Anbacher Seituna. ^ »4. Donnerstag am »s. Februar R83« D>e „Lack'acher 3.'it>l,ig" crsch.'i,'t, »»t Auz.nih,». ftcr S^.l.l- und Fnertaqr. täglich, mid sm^ct sa,»mt !,... '« ,', - „ " ^----------' Kreuzband i», Cmnvtoir gan^ahrig 12 fl.. ball'iährig ss ff. Uir ^i^ Iustcllmni i>>' .> .^"' "" ^omvloir qanzjähriss ll j!.. halbjährig 5 ff. 30 fr. mit frei ga„ i jährig, mttei- ,ssrnlzb.ind »nd gedruckter Ndnsse 15 fl., hlilb i^hri g 7 ss. 8« fr _ ^" '"'^ !) a l b j .i l> i i., 30 sr. mehr zu entrichte». Mit dcr Post Porto-miqe Einschaltung !i kr., für pvmnaNgc 4 fr., fur drcim.iliqe .', fr. G. M. Inserate bis ,H ^.ilei, f,!>'^ < '/"^^^" ^ ^ ^r ''"^ Svaltenzei,e oder den Raum derselben, für cin-3u diesen Gebühren ist nach dem „Prom,or,schen Gcftz>c vom »;. November l. I. für ^"sntimisstämvel" «l' , , ",' ">,r 3 M.i,. .'»« f^. ss.l- 2 Mal m,t» ^0 fr. für < Mal eimuschalte». «^,_^^^ ____________,__ " " ^' "" "nc jedesmalige Eiuschaltunq hinzu zu reclmeu. Anttlicher Theil. Meute wird das VIII. Stück, IV. Jahrgang 1862, des Landesgesey- und Regierungsblattes für das Herzogthum Kram ausgegeben und versendet. Dasselbe enthalt unter Nr. 36. Circulars ordnnng des k. k. Kriegsnüni-sterimns vom 3. November 18^1. Vestimmnngen über die Orgauisirung der Pionnier-Corps-Schule in Tulln. Nr. 3li. Ministerial-Erklärung vom 14. Novelnber 1861, wegen Aufhebung der in städtische, herrschaftliche oder Communal-Cassen fließenden Abfahrtsgelder in allen Ländern der österreichischen Monarchie und der schweizer'schen Eidgenossenschaft. Nr. 37. Verordnung des k. k. Kriegsministeriums vom 13. December 1861. Ausdehnung des H. 78 des ll. Th. des Strafgesetzbuches vom 3. September 1803 wegen Bestrafung der uuterlassenen Anzeige der nut den Bestandnehmern von Wohnungen vorgehenden Verändernngen an die Ve-hörde, auch auf Militärpersonen. Nr. 3«. Erlaß des k. k. Ministeriums für Landes. cultnr und Bergwesen vom 14. December !8lN. Tarenfreiheit für Staatsprüfungen im Forstfache. Nr. 3!). Kaiserliche Verordnung vom 21. Titel und Uniform der Militär-Justiz-Organe vom Stabsanditor aufwärts. Nr. 40. Verordnung des k. k. Ministeriums der Justiz, im Einvernehmen der k. k. Ministerien der Finanzen, des Innern nnd des Krieges, vom 2. Jänner 1832, wodnrch die bestehende Verordmmg vom 3. November 182li über die Aufhebung der wechselseitigen Vergütung der aufgelaufenen Ver-pflegnngs- und Ablieferungskosten für die von Militärgerichten verhafteten Civilpersonen oder der von Civilgerichten eingezogenen Militärpersonen in Erinnerung gebracht uud auch für Ungarn, Croatien, Slavonien, die serbische Wojwodschaft und das Te-meser Vanat und Siebenbürgen zur Darnachachtung vorgeschrieben wird. Nr. 41. Verordnung des k. k. Finanzministeriums vom 7. Jänner 1862. Provisorische Einführung eines Verzolluugs-Stämpels. Nr. 42. Erlast des k. k. Justizministeriums vom 9. Jänner 18Ü2. Erläuterung des lV. AbsaNes des Patentes vom 28. Juni 18;'l0, hinsichtlich der Com-petenz der Landesgerichte in Abhandlungsfällen. Nr. 43. Verordnung der k. k. Ministerien der Finanzen und des Handels vom 9. Jänner 1862. Berichtigung einer Stelle des Zolltarifs. Nr. 44. Erlaß desk. k. Justizministeriums vom 11. Jänner 1862, womit angeordnet wird, dasi in allen öffentlichen Erlässen, welche im Namen Seiner Majestät des Kaisers knndgemacht werden, der Ausdruck „Seine k. k. apostolische Majestät" anzuwenden, und daß auch alle richterlichen Entscheidungen .n dleser F«ssu.,g k,,d z„ ^, ^ Nr. 4.. Verordnung des k. k. Ministeriums des Tunern vom 16. Jänner 1862. Einstellung'der Oeffentlichkeit der Gemeindeverhandlungen. Nr. 46. Erlaß der k. k. Statthalterei für Kram vom 16. Jänner 1862. Verpflichtung der Pfründen-Patrone zur Vorlage documentirter Erträgniß-fassionen und znr Temporalien-Uebergabe an den neu ernannten Pfrüiidner. Nr. 47. Erlaß der k. k. Slatthalterei für Kram vom 16. Jänner 1862. Wirkungskreis der Kirchen-Patrone bei Geldanslagen. Laibach, am 12. Februar 1862. Vom k. k. Redactionsbnreau des Landesgeschblattes für Krain. