Wbacher (V)^. s^/»/^ PlHnum«lat!onspie<«: Im Comptoir «anzj. I/i^ ^l^ll 5. >i, balbi. ft- b«". ssllr die Zustellung in« Han« ^». ^/^/^/. halbj. !«)lr. Mil d« Post «an,j. N, ,5. halbj. ? 5U, Mittwoch, 13. November. Inseit!°n»gebül: Fill Neine Inleiate b<» zn ^ s»^,^ 4 ZeUcn «5 ti., giöheie p« Zerrbolun<,en P« Zcill » ll. I. V » ^. Allltlichcr Tbcil. Bulletin. Ihre k. und k. Hoheit die durchlanchtigste Frau Erzherzogin Marie Therese find an eincr Ent« Zündung des rechten unteren Lungenlappens erkrankt. Flrberbewcgung mähig, abends stärkere Kopfschmerzen. Reichenau am 10. November 1879. Dr. Rollett m. p. ^ichtaxuiichcr Theil. Zur Entscheidung über die Wchrgesetzvorlage. Der ungarische Wehrausschuss hat bekanntlich dic Regierungsvorlage ülier die Frage der weiteren Äe-lassung des gegenwärtigen Kriegsstandes der Armee auf die Dauer von zehn Jahren ohne Widerrede acceptiert, und es unterliegt keinem Zweifel, dass auch nn Pleuum des ungarischen Parlaments die Vorlage durchdringen wird, ohne auf erhebliche Schwierigtciteu Zu stoßen. Hingegen ist das Schicksal des Gesetzentwurfes im österreichischen Abgeordnetenhaus»' noch völlig uugewiss. Im Wehransschusse wurde, wie bereits vor einigen Tagen gemeldet, ein Gegenantrag auf Bewilligung des Kriegstandcs per «00,00U Mann für einen Zeitraum von drei Jahren eingebracht, ei» Antrag, der keine Aussicht auf Annahme hat, da die zur Autunomistenpartei gehörigen Ausschussmltglieder. nach den Andeutungen der Organe dieser Partei zn schließen, volle zehn Jahre bewilligen wollen. Damit wäre der Regierungsvorlage im Plenum wohl die Majorität gesichert, aber noch nicht die Zweidriltel-Majorität, welche nach der bisher wenig bchrittrnm Auffassung der Verfassungspartei erforderlich ist. wenn die Kriegsstärke der Armee auf mehr als ein Jahr festgesetzt werden soll. Von der Haltung der Ver-fassungspartei gegenüber der Wehrgesetzfrage hängt !omit die weitere Entwicklung der parlamentarischen Verhältnisse ab. Dem gleichen Gedanken gibt auch bie Wiener „Montags-Nevue" in einem uielbemcrlten, von uns bereits vorgestern auf Grund eines lnrzen telegraphischen Resumes skizzierten Artikels Auedruck, U'dein sie zugleich die wahrscheinlichen politischen Con-^Unizen einer eventuellen Ablehnung der genannten "Ma^e eingehend elörtcrt. Der erwähnte Artikel lautet: h "Die Wehrgesetzuorlage muss mit eincr Mehrheit « zwei Drillcln aller Anwesenden acceptiert werden, "l d„s Gesetz, anch nach der Auffassling der Regie-H. 3' eine Verfassilngsflage tangiert. Nun besitzt das ^ "stmum Taasfe zwar eine compacte Majorität, rr h,^. u,„^tzi nicht zwei Drittel der Mitglieder, " i>!-"" s'"" keilen von Reynold Farm entfernt urn hie Ruinen einer ehemaligen Abtei, welche jetzt H ""em großen Gnte gehörten. Ein großes modernes rlnpr mi" ""l der Domäne in einer Eulferuuug vou ^ V steile von dcr Abtei gebaut worden n„d die kleiw'^b""lm nur noch als Vergnügungsplatz für ' e Gesellschaft,»!, aus der Nähe und aus weiter "»rund wurden oft von Reisenden besucht. Et n^ '"'" hatte cm« Abend vorher seiner Base von .--Watsons Abtei erzählt, uud Valerie hatte sich so-sie ss vorgenommen, dieselbe zu besuchen. So machte l , «I denn in dcr Morgenfrühe auf den Weg und^ "ach einem Gange von einer Stunde dort an. zerf.n Abtei war eine alte, malerische Nnme. nitt gro?'o?' ephenüberzoqenen Mauern. Sie war von posa, ^usdrhmmg und musste zu ihrer Zelt cm im-Tl,i' ^ Gebäude gewesen sein. Einer der mächtigen Von 5 - sw"d noch und schien ziemlich gut erhalten, darbie""" 6'"'" ""sste sich eine herrliche Aussicht Valerie schritt durch die offene Thür der Einfassungsmauer und trat in die Ruinen. Sie wanderte durch ciue Reihe von Zimmern mit ihren von der Zeit geschwänzten Wändm, blickte in die unteren mniflcn Räume und kleinen Zellen und kam in einen inißercn Säuleiigai'g, eine lange, verdeckte Arkade, welche den inuereu Huframn umqab. Manche der dicken Säulen waren umgestürzt, und der große Hofplatz war eine vollständige Wildnis. Valerie setzte sich auf eiue Bank und malte sich im Geiste die Gebäude aus, wie sie früher in ihrer Glanzperiode gewesen sein mussten, nud wie die Mönche langsam die Arkaden auf- und abgeschritten warm. Lange saß sie da. träumend und sich in das Leben vergangener Tage zurückuersetzend. Endlich staud sie auf, besichtigte den zweiten Flügel und suchte dann die Treppe, welche zu dem Thurm führte. Bald hatte sie dieselbe grfundeu. Sie war von Steinen und massiv gcbant, aber die Slufcu wareu nur lose und in den Steinen zeigten sich bedenkliche Spalten; einige der Stufen waren ganz verschwunden. Unten waren Latten quer vor der Treppe befestigt, als Warnung, dieselbe nicht zu besteigen. Valerie mnsterte die Treppe mit kritischen Blicken nnd fand. dass sie allerdings unsicher zu betreten sei. Aber sie glaubte doch, ohne Schwierigkeiten hinaufgehen uud auch wieder himlutcrgelaugcn zu lö'unen. Dem Gedanken folgte sogleich die That. Sie schlüpfte zwischen die Latten hindnrch und stieg leichten Trittes die Treppe hinauf. Wohl wichen einige Steine selbst unter ihrem leichten Tritt, aber sie erreichte glücklich das obere Gemäuer, von welchem eine offene Thür in das große viereckige Thurmgemach führte. Auf diesem obern Theil der Mauer stand eine Leiter, die Valerie erstieg. Sie gelangte auf das flache Dach des Thurmes, welches mit einer halb zerfallenen Ballu-stradc versehen war. Eine einfach gearbeitete Hulzbank lud zur Ruhe ein. Sie sehte sich und betrachtete mit Entzücken die reizende Landschaft. Die Felder und Wälder, die zerstreut liegenden Farmhäuser, die kleinen Seen uud der in großen Biegungen sich durch die Wiesen hinschlängelndc Fluss boten ein wunderbar liebliches Bild ihren Angen dar. In der Ferne entdeckte sie hinter einem großen Park die Dächer und zahlreichen Schornsteine von St. Watsons Farm, wie das mo-dernc Gut, welches zu der Domäne gehörte, genannt wurde. Valerie wusste nichts von dem Besitze