K. und k. Infanterie - Regiment Bitter von Miide Nr; 17 P. T. Das heimische Infanterieregiment Ritter von Milde Nr. 17 — seit dem Jahre 1674 bestehend, daher einer der altesten Truppenkiirper der Armee — blickt ant eine rnhmreiche Vergangenheit zuriick. Durch die Ungunst der Verh<nisse war es bisdier nicht moglich, die Heldentaten der Sobne des Landes, rvelche fttr Kaiser und Vaterland ihr Blut. und Leben geopfert, bleibend der Mit- und Naebvvelt zu iiberliefern. Den miilievollen Bestrebungen und rastlosen Forschungen einiger Mitglieder des Regiments ist es endlich gelungen, mit bedeu- tenden Kosten fiir das Offizierskorps, ein Material zusammenzutragen, welehes es er- moglicht die Herausgabe einer Regiments- geschichte in sichere Aussicht zu stellen. Wenngleicli es dem Offizierskorps ein Akt lieilig genaltener Pietat ist, dieses Werk gleich einein Monument der Pflicht- treue, Vaterlandsliebe und des Heldenmutes aufzubauen, ist es docli niclit imstande, die hohen Kosten dieses Werkes allein auf sich zu nehmen. Es tritt dalier an alle jene Kreise, welche jemals Angeborige in den Reilien dieses ruhmreichen Regiments hatteu oder nocli baben, mit der Bitte nm kraftige Fbr- derung ihrer diesbezuglichen Bestrebungen heran. Diese Fordernng wiirde darin beste- hen, die Pranumerationen auf dieses Werk moglichst zablreich zu gestalten. — Ich ersuche daher, obige Aufforderung innerlialb des eigenen Wirkungskreises den \veitesten Krei- sen der Bevolkerung zukommen zu lassen und einiaufende Pranumerationen tunlichst bald — spatestens bis Ende August 1. J. — unter Angabe von Namen und genauer Adresse, anlier zu leiten. Der gestellte Termin soli es dem Regimentskommaudo ermogliehen, die Holie der ersten Auflage, deren Erscheinen fiir Marž 1909 in Aussicht genommen ist, approximativ festzusetzen. Bei dieser Auflage sicli ergebende fluanzielle Uberschlisse sind im vorhinein fiir eine ztveite, in slovenischer Sprache abgetafite Auflage gewidmet, vvelche auch bis Ende des Jahres 1909 erscheinen dfirfte. Es mufi jedoch betont werden, daB diese ztveite Auflage nur danil zustande kom- men kanu, wenn das flnanzielle Ergebnis der 1. Auflage ein solches ist, daB aus dem Dber- scliuB die bedeutend geringeren Kosten fiir tibersetzuiig und Druck gedeckt iverdeii konnen. Der Preis eines im Pranumerations- wege bestellten Exemplares stellt sicli auf 7 K BO h, der eines spater im Buchhandel bezogenen auf 10 K. P. T. Domači pešpolk vitez pl. Milde št, 17., ki obstoji že od leta 1674. ter je toraj med najstarejšimi polki naše armade, ima za seboj dolgo preteklost, polno slave in časti. Neugodne razmere so bile krive, da dosedaj še ni bilo mogoče izdati popisa junaških činov hrabrih sinov domače dežele, kateri so lia različnih bojiščih žrtvovali, kri in življenje za cesarja in domovino, v trajen spomin sedanjim in poznejšim rodovom. Po tmdapolnem prizadevanju in neu¬ mornem raziskovanju nekterih članov polka in po požrtvovalnosti častniškega zbora, ki je pokril vse znatne stroške pri tem delu, se je končno vendar posrečilo, nabrati toliko gradiva, da je izdaja zgodovine našega polka s tem osigurana. Akoravna smatra častniški zbor za čin njemu svete pijetete, s tem delom posta¬ viti nerazrešljiv spomenik vestnega izpolnje¬ vanja dolžnosti, čistega domoljubja, junaškega poguma ter neustrašne hrabrosti, mu vendar ni mogoče, da bi sam nosil visoke stroške za to delo. Radi tega se obrača isti do vseh krogov, ki so imeli ali še imajo svojce v vrstah našega polka, ki si je stekel na raznih bojiščili nevenljive slave, z uljudno prošnjo, da to njegovo namero vsestransko in krepko podpirajo. Ta podpora hi bila v tem, da se dobi že naprej kolikor največ odjemalcev za to delo. Prosim toraj, da izvolite ta poziv v lastnem delokrogu med ljudstvom po možnosti razširiti ter prihajajoča naročila čim preje mogoče — najkasneje do konca avgusta t. 1. — sem poslati z imeni in natančnimi naslovi naročnikov. Določeni rok naj polkovnemu povelj- ništvu omogoči, aproksimativno določiti število izvodov prve izdaje, ki bi naj izšla v sušcu 1909. 1. Finančni prebitek od te prve izdaje je že naprej določen za drugo, v slovenščini pisano izdajo, ki bi imela iziti tudi do konca 1909. 1. Treba pa povdariti, da je ta druga izdaja mogoča le v tem slučaju, ako je finančni uspeli prve izdaje tako ugoden, da se iz prebitka lahko pokrijejo sicer mnogo manjši stroški za prevod in tisk. Cena potom prenumeracije naročene knjige je 7 K 50 v, pozneje v knjigotrštvu po 10 K. GESCHICHTE DES K. UND K. INFANTERIE-REGIMENTS RITTER VON MILDE Ni 17 1674 — 1910. o o o VON FERDINAND STROBL VON RAVELSBERG. '■oasrj&t LAIBACH 1911. BUCHDRUCKEREI VON IG. v. KLEINMAYR & FED. BAMBERG. VORWORT. Im chronologischen Range der Infanterieregimenter steht das Laibacher Hausregiment an neunter Stelle: es wurde 1674 errichtet. Mit 8 alteren und 14 jiingeren Infanterieregimentern fiihrt das Lai¬ bacher Regiment seine Geschichte bis in das 17. Jahrhundert zuriick. Alt er sind die Regimenter Nr. 11 und 50 (errichtet 1629), Nr. 8 und 13 (errichtet 1642), Nr. 54 (errichtet 1661), Nr. 24 (errichtet 1662), Nr. 23 und 25 (errichtet 1672). Jung er sind die Regimenter Nr. 20 (errichtet 1681), Nr. 18, 27, 45, 47, 59 (errichtet 1682), Nr. 35 und 36 (errichtet 1683), Nr. 56 (errichtet 1684), Nr. 42 (errichtet 1685), Nr. 57 (errichtet 1689), Nr. 7 (errichtet 1691), Nr. 4 (errichtet 1696) und Nr. 28 (errichtet 1698). Es hat lange gedauert, bis man zu der Erkenntnis gelangte, welcher Wert darin liege, die Geschichte dieser alten ruhmbedeckten Regimenter in Buchform festzuhalten. Generation um Generation sank ins Grab, ohne dag man das Bediirfnis fuhlte, die Erlebnisse der einzelnen Regimentsmitglieder zu sammeln und zu Nutz und Frommen der Nachwelt aufzubewahren. Eine schriftliche Uberlieferung schien entbehrlich, weil die miindliche Tradition stark genug war, die Erinnerung an Vergangenes lebendig zu erhalten. Das Jahr 1848 mit seiner erdriickenden Fiille wechselnder Ereignisse schuf hierin Wandel, wir begegnen da und dort Versuchen, das eben Erlebte in Form einer Chronik niederzuschreiben. Im Offizier dammerte das Bewugtsein auf, dag ihm gegonnt gewesen war, wahrend einer wild- bewegten Zeit in die Speichen der Weltgeschichte zu greifen. Ein heiliger Schauer iiberkam ihn bei dem Gedanken, dag er das staats- erhaltende Prinzip hatte verkorpern konnem Unter den Mannern, in deren Brust sich das Jahr 1848 dauernd eingenistet hatte, mug der Hauptmannauditor Franz Steiner genannt © III © werden. Dem Regimente seit 1843 angehčrend, verlieg Steiner das- selbe 1850 und siedelte sich in Cilli an, wo er sich alsbald historischen Studien hingab. Volle acht Jahre verwendete Hauptmann Steiner fur das Sammeln von Daten, die er fiir seine Chronik brauehte. Begreiflicherweise fesselte ihn, was er selbst erlebt liatte, ganz besonders, und so ist denn natiirlich, dag drei Viertel seiner Chronik den Ereignissen des Jahres 1848/49 gewidmet waren. Irregefuhrt durch Graffers 1804 verlautbartes Handbuch, dessen Daten nicht iiberpriift werden konnten, beging Steiner, soweit die Zeit vor 1848 in Betracht kommt, verschiedene Miggriffe, gleiclnvohl lieferte er ein gerne gelesenes Werk. Wir glauben kaum fehlzugehen mit der Behaup- tung, dag der damalige Regimentsinhaber, Prinz Gustav zu Hohenlohe- Langenburg, am Zustandekommen dieses Buches in jeder Weise behilflich war. Der Umstand, dag Prinz Hohenlohe zur Arbeit Steiners mehrere Abschnitte eigenhandig verfagte, lagt wohl die Annahme zu, dag auch die Kosten der Drucklegung vom Inhaber bestritten wurden. Steiners Arbeit erschien 1858 unter dem Titel: „Geschichte des k. k. Prinz Hohenlohe-Langenburg Infanterieregiments Nr. 17 seit dessen Errichtung 1632 bis 1851 mit kurzen Andeutungen aus der Geschichte des osterreichischen Kaiserstaates in dieser Epoche.“ Die Ereignisse des Jahres 1859 liegen Steiners Buch hald ver- altet erscheinen. Warum das Werk nicht weiter fortgesetzt wurde, ist uns unbekannt. Nach dem Feldzuge des Jahres 1866 nahm man einen Anlauf, die Regimentsgeschichte zu erweitern, doch kam der Plan nicht zur Ausfiihrung. Ein Jahrzehnt spater nahm das Regiment teil an der Okkupation von Bosnien. Kurz darauf fagte Oberst Knobloch den Entschlug, die Regimentsgeschichte fortfuhren zu lassen und betraute den Oberleutnant Adolf von Brenneis mit dieser Auf- gabe. Brenneis, heute bei der Siidbahngesellschaft als hoherer Beamter tatig und zugleich Vater der am Wiener Biirgertheater wirkenden Kiinstlerin Valerie von Brenneis, beschaftigte sich 1880 mit einschlagigen Forschungen, ohne jedoch zum Abschlusse zu gelangen. Die Oberste Fux und Heyrowsky liegen in den Jahren bis 1889 die Forschungen durch andere Offiziere fortsetzen, man sammelte Daten, doch hatten die Bemiihungen nicht den erwunschten Erfolg. Unter Oberst Gariboldi wurden die Forschungen auf eine sachgemage ® IV @ Grundlage gestellt, Oberleutnant Konrad Prusenowsky ging 1890 fiir ein Jalir nach Wien, um die Bestande des Kriegsarchivs auszubeuten. An Fleig und Ausdauer lieg es Prusenowsky nicht fehlen und so wurde ungemein viel Material gewonnen. In den folgenden Jahren beschaftigten sich mehrere Offiziere mit der Regimentsgeschichte. Anfang 1898 betraute Oberst Hanel den Hauptmann Bergkessel mit der Aufgabe, das Manuskript fiir den Druck vorzubereiten. Obwohl auf historischem Gebiete kein Fachmann, gewann Bergkessel sehr bald die Uberzeugung, dag die vorhandenen Aufzeichnungen nicht frei waren von Irrtiimern und Fehlern. Augerdem klebte den ge- sammelten Daten noch ein anderer Nachteil an, man hatte im Laufe der Jahre so viel Ballast angehauft, dag die eigentliche Geschichte des Regiments unter der erdriickenden Fiille breitspuriger Details kaum mehr zu erkennen war. In dem Bemiihen, iiber das Regiment recht viel zu erzahlen, war ein Manuskript entstanden, das in er- mudender Breite eine Menge nebensachlicher Dinge beriihrte. Was der Darstellung vor allem mangelte, war das feste Knochengeriist. Quantitativ bot das Manuskript dreimal soviel wie das vorliegende Buch. Das Gebot, mit wenig Worten viel zu sagen, hatten Bergkessels Vorganger nicht beachtet und so erklart sich, dag man sich jetzt scheute, zur Drucklegung zu schreiten. Von den Vorarbeiten bis auf Hauptmann Bergkessel liigt sich fiiglich behaupten, dag sie den Charakter einer Lawine angenommen hatten, die endlich durch Oberst Botič ins Rollen gebracht wurde. Die bei Regimentsgeschichten iibliche Gliederung des Stoffes nach Feldziigen oder Kriegsjahren hat der Verfasser mit Absicht nicht beibehalten, weil diese Form der Darstellung einerseits veraltet ist und anderseits zu schvveren Miggriffen fiihrt. Man mag kriegerischen Ereignissen noch so viel Interesse zuwenden, es verstogt gegen die Gerechtigkeit, an den Friedensjahren, die im Dasein eines Regiments die Majoritat bilden, achtlos vorbeizugehen. In der wellenformigen Entwicklung eines Truppenkorpers bilden die Kriegsjahre eine Hiigel- kette, deren Zusammenhang eben nur durch die dazwischen liegenden Taler der Friedensjahre hergestellt wird. Wir miissen dem Leser das Urteil anheimstellen, ob die hier getroffene Gliederung des Stoffes zweckmagig sei. Ein Zeitraum, der © V ® 236 Jahre umfagt, tragt in seinen einzelnen Phasen naturgemag ein verschiedenartiges Geprage, das auch augerlich festgehalten werden mug. Willkommen diirften die Illustrationen sein, die dem Texte bei- gegeben wurden. Die Portrats der Regimentsinhaber und Regiments- kommandanten wurden angefertigt nach den Bildern, welche das Regiment besitzt, die Vignetten stammen von Hauptmann Camillo Righetti, derzeit Lehrer an der k. u. k. Infanterie-Kadettenschule in Wien. Righetti brachte in treffender Weise die Signatur der ein¬ zelnen Zeitabschnitte zum Ausdruck. Nicht hoch genug ist das Verdienst jener Manner anzuschlagen, die das Zustandekommen dieses Werkes durch materielle Beihilfe ermoglichten. Der gegenwartige Regimentsinhaber, General der In- fanterie Hugo Milde von Helfenstein, stellte seinerzeit dem Obersten Botič einen solchen Betrag zur Verfiigung, dag die Drucklegung als gesichert betrachtet werden konnte. Ein iibriges tat des friiher genannten Regimentsinhabers Enkel, Prinz Gottfried zu Hohenlohe- Langenburg; ferner beteiligte sich auch Feldmarschalleutnant Karl Freiherr de Vaux mit einem ansehnlichen Geldbetrage. Besonderen Dank verdient die Krainische Sparkasse in Laibach, die, wie so oft, auch hier den Beweis erbrachte, dag sie fiir kulturelle*Zwecke zu Opfern bereit sei. Die Krainische Sparkasse spendete eine so er- hebliche Subvention, dag die Qualitat des vorliegenden Werkes bedeutend gesteigert werden konnte. Wien, Ende Dezember 1910. ® VI ® Druckfehlerberichtigung. I. Band. Seite 38, 16. Zeile von oben: Zwischen „Hauptquartier“ und „mit“ zu setzen Seite 60, 3. Zeile von unten: nach „das Regiment ein“ zu setzen 190, 7. „ „ oben: statt „bereiteten“ zu setzen „bereitete“ 195, 9. „ „ unten: statt „am guten“ zu setzen „an gutem“ 212, 6. „ ,, oben: statt „handelten“ zu setzen „handelnden“ 214, 20. „ „ oben: statt „des“ zu setzen „als“ 223, letzte Zeile: nach bekam zu setzen 224, 15. Zeile von oben: statt „dag“ zu setzen „das“ „ oben: zwischen Giskra u. Berger zu setzen „und“ „ oben: zu streichen „Travnik“, zu setzen „Trebinje“. „ unten: zu streichen „zwei“, zu setzen „drei“. „ unten: zu streichen „Radl“, zu setzen „Badl“ „ unten: zu streichen „Gerbert“, zu setzen „Herbert“ „ oben: zu streichen „364“, zu setzen „240“ „ unten: zu streichen „Wiesenthurm“, zu setzen 231, 15. 300, 4. 326, 17. 341, 17. 341, 4. 342, 6. 361, 14. „Wiesenbrunn“ II. Band. Seite 18, 4. Zeile von oben: zu streichen „4. Oktober 11 , zu setzen „9. Oktober" „ 19 zu streichen: „1. Schweidnitz 1760“ „ 183, 8. Zeile von unten: zu streichen „Neubauer“, zu setzen „Neuber“ „ 226 bei Mattanovič zu streichen: „1845“, zu setzen „1855“ « -© VII ® INHALTSVERZEICHNIS. Vorwort. jjj I. Die Ara Reug und Stad! 1674-1694 . 1 Das Regiment dem Alter nach das neunte Regiment der osterrei- chischen Armee S. 1. - Errichtung in Erfurt durch Graf Heinrich von Reug-Plauen S. 2. - Das Regiment der Auflosung nahe, Stadl wird In- haber S. 3. — Die Familie Stadl S. 4. — Feuertaufe des Regiments S. 4. — Stadls Beziehungen zum Kaiser S. 5. - Leben in Konstanz S. 6. - Stadl nach Graz versetzt S. 9. - Wesen der „krabatischen und windischen Grenzen“ S. 10. II. Die Ara Fiirstenberg, Longueval und Wiirttemberg 1694-1737 13 Graf Karl Egon Fiirstenberg S. 13. - Seine Verwandtschaft S. 14. - Ereignisse vor Landau S. 17. - Der Ungltickstag bei Friedlingen S. 17. — Fiirst Philipp Longueval (Graf Buquoy) S. 20. - Der 19jahrige Prinz Alexander von Wiirttemberg zum Inhaber ernannt S. 20. - Sein Eltern- haus S. 21. — Charakteristik des Spanischen Erbfolgekrieges S. 22. - Hauptmann Kopenhagen in Tirol S. 23. - Ereignisse des Jahres 1704 S. 24. - Das Regiment nach Oberitalien versetzt S. 25. - Uberfall auf die Casine Moscolino S. 25. - Oberst Wilstorff und Oberstleutnant Kopenhagen fallen bei Cassano S. 26. - Krankheiten und Desertionen S. 26. - Die Schlacht bei Turin 1706 S. 27. - Marsch nach Toulon 1707 S. 27. - Der Krieg in Oberitalien sinkt zu sekundaren Bedeutung herab S. 28. - Marsch nach Montmeliant 1711 S. 29. - Der Inhaber gerat in franzosische Kriegsgefangenschaft S. 30. Friedensschlug, das Regiment nach Ungarn versetzt S. 30. - Wirkungen der Tiirkenherrschaft, Winterquartiere 1714 und 1715 S. 31. - Tiirkische Kriegsplane und Gegenmagregeln derKaiserlichen S. 32. - Das Regiment trifft vor Peterwardein ein S. 33. - Der Ehrentag bei Peterwardein, 5. August 1716 S. 34. - Eroberung von Temesvar 13. Oktober 1716 S. 35. - Heroisches Verhalten des Regiments S. 36. - Riistungen fiir das nachste Feldzugsjahr S. 37. - Prinz Eugen fiihrt die Armee vor Belgrad S. 38. - Das befestigte Lager S. 39. - Die Armee durch Krankheiten dezimiert S. 39. - Schladit bei Belgrad am 16. August 1717 S. 40. - Belgrad kapi- tuliert S. 40. - Das Prinz Eugen-Lied S.42. - Belgrad als Friedensgarnison S. 43. - Der Leibjude des Inhabers S. 46. - Personalveranderungen im Regimente S. 46. - Der Inhaber wird regierender Herzog S. 47. - Das Regiment im Polnisdien Erbfolgekriege S. 48. - Tod des Inhabers S. 49. - Ende des Siig Oppenheim S. 49. ® IX ® III. Ara Kolowrat und Koch 1737 — 1780 . 53 Riickkehr des Regiments nach Belgrad S. 53. - Konigsegg als Prasident des Hofkriegsrates S- 54. - Ausbrudi des Tiirkenkrieges S. 55. — Palffy in Semendria 1736 S. 55. — Seckendorffs Wirken 1737 S. 55. - Die Festung Niš S. 57. - Hinrichtung des Generals Doxat S. 58. - Užica an die Tiirken verloren S. 59. - Konigsegg als Feld- herr S. 60. - Mehadia und Ada Kaleh S. 61. - Dezimierung der Armee durch Seuchen S. 62. — Die Kampagne des Jahres 1739 S. 63. — Neip- perg als Diplomat S. 66. — Verlust von Belgrad S. 66. — Winterquar- tiere S. 67. Marschbefehl Ende 1740 S. 68. — Schlacht bei Mollwitz S. 68. - Marseh nach Bohmen S. 69. - Motiv des Osterreiehisehen Erbfolgekrieges S. 70. - Das Regiment vor Prag S. 70. - Ereignisse in Bayern S. 71. - Aus dem Elsag nach Bohmen zuriick S. 71. - Schlaent bei Hohenfried- berg S. 72. — Das Regiment ein Wrack S. 73. — Schlacht bei Soor S. 74. - Das Regiment in Schonbrunn S. 75. - Duelle mit Baron Friedrich Trenck S. 76. — Fahnenweihe in Schonbrunn und ihre Folgen S. 77. - Obersiedlung nach Siebenbiirgen S. 77. - Armeereformen S. 77. — Das Regiment in Bohmen S. 78. — Oberst Aulock S. 78. — Struktur des Regiments im Siebenjahrigen Kriege S. 79. — Ausbruch der Feindseligkeiten 1756 S. 80. — Die Schlacht bei Prag 1757 und ihre Folgen S. 81. — Das Regiment hilft Schweidnitz und Breslau erobern S. 82. — Der Ungliickstag bei Leuthen S. 83. — Der Fali von Schweidnitz und dessen Folgen S. 84. — Der Gliickstag bei Domstadl S. 85. — Glanzender Sieg bei Hochkirch S. 85. — Abflauen des Krieges S. 87. — Schlacht bei Torgau S. 88. — Das Regiment im Korps Laudon S. 89. — Erstiirmung von Schweidnitz S. 89. — Die Kampagne des Jahres 1762 S. 90. - Das Regiment verteidigt Schweidnitz S. 91. — Saaz und Leitmeritz als Garnison S. 92. Graf Kajetan Kolowrat als Inhaber S. 92. — Sein Riickhalt an Konigsegg S. 93. - Koiowrats Beziehungen zum Hof von Dresden S. 93. — Kolowrats Tod S. 95. — Graf Wenzel Fiirstenberg bewirbt sich um das Regiment S. 96- - Das Regiment bekommt den braunen Aufschlag S. 96. — Koch wird Inhaber S. 97. — Das Regiment im Bayrischen Erbfolgekriege S. 99. IV. Die Ara Hohenlohe-Kirchberg und Reug-Plauen 1780-1826 101 Signatur dieser Periode S. 101. — Fiirst Friedrich Hohenlohe wird Inhaber S. 102. — Errichtung des Knabenerziehungshauses in Kosmanos S. 104. - Der Inhaber im Tiirkenkriege S. 104. — Riistungen gegen Preugen 1790 S. 104. — Kriegserklarung an Frankreich S. 106. — Das Regiment in Belgien S. 107. - Feldzug 1793 S. 108. - Bravour des Regiments in der Schlacht bei Wattignies S. 108. - Feldzug 1794 S. 109. - Der Inhaber erkrankt S. 111. - Heldenmiitiges Verhalten des Regiments in der Entsatzschlacht bei Mainz S. 112. - Ereignisse des Jahres 1796 S. 113. — Tod des Inhabers S. 115. — Das Regiment marschiert von Mainz nach Dalmatien S. 115. ® X Zweiter Koalitionskrieg gegen Frankreich S. 116. - Kapitulation von Ancona S. 117. — Beliebtheit des Regiments in Livorno S. 118. — Ereignisse bei Genua S. 118. — Ungliiekstag bei Casteggio S. 120. — Ungliickstag bei Marengo 120. Das Regiment marschiert na* Leitmeritz S. 121. - Fiirst Heinrich XV. Reug wird Inhaber S. 121. - Armeereformen 1801 S. 123. - Personalien des Obersten Friedrich Prinzen von Wied-Runkel S. 123. - Mars* na* Ulm 1805 S. 124. — Ereignis bei Ulm S. 125. — Das Regiment biigt 62 Offiziere und 1764 Mann dur* Kriegsgefangens*aft ein S. 126. — Tatigkeit des vierten und fiinften Bataillons S. 126. — Friedensjahre 1806 bis 1808 S. 127. — Charaktergroge des Obersten Oberdorf S. 128. — Das Regiment bei Aspern S. 129. — Das Regiment bei Wagram S. 135. — Gefe*t bei Znaim S. 136. — Empfang des Regiments in Jungbunzlau S. 137. — Folgen des Friedens von S*onbrunn S. 138.— Riistungen tur den Feldzug 1813 S. 140. — S*la*t bei Dresden S. 141. — S*la*t bei Arbesau S. 141. — Leistungen des Regiments in der S*la*t bei Leipzig S. 142. — Mars* na* Frankrei* S. 144. — Kampfe auf franzosis*em Boden S. 145. — Einnahme von Lyon S. 146. — Das Re¬ giment in Jungbunzlau S. 147. — Der Feldzug 1815 S. 149. — Oberst Soldner griindet ein Spital in Jungbunzlau S. 150. — Das Regiment wird zum Laiba*er Hausregiment S. 151. — Charakteristik des Obersten Sdldner S. 152. — Das Regiment mars*iert na* Venedig S. 153. — Tod des Inhabers S. 154. V. Die Ara Hohenlohe-Langenburg 1826-1866 . Lebenslauf des Inhabers S. 157. — Oberst Karg S. 158. — Oberst Jordis S. 159. — Hils*er und Los*an S. 159. — Rauberromantik in Krain S. 160. — Oberst Wo*er S. 161. — Das Regiment mars*iert 1830 na* Italien S. 161. — Empfang des Regiments 1835 in Laiba* S. 163. — Oberst Rath S. 164. — Oberst Mtiller S. 164. — Oberst Gorger S. 164. — Das Regiment trifft in Brescia ein S. 165. Stimmung in Italien 1848 S. 166. — Ausbru* der Revolution S. 167. — Ereignisse in Brescia S. 167. — Radetzky eroffnet die Operationen S. 169. — Oberstleutnant Riera in der S*la*t bei Curtatone S. 169. — Major Fiirst Bentheim im Treffen bei Goito S. 170. — Radetzkys Mars* na* Mailand S. 171. — Gefe*t bei Gambaloito S. 171. — Wirken des Bataillons Hablits*ek S. 172. - Hablitschek als Regimentskomman- dant S. 173. — Das Regiment zerniert Bologna S. 175. — Einnahme von Ancona S. 175. — Papstli*e Dekorationen S. 176. — Vom Kaiser verliehene Dekorationen S. 177. - Die an Manns*aftspersonen ver- liehenen Tapferkeitsmedaillen S. 177. - Tatigkeit des vierten Ba¬ taillons in Ungarn S. 182. - Ungliickstag bei Komorn S. 184. - Die dem vierten Bataillon gewidmete Ballade S- 186. — Tatigkeit des fiinften Bataillons S. 188. In Laiba* wird ein Verein zur Unterstiitzung invalider Soldaten gegriindet S. 190. - Oberst Eberhard S. 191. - Das Regiment iiber- siedelt 1853 na* Dalmatien S. 192. - Oberst Dorninger bringt das 157 @ XI ® Regiment na* Padua S. 194. - Steiners Regimentsgeschiehte S. 194. - Zustande in Italien S. 195. — Gyulai als Armeekommandant S. 196. — Ausbru* des Krieges 1859 S. 197. - Tatigkeit des Regiments in der S*la*t bei Solferino S. 198. - Auszei&nungen fiir Offiziere S. 201. - Tapferkeitsmedaillen fiir Personen des Manns*aftsstandes S. 202. — Tatigkeit des vierten Bataillons S. 205. - Ein Bataillon wird einver- leibt dem neu erriAteten Infanterieregiment Nr. 78 S. 206. Oberst Kuhn S. 206. — Zwei Bataillone iibersiedeln na* Siidtirol, dann na* Laiba*, ein Bataillon gelangt na* Cattaro S. 207. — Oberst Attems S. 207. — Ubersiedlung von Laiba* na* Dalmatien S. 207. — Ausbru* des Krieges 1866 S. 207. — Das Regiment in Oberitalien S. 208. — Vorbereitungen zur S*la*t von Custoza S. 209. — Tatigkeit des Bataillons Feldegg S. 210. - Tatigkeit der Kolonne Attems S. 212. - Verluste des Regiments S. 215. — Tapferkeitsmedaillen fiir Personen des Manns*aftsstandes S. 216. — Ende des Feldzuges S. 220. — Das Regiment iibersiedelt na* Tirol S. 221. — Tod des Inhabers S. 221. — VI. Die Ara Kuhn 1866 — 1896 . 223 Kuhn wird Inhaber S. 223. — Seine Berufung na* Wien S. 224. — Kuhns Grogeltern und Eltern S. 224. — Sein Wirken vor 1859 S. 225. — Generalstabs*ef bei Gyulai S. 226. — Das ominose Telegramm S. 228. — Magenta S. 229. — Kuhn in Tirol S. 230. — Kuhns Wirken als Kriegs- minister S. 230. — Kuhn'iibernimmt das Grazer Korps S. 234. — Kuhns Riicktritt ins Privatleben S. 235. — Kuhns Tod S. 236. — Oberst Graf Attems S. 236. — Oberst Neuber S. 239. — Oberst Ouerlonde S. 241. — Oberst Braumiiller S. 241. — Oberst Prieger S. 242. — Das Regiment 1878 in Triest mobilisiert S. 243. — Die Teilnehmer an der Okkupation Bosniens S. 243. — Zustande in Bosnien S. 244. — Eroffnung der Operationen S. 247. — Aufenthalt in Banjaluka S. 248. — Ordre de bataille der Di- vision Wiirttemberg S. 249. — Aufbru* na* Travnik S. 250. — Situation in Varear Vakuf S. 252. — Treffen bei Rogelje S. 253. — Mars* na* Jaice S. 257. — Treffen bei Jaice S. 258. — Bedeutung des Sieges S. 261. — Zustande in Jaice S. 262. — Einmars* in Travnik S. 263. — Zweite Mobilisierung im August S. 265. - Ereignisse in Travnik S. 266. — Einnahme von Livno S. 267. — Hauptmann Drennig und die Rauberbande Prodanec S. 269. — Wiirttembergs Lobspru* iiber das Regiment S. 270. — Die dekorierten Offiziere des Regiments S. 271. — Das Regiment er- wirbt 70 Tapferkeitsmedaillen S. 276. - Verzei*nis der mit Medaillen beteilten Mannschaft S. 277. - Vortrefflicher Geist im Regiment S. 283. - Verri*tete Kulturarbeit in Glamoč dur* Hauptmann Drennig S. 284. — Priegers kulturelles Wirken in Livno S. 287. — Adresse der Livnoer Notabeln S. 290. — Das Regiment na* Wien berufen S. 291. — Empfang in Laiba* S. 291. — Eintreffen in Wien S. 293. — Prieger tritt in den Ruhestand S. 294. - Oberst Knoblo* S. 295. — Oberst Fux S. 295. - Das Regiment 1882 na* Laiba* verlegt S. 296. — Auflosung der Reserve- kommanden S. 297. - Die Fugtruppen des Grazer Korps S. 298. - Festtage in Laiba*, Unruhen in Kroatien 1883 S. 298. - Das vierte Bataillon ®. XII @ geht 1884 nadi Trebinje S. 299. - Oberst Heyrowsky S. 299. - Die Nadifolger Kuhns auf dem Grazer Posten S. 300. - Tatigkeit des vierten Bataiilons in Trebinje S. 300. — Herzog von Wiirttemberg und Oberst Gariboldi S. 302. — Das Regiment 1893 naeh Klagenfurt verlegt S. 304. — Oberst Billek S. 305. — Riickblick auf die Ara Kuhn S. 306. — Die an der Okkupation Bosniens beteiligten Feldwebel und Gleieh- gestellten S. 306. VII. Die Ara Milde 1897 bis auf die Gegenwart.309 Lebenslauf des Inhabers S. 309. — Korpskommandant Succovaty inspiziert das Regiment S. 312. — Inspizierungsschiegen S. 313. — Be- gebenheiten des Jahres 1898 S. 314. - Billek wird Brigadier S. 314. — Manoverperioden von 1893 bis 1897 S. 315. — Oberst Hanel S. 316. — Erzherzog Josef Ferdinand S. 316. — Rumanische Offiziere S. 316. — Das Denkmal fiir Korporal Pavlišič S. 317. — Hauptmann Bryda rettet den Ort Windisch-Graz S. 318. — Hauptmann Morton als Feuerassistenz in Mauthen S. 319. — Riihmliches Verhalten des Regiments wahrend der Hoehwasserkatastrophe des Jahres 1902 S. 319. — Gedenkfeier in Laibach S. 320. — Andrejkas Slovenski fantje v Bosni in Hercego¬ vini S. 321. — Manoverperioden von 1898 bis 1903 S. 322. — Hanel wird Brigadier S.322,— MajorWiick rettet den Ort Hermagor S. 323,—Wahl- assistenz in Ungarn S. 324. — Ereignisse des Jahres 1907 S. 326. — Das Fechtturnier 1908 in Klagenfurt S. 327. — Ernteurlaub S. 327. — Hauptmann Liel rettet eine Frau vom Tode dureh Verbrennen S. 328. — Ausbildung der Ersatzreservisten und Erganzungswesen S. 328 bis 330. — Oberst Botič wird Brigadier S. 331. — Einfiihrung der heeht- grauen Uniform S. 332. — Manoverperioden von 1904 bis 1908 S. 332. — Oberst Karwinsky S. 333. — Ereignisse des Jahres 1909 S. 334. — Das Regiment beseitigt Schneevervvehungen S. 335.—Das Skilaufen S. 336. — Preislaufen am 22. Februar 1909 in Klagenfurt S. 337. — Sportliche Leistungen der Offiziere als Eislaufer und Schwimmer im Worther- see S. 338. — Pflege des Schiegwesens S. 339. — Jubilaumsfeierlich- keiten S. 340. — Hochwasserkatastrophe im Gurktal S. 340. — Oberst Glantschnig S. 341. — Schlugwort S. 342. VIII. Beriihmte Manner.343 In der Ara Reug und Stadl: Stadl S. 343. In der Ara Fiirstenberg, Longueval und Wiirttemberg: Fiirsten- berg S. 344. — Konigsegg-Rothenfels Lothar, Graf S. 344. In der Ara Kolowrat und Koch: Sincere Klaudius, Freiherr v. S. 346. — Rasp Lorenz, Freiherr v. S. 348. In der Ara Hohenlohe und Reug: DalPAglio v. Frankenfels Vinzenz, Freiherr S. 349. — Soldner v. Soldenhofen Josef S. 350. — Karg Johann, Edler v. S. 352. — Wied-Runkel Friedrich Ludvvig, Prinz S. 352. — Bentheim-Steinfurt Wilhelm, Fursten, Oheim und Neffe S. 352. — Miiller v. Miihlengoldstein Josef S. 353. @ XIII ® In der Ara Hohenlohe-Langenburg: Hohenlohe-Langenburg Gustav, Prinz S. 354. — Wocher Gustav v. S. 355. — Rath Heinrich, Freiherr v. S. 356. — Kafer Viktor S. 357. — Hilsdier Josef S. 357. Hablitsehek Adalbert S. 360. — Prokeseh v. Osten Anton, Graf S. 360. In der Ara Kuhn: Neuber August S. 362. — Braumiiller v. Tann- bruck S. 364. — Oberst Braun S. 365. — de Vaux Ludwig, Freiherr S. 366. — Paich Adam S. 367. — Knoblodi v. Siidfeld Franz S. 368. In der Ara Milde: Kerczek Christian, Ritter v. S. 369. — Andrejka v. Livnograd Bartholomaus S. 370. — Samonigg Johann, Ritter v. S. 372. Personen-Register. 377 I. DIE ARA REUSS UND STADL 1674 — 1694 . "TjST JV’on den 102 Infanterieregimentern, welche gegenwartig / e ^ nen ,,gemeinsamen“ Bestandteil der osterreichisch- Ajfllff / un garischen Heeresmacht bilden, sind nur 23 Regimenter /ImM / * n ^ er Gage, ^ re Geschichte bis in das 17. Jahrhundert verfolgen zu konnen. Zwar reieht die Institution stehender •i Heere, gebildet aus Berufssoldaten, in das 16. Jahrhundert h zuriick, doch lagt sich in dieser friihen Zeit eine fortlaufende Geschichte einzelner Truppenkorper nicht verfolgen, weil die Wand- lungen zu mannigfach waren. Erst durch Wallenstein bekam der Begriff Regiment einen tieferen Inhalt und wie die Armee allmahlich sich zu einem Staat im Staate ausgestaltete, so nahmen auch die Regimenter den Charakter von Familien an, die in sich die Bedin- gungen ungestorter Fortentwicklung auszubilden suchten. Das Laibacher Hausregiment gehort zu den Schopfungen des 17. Jahrhunderts und steht seinem Alter nach an neunter Stelle. Mit 8 alteren und 14 jiingeren Regimentern teilt das Regiment die Ehre, das Fundament jener kaiserlichen Armee zu bilden, deren Fahnen stolz im Winde wehten, wenn es galt, die heiligsten Giiter der menschlichen Gesellschaft zu verteidigen. Auch darf sich das Regiment riihmen, innerhalb der ihm zugewiesenen Grenzen fur hohe Aufgaben gewirkt, Kultur und Zivilisation verbreitet zu haben. ® 1 ® Der Geburtsort des Regiments ist die durch ihren Gemiisebau be- riihmte Stadt Erfurt. Die Kriegsgefahr, welche dem Wiener Hofe durch den ehrgeizigen Konig von Frankreich drohte, bestimmte die Ratgeber des Kaisers Leopold I., mehrere Truppenkorper neu aufzustellen. Neben anderen Herren, die sich auf das Werben kriegslustiger Leute verstanden, bekam der regierende Graf von Reug-Plauen ein Bestallungsdekret, ausgefertigt zu Wien am 13. Februar 1674. Aus dem breitspurig gehaltenen Doku¬ ment geht hervor, dag Graf Heinrich von Reug - Plauen fiir 24.480 Taler die Verpflichtung tiber- nahm, zehn Kom- pagnien mit einem Gesamtstande von 2040 Mann zu stellen. Die eine Halfte des Betrages bekam Graf Reug zugleich mit dem Bestallungs- Heinrieh Graf Reug-Plauen Regimentsinhaber 1674 —1675 dekret, die andere Halfte solite ihm sechs Wochen spater ausgefolgt werden; man gab sich in Wien der Erwartung hin, dag nach Ablauf von dreiMonaten das Re¬ giment vollzahlig zur Verfiigung stehen werde. Diese V oraus- setzung war um so berechtigter, als man dem Grafen Reug einen iiberaus giin- stigen Preis bewilligt hatte; er bekam namlich fiir jeden Mann zwolf Taler, wahrend sonst nur acht, hochstens zehn Taler als Werbegeld iiblich waren. Ubrigens erfreute sich Graf Reug auch noch einer anderen Begiinstigung, indem man ihm gestattete, die Leute aus seinem Zeughause auszuriisten, wofiir er natiirlich ent- schadigt wurde. Rechnet man fiir eine Riistung den damals iiblichen Preis von 18 Talern, so ergibt dies die stattliche Summe von 36.720 Talern. Was eine solche Summe bedeutet, kann man sich unschwer vorstellen, im Vergleich zu heute besag das Geld den zwanzigfachen Wert. Man kann nicht behaupten, dag Graf Reug die Moglichkeit besag, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Nach Art von Unter- nehmern, die das Beistellen von Pferden oder Verpflegsartikeln besorgen, lieferte Graf Reug eine Anzahl Menschen. Da nun sein Landchen viel zu klein war, eine Aushebung von 2000 jungen Mannern zu ermoglichen, ging die Errichtung des Regiments nur sehr langsam vor sich. Anstatt im Mai, wie urspriinglich bestimmt, ® 2 @ konnte das Regiment erst am 10. Oktober durch den kaiserlichen Musterkommissar iibernommen werden. Und selbst zu dieser Zeit stand das Regiment sehr tief unter der vereinbarten Standesziffer, es zahlte nur 1375 Kopte. Im Verlaufe der nachsten Tage trat das Regiment den Marsch nach Frankfurt am Main an. Daselbst am 18. November 1674 eintreffend, wurde es der Heeresgruppe des Feldmarschalls von Bournonville zugeteilt und in Winterquartiere verlegt. Sonderbar, das kaum errichtete Regiment ging rapid einer volligen Auflosung entgegen, zu Beginn des Jahres 1675 verfiigte der Inhaber iiber 299 Mann, mit anderen Worten, drei Viertel der im Oktober vorhandenen Mannschaft hatten sich verlaufen. Daraus ist zu foigern, dag die Werber des Graf en Reug bei der Errichtung ein nicht ganz einwandfreies Verfahren angewendet hatten. Am Wiener Hofe, wohin der Vorfall berichtet wurde, war man entschlossen, das Regiment ganz aufzulosen. Graf Reug tat Schritte, das Verhangnis abzuwehren; er lieg sich einen Vorschug von 4500 Talern geben und machte sich erbotig, eine Reise nach Hause anzutreten und frische Leute anzuwerben. Man lehnte jedoch das Anerbieten ab. Andere Ursachen traten hinzu, den Grafen Reug zu dem Entschlusse zu drangen, seine ein Jahr lang bekleidete Inhaber- stelle am 10. Marž 1675 niederzulegen. Als Nachfolger fiir den er- ledigten Posten empfahl er den Obristleutnant Ferdinand Freiherrn von Stadl. Es ist als ein besonderer Gliicksfall zu bezeichnen, dag gerade dieser Mann zur Stelle war. Stadl ist ein Sohn der griinen Steier- mark, mithin wurzelt schon der Beginn der Regimentsgeschichte in heimatlicher Erde. Augerdem kommt in Betracht, dag Stadl wieder- holt seine ganze Personlichkeit einsetzte, um das Regiment vor dem Schicksale der Auflosung zu bewahren. Entsprossen einem Geschlechte, das bereits im 14. Jahrhundert zu Vermogen und Ansehen gelangt war, wurde Ferdinand Stadl am 14. Marž 1643 zu Graz geboren. Wir bringen nebenstehend einige genealogische Daten, um das Milieu festzustellen, welches ihn umgab. Seine Eltern, seine Geschwister, seine Kinder und endlich auch seine Neffen und Nichten lernen wir aus dieser Ubersicht griindlicher kennen, als dies durch noch so ausfiihrliche Beschreibungen moglich ware. Der Umstand, dag Fer¬ dinand einen alteren Bruder besag, war fiir den Lebenslauf des spateren Inhabers von wesentlicher Bedeutung. Indem der Familien- besitz auf den alteren Bruder Rudolf (vergl. Nr. 3) iiberging, sah ® 3 sich Ferdinand friihzeitig schon gezwungen, sein Gliick auf einem anderen Wege zu versuchen. Im Alter von zwolf Jahren verlor er den Vater. Zwei Jahre spater heiratete seine Mutter nochmals, es kam dadurch ein Stiefvater ins Haus. Das allein schon rechtfertigt, dag Ferdinand an den Wiener Hof als Page gebracht wurde, von wo er 1660 in ein Infanterieregiment eintrat. Die Familienchronik ver- meldet, dag er von der Pike auf sich emporarbeiten mugte. Nach dem Tode seiner Mutter scheint ihm das Fortkommen erleichtert worden zu sein, im Besitze des miitterlichen Erbteils war er in der Lage, sich durch Kauf eine Offiziersstelle zu verschaffen. Ende 1674 war er Major und trat zum Grafen Reug in so innige Beziehungen, dag ihn dieser zu seinem Stellvertreter oder, wie es damals hieg, Obristleutnant er- Heeresleitung ausiibte, besag Ferdinand Stadl einen warmen Gonner. Durch Montecuccoli am 31. Mai 1675 zum In- haber vorgeschlagen, genehmigte Kaiser Leo¬ pold I. den Vorschlag, aber erst vier Monate spater wurde das auf nannte. An Montecuc- Wappen der Freiherren Ferdinand Stadl lau- coli, der in dieser Zeit von Stadl tende Inhaberdekret zu in Wien die oberste Wien am 18. Oktober 1675 ausgefertigt. Es ist begreiflich, dag Stadl, insolange er nicht zum Inhaber ernannt war, ein besonderes Verlangen nach groger Riihrigkeit hegte und daher eifrig das Werben betrieb. Seine Bemiihun- gen erzielten ganz hiibsche, Resultate, er brachte das Regiment von 299 auf 802 Mann. Diese Standesziffer erreichte er Ende Juli. Am 1. August empfing das Regiment die Feuertaufe im Gefecht bei Goldscheuer. Bis zum 8. September reihte Stadl 55 neue Mit- glieder seinem Regimente ein, allein der Zuwachs hatte im Ver- gleich zu den Verlusten nichts zu bedeuten. Das Stadlsche Regiment hatte verloren: 1 Mann im Kampfe, 45 Mann durch Tod infolge Krankheit oder Verwundung und 91 Mann durch Desertion. Am 8. September zahlte also das Regiment 720 Mann, darunter 110 Er- krankte. Bei Eintritt der kiihlen Witterung wurde das Regiment in Winterquartiere verlegt. Im Dezember 1675, Stadl war mittler- weile Oberst und Inhaber geworden, unterzog man das Regiment einer Musterung. Stadl verfiigte in diesem Augenblicke liber 518 Mann. ® 4 'S) Das Jahr 1676 verbrachte das Regiment in der Heeresgruppe, welche unter dem Kommando des Markgrafen Friedrich von Baden die Festung Philippsburg zu belagern hatte. Die am 23. Juni begonnene Belagerung endete am 11. September mit der Genugtuung, dag die franzosische Besatzung kapitulierte. Den Winter 1676 auf 1677 verbrachte das Regiment in Fulda und veriibte eine Reihe von Exzessen, so dag der Magistrat die Ruhestorer ausweisen wollte. An diesen Exzessen war Stadl insofern mitschuldig, als er in diesen Tagen durch Sorgen privater Natur von seinem Berufe abgelenkt wurde. Er trug sich mit Heiratsgedanken. Wie die Dinge lagen, durfte er sich fiir einen Gliickspilz halten, da es ihm gelungen war, eine sozial sehr hochstehende Dame zu erobern. Seine Braut, eine Grafin Ottingen, war die Tochter einer Pfalzgrafin von Sulzbach. Was das bedeutete, lagt sich ermessen aus der Tatsache, dag das Haus Sulzbach zur Familie der Wittelsbacher gehorte, welche mit den Habsburgern verwandt war. Ende 1677 verzeichnete Stadl drei groge Erfolge. Er war Gatte der Grafin Hedwig von Ottingen, be- sag 770 Mann in acht Kompagnien und war endlich Kommandant der Festung Philippsburg. Fiirwahr, Erfolge genug fiir einen Mann, der nur wenig liber 30 Jahre zahlte. Der am 5. Februar 1679 zu Nimwegen mit Frankreich geschlossene Friede hatte zur Folge, dag der Kaiser viele Regimenter, die man nicht mehr brauchte, abdanken lieg. Stadl bewarb sich um die Gunst, mit seinem Regimente, das auf dem Papier 16 Kompagnien zahlte, in eine osterreichische Garnison verlegt zu werden. Sein Begehren wurde erfiillt, im September trat sein Regiment den Marsch von Philippsburg nach Eger in Bohmen an. In der Nahe von Frank¬ furt am Main bekam Stadl eine Zuschrift, welche besagte, dag sein Regiment „reformiert“ werden wiirde, das heigt, dag man ihm vier Kompagnien abnehmen und zu anderen Truppenkorpern einteilen wolle. Stadl kehrte sich an die Zuschrift nicht, sondern erschien mit seinem ganzen Regimente in Eger. General Kayserstein und der Kriegskommissar Graf Breuner machten mit Stadl nicht viel Um- stande. Sie setzten ihn am 20. September wegen Ungehorsam in Arrest und nahmen ihm vier Kompagnien ab. Am 29. September richtete Stadl ein Bittgesuch an den Kaiser, das, wie nicht anders zu erwarten, in giinstigem Sinne erledigt wurde. Der Kaiser befah! am 17. Oktober 1679, dag Stadl in Freiheit zu setzen sei und auf seinen friiheren Posten nach Philippsburg zuriickzukehren habe. ■© 5 ® Sein Regiment nahm Stadl nach Philippsburg mit. Dank dem Riick- halt, den er an seiner Frau besag, war ein Gewitter ohne ernstliche Folgen verlaufen.* Gleichsam als Entschadigung fiir die erlittene Unbill erwirkte sich Stadl 1680 das Recht, dag er nach Konstanz am Bodensee iibersiedeln konnte; er war zum Stadthauptmann von Konstanz ernannt worden, als Nachfolger eines Obersten Philipp Freiherrn von Buchenberg. Der Posten eines Stadthauptmannes in Konstanz war ein viel- begehrter Posten, da sowohl sozial wie auch materiell mancherlei Vorteile damit verkniipft waren. Konstanz war seit alters her Sitz eines Bischofs, die Stadt hatte sich schon im friihen Mittelalter zu Ansehen und Reichtum emporgeschwungen. Weltgeschichtliche Be- deutung erlangte Konstanz durch das Kirchenkonzil, welches 1414 bis 1418 tagte, wobei zwei bohmische Theologen, Johannes Hug (am 3. Marž 1415) und dessen Freund Hieronymus von Prag (1416), zum Feuertode verurteilt wurden. Ungleich wichtiger war ferner die Tatsache, dag Kaiser Sigismund wahrend des Konzils dem Burg- grafen von Niirnberg, Friedrich von Hohenzollern, die Markgraf- schaft Brandenburg (am 18. April 1417) als erbliches Reichslehen vergab. Wahrend des nachsten Jahrhunderts begingen die Konstanzer Patrizier den politischen Fehler, sich der antikaiserlichen Bewegung anzuschliegen. Konstanz verfiel der Reichsacht, wurde erobert und fortan unter die Aufsicht von Stadthauptleuten gestellt, deren Wir- ken fiir das Gedeihen von Handel und Industrie natiirlich nicht gleichgiiltig bleiben konnte. Wie Stadl seinen Einflug als Stadthaupt¬ mann geltend zu machen wugte, geht aus der Tatsache hervor, dag er im November 1680 mit der Aufgabe betraut wurde, 2000 Mann zum Preise von 18 Talern per Kopf anzuwerben. Unter den vier Hauptleuten, welche er bei diesem Geschaft verwendete, befand sich ein Graf Trauttmannsdorff, vielleicht ein Bruder jener Dame, die in der genealogischen Ubersicht unter Nr. 8 verzeichnet ist. Den Wunsch, einen Leibeserben zu bekommen, sah Stadl erst im fiinften * Nach dem Friedensschlusse von Nimwegen behielt der Hofkriegsrat nur elf Infanterieregimenter in Sold, Stadls Regiment befand sich nicht darunter. Das erweckt den Anschein, als sei dieses Regiment aufgelost worden. Dagegen spricht jedoch die Tatsache, da§ sich Stadl bald darauf nach Wien wendete mit der Bitte, ein Regiment aufstellen zu diirfen. Die Bitte wurde auch erfiillt. Wahrend dieser kurzen Zeit erhielt Stadl sein Regiment aus eigenen Mitteln. © 6 ■© Jahre seiner Ehe erfiillt. Nach allem, was wir iiber seine Frau wissen, kann nicht in Erstaunen setzen, dag Stadl 1681 an Kaiser Leopold I. die Bitte richtete, „bei der zu erwartenden Leibesfrucht“ die Patenstelle zu iibernehmen. Leopold I. erfiillte den Wunsch, er delegierte das grafliche Ehepaar Johann Montfort fiir die Mission, das Kaiserpaar zu vertreten. Dementsprechend bekam Ferdinand Stadls altester Sprog (vergl. Nr. 16) den Namen Leopold. Verhaltnismagig spat, erst am 26. No¬ vember 1683, riickte Stadl in die Charge eines General-Feld- wachtmeisters vor. In diesem Zeitpunkte war er 40 Jahre alt, er stand somit im Voll- besitz seiner physi- schen und geistigen Krafte. Am 10. Sep¬ tember 1685 wurde er Feldmarschalleut- nant, am 28. Februar Leopold I. Deutscher Kaiser 1658—1705 1689 Feldzeugmei- ster. Dag Stadl auch fiir Kunst Interesse hegte, dafiir weig die Stadtchronik ein Beispiel anzufiihren. Er lieg 1686 auf 1687 in der Augustiner- kirche an Stelle der alten Sakristei eine prachtige Mutter- gotteskapelle errich- ten. Seine Offiziere taten ein iibriges, der Maler Stauder schmiickte in deren Auftrag die Kirche mit hiibschen Bildern, das Leben des heiligen Augustin darstellend. In Konstanz scheint iiber- haupt eine rege Bautatigkeit geherrscht zu haben, denn 1687 wurde im inneren Graben eine Schiegstatte errichtet, welche bis in die Gegenwart (bis 1867) bestand. Der Umstand, dag die vornehmen Konstanzer Familien den Plafond der Schiegstatte mit ihren Wappen schmiicken liegen, lagt auf ein gutes Einvernehmen zwischen der Stadt und dem Stadthauptmann schliegen. Am L Marž 1689 starb der Bischof Johann Franz von Pragberg. Schon am 11. Marž ging an Stadl eine Instruktion des Kurfursten von Bayern ab, des Inhaltes, den Wahl- gang derart zu leiten, dag sich die Stimmen der Konstanzer Dom- herren auf den 24jahrigen Prinzen Friedrich Wilhelm bei Rhein vereinigen sollten. Inwieweit Stadl dieser Instruktion nachkam, ist unbekannt. Tatsache ist, dag der vorgeschlagene Kandidat nicht angenommen wurde, durch l 1 /* Jahre zogen sich die Wahlverhand- lungen hin, bis endlich im-Juni 1690 Marquardt von Rodt zum Bischof gewahlt war. Als kaiserlicher Wahlkommissar fungierte © 7 © hiebei ein Freiherr von Landsee. In das Jahr 1689 fallt auch die Ubersiedlung der Freiburger Universitat nach Konstanz, Stadl brachte die Anstalt im Lanzenhofe unter. Die Universitat verblieb in Kon¬ stanz bis 1698. Es ist auffallend, dag weder die Feldakten des Kriegsarchivs, noch auch die Familienchronik von Taten zu berichten wissen, aus welchen man einen Schlug auf Stadls Begabung als Truppenfuhrer ziehen konnte. Hatte Stadl auf irgend eine hervorragende krie- gerischeLeistungzu- riickblicken konnen, so miigten sich An- deutungen in diesem Sinne erhalten ha- ben. Da dies nun nicht der Fali ist, mug man Stadls Ver- halten um so ge- nauer priifen. Durch zwolf Jahre, von 1680 bis 1692, war Stadl Ferdinand Freiherr von Stadl Regimentsinhaber 1675 —1694 Stadthauptmann von Konstanz.* Feldziige gab es in dieser Zeit mehrere, da sich Kai¬ ser Leopold I. zweier Gegner erwehren mugte; einerseits be- drohten den Kaiser die Tiirken, die 1683 zur Belagerung von Wien schritten, an- derseits bedrangte den Kaiser der Konig von Frankreich, der im Sommer 1688 eine grogzugige Operation einleitete. Stadl riickte nicht ins Feld, er blieb stets in Konstanz. Das erlaubt den Schlug, dag ihn korperliche Gebrechen abhielten, sich den Strapazen einer Kampagne auszusetzen. Was nun Stadls Regiment anbelangt, so ist hier zu sagen, dag das Regiment als solches gleichfalls einen empfindlichen Mangel an krie- gerischen Taten aufweist. Doch auch das hat seinen Grund und wir wollen versuchen, hiefiir eine Erklarung zu geben. Aus den iiberlieferten Daten gewinnt man den Eindruck, dag Stadls Begabung vorwiegend auf organisatorischem Gebiete lag. Er war ein riihriger und, wie es scheint, sehr tiichtiger Exerziermeister, der keine Miihe scheute, geworbene Rekruten recht rasch in brauch- bare Soldaten zu verwandeln. Jahr fiir Jahr finden wir Weisungen des Wiener Hofkriegsrates, dag Stadl an andere Regimenter Leute abzugeben habe. In kleineren und grogeren Partien — wir finden * Seine nachsten Nachfolger waren: 1692 FML. Wilhelm Graf Ottingen, 1694 Karl Egon Graf Fiirstenberg (Inhaber dieses Regiments), 1703 FML. Ignaz Graf Thurn-Valsassina. © 8 © Kontingente bis zu 500 Mann — gingen die in der Stadlschen Schule ausgebildeten Leute ab und was diese dann leisteten, mug man in der Geschichte anderer Regimenter, wie Baden (Nr. 23), Jungstarhem- berg (Nr. 13), Altstarhemberg (Nr. 54) nachlesen. Auf diese Art kam das Regiment Stadl in bezug auf Ruhm natiirlich zu kurz. Eine einzige Ruhmestat vollbrachte das Regiment unter seinem eigenen Namen, es gehorte 1689 dem Belagerungskorps an, welches unter Kommando des Herzogs von Lothringen die Festung Mainz durch sechs Wochen belagerte, vom 28. Juli bis 8. September. An der Er- stiirmung, wel- che am 6. Sep¬ tember die Wi- derstandskraft der Franzosen brach, nahm das Regiment einen hervorra- genden Anteil. Zwei Haupt- leute, Hinder- Schlo§ Kronberg Majoratssitz der Familie Stadl eckher und Schulz, ein Leutnant Kleef undvielePerso- nen des Mann- schaftsstandes wurden bei dieser Gelegen- heit verwun- det. Wie weit sich die Ab- gabe von Mannschaft an andere Truppenkorper erstreckte, dafiir bietet das Jahr 1691 einen sprechenden Beweis. Von seinen 16 Kom- pagnien schickte Stadl im April fiinf Kompagnien nach Szathmar in Ungarn, im Juli neun Kompagnien nach Oberitalien ; was in Kon- stanz zuriickblieb, war ein Rest von zwei Kompagnien. Erwahnt mug werden, dag die nach Italien geschickten neun Kompagnien im Verlaufe des Jahres 1692 zur Errichtung eines Regiments beniitzt wurden, dessen erster Inhaber der regierende Pfalzgraf von Zwei- briicken war. Das Regiment Zweibriicken bestand bis 1741. Dag Stadl in seiner Eigenschaft als Stadthauptmann manchen Konstanzer Patriziersohn zum Offizier ernannte, bedarf keines Beweises. Ander- seits diirfte er auch der Waffenindustrie in Konstanz viele Auftrage zugewendet haben. Alles in allem, man hat in Stadl einen Mann, dessen Wirken selbst heute noch nicht verwischt ist. Im Konstanzer Museum erinnert manches Objekt an ihn. Auf seine korperlichen Gebrechen hinweisend, richtete Stadl an den Kaiser ein Gesuch um Verleihung der Prasidentenstelle beim Hofkriegsrate zu Graz. Leopold I. bewilligte das Gesuch am 17. September 1692, wobei bemerkt wurde, dag Stadl das Regiment @ 9 @ behalten konne, so lange er lebe. Da Stadl das Regiment nicht nach Graz mitnehmen konnte, wollte er wenigstens die ihm lieb gewor- dene Inhaberstelle weiterbehalten. Wahrend seines Aufenthaltes in Wien wurde Stadl am 21. Februar 1693 als Geheimer Rat beeidet und hierauf zum Feldmarschall ernannt. Den Posten in Graz trat er als Nachfolger des kurz zuvor verschiedenen Grafen Hans Friedrich Trauttmannsdorff an. Zu dieser Zeit zahlte Stadl 50 Jahre. Der Hofkriegsrat zu Graz war eine Behorde, welche im 16. Jahr- hundert ins Leben gerufen worden war, als Kaiser Ferdinand I. den osterreichischen Landerbesitz unter seine drei Sohne aufteilte. Der in Graz residierenden Linie des Hauses Habsburg gehorten die Lander Steiermark, Karnten, Krain und Istrien, unter der Kollektiv- bezeichnung Innerosterreich. Da jedes der vier Kronlander selbstan- dig administriert wurde, war eine militarische Zentralbehorde um so notwendiger, als Innerosterreich in militarischer Beziehung auch das benachbarte Kroatien zu vervvalten hatte. Jener Teil von Kroa- tien, der nicht unter tiirkischer Oberhoheit stand, hieg „Grenze“, wobei man, um die damals iibliche Bezeichnung beizubehalten, krabatische und windische Grenzen unterschied. Die krabatischen Grenzen erstreckten sich iiber den Raum zwischen Grog-Kanizsa und der Save bei Petrinja, die windischen Grenzen umfagten die Strecke siidlich der Save bis Gospič. Der Hauptort der krabatischen Grenzen war Warasdin, der Hauptort der windischen Grenzen Karlstadt, so benannt, weil Erzherzog Karl, ein Sohn Ferdinands I., die Nieder- lassung gegriindet hatte. Erhalten wurden die krabatischen Grenzen aus dem Gelde der steirischen Stande, fiir die windischen Grenzen dagegen kamen die Lander Karnten und Krain auf. Die alljahrlich aufgewendeten Summen waren bedeutend. Indes beispielsweise fiir Unterrichtszwecke 600 fl. ins Budget eingestellt wurden, verausgabte man fiir Kriegszwecke 230.000 fl. Die Institution der innerosterreichi- schen Grenzverwaltung fagte so tiefe Wurzeln, dag man dieselbe erst unter Maria Theresia einer Anderung unterzog; bei Auflosung des Grazer Hofkriegsrates ubertrug man die Vervvaltung der Militar- grenze dem Wiener Hofkriegsrate. Dies vorausgeschickt, riickt Stadls Berufung nach Graz erst in das richtige Licht. Als Prasident des innerosterreichischen Hof¬ kriegsrates konnte Stadl sein organisatorisches Talent zur vollen Entfaltung bringen. Eben weil er von Konstanz kam, sah er scharfer als der Einheimische. Nach den Leistungen, die er im Bereich eines @ 10 ® einzigen Regiments vollbracht hatte, stand zu erwarten, dag er nach Graz einen frischen, lebhaften Zug bringen werde. Schon als Inhaber hatte er sich einen grogziigigen Blick angeeignet, seine Werber wirk- ten nicht nur in Schwaben, sondern auch in weit entlegenen Gegen- den, wie Bohmen, Mahren, Schlesien. Dag er auch manchen Offizier aus Innerosterreich herangezogen hatte, braucht nicht erst hervor- gehoben zu werden, dies versteht sich ja von selbst, da er durch seine Geschwister zahlreiche Verbindungen mit den steirischen Herren besag.* Das alles berechtigte zu grogen Erwartungen. Doch erfiillte Stadl nicht die in ihn gesetzten Hoffnungen; als er in Graz eintraf, war er ein vollstandig gebrochener Mann. Schon nach Jahresfrist, am 28. Mai 1694, hauchte er seine Seele aus. Die Familienchronik berichtet, dag er mit seiner Frau auf gespanntem Fuge stand. Als er von seinem Bruder Rudolf aufgefordert wurde, die letzten Verfiigungen zu treffen, gewannen bittere Gefuhle in ihm die Ober- hand und in dieser Stimmung erklarte er, dag er seiner Frau kein besonderes Vermachtnis hinterlassen wolle. Nur zwei groge Spiegel und einige silberne Wandleuchter sprach er seiner Frau zu. Der Umstand, dag die Witwe nach Schwaben zuriickging, beweist zur Geniige, wie hart es ihr wurde, ihr eigenes Heimatsgefiihl zu unter- driicken. Um die freigewordene Inhaberstelle bewarben sich drei Kandi¬ daten : Oberst von Schleig, Cfberst Graf Friedrich Lowenburg und FMF. Graf Fiirstenberg. Mit Dekret vom 1. Juli 1694 wurde das Regiment dem Grafen Fiirstenberg zugesprochen. Reminiszenzen an die Ara Stadl waren aber noch geraume Zeit spater lebendig, um so mehr, als des Inhabers Bruder Rudolf Stadl ebenfalls den Soldatenberuf ergriffen hatte. Rudolf Stadl diente an den „krabatischen Grenzen", am 12. August 1669 erhielt er die Bestellung zum Hauptmann in St. Georgen, siidostlich von Warasdin. Am 20. Juli 1673 riickte er zum Hauptmann in Ivanič vor, einem Posten, der finanziell besser dotiert war. Der Wirkungskreis befrie- digte ihn aber nicht, schon darum, weil er sich zu oft von seinen Giitern entfernen mugte. Nach harten Miihen gliickte es ihm end- lich, die ihm zusagende Anstellung zu finden, er wurde am 27. August 1683 zum obersten Chef „des zehnten Manns“ ernannt; das war * Es dienten unter Stadl: 1684 als Major ein Graf Lamberg, als Hauptmann ein Graf Galler (vielleicht ein Bruder der unter Nr. 3 genannten Grafin Marie Galler); 1691 als Hauptmann ein Graf Gleispach. © 11 © eine Landmiliz, welche deshalb so genannt wurde, weil sich jeder zehnte Mann der Bevolkerung stellen mugte. Rudolf Stadl war ein streitsiichtiger Herr, der viele Prozesse fiihrte, „von welchen Schrif- ten man einen ganzen Leiterwagen hatte anfiillen konnen“, sagt die Familienchronik. Vergleiche auch den Artikel im Kapitel „Beriihmte Manner“. Die Oberstenstelle beim Regimente besetzte Stadl dreimal, und zwar von dem Augenblicke an, da er die Wiirde eines Feldmarschall- leutnants erreicht hatte. Stadls erster Oberst wurde 1685 der bereits genannte Graf Friedrich Lowenburg; 1691 war Oberst ein Herr von Birkfeld, iiber den die schwabischen Stande am 25. November Beschwerde fiihrten, dag er schwabische Untertanen widerrechtlich gefangen gesetzt habe ; die Beschwerde scheint begriindet gewesen zu sein, da 1692 Tobias Ernst von Schleig (Schleiz?) die Obersten¬ stelle bekam. BENUTZTE QUELLEN: Kriegsarchiv in Wien. Landesarchiv in Graz. Stadtarchiv in Konstanz. -© 12 @ II. DIE ARA FURSTENBERG, LONGUEVAL UND WURTTEMBERG 1694 — 1737 . m Vergleich zur Ara Reug-Stadl fliegen die Quellen etwas reichlicher, manches Ereignis bleibt gleichwohl nicht ge- niigend aufgeklart. Stadls Wirken hatte dem Regimente einen ungewohnlichen Ruf versfchafft, dafiir spricht die Tatsache, dag sich nach Stadls Tode gleich drei Bewerber um das erledigte Regiment bemiihten. Den Sieg errang Graf Fiirstenberg, tur das Regiment insofern ein Vorteil, als der Inhaber einem sehr angesehenen und auch sehr einflug- reichen Geschlechte angehorte. Fiirstenberg wirkte als Inhaber acht Jahre lang, bis zum letzten Augenblick ein leuchtendes Beispiel treuer Pflichterfiillung. Er besiegelte seine Berufsfreudigkeit mit dem Leben, er fiel vor dem Feinde. Darauf folgte die kurze Inhaberschaft Longueval, die auf die Schicksale des Regiments keinen Einflug ausiibte. Den Beschlug der Ara bildet das Wirken des Prinzen, spater Herzogs Alexander von Wiirttemberg, 1703 bis 1737. Nach dem Tode Stadls blieb das Regiment nicht lange verwaist, schon am 1. Juli 1694 wurde Graf Karl Egon von Fiirstenberg zum Inhaber ernannt. Die Verfiigung entsprang hoheren Riicksichten @ 13 ® politischer Natur, indem der Wiener Hof auf die Dienste dieses jungen, feurigen Mannes ein ganz besonderes Gewicht legte. \Vie die Dinge lagen, hatte Kaiser Leopold I. mit zwei Linien des Hauses Fiirstenberg zu rechnen, einer alteren und einer jiingeren. Der Inhaber gehorte der alteren Linie und in dieser wieder dem alteren Aste an. Zehn Jahre vor der Errichtung des Regiments hatte Leopold I. die jiingere Linie auffallend ausgezeichnet, indem er drei Briidern, Ferdinand, Hermann und Wilhelm, den Reichsfiirsten- stand verlieh. Ferdinand war Majoratsherr, Hermann wirkte in Miinchen als Oberhofmeister des Kurfiirsten von Bayern, Wilhelm war Geheimrat des erzbischoflichen Kurfiirsten zu Koln. Alle drei Briider standen mit ihren politischen Ansichten auf Seite Frankreichs und unterstiitzten teils geheim, teils offen die Plane Ludwigs XIV. Bevor 1674 franzosische Truppen den Krieg eroffneten, wurde Wilhelm Fiirstenberg, der riihrigste unter den drei Briidern, am 4. Februar verhaftet, hierauf nach Bonn und zuletzt nach Wiener- Neustadt gebracht, um hier wegen Hochverrat gerichtlich abgeurteilt zu werden. Nicht viel fehlte, dag Wilhelm Fiirstenberg dieselbe Todesart erlitt, die 1671 wegen desselben Delikts iiber die Grafen Zrinyi, Nadasdy und Tattenbach verhangt worden war. Ludwig XIV. schiitzte den ihm ergebenen Freund, nach dem Friedensschlug von Nimwegen mugte Wilhelm Fiirstenberg in Freiheit gesetzt werden. Fiir die Kerkerhaft wurde Wilhelm reichlich durch Frankreich ent- schadigt, er wurde 1682 Erzbischof von Stragburg und 1686 auch Kardinal. Eine genealogische Ubersicht findet der Leser im Anhang, hier soli nur bemerkt werden, dag ein Neffe des Erzbischofs 1676 wahrend der Belagerung von Philippsburg ums Leben kam. Genau den entgegengesetzten Weg ging die altere Linie des Hauses Fiirsten¬ berg, die erst 1712 zur reichsfiirstlichen Wiirde gelangte. Nicht weniger als vier Mitglieder sind vor dem Feinde gefallen, so 1684 bei der Erstiirmung von Ofen der 22jahrige Graf Friedrich (vergl. Nr. 15), 1689 bei der Erstiirmung von Mainz der 23jahrige Graf Leopold (vergl. Nr. 21), 1702 bei Friedlingen der 37jahrige Graf Karl Egon (vergl. Nr. 17) und 1704 bei der Erstiirmung von Landau der 42jahrige Graf Prosper (vergl. Nr. 20). Karl Egon Fiirstenberg (vergl. Nr. 17), der Inhaber des Regi¬ ments, blickte auf einen bewegten Lebenslauf zuriiek. Nachdem er 1679 Malteser geworden war, nahm er Kriegsdienste als Hauptmann im Regimente Heister und als solcher beteiligte er sich 1686 an der © 14 ® Belagerung von Belgrad. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Mine, in der er sich eben befand, durch eine tiirkische Gegenmine zum Einsturz gebracht; nur einige Bretter retteten ihn vor der Gefahr, erdriickt zu werden. Einige Tage spater traf ihn eine Kugel in die rechte Achsel. Karl Egon Fiirstenberg kam darauf als Major zum kaiserlichen Regiment Guido Starhemberg und am 20. Juni 1691 wurde er gewahlter Oberst eines von den schwabischen Standen er- richteten Infanterie- regiments, welches im August in der Starke von 500 Mann nach Pforzheim ab- ging. Die Stadt Pforz¬ heim, von Franzosen belagert, hatte an F iirstenberg dieBitte gerichtet, die Bela- gerer zu vertreiben. Mit augergewohn- lichem Mute durch- brach Fiirstenberg die Zernierungslinie und gelangte in die Stadt. Da aber die Stadtmauern schon in Bresche geschos- sen waren, erlahmte bald jeder Wider- stand und zwei Tage spater geriet Fiir- stenberg in franzo- sische Kriegsgefan- genschaft. Wie er selbst berichtet, Karl E. Landgraf zu Fiirstenberg wurde er „bis auf die Regimentsinhaber 1694 —1702 Schlafhosen gepllin' dert, dann auf ein Pferd gebunden und so nach Philippsburg gebracht. Fast ein Jahr lang war er Kriegsgefangener, erst im Juni 1692 erhielt er die Frei- heit. Zur Entschadigung fiir die ausgestandenen Leiden wahlten ihn die schwabischen Stande am 30. August 1692 zum General, worauf am 3. April 1693 die Bestallung zum kaiserlichen General erfolgte. Die schwabischen Stande wiihlten ihn am 7. Dezember 1693 zum Feldmarschalleutnant. Da um diese Zeit die Stadthauptmannschaft in Konstanz frei wurde, bewarb sich Fiirstenberg um den Posten und erhielt denselben. Die definitive Ernennung zum Stadthauptmann von Konstanz erfolgte am 25. Februar 1694 und da bald darauf Stadl starb, erhielt Fiirstenberg am 1. Juli 1694 die erledigte Inhaberstelle. Fiirstenberg gelangte ungewohnlich rasch zu Macht und Einflug. Seine weitreichenden Familienbeziehungen, noch mehr aber seine personliche Tiichtigkeit ebneten ihm den Weg zum Emporkommen. Die hinterlassenen Schriften gestatten einen ziemlich tiefen Einblick in seinen Charakter. Fiirstenberg unterhielt eine rege Korrespondenz, in Wien besag er einen Agenten, der regelmagige Berichte erstattete. ® 15 ® Seit 20. April 1697 Feldzeugmeister der schwabischen Stande, gelang es ihm 1698, die Stadt Freiburg i. Br. von den Franzosen dauernd zu befreien, so dag die in Konstanz provisorisch untergebrachte Universitat wieder in ihr altes Heim iibersiedeln konnte. Haufige Reisen nach Wien brachten ihn mit der Familie Sclnvarzenberg in Beriihrung und hier lernte er jene Dame kennen, die spater seine Lebensgefahrtin vmrde. Ihr zuliebe trat er 1699 aus dem Malteser- orden und vermahlte sich mit ihr in Wien am 9. Februar 1699. Die Trauung fand in der Hofburgkapelle statt. Darauf begab sich das neuvermahlte Paar nach Konstanz und fiihrte hier ein vornehm aus- gestattetes Hauswesen. Beim ersten Kinde, das der Ehe entsprog (vergl. Nr. 35), iibernahm Kaiser Leopold I. die Patenstelle. Beim zweiten Kinde (vergl. Nr. 36) war der spiitere Kaiser Josef I. Tauf- pate, vertreten durch Graf Konigsegg. Fiirstenberg war Grand- seigneur im wahren Sinne des Wortes. Fiir seine Offiziere hatte er stets ein offenes Ohr und eine immer hilfsbereite Tasche. Seine Fiirsorge ging so weit, dag er fiir viele Offiziere die Biirgschaft fiir deren Schulden iibernahm. Wenn er reiste, fiihrte er einen mit 36 Pferden bespannten Provianttrain mit, darunter ein groges Speisezelt, um die Offiziere bewirten zu konnen. Er liebte Kurzweil, huldigte eifrig dem Kartenspiel, daneben aber befagte er sich auch mit tiefernsten Problemen. Es ist bezeichnend, dag Kaiser Leopold I. ein Gutachten von ihm verlangte iiber die strategische Lage in Siidungarn. Das Elaborat erliegt im Familienarchiv zu Donau- Eschingen und enthalt zutreffende Urteile iiber die damaligen Zu- stande an der tiirkischen Grenze. Am 27. Februar 1700 wurde Fiirstenberg kaiserlicher Feldmarschalleutnant, im Sommer darauf ging ein Teil seines Regiments nach Freiburg i. Br. ab, weil sich die politische Lage derart zuspitzte, dag ein Konflikt mit Frankreich kaum mehr zu vermeiden war. Zu beachten ist, dag sein Vetter Prosper (vergl. Nr. 20) ebenfalls einen Generalsposten im kaiserlichen Heere bekleidete; in den zeitgenossischen Berichten kommen des- halb haufig Verwechslungen vor. Auf Prospers Veranlassung diirfte sich der Inhaber entschlossen haben, Ende 1699 den Grafen Lothar Konigsegg-Rothenfels als Oberstleutnant ins Regiment zu nehmen, eine eigentlich selbstverstandliche Sache, da Prosper eine Schwester Konigseggs zur Frau hatte. Der Spanische Erbfolgekrieg nahm am Rhein seinen Anfang im Friihjahr 1702. Die am Rhein konzentrierte Heeresgruppe des Kaisers © 16 © eroffnete die Operationen dadurch, dag sie am 10. Mai die durch General Melac verteidigte Festung Landau einschlog und sodann eine regelrechte Belagerung einleitete. Das Regiment und dessen Inhaber nahmen an der Belagerung tatigen Anteil; in der Zeit bis zum 9. September, wo sich die Festung ergab, fanden verschiedene, zuweilen erbitterte Kampfe statt. Franzosischerseits wurde ein Heer unter Marschall Villars mobil gemacht, um die Festung zu entsetzen, doch erfolgte die Magregel zu spat, Villars konnte den Fali von Landau nicht verhiiten. Um nicht ganz unverrichteter Dinge ab- zuziehen, unternahm Villars eine Diversion auf das rechte Rheinufer. Von Stragburg iiber Schlettstadt vorriickend, wandte sich Villars mit liberlegenen Kraften gegen die isolierte Gruppe Fiirstenberg, die beim Dorfe Friedlingen, nordlich von Basel, stand. Fiirstenberg schrieb angesichts des heranriickenden Gegners einen Brief an das Direktorium der schwabischen Stande. Die Kriegslage schildernd, bat er, man moge in der Heimat Sorge dafiir tragen, dag die Bauern ihr Vieh und Getreide in Sicherheit brachten, weil ein Einfall bayri- scher Truppen in Aussicht stehe. Den Brief zu expedieren, fand Fiirstenberg nicht mehr Zeit, die Franzosen eroffneten den Kampf. In der Ebene, wo die Kavallerie stand, kreuzten sich die Waffen zuerst, die franzosischen Reiter entwickelten so viel Bravour, dag die kaiserlichen Reiter in die Flucht geschlagen wurden. In gedriickter Stimmung fiihrte Fiirstenberg die Infanterie ins Handgemenge. Der Kampf fand auf einer bewaldeten Anhohe statt. Mit Erbitterung wurde gefochten, Fiirstenberg immer vorne, die Truppen aneifernd. Plotzlich trafen ihn zwei Kugeln, eine drang in den Kopf, die andere ging durch die Achselhohle in die Brust. Man bettete den Leichnam auf einen Wagen und sorgte spater fiir eine wiirdige Bestattung. Leopold Freiherr von Stadl, ein Neffe des friiheren Inhabers (vergl. Nr. 11, Tafel I) diente im Regimente als Hauptmann und was er iiber die Schlacht berichtet, verdient hier festgehalten zu werden. Er sagt: „Nebst andern 6000 Mann ist dieses Regiment unter Kommando des Herrn Generals Karl Egon Grafen von Fiirsten¬ berg nach der Stadt Friedlingen kommandiert worden, allwo es die Franzosen mit mehr denn 20.000 Mann angegriffen haben. Also unsere 7000 Mann totaliter geschlagen, unter welchen auch der kommandierende General Fiirstenberg geblieben, hiemit sein Regi¬ ment nebst den meisten Offiziers zu Grunde gegangen, Herr von Stadl aber Gott sei Dank wunderbarlich erhalten worden. Nach @ 17 @ welchem Treffen und ungliicklich zu nichtig gegangenem Regiment, auch wegen seines grogen Verlustes halber der Bagage und allzeit iiberkummener schlechter Gagebezahlung er (Stadl) sich nach Haus begeben, nachdem er resigniert.“ . . . Fiirstenbergs Vertrauensmann Hofrat Knippenberg schilderte (am 15. Oktober 1702) den Hergang der Schlacht ahnlich diister: „Unsere Armee ist ziemlich ungliicklich gewesen, indem die Kavallerie das Feld verloren hat, wiewohl endlich gestern abends unsere Infanterie, nachdem sie schon vier- und fiinfmal zuruckgeschlagen war, sich wieder recolligiert und den Feind zuriickgetrieben und die Hohe, so die Franzosen schon genommen gehabt, wieder emportiert“ . . . Die Schlacht bei Friedlingen am 14. Oktober 1702 gehort zu jenen Affaren, bei welchen sich beide Gegner den Sieg zuschreiben. Sowohl Marschall Villars wie auch der Markgraf von Baden, der die Aktion leitete, riihmten sich, den Gegner geschlagen zu haben; aber trotz des Sieges raumten beide Teile den Kampfplatz und be- zogen Winterquartiere. In Wahrheit hatten beide Gegner einen halben Sieg errungen ; die Franzosen im Kavalleriekampfe, die Kaiserlichen im Infanteriekampfe. Fiir das Regiment war der Tod des Inhabers ein schwerer Verlust, da im Hause Fiirstenberg ein grogziigiges Macenatentum schon damals traditionell war. Als Kaiser Leopold I. vom Tode des Inhabers benachrichtigt wurde, schickte er der Familie ein herzlich gehaltenes Beileidsschreiben und erwahnte darin, dag der gefallene Held dem Hause Fiirstenberg zu immerwahrendem Ruhme gereichen werde. Nach dem Tode des Inhabers, der mit dem nachmals so be- riihmt gewordenen Siig Oppenheimer in Geschaftsverbindung stand, erstanden die unvermeidlichen Glaubiger mit allerlei Forderungen. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dag sich unter der Schulden- last auch Betrage vorfanden, welche der Verstorbene nie gesehen hatte. So meldete eine Gastwirtin in Konstanz Forderungen an, herriihrend davon, dag der Verstorbene fiir mehrere Offiziere gut- gestanden war. Die Ziffern erregen heute kein Interesse, wohl aber die Namen. In der Liste sind genannt die Hauptleute: Freiherr von Cramm, Anton Herter von Hertler, Graf Kastell, Kezler, Kopen- hagen (von ihm wird spater zu berichten sein), Reichenstein, Johann Georg Star, Unsie, Zeber, Graf von Zollern; als Leutnants Hofferer und Simoni. Was fiir Mittel ein Inhaber mitunter anwenden mugte, um die Gebiihren seines Regiments fliissig zu machen, dafiir liefert ®> 18 © das Jahr 1698 ein ergotzliches Beispiel. Die Gebiihren des Regiments betrugen 40.000 fl., angewiesen vom Wiener Hofkriegsrate. Um zu diesem Gelde zu gelangen, schickte Fiirstenberg seinen Oberstleutnant Wilstorff nach Breslau, der dort bei Handelsleuten 2000 fl. fliissig machte. Dag man diese Gefalligkeit nicht umsonst, sondern fiir schone Provision erwies, versteht sich von selbst. Karl Egon Fiirstenberg hinterlieg aus seiner Ehe nur zwei Tochter (vergl. Nr. 35 und 36), ein Sohn (vergl. Nr. 37) starb, wenige Wochen alt. Karl Egon und sein Vetter Prosper leisteten im Dienste des Kaisers so erheblich viel, dag es nur selbstverstandlich erscheint, wenn man den Grafen Philipp Fiirstenberg (vergl. Nr. 18) im Jahre 1709 zum Bischof von Lavant machte und so an die oster- reichischen Alpenlander fesselte, da ja die kleine aber malerisch gelegene Stadt St. Andra in Karnten damals Residenz des Lavanter Bistums war. Aus der Deszendenz des Grafen Prosper Fiirstenberg gingen in der Folge mehrere tiichtige Militars hervor, zwei davon bekleideten Inhaberstellen im kaiserlichen Heere, so Fiirst Josef Wenzel 1770 bis 1777 beim 41. und Fiirst Karl 1787 bis 1799 beim 36. Infanterieregimente. Der eben genannte Fiirst Karl Fiirstenberg wiederholte das Beispiel seiner Ahnen, er besiegelte im Treffen bei Liptingen (25. Marž 1799) seine Berufstreue mit dem Tode. Es unterliegt keinem Zweifel, dag der Inhaber Karl Egon Fiirsten¬ berg seinem Regimente noch gar viele Wohltaten hatte erweisen konnen, wenn er langer am Leben geblieben ware. Der Staat pflegte sich damals um invalid gewordene Soldaten nicht zu kiimmern, dies blieb privater Fiirsorge iiberlassen. Darum war es den Regi- mentern nicht gleichgiiltig, ob und was fiir Einflug dem jeweiligen Inhaber zur Verfiigung stand. Als durch Dekret vom 10. Janner 1703 die erledigte Inhaberstelle dem Fiirsten Philipp von Longueval zu- gesprochen wurde, war die Freude nicht gering, weil nun das Regi¬ ment einen Herrn bekam, den ein gewisser Nimbus umgab, indem sein Urgrogvater durch den Sieg am Weigen Berge bei Prag einen Akt von welthistorischer Bedeutung vollfiihrt hatte. Die Schlacht am Weigen Berge war keine Schlacht im gewohnlichen Sinne, es han- delte sich vielmehr um eine Lebensfrage des monarchischen Prinzips. Die Entscheidung fiel zugunsten des Kaisers aus, kein Wunder also, dag sich der Kaiser bemiihte, einen so tiichtigen Feldherrn dauernd festzuhalten. Graf Buquoy bekam die Domane Gratzen in Bohmen, @ 19 ® das einst franzosische, dann spanisch-belgische Geschlecht wurde dadurch dem osterreichischen Hochadel angegliedert. Es bedurfte aber mehrerer Dezennien, bis sich die Familie in die neuen Verhaltnisse hineinfand, erst der Urenkel, der vorhin genannte Fiirst Phibpp von Longueval, fiihlte sich in Bohmen heimisch. Sein voller Name lautete Fiirst von Longueval, Graf von Buquoy, Baron de Vaux. Im Jahre 1698 bekam Fiirst Phibpp die Oberstenstelle im 11. Infan- terieregimente. Die in Frankreich ge- legene Baronie de Vaux verkaufte er 1699 an Konig Lud- wig XIV., der den Besitz brauchte, um die Sohne seiner Maitresse, der Mar- quise Montespan, mit Landereien beschen- ken zu konnen. Vom letzten spanischen Habsburger bekam die Familie den Fiir- Philipp Fiirst von Longueval Regimentsinhaber 1703 stentitel, weshalb der friiher iibliche Name Graf Buquoy in den Hintergrund trat. Am 18. Juli 1700 ver- mahlte sich Fiirst Philipp Longueval mit Grafin Rosa Harrach. Im Jahre darauf bekam er ein Infanterieregiment, trat dasselbe 1703 an den Obersten Grafen Lothar Konigsegg- Rothenfels ab* und iibernahm dafiir das freigewordene Regiment Fiirstenberg. Zu dieser Zeit zahlte Fiirst Philipp Longueval 30 Jahre. Allein nur zwei Mo- nate bekleidete er die neue Inhaberstelle, am 4. Marž 1703 starb Fiirst Longueval.** Uber Verwendung des Prinzen Eugen von Savoyen, der eben die Funktionen eines Kriegsministers iibernommen hatte, vergab Leopold I. die erledigte Inhaberstelle am 1. Mai 1703 an den 19jahri- gen Prinzen Alexander von Wiirttemberg. Es war, wie die Folge bewies, ein iiberaus gliicklicher Griff, das Regiment diesem Prinzen zu verleihen, denn neben schillernden Ruhmestaten, die das Regiment * Das Regiment Konigsegg wurde 1720 aufgelost. ** In den Bestallungen findet sich der Vermerk, dag am L September 1703 ein Fiirst Longueval zum Oberst ernannt worden ist. Darunter ist ein Vetter des Verstorbenen, Karl Kajetan (geb. 25. August 1676, gest 2. September 1750), ge- meint, der zugleich Erbe des Familienbesitzes war. Spater fiihrte Karl Kajetan nur den Grafentitel, er nannte sich Buquoy. Von Karl Kajetan stammt das heute noch in Bohmen bluhende Geschlecht ab. ® 20 ® im Kampfgewiihl aufzuweisen hat, gibt es hier auch verrichtete Kulturarbeit zu verzeichnen, langjahrige, harte Miihen und An- strengungen, geleistet im Dienste der Zivilisation. Inhaber und Regiment sind nun innig miteinander verkniipft, beide erganzen sich gegenseitig. Ahnlich wie bei Stadl und Fiirstenberg mug man auch hier die Familienbeziehungen des Inhabers naher ins Auge fassen, weil dar- aus manches Ereignis, das sonst unverstandlich bleibt, an Plastik gewinnt. In der genealogischen Ubersicht, die uns als Wegweiser dient, finden wir den Inhaber unter der Nummer 30 verzeichnet. Prinz Alexander von Wiirttemberg blickte auf einen Grogvater zu- riick, der von zwei Frauen mit 25 Kindern beschenkt worden war. Dieser Grogvater starb in demselben Jahre, in welchem die Errich- tung des Regiments vor sich ging. Dem Grogvater folgte als Landes- herr der nachste erbberechtigte Agnat, Herzog Wilhelm Ludwig (vergl. Nr. 9), der aber nur drei Jahre regierte. Bei dessen Tod war der nachste erbberechtigte Agnat (vergl. Nr. 29) noch ein Wickelkind; es mugte somit die Regierung ein Vormund ubernehmen, und zwar Herzog Friedrich Karl (vergl. Nr. 13), der zu dieser Zeit noch ledig war. Fiinf Jahre spater wurde diese Liicke beseitigt, der Herzog vermahlte sich am 28. Oktober mit einer Prinzessin aus dem Hause Hohenzollern. Dieser Ehe nun entsprog am 24. Janner 1684 Alexan- der (vergl. Nr. 30) als erstes Kind. Auf die spatere Entwicklung blieben die ersten Jugendeindriicke nicht ohne Einflug. Im Auftrage des franzosischen Konigs kam General Graf Melac im Sommer 1688 nach Wurttemberg, um das Land brandschatzen zu lassen. Noch schlimmer erging es den Wiirttembergern 1692; Ludwig XIV. lieg den Vater Alexanders kriegsgefangen nach Pariš bringen, um das Land in der Treue zu Kaiser und Reich zu erschiittern. Die Wiirttem- berger taten aber in Wien Schritte in entgegengesetzter Richtung; um nicht den Interessen Frankreichs dienen zu miissen, erwirkten sie, dag Eberhard Ludwig (vergl. Nr. 29) zum Landesfiirsten ernannt wurde, obwohl er erst fiinfzehn Jahre zahlte. Alexander, von seinem Vater 1695 zu einer Reise nach Holland mitgenommen, studierte in Tiibingen und 1697 bekam er die Oberstenstelle in jenem wiirttem- bergischen Regimente, das in Siidungarn gegen die Tiirken kampfte.* Da bald darauf der Friedensschlug von Karlowitz (26. Janner 1699) * Dieses Regiment, 1689 von Prinz Friedrich Karl errichtet, wurde 1698 in kaiserlichen Sold iibernommen und 1700 aufgelost. © 21 © erfolgte, wurde Alexander nach Danemark, Polen und Rugland geschickt, um hier sein Gliick zu versuchen. Er blieb jedoch nicht lange in der Fremde, denn 1702 diente er als Generalfeldwacht- meister wieder in der kaiserlichen Armee. Als solcher machte er die Belagerung von Landau mit, ebenso stand er im Treffen bei Friedlingen, wo er mit dem Regimente, das er 1703 bekam, in nahere Beriihrung trat. An der ungewohnlichen Auszeichnung, die dem jungen Prinzen zuteil wurde, hatten zwei seiner Ahnen, obwohl sie nicht mehr lebten, zweifellos mitgewirkt. Prinz Georg (vergl. Nr. 15), der 1685 in Ungarn fiel, und Prinz Johann (vergl. Nr. 22), der 1693 bei einem Dueli das Leben einbiigte, hatten einen so guten Ruf hinterlassen, dag der Kaiser nicht zogerte, dem Prinzen Alexander die eintragliche Stelle eines Regimentsinhabers zu verleihen. Der neue Inhaber zahlte, wie bereits erwahnt, zur Zeit der Ernennung erst 19 Jahre. Manchem andern Fiirstensohne wider- fuhr dieselbe Auszeichnung, doch hier in diesem Falle lagt sich ohne Ubertreibung behaupten, dag die Protektion keinen Unvviirdigen traf. Die Zeit war iibrigens ganz danach beschaffen, junge tatendurstige Manner in die Hohe zu bringen, denn seit 1701 herrschte in Europa ein Krieg aller gegen alle. Man nennt diesen Krieg den Spanischen Erbfolgekrieg, weil Frankreich mit weitreichenden Allianzen ver- hiiten wollte, dag der Wiener Hof einem Habsburger die Konigs- wiirde in Spanien iibertrage. Nach den habsburgischen Hausgesetzen war Kaiser Leopold I. nicht nur berechtigt, sondern geradezu ver- pflichtet, diesen Schritt zu unternehmen, seit in Spanien die spanische Linie der Habsburger 1700 durch Tod erloschen war. Allein auch Ludwig XIV. machte Erbrechte geltend. Um das angestrebte Ziel zu erreichen, fiihrten beide Gegner einen langwierigen, bis 1713 wahrenden Krieg, der auf verschiedenen Schauplatzen ausgetragen wurde. Den Sieg trug Frankreich davon, weil es der franzosischen Diplomatie gelang, dem Wiener Hofe stets neue Gegner zu er- wecken. Anfangs wurde der Krieg nur in Oberitalien und am Rhein gefiihrt, wobei die kaiserlichen Truppen groge Erfolge errangen. Um nun den Wiener Hof gleich an der strategischen Basis in Schwie- rigkeiten zu verwickeln, lieg Ludwig XIV. einerseits einen Aufstand in Ungarn inszenieren, wozu er sich des Grafen, spiiter Fiirsten Franz Rakoczy bediente; anderseits wurde der Kurfiirst von Bayern Max II. Emanuel fiir den Plan gewonnen, Tirol dem Kaiser abzu- nehmen. Den Aufstand in Ungarn empfand das Regiment nicht, wohl ■© 22 ■© aber die bayrische Invasion in Tirol. Am 17. Juni 1703 erschien der Kurfiirst Max II. Emanuel vor Kufstein, drei Tage spater kapitulierte der Platz. Bis nach Konstanz und weiter nach Schwaben verbreitete das Ereignis einen panischen Schrecken, um so mehr, als in rascher Folge auch die Orte Rattenberg und Hall in bayrische Hande ge- langten. Am 25. Juni traf der Kurfiirst vor Innsbruck ein, die auf Widerstand nicht vorbereitete Landeshauptstadt beugte sich vor dem Verhangnis und leistete dem Kurfiirsten am 2. Juli die Huldi- gung. Der Umstand, dag den Tirolern eine unerschwingliche Kon- tribution auferlegt wurde, entfesselte in den Bauern eine Entriistung, deren man sie nicht fiir fahig gehalten hatte. Die Bauern verliegen ihre Hauser und Hiitten im Gebirge und stiegen, den Stutzen in der Hand, hinab zu Tal, um den Bayern grtindlich heimzuleuchten. Ein bayrisches Streifkorps von 400 Mann, zur Halfte aus Franzosen bestehend und von einem franzosischen General befehligt, kam am 28. Juni nach Landeck. Wahrend die Offiziere den Abend und den folgenden Peter-Paulustag im Wirtshause zechend verbrachten, ver- abredete der Besitzer des Wirtshauses im Verein mit dem Land- pfleger Martin Sterzinger einen Plan zur Vernichtung der Fremden. Hunderte und Tausende von Bauern fanden sich in Landeck ein. Am 1. Juli wollte das Streifkorps den Marsch fortsetzen, doch als- bald geriet es in den vorbereiteten Hinterhalt. Steinblocke, Baum- stamme sausten herab auf die Strecke, das Streifkorps wurde bei- nahe vollstandig aufgerieben. Gegen Mittag traf, von Feldkirch in Vorarlberg kommend, Hauptmann Kopenhagen des Regiments mit 80 Mann in Landeck ein. Ihm ward ein anderer Empfang zuteil, man begriigte ihn mit Jubel. Die Bauern, siegestrunken liber den gelungenen Hinterhalt, lechzten nach weiteren Taten, ihrer 4000 ver- langten, gegen den Feind gefiihrt zu werden. Hauptmann Kopen¬ hagen iibernahm die Aufgabe, der Bauernkolonne als Vorhut zu dienen. Im Gurgltal, iiber Imst und Nassereit nordwarts dringend, verfolgte man den Zweck, die von Bayern nach Innsbruck fiihrende Hauptstrage zu sperren, damit der Kurfiirst keine Verstarkungen an sich ziehen konne. Gleichzeitig wollte man verhiiten, dag die Ehren- berger Klause (ein Pag siidlich des Fleckens Reutte) in bayrische Hande falle. Diese Absicht wurde jedoch nicht erreicht, da der oster- reichische Kommandant des Ehrenberger Schlosses am 6. Juli vor den Bayern die Waffen streckte. Einen Monat spater fiel die Feste Ehrenberg doch in osterreichische Hande zuriick. Verstarkt durch •© 23 ® Tiroler Bauern, die herbeigestromt waren, riickte Hauptmann Kopen- hagen mit grogem Gerausch vor die Feste, sich den Anschein gebend, als sei ein starkes Belagerungskorps eingetroffen. Mit groger Anstrengung schleppte man am 31. Juli Morser aus Holz auf eine dominierende Hohe und tags darauf begann eine Beschiegung, die in der Feste groges Unbehagen hervorrief. In der Nacht vom 4. zum 5. August gelang es, die Sperre im Tal durch Uberrumpelung zu nehmen. Der bayrische Kommandant begehrte zu kapitulieren, am 8. August wurde sein Wunsch erfiillt, eine osterreichische Besatzung nahm vom Schlosse Besitz. Auf ihre Leistungen im Jahre 1703 waren die Tiroler stolz, ihrer gliihenden Vaterlandsliebe hauptsach- lich war es zuzuschreiben, dag sie nicht unter bayrische Herrschaft kamen. Das Regiment als solches fand wahrend des Jahres 1703 keine Gelegenheit, sich hervorzutun. Ein Bataillon lag in Konstanz, eines in Freiburg i. Br. Erst im Sommer 1704 ergab sich ein Anlag, etwas Besonderes zu leisten, indem Oberst Baron Wilstorff als Verteidiger des Stadtchens Villingen eine Berennung erfolgreich zuriickschlug. Wilstorff verteidigte den Platz mit 400 Mann Infanterie, 50 Reitern und 500 bevvaffneten Biirgern gegen den franzosischen General Tallard, der in der Zeit vom 16. bis 22. Juli Sturme unternahm, ohne jedoch zum Ziele zu gelangen. Vier Wochen spater lieferte Prinz Eugen von Savoyen im Verein mit Marlborough die Schlacht bei Hochstadt, durch welche die allgemeine Kriegslage derart verriickt wurde, dag sich die Franzosen in Bayern nicht mehr zu behaupten vermochten. In deroutem Zustande traten die Franzosen den Riickzug an. Ihnen auf der Ferse folgten die Kaiserlichen, die, von der Defensive zur Offensive iibergehend, die Operationen dadurch kronten, dag sie am 11. September vor der Festung Landau erschienen und sogleich den belagerungsmagigen Angriff eroffneten. Die beiden Bataillone des Regiments, jetzt ortlich vereint, nahmen an der Be- lagerung, welche bis zum 22. November 1704 dauerte, in Gegenwart des Inhabers teil. Erst nach 69tagiger Belagerung kapitulierte die Festung, die durch Generalleutnant Loubanie in ungewohnlich riihriger und energischer Weise verteidigt worden war. Wie alle Jahre, wies das Regiment im Herbste empfindliche Liicken auf. Die Abgange zu decken, erhielt das Regiment die Erlaubnis, in Bayern zu werben. Die Rekruten jedoch, die man aus Bayern brachte, entliefen aber, sobald sie konnten. Mancherlei Exzesse fanden statt, Streitigkeiten © 24 "£> 7 % und Raufhandel waren an der Tagesordnung. Die Disziplin im Regimente lieg viel zu wiinschen iibrig, da die bayrischen Rekruten starrsinig nur ihrem Landesherrn, nicht fremden Offizieren dienen wollten. Dynastische Anhanglichkeit nicht zu beachten, racht sich schwer. Unter solchen Umstanden war die Versetzung des Regiments nach Italien beinahe eine gebieterische Notwendigkeit. Am 21. Fe¬ bruar 1705 trat das rungen hatten. Sein RegimentdenMarsch Heer bestand zu zwei nach Oberitalien an, /M} \ Dritteln aus oster- um daselbst in den 0$ reichischen Truppen Verband der Armee I und einem Drittel zu treten, iiber wel- •>£ i -5* gemieteter Truppen, che Prinz Eugen den "A ^ie te ^ s ausPreugen, Oberbefehl fiihrte. • ,i;jk teils aus der Kur- Ende April eroffnete J j • pfalz stammten. Die Operationen inwest- Herzog Philipp von licher Richtung ge- Vendome, ein sehr gen die Franzosen, Alex. Herzog von Wiirttemberg tiichtiger General, die im Vorjahre be- Regimentsinhaber 1703-1737 Am Naviglio hatte deutendeVorteile er- Vendome eine ver- schanzte Stellung eingenommen. Hier eine Bresche zu schlagen, betraute Prinz Eugen den Inhaber mit der Aufgabe, zur Nachtzeit einen Uberfall zu unternehmen. In der Nacht vom 31. Mai zum 1. Juni fand dieser Uberfall statt, gerichtet gegen ein Landhaus, Casine Moscolino genannt. Was dem Landhause eine erhohte Bedeutung gab, war ein fester Turm, der eine gute Fernsicht er- moglichte. Nach dreistiindigem Marsche stand der Inhaber, der vier Bataillone fiihrte, um 1 Uhr triih vor der Casine und lieg sie sogleich stiirmen. Ein augerst erbitterter Kampf fand statt, die iiberfallenen Franzosen wehrten sich mit dem Mute der Verzweiflung. Durch das unvermeidliche Getose wurde das ganze franzosische Lager alarmiert, ein wildes Hasten und Drangen trat allerorts ein. Sobald der Tag graute, fiihrte der Inhaber das Detachement wieder zuriick, der angestrebte Zweck war erfiillt. Das Regiment war an dieser Episode nicht beteiligt. Der weitere Verlauf der Operationen fiihrte am 16. August die Schlacht bei Cassano an der Adda herbei, eine Aktion, welche beiderseits als Entscheidungsschlag gedacht war. Prinz Eugen ■& 25 ® begann den Kampf um 2 Uhr nachmittags bei gliihendem Sonnen- brande. In zwei Treffen formiert - das Regiment stand im zweiten Treffen - riickte die kaiserliche Armee vor. Freund und Feind iiber- schiitteten sich gegenseitig mit einem so lebhaften Feuer, dag Prinz Eugen spater behauptete, dergleichen noch niemals gesehen zu haben. Aber aller Anstrengungen ungeachtet konnte keiner der beiden Gegner den Sieg erringen und als die hereinbrechende Dunkelheit den Kampf zum Stillstande brachte, war eine Entscheidung nicht gefallen. Die Schlacht blieb unentschieden. Das Regiment biigte zwei hervor- ragende Offiziere ein, Oberst Baron Wilstorff und Oberstleutnant Kopenhagen, der sich an der Ehrenberger Klause einen geachteten Namen gemacht hatte, blieben tot auf der Walstatt, ebenso 102 Mann (der zehnte Teil des Regiments). Verwundet waren 130 Mann, un- gerechnet die Hauptleute Kleef, Eylner, Graf von Kastel, Rudolphin, Seitendorf und Stagner. Es versteht sich beinahe von selbst, dag auch der Inhaber, der vier Bataillone im ersten Treffen kommandiert hatte, zu den Verwundeten zahlte. In Anerkennung der bewiesenen Bravour wurde der Inhaber mit Dekret vom 20. Dezember 1705 zum Feldmarschalleutnant ernannt, das Regimentskommando bekam Oberstleutnant Baron Neustein. Im Schwunge der Operationen, unter dem Eindrucke vvechselnder Kriegsbilder blieb im Regiment manches Symptom unbemerkt, das in der Ruhe der Winterquartiere um so greller zutage trat. Der Mehrzahl nach bestand das Regiment aus Schwaben, die sich an das Klima in Italien und an die veranderte Lebensweise nicht gewohnen konnten. Krankheiten rissen ein, viele Leute starben. Es war eine schreckliche Zeit, dieser Winter von 1705 auf 1706. Im Februar 1706 zahlte das Regiment 400 Mann, es war durch Krankheiten und Desertion dezimiert worden. Ubrigens erging es allen anderen Regi- mentern ahnlich, so dag sich Prinz Eugen bemiigigt sah, nach Wien zu reisen, um wenigstens die materiellen Bediirfnisse der Armee sicherzustellen. Er sorgte fiir Rekruten, fiir Geld, fiir Verpflegung, endlich auch fiir Verstarkungen, die ihn dann instand setzten, im Juli eine Offensivbewegung zu eroffnen, die in der Entsatzschlacht bei Turin am 7. September 1706 ihren Abschlug fand. Die Schlacht selbst erlangte spater eine gewisse Beruhmtheit. Dem Inhaber, der als Treffenkommandant wirkte, direkt unterstellt, standen beide Bataillone des Regiments im ersten Treffen. Dreimal vollfiihrt das Regiment einen Sturm auf die feindlichen Verschanzungen, schon ® 26 ® wehte die kaiserliche Fahne auf den erstiegenen Wallen und immer wieder mug das Regiment einem verheerenden Feuer weichen. Es sind kritische Augenblicke, die an den Soldaten die hochsten An- forderungen stellen. Den Kommandanten des Regiments, Oberst- leutnant Baron Neustein, mugte man wegtragen, er war schwer ver- wundet.* Der Inhaber setzte seinen Einflug ein, keine Entmutigung aufkommen zu lassen, sogar Prinz Eugen fand sich hier ein, um durch seine Gegenwart die Truppen anzueifern. Nach heigem Ringen, unter verzweifelter Gegenwehr des Feindes, erringen die Kaiserlichen den Sieg mit ungeheuren Opfern zwar, aber auch mit einem grogen moralischen Gewinn, da der Tag von Turin unter die allergrogten Kriegsbegebenheiten zahlt. Nach der Schlacht von Turin bildet die Belagerung von Piz- zighetone in der Zeit vom 6. bis 21. Oktober 1706 eine bescheidene Episode, die nur deshalb Erwahnung verdient, weil das Regiment zu den Belagerungstruppen gehorte. Der Schlacht von Turin wohnte insofern eine grundstiitzende Bedeutung inne, als von nun an der italienische Kriegsschauplatz nur mehr eine nebensachliche Rolle spielte. Die kriegfiihrenden Teile verlegten den Schwerpunkt der Operationen nach Spanien, nach Neapel und nach Belgien, was also in Oberitalien vorfiel, iibte auf den Gang der grogen Politik keinen Einflug aus. Trotzdem unternahm Prinz Eugen im Fruhjahr 1707 aus Oberitalien einen Offensivstog nach Sudfrankreich, die Truppen brachen am 20. Mai auf und standen am 26. Juli vor Toulon, einem Platze, der sowohl zu Land wie zur See befestigt war. Wahrend eine hollandische Flotte den Platz von der Seeseite bedrangte, betrieb Prinz Eugen von der Landseite aus den belagerungsmagigen Angriff, der bis zum 15. August dauerte. An diesem Tage machten die Franzosen einen Ausfall und es gelang ihnen, den Schltisselpunkt der Belagerungstruppen zu erobern. Damit war alle bisher aufgewendete Muhe zunichte, die ganze Arbeit hatte wieder von vorn angefangen werden miissen. Prinz Eugen brach die Belagerung ab und fiihrte die Truppen wieder * Neustein erlag im November 1706 seinen Wunden. Die ihn iiberlebende Witwe wandte sich an Prinz Eugen mit der Bitte um ein Gnadengehalt. Im Berichte an den Kaiser (Fressinetto, 9. November 1706) befiirwortete Prinz Eugen das Gesuch mit den Worten: „Ich finde ihr Begehren umsomehr billig, als ihr Ehekonsort seliger ein wackerer Offizier gewesen und in Ihrer kaiserlichen Majestat Dienst sein Leben consekrirt hat.“ ® 27 © ■»-n.r-.r nach Oberitalien zuriick. Dem Regimente, das beim Ausmarsche einen Teil in Cremona zuriickgelassen hatte, blieb der Zug nach Toulon lange im Gedachtnis. Bei driickender Hitze mugten in einem wasserarmen Landstriche lange Marsche zuriickgelegt werden. Dem Sonnenstich erlagen viele Soldaten. Erst am 21. September fand das Regiment die ihm notwendige Erholungspause durch einen langeren Aufenthalt zu Suša. Ein Teil blieb in Suša auch iiber den Winter, ein Teil bezog Mi- randola als Winter- quartier. Der Umstand, dag Prinz Eugen die ita- lienische Armee ver- lieg, deutete darauf hin, dag in Ober¬ italien kaum mehr eine nennenswerte Aktion stattfinden werde. Prinz Eugen wechselte seinen Aufenthaltsort hau- fig, wenn er aber wo Josef I. Deutscher Kaiser 1705 —1711 auftauchte, dann gab es gewig eine Aktion ersten Ranges. Tat- sachlich zog sich der Krieg in Oberitalien wie ein chronisches Leiden fort, drei Jahrehindurch(1708, 1709 und 1710) ist kein Ereignis zu ver- zeichnen, das inter- essant genug ware, unsere Aufmerksam- keit zu fesseln. Un- ter dem bleiernen Drucke, der kein Frieden und auch kein Krieg war, litt das Regiment ungemein schwer. Wenn das Regiment in dem ungesunden Mirandola zu viele Kranke hatte, schickte man es zur Luftveranderung nach Comacchio, das noch ungesunder war. Ging es dem Regimente in Comacchio schlecht, dann schickte man es wieder nach Mirandola. Dazu herrschte stets ein empfindlicher Geldmangel, da die Wiener Regierung nicht imstande war, die erforderlichen Summen auf- zutreiben. Mannschaft und Offiziere litten Not am Allernotwendigsten. Im Winter 1710 auf 1711 gab das Regiment sechs Kompagnien an Truppenkorper ab, die neu errichtet wurden. Oberst Baron Rudolphin, der am 12. Marž 1711 zum Regiments- kommandanten ernannt wurde, erwirkte dem Regimente die Ver- legung nach Mantua. Am 17. April starb Kaiser Josef I., sein Tod fachte den Krieg von neuem an, indem Ludwig XIV. nun erst recht alles aufbot, um zu verhiiten, dag Spanien und Osterreich in einer Hand vereinigt wiirden, weil ja Karl, des verstorbenen Kaisers Bruder, schon 1705 in Spanien zum Konig ausgerufen worden war. © 28 © Jetzt erbte Karl den osterreichischen Besitz, Grund genug fiir Frank- reich, einen solchen Machtzuwachs zu vereiteln. Im Gefiige des all- gemeinen Planeš, der alle Kriegsschauplatze umfagte, wurde aus Oberitalien ein Offensivstog iiber den Mont Ceniš in die Gegend von Montmeliant in Frankreich unternommen. Unter Riicklassung eines Teiles in Mantua trat das Regiment im Juni diesen Marsch an. Vier Wochen dauerte das Vorriicken. Bei Montmeliant angelangt, wurde die Verlegen- heit erst recht grog, da man einem Geg- ner gegeniiberstand, der numerisch be- deutend starkerwar. Die Osterreicher be- haupteten sich zwar bis zum 25. Sep¬ tember 1711, traten aber dann den Riick- marsch an und wahl- ten hiezu die Route iiber den Grogen St. Bernhard. Kaum Karl VI. Deutscher Kaiser 1711 —1740 war das Regiment in Mantua eingeriickt, als sich herausstellte, dag Toskana durch ein Exekutionskom- mando in Zaum ge- haltenwerdenmiisse. Diesem Streifkorps, das nach Siena mar- schierte und dort den Winter verbrachte, war ein Bataillon des Regiments zuge- wiesen. Es lagt sich denken, dag die Be- volkerung iiber diese Magregel nicht sehr erfreut war, wiederholt kam es zwischen den Einheimischen und den fremden Soldaten zu blutigen Schlagereien. Von solchen Zwischenfallen abgesehen, trat im iibrigen wieder jener Zustand von Marasmus ein, der die Jahre 1708 bis 1710 gekennzeichnet hatte. Die Jahre 1712 und 1713 ver- liefen ereignislos, da man wugte, dag Friedensverhandlungen im Gange seien. Den Inhaber sah das Regiment nach der Schlacht von Turin langere Zeit nicht, da er zur Armeegruppe abgehen mugte, welche am Rhein operierte. Teilnehmer an den Schlachten bei Ramilliers (23. Mai 1706) und Malplaquet (11. September 1709) riickte Prinz Alexander von Wiirttemberg am 10. April 1708 zum Feldzeugmeister vor und als solcher wurde er zum Festungskommandanten in Landau ernannt. Hier von den Franzosen im Sommer 1712 belagert, er- wehrte er sich der Gegner mit solchem Geschick, dag er aus der Affare als Sieger hervorging. Miglich dagegen erging es ihm im letzten Feldzugsjahre, wo er vom 23. Juni bis 20. August 1713 ® 29 ® abermals eine Belagerung auszuhalten hatte, wobei er jedoch derart in die Enge getrieben wurde, dag er den Franzosen die Kapitulation antrug. Auf Entsatz hoffend, zog er die Verhandlungen derart in die Lange, dag er den richtigen Zeitpunkt versaumte. Darauf iinderte sich die Lage wesentlich zu seinem Schaden. Er wurde samt der Besatzung kriegsgefangen abgefiihrt. Die Freiheit erhielt er 1714. In der Struktur des Regiments veranderte sich wahrend des Aufenthaltes in Italien manches. In der Zeit von 1705 bis 1714 horte der Nachschub schwabischer Rekruten auf, das Regiment bekam seinen Nachvvuchs aus Bohmen, 1708 voriibergehend aus Krain. * * * Im Kongresse zu Rastatt unterzeichnete Prinz Eugen als Ver- treter des Kaisers Karl VI. am 6. Marž 1714 den Friedensschlug mit Frankreich, die Verbiindeten des Kaisers hatten ihren Frieden mit Frankreich schon ein Jahr friiher, am 11. April 1713, in Utrecht gemacht. Die Friedensara brachte dem Heere eine Reihe unvermeid- licher Reduktionen, Truppenkorper wurden entweder ganz oder zum Teile aufgelassen, viele Offiziere erhielten den Abschied und von den Kriegsschauplatzen marschierten die Truppen nach Garnisons- orten, die im Innern der Monarchie lagen. Im Juli 1714 brach das Regiment aus Comacchio auf und marschierte, Karaten und Steiermark durchquerend, nach Ungarn, eine dem Regimente vollig neue Welt mit ganz merkwiirdigen Ein- richtungen, merkwiirdigen Sitten und Gebrauchen. Im Gegensatz zu Italien, wo Stadte dicht gesat waren, war Ungarn ein beinahe menschenleeres Land, insbesondere in jenen Distrikten, die unter tiirkischer Verwaltung gestanden waren. Diese Distrikte bildeten dem Raume nach den weitaus grogten Teil des ungliicklichen Landes. Als das Regiment zu langerem Aufenthalte in Pest eintraf, blickte von der Festung Ofen verfallenes Gemauer herab. Noch 1686 hatte in Ofen ein tiirkischer Pascha residiert, jeder Stein erinnerte an die Zeit der Tiirkenherrschaft. Am Verwischen dieser Spuren behilflich zu sein, wurde das Regiment zu verschiedenen Arbeiten in Ofen verwendet, es mugte an den Festungswerken Ausbesserungen vor- nehmen. Fiinf Kompagnien oblagen einer ahnlichen Aufgabe in Szegedin, einem Bolhverk gegen den Pascha von Temesvar, der in aller Seelenruhe das gleichnamige Paschalik verwaltete. •s 30 @ Die hier eingefiigte Skizze fiihrt uns die Gestalt Ungarns deut- licher vor Augen, als dies durch eine noch so ausfiihrliche Be- schreibung moglich ware. Der schmale Streifen im Westen des Landes, Konigreich Ungarn geheigen, war nur deshalb nicht in tiirkische Hande geraten, weil durch Osterreich eine planmiigige Grenz- verteidigung eingerichtet worden war. Ostlich vom „Konigreich“ Ungarn lag die Provinz Tiirkisch-Ungarn, deren Gouverneur seine Residenz in Ofen hatte. Dieser Raum war im 16. Jahrhundert unter die tiirkische Verwaltung gelangt; erst in den Jahren nach 1683 wurde dieser Raum von den Kaiserlichen erobert und durch den Frieden von Karlowitz (26. Janner 1699) dauernd dem Wiener Hofe zugesichert. Das Banat Temesvar gehorte den Tiirken und es war vorauszusehen, dag es die Sultane an Bemiihungen nicht wiirden fehlen lassen, um den mittleren Teil Ungarns wiederzubekommen. Der Friede von Karlowitz, geschlossen auf die Dauer von 25 Jahren, mugte im Jahre 1724 entweder eine Verlangerung des Friedens oder einen neuen Krieg zur Folge haben. Die turkischen Staatsmanner wollten jedoch nicht so lange zuwarten, sie beschworen ® 31 ® mutwillig einen Konflikt herauf, indem sie ani 10. Dezembei 17.1 der Republik Venedig den Krieg erklarten. Das Jahr 1715 ve scharfte den Gegensatz derart, dag der Wiener Hof, am Wortl des Karlowitzer Vertrages festhaltend, mit der Republik Venedig solidarisch auftrat. Vom Gange der diplomatischen Verhandlungc die den Krieg anbahnten, erfuhr das Regiment natiirlieh nichts, seinen 14 Kompagnien lag es verteilt in vier Komitaten. Im Sohi. Komitat waren vier, im Honther drei, im Csongrader zwei und im Bacser Komitat funf Kompagnien. Die Standesverhaltnisse waren nicht ungiinstig, Ende 1715 verfiigte das Regiment iiber 1875 Mann. Was vom vollen Stande abging, war auf Todesfalle (141 Mann) und Desertionen (134 Mann) zuriickzufiihren. Ein vorztiglich organisierter Kundschafterdienst setzte den Prinzen Eugen in die angenehme Lage, iiber die Plane der tiirkischen Stani - manner beizeiten unterrichtet zu werden. So wugte Prinz Eugt sehon 1715, dag der tiirkische Grogvezier Ali Kumurdschi die Al - sicht hege, mit 200.000 Mann nach Ungarn zu kommen. Der Grof vezier, zugleich Schwiegersohn des Sultans, war ein aufgeblasenc despotisch veranlagter Herr, der vor Ehrgeiz brannte, sicli hervo- zutun. Seinem Einflusse war es zuzuschreiben, dag ein Versohnung- brief des Prinzen Eugen am 13. April 1716 schroff abgelehnt wurde. Um in Ungarn eine Revolution zum Ausbruch zu bringen, lud d' Grogvezier den in Pariš lebenden Grafen Franz Rakoczy ein, schlei nigst auf dem Kriegsschauplatze zu erscheinen, \veil das Fiirstentu Siebenbiirgen und der Titel Konig von Ungarn ihm zugedacht sc In der Antwort an den Prinzen Eugen gebrauchte der Grogvezf die prahlerischen Worte: „Es ist kein Zweifel, dag das von beiden Seiten zu vergiegende Blut nicht nur iiber euch, sondern auch iiber eure Kinder und Kindeskinder, bis an den jiingsten Tag, Fluch und Untergang bringen wird. Das Verderben komme iiber euren Hals “ Eine solche Antwort hatte Prinz Eugen sehon lange vorher- gesehen. Beweis dessen sind die Befehle, die aus Wien ergingen, um die Armee schlagfertig zu machen. Einer dieser Befehle wies * Rakoczy, in Ungarn als Nationalheros verehrt, war 1701 von Frankreich gewonnen worden, in Ungarn eine Revolution hervorzurufen. Frankreich brauehte solche Wirren, um dem Wiener Hof die Eroberung von Spanien zu erschweren. Die in ihn gesetzten Hoffnungen erfiillte Rakoczy nicht, Ludwig XIV. entzog ihm daher die Subsidien. Als Rakoczy seinen Anhangern nichts mehr zu bieten hatte, verliegen ihn die Freunde. Rakoczy verlieg Ungarn 1711, ging nach Pariš und bezog dort als Graf von Saros eine Revenue. @ 32 @ das Regiment an, sich am 4. April 1716 bei Szegedin zu versammeln und daselbst unter Kommando des Inhabers zu treten, dem eine Heeresgruppe von 8 Bataillonen und 39 Eskadronen unterstellt wurde. Das Regiment besag auf dem Papier beinahe die volle Starke, es zahlte 2004 Mann, doch waren davon nur 1708 dienstbar, worunter 442 Rekruten aus Bohmen. In der Umgebung von Szegedin verblieb das Regiment bis 29. Juli und traf, einer Weisung des Prinzen Eugen folgend, am 4. August vor Peterwardein ein.