Amtsblatt zur Laibachcr Zeitung. k>. stt8. Mittwoch den 29. December 1853 Z, «7!>. n (!) K u ll d in a ch u >, g. Von der k. k. Finanz ^ Bezirks-Direction zu Ungl)v!,r in Ungarn wild hiemit bekannt gemacht, daß Be. k. k. apost. Majestät, um dcr Industrie in diesem Theile Oderun^arns eincn gedeihliche-ren Aufschwung zu verleihen und der ärmeren Classe der Bevölkerung einen ergiebigeren Ä^el' dienst zu bereiten, über den Antrag der Beholden die Errichtung einer Glasfabrik im Gebiete der Gemeindc ^!yutta,Him Nnghoinc Comitace, nahe an der Gränze Galizicns, allergnadigst zu genehmigen geruhet haben. Dem qeinaß wild in einem sehr anmuthigen Thale, welches von dem flößbaren Lyutta-Flusse durchströmt wird, eine aus ij Joch Wiesen^ gründ bestehende, hart an dem linken Ufer dieses Fluffed liegende Flache, dem Unternehmer zur Erbauung del Werke, Wohnungen, Magazine, u. d. gl. auf seine Kosten, dann insbesondere ein sehr fiuchtbarcr Grund, der ris zu hundert Jochen und mehr erweitert werden kann, und hart an dem rechten Ufer des Flusses, gegenüber des ersteren Grundes liegt, zur Gründung von Arbeiterwohnungen überlassen. Im Jahre ltt.'»:j wird von Lyulta nach Czer-noholova und von da nach D^vrinics, welcher Ort schon an der Comilatsstraße liegt, ein guter ebener Weg erbauet, dcr Lyutta dann mit Unghu:',r verbindet. Die Ausfuhr der Erzeugnisse in das westliche und südliche Ungarn ist dann vollkommen gesichert, ebenso wie nach Galizicn. Der Glasfabrik zu ^'yutta steht ein Absatz fast auf 3W lH Meilen zu Gebote. Dem Unternehmer wild das, znr Erbauung dcr sämmtlich»,, Wohn , Werks- und Wirlhschafcs-gcbaude erforderliche Bauholz, da»n das, zum Betriebe des Geschäftes und zur Behcihung der eigenen Wohnungen und Jener der Arbeiten noth' wendige Brennholz, ferner das zur Vornahme künftiger Neubauten und Reparaturen erforderliche Bau« und Werkholz um den jeweiligen Tarifpreis, dcr für den Verkauf im Allgemeinen gilt, erfolgt. Ebenso andere Baumaterialien. Es werden zur Richtschnur die jetzigen Ver-schleißpreisc hier angeführt. Brennholz: hartes am Stamme, pr. Wald' klafter 3 Schuh lang, 3N kr. , , ( Astholz, pr. Waldklaster 15 kr. 6M. yartes^ ^..^holz, dto ,0 dlo .. ( Astholz, pr. Waldklafter !0 dto w"cheö^ ^j,t,iholz, dlo « dto Sandsteine: die (Hubik - Klafter durch den Kau' fer erzeugt 20 kr. (5. M., Erzeugungskostcn l fl. Tanncne Pfosten 2'^ Klafter lang, 4 Zoll dick, 44 kr. Tannene Bankladen l. Classe, l Zoll dick, 2'^ Klafter lang, ltt kr. Tannene Bankladen 1l. Classe, l Zoll dick, 2'^, Klafter lang, «4 kr. , Tannene Vankladen III. Classe, 1 Zoll dick, 2'^, Klafter lang, 12 kr. Tannene Tchindcllalt.n, 2'^ Klafter lang, 4', kr Weiche Lchwärllinge, 2', Klaftel lang, I. Classe, :i kr. Weiche Tchwärtlinge, 2'^ Klafter lang. ll. Classe, 2 kr. Schindeln l2. v. Paum gart ten, k. k. Finanzralh und Bezirks - Director. Z. «83. :, (l) Nr. IW03, :«l »37U5 Kundmachung. Von d^r k. k. Camera!