Erscheint wöchentUcb sechsmal (mR MiwttiW äcr Pdertage)^ Schrift-leitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel 25-67, und 25-69. Maribor, KopaUSka ulic« 6. Manuskripte werden nicht nteovniert. Aafragen Rftdunrto hrüppii, r»:- • viv Inaerateo' mA AUUiUieuMlls^imahJxte in Maribor. Kopali^ uUca G (VerwaJtimg). Bezugspreiie: Abholen monatU^ 23Din, zustellen 2eiDin, dmich die IEM monatlich 23 Din, für das Ausland moiMittcfa 35 Din. " tlSOund 2 Din. IfmbOMötunn Das GMfclt ruft/ In Kflnw b«2iBot wiedor eiM_ Spielnuide d«r SteatL lottttrioa Beaekaffni Sie ncli HBfnwBf lieh Ihr Lot bei iifiter«r GlSekntttU vm bevolliniclitifftea Haaptkol1elrt«r BukgMchSft BEZJAK, NARWOR Goipodca iilfea 2S — Td. 20-97. E« MBSM Los Dm 300*—^ dn bstbos Ob lOO*—» ein Viertel Dtn 50*—. SufloflottJien^ SBirt» fdittft unl) ®ro6i>etttW' lant» Unter dem Titel „Der Anschluß und die jugoslawische Wirtschaft" veröffentlicht die Beograder „Politlka" folgende bemerkenswerten Ausführun- gen: „Die Vereinigung Oesterreichs mit Deutschland ist für Jugoslawien vom wirtschaftlichen Gesichtspunkte von großer Bedeutung. Vom Standpunkte des Guteraustausches müssen einige bemerkenswerte Tatsachen und Erscheinungen angeführt werden. Vor allem erfolgte der Güteraustausch mit Oesterreich auf der Grundlage der Devisenbezahlung und mit Deutschland auf hundertprozentiger Clearingver rcchnung. Durch die Vereinigung Oesterreich mit dem Reich ist eine Gleichschaltung auch seiner Handelsverträge und aller wirtschaftlichen In strumentc gegenüber dem Auslande zu cr\Yarten, wie dies auf diplomatischem Gebiete bereits erfolgt ist. Die zweite Talsaclie, die festgestellt werden muß, ist, daß Jugoslawien gegenüber Oesterreich bisher einen aktiven Außenhan-delssaldo hatte, der im vergangenen Jahre 310 Millionen Dinar, während es im Vorjahre gegenüber dem Reich einen Passivsaldo von 260 Millionen Din hatte. Durch den Anschluß Oesterreichs heben sich nunmehr diese zwei Saldi gegenseitig ungefähr auf. Auf dem Gebiete des Güterauslau-tausches muß festgestellt werden, daß Jugoslawien nunmehr einem \Virt-schai'tsparlner gegenübersteht, der nach dem vorjährigen Stande 32'22 V. H. unserer Ausfuhr aufnimmt und 42.G7 V. H. unserer Einfuhr bestreilel. Dureli tile Vereinigung Oesterreichs inil dem Keliii wird Deutschland der grünte Käufer und der grüßte Lieferant Jugoslawien. In unserer Einfuhr wird nach dem vorjährigen Stande das Reich nlli'in dicsellie Rolle spielen w ie Italic;!, Frankreicli, filngland, dieTsche eil «Slowakei und Bel|i{len zusummeii. In der lüliifuhr Jugoslawiens spielt das Reich «lieselbe Rolle wie die Tsciiecho-slowi'kci, llaiien, England, die Verel-Kljilcn SliKiIcii, rnf4«rn, BrÜlseh-ln-dien, d'r Schweiz, SluniiSiilen. Frankreich und r>rasilieij zusammen. der HolrnchUm-^ der Lisle der Ariikol. (lif .fii,t;osla\vicn in das neue lU'ich anst'ülirl, kommt man zu fol-gcndiMi Anr.l'iilirjirlikoln, die zu mehr als 50 V. IL in dem vereiniglcn Deut- 3(uBenmiiiifler ^anga üSm drn QinMi UMMfWS PWBWPSaiAPTSPOLrnK OeOENOBER DEUTSCHLAND UNVERÄNDERT, Ba'dape8t,21w Mlrz, AuBenminl-ster Koloitian von K a n y a hielt vor den AusschOssen t)€lder Heuser des ungarischen Parlaments ein großes Exposee Qber die Internationale Lage mit besonderer BerDcksIchtlgung des vollzogenen Anschlusses Oesterreichs an Deutschland. Der Minister betonte, indem er auf dieses Ereignis flberging, daß die Osterreichische Frage in der jüngsten Zeit ständig die Tagesordnung der europäischen Diplo matie beherrscht habe. Die Schwierigkeiten, dlo mit den Grundsätzen Woodrow Wilsons nicht im Einklang gestanden haben, seien geeignet gewesen, die Mißstim mung im Deutschen Reiche zu vergrößern. Es sei evident gewesen, daß das^ Deutsche Reich Oesterreich angeschlossen! hätte, sobald es nach Anspannung aller! seiner Kräfte hiezu in die Lage versetzt würde. Das Interesse Italiens fttr die Seltiständigkeit Oesterreichs wurde immer geringer, je grOßer gleichzeitig die deutsch-italienische Annäherung infolge der internationalen Politik wurde. Als Oe-steneich ganz verlassen war, erklärte Außenminister Kanya, kam für Deutschtand auch der Augenblick, den Anschluß durch zuführen. Nach dem vollzogenen Anschluß ist Oroßdeutschland an die Grenze Ungarns getreten. Mit dem deutschen Reiche haben wir mir die besten Freundschaftsbeziehungen. Ungarn hat die Berliner Regierung zur Vereinigung des deutschen Volkes beglückwünscht. Ungarn wird seine Freundschaftspolitik mit Deutschland In keinerlei Welse ändern« tehr wurde nach dem Erscheinen der ersten Jytocfainen Qber Madrid sofort sttll- Oraf Cimio lUrt nach London. L o n d o n, 24. März. Außenmlnisicr Graf C i a n o beabsichtigt im April einen offiziellen Besuch in London abzustatten. Die »D a i 1 y M a i 1« weiß zu berichten, daß Graf Ciano bei dieser Gelegenheit das neue britisch-italienische Abkommen unterzeichnen werde. 2)er Senat neßen Seon 01um P a r i 5, 24. März. Die Regierung Leon Blum, deren Existenz In den letzten Tagen immer fraglicher geworden *st, hat im Finanzausschuß des Senats eine schwere Niederlage erlebt, die für die wel tere Haltung der Majorität des Senats von entscheidender Bedeutung werden dürfte, und zwar umso mehr, als diese Mehrheit der Regierung ohnehin nicht gutgesinnt ist. Die Mehrheit des Finanzausschusses lehnte nämlich die Annahme der Ueber-schüsse der Finanzoperationen für die Sta billslerung der Kurse ab. Man erwartet jeden Augenblick die Agonie des Regimes und die Neubildung einer Regierung der nationalen Konzentration. ff Sor der Oer Oeftrntit^ffd^en £eciton Wien, 24. März. Der Volksabstimmungskampf In Deutschösterreich soll am 9. April abends eine glanzvolle Apotheose erleben, verwirklicht durch den Einmarsch von 40.000 Mitgliedern der österreichischen Legion, die In Deutschland vor dem Zugriff des früheren Regimes Zuflucht gefunden hat. Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler wird an diesem Abend zu diesen 40.000 Männern sprechen, wobei er das deutschösterreichische Volk an den Glauben, die Treue und Zähigkeit dieser Legionäre erinnern will, die den Sieg des dcutschvölkischen Gedankens so bald erlebten. Hitler wird die österreichische Le- gion als Beispiel nationalsozialistischer Opferbereitschaft hinstellen. Seine erst Wahlwerberede wird Adolf Hitler In Königsberg halten. Der Filmstreifen mit Hitlers Ehizag in Oesterreich in Newyork. N e w y o r k, 24. März. Der Filmstreifen, der den feierlichen Einzug Adolf Hitlers in Oesterreich zeigt, ist auf kürzestem Wege von den amerikanischen Film gesellschaften nach Newyork gebracht worden und läuft bereits in allen dortigen Kinos. Das Newyorker Publikum bringt dieser Wochenschau ungemein großes Interesse entgegen. Mlklas Ist fref! Wien, 24. März, Der ehemalige Bundespräsident Wilhelm M i k 1 a s bewegt sich vollkommen frei. Es wurde ihm die bisherige Wohnung belassen und außerdem erhält er eine Ehrenpension von 10.000 Schilling jährlich. Der ehemalige Bundeskanzler Dr. Schuschnigg ist noch immer bewacht. Bürgermeister Sc h ni 1 t z wird wegen beabsichtigter Organisation des Widerstandes gegen die nationale Erhebung vor Gericht gestellt werden. Hundert ehemalige marxistische Gewerkschaftler ins Saargebiet. Wien, 24. März. Gauleiter Bü r k-k e I, der mit der Durchführung des Plebiszits in Deutschösterreich betraut ist, hat hundert ehemalige marxistische Gewerkschaftsführer ins Saargebiet entsendet, um ihnen die Erfolge der sozialpolitischen Tätigkeit und des Aufbaues in einem Lande zu zeigen, wclches erst drei Jahre mit dem Reich zusammengeschlossen ist. Begfain der Plebiszitkampagne in Wien. Wien, 24. März. In einer Großkundgebung der NSDAP spricht heute abends im Konzerthaussaal der vom Führer und" Reichskanzler mit der Durchführung der Volksbefragung beauftragte Gauleiter Josef B ü r c k e 1. Gestern abends veranstaltete die Wiener SA in einer Gesamtstärke von 15,00f) Mann einen Propaganda-Facltelzug durch die Straßen Wiens. Flandin üt)er Frankreichs Aufgat>e. P a r i s, 24. März. Der ehemalige französische Ministerpräsident Pierre F 1 a n-d i n veröffentlicht im »J o u r n a 1« einen Aufsatz, in dem er betont, das besto Mittel, Frankreich vor einem Kriege /u bewahren, sei, die alten Bindungen aufrecht zu erhalten und neue Freundschaften zu suchen. »Epoque« und »Republl-que« bedauern es, daß Frankreich nocli immer keinen Botschafter in Rom besitze. Madrid aus der Luft bombardiert M a d r t d, 24. März. Die spanische Hauptstadt ist in der vergangenen Nacht von nationalspanischen Bombern besucht worden, die das Zentrum mit schwersten Bomben belegten. Zahlreiche Gebäude wurden zum Einsturz gebracht. Der Vcr- serfe Zürich, 24. März. Devisen: Beograd 10, Paris 13.30, London 21.64125, Newyork 436.125, Brüssel 73.36, Mailand 22.95, Amsterdam 241.15. Berlin 174.fX\ Wien 62, Prag 15.24, Warschau 82.1(i, Bukarest 3.25. Wettervorhersage für Freitag: Vorwiegend heiter und warm, örtliche Winde. Warum in die Feme schweifen? Sieh', das Oute liegt so nah! Nach der Zeltung mußt du greifen, Um zu sehen, was geschah. sehen Ucich Absatz finden. So belief sich der Anlcil des Vereinigten Groß-dculsclilands im vergangenen Jahre an unserer Ausfuhr bei Weizen auf 50.7 V. H., bei Mais 50.0 v. H., Gerste 67.9 V. H., bei Rogi^en 83.3 v. H., bei Pferden 59.8 v. H., bei Schweinen 59.8 v.H. bei gcschlachtelem Geflügel 48.9 v, H., bei frischem Fleisch 85.4 v. H., bei Speck 45.9 v. H., bei Fett 62.1 v. H., bei frischem Obst 68.3 v. H., Dörr-pflainnen 38.(i v. H., bei Eiern 42.6 v.H. bei Bauxit 99.2 v. H.. bei Gerbstoffen 11.4 V. II. Mit anderen Worten, es gibt eine ganze lleilie sehr wichtiger Erzeugnisse «icT- jugoslawischen Wirt-scliaft, (tic ohne den deutschen Markt keinen Absatz finden könnten und bei denen für ilen Fall, daß die .Ausfuhr nach Deutschland aus irgend ei- nem Grunde cingeslclU würde, eine Absatzslockung eintreten würde. Bemerkenswert ist aber auch, daß durch die Vereinigung Oesterreichs mit Deutschland das Reich gewisse Artikel nicht in dem Maße wird aus dem Aushmde einführen müssen wie bisher. Dies ist bei jenen Artikeln der Fall, die Oeslei'reich früher ausgeführt lial. Für Jugoslawien ist hiebei in erster Reihe die Holzausfuhr von Bedeutung. Oeslerreich war bisher Holzausfulu'land ebenso wie Jugoslawien und es war seit der Unterzeich-nuii}4 der Römischen l'roloUolle vor allem auf dem italienischen Markte ein sehr starker Konkurrent der jugoslawischen Holzausfuhr. Deutschland hat da.