^« 232. AtolllW «!!» l2. l1klo!,er 1863. Di« „vaibachn Zeitung" »scheint, inil Äu»»»hme der S«Ml° nnb Feintage, t»glich, ,mb lostet sammt bcn Veilagm im «omplolr ganzjahrlss >> fi., h«lb-jlhrtg 5 si. b« lr,, n>i< «reuzban» in, . 5N li. mehr z« entrichten. Mi« der post portofrei ganzl-, unte, Kreuzband und gedruckter Adresse',.', f!,. hnlbj. 7 fi, bN rr. Inftrti«N!ir >,n eine s?l,i»,«»d:Tpl,ltcl!,c, k, k, Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom IlO, September d, 3, den Nalizischcn Kreislommissär erster Klasse. Ferdinand Pluschf, zum KreiShauptmami !,, Rzeszow aller« gnädigst zu ernennen geruht. Das Iiislizmiuisterium hat die bei dem Kreis-gcrichlc Teschc» erledigte Hllfsänitei.Dircktorsstclic dem Hilfsämtcr > ?ireklio»sadjunktc» des Vrü»ner ^andesgcrichtc«, Friedrich Schneider, verliehen. Der Minister für Handel nnd Vollswirthschaft l,at den Postamt«' Verwalter in Vrcgcnz. Ignaz Grimm, znm Postamts »Verwalter in Fcldkirch er-nannt. Das Ministerium für Handel »mb Volkswirth« schasl hat den Tclegraphen'Kommissar Fran; Pischl >» ?,ara »ach Wien, den Telegraphen»Kommissär Wenzel uo» Adlcrstei» in Tcmesvar nach Prag, ,md den Telegraphe»» Kommissär Alois Stricgl in Agram nach Pest; ferner den Telegraphenamts. Verwalter Ignaz H ofbaner in Agra», nach Mar> l>»rg, n»d den Tcll'!irapl>ciia,»ts'Verwalter Goltfriet» Orlman n in Z«« nach steichcnbcrg , alle in ihrer dcrmaligen Eigenschaft lind nnf il'r eigenes Axsuche» verseht, endlich den Obertelegraphislc» Alois Kun> bratipki in Sxczawa z»m Telegraplieliamlöver» waller in Semlin. den Obertelegraphisten Karl Ipold in Finme znm Konlrolor bei der Tclegraphcnstatio» in Pest „no den Obcrtclegraphistc» Alois Herzog in Tviest zum Koulrolor hci der Telegraphenslation daselbst einannt. Der Minister für Handel nnb Volkswirtbschaf! hat den Postoffizml erster Klasse, Maximilian Nzchak. zum Postamts.Kontrolor in Kascha» ernannt. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 11. Oktober, Das »tmNe, für Oesterreich hedeuteudjle politische Creignisi ist die vom siebenbürgische» l'audlage vollzo. gene NeichSlathswahl. Es ist dieß ein Greigniß uon l'oher Wichtigkeit fnr die Ausbildung nnd Vtt'eslignng bcr Februar «Verfassung. Die sechs»,,dzwanzig AI>> s>eold,„^„ selche im i'aufe der künftigen Woche il'rc -Plahe i,„ Al'gcordnelcnhansc eiünelmnn ,verden, re> ^ ^"" Ncichsrathes. sic rcpräscntilc» den Sieg „,!<<. n'^'M' der Fcl'nial'Vcrfassung m eincm der w,cht!gszs„ Neichötheile. die bisl'er gegen die Idec °co ^csammtNaates <„ schroffer Opposition standen; °cr Neichsrath wird »un rechtlich znm .weiteren." «s ,N der positwe Staatsgedanlc. der den Sieg nber die Theorien eines zweifelhaften. ,el>enfalls aber sehr einseitigen hiNorischen Rechtsansprüche« feiert. In einem uo» drei Volksstämmen bewohnten Lande sprechen sich zwei derselben für den Anschlnß an b"s Gcsammtrcich ans in alle» jene» legislatorischen ^"gelegenheüen. welche von allen Theilen desselben l>cmci»sa„, l'chaüdelt werden mnsscn. wenn Oesterreich ""» seiner äußern Machtstellung abgesehen — im ^M'eru jr„e Kraft erschwingen soll, die eine echote ""''„""'vicklüng allcr Bänder, welche da^sclac bilden ermöglicht. Der dritte Vollsslamm i» Siebcnbnrge» lcbrt m f ".'"wllend noch den Nucken. Aber er fan» sich '"' ">c ^""ge „ich» der ssllenütniß ucrschließeu. daß er isolirt sei, isolirt im eigenen Lande, wen» auch die Stammesgciwsscn jenseits des Kiralyhago ihm die Vluderhaod dafür schütteln. Aber der Erfolg des heutigen Tages ist ein Fingerzeig mebr. daß wir die Gednlo nicht verliere,! dürfen nnd daL nach und nach die gesunde Vcruuufi a„ch in anderen Neichötheilen ich geltend machen wird, Hnnsichst ist dieß wohl von Kroatien zu erwarten, Gine neue Htaatsanleihe. Die „Europe" veröffentlicht einen Artikel, bcti-elt: Eine Staatsanleihe. Nach einer Einleitung, in welcher die „Europe" urz die Theorie der Staatsanleihe» erörtert, sagt sie: Oesterreich ist im Vcgriffc, eine Anleihe zu lanlrahi< cn. Der Finanzmiuister u, Plcner, eines der ehren» uerthcstcn Werkzeuge der Regeneration der habsburg'-chcu Monarchie, hat hiezu reu Plan gefaßt, uulcr dem dreifache» tiiufiussc der ilincrlieu uud turchdach» e» Ucbcrzcuguug der crproblcu Vorlrcfflichkcit s.incö Finauzsystems, der nnividerlegbaren Zweckmäßigkeit einer Anleihe und schl,eß!!ch ocr vielfache» Nüßlichkeil der Vcrwcüduilg der Fonds dieser Anleihe, Die «Europe" behauptet, daß d,c Gcsammtsummc einer solche» Anleihe mindestens für j.'ht ans UX» Milüo. »cn Gnloen bcslimnit sei; sie vchau^tcl nnch, daß diese wichügc ziiilxizo^rraiil'», we»» sic si^ufnidcn solt, dicscs Iahr sllUlfiurc« iverde. Nachdem Herr v, Plcncr deni Parlament die Steuerreformen nnn nnlerbrcüct l>at, wird er von dem erleuchteten Pamoüsmus der österreichischen Vertreter die Ermächtigung zur Konttabirimg der An> cihe verlangen. Dieß wird ungesäumt staüsinvcn. Indem die «(furope" noch andere Fragen, welche diese eventuelle Fmauzopcratio» betreffen, bcautworlet, gibt sie ein Erpos^ der Finanzlage der östcncichischen Monarchie, Sie sagt, daß man mit dem größten Vergnügen wahrnehme, daß das durch das parlamentarische uub liberale Regime regcnerirte Oesterreich sich uo» der ungeheure» ^asl erleichtert finde, uutcr welcher es sich zerbröckeln snhllc. Die Staatsschuld — sagt die „Europe« — ist allerdings auf eine respektable Ziffer gebracht; aber ma» wird leicht zu. gestehe», daß diese Schuld ziemlich linter jener solcher europäischen Mächte steht, welche den l^,, m,^ cinnehincu und die erste Rolle i» der ^wilisatio» und der Industrie del ganzen Nell spi<,,<,„" y,„^„s^i,g — s"a> die „Enropc« >'>U das 'Vndgetoefilit von ."