des Gutes. Diesen Morgen aehörte ihr die Abtei, und fte wusste lhren Besitz wohl zu würdigen. Als sie sich aber satt gesehen an den Schönheiten des zu'hren Fußen sich ansbreitenden Panoramas, als der Reiz der Neuheit vorüber war, da kehrten lhre großen Räthsel, das sie aussch «eßlich beschäftigte und nach dessen Enthüllung fte sich immer w.eder umsonst fraqte. Da plötzlich hörte ste unter ftch em Geränsch. Der Thurm schien zu wanken und durch die Oeffnunq drang eine dicke Staubwolke zu ihr herauf. Es schien Valerie als brache der Thurm unter ihr zusammen, und erschrocken l,eh sie sich wieder auf die Bank nieder. «228 den sei, „sofort wieder" in einem unter Vorsitz des Sultans im Iildiz-Kiosk stattfindenden großen Rathe zur Verhandlung kommen werde, und dass dann „als-bald die officielle Promulgation der projectierten Reformen erfolgen soll". Ueber die vorlaufige Verständigung zwischen England und der Pforte wissen die „Times" Folgendes mitzutheilen: „Musurus Pascha stattete unserem Minister für auswärtige Angelegenheiten am Dienstag einen Vefuch ab, um sein Bedauern über das entstandene Missverständnis auszudrücken. Er versicherte Lord Salisbury, dass kein Wechsel in der auswärtigen Politik der Türkei eingetreten sei. Er sagte, dass der Sultan, sein Gebieter, sehnlichst wünsche, die der britischen Regierung versprochenen Reformen auszuführen, und insbesondere erwähnte er, dass es thunlich sein würde, Baker Pascha zum Befehlshaber der in Armenien zu organisierenden Gendarmerie zu ernennen. Er hoffte folglich, dass keine weitere Bewegung unserer Flotte für nöthig erachtet werden würde. Lord Salisbury erklärte in seiner Erwiderung deutlich, dass die britische Regierung keinen weiteren Verzug zulassen könnte und dass nach ihrem Ermessen das türkische Reich unter der gegenwärtigen indolenten Leitung seiner Angelegenheiten in Stücke falle. Die britische Regierung, fügte er hmzu, bedürfe der Handlungen und nicht der Worte, aber unter den Umständen und in Anbetracht dieser Versicherung von Musurus Pascha werde sie vorläufig innehalten." Die „Times" äußern sich sehr befriedigt über die rasche Beilegung des türkisch-englischen Conflicts; der stets streitlustige „Standard" hingegen kann seine Unzufriedenheit über die zu Wasser gewordene Flottendemonstration in türtischen Gewässern kaum verhehlen. „Wir werden", schreibt er, „unweise handeln, wenn wir uns wiederum durch Scheinversprechungen täuschen lassen. Unser Recht, eine Controle auszuüben, wird selbst von Russland nicht angefochten, und wir werden in dem Verfahren, das wir eingeschlagen ha» ben, durch die Stimme Europas unterstützt. Die Gelegenheit ist eine, die nicht vergeudet werden sollte, da sie unter für uns gleich günstigen Umständen nicht wiederkehren dürfte." In einem augenscheinlich vor dem Eintreffen der beruhigenden Constantinopeler Nachrichten geschriebenen Artikel meint der .Standard", die Thatsache, dass der türkische Widerstand durch die russische Diplomatie unterstützt wird, werde nur den Erfolg haben, England und Oesterreich — von anderen Mächten gar nicht zu sprechen — zu bestimmen, beharrlicher als je auf ihrem Verlangen nach unver« züglichen Reformen zu b.stehen. Man könnte sich kein besseres Omen für die Reformation der türkischen Regierung denken, als den Wunsch Russlands, dass die Türkei nicht reformiere. Die agrarische Bewegung in Irland. Auf der grünen Insel macht sich seit einigen Wochen die agrarische Bewegung in so intensiver Weise bemerkbar, dass es wohl angezeigt erscheint, deren Ursachen und Verlauf näher ins Auge zu fassen. Als die Hauptquelle der Bewegung ,st unter allen Umständen der Nothstand der Landbevölkerung Irlands zu betrachten. Die Lage des irischen Bauernstandes, wenn von einem solchen in dem bei uns gebräuchlichen Sinne überhaupt gesprochen werden kann, ist seit langem eine überaus missliche, gedrückte. Die englischen Grundherren, in deren Händen sich der überwiegende Theil des irischen Grundbesitzes befindet, haben bisher nichts oder blutwenig gethan, die La<>e der vom Landbau lebenden Bevölkerung zu verbesse, n und zu heben. Sie leben in England oder im Ai><> lande und verzehren die Revenuen, die sie von ihren verpachteten Gütern beziehen, auße,halb Irlands. Alljährlich gehen also beträchtliche Summe» Geldes aus Irland heraus, ohne dass eine entsprechende Rück-strömunq stattfindet, ohne dass durch die Umsetzung dieser Summen dem Lande irgend ein Vortheil Zugewendet würde. Ein zweiter wesentlicher Uebelstand, aus welchem der ackerbautreibenden Bevölkerung Irlands großer Schaden erwächst, besteht darin, dass die Gruudherren oder deren Agenten die Ländereien häufig an Hauptpächter auf längere Zeit vergeben, und dass diese dann Afterpächter auf kurze Zeit einsehen, die einen übertrieben hohen Pachtzins zahlen müssen, der schonungslos eingetrieben wird, und welche ohne Erbarmen von Haus und Hof gejagt werden, auch wenn sie ohne eigenes Verschulden, lediglich durch die Ungunst der Verhältnisse, außer Stand gesetzt sind, die vom Hauptpächter festgestellten Zahlungsfristen einzuhalten. Auch der Umstand, dass die Gruudherreu viele Aecker in Wiesen verwandelt haben, weil ihnen die Viehzucht größeren Nutzen abwirft als der Ackerbau, und dass infolge dessen eine Menge von Pachthöfen aufgelassen wurde, hat nicht wenig dazu beigetragen, den Nothstand des irischen Bauernstandes zu erhöhen. Die gekündigten Pächter fanden anderswo keinen Erwerb, der Grundherr kümmerte sich um ihr weiteres Schicksal nicht im geringsten, als Bettler verließen sie das Anwesen, das ihnen bis dahin ein spärliches Auskommen für sie und ihre Familie gewährt hatte. Dieser schon so lange Zeit herrschende Nothstand hat, wie leicht erklärlich, nicht dazu beigetragen, die Moralität und intellektuelle Thatkraft der Bevölkerung zu heben und zu stählen. Die Pächter dachten nicht daran, die Fortschritte der Landwirtschaft zu ihren eigenen Gunsten