>l'al»chof. Potocujal, t. l. Oberstabsarzt, "lau"'"',,h Haidegger, l. f. Beamter Wien. — Äellos, P'"«»'"' ' Vcllan, Peltau. - Mecavice, Visjnl, Fan», ""b ''U«r Aeisnch. .- Antonia Vrehmrr. Gasfron, General-IM"" Witwe, s. Töchtern, Trieft. Berstlisbeilc. Den ll). Juni. Johann Oralem, Arbeiter. AH Triesterstraße 27. Pach»im.'i,ina.i«is. Elisabeth P''"". "'" blnierswchler, l« Ml»»,, Petersstraslc 5>l!, Tübennl!'!«'- Im Garu i f 0 nssfti t ale - «« c>„ Den 7. Juni. ssmnz iUluainik. Oberlanmlier, ^' Zertriimmernnss des Schädels durch Sturz. .....^ Meteorologische VeoblichtlMlM in ^aibach^. -------------------^--------------------------------------' ^^ ^TÄMgT^M« li^^ heiter'^U^chw^)'^ l!. 2 » N. 7^2 4 270 halb heiler ! W. '»äß'.li ll . Ab. 7:l:l-1 i l» 4 heiter ^ W, "'iiß'll ^ Ziemlich heiterer Tag, wiudiq, das Taa.esnli' über dem Normale. ^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Naalik. ^^, Mr Ganbe. ^. Eine Person, welche durch ein einfaches Mitm vl>'> ^jt, risscl Taubheit und Ohreuqeräuscheu geheilt würd?. '^,l„cl,sr!' eine Veschreibuug desselben in deutscher Sprach? "^"^>!..„ >"" gratis z„ ilberseuc'en. Adresse! I. H. Nichols0"' "^7 Koliuaafse 4. s2l.il!' ___________ ^ ! Statt jcdcr licsondcrcn Anzeisst. > l Tiesbetrilbteu Herzens geben wir allcn ^^ > ! wandten, Freunden und Nelauuten NachrlM'' ,^, > > es Gott den, Allmächtigen gefallen hat, uns"" > ! nigstgeliebten Sohn, respective Vruder, H^" > Nikolalls Spintre ^ I f. l. Lieutenant des 13. Eorpö.Artilleric'Nea"!'eN > l nach schwerem Leiden, versehen mit den .^^ls^iels' > ! sacramcuten, ^! „ > > spitale iu Wien ins bessere Jenseits al'M'"»'^,,,,, > I Das Leichenbegängnis findet Mittwoch, l"'',^ > > Iuui. unl 2 Uhr nachmittags vom Oarn'!"'""' > > Nr. l aus statt. . fron'' > > D.r unvergessliche Verblichene w'rd ven> ' , > men Audenlen empfohlen. ! > Gottschee, am 10. Juni 1»»^. > ! Nikolaus und Thercsc Spintrc ! > Eltern. ! I Franz Spintrc I > Bruder. ! Danksagung. ^., > F.lr die zahlreichen Bcweife inm^^,..,!..'" > „ahine während der Kraulheit und " .^ ^ l's > llnseres inuigstgeliel'ten (bitten '»w > ,^!lh,!ng^>l>eise Schwiegervaters, .Herrn l ! IolMl NMl ! ! i„,«ie siir die schönen .Urau,^sp<'!ld''" ''"^^„ il>''" > reich.» ^egleituug ,,nr l.l.'!''» Nuhls'«" ' ^„s > Freunden und Vclannte» den >",»g!"" , > die trällernden Hinterbllc ! I Lnibach am tl.Iuui '«"''- ^^^^^D ^LMchelVscitlmg Nr. , 33. ______________________114 7 ________ ^. Zum 15t)!,. Course an der Wiener Börse vom 11. Zluni 1889. ^ ^m o^n Coursbla..c ^,, Weld War, «""ch. N,„!o i„ Noten «53« «5-50 '^/" ^.......«5 !'..', »5 «5 ^'r>/ "^^'. 25.0 sl, 135 . »3ü l>0 l^Xr ," ' «O'lze 500 f>, 143 40 14.'« «0 ^ Ll^.oV^'"^^ "«> ^ «" 50 ,4!! l.» > tow, ,«>>«. . ' ' -'»"N »75 5'.! 17U.'.0 «>"Mbr. ü ,2l, si. . . i5<> 50,51- "«!s»m».>, sl..»..,,n'i . !!.» !U> 100 »0 NN«'scnb»hn. ^N'luÄl'cuorlrsi . 