Intelligenz-M»tt zur Naivacher Leitung ^- 57. Samstag den 12. Mai 1832. NnmliOe ^crlantbarungest. ki Z. 6o^. (2) 2a Nr. 206. ^ Verlautbarung. ^ Am /^. Iunl i332, Vormittags um 10 ^ Uhr/ werden be, dem Vcrwaliuligsamte^ der Staatsherrschaft Adelsbcrg bei Zc> StUfk^cha« ^ fe und eben so viele Lammer gegen soglclchs '. Bezahlung mittelst öffentlicher Ve»ste,gcrung' Verkauft werden. — Vcrwalcungßamt Adels-,' I berg am 5.. Mai 18)2. ^ Z. 601. (2) . Nr.275. V. P. Concurs - Ve v^l a utba r u n g. < Seme k. k. Majestät haben mitttls al- ^ lerhschster Entschließung ,vom 9. v.'"M. nach dem Inhalte des vom ,7. v. M., Zahl i626/l, zu bewllllgen geruhet, daß bei.dcr k. k. illyrisch.'n Caineral-Gcfallcn-Vcrwaltung zur Besorgung dcr Forst- . Geschäfte ein O b e rw ald m-e l st e r mit dem, . Range eines Eamcral? Secretars, und dem' ^ Gehalte von jährlich Ein Tausend Gul-' den; ferner ein, mit den erforderlichen Forst-kenntmssen «ersehener Concipisi, mtt„dcm Gehalte jahrlicher Sechs Hundert Gulden, angestellt werde. — Was die den Forst-Indlvidum für Dienstreisen zu bcwlN^endcn ^ Nebcnbezügc betrifft, so wird denselben vor^ der H a tid und, mi t V 0r b e hal t w eit e-' rer bleibender Bestimmungen bei-ämtlichen Neiscn- die Aufrechnung der normal-mäßigen Gebühren gestattet. — Indem diese allerhöchste Entschließung hiemit bekannt gegeben wird, wevdcn jene activen oder qmcsci-rendcn Individuen, welche sich um eine dieser Stellen zu bewerben gedenken, aufgefordert, bis 25. Juni d. I.- chre Gesuche im Wege ihrer vorgesetzten Behörden an die k. k. illyrische Eamcval-Gefallen-Verwaltung in Lai-bach einzusenden, und in diesen Gesuchen urkundlich ihr Alter, ihren Stand, ihre dcrma-lige Bedienstung nebst dem damit verbundenen Gehalte und etwaigen Nebengcnüssen/ ihre sämmtlichen Staatsdienst?, die an der Forsilehr - Anstalt zu Maria Brunn zurückgelegten Studien, oder sonstigen Wissenschaften, ihre Sprachkenntniß, und insbesondere ob sie der krainmschen und italienischen Sprache kündig sind, dann ihre Moralität gehörig nachzuweisen, endlich auch zu'bemerken, ob und in wie ferne sie Mlt einem oder dem andern Beamten der k. k. illprischen Camcral - Gefallen-Verwaltung in einem von dem Gesetze bezeichneten Grade verwandt oder verschwägert sind. — K. K. Myrische'vereinigte Camcral-Gcfallcn-Vcrwaltung,. Laibach am 7. Mai i332. 3^599. (2) . ...... Getre! d - L! cltat! 0 n. ' Vcl der deutschen Ntttcr-Ordens-Com-mcnde Laibach werden am 16. dieses Monates, -Vormittags von 9 d»s 12 Uhr, nachstehende Gctrcldgattungen, als: 53 Mctzen Weihen, i5 „ Korn, 7^ ,, Hirse, 55c. „ Hafer, in mehreren Abtheilungen an den Meistbietenden gegen ,0 o^Q Darangabe und Baarzah- - lung bel der binnen 1^ Tagen zu geschehenden Abfuhr, verkauft werden. Kauflustige wollen sich am obbestimmten Tage und Stunde in der herrschaftlichen Amts-kqnzley im deutschen Hause hier einsindm. Laibach am 6. Mai i832. ' vermischte Verlautbarungen. - Z. 6o5. (2) Nr. 371. ' Edict. ! Vor dem Bezirksgerichte zu Neudegg has ' ben am 2g. Mai d. I., Früh um 9 Uhc alle - Jene, welche auf den Nachlaß der zu Pulle 5 verstorbenen Agnes Mathen, einen Anspruch , machen zu können vermemcn, so gewiß zu er« : scheinen und solchen rcchtsgeltcnd darzuthun, - widrigens sie sich die Folgen des §. 