^ Kreltag den 4. AeSruar 1881. xx. Jahrgau«. MMp Um. Die „Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig S sl., halbjährig » fl., vierteljährig 1 fl. S0 kr.; für Zustellung ins Haus monatlich 1V ?t. — mit Postversendung: ganzjährig S fl., halbjährig 4 N., vierteljährig Z fl. Znsertiontgebühr 8 kr. per Zeile. Zvr Wlirntpolitik Schmertiog». Marburg, 3. Februar. Ritter von Schmerling hat im Herrenhause für die Orientpotttik unserer Diplomatie seine Lanze eingelegt. Starrer Zentralift, wie zu jener Zeit, da er noch regierte, will Schmerling noch immer nicht wiffen, dab sich mittlerweile von seinem ..Oesterreich" Ungarn abgesondert und daß für gewiffe Angelegenheiten ein Oesterreich-Ungarn besteht. Der Redner im Herrenhause spendet unserer Orientpolitik ein sonderbare» Lob, wenn er behauptet: „Die Zustände bleiben dieselben, wie jene, vie uns zum Einrücken zwangen." Was hat UN» nach Schmerling» eigenem Be-tennlnib zu diesem Schritte genöthigt? Die vollständigste Anarchie im Lande, die Räuber-banden an der Grenze und die Tausende von Flüchtlingen, die, um den Gräueln des Bürgerkriege» zu entgehen, auf unser Gebiet ftch zu-rückgezogen. Diese Zustände haden sich aber doch ein wenig geändert. Die Tausende von Flüchtlingen wurden ja in ihre Heimat z'»rackg»sahrt. Räuber gibt e» allerding» noch in Bo»nien'Herze-gowina, jedoch mehr im Innern, al» an unserer Grenze. Wenn diese Zustünde gleich bleiven, somit Oesterreich-Ungarn nicht im Stande ist, die Räuber zu bündigen und da» Land von dieser Plage zu befreien, dann liefert Schmerling einen Bewei» nicht für, sondern gegen die Ok?upation»politik den Vewei», daß Oester-reich'Ungarn die Ruhe und Ordnung nicht herzustellen, den ^Auftrag iSuropa'»" nicht zu er« füllen vermag. Die Anarchie, wie ste war, ehe noch unsere Truppen und Beamten eingezogen — also die Anarchie im Sinne de» Ritter» von Schmerling — zerrüttet nicht mehr jene» Land; dagegen finden wir dort unten die Anarchie im A e »l i l s e t o n. Die Vajsribobcli. Von Hermann Schmid. (tzortsehung.) Der Gesang brach ab und ging in Ge-lüchter über; die Bursche kamen an'» Hau» heran, mit dem Feichtenbauer zu schwatzen, dessen Zustand schon aus den ersten Blick erkennen lieb, dab e« ohne Spaß und Jux nicht abaehen werde. Die Beuern in der Stube ließen fich inzwischen durch die ihnen gewordene Gaftsreundjchasl und sreie Zeche nicht beirren, während t>er kurzen Abwesenheit, de» Bauers ihre Gedanken über denselben und seinen Begleiter auszutauschen. Wa» muv denn dem Feichtenbauer passtrl sein, daß er heut gar so freigebig?" sagte der Eine, mit dem er bald in Streit gekommen wäre. „Gr ist ganz aus dem Häusel l Ich bin doch schon wie er t)ald dreißig Jahr auf meinem Gütel, und wenn ich auch nie besonder» mit i!)m zusammengekommen bin, Hab ich ihn doch niemals so gesehen und auch nichts davon sagen hören, daß er mit der Flaschen so gut umgehen kann l . . hat eine eigene Vewandtniß mit ihm", engsten Zinne. Der Sultan, welchen der Redner ja selbst noch al» rechtmäßigen Herrscher anerkennt, hat in Bo»nien-Herzeyowtna keine Regierung. Oesterreich-Ungarn, da» laut Vertrag die Verwaltung führen soll, geht über diese Befugnisse hinau» und übt zugleich gesetzgebende Gewalt im Lande, während die Bevölkerung de»selben keine Vertretung, keinen Einfluß auf die Bildung der Regierung besttzt. Unsere Grenzgebiete haben allerding», wie der Redner betont, vor der Okkupation empfind lich gelitten. Jetzt aber leidet ganz Oesterreich-Ungarn an den Folgen dieser Politik und ist verurtheilt, Zimmer" daran zu leiden, wenn Ritter von Schmerling, welcher diese» Wort im Herrenhause «»»gesprochen, al» Prophet gelten darf