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 6. Februar d. I., zum Bischöfe von Kaschau den Lector am Csanüder Domcapitcl nnd Titularbischof von Boson, Abt des heiligen Martin von Bnlch, Dr. Ignaz Fübry, zn ernennen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 19. Jänner d. I.. die supplirenden Professoren der Pesther Universität, Theodor Panler, Angnst K a rva sy und Emil Recsi, dann den ordentlichen Professor an der Hermaunstädter Rechts-academie, Peter 5)arum, zu ordentlichen Professoren an der rechts- und staatswissenschaftlichen Facultät zu Pesth allergnädigst zu ernennen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 39, Jänner l. I., die Lehrkanzel der Pastoralcheologie an der theologischen Facultät in Salz-bnrg dem Vicär von Goldegg und Doctor der Theologie , Mathias Lienbacher, allergnüdigst zu verleihen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat dem Official bei der Linzer Camera! - Vezirksverwaltung , Johann Dischbaucr, cine Nechnungs - Nevioentensk'lle im Bereiche der Finanz - Landesdirection für Oesterreich ob und unter der Enns, dann Salzburg, verliehen. Der Miuister für Cultus und Unterricht hat den bisherigen Supplenten am Troppauer Gymnasium, Jacob Drag oni, zum wirklichen Gymnasiallehrer daselbst ernannt. Verändernnssen in der f. f. Armee. Beförderungen. Im Infanterie. Regimente Prinz von Preuße» Nr. 54: Major Joseph Eduard Verger, zum Oberstlieutenant, und Hauptmann Joseph Mederer v. Me-derer und Wnthwehr, des Infanterie-Regiments Erzherzog Ernst Nr. 48, zmn Major. Nichtamtlicher Theil. Correspoudenzen. ^ Trieft, 10. Februar. ^ " ^ "" ^b theile Ihnen folgende wichtige Kundmachung nnserer k. k. Statthalterei mit, welche heule im »0^i'v«wi-0 Iri.',,i„<,« ,,„d später Abends im hiesigen Landesgesetzblatte erschien, und eine allerhöchste Amnestie fur die recrntirungsstüchtigeu Matrosen des Küstenlandes enthalt. .Seine k. k. apostolische Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 3. d. M. aus besonderer allerhöchsten Gnade den der Schissfahrt sich widmenden Necrutirnngsflüchtigen des Küstenlandes welche längstens binnen 3 Ichren freiwillig zurückgekehrt seyn würden, die Nachsicht der durch ihre unbefugte Entfernung und Recrutirungöstucht vcr- wirkten Strafen, und wenn sie zum Kriegsdienste tanglich fmd, die Gestattung ihrer alleinigen Einrei-bl"'g in das Matrosencorps zu gewähren geruht. Dieser allerhöchste, der Statthalterei mit dem Erlasse 2 «^' ^'"''^"'"'"s des Innern vom 6. d. M., 6. 6U.i.i^406, eröffnete Gnadenact wird mit dem Bemerken znr allgemeinen Kenntniß gebracht, daß ant des berufenen Mmisterialdecretes hievon anch s..n/' k' Krlegsnn.üsterium zur angemessenen Wei-n an dle k.k. Militärbehörden, dann das k. k. P ^m.mstermm z,r möglichst weitesten Verlaut- Seehäfen mittelst d« k- k. Con,nlar-Aemter verständigt worden sind" D.eser allerhöchste Gnadenact wird gewiß im ganzen Küstenlande mit wahrem Danke gegen unsern gnad.gsten Kaiser anfgenommen werden, und sehr viele ttefgekrankte Familien, welche Söhne und Brüder seit Zähren vermissen, werden warme Gebete zum Aller< höchsten erheben, um den Segen Gottes auf das Haupt des gellebten Monarchen zu erflehen. Es ist vorauszusehen, daß die Schaar von jungen Matrosen, welche nur ihre Segel, ihre Nuder, und sogar die stürmischen Meereswogen lieben, gerne und mit tiefgefühltem Dank in die Heimat zurückkehren werden, da sie jetzt vom kaiserlichen Worte versichert werden, daß sie im Matro.encorps und nicht in der Landarmee ihren D.enst leisten werden. Der Hauptgrund, der die Iu-"d der .str.amschen Küste und besonders die IM- '^llerle b"""' zu können; denn der Gedanke enNn?7 "" "'"'" N"^ ^ Nnd 7 ist für einen Matrosen s eu w I' "'^ "" b"e nicht wenige Matrosen «l7^ «-'. ""br F"")t vor einem Pferde Hattys e.„ Geb.rgsbewohner vor emem Sturme Oesterreich 'Wien, 7. Februar. Während in den aude-nu Mm.stenen nnd namentlich in jenem des I -""n die regste Thättgkeit in Bezug auf die neu u erwartenden Organisationen herrscht ist es i dem Unterr.chts.n.nisterin.n noch innner ruhig, u ,na" we.ß dort, troft der widersprechenden G r ck/t nichts v^n Veränderungen in dem Unterrichts.^! N ' "' Bezug auf die Gymnasialreform st,s' ten Voraussetzung, daN das m^i, . ^'li,nm< ^ v ^ "k°" '"""»°Ü"> wird, D,°se 3W W » ,, ^ '"°"^ k"«««weg« bis auf die F.„» /. d«, Refonn erstreck.,, s°„d«r„. wie wir ff c,nch»,e d«« Lch>erc°N«gim»° auf die NerlM.msse °« Gymuasie,, sowie die A„we,!d„„, mehrerer Schulbucher betreffe,,, ' I» der gestrige,, Si!„,„g „„sereü We,m,„der,>> «)e« km« die Abschließu„g eiue« C°„lractc« zur Be-m,cht!,„g aller G,,sse„ „„d Straßen der i„„c,l„ Stadt ftwie der Vorstätte zur Sprache, welche,, dle lA8 Gemeinde mit der hier etablirten englischen Gasbe-leuchtungs-Gesellschaft ernenern soll. Bisher war der Contract unter sehr ungünstigen Bedingungen für die Commune und nnr fnr einzelne Stadttheile geschlossen, und man war geneigt, unter der Voraussetzung denselben zu erneuern, wenn derselbe einer vollständigen Revision unterzogen werden würde. Wie uns mitgetheilt wurde, kam anch wirklich ein Arrangement zu Stande, welchem zu Folge Wien sammt allen Vorstädten binnen sechs Jahren, von dem Tage des neuen Contractes angefangen, mit Gas be-lenchtet seyn soll, nnd zwar unter solchen Bedingungen, daß der Gemeinde die ganze Beleuchtung nicht höher als die frühere Oelbelenchtung zu stehen kom-meu soll. Ohne