zu verwerten, ihre Erzeugnisse zu verbessern und dadurch der Concurrenz, welche die Getreide-Ausfuhr anderer Länder bereitet, Schach zu bieten. Der Ertrag der Pachtgüter muss infolge des nachlässigen Betriebes für den Pächier immer aeiinger werden, und da der Pachtzins auf gleicher Höhe bleibt, so ist der Nuiu d^s Pächters nur cine Frage kurzer Zrit. Dieser allgemeine chronische Nothstand der irischen Grundpächter ist aber in tneslin Jahre durch drei unmittelbar vorangegangene Miss^ ernten, denen sich heuer abermals einc überaus schlechte Ernte anreihte, in hohem Grade acut geworden. Zum Beweise der Höhe dieser Nothlage deuten irische Blätter darauf hin, dass, während im Jahre 18K!) im ganzen nur 442 Pächter wegeu Nichtzahlung des Pachtgeldes — zusammen im Betrage von 88,415 Pfd. St. — vor Gericht gestellt wurden, im laufenden Jahre vom Jänner bis Ende September die Zahl der gerichtlich belangten Pächter schon auf A206 gestiegen ist und der rückständige Pachtbetrag 833,374 Pfd. St. ausmacht. Das sind Ziffern, welche jedenfalls eine sehr deutliche Sprache reden, aber doch noch nicht voll« ständig das Elend zu bezeichnen vermögen, unter welchem das irische Landvolk seufzt, das einer Hlin-gerslwth während des bevorstehenden Winters ent-gegengcht. Wenn nun gewissenlose Agitatoren kommen und die arme Vevölternna, »inter dein Vo> wände, ihr Hilfe zu bringen, zu verbrecherischen Zwecken auszubeuten In der nächsten Minute hörte sie in dem Thurmzimmer unter sich das Geräusch vou Tritteu, und gleich darauf erschien auf dem Dache ein Mann, welcher die Leiter erstiegen hatte. Er war jung, etwa dreiundzwauzig Jahre alt, und unverkennbar aus guter Familie. Er war schlank und kräftig von Gestalt und leicht in seinen Bewegungen. Seinen hübschen Kopf bedeckte reiches hellbraunes, lockiges Haar und seinen Mund beschattete ein Schnurrbart. Als sein Blick auf das Mädchen fiel, erschrak er, und der Ausdruck seines Gesichtes veränderte sich. Er hatte offenbar nicht erwartet, jemanden auf dem Thurm zu finden. Er verbeugte sich höflich, aber ehe er sprechen konnte, fragte das Mädchen ungeduldig, was geschehen sei. „Die Treppe und ein Theil der sie stützenden Mauer sind eingestürzt," antwortete er. Valerie stieß einen leisen Schrei des Schreckens aus. „Ich habe diesen Thurm zu verschiedenen malen bestiegen, ungeachtet der unten angebrachten Warnung." fuhr der junge Mann fort. „Ich wusste, dass die Treppe unsicher war, aber ich dachle nicht, dass sie in so ganz schlechtem Zustande sei. Ich stieg wie gewöhnlich herauf, fühlte abcr bei jedem Tritte die Mauer wanken. Als ich beinahe oben war, stürzte sie ein und ich rettete mich nur durch einen raschen Sprung, welcher mich auf das obere Gemäuer brachte. Die Treppe liegt beinahe ganz in Trümmern unten in der Tiefe." Valerie trat an die Leiter und blickte hinab. „Wie foll ich nun hinunterkommen?" fragte sie ängstlich. „Das ist eine Frage, bei welcher wir beide gleich sehr betheiligt sind," entgegnete der junge Manu lächelnd. „Ich habe Sie zwar noch nicht gesehen, aber ich vermuthe, dass Sie, wie ich selbst, ein Gast auf St. Watsons Domäne und eine der gestern Abend neu angekommenen Damen sind. Sie mögen sicher sein, dass man nach uns suchen wird —" „Ich bin kein Gast auf St. Watsons Domäne," unterbrach ihn das Mädchen sanft, „sondern komme von Reynold Farm, zwei Meilen von hier in entgegengesetzter Richtung. Ich bin Miss Reynold." ..Und ich heiße Arthur Rushfield," lautete die lächelnde Antwort. „Sind Sie allein hier, Miss Reynold, oder erwartet Sie emc Gesellschaft von Freunden irgendwo?" „Ich bin ganz allein. Niemand wird mir zu« Hilfe kommen, denn meine Verwandten wissen nicht, wo ich bin. Es ist keine Möglichkeit, hinunterzukommen, Sir Arthur. Wir müssen uns wohl als Gefangene betrachten." Sie kehrte auf ihren Platz zurück mit einer Ruhe, die ihn überraschte. Ihr liebliches Gesicht in seiner wundervollen Schönheit mit den dunklen, geistvollen Augen machte einen tiefen Eindruck auf ihn, und er sagte sich. dass er noch keine solche Schönheit gesehn» habe. Sir Arthur Rushfield hatte nie geliebt, und das seltsame Erbeben, das er unter ihre» Blicken empfand, war ihm ein volltummen neues Gch'chl, von dem er sich keine Rechenschaft geben konnte. (Fortsetzung folgt.) bemüht sind, so kann es nicht überrascheu, dass diese Agitatoren willige Werkzeuge finden. In den letzten Wochen sind zahlreiche Nachrichten aus Irland eingetroffen, welche erkennen lassen, dass die durch den Nothstand hervorgerufene agrarische Bewegung immer größere und gefährlichere Verhältnisse annimmt. Es ist zu befürchten, dass die Bemühungen derjenigen, welche es aufrichtig darauf abgesehen haben, dem irischen Landvolke in seiner moralischen und ökonomischen Nuthlagc zuhilfc zu kommen. an den Agitationen derjenigen scheitern, welche dieses Elend zu socialisti» scheu und politischen Zwecken der bedenklichsten Art auszunützen beabsichtigen. Diese Agitationen drohen die gutgemeinten Rrformbestrebungcn, die sich bisher freilich nur wie ein dünner Faden durch die agrarische Bewegung ziehen, gänzlich zu ersticken und die leicht erregbaren Leidenschaften der Irländer zu einem Brande der verheerendsten Art anzufachen. Es sind in Irland bereits Gewaltthätigkeiten vorgekommen, die noch viel Schlimmeres erwarten lassen und die maßgebenden Factoren ernst daran mahnen, nichts zu unterlassen, was dazu beitragen kann, die drohende Ka< tastrophe eines socialistischen Krieges zu beschwören. Die Staatswahlen in der Union. In einer Reihe von Staaten der nordamerikanischen Union, in Newyork. Massachusets, Pennsyl« vauien, Wisconsin, New-Jersey, Connecticut. Minnesota . Nebraska, Mississippi. Maryland. Virginien, haben am 4. d. M. die sogenannten Staatswahlen stattgefunden, d. h. es wnrden die Gouverneure und die Legislaturen dieser Staaten, deren jeder seinen Senat und sein Repräsentantenhaus hat, gewählt. In acht Staaten