im Vaterlande. Franz Wie»thaler. Zur .geschichte des Tages. Insofern e» auf die Regierung und die Rechte de» At>geordnetenhause» ankommt, wird die Dauer der Schulpflicht verkürzt. Der Unterrichtsminister fügt sich diesem An» trage; die Polen geben nach und können durch diesen Erfolg sich die Klerikalen nur zu weiteren Forderungen ermuntert fühlen. Einem Bericht» der ^Politik" zu Folge wünfchen die entscheidenden Kreise „die endliche Stabilisirüng de» Kabinet» auf dau-ernder Grundlage. Al» ein - solcher Hort de» Versöhnung»-Minijterium» wird Fürst Karl Schwarzenberg betrachtet — derselbe Fürst, dessen Wahl zum lOdmann der Beztrk»vertretung unter dem verfassungstreuen Ministerium wiederholt nicht bestätigt worden. Der bekannte Ausspruch Napoleon I. käme in diesem Falle auch wörtlich wieder zu Ehren. Die Bertrag»'Berhandlungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Serbien sollen in den allernächsten Tagen zum Abschluß gelangen. Diese Vi-rsicherungen unserer Halbamt» sagte der Wirth, nicht ohne stch vorher vorstch-tig umgesehen zu haben. „Ich kenn' den Feichtenbauer auch von Jugend auf, aber er ist immer ein exterer Mann gewesen, mit einem wilden und ungleichen Humor, wie wenn'» im April durcheinander regnet und die Sonne scheint! Er hat gearbeitet für Zehn, hat stch ost kaum das Essen und einen Tropfen Bier vergönnt, geschweige denn was Andere» — nachher aber wieder, wenn ihm da» Radl ist lausend 'worden, hat er keinen Handstrich g»-than, manchmal zu der dringendsten Zeit, und isi Wochen lang au» dem Wirth»bau» und au» dem Rausch nicht herau»gekommen; ... er ist da» ewige Widerspiel!" „Das ist wahr", sagte ein Anderer, „ich Hab' thn selber so gesehen — die Bäurin hat genug mit ihm auszustehen gehabt und hat sich hinunter gekräi kt und gehärmt, bi» ste darüber abgeserbt und ausgezehrt ist... aber seit langer Zeit ist alles still geworden . . „Das ist wahr", sagte der Wirth, „weil ihm die Bäurin auf ihrem Todtenbett ins Ge-wiffen geredt hat . . . darüber ist er in stch gegangen, und hat es ihr mit Hand und Mund versprochen hinüber in die Ewigkeit, dab er gut thun will . . . aber diemalen, so scheint's, kriegt das Versprechen ein Loch . . ." „Ich Hab auch sagen hören", bemelkte ein lichen stnd zu oft schon ertheilt worden, al» daß ste noch Glauben verdienten, und scheint die Belgrader Nachricht vom Ueberwiegen der radikalen Partei auf Wahrheit zu beruhen. Vermischte Nachrichten. (Ein Jesuit erschossen.) In Guatemala ist der Jesuit Gilltet verhaftet und sodann aus Befehl de» Prästdenten der Republik erschossen worden. Kraft der Gesetze von Guatemala stnd die Jesuiten au» dem Lande verbannt und Jeder, der innerhalb de» Gebiete» der Republik angetroffen wird, unterliegt der Todesstrafe. (Für Tabakraucher. Vergiftung durch Nikotin.) Bon einem plötzlichen Tode wurde dieser Tage ein Tischler in Stettin ereilt, und wir wollen nicht unterlassen, den Fall allen Rauchern zur Warnung mitzutheilen. Der Be-tresfende hatte kürzlich au» Versehen eine brennende Zigarre verkehrt in den Mund gesteckt und stch dadurch an der Lippe anscheinend ganz unbedeutend verbrannt. Er achtete nicht weiter auf die Verletzung und rauchte weiter, doch schon am nächsten Morgen war die Lippe bedeutend angeschwollen und äußerst schmerzhaft. Der Verletzte nahm sofort ärztliche Hilse in Anspruch und e» stellte stch herau», daß eins Nlutvergistung durch Nikotin eingetreten war. Trotzdem die Lippe sofort au»geschnitlen wurde, kam die Hilse doch zu spät. Wundfieber stellte stch ein und am nächsten Tage starb der Verletzte unter den größten Schmerzen. (Recht»leben in Ungarn. Eine Stadt unbekannten Aufenthalte».) Die