Zweifel bildet dieß eine große Wohl: that für den Verkehr und die Sicherheit der Residenz. (Triest. Ztg.) ^ Wien, 9. Februar. Die Mitglieder nnd Änsschüsse der unter dem Namen „Fürstlich Schwar-zenberg'sches Pensions-Iustitnt" bekannten W. a. W. und W. Pensionsanstalt haben sich am 2. d., Vormittags um 10 Uhr, iu persönlicher Anwesenheit ihres Protectors, Sr. Durchlallcht des Herrn Fürsten Ioh. Adolph von Schwarzenberg, erst zn der üblichen Iahresmesse und sofort zur Generalversammlung im Pallaste rereinigt, nm den Antrittstag des dreißigsten Lebensjahres dieser Anstalt zu feiern, Die Anstalt hat im Laufe des Jahres 18^1 ziffergenau . den erst seit der im Jahre 1838 eingetretenen Reform des Institutes einverleibten Interessenten angehören. Von den lch-teren sind erst im Laufe des 2lj. Justitutsjahres 67 neu beigetreten und überdiesi drei bisherige Mitglieder in eine höhere Classe übergetreten. Wenn wir auf das segensvolle Wirken dieser Anstalt hinweisen, so glauben wir alleu Familienvätern einen guten Dienst zu erweisen. Wer sich die Mühe nehmen will, die Höhe der Leistungen von 32, 16 nnd 8 fl. CM. jährlicher Beiträge ueest primitiver Entrichtnng einer mäßigen Capitalsgebühr, welche dieses Institut von den Veitretenden zur Erlangung eiuer Pension von 400, 200 oder 160 ff. für seine Angehörigen fordert, mit den Anforderungen ähnlicher Anstalten zu vergleichen, der wird sich überzeugen, daß bei dem obigen Institute die Erlangung einer solchen Pension mit bei Weitem geringeren Einzahlungen Statt findet, als irgendwo anders, znmal wenn erwogen wird, daß bei dieser Anstalt der Pensionsanspruch von jedem Mitgliede nicht bloß für seine Witwe, sondern dnrch dieselbe Einlage zugleich auch für die Waisen erworben wird, nnd daß dieselbe in dem vollen Betrage diesen Waisenkindern verbleibt, bis das letzte derselben das Alter von 20 Jahren zurückgelegt hat. Wir hörten bei der Generalversammlung endlich auch noch einen Bericht über die Ergebnisse des bei diesem Institute abgesondert, und zwar schon seit dem Jahre 1827 bestehenden Aushilfsfondes, der durch freiwillige Beiträge, durch kleine Gaben von Mitgliedern und Instltutspensionisten, so wie durch Geschenke von andern Wohlthätern erhalten wird, und dessen Bestimmung ist, den Hinterlassenen von solchen Institutsmitgliedern, welche nach den Statn-teu für ihre Witwen und Waisen noch keinen Anspruch auf die Pensiou macheu können , oder ihn wieder verloren haben, nach und nach in allmäligen Unterstüyuugeu, ungefähr mit jahrlichen 100 si., bei rücksichtswürdiger Dürftigkeit, dasjenige zurückzuzahlen, was der versorgende Familienvater nach und uach zur Erwerbung des Pensionsanspruches in das Institut eingezahlt hatte. Wien, 9- Februar. Von Seite der ersten österr. Sparcasie uud der mit ihr vereinigten Versor- gnngsanstalt sind nene GrundsäNe für hypothekarische! Anlage von Capitalien bekannt gemacht worden. Für beide Anstalten besteht sonach die Vorschrift, daß Hypothekar-Anleihen nnr gegen Pupillar - Sicherheit gegeben werden dürfen. Die aufgelassenen Urbarial-und Zehentrechte werden nicht als Hypothek angenommen. Auf ehemalige rnsticale Landwirthschaften außer Niederösterreich werden keine Darleihen verabfolgt. Zur Giundlage der Werthsbemessnng dienen gerichtliche Schäi)nngen, welche rücksichtlich ihrer einzelnen Ansätze einer Prüfung unterzogen werden. Auf Häuser, welche im Vane begriffen sind, werdcn nur ausnahmsweise in Wien Geloer dargeliehen. Fidei-commisse und Lchensgüter (ohne Gnade) können nnr mit einem Drittheile des Werthes belastet werden. Die angebotene Hypothek muß zur Sicherheit des Capitals, den Zinsen und der Gerichts- und Erecu-tionskosten genügen, und mnß der Schnldner die Gebäude bei der wechselseitigen Brandschaden-Versicherungsanstalt assecuriren. Die Anstalt ist aber selbst nach der durch ihre Commissare erhobenen vorhandenen Sicherheit zur Gewährung des Darleihens nicht verpflichtet. — Wie bekannt, beabsichtiget die hohe Regierung die, Errichtung von Forstschulen in Böhmen. Darüber erfährt man nun, daß dao Schloß iu Wosek zur Errichtung der ersten derartigen Schule ansersehen sey, nnd sich dicßfalls auch schon cine hohe Ministerial-Commission dahin begeben habe. — In Kurzem werden 3 Staatsverträge zur Veröffentlichung kommen, welche zwischen den Regierungen von Oesterreich und Nußland geschlossen worden sind. Es sind dieß der Vertrag über die Salz-liefernngen, der Donauschifffahrts - Vertrag und das Uebereinkommen in Betreff der Echiffbarmachung der Sulinamündnng. — Der römische Prälat, Mons. Amatoni, hat von Rom eine Reise nach Ungarn angetreten, deren Zweck ist, im Auftrag des Kirchenoberhauptes den Znstand der dortigen Klöster an Ort und Stelle kennen zn lernen. — Der österreichisch - sardinische Handelsvertrag wird noch in diesem Monate veröffentlicht werden. ^ In Reichen b erg wurde vor einigen Tagen ein taubstummes Ehepaar getraut. Die Braut, Tochter eines dortigen Bürgers, hatte den Bräutigam im Prager Taubstummen-Institut kennen gelernt. * Temesuar Alis dcr Woiwodschaft meldet die „Tem. Ztg." : Die znr Errichtung von Gruud-nnd Intabulationsbüchern in der serbischen Woiwodschaft und dem Temeser-Bauate bestehende Commission hat mit Schluß des Jahres 18.'