124 f." 1»b, ^N>, "«>'' «' SO»'" ,«.4. 104'75 ^ L° .^'^ ""« "«' st, U, W, 21« l.!-, 2,« 5<> ^°'» 3! m/ ^'^"'l - ^,13 75. 114 25 ^,^s 1^?""o' - - 11« 50 11!» 5" '^" Äali!!»,„«'"' l,,I, ,«?.'. ,,.,501.4. . As«, « "b>, 0l>, „»Ost, W «<> w„ ,0 i..° ° "'" ^'"<> st, ö, W, 14,75.142 2,'. "^°,.„i ^ 5><»si,i,,W, !,4l 21.141 75 ^^«°le <«/„ ,",„ lroatische nnd slavonische , 105- 10«, — 5"/„ s!rl,enb"m! . . . , 105 i« I0ä «<» 5"/„ »ngarische...... 105 1» lOl.'l!« Andere öffrutl. Änlehcn. Do»n» Wl>ss. ii°!r 5"/„ <»»<» s>, . Lü'" 124- t»o, Anleil»' ««?« . . lio«,— — - Nuli'lie» der VIabl Mr,, . . j»N'— — — Nülelien d, E!adtnem»lnm' W!ei> IN« — 10«, s.o Prüm, Änl, d. Elat»!!,.',!,, Wie» >47^,'> 147 ü«' ^ö, 1,'üI'M! ?!»lehs!I l'sül'«, I>" „ 97' - »7 !!5> Pfandl'licfc (!», 1<><> sl,), Bl'deüi-r, Mg, ksl, 4"/„ O, , , ,,7LN llt, - dlo, » 4'///n. , . w!>«0 Ul'4^ dto, » 4"/„ . . . »8-»U l!l» »<> d!u, P,ü!!>, Schüldverschl. .<»"/„ l0!» 75 NO'LÜ O,s!, ^Wlitvetendaiil >>»!. l><»»/n 101— -- Ocs!, miss. Va»l verl 4'/,."/„ , «<»1 7K 1^8 Ll> dello » 4«/„ , . 1«! s.<> lOl N' dslto 5><»jäl,r. » 4"/„ , , «'0'5>»!i01'I<> Prillritäts-OI'linationeu (fiir n>» sl,). sseidi»«!,^ vilis>il>nl,>1 (5»!, <»» wnlizischs Narl i!»t>wig Uali» st, V, 4'/,"/« . !«0>'7b w» Lk» Grid War,' Orslerr, Nordwestlial«, . . . l,»«'lzs> >»«!»! Lillalsbnl!»...... I"?'!»?, - - Eiidval,!! i» 3"/,.....^ ,4<^5» ,47 2.', » b .'>»,<,..... lli« 1202s, U„ss, „aliz, Vabn..... IM - lNl 5l! Divrrse Lose (per Slücl), Ln'dXlole 1W si, . , <«4"»5 ,»>. — «llan, Lol>> 40 ,,, . , , ' ' <>,, N2.. 4"„ Dl,„a>, Daiüpssch, i<>0 ss, , ____1»,« _^ 0se»c, «os, 40 st, . . . '' ^,75. ",.. Palftl, Uo,e 40 st...... „/,7^ ,;2 25 Rudnlph Lose 10 st, ... '. !«,^ «,, ' Lalm Uose 4» st...... A °" °!., Waidslei» Luse 20 st..... ''/," ^,^ Windijch^ä^^'se 20st, . . ^,_. hs,, («>il>, Sch, d,:<",„Pnii», Lchiilb- »e>!ch d, Äl't»'ucredi!n!islni> . ,7.,. ,« — Vanl ° Netten (per Et,!>0 187,30 Vaolvere!», Wiener 100 st, , ,„>» 75, ,,0 !i,'< Ädm-r, ?l„s>, i^st, 200 st, S, 40"/, ^!»7 5l» Lül< Crdt, Vlüsl, s, Hand, ,I, W, ,!>»>st, l!«,5 7!> 30«!Ü5 N»i,!l, Al!q, niiss, 200 st, , 3,7 l»5 3,7 c>!» Depuli!e»l>n»i, ?lNg, 200 st, . ,«« — ,««- Rumple Ves,,^'br»s<, D00 st, . ^<» —54^-^ Oiro », «lasse»»,. Wiener Looss zo^ — 2l18'l»<> Hl,p°tl,ele»b.,l>st,20ost, «5»"/L j «?-.. —-— Vel!» Ware Lüüderlmiil, üsl, LNl, st, V. . . 237 25 2»7'75, Orslnr, ungar, Ba»l !><»0 st. . i».,7 . «»ü- U!,il,»l>a»l 200 st......232'- 2Z2 l><^ Verlehr«l»ll,ll, 3lNg, 140 st, , , 15l»,5« iz<» -.„ Aetien von Transport-Unternchmunlicn. (per Slücl), Albrecht Bahn 20N st. Silber . 57 50 5ft - Alfüld ssiüinan, Aal», 200 st, '7.'. Vüli»! ,^oidbalm 150 st, , . .222-2?.'!,- » Wesllial)» 200 st, . , . »4» - :l45 - Ällschüebradrr (tis, 50» st, CM, IN4>< 1050 dlu. (lit. U,) 20» st, . 85» — 3«2 Dona» Dniüpfschiffsalirt - V.s,, Oeslerr, 500 st, TM, . . . 