* Prinz Eugen, der seit 9. Juli im Hauptquartier weilte, empfing Tag fiir Tag seine Kund- schafter, die ihn iiber den Grogvezier auf dem laufenden erhielten. Man wugte, dag der Grogvezier, der von Philippopel kam, am 22. Juli in Belgrad unter iiblichem Geprange eingezogen war. Alle Festungs- geschiitze mugten ihren Salut donnern, so dag in Peterwardein jeder, der nicht taub war, den dumpfen Larm horen konnte. Am 25. Juli lieg der Grogvezier eine Schiffbriicke iiber die Save schlagen, und nun streiften einzelne Abteilungen bis nach Peterwardein, um, wie es bei den Tiirken Brauch war, Gefangene zu machen. Einige arme Bauern, die man auf diese Weise eingefangen, wurden teils lebend, teils als Leichen in der Erwartung nach Belgrad geschleppt, den iiblichen Preis von 60 Piastern per Kopf einzuheimsen. Der Beamte, der die Preise auszuzahlen hatte, fand es ersprieglicher, den grogeren Teil der Summe fiir sich zu behalten und so zahlte er 20 Piaster fiir einen lebenden, 10 Piaster fiir einen abgeschnittenen Kopf. Die Betrogenen murrten natiirlich und in ihrer Wut schnitten sie jedem Gefangenen den Kopf ab. Dariiber kam es zu einem Tumult, den erst die personliche Intervention des Grogveziers be- schwichtigte. Am 2. August lagerte der Grogvezier in Karlowitz und zu seiner Freude brachte man ihm 700 gefangene kaiserliche Soldaten, darunter den Grafen Ferdinand Breuner, vor sein Zelt. Tags darauf stellte der Grogvezier seine Truppen in Schlachtordnung auf, in der Meinung, Prinz Eugen werde ihn angreifen. Prinz Eugen vollzog die Konzentrierung seiner Truppen erst unmittelbar vor dem Tage, an welchem er die Schlacht liefern wollte. In aller Stille, vom Gegner unentdeckt, riickten die Kaiserlichen am * Peterwardein, seit alters her ein wichtiger Briickenkopf, war seit 1526 in tiirkischen Handen. Es gelang 1688 den Kaiserlichen, die Festungswerke zu sprengen. Vor dem Friedensschlusse zu Passarowitz brannten die Tiirken den Ort nieder, weil er fiir sie keine Bedeutung mehr besag. Der Neuaufbau der Festung erfolgte erst 1718. ® 33 ® Nachmittag des 4. August auf die ihnen zugewiesenen Platze und am 5. August um 7 Uhr triih setzten sie zum Angriffe an. Das Ge- schick fiigte, dag das Regiment im Verbande der Gruppe Wiirttem- berg, also unter dem unmittelbaren Befehle des Inhabers, als aller- erster Staffel den Kampf zu eroffnen hatte. Vom Gegner mit Feuer empfangen, welches aber wenig Wirkung erzielte, schritt der Staffe! wuchtig auf eine Schanze zu, die dem rechten Fliigel der Tiirken zum Stiitzpunkt diente. Unter der Wucht des Stoges wurde die Schanze mit solcher Bravour genommen, dag die tiirkische Abtei- lung eiligst die Flucht ergriff. Da die Tiirken keinen Versuch mach- ten, die Schanze zu nehmen, lieg der Inhaber seine Kolonne nach rechts schwenken und eroberte noch eine Batterie, die sich un- angenehm fiihlbar gemacht hatte. Auf diesem Teile des Schlacht- feldes (dem linken Fliigel der Kaiserlichen) gab es jetzt nichts weiter mehr zu tun als zuzuwarten, wie sich die Ereignisse am rechten Fliigel gestalteten. Anfangs hatte auch der rechte Fliigel der Kaiser¬ lichen manchen Erfolg zu verzeichnen, allein im Verlaufe der Schlacht wendete sich das Blatt und die Situation begann derart kritisch zu werden, dag Prinz Eugen eine Kavallerieattacke in Szene setzen mugte, um den rechten Fliigel zu entlasten. Auch die Gruppe Wiirttemberg leistete hiebei Sukkurs und dank dem Wirken mit ver- einter Kraft wurde die Krisis abgewendet. Die Tiirken begannen zu wanken, eine Abteilung nach der anderen wandte sich zur Flucht. Der Grogvezier beobachtete von seinem Zelte aus aufmerksam den Gang der Schlacht, seinen Standort kennzeichnete weithin eine griine Fahne. Als er seine Truppen fliehen sah, erfagte ihn namenlose Wut und er befahl, dem gefangenen Grafen Breuner den Kopf abzuhauen. Man steckte den Kopf auf eine Lanze vor dem Zelteingange. Dann schwang sich der Grogvezier auf ein Pferd und stiirzte sich mit seinem Štabe in das Getiimmel, doch alsbald sank er, von einer Kugel in die Štirne getroffen, leblos aus dem Sattel. Sein Tod ent- schied das Schicksal des Tages, um 12 Uhr mittags liefen die Tiirken, wie von einer Windsbraut erfagt, atemlos davon. Den Siegern fiel nebst 160 Fahnen und 168 Geschiitzen eine kaum zu iiberblickende Beute in die Hande. 50.000 Zelte, 500 Fuhrwerke mit Kaffee und Zwieback, 1000 Fuhrwerke mit Hafer, 2000 Fuhrwerke mit Verpflegsartikeln, 2000 beladene Kamele, 2500 Fasser Mehi und 12.000 Sacke Reis, augerdem wurden viele Biiffel und Ochsen er- beutet. Das eroberte Lager hatte, in Geld umgewandelt, hingereicht, © 34 © um jedem Soldaten eine lebenslangliche Pension zu verabfolgen. Ein solcher Sieg wird natiirlich nicht ohne schwere Opfer erkauft! Das Regiment allein zahlte 371 Tote und 226 Verwundete. Unter den Toten befanden sich 10, unter den Verwundeten 8 Offiziere. Tot waren 5 Leutnants, 4 Hauptleute und 1 Major; verwundet waren 4 Fahnriche, 2 Leutnants und 2 Hauptleute. Mit der Schlacht bei Peterwardein bezweckte Prinz Eugen keine bloge Feldschlacht, er verfolgte ein hoheres Ziel: die Eroberung von Temesvar, um die Tiirken vollends aus Ungarn hinauszuwerfen. Die Kavallerie vorausschickend, brach Prinz Eugen mit der Infan- terie am 14. August aus Peterwardein auf, iiberschritt bei Zenta auf einer Schiffbriicke die Theig und trat am 26. August 1716 vor Temesvar ein. Wahrend des Marsches verspiirte das Heer die Seg- nungen der tiirkischen Wirtschaft am eigenen Leibe, der Landstrich bestand aus Siimpfen und Morastem Kein gebahnter Weg war vor- handen und fiir den Reichtum an Ressourcen spricht beredt genug die Tatsache, dag die Truppen ihren Bedarf an Holz und Trinkwasser aus Peterwardein mitfiihrten. Die Festung Temesvar lag inmitten eines grogen Sumpfes und bildete infolgedessen einen wahren Pest- herd fiir Wechselfieber, Dysenterie und ahnliche Krankheiten. Wer das Klima nicht schon von Kindesbeinen an gewohnt war, kam ohne Schadigung seiner Gesundheit kaum davon. Im Sommer hauchte der giftschwangere Boden eine solche Menge mephitischer Diinste aus, dag die Menschen wie Fliegen hinfielen. Auch im Regimente richtete das Wechselfieber solche Verheerungen an, dag die Halfte der Leute erkrankte. Am 1. September lieg Prinz Eugen den belagerungsmagigen Angriff einleiten, und zwar von der Nordseite her, der einzigen Stelle, die nicht aus Sumpf bestand. Eine Aufforderung, freiwillig zu kapitulieren, beantwortete Mehemed Pascha, der Kommandant des Platzes, ablehnend. Genau einen Monat spater, am 1. Oktober, waren die Belagerungsarbeiten derart weit gediehen, dag Prinz Eugen die Erstiirmung anbefahl. Die Grenadierkompagnien und ein Bataillon des Regiments gehorten zu der Sturmkolonne, die sich am Abend des 30. September in die Laufgraben begab, um am nachsten Morgen bei Tagesgrauen den Sturm zu vollfiihren. Es war eine liebliche Nacht — unaufhorlicher Regen. Bis an die Waden standen die Leute im Wasser, von Schlafrigkeit verschont, weil sie bestandig frostelten. Die Sturmkolonne befehligte der Inhaber selbst. Vor Tagesanbruch lieg er Schnaps verteilen, dann begann der Kampf. Auf eine @ 35 ® Bresche losgehend, stiegen die Angreifer auf einen verzweifelten Widerstand, es war, „als ob es Kugeln und Feuer regnen mochte“. Allein nach einer Stunde waren die Tiirken geworfen, die Bresche genommen. Es galt nun, die letzte Anstrengung zu vollfiihren, einen letzten, den entscheidenden Sturm zu wagen. Sich vor die Grena- diere stellend, rief der Inhaber: „Wer nur einen redlich deutschen tapfern Blutstropfen im Leibe hat, der folge mir nach ! Hier vvollen wir viktorisieren oder tot bleiben!" Den Degen in der Faust, geht er als Erster voran. Da die Leute nur zogernd folgen, wendet sich der Inhaber nochmals um und ruft: „Bruder, hier vvollen wir zeigen, was ein deutscher Soldat ist. Gott der Allmachtige wird augen- scheinlich unser Mithelfer sein. Nur brav d’rauf!“ Der Zuruf und vor allem das personliche Beispiel des Inhabers vvirkten, trotz der Verheerungen, die das feindliche Feuer anrichtete, drang die Kolonne mutig vorvvarts. Dieser letzte Sturm kostete das Regiment 15 Tote und 48 Vervvundete, die ganze Belagerung 29 Tote und 104 Ver- vvundete. Behalt man die Verluste im Auge, die das Regiment sieben Wochen friiher bei Petervvardein erlitten hatte, so ergibt sich eine Gesamtsumme von 400 Toten und 330 Vervvundeten, also 730 Mann. Da nun mindestens ebensoviele Leute an Wechselfieber krank da- nieder lagen, so lagt sich ohne Ubertreibung behaupten, dag jedes Mitglied des Regiments im Dienste einer grogen Sache das eigene Leben selbstlos in die Schanze schlug. Bei Temesvar vvurde getotet Leutnant Holzheim, vervvundet wurden der Inhaber Prinz Wiirttem- berg, Oberst Rudolphin, Major (Graf du) Bourg, Hauptmann Dunder, die Leutnants Anton Peer und Johann Wolf und Fahnrich Alexander Pfeiffer. Mehemed Pascha, der zu Beginn der Belagerung 18.000 Mann zur Verfiigung hatte, sah seine Leute auf 15.000 Mann zusammen- geschmolzen. Ein am 23. September unternommener Versuch, ihn durch ein Entsatzheer zu entlasten, war fehlgeschlagen und so blieb denn nichts anderes iibrig, als zu kapitulieren. Am 14. Oktober verlieg Mehemed Pascha die Festung, ihm und seinen Leuten war ungehinderter Abzug bevvilligt worden. Eine Karavvane von 1000 Fuhrvverken folgte den Abziehenden und seitdem blieb es der Tiirkei vervvehrt, auf dem Boden Ungarns festen Fug zu fassen. Das so gut wie unbrauchbar gevvordene Regiment schickte Prinz Eugen von Temesvar fort, in gestinderer Gegend solite es sich erholen. In das Odenburger Komitat vvurden 6, in das Eisenburger 3 und in ® 36 0 das Komitat Zala 8 Kompagnien verlegt. Jetzt erst zeigte sich, was fiir Schaden der Feldzug angerichtet hatte, zur Erganzung der Liicken bekam das Regiment nicht weniger als 942 Rekruten aus Bohmen. Es entbehrt nicht der Ironie, dag das Regiment wahrend des ganzen Feldzuges nicht einen einzigen Schug abzugeben ver- mochte. Obwohl es Gewehre und Munition besag, war es doch wehr- los. Mit Flinten von viererlei Kaliber ausgeriistet, hatte das Regiment vor Beginn der Feindseligkeiten ordnungsmagig Kugeln gefagt, es stellte sich aber heraus, dag die Kugeln, weil zu grog, nicht in den Gewehrlauf zu bringen waren. Was also im Handgemenge geleistet werden konnte, war lediglich Kolben- und Bajonettarbeit. Das Bewugtsein, redlich seine Pflicht getan zu haben, ist nach iiberstandenen Leiden gewig der schonste Lohn, aber es freut einen doch noch mehr, wenn man auch bei der Mitwelt die verdiente Anerkennung findet. Nun, den Helden des Jahres 1716 blieb die An- erkennung nicht versagt. In Wort und Schrift pries man ihre Taten, von den Kanzeln herab wurde die Bevolkerung zu Dankgebeten aufgefordert, Papst Klemens XI. schickte dem Prinzen Eugen einen geweihten Hut und Degen, an allen europaischen Hoten sprach man nur vom Prinzen Eugen und seinen unvergleichlich braven Truppen. Auf die Nachricht, dag der Krieg noch nicht beendet sei, viel- mehr im nachsten Friihjahr fortgesetzt werde, eilten von weit und breit Kriegslustige nach Wien, um sich anwerben zu lassen. Viele Aben- teurer, viele Glucksritter drangten sich heran, die wenigsten aber erreichten ihr Ziel, weil Prinz Eugen die Bewerber vorerst einer Prufung unterzog. Zuverlassige Manner hingegen fanden das grogte Entgegenkommen. Von Frankreich und aus Deutschland kamen allein an 30 Prinzen, darunter auch zwei Briider des Inhabers; Prinz Friedrich (vergl. Nr. 33) kam aus Holland, ferner Prinz Ludwig (vergl. Nr. 35).* Die Rustungen fiir die bevorstehende Kampagne * Prinz Friedrich Wiirttemberg bekam, weil er aus Wiirttemberg zwei Bataillone brachte, die Charge eines Feldmarschalleutnants. Ein 1715 errichtetes Regiment hatte der regierende Herzog Ludwig Eberhard am 15. Marž 1716 auf die Dauer von fiinf Jahren dem Kaiser abgetreten, selbstverstandlich gegen entsprechende Bezahlung. Dieses Regiment fiihrte den Namen Alt-Wiirttemberg und zahlte gleichfalls zwei Bataillone. Augerdem gab es ein Regiment Wiirttem- berg-Dragoner, so dag im ganzen vier Regimenter die Bezeichnung Wiirttem- berg trugen. Das Regiment Wurttemberg-Dragoner (heute Nr. 11) wurde 1713 errichtet und hatte bis 1808 den jeweiligen Regenten von Wiirttemberg zum Inhaber. © 37 © wurden sowohl in Wien als auch in Konstantinopel mit Anspannung aller Krafte betrieben, Osterreich stellte 90.000, die Tiirkei 300.000 Mann ins Feld. Den Oberbefehl iiber das turkische Heer iibernahm der neue Grogvezier Chalil Pascha, bis Sofia begleitete der Sultan die Truppen, um ihnen die Tragweite der kommenden Operationen zum Bewugtsein zu bringen. Noch wahrend des Winters lieg Prinz Eugen an verschiedenen Punkten V erpflegsvorrate sammeln. T iirkischer- seits schickte man Spione aus, die, meist als serbische Monche ver- kleidet, die Aufgabe hatten, die Magazine in Brand zu stecken. Einige Brandstifter hatten Erfolg, spater jedoch machte man mit dem Gesindel wenig Umstande, man lieg die Strolche entweder spiegen oder hangen. Im Verlaufe des Friihjahres 1717 sammelten sich die Kaiserlichen in der llmgebung von Petervvardein. Das Re¬ giment erschien nur mit zwei Bataillonen im Felde, das dritte Bataillon verrichtete Dienste in der Festung Temesvar. Am 21. Mai etablierte Prinz Eugen sein Hauptquartier, mit gutem Gewissen konnte er sich sagen, dag nach menschlichem Ermessen nichts verabsaumt worden sei, den Truppen die zu leistende schwere Arbeit giinstig vorzubereiten. Prinz Eugen hatte sich vorgenommen, die Festung Belgrad zu erobern. Die Art und Weise, wie er seinen Plan durchfiihrte, ist ein strategisches Meisterstiick. Mit grogem Gerausch schob er zunachst einen Teil der bei Peterwardein ver- sammelten Truppen nach Semlin und mit noch grogerem Gerausch veranstaltete er an der Save, auf der Strecke Belgrad-Šabac, Demonstrationen, so dag die Tiirken glauben mugten, er wolle die Festung Belgrad von Westen her iiberfallen. Die Demonstrationen erfiillten ihren Zweck, wie hypnotisiert wandte die Belgrader Be- satzung ihren Blick immer auf diese Strecke. Unterdessen vollfiihrte Prinz Eugen einen Zug, den niemand fiir moglich gehalten hatte. Die Armee ging bei Peterwardein auf das linke Ufer der Donau, iiber- schritt bei Vilova die Theig und bei Pancsova nochmals die Donau, so dag die Kaiserlichen am 19. Juni, wie vom Himmel gefallen, ost- lich und siidlich von Belgrad auftauchten. Ohne Zaudern legten die Truppen einen Giirtel von Verschanzungen gegen die Festung, um etwa unternommene Ausfalle entschieden abweisen zu konnen, denn die Besatzung war stark, sie zahlte 30.000 Mann mit 300 Geschiitzen. Um aber auch gegen Chalil Pascha, der mit einer Entsatzarmee im Marsche war, entsprechend geschiitzt zu sein, lieg Prinz Eugen noch einen Giirtel von Verschanzungen anlegen, eine 16 km lange © 38 © Kontravallationslinie, so benannt zum Unterschied gegen die 9 km lange Zirkumvallationslinie, welche gegen die Festung Schutz bot. Gegen Chalil Pascha war verdoppelte Vorsicht schon deshalb am Platze, weil er Belgrad grundlich kannte, indem er bis Oktober 1716 Gouverneur der Festung gewesen war. Samtliche Truppen mugten nun fleigig Schanzarbeiten verrichten. Faschinen, Schanzkorbe, Pali- saden und was sonst bei solchen Gelegenheiten notwendig ist, gab es in Hiille und Fiille zu erzeugen. Einen beilaufigen Begriff von der geleisteten Arbeit kann man sich machen, wenn man erfahrt, dag 40.000 Faschinen, 124.000 Palisaden und 24.000 Schanzkorbe in Verwendung kamen. Das Regiment lieferte 6200 Faschinen, 190 Palisaden und 72 Schanzkorbe. Die Oberaufsicht iiber die Be- lagerungsarbeiten fiihrte der Inhaber, der seit 4. Mai den Rang eines Feldmarschalls innehatte. Am 30. Juli war Chalil Pascha mit dem Entsatzheer zur Stelle, in weitem Umkreise lagerte sich das angekommene Tiirkenheer vor die Kontravallationslinie. In bezug auf Dominierung war Chalil Pascha am besten daran, er blickte in Eugens Lager, wie wieder Eugen in die Festung Belgrad Einsicht nehmen konnte. Die angekommenen Tiirken verschanzten sich und nur einzelne kleine Detachements suchten den Kontakt mit den Kaiserlichen. Da die Tiirken jedem Verwundeten, der liegen blieb, den Kopt abschnitten, handelten die Kaiserlichen ebenso. Aug’ um Auge, Zahn um Zahn, die Kaiserlichen verschonten hinfort keinen Tiirken. Unter den Truppen liegen die stereotyp wiederkehrenden Sommer- seuchen nicht lange auf sich warten, sobald die Sonne ihre volle Glut auszustrahlen begann. Das enge Beisammensein unter primitiven Flugdachern, die einformige, wiirzlose Nahrung, das schlechte, un- gesunde Trinkwasser fiigte den Truppen ungeheuren Schaden zu. Selten wurde ein Kranker wieder gesund und bald hatte jeder Truppenkorper einen Friedhof, der mehr Leichen barg, als Lebende iibrig waren. Selbst Prinz Eugen erkrankte. Nur ein heroischer Entschlug konnte hier Wandel schaffen. So¬ bald Prinz Eugen wieder halbwegs hergestellt war, beschied er die Generale zu sich und eroffnete ihnen, dag man jetzt va banque spielen miisse. Am Abend des 15. August erteilte er seine Disposi- tionen. Wahrend ein Teil der Armee die Festung in Schach zu halten hatte, solite der andere Teil einen Angriff auf Chalil Pascha ausfiihren. In der Schlacht bei Peterwardein war der linke Fliigel © 39 © als erster Angriffsstaffel verwendet worden, hier in der Schlacht bei Belgrad war es der rechte Fliigel, der den Kampf einleitete. Bei Mondschein um 1 Uhr fruh riickten die Angriffstruppen uber die Kontravallationslinie und formierten sich zum Gefecht. Das Mondlicht erloschte, eine Zeit lang war es ganz finster, dann begann der Tag zu grauen. 16. August! Als groger Feuerball stieg die Sonne am Horizonte langsam empor, die Truppen setzten sich in Bewegung. An beiden Fliigeln von Kavallerie begleitet, riickte die Infanterie langsam vor. Das Zentrum bestand aus Infan- terie und unterstand, in zwei Treffen formiert, dem Inhaber. Man hatte noch keine weite Strecke zuriickgelegt, als plotzlich ein solcher Nebel einfiel, dag man nicht zehn Schritte weit sah. Trotz des Nebels wurde die Bewegung fortgesetzt. Um 8 Uhr fruh schwand der Nebel und nun wurde offenbar, dag eine heillose Konfusion ent- standen war. Die Kavallerie am rechten Fliigel, gefiihrt vom Grafen Johann Palffy, hatte zu weit rechts abgebogen, die neben ihr stehende Infanterie war ihr gefolgt und nun klaffte in der Front eine solche Lučke, dag man den Feind formlich einlud, einen Durchbruch zu inszenieren. Der Inhaber reparierte rasch den Fehler, er schob Truppen in die Lučke. Um 9 fruh war das Schicksal des Tages ent- schieden, die Tiirken verliegen, von panischem Schrecken erfagt, in regelloser Flucht das Schlachtfeld. 13.000 Tote und 5000 Gefangene lieg Chalil Pascha zuriick, enorme Verluste im Vergleich zu den Kaiserlichen, die als tot 88 Offiziere und 1767 Mann beklagten, augerdem gab es verwundet 231 Offiziere und 3179 Mann. Das Re¬ giment, das mit glanzender Bravour eine ttirkische Batterie gestiirmt hatte, wies 4 Offiziere und 122 Mann tot auf, venvundet vvaren 4 Offiziere und 70 Mann. Tot waren die Hauptleute de Wernel, Kreyser und Mouro, Leutnant Raunach; verwundet waren Oberst Rudolphin, die Hauptleute Schepper und Graf Salm, Leutnant de Lossan. Die Niederlage Chalil Paschas iibte auf die Belgrader Besatzung eine derart niederschmetternde Wirkung aus, dag sich die Festung schon am nachsten Tage, den 17. August, ergab. Am 21. August zog die tiirkische Besatzung ab, am .22. August zogen acht kaiserliche Bataillone in Belgrad ein. Zum Gouverneur der Festung beantragte Prinz Eugen am 25. August den Inhaber mit der Begriindung, dag „ihm dadurch in seinem mittellosen Zustande geholfen wiirde“. Am 17. September antwortete der Kaiser dem Prinzen Eugen, dag der © 40 © Inhaber gelegentlich seines Besuches in Wien dieselbe Bitte vor- gebracht habe. Da die Angelegenheit nicht dringend war, wurde der Inhaber vertrostet. Dies war wohl hauptsachlich der Grund, warum sich der Inhaber nach Landau auf den Posten, den er schon vor Aus- bruch des Turkenkrieges bekleidet hatte, begab. Wie im Vorjahre hatte das Regiment so schwer gelitten, dag es zur Erholung Winter- quartiere in gesiinderer Gegend bekam. Die Grenadiere wurden nach Kalocsa, funt Kompagnien nach Peterwardein, funt Kompagnien in das Zempliner Ko- mitat geschickt. Selten wohl ist eine Kriegstat zu solcher Beruhmtheit gelangt, wie die Schlacht bei Belgrad am 16. August 1717. Sowohl in stra- tegischer wie takti- scher Beziehung bie- tet diese Schlacht dem Berufsmilitar mannig- Denkmiinze gepragt zur Erinnerung an die Eroberung von Belgrad 1717 fache interessante Sei- ten, ein genialer Fuh- rer und ein muster- haft geschultes Heer erganzen sich in so harmonischer Vollen- dung, dag man nicht miide wird, die voll- brachten Leistungen zubewundern.Schwe- rer als das wirkt aber die Tatsache, dag diese Schlacht zum Gegenstande eines Volksliedes geworden ist, welches 1719 entstand und seitdem im Gedachtnisse des deutschen Volkes dauernd haftet. Wer kennt nicht das Lied, das mit den Worten be- ginnt: „Prinz Eugenius, der edle Ritter“! Eine Sage behauptet, das Gedicht stamme von einem brandenburgischen Musketier, der unter dem Fiirsten Dessau im Heere des Prinzen Eugen gedient habe. Gegen diese Behauptung sprechen zwei gewichtige Tatsachen. Zu- nachst nahmen an der Schlacht bei Belgrad uberhaupt keine Branden- burger teil, ihre Mitwirkung an den Siegen des Prinzen Eugen fand ein Dezennium friiher (1705 und 1706 in Oberitalien) statt. Branden- burgische Truppen fochten wohl in der Schlacht bei Turin, aber bei Belgrad waren sie nicht. Gegen die Sage spricht ferner der Aufbau der Dichtung, die durchaus von siiddeutschem Empfinden getragen ist. Ubertragt man das Gedicht in schwabische Mundart, so ver- schwinden alle die harten und ungelenken Reime, die durch das korrekte Schriftdeutsch entstanden. Schon der Umstand, dag der Verfasser in den beiden Schlugstrophen den Tod eines Prinzen Ludewig beklagt, weist darauf hin, dag ein Schwabe das Gedicht verfagte. Prinz Ludewig ist ein Bruder des Inhabers, er erscheint «> 41 © in der genealogischen Tabelle unter Nr. 35. Da§ der Verfasser den Prinzen sterben lagt, ist poetische Lizenz, \vie denn auch sonst kleine Unwahrheiten eingeschmuggelt wurden. So sagt der Verfas t, das Lager sei bei Semlin bezogen worden, also ndrdlich von Bel- grad; in Wirklichkeit lagerte die Hauptarmee sudlich von Belgi d. Poetische Lizenz ist ferner, dag der Verfasser den 21. August als jenen Tag angibt, an welchem Prinz Eugen die Dispositionen ir Schlacht ausgab. Dies geschah, wie wir wissen, am 15. August. Dagegen stimmt die Angabe beziiglich des Spions. Der Mann hieg Johann Vekony. Er war Ungar von Geburt und hatte 1716 der Besatzung von Temesvar angehort, wobei er im geheimen seme Brotgeber verriet. Im Jahre 1717 setzte der Wackere das Metier i rt, er beniitzte seine Vertrauensstellung beim Pascha von Semendria, um alle wichtigen Korrespondenzen zu verraten. Dafiir lieg h Vekony 200 Dukaten bezahlen und eine Rittmeisterstelle bei den Husaren zusichern. Das Prinz Eugen-Lied hat im Laufe der Zeiten den Charakter eines Defiliermarsches fiir Reiterabteilungen angenommen. Der sonc - bare Rhythmus, die Melodie bewegt sich im Fiinfvierteltakt, ahmt das Zappeln feuriger Pferde nach, eine elektrisierende Kraft wohnt den Liede inne. Prinz Eugen, der edle Ritter. In schwabischer Mundart. 1 . Prinz Eugenius, der edle Ridde (Ritter), Wollt’ dem Kaiser wied’rum krigge (kriegen) Stadt und Festung Belgerad. Er lieg schlage eine Brucke, Dag man kunnt’ hiniiberrucke Mit der Armee wohl fiir die Stadt. 2 . Als die Brucke nun war geschlage, Dag man kunnt’ mit Stuck und Wage Frei passier’n den Donauflug: Bei Semlin schlug man das Lage (Lager), Alle Turke zu verjage (verjagen), Ihne zum Spott und zum Verdrug. 3 . Am einundzwanzigsten August soebe Kam ein Spion bei Sturm und Rege, Schwur’s dem Prinzen und zeigt’s ihm an, Dag die Tiirken fouragiere, Soviel als man kunnt’ verspiire, An die dreimalhunderttausend Mann. 4 . Als Prinz Eugenius dies vernomme, Lieg er gleich zusammenkomme Sein’ General und Feldmarschall. Er tat sie recht instruiere, Wie man solit die Truppen fiihre Und den Feind recht greife an. © 42 © 5 . Bei der Parol’ tat er befehle, Dag man solit’ die Zwolfe zahle Bei der Uhr um Mitternacht. Da solit’ AIPs zu Pferd aufsitze, Mit dem Feinde zu scharmiitze, Was zum Streit nur hiitte Kraft. 6 . Alles sag auch gleich zu Pferde, Jeder griff nach seinem Schwerde, Ganz stili ruckt man aus der Schanz. Die Musquetier’ wie auch Reide (Reiter) Tate alle tapfer streide (streiten), ’s war fiihrwahr ein schoner Tanz. 7 . Ihr Konstabler auf der Schanze, Spielet auf zu diesem Tanze Mit Kartaunen grog und klein, Mit de groge, mit de kleine Auf die Turke, auf die Heide, Dag sie laufe ali’ davon. 8 . Prinz Eugenius wohl auf der Rechte Tat als wie ein Lowe fechte Als General und Feldmarschall. Prinz Ludewig ritt auf und nieder: „Halt’t euch brav, ihr deutsche Briider, Greift den Feind nur herzhaft an!“ 9 . Prinz Ludewig, der mugt aufgebe Seinen Geist und junges Lebe, Ward getroffe von dem Blei. Prinz Eugen war sehr betriibet, Weil er ihn so sehr geliebet, Lieg ihn bringe nach Peterwardei(n). Nach dieser kleinen Abschweifung sei der Faden der Geschichte wieder aufgenoinmen. Das Regiment wurde im Friihjahr 1718 in die Gegend von Semlin beordert und trat hier in den Verband einer Heeresgruppe, welche aufgestellt wurde, um auf die tiirkischen Staatsmanner eine gewisse Pression auszuiiben. Schweren Herzens fiigte sich die Pforte in das Unvermeidliche, im Friedensschlusse zu Passarowitz (Požarevag) trat die Tiirkei nebst der Festung Belgrad auch das Gebiet bis an den Alt und Timok ab. Das Regiment bezog nach dem Friedensschlusse Quartiere im Komitat Bacs-Bodrog, im Herbste wurde ein Bataillon nach Belgrad verlegt. Im Jahre 1719 kamen zwei Bataillone nach Belgrad, das dritte nach Temesvar, und nun begann eine Zeit, die dem Regimente, mehr als ihm vielleicht lieb war, Gelegenheit bot, fiir Kultur und Zivilisation zu wirken. Belgrad war wahrend der Belagerung des Jahres 1717 zu einem Trtimmerhaufen geworden. Fast alle Gebaude waren ein Raub der Flammen geworden, die an sich schon schmutzige Stadt spottete jeder Beschreibung. Trostlos in jeder Beziehung gestaltete sich der -e> 43 @ Aufenthalt und es ist kein Wunder, dag viele Leute des Regiments aus Verzweiflung desertierten. Die Desertionen nahmen einen solchen Umfang an, dag Oberst Rudolphin verhalten wurde, sich daruber nach Wien zu augern. Die Sache anderte sich, nachdem am 13. Oktober 1720 der Inhaber, aus Landau kommend, in Belgrad eingetroffen Vorort. Serbenstadt Festung und deutsche Stadt Vorort Karlstal Belgrad im Jahre 1738 Nach einer zeitgenossischen Handzeichnung von FN. von Sparr war, um in seiner Eigenschaft als „Chef der serbischen Administration" die oberste Leitung der Živil- und Militargeschafte zu iibernehmen. Die entvolkerte Stadt wurde neu besi^delt, aus Worms und Speyer brachte man in 400 Familien die erforderlichen Handwerker, die alsbald dem stadtischen Leben ein deutsches Geprage aufdriickten. Der von diesen Einwanderern bewohnte Stadtteil hieg denn auch deutsche Stadt, zum Unterschied von der Raizenstadt, welche, auger- halb der Stadtmauern gelegen, von Serben bewohnt war. Die alten Befestigungen wurden niedergerissen und an ihre Stelle kam eine bastionierte Front mit fiinf Ausgangen, die nach Orten benannt wurden, in deren Richtung sie lagen. Nach Westen fiihrte das Šabacer Tor, nach Nordwest das Peterwardeiner, nach Nordost das Temes- varer, nach Osten das Widdiner und nach Siiden - zugleich das ® 44 ■§> grogte und schonste — das Stambuler oder Wiirttembergtor. An der Grundsteinlegung, welche im Juni 1723 stattfand, nahm der Inhaber teil. Das Wurttembergtor stand bis 1867, es wurde nieder- gerissen, um Raum fiir ein Theater zu schaffen. Neben dem Wiirttem- bergtor lag die Alexanderkaserne, ein massiger Bau mit drei Hofen. Sehenswert ist der noch heute bestehende Brunnen in der Festung, 108 Fug tief und 212 Stufen zahlend. Dieser Brunnen erforderte viel Zeit und Muhe, erst 1731 wurde er vollendet.* Ein groges Zeughaus, eine Garnisonskirche, ein Gebaude fiir die Hauptwache, Offizierswohnungen wurden gebaut. Das Kommandantengebaude, in welchem der Inhaber residierte, hieg das Prinzenhaus (Prinčina). Prinz Alexander von Wiirttemberg war 1712 in Venedig Katholik geworden. Am 1. Mai 1726 vermahlte er sich mit der Prinzessin Auguste von Thurn und Taxis, einer 20jahrigen Dame von groger Schonheit. Als Ehemann trieb Prinz Alexander einen noch grogeren Aufwand als frtiher, obschon er in dieser Beziehung auch friiher nicht engherzig gewesen war. Die an orientalischen Pomp gewohnte Bevolkerung brauchte, um vor dem Gouverneur Rešpekt zu haben, neben einer starken Faust offentliches Schaugeprange. Darum ver- anstaltete der Prinz viele Festlichkeiten, in Belgrad ging es lebhaft zu. In einem Gebiet, dag an der tiirkischen Erstarrung zahe festhielt, bildete Belgrad eine Oase geselliger Freuden. Viele Offiziere bewarben sich ausdriicklich, der Belgrader Garnison einverleibt zu werden, weil das Leben daselbst einen eigenen Reiz besag. Wo viel Licht, ist auch viel Schatten, das Sprichwort bewahr- heitete sich auch hier. Prinz Alexander regierte mit den Alliiren eines Paschas, aus seinen Verfiigungen sprach haufig Willkiir und es fehlte nicht an Beschwerden, dag er die Verwaltung mehr nach personlichen als nach sachlichen Gesichtspunkten leitete. Insbesondere klagte man, dag er fiir Reprasentationszwecke zu viel verschwende, dag seine engere Umgebung dem Eigennutz verfallen sei und die Bevolkerung ausbeute. Ein Hauptmann des Regiments, namens de Wenz, beschwerte sich 1722 iiber Zuriicksetzung, indem er behauptete, * Die Festungsanlagen verschlangen sehr viel Geld, zirka 12 Millionen Gulden. Es waren papstliche Subsidiengelder. Papst Benedikt XIII. bewilligte sowohl am 31. Janner 1725 wie auch am 16. Februar 1730 auf fiinf Jahre je 800.000 Gulden. Papst Klemens XIII. bewilligte 1735 denselben Betrag. Als die Festung fertig war, brach der Tiirkenkrieg des Jahres 1737 bis 1739 aus und das Resultat war, dag Belgrad in tiirkischen Besitz geriet. *> 45 ■© er konne eine Kompagnie nicht bekommen, weil der Inhaber ihm immer Auslander vorziehe. Man klagte, dag Belgrad zu viele Gast- hauser besitze. Es waren deren 200 vorhanden, zumeist von Gliicks- rittern eroffnet, die auf rasche Art zu Wohlstand gelangen wollten Der Umstand, dag die eingewanderten Deutschen ob ihres Fleiges rascher emporkamen als die tragen Serben, erweckte in den Serben Neid und sie klagten in Wien iiber ungerechte Behandlung. Es steht auger Frage, dag Prinz Alexander als Gouverneur eine gewisse Harte entwickelte, allein diese Harte war nicht zu umgehen, weil nur so Ordnung geschaffen werden konnte. Was auffiel, war des Gouverneurs wohlwollende Gesinnung jiidischen Geschžiftsleuten gegeniiber. Ein 1720 durch Oberst Rudolphin gemachter Antrag lagt daraui' schliegen, dag die Verpflegsgebiihren des Regiments einem jiidischen Pachter iiberantwortet wurden, damals das einfachste und zugleich sicherste Verfahren einer regelmagigen Geldfassung. Der Name des Pachters ist zwar nicht erwahnt, doch wird man kaum fehlgehen, wenn man auf Josef Levi Siig Oppenheiin ratet, einen recht inter- essanten Mann. Seine Mutter war entweder die Gattin oder die Tochter des in Heidelberg ansassigen jiidischen Handlers Siig Oppen- heim, sein Vater war der osterreichische General Heitersdorf, der sich im Mai 1693 als Kommandant von Heidelberg von den Franzosen iiberrumpeln lieg und deshalb kriegsrechtlich kassiert wurde. Oppen- heim war damals ein Knabe von neun Jahren. Dag Siig Oppenheim senior auch mit dem Hause Fiirstenberg in geschaftlichen Beziehungen stand, wurde bereits erwahnt. Siig Oppenheim junior verstand die Verbindungen weiter auszugestalten, es gliickte ihm spater, wahrend des Tiirkenkrieges mit Lieferungen fiir die kaiserliche Armee betraut zu werden. Im Verkehr jovial und zuvorkommend, immer zu Ge- falligkeiten bereit, erfreute er sich in Offizierskreisen einer grogen Beliebtheit. Vom Vater hatte er die Kavaliersmanieren, von der Mutter das Erwerbstalent geerbt. Seine Beziehungen zum Prinzen Alexander von Wiirttemberg niitzte er dahin aus, dag er nur Ge- schafte in grogem Stile machte, mit Kleinigkeiten gab er sich nicht ab. Fiir Belgrad war er ein schier unentbehrlicher Mann, er war sozusagen der Bankier der Festung. Personalveranderungen im Regimente sind mehrere zu ver- zeichnen. Oberstleutnant Eylner ging 1718 als Festungskommandant nach Šabac ab, Oberst Rudolphin wurde 1722 Kommandant von ® 46 a Semlin. Oberstleutnant Graf du Bourg, sein Nachfolger im Kom- mando, wurde 1723 Oberst und Festungskommandant in Arad, Oberstleutnant Graf Leopold Kastel riickte ebenfalls zum Oberst vor und ging als Festungskommandant nach Neuhausel ab. Daraus ist zu schliegen, dag das Offizierskorps des Regiments auch fiir die Zivilverwaltung ein gewisses Geschick besag. Seit 1726 bezog das Regiment den Rekrutenbedarf aus Mahren, zuerst aus Znaim, spater aus Kremsier, dann aus Nikolsburg. Im Winter 1729 auf 1730 wurde ein Bataillon des Regiments tur die Ex- pedition nach Sizilien ausgeriistet. Es marschierte von Belgrad iiber Karlstadt nach Fiume, schiffte sich daselbst am 15. Mai 1730 ein und landete am 24. Juni in Messina. Zu irgend einer grogeren Aktion kam es aber nicht, am 26. Mai 1732 trat das Bataillon die Heimreise an. Ende 1731 nahm Alexander den Titel Erbprinz von Wiirttemberg an. Der einzige Sohn seines regierenden Vetters, Prinz Friedrich (vergl. Nr. 37) verschied ohne mannliche Erben, die Erbfolge in Wurttemberg iiberging daher an Alexander, dessen Interesse fiir Belgrad naturgemag erlahmte, weil seine ganze Aufmerksamkeit nun auf die Zustande in Wiirttemberg gerichtet war. Alexander ver- brachte einen grogen Teil des Jahres 1731 in Stuttgart, er war un- mittelbar Zeuge eines Prozesses, der die langjahrige Freundin seines Vetters jah zu Fali brachte. Durch 24 Jahre hatte sich Wilhelmine von Gravenitz neben dem Herzog Eberhard Ludwig zu behaupten vermocht, gliihend gehagt von einer machtigen Partei, an deren Spitze des Herzogs legitime Gemahlin stand. Am 24. Oktober 1731 wurde die Gravenitz aus Wiirttemberg ausgewiesen, deren grogtes Verbrechen hauptsachlich darin bestand, dag sie ihre nachsten Ver- wandten gut versorgt hatte. In Anerkennung dessen ruhten die lieben Venvandten nicht eher, bis die Wohltaterin gestiirzt war. Zwei Jahre spater, am 31. Oktober 1733, wurde Alexander regie- render Herzog, die Gouverneurstelle von Belgrad behielt er aber bei. Im Regimente verspiirte man den Regierungsantritt durch einen Zuschub wiirttembergischer Rekruten, aus Heilbronn riickten ihrer 397 nach Belgrad ein. Schon am 26. Dezember richtete der Herzog nach Wien die Bitte, das Regiment nach Wiirttemberg zu schicken, weil er Leute um sich haben wolle, auf die er sich verlassen konne. In Wiirttemberg hatte man dem neuen Herrn keinen allzufreund- lichen Empfang bereitet. Vorsichtshalber war man schon 1729 an ihn mit einer Urkunde herangetreten, in welcher er erklaren mugte, ® 47 ® die Verfassung des Landes ehrlich respektieren zu wollen. Seine martialische Erscheinung, sein zu Jahzorn neigendesTemperament, sein kurz angebundenes Wesen und vor allem sein autokratisches Auf- treten hatten den Wiirttembergern ratlich erscheinen lassen, sich gegen eine Belgrader Paschawirtschaft zu sichern. Ein eifriger Schnup- fer, hielt er stets eine goldene Tabaksdose in der Hand, auch bei Audienzen. Wenn er heftig auf die Dose klopfte, blieb ein Donner- wetter selten aus; der Herzog konnte, wenn er zornig war, sehr unangenehm werden. Mit allen diesen Eigenheiten hatte man sich iibrigens abgefunden, wenn neben dem Herzog nicht auch der Siig Oppenheim als Vertrauensmann aufgetaucht ware. Oppenheim bekam den Titel Finanzrat und als solcher iibte er die Funktionen eines Finanzministers aus. Das Regimeftt verlieg 1733 fiir drei Jahre Belgrad, es hatte den Befehl erhalten, zu der Heeresgruppe zu stogen, welche sich in der Gegend von Heilbronn sammelte, um mit Frankreich den Polnischen Erbfolgekrieg auszufechten. Von Belgrad bis Heilbronn ist ein gutes Stiick Weges, dabei war die Strecke mitten im Winter, auf ver- schneiten Stragen zuriickzulegen. Die Route ging liber Stuhlweigen- burg, Ofen, Bruck a. d. Leitha, Passau. Das Regiment zahlte vier Bataillone, die staffehveise marschierten. Aber nur drei Bataillone riickten zur Feldarmee, das vierte blieb in Oberosterreich. Das erste Bataillon, Oberstleutnant Graf Welz, kam am 3. Mai 1734 nach Freiburg i. Br. und stieg am 17. Juni in Heidelberg zur Feld¬ armee; das zweite Bataillon kam am 11. Mai nach Heilbronn, das dritte Bataillon, Major Baron Bonwinghausen, erschien, von Linz kommend, Mitte Juni bei der Feldarmee. Zwar fiihrte Prinz Eugen den Oberbefehl, allein seine Spann- kraft war dahin. Miide und matt gingen die Operationen vor sich, die von den Franzosen belagerte Festung Philippsburg mugte, da zu ihrer Rettung nichts unternommen wurde, am 11. Juli 1734 kapitu- lieren. Am 2. Oktober reiste Prinz Eugen nach Wien, sein Stell- vertreter im Kommando wurde Herzog Alexander, der dem Regi¬ mente als Winterquartier die Orte Pforzheim, Wiesloch und Eppingen anwies. Der Herzog beklagte den Tod zweier Briider, der Prinzen Friedrich und Ludwig (vergl. Nr. 33 und 35). Dagegen war Oppen¬ heim um so besserer Laune, er verdiente als Lieferant der Armee hiibsche Summen, da er die Truppen in der unverfrorensten Weise begaunerte. Unter allen moglichen Vorwanden blieben die Offiziere ® 48 @ ohne Gage, die Mannschaft ohne Lohnung. Ja, selbst das Brot wurde nicht geliefert, so dag den Leuten nichts anderes iibrig blieb, als zu betteln. Wo das Betteln nichts niitzte, griffen sie zum Stehlen, und wenn auch dieses Mittel versagte, gingen sie rauben. Das in Linz zuriickbehaltene Bataillon, bei welchem sich der Regiments- kommandant Oberst Johann Samuel von Dirr befand, lachte sich unter solchen Verhaltnissen ins Faustchen; im Herbste 1734 wurde Dirr nach Prag instradiert, dort nahm er 1022 Rekruten mit, mar- schierte im Februar 1735 nach dem Kriegsschauplatze ab und traf im April in Pforzheim ein. Inzwischen war auch Prinz Eugen wieder zur Stelle, doch wurde militarisch ebensowenig geleistet wie im vorigen Jahre, so dag der ganze Feldzug allgemein mit einer Ent- tauschung endete. Im August 1736 wurde das Regiment in Ulm eingeschifft und fuhr auf der Donau hinab bis Pest. Von hier marschierte es nach Belgrad, ein Krieg gegen die Tiirken war im Zuge. Ahnlich wie die Truppen begaunerte Oppenheim auch das Land Wurttemberg. Alle einflugreichen Leute bestach er, Gegner raumte er riicksichtslos beiseite. Beim Herzog konnte niemand in Audienz erscheinen, ohne dag Oppenheim vorher davon wugte. Er selbst trieb einen bedeutenden Aufwand, gab gute Diners, hielt Equipagen und zwei Maitressen. Augerlich den Grandseigneur spielend, handelte er mit Pferden, Juwelen und Kunstgegenstanden. Da die Stande murr- ten, riet Oppenheim dem Herzog zu einem Staatsstreiche, die un- gebardigen Herren sollten gedemiitigt Berden. Um aber nicht auch selbst in die Katastrophe verwickelt zu werden, reichte Oppenheim um seine Entlassung ein, die ihm auch in gnadiger Weise bewilligt wurde. Dessenungeachtet ereilte ihn das Verhangnis. Am 12. Marž 1737 starb Herzog Alexander, auf Betreiben der Herzoginwitwe wurde Oppenheim unmittelbar nach der Leichenfeier verhaftet und in sicheren Gewahrsam gebracht. Wahrend der gerichtlichen Unter- suchung, die sich durch elf Monate hinzog, lieg Oppenheim kein Mittel unversucht, um die Richter umzustimmen. Anfangs war er stolz, er briistete sich mit seinen zahlreichen Beziehungen zu an- gesehenen Personen. Als dies nichts niitzte, simulierte er Wahnsinn, schlieglich aber schickte er sich ins Unvermeidliche. Am 30. Janner 1738 wurde er in Stuttgart an einem fiinfzig Fug hohen Galgen offent- lich gehangt. Sein Vermogen, mehr als drei Millionen Taler, zog der.Fiskus ein. @ 49 ® So schlog denn das Wirken des Herzogs Alexander mit einem Ereigniš ab, welches so viel Schatten verbreitete, dag die ganze, an Erfolgen so reiche Laufbahn formlich verdunkelt wurde. Tatsache ist, dag nach dem Tode des Inhabers sich erst recht zeigte, was er fiir Belgrad, was er fiir sein Regiment gewesen. Um die erledigte Inhaberstelle bewarben sich nicht weniger als 22 Kandidaten, das Regiment mug einen magischen Zauber ausgestrahlt haben. Organisatorische Details des breiten zu behandeln, liegt nicht im Rahmen der hier gestellten Aufgabe. Nur so viel sei bemerkt, dag den Regimentern rund 2000 Mann als Stand vorgeschrieben waren. Bis 1695 formierte ein Infanterieregiment 12 bis 16 Kompag- nien in zwei Bataillonen. Seit 1695 gab es 12 bis 15 Kompagnien in drei Bataillonen. Im Jahre 1700 gab man den Regimentern eine und seit 1711 zwei Grenadierkompagnien. Voriibergehend formierte man ein Regiment auch in vier Bataillone, die Institution erwies sich aber nicht lebensfahig. Interessant ist die Tatsache, dag 1726 bis 1736 das Regiment 4195 Mann als Abgang zahlte, darunter gingen 3520 Mann mit Tod ab, die anderen wurden wegen physischer Defekte entlassen. Im Durchschnitt mugten somit jahrlich 412 Indivi- duen ersetzt werden. Zu Beginn der Periode 1694 bis 1737 besag das Regiment das Geprage schwabischer Provenienz. Im Verlaufe des Spanischen Erb- folgekrieges traten zwar Bohmen an Stelle der Schwaben, im Offiziers- korps jedoch behielt das schwabische Element die Oberhand. Auf die Schlacht von Belgrad konnte das Regiment mit hoher Befriedi- gung zuriickblicken, um so mehr, als das Prinz Eugen-Lied zu einem geistigen Vermachtnis von ganz besonderer Art wurde. BENUTZTE QUELLEN: a) Druckwerke: Amon, Eroberung der Festung Ehrenberg in Tirol durch eine Kompagnie des Regiments Nr. 17 im Jahre 1703, Feuilleton der „Laibaeher Zeitung“ vom 20. Janner 1900. Amon, Verteidigung von Villingen durch das Regiment Wurttemberg Nr. 17. im Jahre 1704, Feuilleton der „Laibacher Zeitung" vom 22. und 23. Fe¬ bruar 1900. Hammer, Geschichte des Osmanischen Reiches, IV. Band, Pest 1835. Henne-Am Rhyn, Kulturgeschichte der neueren Zeit, II. Band, Leipzig 1871. © 50 © Klein, Geschichte der Ungarn, V. Band, Leipzig 1883. Kriegs-Archiv, Feldziige des Prinzen Eugen von Savoyen, 21 Bande, Wien 1876 bis 1892. Munch, Geschichte des Hauses und Landes Fiirstenberg, Aachen 1830 bis 1832. O’ Reilly, Biographien der beriihmtesten Feldherren, Wien 1813. Stefanovič - Vdovski, Belgrad unter der Regierung Kaisers Karl VI. Heraus- gegeben von der Gesellschaft fiir neuere Geschichte Osterreichs, Wien 1908. Vehse, Geschichte der deutschen Hofe, XXV. Band, Hamburg 1853. Weyhe-Eimke, Graf von Buquoy, Wien 1876. Wrede, Geschichte der k. u. k. Wehrmacht, I. u. II. Band, Wien 1898. b) Handschriften: Fiirstl. Fiirstenbergsches Familienarchiv zu Donau-Eschingen. Kriegsarchiv in Wien. -g) 51 ® III. DIE ARA KOLOWRAT UND KOCH 1737 — 1780 . ei Eintritt dieser Ara stand das Regiment drei Ereig- nissen gegeniiber, welche fiir die weitere Entwicklung von ganz besonderer Bedeutung waren. Man kann fiiglich behaupten, dag mit der Vergangenheit ein jaher Bruch erfolgte, militarisch wie privat nahm nun das Leben im Regiment einen ganz verschiedenen Charakter an. Das erste Ereignis, mit welchem sich das Regiment abzufinden hatte, war die Riickkehr nadi Belgrad. Wie schon erwahnt, war das Regiment im August 1736 aus Schwaben nach Belgrad instradiert worden. Als es in Belgrad eintraf, fiel es durch gute Haltung und innere Ordnung auf, so dag man es anderen Truppenkorpern als Muster hinstellte. Aber das war ein magerer Trost fiir den Um- schwung, der inzwischen in Belgrad eingetreten war. Das zweite Ereignis war der neue Inhaber Graf Kajetan Kolowrat, mit Dekret vom 1. August 1737 zum Nachfolger des verstorbenen Herzogs von Wiirttemberg ernannt. Das dritte Ereignis war der Tiirkenkrieg, be- gonnen vom Wiener Hofe im Sommer 1736 infolge eines Allianz- vertrages mit Rugland. Kraft dieses Vertrages (vom 6. August 1726) war Osterreich verpfliditet, den Russen mit 30.000 Mann beizustehen. Damit war aber noch nicht gesagt, dag Osterreich gegen die Tiirkei aggressiv vorzugehen hatte. ® 53 v Der neue Inhaber Graf Kajetan Kolowrat zahlte zur Zeit dei Ernennung 48 Jahre, trotzdem war er erst Oberst. Unter 22 Be werbern erhielt er die erledigte Inhaberstelle. Dag er, obwohl nodi nicht General, die Inhaberstelle bekam, verdankte er seinem Gonner Konigsegg. Es ist derselbe Graf Lothar Konigsegg, dessen Name auf Seite 16 fluchtig beruhrt wurde. Eine ausfiihrliche Lebensbeschreibung Konigseggs findet de: Leser im Kapitel „Beruhmte Manner“. Hier sei nur erwahnt, dag Konigsegg, nachdem er 1703 das Regiment verlassen hatte, auf eine glanzende Karriere zuriickblicken konnte. Seit 1730 Vizeprasident und seit 1736 Prasident des Wiener Hofkriegsrates, vereinigte er in seiner Hand eine gewaltige Machtfulle; nicht nur, dag er die oberste Heeresleitung ausschlieglich allein ausiibte, er hatte auch auf den Gang der augeren Politik einen schwerwiegenden Einflug. Man konnte aber nicht behaupten, dag er auf seinem Platze ideenreidi, tatkraftig und vorausblickend gewirkt hatte. Das durch ihn vertretene System kennzeichnet sich durdi Schlafrigkeit, Tatenunmut und verkehrte Mag- regeln. Zur fachmannischen Unzulanglichkeit gesellte sich bei Kdnigs- egg noch eine schier unglaubliche Blindheit in bezug auf Korruption. Wie Pilze nach einem Regen erstanden allerorts Hochstapler, die sich der Armee gleich Blutegeln anhefteten. Schlimm genug, unreelle Menschen konnte man unter allen Chargengraden antreffen. Um nur zwei der beruhmtesten Defraudanten zu nennen, seien erwahnt der Feldzeugmeister Baron Schmettau und der Feldmarschall Graf Friedrich Seckendorff. Alle Spatzen pfiffen es auf dem Dache, was fur Ehrenmanner diese Herren waren, nur der Leiter des Heer- wesens wugte davon nichts. Die Armee darbte und hungerte, sie ging barfug und in Lumpen herum, Monate hindurch bekam der Soldat kein Obdach, doch Konigsegg lieg sich aus seinem Phlegma nicht aufriitteln. Dag ihm jeder Funken staatsmannischer Einsicht fehlte, vermehrte das Ungemach. Wahrend der vier Jahre, da Konigs- egg an der Spitze des Heerwesens stand, erlitt der Staat, militarisch wie diplomatisch, nichts als Niederlagen. Derselbe Staat, der 1736 bis 1739 gegen die armselige Tiirkei nicht aufkommen konnte, stand 1740 einer europaischen Allianz gegenuber und siehe, dieser Staat entwickelte Krafte, dag sich der Kontinent vor Staunen nicht fassen konnte. Im Gegensatz zum Prinzen Eugen, der jeden Tiirkenkrieg ge- wissenhaft vorbereitet hatte, tat Konigsegg nichts. Mit lendenlahmen ® 54 ® Verordnungen wugte er seine Unfahigkeit zu bemanteln. Es charak- terisiert sein Begriffsvermogen, dag jeder der vier Feldziige durch einen anderen Oberbefehlshaber gefuhrt wurde. Man gerat in Ver- legenheit, wenn gesagt werden soli, welcher unter den vier Ober- befehlshabern die geringste Begabung besag. An Tatenlosigkeit waren alle vier einander wiirdig. Als erster debiitierte 1736 Graf Johann Palffy; als zweiter kam 1737 Graf Friedrich Seckendorff; als dritter erschien 1738 Konigsegg selbst; als vierter 1739 Graf Olivier Wallis. Alle vier im Vereine brachten es zuwege, dag die grogen Errungen- schaften des Prinzen Eugen verloren wurden. Wenn es iiberhaupt eine Entschuldigung gibt, so ware es hodistens der Hinweis, dag das Schicksal solche Zwerge absichtlich in den Vordergrund stellte, damit der Genius des Prinzen Eugen um so leuchtender erstrahle. Als das Regiment im Herbste 1736 in Belgrad eintraf, war die erste Tiirkenkampagne schon ihrem Ende nahe. Feldmarschall Graf Johann Palffy war am 19. September mit 25 Infanterieregimentern und 21 Eskadronen in den Raum Semendria-Požarevac (Passarowitz) gedrungen, eine an sich harmlose Demonstration, da an die Tiirkei eine Kriegserklarung iiberhaupt nodh nicht ergangen war. Die ganze Operation hatte auch praktisch gar keinen Wert. Konigsegg erwirkte, dag Palffy abberufen wurde, als Vorwand hiezu diente die Behaup- tung, Palffy sei fiir Kriegsstrapazen schon zu alt. Palffy zahlte damals 73 Lebensjahre. Fiir die Kampagne des Jahres 1737 kam eine jiingere Kraft in Verwendung, der 63jahrige Graf Friedrich Seckendorff. Eine pracht- volle Armee, 50.000 Mann Infanterie und 45.000 Mann Kavallerie mit 300 Geschiitzen, wurde ihm zur Verfiigung gestellt. Die Truppen sammelten sich auf dem Raume zwischen Semlin und Belgrad. Um das Geld fiir Rekrutennachschiibe zu ersparen, lieg Seckendorff bei der Infanterie die vierten Bataillone auflosen und mit deren Mann- schaft die vorhandenen Liicken erganzen. So stellte denn das Re¬ giment nur zwei Bataillone ins Feld, das dritte Bataillon blieb in Belgrad zuriick. Seckendorff, ein gewaltiger Sdnvadroneur, gab vor Beginn der Operationen an, er werde bis Saloniki vordringen. In Wirklichkeit instradierte er die Truppen nach Art der Schnecken. In Bewegung war die Armee immer, aber vom Fleck kam sie nicht. Plan- und ziellos wurden Kolonnen bald hieher, bald dorthin entsendet, um ja den Anschein zu erwecken, als herrsche eine fieberhafte Tatigkeit. @ 55 ® Einen miihelosen Erfolg erzielte Seckendorff mit der kleinen Festung Niš (Nissa), deren Besatzung aus 500 Tiirken bestand. Der von Seckendorff abgesandte Offizier iiberreichte am 14. Juli in Niš die Kriegserklarung, worauf der tiirkische Befehlshaber erklarte, er werde, weil der Platz wehrlos sei, ohne Zogern kapitulieren, so- bald sich osterreichische Truppen zeigen wiirden. Seckendorff be- orderte am 23. Juli zwei Husaren- und vier Infanterieregimenter (darunter die zwei ersten Bataillone des Regiments) nach Niš. Beim Erscheinen der Kolonne hielt der tiirkische Befehlshaber sein Wort, am 28. Juli zogen die Tiirken aus Niš fort. In den nachsten Tagen bis 3. August verliegen auch 2000 Burger den Platz. Man solite nun meinen, dag jetzt, wo der Weg nach Saloniki offenstand, Seckendorff die Offensive energisch betreiben werde. Keine Špur davon, er vertrodelte die Zeit mit allerlei niditssagenden Dingen. Interessant ist die Tatsache, dag 10.000 Zentner Mehi und 10.000 Metzen Hafer, welche von Požarevac ins Lager hatten ge- bracht werden sollen, unterwegs spurlos verschwanden. Dank solcher Fiirsorge fiir das Wohl der Truppen, brach im Lager der Hunger- typhus aus. Seckendorff verweilte bei Niš bis zum 8. September, hierauf fiihrte er die Armee nach Belgrad zuriick. In die ohne Sdiug eroberte Festung Niš verlegte er eine Garnison von 3300 Mann (sieben Bataillone und sieben Grenadierkompagnien). Im Verein mit 2500 Kran- ken, die schon friiher in die Festung gebracht worden waren, zahlte somit die Besatzung an 6000 Kopfe. Zum Kommandanten ernannte Seckendorff den Feldmarschalleutnant Leutrum. Diesem war bei- gegeben der Festungsbaudirektor von Belgrad, General Nikolaus Doxat, ein gebiirtiger Schweizer. Mit dieser Handvoll Menschen solite General Leutrum mitten im Feindesland einen ihm ganz unbekann- ten Platz verteidigen: ohne Geschiitze und ohne Verpflegsdepots. Er hatte derart zu wirken, dag ein etwa heranriickendes Tiirkenheer genotigt wiirde, eine langwierige Belagerung einzuleiten. General Leutrum erkrankte am 10. August, sein Nachfolger im Kommando wurde Doxat. Ein tiirkisches Streifkorps von 12.000 Mann erschien, von Siiden kommend, am 11. Oktober vor Niš und zernierte sofort den Platz. Der Anfiihrer der Tiirken schickte einen Boten in die Festung und lieg dem General Doxat sagen, binnen wenigen Tagen werde ein Heer von 80.000 Tiirken zur Stelle sein; Doxat moge also kapitulieren, analog dem Vorgange, der im Juli sich ereignet hatte. Doxat berief einen Kriegsrat ein, einstimmig erklarten sich die 56 ■§> Offiziere fiir die Kapitulation, da die vorhandenen Nahrungsmittel nur fiir eine Woche hinreichten. Im Einverstandnis mit den Offizieren schlog Doxat am 12. Oktober eine Art von Waffenstillstand, an Secken- dorff ging ein Kurier ab, das Vorgefallene zu melden. Der Kurier fand Seckendorff in Šabac und iiberreichte den Bericht. Zu dieser Stunde war aber Seckendorff schon eine gefallene Groge, er hatte am 14. Oktober aus Wien eine Zuschrift erhalten, die ihn des Ober- befehls enthob und zugleich anwies, nach Wien zu kommen, um sich daselbst vor einem Kriegsgerichte zu verantworten. Seine „landes- berufene Eigenniitzigkeit“ hatte solche Dimensionen angenommen, dag man ihn nicht langer halten konnte. Ehe Doxat eine Antwort von Seckendorff bekommen konnte, traf Achmed Koprili Pascha am 15. Oktober mit 80.000 Mann vor Niš ein. Tags darauf unterschrieb Doxat die Kapitulation und am 20. Oktober zog die Besatzung nach Semendria ab. Um miindlich die erforderlichen Aufklarungen geben zu konnen, kam Doxat am 2. November nach Šabac. Er wurde so- gleich verhaftet und nach Belgrad abgefiihrt, um daselbst von einem Kriegsrate verhort zu werden. Seckendorff sorgte dafiir, dag der Fali von Niš zu einem Staatsereignis aufgebauscht wurde. Je mehr man iiber den General Doxat sprach, desto weniger wurde natur- gemag iiber den Feldmarschall Seckendorff gesprochen. In Wien angelangt, gebrauchte Seckendorff einen Schwall von Ausreden, wobei er hiibsch acht gab, dag er alle Schuld von sich ab und auf andere walzte. Dessenungeachtet blieb er so schwer belastet, dag ihn die Todesstrafe sicher ereilt hatte, wenn nicht Konigsegg sdriitzend hinter ihm gestanden ware. Seckendorff lebte in Wien unangefochten und wie weit seine Dreistigkeit ging, mag aus der Behauptung erhellen, dag er der Armee aus seinen Privatmitteln 150.000 fl. vorgestreckt habe. Die Truppen wugten am besten, was daran Wahres war. Im Vergleich zu dem Ende, welches der arme Doxat erdulden mugte, erfreute sich Seckendorff einer iiberaus milden Behandlung, die darauf berechnet war, den Fali in Ver- gessenheit geraten zu lassen. So lange Konigsegg in Amt und Wiirden blieb, ist denn auch dem sauberen Seckendorff kein Haar gekriimmt worden. Um so weniger Entgegenkommen fand Doxat. Seckendorffs Umtriebe bewirkten, dag in Belgrad eine 13gliedrige Kommission zu- sammentrat, die kriegsrechtlich den Nachweis zu erbringen hatte, dag der Verlust von Niš auf den Feldzug von entscheidender Bedeutung 57 •© gewesen sei. Prasident dieser Kommission war Feldmarschalleutnant Jakob Freiherr von Sukow; je zwei Generale, Oberste, Oberstleut- nants, Majore, Hauptleute und Leutnants waren Gerichtsbeisitzer Unter diesen dreizehn Personen befanden sidi vom Regimente zu- gezogen Oberst Graf Welz, Oberstleutnant Baron Lindenfels und Major von Sincere. Die Untersuchung wurde mit ungewohnlichei Beschleunigung gefiihrt, sdhon am 15. Marž 1738 fallte die Kommission ihre Sentenz. Weil Doxat „ohne Angriff und Gegenwehr, audi ohne Not und auf bloge Bedrohung" die Festung Niš iibergeben habe, sei er der Todesstrafe schuldig. Wie es kam, dag dieses ebenso iibereilte wie anfechtbare Urteil hoheren Orts nicht umgestiirzt wurde, ist heute noch ein Ratsel. Augenscheinlidi solite ein Exempel statuiert werden und darum mugte Doxat als Opfer fallen. Am 20. Marž schleppte man ihn in die Vorstadt zum Richtplatz. Angesichts der Festungsmauern, die er entworfen und gebaut hatte, wurde ihm das Urteil nochmals verlesen. Den Blick auf seine monumentale Schopfung gerichtet, rief er schmerzlich: „Das ist mein Werk und hier mug ich sterben!“ Darauf schleuderte er den Gerichtsbeisitzern die Worte zu : „Ist das der Dank fiir 38 Dienstjahre, fiir Verwundungen? Ist das der Dank dafiir, dag ich 6000 Soldaten das Leben gerettet habe?“ Freunde umringten ihn und nahmen Abschied. Er ging mit Fassung in den Tod, mannhaft und aufrecht. Einigen Offizieren, die mit ihm in Niš gewesen, sagte er: „Adieu, meine Herren, Sie wissen, warum ich sterbe!" Vom Kammerdiener lieg er sich die Augen verbinden, dann legte er den Kopf auf den Block. Der Henker verrichtete sein Handwerk schlecht, dreimal hieb er zu, bevor der Kopf vom Rumpfe getrennt war. Den Winter von 1737 auf 1738 verbrachte das dritte Bataillon in Belgrad, die beiden anderen Bataillone lagen verteilt auf der Strecke einerseits bis Semendria, anderseits bis Šabac. Die Leute wohnten eng zusammengepfercht in kleinen Bauernhiitten, die man euphemistisch Kasernen nannte. Ein Spezialauftrag war dem Haupt¬ mann Johann Lechner geworden, er hatte in einem oden Gebirgs- winkel die kleine Feste Užica (seit 3. Oktober 1737 im Besitz der Kaiserlichen) mit 200 Mann regularer Soldaten und 120 Landstiirm- lern zu verteidigen. Užica bestand aus einem gemauerten Turme, der mit Palisaden umgeben war. Mitten im Winter, am 1. Februar 1738, erschien ein tiirkisches Korps, geschickt vom Statthalter von Bosnien, vor Užica. Der Tiirken waren 6000 Mann, Lechner besag © 58 © 320 Mann. Durch nahezu acht Wochen, bis zum 23. Marž, vermochten die Tiirken keinen Erfolg zu erringen, drei Sturme schlug Lechner mit Entschiedenheit zuriick. Am 24. Marž wendete sich aber das Blatt, die Tiirken hatten sich inzwischen aus Bosnien zwei Belagerungs- geschiitze bringen lassen und eroffneten ein regelrechtes Bombarde- ment. Unsdrvver gelang es den Tiirken, den Turm zum Einsturz zu bringen. Durch das herabfallende Gemauer wurde ein Teil der Palisa- dierung verschiittet, zugleich gingen zwei Dreipfiinder zugrunde, die das gesamte Geschutzmaterial der Feste gebildet hatten. Da die Widerstandskraft des Platzes erschdpft war, nahm Lediner die ihm angebotene Kapitulation an und er riickte mit seinem kleinen Detache- ment nach Belgrad ein. Wahrend der Belagerung hatte er einen Toten und drei Verwundete zu verzeichnen gehabt. Der Fali von Užica war, obschon man dem Hauptmann Lechner keinen Vorwurf madien konnte, eine Niederlage der kaiserlidien Armee, da die Unternehmungslust der Tiirken dadurch gehoben wurde. Die Hinrichtung Doxats (20. Marž), der Verlust von Užica (24. Marž) waren der traurige Anfang eines Jahres, das in rascher Folge einen Migerfolg nach dem andern brachte. Die Tiirken entfalteten diesmal eine ganz andere Riihrigkeit, als in den beiden Feldziigen zuvor. Bisher hatten sie sich auf dem Balkan nicht riihren konnen, da sie durch Ereignisse auf dem persischen und russischen Kriegsschauplatze festgehalten worden waren. Im Jahre 1738 dagegen erlangten sie Aktionsfreiheit und so bekam der Gouverneur der Grenzfestung Widdin, Hadschi Mehemed Pascha, 20.000 Mann zugeschickt mit dem Auftrage, eine Diversion nach Siidungarn zu unternehmen. Zugleich war der Seraskier Mehemed Pascha mit einem Heere von 60.000 Mann im Anzuge. Hadschi Pascha wahlte zum Einbruch die Linie Orsova- Mehadia. Am 2. Mai erschien er vor Orsova und iiberschiffte sogleich so viele Truppen, dag er die Inselfeste Ada Kaleh auch von Norden her einschlog. Ein Versuch der Kaiserlidien, die Zernierung zu ver- eiteln, endete am 8. Mai mit einer vollstandigen Niederlage. In Ada Kaleh lagen 2000 Mann, entnommen fiinfzehn verschiedenen Regimentern, darunter auch eine Kompagnie des Regiments unter Hauptmann Hundt. Am 12. Mai war der Seraskier zur Stelle und er forderte gebieterisdi, dag sich die Festung ergebe. Da sein Begehren schroff abgewiesen wurde, lieg er Belagerungsgeschiitze herbeischaffen. Ehe die schweren Gesdiiitze in die Bettungen ge- bracht waren, gliickte dem kiihnen Hadschi Pascha eine auf Mehadia 59 © gerichtete Berennung; die Besatzung von Mehadia, 1200 Mann Miter Oberst Piccolomini, kapitulierte am 26. Mai gegen freien Abzug ur.; an ihre Stelle traten 2000 Turken. Ware der Fali von Mehadia nicht geschichtlich verbiirgt, m • miigte glauben, ein Marchen gehort zu haben. Angesichts einer Arme , die zum Kriege geriistet dastand, gelang es den Turken, einen Plat: zu nehmen, der im Bereiche der Operationsbasis der Kaiserlich.. lag. Weiter lieg sich der Hohn schwer treiben, vernichtender konnt das Urteil iiber die Ohnmacht der kaiserlichen Armee nicht lauten Mit begreiflicher Ungeduld sah man dem Tage entgegen, da Konig.s egg den Oberbefehl tibernehmen werde, die Truppen sehnten sid: nach einer zielbewugten Leitung. Spat, viel zu spat war endlicl: Konigsegg zur Stelle, er traf Ende Mai in Belgrad ein, um von hier aus die Operationen zu eroffnen. Dag gegen Orsova, wo die tur kische Hauptarmee stand, etwas unternommen werden miisse, stand auger Frage. Die Art und Weise, wie Konigsegg dies tat, schiitzt ihn gegen den Verdacht, dag man ihn jemals fiir einen Feldherrn halten konnte. Ein Prinz Eugen ware senkredit auf die turkisdn- Hauptarmee losmarschiert, Konigsegg glaubte schlauer zu handeln indem er das Gegenteil tat. Er fiihrte die Truppen am 8. Juni bei Grodzka iiber die Donau, riickte im Schneckengange nach Lugos und Karansebes, um von Norden her zuerst Mehadia zu nehmen und dann Orsova zu entsetzen. Konigsegg wahlte diesen Umweg, weii ihm daran lag, auf billige Weise zu einem Siege zu gelangen. Zur Eroberung von Mehadia hatte ein Streifkorps auch geniigt, Konigs¬ egg jedoch setzte hiezu 40.000 Mann in Bewegung. Die beiden ersten Bataillone des Regiments waren an dieser Unternehmung beteiligt, sie marschierten in jener Kolonne, die der Inhaber fiihrte. Auf dem Wege nach Mehadia stieg Konigsegg am 4. Juli auf eine tiirkische Kolonne, die sich bei Kornia zum Gefecht entwickelte. Da die Turken nur 15.000 Mann stark waren, stand wohl auger Frage, zu wessen Gunsten das Gefecht ausfallen miisse. Dessenungeachtet ging die Sache nicht glatt ab, dem Regimente war es vorbehalten, eine Kata- strophe zu verhiiten; es mugte in der Schlachtordnung eine Lučke schliegen, welche plotzlich infolge verkehrter Fiihrung entstanden war. Auf diese Liicke richteten die Turken einen heftigen Anprall. Dabei biigte das Regiment ein als tot den Leutnant Kottwitz, verwundet wurden die Hauptleute Bonwinghausen, Graf Lippe und Schonofsky. Der Ver- lust an Toten und Verwundeten unter der Mannschaft ist unbekannt. -§> 60 '£> Die Tiirken zogen sidi nach Mehadia zuriick, auf dem von ihnen ver- lassenen Lagerplatze fand man 1200 abgeschnittene Kopfe kaiserlicher Soldaten, ein entsetzlicher, grauenerregender Anblick. Am 9. Juli stand Konigsegg vor Mehadia. Die kleine tiirkische Besatzung ergab sich, ohne auch nur einen Schug zu tun - fiirwahr, ein billiger Triumph. Konigsegg war auf den Sieg von Mehadia ungeheuer stolz, um so mehr, als ihm aus Ada Kaleh Nachrichten zukamen, dag in der tiirkischen Hauptarmee eine Panik ausgebrochen sei. Mit Riicklassung des Trains und der ganzen Belagerungsartillerie waren die Tiirken verschwunden. In diesem Sinne schrieb Konigsegg einen Bericht nach VVien, er meldete einen glanzenden Sieg. Am 13. Juli wurde er eines Besseren belehrt. Als er Miene machte, nach Ada Kaleh sieben Bataillone als Verstarkung zu schicken, wurde er plotzlich von tiir- kischen Reiterschwarmen angefallen. Die tiirkische Hauptarmee war eben nicht geflohen, im Gegenteil, sie hatte die Donau passiert, um mit dem Gegner in Fiihlung zu treten. Auf Konigsegg machte das Erscheinen der Tiirken einen niederschmetternden Eindruck, er fand plotzlich ein Dutzend gewichtiger Griinde, Orsova zu meiden. Auf demselben Wege, den er zum Hermarsche beniitzt hatte, trat er den Riickzug an. Bei Mehadia angelangt, sah er am 14. Juli seine Nach- hut von den Tiirken angefallen. Der Kampf kostete den Kaiserlichen 34 Offiziere und 872 Mann tot und verwundet, das Regiment wies 14 Tote und 1 Verwundeten auf. Da die Tiirken den weiteren Riick¬ zug nicht mehr storten, schrieb sich Konigsegg wieder einen schonen Sieg zu und er beridrtete nach Wien in diesem Sinne. Die Nachricht erregte in Wien ungeheuren Jubel, das Volk tanzte vor Freude auf den Gassen. Erinnerungen an das vorige Jahr wurden lebendig, die Wiener entsannen sich, dag der Schurke Seckendorff in ihrer Mitte weile. Sofort brach ein Sturm der Entriistung los, das Haus Secken- dorffs wurde umringt und die Leute trafen Anstalten, den Mann zu lynchen. Am nachsten Morgen wurde Seckendorff nach Graz auf den Schlogberg gebracht, dort war er gegen Volkswut geschiitzt. Nicht Kerkerhaft, nur eine Vorsichtsmagregel bedeutete diese Ubersiedlung. Konigsegg verweilte in Karansebes volle acht Tage, vom 17. bis 24. Juli, und wahrend dieser Zeit nahmen die Tiirken Mehadia natiirlich wieder in Besitz. Daraus leitete Konigsegg die Notwendig- keit ab, die Armee nach Semendria zu fiihren. Am 13. August er- reichte er die Donau bei Kubin, fiinf Tage dauerte das Herstellen einer Brucke, am 18. August ging der Donauiibergang vor sich. Nun ® 61 ® war aber guter Rat teuer, denn Ada Kaleh, zu dessen Erhaltung der abenteuerliche Zug nach Mehadia erfolgt war, hatte sich am 14. August den Tiirken ergeben miissen. Resultat der ganzen Operation v somit: Verlust eines strategischen Stiitzpunktes und eine derouie, demoralisierte Feldarmee. So schwer es Konigsegg auch fiel, in seineri Berichte an den Kaiser gab er nun doch zu, dag seine Siegesbulleti: ; mehr Dichtung als Wahrheit waren. Sonderbar war die Zumutiihg an den Kaiser, durch einen weithin sichtbaren Gnadenbeweis das erschiitterte Ansehen des Oberfeldherrn zu rehabilitieren. Kaiser Karl VI. tat Konigsegg diesen Gefallen nicht. „Der Konigsegg ist meinte der Kaiser - ein guter, audi verniinftiger Mann, hat aber das militare lang ausgesetzt und ist auch seine nonchalance, Hodu mut und anderes bekannt .... (es) fehlt ihm auch die Erfahrenheit nicht weniger die natiirliche Aktivitat" . . . Der Kaiser war bereits entschlossen, Konigsegg des Kommandos zu entheben, er wartete nur auf den schicklichen Vorwand. Die nach Semendria gebrachte Armee fiihrte Konigsegg selbs 1 verstandlich nicht gegen den Feind, Gott bewahre. Eines solchen Entschlusses war der hochmiitige Mann nicht fahig. Um ja nicht mit den Tiirken in Kontakt zu treten, dirigierte Konigsegg die Armee nach Belgrad und hieg sie am 6. September hinter den Sdianzen, welche 1717 durch Prinz Eugen aufgeworfen worden waren, Stellung nehmen. Der Stand dieser Truppen belief sich auf 26.000 Mann von diesen lagen 7000 Mann krank in den Spitalern und taglidi starben davon 80 bis 100 Mann. Unter der eingerissenen Seuche, gegen die niemand gefeit war, lockerte sich naturgemag der Lebens- mut, der Tatendrang, die Disziplin. Schauderhaft sah es bei der Armee aus; die Bataillone waren auf 300 Mann zusammengeschmolzen, die sidi kraftlos und matt dahinschleppten. In Belgrad stockte bald jeder militarische Dienstbetrieb, da es keine Offiziere gab. Der Seuche zu entfliehen, verlegte Konigsegg das Hauptquartier nach Semlin. Auf die Nachricht, dag die tiirkische Hauptarmee im Anriicken be- griffen sei, berief Konigsegg am 15. September einen Kriegsrat ein. Dessen Beschlug setzte allen bisherigen Operationen die Krone auf, es wurde festgesetzt, dag sich die Armee, sobald die Tiirken in Sicht kamen, hinter den Belgrader Festungsmauern zu versammeln habe. Am 17. September erschien tatsadilich ein tiirkisches Streif- korps an den Eugenschen Erdschanzen. Gegen den Befehl des Haupt- quartiers schlug ein tapferer General das Streifkorps zuriick. ® 62 ® Nicht freiwillig, sondern weil eine Zuschrift des Kaisers vom 1. Oktober es direkt anbefahl, raffte sich Konigsegg zu einer letzten Operation auf. Er fiihrte am 15. Oktober 14 Bataillone (darunter eines vom Regimente) nach Pancsova in der Absicht, den Ort Uj-Palanka zu nehmen, den die Tiirken am 19. September erobert hatten. Weil sich 2000 Tiirken hatten blicken lassen, ging Konigsegg iiberaus vorsichtig zu Werke, er marschierte in voller Schlachtordnung. In Pancsova angelangt, erfuhr er durch einen Spion, dag Uj-Palanka von den Tiirken verbrannt und verlassen worden sei. Dadurch hatte ein wei- teres Vorriicken keinen Sinn mehr, denn man kann einen Ort, der nicht mehr existiert, schwerlich erobern. Fiinf Tage lang suchte Konigsegg nach einem rettenden Gedanken, unterdessen verloren die 14 Bataillone durch die Pest 700 Mann. Am 21. Oktober neuerlicher Kriegsrat. Man machte sich das Beispiel der Tiirken zunutze, der Ort Pancsova wurde dem Erdboden gleich gemacht, um ja den Tiirken die Lust zu benehmen, diesen Ort zu besuchen. Nach verrichteter Helden- tat fiihrte Konigsegg die Armee iiber Tomaševac, Becskerek, Tiir- kisch-Becse nach Petrovoselo und lieg am 6. November die Winter- quartiere beziehen. Das Regiment kam nach Esseg in Garnison. Im Gefiihle, einen glanzenden Feldzug hinter sich zu haben, trat Konigsegg die Reise nach Wien an. Unterwegs merkte er freilich, dag nicht alle Leute seiner Meinung waren und er fiirchtete des Kaisers Ungnade. Konigsegg hatte solche Proben von Unfiihigkeit an den Tag gelegt, dag Karl VI. den Augenblick beniigte, ihn kalt zu stellen. „Nach lang- und vielbedachtlicher Uberlegung, aus vielen wichtigen Ursachen, absonderlich wegen meinen ofters nicht be- folgten Befehlen, nebst auch wegen der gegen seinen Herrn ge- brauchten nicht gebiihrlichen noch erlaubten Schreibart“ wurde Konigs¬ egg von der obersten Heeresleitung entfernt. Sein Nachfolger in Wien wurde Feldmarschall Graf Johann Harrach. Bei Konigsegg lieg sich geltend machen, dag er den Feldzug haupt- sachlich deshalb verloren habe, weil er den Kriegsschauplatz nie vorher gesehen. Fiir die Kampagne des Jahres 1739 griff man logischer- weise auf einen Mann, der mit den ortlidien Verhiiltnissen vertraut war und so wurde der Gouverneur von Belgrad, FVldmarschall Graf Olivier Wallis, ausersehen, den verfahrenen Karren wieder in Gang zu bringen. War Konigsegg ein hochmiitiger Ignorant, so gehorte Wallis zur Spezies der bosartigen Nichtswisser. Wallis verkorperte das Prinzip der Verneinung, er war abstogend im Verkehr, seine ■© 63 @ Umgangsformen waren schroff und heftig. Fanatisch eigensinnig, nahm er von anderen keine wie inimer geartete Belehrung an. Seine Geistesarmut verbarg er hinter einem kalten Stolze. Ein ge\v:sser Tatendrang war ihm nicht abzusprechen, dodi befagte er sich stets nur mit dem Kleinkram, fur groge Dinge fehlte ihm der Blick. Als Fiihrer besag er die Gabe, die Truppen durdi oden Formalismus derart zu ermiiden, dag ihnen jede Initiative abhanden kam. Holmren Weisungen zufolge unterstand Wallis eine in der Gegend von Semlin sich sammelnde Heeresgruppe, die Hauptarmee, etwa 40.000 Mann; eine andere Gruppe, 15.000 Mann stark, sammelte sich bei Iemesvar unter Kommando des Gouverneurs von Temesvar, Feldzeugmeister Graf Neipperg. Zur Gruppe Neipperg gehorte das Regiment. Inwieweit sich das Regiment fur den bevorstehenden Fei izug kriegstiichtig gemacht hatte, entzieht sidi der Beurteilung. Die Mer- luste an Toten waren 1738 sidher nicht geringer als seinerzeit im Jahre 1716, wo die Halfte des Regiments liegen blieb. Es herrschte aber ein gewaltiger Unterschied zwischen einst und jetzt. Damals dienten die Opfer einem hehren Zwecke, jetzt dagegen standeu die Uberlebenden unter dem peinigenden Gefiihle, dag ihre toten Kame- raden nutzlos in den Tod getrieben worden waren. Ende Juni 1739 war die Gruppe Neipperg marsdi- und operationsfahig. Man \vugte um diese Zeit, dag eine starke turkische Armee in Niš eingetroffen sei und gegen Belgrad weiterriicken werde. Das Regiment besag in seinen beiden Feldbataillonen einen Stand von 1229 Mann, das in Belgrad zuriickbehaltene Bataillon war nur 251 Mann stark. Es ist anzunehmen, dag die Feldbataillone mit Leuten des dritten Bataillons erganzt worden waren. Am 2. Juli brach die Gruppe Neipperg von Temesvar auf und erreichte am 13. Juli den Ort Szentes, gelegen in sumpfiger, unweg- samer Gegend. Der Marsch nach Szentes war erfolgt in der Erwar- tung, dag die Gruppe Neipperg hier den Ubergang uber die Donau vollziehen und sich mit der Hauptarmee vereinigen werde. Wallis anderte nun die Dispositionen dahin ab, dag die Gruppe Neipperg entlang der Temes bis Tomaševac und von da nach Grodzka zu marschieren hatte. Trotzdem die Kolonne Neipperg im Vergleich zur Hauptarmee eine fiinfzigmal langere Wegstrecke zuriicklegen mugte, war sie friiher zur Stelle. Gleichwohl kam sie wahrend der Schladit von Grodzka am 22. Juli nicht zur Verwendung, weil sidi Wallis nicht nachsagen lassen wollte, die Gruppe Neipperg habe ihm zu einem @ 64 @ Siege verholfen. Kleinliche Eitelkeit lieg Wallis die Siinde begehen, am Schlachttage nicht alle verfugbaren Truppen zu vereinigen. Un- tatig blieb also die Gruppe Neipperg nordlich der Donau stehen, wahrend siidlich des Stromes durch zwolf Stunden ein iiberaus blu- tiger Kampf stattfand. Es gab enorme Verluste, 356 Offiziere und 5509 Mann kostete Wallis dieser Tag. Obschon Wallis gesiegt hatte, trat er doch am nachsten Morgen den Riickzug nadi Belgrad an und lieg die Truppen in den Eugen- schen Schanzen so lange stehen, bis zwei Briicken liber die Donau geschlagen waren. Wallis hatte alles Selbstvertrauen verloren, sein Bericht an den Kaiser war sehr diister gehalten. In diisterer Stimmung vollzogen auch die Truppen den Ubergang iiber die Donau. Kundschafter berichteten, dag bei Pancsova ein tiirkisches Korps stehe. Dieses war, von Orsova her nordlich der Donau instradiert, am 27. Juli in Pancsova eingetroffen. Nun suchte Wallis den Anschlug mit der Kolonne Neipperg und mit dieser vereint wendete er sich gegen Pancsova. Am 30. Juli kam es zum Zusainmenstoge mit den Tiirken ; in zwei Treffen formiert, riickte das kaiserliche Heer zum Angriffe vor. Unmittelbar vor der Entscheidung sah Wallis, dag er seine Truppen unrichtig aufgestellt hatte. Angesichts des Gegners mugten die Truppen eine Rechtsschivenkung vollziehen. Das Regi¬ ment stand am Drehpunkte, hatte somit die geringere Arbeit zu leisten. Dafiir hatte der linke Fliigel, der sich tast ununterbrochen durch mannshohes Schilf durcharbeiten mugte, eine ganz bedeutende Anstrengung zu leisten. Der Kampf selbst verursachte im allgemeinen geringe Verluste, auch wohnte ihm keine Entscheidung inne, da die Tiirken beizeiten den Riickzug nach Uj-Palanka antraten. Gegen die Meinung der Generale, die am 2. August zu einem Kriegsrate zusammentraten, fiihrte Wallis die Armee hinter die Temes, und zwar mit solcher Hast, dag unterwegs 2000 Mann liegen blieben. Am 11. August bezog Wallis eine Stellung bei Szentes. Wieder ver- fiel Wallis dem Pessimismus, hoffnungslos blickte er in die Zukunft. Die Verzagtheit ging so weit, dag er den Obersten Grog vom Regi¬ ment Savoyen-Dragoner zum Grogvezier schickte mit der Vollmacht, den Tiirken die Festung Belgrad anzubieten. Grog entledigte sich dieser Mission am 14. August, der Antrag kam dem Grogvezier wie gerufen; denn Belgrad zu erobern, erforderte Wochen, wo nicht Monate heigen Ringens. s> 65 ® Die diisteren und verzagten Berichte, welche Wallis nadi Wien gerichtet hatte, waren dem Kaiser so nahe gegangen, dag er von tiefem Migtrauen erfagt wurde. Je ofter Wallis behauptete, dag Belgrad nicht zu halten sei, desto weniger wollte der Kaiser daran glauben. Um klarer die Situation beurteilen zu konnen, entschlog sich der Kaiser, Neipperg ins Vertrauen zu ziehen und so ging de m am ll.August eine Zuschrift an Neipperg ab. Fiinf Tage spater h digte der Kurier das kaiserliche Handschreiben dem Adressaten em. Neipperg erblickte in der Zuschrift den Wunsch, moglichst bald zu einem Friedensschlusse zu gelangen und so begab er sich unvei - weilt zum Grogvezier. Der Weg dahin fiihrte durch Belgrad. Neip¬ perg hielt sich am 18. August einige Stunden in der Festung auf. Wahrend er einen Imbig zu sich nahm, erzahlten ihm die maggebea- den Personlichkeiten, dag sich die Festung sehr lange halten kor , da genug Munition, genug Nahrungsmittel und genug Verteidiger zurVerfiigung standen. Neipperg horte gelassen zu, die Festung zu besichtigen, nahm er sich nicht die Muhe. Darauf ritt er ins tiirkische Lager hiniiber, wo ihm ein iiberaus unfreundlidier Empfang zutc-d wurde. Am 19. August vor den Grogvezier gebracht, verlor Neip¬ perg alle Selbstbeherrschung. Vom Grogvezier eingeschiichtert, glauba 1 er am zweckmagigsten zu handeln, wenn er Belgrad den Tiirken als Friedenspreis anbot. Dieses Anbot zu machen, war Neipperg be- rechtigt, freilich unter der Voraussetzung, dag es kein anderes Mittel gebe, den Frieden zu erkaufen. Fiir diplomatische Verhandlungen besag Neipperg nicht die er- forderliche Eignung. Nun er im tiirkischen Lager war, kam er sich vor wie ein in Fangeisen geratenes Wild und er trachtete, so rasch wie nur moglich der unbehaglichen Lage zu entrinnen. Der Grogvezier niitzte dies gehorig aus, er drangsalierte Neipperg auf jegliche Weise und trieb ihn nach zwolf Tagen derart in die Enge, dag Neipperg alles tat, was man von ihm haben wollte. Am 1. September unter- schrieb Neipperg einen Vertrag, kraft dessen Belgrad in tiirkischen Besitz iiberging. Da der Grogvezier es wiinschte, wurde am 3. Sep¬ tember das Wurttembergtor gesprengt. Dem in Belgrad zuriick- behaltenen dritten Bataillon des Regiments fiel die peinliche Mission zu, an der Sprengung des Wiirttembergtores mitzuwirken. Am 18. September zog ein Vezier mit 500 Mann in die Alexanderkaserne ein, die formelle Ubergabe der Festung an die Tiirken war dadurch angebahnt. ®> 66 @ Aber nicht nur Belgrad ging verloren, sondern auch der ganze Landstridi, der seit 1717 zu Osterreich gehorte. Wider jede diplo- matisdie Regel hatte Neipperg den Friedensschlug derart stipuliert, dag der Kaiser vor eine vollzogene Tatsache gestellt wurde. Begreif- !icherweise herrschte in Wien tiefe Erbitterung wider die beiden Generale, die den Feldzug so ungeschickt gefiihrt hatten. Wie Wallis als Heerfiihrer nicht entsprochen hatte, so verdarb Neipperg als Diplomat griindlich alles. Kein Wunder, dag die offentlidie Meinung die Bestrafung dieser Generale forderte. Wallis mugte sich nach Sziget, Neipperg nach Raab in Arrest verfiigen. Am 19. November konstituierte sich unter dem Vorsitze Harradis ein Kriegsgericht, welches veranlagte, dag Wallis auf den Briinner Spielberg, Neipperg nach der Festung Glatz gebracht wurde. Die Untersuchung schritt, weil sie griindlich gefiihrt wurde, nur sehr langsam vor. Harrach erwies der Armee unschatzbare Dienste durch den Eifer, der ein- gerissenen Korruption ein Ende zu machen. Mutig fagte er das Ubel an der Wurzel und seinem Wirken war zuzuschreiben, dag Schmettau und Seckendorff veranlagt wurden, aus der Armee zu treten. Beide Manner nahmen bekanntlich Dienste beim Konig von Preugen, der sich ihrer aber bald entledigte. Das Regiment bezog am 20. Oktober 1739 Winterquartiere. Das dritte Bataillon, Major Sincere, kam nach Temesvar, die beiden ersten Bataillone nach Peterwardein. Da sich wahrend der Winter- monate in Peterwardein eine Seuche einstellte, gingen im Friihjahr 1740 sechs Kompagnien nach Kaschau und vier Kompagnien in das Zempliner Komitat. Im August dieses Jahres zog man auch diese vier Kompagnien ebenfalls nach Kaschau. Als im Mai der Botschafter Graf Uhlfeld durch Ungarn nach Konstantinopel reiste, um das ratifizierte Belgrader Friedensdokument zu iiberbringen, erhielt eine Grenadierkompagnie des Regiments den Befehl, dem Botschafter von Godollo bis Belgrad das Geleite zu geben. * * * Die Nachwirkungen der letzten drei Feldzugsjahre zeigten sich crst im Sommer 1740 so recht sinnfallig. Mancher, der aus dem Tiirkenkriege scheinbar unversehrt zuriickgekommen war, schleppte als dauerndes Andenken unheilbares Siechtum mit sich. Jeden Monat mugte man solche gebrochene Individuen beurlauben, die Kom¬ pagnien sdirumpften rapid zusammen und bald hatte keine mehr als ■s) 67 ® 50 Mann im Stande. Eines Tages horte man die Nachricht, Kaiser Karl VI. sei am 20. Oktober 1740 gestorben und unmittelbar darauf schwirrten Geriichte liber einen neuen Krieg in der Luft. Die Ge- riichte bewahrheiteten sich, das Regiment bekam Marschbefehl. Die Grenadiere und die beiden ersten Bataillone hatten nadi Koniggratz in Bohmen, das dritte Bataillon nach Briinn in Mahren abzugehen. Der Inhaber bemiihte sich zwar, audi das dritte Bataillon nach Konig¬ gratz instradiert zu sehen, doch erreichte er seinen Wunsch nicht, da das Bataillon nach Schlesien in die Festung Glatz geschickt wurde. An Glatz kniipfte sich der Name Neipperg. Ein Jahr lang hatte die Haft des Mannes gedauert, der voreilig den Belgrader Frieden ge- schlossen. Mit dem Regierungsantritte der jungen Kaiserin Maria Theresia erlangte Neipperg nicht nur seine Freiheit wieder, sondern auch die glanzendste Rehabilitierung, die sich denken lagt. Neipperg war angewiesen, die nach Schlesien eingedrungenen Preugen hinaus- zuwerfen. Dieser Auftrag hatte zur Folge, dag Neipperg zu Beginn des Jahres 1741 bei Neisse die ihm zur Verfiigung gestellten Truppen zusammenzog. Am 5. April befand sich das Regiment mit zwei Ba - taillonen bei Neisse, das dritte Bataillon lag seit 28. Janner in Glatz. Die Mehrzahl der Mannschaft bestand aus Leuten, die man unterwegs eingereiht hatte. Im Verlaufe der nadisten Tage kam es am 10. April bei Moll- wig zur ersten grogen Auseinandersetzung mit den Preugen. Konig Friedrich II., damals noch nicht der Groge, riickte von Siiden her in Schlachtordnung gegen das Dorf Mollwitz heran, wo Neipperg sein Hauptquartier aufgesdilagen hatte. In aller Eile lieg Neipperg die Truppen aus den Quartieren holen. Im Gegensatz zu den Tiirken, die immer mit grogem Larm anzuriicken pflegten, kamen die Preugen lautlos heran, sie imponierten durch Ruhe und Ordnung. Das Feuer eroffnete die preugische Artillerie auf die osterreichische Kavallerie. Deren Kommandant, General Romer, wollte die Reitersleute nicht als Kugelfang dienen lassen und rasselte entschlossen auf die Preugen los. Die Attacke erfolgte mit solcher Wucht, dag das preugische Heer in eine kritische Lage geriet. Diesen Augenblick beniitzte Feldmar- schall Sdiwerin, um den Konig zu veranlassen, dag er sich vom Schlachtfeld entferne. Der Konig befolgte den Rat und ritt fort. Nun hatte Sdiwerin freie Hand und er brachte die preugische Infanterie ins Feuer. Seit Jahr und Tag waren die Preugen in der Feuerdisziplin •g) 68 ® geschult worden, die Friichte dieser Arbeit erntete man jetzt. Die blutjungen Rekruten im Heere Neippergs dagegen standen „wie eine Herde Schafe“, ersdireckt durch den Larm, iiberwaltigt durch das Knattern der Gewehre, entsetzt liber die Verluste, die das feind- liche Feuer in ihren Reihen anrichtete. Mit dem Selbsterhaltungs- trieb, der zur Flucht mahnte, kampfte das Pflichtgefiihl, das zum Ausharren aufforderte. Im Regimente behielt das Pflichtgefiihl die Oberhand, mit gutem Beispiele gingen die braven Offiziere voran. Da gab es kaum einen, der nicht von einer preugischen Kugel getroffen war. Der Tag von Mollwitz kostete 18 Tote, 214 Verwun- dete, 247 Vermigte, fiirwahr ganz ungeheure Verluste. Tot waren die Hauptleute Graf August zur Lippe, Rupert Bittner und Gottlieb von Oebsehvitz, die Leutnants Gustav Wiedersperg, Gustav von Biirkig, Karl Baron de Servien. Verwundet waren der Inhaber, die Haupt¬ leute Graf Anton Herberstein, Anton von Zedlitz, Georg Heinrich Binder; die Leutnants Ernst Fischer, Josef von Formentini, Ernst von Kospoth, Konrad Marburg, Melchior Thermo, Adam Weber und Hans vonWernle; die Fahnriche Georg Czeukau, Ludvig Schilling und Dominik Wrazel. Vermigt wurden Hauptmann Franz Karl von Nagel, Leutnant Friedrich von Kottwitz und Fahnridi Hans Geusau. Der Umstand, dag Neipperg das Sdilachtfeld raumte, berechtigte die Preugen, von einem Siege zu sprechen. Neipperg fiihrte die Truppen nach Neisse zuriick und lieg hier fleigig im Feuer exer- zieren. In den nachsten Monaten bekam Neipperg Verstarkungen zugeschickt. Am L August unternahm er eine Diversion auf Breslau, doch kam ihm Friedridi II. darin zuvor, indem er am 11. August die Stadt iiberrumpeln lieg. Darauf riickte Neipperg wieder nach Neisse zuriick. Das Regiment besag zu dieser Zeit nur 894 Mann und auch davon waren blog 525 dienstbar. Durch Vermittlung des englischen Gesandten Lord Hyndford kam am 9. Oktober ein Waffenstillstand zustande. Demzufolge raumte Neipperg am 14. November das Land. Das Regiment traf am 24. No¬ vember in Olmiitz ein und erhielt hier die Weisung, nach Wessely in Bohmen zu marschieren. Wessely erreichte das Regiment am 8. Dezember 1741, zur Erganzung der Abgange erhielt es 400 Re¬ kruten aus Bohmen und Mahren. In das Labyrinth der diplomatischen Umtriebe, welche den Gang des Krieges bestimmten, wollen wir uns nicht hineinbegeben, man verirrt sich darin nur zu leicht. Es geniige also zu wissen, dag die ■e> 69 ® Regisseure des Osterreichischen Erbfolgekrieges in Pariš sagen und dag mit entsprechend verteilten Rollen das Drama der Zertrumme- rung Osterreichs hatte aufgefiihrt werden sollen. Frankreidi wo).Ue sich die Niederlande nehmen, Spanien streckte die Hand nadi Ober- italien aus, an Sachsen solite Mahren fallen, an Preugen das Herzcg- tum Schlesien, an Bayern endlich die osterreichischen Erblander nnd das Konigreich Bohmen. Nach der Ansicht der Pariser Regisseure geniigte fiir Maria Theresia vollauf, wenn sie Ungarn behielt und ihr Gemahl das Grogherzogtum Toskana. Die Rollen waren zwar gnt verteilt, aber man hatte die Hauptsache iibersehen, namlidi das Soii- daritatsgefiihl der Osterreicher. Beim Prolog, den der Konig von Preugen in Schlesien auffiihrte, stand Osterreich noch unter dem Banne der Uberraschung. Als aber der Kurfiirst von Bayern den ersten Akt zu spielen begann, da brauste durch Osterreich ein Orkan der Entriistung und nun entfaltete der Staat eine Widerstandskraft, die man nicht fiir moglich gehalten hatte. Den ersten Akt der Zertriimmerung Osterreichs sudite der Kurfiirst von Bayern in der Art vorzunehmen, dag er mit einem bayrisch-franzosischen Heere nach Prag ging. Hier lieg sich d< Kurfiirst am 7. Dezember 1741 zum Konig von Bohmen ausrufei , dann reiste er nach Frankfurt, um sich zum Kaiser wahlen zu lassen. Preugen und Sachsen halfen beim ersten Akte redlich mi;, Bohmen und Mahren wurden von preugischen und sachsischen Truppen iiberschwemmt. Das bei Wessely stehende Regiment kam durch mehrere Monate nicht zur Verwendung, es gehorte zu einer Heeresgruppe, die man fiir die Eroberung von Prag aufsparte. Erst im Sommer 1742 er- laubte die politische Lage, diese Absicht durchzufiihren. Am 26. Juli wurde Prag eingeschlossen und bis 17. Dezember 1742, also fiinf Monate lang, dauerte die Belagerung. Verteidiger war der fran- zosische Marschall Belleisle, der sich viel Miihe gab, die eiserne Umarmung zu vereiteln. Wiederholt fanden Ausfalle statt. Bei einem solehen Ausfalle, unternommen am 19. August, kam das Regiment ins Handgemenge. Major Bonwinghausen biigte dabei das Leben ein. Um nicht kapitulieren zu miissen, stahl sich Belleisle bei Nacht aus Prag fort. Seine Truppen erfroren zum grogten Teile wahrend der Flucht nach Bayern. Zu Beginn des Jahres 1743 kantonierte das Regiment in Altheim am Inn. Nach der allgemeinen Kriegslage hatte das Regiment nun 'V 70 'š> auf bayrischem Boden zu wirken. Die Abgange an Mannschaft deckte ein Rekrutentransport aus Krain. Die von bayrischen Truppen be- setzte Stadt Braunau wurde osterreichischerseits durch vier Infan- terieregimenter am 9. Mai zerniert, und zwar mit solchem Erfolge, dag sich der Platz am 4. Juli ergab. Im Verlaufe der nachsten Wochen riickte das Regiment von Braunau nach dem Breisgau ab, wo Vor- bereitungen fiir eine Diversion in das Elsag getroffen wurden. Als Winterquartiere waren dem Regimente die Stadte Freiburg i. Br. und Heilbronn angewiesen. In bezug auf Ausriistung herrschte beim Regimente empfindlicher Mangel, da es seit drei Jahren ununter- brochen in Bewegung war. Auch das Beschaffen von Rekruten stieg auf groge Schwierigkeiten, denn die in Schwaben oder Bayern ge- worbenen Rekruten liefen bei der nachsten Gelegenheit wieder da- von. In Schweinfurt zu werben, erlaubte wieder der Bischof nicht. Schlieglich halfen 254 Rekruten aus Bohmen und 100 Rekruten aus Reug iiber das Argste hinweg. Die nach dem Elsag gerichtete Offensive wurde im Friihjahr 1744 tatsachlich ins Werk gesetzt. Im Verbande der bei Heilbronn versammelten Heeresgruppe iiberschritt das Regiment den Rhein und betrat am 6. Juli das Elsag. Dag die Eroberung von Elsag-Lothringen gelungen ware, steht kaum zu bezweifeln. Diese Tat wurde jedoch durch den Konig von Preugen verhindert, da die Pariser Regisseure fiir gut fanden, ihn gegen Osterreich auszuspielen. Prompt fiel Fried¬ rich II. am 14. August in Bohmen ein und eroberte miihelos Prag. Derart im Riicken angefallen, mugte die im Elsag stehende Heeres¬ gruppe eiligst nach der Heimat ziehen. Am 23. August trat das Regi¬ ment den Marsch nach Bohmen an. Anfang Oktober standen die vom Rheine kommenden Truppen bei Budweis. Friedrich II. riickte ihnen ent- gegen, sah sich aber gezwungen, ihrem Drucke zu weichen. Uber Kuttenberg, Koniggratz riickte er nach Schlesien und iiberwinterte daselbst. Das Regiment scheint die langen Marsche in vorziiglicher Verfassung hinterlegt zu haben, da es, anstatt auch in Winterquar- tiere verlegt zu werden, von Koniggratz. nach Bayern instradiert wurde. Eine solche Leistung konnte man nur von einer Truppe ver- langen, die einer Schonung nicht bedurfte. Im Verbande der Kolonne Thiingen, welche 12.000 Mann stark war, erreichte das Regiment am 7. Janner 1745 die befestigte Stadt Amb.erg, deren Besatzung aus bayrischen Truppen bestand. Man zernierte die Stadt sogleich, in den nachsten Tagen eroffnete man © 71 ■© auch ein Bombardement, das aber wenig wirksam war, weil nur Feldgeschiitze zur Verfugung standen. Dessenungeachtet hatte die Belagerung doch den erwiinschten Erfolg. Auf die Nachricht, dag der bayrische Landesherr am 20. Janner gestorben, verliegen die Bayern die Stadt in der Nadit vom 25. zum 26. Janner und zogen nach Niirnberg. Auf dem bayrischen Kriegsschauplatze horten nun die Feindseligkeiten iiberhaupt auf, da Bayern mit Osterreich Frieden schlog. Nichts selbstverstiindlicher also, als dag das Regiment wieder nach Koniggratz einberufen wurde. Im Marž aus Bayern aufbrechend, reihte es in Prag, wo einige Tage Rast gehalten wurde, 521 Rekru- ten ein und gelangte im April piinktlidi nach Koniggratz. Hier be- reitete der Armeechef, Herzog Karl von Lothringen, eine Diversion nach Schlesien vor. Uber Trautenau vorriickend, betrat die Armee am 27. Mai schlesischen Boden und vereinigte sich am 29. bei Lands- hut mit den Sachsen, die nun gleichfalls gegen Friedrich II. auftraten. Am 3. Juni wurde man der Preugen ansichtig. In mehreren Kolonnen, mit fliegenden Fahnen und unter klingendem Spiel zog die oster- reichisch-sachsische Heeresgruppe gegen den Ort Hohenfriedberg. Den Ehrenplatz am rechten Fliigel nahmen die Sachsen ein. Ange- sichts des preugischen Lagers bezog Herzog Karl ein Lager, die Truppen begaben sich zur Ruhe. Das Regiment war eingeteilt im zweiten Treffen. Der Preugen waren mehr; sie zahlten 90.000 Mann mit 140 Ge¬ schiitzen, wahrend Herzog Karl nur 77.000 Mann mit 122 Geschiitzen besag. Auffallend war das Verhaltnis zwischen Infanterie und Kaval- lerie, der Konig von Preugen verfiigte tiber 28.000 Reiter, Herzog Karl iiber 12.000. Trotz der Ubermacht griff Friedrich II. zu einer List, er schickte einen Spion ins gegnerische Lager mit dem Auf- trage, die Nachricht zu verbreiten, dag die Preugen gewillt seien, nach Breslau zuriickzugehen. Die Nachricht glaubwiirdig zu gestalten, lieg Friedrich II. das Lager bei Eintritt der Dunkelheit raumen. Die Zelte blieben stehen, die Lagerfeuer brannten weiter. Am 4. Juni friihmorgens riittelte der Konig die Sachsen aus dem Schlafe, mit iiberwaltigender Wucht fiel er iiber sie her und zermiirbte sie, bevor noch die Osterreicher in Aktion hatten treten konnen. Die Vernichtung des rechten Fliigels wirkte auf das Zentrum und den linken Fliigel lahmend. Von panischem Schrecken erfagt, schnitten die bei den Geschiitzen eingeteilten Fuhrknechte die Strange 'g 72 -§> durch und ritten wie toll davon. Der Larm und das Getose steigerte sich von Minute zu Minute, die preugischen Reiter entwickelten groge Riihrigkeit und trugen dadurch wesentlich bei, dag in der osterreichischen Infanterie ein Chaos einrig. Der Kampf dauerte nur funt Stunden, um 9 Uhr vormittags war alles zu Ende. Aber welche Opfer hatte der Kampf gekostet! Die zuerst angefallenen Sachsen verloren tot, verwundet und gefangen 5000 Mann, dazu 5 Fahnen und 27 Kanonen. Die Oster- reicher, die das Bad auszugiegen hatten, verloren tot, verwundet und gefangen 10.200 Mann, dazu 56 Fahnen und 18 Kanonen. Es belief sich somit der Gesamtverlust auf 15.200 Mann, wahrend die Preugen nur 4700 Mann einbiigten. Das Regiment verlieg, weil im zweiten Treffen eingeteilt, als eines der letzten den Kampfplatz. Die angeriditeten Verheerungen waren aber schauderhaft. Alle zehn Fahnen fehlten, sie hatte der Feind genommen. Fiinf Fahnriche waren in Ge- fangensdiaft geraten, ob und wie sie sich dabei gewehrt, wugte man nicht. Bei vier Fahnrichen aber, denen die Fahne entrissen worden war, konstatierte man lebensgefahrliche Blessuren. In der Verlustliste, die nach dem Kampfe zusammengestellt wurde, erscheint als tot Hauptmann Johann von Terzy. Gefangen und vermigt die Hauptleute Johann Lechner, Konrad von Marburg, Berthold von Waldstein, Johann Weber; die Leutnants Johann Fischer, Gottfried von Schlottheim, Wied; die Fahnriche Campion, Hirschenhan, Lohr, Moskopp, Ludwig Rossetter, ferner 547 Mann. Verwundet Oberst Sincere; die Hauptleute Rupert Bittner, Franz Freiherr von Kellersperg, Johann Steinbach, Melchior Therma; die Leutnants Johann de Baize, Mahlern; die Fahnriche Campion, Moskopp, Friedrich Pilz, Ignaz Weig, ferner 165 Mann. Zwei Briider Campion und zwei Briider Moskopp befanden sich unter den Opfern. Von 10 Hauptleuten waren 9, von 10 Leutnants waren 5 kampf unfahig geworden. Ein Regiment, das solche Verluste aushalt, ohne in Triimmer zu gehen, darf den Tag von Hohenfriedberg zu seinen schonsten Leistungen zahlen. Man hore und staune, nur ein Geschiitz biigte das Regiment ein, die anderen Kanonen zog die Mannschaft keuchend durch Sumpf und nasse Wiesen. Umdraut von Not und Gefahr, im Ungliick Heroismus zu zeigen, das ist eine Tugend, die nicht hoch genug eingeschatzt werden kann. Friedrich II. nannte den Tag von Hohenfriedberg seinen glanzend- sten Sieg. Und mit Recht. Trotzdem verfolgte er die Besiegten nicht und lieg den Gegner ungestbrt nach Mahren ziehen. -© 73 © Nach der Schlacht von Hohenfriedberg war das Regiment ein Wrack. Es hatte solche Verluste erlitten, dag es nur ein Bataillon formieren konnte. Dag Oberst Sincere am 31. Juli zum General be- fordert wurde, war eine dem Regimente zugedachte Ehrung. Drei Monate Erholung bei Aujezd in Mahren weckten den Lebens- mut des Regiments zu neuen Taten. Der Umstand, dag die seit Herbst 1740 nur „koniglich“ genannte Armee nun den Titel „kaiser- lich“ voransetzen konnte, trug nicht wenig zur allgemeinen Befrie- digung bei. Der Gemahl Maria Theresias wurde am 15. September in Frankfurt zum deutschen Kaiser gewahlt. Wie nicht anders zu erwarten, hatte Friedrich II. gegen die Kaiserwahl Protest eingelegt. Um den Protest wirksamer zu gestalten, raffte er sich zu einem Einfalle nach Bohmen auf und uberschritt im September die Grenze. Er bezog eine Stellung bei Soor und harrte des Gegensdilages, den der Herzog Karl in Szene setzte. Das preugische Lager hatte am 30. September friihmorgens iiberfallen werden sollen. Im ersten Treffen stand das Regiment, um Mitter- nacht brach dieses Treffen auf. Hinten nach auf 300 Schritte Distanz solite das zweite Treffen folgen, bevor dieses aber aktionsfahig wurde, war es Tag geworden. Dag sich die Preugen entsprechend vorsahen, versteht sich von selbst. Nun fiigte das Miggeschick, dag die Husarenkolonne Nadasdy ganzlich versagte. Anstatt, wie aus- gemacht war, die Preugen im Riicken anzufallen, sturzten sich die Husaren auf den Train und „amiisierten sidi mit der Bagage", das heigt, sie leerten die Weinfasser, beluden sich die Taschen mit aller- lei Beutestiidcen, sogar das Zelt des Konigs raubten sie aus — nur auf die Hauptsache vergagen sie, aufs Einhauen. Wahrend der Schlacht, die von 4 bis 8 Uhr morgens dauerte, hatte das Regiment den An- prall des preugischen Kiirassierregiments Bernstadt auszuhalten. Hie- bei biigte das Regiment 25 Tote, 15 Verwundete und 133 Gefangene ein. Unter den Gefangenen befanden sich die Hauptleute Binder, Baron Friedrich Lindenfels und Johann Steinbach, ferner Leutnant Ignaz Benzoni. Eine Entscheidung fiihrte die Schlacht von Soor nicht herbei, beide Parteien traten den Riickzug an. Friedrich ging nach Sdrlesien, Herzog Karl nach Koniginhof. Durch die Schlacht bei Kesselsdorf jedoch, wo Friedrich II. die Sachsen am 15. Dezember entscheidend schlug, kamen die Operationen zum Stillstande, indem nun unter englischer Vermitt- lung am 25. Dezember 1745 der Friede von Dresden zustande kam. Das Regiment verbrachte den Winter 1745 auf 1746 in Chotie- schau in Bohmen. Groge Freude erregte der Befehl, fiir zwei Jahre in Wien zu garnisonieren. Darin lag eine Auszeichnung, um so mehr, als das Regiment den Dienst in Schonbrunn zu versehen hatte. Im Februar 1746 trat das Regiment in Wien ein. Die Grenadierkom- pagnie und zwei Bataillone bezogen Ubikationen in Schonbrunn, das dritte Bataillon wurde fiir Beistellung von verschiedenen Detache- ments nach Baden, Tulln und Stockerau verwendet. Unter den Ereignissen, die wahrend des Aufenthaltes in Schon¬ brunn stattfanden, waren zu erwahnen: Zu Beginn des Monates Janner 1747 wurden zwei Deserteure offentlich gehangt, zwei mugten Spieg- ruten laufen. Am 25. Juni brach in der Annakirche ein Brand aus, beim' Loschen wirkte das Regiment erfolgreich mit. Stadtkommandant in Wien war Feldmarschall Konigsegg, in seinen Wirkungskreis fiel die Aufrechthaltung der offentlichen Sicher- heit und das Beobachten aller zugereisten Fremden. Eines Tages er- sehien bei ihm ein baumlanger Mann von riesiger Korperstarke, der sich als Baron Friedrich Trenk legitimierte. Wo immer der Fremde sich zeigte, erregte er gewaltiges Aufsehen. Zwei Jahre hindurch (1742 bis 1744) war er Ordonnanzoffizier im Hauptquartier Friedrichs des Grogen gewesen und weil er mit der temperamentvollen Schwester des Konigs, Prinzessin Amalie, zarte Beziehungen angekniipft hatte, vvurde er Knall und Fali verhaftet und in die Festung Glatz ge- bracht. Zu Weihnachten 1746 gliickte es ihm, aus Glatz zu entkommen und im April 1747 langte er in Wien an. Hier suchte er seinen Vetter, Franz Trenk, den beruhmten Pandurenoberst, auf. Der Vetter sag im Zeughause in Haft, man hatte ihm wegen veriibter Pliinderungen den Prozeg gemacht. Franz Trenk, ein gewalttatiger, riicksichtsloser Mensch, besag viele Feinde, die nicht miide wurden, iiber ihn aller- lei Geriichte in Umlauf zu setzen, unter andern wurde behauptet, Franz Trenk hatte in der Schlacht bei Soor den Konig von Preugen im Zelte schlafend iiberrascht. Miihelos hatte der Konig gefangen werden konnen, doch habe Franz Trenk fiir eine stattliche Sumrne die Tat unterlassen. Die haufigen Besuche des preugischen Vetters gaben dem Geriichte stets neue Nahrung und alsbald hieg es, Fried- rich Trenk sei ein verkappter preugischer Spion. Eines Tages sah sich Friedrich Trenk von zwei Offizieren verfolgt, die ihn auf dem Judenplatze einholten. Die Degen flogen aus der Scheide und ehe Friedrich Trenk sich in Positur gesetzt hatte, traf ihn ein Degenstich 'g) 75 •© in die Brust. Der Stog traf auf ein Paket Schriften, die in der Brust- tasche verwahrt waren. Unverletzt drang Trenk auf seine Gegner ein. Diese ergriffen jedoch die Flucht, weil sich Aufsichtsorgane der Stadtwache naherten. Wahrend des Laufens fiel einer der beiden Offi- ziere zu Boden. Trenk fagte den Liegenden beim Kragen, in diesem Augenblicke war die Stadtwache zur Stelle und verhielt die Gruppe Trenk bezeichnete als seine Gegner die Leut- der Nahe des Schot- zur Ausweisleistung. nants F.g und K.n, vom Stande des Regi- ments Kolowrat. Am nachsten Tage er- hielt Trenk den Be- suchdesPlatzmajors, der ihm wegen Sto- rung der offentlichen Ruhe sechs Tage Zimmerarrest zudik- tierte. Nadi Ablauf dieser Strafe erhielt Trenk eine Forde- rung zum Dueli. In Franz I. Deutscher Kaiser 1745 —1765 tentores, wo das Dueli vor sich ging, fand Trenk vier Se- kundanten und zwei Duellgegner. Den er- sten Gegner F(ran- kin)g verwundete Trenk schwer am rechten Arme, dem zweiten Gegner K(ampio)n brachte er einen Stich in den Unterleib bei. Hier- iiber geriet ein Se¬ kundant W.f in solche Wut, dag er auf der Stelle ein drittes Dueli heraufbeschwor. Trenk entledigte sich audi digses Gegners durch einen todlichen Degenstich. Um der Verhaftung zu entgehen, suchte Trenk, wie es damals iiblich war, Zuflucht in einem Kloster. Bei den Jesuiten und Kapuzinern abgewiesen, fand er das schiit- zende Asyl im Kloster auf dem Kahlenberge. Der Wiener Aufenthalt des Regiments verlangerte sich gegen die ursprungliche Bestimmung um einige Monate. Am 15. Mai 1748 wohnte der Hof der Fahnenweihe des Regiments bei. Die Feier fand auf einer Wiese unweit einer Ziegelhiitte nachst Schonbrunn statt, zur Aufnahme der Gaste hatte Oberst Aulock einige Zelte aufschlagen lassen. Nach der kirchlidien Weihe wurde auf Tischen ein Friihstiick serviert. Damit kein Verstog in bezug auf Zeremoniell vorkomme, hatte Aulock den Hofmarschall Grafen Khevenhiiller gebeten, einige Kammerfuriere beizustellen. Das Fest verlief in animierter Stim- mung. Nachmittags, als sich der Hof zuriickgezogen hatte, sprachen die Offiziere fleigig dem Wein zu. Da beging Oberst Aulock die ® 76 •?