^ 59. 8amstm.i am 12. Mirz ^864. Die „?aibacher Zeitung" erscheint, mit Ausnahme del Sonn- und Feiertage, täglich, nnd lostet sammt dm Beilagen im Comptoir ganzjüliriss ^1 si., halb-jöhrlg 5 ft. 50 lr., mit Orcuzband im Comptoir ganzj. 12 fl., haillj. 6 fi. Für die Zustellung in's Haus sind ynldj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei gnnzj., «ntn Kreuzband und gedruckter Adresse 15 si., halltj. 7 sl. 50 tr. Insertionggebilyr silr cme Garnwiid-SpallmzeNe oder den Raum derselben, ist fitr Imaligc Einschaltung 6 lr., fltr 2maligc 8 tr., für Iuialige 10 lr. n. f. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel per 30 tr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 tr. fllr 3 Mal, 1 fl. 40 tr. für 2 Mal und 90 lr. für 1 Mal (mit Inbegriff des Inscrtionöstempclö). ^lmbacher Mlung. Amtlicher Theil. ^Vif Allerhöchste Anordnung wird für weiland Se. Majestät Mari mil ian ll., König von Vaiern. die Hoftraner von lnute. dcn 11. März d. ) . angefangen durch zwanzig Tage mit cincr Abwechslling. und nnd zwar dir ersten zwölf Tage. d. i. uom 11. bis cinschlicüig 22. März. die tiefe, dic letzten acht Tage aber. d. i. vom 2.'5. bis cinschlicßig Zl). März. dic nu'ndcrc Trauer getragen werden. Nichtamtlicher Theil. König Max ^. Se. Majestät König Maximilian II. Joseph von Vaicru (gcboreu am 28. November 1811, König seit dem 21. März 1818) ist todt. Die Trauerbotschaft 'unsi nm so erschütternder wirken, als tauiu erst die Nachricht von der plötzlichen ürtrautung dcs erlauchten Fürsten eingelaufen war. Hochverehrt, ja cnthnsiastisch Nclicbt von seinem Bollc, welches Ihn dcn „gntcu itönig Al'a^'" nannlc nnd den Üntcl gcrnc mit dem Großvater, dcm ersten Maximilian Joseph verglich, bereitet jetzt, man lanu es wohl sagen, dnrch seinen rajchen Hintritt im kräftigsten Manncsaltcr der hohe ^crdlichcnc dcm Äaiernlandc den ersten Knmmcr. ^>o langc cr lelitc nnd wirkte,, lebte nnd wirttc Er nur für Sein Voll, welches glücklich nnd zufrieden zn wissen, Sein einziger ^tolz nnd Seine hohe Freude war. „Ich will Frieden haben mit Meinem Bolle," __dieses unvergeßliche, dieses erhabene Konigswort war dic ätichtschiuir des edelsten Bebens, welches in Baicru und ganz Deutschland unvergängliche Spuren zurücklassen wird, das über deutsche Wissenschaft uud Kultur eine gleiche ^egeuöhüllc Zli verbreiten bestrebt war, wie König Ludwig, der schwergetroffenc fürstliche Vater, über dic deutsche Kuust. Uud mit welch' bewundernswürdiger Hingebung Kunig Max alle großen Iutcresscu Gcsammtdcutschlauds zn fördern wußte, das zeigte nn gläuzcndstcn Vichtc Seine Thätigleit im Krci,e der lli Frankfurt versammelten deutschen Fürsten. ^>u- in Oesterreich fühlen uns ucben den Aaicrn als dlc llächstcu Leidtragcudcn. Iunig verwachsen, wie dic Nachbarvölker es sind, ist auch uuser Kaiserhaus cug verwandt mit den, Hansc der Wittelsbachcr, und so wie dic Empfinduug dcr Zusammeugehörigtcit iu Vaiml uud Ocsterreicheru vou jeher mächtig geuug lcbtc, um deu Wandel der Zeiten nnd dcn'Wechsel dcr Geschichte zu überdauern", so dürfen wir wohl lmch dic feste Hoffnung auf dic Fortdauer dieses schöucu Verhältnisses ausdrücken iu dcm Momente, l"o die uucrforschlicheu Nathschlüsse des Allmächtigen l'clt jugendlichen König Ludwig II. auf deu rühm eichen Throu der Wittelsbachcr bcrufcu. Vom Kriegsschauplätze. Dcr ncncstc ,,Pr, Staatsanzeiger« veröffentlicht eilirn Nachtrag zn drm Vcrichlc ülicr die Krieger, eigxissc uciin 1. biS 10. Februar. Dic «Nat.-Zt,-,." dcmcvkt d^n. oicscr Nachtrag sci sichllich viirch ^-z^« rcichischc Ilcklamalioncn l'cr>.u'rgerufrn mw zsi,gr inft'< flln oon dem wicocrdcrgcstclltc» guten Eilwcrnehmcn. Was dcn Nachtrag selbst betrifft, so hrbt cr hcwor. daL dic Vcscpuug dcs Köni,i'3brrg>3 u^m FM. Nrangcl für dcn !'». Februar gar nickt angro^duct lvar. son» t'll!, list s^^'tsv stnttfindcn st'IItc. Tic Vr^onr dcr Vrigadc G>.'»orcc0lut habc rinc noch nicht uorge< schricdcnc Disposition gleich urrwirllicht. Vczüglich -^cocrscc'ö wird nachgctragcn, daß die.ni dicscm Tagr von dcn Oesllrrcichcr,, crrnngcncii Trophäen warcn: mchrcrc Gcschnpc. Muuilionswagen. soustigcs Armee« material und an tausend Gefangene. Der Nachtrag im Staatöanzcigtr sagt: ^Das. wie schon im ersten Vcricht erwähnt, von dcn Ocsterreichcrn mit dcr anügczsichuctstcn Vraoour gegen die in starker Position stehenden, numerisch überlegenen und tapferen Widerstand leistenden Gegner gefnhrle Gefecht, das. nachdem cö wic5erl»olt zum Vajoinictangriff u»d ;nm Handgemenge gekommen war. oie Dänen zum Rückzug nnd wciterbin noä) in der Nacht zur Näumung uon Flciisbnrg zivang. battc dnrch die Größe dcr uon dcn Oesterreichern crrun< gcncn Trophäen die glänzendsten Resultate geliefert, und nur dcr Umstand, daß die beide» Seitcnkorps, das königlich preußische Armeekorps und die G a r oe - D io isic» u, nus dcn im crsteu Vcricht erwähnten G r u ndeu nicht im Staude waren, a n jenem Tage iu Flanke uno Rücken des Feindes in das Gefecht e i u z n g r c i fe n. bcwabrtc d i c dänische Arri^reaardc uor g ä n ,; li ch cr Ve r n i ch t u n g. Am 5), d. sind. wle man ans Haders leben berichtet, der dänische Senator Güldenfeld und das Dcpntirlcukollegiumsmitglied Älückcr verhaftet und in Unterstiämng gezogen worden. Dicselbcu haben sich nämlich angeboten. die Lieferung von Fouragc für die österreichische Armee zu übernehmen. Die in deutscher Sprache uerfaßlcn ^,'icfcruugskontrakts. sowie iln'c Amlsalitorität bennytcn diese niedrigen Kreaturen, um de» Ballern ohne alles Entgelt Hcn, Slroh, Hafcr ?e. al';uschwllldcln und mit dem Erlös von vein ElM'tute» sich ilne Geldbeutel zn füllen. Ihr Vnbrcchs» ist ein doppeltes, da sie durch diese be» trügerische Handlungsweise dcm Landuolkc nicht nnr widerrechtlich sein Eigeutbum entrissen, sondern auch Haß gegen die allmteu Truppen hervorgerufen hatten. Ans Ninkenis wird dcr „N. Z " geschrieben: Große Entrüstung hat hier eine Nachricht hcroorgc» rufen, uach welcher dic ersten Gefangenen i» Kooeii' hageu dnrch den dortigen Pöbel gemißhandelt wurden. Unsere Soldaten, die ans Mitleid das ^'eptc „nl dcn gcfangcnen Dänen Weilen, werden durch der< gleichen