..':,^»l<>„, aiir,, Stand der Dmge znm nci,en größere Opfer kostet, so ,„nß man glauben, daß die finanzielle» H!lfsq»M„ O,s!crreichs sich mindestens parallel mit den Erfordernissen seiner neuen Situation und zum Vortheile seincr neuen Gc> schicke eutwickel» werden. Die ^E»s^e» glaubt, daß die Anleihe von 100 Millionen wahrscheinlich im Wege einer Snbsknptic'" des europäischen Pnhlilnms erfolge» werde, und billigt die Verwendung, welche Herr v, Plcnel von dem Gelde dieser Anleihe zn machen gedenkt. Die «Europe" bezeichnet i» nachfolgender Weise die Bestimmung dieser Anleihe: .">,'!'„ Millione» Gulden sj„d „^„„^„dig ^nr Deckung »e» Pndgetdefizits, welches Herr v, Pleucr durch eine Aulrihe decken zn müsse,,, schon seit lange angekündigt hat, !i<» Millionen fnr Ungarn, »n, Steuerrückstände zu decken, nnd in kürzester Zeit de» doit vm» U»> glücke Vetroffoic» Darlehc» zu gche», j>i einige» n»ttl !ogar »»vcr^iüslichc Darlehen z»m Ankaufe ro» Sa» »>e», Werkzeugen n»d Vieh, Es gehört - sagt die «Elirope" — zu den Pstichlcn wie zu den Rechten einer liberalen »nd gewissenhaften Regierung, den Ungarn in ihrer Notb« age die Hand zu reichen, und dieß mit um so mehr Herzlichkeit, als der Moment für die Zentralgewall ein feierlicher ist. um bittere Irrthümer zu vergesse»! Die Regierung des Kaisers Franz Joseph kann keine politische» Hintergedanken haben, in dem Angcn« blicke, wc> sie Ungar» Hilfe spendet; wohl aber ist gestattet, zu glaube», daß das ritterliche ungarische Volk wlüigec denn je daran denke» wird, mie Hand zurückzustoße», welche »nr daz» sich öffnet, um ihm Wohllbatcn zuznwcudeu. Herr v, Plcner gedenkt auch vo» der Summe der projcklirle» Aulcilie 12 Millionen dazu zu ver« weuden, »m die Zehnlreuzcrmünzscheine a»s der Zir« ?ulalio» zn ziehen, si5 crülnigl da»» noch eine Snmme vo» 24', Mill. Gulde», luelche Herr v, Plciier verwenden will. um die auf die Salinen hypothczirte schwebende Schnld, welche gegenwärtig 100 Mill, hclrägl. um lü bis .'<» Mill, zu verringern. Die «Europe" schließ! ihre» Artikel mit folgende» Worten: Die mächtigsten Garantie» der Wohlfahrt für die Monarchic ? Kaisers wm,dcrl'ar durchdrungen von der 3Lal)lhsit, daö Ofslerrrich T>a«jc»,gc, was eS be» !>>)t, nur uulcr der Vcdingnng crhaltcii lanu, daß es Das erwirbt, was il,m fehlt. Man könnte dem» »ach, indem man cin altes frauzösisches Sprichwort verändert, hezüglich der vo»> Herr» v, Plxer projel» tirtc» Anleihe vo» KX'Mill. und der von ihm beabssch. tiglc» Verweildülig dcrselhc» sagen, daß „deijmigc, welcher aiisleilil, sich bereichert." 22. S'ihung des Al'geordnelenliauses am !' Oktober. A»f der Mi»istcrba»k l Schmerliug, Wasser. Nur» ger. Hei», später Mccs'r!', Nach Verlesung des Protokoll der letzten Sipung nnd Mittheilung der Eiuläufc wird e,»e Zuschrift des Ministeriums des Acnßer» vi,>gslelc», mil welcher Vas> selbc den am K'> Inl, 1> zn Prüssel zwischen der österrcichischln uud belgische» Regierung abgesclilossene» Vertrag nber die Ablösnng des Eche>de;c>l!es. welcher von beiden Regierungen bereits >->i!ifl,ir! wurds, zur verfassungsmäßige» Behandlung vorlegt, <^s wir!' zur iagsSordnnna, nämlich znr zweiten t'esmig des Heiinatlissepes neschritlen VerlcliterNaiter Dr, Vcrgcr: Er entwickelt die Gcschiä'tc und die Piinzipie» der Hcimalsgesehe in De»tschla»d u»b kommt zu eem Säilussc. daß es in Österreich eine Nothwendigkeit ist. die große Anzahl l>cr biSbir großenlheils nnr für einzelne Provinzen oder »ur mit Rücksicht ans l'lsondcre Berufe oder Klasse» erlassene» gesepliche» Bestimmungen durch ein allgemeines, auf klare u«d feste Grnndsäpe gebautes Finanzgeset) zu crschen. Dasselbe bil» übrigens dle »olhwcudigc Ergänzung der von deu kaneesvertre» t»»gen beschlosseiie» Gemcindeoldlinngen. deren Allel« l'öchster Sanllion, wohl in nächster Zcü cntgegengc. seben werden dürfe. — Für de» Ausschuß stie» fol» gende Grundsäße für das Heimalsrechtgesey leitend gewcsen! 1, Nnr Staatsbürger könne» das Heimat, rech! i» einer Gemeinde erwerben, 2, Iedcr Staals> burger soll in einer Gemeindc l'cimnthcrcchügt sein. 3. Kcin Staatsbürger kann in mehr als ciucr Ne» meiüdc heimalbcrechtig! sri», 4, Ln« Hcimalrechl in cioer Gemeinde gewährt das Nccht des unnestölteu Anfcntbaltes in derselben und den Anspruch nnf Ar« mnwersolglmg lm Falle der Velarmung — Nedocl 92« erklärt, dcl Ausschuß habe sich mit der Regierung im Wesentlichsten im Oi»klangc befunden, erwähnt dann der an der Regierungsvorlage vom Ausschuß vorgenommenen Veränderungen und erklärt, die De« laillirung der Gründe der Spezialdebatte vorzubehalten. Für die Generaldebatte ist nur ein Redner und zwar gegen den AnSschußbericht eingeschrieben: Kai» serfeld. Kaiscrfcld: Es hantle sich bei diesem Ge« setze um eine soziale Frage, Lie Konsequenzen der» selben seien Ausweisung res nicht heimatbercchtiglcn Arme» einerseits, andererseits die Versorgung von Judivltucu, welche in der Gemeinde längst fremd geworren. Es sei dieß eine Frage, an dec in Eng» land melir als 20(1 Jahre vergeblich gearbeitet werde-Diese Art von Hcimalbcrechligung stehe der Frei« zügigkeit ocr Arbeiterklasse im Wege und gerade für diese müsse im Hcimalgcsctzc gesorgt werden. — Eine Gemeinde sei nothwendig, aber vorzüglich als Grund« läge der Armenpflege und auf Prinzip rcr Freizügig» lcit basirt. Redner weist nach. daß die Gemeinde' gcsetze in anderen Staaten, namentlich in England, Vclgien »nd Preußen