> Unvorsichtigkeit, einen schwerhorigen Hauptmann zu necken. Der vom Wein erhitzte Hauptmann nahm aber den Scherz iibel auf, ehe man sich dessen versah, stiirzte er sich auf den Oberst, warf ihn zu Boden und wollte ihn mit dem Degen durchbohren, den er dem Oberst entrissen hatte. Die anwesenden Offiziere vereitelten aber diese Tat, indem sie den Hauptmann wegzogen. Selbstverstandlich kam die Sache vor das Kriegsgerieht. Der „ungliickselige, noch dabei mit Weib und Kindern beladene" Haupt¬ mann wurde zum Tode durch Erschie- gen verurteilt, Maria Theresia jedoch er- wirkte ihm das Le¬ ben. Nach diesem Zwischenfall ging das Regimentin seine neue Station ab. Am 2, August 1748 be- stieg das erste Ba- taillon ein Schiff und fuhr auf der Donau In das Jahr 1749 fielen wichtige Neuerungen. Man lieg die Regi- menter vier Bataillone formieren, die Institution erhielt sich aber nicht lange, denn schon 1757 kehrte man wieder zum Stande von drei Bataillonen zuriick. Bleibend dagegen war die Neuerung in bezug auf taktische Ausbildung. Es wurde namlich ein Reglement eingefiihrt, welches zum erstenmal den Grundsatz allgemeiner Giil- tigkeit aussprach. Bisher hatte jedes Regiment sein eigenes Regle¬ ment gehabt, von jetzt an mugten alle Regimenter nach denselben Prinzipien ausgebildet werden. Es gewahrt eine gewisse Genugtuung, wenn man erfahrt, dag der friihere Oberst Sincere der Schopfer dieses neuen Reglements war. Analog dem Prinz Eugen-Liede, welches ein Gemeingut des Volkes wurde, kamen nun Ideen zum Durch- bruche, welche Gemeingut der ganzen Armee wurden. Der Aufenthalt in Siebenbiirgen wahrte zwei Jahre. Im Janner 1751 wechselte das Regiment die Garnisonen, es iibersiedelte nach Ungarn (Grogwardein, Erlau, Gran, Szolnok), ein Bataillon ging nach Peterwardein. In diesen Stationen verbrachte das Regiment drei Jahre. ' V Maria Theresia Kaiserin und Konigin 1740- •1780 hinab bis Pest, den weiteren Marsch bis nach Siebenbiirgen mugte das Bataillon zu Fug machen. Im Oktober folgten die anderen zwei Ba¬ taillone nach. Als Garnisonsortewaren Hermannstadt, Kron- stadt, Karlsburg, Miihlenbach,Fogaras und Broos angewie- sen, durchaus freund- liche kleine Stadte. -© 77 Der Geist, der wahrend dieser Friedensjahre die Armee be- lebte, bliebe unverstandlich, wenn man iibersehen wollte, mit welcher Liebe Maria Theresia an ihrem Heere hing. Die Gepflogenheit, Offi- ziere und Mannschaft durch Monate ohne Sold zu lassen, stellte die groge Kaiserin 1748 ein fiir allemal ab. Ftir den Friedensstand der Armee wurden jahrlich 14 Millionen Gulden ausgeworfen, nie friiher und auch nie spater war der Offizier materiell so gut gestellt. Bedeutsam war es, dag Maria Theresia mit Dekret vom 25. Februar 1751 den Offizieren erlaubte, in Uniform bei Hof zu erscheinen. Nicht mehr das Vorrecht adeliger Geburt machte hoffahig, der Soldatenrock er- freute sich derselben Begiinstigung. Eine vortreffliche Reiterin, zeigte sich Maria Theresia gerne zu Pferde. An einem Wachtposten ging sie selten voriiber, ohne ihm einige Dukaten zuzuwerfen. Bedacht auf die Fleranbildung eines tuchtigen Nachwuchses, stiftete die hohe Frau im Jahre 1752 die Militarakademie in Wiener-Neustadt und das Theresianum in Wien; 1754 folgte die Griindung der Technischen Militarakademie und der Orientalischen Akademie, beide zu Wien. Am 6. Oktober 1754 war abermals Garnisonswechsel, diesmal ging’s nach Bohmen. Stabsort war die Stadt Pilgram. Ein in Kaschau zu- riickbehaltenes Bataillon kam im Herbst 1755 nach. In Bohmen lernte das Regiment die Institution der Sommerlager kennen, Campement nannte man das. Man konzentrierte Truppen in der Gegend von Kolin und lieg sie verschiedene Manover ausfiihren. Zweimal nahm das Regiment an diesen Ubungen teil, 1755 und 1756. Die Haupt- person des Regiments, Oberst Aulock, aber fehlte. Der Arme lag, von heftigen Schmerzen gepeinigt, im Zelte. Ein Steinleiden qualte ihn. Dabei driickten ihn noch andere Beschwerden, er zahlte 65 Lebensjahre, davon 42 verbracht als Soldat. Unter normalen Friedenszeiten hatte Aulock nicht daran gedacht, sich pensionieren zu lassen, doch jetzt mugte er, so schwer es ihm auch fiel, den Platz raumen, denn es war kein Geheimnis, dag es bald wieder einen Krieg geben werde. In seinem Gesuche um Pensionierung erwahnte Aulock, dag er 1704 als 13jahriger Knabe Page (Reitbursche) beim Fiirsten Georg Lubomirski geworden sei. In gleicher Eigenschaft war er 1713 beim Prinzen Alexander von Wiirttemberg tatig gewesen und mit dessen Wohlwollen hatte er sich im Regimente bis zum Hauptmann emporgedient. In der Ara Kolowrat stieg er zum Stabsoffizier auf. Aulocks Bitte wurde nur zur Halfte gewahrt, man entlieg den erprob- ten Mann nicht. Im Juli 1756 iibergab er das Regimentskommando an @78 @ eine jiingere Kraft, Oberst Graf Naselli, wobei ihm erlaubt wurde, jenes Bataillon zu iibernehmen, welches unter der Bezeichnung „Garni- sonsbataillon" fiir die Nachschuhe des Regiments zu sorgen hatte. Auf diese Art besag das Regiment zu gleicher Zeit zwei Oberste, eine Erscheinung, die iibrigens auch bei anderen Regimente™ zutage tritt. Dag sich am politischen Horizonte schwere Gewitterwolken zu- oammenzogen, war aus verschiedenen Symptomen zu entnehmen. Was dem Offizier personlich naheging, war eine 1756 dekretierte Neuerung in bezug auf den Stellenkauf. Man fiihrte die sogenannte Konvention ein, deren Wesen darin bestand, dag ein alterer Offizier zwar wie bisher seine Charge einem jiingeren Offizier verkaufen konnte, doch mugte dies fortan dem Hofkriegsrat nach Wien an- gezeigt werden. Damit wollte man verhiiten, dag der verkaufende Offizier auger dem Kaufschilling auch noch eine Staatspension bezog. Der Brauch der Konventionen erhielt sich bis zum Jahre 1848. Im Wesen war die Konvention darauf berechnet, die wohlhabenden Biirgerklassen zum Eintritt in die Armee zu bewegen. Ehe wir die Ereignisse des Siebenjahrigen Krieges beriihren, sei bemerkt, dag ein so langer Krieg naturgemag eine Menge mili- tarisdier Vorkommnisse im Gefolge hatte. Bohmen, Mahren, Schlesien und Sachsen bildeten das Kriegstheater, die handelnden Personen traten bald hier, bald dort auf. Die Personen verbrauchten sich rasch, innerhalb der Regimenter anderte sich die Struktur haufig. Einen beilaufigen Begriff iiber den Verbrauch an Menschen kann man sich machen, wenn man die nachstehende Ubersicht einiger Aufmerksam- keit wiirdigt. Die Ziffern erheben nicht den Anspruch, absolut rich- tig zu sein, aber zur Orientierung sind sie immerhin zu brauchen. Es waren: Zusammen 77 Offiziere 5798 Mann. -e) 79 ® Dag es iiberhaupt zu diesem Kriege kam, war bedingt durch einen Konflikt zwischen England und Frankreich wegen Besitzstreitig- keiten in den amerikanischen Kolonien. Um in Amerika freie Hand zu haben, wollte England die Franzosen in Europa beschaftigen. Weil nun England in der Zeit von 1740 bis 1748 Osterreichs Ver- biindeter war, traten die englischen Staatsmanner an Maria Theresia mit der Forderung heran, in Belgien Feindseligkeiten gegen Frank¬ reich zu eroffnen. Maria Theresia und ihr Vertrauensmann Fiirst Kaunitz betrachteten aber den englisch-franzosischen Zwist als eine amerikanische Angelegenheit, die mit osterreidiischen Interessen nichts zu tun hatte, das Begehren wurde somit abgeschlagen. England suchte sich einen anderen Helfershelfer, am 1. Februar 1756 schlog die britische Regierung einen Allianzvertrag mit Preugen und streckte Subsidien in solcher Hohe vor, dag Friedrich der Groge sein Heer auf 150.000 Mann vermehren konnte. Den Gegenzug vollfiihrte Kau¬ nitz durch den Allianzvertrag mit Frankreich, der am l.Mai 1756 zu Versailles zustande kam. Den Kampf, der nach seiner Dauer der Siebenjahrige Krieg ge- nannt wird, brach Friedrich der Groge vom Zaune. Das 1740 und 1744 mit Erfolg angewendete Verfahren, ohne Kriegserklarung in fremdes Land einzufallen, behielt er auch diesmal bei, im August 1756 stand er in Sachsen und umzingelte die sachsischen Truppen in ihrem Versammlungslager bei Pirna derart, dag sie fiir die Augen- welt nicht mehr in Betracht kamen. Da die Sachsen mit Osterreich im Bunde standen, unternahm Feldmarschall Graf Browne Schritte zu ihrer Rettung. In aller Eile wurden in Nordbohmen Truppen konzentriert. Dariiber verstrichen mehrere Wochen, erst Ende Sep¬ tember war Browne geniigend stark, einen Entsatzversuch zu unter- nehmen. An diesem Entsatzversuch war das Regiment beteiligt und so stand es auch am 1. Oktober in der Schlacht bei Lobositz. Im Getiimmel des Kampf es verlor das Regiment 25 Tote, 43 Verwun- dete und 14 Gefangene. Tot war Major von Mahlern und Oberleut- nant Neth; verwundet waren die Leutnants Fuhrmann und Schuster, Oberleutnant Petersill und Hauptmann Baron Roth, der iibrigens bald darauf in Prag seinen Verletzungen erlag. Die Schlacht bei Lobositz lieferte Friedrich der Groge, um den Sachsen vollends das Selbstvertrauen zu nehmen. Diese kapitulierten am 16. Oktober 1756. Sachsen kam nun unter preugische Verwaltung. Friedrich der Groge dekretierte dem Lande eine Kontribution von zehn Millionen Talern, @ 80 ® im iibrigen war ihm Sachsen ein Pfandobjekt, das er fiir alle Falle behielt. Die osterreichische Armee bezog im November Winterquar- tiere, das Regiment kam nach Raudnitz. Im April 1757 iiberschritt der Konig von Preugen die bohmische Grenze, sein Ziel war die Stadt Prag, die er, wie erinnerlich, im Sommer 1744 durch Uberrumpelung voriibergehend in Besitz ge- nommen hatte. Jetzt ging aber die Sadie schwerer vonstatten, indem 40.000 Osterreicher unter Kommando des Herzogs Karl von Lothringen in der Nahe der Landeshauptstadt postiert waren. Am 6. Mai schritt Friedrich II. zum Angriffe, darum die Bezeichnung Schladit bei Prag. Der preugische Angriff richtete sich auf den rechten Fliigel der Oster¬ reicher, das Regiment stand in der Mitte des zweiten Treffens. Riihm- liches gibt es iiber den Verlauf nicht viel zu beriditen, es war ein rechter Ungliickstag. Gegen den rechten Fliigel, wo Browne komman- dierte, riickte um 10 Uhr vormittags eine Sturmkolonne vor, gebildet aus preugischen Grenadieren. Browne stellte sich hodi zu Pferde an die Spitze der osterreichisdien Grenadiere, jene des Regiments befanden sich darunter. Seinen Leuten voraneilend, sank der tapfere Browne plotzlich aus dem Sattel, eine Kanonenkugel hatte ihm den Schenkel zerschmettert. Zornentbrannt drangen die osterreichisdien Grenadiere weiter vor und es gelang ihnen, die preugische Sturm¬ kolonne liber den Haufen zu werfen. Mehrere Fahnen und 14 Ge- schiitze fielen den Braven in die Hande. Nun aber wendete sich das Blatt. Der preugische FMIdmarschall Graf Schwerin fiihrte personlich Reserven ins Feuer, dabei wurde er von fiinf Kugeln durchbohrt und er fiel vom Pferde. Die preugischen Grenadiere suchten den Tod ihres Ftihrers zu rachen und sdiritten blind darauf los. Der Konig schickte eine frische Abteilung nach der andern ins Handgemenge und unter seinem Flankenangriffe wufde die osterreichische Stellung aufgerollt. Die osterreichisdien Regimenter raumten das Sdilachtfeld, ilire Rtickzugslinie fiihrte nach der Stadt. An Verlusten hatte das Regiment aufzuweisen 18 Tote, 67 Verwundete, 55 Vermigte. Unter den Verwundeten befanden sich Hauptmann von Zinnenburg, Ober- leutnant Petersill und Leutnant Wilhelm von Berge. Maria Theresia, deren Interesse fiir die Begebenheiten auf dem Kriegssdiauplatze sehr rege war, fand sofort heraus, dag eigentlich nur'die Grenadiere ihre Schuldigkeit getan hatten. AIs man ihr den Hergang der Schlacht berichtete, umdiisterte sich ihr Auge, aber just weil die groge Masse zu wenig geleistet hatte, belohnte sie die @ 81 . ® Grenadiere um so fiirstlicher. Jeder Grenadier, der bei Prag mit- gewirkt hatte, bekam auf die Dauer des ganzen Feldzuges die doppelte Lohnung. Die aus der Schlacht zuriickflutenden Truppen sahen sich am 6. Mai von allen Seiten zerniert, in weitem Umkreise umstellte Friedrich der Groge die Stadt Prag und am 12. Mai ging das Bom- bardement an. Und was fiir ein Bombardement! Innerhalb eines Monates flogen 51.000 Kugeln nach Prag hinein, fast jeden Tag gab es Brande und mehr als 800 Hauser gingen in Rauch und Flammen auf. Durch einfallende Geschosse verlor das Regiment 3 Mann als tot, Hauptmann Baron Lindenfels und 8 Mann wurden verwundet. In der fiir eine Belagerung nicht vorbereiteten Stadt versiegten die Nahrungsmittel nur allzubald, vom 27. Mai an lebten die Truppen sozusagen vom Hungern. Retter in der Not wurde Daun, der mit einem Entsatzheere heranruckte. Friedrich der Groge wiederholte das bei Pirna im Vorjahre angewendete Verfahren, wahrend ein Teil seiner Armee bei Prag verblieb, riickte er mit dem anderen Teile gegen Daun. Bei Kolin kam es am 18. Juni zu einer Schlacht, die aber fiir den Konig anders endete, als er gehofft hatte. Dag er bei Kolin eine empfindliche Niederlage erlitt, war noch der geringere Schaden; sdiwerer wog, dag er die Belagerung von Prag am 19. Juni auf- heben und mit seiner Armee aus Bohmen fort mugte. Wie nahe dem Konig der Migerfolg ging, mag aus der Tatsache erhellen, dag er sich mit dem Gedanken trug, seinem Leben durch Gift ein Ende zu machen. Seltsames Spiel des Zufalles, dag Friedrich in solche Schwermut verfiel, daran trug der gewesene Oberst des Regiments, Sincere, die grogte Schuld. Sincere hatte bei Kolin nicht nur einen erfolgreichen Sturm, sondern auch eine noch erfolgreichere Verfolgung in Szene gesetzt, so zwar, dag das preugische Heer zersprengt wurde. Im Herbst riickten die Osterreicher in Schlesien ein. Diesem Ein- bruche war Hadiks Besuch in Berlin vorangegangen, fiir Friedrich standen die Sachen schlimm. Die Festung Schweidnitz, von den Oster- reichern am 13. Oktober zerniert, kapitulierte am 12. November; vom Regimente nahmen zwei Kompagnien an diesem schonen Erfolge teil. Es kam aber noch schoner. In der Schlacht bei Breslau, die am 22. November vor sich ging, siegten 60.000 Osterreicher iiber 40.000 Preugen, das Regiment wetzte hier die Prager Scharte vom 6. Mai aus. Eingeteilt in der Kolonne, welche der Inhaber kommandierte, ® 82 ® bewies das Regiment, dag es, gut gefiihrt, sich nicht spotten lasse. Selbstverstandlich ging der Kampf nicht ohne Opfer ab, dodh wie gerne wurden diese gebracht, um so mehr, als Maria Theresia nicht zogerte, den erfochtenen Sieg mit einer sechsmonatlichen Doppel- lohnung zu quittieren. Die Folge des Sieges war, dag Breslau am 24. November kapitulierte. Das Regiment zahlte 16 Tote und 75 Ver- wundete. Unter den Toten befand sich der Fahnrich Newiadomski; unter den Verwundeten ein Neffe des Inhabers, Oberleutnant Graf Franz Josef Kolowrat, der am 5. Dezember seinen Verletzungen er- lag, ferner die Hauptleute de Baize, Jaroschin, Rossetter und Wenzel, Oberleutnant Hirschenhan, die Leutnants Moskopp und Rupp. Die Freude am Besitze Breslaus dauerte allerdings nicht lange, denn am 5. Dezember fiihrte Friedrich der Groge die Schlacht bei Leuthen herbei. Um den Sieg zu erringen, wendete der Konig seinen ganzen Scharfsinn an; er besag 33.000 Mann, die Osterreicher zahlten 60.000. Zum erstenmal machte er von der sogenannten schiefen Schlachtordnung Gebrauch. Er gab sich um 1 Uhr nachmittags den Anschein, als ob er den rechten Fliigel der Osterreicher angreifen wollte. Die List gelang. Nachdem die Osterreicher ihren rechten Fliigel bedeutend verstarkt hatten, warf er sich bei Eintritt der Diim- merung auf deren linken Fliigel und richtete hier solche Verheerungen an, dag einzelne Truppenkorper beinahe vollstandig aufgerieben wurden. Zu dieser Gruppe gehorte auch das Regiment. Es verlor durch Tod 33, durch Verwundung 8 und durch Gefangenschaft 645 Kom- battanten. Tot waren Hauptmann Baron Kellersperg, die Fahnriche Bayer, Clary, Eberstein. Verwundet Oberleutnant Lohr. Gefangen Oberstleutnant Steinbach, die Hauptleute de Baize (f 31. Dezember 1757), Rossetter, Wenzel (f 10. Dezember 1757), Graf Wratislaw; die Oberleutnants Bobell, Hirschenhan, Kanofsky, Kayser, Kopp, Kiister, Baron Stenzsch; die Leutnants Aulock, von Berge, Fuhr- mann, Marquis de Janno (f 31. Dezember 1757), Moskopp. Einigen Trost bot dem Regimente das Bewugtsein, keine Kanone und auch keine Fahne verloren zu haben. Der Sieg bei Leuthen gestattete dem Konig, Breslau am 7. De¬ zember einzuschliegen und die Stadt am 22. Dezember 1757 zur Kapi- tulation zu zwingen. Das Regiment war ein Wrack, am 13. Dezember besag es 44 Gre- nadiere und 372 Fiisiliere, mit andern Worten, es vermochte keine ganze Grenadierkompagnie und kein ganzes Bataillon zu formieren. @ 83 @ Man vereinigte es mit den Triimmern eines andern Regiments (Wiirz- burg) insolange, bis Rekrutennachsdiiibe zur Stelle waren. Die Offi- ziere nicht gerechnet, zeigt das Regiment im Jahre 1757 ungeheure Verluste: gefangen 718, gestorben 417, gefallen 406, invalid ent- lassen 89 und desertiert 77 Mann. Das ergibt die stattliche Summe von 1707 Mann allein bei den zwei Feldbataillonen. Das in Olmiitz untergebrachte dritte Bataillon erfreute sich der Gunst, wahrend des Sommers ein idyllisches Dasein fiihren zu konnen. In den Wintermonaten herrschte gewohnlich Waffenruhe. Doch mit Riicksicht darauf, dag Friedrich der Groge den Osterreichern nicht gestatten durfte, in Schlesien testen Fug zu fassen, machten die Preugen diesmal eine Ausnahme. Vor der Festung Schweidnitz, wo neben andern Truppen ein kleines Detachement des Regiments lag, erschienen die Preugen am 15. Dezember 1757 und belagerten den Platz mit solchem Nachdrucke, dag sich die Verteidiger ergeben mug- ten. Am 18. Marž 1758 zogen die Osterreicher ab, aber als Kriegs- gefangene. Wahrend der Belagerung waren 23 Mann des Detache- ments ums Leben gekommen, kriegsgefangen wurden 119 Mann und 3 Offiziere, die Hauptleute Wernle und Deym, Leutnant Guttenfeld. Getreu seinem Grundsatze, die Operationen friiher zu beginnen als der Gegner, riickte Friedrich der Groge 1758 ziemlich zeitig in Mahren ein. Sein Ziel war die Festung Olmiitz, wo das dritte Ba¬ taillon des Regiments seit Flerbst 1756 lag. Am 3. Mai 1758 trat Friedrich der Groge vor Olmiitz ein. Nach bewirkter Einschliegung des Platzes eroffneten die Preugen am 26. Mai den belagerungs- magigen Angriff, die Arbeiten leitete Feldmarschall Keith. An Eifer liegen es die Preugen nicht fehlen, innerhalb von funt Wochen flogen 125.000 Projektile in die Festung. Dag dadurch viele Menschen ge- totet wurden, versteht sich von selbst, das dritte Bataillon verlor 190 Mann, darunter Leutnant Becker. Die Zahl der Verwundeten ist unbekannt. Trotz aller Anstrengungen kamen die Angreifer nicht recht weiter, insbesondere machte sich ein empfindlicher Mangel an Munition tur die Belagerungsgeschiitze fiihlbar. Diesem Ubelstande abzuhelfen, wurde aus Schlesien Ersatz herbeigeschafft. Eine endlos lange Trainkolonne, iiber 4000 Fuhrwerke zahlend, kam heran. Den Train begleiteten vorne und seitwarts Truppen, keine der iiblichen Vorsichtsmagregeln wurde auger acht gelassen. Wie ein Habicht lauerte Laudon auf eine passende Gelegen- heit, den Train zu iiberfallen. Zum Streifkorps, das ihm unterstand, ® 84 © gehorten auch die beiden Feldbataillone des Regiments. Ein am 28. Juni unternommener Versuch miggliickte, dagegen hatte der am 30. Juni bei Domstadl inszenierte Uberfall einen grogartigen Erfolg, denn der ganze Transport wurde von Laudon erbeutet. Mit den 4000 Fuhr- werken nahm Laudon auch 3000 preugische Soldaten gefangen. Fried¬ rich der Groge war dariiber so ungehalten, dag er dem Marschall Keith sagen lieg: „Statt eines Lorbeerkranzes werde ich Ihm Esels- ohren aufsetzen.“ Durch den Verlust des Trains war die preugische Armee in ihrem Lebensnerv so schwer getroffen, dag die Belage- rung von Olmiitz unverweilt aufgehoben werden mugte. Am 3. Juli bei Tagesgrauen horte man in Olmiitz die Alarmrufe des preugischen Lagers. Dann trat Nebel ein. Als die Sonne herniederstrahlte, waren die Preugen im Abmarsch begriffen. Da gab’s nun in Olmiitz einen Jubel, der schwer zu beschreiben ist. Im Regimente herrschte ge- hobene Stimmung schon aus dem Grunde, als hier der seltene Fali vorlag, dag Abteilungen desselben Truppenkorpers in doppelter Weise zur Yerwendung gelangt waren. Das belagerte dritte Bataillon war entsetzt worden durch die Feldbataillone. Die Feldbataillone hatten in der Affare bei Domstadl unverhaltnismagig geringe Verluste auf- zuweisen. Tot waren 25 Mann und Hauptmann Bobell, verwundet waren 106 Mann. In seiner Relation hob Laudon ausdrucklich her- vor, dag sich die Feldbataillone brav geschlagen hatten, dem Obersten Graf en Naselli spendete Laudon viel Lob, ebenso dem Oberstleutnant Steinbach. Dauns Methode, aufs Ungewisse nichts zu wagen, kam nun insofern recht deutlich zum Ausdruck, als die Preugen ungehindert von Olmiitz abziehen konnten. Friedrich der Groge wandte sich nach Bohmen und als er bei Koniggratz erfuhr, dag ein russisches Heer die Mark Brandenburg bedrohe, warf er sich rasch auf die Russen. Hiefiir durfte er aber nicht mehr als drei Wochen verwenden, da Daun sonst in Schlesien einmarschiert ware. Wahrend dieser drei Wodien schlug Friedrich am 24. August die siegreiche Sdilacht bei Zorndorf. Am 2. September war er in Schlesien, hierauf begab er sich nach Sachsen, weil Daun inzwischen heranmarschiert war. Uber Dauns Unternehmungsgeist pflegte Friedrich der Groge sehr abfallig zu urteilen, der Koliner Denkzettel war bereits in Ver- gessenheit geraten. Wie um Daun zu verhohnen, bezog der Konig bei Hochkirch ein Lager so nahe den Osterreichern, dag die preu¬ gischen Generale dagegen Vorstellungen erhoben. Zuerst weigerte •© 85 ■© sich der Generalquartiermeister, das Lager iiberhaupt auszustecken. Der Konig beharrte auf seinem Willen und als sich der General- quartiermeister zum zweitenmal weigerte, lieg ihn der Konig in Arrest setzen. Nun wurde das Lager ausgesteckt, die Anordnungen erteilte der Konig personlich. Nachdem die Truppen den Platz be- zogen hatten, meinte Feldmarschall Keith warnend: „Wenn die Oster- reicher uns hier ruhig liegen lassen, verdienen sie gehangt zu wer- den.“ — „Wir diirfen hoffen, dag sie sich mehr vor uns, als vor dem Galgen fiirchten,“ erwiderte der Konig trocken. Selten wohl hat sich Geringschatzung des Gegners bitterer geracht als hier, denn Daun lieg das preugische Lager in der Nacht vom 13. auf den 14. Ok¬ tober 1758 iiberfallen. Eine Gruppe hatte die Preugen in der Front zu beschaftigen, eine Gruppe unter Laudon fiel die Preugen im Riicken an und eine Gruppe, bei welcher das Regiment eingeteilt war, diente der Kolonne Laudon als Riickhalt. Alle drei Gruppen arbeiteten har- monisch, der Uberfall klappte, wie am Schniirchen ging die Sache vor sich. Lautlos und stille tauchte Laudon, ohne dag ihn jemand bemerkt hatte, im Dorfe Hochkirch auf und steckte sofort die Hauser in Brand. Unter dem Scheine der Flammen bemachtigte sich Laudon der im Orte befindlichen Geschiitze und lieg Schug auf Schug in die aus dem Schlaf geweckten Preugen krachen. Marschall Keith, der die Truppen zu ordnen sucht, fallt als einer der ersten. Panischer Schrecken herrscht im Dorfe, Unordnung und Verwirrung erreichen einen solchen Grad, dag keine menschliche Gewalt imstande ist, das Chaos zu beseitigen. Um 10 Uhr vormittags verstummt endlich der Waffenlarm, der Konig hat 4000 Tote, 101 Kanonen, 30 Fahnen und beinahe den ganzen Train verloren. Als er seine Artilleristen kommen sieht, ruft er fragend: „Kanoniere, wo habt ihr eure Kanonen ?“ — „Der Teufel hat sie in der Nacht geholt“, lautete die Antwort. Die Verluste der Angreifer waren zwar bedeutend, aber bei weitem ge- ringer als jene der Preugen. Die Osterreicher zahlten 1020 Mann tot und 3972 Verwundete. Zu dieser Ziffer trug das Regiment eigent- lich wenig bei, es verzeichnete blog 23 Tote, 39 Verwundete und 178 Vermigte. Tot waren die Hauptleute Jaroschin und Lohr, Ober- leutnant Kayser; verwundet Oberleutnant Reichmann. Bei Hochkirch machte das Regiment das Unheil wieder gut, das es vor Jahresfrist bei Leuthen hatte iiber sich ergehen lassen miissen. In welcher Art Maria Theresia dem Regimente fiir die bewiesene Bravour dankte, dafiir bietet ein am 9. Februar 1759 ergangenes Dekret den besten 86 v) Beweis. Die Kaiserin gestattete dem Regimente abermals, zwei Oberste im Stande zu fiihren. An Stelle Nasellis, der zum General vorriickte, bekam Oberst Rasp das Regimentskommando und an Stelle Aulocks, der in Pension ging, wurde Oberst Steinbach Kommandant des dritten Bataillons in Olmutz. Den Winter von 1758 auf 1759 ver- brachte das Regiment in Teplitz. Den Tag von Hochkirch vergag Friedrich der Groge nicht. So nachhaltig wirkte die Niederlage auf ihn ein, dag er sich lange biitete, etwas zu unternehmen. Vom Marž bis Juni 1759 stand er untatig in Schlesien, nach Bohmen oder Mahren einzubrechen, wagte er nicht mehr. Dag er den General Fouque im Marž bis Olmutz streifen lieg, hatte wenig zu bedeuten, da es sich iiberhaupt nur um Demonstra- tionen, nicht um entscheidende Gefechte handelte. Im April war Fouque aus Mahren hinausmanovriert. An diesen Manovern war das Regiment beteiligt. Es wurde Anfang Marž von Teplitz aus in Marsch gesetzt, vierzehn Tage spater stand es bei Olmutz. Da nur unbedeu- tende Scharmiitzel stattfanden, gab es kaum nennenswerte Verluste. Auffallend grog war jedoch die Zahl der Deserteure, nebst einem Offizier entliefen 334 Mann. Was die Ursache war, wird wohl schwer- lich je ans Tageslicht kommen ; in dem Bemiihen, eine Erklarung dafiir zu finden, haben wir die Wahl, anzunehmen, entweder dag der neue Oberst Rasp vielleicht zu scharf die Disziplin handhabte oder aber dag der abnorm friihe und ungewohnlich kalte Winter von 1759 auf 1760 die Leute zum Durchbrennen verleitete. Behalt man im Auge, dag auch 1760 nebst einem Offizier 218 Mann desertierten, so konnte der abnorm kalte Winter eher die so ungewohnlich hohe Ziffer von Fahnenfliichtigen rechtfertigen. Die in schlechten Winterquartieren untergebrachten Soldaten suchten bessere Nahrung, warmere Unter- kiinfte. Ob und wie sie ihre Absicht erreichten, weig man nicht. Wer fragt iibrigens nach einem Deserteur! Den Preugen erging es ahn- lich. Auch dem Konig desertierten viele Leute, die dann auf freiem Felde elend zugrunde gingen. Den Finkenfang bei Maxen am 20. No¬ vember 1759 miissen wir fliichtig erwahnen, weil die beiden Grenadier- kompagnien des Regiments dabei mitwirkten. Alles in allem, fiir das Regiment verlief das Jahr 1759 recht stille und tatenarm. Nicht viel besser sah es 1760 in dieser Beziehung aus. ImVer- bande .der unter Daun stehenden Hauptarmee vollfiihrte das Regi¬ ment mancherlei Marsche, ohne dag sich irgend etwas von Belang ereignet hatte. Mit mehr Erfolg operierte der riihrige Laudon, der, im ■©> 87 © Juni mit 40.000 Mann nach Schlesien geschickt, am 23. Juni den preu- gischen General Fouque bei Landshut gefangen nahm. Darauf wen- dete sich Laudon gegen die Festung Glatz und brachte sie am 26. Juli zur Kapitulation. Als Besatzung fiir Glatz zog man sieben dritte Bataillone heran, darunter audi das des Regiments. Dieses Bataillon unter Oberst Steinbach verlieg Olmiitz und blieb in der neuen Gar- nison Glatz bis zum Schlusse des Krieges. Im Sommer 1760 stand Daun in Schlesien. EinVersuch, den Konig im Lager bei Liegnitz zu iiberfallen, miggliickte am 15. August. Wahrend Daun nach Sachsen zuriickging, focht Friedrich der Groge einen Straug mit den Russen aus und kam dann ebenfalls nach Sadisen. Bei Torgau trat der Konig mit Daun in Fiihlung, am 3. November eroffneten die Preugen um 1 Uhr mittags die Schladit. Das Regiment stand am linken Fliigel, unterstellt dem ehemaligen Oberst, jetzt Feldzeugmeister Sincere. Bis in die spate Nacht dauerte der Kampf, beiderseits mit groger Zahigkeit gefiihrt. Fiir die Heftigkeit, mit welcher hier gestritten wurde, spridit die Tatsache, dag Friedrich der Groge zwei Pferde unter dem Leibe verlor. Als er das dritte Pferd bestiegen hatte, trat ihn eine Kugel auf die Brust, so dag er ohnmachtig aus dem Sattel sank. Verwundet wurde er aber nicht. Audi Daun wurde von einer Kugel getroffen, die ihn so schwer verletzte, dag man ihn wegtragen mugte. Um 8 Uhr abends, bei volliger Dunkelheit, fiihrte Sincere das Regiment zum Sturme vor, weil’die osterreichische Stellung vom rechten Fliigel her im Aufrollen begriffen war. Aus nachster Nahe kradite dem Regiment eine volle Salve entgegen, die Verheerun- gen waren ungeheuer. Es gab 62 Tote, 127 Verwundete, 292 wurden gefangen. Bald darauf verstummte das Getose, der Schlacht machte die Nacht ein Ende. Zur Verlustliste des Regiments stellten — das ist wohl zu beachten — die Hauptleute perzentuell den Lowenanteil : zwei waren tot, drei verwundet und einer wurde gefangen. Tot waren die Hauptleute Braunhof und Pilz; verwundet die Hauptleute Hirschenhan, Kanofsky und Kiister; gefangen Jerin. Leutnant Pistorius war verwundet, Leutnant Bachmann gefangen. Mit 44.000 Mann begann Friedrich der Groge die Schlacht bei Torgau, mit 13.000 Mann Verlust endete fiir ihn der Kampf. Unmittel- bar darauf riickten die Preugen in die Gegend von Leipzig, um dort Winterquartiere zu halten. Die Osterreicher iiberwinterten in der Gegend von Dresden. Die erlittenen Verluste, noch mehr aber der Umstand, dag England nach dem 25. November 1760 die Subsidien •© 88 © einstellte, lahmten des Konigs Unternehmungslust in soldiem Mage, dag fortan Operationen grogeren Stils nicht mehr vorkamen. Fried¬ rich der Groge vermied geflissentlich, sidi irgend einer Schlappe aus- zusetzen. Wahrend des Jahres 1761 lag der Schwerpunkt der Ereignisse bei der Heeresgruppe Laudon, welche, in Schlesien stehend, den An- schlug mit dem russischen Korps Buturlin eifrig betrieb. Bei der Gruppe Laudon wirkte das Regiment mit. Welchen Rešpekt Friedrich der Groge vor Laudon hatte, bewies sein Verhalten im Lager bei Bunzelwitz. Damit nicht ein zweites Hochkirch entstehe, mugten die Preugen jeden Abend die Zelte abbrechen und in den Schanzen die Nacht verbringen. Laudon hatte jedoch andere Plane vor, er wollte eine groge Feldschlacht herbeifiihren. Sobald Buturlin nach Breslau gekommen war, somit nahe genug stand, um an einer gemeinsamen Aktion teilnehmen zu konnen, begab sich Laudon ins russische Lager. Laudon, einst in russischen Diensten gestanden, gewann den russi¬ schen General fiir die Idee, am 3. September die Preugen anzugreifen. Dem Charakter Buturlins Rechnung tragend, besprach Laudon die Sache bei einem Trinkgelage. Eine Flasche um die andere wurde ge- leert, Buturlin geriet in eine Stimmung, dag man sagen konnte, er sei buchstablich Feuer und Flamme. Darauf reiste Laudon ins osterreichische Lager und gab die Angriffsdispositionen aus. Wer aber am 3. September sich nicht blicken lieg, war Buturlin. Nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte, wollte er von einer Unternehmung iiberhaupt nichts wissen, ja, am 10. September brach er sein Lager ab und marschierte mit seinen Russen nach Flause. Den Konig anzugreifen, war Laudon allein zu schwach. Er ver- anderte daher seinen Standort und wandte sich gegen die Festung Schweidnitz, wo ein gefangener osterreichischer Major namens Roča im geheimen den Plan betrieb, die Festung den Osterreichern in die Hand zu spielen. So geschickt wurde alles vorbereitet, dag Laudon in der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober den Uberfall an- ordnen konnte. Ohne Tornister, dafiir aber mit Brettern zum Uber- decken der Wolfsgruben versehen, umstellten die Sturmkolonnen das Glacis. Lautlos ging der Uberfall vor sich. Graben und Wall auf mitgenommenen Leitern passierend, standen die Angreifer plotz- lich in der Festung. Um 6 Uhr friih war alles zu Ende, die preugische Besatzung kriegsgefangen. Dem Regimente, welches unter Fiihrung seines Obersten die Erstiirmung mitmachte, riihmte Laudon nach, ■© 89 © dag es sich durch brillante Haltung ausgezeichnet habe. Was beson- ders in die Wagschale fiel, war das musterhafte Benehmen nach Be- treten der Stadt; kein Mann trat aus Reih und Glied, um, wie dies damals so beliebt war, auf eigene Faust ein wenig zu plundern. Die Verluste des Regiments waren nicht grog: 2 Vermigte, 10 Verwun- dete, 16 Tote. Unter den Toten befanden sich die Leutnants Ernst Siegroth und Josef Schweidler, unter den Verwundeten Hauptmann Schluditzky und Leutnant von Spahn. Unter die Truppen lieg Lau- don 100.000 fl. verteilen; auf den einzelnen Mann entfielen 13 fl., die Offiziere wurden mit grogeren Betragen beteilt. Maria Theresia spendete augerdem jedem Teilnehmer einen Dukaten. Uber die Eroberung von Schweidnitz herrschte nirgends grogere Freude als in Wien, da mit der Festung der sudliche Teil von Schlesien in osterreichischen Besitz gelangte. Das Regiment verbrachte die Wintermonate in Schweidnitz. Mit banger Sorge blickte Friedrich der Groge in die Zukunft, er befand sich in verzweifelter Lage. Dag England keine Subsidien mehr zahlte, wurde bereits erwahnt. Zum Kriegfiihren reichten die Mittel nicht hin, die der Konig aus seinen eigenen Landern bezog, denn das Konigreich Preugen, von den Russen erobert, wurde schon seit 1757 fiir die russischen Staatskassen verwaltet. Da trat ein unerwar- teter Glucksfall ein, des Konigs Todfeindin, Zarin Elisabeth, starb am 5. Janner 1762 und ihr Nachfolger Zar Peter III. erwies dem Konig den Dienst, das Konigreich Preugen ohne jedes Gegenopfer herauszugeben. Mehr noch, der junge Zar stellte dem Konig ein Hilfsheer von 20.000 Mann zur Verfugung. Ein am 5. Mai unterzeich- neter Friedensschlug zwischen Rugland und Preugen kundigte den neuen Kurs amtlich an. Am 9. Mai iibernahm Daun das Kommando uber die in Schlesien bequartierten Osterreicher. Eine energische Offensive einzuleiten, lag nicht im Charakter Dauns und so blieb Friedrich der Groge unbehelligt. Als das russische Hilfsheer unter Tschernitschew zur Stelle war, in- szenierte Friedrich der Groge am 21. Juli das Gefecht bei Burkers- dorf unter recht merkwiirdigen Umstanden. Tschernitschew hatte, weil Zar Peter III. am 14. Juli ermordet worden war, von der Zarin Katharina II. den Befehl erhalten, augenblicklich nach Hause zu mar- schieren. Tschernitsdiew zeigte den Befehl dem Konig. Dieser bat den General, den Abmarsch um drei Tage zu verzogern. Die Russen als Statisten beniitzend, eroffnete Friedrich der Groge bei Burkersdorf ■© 90 ein Gefecht, das im Grunde leere Spiegelfechterei war, da es sich nur darum handelte, Daun zum besten zu halten. Daun ging tat- sachlich in die Falle, er wurde womoglich noch vorsichtiger, als er es von Natur schon war. Friedrich der Groge wandte sich nun gegen die Festung Schweid- nitz, am 7. August leitete er die Belagerung des Platzes ein. Wohl machte Daun am 16. August einen Entsatzversuch, aber so schiichtern und matt, dag der gewiinschte Erfolg ausbleiben mugte. Es kenn- zeidmet die Sachlage, dag die ganze Belagerung eigentlich nur ein Kampf zweier franzosischer Kriegsingenieure war, jeder in seinem Fache eine anerkannte Autoritat. Gribeauval behauptete, eine Festung sei unangreifbar, wenn sie technisch richtig verteidigt werde; das Gegenteil behauptete Lefevre, der da meinte, jede Festung konne zu Fali gebracht werden, wenn man sie technisch richtig angreife. Um den bisher theoretisch gefiihrten Streit praktisch zu losen, stellte sich Gribeauval den Osterreidiern zur Verfiigung, Lefevre den Preugen. Die Belagerung dauerte zwei Monate, am 9. Oktober 1762 kapitu- lierte die Festung, 218 Offiziere und 8964 Mann gerieten in preu- gische Kriegsgefangenschaft. Da das Regiment zu diesen Verlusten 7 Offiziere und 176 Mann beistellte, ist die Vermutung gereditfer- tigt, dag es sehr tief unter dem Stande war. Selbst wenn man 245 Verstorbene, 175 Deserteure und 96 als invalid entlassene Mit- glieder hinzurechnet, betragt die Gesamtsumme nur 600 Kopfe. Die gefangenen Offiziere des Regiments waren: Oberst Rasp, die Haupt- leute Clary, Prauss (verwundet), die Oberleutnants Graf Galler (ver- wundet), Torok, die Leutnants Grechtler, Hirschwalder. Die Nachricht vom Falle der Festung Schweidnitz erregte in Wien einen kaum zu beschreibenden Unwillen. Bei Hof und in der Gesell- schaft, bei hoch und niedrig augerte sich tief e Verstimmung iiber den Feldmarschall Daun, dessen apathisches Verhalten bitter kritisiert wurde. Da man Daun selbst, weil er noch in Schlesien weilte, nichts anhaben konnte, rachten sich die Wiener an seiner Frau. So oft sie ausfuhr, gab es grollende Zurufe, einmal wurden ihr in den Wagen sogar Schlafmiitzen hineingeworfen. Eine stille, aber darum nicht weniger empfindliche Verurteilung erfuhr Daun, als er in seinem Hauptquartier das Kapitel des Maria Theresien-Ordens einberufen mugte. 3 Grogkreuze und 18 Kleinkreuze erkannte das Kapitel am 21. Dezember 1762 den Verteidigern von Schweidnitz zu. Es ist charakteristisch, dag man beim Verleihen des Kleinkreuzes die ■e> 91 ® jiingeren Offiziere auffallend bevorzugte. Die Jugend bildeten 2 Ober- leutnants und 10 Hauptleute, ihnen gegeniiber standen 6 Stabsoffi- ziere, von jeder Charge je zwei. Man kann also nicht behaupten, es sei der Rang maggebend gewesen. Nur wer sich den Orden ehrlich verdient hatte, kam in Betracht. Oberst Rasp, dessen Verhalten riihm- lich hervorgehoben wurde, befand sich unter den Ausgezeichneten. Maria Theresia gab Auftrag, an Rasp jene Gebiihren erfolgen zu lassen, welche fiir Regimenter iiblich waren, deren Inhaber ein Erz- herzog war. Dem Regimente selbst wurde eine ausgiebige Remune- ration zuteil. Die Mannschaft bekam gratis einen Monatssold, die Subalternoffiziere eine Jahresgage, die Ober- und Stabsoffiziere eine halbe Jahresgage. Einen Monat vor der Ordensverleihung, am 21. November 1762, trat Waffenstillstand ein und am 31. Dezember begannen in Huberts- burg jene Verhandlungen, welche am 14. Februar 1763 den gleich- namigen Friedensschlug herbeifiihrten. Das Regiment verbradhte diese Zeit in der Gegend von Saaz. Als Werbeplatz war die Stadt Briix angewiesen. Von 1766 an bezog das Regiment einen Teil der Re- kruten aus Franken. Im Jahre 1770 bezog das Regiment die Stadt Leitmeritz als standige Garnison und behielt dieselbe bis 1798, wo- bei Leitmeritz zugleich den Hauptwerbebezirk bildete. Voriibergehend (1769 bis 1774) weilte das drittte Bataillon inWien, ebenfalls vor- iibergehend (1776 bis 1779) lieg man das Regiment in Prag gar- nisonieren. Charakteristisch fiir die Ara Kolowrat-Koch ist der Umstand, dag der Name des Inhabers so selten mit dem Regimente zusammen er- wahnt wird. Im Verlaufe der drei grogen Kriege, an welchen das Regiment in der Zeit von 1737 bis 1762 teilnahm, trat uns der Name Kolowrat nur viermal entgegen. Da Kolowrat die Inhaberstelle durch ein volles Mensdienalter bekleidete, ist eine Schilderung seines Lebens- laufes und seiner Familienverhaltnisse nicht zu umgehen. Die Graf en Kolowrat waren der Sage nach einst ein krainisches Geschlecht und die Tradition behauptet, es stehe der Name mit einer romantischen Episode in Verbindung. Ein kroatischer Fiirst oder Konig sei nach verlorener Schlacht in arges Gedrange geraten, da die Pferde, die seinem Wagen vorgespannt waren, plotzlich durch- gingen. Der Fiirst lief Gefahr, in einen Abgrund zu stiirzen. Da griff @ 92 ® ein beherzter Mann in die Rader und verhiitete dadurch das Ungluck. In Anerkennung dessen habe der Retter, der das Rad (Kolo) zu wenden (vratit) vermochte, den Namen Kolowrat bekommen, wobei er ermachtigt wurde, im Wappen ein Rad zu fiihren. Inwieweit die Sage den Tatsachen entspricht, ist sdiwer festzustellen. Verbiirgt ist nur, dag die Familie, die seit dem 11. Jahrhundert in Bohmen ansassig ist, im Wappen einen Adler fiihrt. Im Verlauf des 17. Jahrhun- den naheren Ver- wandten des Inha- bers finden wir nicht weniger als vier Rit- ter des goldenen Vlieses, u. zw. seinen Oheim Max Norbert (vergl. Nr. 2), seine Briider Leopold und Wilhelm (vergl. Nr. 3 und 5) und seinen Neffen Leopold (vergl. Nr. 26). Graf Kajetan Ko- lowrat - Krakowsky verwaiste friihzeitig, er war drei Jahre alt, als er seinen Vater ver- lor. Er wurde Edelknabe am Hofe des Kaisers und trat 1709, eben 20 Jahre alt, in die Armee. Nur sehr langsam kam er empor, er brauchte 23 Jahre, bis er die Oberstencharge erreichte. Die meisten seiner Standesgenossen erreichten dieses Ziel innerhalb von zehn Jahren. Am 26. Februar 1732 wurde er Oberst beim Regiment OgiIvy- Infanterie. Als solcher nahm er 1734 am Kriege in Oberitalien teil und erwarb sich da das Wohlwollen Konigseggs, der ihm am 1. August 1737 zur Inhaberwiirde des Regiments verhalf. Konigsegg trug iibri- gens auch bei, dag Kajetan am 14. Janner 1738 zum General vor- riickte. Die nachsten Chargen erklomm Kajetan rasch: am 17. No¬ vember 1741 wurde er Feldmarschalleutnant, am 20. November 1748 Feldzeugmeister, am 3. Mai 1758 Feldmarsdiall. Bedeutsam wurde eine Heirat, weldie 1734 stattfand. Des In- habers Cousine Franziska (vergl. Nr. 20) vermahlte sich mit dem Grafen Briihl, der als dirigierender Staatsminister in Dresden einen erheblichen Einflug auf die allgemeine politische Lage ausiibte. Dag derts erlangte die Familie den Grafen- stand. Durch Bega- bungund durch Gliick schwang sich die Fa¬ milie zu den ange- sehensten, einflug- reichsten Geschlech- tern in Bohmen empor. Diplomaten, Staatsbeamte, Mili- tars und Kirchen- fiirsten gingen aus der Familie Kolo- wrat hervor. Unter Kajetan Graf Kolowrat Regimentsinhaber 1737 —1769 @ 93 Sachsen beim Ausbruche des Osterreichischen Erbfolgekrieges die un- verzeihliche Torheit beging, gegen Maria Theresia aufzutreten, war hauptsachlich durch Briihls Haltung bedingt. Hiemit stand wieder im Zusammenhang, dag des Inhabers Bruder, Graf Philipp (vergl. Nr. 8), die ebenso unverzeihliche Torheit beging, sich auf Seite des Kur- fiirsten von Bayern zu stellen, der, wie schon erwahnt, Ende 1741 nach Prag kam und sich daselbst zum Konig von Bohmen prokla- mieren lieg. Philipp Kolowrat wirkte als Landeschef im Sinne des neuen Herrn und unterstutzte dessen Plane. Logisch war es, dag sich Graf Philipp Kolowrat viel Muhe gab, auch in den bohmischen Provinzstadten der bayrischen Herrschaft Eingang zu verschaffen, insbesondere kam hier -die Stadt Eger in Betracht, weil hier die wichtigste Verbindung zwischen Bayern und Bohmen hindurchfiihrte. Im Gegensatz zu Prag aber zeigte sich die Stadt Eger recht sprode. Mehrere Aufforderungen, dem neuen Landesherrn zu huldigen, beantwortete der Stadthauptmann, Oberst Johann Thomas Frei- herr von Doffing, in schroff ablehnendem Sinne. So blieb denn nichts iibrig, als Gewaltmittel anzuwenden. Zu Beginn des Monates Marž 1742 zernierten Franzosen die Stadt Eger, bald kamen Be- lagerungsgeschiitze nach und es iibernahm Graf Moritz von Sachsen am 5. April die Aufgabe, die widerspenstige Stadt zu bombardieren. Graf Moritz von Sachsen, oder, wie man ihn nannte, Marechal de Saxe, war ein gefiirchteter Mann, man erzahlte sich von seiner Tapferkeit formliche Legenden. Was den Zeitgenossen ganz beson- ders imponierte, war ein physischer Defekt und die Farna wollte wissen, dag zu Beginn jeder Schlacht sein Hemd gelblichbraune Flecken bekomme. Die Stadt Eger, auf einen belagerungmagigen Angriff nicht vorbereitet, verteidigte sich mit grogem Mute durch vierzehn Tage. Schlieglich sah sich der brave Oberst Doffing be- zwungen, er kapitulierte am 19. April und drei Tage spater riickte ein franzosisches Detachement in Eger ein. Der Biirgerschaft wurde sofort eine Kontribution von 200.000 fl. auferlegt. Die Stadt Eger wurde iibrigens bald wieder gezwungen, eine Belagerung aushalten zu miissen. Der Umschwung in Prag, von wo Marschall Belleisle in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember 1742 fluchtete, machte sich in Eger insofern fiihlbar, als Belleisle drei Geiseln mitbrachte, die Graf en Philipp Kolowrat, Franz Wratislaw und Franz Pachta. Die drei Geiseln kehrten am 9. Janner 1743 wieder nach Prag zuriick und fielen, was begreiflich war, bei Maria Theresia in Ungnade. Als @ 94 ® Maria Theresia in Prag weilte (29. April bis 16. Juni), erhielt Graf Philipp Kolowrat den Befehl, Prag zu verlassen. Es gelang ihm aber spater, die Verzeihung der Kaiserin zu erlangen. Augenscheinlich unterstiitzten ihn dabei die Verdienste seines Bruders Kajetan, der Anfang Juni vor Eger mit einem Belagerungskorps erschien und am 9. September 1743 die Franzosen zur Kapitulation zwang. Kajetan Kolowrat hungerte die Stadt aus, gebrauchte aber dabei die Artig- keit, dem franzosischen Kommandanten von Zeit zu Zeit ein Kalb zu schicken. Die politische Entgleisung des Grafen Philipp Kolowrat siihnten iibrigens zwei seiner Sohne, Philipp und Franz Josef (vergl. Nr. 28 und 30); des letzteren wurde auf Seite 83 gedacht. Hier ware nur noch nachzutragen, dag der bei Breslau gefallene Franz Josef Kolowrat dem Malteserorden angehorte. Fagt man das Haus Kolowrat naher ins Auge, so zeigt sich, dag die Familie zu den machtigsten Geschlechtern des bohmischen Hoch- adels in naher Blutsverwandtschaft star.d. Durch Heiraten waren die Kolowrat verschwagert mit den Familien Hrzan, Slawata, Waldstein, Michna, Schlik, Martinitz, Sternberg, Wratislaw, Nostitz und Hartig. Gestiitzt auf solchen Anhang, bedurfte Kajetan nicht augergewohnlidier Taten, um bis in die Feldmarsdiallswiirde zu gelangen. Der Umstand, dag der Inhaber nicht verheiratet war, trug viel dazu bei, sein Wirken weniger hervortreten zu lassen. In dieser Beziehung teilte er das Los seines Vetters Emanuel (vergl. Nr. 18), der als Inhaber des 6. Dragonerregiments gleichfalls wenig von sich reden machte. Der Zufall fiigte, dag Kajetan und Emanuel knapp hintereinander in demselben Jahre starben. Emanuel verschied am 12. Juni, Kajetan am 10. Oktober 1769. Graf Kolowrat stand dem Regimente durch 32 Jahre als Inhaber vor. Die biographischen Daten iiber ihn sind sparlich, er scheint eine sehr zuriickhaltende Natur gewesen zu sein, die sich vom Gerausdi der Welt geflissentlich fernhielt. Wahrend seiner Inhaberschaft trat unter den Obersten des Regiments sechsmal ein Wechsel ein. Kolowrat starb zu Briinn am 10. Oktober 1769.* * Im Štifte zu Klosterneuburg befindet sich eine weige Leibfahne des Regiments, von der man sagt, sie sei 1770 dem Kloster iibergeben worden. Die Fahne besitzt das Kolowratsehe Wappen und fiinf Buchstaben C G V K K (Cajetan Graf von Kolowrat-Krakowsky). Da die Tradition berichtet, die Fahne sei um 1740 angefertigt worden, so darf vermutet werden, dag die Reliquie aus dem Jahre 1748 stammt. Deren Einweihung wurde auf Seite 76 erwahnt. ® 95 ® Nach dem Tode Kolowrats trat der ungewohnliche Fali ein, dag das Regiment durch vier Jahre verwaist bleiben mugte, es bekam keinen neuen Inhaber. Infolgedessen fiel dem Oberst Schonowsky eine beneidensvverte Machtfiille zu. Friedrich Schonowsky erscheint in einer Musterliste vom Jahre 1743 als Fahnrich angefiihrt mit dem Vermerk „Soldatenkind“. Sein Vater diirfte jener Hauptmann Sdio- nofsky gewesen sein, der 1738 bei Kornia verwundet wurde. Mit der Muttermilch sog der Knabe militarische Eindriicke ein, seine Jugendjahre fielen in die Zeit, da das Regiment in Belgrad garni- sonierte. Ohne sonderliehe Protektion, aus eigener Kraft und durch rastlosen Fleig errang Sdronowsky eine Charge nach der andern, bis er sdilieglich dahin gelangte, am 12. Dezember 1764 Oberst des Regiments zu werden. Uber sein Wirken ist nur wenig bekannt. Sonderbar beriihrt eine Episode, die sich 1770 ereignete. Ein Gre- nadier des Regiments bestahl einen Postillion. Der mit der Unter- suchung betraute Auditor fiihrte den Prozeg derart, dag der Grena- dier freigesprochen, der beraubte Postillion dagegen zum - Tode ver- urteilt wurde. Schonowsky als Gerichtsherr bestatigte das Urteil, allein die Zivilbehorden legten Protest ein und so mugte von der Hinrichtung des Postiliions abgesehen werden. Mit dem Augenblicke, da die inhaberlose Zeit aufhorte, fand auch Schonowskys Wirkungs- kreis ein Ende. Wie lange Familienerinnerungen nachwirken und wie wichtig es ist, solche Erinnerungen kennen zu lernen, mag die Tatsache er- harten, dag sich um die erledigte Inhaberstelle der Landgraf Wenzel Fiirstenberg bewarb. Er erbot sich bei dieser Gelegenheit, den Re- krutenbedarf des Regiments aus seinen sdiwabischen Besitzungen decken zu lassen. Landgraf Wenzel Fiirstenberg war ein Sohn des in der Tabelle Furstenberg unter Nr. 42 genannten Fursten Josef, mit- hin ein Enkel des bei Landau gefallenen Graf en Prosper. Es ist un- bekannt, welche Griinde maggebend waren, dem Bewerber das 17. Infanterieregiment nicht zu verleihen. Landgraf Furstenberg bekam das 41. Infanterieregiment, welches ebenfalls frei geworden war. An sich hatte diese Verleihung geringe Bedeutung, wenn nicht zugleich ein Ereignis eingetreten ware, dessen Folgen dem Regi¬ mente bis zum heutigen Tage sichtbar anhaften. Das Regiment bekam namlich 1770 den braunen Aufschlag. In der Ara Wurttemberg trug das Regiment seit 1723 weige Ročke mit gelben Aufschlagen; in der Ara Kolowrat bekam es 1738 durch ein Versehen weige Ročke mit ® 96 ® roten Aufschlagen und erst 1767 kehrte es zur gelben Farbe wieder zuriick. Behalt man im Auge, dag das Regiment 1766 einen Werbe- bezirk in Franken zugewiesen erhielt, so drangt sich die Vermutung auf, dag Landgraf Fiirstenberg schon um diese Zeit den Wunsch hegte, Kolowrats Nachfolger zu werden. Wie sehr Fiirstenberg fur den gelben Aufschlag schwarmte, mag aus dem Berichte hervorgehen, den er an den Hofkriegsrat richtete, als ihm das 41. Infanterieregi- ment verliehen wor- den war. Auf Grund dieses Beridites de- kretierte der Hof¬ kriegsrat , dag die Infanterieregimenter 17 und 41 den Auf¬ schlag zu tauschen hatten, und zwar in derWeise, dag Fiir- stenberg die Kosten trug. Mit Dekret vom 1. Mai 1773 wurde Ge¬ neral Johann Frei- Johann Freiherr vem Koch Regimentsinhaber 1773 —1780 herr von Koch zum Inhaber des Regi- ments und mit De¬ kret vom 31. Mai 1773 Jakob Ritter d’Alton zum Ober- sten ernannt. Koch entstammte einer aus Paderborn nach Osterreich eingewan- derten Familie, als Sohn des beriihmten Hofrates wurde er 1733 in Wien gebo- ren. Sein Vater, der bei Maria Theresia geheimer Kabinettsekretar war, erhielt 1748 den Freiherrnstand. Mit griindlicher Schulbildung ausgestattet, trat Koch 1753 als Offizier in die Armee, drei Jahre spater war er be- reits Hauptmann einer Grenadierkompagnie und als soleher nahm er 1756 an der Schlacht bei Lobositz teil, wo er verwundet wurde. Getragen von dem Einflusse, den sein Vater am Wiener Hofe besag, wurde Koch 1757 Major und gleich darauf auch Oberstleutnant, 1758 Oberst. Diese Charge erreichte er im Alter von 25 Jahren, von Zuriicksetzung kann somit nicht gesprochen werden. Als Oberst befehligte er jenes Infanterieregiment, dessen Inhaber der 1757 bei Prag gefallene Feldmarschall Browne gewesen war. In der fiinften Promotion, welche am 23. Janner 1760 stattfand, sprach ihm das Ordenskapitel das Ritterkreuz des Theresienordens zu fur Leistungen wahrend des Uberfalles bei Hochkirch (14. Oktober 1758) und bei Maxen (21. November 1759). Geistesgegenwart, Entschlossenheit und stiirmischer Tatendrang wurden ihm nachgeriihmt. Ahnlich lautete das Urteil liber sein Verhalten wahrend der Schlacht bei Torgau (3. November 1760), wo er verwundet wurde. Am 14. Februar 1763 starb sein Vater, siebzehn Tage spater, am 4. Marž, ernannte Maria Theresia den Sohn zum General. Fiir erwiesene Dienste besag Maria Theresia ein gutes Gedachtnis. Das bewies sie neuerdings am 15. Marž 1766, als sie verfiigte, dag Koch die Inhaberrechte bei jenem Regi¬ mente auszuiiben habe, welches sie ihrem vierten Sohne, dem Erz- herzog Ferdinand verliehen hatte.* Wahrend Koch beim 2. Infanterie- regiment die zweite Inhaberstelle bekleidete, riickte er am 19. Janner 1771 zum Feldmarschalleutnant vor. Obschon es eine hohe Aus- zeichnung war, bei einem erzherzoglichen Regimente als zweiter Inhaber zu fungieren, sehnte sich Koch doch nach einem andern Regimente, offenbar hegte er den Wunsch, dag sein Name mehr Verbreitung finde. Maria Theresia erfiillte ihm diesen Wunsch und so kam Koch am 1. Mai 1773 zum 17. Infanterieregiment als erster Inhaber. Der Landesregierung in Prag zugeteilt, versah Koch Funktionen auf politisch-administrativen! Gebiete, sein Wirken hing mit der grogen brennenden Frage zusammen, welche damals die Gemiiter in Auf- regung versetzte. Es handelte sich namlich um Reformen zugunsten des Bauernstandes in Bohmen. Der Bauer war leibeigen und seufzte unter dem Drucke unertraglicher Lasten. Die Gutsherren, seit alters her durch zahlreiche Privilegien gegen den Bauer verschanzt, such- ten naturgemag die Reformen zu vereiteln, da sie befiirchteten, an den Bettelstab gebracht zu werden. Am 7. April 1774 erging ein kaiserliches Dekret, welches den Gutsherren anbefahl, binnen sechs Monaten ein Obereinkommen mit den Bauern zu treffen. Da dies nicht geschah, lehnten sich die Bauern auf, sie verweigerten die Robot- leistungen und an manchen Orten, wie bei Koniggratz, kam es auch * Maria Theresia besag fiinf Sohne und ernannte sie zu Oberstinhabern wie folgt: a) 1748 den siebenjahrigen Erzherzog Josef (spater Kaiser) beim heutigen 6. Ulanenregiment, die zweite Inhaberstelle bekam 1767 Fiirst Karl Liechten¬ stein ; b) 1749 den vierjahrigen Erzherzog Karl beim 2. Infanterieregiment, er starb aber sdion 1761; c) 1750 den dreijahrigen Erzherzog Leopold (spater Kaiser) beim 2. Dragonerregiment, die zweite Inhaberstelle bekam 1767 Graf Friedrich Nostitz (ein Bruder des in der Tabelle Kolowrat unter Nr. 24 genannten Franz Nostitz); d) 1756 den zweijahrigen Erzherzog Ferdinand (spater Herzog von Modena) beim 8. Dragonerregiment, die zweite Inhaberstelle bekam Feldmarschalleutnant Johann Freih. von Laggallner; 1761 bekam Erzherzog Ferdinand das 2. Infanterieregiment, die zweite Inhaberstelle fiel 1766 an Koch; e) 1761 den fiinfjahrigen Erzherzog Max (spater Erzbischof von Koln) beim 8. Dragonerregiment, wobei Laggallner zweiter Inhaber blieb. ® 98 ® zu Tumulten. Im Herbst wurde die Sache noch schlimmer, es fanden grobe Exzesse statt, zu deren Dampfung Militar einsdireiten mugte. Dieser Zustand der Garung dauerte bis in den Sommer 1775. Mit einem einzigen Worte schuf Kaiser Josef II. Ruhe, das Robotpatent vom 13. August 1775 besanftigte die Bauern. Da sich der Inhaber standig in Prag aufhielt, erscheint es selbst- verstandlich, dag er 1776 seinem Regimente die Erlaubnis erwirkte, in Prag zu garnisonieren. Wahrend dieses Prager Aufenthaltes fand ein Wechsel im Regimentskommando statt, indem am 26. November 1777 Oberst Franz Weinberger an die Spitze des Regiments gestellt wurde. Unter der Fiihrung des Obersten Weinberger nahm das Regiment am Bayrischen Erbfolgekriege teil, der 1779 einerseits die Preugen und Sachsen, anderseits die Osterreicher ins Feld brachte. Mit grogem Gerausch wurde dieser Krieg begonnen, geleistet jedoch wurde nichts. Die in Bohmen konzentrierten Osterreicher standen im Raume, der von der Elbe umflossen wird, und erwarteten den Einbruch der Gegner. Im Juni erschien Friedrich der Groge in der Gegend von Koniggratz, im September trat er den Riickmarsch an, ohne dag es zu irgend einer ernstlichen Operation gekommen ware. Weil nur belanglose Patrouillengefechte stattfanden, nannte man den ganzen Feldzug spottisch Kartoffelkrieg. Das Regiment kam nicht in die Lage, etwas zu leisten. Die Art, wie Krieg gefiihrt wurde, forderte den Hohn der Zeitgenossen heraus. Den Nagel auf den Kopf traf ein osterreichischer General, der nach einem opulenten Gabelfriihstiick sein Zelt aufsuchte und sich schnarchend einem tiefen Schlafe hingab. Plotzlich wurde er durch den Adjutanten geweckt mit den Worten: „Der Feind hat soeben eine Bewegung gemacht!“ Der General legte sich auf das andere Ohr und brummte: „Sagen Sie dem Feinde, dag ich audi eine Bewegung gemacht habe!“ Am 29. November 1780 verschied Maria Theresia. Einen Monat spater, am 21. Dezember 1780, wurde Koch der Inhaberstelle ent- hoben, gleichzeitig aber zum P^estungsgouverneur von Ostende er- nannt. Das Dekret konnte ihm nicht zugestellt werden, er war auf einer Vergniigungsreise am 20. Dezember 1780 in Pariš gestorben. @ 99 ® BENUTZTE QUELLEN: a) Druckwerke: Angeli, Der Krieg mit der Pforte 1737 bis 1739, in den Mitteilungen des k. k. Kriegsarchivs, Wien 1881. Arneth, Maria Theresia, Wien 188 . I—X. Friedrich der Groge, Ausgewahlte Werke, Wiirzburg 1874, Bd. I u. II. Hammer-Purgstall, Geschichte des Osmanischen Reiches, Pest 1840. IV. Hirtenfeld, Der Militar-Maria-Theresien-Orden, Wien 1857. Khevenhiiller, Aus der Zeit Maria Theresias, Tagebueh, Wien 1908. II. Kriegsarchiv, Der Osterreichische Erbfolgekrieg. Kugler, Friedrich d. Gr., Berlin, 6. Aufl. Leipzig 1906. Le Tourneur, La vie de Frederic baron de Trenk, 3 Bde., Amsterdam 1778. 0’Reilly, Biographien der beriihmtesten Feldherren, Wien 1813. Prockel, Eger und das Egerland, Prag 1845. I. 175. Strobl v. Ravelsberg, Metternich und seine Zeit. Wien 1907. II. Vehse, Illustrierte Geschichte des preugischen Hofes, Stuttgart 1901. I. Wrede, Geschichte der k. u. k. Wehrmacht, Wien 1898. Wurzbadi, Biographisches Lexikon des Kaisertums Osterreich. b) Handschriften: K. u. k. Kriegsarchiv, Eger. Stadtarchiv in Eger. ® 100 @ IV. DIE ARA HOHENLOHE UND REUSS 1780 - 1825 . vorliegende Abschnitt umfagt einen Zeitraum von I (f 45 Jahren. Drei Kaiser lenkten die Schicksale der H M Monarchie, indem auf Josef II. dessen Bruder Leopold II. H fSn B un< 4 au ^ diesen dessen Sohn Franz II. folgte. Der Gang n 14 $ m d 01 ’ europaischen Ereignisse brachte iiber Osterreich manche schwere Krise, die naturgemag bis zum letzten Staatsbiirger herab fiihlbar wurde. Signatur dieser Periode ist Bewegung und Unruhe. Von 1792 bis 1815 gab es fortwahrend Krieg. Dag die Oberste haufig, im ganzen zehnmal wechselten, ist selbst- verstandlidi, das Zeitalter verbrauchte sehr viele Menschen. Einen Feldzug (1809) fiihrte Osterreich allein gegen Frankreich, in vier Krie- gen (1792 bis 1797, 1799 bis 1800, 1805 und 1813 bis 1815) hatte Oster¬ reich Verbiindete zur Seite. Der Feldzug des Jahres 1821, an welchem das Regiment ebenfalls teilnahm, bietet militarisch kein Interesse. Den Beginn der Ara eroffnet Fiirst Friedrich von Hohenlohe-Kirch- berg, ein Mann, der sich den Anspruch auf unvergangliche Dankbarkeit erworben hat. Vornehme Gesinnung, warme Anteilnahme zeichnen ihn aus, an ihm hatte das Regiment einen wahren Vater, der auch in das Privatleben gerne eingriff, wenn sich dadurch Gutes stiften lieg. ®> 101 ® Fiirst Friedrich zu Hohenlohe-Kirchberg erblickte in Kirchberg am 3. Dezember 1732 das Lidit der Welt. Er erhielt im Elternhause eine griindliche Erziehung. Nachdem seine Mutter am 12. September 1748 gestorben war, entschlog sich sein Vater, eine dritte Ehe einzugehen. Infolgedessen bekam Friedrich Hohenlohe 1749 eine Stiefmutter. Dieser Umstand diirfte wesentlich beigetragen haben, dag Friedrich im nachsten Jahre in der osterreichischen Armee Dienste nahm. Er wahlte das Infan- terieregiment Alt- Wolfenbiittel (heute Nr. 29) und erwarb eine Hauptmanns- stelle. Physisch gut entwickelt, lebhaft und unternehmungs- lustig, gab sich Fried¬ rich seinem Berufe mit grogem Eifer hin. Friihe schon machte stand er am 5. De¬ zember 1757 in der Schlacht bei Leuthen, im Getiimmel des Kampfes verletzte eine Kartatschen- kugel seine rechte Hand. In Breslau in arztlicher Pflege ste- hend, ereilte ihn am 22. Dezember 1757 das Miggeschick, mit er sich einen geach- Fiirstin Johanna von Hohenlohe der ganzen Garnison teten Namen. Als geb. Prinzessin Reug in preugische Kriegs- Grenadierhauptmann gefangenschaft zu geraten. Wahrend die Mehrzahl der gefangenen Offiziere schon im Fruhjahre 1758, gegen preugische Offiziere ausgewechselt, in Freiheit gesetzt wurde, mugte Hohenlohe bis Ende Oktober 1758 in Kriegs- gefangenschaft bleiben und in dieser Zeit traf ihn die Ernennung zum Major. Durch den beriihmten Laudon, der am 27. Februar 1760 Inhaber des 29. Infanterieregiments wurde, erfuhr Hohenlohe manche Forderung, Laudon liebte eben die kernigen Manner der Tat. Als Laudon am 23. Juni das befestigte preugische Lager bei Landshut angriff, fiel dem Major Hohenlohe die Aufgabe zu, jene Schanze zu stiirmen, welche den Schliisselpunkt des preugischen Lagers bildete. Diese Schanze lag auf einer Anhohe, dem Buchberge. Mit lebhaftem Feuer empfangen, keuchten die Osterreicher den Berg hinauf. Glacis und Graben wurden passiert, dann erklomm man die steile Brust- wehr. Unter den Vordersten, welche auf die Brustwehr gelangten, befand sidi Hohenlohe. Sein rechter Arm hing sdilaff herab, denn eine Kugel hatte ihn getroffen. Mit der Linken den Degen schwin- gend, rief er jene Leute zu sich, die zu seinem Bataillon gehorten. «> 102 ® Drei Viertelstunden wahrte der Kampf um die Schanze, mit ihrer Erobe- rung war das Schicksal der Preugen entschieden. Hohenlohe stiirmte aber noch zwei andere Schanzen und bekam dabei einen Schug in den linken Arm, so dag er den Degen iiberhaupt nicht mehr halten konnte. Es war nur recht und billig, dag Laudon fur Hohenlohe das Ritterkreuz des Theresienordens erwirkte. In der Promotion am 22. Dezember 1761 erhielt Hohenlohe die verdiente Auszeichnung zuge- sprochen. Kurz vor- her, am 25. August 1761, war Hohen¬ lohe zum Oberst- leutnant vorgeriidtt. Bis sein rechter Arm wieder gebrauchs- fahig war,verstrichen Jahre. Hohenlohe, 1764 zum zweiten Obersten ernannt, er¬ hielt 1766 das Kom- auf diesem Posten nicht lange, denn schon am 8. Janner 1770 wurde er Gene¬ ral. Als solcher ver- mahlte er sich vier Monate spater mit der Prinzessin Jo¬ hanna Reug, einer anmutigen, geistrei- chen Dame, die das Schicksal ausersah, mando iiber Pallavi- Fiirst Friedrich yon Hohenlohe dem 17. Infanterie- cini-Infanterie (heute Regimentsinhaber 1780—1796 regimente durch Nr. 15), blieb jedoch drei Dezennien als oberste Mutter vorzustehen. Das Recht, sich um das Regiment zu kummern, erhielt sie an dem Tage, da Hohenlohe zum Inhaber ernannt wurde, 21. Dezember 1780. Das Regiment bekam Hohenlohes Einflug sehr rasch zu fiihlen. Hohenlohe war ein geschickter Manovriermeister, der mit Bedacht seine Dispositionen traf, in der Ausfiihrung aber unbeugsame Energie entwickelte. Ihn aus der Fassung zu bringen, gelang nie, weil er stets ein neues Auskunftsmittel zur Hand hatte. Unter der Inhaber- sdiaft Koch scheint sich beim Regimente mancher Ubelstand einge- schlichen zu haben, hervorgerufen dadurch, dag im Offizierkorps keine volle Harmonie herrschte. Hohenlohe sdmf Ordnung. Er ver- half dem Oberst Weingarten beim Avancement zum General, wodurch fiir Oberst Baron Dieskau Platz geschaffen wurde. Aufsehen erregte es, dag Hohenlohe 1782 den vierten Hauptmann im Regimente, Mar- quis Yasquez, zum Major vorschlug und dessen Beforderung tatsachlich auch durchsetzte, obwohl der Hofkriegsrat geltend machte, dag ein rangalterer Hauptmann namens Riera bisher immer gut entsprochen ®> 103 @ habe. Die 1783 ergangene Verfiigung, bei jedem Infanterieregimente ein Knabenerziehungshaus zu errichten, wurde iiberall mit Jubel begriigt. Kaiser Josef huldigte der Ansicht, dag es gleichgiiltig sei, ob einige Zoglinge mehr oder weniger in der Anstalt seien, nur darauf kam es an, dag „aus denen, so sich darinnen befinden, tuchtige Sub¬ jekte gezogen werden“. Das Erziehungshaus wurde in Kosmanos aufgestellt. Durch eine Feuersbrunst, welche 1788 in Bohmisch-Leipa ausbrach, wurde das Regiment arg in Mitleidenschaft gezogen, sieben Offiziere verloren ali ihr Hab und Gut. Man wendete sich an Hohen- lohe um Abhilfe. Dessen Fursprache bei Kaiser Josef II. verhallte nidit ungehort, dem Regimente wurden die Verluste ersetzt. Fiirst Hohenlohe, seit 10. April 1783 Feldmarschalleutnant, stand bei Kaiser Josef II. in so hohem Ansehen, dag er bei Ausbruch des Tiirkenkrieges 1788 ein selbstandiges Detachement in Siidungarn bekam. Das Regiment verblieb weiter in Bohmen, von den Ereig- nissen an der Tiirkengrenze wurde es daher nicht beriihrt. Im Gegen- satze zu Lacy, der die diinnen Linien der Friederizianischen Taktik iibertrumpfte durch das sogenannte Kordonsystem, huldigte Hohen¬ lohe der Ansicht, dag, wer alles decken will, in der Regel nichts deckt. Lacys Verfahren, auf weite Raume schiittere Gruppen zu verteilen, trug der kaiserlichen Hauptarmee, welche 1789 die Eroberung von Belgrad anstrebte, eine Reihe von Migerfolgen ein. Hohenlohe da- gegen, der die Passe in Siebenbiirgen zu decken hatte, vereitelte jeden tiirkischen Einbruch, er besag stets die relative Uberlegenheit. Am 14. August wurde er von einem Pascha namens Kara Mustafa mit iiberlegenen Kraften angegriffen, dabei ging dem Pascha der Ruf voran, dag er unuberwindlich sei. Hohenlohe traf entsprechende Vor- kehrungen und nahm den Kampf an, der sich bei Porcseny und Vaj- deny abspielte. Der uniiberwindliche Pasdia mugte 2000 Tiirken tot am Platze lassen, verlor 30 Fahnen und 6 Kanonen sowie den ganzen Train. Durdi Beschlug des Ordenskapitels vom 9. Oktober wurde Hohenlohes Sieg mit dem Kommandeurkreuz des Theresienordens belohnt, am 15. Oktober 1789 folgte die Beforderung zum Feldzeug- meister nach. Zugleich wurde Hohenlohe zum kommandierenden General in Prag ernannt. Dem Regimente kam diese Ernennung natiirlich sehr erwiinscht, da es nun mit seinem Inhaber in naher Beriihrung bleiben konnte. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel wirkte 1790 im Regimente der Befehl, Kriegsbereitschaft anzunehmen. Aber nicht gegen Tiirken © 104 ■%> solite das Regiment kampfen, sondern gegen eine preugisdie Armee, die sich an den Grenzen Bohmens konzentrierte. Laudons epochale Siege iiber die Tiirken veranlagten den Berliner Hof, dem Kaiser in den Riicken zu fallen und so wurde eine preugische Armee ins Feld gestellt. Das Regiment wartete in der kleinen Stadt Prelouč auf den Beginn der Feindseligkeiten, doch schon im August verstummten alle kriegerischen Geriichte, denn es hatten sich inzwischen in Frank- Josef II. Leopold II. Franz II Kaiser 1765—1790 Kaiser 1790-1792 Kaiser 1792—1835 reich Ereignisse vollzogen, welche an allen europaischen Hoten groge Besorgnisse hervorriefen. Die franzosische Revolution, im Juli 1789 mit der Einberufung des Parlaments beginnend, ging aggressiv gegen den- Absolutismus vor und verlangte Beseitigung von Migbrauchen, die das Mark des Landes verzehrten. Dabei richtete sich der offent- liche Unwille in erster Linie gegen die Briider des Konigs Ludwig XVI. und deren Anhang. Dadurch nun, dag die Briider des Konigs aus Frankreich fliichteten und an allen europaischen Hoten um militarische Intervention ansuchten, wurde eine rein interne Angelegenheit in das Fahrwasser eines Kontinentalkrieges hiniibergeleitet. Ware Kaiser Josef II. nicht schon am 20. Februar 1790 gestorben, so hatten die franzosischen Prinzen vergeblich den Brand angefacht. Kaiser Leo¬ pold II. aber lud sich durch eindn Vertrag, den er am 27. August 1791 auf Schlog Pillnitz im Verein mit dem Konig von Preugen unterzeichnen lieg, die Verpflichtung auf, zugunsten der unbeliebten Prinzen in Frankreich Ordnung zu schaffen. Die Franzosen verbaten sich jede fremde Einmischung, diplomatische Noten flogen hin und her, bis © 105 © Frankreich am 20. April 1792 eine Kriegserklarung vom Stapel lieg. Kaiser Leopold erlebte dieselbe nicht mehr, er war am 1. Marž 1792 gestorben und sein Erbe, Kaiser Franz II., sah sidi nun vor die Pflicht gestellt, ein gegebenes Verspredien einzuhalten. Er tat dies um so lieber, als die franzosische Revolution audi nadi Belgien hiniiber- gegriffen hatte. Im August 1790, bei der Demobilisierung, waren zwei Bataillone des Regiments nach Leitmeritz und Theresienstadt verlegt worden; jetzt, 1792, marschierte das Leibbataillon im Verein mit sieben anderen Bataillonen nach Luxemburg, weil die Lage in Belgien bereits gefahr- drohend war. Nadi der Konvention von Pillnitz erhielt Hohenlohe den Auftrag, nach Berlin zu reisen, um mit dem Herzog Ferdinand von Braunschweig, der als preugischer Feldmarschall fiir ein eminentes Feldherrngenie galt, einen gemeinsamen Operationsplan festzustellen. In Beantwortung der franzosisdien Kriegserklarung vom 20. April 1792 erlieg der Herzog von Braunschvveig am 25. Juli aus Koblenz ein donnerndes Manifest, in weldiem er drohte, Pariš dem Erdboden gleich- zumachen. „Meine Herren, nicht viel einpacken, es ist nur ein mili- tarischer Spaziergang," rief er den Offizieren seines Stabes zu. Dann setzte er sidi in Bewegung und fiihrte die aus Preugen und Oster- reichern bestehende Hauptarmee bis Valmy, 20. September. Hohen¬ lohe hatte mit einer Nebengruppe, die aus Osterreichern gebildet war, gegen das Elsag zu wirken. Bei Valmy angelangt, war der Herzog von Braunsdhweig mit seiner Weisheit zu Ende, er sah sich gezwungen, den Franzosen, die auf seiner Riickzugslinie standen, eine Schlacht mit ver- kehrter Front zu liefern. Beiderseits eroffneten Kanoniere den Kampf mit viel Getose, um wenigstens den Sdiein einer Schlacht zu erwecken. Plotzlich verstummten die Geschiitze, der Herzog gab den Befehl zum Riickzuge und rascher als nach Frankreich vollzog sich der Marsch aus Frankreich. Der Tag von Valmy war eine europaisdie Blamage und zugleich das Vernichtungsurteil iiber die Friederizianische Taktik. Hohenlohe, der nicht umsonst bei Laudon in die Schule gegangen war, rettete den guten Ruf der osterreidiischen Waffen dadurch, dag er dem franzosisdien General Bournonville wirksam entgegentrat. Wahrend die Hauptarmee des Herzogs von Braunschvveig fluchtartig den fran- zosischen Boden raumte, befand sich die Nebengruppe Hohenlohes in einer solchen Verfassung, dag der Gegner respektvoll auftrat. In Wiirdigung dieses moralischen Erfolges erhielt Hohenlohe am 31. Dezember 1792 das Grogkreuz des Theresienordens zugesprochen. @ 106 ® An der Eroffnungskampagne des Jahres 1792 war das Regiment an versdiiedenen Orten beteiligt. Das vom Oberst Marquis Yasquez kommandierte Leibbataillon stand im April in Briissel, wohnte am 23. Juni einem unbedeutenden Gefecht bei, gelangte am 7. August nach Arlon und vollfiihrte, eingeteilt bei der Armeegruppe des Herzogs von Braunschweig, den Marsch nach Longwy. - Das aus Leitmeritz in Marsch gesetzte Oberstbataillon fiihrte Hauptmann Jetschge durch Bayern, entlang des Main und Rhein nach Koblenz und von hier Anfang Juli in die Festung Luxemburg. Es gelangte, im Verbande der Hauptarmee, bis Longwy, einer kleinen befestigten Stadt, die sich am 23. August gutwillig ergab. Das Bataiilon trat am 30. Sep¬ tember den Riickzug an; am 2. Oktober hatte es mit ermiideter MannSchaft 45 Kilometer auf grundlosen Wegen zuriickzulegen. Re- sultat: 300 Mann blieben vor Erschopfung liegen. Bei Eintritt des Monates November stand das Regiment ohne Schuhe und ohne Mantel da, in diesem Zustande nahm es am 5. November teil an der Schlacht bei Jemappes. Die Verluste waren unbedeutend: 4 Mann tot, 2 Mann vermigt. Im Verlaufe der nachsten Tage ging ein Bataiilon nadi Ant- werpen, um dort als Festungsgarnison verwendet zu werden, da aber in Antwerpen kein Platz war, verlegte man das Bataiilon am 14. No¬ vember nach Mecheln. Antwerpen wurde am 29. November von den Franzosen erobert, bei dieser Begebenheit fiel Leutnant Philipp Khek von Schwarzbach mit zwei Mann in Kriegsgefangenschaft. Das Bataiilon kam nun nach L6wen, vereinigte sich aber am 5. Dezember in Aadien mit dem anderen Bataiilon. Am 14. Dezember 1792 nach Diisseldorf verlegt, versah das Regiment jeden vierten Tag den Vorpostendienst. Am 2. Janner 1793 trat das Regiment den Marsch nach Bonn an und traf dort am 22. Janner ein. Aber in welchem Zustande! Die Kom- pagnien sollten 170 Mann im Stande haben, sie waren jedoch kaum 50 Mann stark. Seuchen und Krankheiten rieben das Regiment auf. Mit dem Einmarsch in Frankreich hatte der Herzog von Braun- schweig in ein Wespennest gestochen. Die Franzosen, seit jeher ge- wohnt, im politischen und kulturellen Leben die erste Rolle zu spielen, empfanden die bewaffnete Intervention als unerhorte Demiitigung des Nationalcharakters und in ihrer Erregtheit scheuten sie vor keinem Mittel zuruck, sich die alte Fiihrerrolle zu sichern. Radikal brachen sie mit allen Institutionen des Konigtums, an Stelle der Berufsheere setzten sie die Levee en masse, das Volksheer. Was diesem Volks- heere abging an Schulung und Erfahrung, wurde wettgemacht einerseits @ 107 ® durch die Masse, anderseits durch den Unternehmungsgeist aller jener Elemente, die sich von der Tiefe in die Hohe bohrten. Folge- richtig beschrankten sich die franzosischen Heere nicht auf die Defen- sive, sDndern sie gingen sofort zur Offensive iiber, indem sie den Krieg liber die Landesgrenze hinaustrugen. Das System der bedachtig ausgefiihrten Operationen wurde beseitigt, man fiihrte jetzt den Krieg mit nervSser Hast, mehr nach vielen kleinen Erfolgen als nach einem grogen entscheidenden Schlage strebend. Der kleinen Gefechte waren so viele, dag selbst die Teilnehmer sich die Namen nicht merken konnten. Es herrschte ein chaotischer Zustand, hiiben und driiben fehlten die weitblickenden Plane, die Operationen grogen Stils. Fiirst Hohenlohe, 1793 die Funktionen eines Generalstabschefs versehend, entwarf manchen zweckmagigen Schlachtplan, er schuf auch wiederholt Situa- tionen, die den Osterreichern zum Siege verhalfen, doch wohnte allen diesen Erfolgen keine tiefere Bedeutung inne. Das Regiment nahm wahrend der Kampagne von 1793 an versdiiedenen Affaren teil: vom 15. April bis 11. Juli half es die kleine Festung Conde belagern. Bei einem Entsatzversuche der Franzosen, der am 1. Mai stattfand, wies es, im zweiten Treffen stehend, zwei Mann als verwundet auf. — Am 21. August wurde das Regiment zur Belagerung der kleinen Festung Le Quesnoy herangezogen. Es half den Fali der Festung herbeifiihren, wobei es einen Mann tot und 14 Mann als verwundet einbiigte. Ober- leutnant Galeotti, der sich in den Trancheen viel Miihe gab, wurde fiir seinen Eifer belohnt, er riickte zum Kapitanleutnant vor. Le Quesnoy ergab sich am 13. September. — Am 10. Oktober wurde das Re¬ giment zur Belagerung der Festung Maubeuge beordert. Sich ein- zunisten blieb dem Regimente verwehrt, da schon nach fiinf Tagen ein franzosisches Entsatzheer zur Stelle war. Die Schladit bei Wattignies, 15. Oktober, gab dem Regimente Gelegenheit, mit gefalltem Bajonett die Franzosen zuriickzutreiben, doch am 16. Oktober erneuerten die Franzosen den Kampf und erlangten dabei solche Vorteile, dag die Osterreicher die Belagerung von Maubeuge einstellen mugten. Audi an diesem zweiten Schlachttage vollfiihrte das Regiment einen An- griff mit gefalltem Bajonett. Oberst Vasquez stieg vom Pferde und fiihrte ein Bataillon personlich bis in den Ort Wattignies. Es bedurfte nicht des guten Beispieles, das er gab, jeder Offizier kampfte wie ein Held. Die Verluste waren dementsprechend. Tot der Kapitanleut¬ nant Donat und 28 Mann; verwundet Oberst Vasquez, die Oberleut- nants Baron Bussek und Baron Metzburg, die Leutnants Adalbert -s> 108 -§> Mayer und Anton Pacher, ferner 178 Mann; vermigt und gefangen 51 Mann. Das Armeehauptquartier berichtete iiber das Regiment nach Wien, dag dessen Bravour nicht beschrieben werden konne; „die Truppe stand zwei Tage und Nachte, ohne zu essen, bestandig unter Gewehr. und hatte so gegen meist besoffene und wiitende und in der Zahl augerst iiberlegene Menschen zu streiten“. Bei der Beurteilung der Verluste darf man den Krankenstand des Regiments nicht auger acht lassen; im Juni waren 286, im Juli 413, im September 600 Mann in den Spitalern. Als Andenken an die Schlacht bei Wattignies bekam das Regiment 11 Tapferkeitsmedaillen. Dekoriert wurden: Grenadier Franz Beckert (gold.), Gefreiter Andreas Gorcz (silb.), Gefreiter Johann Karl (silb.), Gefreiter Michael Lodersch (silb.), Gefreiter Christoph Melzer (silb.), Kadett Josef Mendl (silb.), Feldwebel Ernst Roth (silb.), Feldwebel August Sachse (silb.), Feldwebel Matthaus Schranz (gold.), Korporal Adam Starker (gold.), Korporal Michael Zizelsberger (silb.). Die Verwundung des Obersten Marquis Vasquez erwies sich schwerer, als man urspriinglich glaubte. Im Winterquartier eingetroffen, meldete sich Vasquez am 17. November 1793 krank und bat, wegen seiner Beinsdimerzen in den Ruhestand versetzt zu werden. Der Bitte wurde willfahrt, Hohenlohe erwirkte aber dem Scheidenden die Ernennung zum General. Das Regimentskommando bekam Oberst- leutnant dalFAglio, der mit seinem Bataillon in Leitmeritz garniso- nierte. Riera riickte zum Oberstleutnant vor, Frankenbach und Reichel bekamen die Majorscharge. Wahrend des Winters 1793 auf 1794 verlegten sich die Fran- zosen auf das Prinzip, durch unaufhorliche Neckereien den Gegner zu ermiiden. Die Osterreicher mugten einen aufreibenden Vorposten- dienst handhaben, was zur Folge hatte, dag in der Armee die Zahl der Kranken stets zunahm. Das Regiment allein stellte ein Kontin¬ gent von 715 Mann, die in verschiedenen Spitalern bei unzulanglicher Pflege groge Leiden ausstehen mugten. Mit welcher Riihrigkeit die Franzosen ihre Neckereien betrieben, mag erhellen aus der Tatsache, dag im Marž 1794 nicht weniger als 45 Scharmiitzel stattfanden. Bei einem dieser Gefechte, am 23. Marž, lieg der Inhaber durch den Major Reichi eine franzosische Feldschanze demolieren. Reichi verlor hiebei acht Mann tot und vier Mann verwundet. In.das Jahrl794 setzte man osterreichischerseits grogeHoffnungen. Minister Thugut hatte mit Robespierre, dem Diktator Frankreichs, einen Plan verabredet, demzufolge das ohnehin unhaltbare Belgien an @ 109 @ Frankreich abgetreten werden solite, wofiir sich Frankreich erbotig machte, die Annexion Bayerns durch Osterreich wirksam zu unter- stiitzen. Im Sinne der geheimen Abmachung begab sich Kaiser Franz nach Belgien. Die Leitung der Operationen lag jedoch in den Handen Madcs, eines Mannes, der es verstanden hatte, sich mit dem Nimbus augergewohnlicher Feldherrnbegabung auszustatten. Des Kaisers An- wesenheit im Kriegslager war iibrigens noch durch einen anderen Umstand bedingt; die Englander stellten ein Hilfskorps bei, befehligt vom Herzog von York, und die englische Regierung verlangte, dag Kaiser Franz im Feldlager weile. Bei der osterreichisdien Hauptarmee am 13. April eintreffend, hielt Kaiser Franz eine groge Parade ab. Im Kriegsrate wurde beschlossen, die Festung Landrecy zu belagern. Am 19. April begann die Belagerung, am 30. April ergab sich der Platz. In der Zwischenzeit (am 20., 25. und 26. April) gab es Gefechte, bei wel- chen das Regiment mitwirkte. 9 Tote, 45 Verwundete und 2 Vermigte wurden verzeichnet. Zu den Verwundeten gehorten die Oberleutnants Busselle und Baron Bussek. In Anerkennung personlicher Bravour und Unerschrockenheit vor dem Feinde erhielten die silberne Tapfer- keitsmedaille, und zwar: Korporal Josef Bruckner, Feldwebel Georg Diimlein, Korporal Johann Jung, Korporal Johann Mautel, Korporal Wilhelm Morgenstern, Gefreiter Anton Nikolaus, Gemeiner Michael Wartschowsky. — Am 12. Mai stand das Regiment bei Fontaine l’Eveque im Gefecht, die Verluste beliefen sich auf 10 Tote, 22 Verwundete und 3 Vermigte. — Ein guter Wurf gliickte dem Regimente in der Sdilacht bei Charleroi am 24. Mai, wo die Osterreicher in sechs Kolonnen gegen die franzosische Stellung anriickten. Je ein Bataillon des Regi- ments marschierte in der dritten und vierten Kolonne. Die franzosischen Truppen waren kaum vollwertige Gegner, denn das eine Bataillon des Regiments machte 2500, das andere Bataillon 1600 Gefangene, dabei beliefen sich die Verluste des Regiments auf 6 Tote, 27 Ver- wundete und 11 Vermigte. - Im Gefedit am 3. Juni, das gleichfalls bei Charleroi stattfand, zahlte das Regiment 3 Tote, 78 Verwundete und 30 Vermigte. Tot blieb der Grenadierleutnant Angermann, Oberst- leutnant Riera erlitt eine Kontusion. — Die Grenadiere wurden am 7. Juni beordert, Vpern zu entsetzen. Sie entwickelten zwar viel Eifer, aber das Unternehmen hatte keinen Erfolg. 6 Tote und 78 Ver- wundete kostete diese Expedition. — Kaiser Franz reiste am 13. Juni nach Wien zuriick. Am 16. Juni mugte man der Festung Charleroi, welche von den Franzosen hart bedrangt wurde, zu Hilfe kommen ® 110 ® und es kam darob zu einer Entsatzschlacht (der zweiten in diesem Jahre). Oberst dalFAglio erhielt den Auftrag, mit einem Bataillon des Regiments, dem einige Kanonen zugeteilt waren, eine Anhohe zu verteidigen. Davon, ob dalFAglio die Position halten werde oder nicht, hing das Schicksal des Tages ab. Eine numerisch starkere Kolonne der Franzosen setzte sich gegen ihn ins Gefedit, 24 Geschiitze donnerten ihren Grug der Anhohe zu. DalFAglio hielt sich durch sechs Stunden ungebrochenen Mutes, die Franzosen mugten unver- richteter Dinge abziehen, kamen aber in der Folge wieder und zwangen die erschopfte Festung am 25. Juni zur Kapitulation. - Am 26. Juni kam es zur Schlacht bei Fleurus, vermoge ihrer Folgen das wichtigste Ereignis des ganzen Jahres. Weil die osterreichischen Waffen bisher Erfolg auf Erfolg gehauft hatten, schickten die Franzosen einen ihrer tiichtigsten Strategen, den General Jourdan, mit 80.000 Mann gegen die Hauptkraft der Osterreicher, die bedeutend schwacher war. Die beiden Bataillone des Regiments kampften im Verbande der ersten Kolonne und verloren bei dieser Affare 14 Tote und 31 Verwundete. In Kriegsgefangenschaft geriet Oberleutnant de Doulz. Die Schladit bei Fleurus endete zugunsten der Franzosen, die hiedurch zwei Vorteile erlangten. Einerseits brauchten sie fur die Hauptkommunikation nach Pariš nichts zu besorgen, anderseits - und dies wog politisdi ungeheuer schwer — wurden sie unbestrittene Herren von Belgien, da die Oster¬ reicher das Land raumten. Das Regiment litt viel durdr die unvermeid- lidien Lagerkrankheiten, fast die Halfte der Leute lag erkrankt in den Spitalern. In einem Gefechte am 6. Juli verlor das Regiment 5 Tote, 9 Verwundete und 11 Vermigte, in einem Scharmiitzel am 23. August gerieten 5 Mann in Kriegsgefangenschaft, endlich im letzten Ge¬ fechte dieses Jahres, am 2. Oktober 1794, zahlte es 5 Verwundete und 5 Vermigta Am 4. Oktober stand das Regiment in Koln und bezog am 8. November die Winterquartiere. Der Winter war sehr streng. Enttauscht, in seiner militarischen Ehre tief verletzt, trug sich Hohenlohe schon seit langerer Zeit mit Riicktrittsgedanken. Der Verlust von Belgien ging ihm so nahe, dag er zu Weihnachten 1794 krank- heitshalber um einen langen Urlaub nachsuchte. Da die Kraft seiner Seele gebrochen war, wurde der durch Strapazen zerriittete Korper hinfallig, die im Siebenjahrigen Kriege erhaltenen Wunden brachen wieder. auf. Dem Regimente ging Hohenlohes Erkrankung begreif- licherweise sehr nahe, denn an ihm, der im Hauptquartier gewirkt hatte, war immer ein verlaglicher Gonner zu finden gewesen. s> 111 ® Zu Beginn des Feldzuges 1795, der sich auf deutschem Boden abspielte, zahlte das Regiment 3 Stabs- und 35 Oberoffiziere, dazu 1538 Mann. Es war wahrend der Winterruhe gelungen, die Abgange zu decken, fehlendes Material zu erganzen, kurz, das Regiment hatte sich in eine zweckdienliche Verfassung gebracht. Die Operationen begannen am 20. April in der Gegend von Mainz, welches im Besitze der Osterreidier war. Die Franzosen leiteten eine regelrechte Belage- rung ein; dem Regiment erwuchs daraus ein aufreibender Vorposten- dienst. Am 27. Juni lag das Regiment in Kassel, am 2. Juli in Mann- heim, am 13. August in Neuwied. Gegen die Insel bei Neuwied eroffnete man osterreichischerseits am 13., 17., 19. und 30. August eine Kanonade, verbunden mit Infanterieangriffen. Bei dem Angriffe am 19. August biigte das Regiment einerseits 2 Tote, 1 Verwun- deten und 7 Vermigte ein, anderseits erwarb es sich fiinf Tapfer- keitsmedaillen. Dekoriert wurden Feldwebel Georg Dumlein (gold.), Gemeiner Karl Kuhi (silb.), Feldwebel Wilhelm Morgenstern (silb.), Korporal Nikolaus Schiitz (silb.) und Gefreiter Josef Weig (silb.). Zur Rettung von Mainz, welches seit 27. September von den Fran¬ zosen vollstandig eingeschlossen war, lieferte Clerfayt am 29. Ok¬ tober eine Entsatzschladit; das Regiment wurde eingeteilt bei der zweiten Angriffskolonne und bekam den Auftrag, eine stark armierte Feldschanze bei Bretzenheim zu stiirmen. Oberst dalFAglio vollfiihrte den Befehl mit schwer zu iibertreffender Bravour. Hoch zu Rog, fiihrte er das Leibbataillon personlich in den Kampf. Rechts und links von ihm schlugen Geschosse ein, viele Leute wurden zu Boden gestreckt, dalFAglio scherte sich darum nicht, sondern riickte bis an die Schanze heran. Da ein Giirtel von Wolfsgruben angelegt war, stieg er vom Pferde und befahl, die Drahte zu entfernen. Es war eine saure Arbeit, bis man an den Graben gelangte. Nun sprang dalFAglio in den Graben, seine braven Soldaten ihm nach. Um die steile Eskarpe erklimmen zu konnen, wurden Bajonette wagrecht in das Erdreich gesteckt. So primitiv die Leiter auch war, dem Zwecke geniigte sie und bald stand dalFAglio mit den Seinen in der Schanze drin. Er machte die Be- satzung, 60 Mann, zu Kriegsgefangenen und nahm fiinf Geschiitze und neun Munitionskarren in Beschlag. Dag ein solcher Sturm er- hebliche Opfer erforderte, versteht sich von selbst. Das Regiment hatte 17 Tote, darunter den Kadetten Luckmann, und 117 Verwundete, darunter Hauptmann Philipp Khek von Schwarzbach, die Leutnants Prahi, Walter und Zelenka, ferner Fahnrich Hutter; vermigt wurden ® 112 ® sieben Mann. Uber die zweite Angriffskolonne, welche aus den Regi- mentern Hohenlohe (Nr. 17), Manfredini (Nr. 12) und Pellegrini (Nr 49) bestand, beriditet die amtliche Relation, die Truppen hatten geleistet „le non plus ultra de valeur. Les regiments de Hohenlohe, Manfredini et Pellegrini ont fait des merveilles". Dem bei Mainz erfochtenen Siege wohnte groge Bedeutung inne, da sich die Franzosen gezwungen sahen, ihre Eroberungsgeluste aufzugeben. Bei Bingen, wo die sich zuriickziehenden Franzosen am 10. November 1795 ereilt wurden, bestand das Regiment ein Riickzugsgefecht, wobei es 1 Toten und 25 Yerwundete zahlte. Die Kalte machte sich derart fiihlbar, dag man zum Unterhalten der Lagerfeuer Tiiren und Fenster aushob. Erst am 6. Janner 1796 bezog das Regiment Winterquartiere in und bei Alzey. Das Jahr 1796 verlief fiir das Regiment verhaltnismagig an- genehm. Bis zum 31. Mai konnte sich der Einzelne einem behaglichen Leben hingeben, da seit Neujahr Waffenstillstand herrschte. Die krieg- fiihrenden Parteien hatten vereinbart, der Wiederaufnahme derFeind- seligkeiten eine zehntagige Kiindigung vorauszuschicken. Die Truppen konnten sich erholen, konnten neue Krafte sammeln fiir einen ganz eigenartigen Feldzug. Franzosischerseits sdiickte man gegen Deutsch- land die zwei besten Generale, Jourdan und Moreau, ins Feld. Beide Generale hatten mit ihrer Heeresgruppe selbstandig zu operieren. Ihnen entgegenzuwirken, waren zwei kaiserliche Heere aufgestellt: Erzherzog Karl am Niederrhein gegen Jourdan, Feldmarschall Wurmser am Oberrhein gegen Moreau. Wie die Dinge lagen, befanden sidi die Kaiserlichen im Vorteil und deshalb zauderten die Franzosen, etwas Ernstliches zu unternehmen. Anfangs hegte man in Wien die Absicht, den Krieg offensiv fiihren zu lassen, allein die aus Italien einlangenden Nachrichten bedingten das Gegenteil. In Italien stieg soeben in der Person des Generals Bonaparte jener Štern auf, der alsbald den Zeitgenossen als unerreichbares Genie voranleuchtete. Von der Heeresgruppe Wurmser mugten 25.000 Mann nach Italien abgehen, die Lage verschob sich nun derart zugunsten der Franzosen, dag Jourdan am 6. Juni zur Offensive schreiten konnte. Erzherzog Karl, der zum erstenmal eine Operation grogen Stils zu leiten hatte, war sich der Folgen wohl bewugt, die seine Kriegfiihrung nach sidi ziehen mugte. Er sagte: „Ein kluger, erfahrener und zugleich ent- schlossener Feldherr ist der edelste Stein in der Krone des Monarchen. In seiner Hand liegt die Rettung oder das Verderben des Vaterlandes. ® 113 ® Demgemag operierte Erzherzog Karl derart, dag er keinen leicht- sinnigen Schritt unternahm. Vor der Ubermacht der Franzosen langsam zuriickweichend, vermied er insolange eine entscheidende Schlacht, als es ihm nicht gelang, fiir einen konkreten Zweck die relative Uber- legenheit herbeizutiihren. Nicht unwesentlich wurden des Erzherzogs Entschliisse beeinflugt durch dasVerhalten des Generals Wartensleben, unter dessen Befehlen das Regiment zu wirken hatte. Wartensleben litt an Gicht und war auch sonst korperlich stark herabgekommen, zudem mangelte ihm das Talent zum Feldherrn und einem Manne wie Moreau war er schon gar nicht gewachsen. Dag Wartensleben wiederholt den kiirzeren zog, war daher kein Wunder. Von Moreau bestandig bedrangt, wich Wartensleben bis Bamberg zuriick. Hier gelangte er in Fiihlung mit der Hauptarmee, die am 11. August, nach der unentschiedenen Schlacht bei Neeresheim, den Riickzug weiter fortsetzte. Vierzehn Tage spater, am 24. August, lieferte der Erzherzog die Schlacht bei Amberg mit siegreichem Ausgange, Jourdan wurde geschlagen. Am 3. September erfocht der Erzherzog den strategisch bedeutsamen Sieg bei Wiirzburg und nun sahen sich sowohl Jourdan wie auch Moreau gezwungen, den Riickzug nach Frankreich anzutreten. Im Felde selbst wurde das Regiment wenig verwendet. Das Oberst- bataillon kam am 14. Juli als Besatzung nach Mainz und nahm hier an verschiedenen kleinen Affaren teil. Erfolgreich war eine am 9. Sep¬ tember durch Hauptmann von Hartlieb geleitete Unternehmung zur Wegnahme feindlicher Schiffe auf dem Rheinstrome. Hauptmann Hartlieb nahm 200 Freiwillige mit, stieg in Riidesheim auf ein fran- zosisches Verpflegsmagazin und es gelang durch Uberraschung, die Schutzmannsdiaft in die Flucht zu schlagen. Bis sich die Schutzwache von ihrem Schrecken erholt hatte, trachtete Hartlieb moglichst grogen Schaden anzurichten. Er lieg 90 mit Pulver gefiillte Fasser in den Rhein werfen, ziindete Stroh- und Heuvorrate an, machte das an- gesammelte Getreide ungeniegbar, kurz, er sorgte dafiir, dag das Verpflegsmagazin empfindlich geschadigt wurde. Das Leibbataillon unter Fiihrung des Obersten dalFAglio wurde Anfang Juli nach Wiirzburg verlegt mit der Bestimmung, die Magazine daselbst in Sicherheit zu bringen. Am 9. August vollfiihrte das Leibbataillon einen ahnlichen Auftrag in Rothenburg, am 13. August kam es nadi Regensburg zur Bewachung der Verpflegsvorrate. DalTAglios Wirken als Oberst fand kurz darauf ein Ende. Am 17. September wurde dali’ Aglio zum General befordert und zugleich zum Stadtkommandanten © 114 © von Ingolstadt ernannt. Die Garnison, die ihm dort unterstand, wurde zumeist aus dritten Bataillonen gebildet. Der Zufall fiigte, dag auch das dritte Bataillon des Regiments aus Bohmen nach Ingolstadt verlegt wurde. Dieses Bataillon hatte dall’Aglio als Oberstleutnant befehligt. Im November 1794 war dieses Bataillon wegen des Kosciuszko-Auf- standes nach Galizien geschickt und hierauf nach Linz instradiert worden. Mit dalFAglio schied ein Oberst, dessen Wert als Mensch und Soldat so recht zu Bewugtsein drang, als er nicht mehr dem Regi¬ mente angehorte. Sein Nachfolger wurde Karl Riera von Rittersheim. Unter Riera machte das Regiment die Belagerung des Briickenkopfes von Kehl mit, 3. November 1796 bis 10. Janner 1797. Das Regiment verlor 20 Mann durch Tod, 41 Mann durch Verwundung und 32 Mann durdi Desertion. Wegen Krankheit waren undienstbar 3 Offiziere und 169 Mann. Einen schweren Verlust erlitt das Regiment durch den Tod seines Inhabers. Fiirst Hohenlohe starb am 10. August 1796, kurz zuvor war an ihn die Aufforderung ergangen, unter Erzherzog Karl ein hoheres Kommando zu iibernehmen. Der Winterruhe erfreute sich das Regiment nicht lange, denn am 23. Februar 1797 mugte es aus der Umgebung von Mainz auf- brechen, um nach Oberitalien abzugehen. Man wird kaum fehlgehen, diese Verfiigung dem Eingreifen des Erzherzogs Karl zuzuschreiben, der den Befehl erhalten hatte, den Siegeslauf des Generals Bonaparte aufzuhalten. Das Regiment gelangte uber Heilbronn und Eglingen am 23. Marž nach Innsbruck, am 5. April nach Salzburg, am 17. April nach Liezen und erhielt hier die Weisung, wieder nach Salzburg zuriickzumarschieren. Von Salzburg fiihrte die Route nach Tamsweg und Murau, hierauf durch das Lavanttal nach Bleiburg und am 21. Mai nach Laibach. Nach dreitagiger Rast marschierte das Regi¬ ment nach Gorz, blieb hier bis 21. Juni, kam am 25. Juni nach Triest, wurde hier eingeschifft und traf am 5. Juli in Žara ein. Das Regi¬ ment hatte die Bestimmung, ein neu zu erwerbendes Land, Dalmatien, militarisch zu besetzen. Ein Bataillon blieb in Žara, ein Bataillon kam nach Spalato, das dritte (aus Ingolstadt instradierte) Bataillon unter Major Pachner besetzte Cattaro. Durch den Friedensschlug von Čampo-Formio (17. Oktober 1797) wurde Dalmatien definitiv den osterreichischen Landern einverleibt. Wahrend die Bevolkerung von Žara und Spalato den Wechsel der Dinge gelassen hinnahm, kam es @ 115 ® in Cattaro haufig zu Reibungen. Major Pachner hatte einen schweren Standpunkt, indem aus Montenegro wiederholt raublustige Gesellen ihren Besuch abstatteten. Was Oberst Riera mit seinen braven Offizieren, mit seinem braven Regimente in Dalmatien leistete, ist bisher mit Stillschweigen iiber- gangen worden. Die Gerechtigkeit jedoch gebietet, dem Regimente hohes Lob zu zollen, indem es durch taktvollen Pflichteifer, durdi schrankenlose Uneigenniitzigkeit ermoglichte, dag die osterreichischen Zivilbehorden in einem wildfremden Lande rasch teste Wurzeln fassen konnten. Dalmatien, bisher Eigentum der an Erschlaffung zu- grunde gegangenen Republik Venedig, war seit Jahrhunderten nur als Kolonie behandelt und systematisch dem volligen Ruin zugetrieben worden. Einen mit iippigen Waldern bedeckten Kiistenstrich hatten die Venezianer seinerzeit iibernommen, jetzt waren die Walder ver- schvvunden und nacktes Felsgestein ragte traurig zum Himmel empor. Dem Beseitigen der Walder war das Versiegen aller Wasserquellen, war das Eingehen der Tierwelt gefolgt. Unter der Bevolkerung herrschten Armut und Elend. Schlimmer jedoch als die sichtbare Armut war der verrohte Volkscharakter. Fleig und Unternehmungs- geist kannte das an sich schone Volk nicht, es vergeudete seine Kraft in dem entsetzlichen Brauche, Blutrache zu iiben. * * * Dem ersten Koalitionskriege gegen Frankreich, der 1792 bis 1797 gefuhrt worden war, folgte eine kurze Ruhepause, die das Regiment, vom grogen Weltverkehre so gut wie vollstandig abgeschlossen, in Dalmatien verbrachte. Im Spatherbst 1798 bildete sich abermals eine Koalition gegen Frankreich und es kam zunachst in Italien zur Er- offnung der Feindseligkeiten, die wahrend des Jahres 1799 an Kraft und Ausdehnung immer mehr zunahmen. Das Regiment blieb hievon nicht unberiihrt, am 7. Oktober 1799 wurden die Grenadiere, das erste und das zweite Bataillon in Žara eingeschifft und am 15. Oktober nach Sinigaglia gebracht. Von hier schickte man das Regiment nach Ancona, wo der osterreichische General Frohlich wider den fran- zosischen General Monnier am 1. November eine regelrechte Belage- rung in Szene setzte. Monnier suchte die Einschliegung durdi einen Ausfall am 2. November zu vereiteln. Es kam zu einem hitzigen Gefechte, an welchem eine Kompagnie des Regiments teilnahm. Zwei Gemeine, Anton Minki und Wenzel Wagner, gaben hiebei ein schones ® 116 ® Beispiel treuer Anhanglichkeit, sie sahen ihren todlich verwundeten Offizier, Leutnant Herzel, in Kriegsgefangenschaft geraten, holten ihn aber und trugen ihn unter eigener Lebensgefahr fort. Ein an- derer, Gemeiner Christoph Hauptmann, half insofern mit, als er den Kampf mit fiinf Franzosen aufnahm, wobei er einen Franzosen mit dem Bajonett durchbohrte, drei erschog und den letzten zum Gefan- genen machte. Minki und Wagner wurden mit der silbernen Tapfer- keitsmedaille, Hauptmann mit drei Dukaten belohnt. Die Kompagnie erlitt iiberhaupt schwere Verluste, 24 Mann blieben tot am Platze und von 72 Verwundeten, die man hinter die Gefechtslinie brachte, starben in den nachsten Tagen21. Mit Leutnant Herzel, der seinen Wunden erlag, teilte dasselbe Los Oberleutnant Ivčevič; ihm hatte eine Kanonen- kugel beide Knie zerquetscht. Gerechtes Aufsehen erregte ein fana- tischer Franziskanermonch, der unter den Franzosen mitkampfte und selbst davor nicht zuriickscheute, wehrlose Verwundete mit dem Gewehrkolben zu erschlagen. Allein aller Fanatismus nutzte nichts, Ancona mugte am 12. November kapitulieren, 3000 Mann gerieten in osterreichische Kriegsgefangenschaft. Noch waren die Osterreicher nicht in der Festung eingezogen, als von der Seeseite her eine russische Schaluppe kam. Die Russen rissen die osterreichische Fahne herab und pflanzten dafiir die russische Flagge auf, um anzudeuten, dag der Waffenerfolg ihnen gebiihre. General Frohlich machte kurzen Prozeg, die russische Flagge mugte herunter. Dariiber besdiwerte sich der russische Admiral Uschakow, die Sache kam bis vor den Hofkriegsrat und da der russische Gesandte sturmisch Genugtuung verlangte, lieg Minister Thugut den General Frohlich nach dem Briinner Spielberg bringen, gleichsam als Staatsverbrecher. Die Epi- sode zeigt, wie schwer es war, mit den Russen in Eintradit zu handeln. Im Regimente hegte man tiefes Mitgefiihl fiir Frohlich, denn sein dem Major Uracca gespendetes Lob verpflichtete zu Dank- barkeit. Nach Osimo und spater mit je einem Bataillon nach Florenz und Piša ins Winterquartier verlegt, erwartete das Regiment einen aus Leitmeritz instradierten Rekrutentransport von 641 Mann, darunter fiinf Juden. Ein in Ropczyce in Marsch gesetzter Rekrutentransport erreichte das Regiment nicht vollstandig, unterwegs ging die Halfte der Leute durdi Krankheit oder Ermattung verloren. Am 6. Marž 1800 trat Riera, unter Ernennung zum General, in den Ruhestand, sein Nadifolger im Regimentskommando wurde Oberst Ignaz Sommerfeld. Das Bataillon Uracca ging von Piša nach Livorno @ 117 ® und verweilte hier bis 31. Marž. Major Johann Freiherr von Uracca, in Wiener-Neustadt ausgemustert, gehorte dem Regimente seit 1767 an. Er scheint ein Mann von bezaubernden Umgangsformen gewesen zu sein, in Livorno wenigstens machte er einen solchen Eindruck auf die Bevolkerung, dag man ihm, als er mit seinem Bataillon nach Genua eingeschifft wurde, nachstehendes Sonett widmete. Das Sonett, als gedrucktes Flugblatt verteilt, enthielt die Widmung: Partendo dalla Marca la bella e disciplinata truppa del reggimento Flohenlohe diretta dal nobil signore baron maggiore d’ Uraca, in segno di stima e riconoscenza la famiglia fiorenzi Martorelli Sandregni Mazzoleni applaude col seguente. Poiche co’ tudi guerrieri onesti e prodi Parti, Signor, quelle, che in cruor ci move Grata Riconoscenza, ultime prove E di stima, e d’amor accetta ed odi. Crescan del tuo valor quell’ ampie lodi, Che presso Dori meritasti, altrove, Tua terma disciplina ognor comprove, Come per essa 1’altrui cuor ti annodi. Poi lungi a discacciar gli orridi mostri Da tutta Italia, indi dal suol Germano Vanne pur lieto con gli anguri nostri; Onde goda il Pičen, benche lontano Udir tue glorie su’ pregiati inchiostri: Che tanto ci spera, e non lo spera invano. Das befestigte Genua wurde durch Massena verteidigt. Am An- griffe, der am 6. April osterreichischerseits stattfand, wirkten zwei Kompagnien mit. Hauptmann Wanderer und 2 Mann blieben tot am Platze, 11 Mann wurden verwundet. Die Opfer waren nicht umsonst gebradit, Massena erlitt eine Niederlage. Am 7. April abermals ein Waffengang, das Regiment kampfte am Monte Creto; 1 Mann tot, 6 Mann verwundet, 142 Mann gefangen, darunter Oberleutnant Gron- land und Kapitanleutnant Karg, der sich am 12. April frei zu machen wugte. Massena erlitt am 18. April bei Voltri eine neue Niederlage, das Regiment zahlte 5 Tote und 26 Verwundete. Nun zog sich Massena nach Genua zuriick, von den Osterreichern zu Land und von den Englandern zur See eingeschlossen. Massena unternahm verzweifelte ■e> 118 © Anstrengungen, den Ring der Osterreicher zu durdibrechen, er sparte nicht mit Ausfallen. Das Regiment wirkte ihm mehrmals erfolgreidi entgegen. So am 30. April (2 Tote, 4 Verwundete, 2 Vermigte), am 2. Mai (6 Tote, 26 Verwundete, darunter Kapitanleutnant Bienen- feld und Oberleutnant Fiirstenwarther, 26 Vermigte) und am 13. Mai (7 Tote, 31 Verwundete, 4 Vermigte). In diesen Gefechten ergab sich natiirlich Gelegenheit, mutvolle Taten zu vollfiihren, die spater mit Schladit bei Casteggio am 9. Juni 1800 der silbernen Tapferkeitsmedaille belohnt wurden. Die Dekoration erhielten : Gemeiner Ignaz Erbrich, Gemeiner Wenzel Knobloch, Feld- webel Adam Kummer, Gemeiner Adalbert Ldffler, Feldwebel Wilhelm Morgenstern, Korporal Josef Neldner und Gemeiner Wenzel Strobich. Am 4. Juni sah Massena seine Widerstandsmittel erschopft, er kapitu- lierte. Die Eroberung von Genua, an sich eine bedeutende Leistung, wurde aber durch andere Ereignisse sofort gegenstandslos. Bonaparte erschien plotzlich im Riicken des osterreidiisdien Heeres in der pie- montesischen Ebene, jeden Widerstand vor sich niederwerfend; schon am 6. Juni stand er in Piacenza, wo Melas seine verstreuten Korps sammeln wollte. Eines dieser Korps, befehligt von General Ott und @ 119 ® bei welchem das Regiment eingeteilt war, wurde am 9. Juni bei Casteggio wahrend des Marsches nach Piacenza mit solcher Wucht angegriffen, dag von 16.000 Mann im Handumdrehen 5000 Mann ver- loren gingen. Oberst Sommerfeld, dessen Oberstpatent am 23. Mai ausgestellt worden war, debiitierte bei Casteggio nicht gliicklich. Er geriet mit einem grogen Teile des Regiments in Kriegsgefangenschaft; 339 Mann und 5 Offiziere teilten das Schicksal Sommerfelds, es wurden gef angen Hauptmann Fontaine, Oberleutnant Kittel, Leutnant Lippovsky, Hauptmann Obermayer und Oberleutnant Schwarz. Totblieben44Mann. Major Uracca wurde auf fast wunderbare Weise gerettet, zweimal war er nahe daran, gefangen zu werden. Nachdem sein Pferd er- schossen worden war, humpelte er mit zerbrochenem Degen seinem Bataillon nach. Beim Angriffe war er immer vorne als erster, beim Riickzug immer hinten als letzter zu sehen. Nur noch eine Entfernung von acht Schritten trennte ihn von den verfolgenden Franzosen. Ein beherzter Korporal, Christoph Pom, sah dies und rief laut in das Bataillon: „Leute, ihr werdet doch nicht unsern Major im Stich lassen! Er wird ja gefangen. Zuriick! Wir miissen ihn retten.