Wt-295. Montllg, 27. Dcccmbcl 1897. IahiMg 11k. Mtmcher' Zeitung. " 9n,.ratf b,, "^. »" ^ ^"'^,ii per Zc!le « lr.- bn üjtersn Wlcbciholungen per «nie » lr. Vle «Lalb. Zelt.» erscheint täglich, mlt Uusnahme der F«nn- und Felertaze, Dle «>«inl»?»No« befindet sich ^ Jänner beginnt ein neues Abonnement Laibacher Zeitung. N? 3'!. '^aibacher Zeitung», die in ihren ,i '^yrgung tritt, hat u, den verflossenen Monaten ! tls^, "ende Erweiterung des rrdact.onellen Theiles ie> t?'^* »st das Ätstceden der «Lalbacher Zeitung», ^tM ^"wahl dts Stosses, bei Velöffentlllyung der ^.„"lil> Pustnachllchten nur auf das thatsächlich Vlickm ^ Obacht zu nehmen u»>d den verschiedenen i" ?, Dichtungen ,hier Leser, drrm Sympathien sie 'tlt^ "lr,g bestrebt lst, gerecht zu werden. Dle dieuj^Nljchr Veiblndung mtt Wien ermöglicht "Mlllelung der neuesten, wichtigsten Ereignisse. l"lz°,. l ber Rubrik «Locales, findet jeder Leser ^t?'"e Nachlichten von localem Interesse. Diese !vt. ^"lnmrr u. dgl. m. schneller und üder,ichllicher H die «Laibacher Zeitung», ^fa,," localen Tyelte finden ferner die Leser em ^ ,'"^s Bild aller Voigange, dle sich in der Stadt ^W " ^lngebu».g laglll, ao,p,elen und die für die ^ "un» von Interesse stnd. Eingehende Verlchle ^c ' 'nevejondere ,n den tommenden Fahren »nvetrcff ^blllei, ^" tzlaotrrgullerung zusammenhangenden H, vrtüffemllchl werden. ,„ , "^, l". Musll und ^ Vorlommmsse aus ^tdw. "^ der Kunst weiden wle biiher oie gevurende ^^l>t>« ?l! finden, edenzo wird dem lücremileoen ein« D„ ,"^lung grjchcull werben. ?en original-Feuilletons der , ll«dch,» ^"ung. erfleurn sich bclannlllch allgemnnel ?" lm Moman.ijru.llclvn crschcint e.ne fott. v°ltlllie Zahlung, dle drjoud.r« ale Lecture fur die ^kler ""^wayll wild. !Uill 1. Immer beginnt ein ""t« h' ">ru,rin fesselnder Roman aus der Feder ^<^"Schllll,leUers. Die Pränumerations-Vedingungen bleiben unverändert und betragen: mit zlofi Versendung: für Laibach: ganzjährig . . 1» st. — lr. ganzjährig . . RI st. — lr. halbjährig . . 7 » »0 » halbjährig . . ll » ll0 » vierteljährig . » » 7S » vierteljährig . 2 » 7ll » monatlich. . . I » 2» » monatlich. . . — » »» » Für die Zustellung inSHauS für hiesige Abonnenten per Jahr 1 Gulden. DM^ Dte Pränumerations - Neträge wollen portofrei ziigesendet werden. Jg. u. ßleinmayr öe Fed. Zllmberg. Amtlicher Cl^eil. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. December d. I. dem Gutsbesitzer und Oomanne der Bezirlsoertretung in Kamionla Clemens Stltter von Torosiewicz taxfrei den Orden der eisernen Krone dritter Classe und dem siechnungsrathe der galizischen Finanz'Landesdirection Wladimir Hantiewicz das vtltterlreuz des Franz« Iojes'Ordens allergnädlgst zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 9. December d. I. den Supplenten an der theologischen Facultät der deulschen Universität m Prag, Wellpriefter Dr. Josef Zaus zum außerordentlichen Professor der christlichen Philosophie und Funoamental'Theologie an dieser Umoer-stlät allergnäolgst zu ernennen geruht. Latour m. p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 1). December d. I. dem Sleuer-Overlnspeclor Wenzel Ernst taxfrei den Tllel und Eharalter eines Fmanzrathes allrrgnädigft zu verleihen geruht. ________ Oöhm m. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 17. December d. I. den in der landrsoefugten Maschinenfabrik der prw. österreichisch'ungarischen Gtaatseiftllbahn'Gesellschaft be« dienstele» Vorarbeitern Mathias Dworal und Fer« dmano Schwager, in Anerkennung ihrer vieljäh, rmrn einem und demselben Inoustrlr-Unternehmm zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit, das sil. verne Verdien,ltreuz allergnädlgft zu verleihen geruht. Se. k. und 5 Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 17. December d. I. dem bei der Firma Johann Gstöttner in Wien be-diensteten Vindergehilfen Martin Halmschläger, in Anerkennung seiner vieljährlgen, einem und demselben Geschäfts-Unternehmen zugewendeten treuen und belobten Berufsthätigkeit, das silberne Verdienstlreuz allergnädigft zu verleihen geruht. Der Handelsminister hat im Personalftande des l. l. Postsparcassenamtes den Obercontrolor Alois Wendl zum Inspector, den Commissar Ludwig Wenzl zum Obercommissär, die Controlore Johann Wa laschet und Moriz Hurtig zu Rechnungsräthen und die Controlore Johann Hau da, Johann Gattringer, Karl Dürler und Franz Vräuer zu Obercontro» loren ernannt. Am 24. December wurde das XXVl. Stück de« Landesgesetzblattes für Krain ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 37 dic Kundmachung für Kram, betreffend die neu errichte!r Schubstation in der Gemeinde Zirlnitz. Von der Redaction des LandeSgesetzblatteS für Kram. Laibach am 27. December 1897. Nichtamtlicher Cheil. Oesterreichische Eisenbahn - Statistik. Wien, 22. December. Im Monate Mai d. I. hat das l. l. Eisenbahn, ministeriu« die Hauptergebnisse der österreichischen Eisenbahn-Statistik im Jahre 1895 publiciert, und in rascher Folge werden nun die «Hauptergebnisse der österreichischen Eisenbahn-Statistik im Jahre 1896. veröffentlicht. Der stattliche Vanb enthält eine Fülle statistischer Mittheilungen, welche den Gegenstand vollkommen erschöpfen und die Ergebnisse klar und übersichtlich veranschaulichen. Der 48 Seiten umfassenden Einleitung folgt die Statistik der Bahnen, welche 314 Seiten einnimmt, und wettere 336 Octav« seiten nimmt der Anhang in Anspruch, welche die Sammlung der im Jahre 1896 auf dem Gebiete des Eizenbahnwesens hinausgegebenen Normalien und Constitutiv'Urlunden sowie der ertheilten und der verlängerten Vorconcessionen enthält. Dem reichen Schatze statistischer Daten ist Folgendes zu entnehmen: Feuilleton. i Ein Ausflug aus den Aetna. « Von.Ulbin Velar. ^en d?^'"" U"°a ze',gt eigenthümliche zerr.s ene t ^ ^ "N an gcjprähte Mtalle er.nnern. "uch »"ll«n'>'ehen die er Formen zerllülleler Lavu- "'chr. 2"t «« nne aühmiche Analogic aus unserem !>^ »"°"se dabei auf die zerklüfteten und zer- > des ^"ndildcr. wie w.r ste an der MKn ^ "^ "an stch eme Vorstellung von dem ^> Ü" barren 3ava,orm machen wnne uno > der '," '""«en ""l0au und der Entitehung,. ^N. bechen verglichenen Geste.nsarten Mchis zu N^^o?