>1 folgende Leistnngen nachgewiesen: Die protocollarischen Anmeldungen znr Anfnahme in die öffentlichen Bücher sind geschlossen in 620 Gemeinden. Diese Anmeldungen können als abgeschlossen angesehen werden, weil Fälle, daß Grundbesiper der Einladung, ihr VesiMhnm in das Grnndbuch aufnehmen zu lassen, nicht gefolgt wären, äußerst selten uud beim eigentlichen Bauernstände gar nicht vorgekommen sind. Die Bildung der Bücher ans diesen Anmeldungen ist bewerkstelligt in 322 Gem. mit 102.75>1 Fol. an Nrbarial- und Er-tra - Urbarialliegensihaftcn. Die Regelung der Urba-rialverhältnisse nnd der für Urbarialverluste zu leistenden Entschädigungen dürfte nun auch in dem Gouvernementsgebiete der serbischen Woiwodschaft und des Temeser Vanats nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wie wir aus guter Quelle erfahren, sind die Gesetzvorschlägc zn diesem Vehnfe bereits verfaßt, und werden demnächst den lchten Berathungen unterzogen werden. Astram, ^. Febr. Allgemein heißt es, daß im nächsten Frühjahre in der unmittelbaren Nähe Agrams ein großes militärisches Lager bezogen werden soll, indeß dürfte diese Angabe darauf zu beschränken seyn, daß abermals ein oder mehrere Lehrbataillons hier znsammengezc,gen werden sollen, mu das neue Reglement zu erlernen, wie es im vorigen Herbst der Fall war. — Da sich Jagd- und Waldfrevel im Lande sehr häufig wiederholt haben, so soll eine Ablieferung von Waffen geboten seyn, indem die Bauern auf ihren eigenen uud auch frem- den Gründen ein nnbedingtes Iagdrecht zu übeu begannen. (Tr. Ztg.) Verona, !l. Februar. Das „F. di Verona" meldet: Von 11 deö Raubes und theilweise anch zugefügter Verwnndnng überwiesenen nud vom Staudgerichte zu Este zum Tode verurtheilten Individuen wurden zwei mittelst Pulver und Blei hingerichtet, die übrigen zn .'; — 20jährigem schweren Kerker begnadigt. Deutschland. Berlin, 7. Februar. Nachrichten ans Madrid zu Folge hätte das gegen die Königin von Spanie» verübte Attentat einen policischen Hintergrund. Von Posen aus verbreitet sich die MittheillMg in verschiedenen Zeitungen, daß der Oberpräsident jener Provinz, Hr. von Pnttkammer, ein Minister-Portefeuille zn übernehmen berufen sey. Nach Allem , was wir hören, ist diese Mittheilnng zur Zeit nicht begründet. Es i" znnächst auch kein Portefeuille erledigt. Wenn davon gesprochen wird, daß der Herr Minister des Innern, v. Westphalen, ans dem Cabinet treten und das Oberpräsidium der Provinz Pommern übernehmen werde, so ist das mindestens noch Hypothese: - wir haben Grnnd, nicht an eine Bestätigung dieses Gerüchtes zn glanben. Gegen den Redacteur der hier erscheinenden „Gewerbe-Zeitung" sott eine Untersuchung wegen Preß-vergehen durch den Magistrat veranlaßt seyn. Der Magistrat sieht in jenem Schriftsteller, der zugleich Secretär des Gewerberathes ist, den Urheber der Conflicte zwischen der Stadtbehörde und den Handwerker-Corporationen. D a ll e m a r k Kopenhagen, «. Februar. Es scheint s'^ noch cm Gcwittersturm vorzubereiten, ehe das n^ anfqetack^lte, Staatsschiff ruhig ,'„ ^n Hafen des Gesammlstaats einlaufen kann. Der Neicks^, s"gt nämlich große Lust, seine Opposition gege" das neue Cabinet forthuschen und zwar ist nun bereits von der Vorbereitnng eines Mißtrauensvotums nnd eventuell einer Miuister-An klage die Rede. Indeß wird daS Ganze nnr auf eine Comödie und schliesiliche Ehren-rettung des Eiderdanismus hinauslauft,!. Ma>l wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach mit „gerechter Entrüstung auflösen lassen." Dein Cabinet dürfte kaum eine andere Wahl übrig bleiben; wenn alia? noch einige Aenderungen in den Persönlichkeiten des Staatsrathes selbst (Sponneck, Scheel?) vorhergehe» dürften, ehe sich das Cabinet in Gesammtheit st"l'k genug zu einrr durchaus silbstständigeu Politik fühl"' wird. Man spricht auch hier davon, das die schles»v' Regiernngsbnreaur hierher verlegt werden sollen. Italic n. - Turin, 3. Februar. Unsere Eisenbahn^ scheint in ein neues wichtiges Stadium z>« tret^' Die Engländer Mills uud Vraßny haben sich erboten, die zn der Bahnstrecke von Tessin bei Vnssa-laro nach Mailand nöthigen Fonds unter der Ve> dingung anfzubringen, daß die Vollendung einigt Zweige der lombardischen