-B.znks-Velwaltung in Nlustadtl wrd Hit mit bekaont gegeben, daß Bewerber um d',e Aufnahme in die k. k. Finanz- ivache g'sucht werden. Zu dieser Aufnahme sind jene Bewerber ge- »igm't, welche: i«) Die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. !)) Ein.» rüstigcn, vollkommen gesunden Kö'rp.r haben. >,) U'ivclchclicl t, und so w.it es sich um W t' wer handelt, kinderlos sind. ,l) Im l!l'be»salt.r nicht unt.r lnunzchu, und nicht über dnißig Jahre stchen. Diejenigen, welche aus dem activen Dienste der t. k. Arnne unmittelbar, odcr doch' vor Verlauf Eines Jahres nach Erlangung o.s Mil,tär Abschiedes z>ir Fmanzwache üb) Der Aufzunehmende muß d^s Lesens, Schrei' bens, der Anfangsgrü'nde der Rechenkunst und der Landls' oder einer verwandten Sprache, aus j»dcn Fall ab»r der deutschen Sprache kundig sein. l') Der Aufzunehmende muß sich über den flü'he-ren Lebtnswandcl befriedigend ausweisen, daher die pfarramtlichen Bittenzeugnisse auch von der betreffenden politischen Obligkelt bestätigt sein müssen. Die Aufnahme in den MannschastSstand der k. k. Finanzwache geschieht in dcr Regel als Auf« seher, und auf die Dauer von vier Jahren, mit dem der k. k. Cam.ral-Bezirks-Verwaltung vor-behaltenen Rechte, den Aufgenommenen im Laufe des ersten Jahres des Dlenstes entheben zu können. Nach Ablauf der vier ersten Jahre erlischt das eing'gauglne Dienstverhältiliß, und ls steht sowohl dem Manne frei, aus dem Wachkörper auszutr.t.n, als auch der Behörde, ihn des Dienstes zu entHeden. Sucht er dagegen um die dauernde Aufnahme an, so kann ihm solche unter dcr Voraussetzung, daß er sich derselben durch seine bisherige Verwendung würdig machte, u. auch sonst seine Beibehaltung im Dienste sich als zulässig dar» stellt, bewilliget werden, und es kommen . December 1852, ii. 5886, als Verschwend,l zu er-klären l'esuuden. Dieses wird mit ocm Beisätze zur Ksuutuiß gebrachl, daß ma»- ,hm den Vc,le>uis, I'!>5li<» von Husaije als liul^tvl beigegebe» l)abe, K. k. Bezirksgericht Umgebung Laidachs am 2.'l. Deccmblr l852. 3. l780. (!) Nr. i,?89. . Edict- Vo» dem k. k. iNezilksgerichte Gottschee wird dem abwesende,, Il'h.ull, Oswald, von Neuwinkel N>. l 13, bekannt ^ emacht: ! Ei> haben wirer ihn die Eheleute Blas uud Lena Iainsch vl'N Allwintel, die Kl>,ge auf F.,h' lung d?r D'sledensiorcelung aus dem Schuldscheine ,!'q° ls>,hu!,q auf deu 2». Februar l853, vormittags u,n fi llhr, mit den, Hl>l>'"ge drS §. l8 der alU). Enl.-schl'eßung uom »8. October «8^5 üugcolduet wor» den ist. Nnchdcm der Aufenthaltsort di,s,m Gerichte un. bekannt ist, so hat man ihm zu seiinr Verlheidi. gui'g auf seine Gefahr und Kellen den Herrn Io. hann Glntz von Suchen als Curator aufgclleUt, mit welch»»,» obiger Recktsstleit nach dcr hierlands be. strhendlN Gllichlslilduung verhandelt und durchge fl'iyrt werden wird. Dessen wird die Geklagte mit dem Beisatze verständiget, daß er M angeordneten Tagsatzuug pelsimlich zu ericheinm, oder dem aufgestellten (^u. rator sei„c Behelf, an .die Hand zu geden, oder einen anderen Sachwalter aufzustellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, Übelhaupt im nerichtsoldnungs. müßigen Wege einzuschreilcn hal'e. widrige»s er die Folgen seiner Sauinniß nur sicl> selbst beizumessen hälte. K.t. Vezirtsgtlicht Gottschee, am 23. Nov. ,852. 