4<>I — 40N'^ Dra» Eis, (B, Dl>, ^,)200st,3, ji-Ol 5>» 202 50 Dns BodeüH, (tif, Ä, 200 st, K,---------------- Ferdinands Nordb. IOC» st, (lM, 2 2«50 Gal, Tarl liudw, Ä, 200 st, llM, Ll»7'5<> 2»ti :>o Leml>, Lzernow, ^ Iassl» ltüen bahn Gesrllsch. 2!l'l! Baiin 200 st, Silber . ------- .. — VlaalSeiseiibal,» 200 st, Silber 24L — ^42 75 L»dba!,n 200 st, Silber. , .1227512325 2»d '^l)rdb,2jerb, A.200st,CW, 17, - »72 -> Trainwal, Vel,,Wr,,170st,ü,W, 234 — 234 25 » neue Wr,, Prioritäl«- Vletien 100 st...... W-50 1s'<» - Un«,'galiz. E,senb.2l><) fl. Silber 1»«'—jl9s, L5 Veld War, Ung, Nurdostbal,» 200 fl, Silber l»1 — 191 5» Ung,Wrstl> (Raal> Gra,»200fl,T. «S3 — ,-4'.. Industrie Actien (per Stuck), Vansses,, Älla, Orst, 100 fl. . «»»— «»<>-., (tglidie, Vijen und StahlInd. in Wie» 100 st...... «»'. e» ,. Eilenbalmw, Leilia.,, erste, »n fi, «!< — «>, - «Elbeim'il»». Papiers, ü, V, G. 5,! 25 57- !iieii»f>rr Brauerei 100 fl. , , l<»5 5» lo<; 50 Mn»!a!i WeseN,, üsterr, alpine 7<» ?:» 7« >»o Praner Eisen>>»d, »es. 200 st, 303 ll«4< Salan larj, Sll.!m!ll>l', Papiers, 200 st, 2l3 .21425 »Slelirermülil»,Papiers,n,V.°V, >3L'K0 l33 . Irisailll Nohlmw, Ves, 70 fl, . ll>4 ... <(»5' - Wassen!, G,Oesl inWien ioost. 4>lb - 4?l«<-Wnnnl'» ^ei!,n»sl , «llss, i» Pest W st......... 7s.-. ?7>— Wr. Ua»ae!elllchn!t 100 st, . , 7« 5>> 7«'l><) Wienerl'erger Ziene! Vletien »es, Küi'.v i,;? 50 Devisen. Deutsche Plichr b8 ?« l>»'»5 Lonboil . . , . Hl» 10 liv'b« Pavi?........ 4? 35 »7-4l» Valuten. Dneaten........ 5^3 l» b»»^ Papier Nnbel...... ! «:^, t iN.„ Italienische Vanliwlen sll'0 U) 47 ,!. 47 z-l, 1 Siimiii ,, in Podntik *•"> dr ' S Von '-ail'ach entfernt, bestehend Si« f'z"nniern und Küche im F. Stock "vjler, ist (2463) 3-1 Wort zu vergeben. Hi)Äeros im Vodniks Steinmelzgeschiisl, ^ UIgasse »2, oder in Podutik Nr. 2s>. «) Erinnerunss. ^ ""bekannt wo in Ammkci ab-»ic«?. Georg Vajnk von Rado ^ni,, bem verstorbenen Martin ^ """dort. resp. deren unbekannten ^°HM? Rechtsnachfolgern. w,rt> Herr üij . ,^a>'gl von Mottling zum Curator ^»^"'" bestellt und demselben de, l^ih ^ Pfandrechtseinverleibnngs ' Ve- z^-'l'- liO'i cw 1«8!1 zugestellt. ^Vz'. N^irksgericht Mottling, am Ein (24G2) Ganartenvogel entflohen. — Ahzugchon Alten Markt 0. (1783) 3—2 fit. 7570. Oklic. Na prošnjo NežoMorsol iz Polšnikn. vršila se bode izvrsilna dražba zom-ijiPic-a .lukobu Kuperl.u iz Vrbljen vložni fttev. 2 in 3 lastnega, cenjenega na 507 Kid., dne 3. julija in dne 3. avgusla 1889 dopoludne ob 10. uri pri tem sodišèi. Zemlji.šèc bode se le pri drugi dra/bi oddalo pod cenitvono vred-nostjo. Drafcbeni pogoji, vsled kat.erih je v.sak ponudnik dolžan, položili pred ponudbo 10% varfièine, eenitveni za-pisnik in zeinljeknjižni izpisek .so v I.usodni registraluri na vpogled. C. kr. za meslo deleg. okrajno so-dišèe v Ljubljani dne 30. maroa 1889. 