üegon große Mengen Holz eingeführt. So hat es im vergangenen Jahre aus Jugoslawien Holz im Werte von 152 Millionen Dinar eingeführt. Nach der Vereinigung Oesterreichs mit Deutschland wird die deutsche Holz-einfuhr aus dem Auslände zweifellos zurückgehen, gleichzeitig kann man aber auch mit dem Aufhören der öster reichischen Konkurrenz in Italien n. Ungarn rechnen. Dann produziert Oe-sterreicli auch ziemlich viel Aepfel, so daß der Anschluß voraussichtlich auelt die jugoslawische Aepfelausfuhr naeli Deutschland beeinträchtigen wird. Hinsichtlich des Außenhandels mit dem neuen Großdeulsehland ist noch zu erwähnen, daß die Ausfuhr aus .l\i-gostawien nach dem früheren Deutsch land von nun an leichter sein wir«! als bisher, da die österreichische Durcii fuhr entfällt.*' Suliget im ©enat angenommen Die Generaldebatte beendigt. — Beginn der Spezialdebate. B e 0 g ra d, 24. März. Der Senat hat gestern nach eingehender Debatte über die Innenpolitik der Regierung sowie über die Innenlage überhaupt den Staats haushalt pro 1938-39 nach Abschluß der Generaldebate grundsätzlich angenommen. Von 82 Senatoren waren 63 anwesend. 47 Stimmen entfielen für, 16 gegen die Vorlage. Auf diese Weise wurden Budget und Finanzffssetz grundsätzlich angenommen. Der Senat ging nachmittags zur Spezialdebatte über, wobei die Budgets der obersten Staatsverwaltung, der Pensionen und Invalidenrenten, der Staatsschulden, des Justizministeriums und des Unterrichtsministeriums verabschiedet wurden. Alle diese Budgets — mit Ausnahme der letztgenannten — wur den ohne Diskussion genehmigt. Justizminister S i m o n o V1 ö und Unterrichts minister MagaraSeviö erläuterten in üblicher Weise ihre Budgets, die mit Stimmemnehrliert angenommen wurden. Für heute ist die Beratung des Budgets des Außenministeriums angesetzt. Man erwartet in parlamentarischen Kreisen, daß Ministerpräsident und Außenminister Dr. S t 0 j ad i n 0 v i c bei dieser Gelegenheit wichtige Aufklärungen über die jüngsten europäischen Ereignisse geben wird. SXutfd^e Sronltänipfrr im Sforum TRuffolini Drinsregent :)3faul al4 SOr^trer £ufifport0 B e o j,' r a d, 24. März. (Avala.) Ge-btern nachmittags empfing S. K. H. Prinz regent Paul den stellvertretenden Präsidenten des Jugoslawischen Aero-Klubs, Thaddäus Sonder niayer, in Audienz. Bei dieser Gelegenheit berichtete der genannte Funktionär S. K. H. dem Prinzregenten als Präsidenten des Aero-Klubs über die bisherige Tätigkeit sowie über den Arbeitsplan für das kommende Jahr. S. K. H. der Prinzregent dankte dem stellvertretenden Präsidenten für die erzielten Ergebnisse und gab die Erklärung ab, daß er mit dem Arbeitsplan für die nächste Zukunft übereinstimme. Deutsche Urlauber iti Tripolis. T r i p 0 1 i s, 24. März. Gestern sind auf ihrer Mittelmeerfahrt 3000 deutsche Arbeiter als 5i>Kraft durch Freude«-Fahrer mit ihrem Dampfer in Tripolis eingetroffen. Nach ihrem Eintreffen fand ein großer Appell statt, auf dem Marschall Italo B a 1 b o, der Gouverneur von Tripolis, und der Führer der Deutschen Arbeitsfront Dr. L e y begeistert aufgenommen Anspr-achen hielten. Zu Ehren der gegenwärtig in Rom weilenden deutschen Frontkämpfer fand in Gegenwart des Duce im Forum Mussolini eine große feierliche Veranstaltung statt. Man sieht auf dem Bild den Duce beim Gruß an die deutschen Frontkämpfer. Neben ihm der Herzog von Coburg-Gotha, der Präsident der deutschen Frontkämpfervereinigung (Scherl-Bilderdienst-M.) 0orfo(K unö 9errt einer I)of)cn Dualität, (fiuiicimifdjcö (Srieußiüs. INe ^tworobungen toon IStolomoW Tripolis. (Agit.) Wo sich heute, an der Ostküste Libyens, zirka 100 Kilometer Ö^Uch von Bengasi, ein bescheidenes, beinahe ausschließlich von Arabern bewohntes Dorf erhebt, stand einst die Stadt Ptolomais, die in den ersten Jahrhunderten der italienischen Kaiserzelt das blühende Zentrum der Provinz Cyrenai'ka war. Auch als Seefahrtszen-^ trum hatte Ptolomais während der hellenischen Epoche große Bedeutung. Die Blütezeit erreichte die Stadt jedoch vn den ersten Jahren des 5. Jahrhunderts, als die Sitz der hödisten ekklesiastl-scben Hierarchie der Provinz Cyrenaikc war. Marschall Balbo, der Gouverneur von Libyen, hat angeordnet, daß dieses Gebiet von so unendlichen archäologischem Wert systematisch erforscht und die Ausgrabungsarbeiten beschleunigt durchgeführt werden, da man in Ptolomais sicherlich auch wichtige Anhaltspunkte zum Studium der hellenischen Kultur finden wird. In zweijähriger Arbeit koinnten bereits ausgezeichnete Resultate erzielt werden. Eine kolossale Zisterne, die 20.000 Kubikmeter Wasser fast, ein wunderschö- nes Graibdenkmal in Form eines Turmes, die imponierenden Wachttürme der Stadtmauer, ein Triumphbogen mit drei Durchgängen, die Kirche von Sinesio, •ein Teil der Stadt selbst, Flachreliefs, Statuen und Inschriften, darunter das berühmte Preis-Eddikt Diokletianis aus dem Jahre 301 n. Chr. konnten bereits wieder ans Licht gebracht werden. Unter den Skulpturen sind wegen ihrer Seltenheit und dem guterhaltenen Zustand insbesondere die sieben großen Flachreliefs des Bachusreigens zu erwähnen, auf denen schöngewachsene Mänaden zu Ehren von Dionysios einen Schlewrtanz aufführen. Wenn man die Besonderheiten der christlichen Architektur bedenkt, begreift man, welchen Beitrag die Ausgrabungen von Ptolomais zur Geschichte dieser, sich im Schöße des Chris^^ntums entwickelten Bauform bieten und welchen Platz Ptolomais in der Kulturgeschichte der ganzen Welt einnehmen wird. afrika außerordentlich günstige Möglichkeiten zum Studium der kosmisclien Strahlen bietet, ein Phänomen, das niciit nur an sich interessant ist, sondern wegen anderer wichtiger, damit zusammen-hängoinder Probleme, sich an erster Stelle unter den augenblicklich durchgeführten Studien befindet. Insbcsonders Addis Abeba ist wegen seiner Breiten- und Höhenlage (es befindet sich auf der gleiclien Höhe wie der Meeresspiegel) für das Studium des gesamten Komplexes der kosmischen Strahlen besomders geeignet. Man kann daher mit vollem Recht annehmen. das die Hauptstadt des italienischen Imperiums ei'ne große wisscn-schaftiiche Zukunft hat. Pianistin auf Briefmarken. Aus Caracas wird gemeldet, daß die Regierung von Venezuela beschlossen hat, eine Serie von Gedenk-Bricfmarken für die berühmteste Tochter des Landes, die verstorbene Pianistin Teresa Carreno herauszugeben. Die berühmte Pianistin, die bekanntlich auch mit dem bekannten Kom ponisten Eugen d'Albert verheiratet war, war 1917 in den Vereinigten Staaten gestorben. Ihre Asche wurde in die Heimat zurückgebracht und in einer kunstreichen Bronceurne geborgen, die von dem venezuelanischen Künstler Nicolo Veloz verfertigt wurde und im Palaste der Schönen Künste Aufstellung fand. Die Beisetzung der Urne geschah unter großen Feierlichkeiten in Anwesenheit alier Behörden. In der Folge ist dann die Ehrung der großen Künstlerin durch die Briefmarkenserie beschlossen worden. Die neuen Marken von hellblauer Farbe tragen das Brust bild Teresa Carrenos. AddU Abeba wissenschaftliches Studien-zentrum. Addis Abeba. (Agit.) Der Direktor des Physik-Instituts der Universität in Padua hat erklärt, daß Italienisch-Ost- „TRenfCDenfreunMi^De" Kreuzottern (ATP) Ein junger dänischer Hirt hatte ein seltsames Abenteuer. Viele Nächte hindurch teilte er sein Bett mit dreizehn Kreuzottern. Nun soll man aber nicht glauben, daß der junge Hirt sich vielleicht als indischer Schlangenbeschwörer versuchen wollte und die Anhänglichkeit der Reptilien bereits soweit gewonnen hatte, weit entfernt. Er wußte mcht einmal van seinen eigenartigen Schlafgenossen. Nur fühlte er jeden Abend — etwa eine halbe Stunde nachdem er sich hingelegt hatte — eine sonderbare Kühle. Ott Ijeklagte er sich der Bäuerin darüber, daß er kalte Füsse bekäme, sobald er zu Bett ginge. Die Bäuerin konnte das nicht rcclit begreifen und meinte, dalJ er sich nur i;r, anstelle, um vielleicht eii> anderes Bett zu bekommen. Aber als der Junge mit Lebensmittel und Bekleidungsstücke fOr den sofortigen Versand nach Oesterreich bestimmt. Für die Beschaffung von Lebensmitteln für die bedürftige Bevölkerung Oesterreichs wurden acht Millionen Reichsmark zur Verfügung gestellt. Das Winterhilfswerk entsendete ferner 50 Fahrküchen nach Wien, die für die Ausspeisung der notleidenden Bevölkerung dienen sollen. Oesterreichische Donauflottille in die deutsche Kriegsmarine eingeschlossen. B e r I i n, 24. März. Der Führer und Reichskanzler H i t 1 e r hat den Generaladmiral Dr. h. c. R a e d e r beauftragt, die gesamten Monitore u. Wachboote der österreichischen Donauflottille zu übernehmen. Gleichzeitig wurde er beauftragt, eine neue Donauflottille zu errichten, die Bestandteil der deutschen Kriegsmarine sein wird. Zum vorläufigen Kommandanten der Donauflottille wurde Linienschiffskapitän N o r d m a n n ernannt. Wallace Berry über Oesterretdi. Berlin, 24. März. Der bekannte ame rikanische Filmschauspieler Wallace Ber r,y, der sich dieser Tage in Wien aufhielt und gestern in Berlin eingetroffen ist, faßte seine Eindrücke Pressevertretern gegenüber in den Worten zusammen: »Wenn das alles nicht so gekommen wäre, wie es gekommen ist, hdtte Oesterreicli das Schicksal Spaniens erleben müssen«. Oesterreichische Hochseejacht in der Adria. Wien, 24. März. Wie der Oesterreichi sehe Hochseesportverband mitteilt, wird in der Zelt vom 11. bis 24. April an Bord einer österreichischen Hochseejacht, die nunmehr unter deutscher Plagge segeln wird, eine Osterfahrt mit folgenden Reisezielen veranstaltet werden: Split—^Kordula—Orebiö—Dubrovnik—Durazzo—Kotor —Mljet—Hvar—Split. Die Jacht wird zum ersten Male unter der Flagge Großdeutsch lands in den jugoslawischen Gewässern kreuzen. Wölfe reissen Kleinvieh bei Banfaltika. B a n j a l u k a, 24. März. In Kotor-varo5 bei Banjaluka drangen Wölfe in das Gehege des Fleischhauers Zulfo I b r i -ö i 6 ein und zerrissen ihm 20 Schafe. Die Bauern" klagen in der Umgebung von Baniaiuka darüber, daß die Wölfe im heu rigen Winter besonders großen Schaden durch Reissen von Kleinvieh verursacht hätten. Italienische Blumenzucht-Ausstellung in San Remo. S a n R e m