Freytag, den 5. December 182^. W i e n. ^ N « c r 0 l 0 g- ^ Am ,5. November verlor die österre'chlsche Litttratur ,, «ine ihrer größten Gerden durch den Tod des Hrn. M a. «, .haus Edlen v. Collin- Geboren am-. M^^. w de-jüngere Sohn eines verdienten Arztes, des e.k.^e. (l gierungs. und SanitätsrathesMathäuö Edlen v.CoU'n. d l)atte er seme Studien als Doctor der Rechte sendet, n zog aber.durch äußere Umstände hierzu veranlaßt, beym a Eintlilt ins thätige Leben , als Professor die Wurde des « Lehrstandes vor. Im Jahre »009 trat er zu Krakau als h Professor der Hsthe ti k, und im folgenden zu W>en „ "lä Professor der Geschichte der Philosophie auf. „ Er lehrte (was er schon damahls und während derwe>. ^ "'"n fünf und zwanzig Jahre seines für Wissenschaft ? und Staat ;u kurzen Lebens durch Wort und Schr'st f und Tvat kundgab). Liebe zur Kunst und zur Philosoph,«. ^ ln so weic beyde durch Aufschwung zum höchsten Schö» < ven und Guten den Menschen veredeln. Er hatte Kra- ^ kau^ nachdem «K österreichisch zu seyn aufgehört, mit . mehreren andern an der Voltigen Universität angestell« , ten Österreichern verlassen, und ward an de« k. k. Hof» , lammer als Hofconcipist angestellt. Im Jahre l6»o , vermählt« «sich mit Fräulein Marianne Bern ard, , der Tochter eines geschätzten Arztes und «echtschaffenen Mannes. und vertauschte vier Jahre hernach die Pro. fissur und Hofconciplsttnstcile mit der eines Erziehers Sr. Durchl. des Hrn. Herzogs von Neichftadt, wozu »hn das wohlverdient« Vertrauen Sr. Majestät des Kaisers und Ihrer Majestät der Frau Erzherzogin« Marie Luise. Herzoginn von Parm«. berief. Mehrere Jahre lang versah er nedenbey unentgeldlich da» Amt «inee Censors. Wie in seinem Dienste an der Hof» kammer gab <« auch nebenbey Vorlesungen in der Kam» mer bey Hof. wo er, mit dem auszeichnendsten Ve«> lrauen II. MM. des Ka,sers und der Kaiserinn beehrt. II. kt. Hoheiten den Erzherzoginnen Leopold,ne, Clementine und Ca rolln« übe« Ästhetik und deutsche Hichlil las, untz den höchlttn Zweck 5tl fchp» nen Wlssenschaften , durch höchste Bildung die Mensch» hcit zu veredeln, vom Throne aus , höchsten Ortes i» schönste Anwendung brachte. Als Dichter, und vorzüg» Uch als Kunstlichter, nimmt er einen ehrenvollen Rang ' unte« Österreichs und Deutschlands Gelehrten ein, und wiewohl er in den Jahrbüchern der Litteratur ° (bey deren Schöpfung im Jahre 1818 S«. Durchlaucht ' der Hr. Fürst von Metternich ihm als Herausgeber ei» , nen Wirkungskreis ehrenvoller Thätigkeit anwies) jede ! auch noch so gerechte Würdigung seiner litterarischen 5 Verdienste aus Bescheidenheit ablehnte, so hat er sich ' doch durch seme zum Theil gesammelten, zum Theil ' noch zu sammelnden Welke ein bleibendes Ehrenden?« ' mahl erhödt. das lauter und dauernder als Recensenten« » und Seldstlob zur Nachwelt spricht. Ihre Majestät di« t Frau Erzherzoginn , Herzoginn von Parma erkannt« t fein Verdienst durch die Auszeichnung des constantinw^ -. nischen Georgoldenb. II. MM. der Kaiser und di« >' Kaiserinn durch wiederhohlte Beweise allerhöchste« Zu» " sliedenheit an. Es bedauert in, seinem Verluste der 't Hof den Erzieher, die Stadt den .'dlen Menschen, die l' L'tteratu« denCritiker; den Vale». Gatten und Freund f' beweinen sein» Kinder, Gemahlinn und Freunde, denen " «r trotz aller Verschiedenheit von iitterarifchtn und an» ^ dern Meinungen unerschütterlich t?cu blieb. Das schonst« n ^,nz> gerechteste Wort über sein poetisches Verdienst an ?' feinem Glabe gesprochen . ist gewiß das , womit er selbst cs seine letzte litteransche Ardelt. d'e Anzeige der Nerr« >u he, ihm >n mehr als eine« Hinsicht geist- und seelenvtl» es wandten Grafen von Stolberg heichntt. „d.