auf dieses Prinzip gebant sind. Nenn er freie Wahl hätte, würde er sich füi die einfachen Prinzipien der belgischen HcimalSgeseße ent« scheiden, aber die Wahl stehe nicht mehr frei. man fei durch ric Oemeiudcorduung, deren Sanktion Redner voraussetzt, gebunden. Jeder müsse das Recht haben, sich niederzulassen, wo er will, er dürfte nicht frivol auSgcwicsc» werte» und es müßte die Erlangung des Heimalilchtcs für ihn nicht erschwert, sondern erleichtert werde», auch müßte er dann das Recht auf Versorgimg im Falle der Verarmung habe». Der 'Art, l des vorliegende» Gesetze« sagt, da« Heimat» recht in ciiier Gemeinde gewähre das Recht des u», gcstöilc» Aufcnlhalics und ren Anspruch auf Armen« ucvsorgung, es fehle aber das Merkmal der Erwer« bnng der wirthschaftlichc» und politischen Rechte. Redner hebt noch mehrere Bestimmungen hervor, welche, wen» sie logisch verfolgt würden, zu schr großen Inkonvenicuzc» führen müßten. Es sei uäm» lich »ach diesen Bestimmungen möglich, daß iu einer Gemeinde nur Leute wohnc», welche dort gar nicht hcimalbcrechiigl si»d, während die Heimatbcrcchtigtcn nicht da wohne». Gr sei niit dem Gesetze nicht ein» verstanden, hoffe aber nicht mit einem Antrag anf Beseitigung desselben turchz»dri»gen. Die Zusamme»< gehörigkei! der Gcmeindcorbnungcn mit dem Heimat» gesetze sei aber der All zweifellos, daß er beantrage: Das höbe Haus wolle beschließen: Die Berathung uno Beschlußfassung über das Gesetz, betreffend die Regelnng der Heimatvcrhällnisse sei so lange zu vertage», bis die uon den Landtagcil berathenen Gemeindeordiillüge» die Allerhöchste Sanktion erhalte» habe» werden. Waide! c ist nicht für Vertagung, sonder» für Verbesserung desjenigen, was man als mangelhaft erkennt; er cnvanct also vielmehr, daß v. Kaiseifclo bei H X ;» ci»eni A»ic»de»,s!it Anlaß »chmen werde, Graf Kncnburg beantragt Vertagung, aber nichl diö znr Sanklio» der Gc'nciudcord»»»gen, son» ocin »ur auf 8 Tage, da man nichl genügende Zeit zur Vorbereitung baue. S^.üe die Vertagung nichl gcnchmigt werde». so würdc er sich in sci»cm Gewissen verpflichtet fühle», sich der Abstimmnng zu enthalten, Mcndc gcgc» die Vertagung, 3i y g e r beantragt, dc» Entwurf an ten Ans» schnß znr A»tragNcll»»g zurückzuweise», daß die Ar» lne»'.'ersorgung von dem Hcimatsrcchtc ganz gclrcn»! u»d jcrcr dieser Gcfttzgebuugszweige ei»cm besonderen Olsltze zugewiesen wette, 'weder der Antrag des Grafen K»c»burg. noch der Antrag Nl'gcr werden hinreichend unicrstützt, Minister u passer ergreift das Wort, um gegen re» Vertagiiiigsaulrag Kaiscrfcld zu sprechen. Von Rückblicken cmf die auswartigc Gesetzgebung ab« strahircnd, betont er vorwiegend dir praktischen Rück» sichte» »nd findet, daß die geistreichen Apercus, mit welchen u. Kaiserfeld seine Ncre geziert, für rie Praris wohl uo» minlerem Belange sind. den», wen» es sclbst möglich wäre, den Fall zu denken, baß ein Bürgermeister, „»s seiner Gemeinde nach 50jähriger Wirlsamkeit anSgewiescn und zur Versorgung einer andere» Gemeinte zugewiesen werden könnte, mil der cr seit einem halben Säc»lum nicht i» Verührmig fiand! wenn es ferner immerhin denkbar wäre. daß eine Landgemeinde eiistirte, deren Angehörige sammt« lich a»ßerl'alb wohnen. während alle in der Gemeinde Nol'nendc» »icht Angehörige dcrsell'c» si»d: so seit» dieß doch Fälle, die mindestens nicht im Bereiche der Wahrscheinlichkeit liegen. Redner erwähnt des Schmer. mmchrcics über das >i"> l>ch ^«ifende Beltelwese». fra^t „bcr, ob diesem Vettel abgeholfen wurde, wenn »ni» »it Reqlmig des Armenwesens verschiebe? Ucn» auch da« ncqemv'ärligc Gesetz dem Bettelwcse» »ichl ganz abbelfe» werde (Venn dazu gehören ganz andere Oiirichtuügc». Mittel uud Kräfte), w lasse sich doch nicht läugncu, daß es demselben auch »icht Vorschub leiste u»d doch i» einigen Richtungen wenigstens bessere Zustände herbeiführen könne. Die AuSführungcu Kaiscrfcld's basirc« übrigens auf eincr Vcrme»g»»g resse», was wir Heimalrccht nenne», mit der Freizügigkeit. Dieses Moment führt Redner weiter ans und übergeht dann anf eine Dar» steUnng des Verhältnisses der Regierung zur gegen» wattigen Vorlagc, Die Veranlassung lag nicht i» einem für die Regierung vorha»dc»c» dringende» Bedürfnisse < sondern in den im Abgeordnelcnhause, wie in einzelnen Laudlaaen wiederboli laut gcwor« denen Wünschen und die Regierung sei dabei »ur in« sofern selbst interessirt. als sie wünsche» müsse, für die sogenannte politische Indikalur feste Anhaüöpuukte zu gewinne». Die Gcmcindeordnung »nd das Heimat« recht voil einander gesondert z» denke», sei »ichl wohl möglich, welches von beiden aber früher zu Staude lommcn solle, sei hypothetisch. Die Regierung wüuschc vor Ratifikation der Gcmcindcorrnungen zn wisse», wie der Begriff der Heimatsangchörigkeit festgestellt werden wird. Deßhalb sei sie gegen den Anirag Kaiscrfcld, welcher Antrag übrigens sogar einem An> trage anf gänzliche Verwerfung rcö Gesetzes ähnlich sähe. Die uom Ausschusse an der Regierungsvorlage vorgenommene» Aenderungen scic» nicht prinzipieller Nalur und werden von der Regierung, mit deren Zustimmung sie vorgenommen wurden, als Verbes« sernngen anerkannt. Nach einer kurzen Replik Kaiselfe Id's uud einer Schlußrede deS Berichterstatters wird der Ver« taguugsanlrag des Ersteren abgelehnt (dafür ei» Theil der Linken und die Pole») und zur Spezlaldcballc geschritten. Bei §, 1 (vas Heimalrcchl in eincr Gemeinde gcwälirt in tcrselbcn das Recht de« ungestörte» Auf« cnthallcs »nd dcu Anspruch auf Almeuuersorgung) beantragt Ryger die Weglassnng der letztere» Norle, weil diese in ein bcsonrcrcs ilrmenversorgnngsgeseh gehören. Dieser Antrag, sowie styllstische Amente« menlö von Waidcle und Rothtirch werden »ichl uiücr« Nützt uud wird der Paragraph i» der Fassung te« Ausschusses angenommen. Ebenso die §§. 