Mitll'tilnngen nicht in ibrrr Meuscheufreuiie-lichkeit bestärkt werden. Der dänische SolDat hat den Schaden zn leiden, welchen Erzessc in Kopcu. Hagen anrichten. Aus dem Landtage. Laibach, n. März Unser Landtag befand sich heutc in liner cigen. tbümlichen Sitnalio». Or solllc nachträglich eine Summe Ul'n 8382 si, bcanlligcn, um welche der ^aiidesansschuß ocu i» der vorjährigen Session gc. nehmigien Voranschlag eines Zobaues zn», Spitalc überschritte!! hat. und solllc seiner Mcht uach dabei doch auch strenge Verwahrung ge^n einen sol< chen Vorgang einlegen. Die Herren Abgeordneten, welche es übernabmen, die Handluug des Landes» Ausschusses einer Kritik zu unterziehen — Opposition gegen den Ansschußantrag konnte man ibre Einwürfe füglich nicht nenne» — ucrfubrcn mit großer Mäßi. guug. Hingegen war ans deu Erwiederungen dcr Mitglieder des ^anvcsauöschusscs ersichtlich, daß es ihnen Mühe kostete, ciuc uollkommenc Rcchtfertiguug durchzuführen. Gs ist eine stadtbekannte Thalsache, und Abg, Kromer deutete sie auch an. daß die Schuld der Ucberschreilung des Voranschlags dcm Laudcsausschuß mir in zweiter Ncihc. iu erster aber t»em mitokratischen Verfabren der interimistischen Spi« talsdircktion zur i!ast falle. Gs wärc dieL nu» allcr< diilgs ci» Grund gewesen, mit mehr Energie zn oppo. "ireu; allein andere Gründe, daß dcr Van einmal geschehen uud nicht rückgängig gemacht weiden kann, daß einige der Adaplirungeu wirklich nothwendig waren u. s. w haben offenbar die mildere Venrlhcl-lung zur Folge gehabt. Daß trot) dcr bedeutenden Mehrausgabe das Spital seinem Zwecke noch nicht ganz cutspricht, das ging nicht nur aus dcu Vcmcr» klingen dcs Abg. Dcschmauu, die kciuc oder uur ungenügende Widerlegung von Seite des Herrn Vc< richterstaitcrs fanden, hervor, sondern das wird auch in dcn beiden Aufsäßen bestätigt, die Dr. Gcmstcr in Stein soeben in unserem Blatte veröffentlicht. Eine sehr begründete Beschwerde war die. welche Abg. Dcschmaun erhob, daß nämlich statt den im vori« gen Jahre als dringend bezeichneten Adaptirnngcn ganz andere znr Durchführung gebracht wurdeu. Nur die Vcrlirthcilung dcr neucingeführten Hcizuug und Ventilation schieu uuö ungerecht zll sei»; leplcrc hat Vorzüge, die uon kompetenter Seite einstimmig anerkannt werden. Wir finden es lobcnswerlh, daß der Landtag die geforderte Summe bewilligte, wir halten es aber auch für das Interesse des Landes geboten, ähliliche Vorkommnisse so oiel als möglich zu verhüte». Die Landesuerlrctinig soll auch ibrcu eigene» Orgaucu gegenüber nicht znm Postulaten» laudlage werden. 5. S'itzung des krainischen Landtages am 11. März. Die Sitzung beginnt um 10^ Uhr. Gegen« wärtig: Sc. Erzelleuz dcr Herr Statthalter Freiherr v. Schloißnigg. Nach Verlesung uud Genehmigung des Proto« kolls dcr lchlcn Sitzung läßt dcr Herr Vorsitzende durch dcn Schriftführer eine Zuschrift dcr Direktion der hiesigen (^iUn-nwi, verlesen, welche eiuc Einladung für die Laudlagsmitglicdcr zur l^5(?ohe Laudtag ermächtiget dcu Landes-Ausschuß znr Durchführung dcs gcdachtcu BaueS gegeu seiuerzeitigc Vorlage dcr dicßsäliigeu Baurcchnnng au dcu l'ohcu Landtag." Dieser znm Beschlusse erhobene Antrag des Hrn. Abg. Gnttmau stützte sich auf jenen dcs Landes.Aus« schusses. welcher ausschließlich die AMetzuiig eineS zweiten Stockwerkes auf deu uördlicheu'Tralt dcS ! Spitalgcbälides zum Gegenstaude halte. ' Dcr Kostcnansatz basirlc auf dem erst im Lausc dcr Session ciugllangteu und damals noch »M buch-haltcrisch geprüften Kostcuülicrschla^e. der bei der. 234 nachträglich erfolgten Adjllstirung nach Beseitigung lines Rechnnngs.Vrrstcsscs auf 13.001 fl. 07 lr. richtiggestellt wnrde, welcher Betrag demnach als dic cigcntlichc dcm Landcs'Ausschnssc zur Verfügung gc> stellte Bansnmmc zu betrachten kommt. Zur Hintangatic dieser Baute wurde die Mi« nuendo« Lizitation am 29. April 1803 abgehalten, liiebci ein Mindcslanbot pr. 11,888 fl. erzielt, das Banobjekt hierauf am 28. Mai v. I. dem Unternehmer übergeben mid der Van nebst den weiteren hier zur Rechtfertigung gelangenden AoaplirungS « Arbeiten im Spätherbst«? v. I. beendet. Nach obigem hohen Landtagsbcschlnsse hätte der LandesAnsschuß die dicßfällige Banrechnnng dem h. Landtage vorznlcgcn und er muß es bcdanern. daß dieselbe wegen cincS anhaltenden AnglNleidens dcs Bauleiters nicht rechtzeitig vollendet wcrocn kann. um schon in dieser Session zur Vorlage zn gelangen. Da jedoch durch die Ausführung der Bantc eine bedeutend höhere, als die votirte Bausummc in An» spruel» genommen und dieser Mehraufwand durch mchicrc vom Landes'Alisschusse nachträglich augcord' ucte Adaptirungs'Arbciten vernrsacht wurde, so glaubt der Landcö»Ansschnß schon gegenwärtig die Obliegen« heilen zn haben, die nachträgliche Genehmigung deS hohen Landtages hiczu nachzuslichen. Diese Adaptirnngs Arbeiten bestellen: 1. In der Erhöbung dcs l. Slockwcikcs am nördlichen Trakte dcs Spilalgebälides; 2. in dcm Umbaue des Korri< dors neben der syphilitischen Abtheilung und der Er« bannng dreier Zimmer fur die Sckundarärzte; endlich 3, in der Einfuhrung der Meißner-Poduschla'schcn Ventilations» und Heizapparate im gcsammten Kran» lenhause. Diese sännnllichen Bauten waren in dem, dem bohrn Landtage vorgelegten, bloß die Aussetzung des 2. Stockwerkes betreffenden Vanplane lind in dem dießfälligen Kostenübeischlagc nicht mitbegriffen. deren Nothwendigkeit stellte sich crst th.ils k>,rz vor Veginn des Vanes, theils ivährcüd der Balifübrnng herans. »ind wurde durch Anträge der Direktion, nachdem ein Personenwechsel in selben eingetreten war, ver< anlaßt. Die Aussetzung des zweiten Stockwerkes war ein so dr>ngendes Bedürfniß und wurde auch von» Koben Landlage als solches anerkannt, daß mit lcr An^ führung des betreffenden Landtags.Beschlusses »regen diesen notl'wendigcn anderweitigen Adaptiruligcn mif eine weitere Session des bobcn Landtages nicht gewartet werden konnte, diese Adaplirungcn hingen andererseits aber wieder mit der Aufführung des 2. Stockwerkes so enge zusammen, daß sie später theils nur mit unverhä'Ilnißmäßig höheren Kosten bewcrk stelligct werden können, zum Theile aber manche für den Aufban des 