.».« H»». Dinstag am «». December >»H» Die Lail'.icher 'Zfitung" erscheint, mit Nilsnabml der Sc>nü- und ss.'iertagc. täglich, !,!,t> fi"^t ,a>»,!lt de» Äcl!.,.^» i,>. l5om,plolr «anzjätzrig >l ,!.. lialdjähri^ .-» ,1.30 sr. „>>! ssrenil'^nd »,! ^mm'toir ganzjäbrig «2 il.. l,a I l'j.''hrig r z» <»iricht,>i. Hl d,ährlg 7 ,!, 30 fr. — In ier^tiousqebsil, r f,n tiu^ s>l'l>,r bc» Nci,,», bilisl!«,». ,ilr .i„ 'milias izinscvaltu»'^ ^ kl., für ^w.»»aligc 4 lr.. ,»r ^elül^lic^ 5> sr (5 M 2»l^,le l'is 12 ^tilt» sosten l st. s,ir » M,I. 5,0 fr, ,,» 2 Ä)t.i! und 40 kr. für l Vi«< ,!ö!!a»ipel" „och «0 kr. sür riue jcbe«ü!!al,g< (5!nsch»er Schaue ll N> kr. gezogen wordei». Kundmachn n g. DaS hohe k. k. Ministerium deS Innern hat mit hohem Erlasse vom 13. d. M.. Z. 3l.260. die k. k. Grnndcntlastnngs ° i,'andescomm«ssion fnr das Herzogthum K.ain nach Losung ihrer Aufgabe mit En dc d i e ses I a hre S a n fz u I d se n , ni'd vo» dii'. Carl Ullepitsch. Der k. k. Sccretär Di'. Anton S ch 'o p P l. Nichtamtlicher Theil. Nundschau in den Leitartikeln der Itesidenz - Journale. l(. — «nibacl», 19. December. — Abermals drangen sich Nachrichten von entscheidenderen Kriegs-thaten m Ästen, am schwarze» Meere und selbst a„ der Donan, die, vereint mit der von englischen Journalen geb,achten Note deS Grafen Buol an Baron Brück, dem Hnstritte des Lord Palme,ston aus dem englischen Ministerium, dem Al,slanfen von ein Paar Schiffen der Westmackite ins schwarze Meer, dem Er-, tignisse von Sinope und dem angeblichel, Sturme auf Kalafat, reiches Material« für die <5o,,jectnral-Politiker bieten. Die ausländischen, namentlich die englischen uud französischen Ionruale ergehen sich in Betrachtungen übe».- die S«schlacl)l bei Siuope, und vorzüglich sind es die ersteren — uuttr diesen auch die frnher so friedlich gestimmte „Times" — die in das grosie Horn, in die lärmende KriegSlrompece blasen, sich an Heftigkeit gegen Rußland übtibieten, ^teplessaliel, verlangen und ausrufen: „Der Kaiser von Nußland hat den Seemächten den Handschuh ge, rade auf jensm Elemente hingeworfen, auf welchem sie am geeignetsten sind, ihm entgegen zn treten." Die englische Regierung soll überdieß durch die Nach-richt vom russischen Seesiege unangenehm berührt wordm scii>; ein Mmisterrach wurde gehallen, und man glaubt, daß energische Entschlüsse gefaßt wurden. In maßgebenden Kreisen Fiaokreichs hingegen scU eine friedliche Scimmn»g vorherrschend sein, und oaö .,Iourual deS Dedacs" begreift eo nicht, warum die „Times" auf ein Mal so kriegerisch geworden, da ste doch selbst den ßzarei, fast dazn aufgefordert, emeu solchen Schlag gegen die Pforte zn führen. Uia.eno, mem: das flanzosische Blatt, sei das Uu-glück nichc gar so groß, luden, die Tülkei noch im mer au Schiffen so oiel besipl, um e>»e imponirende Stellung einzunehmen. Unserer Ansicht »ach, die wir mit eiulgen geachteten Journalen theilen, wird jedoch dieß Ereigmß vou Smope »och immer keinen Glnnd geben, daß die Westm^chte eiueu Krieg gegen Rußland uultlnehmen windcn. Die VorftUe in Asien sind von minderer Bedeutung; dagegen ist der Sturm auf Kalafac, falls sich die Nachricht owalirt, wichtiger. Vermögen die Russe«, Kalafat zu uehmen, und werden die Türken überall über die Donan zurückgeworfen, so steht die Pforte gcdemülhigct, und wahrscheinlich wird sie sich zn FriedenSunlelhautluugeu bequemen; werdeu die Russen zurückgeschlagen, uud führt Omer Pascha sei»< Operationen ans, d. h. gelingt eS ihm, nach einem Uebergange über die Donau u«ue Vortheile zn er-«ingeu, so muß der locale Krieg seinen Verlauf uehmeu, nnd an ein Einmischen der fremden Mächte ist nicht zu denken- Dieß ist die Anschauung deö „Moyd", mit der wir übereinstimmen. Das AnSlanfen der zwe« Schiffe der veremteu Flotte ins schlraize Meer ist vo:i der „Oesteir. Cor» respoudenz" als nur zn friedlichen Zwecken geschehen bezeichnet worden. Der Austritt Lord Palmerssons aus dem Cabinet« wird in verschiedener Hrt commeutirc. Dcr „Lloyd" meint, daß dieser Austritt mit der orientalischen Frage nicht in Verbindung steht, und da Pal-merston in der Neformfrage zu den Ansichten der Tories sich bekennt, so werde er in ihre Reihen treten. Die „Ostd. Post" dagegen ist der Ansicht, daß dieser