“ Acht beherzte Manner folgen dem Rufe, Uracca wird derart beschiitzt, dag ihn die Franzosen nicht an den Leib riicken. Eine Stunde spater befand sich Uracca in miglicherer Situation. Die Queue seines Bataillons hatte eben liber eine Mauer hinweg ihrenWegfortgesetzt, als letzter hockte auf der Mauer der Gemeine Schmidt, unten stand Uracca nach Athem ringend. Plotzlich tauchte ein franzosischer Offizier auf und bat, indem er auf seine sechs Begleiter wies, hoflich aber bestimmt um Uraccas Uhr, Geld und Sabelkuppel. Uracca lieferte alle Wertsachen ab. Da rief Schmidt dem Bataillon zu: „Es wird avanciert!“ und sprang von der Mauer herab. Mit einem derben Kolbenschlage streckte Schmidt den franzosischen Offizier zu Boden, gleich darauf taumelte einer von dessen Begleitern, ebenso gut getroffen. Schmidts Zuruf lockte einige Leute iiber die Mauer und nun wurden die sieben Franzosen gefangen. Uracca sorgte dafiir, dag Pom und Schmidt die silberne Tapferkeitsmedaille bekamen. Am 14. Juni 1800 stand das Regiment in der Schlacht bei Marengo. Es war am linken Fliigel eingeteilt und freute sich, wie alle anderen Truppen, um drei Uhr nachmittags liber den erfochtenen Sieg. An eine Verfolgung des Gegners, ja selbst an das Ralliieren der in Un- ordnung geratenen Truppen dachte kein Mensch. Fiir so sicher hielt Melas den Sieg, dag er fortritt, um den fiir Wien bestimmten Bericht zu verfassen. Da holte General Desaix nochmals zu einem Schlage © 120 ■§> aus und richtete durch Kellermanns uberrasdienden Reiterangriff eine soldi e Verwirrung unter den Osterreichern an, dag sich deren Sieg in eine vollstandige Niederlage verwandelte. Das Regiment, schon am 9. Juni hart mitgenommen, erlitt am 16. Juni ebensolche Verluste. Tot waren 14 Mann; verwundet 76 Mann, darunter Kapitanleutnant Posch und Oberleutnant Stephan; gefangen 142 Mann, darunter Hauptmann Baron Metzburg (schwer verwundet), Leutnant Raudi, Hauptmann Scherer, Hauptmann Schimoda (sdiwer verwundet) und Oberleutnant Wolf. Metzburg und Schimoda erlagen bald darauf ihren Verletzungen. Der Schlacht bei Marengo folgte am nachsten Tage ein Waffen- stillstand. Das Regiment wurde am 17. August 1800 nach Mantua verlegt. Was die sanitaren Verhaltnisse anbelangt, hatte sich Mantua seit 1707 nicht verandert. Wie damals das Regiment durch Sumpf- fieber aufgerieben wurde, so trat auch jetzt derselbe Fali ein. Es erkrankten so viele Leute, dag man aus den zwei Bataillonen zur Not ein Bataillon formieren konnte. Am 18. Dezember 1800 wurde das ein Bataillon formierende Regiment nach Bondeno geschickt als Besatzung des daselbst befmdlichen Briickenkopfes am Panaro. Eine Woche spater, am 23. Dezember, kam es zu einem Gefechte, das dem Oberleutnant Schmidt das Leben kostete. Am 4. Februar 1801 kam das Regiment fiir kurze Zeit nach Venedig. Hier erfuhr es die Nach- richt, dag am 9. Februar der Friedensschlug von Luneville erfolgt war. Zugleidi verlautete, dag man das Regiment in eine gesiindere Gegend verlegen werde. Ein grauenvolles Sterben war eingerissen, im Februar allein starben 118 Mann an der Sumpfseuche. Die sich noch ihrer geraden Glieder erfreuten, traten jubelnd am 14. Februar 1801 den Marsch nach Leitmeritz an. Zwei Monate war das Regiment unterwegs, aber je naher dem Bestimmungsorte, desto zuversichtlicher wurde die Stimmung. Die Freude zu erhohen, riickte das in Cattaro festgehaltene dritte Bataillon ebenfalls in Leit¬ meritz ein. Was jedoch wahrend des Marsches die grogte Spannung hervorrief, war die Tatsache, dag mit Dekret vom 21. Mai dem ver- waisten Regimente in der Person des Fiirsten Heinrich XV. Reug ein neuer Inhaber geschenkt worden war. Der neue Inhaber gehorte einer Familie an, welche seit alters her an dem Brauche festhielt, jedem mannlichen Mitgliede den Namen Heinrich zu geben. ■© 121 @ Um die Heinriche voneinander unterscheiden zu konnen, mugte man eine Bezeichnung mit fortlaufenden Nummern einfiihren. Wer den genealogischen Zusammenhang nicht genau kannte, wugte selten Bescheid, welches Mitglied der Familie er vor sich hatte. Die Ver- wirrung stieg, als sich die Familie in Aste und Zweige spaltete, wobei fiir die Nummernbezeichnung andere Grundsatze galten. Fur die Familie des Inhabers, Fiirst Heinridi XV. Reug, mag die neben- stehende Ubersicht als Orientierungsbe- helf dienen. Beson- deres Interesse erre- gen zunachst zwei Personlichkeiten. Die in der Tabelle unter Nr. 4 genannte Prin- zessin Johanna war Gemahlin des Inha¬ bers Fiirsten Hohen- lohe, und man wird kaum fehlgehen in der Annahme, dag Fiirst Heinrieh XV. Reug Regimentsinhaber 1800 —1825 sie ihrem Bruder Heinrieh XV. (vergl. Nr. 6) zur Erlangung der Inhaberswiirde behilflich war. Fiirst Heinrieh XV. Reug begann seine militarischeLaufbahn 1766, indem er, ein Knabe noch, beim 35. Infanterieregi- mente eintrat. Er kam anfangs verhaltnis- magig langsam vor- warts. Kaiser Josef II. nahm ihn 1788 als Fliigeladjutanten mit in den Tiirkenkrieg und diesem Umstande verdankte Heinrieh XV. ein rascheres Fortkommen. Der Kaiser ernannte ihn 1789 zum Oberst beim 56. Infan- terieregimente. Auf diesem Posten wirkte Heinrieh XV. vier Jahre lang. Im Feldzuge des Jahres 1793 zeichnete er sich mit seinem Regimente am 7. Mai bei Maubeuge aus, am 27. Mai erfolgte seine Beforderung zum General. Durch seinen Schwager Hohenlohe, der im Hauptquartier als Generalstabschef wirkte, bekam Heinrieh XV. die Stelle eines General- adjutanten im Štabe des Feldmarschalls Prinzen vonKoburg. Am l.Marz 1797 riickte Heinrieh XV. zum Feldmarschalleutnant vor und als soldier fand er Gelegenheit, die Aufmerksamkeit des Erzherzogs Karl auf sich zu lenken. Den Befehlen des Erzherzogs unterstellt, wirkte Heinrieh XV. in den Schlachten bei Stockach und Ziirich (25. Marž und 4. Juni 1799) in erfolgreicher Weise mit. Dag er, wie oft behauptet wird, bei diesen beiden Schlachten die Entscheidung herbeigefiihrt habe, beruht auf Ubertreibung, denn ware dem wirklich so, dann ware der Theresien- orden nicht ausgeblieben. Im Jahre 1800 verteidigte er Tirol mit 20.000 Mann, die Tiroler Stande pragten ihm zu Ehren eine goldene Medaille. @ 122 ®> Diese Daten vorausschickend, miissen wir bei den Briidern des Inhabers einen Augenblick verweilen. Der jiingste Bruder, Heinrich XVII. (vergl. Nr. 11), verlieg 1797 die hollandischen Dienste und ging als Oberst nach Portugal. Ein alterer Bruder, Heinrich XIV. (vergl. Nr. 5), war seit 1797 osterreichischer Gesandter in Berlin; er verheiratete sich daselbst mit einer schonen Jiidin, welche ob ihres Reichtums an Geist und Geld gesellschaftlich eine groge Rolle spielte. Der alteste Bruder, Heinrich XIII. (vergl. Nr. 3), wurde 1800 regierender Fiirst. In der organischen Entwicklung des osterreichischen Heerwesens bildet das Jahr 1801 eine der wichtigsten Epochen. Erzherzog Karl, nach dem Frieden von Luneville an die Spitze der Heeresleitung gestellt, bahnte alsbald so viele Reformen an, dag die osterreichische Armefe eine andere Struktur annahm. Was sich im Laufe der Zeiten als gut und zweckmagig erwiesen hatte, wurde natiirlich beibehalten; iiberlebte und veraltete Einrichtungen dagegen warf der Erzherzog als unniitzen Ballast iiber Bord. Bisher hatte das Individuum, das freiwillig oder durch Zwang zum Militar abgestellt worden war, lebens- langlich dem Regimentsverbande angehoren miissen. Man ermesse den Jubel in der Landbevolkerung, als mit Patent vom 4. Mai 1802 eine zehnjarige Dienstzeit eingefiihrt wurde. Innerhalb der nachsten zehn Jahre verjiingte sich die Armee wie ein Phonix und welchen praktischen Wert dies hatte, erweist das Jahr 1813, das den grogen Napoleon zu Fali brachte. Nidrt minder einschneidend war die Ver- fiigung, dag der bisher iibliche Kauf einer Offizierscharge aufzuhoren habe. Da dieses Verbot jedoch zu sehr in das Privatleben des Offiziers eingriff, biirgerte sich der Brauch der Konvention ein. Darunter ver- stand man ein Ubereinkommen zweier Offiziere, die sich dahin einigten, dag der Altere dem Jiingeren seinen Platz abtrat. Wichtig endlich war die Regelung der Offizierspensionen. Zu den Mannern, die das neue System wegfegte, gehorte Oberst Sommerfeld, er trat am 29. September 1804 in den Ruhestand. Zu beachten ist, dag er zu den wenigen Obersten des Regiments gehort, die es nicht zum General brachten. An seine Stelle trat Oberst Friedrich Prinz von Wied - Runkel, Sprosse eines reichsdeutschen Dynasten- geschlechtes. Des Prinzen Vater war 1791 in den Fiirstenstand erhoben worden. Da des Prinzen alterer Bruder, Fiirst Karl von Wied-Runkel, mit einer Prinzessin von Nassau-Weilburg verheiratet war, fand Prinz Friedrich miihelos ein Unterkommen in der hollandischen Armee. Im Feldzuge 1794 von den Franzosen gefangen, bewarb sidi Prinz •© 123 -® Friedrich um eine Anstellung im osterreichischen Heere und so wurde er im August 1797 als Hauptmann ins 17. Infanterieregiment eingeteilt. Im Verbande des Regiments machte er 1799 die Belage- rung von Ancona mit, wurde 1800 als Major zum 21. Infanterieregi¬ ment transferiert und kam 1803 als Oberst zum 15. Infanterieregi¬ ment. Hier bahnte er die Ubersetzung zum 17. Infanterieregiment an. Dag die Sache so leicht vor sich ging, erklart sich aus weiblichen Einfliissen. Man mug eben im Auge behalten, dag die Gemahlin des Fiirsten Heinrich XIII. Reug und die Gemahlin des Fiirsten Karl von Wied-Runkel Schwestern waren. Es versteht sich von selbst, dag der neue Oberst am Inhaber, der sein Sdiwager war, einen machtigen Riickhalt besag. Das Jahr 1805 lieferte hiefiir einen deutlichen Beweis. Im Friihjahr 1805 erhielt das in Leitmeritz garnisonierende Regiment den Befehl, sich auf Kriegsfug zu setzen. Eine Verordnung bestimmte die Formierung von fiinf Bataillonen (ein Grenadier-, vier Fiisilierbataillone) zu je vier Kompagnien. Da hiedurch zwei neue Majorsstellen geschaffen wurden, gab es im Regimente ein ausgiebiges Avancement. Bei der Mannschaft wieder herrschte Freude, weil der Zopf abgeschafft wurde. Ein Fiisilierbataillon blieb in Leitmeritz zuriick, die anderen vier Bataillone setzten sich am 8. August in Marsch und trafen, iiber Tabor, Budweis und Linz instradiert, am 2. September in Wels ein. Nach einigen Tagen setzte das Regiment den Marsch fort, iiber Scharding und Augsburg gelangte es am 3. Oktober nach Ulm. Um was es sich eigentlich handelte, wugten nur wenige. Dag ein groger Feldzug bevorstand, dafiir sprach die Menge der bei Ulm angesammelten Truppen: 44.000 Mann Infanterie und 14.800 Reiter. Die Leitung der Operationen besorgte angeblich Erzherzog Ferdinand von Este, dem als beratendes Organ der General Mačk beigegeben war. In Wirklichkeit fiihrte Mačk den Oberbefehl und Erzherzog Ferdinand hatte dessen Verfiigungen mit seinem Namen zu decken. Da Rugland versprochen hatte, eine Hilfsarmee zu schicken, war noch vor Beginn der Truppenmarsche vereinbart worden, dag die Heeres- gruppe Mačk insolange nichts Ernstliches unternehme, bis die russische Hilfsarmee zur Stelle sei. Das Eintreffen der Russen war fiir den 26. Oktober in Braunau zugesagt. Den an sich ganz zweckmagig entworfenen Kriegsplan traditete Napoleon begreiflicherweise zu vereiteln. Fiir Napoleon war der Ausgang dieses Krieges eine Existenzfrage. Erst kurz zuvor (im Dezember 1804) zum Kaiser der Franzosen proklamiert, durfte er @ 124 jetzt auf keinen Fali zulassen, dag seine Stellung erschuttert wurde. Sich, seinen Marschallen und seiner Armee war also Napoleon schuldig, derartige Vorkehrungen zu treffen, dag er von Haus aus mit einer gewissen Sicherheit auf einen giinstigen Ausgang rechnen durfte. Nebst der Kriegstechnik, die er ja meisterhaft beherrsdite, bediente er sich einer genialen Uberlistung. Er schmuggelte in Macks Haupt- quartier einen iiberaus gewandten Spion ein, einen Elsasser namens Karl Schulmeister. Der Spion hatte den Auftrag, Mačk durch allerlei Liigen glauben zu machen, dag Napoleon durch Unruhen in Frankreich verhindert sei, personlich nach Deutschland zu kommen; kurz, Mačk mugte in Ulm festgehalten werden, bis es Napoleon gelungen war, die osterreichische Armee zu umzingeln. Mačk ging in die gelegte Falle, er glaubte den Worten des Spions und blieb untatig bei Ulm stehen. Am 9. Oktober trat die franzosisdie Armee mit osterreichischen Vortruppen in Fiihlung, nordlich von Ulm kam es zu einem kleinen Gefechte. Das Regiment gehorte zum Korps Werneck. Dieses bestand am 11. Oktober nordlidi von Ulm ein siegreiches Gefecht, das beider- seits groge Verluste nach sich zog. Die Osterreicher biigten 1000, die Franzosen 1500 Mann ein. Vom Regimente blieben 4 Mann tot am Platze, unter den Verwundeten befanden sich die Hauptleute Franz von Seyffert und Josef Sprenger. Vom 11. Oktober an gab es taglich ein Gefecht. Die Truppen, welche instinktiv fiihlten, dag Mačk falsch beraten werde, begannen den Gehorsam zu versagen, massenhafte Desertionen fanden statt. Das Korps Werneck, weldies 20.000 Mann zahlen solite, war am 13. Oktober nur 8900 Mann stark; das Regiment besag von 2220 Mann nur noch 849. Der Verdacht, dag im Hauptquartier etwas nicht richtig sein miisse, wurde am 16. Oktober durch eine Zuschrift des Erzherzogs Ferdinand offiziell bestatigt, indem Werneck die Aufforderung erhielt, das Beispiel des Erzherzogs nachzuahmen. Erzherzog Ferdinand hatte sich am Abend des 14. Oktober aus Ulm entfernt, begleitet von einigen Kavallerie- regimentern und schlug sich nach Bohmen durch. Es herrsdite Regen- wetter, die Stragen waren grundlos. Unniitz hin und her gehetzt, hatte die Infanterie sehr bald das Schuhwerk eingebiigt, die Monturen waren zerrissen, in dem allgemeinen Chaos hatte das Verpflegswesen zu funktionieren aufgehort. Zur physischen Ermattung trat das schwerere Ubel, die seelische Niedergeschlagenheit, Befehle wurden nicht mehr erteilt, weil niemand sie befolgt hatte. Am Morgen des 16. Oktober war das Korps Werneck ein Wrack, es zahlte 2000 Mann. Das Regiment bildete einen Splitter dieses Wracks, vier Stabs- und drei Oberoffiziere mit 191 Mann war alles, was vom Regimente vor- handenwar. Am 15. Oktober war Ulm vollstandig zerniert, am 18.kapitu- lierte Mačk. Die augerhalb von Ulm befindlichen Truppenteile ereilte dasselbe Schicksal und so geriet auch das Regiment am 18. Oktober in Kirchheim bei Bopfingen in Kriegsgefangenschaft. Das Grenadier- bataillon streckte bei Gunzenhausen am 19. Oktober die Waffen. Napoleon hatte seinen Zweck erreicht, die Heeresgruppe Mačk war vernichtet, bevor die Russen ihm lastig werden konnten. Binnen einer Woche war von der Heeresgruppe Mačk kein Mann iibrig. Vom Regiment waren 62 Offiziere und 1764 Mann in Kriegs¬ gefangenschaft geraten. Nur wenigen, darunter dem Obersten Prinz Wied-Runkel, gliickte es, in der allgemeinen Verwirrungzuentkommen. Die Gefangenen wurden zuerst in Nordlingen, dann in Niirnberg interniert. Da die Beaufsichtigung nicht allzu streng gehandhabt werden konnte, stahlen sich viele Leute heimlich davon, im November trafen auf solche Weise 750 Mann in Leitmeritz ein; weitere 64 Mann folgten im Dezember nach. Wahrend Napoleon den Marsch entlang der Donau und spater nach Briinn bewerkstelligte, wurde das vierte Fiisilierbataillon von Leitmeritz nach Klattau befohlen. Ein fiinftes Bataillon, welches in aller Eile aufgestellt wurde, war schon am 25. November so weit organisiert, dag es nach Prag abgehen konnte. Ein sechstes Bataillon besag am 26. November 853 Mann. Da aus Galizien 500 Rekruten erwartet wurden, hatte bald auch ein siebentes Bataillon aufgestellt werden konnen. In der Kolonne des Erzherzogs Ferdinand, der am 6. November von Pilsen aufbrach, machte das vierte Bataillon den Marsch nach Mahren mit. Am 1. Dezember kam es bei Wonau in der Gegend von Iglau zu einem kleinen Gefecht, welches dem Bataillon an Verlusten zufiigte: 1 Mann tot, 24 verwundet, 2 vermigt. Der Gefreite Reinisch erwarb sich bei dieser Gelegenheit die silberne Tapferkeitsmedaille. Am 8. Dezember erfuhr man, dag sechs Tage zuvor die Dreikaiser- schlacht bei Austerlitz stattgefunden habe und dag ein Waffenstillstand vereinbart worden sei. Erzherzog Ferdinand marschierte nach Caslau hinter die vereinbarte Demarkationslinie. Am 15. Dezember zog er das fiinfte Bataillon aus Prag an sich und verlegte nun beide Bataillone des Regiments nach Kolin. Das vierte und fiinfte Bataillon 126 ® zahlten 23 Offiziere und 1308 Mann. Am 19. Dezember traf der Be- fehl ein, ins Waagtal nach Ungarn abzugehen. Unterwegs erfuhr man, dag zu Pregburg am 26. Dezember 1805 ein Friedensschlug erfolgt sei. Infolgedessen ging es nun nach Hause, nach Leitmeritz. Dort traf en die beiden Bataillone am 25. Janner 1806 ein. Ende Marž stand das Regiment in seiner alten Form da, es besag zwei Grenadierkom- pagnien und drei Fiisilierbataillone zu sechs Kompagnien, zusammen 4380 Mann. Die im November aufgestellten Neuformationen wurden, weil entbehrlich, aufgelost. Im Juli 1806 riickten jene Leute ein, welehe auf Geheig Napoleons nach Frankreich abgeschoben worden waren. Der aus der Kriegsgefangenschaft Heimkehrenden waren so viele, dag, ungeachtet vieler Todesfalle in den Spitalern, beim Regimente ein Uberschug an Mannschaft eintrat. Das Regiment wurde angewiesen, 394 Mann an die Regimenter Nr. 18, 36 und 57 abzugeben. liber die Zahl der Todesfalle ware zu sagen, dag die Zahl ungewohnlich grog war. Im Janner 1806 starben 118, im April 335, im Mai 108, zusammen 561 Mann. Der offentlichen Meinung eine Genugtuung zu geben, wurden Mačk und Werneck vor ein Kriegsgericht gestellt. Werneck, mit Mačk enge befreundet, hatte schon 1797 straflichen Leichtsinn ge- zeigt, indem er liber dem Kartenspiel seine Pflichten vernach- lassigte. Man behandelte ihn damals glimpflich, er wurde mit halbem Gehalt pensioniert. Mačk zog ihn 1805 aus der Verborgenheit hervor und vertraute ihm die wichtigsten Aufgaben an. Werneck erlag am 17. Janner 1806 in Koniggratz angeblich einem Schlaganfalle und entging so der ihm drohenden Schande. Mačk wurde in Wien zum Tode verurteilt, der Kaiser begnadigte ihn zu Kassation und zwei- jahriger Festungshaft. Drei Friedensjahre, 1806, 1807 und 1808, waren der Armee beschieden. Erzherzog Karl setzte die begonnenen Reformen fort, innerlich und augerlidi nahm das Heer ein anderes Geprage an. An Stelle des 1799 eingefiihrten Helmes, dessen Kamm mit einer Raupe geziert war, trat 1808 der Tschako, eine hohe, nach oben sich erweiternde schwarze Rohre. Sie verlieh dem Trager etwas Feierliches, gab seiner Gestalt ein martialisches Aussehen. Das Jahr 1808 benahm der In- fanterie die bisher iiblichen Regimentsgesdiiitze, fortan bildeten die Artilleristen eine Waffe fiir sich. Ein 1807 eingefiihrtes Exerzier- reglement bradite viele taktische Neuerungen, dieselben praktisch zu verwerten, machte das Regiment im Sommer 1808 eine Konzentrierung @ 127 ® in Lobositz mit. Wichtig war ferner die Scheidung der Armee in hohere Einheiten, es wurden Brigaden, Divisionen und Armeekorps geschaffen, die schon im Frieden organisch ineinander griffen. Prinz Wied-Runkel schied aus dem Regimente am 18. Februar 1809, er wurde General. Innerhalb von 11 ’/ 2 Jahren hatte er vom Haupt¬ mann die Stabsoffizierschargen durchlaufen. Sein Nachfolger wurde Oberst Ernst von Oberdorf, der nach 26 Dienstjahren am 1. No¬ vember 1807 ins Regiment eingeteilt worden war. Der alte Oberst- leutnant Baron Uracca zog daraus die Konsequenzen und ging am 1. November 1807 in Pension. Tags darauf verschied Uracca. Oberdorf besag Eigenschaften, die ihn zu antiker Groge empor- hoben. Wiener von Geburt — er war 1764 geboren —, verfiigte er liber die Gabe, alle Widerwartigkeiten des Lebens in Humor zu tauchen, die schwersten Dinge verrichtete er sozusagen spielend. Dem Regimente war er kein Unbekannter, auf ihn war man wahrend der Belagerung von Kehl (3. November 1796 bis 10. Janner 1797) aufmerksam geworden. Oberdorf, damals Hauptmann, hatte in der Nacht vom 21. zum 22. No¬ vember eine Tranchee ausgehoben, die beim Dorfe Sundheim lag. Derlei Arbeiten pflegt der Gegner schon im Keime zu ersticken, tatsachlich riickten am 22. November Franzosen an und stiirmten das Dorf. Man beorderte eine Abteilung, die Franzosen zu vertreiben. Oberdorf horte davon, schlog sich der Abteilung freiwillig an und erteilte so gute Ratschlage, dag man die Franzosen verjagen konnte. Nach gelungenem Sturme begab sich Oberdorf ins Hauptquartier und erstattete in gehobener Stimmung seinen Bericht. Inzwischen veranstalteten die Franzosen einen zweiten Angriff auf das Dorf. Nichts Gutes ahnend, eilte Oberdorf zuriick, die aus dem Orte ver- triebenen Osterreidier wollten an ihm vorbei. Er brachte die Leute zum Stehen, formierte sie von neuem und drang nochmals in den Ort ein. Diesmal aber widi er nicht vom Platze. Es dauerte lange, bis man diese Leistung nach Gebiihr einschatzte. Erst 1801 fand Oberdorf die verdiente Anerkennung, im Janner wurde er Major und am 18. August erkannte man ihm das Ritterkreuz des Theresienordens zu. Oberdorf pflegte aus seinen Taten wenig Aufhebens zu machen, bei ihm verstand es sich von selbst, dag man fiir den Dienst sein Bestes einzusetzen habe. Ein belebender Haudi ging von ihm aus, man folgte ihm mit Freuden durch dick und diinn. Im Marž 1809 auf Kriegsfug gesetzt, verlieg das Regiment Anfang April Leitmeritz und marschierte zunachst nach Plan, wo es in den 128 ® Verband des ersten Armeekorps, Bellegarde, zu treten hatte. Ein Marsch von sieben Tagen brachte das Regiment in die Gegend von Regensburg, wo vom 16. bis 21. April eine Reihe von Gefechten stattfand. Das Regiment trat hiebei nicht in Aktion. Den Kampfen bei Regensburg wohnte keine Entscheidung inne, Erzherzog Karl fiihrte die Armee iiber Budweis, Horn und Stockerau nach dem Marchfelde. Wahrend dieser Marsch e kam das Regiment nur zweimal unter Dach. Am 20. Mai lagerten die osterreidiischen Truppen nordlich von Wien und harrten der Entsdieidung. Sie fiel derart aus, dag der Name Aspern, bislang ein kleines unscheinbares Dorf bezeichnend, sich seitdem in einen unsterblichen Begriff verwandelte. Napoleon, seit 10. Mai in Schonbrunn weilend, wollte so rasdi als moglich eine Entscheidungsschlacht herbeifiihren. Um seine bei Wien kantonierende Armee auf das Marchfeld bringen zu konnen, lieg er unterhalb von Wien, bei Kaiser-Ebersdorf, eine Brucke iiber die Donau schlagen. Am Nachmittag des 20. Mai ging das Korps Massena durch die Lobau und besetzte gerauschlos die Dbrfer Aspern und Eglingen. Am Morgen des 21. Mai (Pfingstsonntag) folgte das Korps Lannes, hierauf Bessieres. Das Passieren der Brucke erlitt Verzogerungen, weil es den osterreidiischen Pionieren gelang, die Brucke zum Reigen zu bringen. Am 22. Mai brachte Napoleon nur noch das Korps Oudinot iiber die Brucke, um 9 Uhr wurde die Brucke durch die osterreidiischen Pioniere derart beschadigt, dag das Korps Davout in den Kampf nicht eingreifen konnte. Die Vorbereitungen zum Uberschreiten der Donau hatte Napoleon so geschickt versdileiert, dag man im osterreidiischen Hauptquartier erst am Vormittag des 2i. Mai die ersten positiven Nachriditen erhielt. Die dsterreichische Armee formierte sich zum Angriffe in sechs Staffel, gebildet aus fiinf Armeekorps. Am rechten Fliigel, vonWest nach Ost vorriickend, schritt das Korps Hiller direkt auf Aspern los. Die zweite Kolonne Bellegarde riickte aus nordwestlicher Richtung gegen Aspern. Die dritte Kolonne Hohenzollern riickte in nord-siidlicher Richtung gegen Aspern. Die vierte und fiinfte Kolonne, aus Truppen des Korps Rosenberg gebildet, hatte Direktion auf Eglingen. Hinter der Mitte der Front folgte Liechtenstein mit der Armeereserve. Schlag zwolf Uhr setzten sich am 21. Mai alle Kolonnen in Marsch. Unter den Truppen herrschte heller Jubel, Kriegslieder wurden gesungen, und wenn man des Erzherzogs ansichtig wurde, erschollen tausend- faltige Hochrufe. ® 129 s> Ein beispielloser Tatendrang beseelte die osterreichischen Sol- daten. Als Vorhut der zweiten Kolonne marschierte ein Bataillon des Regiments, Oberstleutnant Graf Wilhelm Bentheim hatte sich diese Ehre erbeten. Dieses Bataillon befliigelte die Schritte und gelangte gegen 4 Uhr nachmittags in den Feuerbereich des Gegners. Der am Erstiirmung des Friedhofes in Aspern Westende von Aspern liegende Friedhof war bereits Schauplatz iiber- aus heftiger Kampfe, das Korps Hiller befand sich seit einer Stunde * mitTruppen Massenas im Handgemenge. Dort, wo heute das Gemeinde- gasthaus steht, wollte Oberstleutnant Graf Bentheim in das Dorf ein- brechen und den Friedhof saubern. Mit gefalltem Bajonett fiihrte er sein Bataillon gegen die Ortslisiere. Im Gartenzaun jedoch flammen unzahlige Blitze auf, jedem Blitze folgt ein Knall und jedem Knall folgt ein Schmerzensschrei. Bentheim, sein Adjutant Baron Gutstadt, fast alle Offiziere des Bataillons und der grogte Teil der Mannschaft sind kampfunfahig, die feindlichen Kugeln haben eben nur zu gut ® 130 '& getroffen. Die noch aufrecht stehen, fiihlen sich vom Selbsterhaltungs- trieb eifagt und weidien instinktiv aus der Nahe des feuerspeienden Zaunes. Sie kommen aber nicht weit, denn andere Regimenter sind im Anriicken. Hoch zu Rog sprengt General Wacquant die Front der Regimenter Nr. 11 und 47 ab und ruft: „Das Dorf mug genommen werden, Graf Bellegarde zahlt auf die Tapferkeit der braven Truppe!“ — „Wir werden das Dorf nehmen!“ antwortet man ihm aus jedem Bataillon. Darauf ergreift der General die Fahne des Regiments Nr. 47. Mit dem Rufe: „Mir nach, Kameraden!" setzt er sich in Bewegung und dichtgeschlossen folgt ihm die Masse nach. Von ihrem Verhalten hangt das Schicksal des Tages ab, darum eilt Erzherzog Karl herbei und ruft den Leuten zu: „Fiirs Vaterland, mutig vor- warts!“ Der Zuruf wirkt elektrisierend. Ein Fliigeladjutant des Erz- herzogs, Major Fiirst Heinrich XLIV. Reug (ein Vetter des Inhabers), sprengt zu dem intakten Bataillon des Regiments Nr. 17 und fiihrt es an. Major Fiirst Reug verliert sogleich das Pferd unter dem Leibe. Sidi aufraffend, schwingt er den Degen und ruft: „Kinder, folgt mir, auch ich bin ein Reug!“ Die ganze Masse beseelt nun der feste Wille, Aspern zu erobern und der Wille wird zur Tat. Die drei Regimenter Nr. 11, 47 und 17 dringen mit buchstablicher Todes- verachtung in das Dorf ein. Um jedes einzelne Haus wird gekampft, Qualm und Rauch sind so dicht, dag man oft Freund und Feind von- einander nicht unterscheiden kann. Bei Anbruch der Dunkelheit ist der Friedhof von Aspern im Besitze der Osterreicher. Ein Versuch der Franzosen, Aspern durch eine Kiirassierattacke zu saubern, hatte zur Folge, dag die osterreichische Infanterie den Reiterangriff bis auf zehn Schritte herankommen lieg. Dann erst krachten die Gewehre und ihre Wirkung war fiirchterlich, denn keine Kugel verfehlte ihr Ziel. Ob dieser miglungenen Attacke kam es zwischen Lannes und Bessieres zu einer heftigen Auseinandersetzung. Bessieres trat fiir seine Reiter ein und behauptete, Lannes wolle sie absichtlich zugrunde richten, Lannes dagegen erklarte, die Kavallerie miisse sich opfern. Ein Wort gab das andere, schlieglich zogen beide Marschalle den Degen, um ein Dueli auszufechten. Massena trennte die Streitenden. Die Szene fand an der Ostlisiere des Dorfes statt. Wahrend der Nacht vom 21. auf den 22. Mai fanden die Kampfer nur notdiirftige Ruhe, in Aspern ertonten fortwahrend Schiisse. Bei Tagesgrauen wollte General Wacquant den ostlichen Teil des Dorfes erobern und leitete daher einen Angriff ein. Doch Massena hatte sich -© 131 ® entsprechend vorgesehen, um 5 Uhr friih vollfiihrte er einen Gegen- stog, der mit furchtbarem Kartatschenfeuer begleitet war. Das erste Bataillon des Regiments geriet in Unordnung, um den toten Fahnen- trager tiirmte sich ein Berg von Leichen auf. Bei den anderen Bataillonen ereignete sich dasselbe, Aspern mugte von den Oster- reichern geraumt werden. Um 9 Uhr vormittags trat jener Augen- blick ein, der den Gang der Schlacht entschied. Napoleon setzte die letzten Kavalleriereserven ein, um die Mitte der osterreichischen Gefechtsfront zu durchbrechen. Er rechnete hiebei auf den moralischen Eindruck, den das Erscheinen groger Kavalleriemassen auf die Infan- terie auszuuben pflegt. Diesmal jedoch erfiillte sich seine Voraus- setzung nicht, die osterreichische Infanterie besag hohes Selbstver- trauen und niitzte die eine Kugel, die sie im Gewehr stecken hatte, mit bewunderungswiirdiger Ruhe aus. Bis auf fiinfzehn Schritte lieg man die franzosischen Reiter herankommen, um sie desto sicherer zu Boden zu strecken. Um 1 Uhr war die Schlacht entschieden, Napoleon mugte bekennen, dag er, der uniiberwindliche Schlachtenkaiser, seine erste Niederlage erlitten habe. Bedauerlicherweise fehlt es an Aufzeichnungen, um die Taten des Regiments in einem Detailbilde plastisch festhalten zu konnen. Uberblicken wir aber die Reihe jener, die selbstlos ihr Leben ein- setzten zum Gelingen der grogen gewaltigen Aufgabe, so erfagt uns ein heiliger Schauer. Das Regiment hat geleistet, was iiberhaupt durch Menschenkraft zu leisten moglich ist. Es partizipierte an den Gesamtverlusten der Armee, die naturgemag nicht gering waren, in erheblichem Mage, in der Zahl der Toten erscheint das Regiment mit 3'5%, in der Zahl der Verwundeten mit 5’4 % vertreten. An- gesichts solcher Ziffern wird unwillkiirlich ein Gefiihl rege, das uns zwingt, dem heldenmiitigen Regimente die tiefste Verehrung zu zollen. Alle anderen Regimenter haben sich durch Mut, Tapferkeit und Ausdauer auch ausgezeichnet, aber bei diesem Regimente will uns scheinen, dag das Pflichtgeftihi ih kaum zu iibertreffender Weise entwickelt war. Ein tiichtiger Oberst, begeisterte Offiziere, gewissen- hafte Unteroffiziere und brave Mannschaft, das ermoglichte ein har- monisches Zusammenwirken, wie es sich nur selten ereignet. Bei Aspern sah das Regiment 42 Offiziere und 861 Mann bluten fiir den Ruhm, an Napoleons erster Niederlage mitgeholfen zu haben. Mit anderen Worten, an den Verlusten innerhalb des Regiments waren die Offiziere mit 64'4 °/o, die Mannschaft mit 44‘7 % vertreten. ® 132 ® Als tot beklagte das Regiment 9 Offiziere und 166 Mann, ver- wundet waren 34 Offiziere und 633 Mann; hiezu kamen 62 Vermigte, iiber deren Verbleib niemand etwas wugte. Die Namen der Offiziere kennen wir, alphabetisch geordnet ergibt sich nachstehende Reihe: Hauptmann Angermeyer (verw.), Oberleutnant Ferdinand Anger- meyer (verw.), Oberstleutnant Graf Wilhelm Bentheim-Steinfurt(verw.), Hauptmann Anton Bleeg (f), Leutnant Josef Bruckner (verw.), Leut- nant Jakob Clesius (verw.), Kapitanleutnant Josef Comadina (verw.), Leutnant Theodor Dalbenden (verw.), Leutnant Wenzel Gallina (f), Leutnant Johann Golitschek (verw.), Leutnant Baron Gutstadt (f), Leutnant Karl Freiherr von Hacke (verw.), Leutnant Karl Hildebrand (verw.), Fahnrich Hurison (f), Fahnrich Wenzel Kalaus (verw.), Haupt¬ mann Johann Karg (verw.), Leutnant Karl Kellner (verw.), Leutnant Johann Khek von Schwarzbach (verw.), Kapitanleutnant Friedrich Kittel (f), Oberleutnant Adalbert Mayer (verw.), Leutnant Wenzel Mayer von Gravenegg (verw.), Fahnrich August Miiller (verw.), Ober¬ leutnant Josef Neugebauer (verw.), Fahnrich Anton Nicolaus (verw.), Oberleutnant und Regimentsadjutant Josef Nicolaus (verw.), Oberst Ernst Freiherr von Oberdorf (verw.), Leutnant Emanuel Peche (verw.), Hauptmann Josef Posch (f), Hauptmann Franz Prahi (verw.), Leut¬ nant Martin Prinz (verw.), Leutnant Friedrich Reinhard (f), Leutnant Anton Graf Revertera (verw.), Leutnant Balthasar Riinagel (verw.), Fahnrich Ferdinand Riinagel (verw.), Leutnant Franz Schufenhausen (verw.), Leutnant Anton Slama von Freyenstein (verw.), Major Josef Soldner von Soldenhofen (verw., rechter Arm durchschossen), Haupt¬ mann Wenzel Stephan (verw.), Hauptmann Leopold Steinhausen (verw.), Fahnrich Wenzel Stransky (verw.), Oberleutnant Anton Walter (f), Oberleutnant Karl Wiedmann (verw.), Fahnrich Wenzel Woborzil (verw.). Alle, die da bluteten, besitzen ein Anrecht auf die Dankbarkeit der Nachwelt. Unter den Gefallenen erregt vielleicht Hauptmann Posch die vvarmste Teilnahme, weil er eine Witwe und vier unversorgte Kinder hinterlieg. In den Kampf trieb ihn die Sehnsucht, den Theresien- orden zu verdienen. Einige Anvvartschaft darauf besag er bereits, da er sich 1799 in der Schlacht bei Stockach riihmlich hervorgetan hatte. Jetzt rechnete er mit Bestimmtheit auf die Auszeichnung, die jedem Offizier als die hochste Ehre vorschwebte. Wie sdion malte er sich den Augenblick aus, da er vor Frau und Kinder hin- treten wiirde mit der Uberraschung, er sei Baron geworden. Das grausame Schicksal fiigte es anders, er konnte im Sterben seine Angehorigen nur der Gnade des Kaisers empfehlen. Nicht iibersehen darf man den Regimentskaplan Franz Jadolla, der unter eigener Lebensgefahr die Verwundeten aufsuchte und ihnen nach Moglichkeit Trost spendete. Mancher brave Kampfer verschied in seinen Armen, den brechenden Blick himmelwarts gerichtet. Der wackere Mann im Priesterkleide brachte vielen Verwundeten arztliche Hilfe, einzelne nahm er auf den Riicken und trug sie an einen gesicherten Ort. Heilig sei uns Epigonen das Andenken dieser Helden! Anlasse, Wien zu besuchen, gibt es ja haufig, man versaume nicht, einige Stunden dem Besuche von Aspern zu widmen. Das Schlachtfeld ist heute leicht zu erreichen, es fiihrt die Stragenbahn hinaus und wer da will, kann in Aspern vor dem Gemeindegasthause aussteigen. Man geht durch den Garten aufs freie Feld und lagt nun den Zauber der ortlichen Szenerie auf sich einwirken. Gegen Siiden ruht der Blick auf den Hangen des Wiener Waldes (Leopold- und Kahlenberg). Der Bisamberg, der sich nordlidh der Donau erhebt, will uns glauben machen, dag er auch zum Wiener Walde gehore, denn dicht schmiegt er sich an seine Nachbarn an. Auf dem Bisamberge weilte damals Fiirst Reug, der Inhaber des Regiments. Scharf lugte er aus in der Richtung Nugdorf, weil Napoleon das Gerucht hatte verbreiten lassen, dag bei Kaiser-Ebersdorf nur eine Demonstration geplant sei, der Briickensdilag werde bei Nugdorf erfolgen. Radetzky leistete dem Inhaber Gesellschaft. Vom Stephansturm, dem Wahrzeichen Wiens, ist nur der oberste Teil zu sehen, in ostlicher Richtung liegen ver- tieft die Auen, die der Franzosenkaiser als Schleier fiir seinen Briickenubergang beniitzte. Unser Blick sucht nun auf der Ebene, die sich nordlich von Aspern ausbreitet, den Weg der fiinf Angriffs- kolonnen. Die Kolonnen kamen querfeldein, lange nicht bemerkbar, weil die griinen Felder mannshohe Ahren trugen. Vor Beginn der Schlacht wiegte sich dieses Saatenmeer unter der erfrischenden Brise, die heute wie damals vom Kahlenberg heriiberweht. Die Spuren des Kampfes sind natiirlich langst verwischt, man findet nicht einmal die Stelle, wo Oberst Oberdorf die gefallenen Offiziere des Regiments gemeinsam zur ewigen Ruhe bestatten lieg. Im Raume zwischen dem Gemeindegasthause und dem Friedhof mug dieses Grab sein. Wahrend die Phantasie den Kampfplatz mit Gestalten bevolkert, nahern wir uns dem Friedhofe und beim Anblick des steinernen Lowen, der von der Meisterhand Fernkorns stammt, darf der Epigone stih ©> 134 w ausrufen: Mein Regiment war eine Pranke dieses Lowen ! Erzherzog Karl, der das Regiment in Aspern eindringen sah, erlieg am 24. Mai einen Armeebefehl: „Die Tage vom 21. und 22. Mai werden ewig denkwurdig bleiben in der Geschichte der Welt. Die Armee hat Beweise von Patriotismus, von Heldenmut, von Verachtung der Gefahren gegeben, die die Nachwelt bewundern und unseren Enkeln als Beispiel seltener Grogtaten darstellen wird.Sie hat meine Erwartungen iibertroffen und ich fiihle mich stolz, ihr Anfiihrer zu sein. Ihr seid auf dem Schlachtfelde die ersten Soldaten der Welt!_“ Am 25. Mai bezog das Regiment ein Lager in der Nahe von Deutsch-Wagram. Das in Leitmeritz zuriickgebliebene dritte Bataillon erhielt von der Armeeleitung den Befehl, nach dem Marchfelde ab- zurucken. An dessen Stelle trat ein viertes Bataillon, welches sich neu formierte. Ein Transport von 200 Mann Ersatzmannschaft traf beim Regimente am 27. Juni ein. Gewitzigt durch den Migerfolg bei Aspern, erneuerte Napoleon die Vorkehrungen zum Briickenschlage mit verzehnfaditem Eifer. Im Juni zog er Verstarkungen heran. Mit Ausnahme von Tirol, wo sich das Volk erhoben hatte, gab er jeden Nebenschauplatz auf, um desto starker auf dem Hauptschauplatze auftreten zu konnen. Nicht eine, sondern vier Briicken standen ihm zur Verfiigung. In der Nacht vom 4. zum 5. Juli, bei heftigem Gewitter, iiberschritten die Franzosen die Donau und wendeten sich gegen die Čsterreicher, deren Zentrum das Dorf Wagram bildete. Das Regiment gehorte zu jenen Truppen, welche den Ort zu verteidigen hatten. Oberst Oberdorf verabsaumte nichts, seinen Platz erfolgreich halten zu konnen. Am Abend des 5. Juli um 7 Uhr fiihrte Bernadotte seine Sachsen zum Sturme auf Wagram. Im Getiimmel des Kampfes trug Oberst Oberdorf eine schvvere Wunde davon. Unter grogen Verlusten drang Bernadotte bis zur Ortslisiere vor und besetzte einige der in Brand geschossenen Hauser. Zu rechter Zeit griff Hilfe ein, das dritte Bataillon des Regiments nahm die Sachsen in deren rechter Flanke unter Feuer, ein Bataillon Mittrowsky tat dasselbe in der linken Flanke und nun mugten die Sachsen aus dem brennenden Dorfe wieder hinaus. Am zweiten Schladittage, 6. Juli, hatte das Regiment gleich zeitig morgens den Stog auszuhalten, den das Korps Massena in der Absicht vollfiihrte, das osterreidiische Zentrum zu durchbrechen. Der Angriff Massenas erfolgte mit solcher Wucht, dag das Regiment nahe daran war, in Triimmer zu gehen. Allein Oberst Oberdorf und seine mutigen @ 135 ® Offiziere besagen Geistesgegenwart. Das in Unordnung geratene Regiment wurde rasch ralliiert, mit gefalltem Bajonett drang man auf den Gegner ein. Das harte Stiick Arbeit gelang, Massena wurde abgewiesen. Um 10 Uhr vormittags konzentrierte Napoleon 104 Ge- schiitze und lieg durch sie Wagram unter Feuer nehmen. Zwei Stunden lang schlug Geschog auf Geschog in das Dorf ein, die Verteidiger erlebten qualvolle Augenblicke. Den Verteidigern den Rest zu geben, setzte Macdonald den zweiten Durchbruchsversuch in Szene. Erzherzog Karl setzte sich der drohenden Katastrophe nicht aus, um 1 Uhr zog er die Truppen aus dem Gefecht. Nicht fliehend oder fliichtend, sondern in voller Ordnung wie auf dem Exerzierplatze bewerkstelligten die Osterreidier den Riickzug. In der Schladit bei Wagram erlitt das Regiment weniger Verluste, als sechs Wochen zuvor bei Aspern. Immerhin waren die Verluste erheblich, tot blieben 3 Offiziere und 60 Mann, verwundet wurden 16 Offiziere und 399 Mann. Die Vermigten, 1 Offizier und 711 Mann, waren vom Regimente getrennt worden und fanden sich in den nachsten Tagen wieder ein. Die Namen der Offiziere bringen wir alphabetisch geordnet: Kapitanleutnant Josef Bruckner (verw.), Kapitan- leutnant Thomas Golitschek (verw.), Leutnant Hackl (f), Fahnrich Michael Hinnich (verw. und gefangen), Leutnant und Regimentsadjutant Karl Hildebrand (verw.), Hauptmann Johann Jaus von Karkenkall (verw.), Oberleutnant Karl Kellner (verw.), Hauptmann Philipp Khek von Schwarzbach (verw.), Oberleutnant Ernst Freiherr von Miiffling (verw.), Oberst Ernst Freiherr von Oberdorf (verw.), Leutnant Anton Nicolaus sen. (verw.), Leutnant Anton Nicolaus jun. (verw.), Fahnrich Pelikan (f), Leutnant Pfiitzner (f), Oberleutnant Josef Rieper (verw.), Leutnant Balthasar Riinagel (verw.), Major Andreas Schlosser (verw.), Leutnant Wenzel Stransky (vermigt). Einige Namen, wie Bruckner, Golitschek, Hildebrand, Kellner, Nicolaus sen., Oberdorf und Riinagel, kennen wir bereits aus der Verlustliste von Aspern. Nach den gigantischen Leistungen von Aspern und Wagram ver- mag das bei Znaim am 11. Juli gelieferte Gefecht kein tieferes Interesse zu erregen. Gleichwohl erbrachte das Regiment einen Be- weis musterhafter Disziplin, als es, nach Passierung einer Thayafurt, zum Angriffe vorriickte. Es biigte hiebei 14 Tote, 88 Verwundete, 13 Gefangene und 48 Vermigte ein. Ein 14jahriger Tambour namens Wied beklagte wahrend des Vorriickens seine unbrauchbar gewor- dene Trommel, die ein Projektil getroffen hatte. In der feindlichen V 136 Gefechtsfront einen baumlangen Tambour gewahrend, lief der Knirps auf den Riesen los und entrig ihm die Trommel. Schallende Heiterkeit begleitete die Tat des kleinen David, der einen franzosischen Goliath bezwang. Wied bekam zwei Dukaten als Belohnung. Der in Znaim vereinbarte Waffenstillstand brachte den Krieg ins Stocken, das Regi¬ ment bezog ara 20. Juli eine Kantonierung bei Leitomisdil. Der Standesabgange wegen formierte es aus drei Bataillonen deren zwei und in dieser Verfassung marschierte es am 24. Juli nach Tyrnau ab, wo es am 16. August eintraf. In franzosischer Kriegsgefangenschaft besag das Regiment um diese Zeit zwei Offiziere (Stransky und Hinnich) und 205 Mann. Drei Monate verbrachte das Regiment in der Gegend von Tyrnau. Am 18. November marschierte es im Verbande des ersten Armeekorps nach Mahren und erreichte am 25. November Kremsier. Hier starb der allgemein beliebte und geachtete Regiments- kaplan Jadolla. Am 20. Dezember 1809 trat das Regiment den Marsch nach Jungbunzlau, die neue Friedensgarnison, an und traf daselbst am 5. Janner 1810 ein. Die Grenadiere kamen nach Josefstadt. Unter den Provinzstadten Bohmens nimmt Jungbunzlau einen eigenartigen Platz ein. Der Hauch vergangener Jahrhunderte weht aus verwitterten Gebauden entgegen, es ist uralter historischer Boden, auf dem man wandelt. An das pittoreske Schlog knupfen sich Wallen- steinsche Reminiszenzen und die Sekte der bohmischen Briider hatte in Jungbunzlau ihre besondere Kultusstatte. Im allgemeinen ist die Stadt konservativ, sie pflegt ihre alten Schatze. Hiezu gehort ein Menschenschlag, der in bezug auf den weiblichen Teil nicht bald seinesgleichen findet. Einst wie jetzt besitzt Jungbunzlau einen Reichtum an frischen, kerngesunden Madchen mit jener Lebensfreude, die der Soldat zu schatzen weig. Als Oberdorf in Jungbunzlau ein¬ traf, harrte des Regiments ein grogartiger Empfang. Das war kein Einmarsdi, wo der Soldat murrischen Gesichtern begegnet, die ihn als lastigen Fremdling betrachten. Es war eine beispiellose Ovation, die ganze Stadt auf den Beinen, jung und alt, Manner und Frauen. Im Namen der Bevolkerung begrugte das Regiment der Gubernial- rat und Kreishauptmann Franz Dionys Merki mit einer Ansprache, die als Flugblatt offentlich verteilt wurde. Unseres Wissens kann sich kein Regiment riihmen, mit solcher Herzlichkeit empfangen worden zu sein, wie es am 5. Janner 1810 der Fali war. Der Wortlaut der Begriigungsrede blieb uns erhalten. Kreishauptmann Merki sagte : © 137 © Nehmen Sie, verehrungswiirdiger Herr Oberster, die frohen Gefiihle, welche Ihnen und Ihren braven Kriegern beim Eintritt in diese Kreisstadt von allen Seiten entgegenstromen, als einen Beweis an, dag man in dieser Kreisstadt und in dem ganzen meiner Leitung unterstehenden Kreise den Ruhm zu ehren und zu schatzen wisse, welchen das brave Regiment Reug- Plauen durch glanzende Proben der Tapferkeit in diesem zwar kurzen aber merkwiirdigen Feldzuge vor dem Feinde so vollgiiltig sich zu erringen gewugt hat. Erlauben Sie, wiirdigster Herr Regimentskommandant, dag ich mit diesem Empfange die Versicherung der hohen Achtung verbinde, auf welche Sie wegen Ihrer persdnlichen Verdienste so groge Anspriiehe sich erworben haben, und glauben Sie, dag es mir aus vollem Herzen fliege, wenn ich mit den biederen Bunzlauer Biirgern und mit den iibrigen Kreis- bewohnern zur frohen Bewillkommnung rufe: Hoch lebe der wiirdige Herr Kommandant, das ganze Offizierkorps und samtliche Glieder des tapferen und allgemein geehrten k. k. Regiments Reug-Plauen! Die Folgen der iiberstandenen Strapazen liegen in der neuen Friedensgarnison Jungbunzlau nicht lange auf sich warten. Das Regi¬ ment zahlte auf dem Papier 4405 Mann, dienstbar jedoch war nur die Halfte. Die andere Halfte, 15 Offiziere und 1960 Mann, litt teils an Wunden, teils an Krankheiten. Im Februar 1810 mugte man 102 Individuen entlassen, weil sie infolge erlittener Verletzungen keinerlei Dienst verrichten konnten. Bis zum 1. August 1810 starben in Jung¬ bunzlau selbst 747 Mann und in verschiedenen Spitalern gingen 1321 Individuen zugrunde. Audi Oberst Oberdorf konnte sich nicht mehr erholen, die bei Wagram empfangene Verletzung erwies sich als unheilbar. Die 1809 und 1810 entstandenen Liicken rasch beseitigt zu haben, ist dem Wirken eines Mannes zuzuschreiben, der seit 29. Mai 1808 dem Regimente angehorte; in seiner Eigenschaft als Konskriptionsdirektor fiir Bohmen leitete Major Gottlieb Wagner die Aufbringung der erforderlichen Rekruten. Ein Punkt des zu Schonbrunn (am 14. Oktober 1809) geschlossenen Friedenstraktates legte Osterreich die Beschrankung auf, fortan nicht mehr als 100.000 Mann unter den Fahnen zu halten. Das fiihrte naturgemag eine empfindliche Armeereduktion herbei, die man teils durch Auflassung von ganzen Regimentern (wie Nr. 5, 6, 23, 38, 43, 45, 46, 48, 50, 55), teils durch Einfiihrung des Kadersystems bewerk- stelligte. Beim Regimente, das jetzt nur drei Bataillone besag, nahm das dritte Bataillon den Kaderstand an. Die Offiziere der zehn auf- gelosten Regimenter trachtete man so gut wie moglich bei anderen © 138 ® Regimentern unterzubringen. Da auf Oberdorf nidit mehr zu rechnen war, wurde im Janner 1810 Karl v. Goberth als supernumerarer Oberst dem Regimente zugeteilt. Oberdorf verschied in Jungbunzlau am 11. Janner 1811, sein Nachfolger wurde aber nicht Goberth*, sondern Graf Gallenberg, gleichfalls ein supernumerarer Oberst. Gallenberg ver- lieg das Regiment schon nach zwei Jahren, bei Eintritt der Riistungen, welche 1813 den Sturz Napoleons herbeifiihrten. Am 27. April 1813 zum General befordert, bewarb sich Gallen¬ berg um ein Spitalskommando in Oberitalien. Als solcher wirkte er vom 19. August 1813 bis 12. August 1814 und trat mit 2000 fl. Ruhe- gehalt in Pension. Fiir die privaten Wiinsdie des Offizierkorps war es nicht belang- los, dag seit 1810 Ignaz Demsher die Funktionen eines Regiments- agenten versah. Dessen Sohn Karl Demsher diente im Regimente. Transferierungen, langere Urlaube, EheschliegUngen, Geldvorschusse, das alles besorgte der Regimentsagent, sogar die Privatkorrespon- denz vermittelte er. Das Jahr 1813 brachte dem Regimente die beneidenswerte Gelegen- heit, an einem der grogten Weltereignisse tatig mitzuwirken. Napoleon war am 24. Juni 1812 mit einer Million Streitern in Rugland ein- gebrochen, am 28. November lag diese Menschenmasse erfroren auf den russischen Steppen. Den klaglichen Triimmern, die sich durch Flucht zu retten suchten, folgten die Russen nach. Rugland und Preugen einigten sich nun dahin, die Katastrophe auszuniitzen und eroffneten wider Napoleon den Feldzug des Jahres 1813. Die Ver- mutung, dag Napoleon sich nidit zur Wehr werde setzen konnen, erfullte sich nidit. Das Gegenteil trat ein, Napoleon stampfte eine, allerdings minderwertige Armee aus dem Boden und erfocht mit ihr im Mai zwei bedeutende Siege (Groggorsdien und Bautzen). Damit war der Beweis erbracht, dag Rugland und Preugen nidit die Fiihig- keit besagen, dem Welteroberer die Spitze zu bieten. Preugisdie Historiker gefallen sich seit jeher in der Behauptung, der Sturz Napoleons sei hauptsachlich durch Preugen herbeigefiihrt worden. * Goberth war am 27. Mai 1809 beim 55. Infanterieregiment Oberst geworden, wo Heinrich XIII. Reug (vergl. Nr. 3 der Tabelle) Inhaber war. Im Herbste wurde dieses Regiment aufgeldst, worauf Goberth in das Regiment des Fiirsten Heinrich XV. Reug kam. Der Umstand, dag Goberth hier nidit Regimentskomman- dant wurde, lagt vermuten, dag zwischen Heinrich XV. und Heinrich XIII. eine gevvisse Spannung bestand. © 139 ® Diese Tendenzliige mag innerhalb der preugischen Grenzpfahle ihren volkspadagogischen Wert haben, fur uns liegt keine Notigung vor, die Luge weiterzuverbreiten. Erst als Osterreich der russisch-preugi- schen Koalition beitrat, war Napoleons Schicksal besiegelt. Am 1. Mai — die Schlachten von Groggorschen und Bautzen waren noch nicht geschlagen — erhielt das Regiment den Befehl, das erste und zweite Bataillon auf Kriegsfug zu bringen. Am 10. Mai riickte Oberstleutnant Soldner von Soldenhofen zum Obersten vor und unter seiner Leitung vollzogen sich die Riistungen. Am 1. Juni war das zweite Bataillon marschfahig, es riickte denn auch von Jungbunzlau nach Stezer bei Koniggratz ab. In Bohmen herrschte fieberhafte Tatig- keit. Kaiser Franz trat am 3. Juni, von Wien kommend, in Jičin ein, begleitet von Metternich, dem die Mission oblag, jene diplomatischen Schritte zu unternehmen, welche das Gelingen des grogen Werkes giinstig beeinflussen konnten. Hiezu gehorte zunachst, dag Napoleon einen ihm aufgedrungenen Waffenstillstand am 4. Juni unterzeichnete, giiltig zuerst nur bis 26. Juli und spater verlangert bis 10. August. Die osterreichische Armee, die seit Ende 1809 nur 100.000 Mann stark war, mugte sich nun im Handumdrehen verdreifachen, da der Kaiser fur operative Zwecke allein 200.000 Mann brauchte. Die Zu- sage, 200.000 Mann ins Feld zu stellen, gab der Kaiser am 27. Juni durch den in Reichenbach unterzeichneten Vertrag. Am 12. Juli wurde auf Schlog Trachenberg in Schlesien folgendes Ubereinkommen geschlossen: Zur Bekampfung Napoleons hatten mitzuwirken: Diese Ziffern allein erweisen zur Geniige, wie weit die preugi¬ schen Tendenzlugen der Wahrheit entsprechen. Dag Osterreich nicht blog als Anhangsel, sondern als der Kern der wider Napoleon gebildeten Koalition zu betrachten war, geht iibrigens aus der Tat- sache hervor, dag sich die drei verbiindeten Monarchen (Kaiser Franz, Zar Alexander I. und Konig Friedrich Wilhelm III.) mit der Haupt- armee Schwarzenberg fortbewegten. Am 15. August erschienen die drei Monarchen in Prag und nun brachte die letzte Augustwoche ein Mosaikbild blutiger Kampfe: Grogbeeren 23. August, an der -?> 140 •§> Katzbach 26., Dresden 26. und 27., Kulm 29. und 30. August. Nur bei Dresden, wo Napoleon personlich den Kampf leitete, hatten die franzosischen Waffen Erfolg, an den anderen Punkten wnrden die Franzosen geschlagen. Unter solchen Riistungen konnte sidi das Regiment nur als ein Atom betrachten, obsdion es fiinf (drei Linien-, zwei Landwehr-) Bataillone formierte. Das zweite, sozusagen Elitebataillon des Regi- ments kam am 8. Juli nach Nechanitz, am 9. August nach Hirschberg, wurde am 13. August durch Kaiser Franz besichtigt und wohnte am 18. August der grogen Parade bei, welche 80.000 Mann vor dem Kaiser, dem Žaren und dem Konig von Preugen defilierend vor- fiihrte. Zur Division Civalart gehorend, gelangte das Regiment am 26. August in das Weichbild von Dresden. In der Schlacht bei Dresden hatte das Bataillon nicht viel zu tun, mit 2 Toten und 27 Verwundeten endete der 27. August. Nach Bohmen zuriickkehrend, bekam Oberst Soldner am 29. August audi das erste Bataillon unter sein Kommando. Dieses erste Bataillon (Major Scherer) war im Juni nach Theresienstadt beordert worden und riickte nun zur Feldarmee ein. An der Schlacht bei Kulm war das Regiment nicht beteiligt. Es lag vom 1. bis 6. Sep¬ tember im Lager bei Dux, viel belastigt durch unaufhorlichen Regen. Nach verschiedenen Marschen kam es am 11. September nach Leitmeritz, 12. nach Teplitz, 13. nach Kulm, 14. nach Nollendorf, 15. nach Schonwald. Napoleon verlieg am 15. September Dresden, um die Haupt- armee der Verbiindeten in ihrer Stellung bei Kulm anzugreifen. Am 17. September fiihrte er diese Absicht aus und so kam es zum Treffen bei Arbesau. Das Dorf, das von preugischen Truppen sdnvach besetzt war, wurde mittags von den Franzosen erobert. Die oster- reichische Division Greth, bestehend aus den Regimentern Nr. 9, 17, 21, 30 und 42, erhielt den Befehl, die Franzosen zu vertreiben. Um 5 Uhr nachmittags, wahrend eines Platzregens, formierte Oberst Soldner sein Regiment zum Angriff auf das Dorf. Er selbst mit der Planklerkette eroffnete den Kampf, hinter ihm das Bataillon Scherer in Divisionsmassen, dann Hauptmann Mende mit dem zvveiten Bataillon als Reserve. Der Angriff klappte, die Ortslisiere wurde genommen, drei Geschutze und ein Adler erbeutet. Augerdem trug Soldner dazu bei, dag ein General und 2000 Franzosen kriegsgefangen wurden. Da im ganzen sieben Geschutze erbeutet wurden, kann man behaupten, dag Soldner die Halfte der Siegestrophaen errungen habe. Dement- sprechend waren denn auch die Verluste. Es biigten ein: @ 141 ® Infanterieregiment Nr. 9 tot 10 Mann, verwundet 29, vermiftt 29 Unter den Toten befand sich Oberleutnant Balthasar Riinagel, er war einer der ersten in das Dorf eingedrungen und trug durch sein Beispiel viel dazu bei, dag der Angriff mit Elan durchgefiihrt wurde. Verwundet waren Oberleutnant Karl Kellner und Leutnant WenzelUxa. Als hervorragend durch Umsicht und Tapferkeit bezeichnete die Ge- fechtsrelation nachstehende Offiziere: Hauptmann Ignaz Bernt, Haupt¬ mann Karl Casanova, Oberleutnant Franz Gangler, Hauptmann Johann Mende und Kadett Heinrich Stutterheim. Belohnt wurden mit der silbernen Tapferkeitsmedaille Feldwebel Josef Langer, fiinf andere Individuen, die hiefiir in Vorschlag gebracht wurden, erhielten die Medaille nicht; sechs Dukaten bekam Korporal Johann Troster, vier Dukaten der Rekrut Ignaz Riemer fiir seine Mitwirkung beim Erobern der drei Geschiitze. Der Verlust von Arbesau bestimmte Napoleon, tags darauf den Riickzug nach Sachsen anzutreten, insofern also wohnte dem 17. Sep¬ tember eine gewisse strategische Wirkung inne. Die Hauptarmee passierte nun ungehindert die Passe des bohmischen Erzgebirges und erschien in den Gefilden von Leipzig, wo es am 16. und 18. Oktober zu Kampfen kam, welche unter dem Namen Volkerschlacht bei Leipzig ihren dauernden Wert fiir die Weltgeschichte besitzen. Kurz vor Eintreffen auf dem Schlachtfelde am 15. Oktober hatte Oberst Soldner die Genugtuung, das aus Koniggratz in Marsdi gesetzte dritte Bataillon ebenfalls unter sein Kommando zu bekommen. Sein Ehrgeiz jedoch, mit den drei Bataillonen etwas ganz Besonderes zu leisten, blieb unerfiillt. Das Korps Colloredo, zu welchem das Regiment gehorte, betrat am 17. August um 11 Uhr vormittags das engere Schlachtfeld und hatte, entsprechend den Weisungen der Armeeoberleitung, am linken Fliigel der Hauptarmee Stellung zu nehmen. Ein greulicher Regen fiel vom Himmel, an diesem Tage ruhten, wie auf Verabredung, beiderseits die Waffen. Dafiir gab es am 18. Oktober Gelegenheit, das Versaumte nachzuholen. Bis 10 Uhr vormittags hatte das Regiment unausgesetzt Geschiitzfeuer aus- zuhalten, wobei viele Leute verwundet wurden. Auf einer Flache, die keine Deckung bot, durfte das Regiment weder vor noch zuriick. Dabei stand es dem Gegner so nahe, dag die vorgesdiobene Plankler- kette viermal vernichtet wurde. Mit stoischer Ruhe sdiied Oberst Soldner eine fiinfte Planklerkette aus und harrte geduldig des Augen- blicks, da er zum Angriffe werde schreiten diirfen. Um 12 Uhr endlidi durfte das Regiment in der Richtung auf Dosen und Dolitz vor- rucken. Unter dem Kartatschenfeuer, dem das Regiment ausgesetzt war, wurden ganze Reihen niedergestreckt, gleichviel — man sdiritt um so mutiger in den Geschoghagel hinein. Geradezu bewunderungs- wiirdig benahm sich das dritte Bataillon, dessen Mannschaft aus frisch geworbenen Rekruten bestand. Diese Leute hatten nodi nie eine Flinte abgefeuert, geschweige denn ein Gefecht mitgemacht, gar ein solches wie hier. Freilich, ohne das Beispiel tuchtiger Offiziere waren die Rekruten weniger kampfesfroh aufgetreten. Oberst Soldner nannte die Namen dieser Offiziere. Es waren dies Leutnant Johann Lego, Hauptmann Bernhard Mally, Hauptmann Josef Mayer, Ober- leutnant Anton Nicolaus von Ehrenfeld, Hauptmann Heinrich Pietsch von Wallishofen, Leutnant Valentin Webel und Hauptmann Josef Freiherr Wetzlar von Plankenstern. Ahnlich wie 1809 im Gefecht bei Znaim fand sich auch hier ein Tambour, dem seine zerschossene Trommel viel Kummer bereitete. Dag er selbst auch von einer Kugel getroffen worden war, dariiber setzte sich der Wackere hinweg. Er hieg Peter Schmied und gehorte zum dritten Bataillon. Notdiirftig verbunden, ergatterte Schmied irgendwo eine Trommel und bat, in die Planklerkette vorgeschickt zu werden. Dort trommelte er munter seine Signale und war um keinen Preis zu bewegen, sich ablosen zu lassen, obwohl er gleich wieder einen Schug in den Leib bekam. Der Schug traf ihn, als er das Sturmsignal gab. Es handelte sich darum, fiir zwei verwundete Offiziere (Baron Hacke und Stadler) Sukkurs herbeizuschaffen. Schmied bekam spater die silberne Tapferkeits- medaille. Der Gesamtverlust des Regiments belief sich auf 592 Individuen, davon tot 58, verwundet 398, gefangen 1, vermigt 135. An dieser Zahl partizipierte das Offizierkorps mit 2 Toten und 15 Verwundeten, und zwar: Kadett Gottfried Brada (verw.), Leutnant Ludwig Buch- heibel (f), Oberleutnant Franz Gangler (verw.), Oberleutnant Karl Freiherr von Hacke (vem. und bald darauf den Verletzungen erlegen), Oberleutnant Franz Hanke (verw.), Hauptmann Friedrich Hartlieb (verw.), Kadett Franz Horodynski (verw.), Kadett Karl Jung (verw.), Fahnrich Josef Klein (verw.), Leutnant Anton Kroll (verw.), Kadett ® 143 ® Karl Meyer (verw.), Hauptmann Heinrich Pietsch von Wallishofen (verw.), Oberleutnant Martin Prinz (f), Fahnrich Franz Stadler (verw.), Leutnant Valentin Webel (verw.). In der Nacht vom 18. auf den 19. Oktober brannten unzahlige Biwakfeuer, wie alle anderen Truppen verbrachte auch das Regiment die Nacht unter freiem Himmel. Napoleon hatte alle seine Reserven eingesetzt, ein Beweis, wie intensiv der Kampf gefiihrt worden war. Den Verbiindeten standen 100.000 Mann intakter Truppen noch zur Verfiigung, folgerichtig mugte sich, falls Napoleon den Kampf fort- setzte, die Niederlage noch empfindlicher fiir ihn gestalten. Am Morgen des 19. Oktober traten die Franzosen den Riickzug an, auf der Strecke von Weimar marschierten sie eilig fort. Das Regiment marschierte auf einer siidlichen Parallelstrage, indem es am 19. nach Pegau, 20. nach Zeits, 21. nach Eisenberg, 22. durch Jena nach Kap- pelsdorf und am 23. Oktober nach Weimar gelangte. Jeder Tag zeigte Bilder, schreckliche Bilder eines derouten Gegners, zu Hunderten lagen erschopfte Franzosen umher, die ohne Nahrung und Pflege einem qualvollen Tode verfielen. In Weimar konnte das Regiment zwei Tage rasten, dann ging der Marsch weiter nach Fulda. Die Zwischenstationen waren am 26. Willersleben, 27. Schwablneusen, 28. Altenberg, 30. Wern- hausen und am 31. Oktober Brunershausen. In Fulda nahm das Regiment an der Parade vor Kaiser Franz teil, der am 2. No¬ vember die Truppen defilieren lieg. Der nachste Ruhepunkt war die Stadt Hochst, als Zwischenstationen beriihrte das Regiment am 3. Volmerz, 4. Hesselsdorf, 5. Gelnhausen, 6. Riidigheim, 7. Hanau, 8. Frankfurt am Main, mit Defilierung vor den verbiindeten Mon- archen, und am 9. November Hochst. Die zuriickgelegten Distanzen im Vereine mit dem Umstande, dag das Regiment im Korpsver- bande marschierte, ergeben fiir jeden Tag ganz respektable Lei- stungen. Nach neuntagiger Rast in Hochst gelangte das Regiment nach Freiburg i. B., wo es am 27. November eintraf und bis zum 8. Dezember verblieb. Die Stadt Freiburg i. B. war bis 12. Janner 1814 Sitz des Mon- archenhauptquartiers. Nur dem Namen nadi leiteten Fiirst Sdiwarzen- berg und Radetzky die Operationen, in Wirklichkeit waren hunderterlei Riicksichten zu beobachten gegen die Schar von Personen, die teils for- dernd und helfend, teils hindernd und hemmend an den Beratungen teilnahmen. In den Tagen vor Weihnachten 1813 zeigte sich bereits, dag nicht den Militars, sondern den Diplomaten das entscheidende ® 144 ® Wort eingeraumt war. Ehe die Diplomaten, die naturgemag die heterogensten Interessen vertraten, sich einigten, verstrich manche Woche. Das Regiment betrat im Verbande des Korps Colloredo den Boden der Schweiz in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember. Uber Aarau, Aarburg, Solothurn, Neufchatel gelangte es am 1. Janner 1814 nadi Bern. Drei Tage spater iiberschritt das Regiment die franzosische Grenze und erreichte am 5. Delle, 6. Montbeliard, 8. Villersexel, 10. Vesoul, 11. Granville, um schlieglich am 22. Janner vor Dijon einzutreffen. Auf die Strapazen eines Winterfeldzuges waren die verbiindeten Armeen nidit vorbereitet, es fehlte die entsprechende Bekleidung. Die Unterkunft lieg viel zu wiinschen iibrig, weil die grogen Truppenverbande keine bequeme Kantonnements gestatteten. Die Armeegruppe Bliicher prallte am 29. Janner bei Brienne auf Napoleon und wurde gesdilagen. Schwarzenberg kam dem bedrohten Bliicher zu Hilfe, beim Dorfe La Rothiere kam es am 1. und 2. Februar zu einer Schlacht, welche mit einer Niederlage Napoleons endete. Das Regiment vollfiihrte wahrend dieser Schlacht anstrengende Gefechts- marsche querfeldein, unter Tauwetter auf durchweichtem Boden, kam im iibrigen jedoch nicht zum Sdiusse. Die folgenden Tage fiillten Marsche aus. Uber Bar-sur-Seine gelangte das Regiment am 7. Februar nach Troyes und vollfiihrte sodann vier Tagmarsche (Acres 11., Cerisiers 12., Soucy 13., Ville- neuve la Gujard 14.). Der Umstand, dag die Franzosen am 18. Fe¬ bruar bei Montereau ein siegreiches Treffen mit 30.000 Mann gegen 12.000 Osterreicher lieferten, bestimmte die Armeeoberleitung, das Korps Colloredo am 20. Februar nadi Troyes zuriickzudirigieren. Nachrichten aus Siidfrankreich liegen besorgen, dag Marschall Augereau die linke Flanke der Hauptarmee bedrohen werde. Um dies zu ver- hiiten, wurde das Korps Colloredo in der Richtung Lyon abgeschickt. Das Regiment erreichte auf diesem Marsdie am 23. Bar-sur-Seine, 24. Chatillon, 26. Premoy und am 27. Februar Dijon. Der Monat Februar brachte dem Regiment 213 Todesfalle ein, die Opfer waren an Erschopfung zugrunde gegangen. Nur wenig besser gestaltete sidi der Monat Marž, der den Truppen unglaubliche Strapazen aufbiirdete. Das Regiment kam am 2. nach Nuit, 3. nadi Beanne, 5. nach Chalons, 9. nadi Savigny und am 10. Marž nach Cluny. Am 11. Marž kam es bei Macon zu einem siegreichen Gefedite, an weldiem das Regiment nicht beteiligt war. ® 145 ® In und bei Macon verweilte das Korps Colloredo vier Tage. Am 15. Marž erreichte das Regiment den Ort Saint-Julien, am 17. Bourg und gelangte so bereits in das Weichbild von Lyon. Augereau er- wartete die Osterreicher. Die in der Zeit bis zum 20. Marž gelieferten Teilgefechte tragen verschiedene Bezeichnungen, je nach der Ortschaft, in deren Nahe sie stattfanden. In dem Gefechte am 18. Marž biigte das Regiment 5 Tote, 22 Verwundete und 14 Vermigte ein, das Gefedit am 19. Marž verlief ohne Verluste, das am 20. Marž, wo schon in der Vorstadt von Lyon gekampft wurde, gestaltete sich fiir das Regiment recht verlustreich, indem es 4 Tote, 68 Verwundete, 2 Gefangene und 7 Vermigte zu verzeichnen hatte. Wieder erregte ein Tambour namens Johann Ernst Aufsehen durch seine Bravour. Tambour Ernst nahm Gewehr und Munition eines gefallenen Soldaten zu sich, um an einem Angriffe, welchen sein Hauptmann Pietsch voll- fiihrte, wirksam mittun zu konnen. Als Hauptmann Pietsch todlich verwundet zusammenbrach, begann die Kompagnie zu wanken. Ernst lieg den Hauptmann durch einige zufallig anwesende Husaren vor Gefangenschaft bewahren und stiirmte hierauf, gefolgt von einigen Leuten, ein Haus. Im Haustor rannte er einem franzosischen Offizier das Bajonett in den Leib und machte sieben Franzosen zu Kriegs- gefangenen. Das Haus behauptete Ernst so lange, bis Sukkurs zur Stelle war. Der Gemeine Wenzel Hager half bei dieser Episode redlich mit. Spater bekamen Ernst und Hager die silberne Tapferkeits- medaille. An den Verlusten vom 20. Marž partizipierte das Offizier- korps mit sechs Individuen: Kapitanleutnant Franz Freiherr Bechinie von Lažan (verw.), Hauptmann Josef Fecondo (verw.), Leutnant Johann Jung (vermigt), Hauptmann Heinrich Pietsdi von Wallis- hofen (f), Kapitanleutnant Karl Riera von Rittersheim (verw.), Ober- leutnant Valentin Webel (verw.). Die Verluste waren wenigstens nicht umsonst gebracht. Augereau verlieg Lyon, am 21. Marž kam der Magistrat der Stadt und iiber- bradite unter dem iiblichen Zeremoniell die Sdiliissel der Stadttore. Nachmittags hielten die Sieger ihren Einzug. Der Fali von Lyon, der zweitgrogten Stadt Frankreichs, iibte moralisch eine groge Wirkung auf die Stimmung im Lande aus. Lyon betrat das Regiment erst am 24. Marž und nach einem Rasttage mugte es am 26. Marž nach Saint- Maurice und am 28. Marž in ein Lager bei Saint-Foye. Wahrend des Monates Marž verzeichnete das Regiment 204 Todesfalle von Leuten, die durch Krankheit zugrunde gingen. @ 146 ® Aus dem Lager bei Saint-Foye wurde das Regiment am 3. April auf Vocposten geschickt. Das zweite Bataillon unternahm einen Streif- zug nach Roanne, dem Hauptquartier einer Insurgentenbewegung. Roanne ergab sich am 7. April. Der Krieg naherte sich dem Ende. Am 8. April dankte Napoleon ab, blitzschnell verbreitete sich die Nachricht, ohne aber iiberall auf Glauben zu stogen. Mit Augereau wurde am 12. April ein Waffenstillstand vereinbart und dieser lieg die Feindseligkeiten sofort einstellen. Dagegen zeigte der Komman- dant der Festung Besangon, die seit 7. Marž von den Osterreichern belagert wurde, wenig Geneigtheit, die Waffen zu strecken. Besangon kapitulierte erst am 24. April. An der Belagerung von Besangon war das Landwehrbataillon des Regiments beteiligt. Aus Koniggratz in Marsch gesetzt, war es am 2. Februar nach Niirnberg und am 3. Marž nach Vesoul gelangt, wurde am 7. Marž zu den Belagerungs- arbeiten herangezogen und am 20. April zum Regiment einzuriicken beordert. Oberst Soldner vereinte somit vier Bataillone unter seinem Kom- mando.* Am 6. Mai bezog das Regiment die Stadt Chalons und nahm hier eine ausgiebige Standesverminderung vor. Wahrend des Monates April waren 180 Mann in verschiedenen Spitalern gestorben, die Kompagnien zahlten im Mai 70 bis 75 Mann. Das dritte Bataillon, auf Kaderstand gesetzt, wurde nach Hause geschickt, ebenso das Landwehrbataillon. Dieses marschierte uber Dole (21. Mai), Clerval (27. Mai), Ulm (20. Juni), Regensburg (1. Juli), Pilsen (11. Juli) nach Jungbunzlau (21. Juli). Wahrend des Monates Mai zahlte das Regiment 100 Todesfalle. Der am 30. Mai unterzeichnete „erste“ Pariser Friede hatte zur Folge, dag die verbiindeten Armeen Frankreich verliegen. Am 12. Juni lieg Kaiser Franz einen Armeebefehl verlautbaren, der neben warmen Dankesworten die Stiftung des sogenannten Kanonenkreuzes an- ordnete. Es ist nicht ersichtlich, welchen Weg das Regiment nahm, um aus Frankreich nach Jungbunzlau zu gelangen, nur soviel steht fest, dag der Marsch die Monate Juni und Juli in Anspruch nahm und dag im Juni 145, im Juli 91 Mann starben. * 2 Offiziere und 212 Mann, welchG, aus Bohmen kommend, hatten zum Regimente einriicken sollen, wurden unterwegs aufgehalten und vom 25. Marž bis 15. April 1814 zur Belagerung der Festung Huningen verwendet. Als die Festung kapituliert hatte, durfte das Detachement zum Regimente stojen. @ 147 ® In Jungbunzlau verzeichnete das Regiment im August 100, im September 56, im Oktober 83 Sterbefalle. Seit Februar waren somit 1172 Individuen durch Tod abgegangen. Halt man sich die Zahl der Toten vor Augen, so erklart sich, warum so wenige Individuen mit Tapferkeitsmedaillen bedacht wurden. Solange der Feldzug wahrte, fehlte oft Zeit und Gelegenheit, die Belohnungsantrage gewissen- haft zu priifen und als dann endlich ruhige Tage eintraten, war mancher, der sich die Medaille verdient hatte, nicht mehr am Leben. Wahrend des Winterfeldzuges in Frankreich mugte das Regiment stereotyp melden, dag nur ein Drittel des Standes dienstbar war, weil zwei Drittel der Leute krank daniederlagen. Wie traurig, sagen zu miissen, dag von zwei Kranken immer einer dem Tode anheim- fiel. Hievon hat die Offentlichkeit natiirlich nichts erfahren. So sei denn wenigstens hier dem braven Regiment das Zeugnis nicht vor- enthalten, dag es die Befreiung Europas aus der Zwingherrschaft Napoleons mit iiber tausend Martyrern herbeifiihren half. Die Erholungszeit in Jungbunzlau wahrte iibrigens nicht lange, schon am 20. Marž 1815 mugte das Regiment mit drei Bataillonen ausmarschieren. Der nach Elba verbannte Zwingherr Europas hatte sein Exil verlassen und reiste, wahrend in Wien der beriihmte Diplomatenkongreg tagte, nach Pariš. Am 13. Marž verhangte der Wiener Kongreg iiber Napoleon die Acht und als Folge dieser Achterklarung ergab sich tur das Regiment eine neue Mobilisierung. Der Wiener Kongreg eilte, gegen Napoleon fiinf groge Armeegruppen aufzubringen: In Oberitalien eine osterreichische Armee, Bubna; am Oberrhein bei Basel eine osterreichische Armee, Schwarzen- berg; am Mittelrhein bei Mainz eine russische Armee, Barclay de Tolly; am Niederrhein eine preugische Armee, Bliicher; in Belgien eine englische Armee, Wellington. Bevor die Russen, die ja einen sehr weiten Weg zuriickzulegen hatten, zur Stelle waren, wendete sich Napoleon von Pariš aus zuerst gegen Bliicher, den er bei Ligny am 16. Juni schlug. Hierauf ruckte Napoleon den Englandern an den Leib, wurde aber von Wellington, dem Bliicher zu Hilfe kam, am 18. Juni bei Waterloo derart empfindlich geschlagen, dag an eine Fortsetzung des Krieges nicht mehr zu denken war. Wellington und Bliicher zogen am 1. Juli in Pariš ein. Das Regiment wurde, wie 1814, auch diesmal dem 1. Armee- korps Colloredo einverleibt. Um in die Gegend von Basel zu gelangen, vollfiihrte es 1815 folgende Marsche: •© 148 ® Bei L5rrach angelangt, trat das Regiment in den Bereidi feindlicher Waffenwirkung. Man hatte Abteilungen der Generale Rapp und Lecourbe vor sich. Da dem Korps Colloredo als Angriffsobjekt dieFestung Belfort angegeben worden war, kam das Regiment am 29. Juni in ein Gefecht. Es wirkte mit bei der Erstiirmung von Verschanzungen, welche bei Bourogne und Morvillars aufgeworfen waren. Die Verluste des Regi- ments beliefen sich auf 7 Tote, 36 Verwundete und 3 Vermigte. Am 1. Juli wurde Belfort zerniert. Dabei mugten einige Ort- schaften den Franzosen entrissen werden. Das Regiment erstiirmte die bei Bessoncourt und Chevremont angelegten Verhaue und biigte dabei 3 Tote, 66 Verwundete und 3 Vermigte ein. An den folgenden Tagen fanden unbedeutende Gefechte statt, am 11. Juli ging Lecourbe einen Waffenstillstand ein. Das Regiment, hiedurch vor Belfort ent- behrlich geworden, erhielt die Weisung, tiefer nach Frankreich zu dringen. Es beriihrte folgende Orte: In Dijon hielt Kaiser Franz am 5. Oktober eine groge Truppen- revue ab, an welcher auch die Grenadiere des Regiments teilnahmen. Das erste Landwehrbataillon, am 3. Juli aus Koniggratz in Marsch gesetzt, hatte gleichfalls nach Frankreich kommen sollen. Unterwegs jedoch erhielt es am 5. August in Birkheim (westlich von Ulm) den Befehl, wieder nach Hause zu marschieren. @ 149 ® Noch vor Abschlug des „zweiten“ Pariser Friedens, der am 20. No¬ vember erfolgte, wurden die grogen Heeresverbande aufgelost und die Mehrzahl der Truppen marschierte nach Hause. Das Regiment erreichte Mitte Oktober den Rhein, das erste und zweite Bataillon bezog vor der seit 26. August desarmierten Festung Htiningen ein Kantonnement, dasselbe tat das dritte Bataillon bei der Feste Fort Louis. Htiningen , am linken Rheinufer, 4 km unterhalb von Basel gelegen, war seinerseit durch Vauban in einen strategisch iiberaus wichtigen Platz verwandelt worden. Da beschlossen worden war, Frankreich auf den Umfang zu reduzieren, den es vor 1790 besessen hatte, mugte Hiiningen jetzt geschleift werden. Am 18. Oktober begann das Sprengen der Festungswerke, 2000 Živil- und Militar- arbeiter wurden taglich verwendet, die Festung dem Erdboden gleich- zumachen. Vom Regimente arbeiteten stets 4 Offiziere und 500 Mann. Wahrend der Sprengungen wurden durch umherfallendes Gestein 2 Mann getotet, einige verletzt. Am 6. Dezember war die Festung in ein Feld verwandelt, auf welchem man hatte Rtiben bauen konnen. Am 12. Dezember 1815 traten die drei Bataillone des Regiments den Marsch nach Hause an. In Jungbunzlau Mitte Februar 1816 ein- treffend, wurde das Regiment von der Stadtbevolkerung mit Ova- tionen empfangen. Die Schulkinder sangen eine Hymne. Das Riesenwerk, Napoleons Weltherrschaft fiir immer zu brechen, war vollendet, es galt nun, alle Spuren zu verwischen, welche an diese Zeit erinnern konnten. Oberst Soldner hatte schon nach dem ersten Pariser Frieden den Plan gefagt, fiir seine kranken Soldaten ein Spital zu griinden. Wahrend er fiir den Bau Gelder sammelte, brachte Napoleon die Welt nochmals in Aufruhr, der Bau des Spitals mugte verschoben werden. Jetzt, nach dem zweiten Pariser Frieden, eilte Soldner, den Gedanken zur Tat werden zu lassen und so setzte er am 9. Juli 1816 die Feier der Grundsteinlegung in Szene. Das Regiment riickte zu einer Feldmesse aus, Regimentskaplan Porsche hielt die Predigt, Soldner und die drei Stabsoffiziere (Karg, Scherer und Khek von Schwarzbach) nahmen die iiblichen Manipulationen mit Kelle und Hammer vor. Wahrend sich das Offizierkorps zu bleibendem Aufenthalte ein- richtete, traf plotzlich die Nachricht ein, dag die Heeresleitung am 24. Juli dem Regimente einen anderen Werbebezirk zugewiesen habe, einen Werbebezirk weit weg von Jungbunzlau, namlich Laibach. Die Verfiigung hing zusammen mit den staatlichen Erschiitterungen des © 150 •© Jahres 1809. Nach dem Schonbrunner Frieden hatte Napoleon ein Konigreich Illyrien zurechtgezimmert aus Teilen von Karaten, ganz Krain, Kiistenland, Dalmatien und Teilen von Kroatien. Gouverneur dieses Konigreichs war Marschall Marmont, Herzog von Ragusa, der das Land politisch wie militarisch ftir Frankreich verwaltete. So lange die franzosische Herrsdiaft wahrte, konnte Osterreich hier weder Steuern noch auch Rekruten ausheben, folgerichtig war daher 1809 das aus Laibach sich erganzende Infanterieregiment Nr. 43 auf- gelost worden. Mit dem Sturze Napoleons fiel Illyrien natiirlidi wieder an das angestammte Kaiserhaus zuriick. Da man Laibach nicht lange ohne Garnison lassen wollte, mugte das Regiment die Ubersiedlung dahin rasch durchfiihren. Oberst Soldner formierte das Regiment in zwei Marschstaffel. Den ersten Staffel bildeten das erste Bataillon mit dem auf Kader gesetzten dritten Bataillon, der zvrnite Staffel bestand aus dem zweiten Bataillon und dem Regimentsstabe. Nach Laibach gelangte das Regiment auf folgender Route: Tag spater. Da das dritte Bataillon in Krainburg blieb, kam nach Laibadi nur das erste und zvrnite Bataillon. In das Jahr 1816 fallt iibrigens noch ein anderes Ereignis, das festgehalten werden mug. Eine in Wien tagende Kommission, die sogenannte Medaillenkommission, hatte die seit 1813 eingelaufenen Belohnungsantrage gepriift und verlaut- barte jetzt die Ergebnisse. Dem Regimente wurden auger lapferkeits- medaillen auch 300 Dukaten zuerkannt. Die Mannschaft verziditete aber grogmiitig auf die Geldpreise zugunsten jener Ktiippel, die im Prager Invalidenhause ein Unterkommen gefunden hatten. Im Offiziet korps erhielten Medaillen die Hauptleute Mally und Burdina, Obei- leutnant Woborzil und Fahnrich Bischinsky. @ 151 ® Mit dem Betreten von Laibach wurde das Regiment in ganz fremde, zum Teil eigenartige Verhaltnisse versetzt. In Krain war eben vieles so ganz anders als in Bohmen. Die Akklimatisierung vollzog sich jedoch glatt, das Offizierkorps eroberte sich rasch die Sympathien der Laibacher Bevolkerung. Schwierigkeiten be- reitete 1817 nur die erste Rekrutierung, indem sich die stellungs- pflichtigen Burschen nicht sonderlich beeilten, vor dem Werbetische zu erscheinen. Die mit dem Werbege- schaft betrauten In- dividuenfanden aber bald ein Auskunfts- mittel, man holte die Burschen am Sonn- tag, wenn sie wah- rend der Messe vor der Kirche herum- standen. Dieses Ver- fahren wurde iibri- gens auch von an- deren Regimentern angewendet, so dag Soldner von Soldenhofen Regimentskommandant 1813 —1820 aus Wien am 10. Marž 1818 ein Verbot in diesem Sinne erging. Ob taktvollen Vor- gehens bei derWer- bung bekam das Re¬ giment 1819 eine Be- lobung. Dag Oberst Sold¬ ner der richtige Mann war, dem Regimente Freunde zu erwer- ben, darauf deutet dieTatsache hin, dag die Stadt Laibach am 12. Februar 1819 (Kaisers Geburtstag) der Mannschaft eine ein- tagige Gratislohnung verabfolgte. Bedeutsam war, dag es Soldner in diesem Jahre gelang, das in Kosmanos (Bohmen) etablierte Regiments-Knabenerziehungshaus nach Laibach zu bringen. Das Ge- deihen der Anstalt lieg sich Soldner sehr angelegen sein, er sammelte nicht nur Spenden in Zivilkreisen, sondern auch im Offizierkorps selbst. Jeder Offizier spendete allmonatlich von der Gage einen gewissen Betrag. Soldner stiftete damit fiir Dezennien Gutes, in der Folge gingen aus dieser Anstalt viele tiichtige Unteroffiziere hervor. Uberhaupt ein Prachtmensch dieser Soldner. Als er 1807 ins Regi¬ ment kam, hatte er vier Blessuren: einen durchschossenen Schenkel, eine durchschossene Schulter, einen Schug in den Mund und einen Schug durch den rechten Arm. Was er im Regimente leistete, ist bereits gesagt worden, es eriibrigt nur noch, ihn als Charakter zu skizzieren. Man riihmte an ihm Vertraglichkeit und jene Besdieiden- heit, die aus wahrer Wiirde entspringt. Personlich hatte er wenig Bediirfnisse, ein gutes Buch half ihm iiber jede Lebenslage hinweg. . 152 Wo es galt, anderen zu helfen, war er gleich bei der Hand. Fur seme Untergebenen hatte Soldner stets ein offenes Ohr, ein offenes Herz und eine offene Tasche. In der Ara 1780 bis 1825 war Soldner unstreitig der durch Leistungen bedeutendste Oberst des Regiments. Unter Kriegslarm war Soldner zum Regimentskommando gelangt, unter Kriegslarm gab er dasselbe ab. Unruhen in Italien boten der Heiligen Allianz den Anlag, die erschiitterte Staatsautoritat italieni- scher Fiirsten durch eine bewaffnete Intervention wieder aufzurichten. Wie ernst die Lage war, mag hervorgehen aus der Tatsache, dag am 27, Juli 1820 in Osterreich 45 Bataillone und 22 Eskadronen mobilisiert wurden. Hiezu gehorte auch das Regiment. Oberst Soldner verlieg mit dem ersten und zweiten Bataillon am 13. August Laibach und marschierte liber Gorz, Udine, Codroipo und Treviso nach Este. Dort angelangt, wurde er am 18. November zum General befordert, sein Nachfolger wurde Karg, ein Mann, der seit der Ausmusterung aus Wiener-Neustadt ununterbrochen dem Regimente angehorte. Karg brachte im Dezember 1820 das Regiment nach Venedig und wartete daselbst ab, zu was fur Entschlussen die hohe Diplomatie gelangen werde. Der italienischen Zustande wegen tagte ein Monarchenkongreg vom 20. Oktober bis 20. Dezember 1820 in Troppau; der Kongreg iibersiedelte am 26. Jiinner 1821 nach Laibach und fagte hier bis 28. Februar eine Reihe von Beschliissen, deren Endzweck darin bestand, dag ein osterreichisches Korps nach Neapel und eines nach Piemont abging. An der Expedition nach Neapel nahmen einerseits die Grenadiere des Regiments teil, anderseits auch Soldner, der sidi bei dieser Gelegenheit das Grogkreuz des sizilianischen St. Georgs- ordens holte. Das Regiment selbst verbrachte den Winter in Venedig. Am 16. Marž 1821 ging das zweite Bataillon nach Mailand ab und erregte dort ob des martialischen Aussehens vielfach Bewunderung, insbesondere bei allen lebenslustigen Frauen. Im Verbande des Korps Bubna nahm das zweite Bataillon am 8. April teil an einem Gefechte bei Novara. Viel Aufhebens davon zu machen, ware nidit erlaubt, weil das, was sich Feind nannte, sehr rasch Fersengeld gab. Bubna riickte noch bis Alessandria, die Festung ergab sich ohne Widerstand. Hierauf trat Bubna den Riickmarsch an. Das zweite Bataillon erreichte am 23. Juni Mantua und vereinigte sich mit dem inzwischen aus Venedig abberufenen ersten Bataillon. Wie nicht anders zu erwaiten, brachte der Aufenthalt in Mantua dem Regimente sehr viele, nahezu @ 153 tausend Krankheitsfalle. Im September wurde das erste Bataillon nach Castiglione, das zweite nach Volta verlegt. Am 10. November 1821 bezogen beide Bataillone die Stadt Bergamo als Winterquartier. Nach dreimonatlicher Rast trat das Regiment am 13. Februar 1822 den Marsch nach Laibach an. Dag iiber den Inhaber, Fiirst Heinrich XV. Reug, bisher so wenig berichtet wurde, geschah nicht etwa aus Vergeglichkeit, sondern ein- fach deshalb, weil liber ihn eben nicht viel gesagt werden kann. Er bekam wie sein Kostritzer Vetter Heinrich XLIV. nach der Schlacht bei Aspern das Ritterkreuz des Theresienordens. Noch vor Beendigung des Feldzuges nahm er Familienriicksichten halber einen langen Urlaub nach Greiz, sein Regiment verlor er ganz aus den Augen, er hatte andere Sorgen im Kopfe. Nach vierjahrigem Urlaube bewarb er sich 1813 um einen Posten in der osterreichischen Armee. Im Felde wurde er wenig verwendet, man betraute ihn mit diplomatischen Auftragen. Am 20. April 1814 als Gouverneur in Venedig eingesetzt, , ging er nach Jahresfrist am 17. Mai 1815 abermals nach Greiz auf Urlaub und blieb wieder vier Jahre aus. Am 6. August 1819 kom- mandierender General in Lemberg, hielt er fiinf Jahre auf dem Posten aus, um am 10. April 1824 unter Verleihung der Feldmarschallswiirde fiir immer in den Ruhestand zu treten. Die ihm ausgesetzte Jahres- pension von 8000 fl. genog er nur ein Jahr, er starb in Greiz am 30. August 1825. Unahnlich seinem Vorganger Hohenlohe, der fiir das Regiment immer auf das warmste eintrat, zeigte Heinrich XV. Reug nicht jenes Interesse, wie es die Verhaltnisse erheischt hatten. Drei Monate nach dem Tode des Inhabers kam der Fahnrich Georg Freiherr von Salis auf eigentiimlidie Art ums Leben. Das dritte Bataillon, Oberstleutnant Scherer, war nach Neustadtl verlegt worden, um durch eine Kordonaufstellung die aus Bosnien herein- fiihrenden Wege zu decken, weil Rauberbanden die Gegend unsicher machten. Fahnrich Baron Salis ging am 2. November 1825, allein und nur notdiirftig bewaffnet, einen Posten inspizieren. In der Nahe von Polland lauerten ihm Rauber auf und erschlugen ihn. Von den Ereignissen, die wahrend dieses Zeitabschnittes vor- fielen, mug als das wichtigste festgehalten werden die 1816 bewirkte Versetzung des Regiments nach Laibadi. Dadurch zum Laibacher Hausregiment werdend, iibernahm das Regiment neben seinen mili- tarischen Pflichten auch eine soziale und kulturelle Mission fiir das gesamte Herzogtum Krain. Wer wollte leugnen, dag jeder, der das ■© 154 ® Regiment nach vollstreckter Dienstzeit verlieg, geistig und moralisdi einen gewissen Gewinn nach Hause brachte! Unabsehbar ist die Reihe jener Individuen, die als simple Rekruten ins Regiment traten, hier mannigfache Kenntnisse erwarben und spater in geachteten Stellungen ihr Leben beschlossen. BENUTZTE QUELLEN: a) Druckwerke: Erzherzog Karl, Ausgewahlte Schriften, Wien. Hirtenfeld, Der Militar-Maria-Theresien-Orden, Wien 1857. Hormayr, Lebensbilder aus dem Befreiungskriege, Jena 1845, 3 Bde. Horsetzky, Die Feldziige der letzten hundert Jahre, Wien 1894. Kriegsarchiv, Mitteilungen. Kriegsarchiv, Osterreichs Kampfe seit 1495, Wien 1878. Kriegsjahr 1809 in Einzeldarstellungen, Wien 1907/08, Štern. Marbot, Memoires, Pariš 1895, 3 Bde. O’Reilly, Biographien der beriihmtesten Feldherren Osterreichs, Wien 1813. Schneidawind, Der Krieg im Jahre 1805, Augsburg 1848. Strobl v. Ravelsberg, Metternich und seine Zeit, Wien 1906/07, I. u. II. Bd. Welden, Das Jahr 1809. Wrede, Geschichte der k. u. k. Wehrmacht, Wien 1898. Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaisertums Osterreich. b) Handschriften: Kriegsarchiv, Akten und Protokolle. ■© 155 ® v. DIE ARA HOHENLOHE -LANGENBURG 1826 - 1866 . in Jahr verstrich nach dem Tode des Fiirsten Heinrich XV. Reug, bevor das Regiment einen Inhaber bekam. In be- greiflicher Spannung sah man dem Nachfolger entgegen. Wahrend die Optimisten auf eine giinstige Losunghofften, beriefen sich die Pessimisten auf das bekannte Sprich- wort: Es kommt selten etwas Besseres nach. Diesmal siegten die Optimisten, in Prinz Gustav zu Hohen- lohe-Langenburg, der am 2. November 1826 zum Inhaber ernannt wurde, sah das Regiment die kiihnsten Erwartungen erfiillt. Mit dem neuen Inhaber begann ein Zeitraum von vierzig Jahren, reich an Ereignissen aller Art. In dieser Ara regierten drei Kaiser: Franz bis 2. Marž 1835, Ferdinand bis 2. Dezember 1848 und Franz Josef I. bis auf den gegenwartigen Tag. Drei groge Kriege brachte der Zeit¬ raum: 1848/49, 1859 und 1866. Prinz Gustav zu Hohenlohe-Langenburg erblickte das Licht der Welt am 28. November 1777 zu Wolwega in Holland, seine Geburt fiel somit in die Ara KoIowrat-Koch. Als er 15 Jahre alt war, ver- schaffte ihm der Vater, der in der hollandischen Armee als Oberst- leutnant diente, ein Leutnantspatent. Unmittelbar darauf brach der erste Koalitionskrieg gegen Frankreich aus. Vater und Solin zogen im Gefolge des Prinzen Friedrich von Oranien gegen den Feind. @ 157 ® Der Vater geriet in franzosische Kriegsgefangenschaft und verschied fern von der Familie am 24. Oktober 1794. Prinz Gustav erhielt ein Hauptmannspatent und blieb in hollandischen Diensten, bis 1797 der Friede von Čampo Formio iiber Holland die franzosische Herrschaft verhangte. Als Sohn einer Mutter, die ein lebhaftes Unabhangig- keitsgefiihl besag, zauderte Gustav keinen Augenblick, beim Aus- bruch des zweiten Koalitionskrieges das Kriegsgliick wieder zu ver- suchen. Er wahlte die osterreichische Armee und trat 1799 als Ober- leutnant beim 54. Infanterieregiment ein. Nach Jahresfrist riickte er zum Hauptmann vor. Im Jahre 1805 als Major im 1. Infanterie¬ regiment erlitt er das herbe Miggeschick, bei Ulm in franzosische Kriegsgefangenschaft zu geraten. Im Feldzug 1809 befehligte er ein Grenadierbataillon, ein gliicklicher Zufall, da er sonst abermals in Kriegsgefangenschaft geraten ware; sein Regiment hatte namlich das Ungliick, in den Kampfen bei Regensburg zersprengt und zum grogen Teile gefangen zu werden. Das 1. Infanterieregiment befeh¬ ligte Gustav Hohenlohe durch fiinf Jahre und sieben Monate. In drei Feldziigen (1812, 1813 und 1814) erwies er sich als umsichtiger und besonnener Fiihrer. General wurde er am 30. April 1815. Am Dienen in der osterreichischen Armee hatte er solchen Geschmack gefunden, dag er nicht mehr daran dachte, nach Holland, an die Statte seiner Jugend, zuriickzukehren. Ubrigens hielt ihn in Osterreich auch eine Dame zuriick, die schone Landgrafin Friederike Fiirsten- berg, mit der er sich in Briinn am 16. Janner 1816 auch vermahlte. Das Jahr 1821 brachte ihn nach Padua als Brigadier. Der Aufent- halt in Italien scheint ihm jedoch nicht besonders behagt zu haben, da er schon nach vier Monaten erwirkte, dag er nach Graz versetzt wurde. In Graz beschenkte ihn seine Gemahlin mit zwei Kindern (vergl. Nr. 10 und 11). Mit der Ernennung zum Inhaber des 17. In- fanterieregiments wurde beiden Teilen ein groger Dienst erwiesen, dem Inhaber sowohl wie auch dem Regimente, da zwischen Graz und Laibach rege Beziehungen angebahnt werden konnten. Dag der Inhaber in Graz domizilierte, bot aber dem Regimente auch noch andere Vorteile, insbesondere in dienstlicher Beziehung. Wie warm sich Hohenlohe des Regiments annahm, dafiir liefert die Beschreibung des Obersten Karg einen interessanten Beleg. Oberst Karg, ein gebiirtiger Prager, war 1787 zum Regimente ausgemustert worden. Sich sonderlich hervorzutun war ihm nicht gegliickt, obwohl er seit 1792 an allen Feldziigen teilgenommen hatte, \ ® 158 © wobei er zweimal leicht und einmal schwer verwundet worden war. Ein kleines, unscheinbares Mannchen, besag Karg einen festen Willen und eiserne Ausdauer. Uber Hohenlohes Veranlassung erhielt Karg 1828 eine so gute Beschreibung, dag sein Vorriicken zum General auger Frage stand. Karg starb jedoch in Laibach am 8. Juni 1829. Uber seinen Nachfolger Oberst Jordis waltete ebenfalls ein ungliicklicher Štern, nach kurzem Wirken verungliickte Jordis durch einen Sturz mit dem Pferde derart, dag er am 21. Marž 1830 in den Ruhestand tre- ten mugte. Hohenlohe war ein Mann von Geist, Art und Adel, dabei ungemein gutmiitig. Wie oft er sein Re¬ giment in Laibach be- suchte, ist nicht zu er- mitteln. Aber dag er nicht nur die dienst- lichen, sondern auch Andreas von .Tordis Regimentskommandant 1829 — 1830 die privaten An- schauungen der Offi- ziere zu beeinflussen ver stand, beweist sein Vorgehen im Jahre 1828, wo er ge- stattete, dag Mitglie- der des Regiments eine Wohltatigkeits- vorstellung gaben. Am 12. Marž und am 21. Mai 1828 fiihrten Zoglinge des Regi¬ ments - Knabenerzie- hungshauses Stiicke auf, deren Reinertag in der Hohe von 119 fl. 51 kr. und 223 fl. 13 kr. wohltatigen Zwecken zugefiihrt wurde. Leiter der Vorstellungen war der Korporal Josef Hilscher. Die Darsteller fanden beim Laibacher Publikum viel Beifall, man begehrte Wiederholungen im stadtischen Theater. Hohenlohe, dem das Anliegen vorgetragen wurde, ging bereitwillig auf den Wunsch ein, und so ereignete sich der gewig seltene Fali, dag Soldaten als Schauspieler auftraten. Einer ahnlichen Forderung erfreute sich Leutnant Gottfried Loschan, der sich die Muhe nahm, das Herzogtum Krain trigonometrisch zu vermessen. Jahrelang arbeitete Loschan an diesem Werke und er erlebte die Genugtuung, dag seine Karte 1832 in Laibach ausgegeben wurde. Die Krainische Landwirtschaftsgesellschaft ernannte Loschan zum Ehrenmitgliede. Das Leben schafft gerne Kontraste. Im Gegensatz zu Laibach, wo idyllische Zustande herrschten, wurde auf dem flachen Lande das Rauberunwesen zu einer wahren Kalamitat. Im Sommei 1826 brachen bosnische Rauber in Gottschee ein, im Sommer 1827, @ 159 •© am 19. August, iiberfiel eine Bande von 16 Raubern das Schlog Breitenau. Fahnrich Josef Fiigner Jegte sich mit sieben Mann in einen Hinterhalt und erwartete die Strolche, welche, reich beladen mit Beute, den Heimweg antraten. Es kam zu einem Kampfe, der beiderseits mit groger Erbitterung gefiihrt wurde. Fiigner schog zwei Rauber iiber den Haufen, einige verwundete er. Man vergalt ihm dies durch einen Kolbenschlag auf den Kopt, so dag er bewugtlos umsank. Der Feldwebel und zwei Mann fielen im Kampfe, zwei Mann wurden verwundet. Die Rauber entkamen. Von den politischen Behorden wurde eine Verfolgung eingeleitet, ohne natiirlich ein Resultat zu ergeben. Oberleutnant Baron Kotz und Fahnrich Karl von Karg (Sohn des Obersten) eilten mit zehn Mann den Raubern nach, hatten aber ebenfalls nur das Nachsehen. Im Herbst 1828 beehrten Rauber den Pfarrer in Heiligenkreuz bei Adelsberg mit ihrem Besuche. Die Flerren Strolche waren unangesagt gekommen und verschwanden selbstverstandlich spurlos. Darob geriet der Pfarrer in nicht geringen Zorn. Nach seiner Ansicht trug nur das auf Kordondienst verteilte dritte Bataillon die Schuld und so verfagte er eine hiibsche Eingabe, in welcher wider Hauptmann Josef von Rieper und Leutnant Josef Schwarzenberg die Klage auf saumselige Pflichterfiillung erhoben ward. Eine strenge Untersuchung blieb nicht aus, eine Unzahl von Zeugen wurde verhort. Es stellte sich heraus, dag die Herren Rauber mit der Landbevolkerung unter einer Dečke spielten und in der Regel nur dort einen Raub veriibten, wo just keine Kordonwache stand. Hatten die Rauber anders gehandelt, so waren sie fiir ihr schones Handwerk nicht geeignet gewesen. Dieses Handwerk scheint aber goldenen Boden gehabt zu haben, denn der Rauberbanden wurden nach dem Tiirkisch-russischen Kriege 1829 so viele, dag man die Zahl der Teilnehmer auf 10.000 Kopfe schatzte. Im Sommer 1830 wurde die Landplage sehr arg. Da das dritte Bataillon allein die Grenzen des Herzogtums Krain nicht mehr zu schiitzen vermochte, mugte auch das erste und zweite Bataillon auf Kordondienst hin- aus. Als am 2. Juni 1830 Kaiser Franz in Laibach eintraf, um die zur Trockenlegung des Laibacher Sumpfes vorgenommenen Arbeiten zu besichtigen, gab es zu seinem Empfange nur eine einzige Kom- pagnie, alles andere lauerte auf bosnische Rauber. Das Jahr 1830 gestaltete sich fiir das Regiment iiberhaupt sehr ereignisreich. Auf Jordis, der im besten Mannesalter den Dienst ver- lassen mugte, folgte am 30. Marž Gustav von Wocher als Oberst, .@ 160 ® ein bedachtiger, ernster Schwabe. Wocher stammte aus Wurttemberg und kam vom 3. Infanterieregiment. Am 2. Oktober bekam Wocher den Befehl, mit seinem Regimente die Kriegsbereitschaft anzunehmen, weil das Regiment demnachst nach Italien abgehen werde. Am 20. Dezember 1830 wurde Hohenlohe zum Feldmarschalleutnant er- nannt, zugleich mit der Bestimmung, als Divisionar nach Bohmen abzugehen. Inhaber und Regiment wurden also nach entgegen- gesegten Weltrich- tungen auseinander gerissen. Den vorgeschrie- benen Kriegsstand zu erreichen, ent- wickelte Wocher eine fieberhafte Ta- tigkeit, zehn Offi- ziere schickte er aus, um die erfor- derlicheMannschaft Gustav von Wocher aufzubringen. In Korporal Josef Hilscher Regimentskommandant 1830—1835 der Bevblkerung gel). 1806, gest. 1837 rief die Berufung nach Italien wenig Freude hervor und so wie 1821 zeigten auch die 1831 Einberufenen keine Lust, Italien zu betreten. Wocher selbst wiinschte dagegen, moglichst bald ausmarschieren zu konnen, schon aus dem Grunde, um das Regiment, das 329 Mann auf Kordondienst hatte, ortlich vereinigen zu konnen. Am 26. Februar 1831 ging das erste Bataillon nach Verona ab, einige Tage spater folgte das zweite Bataillon, dessen Bestimmungsort Padua war. Ehe Wocher den Marsch antrat, beschied er den Korporal Hilscher zu sich, weil er dessen Streben nach geistiger Reife fordern wollte. Dazu kam, dag Hilscher, der einen gewissen Ruf als Dichter besag, just in diesen Tagen in eine Sackgasse geraten war, indem er sich in ein Fraulein verliebt hatte, ohne von der Schonen auch nur eines Blickes gewiirdigt zu werden. Hilscher sah zum Erbarmen aus, matt und traurig schlich er umher. Man glaubte, ungluckliche Liebe verzehre sein Lebensmark, indessen sag das Ubel tiefer, er war lungenkrank. Wocher wandte sich an Hilscher mit den Worten : „Die milde Luft Italiens wird Ihnen gut tun!“ — „Wie Sie befehlen, ■© 161 ® antwortete Hilscher migtrauisch. - „Ich denke,“ sagte Wocher, „dag es Ihnen lieb sein diirfte, in diesem Lande der Kunste sich auf- zuhalten. Wenn Sie wollen, es findet sich jetzt die Gelegenheit, Sie dahin zu versetzen!“ — „Wie Sie befehlen,“ erwiderte Hilscher trocken. — „Migverstehen Sie mich nicht, ich meine es freundschaft- lich mit Ihnen und es hangt blog von Ihrem Willen ab.“ - „Wie Sie befehlen!