°"n an verschiedenen einzelnen Giften ?er U>n vorüber. An vielen Stellen zc'g«« 0« 3 V^5 Sprünge. Die Fanden der K.lche« aanze Tagesarbeit auf der Straße ab. Vor jedem vuule sieui man im Schatten Gruppen arbeitender Xrauen und Mädchen. Ist der Mann zu Hause, so Mid er auch nicht schwer zu finden sein, irgendwo im Schatten im süßen Schlummer, und die schmutzige ttmderschar wälzt sich »m schwarzen Staub herum. Mr umfahren einige prächtig bebaute, große «Dolmen», welche der trag fließende Lavastrom gebildet hat und bald »lehen vor uns zwei regelmäßige Berg. leael welche sich scharf vom dahinter Urgenoen Aetna avylben. Dort liegt Nlcolosl, meint mein Kutscher, uno ich freue mich jcyon, den Marterlarren bald ver-lalsen zu tonnen. Nur noch einige kühne Bögen und von »"it»" jehen wir eine lange Häuserreihe, die auf einem Stuck elwas weniger geneigten Boden liegt, und e.n Klrchlem (Seehöye 694 Meter). Wir halten bei oem erjten Haule links an, beim Aetna-Hotel — ein aanz lleines, bescheidenes Bauernhaus, Albergo des ^ I ^.; ein Bulcan ist auf der Mauer schauerlich ab< aeblloet.Der Bel'hrr heißt Mazaglia. Ich werde vom Wagen förmlich wie em Ocpacl>tück herabgenommen. IH ließ rs mir gerne gefallen, denn meine Glieder waren leblos nach der 2'/,seu, Macaroni mtt Aetna - Salami, und während mir das Mayl be» leitet wird, stalte ich dem Herrn Cupogmoa, dem «Mrerooerst» Signor E. Montesanto, meinen Besuch av Trotzoem, dass ich den Gutsherrn im besten Schlummer weckle, war er seyr entgegenkommend, und nachdem er den Empfehlungsbrief durchgelesen, memte er, in einer Stunde ist alle« an Ort und Stelle. Da« sind zwei «aulthiere für nnch und einen Führer und Maullhiertreiber; als «usftattungsftück bekam ich hier noch einen Alpenstock, wie ihn die Italiener auch wortwörtlich nennen. Bei der Rückkehr zum Gasthaus girng ich noch zum Telegraphenamt, wo ich imt großer Schwierigkeit einen deutschen Drahtgruh an die Ge-neralveisammlung des deutschen und österreichischen Alpenoerelns besorgte. Um halb 5 Uhr nachmittags saß ich bereits auf dem Maullhiere; zu meiner Linken ritt ein alter, gesetzter Führer, ein hochstämmiger Mann. Den lang» jahrigen, schäbigen, brettlrämpigen Filzhut schmückt em blaues Band mit großen schwarzen Buchltaben darauf, das Clubzeichen 6. ^. ^. An einer Schnur baumelt ihm em Signalhorn. Die übrigen Ausstattungsstücke und den Proviant, den Mazaglla in Säcken auf die Lastthiere ausgepackt, konnte ich nicht sehen. Em Ruf, nach unserem Begriff der Verwunderung gegurgeltes 4, und die geduldigen Thiere setzten stch schweigsam m Bewegung. Diesen aufmunternden Ruf besorgt der hinter uns nun emherlausende Maultiertreiber, em lnochlger, sefter Bursche; Alfto Uedo ist sei» Name, sein O.»lel ist mein Fuhrer und hechl Garbonario. Alfto Leoo ist auch autorisierter Führer, muss aber an diesem Tage nach der vorgeschriebenen Relyenfolge Maulthler-trelderdlenste verraten. Und so kann es ein andermal vorkommen, dajs Earbonario, der schiverfälllgere O.ilel, Treiberdlenfte versteht, während der stramme Alfto ihm als Führer zur Seite reitet. Diese Geheimnisse habe ich ihnen bald herausgelockt — denn beide waren sehr Vertrauens» und redselig geworden, als sie nach mein« Aussprache in m,r emen «^zllor« cli lkü»llo» Laibacher Zeitung Nr. 295. 2684 ZT^ecember^^. Das dem öffentlichen Verkehre dienende Netz sämmtlicher auf österreichischem Staatsgebiete befindlicher, mit Dampf und sonstigen mechanischen Motoren betriebener Eisenbahnen einschließlich der im Fürsten« thume Liechtenstein (8 963 Kilometer), in Ungarn 1 127 Kilometer) und im sonstigen Auslande (9 333 Kilometer) gelegenen Theilftrecken der österreichischen Eisenbahnen erreichte am 31. December 1896 eine Länge von 16 805 576 Kilometer gegen 16.492 489 Kilometer zu Ende des Jahres 1895. was einem Zuwachs der Bahnlängen um 313 087 Kilometer oder 1 89 pCt. gleichkommt. Hievon standen 9024 475 Kilometer oder 53 7 pCt. im Betriebe der l. l. Staats« eisenbahll'Verwaltung. Das für sämmtliche t. l. Staatsbahnen und für die vom Staate für eigene Rechnung betriebenen Privatbahnen bis Ende 1896 aufgebrachte Anlage-Capital bezifferte sich mit 1.118.376 331 fl, von welchem Betrage 55.925.288 fl. amortisiert erscheinen. Das Nnlagecapital der Privatbahmn im Privat betriebe (einschließlich der vom Staate auf Rechnung der Eigenthümer betriebenen Localbahnen) beträgt 1.616.611.297 fl. Als noch zu emittierendes Nnlaae-Tapital verblieben mit Schluss des Jahres 1896 Nctien im Betrage von 2,795.900 fl. und Prioritäls-Obligationen im Betrage von 81.375.353 fl. Politische Ueberficht. Laib ach. 26. December. Die Provisoriumsdebatte wird im ungarischen Reichstage am Montag wieder auf» genommen. Alle übrigen parlamentarischen Körperschaften ruhen ohnehin, der Reichsrath ist vertagt, die Delegationen sind mit ihrer Nufaabe zu Ende gekommen, die Landtage stehen vor dem Beginne ihrer Session, welche für mehrere von ihnen schon am Dienstag beginnt. Man schreibt aus Budapest: Der ernste, eindringliche Ton der Rede des Ministerpräsidenten Banffy anlässlich der Verhandlung des Gesehentwurfes zur selbständigen Regelung des Zollwesens und der Bankfrage hat einen tiefen Eindruck im Reichs' tage hervorgerufen. Ob freilich die Obstruction sich dadurch zur Einstellung ihrer Taktik bewogen fühlen wird. ist durchaus ungewiss. Ist das Nestreben der Unabhängigkeitspartei wirklich nur auf das selbst» ständige Zollgebiet gerichtet, so müsste sie sich durch die vom Ministerpräsidenten befürwortete Einberufung einer Fach - Enquete in der Zollfrage gemäß dem Antrage 2. Enyedis ebenso wie durch die weitere Erklärung des Labinetchefs, dass die Zollgemeinschaft mit Oesterreich nicht unter allen Umständen aufrechterhalten werden müsse, wohl befriedigt fühlen. Durch diese Declaration des Eabinetchefs wird der Agitation in der Zollfrage jeder Grund benommen, und ist ihr gewissermaßen der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Nur insoferue das unabhängige Zollgebiet eigentlich Nebensache und der Rücktritt des Eabinets Banffy das Hauptziel ist. lann noch irgend ein Grund für die Fortsetzung der Obstruction gefunden werden. Damit betritt jedoch die Obstruction einen Weg, der geradezu den Umsturz aller Regeln des Parlamentarismus bedeutet. Eine solch völlig subjective, gegen einzelne Personen gerichtete Tendenz lann nirgends Anklang ftnden und man wnd für solche persönliche Motive nicht einmal die Wählerschaften der Unabhängig« leitspartei interessieren können. Die fruchtlosen Versuche der Obstruction, eine Bewegung im Lande hervorzurufen, müssen sie wohl überzeugen, dass sie nicht nur