k. Grundbuch»-Behörde in Torda macht bekannt, daß ste „in der Vesttzrektifikation»-Angelegenheit de» Aerar» gegen da» Munizipium der Stadt Torda al» Geklagten zur Aufnahme de» Prozeffe» sür den unbekannt wo stch aufhaltenden Geklagten zum Sachwalter den Advokaten K. Molnar ernannt habe." Anderer, „er hat da» Wetterreißen in den Händen und Füßen; da» soll ihn dastg (kleinlaut) gemacht haben, denn der Bader hat ihm Alle» verboten, vier und Wein, und hat ihm gesagt, er könnt ganz kontrakt werden, wenn er stch nicht halten thät' . . „Die Hauptsach nit zu vergeflen", unterbrach ihn der Wirth, „wenn er die Zeit her gut gethan hat, so ist daran wohl meisten» seine Tochter schuld — da» ist ein richtige» Leut, ein Madel, vor der man den Hut abziehen muß bis auf den Erdboden; die regiert den ganzen Feichtenhof und den Bauern dazu — und heut, heut muß er ihr justament auskommen sein, und da hat ihn der Domini in seine Hand kriegt, der hat seine Freud' d'ran, wenn's irgendwo was absetzt, und legt überall noch ein Scheit zu . . ^Wer ist der Domini denn eigentlich?" fragte der Erste wieder. „Wie mag ihn denn der ausgegabelt haben?" „Kann mir'» nicht einbilden", erwiderte der Wirlh. „so viel aber weiß ich, wenn er auch noch so alert thut, aussuchen thät ich ihn mir nicht, wenn ich eine Gesellschaft haben wollt! Er ist da drüben am Inn zu Hau», wo'» ins Tirol hinein geht, ein Wirlhssohn, und sein Bater soll so reich sein, daß er die Kronenthalen in Habermetzen mißt; er selber (Steuern in Wien.) Wien hat im verflossenen Jahre direkte Steuern im Betrage von 29 ö Millionen gezahlt — um 70.000 fl. mehr al» 1379. ZIkarburger Berichte. (Bezirkswahlen.) Der Kaiser hat foU gende Bezirkewahlen bestätigt: Rann: Ignaz Schnidersttsch, Bürgermeister von Rann, Obmann; Mox Bresnik, Wundarzt in Rann, Ob-manwStellvertreter — Lichtenwald: Anton Smerecksr, Ingenieur in Lichtenwald, Obmann, Franz Braunsei», Handelsmann in Lichtenwald, Obmann.Stellvertreter — Drachenburg: Dr. Franz Rausch, Advokat in Drachenburg, Obmann; Sigmund Wazultk, Apotheker in Wind.-Landiberg, Obmann»Gtellvertreter. (Untersteirischer HopfenbaU'Ver-ein.) Auf Anregung de« Gutsbesitzers. von Vtrautzenegg (Karl Haupt) wurde ein Hopsen-bau'Verein für da» Sannthal und Echallthal mit dem Sitze in Sachsenfeld begründet. Die Thätigkeit diese» Vereine» hat zu Neujahr begonnen. (Ueberfüllung der Gesängnisse.) Da» Gefangenhau» de» ttrei»gerichte» Älli war genöthigt, wegen Uebersüllung seiner Räume 14 Sträflinge an die Karlau. 96 an die Bezirksgerichte de» Sprengel» abzugebe». (Neuer Bauern verein.) In Roder»-dorf bei Eibi»wald ijl ein Bauernverein ge» gründet worden und findet die Sröffnung»feier am 13. Februar statt. (Kostenersatz.) Betreff» der Urtheile-vollstreckung in Strafsachen ist für 1831 dir Kosienersatz beim Gerichtehofe Cilli auf 30 kr., bei den Bezirksgerichten diese» Sprengel» auf 41 kr. täglich festgesetzt worden. (Volkszählung.) Die Bevölkerung von Windtsch-Feistritz beträgt nach der jetzigen Zäh« lttng tSö0 Seelen — gegen 1108 im Jahre 1869. (Evangelische Gemeinde.) Sonntag den 6. Februar wird zur gewohnten Stunde ein Gotte»dienst abgehalten, dessen Predigt da» Thema au»fahren wird: „Wa» thut unserer Gemeinde noth?" (Wohlthätigkeit» - Bazar.) Dem Bazar des Frauen» Wohlthiitigkelts»Vereines, welcher am 6. Februar, al» öffentliches Unter-nehme:i, in den zwei groben Kasino-Vereins-Sälen stattfindet, drohte eine Gefahr, die jedoch in letzter Stunde glücklich abgewendet wurde. Die ministerielle Bewilligung auf da» bereits am 16. Jänner eingereichte Gesuch wegen Al)' Haltung de» Glück»hasen». hatte sich auf dem langen Jnstanzengange verspätet und ist, über