2 n»o :> Diese c»lhalte» die Bestimmung, laß uur Staats« bürger daS Hcimatrechl u»d nur in Ei»cr Oc»>einre erwerben können, uud daß dicsc« sich auf den ga»zc» Umfang des Gcmcindcgebictcs erstreckt, H, 4 spricht uon dem Fall der Theilung eiucr Gemeinde in zwei orcr mehrere Gemeiudegcbiclc, Da»» solle» die Hei» matbcrechligicn diescr (Henicinoe »>it allen ihücu im Hclmatrechle folgenle» Pcrsoneu jener Gcmcmrc als beimatbcrcchtigt zugewicsc» wcrdc», welche i» dem Besitze desjenigen Ocbictcs isl, in dem sie zur Zeit der Trennung wohnte». Vrliij, Er wäre der Ansicht, man möge »icht sagc,i „zugewiesen", weil damit die Thäligkcit einer Behörde ausgesprochen ist, deren wcücr »icht erwähnt wird, sonder» «diese Personen sind vo» »»» a» in jener Gemeinde heimalberechügl." (Uulerslüht) Berichterstatter Dr, Vcrger spricht sich Namen« te« Ausschusses für den Antrag des Dr. Vrinz aus. Bei der Abstimmung wird §, 4 mit dem Amc». tcmcnt Brinz angciiommin, s " Wrichl uo» dc». jcnigc» Bediiigunge». welche ras Hcimalrccht be« griuidc», Berichterstatter beantragt, die Debatte über lkse» Paragraph uor der Ha»d a»szusetze», bis über die audcrcu Paragraphe abgestimt ist. weil dieser Paragraph die Äousequeuz der folgenden Paragraphe isl. durch welche cr bcgrüudc! wird. (Augeiwmmc»,) §, 6. 7. welche uon der Heimalbcrcchlig»»g der Äiüdc'i uno Fane» ha»rcl», werde» ohne Debalte angcnommc». Bevor z» §, « geschritlcn wird, stellt Abg. Szabel den Antrag auf Sch>»ß der Sitzung, weil §, 8 viel zu wichtige Beftimmuuge» ciühnlle. als raß man ihn nichl einer bcsonrcrcn Erwägung unterziehe, (Wird angenonimcn,) Nächste Sitzung morgen, Oesterreich. Wien. Se. Majestät der Kaiser haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1. Oktober d. I, fur die Fortsetzung der Koustluirungsbauten au der Kirche St, Cassiano in Venedig eine» allelg»ad,gsten Beitrag vo» 1000 ft. bewilligen geruht, - Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna haben zum Bau der Pfarrkirche ,.E>. Maria Mag. giore- in Treviso 300 fl. gespendet. - Der Herr Fi»a»zmi»ister theilt dem ,,i»a»z-ansschnsse Folgendes mit: «Auf Vefehl <^r. Majestät des Kaisers sind den kaiserlichen Heerführern Prinzen Eugen vo» Sauoye» uud Ka,l F"Nlc» zn Schwär-zcnberg Manumente zu errichte» »nd dicselben scil den, Jahre I««;o iu der Ausf»hr»»g bcgrlftc». Die Gcldmittcl zur Bezah!»»g der dafür lontratllich ci». gegangenen Vcrpftlchtungen wurde» bisher lheils au« dem Hofzalilauüe, lhcils aus der l. l, Familienfoudö' Kasse vorschußweise bestritten und daher im Staats-Voranschläge nicht aufgenommen. Da diese Auslage» jedoch »achlräglich vom Staatsschätze zu refiindireil sind. erscheint es nothwendig, dieselben gleich dem übrigen StaatSaufwandc in den Staatsooranschlag cinzubczichcn. Indem man sich daher vorbehält, die auf das Vcrwallungsjahr Ü-!«i,''> Bezug nehmende», so wie die aus früherer Periode herrührende», »och nicht definitiv znr Verrechnung gelaugle» derlei Koste» unter den dießfalls in eincr besondere» Vorlage a»< zumcldcnde» Nachtragekrcditc» des Jahres I5M! auf« zuiichme». werde» für die Fmsmzpcriode 1804 auf Gruudlage einer von der General «Atjntantnr Sr, Majestät deö Kaisers vorgelegten Rechnung folgende Beträge z»r »achträgliche» Ei»beziehu»g i» das Staalspräliminare beantragt, »nd zwar für das Mo« uumcitt des Prinze» Eugcu 120,000 fl, uud für das andere Ml,000 fl. Hiez» isl uo» der Gc»eral«Adj». tantnr Sr, Majestät noch bemerkt worden, daß die Frage wegen Refunoiriiug des a»S dein kaiserlichen Arsenale für das Prinz-Eugen.Monument auf Aller, höchsten Befehl abgegebenen Kanonenmetalls an das Mililäl'Aerar noch eine. offene sei. mhp bezüglich des Schwarzenberg«Monumentes, daß im Jahre I^ü l anch die Kosten der Verpackung u,>d des Trausportes des kolossale» Gypsmoücllcs vo» Dresden nach Wien zu bcrichligcu konimc»; ferner, daß ein Vertrag be-züglich des GnsseS i» Bronce »och nicht abgeschlossen ist, und daß für den 18, Oktober l, I,, als den 50. Jahrestag der Schlacht bei Leipzig, eine Grnnd> slcinlcguugsfcicr Allerhöchst angeordnet wurde, deren Kostenaufwand nachträglich ausgewiesen write» wir», — Die Görzer La»dwirthschafts'Gcsellsä'aft l'ic!t hcner ,z»m erste» Ma!c n, z, am 2l, v, M, iwe Iahlcsucrs.nnmlüog im slavischen Marktftcckcn To>« mein, d>m Sitze einer Filiale, Die Vcrbandliiügi« spräche war abwechselnd dic italienische, deutsche »»d sloveiiischc Sprache, Unter den Beschlüsse» verbie»! hervorgehobe» zu werde» jener bezüglich ei»eö am Landtag zu überrcichenre» Gesuchs wcgeu A»wcis»»g vo» Oclo»n!!cln, nm zwei Jünglinge a»s Tolmei» uud Flitsch in die Schweiz zu schicken, damit sie dort dic Käscbcrcitung erlerne». Nicht unwichtig isl scrner der Beschluß, das slouenische Vlalt dcr Gesellschaft „der rationelle Laiirwirth« uoi» künftigen Jahre an. wenn möglich zwei Mal im Monate erscheine» z» lasse», — «Pozor" schreibt: Oestcr» den <>, d. Mis, halte auch der Lcbrkörper der Agramcr Realschule die Ehre, sich 2r. Elzellc»; reni Banns vorznlttlle» Dem Vernehme» »ach b>it sich der Vainis hinsichtlich vcr Ncalschülc in rcmselbe» Si»»e cnisgesproche», wic lieziiglich dci Ncch!?>il>idcm!e. mit kcm Ansäst jcroch, daß an te» Dcmoüssratioiic», wclche der 5le>'!