Austritt zwei Coujecture,, zulaßt. Es ist mög» lich, daß der Einfluß Lord Aberd^ns und feiner fried-, fertigen Richtung großer wird, und daß das (Zabiuec von jenem Dränger befreit ist, der es zu energischen Schritten angetrieben hat. Es ist aber auch möglich, daß die Furcht vor dem ausscheidenden Miiust.r. der mm das ganze Gewicht seiner Popularität und seiner diplomatische«! Geschäftskenntniß auf die Ba»ke de> Opposition übertragen wü,de, auf den Rest deS tza-binetes gerade eineu spornenden Einfluß übt. Pal» merstou hat in der orienlalischen Frage bsters durchschimmern lasseu, als ob, wenu es uach seiner Meinung ginge, die Sachen eiue andere Wendung erhal, teu würde,,. Eiu solcher Minist'l ist eiuem ohuehiu schwankenden l5abli,ete gegenüber eiu furchtbarer Geg-»er. Kanu Aberdeeu «int eiuem Friedensschlüsse zwischen Rußland und der Türkei rer das zu eröffnende Parlament treten, dann hat er gewol,ueu,s Spiel; sollteu hingegen die Sachen, wie bei der Vertagung deö Parlamentes, oder noch schlimmer stehe«,, dann wild Aberdeen gezwungen sein, sein Portefeuille abzu» gebe», und vielleicht ist dauu der eintretende Palmer-ston zu einem viel gefährlicheren Amte berufeu, als dasjenige ist. aus welchem er jept Icheiden soll. Das Eiue ist gewiß, das englische Cabinet wird in deu nächsten vier Wrchen die größten Anstrengungen machen, um eine rasche friedliche Lösmig der Frage herbeizuführen, um mit einem klaren Resultat vor das Parlament treten zn könueu. Ob aber die Ge» nnllher i» St. Petersburg und Constantinopel zu wartigeu Woche i>» Folge d,S angehäuften Treibeises sehr erschwert. Mau glaubt, daß der Donanverkehr iu Kürze gänzlich uuterbrrcheu seiu wird, da die Kälte uoch nicht so groß ist, um eine Eisdecke zu bilden, das Treibeis aber vou Stnude zu Stunde an» wächst. Es ist dieser Umstaud sür die Position bei Kalafat vou großer Bedeutung. I Die heute aus Bukarest hier eiugetrosse-uen Briefe melden, daß Fuad Effendi iu den ersteu Tagen dieses Monates mit Omer Pascha in Rus» tschuk angekommen sei. Man glaubt, daß die Türken dort einen Uebergang zu forcireu beabsichtigen, da ein großer Theil der Trnppen von Schumla uach Ruötschuk gezogeu worden ist. Tiefer Schnee bedeckt seit den lebten Tagen Novembers das ganze Land, nnd jede Communication ist sedr erschwert. Anch Sllistria ist mit ^ruppeu umfüllt. "Nd erhält uoch immer neue Zuzüge. So lange die Donau so viel «I«G Treibeis führt wie jcht, ist übrigens au eineu Ueber- gang uichr zu deuten. l Nach einer Depesche auS Bukarest v. 19. d. Vl'. hac Omer Pascha sein Hauptquartier, welches, wie g,meldet, von Sclnimla nclch Na^grad vorgeschoben worden war, !'nn »ach Rustschuf verlegt. j 'iltach dem Berichte eines griechischen Priesters auS C o u st a n ti n op el vom >'. d., wird die Pforte in lhren Bestrebungen, ihre ch. istlichen Unterthanen zu begünstigen, durch die Patriarchen nnd Mecropoli-ten sehr unlerstünt; so wurden im Einverstäuduisse mit der Pforte in neuester Zeit von einigen Patriarchen mehrfache Erleichternngen eingeführt; daruucer sind: Aufhebung einiger Abgaben an den Clerns; Vermindern»«, der sogenannte» Synikestio» (Heiracs-Licenz-Stener); Aushebung der Abgaben sür's Seg' nen der Häuser. Glaubwürdig versichert man. die Pforte beabsichtige mit solche« Reformen noch weiter zu grhen, nnd die Patriarchen sämmtlich zur Mit-wi>ku»g einzuladen, damit die Verfallung der oriho-dore» Kirche eine gründlichere Erleichterung erfahre. > Nach einem Schreiben aus Odessa vom 8. d. M., liegt das türkische Kauffahrteischiff „Medari Tidjaret" abgefackelt im s^afeu zu Sibastopol. Von Zmückstelln»g desselbe» war noch keine Rede. Die Gefangenen liegen l» den Casemalten, Osma» Pascha wurde im Alseiiale u»tergel»achc; er kam am N. Morgens a», und scheint am Kopse line schwere Wunde zn haben. Die üliligen gefangenen Tinte» tragen sämmillch größere und tleioere Bra»dtru«dell. Srbastopol und Ooessa werden mit neuen Strand» batterieu versehen, welche die See auf weiie Strecken hinaus domiüiren. (Lloyd) I Der „Sacellll" vom 12. d. schreibt: Nachdem die Türken schon gegen Ende November von Kalafat cms tiefer in die kleine Walachei vorgcdrnn-ge» waren, ist es am 4. u»d Ü. d. zu hartnäckigen Kämpfen zwischen ihnen und den