telegraphische Bitte de» Komitee, erst gestern Donnerstag, also wohl in letzter Stunde, hier ist ein gelernter Metzger, und geht die meiste Zeit feiernd im Gäu herum, Vieh einzukaujen, mit dem er handelt . . Da» Gespräch wurde durch den stllrrnischen Eintritt der Bursche unterbrochen, welche aus de» Bauers Geheiß am Tische Platz nahmen und sich nicht lange nöthigen ließen, an dem Gelage theilzunehmen; der Wirth trug zu, was man verlangte; war er auch mit der ganzen Zecherei nicht recht verstanden, so wäre es doch zu sehr gegen seinen Vorthetl gewefen, einen Gewinn von der Hand zu weisen und solche Gäste durch Widerspruch aus vielleicht lange Zeit zu verscheuchen. Johlend und juchzeild ward mit den Gläsern angestoben, dab der Wein Überströmte, und dabei von den Heldenthaten erzählt, die man eben verrichtet hatte. „Das ist ein Hauptgaudi gewesen^, rief der Anführer der Bursche, eine stämmige Gestalt mit breitem, von Sommersprossen bedecktem Gesicht und brandrothen Haaren, „das muß ich erzählen, wie uns die alte Kramergütlerin von Mittling »ns Eisen gegangen ist . . . Es ist ein böses Leut, da» keinem Menschen was vergönnt und den Ehhalten statt des Mehls Kieien unter die Nudel mischt ... ich weiß es selber, denn ich bin ein pciar Wochen bei ihr im Diei'st gewesen und Hab ihr allerhand in ein Wach^'» gedruckt . . . da ist sie uns heut justament recht in die angelangt. E» hat zwar deßwegen der Verkauf der Loose für den Glljckshafen eine Einbuße von zwei Tagen erlitten, steht jedoch nun dem hoffentlichen Gelingen des Bazars nichts mehr Wege. Das Komite steht stch auf da» Angenehmste überrascht, ebensowohl durch die Schön-heit wie Zahl der Geschenke, welche für den Bazar gespendet worden, wie durch die wirklich großen Zusagen zu Gunsten der Au»stattung de» Büffet» und der Kosthalle. Eine besondere Aufzählung und Beschreibung der Geschenke, die wohl keiner der Spender zu scheuen hätte, wäre unzart gegen den wohlthätigen Willen und ein besondere» Lob de» Hervorragenden Unbill gegen den edlen Zweck, zu welchem sich hier Alle in opferwilliger Eintracht verbunden haben. Indem also die Bewohner Marburgs im edlen Wetteifer ihr» Wöhlthätigkeitspflicht durch indirekte Förderung de» Bazar-Unterneh-msn» redlich zu lösen bestrebt sind, ist da» Komite in der Lage, da» Arrangement al» ein geglückte» anzusehen, und haben wir allen Grund zu der Hoffnung, daß der Erfolg ein wirklich vollständiger sein wird. (Sänger-Kränzchen. Da diese» Kränz« chen nicht in die satzungegemäßen Produktionen de» Marburger Männergesang-V^reine» fällt, so hat die Berein»letlung zur Deckung der Ko» sten ein kleine» Entree für die unterstützenden Mitglieder angesetzt, nach welchem für eine Person 50 kr., für eine Familienkarte bi» inklusive drei Personen 1 fl. und für eine Fa-milienkarte über drei Personen 1 fl. 50 kr. zu entrichten sind. Die Kartenausgabe zu diesem Kränzchen findet von Freitag den 4. Februar d. I. an täglich bei den Herren W. König, Tegetthoffstraße und Johann Pucher, Herrengaffe, statt und werden die?. I. unterstützenden Mitglieder ersucht, die Jahreskarte behufs Eintragung und Ausstellung der Eintrittskarten bei Löfung derselben vorzuweisen. Der Eintritt ist selbstverständlich nur jenen Personen gestattet, deren Namen aus der Eintrittskarte ausgestellt erscheint und e» werden die ?. Löser der Eintritt»kartsn ersucht, den betreffenden Herren Ausstellern neben der Zahl auch die Namen der an dem Sänger-Kränzchen theilzunehmenden Personen gefälligst angeben zu wollen. Theater. Der 1. Februar d. I. brachte uu» wieder ein klassische» Stück u»id zwar: ^Don Earlo»" von Fr. v. Schiller. Wenn wie e» auch al» ein Wagestück