876 3.549.2(13^ .^.. . - - K. l. WlOc SlgaM EiscOchn. der Züge auf der südl. Ü Ü Staats Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Laibach, vom 15. Mai v. A, bis auf weitere Bestimmung. Abfahrt der Züge m der Nichtmlg von Mürzzuschlag nach Laidach. ! Laibach nach Mürzzuschlag. Personen- m«,n„... der Htation ^lug ^^ ^. Station ^^Hgzg puftzug Stund. Miltut. Stulld. Minttt. Stuud. Millllt Stund. Minut. Mürzzuschlag 4. ^5 Früh 3. — Nachm L a i d a ch 7. 30 Abends tt. Personenzügen werden Passagiere von und nach allen Stationen befördert. Das Reisegepäck ist den größern Stationen weingsteno '/, Stunde vor Abgang des Zuges zu übergeben, wenn es mit oemelben Zuge befördert werden soll, ))i>t cen Lastzügen werocn keine Paf< saniere befördert. . ^ Z. '837. (l) . „ ,,., ! Anget-Fischerei im öaibachsiussc von m der M>/'i und im Klclngraben kann von Jedermann beliebig ausgeübt werdet Diese Fifchelei zerfällt in die Klein- und in die Gloßangelfischerei; bei der elstern wird nur mit der Stockschnm, bei der Letztern aber nebst der Stock- auch mit der setz' schnür gefischt. Die Licenzen hiefür können bei der gefertigten Eommende gelöst werden; für die Kleinfischcr,! ist jährlich l st. 2« kr. und für die lHroßfischerei 2 fl. zu bezahlen. Ordens ritterl. Commcnde. Laibach am t-li^lllllll^, 2u<.ll chl« Ailyk l-l'lXlVtl-le, 8»;l>»-/ll«nnun ^nn^ml /.»l «t^llt'N l8« N. l)l^n ,lnln«'« /u lic'/.iil»l< II >vül6N; all^ l^^iili^<; 2000, - 11. ^iiOO - „liesst Vl t»l'l!<'sl ^ «<>llllf'«« l^lt? llzml!l!,ilwn, li ill» micli «('lls/illli^ll <>(!<>>' mi'lnlüi« ll /l, >v<'m!<'n. »5«lß. Z!"tt«>> ^«^e>» »«Zt^s L»i^>4lt< ll llilll««», lmll ein I^l;l,l^,l„^ vm, s<'«tilis'« <'oil«li- tutlNll, (!!A«m. Z. «882 (3) Den verehrten Mitgliedern des Casino-Veremes wird bekannt gegeben, daß bei der Abcnduntsr-Haltung am 2!>. l. M. die Zuweisung des vom Kasino - V»rn Oelg^mäldcy ,,M »H-do n „ a mit demKinde", und der „heil. A n,, a" von V. Kuppelwieser, an eims seincr bestandigen M'lgll^dcr mittelst Verlosung »rjo!-gr ltt52<. Z. ,«2l, (2) Zur Daruachachtnug. Rückstthtlich deö ill d,r Ncihe des Coliseu»!) lie-qelidei, RiiiHelspieles sehe ich nuch abermals »othge-diuii^il,, zur Kenotüisi d.s Pllbllkmnö ^ll bringeli, dasi ich dasselbe laut K.utt'oel träges ddo. 6. Illlii »852 zwar a,i H'». I^haü» Ansch il) veikallfte, nur jedoch cas Vi,lenthu«n^recht auf dasselbe bis >. Juli >834/ alö drin Ta^ze, an welchem die letzie Zch. Ilioqslat, vom HäiljVr ^> eilcqe» sei» wiid, vorbehielt; !>.'!)<» bi» »U! ich biö ^, jencili Zeiipilüctl' alü der wahre EigeinhlNliel' des Ni!!s,c!spielt>s oo» Jeder.-inainl aojlisekel». Fcter Chilli. ?. l^!>7. (2) Zur gefälligen Nachricht. Am Sylveftertags, o i. i>l,i H». December >«52, wird dar, in oer St. Pclcrs-Vc^rstadt Nr tt5 neu errichtete baierische Brauhaus eröffnet; das Bier wird sowohl im Großen für die Herren Wirthe ausverkauft, so wie im Detail im Hause ausgeschankt. Für gute Getränke uno solide prompte Bedienung bürgt der Gefertigte. Zugleich empfehle ich für feines Back» werk eine gute, sehr frische Biergerm, die l>ei mir sogleich zu haben ist. !