^ß di« Ver° '« züge ihrel D.chtung nicht in der Fülle lchöpfenscher r« ^Phantasie, sondern in der Schönheit l«s Gemüth:« nt "des Dichters »u suchest seyen.» ^' Er lehrt, und schrieb, et lebte und starb in d«r "' Erhebung des Gnstt« und Gemüthes zu Gott. "' Joseph von Hammer. /, Deutschland, nd überdas neuerbauteDampfschissdtt S«« landet, ^. und d«N«n MttM dem Rhnn«, wird au« M«in t - 3aH vom 4. November gemeldet: »Die niederländische , Dampfschifffahrts - Gesellschaft in Rotterdam hatte in ih» i ,er Generalversammlung am 26. August beschlossen, das von ihr erdaute^Dampfboot de Zeeaw (oer See« , länder) im Laufe des 1 Rotterdam nach Köln machen zu lassen, sowohl um ei- < nen Beweis zu liefern, wie hoch die VcrvoUkommung ' der Dampfschifffahrt seit 1816 (wo ein verunglückter Versuch Statt hatte) gestiegen Oy. als auch um die Strömung und Untiefen des Rheins zu untersuchen, ' ,um daoon bey dem Vau eines für die Fahrt zwischen Antwerpen und Köln bestimmten Dampfbootes, dac» den Nahmen: «derAölne«,« führen soll, Gebrauch ma< chen zu tonnen. Der Seeländer traf nach diesem Beschluß auch wirklich den 29. October von Rotterdam in Köln ein, und hatte diesen Wasserweg von 64 bis L6 Stunden in Z6 Stunden zurückgelegt. Die damit segelnden Tnrectoren, HH. v. VoUenhoven und Rönt, gen, beschlossen hierauf, ihre Versuchsfahrt noch so weit aufwärts forthuschen , als es die Umstände erlauben würden. Da der Vorrat!) ihrer Stemkohlen für diese wettere Reise mcht berechnet war, so mußte ein neuer angeschafft werden. Die in Köln vorgefundenen Steinkohlen ge> wahrten aber bey weitem nicht den Hitzegrad, wie 5>e flüher angewanoten Lütticher, und noch wenige? das m Koblenz erkaufte Holz; zugleich wuchs bey dem anhaltenden stürmischen Wetter und Regen der Rhein stündlich, und feine Strömung vermehrte sich außeror-deutlich. Trotz aller dieser Hindernisse und unerachtet das Dampsboot nicht für solche Flußfahrt, sondern für die holländischen Gewässer gebaut ist, setzte es seine Fahrt mit ruhigem, sanften und einförmigen Gang fort, den 2o. ging e» bis Anoernach, den 2i. kam es bey guter Zeit nach Koblenz, und verweilte daselbst bis zum andern Morgen fz. November), wo es Hoffte gegen 7 Uhr ad> gehen zu können. Die untern Behörden aber, welche b die SchMrücke zu öffnen hatten, fanden bey dem ho° t h«n Wasser :c. so viele Anstände, daß die Abfahrt erst nach mehreren Stunden erfolgen, und nur bis St. Goar fortgesetzt werden konnte. Den 2. November wurde daselbst verwellt , um Einiges zu untersuchen; den 2. I November wurde Morgens gegen 7 Uhr aufgebrochen, die Fahrt auf der emen Scromseice bey der Pfalz big auf «ine Viertelstunde von Bacharach fortgesetzt, dann lz gewendet und auf der andern Sttomsnte an der Pfalz U vorbey zulückgesttutlt. — D-eser Tag gewährte seit der U ganzen'Reise o»e einzigen Paar Stunden heitern Son» »enschlme , wodurch daö nhabenc Schauspiel der Zahlt aufs Höchste gehoben wurde. Die schöne große Natur dieser Gegend, die mühevolle Bebauung dieser steilen Gebirge durch die fle,ß!ge Hand ihrer emsigen Vewoh° ncr, die Denkmähler alter uni) neuer Zeit, die beyder« sangen Ufer beseht von neugierigen , erstaunten Zu« schauern, der ungeheuer angewachsene ,gcwaltige Fluß mic seiiien