2. Siockwerkcs aufgewendete Kosten nutzlos geworden wären. Wolttc nnn der Landes «Ausschuß den h. Land» lagö'Beschlnß znr Ansfübrnng bringen, so mnßtc er allch die anderen als »othwtNdig erkannten Adaptirlin« gsn unter Einem uornehnien lassen n>id die Vcrant^ wortnng dafür anf sich nehmen." Es folgen hierauf die Gründe, welche den Landes» Ausschnß bewogen haben, den Van und die Adap-tirnngcn in der angegebenen, den Voranschlag überschreitenden Weise vornehmen zu lassen. Der Antrag des Landcs kr.; e) die Einführung der Mcißncr-Poduschka'schcn Vrn« tilatious« und Hrizvorrichtling nach den vorge»-legten Plänen nno mit dcm nach dcm Kosten-überschlage sich ergebenden Anfwandr pr. 3108 ft,; 6) der LandrS-Aussehuß werde branftragt, die de> taillirle Vaurechnung hierüber gcnleinschaftlich mit jener über die Aufsehung des zweiten Stockwerkes dcm hohen Landtage vorznlegcn." Präsident eröffnet die Debatte. Abg. Guttmau ergreift zuerst das Wort. um sich gegen den Antrag des Ausschusses deßhalb aus> zusprechen, weil die wichtigsten Aktcustücke, als: Bau-plan. Vaurcchnung x. nicht vorgelegt sind. um daraus zu erschcu, ob die Vanten so nothwendig waren, um daraus eine Nechtfertignng des Landesansschnsscs wegen Überschreitung d,s Voranschlages herzuleiten, nnd stellt den Antrag: «die Vorlage sei dem Landes-Ausschüsse znr Vervollständigung und znr neuerlichen Berichterstattung zurück zu geben." (Wird unterstützt) Abg. Vrolich äußert sich in ähnlicher Weise; er könne die Entschuldigung des Nicbtvorlrgens der Vanrcchnung durch das Augenleiocu des Bauleiters nicht gellen lassen. Das Vertrauen zu dcm LaiideS' Allsschuß werde alterirt, wenn er seinen WirkungS« kreis so überschreite. Mit dcr Bcgründnug dcr Dring« lichleit des Baues sei er nicht einverstanden, die Van-kommissloil sei dadurch uicht gerechtfertigt. Die neue Heizung entspreche seiner Ansicht nach nicht und er glaubc. dcr ganze Apparat werde in einigen Jahren wieder beseitigt werden. (Heiterkeit,) Wäre dcr Land« tag vorher befragt worden, er (Redner) hätlc der Einführung dieser Heizung nicht zugestimmt. Doch nun sei es einmal geschehen. Er empfehle aber dcm h. Hanse Eius — die gcnane Prüfung der Baurech, nnng ?c. Schließlich stellt er den Antrag, den Gegen-stand eiucm neuen, aus dcm Hanse zu wählenden Comite von 5 Mitgliedern zur Berathung zn überweisen. (Wird nicht unterstützt.) Abg. Kromer bemerkt, er müsse, obschon Laic, einige Bemerkungen machen. Vor Allem scheine ihm, daß die meisten der dnrchgcführten Adaptirnngcu erst später angeregt worden seien. Er fragt, warum die vorjährige Kommission dcr im Bericht des Landes« Ausschusses angeführten Ucbelsiändc nicht erwähnt habe? Ob diese Uebclstänoc über N.ichl wie Pilze wüchsen? Er müsse der Kommission wie der Direktion zum Vorwürfe machen, Daß sie dieselben nicht gleich gesehen habe. Er wünscht in Zukunft größeren Fleiß, größere Umsicht. Abg. B! ciweiß (slovcnisch) tritt den Ansichten Gntlman's und Brolich's entgegen und beleuchtet die Sache von 3 Seiten. Er weist die unwidcllegliche Nothwendigkeit des Baues ans Sanitätsrücksichtcn nach und schließt, die Ausführung sei zum Vortheil des Landesfouds. Zugleich gibt cr statistische Dateu über die Sterblichkeit im Spitale in den Monaten Juli, Aligns! und September les vorigen Jahres, lim varzulhun. daß seit Einfühlung der neuen Hcitzung nnd Ventilation die Sterblichkeit eine geringere sei. Redner rief durch einzelne sarkastische Bemerkungen, wie z, B. der ehemalige Corridor im Spilale sei von den Acrzien die Bleikammer Venedigs genannt »vor« den :c. Heiterkeit unter den LandtaMnitglicdern. wie nntcr dem Pnblilnm hervor, Abg. Deschmann ergreift das Wort. nichl um Opposüion gegen den Antrag des Landcsansschnsses zu machc». sondern um besser unlcrrichtct zu wcrdcu, Abg. Kromcr habe ein wahres Won gesprochen, dic Kommission sei uicht so gewesen, wie sie hätte sein solleil. Es sind andere Ballten, andere Adaptirnngen vorgenommen worden, als welche in der 40. Sitzung ver vori.alnisl.rn Session alo lwlhlurnoi^ hmgcsttlll worden. Im Interesse dcr leidenden Mcnschl'cil sci er nicht dagegen. Ist der Bau gut. so wird cr bc-zalilt. Allein cr scheine es ihm ii'chl zu sci». nament. lich halle er die Einfülmmg dcr MciLncvPoduschla', schcn Heizung und Ventilation für unpraktisch und theuer, besonders in Bczng anf Holzvcrbrauch. Redner gibt cine Berechnung, aus welcher hervorgeht, daß die Heizung allein um das Doppelte verlheucrt wird. Er prophezeit, daß nach einigen Iahrcu die Apparate beseitigt werden würden. Hierauf wendet cr sich gegen die Angaben dcs Abg Blciwciß und bemerkt, warum derselbe nicht im vorige» Iahrc, als co an der Zeit war. eine so schauderhafte Schilderung dcr «Blcikam» mcr" gegeben habe. Die statisliM" Daten dcs Abg, Bleiweiß seien ebenfalls nichl treffend, denn sie bernbrcli nur die Sommermonate. Gcgcn den Kern» punkl. den Abg. Kromer crwähi'lc, habe Abg. Blei« weiß kein Wort dcr Entgegnung gel'abt. Abg. Blei weiß babc in der letzten Sitzung gesagt, cs sci vieles faul im Spilale. Er (Redner) habe siä) mich davon überzeugt; cr habe gefunden, daß der Abtriltögeruch in die Zimmer dcr syphilitischen Abtheilung dringe Warum sei dieser Ucbclstand uicht beseitigt worocn / Os ist unsere Pfiicht. Aufklärungen zu verlangen und das Recht dcr Einsprache für den Landtag z" wahrcn. Abg, Blei weiß (slovenisch) erwiedert hlcram, indem cr die gemachten Vorwürfe zu widerlegen sucht. Abg. Kromcr fragt, warum Abg. Bleuveiß das. was cr in der vorigen Session im Landlage ge< sagt. nicht mich der Kommission, als dieselbe tagte, wiederholt habe. Es sei zu bedauern, daß l'culc mit diesen Erörterungen Zcit verloren gehe. Solange die Nothwendigkeit dcr Aoaptirungc» nicht besser nach^r-wirscn werde, könne cr dem Äolragc des Landcsans' schnsses nicht beistimmen. Abg. Snpp a n . als Berichterstatter, erhält hier« auf das Wort. Er wendet sich gegen die einzelnen Behanplnngcn der Abg. Gnüman. Biolich. Kromcr und Deschmann. nm sie zu entkräften. Schl'cßüch bemerkt er. dcr Landesan^schuß werde uoch öfter in die Lage kommen, gcgcn den A, 7 seincr Instniklion zn verstoßen; die Bestimmung dieses Parngraphcs