“ stieg Hilscher hervor. — „So befehle ich, dag Sie sich entfernen,“ rief Wocher, erbost iiber den eigensinnigen Korporal, der trotz seiner 24 Jahre noch recht kindisch sein konnte. Fiir Wocher stand es auger Frage, dag der junge Mann, der seit sieben Jahren am Regiments-Knabenerziehungshaus als Lehrer tatig war, in eine andere Umgebung gebracht werden miisse, denn die engen Verhaltnisse in Laibach boten einer aufstrebenden Dichterseele zu wenig Anregung. So mugte denn Hilscher nach Italien mit. Dort angelangt, erhielt Hilscher am 1. Juli die Feldwebelcharge. Mitte Juli iibersiedelte das erste Bataillon von Verona nach Padua (zwei Kom- pagnien kamen nach Rovigo), das zweite Bataillon von Padua nach Ferrara (zwei Kompagnien kamen nach Comacchio). Diese Disloka- tion wahrte bis 30. Oktober 1831, wo beide Bataillone in Ferrara vereinigt wurden. Seit der Pariser Julirevolution (1830) befand sich Italien in einem Zustande heftiger Garung. Es gab kaum eine grogere Stadt, die nicht ihre Unruhen gehabt hatte, iiberall ereigneten sich Kon¬ flikte mit denBehorden. Soweitdie osterreichische Verwaltung reichte, herrschte verhaltnismagig Ruhe, um so schlimmer aber sah es in den Nachbarlandern, insbesondere im Kirchenstaate aus. Dort nahm die Auflehnung gegen die Behorden den Charakter eines chronischen Ubels an. Am 21. Janner 1832 schickte der Kardinalslegat Fiirst Albani einen Eilboten mit der Bitte, schleunigst eine osterreichische Garnison in Bologna einmarschieren zu lassen, weil er die Stadt nicht mehr ziigeln konne. Man erfiillte den Wunsch, 13 Bataillone, darunter das Regiment, riickten am 28. Janner in Bologna ein. Eine Woche spater meuterte die Stadt Ravenna, auch hier bat der papst- liche Legat um Hilfe, die ihm rasch gewahrt wurde. Ein Streif- kommando, gebildet aus drei Kompagnien des Regiments und einer halben Eskadron, riickte in Ravenna am 8. Februar ein. Hauptmann Steiner kam eben recht, um' den papstlichen Oberst Zamboni aus den Handen einer Meute zu befreien, die bereits Anstalten traf, den Oberst zu lynchen. @ 162 ®> Der Umstand, dag die papstliche Regierung auch in Pariš um Hilfe gebeten hatte, bestimmte Frankreich, am 11. Marž 1832 ein Kriegsschiff vor Ancona landen zu lassen. Dadurch wurde die politische Lage erst recht verworren und es hatte den Anschein, als ob es zwischen Frankreich und Osterreich zum Kriege kommen solite. Das Regiment bekam den Befehl, das Landwehrbataillon Major Wohl- gemut an sich zu ziehen. Dieses Bataillon, mit einer neuen Fahne ausgestattet, veran- staltete in Laibach die Fahnenweihe, wobei Hohenlohes Gemahlin nominell Patin war; sie lieg sich durch die Baro- nin Zois vertreten. Am 18. Marž brach das Landwehrbatail- lon auf und erreichte aml 8. April Piacenza. Die beiden Feldba- taillone wurden teils nach Bologna, teils Kaiser Ferdinand I. 1835—1848 in nahe Stadte, wie Ravenna, Forli, Fa- enza, Imola, verlegt. In dieser Disloka- tion verblieb das Re¬ giment beinahe zwei Jahre, ohne dienst- lich besonders in Anspruch genom- men zu werden. Im Friihjahr 1834 kamen die beiden Feld- bataillone nach Mai- land, das Landwehr- bataillonnachPadua. Im Geiste Radetzkys, der eben seine Manoverinstruktion ins Leben rief, machte das Regiment eine Manoverperiode mit. Im iibrigen verlief das Jahr 1834 gerauschlos und angenehm. Oberst Wocher beniitzte den Aufenthalt in Mailand, um Hilscher, der inzwischen groge Fortschritte gemacht hatte, als Schreiber (Furier) im Haupt- quartier Radetzkys unterzubringen. Das Jahr 1835 brachte dem Regimente mehrere Uberraschungen. Zunachst verlor es den Obersten Wocher, der am 4. Mai eine Brigade in Mailand iibernahm; sein Nachfolger wurde Baron Rath. Am 12. Juni bekam Hohenlohe die Stelle eines ersten Vizeprasidenten beim Hofkriegsrate, im September endlich erhielt das Regiment den Befehl, nach Laibach zuriickzumarschieren. Darob heller Jubel sowohl beim Regiment wie in Laibach selbst. Als das Regiment am 25. Oktober in Laibach eintraf, wurde es mit Ovationen empfangen. Ein Fest- gedicht, verfagt von F. Legat, wurde deklamiert, darauf folgte eine opulente Bewirtung des Regiments. @ 163 @ Dag Hohenlohe plotzlich auf einen so einflugreichen Posten gestellt wurde, bedarf einer Erklarung. Er hatte, seitdem er 1830 nach Prag als Divisionar versetzt worden war, rasch an Ansehen gewonnen. Fiirst Liechtenstein, der ihn zu beschreiben hatte, stellte ihm ein iiberaus giinstiges Zeugnis aus. Ein in jeder Beziehung vor- ziiglicher Infanteriegeneral mit vielen Kenntnissen und einem weit- reichenden Blick, geeignet zum Kommandierenden wie nicht bald jemand, so lautete Liechtensteins Urteil. Am 23. Marž 1833 wurde Hohenlohe zum Gouverneur der BundesfestungMainz ernannt, doch schon am 1. September mugte er nach Wien iibersiedeln, weil man ihn bei der obersten Heeres- leitung besser zu verwerten wiinschte. Nach dem Tode des Kaisers Franz (f 2. Marž 1835) wurde Hohenlohe erster Vize- prasident des Hofkriegsrates und da er diesen Posten bis zum 16. Mai 1848 bekleidete, so lagt sich ermessen, wie froh das Re¬ giment war, ihn als Inhaber zu besitzen. Oberst Heinrich Freiherr v. Rath, der das Regiment 1835 aus Italien nach Laibach zuriickbrachte, hatte das Regimentskommando iiber spezielle Empfehlung Hohenlohes bekommen. Rath wirkte als Oberst sieben Jahre lang; er bekam 1838 vom Hofkriegsrate aus Wien eine Belobung, weil er die Stockpriigel nicht in Anwendung brachte, im iibrigen hat sich iiber seine Tatigkeit keine Nachricht erhalten. Das Regiment absolvierte jedes Jahr eine Manoverperiode in der Umgebung von Pettau. Auf Rath, der am 20. April 1843 als General nach Mailand abging, folgte Oberst Josef Miiller von Miihlen- goldstein, der nach eineinhalb Jahren, am 30. September 1844, in den Ruhestand trat. Unter ihm machte das Regiment eine Manover¬ periode in der Umgebung von Laibach mit. Miillers Nachfolger wurde Oberst Moritz von Gorger. Unter ihm war dem Regimente oft © 164 © beschieden, Zeuge hochwichtiger Ereignisse zu sein. Zunachst ware eine Fahnenweihe in Laibach zu erwahnen, welche am 24. September 1845 in Gegenwart des Bischofs Wolf stattfand. Es wurden drei neue, aus dem Grazer Montursdepot gefagte Fahnen kirchlich geweiht. Bei der Fahne des Leibbataillons fungierte nominell die Prinzessin Hohenlohe als Patin, sie lieg sich durch die Baronin Zois vertreten. Die alten, ruhmbedeckten Fahnen wurden der Peterskirche zur Auf- bewahrung iibergeben. Nach der Feldmesse wurde die Mannschaft auf Kosten der Stadt bewirtet, als Gegenleistung boten die Offiziere einen glanzenden Bali, der unter zahlreicher Beteiligung stattfand. In der Bevolkerung herrschte groge Freude liber die Verfiigung, dag fortan die Dienstzeit nur acht Jahre zu dauern habe. Bedeutsam endlich war die Tatsache, dag im Sommer 1846 die Strecke Cilli- Graz dem Eisenbahnverkehr Iibergeben und der Bau der Strecke Laibach-Cilli in Angriff genommen wurde.* In das Jahr 1847 fiel der Ankauf des Gebaudes, in welchem das Regiments-Knabenerziehungshaus bisher mietweise untergebracht war (Kanzleigebaude in der Hilschergasse). Weniger erfreut waren die Laibacher iiber die Nachricht, dag das Regiment nach Italien ab- zugehen habe. Das erste Bataillon verlieg Laibach am 1. November, das zweite Bataillon am 3. November. Das erste Bataillon bezog mit vier Kompagnien Palma, mit zwei Kompagnien Belluno; das zweite Bataillon mit vier Kompagnien Udine, mit zwei Kompagnien Treviso. Die Stimmung in Italien glich der des Jahres 1830, aus mancherlei Symptomen war zu schliegen, dag sich das Regiment auf bewegte Zeiten gefagt machen musse. Am 26. Februar 1848 riickten beide Bataillone in Brescia ein. * * * Um die Ereignisse des Jahres 1848/49 richtig einschatzen zu konnen, mug man sich vor Augen halten, dag Osterreich eine ahn- liche Krise durchzumachen hatte wie 1740. Wie vor dem Regierungs- antritte der grogen Kaiserin Maria Theresia herrschte auch diesmal im Auslande die Ansicht, dag Osterreich dem Zerfalle nahe sei. * Die Siidbahn, heute eine Hauptverkehrsader, wurde bruchstiickweise fertiggestellt, und zwar: 1841 die Strecke Wien bis Wiener- Neustadt, 1842 Wiener-Neustadt bis Gloggnitz, 1844 Miirzzuschlag bis Graz, 1846 Graz bis Cilli, 1849 Cilli bis Laibach, 1854 die Strecke Gloggnitz bis Miirzzuschlag, 1857 Laibach bis Triest. ® 165 ® Verbreitet wurde diese Ansicht von zwei politisch sehr einflugreichen Stellen, in London durch Lord Palmerston und in Rom durch Papst Pius IX. Lord Palmerston war 1846 an die Spitze der englischen Regierung getreten und von diesem Augenblicke an begann eine eifrige Minierarbeit wider den osterreichischen Staat, dessen verwundbarste Stelle in Oberitalien lag. Papst Pius IX., der politisch den Ansichten Palmerstons beipflichtete, war 1846 Ober- haupt der katho- lischen Kirche ge- worden. Wessen sich Osterreich von ihm zu versehen hatte, geht aus der Tat- sache hervor, dag schon im Sommer 1847 in Rom auf of- fener Strage Dolche verkauft wurden, „Viva Pio nono“ bil- dete. Der gesamte italienische Klerus war gegen Oster¬ reich und hetzte die Massen auf. Auf dem Kontinente lag iibri- gens politisch so viel Ziindstoff angehauft, dag es nur eines geringen Impulses bedurfte, um eine der gewaltigsten Ex- plosionen herbeizu- fiihren. deren Griff die papst- liche Tiara mit dem Friederike Prinz. zu Hohenlohe papstlichen Wappen geb. Landgrafin Fiirstenberg und der Umschrift Soweit das Regiment in Betracht kommt, haben wir nur die Er- hebung in Italien und die Revolution in Ungarn zu beriicksichtigen. Durch die Ereignisse in Ungarn wurden zwei, durch jene in Italien vier Bataillone des Regiments in Mitleidenschaft gezogen. Die Ver- mehrung von vier auf sechs Bataillone hatte naturgemag ein aus- giebiges Avancement im Offizierkorps zurFolge, dazu kam ein starker Personenverbrauch durch den Krieg. Jeden Monat schieden alte Offi- ziere aus, neue Offiziere traten an ihre Stelle. Den Ereignissen vor- greifend sei bemerkt, dag sich die Armee als das verlaglichste Funda- ment des Staatsgedankens erwies. Dag Osterreich aus der Krise unversehrt hervorging, war allein und ausschlieglich nur jenen Mannern zu danken, die unter dem weigen Rock ein unerschiitter- liches Pflichtgefiihl betatigten. Der vom Revolutionskomitee ausgegebenen Parole folgend, inszenierte man in Mailand am 1. Janner 1848 einen Boykott iiber das Lotteriespiel und das Zigarrenrauchen, zwei Dinge, welche zu den Einnahmsquellen des osterreichischen Budgets zahlten. Vom © 166 'S Boykott gingen die Mailander zu Tatlichkeiten liber und es zeigte sich, dag unter den Truppen italienischer Nationalitat ein bedenk- licher Hang zu Widersetzlichkeiten rapid um sich griff. Im Wirbel der Marztage versagten tatsachlich viele italienische Bataillone den Gehorsam und gingen zu den Aufstandischen liber. Am 17. Marž hatte man in Mailand Nachricht, dag Metternich abgedankt habe. Die allen Landern, mithin auch dem lombardisch-venezianischen gen, „Evvival’Italia“ Konigreiche verlie- hene Konstitution schlug dem Fasse den Boden aus, in- dem die aufgewie- gelten Volksschich- ten offen gegen die osterreichischen Be- horden auftraten. In Brescia, wo das Re¬ giment seit 26. Fe¬ bruar lag, wurde am 18. Marž um 4 Uhr nachmittags eineTri- kolore umhergetra- Gustav Prinz zu Hohenlohe Regimentsinhaber 1826—1866 ertonte es ohne Un- terlag. Da an dem- selben Tage in Mai¬ land eine Revolution inszeniert wurde, durfte die Stadt Brescia nicht zuriick- bleiben und so trat der Magistrat mit der Garnison in V erhand- lungen, um deren Verschwinden zu be- wirken. Man machte dem Stadtkomman- danten Generalmajor FMrst Karl Schwarzenberg den Antrag, die Garnison nach Hause zu entlassen tur eine anstandige Abfindungs- summe. Schwarzenberg wies den Antrag natiirlich zuriick. Inner- halb von drei Tagen geriet die Bevolkerung von Brescia in einen nicht zu beschreibenden Taumel, die Menge begann nach Taten zu lechzen. Die in aller Eile sich bildende Biirgergarde strebte nach alleiniger Beherrschung der Stadt. In der Nacht vom 21. auf den 22. Marž besetzte die Biirgergarde alle Stadttore und sperrte den Verkehr. Nun mugte aber die 12. Kompagnie des Regiments (Haupt¬ mann Prinz Egon Hohenlohe-Waldenburg) am Morgen des 22. Marž aus der Stadt, um das Abfangen eines Pulvertransportes zu ver- eiteln. Im Verein mit der 11. Kompagnie erzwang sich Hauptmann Hohenlohe das Offnen des Stadttores; er betrat Brescia nicht mehr wieder. Enthusiasmiert durch die aus Mailand eintreffenden Nachrichten, welche besagten, dag sich Radetzky nicht zu behaupten vermoge, schritt die Bevolkerung von Brescia am 22. Marž zum Kampfe. © 167 «> Barrikaden wurden errichtet, Mdnner und Frauen ergriffen Waffen, man iiberfiel isolierte Militars. Fiirst Schwarzenberg sah ein, dag er mit seinen Truppen die Stadt nicht bandigen konne. Von allen Kirchen lautete man Sturm, in den Stragen knatterten Gewehre, begleitet vom Freudengeschrei einer vieltausendkopfigen Menge. Um 8 Uhr triih lieg Schwarzenberg die Garnison alarmieren, sie bestand aus drei Bataillonen (zwei von Nr. 17 und eines von Nr. 39), zwei Eskadronen und einer Batterie. Das Bataillon von Nr. 39 zahlte nur viereinhalb Kom- pagnien, der Rest war zur Biirgergarde iibertreten und hielt den Bataillonskommandanten Graf Wimpffen gefangen. Um 10 Uhr fiihrte Schwarzenberg das Detachement durch das siidliche Tor aus der Stadt, mit zwei Kompagnien des Regiments deckte Major Fiirst Bentheim den ungehinderten Abzug. Der Stragenkampf fiigte dem Regimente empfindliche Verluste bei, es zahlte 14 Tote, 19 Verwundete und 102 Gefangene. Unter den Toten befand sich Oberleutnant Josef Kuhn, der auf tragische Art ums Leben kam. Er war Komman- dant des Transporthauses und wollte unter Mitnahme der arari- schen Gelder dem Regimente nacheilen. Untertvegs wurde er von riickwarts iiberfallen, mit einem Kniittel zu Boden gestreckt, hier- auf in ein Haus geschleift, ermordet und beraubt. In recht mig- licher Lage befand sich Hauptmann Paul Leveling, der mit der 7. und 8. Kompagnie im Kastell als Besatzung lag. Der Versuch, sich der abziehenden Garnison anzuschliegen, schlug fehl, indem Leveling die Stragen durch Barrikaden versperrt fand. Ins Kastell zuriickkehrend, wurde er vom Magistrat aufgefordert, sich zu er- geben. Schlieglich einigte man sich dahin, dag Leveling am Morgen des 24. Marž durch das ostliche Tor die Stadt verlassen konnte. In Rezzato, der nachsten grogeren Ortschaft, fand er die 12. Kom¬ pagnie Hohenlohe. Als Rangaltester fiihrte Hohenlohe die drei Kompagnien (7., 8. und 12.) nach Desenzano am Gardasee; von hier riickte das Detachement entlang des Gardasees nach Norden, bestand am 26. Marž ein Gefecht mit einem Verluste von drei Verwundeten und drei Vermigten, gelangte am 27. Marž nach Trient und von hier am 2. April nach Verona. Wahrend des Marsches um den Gardasee herum hatte das Detachement keinerlei Nachrichten iiber das Verbleiben der Kolonne Schwarzenberg. Diese war am 24. Marž nach Crema gelangt und traf dort zu ihrer Freude die Mailander Garnison, welche nach fiinftagigem Stragenkampf Mai- land verlassen hatte. Auf dem Wege nach Verona, wo Radetzky am V 168 'S) 5. April eintraf, stieg man taglich auf Versprengte, denn wie in Mailand und Brescia hatte es auch in allen anderen Stadten elemen- tare Ausbriiche revolutionarer Natur gegeben. Radetzkys Lage in Verona war nichts weniger als rosig, da der Konig von Sardinien am 23. Marž eine regelrechte Kriegserklarung erlassen hatte und nun mit einer Armee von 50.000 Mann zur Be- seitigung der osterreichischen Herrschaft heranzog. Konig Karl Albert, von den Italienern pathetisch Spada d’Italia (das Schwert Italiens) genannt, bekam iibrigens aus allen Weltrichtungen mannig- fachen Zuzug. So erschienen aus Neapel 15.000 Mann, aus Rom 15.000 Kreuzfahrer, aus Florenz 5000 Mann, aus Parma und Modena 4000 Mann, aus Venedig 11.000 Mann. In Summa verfiigte Konig Albert iiber 100.000 Mann, wahrend Radetzky, selbst nach Eintreffen von Verstarkungen aus Tirol, nicht halb so stark war. Radetzkys iiberlegene Fiihrung glich das Migverhaltnis aus und als er am 6. Mai die siegreiche Schlacht von Santa Lucia geliefert hatte, gewann das Selbstvertrauen der osterreichischen Truppen einen machtigen Riick- halt. Am 25. Mai besag Radetzky 46.000 Mann mit 150 Geschiitzen, daraus formte er 13 Brigaden in 6 Divisionen, 3 Armeekorps. Das Regiment gehorte zur Brigade Graf Strassoldo, Division Fiirst Karl Schwarzenberg, Armeekorps Graf Wratislaw. Aus dem Festungs- viereck am 27. Mai zur Offensive schreitend, lieferte Radetzky am 29. Mai die Schlacht bei Curtatone und tags darauf das Treffen bei Goito. An beiden Affaren war das Regiment beteiligt. In der Schlacht bei Curtatone (29. Mai) hatte die Division Fiirst Karl Schwarzenberg als mittlere Kolonne die Schanzen von Curtatone zu nehmen. Um 10 Uhr vormittags begann die Vorriickung. Im Ver- laufe des Kampfes folgte das erste Bataillon Oberstleutnant Riera hinter einem Gradiskaner Grenzerbataillon als Reserve. Die Kroaten hatten wenig Gliick, sie stiegen auf Ubermacht und mugten zuriick. Riera iiberlegte nicht lange, er beorderte drei Kompagnien zum Angriff. Die drei Kompagnien teilten das Schicksal der Grenzer, sie wurden abgewiesen. Nun fiihrte der tollkiihne Oberst Baron Reischach das kartnerische Regiment Nr. 7 ins Handgemenge. Oberstleutnant Riera ging mit seinen drei noch nicht engagierten Kompagnien freiwillig mit und nun gelang der Sturm. Curtatone wurde genommen, Haus um Haus erstiirmt. Der fiinften Kompagnie gelang ein guter h ang, einen Meierhof nehmend, machte sie viele Gefangene und erbeutete die Kanzlei des feindlichen Hauptquartiers. Die Verluste des Bataillons ■g) 169 ■© Riera waren erheblich, 17 Tote, 38 Verwundete und 3 Vermigte. Unter den Toten befand sich Leutnant Karl Freiherr von Marschall, doch auch Kapitanleutnant Siegmund Graf Thurn und Oberstleutnant Riera zahlten bald zu den Toten, sie hatten schwere Verwun- dungen davongetragen und erlagen ihren Verletzungen wenige Tage darauf. Im Treffen bei Goito (30. Mai) wurde das Regiment als erstes Treffen verwendet. Es trat um halb 4 Uhr nachmittags ins Gefecht und vollfiihrte, wie die Verluste bewiesen, einen Sturm mit groger Bravour. Naturgemag hatte an diesem Tage das zweite Bataillon den Hauptteil der Arbeit zu leisten. Als Umgehungskolonne auf des Gegners rechten Fliigel dirigiert, fiihrte Major Furst Bentheim das zweite Bataillon mit Elan ins Handgemenge. In der Art der Ausfuhrung erinnerte er an seinen Oheim, der bei Aspern denselben Lowenmut entwickelt hatte. Plotzlich war er von seinem Bataillon abgeschnitten, verwundet fiel er in Kriegsgefangenschaft. Dasselbe Los traf den verwundeten Oberleutnant Eduard Freiherrn Egkh von Hungersbach. Das Bataillon Bentheim erlitt grogere Verluste als tags zuvor das Bataillon Riera. Es zahlte 13 Tote, 53 Verwundete und 102 Gefangene. Unter den Toten befand sich Leutnant Gustav Posch, verwundet waren auger Baron Egkh die Leutnants Heinrich Graf Auersperg, Alois Kolb und Franz Freiherr von Wolkensperg, unter den Gefangenen befand sich Leutnant Justus Tormin. In der ersten Junhvoche regnete es viel, die Wege wurden grund- los. Dag Radetzky in diesen Tagen nichts unternahm, leuchtete den Truppen ein. Doch er unternahm auch spater nichts, als das Wetter wieder schon wurde. Die Truppen wunderten sich dariiber und forschten vergeblich nach der Ursache ihrer Untatigkeit. Da erfuhr man, dag am 15. Juni ein Legationsrat aus Innsbruck, wo der Hof weilte, mit dem Auftrage erschienen sei, die Lombardei an Konig Karl Albert abzutreten. Das Geschenk geniigte dem Podesta von Mailand, Grafen Casati nicht, er verlangte auch noch Siidtirol und Venedig. Da erbot sich Furst Felix Schwarzenberg (ein Vetter des Divisionars), nach Innsbruck zu reisen und die Sachlage aufzuklaren. Es gelang Schwarzenberg nach harter Miihe, vom Ministerium die Erlaubnis zur Fortsetzung des Krieges zu erwirken. Ehe Schwarzenberg die Antwort brachte, mugte Radetzky am 10. Juli die Schlacht bei Vicenza liefern. Das Regiment kam nicht ins Gefecht, es diente dem Regimente Nr. 7 als Reserve. Mitte Juli kam Schwarzenberg mit der Erlaubnis des Ministeriums, dag Radetzky die unterbrochene Offensive ® 170 wiedei aufnehmen diirfe. Am 23. Juli fiihrte Radetzky die Schlacht bei Sona und Sommacampagna herbei. Der Tag endete mit einem vollen Siege, dem Regimente jedoch bot sich nicht die Gelegen- heit, aktiv dabei mitzuwirken. Dieseibe Zuriickhaltung mugte sich das Regiment zwei Tage spater in der grogen Entscheidungsschlacht bei Custoza (25. Juli) auferlegen, auch hier wurde es als Reserve aufgespart. Die Verluste, ein Mann tot und drei verwundet, sind Gefecht bei Časa Gambaloito am 4. August 1848 nicht nennenswert. Am 28. Juli marschierte Radetzky auf Mailand los, die Piemontesen vor sich hertreibend. Sie einzuholen, kostete groge Muhe, die Truppen mugten bedeutende Marschleistungen unter driickender Hitze vollfuhren. Wahrend dieser Marsche verlor das Regiment am 20. Juli einige Leute durch Hitzschlag. Endiich er- reichte man den Gegner, bei Basiasco, im Weichbilde von Mailand, stieg die Brigade Strassoldo auf eine Nachhut der Piemontesen. Das Regiment erlebte die Genugtuung, am letzten Gefecht dieses Feld- zuges, das am 4. August vor den Toren Mailands stattfand, wirksam teilnehmen zu konnen. Es kampfte bei Časa Gambaloito und verlor dabei 8 Tote, 21 Verwundete und 3 Vermigte. Dagegen eroberte es drei Kanonen und machte 50 Piemontesen kriegsgefangen. Uber Bitte des © 171 ® Mailander Magistrats, dem die Einwohner schon langst nicht mehr gehorchten, hielt Radetzky am 5. August seinen Einzug in Mai- land. Die Freudenbotschaft nach Wien zu bringen, wurde der dem Regimente vor einem Monat zutransferierte Major Ernst Hartung betraut. Das Regiment verweilte vierzehn Tage in Mailand, am 19. August marschierte es in die Gegend des Lago Maggiore, weil Garibaldi daselbst noch durch Guerillakampfe den Krieg in die Lange zu ziehen suehte. Am 6. September kehrte das Regiment nach Mailand zuriick, vier Tage spater trat auch das dritte Bataillon in Mailand ein. Dieses dritte Bataillon, Major Hablitschek, hatte am 8. April den Befehl erhalten, unverzuglich aus Laibach aufzubrechen und durch Karnten nach Italien abzugehen. Im Verbande einer Brigade nahm Hablitschek, der iibrigens mit nur vier Kompagnien (Nr. 13 bis 16) abmarschiert war, bei Pontebba am 19. und 23. April an unbedeu- tenden Gefechten teil. Nun mugte er zwei Kompagnien (Nr. 13 und 14) abdetachieren, die er erst am 8. Juni'wiedersah. Am 29. April gelangte er nach Udine. In der Folge gestalteten sich die Marsche ziemlich anstrengend, weil man in der an Schluchten reichen Gegend einen aufreibenden Gebirgskampf fiihren mugte. Die Strecke nach Pieve di Cadore erforderte zeitweise sogar die Ausriistung mit Steig- eisen, da die steilen Felshange mit Landstiirmlern besetzt waren. Glaubte man einen Punkt in Besitz zu haben, so tauchten Land- stiirmler irgendwo im Riicken wieder auf und die errungenen Vor- teile gingen so wieder verloren. Hablitschek geriet am 28. Mai bei Rivalgo in einen Hinterhalt, wobei ein Mann getotet und vier schwer verwundet wurden. Am 8. Juni wurde Hablitschek voriibergehend zum Stadtkommandanten von Pieve di Cadore ernannt, diesen Posten bekleidete er bis 27. Juni, worauf er mit seinen vier Kompagnien nach Treviso abging. In Treviso trat Hablitschek die Uberraschung, zum Oberstleutnant befordert zu werden. Am 6. Juli wurde sein Bataillon den vor Venedig liegenden Zernierungstruppen einverleibt. Nach Monatsfrist war das Bataillon komplett, am 5. August riickte die 17. und 18. Kompagnie in Treviso ein. Das Verweilen in den Lauf- graben richtete unter dem Bataillon fiirchterliche Verheerungen an, die Leute fielen massenweise der Malaria zum Opfer. Die 18. Kompagnie verlor allein 95 Mann durch Tod und 25 Mann mugten als unheilbar entlassen werden. Binnen drei Wochen schmolz das dritte Bataillon derart zusammen, dag es nur mehr @ 172 ® eine Kompagnie zu formieren vermochte. Ende August wurde diese wenige Mannschaft nach Mailand geschickt, sie traf daselbst am 10. September ein. Wahrend der Ruhepause, die dem ruhmreich beendeten Feld- zuge folgte, fanden im Offizierkorps mannigfache Veranderungen statt. Oberst Gorger, dessen Name wahrend des Feldzuges merk- ten konnte. Wahrend desWinters 1848 auf 1849 traf in Mai¬ land das Landwehr- wiirdigerweise mr- gends erwahnt er- scheint, riickte am 1. Dezember 1848 zum General vor und iibernahm eine Brigade. Sein Nach- folger wurde Habli- tschek, der seit einer Reihe von Jahren (seit 1814) dem Regi¬ mente angehorte und bataillon des Regi- ments ein. Wie aus- giebig das Avance- ment war, mag her- vorgehen aus der Tatsache, dag im Verlaufe des Jahres 1849samtliche Ober- somit als der beru- Moritz Gorger, Ritt. v. St. Jorgen leutnants zu Haupt- fenste Hiiter des Re- Regimentskommandant 1844-3848 leuten erster Klasse gimentsgeistes gel- vorriickten, ja selbst zwei Leutnants erfreuten sich dieses Gliicksfalles. Dazu doppelte Gebiihren, kein Wunder also, dag im Offizierkorps die denkbar beste Stimmung herrschte. Den am 4. August 1848 geschlossenen Waffenstillstand mugte Konig Karl Albert auf Geheig des Lords Palmerston aufkiindigen. Major Cadorna, der die Depesche am 12. Marž 1849 nach Mailand brachte, lieg sich um 2 Uhr nachmittags bei Radetzky anmelden. Radetzky war eben imBegriffe, sich mit seinem Štabe zulisch zu setzen. Nachdem Radetzky die Depesche gelesen hatte, rief er schmunzelnd : „Man kiindigt uns den Waffenstillstand!“ Wie ein Lauffeuer ver- breitete sich die Nachricht im Palais, vom Palais auf die Strage, von der Strage in alle Gasthauser. „Gott sei Dank, der Waffenstill- stand ist gekiindigt," rief einer dem andern zu. Ein unbeschreiblicher Jubel bemachtigte sich der Soldaten, ihre Stimmung pagte so ganz und gar nicht zu dem Bilde, das sonst vor Ausbruch eines Krieges zu finden ist. Da werden gedampft angstliche Reden gefiihrt, ein Alpdruck legt sich den Menschen auf die Brust. Diister sehen viele die Zukunft, das Gefuhl der bangen Ungewigheit werden die meisten ® 173 ® nicht los. Anders hier in Mailand. Die Offiziere waren nahe daran, vor Freude einen Purzelbaum zu schlagen, der gemeine Soldat schrie und jauchzte. Gegen 5 Uhr stromte die Gahnison ins Palais, sechs Musikbanden postierten sich im Hofe, beleuchtet vom Scheine qual- mender Fackeln. Es war eine gewaltige, erschiitternde und zugleich erhebende Demonstration, einzig in ihrer Art. Das Regiment, vom allgemeinen Jubel fortgerissen, hielt mit seinen Empfindungen nicht zuriick, da Oberst Hablitschek mit dem besten Beispiel voranging. Jener wundersame Kitt, Kameradschaft genannt, umschlang die Mit- glieder des Regiments mit eherner Gewalt, einer wie der andere, ob Oberst oder Tambour, fiihlte sich gleichermagen solidarisch mit dem Prinzip, das er durch seinen Waffenrock verkorperte. Radetzky vergag dem Regimente diese Begeisterung nicht. Es bleibe dahingestellt, ob nicht Radetzkys Schwager, General Graf Julius Strassoldo, zu dessen Brigade das Regiment gehorte, nicht auch mitwirkte, dag dem Regimente so auffallend viel Wohlwollen erwiesen wurde. In der Schlacht bei Mortara am 21. Marž 1849 hatten zwei Bataillone des Regiments eine schwierige Umgehung zu vollfiihren, wahrend die anderen zwei Bataillone frontal verwendet wurden. Die Umgehungskolonne fiihrte Oberst Hablitschek mit ent- sprechendem Erfolge bei verhaltnismagig geringen Verlusten. Das Regiment zahlte 3 Tote, 35 Verwundete, 61 Gefangene und 31 Ver- sprengte. Unter den Verwundeten befanden sich Oberleutnant Lelm, die Leutnants Burger, Mahoritsch und Plobst. An der Schlacht bei Novara am 23. Marž 1849 wirkte das Regiment nicht mit; als es auf dem Gefechtsfelde eintraf, war die Entscheidung bereits gefallen und damit auch das Ende des Feldzuges herbeigefiihrt. In Mailand am 30. Marž eintreffend, detachierte Hablitschek das dritte Bataillon nach Pavia. Drei Wochen hatte das Regiment Zeit, sich von dem dreitagigen Feldzuge zu erholen, der seinesgleichen in der Kriegsgeschichte nicht hat. Sodann erhielt das Regiment die Bestimmung, im Kirchenstaate die Autoritat des Papstes herzu- stellen. Die von Papst Pius IX. unterstiitzte Bewegung zum Sturze der osterreichischen Herrschaft hatte sich anfangs recht hiibsch an- gelassen, allein nur allzubald kehrte sich die Spitze gegen ihn selbst. Am 24. November 1848 mugte Pius IX., da er in Rom seines Lebens nicht mehr sicher war, unter einer Verkleidung nach der Festung Gaeta fliichten. In Rom bildete sich eine provisorische Regierung, die ■© 174 ® im Februar 1849 die weltliche Herrschaft des Papstes fur erloschen erkliirte. Am 30. Marž trat das Triumvirat Mazzini - Armellini - Saffi ins Leben. Diesem Zustande ein Ende zu machen, betrieb man von drei Seiten zugleich die Eroberung des Kirchenstaates; im Westen wurden franzosische Truppen ans Land gesetzt, vom Siiden kam ein spanisch-neapolitanisches Korps, von Norden endlich riickten oster- reichische Truppen heran. Das Regiment verlieg Mailand am 21. April und betrat, iiber Piacenza, Parma, Reggio, Modena vorriickend, am 7. Mai den Kirchen- staat. Es handelte sich zunachst darum, Bologna zu erobern, weil hier die Umsturzbewegung iiber vielfache Machtmittel verfugte. Die Art undWeise, wie die Aufstandischen das Kriegfiihren betrieben, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Die Osterreicher setzten sich am 8. Mai mit grogem Gerausch vor der Stadt in Positur und be- gleiteten dies mit einer kurzen, obendrein vollstandig wirkungslosen Beschiegung aus Feldgeschiitzen. Der Larm geniigte, abends bot Bologna die Waffenstreckung an. Aber die Sache war nicht ernst gemeint, es fanden vielmehr am 9. und 10. Mai verschiedene Aus- falle statt. Groge Hoffnungen baute man in Bologna auf das Er- scheinen einer Entsatzarmee, die, genau besehen, nur 1200 Mann zahlte' und es fur kliiger hielt, mit den Osterreichern iiberhaupt nicht anzufangen. Was man in Bologna am wenigsten wiinschte, war das Eintreffen des Generals Gorczkowski, der den Spitznamen General Bum-bum trug. Besagter Gorczkowski war Festungskommandant in Mantua und als solcher hatte er vor Jahresfrist eine Biirgerdepu- tation empfangen, von deren Ansprache er keine Silbe verstand, weil er nicht italienisch konnte. Da er aber eine Antwort erteilen mugte, sagte er: „Mantuani boni, Gorczkowski boni — Mantuani nix boni, Gorczkowski bum, bum, bum!“ Der Bescheid wurde verstanden, die Bevolkerung verhielt sich immer ruhig. Nun hatte der schreck- liche Mann zwei Morser aus Mantua mitgebracht und lieg am 15. Mai die Stadt Bologna bombardieren. Schon nach einer Stunde wehten weige Fahnen, am 16. Mai kapitulierte die Stadt und wurde sofort von osterreichischen Truppen besetzt. In den Planklergefechten bei Bologna verlor das Regiment 8 Tote und 31 Vervvundete. Wahrend Gorczkowski in Bologna blieb, marschierte die Bi igade Strass.oldo iiber Imola, Forli, Cesena, Rimini, Pesaro und Sinigaglia nach Ancona. Die genannten Stadte bezeichnen je eine tagliche Marschleistung. Ancona erreichte das Regiment am 24. Mai. Da zur © 175 ® Belagerung nur ein Morser zur Verfiigung stand, erzielte man nur den Erfolg, dag den Belagerten der Kamm schwoll. Nachdem die Brigade Fiirst Liechtenstein, von Florenz kommend, vor Ancona ein- getroffen war, stellte sich der Erzbischof an die Spitze einer Depu- tation und verlangte gebieterisch das Einstellen der Feindseligkeiten. Da das Begehren nicht erfullt wurde, suchten die Belagerten sich Luft zu machen, indem sie am 12. Juni mit 300 Mann einen Ausfall in der Richtung unternahmen, wo das erste Bataillon des Regiments stand. Der Ausfall wurde energisch abgewiesen, das Bataillon biigte dabei 10 Tote und 16 Verwundete ein. Darauf wurde es verhaltnis- magig stille, beide Teile liegen einander in Ruhe. Am 11. und 14. Juli kamen die sehnlichst erwarteten Morser und am 18. Juli flogen die ersten wirksamen Kugeln in die Stadt. Der Effekt war grog, die Stadt bot sofort ihre Unterwerfung an. Am 19. Juli zogen oster- reichische Truppen in Ancona ein, das zweite Bataillon des Regi¬ ments besetzte das wichtigste Objekt der Stadt, das Kastell. In Ancona blieb das Regiment bis 18. November 1850. Papst Pius IX., der am 4. April 1850 in den Vatikan zuruckkehrte, saumte nicht, iiber das Regiment das Fullhorn seiner Gnade auszustreuen. Alle Personen des Mannschaftsstandes bekamen die von ihm eigens gestiftete sil- berne Medaille. Nicht weniger als 9 Offiziere bekamen den papst- lichen St. Georgsorden (GO.), die Stabsoffiziere das Kommandeur- kreuz, die anderen das Ritterkreuz; drei Offiziere erhielten das Ritterkreuz des Silvesterordens (SO.) und ein Offizier die papstliche Zivilverdienstmedaille (ZVM.). Dekoriert wurden: Hauptm. Andelmann Ernst GO. Leutn. Augustin Josef SO. „ Bauer Ernst SO. Hauptm. Berg von Falkenberg Bernhard GO. „ Catarozzi Anton GO. Oberstlt. Eberhard Otto GO. Oberlt. Eisler Robert v. GO. Oberst Hablitschek Adalb. GO. Leutn. Klein Jakob ZVM. Oberlt. Reinhold August SO. Hauptm.-Aud. Steiner Franz GO. Hauptm. Wattenwyl Rud. v. GO. Major Wolff Jakob GO. Auger diesen papstlichen Orden erwarb sich das Regiment einen Leopoldorden, zwei Orden der Eisernen Krone und 16 Militar- Verdienstkreuze (gestiftet 22. Oktober 1849). Zwei Offiziere des Regi¬ ments, Oberst Hablitschek und Oberstleutnant Hartung, bekamen neben dem Verdienstkreuz auch die Eiserne Krone. Alphabetisch geordnet ergibt sich nachstehende Reihe: @176 @ Hauptm. Bischinsky Franz MVK. fur sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand. Major Bukowsky Josef MVK. wie Bischinsky. Oberstlt. Eberhard Otto MVK. wie Bischinsky. Oberlt. Entner Julius MVK. wie Bischinsky. Major Ferrari de Grado Friedrich LO. fur eine Tat beim 45. In- fanterieregiment. Hauptm. Fuchs Georg MVK. fur Mortara am 21/Marž 1849. „ Gold Ernst, Ritter v., MVK. fur Bologna (Belagerung vom 8. bis 16. Mai 1849). Oberst Hablitschek Adalbert MVK. fur Časa Gambaloito am 4. August 1848 ; EKO-3. fur Mortara am 21. Marž 1849. Oberstlt. Hartung Ernst MVK. fiir Časa Gambaloito am 4. August 1848; EKO-3. fiir Mortara am 21. Marž 1849. Major Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz, MVK. fiir denMarsch aus Brescia iiber Trient nach Verona vom 22. Marž bis 2. April 1848. Oberlt. Kolb Alois MVK. fiir Mortara am 21. Marž 1849. Hauptm. Loschan Gottfried MVK. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand. Leutn. Polž Karl MVK. wie Loschan. Oberlt. Prieger Friedrich MVK. fiir Ancona (Belagerung vom 24. Mai bis 18. Juli 1849). Hauptm. Riiling Ludwig v. MVK. fiir Bologna (Belagerung vom 8. bis 16. Mai 1849). „ Winkler Johann MVK. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand. Major Wolff Jakob MVK. fiir eine Tat beim 7. Infanterieregiment. Wendet man den Blick von den Offizieren zu den mit Dekora- tionen beteilten Personen des Mannschaftsstandes, so lagt sich sagen, dag das Regiment ein gewisses Recht besag, neben anderen Truppen- korpern den Kopf hoch zu tragen. Aus dem Mannschaftsstande wurden 59 Personen dekoriert, und zwar 6 mit der goldenen, 13 mit der grogen silbernen und 40 mit der kleinen silbemen Tapferkeitsmedaille. Ein Individuum, Korporal Jerreb, erwarb beide silbernen Medaillen. Was zunachst auffallt, ist die latsache, dag fin die Tage von Curtatone und Goito (29. und 30. Mai 1848) keine Dekoration verliehen wurde. Nun ist kaum denkbar, dag an diesen beiden Tagen, die das Regiment mit erheblichen Verlusten abschlog, © 177 ® keine nennenswerte Leistung vollbracht worden sei. Es mugten also Griinde besonderer Art vorliegen, wenn man sich veranlagt sah, keine Belohnungsantrage zu stellen. Die anderen Affairen, an denen Jene Individuen, die in der Folge zu Offizieren ernannt wurden, sind in der nachstehenden Ubersicht mit * bezeichnet; es sind deren sieben. Aus den diirftigen Angaben, die seinerzeit festgehalten wurden, ist iiber den Lebenslauf der Dekorierten nur wenig zu erfahren. Funt Dekorierte verloren Charge und Medaille infolge kriegsrecht- licher Verurteilung. Ubersicht der dekorierten Mannschaft. 1. Ankenius Josef, GTM. fur sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Korporal. 2. Arch Johann, STM-2. fur sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 3. Denkel Johann, GTM. fur sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Feldwebel, wurde Leutnant. 4. Doller Lorenz, STM-2. fur sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Zimmermann. 5. Duller Johann, STM-2. fiir sein Verhalten in der Marzkampagne 1849 als Gemeiner. * 6. Eckert Klemens, STM-2. fur eine Tat 1848 als Feldwebel bei Mal- ghera, wurde Leutnant. 7. Gollob Josef, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal. © 178 © 8. Hočevar Eduard, STM-2. fur sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Feldwebel. 9. Hutter Josef, STM-2. fur sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mai- land als Gemeiner. 10. Jager Michael, STM-2. wie Hutter. 11. Jamniker Jakob, STM-2. fiir eine Tat 1848 bei Malghera als Gemeiner. 12. Jankovsky Wenzel, ŠTM-1. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal, verlor Charge und Medaille am 12. August 1851 infolge kriegsrechtlicher Verurteilung. 13. Jenko Johann, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal. 14. Jerreb Matthias, STM-2. und STM-1. fiir Taten als Korporal bei Mal¬ ghera und in Siidtirol, f 1850 zu Padua. *15. Kosti Franz, STM-1. fiir eine Tat 1848 als Feldwebel bei Montanara, wurde Leutnant. 16. Krebel Bartholomaus, GTM. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Korporal, trat am 6. Dezember 1851 als Feldwebel mit Zertifikat aus dem Heeresverbande. 17. Kuschlan Martin, GTM. fiir sein Verhalten 1849 vor Komorn als Feldwebel, iibertrat zur k. k. Post in Siebenbiirgen. 18. Lettner Anton, STM-2. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Zimmermann, transferiert am 15. Oktober 1851 ins Invalidenhaus zu Pettau. 19. Luschar Johann, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 20. Mahoržič Johann, STM-2. wie Luschar. 21. Meditz Johann, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner und fur sein Verhalten vor Malghera. als Gefreiter. 22. Mese Matthias, STM-1. fiir eine Tat am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal. 23. Messar Georg, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 24. Michelčič Jakob, STM-2. fur sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Tambour. 25. Mischza Nikolaus, STM-2. fur sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Gefreiter. 26. Nardini Josef, STM-1. fur sein Verhalten am 21. Marž 1849 bei ■Mortara als Korporal. 27. Oberster Franz, STM-2. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Feldwebel, transferiert 1850 zum 6. Infanterieregiment. -© 179 -® 28. Omachen Johann, STM-2. fur eine Tat am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 29. Oswald Josef, STM-1. fiir sein Verhalten 1849 in Siidtirol als Korporal, transferiert am 10. August 1851 zum Marine-Infanteriebataillon als Fiihrer. 30. Pauliš Andreas, STM-2. fiir sein Verhalten am 21. Marž 1849 bei Mortara als Tambour. 31. Peketz Jakob, STM-2. fiir sein Verhalten am 21. Marž 1849 bei Mortara als Korporal. 32. Perne Franz, STM-1. fur sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Gemeiner. 33. Petrič Anton, STM-2. wie Perne. 34. Petrinsič Kaspar, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 35. Petroušič Johann, STM-2. wie Petrinsič. 36. Poschar Josef, STM-2. fiir sein Verhalten im April 1849 vor Komora als Gemeiner, verlor die Medaille am 29. August 1851 infolge kriegs- rechtlicher Verurteilung. 37. Pouch Josef, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal. 38. Putzele Franz, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 39. Radovič Georg, STM-2. wie Putzele. 40. Schmutz Josef, STM-2. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Feldwebel, verlor Charge und Medaille infolge kriegs- rechtlicher Verurteilung. 41. Siškar Jakob, STM-2. fiir eine Tat 1848 bei Malghera als Korporal. 42. Smerdu Kaspar, STM-2. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Gemeiner. 43. Smollay Josef, STM-1. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal. 44. Struss Josef, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 45. Suppan Johann, STM-2. wie Struss. 46. Sussmann Alexander, STM-1. fiir sein Verhalten am 21. Marž 1849 bei Mortara als Feld\vebel, im selben Jahre transferiert ins Invaliden- haus zu Pettau. 47. Svetič Georg, STM-2. fiir sein Verhalten 1849 in Siidtirol als Korporal. 48. Thomann Anton, STM-2., entwarf in Brescia am 24. Marž 1848 als Korporal einen Plan zur Befreiung von 760 Mitgefangenen, trans¬ feriert am 20. September 1850 zum 11. Gendarmerieregiment. •s> 180 •© 49. Tomašič Johann, STM-2. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Zimmermann. 50. Tratter Josef, GTM. fur sein Verhalten am 21. Marž 1849 bei Mortara als Gemeiner. 51. Udermann Franz, STM-1. fur sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Feldwebel. 52. Valenčič Markuš, STM-2. wie Udermann. 53. Verlinič Stephan, STM-2. fur sein Verhalten am 21. Marž 1849 bei Mortara als Korporal. 54. Vertačič Anton, GTM. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal, transferiert am 15. September 1850 als Feld- webel zum 11. Gendarmerieregiment. 55. Warseg Matthias, STM-2. fiir sein Verhalten am 4. August 1848 vor Mailand als Gemeiner. 56. Wietrich Stephan, STM-1. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Korporal. 57. Wranker Josef, STM-1. fiir eine Tat am 4. August 1848 vor Mailand als Korporal, transferiert am 21. April 1851 zur Artillerie. 58. Žesnig Matthias, STM-1. fiir sein Verhalten 1849 vor Bologna und Ancona als Gemeiner. Von anderen Truppen zutransferierte Personen. *59. Fiolič Franz, STM-2. fiir sein Verhalten vor Malghera als Korporal im 47. Infanterieregiment, transferiert als Leutnant zur Hofburg- wache. 60. Kaschne Matthaus, STM-2. fiir eine Tat 1848 in Ungarn als Gemeiner im 5. Kiirassierregiment. 61. Kermel Lukas, STM-2. wie Kaschne. *62. Krall Josef, STM-2. fiir eine Tat als Feldwebel im 1. Infanterie¬ regiment, anhertransferiert 1850 und wird Leutnant. 63. Kreutzberger Vinzenz, STM-1. fiir eine Tat als Korporal der Marine- infanterie, anhertransferiert am 29. August 1850. 64. Michalič Sebastian, STM-2. fiir eine Tat als Korporal im 47. Infanterie¬ regiment, verlor 1851 Charge und Medaille infolge kriegsrechtlicher Verurteilung. 65. Miinder Emeran, GTM. fiir sein Verhalten 1848 in Italien als Korporal im 47. Infanterieregiment, anhertransferiert am 15. Juni 1850, iibertrat am 12. November 1850 in den Zivilstaatsdienst als Brieftrager in Leibnitz. 66. Muslavič Andreas, STM-2. fiir sein Verhalten 1848 bei Bussolengo als Gemeiner im 9. Jagerbataillon. @ 181 ® 67. Pačič Johann, STM-1. fiir eine Tat 1848 in Ungarn als Gemeiner im 5. Kurassierregiment. 68. Pollak Josef, STM-2. fiir eine Tat 1848 als Gefreiter im 47. Infanterie- regiment. *69. Prechtl Anton, STM-1. fiir sein Verhalten 1848 bei Rivoli als Feld- webel im 59. Infanterieregiment, wurde Offizier, erwarb in der Folge das Verdienstkreuz und den Orden der Eisernen Krone. *70. Tesarz Eduard, STM-2. fiir sein Verhalten 1848 bei Sommacampagna als Feldwebel im 28. Inf anterieregiment, wurde Offizier, riickte bis zum Hauptmann vor und wurde 1865 kriegsrechtlich entlassen. 71. Wirth Karl, STM-2. fiir eine Tat als Gemeiner oder Korporal beim Fuhrwesenkorps. Es eriibrigt nun, die Tatigkeit der zwei Bataillone zu skizzieren, welche in Ungarn zur Verwendung gelangten. Die Verhaltnisse brachten mit sich, dag diese beiden Bataillone (viertes und fiinftes) schon von Haus aus als Notbehelf betrachtet wurden, infolgedessen stand auch ihr militarischer Wert nicht auf jener Stufe, wie bei den vier in Italien verwendeten Bataillonen. Das vierte Bataillon, auch Reservebataillon genannt, wurde am 28. Mai 1848 errichtet. Zum Kommandanten erhielt es am 19. Juli einen alten gebrechlichen Herrn, Major Franz Mundsinger, der einige Jahre zuvor wegen Taubheit pensioniert worden war. Uber Sommer lieg Mundsinger seine Leute fleigig exerzieren, er selbst widmete sich mit Vorliebe den Kanzleigeschaften. Nach dem Latourtage mugte Mundsinger vier Kompagnien nach Pettau schicken, in Laibach blieben nur zwei Bataillone. Der Magistrat der Stadt Laibach erwirkte beim Grazer Generalkommando, dag die Verfiigung insofern riick- gangig gemacht wurde, als nur zwei Kompagnien in Pettau zu bleiben hatten, wahrend die anderen vier Kompagnien in Laibach vereint wurden. Als jedoch Fiirst Windisch-Graetz den Winterfeldzug gegen Ungarn eroffnete, wurde das vierte Bataillon im Felde gebraucht. Schweren Herzens schied Mundsinger aus Laibach und am 28. Dezember 1848 stellte er sich an die Spitze der vier Kompagnien, die seit 20. Dezember dem Korps Nugent angegliedert worden waren. Feld- zeugmeister Graf Nugent hatte in seiner Eigenschaft als komman- dierender General zu Graz ein aus Reserveformationen gebildetes Detachement zusammengebracht und dessen Aufgabe bestand darin, den Landstrich nordlich der Drau von Insurgentenscharen zu saubern. Dieser Zweck wurde erreicht, der ungarische General Moritz von •e* 182 © Perczel zog sich zuriick. Das Korps Nugent beruhrte die Orte Kor- mend, Zala-Egerszeg, Grog-Kanizsa, Kaposvar, Szigetvar und gelangte am 30. Janner 1849 nach Fiinfkirchen. Hier fagte Nugent den Ent- schlug, die Festung Esseg zu belagern und in diesem Sinne teilte er sein Korps. Ein Teil uberschritt die Drau und marschierte an deren rechtem Ufer bis vor Esseg, ein Teil blieb am linken Ufer der Drau. Das Bataillon gehorte zur Gruppe, die nordlich der Drau operierte. Am 6. Janner stieg diese Gruppe bei Bellye auf den Gegner, der, etwa 300 bis 400 Mann stark, in einer vorteilhaften Position stand. Ohne dag es zu einem Schusse kam, raumte der Gegner den Platz und zog sich in die Festung Esseg zuriick. Eine Kompagnie, von Mundsinger als Umgehungskolonne abgeschickt, leistete sich den Spag, auf requirierten Bauernwagen dem Gegner nachzujagen. Mit Riicksicht darauf, dag die Festungswerke am anderen Ufer lagen, fand das Bataillon Mundsinger keine Gelegenheit, sich bemerkbar zu machen. Wahrend der Belagerung hatte das Bataillon wiederholt Streifzuge in die Gegend von Mohacs zu unternehmen. Als Esseg am 14. Februar kapituliert hatte, fanden die Streifzuge ihr Ende, Mundsinger erhielt den Befehl einzuriicken. Die Donau herabfahrend, wurde er plotzlich beim Dorfe Battina angeschossen. Mundsinger lieg landen und nun stellte sich heraus, dag ihm Grenzer gegeniiber- standen. Das Migverstandnis wurde behoben, am 22. Februar traf Mundsinger in Esseg ein. Das Korps Nugent wurde nun aufgelost, die einzelnen Bataillone erhielten verschiedene Aufgaben. Mundsinger, der Garnison Pest einverleibt, verlieg am 25. Februar Esseg und marschierte liber Baranyavar, Mohacs, Bataszek, Szegszard, Duna- foldvar nach Pest, wo er am 3. Marž eintraf. In der Nacht vom 5. auf den 6. Marž mugte er mittelst Eisenbahn nach Szolnok, am 11. Marž wurde er nach Pest zuriickgeschickt. In der ungarischen Hauptstadt ging es zu wie in einem Ameisenhaufen. Im Armee- kommando war jah ein Wechsel eingetreten, der neue Oberkomman- dant, Feldzeugmeister Baron Welden, verfolgte andere Grundsatze als sein Vorganger. Bis auf das Korps Jelačič, welches nach Siid- ungarn dirigiert wurde, erhielten alle Truppen den Befehl, nach Preg- burg zu marschieren. In der sogenannten Festung Ofen blieb ein Detachement, zu vvelchem Mundsinger 100 Mann abgab, unter Kom- mando des Generals Hentzi zuriick, alles andere flutete nach Preg- burg. Der Weg dahin fiihrte an Komora vorbei, wo seit 20. Apiii Gorgey mit der ungarischen Hauptarmee stand. Mundsinger, der aus ® 183 ® Ofen am 23. April abmarschiert war, erhielt am 25. April den Befehl, mit seinem Bataillon einige Feldschanzen zu besetzen, welche nahe beim Komorner Briickenkopfe lagen. Das Verhangnis fiigte, dag er die Schanzen erst in spater Abendstunde beziehen konnte, noch schlimmer fiir ihn war aber, dag man in Komorn fiir den 26. April einen Ausfall eingeleitet hatte. Um 2 Uhr friih war aus Komorn Vor Komorn am 26. April 1849 Musik zu horen, Kommandoworte und Radergerassel deuteten darauf hin, dag viele Menschen in Bewegung waren. Ehe Mundsinger noch recht wugte, was eigentlich vorging, war er iiberfallen. Seine Schild- wachen riefen die Kommenden an, erhielten aber keine Antwort. Als die Angreifer ganz nahe waren, glaubte Mundsinger, osterreichische Truppen vor sich zu haben. Plotzlich drangen auch von hinten Angreifer ein und ein fiirchterliches Gemetzel entstand. Es war ein Faustkampf, schiegen konnte man nicht, weil man einander zu nahe stand. Binnen zehn Minuten war das Bataillon iiberwaltigt. Mund¬ singer wurde gleich zu Beginn getotet, drei Offiziere und 323 Mann gerieten in Kriegsgefangenschaft. Wie viele Personen ums Leben © 184 ® kamen, konnte nie eruiert werden. Der grogte Held des Bataillons war der Fahnentrager Korporal Martin Kuschlan. Sein Benehmen verhalf ihm einerseits zur goldenen Tapferkeitsmedaille, anderseits gab es Veranlassung zu einem Gedicht, das als Flugblatt verbreitet wurde. Wir miissen bei dem Gedicht einen Augenblick verweilen, weil es vielerlei Reminiszenzen wachruft. Zunachst sei bemerkt, dag das Bataillon am 30. April in Ungarisch-Altenburg vor die Wohnung des Feldzeugmeisters Welden bestellt wurde. In Gegenwart zweier Grenadierbataillone wandte sich Welden an das Bataillon mit den Worten: „Soldaten! Ihr seid von dem braven Regimente Hohenlohe, welches sich in Italien bei jeder Gelegenheit mit Auszeichnung benahm. Auch Ihr seid wiirdige Sohne dieses braven Regiments und habt Euch in Ungarn als echte osterreichische Krieger bewahrt, habet Euer Blut und Leben fiir unseren Kaiser eingesetzt. Nur wenigen von Euch, die Ihr selbst als die Ausgezeichnetsten anerkennet, ver- mag ich eine Belohnung zu erteilen, wahrend jeden anderen das Gewissen, seine Pflicht erfiillt zu haben, belohnen wird.“ Darauf rief Welden drei Leute mit Namen vor, den Korporal Kuschlan, den Feld- webel Josef Baraga und den Gemeinen Josef Poschar; dem Kor¬ poral heftete er die goldene, den anderen beiden die silberne Tapfer¬ keitsmedaille an. Als das Bataillon in iiblicher Weise defilierte, mugten die Grenadiere den Grenadiermarsch schlagen und vor der Fahne prasentieren. Viel Ehre fiir ein zertriimmertes Bataillon, das so schwach war, dag es mit Miihe zwei Kompagnien formierte. Welden schickte das Bataillon iiber Pregburg nach Wien. Von hier fuhr das Bataillon mit der Siidbahn nach Marburg und traf am 21. Mai in Pettau ein. Am 28. Mai wurde des Inhabers Neffe, Prinz Egon Hohen- lohe-Waldenburg, zum Kommandanten des Bataillons ernannt. Zwei volle Monate weilte das Bataillon in Pettau, es zog in dieser Zeit aus Laibach die 20. und 21. Kompagnie an sich. Ende Juli ruckte das Bataillon von Pettau nach Csakathurn, dann iiber Kaposvar nach Fiinfkirchen. Hier verweilte es vom 2. bis 11. August und erhielt nun die Bestimmung, nochmals nach Komorn abzugehen, um an der Zernierung der Festung initzuwirken. Rapid eilte der Feldzug in Ungarn seinem Ende entgegen. Gorgey streckte am 13. August bei Vilagos die Waffen, seinem Beispiel folgten die anderen ungarischen Fiihrer. Auch die Tage von Komorn waren gezahlt, die hestung kapitulierte am 4. Oktober. An der Schlugphase der Belagerung war zwar das Bataillon beteiligt, es leistete aber seit 3. September nur © 185 ® Statistendienste. Major Prinz Hohenlohe, der am 21. August Urlaub genommen hatte, vermahlte sich am 29. September in Duino mit der Grafin Therese Thurn-Hofer und Valsassina. Am 11. Oktober trat sein Bataillon den Marsch in die Heimat an. Uber Papa, Kormend, Fiirsten- feld, Marburg traf das Bataillon am 28. Oktober 1849 in Laibach ein. Der Landesgouverneur Graf Welsersheimb hatte fiir einen festlichen Empfang gesorgt. Ein Laibacher Fraulein spendete der Bataillons- fahne unter warmen Worten einen Lorbeerkranz, der Mannschaft gab die Stadtvertretung ein Festessen. Das Offizierkorps bewirtete der Landeschef. Held des Tages war der Fahnentrager Kuschlan, der inzwischen die Feldwebelcharge erreicht hatte. Die goldene Tapfer- keitsmedaille verlieh ihm einen gewissen Nimbus und viele Neugierige drangten sich an ihn heran, um die Komorner Episode aus seinem Munde zu vernehmen. Kuschlan mug seine Erlebnisse gut vorgetragen haben, denn alsbald fiihlte sich der in Laibach wohnende Zahlamts- direktor Heinrich Costa bewogen, die Komorner Episode in Versen zu behandeln. So entstand das Gedicht: „Des Regimentes Hohen¬ lohe viertes Bataillon vor Komorn am 26. April 1849, auf Kosten des Verfassers, der gesamte Ertrag ist den verwundeten Kriegern aus Krain gewidmet, Laibach 1849, gedruckt und zu haben bei Ig. Al. Kleinmayr.“ Es ist keine Ballade von klassischem Werte, die der Verfasser bietet, doch besitzt das Gedicht soviel urwiichsige Kraft, dag es verdient, der Vergessenheit entrissen zu werden. Welchen Beifall die Ballade in Laibach fand, dafiir spricht die Tat- sache, dag der Verfasser an den Invalidenfonds 170 fl. abfuhren konnte. 1 . Das wahnbetorte Land umfingen Der Macht weit ausgedehnte Schwin- gen, Und spat zur Stunde, liber Stein und Hecken, Schritt Hohenlohes viertes Bataillon, Des Heeres Riickzug vor Komorn zu decken, Zur Schanze hin, beseelt fiir Pflicht und Thron. 2 . Und aus der Feste nach der Schanze Flog, bei der Sterne mattem Glanze, Wohl Schug auf Schug aus schwer- stem Kriegsgeschiitze. Die Erde bebt ringsum beim Donner- schall Der graglich leuchtenden Kanonen- blitze, Doch keiner traf die kleine Krieger- zahl. ® 186 © 3 . Und jetzo die Geschiitze schvviegen, Als wollt’ der Feind zur Ruh’ sich wiegen, Und Ruhe soli auch hier der Krieger finden. Da riicken Posten ein im schnellen Gang, Was sie in der Feste gehort zu kiinden: Reveille, Vergatterung und Musik- klang. 4 . „Habt Acht, Kameraden, macht euch fertig!“ Ruft der Major, des Kampfes gewartig. Und kaum war das Kommandowort gesprochen, So wagt der schlaue Feind, zehn- fach an Zahl, Ganz leis’ in dunkler Nacht heran- gekrochen, Auf Hohenlohes Schar den Uberfall. 5 . »Ergebt euch! herrscht der Feind, zur Stelle!“ — „Die Antwort dies fiir dich, Geselle!“ Entgegnet der Major und streckt ihn nieder. Doch weh’, auch der Major getroffen fallt, Er sinkt zur Seite seiner Waffen- briider, Die ihres wackern Fiihrers Mut be- seelt. 6 . Wie Lowen, wie gereizte Tiger, So kampfen unsre jungen Krieger. Vor allen kiihn ist einer im Gefechte, Der seine Fahne in der Linken tragt. Den Sabel kreuzet seine starke Rechte, Mit den er mutig durch den Feind sich schlagt. 7 . Schon war das Kleinod ihm ent- rissen, Da streckt er zwei zu seinen Fiigen Und schwingt die Fahne uber ihren Leichen. Der Feinde mancher greift noch kiihn nach ihr, Doch jeder mug dem tapfern Helden weichen. Gerettet ist das teuere Panier. 8 . Und um dasselbe jetzt sich scharen, Die nicht im Kampf geblieben waren. Doch ach, der Tapfern fehlen viele, viele. Das Hauflein, das noch iibrig blieb, ist klein. Es fliegt so manches heige Tranchen stille, Es flieget deinen Heldensohnen, Krain! 9 . Des Heeres Fiihrer, Baron Welden, EinVordermann aus Ostreichs Helden, Lagt zur Revue im vollen Waffen- glanze Versammeln vor dem Hauptquartier das Heer, Und vor den Helden der Komorner Schanze Sie alle prasentieren das Gewehr. ® 187 © 10 . Und Grenadiermarsch wird geschla- gen, Als sie die Fahne fiirbag tragen, Dem mut’gen Krieger, der sonder- gleichen, Dem das Panier zu retten war ge- gliickt, Der Feldherr mit dem goldnen Ehrenzeichen Der Tapferkeit den Heldenbusen schmiickt. 11 . Er schmiickt die tapfre Brust noch zweien Der Hohenloher Pflichtgetreuen, Weil fiir die Fahne sie gekampft, gerungen. Uber das fiinfte Bataillon, welches am 2. Februar 1849 errichtet wurde, ist nur wenig zu berichten. Der aus Mailand nach Laibach abgeschickte Chargenkader assentierte die Rekruten nicht mehr in der Art, wie sie im Vormarz iiblich war, die Mannschaft wurde schon nach der Losreihe genommen, entsprechend dem neuen Wehrgesetze, welches 1848 verlautet worden war. Im Mai besag das Bataillon seine sechs Kompagnien vollzahlig. Am 23. Juni stand es mit vier Kompagnien in Pettau und harrte weiterer Weisungen. Das sommer- liche Stilleben in Pettau brachte das Bataillon mit einem gewesenen Regimentsmitgliede, Viktor Kafer, in haufige Beriihrung. Kafer war, wie Hilscher, ein Poet und zur selben Zeit Besitzer eines Weingartens bei Pettau. Dag in Kafers Weinkeller manches Glas geleert wurde, bedarf nicht erst eines besonderen Hinweises. Kafers Lebenslauf findet der Leser im letzten Kapitel, hier sei jedoch festgehalten, dag sich beim fiinften Bataillon poetische Regungfen augerten. Beweis dessen ist das Dokument, das von einem Soldaten ohne Chargen- grad, Ludwig Kantscher, stammt. Als das Bataillon am 15. August von Pettau aufbrach, bemachtigte sich der jungen Leute, die zum Teil aus wohlhabenderen Familien stammten, eine elegische Stimmung. Ludwig Kantscher hielt diese Stimmung in warmempfundenen Versen fest und so entstand sein Der Feldherr riihmt die Helden- schar aus Krain, Sie aber schwort, von Hochgefiihl durchdrungen, Stets ihres Kaisers Fahne treu zu sein. 12 . Den tapfern Krainern Preis und Ehre, Den Hingeschiednen eine Zahre! Sie mag es lauter noch als Worte sagen, Wie sehr die Heimat ihre Asche ehrt. Hoch allen, die in sturmbewegten Tagen Der Pflicht getreu und tapfer sich bewahrt! ® 188 ■© Abschied von Krain. Lebt wohl, ihr teuren heimatlichen Fluren, So rufen deine Sohne, Krain, dir zu, Vom Platz, wo die Kanonen donnernd murren Das Wiegenlied zur unstorbaren Ruh’. Leb \vohl, gibt dir im rauhen Krieger- ton Von Hohenloh’ das fiinfte Bataillon! Sei stolz, es stehen mutig deine Sohne, Die Brust geschwellt, das Auge feurig wild, Bereit zu zeigen, wie man sterben konne, Wenn es um Vaterland und Kaiser gilt. Es blutet gerne ftir die Palmenkron’ Von Hohenloh’ das fiinfte Bataillon! 2 . Nun haben sie die Grenze iiber- schritten, Die Grenze ruhiger Zufriedenheit, Vielleicht auch jene, mit den nach- sten Tritten, Jene groge, zwischen Zeit und Ewig- keit. Dein Schmerz, o Krain, sei dann der Lohn Von Hohenloh’ dem fiinften Bataillon! 5. Und hatt’ das rauhe Schicksal auch beschlossen: Es kehre keiner zu der Heimat mehr, Es werd’ das Blut von allen auch vergossen Und der Verlust empfunden doppelt schwer, So denk’, es fiel fiir Freiheit, Recht und Thron Von Hohenloh’ das fiinfte Bataillon! 3. Sieh deine Jugend, Krain, die oft als Blume Mit voller Pracht dir deine Brust geschmiickt, Sie rotet sich voli Lust, dag man zum Ruhme Fiirs Vaterland auch ihre Kelche pfliickt. Darum sei stolz auf jeden teuren Sohn Bei Hohenloh’ im fiinften Bataillon! 6 . Doch wenn sie nicht aus Leichen Mitten, Mit Narben und mit Ehrenkreuz ge- ziert, Zu deinen Fluren, Auen, Bergen, Hiitten Der Kriegsgott ruhmbekranzt zu- riickefiihrt, Dann driick’ an die Brust als treuen Sohn Von Hohenloh’ das fiinfte Bataillon! Von Kanizsa gelangte das Bataillon am 29. August nach Zala- Egerszeg und verblieb hier bis 22. Oktober. Hierauf kehrte das Bataillon nach Pettau zuriick, bestieg am 5. Dezember in Marburg ® 189 *> die Eisenbahn und traf wohlbehalten in Laibach ein. Welcher Emp- fang dem Bataillon zuteil wurde, ist unbekannt. Am Silvestertage des Jahres 1849 wurde es aufgelost. Vom Landwehrbataillon, welches, aus Italien kommend, am 25. Dezember 1849 in Laibach eintraf, verzeichnen die Regiments- annalen, dag die Laibacher Bevolkerung einen sehr freudigen Empfang bereiteten. So schlog denn das Jahr 1849 allseits zu groger Befriedi- gung. Ruhm und Ehre hatte sich das Regiment in reichem Mage erworben. Nur die Grenadiere bildeten hierin eine Ausnahme, da sie nie in ein Gefecht kamen, konnten sie keine Heldentaten ver- richten. * * * Das Jahr 1850 bahnte die Wiederkehr normaler Zustande an. Die Kriegsformationen wurden aufgelost, viele Offiziere traten in den Ruhestand. Der Inhaber hatte unter den Wirren des Jahres 1848, am 16. Mai, seine Demission gegeben und lebte seitdem als unangestellter Feldzeugmeister in Briinn. Auffallend ist die Tatsache, dag Oberst Hablitschek, der sich zwei Dekorationen erworben hatte, am 12. Juli 1850 mit Generalscharakter in Pension ging. Sein Nach- folger wurde Eberhard. Analog anderen Stadten, wo sich Vereine zur Unterstiitzung invalider Soldaten bildeten, entstand auch in Laibach ein solcher Verein, der durch den Advokaten Dr. Rudolf ins Leben gerufen wurde. Dr. Rudolf erlieg in der „Laibacher Zeitung" am 12. Mai 1849 einen Aufruf in diesem Sinne, am 9. August 1849 tat dasselbe der Landesgouverneur Graf Leopold Welsersheimb. Der Aufruf hatte Erfolg, bald waren 14.000 fl. gesammelt. Aus den Zinsen dieses Kapitals errichtete das Komitee 20 Stiftungsplatze zu 30 fl. fiir Personen des Mannschaftsstandes. Die Statuten genehmigte Kaiser Franz Josef am 4. Juni 1851, die Stiftung wurde auf Lebensdauer verliehen. Dem Komitee, das sich um das Zustandekommen der Stiftung verdient gemacht hatte, gehorten folgende Personen an: Gubernialrat Ritter von Kreuzberg, Oberamtsdirektor Heinrich Costa (Verfasser des Gedichtes auf Seite 186), Realitatenbesitzer Franz Gregel, Hausbesitzer und Handelsmann Karl Holzer, Advokat Dr. Matthias Kaučič, Hausbesitzer und Handelsmann Karl Pachner, Advokat Dr. Anton Rudolf, Realitatenbesitzer Anton Samassa, Med. Dr. Josef Zhuber. ® 190 @ Hablitscheks Nachfolger, Oberst Otto Eberhard, war dem Regi¬ mente ein Fremder. Eberhard kam am 14. Janner 1850 ins Regiment, ein halbes Jahr spater ilbernahm er das Regimentskommando in Ancona. Im Herbst vollzog das Regiment einen Dislokationswechsel, indem das vierte Bataillon nach Udine, das dritte jBataillon nach Padua, das erste und zweite Bataillon nach Venedig abging. Diese Dislo- kation erfuhr im Herbst 1851 insofern eine Anderung, als das vierte Bataillon nach Lai- bach verlegt wurde; nach Padua ging das erste Bataillon, in Venedig garni- sonierte das zweite und dritte Batail¬ lon. Welche Macht- fiille einem Oberst der Fugtruppen zur Verfiigung stand, lehrt ein Blick in den Schematismus. Eberhard gebot 1850 liber 8 Stabsoffiziere, Otto Ritter von Eberhard Regimentskommandant 1850 — 1857 iiber 20 Hauptleute erster und 14 Haupt¬ leute zweiter Klasse, iiber 45 Oberleut- nants, iiber 45 Unter- leutnants erster und 40 Unterleutnants zweiter Klasse, zu- sammen 172 Offi- ziere, nichtgerechnet den Kaplan, den Auditor, die Arzte und den Rechnungs- fiihrer. Im Jahre 1851 unterstanden Eberhard 8 Stabsoffiziere, 23 Hauptleute erster und 11 Hauptleute zweiter Klasse, 41 Oberleutnants, 39 Unterleutnants erster und 34 Unterleutnants zweiter Klasse, zusammen 156 Offiziere, nicht gerechnet die Stabspersonen und die Kadetten. Kasernen in dem Umfange, um ein ganzes Regiment unterzubringen, gab es nicht, mehr als zwei Bataillone konnte man ortlich nicht vereinigen. Als im Marž 1852 Kaiser Franz Josef nach Venedig kam, oblag Eberhard die Pflicht, das Regiment zur ersten Kaiserparade zu fiihren, denn bisher hatte das Regiment den jungen Monarchen noch nie erblickt. An diesem Tage erschien die Mannschaft in Monturen, die sie zum erstenmal am Leibe trug. Da auch das Exerzieren gut aus- fiel, erntete Eberhard schmeichelhaftes Lob. Weniger erfreut war Eberhard iiber die mit Dekret vom 1. August angeordnete Reorgani- sation der Fugtruppen. Da§ das Landvrehrbataillon fortan Depot- bataillon hie|j, war nebensachlich. Wichtiger schon und fiir den Dienstbetrieb fiihlbar war die Ma§regel, da§ ein Regiment vier Feld- bataillone zu sechs (eine Grenadier- und fiinf h iisilier-) Kompagnien © 191 © zu formieren hatte. Demgemag mugte das in Laibach befindliche vierte Bataillon wieder nach Italien, am 19. September 1852 traf es in Venedig ein. Nach dem neuen Statut hatte das Regiment einen Kriegsstand von 7000 Mann, die jahrlich — die Dienstzeit wahrte acht Jahre - einen Rekrutennachschub von 875 Kopfen erforderten. Man beurlaubte aber die Leute in der Regel schon nach vier Prasenz- jahren. Wichtig endlich war die Auflassung der Regiments-Knaben- erziehungshauser, an deren Stelle traten die sogenannten Militar- Untererziehungshauser. Das Regiment scheint nicht arm an intelli- genten Unteroffizieren gewesen zu sein, da es gleich zehn Feldwebel als Lehrer abzugeben hatte. Im Herbst 1853 erhielt das Regiment die Bestimmung, nach Dalmatien zu iibersiedeln. Es waren dieselben Garnisonen wie 1797 und im allgemeinen hatte sich an dem Charakter des Landes wenig geandert. Der Regimentsstab und das zweite Bataillon sowie zwei Kom- pagnien vom ersten Bataillon traten am 2. September in Žara ein, die vier Kompagnien des ersten Bataillons (Major Wolff) am 8. Sep¬ tember in Spalato, das dritte Bataillon am 15. September in Ragusa, das vierte Bataillon am 24. September in Cattaro. Aus den Berichten, die Eberhard dem Inhaber erstattete, ist zu erseHen, dag ein Pfund Rindfleisch sechs Kreuzer kostete. Die Offiziere speisten gemeinsam und zahlten tur ein Mittagsessen 22 Kreuzer, dabei galt der Preis schon hoch. In den ararischen Wohnungen fand der Offizier eine Einrichtung, die ihm ein Sybaritenleben nicht gestattete. Ein Bett, einTisch, vier Sessel, ein Hangekasten und ein Kleiderstock, das war alles. Und trotzdem war der Offizier, der in den Stadten gar- nisonierte, noch immer zu beneiden im Vergleich zu dem Kameraden, der fiir drei Monate auf eines der isolierten Forts im kahlen Hoch- gebirge hinaus mugte. Auf diese weltverlorenen Punkte ziirnte selbst die Natur, indem sie keinen Grashalm wachsen lieg. Mit diesem be- wegten, schwer gangbaren und felsigen Terrain mugte man die im Abrichtungs- und Exerzierreglement vom Jahre 1851 beziiglich der Gefechtsweise festgelegten Normen in Einklang bringen. Eine heutigen- tags fast unerreichbar diinkende Forderung! Von einer elastischen, schmiegsamen Formation, einer Selbstan- digkeit des Unterfiihrers oder gar des Mannes im Gefechte war noch keine Rede. Die Kompagnien rangierten nach der Groge in drei Gliedern. Die grogten und entschlossensten Leute standen im ersten, die ■?>' 192 © Schiitzen im dritten Gliede. Bei Aufmarschen, Formierungkier Kolonne, Masse od6r des Carres durfte die dienstliche Rangierung nie auger acht gelassen und mugte stets berucksichtigt werden, ob selbe auf das erste oder dritte Glied geschehen solite. Es gab ein Feuern mit ganzen Fronten und mit den beiden ersten Gliedern. Selbst mit dem ganzen Bataillon wurde noch Salvenfeuer abgegeben. Im Angriffe wurde auf 200 Schritte mit dem Feuern begonnen und dieses bis auf 50 Schritte vom Gegner fortgesetzt, worauf der Bajonettanlauf in entwickelter Linie oder auch in der Kolonne unter- nommen wurde. Jeder in geschlossener Ordnung zum Angriffe vor- riickenden Truppe mugte eine in Kolonne formierte Reserve auf 150 bis 200 Schritte folgen. Den Fliigeln wurden ofter auf die Distanz von 50 Schritten Unterstiitzungen angehangt, die bei gelungenem Angriffe die Verfolgung iibernahmen, bei miglungenem Angriffe den Riickzug deckten. Beim zerstreuten Gefechte verwendete man einViertel der Truppe zur Bildung der Planklerkette; dieser folgte auf 150 bis 200 Schritte ein zweites Viertel als Unterstiitzung und dieser auf 100 Schritte der Rest als Reserve. Durch die Unterstiitzung und die Reserve konnte die Kette verstarkt, verlangert oder abgeldst werden. Vor demBajonettangriffe wurde die Unterstiitzung in die Kette eindubliert. Im Carre hielten die riickwartigen Glieder ihre geladenen Ge- wehre im Arm, um selbe nach dem Feuern des ersten Gliedes diesem zu iibergeben, dagegen die von diesem iibernommenen zu laden. Die Vorboten des Krimkrieges hatten zur Folge, dag das Regiment auf Kriegsstand gesetzt wurde. Die Mobilisierung brachte dem Regi¬ mente ein ausgiebiges Avancement. Zum Ausmarsche jedoch gelangte das Regiment nicht, es war nur vorsichtshalber fLir den bosnischen Kriegsschauplatz bereit gestellt worden. Im Friihjahre 1855 wimle das Regiment wieder auf Friedensstand gesetzt, jedoch in so ausgiebigem Mage, dag 51 Gffiziere das zweifelhafte Vergnugen hatten, unter die Uberzahligen gerechnet zu werden. Fiir Kadetten bedeutete dies, dag sie vier, fiinf, auch sechs Jahre auf den Leutnantsstern warten mugten. Eberhard korrespondierte fleigig, iiber alles und jedes erstattete er Bericht. Wenn er unangenehme Dinge berichten mugte, beispiels- weise iiber unverbesserliche Schuldenmacher, dann kostete es ihm immer Miihe, den Bericht fertig zu bekommen. Konnte er dagegen an- genehme Dinge melden, dann glitt die Feder rasch iiber das Papier. „Wir haben seit Monaten keinen Mann im Stockhaus ■ • „ vmn iiberall ® 193 -© hore ich, dag zwischen Militar und Živil das beste Einvernehmen herrscht" ..„im Regimente sind Erkrankungen jetzt selten“..wenn Eberhard derlei sagen konnte, freute er sich. Uberhaupt gewahrt der Einblick in seine Korrespondenz recht wertvolle Anhaltspunkte fiir den Geist des Regiments. Am Schlusse des Jahres pflegte Eberhard dem In- haber zu danken fiir die dem Regimente erwiesenen Wohltaten, daran schlog sich ein Resume iiber die Auffiihrung der Offiziere. Eberhard half, wo er konnte; mrvviirdige Elemente jedoch entfernte er erbarmungs- los. Bei Heiratsbewilligungen verhielt er sich in der Regel sprode; sah er Liebschaften aufkeimen, so transferierte er den Offizier zu einem anderen Bataillon. Kummer bereitete ihm, dag der durch Kadetten gebildete Nachwuchs nicht auf voller Hohe stand, und er bemerkt nicht ohne Ironie, dag die ersten Familien Krains durch Abwesenheit glanzten. Eberhard fiihrte auch daruber Klage, dag von 800 aus Krain abgestellten Rekruten nur drei der deutschen Sprache machtig waren. Analphabeten gab es die Menge., Es spricht fiir Eberhards zivilisatorischen Blick, dag er im Regimente Schreibunterricht er- teilen lieg. Es fehlte zwar nicht an Lehrern, aber die Methode taugte nichts. Uber einen ganzen Winter brachte man die Schiiler nicht weiter, als bis zum stupiden Nachmalen der Buchstaben. Im Sommer 1856 nahm Eberhard einen langeren Urlaub zum Kurgebrauch' in Rohitsch. Bei dieser Gelegenheit machte er einen Abstecher nach Wien und erbat sich eine Audienz beim Kaiser. Es gliickte ihm, die Bitte vorzubringen, dag das Regiment aus Dalmatien entfernt werde. Eberhard war Allerhochsten Orts gut angeschrieben, er wurde am 27. Marž 1857 General und das Regiment wurde im August nach Italien geschickt. Im Besitze der Nachricht, dag er zum General befordert vvorden sei, schrieb er an Hohenlohe: „Der ge- fiirchtete Moment ist gekommen, wo ich das Regiment, das ich fast sieben Jahre zu fiihren die Ehre hatte, verlassen mug.“ Es steht auger Frage, dag Eberhards Wirken viel Erspriegliches zutage for- derte. Um so sonderbarer beriihrt daher sein Verhalten gegeniiber der Veroffentlichung einer Regimentsgeschichte. So lange er Oberst war, durfte das Manuskript nicht gedruckt werden. Eberhards Nachfolger, Oberst Dorninger, brachte das Regiment im August 1857 nach Venedig und von hier nach Padua. Dem in Cilli in Pension lebenden Auditor Franz Steiner wurde nun ein langst gehegter Wunsch erfiillt, die Regimentsgeschichte konnte erscheinen. Das Buch erschien 1858 in Graz bei Leykam, war dem Offizierkorps © 194 © gewidmet* und der etwa sich ergebende Reinertrag dem krainischen Invalidenfonds zugedacht. Bei allen Mangeln, die dem Buche anhaften, bleibt Steiners Arbeit ein verdienstliches Werk, das um so hoher eingeschatzt werden mug, als der Verfasser nicht in der Lage war, in die Schatze des Kriegsarchivs Einsicht zu nehmen. Bescheiden nannte sich Steiner „nur eine schwačhe Feder, welche den ersten Versuch wagt und sohin einer hoheren Aufgabe noch nicht 'ge- wachsen ist“. Das politische und militarische Milieu, in welches das Regiment mit dem Betreten Paduas gelangte, mug mit einigen Strichen skizziert werden. Am 25. November 1856 war Kaiser Franz Josef in Venedig eingetroffen, begleitet von der schonen Kaiserin Elisabeth und gefolgt von einigen Ministern. Es handelte sich darum, den Intrigen des piemontesischen Premierministers Graf Cavour entgegenzuwirken, der mit fanatischem Hasse bemiiht war, die osterreichische Verwaltung um allen Kredit zu bringen. Kaiser Franz Josef durchquerte Lombardo- Venetien und in Mailand eingelangt, erlieg er am 28. Februar 1858 zwei Handbillette; das eine enthob den greisen Radetzky vom Ober- kommando der italienischen Armee, das andere ernannte des Kaisers jiingeren Bruder, den 25jahrigen Erzherzog Maximilian, zum General- gouverneur des Landes. Erzherzog Maximilian traf am 19. April in Mailand ein und trat eine Rundreise an, um die Bedurfnisse des Landes durch eigenen Augenschein kennen zu lernen. Hierauf holte sich Maximilian eine Gemahlin aus Brussel. Am guten Willen, den Italienern alle erfiillbaren Wunsche zu gewahren, lieg es das Statt- halterpaar nicht fehlen. Der Erzherzog ging so weit, Vertreter der italienischen Einheitsidee in seine Nahe zu ziehen. Der Patrioten- partei in Turin ward angst und bange, sie verlor plotzlich ihre Hebel zur Agitation, um so mehr, als der Erzherzog mit Napoleon III. iiberaus warme Beziehungen angekniipft hatte. Ein zufriedenes Lom¬ bardo-Venetien konnte Cavour nicht brauchen, deshalb mugten neue Pressionsmittel ersonnen werden. Eines dieser Mittel war das am * Das 201 Seiten zahlende Buchfiihrte den Titel: Geschichte des k. k. Prinz Hohenlohe-Langenburg Infanterieregiments Nr. 17 seit dessen Errichtung 1632 bis 1851 mft kurzen Andeutungen aus der Geschichte des osterreichischen Kaiser - staates in dieser Epoehe. Drei Viertel des Buches fiillen die Ereignisse des Jahres 1848/49 aus. g) 195 ® r 14. Janner 1858 in Pariš veriibte Attentat auf Napoleon III. durch den Grafen Orsini. Einige Monate spater erschien Cavour in Plombieres und erpregte von Napoleon III. das Versprechen, dag das nachste Friih- jahr einen Krieg mit Osterreich bringen werde. Auf dag Napoleon III. ja nicht vergesse, das Versprechen zu erfiillen, hatte Cavour eine seiner Nichten, die faszinierend schone Grafin Castiglione, dem Franzosen- kaiser als Maitresse zugebracht. Cavour hatte die Genugtuung, dag sich der von ihm gewiinschte Konflikt programmgemag vollzog. Das militarische Milieu, insoweit es fiir das Regiment in Betracht kommt, lieg fiir die Zukunft wenig Gutes erhoffen. Der Nachfolger Radetzkys, Feldzeugmeister Graf Franz Gyulai, war im Vormarz miihelos empor- gekommen und auch 1848/49 hatte ihn der Zufall ausersehen, an keiner militarischen Operation teilnehmen zu miissen. In bezug auf hohere Truppenfiihrung war Gyulai ohne jede Erfahrung und was er sich in spateren Lebensjahren an Kenntnissen erworben hatte, reichte nicht fiir den Posten, den er auszufiillen hatte. So hatte sich Gyulai ein Schema fiir den Vorpostendienst zusammengestellt und wenn er Truppen im Vorpostendienst inspizierte, priifte er nicht etwa die ortliche Situation, sondern er zahlte die Anzahl der Leute. Standen Feldwachen und Vedetten nicht genau nach dem Schema, dann gab es Verdrieglichkeiten. Generale und Oberste scheuten daher keine Miihe, sich dieses Schema zu verschaffen. Gyulai hielt die Form fiir die Hauptsache, einen die Form belebenden Geist besag er weder selbst, noch auch duldete er ihn bei anderen. Bei einem solchen System kamen naturgemag alle jene, die zur Schule Radetzkys gehorten, in Acht und Bann; Initiative, selbstandiges Handeln, Unter- nehmungsgeist waren verponte Dinge, dafiir erfreuten sich die formalistischen Drillmeister erhohter Wertschatzung. Gyulai war in allem und jedem der Antipode Radetzkys. Er besag nicht die Gabe, mit Menschen umzugehen; was man von ihm horte, waren beigende Sarkasmen. Schroff und grob verfuhr er mit der ihm an- vertrauten Armee und in erstaunlich kurzer Zeit brachte er das Kunststiick fertig, dag jener geistige Kitt verschwand, der unter den Wirren des Jahres 1848/49 die Truppen Radetzkys zusammen- gehalten hatte. Die Auspizien, unter welchen am 5. April 1859 fiinf Korps (2., 3., 5., 7., 8.) mobilisiert vvurden, waren nichts weniger als giinstig. Das Regiment setzte sich auf Kriegsfug, indem es ein Grenadier- und drei Fiisilierbataillone formierte. Diese vier Bataillone zahlten 4592 Mann -© 196 ® und bildeten im Verein mit dem fiinften Kaiserjagerba.taillon, einer Eskadron und einer Batterie die Brigade Stager, spater (seit 5. Mai) Philippovich. Korpskommandant war Benedek (achtes Armeekorps). Alle Brigaden waren ahnlich organisiert, sie bestanden aus einem Jager- oder Grenzerbataillon, einem Infanterieregiment, einer Eskadron und einer Batterie. Im Verlaufe der Begebenheiten merkte mancher Oberst, dag er bei seinen vier Bataillonen kaum mehr denn ein fiinftes Rad am Wagen war. Auch Oberst Dorninger bildete hierin keine Ausnahme. In der Zeit vom 23. bis 28. April stand Gyulais Armee eng kon- zentriert bei Pavia am Ticino. Hierauf riickten die Osterreicher in direkt westlicher Richtung gegen Valenza am Po, 29. April bis 3. Mai. Im Verbande der Brigade Philippovich iiberschritt das Regiment am 4. Mai den Po auf einer Pontonbriicke und breitete sich westlich des Flusses aus. Ein Ungliickstag, dieser 4. Mai. Einerseits erfolgte auf dem Bahnhof von Verona infolge falscher Weichenstellung eine Zugsentgleisung; ein Transport von 506 Mann, der zum Regimente stogen solite, wurde hiebei fiirchterlich zugerichtet, unter den Triim- mern zog man 23 Tote und 124 Verletzte hervor. Anderseits traten, wahrend das Regiment bei Valenza stand, heftige Regengiisse ein, der Po schwoll an, die Pontonbriicke rig. Erst am 6. Mai war die Brucke hergestellt. Gyulai, der die Vorriickung auf Valenza angeordnet hatte, um die unweit bei Alessandria stehende Heeresgruppe des Gegners anzugreifen, anderte nun plotzlich seinen Entschlug, am 6. Mai mugte das Korps Benedek iiber den Po zuriick und in die Umgebung von Mortara marschieren, weil Guylai in der Richtung gegen Vercelli vorstogen wollte. Bei Vercelli gab es keinen Feind, dieser war bei Alessandria stehengeblieben. Also wurde Benedek wieder beordert, diesen Feind zu beobachten. Durch vier Wochen, bis 4. Juni, oblag das Korps Benedek dieser Aufgabe. Inzwischen hatte •Napoleon III. den Entschlug gefagt, von Alessandria entlang des Po nach Norden 'zu marschieren. Am 26. Mai brach die vereinigte franzosisch-piemontesische Armee von Alessandria auf und gelangte liber Casale, Vercelli, Novara an den rechten hliigel der oster- reichischen Armeefront. Von Guylai nicht belastigt, erschien Napoleon am 4. Juni vor Magenta und lieferte hier die erste Schlacht. Das Korps Benedek hatte an der Schlacht von Magenta keinen Anteil, es marschierte iiber Beregnardo, Lodi, Crema, Orzinovi, Montechiaro, Castiglione nach Monzambano, hiezu 16 Tage (4. bis 20. Juni) @ 197 0 bendtigend. Zu Beginn der Operationen am linken Fliigel der strategischen Front eingeteilt, stand nun das Korps Benedek am rechten Fliigel. Gyulai war nach der Schlacht bei Magenta seines Postens ent- hoben worden. Am 16. Juni traf Kaiser Franz Josef, begleitet von Heg und Griinne, auf dem Kriegsschauplatze ein. Zwei Armeen wurden gebildet. Zur ersten Armee Wimpffen gehorte das 3., 9. und 11. Korps, zur zweiten Armee Schlik das 1., 5., 7. und 8. Korps. Beide Armeegruppen standen vereint im Festungsviereck, die zvreite Armee nordlich, die erste Armee siidlich. Augerdem standen zur Verfiigung in Mantua das 2. und unweit davon in Nogara das 10. Korps; beide Korps in Aktion treten zu lassen, unterlag keiner Schwierigkeit. Selbst das in Tirol stehende 6. Korps hatte Zeit gehabt mitzuwirken. Heg aber verabsaumte leider, das 2., 10. und 6. Korps fiir die Schlacht bei Solferino zu verwenden. Gegen 160.000 Franko-Sarden ent- wickelte Heg nur 150.000 Osterreicher, 60.000 Mann lieg er abseits des Schlachtfeldes stehen. Schlacht bei Solferino, 24. Juni 1859. Dispositionen, welche Heg am 22. Juni ausgegeben hatte, notigten die osterreichische Armee, ihre strategisch und taktisch vorteilhafte Position innerhalb des Festungsviereckes aufzugeben und am 23. Juni den Franko-Sarden einen Tagmarsch entgegenzugehen. Der Zusammenstog am 24. Juni kam beiden Gegnern unerwartet und erst im Verlaufe des Kampfes fagte Heg den Entschlug, den im Hiigellande nachst dem Gardasee verwendeten rechten Fliigel als festhaltende Gruppe zu verwerten, wahrend der linke Fliigel offensiv zu wirken hatte. Genau dieselbe Absicht verfolgte Napoleon III., auch er wollte den nordlich stehen- den Heeresstaffel als festhaltende Gruppe, den siidlichen Staffel als Offensivgruppe verwenden. Die beiderseits getroffene Truppen- verteilung brachte mit sich, dag das Korps Benedek und die Piemon- tesen eine isolierte Gefechtsgruppe bildeten. Die Schlacht begann um halb 3 Uhr friih am siidlichen Fliigel, indem beiderseits die aus- geschiedenen Vortruppen in Kampf gerieten. Allmahlich ergriff das Gefecht die nordlicher stehenden Abteilungen und bis das Korps Benedek zur Aktion gelangte, wurde es halb 7 Uhr. Das Korps Benedek hatte die Nacht vom 23. auf den 24. Juni biwakierend bei Pozzolengo verbracht. In gewohnter Weise schritten die Truppen am Morgen des 24. Juni zum Abkochen der Menage, denn der Aufbruch war fiir 8 Uhr friih festgesetzt worden. Der von •£> 198 -s> links vernehmbare Kanonendonner im Verein mit der Tatsache, dag dis piemontesische Vorhut auf Pozzolengo vorriickte, bestimmten Philippovich, den Inhalt der Kochkessel ausschiitten zu lassen. Die Leute liefen zu den Gewehrpyramiden, in Erwartung der kommenden Dinge formierten sich die Abteilungen sozusagen von selbst. Benedek beorderte um halb 7 Uhr friih die Brigade Lippert zur Abwehr der piemontesischen Vorhut. Aus freien Stiicken schlog sich Oberst Dorninger dieser Brigade an, und das erste Bataillon (Oberstleutnant Wolff) und das zweite Bataillon (Major Sternfeld) zog er dabei mit. So loblich auch der Drang nach Initiative sein mochte, dem General Philippovich war nicht zu verargen, dag er bemiiht war, seine Brigade beisammen zu halten. Das Bataillon Sternfeld konnte er noch an sich ziehen, auf das Bataillon Wolff dagegen mugte er ver- zichten, da es schon in den Kampf um den Besitz von San Martino getreten war. Im Getiimmel des Kampfes ergab es sich, dag Oberst Dorninger nicht in der Lage war, auf den Gang des Gefechtes beim Gros des Regiments (2., 3. und Grenadierbataillon) Einflug zu nehmen, da er beim Bataillon Wolff mitkampfte, wobei er auch verwundet wurde. Es sind daher die Leistungen des Regiments nicht einheitlich, ein Bataillon kampfte im Verbande der Brigade Lippert, drei Bataillone wirkten im Verbande der Brigade Philippovich. Das Dorf San Martino wurde im Verlaufe des Gefechtes wieder- holt genommen und verloren; waren die Osterreicher im Besitze des Ortes, stiirmten die Piemontesen; hatten die Piemontesen das Dorf erobert, stiirmten die Osterreicher. Die einzelnen Phasen unter- schieden sich nur dadurch voneinander, dag es bald mehr, bald weniger Verluste gab. Die Piemontesen eroberten das Dorf um 9, 11 und 5 Uhr, die Osterreicher um 10, 12 und 6 Uhr. Von den Bataillonskommandanten machte sich nur Major Sternfeld, und zwar vorteilhaft bemerkbar, die anderen traten so wenig hervor, dag man liber ihre Taten nur ungeniigend unterrichtet ist. Uber die Tatig- keit der Hauptleute weig die Gefechtsrelation ungleich mehr zu berichten. Benedek riihmt die Hauptleute Wolkensperg, Prieger, Plobst, Veltheim, Braun, Prechtl; uber die Hauptleute Watzl, Niemetz erfahrt man, dag sie in kritischen Augenbiicken Geistesgegenwart entwickelten'; in der Verlustliste endlich liest man die Namen Berg, Paich', Debellak, Knobloch - Solferino ist der Ehrentag der Korn- pagniekommandanten. Im Angriff und in der Abwehr gleichtuchtig, handelten fast alle aus eigener Initiative und trafen beinahe lmmer ® 199 ® das Zweckmagigste. Um 1 Uhr mittags war Benedek Herr der Situation bei San Martino, sein Korps hatte einen ehrlichen Sieg erfochten. Der Brigade Philippovich fiel hiebei ein erhebliches Ver- dienst zu, gegen sechs piemontesische Regimenter (Nr. 6, 8, 11, 12, 17 und 18) war sie im Kampfe gestanden. Von 1 bis 4 Uhr nachmittags lieg Benedek die Truppen rasten, es herrschte eine erdriickende Schwiile. Inzwischen erreichte die Schlacht ihren Hohepunkt, der linke osterreichische Fliigel, durch Detailkampfe zermiirbt, sah sich um halb 4 Uhr augerstande, den Offensivstog der Franzosen abzuwehren. Erschopft trat die Armee- gruppe Wimpffen den Riickzug an, sukzessive tat die Armeegruppe Schlik dasselbe. Auch Benedek bekam den Befehl, die errungene Position zu verlassen. Als ob der Himmel solchem Begehren ziirne, ballten sich iiber dem Gardasee schwarze Wolken zusammen. Der Himmel verfinsterte sich, grelle Blitze flammten auf und ihnen folgte jenes Donnergerausch, welches den Eintritt von Hagelwetter andeutet. Ein Orkan brauste iiber die Fluren, Baume wurden ent- wurzelt, stellenweise auch Fuhrwerke umgeworfen. Nun prasselten Hagelkorner hernieder, so dicht und so heftig, dag man instinktiv die Augen schlog. Und mitten im Hagelwetter riickten die Piemontesen auf San Martino los. Enthusiasmiert durch den Erfolg der Franzosen am entgegengesetzten Fliigel, warfen die Piemontesen einzelne Ab- teilungen der Brigade Lippert iiber den Haufen, doch wurden sie aus San Martino durch andere Abteilungen derselben Brigade wieder hinausgedrangt. Lange wogte hier der Kampf, um 7 Uhr abends trafen die Piemontesen Anstalten, Benedeks rechten Fliigel zu um- gehen. Um halb 8 Uhr verlieg Benedek als letzter das Schlachtfeld, sein Korps, in zwei Gruppen geteilt, marschierte nach Pozzolengo und nach Peschiera. Es war schon dunkel, als die Gruppe, bei der sich das Regiment befand, vor den Toren Peschieras eintraf. In der Festung glaubte man, es seien Franko-Sarden aufgetaucht und rasch wurden mehrere Schiisse auf die Angekommenen abgegeben. Es gelang, das Migverstandnis zu beheben. Todmiide iiberschritten die Truppen die Minciobriicke. Erst am Morgen des 25. Juni erreichte das Regiment das Biwak im Festungsviereck. Die Verluste des Regiments waren grog. Es zahlte 68 Tote, 335 Verwundete, 70 Vermigte, zusammen 473 Mann. Legt man den Prasenzstand zugrunde, so ergibt das 10 Prozent; beriicksichtigt man nur den Gefechtsstand, so erhoht sich die Zahl der Prozente ® 200 ®> fast auf das Doppelte. Unter den Toten befanden sich fiinf Offiziere: die Oberleutnants Erschen und Krall, Hauptmann Viktor Plobst (in der Gefangenschaft ihren Wunden erlegen), Oberleutnants Prugnig und Svetličič. Verwundet waren 15 'Offiziere: Hauptmann Berg (schwer), Hauptmann Debellak (leicht), Leutnant Dehne (leicht), Oberst Dorninger (leicht), Oberleutnant Franche (leicht), Oberleutnant Ghedina (schwer), Leutnant Josch (schwer), Hauptmann Knobloch (leicht), Leutnant Kronberger (leicht), Leutnant Likoser (schwer), Hauptmann Paich (leicht), Leutnant Pirsch (leicht), Leutnant Salamon (schwer), Oberleutnant Sauter (leicht), Oberleutnant Strohbach (schwer). In Anbetracht der vollbrachten Leistungen wurde das Regiment mit Auszeichnungen nicht so reichlich bedacht, als man erwarten solite. Das Regiment erhielt eine Eiserne Krone, acht Militarverdienst- kreuze fiir Offiziere und zwei Verdienstkreuze fiir Nichtkombattanten; sechs Offizieren wurde die Allerhochste Anerkennung zuteil. Die Namen sind hier alphabetisch geordnet: Hauptmann Johann Braun MVK. Oberleutnant Fridolin Cramolini MVK. Leutnant Johann Dejak Allerhochste Anerkennung. Leutnant Franz Domladich MVK. Oberst Johann Dorninger von Dornstrauch MVK. Leutnant Ignaz Grisch Allerhochste Anerkennung. Leutnant Alois Hilbert Allerhochste Anerkennung. Unterarzt Nachtnebel GVK. Major Alexander Pfaffenberg MVK. Hauptmann Anton Prechtl MVK., besag seit 1849 die silberne Tapferkeitsmedaille. Hauptmann Friedrich Prieger Allerhochste Anerkennung, besag schon das MVK. Leutnant Felix Reya Allerhochste Anerkennung. Major Siegmund Edler von Sternfeld EKO-R. 3. Hauptmann Johann Freiherr von Veltheim MVK. Oberstleutnant Jakob Wolff von Wolffenberg Allerhochste Anerkennung, besag schon das MVK. Hauptmann Franz Freiherr von Wolkensperg MVK. Regimentskaplan Nikolaus Zitz GVK. ® 201 ® Benedek, der Held des Tages, bekam das Kommandeurkreuz des Theresienordens; Philippovich erhielt den Orden der Eisernen Krone 2. Klasse, worauf statutenmagig dessen Erhebung in den Freiherrnstand erfolgte. Fiir Leistungen wahrend der Schlacht von Solferino wurden aus dem Mannschaftsstande des Regiments 37 Personen dekoriert, und zwar 2 mit der goldenen, 9 mit der grogen silbernen und 26 mit der kleinen silbernen Tapferkeitsmedaille. Wir geben die Namen der Dekorierten alphabetisch geordnet: 1. Ballich Marko, STM-2. fiir sein Verhalten als Gemeiner (12. Kom¬ pagnie), sturmte kaltbliitig unter Leutnant Hilber ein Haus, das von Piemontesen besetzt war. Beim Riickzuge am Abend des Schlacht- tages zeichnete sich Ballich durch Entschlossenheit aus. 2. Bedenc Matthias, STM-2., Gemeiner der 17. Kompagnie, mutig und tapfer, wahrend des ganzen Schlachttages gleich ausdauernd. 3. Breitler Josef, STM-2., Grenadier der 3. Grenadierkompagnie, wie Glogovsky und Starin durch gutes Beispiel hervorragend. 4. Dollar Josef, STM-2. fiir sein Verhalten als Grenadier (1. Grenadier¬ kompagnie), eiferte die Kameraden durch Wort und Tat an. 5. Dominik Josef, STM-1., Korporal der 16. Kompagnie, tat sich bei den Stiirmen am Monte San Michele durch Mut und Bravour hervor. 6. Fink Martin, STM-2. fiir sein Verhalten als Feldwebel, war beim Stiir¬ men immer vorne, eiferte durch sein Beispiel die Mannschaft der 1. Grenadierkompagnie derart an, dag der Gegner viermal zum Wei- chen gebracht wurde. 7. Glogovsky Jakob, STM-2., Grenadier der 3. Grenadierkompagnie, war wie Breitler und Starin bei den wiederholten Sturmangriffen immer in der vordersten Linie. 8. Hrowathin Thomas, STM-2. fiir sein Verhalten als Gemeiner (9. Feld- kompagnie). 9. Jaki Michael, STM-1. fiir sein Verhalten als Zugsfiihrer, wirkte wie Fink sehr vorteilhaft auf die Mannschaft der 1. Grenadierkompagnie ein. Viermal wurde der Gegner geworfen und dessen Position erobert. 10. Klančnig Johann, STM-2., Zugsfiihrer der 2. Grenadierkompagnie, vvirkte wie Krištof sehr vorteilhaft auf die Mannschaft ein, befand sich beim Stiirmen immer vorne. 11. Kovač Bartholomaus, STM-2., Korporal der 12. Kompagnie, erstiirmte am Vormittage mit Ballich, Millautz und Wercich ein von Piemon¬ tesen bsetztes Haus. ® 202 ® 12. Krištof Johann, STM-2., Feldwebel der 2. Grenadierkompagnie, war bei den wiederholten Sturmangriffen mutig, eiferte durch sein Bei- spiel die Kameraden an. 13. Kummer Klemens, STM-2., Korporal der 16. Kompagnie, tapfer und entschlossen, wirkte auf die Mannschaft durch sein Beispiel. 14. Machkouz Anton, STM-2., Grenadier der 3. Grenadierkompagnie, wie Breitler und Glogovsky bei den wiederholten Sturmangriffen mutig und entschlossen. 15. Milkovich Matthias, STM-2., Gemeiner der 16. Kompagnie, tapfer und entschlossen, wirkte auf die Mannschaft durch sein Beispiel. 16. Millautz Martin, STM-2., Zugsfiihrer der 12. Kompagnie, erstiirmte mit Ballich, Kovač und Wercich ein von Piemontesen besetztes Haus. 17. Nadrach Josef, STM-1. fiir sein Verhalten als Gemeiner (9. Feld- kompagnie). Als sein Vorgesetzter, Leutnant Dehne, Gefahr lief, von einem piemontesischen Offizier und einem Soldaten gefangen zu werden, schog Nadrach den piemontesischen Offizier nieder und machte dessen Begleiter zum Gefangenen. Beim dritten Sturm auf den Eisen- bahndamm streckte Nadrach einen anderen piemontesischen Offizier zu Boden. 18. Pluth Franz, STM-2., Gemeiner der 17. Kompagnie, mutig und tapfer, bewahrte wahrend des ganzen Schlachttages seine Kaltblutigkeit. 19. Pluth Georg, STM-2., Gefreiter der 16. Kompagnie, tapfer und ent¬ schlossen, wirkte auf die Mannschaft durch sein Beispiel. 20. Potoczko Johann, STM-1. fiir sein Verhalten als Gemeiner (2. Feld- kompagnie), rettete den schwerverwundeten Oberleutnant Karl Prussnig aus der Gefangenschaft. Die Tat vollfiihrte Potoczko, nachdem das 1. Bataillon den letzten Sturm am Monte San Martino vollfiihrt und hierauf den Riickzug angetreten hatte. 21. Račk Pelegrin, STM-2., Gemeiner der 17. Kompagnie, tapfer und mutig, bewahrte wahrend des ganzen Schlachttages seine Kaltblutigkeit. 22. Radič Dominik, STM-2., Feldwebel der 3. Grenadierkompagnie, befand sich bei den wiederholten Sturmangriffen fortwahrend in erster Linie und wirkte durch sein gutes Beispiel vorteilhaft auf die Kom¬ pagnie ein. 23. Radi Josef, STM-2. fiir sein Verhalten als Korporal (9. Feldkompagnie). 24. Rauschenbacher Simon, GTM. fiir sein Verhalten als Fahnentrager des 3. Bataillons, benahm sich mutig und tapfer, wirkte auf die Mannschaft vorteilhaft ein und war erst nach seiner zweiten Ver- wundung zu bewegen, dag er die Fahne dem Zugsfiihrer Barnreiter . iibergab. 25. Ressel Josef, STM-2., Korporal der 2. Grenadierkompagnie, benahm sich augerst mutig, wirkte auf die Mannschaft vorteilhaft ein. ■a> 203 ® 26. Rossi Anton, STM-1. fiir sein Verhalten als Zimmermann (10. Feld- kompagnie), trug im Verein mit Feldwebel Michič der 13. Kompagnie den schwerverwundeten Hauptmann Plobst aus dem heftigsten Kugel- regen nach Pozzolengo und verbrachte als freiwilliger Krankenwarter wachend die Nacht. 27. Sadu Anton, STM-1. fiir sein Verhalten als Grenadier (1. Grenadier- kompagnie), war entschlossen und mutig, eiferte die Kameraden durch Wort und Tat an. 28. Schuschnig Franz, STM-2. fiir sein Verhalten als Feldwebel (9. Feld- kompagnie). 29. Smuk Andreas, GTM. fiir sein Verhalten als Hornist (4. Grenadier- kompagnie). Das Grenadier- und das 3. Feldbataillon wurden vom Gegner durch iiberlegene Krafte zum Weichen gebracht. An der Seite des Brigadiers GM. Philippovich weilend, blies Smiik so lange das Signal Vergatterung, bis die beiden Bataillone wieder rangiert waren. Philippovich stellte sich an die Tete und geschlossen riickten beide Bataillone zum Sturme. Durch unausgesetztes Blasen der Signale Marsch und Sturm trug Smiik viel zur entschlossenen Haltung der stiirmenden Kolonne bei. Aus zwei Positionen wurden die Piemon- tesen geworfen. Noch an Ort und Stelle beauftragte Philippovich den Kompagniekommandanten, Smiik fiir die Auszeichnung mit der goldenen Tapferkeitsmedaille einzugeben. 30. Spec Michael, STM-1. fiir sein Verhalten als Gemeiner (9. Feldkom- pagnie), er drang beim Sturm auf den Eisenbahndamm in die Časa Rossi ein und zwang drei daselbst befindliche piemontesische Soldaten, die Waffen zu strecken. 31. Starin Andreas, STM-2., Gefreiter der 3. Grenadierkompagnie, befand sich wie Radič bei den wiederholten Sturmangriffen fortwahrend in der vordersten Linie und wirkte durch sein gutes Beispiel vorteilhaft auf die Kompagnie ein. 32. Suppan Andreas, STM-1. fiir sein Verhalten als Zugsfuhrer. Wahrend der Schlacht wurde er von seiner (8. Feld-) Kompagnie abgeschnitten. Er schlog sich nun der 1. Grenadierkompagnie an und machte an der Seite des Hauptmannes Baron Veltheim fiinf Sturmangriffe mit. Sein entschlossenes Betragen wirkte aneifernd. 33. Terkovich Johann, STM-2. fiir sein Verhalten als Grenadier (1. Grena¬ dierkompagnie), entschlossen und mutig, beim Stiirmen immer vorne, wirkte auf die Kameraden vorteilhaft ein. 34. Vranker Matthaus, STM-2. fiir sein Verhalten als Gemeiner (9. Feld- kompagnie). 35. Wercich Andreas, STM-2., Hornist der 12. Kompagnie, erstiirmte mit Ballich, Kovač und Millautz ein von Piemontesen besetztes Haus, @ 204 36. Winkler Ignaz, STM-2. fur sein Verhalten als Korporal (9. Feldkom- pagnie). 37. Wolf Simon, STM-2. fur sein Verhalten als Feldwebel (9. Feldkom- pagnie). Im franzosischen Hauptquartier hatte man am Abend des 24. Juni durchaus nicht die Empfindung, dag der Tag von Solferino mit einem Siege geendet habe, denn die Osterreicher waren in solcher Haltung zuriickgegangen, dag man glauben mugte, die Raumung des Schlacht- feldes sei ein strategisches Manover. Die Franzosen leiteten denn auch keine Verfolgung ein, ja sie brauchten vier Tage, bis sie wieder schlagfertig waren. Am 28. Juni betraten die Franko-Sarden den Raum des Festungsviereckes, einerseits schritten sie zur Belagerung von Peschiera, anderseits trafen sie Vorbereitungen zur Belagerung von Verona. Allein alle diese Magregeln waren nicht ernst gemeint, Napoleon III. wiinschte sehnlichst einen Friedensschlug herbei. Die Schritte, die er in diesem Sinne tat, hatten zum Ergebnis, dag sich aus beiden Hauptquartieren am 8. Juli Vertrauensmanner in Villafranca einfanden und einen Waffenstillstand vereinbarten. Zwei Tage spater hatten beide Kaiser eine Zusammenkunft in Villafranca, wobei iiber den definitiven Friedensschlug verhandelt wurde. Die von Napoleon III. gestellten Bedingungen nahm Franz Josef am 11. Juli an, nebst Preis- gabe der Dynastenhauser in Toskana und Modena trat Osterreich die Lombardei ab. Am 14. Juli reiste Kaiser Franz Josef nach Ischl. Der Krieg war zu Ende, die Armee wurde wieder auf Friedens- fug gesetzt. Das in Laibach am 1. April mobilisierte vierte Bataillon war vor Beginn des Feldzuges nach Venedig instradiert worden und im Verein mit anderen vierten Bataillonen hatte es den Zwecken der Kiistenverteidigung gedient. In Aktion war das Bataillon jedoch nicht getreten. Am 27. Juli bestieg es die Eisenbahn und fuhr nach Laibach. Zu der Strecke, die man heute in acht Stunden zurucklegt, brauchte das Bataillon volle acht Tage, erst am 5. August war Laibach erreicht. Die Stadt bereitete den Heimkehrenden einen freundlichen Empfang. Das am 28. Juni in Krainburg aufgestellte fiinfte Bataillon wurde am 10. August aufgelost. Das im Festungsviereck weilende Regiment wurde am 1. August nach Bassano verlegt. Einzelne Kompagnien bezogen Orte in der Umgebung, da in Bassano selbst nicht genug Raum vorhanden wai, Unter dem unmittelbaren Eindruck der letzten Kiiegsereignisse schiitt die Heeresleitung zu einer durchgreifenden Armeereform, Die bisliei s) 205 ® bestandenen 62 Infanterieregimenter zu je vier Bataillonen verwandelte man am 27. Dezember 1859 in 80 Regimenter zu je drei Bataillonen. Demgemag mugte das Regiment ein Bataillon abtreten an das in Esseg neu zu formierende Infanterieregiment Nr. 78. In der Rangliste fiir 1859 sind die Offiziere, welche aus dem Regimente schieden, ersichtlich gemacht. Innerhalb des Regiments fanden ungeheuer viele Personal- veranderungen statt. Wahrend des Jahres 1859 zahlte das Regiment 193 Offiziere, 1860 gab es deren 119. Es wurden somit 80 Personen ausgeschieden; darunter sind jene nicht begriffen, welche, wie Oberst Dorninger, Oberst- leutnant Wolff, die Majore Illizstein und Pavlizza, durch an- dere ersetzt wurden. Die quittierenden Offiziere bekamen eine Abfertigung in der Hohe der dop- pelten Jahresgage. Auf Dorninger f olgte am 11. F ebruar 1860 Oberst Kuhn, gewesener General- Franz Freiherr von Kuhn Regimentskommandant 1860—1862 Den neuen Mann be- trachtete man mit gemischten Empfin- dungen. Einerseits lastete auf ihm das Odium, im letzten Kriege keine gliick- liche Hand gezeigt zu haben, anderseits jblendete seine mit Orden geschmiickte Brust. Verdienst- kreuz, Eiserne Krone und Theresienorden, das alles erworben Einzelne Herren des stabschef Gyulais. als Hauptmann. Der Fali stand beispiellos da. Regiments erinnerten sich, ihn 1848/49 in mehreren Affaren gesehen zu haben, wobei er groge personliche Bravour an den Tag gelegt hatte. Bei Ubernahme des Regimentskommandos zahlte Kuhn 42 Jahre, geistig wie physisch bewegte er sich auf dem aufsteigenden Aste seiner Lebensbahn. Von den Offizieren des Regiments trennte Kuhn eine ge- wisse Kluft, bedingt dadurch, dag er gewohnt war, sich nur mit grogen Dingen abzugeben. Wer Armeekorps instradiert hat, findet keinen Gefallen an dem Kleinkram einer Kompagnie. Spuren seines Wirkens als Oberst hat Kuhn im Regimente nicht zuriickgelassen, um so nach- haltiger aber wirkte er ein Jahrzehnt spater auf das Regiment ein. Am 19. Marž 1860 fand in Laibach eine groge Feier aus Anlag des © 206 © durch Fernkorn geschaffenen Radetzkydenkmals statt. Nach Jahres- frist wurde das Regiment unangenehm iiberrascht durch die Nachricht, dafj es aus Bassano nach Siidtirol abzugehen habe. Der Regimentsstab und das zweite Bataillon gingen am 10. April 1862 nach Trient ab, das erste Bataillon folgte zwei Tage spater nach, kam aber nach Riva. Das dritte Bataillon, das in Verona verblieb, wurde am 30. September 1861 nach Spalato geschickt, iibersiedelte im Marž 1862 nach Castelnuovo und im Herbst darauf nach Cattaro. Ahnliches Wandern war auch dem ersten und zweiten Bataillon beschieden, denn schon im Mai 1862 marschierte das Regiment nach Laibach. Kuhn schied aus dem Regi¬ mente am 3. Juni 1862, sein Nachfolger wurde Graf Attems. Graf Attems war dem Regimente ein Fremder, er kam vom 43. Infanterieregimente. Durch ihn kam, da er sieben Jahre Oberst war, eine gewisse Stabilitat ins Regiment. Eine in Laibach am 18. Oktober 1863 veranstaltete Gedenkfeier an die Schlacht bei Leipzig forderte die Erscheinung zutage, dag noch 31 Veteranen aus jener Zeit am Leben waren. Ihre Namen wurden verzeichnet, leider jedoch unterlassen, die Vornamen, das Alter und die erreichte soziale Stufe anzugeben. Die Veteranen hiegen: Alt, Anderle, Assanger, Bagler, Derstinei, Franz, Friitsche, Funk, Hahn, Hoger, Horak, Hossak, Janusch, Klatzek, Kotzorek, Kraliček, Krause, Kutzanek, Linke, Nedved, Novy, Patz, Pratzni, Rosler, Schulz, Schwarz, Stephan, Storch, Stroh- bach, Wanderka, Wohlgemuth. Der Aufenthalt in Laibach dauerte nicht lange, nach l 1 /, Jahren mugte das Regiment nach Pola. Das erste Bataillon ging am 6. Oktober 1864 nach Pola ab, der Regimentsstab und das zweite Bataillon folgten drei Tage spater nach. Allein auch in Pola hatte das Regiment nicht lange Ruhe, im August 1865 mugte es nach Dalmatien. Wahrend das zweite Bataillon nach Castelnuovo verlegt wurde, kamen der Regi¬ mentsstab, das erste und dritte Bataillon nach Ragusa. Acht Monate spater, am 25. April 1866, traf das Regiment der Mobilisierungs- befehl, es hatte unter Riicklassung des dritten Bataillons in Castel¬ nuovo unverweilt zu Schiff nach Venedig abzugehen. Oberst Graf Attems erreichte Venedig am 5. Mai, an demselben Tage stieg das mobilisierte und mit der Eisenbahn beforderte vierte Bataillon zu ihm. Mit dem Erganzungstransport, der aus Laibach kam, verfiigte Attems iiber 3316 Mann. Was Kriegserfahrung im Offizierkorps anbelangt, wat Attems sehr gut daran, denn er besag nicht weniger als 42 Offiziere, die © 207 ■© schon 1859 dem Regimente angehort hatten, und zwar 2 Stabsoffiziere, 14 Hauptleute, 17 Oberleutnants und 6 Leutnants, endlich auch den Kaplan, den Auditor und den Rechnungsfiihrer. So unvorbereitet auch das Regiment auf dem italienischen Kriegsschauplatze eintraf, in diesem Falle hatte das nichts zu sagen, weil die alteren Offiziere mit den Eigentiimlichkeiten des Landes vertraut waren. Das Regi¬ ment Hohenlohe besag iibrigens noch aus den Zeiten Eberhards her einen gewissen Ruf, den Italienern imponierten die „Okenloke“- Offiziere ganz gewaltig. Die Grundsatze fiir die Verwendung der Truppen auf dem Schlacht- felde unterschieden sich wesentlich von der Taktik des Jahres 1859. Wahrend des Feldzuges von 1859 befolgte man den Grundsatz, ein Gefecht vorsichtig einzuleiten und langsam durchzufiihren. Jetzt da- gegen galt das Entgegengesetzte als Norm, man wollte die Ent- scheidung moglichst rasch anbahnen. Darum verzichtete man auf die vorsichtige Einleitung des Gefechtes, vom Losstiirmen auf die feind- liche Position versprach man sich mehr Erfolg. Ohne erst den Gegner durch Feuer zu erschiittern, formierten sich die Regimenter zum Sturme. Unter den Klangen der Regimentsmusik, mit fliegenden Fahnen, drangen die in Masse formierten Bataillone auf den Gegner ein. Diese Art anzugreifen, hieg Stogtaktik. Auch augerlich unter- schied sich die Infanterie des Jahres 1866 von jener des Jahres 1859. Der Offizier besag einen Umlegkragen anstatt des friiher iiblichen Stehkragens, und die Feldbinde trug er nicht um die Hiiften, sondern von der rechten Schulter herab zur linken Seite. Charakteristisch war ferner die Feldadjustierung, Offiziere wie Mannschaft erschienen stets im Mantel. In Venedig eingelangt, wurde das Regiment (im Verein mit dem 37. Jagerbataillon und drei Bataillonen des 12. Grenzerregiments) zur Brigade Benko eingeteilt. Im Verlaufe der Begebenheiten gliederte man diese Brigade an die Brigade Prinz Weimar und vereinigte beide als Reservedivision Rupprecht. Anfangs hatte es den Anschein, als ob das Regiment standig in Venedig verbleiben werde. Ein Arinee- befehl vom 9. Juni gab den Truppen bekannt, dag an Stelle Benedeks, der zur Nordarmee nach Bohmen abging, Erzherzog Albrecht, der Sohn des Siegers von Aspern, die oberste Leitung ubernommen habe. Dem scheidenden Benedek, dem „treuen Freunde und Waffen- gefahrten“, widmete Erzherzog Albrecht einen sehr warmen Nachruf. Den Truppen selbst stellte sich der kaiserliche Prinz als alten Bekannten ®> 208 @ !