im Reichstage, sondern auch im ganzen Lande isoliert ist. Bisher haben sich alle großen Anstrengungen in der Provinz, allgemeine Kundgebungen zugunsten der Obstruction zu veranstalten, als fruchtlos erwiesen. Diese Wahrnehmung dürfte eine gewisse Wirkung auf die gemäßigten Elemente der Unabhängigleitspartei nicht verfehlen. Hingegen herrscht in allen politischen Kreisen die beruhigende Gewissheit, dass in dieser Angelegenheit, welche im eminenten Sinne des Wortes eine Frage des Parlamentarismus und dessen normaler Functionierung geworden, nicht bloß die überwältigende Majorität des Reichstages, sondern die gesummte öffentliche Meinung auf Seite der Regierung steht. Nach einer aus Cetinje zugehenden Meldung ist die Nachricht, dass Fürst Nikolaus der Berufung des Präsidenten des Staatsrathes, Oberwojwodm Vozo Petrovic'-Njeguö, auf den Posten des General« gouverneurs von Kreta Widerstand entgegensetze, un« begründet. Es sei vielmehr eine Thatsache, dass der Aufstellung der von den Mächten angenommenen Can» didatur des Wojwoden seitens Russlands vertrauliche Verhandlungen zwischen dem St. Petersburger Cabinet und dem Fürsten Nikolaus vorausgiengen, bei welchen sich die Zustimmung des letzteren ergab. Nach einer aus Con stanti novel zugehenden Meldung liegen bisher daselbst verlässliche Nachrichten über die jüngsten Vorgänge im District« von Kölsch, hane in Macedonien nicht vor. Es bestätige sich jedoch, dass der Ausgangspunkt der dortigen Vorfälle die Ermordung eines Muhamedaners und einer muha« medanischen Frau gebildet habe. Gegenwärtig werde von den türkischen Gerichtsbehörden die Untersuchung dieser Ereignisse geführt und von dem Ergebnisse dieser Untersuchung werde es abhängen, ob von bulgarischer Seite ein Schritt in dieser Angelegenheit unternommen werden soll. Bisher sei dies nicht geschehen. Tagesneuigleiten. — (Welhnachsallocution.) Seine Heiligkeit der Papft betonte a» 23. d. M. in der üblichen Weih-nacht«alloculion, die Ursache der Leiden der gegenwärtigen Generation liege in der Nichtbeachtung der Gesetze und des Velsplele» be« Erlösers. Die Kirche vollbringe nicht nur ein religiöses, sondern ein wohlthätiges Werk, indem sie alle Nationen zur Einheit be« Glaubens auffordert. Der Papft beklagte die Verwickelung, welche durch den Cot'fllct dcs Staates mit de« heiligen Stuhle hervorgerufen wurde, dessen Veilegung lion der Mehlhelt der Italiener gewünscht wird, da sie einsehen, dass die politische Einheit zu ihrer Wohlfahrt nicht genügt. Sie deshalb zu bekämpfen sei schlimm und schlimmer, sich mit Umstürzlern zu identificieren. Wann sei es eines Staate« unwürdig gewesen, Begangenes wieder gut zu machen? — (9u den Demonstrationen an der Wiener Universität.) Der akademische Senat der Wiener Universität verhängte über den Höcer der Midicin Misch die Ausschließung von der Wiener Unlverfiliit jür imm?r w?n?n der °» 11. Dcemver ,m «'""''' g^e Unilttlsitiit ohne Erlaubnis des NectoiS gehauenen demonstrativen Inhaltes. . cn^l«ll< der Höchster Farbwerte im Juli nächsten I«»»"'' " ^ stattete den Farbwkrlen. das Mittel 3""/"'„„,. 10b Marl per Kilogramm fünfzehn I°h«' l°ng <« lausen. Man glaubt, das« das Antlpyri« °" " " . der Freigabe auf etwa 50 bi« 60 M«l per N'^" fallen w!»-d. , p'" ^de"" Liebes«Episode zwischen ein paar grundven», Menschen ab. ^lallM Sensallol.ell beginnt ein Roman 3""» " M «Da« Auge de« Todten», «laretie, das beruy" ^z. glied der Xcaäömio ^rknyaiss, der Director ° «^H die 1^unV»i»s, legt seinem Roman ein höchst '"" orbe"" durch neue Forschungen blennend aclurll « ^b Proble« zugrunde. Da« Auge de« Todten ," '^ zum unwlberleglichen «nlläger de« Mörder-. ^. Roman dürfte mit seiner packenden Handlung "" ^«"0 scha tlichen Grundlage den neuen Typus des ^^„, «riminalromans vorstellen. Da» Feuilleton "" ^«t. Welt. lündlgt erzählende Veiträge von 3^/" ^Pl be« Prinzen «mil v. Ochönaich - Carolas .^ Schnihler, Fritz Vlowronnel und vielen «no« ^, cullurelle v°n Dr. Friedrich Hirsch, ^" nch >"" EamiUe Flammarion u. s. w. an. s« Ml i ^ allem dass die «Rvmanwelt. aus der Höhe oer o^ »le «lle« in dieser Rubrik Vesprochene lann ^h. hlefige Vuchhllndlung Jg. v. Klein »ay« Vamberg bezogen werden. Local- und Prouinzial - Nachrichten. ^ — (Sanctioniertes Gese H-) 3'^«« Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster "" ' VlM' vom 16. December d. I. dem vom Landtage i" ^^ thums Kraln beschlossinen Gcktzentwulse, D die theilweise Umlegung der Vezirlsftiohe °o" " ^„-"l über Mulau bi« zur Eln»ünoung in °" ^ Relchsftraße bei Studtnz die Allerhöchste Sam gnüdlgst zu ertheilen geruht. erkannt zu haben glaubten. Bald ist die Häuserreihe hinter uns. Die Hufschläge verhallen an der letzten Häuserwand und wir betreten einen schwarzen Aschenweg, wo die Thiere tief versinken. Links und rechts find auf ebenfolcher Lava-Asche, die an unseren schwarzen Moorboden erinnert, schöne Weinpflanzungen, jedoch von der Phylloxera stark angegriffen. Eine Allee von Oinsterbäumen ((^nista stueniii») säumt den Wegrand ein. Nur einige hundert Schritte dauert diese Wanderung in Lava-Asche. Vor uns quer über den Weg thürmt sich eine noch jüngere Lava auf vom Nusbruch des Jahres 1886. Der Lavastrom hat in dem ge« nannten Jahre Nicolosi erreicht und ist zum großen Glück nicht über die Ortschaft hinweggegangen. Nur einige Häuser, dafür aber ein großer Theil üppiger Felder wurden verwüstet. Der Weg über dieses mehrere Quadrat'Kilometer ausgedehnte Lavafeld ist neueren Datums und schön ausgeführt. Die Thiere treten recht vorsichtig auf dem glasharten und spröden Lavaschotter auf. Wir: durcheinander liegen die zerrissenen Lavarinden, ein schwarzes Chaos von locker gelegten porösen Trümmerstücken. Wir genießen den schönen Anblick der Monti Rossi, erkennen die zwei Berglegel von der Rückseite nun als einen theilweise eingestürzten Krater (Katastrophe 1669). Der Weg folgt den Niveaudifferenzen des reich gegliederten Lava-ftromes. bald bergauf, bald wieder bergab, das letztere war weniger behaglich. Ehen machen mich meine Begleiter auf eine kleine Kapelle ausmerlsam. eher eine alte, zerfallene Ruine. Wie mir die beiden Führer versicherten, haben die Bewohner von Nicolosi dieser einzig und allein zu verdanken, dass nicht der ganze Ort im Jahre 1886 von d«r Lava verheert worden ist. I)ie I5eneöigei5 Mann'l. Eine Geschichte aus den Vergen von Friedlich Dolch. (6. Fortsetzung.) Hier unterbrach