¦«'<€'r liiilMdorfV Z. 18,9 (3) Wohnung. In dem Hause Nr. >7^, am neuen Markt, lst auf künftige Georgi-Äuszieh-zeit eim Hauseigenlyümer lm ersten Stocke zu erkundigen. .4. lkl.';. (3) P arfümerie u Toilette Gegenstände sind ncu angekommen bei Seeger ^ Grill Wochcntllll> frlscke Pomade n von A C. ^cyer in Gratz, ausgezeichnete Cocus'Seife, Seife mit Wohlgerüchen, feme französische Odeurs n. :c. 877 Z. 18,8. (2) ^ , . Die Wiener allgemeine Zeitung nimmt, vom ^. manner/9Z3 angefangen, ihren früheren Titel: ^«WM wieder an Bei dem Mangcl an belletristischen Zeilschriften dürfte sie bei ihrer erneuerten Gestaltung doppelt willkommen sein. Emmal, weil sie nnt dem, scit mehr denn vicrzia Jahren beliebten Inhalte wieder erscheint, dann, well sie wirklich solche Einrichtungen trifft, welche ihr oen Antheil des Publikums sichern werden. ^a^o'mat bleibt vor der Ha„d das bi^heri^e, nur mit den illnminirten Vild^rn wird eine, alle,, Dame» und Herren «'illkommeoe Veränderung getrof fen. Diese Z^iluna wi,d nän.Iich zeitweise mir ben Parlscr Origilial'^ Modeblldern des Ulid der ausaeaeben E^ '"»den sonach in Wien dieselben Modeb.'lder erscheinen, wie sie die aena.'.ue» Journale in P.ni) b.ete», >nchl 0?achstiche, sondern die ... der fr.,., z'ösischen H.up^adt angestnigteu Stahlstiche auf de.nselben Pap.e: u.,d ,., Par.Z cclonrt. . ^, . , A..s,er diesen bl.ibe» alle biche-igen colorüte» Be.gaben, l,»d zw.,,': , Original-Modenbilder ans Wien, "ach den Muster» der ersten Wiener Mod,ste.>, der berühmtesten Wir,,.,- Dam„" »>„d Herren.-.«(leide! mache, und de>- in, Geb.ere der Mode de» To» c>"^>be»de» Porsolnn cus der vornehmen Welt. 2 Theatralische (5ostii,ne-Vilder nnd Tableaux aus den beruh»' test,,, Sä,."'sp"!.'" . 0^er», ballets. «..,., . ^ 3 Künstler-Porträts: F>l Lucile Grahu, Madame >» «n«««<», Kenriette Sonntag (Gäfin Nossi), Davlson, Josef Wagn r :c :c. 4 Komische Iftieuer Hcene«, satyrische Bilder, Wiener Von mots in Vildern. ' ! 5 Die beliebten illnminirten Rebus und Bilder-Räthsel. 6 Masken, Trachten und Travestien. Um das Interesse der ^,'eser a» dem Inhalte zu erhöhen, weiden mehrere Preise für belletristische Beiträge, und zwar'. 1. Dreißig Ducaten in Gold für die beste Driginal-Rovelle oder Erzählung und Zwanzig Ducaten in Gold. slli- di, der Pll'isi'ol'cll,' zunächst kommende ^«oi'elle ot>e>- Er, « .-.,, dabei Wiener Thoche.teu und Wiener'gestände Sitt"^^^ griffe auf die ergeßlichste Weise. ' ^eoiaulye und M.ß, Ferne, wird diese Zeitung alle Wiener Tägsbegeb.nheiten, Etadtgesckichtm, Mittheilungen aus dem Le''en der höhnen Gesellschaft, aus dem Beamten, und Bürge»leben Militärische Nachricht.», line Zeitung für die mercantllische und Ge! schäftswclr, das Nm.'stc von d.l, E>senbahnen, Dampfschiffen, aus dem Postw.s.n, ttligraphische Nachrichten, eine N.reis dieser Zeitung ist vierteljährig für Wi»n 4 fl für ?l.lswärtiae sammt taglicher freier Zusendung durch die Post unter gedruckter Adresse 5 fi. E. M. Halbjährig für Wien 8 fi — durch die Post »ft fl. CM. Ganzjährig für Wien ltt fi. — durch di, Post 20 fi. CM. Wer halbjahrig in das Abonnement