Schienenwege jenseits Ma^ land betrieben werde, ferner, daß die Gesellschaft ^ Turin-Novara-Bahn ihre Linie von letzterer St^ uach der Gränze am Tessin fortsene. und daß Regierung ihrerseits die Richtung über Vorgoma"^ Orta und Gravelloue, um die Bahn von GelM ^ den Lago maggiore zn leiten, bewillige- Wir ^ nehmen außerdem, berichtet die „Vcnetianer Zeitl»'s ' das; der piemontesische Minister, Hr. Revel, in M^ zwei sehr wichtige Angelegenheiten betreibt, eine Betreff der Postschifffahrt, die andere bezüglich ^ Verbindnug der Eisenbahn. In wie fern diese ^^ Handlungen mit den Vrassey'schen Vorschlägen col" spondiren, ist nicht ermittelt- I r a N k r e i ch. Paris, ü. Februar. Der Brief, den der H^ zog von Anmale und der Prinz Ioinville "" ^> ^Dupin in Folge der von diesem gegen d" " ^, cationsdecrete an den Präsidenten der 'N^u Pagereichte Protestation geschrieben, und dec w H/W riser Salons gegenwärtig in Abschriften circulirt, lautet wie folgt: An die Herren Vollstrecker des Testamentes des Königs Louis Philipp. Claremont, den 29. Jänner 1i^,2. Meine Herren! Wir haben die Protestation erhalten, welche Sie gegen die Coufiscationsceerete, die gegen uns erlassen wurden, abgefaßt haben, nnd danken Ihnen ans vollem Herzen für Ihre Bemühungen , der Ungerechtigkeit und Gewalt Widerstand zu leisten. . ^,, Wir haben es ganz einfach gefunden, daß S.e sich ausschließlich mit der Rechtsfrage befaßten ohne Decrete Beleidigendes für das Andenken des Königs, unseres Vaters, enthalten. Einen Augenblick dachten wir daran, ans der uns durch das Eril aufgelegten Zurückhaltuug heraus, zutreten und die gegen den besten der Vater (nnd wir stehen auch nicht an, hinznzufügeu) gegen den beston der Könige gerichteten Angrisse znrückzuweisen. Als wir es jedoch reiflicher überlegten, schien es uns, daß gegen solche Verunglimpfungen das Schweigen der Verachtung die beste Antwort ware. Wir erniedrigen uns daher nicht, wenn wir dar-tbun was diese Verlenmdungeu besonders dadurch Gehassiges haben, daß sie von Dem erhoben werden, der zweimal in der Lage war, die Großmuth Ludwig Philipp's schätzen zn lernen und dessen Familie nie etwas Anderes, als Wohlthaten von ihm empfangen hat. Wir überlassen der öffentlichen Meinuug die Sorge, den Worteu, sowie dem Acte, der ihnen folgte, Gerechtigkeit widerfahren zu lasseu, und wenn. wir den Beweisen der Sympathie, welche wir von allen Seiten empfangen, Glauben schenken dürfen, sind wir vollkommen gerächt. Der Ehre eines Landes halber, welchem der König, uuser Vater, 18 Jahre des Friedens, des Wohlstandes und des Ansehens verschaffte, eines Landes, welchem wir, seine Söhne, treu gedient habe», — der Ehre dieses Frankreichs halber, welches ewig unser geliebtes Vaterland bleiben wird, fühlen wir uns glücklich, es behaupten zu können, daß diese Decrete und ihre „In Anbetracht" nur unter der Herrschaft des Belagerungszustandes und nach Unterdrückung aller die Volksfreiheit schiinenden Bürgschaften hervorzutreten wagten. Wir bitten Sie zum Schlüsse, meine Herren, den hervorragenden Männern aller Parteien, welche uns den Beistand ihres Talentes und ihres Mnthes anboten, unsere lebhafte Erkenntlichkeit euszudrücken. Wir „ehmen diesen edelmüthigen Beistand an, überzeugt, daß Sie, indem sie unsere Sache vertheidigen, zugleich die Rechte der gesammten französischen Gesellschaft vertheidigen. Empfangen Sie :c. Louis d'Orleans. (Herzog von Nemours.) Fr. d'Orleaus. (Herzog von Ioinoille.) Paris, 6. Februar. Der Präsident des Handelsgerichtes zu Marseille, Estraugin, hat in Folge des Orleans-Decretes seine Entlassung gegeben. Unter den Gerüchten, die über die weiteru Absichten des Gouvernements umlaufen, ist zu erwähnen, daß es die Versttzbarkeit der Magistratur decre-tiren will. Vom Versetzen zum Absetzen der Nichter ist dann der Schritt nicht weit. Mehrere bonapartistische Generale sind sehr unzufrieden darüber, daß sie nicht wählbar für den legislativen Körper sind. Die Unvereinbarkeit des Mandats eines Repräsentanten mit dem Generalat wurde ausgesprochen, damit die verbannten Generale nicht gewählt wrrden können. Wie man vernimmt, haben mehrere Eisenbahn-Gesellschaften Anträge zn neuen Concessionen gestellt. Die Bahn von Dijou nach Besauen, welche bis nach Mühlhausen fortgeführt werden soll, fignrirt in erster Neihe. Wie verlautet, soll der Feuilletonist des „Con- stitutiouuel", Herr Lireur, bald wieder zurückkommen dürfen. Nach Berichten ans Montpellier danern die Verhaftungen trotz des ministeriellen Circulares noch im-nnr fort. Man sollte mithin glaubeu, daß die dortigen Departemeutalbehörden das Nnndschreiben des Ministers nicht buchstäblich aufgefaßt. Mau hat übrigens nicht gehört, daß uenc Iusurrectionsversuche