der Jäger sein Selbstgespräch und hob Plötzlich lauschend den Kopf. Dann blies er hastig das Licht aus. nahm die Büchse schussfertig in den Arm und drückte sich in die Ecke hinter dem Herde. Wohl eine Viertelstunde lang verharrte er »n dieser Stellung. Aber alles blieb still; nur der Nachtwind fuhr um die Hütte und rüttelte an den Fensterläden und zischte durch die Risse und Spalten der Holzwände. Endlich kam der Jäger wieder aus seiner Ccke hervor und machte aufs neue Licht. «Ich muss mich geint hab'n», murmelte er leise vor sich hin, «aber es is mir ooneh (vorhin) g'rad' so g'wesen, als ob ich Stimmen geholt hätt' drauß'n vor der Hütt'n. Aber was soll ich denn jetzt eigentlich anfangen? Ich kann doch net die ganz' Nacht ' da auf der Herdbank sitzen bleib'n und auf die Venediger Mann'l warten? Am g'lcheit'sten wird's sein. ich leg' mich auf den Heuboden da hinauf und schlus', bis 's !Tag wird! Leiter brauch' ich keine, denn der Boden is ja net hoch drob'n und wenn ich mich auf den ^Herd stell', kann ich mich leicht hinaufschwingen. — So, da bin ich schon, und da is ja auch noch ein , recht ordentliches Bund'l Heu! Das wird eine prächtige Liegerstatt abgeb'n und such'a thut mich da herob'n kein' Seel'. wenn auch gleich wer in die Hült'n kommt! Aber es kommt niemand, da is schon 'was gut dafür! Meinetwea/n l Wenn mir die Mann'l leinen Besuch abstatten woll'n, nachher lann ich wenig!«!"- b,s 'e hellichter Tag is.» „^ U"l> ?I Bald war das Heulager zurecht gemaa? ^ «M Jäger warf sich. die Büchse s^M/tig » ^ dA legend, mit einem Smfzer der Erleichterung ^ selbe nieder. Aufregung und Ermüdung A^ sch^ rasch die Augen und nach wenigen <"in sank er in tiefen Schlaf. ,,^ ruh'A Aber der Schlaf des Jägers war lem^^ denn wunderliche Träume lagerten ftch ba^' l^, jungen Mann. Er sah deutlich, wie schw ^r" . gekleidete Männchen unten aus dem v"^He E° schürten und beim Scheine desselben "» W stücke aufzählten. Die Männchen b"° l^ ^ empor und winkten ihm. aber er vermoHl ^^ ^a zu rühren und ebensowenig gelang es Kachel, ^ von sich zu geben. Da brachten d«e <"" eH Leiter zum Vorschein und kletterten zu'^ Oack "'. Sie fchleppten keuchend an einem M"^ gel""^ den leerten sie auf sein Lager aus. ^" ^ ^r dem Jäger, einen Arm zu bewegen, uno i Alp, sort der Schlaf. ^ , ^N ^ , Blitzschnell fuhr nun der 3"« l ^rl . , Lager zu sitzender Stcllung empor unu ^ yW wirrt um sich und unter sich und r,eo ,»^ has ^ Träumte er denn immer noch? ^r hit, g^> Traum, leine Täuschung, sondern WllMY z Wirklichkeit? .^ , .;„ sp" > Drunten auf dem Herde knisterte r^^j^ Feuer und der ungewisse Schein °er l>^^"„el um zwei Männergestalten, welche, in d""" , B ^. die Gesichter unter großen Hüten verv^u ^stt» Bank neben dem Herde sahen und mittut ^bacher Ieitung 3K. 295. ________________________2685 ______________________________________27. December 1897. U„„^ («aiser-Iubiläu« in «lexanbrien.) z^.,'" wird e« gewiss freuen, zu erfahren, das« in l«?l '^^se «orlehrungen getroffen werden, u« ^ '"Wgjährige Regierungs.Iubiläum Seiner Majchät ^l>2"' ^" allerhöchsten Intentionen ge«äß, durch I'»? °« Stiftung«« zu feiern, Zu diesem Vehufe ver-li» ° a °^ ^ österreichische «olonie a« 4. d. M.. um lz ^" bonliti von 30 und ein Ezecullv.Eomite' von ^,."'°"tdern zu wühlen. Welch letzterem alle vor-KG, "^bellen zufallen. Da« Vureau wurde folgender-lz ""wluierl: Präsident: Vanquier Varon Jacques de ^ "^l Niceplüstoent: Großhändler Paul Fenderl; h'Üo » ^""or Florio Vufic und Üloyd-Oeneralagent ^ « ""! «°ss.»: Industrieller «manuel Stroh, l'M ^" wackln Landsleuten gelingen, einen an-^«eln" ^"^ b" in Aussicht genommene Asyl zu «^ lKrainlscher Landtag.) Die Tage«, ^bllck ». ^ ^'Vung de« lrainischen Landtage« in ^l> » ""sen um 11 Uhr vormittag« ftaliftadet. l!^.' "^fsnung de« Landtage«; Angelobung der neu ^b!°? U°mdlag«.Ndgkordneten; Mittheilungen des ^V'^dlu»«; Wahlen: zweier Ordner, zweier !>l>I. '°"n. eint« Ver.ficatwnlaueschuss s von fteben Att« ' ^"" Finanzausschüsse von zwöls M't-l>>l!>ktn "" Verwallungsausschuffe« von zwölf Mlt< '^^""d eine« Rechenschasttbertchl-Ausschusses von ^ hilled««. Unter den Vorlagen befinden fich: ^iletli?^ "" Üandesausschusse« wegen provisorischer ^ »'^bung der Landesumlagen i« Jahre 1698; ^«tl" . be« Lanbesausschuss^. betreffend die Ab« l!«l„. I °" üandlagswahlordnung sür da» Herzoglhum K>l> ^ b« Handel«, und Gewerbelammer in Lalbach, H^ Idrla; der Vericht de« Landesausschusses, be-!^. ^^°« l. l. Landesschulralhe für Krain an-^ „? Entschädigung einiger Leh.er sür die Ectheilung ^och^, obligaten Unterrichtes in der zweiten Landes« ^b/Vn ^n Schuljahren 1890/91 bis inclusive !>lt^ ! der Rechenschaftsbericht des Landesausschuss'« ^ sllck "°" ^ Jänner bis Ende September 1897 «üb, ^""ngsabschlüsse sowie Voranschläge der einzelnen kl i^. (Nentensieue r.) Das Finanzministerium ^«"^ ^"ae, ob die am 1. Jänner decurfiv fällig .'l l,e„ .. Coupons der P!andbrie»e und Stabtanlehen H di« ü^lührten «enlenfteuer unterliegen, entschieden. >!>,» 3°ll sei. Für diese Entscheidung war die ^i^«U"s maßgebend: Gemäß 3 126. Absah ö. "»!„, ". «bjah i, dt« Personalfteuergesehe« hat dic 'z "e der renlenfteuelpst.chligen Vezüge als V<- ^.^undlage sür die im Wege des Abzuges ein- ,7lt!ll!"oen würbe, ob diese Vezüge anlicipativ >bt "Nv erfolgt werden. Für diese Unterscheidung ' "e^V' l"bft für das erste Jahr der Wlrlsamleit ? slüsnl^'h" ^. jde ?^ aus das mit 31. December 1697 er- >t,z>"" be, der Auszahlung ausübbare) Steuer- !>«?. °« s 23 «lnlommenpatenl einerseits und auf »'« Ni."^ "em neuen Steuergeslhe auf Grund der >le ^ '> ersolgende) Vefteuerung der Pfandbrief. >Ue." «ine Doppelbesteuerung diefer Vezüge in >l l„'k «ntreten lann. Zu demselben Ergebnisse «e- >» z^' übrigen«, wenn «an die im Wege de« Ab- ^^ttheb^ Rentenfteuer mit der im Fafflon«. ^ter tz" lag ein. wie es schien, ziemlich wohl-Mllclen ,?'. °" der Hüttenwand lehnten ein paar "' und 3?.°uf dem Herde glitzerte ein Häufchen h. 'h "r lverstücke 3>r d?n"'«b' Venediger Mann'l!' entfuhr es fast ^und^ppen des Jägers. -Da find's ,eht. '^ la i^^h°ftig! Ja. ja. es ift schon s°, ste Vc°H' w^'l« m.teinander! Die Sprach' lenn c>gcn "'ch auch net versteh', was sie sagen. 'ss^°n. d°z Geld zu zählen, das da vor V"" ekt'^L liegt. He.lige Mutter. waS mach >b« Soll ich mich melden, oder soll .ch ^^tlvirr. ""H selber finden da heroben?» lachen ^ "nlchlusfig blickte Franzl auf die Hill ih" Aschen, die nicht ein einzigesmal den ^7,^.emporhoben, nieder. Nachdem er chr VMa? ^ «ugenbl.cke beobachtet hatte, streck^ !