wilden Wogen und heftiger Strömung, ln.d mitten darin ein Koloß von nä Fuß Länge bey ,6 Fuß Breite, auf seinem Verdeck eine Msnge frohe? Menschen tragend, ruhig und fest nach allen Richtungen sich wendend, Stellen überschreitend, wohin vielleicht noch nie ein Schiff kam, an den gefährlichsten Felsen so nahe und sicher vorbeygllitend, als wäre ihm der Weg durch eine Eisenbahn vorgezcichnet, dann wieder wie verzau« bert ln den rasenden Fluthen gleichsam feststehend . wenn die starken Strömungen der durch die geringe Hchkraft des Holzes verminderten Nciderumdrehung daZ Gleich» gewicht hielten, dann oisseZ durch etwas gespannten Dampf oder Beyhülfe von Steinkohlen überwini^eno , wieder als Sieger majestätisch fortschreitend ; d.,bey der Jubel vom Schiffe in den der Uferdewohner ein» stimmend , endlich der Donner des Geschützes und dessen gewaltiger Wiederhall, belebten Jung und Alt, den Gleichgültigen wie den Nachdenker, Alle hatten Stoff genug zum Erstaunen, zur Bewunderung, Was der menschliche Verstand durch die hohe Vervolikommung der Schiffahrt Großes und Schönes hervorgebracht, ift nun durch solchen Punct erhoben, daß die daraus hervorgehenden Resultatemcht zu ermessen sind. Welche unendliche Vor» theile muß diese erleichterte Verdinoungsart gewähren! Was den Nbeinstrom betrifft, dem d^ser Versuch durch das schöne Streben Der niedetländischen Dampfschiff' fahrts« Gesellschaft in Rotterdam (die nichts anders als die Vervollkommung und Verbreitung oer in diesem Boot« alleZ ver° ed einige, was Solidität und Zweckmäßigkeit in der Ion. gr slruccion, möglichste Leichtigkeit bey der größten Kraft l,t im kleinsten Naum angebracht. Sicherheit. Bequem, zc lichleit . Annehmlichkeit , nnr wünschen und ersinnen ^ tonnen. Erverbindetaber,auchin sich gründliche Kennt, d. Nisse d-?5 Schiffbaues, der Schlfffahrt und der Mecha- " n>k. in einer seltenen Vereinigung, und so war er im w Stande nnt Beyhülfe Hrn. Cockerills aus Lüttich, der e> die Dampfmaschine verfertigte, ein Dampfboot zu lie« tc fern. das allerdings als Muster der hohen Vollkom- A menheit dargestellt werden konnte, welche die Dampf' ö' boot» Erbauung jetzt erreicht hat. tl n ----------------— ^ Weitere Nachrichten über die letzten Überschwemmung » gen aus verschiedenen Gegenden. ^ In dem Flußgebiethe der Vogesen scheint die »,6hm. l'che furchtbare Überschwemmung geherrscht zu haven, d wie ir, dem des Schwarzwaldcs- Del niederrhei« b n'sche Courier enthältdaüSchrelbeneinesE^ssers a übee die Verwüstungen. welche die Gewässer im Elsaß e «"gerichtet haben. «Zwey Tage nach dem am 26, Oct». , ber so weit sich erstreckenden Hochgewittcr, sagt dieser 5 Berichterstatter, begann 0er Abend des 28. mit einem l leichten Gernscl. Gegcn 9 Uhr fiel «>n R^cn.der, 1 ohne jedoch einem Schütt«gen zu gleichen, d>« Nacht > hindurch unausgesetzt anhlclc. Fürchterlich schncU ström- > ten bald darauf die Fluthen durch die Wieftnthaler, ! und Pfaffcnhofen sluno nördlich so tief in Wasser, als > nie noch. Im Jahr i?5o war es hoch, 1767 hoher al5 je. und l«ht 10 Zoll höher, als bey Menschengedcnken. Zwischen Pfaffenhofen und Obeicmoden quou es a^ vielen Orten, mitten auf der Straße, 6 'ow 8 Zoll dick. springbrunnenähnlich , hervor. (Sollte dieß 6rcign>ß nicht eine Erschütterung im Innern der Erde vermuten lassen?) D>e Wellen schlugen über den Wiesen empor, wie m empörten Meeren. Eine Vöttcherwerkstälte, auf Quadern erbaut, fiel ew, die Thüren >n den untern Stockwerken