Russen gekommen. So unbestimmt anch heute »och die Berichte über den Znsamm.ustoß lancen — wer wagte solche Be' richte der Post anzuvertrauen — so geht doch klar auS denselben hervor, daft die Russe» keinec'wegü ihren Zweck, die Türken vom linken Donannfer zu vertreibe:,, erreicht haben, die Türken vielmehr mehrere Meilen tiefer inS Land vorgerückt sind. Der Verlust der Rnssen soll sehr bedeutend gewesen sein; dle Ziffer desselben wird so hoch genannt, daß es nicht söhnt, sie zn veröffentlichen, da die Unrichtigkeit derselben am Tage liegt. In ten Ortschaften . welche von den Türken beftNt wurden , sind überall nene Beamte ernannt worden. Briefe auS Krajowa vom 6. d. melden, dasi die ganze Stadt ausgewandert sei." Jeder suchte seine Habe in Sicherheit zn bringen, nnd hatten sich die Russen vorlaufig auch wieder festgesetzt, so war doch die Besorgniß von weiteren Angriffen von Seite der Türken immer groß. Die meist russenfrenndllchen Bojaren haben sich nach Slatma zu geflücl'let. > London. „Daily-NewS" wird von seinem Con-ssanlinopler Correspondenleu berichtet, daß am 23. November ein außerordenticher Courier mic neuen u»d wichtigen Vorschlagen angelangt sei, die allso-gleich vom Hnrn v. Brück dem Minister des Alls' wältigen nlitgelheilt wurden. Der Correspondcnt fügt anch seinem Brief eine (5opie bei, die nach seiner Aussage von nicht zn bezweifelnder Echtheit ist, nnd bemerkt zugleich, daß bis zum Datnm seines Briefes das Document nur erst den Vertretern der Großmächte vfficiell bekannt gegeben worden ist. Der Inhalt der Note ") ist folgender: „Der Kaiser von Rnsiland verlangt, daß der griechische Ritno nnd Elerns >m voUlU Genusse ihrer geistlichen Privilegien zu verbleiben fortfahren, „nd dieß, was ansdiücklich als sich von selbst verstehend erklärt wird, uncer der Aegide des Snllans. Der Kaiser erklart ferner, daß es keiuueSwegs sein Wunsch s.i. die Unabhängigkeit lind die SouveränitätSrechte des Sultans in irgend ,in,r Weise zu beeiuttachtigen, oder sich wie immer in die tunern Aogelegenheiten deS ottomanischen Rei^ cheS eioznmischeu. AlleS, waS Rußland vellangt. ist nur die Versicherung der strenge., Aufrechlhaltung des ') Die „Indspenda.iei" entnimmt dcm .Mvbt" b^Ssclbe Ac-t.ns!».^ ws^-l'..' ttwa.' lürzcr qnaßl, doch >», ^,.»tli. chtu mit ubigcln üdnnlistinuilt. gegcnwartigeu religio>eu t>!nlu» ,!>>> süi die griechische Kirche folgerichtig sowohl der Voll^nus; aller den ander» christlichen Cc>,fessio>>en bereue zugestandenen Vortheile ergebe, als auch die Betheiligung an all' denjenigen, die ihnrn der Sultan in der Folge zu« zugestehen sich bewogen fühl.,'» sollte. Das St. Pe-. tersburger Cabinet ist bereit, anf dieser Basis die Unterhandlungen unverzüglich nnd dnect mit der ho« hcu Pforte selbst wieder aufzunehmen, für die es dann nach seinem Dafürhalten Bukarest als den geeignete» Ort empfehle» wüide. Anch habe der Kaiser von Rüßlaod. no»; der inzwischen von der Hohn» Pforte erlassenen Kriegserklärung, seine Absicht, in s.iuer gegenwarligen Halmng unverwandt zn verharren, essen kundgegeben, und bereitS sind an seine Truppen die Befehle ergingen, sich anf die bloße Defensive zn beschranken. Das Wiener Cabinet, von der Ueberzeuguug durchdrungen , dasi dem Snl-m schon leider begonnenen Blulvergiesten so bald alS möglich ei» Ziel zn se^e», nnd daß er gewiß einschlösse» sei, die R»ßland bereito in fiühereu offi» ciellen Elklarlüig^n zngestandenen Puncte anch jl)c zu garaxtiren, drückt daher, ii,dem es diese fiiedll-chen Intentionen mit jenen d? solcher gewiikt und ängstliche Gemüther sehen in demselben den Allfang nener Verwicklung. Das „Journal deo Dcbats" predigt Masiigni'g und ineiiu, dasi es eben so lhbrigt waie, jeNt alle Hcffünüg auf den Fllcdcn aufzugeben, als eS flüher gewagt war, alle Kricgofnrcht als eille Poltronerie zn ve>schreie». Denjenigen, die mm schreiend verlange» , dt der Wiener Conferenz im VorauS umstürzen." Minter klar und bestimmt ist die Halcnng der übiigen Pariser Journale und es scheint, daß selbst die halbofficillle» Organe des Kaiserreichs nicht mehr mit der S'egeohossnung vom Frieden sprechen, wie vor dem Sieg der Russen bei Sinope. Oesterreich. * Tvicn, 16. December. Wir haben die wesentlichen Bestimmungen der zu dem neuen Zolltarife in der Cinleitnxg beigegebenen Vorerinncrung mitgetheilt. Die Wichtigkeit des Gegenstandes ist so selbstredend, so klar, daß er für Jeden, der an dem Gedeihe» und der Entwicklung der vaterländischen Zustünde lebli^flen Antheil nimmt, von größtem Iu-ceresse erscheine, sich gründliche Rechenschaft über die Beschaffenheit, d,e Bedeutung und Tragweite dieseö neusn Werkes geben zu können. Zunächst ist es eiue Thatsache, die nicht verkannt werde» kann, daß b>'i dem Zolltarife deS Jahres 18!!4 schon Erfahrungen z»m Grunde liegen, gewonnen dnrch die Ergebnisse ?es Tarifes vom I. 1N!