o, 23. März. Im April dieses Jahres findet in San Remo die 4. Schau der italienischen Blumenzucht statt, die iiv diesem Jahr eine gesteigerte Bedeutung annehmen wird. Die Ausstellung findet in der Zeit vom 2. bis 10. April statt. fiiäUeUtH Von Heinrich Riedel. Predigtamtskandidat Palm kam spät abends — sein Zug hatte schlechten Anschluß — in dem großen Kirchdorf, wo er am morgigen Sonntag als Anwärter für die freigewordene Pfarrerstelle seine Probepredigt lialten sollte, mit dem Wagen von den drei Kilometer entfernt^'n Bahnliof an, klopfte an die Tür des einzigen Gasthofes im Ort und ließ sich, ohne weitere Umstände z^u machen, von dem Wirt in das vorausbestellte Zimmer führen. Kaum hatte dieser die Tür von außen ■'ugemacht, als Kandidat Palm erstaunt aufhorchte: aus dem Nebenzimmer klang * die laute Stimme eines Mannes, der eine Rede zu halten schien. Der i^etreffende mußte seinen Eintritt überhört haben. Der unfreiwillige Zuhörer brauchte keine zwei Minuten, um zu wissen, daß es sich bei dem einsamen Redner um seinen (wie ihm mitgeteilt worden war, eben- falls für morgen zur Probepredigt bestellten, ihn ansonst jedoch unbekannten) Mitbewerber um die Pfarramtsstelle handelte, der seine Predigt memorierte. Jedes Wort war zu verstehen, denn die beiden Zimmer waren nur durch eine dünne Tür voneinander getrennt. Interessiert folgte Palm dem Vortrag. Als er aber die Predigt bis zu Ende gehört hatte, mußte er sich sagen, daß sie viel besser sei als die, die er zu halten gedachte, Sie besaß Schwung, Gedankentiefe, sie griff ans Herz. Kandidat Palm erschrak. Seine Aussichten standen schlecht für morgen. Sehr schlecht. Soeben fing der Unsichtbare im Nebenzimmer zum zweiten Mal mit seiner Predigt an. Palm grübelte sorgenvoll und mit aufgestört wachen Sinnen vor sich hin. Da kam ihn'' plötzlich eine Idee, die er zunächst unwirsch zurückdrängen wollte. die dann aber doch in Sekundenschnelle von ihm Besitz ergriff. Unwiderstehlich. Und Palm mußte sich ihr, Iso sehr er dagegen ankämpfte, schließ-'lieh wie unter einem Zwang fügen. Und nun tat er zunächst folgendes: er prägte sich — für sein vortreffliches Gedächtnis war er schon auf dem Seminar berühmt gewesen, die Predigt, die er immer noch weiter mit anhören mußte und die seine Gegenüber ansclicinend erst kurz vor seiner Herkunft ausgearbeitet hatte, mit ein; und als der Vortragende eridlich Schluß machte und zu Bett ging, konnte Kandidat Palm sie ebenfalls fast Wort für Wort auswendig. Feierlich läuteten die hellen Glocken am Sonntagmorgen. Vom Flieder duftete die milde Luft. In der Kirche aber gab es keinen leeren Platz und viele standen "n den Gängen, als der etwas rundliche Kandidat Palm, der als erster predigen sollte, mit einigermaßen unruhigen Schrlt ten die Kanzel emporstieg und seine Predigt hielt. Andächtig lauschte die Gemeinde und war, obwohl der Kandidat ein klein wenig unsicher und hier und da 7M stocken schien, sichtlich befriedigt. Auf der Bank bei den Kirchenältesten aber saß Kandidat Engelmann. Bei den ersten Sätzen war er beinahe aufgesprungen. Denn — was er da hörte — er wußte nicht, ob er träume oder wa- che — war beinahe Wort für Wort sci-r^e eigene Predigt. Das Blut hämmerte ihn in den Schli'-fen. Inzwischen redete Kandidat Palm eifrig weiter und Kandidat Enseiniann konnte fast auf die Minute berechnen, wenn er zu Ende sein würde und wann er selbst dran käme. Was tmn? Eine aii-dcre Predigt frei zu halten, konnte er sich ■— in seiner Aufregung sehr begreiflichen Weise — nicht zutrauen. Die Ocmeinde aufzuk'ürcn und einen Skandal herbeiführen, kam nicht in Betracht, abgesehen davon, daß ihm dies Begebnis zunächst selbst noch völlig unerklärbar war. Weggeben konnte er auch nicht. Er kor^nte überhaupt nichts als auf die Kanzel gehen. Und das tat er dann auch, als es soweit war. Halb mechanisch stieg er die kleine Treppe liinauf, langsam, um Zeit zu gewinnen. Aber einmal kam er ja doch oben an. Sein Oeliirn arbeitete fie-ferhaft... und fand doch keinen Ausweg. Oben stützte er die Hände auf die Brüstung. Vor seinen Augen flimmerte es. Was tun? Irgendetwas nmiite ja schließ- Aus Siddt jUkd S>onnrr4tao« öm 24. Oltfirs ^orfämpfer 5er Su&erfulofe&rfämpfung DIE 17. GENERALVERSAiVlMLUNG DER MARIBORER ANTITUBERKULO-SENLIGA IM ZEICHEN NAMHAFTER FORTSCHRITTE. — FÜNF JAHRE ASYLFOND. - SANITÄTSINSPEKTOR DR. JURECKO ZUM PRÄSES GEWÄHLT. seinen Klagen nicht aufhörte, entschloß sie sich, die Sache näher zu untersuchen. Der Knabe schlief, wie es in den dänischen Bauernhöfen üblich ist, auf einer Lage Heidekraut, darauf eine Lage Stroh und darüber das Bettzeug. Die Bäuerin begleitete den Jungen in seine Kammer uDd nach einer Weile b*3Jiauptete er, daß sich die übliche Kälte wieder eingestellt hätte. Die Bäuerin schlug das Bettzeug zurück und stieß einen Schrei des Entsetzens aus, denn unter dem Linnen im Stroh lag>3n zwei große Kreuzottern zusammengeringelt, die aber — ungehalten ob der nächtlichen Störung — die Köpfe in die Höhe streckten und zu zischen begannen. Auf das Schreien der Bäuerin kamen die Großknechte herbeigelaufen und machten kurzen Prozeß mit den giftigen Reptilien. Man ging nun daran, das unheimliche Nachtlagcr nälier zu untersuchen und fand im Stroh noch elf kleine Kreuzottern. Die ehrenwerte Familie hatte ihre Nest tief unten im Heidekraut, zog es aber vor — ar>geIockt durch die Körperwärme — zu Füssen des Hirtenkna-bein zu übernachten. MifSsoJInis Kranikenschweister gesiorbeti. In Treviglio bei Mailand starb dieser Tage, betrauert von der ganzen Bevölkerung, Schwester Luigina, von dem Collegio degli Angeli nach über 50-jäh-riger segensreicher Tätigkeit. In der Zeit des Weltkrieges, wo sie Krankenschwester wurde und das Kloster in ein Ver-wundetenlazarett verwandelt war, hat Schwester Luigina den Duce gepflegt, wie sie mit Stolz berichtete. Im Dezember 1915 brachte man von der Front ins Hospital einen kriegsverwundeten Korporal der Scharfschützen. Es war Benito Mussolini. Schwester Luigina widmete ihm die sorgfältigste Pfleg^i und suchte ihm den Aufenthalt im Hospital von Treviglio auf jede Weis-e zu erleichtern. Ihr Begräbnis wurde zu einem Zeugnis der allgemeinen Liebe und Achtung bei der Bevölkerung. Deutsche und estnische Brieitnarken. Im Dorpat feierte kürzlich eine der ältesten wissenscliaftlichen Oesellschaften Estlands ihr hundertjähriges Bestehen: die Kultur-, Sprach- und Volkskunde betreibende »Gelehrte estnische (lesell-schaft«, die von Deutschen gegründet wurde, denen die Erforschung des Volks tums ihrer Hciiiiats- und Schicksalsge-nosseii zur Lebensaufgabe geworden war. Jahrzehntelang, bis nach dem Weltkrieg, ist die Gesellschaft auch weiterhin von Deutschen geleitet worden. Aus Anlaß der .lubelfeicr hat nun auch die estnische Pivstvcrwaltung zwei Briefmarken mit dem Bildnis der Gründer Kreutzwaid und Fälilinann herausgegeben. Im Münchner Tierpark mußte der ric-.sißc Hlcfantenbulic >'>Boy« — das größte Tier dieser Art in Kuropa — erschossen werden. Dieser »Knabe« bekam von Zeit /u Zeit Tobsuchtsanfälle. Einmal rannte er mit voller Wucht derart gegen einen dicken Baumstamm, daß der Baum zur I-Milfte entwurzelt wurde und der schöno Stoßzahn abbrach. lieh geschehen. Er mußte anfangen zu reden. Und da — im gleichen Augenblick, als er, noch nicht recht wissend, was er sagen würde, den Mund öffnete — kam ihm der rettende Einfall. Es war aber gleichsam als ibsfehle ein anderer seiner Zunge. Sein Körper straffte sich und mit wohltuend dunklem Organ begann er: »Liebe Gemeinde... wir haben soebein eine so schöne Predigt gehört, daß ich nichts besseres tuen kann, als... sie noch einmal zu halten.« Und dann hielt er seine eigene Predigt. Und da er sie doch noch etwas besser konnte als sein Vorgänger, da zudem seine Art zu predigen eine besondere Wurme und Eindringlichkeit ausströmte, so machte er einen gai>z au-Ijerordentliclien Eindruck. Die Gemeinde starrte mit immer grö-licrer Verwunderung, aber auch mit stiller Ehrfurcht auf den gewinnenden, wahrhaft erstaunlichen i'rcdigcr. »Das ist ein Mami, der kann was!« sagten die liauern. Und so wurde Kandidat Engcl-mann noch am gleichen Tiigc zum Pfarrer erwiUilt. Hierzulande gibt es wohl wenige Vereine, die mit derselben Selbstaufopferung und mit dem gleichen Elan ihren ge steckten Zielen zustreben würden, wie dies bei der rührigen Antitnberku-1 0 s e n 1 i g a in Maribor der Fall ist. Es »st dies umso erfreulicher, als es ja hinlänglich bekannt ist, daß die Tuberkulose, diese unsere gefährlichste Volksseuche, nach wie vor Hekatomben von Opfern fordert. Wenn sonst nirgends, so ist auf dem Gebiete der Tuberkulose« be-kämpfung die Rolle der Privatinitiative von entscheidender Bedeutung. Wenn sich einmal alle Bevölkerungskreise ohne Unterschied in dieser einzig richtigen Erkenntnis zusammengeschlossen haben werden, dann wird auch unsere heimische Tuberkulosebekämpfung und die mit dieser notgedrungen verbundene Volkswohlfahrt einer schöneren Zukunft entgegen. Die gestern abends im Sitzungssaale des Arbeiter-Versicherungsamtes stattgefundene 17. Jahreshauptversammlung der Mariborer Antituberkulosenliga stand im Zeichen der systematischen u. vorbildlichen Bestrebungen der Vorkämpfer unserer lokalen Tuberkulosebekämpfung. Den Vorsitz führte der geschäftsführende Vizepräsident Schulinspektor A11, der in seinem Jahresbericht auf eine zufriedenstellende Entwicklung im soeben abgelaufenen Geschäftsjahre hinweisen konnte. Sowohl in moralischer als auch in materieller Hinsicht seien namhafte Forlschritte zu verzeichnen ge wesen. Wie der Vorsitzende weiter aus führte, sei die lokale Tuberkulosebekämpfung im vergangenen Jahre auf eine planmäßige Grundlage gestellt worden. Damit im Zusammenhange fand am 15. Dezember v. J. im Sitzungssaale des Stadtmagistrats eine grolJe Enquete über die Tuberkulosebekämpfung statt, an d.er die maßgebendsten Fachleute aus dem eanzen Draubanat teilnahmen. Die En-(incte, die erste dieser Art in Maribor überhaupt, ergab nach profunden Referaten mehrere Fachleute und nach eingehender Beratung wertvolle Aufschlüsse für die zukünftige Arbeit unserer Tu-berkiilosebekämpfinigsfaktoren. Anderer scits vertiefte die Mariborer Antituberkulosenliga ihre Tätigkeit auf sozialem und gcsuudheitlicheni Cjcbietc, wobei un yercr schutzbedürftigen