bezeichnen müssen, daß man sich an die Aufführung dirscs Drama«, da» in jeder Hinsicht so bedeutende Anforderungen an die Darstkller richtet, gemacht hat, so wollen wir den Versuch doch nicht verurtheiten, zumal er an yielen Stellen gelang. Eine gute Besetzung Hand gelausen, daß ich meinen Gift Hab auslassen können an der alten Hex! Ihr hättet vas Gesicht sehen sollen, wie wir ihr den Weg versperrt haben und wie sie gesehen hat, daß sie sonst nirgend« aus kann, denn tinks ist ein Kothlacken gewesen und rechts der Straßengraben. Wie wir ihr sagten, daß wir sie nicht durchlassen, wenn sie nicht über den Stock springt, den ich ihr vorgehalten Hab, da hat sie geschrien und ausbegehrt und geschimpst wie ein Rohrspatz — zuletzt aber, wie sie gesehen hat, daß doch nichts Anderes hilft, hat sie klein beigegeben und ist über den Stock gesprungen, wie der bcst dres« sirte Pudelhund ... die Röcke sind nur so geflogen!" Wildes Gelächter begleitete die Erzählung, in das auch der Feichtenbauer einstimmle, obwohl bei nüchternem Verstände ihm wohl kaum entgangen wäre, daß die einer Slandesgenossin zug«sügte Schmach mittelbar auch ihn treffe; vie anderen Bauern lachlen gezwungen, sie wollten es mit dem Muthwillen des jungen Voltes nicht aufnehmen. Dadurch ermuntert, reihten die Bursche Erzählung an Erzählung u»id prahlten, wie draußen im Flachlande die jungen Leute den unbeliebten Landgerichtsober» schreiber zwangen, ihnen mit ausgespannten Armen da» Vaterunser vorzusagen, und wie ein andermal ein wegen seiner scharfen Predigten fand die Titelrolle durch Herrn Nasch. Sein Spiel trug den Stempel gediegener Luffaffun» und feinen Verständnisse» an sich und gestaltete sich bei den Hauptfzenen durch maßvolle Haltung in Mienenspiel und Sprache, wie überhaupt in der Durchführung de» darzustellenden Charakter» in der wirkung»vollsten Weise. Berechnende Ruhe und leidenschaftliche Erregung fanden in allen ihren Graden zu rechter Zeit gegründete Anwendung. In der Rolle der Königin hatte Frau Alberti Gelegenheit, ihr künstlerische» Talent zu entfalten, wa» ihr auch in dem Dialoge mit dem erregten König am bchen gelang. Für den Marquis Posa brachte Herr Felix einen sehr guten Willen mit, und da» müssen wir anerkennen, doch, um den Charakter diese» Mannes mit gründlichem Erfolg wiederzugeben, bedarf e» weiterer und tiefer gehender Anlagen, als wir sie bei Herrn Felix finden können. Sind schon die verschiedenartigen Beziehungen, in die „Posa'' geräth, schwer au»-einanderzuhalten, so stellt sich in dem Dialoge mit bem König die schwerste Klippe dem Darsteller entgegen, an der so manche» Beginnen scheiterte. Hier hat der Darsteller Gelegenheit, sein Charakterisirungsvermögen in» schönste Ächt zu stellen, wo „Posa" in eine Leidenschaft versetzt wird, die den Grund seiner Seele eröffnet und alle Resultate seiner Phantaste und seines stillen Denken» an» Licht bringt und ihn in eine Begeisterung versetzt, die keine Grenzen mehr kennt, dabei aber doch nicht vergißt, daß e» der König Philipp von Spanien ist, dem er seine Ideale zu erkennen gibt. An dieser Stelle kann der Schauspieler leicht über da» Ziel schießen, und e» hat auch Herr Felix mit seinem Organe zu wenig gespart und in diese Szene zu wenig Abwechslung und Steigerung hineingebracht; ober auch sonst schien e» un», ol» od Herr Felix über den Charakter „Poja's" nicht im Remen wäre. Der gute Wllle und auch einige gut gebrachte Stellen wurden beifällig anerkannt. Die Prinzessin Eboli, welche Frl. v. Falkenberg gab, hätte entschieden mehr Feuer und Leidenschast vertragen, al» e» in der Darstellung, namentlich in der Szene mit „Don Carlo»" im 2. Akte, zu ersehen war, doch