> schule zur Last fallcn, nicht bloß die Schüler, sonec-l» auch dic Lchri-r Theil z» m-bmc» pflegen, Henlc so« sich dcr Lehrkörper tes Gymnasiums Sr, Elzcllcnz vorstelle,!, Hcrmannstadt, 8. Oktober. (Abcnts,) I» del heutige» La»dtagKsitz!l»g erstaüetc Binder de» Bcrichl i» der Angelegenheit der Beschickung dc« Rcichsrathes, Selbst die wenige» Ned»cr, ^ic bis »nn gegc» dc» Ausschußautrag ciügcschricbc» waren > - Obcrt, Wüt' stock nnd Schnell — sprachen dafür, daß die Be« schickling vorgenommen, jedoch in tcr Repräsentativ» ei» Vorbehalt der Wahrung dcS vcrfassimgHmäßigc» Rechtes, die Val'I im Wege der Ocsctzgcb»»g z" »crmirc», eingeschaltet werde, wofür auch Fogar>issy sprach, Morgen Fortsetzung uud wahrscheinlich Schluß dcr wegc» vorgerückter Stnndc abgebrochene» Vcr« Handlung, Hernlannsiadt, ',» Oktober. In dcr heutigen Lauütagssitznng wurde dic Debatte übcr dc» Ausschuß' bericht wcgc» der Beschickung des Ncichsratbcs fort« gesetzt nud geschlossen, Oberls Antrag, taß ter Land« lag in tem bcrmaligen Vorgänge dcr Wahl in dc» Rcichsralh ci» Hmderniß für die baldige uerfassnngs' mäßige definitiVc Regcl»»g dcr Art uud Weise, wie i» Siebenbürgen die Wahl der Abgeordnete» z»n> Ncichsraihc zn gcschckc» habe. »ichl erkc»»e, wir» a»!ic»omme». Mittelst Znschnfl des La»d!agsko»!< »iissärs werden die Berufungen in das Herrenhaus und zwar des Grafen Beldi. Grafen Ncmcs. Bischofs Fogorassy, Baron Briickenthal, v, Roseofeld. Dr. Paul Bi»ocr, Erzbischofs Stcrla Snlütz, Bischofs Sa>" g»»a u»d Freiherr» Popp uo» Vöhmstcilc» bcla»i't gcgcbe» u»d dnrch Zurnfe bcgrüßl. Schnell überreicht ei»e Pelilion tcr Kronstäelcr Handels» >»>l Gcwcrbclaminer wegen Vertretung der siebenbür^' schc» Industrie »nd des Handels im Reichsrathe, T»< Verkündigung dcr morgige» Tagesordming: Vl'>'' nähme der Wahlen für den Ncichsrath wurde »'^ Hochrufe» aufgcnomme», Ausland. Frankfurt, 8, Oktober, Blmdestagsihung. ^^ vier durch Bnndcsbeschlnß vom l. Oktober m>! ^, Erekntion beauftragte» Negierungen zeige» a», ^" sie eintretende» Falles diesem Beschlusse »achkon»'" werdcu. Für den Fall. daß die (wkiitio» Widerst"'" fände, crnencrt Oldenburg seinen frühere» Antrag V3R e Stipulationen von 1851 und 1852 erloschen zu kläre». Perlin, 0. Oktober, Dem im November ;n> lninienlrelendc» preußische» Landlagc wird eine Vor» ,gc über dir deutsche Frage zugehe», durch welche ic Regierung sowohl im Herrenhause als im Hause ül Abgeordnett» Kundgebungen über die deutsche ieform.Attc „no über Preuße»« Stellung zu dcrscl. c» herbeizuführen beabsichtigt, Aller Voraussicht ach will, dabei da« jedenfalls i» seiner Mehrheit uö ForlschrittSmä»»ern zusammengesetzte Abgcord« cleuhaus mit der Forderung einer deutschen Reichs» Erfassung und eines Rcichöparlamenls auf breiter Grundlage aufirell». Schwerlich dürfte indeß Herr ,. Viomalk aus diesen Parlcibcstrcbuugcu politisches kapital für sich gewinnen; dazu sind il'M die Vcr> lällnisse zu ungünstig. Die ForlschrittSparlei avbcitct !, erster Reihe anf den Sturz des glgcnwärligen Ninistcriums hin und wird »»zwcifclhajt gerade auch >ie deutsche Frage als ei» wesentliches Mitlei zu >icscm Zwecke benutzen. Von einer Unterstützung des tabmets kann bc! der Iorlschrittöpartei niemals die !lede sein. Verlin, 10, Oklober. Da« «Ioulual de Tt. Petersburg« vom 8. Oktober sagt: die auswärtigen vlättcr haben die Nachricht gebracht, der Senat habe beschlossen, daß die Verträge vo» 1815 Rußland nicht üiehr binden. Der Senat ist aber nicht berufe», über ?olilischc Fragen zu erkennen, und Verträge können uir durch den Willen des Souvcrainö geschlossen oder innnllirt werde». Turin, 9. Oktober. Die gestrige „Discnssionc" schreibt: Die von mehreren Munizipien für Polen flirten Unterstützungen veranlaßte» die russische Re> Vierung. Orklänmgen zu verlangen. Die Regierung soll l» ihrer Antwort auf die Freiheit der Berathungen ocr Piooinzial« und Kommnnalwahlbchördcn fußend, erklärt baden, daß jene Beschlüsse nur als ein Werk bcr Wohlthätigkeit ohne politische Bedeutung betrachtet werden können. — In Paris taucht wieder einmal die Nach. richt auf, die Kaiscri» Eugenic wolle jetzt bestimmt nach Rom reisen. — Auö Paris wird uom 5. Oktober geschrieben: «Während fast alle Großmächte den, Kaiser im vertraulichen Wege ihre Geneigtheit bekannt geben ließen, das neu zn begründende mexikanische Kaiser« reich anzuerkennen, erwartet man von Nußland, das tlue solche Erklärung bis jetzt nicht abgegeben, eine entschiedene Weigerung, General Forcy hat den YInfttag erhalte», seine» Platz im gesetzgebenden Kör« per einzunehmen, um sich an der Debatte üb«r Mc» kilo, die eine sehr lebhafte zn werde» verspricht, zu behelligen. Minister Villault ist bereits völlig her» gestellt.« London, 10. Oktober. Die Regierung legte auf Lairds Widdcrschiffc in Liverpeol definitiv Be> schlag. Lord Russell »nd Lord Palmerston sind in New» casllc a»gckomme». EineMi»!sterbcralhu»g steht bevor. «ondon, 10. Oltobcr, New. Yorker Beuchte melde» das Gerücht, daß die englische Flotte ln den japancsischcn Gewässern zurückgeschlagen worden sei. Konstantinopel, 2. Oklober. Kia Bey wurde z»n> Iustizminislcr ernannt. Die Statute» dcr Varna> bahn sollen bald sankliouirt »»d der Bau derselben sodau» schlc»„ig i» Angriff ge»ommcn werden. Athen, 2. Oktober. Die Mmisterkrisis dauert fort. Nach dem Beschlusse der Constituante sollte die Privatkorrcspondl»; rcö Königs Otto demselben uncr» brochc» »berüescil, d!c diplomatische dem neue» Könige »»erbrochen übergebe», die i»»erc Korrcspo»de»z aber veröffcullicht werde». Gegen diesen Beschluß haben der dänische und englische Gesandte lheilwcise Ein» wcndungc» erhoben. Die Sache ist noch nncnüchn'de». Der englische Gesandte hat gedroht, im Falle die Soldale», die sich am Iuüiaufstaiibc belheiligte». »ach Alhc» zmücklämc». mil Frankreich und Rußland Alhc» zu olkupirc», Tagesbericht. Laibach, 12. Oktober. Dr KanttHl.