Jugend ein besonderes Augenmerk zugewendet wurde Auch im vorigen S^^mmer wurde eine grö ßerc Anzahl von erholungsbedürftigen Kindern armer EUern in die Ferialkolo-nien entsandt. DaB die heimische Bevöl kerung für die menschenfreundlichen Be strebungen der Antituberkulosenliga ein steigendes Interesse zeigt, liewies auch die vorjährige Antiluberkuloscnwochc, die zu einem vollen moralischen und zufriedenstellenden materiellen Erfolg führte. Daselbe gilt für die sogenannte Asylaktion. die nun schon fünf Jahre besteht und bekanntlich die Aufgabe hat, in Maribor oder in der nächsten Umgebung der Stadt ein Asyl für Tuberkulosekranke ins Leben zu rufen. Nachdem der Vorsitzende Schulinspc.k-tor Alt noch mit warmen und anerkennenden Worten des im Vorjahre verstorbenen langiährigcn und verdienstvollen Obmannes Banalrat Dr. Ipavic gedacht hatte, sprach er herzIichc Dankcsv. orte an die Adresse der Stadtgemeinde Maribor und des Verbandes der Anliluberkulosen-ligen in Ljubljana, die die Arbeit der Mariborer Liga stets tatkräftig unterFtützcn. Wie Amtsleitcr S t e n o v e c, der vorbütllich t'nd nnfopfernd wirkende Leiter der /*sv|, berichrele, h'.t Pit.'h diese auch im verflusLencn üescliäiisjah- re verhältnismäßig günstig entwickelt. Das Vereinsjahr 1937/38 ergab eine Einnahme von 86.007.75 Dinar, während der Asylfond in den ersten fünf Jahren seines Bestandes die Gesamtsumme von 372.024 Dinar erreichte. Das vom Rechnungsprüfer Direktor S t a b e j in Vorschlag gebrachte Ab-solutorium wurde einstimmig genehmigt. Bei der Neuwahl des Ausschusses wurde Sanitätsinspektor Dr. J u r e £-k 0, ein langjähriger und erprobter Vorkämpfer auf dem Gebiete der Tuberkulosebekämpfung, mit Stimmeneinhelligkeit und Beifall zum Präses gewählt. Dem Aus Schuß gehören ferner an: SchuUnspektor Alt, Dom- und Stadtpfarrer Msgr. Umek, Abgeordneter Dr. JanCic, die Damen Hut-ter und Kukovec, Direktor Dr. Tominsek, Stadtphysikus Dr. Novak, Schuldirektor Grcar, Leiter des Gesundheitsheimes Dr. Vrtovec, Primararzt Dr. Lutman, Dr. Ko-renc5an, Primararzt Dr. RadSel, Chefredakteur Kasper, Amtsleiter Stenovec, Dr. Varl, Steueroberverwalter MegliC und Fachlehrer Ravter. — Rechnungsprüfer sind Direktor Stabej und Oberverwalter Stegnar. Alles in allem gab uns auch die heurige Jahreshauptversammlung unserer Antituberkulosenliga ein prächtiges Bild menschenfreundlicher Betätigung und wir wollen deshalb nur hoffen, daß die edlen Bemühungen dieses eminent wichtigen Vereines in jedem Hause, in jeder Familie und von jedem Einzelmenschen richtig;^erfaßt und vorbehaltlos moralisch und materiell unterstützt werden. iDeutf^r Xruppeii auf öer drrnsbrfitfe Herzlielic Begrüfiunü der Reichswehr seitens der jugoslawischen Grenzwehr in (lornja Radf^ Tonfilmwerk. In pompöser Aufmachung rollt sich vor uns dieser grandiose Film ab, dessen überreiche -^us stattung, Szenerie und Regie alles Bisherige in den Schatten stellt. Ein Film, der ein einmaliges f^'lebnis bedeutet. — In Vorbereitung das Wunderwerk »Die gute Erde^< nach dem berühmten gleiehn.i-niigen Roman von Pearl Buck. Burg-Tonkino. Die feierliche Premiere des sehnsüchtigst erwarteten Lieder- und Arienfilms »Maienzelt« (Werni der weilJe Flieder wieder blüht...«). In den Hauptrollen .leimcttc Macdo-n a I d und Fddy Nelson, die Helden aus dein Pruclittiim »Rose Marie«, Oer Film, der in deutscher Fassuny; zur V^or-führun^ k^elantjt. bedeutete überall, wo man ihn zeigte, ein außergewijhnliches Ereignis. Es empfiehlt sicli. die Karten im Vorverkauf zu lösen. AuRCsichts der gewaltigen Inanspruchnahme des Filmes ist jede Prolongierung nnmöglich. — Am l. April Fortsetznnt: des »Tibers von f!schnapiir5 Hörspiel. 22 Schweizer Abend. — Paris, 19.30 Lieder. 20 Hörspiel. — London, 10.45 Hörspiel. 20.30 AAilitärnuisik. — Rom, 19.30 ,11. Eine große Losauswahtlürdio neue iXon^rt. 21 >>\Vioner Krauen« Opcretle Runde der staatlichen Klassenlotteric bie tet ihnen der »Putnik«:. Die nächste Ziehung findet am 13. und 14. April statt, wes halb es sich empfiehlt, sich schon jetzt ein Los anzuschaffen. Grid — Oset — RoSpoh. Dreitägige Hansschlachtung. Blut-, Leber- und Brat Würste. Sonnenbäder. 2655 * Gasthaus »Triglav« (Voller). Feiertag und Sonntag Konzert. Am von Lehar. — Mailand, 10.30 Konzert. 21 Sinfoniekonzerl. — Wien, 7.10 Sehallpl. 12 Konzert. 16 Sehallpl. 17.20 Konzcrt-stunde, 18.05 Blasmusik. 10.40 Volkslieder. 20,20 Lustspiel, — Deutschlandsender, 1P> Kaiinnernuisik, 19.10 Tanzmusik, 21.15 Hörspiel. — Berlin, 18 Konzert. 19 Frohe Musik. 20 Finnischer Abend. Breslau, IS Vortrag. 10.10 Bunter Abend. 21,10 Volkslieder. — Leipzig, 18 Kamnier-2648 j10.10 Abendmusik. 20 Solistcn-,, ... . ^ ^1 Abend. — München, 17.10 Sehallpl. 10.10 n. Um 45 Dinar mit dem Auw nach ,1^,, Instrumente. 21 Wunschkon- i Ljubljana. Der »Putnik« veranstaltet am|„^,j.|. 9-? 30 Tanzmusik Is 0 n n tag, den 27, d. eine seltene!'" Gelegenheitsfahrt nach Ljubljana mit demj Samstag, 26. Mfirz. 'modernen Luxusautocar der Stadtge-] Ljubljana, 12 Sehallpl. 17 Konzert. |meinde. Die Hinfahrt kostet nur 45 Dinar, 17.40 Arbeitervortrag. 18 Konzert. 18.40 müssen. Wir bitten deshalb unsere P. T. Inserenten nochmals höflich, die Insera- ;pro Person. Anmeldungen sind im »Put- Vortrag. 19 Nachr., Nationalvortrag. 20 te für die kommende Sonntagsnummer des Blattes spätestens bis Donnerstag, den ;nik«-Büro in der Burg bis Samstag 17 .Außenpolitisches, 20.30 Bunter Abend. — 24. d. 18 Ulir der Verwaltung des Blattes zu überreichen. Uhr abzugeben. Die Abfahrt erfolgt Sonn, Beograd, 17.50 Volkslieder. 18,15 Schall- Die Verwaltung der »Mariborer Zeitung«. Itag um 7 Uhr vom »Putnik«. platten. 19.30 Naiionaivoctra^. 20 Qpciei^ Die neuen Frnhjahrsstoffe !" ««Jefarbeu für Hfintely KostOme, Kleider, Blasen nur von Textifana Bfidefeidt sind wieder besonders geschmackvoll und preiswert. — Ueberzcugen Sie sich bei den Auslagen die :Sa(IDrrn&aOn ? MITTEILUNGEN DER GENOSSENSCIIAFTSLEITUNG — SCHWEBE- UND NICHT STANDSEILBAHN — ZEICHNUNG DER ANTEILE DRINGEND ERFORDERLICH Das schon vor einigen Jahren aul{;c-griffenc Projekt, auf den Bachern eine DrahtscillDahn zu bauen, um die Berghohen, denen noch eine große Zultt forame« fie! tenabend. — Prag, 17 Konzert. 17.55 Deutsche Sendung. 1920 Militärkonzert. 20.20 Bunter Abend. — Budapest, 18 Jazz. 19.15 Zigeunermusik. 20.45 Konzert. ~ Zürich, 18.20 Vortrag. 19.20 Hörspiel. 20 Uebertragung aus dem Theater. — Paris, 18 Konzert. 19.50 Schallpl. 21 > Loi!isc<;, Oper von Charpcnticr. — London, 19 Konzert. 21.25 Hörspiel. — Rom, 19.30 Konzert, 21 Oper. — Mailand, 19.30 Konzert. 2] Hörspiel. — Wien, 7.10 Konzort, 11.30 Bauernnnisik. 12 Konzert. 15 Zitlierkonzert. 16.25 Schallpl. 18.25 Hörspiel. 19.25 »Wo die Lerche singt«, Operette. 22.20 Tanzmusik. — Deutschland-seitder, 18 Solistenstunde. 19.10 Hörspiel. 20 Bunter Abend. — Berlin, 18 Konzert. 19.10 Schallpl. 20 Künstlerabend. — Breslau, 18 Lustspiel. 19.10 Konzert. 20 »Tatjana«, Operette von Sawitzky. — Leipzig*, 18 Vortrag. 19.10 Schallpl. 20 Bunter Abend. — München, 18.10 Kani-n'eriinisik. 19.10 Lustspiel. 20 Bunter Abend. III. Das König-Alexander-Denkmal wird auf Grund einer komniissionellen Besichtigung, die dieser Tage vorgenommen wurde, am Trg svobode neben der Burg errichtet werden, da nur dieser Platz hierfür in Betracht konunt. Die Kommission setzte sich zusammen aus dem Kon-.servator Dr. Stele aus Ljubljana, dem Direktor der dortigen Nationalgalerie Z o r ni a n, Bürgermeister Dr. J u v a n, Obmann des Denktnalausschusses Dr. Lipoid mit den Mitgliedern Direktor P o g a £ n i k, Notar Dr. ä o r 1 i und Architekt Ing. J e I e n c. Demnächst wird der Konkurs für die Ausarbeitung der iintwürfe ausgeschrieben werden. in. Die L Infanterie-Unteroffiziersschule König Alexander in Beograd nimmt eine Anzahl von Zöglingen auf. Die Kandidaten haben ein Alter von mindestens 18 und höclistens von 21 Jahren aufzuweisen. Die Gesuchc sind beim zuständigen Militärkreiskomniando bis 20. April einzubringen. Nähere Informationen erteilt das städiische AAilitäramt, Zimmer 4. ni. Gsterausflüge. Das Reisebüro »PÜt-nik« veranstaltet zu Ostern verschiedene Ausflüge. Einstweilen sind folgende Ausflüge festgesetzt: vom 13. bis 22. April nach Rom (ganzes Arrangement 2400 Dinar pro Person), vom 15. bis 18. April nach Venedig, Padua und Triest (ganzes Arrangement 900 Dinar), vom 16. bis 18, April nach Wien (Fahrpreis und Visum 260 Dinar), vom 17. bis 18. April nach Graz (Fahrpreis und Visum 110 Dinar). Interessenten wollen sich an 'das »Put-nik«-Büro in Maribor, Celje und Ptuj wenden, ni. In der Todesanzeige des Herrn Friedrich C z e r n e t z ist irrtümlicherweise der Passus »unser unvergeßlicher Gatte« ausgeblieben, was wir somit richtigstellen. + Seit 50 Jahren in der ganzen Welt bewährt — ist ODOLI In leuchtenden blitzblanken Zähnen sind Gesundheit und Schönheit vereinigt, denn wenn Zähne u. Mund peinlich sauber gehalten werden, können keine Keime und Gifte des Verfalles auflauern und ihre Brutstätten um die Zähne errichten. Treiben Sie gewissenhafte Mund- und Zahnpflege und Sie erhalten Zähne und Miuui rein und gesund. Treiben Sie ODOL-Mund- u. Zahnpflege! Ai»& flM p. Schweinemarkt. Auf den Schweinemarkt am 23. d. wurden 193 Schweine zugeführt, von denen 71 verkauft wurden. G bis 12 Wochen alte jungschweine kosteten 60 bis 100 Dinar pro Stück, Fleischschweine 7 bis 7.50, Mastschweine 8 bis 8.50 und Zuchtschweine 6 bis 6.75 Dinar pro Kilogramm Lebendgewicht. p. Im Stadttheater gelangen am Freitag, den 1, April Dr. M, änuderls »Gau-^K^en« zur Aufführung. Es sind dies 3 J5W«tchs, die in blendender Satyre aufeinander abgestimmt sind und schon bei ihrer Uraufführung in Maribor einen durchschlagenden Erfolg erzielten. Die Kiirten sind in der Haupttrafik hn Vorverkauf erhältlich. p. Rücksichtsloser Autolenker. Nächst Turnis wurde der 28jährige Gemeindediener Anton H a b j a n i c, als er mit seinem Fahrraend balzend in gaukelndem Schwebeflug umher, bis sie mit Einbruch der Dunkelheit zum »Wurmen« auf den Boden einfällt. Ihr Balzlaut besteht aus einem sanften »Anorr, anorr«, dem meistens, aber nicht immer ein schar fes »Pixt« folgt, das weithin hörbar ist, und dem Jäger ihr Herannahen verkündet. Unmittelbar vor dem Eintreffen der Schnepfe oder gleichzeitig mit ihr