haben nun diesmal die Republikaner, in drei Staaten die Demo traten gesiegt. Diese Wahlen sind für die Zusammensetzung des Bundes-congresses, dessen Senat theilweise von den Staats-legislaturen gewählt wird, und für den Ausfall der im nächsten Jahre erfolgenden Präsidentenwahl von Bedeutung. „Die aufstrebenden Hoffnungen der demokratischen Partei in den Vereinigten Staaten — urtheilen die „Times" — haben einen schweren Schlag erlitten. Die Staatswahlen vom letzten Dienstag haben gleich denjenigen vom September und Oktober den Beweis geliefert, dass im Volke wieder eine starke Strömung für die republikanische Partei vorhanden ist. Es ist unnöthig, die Geschichte der republikanischen Niederlagen zu wiederholen. Die Präsidentenwahl von 1870 war. obgleich sie Mr. Hayes mit der sehr bestrittenen Mehrheit von einer Stimme an das Nuder brachte, eine Niederlage für die Partei, welche die Vereinigten Staaten seit dem Ausbruche des Secessionskrieges beherrscht hatte. Die Demokraten füg» ten sich nach einigem Murren Flotte beherrscht jetzt das Meer und die P"U«"" haben zur Stunde nur noch ein Panzerschiff'- " ..Union", welches dem Verderben, das die andele' betroffen, entrann. Wie schon gemeldet, lassen >"-' ''^ dadurch noch nicht entmulhigen,' sondern wollen stai Europa neue Panzerschiffe erwerben. Ob sie d"M noch zurechtkommen, um dem Kriege eine andere ^>e dung zu geben, steht freilich dahin. Das fur " Peruaner unglückliche Scetreffen in welchem " „Huascar" verloren gieng, fand am tt. Okwlxr !" ^ Der „Huascar" und die „Union" "-schiene" aiu U dachten Taae um 3 Uhr morgens in der ^ye0e " , Anwfagasta. aber als das chilenische P.mzelpM „Blanco Escalada" einen Ausfall machte, MM ' sich in nördlicher Richtung zurück und begegneten " chilenischen Schiffen „Almirante l5ochraue", »^^ gu.ö" und „Loa". d.e auf der Höhe ""N M^llI gekreuzt hatten. Die „Union" entkam um 9 Uyr " 222ft der „Huascar" ergah sich um l 1 Uhr morgens, nachdem 2b Mann seiner Besatzung gelobtet, 36 ertrunken und 140 gefangengenommen worden waren. Drin «ldnural Grau wurde durch den vierten Schuss. der abgefeuert wurde, ein Arm und ein Bein weggerissen, und als er nach dem Verbandplätze auf dem unteren Ardrcke getrageu wurde, rifs ein weiterer Schuss seinen «urper in Stücke. Als der ..Huascar" in Auwfagasta anlangte, wurde ermittelt, dass ein Thurm zerstört worden, aber die Maschinen sind unversehrt. Der »Älmirante Cochrane" erlitt ernstliche Beschädigungen lwd zehu Mann seiner Besatznng wurden während des "'rffens verwundet. Weiteren Berichten ails Valparaiso zufolge würd.- oer „Huascar" von den Chilenen in den Aussen Hafen bugsiert; er wird für die chilenische ^lllliue ueu equip, ert und zu Kriegszwecke!» bemauut werden. Die chilenische!, Schiffe „O'HMMs" uud ..'-oa", welche auf die „Uuion" Jagd gemacht hatten, V'ten mwerrichteter Sache nach Äntofagasta zurück, ^le chilenische Regierung urduete eine ehrenvolle ^odteufcier für den gefallenen peruanifchen Admiral lVrau au. ^astesneutsstieilen. — (Der Nachlass eines Sonderlings.) vreitcig wurde in Ofen der Nachlass des vor einigeu ^geu verstorbenen reichen Bürgers Franz Kietreiber sichtlich aufgeuummeu. Der Bezirksvorstand Frommauu. der Bezirksuotär Viragh uud »och zwei städtische Beamte hatteu von « Uhr »uorgeus bis l i Uhr nachts uollciuf iu thu,,, mn diese Arbeit zu vollenden. Es wurden üder ^M Silderguldeustücke. gauze Beutel mit Ducatc», ^haleru uud Siluerzwanzigeru vorgefunden. Die Mctall-^ülizen waren alle voll Erde und klebten derart aucin' ander, dass sie schwer zu trenueu warcu, was a»urh>nen ^sst, dass das Geld vergraben war. Feriler wurdeu Über 50 Sparlassebücher vorgefunden, darunter solche "er Uaterläudischeu Sparkasse aus dem Jahre 1843, bereu Zinsen schon das Dreifache des Kapitals betragen. Auch eine große Anzahl vo» Staatöubligalioueu. Loscn, ^iscndahupapieren sowie iiuOO Gulden iil Einser-Staats, uotcu faud mau vor. Diese Wertsache» ware» in dcu verschiedensten Theilen der geräumigen Wuhuuug aufbewahrt. Der Verstorbene, welcher außerdem noch vier-! zehn Häuser in Pest uud Ofcu sowie eiue große Au-. zahl uuu Weingärten hiuterließ. hat deu Oseuer Apotheker Toth, deu Ofcuer Lebzelter Ludwigh uud den Pester Eisenhäudler Heinrich zu Universalerben eingesetzt. Dem Deutschprimer Bauern, welcher seiue Weiugärteu gehütet, vermachte er 1000 Gulden, Dem Hausmeister ^es Hauses, in welchem er wuhute, testierte er eiue ^beuslängliche Reute von 500 Gulden, welche von den ^beu auszuzahlen ist — (Wohlthätigkeitsfest iu Paris) Die ^anzijsische Presse veraustaltet für die unglücklichen Opfer ^r Ueberschweminungeu, welche Spanien iu letzter Zeit !" furchtbar heimsuchten, ciu großes Wuhlthätlgteitsfcstl '' Paris. In das Programm desselben ist auch die ^lausgabe einer Festuummer aufgeuommeu wurdeu. ^ ^e i» ihrer Art einzig sein wird, Die berühmtesten Ku^" d" Literatur. Politik. Ge,chichte. Wisseuschast uud die b ^"den nntcr ihren Beiträgen gezeichnet sein, uud Illu?^"lclaMdsteu Künstler haben dem Eumitt für die Die O ^""' ^^ Nuinmcrn ihre Mitu'irknng zugesagt. gai,,„ Drains und Fürsteu und zahlreiche von der 3estn gelaunte Persüulichkriteu werdcu für diese ^eichl, ?'^ Autographe eiuseuden. so dass diescldc die an? ^^ uud prachtvollste Sammlung als Erinnerung ^usfiil. ^^" Mauuer uusercr Zeit bildeu wird. Die E, n!. "5 der Ffstilummer wurde der. bekannten Firma ^ubli^ ^°'"^ '" ^"^'^ übertrafen. Die herrlichen die c>"'°uen dieses Hauses sind Bürgen dafür, dass nls "^"umiiler. suwuhl was Schönheit des Druckes ber l-»»l ^"siührung der Illustratioxe» aubelaugt, auf a» ^ s dcr Autorcu uud Küilstlcr stchcu wird. welche 5>v!