814 b. G, " B^ selbst zuzuschreiben haben werden. - Bezirksgericht Neudegg am 26. April - 1852^______________________________ ' Z. 6o3. (2) Nr. 246. ". «'citation ,^ der Bernard Koßleulschar'schcn hübe in Plistauza. .^ Vom Beznts-Genck,te zu Sittiä) wnd hie. ^ mit bekannt gemacht: daß über Ansuchen des 0 Herrn Franz Iuvanz, e d^e LcUbtttunü der, dem Cmatar Bernald Kotz. ^56 leutsHar zu Prissauza qebörlgen, der lobl. Grund« obrigteit Guc Hetto, 8lil> ?)iect. Nr. 70, el Urb. Nr. 24, oienstbaren, auf 174 6. »5 ss. M. M. geschäy. ten Ganzhude, und der auf Z ft. Ja tc. betheuer» ten Fährnisse, gewiNiget worden sey. hiezu werden nun zwei VersteigeeUngstermi, ne, ats: der »2. Juni und der 12. Juli i632. Vor» und Nachmittag im Octe der Realität, und zwar mil dem Aeifahe dest'mmt, daß -Vor. mittags von ia bi^ »2 Uhr die Realität feilgebo» ten, Nachmittags um 2 Uhr aber die Äeweglich« feiten vecsi^gert, uno selbe nur um oder über den Schätzungswert!) hintanqegeben werden. Hiezu werden K^ufslievhaber mit dem Be« merken eingeladen, dah jeder Licitant ein >o oja Aadium zu erlegen hat, und daß die nadern Li» cttationsbedingungen täglich in oer Amrslanzley zu Slttich, als auch am Tage der Liciiation im Orte der ?)tealität eingesehen weroen,tonnen. Sittich am ». Mai i332. Z. 5cj5. (2) Nr. H25i. O d i c t. Von dem Bezirks > Gerichte Rupöttshof' zu-' Neustadil, als mit hoher Zuschrift des hochlöbll» chen t. l. 3ta0t' und Landrechts zu Laibach, l^cio? 17. Aplil l. I, Fahl 26g5,delegirter Instanz, wird dlemit aligemem betau.,! gemacht: bekanttt gemacht: W seu von diesem Gerichte auf das Gesuch oeö Georg Schluz, m ,tie, öffentliche Felldietung der, dem'Srephan Urenig gehörigen, der lobl. Grafschaft Auersperg, unter Rect. Nr. »78, «t Urb. Nr. 427, dienstbarem, und gericht. llch auf 624 st. 2a lr. em Aeifoye bestimmt worden, daß, wenn obgena»tUe >^4 Hübe sammt ZügeHor bei^'Ver ersten unb zweiten FeNbictungs» Tag.ahung um den Schätzungswerth pr. 44a!fi. 5<, kr. M. M. oder l^aiüber nicht an Mann gebracht, werden sollte, bei der dritten auch un«r demselben hintangegeben werden würde. Bezirksgericht Reifniz den 27. Ap,ril »632. Z. 59a. (3) Nr. 6i2. Edict. Von dcrtt'Bezirfsgerichte Reifniz wird hiemit allgemein tund gemacht: (Zs sey über. executives Oinfchreiccn des Anton Louschin von Soppottol, in die öffentliche Versteigerung der, dem Joseph Andolsches gehörigen, zu Soderschiz, sul, Gonsc. Nr. .52, liegenden ij4 Kaufrecktshube, fammt Wobn-« und Wirlhschäfcsgedäud.en, wegen fchuldi^ gen W st. 2a lr. M. M. c. '5. c., gewilliget, und hiezu drei Termine, nämlich: der erste auf den 24. Mai, der zweite auf den 26. Juni und der dritte a.uf den 26. Juli I. I., jedesmal Vormittags um 10 Uhr im Orte Soderschiz mit dem Beis^e be> stimmt worden, daß, wenn obgenanntk »j4 Kauf« rechlshubebei oer ersten und zweiten Feil-bletungs» Ta'gsahung um den Schäyu^Bwerlh pr. 461 si. 4<> tr. M. M. oder darüber lüchl. an Mann ge« bracht werden könnte, bei, der dritten auch unter demselben hintangegeben werden wurde. Bezirksgericht Nelfniz den ». April i8Z2. Z. 5L7. (3) , Nr. 40S. Edict. Von dem k. t. Bezirsg. Gerichte Idria w'ld bekannt gemacht: lZs se» über Ansuchen des St^ phan Greqoratsch von Staravaß, wider Andreas Ganthar von Sairach, wegen schuldigen 55 st.52 tr^ dann Klags ' und Gxecutionstosten, in die execu' live Feilbietung der, dem Lehtern gehörigen, i" Saicach. H. ^. 