^WM^ Nr. 288. 'H,'.^ 3,..^H'.H e,'""^,,7',?,"' Montag, 15. Dezember. >"«" "^ ^^.r: ?'^,:!'.!'""-" t884. Amtlicher Theil. Gs. l. und f. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10. Dezember d. I. den mit dem Titel und Charakter eines Ministerial« rathe« bekleideten Sectionsräthen Johann Bayer und Joseph Schuck systemisierte Ministerialralhs. Klellen im Finanzministerium allergnädigst zu verleihen geruht. Dunajewski m. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. Dezember d. I. den Vicedirector des k. und k. Haus-, Hof- und Staats« archives. Sectionsrath Joseph Ritler von Fiedler in Anerkennung seiner langjährigen ausgezeichneten Dienstleistung taxfrei den Titel und Charakter eines Hof< und Ministerialrathes allergnädigst zu verleihen geruht. _„__^^ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. Dezember d. I. den Director des Slaatsgymnastum« zu Laibach, Schul» ra'h Jakob Tmolej zum Landes. Schulinspeclor allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad-Eybesfeld m. zi. Ve. k. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. Dezember d^I. den Professor am akademischen Gymnasium zu Wlen Joseph Luman zum Director des Staatsgymnasiums zu Lalbach allergnädigst zu ernennen geruht. Conrad-Eybesfeld m. p. Nichtamtlicher Theil, Reichsrath. 383. Titznng des Abgeordnetenhauses. Wien, 12. Dezember. Ge. Excellenz der Herr Präsident Dr. Smolla eröffnet um 11 Uhr 15 Minuten die Sitzung. Auf der Minifterbank befinden sich: Se. ExceUenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministe-tiums des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellen-zeu die Henen Minister: Dr. Freiherr von Ziem ial« lowsli, Graf Falkenhayn, Dr. Frech rr von Prazät, D>. Freiherr von Conrad-Eybesfeld, Dr. Ritter v. Dunajewsti und Freiherr v. P i n o. Es wild die Petition von 104 Zuckerfabriken iu Böhmen. Mähren und Schlesien um legislativen Schutz der Zuckcrindustrie verlesen. Abg. Dr. Rieger beantragt die vollinhaltlich« Verlesung u«d Zuweisung an den Sleuerausschuss mit dem Auftrage, darüber womöglich vor den Feiertagen zu berichten. (Angenommen) Pacher und G.noss n interpellieren den Finanz» minister, ob der von den Blättern erzählte Vorgang der Verweigerung des Eintrittes des Gewerbe-Inspec-tors in die Tabalsabrit in Hainburg stattgefunden hat und bejahenden Falles, wie dem verletzten Gesetze genügegeleistet wurde. Abg. Tausche und Genossen interpellieren den Handelsminister, welche Maßnahmen zur Hebung des Lx.porte3 von G.treide, Mehl, Zucker und Spiritus zu erwarten seien, dann wie die Regierung darauf Einfluss zu nehmen gedenk,', dass der gesummten österreichischen Production ein billiger Verkehr iu den Relationen der Arlbergbahn ermöglicht wird. Die Abgeordneten Dr. Nitsche und Genossen bringen einen Antrag ein wegen Erneuerung der Wirk» samkeit des Gesetzes llber die zeilliche Stempel« und Gebürenbefreiung, dann die Erleichterung im Verfahren bri den die Löschung kleiner Sahposten be> zweckenden Verhandlungen für die Zeit vom 1. Jänner 1885 bis 31. Dezember 1887. Abq. Dr. Hanisch beantragt die sofortige Vornahme der zweiten und dritten Lesung dieses Antrages. Se. ExceUenz der Finanzminister R. v. Du « a. jewsli erklärt, dass die Verlängerung der Wirksamkeit des betreffenden Gesetzes die Regierung be« schäftigt hat und dass die bezügliche Vorlage sich in einem Stadium befindet, dass in allernächster Zeit die Untetbreitung derselben im Hause zu gewärtigen ist. (Beifall.) Ueber Antrag des Abg. Grafen Heinrich Clam, welchem sich der Antragsteller und Dr. Hanisch accom-modieren, wird die erste Lesung des Antrages Nitsche vorgenommen und derselbe dem Iustizausschusfe zu« gewiesen. Es wird zur Tagesordnung übergegangen. Das Gesetz über die Dauer der Nnrechenbarleit der Gerichtepraxis der Rechtspraklicanten und das Vudgelprovisorium werden in dritter Lesung genehmigt. Die erste Lesung des Antrages Schwab inbetreff der Uebernahme von Privateisenbahnen in den Staats« betrieb wird wegen Unwohlseins des Antragstellers von der Tagesordnung abgesetzt. Abg. Neuwirth begründet seinen Antrag wegen Prüfung der Concessionsurlunden für die Eisenbahn« linie Tüll».St. Polten und führt in längerer Rede ans, dass diese Concession mit dem Localbahn Gsch? im Widersprüche stehe und dass damit der Sla.it eine Conclirrenz für seine eigenen Bahnen schaffe und der Länderbanl ganz unnöthigerweise rinen großen Vortheil zuwende. Die Bahn Wien.TuUn-St..Polten sei keine bloße Localbcchn. Als charakteristisch?« Moment dafür hebt Redner hervor. dass der Transitverkehr bei dieser Bahn nicht aufgeschlossen fei. Er ergeht sich sodann in heftigen Angriff n gegen die Regierung und gegen die Länderbant, bespricht auch die Affaire der Stadtbahn, fragt, warum die von Fogerty erlegte Eaution nicht eingezogen worden sei, und erklärt zum Schlüsse, die Majorität miisf' gegen Dinge, die das Maß des Zulässigen übeijchreiten, Remedur schaffen. (Beifall links.) Se. Excellenz Hindelsminister Freiherr v. Pino will auf Details nicht eingehen, da dies Sache der Verhandlungen im Ausschüsse und später im Plenum sein werbe, sondern nur einiars zurückweisen, was hier gesprochen wurde, insbesondere eine Reihe von Insinuationen und Andeutungen, die besser unterlafsn worden wäreü. nachdem sie nicht bewiesen werden konnten. Der Minister verwahrt sich namentlich gegen den Ausdruck „Mlssbrauch", den er nicht zugeben kann, und sagt zmn Schluss : «Ebenso muss ich auch alle übrigen Bemnkungen, welche gemacht wurden und eigentlich nicht zur Sache gehörten (W oerspruch l>nk«), mit voller Entrüstung zurückweisen, denn mein Ve-wisi^n ist rein. (Bruvo! Bravo! rechts.) Per Antrag Neuwirth wird hierauf dem Eisen-bahn'Ausschusse zugewiesen. Abg. Dr. Magg begründet seinen Antrag, er elllärl zunächst, dass der Ausschusl die Beruhigung qcwonnen hade, dass die seinerzeit gegen Beamle er-hob'Nen Beschuldigungen ganz grundlo? seien, brüst sich darauf, dass in eincr Lemberger Wählerv?rsamm-lung «uSzllg- aus V rn-hmungsprotokoll-n verlesen worden se„n. die er nicht sür apok.yp'i h nu,h, voll betäubenden Lichtes — ein Gegensatz w,e Atann und Weib. , ^ ^..