emtrilt, eihält ausier dei, wochents.'ch im halben Jahre erscheinenden 26 B'ldein noch 15 Bilder als Prämie, im Ganzen -ll Bild.r. -------^V?it^liachstehend,m Artikel empfiehlt daS geschaßte »Tagblatt aus Bkhmen" die »Theatel^eitung«: ^raa ?9- November »852. Wir glaube., deu Iournalfieunden eine angenehme Nachricht ^u bringen, wenn wir ihnen mittheilen, daß die «Wiener allaemeine Theaterzeitultss" vo>, Adolph Bäuerle wieder in ih-e. früheren, den Kunst-, i/.le.atur und Theateifreunden, den Liebhabern echcer Con« rersalion so anziehende,, (gestalt erscheint. Vo.n l. Jänner !853 wird sie wieder Thealerzeitung und Originalblalt für Kunst, l.'.teralur, Musik und ge-selli^es ^eben s»r ^^lstige Bildiow, m,d gewählte Conversation heis,en, und wie ihr neuestes Progiamm ausweiset, mit höchst anziehender innerer und auft.rer All'>statlum, die eben so kostspielig ist, a>5 sie r>ou dem unermüdlichen Kt.eben des Redacteurs Zeugnis; gibt. der nichts versäumt, s^'n Journal immer gchalt-' voller lu aestalten. 3" dicscm Cnde hat derselbe se.n Bl.ttt mit ganz nenen, die i.'tell.qeiite Welt vielseitig bef.iedige.iden Mubrikeu vermehrt, hat tüchtige neue Mitarbeiter und Corrcspondcote,, l,e,vol,ücn und namhafte Preise in Gold festgesetzt, die be>5en lilera.ischen beitrage seinem Journale zuzu-führe.,. ?n,ch bringt er nur die Qrissinal - Vtodenbilder ans Paris, dieselben Bilder, rie in Paris m Stahl gestoche», in Par.s abgedi uckt u»d m Paiis colorirt werben, die herrlichen Bude, des „(5u »i r > « r ll e z I) i« „, l! 8" und der ,M«»l1e p « s i z i « „ l, l.»," welche die schönsten, practischesteu und geschmackvollsten der französilchen Hauptstadt sind ; — ein sehr kostspieliges lluteinehmen, aber gewisi so aüzieheud, das; es unsere eleganten Damen und modernen Herren, namentlich m W>cn, Prag und Gaz sin Steiermaik überhaupt), wo man sich mit Vorliebe »ach Pariser Muster«, tleioel und füi die Pariser Journale überhaupt, insbesondere in den vorneh»,,., und reichen Ständen, in de,i geachtete» Familien sehr eiugenomme» »st, mit Freuden begrüßen werden. Auch ^riainal Modenbilder ans Wien und andere tressliche Kupfei .- und Stahlstiche bringt die Theaterze>tU"g, aber nicht etwa alle Monate nur eines, sondi.i, alle Woche ei» prachlvollis Bi!d! — Wir g'anben diesen, llnceroehnifn das beste Prognostikon stellen zu können; die Theaterzeilung, welche wöchentlich nicht „ur drei Mal, sondern täglich erscheint «nd im größten Formate ansgcgebeu wi'd, sc>»c>ch jede iot.ressanie Tagesneu.^ke.t aus dem ^eben, aus der Gesellschaft, jedes wich'ige Ereignis! auf de, Stelle mittheilt und sechs Mal so viel Text und vier Vtal so viele Bilder als ähnliche I'itsctninen lirfcN, war immer das beliebteste Wiener Journal; sie hatte stetö die allergiösite Verbreitung im In - und Auslande und wurde seit d,m Iahie lUl8 i» welchem sie ihren Titel geändert und in ein theilweise politisches Zeitblatt sich verwandelte, von zahllosen Iournalf.eunden wahrhaft vermißt. Man wem welchen auiwoldcütlicheu Antheil diese Zeitung immer gefunden; wie sie überall gehalten wurde, in allen Familien, in allen