4, liegenden, der StaatsherlfOa'l Lack. 5u!) Urb. Nr. 226 zinsbaren, geiichtlich am 2ää5 st. geschälten Ganzhube, gewiNiget, unv i" Bornahme derselben der 4. Juni, 3. Iul' ""° ^' August l. I., jedeSmal Früh 9 Uhr, ^ O^ oe Realität zu Sairach mit dem Be'sohe anveraumu worden, bah, falls benannte Realität mcht ve» ^ ersten oder zweiten FeUtnetunMaglahung vellau,i ,56 lioncn zu Gott flehen/ auf das Innigste erfreute. Ihre Majestät die Kaiserinn geruhten am nämlichen Vormittage ganz unvermuthet die Kinder-Wartansialt mit dem allerhöchsten Besuche zu beehren, und beinahe eine und eine halbe Stunde in dieser Anstalt zu verweilen. Nachmittags geruhten Ihre Majestäten die ehr. furchls'.'ollsten Aufwartungen der Damen huldreichst anzunehmen. Am Abend erschienen Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserinn in Begleitung Sr. kaiserlichen Hoheit 5eä Erzherzogs Johann, oesVicepräsi« dcnten Grafen von Wickenburg, uno des Landes» daupcmauns Grafen von Attcms im Theater, wo ein äusserst zahlreich versammeltes Pudltcum der be< glückenden Erscheinung dcs allgeliebtcn Kaiserpaa-rcs harrte, und bei Allerhöchstdesscn Ankunft in den lautesten Jubel und Vioatruf der höchsten Ehrerbiethung und Liebe ausbrach. Ihre Majestäten er« wiedcrten diese aus allen Herzen entgegenströmen» den Freudenbezcugungcn und Segengrüße mit der gnädigsten Huld, und als im festlichen Vorspiele bei,jeder Beziehung auf die allerhöchste Person des Kaisers und des ganzen Kaiserhauses sich dieser Ausbruch von Enthusiasmus erneuerte, erfreuten auch Ihre Majestäten das Publicum mit den Huld« vollsten Zeichen der gnädigsten Anerkennung dieser so innigst ausgesprochenen Anhänglichkeit und Liebe. Ihre Maiestatcn geruhten der Vorstellung bis zum Schlüsse beizuwohnen, und wurden beim Ab« gehen mit den nämlichen stürmischen Ehrfurchtsbe« Fügungen begleitet. Am ic>. Vormittags geruhten Se. Majestät der Kaiser in allerhöchster Person einer Gubernial-Nathsitzung beizuwohnen. (Grätz. Z.) Aomdarvisch-^enetianischeO Königreich. Von d?r italienischen Grä nze den 2/,. April. Nachrichten aus Pavia zufolge, soll ein Theil der sardinischen Armee auf den Kriegöluh ge« fetzt werden und eine concentrircc Stellung am osi-Uchen Ufer des Var einnehmen. Die Regierung Mterhandelt mit einem teutschen Lieferanten wegen Remontirung der Kavallerie, die in der letzten Zeit bedeutende Abgänge erlitten hat, so daß der Bedarf auf beiläufig 25oo Pferde.-.angegeben wird, die größtentheils in Tcutschland aufgekauft werden durften, da man die Erfcchrung hat, daß die Pfer. 5e. aus dcn östlichen Gegenden^ Europas, wie z. B. die Ukrainer < sich nicht gut in Italien acclimati« siren lassen. (Prg. Z.) UamFreiH SarVinien. Turin, 20. April. Unser Hof nimmt, vermöge seiner Stellung, Theil, an den meisten wich« tigen Unterhandlungen, welche gegenwärtig die europäischen lZabinette beschäftigen. Personen, die gut unterrichtet seyn wollen, versichern, der