diese Verhaftuugeu rechtfertige!,. Großl'ritlNlllictt und Irland. London, .';. Februar. In der vorgestrigen Sitzung (Eröffnnngosiyung) des Oberhauses bezeich-neten Lord Stanle y die Art und Weise, in der die verschiedenartigsten Gegenstände in der Thronrede zusammengestellt worden, als ein ergenlieyes Chaos; er beklagte den Mangel jeder Erwähnung des gedrückten Zustandes der Agriculturisten, behauptete, daß die Titelbill keine genügende Ausführung erhalten, meinte, als er von den Beziehungen zu den fremden Mächten sprach, es müsie Ernstes vorgefallen seyn, um den Rücktritt des Lord Palmerston herbeizuführen, sprach die Ansicht aus, der Präsident der französischen Republik hege die friedlichsten Gesinnungen in Beziehung auf Frankreich, tadelte den Ton, dcn die Presse gegen Louis Napoleon angestimmt, gestand die Nothwendigkeit von Defensivmaßregeln zn, um bei dem uusichern Zustande der Dinge in Frankreich allen Eventualitäten begegnen zu können, hob eben im Hiublick auf Frankreich im warnenden Tone das für England dringende Bedürfniß hervor, die Territorialaristocratie als beste Erhalterin einer wohl begründeten Freiheit aufrecht zu erhalten. Noch sprach er über die so bedeutende Emigration Irlands, machte die hohe Negieruug aufmerksam, daß die finanzielle Wohlfahrt eigentlich nur auf der so wenig populären Einkommenstener beruhe und im Uebrigeu das abgelaufene Jahr reich an commercielleu Verlusten gewesen sey. Nücksicht-lich der Wahlreformbill meinte er, daß nicht WN vernünftige Männer im Lande einen ernstlichen Wunsch nach Reform hegten; ohnehin seyen in den großen Städten die democratischen Einflüsse bereits überwiegend und von diefem Standpuncte aus müsse eine Wahlreformbill als wahrhaft gefährlich bezeichnet werden. Die Lords Grey uud Brougham stimmten dem> was Lord Stanley über die Presse gesagt, vollkommen bei; der erste versicherte überdies; in Veziehnng auf die projectirte Wahlreform, dieselbe würde das politische Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Classen nicht stören. In der Sitzung de» Unterhauses vom nämlichen Tage bemerkte Lord I. Russell als Entgegnung auf die an ihn von Sir B. Hall gerichtete, die Demission des Lord Palmerston betreffende Interpellation, es sey, so leid es ihm auch persönlich gethan, doch absolut unmöglich gewesen, länger mit Lord Palmerston zusammen an der Spitze der Geschäfte zu bleiben. Als Beleg für diese Behauptung hob er unter andern das Benehmen des Lords in Beziehung anf die Deputationen einiger Bezirke der Hanptstadt hervor, die er im Bureau des Ministeriums des Auswärtigen empfangen und welche in den verletzendsten Ausdrücken von mehreru regierenden Häupteru Europa's gesprocheu. Das Anhören solcher Ausdrücke alleiu sey aber schon völlig unverträglich mit den Pflichten des englischen Ministers gegen die Krone, gegen seme Collegen und gegen die fremden Mächte gewesen. Der Neduer bemerkte sodann, der englische Gesandte zn Paris habe nach den Ereignissen vom 2. December die Weisnug bekommen, sich jeder Ein-mischuug in die innern Angelegenheiten Frankreich's zu euthalteu. Im Widerspruch mit dieser Weisuug habe Lord Palmerston mit dem französischen Gesandten zu London conserirt und ihn (Rüssel) auf die gestellte bezügliche Frage in beleidigender Weise ohne Antwort gelassen; Lord Palmerston habe ferner eigenmächtig dem Lord Normanby Instrnctionen zugesandt uud sich durch dieses Verfadren an die Stelle der Krone gesetzt, habe die Krone selbst übergangen, als er im directen Widersprüche mit der bisher verfolgten Politik der Regierung, den Handlungen des Präsidenten die moralische Zustimmung England's zusicherte. Uuter diesen Umständen habe er (Russell) unter seiner Verantwortlichkeit auf die Demission Lord Palmerston's dringen müssen. Lord Palmerston versuchte die Angaben des Lord John Rnssel zn entkräften, wobei er von Mr. d'Israeli, der anch die projectirte Neformbill und die Art der Ausführung der Tttelbill angriff, nnterstützt wurde. Schließlich wurde die von Sir R. Vinkeley beantragte Antwortsadresse auf die Thronrede angenommen. In der gestrigen Sitzung des Unterhauses sprach Mr. Hume seine Anerkennung des Lord Nnssell'schen Beschlusses, fest an der Nicht-Interventions-Politik zu halten, auo, uud stimmte eben so mit der Ansicht des Premierministers bezüglich der vollkommen fried> lichen Gesinnungen des Präsidenten der französischen Nepnblik nbcrein. Im nördlichen Irland wurden kürzlich mehrere Mordthaten gegen Gutsbesitzer verübt. Die Mörder gehören ohne Zweifel den geheimen Gesellschaften der sogenannten Vandmänner (Kilil'ommii) an, nnd da diese Gesellschaften Schutz der Pächter und der Katholiken als ihren Zweck vorgeben, so wollen „Standard" und andere