>!, der bekanntlich schon von dem Boden der Prohibxion abgewichen war, der vielmehr statt dieses übellcbten, de» zeitlichen Ent» wickelnngoverhalcnissen d>s KaiserstaateS nicht mehr zu» sagenden Systems das SchnNzollprincip als die ein« zig richtige Mitte zwischen dem schranken- und lück» sichlslose» Freihandel eineiseitö, u»d dem beengenden lediglich den Monopoli'.'Miw der bestehenden Gewerbe fördernden Verbocssysteme, festgestellt nnd zur Gelluug gebracht has. ! Man erinnert sich noch, daß damals zahlreiche ! und verschiedenartige Befürchtungen gegeu die Eiu. ! sührnüg jenes Tarifes ve»la»lbart wurden; in der ! That stand man damals einem n,'nen, noch nicht dagewesenen Elemente nnd eventuellen, durch keine. Erfahrung berechenbaren Zustande» gegenüber. Mau weiß nunmehr, daß kei»e jener Besnrchtuugen sich erfüllten, vielmehr ließ sich nicht verkennen und über« sehen, daß die heimische Indnstxe sich dadurch mau» nigfach z» erweiterttr Thätigkeit und ernenerter Streb« samkeit veranlaßt fühlce. Vor wenigen Woche» haben wir in einer Reihe aufei»ander folgender Aufsape die ziffeimaßige Nachweisnng geliefert, daß namentlich das Jahr 18l)0 als ein Jahr deS gedeihlichstell n»d voltdeilhascesten A»sschwn»ges der österreichischen I"dustrie bezeichnet werde» müsse. Dieser Aufschwung >rar so groß. so rasch, daß er bei Weitem nicht allein durch das e,höhle Coi.sumtionSbedürfnist in Folge der dnrch die „»miltcll'lir vorhergegangenen Umn'älznugejlihre eingetretene» gewerblichen Stockun« gen e,klart werden kann. Die Einführung deö ZoU-laiiss vom Jahre 16li! har diesem Aufschwünge ' nicht nnr keine Gränzen geseftt. sie hat ih» vielmehr , l» de» daiauf folgenden Jahren »och geso.dert. Sol» l >belg/stall e,wies sich bis zur vollkommenste» Evi» ! ce»z, daß die Rlgicrnng mic der Aufstellung deö Schi>N;ollpri»c!ps keüie» Mißgriff gecha», daß sie melmehr den wohlverstandene» Interessen des Reiches i>i.' sorgsamste uod glüodlichste Rechüuug getragen hacce. Die gewonnenen Ergebnisse waren einladend gcnug, nm noch «inen Schrict weiter auf der ueu ! betretenen Bahn des SchuyzollsystemS zu thun. ! Vor Allcm aber gab es eiue nöthigende Rück« > sicht in dieser Beziehung, nämlich die Schließung / 0eS bekannten Februar - Vertrages mic Preußen uud vezieymigon'lisc mu d,,n deutschen Zollvereine. Was diesen Gesichcspuoct decriffr, so liegt er allerdings an der Schwelle erst zn sammelnder Er, fahlunge». Allei» auch diese werdeu sich günstig und >?rl)lll?1 nothwendig geworden. Die zahlreichen Zollbegünstigungen nr.d Zollbefreiun» geu, welche dnrch Beilage l. dieses Vertrages den Gege»stä!!den, die ans dem freien Veikehre deS ZolOeielnS üach O^sterltich cüitiecrn, ohne Förde« rnng eines Ursornngnachwciseö bewilliget wurden, forderte» srlche Abänderungen unserer Zollsslpe gegen fremde Staaten, daß es nicht mehr lohnend erscheint, die Erzcngnisse, dieser Sca^ten, zum Schaden der Finanzen und der Industrie Oesterreichs, im Zoll» oernn gegen die dorc bcstchenden geringeren Zollsäp« verzolle» u»d dann auü dem freien Verkehre deS Zollvereins gegen die ermäßigten Zoll« im Zwischen-verkehre nach Oesterreich überführen zu lasscu. Auch war es zur Velmeidu»g von Zweifel» uub Mißver» stäiidnisseu unvermeidlich, bei manchen Ta'.ifsäyen diejenige Fassnng anzunehmen, welche den Vertrags« bestimmungen für den Zwischenverkehr zu Grunde liegt. Soll fcruer unsere Industrie bei den geringen Zöllen im Zwischenverkm Bezüge von Roh» und Hilssstoffen für ihre Thätigkeit und eigene Lebensbedürfnisse, so w«e ln dem Absätze ihrer Erzeugnisse in's Aueland «icht ungünstiger zu stelle», als dic Industriellen