distinquirlen Häusern (na» melnlich inW , en Prag, ganz Böhme», in Graz und in ganz Scei, rmark, in Laibach, Klage „ furt und ganz Harnten und .kra « n usw) Die Theaterzeitung" blieb immer das Lieblmgsblatt der bessern Stände und durfte in teinem Salon, keinem gebildeten Kreise, Hfttel. Kaffehhause, in keinem Lesel'irkel fehlen -- Sie wird diese Theilnahme auch fortan in gesteigertem Giade eih'ltei» ; de,s,,be Redacteur stehl noch au ihrer Sp>he; dieselben tüchtigen Mitarbeiter die ihr eine selche Beliebtheit und Verbreitung errangen, sind n»ch mit ihr verbu.'den und die Geldmittel. über welche sie grbie. let, sichcrn ihr einen fortdauernde!, rühmlich." Erfolg. . Die NeV^llOll ves »Vl»,er VagblalllS." 878 Wer jedoch ganzjährig abonnirt, ausier den 52 Bildern im Iahie noch 45 Bilder als Prämie, imGanzen 97 tll«minirte Bilder, welch?, unter Glasund Rahlnen gebracht, sich zor Zimmerverzierung, der anziehenden Gegenstände wegc», vorzüg^ lich eianen. Den Auswärtigen wird dieses AUcs portofrei zugesendet. Da seit Langem das Abonnement fiir anderthalb Jahre unsercr Zeitung und noch mehr das Abonnement für zwei Jahre so grosie Theil nähme fand, und wir dadurch in den Stand gesehr wurden, dieses beliebte Journal sammt der großen Anzahl illnminirter Vilder in Pieise n», ein Namhaftes zu ermaßigen, so geben wir, wenn auf einen und einen halben Jahrgang, z. B. für den Jahrgang 1853 und dcn halben Jabrqang bis Ende Juni 1854 für NZien mit 2i si EM. und in den Provinzen mit 30 ,1 CM, sammt täglicher portofreier Zusendung durch die Post noch im December d, I. pranumerirt wird, den weiteren halben Jahrgang vom l.Iuli bis Cnde December 1854 gratis, und l'Herlafsen alich noch den Neueintretendcn die Monate Novem-ber und Deceuider 1852, oder, wenn diese schon abonnirt wären, ein spateres Quartal sammt allen Bildern unentgeltlich, den Answärtigen anch portofrei, wodurch dir Abonnent in N3ieu > 2 fl für 3 Viertel-Jahre, der Auswärtige fitr eben diese Zeit «5 fl. EM gewinnt. Den Abonnenten für zwei Jahre gewähren wir noch größere Vor. theile. Wir liefern nämliche gegen eine zweijährige Pranmneration, die wir für NZien nur ,"it 30 si. CM., für die Provinzen nur mit 36 fl. CM. berechnen, vom l. Jänner l853 nicht nur bis Eine December 1854 unsere Zeitung, sondern geben auch noch den Jahrgang !555 als unentgeltlich, liefern ferner deu Pränumeranten den Member und December 1852, wenn sie dieses noch nicht bestellt haben, und für diesen Fall ein späteres Quartal gratis und portofrei, wodurch der Abnehmer in Wien fünf Quartale gratis erwirbt u„d 22 fl. CM. erspart, und der in den Provinzen eben so viele Quartale gratis erhalt und dabei 2c) fl. erspart. Das Comptoir macht j.'doch ausdrücklich die Bedingung, dasi.diese Beträge bar und auf ein Mal mid noch im December d.I. eingesendet meiden, da sonst das (Comptoir diese Vortheile auf keinen Fall zuzugestehen im Stande wäre Auswärtige habe» ihie Prännmcration^bricfe init den Geldbeträgen, der neuesten Posiveroidnuna, gemäß, zu frankiren, und wilden ersucht, ihre Adresse» sehr leserlich zu schreiben, stets die Piovinz, den