O! 2?k. .Keitan a»» 4. Decemkrr 1863. Di« „L«ib«ch« Zeituni," erschein!, mil «u«n«h«e in <«m- nnb Fe!«rt»ze, «lsslich, »nd loNet samntt d«» «eil»gen im «nnpiolr ganMhrlff i' fi,. halb-Mrig 5 fi. eo tr,, mit ««uzband in, L°mp!°ir >»nzj. 12 si,, lialbj. a fl, Fl>» die Zxstellimg in'« H«u« sink halbj. s>« lr. mrhl zu euirichten. Mit dtl Post p»rl»s«t ganzj., unl« Kreuzband nnd ge, >nicf>'> si,, >,Ni!>!r j,ir eme c^liviwiid, 3pnll>m;f!i' oder dm Naiim «'rlselbc», ift für inialisse Vnichal-tnng s ll., fitr 2m»lil,e« lr,, far 3m!>!i<,e w lr n s ». Iu dltsen Gebühren ist ü»ch der Insertion« - CtnnPtl p«r 80 lr, für ein« . Dcccmbcr. Die Nichtbcwilligung ci»cr Volksversammlung >>> Wien, »„> fs,l dic Sache der Elbeberzogthünier die Eympnidic» der HaupN'l.'d! Oesterreichs au«znsprccl'cn, ist uichl gerade günstig bcnrlheilt worden. Dic „(!>,<<'" sieht sich daher veranlaßt, die Gründe für dieNicht» l>ewilligu„g darzulcgeu und sagt unler Andere»!, tine Äewilligimg halte den bcstehcndc» Gesehen gegenüber ein unliebsnmc« Präiubi; geschafft. Dann fährt sie fort: „Fragen wlr »ns ader. ob durch die Äicl'tgc» stattuog der zu obigem Zwcckc beabsichtigts» Polls» Versammlung der Sache, die durch selbe gefördert wer» den sollte, ilgcnb ein Nachibcil erwächst, E« gü», Deutschland zn beweisen, daß bic Hauplsladt der ösler. reichischen Monarchie lcbhaftc Sympathic» begc für die Sacke der dculschc» Vrüdcr. Wer wollte jedoch in Abrede stellen, daß dic Sympathie sich in lmwi» dcrleglichcr Wcisc ma»ifeslille in der Mcngc von Ar» tikcln. welche tagtäglich dic Spalten »nscrcr gelesen, sten Blätter füllen. Hat die periodische Presse dic Aufgabe, das Or. Na» der öffentlichen Mcinnnq zn scin, so inögc sie diese Aufgabe fortan erfüllen, sie möge fortfahren, ihre Gründe in's Feld j» führen gegen die Verge» waltigung, unter welcher deutsche Siammcsgcnossen leiden, und sie möge überzeugt ici». baß olese il>re Meinnngsälißerung »icht unbeachlct blcidt. r.iß ^„. u»d Ausland dic Begeisterung müfühlc». weiche ecm Piibücistcn die Feder führt bei dem Anspreche» scmcr Gedanke» und seiner Gefühle. Doch gehe» n-ir weiter. Haben wir nicht eine verfassungsmäßige Körperschaft, welche, soweit das Staatsglüiü'sscscl) hiezu den Vo> den bictet, berufen ift, der öffenllichcn Mciinuig im couslilutioncllcn Wege Ausdruck z» geben und trägt eine solche Körperschaft »ich! weit eher die Hltmenle in sich, die Klarung der Auschammgci! und dic rich« llg« Auffassung der Glsammliitteresftn deö Elaatcs zu ermöglicht». als eiue bunt zusammengewürfelte Menge ohne Mandat, deren Meinungsäußerung ohne weitere rechtliche Konsequenzen lediglich dic Manife. station als let)tt» Endzweck hätte?" Die Hanptargumentation der „G. (5,- geht da» hin, daß in Wien sscmischte Nationalitäten wobncn, lüld daß, wenn man den Angehörige» einer Nalio, nalität eine Polksvelsammlung gestatte, man dcn an» deren Nationalitäten dasselbe Necht angcdcilicu lasse» n'üsse. Dann schließt die ,,G, (i," niit dcn folgenden Worten: „Fassen wir aber Oesterreich als deutsche Macht, als Mitglied des deutschen Vundcö. ins Auge. so si„r wir fest überzeug», sie werde diese line, Stellung fortan sorgsam wahren und Hchritte» energisch entgegcntrc° ^' "''He auf Kläolnng deutscher Ohre und auf ^«"»aln'ung deulschc» Pnndesgebicte^ abzielen« England «nd der Vonftreß. Die diplomalischc C°rresp°»de»z, wclchc zwischen de». enMchen m,d dm, französischen ^b n .e? / Eonanbttage gcfuhrt wurde, ist un. „stau ,cl ScknelliM eiilch die ..London Gazclic» t/r OeX. lichleit üdcrgcbcn ivordcn. Offenbar will England durch diese rasche Verlautbarung auf tie öffcniiichc Meinung wilkcli. sagt dic „Presse", und wir glauben daß Jeder, der die Dresche ^rd John Russell's anfmerk. s«m licst, f^ dl» eüMchcil StandpunN unbedingt gewonnen ist. Tic gauze Lorrespondenz besteht aus ""f Nunimer»: ans dem besannlc» Einladnngs. 'chreibc» des Kaisers dcr Franzosen a» die König!» ">c!on^, «uz 5„ Mlworl tcr Kömgin, welche eine A ^I.'> in uollcr ssrasl bestcbcn. daß die g^ßere .^hl dieser Vestimmunge» in lemer Weise gestört worden ist. „no daß das europäische Gleichgewicht auf diese» Grundlage» rulü," Hieran »u» lnüpf! der englische Minister cine Ncihc von sehr wichtige» Frage», welche direct gegc» die »apoleonische PIrasc uo» reu Per. trägen uo» Id>l5 gerichtet sind. deren Aufbore» pro. clamirt wurde, Nicht .nifgelMt haben d,e,e Ver. träge, sonder» bloß ci»zel»c Tbcilc derselben „»v nio. oificirt. mißachtet, bedroht worden. Will man diesen Veranrenmgl!! cinc .illgemcincrc »»b feierlichere Sauctio» gebe»? Ist ei» solches Beginne» noll>. wenoig? Wird es zum Friede» Europa's beitragen? Andere Tbcilc des Wiener Vertrages sind uuberücl, sichtig« gelassen oder bcseiligt. mid die solchergestalt <,'« Allem. !as,>,i sic sich. wriüi sic uo,i einer Meliiheit rcr Mächlc ll^»i,i< w?ldeü, mit Waffcnaewalt zur Gcllung briugr»? AIS dle Souucräoc und Minister von Ocsterreich. Frankreich, Preuße». Rußland »»d Großbritannien Anno I^.',! in Verona wegen der Angelegenheiten Spaniens zu« samnienlamcn. da führte» die erste» vier jener Mächte ihre Beschlußfassungen, dem Proteste Großbrilanniens zu»! Trol), mit Gewalt der Waffcn ans. Soll auf dem jehigcu Vongreß, im Fall daß nicht alle Mit-glicoer übereinstimme», dieß Vcispicl befolgt werde»? Ueber alle diese Pnnlle uerlangt das (iabinct von Saint James Antwort. Onglano