Ma» driocr Hof wcrde sich durch keine Drohungen von Sciie Frankreichs oder Englands abhalten lassen' Don Miguel beizustehen, sobald er Gefahr laufen sollte, gestürzt zu werden. Ucbrigens scheine es auch mit diesen Drohungen nicht so schlimm gemeint, besonders habe das Pariser Eabinett keine Lust, sich wegen der Ansprüche Don Pedro's mit Spanien, und in Folge dessen mit dem grö'ßcc" Theile des übrigen Europa's, zu überwerfen. Aus diesem Grunde, und weil die Angelegenheit we-gen Ancona nun gütlich beigelegt ist, hat man für gut gefunden, uüsere Arme? zu vermindern und sie von dem Kriegsfuße, der 60,000 Mann beträgt, und auf dem sie seit neun Monaten sieht, mit Bei« behaltung der Eadres, auf den gewöhnliche" 3"e-dcnsfuß von 20,000 Mann herabzusetzen. Dich würde jedoch unser (Zabinctt nicht hindern, thäti« g.'n Antheil an einem etwanigen Kriege zu nehmen, da unsere Armee in sehr kurzer Zeit wieder auf den Kriegsfuß completirt werden kann. Zur jetzt ist Befehl gegeben, alle Regimenter auf den Stand von »50c» Mann zu reduciren. Diese Anordnung dürfte jedoch wegen der in Frankreich herrschcli?ct> Epidemie vielleicht einiger Modification unterliege^ da man zur Sicherung der Gränzen gegen die d?«) immer nicht ganz widerlegte Eontagiosität derScU' che vieler Truppen bedarf. (Mg. Z>) W r e u ss e n. Berlin, vom 2^. April. Unser 7tes lU'd 6tes Armeecorps in Westphalen und am Rheine werden wieder mobil gemacht, und mehrere Ab" i thcilungen derselben sollen nach der Gränze Sac^' louis tc., vorrücken. — Zum Herbste ist c'" vicrwöcdentliches Manöver bereits angesagt, n"^l 3o,O0« Mann beiBerlin zusammengezogen lrer^" sollen. (Salzb. Z') Mieverlanve. Brüssel, 23. April. Der Krieg mit H'^ land scheint den Meisten hier unvermeidlich das einzige Mittel, endlich ins. Reine z" ^"" .<«. Hier wird Alles dazu vorbereitet; an dcn i)" werken dcr GränzstäNe ist thätig gecirbelttt"^ den; sie 1md reichlich verproviantirt, c>'e gefüllt, und dic Armce ausgerüstet u«^ S« " " ^7 mfn't: a>i tüchtigen AnMbrern wird cs ihr nicht n mehr fehlen. Die Liebe zum Könige wird mit je- d dem Tage allgemeiner: die Stimme der Erkennt- is lichteit erhebt sich immer lauter zu seinen Gun- L sten. Im Eabinctce beschäftigt man sich jetzt mit n den Gcsandtschaftsernennungen. (Allg. Z.) 5 Der PH are enthält Nachstehendes aus A n t- l werpcn vom 28. April: „In der vergangenen l Nacht sind drei Fahrzeuge Mit Kriegsmunition bei s dcr (Zitadelle angekommen; es befanden sich dar« j unter, wie man versichert, eine große Menge Eon- ' grevescker Nacketen. ,— Gin Reisender, welcher . . vorgestern Abends durch Breda gekommen ist, er° ^ zählt uns, das) er auf dem ganzen Wege. bis Zun» > ccrt holländische Truppen in Bewegung gesehen hat,, denen eine Menge Wagen folgten, welche in der Umgcgcno von Breda rc^uirirt worden wären." Dcr Politique sagt: „Alle Berichte von der Gränze stimmen darin überein, daß die hollän» dischen Truppen in Norobrabantin Bewegungsmo." (Ocst. B) Frankreich. Der Moniteur enthält cinc Ordonnanz vom 2o. April mit Ernennung des Hrn. Girod dc l'Ai n zum Minlstcrlum d^s c ffe n tl l che n Unterrichts und dcr Eultc, an die Stclle del' Hrn. von Montalivet, der zum Minister des Innern