^ "" b"» ""^ Gcrichtö-Advolat scinc lo»sti.uire»de'ba»p.versammV' De'r Olmwm, des Provisorien Comitt's begrüß.e'die A»H mit einigen Worte», trug eine Skizze der bisheri., Thätigkeit des Comites vor. erwähnte dankend aller Jener, welche dem Vereine eine besondere Tha. llakcit wirmele» »ud gedachte eines noch vor der Konstitüirimg mit Tobe abgegangene» Mitgliedes Das eincmal zum Zeichen des Dankes, das andere, mal ;>,,„ ^,.^„ ^ö Veilcids erhob sich die Vcr. !"»ünlung «I,,, ihre» Sitzen, Hierauf wurde da« Gnmdgcseh des Vereins ^^nuud oh„c Abänderung angenommen, worauf zur Wahl des Turnrathes geschrillen wurde. Fast alle Mitglieder desselben wurden einstimmig gewähli, uuo zwar als Sprcchwan Herr ,">'!. Dr, Riücr v. Slöckl. a!S Ersaßma»» Hcrr Riller v. Fritsch, als Turuwarl Hcrr Laibli», alS Ersahmann Hcrr Bettel heim. als Säkclwarl Hcrr Slcdry. als Ersatzmann Hcir Kamillo Ban >» gart ne r. als Schriflwart Herr Iuüuö ^cdenig. als Ersatzma»» Herr Dr. M. Schaffcr. als Zc»g>l,arl Hcrr Ant S a m a s s a. Weitere Vcschlüssc der Vcrsammlulig ware» : ein Gegengruß an dcn Tuilivenl» ,^už.»l ijckul", dcr die Versammlung mmclsl Z>,!chl»l zu ihrer Kousti. luiruug beglückwünschic. ,l',l»c Zliscndung rl'o ^e. grüßungsschreiben au die Turnvereine ocr Mel.o. pole» dcr Nachbarprovmze», sowie an die zwci h,c> slgcu Vereine der Säugcr und Rohischützeu. Endlich wurde der Turnrath beauftragt, seine ganze Thätiglcil ocr Errichluiig von Turnschuleu zn widuicn. Als Turüerklcidung wurde angciwmmcn: Grauer Hut. grauleinene Jacke und Veinlleiocr uud Turnergürlcl; als Vercinsfarben wurden die Farben dcr Stadt, weiß.grün bestimmt. Der Güllel wird dem. »ach alö Turnerabzcicheu diese Farbe» tragen. Zugleich wurde beschlossen, daß die Turner nur. wen» sie als Körperschaft sich öffenllich zeigen, de» vollen Turncranzug zu tragen berechtigt sind. Mit einem lauten „Gut Heil' trennte sich die Versammlung. — Nach Mittheilung aus Stciermart ist zu Lei» stcndurf in der Gemeinde Douaviß. Bezirk Lcobcu. ei» »euer Ausbruch dei Rinderpest vorgekommen. In eluem Gehöfte dieser Ortschaft erkrankte» bei einem Vichstande vo» 15 Slüct Rindern 4 Stück, hievon fiel 1 Stück, die übrigen 3 Stück kranken und außerdem 11 Stuck verdächtigen Rinder wurde» »cbst 3 Stück Klciühollivich der Keule unterzogen. Alle nöthigen Vorlchrnngsmaßregcl» wurden schleunigst gelroffe». Nach den gepflogene» Erhebungen ist das Ko». lagium. wodurch dieser neuerliche SeuchcuauSdruch veiaulaßt wnroe. mit größter Wahrschciülichtcil durch einen Arbeilcr aus der früher verseuchle» Ortschaft Donawih nach Lcisteudoif verschleppt worden. Die vcrjcucht gewesene Gemeinde Leobe» wurde bereit« leuchcnfrci erklärt. Wien, 10. Oktober. Auf Allerhöchsten Befehl Sr. Majestät des Ka>,ers wurrc zur Erhöhung nr am 18. o. MlS abzuhaltende» Gedächtniß/cier deS bei ^'cipzia erloch. >c»c„ Sieges, alö c>cm 5o Iayreiü.^e dcr Schlacht a»ücoro.'et daß m. riefe,» Tage zugleich die feicr.' liche Grundsteinlegung zu dem bereiiö i» Auölülmma bcgrisfc»c» Denkmale des Feldmarschalls Karl Fürslen zu Schwarzenberg stattzufinden habe. — Die Nachricht, daß daö Hanö Rolhschilo den Haupttreffer von 200.000 ft. bei der letzten Ziehung der Kreditlose gewonnen habe. «st gänzlich erfunden. — Herzog August von Sachse».Koburg isl auf inner Herrschaft Emmcnthal i» Mähre» bei einer Hirschjago von einem angcschosscucu Hirsche so ara ucrlctzt worden, daß cr mehrere Tage in 5!cbenSacfahr geschwebt hat. Neucrc» Nachrichic., zufuigc bcfinrcl er sich jetzt wieder außer Gefahr »nd auf dem Weae der Besserung, " Vermischte stachrichten. Bismarl ist auf einer Neue di„-<<> ««n,«.,.^. auf dem Bahnhofe zu Velgard ve' ^ .U^ 1 worden. Die betreffende» Vahubemnte,. wcl .^ d Polizei auf dem Bahnhofe ob! .?'',! »!°. z.»r Verantwortung gezogen werde 'u„"d Ve e ">nng zahlreicher Zeugen, welcher d r Ob r«aa ««', gefunden^""" '"'""^ '^^u.7^U7s.a!'.' - — Ei» Wunder bereuet sich <„ m,.., .,«^. >,,. A»legu»g ci»cs «isenbah»»ctze7 »"d^'^r „ d werde» im Palaus Royal, i» >„ 2/.. „Vk i,. ,,/>», S.adtha«se/au der Bastill. u.^"'^7^ Hal" station Auf. und Niedcrwmde» h^r Waggons. Tunnel mit Doppclweacu uiüel der Nuc des Halles >, s w hindurch, eine Äusmundung «uf den Kai. Das Großartige der Id« steht fest. ,^ ^ie sehen Ob sie ansgeführt werden kann? N<,„ ^„^ s,ch ^, de», Lärme», der hcute fchou die Slraße» vo» Paris erfüllt, i» Slockwerlhohe »^ ^,z mf^^n und Stöhnen der Lokomotiven, das Knarren und Rassel» der in, Fluge dahinrollcnden Räder, und da»n sage man uns. ob »icht Grund vorhanden, die Rnhc der Glücklichen. welche da« Wunder erlebe» werden. z» beneiden! Rcucjle Nachrichten und Telegramme. Hermannstadt, 10. Oktober. In den Reich«, rath wurden gewählt: Iohan» Aldulcan. Gcorq Varili», Michael Binder. Alelauber Bodaüelu. Jakob Vologa. Iohan» Bli>».Lem«»i. ThimolheuS Cipariu. Paul Dunla. IercmiaS Eranosz, Johann Fclele.?te-gruliu. Eugen Freih. v, Friedeufcls. Gustav Groisz. Josepl, GnU, Auto» v. L.»szl"ffl). Dementlius Mol» dov«n. LadiSIauS Basil Popp. Nikolaus Popca. Io< hann PilSlariu, Jakob Raunicher, Franz Freih. v. Reichcnstciu, Kourab Schmidt, Michael Schuller. Friedrich v. Schullcr > Libloy, Johann Sipolariu. Franz