sei oercit. jede ei», zelne schwebende Frage auf dem Wege dcr diploma, tische» Corresponds»; mit Franlicich u»b ändert» Mächten zu erörtern, aber ein Co»gr»ß uo» Sou-verä'nt» und Minister», der, ohne feste Ziclpunltc im Auge zu habe», über die Karte Guropa's lii»< schweife» und Hoffnungen lind Wünsche errege» wülde. die er selbst außer Staude sei» könnte, zu befriedigen oder zur Nnbe zu bringe», vermöge Gnglau» nicht das geringste Vertrauen einzuflößen. Auf dic englische Frage sagt Drouyn dc Lhuys i» einer Depesche unterm ^l. Nouembcr: „Als der jüngste der Sonueäne glaubt der Kaisn' nicht das Recht zu haben, lurch Aufstellung ^„^ Programms für de» uorgcschlagencn ssongreß eic Rolic eines Schieds!ich!eli< i» A»spnich zn nehmen ?)ieß der Orilnd der Reserve, welche cr ssH) s^sj nuferleg! bat, Ein bcklagenswcrlhcr ssonsilkt düngt Polen mi: Ä>»t -soll man ihn foriwährend lassen? yj,, Konflikt be> steht zwischen Dänemark nnd Tentschinnd- solle» »ie Cabinetc glcichgiltig bleiben ' Soll die Anarchie an der Do»a» fortdauern? Solle» Oesterreich »»l> Iialien ewig in feindlicher Halin,^ ulsharren? Toll sich die Veschung Roms in's UnbesNmm!, verlängern? Soltc» dic europäische» Staate» ihre gegenseitigen Bewaffnungen fortsetzen? Dieß die Hauptfrage», welche tic Mächte i" Putte» hätte», l/ord 5?»ssell k>n>» nicht tiwaiten, daß wir ibn, ric l'ösiü'g dieser Probleme geben, E« wäre eine Iäuschung. licse "ösung ai,f rcm Wege diplomatischss Corlespondenz s»cht» zu wollen. Nur cm (5o„g7sß löimlc s!»e daucrudc Pacifikalion belbtifuhrcn,- Tie Replik ^'old Russell«, ^,^,,, ^, ?l^cu'bcr l>>itirt. disculirt die positive» Angabe» dc« franMchc» Mi»istcs den Aufrichtigkeit, ja Verlegenbeit machenden Pbrasen cer französischen Note woblllinend absticht, A»f der ei»cn Seite ^ist, Verschlagenheit, Heuchelei, das Oanzc im Ocwandc einer blstechenden Ittalpolilik nuftre. tend, auf ocr andern Teüi' fteradheü ter Ailffassnng und schonuügöloser Neaüsnme. Ear! Ztusftll schreibt »nter Nnderm ^ Eine Frage liegt nach der Ansicht der britischen Regierung dieser ganze» Angelegeübeit zu Ornnde, und das «l fol. gender Ist es wahrscheinlich, daß ein all^emx bis Anno 164« verheerte, >md nach den Kriegen, die den (5on!,nent Europa's vo» 17M bis 1^15) ver. wüstete», da war eS wohl möglich, durch eine» (5o». greß ^!a»dc z» ucrtbetle» und Nechle zu »mgrcnzen, weil die Nationen Enropa's des Gemetzels müdc »nd durch dic .ssliegslaNen erschöpft waren, lind weil di, znsam!»e»!lllenre» Machte in Folge der Zeitumstände die Mi!!«! in Hände» baue», ibre Enticheiennge» i>, Kraft z» sehen. Aber in diesem Augenblick. ü>ichi>eni der Frieden so lange gedauert bat, ill lelnc Mail'! gewillt, irgend ein Stück Gebiet, a»! das sie ei» vertragsmäßiges Recht odcr cine» Anspruch durch f,:r!l!chs» Vcsip I,'!, aufzugeben , , , , Wns Pole» l'etr ff>, sc> iss e« d,u Mäckten nach langll'ierl.is,, f,si,„ol!chfn Pl'sssslUüigsn nur gsliiünen. da« oft wiepcibaltc Versprechs» zu sil'alts», daß „ach Unterdrückung sss Aufstandes Milee u„l> Nersölmlich. seit waltc» solle. Wäre es vo» irgend einem Vor« tbeil, im Namc» eines Kongresse« so wirkungslos ge. bliebene Vorstellnngen z» wiederholen? , , Ist f« wahrscheinlich, daß Nnßlanb im stolze» Ollüh! selnel Kraft gewähre» wird, was es !» den erste» Tage» der Ei,t»»i!big»»g versagte? Würde es auf da« blohc Ersnchen eines Congresses ei» linnbhänglgeS Pole» Iierslellc»? We»» aber nicht, so bleibt Europa nur die Aussicht anf eine Demüthigung oder einen Krieg gegen Nnßland, »nd jene Mächte, die nicht bereit sinv, sich dcn Kosten und Wagnissen de« Kriege« au?zu» seyen, dürfen wob! den Wnnsch hegt», die Altelnaliut z» vermeiden, — Gehen wir z»r italienischen Frage über. Hier zeigen sich neue Schwicr-aleüe» Soll erstens der jetzige Besitzstand in Italien durch einen neuen Vertrag sanctionirt werden? Der Papst und die mit de« verdrängte» Fürsten verwandte» Tc»!« vcräne könnte» einerscits dagegen sei», dem König von Itnli,» einen Rechtstitt! zn gewähren, sen sie ihm bisber verweigert baben, »nd andereiseils wäre wobl der Köiiig von Italien genen eine Feststellung, i>ic ihm, weuigsteus durch Voraussetzung rie strwer» bung Roms u"d Veneliens verbisle» würfe. Aber ist etwa die Absickü vorbände», Oesterreich aus de», Eougrcß zum Verzicht auf Vcne'.ie» aufzufordern? Ihrer Majsstät Regierung hat erlabren, daß Oestcr» reich die Veschicknng ablehnen würde, wenn eine selche Atrsicht im Voraus angekündigt wäre. und daß der österreichische Gesandte d!e Versammlung vlrwsss» würde, wen» man dit Frage ohne vorherige Niikü». digilüg aus's Tapet brächte. Also anch in diesem F.,I!e würle tcr Eongrcß bale die A!ternal!ve der Ohnmacht oder des Krieges vor Angen dabcn. IN cs aber möglich, cine» Congrel! <» verfa,,,. mcln u»d eine» Vertreter Italiens zu deoiselbc» ein. znladen, ohne dcn Stand Veueüens z» bespreche»? Dcr Kaiser dcr Franzosen wäre dcr Erste, der t e Unmöglichkeil eine« solche» Verfahrens elkenul» und einräumcn würde. Was Deutschland »»d Dänemark betrifft, so ist es wahr. daß verschiedene europäische Mächie sich für die Frage inlercssirl I'.N'e» al>, !,„g Spamcu«. Portugal«. Ii.iül»« und d,r Tüilci wurde die Auisicht auf cine bsfrirdigeiidc Münz «K»4 kaum erhöhe», Und wenn i» Bezug auf Polen nnd Italic» kein gutes Resnltat crzielbar schein!, ist es zweckdienlich, einen Congrcß aller