des Zoll« verei»s dnrch lie dortige Zollg,sel)gebung gestillt si,,d, und namentlich rrar es unhaltbar, die AuS« fnhrzölle auf die Halb- nnd Ga»zfabrlcate, welche u, der Richtung nach dem Zollvereine durch den Vertrag cnifgehoben sind. in anderen NichtttUgtN aufrecht zu erhalte»." R»«ft Gegen das Nichtige und Treffende dieser Argumente läßt sich wohl nichts Stichhaltiges einwenden. Die Abäudernnq des Zolltarifes v. I. l8!N in den bezeichneten Richtungen erschien so unerläßlich, daß die bezüglichen Modifikationen in eigenen Entwürfen schon bei den Wiener Zollconferenzen zur Vorlage gebracht wurden, wobei indeß hervorgehoben werden mnsi, daß bei dem Tarife des I. 1834 in der Richtung der Zollherabseftuug und Vereinfachung der betreffenden Zollsäpe aus Gründen der Vorsicht nicht ein Mal so weit als in jenen Entwürfen gegangen ward- Was die Tarifsänderung im Einzelnen betrifft, so bernht jede derselben auf sorgsamster, sachgemäßer Prüfung und Erwaguug nnd wir werden nächstens den A»lc,si ergreifen, um auf die wichtigsten delsel-ben die 'Aufmerksamkeit deö Publikums hinzulenken. Wicn, 17. December. Se. k. k. apostolische Majestät haben allergnädigst geruht, dem Regens-chori dcs Erlauer Domcapitels, Zaßkovsky, für sein „).l«»m,lo ml^icolilul'izwm»" eine goldene Medaille zu verleihen. __ Die Ämtsblätter publiciren henl« ein Edict der k. k. ^iquidirungs-Commission für die lombardischen Prooinzen mit den stamen jener politischen Flüchtlinge, deren Vermögen mit Sequester belegt wurde z» dem Bchnfe, damit aUe jene Plivalperso-ne», die auf daö Vermögen dieser Flüchtlinge Au-sprüche haben, selbe gellend machen könne,,. Zur Anmeloung ist ein Termin von 90 Tagen festgesept. Das Velzeichiuß enthält 72 Namen. — Wie verlautet, beabsichtet die griechische Re-. qieillüg in Wien einen Gesai'dten zu beglaubigen, wozu der bisherige Gesandte in München, Ritter Schi""?, bestimmt sein soll. Bisher hatte Griechenland nn!' in St. Petersburg, London und Paris Gesandtschaften. — Die Section für Baugewerbe des n. ö. Ge-werboereius beschäftiget sich derzeit mit Abfassung eines Projectes für Giündung von Arbeiterwohnun-gen >„ W> scheu der prenßischen und österreichischen Regierung die Correspondenz eröffnet worden. Der Ort der Berathungen wiid. dei, Vesti, „euer Baud unter der Presse; derselbe enthält die ForlseNnng der Geschichte d Actien gezcichnet, während das Unternehmen auf 3W0 Actleu berech-»et lst. . -^ Auch von der Vorstellung deS katholischen Stammoercins für Tirol und Vorarlberg ist jüngst au deu hochw. Herrn Erzbischof von Freiburg eiue Adresse abgesendet worden, worin dem greisen Ober-, Hirten und dem würdigen Klerus in Baden für die inmitten der so harten Verfolgungen bewährte Helden-mülhige Standhaftigkeit des Vereines Theilnahme, Anerkennung und Vewnnderung unter Zusicherung des Gebetes um Schul) und Gnadc des Himmels auf das lebhafteste ausgedrückt wird. — Von den Einschädigungsbeträgen, welche die Stadt Mailand für die Angehörigen der am li. Februar 18!i3 bei dem stattgehabten Attentate geblle-beneu Soldateu zahlen mußte, sind den Aeltern des gelödteteu Grenadiers, Ferdinand Oheuer in Mähren, 2000 fl. CM. ausbezahlt worden. — Aus Anlaß der iu Mähren und auch iu einigen Ortschaften in der Nähe Vrüuu'S ausgebrochenen Rinderpest, wurde angeordnet, daß bei dem a«n 1!). d. in Brunn stattfindenden Noßmarkte kein Hornvieh eingetrieben werten darf. Auch wurde der Verkehr mic Hornviehbespaunnugeu vom Lande nach Brunn verboten. — Aus Bozen, 9. December, schreibt das oortige „Wochenblatt'': »HlUle ist eine auö den Hruu0l'esi>rn dls dculschrn Clschthal.s gcwählte Dc-putalion von hier nach Wicn abgegangen, um Sr> k. k, apostolischen Majcstäi den lurch die Trauden trankheit hervolgerus'tücll großen Äiothstand ciefts liandeslheils mit der chrfurchlsvollcn Bltte uorzutra» gen, der v'drän^leu ^age drs Grundvcsitzes allergnä. oigsi eine Crllichtlrung zu gewahren. H«rr Nitlcr v. Mörl wild, wie wir l)ölei>, der WollMrer der D'pulalion sein," — Der Schmidmelster Joseph Schulz in Treu«^ ischin verfertigte, wie den „Slov. N." berichtet wird, ein vierräderigeS einsiyiges Wägslchen, welches zu seiner Fortbewegnug weder Dampf: „och Zugkraft bedarf. Die dariu sipende Person kann mittelst einer einfachen, uicht anstrengendei, Manipulation eine sehr bedeutende Geschwindigkeit dieses eigenthümlichen Fuhrwerkes erzielen. Die damit auf ebenem und unebenem Boden vorgenommenen Prob,« fi.len zur Zufriedeu-hcil der zahlreichen ^Iinr40. Es sind in den städtischen Choleraspitälern behandelt worden 4il! Personen, davon wurden geholt l.'