füllt vem Frl. nicht die ganze Schuld bei, da derartige Charaktere nicht ihrer Individualität entsprechen. Die sonstige Besetzung entsprach fast gar nicht. Auch waren einige angebrachte Kürzungen schlecht gewählt, da ste der Verständlichkeit de» Stückes Eintrag machten. — Die Mittwoch den 2. Februar gegebene Komödie „Von Stufe zu Stufe" hatte ein zahlreiche» Publikum angelockt, welche» mit sernem Beifalle gar nicht geizte. Von drastischer Wirkung waren die Ausführungen de» Herr Alberti (Kutscher Brummer), der bei dem ganzen Stück» in den Vordergrund trat, obwohl auch die gegen die sündhafte Tanzlust mißliebigcr Pfarrer genöthigt wurde, aus offener Straße eine Menuett auszusühren. Ueber dem Lärmen und Schreien war der Eintritt eines weiteren Gasies um so minder beachtet worden, als derselbe gleich unmittelbar neben der Thür Platz nahm, nachdem er einen ansehnlichen Holzkasten, den er als Rttckeni)ürde trug, aus die Bank abgesetzt, und der ihn be-gleitende Spitzt)und stch hart unter demselben und zu den Füßen seines Herrn niedergekauert hatte. Der Händler war ein bejahrter, aber immerhin noch rüstiger Mann, der, al« er die Mütze abnahm, sich den Schweiß der Wanderung abzuwischen, einen fast kahlen Scheitel entblößte; der blaue Staubkittel, den er trug, oerrieth, dcch er sehr arm oder sehr sparsam war, und dafür sprach, daß da« Glas Bier, das er sich genügsam gelten ließ, ihm nach Mühe und Hitze trefflich mundete. Er schien anfangs da» Gespräch am Fenstertische gar nicht zu deachten; al« es ihm nicht mehr entgehen konnte — war er keineswegs davon erbaut, schüttelte den Kopf und schob zuletzt seinen Krug mit einer nicht mißzuverstehendeu Geberde des Unwillens und einem kurzen Lachlaute von sich. (Fortsetzung folgt.) übrigen Mttwirkßnden, wi« Frau Alberti, Frl. Gelpke und die Herren Mödlinger und Nasch für ihr Spiel, eventuell ihren Gesang Beifall fanden. Letzte Post Die Stathalterei von Ober-Oesterreich hat die Bildung de« Bauernveretn» auf Grund der vorgelegten Satzungen als gesetzwidrig und staalSgesährlich verbsten. Tschechischerseit« soll die Neuadgrenzung einiger Wahlkreise in Böhmen beantragt werden, um die Zahl der nationalen Abgeordnelen zu vermehren. Zur Konvertirung der Schulden des kleinen Grundbesttze» werden von der Regierung ernste Vorbereitungen getroffen. Griechenland ist mit Kriegsvorbereitungen eifrig beschäftigt, um nach der Erklärung de» Minifterpräsiventen würdig zu erscheinen, die zuerkannten Gebiete zu besetzen. VlvQvr iUustr. HoüvQ- UQÜ VIII. «lakrAauA. Lrsvdemti am 1. uuä 15. eives jsäkn ölouats. k^insaoko /^U8gads: .lälirliLli 24 ^rbvitsnammern, Orvvskolio-^ormat, tsllä wiväkstöQ8 15i1v Orißsiaal-Illuatratiollsv, 200 LtioksrsivorlaxsQ sto. 24 ^nterI>«Itonx«-VeidIttttvf, elltdsltonä IsovsIIev, ^oäsbsriodts vto. (Zorrssxolläsvs im Lriskkkstoa. 24 k«x«n mit vsvixstslls ttvv LodllittmustvrQ iv uatürliotisr (Zlrösss. ^bovvömsutopi'öis bvi krsisr kogtvvrssllällliK für Ossterrsied»lloxarr» viortsljäkrix ü. pnuikt/^usgsbs : (ISSb vQtkkItovä »llsssr «ämiQtlivdsll Ls»t»iiätdsi1on äo? vivkaedoa iv ^s^er I^ummsr eiv praet^t- voll oolorirtS8 karissr Orixio»! I»lo6sQ-^<^uars1!, völodvs ia I^ür^sstor 2sit 6is Qguovta karissr ^oäa 2ur Vkrstvlluox bringt, ^bonvsmoutvprsis kür Osstvrrviok'IIvxaru v!art«l-zkdrix dsi kroisr kvstvvrvsoäunx L. 2.40. lZöksrtissts xodsQ sokmsrzisrtüllt allsn Vsr. vkllÄtou, ^rvuuäsu uvÄ öskaoutsii 6is tr»«-rizv I?»v^rjodt voo äsm ^blvbsv idrss invi^st-«vlivbtvQ Lokvss, bsLiötiullxsvsiso Lruäsrs, asg LlsrrQ Vrvkgrs äsr Lüäbadll, vslokvr v»od lkuxsrsm sodmersliobsv I^viAvo, vorsvksQ wit äsll dsil. Ltorbssslcrsmvvtsn, dout« um '/^4 Ilkr I^svdmittkKs iu svivvm 24. I^sbsvs^klkrv sankt im Lsrrn satgvdlist. 