europäische» Staate» zusammenzlirufcn, um für die Anarch,c der Moldau» Walachei, ei» Heilmittel zu finden? — Sollten alle diese Fragen durch bloßen Mcinnngsausdruck zur Ent> scheiduug kommen, so würde» vielleicht die Ansichten der britische» Regierung in oe» mcisle» Punkten nickt wesentlich von denen des Kaisers der Franzose» ab< weichen. Aber da ein bloßes Anssprechen uo» Mei. nungcn »»d Wünsche» kein bestimmtes Ergebnis babcn würde, so erscheint c« als gewiß, daß die Berath»»ge,> bloß ans der Aufstellung nnd Bekämpfung uo» For derungcn und Präiensionen bestehe» wüldcn, und bei dem Mangel a» einer oberste» Auloriläl i„ solcher Versammlung würde» viele Mächte an. Schlug, au! viel schlechterem Fuß zu ei»a»oer, scheiden, als sie sich begegnet ware». Aber, wenn dieß das Wahlschein-liche Resultat wäre. so folgt, daß keine Reduction stehender Heere und Flotten durch re» vorgeschlagene» Congrcß bewirkt werden dürfte, — Da es ihr daher »icht möglich wird, die Wahrscheinlichkeit jener wob!' tbätigc» Folgen zu erkenne», lie sich der Kaiser der Franzosen, als er den Congrcß in Voischlag brachle. uersprocheu hat. füblt Ibrer Majestät Regierung, ible» eigenen starke» Ueberzeugungen folgend, »ach reiflicher Uebcrleguiig sich außer Staude, die Einladung Sr, kaiserliche» Majestät a»zu»ebme», 50. Sitzung des Abgeordnetenliauses nm 1, December. (Schluß,) Es wird nun zum Berichte, betreffend das Justiz» Ministerium, geschrüten. Berichterstatter Tscha bu schn igg Die Aus» schußanträge gebe» dabi»: «Das hohe Haus wolle beschließe»: 1, Die Eonceptsbeamlcn der Gerichte, lücksichtlich der Staatsanwaltschaften, welche eine dc> finitioc oder provisorisch systcmisirte Landesgerichts' ralhs«. Kreisgerichtsraths». Bezirksrichters« oder Prä« tors», Secretärs«. oder Sccrctarsadjnnctc»', Adjunctc»« oder Actnarstcllc bekleiden, sollen in der vorliegende» Iinanzvcriodc vom 1. Nov. 1863 angefangen ci»e Gehaltszulage jährlich von je 150 fl, öst. W. crhal< ten. Zn diesem Endzwecke wurden für das Erfor> terniß des Iustizniiiustcriums für die 14nw»alliche Periode 313,425 ft. mit der Widmung bewilligt, daß dieser Betrag »ur zu dem angegebenen Zwecke vcr wendet werde» dürfe." Abg, Skeue (dagegen,) Die finanzielle Lage gestaltet nicht, daß den gerechte» Ansprüche» der Staatsdiencr nachgekommen werde. Warum solle man also gerade den Richtcrstand begünstigen? Dr. Verger (für dc» Ausschußantrag.) Eine ordentliche, würdige, die Garantie einer »»abhängige» Rechtspflege sichernde Stelle der Instizbcanuc» ist ein Anliegen, auf welches das Volk ein wohldegründctcs Recht hat. Der Ausschußantrag sei z» bcwilligcn in Form eines Rechtes, nichl in Form einer Gnade, (Bravo. Vrauo!) Finanzmiuistcr v, Plcner. Er spreche im Auf. trage des Gcsammtniinisterinms. Er (Redner) glaube, wenn man sich auf den Standpunkt der Ansprüche des Volkes stelle, sci es eben so gerechtfertigt, wenn man sagt, daß das Polt Anspruch darauf habe. daß auch die Geschäfte der politische» Verwaltung. der Steuer» und Finanzverwaltung von »»parteiischen, unbefangene» lind geeigneten Organen vollzogen wcr> den, (Bravo, Vrauo!) Die Noth im Veamtenstande sei allgemein. Die bloße Abhilfe für eine» Zweig könne nur eine dcprimirende und »achthcilige Wirkung äußern, und erfinde es daher für weit zweckmäßiger, wen,! erklärt würde, die Lage des Vcamtenstandcö sei eine solche, daß selbst noch vor der eintretenden Wirksamkeit der Organisirnng ihr abgeholfen werde» müsse. Jetzt löünte dieß »ur geschehen, wenn der gegenwärtig so sehr beschränkte Aushilfsfond für alle Zweige des öffentlichen Dienstes angemessen erhöht würde. Was den vorliegenden Annag betreffe, habe er im Namen der Regierung die Bemerkung dem Hause ans Herz zu Icgen. laß man den Sta»dpu»kt fcNhallcn müsse, daß es doch nicht angehe, bei der Vndgctberalhung ein« Frage zu behandeln, deren ver> fasslingsmäßige Feststellung eigentlich erst durch ein besonderes organisatorisches Gesetz zu erfolgen hätte. Die Zulagen, die jetzt uolirt weroen sollcn. sind i» der That, wenn sie auch als Gehaltszulagen aufge. führt werde», doch eine Anfbcsscrung des Bezuges lmd Zuwendung eines höhern Gcbalt«. Das Gerichtsolgaüisalions'Gcseh werde der go eignete Anlaö sein. ras Loos der Beamten in angc. messener Weise zu uerbesseln. bis dahin würbe der Weg der Gewährung von Aushilfen der nntcr den gegebenen Verhältnissen einzig fördernde sein. Abg, Giökra (für de» AuSsch»ßa»trag) schi! dert in warmen Worten die Lage des österreichische Richterstandes und schließt: Ei» Warten auf die Ge richtsoiganifatioi, sei ein Vertagen deS Gegenstandes I xi-lwcux nnd schließt nilt de» Worten: Habe» wir so manchmal die Form der Sache hintan estcllt. so mögen wir im Interesse oes Richtnstandes und der Beuölternng beute von der corrccierc» Form abgehen und die uom Finanzansschusse beantragte Aufbesserung der Gcvalte bewilligen. Abg. Herbst spricht über oen sogenanntr» Ans» bilfsfono, welche» der Finanzminister als Ansknnfls' mitiel angeocnlct hat. Die Rücksicht auf oie nnab-hängige Stellung des Beamten hat oe» Ansichuß bewogen, seine» Antrag zn stellen, und »n» werde, um diese» Zweck zu erreichen, eine Form grwähll, welche geeignct ist. die Beamten »och weit abbän-giger zu machen, als sie seit jeher waren. (Rufe scbr gui.) Er wolle eine andere Seile an der Sache liervorhebe». Wir haben ein öffentliches, politisches