'ms Rom-1 Portlanil - Cement i zu baben bei < H. It, a. li z i li ä e r ! ^H^ Spediteur, Wienerstrasse 15. ] K. k. österr. $$L Staatsbahnen. d Eröffnung %station Celtic für den Gesammtverkehr. ^ene IJ Jwfsher nur für den Personen-, Gepäcks- und Eilgntverkehr eingerichtet ge-11011 Cejtic der Linie IlnilweiH-Kger wird k;tl r«r (lfl am lö. Juni ÜMf Uit, f? .a«R«rneineii Frachtgul-Verkehr, somit für den sicsamintycrkishr crofsnol. h|ll'gei, H"h'Rnver"'>Ul'"iß erfolgt aus Grund der im Kilometerze.ßcr ausgcwiesujnoii l e n im Mai 1889. . . , ^^^j31^ General-Diroction der öaterr. Staatebalmon. a, K. k. österr. ^ Staatsbahnen. Änderung der Bezeichnung der K %, Haltestelle Zeiselmauer. '.rHj'T"« »czoi«h,..ii,R ilcr .5wi8d.cn «Inn Slalioncii St. AmlrÄ-Wftnlen im.l 1?» ?2Lller Linie Wion-fjmünd Rclegcncn H.allostelle ZoiwlniBiiw wird vom Wi 0 "*<> im i„ Zei»elmauer-KöniL«tetten ahßeänderl. ^ '"• Mai IKK«». l^-^IMe General-Direction der österr. Staatsbahnen, ^•((j^^^*"1*^¦¦¦¦¦¦ TJ ".l'^lra"1« "H)st ZahlunpslirdinRniss«» für k. k. Staatsbeamte iilmr WIliformkleider und Uniformsorten fc llhif' . versendet franco die ^OnJ rnil«'|l""ff«-Anst«lt atm 'zur KrieRsinodjulle» Sw Tiller & Co. W k- k- Hoflieferanten ^^^....._ Wien, VII., Marlahllfer«tra»ie 22.________(JÜlilüL- KiiiHlniarliiiii^ Aus der Concursmassa der Frau Maria AleSovec wird das ge-sammle Warenlager, besiehend in Wäsche, Weisswaren, diversen Kurzwaren und (lese 11 äst sei n ricl i tun g, durch öffenlliohc Versteigerung hintangegeben, welche am 14. und 15. Juni d. J. in den Ge.schuftslocalitiU.en Schellenburggasse Nr. 3 vorgenommen wird. (24ß4)2-i Die Concursmasse-Verwaltung. S5: Trinken Sie 33 Hopfen-Malz-Kaffee (iirxtlieli t und ancmplolilen). Dieser (icsundheits-Kasfec, ein leicht vordanlidies, lnaRenstärkcndes Nährmittel, ist wichtig für jedermann, und anentbehrlloh ist derselbe (zur Krreichunp und Erhaltung der Gesundheit dienend) für alle Kranken (insbesondere MaKen-, Brust-, Leber-, Gicht-, Nieren-, Nerven-Leidende, bei Husten, Heiserkeit etc.). für Reconvalescenten, schwächliche Personen, Säuglinge, Kinder, Frauen vor und nach dem Wochenbette, Blutanne, Bleich-süchliRC etc. etc. Ein Paket mit ' , Kilo Inhalt kostet 30 kr. Der Hopfen-Malz-KafTee ist zu haben in den Haupt-Depöts: Laibaoh in der ADOtlißke des Ubald v. Trnköozy neben dem Rathhfiuse; ___ Graz in der Apotheke des Wendelin v. Trnköozy, Land- schafts-Apotheke, Sackstrasse; Wien in der Apotüeke des Victor v. Trnköozy «zum heiligen Fra»ciscus> (zugleich chemische Fabrik), V., Hundsthurmerstrasse Nr. 113 ; Wien in der Apotheke des Julius v. Trnköozy «zum goldenen Löwen», VIII., Josesstädterslrasse Nr. 30; Wien in der Apotheke des Dr. Otto v. Trnköozy «zum Ra- detzky», III., Radelzkyplalz Nr. 17. Ferner bei allen Apothekern, Droguisten und Kaufleuten. (170) 22 8