«!?^br ^ten Arm aus und tastete nach hatte er es erfasst, als es ^ >det« ^""bm entglitt und polternd auf den V-tch d"- In demselben Augenbl.ck zuckte e.n <° durH" H"bdunlel. der Knall des Schusses ^^>V den Naum und dichter Puloecdampf >>r.?" der Hütte. Wie versteinert stand > >un^ Ungeschicklichkeit verwünschend; 'M V llttnde ^ Hillte aber ließen sich wilde Fluch ill ^k berausch vernehmen, krachend flog "ne "°"n trat Todtenstille ein. ^^ G«rtl«tzung folgt.) Wege zu veranlagenden vergleicht, denn auch i« letzteren Falle bildet nach § 128 be« Personalfteuergesehe« da» i« Jahre 1897 bezogene Einlo««en die Besteuerung«« grundlage. Dagegen findet auf die i« Jahre 1898 zur Zahlung gelangenden, jedoch schon vor de» 1. Jänner 1898 fällig gewesenen Coupon« und Stückzinsen die Nenten. fteuer leine Nnwenbung. da dem Personalfteuergesehe leine rückwirlende Kraft zuloomt, beziehungsweise diese gmjen bereits nach de« allen Vteuergesehe besteuert worden find. — (Sterbequartal.) Das l. l. Finanzmini» fterium hat aus Anregung und im Einvernehmen mit dem l. l. Iuftizminifterium die Frage der Anspruchs' berechtigung der Witwen auf da« Sterbsquartal, welche «hre Gatten im Plnfionsftaude geheiratet haben, ohne das« fpäter eine Reactivierung derfllben erfolgt wäre. dahin erllärt, das« auch solchen Witwen ein restlicher «nspruch aus da« Sterbequartal nach ß 13, Abfatz 1, des Gesetze« vom 14. Mal 1896 zusteht und da«selbe sei-tens der zuständigen Vthttlbe im eigenen Wnlungslreise bewilligt weiden lann, ohne dass hiezn die Zustimmung, beziehungsweise Genehmigung des l. l. Finanzministeriums bedürfte. — (Wan der vor träge.) Die von der l. l. Landesregierung elngesührlen thierärztlichen Wandervorträgc wurden im politischen Vezirle Ndelsberg sür da« heurige Jahr vo« dortigen l. l. Vezirlsthierarzte Herrn Firdinand Gaspari in Podlraj. in Kaltenselo. St. Michael und in Slavinn abgehalten. In allen Vortragsorten war dic Betheiligung an diesen populär gewordenen, für die Landwirte sehr vortheilhaflen Votträgen eine lebhafte und belies fich die gahl der Zuhörer i« ganzen auf 236; auß«r diefen erschienen hiezu auch die Herren Seelforger und Lehrer. Als Vortragsthemen wurden gewühlt: Die Oesundheitslehre, die Oesundheitsbebingungen, die Ab« ftammung und Aufzucht der Thiere, wobei befonders die trbsehler besprochen wurden, die Stallhygien«, Kcanlheiten, welche infolge fchlechten und verdorbenen Futters fowle unreinen Trinlwasser« entstehen, Vorgang bei der Heilung erlranlter Thiere :c. Die Belehrungen sowohl als praktische Demonstrationen wurden von Seite der Landwirte mit Interesse angehört und vielfältig der Wunsch auf Wieder, holung derselben zum Ausdrucke gebracht. —o. *(Die Weihnachtszeit.) Da« gnadenbringende, selige Feft der Geburl des Wellerlöjer« ist in erhebender Weise nach altem Vrauche wieder gefeiert worden. Die Küchen waren voll von Andächtigen, die der Verlünbi. gung de« ewig neuen Evangeliums lauschten; in vielen Vereinen wurde da« Fest friedlich und freudtg begangen. Nächstenliebe und Freundschaft la« zu« schönsten »u«. oiuck. Der lieblichste Zaub/r des Festes entfaltete fich jedoch im Kreise der Familie, wo die helle Freude aus unschuldigen Kmderaugen leuchtete und die Alten, der Sorgen des Lebens vergessend, wieder jung wurden. An Spenden der privaten und öffentlichen Wohlthätigkeit hat es auch nicht gesehlt und e« dürfte nur wenige Arme und Nothleidende gegeben haben, die nicht durch eine Liebesgabe erfreut wurden. — Zur heiligen Weihnacht«, zeit ift e» immer gut, wenn der Mensch einen Schatz in seinem I »nern findet, wenn er sich bewusst ift, Neu und redlich seine Pst.cht erfüllt zu haben; er wird mit neue« Lebensmulh in die Zukunft blicken, gleichviel wa« da lommen mag. E« ift un« Menschenkindern freilich nicht aeaebcn, unsere Tage so ganz sorglos dahinzuleben. Die Tage und Jahre lommen und gehen: aber die Sorge ums lägl'che Vrot wird bei der großen Mehrzahl der Menschen lein Ende nehmen, ja es hat sogar den An» «ckein dass sie immer lebendiger an uns herantritt, »ber chon'aus diese« Grunde, well wir nicht hoffen dürfen, diefer fortgesetzten Qual ganz zu entgehen, sollten wir uns wenigstens leine unnützen und übelflüssigen Sorgen wachen. So viel ist gtwlss, das» jeder Tag feine eigene Man- hat, und wir werden fte umso leichler btwllltigen. ie «ehr es uns gelingt, unser Inneres sittlich au«, »ubauen, gewissermaßen fturm- und wetterfest zu «achen. Nur noch wenige Tage und wir treten in ein neue« c>«br Wa« wird es un« bringen? Nichts besonderes, wenn wir die Hände in den Schoß legen und die Dinge ilnen Gang gehen lassen, dagegen aber des Guten und Neuen gar mancherlei, wenn jeder von uns das Seinig« zur Vesserung des eigenen Wefens und ber Allgemein. willigen Feuerwehr.) In herkömmlich freudig, selllicher Art feierte gestern die wackere Laibachec frei-n, llllle Feuerwehr zu« achtundzwanzigften«ale das Thrift, f N als Familienseft i« schönsten Smne der Bedeutung. Die Easino.Gla«halle erwies fich zu lleln, u« all die »aulrelchen Gäfte zu fassen, die mit ihren Angehörigen aeto«men waren, um der «escherung anzuwohnen, die Kant der Gcoßherzigleit edler Freunde und Gönner de« «meinnühlgen Vereine« diesmal reichlich und glänzt ^aesallen war. D« rühr.ge Festausschuss. bestchend «»«den Herren Nchtsch'n, Drelse. Ruling und ^ s», antel mit de« unermüdlichen Feuerwehrhauplmann fte?ln Dob'erletan der Sp'tz', hatte mit Umsicht, GesaM und Geschmack die umfassendsten «orlehrungen grosse», und ll," «blichen Äemühen war es zu danlen. das« da« Feft iwber» aelungen alle befriedigte und auch seinen hu«ani. "««» H durch reichliche Einnahmen ««füllte. «, b«. ehrten viele Honoratioren die Feier durch ihre Anwesenheit; u. a. waren Herr Vürgermeifter Hribar und Herr lais. «ath Murnll erschienen. Eine Abtheilung der Mufillapelle be» 27. Infanterie-Regiment», die vo« Regi«ent«-llo««anbo in der liebenswürdigsten Weise au« Anlas» der gemelnnühigen Vlranftaltung der Feier un. entgeltlich zur Verfügung gestellt worden war, erfreute da« Public«« durch den trefflichen Vortrag fesselnder Musikstück/. Viel bestaunt ward ein prächtiger Thriftbaum, vi>l bewundert wurden die zahlreichen hübfchen Spenden. Herr Feurrwehrhaupt«ann Poberlet begrüßte die