^ .,^ Den Uebercu,"a zwischen d,esen Gegensätzen bilden d>e liidlichen Gestade d,s Nordmee.es. A„ den D^nen ^r d.utsche' s i sischen und holländische» Küsten sind d e Naturre.ze bescheidener Art. Für diesen Mangel ""schädigt nur der Fernblick übers Meer, d,e Idylle ""' Strande, das Anschwellen der Flut und Abd'än. «'" der Ebb>. Da« großartige Schauspiel der Slurm« lluten. welche das Element in seiner Enlfess lung, m '"«er furchtbaren Ze,störungswulh zeigt, mag kaum .. ^ns^dem mtertssa.'te» Werle „Von Ocean zu Ocean" "°" «, von Echweigei-^clchenselb. darnach sein, unser ästhetisches Empfinden zu fördern. Verkölpern sich doch in ihnen alle Schrecken de« Küstenbewohners, der solche» Vorgängen der wilden Nilur l fast ohnmächtig gegenübersteht. Eu andere« aber ist es. wenn üb'r Zlrand und Dünen, einsamen Fischerdörfern und vielbesuchten Vade^O ten de, heitere Glanz d«-r Windstille walttt und der Spaziergänger am Meere unwilllülich zu Ausblicken in die Ferne ver-leitet wird. Die Schmucklosigkeit der Scenerie gibt sich hier wie der skizzenhafte Vorwurf eines Malers. Beide b'stechen durch die Einfachheit der Conception, in wel« cher die Linienführung ins Große geht. das G^nze den Eindruck classischer Ruhe macht. Von der «Stimmung" hängt dann alles ab. und dieselbe Stimmung bemäch« tigt sich auch des Wanderers, der stundenlang am G-stade hinschreitct. die blaue Oceanstäche vor sich al« schimmernd« T"pete. anf der das Licht feine Wunder zaubert. De schwebenden weihn Seg'l in der Ferne sind die Ruhevolle fill die Geinten, die fönst in» Unendliche abfchweifen würdn,. Aber gerade dieses Abschweifen, oder richtiger die Gelegenheit hierzu, zeigt sich un« als der beste O-, winn, d'n man im Genusse solcher Erdrücke einheimst. Anregnugen des Geistes durch das Hilfsmittel der Empfindung, der Phantasie, die hier nicht durch räum liche ZwischenMe beengt wird, sind es ja gerade, die m erster Linie zu den ästhetischen Einflüssen des Meeres zählen. Das rein Malerische, Eff.clvolle. durch Gioh« arligleil Imponierende oder durch Anmuth Bezau. bernde in der N^tur ist ein unmittelbarer, kein refleo tionärer Genuss. Doser l.hlere stellt sich überall bor! ei», wo die Einfachheit und Schmucklosigkeit drs l^o« jeclcs die Empfindung weni.zer meistert, dafür aver oen gedankenvoll>n Anknüpfungen den weitste.' Sp'elraum gewährt. Es ist kein phäak'sches Gehichm wie dort, das sich selber genug ist: wir muss » unser inneres Lbm mit de>- Außiiw^lt ins Gleichgewicht setzen und den Mangel der Ei>,dluck!fähi«keit des Beobachteten buch abstracte Dnge feschen. Der Blick hastet hier nicht an Einzelheiten, die chn kaum anziehen, sondern veiliert sich in der wesenlosen U,end!ichke,t, um die Größe der Gesammtnalur, beziehungsweise des sie beseelenden kosmischen Geistes auf die stillthätige Ge, danlenarbeit einwinken zu lass n. H mm>>l und W^fser in ihrer räumlichen U'ibearenziheit silid der beste Rahmen zum selbstschöpserischen Denken. Mit diesen Aufführungen haben wir indes den Leser gew'ss rmahen nur in einen Winkel d's Ge-sammtb'ldcs gestellt. Mit der Refl-xon findet nicht jeder sein Auskommen, während andeiseils der resl^c« t,o»äre GenujL nicht jedem g'g'brn ist. Das Weltkinb zumal, dem die Lust am Schönen zwar nicht fehlt, das Schüie jedoch in die reale Wirklichkeit umgss-h! sehen möchte, wird von einer anbeien Geschmackirich-lung in seinen Seegenüss^n b.kil,flusSt. Für ,h» sind d'e großcn „vldisch^n Slädle da, in erster L>»ie Stockholm, dus ..nordische Venedia«, e-me Stcdl. mit der sich in V/zug uuf d°K Malerische 'hrer Lage i„ Europ, nur „och ^v-i Rivalinnen messen können: Neapel und Constantmop^l. >. ^< ^ Der Unterschied, d.r zwischen V.neblg und Stock» bolm besteht, li.at wenige, in den nMrl'chen Reizen, als »viV in d'm lünstl.ch Geschaffenen. St-Ht di? ..l.r-bische Hauptstadt an Pracht und Menae der PMst? hinter dilol,indschasl; s>ie Eanäle, welch» ia Ve»,?oig von Mcnsch^nh.lnd h.rgestelll wurden, zeigen Laibacher Zeitung Nr. 288 2378 15. Dezember 1884. Er verwahrt sich jedoch, dass aus zusammenhanglosen Bruchstücken, Eeneralisierungen angewendet und In« sinuationen sogar gegen politische Parteien vorgebracht werden, sowie Weilers gegen jeden Schluss, der aus der Abstimmung gezogen werden könnte, als ob da» durch die Verdächtigungen bestärkt werden sollten. Cs handle sich um Klarheit; früher dürfe man aber lein Urtheil sprechen. (Bravo! Bravo!) Der Antrag wird hierauf vom ganzen Hause angenommen. Abg. Graf Vetter bringt einen Antrag ein wegen Gebüren« und Steuerbefreiung der mährischen Landeshypothetenbank. Nächste Sitzung Montag. Zur Mehrungsfrage in Laibach. (Fortsetzung.) Der mit dem Vollzuge des vorerwähnten Be« schlusses betraute damalige Bürgermeister Dr. Costa hcit die diessällige Durchführung nicht präcipitiert. sondern hat vor allem dafür gesorgt, dass das Publi« cum über den Zweck und den Nutzen dieser Maßregel im Wege sowohl der slovenischen als deutschen Tages« blätter belehrt werde; er hat dafür gesorgt, das« dieses so warm empfohlene System vor allem nicht bloß im Ma« g'stratsgebäude, sondern auch im Landhause als Muster für die übrigen Herstellungen hergerichtet wurde; er hat den städtischen Bamnspector unoerweilt nach Graz entsendet und sich auch in anderem Wege von dort detaillierte Beschreibungen über die praktische Aus« führung der Fassretiraden kommen lassen; er hat sofort dafür gesorgt, dass die anbefohlenen commissionellen Hausbeschreibungen erfolgen; er hat auf einzelne Private persönlichen Einfluss genommen, damit dieselben ihre Aborte nach dem beschlossenen System einrichten, und erst dann, als alle seine Bemühungen, Belehrungen und Ermahnungen an der Lethargie oder Opposition solcher Hausherren scheiterten, welche in der Regel gegen» über dem Gemeinderathe und dem Magistrate nur Rechte, aber keine Pflichten zu haben glauben, die gewohnt sind, selbst über die harmlosesten Verfügungen dieser Körperschaften in allen Wein-, Bier» und Kaffeeschenken zu raisonnieren und sich durch pikante „Ein« gesendet" interessant zu machen, sich hingegen schon durch die Verfügung, dass sie ihre Senkgruben mit ein paar Brettern bedecken sollen, gekränkt und beschwert fühlen, erst dann. und zwar ein volles Jahr nach dem ersten Beschlusse, hat der damalige Gemeinderath noch unter Vorsitz des Dr. Costa in der Sitzung am 6. Mai 1867 beschloss«!', das« da» Seiler'schc Faszsyftem nun-mehr im imptraliven Wege durchzuführen sei. Würbe der Beschluss damals rffectuiert worden fein, so würde sich Laibach heute in dieser Beziehuna. dort befinden, wo sich Graz befindet. Es sollte aber anders kommen. Dr. Costa, von dessen anerkannter, oft rücksichtsloser Energie die Durchführung des letzt-gedachten Beschlusses des Gemeinderalhes zu erwarten gewesen wäre, musste zurücktreten und von diesem Zeitpunkte angefangen trat die Angelegenheit der Stadt-Assination den Krebsengang an. Schon ein paar Mo< nate, nachdem Dr. Costa abgetreten war, erließ dessen Nachfolger, Herr Vezirkshauptmann Pajk, eine Zu» fchrift an die gemeinderäthliche Polizeisection. in wel« cher er die Anstünde, welche gegen das Fasssystem heraufbeschworen werden tonnten, aufzählte, hiebei aber