Lebe» und anch der Bcamte ist berufen, daran theil» zunrhmcn, un» gerade oarum ist es unangemesscn, daß der Mittel mehr noch gegeben weiden, welche wen,gstc»ö dc» Vcroacht erwecke», daß der Beamle abhängig und unselbstständig sei, (Rufe sebr gut,) Denke ma» sich. daß der Beamte einem mißliebige» Candidate» seine Stimme gegeben hat, so werde man wohl voraussehen, daß sein Anspruch auf Unter' slüßnng auch ebenso begründet sei. als oer seines College», der in dieser Beziehung sich stets correct gehalten habe? (Heiterkeit,) Wird er aber ebenso sicher eine Unterstützung erhalten? Ma» denke sich. die Bevölkerung irgend einer Stadt babe irgeno einci» Abgeordneten eine Ooation dargebracht, nnd ei» Beamter hat sich dieser Oualio» angeschlossen. Wen» nn» dicscr Beamte dafür ci»e» Verweis erhalten (Hei> terkeit), — (Gistra: das ist faclisch), würde man es für möglich ballen, daß er bei einer solchen G»aoen< belheiligung besondere Berücksichtigung finden werde? Eine Institution ist unzweckmäßig, die eiuen solche» unabhängige» Beamtcnstand »icht aufkommen lasse. Schon aus diesem Grunde allei» sei er gcge» dc» Auöschußcmtrag. (Lebhafier Beifall.) Abg, Aicheuegg ist gleichfalls für die bessere Bezahlung des Nichterstandcs. dessen Besoldungen »ich! einmal nolhdürftig seieu. Die Besoldung eiucs Kreisgerichtsrathes ist l200 fi. Erwäge man eine mäßige Famil,e von 3 Kindern. Dienstboten u»o Oaüin (andauernde Heiterkeit), so komme» a»f sie vertheilt >c 2(X) fl. Er empfehle den Ausschußanlrag, ebenso Abg. Demcl vom Slandpnnktc ter Autonomie, Abg. Slenc ergreift nochmals das Won, mn gegen den Ausschußantrag zu sprechen. Die ganze Frage sei nichts als ei»e Sleucrcrhöhung, Wen» gesagt wurde, die Bevölkerung hegehrc es als ci» Nechl, daß dem Richtcrstande eine Erhöbung gewährt werde, so sage er. die Bevölkerung begehrt es als ei» Recht, daß man sie nicht überbürde. Abg, Dr. Kaiser spricht gleichfalls für den Ausschnßanlrag. Was den Aushilfsfond betreffe, so babc er (Redner) uo» alle» richterlichen Beamte», die er in diescr Richtung bcfragt. dic Ansicht anssprechc» hören, daß sie lieber gar keine Anfbcssernng wün» schen, als eine derartige, wo es bloß Gnade ist, wo sie betteln müsse». (Sehr gnt) Es wird nun Schluß der Debatte beantragt und angenommen, Iustizminister He in. Einer der letzten Hcrrc» Redner habe sich für den Ausschußantrag deßhalb entschiede», weil er meint, es werde dcm Justiz»»»!' ster gelinge», i» der nächsten Zeit schon die Will« samkeit der Gerichte auf ei» solches Maß zurückzu« führen, daß die Gehalte sehr vieler Iustizbcamten in Ersparung kommen können, und die übrige» Gehalte ebenmäßig erhöht werden könnten, ohne daß dadnrch die Finanzen belastet würden. Er würde sebr glücklich jeiu, wen» er dieser Anschannng schon in der nächste» Session Rechnung tragen könnte; aber bei bcm beste, Willen werde dieß nicht möglich sein, weil »ämlich dazu die Mitwirkung der legislativen Körpcrschaflc, dcs Reiches in Anspruch zu nehmen ist uno. wie die Erfahrung zeigt, das Forlschreitcn der Legislalioi auf diese Weise sich auf ziemlich lange Zeit vertheile und »olhwendig vertheilen müsse, was vielleicht auä von Wichtigkeit und von gutem Erfolge für die Lö suug der Aufgaben ist. Zweiten« aber anch deßwe gen, weil. wen» mau auch heule i» der Lage wäre diese Vereinbarung der Geschäfte der Instizbeamte, eintrete» zu lassen, man doch damit nicht sämmtlich Iustizbcamte auf ciue solche Minderzahl redncirci könnte, da eben diese Justizbeamlcn systemmäßig uer sorgt werden und die Auslagen durch viele Jahr dieselben bleibe» wcrlxn wie heute. Ueber de» Justiz minister scie» heute wieder mchrcre Vorwürfe aus gegossen worden; man habe gefunden, daß so wenige uuo schwache Anläufe für die Iustizorganisalio» gc< macht würden, er habe bereits i» der letzte» Sitzung erwiedert. daß er in dicscr Beziehung »icht gauz »n abhängig sei? (Giskra: Ist denn der Staatöministcr nicht da?) Er theile übrigens lückslchtlich dicscr An laufe und der schnelle» Elpedition der Arbeiten das Schicksal dc« h. Hauses selbst (Bewegung), das in seiner Initiative uollständig unabhängig ist, und das doch bisher nicht einmal dazu gelangte, durch seinen Ausschuß die Concnrsordmmg, die er eingcln',ich! habe, für die Plenarberathnng vorzubereiten (Unr»!'?), dasselbe Hans, welches seil zwei Iabrcn ans scil'tt Initial,ve a» einem Vercinsgeseße arbeitet »nd doch noch kaum dami! begonnen hat. (Bewegung >»^ Sensation) Es seien gegen den A»sbi!fsfo»d harte Worte gefalle». So schlimm sei es »icht, eö bestehe» bestimmte Regel» für die Oewährnng von AushÜ'eri, und oie Umstände, ans welche» eine solche Ansind begelnl werec» kö»»e, seien gena» festzustellen »ub uon deni Bewerber zn beweise», E,» anderer Äl" geordneter habe für gnt befunden, den Anshilfefüüv abzulehnen, weil er die Abhängigkeit der Instlzbcai!" ten vermehre, nnd habe sich beklagt, daß es em^>' »cn Ilislizbcamte» sogar verwehrt worden oder üttl genommen worden sci. wen» sic eincm Abgeordnet» ihre Achtung bezeugt haben. Der Fall liege z,sn>!i^ anders. Es sei nur »crübelt worden. daß gleichst ei» ganzer Gerichtshof einem Abgeordneten solche Da>,ll>ezc»,>ungtn uno Aufwartungen mache (3i»!e' Hört! Hört!), uno wen» der Herr Abgeordnete ^ lür nothwendig finde!. die Aushilfsfonde abzniclM»' damit die Beamten uno Ocrichtsböfc »ichl von le> Regierung abhängig werde», so werde er ibm mich ebcu so recht gebe», daß die Regierung eifeisücht>!I darüber wache, daß die Gcrichtsböfc nicht abbä»^ wcrdc» uon dcn einzelne» Abgeordneten, (Rufe: Oho! > Oho! uno Unrnbe.) Daß o>e Frage solche Dimensionen angenomnlt» labe, liege in den Vorgänge» im Hause selbst! ^ ei nuu Iabresfrist, daß das Hans selbst die k>c>> ichstc» weitergeheuoeu Anträge, als jene des da»^' lige» Ausschusses für eine Znlage von 100 fi. fnr l>>< Gerichlsadjnnclen. durchaus abgelehnt habe. Die Ul' ,achc dieser Ablehnung sei damals selbst von dem Ve' richterstailer dahin gekennzeichnet worden, daß er sag!