sei unpraktisch. (Rufe: Oho!) Er empfiehlt den Aulrag des Landesausschusses zur Annahme. Präsident erklärt die Generaldebatte für gc< schlössen. Dcr Antrag Guitman's mird abgelchnt, Dic Sitzung wird auf 5 Minuten nnlcrbrochcu. Nach Wiederaufnahme derselben wird zur Spczialdcballc geschritten. Punkt ^ dcs Antrages des Landesmlsschusses wird ohne Debatte augcnomineu. Bei Punkt li gibt Abg, Am drosch einige Anf-klärungcu bezüglich der ErMizimmer, Präsident bemerkt, cs handle sich bier nicht nm Krankenzimmer, sondern um Wohnungen für dic Scknüdarärzte. Der Antrag wird hierauf angenommen. Bei Punkt <^ ergreift Abg. Dcschmann das Wort, nm einigen Bemcrknngen dcs Berichterstatters, namentlich dessen Ausspruch über den §. '7 dcr In. strultion. entgegenzutreten. Abg. Kromer macht in dieser Bczicbnng auch einige Bemerkungen. Koslcnüberschlag. Banplan :c. liegen vor, aber jenes Protokoll der Kommission fehle, welches die Nothwendigkeit des Baues nachweist. Er wolle dicßmal dem Landesausschnssc uur zurufen: Gehet hin nno sündiget nicht mclir. Uebrigens stelle er den Antrag, nur 2340 ft. zu bewilligen, da die Summe von 767 fi, schon in der im vorigen Jahre bewilligten Snmme enthalten sei. Nachdem Abg. S u p p a n noch Einiges erwiedert, wird Punkt (^ mit d,r vom Abg, Kromer beantragten Modifikation angenommen. Pnnkt I) wird ohne Debatte angenommen und hierauf über ten ganzen Antrag abgestimmt. Die anf dcr Tagesordnung stehenden Voranschläge der verschiedenen Fonds werden der Finanzscktion zu« gewiesen. Der letzte Gegenstand der Tagesordnung bleibt bis zur uächstcn Sitzung, die Montag stattfindet, Schlnß der Sitzung 2 Uhr, Ocsterreich. Mien. Sc. Majestät dcr Kaiser hat sür die gcsamintc Infantcrk dic Errichtung von Brigade-Kadrcs, bcstthcn!) alls dcr erforderlichen Anzahl von Obcr- nnd Unteroffizieren und 300 Mann, nnd dic lFinthciluug derselben in dic betreffenden Ergänznngs-bczirtc bewilliget. Mien, 10. März. Einc identische Erklärung Oesterreichs und Prcusicus an dic Wcstmächtc rechtfertigt dic Äcschung Iütlands mit strategischen Gründen nnd damit, daß Jutland cm Pfand für gclapcrlc Schifft sci. Zuglcich wird erklärt, das; dic Großmächte zn itonfcrcnzcn nnd zum Waffenstillstand gegen Hcranogabc dcr aufgcbrachtci: Schifft nnd nach Näu-muug Alscnö dnrch dic Däucn bcrcit sind. Gra;, 8. März. Hentc >var die elstc inlcrcs. smile ^lindtagüsttzllnzi. Al)„. Plallkenstelnrr dearün« l drte in cincv scharf pl,'in!irte!l Ncde die Dringlichkeit eines Wasserrechts« und Wlisserbau-Konklirrciizgesetzcö n»o stclltc den Antrag, die Regierung sci zu ersnchen, dieses Gcsctz der nächsleu Itcichsrathssessio» z»ir Be« rathllüg vorzlilegen. Dabei führte cr manchen Seilen« l'icb auf die bisherige Nichtbeachtung dcr Interessen der Grundbesitzer, die doch die Hauptstützcu des Staates in dcsscu Krisen seien. Bei Etenern erinnere man sich sol'ort der Grundbesitzer, auf deren Bedürfnisse man bisber stark zn vergessen pficgtc, Was für den Grundbesitz geschieht, das geschehe für den Staat, nnd Oesterreich sei ein agrikolcr Staat, welcher durch ratio-„eile Bodenbcwirthschaftnng das Iahrcverträgniß der Urproduktion um Hunderte von Millionen Gnldcn steigern könnte. Ein Mittel znr Fördcrung der B"?en-pficge sei die Be- und Entwässerung, deren Normi-rung eben Sache eines Wasscrgssetzcs sci. Ebenso dringlich sei ein Gesetz, welches dic Bcitragsleistnngen für Ufcrschützbauten feststellt, nlso ein Wasserbau« Konknrrcnzgcsci). welches bisber unbillige VcstilN« mnngen cnlhiclt. Die stark oppositionell gefärbte Rede des Abg, Plankensteiucr, eines bemittelten Onl^be« siners, fand von Seite der Abgeordneten viel Beifall. -- Eine zweite gelegene Rede hielt der Neichsrath M. v. Kaiscl^feld über die Grazer Technik, dir nach dem praktischen, in Zürich. Karlsruhe nnd Paris be« stehenden Fachschnlensystemc. reorgamNrt werden soll. Mit der Reorganisirnua der Grazer Technik ist noch der Nenbau eines Lehrgebäudes verbunden. Das voll Erzherzog Iohan» gegründete Ioanneum soll nach Elbanni'g der nenen Technik den Ebaraktcr cincs ^aüdcsmnsenms tragen. Dcr Neorganisalionsentwurf wurde einem ans sieben Mitgliedern bestehenden Sonderausschuß zur Berathung übergeben. Ausland. Paris, 7. März. Aus zuverlässiger Ouclle kann ich Ihnen uersichcr». dag der Erzh. Max binnen 24 Stunden zwei warme Frcnndc und Verehrer gewon-»en hat: dcu Kaiscr und den Admiral Iurien dc La» verrii'rc. Der Kaiser sagte dcm Erzherzog: cr möge alle lwch unerledigten Punkte und Fragen nach seinem lKmc„cn regeln; anch selbs^ an Ort und Stelle, nach Zcit und Tl'unlichkeit über" das Bedürfniß oder dic Entbehrlichkeit smuzösischcr Truppen entscheiden, auch nach den mit dem französische,' Kriegsminister verein» bartcn Instruktionen den höchsten Blfcbl über jene Trnppen übernebmcn. DaS Wichiigstc in dcm Vcr. bältnissc zwischcn den Tnilcricn nnd dem Hofe vmi Mexiko ist die Wcchsclscitigkcit des Vertrauens. ES besteht im vollsten Maßc. Das Vertrauen nnd tic 335 »nuersicht. welche der Kaiser in den Oharaktcr lint» l, die staatömännischen Talente, in die Grundsätze und U'sichten des Er^berzogö äußerte. bringn bci Hofc md in dcn l'öchsten N'cgierungskrciscn ticfc Scnsatiou >crvor. Dcr Aomiral Iuricn re Lavcrri<>re, dcs Kai« crs bewährter und tester Nathgcbcr in Sachen Me» iko's, kommt vomErzbcrzoge jedesmal entzückt zurück. Er 'czcichnct ihn als den geeignetsten Regenten inmitlen ncrikanischcr Zustände, lind er verbürgt das Gelingen 'cs WerkeS, wclches Kaiscr Marimiliau unternimmt. Nenn man fich erinnert, was Napoleon wegen seines nej'ikanischcn Abentcun-s anhören mußte, so begreift ^au anch sein Enlzückcn übcr einen Ansgaug, der ciüc Voraussicht glän;cnd rechtfertigt. Anch politisch, ^»anzicl! nnd militärisch findet er hierin ei»c bedeu-c»de Erleichterung. Er äußert eine heitere Genug» lhliung, wie ein Mann. der eben ein gewagtes Gc° lchaft glücklich rcallsirt. Da der Kaiser nnd Inricn de ^vcrrii're sicher nicht nnterlasscn haben, die notbweu' ^igc Uebercinslimmnlig der lucrikanischen Politik und !