dasselbe nicht gänzlich verwarf; doch sollte dasselbe nur von den bestehenden 1020 Häusern in höchstens 300 Haus'Nummern mit Ausschluss der damaligen Vorstädte Krakau und Tirnau. der Karlstädter- und der St. Petersvorstadt, der Untern Polana und in einem Theile der Kapuziner- und Gradischa.Vorstadt und selbst in den übrigbleibenden Theilen der Stadt nicht präciftiliert werden. Ob die Polizeisection, an welche düses Schreiben gerichtet war, demselben irgend eine und welche Erledigung zutheil werden ließ, geht aus den magistral» lichen Acten nicht hervor, es scheint aber, dass man es vorzog, diesen fatalen Cloakenact überhaupt ganz kä acta, zu legen, lieber gar nichts zu thun und die ganze Angelegenheit ää oaieuäag iiraecag zu verschieben. In diesem Stadium deS Winterschlafes blieb diefe Angelegenheit mehr als zehn Jahre, bis sich ein im Jahre 1875 neu gewählter nationalr Gemeinderath das Studium der diessä'lligen maMratlichen Acten angelegen fein ließ, was wohl die Veranlassung sein mochte, dass die Herren Gemeinderäche Dr. v. Schrey und Dr. Schaffer in der Sitzung vom 18. Juni 1875 plötzlich den Antrag stellten: «Es sri unter dem Vorsitze des Herrn Bürgermeisters, even!uell des Herrn Vicebürgermeisters, eine aus Vertretern des Gemeinderathes und Magistrates sowie der staatlichen Behörden und Fachmännern in der Technik, Medicin und Chemie sowie aus Bürgern aus den verschiedenen Stadttheilen zusammenzusetzende Enquete ohne Verzögerung einzuberufen, welche die bestehenden sanitären Uebelstände zu erheben und zu prüfen, die Mittel zu deren Beseitigung zu berathen, namentlich das bereits vorliegende valmaginische Desinfectionsproject in Behandlung zu nehmen und unter Klarstellung der sich hiebei ergebenden, vorzüglich der technischen und finanziellen Fragen, die hiezu geeignet erscheinenden Vor« schlage zu erstatten hätte." Diese aus nicht weniger als 17 Mitgliedern be-stehende EnqMe hielt ihre erste constituierende Sitzung am 23. Juli 1875 und theilte sich, um den beabsich» tigten Zweck zu erreichen, in drei Sectionen, von denen sich die erste, bestehend aus fünf Mitgliedern, mit der Frage der Canalisation, dann der Abfuhr und Ver» Wertung der Mehrungsstoffe; die zweite, bestehend aus sechs Mitgliedern, mit den Verhältnissen des Laibachflusses, respective des Morastes, und der Errichtung einer Bade- und Schwimmanstalt; endlich die dritte, bestehend aus sieben Mitgliedern, mit den übrigen sanitären Angelegenheiten, als Straßenreinigung und Conservierung, Markt« und Baupolizei, Wohnung«« Verhältnisse, Fleischbeschau u. s. w., zu befassen hätte. Wir weiden die verschiedenen Phasen, welche diese Eliquste und deren Sectionen durchmachten, nicht besprechen, bedauern aber, dass dieselbe den gehegten Erwartungen nicht entsprochen hat. Von den vielen von ihr gefafsten Beschlüssen ist bloß einer, und zwar der von der dritten Section gestellte Antrag für die Einführung des Mistwagens, nach dem Referate des Herrn Comits - Mitgliedes Michel Pakiö vor den Gemeinderath gebracht, wo aber auch derselbe damals zu den Todten gelegt wurde, und es bedürfte des gegenwärtigen Gemeinderathes, um diefen Todten wieder ins Leben zu rufen. Wir können überhaupt nicht umhin, hier ganz offenherzig die Ansicht auszufprechen, dass es den Anfchein hatte, als ob diefe ganze Sanitäts-EnaMe fchon k priori als todt geborenes Kind angesehen worden ist. v" dem jedoch wie es wolle, so viel ist gewiss, dass aue die vielen Beschlüsse der ersten Section niemals vor den Gemeinderath kamen, sondern die ganze Enquete, bevor sie sich's vorsah, im Jahre 1877 aufgelöst wurde, und dass alle ihre Correspondenzen, Protokolle und sonstige schriftlichen Ausarbeitungen ned>t den aus Metz, Stuttgart, Zürüch u. f. w. eingelangten, hierauf Bezug nehmenden Drucksachen lange Jahre HM' durch in einem Fache eines für allerlei Graffelwen bestimmten Glaskasten im Sitzungssaale lagen, von wo sie seit nicht langem verschwanden, ohne dass man so recht weiß, wo sie heute aufgehoben sind. (Fortsetzung folat.) Inland. (Parlamentarisches.) In der letzten SihM des Steuerausschusses beantragte Abg. Olaf Heinrich LlaM'Martinitz, es sei die Petition der Zocker-Industriellen aus Anlass der Zuckerlrise einem Sllv-comitö von fünf Mitgliedern zur Berichterstattung "^ eventuellen Anlragstellung zuzuweisen. Graf Clani wies dabei auf die dringende Nothwendigkeit hin, "tt momentane Situation der österreichischen Zuckerindustrle mit allem Ernste zu prüfen. Abg. Auspitz beantragte, es sei vorher eine eigene Sitzung anzuberaumen, iff welcher der Finanzminister geladen werden solle, danm der Ausschuss die Ansichten der Regierung über diese Angelegenheit kennen lerne. Dieser Antrag, welches sich Graf Heinrich Elam anschloss, wurde angenommen. (In Angelegenheit der Beschaffung ständiger Localitäten in Budapest für dle österreichische Delegation) sind zwischen den' österreichischen Ministerium und dem Präsidium des Clubs des 6. und 7. Bezirkes Verhandlungen im Z^' die darauf abzielen, dass der Club das zweite Stock" werk seines auf der Radialstraße aufgeführten Pala's, und während der Delegations-Session auch seinen Ve/ rathungssaal der österreichischen Delegation für d>e Dauer von zehn Jahren überlasse, binnen welcher Zeit das von der österreichischen Regierung in Vllda' pest aufzuführende eigene Gebäude ausgebaut fe»" dürfte. Die bezüglichen Verhandlungen werden dem< nächst in Wien fortgefetzt, zu welchem Behufe B Delegierte des genannten Elubs nach Wien begebe^ (Im ungarischen Abgeordneten hause) wird die Specialdebatte über den Slaatsvoranschla« pro 1885 fortgesetzt. Die ungeahnte Ausdehnung, welche die Discussion anzunehmen beginnt, lässt, wie Pester Blätter hervorheben, die Besorgnis gerechtfertigt erscheinen, dafs es kaum möglich sein werde, den ganzen Voranschlag vor Antritt der Weihnachtsferien voll' ständig zu erledigen. Es dürfte demgemäß ein kurze» Budget-Provisorium kaum zu vermeiden sein. (Serbischer Kirch enco n,a.rM.) Der M-Nisterpräsident v. Tisza empMaH, ,N,,d. M- we aus serbischen Abgeordnet^HnMyH zlstd'^voalielis bestehende Deputation. SwMM^MWyreHer,F' dachte des bedauerlichen MWnqei,' W welchW 1'^ die serbische Kirche und Schu^Msinden, und betonte die dringende Nothwendigkeit'^ Helstellung geordneter Verhältnisse im Interesse de,r Kirche, des Volkes «no des Staates. Die betreffenden Mahregeln könnten nm durch den Kirchencongress beschlossen werden. ^' sich in Stockholm als natürliche Meeresarme. Um den Gesammtanblick dieses prächtig«n Slädtebiloes zu ge» wirmen, steigen wir eine der Treppen zu der schroffen Nuisichtshöh«' Södermalm empor, wo die Terrasse von Mosebalke