v, Tlauscheufcls. Jos. And. Zimmcrmann. «embera, 10. Oktober. Die «Gazcla Naro« dowa« meldet: Am '>, d. M, fand bei Zarkl ein Kampf Statt, in wclchem die Insurgenten gesiegt haben sollc», Gleichzeilig fa»d zwische» Ploik uud PlouSk ci» Ucberfall >i»f rilssischc Artillerie u»o einen GeldlrauSport Llatt. wobei Lehtcier erbeutet wurde. Theater. V Hersch's «Maria von Burgund", ein historisches Lustspiel, welches am Samstag über unsere Vühne ging. kann sich mit dcr „Anna Licse" desselben Ve» fasseis »icht vergleichen, da ,« an vielen Mängeln leidet, zu ernst in seiner Anlage als Lustspiel ist zu wenig Handlung, oft ermüdender Dialog, zahllose Wieder» holungen von dem Publikum schon bekannter Vor< gange hat u. s. w. u. s. w. Diese Mängel traten um so greller in den Vordergrund. als die Darstellung eine durchaus matte und ungenügende war. AuLer Frl, Molton, welche nebst warmen Spie! auch hübsche Toilette zeigle und Herrn Lippert, der se> ziemlich gelingend die Aufgabe löste, den kühne» stl^' herzog zu spiele», obwohl zu vicl Liebhaber, zu weniz Held durchblicklc. sowie anßcr einigen Szenen, in denen Herr Röber einc» llciiic» Aufschwung »ahm, waren alle Rollen gcradczu unpassend besetzt So spreche» nicht, so geberden sich nicht französische Ge> sandte, wie Herr Graubc sprach u»d spielte; vou den übrigen Darsteller» wolle» wir gar nicht sprechen. Gestern wurde Ncstroy's ewig grüues. liederliches Kleeblatt „Lumpacivagabundus" gegebcu und üble seine alte Anziehungskraft, denn das Theater war trotz Circus besucht. »ud Dank Stelzers vortrefflichn Komik halte es auch seine gute Wirkung. Das Pn« blikum lächle sich wieder einmal aus. Markt- und Geschäftsbericht. «aibach, 10. Otlobcr. Auf dem heutige» Markte sind erschienen: 4 Wage» mit Getreide, »i Wage» mit Heu »»d Stroh. 30 Wage» mit Holz. .'l Schiffe mil Holz. Metzen Erdäpfel. Heute ist wieder besonders schön,« Obst zu Markt gebracht worden, und lounlc ma» den Markt i,u Allgemeinen belebt nenne». Getreide pftcgl aber von nnn au. bis der neue Heiden auf ee» Markt kommt, aus Spckulationsrücksichlcn wenig ge> bracht zu werden. Heute sind besonders viele Erd» äpfcl z» Markt gebracht worden, uno waren dieselben sämmüich sehr schön. Auch Schwämme werden jeht »»gemein viclc zu Markt gebracht. Endlich hat man die Wahrnehmung gemacht, daß. seit der Milchmesser in Anwendung ist. schlechte Milch immer seltener wird. Nach längerer Zeit ist heule wieder eine geringe Quantüäl Milch, vo» Dravlje hereingebracht. lonfiS» zirt (wegen »! Grad Wasser) und an Ari'.,e vertheil! worden. 2 (Magazins-Preis fl. ',72).- Korn fi (MgzPr. ft..':!«); Gerste ft.-.- (Ma;. Pr. ss, 2,?<>). Hafer ft. —.— (Mgz,Pr, ft, 22X); Halbfruchl fl.— (Mg, Pr. ft. .'i.«0)i Hcirc» fi, .- »Mi;. Pr, fl 2,',?); Hirse fl, —.— (M, Pr, ss, 2,72); Kukulutz fi —.— (Mgz. Pr. fl. 3,4.',); Erdäpfel ft. 1 .'l^ (M^z. Pr. st. —.—); Llusc» st. 4 20 (Ma,. Pr. fl. —.—); Erbsen ss. 4.-X) (Mgz, Pr. st. —.-); Fisole» fi. 4 5X) (Mg,. Pr. fi. —.—); Niüdöschmalz pr. Pf»»d li ^», Schweineschmalz kr, 4<»; Speck, frisch lc. 2l». dclto gcräuchert kr. 40; Builer lr. 47; Gier pr. 3'ück kr, 2; Milch (ordioär) pr, Maß lr, 10; Ni»dfteisch pr. Pf»»0 kr. 18-22. Kalbfleisch kr 23. Schweine, fteisch kr, 22. Schöpsenfleisch kr, 13; Hähndel pr. Stück lr, 25. Tauben lr. 14; Heu pl. Ztr, fl, 1 20 bis ft. 1,50. Stroh lr. —; Ho!,, hane« 30'. pr. Klafter ft, 8. detlo weiche« fi 6; Wei» (Mgz, Pr) rother, pr. Eimer von fi, 10—14.. detto weißel vc>n fi, 12—KI. im allgemeine» Verkauf. Theater. Heute. Montag, und morgen. LinNan-Wegen nachtheilgcr Eimviviuna. des Ciieu« a»f die Theatervorstellungen, bleibt d°iTheater gesch>"ss," Verantwortlicher Ncdaltem: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von ÄS««,'-Kl.inmayr « F,^^^ Anhang zur klaibacher Aeitung. ^«Il'll'nli^l'l^l ^Mt.N ^" Oktober lWr, Z»„ «bdl. Mttaq« l'/. llln) B,i mäßige« >!,»ftyl„ u,,d a'rin,,l» Schivüil,,".,.» im N!.m,c» di> Hallnuq m.hr flau als fV»llUl>^zlU/l. durchschnittlich ,,m li„cli tl« n,n Brnchtheil billigrr, nur i„ 18Mic l!°s,u l'cträgt d,r P>ci«,,bschla., grg i, l,cst>rn ein lmlbcs Pc>',,>„!, ft!!„>,d,!,t!>,N»n>>t!pc>ftinc dsl billigirc» Sortc» glsr,i,it »>id l',ss>r b,^ihll. ?!,,ch die nicist.» IuduNrie-Effcftt» l'.I)a,il,'trt, n,>r Kredit -'.Iltir,, im!,,- a„^,^^'t,n ^»c,,,^ Nechftl ^„^qcnd ,>ff,,irt. Die Kurse m,»'rr,>„d,,t, Grld fiiissis! — Im L,il>.,ssch^!^ scblen wieder die Papier,', veffextlicbe Hchuld. V »c, KtmUe« sfüi INN ft.» >>5 Will! I» dss.rr, Währung , z» s.V, ?^ l ) 72 20 ü'/« «n>cl». v. 18U1 mit Ri,ch !"!,^, , !',°!,25i »5,5,0 National->.'!„lcl,cn mi! Iännn-llcürcn« . „ 5>°/. 82,10 82 20 National -Anl.licn n,il «pril-Voupon« . . „5„ «2-- 82,10 M.taliquc«......5 ., 75>N ?5l'0 »c!!l> mit Mai-Vc>»l' „ '< „ 75,90 7'l - dclto.......4^ '^, l;,^^5, mit Vlrlcsunq v, Ja!»« I^l!» >'>« 75. !,',!> " l»UU z» 500 fl. , !)>?, 5i ÜX 10 „ „ zu 100 st !'»2l» :^,!(, lli>mc » Ncntrnsch. z»42 j<,»u,,te. I? i>0 j? ?.°> >l »cr Hrooläildlr (sül Kitt fi) <Ä!undentlast»ngs«Obligationen, 0t«^r Oesterr.ich , , 1» 5"/» « 8?- Ob,-Ocss, und Galzlv zu 5»"/„ ,^.'> - ,^5,5,0 Vohmc» .....5> „ !«»25» Ül, 7,'. Stcicrmois.....5. „ ^7 >» ^ Kärnt, Krain u Küst 5> „ -,— - Mähici, ». Schlcsi,» , 5. „ d«,5>0 e,!' - Ungarn......s> , 7»i - 7'!:><» Tnn, «an.Kl», i> <2,av, 5> . 7<5,<> 7! 75> WaÜzic».....5 „ 7^.-^ 7^,,»> Sieben!', », V»l°w, . . 5 .. ?:: 75 7-!,50 Venetianische« Änl, 1859 5 „ !^,',0 !>2, - Aktie» dit «„^Ut ,» 200 ft, >','«, 1"7,70 >"7«l! N, ö, ««^m,-W.s, z, 5,00 st, ö W, 'i^> — <^.' !, l,l^ll li^-, -3!,ia!s-!jis,-Ges, ,„ !., - Kais. »lis,-«ahn zu200st, EÄ 145, - I45.25 S>!d,-n°idl>.