>er überseeischen Politik Frankreichs mit dein Erzher» loge zu erörtern, so muß aus so viel Befriedigung üw Vertrauen auf die Gewißheit cincS vollständigen ind langen Einvernebmens geschlossen werden. In »icscr Bezichuug begibt sich der Kaiser Maximilian inter den besten Auspizien nach dem von ihm erst zu zündenden Reiche. (Oest. Ztg.) Paris, 10. März. Der heutige „Monitcur" M: Die Ernennung des Marschalls Mac-Mahon Mi Oberbefehlshaber des Lagers von Chalons ist ein ganz normales Ereignis;. Die Zusammensetzung ^er Stäbe ist anf dcn gewöhnlichen Grnudlagcn vorbereitet. In seinem Bnllctin tonstatirt dcr „Atonitcur", "^ü' die Konflikte in ^com von kcincm Gewichte scicn. ^ciicrnl Aiontcbcllo und Herr v. Atcrode haben gc-^mschaftlich Maßregeln getroffen, welche hoffcn lassen, ^ß sich dic Zwistigtcitclt nicht mchr wiederholen wcrdcn. Stuck'liolm, 7. Ä^ärz. Äci dcr gcstcrn abgc-lialtcncn Volksversammlung verweilten tanscndc von Personen nnf dcr Strasse, wcil dcr Saal zu klein ^n. Dio Versammlung sprach einstimmig dic leb' Mfkstc Syinpathie für Däucinark»? „gcrcchleu Kampf" ""s und crtlärtc, sic bctrachtc dcn Kricg als Kampf !>>r dic Sclbstständigkcit und frcic Entwicklung des Punzen Nordens. Schwedens Ehre und wahrer Vor-H^ Ordern cm kräftiges Auftreten. Das schwedifchc l!>e" ^^^^ ^' folchcm Auftrete», sich opferbereit er^ SpiUcr wiildc bci dcm Hause de^l dänischen Gesandten ciu Hoch alif Däncnnnk aufgebracht. Dkal- und Promyilll-Ulichnchtcn. Laibach, 12. März. Morgen, Sonntag Abend um 4^ Uhr findet dic ^lttc und letzte Streichinusik'Produktion in dicscr ^"ison statt. Zur Aufführung gelangen: Haydn's Quartett in ^>l)ul', Vrah m's Scrtctt,' nnd (anf "nlai,^'n wiederholt) Beethoven's Quintett. ^ - Dic Kostcn der vorjährigen Landtagssession, ^ ^räliminarc mit 5<»00 fl. ucranschlagt, haben nach .'L"bc dcs Abg. Snppan in dcr gcstrigcn Sitzung ^"^ wcuigcr als 17777 fl. betragen. Eine hübsche ^ , -^ Gestern kam in cinc hiesige Handlnng cin ^ib und crsuchtc, da dic Sparkassc nicht offen sci, Mcn Vcrpfäudnng cincs Sparlasscbüchlcins, um dic ..^^zahluug dcr darin verzeichneten Summe. Auf e Frage, wie groß die Einlage sei, antwortete sie, ^n 1000 ft. (>g ^aren aber nnr übcr 700 fl. ^ dcr Namc dcs Einlegers eben betanut war, so ^''"ldigtc man sich bci ihm, und es stellte sich her- "- das; das Sparkassebüchlcin gestohlen wnr. h ^- Dic Ucbcrschwemmung dcs Moorgrnndcs ist ^ '" ^"^^ ^' ^"'"h starken Stegen in Fluß gc^ ti^^cn Schnecmasscu uud durch dcn Umstand, daß ^ ^bflus; der Gewässer wcgcu dcr im Grubcr'schcn ^'"l zum Schutz dcr Kanals nnd V>nckcnbantcn cr^ c^tcn ^iothwchrc nicht stattfinde!, konnte, cinc c>,^'ordmtlich große, so daß den Moorgrundbcsitzcrn Niw ^"ttendcr ')tachthcil crlvächst. Gcstcrn geschah ^ lin bedauerlicher Alt gewaltsamer Selbsthilfe. s^ ^")Nhl Bauern, Bewohner dcr Moorcbcnc, er- >d^> llegen Abeild aul Grllbcr'schen Kanal; mchrcrc i!ch^ "ut Hacken und Spate,, vcrfchen nnd bahutcn »liy ..btr Nothwchrc auf dcr rcchtcu Seite des Kauals, !H ">c Straßc nach Sonncg führt, dcm Wasfcr cinen ^,.'^u kurzer ^cit hattc das Wasser sowohl dic ä»ssi! "^ ""^ dic Wchrc unterspült, so daß lctztcrc l^ '»Mcnbrach. Die Fluthcn stürzten sich niit nngc- ^ ^"""lt in dcn Kanal, Alles fortschwemmend, l>t„,s "" Vallnmtcrial nnd Gcräthschaftcn Nintcr über in ^erd> I" aclasfcn wordcn war. Dcr Schaden, welcher "tdci > ^ ?'^ "" ^"l "och unvollendeten Kanal' ^tliln^/' ^^'''' '^ l''^ jc^t linberechcnbar. Die hölzcrnc ""ch c ^l''^'"" ^leilcr sofort uutcrspült wurdcu ^liict i ^ ^ !- ^^' b"' ^"kehr gcfpcrrt lvcrden. Ein » ''s, oa,; dic ncuc stcincrnc Brücke so weit vollendet ist, daß sic für dcn Verkehr eröffnet wcrdcn tonnte. — Bci dcm hiesigen Magistrate fanden im Vcr-lanfc dcö Monatcs Februar l»0 lotalpolizcilichc Amts» handlnngcn statt, oarnntcr 1 Brodbäckcrcircvifion, 3 Flcischnachwäguugcn, 2 Revisionen von SchlachtlokN' litäteu, 2 Milchprobcn, I ssleifchkonsioiation, :'» Konfiskationen von Maßen nnd Gewichten, 2 Passage-slöruugcn und 70 Uebertrctuugcu dcr ilteinlichlcitövor--schriften. — In dcr Nahc von Grafcnliein hattc die Gurk einen Eiuschmlt rcr Kärntner-Vahn gänzlich überschwemmt und die Dämme zerstört, so dap die beiderseitigen Züge die Stelle nicht passircu komuen. soudcrn umpacken mnßlcn. — Dcr am Sonntag Morgens von Atarburg abgegangene Personcnzug unißtc durch 3 Stunden in dcr Station Maria-Rast verbleiben, da ob dcr Station ^orcuzcn cinc Erdabrutschung stattfand, dic dic Bahn nufahrbar machte, was jcdoch durch schuell hcr-bcigcciltc Arbciwleutc wieder glücklich behoben wordcn ist. Da sich derartige Abrntfchungcn im ^anfc der nächsten Zeit öfters wicdcrholen dürften, so wnrdcn von Seite dcr Äahnvcrwcütung alle Vorlchrnngen getroffen, um fernere Störuugcn so schucll als möglich wieder beheben zu können. — Das in Graz uuu bereits durch längere Zeit in Garnison liegende Infantcric-i)tcgimcut Glaf Kinsky verläßt am 22. März sciue gegenwärtige Station in Graz, um nach Italien abzngchcu. lMldcrftch.) Nach Mittheilung aus Steicrmark wurde die zu Rastcö iin Vczirkc Lichtcnwalo znm Ausbruch gekommeue Rinderpest unter Beobachtung dcr dicßfalls vorgeschriebenen Vcdinguugcn für er< loschen und somit dlcscr Bezirk nnd das ganze stcier. mälkischc Gebiet scuchcufrci erklärt. Scit dem Aus< bruchc dcr Seuche sind bci einem Vichstandc von 6^ Riooeru uno 12 Schafe», in zwei Höfen nur 5 Stück erkrankt, wouon 4 gefallen sind und 1 kraukcs ucbft ') vcroächtigcn ackcult lvurdrn. Dcr Gcsammlvcrlust au Riuvll'U'rcn bclrägt somit 14 Stück. In Folge ocssl'U wiro die in dem an den Bezirk Llchteuwalo angrenzenden kraiuischcu Bezirken Naischach uud Gurk' fclo deßhalb ciugclcitclc Gienzsperrc aufgelassen. ^chluszurrhandiungen brim ll. k. Quidesgenchte,) )u der nächsten Wochc ftnocil bci dcm hiesigen l.l. ('an-dcsgcrichlc folgende Schluß'.'crhandlungcn Statt: Am !6. März: Johann Birl — wcgcu Mord. Am 17. März: I) Ioscs Mcovco und Eonsorten — wegen schwerer körperlicher Beschäoiguilg; 2) Mlchcicl Rojic — wcgcu Dlcl'slahl; :y Htail Hril'ar — wegen Dieb-stlih,. Zur Neform unserer Landes-Wohl-tl)ätigkeitS-2lnstalte,l. ll. Vor Allem ist die dcrzciligc Anlage der Abortc cin großer Urbelstand, In unmittelbarer Nähe dcr Krankcuräume gelegen, oyuc Lüftung, ohuc gehörigen Abschluß