zur Rast ladet. Aber zu beschaulichem Schwelgen regt dieses Bild kaum an. Der Hafen ist von unzähligen Schiffen belebt, und das maritime Leben pulst auch in den großen Meerescanälen aus, die sich in die Hällsermafsen hineindrängen und diefe in eine Reihe von Inseln auflösen, die wie Luflgebilde auf dem Wasser zu schweben scheinen. Im Osten dunkelt das Grün einer Baumoase — des Thiergartens — eim Wunderinsel für den fremden Gast, der in diefes Gewühl von Mensche!,. Buden, Pavillons, Wagen und Pferden blickt und unter den Klängen einschmeicheln« der Orchestralmelodien die traumhaften Reize nordische Dämmerstunden auf sich einwirken lässt. Und wenn dann der Winler seine Reize auf dieses Bild herabsendet und ganz Stockholm in einen flimmernden Schwanenpelz hüllt: dann liegt in dieser belebenden Luft. in den kryftallb puderten Gärten, in der Lust an Schlltteilfahltsn und Eissport ein anderer Zauber, den die weichliche Lagunenstadt nicht kennt. (Fortsetzung folgt.) Ein Vorn im Herzen. «ovell« von Jenny Piorlowsla. (Fortsetzung.) «Onkel Alexis war hilflos!" rief Irmgart. „Ich habe oft sagen gehört, dass er nicht baden konnte, weil er, sobald cr in kaltes Wasser kam. vom Kiampf erfasst wurde." „Aber Vetter Albert war, wie man mir erzählte, ein guter Schwimmer," fprach er. „Ich glaube, der Arme ist bei dem Versuch, feinen Vater zu retten, um« Leben gekommen." Plötzlich leuchtete es in des jungen Mädchens dunklen Augen auf, aber sie erwiderte nichts. Nach wenigen Minuten fragte sie: „An welchem Tage geschah baS Unglück?" »Am dritten Mai," antwortete Charles. Von neuem rang sie die Hände und murmelte einige Worte, die er jedoch nicht verstehen konnte. Als sie den Kops wieder erhob, erkannte er sie kaum wieder; alle Farbe war aus ihrem Gesicht gewichen; bis zu den Lippen war sie todtenbleich. Welch seltsamen Contiast bildete dieses blasse, schmerzdurchwühlte Gesicht mit der lächelnden Welt ringsrum! Das sonnige Wasser, das grüne Laub, die weißen Lilien, die duftenden Blumen, alles war so herrlich und voll fröhlichen Lebens. Und dieses Mädchen, in dem Rahmen dieser Umgebung — sie schien mehr todt als lebendig. Eine Zeit lang verweilten beide in tiefem Schweigen. »Fräulein Irmqart," begann Charles endlich wieder, „Sie thäten besser, jetzt heimzukehren. Sie haben sich muthig überwunden, doch Sie dürfen sich nicht zu vttl zumuthen." Wie sehr sie sich überwunden, ahnte der junge Baronet mcht. Er hatte ja leine Ahnung, welcher Gram ln «hrem Herzen brannte. Sie stand auf und schritt neben ihm her. Besorgt schaute er sie an. Die tödlliche Blässe ihre« Antlitzes war allmählich geschwunden, doch aus ihren Augen sprach ein Weh, ein Kummer, der ihn tiefschmerzlich berührte. Als beide sich von dem See abwendeten, h^^ Charles sie seufzen: „Wenn ich doch tief unten ruhen dürfte!" . Er schrak zusammen. Welcher Kummer mochte !^ schwer auf ihrer Seele lasten, dass sie sich den Too wünschte? Als beide das Haus erreichten, begab sich I""^ gart in ihr Zimmer und ließ sich den ganzen 2M nicht wieder sehen. Binnen wenigen Wochen hatte das junge Mo" che« sich in dem Schlosse heimisch gemacht, aber 1" war sowohl für Charles als auch für dessen Mutter, die sie ganz in ihr Herz gefchloffen hatte, ein lebe"' diges Räthsel. Beide erkannten, dass sie von Natu^ aus nicht so schwermülhig war, wie sie jetzt stets ein herschrilt, denn bisweilen brach ihr heiteres, warme?, munteres Wesen sich Bahn. «. Was mochte es sein. was sie so sehr bedrucr ° und sie sich selbst so unähnlich machte? Anfang ve obachtete Charles sie aus Neugier, bald aber imM«-sich ein tieferes Gefühl in feine Gedanken. Er erlann", dafs er sie liebte und dass sie das einzige Wese" l^ das er lieben musste in Zeit und Ewigkeit und wenn sie auch nichts für ihn fühlte. Drittes Capitel. Der heitere Juni war geschwunden und mit ,h" die Rosen und Veilchen; der Juli war gekommen, frische Blüten hatten sich erschlossen, doch '"'"er "^ gieug Irmgart blass und still im Herrenhause umuc». Eines Morgens saßen alle drei beisammen, "» da« Vorfahren eines Wagens die Ankunft von Galten verkündete. Laibacher Zeitung Nr. 288 2379 15. Dezember 1884. Stimmung im serbischen Volke habe sich insofern ge. ändert, dass zu erwarten sei, der Kirchencongress w?lde sich nicht von persönlichen Motiven leiten lassen. Es sei vielmehr bestimmt zu hoffen, dass es demselben ge-linnen werde, die Interessen der Kirche und die Forderungen der Hierarchie mit den gesetzmäßig verbrieften Rechten des Voltes in Einklang zu bringen. Die Ein« berusung des Knchencongresses sollte wo möglich im Frühjahre erfolgen. Der Ministerpräsident erwiderte, dass ihn dieser Ausdruck der öffentlichen Meinung sehr erfreue und das« er gleichfalls im Interesse des serbischen Volles, seiner Kirche wie des Staates die Ordnung der berührten Zustände im oben erwähnten Sinne wünsche. Seitens der Regierung liegen gar leine Be-denken negen die Einberufung des Kirchencongressel vor. (Kroatische U n g e l e g en he i te n.) Der Nanu« Graf Khuen ist in Budapest eingetroffen. Es soll nunmehr das kroatische Landesbudget endgiltig durchberathen und sanctioniert werden, wodann es an« fangs Jänner dem kroatischen Landtag vorgelegt werden soll. Gelegentlich der Anwesenheit des Banus in Budapest soll auch über da« Schicksal einiger Gesetze, welche vom kroatischen Landtag beschlossen wurden, jedoch noch nicht die Allerhöchste Sanction erhallen haben, entschieden werden. Zu diesen Gesetzen gehört in erster Linie das noch in der letzten Sommersession des Landtages vorgelegte sogenannte ..Serbengesetz". welches bisher zur Sanction noch qar nicht unter-breitet worden ist. Der Vanus soll die Absicht haben, irgend eine Entscheidung bezüglich dieses Gesetze« her-vorzurufen, da er infolge der correcten politischen Haltung, welche die Serben in Kroatien seit Jahr und Tag beobachten, alle Ursache habe, auf deren Wünfche Rücksicht zu nehmen. Ausland. (Der deutsche VundeSrath) nahm den Ves.tzentwurf. betreffend die Ausdehnung der Unfallversicherung auf da» TranLporlgewerbe. sowie in erster Lesung das Postsparcasstnqejetz mit Ausschließung seiner Geltung für Baiern an. Der Vertreter Valerns enthielt sich der Abstimmung unter Berufung auf das verfassungsmäßige Postreservat. Sachse». Mecklenburg. Etrelitz und Reuß stimmten gegen das Gesetz, Wär«, temberg dafür, jedoch unter dem vom Landlage an« genommenen Vorbehalte. (Eongo - Conferenz) Dle Comnusston der weftafritanifchen Konferenz vertagte ihre Berathung, da über die Neutralitätsfrage keine Einigung erzielt wurde. Der amerikanifche Antrag auf Neutralisierung bes Eong0'Aecke»s wurde von Frankreich, England Und Portugal