erscheinen die Singdrossel und die Bachstelze, Wenn der Jäger diese wahrnimmt, kann er mit Sicherheit darauf rechnen, daß noch an demselben Abend die Lang-schnäblige ziehen wird. Leider müssen wir mit der Tatsache rechnen, daß nur wenige Paare bei uns bleiben, um hier zu brüten. Ueber die Ursachen dieser Erscheinung kann man nur Vermutungen anstellen, denn sie ist bereits festgestellt worden, lange bevor die Bodenmeliorationen in dem heutigen Umfang einsetzten, die alle Moore und Brüche in Kunstwiesen verwandeln. Vielleicht läßt sich das Hierbleiben einzelner Paare durch die Legenot erklären, in die manche, durch schlechte Witterung zurückgehaltene Schnepfe gerät. Der Durchzug, besonders durch Deutschland erfolgt durchschnittlich in drei bis vier Wochen, wie auch der Jägerspruch behauptet, der da lautet: »Lätare, das ist das Wahre, Judica, da sind sie auch noch da, Palmarum, Trala-runi«, Dentist E. H o p p e, Celj ■□■naniDiDiDKiHaBnaoHiaaBaB □ □ Freitag, den 26. März 1Ö38. »Mariborer Zeitung« Nummer 68. SOrfmiberfcDte Z a g r e b, 23. d. Staatowerte: 2V2% Kriegsschaden 464—3Ö8, 4®/o Agrar 60— 0, 4% Nordagrar 60—0, 6% Begtuk 91.50 —0, 6®/o dalmatinische Agrar 90—^91.50, 7% Investitionsanleihe 98.50—0, 7% Sta bilisationsanleihe 97.50—0, 7®/o Hypothekarbankanleihe 99—0, 7% Blair 89.50— 90.50, B% Blair 95—^96; Agrarbank 212 —0, Nationalbank 7300^. Ljfibljafili, 23. März. — Devisen; Berlin 174228—1756.15, Zürich 996.45— 1003.52, London 215.40—217.46, Newyork 4309.76-^1346.07, Paris 132.52—133.96, Prag 152.04—153.14, Triest 227.94— 231.03; österr. Schilling (Privatclearing) 925, engl. Pfund 238, deutsche Clearlng-schecks 14.38. X Mariborer Heu- und Strohmarkt vom 23. d. Zugeführt wurden nur 4 Wagen SUßheu und 1 Wagen Sauerheu. Süß heu wurde zu 42 bis 46 und Sauerheu zu 40 Dinar für den Meterzentner gehandelt. >X Bestfitigter Ausgleich: Alois V i d-mar, Kaufmann in Selnica a. Dr. X Die Jugoslawische Untonbank hatte im vergangenen Jahr einen Reingewinn von 7.44 Millionen Dinar gegen 6.75 Millionen im Jahre 1936 zu verzeichnen. Die alten Gläubiger erhalten wieder eine größere Quote ihrer Forderungen. Binnen Jahresfrist gingen die Forderungen der alten Gläubiger von 170 auf 137 Millionen Dinar zurück, während sich die Forderungen aus den neuen Geschäften von 207 auf 266 Millionen Dinar erhöhten. X Petroieiunffinde in Bnlgarien. Nach Sofioter Meldungen stieß man in der Nähe von Varna auf größere Naphtala-ger. X Vor der Orfindang einer jugoalawl-sehen AtttomoblHhtMlIc. Nach Beograder MeMungen hat sich eine Gruppe der dor tigen Industriellen entschlossen, eine Automobilfabrik ins Leben zu rufen, die vor allem Personenwagen bauen soll. Zunächst Mrird sich die Unternehmung mit der Montage der eingeführten Bestandteile befassen, später aber nach und nach auch einzelne Teile selbst erzeugen. Das Aktienkapital soll einstweile 10 Millio-^ nen Dinar betragen. Gegenwärtig sucht man ein entsprechendes Gelände. X Die Priv. Nationalbank hielt dieser Tage ihre Generalversammlung ab, in der beschlossen wurde, vom Reingewinn eine Dividende in der Höhe von 3% an die Aktionäre auszuschütten. Die Dividende, 15 Dinar pro Aktie (Nominale 500 Dinar), wird bereits von der Agrarbank, der Postsparkasse und allen Postämtern ausbezahlt. Skcd S>ie itorite SinalrunOe Sportklub »Kranj« zum ^ersten Male als Gast in Marlbor. Die Endkämpfe der Fußballmeisterschaft des LNP bringen am Sonntag, den 27. d. wiederum drei ereignisvolle Treffen. In Maribor tritt zum ersten Male das Fußballteam des Sportklubs »Kran J« aus Kranj an, das seine Feuertaufe gegen den SSK. M a r i b o r zu bestehen hat. Man konnte über die Gäste in letzter Zeit viel Gutes hören, so daß zu hoffen ist, daß sie auch diesmal den lokalen Vertretern einen schönen Kampf liefern werden. In den Reihen der Gäste ist auch ein Ex-Mariborer tätig, und zwar der seinerzeit gefeierte U n t e r r e i t e r, der nach wie vor die Hauptstütze seiner Mannschaft darstellt. Die Begegnung wird diesmal im x>2cleznijiar«-Stadion vor sich gehen. Die beiden übrigen Spiele finden in Ca-kovec und Celje statt. In Cakovcc tref-fen »2 e I e z n i 5 a r<»; und »C a k o-V e c« aufeinander, während in Celje der dortige SK. Celje den Sportklub »Her m c s« aus Ljubljana zum Gegner hat. : Sportklub )»2elezni£ar« gründet Frau en-Leichtathletiksektion. Der Sportklub »2elezniöar« hat seiner Leichtatiiletik-sektion eine Frauenabteilung angeschlossen, die bereits in diesen Tagen mit dem Training beginnen wird. Der Schritt unserer Eisenbahner ist nur zu begrüßen, als die gesamte Frauenathletik ijn Staate einer besonderen Ankurbeluntr bedarf. Maribors Sportler neben somit wieder einmal beispielgebend voran! : Noch ein tschechoslowakischer Sieg in Kairo. Menzel und Cejnar schlugen im Doppelfinale die Franzosen Boussus-Gentien 6:1, 5:7, 6:1, nachdem sie zuvor Punöec-Mitic 7:5, 9:7 besiegt hatten. : Noch einmal Pun£ec gegen Menzel. P u n ö e c und M i t i c werden sich jetzt auch noch an den Tennismeisterschaften in Alexandrien beteiligen. Es ist zu erwarten, daß abermals Puncec und Menzel im Schlußspiel zusammentreffen werden. : Kukuljeviö gewinnt den Goldpokal des Maharadscha von Parbandore. K u- k u 1 j e V i c, der sich immer noch in Indien aufhält, gewann am Hofe des Maharadscha von Parbandore eine Tenniskonkurrenz, für die der Maharadscha einen wertvollen Goldpakol ausgesetzt hatte. : Fußballkampf Jugoslawien — Italien. Zwischen dem Jugoslawischen und Italienischen Fußbailverband ist ein Länder kämpf perfektuiert worden, der im Mai voraussichtlich in Beo^rad zum Austrag kommen wird. Der Revanchekampf wird 1939 in Italien vor sich gehen. : Einen Fußballtrainerkurs wird der JNS in Beograd abhalten. Die Kandidaten haben sich bis zum 1. April anzumelden. : Die norwegischen Abfahrts- und Slalommeisterschaften wurden in Kongs-berg in Gegenwart des Kronprinzen Olaf ausgetragen. Bei den Männern siegte W y 11 e r vor Fossum und Konningen, während bei den Frauen Stella Dyb-wad den an sich riß. vor, während R. Strauß mit düni »Friü-densiag«, der »Salome«, dem Rosenr.n.-valier« und der »Ariadne auf Naxos« vcr treten ist. + Dr. Ludwig Wüllner, der hervorragende Schauspieler, Sänger und Rezitator, ist im 80. Lebensjahre nach kurzer Krankheit in Berlin gestorben. Ludwig Wüllner wurde am 19. August 185S Iii Münster in Westfallcn geboren. Er widmete sich zunächst dem Studium ck'* Germanistik. Erst im Alter von fast 3'i Jahren schlug er die künstlerische Laiu-bahn ein, auf der ihm die größten Erfolge, unzähligemal auch in Wien, beschis-den waren. Uraufführung einer Rlchard-Strauß-Oper. Die Uraufführung der neuen Oper von Richard Strauß wird in München stattfinden, und zwar am 24. Juli, zu Be ginn der Sommerfestspiele. Die Oper heißt >Am Friedenstag«. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Clemens Krauß. die Hauptrollen der Maria und des Holsteiners übernehmen Viorica Ursuleac und Ludwig Weber. Die Festspiele sehen weiterhin Opern von Richard Wagner und W. A. Mozart Vor einigen Monaten ginn; im englischen Kanal ein Schiff mit 75.000 Liter Bordeaux unter. Der Wein wurde an den Stranil gespült, und Fischer verkauften ihn, Einem verschuldeten Häus'cr in einem Dorfe bei Unj^arisch-Hradisch sollle u,!-; Haus versteigert werden. Was tnt er? l-r deckte vorher das Dach ab und verstockte Balken und Schindeln, um '^ie spcittr wieder verwenden zu können. In Kis-Kun-Halos, Ungarn, nordwestlich von Szegedin, wurde bei hellem Mondschein eine Zigeunerschiatht als »Blutrache« ausgetragen, bei der es 14 Schwerverletzte gab. Achtung, Mütter! — In Schönbnch bei Löbau, Sachsen, erstickte ein Jahr altes Kind im Bett. In Schömberg bei Beuthen trank ein 2-jähriges Kind, während der Vater schlief, aus der auf dem Fensterbreli stehendcii Schnapsflasche ein Achtelliter Kirsch i:iit Rum. Es starb. Bei einem Zschopauer Bauern, Snih-sen, warf eine Sau 22 Ferkel. Mine solch große Schweinerei ist ^eit lanj-icin nicht vorgekommen! Wie Stoekhnlmer Zeitungen schreiben, will das schvsedischf Publikiini - etwas kühl veranlagt — nicht viel von klassischen Opern wissen, wenn diese elienfall-etwas kühl veranlagt sind. Die Oper - ju-dith<: erzielte bis 14 Uhr den Verkr"!!! von 22 Karten. (Und dabei ist >Judith^ eine wahrhaft schone Oper!) 9toman tton $aul i^aiii Wiebec-RechlaKiMite; Deutsclier Roman-VerUiE vonn. E. Unverricht, Bad Sachsa. 22 In den wenigen Mußestunden hat er andere Dinge zu denken als die, wie eine Frau ihm sein prächtiges Heim in Longisland verschönen würde. Er pfeift auf dieses »Verschönen«. Da läuft er nun in seinem eleganten Büro im fünfzehnten Stock des Wolkenkratzers in der Wallstreet hin und her, er, der sonst so ruhig-gemessene und listige Fuchs, und seine Angestellten, vierzig, fünfzig Menschen, haben an diesem Vormittag nichts zu lachen. Denn manchmal fegt William Smith gelenkig-drahtig, trotz seines kräftigen Körperbaues, durch die einzelnen Bürozimmer und seine flinken, scharfen Augen sehen alles, was sie nach der Meinung der Angestellten nicht sehen sollen. Da einen Tintenfleck, dort eine Staubschicht auf einem Kartothek-Schrank, eine Schreibmaschine erscheint ihm nicht sauber genug, und was dergleichen mehr ist. Und dann schießt er wieder in sein privates, schönes Arbeitszimmer zurück, fun kelt die Privatsekretärin im Vorzimmer im Vorbeistürmen wild an und wirft die Tür hinter sich zu, daß es sich anhört, als wäre da eben ein Coltrevolver losgegangen. Es ist aber nur die Ungeduld, die in William Smith steckt, und eine Ungeduld, die seit gut zehn Jahren in einem Menschen steckt, hat ja wohl ein Recht, sich etwas explosiv zu gebärden, wenn sie nun endlich gestillt werden soll. In zehn Minuten — Smith schaut zum soundsovielten Male an diesem Vormittag nach der Uhr auf dem gewaltigen Schreib tisch — wird endlich Mr. Bob Pfefferkorn kommen. »All right«;, hat dieser Mr. Pfefferkorn gestern abend im Telephon gesagt, als William Smith zu Hause in seinem großen einsamen Hause in Long-Island saß, »es ist all right. Bis aufs Letzte, Mr. Smith, Sie können sich freuen. Gratuliere! Was lange dauert, wird gut. Ich komme morgen um 11 Uhr nach der Wallstreet.