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Der veuo «sadrgavs virä au Novellen unter ^näerom sntdaltev: /)os/?or?I'orm«^tS8 an Lr^äklnnZssto^ soviel, vis ta»t neun LomkudiUiüo. — AN k'suillston-^rtilcsla uoä iu 6en Ruliriicen Versedisäouvs, k'rausn-OeäellktaAs, ^us äor k'rsuevvelt, Die Noäo, ^Virtkselikktliedes, örisünappe >vsitsrkiu soviel, vis t»>t »edu L.owLlndttnäo, so lZass — äas I^oäsndlatt unä 6is Lardißvn ^oäendil^sr adAsrevtlnst, — äis ^vituvK veviger Icostet, als äas I^essßslä in äer I^eiddibliotdslc tiir äis Klsieke ^n> 2ali1 von öänäsn IzeträKt. Dkdei sinä äis jS.kr1iok ttdsr ISO I11u>tr»tLonvn (nivlit svltea ssitevKrosse öol^soltuitte), äis 2u äem Lestsn ^ät^lsn, vas au5 äiessm Osdivts xslsistot virä, ßar nielit mitGvrevnnet. Vis ^usxabo mit allou Xaptorn (4 I^ark 25 ?5. äas Viertsl^akr) sntliält vom 1.,savuar 1381 an, ausser äsm Zliloüoudlatt sammt Zodnittmuitsru unä äsm Vntvrdaltuuxidlatt. jädrliek 36 kardixo Aloäondiiävr, „ 12 „ Xoitümdiläer, „ 12 „ Dväordiiävr. ?robodotte liefen in allen Luedimnäluv^sn ^ur^nsietlt aus, sinä auetl äirsot von äsr l^^xpsäition, öerliv, ?0tsäamer Ltrasss 38, ßexeu Linsenäunx von 50 ?fenniAen siu erdalteo. Lvstelinnxon veräsn ^eäerzieit an^enowwen in allsu öuolilzanälullZsn unä ?0st-Anstalten. __(66)_ «'S s - Z k«»L ^ s L» L s c/) Qv « » «o «S «o «o ^ V V oS o» ,-1 S« Wohnungeu. Im vormals Wohlschlager'schen Hause, Tegetthoffllraße Nr. 31 sind folgende Wohnungen zu vermiethen: (134 a) I. Stock 2 Salon. 3 Zimmer, 1 Dienstbotenzimmer, Küche, Speise, Holzlage, Keller- und Dachbodenantheil. d) I. Stock 4 Zimmer, 1 Dienstbolenzimmer, Kilche, Speise, Holzlage, Keller- und Dachbodenantheil. Thomas G ötz._ Pferdefleisch bester Qualität per Kilo 24 kr. 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Mussvaumer in Klagenfurt ein Präparat von aus-gtz«?tcduetrr Gtite und Wirksamkeit ist und in seiner Eigenschaft auf Blutbereitung und die Verdauung anregend, alle anderen Eisenpräparate bei Weitem übertrisst. Linz a/D. Vr. Senden Sie mir umgehend 10 Flaschen Ihres China-Elsen-Malagaweines, welcher meine Frau, die seit Jahren UnterleibS'leidend war, vom Hobe rettete. W ie n, 18. Oktober 1830. Or. Ixa. Weiss. evntra! VsrsvnljungsDvpüt: 1. lüussbaumvi'» Apotl^eker in idagonfurt. Vepüt in Alardurx bei Herrn Apoth. .1. v«ne»Iari. l)f. paNison's tSiel»« Hvsit« lindert sofort und heilt schnell (1093 Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts-, Brust-, Hals« und Zahnschmerzen. Kops-. Hand- und Kniegicht, Gliederreißen, Ni^cken- und Lendenweh. In Pocketen zu 70 kr. und halben zu 40 kr. bei .Rvk. INai'kKirjk» Postgasse 3. Stelle-Gesuch. Eine leichtere Bedienstuna, Boten- oder Commissionsaänge jeder Art werden gegen billige Entlohnung gesucht. (140 Anfrage im Eomptoir d. Bl. Heu-Berkauf. Im Markte St. Leonhard in W. B. sind 400 bis 500 Zntr. reincS gutes Heu zu verkaufen. Anzufragen bei der Cigenthümerin Frau K. Sohler in Pett au. (1Z6 8 8eil>Ilk-I'uIvef^ vvuii »ut iväsp Lodsodtsi-Ltiquotts asr ^61sr uud moills vo?vis1savbts k'irm» »ukH^säruvIct ist. Ksit 80 ^kdröQ stvts wit äsm dsstsQ Lrkolxs »uKsvaväti I^aKvnItraiiIckvit«n uuü V«r^nullNKv»t uuä ^akvgvkwsrzi; »Q li'orm voll DmsoklaxsQ l)oi allsQ Vsrlot^uvxsn uvä >Vull6sn, dvi Lvtsünäunxen unä (Zeslzdvürsn. lnQsrIioti, mit ^'asssr Asmisokt, bei plötsliobsm Dnvvdlssin, Lrt)rsLkvll, Lolilc un<1 vurenfall. vouu ^säs Il'lgseds mit wsiver (Illtörsotlrikt uvä Lvkutismarkv vorsedsu ist. I« Flaschen s. Eklirauchs-Änweisung »tt kr.S.W. n Oivsor l'drku ist äsr öinsigo, äsr uutsr im Haulial voricowwvuävu Lortsv eu »retlilzdvll ^vsokvv xsssixust ist. (12 PreLslfl.