lebhaft bekämpft. (Egypten.) Die englischen Vorschläge zur Rege< lung der egyplischen Finanzen und Fmaüzverwaltung scheinen fast überall eine, wenn nicht direct ablehnende, so doch reservierte Aufnahme zu finden. Hierin stimmen die Berichte aus Paris, St. Petersburg und Constan-tinopel überein. Man ist in London auch geneig», mit sich reden zu lassen. «Die englische Regierung — so Wird von dort geschrieben — hat ihre Vorschläge den Mächten lediglich als Basis der Unterhandlungen vor» Ntlegt, und kein einziger Punkt wurde als eine un-bedingte Forderung Englands aufgestellt. Man ist aus «Das ist Mrs. Nortons Equipage. Mary wird sie begleiten. Ich will sie im blauen Salon empfangen," sagte die Baronin. „Du begrüßt sie auch wohl, Charles? Kommen Sie, liebe Irmgart!" .Ich danke sehr." versetzte d,e junge Dame mit stolzer Würde. «Ich möchte Mrs. Norton mcht sehen." Als seine Mutter da» Zimmer verlassen hatte, wandle Charles sich erstaunt ihr zu. »Warum wollen Sie Mrs. Norton mcht sehen?" slagte er überrascht. ..Einfach, weil sie in Begleitung ihrer Tochter ,st, der zu begegnen ich keine Veranlassung habe" Charles fühlte, dass hier trlftlge Gründe sprechen Mussten, und sann darüber nach welche das se Ausführung des Vertrages von Tien«Tsin und die Zu» lassung des Principes einer Entschädigung; es nimmt als Basis eines Arrangements nur den gegenwärtigen Besitzstand an. d. h. es will im Besitze der Provinzen von Tonling vom Delta bis zu den Grenzen Chinas bleiben. Die Pariser Blätter empfehlen daher einheit, lich. nunmehr mit der äußersten Energie zu handeln und die Campagne gegen China mit möglichster Schncl« ligteit zu Ende zu führen. Tagesueuigteiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Grazer Morgenpost" mittheilt, für die durch Hagel-schlage im Jahre 1884 am härtesten betroffenen Grundbesitzer in Ste'ttmark eine Summe von 4500 fl. zu spenden gernht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie der „Bote für T'lvl und Vorarlberg" meldet, zur Re-stauricrung dcr Kirche zu Unterm eine Unterstützung von 200 fl. zu bewilligen geruht. — (Ein Ehrendiplom.) Wie die «Wiener Zeitung" meldet, ist der kaiserlich österreichischen Regierung für die auf der vor kurzem geschlossenen internationalen hygienischen Ausstellung in London zur Aus» slellung gebrachten Objecte seitens der Jury ein Ehren« diplom zuerkannt worden. — (Heiteres vom Wiener Sturm.) Aus Wien wird gemeldet: In der Nähe des ylanz»Iosefs« Quai standen morgen» ein Redacteur und ein Druckerjunge in heller Verzweiflung. Der Innge jammerte um ein Palet mit Manuscripten sür eine Wochenschrift, die ihm der rauhe Sturm entführt hatte. Auch der Nedac. teur fluchte ob des Missgeschickc». aber der Sturm pfiff ihm höhnisch die Antwort in die Ohren: ,. Manu-scriftte werden nicht zurückgesendet!" — (Billiges Geburtstag»-Geschenk.) Ein Freund ersucht den andern, ihm bei der Auswahl eines Gebllrtotage.GeschenkeK fllr seine Frau behiflich zu sein. „Mach' es. wie ich." spricht der zweite, „ich gebe meiner Flau zu ihrem Geburtstage, welcher im Mai fällt, einen Ducaten; im I»ni. wo mein Geburtstag ist, bekomme ich denselben von meiner Frau als Angebinde zurück; da liegt er bei mir bis zum nächsten Geburts« tag meiner Frau, und so treiben wir es schon über zwanzig Jahre mit ein und demselben Ducaten." Der Process der Kaibacher Anarchisten. (Schluss) Am letzten Verhandlungstage wurde die Sitzung um halb 4 Uhr nachmittags wieder eröffnet. Der StaatSanwalt nimmt das Wort zur Replik und erklärt, auf eine Erwiderung auf die An» würfe der Vertheidigung bezüglich drr Begründung der Anklage und auf die versuchte Abschwächung der Zeugen« aussagen zu verzichten. Redner will nur darauf eingehen, dass nationale Zwistigleiten die eigentliche Ursache dieses Processe» geworden seien. Cr weist dies auf Grund der Anführung von Zeugenaussagen und Thatsachen zurück, sowohl in Hinblick auf diejenigen Zeugen und Angeklagten, welche sich für gemäßigt oder ultra slovenisch. als auch für diejenigen, welche sich als deutsch.national selber ausgegeben haben oder als eins und das andere bezeichnet wurden. Auch habe der Vorsitzende conftatiert. während der ganzen achtmonatlichen Dauer der Voruntersuchung sei nie von der Nationalität als Agens die Rebe gewesen; erst hier sei sie aufs Tapet gebracht worden. Der Ttaatsanwalt beharrt also bei der Anklage. Der Vertheidiger erklärt, mit Rücksicht auf die Irrelevanz der Replik auf da» Recht der Duplil zu verzichten. Der Angeklagte Zeleznitar erklärt, er hätte in Frankreich ein Geschäft übernehme» können; c.us Liebe zu Oesterreich sei er wieder zurückgelehrt; er sei lein Anarchist; er habe. um dem Kleingewerbeftand zu dienen, sein eigenes Geschäft vernachlässigt; die Anklage sei aus dem nationalen Hass seiner Gegner hervorgegangen, und dieser sei daraus entstanden, dass die nationale Partei ihn und andere von gewissen Parteien im Gewerbestande habe abwendig machen wollen, ohne Vlfolg zu haben. Angeklagter Tuma erklört. er habe sich nie mit Flugschristen befasst, auch die Untersuchung Hütte nich « dergleichen ergeben ; er sei auf der «nllaaebank als em Opfer nationaler Rache; sein Geschäft h°b« jelezn. °r das M,^ k,r G>ruf»na vor, D-shalb lonnten die Fre,-. .^/nen ' ch °uf freien Fuß «eseht werden. den Mitgliedern der Jury seinen Dank für ihre Thätigkeit zur Wahrung des Ge« Die Verhanbll"a wurde um 9'/^ Uhr abends ge. schlössen " Laibacher Zeitung Nr. 288 2380 15. Dezember 1834. Local- und Provinzial-Nachlichten. Die Inthronisation des hochwürdigsten Fürstbischofs Dr. Jakob Misfia. Gestern nach 9 Uhr vormittag» versammelten sich vor dem Hauptthore der Domlirche die Spitzen der Livilbehörden zum Empfange des Fürstbischofes Dr, Jakob Missia Wir bemerkten unter vielen anderen den Herrn Landespräsidenten Baron Winkler, die Herren: Hof» rath Grafen Chorin Sly. Landesgerichtspräsident Ka, Preh, die Oberlandesgerichtsräthe Kokevar und Persche. Landeshauptmann Grafen Thurn-Val-sassina. die Oberfinanzräthe Dimitz und Dr. Rakik; im Schiffe der Kirche hatten sich bereits eingefunden: Bürgermeister Graffe lli mit vielen Gemeinderäthen, Handelskammerpriisident Ku schar, die Directoren und Lehrkörper der Lehranstalten. Für die Herren Officiere der Garnison war die rechte Seite reserviert, und waren erschienen: Se. Excellenz der Herr FML, Naron Rein-linder, die Oberste Heirowsky und Schwara, Oberstabsarzt Dr. Stawa und Viele Herren Stabsund Oberosficiere Vor der Domkirche hatten sich nachstehende Vereine eingefunden: der katholische Verein, der katholische Ge» sellenverein. der Mllitär«Veteranenverein. der Laibache« „Solol". die Laibacher und Waitscher