Kreis oder das Comitat und die letzte Post genau anzugeben Eomptolr der Wiener allfteuleittcu Zeitung. („Theater Aeitnng ") ron Adolf Väuerle in Wien Nauhenstcingafse, Ecke des Ballgahchens Nr. 926, vi^ü-vig der k. k. Börse. Ginladun«; zur Wränumeration <ür den Deftcrecichischen Voltsboteu für das Jahr i»53, den fünften Jahrgang dieses Blattes. Wir laden zur Fortsetzung unseres Iournals>in, und bemerken, daß wir höchst zweckmäßige Veränderungen mit demselben vornehmen. Vor Allem lassen wir den Volksboten, vom i. Jänner angefangen, wieder täglich erscheinen. sodann veiwandelu wir ihn, der bisher als ein Abendblatt ausgeqebeu wurde, in ein Vtorgenblatt und sind bierdurch >'" der >/age, alle Neuigkeiten, welche Abends und selbst mit den lel)t,u Posten um l0 Uhr nach Wie» gelange», aufnehmen und noch in derselbe» Nacht den auswärtigen Adonnei'ten mittelst Post zusenden zu können. Wir haben zu diesem Zwecke nicht nur die Zahl unserer Co, re^'tidei'ten oer,-mehrt, sondern auch alle wichtigen und gehaltvollen Journale Deutschlands, Frank' reichs. Englands nnd Italien«) >m Postwege verschrieben und liefein alle telegraphischen Depeschen m,'c dem Tage, an welchem sie eintreffen. Wir biingen sonach alle politischen nnd anderen Neuigkeiten um 24 Stunden früher, als jedes Abendblatt, und dehnen d,eje Schnelligkeit in Verlantbarung alles Wissenswerthen auch auf alle andeien interessanten Mittheilungen aus. Wir liefern im Gebiete der Industrie, des Handels des Gewerbewesens, des öffentlichen Verkehrs die vollständigste!, Berichte, bringen alle Bö'rsen'Vorfalle, Course, alle Marktpreise aus der gangen Monarchie, alle Waren- und Productentarife, die voll!ia»diaen Ziehungslisten alle« Lotterien, alle Nachrichten von den Staats- u»d andern Eisenbahnen nnd den Dampfschiffen, von den sanimtlichen ?lctien- und grosicn meikantilischen u,nd indllstriclleu Unternehmungen, alle Mittheilungen, N'elche alif das öffemllche Leben Bezug haben, kurz,-berichten über?llles, was zur Belebung der Industrie, des Handels, der Gejchäftsrhätigkeic, hinsichtlich neuer Erfindungen, Er-welbui'gen, Entdeckungen, Verbesserlingeu :c. lc. Bezug hac. Wir widmen dies.lbe Aufmerksamkeit der Landwiithschaft, del Agricultur, dem Forst- und Jagdwesen, der Berg- und Hüttenkunde :c ic., biingen >n diesen Fal-len xnmer das Interessanteste und suchen dadurch der Wißbegierde unserer Leser vielseitig entgegen zu kommen. Wir aeben mit einem Worte eine Zeitung im größten Umfange, in welcher , alle Nachrichten vom Alle,höchsten Hofe, von den hohen Beholden, AlleS, waö die hochw!irdia.e Geistlichkeit, das löbliche Militär, die Beamten in den Siadten und auf dem Lande, die Kaufleute, die Fabrikanten, die Mannfacturisten, die l.'iefe>anten und Speculanten :c lc. zu ihrem Nutzen und Bereicherung ihrer Kenntnisse zu erfahren veilange», einhalten ist. Dabei soigen wir auch für ll'tteih^ltung, geistige Eiholung und Zerstreuung. Seil vie, Jahren h ib»n wir den Francn nnd Allen, welche schöngeistige Vectiire wiinsclnn. die auSgwahlcesten (Krzählnngen uiw Novellen, auch ganze Nomane in Original-Mittheilungen, die wir nur geg^u namhafte Hono-ra>e erhalten konnten, geliefert; ivii waien in Wie» u, iu den Prooilizen die Eisten, welche dcn weiften Sclaven diesen >n England und Amerika in l00.0»»0 Eremplaren verbreiteten, höchst inteies.