ernannt ist. General Houoctot, Adjutant des Königs, reis« te mit einem Auftrage des Honigs nach Algier oder Oran ad. (Ullg. Z.) Eine Ministerial. Veränderung 'st "udt dlol; mehr wahrscheinlich, sondern zur Nothwendigkeit geworden. Jeden Tag vcrschllmmcrt sich Hrn. Per« ncr'ä Zustand; man glaubt sogar, ihn nicht mehr , rerten zu können. Er wird von Zeit zu Zeit von ,Vcrstandcs»Abncscnhcit befallen, und hat Nerven. Zufälle, welche es nöthig machen, ihn zu binden. Nestern ließ oer König Herrn Broussais rufen, ' um jich selbst davon zu überzeugen, welchen Gmd von Hoffnung er noch hade. Hrn.Pcrner zu retten. Derselbe scheint wenig Hoffnung gegeben zu haben, und wenn binnen'zwci Tagen nicht eine glück« liche Erisis eintrete, so sci der Krankc vordren, in keinem Falle sci adcr darauf zu rechnen, il>„ an der Spitze dcr Geschäfte behalten zu tonnen. > - , , (Prg. Z.x DerMonitcur vom 2. Mai enthält fol-Kk'ndc telegraphische Depesche aus Marseille rom 3o. Apnl: ,,D e r Gc n eralccm - Mandant der achten M i Ii t 5 v d I ^ '! ? „ ^ ., den Hrn. Kriegsminister. Die ^c,^- F.^hne ist dielen Morgen auf dem Kirchthurme, von St. Laurent ausgepflanzt worden. Zahlreiche Zusammenrottungen haben sich in dcr Altstadt gebildet. Sie rechneten auf oie Ankunft des Grafcnv. Bour« mont. Die haben sogleich zu den Waffen gegriffen. Ich h.il>e sie eben gemustert, uno von einem großen Enthu° siasmus bcscclt gefunden. Ich bin unbesorgt. -^ Dcr Oberst Lachau, Hr. de Bandole, und Hr. Lege de Pogie, Häupter dcr carlistischen Partei, sind mit den Waffen in dcr Hand, an der Spitze cincs Detaschcments, dem die wciße Fahne rorangctragcn wurde, ergriffen worden. Die auf dem Kirclthurm von St. Laurent aufgepflanzte weiße Fahne ist herabgcrisscn worden." DerNouvelliste vom Z.Abends sagt: „Ein Abcndjournal meldet, daß die Herzoginn von Berry Massa verlassen habe, um einen Versuch zu machen, an den Küsten des südlichen Frankreichs zu landen. Einem andern Journal zufolge, soll die Regierung seit zwei Tagen zahlreiche telegraphische Depeschen erhalten und abgeschickt haben, wor» aus man schließen sollte, daß man wirklich einige Versuche zu Unruhestiftungen erwartete. Wir wissen nicht, bis auf welchen Grad diese Nacbrich» ten gegründet sind; sind jedoch überzeugt, daß die Regierung alle erforderliche Maßregeln getroffen haben wird, um dergleichen Pläne, wenn sie exi' stiren, zu vereiteln." (Oest. B.) > K p a n i e n. - Die Qu 0 tidicnne enthält Nachrichten aus ° Madrid vom 17. April, wonach drei Regimen» tcr Infanterie auf dem Marsche nach den Nieder-l Pyrenäen waren, um daselbst einen Sanilatscorc^i ' zu bilden. Zweihundert Mann waren schon von - Pampelona zu Irun eingetroffen, um bei Ausfüh« , rung dieser Maßregel mitzuwirken, welche in Er-0 mai'gelung der Eholera die Flüchtlinge zurückhal-' ten wird, die auf 2er Gränze umherschwärmen. (Allg. Z.) Vortu gal. n Ocssentliche Blätter melden aus Lissabon r vom 11. April: „Die portugiesische Gabarre, die Prinzessinn von Beira, ist in den Tajo eingelau« fen: ste bringt von der Insel Madeiva^die Eorre» . spon^cnz für das Publicum und die Depeschen des - Gcneralv Alvaro, des dortigen Gouverneurs, mit. - Da alle über Politik handelnde Bncse weggencm- 2Z7 werden sollte, bei der dritten Fclllnetungstagsaz. , ,una auck «nter dem Schähungswcrche an den Mei!tbietenoen d'ntangc^eben werden würde. Die diehfaN'gen Licitalionöbedlngnisse und 1 daS Sckäyungs'Protocol! tonnen täglich m dieser ! Gertchtstanzlco emgesehen werden. ^ K. K- AezirtS.Gericht Idria am 24. April ,622.