Feuerwehren. Um halb 10 Uhr erschien der hochwürdigste Herr Fürstbischof, der vom gesummten Clerus erwartet wurde. Der Umzug arrangierte sich in folgender Weise: a) das „Collegium Marianum", d) die verschiedenen Vereine, c) das „Collegium Aloysianum", ä) die Kapuziner von Lack und Gurkfeld, s) die hiesigen Franziskaner sowie jene von Stein und Rudolfswert, k) der Träger des CapitelkreuzeS. e) das Priestcrseminar, k) die Missions« Priester vom heil. Vinceuz von Paul. i) die Pfarr» cooperatoren der Stadt und vom Lande, k) die Stadt» und Lanbpfarrer, !) die Dechanten vom Lande und die geistlichen Räthe, m) die Consistorialräthe. u) das Col legiatcapitel von RudolfSwert (Propst Urh), o) das Dom« capitel. Hinter demselben folgte der Fürstbischof unter einem Baldachin. Als der Jug. welcher bis zum Rathhausbrunnen schritt, sich in Bewegung sehte, erdröhnten vom Castelle Kanonensalven Bei der Rückkehr in die Kirche stimmte dcr Capitelvicar Pauker das Is vsuiu an, und der Fürstbischof b?gab sich zum Hochaltar und nahm den fürstblschöstichen Stuhl ein. Der fürftbischöfliche Kanzler Pogaiar verlas nun das kaiserliche und päpstliche Eruennungtzdecrtt. worauf der Capitelvicar Paul er eine lateinische Ansprache an den Fürstbischof richtete, welche derselbe in lateinischer Sprache erwiderte. Nun erfolgte der Empfang des HomagiumS, d. i. die Zulassung zum Handkusse, und zwar nach der Rangordnung der Priester. Die Chorsänger stimmten hierauf einen Gesang zu Ehren des heil. Nikolaus an und auch der Fürstbischof verrichtete beim Hochaltar ein Gebet zum Andenken an den Schuhpatron der Domkirche. Der Fürstbischof lehrte auf feinen Thron zurück und legte Meßgewänder für das Hochamt an, welches er zum erstenmale celebrierte. Nach beendetem Hochamte ertheilte der neue Kirchen» fürst zufolge besonderer Bewilligung den Pontificalfegen, Eapitelvicar Pauke r verlas in lateinischer, flovenischer und deutscher Sprache die Ertheilung dieser päpstlichen Gnade, mit der ein Ablass bei Ablegung der Beichte und Empfang der h Communion verbunden ist. Die Hauptmomente des Hochamtes wurden auf dem Castelle durch Kanonenschüsse angezeigt. In der gleichen Ranzierung wie früher begleitete der Clerus den Fürstbischof, der sich nun mit dem Hermeline angethan, in die Residenz zurück, woselbst derselbe die Gratulationen des Clerus und der Civil» und Militärwürdenträger entgegennahm. Um 2 Uhr nachmittag» fand ein Festdiner statt, zu dem außer den ersten Würdenträgern des Clerus auch die Spitzen der Civil- und Militärbehörden ge< laden waren. D«n Reigen der Toaste eröffnete der hochwürdigfte Herr Fürstbischof mit folgender Ansprache: Zwei Ge-waltn sind es, welche bei der Ernennung eines Bischofes sich bethätigen; Se. Heiligkeit der Papst, das Oberhaupt, auf welches Christus seine Kirche gegründet hat. und Se. Apostolische Majestät. Wenn ich bei diesem feierlichen Aulasse heute dieser zwei Gewalten besonders gedenke, so geschieht es. ich kann etz vom Herzen sagen, gewiss nicht, weil sie gerade in meiner Person sich ver-einigt haben bei der Ernennung zur bischöflichen Würde, denn ich fühle es wohl, es ist eine. namentlich in unseren Zeilen, schwere Bürde, die auf meine Schultern gelegt wurde. Nein. cs ist nicht Egoismus, sondern aufrichtige, innige Liebe einerseits zum gemeinsamen geistlichen Vater, andererseits zum erhabenen Monarchen, unter dessen huldvollem Schutze es unS Gott sei Dank nicht verwehrt ist. unS als treue Katholiken zu fühlen. Ja gerade in diesem gläubigen Verhältnisse zum Papste in der Re-ligw», finde ich als Katholik. Priester und Bischof die sicherste Garantie für die Liebe..und Treue auch zu unserem erhabenen Kaiser und ^.rrn Es drängt mich darum als Katholiken, als Bischof, es drängt mich al» Unterthanen, Sle zu bitten, mit mir einzustimmen in den Ruf: Es lebe Se. Heiligkeit der Papst. eS lebe Se. l. und k. Apostolische Majestät unser allergnädigster Kaiser und Herr Hoch, hoch, hoch! Nach diesem Toast wurden auf dem Castelle Kanonensalven gelöst. Den zweiten Toast brachte der Herr Landespräsident auf das Wohl deS neuen Fürstbischofes aus. Der Toast hat folgenden Wortlaut: Meine hochverehr, ten Herren! Heute ist für die Diöcese Laibach ein Tag der Freude, denn sie bekam, nachdem sie durch lange Zeit verwaist gewesen, heute ihren Oberhirten wieder, einen Mann. der, reich an edlen Gaben des Geistes und des Herzens, als eine Leuchte die Gläubigen führen wird auf dem Wege der Tugend und des Heils. Aber auch die kaiserliche Regierung, die ich zu vertreten die Ehre habe, hat Grund, sich dieses schönen Tages zu freuen. Was die Negierung anstrebt, ist Ihnen, meine Herreu, wohl bekannt; ihr Programm lautet einfach: Versöhnung und Eintracht unter den verschiedenen Volks« stammen unseres großen und theuere» Vaterlandes. Und dieses Programm passt gewiss in den Rahmen jenes Programmes, welches ein Apostel der Kirche in Erfüllung feines heiligen Berufes durchzuführen hat. Darum kaun sich die Regierung freuen des Tages, an dem unser neue Kirchensürst sein erhabenes Amt angetreten hat. (Slouenisch:) Ich wünsche daher namens der Regierung dem hochwürdigsten Fürstbischöfe des Landes Krai» vom Grunde des Herzens, der Allmächtige möge ihm den Muth und die Kraft verleihen, dass er sein schwieriges Amt weise und mit bestem Erfolge verwalte; ich wünsche ihm. dass nach fünfundzwanzig Jahren segeus. reichen Wirkens seinerseits sich den Gläubigen der Dlö» cefe Laibach wieder die schöne Gelegenheit, ähnlich der heutigen, darbieten mächte, ihrem Oberhirten die Huldigung mit dem Wunsche darzubringen, es möge ihm, noch kräftig an Körper und Geist, eine weitere lange Reihe glücklicher Lebensjahre beschiedeu sein. Und damit dies sich erfülle, lade ich die verehrten Herren ein. das Glas zu erheben und mit mir zu trinken auf das Wohl des hochwürdigsten Herrn Fürstbischofes Dr. Jakob Mifsia. Zivio! Hoch! Diesen Toast beantworte der hochwürdigste Herr Fürstbischof mit folgender Ansprache: Die Versöhnung der verschiedenen Voller und Stämme, das ist. wie der Herr Landespräfident uns soeben gesagt hat, das Programm, welches die Regierung auf ihre Fahne geschrieben hat. Mit großer Freude spreche ich es aus, dass die Regierung dieses Versöhnungswerl für das Land Kram in leine glücklicheren Hände legen tonnte, als in denen es sich eben befindet. Schon aus diesem Grunde fühle ich mich als Bischof der Laibacher Diöcese gedrungen, ihm meine Verehrung auszudrücken. Es ist aber noch ein weiteres Gefühl, welches mich bewegt, nämlich das Gefühl der Dankbarkeit für all die Güte und Freundlichkeit, mit der er mir vom ersten Augenblicke an entgegengekommen ist. Ich erlaube mir daher, Sie