^ Die 58.000 fi. für die Gerichisadinncten werden a>^ den Ersparuissen der Justizadmiinstratio» z» bewil-'' ge» iciii. Es kouute also sehr wenig AufforderM-ü für das Mini!lcriu»i oari» liege», heule so weit ss/< heude Anträge, wie sie der Ausschuß vorschlägt, ci»' znbringe», de»» Erspar»»ge» im Iilstizetat la»» l>i>' Ministerium nicht propomren, im Gegentheil, es dürfl/ dcr ini uorigc» Jahre für das Inst^mmisternim Plü' limiiiillc Etat um beinahe iiW.000 fi. nothwe»^ übcischrillc» wcrdcn. Es könne nicht seine Aufö^ sein. dagegen zn sprechen. daß das Loos der I»^!' bcamtrn uerbesscrt werde, aber übereinstimmend >»>' den Aenüernüge» des Herr» Finanzministcrs »u'sse er erklären, daß cm Npeclalgeseß häüc cinglbralb^ werden solle». Der Anöschus moüulre die Z»^^ alö den eigcnllichen Lohn für die Arbeit der Iusl^ beamte»; wcnn diese 150 st, wirklich ocr Lohn für die Arbeit sind, so können dicsc nicht auf ci» Iahl allci» gegeben weroc», sondern es liege darin ci»e Systcmisirnng uo» Gehalte», und dicse erfordere c!" Gescy. welches wenigstens so lange dauern muß, >>i° die Organisation vollzogen ist, Dnrch die E,»h.»'' gu»g eines solchcu Ocsehes, dcm die Regierung gcwlp »icht entgegengetreten wäre, würce anch der Ucl>c>' stand vermieden worden sein, daß das Hans in ci»e Slcllnng gcralhe, welche es cigentlich als solches »It einnehmen sollte, das Haus crlcheine derzeit als rel Fordernde und versehe die Regierung in die Lage, i" dieser Forderung bewilligend oder nicht bewilligt sich zu verhalten; das umgekehrte Verhältniß sei avel das richtige, die Regierung habe zu fordern und da° Haus habe zu gewähren. Nenn diese Gesammtdo!«' tio» für solche Znlagen durch eln Geseh festgestcU' worden wäre, so bäite das andere Haus dcn a«» dem Gesetze nothwendigen Conseqncnzcn seine Z»^,'^ mu»g ertheilt. Wie aber, we»» ras Haus auch l>,^ solche Mchrauslage vorlegt, oline daß sie cigcntl^ in einem bestehenden Gesetze begründet ist, und ^ andere Haus dcm eittgegeullilt? Er spreche als 3'^ stizmiüistcr, habe gegc» die Aufbesserung nichts c>" zuwende» und sei mit dem jetzigen Ansschußa»!^ gewiß mrbr cinucrstandc» als »ut deni früheren, ^ seinem Vegchien Rechnung getragen wnrde. Dc>"" » geachtet müsse er aber dabei bleiben , was >>»^ ^,, Gesammtministcrium beschlossen hat. daß es das«» sprechendste wäre. ci»e ergiebige Vermehrung der"" hilfsfondc eintreten zu lassen, ^, Minister Lasser macht elmgc rcin sachliches mcrtullge». Nach deu Anträge» des FinanzaussH"^ werde» allerdings die Justizbeamten mehr betc"""'lie als nach jener Position auf sie entfallen würdc! ^. andere» Dicnstesbranchc», u»d auch die Ma»lp' °, tiousbeamte» des Instizdicnstes. werden mit dc»'."^ drucke dcs Mitleides auf Geduld verwiese». ^" ,,'^t, Anschauung der Regierung hätte sie aber al«"' ^ die Mitlcl zu bekommen, um ohne Unlcrsch" ^,^ Diciisteszweigc. alle» Würdige» oeer Dürftige' ^^. einem kleine» Betrage imtcr die Arme «"""'''', nen. Das Streben der Regierung. "" "^" ,<,» überhaupt und nicht bloß dem helfe» z» wolle», lasse sich "on d.esem Stanbpn.'l au« a.wi0ooch a»ch ^'M'InstizmiMer 'vird sich wohl er.»»3rn,' daß bereit« mehrere Mch"' rcr tR«>5 ^lßjährigen Session verstriche» ware», bevor cr den Entwurf der Concnrsordnung von Seite der h, Ne> «icrnug i» das Haus brachie. (Bravo! Bravo!) Se, Enelleuz wird sich weiter cri»»er», oaß während der vierwöchentlichc» Pause des Reichsrathcs. welche deßhalb ciotrele» mußte, weil uo» Seile der Regie« l'»»g gar leine Vorlage <» das Hans gebrach! wurde (Vrauo! Bravo!), daß während dieser Pause miüe» >" der größte» Sommerhitze gerade der Ausschuß für die Concursorduung es war, welcher a» der Vorlage mit allem Eifer arbeitete, uud daß oft stnnocnlangc Debatte» über ei»e» einzigen Parngravhen gegenüber dem Vertreter der Regiernog gcfülirt werden muß» >e». (Bravo!) Se, (ircellenz wird sich weiter eri». uer», oaß die ziueimalige Lesnng des (5„twl,rfes der Conclirsorounng i» i>cr Negiernngsuorlage längst uoll» endet wnr; s.^ H.i„z ^iio sj^ erinnern, daß am 20, Uciobcr die Sic!) »burner i» das Hans eingetreten, M^n ^"b seit dies.r Zeit gewiß »ichl die geringste ^s e»gercr ^clchsratli a» die Beratlnmg der Concursordnuug zu 8M», (zi>b,ich wurde >» der gestrige» Sipnng a». die« "'' ^ Donnerstag ei»e AnSichnßsitzung für „»I,„V°''"'"°""»»g zur Lesung des AusschußberichteS Aussi. ü 7"^" '"'"- (Veimll) Es Hai sonach d.eser D ^,'" ^'"" ""^ ^" (öew>sseuh>,flenc .rfülll f.... ^ ^'^^a um den V'iliusausschnü zu r>chl. W^ '.! !>' ""' ^"""a s'' l"'0" wcl>r "!0 vor "ioche,, „„ Ausschüsse erfolgt; es wurde» oic M.ni> ' c„,^,a0eu, ^"'" """>'ch "l.r Minisler beige-tu». .' ^,^.