>cf " luitarbeiten werden; dass sie, dem hohen ""stlll!' '"^^"' l^ die französische Presse bei Ger. ^oiint' a. ^'^ 3rstes gestellt, entsprechen wird. Das lhati^ ^ ^^^cn Festes hat im Interesse ."es wohl« n,er "/Weckes be» Entschlufs gefasst, diese Fcstuum. der ^"'^ ""^ auswärts zu versenden, uud stellt sich Ei»rn3^ b"sellieu für ganz Oesterreich-Ungarn auf '"üsse, ""^ 25 Cenümes. Bestrllnnge» auf dieselbe z» ft^ "'" die kolossale Auflage bis zum Festtage fertig ^l)?v !v "^ als möglich au: Uollkioul' llllouiu'lt ^aw«' , ''^^l ">r (ll) I' uxunco IIuvu«, :^4 i „« Not,>'(; "«« Vicwiro«, I^ri», gerichtet werden. ^Ntwe^ (^"sikfest) Ein am vorigen Dieustag in '"onir« ' "°" ^" Gesellschaften „Soeicte royale d'Har-^"silsss/"^ "^" Socictc de musiqne" ueranstaltetes lv^ .^'l zu Ehre» des Componisten Charles Gounod '" de». '"^"ssant i über 50l'O Personen hatten sich llkfilnd ^"chwolleu Eoueertsaale der Harmouie ein« »uirkr,^ '^"' ^)ur zählte 4lO. das Orchester ! 14 Mit. ältlich ^ Pn'qramm. ans Werlen aller Gattnngen. ^s <^"> ""^ gastlichen, ernsten und humoristischen. e>Nc h. , '"ltcu zusammengestellt, nah", volle drei und "nt Sil Stnndr in Anspruch uud wurde von Gounod ullen ?'^""U und Ausdauer geleitet. Dass Gouuoo mit lautlichen Ehrenbezeigungen überhäuft wurde. braucht kaum erwähnt zu werden. Der Stadtrath hat sogar beschlossen, eine der neu angelegten Straßen „Rue Gouuod, zu veuennen. Am Ende des Concertes sprach der Gefeierte in längerer Rede seinen tiefgefühlten Dank für die ihm so reichlich dargebrachten Beweise von Wertschätzung aus. — (Sechs journalistische Gebote.) Der „Correspondeut für Deutschlands Buchdrucker" enthält folgende, auch uns wahrhaft aus der Seele gesprocheue beherzigeuswerte Regeln für solche, welche schriftlich mit Zeitungsredactioueu vertehrcu: l. Gebot: Du sollst nur auf Eiue Seite des Blattes schreiben, weil es oft nothwendig ist. ein Blatt in Ansatzstücke fiir die Seher zu zerschneiden. 2. Geoot: Du sollst llar und deutlich schreibe» und besouders auf Eigeuuamcn und fremdsprachliche Würter achtgeben, weil du kein Recht hast. Redacteure und Setzer um ihre Zeit zu betrügen, iudem du ihne» zumuthl'st. deiue Krikelkrakel zu eutziffer». 3. Gebot: Du sollst keine mikroskopische Haud schreibe», sintemalen der Scher das Manuscript auf etwa ein halbes Meter Entfcruung leseu muss oder der Redacteur oft Aenderungeu vorzunehmen hat. 4. Gebot: Du sollst nicht ganz oben auf der Seite anfangen, dieweil der Redacteur häufig die Ueberfchrift eines Artikels äudcrn oder. wo gar keine vorhanden — was ihm stets lieber ist, — eine dazu schreiben oder Platz haben muss. um seine Instructiuuen in Bezug auf deu Satz anbringeu zu können. 5. Gebot: Du follst deiu Manuscript uiemals rollen, dieweil jeder, der es anrührt, sich ärgert uud wütheud wird, sowohl Redacteur als Setzer uud Corrector. 6. Gebot: Du sollst stets deine» vollen Namen nebst Adresse deutlich unter deiue Briefe schreibe,,, dieweil der Redacteur oft wünschen wird, mit dir zu verkehre,,, und weil er deinen vollen Namen als eine Garantie der Glaubwürdigkeit braucht. Wem, du eine Chiffre oder ein Pseudouym gebrauchst, so schreibe dciuen Nameu darunter, er wird nicht veröffentlicht. — (Wunder.Erklärung.) In einer Lon-douer Kuabeuschulc wird zwifchcu dem Rcligionslehrer uud ciuem Kuaben fulgeudes Gespräch geführt: Pfarrer: „Was ist ein Wunder?" - Knabe: „Weiß es nicht." -- Pfarrer: „Wenn einmal die Sonne mitten in der Nacht scheme,, würde, was würdest du sageu. dass dies se>?" — Kuabe: „Der Moud." — Pfarrer: „Aber wenn dir gesagt würde, dass es die Sonne sei. wie würdest du das ucnucu?" — Kuabe: „Eiue Lüge". — Pfarrer: „Ich aber sage uiemals eine Lüge, Setze uuu voraus, dass ich dir sagen würde, dass es die Sonne sei. was würdest du dauu deuten?" — Kuabe (nach einigen. Zügern): „Dass Euer Shrwürden uicht ganz uüchter» seieu!" Locales. Aus dem l. l. Uandesschulrathe für Krain. Auszug aus dem Protokolle über die ordentliche Sitznnq des t. t. Landesschulrathes für Krain iu Laibach vom 30. Oktober d. I., unter dem Vorsitze des Herrn k. k. Landespräsidenten Franz Kallina Ritter vou Urbanow, in Anwesenheit von sieben Mitgliedern. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vorsitzenden trägt der Schriftführer die feit der letzten Sitzung erledigten Gefchäftsstücke vor, deren Erledigung znr Kenntnis genommen wird. Hierauf wird zur Tagesordnung übergegangen. Zufolge Aeußerung des krainifchen Landes-ansschusses über den Vorschlag, betreffend die Rc-geiimg der Entlehnung für Substitutionen nnd Mehrleistungen an öffeulllän'u Volksschulen, wird die Mittheilung des mit Rücksicht auf das Gesetz vom 9ten März 187«) (Nr. l^ L, G. Nl.) neu verfasste,, Eut-wurfes der diesfälligcn Bestimmungen an den Landrs-ausschuss mit dem Ersuchen, demselben zuzustimmen, uud Weilers die Uebermittlung eines Pare dieses Entmmfes an den Gemeinderath in Laibach beschlösse». Ueber Zuschrift des kraiuischen Landesausschussrs, betreffend das Ansnchen einer Schulgemcinde um die Gewährnng eines darlehensweise,,' Vorschusses zur Bestreitung der Schulbaukusten, wird die oiesfällige Aeußerung an den Landesausschnss abgegeben. Dem Recurse eines gewesenen Vollsschullehrers wider die Entscheidnng eines k. k. Bezirlsschulrathrs, womit Recurrent mit sciuem Ansprüche gegcu eine Schulgemeinde puucw Berichtigung eiucr Fordernug auf den Rechtsweg gewiesen wurde, wird keine Folge gegeben. Zwei Lehrer werden zu Oberlehrern definitiv cruanut n»d weitere vier Lehrstellen definitiv besetzt. Inbctreff Nemunerierung für die Ertheilung des fiauzö'sischen Sprachnnterricktes an der k. k. Lchrcr-Vildnngsanstalt in Laibach pro 1879/80 wird hö'her-mtigc Berichterstattung beschlossen. Ueber Zuschrift der krainischm k. k. Landesregierung, betreffend das Gesuch des Oeutralauischussts der k. t. Landwirlschaflsgcsrllschaft in Laibach hinsichtlich der Erweiterung des landwirtschaftlichen Unterrichtes, wird das diesbezügliche Gutachten er« stattet. I Mehrere Recurse wider Schulversäumnis-Straf« erkenntnisse, dann Remunerations- und Geldau5hilfz« gesuche werden erledigt. Aus der Handels- und Gewerbekammer für Krain. lForts.) IV. Der Obmann der ersten Section, Kammerrath