§ vor, indem er auf gemeinsame Erlebnisse des Jahres 1848/49 hin- wies. Das in schwungvoller Sprache abgefagte Manifest verfehlte seine Wirkung nicht, man hatte allgemein das Gefiihl, dag an der Spitze der Armee ein Mann stand, der die Dinge von einer hoheren Warte zu betrachten pflegte. Unwillkurlich blickten die Truppen mit Vertrauen zu diesem Fiihrer empor und daraus ergab sich der Drang zu einheitlichem Handeln ganz von selbst. Die in Venetien operierenden Trup¬ pen , Siidarmee ge- nannt, umfagten auger der Division Rupprecht drei Ar- meekorps, und zwar das 5. (Rodich), 7. (Maroičič) und 9. (Hartung; 1848 bis 1850 Stabsoffi- zier im Regiment), dazu die Kavallerie- Siidtirol die Brigade Kuhn (gewesener Oberst des Regi- ments). Am 15. Juni fiihrte Attems das Regiment von Ve- nedig nach Albaredo und am 20. Juni nach San Bonifacio, in den Bereich des F estung|sviereckes, FML. Ernst Ritter von Hartung wo sich die Siid- brigadePulz. Auger- 1848 -1850 stabsoffizier im Regiment armeekonzentrierte. dem befand sich in Der 20. Juni war ein folgenschwerer Tag, aus dem italienischen Hauptquartier langte bei Erzherzog Albrecht die Kriegserklarung ein, mit dem Bedeuten, dag drei Tage spater die Feindseligkeiten beginnen wiirden. Erz¬ herzog Albrecht hatte seinen Plan langst gefagt. Damit aber der Gegner nicht vorzeitig davon etwas erfahre, mugte die Armee, die sich einen Tagmarsch ostlich von Verona befand, am 21. Juni ruhig im Kantonnement verbleiben; nur die Brigade Benko, der eine spezielle Aufgabe zugedacht war, vollfuhrte einen Marsch bis Campalto, nord- lich von Verona. Durch diesen Marsch gelangte die Brigade an den rechten Fliigel der Armeefront. Am 22. Juni riickte die Armee in den Raum westlich von Verona, die Brigade Benko mugte abermals weit ausgreifen, weil sie Parona zu erreichen hatte. Am 23. Juni waren alle Truppen in Bewegung gegen den beind. Nach einei Mittagsrast wurden die Truppen neuerdings in Marsch gesetzt, weil der Gegner den Mincio iiberschritt. Die Brigade Benko erreichtc Pastrengo und bezog hier das Biwak. Verpflegsartikel wurden gefagt. Wahrend der Nacht wurde die Menage gekocht, um 3 Uhr friih ® 209 ® hatte das Regiment zum Abmarsch gestellt zu sein. Oberst Graf Attems setzte die Abmarschstunde fiir 2 Uhr an. Es war eine un- erquickliche Nacht, da ein heftiges Gewitter niederging. Bis auf die Haut durchnagt, war an Schlaf nicht zu denken. Als die Sonne des 24. Juni aufging, befand sich das Regiment in ahnlicher Situation wie seinerzeit in der Schlacht bei Solferino. Den rechten Fliigel der Armeefront einnehmend, vollfiihrte es wahrend der Schlacht bei Custoza eine Reihe schoner Leistungen, und wie bei Solferino wugte es auch hier den Sieg an seine Fahnen zu fesseln. Im Brigadeverbande brach das Regiment um 3 Uhr friih auf. In Sandro angelangt, bekam Oberst Graf Attems den Befehl, das Regiment zu teilen. Wahrend er mit dem zweiten und vierten Bataillon als linke Seitenkolonne langs des Tionebaches vorzuriicken hatte, wurde das erste Bataillon, Oberstleutnant Feldegg, als rechte Seitenkolonne diri- giert. Die Grenzer bildeten die Mitte der Brigade Benko, hinten als zweites Treffen riickte die Brigade Prinz Weimar nach. Das Regiment wirkte somit in zwei Gruppen. Um die Dinge nicht durcheinander zu werfen, sei zunachst das Bataillon Feldegg ins Auge gefagt. Das Bataillon Feldegg war als rechte Seitenkolonne der Brigade Benko zugleich augerster rechter Fliigel der kampfenden Armeefront geworden. Welches Hochgefiihl, sich sagen zu diirfen: Ich bin der eine Pol der Achse, um die sich heute die Schlacht dreht. Ein gliicklicher Zufall hat uns die Rangliste dieses Bataillons erhalten, wir sind daher in der Lage, mit der kritischen Sonde tief eindringen zu konnen. Die Tatigkeit der bei diesem Bataillon eingeteilten Offiziere zwingt uns ungeheuchelte Bewunderung ab, wenn man einerseits die erworbenen Dekorationen, anderseits den Vermerk tot oder verwundet hinzufiigt. Vier Orden der Eisernen Krone, fiinf Verdienstkreuze — alle Achtung; fiinf Offiziere tot, fiinf Offiziere verwundet — man zieht unwillkiirlich den Hut. 1. Bataillon: Oberstleutnant Feldegg EKO., Adjutant Leutn. Madera. 1. Kompagnie: Hauptmann Knobloch EKO., Oberleutnant Schramek f, Leutnant Graziadei f, Leutnant Palocsay. 2. Kompagnie: Hauptmann Baumgartner, Oberleutnant Schemerl ver- wundet, Leutnant Benesch MVK., Leutnant Beck ver- wundet. 3. Kompagnie: Hauptmann Vogeler MVK., Oberleutnant Seidl, Leut¬ nant Handschuh Karl, Leutnant Barbo verwundet, MVK. ® 210 © 4. Kompagnie: Hauptmann Veltheim EKO., Oberleutnant Gruden MVK., Leutnant Holitsch f, Leutnant Braun. 5. Kompagnie: Hauptmann Raynoschek f, EKO., Oberleutnant Jan¬ ko wsky, Leutnant Oberster verwundet, MVK., Leut¬ nant Leuzendorf Robert verwundet. 6. Kompagnie: Hauptmann Neugebauer f, Oberleutnant Semliner, Leutnant Leuzendorf Artur. Oberstleutnant Feldegg verlor, als er um 7 Uhr friih am Monte Cricol anlangte, die Vorhutkompagnie Knobloch. Die nachste Kom¬ pagnie, Hauptmann Baumgartner, als Vorhut ausscheidend, formierte Feldegg das Bataillon unverweilt zum Angriffe. Zu seiner Linken riickte ein Regiment (Nr. 36) der Brigade Weimar vor, rechts be- gleitete ihn die Kompagnie Knobloch. Geschossen wurde wenig, mit gefalltem Bajonette drang man auf den Gegner ein. Ein kurzes, aber erbittertes Handgemenge folgte, der Gegner wird geworfen. Allerdings fallen dabei fiinf Offiziere des Bataillons (Raynoschek, Neugebauer, Schramek, Graziadei und Holitsch), drei Offiziere (Oberster, Barbo und Robert Leuzendorf) werden verwundet. Leut¬ nant Barbo blutet aus dem Oberschenkel, er begibt sich aber nicht nach dem Verbandplatze, sondern harrt aus bis zum Nachmittag, bis der Kampf beendet ist. Die erste Etappe ist voriiber, unaufhaltsam dringt das Bataillon weiter. Bei Campagna rossa hat der Gegner eine Position bezogen, man wirft ihn mit dem Bajonett hinaus; die Kompagnie Vogeler hat Gelegenheit, eine numerisch starkere Ab- teilung zu vertreiben und im Eifer der Verfolgung verliert sie den Kontakt mit dem Bataillon. Der Gegner greift Campagna rossa mit iiberlegenen Kraften an, Feldeggs Kompagnien werden geworfen, nur die Kompagnie Knobloch vermag sich in einem Gehoft zu be- haupten. Feldegg priift die Situation, er rafft seine Kompagnien zusammen und erstiirmt Campagna rossa zum zweitenmal. Mit hochgeroteten Gesichtern verfolgen die Leute den Feind. Zu ihrer Freude taucht ein Bataillon auf, das der Festungskommandant von Peschiera zu Hilfe geschickt hatte, und nun halt keine Macht der Erde die Leute mehr auf. Immer hoher steigt die Sonne, die Hitze wird grof). Allein daran denkt niemand, denn brennender als die Sonne ist die Sehnsucht, den Gegner vom Schlachtfelde zu verjagen. Erst vor Monzambano, wo der Gegner die Brucke iiber den licino zum Ruckzuge beniitzt, erreicht der Offensivdrang sein Ende. Dabei ist es 3 Uhr nachmittags geworden. Die ganze Zeit hindureh hatte -s) 211 ® sich Feldegg weniger fiir sich selbst, als fiir die Brigade Weimar ab- gerackert. Die Kompagnie Vogeler, die sich zum Gros des Regiments zog, kam mit bedeutenden Verlusten dort an. Alle drei Subaltern- offiziere wurden durch einschlagende Geschosse verwundet. Beim Gros des Regiments verliefen die Ereignisse anders. Auch hier ermoglicht die Rangliste einen Uberblick iiber die handelten Personen. Wie beim ersten Bataillon fiigen wir bei den Namen die erhaltenen Dekorationen und den Vermerk tot oder verwundet hinzu. Gros des Regiments: Oberst Graf Attems, Regimentsadjutant Ober- leutnant Neupauer f. 2. Bataillon: Major Funk, Adjutant Leutnant Raynoschek. 7. Kompagnie: Hauptmann Prieger, Oberleutnant Gutmann, Leutnant Slivnik, Leutnant Konschegg. 8. Kompagnie: Hauptmann Dobranz, Oberleutnant Strohmayer, Leut¬ nant Kottnik, Leutnant Mandič. 9. Kompagnie: Hauptmann Giačich verwundet, Oberleutnant Likoserf, Leutnant Miiller Moritz, Leutnant Muller Heinrich ver- wundet. 10. Kompagnie: Hauptmann Muller f, Oberleutnant Veite, Leutnant Puteany, Leutnant Fux. 11. Kompagnie: Hauptmann Pfeifer, Oberleutnant Pfifferling, Leutnant Handschuh Adolf, Leutnant Handschuh Viktor. 12. Kompagnie: Hauptmann Soritsch, Oberleutnant Plobst, Leutnant Schweiger-Lerchenfeld. 4.Bataillon: Major Tormin, Adjutant Leutnant Wischinka. 19. Kompagnie: Hauptmann Ghedina, Oberleutnant Kanz, Leutnant Bartsch, Leutnant Kert. 20. Kompagnie: Hauptmann Braun, Oberleutnant Radkovich, Leutnant Zigmundovsky MVK., Leutnant Potočnik. 21. Kompagnie: Hauptmann Eckert, Oberleutnant Josch MVK., Leut¬ nant Muller Friedrich. 22. Kompagnie: Oberleutnant Leber, Leutnant Khautz , Leutnant Polajner. 23. Kompagnie: Hauptmann Prechtl EKO., Leutnant Kuralt, Leutnant Hudovernik. 24. Kompagnie: Hauptmann Orel, Oberleutnant Sivkovich, Leutnant Ubl, Leutnant Kautschitsch. 212 ® Bei der Kolonne Attems gibt es nur einen Orden der Eisernen Krone und zwei Verdienstkreuze zu verzeichnen, auch die Zahl der Toten und Venvundeten steht im Vergleich zum Bataillon Feldegg erheblich zuriick. Das allein schon bietet einen Fingerzeig fur die Beurteilung der voilbrachten Taten. Die Kolonne Attems hatte nicht das Gliick, unbeengt handeln zu konnen, sie mugte vielmehr auf die Nachbarn rechts und links Riicksicht nehmen, indem sie die Verbindung Regimentskaplan Zits erteilt dem Regiment den Segen am 24. Juni 1866 herzustellen hatte zwischen der eigenen Division Ruppreeht und dem Korps Rodich. Wahrend Attems langs des Tionebaches fortmarschierte, kam des Erzherzogs Fliigeladjutant, Oberstleutnant Graf Hunyady, herangesprengt mit dem Befehle, die Kolonne habe Direktion auf Santa Lucia zu nehmen. An dem Namen Santa Lucia hangt etwas Er- habenes, weihevolle Erinnerungen an das Jahr 1848 werden selbst heute lebendig. Attems empfing den Befehl in der Nahe von Castel- nuovo und formierte die beiden Bataillone sogleich in Divisions massen. Hierauf lieg er frontieren. Der Regimentskaplan Zits, ein alter- Haudegen im Priesterrocke, trat im Ornate vor die Front der beiden Bataillone, hielt eine kurze kernige Anrede und bredete segnend seine Arme iiber die Kompagnien, ihnen die Absolution ® 213 ® erteilend. Lautlose Stille herrschte, jeder sprach stumm sein Gebet zum Lenker der Schlachten, zum Richter der Seelen. Da durchzischt ein Hohlgeschog die Luft und schlagt mitten in die 12. Division ein mit schauerlichem, totverkiindendem Gerausch. Truppe und Priester sehen mit Bangen das Geschog einschlagen, unwillkiirlich erwartet man das Wehklagen verwundeter Menschen. Das Geschog hatte aber keinen Schaden angerichtet, es atmete jeder erleichtert auf und ge- hobenen Mutes trat die Kolonne den Weitermarsch an. „Werimmer“, sagt ein Augenzeuge, „die Behauptung wagt, er sei ganz kalt in die Schlacht gegangen, der liigt. Der Tapferste sehnt sich aus der be- engenden schwiilen Ruhe in die Aktion zu kommen. Uns war es an- genehm, dag es so fest d’rauf los ging.“ Attems teilte die Kolonne. Wahrend das vierte Bataillon west- lich des Tione blieb, ging Attems mit dem zweiten Bataillon durch den Bach auf das ostliche Ufer. Infolge des Platzregens wahrend der Nacht fiihrte der sonst seichte Bach viel Wasser und die Stromung war so heftig, dag Leutnant Viktor Handschuh in Gefahr schwebte, von den Wellen fortgeschwemmt zu werden. Vom Tode des Er- trinkens bewahrte den blutjungen Offizier der Gemeine Prašnikar (1901 dem Regiment des Oberstleutnant angehorend). Attems riickte nun auf den Ort Oliosi los, den die Brigade Piret (fiinftes Korps) erstiirmt hatte, mit Ausnahme des Pfarrhofes war das Dorf von den Osterreichern erobert. Die fiinfte und sechste Division wendete sich nun gegen den Pfarrhof. Man zertriimmerte das Tor, gierig drangte ein Menschenknauel in den Hof. Aus den Fenstern fielen Schiisse und als einer der ersten lag Hauptmann Miiller entseelt auf der Erde. Oberleutnant Regimentsadjutant Neupauer, der zu Pferd in den Hof hereingesprengt kam, wurde von sechs Kugeln getroffen; er war tot, sein Pferd jedoch nicht. Dieses schleifte den leblosen Reiter zum Hofe hinaus und brach dann, aus vielen Wunden blutend, zusammen. Bestiirzt wich der eingedrungene Menschenknauel zuriick, einen solchen Empfang hatte man nicht erwartet. Attems lieg noch- mals stiirmen, wieder mit negativem Erfolge, unter den Toten befand sich Oberleutnant Likoser. Kaum zwanzig Schritte vom Pfarrhof ent- fernt, hielt Attems hoch zu Pferde Musterung. Da gewahrte er, dag aus einem Fenster zu ebener Erde Heu herausragte. Hauptmann Giačich bekam den Befehl, das Heu in Brand stecken zu lassen. Damals waren Ziindholzchen ein Luxusartikel, den nur wenige bei sich fiihrten. Zum Gliick fand Giačich einige Leute, die das kostbare p 214 ^ Ziindmittel ^ei hatten und diese schlichen nun an der Mauer entlang bis zum Fenster, wo das Heu herausragte. Wenige Minuten spatei stand der Pfarrhof in Rauch und Flammen. Die Verteidiger gaben nun klein bei, sie schwenkten weige Tiicher und riefen: „Wir sind Neapolitaner! “ 10 Offiziere und 26 Mann ergaben sich. Damit war die erste Halfte der Tagesarbeit geleistet, in der Folge hatte Attems den Ort Oliosi zu besetzen. Er verwendete hiezu die fiinfte und sechste Division, die vierte Division und das vierte Ba- taillon nahmen Auf- stellung in den vor Oliosi liegenden Ge- hoften. Um 3 Uhr nachmittags ver- richtete die Kolonne Attems die zweite, schwierigere Halfte der Tagesarbeit. Um diese Zeit verlangte die allgemeine Ge- fechtslage, dag das Alexander Graf Attems Regimentskommandant 1862—1869 Dorf Pasquali er- obert werden mugte. Attems gruppierte seine Kolonne wie folgt: Vorne mit der Planklerkette Leut- nant Zigmundovsky. Angriffsstaffel war die zwolfte und zehnte Division, be- gleitet rechts von der elften Division (ge- fiihrt von Oberleut- nant Josch). Hinten als Reserve folgte die sechste Division. Die dritte und vierte Division blieben stehen. Das Verdienst, Pasquali genommen zu haben, gebiihrt dem Haupt¬ mann Prechtl. Dag Prechtl als Sturmbock verwendet wurde, versteht sich eigentlich von selbst, denn er besag die silberne Tapferkeits- medaille und das Verdienstkreuz. Von einem solchen Manne konnte man mit Bestimmtheit erwarten, dag er nicht locker lassen werde. Mit der Eroberung von Pasquali hatte der rechte Fliigel der Armee- front eine solche Uberlegenheit iiber den Gegner erlangt, dag hier das Schicksal des Tages entschieden war. Um 5 Uhr nachmittags gelang es, die Piemontesen aus Custoza zu vertreiben, die Schlacht bei Custoza war siegreich beendet. In Anbetracht der Leistungen waren die Verluste des Regiments verhaltnismagig gering. Tot 52 Mann (darunter 8 Offiziere), ver- wundet 156 Mann (darunter 7 Offiziere), vermigt 75 Mann, zusammen 203 Individuen. Als es sich darum handelte, jene Personen des Mannschaftsstandes zu dekorieren, die sich durch besondere Bravour hervorgetan hatten, -ga 215 © wurde die Verlegenheit grog. Der durch Mut und Entschlossenheit hervorragenden Individuen waren so viele vorhanden, dag man selbst nach sehr rigoroser Sichtung noch immer 162 Namen in den Beloh- nungsantrag aufnehmen mugte. Oberst Graf Attems zeigte hier seine volle Seelengroge, fiir sich selbst beanspruchte er nichts, doch fiir seine Untergebenen stand er entschieden ein. Die zur Uberpriifung der Belohnungsvorschlage eingesetzte Kommission hatte nicht so viele Medaillen zur Verfiigung, um allen 162 Personen die verlangte Dekora- tion zusprechen zu konnen. Es kam daher ein Kompromig zustande, dahin lautend, dag man 1 goldene, 23 groge silberne und 38 kleine silberne, zusammen 62 Tapferkeitsmedaillen zuerkannte. Die Trager dieser 62 Medaillen sind hier alphabetisch angegeben. Augerdem aber bewilligte die Kommission noch 30 kleine silberne Tapferkeits¬ medaillen,* so dag das Regiment fiir die Schlacht bei Custoza 92 De- korationen erhielt. Eine kleine silberne Tapferkeitsmedaille wurde im August nachtraglich zuerkannt. Die Totalsumme betragt daher 93 Stiick. Von den hier namentlich angefiihrten 62 Medaillen entfallen auf das erste Bataillon 26, auf das zweite Bataillon 9, auf das dritte Ba- taillon 27 Stiick. Den Lowenanteil heimste die 23. Kompagnie ein, sie bekam 14 Medaillen. 1. Ajdukovič Michael, STM-1., Feldwebel der 11. Kompagnie, erhielt sowohl beim Anmarsch als beim Sturm auf die Hausergruppe bei Oliosi seinen Zug geschlossen; das Eindringen in das Haus, welches von 6 Offizieren und zirka 70 Mann besetzt war, bewirkte er als erster. 2. Braune Karl, STM-2., Zugsfiihrer der 9. Kompagnie, zeichnete sich wie Kosmač bei Erstiirmung des Gehoftes bei Oliosi aus. 3. Breznikar Johann, STM-2., Zugsfiihrer der 19. Kompagnie, fiihrte seinen Zug entschlossen wahrend des Sturmes gegen die Časa Pasquali auf dem Monte Vento, das personliche Beispiel wirkte aneifernd. 4. Ferrant Alois, STM-1., Feldwebel der 21. Kompagnie, nahm mit seinem Zuge stiirmend ein in der Flanke gelegenes Haus, welches vom Gegner besetzt war. Er wirkte iiberhaupt durch sein Beispiel sehr vorteilhaft auf die Mannschaft ein. 5. Gerdan Georg, STM-2., Korporal der 24. Kompagnie, drang beim Sturm auf die Hausergruppe bei Pasquali in den ersten Stock eines Hauses ein und nahm 6 Piemontesen gefangen. * Im Belohnungsantrage sind die Trager dieser 30 kleinen silbernen Tapfer¬ keitsmedaillen nicht ersichtlich gemacht. Es scheint, dag Oberst Graf Attems diese Medaillen nach eigenem Ermessen zuerkennen durfte, 216 @ 6. Gorischeg Martin, STM-2., Gefreiter der 20. Kompagnie, sammelte aus eigenem Antrieb einige Versprengte und brachte mit diesen eine gegnerische Abteilung zum Weichen. 7. Grabetz Franz, STM-2., Gemeiner der 10. Kompagnie, wie Treo. 8. Hormann Valentin, STM-2., Feldwebel der 3. Kompagnie, legte viel Umsicht und Mut an den Tag, besonders als er mit seinem Zuge die linke Flanke der zweiten Division zu decken hatte. 9. Jerič Anton, STM-2., Hornist der 2. Kompagnie, benahm sich tapfer und aneifernd. 10. Jeserscheg Jakob, STM-2., Gemeiner der 20. Kompagnie, zeichnete sich durch Entschlossenheit und Tapferkeit aus. 11. Kame Georg, STM-2., Gemeiner der 23. Kompagnie, wie Mihič. 12. Kerschan Franz, STM-2., Korporal der 23. Kompagnie, wie Mihič. 13. Kikel.?, STM-2., Korporal der 2. Kompagnie, war tapfer, mutig und entschlossen. 14. Klein Stephan, STM-1., Feldwebel der 5. Kompagnie, hervorragend mutig und entschlossen, befand sich immer an der Tete seines Zuges. 15. Kobau Andreas, STM-2., Zugsfuhrer der 6. Kompagnie, eiferte seinen Zug durch Wort und Tat an. 16. Kobau Johann, STM-1., Gemeiner der 23. Kompagnie, wie Leuscher. 17. Konig Johann, STM-2., Gefreiter der 23. Kompagnie, wie Mihič. 18. Kosmač Johann, STM-2., Feldwebel der 9. Kompagnie, zeichnete sich durch Mut bei der Ersturmung des Gehoftes bei Oliosi aus. 19. Kristan Johann, STM-2., Korporal der 3. Kompagnie, erwies sich sowohl im Feuergefechte als im Handgemenge als tapfer und aus- dauernd. 20. Krištof Anton, STM-2., Korporal der 6. Kompagnie, war energisch und mutig, wirkte auf die Mannschaft vorteilhaft ein. 21. Krombholz Julius, STM-1., Feldwebel der 24. Kompagnie, sprang beim Passieren des Tione als erster in das Wasser, ebenso war er beim Sturme gegen die Hausergruppe bei Pasquali unter den Vor- dersten. Beim Eindringen in ein Haus nahm er im Verein mit Ulle 9 Piemontesen gefangen. 22. Kromy Eduard, STM-2., Gefreiter der 22. Kompagnie, war tapfer und entschlossen, wirkte aneifernd. 23. Laurenčič Franz, GTM., Gemeiner der 23. Kompagnie, als die 12. Divi¬ sion des Regiments den Sturm gegen die Hausergruppe Pasquali auf dem Monte Vento vollfuhrte, richteten mehrere Piemontesen die Gevvehrmiindung auf die Brust des Divisionskommandanten Haupt- ' mann Prechtl. Dessen Tod ware unzweifelhaft eingetreten, wenn nicht Laurenčič herbeigesprungen wiire. Die Geistesgegenvvart hatte zur Folge, dag der Sturm gelang. s> 217 ® 24. Leuschek Franz, STM-1., Korporal der 23. Kompagnie, drangte^sich beim Sturme auf die Hausergruppe Pasquali aus eigenem Antriebe vor und trug durch seine Entschlossenheit wesentlich zum Gelingen des Sturmes bei. 25. Lochner Alois, STM-2., Zugsfiihrer der 21. Kompagnie, wirkte durch seinjBeispiel aneifernd. 26. Martinčič Franz, STM-1., Gemeiner der 1. Kompagnie, war der beste und eifrigste Schiitze, zeigte Kaltbliitigkeit und Ausdauer, wirkte auf die Kameraden bestens ein. 27. Marušič Josef, STM-1., Gemeiner der 1. Kompagnie, verteidigte in hochst mutiger Weise den schwer verwundeten Leutnant Benesch gegen mehrere Piemontesen und bewirkte dessen Rettung aus der Gefangenschaft. 28. Mede Bartholomaus, STM-1., Gemeiner der 24. Kompagnie, beim Sturme auf die Hausergruppe bei Pasquali drang er in den ersten Stock eines Hauses ein und focht hier mit einem piemontesischen Feld- webel, der ihn mit dem Bajonett am rechten Schenkel verwundete, einen Kampf auf Leben und Tod aus. Sieger blieb Mede. 29. Medved Franz, STM-1., Korporal der 5. Kompagnie, trug den schwer verwundet am Boden liegenden Leutnant Oberster aus dem dichtesten Kugelregen, wobei er drei Piemontesen, die ihn angriffen, in die Flucht treiben mugte. 30. Michič Josef, STM-2., Zugsfiihrer der 23. Kompagnie, mutig und tapfer beim Sturme gegen die Hausergruppe bei Pasquali auf dem Monte Vento. 31. Monfredo Nikolaus, STM-2., Gemeiner der 23. Kompagnie, rettete im Verein mit Zorer einen umgestiirzten Munitionskarren. 32. Može Franz, STM-2., Gefreiter der 5. Kompagnie, war bei den Stiir- men mutig, ausdauernd und entschlossen. 33. Mullej Moritz, STM-2., Korporal der 3. Kompagnie, augerte seine Tapferkeit in humorvoller Weise und wirkte so auf die erschopfte Mannschaft vorteilhaft ein. 34. Perjon Matthias, STM-2., Korporal der 1. Kompagnie, benahm sich bei allen Stiirmen sehr kaltbliitig und herzhaft. 35. Perko Franz, STM-1., Feldwebel der 19. Kompagnie, war beim Stiir- men immer vorne, drang als erster in den Garten der Časa Pasquali auf dem Monto Vento und vertrieb den Gegner. 36. Peterlič Nikolaus, STM-1., Feldwebel der 2. Kompagnie, drang aus eigener Initiative mit einem Schwarm auf Campagna rossa vor und fiigte dem Gegner groge Verluste bei. 37. Piškur Jakob, STM-1., Feldwebel der 11. Kompagnie, war wie Ajdu- kovič tatig beim Sturme auf eine Hausergruppe bei Oliosi, @ 218 -s> 38. Razgon Blasius, STM-2., Gemeiner der 5. Kompagnie, wie Može. 39. Ressel (Rossel) Josef, STM-1., Fahnentrager des zweiten Bataillons, beim Sturme auf die Hausergruppe bei Oliosi trug er die Fahne hoch und drang entschlossen bis zum Tor. Sein Beispiel wirkte aneifernd. Beim Sammeln rief er den Leuten zu, ihn in die Mitte zu nehmen. 40. Saje Primus, STM-1., Gemeiner der 5. Kompagnie, befand sich immer unter den Vordersten und bewirkte durch sein Beispiel, dag die iibrige Mannschaft nachfolgte. Sein Mut und seine Entschlossenheit waren von bestem Einflug. 41. Schemetz Paul, STM-1., Fahnentrager des vierten Bataillons, zeichnete sich durch Ruhe, Kaltbliitigkeit und Tapferkeit aus. 42. Schniderschitz Jakob, STM-2., Zugsfiihrer der 23. Kompagnie, wie Mihič. 43. Schonta Simon, STM-1., Feldwebel der 4. Kompagnie, befand sich stets an der Tete seines Zuges, exponierte sich kaltbltitig dem feind- lichen Feuer und fiihrte mit Bravour Bajonettangriffe gegen iiber- legene Krafte durch. 44. Seidl Ludwig, STM-2., Kadett-Korporal der 11. Kompagnie, war tatig wie Ajdukovič und Piškur bei Erstiirmung einer Hausergruppe bei Oliosi. 45. Sega Josef, STM-2., Kadett-Korporal der 10. Kompagnie, war tatig wie Treo. 46. Staricha Johann, STM-2., Gemeiner der 6. Kompagnie, wie Webar. 47. Starmann Johann, STM-1., Zugsfiihrer der 4. Kompagnie, befand sich stets in der Nahe der Fahne und wirkte durch sein Beispiel der- art vorteilhaft auf die Mannschaft ein, dag diese jeden Bajonett- angriff entschlossen durchfiihrte. 48. Staudacher Johann, STM-1., Gefreiter der 23. Kompagnie, wie Leuscher. 49. Stelle Anton, STM-2., Gemeiner der 23. Kompagnie, wie Mihič. 50. Stuller Johann, STM-1., Feldwebel der 1. Kompagnie, tat sich durch Ruhe, Besonnenheit und Tapferkeit hervor. 51. Tippel Josef, STM-1., Korporal der 3. Kompagnie, war in hohem Grade kaltbliitig und verteidigte in einem gefahrvollen Augenblicke mit besonderer Entschlossenheit die Fahne. 52. Tomberger Florian, STM-2., Zugsfiihrer der 10. Kompagnie, wie Treo. 53. Tomz Franz, STM-2., Gemeiner der 23. Kompagnie, wie Mihič. 54. Treo Ludwig, STM-2., Feldwebel der 10. Kompagnie, mutig und - tapfer bei Erstiirmung eines Gehoftes bei Oliosi. 55. Udermann Andreas, STM-2., Zugsfiihrer der 3. Kompagnie, iibte auf die Mannschaft guten Einflug durch seine Tapferkeit aus. -e) 219 ® 56. Ulle Lorenz, STM-1., Gemeiner der 24. Kompagnie, sehr tapfer und entschlossen, vgl. Krombholz. 57. Webar Georg, STM-2., Gemeiner der 6. Kompagnie, befand sich immer unter den Vordersten, zeigte groge Kaltbliitigkeit und viel Mut. 58. Wissiak Josef, STM-2., Gefreiter der 23. Kompagnie, wie Mihič. 59. Zaar Georg, STM-2., Gefreiter der 5. Kompagnie, wie Može. 60. Zeglar Jakob, STM-2., Gemeiner der 5. Kompagnie, wie Može. 61. Žerounik Valentin, STM-1., Gemeiner der 19. Kompagnie, trug den durch beide Schenkel getroffenen Leutnant Benesch aus der Feuer- linie, indem er ihn auf den Riicken lud und in ein kleines Haus brachte. 62. Zorer Andreas, STM-2., Gemeiner der 23. Kompagnie, wie Monfredo. Auf denselben Hohen, wo am 25. Juli 1848 Radetzky dem Namen Custoza eine weltgeschichtliche Bedeutung verschafft hatte, war auch der 24. Juni 1866 von einem epochalen Siege begleitet. Der Gang der europaischen Politik jedoch driickte die Bedeutung der zweiten Custozaschlacht auf ein bescheidenes Mag herab, denn nicht hier in Italien lag der Schwerpunkt, sondern oben bei der Nordarmee in Bohmen. Darum beobachtete die Siidarmee eine zuwartende Haltung. Die Nachrichten aus Bohmen lauteten aber immer diisterer, bis end- lich die niederschmetternde Kunde iiber die Katastrophe bei Konig- gratz eintraf. Am 9. und 11. Juli gingen zwei Armeekorps (5. und 9.) per Bahn nach Wien ab. Das Regiment, das seit 25. Juni in der Umgebung von Monzam- bano kantoniert hatte, kam am 6. Juli nach Verona und versah da- selbst den Garnisonsdienst. Am 18. Juli erhielt Attems den Befehl, mittelst Eisenbahn nach Roveredo abzugehen. Der erste Train ent- gleiste aber vor der Brucke bei Parona, worauf der Inštradierungs- befehl zuruckgezogen wurde. Am 25. Juli wurde ein Waffenstillstand vereinbart, giiltig bis 10. August. Am 13. August verlangerte man den Waffenstillstand und am 3. Oktober erfolgte der Friedensschlug. Ein Punkt des Traktates enthielt die Bestimmung, dagVenetien an das savoysche Konigshaus abzutreten sei. Obwohl man sich osterreichischerseits die grogte Muhe gab, so rasch als moglich die bewegliche Habe fortzuschaffen, glaubte die Bevolkerung von Verona und Venedig das ihrige auch beitragen zu sollen und so kam es am 6. Oktober an beiden Orten zu wusten Ausschreitungen. Betrunkene Proletarier provozierten Škandale. In Verona nahm der Unfug solche Dimensionen an, dag das Regiment intervenieren mugte. Am 14. Oktober verlieg das © 220 «> Regiment die Pestung Verona. Statt der 18 Kompagnien, die in den Krieg gezogen waren, zahlte das Regiment seit 6. September nur mehr 12, indem die Heeresleitung anordnete, dag kiinftig ein Bataillon nur aus vier Kompagnien zu bestehen habe. Also organisiert begab sich das Regiment nach Siidtirol, um sechs Garnisonsorte zu beziehen: Božen (1., 2., 3., 4. Kompagnie), erstes Bataillon; Meran (5., 6. Kom- pagnie), Mals (7., 8. Kompagnie), zweites Bataillon; Brixen (9. Kom¬ pagnie), Bruneck (10. Kompagnie), Franzensfeste (11., 12. Kompagnie), drittes Bataillon. Das in Dalmatien garnisonierende, ehemalige dritte Bataillon wurde am 14. Juli in Triest ausgeschifft und mittelst Eisenbahn nach Monfalcone gebracht. Den Monat August verbrachte es in Cividale, am 27. August fuhr es nach Laibach und nahm am 6. September den Friedensstand zu vier Kompagnien an. Das im Mai in Laibach auf- gestellte fiinfte Bataillon gelangte im Juni nach Gorz und versah einen anstrengenden Sicherungsdienst. Am 26. Juli stand das Bataillon in Tarvis als Bestandteil der neuformierten Brigade Bock. Im August marschierte es nach Laibach zuriick und loste sich auf. Rudimente dieses Bataillons erhielten sich unter der Bezeichnung Depotkader. Durch die Kriegsbegebenheiten vollauf in Anspruch genommen, fand im Regimente die Nachricht, dag der Inhaber am 26. Juni 1866 in Briinn gestorben sei, nicht jenen Widerhall, der sich unter nor¬ malen Zeiten durch eine imposante Trauerfeierlichkeit ausgesprochen hatte. Mit Prinz Gustav zu Hohenlohe-Langenburg verlor das Regi¬ ment einen Mann, der sich selten eine Gelegenheit entschlupfen lieg, Gutes zu stiften. Seit den Umwalzungen des Jahres 1848/49 trat sein Wirken weniger sichtbar zutage, als in der Zeit des Vormarz. Unter den Wandlungen, welchen das Gefiige der Armee unterworfen war, erlitt die einstige Allgewalt der Inhaberrechte mannigfache Fesseln. Im ganzen jedoch war die Ara Hohenlohe-Langenburg reich an Ruhm und augeren Ehren. Das Regiment stand in der Armee hochgeachtet da und es dauerte viele Jahre, bis der Name Hohenlohe in den Hintergrund trat. Als das verwaiste Regiment Hohenlohe das loi von Veiona zum letztenmal hinter sich zufallen hdrte, da mochte wohl mancher fiihlen, dag es nicht allein galt, Abschied zu nehmen von Italien, sondein auch von der sogenannten guten alten Zeit. Alles, abei auch alles wurde bald ganz anders, augerlich wie innerlich wuide die Armee einem Wandlungsprozeg unterworfen. @ 221 ® BENUTZTE QUELLEN: a) Druckwerke: Bartels, Der Krieg im Jahre 1859. Bamberg 1894. Crowe, Lebenserinnerungen eines Journalisten. Berlin 1897. Friedjung, Der Kampi um die Vorherrschaft in Deutsehland. Stuttgart 1901. 5. Aufl., 2 Bde. Hirtenfeld, Der Militar - Maria - Theresien - Orden und seine Mitglieder. Wien 1857. Horsetzky, Feldziige der letzten 100 jahre. Wien 1894. Kriegsarchiv, Osterreichs Kampfe 1866. Wien 1868. 4 Bde. Lukeš, Militarischer Maria-Theresien-Orden. Wien 1890. Mollinary, 46 Jahre im osterreichisch-ungarischen Heere. Ziirich 1905. 2 Bde. Strobl v. Ravelsberg, Metternich und seine Zeit. Wien 1907. II. Wrede, Geschichte der k. u. k. Wehrmacht, Wien 1898. Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaisertums Osterreich. b) Handschriften: Kriegsarchiv, Wien. Akten und Protokolle. Korrespondenz des Obersten Eberhard, im Besitze Sr. Durchlaucht Gottfried Prinz zu Hohenlohe-Langenburg auf Schlog Rothenhaus in Bohmen. @ 222 ® VI. DIE ARA KUHN 1866 — 1896 . fi^^art, den Lebensnerv beriihrend, waren die Schlage, die der Staat durch die kriegerischen Migerfolge der beiden Jahre 1859 und 1866 erlitt. Bei Solferino biigte Oster- r^J reich seine dominierende Stellung in Italien ein, bei 'Ljj Koniggratz verlor es die fiihrende Rolle in Deutsch- .sk land. Damit hatte das groge, durch Lord Palmerston 1846 inaugurierte Kesseltreiben gegen Osterreich das gewiinschte Ziel erreicht. Schlage solcher Art hat im 19. Jahrhundert .jeder Staat zu verzeichnen. Preugen hatte 1806 sein Jena; Frank- reich, das unter Napoleon I. ganz Europa beherrscht hatte, kam zu Fali; Rugland, das unter Nikolaus I. die Geschicke Europas bestimmt hatte, wurde 1854 durch den Krimkrieg in eine ahnliche Lage ge- bracht. Enttauschungen scharfen den Blick fiir begangene Fehler, und so war es denn nur logisch, dag auch in Osterreich die staat- lichen Einrichtungen auf eine Basis gestellt wurden, welche den Forderungen des Zeitgeistes Rechnung trugen. Den Werdegang der politischen Neugestaltung vermochte das Regiment nicht zu verfolgen, da es weitab vom Zentrum des Reiches, in Božen lag. Am 4. Dezember 1866 erhielt es einen Bekannten zum Inhaber, indem Feldmarschalleutnant Franz hreiherr von Kutin die seit Hohenlohes Tod erledigte Inhaberstelle bekam, nur wenig mehr @ 223 ® als vier Jahre waren verstrichen, seit Kuhn das Regiment verlassen hatte, der personlichen Beziehungen zwischen Offizierkorps und In- haber gab es somit viele. Einen regen Kontakt zwischen Inhaber und Regiment ermoglichte ubrigens der Umstand, dag Kuhn den Posten eines Militarkommandanten von Tirol bekleidete. Wider Erwarten brach dieser Kontakt sehr rasch ab, denn an Kuhn erging am 18. Janner 1868 der Ruf, nach Wien abzugehen, um daselbst die Funktionen eines Reichskriegsministers zu ubernehmen. Mit der Berufung nach Wien gelangte Kuhn auf einen sehr ein- flugreichen Posten, und es liegt in der Natur der Sache, dag sich Kuhn einerseits eine Phalanx begeisterter Anhanger, anderseits aber auch eine Schar erbitterter Gegner erwarb. Von den Anhangern wurde Kuhn bewundert und gepriesen, von den Gegnern getadelt und auch verleumdet. Dag unter Kuhn Miggriffe begangen wurden, soli nicht geleugnet werden, es gibt eben kein Menschenwerk, dag den Anspruch erheben diirfte, ohne Fehler, ohne Mangel zu sein. Stellt man jedoch den von Kuhn begangenen Fehlern die durch ihn geschaffenen positiven Leistungen gegeniiber, so zeigt sich, dag eine erhebliche Summe zu seinen Gunsten spricht. Kuhns Gegnern erschien beispielsweise schon der Klang seines Namens verdachtig. Bald offen und bald heimlich leistete man der Legende Vorschub, dag Kuhn einem jiidischen Geschlechte ent- sprossen sei. Wir sind in der Lage, dieser Legende entgegenzutreten mit dem Hinweise auf die Tatsache, dag die Familie Kuhn zu Be- ginn des 18. Jahrhunderts im Dorfe Rothwasser (Mahren) das Erb- richteramt besag. Kuhns Urgrogvater gehorte dem Bauernstande an. Besagter Urgrogvater Tobias Kuhn und dessen Gattin Anna Dolesina besagen das Hebringer Gut, welches teils in Rothwasser, teils in Weigwasser lag. Auf Tobias Kuhn folgte der Erbrichter Johann Josef Kuhn, dessen Deszendenz aus der nebenstehenden Ubersicht verfolgt werden kann. Uber den Vater unseres Inhabers ware zu bemerken, dag er der Begriinder einer Soldatenfamilie wurde. Franz Kuhn senior trat gegen den Willen seiner Eltern am 1. August 1792 als ex propriis Gemeiner beim ersten Infanterieregiment ein und gehorte diesem Truppenkorper bis 1825 an. Innerhalb dieser Zeit erreichte Franz Kuhn senior am 1. Marž 1809 die Hauptmannscharge, 1809 bis 1815 war Prinz Hohenlohe sein Oberst. Franz Kuhn senior nahm an 12 Feldziigen teil und war an 87 Schlachten und Gefechten beteiligt. Uber die Franzosenkriege hinterlieg er ein Tagebuch, das ® 224 ® 1880 bei Verfassung der Geschichte des ersten Infanterieregiments beniitzt wurde. Von dem Rechte, nach 30jahriger Dienstzeit in den Adelstand erhoben zu werden, machte Franz Kuhn senior Gebrauch, hauptsachlich seiner Kinder wegen. Am 20. Februar 1823 wurde er ermachtigt, das Pradikat von Kuhnenfeld zu fiihren. In der fur 1824 verfagten Konduiteliste des ersten Infanterieregiments wird er ge- schildert als Choleriker. Aufbrausendes Temperament und zu groge Korperfiille waren Ursache, dag man ihm die Eignung zum Stabs- offizier nicht zuerkannte. Doch wurde ausdriicklich bemerkt, dag er eine gute Versorgung verdiene. So wurde denn Franz Kuhn senior am 1. Oktober 1825 zum Kordonbataillon in Mahren trans- feriert und von hier nahm er am 2. Juni 1835 seinen Abschied. Bald darauf starb er zu Prognitz in Mahren. Seine Sohne bestimmte er fur die militarische Karriere. Gottlieb (vergl. Nr. 1) wurde als Kadett beim ersten Infanterieregimente untergebracht; Eduard (vergl. Nr. 2) trat 1831 aus der Theresianischen Militarakademie als Fahnrich ins 29. Infanterieregiment; Franz (vergl. Nr. 6) kam 1837 aus der There¬ sianischen Militarakademie, wo er Jahrgangserster war, als Leutnant ins erste Infanterieregiment; Friedrich (vergl. Nr. 8) kam 1838 als Kadett ins erste Infanterieregiment; Alexander (vergl. Nr. 9) begann seine militarische Karriere beim 17. Infanterieregimente. Ahnlich dem Vater, der sich aus eigener Kraft emporarbeiten mugte, sahen sich auch die Sohne gezwungen, den Weg zur Hohe sich selbst zu bahnen. Keinem gelang dies in so grogartiger Weise wie dem Inhaber. Nach sechsjahriger Dienstleistung beim ersten Infanterieregimente wurde Franz Kuhn junior dem Generalštabe zugeteilt. Der Umstand, dag sein Brigadier, General Graf Časar Strassoldo, ein Schwager Radetzkys war, konnte selbstverstandlich nicht ohne tiefere Einwirkung bleiben, um so mehr, als sich Strassoldo und Kuhn vorteilhaft erganzten. Strassoldo war bedachtig, Kuhn dagegen feurig und unternehmungslustig. Dag Kuhn fur sein Ver- halten wahrend des Jahres 1848 drei Dekorationen bekam, wurde bereits erwahnt. Als Major vermahlte sich Kuhn in Mien am 4. Oktober 1852 mit der Tochter des Obersten von Thoren, der in dem Hause, wo jetzt das Hotel Miffier etabliert ist, seine Wohnung hatte. Als Ehemann erreichte Kuhn die Erhebung in den Freiherrnstand, wozu ihn iibrigens das Theresienkreuz berechtigte. Am 18. Juli 1853 wurde er Oberstleutnant. Uber Veranlassung des Feldzeugmeisters Heg erhielt Kuhn 1856 Berufung an die kurz zuvor gegriindete Kriegsschule und ® 225 •© auf diesem Platze wurde er am 27. Marž 1857 Oberst. Kuhn hielt Vortrage iiber Kriegsgeschichte und Strategie. Zu seinen Schiilern gehorten Aresin, David, Fejervary, Haymerle, Joly, Lenk, Merki, Pittel, Popp, Sametz, de Vaux Ludwig, Welsersheimb, durchwegs bekannte Manner, die in der Folge eine gewisse Beriihnitheit er- langten. An der Kriegsschule wirkte Kuhn drei Jahre, 1856 bis 1859. Die politische Spannung, die seit dem Krimkriege iiber Europa lastete, ging an Kuhn nicht spurlos voriiber und aufmerksam ver- folgte er das Fortschreiten der wider Osterreich gerichteten Be- wegung in Italien. Am Neujahrstage 1859 richtete Napoleon III. an den osterreichischen Botschafter eine Ansprache, die in Wien als Kampfruf aufgefagt werden mugte. Der Cbef des Generalstabes, Feldzeugmeister Heg, beschied Kuhn am 3. Janner zu sich und im Verlaufe des Gespraches eroffnete Heg, dag der Ausbruch eines grogen Krieges bevorstehe, bei welchem Osterreich auf zwei Fronten werde auftreten miissen: mit der Hauptgruppe am Rhein gegen Frankreich, mit der Nebengruppe in Oberitalien gegen Piemont. Fiir den Krieg am Rhein hatte Heg bereits die Ordre de bataille entworfen und im Hauptquartier dieser Armee war Kuhn ein Posten zugedacht, er solite Adlatus des Feldzeugmeisters Heg werden. Kuhn war iiber den ihm zugedachten Wirkungskreis nicht erfreut und sinnend begab er sich nach Hause. Aus eigenem Antriebe ver- fagte er nun eine Denkschrift, die er am 6. Janner vorlegte. Auf Heg iibte das Elaborat eine tiefe Wirkung aus, weil Kuhn die politische Lage vollstandig anders beurteilte. Auch den Weg zur Abhilfe erblickte Kuhn klar vor sich, er vertrat den Standpunkt, dag man die Piemontesen schlagen miisse, bevor die franzosische Armee zur Stelle war. Nicht einwandfrei dagegen war die Ansicht, dag Osterreich hiezu eine Armee von 300.000 Mann in Oberitalien aufstellen miisse, denn das hing weniger von der Armeeleitung als vielmehr vom Finanzminister ab, der die Geldmittel hatte beschaffen miissen. Da Finanzminister Bruck nicht in der Lage war, die erforder- lichen Mittel aufzutreiben, stieg Kuhns Vorschlag schon von Haus aus auf uniibenvindliche Schwierigkeiten und es wurden nur 200.000 Mann fiir Italien mobilisiert. Diese Truppenzahl hatte aber hinge- reicht, die Piemontesen zu schlagen. Am 19. Marž wurde Kuhn in die Hofburg zur Hoftafel befohlen und nach dem Diner eroffnete ihm der Kaiser, dag er zum Generalstabschef der Feldarmee ernannt sei. Der Kaiser beauftragte ihn noch, am nachsten Tage um 8 Uhr ® 226 ® fruh Heg aufzusuchen, dessen Denkschrift iiber die Lage in Italien durchzulesen und hieriiber um 2 Uhr nachmittags in Privataudienz Bericht zu erstatten. Auch bei dieser Gelegenheit zeigte sich, dag Kuhn die allgemeine Lage richtiger beurteilte als Heg, der drei mogliche Falle in Betracht zog. Mit dem ihm eigenen Freimute wies Kuhn nach, dag keiner dieser drei Falle eintreten werde. Zwei Tage spater reiste Kuhn aus Wien ab, am Morgen des 24. Marž trat er in Mailand ein und stellte sich dem Armeechef, Feldzeugmeister Graf Gyulai vor. Dabei iiberreichte Kuhn eine versiegelte Depesche, die ihm in Wien iibergeben worden war. Die an Gyulai gerichtete Depesche enthielt die Weisung, falls die Piemontesen einen Angriff unternahmen, sofort einen Gegenangriff zu eroffnen. Im ubrigen wiederholte die Depesche den durch Kuhn entwickelten Gedanken, die Piemontesen zu schlagen, ehe die Franzosen zur Stelle waren. Gyulai und Kuhn waren einander fremd, aus friiheren Jahren bestanden keinerlei Ankniipfungspunkte, die ein eintrachtiges Zu- sammenwirken verbiirgt hatten. Dazu kam, dag nach der damaligen Organisation zwischen Armeechef und Generalstabschef eine Scheide- wand errichtet war in Gestah eines Bureaus, welches die Bezeichnung Generaladjutantur fiihrte. Alle Depeschen mugten zuerst diesem Bureau zugestellt werden und hier wurde die Zuweisung an die verschiedenen Ressorts getroffen. Haufig genug kam es vor, dag weder Gyulai noch auch Kuhn von wichtigen Depeschen etwas er- fuhren. Die Scheidewand zwischen Armeechef und Generalstabschef wirkte um so verhangnisvoller, als da zwei scharfkantige Charaktere aneinander prallten. Pochte Gyulai auf seine soziale Stellung als reicher ungarischer Magnat, so setzte ihm Kuhn jene Autoritat ent- gegen, die auf geistiger Uberlegenheit beruhte. Sich einschuchtern oder gar demiitigen zu lassen, lag nicht in Kuhns Naturell. Gyulai, der ob beigender Sarkasmen gefurchtet war, fand in Kuhn einen ebenso schlagfertigen wie unbeugsamen Mann, der obendrein die Gabe besag, kommende Dinge vorauszusehen. Wie gern Gyulai den Generalstabschef in seiner Nahe sah, geht aus der Tatsache hervor, dag wahrend des Feldzuges dafiir gesorgt wurde, Kuhn immer moglichst weit von Gyulai einzuquartieren. Am 23. April verlangte der Wiener Hof, dag Sardinien abruste. Cavour erwiderte am 26. April mit einem kategorischen Nein, da er ja wugte, dag franzosische Truppen im Anzuge waren. Gyulai berief sich am 25. April auf Kuhns Denkschrift und forderte nun, •& 227 © dag man in Italien 300.000 Mann bereitstelle. Am 29. April erhielt Gyulai aus Wien die Weisung, die Grenze zu iiberschreiten. Dem- gemag setzte Kuhn die Truppen in Marsch, am 2. Mai trafen die- selben gegeniiber von Valenza ein. Kuhn rekognoszierte das Terrain und erteilte an Ort und Stelle verschiedene Weisungen, weil er von dem Gedanken durchdrungen war, dag am nachsten Tage ein Zu- sammenstog mit den Piemontesen erfolgen werde. Als er nach ver- richteter Arbeit ins Hauptquartier zuriickkehrte, las ihm Gyulai eine telegraphische Depesche vor. Das Telegramm war schon tags zuvor, am 1. Mai, im Hauptquartier eingetroffen. Wie Kuhn spater fest- stellen lieg, hatte man in die chiffrierte Depesche ein Wort ein- geschmuggelt, das dem Schriftstiicke einen ganz anderen Sinn gab. Das in Wien aufgegebene Telegramm lautete: „Bei der gegenwartigen Sachlage bleibt der Kriegsschauplatz in Italien vorwiegend. In vier- zehn Tagen beginnt von hier der Abmarsch eines auf Kriegsfug aus- geriisteten weiteren Armeekorps nach Italien . . Die Generaladju- tantur machte daraus: „Bei der gegenwartigen Sachlage bleibt der Kriegsschauplatz in Italien, vorwiegend in Verona. Taglich beginnt von hier der Abmarsch eines auf Kriegsfug gesetzten Armeekorps nach Italien . . .“ Auf Grund des entstellten Telegrammes erklarte Gyulai, dag er von der Offensive absehen miisse, weil man auch in Wien wiinsche, dag sich die Armee bei Verona sammle. Kuhn ver- suchte, diese Behauptung zu entkraften, er hatte aber keinen Erfolg. Inwieweit Gyulai an der Feststellung der Depesche direkt beteiligt war, miigte erst untersucht werden; es charakterisiert aber die Situation, dag der Armeechef zu einem solchen Mittel greifen mugte, um seinen tatendurstigen Generalstabschef von kiihnen Unterneh- mungen abzuhalten. Einer ahnlichen List bediente sich Gyulai einen Monat spater, als Kuhn die Forderung stellte, drei Armeekorps bei Mortara zu konzentrieren und mit dieser Kraft den Gegner wahrend dessen Flankenmarsches nach Novara anzugreifen. Kuhn bemerkte hiebei, dag dieser Angriff nur bis Vormittag des 3. Juni moglich sei. Gyulai berief einen Kriegsrat ein, bezeichnenderweise wurde Kuhn ferngehalten und erst am Morgen des 2. Juni bekam Kuhn das Ergebnis der Beratung zugestellt. Nur der Form halber wurde Kuhn um seine Meinung befragt. Trotzdem Kuhn abermals der Offensive das Wort redete, ordnete Gyulai den Riickzug an. Verletzt durch solche Migachtung seiner Person, bat Kuhn den in Verona anwesenden Feld- zeugmeister Heg Um Enthebung von seinem Posten. Gleichzeitig lieg ® 228 © Kuhn dem Armeechef sagen, dag er sein Amt niederlege. Um 7 Uhr friih fiihrte der Armeechef ein Kompromig herbei; er bat Kuhn, die Geschafte weiterzufiihren und versprach gleichsam als Gegenleistung, bei nachster Gelegenheit die Offensive aufzunehmen. Darauf entwarf Kuhn die Detailanordnungen fur den Riickzug hinter den Ticino. Am 3. Juni eilte Heg aus Verona herbei und stellte den Riickzug ein. Kuhn erwirkte, dag Heg nach einstiindiger Besprechung die Plane Kuhns billigte. Am nachsten Tage kam es zur Schlacht bei Magenta. Das Vertrauen in die Oberleitung hatten aber die Korps- kommandanten bereits langst verloren, infolgedessen fehlte der Drang nach einheitlichem Handeln. Verhangnisvoll fur den Verlauf der Schlacht wurde der Umstand, dag Kuhn an diesem Tage seine physische Riistigkeit nicht besag, zwei schmerzhafte Abszesse hin- derten ihn, nach gewohnter Art immer dort zu sein, wo ein kiihner Entschlug erforderlich war. Gegen den Willen Kuhns erteilte Gyulai den Befehl, am 5. Juni die Schlacht nicht fortzusetzen. Mit reinem Gewissen konnte Kuhn behaupten, dag es nicht seine Schuld war, wenn die erste Phase des Feldzuges 1859 ohne positive Resultate blieb. Ubrigens hat die offentliche Meinung wider Kuhn nie einen Vorwurf erhoben, denn es wurde bald bekannt, dag man im gegnerischen Lager am Tage von Magenta durchaus nicht an eine Niederlage der Osterreicher glaubte. Weil aber Gyulai das Feld raumte, leiteten die Gegner daraus die Berechtigung ab, sich einen Sieg zuzuschreiben. Kuhn nahm sich spater die Muhe, aus den Archiven zu Pariš und Turin Aufklarung zu erhalten iiber die Mei¬ nung der gegnerischen Truppen unmittelbar nach der Schlacht. So lange Napoleon III. regierte, wurde dem osterreichischen Militar- Attache in Pariš jede Einsicht in die Akten verweigert; nach dem Sturze Napoleons wurde die Erlaubnis nur fiir wenige Aktenstucke gewahrt. Beim italienischen Kriegsarchiv waren die Auskiinfte gleich- falls diirftig, doch geniigte das wenige vollauf, um darzutun, dag Kuhn mit seinen Offensivabsichten einen nachhaltigen Erfolg er- zielt hatte. Nach dem Feldzuge wurde Kuhn Kommandant des 17. Infanterie- regiments. Auf diesem Posten verweilte er zweieinhalb Jahre, vom 11. Februar 1860 bis 3. Juni 1862. Zum Brigadier in Siidtirol er- nannt, lieg er seine Familie in Laibach zuriick. Als Brigadier nahm Kuhn hervorragenden Einflug auf die Ausbildung der Truppen in der Technik des Gebirgskrieges. Er verfagte dariiber auch ein Werk, ® 229 ® welches lange Jahre hindurch eifrig studiert wurde. Am 29. Oktober 1866 riickte Kuhn in die Generalscharge vor. Der Ausbruch des Krieges 1866 verschaffte Kuhn einen selbstandigen Wirkungskreis, er hatte Siidtirol gegen Garibaldi zu verteidigen. In Anbetracht dessen, dag die Italiener vor Begierde brannten, auger Venetien auch noch Siidtirol zu bekommen, war Garibaldis Invasion nicht blog militarisch von Bedeutung. Kuhn verteidigte Tirol mit solchem Nachdruck, dag die Italiener enttauscht abziehen mugten. Hiefiir erntete Kuhn reiche Ehren, Schlag auf Schlag fielen ihm 1866 Aus- zeichnungen zu: am 17. August wurde er augertourlich Feldmarschall- leutnant, am 29. August erhielt er das Kommandeurkreuz des Theresien- ordens, am 6. September wurde er Militarkommandant in Innsbruck und am 13. Oktober bekam er die Inhaberwiirde beim 17. Infanterie- regimente. Nur etwas iiber ein Jahr wirkte Kuhn als Divisionar, am 18, Janner 1868 berief ihn der Kaiser als Kriegsminister nach Wien. Kuhn war einer der jiingsten Generale, aber eben darum hatte ihn das Ver- trauen des Kaisers an die Spitze der Heeresleitung gestellt. Eine Riesenarbeit stand bevor, das gesamte Heerwesen mugte von Grund aus reformiert werden. Einzelne Anderungen hatte Kuhns Vorganger im Amte, Feldmarschalleutnant John, schon 1867 durchgefiihrt, die Hauptarbeit war aber noch zu verrichten, und zwar im Einklang mit zwei Ministerien, die am 1. Janner 1868 einerseits fiir die oster- reichische und anderseits fiir die ungarische Reichshalfte in Funktion traten. Die osterreichische Reichshalfte wurde reprasentiert durch das sogenannte Biirgerministerium, fiir Ungarn amtierte das Ministerium Andrassy. Viel Zeit, sich zu orientieren, hatte Kuhn nicht, denn am 18. Janner 1868 trat die kurz zuvor (22. Dezember 1867) sank- tionierte Institution der Delegationen ins Leben. Die erste Session fand in Wien statt. Den Vorsitz in der osterreichischen Delegation fiihrte ein Sohn Krains, Graf Anton Auersperg, bekannter unter seinem Dichternamen Anastasius Griin. Die Lage der Dinge brachte mit sich, dag es ziemlich lange wahrte, bis fiir den Beratungsmodus der Delegationen eine Geschafts- ordnung zur Geltung kam. Wahrend der Sitzungen lieg sich Kuhn durch General Grivičič vertreten. Als die ungarische Delegation am 4. Marž die Forderung nach Errichtung einer ungarischen Armee stellte, antwortete Grivičič in schroffer Weise. Darob groge Ver- stimmung unter den ungarischen Delegierten, so zwar, dag Kuhn am ® 230 ® 13. Marž schriftlich eine entschuldigende Erklarung abgab. Kuhn mugte zu diesem Mittel greifen, wenn er das Kriegsbudget bewilligt haben wollte. Die Delegationen fagten ilire Aufgabe dahin auf, dem Kriegsminister die verlangten Summen nicht bewilligen zu sollen, nach harten Miihen erreichte Kuhn 103 Millionen Gulden, wovon 27 Millionen als Extraordinarium fiir Hinterladegewehre, Festungs- bauten und Panzerschiffe bestimmt waren. Am 24. Marž gingen die Delegationen auseinander. In Erwartung des Wehrgesetzes*, welches auf der allgemeinen Wehrpflicht aufgebaut war, verlautbarte Kuhn rasch hintereinander zwei Verfiigungen, welche augerlich wie inner- lich der Armee ein anderes Geprage gaben; am 2. April wurde der historische weige Rock abgeschafft, am 2. Juni erfolgte die Auf- hebung der Inhaberrechte. Die Allerhochste Sanktion erhielt das Wehrgesetz am 5. Dezember 1868 und in Anerkennung der ver- richteten Arbeit bekamen die Minister Beust, Kuhn, Giskra, Berger hohe Orden. Kuhn erhielt das Grogkreuz des Leopoldordens, Beust wurde iiberdies auch Graf. Zwei Tage spater, am 7. Dezember 1868, verlautbarte Kuhn eine Allerhochste Entschliegung, welche die An- wendung der Stockpriigel und des Gassenlaufens als Disziplinar- strafe aus der Welt schaffte. Stockpriigel und Gassenlaufen waren bereits am 14. April 1848 abgeschafft, spater jedoch stillschweigend wieder eingefiihrt worden. Wahrend der zweiten Delegationssession, die vom 16. November bis 5. Dezember 1868 in Budapest abgehalten wurde, zeigte das ungarische Magnatenhaus geringe Geneigtheit, die Stockpriigel abzuschaffen. Da aber das Unterhaus lebhaft fiir die Sache eintrat, gab das Oberhaus nach. Resultat der zweiten Session war, dag die Armee in zwei Teile gegliedert wurde. Neben der * Das Wehrgesetz wurde Ursache, dag in Dalmatien ein Aufstand aus- brach. Die Gemeindevorsteher in der Umgebung von Cattaro baten, dag das Gesetz erst fiinf Monate spater in Wirksamkeit trete und die Statthalterei Žara befiirwortete die Gesuehe. Da die Bitte in Wien abgeschlagen wurde, rotteten sich die Bocchesen zusammen und verjagten am 7. Oktober 1868 eine Abteilung, welche das Fort Dragalj verproviantieren solite. Der Versuch, Dragalj zu ver- proviantieren, scheiterte am 20. Oktober abermals. Nun wurde der Belagerungs- zustand verhangt, Kuhn schickte 18 Bataillone hinab und ernannte am 27. No¬ vember 1868 den (Seneral Rodich zum Statthalter. Im nachsten Jahre verschlang der Belagerungszustand fiinf Millionen Gulden. Rodich nahm nun 200.000 Gulden iri die Hand, lieg sich die Radelsfiihrer kommen und beteilte jeden mit einer Summe. Resultat dieses Vorganges war am 10. Janner 1870 der Frieden von Knezlac, die Bocchesen unterwarfen sich frehvillig. @ 231 ® gemeinsamen Armee, deren Kriegsstand mit 800.000 Mann fixiert war, entstanden nun zwei Landwehren, eine fiir Osterreich und eine fiir Ungarn. Die gute alte Zeit, wo der Kriegsminister ohne offentliche Kontrolle amtieren konnte, war vorbei. Jetzt lag der Schwerpunkt der Budgetbewilligung in den Delegationen, die parteipolitisch haufig entgegengesetzte Richtungen einschlugen. Kuhn, der am 24. Februar 1869 Geheimer Rat geworden war, lieg dem osterreichischen Parla¬ ment ein Landsturmgesetz vorlegen, dasselbe wurde aber am 19. Marž abgelehnt. Unter den Volksvertretern herrschte eben die Ansicht, dag es ersprieglich sei, die Forderungen des Kriegsministers moglichst zu beschranken. Die Armee war unpopular, weil sie sich 1866 gegen das preugische Heer nicht hatte behaupten konnen. A m 23. Marž wurde fiir Erzherzog Albrecht die Stelle eines General-Truppen- inspektors geschaffen. Erzherzog Albrecht reprasentierte in seiner Person den staatlichen Einheitsgedanken, den wohl Kuhn auch ver- trat, aber als verantwortlicher Minister nicht in dem gewunschten Mage zur Geltung bringen konnte. Die dritte Delegationssession vor Augen, dekretierte Kuhn am 10. April die Institution der Reserve- kommanden bei der Infanterie. Jedes Infanterieregiment formierte zwei Regimenter, ein Linienregiment mit drei Bataillonen und ein Reserveregiment mit zwei Bataillonen. Am 11. Juli traten die Dele¬ gationen in Wien zusammen und tagten bis 15. August. Kuhn war vielen Angriffen ausgesetzt, seine Geschaftsgebarung wurde ge- tadelt. Selbst Witzblatter, wie der Wiener „Figaro“, ersahen ihn zur Zielscheibe satyrischer Ausfalle. Aus dieser Stimmung hauptsachlich erklart sich, warum an Kuhns Geldforderungen der vierte Teil ge- strichen wurde, man bewilligte ihm nur 85 Millionen Gulden. Am 23. Oktober 1869 dekretierte Kuhn eine Gageregulierung der Offiziere. Das Jahr 1870 brachte den Sturz des Biirgerministeriums in Osterreich und es trat am 12. April das Ministerium Potočki in Funktion. Dieses Ministerium hatte keinen langen Bestand, nach wenigen Monaten lag es begraben. Mit welchen Schwierigkeiten Kuhn žu kampfen hatte, geht daraus hervor, dag er am 8. Oktober seine Demission einreichte. Die Demission wurde aber nicht ange- nommen. Die Delegierten versammelten sich am 21. November 1870 in Budapest und amtierten bis 6. Februar 1871. Anstatt der von Kuhn begehrten 134 Millionen bewilligten die Delegationen nur 117. Dabei standen die Volksvertreter unter dem Eindruck der Siege, © 232 © die Preugen in Frankreich erfochten hatte. Dem Ministerium Potočki folgte 1871 das Ministerium Hohenwart, das foderalistischen Tendenzen nachjagte. Dieses Ministerium fand nicht Kuhns Beifall, weil ihm ab- solut nicht einleuchten wollte, dag es ersprieglich sei, einen staat- lichen Grogbetrieb in ein Dutzend Detailgeschafte zu zerlegen. Wahrend die Delegationen in Wien vom 22. Mai bis 19. Juli tagten, mugte Kuhn liber hohere Weisung die Auflosung der Militargrenze in Kroatien verlautbaren, 8. Juni. Beust, Andrassy und Hohenwart setzten Kuhn stark zu, dag er den Widerstand gegen die Zer- triimmerung des Staates aufgebe, doch Kuhn blieb fest. Gelegentlich eines Kronrates, der unter Vorsitz des Kaisers stattfand, sagte Kuhn uber Hohenwarts Projekte: „Ich hab’s ja eh’ gesagt, es ist der reine Hochverrat!" Das Ministerium Hohenwart fiel am 12. September. Beust folgte am 6. November nach und an seine Stelle trat Andrassy als Minister des Augern. Das Ministerium Hohenwart wurde am 25. November 1871 durch das Ministerium Auersperg abgelbst. Verhaltnismagig ruhig verlief das Jahr 1872. Die Delegationen, die in der Zeit vom 16. September bis 24. Oktober in Budapest tagten, bewilligten Kuhn ein Budget von 112Millionen Gulden. Ge- mischte Empfindungen erregte das Verhalten des gewesenen Ministers Giskra, der da vorgab, den Staatssackel schonen zu miissen, wahrend sein staatsmannisches Wirken sich lediglich darauf beschrankte, dem Heere die Existenzbedingungen zu erschweren. Dafiir pfliigten Giskra und Konsorten den Boden fiir eine Saat, die 1873 als wirtschaftliche Katastrophe aufging. Die Delegationen tagten in Wien vom 2. April bis 11. Mai. Man bevvilligte Kuhn ein Budget von 116 Millionen Gulden. Am 3. April wurde Kuhn augertourlich Feldzeugmeister. Am 1. Mai wurde die Wiener Weltausstellung eroffnet, am 8. Mai trat an der Borse der Krach ein, der unzahlige Existenzen vernichtete. Zur Feier des 25jahrigen Regierungsjubilaums stiftete Kaiser Franz Josef I. am 2. Dezember 1873 die Kriegsmedaille. Das Jahr 1874 versammelte die Delegationen in Budapest, 8. bis 21. Mai. Man bewilligte Kuhn 113 Millionen. Wider den osterreichi- schen Grogindustriellen Skeene, dem die Armeelieferungen iiber- tragen worden waren, agitierte ein ungarischer Jude, der sich vom Hausierer zum Bankier emporgeschwungen hatte, mit solchem Erfolge, dag Kuhn den Vertrag mit Skeene nicht mehr erneuern durfte. Eine leistungsfahige Firma mugte so die Segel einziehen vor einem Konkurrenten, der es verstanden hatte, merkantile Dinge © 233 © ins Fahrwasser der Parteipolitik zu leiten. Kuhn war der aufreibenden Kampfe, die meist hinter den Kulissen ausgetragen wurden, miide und so reichte er abermals um seine Entlassung ein. Sein Wunsch wurde erfiillt, am 14. Juni 1874 erfolgte seine Enthebung als Kriegsminister. Er war froh, dieses Amt losgeworden zu sein. Nachfolger wurde General Koller. Was Kuhn als Kriegsminister leistete, sichert ihm fiir immer den Ruhm eines tatkraftigen, vorausblickenden Mannes. Da ihm die Aufgabe zufiel, die Armee von Grund aus neu zu formen, ist die Zahl der von ihm erlassenen Verfiigungen kaum zu iiberblicken. An Geist und Bildung des Offiziers stellte er hohe Anspriiche, man nannte Kuhn nicht mit Unrecht den Schopfer der In- telligenzperiode. Un- brauchbare Offiziere FZM. Franz Freiherr von Kuhn Regimentsinhaber 1866 —1896 entfernte er, und so hart auch den ein- zelnen solches Vor- gehen trat, die All- gemeinheit gewann dadurch, denn es wurde Raum ge- schaffen fiir die auf- strebende junge Ge- neration. Kuhn war eine herrische, un- beugsame Natur. Wie jede seiner Be- wegungen aus einem Kraftgefiihl hervor- ging, war auch seine Sprechweise mit Kraftausdriicken vermengt. Protektionskindern war er prinzipiell abgeneigt. Ausgezeichnet mit dem Grogkreuz des Stephanordens, verlieg Kuhn den Ministerposten und begab sich nach Graz als komman- dierender General. Genugtuung bereitete ihm die Okkupation von Bosnien 1878, weil nun die durch ihn geschaffenen Armeereformen ihren praktischen Wert erweisen konnten. In Graz trieb Kuhn allerlei Studien, sein reger Geist verlangte nach einer Beschaftigung, die ihn vom Alltagsleben ablenkte. Mit ethnographischen und kriegs- geschichtlichen Arbeiten, mit Lekture der alten Klassiker fiillte er die Zeit aus. Mitunter veroffentlichte er Artikel in Tageszeitungen. Noch immer bot er eine martialische Erscheinung, stramm von Haltung. Aus dem strengen Antlitz blitzten dunkle Augen, der schwarzgefarbte, scharf emporgerichtete Schnurrbart verlieh seiner gedrungenen Gestah erhohte Energie. Eines Tages schiittete Benedek, der in Graz in Pension lebte, sein Herz vor ihm aus, darauf hinweisend, dag der Krieg gegen Preugen hatte siegreich enden miissen, wenn eben © 234 © nicht Nebenriicksichten zu beobachten gewesen waren. Kuhn lieg die Ausrede nicht gelten. „Dafiir tragst Du, rief Kuhn, allein die Verantwortung. In Augenblicken, wo die Weltgeschichte mitspricht, gibt es keine Rucksicht als die auf die eigene Pflicht und Uber- zeugung!" Einige Monate spater (1881) war Benedek tot. Kuhn be- richtete telegraphisch nach Wien, dag der Verstorbenetestamentarisch ein Militarbegrabnis untersagt hatte. Gleichwohl riickte die Grazer Garnison zur Leichenfeier aus, aber ohne Waffen, um nicht den Anschein eines befohlenen Konduktes hervorzurufen. Nur als eine Schar von Leidtragenden folgte das Militar dem Sarge. Nach dem Tode Beusts, der am 11. Mai 1870 die seit Metternichs Tod (1859) unbesetzte Stelle eines Kanzlers des Theresienordens er- halten hatte, bekam Baron Kuhn diesen Posten am 4. November 1886. Zwei Jahre spater, am 16. Juli 1888, wurde Kuhn seiner Funktionen als kommandierender General enthoben. Die Verfiigung erregte un- geheures Aufsehen, weil man wugte, dag Kuhns Abschied vom aktiven Dienste nicht freiwillig erfolgte. Mehrere Tagesblatter beuteten das Ereignis fiir politische Leitartikel aus und weckten Reminis- zenzen an Wallensteins Sturz. Die Grazer Garnison veranstaltete in einem Hotel eine Abschiedsfeier. Kuhn hielt eine Rede, welche die Zuhorer elektrisierte. Mit seinen Knabenjahren begann er, mit der vormarzlichen Zeit. Das Leitmotiv seines Lebens leitete er auf Maria Theresia zuriick, die den Ausspruch tat: „Erziehe zuerst den Menschen und pfropfe darauf den Soldaten. 11 Unbeschreiblicher Jubel durchbrauste den Saal, als Kuhn geendet hatte. Mehrere Offiziere des Regiments trugen den Inhaber auf den Schultern umher, wahrend die Musik den Marsch „0 du mein Osterreich“ spielte. Als Kuhn an seinem Platze anlangte, kiigte er die zwei Offiziere, die ihn getragen hatten, und brachte sodann ein Hoch auf das Regiment aus. Oberst Heyrowsky dankte, indem er auf den vortrefflichen Geist im Regimente hinwies. Dann brachte der Kommandant der Kadettenschule ein Hoch auf Kuhns Gemahlin aus. Kuhn verabschie- dete sich nun; er hatte 51 Dienstjahre hinter sich. Sein Nachfolger wurde Feldzeugmeister Baron Schonfeld, der 1876 bis 1881 Chef des Generalstabes gewesen war. Im Ruhestande verlebte Kuhn acht Jahre, die er teils in Graz, teils bei seiner altesten Tochter in Strassoldo bei Gorz verbrachte. Kurz vor seinem Tode widerfuhr ihm das bittere Los, in einer Broschiire, deren Verfasser der pen- sionierte Generalstabsmajor Bartels war, in kaum zu iibertreffender ® 235 ® Heftigkeit angegriffen zu werden.* Kuhn war nicht gewillt, die An- klagen auf sich sitzen zu lassen, und so verfagte er eine Verteidigungs- schrift. Deren Veroffentlichung unterblieb jedoch, weil Kriegsminister Krieghaminer am 20. Februar 1895 davon abriet mit den Worten: „Ich hore, dag Eure Exzellenz eine Gegenschrift auf Bartels’ Werk unter der Feder haben. Abgesehen davon, dag eine so wertlose Mache wohl kaum der Widerlegung wert ist, erlaube ich mir, davon abzuraten, weil eine Polemik mit ihm grogen Arger und Unannehm- lichkeiten bringen kann.“ Kuhns Antwort, als Manuskript gedruckt, gelangte nur in wenige Hande, die Offentlichkeit erfuhr davon nichts. Ware Kuhn angegriffen worden, solange er in Amt und Wiirden stand, man konnte die Broschiire seines gewesenen Kriegskameraden hoher einschatzen; bezeichnenderweise erfolgte der Angriff erst, als Kuhn in den Ruhestand getreten war. In Strassoldo ereilte ihn der Tod am 25. Mai 1896. Am Leichenbegangnisse nahm Kriegsminister Krieg¬ hammer in Vertretung des Kaisers teil. Einige treue Waffengefahrten und die vollzahlig versammelte Familie senkten den Toten ins Grab. An der Leichenfeier seines Inhabers beteiligte sich durch eine Depu- tation auch das ihn innigst verehrende Regiment, dessen Offizier- korps noch wenige Jahre vorher durch seinen Besuch in der Offi- ziersmesse ausgezeichnet wurde. Durch 30 Jahre bekleidete Kuhn die Inhaberwiirde beim Re¬ gimente, das in dieser Zeit zehnmal seinen Oberst wechseln sah. Durchschnittlich entfielen somit auf jeden Oberst drei Jahre Amts- tiitigkeit. Zu Beginn der Ara Kuhn wirkte Oberst Graf Attems und ihm folgten 1869 Neuber, 1872 Querlonde, 1875 Braumiiller, 1878 Prieger, 1880 Knobloch, dann Fuchs, 1884 Heyrowsky, 1889 Gari- boldi, 1893 Billek. In den Jahren 1869 bis 1882 besag aber das Re¬ giment noch einen zweiten Oberst, dessen Stelle sechsmal gewechselt wurde, und zwar 1869 Joelson, 1871 Kratky, 1874 Metz, 1877 Prieger (oben genannt), 1878 Knobloch (oben genannt), 1880 Braun. Metz iiber- nimmt Februar 1877 das 47., Braun 1882 das 31. Infanterieregiment. Uber Oberst Graf Alexander Attems, der das Regiment wahrend des Krieges 1866 ruhmvoll fiihrte, ist einiges nachzutragen. Sprachen seine Offiziere liber ihn, so nannten sie ihn „Tamsel“. Spitznamen be- kommen bekanntlich nur solche Vorgesetzte, die sich einer gewissen * Die Broschiire erschien 1894 anonym in Bamberg unter dem Titel: „Der Krieg im Jahre 1859, nach offiziellen Quellen nicht offiziell bearbeitet.“ Bartels, vor den Ehrenrat gestellt, verlor die Charge. © 236 © Wertschatzung erfreuen. Attems erwarb sich dieseWertschatzung durch seine Herzensgiite, die mehr rauh als sanft zum Ausdrucke kam. Wer von Attems geachtet sein wollte, mugte gute Umgangsformen, vor- nehme Gesinnung besitzen. Uber junge Offiziere brach Attems nicht leicht den Štab; wiederholt befreite er verschuldete Offiziere aus den Klauen der Glaubiger, indem er aus eigener Tasche die erforderlichen Summen erlegte. Dank beanspruchte Attems nicht, ihm geniigte das Bewugtsein, dem Dienste tiichtige Manner erhalten zu haben. Als Attems im Herbst 1866 mit dem Regiment Abschied nahm von Verona, da galt es nicht blog die neue Station Božen zu er- reichen, es galt auch, sich in neue Verhaltnisse einzuleben. In die veranderte ortliche Szenerie fand sich der Offizier leicht hinein, derlei war er ja gewohnt. Was aber manchem Offizier, insbesondere den alteren Herren, recht schwer fiel, war die Notwendigkeit, sich den Reformen anzupassen, die in kurzen Intervallen einander folgten. Schon Ende 1866 wugte man, dag die Heeresleitung den Entschlug gefagt hatte, den Offiziersnachwuchs unter besondere Kontrolle zu nehmen. Was das praktisch bedeutete, lehrt ein Riickblick auf die gute alte Zeit. Tausende und aber Tausende von Offizieren waren eingetreten als Gemeine, zuerst auf lebenslangliche, seit 1801 auf vierzehnjahrige und seit 1846 auf achtjahrige Dienstzeit. Schul- bildung besagen sie entweder gar nicht oder nur in durftigem Um- fange. Lesen und Schreiben lernten strebsame junge Leute beim Manipulanten. Besonders tiichtige Menschen solcher Herkunft er- langten im Alter von 30 Jahren oder gar noch spater das goldene Portepee. Nun ereignete es sich ofters, dag der Neubeforderte eine Frau besag, die sich durch ihrer Hande Arbeit, beispielsvveise als Wascherin, einen Nebenverdienst gesichert hatte. Ein Dutzend un- versorgter Kinder dazu — man versteht, warum vor 1866 nicht leicht ein Offizier in Pension geschickt wurde. Ebenso waren Transferie- rungen hochst selten; nur wer sich darum eigens bewarb, kam vom Regimente fort. Die Regimentsmitglieder kannten sich durch Jahr- zehnte; die gegenseitige Anhanglichkeit war so grog, dag man wie Kitt und Eisen zusammenhielt in frohen und auch triiben Tagen. „Einer fiir alle, alle fiir einen“ lautete die Devise fiir das soziale Leben innerhalb der einzelnen Truppenkorper. Bedauerlicherweise sind liber die Zustande vor 1866 nur wenige Schilderungen schriftlich uberliefert worden. Das wenige jedoch geniigt, um uns die hochste Bewunderung abzuringen angesichts der Anspruchslosigkeit, die man @ 237 ® damals an das Leben stellte. Mancher Offizier erblickte das Licht der Welt als Sohn eines Unteroffiziers, der mit seiner Ehehalfte im Mannschaftszimmer in einer Ecke sein standiges Heim hatte. Gegen die Zimmergenossen schiitzte ihn ein Vorhang. Vielfach beneidet, aber gut aufgenommen und gerne gesehen war der Neustadter. Wer aus der Theresianischen Miiitarakademie ausge- mustert wurde, hatte von Haus aus eine gesicherte Stellung im Regi¬ mente. Abgesehen von der erworbenen Bildung, die ihm den Lebens- weg erleichterte, fand er an allen alteren Neustadtern vielfachen Riick- halt. Ein festes Band geistiger Uberlegenheit umschlang die Neustadter. Sie betrachteten sich als die geistige Elite der Armee und weil ihrer wenige waren, hielten sie um so fester zusammen. Zu Beginn der Ara Kuhn hatte der Neustadter keinen Rivalen zu fiirchten, der ihm an Wissen und Bildung ebenbiirtig war; am Schlusse der Ara Kuhn jedoch wurde dies anders; nun stellte das Milieu der Einjahrigfrei- willigen eine stattliche Zahl von Offizieren bei, die vor dem Eintritte in das Heer entweder an der Universitat oder an der Technik studiert hatten. Das dem Neustadter eingeraumte Vorrecht, die Kriegsschule zu besuchen, erlosch in demselben Mage, als gewesene Einjahrig- freiwillige sich um die Aufnahme in den Generalštab bewarben. Ahnlich verhalt es sich mit der Kluft, die in geistiger Bezie- hung den Kadetten alten Stils vom modernen Fahnrich trennt. Die gute alte Zeit gestattete den Regimentern sechs „k. k. ordinari" oder Kaiserkadetten und unbeschrankt viele Regimentskadetten. Der Kaiserkadett entstammte einer Kadettenschule, der Regimentskadett wurde auf Grund einer Priifung, die meist nur leere Formlichkeit war, als Offiziersaspirant angenommen. Diesem Verfahren bereitete Kuhn ein Ende. Einerseits lieg er den heranwachsenden Nachwuchs einen gleichgearteten Bildungsgang durchmachen, anderseits benahm er den Regimentern die Moglichkeit, unter dem Nachwuchs eine Auswahl zu treffen. Kuhn eroffnete 1869 nicht weniger als zwolf Kadettenschulen fiir das Heer, wovon zehn allein fiir die Infanterie, und zwar zu Prag, Briinn, Lemberg, Innsbruck, Wien, Pregburg, Budapest, Temesvar, Hermannstadt, Karlstadt.* * In den folgenden Jahren wurden Kadettenschulen noch errichtet: 1876 in Triest, Liebenau und Lobzow, 1894 in Marburg, 1895 in Kamenitz und Strag. Fiir die Kavallerie entstand 1878 die Kadettenschule in Mahr.-Weigkirchen. — Neben diesen Kadettenschulen wurden Anstalten errichtet, welehe den Nach- wuchs fiir die Akademien heranzubilden hatten, als: 1874 Giins, 1875 St. Polten und Mahr.-Weigkirchen, 1879 Eisenstadt, 1881 Kaschau, 1898 Fischau. ® 238 ■© Unter Oberst Graf Attems wurde dem Offizier zur Pflicht gemacht, den Soldaten ohne Chargengrad per „Sie“ anzusprechen. Friiher herrschte das „Du“ oder das formlichere „Er“. Das „Sie“ wurde am 14. Oktober 1867 eingefiihrt. Nicht leicht gewohnte man sich an die neue Titulatur. Ahnliches gilt von der Adjustierung, die am 2. April 1868 eingefiihrt wurde. Die Infanterie verlor an diesem Tage anscheinend den weigen Rock und bekam dafiir einen dunkelblauen Rock. Es dauerte aber viele Jahre, bis der in den Magazinen aufgestapelte Vorrat an weigen Rocken aufgebraucht war. Dag am 2. Juni 1868 die Inhaberrechte abgeschafft wurden, wurde bereits gesagt. Mit dem Beseitigen dieser Rechte sahen die Offiziere einen lange gehegten Wunsch erfiillt, jede Waffengattung wurde in eine besondere Gruppe (Konkretualstatus) vereinigt. Der Offizier bekam eine von Zufallig- keiten unabhangige Rangnummer und riickte dadurch automatisch vor. Das am 5. Dezember 1868 sanktionierte Wehrgesetz (nur fiir zehn Jahre giiltig und daher 1878, 1888, 1898, 1908 usf. zu er- neuern) trat praktisch erst am 10. April 1869 in Wirksamkeit. Das Gesetz normiert die Dienstpflicht auf zwolf Jahre, drei in der Linie, sieben in der Reserve, zwei in der Landwehr. Mit 10. April 1869 kam auch die bereits erwahnte Gliederung der Infanterieregimenter in ein Linien- und in ein Reserveregiment zur Einfiihrung. Zum Linien- regiment, das die weige Leibfahne behielt, gehorten das erste, zweite und dritte Bataillon; zum Reserveregiment, das mit der gelben Fahne ausgestattet war, gehorten das vierte und fiinfte Bataillon. Wie so viele Oberste, konnte sich Attems mit der Institution eines Doppel- regiments nicht befreunden und er war daher recht froh, als ihn vierzehn Tage spater die Beforderung zum Brigadier in Pregburg traf. Nach einigen Jahren trat Attems in den Hofdienst. In Wien war er eine stadtbekannte Personlichkeit, fast taglich sah man ihn in der Oper. Oberst August Neuber, der auf Attems folgte, fiihrte im Juni 1869 das Linienregiment von Božen nach Trient. Eine ausfiihrliche Bio- graphie findet der Leser im Kapitel „Beriihmte Manner“, hier sei nur bemerkt, dag Neuber als Fremder ins Regiment kam. Nach kurzem Truppendienste war er durch 20 Jahre als Generalstabsoffizier tatig. Den Feldzug 1866 hatte er im Hauptquartier Benedeks mitgemacht. In Trient erwarb sich das Regiment gleich zu Beginn eine gewisse Beliebtheit unter der Bevolkerung. Den Anlag hiezu gdb eine Feuers- brunst, die in der Nacht vom 1. auf den 2. November 1869 in der © 239 ® Stadt ausbrach. Uber Leutnant Artur Beck, der mit seiner Pionier- abteilung das Loschen des Brandes vornahm, herrschte eine Stimme des Lobes. Da Oberst Neuber eifrig dieLehren kultivierte, die in Kuhns Broschiire „Der Gebirgski’ieg“ niedergelegt waren, mugte das Regi¬ ment groge Strapazen aushalten. Uberaus anstrengende Bergtouren wurden gemacht. Unter Neuber trat am 1. November 1870 die Ver- fiigung in Kraft, dag Hauptleute vor der Beforderung zum Major einen Tage zur Parade aus. Huldvoll spendete der Kaiser der Mann- schaft eine fiinfta- gige Gratislohnung. Kuhn beniitzte die Episode, um dem Re¬ gimente seine Aner- kennung als Kriegs- minister zukommen zu lassen. Bald darauf brachte die „ Wehrzeitung“ einen temperamentvollen Ausfall wider Oberst Neuber. Verfasser war Leutnant Baron Sclrvveiger-Lerchenfeld, ein junger Brausekopf, der seinem Unmute keinen Zwang auferlegt hatte. Der Artikel wirbelte viel Staub auf. Sclrvveiger-Lerchenfeld wurde von Kuhn personlich zur Rechenschaft gezogen. Bei der ersten Audienz fand der Leutnant einen ergrimmtenKriegsminister, der in seiner gewohnten Art nicht eben zarte Ausdriicke gebrauchte. „Tintenfisch“, „Pestbeule der Armee“ und ahnlich lauteten die Worte. Schweiger-Lerchenfeld erklarte, die Laufbahn eines Schriftstellers ergreifen zu wollen und bat um Entlassung aus dem Heere. Da er aber als Neustadter noch drei (fiir die normierten zehn) Jahre zu dienen hatte, schien dieser Wunsch unausfiihrbar. Bei der zweiten Audienz fand Scfrvveiger- Lerchenfeld einen anderen Mann, Kuhn trug die Oberstenuniform des Regiments. Sclrvveiger-Lerchenfeld konnte nun frei von der Leber sprechen und erreichte, dag die Entlassung gewahrt wurde. In der Folge machte sich Sclrvveiger-Lerchenfeld in der Literatur einen sehr geach- teten Namen. SeinWerk„Das FrauenlebenderErde“wurde inftinf, „Das eiserne Jahrhundert“ in drei Sprachen iibersetzt. Mit Neuber verband speziellen Studien- gang durchmachen mugten. Ein ad hoc zusammengesetzter Lehrkorper unter- richtete die Kandi¬ daten in dem so- genannten „Zentral- Infanteriekurs", der in Wien etabliert wurde. Am 13. April 1871 kam Kaiser Franz Josef I. nach Trient. Das Regiment riickte am nachsten August Neuber Regimentskommandant 1869—1872 v 240 ^ ihn spater aufrichtige Freundschaft. Im Herbst 1871 fiihrte Neuber das Regiment von Trient iiber Laibach nach Triest. Der Dislokations- wechsel erfolgte im September. Nach Jahresfrist, am 31. Oktober 1872, wurde Neuber Brigadier in Siidtirol. Vor seinem Scheiden erfolgte zum erstenmal das Uberweisen ausgedienter Mannschaft in die Reserve. An Neubers Stelle trat nun Oberst Alois von Querlonde, Sprog einer alten Soldatenfamilie. Er kam vom 7. Infanterieregiment. In seine Amtstatigkeit fallt 1873 die Stiftung der Kriegsmedaille, am 2. Dezember, als demJubilaumstage, bekam die Mann¬ schaft des Regi- ments eine dreita- gige Gratislohnung. Das Jahr 1874 brachte den Riick- tritt Kuhns vom Alois Chevalier Querlonde Kriegsministerium, Braumiiller v. Tannbruck Regimentskommandant 1872—1875 Hauptmann Tor- Regimentskommandant 1875—1878 nago wurde beim Inhaber Personaladjutant. Am 1. Juni 1874 wurde ein neues Exerzier- reglement eingefiihrt (seit 1866 die dritte Neuerung), im Verlaufe des Jahres bekam das Regiment auch das Werndlgewehr. Unter Querlonde traten zwei Jahrgange ausgedienter Mannschaft in die Reserve. Er selbst ging am 1. Februar 1875 in Pension. Zwei Tage spater, am 3. Februar 1875, riickte das Regiment in Triest zu einer Inspizierung aus, welche vor dem Allerhochsten Kriegsherrn stattfand. Vorgefiihrt wurde das Regiment durch Oberst Theodor von Braumiiller, der einen Monat zuvor das Kommando ubernommen hatte. BraumiiHer kam vom 22. Infanterieregiment. Er verstand, Geist und Ausbildung wirksam zu fordern. Weil er im Regimente sehr beliebt war, fanden seine Anordnungen verstandnis- volles Entgegenkommen. Wahrend seiner Amtstatigkeit vermehrten sich die Reservisten um drei Jahrgange, das Regiment konnte somit als nahezu vollstandig reorganisiert gelten. Der 1870 eingefiihrte „Zentral - Infanteriekurs 11 wurde 1876 in einen „Stabsoffizierskurs“ umgewandelt. Dieser Magregel wohnte eine groge Bedeutung inne, s> 241 ®> weil verbrauchte Hauptleute, deren geistige Spannkraft 'erschopft war, sich in das Geschick fugen mugten, auf ein ferneres Fort- kommen zu verzichten. Wer im Stabsoffizierskurs versagte, wurde nicht Major. In Anbetracht dessen, dag ein Hauptmann auf zwei Subalternoffiziere, ein Stabsoffizier aber auf vi e r Hauptleute entfiel, mugte die sogenannte Majorsecke eine geradezu verheerende Wir- kung ausiiben. Im Mai 1877 besichtigte Kuhn das Regiment und wie kaum anders zu er- warten, gab es viel Lob. Einen Monat spater wurde die Triester Garnison durch Erzherzog Albrecht inspiziert, wobei Oberstleut- nant Paich den ab- wesenden Obersten Braumiiller vertrat. Nach der Revue wendete sich Erz¬ herzog Albrecht an Paich mit den Wor- Friedrich Prieger Regimentskommandant 1878—1880 ten: „Es freut mich, das Prachtregiment gesehen zu haben, alles, was ich sah, hat meine vollste Zufrie- denheit." Braumiiller schied aus dem Regi¬ ment am 7. Marž 1878, er wurde Brigadier. In der Folge riickte er zum Feldzeugmei- ster vor, wurde Ge- heimer Rat und In- haber des 5. Infan- terieregiments. Braumiillers Nachfolger wurde Oberst Friedrich Prieger, ein Mann, der dem Regimente seit 34 Jahren angehorte. Einfach und schlicht, gerauschvollem Treiben abhold, reprasentierte Prieger in seiner Person ein Stiick Regimentsgeschichte. Slovene von Geburt — die Familie hieg einst Prigar —, bot er den Typus des geraden, ehrlichen Mannes, der als Soldat auf eigenen Fugen stand. Um Gunst, um Anerkennung bewarb er sich nie, ihm geniigte das Bewugt- sein redlicher Pflichterfullung. Als alter Junggeselle hatte Prieger keine Bediirfnisse, um so inniger aber hing er an dem ihm an- vertrauten Regimente. Ihm, der nichts hoher verehrte als sein Regi¬ ment, hatte man im Herbst 1874 den Schmerz einer Transferierung angetan, er wurde nach Kaschau zum 67. Infanterieregiment versetzt. Tief gebeugt nahm er in Triest Abschied von den Kameraden. Dann reiste er nach Kaschau, aber ihm war wie dem Fisch, der plotzlich ans Land geworfen wird. Da er sich in die neue Umgebung nicht einzuleben vermochte, nahm er krankheitshalber Urlaub und ging nach Laibach. Schon erwog er den Gedanken, in Pension zu ® 242 ■© gehen, als unversehens Kuhn nach Laibach inspizieren kam. Kuhn horte von Priegers Absicht. Sogleich lieg er Prieger rufen und machte ihm ein Donnerwetter. Schlieglich mugte Prieger ver- sprechen, das Pensionierungsgesuch nicht einzureichen. Was Kuhn damit bezweckte, wurde bald offenbar, das Verordnungsblatt vom 1. November 1875 verfiigte Priegers Riicktransferierung zum Regi¬ mente. Wie neugeboren erschien Prieger in Triest, nun war er wieder in seinem Elemente. Im Februar 1877 wurde er betraut mit dem Reservekommando in Laibach, im Marž 1878 iibernahm er das Regimentskommando in Triest. Ihm war nun vergonnt, dem Ruhme des Regiments einen Lorbeerkranz hinzuzufiigen. Was er 1878 mit dem Regimente in Bosnien leistete, stellt ihn in die Reihe jener Oberste, deren Namen man mit Stolz ausspricht. Dag die Mobili- sierung so praehtig klappte, war kein Zufall, Prieger kannte den Dienstbetrieb bis in das kleinste Detail. Prieger erhielt in Triest am 4. Juli 1878 den Befehl, das Feld- regiment auf Kriegsstand zu setzen. Am 12. Juli traf Prieger mit seinen drei Bataillonen in Laibach ein, zog hier die entsprechende Anzahl von Reservisten an sich und fuhr tags darauf mittelst Eisen- bahn nach Sissek in Kroatien. Die Namen jener Offiziere und Kadetten, welche den Feldzug des Jahres 1878 mitmachten, sind der nachstehenden Ubersicht zu entnehmen. Das *-Zeichen bedeutet eine erworbene Dekoration. Bemerkt mug werden, dag Prieger zehn Reserveoffiziere einberufen hatte und dag diese gewesenen Einjahrigfreiwilligen liber alle Er- wartung gut entsprachen. Der grdgeren Ubersichtlichkeit wegen sind hier nur die Zunamen aufgenommen. Regimentsstab: Oberst Prieger*, Oberlt. Andrioli* (Adjutant), Oberlt. Hauptmann (Proviantoffizier), Leut. Schmid (Pionieroffizier); Arzte: Bahner* (Chef), Mandič, Wagner, Klemensiewicz (Res.), Su- panc (Res.), Heinrich (Res.), Oberlt. Bergkessel (Rechnungsfiihrer). Erstes Bataillon: Major Kerczek* Leut. Prašnikar* (Adjutant). 1. Kompagnie: Strohmayer* fHauptm.); Oberlt. Blabolill* Leut. Modrijan*, Leut. Rossetti* (Res.), Leut. Muha* (Res.), Kadett Lukaczuk; 2. Kompagnie: Stojan* (Hauptm.); Oberlt. Polajner, Leut. Andrejka*, Leut. Fabriotti* (Res.), Kadetten Triller*, Zudermann*; ■© 243 ® 3. Kompagnie: Slivnik* (Hauptm.); Leut. Sever*, Leut. Černe (t 10. Aug.), Leut. Mac Neven 0’Kelly* (Res.), Kadett Druškovič*; 4. Kompagnie: Salamon* (Hauptm.); Oberlt. Lukane*, Leut. Gortz*, Leut. Svetek* (Res.), Kadetten Kramer*, Buschbek*, Faidiga*. Zweites Bataillon: Major Gun d el*, Leut. Smolnikar (Adjutant). 5. Kompagnie: Gatti (Hauptm.); Oberlt. Miler, Leut. Zebisch (Res.), Leut. Musič (Res.), Kadetten Glovacki*, Krištof; 6. Kompagnie: Koprziva* (Hauptm.); Leut. Hipssich*, Leut. Sartori, Leut. Polley (Res.), Kadetten Bižal, Hiršal; 7. Kompagnie: S e mlin er (Hauptm.); Leut. Milavc, Leut. Noe (Res.), Kadett Schmutz; 8. Kompagnie : Delič (Oberlt.); Leut. Mattanovich, Leut. Gozani (Res.), Kadett Janežič. Drittes Bataillon: Major Braun, Leut. Ambrožič* (Adjutant). 9. Kompagnie: Caučig* (Hauptm.); Oberlt. Rhomberg, Leut. Rabi (Res.), Leut. Toriser, Kadett Mulej (Res.); 10. Kompagnie: Drennig* (Hauptm.); Oberlt. Barbo, Leut. Crusič, Kadetten Keber, Sešel; 11. Kompagnie: S krem* (Oberlt.); Oberlt. Handschuh, Leut. Kaligar, Kadett Schweiger*; 12. Kompagnie: Poth (Hauptm.); Oberi. Doxat (f 5. Aug.), Leut. Arkar, Kadetten Castellitz, Andrian. In Sissek trat das Regiment in den Verband der siebenten In- fanterie-Truppendivision; mit einer Gebirgsbatterie und dem zehnten Jagerbataillon formierte es die zweite Gebirgsbrigade. Brigadier war Erzherzog Johann Salvator, der spater den Namen Orth annahm; Divisionar war FML. Herzog Wilhelm von Wiirttemberg, ein hoch- sinniger Ritter ohne Furcht und Tadel. Oberstleutnant Albori wirkte an dessen Seite als Generalstabschef, augerlich immer heiter und liebenswiirdig, dabei ein Mann von kiihner Konzeption. Am 28. Juli traf das Regiment in Alt-Gradiška ein, tags darauf erfolgte das Uberschreiten der Save und am 30. Juli begann der Einmarsch in Bosnien. Den Ereignissen vorgreifend sei bemerkt, dag Ende Sep¬ tember die Okkupation vollzogene Tatsache war. Die Okkupation von Bosnien hat wie jeder Krieg ihre besondere Vorgeschichte und diese soli nun kurz skizziert werden. Im Laufe der Zeiten hatte sich das System, nach welchem die Balkanlander verwaltet wurden, zu einem chronischen Leiden herausgebildet, zu © 244 © © 245 © Ubergang iiber die Save am 29. Juli 1878 dessen Beseitigung die Kunst der tiirkischen Verwaltungsbehorden nicht hinreichte. Religiose und nationale, hauptsachlich aber wirt- schaftliche Streitfragen hielten die Bevolkerung in steter Garung. Anstatt den Ubelstanden abzuhelfen, begniigte sich die Tiirkei damit, noch harteren Druck anzuwenden. Mit blutriinstiger Grausamkeit schritt die Pforte 1875 in den Gebieten der Herzegowina, Bosnien und Bulgarien ein, die Folge dieses Systems waren Massenaus- wanderungen. Uber 200.000 Menschen fliichteten allein aus Bosnien nach Kroatien. Andere Haufen suchten Zuflucht in Serbien und Montenegro und betrieben von hier aus die Wiedergewinnung ihrer konfiszierten Habe. Rugland nahm sich der Verfolgten an, am 13. No¬ vember 1876 wurden sechs russische Armeekorps mobilisiert und einen Monat spater, am 23. Dezember, erging an die Tiirkei ein Ulti- matum, das sowohl fiir Bulgarien wie fiir Bosnien und die Herze- gowina einen anderen Verwaltungsmodus beanspruchte. Die Tiirkei stellte sich taub. Rugland lieg am 24. April 1877 die Kriegserklarung von Stapel und eroffnete auf zwei Fronten, in Kleinasien und auf dem Balkan, die Operationen. Der Krieg nahm nicht nur die Sonlmer- monate in Anspruch, sondern schleppte sich auch bis in den Winter tort. Infolge der Niederlagen bei Plewna (10. Dezember 1877) und am Schipkapasse (8. Jiinner 1878) gab die Tiirkei nach und schlog mit Rugland am 3. Marž 1878 den Frieden von San Stefano. Damit schien die Sache abgetan. Englischer Einflug aber erwirkte, dag die Abmachung noch dem Votum eines europaischen Kongresses vor- gelegt werden mugte. Am 13. Juni trat dieser Kongreg in Berlin zusammen, die Verhandlungen schlossen am 13. Juli. Uber Vorschlag Englands erteilten Deutschland, Frankreich, Italien, Tiirkei und Rug- land dem Vertreter der osterreichisch-ungarischen Monarchie das Mandat, die Provinzen Bosnien und Herzegowina „zu besetzen und zu verwalten“. Rumanien, Serbien und Montenegro wurden fiir unab- hangig erklart, aus Bulgarien machte der Kongreg ein selbstandiges, aber tributpflichtiges Fiirstentum. Das Mandat des Berliner Kongresses besitzend, kehrte Graf Julius Andrassy, der Vertreter der osterreichisch-ungarischen Mon¬ archie, am 14. Juli nach Wien zuriick. Zwei Tage spater, 16. Juli, erhielt FZM. Josef Freiherr von Philippovich den Auftrag, das Kom- mando iiber die fiir Bosnien bestimmten Truppen zu iibernehmen. Andrassy war der Ansicht, ein Bataillon mit vorangehender Regi- mentsmusik wiirde hinreichen, die Aufgabe zu losen; er stellte sich ® 246 ® die bevorstehende Okkupation iiberhaupt nur als einen militarischen Spaziergang vor. Die Heeresleitung beurteilte den Stand der Dinge anders, sie hatte vier Truppendivisionen bereitgestellt, eine alš selb- standige Nebengruppe, drei vereinigt zu einem Armeekorps als Haupt- gruppe. Die Nebengruppe (18. Division) stand in Dalmatien, die Haupt- gruppe (13. Armeekorps) befand sich nordlich der Save in Kroatien auf der Strecke von Alt- Gradiška- Brod -Šamac. Bei Alt-Gradiška war konzentriert die (7.) Division Wiirttemberg, bei Brod die (6.) Division Tegetthoff mit dem Korpshauptquartier, bei Šamac die (20.) Division Szapary. Mit der Oberleitung der Operationen war Philippovich be- traut, der als Kroate ein erhohtes Interesse hatte, die Aufgabe rasch zu losen. Er gehorte einer bosnischen Adelsfamilie an, die im 18. Jahr- hundert nach Kroatien eingewandert war. Mit Land und Volk voll- standig veidraut, kamen ihm augerdem Erfahrungen zustatten, die er sich 1869 wahrend der Revolution in der Bocche erworben hatte. Bei Eroffnung des Feldzuges besag Philippovich etwa 70.000 Mann und mit dieser Macht solite ein Landstrich besetzt werden, dessen Bevolkerung iiber eine Million Seelen zahlte. Von dieser Million blickte der fiinfte Teil, 180.000 katholische Kroaten, der erwarteten Armee mit Sympathie entgegen; die bisherigen Herren des Landes, 350.000 Mohammedaner, wiinschten, was ja begreiflich war, keine Beschrankung ihrer Vorrechte und organisierten deshalb einen Guerillakrieg, der um so nachhaltigere Folgen haben mugte, als die im Lande befind- lichen 520.000 Serben anfangs entschieden gegen die Okkupation * auftraten. In Bosnien selbst herrschte vollstandige Anarchie. Agenten des Konigs Milan und des Fiirsten Nikita, die beide im Triiben fischen wollten, stachelten die serbischen Bewohner zur Meuterei gegen die tiirkischen Behorden auf. Die tiirkischen Behorden wieder standen unter dem Terrorismus beschrankter Fanatiker, deren einer den Namen Hadschi Loja trug. Ein wahrer Tollhausler, glaubte Hadschi Loja, der iibrigens weder lesen noch schreiben konnte, das Land dadurch retten zu konnen, dag er eine furchtbare Grausamkeit ent- faltete. Seine militarische Begabung reichte nicht iiber das Niveau der Blutrache, eines ebenso primitiven wie abscheulichen Verfahrens. Hadschi Lojas Einflug erstreckte sich iibrigens nur auf die Landes- hauptstadt Sarajevo. Der Albanese Muktija Efendi, ein alter Mann mit reicher Kriegserfahrung, fiihrte dagegen eine Art militarischen Oberbefehls iiber die tiirkischen Truppen, deren Starke 41 Bataillone mit 77 Geschiitzen betrug. @ 247 ® Philippovich lieg die Save am 29. Juli an vier Punkten iiber- schreiten, bei Kostajnica (7. Division, Brigade Villecz), Alt-Gradiška (7. Division, Brigaden Johann Salvator und Sametz), Brod (6. Divi¬ sion, Tegetthoff) und Šamac (20. Division, Szapary). Jubelnd betraten' die Soldaten den neuen Boden. Verabredetermagen vollfiihrten die Brigaden Salvator und Sametz von Alt-Gradiška nach Banjaluka zwei Tagmarsche. Auf halbem Wege zwischen beiden Orten wurde am 30. Juli bei Maglaj am Vrbas (nicht zu verwechseln mit Maglaj an der Bosna, wo der bekannte Hinterhalt gelegt wurde) die Nacht- station bezogen. Das Regiment bestritt fiir diese Ruhestellung die Vorposten. Am 31. Juli zog die Kolonne Wurttemberg ohne Zwischenfall in Banjaluka ein, sehnlichst erwartet vom osterreichi- schen Konsul, der einen Stragenaufstand befiirchtete. Statt dessen veranstalteten die Honoratioren der Stadt einen festlichen Empfang, so dag Wiirttemberg unter klingendem Spiel einzuziehen vermochte. Beim Erscheinen der osterreichischen Truppen raumte die tiirkische Besatzung das Kastell, die Einwohner verhielten sich teilnahmslos. Siidlich der Stadt bezog das Bataillon Kerczek die Vorposten. Die Division lagerte nordlich der Stadt unter freiem Himmel. Weil Regenwetter herrschte, lieg der Divisionar am 1. und 2. August Rasttag halten. Unterdessen vollfiihrte die Brigade Villecz von Kostajnica her ihre vier Tagmarsche, um am 3. August nach Ban¬ jaluka zu gelangen. Banjaluka, seit alters her Sitz eines Paschas, besag eine be- riihmte Moschee, die Ferhad Džamija, im 17. Jahrhundert erbaut aus dem Losegelde eines Grafen Auersperg, den die Tiirken gefangen hatten. Die Stadt bestand aus einem Konglomerat armlicher Holz- bauten mit Wanden aus Lehm, gegen die Augenwelt mit hohen Bretterwanden umgeben. Trotz dieser Bretterwande hatte jedes von Tiirken bewohnte Haus augerdem noch primitive Holzgitter, hinter welchen sich das Plaremsleben abspielte. Wer da mit Vorstellungen kam, die nach der Lekture von „1001 Nacht“ haften bleiben, wurde bitter enttauscht. Von Schmutz und Armut umgeben, fristeten ver- kiimmerte Weiber ein elendes Dasein. Banjaluka, 20.000 Einwohner zahlend, war nach Sarajevo die grogte Stadt des Landes. Beim Besuche des Thermenbades mag mancher Offizier erstaunt aufge- horcht haben, als er erfuhr, dag Sultan Soliman II., der 1529 Wien belagert hatte, im Herbst 1532 hier rastete, nachdem sein zweiter Anschlag auf Wien miglungen war. ® 248 ® Aus politischen Riicksichten ordnete das Hauptquartier an, dag die Mannschaft nur gruppenweise, unter Fiihrung von Unteroffizieren, die Stadt betreten durfte. Von begreiflicher Neugierde getrieben, schlenderte Hauptmann Drennig durch die Stragen und verfolgte aufmerksam das Treiben der Bevolkerung. Was ihm zunachst auffiel, war die Tatsache, dag auf dem grogen Platze vor dem Kastell sehr vvenig Obst zum Verkauf ausgeboten wurde, wahrend in den Garten alle Baume reich mit reifen Friichten behangen waren. Da kam ein junger Christ mit einem Korbe voli Birnen und stellte sich als Ver- kaufer auf. Sofort trat ein Turke an den Jiingling heran, stieg dessen Korb mit einem Fugtritte um und rief barsch: „Wie kannst du dich unterstehen, den Unglaubigen Obst zu verkaufen? Mach, dag du fortkommst, sonst werde ich dir helfen!“ Drennig stand unmittelbar in der Nahe, ihn emporte das Benehmen des Tiirken derart, dag er an ihn herantrat und ihm zwei wuchtige Ohrfeigen, eine rechts und eine links, versetzte. Dazu rief Drennig: „Das als Lohn fiir deine freundliche Gesinnung! Allah hat das Obst fiir alle erschaffen, jetzt mach aber, dag du selber verschwindest, sonst werde ich dir helfen!