ö.W.pr.^lasches.Gebrauchsanweisung. orsvd IivdortliriUl von kroltti v«., Kerzen, siorveze«. bsi Lloll, ^xotdvlcsr, K.Ic. ll0i'1isi'srallt,VLoQ I'uodlkllbsll. vas ?. ? pudUItum Hvir6 Kvdvtv» an» ilrttelillel» ll^rSparütv eu verl»nxvn unil nur svlel»« «NLunvItmvn, ^«leliv mit meiner 8el»ut»uii»rltv un6 Tlntersvlirift vvrsvNen stuÄ. : N. Lsräaj», Aoriö vo. unä Noss, ^potlielcsr. (>i1Il: ^upfersekmisä, „ öauwdaeö's Lrksn, ?ödts.u: 6. Lelivarz, kt^älcsrgdurg: L. L. .^uärieu, ^inv kranntvoin llonvvssion wird abzulösen gesucht. (139 Auskunft im Comptoir d. Bl. ladlilsodwvri jeder Art beheben sofort- ä70tr., »al,»!,«.» » 40 kr. wenn kein andere« Mittel hilft. Bei Heirn W. König, Apotheker. (44 Z. 15819. Exekutive (10L Realitäten Bersteigerttng. Vom k. k. Bezirksgerichte Marburg l. D.U. wird bekannt gemacht: Es ski über An^chen deS Dr. Heinrich Loroer bie exekutive Versteigerung der den Eheleuten Rudolf und Jostfine Babinski gehörigen, gerichtlich auf 16960 sj. geschätzten Rcalität E. Nr. 93 aä Stadt Marburg, daS sogenannte „Hotel Moht" in der Herrengasie zu Marburg, bewilligt und hiezu drei Feilbie-tungS-Tagsatzungen und zwar die erste auf den März, die zweite aus den S. Aprtt, die dritte auf den Iß. Mai 1881. jedesmal Vormittags 11 Uhr hicrgmchts, Amtszimmer Nr. 4 mit dem Anhange angeordnet worden, daß die Pfandrealität bei der ersten und zweiten Feilble-tung nur um oder über den SchäKungswerth. bei der dritten aber auch unter demselben hintavgc-grben tverden wird. Die Lizitationsbedingnisse, wornach insbesondere jeder Lizitant vor gemachtem Anbote ein 1V"/o Vadium zu Händen der LizilationSkom-misswn zu erlegen hat, sowie das SchäKungS-Protokoll und der Grundbuchs-Eztrakt können in der Hierger. Registratur eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Marburg l. D. U. am 20. November 1880. Eisenbahn-Fahrordnung Marburg. Postzagk. Bon Trieft nach Wien: «nfunst SN. SM. Krüh und L U. b2 M. Abend», «bjahrt 6 U. 11 M. Krüh und 7 U. 20 M. Abend». Bon Wien nach Trieft: Ankunft 8 U. 45 M. Krüh und 0 U. 19 M. Abend». Abfahrt 9 U. — M. Krüh und 9 U. 29 M. Abend». Personenzüge. P ragerhof-E raz: Ankunft S U. S9 M. Abfahrt 8 U. 4b M. Früh. Vraz-Progerhof: Ankunft b U. 49 M. Abfahrt 6 U. ItM. Abend». Kärntnerzttge. Nach Aranzen»fefte: 9 U. 1b M. vorm. Nach Billach: S U. — M. Xachmitt. Gemischte Züge. Bou Mürzzufchlag nach Trieft: Ankunft 1 U. 44 M. Abfahrt 2 U. 2b M. Rachm. Bon Trieft nach Mürzzufchlag: Auknnft 12 U. 18 M. Abfahrt 12 U. b2 M. «achm. NM jGßMß UWUNGLtUOWON«' Ä. M k. k. ausscht. priv. echter gereinigter von AlttUKvr Iii» HVIvii, ?ov Ä»il ersHvll msäiomisok«ii ^utsrittton UVÄ ««IDLU' v«!»«!»«!tot»Ii «IT Hveßsvm au«!> kür Xiuckvr dssonävri empkoklvv unä vsrorAvvt »Is äi»« roionts, dvstv,^) luitkr. Ijow'ts unä »nsrilkluit virlrsitmits ilittol ssvsseln »»»»«t- vnck xxexon SSIii»»» Ii I v ikt — «II« k^lNOvI»« »n l N. — ill momor?adrilro t^iväsrwx«: HVtvn, Zti», »oviv in potks^«v uoä rallowmtitsa v»»rvk>ll»uälullz«ll «lor v«tsrr.»uoj;»r. ^oiikrodio ookt ru dsllolumou. » In ^rburg: dei^. V kavealan, >v. liöniß, ^0sek ^VL3, ^potd., I^onö L-cZo., Kauti., l.uttonböl'g: Leli^vai 2. ; pvUau: Igna? LslirdM, tl.Lli-s.3ed, Lrussd Leicl, ^urzia, Kauü ; kaäKvi'LbUl'g: I'. Koller's Lrdsn. '') Ls kliUsn in ueuorsr ^sit mski'srv I'ii'rnsn einsQ xsvvädllliolieu ull^srsilliLtsll I^sdsrtkran ia ärsisczkixo k'lssoksii unä suodsv äsvsslbvll sIs vvktori xorsi- Qißtsll Oorkvdlstisrtkran- äsm Publikum eu vsrkaukell. Dm vinsr solodsn Hsdsrvor-tdsUunK -u slitxvkev, xütixLt nur ^'sns l^^lkgodsu als mit eoktsm evrvinixtvo Vtzrsvdlklisrtdrttu- ßsskiillts snsrtcslluvv, Iis! wvlokon auk äsr I>'!asodö, Lti