zu bitten, mit mir einzustimmen in den Ruf: Gott erhalte dem Lande Krain noch viele Jahre unseren hochverehrten Herrn Landespriisidenten! Siviol hoch! — (Ernennungen.) Se. k. und k. Apostolische Majestät haben den Director des Staatsgymnasiums zu Laibach, Schulrath Jakob Smolej, zum Landes-Schul-inspector und den Professor am akademischen Gymnasium zu Wien Josef Ouman zum Director des Staatsgymnasiums zu Laibach allergnädigst zu ernennen geruht. — (Empfang beim Fürstbischof Dr. Jakob Missia.) Samstag vormittags emftfieng der Fürstbischof den gefammten Clerus der Stadt sowie eine Deputation des Rudolfswerter Eollegiatcapitels unter der Führung des Propstes Urh. — (Serenade.) Der Männerchor der hiesigen Hitalnica brachte am Samstag abends dem Fürst» bischof Dr. Ialob Missia unter Leitung seines Chor« Meisters. Herrn Albert Valenta, ein Ständchen. Es wurden drei Chöre gesungen. Der Fürstbischof Wohnte der Production am Fenster mit sichtlichem Interesse bei. — (Die Ausstellung weiblicher Handarbeiten) bleibt noch bis Mittwoch abends geöffnet. Am vorigen Samstag hat die hochgeborne Frau Baronin Winller die Ausstellung mit ihrem Besuche beehrt und ihre Bewunderung über die Reichhaltigkeit sowie über das gelungene Arrangement der Ausstellung aus« gedrückt. Die Ausstellung hat in den letzten Tagen einen bedeutenden Zuwachs erhalten, und werden wir morgen aus dieselbe noch zu sprechen kommen. — (Maler Johannes Wolff,) Am Samö» tag starb hier der heimatliche Künstler Johannes Wolf während eines Transportes in das Civilspital. Wolj diente früher als Officler im heimischen Infanterie-Reglmente und widmete sich gegen Ende der fünfziger Jahre der Malerei. Seine Ausbildung genoss er zum größten Theile in Venedig. Wolf hat hier namentlich als Freslenmaler einen guten Ruf, und es dürfte nur wenige Pfarrkirchen in Krain geben, die nicht Zeugnis von seiner Kunst ablegen würden. Die hiesige Dom» und die Franciscanerlirche zieren mehrere Freslen Wolfs. Friede seiner Asche! — (XXXI. Vereinsabend der Section „Krain" des deutsch-0 sterre Ichischen Alpen-vereins) heute, den 15. Dezember, um 8 Uhr im Clublocale drr Cnsinorestauration. Tagesordnung: 1)Herr Stussin er: Streifzüge in Thessalien, Ersteigung des Ossagipfels (Kissavos) im thessalischen Küstengebiete (Golf von SaloniHi); 2.) Besprechung von Vereinsangtlegen-heiten. ________ _____ .^. Neueltt Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 13. Dezember. Der Eisenbahnausschuss des Abgeordnetenhauses verhandelte gestern üder den Antrag Neuwirths, betreffend die Concesslonietung der Bahnlinie St. PölteN'Tulw. Im Laufe der Debatte recht/ fertigten der Handelsminister und Baron Czedik die Ertheilung der Concession an die Länderbank vom Standpunkte des Localbahn-Gesetzes, der Bedürfnisse der Bevölkerung und der Finanzlage des Staates. Herbst beantragte, die Bewilligung des Ausbaues des zweiten Geleises der Franz-Iosephs-Bahn nur mittelst eines eigenen Gesetzes zu ertheilen, ferner, die Regierung sei aufzufordern, zu erwägen, ob nicht der Staat selbst das zweite Geleise bauen solle. Graf Deym beantragte, über den Antrag Neuwirth zur Tagesordnung überzugehen, schloss sich aber dem zweiten Resolutions-antrage Herbsts an. Die Debatte wurde schließlich abgebrochen. Triest, 14. Dezember. Ovellandesgerlchls'Pcä'si-dent Kemvrrle ist heute morgens verschieden. Prag, 14. Dumber. Die „Präger Zeitung" meldet: Die Direction de,- böhmischen Sparcasse be-schloss, da die Hilfsactioil der Wiener Banken au«' geblieben, die halbjährige Kiindiguug der Geldeinlagen per 620 000 Gulden bei der Bod?nc,?ditbank nicht zuriickzuzich?n. In gleicher Weise verhält sich die Stadl-sparcasse mit 550000 Gulden. Die Prager Stadt' gemeinde kündigte vorgestern 200000 Gulden in Lassen« scheinen der Vodencreditbank. Paris, 14. Dezember. Senator lingene P.'lletan, Mitglied der provisorischen Regierung von 1870, ist gestorben. Landschaftliches Theater. Hente (gerader Tag) zum Vortheile drs Schauspielers M'l Rosen unter gefälliger Mitwirkung der Frau Iandc»' Grohmann: Der Pfarrer vonKl'rchseld. V«M< stück mit Gesang in 4 Acten von L. Grubcr. Musll vom Ka' pellmeistcr Ad. Müller sen. Aottoziehuugen vom 13. Dezember: Wien: 28 18 2 73 87. Graz: 72 14 15 68 30._____ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. F "Z Zß? Z« 8 ?e ^ ____L Z'L? z 2___________ 7U.Mg. 744.04 — 2.0 windstill Nebel 13 2 „ N. 744.84 4- 0,6 SW. schwach Ncbel 0,00 U .. Ab. 744.76 — 2.2 windstill Nebels ^^. 7U.Mg. 744.08 —4.8 O^ schwach heiter ! ^ 14. 2 „ N. 742.30 ^- 4.4 NO. schwach heiter 0.00 9 . Ab. 742.30 — 0.2 O, schwach heiter Den 13. starl nässender Nebel beinahe den ganzen ^ und abends anhaltend. Den 14. llarcr, luoltculuscr Taa,, inte»' fives Abendroth. Das Tagesmittel der Wärme an beiden Tagen — 1,2° und — 0,2", beziehungsweise um 0,3° unter und 0,v über dem Normale. ^__^. Verantwortlicher Redacteur: I. Nagliö. Danksagung. Se. fürstliche Gnaden der Herr Fürstbischof Dr. I"lob Missia hat mir fünshundert wulden für d!c Laibacy" Armen cmzllhcilldia.cn gcnlht. Ich beehre mich hicmit. namens dcr Armen öffentlich oen wärmsten und aufrichtigsten Danl für dicse hochherzig Speno abzustatten. Laibach am 13. Dezember 1884. Der Bürgermeister: Grasscllim^^ (401) 36—3G Bestes Trinkwasser bei Epidemien. _—---SA^ÄS bestes Tiscli- u.Errriscliiiiigsgetränk erprobt bei Husten, Halskrankheiten, Magen-__________und Blasenkatarrh. _ HeiDricli Mattoni, Karlsbad und Wien. Lalbacher Zeitung Nr. 288 2381 15. Dezember 1884. Course an der Wiener sörse vom 13. Dyember 1 Ntt4. (N^ d«. oM-^ «°ur°bl°tt.) 3taat««»lehe». «0ttN»!>nt«.......8l-,5 8, lv vUberrente.......k3— »8 l5 » 5«0 , 136 50 1»? — l«4et Otaat»l«s» . . 100 , !?1 7l l?L »^ '""'« » . . 50 , 17lf. l/I 50 A0u,o-6 Oe«. «old«e«t«, stnl«fl« . i«^'.5 104-4» Uefitri. «oten«»tl, ften«fte! ,« «5 87.il> Nn«. Vlllbltnt» ««/, . . . , „4.— l,t,5 ' „ , 4»/» .... 9«.,o 8g85 , Paplenente »°/, .... ,»,, »1,5 , «Neub..«nl. il!0st.«.V.V. ,<«. ____ . Oftbah».Pri«lltüten . . 97.50 H8 10 , Vla»t«.Obl. (Nug. Ofld.) n» 2l> >19 ?5 , , vom I. I87S K>«25:<)7- « Vlz«!tn««nl. b loost.v.w. —-. —..— thel^i»,g.»>!osi 4»/, ,lx» st. . . ii«8<, 117,« Vrnudentl.»Obliaatiyuen (für 10Ufi.«..H.). l«/«blymlsch«.......10850 — - »'/»Na«,«Ich«.......,al«c,10^1(< »°/, mährische.......1057« — — ^/0 nltt>elÜfier«lch — l0« — «lnlehnl b. Gtllbtgcmtindt ^'Nrn (Ellb« oder Gold) . . . . — - — — Pr«mlen-«nl.b.«t«dtgem wl«n l,5 - -1« 00 Pfandbriefe ttülioast.) «oben«, allg.öfin». <'/,«/, Void lzz zi, 1»3 — bto. in 50 . , <>/, °/° »? :« »? 