« Und William Smith weiß, was das bedeutet. Ach, ob er es weiß. Er sitzt wieder vor dem Schreibtisch, sein Gesicht sieht mit einemmal wie verfallen aus. Die Augenlider sinken halb über die Augen, der schwere Körper scheint etwas zusammenzusacken — es gibt wenige Stunden, in denen William Smith, der Herr über Oelfelder, die mit zu den besten und ertragreichsten am Ar kansas gehören, Herr über noch mancher lei Industrieanlagen in der City dieser Sechsmillionenstadt, sich so gehen läßt. Es hat ihn auch wohl niemand so gesehen, als manchmal der Diener draußen in Long-Island, im großen, einsamen Haus, der Diener Max Käsebier, der seit zehn Jahren seinem Herrn dient. Ein Berliner Junge, den Smith einmal in Klondi-ke aufgelesen hat, abgerissen von der ergebnislosen Jagd nach Gold und Diaman ten. Knoch down geschlagen von diesem ungeheuren, abenteuerlichen Land, in das er wohl einmal mit stolzen Hoffnungen gesegelt ist. Nun, er ist froh, Diener bei William Smith zu sein. Es ist bei Gott nicht die schlechteste Stellung. Wiliam Smith fährt zusammen. Seine Augen öffnen sich weit, das Telephon ras seit grell. Ganz munter ist er mit einem Schlage. Das Mädchen aus dem Vorzimmer hat angerufen. Mr. Pfefferkorn wünsche, Mr. Smith zu sprechen. »Sofort reinkommen!« schreit Smith und haut den Hörer auf die Gabel zurück. Und Mr. Bob Pfefferkorn steht auf der Schwelle zum Privatbüro, Ein strahlender Herr in den besten Jah ren, elegant wie aus einem Alodemagazin geschnitten. Shagpfeife im Mundwinkel und im anderen aller Wahrscheinlichkeit nach ein Stück Kaugunmii, ohne den wäre Mr. Pfefferkorn nicht denkbar. Die Shagpfeife ist stets kalt, ledif;!ich auch zum Kauen da und zum Hin- und Herschieben im Mund. Aber da ist auch etwas in dem Gesicht dieses Mannes, was nichts mit einem Schönling oder einem flotten Dandy zu tun hat. Da stehen verdammt heile und blitzende und freche und verwegene Augen in einen» hageren Gesicht, das quer über der Stirn und auch über eine der Wangen ein paar Narben zeigt. Andenken an einige Kämpfe mit berüchtigten Gangstern und sonstigem Un-terweltgesindel der schönen Stadt Newyork oder Chicago oder Frisco. »Morning, Mr. Smith. Goddam platzen Sie bloß nicht vor Aufregung. Ich schieß ja gleich los! Bißchen Wliisky da? Danke. ich nehme schon Platz.« Er wirft sich mit Schwung in einen der Ledersessel, die so breit sind, als sollte da eine ganze Familie drin Piatz haben. Dann nimmt er die Pfeife aus dem Mund, tut. als schütte er sie aus, knautscht sein Stück Kaugummi mit Genuß von einer Backe in die andere, während Smith ein Fach des Schreibtisches öffnet, eine Flasche und zwei Gläser hervornimmt und einschenkt. »Da hätten wir die Spur denn endlich bis zum Ende richtig aufgeknabbert, Smith, Vor ein paar Ta^^en erhielt ich die ersten ausführlichen Telegrannne meines Agenten, den ich nach f^eutu-hland 'rii-berschickte! Lange genug hat er ja gebraucht, um da weiter zu kommen. wissen ja, vor drei Ja'.iren verlo;- sich di ■ Spur in Monte, im schönen Monie - -ach!« Pfelterkorn seufzt in lirinneriin-'^ an die-Zeit, als er selber dort war. lir hatte damals dort ilie Krniittlu:i; cn geführt. »Seufzen Sie nicht dvn schönen Frauen des Südens nach, Bob<.., knurrt Smith bissig, »sondern scliießen Sie weiter. »Schön. Wir fantlen dain'^'r- n*t] eintMi der Freunde der schönen Sängirin. Eine hastige Handi^ewegupg von Smith, die flache liand klatscht auf dii.' Tischplatte. Pfefferkorn stört das nicht. »Schönen Sängerin Miß IJüan, ja. K'^in Mensch wußte, wo sie ;;ebliebvn war. Bis denn also —« »Aber das weiß ich doch alles schon, Bob, zum Henker! Icii wiiß, d;.ß hundert zu eins anzuneliinen war, daii Lilian nicht mehr unter den l.ebciulen weihe. Weiter, weiter! Vor einein halben Jahr er zählten Sie, man hätte aller Wahrscheinlichkeit nach ihr (irab entdeckt — he?enni'ii, dem sogenannten Tavoliere di Puglia, dem Schachbrett von Apulien, zu. Schon vor etwa einem Jahrzehnt wurde für das an sich fruchtbare Land Apuliens, das aber nach Süden zu durch Trocken-lieit, t>ach Norden zu durch Sümpfe T'i der rationellen Ausnützung des Bodens gehemmt ist. Entscheidendes getan. Eine große WasserleitU'Hg, der Apulischc Aquädukt, mußte von jenseits-der Berge, aus dem Ouellgebiet des Seefluss'ss die Wasserversorgung Apuliens liefern. Der Sele entspringt im Sila-Qebirge, in der sogenannten Basilicata, einer Landschaft, die vom Tyrrhenisc'hen zum Jonischen Meer sich quer hinüberzieht. Denn der Wassermangel Apuliens war katastrophal. Ks gibt südlich von Foggia an der ganzen Adria-Küste bis zum letzten äußersten Ende des »Absatzes« von Italien keinen einzigen FJuß außer dem mäßig großen Ofanto-Fluß, der bei Barlotta ins Meer mündet. Der herrliche fette Lehmboden Apuliens, besonders um Bari herum, der mit kilometerlangen Obstpflan-zungen und prachtvoll üppigen Gemüse-pilanziuigen in feuchten Jahren prangt, ist eine Katastrophe bei anhaltender Diirro! Umgekehrt ziehen sich im Norden Apuliens zum Sporn des Stiefels Italiens, dem Monte Gargano, lange Sumpfstrek-kcn hin, vor allem in der Gegend von Manfredonia und bei den melarifdioli-schen Ruinen von Sipont. Und in ebenso phiintastiscii^n Fanbgluten wie seinerzeit die berühmten So-nnenuntergän-ge in den Pontinischen Sümpfen jenseits des Apenmin, prangt die rosenrote Abend glut in himmelblauen und tiefblauen Duns'tsclileiern über di'^sen Sümpfen. Im übrigen ist die »Tafel von Apulien« seit ältesten Zeiten ein berühmtes Schafweideland für Wanderherden, »murge« genannt, die sich an den sanften Abhängen vom Apennin-Massiv bis nahe zum Meer liinzielien. Wiese und steppenartige Heide wechseln dort ab. Hier soll auch das berühmte Rosseland des Diomedes gelegen haben, das Land der Daunier. Das itali-3nische Landwirtschaftsinini-stcriuni hat bestimmt, daß für die Meliorationsarbeiten i-n den verschiedenen Regionen 3 Milliarden ausgeworfen werden. um die allgeineine Qualität des Bodens zu verbesssrn und so viele Bauern-fnmilien wie möglicli ansiedeln zu können. Bodenverbesserungen von bestimmten Grundstüclien, Systematisierung der Bodenschätze und eigentliche allKemeine staatliclic Bodenverbesserung (BonificA) sind vorgesehen. Staatliche Konsortien Avcrden die RÜDstigste Ausnutzung des H'.dcns gar.,nticren. Natürlich gibt ös aber auch liinzclstrecken. die besonders bcrücksichli.^t werden müssen, schon um d'c bisher liincinse^'teckten Meliorationskosten auch !;erauszuholen. Die »Tafel yo:" Apnlien ', u:!." Hügel- und Weideland 7Avisrhen Apennin und der Adria, ist bisher nur extensiv bev/irtschaftet worden. \iif d'.r Westseite llaliciir. in dem (itbl-:t des beleflusi-cs, der Dach 6-1 km Lauf in de«! Golf von Salertio mündet, kommt wiederum die Entwässerung des Bodens in Frage. Der Kampf gegen die Malaria ist dort ebenso wichtig, wie er es in den Pontinischen Sümpfen war. Ist doch das berühmte Pästum, der Tempelort, an der Malaria seiner Bewohner zugrunde gegangen. Und noch bis vor wenigen Jahren mußte sogar der Fremdenbetrieb und die BahnhofrestauratiOTi von auswärts her besorgt werden. Denn zur Nacht mußte alles Lebende von Pästum flüchten, — die Leute fuhren mit dem Nachtzuge zu ihren höher gelegenen Heimatorten zurück. Sumpf und Dürre sind die beiden Feinde, welche des Menschen Geist zu bändigen hat. Ihnen wird jetzt unter tatkräftiger Führung mit verdoppeltem Eifer der Kampf angesagt. Srntlenieit^lentrHei in tonalKi Die Landschaft des Churchill Rivers ist von grenzenloser Monotonie u. Öde. Die Erde ist schwarz oder braun, Moor oder Torf. Flechten oder Moose überziehen sie. Ab und zu dürftiges Gebüsch oder eine lichte Waldung, niedere struppige Fichten, die aneinatiderdereiht sind wie gerupfte Hühner. Von Zeit zu Zeit unterbricht ein sattes Blau weiter Wasserflächen das stumpfe Graugrün der Tundra. Dann ist alles wieder grenzenlose Öde. Während ich durch die Tundra wandere, muß ich immer wieder an den Mann denken, der diese Öde zuerst durchmaß, zu Fuß und allein. Es war eine Reise ins völlig Unbekannte, in einen grenzenlosen wilden, fremden Kontinent hinein. Eine Reise, um ein Vielfaches schwieriger und gefahrvoller als die Fahrt des Christoph Kolumbus. Im Jahre 165^, als die Franzosen erst etwa ein halbes Jahrhundert in Kanada sassen, war der iunge Radisson mit seiner Familie an den Sankt Lorenz gekommen. Die Waldläufer hatten damals schon den Weg an die großen Seen entdeckt, allein selbst in ihren Niederlassungen am jfroßen Strom waren die Siedler, die »Habitantst, noch von den Irokesen bedroht. Der junge Radisson — er mochte kaum siebzehn Jahre alt sein — ließ sich dadurch nicht abhalten, auf die Jagd zu gehen. Seine Begleiter werden gefangengenommen und skalpiert, er selbst nach tapferer Gegenwehr weggeschleppt und schließlich von einem Häuptling adoptiert. Er lebte jahrelang als Indianer unter Indianern, entflieht, wird wieder gefangen, halb zu Tode gemartert, entflieht ein zweites Mal. kehrt an den Sankt Lorenz zurück und beginnt nun eine Abenteurer- und Entdek-kerlaufbahn von geradezu grandiosen Ausmassen. Er gelangt bis an den Mississippi imd Missouri, sieht als erster Weiser die Orenzlosiit^eit der weiten Ebenen des Westens mit den ungeheuren Büffelherden, die Erhabenheit des Fels-Gebirges und gelangt auf seiner letzten Reise bis an die Hudsonbai. Die Hudson's Bay Comoany erblickt das Licht der Welt. Es muß ein gewaltiger Eindruck für ihn gewesen sein, als er vor der blauen Fläche der Bai stand, ihr Salzwasser schmeckte und ihm der letzte Zweifel schwand, Haß es sich um die große Meeresbucht handle, die nach ihrem un-sUicklichen Entdecker »Hudson's Bay« hieß. In begreiflicher Aufregung eilte Radisson an deti Sankt Lorenz zurück, erfüllt von der ungeheuren Bedeutung seiner Entdeckung. Er wandte sich an die französischen Behörden und unterbreitete ihnen seinen Plan, von Frankreich aus mit einem Schiff in die Hudsonbai zu segeln, in das Herz des Pelzhandels hinein, um hier direkt an der Küste, ohne Schwierigkeiten und Gefahren, die Pelze zu erhandeln, für deren Beschaffung man sonst laneer und gefahrvoller Expeditionen von St. Lorenz ins Innere bedurfte. Es war nicht nur ein gutes Geschäft, PS war ein Kontinent, den Radisson zii-rückbraehtc. Er wurde verlacht. Er wandte sich direkt an den Hof de??gros-scn Li'fKvif:. Has gleiche Resultat, Da hörte ein deutscher Prinz, ein Vetter des i Königs von England, von dem abenteuer liehen Mann. Er ließ ihn nach London kommen. Zwei