Blätter die „römischen Priester" für jene Verbrechen verantwortlich machen. Znr Würdigung dieser Verleumdung mögen folgende Bemerkungen des „Telegraph" dienen: „Der soziale Zustand unseres Vaterlandes hat die ärmeren Irländer längst geneigt gemacht, das Grsel? als ihren natürlichen Feind zu betrachten, und so finden die geheimen Gesellschaften einen fruchtbaren Boden. In dem jetzt so unruhigen District, welcher kleine Theile der Graf« schaften Armagh, Lonth nnd Monaghan umfaßt, sind in den letzten zwei Jahren viele Bandmännerlogen entstanden: ihre Mitglieder sind faule Taglöh-uer, heruntergekommene Pächter, Eisenbahnarbeiter, abgesetzte Schulmeister, liederliche Söhne von Pächtern und Wirthen n. dgl., die sich in den gemeinsten Kneipen versammeln. Sie greifen nicht bloß die Gutsherren und deren Agenten an, sondern setzen die ganze Gegend in Schrecken. In Louth sind schon über hundert Personen aus den niedern Ständen, fast alle Katholiken, von Vandmännern mißhandelt und verwundet. Der bessere Theil der Bevölkerung ist dem Uuweseu Feind; es ist auch nur ein verhält-nißlnäßig ganz kleiner District, wo dasselbe besteht, Wen,' man diese Gesellschaften als katholische bezeichnet, so vergißt man, daß die Mitglieder derselben, wie bekannt ist, nie die Sacramente empfangen, nnd daß die Geistlichen dem „Nibbonismus" kräftig entgegenarbeiten. Der Erzbischof von Armagh hat mehrere Hirtenbriefe gegen solche Gesellschaften erlassen und während seiner letzten Rundreise keine Predigt gehalten, ohne dagegen zu sprechen. Seine Geistlichkeit tritt ganz in derselben Weise, anf. Die Bandmänner wissen wohl, daß die Geistlichen ihre gefährlichsten Gegner sind, nnd mir die Furcht vor der Rache des Volks hält sie von Angriffen gegen sic ab; Bedrohungen kommen oft vor. Der Grnnd, weß-halb dem Unwesen nicht längst ein Ende gemacht ist liegt zum großen Theile in der schlechten Handhabung des Gesetzes und der Unfähigkeit der dazn berufenen Beamten, der Polizei-Inspectoren und Gerichtspräsidenten. Ä m e ri k a. New-York, 24. Jänner. Ueber die genaueren Details des Zerwürfnisses zwischen dem österreichischen olm.'^ 8 nnd dem amerikanischen Cabinet, sind die Zeltungen in vollem Widerspruch. Die einen erzählen, Hr. Hülsemann sey vom Präsidenten zu einer Privatunterredung eingeladen worden, nnd da habe Mr. Fillmore erklärt, er sey in keiner Weise mit den von Webster gebranchten Ansdrücken einverstanden. -,-Am 2l. empfing der Senat mehrere Botschaften vom Präsidenten, darnnter cine, welche die Correspondeiiz zwischen dem amerikanischen Gesandten in Paris uud dem Staatsdepartement in Bezng anf den l'"«l' 4 V4 detto I^iNera tt....... 104 1/2 Actieu der Kaiser Ferdinands-?600 ff. i»C. M. slctien der Vudweis-Linz-Omuüdiicr'Balm zu 2ö0 fl. O. M........2!)0 si.in C. M. ttctitn der östcrr. Donau-Dampsschifffahrt zu 500 fl. C. M........«"0 st. in ^. M. Wechsel-(öonrs vom ll. Februar l<«52 ?lmfta'!!,Rtl,!. ,74 1/2 Mmiat. «»lgsbi.rq, für «00 Gulden («»r., Güld. 124.)/« llso. Franlsurta.M., (für l20 ft. flidd. ^el- t,„s-Wühr. il»24 !/0 Thaler Äamu. N,a'. toudo», für l U'sünd Sterling, (i!,,^,, !2-2i>,t. Mailand, für .100 Oesterreich. Lire, (Äuld. 124 :l/4 2 M^'ü t. Marseille, für :M) Frans.», . Oulb. 14? 1/2 M'. 2 Ml'nat. Pari^, für 300 Fralile» . . 6!„ld. 147 1/2 2 Mona,, Gold.' und Silber-Cuiirse u om 10. Februa r 1«5l. Brief. Geld. Kais. Mimz-Ducatt!« Agio..... - 31 1/4 dtito Nand- dto .,.....— 303/4 NapoleonsdVr „.....— 9.52 Eouverainkd'or „..... - 17.1.i Ruß. Imperial....... — 10.« Friidrichsb'or „.....— i>7>0 Glgl. Goveraing« „..... - 12,24 Gi^beragio .........— 24 H. l9t). (l) Realitäten-Verkauf. In der Etadt Neustadt! in Unteltrain ist das Haus «ul> (^oll.^l:. Nr. l^ltt »übst Galten und emcn Acker, entwcder züsamnun, odc^ dcl Acker getrennt vom Haus, auc, frcicr Hand tag' lich zu verkaufen. Die Verkauföbcdingnisse ctth.ilt der Haus eigenthü'mer auf allfallige Anfragen im Häuft Nr. 94. Ball - Nachricht. Am 22. Februar d. I. wird in den Casino' Vereins-Localitaten zu Neustadtl ein Maskenball abgehalten werden. Jedermann, der anständig gekleidet ist, mit Ausnahme der Livree, hat gegen Erlag des Em-trittspreiscs pr. 30 Kteuzer, Zutritt zu diesem Balle. Der Ball beginnt um 8 Uhr Abends. Eintrittskarten « 30 kr. für die Person sind bei dem Vereinscassier Herrn Carl Ienkner, Handelsmann in Neustadt!, und am PaUabende an der BaUcaffe zu erhalten. Direction des Casino Vereines zu Neustadt! am 9> Februar ls52. 2- »68. (3) " Anzeige. Auf vielseitiges Verlangen wird der Gefertigte am 10., 17. und 2^. Februar Balle nur Entree abhalten, wozu er seine ergebenste Einladung macht. Anfang um tt Uhr. Entree für die Person 30 kr. Joseph Ruckensteiner, Gastgedel.,zum ac>Ircn,n Hirschen" , Kral^u, Haus. Nr. 5. 