7c, dto. in 50 . , 4°/» . i,« l,<^ »» — dto. Pl«mien,«chuIvvtl h«',li »7l5 Oest. Hppothetenbanf l«z. 5'/,°/° > . — — l)«ft. ic» 10 dto. , <>/,°/i>. . l«o i»o i^l 10 dto. , 4°/, . . «b«l< »«bi Nng. aUa.Nobenclcd/.°/° . l0I ?5. lll« «o Priorität«. Obligationen (für 10« fl.5. Llisabtth'Weilbahn 1. Omisfton lic^ zl lio 5n ^«binanbü^Noldbllhn iu Silo. 10t ?o 10« ^ ifl»N,-Io<'!s<«!,HN.....»0- > »0 >l «Onliiisch« »all»Ludwig»«ahn «km. ix«'üon sl. S. 4V,'/, - . »»40 0» »» Oesterr. «»rbweftbahn .... 10» 2<» ic» «2 «lebeudülg« . . . . «7 eo i» - Vt»at«b»hn 1. ««isslon . . . 18? ?l '.K8 00 Vübbahn »»8»/,......iä» — itk 5U « ' .. ^'°/,......'«75 l2i^5 U»«..,N......lz« — 1«« 5n «llary»Lost 4l> st.......li-5c, « — 4°/. Donau.Danl^fsch. iyu fl. , N4 — »,5 . Laibach« Priimien.«lnl«hen,0st. ,»- - «--Ofene, «os« 4llfi......4z« .... V»,m>.k°,e<0st'.....! l;^ ;3- «othen 5«»z' bft. «es. v. ,<> st. ,z»5 I35(, «ubolf'ros« !0 «......18 ,5 iz,7s. Valm.i!ose ss...... z.;.^ s,e'5,f, St.,°zl!)sc ,0 si. ^ . . . ^7-5^ 28 5.0 Wiubüchgräy.e,,!« ^0 st. . . . „ 5« »7 5U Vanl. «clie» (per Gtücl). Nnglo.Ocfterl. Vanl «>o si. . . ,ol,c Wz»— «»nl.«e,cll,ch«ft,Wi«n«°st. .- .. . Vanlunein, llllieuer, 100 st. . ioz-?»!,l.5— Vdncl..Nnft.,Oeft.loofl. S.40«/« zz» ->,«? -lldt.»«nst. i-Hand u. V. i«0 st. ,»',-k0 »98 50 «rdt.-Vanl »ss«, Nn.. «so ff. . »,.7 üc. «o°>— Depoftl«n».,«Uss,z<»X)ft. . . . ,y, _^<„5o «ec°mvt«.G.,^i.c!)neft. eoost. 8,° - 8lc -»ypotheliu^.. «st. «00 ff. 25«/« K. »N-. .^«i-, . Lander»»«! bft. 2)» ft.«. «>»/,«. i«»« — l00 »» 0efterr.»Unfi. Vanl.....z„ ^ ,,^^_ Nnionbanl l^o si......eo t5 8« 75 Held l »-, Nrtie» von Transport Nnteruehmnng?" i (per Gtn. 18<, ?5 1«^ »5 «lusfig-.Tepl. «i< .-^»noff. IM,-------! ^._ Vühm. «orbbahn 150 fl. . . . l8» - I8i - , Weffbabn «00 ss, . , .------____ Vnschtieh,»b«r »isb. 5«, fl. «Vt.------.— , slit. «) «o« st. .------. ... Donau » Dampfschiffahrt > G, l. Oefterr. 500 fl. ^lM.....^3 — 535 — Dlau.»is.fVat..Db..z.',!,0«.S,_________ Dnx»Nobenbacher«,.«.»l)Nst.G,____! —- > «lifab«th.ls«hn »00 st. LM. . . 2»« l..-. Valz.«arl»Lnl>w!j,«V, »Doü. «Vl, ,?z,:; ^70 75 «l»z««östachci»,.«.2l0ofl. «00 st. Vilb« .!'7y . >?» s,» «lll«.Dul««>I«nb. l50ft.Silb. »« '37 — «nbols'Vahn ^00 st, Vilh» , i„> - ,«-75 Siebenbürger «ifenb. «<>o st. G i?»5<;i8e,— Vlaat»ei<«ubabn «<) ff. ö. «0. . »,,? 5^ »o» .. E«bl><,bn »00 N, V,l»^ !,^ ^ ««b »,rbd. V«rl>..«.»»n.<,M 1" ?<; ,'^,^ I»«mwa»,.««f,,w?, ,7l» °s «. W„i 00 «. " . wr,. n«Nt 100 st. . . ,05 75 ,3 « Unz.'gali». «i,enb, «off. Gilb« i?8 .. „,.^ N°«, sloriostbahi, ,0° st. «ilbn ,« 75 ,«»." Nn,.westlb.(«»»b.»ra,)«»fi.«, „, ^ „,,'^ Indnstrie'Uetien EaHdl nnb lvins . 4« ,» .,. Plagn »!srn.Inb..«.s. «00 st. 1^ __ i,y.^ wassenf..«,. 0eft. in W.,«, st, " _ .'> trifall« «ohlenw.»««s. «X» V. . ..^ ^.^ Devise». Dlnl,»« Pliiye......,015 ,y.^, ^nbo».........„3 35'«7« Valnten Ducate»........ »7, z.^ «>> »franc».Vtüse..... ,7^ »77 Vllv»....... —.— ^_ Deullche «tl > l>! tetsse allel ^Ulschen U!^!!,»! l,!'e,I, a»p!, n»s,,'r d eM ^5 schri „ l> „ U <> l> l> 1 j >- h „ „ ,, >, „ >,! zwölf frr,»» > W Di»«odenw«l«.Mu M > stnill ^eitung fllrTmlellt M W »iid Hando» bcits». Alle I< M M Tons!-!»!' ^iilüüürr. Preis M M vicitrliähllich M. 1.25, - ^DU^IU^ 75, ttr. Jährlich cl. ^FAUFUM schein,»: ,._.,,.. 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(5075) 3—1 Als Acwris, dass meine Annonce auf beruht, verpflichte ich mich hiermit öffentlich, wenn die Ware nicht conveniert, dieselbe ohne jeden Anstand zurückzunehmen, daher jede Ne« ftellung ohne Nisico ist. Wer daher eine gute unb solide Ware bekommen will, der wende sich, so lange der Porrath danert, vertrauensvoll nur an Hanptdepüt der Anglo-Britannia«Silbersabril, Wien, II., Schiffamtsgassc 20. Putzpulver für obige Service find bei mir zu haben per Schachtel 1b tr. 9^~ Ohne diose ges. dop. Schutzmarke ist joder GlchtgrelBt nach Dr. Maliè sofort als Falsificat zurlickzuweisen. § Gichtgeist nach Dr. Maliè ist ontschioden das orprobtesto Mitto] gogon Gicht und BheumatismuB, Gliederreissen, Kreuzschmerzen, Nervenschmerz, Anschwellungen, Steifheit der Muskeln und Sehnen etc., mit welchem nach kurzem Gebrauch dieso Loidou gänzlich behoben werden, wie dies bereits massenhafte Danksagungen beweisen können. Diesen Gichtgeist mit nobonstehender protokollisrtor Sohutz-marice, dio Flasche ä 50 kr., versondot tcht per Nachnahmon-u.r die „Einhorn-Apotheke" des Jul. v. Trnköczy in Laibaoh, Rathhausplatz Nr. 4. SMF" Ueuestes Dankschreiben. "VI Herrn Jul. \. Trnköczy, Apotheker in Laibach! Durch Vorkühlung haben mich auf oi»mal in den Füssen dio qualvollsten Gichtschmerzon üborfallen, in don Hüfton hatto ich oin dorartigos gichtisches Loiden noch dazu bekommen, dass ich kaum mohr gohon konnte und schlaflose Nächte von Schmerzen gepeinigt zubringon musste. In dioser ontBotzlichen Lago gebrauchte ich ihron Glchtgeist nach Dr. Maliè ä 50 kr. und musa Ihnen mit frohem Herzen dankbarst bokennon, dass diosor bei meinem gichtischen Leiden wahrhaftig Wunder wirkte, donn nach oinigonmalon Einschmieren war ich in droi Tagen von moinon furchtbaren (JlehtgchmfTxen Tollkommen befreit. Indem icli dioson echten Gichtgeist nach Dr. Malic jodom Gichtleidonden bostons ompsohlon kann und nochmals meinon verbindlichsten Dank aussproche, zeichn© mich hochachtungsvoll (4534) H—7 Laibach im Oktober 1883. Oregror 8ala«nik, k. k. Postdioner in Laibach. Pfanllamtlilüe tiälation. Dienstag, den !ZV. Dezember R884, werden während der gewöhnlichen Amtsstunden in dem hierortigen Pfandamte die im Monale <4«,,2-i2 Kttvber «88» versetzten und seither weder ausgelösten noch umgeschriebenen Pfänder an den Meistbietenden verkauft. Mit der trainischen Sparcasse vereinigtes Pfandamt Laibach, den 15. Dezember 1884. Jj A., rtasclxek» Ooiaclitorei L [ (5074) 3-1 ladet aum Bosucho seiner ^ 5 Weihiiaclit§»-An««telluii^ S ^B ergebonst oin, empfiehlt eine roiche Auswahl Conditorei-Artikel sowie das ^T ^B _ best zubereitoto Frtiohtenbrot. ¦ ¦ y Mit 81. Dezember d. J. (Sylvester) bekommt man täglich frische, feine H | B^" Fctweliing-skKa^feii. "^|3 ^r Bein: gc'ferti^tl'tt k. k. Bezirks-qerichk' wird mit 1. Jänner M5 cin drr d^ltschrn und slovrnischl'li Sprache kundiger, in den Strafagenden versierter mit dem Mouatsdiuruum von 25 fl. aufgeuoul'um. ^) ^' 10. Dezember 1ttU4. (50l7—2) Nr. 23 763. Bekamlllnachmig. Von, l. s. slädt.-dele«. Vezirlsflcrichls Laibach wird betannl gemackii: Es sei fur die velstorbene Maria Strulelj in St. Ve!t. resp. deren m,-besannle Erben und Rechlsnachfolster, so. wie fiir den Wilhelm Killn'schm Verlass der Herr Dr. Pfrfferer in Laibach als Cnrator n,6 aowm bestellt m>d ti sen, sohln der Bcschrid vom 2^. Oltober »8«4. Z 19 892, zugestellt worden. Laibach am 25. November 1884.