zur Vcrhüluug dcs Anfstcigcns schädlicher Oase sind sie somit cin wabrbaft krauklnacheudeö Agcuö. Dic>cr Ucl'clstaud muß beseitigt werden. Ein weiterer Uebclsmud ist der vollständige Man< gel ciner ordentlichen Badeanstalt. Man wende nicht ciu, daß in dcr Irrenanstalt, die in diesem Aufsayc nicht wciler in Betracht gezogen werden soll. cin Badezimmer bereits hergerichtet ist, uud daß in dcn aul>ern Au« stallen die Kranken, die dringend eines Vadcs be-dürfen, in dcn Zimmcrn gebadet wcrden köuuen, auch ciu mit uupasscuoen höl^rnen Wannen eiugcriclMcö Wauncnbao bcstcht. E>u gutes Kraukcuhaus brauch! eine ordentliche Badeanstalt' denn das Wasser ist in vielen Kraukblitsfällen cin Heilmittel, und zwar iu viclcu das befte, billigste uud einfachste; anch ist vom Rcinigungs-Standpuukic eine genügend große Bade-anstalt dringend uölhig i sie ist keine überspannte For-ocruug vou Idcalistcu, soudcrn ciu dringendes Gebot dcr Wissenschaft nno Mcnscheulicl'e. Wic man vcr> nimmt, ist ein Badezimmer mit ciucr steinernen Wanne nno einem Douchcapparate m>d dcu altc^i l'ölzcruen Wauncu bcanüagl. Man niuß das von, Standpunkte dcr Wissenschaft alö nugcnügcud bezeichnen. I„ ,^js vielcu Fällen sind Dampfbäder uud Douche das beste, ja das einzige Heilmitlcl. Die geringen Mchrans» lagen bringt das Ersparuiß an Medikamenten herein, wclchcs frcilich nulcr dcu dcrzeitigcn Administrations' vcrhältuisscn uicht dcm Hause zu Gute komutt. Dann ist es tiue Forderung dcr Billigkeit< daß man für manche Kranke ein gesondertes Badezimmer hat. damit die übrigen in das Bad gesendeten Kranken oder R'ckouvalcszcnten sich uicht vor Anstccknng scheuen. Mau kann also in den» Antrage auf Hcrrichtnug limes ordeutllch ciugcrichlctcn Badezimmers wohl nur dcn ersten Schritt zur Aubabnung einer ordentlichen Badeanstalt scbeu. wodurch für dcn Augenblick einem Ucbelstaude al'gcbolfeu wurde; allein es wäre jeden» falls darauf Bedacht zu ucbmen, daß die Badeanstalt leicht erweitert werden könne, wcnn man cö uicht vorzieht, gleich eine etwas größere Gcldauslagc zu machen und dafür uicht im Kurzen wieder adaptircu zu müssen. Freilich braucht man aber vor allen, andern mehr Wasser, und an diesen, leidet die vereinigte Anstalt Mangel. Ohne sich anf den vollkommen berechtigten Standpnnkt des berühmten administrativen Leiters dcr Berliner Charit«. Eße, stellen zu wollen, dcr, ausschließlich dcs Bedarfes dcr Küche und Wäscherei, für den Kranken einen täglichen Wasserbedarf von beiläufig 15 Knbikfuß alldort unchwcist, müssen wir doch für cinc Kranken- und Gcbäranstalt durchschnittlich einen Bedarf von ll Knbikfnß pr. Einwohner als cin Minimum d.r Anfordcrnng bczcichncn (20 Kubik-fuß üichtdeslillirles Wasser — bci ^ Eimer.) Diese Mcugc bietet aber dcr Anstaltsbruuncn nicht, ja wahrscheinlich gibt er weit unter dcr Hälfte, Das ist cii, bcdaucrnswcrlhcr Ucbclstand, uud mau muL dabei, abgesehen von dcr uachgewicscncn nothwendigen Spci« sung dcr Bädcr u. s. w., mit größter Sorge an cinc Fcncrsgcfahr denken, der gegenüber nicht Wasscr ge» nng vorhanden scin wird. Es ist somit cin wcitcres dringendes Bedürfniß der baulichen Anstaltörrform, daß mehr Wasscr, uud zwar viel mehr Wasscr herbeigeschafft, uud zwar baldigst dcr Anstalt verschafft wird. Wic mau hört, ist auch die Anlage einer Des« infcklionslammcr, doch nicht nach dcm neucru Gruud-sahe dcr Abkochung oder deS Durchströmcns bcißcr Luft, fondern nach dcm Nänchcrnngs'Systcmc bean« tragt. Eine Desinfektionsanstalt ist ein wesentliches Bedürfniß jcdcs Krankenhauses, wem, die Vcrschlep. pung dcr ansteckenden Krankhcitsprodnktc, die durch bloßes Waschen zumeist uicht gsnügend entfernt wcr« dcu können, vermieden, somit ein wichtiger hygienischer Grundsatz befolgt werden soll. Die neuere Zeit ist dem Ränchcruugö.Systeme nicht mehr so gcncigt. und sieht die schönen Träume dcr sicheren Zerstörung kouiagiöscr Stoffe durch Chlor oder schweflige Saure bcdcutcud crichüllcrt. Heiße strömende, trockene 5.'uft oocr Sll-dlWc dcs Wassers sind wohl sicherer in der Dcsinfclliouokrafl; es wäre daher wünschcuswcrth. daß die ueucrc Mclhodc dcu Vorzug bekäme, minde« stens anch ermöglicht würde.*) Bci dcr Lnft'Dcs. infcllion würdc nntcr Einem die Zerstörung der Schmarol)cr dcr menschlichen Haut möglich, soust würde dazu cin eigener Brcuuofcu nöthig fein. So wie durch Mangel ciucr ausreichenden Ventilation, ebenso wird durch Maugel eiucr guttu Dcsinfektionö-kamincr die Auögabcnlast eines Krankenhauses uer« mehrt und wcrdcn Menschenleben in unnölhigc Gc» sahr gebracht. Ansteckeudc Kraukhcitcn vcrbrcilen sich vicl seltener uud siud in der Negel viel wcuigcr bcftig. wcuu dic ^uflrciniguug ausgiebig und Bett« uud 5!cib-wasche, Vettstälttu u. s. w. frei von Austcckungsstof-fcn siud. Dieß haben mebrerc Autoren uachgewicien. dieß zeigen Hallcr's schöne Bcobachlungeu im Wiener Krankenhause, dieß kountc ich selbst bei deu Typhus, epidcmicn in Obertuchcin brmcrkcu und nachweisen. Zur Vervollstäudignng entsprechender Luftreiui. guug gehört auch cinc gute Kaualisirung. ohne dcr allc audcreu Vorrichtungen nur ciu hall'cs Werk siud uud die jei)t vollstäudig fcl'lt, denn die Aborte liabcn Scukgrubcu. die in cinrm kleinen Hofc sich befinden, in den dic Fenster dcr Gäugc gchcn uud in dcn man früher die Luftlöcher dcr Kraukcnsälc ausmünden licß ü Dicscr Ucbelstand allein erklärt sä,on so man« chcs Auftreten von Spital^brand u. d, gl. Dcr Hof bedarf ciucr starken ^uftzufulir. Was die Kanalisation betrifft, so erscheint mir dcr ökonomische Theil der Frage neben dem, oder eigentlich nach dem hygienischen sehr beachtcnöwcrlh. Es sci hier auf das System dcr Latrinen (Tonnen) aufmerksam gemacht, das von mehreren Scitcn sehr gerülmlt wird. Möge der Leser das Verweilen bet, diesen Fragcn verzeihen, sie siud schr wichtig, uud eine Abhilfe dcr bestehenden Verhältnisse ist unbedingt geboten. Mit allcn dicscn Adaptirungen wird das Kran-kcn- und Gcbärhaus crst zu cincr mit Rücksicht auf dic Laudcsmittcl und dic früheren Verhältnisse cnt-sprcchcndsi, Anstalt werden, und würden die nun besprochenen Adapnrungcn unterlassen, so wäre dcr schon durchgrfübrtc Adaptiruugsbau ciu halbes