bescheidene Schiffe wurden ausgerüstet, von denen eines glücklich die Hundsonbai erreichte, ein Winterlager wurde eingerichtet. Mit einen Pesten Pele konnte man zurflckehren u. als Folge dieser Reise wurde im Jahre 1670 die Hudson's Bay Company gegründet. die zwei Jahrhunderte lang als unumschränkte Herrin mit wahrlich königlicher Macht den Norden des amerikanischen Kontinents beherrschte. »Hudson's Bay Company«. Diese drei Worte erwecken ein phantastisches Bild von Kühnheit und Abenteuer, ein verwirrendes Kaleidoskop von Mühsal und Gefahr, von unerhörten Dingen und Geschehnissen. Die HudsoiDbai ist der Eiskeller Ka« nadasi Ständig treibt aus dem arktischen Meer Eis hinein, und auf ihr schwimmen Eisfelder, die auch im Sommer niclit schmelzeTi. So ist der Effekt eine ausserordentliche und weitreichende Abkühlung des umliegenden Landes. Wenn Ich auf die grenzenlose Ode rings um die Bucht blicke, so erscheint es mir begreiflich, wenn Zeitgenossen Karls II. dachten: Na. wenn schon einer den Mut und die Nerven hat, .in diese Gegend zu gehen, so mag er sie behalten. Von der Hiidsenbai wusste man un-mals gerade so' viel, wie heute vom Südpol. Ein kühner Forscher hatte sie entdeckt und war dabei umgekommen. Die Erzählungen der mit Mühe und Not geretteten Besatzung seines. Schiffes waren nicht darnach angetan, zu weiteren Fahrten in dieses wilde, entlegene Meer zu verlocken, das von Stürmen, Nebel u. treibenden Eis ständig b'edrocht wAv. Der König von England verschenkt einen Kontinent. Und so wird es auch verständlich, wie dieses erstaunliche Dokument zustande kam. däs' die »Charter der Hud-son's Bay Company« heißt und das' in dem Verwaltungsgebäude der Gesellschaft heute noch sorgfältig aufbewahrt wird. Mit diesem Dokument verschenkt der König von England ein Gebiet von der Größe Europas. Auf fünf mächtigen Pergamentbl?ttern wird aufgezählt, welche Rechte er der neuen Gesellschaft Überträgt, die einen rorfiantischen Namen erhält: »Kompagnie der Gentlemen-Abenteurer von England, die in der Huds'bnbal Handel treiben«. Nebenbei bemerkt gehörte die Hudson-Bay dem König von .England ebensowenig, wie der Südpol heute dem König von Norwegen. Karl II. konnte also leicht großzügig sein und es machte ihm äugen- :B)arum finö ^uarn unerfe0li(&? DIE AUOENARZTE AN DEN GRENZEN DER MEDIZINISCHEN WISSENSCHAFT Bericht aus San Sehnerv dagegen, der zum Gehlrri führt. Ein sensationeller Bericht aus Franzisko über die Verpflanzung eines menschlichen Auges ruft die Frage wach, wie weit die moderne Medizin den lans ersehnten Traum der Menschheit, Blinde wieder sehend zu machen, verwirklichen kann. Den Menschen das verlorene Augen-licbt wiederzugeben, das ist ein uralter Traum der Aer:ite! Viele Verfahren sind im letzten Jahrhundert entwickelt worden, um Blinde wieder sehend zu machen, vorausgesetzt, daß die Beschädigung an Hornhaut, Netzhaut und Sehnerv sich in erträglichen Grenzen hielten. Niemais aber ist es gelungen, ein vernichtetes Auge anders als durch ein Glasauge zu ersetzen. Um so größeres Erstaunen und um so berechtigtere Zweifel rief deshalb in wissenschaftlichen Kreisen die sensationelle Depeschc aus Kalifornien hervor: »Ein Arzt aus San Francisko hat dem Pastor St. Andreas, der das Augenlicht verloren hatte, die Augen eines Mannes eingesetzt, der vor wenigen Stunden gestorben ist. Die Operation ist glücklich verlaufen. Pater St. Andreas kann wieder sehen.« Wer mit den Grundsätzen der Augenheilkunde und der Beschaffenheit des Sehnerves nicht vertraut ist, der könnte glauben, der amerUcanische Arzt habe tatsächlich die Augen eines Toten in die Augenhöhlen eines lebenden Menschen verpflanzt und damit eine sensationelle Erfinduntg ifsmacht, etwas verwirklicht, was die Medizin bisher für unausführbar gehalten und auch heute noch für unmöglich erklärt. Wohl kann man seit einigen Jahnzehnten mit steigendem Erfolge Teile der Hornhaut von einem Menschen auf den anderen verpflanzen, niemals aber ein ganzes Auge. Das ist die Antwort je-des modernem Mediziners. Der Stoff, ausi dem die Hornhaut besteht, ist außeroTdentlich zäh und langlebig. Es ist gelungen, die Hornhaut von Augen noch lange Zeit nach dem Tode eines Menschen am Leben zu erhalten und anschließend mit Erfolg dem beschädigten Auge eines Kranken aufzupfropfen. Der ist dem Rückenmark vergleichbar und stirbt außerordentlich schnell, so schnell wie der Mensch selber. Das Gleiche gilt für die Netzhaut. Es ist klar, daß ein toter Sehnerv wie eine tote Netzhaut auch durch VerpfTanzung niemals wieder zur lebendigen Reaktton angeregt werden können. Der erste Versuch, eine getrübte und undurchsichtige Hörnhaut durch eine gesunde zu ersetzen, wurde im Jahre 1818 durch den Arzt Riesinger an einem Tier unternommen. Er mißlang, genügte aber, die Duldsamkeit und Langlebigkeit der Hornhaut zu demonstrieren und die Aerzte auf neue Heilverfahren aufmerksam zu machen. Möglich und praktisch durchführbar wurde das Verfahren erst seit der Vervollkommnung der Wunddes Infektion und den Versuchen des Dr. Fuchs, der 1894 zum ersten Mal Hornhaut von Mensch zu Mensch übertrug. Seit dieser Zeit rissen die Experimente nicht mehr ab und die Operationen verliefen von Jahr zu Jahr erfolgreicher. Es gelang aufgepfropfte Teile über vier Tage am Leben zu erhalten, indem man sie bei vier Grad in einem bestimmten Serum aufbewahrte. Große Schwierigkeiten bereiten ab^r auch hcu1»e noch Operationen, die die Verpflanzung der gesamten Hornhaut eines Auges zum Ziel haben. Handelt es sich um Teile, so gelingen die Operationen in etwa 60 bis 70 Prozent der Fälle. Handelt es sich um das Ganze, so rechnet die Medizin in der Mehrzahl der Fälle mit einem Mißhnger». Manchmal ist nur die oberste Haut, die sogenannte Epithel-Haut erkrankt. Auch hier, hat die Wissenschaft einen Ausweg gefunden. Sie entfernt diese zarte dütme Schutz-hülb und ersetzt sie durch die gesunde Haut, die vom Auge eines toten Menschen abgezogen wurde. Bei der Veredelung eines Gewächses, so paßt sich die neue Haut dem alten Auge in kurzer Zeit an. Aber trotz dieser großen Heilerfolge wird es stets aiisgesclilor.sen bleiben, ein ganzes Auije zu ersetzen t SCHICHT TERPENT . . . und so kommt alles wieder ins rein« scheinlioh Spa6, OroSmut in königlichem Ausmasse zu üben, wo es ihn nichts kostete; detm er flberfi^ seinem Heiben »Oentlemen - Abenteivem« gleichzeitig auch alle souveränen Rechte in dem neuen Latrde, Verwaltung und Justiz, Heer und Marine. Sie konnten ihre eigenen Truppen aufstellen und sich eigene Kriegsschiffe halten. Sie konnten Krieg und Frieden erldären und alles Land als das ihre betrachten, das sich nicht bereits taatsächlich im Besitz eines christlichen Fürsten befand. Pff iTffrffff f ffff ^itögerät öer Ordnung cflilwonfscilioicfs« Wenn die Qentlemen-Abenteurer mit irgend etwas abenteuerten, so höchstens mit ihren Oelde. Und die Art, In der sie es taten, läßt es einem zwetfelhaft ersehenen, ob ihnen auch das zweite Prädikat der »Oentlemen« zukommt. Ein Teil des gezeichneten Aktienkapitals wurde nicht voll eingez^U, und da die Aktfonärliste mtt Herzögen und Fürsten beghmt und über Ritter und einfache Adelige mit einem Bürgerlichen endet, mit John Portman, Bürger und Goldschmied von Lond^, so kann man wohl mit Recht annehmen, daß dieser Bürger und Qoldschntied von London seinen Anteil bestimmt vol! emzahlte, und daß die hohe Ehre, mit Earls und Lords auf ehter Liste zu stehen, ihn noch ehi wenig mehr kostete. Auch die Art und Weise, wie die Oen-tlemen-Abenteurer Radisson behandelten, dem allein sie ihre reichen Einkünfte verdankten, war i^dit gerade «gentle-manlik«. Sie setzten ihn auf ein geringes Gehalt, verweigerten ihm jeden Anteil an den Einnahmen. Und das Ende war, daß der Mann, der der eigentliche Gründer der »Hundson*s Bay Company« ja des britischen Pelzhandels überhaupt war, sich als alter Mann vergeblich um 'die SteHe ehies Magazinverwalters bei der großen Kompanie bewarb. Die Company. Das Erstaunliche ist nur, daß eine Handelsgesellschaft, (fie solchen Verhältnissen entsprang, sich im Verlaufe ihrer Jahrhundertelangen Entwicklung zu einem Muster von Ehrenhaftigkeit u. Zuverlässigkeit entwickelte. Von manchen Historikern ist der Dienst an der Company direkt eine Religion genannt worden. Mit Recht, denn es gehört eine wahrhaft religiöse Hingabe dazu, um im Dienste eines geschäftlichen Umter-nehmens ehi derart entbehrungsreiches Leben aus sich zu nehmen, eine solche Fülle von Mühsal und Gefahren, Strapazen, Hunger und Käite. Die Angestellten der Gesellschaft waren alles andere als glänzend bezahlt, unermeßliche Werte fingen fast unkontrolliert durch ihre Hände, und die Beamtenschaft der Kompanie wurde eine der zuverlässigsten, die es je gegeben hat. Die drei Buchstaben H. B. C., die weißleuchtend auf dem roten Tuch der Companyflagge stehen, wurden zu einem Symbol für Ehrenhaftigkeit und Zuverlässigkeit. »Here Before Christ« —- »Hier Vor Christus«, so wurden die Initialen H. B. C. von böswilligen Kritikern gedeutet. Damit wollte man sagen, daß die Company über jeder göttlicher und weltlicher Autorität stehe. Es ist etwas Wahres daran. Für die Angestellten stand sie wirklicli an erster Stelle. Es war tatsnclilich ein religiöser Dienst, der Dienst an der Hudson's Bay Company. Und das gleiche galt für die Indianer, die zu einem großen Teil der Gesellschaft treu blieben, auch als deren Monopol crebrochen war und andere Händler höhere Preise für die Pelze boten. Es war tatsächlich ein Geschlecht von Fast plötzlich, etwa um das Jahr 1700, fiel die gute aMe Truhe, die den Menschen seit Jaihrhunderten zur Aufbe-wahrmiig ihres, besonders aui Bekleidung bezüglichen Hausrats gedient hatte, in Uuifi^ade, <]lbwohl man sie bisher als ein dekoratives Möbelstück auf Dielen und soBar in Wohnräumen gern geduldet hatte. Und warmn? Die Menschen waren bequem geworden und mochteti sich nichit mehr bücken, was aber bei der Truhe notwendig war, denn sie hatte nur eimen Decikel, höchstens ganz unten eine emzige Schublade, und so miußte man dien Rücken tief beugen oder gar niederknien, um das Oesuchte heraus- ^ukramen. Bei der Schreibarbeit am »Büro« oder »Sekretär« war alles viel leichter und lag wohlgeordnet in Schubladen. Nun wollte man es auch in häuslichen Dingen »kommode« haben, ur»d so