«>rb,-B.200„ „ 127,^12«,-Süd, Staats-, lomb,'ven. n. c.ntr. ital. Eis, 200 ft, ö. W 500 Fr mit »iniabluna.....2^7— 2l,> >",,!> W>n's «>>'>i!„N>n!-»' Ä,il»,z,2U,l„»,,, , , >>'7 75> l!!X . 2>s>, D^!,'D.'„n',s<<,''<«>s, ^^ ->:!»- ! ^ OcNcrreich, iloyd i>, Tri,si 3 ^ 2<<>,— !.'!! Wi.„,r Daml>sm,-?Ift.-Wcs,'^.,^ .'!!»,!- !i!>«.— P.Ne> K.tl.ubru.^ , , , .!!!'?!,- :!!15- V^!^>. Wcss^ilm ,» 200 st, . 15,><5!) 159,-?l,cindah„-'.'lllie» 200 st C, Vl, m,'!0 fl. (7U"/»< lii,!,.ili!>i»g, !'.,>'.!. 5., .5.7,. .5,.5, «osc tt»r T!i,.<,» !lrcd,-A!!l, !!,,,, Salm _ 40 st, o» w, ^ 25 1^5» 75 Palffy ,»40st, «M, , ,'l!25> :n,75> <«><>ry „40.....,'!4 — 84 25, St. >i»c,w!s ., 40 „ „ , Z,'!50 84 — Windischgiäß „20., „ , 2!,75» 22.-Waldss.,,, „ 20 „ „ . i.'O 2l»/.i! .Nesslci'ich „ 10.....14 75. 15 - TUechsel. 3 Monat,, Neid Vn'ls Aug^büsg s,',r 100 st, südb. M. Ü4 25 <<4 s^» F>an's»s< a. M. b»!to !,! '!<> l'4.5,0 Ha,»l,»,q si,r lOO Mark Vanlo k,'! 4'» ^l «>» Vc»e°» ,„, 10 'l'f, S!.!>i„>, . 1Il,40 I!I 5,0 Pan« sin 10N ss>',n,l« , , . 4410 4420 (5»»rS der Geldsorten. <«,,!> Ware ,ss. Mmiz.P»!at>ü 5 st, !!,'! lr. 5 st !!4 Nfr Kloncn . . , , 15 „ 85 ,. 15 „ :!X „ NavoleüNsK'ur . . tt „ !>:! „ « „ !'! „ R„ss, Imperial« , N „ 1? „ «„>«.. Ä«lin«thaler . . I „ !!7 , ' I „ >'/ V>'!»!!i>i«e« 75H «Über.....111,50 f>"', 9l.U -Änl. «2 05 «°ntrn..... II!,45 Banfalti.n, . . . 7U4 K,l.Dukaten. . , 534 .ssre>it>, f»!n ... 1«7 60 I«'!Or Lose ., !»^ 05 Lottoziehung vom 10. Oktober. Trieft: «« ZN 5» 4 »H. Abssang der Mallepost von Laibach: „ach ViIlach: duvch Oderlvam, Oderlärxlc», bis Villach, bann Bviicii, Hal;l>!!rss, Tirol, Ichwei;, Italic», West-dr»lschla»d — lässlich um 4 llhv Nachmittag«. ,, >tlngcns >i r t über Kraiiibura,, Ncumaritl :c. — täglich still, ,!'/ llhr. >, Nrustadü, ^ciscnlicrg, Nasscnfuß, Vlötlling nnd Tschcriiciübl — »iisslich Abend« 6 Uhr. „ >iiIl >, Cnrriolpcst, über Potwetsch, St. Oswald, Fva,i,, Ht, Peter — tässlich frilh 5, lll,v. „ <" otlsch «e, Boteuftost, ildcr Groszlaschitz, Ncifnitz ,c. — lnglich friil, 5 Uhr. ,. - ! eiü . B°!c»v°st, lwcr Maiinsbiirg ,c. — t«g!ich Nachmittags !! Uhr. Ankunft der MaUcpost i« «aibach. t'i>» Bi! lnch ; von aUcn Postäiulcrn bi« ViNach, b>« Nriicn, äalzburg, Tirol, >2chwci'„ Italien, Westdeutschland, ^ bei train, Qbci tänüeii, — tässlich frilh 7'/,—« »Hr. „ .^lagcnfült, Nmmarttl, Kramdürg :c. — tciglich Adends 1» Uhr 30 M»i. von Ncustadtl, .-menbn-ss. Nassc,,fuß, Möttlixn imd Tscherncmbl — täglich früh ,ch Nachl», .'> 4 Uhr. „ 3 l c i » ^Voleiiposl), Mannsburg — täglich fillh 7 Uhr, Änmelkong. Ti<- Vriefpost ist von « Uhr svilh bi« 7 Uhr Abend« offen. Zwischen 7 nnd « srüh werden die Zei-lnnffeii rültwiirw au^ffegeben, — Die Fahrpost isl uuu « bii> 12 !!>>r Vormittag«! »„t, von 2 l>i>, >! Uhv Abends geöffnet. V!ci dlv ^I.UlofahN nach VMnch wcrocn nnbeschriuilt, bri jener »ach klagen!,»! I I u, nach Neüswdtl 7 Reuende aufgenommen, 'vrrigspiut ,"<» 'l>!, W" 'l, n,er!h. — Reklamen jeder Ar! woll«, mündlich oder schrisllich bei der Amtsuorstchung augc-brach! werde», Vci ^eriviiniusslü der Posten imd der Züge cvfolgt die Aufgabe nni so viel späler. if ren, den 2l »lzei „ e. H^, Hambol,^. Kaufman», vo» Hallc. — Hr. i'lizzaxt, KlNifmaü,'. vo» Slcieinxnt, — Hl. Dornig Wcül'lilstcl. l'!,'» Vcldeö. — Hr. Sl»ch!y. vo» Zabels» l>er,i — Hr. Tcyblr. von Pcllaü. — Hr. Nicmi' ,l'w^s>. P,il'lN. uo» Ploch, — Hr. Tchmiprl. Prival. ,'0» Wit'».___________________________________ VllllKll'gUllg D>r hiciortigc Hanrelömann Herr Edmund Tcrpin hat der gesercigt«,'» k, k. Gymnasial direkcion eine bcdclttrnde Anzahl von Schreib lequisic.n zur Vcrchcilung an unbemittelte Gym-nasialschülcr üd^rgcden wofür dem genannten Hcin'n hicnnt im Namcn der bctheilten Schü' 1^- d>r verbindlichste Dank ausgesprochen wird. K. k. Gyinnasialdircktion, Laibach am l<». Oktober l^l». nixer dcr Tirektion dc« »'. »elll«» in dem neu crl>«u!n> u„d gedeckten, mit <"a« beleuchteten Eircu«. 5H" Stur » Mal, "H-« mit >tde«maliger neuer Arbeit i» der Tressur, n„rd sich der '"Mich dressiüe 3tier N«,^' ^« ,A5 producirc«, ^ Hnüe Monlag den 12, Oktober 1^!'! lUlftcrordentliche Vorstellung, nnsier !'.' mtereswncn Nummern, in der höhnen Reitt»!,,!, Onmnasü, und Pscrdcdrcssur. H>on>,!'ii!,!g de« welibcrülmitc» dressirteu anicritanische» ^ r« ««»> ^, ^^ /«>,<l«>.">. ? irel!!«»« - PorslanbX' 3!e!l«enreter. Hnnonce. Wcgcn ciligctrctciicr .VlUiiilicuuclhällilisft, schc ich mich ucrcmwßt, das Einkchr-WirthSgcwcrl'c im ^rtc Tt. Gcorssc» bci 5traiubura auf^i^cdc». Indem ich für dcn bislicrinc» rcichlichc» Zuspruch herzlich dcmkc, brinssc ich uutcr (iiucin z»r wcitcrn Kcmltniß, daß ich dcii Wcinciroßhaudcl sowohl, al^ dc» Milwcrschlciß über die Straße fcriicrhi» »och zu bctrcil'cn ^csoimc» l>i», imd z» dicsm bcidc» Äc» tricbcn mciuc höflichste ^iillndmig machc. gcwcscncr (^astwirth zu Tt. George», WchnuW-VtMenlllg. ,T.«8. H')l«> wohnt vom >i!ge z»»l bieß^crichllichc» Edikle vom I'». I»»> I. I,, ^, "><»45). wirr hiemü I'slcnnit sscgc« I>c». daß »im l: I)ori^cn NcaÜlii, Nel!f,«Nl. '<<1!-!, »<> Glluidliuch Ha>i^> l>c>ch ,ilschlil!en uuld, it. l. Vezirlö.imt PIa»i»>,. a!« Glll'chl. de» ^!, Oklobcr 1,^i;^>. Die landwirthschaftliche Aus-stclluust auf der Hchiesistatte wurde Do «n er st a st de« ^. d. M eröff-«et. Die 2lusstellnnstslokalitäte«siud tästlich vou früh ^ Uhr bis OtachlnittassS 4 Uhr für Jeder mau« fte^eu cin <5ntree von <

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