Werk, das sciuc löbliche», Einrichtungen nimmer znr durch« dringenden Geltung bringen könnte. Alle dic Auslagen, dic l'icr dcm Nothwendigen geopfert werden, zahlen sich vollgiltig au Mcuschculcbcn uud mcusch-lichcr Arbeitskraft zurück, und es wird durch diese hygienischen Maßnahmen jedenfalls die Sterblichkeit vermindert, dic Krankbeitsdancr der Verpflegten bcral»» gcsel)t werden i das kann mau mit dcr Statistik an der Hand prophezeien. DaS durch allc diese Adaptiruugen zu ciucr wahren Humauitätsaustalt emporgehobene Halls wird *) Nach Beendigung dcö AufsalM lommt mir M-Kmiilmß, daß dcr Antrag auf riiicÄn'MlklNMi'cr, d.i. cui Apparat zur Lrzrugiing holier trock^icr Wärine Vchuf^ DciMchzl-riuig dcr Klci'duilg^stiickc u. s. w. lautet, was jedenfalls Borzug vor dcr MnchcrunaMcthodc hat. D. V. S36 freilich dc>s Ideal eines Kranken» nnd Gcbärhausci bei Wciteni noch nicht erreichen, wie es bei reichliche« ren Mitteln nnd l'ci Nenbanten in der Jetztzeit m> uiclen Orten znl Geltung komnit. Da fehlen die Wasserleitungen in Zimmern nnd Gängen, eine gutc nnd l'illigc Waschanstalt, Nekonualeözentensalc, einc vollständige Vadcanstalt, eine zweckmäßigere Anlage des Gartens mit mehr Alleen, VoSqucts nnd Vlu« men ll. f. f. Allein es wird nnler den gegebenen Verhältnissen dem Zwecke der Anstalt möglichst nahe kommen, nnd den ^andeöun-treteru das lohnende Bewußtsein verschaffen, die Anstalt anf cincn weit höheren Standpunkt zum Wol'le des Landes erhoben, uno so sich den Dank der Mitzcit und der Zukunft verdient zu haben. Manche Verbesserung wird sich dann noch durch-Ulliren lassen, wen» einmal die unglücklichen Irren fhr eigenes Asyl erlangt haben werden, und das gegenwärtige Irrenhaus einer zweckmäßigeren Bestimmung zngcfnhrt werden kann. Noch sei ein Wort bezüglich der übrigen Ncform-l'csttcbnngen in den Wtchlll'ätigkcitscnistaltcn erlanbt. Wir alle kennen sic tlicillucisc ans einem vcröffciit-lichten Siynngsprotokclle des h. Landeöansschusses. Die Anträge, ursprünglich zumeist von dem Anstaltsleiter und den Chefärzten der Nebcrgangspcriodc alls» gehcnd, streben die innere Administration der Anstalt den Anforderungen eines geregelten AnstaltSlcbcns zu unterwerfen, und man kann ihnen nur ans vollem Herzen beistimmen. Nnr ctwaS haben wir in den veröffentlichten Beschlüssen des l>. Landcsausschnsscs. der mit so klarer Einsicht den Neformbcstrebungen Rechnung zu tragen bcmndt ist. vermißt' ea findet sich kein Antrag anf enlsprcchcnde (Erhöhung der pri> marärzllichcn Gebalte, und diese ist denn doch cinc dringende Nothwendigkeit, und gibt im Landesbudget keinen nnr ncnnenüwerlheu Auöschlag. 5(X> ft. ist einc Onüohnnng, die nicht die Hälfte der Gebühren erreichen würde, welche diese Aerzte erhiellcü. wenn sie nach dem gewiß kargen Ministerial - Erlasse über gerichtliche Enllolmnngcn vom I. 1855 entschädigt würden. Diese Gehalte stehen weit unter den Gehalten der Anstalten in Wien, Prag. Brunn u. s. w., wo die Prai'is einen lohnenderen Nebenerwerb bietet, als in Laibach. Ein Gehalt von «00—1000 ft. ist sicherlich kci»c übermäßige Enllohnnng süv Opfer an Zeit und Mühc, für Ledeng- und Gcsundhcitsgcfadr. die einen thätigen und wissenschaftlich vorwärtsstre-bcnden Anstaltsarzt treffen, für den Mann, der zn-gleich der Lehrer oder Anregende für dic jüngere ärztliche Generation des Landcö sein soll. DaS Lan» deolraukcnhaus soll die wissenschaftliche Leuchte in ärztlicher Richtung für daö Land sein, denn im Spi« tale ist erst das rechte diagnostische und therapeutische Studium möglich, nnd von seinen Aerzten soll man fordern, daß sie weniger den praktischen als den wis» scnschaftlichcn Nücksichlcu sich beugen. U»d darum soll man die leitenden Aerzte anch besser zahlen, alö sie ce bisher sind, wo sie, welche praktische Lehrer sein sollen, und die Vcranlworlnug tragen, kann» besser bezahlt sind. als die HilfSärzic. deren Gehalt sicher» lich nicht zu groß ist. Wissenschaft ist Macht, ist Neichlhnm eines Landes ! 1)>. M Gauster. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramm. Mien, »2 Mavz. Worsens ist von den Dänen geräumt, von der Brigade Dur« mns besetzt. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin werden die Nsterfeiertage in Vti-ramare erwartet. Die Abreise deö (5-rzherzug Mar. findet am 27. d. M. Htatt. Vom <». Armeekorps kom maudo in Vclle. Veile, <1. März. Dns Armeekorps ist hentc in und um Veile kon« zcutrit. Die Brigade Dormns nebst der preußischen Kavallcriebrigadc gegen Hl'rsens bis Hcdenstedt vorgeschoben. Der Feind stellt in HorsenS, Kavallerie Haupt-sächlich gegen Nordwcst. Obcliientcnant Hngo Nabllriv von Belgien-In-faiitcrie ist seiner Wnnc>c erlegen. Leicht verwundet noch vom 18. Felrjägerbatail« lou: Obcrlicntcnant Zcrdinand Prnöly, Licuicnant Anton Mayer. Gablcnz ">. ^ FML. Vtiinchen, 1<>. März. .'l Ul>r Nachmittags, Der Tod des Kö»igs l)at allgemeine Bestürzung licrvoo gerufen. Grobe Landestrauer. Huldigung des Krön« prinzcn Ludwig. König Ludwig Vater befindet sich in Algicr. Erzherzog Albrecht hat seinen Anfcnthalt hicselbst verlängert. 5 Uhr Nachmittags. Die Krankheit des Königs bestand in Notblanf der linken Brustwand; nnmitlel« bare Todesursache war Pyämie. Noch hcntc findet die Obduktion der königlichen Leiche statt. Soeben werden die Truppen Namens des Königs Lndwig ll. beeidigt und der König proklamirt. Die Minister bleiben in ihren Fnnktionen. Die Anknnft König Lndwig's l. (Großvaters des jungen Königs), sowie König Otto's (Oheims deö ncncn Königs) wird erwartet. (Pr.) Berlin, 10. März. Der „Stacttöanzeiger schreibt: Nachrichten aus Grauenstein znfolgc fand gestern cinc ^)tetogno^zirnng dreier i>olnpagnicn der Brigade Gocbcu vor Diippcl statt, welche zn einem kurzen abcr lebhaften Gefecht führte. Unsererseits crhicltcu drei Soldaten Streifschüsse, wurden jedoch uicht ins Nazareth gebracht. Dcr Feind hatte Todte und Verwundete. Anf Alsen sollen 28 bis 'ii Bataillone Infanterie scin; jede Kompagnie erhielt 5>0 Mann Vcrstärtnng. -Altona, 10. März. Die ^Schleswig-Holstein« fchc Zeitung" meldet: Die Eiderzollgrenzc wird zu« folge Verständigung dcr holstcinschcn und schleswig« scheu Administration in allernächster Zeit aufgehoben. Berichtigung. In dcr gestrigen Nummer diese« Blattes imiß ei« Seite 3, spalte 1 . Zeile 28 >,wn oben anstatt Brmiiidurf „Vrilildl", >i»d Zcik 32 »oil odm cl'endnselbst anstatt ^»stthal „Marieuthnl" heißen. Theater. Heute Samstag: Erste Gastvorstellung dcr HH. Zwerge: Jean Piccolo. Jean Pellt. Kiß » Iozsi: 1) Die Milch der (Eselin. Posse mit Gesang in 1 Akt, nach dnu Französische», von A, Vittner. 