!tt ui>d gcstolbeu 2.'li'l. In andern öffentlichen Heilanstalten und in Psil'atwohnungen si„o mithin ärzclich behan delc worden ^>^2 Personen, von denen A07 genasen nnD Uftü gestorben sind. Ttuttgart, K. December. Geste»n soU eine Commission der bischöflichen Curie von Rotlenburg hierher gekommen sein, um die leyte Hand an das ohne Zwclfel nunmehr gänzlich gelungene Verstand!' gungswerk der Regierung mic dem Herrn Bischof zr> legen, so daß eiu Conflict zwischen Staats» und Kir-. chengewalt als glücklich beseitigt augeseheu werden kann. (AUg. Z.) Schweiz. Vern, 9. December. In heutiger Siftnug hat der Uuildcsratt) «uch ftine D, das Brtt gefesselt, wo er jedoch täglich sechs bis c.chl Stunden arbeitet. Für Bewaffnung der schweizerischen Armee ist vom Bundesrat) lin wichtiger Beschluß gefaßt won den. Derselbe hat jn!,'^ angestellte Leute siud verhaftet wordeu auf Grund ei»es entdeckten Oomplocee, welches bereits früher mehrere Verhaftungen herbeigeführt hat. Die lx>Il<: M-llinii'l'c ist ein ganz in der Rahe des kürzlich restaurinen Pont de la Samari» täne, dessen El»weil)nng der Kaiser in einigen Tagen beiwohnen sollte, gelegenes Modemagazin. S p n n i e ll. Zu Madrid ist so eben ei» nantlsches Mn-seum errichtet worden, und schon iu nächster Zukauft wird die Königin dasselbe feierlich ioauguriren. Unter den Merkwürdigkeiten, die dasselbe enthält, heben wir besonders hervor eine von dem Lootsen des unsterblichen Christoph ColumbnS m>f dessen zweiter Reise gezeichnete Landkarte; — den Thermometer, dessen sich Don Antonio Ulloa nnd Don Jörg« Juan in Verbindung mit einigen französischen Gelehrten znr Messung des Meridians bedienten; und endlich einen vom Sultan Abdul Hamid l?84 erlassenen Fermau, wodurch der spanische Admiral Aristizibal zum Passl« reu der Dardanellen antorisiit wurde. OrM'riwllnicn und Irllmd. Ein graueuvolles Verbreche,,, dessen bloße Mög° lichklit man zn Ehren der Menschheit gerne längn«,', möchte, wenn nicht leider traurige, unumstößliche Facta dessen Eristenz darthäte», gibt „TinnS" Veranlassung zu einem sehr beredten Leitartikel. Es besteht in England in mehreren großen Städten die an uud für sich wohlthätig erscheinende Einrichtung, daß Aellern dnrch wöchentliche kleine Einzahlnngen in die Cassen der sogenannten lni,k5 (Begräbniß» gesellschafte») sich für de» Todesfall eines Kindes die trostreiche Gewißheit eines anständigen Leichenbegängnisses verschaffen können. In diesem Falle erhält der Vacer o,s Kindes znr Bestreitung der Kosten eine mäßige Summe vom Club, bei der er gewöhnlich noch dnlch einfache, minder kostspielige A»ordnnng des Begräbnisses einige Pfnnd zu e> übrigen vermag. Sollce mau nu>l glanben, dciß um dieser Paar Pfnno killen sich öfter schon Ungeheuer in Menschengestalt cl/ftmden habe», die idre Kinder in mehreren Burial« Cllibs einkauften, einige Wochen hindurch ihre Bei-nage regelmäßig bezahlten uuo diese schauervolle Speculation mit dem Morde des harmlosen Kindes n»t> mic der Gotteslästerung eines ceren,oniösen Ll'i-chenbegängnisseS beschlossen. Dieß ist daS Verbrechen, das sich l» der lel)len Zeit so häufig ereignet bat, daß die große Jury von iiioerpool sich gegenwärtig gezwungen sieht, die Beg'äbiüßclnb » Institution als eine directe Verlockung zu der schrecklichsten Art von Mord, znm Kindermord, ,m erklären, und nächstens die Aufmerksamkeit des Parlaments auf das Wuchern dieses giftigen Unkrautes zu lenkeu. Telestraphiscbc Depeschen. ' Trieft, 18. D,c. Die königlich großbritan-»üsche Dampffiegatte „Highflyer" ist von Corfn hier eiugelanfen. Das Namensfest Sr. Majestät des Kalsers von Rutland ist auf den im hiesigen Hafen befindlichen kais. russischen Kriegsschiffen feierlich begangen worden. '' Paris, !8. Dec. Der heutige „Monileur" meldet den Austritt Lord Palmerston's anS Anlaß einer inneren Laudesfrage, und spricht die Zuversicht au>', daß das Einverständnis; Englands uud Frank» reichs in der orientalischol Frage foltdauern werde; indessen bedauert daS Blatt den Rücktritt Palmer-stun's wegen dessen frenndlicher Gesinnung für Se. Maj. den Kaiser der F.anzosen. — Welter bringt der „Moniteul" die Depesche über die Niederlage der I Türken bei Achalzik- Druck und Verlag von I. v. Kleinmayr und F. Bamderg in Laibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Kleinmayr und F. Vawberg. Börsenbericht aus dem ?il'»,'i,dblattl' der osier!