37l9l. (l) —- Im Hause Nr. <^7, vi..^vi5 der St. FlorilMsklrche, ist zu Georgi d. I. im >. Stocke eine Wohnung, gestehend aus 6 Zimmern/ 2 Küchen, Speisekammer, Kcl ler und Holzlege zu vergeben Auskunft beim Hausmeister daselbst, oder im Comv toir von Nicolaus Rech er, in ocr Gradischa Nr. ./. 3. 198. (I) Touutag den «H. Februar «HHV findet im hiesigen ständischen Theater Ein Masken-Ball Statt. Der Saal wird hierzu gut gchl'izt und vollständig beleuchtet, sowie von Seite des Orchesters die neuesten Tanzcompositionen ausgeführt werden. Eintritt-Billets in die Logen oder dcn Saal u :w kr., auf die Gallerie 12 kr. Anfang des Balles 8 Uhr.Abends. Ende ä Uhr Morgens. Da der Gefertigte all^s aufbieten wird, sich die Zufriedenheit eines ucrchrungswürdigen P^ dlikums zu erwerben, so schmeichelt sich derselbe mit einem zahlreichen Zuspruch. Jacob CaUiano. Un!en>ehn,er dcs hiesigen ständischen Theaters. Z. 78. (4) Bei .U. <^z<»zt««R in Laibach ist zu habcn: Das allaemein anerkannte, bewahrte Universal- Pflaster von den ersten Medicinal-Collsgien Europa's geprüft und für angegebene beiden probaterklart, gegen Hühneraugen, Gefröre, jede Art Wunden, Eiterungen, Geschwüre, N"-gel - Entzündungen , den Beinfraß, Skrophclkrankheiten , den Gil^' schlvamm, döse Brüste u. s. w- wogegen schon so viele Anstrengungen der geschicktesten Aerzte gescheitert sind In Töpfen zu A) kr. C. M. mit Gcbrauchs-AnweisllNg. Engl. Patent-Leinwand gegen jeoe Art Gicht, Rheumatismus, Rothlanf, Kreuz- u. Rncken-schmerzen, den Krnmps utld geschwollene Glieder, Teitenstechen, Podagra, — in Packets zu 1 ft. (5- M. mil Gebrauchs - Anweisung. MI^' Beide Artckel unrer Garantle, — welches bei keinen derartigen Mitteln geleistcr werden kann, und mehr als jede weitere Anpreisung seyn wird, nnt der Zusicherung einer äußerst schnellen Heilkraft. A t t e st. Von dieser Rheliillaüsüuis'Lein'vand brauchte ich 5»m Versuch ge^'i, iheumailsche Leideli .''»e ^eiinvand u»d l>N mir solche so bcfiiedi^ende D>>!'»^ eiwicsen, daß ich es gerne beilrkimde, da mir liamentlich >u.der galvanische Ketten noch Gichcpapier früher gehclfe» l)aöe». Stllttaan im K. Wü,tcmoerg. 2l. Mai i8^!). ISoiicd. Biiclilor , Gl.'lda>be,cer!»eister »»d Bm'gcr, (1..!r!,tia!;e ^^. 3iachdem U. llüclllm' heilte vorsteh^i'dc Il,itei-schrifc hier aoeikamtt hat, wiid dies; hierinit belli^ll^et Stllttgait im K. Wü'tembel'g, 76 Mai «8^9. K. Stadt Direction. lfiöliz, O. A. Actilar. Freiwilliges Attest. Jahre la»q litt ich in beiden Flisieli m,d imK<",^ sch: ecklich ai, ('''"cht lu-.d Rheumatism,!) ?c.; »achdew .. «galvanische Ketten, so wie alle möglicheu ?li-z'^' micicl, fortgtscht die H)a>er dci^ Heilquelle li»d Kai^l' bad dageqe» initzlo^ ainvai'dt»,', kam ich, an ^Mti Kim'kl'l' qehlmd (wie mich Iedcrmaori vergaügene« Winter seh^' ko»»tc), zlir Bemitzliüg diese:' »Englische,, Patent L""' wand." Zllm Vtamiei, aller meiner F,eil:>de lindV^ kamnen wurde ich dlirch Anwendung von zwei Absch"'^' teil pr. l si. bi,nien wenigei, Tagen so tiefflich h^'^5 stallt, daß ich bei keinerlei WittcriuiH die geringste^""-iviikung mehr verspme nnd desih^lb fieiivillig dieß As^ niß zlim Nliyen der leidenden Menschheit verösfentl'O' Ofen im Kaiscrbad im Nov. l85st. •loliami llilialt1^ Nuhmlicli empfohlen vou de« hvch-würdiststell HerrenBischöfc» inÄugo bürg, ^imburg, Mainz, Münster; ein Tfterk, welchem jedem Geistlichen nützlich ist. I,n Verlage von C. G. Kunze in Mainz ist ^schienen m,d bc> F^,«. «). Hl/es'F«^".^' st ^etitt^' /^«FI«i>^'.^ >n ^ialdach zu ha^en: Oickel, M- Ä.. Donckapitrilar, die heiligen Zei-tci, und Fcste nacl» ihrer Geschichte und Feier in der katholischen Kirche. 6 Bande.gr. 8. Nthlr, 7. lii ngr. oder fl. l.'l. .'jo kr. ! Der sel. Bischof vo., Münster. Caspar ^/^ 'hochiviiroe l Gnaden, hat folge,,deö Rmidschreibe» ^ über erlassen- „Die heiligen Zeite» u.id ?fcste :e, :e." 6 Va"^' Vo», Hl>rr>i Neqcns ?)?. A. Nickel. Eltthält inich de»n schön anqcleqteil geistreichen ^,,h» Alles, was das garizc Hlirchenj^hr hindurch zlN' ^^, rm'g llnd christlichcll Ei balüüiq inir ininn'r foro"!'» ' ^ ea»n, lind ist alö etw^S Vollstäi.diqes li»o Get»^^^^ ai'züsehcn. (5Z ist i» cixcin prachtvolle» und rei"^'.^,,« veifaßt. ,'ie Sprache ist cdc'I l.üi) des erl)abf»e» H^ß-st^uocä würdig, die Behandlung der Masclieu »acv ^^,H q^be d r verschiedene!! l',rchl,chen Feierzeit >st ^'^^stl>< »»d clschöpfend, und kau» das Werk »icht '"" ^„s"' chcn uud Predigern z» ihre,, ösftittlichen ^^'..^chtll'^ wohl als zu ihren qeistlichen Uebungen und Uie" ^„t qen den leichlialtiqstc» Stoff liefern, s"""5!'«..l)o!i!^ auch alö eiu vortreffliches Hausbuch fur chrl!>r" / Faniilicn vorzüglich empfohlen zu werden-