^''"'" '"'' """"» Geschäfte». In !ell I .?'"""" " ""Sei" sämmtlicher Minister. N i ,e "tt^/'°'' „5'''e des Verwal.uugsm»». Verei, s/h"'3"'''' "'""«,"»., hervorgetreten, da« >rc^ 3"He»""^ ^°"""..g «..Wirksamkeit ...rag'^e'id^ ^^^^'^ ^„ ""-schuß. -^/^u^ Periode, vom 4, Ncue. be i«6'j a f""'" ^"»z- iy >we>,e da« Ntchteramt ausübe», solle» i» ders.-lbe» U' aiizpcnooe m.t eutsprechexbe» Zulasse» a't'chmäßi.i I'Mieilt werde». Zu diesem E„^wcclc wclt>c» für die vierzeh»»!0»atliche Periode I4.'l,5,00 ft, mit der Widmi,»g bewilligt, daß dieser Betrag mir z» dem a»gegebc»c» Zwecke uerwcuvet werde» darf. Wird oh»c Debatte aiigcüomme».« Ueber A»!rag Sfc»e'ö wird die SitMg »m 2'/, Uhr geschlossc», Nächste Sitzung »lorgcu, Tagcsorduuug Fortsetzung der heutige». Krieaö. »>ari»c imb Ha»0eISmari»e. Oesterreich. Wien. Ihre Majestät die ssaiseriu CaroIi» „ Äilg »sta haben dem Frauenuerciue zu Uera» in Drol ^ur Gru»d»ng e!»cr Auslnlt für Heraubildu»a armer »ud verwahrloster Mädche» zu taugliche» Dieust. boten ei»e» Beitrag uo» Tausend Gulden alleraoä. dlgst ,u spcuden geruht. " Krakau,2, December, Gester» fa»d die Schluß. Verhandlung gcgen de» früheren preußische» Abaeord. 8^.7, ^?"'"owsti hier statt. Derselbe wurde »ach l^m 3 ^'"" '^"'^ """rt >n.d zu einmo»al! »chem Kerker vcrurthcilt. Ausland. I"Nr^."^"ge^ ^7'N'ber, (Nachts), Nicht der sandten Freibe?. ^ ^ ""'"'scheu Buudeötagsge. Bunocsaufschui, , ". ^ Pfordtc» veranlaßte de» slhmig. uielmcbr err/^ '"'"'"'"'dllchen VnndestaqH. axttages desselbc» ei»e „'5 ^'^""'' ei»es Declsio. Herr X. d. """""d, Frei. eiuer Veschleuniguug «»gewiese» "" ^" ^'^'""^ Frankfurt. 28, November, Viel Auf.v,,. regt eine gcsteru u»d heute in dem .s ^ "^"' stattgef»»dc»e Ver,ammluug vo» den .3ä!mt ru d »"chNehendcn fürstlichen »ud gräfiichcu. ehemals rei.1, »'"niltelbarcu. und seit 1806 mediatisirleu Häufe/ "°- der Fürsten uon Fürstcuber^ hohcu,ol,e>L.i»,i »^ ° r»1' H°l,c»lohe-SchiM»gsfülst, Hoheuiohe.W.i,^,,. ."^' ^" Grafen von Schö»bor». Pappc»hci„, Or. sa, m.I'' "" Solms.Laubhach. Als Zweck der Ver. >^_1^wird ni^cgebei!, dic Äcrathung gemein. s.nur Schritte i» Vczug auf die Neformacte; uamc»!» lich will mau alle geschlichen Mitte! aufbiete», um ln de»> Blmdesrathc Sitz uud Hliuimc zu erhalten. Ueber die Beschlüsse bei Versammlung wird das tiefste Geheimniß beobachtet; nur das lst als sicher auzu« »cbmc». daß die schleSwigche Commission der Gcl»>i»rlblhöldc» eiujusehe», welche die Aufgabe hat. die Augelegexheil der Herzogtümer durch A»l>ä.ie a» d,e Staa>ör,g>cru,!g, c>»rch Psrbi»du»g mit andern Stäote» Dl!!i!chla,ws, durch S>'!»,»l»»ae» außer, orrenillcher Bs!l!ä>,e, durch V!lc>»ng ooer Uiüerslühung uou ^reiwilllgeuschliarc» ooer i» so„Niger Weise zu former». u»d c>er weitere Antrag: dieser Comniission l für de» gall des Bcl>nmnss>'s zur ^rrelchu,,,, ee« uorglsleckte» Z,e!« ein Crediluoi»,» ln« zu 10 (XX) Thalern zu eröffne»", zum Beschluß erbobe» wor»». Aus Kopenhagen treffe» noch nachträglich eine Menge Nachuchte» ein. welche die lieblichen Zustände dort auf das Erbaulichsle schildcr». So »erichtc! z, B, das neue Hamburger Blatt die .Nessel- gol. gendeo: ,D>e schleswig . bolstcinischc» Truppen s«»o !ä>w,erig »»o ül'er e,c erfabreue Mißlia»o!u»g empörl, (jö bedarf »»r eines zuntens. um eine (ilowston berbeizulüdre». Die Proclamalio» des Herzogs, ras Verbauen Deulschlands. die Vcrsanimlungen i» Ham. blilg und die eingeworfene» Fenster im k, Schlosse sind Zacla. die schwer ,» die Wagschale falle», Clmsllan lX, weigerte sich lange die Incolporalio» Schleswigs zu u»!e>zcich»e». die fremde» Gesandleu bestürmte» ihn. dem Gesch seine Zust,mm»»g zu verweigern, aber der Pöbel warf die Fenster ei», und Äluhmc sagte dem No'n'g: Unterzeichnen oder abdanken. «Meine Trup, pe» sl»o zuverlässig'. euige.Mte der Äön,g. »ich stelle mich »»lei ihren Schuß," »Die Truppe» ssno zu-uerlässig", autwortete Bluhruc. .aber die Oificicre halten es mit dem Voll, Sobald Ew. Majestät sich den Truppeu anvertrauen, theile» sie das Schicksal 5!ndwigs XVl »no Ihre Soldaten das seiner Schwei. zer." Wie weit diese Berichte anf Wahrbcit beruhen, lönnen wir »atürlich »icht wisse», die Dinge liegen aber so, daß für deren Wahrscheinlichkeit wenigstens Alles spricht. Tagesbericht. Laibach, 4. December. Das Programm z» dem heute Abend statt» fi,!dc„oe» zweiten Concerte rcr phllh.illiwnischcn Gc> »ellschaft culhäll folgeuoe Viunilner» : I) O u v e i. turc z» «Icssonda«. uon Spohr; 2) Pl» a »tafle» Varia tionc» für die Flöle, vo» Briccialdi. vor» gctragc» uo» Herr» Säckel; .'!) Zwei Lieder für Sopra». gesuugcn uo» zräuleiu Ouerni; 4) S o» natc (l<'-»>„!!) vo» Beelhoucu. für Pianofoltc; 5>) Symphonic i» ^'!»<»ll uo» Beethoven. — A»fa»gs nächster Woche findet ei» uou dem als Sängerin bestens bekannten Frl. Ouerni (Hu,< dovcruig) und Hen» Julius Heller aus Trieft. Schüler Hclmcrsberger'ü in Wie», einem sehr tüch. tige» Geigenspieler, ver>,»stallclcö Gouccrl im Redou> tcnsaale Statt, worauf wir die Mustksrcunde im Ver. aus aufmerksam machcu, — Die deiche des kürzlich während der Tran«, portirung von der Iakobsbrückc in die Laibach ac» spru!igc»cn Obcrlaibachcr Steueramtsoiencrs I T wurde vor einige» Tage» in der hicsia.cn Umgebung uo» der Laibach ausgeworfc». Wien, 2. December. Die k. k, Polizei'Direktion h.u ^,, Sprecher. S ellvertreter deö ersten Wiener Turnvereins in Kennt-»>ß geseßt. daß eine Gc»eraI.Versammlu»g oder Gc> »era.Z»,am»,e»k»»fi b.eses Vcrei»« z» anderen als n den bk, 1 und 1-. sei„ez Grundgesehe« ausge. sprocheile» Zwecke» »>cht gestattet wird Die auf Son», tag anberaumt gewesene Versammlung, auf deren Tagesordnung eine Besprechung s,h„ Schleswig-Hol» stem stand, mnß demnach unterbleibe». — Vei ocr Verlosung der 1«.