-santeN Ronian den^eseru iniltheilten; n.'ir nehmen im nächsten Jahrgange foit und fort ahnliche, in Stoff, Form nnd überraschender Vo'sung ausgezeichnete Erzählungen auf, und beaiimen das neue Jahr mtt einer Novelle, von der wir überzeugt sind, das; sie Sensation erregen wird. *) VZas die Stahlstiche betrifft, so geben wir diese nut großem Kostenaufwand und werden unsere re« ehrlichen Abonnenten , wie durch das Bild Heiner Vtajesta't, unsern hochgelebten Kais.r Franz Josef in, Kiönungsorncite darsiel.-lend, stets wahrhafi überraschen. Wir haben auö zahllosen Zuschriften eisehen, daß dieser StaMich von unsern vel'ehrlichen Abonnenten freudig begrüßt wurde — die Hchönheit der Original-Zeichnung, -das Format, das Papier, der fei»? , gelungene Abdruck fanden die lauteste Anerkennung. Eben sd schön werden aucl) die folgende» ^tahlst'che ,,ch auZneymen und würdig erscheinen, unter Glas und Nahmen gebracht zu »verden. - , » -> Man ftränumerirt den „Volköboten:« vierteljährig in Wien mit . . . . n IUien gegen l.'i fl. um 3 si, billiger, und in den Provinz n sammt portofreier Znsendung durch die löblichen Postämter gegen lt» fi. E. M., un, ^ fi, C. M, billiger, durch zwei volle Jahre erhält; ei muß dieser Betrag aber, wie bemerkt, bar nnd auf ein Altal erlegt werden, sonst kann eine solche Ermäßigung des Preises mcht ^catl finden. Q^^i^T" Den Pränumeranten auf zwei Iahie werden liberdieß die ,,neuen Geheimnisse von Httieu", welche einzeln getauft 3 si. E. M, keste» . so lange der Voiracl) reicht, gratis und vorcot'rei zugesendet, oder wenn sie dimerverzieru»g, dienen. Wer von d.n neu eintretenden Herren Pränumeranten das unvergleichlich schone Ol'ginal-Bilduiß Sr. Majestät, bei einjähriger und zweijä'hiiger Pränume' taticn als Piamie zu haben ivünscht, taun dasselbe augenblicklich, wohlverpackl, ohne besondere Vergiitnng eihaiten Man wendet sich mit d,>r Pränumeralion an das unterzeichnete Comptoir. Es wild ersucht, die Addressen sehr deullich zu schreiben, uud immer die allerletzte Post, den KreiS oder das Comitat genau anzugeben, auch stets beizufügen: ?»n das <3omptoir des österr. „Volksboten," in Wien, in der Nauhensteingasse, ^ti. !)2edes politische E'e'gniß zu berichte:: und keine wichtige Neuigkeit zll überuehen. Da seil der EaulionS-bcsti'iüuiig so viele l'ocalblätler theils eingehen, 'theils sich a»f andeie als politi che MilthcÜlingen beschranke!, mußten, so wird die,; nicht wenig zum neuen Aufschwünge dieses beliebten Volksboten beitragen. Er sei den Bewohne," von Ka,»te» und Kram auf das Wäimste und E'ndr»'^>chste empfohlen, ^ic erhal» ten ,n demselben ei» wah.es Unive, sal-Blatt ^ller Tages-Interessen, besonde>s faßt erSteieimart undKrain, und was se>»eBewohner angeht, sehr in's Auge, uud die prachtvolle» Stahlsiiche sind allein das Geld werih, was diese gediegene Zeilschrift kostet. " ^ ' Eomptoir des „Volksboten."