2) <3in gesunder Iunsse. Schwank in 1 Akt, von Jakobson, .'y Hamaun itewi auf Vleisen. Komische Szene mit Gesang. Morgen Sonntag: Zweite Gastvorstellung der drei Herren Zwerge: 1) Das Auffinden der Hwersse. Dramatische Skizze ans dem Leben der Zwerge in ü Bildern, von F, VIum. Musik uou Karl Pinder 2) <5iu gebildeter Hausknecht. Posse mit Gesang in 1 Akt, von D. Kaiisch. Ianaz v. Klein'nayr. Drncl und Vcvwg von Issuaz v. ^leiu,»ayr K5 ^fedor Van»bera in ^aibach. --------------------.-------------- ,---------------. ,,. ,^..i.,,,ill. >l> ^i,t,»>c> ildocl, n,1 V^iiü^li.I'c Staatijv.N'icre und 1!M».l?^ uni .ill paar Zchntcl l'.sslr l'.^>!,It. In ncill'n Präi>!,'^,sch.'l!,sn ^ 'Wien, d'thN!"h..-Mim^ uö.itt W.chs.l a..f fr..»dc Pläh. vi^l ...>.,cs.Pt und bci übnwi.^."d.m '.'lu^l'.tc ,.„. ">"gc Zcbntcl n.ckga.^.g; ,b.-»ft Goldmünzen w.hlsnlcr. bel"i0. M^n< Gcld fliW«. ^ ----------------------—---------------------------------------------------------------------------------- Veffeutlichc Vchllld. ^. dco SMnlcs (sür l<)0 st.) Gcld Wc>.arc I„ östcrr. Währniiq - z» 5"/„ 0«,i 5L> ! Nilä^.'/, W.25. ^>.5>0 l'hnc ?ll,sch»itt 1«<)'1 '/z - - 95.— i)5).5»l> Ncitic'iuil - 'Aniclmi »lit I.innn.^ouprl^ . „ 5>°/, 79.4<", ?;».5>5 3iatii,'!nil l!c» mit ?!pril-(5ol,p!.'»s . . „ !i „ 79.50 7!>.<>0 Mt.illi^licS.....,5 „ 7l>0 71,^U dctto mit Mai-Co»^'. „5,., 7l 40 71.C0 dstlli . . . . . „ 4z„ <;^,5»o 0:;.— mit Vcrlos.v.I. I«.W.....1N,5.0 142.- „ „ ., 185)4 ..... «l»25 «^,7ü ^ ......M>0 z>< 5.00 fl. s»l.^0 91,40 ^ „ ., ., 1«<''N « 100 „ «2.70 92 80 „ „ „ ., 18U4 .. „ „ 9!i.20 98.30 Loüio-Ncntlüsch. zu 42 I<. »»8ti>. 17.50 18.— li der Hronländer (siir INN st ) GrimdeutlasUlugS-Tbliqaticmeil. Slieber-Oesinleich . . zu 5"/„ 8»üs>r Vanat . , . 5 .. 71.50 72,— Kr^til» und Slavonien 5 „ 74.50 75.— Oalijie»..... 5 „ 70,75 71 25 Sicl'l'nl'iN'qcil , . . . 5 „ 70 50 71 — Vu^wina'..... 5 „ 70,50 71.— „ ,». d. Vn'l.-Cl. 18«7 -> „ ,;9.l!0 71 50 VeuttiauischcS?l,ll. 1859 5> „ 93— - ..^ Aktien (pr. Stixt.) Nationalbaul......770.- 772.— ,ssrcdit-A»sta!t zi, 200 ,1. ö. W, 178.Ü0 178,40 N. ('. ^Scl?n,,-(i'ls. z. 500 sl, ö. W. <;20 — l. (5M. 1770.—1772.-Stac,ts-(5is.-Ocs. zu 200 ft, (5M. vdcr 500 Fr......190,25» 190 75 Kais. Nlis.-Val„, ,„ 200 ff. CM, 1.N50 134 -Süd „l^rrd V,rl'-A.2O0 „ ^ 125,25 125.50 Snd. Staate-, ll'»>l'.-vc». » c«»tr. ital. l^is 200 sl ü W. 500 Fr. »lit <5inb>'^l,!ui,^ . , . , 2<5 — 24»'i.— G^ld Waa rc G,,0,— 470.— Pcstcv N.tlc»!'l!ickc . . , . 3«8,— 390 -Vöh.n. W.stl'.lh» ^ 200 si. . 152.25 152.75 Tl)Mdah».Mis» 200 ,1. (>'. M. m, 110 si. (?<»"/«) l5i!!^al)Iu»ss. 147 —------- Pfandbrife (snr 100 fl.) National- K^bn^ v. I. ^ l'anl.»s ^"^' - -'^U'."''' ^'s! ,< m> i'cr,l'^'a,l' 5 „ 90,— 90 :,0 Nat.V'na'll' a»f ö Ä«. verlob'. 5 „ 8.' „ 10 ., .. . 29,- 29.50 Vindisch^h ., ^ « ., - 19,— 19 50 Valdai» „ 2l) „ „ . 19.50 20.— Ke,>l.vich ., 10 ., „ . 14.75 15.25 Wechsel. 3 M e !! a t s. G.ld N.iare Au.^bxr^ siir 100 st si'idd W. 101 15 101.35 Frankfort a, M. dctto 10130 101.50 haiuliir., ','»- K,0 Marl Vanko 90.-^ 90.10 ^'»d,,! für 10 ^!f. Stcrlin^ . 119,35 119,60 Paris für l00 Fr.nifS . '. . 47,10 4725» (sours der bwldsorten. ftj.Id Waare K.Mi»iz-D»sat.» 5 sl, ^lzlr. 5 fl. 72Mr. .'trauen . , . . 1« ,. 50 „ 1'! „ 60 „ ^lap^'I.mnid'or. . 9 „ 54 „ 9 „ 5»i „ »in» ImpcrialS. 9 ., 84 „ 9 „ 8»'. „ V>rcinst!)alcr . . 1 ., 78 „ 1 ., 79 „ Zill'.r , . 1!8 .. 75 119 ., — ., Telegraphische Effekten- und Wcchscl-Kurse an der k. k. öffentlichen Börse in Wien den 11. Mär; 1804. 5'/. Metalliqms 71.40 1lM>-cr Anleihe 91.55 5>"'„ Nat.-Anlch. 79.50 Silber . ..118,25 Vankakticn . 77!.— London . . . 119 25 Htn'dit.Mn'il . 179.- K. t Dutateu 5.72 1(402) Južni 8okol. ! MndmlterhMnlWl! " am 12. und 18. März in der Keslmiration dor Èitsmiirti. Iliezu worden die Milglieder «Irr Èilavnica sammt Damen geladen. (foiifraltiroaniiiiliuti] am 15. März, Abends halb 8 Uhr, in der Tiinilr.illo. Tagesordnung:: KcsLselzung' der Turnerkleidung. 1 Dor AusscliiiMü. Fremden - Ilnzeige. Dm 10. März. Ttadt Wien. Dic H.'lm>: Schwarz, .ssaufmanu, vlin Münchcn. — Kranal'clcr, f. k. Försser, vm, Pola. — Ezat!,n,ary, Agrnt, vcn Wici,. (5»rradin!, Pfcrdchändlcr, v>,"l N.'^iu <>"» ^ili!!'!.-,. — Hl'rdanusulnini, Pfcrdchändlcr, vu» Elephant. Dic Hrrrcn: Golinp, Scidc!lfabrisa»t, a,!? Italirn. — Müllncr, ,'lgcnt, an^ Oci^rnich. — Löwi'xgcr, Kanf,nann, ui,'n Kanischa. Wilder Mann. Die Hnrc» : Rudolf VarDü Apfaltrcr», Hnrscha,tölcsil)cr. von Mcrau. — Aaumbach, ^»ip^llor, vo» Wien. — Mnller, Privat, vi?» KrcinS. Vaierischer Hof. Dic Hcrrcu: Höni^bcig, Handelsmann, Vl'» Ägram. - Musquittcr, Handelsman», '.wu Kanischa. Verstorbene. Den 4. März II,»^ ?l»ßcz. Zwäil.,!»,.,. alt 4i', Inhrc, iu, Zwan^^arbciiShauft ^Itr. 47, an dcr Lnn^'ilähm!!»^. — Dc», Hn>» Michac! Kas!»n', Handelsmann, ftin ilii^ M.nia. alt 1'i M'lMate, i» d"' K,pu>,!l!rr-Hjmi1adt Nr 7. >n, der acnten 0>.hil»lic'hleiiwasftlsi!cht. D>'N ^- " ^'"llin Schwcil^l. Ta^löbne!, ,ilt >0 Iahll', im (5iv!lspital Nr. 1, an Vlltcrs-schwächc. D^n >'.. -^ Den» Herrn Mich»"! Lauter, s s. Statchalttrei-Offiziai. sei» Kind Uichaei. alt 7'/^ Monate, ,» der («radischa'^l.'rsiadt Nr. 19, a» der acutcn Gehirnhühlcmvaffersucht. De» 9. — Anton Sags. TaglölMr, alt 34 Jahre, im Eivilspital '.'ü. 1, ander Lnugen-lähmuna.. (.i05—4) Da sich alljährig in dcr Saison die Anzahl dcr zum Putzen und Modernisiern vorkommenden gleichzeitig so sehr anhäuft, daß es nicht immer möglich ist, die Arbeit prompt und mit ganzer Sorgfalt zu liefern, ft ersuche ich höflichst, mir die' Hiite frühzeitig — je eher je lieber — zu übergeben um meine geehrten Kunden gewiß nach Wnnsch und bestens bedienen zu können. A. J. Fischer Knndschaftsplatz Nr. 222.