^er l'ose wurde» folgcubc Serien gczogc»: Scr Nr '.^''» <>>'> ^l!<>, ^.'.^ !^.<», ^«^ll, !<;,,,. 5.,^,, ^.<>, ^I.^l, 5>I,^l, ->i,,,I, !!'!.?. 7,°..., ,»!.<., 5,,.i-. ,z^,, >.i7l, Ä.I.», >,.,,., !^.^, ,^.^, ,,.^, ,^.,, ,,,,. ,.,^.7 ' l','7. ,!.^<», ,'.2!l>. 5^,5., ,.»Il! -.s,.i 5.1.7, ^,"^ 2:l'!'>. l^!.'!, ^.^>ü, 5)720. s>?,^. ^>,i2'l?I l, 2717. "">, 5»««7, 11^.!, l^l! ,,'^> ,,,7 ,,,.,, ,^>7i .'">',', 4',^<», 27nl, 1.^..'.», !.,.7,^ ,.,,.,'7 >l77. «4, 2740. K.5.,., «'.,«, 402.!. s.,,,,, ,,,,^, ,^7x1 ,^>« 1477. 47,<> 7,'„> 2".^, ,..',7.^ ,./,,^' ,7.1,,,,^....^, .'^75>, „','.^ ,l,»ll!',, ,^^>,!, .,.,... ,,77,^ ,,,,, 122. 17!,'». ';7"'>. 2,^0, ü,^. ,....., .,,^ >.,., 555. 845, !).'ls>,'>, ^l','4.), :;20I. 277. ^758. -lO.'jO, 3132. 5>^,!l. 5.^'.,! ..!4^. 3372. ^4««I. ^7^. 1724, 3710, 576. 40«.O, 2Ü24. Utnelle Nachrichten und Telegramme. Tel'Mnmm der „l^ailiacher 3eil,mg." Wien, 4. December. Im sckleswiss-holsteinischen Ausschüsse deS VundestasseS bestehen Preußen und Oesterreich anf rcupation Im Abgeordnetenhause de^ 3leickSraths stellt Wiskra be;üsslick der schleswig holstei» nischen An«elea.enheit einen mit der Motion der Absscordnctenversammlunss ssleichlauten-den Antrag. Viele stedner sind eingeschrieben. Die RrichSraths - session soll am >v. December geschlossen, die ilandtage am H4. Jänner eröffnet werden. «in;, 2, December «ine für lieute Abend an» beraumte Bürgeroersammlung i» Sache» Schleswig» Holsteins ist »ach von Wien eingelaugler Weisung imiersagl worden Prag. 2 December 413 deutsche Studenten beschlossen beute die Absendung einer Adresse »ach Kiel, worin sie für das gute N^cht Schleswig Hol» stein« biüderlich cmsteben zn wollen erklären. Morgen wird ei» Aufruf zur Sammlung vo» Beiträge» für die Bewobner der «Ms'Herzogtbümer erscheinen. der vo» 17 Professoren. Doctoren u»d Fabrikanten un> terzeichnet ist. Frankfurt a. M., 2, December, (Abends,) Der gesetzgebende «örper beschloß soeben de» Senat zn ersuchen, den Bundeelagsgesandte» zu der Erklärung ;» mstruilt»: Die freie Stadt Fra»kfurt ist bereit, ihr Contingent zur Wahnmg der Rechte des legitime» Herzogs uo» Schleswig. Friedrich >>»,, zur Verfü« gnng zn stelle,,, Nerlin, 2, December, AbgeorbuetenhauS, Der Virchow» Staot»hage»'scke N»lrag wird bet nament» licher Absti»!,nung mit 231 gegen 63 Stimmen c>»> gc»omme». »achoem die beide» andere» Anträge, jeder mit 268 gege» 37 Stimme», (die Pole» enthielten sich der Abstimmung) ucrworfc» worden waren. Karlsruhe, 2. December. Heute fand die Oc< öffnuug des Landtages Stall. Bezüglich der Herzog« lbümcr Schleswig » Holstein sprach der Großherzog Folgendes: „Iumiüeu des Ringens nach größerer EiuheU ersteh! der Nation durch den Nathseliluß der Vor» sehung eine ernste Aufgabe. Ei» edler Vrnderslamm im Norde», la»gc geprüft u»d bewährt in vielen Leiden, ist dnrch das Nccht eines zweifellose» Erb« ga»ges sich selbst u»d semem große» Valerlanre zurück» gcgcbe». Eine einseilig festgesetzte Erbfolgeordnun«. welche weder das Recht der Stände, noch ric Natio» »alitä» deachtet.droht ih» aufs Neue dem Valerlanrc des gemeinsame» Vaterlandes zu eutfrenide». Meine Regierung hat nicht gezögert, zu thun. was das gute Recht fordert, und sie wird auch fernerhin, gelrag,n von der erhebenden Einmüthigleil aller Parteien, mit Muth mid Entschlossenheit die heiligen aber ernsten Pflichte» erfülle,,, welche dem deutschen Volle dort erwachsen sind. Ich weiß. baß die Sache Schleswig« Holsteins in Ihre» Herzen mächtigen Wiederhall findet, und daß für deutsches Recht und deutsche Ehre selbss die Uebernahme der schwerste» Opfer Ihre freudige Zustimmung erliält," lyotha, 2, December. Die .Ootha'sche Zig ' enthält c»! Schreiben Samwers an Hall, worin gc< forder! wird. daß die dänischen Trnppe» das Gebiet vo» Sckleswig'Holstein räume» und die in Dänemark befindliche» schlcswig'bolsteinische» Trnppe» nach den Herzogthümeru zurückseliren, Solile die dänische Re» gierung »ich! i,>»erl>all> 14 Tage» ibre VereitwiUig' keil erkläre», so würde der Herzog die zur Aufrecht» Haltung seiner legitime» Regierungsrechte nöthige» Maßregeln ergreifen. Da« Schreiben übergab Herr 0. Mohl an Baron Dirkink. es wurde von diesem llneröffncl zurückgesendet. Hamburg, 2. December. Das Gerücht vom Zurücktritt des Ministeriums Hall in Kopenhagen »uo seine Ersetzung durch eiu btutschgesimilllc« verdient keiucu Glauben, Hamburg, 2. December, Im Herzog!!,»!,! Schleswig ist nunmehr amtlich im Namen des Königs Christian >X. das Verfassu»gsgese<) vom 18, Noo, promxlgirt worde», Kiel, 2, December, Nach deu verschiedene!, he. festigten Punkten Schleswigs werden »nnulerbrochcn, Tag u»» N.icht. bedeutende Transporte von Krieq?» material dirigirt; die angeordnete» Arbeiten werden mit großer Energie betriebe,,, „,,d c>n den Vefesti» gnngswerken fogar bei Fackellicht ntarbeitet. ««,.w°.„!ch.. «.d»!..m: I,»», », «,..„«.«, ^.«, „„> «„^ .^ ^^^ . „.,...,. ^ ,^ ^^^^ ,^ ^ ^ Anhang zur Ztaibacher Aeitnng. 1ülll'l^nli«'l'l^»f tUien 2, Drzsmbir lWl, Ita, Attl. Mittage l'/. Uhl ) Die ssülc H>il!,m>i, !!! wclchll di^ B.'rs,' ,n'lf„s!,'. s^nü!,' sich I!! ^olqc al'.'nmillq,,! R,',ck^i»gl»a»i s<>, ^,»>!