Treun, berichtet über die Zuschrift der Grazer Schwestcrkammer um Mitwirkung zur Herbeiführung einer Reform des Wehrgesetzes, In der Sitzung am 30. Oktober 1878 Hal die Kammer über Anregung der Oiazer Kammer beschlösse«, dieser mitzutheilen, dass auch sie sich für die Ausdehnnng des Einjährig-Freiwilligcnoienstes dahin ausgesprochen hat, dass den mit guten Fortgangsklafsen entlassenen Schülern von comuiercielleu, gewerblichen oder industriellen Fachschulen das Recht des Einjährig-FreiwilligendiensteK gewährt werde, gleichviel, ob dieselben auf das Osft-ciersexamcn afpirieren oder nicht. Nach erfolgter Mittheiluug dieses Beschlusses hat die Grazer Kammer mit Zuschrift vom 12. Apr,l l. I. erfucht. dass die Kammer bei den legislativen Factoreu dahin wirken möge. dass das Wehrgrsetz einer Reform unterzogen werde, um hirdnrch den Hecresaufwand zu vermindern nnd die Militärpflicht der Bevölkerung zu erleichtern. I.) Hinsichtlich des Instituts der Einjährig-Freiwilligen ) wäre die Erweiterung des Instituts in zwei Klassen anzustreben; die erste Klasse habe jene jungen Leute zu umfassen, welche auf den Officiers-charakter aspirieren, die zweite Klasse jene, welche nach zurückgelegter einjähriger Dienstzeit mif der Charge, die sie während dieser Zeit sich erworben, und nach Ablegung einer Unterofficicrsprüfung in die Reserve eingetheilt werden. Als Freiwillige der zweiten Klaffe wären daher jene Inländer einzutheilen, welche eine Bürgerschule, eine Unterreal-. Handels-, Gewerbe-, Bergbau-, land« und forstwirtschaftliche, Schiffahrts-, Kunstschule oder ein Untergymnasium mit gutem Erfolge zurückgelegt haben, selbst für deu Fall, als der Staat die Koste« der Verpflegung fordern sollte. Mittellose dieser Kategorie, wenn sie sich über ihre Mittellosigkeit ausweisen, wären während ihres Frei-willigendienstes aus dem gemeinsamen Kriegsbudget zu verpflegen. 2.) In die Landwehr wären nach dem Vorgang des deutschen Reiches nur geschulte Soldaten einzureihen, um dadurch der unglelchcn Militärpflicht zu begegnen und die dermaligen bedeutenden Kosten hie-für zu veringern. Nach erfolgter Begründung diefer Anträge stellt der Berichterstatter den Antrag: Die geehrte Kammer wolle in einer Petition an den hohen Reichs-rath obige Anträge der Schwesterkammer in Graz unterstützen. Der Antrag wurde angenommen. (Fortsetzung folgt.) — (Allerhöchste Anerkennung) Dem gewesenen Truppendiuiswnär in Laibach. Herrn Feldmar-fchallicntenaut Frnnz Ritter von Littrow, wurde anlässlich seiucr üder sein Ansuchen erfolgten Uebernahme in dcu definitiven Ruhestand in Anerkennung seiner langjährigen, in, Frieden wie im Kriege ausgezeichneten Dienstleistung der Ausdruck der Allerhöchsten Zufrieden, hcit bekanntgegeben, — (Informationsreise) Se. Excellenz der Herr Ackerdanminister Graf Falkenhciyn hat gestern von Wien aus über Trieft eine für einige Tage berechnete IuformationSreife »ach Istrien angetreten, um sich über die in uusercm Nachbarlaude infolge der heurigen schlechten Ernte auegebrochenen Nothstandsvcrhältnisjr persönlich zu informieren und die nothwendigen Ver-füguugeu zur ^iudcrung der Nothlage zu treffen. — (Ernennung.) Der Conceptsplatticant l»ei der l, l. Landesregierung iu Laibach Herr Maximilian Ritter von Grabmayr wurde zum l, l, Concepispiakti-canten bei den politischen Behörden in Kärnten ernannt. — (AnastasittS Grün-Den tula l,) Die in Oraz in Aussicht geuommene Aufstellung einer AnastasiuS Grün-Büste nach dem Hansen'schcn Entwürfe dürfte — zum mindesten im Sinne des bisherigen Prujectrs — allem Anscheine »ach »icht znr Ausführung kommen, da der Grazer Gemeinderath in seiner vorgestrigen Sitzuug die vom Denkmalcomite behufs Ausstellung der Büste erbetene Ueberlassuna, eines Platzes im Stadtparke nächst dem Burggarten über Antrag des Viceliürger-meisters Dr. Portugall uud »ach vorangegangener län-gerer Dedatte nahezu einstimmig verweigert hat. Und zwar erfolgte dieser auf den ersten Anblick vielleicht etwas befremdend klingende Beschluss mit der Motivierung, dass die vom Comite für ein Slhplätzchen im Stadtparle vrojectierte Büste des großen Dichters und der Verdienste des für Oesterreich unvergessliche» Staats-mannes lemeswcas angemessen sei. »nd dafs das ei»z,g würdiac Denlmal stir A»astc>si"s Grün nur ein volles künstlerisches Standbild sein tonne. — (Hnfbeschlaglehranftalt.) Au Stelle des kürzlich verstorbenen Eurfchmiedes Herrn Paul Skale hat die krainische Landwirtschaftsgesellschaft den biK- 223N herigen k. k. Militär-Curschmied im Hengsten'Filialdepot zu Selo bei Laibach, Herrn Eduard Schlegel, zum Lehrer des Hufbeschlages und der Thierheillunde an der hiesigen landwirtschaftlichen Hufbeschlaglehranstalt er» nannt. Die seit dem Abgänge des Herrn Schollmayer gleichfalls von Herrn Skale besorgte Stelle eines Verwalters des landwirtschaftlichen Versuchsgartens am Polanahofe hat der Centralausschuss mit 1. d. M. dem Herrn Vooe übertragen. — (Rinderpestausbruch.) Diesertage ist leider auch in der zur Ortsgemeinde Dobruiue nächst Lai> bach gehörigen Ortschaft Iawor der Ausbruch der Rinderpest constatiert worden, und wurde die genannte Ortschaft infolge dessen als verseucht erklärt. — (Schadenfeuer.) Wie uns aus Strasisch bei Krainburg berichtet wird, brach daselbst am verflossenen Samstag um halb 3 Uhr nachmittags auf bisher unbekannte Weife in einer der Frau Katharina Schaffer gehörigen hölzernen Kaische Feuer aus, welches sich rasch auf ein zweites, der gleichen Besitzerin gehöriges Häuschen ausdehnte und deide Objecte, welche übrigens versichert waren, vollkommen einäscherte; hiebei sind leider auch die Habseligteiten der drei Familien, welche in denselben wohnten, zum größten Theile zugrunde gegangen. — (Die weihe Fahne.) Aus Krainburg wird uns geschrieben, dass gegenwärtig auf dem dortigen Be» zirlsgerichtsgcbäude zum Zeichen, dass sich in den Arrest-localitäten lein Häftling befindet, die weiße Fahne