-, kais. Wiener.-Leitung!, Wien l7. Detemver, Mittags , M)»'. Dir Vör>> erossnctc in qlinsslacr Stimnnniq^ wclchc nach finer klemm Schwankung auch ^uiü Schluffr vorl)l'rrschcnd blicl'; die uicistcn l^Vctcu z!l V^ bis '/, verhandelt. Nordl'aim-Acti^» schwanftcn v>'ischcn 2!l!l'/,, und 234'/.. Vanl-''Il'tim wurden mit 1!i?5. Dampfschiff-ANim nut Lli l'^ahlt. Frnildl' Wechsel und Conlptantcn wurbcn ctwaS höher gehalten. London l 1 ss. 17 '/, Geld. — Parii, 135'/, («eld. — 5am-l'urq 8«. — Frankfurt !15'/.. — Mailand 11^. — Augsburg 4lti"/,. — i,'ivmn^' l<:i 7, Geld. — «msterdam 9? (ycld. Staatsschuldverschrcibungen z>, 5 «/» 93 ' 7,. --«.'! V. dctto .. ». ii. .. 5»/, i 10 7,-111 drtto .. .. 4 7,'/« «2'/.—»3 detto .. .. 4 7, 74-74 7. 'dlttov.J. < 85l» >,,Mlckj. ^ V« !»2 '/,—«2 7, detto 1852 .. 4°/« 9l »/,^92 detlo verlöte 1°/« — — detto ., 3°/, -°i7—'>7 7. dctt» ,. 2 7.'/.. 47 X-47'/. dctto „ 17, l»7.—19 dctt^ ;u 5'/.. >>» ^u?I, l'erlin'ül, — — Grundcntlast.-Obli^. N. Ocstcr. zu ''7, 98'/,—93 dltto anderer .ttlonländer iN'/,--»!'/. Lutterie-'.'lnlcheü vom Jahre 1x34 232'/. 2^2 7, drtw dctto 1«3« !3U7, —,.'iU'/, Odliq^it. dc« L. V. V!nl. v. I. l!<50 zu 57, 100 7,^-U><>7. Vcinf ,'lttien Pr. Stuck 1^72—1^75 detto dettl' abqcstampstt 1>i5H47 drtto neutl Emission l<^24—lU'i« <5s^>,N't.bans'Actis» W "^—<<«» Kaiftr ssrrdinandsNordkal,« 2,<4—234 7. Wien Äloqqilivcr UlU -l7» Ändweis'Lin^ O»lundnrr 2ttZ—2a6 Prrßb. Tyrn. »is.n5. l. (kmiff. -------^ , 2. „ mit Plwrit. «-^4? Oedenbusg-Wiener NcuNädtcr 5? 7.-5/ 7, Dampssclnff'Äctun ll^N—«i l^ detw N. «missil'n Nsl—622 dctto l2. do. «'/. Kaiserl. vollwlch»igr Ducat.n-Agio 2N7.^2<. Telegraphischer (5„nrb« Vericht der Slaatspapiere vom l9. Decembfl l853 Staat6schuldUsrschr.ibun.ien . i« 5 pst. in l§M 93l^l6 detto v, I. l 851 Serie 8 zu 5 „ „ tl <» .'l/4 detto........4 l/2 „ „ 82 7/1 dctto.......4 ., .. ?43/1»l D "- e en »>< Vsvloiu!,., „, /< < «W >,,, < N<» N . . 13»l 1/4 OnlndentlaN. ? Obligation, anderer Kronländ. zu .'i ^/, 92 Ol'Inzatirntn deS loiiibard. venit. Änlehens vom ^. l«50 zu 5 7« ..... ll)I) l/2 ,,. i« (l. M. Actieu der Niedcr^crr. Cl'eomptc.^e- sellschaft pr. Stüct zu 500 „.....500 5/8 fi. in C. M. B >.' .>. So»! '379 ,1 ,, 6 M. Actitn ">> ss.utt! »5,rl>,N!,»l'<» '.'ll'i-di,n»i ,» ,<»,,<> >1, « M. .....234»«/2» iu'll.«,. Nctien der Mbttr (zisenbahu zu '^00 fi (5. M. . . 1 l5 l/2 fl. in lz. M. sl.'tn,, o>, >>»>>> Donau Dampfschifffahrt ohne Vtzugsrecht ,« .',<»«» ,l, ^». Vi. 636 j,. i» ^5, M W chs'l (K.'llls vom l9. O^cember »853 A,»si,rda!„, für 10 Holland. Guld.. Rtt,!. 97 Vf. '» »l5l/4Vf. 3M »»< Ham >,.. , '<»» Marf )^!»." Gulden 8.'!!,«' s»r :»«!<» ?^^!^>»I.«1,. ?>s. ^>I!!I l13 1 2 Vf. 2M'!,N!. L> n>o". ml l 'il'""l Btnüoq. tt'iildc» !1 l? Vf. ,t. M ">,»d. s!!s3M»Os'1,,l. »,,l!d !., 3"<» Franken Gulb ,3s, i/2Äf. ^M n^l, Hi. Hi. Latto.;iel)Uttgctt. In Gratz am l7. December l^53'. 20. «. 39 57 48. Die inüchi'N' 7i>^l)u»g ,vlrd an>3l. Dcccml?er l«5,:l i>, Gratz gehalten lrerd.cll Getreid - Durchschnitts - Preise in Uaiduch am 17. December «853. Marktpreise l Magazin Km Wiener Mchen Pl"se. ^ ^__________^> krT^^fl. j kr Weizen ... « 9». y 49 Kliturutz ... — — 4 5ll Haidfrllcht . . ^ -^ 5 lö Korn .... 4 50 4 «0 Gerste .... — — 4 -. Hirse .... -^ - 4 - Heiden ... 3 NS'. — -^ Hnser .... 2 '2^ 2 24 Z. 632. 2 (2) Nr. littst Kundmachung. Mlt dem Landes - und Regie-rütigodlatte für Kram, XXXV. Stück, auSgegeden am W. September 1tt53, und auch Nllttelst der hierlandigen Zeltungödlattcr wurde bercitS dle Anordnung der hohen k. k. Sleuer-Dlrectlon vom W. September 1853, Z.ttOZtt, wornach dle zur Bemessung der Elnkommenstcuer i>io 1tt5^ nact> dem allerhöchltcn Patente vom W October 1tt^9, und der Vollzugs-Vorschrift vom 1l. Jänner 1Ü50 einzubringenden Bekenntnisse uno slnzelgen bis Ende December 1ttZ3 elnzurclchel^ sind, allgemein kundge. macht. Dieser gestellte Termin zur lieber reichung der Einkommensteuer - Bc-r'eimtnlsse wird mit dein Bemerken hlemit ln Erinnerung gebracht, daß lm )ilchtzuhaltungsfalle der §. 