Versammlung, b.lonte, das« die Feier fich nun eingebürgert habe und ein echtes Familienfest geworben fei und danlte be» Herrn Vürger«eifter für sein Erscheinen. Die Ve-oülkcrung Lalbach« lönne stolz ans die Institution der fceiw. Feuerwehr sein und diese stolz darauf, dass da» Interesse für die gute Sache nicht erlahme. Der «edner spricht die Hoffnung au«, das« heuer die llhristbau«seier zu« letztenmal«! i« llafino veranstaltet worden sei, da ja voraussichtlich da« gegebene Verfprechen zur Einlösung gelangen und die Feuerwehr da» schöne Feft i» eigenen Heim künftighin begehen werbe. Er bittet den Herrn Gürgermeister. in seinen Vemühungen zur Schaffung be« versprochenen Feuerwehrhel«« nicht zu erlahmen, nicht allein der Dank der Feuerwehr, sondern auch jener ber ganzen Vevöllerung sei ih» sodann sicher. Redner ruft schließlich de« Herrn Vürgerxeifter ein brel»alige« «Nu pomoö!» zu, in da« die Versa««lung kräftig einfti««le. I« weiteren Verlaufe de« Abends brachte Feuerwehr» hauptmann Herr Iuvancik einen herzlichen Trinl. spruch aus Herrn laif. Rath Murnil. Herrn Vürger« meifter Hrtbar und Herrn Feuerwehrhaupt«ann Do« ber let au», wobei er insbesondere der Fleude na«en« der Versammlung Nusdruck gab, letzteren in rüstigster Thällgleil und als Leiter des Festes begrüßen zu tonnen. — Schließlich wäre noch zu be»ellen, dass ber Lande». Feuerwchc-Verband gestern vor«ittag« und nachmittag« Sitzung hielt und wichtige, das Füuerwehrwesen beruh» rende Angelegenheiten zur Verhandlung gelangten; die Delegierten nahmen bann an dem Fefte theil. — Wlr schließen uns dem Wunsche be« H.rrn Feuerwehlhaupt. manne« Doberlet an, dass im künftigen Jahre da» Feuer, w.hrheim zu Nutz und Frommen des gemeinnützigen Vereines und der Vevöllerung erstehen möge. * (Weihnachtsbelhetlung von Schullindern.) Im Turnsaale der ersten städtisch?« Voll«, schule fand Donnerstag oor»iltag« die Velheilung von ar»en Schülern f仫tlicher städtischer Volksschulen und der äußeren Schule der Lichtenthurn'lchen Waisenanftalt ftatt. Ja echt menschenfreundllcher Weise hallen fich Herr lais. Rath Murnit sowie die Da«en Frau Dr. Taotar, Pre «l, Vartel, Fräulein Pre «l und Üozaru» das guftandelo««en de« edlen Welle« be«üht. Die hoch. würdigen Herren Domdechant Zamejc sowie Katechet Mercun hielten ergreijende Ansprachen an die Kinder, die fie aufforderten in dankbarer Liebe ihrer Wohlthäler zu gedenlen. E« erfolgte sodann die Velheilung von 197 Kindern mit Kleidern, Schuhen und Vackwerl. Seine Exc llenz Herr üande«präftdent Varon Hein hatte in eine« liebenswürdigen Schreiben an da« Comiti belannt» gegeben, das« er zu feinem Vedauern durch Unwohlsein verhindert fei, persönlich zu erscheinen. — (V e«e i n b e v o r st a n d ». W a h l e n.) Vei der a« 2. December d. I. stattgehabten Gemeinoevorftanb»-wähl in Arch wurden gewählt: »loi« Hcaftnil, Grundbesitzer, Gastwirt und Fleischhauer in Arch, zu« Ge»elnde. vocheher; die Grunobefth« Fianz Maleniel in Zalole, Michael P:ran m Grmoolje, Johann Kenni in Z,«eilo, Franz Metello in Dolenjaoa«, Anton Motlvml m Arch, Johann Vorenc in Langenarch, Franz Hvelbar in Gmajna und Malhla« To«ailn ln Smeonll zu Ge«einderiilhen. — Vel der a« gleichen Tagr vollzogenen Wahl de« Ge-meinbeoorftandes «n der Oltsgemrinde stossvüchel wurden Franz Vebar, Grundbesitzer tn Vlrlui?, zum Gemeinde-oorftejer und die Vrundbefther Fcanz Valls »n «oie-büchel und Josef Sluoic in Volllja zu Genninderülyen gewählt. — Oei de« a« 6. d. M. ftultge,undenen Neu-mahl des Gemeindevocftandis für die Gememoe Jauchen wurden der Grundbesitzer Lorenz Gregorin von Vcl>o wieder zu« Gemeindevorsteher und die Grundbesitzer An. dreas Flerin von Goricica und Johann Kolalj von Hrbo zu wieder zu Ge«einderülhen gewühlt. — Vei der a« 9. d. M. in Pöllandl vorgenommenen Gemeinoevorftands-wahl wurden Johann Pelschlmer jun. von Pöllandl zu« Gilmeindlvorfteher, F.anz Flnl von »Uuchel, Johann Po» glajen von Kleinriegel und Johann Sa«ida von Stein-wand zu Gemeinderüchen gewählt. — (Venefiz. Vorstellung.) Heute gelangen zu« Vortheile des Schauspieler» Herrn Muralort die dret Einacter von Sudermann « Moriturl» zur «ujiührung — ein hervorragende« ltterarisches Elelgn,« auf der deutschen Vühne. Herr Muralori »ft em hochbegabter junger Künstler, der emer schönen Zulunft entgegensieht uno dessen erfolgreiche Leiftungen die vollste Beachtung und Anerkennung fanden. *(«u«de«Pol und die ihm folgenden Kanonenboote mussten umkehren. Die griechische Regierung wies ihren Gesandten in Eonftantinopel Maurokoroato telegraphisch an. freundschaftliche Aufklärung zu verlangen. __________ Lemberg. 25. December. (Orig.'Tel.) Minister Freiherr von Loebl reiste heute nachmittags nach Kralau ab, um dafelbst die Vorstellung der Behörden entgegenzunehmen und Audienzen zu ertheilen. Budapest, 25. December. (Orig.°Tel.) Das Amts-blatt publlciert die Ernennung des Ministerialrathes im Ministerpräsidium Dr. Alexander Dardai zum Vice« Präsidenten des ungarischen Staatirechnungshofes mit dem Range und Charakter eines Staatssecretärs. Budapest, 26. December. (Orig.-Tel.) Die von der Unabhängigkeitspartei einberufene Vollsoersammlung gegen die Provisoriumsvorlage und für ein selbstän« diges Zollgebiet machte ein vollständiges Fiasco. Die Socialdemokraten erschienen in überwiegender Anzahl und hätten ihren Veschlussantrag durchgebracht, weshalb die Parteileitung der Unabhängigleitspartei die Abhal» tung der Versammlung für unmöglich erllärte. Unter großem Lärm und gereizten Ruseu gegen Franz Kossuth zerstreuten sich die Versammelten. Berlin, 26. December. (Orig.'Tel.) Das Wolff'sche Bureau meldet aus Tolio: Da die Zusammensetzung und die Stellungnahme der Parteien des Abgeordneten« Hauses ein Mißtrauensvotum für die Regierung als sicher erscheinen ließen, löste die Regierung am 25. d. M. das Abgeordnetenhaus auf. Rom, 26. December. (Orig.'Tel.) Die «Agenzia Stefani» meldet aus Massauah vom heutigen: Gestern mittags wurde Kassala den Egyptern übergeben. 450 reguläre Aslaris und 150 Irreguläre sind in egyptische Dienste übergetreten. Der Commandant San Miniatelli mit den italienischen Officieren und Truppen sowie der Rest der eingeborenen Truppen marschierten nach Sabderat ab, von wo sie morgen den Marsch nach Keren fortsehen werden. Madrid, 25. December. (Orig.«Tel.) Nach einer Meldung aus Newyork soll eine neue Flibustier-Expedition aus den Vereinigten Staaten von Amerika auf Cuba gelandet sein. Madrid, 26. December. (Orig.