weht, — für Krcinburg ein seltener Anblick. — (Graf Nuersperg-Stipendium.) Das fünfte vom Grafen Anton Alexander Auersperg (Nna» stasius Grün) testamentarisch aus den Erträgnissen seiner Dichterwerke errichtete Studentenstipendium im Jahres« genusse von 360 st. lst in Erledigung gekommen und zur Bewerbung ausgeschrieben. Anspruch auf dieses Stipen« dium. das auf keine Studienabtheilung beschränkt ist. haben in erster Linie Studierende aus Krain, und zwar mit besonderer Berücksichtigung der ehemaligen Unterthanen der Herrschaft Thurnamhart bei Gurtfeld. Das Präsentationsrecht übt die Vormundschaft des derzeit noch minderjährigen Sohnes des verblichenen Stifters aus. Die mit den erforderlichen Nachweisen belegten stempelfreien Gesuche um Verleihung dieses Stistplatzes sind im Wege der vorgesetzten Studiendirec-tion bis längstens 30. d. M. bei der k. t. Statthalterci in Graz einzubringen. —cl. (Theater.) Indem wir uns eine ausführliche Besprechung der gestern zum erstenmale in Scene gesetzten Operette „Boccaccio" von Suppe für nächstens vorbehalten, berichten wir vorläufig nur. dass die Novität bei ausverkauften» Hause mit großem Neifalle aufgenommen wurde und einen dnrchschlagendcn Erfolg erzielte. Pas Libretto bildet eine wahre Mustercollection von drastischen Sceneneffecten und ist reichlich mit modernen Picanterien gewürzt, die Musik überbietet sich von Auftritt zu Auftritt in gefälligen und packenden Motiven, welche den kauftischen Mikrokosmus der Handlung beherrschen und ihre Wirkung vornehmlich in der Massenentfaltung fuchen, und die Ausführung kann durchwegs als vollkommen gelungen bezeichnet werden, indem sie alle ähnlichen bisherigen Vorstellungen bezüglich 5es Gesammteindruckes weitaus übertraf nnd eine ununterbrochene Reihenfolge von vorzüglichen Leistungen ent-Wickelte. Die Kostüme der Darsteller waren ebenso elegant Wie geschmackvoll und correct, die scenischen Effecte brachten durch das Aufgebot aller zur Verfügung stehenden Kräfte und durch ihre allgemein wahrnehmbare Sicherheit einen fehr angenehmen Eindruck hervor, und die genussreichen Productionen der Solisten wurden durch die excellent eingeübten Chöre, dann das präcise begleitende Orchester bestens unterstützt uud gehoben Wir sind überzeugt, dass die neue Operette das Theater durch eine Reihe von Abenden zu füllen imstande sein wird. Neueste Post. Origlnul'Telegralnllle i)ev «Laib. Zeitung." Wien, 11. November. Di? Ankunft Ihrer Majestäten des Königs und der Königin von Dänemark in Wien steht für die nächsten Tage bestimmt in Aussicht. Se. Majestät der Kaiser trifft am Donners-tag in Wien ein. Was den Besuch des russischen Thronfolgerpaares in Wien anbelangt, fo ist darüber noch keine positive Meldung vorliegend. Nach Berliner Telegrammen zu schließen, würde das jetzt in Gmundm verweilende hohe Paar von dort direct nach Berlin reisen. Wien, 11. November. Das Abgeordnetenhaus wählte Coromni wieder zum Präsidenten, Smolka und Gödel zu Vizepräsidenten. Bei der Wahl der Vicepräsidenten blieb der Liberale Klier beidemal in der Minorität. Die „Pol. Corr." berichtet aus Petersburg, dass der Besuch des Zarewitsch in Wien noch in dieser Woche stattfinden solle. Von Wien geht der Thronfolger nach Berlin. Aus Philippopel meldet die „Pol. Corr.": Alelo Pascha reist, einer persönlichen Einladung des Sultans folgend, morgen nach Constantinopel ab. Budapest, l i. November. Der Finanzausschuss nahm die Erhöhung des Petrolemnzolles an. London, N.November. Bei dem Bankette des Lordmayors betonte der deutsche Botschafter Münster, es sei der Wunsch des Kaisers und Deutschlands, eine Aera des Friedens zu genieße,,. Beaconsfield hob die bedeutende allgemeine Belebung des Handels hervor, und er begreife nicht, wie die Irländer glauben können, durch eine sociale Confusion dem ökonomischen Nothstande abzuhelfen. Die militärischen Operationen in Mittelasien würden zur Wiederherstellung des britischen Einflusses führen; er glaube an die Erhaltung des Frie« dens in Europa, weil der Frieden allen Großmächten nothwendig sei, nicht bloß wegen der Schonung der Hilfsquellen, fondern auch aus erhabeneren Rücksichten. England dürfe dem Schicksal des festländischen Europa nicht ein gleichgilliges Ohr schenken, dieser Gleich-giltigkeit seien viele fatale Kriege zuzuschreiben. Beacons-field ist von einem lange dauernden Frieden überzeugt, wenn die Rathschläge Englands in Europa gehört werden. Falls aber England seinen natürlichen Posten im Rathe Enropas verlasse, sci cin Krieg zn wahrscheinlich. Das Regierungsprogramm sei in den Worten: Imperium et liberta» ausgesprochen. Der Pforte nnd Nujslanos wird in seiner Rede nicht gedacht. Lemberg, 10. November. (N. fr. Pr.) Eine Versammlung galizischer Gewerbetreibender beschloss, eine Petition an den Reichsrath zu richten wegen der Reform der Gewerbe - Ordnung und weqen einer die Interessen des Gewerbestandes mehr berücksichtigenden Aenderung der Handelskammer-Wahlordnungen. Berlin, 10. November. (N. fr. Pr.) Für die Eiscnbahnvorlagrn werden vier Fünftrl der National-Liberalen, die Freicoiiservativen, die Conservatwrn und theilweise auch das Centrum stimmen. Die Confer-vativen fordern aber Garantien gegen eine übermäßige, Aelastnng der Sta^tsfinanzen und für die volle Erfüllung der volkswinschaftlichen Anfgabe der Staats« bahnen. Die National-Liberalen verlangen die Anlegung eines Reservefonds zur Schaffung eines Eisenbahnrathes, smvie enge Umgrenzung der Befugnisse der Einzeldirectionen. — Die „National-Zeitung" meldet über das Befinden des Reichskanzlers, es sei leider nicht zutreffend, dass es sich dabei um dessen altes' neuralgisches Leiden handle, vielmehr seien Symptome eines constitntionellen Leidens aufgetreten, welches Ais-! marcks kräftige Natur wohl überwinden könne, das aber nicht unbedenklich fei. Paris. 