^!« ^llUlNUlilllU/i. Vö!,',» zwir nicht »»Ü,«b< lxl«,ptf>,, indeß schloff.« doch die mtiftc» P,N'i>r>!>'«„„.,ln !,^!,>r ,i!<> ,,.,'ln,,, N»r M.tolliq,,,,' Vlrlole,, liix,, si,,„r,, Vnicl'tlin! >n,d ^'hmi'^' W'1'lbiilm-Ac!!,!, ««gssübr «>»t!> l',>ll'l!i Euldcn pr, Etück am ^»rs, zs,p,hc »l,!>,l!,tc,i «»fa»^« !ill,,,>r ^„^sdl'tc!! s,!,'lie,!,n so lric Oo!» »»!> Silurs fast >i,!!>ni ;,> d,» >,,s!ll,^„ P,,,sc,> fthr fl,,ss>,,. V»ftentlicd« «cbulv. X, »e, »!«««« (für INN ft,) «.Id Wol. I» östcll, Wihnmq . zu.')'/, «>!!>> !?,!,— 5'/» «»!.!', v, !««l »,ii «,,i,— »») 25 »,l!° eh,« «dsn,!< I^i,'!'/. - ^.— Natioü.'l-Äüleh,!! liul Iaimci-licuplmz . , 5 °/. >7,),R, 8l,.-Nation,,! Tlnllhn, inil Vlct«!li.iul«......5, » 7»,?<1 ?ll «« dttto m,t Wai.v'cxp, „ 5» „ ? >.^'< 74,!^< d.l!°.......4I„ >',-'>, ^,',,^< «« «erlosnnq?, Jahr» l»3» 1! ,— 111- .. „ ,^! !"1.^ !»<)75' . .' I»«) zu .. ., i»100sl, !»^7i) izl<-. l 7.,'X» 1,^ — Ü »es «lon!l>ii»er (für IUU fi,) H,U!,!'«,!l^N!!,',^',^!>!!g.Ui!>nen ?,'i^> c..!>.!!c!ch , , ,u 5>'/. 8?25> 88.- «,!d War,! Ob. - 0eft. «nd Sal,l>. ,i, 5°/, «^''> l''>^^ Völ,w», .....5 „ l>! - — - Vtciermall.....5 „ ^7, ^^ - Itänit,, Kiain u Küff, 5„ ^? - ^7'» Mähre» u. Tch>,si.» , 5 .. >^5,» Ul - Unqarn......5 „ 7! 5,tt 7i, i'^> Tcm, Von , Hro, u Vlav. 5 . 7.',/><» 73, -»a!i,i»n ... .5,.. 7,,,7', 7, .>'> Giebeich. u, Äillo», . , 5, . '!!','>«' 7.'- „ m d, iU.ll,.4>l, 1,^07 5, „ »i>7'< 7.'.','> Acmlimuschs« Än!. 185!» s< „ !>.> Aftien (,'i, ö,,'cf' «atio»,!b>>nl..... >.' . '^! , ^!7l> 7'.«!) N, ö !'ü>o»!.-Ge,. z, !»<> jl ö. ^l>. ,.^>! - «1»i -,>! >^!5,<» .!t»is. 2,is.'Vahn zu 20) sl. ÜÄ 1! 5 ,5. i:j!i,!i,', E>!d.-n°rdd.Verb.-V.200„ „ l^ - l.^ 25. Süd, Eitaat«-. lomb'«en n. cnitr. ital. Vis, 2>i, ,!^, ,,V„t>,l> -Aal,» ,. 2sX»sl. <^»/, „,i, »!„,>il,!„!^, , , , I?9ü0 5i 0 - O>!>, ?s,>„D.„nrssch-ft»,s,'-^ !^2— 424 — O.ssencich, 5'l!',>d n, T>i,ss^" ii2^,— 2,'<>,— witncrD.»»,,s„,,.Äll.-0!.s, ^,^ ^,!».'.,— ,'!!>« — P.Ücr ,Il,t!,'!,!'N!'m. W.s!l^il>,! ^, 20N sl, . 15>2 - l',2 5>') l>,!,,!^.!!!,,,, :><»<» si 0 M, »,, ! 10 sl. <<«»"/„> «im,,,!,!,!»,,. !47,— —-Pfaiipbriefe <„,r >>»<» fl,) llii,arische Vot,c»:(ivcdil A»sta!l '» .' . v,'!....... k«,7.'. «!>. Uose (Pir Olücl.) Nrl'o.-?lnNalt süv Handel u, Gew, zu ls» fl. ö!?. W. . , . 137,>>a 13".!,) Don,-P>imv's-''' 'u lM fl, (fM, «8,- '.'', Vt-itaeu!. Ql,„ . 40 ., ü, W. ,'!,'!, s> 3,!,?l> ^'>l,a„> „ 4U.. <<, U !»!. - !>,',,. Lal», <» 40 fl, <«, '.>!l ^!'> !»,'>>> 'l!«,ff,' ,. 4<»sl,(«M. . ^j^ !l»^> «'an, „10..... ,'!! ',0 ,'^5" 3l. ft'e»l',> „ 40 „ „ . ^!:l ^', !!< 7'» W,,!disch.,!,iß „ 20.......,— Waldslli« „ 20 „ „ . 20— ^n ,sse.,!,vich „ 10 ^ „ , NV" lü^> «Wechsel. ,! M>'note N!,ld Ärilf «»gsl»»q fm !M ss südd. W. IM- >l>^2^ H>!„ilu,>>, !i„ >("' 'R',!!! Va„l,,' i'i'ndl',, ,,,, lO 'll, H>,!,,„>, . 12! -^5. !2!,5«> Paris s„r 100 ssl>„!l< . , . 47 M 4x - Vours der Geldsorten. (ij.ld W>>« ,!l. Münz - D,,l,,t,„ 5, si, ^') sr. 5, fl >! M Kioncn . . , 16 „ M „ 1»', „ '!,'> „ Napolfi'ns^or , . !! „ 7>! ., ',' „ 7! . R»ss, I,»>>,ria!< , !» „ !!>'> . i» „ X7 , Vercin^h^Icr . , I „ «2> , I » i,^ » VÜber-?«.,,» . , I'.'! „ ., 12! „ 5,o „ Effekten und Wechsel-Knrje an d»r k. f. öffentliche« Vörse in Wien. Den !j Teccn,dll 1X63. (5ffek,»n. Wtchftl. »".N^aNique« 74 2) l'^.Nat.-«!>!. «Uizo S!ll>cr.....I2l.«» Äank»!tiln, . , 7^4.- z^i>,„..... ,21 2b .??,2<) I»eOl' Lose ., !'l 80 K, s, Duknten . , . b A» 3 len, de n )l «zeig e. 3s» .', Tccembci 1863. Hr. ?!ll!. l. l. Nalh iiüd TellaraplitN'Inspector, von Vcro»a. — Die Hcricn i Schwoicll.i. Vüch-ha'odln, und — ziullucr, uo» Wien. — Die Hcrrc» ' Honig. Kaufüuuiü. »»0 — Doloilschcr. Haüdc!s»',ic»t. vc>» TricN, — Hr. Hr.i»S. Geschäflsma»», uo» iü»^. — Hv. 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Von d»m <^f«ltigte>i k. k, Notar, als ab> geordneten Gerichtskommissär, wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht, das, ia dcr Erecu« tionöfl'ihrung der Ferdinand Luschcr'schcn Ver-gleichsmasse gegen die Eheleute Anton und Fe- licia More von Laidach >U!ls», schuldiger l?W si, «. 8. «., mit der Verordnung dcs hohen k. k. Landcsgerichtes Laibach vom l^. November d I , Z, 5898, in die executive Feilbielung drr auf »«7 fl. 4U kr. geschätzten Fahrnisse aller Art gcwilliget worden sei. Es wird demnach die!. erecutive Feilbie« tung auf den !U. December d. I., die 2. abcr auf den 7. Jänner !tt!» Nikolai-, Weihnachts-, Steujahrs- und andern Feftgeschenken «>,d Tombola s, enthaltend tin reichcs »»> IlilUztwählteü i.i^er ele.qnüler »>,',»,'«»,»- und «Vn,««»,,»»»«,'< n»»»»»»»l< ^, >Vn,n<»» ^>n»!3»>< l^lt,- und «»«,»,l<«»4« >»«,». ^« «^x«»l,«^, < l' «»,,<„». «l«los». N>«„. > wie «^l»<^^«N^» Soeben directc von ^ i^ ^) ^^/ angekommen: b n d K n ng >D«««ß»>^ - T««>Uz,«n«ß,«t-, T n^«l«>- und ^EN>>I^H NNll'<^»«, l ^l»,»cl»«it«. !l»d 5U«n»l5« t«, - «,»«ips« H'»^^<'»-i,»«^ mit „ /„ Diamanlcustcincn, l»^««»l»«^. l»r»" ««>>««'' schimNer F.x-on i >c!'.i>e'chen »4«»,»s^<,',-k>,»,«> mi» ,ier!icher Sstn!,If"5»n!', besonders nuch »och elegantester Damen-Salon- Fftcher zu staunend billigen Preisen. Huch unterhalte ein gut ssrtirtes L^cr i» >»»,.»«,». ^ < l««, «^ <<«»» ""« "»»«»»««< «»-,„,«'»» >,„> ^«»„K >n schmier ^>rm »nd dnuelhofter Wnor,», ^es'gteiche» >» Gummischuhen für «I,.».»-!-,,. «»««»«'« „„> ,t«,.«««-? '" l'esifr Nualitiil.