“ Eine im richtigen Augenblick versetzte Ohrfeige hat meist eine magische Wirkung, demiitige Worte stammelnd, trollte der Tiirke von dannen. Im nachsten Augenblicke war kein Tiirke mehr zu sehen, das sonst so herrische Pack verkroch sich in die Hauser. Instinktiv hatte Drennig das Mittel gefunden, das dem Lande langst schon not tat: die Unterdriicker mugten gebandigt und die Wehrlosen unterstiitzt werden. Auf die christliche Bevolkerung, auf die be- dauernswerten Rajaš machte Drennigs Verfahren einen gewaltigen Eindruck. Wie ein Erloser wurde er betrachtet. Ein Serbe, mit dem sich Drennig in ein langeres Gesprach einlieg, beurteilte die Sachlage ganz richtig, wenn er meinte, jetzt verkrochen sich die Tiirken feige, weil sie zu viele osterreichische Soldaten sahen. Sei aber das Militar einmal fort, so wiirden die Tiirken einen Aufstand inszenieren. Nach- richten gleichlautender Art bekam auch das Hauptquartier. Nach der Ordre de bataille bestand die siebente Infanterie- truppendivision aus drei Gebirgsbrigaden, und zwar: 1. Brigade, Oberst Villecz: 22. Infanterieregiment, 2. Bataillon, 46. „ 1., 2., 3. Bataillon, Gebirgsbatterie 3/XII; © 249 ® 2. Brigade, Generalmajor Erzherzog Johann Salvator: 10. Jagerbataillon, 17. Infanterieregiment, 1., 2., 3. Bataillon, Gebirgsbatterie 1/X; 3. Brigade, Generalmajor Sametz: 22. Infanterieregiment, 1., 2., 3. Bataillon, 53. „ 1., 2., 3. „ Gebirgsbatterie 2/X. Augerdem drei Eskadronen des Ulanenregiments Nr. 5, je eine Genie- und eine Pionierkompagnie, Gebirgsbatterie 1 /III, Train und Sanitatsabteilung. In Anbetracht dessen, dag Banjaluka Kopfstation der einzigen in das Land fiihrenden Eisenbahn war, lieg Wiirttemberg beim Ver- lassen der Stadt eine ausreichende Garnison zuriick. Hiezu bestimmte er das 22. Infanterieregiment der Brigade Sametz. Auch General Sametz mugte in Banjaluka zuriickbleiben. Die Eisenbahn, durch Baron Hirsch 1873 erbaut, stand seit 1875 allerdings nicht in Be- trieb, aber das Verkehrsmittel war nun einmal vorhanden und be- durfte nur geringer Nachhilfe, um einen regelrechten Verkehr ein- zuleiten. Augerdem stand zu erwagen, dag die Tiirken die Absicht hegten, nach dem Abzuge der Osterreicher eine Revolte zu ver- anstalten. Es gab somit zwei gewichtige Griinde, Banjaluka nicht ohne ausreichende Garnison zu belassen. Tatsachlich brach in der Stadt am 14. August ein Aufstand aus, dessen Dampfung viel Muhe verursachte. Der nachste grogere Ort, den die Kolonne Wiirttemberg zu erreichen hatte, war Travnik, eine Stadt von 12.000 Einwohnern. Als Eintreffstag war der 8. August festgesetzt worden. Beim Aufbruch aus Banjaluka am Morgen des 3. August dirigierte der Divisionar politischer Riicksichten wegen die Truppen nicht auf dem kiirzesten Wege durch die Stadt, sondern querfeldein um die Stadt. Hiezu war westlich von Banjaluka ein Kolonnenweg ausgesteckt worden. Langs dieses Weges hatten sich nun in Distanzen von hundert Schritten Derwische aufgepflanzt, die den voriiberziehenden Soldaten alles, nur keine Segenswiinsche spendeten. Gleich der erste Derwisch, ein alter, schmieriger, bis an die Hiiften nackter Mann, bot einen widerlichen Anblick. Der nachste Derwisch war jung, aber womoglich noch schmieriger und beinahe vollstandig nackt. Sein Anblick flogte @ 250 @ direkt Ekel ein. Dazu heulte der Kerl in unartikulierten Lauten. So dicht drangte er sich an die Šoldaten heran, dag es schwer wurde, mit ihm nicht in Beriihrung zu kommen. Ein Fugtritt ward dem Zudringlichen zuteil, dann kam ein Kolbenstog. Da sich Fug- tritte und Kolbenstoge wiederholten, fand es der Derwisch docli angezeigt, sich aus dem Staube zu machen. Er sprang auf und lief heulend querfeldein in die Stadt. Schallendes Gelachter der Šoldaten folgte ihm nach, um so mehr, als nun auch alle anderen Derwische davontrollten. Siidlich der Stadt miindete der Kolonnenweg in die Strage nach Travnik. Die Strage hatten die Romer angelegt, befand sich aber jetzt in einem derart verwahrlosten Zustande, dag man die Kommunikation nur als erhaltenen Fahrweg bezeichnen konnte. Der Landstrich zwischen Banjaluka und Travnik bot den Typus einer armen Gebirgsgegend. Bezeichnenderweise lagen die wenigen Ort- schaften, die in der Gegend anzutreffen waren, hiibsch weit von der Strage. Die Dorfer zeigten dasBestreben, im Gelande zu verschwinden, ein sichtbarer Beweis, dag die Bevolkerung seit Menschengedenken sich hiitete, die Habgier der Steuerbeamten herauszufordern. Ohne das Eintreffen der Brigade Villecz abzuwarten, war Wurttem- berg am Morgen des 3. August von Banjaluka aufgebrochen. Die Kolonne marschierte bis Dobrinje, wo die Truppen in Nachtruhe- stellung iibergingen. Einen Vorgeschmack dessen, was den Šoldaten erwartete, boten die Zustande beim Train, der regelrecht als Gefechts- und Bagagetrain gesondert worden war. Kam schon der Gefechtstrain, den die Kompagnie des Hauptmannes Drennig begleitete, miihselig weiter, wie erst der schwerfallige, unbeholfene Bagagetrain. Major Giindel bildete mit zwei Kompagnien dessen Bedeckung. Eine Unzahl von Fuhrwerken war mit Verpflegsartikeln beladen worden, in einer Weise aber, dag die vorgespannten Pferde schon auf ebener Strecke gehorig ziehen mugten, um die Last fortzubewegen. Sobald man zur ersten Stragensteigung kam, ging den Pferden Atem und Kraft aus, weder Zurufe noch Peitschenhiebe hatten irgend eine Wirkung. So blieb denn die Verpflegskolonne stecken, sie konnte nicht weiter. Major Giindel iiberlieg die Fuhrleute ihrem Schicksale und mar¬ schierte, den Gefechtstrain iiberholend, der Haupttruppe nach. Hauptmann Drennig belieg einen Zug beim Gefechtstrain, mit dem Rest der Kompagnie kehrte er um, weil ihm doch ungeheuerlich erschien, die Verpflegsartikel preiszugeben. Bei den Fuhrleuten an- gelangt, veranlagte Drennig, dag jeder Wagen mit Vorspann iiber die 251 ® Stragensteigung gebracht wurde. Jedes Paar Pferde machte den Weg hinauf doppelt, einmal mit dem eigenen Wagen, einmal mit einem fremden Wagen. Mit den Weinfassern, die ohnehin ein Getrank von zweifelhafter Giite enthielten, machte Drennig kurzen Prozeg, die Fasser wurden an den Stragenrand gerollt. Dank diesen Vor- kehrungen wurde der Verpflegstrain flottgemacht, allerdings mit so viel Aufwand an Zeit, dag Drennig erst bei Einbruch der Nacht am Lagerplatz von Dobrinje eintraf. Die Kompagnie fand zu ihrer Freude eine fertige Menage vor, gekocht auf Veranlassung des Obersten Prieger. Das Essen lieg zwar manches zu wiinschen iibrig, mundete aber vortrefflich. Beim Weitermarsch von Dobrinje bekam die Fiihrung des Trains Hauptmann Semliner anvertraut. Derselbe, ein energischer und vor allem einsichtsvoller Offizier, bekam die 7. und 8. Kompagnie unter- stellt. Den Verpflegstrain sahen die Truppen fast vierzehn Tage nicht, durch allerlei Miggeschick aufgehalten, brachte Semliner den Train zwar unversehrt, aber verspatet nach Travnik. Das erklart auch, warum die 7. und 8. Kompagnie an den Gefechten bei Rogelje und Jaice nicht teilnahmen. Am 4. August marschierte die Kolonne Wiirttemberg bis zum Han Čadjavica, einem armlichen Stragenwirtshaus. Nordlich der Strage lagen ausgedehnte, ungangbare Waldungen. Den Lagerplatz bezog die Division Wiirttemberg anderthalb Kilometer ostlich des einsamen Gehoftes. Wahrend die Truppen mit dem Abkochen be- schaftigt waren, kamen Bewohner katholischer Konfession aus dem etwa eine Stunde entfernten Orte Varcar Vakuf und berichteten, dag der Ortsrichter von Jaice mit Bewaffneten aus Travnik und Sarajevo in Varcar Vakuf eingetroffen sei und die Mohammedaner zum Kampfe aufrufe. Gleichzeitig schiire auch der Pope von Rogelje unter den Bewohnern serbischer Konfession. Die Leute berichteten die Wahrheit. Um 7 Uhr abends prallten tiirkische Reiter an die Vorposten an und als darauf eine Ulanenpatrouille nach Rogelje vorritt, wurde sie mit Schiissen empfangen. Es ist bisher nicht aufgeklart, ob die Bevolkerung in Kenntnis war von dem Erfolge der Turken, den sie mit dem bei Maglaj an der Bosna gelegten Hinterhalt am 3. August erzielt hatten. Ver- schiedene Anzeichen aber sprechen dafiir, dag man tiirkischerseits den Vorfall auszubeuten suchte. Sei dem nun wie immer, Wiirttem- berg war sich dessen klar, dag das Volk nicht geneigt war, sich @ 252 ® friedlich zu unterwerfen. In Sarajevo predigten Fanatiker den Glau- benskrieg, die tiirkischen Truppen schlossen sich der allgemeinen Volksbewegung an. Fast jede Stadt hatte ihre Tumulte. In der Ge- gend, die von der Kolonne Wiirttemberg zu postieren war, organisierte der angesehene Turke Omer Fezli den Widerstand gegen die Christen- hunde. Zum Ernst der Lage gesellte sich in der Nacht vom 4. auf den 5. August ein Landregen, der die Truppen um den Schlaf brachte. Unter dichtem Nebel brach der 5. August an. Auf die Brigade Villecz, die zwei Tagmarsche zuriick war, nahm Wiirttemberg keine Riicksicht, ihm geniigte, dag er die Halfte seiner Division zur Ver- fiigung hatte: die ganze zweite und die halbe erste Brigade. Um 7 Uhr friih setzte sich die Kolonne in Bewegung. Voraus eine Ulaneneskadron, dann das Bataillon Kerczek, gegliedert in Vor- patrouille und Vortrab, hierauf die Vorhutreserve Oberst Prieger mit dem ganzen Bataillon Braun und dem halben Bataillon Giindel. Im Intervali einer halben Stunde folgte das Gros, bestehend aus dem 53. Infanterieregiment, der Artillerie und dem zehnten Jager- bataillon, das sich, weil es iiber Nacht auf Vorposten gestanden war, an der Queue auschlog. Zwei Kompagnien des Bataillons Giindel befanden sich, wie erinnerlich, als Bedeckung bei der Verpflegs- kolonne unweit Banjaluka. Um 8 Uhr friih wurden die Ulanen mit Feuer empfangen, eine halbe Stunde spater krachten auch dem Bataillon Kerczek sowohl von vorne wie von links Schiisse ent- gegen. Wie stark der Gegner war, lieg sich auch nicht annahernd bestimmen, weil Nebelschleier die Aussicht behinderten. Plotzlich intonierten beide Musikbanden die Volkshymne. Das Treffen am Sattel von Rogelje (unweit Varcar Vakuf), welches sich am 5. August 1878 abspielte, konnte, was den Verlauf anbelangt, als Schulbeispiel in Lehrbuchern fur Taktik erscheinen. Die einzelnen Phasen vollzogen sich folgerichtig, das Eingreifen der verschiedenen Gruppen geschah harmonisch, trivial ausgedriickt, es ging alles wie am Schniirchen. Major Kerczek gruppierte sein Ba¬ taillon zum Gefecht, indem er die 1. Kompagnie beiderseits der Strage sich entwickeln lieg; die 2. Kompagnie verlangerte rechts die Stellung, die 3. Kompagnie tat dasselbe links; die 4. Kompagnie gruppierte sich hinter dem linken Fliigel als Bataillonsreserve. Neben dem Bataillon Kerczek setzte sich die Batterie 1/X ins heuer. Der Brigadier Erzherzog Johann Salvator leitete, wie es sich gehort, von hier aus das Gefecht und trug Sorge dafiir, dag der Charakter «> 253 ® der festhaltenden Gruppe gewahrt blieb. Als Oberst Prieger mit der Vorhutreserve eintraf, gab der Brigadier dem Halbbataillon Giindel den Befehl, sich als zweites Treffen zu formieren. Das Bataillon Braun beorderte er als Umgehungsstaffel gegen des Gegners rechten Fliigel. Oberst Prieger schwenkte mit diesem Bataillon von der Strage links ab und erstieg einen steilen Hang. Wahrend das Gros der Division in Gefechtsformation iiberging, strebte Kerczek einer Kuppe, dem sogenannten „Griinen Hiigel“, zu. Von dort brachte er sein Bataillon an die nachste Terrainwelle, um eine bessere Feuerwirkung zu erzielen. Als festhaltende Gruppe be- schrankte sich Kerczek auf das Unterhalten eines magig lebhaften Feuers. Die Tiirken erwiderten lebhaft, aber ohne Wirkung. Man sah in der tiirkischen Stellung einzelne Berittene, auch eine rote Fahne, die man spater erbeutete, wurde sichtbar. Zur Verlangerung des rechten Fliigels zog Erzherzog Johann Salvator das Halbbataillon Giindel, die 5. und 6. Kompagnie, vor. An Stelle der erkrankten Offiziere, Hauptmann Gatti und Oberleutnant Miler, iibernahm Kadett Glovacki die Fiihrung der 5. Kompagnie und hatte hiebei Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Sein Verhalten wurde spater auch entsprechend gewiirdigt. Unterdessen erkletterte Oberst Prieger mit dem Bataillon Braun, das zur Umgehung bestimmt war, den steilen Hang der Kragujevača planina. Noch immer lag Nebel auf der Gegend, ein bestimmtes Gefechtsobjekt konnte Prieger nicht wahlen. Er lieg sich nur vom Gehor leiten und drangte dahin, wo Schiisse fielen. Auf der Hohe angelangt, griff Prieger weit nach links aus, weil er den tiirkischen rechten Fliigel in der Flanke fassen wollte. Sein Ausgreifen hatte zur Folge, dag zwischen ihm und Kerczek eine groge Lučke ent- stand. Der Brigadier befahl, die Lučke zu schliegen. Der Weisung entsprach Prieger, indem er die 10. Kompagnie (Hauptmann Drennig) zur Gruppe Kerczek schickte, die 9. Kompagnie (Caučig) als Binde- glied bestimmte, wahrend er mit der 11. (Skrem) und 12. Kom¬ pagnie die Umgehung weiter betrieb. Im Verlaufe der weiteren Vor- riickung mugte Hauptmann von Poth zuriickbleiben. Das Kommando der 12. Kompagnie iibernahm nun Oberleutnant Doxat, ein hochge- bildeter, kiihner und feuriger Offizier, der absichtlich aus der Kriegs- schule ausgetreten war, um den Feldzug mitmachen zu konnen. Zum erstenmal im Feuer stehend, konnte Doxat seine Ungeduld nicht bemeistern, er drang stiirmisch, nur allzustiirmisch vor. © 254 ® Um 3 / 4 10 Uhr erkannte Wiirttemberg, dag der Schliisselpunkt der tiirkischen Stellung beim Han Kulenovid lag. Er schickte nun die Batterie 1/XII zur Batterie 1/X vor, ein Bataillon von Nr. 53 schob sich in die Lučke zwischen den Gruppen Kerczek und Prieger. Um 11 Uhr lieg der Divisionar die anderen zwei Bataillone von Nr. 53 nach links riicken. Nun verschwand der Nebel, man vermochte endlich die Situation zu erkennen. Der Truppen bemachtigte sich ein unbezwingbarer Drang zur Offensive, mit Miihe waren die Leute zuriickzuhalten. Jede Kompagnie wollte stiirmen. Aus der Frontalgruppe stiirm- ten die 5. und 6. Kompagnie ein Gehdft. Prieger tat das- selbe, auch er nahm stiirmend ein Gehdft. Die 10. Kompagnie drang in den Han Kulenovid ein und fand hier Verwundete, die sich verzweifelt wehrten. Mit echt tiirkischem Fanatismus gebrauchten diese Verwunde- ten ihre Waffen und so blieb nichts anderes iibrig, als sie zu toten. Wegen der roten Fahne, welche bei dieser Gelegenheit von der 10. Kompagnie erbeu- tet vvurde, entspann sich buch- stablich ein Kampf auf Leben und Tod. Diese Fahne bewahrt das Regiment als Reliquie auf. Die Art und Weise, wie die 10. Kompagnie in den Besitz dieser Fahne gelangte, verdient in der Erinnerung festgehalten zu werden. Hauptmann Drennig war, als er zur Gruppe Kerczek geschickt wurde, senkrecht eine Berglehne herabgestiegen. Im Tale angelangt, scharfte er seinen Leuten grogte Stille ein. Kein lautes Wort, kein Kommando durfte fallen, selbstverstandlich durfte auch niemand schiegen. Es galt, im Nebel derart vorzuriicken, dag der Gegner nichts horte. Nach etwa zehn Minuten meldete der vorne befindliche, in Schwarm © 255 ® aufgeloste Zug, dag er in der rechten Flanke den Gegner verspiire. Nach „Rechts schwenken, stehen bleiben, nicht schiegen!" lieg Drennig sagen. Sobald die Kompagnie den Schwarm erreicht hatte, schob Drennig beiderseits einen Zug vor und ordnete nun Salvenfeuer an. Die Wirkung war einfach zauberhaft. Beim Gegner erscholl plotzlich Geschrei und gleich darauf herrschte grogte Stille. Die Kompagnie iiberschritt einen Bach, etwa zwanzig tote und verwundete Tiirken lagen auf der Erde. Da sich um diese Zeit der Nebel hob, kronte Drennig sein Werk, indem er den Han Kulenovid stiirmte. Wohl ivaren die Tiirken geschlagen, aber wahrend sie verfolgt wurden, augerten sie ihre ganze Wildheit. Wiederholt geschah es, dag einzelne mit dem Handschar auf osterreichische Soldaten los- stiirmten, das Antlitz verzerrt durch Hag und Wut. Wie Wildkatzen sprangen sie an und nicht eher gaben sie Ruhe, bis ein Bajonett- stich ihrem Leben ein Ende machte. Die Verfolgung erstreckte sich bis knapp vor Varcar Vakuf. Aus dem Orte sah man viele Leute in der Richtung Jaice fliichten. Es waren ortsansassige Tiirken, deren Behausungen nun von den ortsansassigen Christen gepliindet wurden. Nach anderthalbstiindiger Rast auf dem Gefechtsfelde bezog die Brigade Johann Salvator ein Lager siidlich von Varcar Vakuf. Das Bataillon Kerczek bestritt die Vorposten. Drennig bezog die Lagerhauptwache und kochte die ganze Nacht hindurch schwarzen Kaffee, um sich und seine Leute wach zu erhalten. Wie stark der Gegner gewesen, konnte man nicht mit Sicher- heit feststellen. Der Divisionar schatzte auf 1000 Mann, Landleute sprachen von 2000 Mann. Unter den Leichen fand man den einflug- reichen Beg Rustan Begovid aus Travnik. Aus dessen Papieren war zu entnehmen, dag noch ganz gehorige Arbeit verrichtet werden mugte, ehe man daran denken konnte, in Bosnien festen Fug zu fassen. Die Verluste osterreichischerseits waren nicht erheblich, es zahlte das 17. Infanterieregiment tot 4 Mann, verwundet 13 Mann, zusammen tot 12 Mann, verwundet 32 Mann. Unter den Verwundeten des Regiments befand sich Oberleutnant Doxat, der iibrigens schon am Abend zu den Toten zahlte. Die Kameraden hatten ihn oft um seinen sangesfrohen Sinn beneidet, © 256 © oft und oft war das Lied „Gliicklich ist, wer vergigt, was nicht mehr zu iindern ist von seinen Lippen unter die Zuhorer gedrungen. Jetzt wand sich Doxat unter fiirchterlichen Schmerzen auf einem Strohlager in Varcar Vakuf, er hatte einen Schug in den Unterleib erhalten. Hauptmann Poth versuchte, ihn aufzuheitern. In Oberleut- nantDoxat verlor das Regiment einen hervorragend befahigten Offizier, sein hehrer Soldatentod hinterlieg bei allen Kameraden ein unaus- ioschliches Andenken. Erschiittert umstand man seine Leiche. Als Prieger die Nachricht bekam, dag Doxat gestorben sei, meinte er: „Ganz Bosnien ist nicht so viel wert, wie dieser Offizier!" Der am 5. August bei Rogelje erfochtene Sieg war militarisch und politisch von groger Bedeutung. Politisch wirkte der Sieg in- sofern, als die Bevolkerung die „Schwabas“ mit Rešpekt betrachtete; militarisch war der Erfolg wertvoll, weil die Division Wiirttemberg zu ihrem Fiihrer unbedingtes Vertrauen fagte. Mit Zuversicht blickten die Truppen dem nac.hsten Zusammenstoge entgegen. Den 6. August verbrachten die Truppen bis 5 Uhr nachmittags im Lager, darauf trat die Brigade Johann Salvator den Marsch nach Jezero an und nachtigte daselbst auf einer soeben gemahten Wiese. Obwohl 5000 Mann auf engem Raume beisammen waren, herrschte lautlose Stille. Die nach Jaice geschickte Ulanenabteilung brachte nach Mitternacht ins Lager die Nachricht, die Stadt Jaice sei um 4 Uhr nachmittags von 1000 Tiirken mit vier Geschiitzen besetzt worden. Der Divisionar erlieg nun Dispositionen, welche am 7. August das ruhmvolle Treffen bei Jaice zur Folge hatten. Die Nacht, welche dem Gefechte bei Jaice voranging, war erhellt durch Mondlicht. Migmut oder Verzagtheit war bei den Soldaten nicht zu bemerken, eher das Gegenteil. Jeder einzelne war beseelt von dem Wunsche, mit den Tiirken handgemein werden zu konnen. Auf Vorposten standen die Jager. Das Treffen bei Jaice war ein von den Tiirken absichtlich her- beigefiihrtes Ereignis. In vollkommen zutreffender Wiirdigung der ortlichen Szenerie hatten die Tiirken den Plan gefagt, den dummen Schwabas den Zugang nach Jaice zu verwehren. Dazu gehorte aller- dings nicht viel, denn die nach Jaice fiihrende Strage war derart angelegt, dag deren letztes Stiick in einer fiinf Kilometer langen Schlucht lag. Wer Sinn fiir Naturschonheiten hat, findet hier reich- lichen Genug. Totenstill ist die Schlucht, majestatische Ruhe lagert iiber den Felswanden. Nur die Wellen des Plivaflusses, der dic @ 257 © Talsohle nach Lange und Breite vollstandig ausfiillt, verursachen ein merkwiirdiges Gerausch. Tosend stiirzen Wassermassen in Kaskaden herab, es ist, als ob der Flug sich wehren wollte gegen die ihn ein- engenden Felsen. So gern nun der Tourist solche Strecken durch- wandert, so unbehaglich mug sich eine Kolonne fiihlen, die vor der Moglichkeit steht, unversehens angegriffen zu werden. Das Defile kann da zu einer Mausefalle werden, aus der es kein Entrinnen gibt. Der Kolonne Wurttemberg war die Gegend fremd. Den Jagern, welche den Vortrab bildeten, folgte als Vorhutreserve Oberst Prieger mit dem Halbbataillon Gundel und dem Bataillon Braun (5., 6., 9., 10. und 12. Kompagnie). Parallel mit der Vorhut marschierte die 11. Kompagnie (Skrem) als rechte Seitenhut entlang des Schlucht- randes sudlich der Strage. Das Bataillon Kerczek gehorte mit dem 53. Infanterieregimente zur Flaupttruppe. Als die Jager die Halfte des Defiles zuruckgelegt hatten, fielen um 9 Uhr Schiisse aus der Ortschaft Zaskopolje, hoch oben am sudlichen Schluchtrande gelegen. Der Brigadier Erzherzog Johann Salvator musterte rasch die Situation. Er sprach allen aus der Seele, als er anordnete, die linke Seitenwand zu erklettern. Etwa 100 Meter waren zu ersteigen. Es gab Pfade, die von Hirten beniitzt wurden, wenn sie das Vieh zur Tranke trieben. Einzeln, im Gansemarsch hintereinander, diese Pfade zu benutzen, hatte viel Zeit in Anspruch genommen. Also erstiegen die Leute die Felswand senkrecht, stellen- weise an Gestrupp und Felskanten sich emporziehend. Der Tornister am Riicken behinderte die Schnelligkeit, die innere Ungeduld trieb dagegen zur Eile. Prieger und die Offiziere, mit gutem Beispiel voran, brachten die fiinf Kompagnien der Vorhutreserve bald auf das Plateau. Leutnant Crusič der 10. Kompagnie, ein kraftiger Mann, brach oben zusammen. Blau im Gesicht, lag er wie entseelt. Der Schlag hatte ihn getroffen. Er wurde spater zwar wieder zum Leben erweckt, aber er blieb gelahmt. Wie nicht anders zu erwarten, gruppierte Prieger die fiinf Kompagnien zu einem umfassenden Angriffe. Als Stoggruppe be- stimmte er die 5. und 6. Kompagnie, die 9. Kompagnie behielt er als Reserve zuriick, die 10. Kompagnie kam auf den augersten linken Fliigel und die 12. Kompagnie diente zur Unterstutzung der 10. Kom¬ pagnie, Zwei Stunden lang fiihrte Prieger das Gefecht stehenden Fuges. Um 10 Uhr erschien der Divisionar an Ort und Stelle. Das 53. In- fanterieregiment erhielt den Befehl, mit Rucklassung der Tornister ■© 258 © die steile Felswand zu erklimmen und Priegers Stellung links zu verlangern. Den Abteilungen wurde eingescharft, mit der Munition zu sparen, weil das Gefecht voraussichtlich lange dauern werde. Um V 4 11 Uhr setzte sich die Batterie l/III ins Feuer und beschog im Verein mit der Batterie 1 /X die Ortschaft Zaskopolje recht wirksam. Fiir Oberst Prieger gestaltete sich die Situation kritisch, denn in der linken Flanke lag ein Wald. Tiirkische Abteilungen machten Miene, aus dem Walde hervorzubrechen und zunachst Drennigs Kompagnie anzufallen. Drennig veranderte dementsprechend die Front und lieg auf 500 Schritte Schnellfeuer abgeben. So oft sich ein tiirkischer Haufen zeigte, wendete Drennig dieses Mittel an. Allein die Lage wurde so unbehaglich, das Drennig die Bajonette pflanzen lieg. Fiir den Fali, als die Tiirken doch herausbrachen, war er entschlossen, ihnen mit einem Bajonettangriff entgegenzugehen. Prieger erkannte den Ernst der Lage und fiihrte Unterstiitzung heran. Dies hatte zur Folge, dag auch die Tiirken im Walde zahl- reicher wurden, sie schoben Verstarkungen vor. Das Schicksal des Tages hing nun an einem Faden. Ware Drennig zum Weichen ge- bracht worden, so hatte dies unberechenbare Folgen nach sich ge- zogen. Zum Gliick traten zwei Kompagnien des 53. Infanterieregi- ments ein und fiihrten dem Gefechte so viele Impulse zu, dag die Krisis abgewendet werden konnte. Umhalb 12 Uhrraumten die Tiirken den Wald. Drennig folgte ihnen nach, auf diesem Teile des Gefechts- feldes war die Arbeit beendet. Mit unerschiitterlicher Zahigkeit fiihrte Oberst Prieger den Kampf weiter fort, wiihrend ein Bataillon des 53. Infanterieregiments links die Front verlangerte. Um Vil Uhr trat ein Gewitter ein, auf beiden Seiten lieg das Feuer nach. Plotzlich tauchten die Tiirken so zahl- reich auf, dag sich Prieger zuriickzuziehen begann. In diesem Augen- blicke stiirmte Sukkurs heran, sechs Kompagnien des Nachbarregi- ments riickten im Laufschritte in die Gefechtslinie. Selbstverstandlich beniitzte Prieger diesen Antrieb, um selbst auch offensiv zu handeln. Aus nachster Nahe erschiitterte man die Tiirken durch Schnellfeuer derart, dag sie den Platz raumen mugten. Um 4 Uhr nachmittags liegen die Tiirken erkennen, dag sie sich als geschlagen betrachteten. Ihr rechter Fliigel zog sich zuriick, aber nicht fluchtartig, sondern in guter Ordnung raumten die Tiirken den Kampfplatz. Stellenweise gab es zwischen Verfolgern und Verfolgten erbitterte Nahkampfe, die mit Bajonett und Handschar ausgetragen wurden. ®> 259 ® Prieger langte im Laufe der Verfolgung iiber Carevopolje um 5 Uhr nachmittags vor Jaice an. Auf der Strage nach Travnik sah man Fugganger und Reiter forteilen. Vom Kastell, das verlassen war, wehte eine tiirkische Fahne. Den Abzug der Tiirken beniitzten die Rajahs, um deren Hauser griindlich zu pliindern. Wiirttemberg legte den Eifrigen das Handwerk, er lieg Jaice um halb 7 Uhr abends durch ein Bataillon des 53. Infanterieregiments besetzen. Die Jager bildeten im Verein mit Skrems Kompagnie einen Sicherungsgiirtel ostlich und siidlich der Stadt. Die iibrigen Truppen bezogen beiderseits der Strage ein Biwak. Das Bataillon Kerczek, vom Divisionar als Hauptreserve zuriick- behalten, war an dem Gefechte nicht so unmittelbar beteiligt, wie die anderen Abteilungen des Regiments. Am Nachmittag aber, als die Krisis eintrat, erbat Kerczek beim Divisionar die Erlaubnis, ins Gefecht eingreifen zu konnen. Anfangs wies der Divisionar die Bitte rundweg ab, man gibt eben das letzte intakte Bataillon nicht leicht aus der Hand. Kerczek wiederholte das Begehren, indem er darauf hinwies, dag er, mit einem halben Bataillon in die Gefechtslinie ge- schickt, zweifellos einen grogen Erfolg erzielen miisse. „Und wenn — schlog Kerczek — 500 Krainer liegen bleiben, so beigen gewig 5000 Tiirken ins Gras!“ Das Argument wirkte, Kerczek durfte mit zwei Kompagnien vorbrechen. Mit Granaten empfangen, die jedoch unwirksam blieben, setzte Kerczek das Halbbataillon ins Feuer und uberschiittete den Gegner so wirksam mit Projektilen, dag die Tiirken 320 Tote am Platze liegen. Darauf schritt Kerczek zum Sturme, unter brausenden Hurrarufen lief die Abteilung eine Boschung hinab, pflanzte in der Tiefe die Bajonette auf und drang jenseits miihsam durch einen Wald wieder auf das Plateau. Munitionskasten, angebundene Pferde, endlich die umherliegenden tiirkischen Leichen boten Kerczek die Gewigheit, dag es ihm gelungen war, die gegnerische Stellung er- reicht zu haben. Eine eigenartige Leistung hatte die 11. Kompagnie mit ihrer selb- standigen Aufgabe zu leisten. Wie zuvor Leutnant Crusic brach auch Skrem bewugtlos zusammen, als er den steilen Hang an der Siid- seite des Sees erklettert hatte. Er erholte sich aber und fiihrte die Kompagnie weiter. Da er iiberlegene Krafte vor sich hatte, griff er zu der List, eine ausgedehnte Schwarmlinie zu entwickeln. Durch volle acht Stunden spiegelte er den bei Zaskopolje stehenden Tiirken vor, dag er eine starke Abteilung zur Verfiigung habe. Als aber um ® 260 ® 4 Uhr nachmittags die Entscheidung gefallen war, formierte Skrem seine Kompagnie zum Sturm auf Zaskopolje, drang in das Dorf ein und trieb die Tiirken zur Flucht. Aus der Verlustliste ist zu ersehen, dag das Regiment die Halfte der zu leistenden Arbeit verrichtet hatte. Es hatte das 10. Jagerbataillon tot 6 Mann, verwundet 35 Mann, 17. Infanterieregiment „ 9 „ „ 83 „ ^3. „ „ 7 „ „ 54 „ 5. Ulanenregiment „ — „ „ 1 „ zusammen tot 22 Mann, verwundet 173 Mann, darunter drei Offiziere des Regiments: Hauptmann Koprziva, die Leutnants Ambrožič und Černe. Bei Leutnant Černe, der aus der Theresianischen Militarakademie ausgemustert worden war, erwiesen sich die Verletzungen als derart schwer, dag die Kunst der Arzte versagte. Černe erlag Aenn auch drei Tage spater seinen Wunden. Fragt man nach der Bedeutung des bei Jaice erfochtenen Sieges, so ware zunachst zu sagen, dag die Aktion mit sehr grogen Strapazen verbunden war. Das Gefecht selbst gestaltete sich langwierig, weil der Gegner, der 5000 bis 6000 Mann stark war, weit mehr Widerstand entwickelte, als man vorausgesetzt hatte. Auf dem Kampfplatze ver- scharrte man 342 Tiirken. Wie viele Tiirken verwundet worden waren, lieg sich nicht eruieren. Die Tiirken hatten iibrigens auch Hinterlad- geschiitze (System Krupp) in Verwendung, nur verstanden sie nicht, dieselben entsprechend zu gebrauchen. Der Umstand, dag regulares tiirkisches Militar am Kampfe teilgenommen hatte, steigerte den Wert des erfochtenen Sieges, weil die christliche Landbevolkerung mit verdoppelter Zuversicht die Osterreicher als Retter betrachtete. Zieht man weiter in Betracht, dag eine tiirkische Hauptgruppe ge- schlagen worden war, so leuchtet ein, dag deren Vernichtung nicht ohne Einflug bleiben konnte auf die Operationen der Hauptkolonne Philippovich, die an diesem Tage bei Žepče im Bosnatale auf ernsten Widerstand gestogen war. Ohne den Sieg bei Jaice war der Sieg bei Žepče nur Stiickwerk, denn an ein Vordringen gegen Sarajevo war nicht zu denken, solange in der Flanke bei Travnik ein tiirkisches Heer stand. Insofern also kam der Tag von Jaice auch der Armee- Hauptkolonne sehr zustatten. Eingetretener Mangel an Verpflegung und Munition bestimmten den Divisionar, seinen Truppen in und bei Jaice zwei Rasttage zu © 261 © gonnen, 8. und 9. August. Im Laufe des 8. August riickte die Brigade Villecz ein, sie hatte in den letzten 36 Stunden nicht weniger als 63 Kilometer hinterlegt, eine ganz respektable Leistung. Die vom Hauptquartier eingeleiteten Requisitionen hatten wenig Erfolg, auger Kiihen und Lammern wurde nichts gefunden. Im Kastell von Jaice nahm man einen kleinen Zvviebackvorrat in Beschlag. Jaice, eine kleine Stadt von 2000 Einwohnern, war einst die Hauptstadt des Konigreichs Bosnien gewesen. Die staatliche Selb- standigkeit erlosch mit dem Konig Stephan Tomaševič, der 1463 von den Tiirken gefangen und dann hingeschlachtet wurde wie ein Hammel. Sein Sohn wurde Tiirke und verkam irgendwo, seine Frau dagegen siedelte sich in Rom an und setzte testamentarisch den Papst zum Erben ein. Jaice ist malerisch gelegen. Eine geschlossene Ringmauer umgab die Stadt. Aus den Hausern, die amphitheatralisch erbaut sind, sprach Wohlstand. Den hochsten Punkt nimmt das Kastell ein, das fiir 50 bis 100 Menschen Unterkunft gewahren konnte. Als die Truppen nach beendetem Gefechte das Kastell betraten, fanden sie oberhalb der Eingangstiire zwei Kopte von Soldaten des 53. Infanterieregi- ments. Man kann nicht behaupten, dag die Truppen ob dieses An- blickes sehr erbaut waren. Mit Ekel und Abscheu wendete man sich ab, im stillen den Wunsch der Wiedervergeltung hegend. Sehens- wiirdig ist eine alte katholische Kirche, die in die steinige Berglehne etagenartig eingefiigt wurde; die obere Etage betritt man von der Strage aus, die untere Etage mahnt an eine unterirdische Gruft. Naiven Gemiitern flogt diese Gruft Angst und Grauen ein. Am Morgen des 8. August schleppte ein Tiirke eine Kiste herbei mit dem Bemerken, der angesehene Omer Beg sende dem Herzog von Wiirttemberg ein Geschenk. Wiirttemberg straubte sich, das Geschenk anzunehmen, schlieglich lieg er aber die Kiste doch offnen. Zum Ent- setzen der Anwesenden enthielt die Kiste die Kopte einiger oster- reichischer Soldaten, die in der Nacht vom 6. auf den 7. August in tiirkische Gefangenschaft geraten waren. Eine Weile spater fiel in eine Gruppe von Offizieren, die vor dem Hause des Divisionars standen, ein Schug, es wurde aber niemand getroffen. Leutnant Modrijan, der mit der Lagerinspektion betraut war, eilte sofort auf die Hohe, wo der Schug abgegeben worden war. Modrijan fand bei der Lagerwache drei erstochene Tiirken; der vierte Tiirke, der den Schug abgegeben hatte, lag eine Strecke weiter als Leiche. Er war im Entlaufen von der ihm gebiihrenden Kugel ereilt worden. es> 262 ® Nach den ausgestandenen Strapazen tat die zweitagige Rast den Truppen wohl. Am 9. August erfolgte der Aufbruch in der Richtung nach Travnik. Mit Riicksicht auf die allgemeine Lage gruppierte Wiirttemberg die Truppen zu einem Gefechtsmarsche, eine Kolonne in der Mitte, je eine rechts und links. In der Mitte riickte die Brigade Villecz vor, links das 53. Infanterieregiment, rechts die Brigade Johann Salvator. Eine Kompagnie des Regiments blieb in Jaice zuriick als Eskorte fiir die requirierten Lebensmittel. Eine andere Kompagnie, Hauptmann Strohmayer, begleitet von einem Intendanten, hatte als Streifkommando weit nach rechts (Siiden) aus- zuholen und in Dolni Vakuf Lebensmittel fiir 6000 Mann anzukaufen. Strohmayer loste seine Aufgabe zweckmagig, sehr wirksam unterstiitzt durch Leutnant Modrijan, der das Fortschaffen der Lebensmittel be- sorgte. Ohne auf einen Gegner zu stogen, erreichte die Division Wiirttemberg am 9. August den Punkt Karaula gora. Da hier nur wenig Wasser zu finden war, verlegte Wiirttemberg die Brigaden Villecz und Johann Salvator in ein Biwak bei Sešid. Den 10. August fand keine Vorriickung statt, der Divisionar hatte vollauf zu tun mit dem Sichten von Nachrichten, die aus Travnik einliefen. Die Wirkung des bei Jaice erfochtenen Sieges augerte sich insbesondere dadurch, dag am Abend eine Deputation aus Travnik ins Lager kam mit der Bitte, Wiirttemberg moge die Stadt schleunigst besetzen. Wiirttemberg entsprach dem Wunsche insoweit, als er die Ulanen nach Travnik abschickte. Die Ulanen, die um halb 10 Uhr abends eintrafen, wurden sehr freundlich emp- fangen. Am 11. August um 4 Uhr friih setzte sich die Division Wiirttem- berg in Marsch. Besondere Vorsichtsmagregeln waren nicht notvven- dig, da man in Travnik das Eintreffen der Osterreicher mit Sehnsucht erwartete. Die Wiirdentrager der Stadt kamen der Truppenkolonne teils beritten, teils zu Fug entgegen. Als sie der koniglichen Hoheit, des Herzogs von Wiirttemberg ansichtig wurden, beteuerten sie unter tiefen Bucklingen ihre tiefste Ergebenheit. Travnik war weit groger und bedeutender als Jaice. Im Namen des regularen Militars, das vor der Kaserne in Parade ausgeriickt war, begriigte der Bimpascha den Herzog von Wurttemberg. Gefuhrt von barmherzigen Schwestern kam eine Prozession von Weibern und Kindern, die osterreichische Volkshymne singend. Wiirttemberg stieg mit seinem Štabe im Re- gierungsgebaude, dem Konak, ab, ein Bataillon der Brigade Villecz ® 263 ® bestritt in der Stadt die erforderlichen Wachen, die Division selbst blieb aber westlich der Stadt nachst der Kaserne im Biwak. Travnik liegt in einem Tale, das von kahlen Bergwanden ein- geschlossen ist. Demgemag bilden die Hauser eine lange Reihe ohne jeglichen Reiz. Die Gegenwart spanischer Juden, der sogenannten Spaniolen, war ein deutlicher Beleg dafiir, dag hier wichtige Handels- interessen zusammenliefen. Seit alters her bis 1850 residierte hier der Statthalter von Bosnien. So eifersiichtig verteidigte Sarajevo die Rechte einer autonomen freien Stadt, dag sich der Statthalter, wenn er Sarajevo betrat, nicht langer als 24 Stunden aufhalten durfte. Mancher dieser Veziere liegt begraben auf dem turkischen Friedhofe, umgeben auch im Tode von seinen Frauen. Die Grabstatte der vor- nehmen Tiirken erkennt man an meterhohen, viereckig behauenen Steinen, die an der Spitze einen Turban tragen. Die Frauen bekamen Denksteine ohne Turban. Wenn viele solcher Denksteine beisammen sind, gemahnt ihr Anblick an ein versteinertes Spargelbeet. Wie Jaice besag auch Travnik ein Franziskanerkloster. Es ist bezeichnend, dag kein anderer Monchsorden durch die Tiirken geduldet wurde. Was an abendlandischer Kultur in kummerlichen Resten dem Lande erhalten blieb, ist lediglich dem Wirken der Franziskaner zuzu- schreiben. Riicksichten auf die Operationen der Hauptkolonne Philippovich bedingten, dag Wiirttemberg die Brigade Villecz aus Travnik ins Bosnatal abgeben mugte. Zur Sicherung der Punkte Han Companje und Busovača an der Strage nach Sarajevo wurden augerdem zwei Kompagnien bestimmt, eine davon war dem Regiment entnommen. Am 14. August hatte Wiirttemberg eine Unterredung mit Philippovich im Han Companje. Das Motiv der Besprechung galt der nahe bevor- stehenden Einnahme von Sarajevo, die dann am 19. August auch wirklich erfolgte. Doch nahm von der Division Wiirttemberg nur die Brigade Villecz teil an der Einnahme von Sarajevo, weil die Brigaden Johann Salvator und Sametz andere, nicht minder wichtige Aufgaben zu losen hatten. Das Regiment verweilte in Travnik ziemlich lange, volle sechs Wochen. Wahrend dieser Zeit vollzogen sich wichtige Ereignisse. So mugte die in Banjaluka zuriickgebliebene Brigade Sametz am 14. August einen Angriff abweisen, der im Falle des Gelingens un- berechenbare Folgen nach sich gezogen hatte. Im Einverstandnis mit den maggebenden Personlichkeiten von Banjaluka bot Nuri Beg, ®> 264 ■© Stadtkommandant zu Bihač, eine Kolonne von 8000 Bewaffneten auf, um General Sametz zu iiberfallen. Als Nuri Beg vor Banjaluka eintraf, war die Kolonne von 8000 auf 3000 Mann herabgesunken, doch weil diese Macht zum grogen Teile aus regularem Militar bestand, war ein Erfolg nicht unwahrscheinlich. Sametz wehrte den ihm zugedachten Schlag ab, Nuri Beg mugte unverrichteter Dinge nach Bihač zuriick. Wiirttemberg beniitzte den giinstigen Augenblick, um die tiirkische Garnison von Travnik, 19 Offiziere und 374 Mann, am 17. August nach Alt-Gradiska abzuschicken. Die Stimmung im Lande war aber ernst, so ernst, dag Philippovich sich nicht die mindeste Bloge geben durfte. Teils freiwillig und teils durch die tlirkischen Behorden gezwungen, machte das Volk Miene, eine Massenerhebung ins Werk zu setzen. Da nun die in einem Volke aufgestapelte Kraft nie im vorhinein berechnet werden kann, beantragte Philippovich eine aus- giebige Verstarkung der Okkupationstruppen. Der Antrag wurde in Wien genehmigt, am 22. August verlautbarte das Personalver- ordnungsblatt die Ausgestaltung des bisherigen Armeekorps in eine Armee. Aus den drei Truppendivisionen, die Ende Juli iiber die Save gegangen waren, wurden jetzt deren zehn, verteilt auf vier Armee¬ korps. In Anerkennung der vollbrachten Leistungen wurde Herzog von Wurttemberg zum Feldzeugmeister ernannt. Gleichzeitig wurde er Chef des 13. Armeekorps, welches die Truppendivisionen Nr. 6 (Tegetthoff), Nr. 7 (Mulier) und Nr. 36 (Stubenrauch) umfagte. Die Division Nr. 7 anderte sich in ihrer Zusammensetzung nicht, nur der Chef wechselte. Nach wie vor bestand die 7. Division aus den Brigaden Villecz, Johann Salvator und Sametz. Die fiir Bosnien auf- gestellte Armee reprasentierte eine respektable Ziffer, 260.000 Mann. Kein Wunder, dag der durch sie ausgeiibte Druck schon vermoge der Masse sich fiihlbar machen mugte. Tiirkischerseits wurden verzweifelte Anstrengungen unternommen, den Druck abzuwenden. Die neu mobilisierten osterreichischen Truppen traten am 10. September in Wirksamkeit. Im Zusammenhange damit standen die in Ključ und Bihač inszenierten Versuche, noch vor dem Hereinstromen der osterreichischen Verstarkungen einen Erfolg zu erringen. Nach hartem, drei Tage wahrendem Kampfe bezwang Sametz das Raubnest Ključ am 8. September. Bei Bihač, wo Nuri Beg heroi- schen Widerstand entwickelte, fiel die Entscheidung erst am 18. Sep¬ tember. Mit der Bezwingung dieser beiden Platze wurde der tiirki- schen Widerstandskraft das Riickgrat gebrochen. Osterreichischerseits ® 265 ® schritt man nun an die Entwaffnung der Einheimischen, ein Unter- nehmen, an das sich die tiirkische Regierung nie herangewagt hatte. So sauer es dem Einheimischen auch fiel, auf das uralte Recht des Waffentragens plotzlich verzichten zu miissen, das Wohl der All- gemeinheit bedingte das Verschwinden aller Waffen aus dem offent- lichen Leben. Ohne Druck und Zwang war die Magregel nicht durch- zufiihren, nur selten entschlog sich ein Turke, die Waffen freiwillig abzuiiefern. Eines Tages befand sich Hauptmann Drennig mit seiner Kompagnie auf Vorposten westlich von Travnik. Ein vornehmer Turke zu Pferde, gefolgt von zwei Dienern, die mit Gewehren, Pistolen, Siibeln und Handscharen beladen waren, trat an Drennig heran und sagte: „Du bist der Fiihrer der 10. Kompagnie und ich habe Grund, dir dankbar zu sein. Als Zeichen dessen bringe ich dir diese Waffen. Abliefern will ich sie nicht, zerstoren will ich sie auch nicht, sie sind zu schon. Ich bitte dich, nimm sie als Geschenk von mir an!“ Sprachs, lieg die Waffen niederlegen und ritt fort. Drennig schickte Gewehre und Pistolen ins Hauptquartier als Geschenk fiir den Herzog von Wiirttemberg. Einen Sabel schenkte er dem Major Braun, einen be- hielt er. Die in der Monarchie seit Jahren iibliche Feier am 18. August — Kaisers Geburtstag — hatte in Travnik eine weittragende Bedeu- tung. Die Bevolkerung sah zum erstenmal Festlichkeiten, die ihr vollstandig unbekannt waren. Den Einheimischen war das Wort Staatsoberhaupt ein abstrakter Begriff und was sich bei ihnen als dynastische Anhanglichkeit hatte augern diirfen, war stiller Hag, niedergehalten durch Furcht. Eine riihrende Szene ereignete sich am Vormittag des 8. September. Hauptmann Drennig versah an diesem Tage den Dienst der Hauptwache in Travnik. Des Feiertages wegen, der Kalender zeigte Maria Geburt, stromten aus den umliegenden Ort- schaften die katholischen Bewohner in die Stadt zur Franziskaner- kirche. Der Zufall fiigte, dag Wind herrschte. Unter der Luftstromung entfaltete sich die vor der Hauptwache aufgepflanzte Regimentsfahne der ganzen Breite nach, so dag das Madonnenbild sichtbar wurde. Von der Sonne voli beschienen, bot die Fahne einen feenhaften An- blick, mit der glitzernden Seide funkelte harmonisch das aufgestickte Goldgewebe. Wie gebannt blieben die Kirchenbesucher vor der Fahne stehen, Weiber und Kinder sammelten sich an. Plotzlich fiel eine Frau auf die Knie, faltete die Hande und richtete laut Dankesworte an das Fahnenbild. „Heilige Maria, Mutter unseres Herrn und Heilands, @ 266 •© - rief das schlichte Weib —, wie oft habe ich zu dir gebetet, hilf und rette uns aus unserer Not und Bedriickung. Nun hast du mein Gebet erhort, nun bist du wirklich gekommen mit deinen Kriegern, sieg- reich und machtig. In den Staub sinken die Feinde unseres Glaubens und du wirst uns nicht mehr verlassen!“ Das angesammelte Volk betete kniend mit, viele horte man schluchzen. Die Hauptwache selbst konnte die Riihrung nicht bemeistern, die Soldaten nahmen die Miitze ab und knieten gleichfalls nieder. Dazu der Klang der Kirchenglocken, es war ein erhebender, weihevoller Augenblick. Die Menge zog dann in die Kirche, unterwegs wendete sich mancher Blick noch einmal der Fahne zu. Das naive Volk glaubte ein Wunder vor sich zu haben. Mitte September erhielt Wiirttemberg die Vollmacht zu einer Expedition nach Livno, einer Stadt von 10.000 Einwohnern. Hier hatten sich die wohlhabenden Tiirken schon mit dem Gedanken des Systemwechsels abgefunden, allein der Pobel wollte von Unterwerfung nichts wissen. Wiirttemberg betraute mit der Expedition seine ehe- malige Division. Generalmajor Sametz, der bisherige Kommandant der zur 7. Division gehorenden 3. Gebirgsbrigade, wurde am 17. Sep¬ tember zur 71. Brigade versetzt und an seine Stelle trat General Pistory. Wiirttembergs Lieblingsregiment, Oberst Prieger, eroffnete die Expedition am 17. September als vorgeschobenes Detachement. Prieger fiihrte die Bataillone Kerczek und Braun, eine Eskadron und eine Gebirgsbatterie waren ihm beigegeben. Er hatte mehrere Auf- gaben zu losen, als: Requisitionen einleiten, Ortschaften entwaffnen, Nachrichten iiber Livno sammeln, Rauber verjagen. Das Bataillon Giindel marschierte im Verbande der Brigade Johann Salvator. Der Marsch nach Livno war derart angeordnet, dag jede der drei Brigaden fiir sich vorriickte. Erst vor Livno fand die Vereini- gung statt. Von Dalmatien, aus Sinj, riickte iibrigens eine vierte Kolonne, die Brigade Csikos an. Von Sarajevo kam die Brigade Villecz, von Jezero die Brigade Pistory. Die Brigade Johann Sal¬ vator, die von Travnik aufbrach, marschierte iiber Dolni Vakuf, Bugojno, Kupreš. Zur Sicherung der Etappenlinie blieb untervvegs ein Halbbataillon Giindel zuriick. Alle anderen Truppen bewerk- stelligten ihren Marsch derart, dag im Verlaufe des 26. und 27. Sep¬ tember die Stadt Livno von allen Seiten umschlossen war. Das Regi¬ ment zernierte die Stadt im Osten und Nordosten. Die mitunter sehr hartnackigen Gefechte, welche am 26. und 27. September stattfanden, ® 267 ® trugen naturgemag einen anderen Charakter als die Affaren von Rogelje und Jaice. Man hatte sich jetzt einer Stadt zu bemachtigen, die auger ihrer vorteilhaften Lage zweckmagige Befestigungen aus Stein und Mauerwerk besag. Auf der Strecke, die das Regiment inne hatte, sah man die Stadt erst, wenn man auf Gewehrertrag nahe gekommen war. Trostlose Gegend, ohne Baum und Strauch, ohne Wasser, ohne menschliche Ansiedlungen. Uberall trat nacktes Gestein zutage. Major Kerczek hatte am 26. September ein kurzes, aber heftiges Feuergefecht zu bestehen, wobei er selbst verwundet wurde. Auger ihm waren noch verwundet zwei Offiziere (Hauptmann Salamon und Leutnant Sever) und vier Mann. Da Wiirttemberg moglichst geringe Verluste wiinschte, zog sich das Bataillon Kerczek iiber den Kamm der Hohe zuriick, blieb aber gleichwohl als erstes Treffen der Bri¬ gade im Vordergrunde. In Verbindung stand das Bataillon Braun als linker Staffel der Brigade. Zwei Kompagnien des Regiments fanden im Verlaufe des Nachmittags Gelegenheit, einen in nordlicher Rich- tung geplanten Durchbruch der Tiirken zu vereiteln. Die darauf folgende Nacht vergagen die wenigsten. Ein feiner Spriihregen um- hiillte die Menschen, dabei durften wegen der Nahe des Feindes keine Lagerfeuer angeziindet werden. Aus der Stadt drang wiister Larm ins Lager. Uber das kahle Plateau fegte ein scharfer Wind, unter dem frostelnden Unbehagen verstrich jede Stunde langsam und wahrte schier eine Ewigkeit. Unter dichtem Nebel begann der 27. September. Frierend, hungrig und nicht ausgeschlafen richteten sich die Truppen fiir das Gefecht zurecht. Wurttemberg wollte die Stadt durch Artillerie bezwingen und lieg daher durch Feldgeschiitze ein Bombardement eroffnen. Die Wirkung war gering, denn der Nebel dauerte bis 10 Uhr. Fiir eine Viertelstunde hoben sich die Nebel- schleier, darauf wurde der Nebel so dicht, dag man nicht fiinfzig Schritte weit sehen konnte. Das dauerte sechs Stunden, bis 4 Uhr nachmittags. Nun strich ein scharfer, kalter Wind iiber die Hohen und teilte das Gewolk. Die Artilleristen sputeten sich, die Stadt in Brand zu stecken, um 6 1 /« Uhr abends loderten tatsachlich an drei Stellen Feuersaulen auf. Abermals versuchten die Tiirken einen Durchbruch in nordlicher Richtung, wurden aber durch die zwei Kompagnien des Regiments entschieden zuriickgewiesen. Das Schnellfeuer ver- setzte die Tiirken in panischen Schrecken. Sie, die keinen Toten oder Verwundeten zuriickzulassen pflegten, sahen sich unter dem Schnellfeuer genotigt, statt des iiblichen Tragens auf dem Riicken ® 268 -© eine andere Art der Rettung anzuwenden. Tote und Verwundete wurden also bei den Fiigen erfagt und jeder Retter lief so rasch er konnte, liber Stock und Stein, in die Stadt zuriick. Livno kapitulierte am Morgen des 28. September. Die Bataillone Kerczek und Braun besetzten beide Kastelle und die obere Stadt. An Verlusten verzeichnete das Regiment 2 Tote und 15 Vervvundete. In der darauf folgenden Nacht auf den 29. September veriibten drei Briider namens Prodanec einen frechen Raub in Oborce, einer Ortschaft nordlich von Livno. Der wohlhabenden Familie Maretič waren Pferde und Kuhe, augerdem aber auch noch eine neunzehnjahrige Tochter entfiihrt worden. Der Sohn des Hauses, der das Madchen hatte schiitzen wollen, war von den Raubern schwer verwundet worden. Weinend kam die Mutter Maretič zum Hauptmann Drennig und flehte ihn um Hilfe an. Drennig versicherte sich zunachst eines ortskundigen Fiihrers und bei Tagesanbruch erreichte er das Gehoft, wo die Rauberbande Prodanec wohnte. Das Gehoft wurde mit Soldaten umstellt. Die drei Rauber Prodanec versuchten unbemerkt zu ver- schwinden und als dies an Drennigs Aufmerksamkeit gescheitert war, stellten sie sich als „ehrliche“ Leute vor. Mit gut gespielter Ent- riistung behauptete der alteste Bruder, er habe iiberhaupt nichts geraubt, das Vieh sei von anderen Leuten weggetrieben worden. Was das entfiihrte Madchen anbelangt, so sei das hiibsche Kind frei- willig mitgegangen, weil er gesonnen sei, sie zu heiraten, und im iibrigen sei die Entfiihrte schon langst wieder im Elternhause. In ahnlicher Weise beteiligte sich auch die Mutter der drei Spieggesellen am Gesprache. Drennig lieg sich durch den Wortschwall nicht irre machen, das Gehoft wurde in allen Raumen griindlich durchsucht. Vieh war zwar keines zu finden, doch aus dem Keller entstieg das geraubte Madchen. Drennig nahm den angeblichen Brautigam gefesselt mit und lieferte ihn dem Militargerichte ab, das iiber den Delin- quenten drei Jahre Kerkerhaft und Ersatz des geraubten Viehes ver- hangte. Wiirttemberg beauftragte die Brigade Johann Salvator mit der Entwaffnung von Glamoč. Die Brigade verlieg Livno am L Oktober, erreichte tags darauf Glamoč, vollzog den Auftrag und trat am 4. Ok¬ tober den Marsch nach Livno an. Am 6. Oktober disponierte Wiirttem- berg die Brigaden Villecz und Pistory nach Travnik, die Brigade Johann Salvator verblieb in Livno. Wiirttemberg hatte dafiir gesorgt, dag das Wort Livno dem Regimente unvergeglich wurde. Er, der @ 269 ® das Regiment seit fiinf Jahren grundlich kannte, hatte schon nach den Tagen von Rogelje und Jaice betont, dag es schwer sei, in bezug auf Tiichtigkeit unter den zur Auszeichnung vorgeschlagenen Offizieren einen Unterschied zu machen. Auf dem Schlachtfelde von Livno beauftragte er den Brigadier mittelst Befehles folgendes zu ver- lautbaren: „Ich danke dem 17. Infanterieregiment fiir seine ausgezeich- neten, unvergleichlichen Leistungen in kaltbliitiger Ruhe, Ordnung und Tapferkeit auf dem Gefechtsfelde, im leichten, unverdrossenen, froh- miitigen Uberwinden und Ertragen der augerordentlichsten Schwierig- keiten und Strapazen unter den ungiinstigsten Terrain- und klima- tischen Verhaltnissen. Es gibt keine bessere Truppe als dieses Regiment und das ruhmvolle zehnte Jagerbataillon, deren Wert ich in den fiinf Jahren, durch welche dieselben unter meinem Kommando standen, kennen lernte." Das von einem Herzog gespendete und durch einen Erzherzog am 30. September verlautbarte Lob fand in Prieger lebhaften Widerhall, so dag auch er, der sonst recht schweigsam war, zu einer Apotheose sich aufraffte. Prieger schrieb: „Uberaus glanzend war die Bravour und Intelligenz, mit welcher alle Gegenangriffe, Durchbruchsversuche und Uberfalle des Feindes zu- riickgewiesen wurden. Bewundernswert war auch die nachhaltige Kraft, mit welcher bei heftiger Bora und eisigem Regen, durch 24 Stunden ohne Wasser und ohne Feuer, die grogten Strapazen des Marsches, Gefechtes und der vollen Kampfbereitschaft in der Nacht ertragen wurden. Aber ebenso anerkennend mug ich den heroischen Kampf um unsere Blessierten beim westlichsten, permanent be- festigten Objekte nach durchgefiihrter scharfer Rekognoszierung (gemeint ist die Mittagstunde des 27. September) hervorheben und danke im Namen des Regiments den Herren Hauptleuten Strohmayer und Slivnik, ihren Offizieren und Mannschaften fiir die heroische, echt ritterliche Einsetzung des eigenen Lebens zur Rettung Ver- wundeter vor den Todesmartern durch den entmenschten Feind.“ Mit der Besitznahme von Livno konnte die Okkupation als be- endet angesehen werden. Am 19. Oktober wurden daher die Korps- kommanden aufgelost. Das Verordnungsblatt vom 22. Oktober ver¬ lautbarte eine Reihe von Auszeichnungen, dem Regimente allein wurden vier Orden der Eisernen Krone, acht Mili t a r v e rd i e n s t kr e u z e und ein goldenes Verdienstkreuz verliehen. Augerdem gab es fiir sechs Offiziere eine Allerhochste belobende Anerkennung. Am 18. No¬ vember erfolgte die Auflassung der Armeekommandos. Chef der ® 270 ® Landesverwaltung wurde Herzog von Wiirttemberg, ihm beigegeben FML. Jovanovič als Stellvertreter. Das Verordnungsblatt vom 9. De- zember brachte dem Regimente abermals Auszeichnungen: einen Orden der Eisernen Krone, sieben Militarverdienstkreuze und zehn Allerhochste belobende Anerkennungen. Die am 22. Oktober verliehenen Dekorationen umfagten: Die Eiserne Krone fiir Oberst Prieger, Major Kerczek, Hauptmann Drennig und Oberleutnant Skrem; das Militarverdienstkreuz fiir die Hauptleute Koprziva, Salamon und Slivnik, Oberleutnant Lukane, die Leutnants Ambrožič, Mac Neven 0’Kelly, Modrijan und Prašnikar; das goldene Verdienstkreuz fiir Regimentsarzt Dr. Bahner. Die Aller- hochste belobende Anerkennung wurde zugesprochen den Haupt- leuten Caučig, Stojan und Strohmayer, den Leutnants Andrejka, Fabriotti und Johann Rossetti. — Die am 9. Dezember 1878 ver¬ liehenen Dekorationen umfagten: Die Eiserne Krone fiir Hauptmann Strohmayer; das Militarverdienstkreuz fiir Major Giindel, Hauptmann Stojan, Oberleutnants Andrioli und Svetek, Leutnants Andrejka, Muha und Sever. Im Anschlusse an diese Auszeichnungen wurde die Allerhochste belobende Anerkennung zuteil zehn Offizieren, wovon acht schon friiher eine Dekoration erhalten hatten. Oberleutnant Blabolill und Leutnant Gortz waren nicht dekoriert; bei Kerczek, Lukane, Mac Neven 0’Kelly, Modrijan, Prašnikar, Prieger, Salamon und Slivnik dagegen war eine Dekoration schon am 22. Oktober erfolgt. - Nachtraglich (7. Mai 1879) kam noch eine Allerhochste belobende Anerkennung hinzu fiir den Oberleutnant Fabriotti und fiir den Leutnant Hipssich. Die Namen der genannten Offiziere fiigen wir alphabetisch ge- ordnet hier an, versehen zugleich mit Andeutungen, wofiir die De¬ koration zuerkannt wurde. 1. Ambrožič, Leutnant und Adjutant beim dritten Bataillon, MVK., iiberbrachte in den Gefechten bei Rogelje und Jaice Befehle in die Feuerlinie mit Bravour und Todesverachtung. Erhielt am Tage von Jaice einen Schug in die Geschlechtsteile. Auf dem Wege zum Verbandplatze erblickte er Versprengte. Nachdem seine Wunde einen Verband bekommen hatte, sammelte er die Vesprengten, formierte sie in eine Abteilung und fiihrte, der eigenen Schmerzen nicht ach- tend, die Leute in die Feuerlinie. 2. Andrejka Bartholomaus, Leutnant, 2. Kompagnie, BA. und MVK, fiel bei Rogelje und noch mehr bei Jaice durch Umsicht und © 271 ® Energie auf. Als im Verlaufe des Gefechtes bei Jaice unter Feuer eine offene Wiese zu durchlaufen war, rief er seinen Leuten zu: „Keinem geschieht was, mir nach!“ Vor Livno deckte er am 27. Sep¬ tember den Stellungswechsel der Gruppe Strohmayer (siehe dort) und leitete das Bergen der Verwundeten. Am Abend vereitelte er Durchbruchsversuche des Gegners ebenso entschieden wie wirksam. Nach Jahren in den Adelstand erhoben, nahm er das Pradikat Livno- grad an. Er verfagte das vortreffliche Buch: Slovenski fantje v Bosni in Hercegovini 1878. 3. Andrioli Karl, Ritter von, Oberleutnant und Regimentsadju- tant, MVK., begleitete seinen Oberst durch dick und diinn, leuch- tete durch unerschutterlichen Pflichteifer hervor, in den Gefechten bei Rogelje, Jaice und vor Livno stets gleich kaltbliitig und tapfer. 4. Bahner Josef, Dr., Regimentsarzt, GVK., leitete den Sanitats- dienst in musterhafter Weise, in und auger Gefecht fursorglich um das leibliche Wohlergehen des Regiments. 5. Blabolill Josef, Oberleutnant und Proviantoffizier im Divi- sionshauptquartier, BA., kam infolge seiner Dienstobliegenheiten zwar nicht ins Gefecht, erwarb sich aber um das leibliche Wohl- ergehen des Hauptquartiers mannigfache Verdienste. 6. C a u S i g Jakob, Hauptmann, 9. Kompagnie, BA., unerschrocken und tapfer, nur zu hitzig. Bei Jaice bildete seine Kompagnie urspriing- lich die Reserve des dritten Bataillons. Als dieses in heftiges Feuer der Insurgenten aus dem Boroško brav kam, wurde die 9. Kom¬ pagnie in den Kampf gezogen und infolge des langen Feuergefechtes trat Munitionsmangel ein. Caučig lieg dies dem Divisionar melden und verblieb, vertrauend auf die Bajonette, in der Stellung. 8. Drennig Theodor, Hauptmann, 10. Kompagnie, EKO., bei Rogelje sehr energisch, mutig und unternehmend, trug zum Erfolge des Tages viel bei, erbeutete eine tiirkische Fahne. Bei Jaice mit unvergleichlicher Bravour tatig, iiberwand er die Krisis mit helden- hafter Ausdauer und umfagte schlieglich den feindlichen rechten Fliigel. Dadurch trug er zur Entscheidung unsagbar viel bei. Um- sicht und Tapferkeit, Initiative und unbezwinglicher Offensivdrang zeichneten ihn aus. Als Mensch und Charakter von Einflug auf das ganze Offizierkorps. 8. Fabriotti Heinrich, Leutnant i. d. R., 2. Kompagnie, zweimal BA., bei Jaice tapfer und unternehmend, vor Livno schlich er sich ® 272 ® am 26. September geschickt bis auf 400 Schritte an die Glanač kula heran und zwang den Gegner, eine vor der Kula besetzte Mauer zu raumen. 9. Gortz Lindor, Ritter von, Leutnant, 4. Kompagnie, BA., wurde am 7. August an Stelle des schwerverwundeten Leutnants Ambrožič' Adjutant beim dritten Bataillon, spater ernannt zum Per- sonaladjutanten des FZM. Herzog von Wiirttemberg. 10. Gun d el Karl, Major, zweites Bataillon, MVK., erwarb sich vor Livno Verdienste um das zeitgerechte Eintreffen zweier Batte- rien, die er von Bugojno liber Kupreš in die anbefohlene Position geleitete. Der Weg mugte haufig ausgebessert werden. 11. Hipssich Ludwig, Leutnant, 6. Kompagnie, BA., unternahm am Abend des 6. August von Varcar Vakuf eine Rekognoszierung bis Jaice. 12. Kerczek Christian, Major, erstes Bataillon, EKO. und BA., ragte in den Gefechten bei Rogelje, Jaice und vor Livno durch augergewohnliche Umsicht, Tatkraft und Unternehmungslust hervor. Sein Verhalten bei Rogelje und Jaice trug viel zum Siege bei. Vor Livno, 26. September, am linken Arm verwundet, iibergab er das Bataillonskommando an Hauptmann Strohmayer erst, als er infolge Blutverlustes ohnmachtig wurde. 13. Koprziva Heinrich, Hauptmann, 6. Kompagnie, MVK.,zeigte bei Jaice augerordentliche Ausdauer bei Verteidigung seines Ab- schnittes gegen weit iiberlegene feindliche Krafte. Obschon ver- wundet, leitete er seine Kompagnie bis zum Schlusse des Gefechtes. 14. Lukane Michael, Oberleutnant, 4. Kompagnie, MVK. undBA., bei Rogelje hervorragend durch personlichen Mut, fiihrte seine Ab- teilung sehr geschickt, rig die Leute durch sein Beispiel tort. Vor Livno befehligte er eine Kompagnie mit Umsicht und Geschick, die Durchbruchsversuche des Gegners wies er entschieden ab. 15. Mac Neven O’ Kelly Franz Freih., Leutnant i. d. R., 3. Kom¬ pagnie, MVK. und BA. Als bei Jaice um 3 Uhr nachmittags Herzog von Wiirttemberg ein klares Bild iiber die Situation am linken Fliigel zu haben wunschte, trug sich der Leutnant freiwillig an, mit sechs Mann das weite Gefechtsfeld zu durchschreiten. Die kleine Patrouille arbeitete sich durch das gegnerische Feuer durch, bestand unterwegs ein Handgemenge mit tiirkischen Versprengten, sammelte Eindriicke und Auskiinfte und kehrte mit klaren Nachrichten zum Divisionar zuriick. Vor Livno erwies sich der junge Offizier umsichtigund tapfer. ® 273 ® 16. Modrijan Jakob, Leutnant, 1. Kompagnie, MVK. und BA., eroffnete, als Vorpatrouille verwendet, das Gefecht bei Rogelje, zeigte im Verlaufe viel Mut, Umsieht und Ausdaueri Vor Livno betraut mit der Flankendeckung des Bataillons, als dieses am 27. September gegen die Glanad kula vorriickte. Auch bei dieser Gelegenheit schneidig und sehr geschickt. 17. Muha Josef, Leutnant i. d. R., 1. Kompagnie, MVK., fiihrte vor Livno am 26. September eine Nachrichtenpatrouille, um mit der aus Sinj gekommenen Brigade Csikos in Fiihlung zu gelangen. Der Auftrag war mit grogen Gefahren verbunden. 18. Prašnikar Matthaus, Leutnant und Adjutant beim ersten Bataillon, MVK. und BA., vermittelte bei Rogelje und Jaice Befehle in die Feuerlinie. Im Gefechte bei Jaice iiberbrachte er dem Leut¬ nant Černe einen Befehl zum Vorriicken. Černe erhob sich, brach aber gleich darauf, todlich verletzt, zusammen, getroffen durch einen Schug in den Bauch. Prašnikar legte dem Verwundeten einen Ver- band an, wobei er dessen Feldbinde verwendete. Sodann nahm er den Verwundeten in die Arme und schleppte ihn aus dem Feuer- bereich. Tiirkischerseits begleitete man den Gang mit Geschiitzfeuer, die Projektile verfehlten aber das Ziel. Vor Livno legte Prašnikar ebensolchen Mut in Ausiibung seines Dienstes an den Tag. 19. Prieger Friedrich, Oberst und Regimentskommandant, EKO. und BA., rasch im Denken, bedachtig im Sprechen, zielbewugt im Handeln; wurde von der Mannschaft fiir kugelfest gehalten, weil er verschmahte, sich zu decken. Bewahrte auch in kritischen Situationen seinen unerschiitterlichen Gleichmut. Seine Befehle waren einfach, klar, bestimmt. Im Disponieren von klassischer Ruhe, die Leistungen anderer neidlos anerkennend. Brachte die Untergebenen seelisch wie physisch zur hochsten Entfaltung ihrer Kraft. Bei aller Initiative kein blindcr Draufganger, sondern stets bedacht, im Rahmen des Ganzen zu wir- ken. Verlaglich als Untergebener, beliebt als Kamerad, hinreigend als Vorgesetzter. Schon als Oberleutnant zeichnete er sich bei der Be- lagerung von Ancona 1849, als Hauptmann in der Schlacht bei Sol- ferino 1859 aus. Bei Rogelje und Jaice gebiihrte Prieger der Lowen- anteil am erfochtenen Siege. Vor Livno disponierte er so zweck- magig, dag sich die Stadt notgedrungen in die Kapitulation fiigte. 20. Rossetti de Scander Johann, Leutnant i. d. R., 1. Kom¬ pagnie, BA., zeichnete sich bei Rogelje durch personlichen Mut her- vorragend aus. War als Fiihrer umsichtig im Gefecht. ® 274 ® 21. Salamon August, Hauptmann, 4. Kompagnie, MVK. undBA., bei Rogelje kaltbliitig und umsichtig als Fiihrer, verstand es, seine Leute zu mutigem Vorgehen anzuspornen und trug viel bei zum Gesamterfolge. Vor Livno wurde er am 26. September am Ober- schenkel verwundet, blieb aber trotzdem im Feuer und kommandierte seine Kompagnie. Ein zweiter Schug in den Fug verursachte solchen Blutverlust, dag der Hauptmann ohnmachtig wurde. Den Befehl iibernahm Leutnant Svetek (siehe dort). 22. Sever Othmar, Leutnant, 3. Kompagnie, MVK., zeigte sich bei Rogelje und Jaice energisch und tapfer. Vor Livno wurde ihm am 26. September der Unterarm zerschmettert, er war aber nur schwer zu bewegen, dag er den Kampfplatz verlieg. 23. S krem Alexander, Oberleutnant, 11. Kompagnie, EKO., ftihrte sowohl bei Rogelje wie bei Jaice seine Aufgabe verstandnisvoll und tapfer durch. Sein Verhalten bei Jaice als isolierte Gruppe trug wesentlich zum Gesamterfolge bei. 24. S1 i v n i k Andreas, Hauptmann, 3. Kompagnie, MVK. und B A., bei Rogelje und Jaice energisch und umsichtig, entwickelte stets Initiative, trug viel zum Erfolge bei. An Mut und Tapferkeit ein Lowe. Vor Livno betraut am 26. September mit der Rekognoszierung der Glanač kula. Der Einblick, den er sich iiber die Verhaltnisse beim Gegner ver- schaffte, bildete eine Basis der allgemeinen Gefechtsdisposition. 25. Strohmayer Albert, Hauptmann, 1. Kompagnie, BA. und EKO., bei Rogelje und Jaice umsichtig, sehr geschickt und tapfer als Fiihrer. Den Streifzug von Jaice iiber Dolni Vakuf nach Travnik, 9. bis 11. August, vollfiihrte er erfolgreich. Vor Livno iibernahm er, als Major Kerczek am 26. September die Besinnung verlor, das Bataillons- kommando und leitete das Gefecht ebenso zweckmagig wie wirksam. Am 27. September riickte er zur Mittagstunde gegen die Glanač kula vor und geriet in feindliches Kreuzfeuer, das ihn zur Umkehr notigte. Im Bataillon wurden einige verwundet. Hierauf ftihrte er das Gefecht hinhaltend und raumte die Position erst iiber hoheren Befehl. Bei An- bruch der Nacht vereitelte er einen Durchbruchsversuch des Gegners. 26. Svetek Anton, Leutnant i. d. R., 4. Kompagnie, MVK., war stets mit Lust und Liebe bei der Sache. Dag er Reserveoffizier war, merkte man ihm nicht an. Nach der Verwundung des Hauptmannes Salamon iibernahm er vor Livno am 26. September das Kompagnie- kommando und erwies sich als ein vorziiglicher Offizier. Riickte am L November zum Oberleutnant vor. ® 275 ® 27. Stojan Franz, Hauptmann, 2. Kompagnie, BA. und MVK., bei Rogelje und Jaice als Ftihrer umsichtig, sehr geschickt und tapfer. Da er als geborener Grenzer mit den Verhaltnissen im Lande rasch vertraut war, tibergab ihm Wurttemberg das Platzkommando in Travnik. Auf diesem Posten leistete Stojan Augergewohnliches. Ihm gebiihrt das Verdienst, dag sich die Stadt Travnik ruhig ver- hielt, wahrend die Gruppe Wiirttemberg die Expedition gegen Livno unternahm. Stojans leutselige Art im Verkehr mit den Begs bewahrte Travnik vor Szenen, die sich einen Monat zuvor in Banjaluka er- eignet hatten. Dekorationen in so ungewohnlichem Umfange zwingen unwill- kiirlich, auch die Mannschaft ins Auge zu fassen. Nicht weniger als 70 Tapferkeitsmedaillen gelangten im Regimente zur Verteilung: 2 goldene, 15 silberne erster und 53 silberne zweiter Klasse. Es wurden zuerkannt: Ordnet man die Trager der Tapferkeitsmedaillen nach Chargen- graden, so ergibt sich nachstehende Ubersicht: Fiir: Rogelje . . . . Jaice. Rogelje und Jaice Livno . . . . zusammen . Kadetten Feldwebel Zugsfiihrer Korporale Gefreite Infanteristen Was diese Ziffgrn bedeuten, lehrt ein Vergleich mit den anderen Regimentern, die zur Division Wiirttemberg gehorten. Den 70 Medaillen, die das Regiment Nr. 17 bekam, stehen gegeniiber das 22. Infanterie- regiment mit 58, das 53. Infanterieregiment mit 57, das 46. Infanterie- regiment mit 44 Tapferkeitsmedaillen, wobei zu bemerken ist, dag sich goldene Medaillen darunter nicht befanden. Scheidet man die dem Regimente Kuhn verliehenen Tapferkeits¬ medaillen nach Kompagnien, so fallt auf, dag der Lowenanteil dem ersten Bataillon zufiel. Major Kerczek war eben ein Mann, der nicht ® 276 © nur selber etwas leistete, sondern auoh Leistungen anderer zu schatzen verstand. Weit mehr als die Halfte der Dekorationen bekam sein Bataillon. Diirftig vertreten war das zweite Bataillon, etwas besser das dritte Bataillon. Bei der 2. Kompagnie wurden iibrigens zwei Individuen zweimal dekoriert. Es entfielen: 1. Bataillon, Kerczek 2. Bataillon, Giindel 3. Bataillon, Braun GTM. STM-1. STM-2. GTM. STM-1. STM-2. GTM. STM-1. STM-2. Summe 1 10 36 1 2 5 — 3 12 Dre zwei Gliicklichen, die mit der goldenen Medaille beteilt wurden, waren die Infanteristen Josef Hoge und Jakob Skodlar fur ihr Verhalten im Gefechte bei Jaice. Ihre Taten sind in der nach- stehenden Ubersicht verzeichnet. Hoge und Skodlar konnen als Muster zur Nacheiferung hingestellt werden, beide waren Helden. Riihmenswert sind ferner Bergant, Eisenzopf, Folsing, Fiirst Jablo- nowski, Japelj, Kramer, Malneric, Pavlišid, Potočnik und Sterk. Was diese Manner leisteten, erhebt Anspruch auf die Anerkennung der Nachwelt. Ubersicht der verliehenen Tapferkeitsmedaillen. Fiir Rogelje (Varcar Vakuf) am 5. August 1878. 1. Dettela Franz, Feldwebel, 4. Kompagnie, STM-2., tatkraftig und kaltbliitig als Zugskommandant. 2. Folsing Alois, Einjahrigfreiwilliger, STM-1., war Fahnentrager und wurde verwundet, der Antrag auf Belohnung erfolgte durch den Divisionar Herzog von Wiirttemberg. 3. Gorsche Anton, Feldwebel, 11. Kompagnie, STM-2., war linke Seitenhut des dritten Bataillons, im Verlaufe der Vorriickung stiefj er auf iiberlegene Krafte, die er durch eine geschickte Umgehung zum Weichen brachte. 4. Jablonowski Karl, Fiirst, Infanterist, 10. Kompagnie, STM-1., war Ordonnanz bei Hauptmann Drennig, iiberbrachte Befehle im Teuer, holte aus der feindlichen Feuerlinie eine Fahne, deren Trager er im Kainpfe besiegen mugte. 5.. Jaklič Franz, Infanterist, 1. Kompagnie, STM-2., war mit Rojc (vergl. unten) Spaher und befand sich wiederholt in Gefahr, von Projektilen der eigenen Truppe getroffen zu werden. © 277 © 6. Mihitsch Franz, Zugsfiihrer, 4. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer schneidig. 7. Mlakar Josef, Infanterist, 3. Kompagnie, STM-2., tapfer und aus- dauernd. 8. Prijatel Franz, Gefreiter, 10. Kompagnie, STM-2., bewies Geistes- gegenwart und Ausdauer. Da er seine Munition verschossen hatte, nahm er Patronen von Verwundeten. 9. Rojc Franz, Infanterist, 1. Kompagnie, STM-2., wie Jaklič. 10. Schweiger Franz, Offiziersstellvertreter, 11. Kompagnie, STM-2., tatkraftig und kaltbliitig als Zugskommandant. 11. Sušnik Franz, Gefreiter, 1. Kompagnie, STM-2., eiferte durch personliches Beispiel an. 12. Zalasnik Johann, Korporal, 4. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer schneidig. 13. Zekol Johann, Infanterist, 2. Kompagnie, STM-2., tapfer und aus- dauernd. Fiir Jaice am 7. August 1 878. 14. Antončič Anton, Infanterist, 10. Kompagnie, STM-2., war Ordonnanz beim Bataillon, vermittelte Befehle in die Gefechtslinie, wobei er viel Eifer und personlichen Mut zeigte. 15. Bergant Johann, Infanterist, 10. Kompagnie, STM-2., war Ordonnanz beim Bataillon, entwickelte beim Uberbringen von Befehlen grogen Eifer und viel Mut. Hiebei wurde er verwundet. Er verschied im Winter 1878 auf 1879 im Spitale zu Glamoč. 16. Eisenzopf Franz, Infanterist, 2. Kompagnie, STM-1., war Ordonnanz bei Hauptmann Slivnik, trug Befehle in die Feuerlinie, erhielt drei Schiisse durch den Leib. Er verschied infolge dieser Ver- letzungen am 13. August. Die Tapferkeitsmedaille wurde seinen in Gottschee wohnenden Eltern iibersendet. 17. Erjavšek Franz, Infanterist, 10. Kompagnie, STM-2., blieb, trotz- dem er verwundet war, in der Schwarmlinie. 18. Hoge Josef, Infanterist, 1. Kompagnie, GTM., war Ordonnanz beim Divisionar, vermittelte Befehle in die Feuerlinie, erhielt einen Schug in den Oberschenkel, vollfiihrte aber den Auftrag, kehrte zuriick und lieg sich erst auf Befehl verbinden. 19. Hrovat Martin, Infanterist, 2. Kompagnie, STM-1., wurde gleich zu Beginn verwundet, hielt aber aus bis nach Schlug des Ge- fechtes, mutig und tapfer. © 278 '& 20. Jakovatz Heinrich, Korporal, 6. Kompagnie, STM-2., trug im Verein mit Knoll, Pregel und Stalzer den verwundeten Haupt¬ mann Koprziva aus dem Feuerbereich. 21. Japelj Franz, Infanterist, 2. Kompagnie, STM-1., holte 100 Schritte vom Feinde einen verwundeten Soldaten der 10. Kompagnie und trug ihn im Kugelregen tort. 22. Knoll Thomas, Gefrei- ter, 6. Kompagnie, STM-2., wie Jakovatz. 23. Košmelj Franz, Feld- \vebel, 10. Kompagnie, STM-1., zu Beginn durch einen Streif- schug getroffen, hielt aber im Gefechte aus, bis ihn die Krafte ver- liegen. 24. Lužar Johann, Infan¬ terist, 3. Kompagnie, STM-1., sehr geschickt im Nachrichtendienst, iiberbrachte genaue und wertvolle Meldun- gen. 25. Markič Josef, Infan¬ terist, 6. Kompagnie, STM-2., wurde ver- wundet, blieb aber im- mer vorne im Gefecht. Infanterist Jakob Skodlar uberwaltigt im Kampfe fiinf Tiirken 26. Partelj Johann, Kor¬ poral, 10. Kompagnie, STM.-2, energisch und umsichtig als Schwarmfuhrer. 27. Pauločič Elias, Bataillonshornist, zweites Bataillon, 5. Kompagnie, STM-2., nahm einem Toten das Gewehr ab und beteiligte sich schiegend am Gefechte. 28. Peterneli Franz, Infanterist, 4. Kompagnie, STM-2., tapfer und von guter Einwirkung auf die Kameraden. 279 ® 29. Pischler Johann, Zugsfiihrer, 10. Kompagnie, STM-2., iibernahm, nachdem Leutnant Crusič vom Schlag getroffen wurde, das Zugs- kommando. Umsichtig und tapfer. 30. Pregel Josef, Infanterist, 6. Kompagnie, STM-2., wie Jakovatz. 31. Skodlar Jakob, Infanterist, 5. Kompagnie, GTM., bei Vollfiihrung eines Auftrages sah er plotzlich fiinf Gegner vor sich. Da traf ihn von hinten ein so wuchtiger Schlag, dag er in ein Ge- biisch hinabkollerte. Die Gegner hielten ihn fiir tot und be- achteten ihn nicht. Diesen Umstand beutete Skodlar aus, er kroch fort und gelangte geschickt in den Riicken der Gegner. Das Gewehr an der Miindung erfassend, lieg er den Kolb en auf die Gruppe niedersausen. Der Reihe nach erschlug er alle fiinf Tiirken. Im Handgemenge erhielt er eine Stichwunde am Fuge, er verband sich dieselbe so gut es ging und harrte im Gefechte aus bis zum Schlusse. 32. Stačul Franz, Zugsfiihrer, 9. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer umsichtig und geschickt. 33. Stalzer Josef, Infanterist, 6. Kompagnie, STM-2., wie Jakovatz. 34. Szdravizh Martin, Zugsfiihrer, 9. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer energisch und geschickt. 35. Ženko Johann, Zugsfiihrer, 9. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer umsichtig und energisch. 36. Zurl Johann, Zugsfiihrer, 9. Kompagnie, STM-1., gab gutes Bei- spiel durch Mut, Ausdauer und Tapferkeit. Fiir Rogelje und Jaice. 37. Glovacki August, Offiziersstellvertreter, 5. Kompagnie, STM-1., sehr tapfer und von giinstigem Einflusse auf die Kompagnie, die er selbstandig fiihrte, nachdem die Offiziere marod geworden waren. 38. Hribar Josef, Infanterist, 4. Kompagnie, STM-2., tapfer und aus- dauernd. 39. Hudnik Josef, Infanterist, 4. Kompagnie, STM-2., trug heldenmiitig den Munitionsersatz herbei. 40. Kdstner Georg, Feldwebel, 2. Kompagnie, STM-2., umsichtig und kaltbliitig als Zugskommandant. 41. Kramer Josef, Kadett, 4. Kompagnie, STM-1. Weil eine gegne- rische Gruppe siidlich des Sees Jezero wirksam die Strage unter -s 280 ^ Feuer nahm, ruderte er mit einem Kahne liber den See, er- klomm die Hohe und vertrieb die Gruppe durch gut angebrachte Schiisse. 42. Likoser Franz, Zugsfiihrer, 3. Kompagnie, STM-2., iibernahm nach Verwundung des Feldwebels Košmelj (siehe dort) das Zugskommando. 43. Malneric Johann, Zugsfiihrer, 2. Kompagnie, STM-2., tapfer und umsichtig als Schwarmfiihrer, bekam fiir sein Verhalten vor Livno eine zweite Dekoration, vgl. dort. 44. Pavlišič Johann, Korporal, 2. Kompagnie, STM-2., umsichtig und geschickt als Schwarmfiihrer, wurde fiir sein Verhalten vor Livno nochmals dekoriert, vgl. dort. 45. Remžigar Michael, Zugsfuhrer, 10. Kompagnie, STM-2., erschog einen tiirkischen Beg. 46. Segatti Anton, Infanterist, 4. Kompagnie, STM-2., tapfer und aus- dauernd. 47. Senčar Jakob, Zugsfiihrer, 2. Kompagnie, STM-2., tapfer und umsichtig als Sehwarmfiihrer. 48. Zupan Jakob, Zugsfiihrer, 3. Kompagnie. STM-2., iibernahm die Bergung des todlich verletzten Leutnants Černe. Fiir Livno a m 26. und 2 7. September 1878. 49. Buschbek Eduard, Kadett, 4. Kompagnie, STM-2., tatig und tapfer als Zugskommandpnt. 50. Čadež Johann, Feldwebel, 1. Kompagnie, STM-2., als Zugskom- mandant riihrig und tapfer. 51. Delorenzi Anton, Korporal, 3. Kompagnie, STM-2., umsichtig und tapfer. 52. Druškovič Franz, Offiziersstellvertreter, 3. Kompagnie, STM-2., energisch und tapfer als|Zugskommandant. 53. Faidiga Johann, Kadett, 4. Kompagnie, STM-2., umsichtig und tapfer als Zugskommandant. 54. Flegar Josef, Zugsfiihrer, 3. Kompagnie, STM-2., in allen Lagen besonders verwendbar, tapfer. 55. Gogala Franz, Feldwebel, 1. Kompagnie, STM-2., befand sich im Štabe des Brigadiers Erzherzog Johann Salvator und erwaib sich solche Verdienste, dag er aufgefordert wurde, die Offiziers- priifung abzulegen. © 281 'S) 56. Gramer Franz, Zugsfiihrer, 4. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer umsichtig und tapfer. 57. Malnerič Johann, Zugsfiihrer, 2. Kompagnie, STM-1., bewies Umsicht und Geistesgegenwart, ermogliehte durch sein Verhalten das Bergen von vier verwundeten Soldaten. Mit sechs Mann beschog er von einem Hiigel aus flankierend den Gegner, der hervorbrach, um die Verwundeten zu massakrieren. 58. Merzelkar Barthol., Infanterist, 4. Kompagnie, STM-2., wurde am 26. September verwundet, beteiligte sich auch am 27. September am Gefechte, bis er erschopft zusammenbrach. 59. Nebec Bartholomaus, Zugsfiihrer, 1. Kompagnie, STM-2., befand sich in der Nacht vom 26. auf den 27. September bei der Patrouille des Leutnants Muha, die als Verbindung zur Brigade Csikos ab- gesendet wurde. Die bei der Riickkehr iiberbrachten Nachrichten waren von groger Wichtigkeit. 60. Novak Josef, Korporal, 3. Kompagnie, STM-2., umsichtig und tapfer. 61. Pavlišic Johann, Korporal, 2. Kompagnie, STM-1., wurde am Knie schwer vervvundet, leitete aber seinen Schwarm, als ob nichts geschehen ware. Infolge Blutverlustes mugte er weggetragen werden. Als man ihm das Gewehr abnahm, rief er unwillig: „Ich habe noch zwei gesunde Hande zur Handhabung meiner Waffe und kann weiterkampfen fiir Kaiser und Vaterland!“ Pavlišic starb einige Jahre spater. In gerechter Wiirdigung seines heroischen Benehmens unterzog sich Garderittmeister Andrejka (vgl. Seite 271) der Aufgabe, dem Verstorbenen ein Denkmal zu setzen. An den Spenden beteiligte sich das Regiment mit 20 fl. Das Denkmal, das am 5. Oktober 1898 zu Semitsch er- richtet wurde, ehrt Pavlišic nicht weniger als das Regiment, denn unseres Wissens steht der Fali vereinzelt da, dag man einem schlichten Korporal solche Ehre erwies. 62. Peterneli Peter, Zugsfiihrer, 4. Kompagnie, STM-2., als Schwarm- fiihrer umsichtig und tapfer. 63. Ponikvar Johann, Infanterist, 3. Kompagnie, STM-2., verband seinen verwundeten Leutnant Sever und brachte ihn aus dem Gefechte. 64. Popovič Johann, Blessiertentrager, 3. Kompagnie, STM-2., holte am 27. September im Verein mit Tomšič (vgl. unten) unter dichtem Kugelregen zwei Verwundete 200 Schritte vom Gegner aus der Feuerlinie. © 282 © 65. Potočnik Otto, Zugsfuhrer, 1. Kompagnie, STM-1., leistete als Dolmetsch vortreffliche Dienste, brachte sehr wertvolle Nach- richten iiber die Gesinnung der Bewohner ein. Wurde im Ge- fechte verwundet und blieb in der Schwarmlinie, obwohl er aufgefordert wurde, den Kampfplatz zu verlassen. 66. Prašnikar Franz, Feldwebel, 3. Kompagnie, STM-2., beteiligte sich aufopfernd an der Bergung der vier Venvundeten, die in Gefahr waren, vom Gegner zu Tode gemartert zu werden. Vgl. auch Popovič und Tomšič. 67. Sterk Peter, Zugsfuhrer, 4. Kompagnie, STM-1., gab ein erhabenes Beispiel von Selbstverleugnung, indem er mit einer schweren Brustwunde in der Schwarmlinie aushielt, bis ihn die Krafte verliegen. 68. Tomšič Michael, Blessiertentrager, 3. Kompagnie, STM-2., wie Popovič. 69. Triller Franz, Offiziersstellvertreter, 2. Kompagnie, STM-2., wies mutig und entschieden einen auf seine Feldwache zur Nachtzeit unternommenen Angriff des Gegners ab. 70. Zudermann Karl, Kadett, 2. Kompagnie, STM-1., hat sich als Fiihrer von Nachrichtenpatrouillen hervorgetan. Die Verleihung dieser Tapferkeitsmedaillen fand am 21. Oktober vor der Wohnung des Brigadiers statt. Die Dekorierten nahmen dann an einem Festessen teil, das der Erzherzog veranstaltete. Uber den Geist, der die Mannschaft beseelte, herrschte nur eine Stimme des Lobes. Miihen und Strapazen, mochten sie noch so grog sein, ertrug der Mann ohne Murren. Weder Hunger noch Miidigkeit vermochte an der Disziplin zu riitteln, der Mann befolgte die Weisungen der Offiziere unbedingt. Besag der Offizier das Vertrauen seiner Leute, dann gab es kein Hindernis, das man nicht iiberwunden hatte. Mugten Verwundete aus der Feuerlinie fort, so unterliegen sie nicht, sich vorher beim Kompagniekommandanten zu melden. Fiirsorge der Offiziere vergalt der Mann durch riihrende Anhanglichkeit. Drohte wo Gefahr, flugs drangten sich an den Offizier ergebene Leute heran, um ihn buchstablich mit ihren Leibern zu decken. Wieder- holt mugte der Hauptmann seine Kompagnie aus eigener lasche verpflegen, die Kompagnie druckte ihre Dankbarkeit dadurch aus, dag sie dem gestrengen Chef eine Hiitte baute, wenn im Freien iibernachtet werden mugte. Mustergiiltig in jeder Hinsicht war das ® 283 ® Bataillon Kerczek, hier differierte Bataillon, Kompagnie, Zug, Schwarm nur durch die Groge, im inneren Zusammenhalten gab es keinen Unterschied. Kerczek berief nach jeder Affare eine Art Kriegsrat ein, um zu verhiiten, dag besondere Leistungen in Vergessenheit gerieten. Kein Wunder also, dag jeder einzelne das letzte aus sich herausgab, weil er ja wugte, er werde die entsprechende Wiirdigung finden. Durfte das Regiment stolz sein auf den kriegerischen Ruhm, so gilt dies in nicht geringerem Mage von den zivilisatorischen Taten, die verrichtet werden mugten, um wirklich von einer Okkupation sprechen zu konnen. Samtliche Zweige der Verwaltung harrten einer Reform in europaischem Sinne, wobei auf gewisse bodenstandige Eigentiimlichkeiten Bedacht zu nehmen war. Dem Offizier erschlog sich eine vollig neue Welt, er mugte an der Verwaltung teilnehmen. Die in Sarajevo etablierte Landesregierung verfiigte, dag jede Ort- schaft wenigstens einmal im Monat osterreichische Truppen zu Gesicht bekam. Das war notwendig im Interesse der offentlichen Sicherheit, denn nur so lieg sich dem ausgebreiteten Rauberunwesen steuern. Anderseits bot jeder solche Streifzug Gelegenheit, die Bediirfnisse der Bevolkerung kennen zu lernen. Da mugten Streitigkeiten ge- schlichtet, Prozesse entschieden werden — der Offizier fungierte als Richter. Da mugten Stragen neu angelegt oder ausgebessert werden — der Offizier fungierte als Ingenieur. Da mugten Verpflegsartikel beschafft werden — der Offizier fungierte als Marktpolizei und Kauf- mann. Es lag in der Natur der Dinge, dag die entrechteten Schichten der Bevolkerung den gliihenden Wunsch hegten, Rache zu iiben an den bisherigen Unterdriickern, diesen Geliisten mugte der Offizier entgegentreten. Bis zum Erscheinen der osterreichischen Truppen gehorte Bosnien zu je einem Drittel dem Sultan, dem Vakuf (Kirchen- giiter) und dem Groggrundbesitzer (Beg). Der Bauer besag kein Stiick Boden, er war wirtschaftlich Sklave. Dag dieser Zustand un- haltbar war, lag auf der Hand. Bei der Regelung der Agrarfrage hatte der Offizier insofern mitzuwirken, als er die Gegensatze aus- gleichen mugte. Hauptmann Drennig, der am 1. Dezember 1878 interimistisch mit dem Kommando des dritten Bataillons betraut wurde, hatte sich mit diesem Bataillon in der Ortschaft Glamoč dauernd niederzulassen. Glamoc, etwa 22 Kilometer nordlich von Livno gelegen, war eine Niederlassung von 300 Hausern. Die Umgebung hatte stark gelitten, ®> 284 © mehrere Dorfer waren zerstort, deren Bewohner hatten sich nach Dal- matien gefliichtet. Der rauhen Jahreszeit wegen war das Unterbringen des Bataillons recht schwierig. Drennig belegte einige grogere Hauser, deren innere Einrichtung den primitivsten Kulturzustand verriet. Es fehlte der gedielte Fugboden und es fehlte auch die schiitzende Zimmer- decke. In Ermangelung von Besserem mugte man eben froh sein, wenig- stens ein schiitzendes Dach gefunden zu haben. Bitterkalt war es, durch die Fugen im Dache strich der Wind. Die Leute des Bataillons fallten Baume im nahen Walde und richteten dieselben als Trag- balken fiir die Zimmerdecke zurecht. Aus Weidenruten erzeugte man Hurden, die iiber die Tragbalken gelegt wurden, und iiber die Hurden schmierte man eine Schichte nassen Lehms. Schon war die Zimmer¬ decke nicht, aber sie hielt die Warme, die aus den Ofen ausstrahlte, deren Wande gleichfalls aus Lehm hergestellt wurden. Not macht erfinderisch, es fanden sich im Bataillon zwei Maurer, die sogar Ofen zum Brotbacken aufstellten. Mehi war vorhanden, es fehlten nur die Backer. Aber sieben Leute des Bataillons entpuppten sich als des Backerhandwerks kundig. Zur Freude der Soldaten gab es nun seit Monaten das erste frische Brot. Neiderfiillt umstanden Bewohner aus der Umgebung die Backofen. Es waren jene armen Teufel, die aus Dalmatien in ihre Heimat abgeschoben worden waren, Manner, Frauen und Kinder. Ihre Habe war vernichtet, ihre Felder unbestellt. So oft sich Drennig auf der Strage zeigte, wurde er von den armen Teufeln umringt mit den Worten: „Herr, hilf uns, wir sind hungrig, hungrig. Unsere Kinder werden sterben vorHunger!“ Der Klageruf schnitt tief in die Seele, um so mehr, als die Leute die Wohnung Drennigs formlich belagerten. Drennig konnte den Jammer nicht ansehen, er beschenkte Miitter, je nach der Zahl ihrer Kinder, mit einem oder zwei Brotleiben. Tag fiir Tag ging die Brotverteilung vor sich. Endlich kam aus Sarajevo eine Kommission, die unter die verarmten Fliichtlinge eine solche Geldsumme verteilte, dag bis zum Friihjahr die argste Not abgewendet war. Als Stationskommandant von Glamoč hatte Drennig natiirlich auch richterliche Funktionen auszuiiben. Eines Tages klagte ihm ihr Leid eine Christin, deren Gatte kurz zuvor gestorben war. Es han- delte sich um eine Kuh, die der tiirkische Beg an sich ziehen wollte unter der Behauptung, er habe die Kuh vom Verstorbenen ge- kauft. Da der strittige Fali vor dem turkischen Richter entschieden werden solite, beschlog Drennig, der Verhandlung beizuwohnen. Dei @ 285 ® Beg sowohl wie auch die Witwe erschienen, gefolgt von Zeugen. Sehr bald sah Drennig, dag der brave Beg den Typus jener Schufte darstellte, die skrupellos zu jeder Liige bereit sind. Der vom Beg bestochene Richter wollte natiirlich zu Ungunsten der armen Witwe das Urteil fallen, Drennig aber vereitelte dies. Die bei diesem Prozeg gewonnenen Eindriicke bestimmten Drennig, das tiirkische Gefangen- haus zu besichtigen. In zwei kleinen Gemachern waren 31 Arre- stanten verwahrt, sie hatten kaum Platz, sich auf den steinernen Boden hinzulegen. Der Anblick der Gefangenen war grauenerregend. Auger dem Trinkwasser, welches in einem Kiibel verwahrt war, erhielten die Gefangenen keine Nahrung, das Essen mugten Ver- wandte oder Bekannte ins Haus bringen. Wer sich solcher Wohltat nicht erfreute, mugte, wenn er kein Geld besag, vom Erbarmen der Mitgefangenen leben. Drennig befahl dem Richter, ein Verzeichnis vorzulegen, in welchem nebst den Namen der Arrestanten ersicht- lich zu machen war, warum und seit wann jeder der 31 Straflinge in Haft sag. Um 2 Uhr nachmittags erschien der Richter mit seinen Arrestanten im Konak. Drennig musterte die Schar, auger fiinf Delinquenten, die ein schweres Verbrechen begangen hatten, waren alle anderen wegen nahezu belangloser Delikte eingesperrt. Einzelne sagen seit anderthalb Jahren (!) in Untersuchungshaft, seit vier Wochen hatte sich der wackere Richter nicht herabgelassen, ein Verhor abzuhalten. Drennig machte die Sache rascher, er verhorte gleich alle 31 Straflinge. Das Resultat war, dag 19 Straflinge sofort in Freiheit gesetzt wurden. Uber sieben Straflinge mugte der Richter binnen zwei Tagen das Urteil fallen, es lautete dahin, dag die Strafe durch die Untersuchungshaft gebiigt sei, mithin wurden auch diese sieben Leute in Freiheit gesetzt. Radikal verfuhr Drennig auch mit dem tiirkischen Steueramte, wo eine notorische Gaunerbande ihr Unwesen trieb. Auf die uner- horten Ubelstande aufmerksam gemacht, verhangte Drennig die Entlassung aller Beamten und betraute einen Offizier mit der Geld- gebarung. Die Magregel fand allgemein grogen Beifall, da nun jede Wilikiir in Besteuerungsfragen aufhorte. Auch der Sanitatspolizei, um die sich bislang kein Mensch gekiimmert hatte, schenkte Drennig seine volle Aufmerksamkeit. Die fabelhaft schmutzigen Behausungen der meisten Familien bildeten eine standige Gefahr fiir das Ent- stehen von Seuchen. Stellte sich heraus, dag die Bewohner eines Hauses haufig erkrankten, so lieg Drennig die Familie delogieren. © 286 © Driickend empfunden wurde das Fehlen einer Kirche, die Christen in Glamoc hatten sich zum Besitze eines Gotteshauses noch nicht aufgeschwungen. Nicht einmal eine Kapelle war vorhanden. Drennig behalf sich damit, die Mannschaft an Sonntagen zu versammeln und an sie erbauliche Worte zu richten. Gespannt hdrte die Mannschaft diese Predigten an. Von Drennig kann man mit Fug und Recht be- haupten, dag er nichts verabsaumte, das ihm anvertraute Bataillon seelisch und physisch gesund zu erhalten. Tatsachlich starben im Winter 1878 auf 1879 in Glamoc nur vier Mann, wahrend in Livno 100 Todesfalle im Regimente eintraten. In Livno, wo Oberst Prieger mit dem ersten und zweiten Ba¬ taillon garnisonierte, hatte man sich ebenfalls hauslich eingerichtet. Auch der Dienst wurde immer mehr zum gewohnlichen Garnisons- dienste. In die Gleichformigkeit der taglichen Beschaftigung brachten einige Abwechslung die Expeditionen in oft weit entlegene Ort- schaften zur Abnahme von Waffen, haufig hob man ganze Waffen- depots auf, welche von der Bevolkerung in geheimen Verstecken verborgen gehalten wurden. Nach dem Eintreffen der ersten Medaillensendung nahm der Brigadier Erzherzog Johann Salvator die Verteilung derselben an die Mannschaft vor. Der Akt vollzog sich unter einer entsprechenden Feierlichkeit, fiir das Regiment gestaltete sich das Ereignis zu einem Festtage voli Freude und Jubel. Dag man den innern Dienst nicht vernachlassigte, bezeigt die Anordnung einer Quartiervisite durch den Brigadier. Ende Oktober hatte das Regiment eine Standesreduktion vorzunehmen, bedingt dadurch, dag per Kompagnie nur 162 Mann prasent zu halten waren. So wurde denn am 30. Oktober ein Reservistentransport von rund 1000 Mann nach Laibach abgeschickt. Vor dem Abgehen besichtigte der Brigadier diesen Transport und gab demselben mit seiner Suite eine Strecke weit das Geleite. Ehe dieser Transport die Heimat erreicht hatte, bekam Oberst Prieger am 2. November eine telegraphische Verstandigung aus Sarajevo folgenden Inhalts: „Der Landtag Krains votierte in seiner Schlugsitzung den in den Reihen der k. k. Okkupationsarmee kampfenden Truppen die vollste Anerkennung und den Dank des Landes fiir die zu dessen Ehren neuerlich bevvahrte todesmutige Tapferkeit.“ ® 287 ® Am 30. November ging ein zweiter Staffel ausgedienter Soldaten nach Laibach ab. Diesmal kehrten die dreijahrigen Diener heim. Erzherzog Johann Salvator, der sich im Regimente groger Be- liebtheit erfreute, iibergab am 5. November das Brigadekommando an GM. Latterer. Man sah den Erzherzog ungern aus Livno scheiden, er hatte sich wiederholt als munifizenter Gonner erwiesen. Zahllos waren die Betrage, die er Reservisten spendete zur Unterstiitzung ihrer Familien in der Heimat. Zur Griindung einer Offiziersmenage in Livno, zur Erweiterung des Spitals daselbst, zur Errichtung einer Kapelle in Glamoč hatte er betrachtliche Summen gespendet. Die Trennung erfolgte iibrigens nicht fiir ewig, das Regiment trat spater in Wien wieder in engere Fiihlung mit dem Erzherzog. Ahnlich wie Drennig in Glamoč, verrichtete auch Prieger in Livno ein erkleckliches Stiick Kulturarbeit, die sich so ziemlich auf alle Gebiete menschlicher Tatigkeit erstreckte. Er richtete u. a. das Steueramt ganz neu ein, Oberleutnant Kaligar wurde Vorstand dieser Behorde, die den iiblichen Zehent einzuheben hatte. Leutnant Musič mugte Dienste eines Kriegs- ingenieurs versehen, sein Ressort umfagte das Ausbessern der Festungswerke; die Sache war nicht ganz einfach, einerseits fehlten die erforderlichen Werkzeuge, anderseits gebrach es an geschulten Arbeitern. Leutnant Zebisch, Reserveoffizier, baute Stragen, baute Blockhauser. Jeden Augenblick mugten Streifkommanden abgehen, die Umgebung von Raubern zu saubern. Dabei fegten eisige Winde iiber die kahle Gegend. Eine Viehseuche brach aus, die zurFolge hatte, dag das Regiment strengen Kordondienst versehen mugte. In weiterer Folge entstand eine Typhusepidemie, begleitet von haufigen Todes- fallen. Der Winter 1878 auf 1879 war wahrlich nicht leicht zu ertragen. Sobald die Witterung es erlaubte, nahm Prieger den Bau von Mannschaftsbaracken in Angriff. Im Friihjahre 1879 traten vier Kom- missionen ins Leben zur Vornahme der Volkszahlung. Drei dieser Kommissionen waren Regimentsmitgliedern anvertraut: Hauptmann Delič, Oberleutnant Kaligar und Leutnant Arkar. Die Arbeit gestal- tete sich schwieriger als man gehofft hatte, denn es stellte sich heraus, dag viele Leute nicht wugten, wie ihr Zuname lautete. Ebenso unbekannt war vielen das Alter. Ja, es gab Familienvater, die nicht wugten, aus wie viel Mitgliedern das Hauswesen bestand. Durch den jahrhundertelangen Druck war das Landvolk des Denkens ent- wohnt worden, nur das Liigen hatten die Leute erlernt. Im Liigen leisteten sie allerdings Grogartiges. ® 288 ® Obschon kaum 25 Kilometer von der dalmatinischen Grenze entfernt, besag Livno so gut wie gar keine Verbindung mit der Mon- archie, denn der Gebirgszug der Dinarischen Alpen bildete eine Wand, die den Verkehr hemmte. Im Herbste 1878 war von Livno aus ein vorhandener Weg umgewandelt worden in eine fahrbare Strage. Die Arbeiten hatten 100.000 fl. verschlungen. Zum Anschlug an die Post- strage, die von Spalato iiber Sinj an die dalmatinische Grenze fiihrte, fehlte ein 10 Kilometer langes Stiick iiber den Berg Prolog, allerdings das technisch am schwierigsten zu bewaltigende Stiick. Dieser lum- pigen Strecke wegen konnten nach Livno nur Briefe oder ganz kleine Pakete gebracht werden, denn als Beforderungsmittel dienten Trag- tiere. Ein halbwegs groges Paket blieb, gar wenn es gebrechliche Gegenstande enthielt, als unbestellbar in Spalato liegen. Man ver- gegenwartige sich die Lage der Offiziere, die in Livno auger Wasser, Schnaps und Fleisch nichts auftreiben konnten. Der Kulturmensch hat Bediirfnisse, ohne einen gewissen Komfort kann er nicht leben. Prieger richtete an das Reichskriegsministerium eine Eingabe in diesem Sinne und hob hervor, dag es Ehrensache sei, die Verbin¬ dung mit Dalmatien herzustellen. Das Ministerium nahm den Bericht zur Kenntnis, bedauerte aber im iibrigen, kein Geld fiir den ge- planten Stragenbau anweisen zu konnen. In einer zweiten Eingabe verlangte Prieger den lacherlichen Betrag von 10.000 fl. und machte sich erbotig, iiber den Prolog eine normale Strage zu bauen. Das Ministerium wies den noch lacherlicheren Betrag von 6000 fl. an. Im Besitze dieser Summe schritt Prieger an die Arbeit. Der bestehende Saumvveg iiber den 1173 Meter hohen Prolog, bisher nur fiir Fug- ganger und Tragtiere passierbar, war nicht schlecht trassiert, und so konnten die Serpentinen beibehalten werden. Zvvei im Pionierdienst ausgebildete Offiziere wurden als Strageningenieure verwendet, die Arbeiter stellte zum grogten Teile das Regiment bei. Entlang der Strecke wurden Hiitten zum Ubernachten angelegt, in sechs Wochen war die Strage fertig. Freilich verschlangen die Arbeiten mehr als 6000 fl., doch Prieger besag den Mut, die Uberschreitung entspre- chend zu vertreten. War das ein Jubel, als der erste Postwagen von Spalato nach Livno kam! Nun lag die Moglichkeit vor, die Dinge kommen zu lassen, die man zum Leben so notwendig brauchte. Dag die neue Strage fiir die Handelswelt in Livno von grogem Vor- teile war, versteht sich von selbst. Zwischen Livno und Spalato entstand rasch ein lebhafter Verkehr, zum Nutzen und Segen der @ 289 ® Allgemeinheit. Als Prieger die Beendigung der Arbeit nach Wien meldete, erntete er wohlverdientes Lob, im Ministerium war man iiber die rasche Ausfiihrung erstaunt und erfreut zugleich. Eine Arbeit von dauerndem Werte leistete iibrigens auch'Major Kerczek, der mit einigen Offizieren die Umgebung von Livno map- pierend aufnahm. Am 27. April 1879, dem Tage der silbernen Hochzeit des Kaiser- paares, fand in Livno eine bescheidene Fahnenweihe statt. Der Platz, auf dem die Zeremonie vorgenommen wurde, heigt seitdem „Fahn- weihplatz“. Mit Wehmut erfiillte wohl manchen der Gedanke, dag die Fahne, die bei Rogelje, Jaice und Livno dem Kugelregen ausgesetzt gewesen, nun nach Laibach abgegeben werden mugte. Warum das Regiment eine neue Fahne bekam, ist unbekannt. Die alte Fahne, diese teure Reliquie, wurde der Peterskirche in Laibach zur Auf- bewahrung iibergeben. Wie rasch Menschen ihre Meinung andern, lehrt folgende Epi- sode. Am 19. September 1878 hatte Wiirttemberg von Travnik aus eine telegraphische Depesche nach Livno gerichtet, hoflich und artig in franzosischer Sprache abgefagt. Ihm war geantwortet worden mit einem einzigen Worte, in dem sich die vollste Verachtung aussprach: „Giaur“. Am 20. September 1879 richteten die Notablen von Livno eine Adresse an Prieger in geradezu iiberschwenglichen Worten. Interessant dabei ist, dag Ali Aga Cižmic, der vor Jahresfrist die Bevolkerung zum Aufstande haranguierte, nun demiitig seine Unterschrift unter die Huldigungsadresse setzte. Das Dokument lautete: Unermegliche Freude und grogte Zufriedenheit herrscht in den Herzen der ganzen mohammedanischen Bevolkerung, von jung und alt. Wir finden keine passenden Worte, um unseren Dank dem gnadigen Militarbefehls- haber auszusprechen und abzustatten, welcher ermoglichte, dag wir unseren religiosen Sitten und Gebrauchen wahrend des Ramazan- und Bairam- festes, so wie bisher, ungestort nachkommen konnten, ja, welcher noch mehr tat, als einer von uns jemals hatte wiinschen konnen. Das mohammedanische Volk bringt die ganze Treue und Loyalitat seinem allergnadigsten Regenten entgegen und betet zu dem Allmachtigen inbriinstig: Gott erhalte unseren allergnadigsten Kaiser und Konig Franz Josef I. und dessen erlauchtes Haus, so auch seine tapferen Heerfuhrer und das tapfere Heer. Einstimmig rufen wir: Es lebe unser allergnadigster Kaiser Franz Josef I.! ® 290 ® Die g-efertigten Vertreter und Seelsorger der mohammedanischen Be- volkerung bitten das k. k. Militarstationskommando, diese ihre heigesten und innigsten Wiinsche an die Stufen des Thrones Seiner Majestat des aller- gnadigsten Kaisers und Konigs Franz Josef I. niederlegen zu wollen. Mustajbeg Lakrišič, k. k. Bezirksvorstand. Becirberg Hamzalajbegovič. Kasim Effendija, k. k. Bezirksrichter. Ahmed Effendi Karabeg, Seelsorger. Ali Aga Cižmič, Stadtbeisitzer. Afis Karasmanovič, Seelsorger. Firdus Ali Beg. Die Adresse mugte natiirlich im Instanzenwege weiter befordert werden. Augenscheinlich rief das Dokument in Wien einen sehr giinstigen Eindruck hervor, denn als Wiirttemberg am 12. Oktober nach Livno inspizieren kam, iiberraschte er Prieger mit der Nach- richt, das Regiment werde demnachst nach Wien abzugehen haben. Im Offizierkorps herrschte Freude, bei Prieger jedoch war das Gegen- teil wahrzunehmen. „So gut wie jetzt wird es euch nimmer gehen!“ rief er jenen zu, die schon Luftschlosser bauten. Am 2. November lieg Prieger ein Totenamt bei den Franziskanern in Gorica, unweit von Livno, abhalten. Das Regiment riickte aus. Bei dieser Gelegen- heit wurde ein Denkmal eingeweiht, das der Oberleutnant Musič zum Andenken an die bei Rogelje, Jaice und Livno gefallenen Regimentsmitglieder errichtet hatte. Prieger richtete, wie es seine Art war, einige kernige Worte an das Regiment und lieg hierauf defilieren. Drei Wochen spater nahm Prieger Abschied von Livno. Am 21. November brach er mit dem ersten und dritten Bataillon auf, marschierte auf der von ihm gebauten Strage iiber den Prolog nach Sinj und von da nach Spalato. Von Spalato ging die Reise per Schiff nach Triest und von da per Eisenbahn nach Laibach. Zum Empfange, der am 26. November um halb 7 Uhr abends erfolgte, hatten die Stadtvater wiirdige Vorbereitungen getroffen. Der Landes- hauptmann Dr. Ritter von Kaltenegger begriigte das Regiment im Namen des Landes, Biirgermeister Laschan tat dasselbe im Namen der Stadtvater. Auf den Stragen nach der Kaserne standen Men- schenmassen als Spalier, die Hauser waren beflaggt, der Truppe bereitete man Ovationen. Uber die Wiener Strage war eine Ehren- pforte aufgerichtet, beleuchtet von unzahligen Gasflammen. Im Namen des Empfangskomitees richtete Regierungsrat Dr. Ritter von Stockel in deutschen und Komiteemitglied Grasselli in slovenischen Worten eine Ansprache an das Regiment. Eine junge Dame, Fraulein Jamšek (spater Gemahlin des Schulrates Supančič) schmiickte darauf die lahne ® 291 ® Fraulein Jamšek schmiickt die Fahne mit einem Lorbeerkranze @ 292 ® mit einem silbernen Lorbeerkranze, in dessen Bander, die den Farben der Stadt Laibach entsprachen, deutsch und slovenisch die Namen Rogelje, Jaice und Livno gestickt waren. Tosender Jubel der Zu- schauer begleitete das Schmiicken der Fahne. Am folgenden Abend gaben die Stadtvater dem Offizierkorps und der Mannschaft ein Bankett zu 800 Gedecken in den Raumen der alten Schiegstatte. Auf die Begrugungsrede des Biirgermeisters antwortete Prieger wie folgt: „Die militiirische Ausbildung geschieht in der ganzen Armee nach gleichen Grundsatzen und Regeln, nach ein und demselben System. Dennoch sind die Resultate nach Zeit und Volk sehr verschieden. Das krainische Infanterieregiment Nr. 17 aber hat sich, seit es besteht, immer als ein ausgezeichnetes be- wahrt, besonders aber im Kriege. In den Feldziigen 1848/49, 1859 und 1866 hat es sich ausnahmslos so hervorragend tapfer und aus- dauernd bewiesen, dag dessen Tiichtigkeit nicht nur von offizieller Seite anerkannt, sondern auch von auslandischen Schriftstellern, wie General Willisen, falhveise besonders hervorgehoben erscheint. Diese nie versagende kriegerische Leistungsfahigkeit hat vornehmlich darin ihren Grund, dag die Soldaten des Regiments eben Sohne des treuen, mannhaften slovenischen Volkes sind. Der tiichtige Krieger liegt bei ihnen im Blute und so wird es bleiben, so Gott will, auch in der Zukunft.“ Dem Bankett folgte eine Tanzunterhaltung, die bis zum grauenden Morgen wahrte. Fiir den Aufenthalt in Laibach waren nur drei Tage bemessen, in dieser Frist mugten die beiden Bataillone so equipiert werden, dag man in Wien keine Schande aufhob. Am 1. Dezember 1879 trat Prieger in Wien ein. Auf dem Matz- leinsdorfer Bahnhofe empfing das Regiment, wie iiblich, der kom- mandierende General, FZM. Maroičič. Dann riickte das Regiment in die Franz Josef-Kaserne an der Aspernbriicke. Allgemein fiel auf, dag das Regiment gesegnet war mit hohen schlanken Gestalten. Das zweite Bataillon, der Route des Regiments folgend, traf in Wien am 10. Dezember 1879 ein. Wie viele wohl mochten ihren Augen nicht trauen, als sie sich innerhalb einer Frist von zehn Tagen aus primitiver Kultursphare versetzt sahen in das bunte Treiben der Reichshaupt- und Resi- denzstadt! In der neuen Umgebung merkte der einzelne erst, wie verlotternd der fast anderthalbjahrige Aufenthalt in Bosnien auf ihn eingewirkt hatte. Man war nachlassiger in Haltung und Kleidung ■e> 293 •© als der standig in Wien lebende Kamerad, die glatten Umgangs- formen hatten gelitten und auch der innere Mensch war in der Entwicklung zuriickgeblieben. Unter allen Miihseligkeiten, die mit dem Aufenthalt in Bosnien verkniipft gewesen, hatte der einzelne eine Entschadigung darin gefunden, dag er sich eines hohen Mages personlicher Freiheit erfreute. Je kleiner die Ortschaft, in der der Offizier wohnte, desto groger war sein Ansehen gewesen. In Wien dagegen war der Offizier durch tausend und abertausend Riicksichten gebunden, er sank herab zu einem Atom, das im Wirbel der Haupt- stadt unterging. Niemand fiigte sich in den Entgang der person- lichen Freiheit so schwer wie Prieger. In Livno hatte er herrschen konnen wie ein Pascha, in Wien kam er aus dem Antichambrieren nicht heraus. Und erst die Reprasentationspflichten! Alle Augenblicke zu irgend einer hohen Personlichkeit geladen, die den beriihmten, vor dem Feinde so stoischen Mann zu sehen wiinschte. Nun hagte Prieger nichts so sehr als das Posieren, das Flausenmachen. Ander- seits war er ehrlich genug, sich einzugestehen, dag er die Elastizitat nicht mehr besag, einen Obersten nach modernem Schnitte vor- zustellen. So iiberwaltigend stiirmten die Eindriicke der Residenz auf ihn ein, dag er noch vor Ablauf des Jahres 1879 sein Gesuch um Versetzung in den Ruhestand einreichte. Das Gesuch durchlief den Instanzenweg und Prieger rechnete darauf, dag einer der Vor- gesetzten sagen wiirde: „Warum will denn dieser Oberst, der nur fiir den Dienst lebt, noch in voller Manneskraft steht, plotzlich aus- spannen? Man mug doch fragen, was ihn driickt oder was er wiinscht.“ Weder der Brigadier Hempfling oder der Divisionar Baron Appel, noch auch der kommandierende General Maroičič fanden sich ver- anlagt, an Prieger diese Frage zu richten. Gelegentlich des Hofballes im Janner 1880, an welchem Prieger teilnehmen mugte, wahlte Prieger seinen Standort derart, dag er in der Menge verschwand. Als Kaiser Franz Josef ihn zu sprechen wiinschte, mug man ihn formlich hervorlotsen. Am 31. Janner 1880 verlautbarte das Ver- ordnungsblatt Priegers Pensionierung. Tags darauf verabschiedete sich Prieger vom Regimente schriftlich. Kurz und biindig waren seine letzten Worte: „Tiefbewegt scheide ich vom ruhmgekronten 17. Infanterieregiment, in dessen Reihen und an dessen Spitze ich 36 Jahre gedient, 39 Schlachten und Gefechte mitgemacht habe. Ich danke aus vollem Herzen den Herren Offizieren und den Mann- schaften fiir alle die zahllosen Beweise treuer Freundschaft und © 294 © Anhanglichkeit, mit welcher sie mich in dieser langen Dienstzeit stets begliickten. Lebet wohl, Kameraden! Gottes Schutz und Segen, Ruhm und Gliick mit Euch!“ Den Ruhestand ertrug Prieger nicht lange, drei Jahre spater war Prieger tot. Es steht auger Frage, dag er im aktiven Dienste viel langer gelebt hatte, er war eben ein Pflug, der rostet, wenn er rastet. Mit dem Nachfolger, der an Priegers Stelle trat, hatte das Regiment kein Gliick. Oberst Franz Knobloch, Ritter von Siid- Pensionierung ein. Knobloch schied aus dem Regimente am 8. Juli 1880. Oberst Otto Fuchs, der am lOten August 1880 an die Spitze des Regiments gestellt wurde, re- prasentierte eine jiingere Kraft. Er erfreute sich der Gunst, die Zinsen des von Prieger angelegten Kapitals feld, empfand vor Wien womoglich noch mehr Scheu als Prieger. Knobloch hatte im Regimente 33 Jahre gedient, von Stufe zu Stufe aufsteigend. Nun er den Gipfel erreicht hatte, glaubte er, seine Karriere be- enden zu sollen und so reichte er vor Beginn der Brucker Lagerperiode um die Franz Knobloch Regimentskommandant 1880 geniegen zu konnen von dem Tage an, da FZM. Baron Philippovich, der Eroberer Bosniens, in Wien kommandierender General wurde. Da§ geschah schon am 6. April 1881, und es war nur naturlich, dag Philippovich dem Regimente sein Wohlwollen zuwendete. Bei der Friihjahrsparade auf der Schmelz am 23. April spendete der Kaiser dem Regimente reichlich Lob. Dasselbe geschah bei der Inspizierung im Prater am 11. Juni. Das Regiment mochte sich zeigen wo immer, es fehlte nicht an schmeichelhafter Anerkennung. Vom 2. August bis zum 6. September absolvierte das Regiment die iibliche Lager¬ periode in Bruck a. d. Leitha, am 14. und 15. September wohnte es den Schlugmanovern der Wiener Garnison bei St. Andra-Wordern bei. Philippovich beg sich die Gelegenheit nicht entgehen, das Regi¬ ment ostentativ auszuzeichnen. Sich an das Offizierkorps wendend, sagte er unter starker Betonung: „Dieses tapfere Regiment wird mir stets in Erinnerung bleiben, ich schatze es besonders hoch, denn (auf seinen Eisernen Kronenorden erster Klasse deutend) eine meiner @ 295 ® schonsten Auszeichnungen habe ich hauptsachlich dem Regimente zu verdanken!