______________________________________ Z. 534. (Z) Nr. 44g. Verlautbarung. Für den Bezirk Krcutberg, iaibacher Kreises, wnd em eigener Bezirkswundarzt mit dcm Wohnsipe zu Alch, und emem Gehalte von Gechszlg Gulden C. M. aufgestellt. Jene, welche für diesen Possen competiren wollen, haben ihre gehörig nut Taufschein, Sittenzeug: »lisse und Wundärzten - Dlplome belegten Ge, suche auf die gefertigte Bezirks« Obrigkeit gerichtet, binnen sechs Wochen hier einzureichen. Bezirks-Obrigkeit Kreutberg am 1. Mai 18I2. Z 532. (3) Nr. 27. Feilbietungs - Edict, Von dem Bezirksgerichte der Camera!--Herrschaft Vcldes wnd anm»r bekannt gemacht: Es feye auf Ansuchen des Matthaus Podllft, liik uon Mitterdorf, in d«e executive Feilble-tung der, dem Valentin Raschen gehörigen, zu Studorf, sud Haus-Nr. 5, vorkommen» den/ der Herrschaft Radmannsdorf, 5iid Urb. Nr. 1020, dienstbaren, sammt Wohn- und Wirthschafts-Gebäuden auf 3i63 fi. 35 kr. M. M. gerichtlich geschätzten iz3 Hübe, nebst Ueberlandsgründen, dem tunäo insUuow und übrrgen Fahrnissen »m Schatzungswerthe von ä3o ft. 35 kr. M. M., wegen aus dcm Urtheile, ääs. Zo. August 1ÜZ0, Nr. 390/ schuldigen 266 ft. M. M. c. 5. o., gewilllget, und deren Vornahme auf den 14. April, 14. Mai und 14. Juni i332, jedesmal Vormit« tagS^von y bis 12 Uhr im Orte der Realttat zu svtudorf mit dem Beisatze bestimmt worden, daß diese, wenn sie bei der ersten und zweiten Feilbietungstagsayung wlder um noch Über den Schätzungswert) an Mann gebracht werden Mten, be, der dritten auch unter demselben PMtangegeben werden würden. Wozu die Kaufiustlgen mit dem eingeladen werden, daß die dießfalllgen L>citail0lVebe-dinglusse täglich m den gewöhnlichen Anus-fiunden in hiesiger Amlskanzln eingesehen werden können. ^ Veldes am zZ. März i832. Anmerkung. Bei der ersten Feilbietungs« Fagsatzung hat sich kein Kauflustiger gemeldet. Z. 593. (3) 26 ^U5t. ^I-. 23a. Kundmachung. Von dem Bezirksgerichte der Herrschaft Tref. sen in Uliteitrain wird hiemit Jedermann öffent« lick lund gemocht: OS sey auf Ansuä en dcs Yerln Dr. Ore!, Gewallsiräger des herin Joseph Luck, mann, Handelsmann zu Laiback, wider Anna Omackcn, vcredellchte INowar vcn L'ppnig, in die executive Feilbietung des, d« Leitern ansst» hongen, im We'ngebirge Ascl.'ci,chal liegenden, der lödnchen Armentonds »Herrschaft Landsprtis, 5ud Plot. Nr. 44ch'ä26, uni> Stift. Nr. 147, berg» rechtlichen Weingartens und Mobilars, a!s: 2 ab« getragene Welderröcke, 2 Bettstätten, « Matratze, 1 Decken, » Leintuch, 5 Beischläge, I Faß 3» Eimer ballend, 2 Bottiche, 3 Zuber, 2 But. ten, l Krampe/ 2 Fuder mit Kraut und Rüben, 6 Hauen, ; Kleibertruhe, i Kasten, 2 Fässer, l Presse, 1 Faß in Aschenthal, 2 hauen, » Wand» uhr, Küchengeschni übtldaupl, » ho!zdc,cke, » tleinere Holzhacke, 1 Eperrtette, ßerrilUget, und hie^u drei Tagsahungen, als: für tie Reali« tät der 3c.. Mai, oer 3