der Häuser wurden durch der Wogen Ge« walt ausgchoben, Die Feuerthüren aufgesprengt und Fässer und Geräthschaften fortgeschwemmt. Vieh und Menschen mußten geflüchtet werden. Muthund Menschenliebe zeigte sich allenthalben, wo Gefahr war. Üm Beherzter trotz« den Wellen und wagte eS , einer Mül° lers-Familie Nahrung zu bringen. Dazu mußte eine noch aus vem Strom hervorragende Gartenmauer bc» 9) — stegen werden. Einige Minuten nach Erreichung de, eoeln Zwecks stürbe sie zusammen. Unser Verlust ist groß; aber «nderwärtZ größer! Die Salmen in Doup litten außerordentlichen Schadr«. Die vortreffliche Por« zcllanfadr,k den Sargucmünd ist gänzlich zerstört-^ In Diemeringen stic^ rasNasser bis in den zweyten Alvck der Häuser. Ül?> r Zoo Schafe, be>) 2c, bis/jo Rinder und eben so vicl Schweine ertranken. Anten und Gänse wurden, angetrieben bis ans Obergebalk, >m Wasser erstickt.. In Zabern uni) umher schwammen mehrere tausend Klafter Holz fort; in NeuwciUer eine große Menge Holzklötze; in Dossenhcim stürzten zwcn Häuser zusammen, und acht mußten gestüht werde,,. Im.^rauf thal ertranken Menschen und Thiere. Ir, Hlgcnau wurde die Neumühle und die Nechenmühle auß^rordelN' llch beschädigt und die neue Brücke gegen Wc'ßendura. ' vom Strome fortgerissen. Der Schaden lst äußerst groß. In Thalhundcn wurden 16 Häuser niedergerissen." Bey Neckargcmünd hatte am 2i. October Mittags , der Neckar sich über einen Theil der untern Stadt vcr-. . breitet, und die Elzens, die sich dort in den Neckar er» ; gießt, so angeschwellt, daß sie das Thal einnehmend, 5 einen großen Strom bildete, und beynahe alle Häuser . in 0cm andern Theile der untern Stadt bis unter 0>e r Dächer mtt Wasser anfüllte. Mehr denn dreyßig Fa. ii milien mußten m wenigen Stunden ihre Wohnungen , verlassen. Zur Vergrößerung des Unglücks brach in de« t untern Ziegclhütte Feuer aus, well 5er Ziegler den l° in der Nacht vorher gebrannten nvch heißen Kalk dem , schnell eindringenden Strome nicht entziehen tonnte, g Eine Ziegclhütte nnt dem darin befindlichen Kalk ging ^5 völlig dabey zu Grunde. In 0er S^adt Hat daZ Wasser 1. eine Scheuer .und ein dabey stehendes Haus von Grund e- aus zerstört und mit fortgerissen^ Kaum retteten sich die -. Bewohner auf ein Fahrzeug, um ihre Wohnung sammt >ß allem Mobiliar. Vermögen eine Beute des Stromes n wcroen zu sehen. Außerdem wurden 4 bis 5 Häuser c seht beschädigt und unbewohnbar gemacht. Die Gär. uf bereyen haben sehr gelitten. Auch andere Einwohner, -n besonders ole Schlfflcutc, beklagen bedeutende Verluste, e. Mehrere Familien haden ihren Voirath von Lebcnsmit» ld teln für den Winter verloren. Auch m Vaihmgen (an :d der Enz) ^'ar m der unglücklichen Nacht vom 29. auf n. den 3c». October der Schrecken durch Feuer vermchit in worden. E,nHaus, dessen unteres Swctwcrkmit Was« U° ser angefüllt war', gcrieth oben in Biand; jedoch durch ne die angestrengteste Bemühung gelang es, das Feuer.de« »c» Wmvetz ungeachtet, von den benachbarten Häusern «h- k^3g6 — «kalten , und aus den obern Theil dce Hauses. »vo es «^üz,ekommen- war, zu beschränken. Laut Nachrichten aus Baden hat das Kloster L'ch-tentftal sehr gelitten, das Ludwigobad aber (das neue Stnhlbad) unweit desselben, ,ft erhalten worden, nur Scheuer und Stellung ??5 Werths ist fortgerissen wor« den. Das Flußbad b?y Vadcn ist zerstört. Del Besi» hcr dcäsilben und seine Familie . welche die gan»e Nacht üder mit den Wellen gekämpft hatten , wulden nur mit Mühe