-Tel.) Infolge der letzten Note des amerikanischen Gesandten Woodford tiesteht der «Imparcial» auf der Nothwendigkeit, dass Spanien angesichts der Eventualität eines Conflictes mit den Vereinigten Staaten von Amerika feine Flotte vermehre. London, 25. December. (Ori^Tel.) Die «Times» meldet aus Lima: Das Gesetz über die Civilche wurde veröffentlicht. Der Cabinetspräsident demissionierte in» folge dtssen. London, 25. December. (Orig.°Tel.) «Daily Mail» meldet aus Tokio vom 23. d. M., dass zwischen Großbritannien und Japan in allen die chinesische Frage betreffenden Punkten ein befriedigendes Einvernehmen erzielt wurde. Eine gemeinsame Flottendemonstration dürfte in kurzer Ait veranstaltet werden. London, 25. December. (Orig.«Tel.) «Reuters Office» meldet aus Caracas, dass daselbst ein neues Ministerium gebildet wurde, welches aus Anhängern des designierten Präsidenten «ndrade ^"""O. ist. Das Portefeuille der Finanzen hat Mairo nommen. «., x llui- Neutels London, 25. December. (Ong..Tel.) «« m Office aus Washington meldet, wurde w H ^ Cabinetörathe. den Erklärungen eines ^ltall"' « folge, beschlossen, den Gang der Dinge " <^M« Zwecke des Schutzes der durch Vertrüge gewaynn,^^ amerikanischen Interessen wachsam im «A«'" " ^ Im Cabinetsrathe seien Ansichten zum "UM«" °^ bracht worden, welche die Möglichkeit e"er ,^ zwischen England, den Vereinigten Staaten von « und Japan ausschließen. ^ ^, e. Mos Athen, 25. December. (Orig.-Tel.) ^1' '^ wurde zum General befördert und zum.Com«°" ^ der zur Wiederbesetzung Thessaliens bestimmten " ernannt. . «.,) 2)cl Yokohama, 25. December. (^''" Weder-Mllaoo erklärte in der Thronrede bet oer ^ eröffnung des Parlaments, die «eziehungen z ^ Mächten seien freundschaftliche. Dle M" politische Lage erwähnte der Mikado "cht. ^e Havanna, 26. December. (Ong.-Al.^ ^ Gruppen manifestierten gestern vor den «" ^,^ «Diano de la Marine» unter den "«!«"< ^. mlt der Autonomie!» Cavallerie schritt em ^in streute die Manifestanten, ohne dass es i ^M-weiteren Zwischenfalle gekommen wäre. >»" feftation wird leine Bedeutung beigemessen, ^„de Chicago, 25. December. (Orig.-Tel.) ^ A^e^ des Colossmms, worin sich gegenwärtig me ^ ausstellung befand, ist niedergebrannt, ^e«« ^pllb sind todt, gegen vierzig sind verletzt. Der VY auf 700.000 Dollars Verstorbene. ^Mr^ Am l 9. Deceml, er. Iosefa Sajov,c, «", e 1 I., Udmat 93, Herzfehler. ^ ««ihlelin. ^'' Am 2 1. December. Maria Klun, G««^' Polanastrahe 27, Tuberculose. ^. Maurers""" Am 22. December. Anna Prate«, ^" 70 I., Udmat 16, Marasmus. . ^liesalbl'l" Nm 22. December. Anna Mihellö, «5«°" 16'/, I., Udmat 88, Lungenentzündung. _ ^„in, '" Am 23. December. Maria Kotar, Inwoyi" Petersstraße 38, Marasmus. Im Civilspitale. 5«,!, ?^' Am 20. December, ssranz Pavliö. I"woy Am 22. December. Urban Dolinar, n«»^ Pyelonephritis. ,» Im Siechenhaufe. ^hM'"' Am 21. December. Maria Virant, 53 I., lüllrciuoml». utsri. Meteorologische Beobachtungen in ^u.^-^ Eeehöhe 306 2 "^^^^-^z «7 ^Ä7«7 745"b -0-7 NW. schwach zl, ^. "' 9 . Ab. 745 9-4 0 NO. mäßig____^sftl 0'0 7 U. Mg. 746-0 -8-4 NO. mäh'« ..-U be^ 25. 2.N. 7455-16 NW. schwach ^"'M ^^ 9. Ab. 747 2 -3-4 windstill ^^^ ^ 7U.Mg. 7491 -27 NNO. mäßig ^ hM 26. 2 . N. 749-4-1-4 N. mähig ' 'Mtl^is0 9. Ab. 749-9 5 3 N^^ig^^L^^," 27. l ? U. M«., 748 6 , -9 - 0 , N. mäßlg > " s^, z«, Das Tagesmittel der Temperatur vom A iseU>" und Sonntag -A - 7«, -4' 5«und -3 -1«, beziehun»" 2 0° und 06° unter dem Normale^^^,—^T^o" verantwortlich« Redacteur: IuliuS 0H"'s"" ^^ Fandestyeater in^3^ 54. Vorstellung. Benefiz für den Schauspieler Oeorg »"" glov"" Novität! Zum erstenmale: Morituri Drei Einacter von Hermann Sub""^ i^> Anfang halb 8 Uhr. ^^-<2^ß? -------------------------^n^-^s?« ^ Zum bevorstehenden J*b^*8 Jj&ger V° empfehlen wir unser reich assortier1 Kalendern aHerjrt als: Abreisa-, Comptoir-, Unterlafl»-- büßj Portemonnaie - Kalender, Haushaltu^^8 Familien-Kalender, Salon- und Lu* . Ferner Fachkalender aller Bra" a0 Ifl. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg, ^f ^ (563*) Lalbaoh, Oongr©»«P V^WÖ ^ibochcr Zeitung Nr. 295.___________________________________^^__________________________^_________________27. December 1997. Course an der Wiener Börse vom 24. December 1897^ ^^^'""«ubtt . . . ,0,0t. ll»»l " tz!Ib«l ^.8"lu«.«ugust ,n, 0b »Ml »5 «r» Iännel.Iul, llll 9». »t>» »5 ««>« z° «t»°t«l»st, ,50 fl. »80 - »S» - ^n»»/ '' f°nze 500 l, l4»?b»4»?i, >s!»t.^'""^ l- «»-'<"- >t, "'«Ulo<« . . im l. lg« —«89- ^' ^» .^.^ ^ - «Ist. »88 - »89 - "»^»Hlb«nt«. steurrs«! »„«»«85 ""««o».. . . »«l0 93 »o >^^«..st.uerf«< >!<«K5,'- !3? «tr. ,. ^'..... »9 4<'l ß. g. W /'«»l,z.». ' ... «58l>0»«4 — 5,,-7t, ,„7d k»e»»«»»e»« <«»»». V»i»».' 0»li««tw««. «li>»bethb«hn «X» ». «000 «. 4°/. »b »!>«/,». St. . . . l»b?5l,?b0 «Mllbtthbahn, 400 u.lwoo Vl. «X» «. 4»/,..... »»(,50 1»l l>« »llu«.3o «udvi«. »ahn. dtveri« «t«ck« 4«/, . . . . 99 »^»00»!» V°«rlbe««n»»l«,»«. l»8«. . 4°/, fdt». Vt.) V.. f. l. per Mttn« .... !»»l»o »«i 70 bto. »lentü tn «ion«n»Hhr., 4°/„ steuerfrei fürll0Nlru>nen?l»». 99 b» »9'/b 4"/« bt«. dt«. per Ultimo . . 99 t»5 9« ?b dt».T».».«l.»°lblU0fi.,4'/,°/« !A>ü ü» 50 ot«. dto, Ollber »00 fl., 4>/>/„ »«>80 »o» b0 dt». Ltaats^obl««. (Uu,. 0N) v. I. »87«. 5°/».....»l - 1»l 90 dto,4'/,»/,b«d«nl. k lü0 st. «.«. t« l>0 5» l>0 Kto. bt». k »0«.».«. ib«-l«- TH?<5Nt«..2»!» 4°/» »00 V. . l»9 »5 »40 l,^ (fül »«> fi. «W,,. «»/, tioatNche und sl«von»b 0° „ ««> ?^ lNl 7b »eld W«« ßs«lkbri«ft cmr loo?l.). Vobcl.liK.ez.wzog.v»!.^/, 9540 9940 dt«. !«rl««.'GchN>l!,»'»/„l.«». ll?»5U»»l» dt». bt». »»/„11. V«. ll??b tl8'«i l«.»bste«».«3.5'.', »I ,«-«> —-— (lül loo fi.). A«dp. Vt. «5 bli l»4 »0 bt». 5«/,K«X>fi. p. lOO fi. i,^7t. -- N»«.««lltz. sah»..... »08 l0 lOb-Z,, 4»/, ll»t«ll»in«r Nahn«!, . . „ bv llX> — llo»rft los, (per Gtüll). «ubapeft'Vllstllca (»o»b»n) . «?l, 7 lo !l«dM»1t »00 st...... 50« - «,» — 0fi IM. I«— tb8 — Ofen« 2»ft 40I...... «l'bO ««» «alffy<2°lt 40 fl. «M. . , . « «ud»lph'»l>se »0 fl..... »z 50 l>» lX> O»l«'llole 40 fi. «Vl. . . . ?l 5« ?» «) Lt.^»tM>l«/, ». »09-75 i«i « »«nlverew, «ie»er, »00 st. . «4 « «U» — »oo».<«nst.,Qe1».,«>0fi.V.40<'/, 44l< — 44t — «rdt.^lnst.». Hanb.u«. l«0fi. --. — - dt». bt». per Mtt», V«ptbr. 3bl «0 »^» lv ««bitbanl, »lla^nn«., «00 fi. . »?9 —«So-- Veposttenbanl, «ll«., »00 fi. . »l, — »»-- V»«mpte«<»«<., «brist,, 500 fi. ?