wurde die »Kommode« erfmndeia, die Truhe aber in ländliche Regionen verbannt, zu den Bauern, die ohnedi»3s einen zähen Buckel hatten. Da aber eine neue Mode, nach Gewohnheit der damaligen Zeit, von oben »kreiert« werden mußte, so war die Kommode in den ersten Jahrhunderten ihres Daseins ein gar feines Ding. Sie wurde das richtige, mit sichtbaren Reichtum und von besten Künstlern ausgestattete Prunkmöbel. Wer ein echter Protz war, ließ sie sich ganz und gar aus Silber (!) schmieden. Aber der den Geschmack bestimmende Könio," Ludwig XIV., der viele hervorragende Kunsttischler ■ für sich allein beschäftigte, machte solche Torheiten nicht mit; er hatte unter seinen Mitarbeitern einen, der sich besonders auf Einlegearbeiten aus edlem Metall Schildpatt usw. verstand, und schuf mit i'hm zusanmien eine Spezialität, die ihm für die Kommode besonders geeignet erschien. So entstanden jene »Boulle«-iKommoden, genannt nach dem Pariser Tischler Andre Charles Boulle, die noch in Museen und Schlössern unsere Bewiunderung erregen. Als nacii der großen französischen Revolution die Könige .b- und die Bürger hervorgetreten waren, wurde es anders. Aber man kann nicht sagen, dal.i die Biedermeier-Kommode sich neben jenen Königsdiingen schlecht gehalten hätte, nur war sie eben bescheidener, dafür aber solider und vernünftiger in der ihr aufgetragenen Zweckerfüllung. Doch kaum waren die Bürger etwas zu Vermögen gekommen, da wollten sie es haben, wie es »bei Königs« gewesen war, und sie konnten es sich nicht genug tun, die brave geduldige Kommode mit nachgeahmten Stilformen lund Ornamenten zu überladen, daß sich daran wund stieH, wer sie öffnen wollte. Diese »Kunstwerke« waren von Kunst so weit entfernt, wie irgend möglich. Da traten die wirklichen Künstler — meist waren es keine Berufstischlcr, sondern Architekten, Maier oder Bildliauer — auf den Plan, um Ordnung zu schaffen und die fihre der »Form« zu retten. Teils waren sie selbst nocli mit stiiistisclien Gefülilen belastet, teils waren sie von dem Wunsch beseelt, einen neuen »Stil« zu »schaffen«, was liekanntlich mit vorgefaßter Absicht nicht möjilicli ist. Genug, was sie schafften, war besser, als das Diisherige, aber limmer noch alles andere, als »kommode«. Nur war die Kommode, die vor lauter Repräseintatioti niemals recht zu ihrer Diensterfüllung hatte kommen können, endlich von aller Hochfahrt und Kostümierung befreit. Sie war wieder das geworden, was die Engländer »Chest of drawers«, nämlich »Truhe mit Schubladen« genannt hatten. Um dies zu sein, hatte man sie ja auch »Kommode«, die »»Bequeme« genannt. Das ist sie nuüi auch geblieben, wenn auch, was nur natürlich ist, das Schmuckbedürfnis sich wieder geregt und begonnen hat, sie vorsichtig mit etwas Zierde zu beleben. Solange diese die Form nicht zerstört und die Zweckerfüllung verschleiert, ist nichts dagegen einzuwenden. Fritz H e 11 w a g. ein gründlicher Wandel dadurcli .^cscliai fen werden, daß die Enthärtunjisniiucl in kleinen Packungen von etwa Streiclihf)!/, Schachtelgröße, die 10- oder iOstückwci-se verkauft werden könnten, abgck'cbcn >verden. Jede Packunjr niüBtc dann so bemessen sein, daL^ sie für die Kntliiir-tung einer Wassernietigc von in oder JO Liter von durchschnittlicher Harte ausreicht. * Ii. Taschentücher mit buntem wäscht man am besten in Wasser niii Salmiak. h. Sprödes Haar soll man nur selten waschen und nicht täglich befeiichtcp. eher hier und da mit ein paar Trüpfjn Vaselinöl oder Glyzerin (auf dem Kainii^ befciten. h. Bei Korbmöbeln, spe/iell solche i aus Weiden, pflegt sich nur zu oft sciioii nach 'kurzem Gebrauch an ilen Bcineii-den das Geflecfit zu Kisen. Durch Ijui-wickeln mit ßastfäden, wie sie ocr ("iärl-ner verwendet, kann man den Schaden schncll und unauffällig wieder reparieren. Ii. Teekannen zu relnisen. Metallene Teekannen laufen liäufi;.'; i Mien dunkelbraun an. In solchc Kainien le.n't man ein Stück So'da. löst es mit kochendem Wasser auf und lälU die Lauge mehrere Stunden stellen. Dam'j sclicucrt man den Teetopf mit der Sodalösnn.q; au.s. spiü: mit kaltem Wasser nach und wird freudig gewahren, dali das innere sich eiieii-so leuchtenli blank präsentiert wie d.is Aeulkre. Wudtß Gentlemen-Abenteurern, das im Zeichen der drei Buchstaben H. B. C. heranwuchs. James Handford (ATP) Wasserhärte und Seifenersparnis. Von den für die Seifenherstellung benötigten Gel- und Fettmengen werden — nach »Wissen und Fortschritt«, Frank furt/M — etwa 50 Prozent für Hauslialt-zwecke verbraucht. Da in harten Wässern ein Teil der Seife durch die Härtebildner des Wassers gebunden und unwirksam gemacht wird, ist es nicht nur der Wäsche, sondern auch der Fettersparnis halber ratsam, das Wasser zu enthärten. Allerdings besteht nach Dr. W. Haase, keine direkte Beziehung zwischen dem Seifenverbrauch und der Härte des Wassers; es ist keineswegs so, daß ein doppelt so hartes Wasser auch die doppelte Seifenmenge erfordert. Die Enthärtung ist aber trotzdem auch bei nicht ausgebrochenen harten Wässern sehr zweckmäßig. Dabei sind zwei Punk te zu beachten: 1. Das Wasser muß erst mit dem Enthärtungsmittel behandelt werden, und erst dann soll das Sei/en pulver zur Bereitung der Seifenlauge zu gegeben werden. 2. Ein Zuviel an Enthärtungsmitteln ist nicht nur unnütz, «sondeni der Wäsche auch abträglich. —■ Hewöhnlich wird im Haushalt zuviel Enthärtungsmittel zugesetzt. Hier könnte Heitere Ecke Ermutigend. :>'Haben Sie micii der Gnädigen ,:..cnu'l-det?« »jawohl. »Werde ich willkommen sein?--:>lch denke. Sie sagte: Der hat mir -rade noch jicfeh!t!<-* Erklärlich. »Warum haben Sie die Brieftasche, die Sie gefunaen haben, nicht gleich ahgegc-bcn?v.' — »Es war zu spät, Herr Richter.; — »Aber am nächsten Mürgen?\Vie, Kollege?^; Schnorrer: »Gewiß, ich bin auch Chemiker; ich löse Metall in Alkohol auf.<.< Das alte Leid. »Du siehst aber schlecht aus, lieber Freund!« »Mir geht es auch nicht gut!,, »Was fehlt dir denn?<.< »Ich höre dauernd Summen im Ohr! »Wie hoch sind denn die Summen?v, Kathederblüte. Gescliichtsprofessor: »Neuerdings neigt uiun immer mehr der Annahme zu, daß der heilige Nepomuk in Wirklichkeit nie existiert habe. Jedenfalls wäre für i!m in Anbetracht des traurigen lindes die Richtigkeit dieser Vernmtung sein* /.u wünschen!« Verführung. »Wodurch sind Sie eigentlich ans Trin ken gekommen?« »Durch Familienverhältnisse »Unglücklich verheiratet?^^ >^Nein: drei Familienmitglieder sind -Wirteic Reizende Frühfahrsbluserln __von Pin 3Q'— an neu elnoelangt bei Aaeim C. Büdefeldt Gosposkä ulica 4—6 Klaina Anzeigen kosten SO Pmtm pro Wort, In d«r Rubrik »Kerr*-' DJ* lna*ratan«tau*r (3 Dinar bl» 40 Wort«, 7"50 Dinar für grösser« Anzalgen) wird basondsr« b*rsehn«t # Di« Mindesttaxe für «Ina kl«ln« Anssig« batr> 10 Dinar / FOr dl« Zu« Sendung von chlffp. Briafan ist stna GabOhr von 10 Dinar tu arlagan i Anfragen Ist elnad«bflhrvon30in«i* In PoatnnarkanbttliuachliasMn ^mtkkätkti Gartcnrosen, niedere, hollän- neueste Sorten und Tarben. JO Stück 60 Dinar. Hohe, zweiiähriKe. St. 15 Din. Klütterrosen aller Farben 6, Polyantcn 6. Clematis 30. rtcnhortensicn 5. Machonl-en 3, Alonatscrdbeeren 50, Planzcn 20 Dinar, wie auch verschiedene andere Blumen-i:nd nemüscpflanzen versendet Oärtncrcl Ivan jemoc, M.iribor, Prescrnova uHca. ___ eiMENTAI. die Oualitäisschrelbinaschine uo/j VIf<ruff 5 Jalire Garantie. Bequeme TcilzalilunK. Alleinverkauf ivan Legat, Maribor, Vetrlnj ska Iii. 3f\ Tel. 24-34. Filiale Ljnbijana PrcScrnova ul. 44. _20^0_ Miifterclicn! 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März um 16 Uhr in Studenci der Muttererde übergeben. Die tieftrauernd HintcrbHebenen; Familie Renee Schwab und Anverwandte, b Im Land der schwarzen Gletscher. Eine Forscherfahrt nach Tibet. Voan Hans Ouelin«. 296 Textseiten u. 48 Bildseiten. Preis RM 6.80. Sodetäts-Verlag Frankfurt a. M. Hans Ouelinig, der als einer der sechs Jungen, die nadi Indien tippelten, überall Freunde gefunden hat, zählt in seinem ne^uen Buch von einer Forsoher-fahrt nach Tibet. Unlbeikümmcrt u. ein we-hIä abenteuerlich ist dieser Entschluß, über die gewaltige Bergschranke hinweg zusteigen, die Indien von Tibet trennt. Und wenn die Tragtiere der kleinen Ka-rawana müde die sohneebededktcn Pässe des Himalaja erklimmen, wenn der Siturm über ie ettdlose Einsamkeit der Hochebene heult, wenn brüchige Felswände die Qöbirgstäler pfa-dlos verengen, dann erschüießt die fremds Welt sich nur dem harten und männlichen Willen. Von ihr berichten auch die vielen Bilder, die dem Buch nach eigenen Aufnahmen Quelimgs beigegeben sind. Uiute IkuUitUeit (■;vA Das polnische Ballett hatte bei einem Gastspiel im Dresdener Opernhause eine außerordentlichen Beifall zu verzeichnen. Im Stalle eines Kleinlandwirtes in Kö-stldorf, unweit Karlsbad, berührte eine Kuh die schadhafte elektrische Leitung u. wurde dadurch so erschreckt, daß sie die Stalltür aufstieß und in die Küche drang. Dort soff sie verschiedene Flüssigkeiten, verspeiste ein paar Semmeln, ließ etwas fallen und grunzte, daß Leute kamen. Auf einer amerikanischen Erfinder-Aus-stellung gab es u. a. eine Zigarettenspitze mit darunterbefindllchem Behälter zum Auf fangen der Asche zu sehen. (Unter dem Aschenbehälter auch gleich ein Aschenkasten wäre vielleicht das noch Praktischere.) Eine böse Frau in Kiel schickte boshafte Briefe über ihre Nachbarinnen aus, die große Aufregung hervorriefen. Die heimtückische Person wurde entlarvt und kann nun Im Gefängnis zehn Monate lang über ihre Schandtaten nachdenken. 200 Banditen über fielen die Bewohner der Ortschaft Quiza in Mexiko, und es entstand eine förmliche Schlacht. Da aber Einwohner anderer Orte herbeigerufen wurden, gelang es, das gründlich verprügelte Räubergesindel in die Flucht zu jagen. Pariser Damen tragen jetzt u. a. auch Schuhe mit Porzellankapnen. Die Färbung ist ganz verschieden und kann zum Kleide gewählt werden. Das Porzellan ist nur schwcr verbrcchbar. In Ungarn hat man »Lehrkurse für Hirten« ins Leben gerufen. Die Hörer sind meist über 50 Jahre alt. Wer den Kursus mit Erfolg beendet, erhält die Diplom. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. u u m ik«,. antwortlich Direktor STANKO DETELA. - Beiae wohnhaft in iWatlbot. Druck der »Marlborska tlskarna« in Maribor«, — Für den Herausgeber und den Druck ver-