3^ dco all^rhochstcn Einkommensteuer - 'pa ttntes vom W. October ltt^9 ln Anwendung kommen müßte. R. k. Steuer - Connnlsslon. üalbach am 13. December 1853. Glan t sch l^ lg. Z 1934. l.l) Nr «496. Edict. Die mit Edicte vom 2. Nouemdcr 1853, Nr, 5788, liell<,uld^rtel, Feildictlm^co der Anton Ko scdm.ll'schen Ncalitat zu Wiittl l'ci 9il>ld.„ auf dcn 7. Jänner, l>. Fedrlu,r U»d <;, Mä>,^ l854 libeNragcl,. K k. Bezirksgericht R,if,nz am 7. Dcce>„l,'cr «853. Z. l!)35. (l) ^>l. 5599. E d i l t. Die mit Edicte vom 10. S'vtlmder 1853. Erd.Nr. 489l. auf dtl> >7. Octodcr, 19. ^1l'ol).mdcr nnd »9, Deccmdsr 1853 angroidiieten Tagf^Unten znr erc lltiven Feiloietllnq der, d.'M Al'dteas Dljak vo» Oll^oiz c,ll)örigln Realität Äir. 22, wlnlen auf dcn l!>. Deceindll l853, den 2l. Ianncr un0 20. Februar 1854, mit Beibehaltung des Drtls und 0er Stund« übertragen. K. k. Bezillftgericht Ncifniz cm l8 October »853. Z. !936, (!) Nr. «,13. Edict. Vom k. k. Ü)cz!lksgsrichte N.'f,'iz wird be. kanot qemacht: Es s.i mit Bcschcidc uom 22. Nommder 1853, Zat)l 43, in d>c lxcculiue Fti!biclnnc> der, dlm iincas Koschicr gedöri^cn. im rorbesiaüdcncn Grlü'd buche dcr Herrschaft N»ifniz «.„li Url). Fol. 92i uor-kommenden Realität zu Biütl Nr. 19, wegen schul-oigen 74 st. c z. <-. glwillig.t, nnd zur Vvlnaymc die Taqfahrten auf den 23, December 1853, 23. Jänner lind 25. Febniar 1854 im O>te Brükel lNll dem Bemerken angeoidnet, l'aß die Realität bei der dritlm Feilbictui'ssslagsadtt auch unter dem Schätznngowerthe wird dmtanqegeben wcld.n. Der Grundbuchscrtract, d.',? Schätzllnqsprolo-coll und die Bedingnisse könncn hiergerichls cing,-sehcn weiden. Reismz am 22. 9ic>vemdcr »853. Z. l9«2. (!) Nr. 9454, Edict. Dcr lliibck^nnt wo besinllichen, aus der vom Josef Dralta von Stem i>«-u. 120 si, m Erecu< tion gebogen,n, der Maria Bleiz von Manntzburg qll)ö,!^en, im Grundbuche dcr Kreutbevger Frei' fassen 8llli Urb. Nr. 117 vorkommenden ^ Hübe n,it dem Schuldscheine cilic,. 16. Jänner 1843, ob einer Forderung pr. 42 fi. 36 '^ kl. c. 8. c. inta. bulitr,n Marqarelda Stcinpicher, wird hiemit bekannt gegeben, daß man behufs Durchführung ol'iger Ere-cution ihr den (^ill-uwr «) Nr. 7210. Edict. In der Ercculionssache dcs Anton Terleft uon llntersl önberg , wio^r Damian Mestm'k von üase, l> änßcrunq der, zn diesem Nachlasse gchörigln Fahr. nisse, als: 6 silbeüie Eß- u»d 6 silberne Kaffeh. loffcl, Uhren. Einrichlu,'gt'sll'ickl', licidrstleiorr, Tisch und Bettwäsche, W^in, eine Kuh ?c. bewilliget' und hiezu die Tagsatzunq auf den ltt. Jänner 1854 Vor. u»d ^Nachmittags >m Pfarrhofc zu Aoleschizk) angeordint woidcn. Die dießfäUiqe Inv.ntiir und Schätzung kann täglich hieramttz lingesehen werden. Tschelncnibl den 16. December 1853. Der k. k. ilandesgenchtsrath: Brolich. ^j. l92l. (3) Ganz neue Formen Ttrohsesseln s? Fantenils sind aln;ekolnmcn u>w zu billigsten Fa brikS p rei se n in der Handlung ,,^ir Brieftaube" zuhaben. ^,942. (3) Verkauf eines V^st.hdund.s; d^lsellc >st 2 ^ Jahre alt, uon ei'gllschcr R^c^.> und sä ön gezeichnet, und hat d.reitS daö zw.ite Feld mit ^utem (3r-folg vollend.t v'eiauf RcflVctirende erhalten >,us b.sl.'nd»ver Gefailigkclt im hicrottigen Zei-lungs - Comptoir näh.ie Auskunft. Z. 1963^ ^7) ' Eln Fräulein wünscht gründlichen Ullterllcht im Clavier zu erlhcilen. Anzufragen auf der Polana Nr. 16, im 1. Stock. Z. >!W2. ü, ^a idach liaf sc"b.„ ei„ : Vibliotbet dcS Frohsinnes Auswahl von Me,. ^erstü'cken der komischen Literatur. Neue Auflage, lter Theil. Vclinpapiel, elegant broschirt. 5 Bgr. 17 kr. E. M. Vnlag von Heinrick Kühler in Stuttgart Z '!>»!> (2) A nzel g e. Der UnttrMnttc bcchrt sich, ganz srgcb<'nst anzuzclgcn, daß ^tlckercten zum Montirl'n für das Wcihnachtsftst anqenouuncn und cl^-gant und modern angw'wgt werden. — Auch stehen bei ihm elegante Weihnachts- und Neujahrs - Geschenke zur Auswahl. ^ .. «M. . ,. Emu Dnmskt, Galanteric.Waren Etzniüer und Buchdinder-Mtlstts.