am Samstag Morgens gerettet.,. Ve,y Mannheim war der Rhein, nachdem er , wic der Neckar,gefallen gewesen, am H. November von Neucm ««'stiegen uno hatte am 5. November wieder n Schuh 2 Zcll (gleich der Höhe von 1784) elr<>«ht, und scin Wachsen dauerte, in schwächerem Verhaltn^, noch fort. Die Rhein - Schiffbrücke bey Mannhe,m wurde, trotz den hohen reißenden Fluchen, noch in gutem Stand erhalten. Dcr Rhein hatte in seinem Laufe von Mannheim nach Oppenheim sich fc> weit ausgebreilct, daß er sich dem von seinem gewöhnlichen Ufer zwey Stunden enr« fernten Städtchen Groß -- Gecau (5 Stunden von Darmstadt) näherte-, und die Einwohner dieses Städtchens sich flüchteten. In ewer würtemberg'schen Poslstat'on wurde ein t'mzeln stehendes HauZ von den Wogen so hart bedrängt, daß /,o >n demselben befindliche Personen sich aus den Dachboden flüchten mußten, und dort, von wo aus ihr trostloser Vlick die ganze Gegend ringsum in den Flu» then begraben sah, mehrere Stunden lanq in Todesgefahr schw^ten, so daß sie in heroischer Neslqnation be« reits Zettel mit ihren Nahmen an sich befestigt hatten, damit, wenn ihre Leichname gefunden würden, man auch wisse, wer di« Unglücklichen seyen, die hier um» L« kommen. Großbritannien und Irland. Der ColumbuS liegt vor Margate zu Anker unv wild von zwey Dampfschissen heraufgeschlepvt werden ; man meint nur bis zum Hope. big zur nächsten Spring, fiuth,da «r 22 Fuß tief sticht und wegen seiner unge^ heuern Länge leicht durch einen Wirbel auf den Grund gerathen könnte. Dieses Schiff ist zu 369c» Register» Tonnen gemessen und hat nicht 63ao Tonnen Holz g«, laden, sondern 63ooLoads, die in der Frachtberechnung 7675 Tonnen machen. Werth von Schiff und Ladung ist zu 43,aoa Pf. geschätzt, allein nur der dritte Tdeil versichert. Es hat letzt »2 Fuß Wasser im Raum. ,wic!» 1 abcr^urch anhaltendes Pumpen flott erhalten. z ^ Fre md en - A n z el ge. ^ Angekommen den 28. November 1824. Die Herren Andreas Arnour; Dominik Michael Galtorno . Kausseute , und Frau M>iria Lukowicsl, Kaufmannsgallinn, alle drey von Wien nach Tr>est. Den 3o. Hr. Johann Graf v. Wielhorski, Güter» besiher, mic Niclas v. Witwiki, v. Wien n- Trieft. -^ Hr. Franz Xao. Demscher. Vtadt» und Landrath in Eör^, v. Grah n. Görz. — Die Herren Daniel Nidzway, großbritannischer Seeossicicr. und Vincenz v. Fadian», auo^etrefener Zögling der k. k. Ingemer« Akademie, d^yde v. Wicn n. Trieft. Abgcrei 5 t den 28. November 1L24. H^'rr Carl Nauth. Hal^vlimann, mit G^ttiün n-2lgram. Curs vom 27. November 1Ü24. Staatsschuldüerschreibungen zu 5v. H. sin CM.) 955/16 Verloste Obligationen u. Är^ ^^ v.H,)^ ^ ^^ rialOdl!gationen der Scanne zi^^HD.H.V- __ von Tyrol......zu4 v.H ^ — zu2 ^>2v-H, >" — Wien.Stadt°Banco°Obl. zu«,/2 v.H.(inC.M.) 5Z Obligationen der allgem. und ungar. Hofkammer zu 2 Z/2 v.H. (in C. M.) 52 1^/4 (Ararial) (Domelt.) , Obligationen de, Standes (C.M.) (C.M.) v. Österreich unter und zu3 v.H,^ — — ob i)er(3n3, von Böh^ zu 2 1/2 v.H. l 52 ^— men , Mahren , Schle-> ;u 2 i/!j o.H. ^ — — sien.S^yermark.^ärn-. 5U2 v-Hl /^i2/5 — ten, 5vrain und Gorz. ^uiZ/^uH,) — ^-^ Vankactten pr-Stück n56 ,/2 in C-M- W e ch s e l - C u r s. (in C.M.) Amsterdam. fürioc>Thlr.Curr.Ntdlr/^^G.6Wo^ Augsburg, für iao Guld. Curr. Guld/59 ^ G. ^°. v 6'WoV> Hamburg, für ioc»Thlr. Banco Rthlr/^' '^ s^I,°chl'. London, Pfd. Sterl. . . Guldens" ^ ^^' Paris, für 2oc> Franken. . Guldens ^ ^Ich"' Ign^z Aloys Edl. V. Kleinmayr, Ve«l<2«r und Nedncttur.