10. November. Es bestätigt sich, dass die Chilenen mit einem Verluste von 500 Todten und Verwundeten den peruanischen Hafen Pisagua einnahmen. London. W.November. Das Hofjournal dementiert officiell die Meldung von der Verlobung des Großherzogs von Hessen mit der Prinzessin von Hannover. Cetinje. 10. November. Der Adjutant des Fürsten von Bulgarien, Major Oluvjev, ist hier eingetroffen und überbrachte ein eigenhändiges Schreiben des bulgarischen Fürsten an den Fürsten von Montenegro. Dem Vernehmen nach stellt der Äulgarenfürst seinen Besuch in Cetinje für das nächste Frühjahr in Aussicht. Cunstantinopel, 10. November. (Frdbl.) M't-had Pascha hat seine Demission definitiv zurückgezogen. Die Ernennung Baker Paschas zum Gendarmerie»Com-maudanten in Armenien gilt als gewiss. Pera. 10. November. (Presse.) Fürst Lobanow hatte vorgestern eine Cunferenz mit Said und Mahmud Nedim Pascha »nd wurde dann vom Sultan empfan« gen. Der Fürst hatte in dieser Audienz dem Sultan seine baldige Versetzung als Botschafter nach London angekündigt. Die Pforte beabsichtigt, die Posten der Kasi-el-Aske'.- (Oberrichter) für Anatolien und Ru-melien abzuschaffen und an deren Stelle zwei oberste Gerichtshöfe mit muhamedanischen und christlichen Richtern einzusetzen. Telegraphischer Wechselkurs vom 11. November. Papier. Rente 68'tt!.. — Silber. Rente 70 85. — Gold' Rente 80 70. - 1860er Staats.slnlehen 12? 75. — Banl-Actien 839. - Credit«Acticn 270-. — London 11V40. — Silber —'—. K. t, Münz» Ducatcn 5 56. — 20. Franken -Stiicl, 8 30. — 100.Neichsmarl 57 5.°.. '2l«ftekom«»enc Fremde. Am 10. November. Hotel Stadt Wien. Luttna, Ksm,, Warnsdorf. — Blau, Jung. Tausig und Wintcinih, ztslte., und Hanu, Privatier, Wien- — Stcinharter, München, Hotel Elephant. Scithc, t. l, Verwalter, uud Treven, HdlsM. Idria. — Deutsch, Reis,. (Yraz. Dr. Weiß, Universität^ Docent, sammt Frau, Wien, — Gattcnder, Hotelier, üilli Mohren. Hofbauer, Neumarltl, Sternwarte. Maiinla, Loitsch, — Valeuitt, Nadanjesclo, ^ Schöff, Organist, Laibach. lvaierischer Hof. Czap, Trieft. Verstorbene. Den 10. November. Franz Spindlcr, gewesener haus' besitzer, 82 I., Iloriansgassc Nr. 31, Lungenödem. Theater. Heute (gerader Tag) zum zweiteumalc.- Boccaccio. O<^ rette in A Acten von Zcll und Genee. Musit von Fr. v. SuP^' Meteorologische Beobachtungen in Laibach. su7ÄT 7:!7W "3 6 windstill Nebel' >" ^ 11. 2 .. N. ?:j«78 -09 windstill Nebel 0"" 9 „ Ab 7:l6 !5 — 3« windstill Neue! Nebel, besonders abends sehr dicht und tief hcrabgch^ ' nahe Gegenstände unsichtbar. Das Tagesmittel der Tcinp ratur — 2 7', um 7 :j" uutcr dem Normale. ^, Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Vamberg^^ Nr. 4 vom l<), November 187!» und Nr. 22 vom 10. November !»?!> sind eingetroffen und l""^ versendet. — Vestelluna.cn aus obige Journale übernimmt besorgt pünktlich . Jg. v. Kleinmayr k, Fed. Bambergs Laibach. Buchhandlung. ^Ül^^llml. Nie«, 10. November. (1 Uhr.) Der Verkehr war wenig regsam und die Stimmung lustlos ohne hervortretende ungünstige Momente. Papierrente........6840 6850 Silberrente........7060 7070 Voldrente.........»0 80 «0 90 Lose. 1854........ 12! 75 122 — I860........ 12775 128 5 I860 (zu 100 fl.) - - 130- 18025 18S4........ 160^- 160 50 Un«. Prämien.Anl..... 10425 10450 Credit«».......... 170— 17050 «udolfs-L.........17— 17 50 Prämienanl. der Stadt Wien 113 90 11410 Dollllu.Re«ulierungs«Lose 11175 112- Domänen. Pfandbriefe . . 143 50 144 . Oesterr. Tchahscheine 1881 rück» zahlbar ...... 1l»0 75 10125 Oesterr. Schahscheine 1882 riicl- zahlbar ...... 100 75 101 25 Ungarische Ooldrente .... 9510 9520 Ungarische EisenbahN'Anleihe . l1425 ^ Ungarische Eisenbahn^Anleihe, Lumulativstücte...... 113 25 11375 Ungarische Echaßanw. vom I 1874.......... - —'^ Anlehen der Stadtgemeinde Men in V. «...... 100— 10050 Veil, Ware Grundentlaftungs Dbllgatlonen Böhmen.........102 75 103 25 Niederästerreich......105 - 106- - Oalizien.........92 75 9450 Eiebenbüraen.......34 75 8425 Temeser Äana,......8950 87 — Ungarn..........83— 88 75 Netten vs» Vanlcn. Anstlo.österr. Nanl..... 135 - l?510 Creditanstalt ....... 2«9 70 269 80 Depositenbank....... 226—22? Creditanstalt, unqar..... 254 75 255- Oesterreichisch, ungarische Bank 833 840 U.'ionbant . ....... 9350 9375 iUerlehrsbant....... 12025 12)75 Wiener Bankverein..... 13525 135-75 «lctien v«n TransvsrtUuterneh' Alföld.Bahn .......13750 138 — Donau.Dampfschiff..Oesellschaft 534 586 Elisllbeth.Wcftbahn.....175 50 17« sserdinands.Nordbllhn . . , 2280 2285,— Franz.Iosevh.'öalin . . . !515<) 152 -lAlllizijche Carl - Ludwig > Bahn 269 50 ^4') — Kaschau-Oderberaer Bahn , . 114 25 1l4?5 Limberss'Ezernowitzer Bahn . !40 5>) !4I - Lloyd . Gesellschaft.....595 - 5st? - Oesterr. Nordwestbahn . . . . 13U 1^l9 50 Rudolfs'Äahn.......I4l— !4l50 Ztaatsbahn........2Ü5 50 265 75 Ziidbahn.........8025 8050 Theih.Nahn........205 - 2>'5 50 Ungar.'galiz, Verbindungsbahn 110 50 111 — Ungarische Noroosttiahn , . . 129 25 192 75 Wiener Tramwali'Gesellschaft. - — Pfandbriefe. Alla.öst. Bodencredi2 -- Prtsritäts'vbllaatlsnen. Elijaoeth.B. l. Em.....'^6 25 96 75 Fcrd..Nordb. in Ziluer . , . 107 - K'7 50 Frail^Ioseph.Zalin , . . 95 40 95 60 Mal. Carl.Lilbwig.B, 1. Em. «02 25 1^,^ Oesterr. Nordweit'Bahn . . '^7'-' ^ .^ Zlkl'cnbiirstfr Bahn ... 7^75 ^5 2taatsbll»n 1. Em..... 167 ?>' g zj5 südbal», 2 3«/,...... Ns ^hl) »5'/,...... 1"1 ^" Devlien. Auf deutsche Plätze..... " ^ /!s?a London, kurze 2'cht .... 1 6A ,,6? London, lanae S'cht . . . . 1 ^ 4^ 15 Paris......... ""0 Geldsorten. Ducaten .... 5 fl. 57 lr. 5f>-^, . Napolcoi'sd'or . 9 ,»!'/,»"" Deiltsche Reichs- 7^ ' Noten .... 5? . 65 , b/ « Bilkcrnillden , 1(10 ^ — . U'" " Kraimsche AcundeiltlailUilqs.Ol'li^'"' Held !<6 50 W',r<- 97 5'>. ^« Nachtrllll- Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente 68 45 bis 63 60, Tilberrente ?')6<) bis 70 70, (voldrentc 80 70 bis «0i,d llrebit 270' - bis 270 25. Anglo l^ 13S—. London 116 60 bi« 116 75. Napoleons 931'/, bis 9 32'/,. Lilb« 100' bis 100-