«, — 7?» — !»»»»». «loHnr,., Wiener, «ov fi. Kb? — »9 — «U»thst^»0«st.,5'/,t. 8ö 87- Üwb«rb«»t, vest., »«»st. . «4 50 llll> - l)est»«.9 - UmVnbanl «00 st...... X9l — »9»Kl» N«leh,:»zanl. «ll,.. »40 st. . »?«>— »7? — (per Ttü«), «uMg'lepl. «senb. «X» fi. . . »645 Uuschtitbnü»« ««. 500 st. ««. »558 1«>0 dt«. it». (Itt. U)»00st. .5S»-«? — Dnuw < !v»»pfschlllaljlt»»V«s., Oesterr., 500 fi. ««. . . . 44» - 443 - Dul»V»benbacher«.>V.»oast.V. ?»' - ?»» cksenb,. »llellschaft «X> fi. O. . . . »9» - «4 - Uloyd, vest., Trieft, bou «. ««. 4« - 4,5 — Oesterr. slordwestb. LW fi. V. »45 —l>4<»' dt». dl«. (Ut. U) « st. O, »»9 «5« 50 Pr»«'T>ultr«iltnd. l üu fl. V. . 96— »7- Sta«t»etlenb»hn »00 ft. O. . . «4 > 8,4 7ü Sübb«hn »00 st. K..... 7? »z ?f?» OHon«rdb. »erd.»». »00 fi. «Vl. »09 «» «„ « Tn»u»««-»«<.,«r..l?llst.»,«», 4l>° —457 — bt«. »».«««?,«»»« — —------ l»»»«^»el.,««««,., Vrw. ltUlt»««ctten »« fi. . . . »»4 — l«« — Nn,.><«»liz. Menb. 200 st. SUbn »l» 50 »»» — Un,.«fstd.(»t«»<»r«»)»u<>st.V. »ll 75 «, 7, st. . . »e»»«> »04'«. V«y,l«l » fi..... 80«— 8» >l» «««nbabnw.'Heihg., «rst», 80 fi. ,»<-. ,« «» „«ldemühl", V«P»«s. ».». ». 99 - luv _- Üleftn«n Vnlnerrl »0« fi. . . «40 bv l4l « Vl»nt«n»<»e<«lllch., 0est.'«lpi»l l»9»b,5v»v Pr»»Fl «len-3nb.<»el. «00 st. «?8 - «»v »^ V»!»»»»«^. S»ewl»hle» S0 h. 59? — ^,» — ..Schiel«««''P«pl«,., «V ft. ,»4-«, . „Tteyrer»/' »«Piers.». ».-». l?l-— »?, — IriMer »»«»».'«ei. 70 fl. »« - »» — »«ffenf.^.,0est.w »ie», »00st. ,»? — ,v0._ »»«»N'Seihnch.. «ll«.. i» Ve», 80 st......... 545' 5b»'- Vr. V«wge!tMch«ft »00 st.. . »0!»'- ,«? - »i«»er««^l Me^«letie«<»,> »»8—«» — ««firrblln,...... 9»4l) »»50 Deutichl Vlltze...... 5l» 9«. 59 s». Parll......... 4? b?, 4?'»5 «t. Ve!'r»b«r« .... —.'-. — — ß«l»U«». Du»ten........ »?> 575 »0.Fr«nc».Vt« Italtenilch- ««ntnsln, . . 45 »?^ 4b »7^ ^ ^. Verzeichnis ^eH? ^°HIthcitrr, welche sich zugunsten M^n «yer 'Nrmenfonds von den üblichen ">e n,it "" ^eujahrstage losssetauft haben, '"'hbonm'"'" Stern Bezeichneten haben sich «Mens. und GeburtstagS.Oratulationen '^lent' losgelauft. 'Zbeit uH,"lchcag. jubilierter Professor. Hektik ss° ,<^ Iran. ^bei^ubwig mit Frau. '^rector der lrainischen Vaugesellschaft, ^ sicher s.Famili. Man« U ^'^ sen. >h^apt. Kosler mit Frau. ^<^^l)a, l. u. l. Oderftlientrnant mit Frau. , Triumph". NenJ!ei1 Xlädteu Oesterreich-Ungarns ü»***kai?fentei1 ZUI" jeweiligen Allein-0***1 n»l Olnes ©poohemaohenden JJSiJJ*: Gebrauohs-Artikel« für I ^Ha» ; ,tuuS aufgenommen. Knormer k Ofre t'n kxir™ Zeit. 5'»« ^Ltnnl&t «1>. 4814» an Budolf \!lj^len. (5843) .Comptoirist !,!IUohtSteinSche Welngroiahandlung Ö* u'nH ,ersclbe »oll in Kesetzteren ' kl«' e«hek« achk"idiK sein, ferner die Sn>reHe,,Untschaft besitzen, da er auch che ern!"11 zu machen hätte. Slovenische tfc Wfi!UQscht. (6844) 3-1 vJl5»aod- a P|">lographio unter Chiffre (^^-^J^^ministration dieser Zeitung. rJ 'M\O ~---------¦----------------________ - _______ Cl2viailnezeniijišèine G . dražbe. ^ Ha ' OkraJno sodišèe v Zatièini Na na"Je: l\ n0P»wnjo F™nèiške Sadar (po Ski« JU dr' ßeieku v Zatièini) ?^ ]jje lzvršilna dražba Mariji r^aa ga' sodno na 460 gld. °dbulr 2ernlji§öa v]oga 8L 239 ad Zu ^va ^ 8e doloöujela dva dražbena 1 Si na'-Januvarja iikSfodbi7^arja 1898' L>m «öl].1- do 12. ure dopoldne, od6 «ocU^ « pri8tavkomj da se iali Cme pri p|>vem roku le OdH^toU» cenilveno vrednost, pri ^lo. KU pa tudi pod to vrednostjo 5jS'wpW vsled katerihje C^bo ino, P°nudnik dolžan, pred C** konii var8èino v roke draž-v Hin &rja Položiti, cenitveni 6NmtlJ1f:ernlJeknjižni izpisek lež# ^ ^ ok Da VpOgled" * ^ v«SJUo »odiMe v Zatieini ^mbra 1897. (5841) 3-1 St. 226/Pr. Razpis služeb. Pri mestnem magifltratu se razpisujejo sledeèe službe: a) služba trinega nadzornlka s prejemki IV. Cinovnega razreda; b) služba magi»tratnega kooolpitta s prejemki V. èinovnega razreda, even-tuvalno služba maglstratnega konoeptnega praktlkanta z adjutom letmh 600 gld.; c) troje služeb piaarnliklh praktlkantov z letnim adjufom po 480 gld. Od reflektantov na službo tržnega nadzornika, ki bode itnel vzdržavati tržni red, zahteva se teoretièno in praktièno poznanje žiril. Prosilci za službi ad b) morajo dokazati, da so prebili predpisane juridiCne izpite na kakem avstrijskem vseuèiliaèi in da so za konceptno uradovanje tudi praktièno uspo-sobljeni. Ce bi pa takoSnih prosilcev ne bilo, jemal se bo v drugi vrsti tudi ozir na sploäno usposobljenost in izobrazbo. Od prosilcev za službe ad c) zahteva se sploSna usposobljenosl in pa dovräeni nauki na kaki nižji gimnaziji ali realki. Ptednost bodo pa irneli prosilci, ki se morejo izkazati s srednješolskimi sprièevali. Službe ad b) in c) so razpisane v sfalno podelitev, sluzba ad a) se pa oddaje za zdaj zasiasno in se podeli stalno takrat, ko dokaže nadzornik zahtevano sposobnost za P Prosilci za jedno zgoraj oznaèenih služeb naj svoje s potrebnimi dokazili oprem-ljene proflnje vlagajo pri predsedniStvu mestnega magistrata najpozneje do 15. januvarjal89 8. I. ker bi sc pozneje doäle proßnje ne upoätevale. Magistrat dež. stoL mesta Ljubljane, dne 22. decembra 1897. (5743) 3-1 St. 6218. Izrok v sklic ostalinskih upnikov. C kr okrajno sodiaèe v Logatci poziva vse upnike, kateri imajo kaj teriali iz ostaline dn6 4. septembra 1897 brez oporoke v Vodicah umr-fteea Matija Grudena, naj se pri tem sodišèi oglasijo, da svoje iskovme napo-ved6 in dokažejo, dn6 20. januvarja 1898 ali do te dobe svoje prosnje pismeno vlože, sicer bi oni do ostaline, ako bi s poplaöanjem naznanjenih terjatev posla, ne imeli veè nobene pravice, razen kolikor jim pnrtoji kaka za-stavna pravica. C. kr. okrajno sodišèe v Logatci, dnè 7. decembraJggT^ _______ "(5772) 3-1 i^xl9-29' Oklic izvršilne lemljii&ne dražbe. C. kr. okrajno sodiäce v Zatiöini daie na znanje: ..... asv» srsL ObCiZaLtoI8e doloöujeta dva dražbena dneva, prvi na 20. januvarja in drugi na 17 februvarja lötf», i -woi od 11. do 12. ure dopoldne, VSÄ /pm sodi. i H prWavkom, da se drugem roku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je sosebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10% varäöino v roke draž-benega komisarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek lezö v registraturi na vpogled. C. kr. okrajno sodišèe v Zatièini, dn6 4. novembra 1897. (5781) 3-1 St. 26.002. Oklic. C. kr. za m. del. okrajno sodisèe v Ljubljani daje na znanje, da se je na prošnjo