“ Die Wirkung der Rede wurde einigermagen beeintrach- tigt durch den Umstand, dag Oberst Fuchs nur stumm danken konnte. Ware Prieger dagestanden, er hatte erhobenen Hauptes vortreten konnen, zumal Erzherzog Johann Salvator seit 2. August die Stelle des Divisionars bekleidete. Dag der Erzherzog dem Regimente sehr zugetan war, sah und fiihlte man bei jeder Gelegenheit. Wie mag sich der brave Prieger abgeharmt haben in seiner freiwilligen Verbannung in Graz, als er sich nun sagen mugte, dag er die Flinte nicht hatte voreilig ins Korn werfen sollen! Ein Ereignis, das wochenlang nicht nur in Wien, son- dern auch in der Monarchie den Ge- sprachsstoff bildete, ins Freie und so mugten Hunderte von Menschen elend zugrunde gehen. Die erschiitterndsten Szenen aber spielten sich nach dem Brande ab, als man daran ging, die verkohlten Leichen zu agnoszieren. Einem Bataillon des Regiments oblag die traurige Pflicht, die Opfer der Katastrophe hinauszubegleiten nach dem Zentralfriedhofe, wo die Sarge in einem Massengrabe bestattet wurden. Der Ringtheaterbrand hatte zur Folge, dag seitdem in jedem Theater ein eiserner Vorhang angebracht wird; ebenso wurde Vorsorge getroffen fiir Notausgange. Das Jahr 1882 wurde fiir das Regiment in mehrfacher Beziehung von Wichtigkeit. Die Lagerperiode in Bruck vom 1. Mai bis 3. Juni brachte als erfreuliches Angebinde eine Inspizierung durch den Aller- hochsten Kriegsherrn (26. Mai), das Regiment erntete schmeichelhaftes Lob. Zum Bedauern der unverheirateten jungen Offiziere, die sich in Wien iiberaus wohl fiihlten, brachte die Heeresleitung das sogenannte Territorialsystem zur Geltung, und da nun jedes Regiment prinzipiell im Bereiche seines Erganzungsbezirkes zu garnisonieren hatte, mugte man sich in die Notwendigkeit fiigen, von Wien Abschied zu nehmen. Otto Fuchs tegimentskommandant 1880—1884 war der Brand des Ringtheaters am 8ten Dezember 1881. Das Feuer entstand auf der Biihne zu einer Zeit, wo sich be- reits viele Theater- besucher eingefun- den hatten. Im Nu war das ganze Haus von Rauch und Flam- men erfiillt, die den Ausgangen zustiir- mende Menge fand nicht den Weg hinaus © 296 © Das Territorialsystem bedingt, dag jedes Armeekorps in sich alle Truppen und Anstalten aufbringt, die im Kriegsfalle notwendig sind. Diesem Grundsatze Rechnung tragend, wurde den Truppen die Ausarbeitung eines Mobilisierungsplanes zur Pflicht gemacht. Tief schnitt das Territorialsystem in die Struktur der Infanterie ein, zumal die Heeresleitung aus 80 Regimentern zu funt Bataillonen 102 Regimenter zu vier Bataillonen machte. Die 1869 geschaffenen Reserveregimenter fielen am 17. September 1882 dem neuen System zum Opfer. Man hat iibrigens den Reservekommanden keine Trane nachgeweint, da ihr Bestehen nur eine Quelle bestandiger Unannehmlichkeiten war. Der Chef des Feldregiments fiihlte sich beengt durch den Chef des Reserveregiments, der selbstverstandlich alle Hebel in Bewegung setzte, nicht mit minderwertigen Offizieren dotiert zu werden. Anderseits war dem Chef des Feldregiments nicht zu veriibeln, wenn er das Reservekommando als lastiges Anhangsel betrachtete. Schon das Wort „Reservekommando“ lieg die Vorstellung der Gleich- wertigkeit nicht aufkommen. Man mochte die Sache wenden wie immer, eine gewisse Spannung zwischen Feld- und Reserveregiment war stets vorhanden, um so mehr, als beide Regimentsgruppen ortlich nicht vereinigt waren. Traten aber beide Gruppen irgendwo an eine taktische Aufgabe heran, so verwandelte sich ein und dasselbe Regiment in eine Brigade, die logischerweise von einem General befehligt werden mugte. Wahrend der Jahre, die das Feldregiment Nr. 17 in Triest verbrachte (1871 bis 1878), lag das Reservekommando in Laibach. Wenn nun beide Gruppen zu einer Manoverperiode in der Gegend von Adelsberg zusammengezogen wurden, so trat die Erscheinung zutage, dag fiinf Bataillone zwar ein und denselben Namen fiihrten und trotzdem kein Regiment, sondern eine Brigade bildeten. An der Okkupation von Bosnien 1878 hatte das Reserve¬ kommando nur insofern Anteil, als es dem Feldregimente die zur Kriegsziffer erforderlichen Reservisten beistellen mugte. Als das in Triest liegende 44. Infanterieregiment infolge der Augustmobili- sierung 1878 nach Bosnien abging, marschierte das Reservekom¬ mando mit dem vierten und fiinften Bataillon als Platzhalter nach Triest, kehrte aber im Herbste wieder nach Laibach zuriick. Einen fur Bosnien bestimmten Erganzungstransport fiihrte der Leutnant Julian Pallua. Im Herbst 1879 nahm das Feldregiment wieder den Friedensstand an, die Reservisten und die dreijahrigen Diener wurden entlassen. © 297 ® Das jneue Territorialsystem hatte, soweit das Grazer Korps- kommando in Betracht kommt, einige Veranderungen in der Struktur der Erganzungsbezirke zur Folge. Normiert wurden zwei Truppen- divisionen zu je zwei Brigaden. Bisher hatte der Korpsbereich aufge- stellt die Regimenter Nr. 7, 17, 27 und 47, ferner vier Jagerbataillone; neu kamen jetzt hinzu die Regimenter Nr. 87 und 97. Infolge dieser Reorganisation besteht das dritte Korps Graz aus der 6. Division Graz j 28. „ Laibach j Dazu die vier Jagerbataillone Nr. 7, 8, 9 und 20, im ganzen 28 Ba- taillone. Die Formierung der beiden neuen Regimenter Nr. 87 und 97 erfolgte nun in der Weise, dag Nr. 87 gebildet wurde aus dem 35. Jager- bataillon und je einem Bataillon von Nr. 7, 27 und 47; Nr. 97 wurde gebildet aus dem 33. Jagerbataillon und je einem Bataillon von Nr. 17, 22 und 79.* Am 12. September 1882 trat Oberst Fuchs die Reise von Wien nach Laibach an, gefolgt vom ersten und dritten Bataillon. Da die Kaserne in Laibach nicht grog genug war, vier Bataillone zu be- herbergen, fuhr das zweite Bataillon (Major Reitz) von Wien direkt nach Capodistria, wo es bis Juli 1884 verblieb. Das vierte Bataillon blieb von der Armeereform unberiihrt, das fiinfte Bataillon (Major Vogeler) dagegen begab sich am 20. September 1882 nach Pola, dem Stabsorte des neuerrichteten Regiments Nr. 97. Mit dem Bataillon Vogeler wurden dem Regiment Nr. 97 abgetreten die politischen Bezirke Loitsch, Adelsberg, Gradišča und Sessana. Die durch das Territorialsystem bedingten Veranderungen waren mit L Janner 1883 beendet. Im Interesse der Schlagfertigkeit im allgemeinen, noch mehr aber im Interesse des Solidaritatsgefiihls innerhalb der Truppenkorper war die Magregel nur hochst vorteilhaft. Das Jahr 1883 brachte der Stadt Laibach eine Reihe von Fest- tagen. Zur Erinnerung an die vor 600 Jahren erfolgte Vereinigung des Herzogtums Krain mit Osterreich veranstalteten die Laibaeher * Im Korpsbereich werden weiters aufgestellt: ein Kavallerieregiment (fiinftes Dragonerregiment), die dritte Artilleriebrigade, eine Traindivision und ein Pionierbataillon. @ 298 Stadtvater eine Feier, der auch Kaiser Franz Josef I. beiwohnte. Am 11. Juli in Laibach eintreffend, nahm der Kaiser tags darauf die Huldigung der Behorden entgegen, am 13. Juli riickte das Regiment zu einer Parade aus, am 14. Juli erfolgte die Grundsteinlegung des Landesmuseums, welches den Namen Rudolfinum bekam. Am 15. Juli reiste der Kaiser nach Adelsberg. Dem Regimente spendete die Stadt Laibach den Betrag von 500 fl., der vierte Teil wurde dem zweiten Bataillon in Capodistria zugeschickt, das fiir sich ein Fest veran- staltete. Anfang September hatte das Regiment zu den Manovern abgehen sollen. Da aber in Kroatien Bauernunruhen ausgebrochen waren, zu deren Dampfung das Agramer Korps nicht genug Truppen besag, gingen aus anderen Korpsbezirken Assistenzen ab. Das Regi¬ ment stellte als Assistenz alle drei in Laibach befindlichen Bataillone (L, 3. und 4.) bei. Der Abmarsch aus Laibach erfolgte am 7. Sep¬ tember. Waffengewalt anzuwenden, kam das Regiment nicht in die Lage, die Assistenzen wirkten schon durch ihre Gegenwart erniich- ternd auf die aufgewiegelten Bauern. Nach sechswochigem Aufent- halte in Kroatien kehrte das Regiment am 16. Oktober nach Laibach zuriick. Miindlich wie schriftlich stattete der kroatische Regierungs- kommissar Utješenovič seinen Dank dem Regimente ab. Durch die kroatischen Wirren festgehalten, kam das Regiment um die Freude, des Inhabers fiinfzigjahriges Dienstjubilaum am 22. September ent- sprechend wiirdig feiern zu konnen. Mangel an Unterkunft fiir vier Bataillone in Laibach hatte zur Folge, dag sich ein Bataillon sechs Jahre hindurch augerhalb von Lai¬ bach aufhalten mugte. Von 1882 bis 16. Juli 1884 war das zvrnite Bataillon in Capodistria, einer sehr angenehmen Garnison, von der sich der Offizier nur schwer trennte. Bis zum September machte dieses Bataillon die Manover mit, um dann nach Laibach einzuriicken. Notgedrungen mugte Platz geschaffen werden, was dadurch geschah, dag das vierte Bataillon (Oberstleutnant Hoch) am 30. September 1884 iiber Triest und Ragusa nach Trebinje iibersiedelte. Die Verlegung des vierten Bataillons geschah in Abwesenheit des Obersten Fuchs, der als Militarattache den Manovern in Frankreich beiwohnte. Nach seinem Eintreffen in Laibach ereilte ihn am 15. Oktober 1884 die Bestimmung, die 48. Brigade zu iibernehmen. .Nachfolger wurde Oberst Karl Heyrowsky, der als Regiments- kommandant fiinf Jahre lang, bis 1. November 1889, zu wirken be- rufen war. Die zwei wichtigsten Ereignisse, die wahrend seiner @ 299 ® Kommandofuhrung vorfielen, waren einerseits die Pensionierung des Inhabers, anderseits der Bau der Laibacher Franz Josef-Kaserne, die am 1. Oktober 1888 der Beniitzung ubergeben wurde. Die neue Kaserne hatte wieder zur Folge, dag das vierte Bataillon aus Travnik nach Laibach gezogen werden konnte. Andere Ereignisse, die der Vollstandigkeit wegen erwahnt werden miissen, sind zunachst die Manoverperioden: 29. August bis 13. Sep¬ tember 1885 Kaisermanover in Karaten, 1886 Divisionsiibungen in der Umgebung von Laibach, 1887 bei Adelsberg, 25. August bis 12. September 1888 bei Cilli. Eine schone Tat vollbrachte Korporal Adam Pirc, der unter Hintansetzung seines eigenen Lebens eine Frauensperson, die in die Laibach gefallen, vom Tode des Ertrinkens rettete. Korporal Pirc bekam am 23. Dezember 1885 das silberne Verdienstkreuz als Weihnachtsgeschenk. Die am 16. Juli 1888 verlautbarte Enthebung Kuhns ging dem Regimente schon deshalb sehr nahe, als man nun einen Korps- kommandanten verlor, der in seiner Eigenschaft als Inhaber dem Regimente manchen Ruckhalt geboten hatte. Das bei dieser Gelegen- heit abgehaltene Abschiedsbankett in Graz wurde schon erwahnt, hier ware nur nachzutragen, dag Oberst Heyrowsky ausdrucklich hervorhob, dag im Regimente derselbe Geist herrsche, wie zur Zeit Radetzkys. Auf Kuhn folgten als Kommandierende des Grazer Korps: 27. Juli 1888 bis 18. September 1889 FZM. Freiherr von Schonfeld, wird Korpskommandant in Wien, spater Truppeninspektor. 18. September 1889 bis 21. Obtober 1891 FZM. Herzog Wilhelm von Wurttemberg, tritt in Disponibilitat. In seiner Division machte das Regiment 1878 die Okkupation von Bosnien mit. 21. Oktober 1891 bis 6. April 1897 FZM. Freiherr von Reinlander, wird Truppeninspektor. 6. April 1897 bis 1. Mai 1907 Gdl. Ritter von Succovaty, tritt in den Ruhestand unter Verleihung des Freiherrnstandes. 1. Mai 1907 .Gdl. Oskar Potiorek, gehorte von 1883 bis 1886 dem Regiment als Hauptmann an. Am 4. Oktober 1888 kehrte das vierte Bataillon nach vierjahrigem Aufenthalte in Trebinje nach Laibach zuruck. In diesen vier Jahren wechselte das Bataillon dreimal den Kommandanten und da jeder Kommandant andere Ansichten hegte, konnte von einer konstanten ® 300 ® geistigen Richtung schwer die Rede sein. Auf Hoch folgte im No¬ vember 1885 Major Schemerl und auf diesen im Mai 1887 Oberst- leutnant Klug. Der Aufenthalt in Trebinje stellte das Bataillon vor die Notwendigkeit, zivilisatorische Aufgaben zu iosen. Hiezu gehorte in erster Linie der Ausbau von Stragen und Wegen, dann die Er- richtung von Briicken und Wohngebauden. Niitzliches und auch Bleibendes auf diesem Gebiete leisteten die Oberleutnants Tischina und Tschefarin, die Leutnants Razlag und Hrašovec. Miihselig und oft mit Lebensgefahr verbunden war der Kordondienst. Meuchelmorde von seiten der Bevolkerung, die das Rauberhandwerk als Lebensnot- wendigkeit auffagte, waren nicht seiten. So wurden am 7. Mai 1886, wahrend sich Erzherzog Albrecht in Trebinje aufhielt, drei Soldaten des Bataillons ein Opfer der einheimischen Rauberromantik. Einen Postwagen als Assistenz begleitend, wurden die drei Soldaten un- versehens aus einem Hinterhalt angeschossen. Der eine Soldat, Franz Novak, war sofort tot, der zweite, Franz Štefin, erlag seiner Ver- wundung spater, der dritte, Johann Rogelj, der leichter verletzt war, erholte sich wieder. Im darauf folgenden Herbste wurde ein Mann des Bataillons, Johann Dobravc, erschossen, als er zur Nachtzeit vor der Ubikation auf Posten stand. Die Urheber dieser Attentate wurden nie gefunden. Am 25. August 1886 schlug der Blitz in den Kordon- posten zu Skocijgrm, der unter Kommando des Leutnants Hrašovec kulturellen Zwecken diente. Hrašovec kam mit dem Schrecken davon, ein Mann aber blieb tot, einer verlor das Gehbr, die anderen wurden betaubt. Den Toten bestattete Hrašovec gegeniiber der Ubikation und richtete ihm ein eisernes Kreuz auf. Im Februar 1888 hatte Korporal Duller (13. Kompagnie) einen Deserteur zu eskortieren. Beim Passieren der Brucke in Trebinje sprang der Deserteur in den eis- kalten Flug. Ohne einen Augenblick zu iiberlegen, sprang Duller dem Deserteur nach und zog ihn aus den Fluten. Duller bekam hiefiir das silberne Verdienstkreuz. Ein gliicklicher Gedanke war es, dag Oberstleutnant Klug die Dressur von Hunden fiir militarische Zwecke in Angriff nahm. Grogartige Erfolge wurden damit erzielt, denn der Hund bewahrte den Soldaten vor heimtiickischen Uberfallen. Als Kronprinz Rudolf im Sommer 1888 in seiner Eigenschaft als General- truppeninspektor die Okkupationslander bereiste, hatte Oberstleutnant Klug am 24. September Gelegenheit, das Bataillon vorzufiihren. Das geschlossene Exerzieren verlief so glatt, dag Kronprinz Rudolf sagte: »Das Bataillon exerziert sehr gut, es ist jedenfalls das beste, was ® 301 ® ich im Okkupationsgebiete gesehen habe. Alles in allem, das vierte Bataillon hatte Ursache, auf das Wirken in Trebinje stolz zu sein. Was jedoch noch schwerer in die Wagschale fallt, ist der Umstand, dag das Bataillon nun ein Ruhmesblatt nach Laibach tragen konnte, wiirdig, dem Kranze einverleibt zu werden, den sich die anderen drei Bataillone 1878 geflochten hatten. Als das vierte Bataillon am 4. Oktober 1888 in Laibach eintraf, brauchte es nicht mehr zu be- fiirchten, vom Ruhme der drei anderen Bataillone erdriickt zu werden. Ubrigens hatte die Heeresleitung dafiir gesorgt, dag dieses Bataillon, wie iiberhaupt jedes seit 1882 nach Bosnien geschickte Bataillon, nicht etwa als Anhangsel, sondern als Hauptbestandteil des Regiments betrachtet werden mugte. Alle in Bosnien befindlichen Bataillone hatten einen „erhohten“ Friedensstand, wahrend deren Regimenter einen „verminderten“ Friedensstand besagen. Das Jahr 1889 brachte dem Regimente das Mannlichergewehr, eine hochbedeutsame Waffe, weil Schiegwesen und Taktik auf neue Grundlagen gestellt werden mugten. Bald nach der Bewaffung mit dem Mannlichergewehr kamen die freiziigigen Manover auf, die den Zweck verfolgten, Fiihrer und Truppen an Situationen zu gewohnen, die im Kriege die Regel sind. Dazu gehort vor allem, dag man am Morgen nicht weig, wo man am Abend das miide Haupt hinlegen wird. Mit dem neuen Gewehre hing zusammen, dag sich das Regi¬ ment eine neue Schiegstatte bei Deppeldorf einrichtete. Knapp hinter- einander sah das Regiment den Korps- und den Regimentskomman- danten wechseln. Im September zog ein Gonner des Regiments, FZM. Herzog von Wiirttemberg, in Graz ein, im November trat an Stelle Heyrowskys Oberst Ferdinand Ritter von Gariboldi an die Spitze des Regiments. Oberst Gariboldi, der dem Regimente seit sechs Jahren ange- hdrte, gebiihrt das Verdienst, die bosnischen Erinnerungen in eine sichtbare Form verdichtet zu haben. Fraglos gab Herzog von Wurt- temberg den Impuls dazu, man braucht sich nur der Worte zu er- innern, die er seinerzeit in Livno an das Regiment gerichtet hatte. Wiirttemberg inspizierte das Regiment im Marž, vier Monate spater, am 7. August 1890, fand zum erstenmal eine Gedenkfeier fiir den lag von Jaice statt. Nach einer Messe in der Peterskirche, wo die ruhmbedeckte Fahne als Reliquie hangt, wurde die Mannschaft in die Kaserne gefuhrt und in mehr oder weniger gelungenen Vortragen legte man den Leuten die ethische Bedeutung des Gedenktages dar. @ 302 © Die Feier mit etwas Nutzlichem zu verbinden, veranstaltete man ein Bestschiegen sowohl fiir die Mannschaft als auch fiir die Offiziere. Mitte August bis 6. September 1890 fanden bei Laibach Ubungen in der Brigade und in der Division statt. Im Mai 1891 kam Wiirttemberg abermals nach Laibach, nach der Inspizierung speiste er in der Offiziersmenage. Bei Cilli wurden Kaisermanover abgehalten in der Zeit vom 22. August bis 4. Sep¬ tember. Bald darauf sah sich Wiirttem- berg veranlagt, aus Riicksichten auf das wiirttembergische Konigshaus den ak¬ tiven Dienst zu unter- brechen. Dem Her¬ zog wurde 1906 ein Denkmal in Graz errichtet, u. zw. iiber Veranlassung des Feldzeugmeisters Samonigg, der als Major im 17. Regi¬ mente gedient hatte. Uber Samonigg wird in dem nachsten Ka¬ pitel zu sprechen sein, einstweilen ge- niige derHinweisauf die dem Regimente obliegende Pflicht, das Denkmal nicht aus dem Auge zu verlieren. Beim An- blick des Denkmals Friedrich Ritter von Gariboldi drangt sich der Ge- Regimentskommandant 1889—1893 danke auf, dag ohne Wiirttembergs Im- puls die bosnischen Erinnerungen wahrscheinlich der Vergessenheit anheimgefallen waren. Fiir den Tag des fiinfundzwanzigjahrigen In- haberjubilaums (4. Dezember 1891) bereitete Oberst Gariboldi eine sinnige Uberraschung vor. Gefolgt von einer Deputation begab sich Gariboldi nach Graz und iiberreichte dem Inhaber ein Album mit den Bildnissen der Offiziere. In Laibach wurde der Tag gefeiert mit einer Festmesse und darauffolgendem Festessen. Telegraphisch und brieflich dankte Kuhn fiir die Beweise der Anhanglichkeit an seine Person. Zu Beginn des Jahres 1892 mugten zwei Bataillone des Regi- ments auf Assistenz nach Trifail, zwischen den Bergleuten und der Grubenleitung gab es Differenzen beziiglich der Lohnfrage. Das Erscheinen der beiden Bataillone verhiitete den Ausbruch von Ex- zessen. Am 23. Marž kam Gariboldi abermals in die Lage, eine Jubilaumsfeier zu veranstalten. Im Einklange mit der Enthiillung des Radetzkymonuments in Wien (24. Marž) gab es in Laibach einen Zapfenstreich, den die Regimentsmusik besorgte. Am 24. April legte Gariboldi einen Kranz auf den Sockel des Radetzkymonuments in © 303 ® der Sternallee. Die Herbstmanover gingen in der Umgebung von Adelsberg vor sich, Mitte August bis 9. September 1892. Wie jeder Einrichtung hafteten auch dem Territorialsystem ge- wisse Mangel an. Im Gegensatze zu friiher, wo der Soldat viel in der Monarchie herumkam und infolgedessen mannigfache Eindriicke nach Hause brachte, vollzog sich jetzt sein militarisches Leben auf der heimatlichen Scholle. Den jungen Offizieren, deren Elternhaus im Erganzungsbezirke lag, erging es ahnlich. Langes Verweilen in einer Garnison fiihrt naturgemag zu einer geistigen Erschopfung auf tak- tischem Gebiete, indem innerhalb einiger Jahre selbst der genialste Kopf sich sagen mug, neue Aufgaben konne er nicht mehr ersinnen. Tag fiir Tag derselbe Weg nach dem Exerzierplatze, Tag fiir Tag daselbst dieselben Direktionsobjekte, fiir Feldiibungen immer das- selbe Gelande, — die geistige Elastizitat mug verkiimmern. Diese Erwagung bestimmte die Heeresleitung, im Grazer Korps einen Garnisonswechsel fiir das Jahr 1893 anzusetzen. Drei Regimenter (Nr. 7, 17 und 27) vertauschten untereinander die Garnison: Nr. 7 wanderte aus Klagenfurt nach Graz, Nr. 27 aus Graz nach Laibach, Nr. 17 aus Laibach nach Klagenfurt. Der Dislokationswechsel war verkniipft mit Kaisermanovern, zu deren Durchfiihrung vier Korps (Wien, Pregburg, Graz und Agram) bestimmt wurden, 17. bis 21. Sep¬ tember. Der Abschied von Laibach fiel nicht nur manchem Offizier, son- dern auch der Stadt selbst ziemlich schwer. Das deutsche Kasino iiberreichte dem Offizierkorps eine schwungvolle Adresse, am 18. August tat dasselbe der Magistrat und am 23. August, am Vor- abend des Abmarsches, veranstaltete der Landesausschug eine Be- wirtung der Mannschaft. Oberst Gariboldi machte die Manover nicht mit, am 23. August trat er in Pension und sechs Wochen spater starb er. Wahrend die Manover in vollem Zuge waren, ubernahm dessen Nachfolger, Oberst Baron Billek-August, das Regiments- kommando. Nach den Kaisermanovern marschierte das zweite Bataillon nach Laibach zuriick, das erste, dritte und vierte Bataillon dagegen riickte am 23. September 1893 in Klagenfurt ein. Hier stand nun Billek- August vor der Aufgabe, das Andenken an das Klagenfurter Haus- regiment so weit in den Hintergrund zu drangen, dag er und seine Offiziere und die Mannschaft in der Bevolkerung gerne gesehen wurden. Wo ein Wille vorhanden, ist auch ein Weg zu finden, iiber @ 304 ® Winter bahnte das Regiment wertvolle gesellschaftliche, Beziehungen an. Am 4. Februar 1894 rettete Oberleutnant Johann Balzar einen Knaben vom Tode des Ertrinkens, dem mutigen Offizier sprach das Reichskriegsministerium die lobende Anerkennung aus. Einen hiib- schen Erfolg brachte der am 10. Februar abgehaltene Garnisonsball; das Regiment hatte bereits gesellschaftlich testen Fug gefagt. Einen Monat spiiter, 10. Marž, veranstaltete das Regiment ein Wohltatigkeits- Bestschiegen erfogt. Am 18. Juli starb die Gemahlin des In- habers, das Regiment lieg durch eine De- putation an der Bahre einen schonen Kranz niederlegen. DerRe- gimentsiibungen we- gen kam das zweite Bataillon aus Laibach am 30. Juli nach konzert, dessen Er- tragnis dem Militar- kurhause in Pirano abgefiihrt wurde. Ein anderes Band tur geselliges Zu- sammenwirken schuf das Regiment durch das Bestschiegen auf der Garnisons- schiegstatte, dieVer- anstaltung fiel auf so fruchtbaren Bo- stephan Freih. v. Billek-August Klagenfurt unter den, dag seither alle Regimentskommandant 1893—1898 Mitnahme der zur Jahre ein solches Waffeniibung einbe- rufenen Reservisten. Die freiziigigen Mano ver, die das Regiment absolvierte, litten unter der Ungunst der Witterung, seit Menschen- gedenken gab es nicht so viel Regen und Nasse wie im August dieses Jahres. Am 8. September 1894 fuhr das zweite Bataillon mit allen Reservisten nach Laibach zuriick. Einen schweren Verlust erlitt die Armee durch das Ableben des Erzherzogs Albrecht, der in Arco verschied. Die Leiche wurde nach Wien iiberfiihrt, um in der Kapuzinergruft beigesetzt zu werden. Als der Sarg am 24. Februar 1895 den Bahnhof von Klagenfurt passierte, erwies eine Ehrenkompagnie mit Fahne und Musik dem Toten die letzten Ehren. Tags darauf war Requiem in der Stadtpfarr- kirche. Trauerfeierlichkeiten fanden iibrigens an allen Orten statt, wo eine Garnison lag. Wahrend des Leichenbegangnisses in Wien waren alle Truppenkorper durch Deputationen vertreten, im Namen des Regiments erschien Oberst Billek. Da Kranzspenden Allerhochsten Orts nicht gewiinscht wurden, widmete das Regiment den Betrag von 120 fl. der Armenkasse der Stadt Klagenfurt. Die Spende machte @ 305 ® unter der Bevolkerung einen guten Eindruck. Bald darauf ergab sich die Gelegenheit, sine zweite Spende fliissig zu machen. Ende April schickte das Offizierkorps 350 fl. nach Laibach zur Linderung der Not, die infolge einer Erdbebenkatastrophe eingetreten war. Anfang Mai kam der Kaiser nach Klagenfurt. Der Kaiser hatte unter- wegs Laibach beruhrt und augerte sich nun uberaus huldvoll iiber das Verhalten des zweiten Bataillons wahrend des Erdbebens. Den Sommer fullten Ubungen aus, die stufenweise Regiment, Brigade und Division umfagten. Die Ubungen schlossen als Korpsmanbver auf der Strecke zwischen Volkermarkt und Klagenfurt. Auf die Nachricht, dag der Inhaber am 25. Mai 1896 gestorben sei, schickte das Regiment eine aus Offizieren und Mannschafts- personen bestehende Deputation nach Gorz. Der krainische Landes- auschug richtete an das Offizierkorps ein herzlich gehaltenes Kon- dolenzschreiben. In der Stadtpfarrkirche zu Klagenfurt wurde am 29. Mai ein Requiem ahgehalten. Ein Lustrum von 30 Jahren sank mit dem Inhaber ins Grab, Anfang und Ende dieses Zeitraumes wiesen Unterschiede in solchem Umfange auf, dag es der jiingeren Generation nicht leicht fiel, sich zurechtzufinden. Die Ara Kuhn besitzt viel Ahnlichkeit mit einem hochgeschwollenen Strom, dessen Fluten rasch an den Ufern vorbeijagen. Nicht sanft platschern die Wellen talabwarts, die Wogen vielmehr iiberhasten einander und rauschen eilig am Beschauer voriiber. Ein gigantisches Bild voli glitzernder Unruhe entrollt sich vor unseren Augen und es bedarf ziemlicher Geschicklichkeit, unter dem Wirbel wenigstens die Haupt- sachen zu erfassen. Einem haufig geaugerten Wunsche Rechnung tragend, schliegen wir diesen Abschnitt mit einer Ubersicht der Feldwebel und Gleich- gestellten, welche 1878 an der Okkupation Bosniens beteiligt waren: Albert Josef, Biichsenmacher beim ersten Bataillon, lebt in Triest als Postkondukteur im Ruhestande; Bohinc Johann, Stabsfiihrer bei der Proviantur, f in Wien als Brieftrager; Božič Johann, Feldwebel bei der 5. Kompagnie, lebt in Stein als Beamter der k. k. Pulverfabrik; Bučar Johann, Rechnungsfeldwebel der 4. Kompagnie, lebt in Sarajevo als Staatsbeamter; Čadež Johann Anton, Feldwebel bei der 1. Kom¬ pagnie (vgl. Seite 281), lebt in Cilli als Sicherheitswachinspektor im Ruhestande; Cerov Ignaz, Feldwebel bei der 6. Kompagnie, lebt in Landstrag als Stragenmeister im Ruhestande; Dettela Franz, Feld- webel bei der 4. Kompagnie (vgl. Seite 277), lebt in Wien als Portier © 306 © im k. k. Augartenpalais; Engele Franz, Stabsfuhrer bei der Proviantur, lebt in Gottschee als Handelsmann; Ferant Johann, Feldwebel und Feldgendarm, Regimentsstab, f 15. Oktober 1878 zu Travnik; Folsing Alois, Feldwebel und Fahnentrager (vgl. Seite 277), wurde Reserve- offizier, lebt als Beamter in Triest; Furlan Stephan, Rechnungsfeld- webel bei der 6. Kompagnie, lebt als Hauptmann-Rechnungsfiihrer beim k. u. k. Infanterieregiment Nr. 7; Geiger Franz, Feldwebel der Regimentsadjutantur, lebt in Montenegro als Artilleriehauptmann; Gogala Franz, Feldwebel bei der 1. Kompagnie (vgl. Seite 281), wurde Reserveoffizier, lebt in Wien als Rechnungsdirektor im k. k. Finanzministerium; Gorše Anton, Feldwebel bei der 11. Kompagnie (vgl. Seite 277), lebt in Laibach als Gastwirt und Realitatenbesitzer; Ivec Josef, Rechnungsfeldwebel der 8. Kompagnie, f 1887 zu Laibach; Janežič Franz, Feldvvebel bei der 6. Kompagnie, wurde Doktor der Theologie und lebt in Laibach als Weltpriester; Jeras Franz, Feld- webel der Rechnungskanzlei, f 1890 zu Laibach als Stabsprofog; Jerovc Josef, Rechnungsfeldwebel der 9. Kompagnie, lebt als k. k. Gerichtsoffizial in Pension; Juvane Franz, Rechnungsfeldwebel der 6. Kompagnie, lebt in Laibach als Sekretar der Landesregierung; Kaplja Franz, Feldwebel der Regimentsadjutantur, lebt in Wien als Sparkassenbeamter; Košmelj Franz, Feldwebel bei der 10. Kompagnie (vgl. Seite 279), lebt in Eisnem (Krain) als Handelsmann; Kdstner Georg Johann, Feldwebel bei der 2. Kompagnie (vgl. Seite 280), f 1888 als Garde der Trabantenleibgarde; Krakar Martin, Rechnungsfeldwebel der 12. Kompagnie, lebt in Marburg als Handelsmann; Krameršič Anton, Feldvvebel bei der 12. Kompagnie, lebt in Villach als Amts- diener; Križ Johann, Feldwebel der Rechnungskanzlei, lebt in Buda- pest als Eisenbahnbeamter; Majhen Johann, Rechnungsfeldwebel der 11. Kompagnie, lebt in Wien als Beamter; Malnerič Johann, Feld- webel bei der 2. Kompagnie (vgl. Seite 281 und 282), lebt in Ragusa als Landwehroffizial; Marn Johann, Feldwebel bei der 11. Kompagnie, ist Inšpektor der Siidbahn in Tirol; Onestingl Johann, Rechnungs- feldwebel der 2. Kompagnie, lebt in Cavalese in lirol als Landwehr- offizial; Pezdirnik Johann, Stabsfuhrer der Proviantur, lebt in Lengen- feld (Krain) als Handelsmann; Pirker Franz, Feldwebel bei der 7. Kom¬ pagnie, lebt in Reifnitz (Krain) als Realitatenbesitzer; Plesche Johann, Rechnungsfeldwebel der 5. Kompagnie, f 1883 zu Wien als Privat- beamter; Prašnikar Franz, Feldwebel bei der 3. Kompagnie, lebt als Handelsmann in Amerika; Predalič Franz, Rechnungsfeldwebel der •© 307 ® 3. Kompagnie, lebt in Loitsch als Steuerverwalter; Prelovc Anton, Feldwebel bei der 5. Kompagnie, lebt in Idria als Kanzlist; Ranzinger Josef, Feldwebel und Feldgendarm, Regimentsstab, f 1890 zu Gottschee als Kaufmann; Renko Franz, Feldwebel bei der 8. Kompagnie, lebt in Fiume als Handelsmann; Richteršič Johann, Rechnungsfeldwebel der 7. Kompagnie, lebt in Wien als Eisenbahnbeamter; Rogel Anton, Feld- webel bei der 9. Kompagnie, lebt als k. k. Eisenbahnkondukteur in Linz; Šeber Josef, Buchsenmacher beim dritten Bataillon, lebt in Wien im Ruhestande; Semič Johann, Biichsenmacher beim zweiten Bataillon, f beim 22. Infanterieregiment in Spalato; Šubic Johann, Stabsfiihrer der Proviantur, f in Miinchen als akademischer Maler; Tomič Franz, Rechnungsfeldwebel der 6. Kompagnie, lebt in Landstrag als Reali- tatenbesitzer; Vavpotič Franz, Feldwebel der Rechnungskanzlei, lebt in Rudolfswert als Steuerverwalter; Vončina Johann, Rechnungs- feldwebel der 10. Kompagnie, lebt als k. k. Gerichtsoffizial in Pension; Willmann Johann, Rechnungsfeldwebel der 1. Kompagnie, f zu Agling als Eisenbahnbeamter; Žemva Johann, Sanitatsfeldwebel beim Regi¬ mentsstab, lebt in Sarajevo als Gendarmeriewachtmeister im Ruhe¬ stande; Zore Martin, Regimentstambour, lebt als Postbeamter in Triest; Žvan Johann, Feldwebel bei der 7. Kompagnie, f 1902 zu Lengenfeld (Krain). BENUTZTE QUELLEN: a) Handschriften: Kriegsarchiv, Akten und Protokolle. Aufzeichnungen des Herrn Oberstleutnants Drennig. Mitteilungen Seiner Exzellenz Gdl. von Kertschek. Mitteilungen des Herrn Generals Franz Freiherrn von Kuhn. Mitteilungen des Herrn Amand Freiherrn von Schweiger-Lerchenfeld. b) Druckwerke: Andrejka, Slovenski fantje v Bosni in Hercegovini 1878, 1904. Kriegsarchiv, Die Okkupation Bosniens und der Herzegowina durch k. k. Truppen im Jahre 1878, Wien 1879. Magirus, Wilhelm Herzog von Wiirttemberg, Stuttgart 1897. Rogge, Osterreich seit der Katastrophe Hohenwart-Beust, Leipzig 1879, Brockhaus, 2 Bde. Veltze, Unsere Truppen in Bosnien und der Herzegowina, Einzeldar- stellungen, Wien 1907, Štern, 8 Bde. Wrede, Geschichte der k. u. k. Wehrmacht. ® 308 ®> VII. DIE ARA MILDE 1897 bis auf die Gegenwart. 'ach dem Tode Kuhns blieb das Regiment durch acht Monate ohne Inhaber. In dieser inhaberlosen Zeit be- ging das Regiment am 7. August 1896 den Gedenktag von Jaice. Darauf folgte eine Manoverperiode, die in den Tagen vom 21. bis 23. September 1896 als Kaiser- manover in der Gegend von Csakathurn ihren Abschlug fand. Zu Beginn des Jahres 1897 wurde das Regiment durch zwei wichtige Ereignisse beriihrt: am 4. Februar ernannte Seine Majestat der Kaiser den Prasidenten des Militarobergerichts, FML. Hugo Milde von Helfenstein, zum Regimentsinhaber, am 6. April bekam das dritte Korps einen neuen Chef in der Person des FZM. Succovaty, der hiedurch Nachfolger des zum Truppeninspektor erhobenen FZM. Reinlander wurde. Wie iiblich, begab sidi Oberst Baron Billek am 27. Februar nach Wien, um dem Inhaber seine Aufwartung zu machen. Milde, der am 28. April 1897 anlaglich seines fiinfzigjahrigen Dienst- jubilaums das Grogkreuz des Franz Josefordens bekam, trat zwei Tage spater, am 1. Mai, als Feldzeugmeister ad honores in den Ruhe- stand. Bevor Milde aus dem aktiven Dienste schied, stattete er dem Regimente einen Besuch ab. Von Villadi kommend, traf er am Abend des 1. Mai in Klagenfurt ein und wohnte tags darauf den Feierlidi- keiten bei, die ihm zu Ehren veranstaltet wurden. Die Feierlichkeiten 'S) 309 ® begannen mit einer Kirchenparade, dann folgte eine Defilierung des Regiments, um 10 Uhr war Vorstellung des Offizierkorps im Biblio- thekzimmer, um 2 Uhr Diner in der Offiziersmesse. Da Milde wiinschte, dag sich jeder Mann ein Glas Wein gonne, spendete er 400 fl. zu diesem Zwecke. Es war ein denkwiirdiger Tag, der allen Teilnehmern lange im Gedachtnisse haften blieb. Hugo Milde von Helfenstein blickte zur Zeit seiner Ernennung zum Regimentsinhaber auf eine bewegte tatenreiche Laufbahn zuriick. Seine Geburt fallt in die Zeit des Vormarz, er erblickte das Licht der Welt zu Mezo-Tur in Ungarn am 9. Mai 1834. Im Alter von dreizehn Jahren wurde er am 2. Mai 1847 als Regimentskadett assentiert, und zwar zum Infanterieregiment Nr. 54, das damals in Krakau stationiert war. Von Gestalt ein Riese, ertrug der Dreizehn j ahrige die Strapazen des Dienstes verhaltnismagig leicht. Ein leuchtendes Beispiel eiserner Willenskraft besag der Knabe an seinem Vater, der als Hauptmann im Regimente diente. Im Friihjahr 1848 war Krakau der Schauplatz einer Revolution, deren Bewaltigung den Truppen groge Muhe verursachte; an den Stragenkampfen, die am 25. und 26. April stattfanden, wirkte Hugo Milde mit. Im Alter von vierzehn Jahren wurde er am 11. Juli 1848 zum Leutnant ernannt. Unmittelbar darauf nahm er an verschiedenen Operationen teil, die sein Regiment in Oberitalien vollfiihrte. Sein Vater, der inzwischen zum Major vorgeruckt war, erwarb sich in den Kampfen des Jahres 1848/49 das Militarverdienstkreuz; von Hugo Milde verlautet, dag er sich sehr tapfer und tatig benommen habe. Das ungewohnlich zarte Alter mag erklaren, warum Hugo Milde nur langsam vorriickte, erst am 1. Janner 1853 wurde er Oberleutnant und am 5. April 1859 Hauptmann. Im Vergleich zu anderen Kameraden war er aber noch immer zu beneiden, da er sich in der angenehmen Lage befand, als Fiinfundzivanzigjahriger eine Kompagnie vor den Feind zu fiihren. Wahrend des Feldzuges von 1859 zeichnete sich Hugo Milde durch Mut und Entschlossenheit aus, sowohl bei Magenta wie bei Solferino legte er eine solche Tapferkeit an den Tag, dag man ihm das Militar¬ verdienstkreuz zuerkannte. Bei der grogen Reorganisierung der In- fanterie, die am 1. Februar 1860 aus 63 Regimentern deren 80 machte, gelangte Milde zum Infanterieregiment Nr. 71, das sich in Padua formierte. Unter den Hauptleuten, die dem neuen Regimente ange- horten, verdient Diego Freiherr von Karwinsky genannt zu werden. Am 21. Janner 1862 vermahlte sich Milde mit Wilhelmine Waschitz. Gegen Untergebene galt Milde als streng, doch wohlwollend, er besag auf Offiziere und Mannschaft grogen Einflug, weil er fur deren Wohlfahrt zu sorgen pflegte. Wahrend des Feldzuges 1866 in Italien erneuerte Milde, Hauptmann im 76. Infanterieregimente, seinen Ruf als tapferer Mann, ihm wurde noch nach Jahren nachgeriihmt, dag er durch sein unerschrockenes Benehmen bestens auf den Geist der Truppe eingewirkt habe. Nach dem Feldzuge gelangte Milde fur zwei Jahre nach Klagen- ' " . den ihm d&S Sch ! ck ‘ Mildeserster Auf- nete, war nicht ohne enthalt in Klagenfurt jmmML ®;- ; VA Dornen. Die Ma- fiel in das Jahr 1867, • A-fJgH * jorscharge errcidite als er zum zvveiten- Milde am 4. Juni 1870 mal die Stadt be- “ |®J|| auf Grund einer Prii- suchte, schrieb man u fung, die er aus den 1897. Innerhalb die- Generalstabsfachcrn ses Zeitraumes von abgelegt hatte. Bald dreigig Jahren war darauf wurde er aus- Milde vom Haupt- ersehen, als Profes- mann aufgestiegen Gdl. Hugo Milde v. Helfenstein sor der Strategie zu zum Feldmarsdiall- inhaber sest 1897 wirken. Die Schiller, leutnant. Der Weg, die er unterwies, gehorten dem hoheren Artilleriekurse, dem hoheren Geniekurse, endlich audi dem Zentral-Infanteriekurse an. Eine Zeitlang wirkte er am Vorbereitungskurse fur Stabsoffiziersaspiranten der Artillerie. Im Status des Generalstabes riickte Milde am 1. Mai 1876 zum Oberstleutnant vor. Die Ereignisse in Bosnien, die am 22. August 1878 eine namhafte Verstarkung der Okkupationstruppen zur Folge hatten, brachten Milde in das Hauptquartier Szaparys, Milde hatte daselbst die Funktion eines Generalstabschefs auszuiiben. Es ge- lang Milde, die in ihn gesetzten Erwartungen gliinzend zu recht- fertigen, bei kalter Uberlegung entwickelte er regen Eifer fiir offen- sives Handeln. Mildes Tatigkeit fand zunachst ihre Anerkennung dadurch, dag er am 21. Oktober zum Obersten befordert wurde. Einen Monat spater, 20. November, wurde er Kommandant des In- fanterieregiments Nr. 32. An Dekorationen erhielt Milde am 9. De- zember den Leopoldorden und am 21. Dezember 1878 die Aller- hochste belobende Anerkennung fiir seine Leistungen als Lehrer an den oben genannten Spezialkursen. Wesentliche Dienste als •© 311 ® Regimentskommandant zu leisten, war Milde nicht beschieden, ihn traf am 30. September 1880 die Bestimmung, nach Lemberg abzugehen und daselbst als Generalstabschef beim galizischen Generalkommando zu wirken. Kommandierender General war Baron Litzelhofen, an dessen Stelle iibrigens sehr bald Wilhelm Herzog von Wurttemberg trat. Nach kaum halbjahrigem Aufenthalte in Lemberg bat Milde aus Ge- sundheitsriicksichten um Enthebung von seinem Posten. Er sah diesen Wunsch bald erfiillt, unter definitiver Einteilung zur Truppe erhielt er am 15. April 1881 das Kommando des Infanterieregiments Nr. 48, das 1882 in Graz und 1883 in Wien garnisonierte. Als Regimentskomman¬ dant wirkte Milde drei Jahre lang, am 31. Marž 1884 wurde er Komman- dant der 49. Infanteriebrigade in Wien. Ein halbes Jahr spater riickte er in die Generalscharge vor. Die Funktionen eines Brigadiers versah Milde durdi vier Jahre, hierauf wurde er Divisionar in Jaroslau und avancierte am 1. November 1889 zum Feldmarschalleutnant. Nach dreijahriger Tatigkeit in Jaroslau iibernahm Milde am 10. Dezember 1891 die Stelle des Prasidenten des Militarobergerichts in Wien. Am 8. September 1895 erhielt er die Wiirde eines wirklichen Geheimen Rates. Bei der Verleihung der Inhaberstelle stand Milde nicht allein, mit ihm zugleich erhielten die Generale Gradi, Merta, Schulenburg, Hold und Probszt je ein Regiment. Bis zur Ara Kuhn war der Inhaberwechsel ein Ereignis, das fur die Regimenter die weitreichendste Bedeutung gehabt hatte. Mit dem Beseitigen der Inhaberrechte biigte die Institution ihren friiheren Wert ein, Inhaber und Regiment umschlang fortan ein loses Band. Trotzdem darf Milde das Verdienst in Anspruch nehmen, unter die Gonner des Regiments gerechnet zu werden. Mit groger Spannung sah das Regiment dem ersten dienstlichen Besuch des neuen Korpskommandanten entgegen, denn diesem ging der Ruf voran, ein Mann eiserner Pflichterfullung zu sein. FZM. Succo- vaty inspizierte vorerst in Laibach, bevor er nach Klagenfurt kam. Das zur Garnison Laibach gehorende zvrnite Bataillon des Regiments besichtigte der Korpskommandant am 2. Juni, das Regiment selbst wurde am 10. und 11. Juni in Klagenfurt einer eingehenden Priifung unterzogen. Wer da weig, mit welchem Hangen und Bangen jeder neue Korpskommandant begrtigt wird, wird die Genugtuung der Offiziere verstehen, als Succovaty dem Regimente Lobesworte spendete, die iiber das Mag konventioneller Form hinausgingen. Sieben Wochen spater fand sich Succovaty abermals in Klagenfurt ein, um dem @ 312 -s Bestschiegen der Offiziere beizuwohnen. Audi dem im Frujahr gegriindeten Lawn Tennisklub zollte Succovaty Aufmerksamkeit, indem er am 22. Juli mitspielte. Das Bestschiegen hatte fiir die Teilnehmer einen besonderen Reiz, da der Inhaber als ersten Preis eine prachtige goldene Taschenuhr samt goldener Kette gespendet hatte. Unter FZM. Succovaty war das sogenannte Inspizierungsschiegen der Priifstein der Schiegausbildung der Truppen des Korps. In jedem Jahre wurden je zwei Kompagnien per Bataillon durch den Brigadier, eine durch den Divisionar im Ubungsschiegen inspiziert. Die Inspi- zierung der vierten Kompagnie jedes Bataillons behielt sich der Korpskommandant selbst vor. Der Inspizierende wahlte auf dem Schiegplatze aus der zur In- spizierung gelangenden, mit vollem Stande ausgeriickten Kompagnie fiir jede Hauptiibungsnummer einer jeden Sdiiegklasse einen Mann aus, wahrend die Wahl je eines zweiten Mannes dem Kompagnie- kommandanten iiberlassen blieb. Unter strenger Kontrolle sowohl hinsichtlidi der schiegenden Mannschaft als auch der Zahl der zu verfeuernden Patronen wurde das Priifungsschiegen durdigefiihrt. Die Zieler standen ebenfalls unter der strengen Kontrolle von Offizieren. Die Schiegresultate wurden durdi den Inspizierenden an den in die Schieghalle gebrachten Scheiben konstatiert. Ein Bild von dem Fortschritte in der Schiegausbildung kann man gewinnen, wenn man die Resultate bei den im Laufe der Jahre statt- gefundenen Priifungsschiegen in Betracht zieht. Im ersten Jahre erreiditen die vom Brigadier inspizierten Kom¬ pagnien des Regiments 19 bis 21 Prozent Treffer. Die Trefferprozente stiegen dann in den folgenden Jahren auf 30 bis 40. Im Jahre 1901 erreichte die beste Kompagnie des Regiments 50 Prozent Treffer und deren Kommandant erhielt die schriftliche Belobung des Korpskom- mandos. Dies regte den edlen Wetteifer in hohem Mage an und die Treffresultate waren nun von Jahr zu Jahr betraditlich steigende, 60, 75, 80 Prozent Treffer und mehr aufweisend. In ahnlicher Weise wie die Mannsdiaft, hatten audi die Offiziere alljahrlich ein Priifungsschiegen zu absolvieren. Vom Jahre 1908 an wurde die Priifung im Ubungsschiegen auf eine andere Art durdigefiihrt. Es schog die gesamte Mannsdiaft der zur Inspizierung gelangenden Kompagnie auf ein Ziel, das auf einei @ 313 ® grogen Scheibe angebracht war. Die geringste Gesamt-Hohen- und Breitenstreuung aller von der Kompagnie abgegebenen Schiisse wurde bei Erfiillung besonderer Bedingungen als die beste Leistung anerkannt. Audi dem feldmagigen Schiegen wendete Succovaty seine be- sondere Aufmerksamkeit zu. Er betonte wiederholt die Notwendigkeit eines haufigen Wedisels der Gefechtsschiegplatze. Die Garnison Klagen¬ furt hatte einen solchen bei Maria Elend. Im Jahre 1908 wurde dieser aufgelassen und ein neuer Gefechtsschiegplatz bei Gleinach nachst Unterferlach etabliert. Die Nahe desselben von Klagenfurt brachte die Moglichkeit, das feldmagige Einzelschiegen, das bisher auf dem Elementarschiegplatz vorgenommen wurde, auf den Gefechtsschieg¬ platz zu verlegen und diesen Ausbildungszweig instruktiver und feld- magiger zu gestalten. Von den Ereignissen des Jubilaumsjahres 1898, die zunachst das Regiment beriihrten, waren zu erwahnen die Vermahlung des Hauptmannes Jakob Razlag am 8. Janner, jene des Oberleut- nants Adolf Tambornino am 18. Februar und jene des Oberleut- nants Friedrich Kovačič am 19. Februar. Dem am 7. Janner zu Wien verstorbenen P^ZM. Freiherrn von Schonfeld erwies das Re¬ giment die letzten Ehren durch eine Deputation, welcher nebst Oberst Baron Billek der Proviantoffizier Oberleutnant Paul Wagner und die Leutnants Griinenwald, Pavich und Frauenfeld angehorten. Zum Entsetzen seiner Kameraden veriibte Leutnant Walter von Griinenwald am 29. Janner einen Selbstmord in Klagenfurt. Was den blutjungen, begabten Offizier in den Tod trieb, blieb in Dunkel gehiillt. Welcher Beliebtheit sich Grunemvald im Regimente er- freute, mag hervorgehen aus der Tatsache, dag am Leichenbegangnis, welches seinem Testamente zufolge in Graz stattfand, eine zahlreidie Deputation teilnahm. Unter Fiihrung des Bataillonskommandanten Oberst Baron Buttlar begaben sich nach Graz die Hauptleute Erz- herzog Josef Ferdinand und Johann Konschegg, die Oberleutnants Walland, Braun und Liel, die Leutnants Krepi, Hosp und Fosdietti. Den ersten und zugleich letzten Schmerz, den der Oberst Baron Billek im Regimente erlebte, war die Scheidestunde. Am 10. Juli 1898 zum Kommandanten der 48. Infanteriebrigade ernannt, veranstaltete Billek acht Tage spater ein Abschiedsfest im Offizierskasino unter Zuziehung aller Regimentsdamen. Das Portrat, welches er der Bilder- galerie des Regiments schenkte, versah er mit der Widmung: „Gliick, Ruhm und Ehre seien unzertrennlich von diesem braven Regimente, ® 314 > dessen Kommandant zu sein ich die Ehre hatte.“ Billek hinterlieg ein gutes Andenken im Regimente, sein aus Herzensgiite hervor- quellender Frohsinn hatte ihm die Anhanglichkeit seiner Unter- gebenen in reichem Mage erworben. Zu Slatina im Banat am 17. De- zember 1841 geboren, war Billek vor Beginn des Feldzuges 1859 in die Armee getreten. Als Oberleutnant erwarb er sich 1866 das Militarverdienstkreuz, ein Jahrzehnt spater vermahlte er sich mit Emilie Kiinschner, als Hauptmann nahm er teil 1878 an der Okku- pation von Bosnien und sechs Jahre spater erlebte er die Genug- tuung, mit dem Franz Joseforden dekoriert zu werden. Regiments- kommandant geworden, tat er ungemein viel zum harmonischen Zusammenwirken des Offizierkorps, auger Dienst fiihlte er sich als Hausherr, der seinen Gasten das Leben angenehm zu machen sucht. Wirksam unterstiitzten ihn dabei seine Gemahlin und seine drei Tochter. Alles in allem, Billek verwaltete das ihm anvertraute Amt mit Takt, das Offizierkorps sah ihn ungern scheiden. Unter Oberst Baron Billek hatten sich die Manoverperioden wie folgt gestaltet: 1893. Im Regiment vom 27. Juli bis 23. August in Laibach; per Eisenbahn nach Pettau, in der Brigade bis 5. September, in der Division bis 12. September, im Korps bis 14. September, hierauf Kaisermanover bis 21. September. Vom Manoverterrain begibt sich das Regiment in die neue Garnison Klagenfurt. 1894. Im Regiment vom 30. Juli bis 17. August, in der Brigade bis 24. August in Klagenfurt, freiziigig bis 29. August, in der Division bis 7. September im Raume Judenburg-Knittelfeld, Fugmarsch nach Klagenfurt, Eintreffstag 11. September. Das zweite Bataillon kam am 30. Juli per Bahn nach Klagenfurt, nahm an allen Ubungen teil und reiste am 8. September per Bahn nach Laibach zuriick. 1895. Im Regiment vom 1. bis 17. August, in der Brigade bis 28. August in Klagenfurt, in der Division bis 7. September frei- ziigig im Raume Wolfsberg-St. Andra im Lavanttale, im Korps bis 11. September. 1896. Im Regiment vom 1. bis 26. August in Klagenfurt, in der Brigade bis 3. September im Raume Mahrenberg-Leibnitz, in der Division bis 14. September im Raume Leibnitz - Radkersburg, im Korps bis 19. September im Raume Radkersburg - Pettau, Kaiser¬ manover bis 23. September gegen das 13. Korps. ■© 315 ® 1897. Im Regiment vom 1. bis 17. August in Klagenfurt, in der Brigade bis 29. August auf der Strecke nach Cilli - Wollan, in der Division bis 7. September, im Korps bis 10. September. Das in Lai- bach stationierte zweite Bataillon kam am 1. August nach Klagenfurt und ging am 11. September nach Laibach zuriick. Billeks Nachfolger, Oberst Hugo Hanel, kam vom 61. Infanterie- regiment. In den Beginn seiner Amtstatigkeit fiel die iiblidie Jaice- feier mit vorangehendem Bestschiegen fur Mannschaft und Offiziere. Am 22. August 1898 wurde das Regiment per Eisenbahn nach Bruck an der Mur befordert, um dann in freiziigigen Manovern in die Gegend von Hartberg zu gelangen. Die Manoverperiode erfuhr am 10. Sep¬ tember ihren Abschlug. An demselben Tage wurde in Genf das Attentat auf die Kaiserin Elisabeth veriibt, die hehre Frau, die zeitlebens keinem Menschen etwas Ubles zugefiigt hatte, mugte unter den Handen eines ruchlosen Anarchisten namens Luccheni ihre Seele aushauchen. Da Luccheni italienischer Abstammung war, regte sich an vielen Orten eine gewisse Erbitterung gegen seine Stammesgenossen. In Triest kam es darob zu Ausschreitungen und Exzessen, die das Einschreiten von Militar erforderten. Zur Dampfung der Unruhen wurde nebst anderen Truppen das dritte Bataillon Major Prašnikar am 16. September nach Triest entsendet. Das Bataillon verweilte in Triest fast eine Woche, am 22. September kehrte es nach Klagenfurt zuriick, bereichert um eine Belobung seitens des Triester Statthalters, der das musterhafte, taktvolle Auftreten der Assistenztruppen ge- biihrend hervorhob. Dem ereignisreichen Jahre 1898folgten drei stille Jahre. Nach zwei- jahrigem Aufenthalte in Klagenfurt mugte Erzherzog Josef Ferdinand am 1. November 1899 zum 59. Infanterieregiment abgehen. Der kaiser- lidie Prinz hatte sich viele Sympathien erworben. Im Herbst 1900 wurde das seit Jahren in Laibach stationierte zweite Bataillon nach Klagenfurt verlegt, an dessen Stelle ging das erste Bataillon nach Laibach. Vom L Janner bis 15. August 1901 war dem Regimente zugeteilt der rumanische Generalstabshauptmann Heinrich Cihosky. Augenscheinlich nahm der rumanische Gast eine Reihe vorteilhafter Eindriicke in sich auf, denn auf Grund seiner Berichte sah sich die rumanische Regierung veranlagt, einem anderen Offizier, dem Ober- leutnant Michael Ionescu, die Zuteilung beim Regimente zu erwirken. Oberleutnant Ionescu traf schon am 30. September 1901 in Klagen¬ furt ein und blieb zwei Jahre. Ihm folgte am 1. Oktober 1903 der a> 316 ®> Leutnant Zoiade, ebenfalls auf die Dauer von zwei Jahren. Ein vierter rumanischer Offizier, Oberleutnant Heinridi Minculescu, wurde am 12. November 1908 zugeteilt, mit der Bestimmung, gleidifalls zwei Jahre im Regimente zu verbringen. Aus dem Jahre 1899 mug eine Episode erwahnt werden, die in ihrer Art einzig dasteht. Ein gewesenes Regimentsmitglied, der bei der Arcierenleibgarde dienende Rittmeister Andrejka, bradite namlich einen seit langerer Zeit vorbereiteten Plan zur Ausfiihrung, indem am 5. Oktober im Dorfe Semič die Weihe des Denksteines stattfand, der dem Andenken des verstorbenen Korporals Pavličič (vgl. Seite 282) galt. Pavličič, im Herbste 1875 zum Regimente assentiert, war nadi der Okkupation entlassen worden. Er tibernahm den kleinen, mit Schulden belasteten Bauerngrund seines Vaters und trachtete nun, die Wirtschaft in die Hohe zu bringen. Es gelang ihm, eine Braut heimzufiihren, die ihm eine bescheidene Mitgift mitbrachte, dessen- ungeachtet kam er auf keinen griinen Zweig. Entbehrungen, Not und Elend sagen in seinem Hause als standige Gaste, statt besser, wurde es itnmer schlechter. Da fagte Pavličič den Entschlug, nach Amerika zu gehen und so lange in der Fremde zu bleiben, bis er so viel Ersparnisse hatte, um das vaterliche Erbe mit Erfolg ver- walten zu konnen. Gedacht, getan. Pavličič trat die Reise nach Amerika an und binnen wenigen Jahren hatte er ein kleines Ver- mogen erwirtschaftet. Der Riickreise in die Heimat stellte sich jedoch ein Hindernis entgegen, Pavličič hatte einer Einberufung zur Waffeniibung nicht Folge geleistet und nun mugte er einer Strafe gewartig sein. In einem an den Kaiser gerichteten Gesuche schilderte Pavličič schlicht und einfach seine Lage und bat um die Bewilligung straffreier Ruckkehr. Gnadenbeweise sind dem Kaiser ein Herzens- bediirfnis, Pavličič erhielt die erbetene Amnestie, und zu seiner Freude wurde ihm bedeutet, dag er die mit der Tapferkeitsmedaille verbundene Zulage sogar fiir die in Amerika verbrachte Zeit beziehen konne. Als der Gliicklichsten Einer kam Pavličič 1885 in sein Heimats- dorf Semič und mit dem ersparten Gelde brachte er sein Anwesen zum Prosperieren. Das ersparte Geld war aber nur ein ephemeres Gliick, Pavličič hatte sich in Amerika den Keim einer Krankheit ge- holt, die ihn am 2. Janner 1888 im Alter von 33 Jahren aufs Toten- bett warf. Auf Rittmeister Andrejka, in dessen Kompagnie Pavličič die Okkupation mitgemacht hatte, iibte der Tod des jungen Mannes einen nachhaltigen Eindruck aus und so entstand der Plan zur @ 317 ® Errichtung des Grabsteines. Um die Kosten aufzubringen, scheute Andrejka keine Miihe. Es wahrte zehn Jahre, bis Andrejka die erforderliche Summe beisammen hatte. Erzherzog Rainer, Erzherzog Friedrich und Erzherzog Eugen, das Reichskriegsministerium, der Inhaber des Regiments, auch FZM. Kerczek und Rittmeister Andrejka , spendeten Betrage fiir diesen Zweck. Da es sich nicht nur um die Auf- stellung des Denksteines, sondern auch um dessen Erhaltung handelte, iibergab Andrejka das gesammelte Geld der eben gegriindeten Spar- kasse in Semič, die den Betrag an die Spitze der Einlagen setzte. Der Betrag wurde unter Nummer 1 gebucht. Am 5. Oktober 1899 erfolgte die kirchliche Weihe des zwei Meter hohen Denksteines, der in slovenischer Sprache nachstehenden Text aufwies: „Hier ruht Johann Pavličič aus Vrtača, Korporal des 17. Infanterieregiments, Besitzer der silbernen Tapferkeitsmedaillen 1. und 2. Klasse, geb. 25. Dezember 1855, f 2. Janner 1888. Fragt ihr, wer dieser Held wohl sei — Aus Krainer Heldenland ein Bauer schlicht und treu. Friede seiner Asche.“ Am Sockel, der auf die Gefechte von Rogelje, Jaice und Livno verweist, stehen die Worte: „Gewidmet von Vorgesetzten und Gonnern dem mustergiiltig tapferen Soldaten." Der durch Andrejka ausgefiihrte Gedanke fand iibrigens rasch Nachahmung, und es verdient hervor- gehoben zu werden, dag das Regiment niemals die schuldige Pietat verabsaumte. Fiir ein Denkmal, das 1902 in Peterwardein zur Er- innerung an den 5. August 1716 errichtet wurde, spendete das Regiment 50 Kronen; zur Instandhaltung des Grabsteines auf dem Friedhofe zu Rogelje, wo Oberleutnant Doxat (vgl. Seite 256) ruht, vvidmete 1903 das Regiment 105 Kronen; tur das Vegadenkmal in Laibach, das liber Anregung des Majors Michael von Lukane 1906 zustande kam, spendete das Regiment 200 Kronen; endlich fiir das bei Tarvis 1909 errichtete Denkmal 100 Kronen. Im Friihjahr 1902 kam Hauptmann Emanuel Bryda in die Lage, der Gemeinde Windisch-Graz erspriegliche Dienste zu leisten. Der Anlag war allerdings ein trauriger, am 10. Mai brach in Windisch- Graz eine verheerende Feuersbrunst aus, der innerhalb weniger Stunden 70 Hiiuser zum Opfer fielen. Hauptmann Bryda traf auf der Brandstatte am 11. Mai um 2 Uhr friih ein. Bei seiner Kompagnie be- fanden sich die Leutnants Vinzenz Ligotzky und Alexander Kanovich. Der in Flammen stehende Markt bot \vahrend der Nadit einen schauer- lich schonen, iiberwaltigenden Anblick. Weinend beklagten Einwohner den Verlust ihrer ganzen Habe. Nadi kurzer Orientierung machte ® 318 ® sich Bryda an die Arbeit, zu retten, was iiberhaupt zu retten war. Das Losdien der Flammen ging verhaltnismagig noch am leichtesten vonstatten, schwieriger und gefahrlicher waren die Arbeiten, die das Niederreigen aller dem Einsturzen verfallenen Hauser erforderte. Fiinf Tage lang arbeitete die Kompagnie, und zwar taglich zehn Stunden. Bryda trug Sorge dafiir, dag die gerettete Habe gegen Diebstahl gesichert blieb. Die Art und Weise, wie Bryda den Bewohnern Hilfe leistete, fand Eingang in Grazer Zeitungen, sowohl die „Tagespost“ wie das „Grazer Tagblatt“ berichteten am 16. Mai, dag der braven Kompagnie von seiten der Marktgemeinde Windisch-Graz Ovationen bereitet worden seien. Statthalter Graf Clary und Landeshauptmann Graf Attems, die beide auf der Brandstatte erschienen waren, riihmten Brydas Eifer zuerst miindlich, spater in einer Eingabe an das Korps- kommando auch schriftlich. Succovaty sprach am 17. Mai 1902 den drei Offizieren Bryda, Ligotzky und Kanovich fiir ihr unerschrockenes Einschreiten und unermiidliches Ausharren die belobende Anerken- nung aus. Ahnliche Dienste erwies die 16. Kompagnie, Hauptmann Friedrich Morton und Leutnant Zdenko Houška, im Sommer 1903 der Gemeinde Mauthen im Gailtale. Auch hier brach eine Feuersbrunst aus, die mit rasender Schnelligkeit 114 Objekte ergriff. Die Kompagnie, die am 11. Juli auf der Brandstatte erschien, unterzog sich den Rettungs- arbeiten mit solchem Eifer, dag das Korpskommando dem Hauptmann Morton und dem Leutnant Houška die belobende Anerkennung zu- kommen lieg. Wie ja selbstverstandlich, schritten die Abbrandler un- verweilt an den Wiederaufbau ihrer Hauser. Noch waren die meisten Objekte nicht vollendet, als ein anderer tiickischer Feind den Ort bedrohte. Der September brachte Regengiisse in solcher Menge, dag iiber Karnten eine Hochwasserkatastrophe hereinbrach. Wieder beorderte das Korpskommando Abteilungen des Regiments zur Hilfe- leistung. Diesmal galt es, sechs Gemeinden zu unterstutzen: Delladi, Dollach, Klebach, Muhldorf, Mandorf und Mauthen. Nach Delladi gingen 54 Mann der 7. Kompagnie, Hauptmann Johann Balzar, Oberleutnant Josef Rant und Leutnant Emil Sellyey, Dauer des Aufenthaltes vom 16. bis 27. September; nach Dollach im Bezirke Spittal gingen 50 Mann der 14. Kompagnie, Oberleutnant Johann Fidrmuc und Leutnant Nikolaus Giurovich, Dauer des Aufenthaltes vom 22. September bis 2. Oktober; nach Klebach-Lind gingen 51 Mann der 9. Kompagnie, Oberleutnant Franz von Liel mit den Kadetten © 319 ® Georg Raslič und Adalbert Tancsa, Dauer des Aufenthaltes vom 19. bis 30. September; nach Miihldorf im Molltale gingen 60 Mann der 5. und 6. Kompagnie, Oberleutnant Viktor von Krepi und Kadett Franz Perhauc, Dauer des Aufenthaltes vom 16. bis 28. September; nach Mandorf bei Kotschach gingen 30 Mann der 13. Kompagnie, Ober¬ leutnant Rudolf von Pfeiffer, Dauer des Aufenthaltes vom 18. bis 27. September; nach Mauthen gingen 30 Mann der 15. Kompagnie, Oberleutnant Wilhelm von Hosp, Dauer des Aufenthaltes vom 18. bis 25. September. Den Hilfeleistenden blieb diese Kommandierung lange im Gedachtnis haften, hier mugte taglich bis an die Grenze der Er- schopfung gearbeitet werden. Die tosenden Wassermassen bedingten die Herstellung von mannigfachen Uferschutzbauten und stundenlang stand die Mannschaft im eisigen Sdmeewasser bis an die Hiiften. Von Sonntagsruhe war natiirlich keine Rede, die tagliche Arbeitsleistung betrug zehn bis zwolf Stunden, sonst ware man der Katastrophe nicht Herr geworden. Der riihmenswerte Eifer, den die Abteilungen des Re- giments bekundeten, fand spater die verdiente Anerkennung teils in Form von Dekorationen, teils in Form von Dekreten. Mit der Ver- dienstmedaille am roten Bande wurden dekoriert Hauptmann Razlag und Oberleutnant Krepi; ein Belobungsdekret erhielten die Ober- leutnants Pfeiffer, Hosp, Liel und Rant; eine belobende Anerkennung mittelst Erlasses bekamen Oberleutnant Fidrmuc und die Leutnants Giurovich und Sellyey. Die 1903 begangene Jaicefeier verlief unter besonderem Geprange, hervorgerufen dadurch, dag die bosnische Okkupation vor 25 Jahren vor sich gegangen war. Das Regiment hielt sowohl in Klagenfurt wie audi in Laibach Festlichkeiten ab, der Schwerpunkt lag aber begreiflicherweise in Laibach, wo zwei ehemalige Mitkampfer, Gym- nasialprofessor Andreas Senekovič und Oberrechnungsrat Anton Svetek, ein Komitee zu diesem Zwecke einberufen hatten. Die Feier in Laibach ging am 15. August vor sich, aus der Umgebung stromten viele Veteranen herbei. Die Festmesse zelebrierte Militarkurat Gym- nasialprofessor Dr. Johann Svetina unter Assistenz von drei Priestern, die 1878 an der Okkupation teilgenommen hatten. Es waren dies die Pfarrer Malenšek, Henikmann und Zamida. Nach dem Hochamte defi- lierten die Veteranen, um halb 1 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer in den Lokalitaten zur „Neuen Welt“ zu einem Bankett. Anton Gorše, einst Feldwebel im Regimente (vgl. Seite 277), war Gastgeber und er lieg sich die Gelegenheit nicht entschliipfen, seiner Anhanglichkeit ® 320 @ dadurch Ausdruck zu verleihen, dag er den alten Regimentskameraden das Beste aus Keller und Kiidie bot. Gorše ging sogar so weit, dag er zwei Monate spater die Namen der Teilnehmer durdi eine Gedenktafel an seinem Hause verewigen lieg. In ursadilidiem Zu- saminenhange mit dieser Jaicefeier stand das Entstehen des Budies »Slovenski fantje v Bosni in Hercegovini 1878“, das im Herbst 1904 in einer Auflage von 90.000 Exemplaren gedruckt wurde. Auflagen in solcher Hohe verzeichnet man sonst nur bei Romanen sehr be- ruhmter franzosischer Schriftsteller, wie Dumas, Zola, allenfalls auch Marcel Prevost. Dabei ist Franzosisch iiber den ganzen Erdball ver- breitet, wahrend die slovenische Sprache nur ein kleines Gebiet um- fagt. Man mug somit sagen, das Andrejka, der Verfasser des Buches, einen ganz ungewohnlichen Erfolg mit seiner literarischen Leistung erzielte. Andrejkas Waffengefahrte, Oberstleutnant Drennig, behauptete von dem Buche, dag es iiberhaupt das beste Werk der slovenisdien Literatur sei, ein wahres Volksbuch, in der Diktion so gehalten, dag sich jeder Leser mit Genug der Lekture hingeben konne. Ahnlich lauteten Rezensionen, welche in der „Vedette“, im »Slovenski Narod 11 und in der »Laibacher Zeitung 11 erschienen, selbst der Landesausschug sah sich veranlagt, an Andrejka eine Zuschrift zu riditen, die unter dem Datum: Laibach, am 24. Oktober 1905 nachstehenden Wortlaut hatte: Der Landesausschug des Herzogtums Krain spridit Euer Hodrvvohl- geboren seinen warmsten Dank fiir das ubersendete Praditexemplar Ihres Werkes aus. Ihr Werk hat mit Redit in allen slovenisdien Kreisen ein augerordentliches Interesse wachgerufen, und noch spatere Generationen werden sidi mit Freude der Heldentaten ihrer Vorganger erinnern, der unermiidlidien tapferen Soldaten, die mit ihrer Uner- schrockenheit wesentlidi beitrugen, dag sich Bosnien und die Herze- gowina so rasch beruhigten. Die krainerisdien Bursdien, unter der altehrwiirdigen osterreichisdien Fahne kampfend, haben vollauf das Vertrauen gerechtfertigt, weldies die Nation in sie gesetzt hat. Audi aus dem Grunde gebiihrt Ihnen, hodi- wohlgeborener Herr Rittmeister, der volle Dank, als Sie, Zeuge der tapferen Taten der Landeskinder, die interessanten Ereignisse aus der Okkupation genannter Lander so lebhaft sdiilderten. Ihr patriotisdies Unternehmen bleibt in der Gesdiidite des slovenisdien Volkes unver- geglidi. Genehmigen Sie usw. Detela, Landeshauptmann. @321 ® Unter Oberst Hanel absolvierte das Regiment nachstehende Manoverperioden: 1898. Im Regiment vom 5. bis 21. August in Klagenfurt, in der Brigade bis 31. August auf der Strecke Bruck an der Mur-Hartberg, in der Division bis 10. September bei Hartberg. Riickreise per Bahn. 1899. Im Regiment vom 1. bis 26. August in Klagenfurt, in der Brigade bis 2. September, in der Division bis 9. September bei Feld- kirchen, Kaisermanover bis 19. September gegen das 14. Korps. Riick- reise per Bahn. 1900. Im Regiment vom 1. bis 9. August in Klagenfurt, in der Brigade bis 23. August freiziigig auf der Strecke Loibl-Neumarktl- Krainburg-Laibach-Auersperg-Oblak, in der Division bis 2. Septem¬ ber, im Korps bis 4. September. Riickreise per Bahn. Das in Laibach stationierte erste Bataillon zu Fug nach Laibach. 1901. Im Regiment vom 1. bis 15. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke nach Krainburg, in der Brigade bis 27. August auf der Strecke nach Adelsberg, in der Division bis 5. September, im Korps bis 7. September bei St. Peter. Riickreise per Bahn. Das erste Bataillon zu Fug nach Laibach. 1902. Im Regiment vom 28. Juli bis 11. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke nach Kirdibach, in der Brigade bis 28. August auf der Strecke nach Feldkirchen, in der Division bis 6. September. Das erste Bataillon nahm die Riickreise per Bahn nach Laibach, das Regiment zu Fug nach Klagenfurt. 1903. Im Regiment vom 29. Juli bis 10. August teils in Klagen¬ furt, teils auf der Strecke nach Volkermarkt, in der Brigade bis 24. August auf der Strecke nach Voitsberg, in der Division bis 3. September, im Korps bis 5. September zwischen Schwanberg und Dobi. Riickreise per Bahn. Hugo Hanel, 1847 zu Briinn geboren, war als Soldat eine mar- kante Personlichkeit. Am 18. April 1864 freiwillig beim 61. Infanterie- regimente eintretend, wurde er wenige Wochen spater Kadett und riickte im Regimente stufenweise bis zum Hauptmann vor. Leutnant wurde er am 1. Mai 1866, Oberleutnant am 1. November 1874 und Hauptmann am 1. November 1880. Sein Wirken wahrend der Okku- pation von Bosnien fand Wiirdigung durdi die Allerhochste belobende Anerkennung, seine Tatigkeit als Kompagniekommandant trug ihm am 26. April 1891 das Militarverdienstkreuz ein. Unmittelbar darauf '& 322 *> wurde Hanel als Major zum 43. Infanterieregiment transferiert und hier riickte er am 1. Mai 1895 zum Oberstleutnant vor. Anlaglich der Beforderung zum Oberst am 1. Mai 1898 gliickte es ihm, zum 61. In¬ fanterieregiment, an dem er mit groger Liebe hing, zuriicktrans- feriert zu werden. Wer beschreibt sein Erstaunen, als ihn zwei Monate spater die Bestimmung traf, das Kommando des 17. Infan- terieregiments zu tibernehmen. Am 2. Dezember 1898 erhielt Hanel das Ritterkreuz des Franz Josefordens, am 18. Oktober 1902 folgte die Verleihung desEisernenKronen- ordens. Die Erhe- bung in den Adel- stand mit dem Pra- dikate „von Hanna- feld“ erwirkte Hanel am 10. November 1903. Fiinf Monate spater, am 25. Marž 1904, iibernahm er das Kommando der Oberst Hanel von Hannafeld Regimentskommandant 1903—1908 16ten Infanteriebri- gade, riickte auf die- sem Posten zum Ge¬ neralmajor vor und trat am 1. Juli 1905 in den Ruhestand. Knapp vor seinem Scheiden aus dem ak¬ tiven Dienste wurde ihm der Ausdruck der Allerhochsten Zufriedenheit zuteil. Oberst Hanel, selbst Junggeselle, speiste in der Offi- ziersmesse und wugte dieses Heim der ledigen Offiziere noch da- durch anziehender zu gestalten, dag er wochentlich einmal wahrend des Speisens einen Teil der Regimentsmusik konzertieren lieg. Der Nachfolger Hanels im Regimentskommando wurde Oberst Joachim Botič, welcher im November 1903 vom 76. Infanterieregiment zutransferiert worden war. Mit ihm gleidizeitig kam Major Adolf Wiick, ein gebiirtiger Grazer, ins Regiment. Wiick fand bald eine Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Am Abend des 8. August 1904, das Regiment war bereits zu den Manovern ab- marsdiiert, erhielt Major Wiick den Befehl, mit seinem Bataillon unverweilt aus der Kantonierungsstation Notsch aufzubrechen und nach Hermagor abzugehen. Ursache der Verfiigung war eine ge- waltige Feuersbrunst, die den bliihenden Ort Hermagor in Schutt zu legen drohte. Dag man es fiir notwendig erachtete, gleich ein ganzes Bataillon zu Hilfe zu sdiicken, sprach beredt genug fiir die Groge der Gefahr. Wiick erschien um 8 Uhr abends an der Brandstatte. Ein fliichtiger Blick geniigte, um erkennen zu lassen, dag iiber Hermagor ® 323 ® entsetzlicher Jammer hereinbrechen werde, wenn es nicht gelang, den Brand zu lokalisieren. Von den vier Hauptleuten, die zum Bataillon gehorten, hatte Morton schon einen gewissen Ruf als Helfer in der Not, seit der Feuersbrunst in Mauthen. Nun galt es, Dispositionen zu treffen, die den vor Angst kopflos handelnden Einwohnern das Schlimmste ersparte. Wuck verteilte das Bataillon auf verschiedene Punkte, um zunachst jenen Teil der Ortschaft zu retten, den die Flammen nicht ergriffen hatten. Zu gleicher Zeit wurden die brennenden Hauser, soweit es moglich war, durchsucht, weil geriichtweise verlautete, dag Mensdien in den Flammen umgekommen seien. Zwei Leute des Ba- taillons, Infanterist Dacar und Flornist Peček, fanden, als sie in ein qualmerfiilltes Haus traten, tatsachlich Insassen, die schon betaubt waren. Des eigenen Lebens nicht achtend, trugen Dacar und Peček die Ohnmachtigen ins Freie. Herzzerreigende Szenen spielten sich in der Nacht vom 8. auf den 9. August ab. Es gelang Wiick, den Brand zu lokalisieren. In den nachsten fiinf Tagen, vom friihen Morgen bis zum spaten Abend unter rastloser Arbeit verbracht, bewaltigte das Ba¬ taillon Leistungen, zu deren Verrichtung die fiinffache Zahl von Zivil- arbeitern kaum hingereicht hatte. Schon das Freilegen der durch Triimmer verrammelten Hauptstrage erforderte viel Muhe. Fiir die Obdachlosen baute das Bataillon provisorische Unterkiinfte. Selbst das aus Blech hergestellte Dach der Kirche, das infolge des Brandes Sdiaden genommen hatte, wurde von kundigen Leuten des Bataillons so weit ausgebessert, dag der Gottesdienst abgehalten werden konnte. Das Korpskommando beniitzte den Anlag, um sechs Offizieren des Bataillons die belobende Anerkennung auszusprechen. Nebst Major Wiick wurden belobt Hauptmann Leopold Reisinger, die Oberleutnants Ludwig Kuralt, Artur von Frauenfeld und Alois Ebert, Leutnant Karl Gressel. Uber Antrag des Reichskriegsministeriums erhielten die braven Lebensretter Dacar und Peček das silberne Verdienstkreuz, an achtzehn Mann des Bataillons lieg das Kriegsministerium Geld- pramien in Gold verteilen. Diese Pramien, welche teils 20, teils 40 Kronen betrugen, gelangten am 18. November 1904 zur Ausgabe. Zu Beginn des Jahres 1905 trat an das Regiment die Pflicht heran, in Ungarn Dienste als Wahlassistenz zu leisten. Das amRuder befindliche Ministerium Stephan Tisza setzte fiir den 26. Janner die Wahlen fiir das ungarische Parlament fest, getragen von der Hoffnung, dag die seit 34 Jahren regierende liberale Partei wieder die Majoritat der Wahlstimmen erlangen werde. Da von seiten der Opposition allen © 324 © jenen Wahlern, welche fur einen liberalen Kandidaten stimmen wiirden, mit Todschlag und Brandstiftung gedroht wurde, hielt Graf Tisza fur ersprieglich, die ungarischen Wahlen unter dem Schutze oster- reidiischer Truppen vollziehen zu lassen. Alle an Ungarn grenzenden Korps schickten demgemag Wahlassistenzen. Das Regiment, welches einen Teil von Siidwestungarn zu betreuen hatte, entsendete am 24. Janner vier Detachements, deren jedes fiinf Offiziere und hundert Mann zahlte. Oberstleutnant Scotti (3. und 10. Kompagnie) kam nach Baksa, Hauptmann Lonek (5. Kompagnie) nach Grog-Kanizsa, Haupt¬ mann Cantarutti (6. Kompagnie) nach Unter-Limbadi (Also Lendva), Hauptmann Balzar (7. Kompagnie) nach Muraszombat. Die Detache¬ ments fanden bei der Bevolkerung die beste Aufnahme, die Wahlen am 26. Janner verliefen ohne jeden Zwischenfall, da die politischen Funktionare nach einem wohldurchdachten Plane das Wahlgeschaft leiteten. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dag die Wahlassi- stenzen im ganzen Lande ahnungslos helfen mugten, das Ministerium Tisza zu Falle zu bringen, denn der 26. Janner verschaffte jener Koterie den Sieg, die unter dem Namen „Unabhangigkeitspartei“ den Zerfall der Monarchie auf ihr Programm setžte. Graf Tisza, der nun keinen Anhang mehr besag, reichte am 2. Februar seine Demission ein. Da das neugewahlte Parlament keine annehmbare Regierung zu bilden vermochte, fiihrte Tisza die Geschafte bis zum Juni weiter. In dieser Zeit formulierte die Unabhangigkeitspartei ihre Forderungen auf militarischem Gebiete, sie verlangte die ungarische Kommandosprache, forderte einen Konkretualstatus fur ungarische Offiziere und unga- risdie Fahnen. Da die Forderungen vom Monarchen abgelehnt wurden, entstand eirie Vereinbarung, die fiir zwei Jahre alle militarischen Fragen ausschaltete, was wieder zur Folge hatte, dag die Heeres- verwaltung fiir die bereits fertiggestellten neuen Haubitzen die er- forderliche Mannschaft nicht erhalten konnte. Das im Juni in Funktion tretende Ministerium Fejervary erhielt sich blog drei Monate, worauf wieder eine langere Krise eintrat, die schlieglich damit endete, dag das sogenannte Koalitionsministerium (Wekerle, Kossuth, Polonyi, Andrassy, Apponyi) im Mai 1906 die Regierung ubernahm. Dieses Ministerium blieb bis Ende Janner 1910 in Funktion. Zu Beginn des Jahres 1906 wurden vier Kompagnien des Regiments voriibergehend als Streikassistenz verwendet. In den Kohlenwerken zu Hrastnigg und Trifail bradren im Janner Diffe- renzen zwischen den Arbeitern und der Grubenverwaltung aus. ® 325 ® Das in Laibach garnisonierende erste Bataillon schickte iiber hohere Weisung am 30. Janner zwei Kompagnien nach Trifail, eine nach Hrastnigg; am 2. Februar ging noch eine Kompagnie nach Hrast- nigg ab. Am 26. Oktober 1906 wurde Feldzeugmeister Pitreich iiber seine Bitte vom Posten des Reichskriegsministers enthoben. An Stelle Pitreichs, eines gebiirtigen Laibachers, trat General der Infanterie Schonaich, der trotz aller Hemmnisse vieles fiir die Armee zu erwirken verstand. In Anbetracht des Umstandes, dag Feldzeugmeister Milde vor seinem zehnjahrigen Inhaberjubilaum stand, begab sich Oberst Botič am 2. Februar 1907 nach Pregburg, gefolgt von einer Deputation, die aus Major Wiick, Hauptmann Colerus, Oberleutnant Baron Silvatici und Leutnant Kanovich bestand. Oberst Botič iiberreichte dem Inhaber einen Paravent mit den Portrats aller Offiziere und Kadetten des Re- giments. Drei Monate spater schied Feldzeugmeister Succovaty von seinem Posten als kommandierender General, sein Nachfolger wurde Oskar Potiorek, der dem Regimente zwei Jahre lang als Hauptmann angehort hatte. Das in Laibach stationierte erste Bataillon, am 1. Juli nach Adelsberg zur Vornahme der Bataillonsiibungen instradiert, erlitt das Miggeschick, von einer Typhusepidemie heimgesucht zu werden. In rascber Folge erkrankten 62 Individuen des Bataillons, bei einem Unteroffizier und zwei Infanteristen nahm die durch schlechtes Tiink- wasser hervorgerufene Infektion einen letalen Ausgang. Dag die Seudie nicht noch mehr Opfer forderte, war dem Wirken des Regi- mentsarztes Dr. Trenkler zuzuschreiben,. der ebenso umsichtig wie gewissenhaft seine Vorkehrungen traf. Mitte Juli wurde das Bataillon nach Laibach zuriickgeschickt, trotzdem konnte die Epidemie erst Ende August als erloschen bezeichnet werden. Regimentsarzt Dr. Trenkler wurde am 25. November 1907 mit dem Ausdruck der Allerhochsten Zufriedenheit ausgezeichnet. Mit hochgespannten Erwartungen begriigte die Armee den An- bruch des Jahres 1908. Soweit rein militarische Ereignisse in Betracht * kommen, kann man hier von einem wirklichen Jubeljahr sprechen, denn von seiten der obersten Heeresleitung geschah vieles, um die Armee in gehobene Stimmung zu versetzen. Der 18. August iiber- schiittete die Armee mit einem Ordensregen in einem Umfange, wie er nie zuvor stattgefunden hatte; der 2. Dezember brachte den Offi- zieren die Erfiillung eines lange gehegten Wunsches, die Gagen wurden um so viel erhoht, dag der Offizier die Preissteigerung aller @ 326 @ Konsumartikel nicht mehr so driickend empfand. Seit Jahren war Streik auf Streik erfolgt und jedesmal wurden die Lebensmittel teurer, die Beziige des Offiziers blieben aber immer dieselben. Diesem Ubelstande trugen die neuen Gagensatze Rechnung. Oberst Botič trug Sorge dafiir, dag ali e Offiziere und Kadetten des Regiments dem Klagenfurter Garnisonsfechtklub als Mitglieder beitraten. Wahrend des Winters versammelten sich die Klubmitglieder dreimal wochentlich zu gemeinsamen Ubungen. Bemerkenswerte Re- sultate wurden gelegentlich des Preiskampfes erzielt, der Ende Marž 1908 unter der Bezeichnung „Kaiserjubilaums-Fechtturnier“ vor sich ging. Das Programm nahm drei Tage, 26. bis 28. Marž, in Anspruch, von seiten des Regiments hatten sieh viele Bewerber gemeldet. Zur Verteilung gelangten Ehrenpreise, Medaillen und Diplome, liber den Verlauf des Turniers ware zu sagen, dag sowohl fiir Fleuret- wie fiir Sabelfechten besondere Bestimmungen normiert waren. Im Eleuret- fechten, das am 26. Marž abgehalten wurde, gingen als Sieger hervor Leutnant Zoltan Schenker und Kadett Leodegar Sersawy. Dann schritt man zum Klassifikationsfechten, das den Zweck hatte, jeden Kampfer in der Technik der Waffenfiihrung eingehend mustern zu konnen. Grazie und Eleganz der Korperhaltung, korrekte und dabei schone Klingenfiihrung waren hiebei Hauptsache. Den Beschlug bildete das Entscheidungsfechten. Es war Vorsorge getroffen, dag sich jeder Teil- nehmer mit allen anderen Konkurrenten messen mugte. Von den zwolf Preisen, die fiir dieses Turnier gestiftet worden waren, fielen acht an Mitglieder des Regiments. Den ersten Preis errang Leutnant Zoltan Schenker, ihm schlossen sich an: Leutnant Franz Perhauz (dritter Preis), Leutnant Hans Hoffmann (vierter), Kadett Leodegar Sersawy (sechster), Kadett Max Voitl (siebenter), Leutnant Karl Gressel (zehnter), Hauptmann Ludwig Kuralt (elfter) und Kadett Ernst Hauer (zvvolfter Preis). Protektor des Turniers war General Johann Freiherr von Kirchbach, in der Jury erschien das Regiment vertreten durch die Herren: Major Johann Konschegg, Hauptmann Hugo von Ventour und Oberleutnant Rudolf Mobius. Eine wichtige Neuerung, die mit dem Jahre 1908 verkniipft ist, war die Einfiihrung von Ernteurlauben fiir die Mannschaft. Das Reichs- kriegsministerium gestattete, fiir die Dauer von drei Wochen (28. Juni bis 18. Juli) Leute zu beurlauben, wenn nachgevviesen werden konnte, dag sie zu Hause fiir die Ernte erforderlich waren. Oberst Botič madite von diesem Redite den ausgedehntesten Gebrauch, er lieg 296 Mann @ 327 ® beurlauben. Er erwies den Landgemeinden, die den Mangel an Feld- arbeitern seit Jahren schon als eine dironische Krankheit empfanden, eine groge Wohltat. Am 5. August wurde in der Peterskirche zu Laibach eine Gedenktafel geweiht, auf welcher die Namen aller im Jahre 1878 Gefallenen ersichtlich gemacht waren. Die Kosten dieser Gedenktafel trugen einerseits der Inhaber, anderseits das Regiment. Die politisdien Behorden beteiligten sich an dieser Feierlichkeit, sie beehrten den Festgottesdienst mit ihrer Gegenwart. Der Zufall fiigte, dag ein Mitglied des Regiments Gelegenheit fand, unter eigenartigen Umstanden einer armen Frau das Leben zu retten. Am Abend des 4. September schritt Hauptmann Franz von Liel iiber den Benediktinerplatz in Klagenfurt. Plotzlich stiirzte aus einem Hause eine lichterloh brennende Frau heraus, mit gellendem Schreien um Hilfe rufend. Die Passanten wichen aber scheu zur Seite, es hiitete sich jeder, mit der Frau in Beriihrung zu kommen. Anders Hauptmann Liel. Er versuchte zunachst, die Flammen mit den Handen zu ersticken, da er sich dabei sdrvvere Brandwunden holte, zog er die Bluse aus und trachtete nun, die Frau zu retten. Hatte einer der vielen Gaffer, die sich angesammelt hatten, eine Kotze geholt, das Rettungswerk ware im Nu gegliickt, so aber plagte sich Liel vergeblich mit seiner Bluse, die immer nur einen Teil der brennenden Kleider bedecken konnte, die Flammen zu ersticken. Endlich rig er die Frau zu Boden und walzte sie so lange hin und her, bis der Brand bewaltigt war. Nach vollbrachtem Rettungswerke suchte Liel die nachste Apotheke auf, lieg sich daselbst die mit Brandwunden bedeckten Hande notdiirftig verbinden und begab sich dann ins Truppenspital. Liels edle Tat fand ihre Wiirdigung durch den Aus- druck der Allerhochsten Zufriedenheit. In das Jahr 1908 fallt auch die Trennung des Erganzungsbezirks- kommandos vom Ersatzbataillonskaderkommando. Bis dahin fiihrte beide Kommandos der Erganzungsbezirkskommandant in einer Person. Mit Rticksicht auf den stetig anwachsenden Umfang der Dienstgeschafte war diese Trennung zu einem Gebote der Notwendigkeit geworden. Gleichzeitig setzte sie der Anomalie ein Ende, dag ein und dieselbe Person in einem Teile ihrer Agenden dem Regimentskommando unter- geordnet, in dem anderen Teile gleichgestellt sei. Nach Einfiihrung des zukiinftigen neuen Wehrgesetzes diirfte diese Trennung insofern eine weitere Ausgestaltung erfahren, als in dem Streben, fiir die umfangreichen und verantwortungsvollen Dienstgeschafte ein stabiles, ® 328 ® diensterfahrenes Personal zu gewinnen, fiir die Erganzungsbezirks- kommanden ein eigener Stand an Offizieren und Mannschaften - vollig losgetrennt vom zustandigen Infanterieregimente - systemi- siert werden diirfte. Dem Kommando des Ersatzbataillonskaders fiel als vornehmste Aufgabe die Ausbildung der Ersatzreservisten zu. Die Zahl derselben betrug in friiheren Jahren an 800 bis 1000, ging jedoch stetig her- unter, so dag in den letzteren Jahren hochstens 300 bis 400 jahrlich zur Ausbildung gelangen. Die Ausbildung der Ersatzreservisten mugte mit Rucksicht auf die kurze Ausbildungszeit und auf den Umstand, dag die so ausgebildeten Ersatzreservisten in der Folge nur mehr zu Waffeniibungen einzuriicken haben, eine sehr intensive sein. Aus diesem Grunde wurde diese Ausbildung den besten und erfahrensten Subalternoffizieren anvertraut und die Leitung derselben dem Kader- kommandanten iibertragen. Die Ersatzreservisten umfassen zumeist jene Assentierten, welche als Besitzer ererbter Landwirtschaften oder als Familienerhalter ihre Einteilung in die Ersatzreserve erhielten, Ein Teil derselben bekam diese Einteilung auf Grund einer hohen Losnummer, ein anderer Teil besteht aus Mindertauglichen. Abgesehen von letzteren, weisen die Ersatzreservisten meist bessere, gutgenahrte und audi intelligente Elemente auf. Es ist daher kein Wunder, dag das Resultat der achtivochentlichen Ausbildung der Ersatzreservisten stets ein redit zufriedenstellendes war und volle Anerkennung der hohen Vorgesetzten, die dieser Ausbildung besonderes Augenmerk widmeten, fand. Was die Stellungsergebnisse anbetrifft, so sind sie im Vergleidie .zu den Verhaltnissen, wie sie vor zwanzig und mehr Jahren lagen, als minder zufriedenstellend anzusehen. Die Zahl der bei der Stellung erscheinenden Stellungspflichtigen hat bedeutend abgenommen. In manchen Bezirken erscheint kaum die Halfte der Stellungspflichtigen bei der Assentierung und von diesen sind es nicht die besten. Schon in jungen Jahren wandern die besten Krafte des Enverbes halber nach Amerika aus. Ein Teil derselben kommt, zumeist entkraftet, zur Zeit der Stellung zuriick, ein anderer Teil erst, nachdem die Zeit des stellungspflichtigen Alters voriiber ist. Beides sind Momente, welche das Rekrutenmaterial herabmindern. So schone, martialische Gestalten, wie sie das Regiment zur Zeit seiner Garnisonierung in Wien auf- wies und mit ihnen Staunen erregte, findet man jetzt wohl nur wenige. Doch zur Ehre der Krainer sei es gesagt, dag es unter ihnen nui & 329 ® wenige gibt, die auswandern, um sich der Dienstpflidit zu entziehen. Lediglich das Streben, seine eigene Existenz und die der Angehorigen zu verbessern, bilden den Beweggrund zur Landflucht. Vor 15 Jahren noch waren die Stellungsergebnisse derartige, dag jahrlich eine groge Anzahl Rekruten an andere Regimenter ab- gegeben werden konnte, jetzt reicht dasselbe kaum aus, um den eigenen Bedarf zu decken. Die Riickblicke in die Vergangenheit lassen es angezeigt er- scheinen, in einer kurzen Zusammenfassung die Art der Erganzung des Heeres in einem zuriickliegenden grogeren Zeitraume zur Dar- stellung zu bringen. Nach dem Rekrutengesetze des Jahres 1827 wurden Geistliche, der Adel, Beamte, Doktoren der Redite und Medizin, Studenten, Lehrer sowie Landwirte, die ihren Besitz selbst bewirtschafteten, zum Militardienste nicht herangezogen. Wer nach der seit 1781 eingefiihrten Konskription abgestellt wurde, konnte sich durdi Erlag einer „Be- freiungstaxe von 500 bis 800 Gulden' 1 loskaufen. Es gab eine nor¬ male Abstellung durch das Los und eine solche von Amts wegen. Die Dienstzeit wahrte seit 1802 bei der Infanterie zwolf Jahre und wurde im Jahre 1845 auf acht Jahre herabgesetzt, wobei der ausgediente Mann bis zu seinem 45. Lebensjahre landwehrpflichtig war. Das im Jahre 1852 erlassene „Reservestatut“ setzte test, dag jeder Mann nach beendeter achtjahriger Liniendienstzeit noch zwei Jahre in der Reserve dienstpflichtig blieb und gewartig sein mugte, im Ernstfalle oder infolge augerordentlicher Ereignisse ein- berufen zu werden. Im Jahre 1858 erschien ein neues Heeresergan- zungsgesetz. Die in der Liniendienstpflicht Stehenden wurden meist vor Ablauf der acht Jahre, bei jenen Regimentern, die nicht in Italien standen, schon nach zweieinhalb bis drei Jahren beurlaubt. Sie konnten jedoch jederzeit einberufen werden, unterstanden der Militargerichts- barkeit und wurden meist jedes zweite Jahr auf acht Wochen zur aktiven Dienstleistung herangezogen. Die Mannschaft der beiden Re- servejahrgange unterstand der biirgerlichen Gerichtsbarkeit und machte keine Waffeniibungen mit. Am 28. Dezember 1866 wurde die Anderung des Heeresergan- zungsgesetzes vom Jahre 1858 und damit die Einfiihrung der all- gemeinen Wehrpflicht angeordnet, - am 9. Februar 1867 das Institut der Einjahrig-Freiivilligen geschaffen und am 5. Dezember 1868 das neue Wehrgesetz sanktioniert. ® 330 ® In der zweiten Halfte 1908 verlangte die allgemeine politische Lage gebieterisch die Angliederung Bosniens an die Monarchie durdi einen staatsrechtlichen Akt, was denn auch mit kaiserlichem Hand- schreiben vom 5. Oktober 1908 geschah. Im Zusammenhange mit der staatsrechtlichen Angliederung Bos¬ niens standen in Belgrad inszenierte Wirren, die durch mehrere Monate den ganzen Kontinent in kriegerisdier Spannung erhielten. Der Winter 1908 auf 1909 verlief unter Erscheinungen, die auf einen Krieg zwischen Serbien und der Monarchie lossteuerten. In dem Augenblicke jedoch, da Rugland die serbische Agitation nicht mehr unterstiitzte, verstummte aller Kriegslarm, am 27. Marž 1909 entlieg Serbien die aufgebotenen Reserven und damit war die Riickkehr zu normalen Zustanden angebahnt. Eine Folge der Belgrader Umtriebe war, dag Oberst Botič am 26. Oktober 1908 zum Kommandanten der dritten Gebirgsbrigade in Nevesinje ernannt wurde. Die Lage der Dinge auf dem Balkan erforderte Manner, die neben militarischer Tiichtigkeit die Gabe be- sagen, auf den Geist der Bevblkerung giinstig einzuwirken. Joachim Botič entstammt dem Gebiet der ehemaligen Militargrenze, die, wie bekannt, seit undenklidien Zeiten dem Staate viele tiichtige Soldaten schenkte. Geboren 1856 zu Terzič im Bezirke Ogulin, trat Botič im Herbst 1873 in die Armee, absolvierte die Kadettenschule in Graz und wurde am 1. Mai 1876 Leutnant. Als solcher machte er 1878 mit dem 71. Infanterieregiment die Okkupation von Bosnien mit. Ober- leutnant geworden, diente Botič fast zwei Jahre beim Generalštabe, kam hierauf am 1. November 1884 zum 52. Infanterieregiment, wo er zwei Jahre hindurch den Dienst des Regimentsadjutanten versah. Am 1. Mai 1888 riickte Botič zum Hauptmann vor und wurde zu Weihnachten dieses Jahres zum 31. Jagerbataillon transferiert. Der Jagergruppe gehorte er 14 Jahre lang an, wobei er bis in die Obersten- charge gelangte. Seit 8. Oktober 1895 ist er vermahlt mit Christine von Kardoss. Am 1. Mai 1896 zum Kommandanten des achten Jager- bataillons ernannt, trat Botič in den Verband des dritten Korps, Judenburg war seine Garnison. Unter Verleihung des Militarverdienst- kreuzes fiir das Wirken beim achten Jagerbataillon wurde Botič am 1. Mai 1903 zum Oberst befordert und gleidhzeitig zum 76. Infanterie¬ regiment transferiert. Ein halbes Jahr spater traf ihn die Bestim- mung, der Nachfolger Hanels im 17. Infanterieregiment zu werden. Fiinf Jahre wirkte Botič in Klagenfurt, beseelt vom Ehrgeize, das *> 331 ® Regiment auf eine moglichst hohe Stufe rationeller Ausbildung zu bringen. Am 9. Marž 1908 erhielt er den Orden der Eisernen Krone 3. Klasse. Sein Andenken wird kaum in Vergessenheit geraten konnen, da er dem Regimente ein dauerndes Vermachtnis insofern hinterlieg, als er das Zustandekommen dieses Buches anbahnte. Wahrend seine Vorganger vor dem Gedanken zuriickschreckten, mit der Tragung der hohen Drucklegungskosten das Offizierkorps zubelasten, entschlog sich Botič, hohe Mili- tarpersonen fiir das Erscheinen der Regi- mentsgeschichte zu interessieren und auch das Interesse hiefiirimLande zu wecken. Die Offi ziere des Regiments, ehemalige Angeho- rige und Freunde desselben pranume- rierten auf das Werk. Das Vorwort ver- Oberst Joadiim Botič Regimentskommandant 1903—1908 zeichnet jene, welche dem Unternehmen materielleForderung angedeihen liegen. Der Regimentsinha- ber, Milde, spendete einen ansehnlichen Betrag fiir das Zu¬ standekommen des Buches, das nun be- rufen ist, den Ruhm des Regiments weit iiber die Grenzen des Landes Krain zu tragen. Knapp bevor Oberst Botič aus dem Regimente schied, erfolgte die Einfiihrung der hechtgrauen Uniform. Unter Oberst Botič absolvierte das Regiment nachstehende Man- overperioden: 1904. Im Regiment vom 29. Juli bis 9. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke nadi Hermagor, in der Brigade bis 28. August auf der Strecke nach Villach, in der Division bis 8. September im Raume Feldkirchen-Moosburg, im Korps bis 10. September. Riickreise per Fugmarsch. 1905. Im Regiment vom 31. Juli bis 25. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke nach Friesach, in der Brigade bis 1. September auf der Strecke nach Zeltweg, in der Division bis 7. September im Raume Zeltweg-Knittelfeld. Riickreise per Bahn. 1906. Im Regiment vom 1. bis 19. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke nach Tarvis, in der Brigade bis 28. August auf der Strecke nach Feldkirdien, in der Division bis 2. September auf der Strecke 332 nach Friesach, im Korps bis 4. September. In Gegenwart des Erz- herzogs Friedrich vollfiihrte das Regiment einen Gesdiiitztransport aus dem Savetale in das Isonzotal iiber den Mojstrokapag. Riickreise per Fugmarsch. 1907. Im Regiment vom 1. bis 18. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke iiber Volkermarkt nach St. Andra, in der Brigade bis 23. August auf der Strecke nach Grog-Florian, 22. August feldmagiges Schiegen auf der Hebalpe, in der Division bis 29. August, im Korps bis 2. September, Kaisermanover bis 7. September gegen das 14. Korps. Riickreise per Fugmarsch. 1908. Im Regiment vom 26. Juli bis 20. August teils in Klagenfurt, teils auf der Strecke nach Bleiberg, in der Brigade bis 27. August auf der Strecke nach Villach, in der Division bis 2. September. Riick- reise per Fugmarsch. Das feldmagige Schiegen fand statt am 12. und 13. August in Ratschach, wahrend der Brigademanover wurde geiib-t der Transport von Geschiitzen und Fuhrwerken auf nicht fahrbaren Kommunikationen. Nachfolger des Obersten Botič wurde Oberst Gustav Baron Kar- winsky, der vom sechsten Jagerbataillon zum Regiment transferiert wurde. Bei ihm ist diarakteristisch, dag er seine ganze Dienstzeit bei der Jagertruppe verbracht hatte. Als Sohn eines Offiziers in Bergamo am 8. Juli 1854 geboren, studierte Karwinsky anfangs Ingenieurswissenschaften und wurde Bergakademiker. Sein Vater war der auf Seite 310 genannte Diego Freiherr von Karwinsky, der am 2. September 1866 zu Olmiitz an den im Gefechte bei Dub empfangenen Verletzungen starb. Am 1. Oktober 1875 trat Gustav als Einjahrig-Freiwilliger beim Tiroler Jagerregimente ein. Hier erwachte in ihm der Drang, Berufsoffizier zu werden, und so legte er die erforderlichen Priifungen ab, die ihn am 1. Mai 1877 an das Ziel seiner Wiinsche brachten. Er wurde ein schmucker Jager- leutnant, riickte am 1. Mai 1882 zum Oberleutnant vor und vermahlte sich zwei Jahre spater in Innsbrudc am 26. August 1884 mit Eugenie Freiin Aschauer von Lichtenthurm. Der Ehe entsprossen sechs Kinder: Margarete, Katharina, Karl, Marie, Hubert und Gustav. Die Haupt- mannscharge erreichte Karwinsky am 1. Janner 1889. Vier Jahre spater, im Herbst 1892, erhielt er den Ruf, an der Theresianischen Militar- akademie als Lehrer zu wirken. Wahrend der drei Schuljahre, die er an der Anstalt verbrachte, erwarb er sich den Ruf eines Mannes, dei dem Soldatenhandwerk einen noblen Anstrich zu geben verstand. ® 333 ® Ob seiner vornehmen Gesinnung stand Karwinsky in hohem Ansehen sowohl bei den Lehrern wie auch bei den Schiilern. Im Herbst 1895 riickte Karwinsky wieder zur Truppe ein, er fand seine Einteilung beim zweiten Regiment der Tiroler Kaiserjager. Kurz vor der Be¬ to rderung zum Stabsoffizier, die am 1. Mai 1899 erfolgte, erhielt er das Militarverdienstkreuz. Als Major iibernahm er das Kommando des sechsten Jagerbataillons und auf diesem Posten riickte er am 1. November 1904 zum Oberstleutnant, aml.Noyemberl907 zum Oberst vor. Vom sechsten Jager- bataillon gelangte Karwinsky am 1. No¬ vember 1908 zum 17. Infanterieregi- ment. Fiir die oberste und die unterste 1908 eine Neuerung. Bei der obersten Stufe entstand der Titel General der Infanterie neben der bisher iiblichen Be- zeichnung Feldzeug- meister und General der Kavallerie. Bei der untersten Stufe verschwand die Be- zeichnung Kadett Stufe der militari- oberst Gustav Baron Karwinsky und es trat dafiii schen Hierarchie Regimentskommandant 1908—1910 der Titel Fahnrich brachte das Jahr in Geltung. Der Winter von 1908 auf 1909 verstrich unter der Spannung der serbischen Agitationen, die sichtlich einen Konflikt mit der Monarchie herbeifiihren wollten. Dem Regimente envuchs daraus die Pflicht, sich fiir alle Eventualitaten vorzubereiten. Augerlich jedoch anderte sidi am Dienstbetriebe nichts, das Tagwerk nahm den gewohnten Fortgang. Am 23. Februar 1909 verschied der Einjahrigfreiwillige Ferdinand Frolik infolge einer Verletzung, die er sich beim Sabel- fechten zugezogen hatte. Durch einen ungliicklichen Zufall bradi die Klinge seines Partners entzwei und der Stumpf drang dem jungen Manne durch das Auge ins Gehirn. Am Abend desselben Tages fand ein vom Deutschen Schulverein veranstalteter Maskenball statt. An 2000 Personen waren anvvesend, in denkbar froher Laune gaben sich die Ballbesucher dem Tanzvergniigen hin. Vom Regiment waren die Offiziere und deren Damen beinahe vollzahlig erschienen. Bei diesem Maskenballe zeigte sich, welcher Beliebtheit sich die Offiziere des Regiments in Klagenfurt erfreuen. Audi von anderen Truppen hatten sich Offiziere eingefunden, darunter der Husaren-Oberleutnant ® 334 @ Adalbert Freiherr von der Lippe, als Csikos kostiimiert. Inmitten des frohen Treibens sank der Csikos um, ein Schlagflug hatte seinem Leben ein friihes Ende bereitet. Das kombinierte Bataillon, Major Truchelut, fand im Marž 1909 Gelegenheit, zehn Tage lang Dienste im allgemeinen Interesse dahin zu leisten, dag es die Eisenbahn in der Umgebung von Tarvis fiir den Verkehr praktikabel machte. Ungeheure Schneevenvehungen hatten in Karaten alle Kommunikationen verlegt. Wie immer, wenn Not an fleigi- gen Arbeitern ist, wurden auch diesmal vier Kompagnien zu je hundert Mann als Assistenz zur Beseitigung der Sdmeemassen aufgeboten. Zum Detadiement gehorten die Hauptleute Bryda, Schweighofer, Ritter von Bordolo und der als Lebensretter genannte von Liel. Am 3. Marž ging das Bataillon Truchelut nach Ober-Tarvis ab, lieg 50 Mann daselbst unter Hauptmann Schweighofer auf dem Bahnhofe zuriick und fuhr weiter bis Saifnitz, wo einem eingeschneiten Lastzug der Weg frei- gemacht werden solite. Der Schnee lag zwei Meter hoch, dabei fielen fonwahrend schwere Flocken vom Himmel herab. Da alle aufgewen- dete Miihe erfolglos blieb, kehrte das Detadiement nach Tarvis zuriick. Am 5. Marž war Saifnitz abermals verlegt, eine gewaltige Lawine war ins Tal gerollt; die 250 Mann, welche aufgeboten wurden, fuhren mittelst Eisenbahn hin, die sonst eine halbe Stunde wahrende Fahrt nahm drei Stunden in Anspruch, weil man stellenweise den eigenen Zug ausschaufeln mugte. Wahrend Hauptmann Bryda die Umgebung von Saifnitz freilegte, wurde Hauptmann Bordolo mit 150 Mann nach Malborgeth entsendet, um daselbst die Verkehrshindernisse zu be- seitigen. Bordolo stieg auf solche Sdmeemassen, dag er vorerst nur bis Uggowitz gelangte. Hiebei waren groge Schierigkeiten zu iiber- vvinden. Weil die Strage durch Lawinen verlegt war, benutzte Bordolo ab Wolfsbach die Bahnstrecke als Marsdilinie. Bis zu den Huften im Schnee versinkend, gelangte das Detadiement um 4 Uhr nachmittags nach Uggowitz, wahrend des Marsches horte man vviederholt Lawinen niedergehen. In Uggowitz gestaltete sich wegen Mangel an Raum die Unterbringung des Detadiements schwierig, die menschenfreundlidien Bewohner taten aber ihr Moglichstes, um den Wiinschen des Detache- ments nachzukommen. In Malborgeth, wo das Detadiement Bordolo srn 6. Marž eintraf, war eine Woche erforderlich, um die Sdmeemassen so weit zu beseitigen, dag der Verkehr wieder aufgenommen werden konnte. Oberleutnant Musitelli, der den auf Sdilitten verladenen Ver- pflegstrain dem Detadiement nadizufiihren hatte, erlitt am Nadimittage 335 ® des 5. Marž das Miggeschick', von einer Lawine verschiittet zu werden. Dag er am Leben blieb, verdankte Musitelli der Umsicht des Rechnungs- unteroffiziers Josef Vauken, der die Rettungsarbeiten leitete. In An- erkennung der mit Einsatz des eigenen Lebens verriditeten Leistung erhielt Rechnungsunteroffizier Josef Vauken in der Folge das silberne Verdienstkreuz mit der Krone. Den verschneiten Lastzug in Saifnitz befreite Hauptmann Bryda am Abend des 9. Marž. Gleichwohl hatte das ganze Bataillon Trudielut noch bis zum 13. Marž 1909 Arbeit in Hiille und Fiille. Bei diesen Arbeiten erwiesen sich als recht niitzlich die im Skilaufen ausgebildeten Leute des Regiments. Das Skilaufen, im Regiment 1892 eingefiihrt, wurde anfangs mehr als Šport freiwilliger Teilnehmer betrieben. Durdi Leutnant Gustav von Pavich, der 1898 mit der Leitung des Skilaufens betraut wurde, erlangte der Šport rasch auch militarische Bedeutung, wofiir schon die Tatsache spridit, dag Pavich 1900 zum Lehrer und 1906 zum Kommandanten der im dritten Korps aufgestellten Skiabteilungen ernannt wurde. Die erste groge Leistung vollfiihrte Pavich 1898, indem er auf einer dreitagigen Tour die Strecke Klagenfurt, liber den Ulrichsberg nach Zweikirchen, St. Veit und iiber Karnburg zuriick nach Klagenfurt hinterlegte. Im Janner 1906 vollfiihrte Pavich eine dreitagige Tour, die in der Sportwelt bereditigtes Aufsehen erregte, weil er zweimal die Tauern passierte. In Murau beginnend, nahm Pavich am 24. Janner den Weg iiber Sdioder nach der Luxenhiitte. Am 25. Janner passierte er die Solkerscharte und gelangte iiber St. Nikolai nach Stein an der Enns, hier bestieg seine Abteilung die Eisenbahn, um Radstadt zu erreichen, wo genachtigt wurde. Am 26. Janner erfolgte der Marsch nach Mauterndorf, worauf man mittelst Eisenbahn nach Murau zuriickkehrte. Die Gesamtleistung ergab eine Wegstrecke von 100 Kilometern, zuriickgelegt in 22 Stunden, mit Uber- schreitung zweier Passe im Hochgebirge, deren Meereshohe 3500 Meter betrug. Dabei herrsdite eine Kalte von 20° C. Seit 1900 werden im Regimente alljahrlich 70 bis 80 Mann im Skilaufen ausgebildet, als Ubungsterrain dienen Bergriesen, wie Koralpe, Saualpe, Dobratsch. Oberleutnant Karl Gressel, der seit 1906 die Regiments-Skiabteilung ausgebildet hat, schuf sich in der Sportwelt einen geachteten Namen durch die im Janner 1908 unternommene Besteigung des Obir inner- halb von sechs Stunden. Bei dem in Villach veranstalteten Rennen trugen fiinf Skilaufer des Regiments drei Preise davon. Bei dem am 22. Februar 1909 zu Klagenfurt veranstalteten Skiwettlaufen fiihrte ® 336 s> I Gressel 16 Bewerber ins Treffen, die auf 5000 Meter Distanz solche Leistungen aufwiesen, dag ihnen 15 Preise zuerkannt werden mugten. Augerdem standen 52 Mann vom vierten Landwehrregiment in Kon- kurrenz, ihnen fielen aber nur sieben Preise zu. Der Skiwettlauf am 22. Februar 1909 verdient aber audi aus einem anderen Grunde eine gewisse Beachtung. So bradite gleich die erste Nummer des Pro- grammes einen Obirabfahrtslauf, beilaufig sieben Kilometer bei einem Hohenunterschiede von 1500 Metern; Sieger war der Wiener Sportsmann Ridiard Gerin, der die Strecke in 20 Minuten zuriick- legte, Zweiter war Leutnant Herler aus Villach. Im Ge 1 a n delauf e , 5000 Meter Distanz, siegte Benno Birnbacher aus Villach, Zvveiter war Fritz von Kleinmayr, Dritter Richard Gerin. Das Damenlaufen gewannen zwei Villacher Damen, Frau Dr. Kropf und Fraulein Helene Martinek. Im K u n s 11 a u f e n siegten zwei Villacher Herren, Hugo Miiller und Haidvogl. Im Sprunglaufen errangen Preise Benno Birnbacher aus Villach, Josef Schaffier aus Villach und Ridiard Gerin aus Wien. Hierauf folgte ein J u g e n d 1 a u f e n , wobei als Sieger hervorgingen Paul Schugmann aus Klagenfurt, Murschetz aus Villach, Wirtitsch aus Klagenfurt. Das vorhin erwahnte Milita r - M a n n - schaftslaufeii bildete den Beschlugj In Anbetracht dessen, dag Training und Ausriistung der Soldaten nidit so geartet sein konnen wie bei Sportsleuten, die den Šport als Kunst betreiben, mussen die erzielten Leistungen als erheblich bezeichnet werden. Der Sieger hinterlegte die 5000 Meter lange Distanz innerhalb von 28 Minuten, der letzte mit einem Preise beteilte Konkurrent innerhalb von 35 Mi¬ nuten. Neben Tarnopol und Hermannstadt ist Klagenfurt die kalteste Stadt der Monarchie. Der Winter dauert lange und bringt viel Schnee, kein Wunder also, dag Skilaufen, Rodeln und Sdilittschuhlaufen t Die 22 mit Preisen bedachten Konkurrenten waren: 1. Korporal Kollinann, *2. Infanterist Vidic, * *3. Korporal Sadnikar, *4. Korporal Podboj, *5. Infanterist Laurič, *6. Infanterist Frohlich, *7. Infanterist Rus, *8. Infanterist Končan, *9. In¬ fanterist Terkovnik, *10. Korporal Preuzl, * 11. Infanterist Moser, *12. Infanterist Mihelitsch, 13. Korporal Seidl, 14. Korporal Kopeinig, 15. Infanterist Winkler, 16. Infanterist Wurzer, *17. Infanterist Snoj, *18. Infanterist Janeš, *19. Infanterist Kuketz, 20. Infanterist Beier, *21. Gefreiter Lach, 22. Infanterist Just. Die mit * BezeiAneten entstammen dem 17. Infanterieregiment. Begonnen wurde • der Wettlauf bei Gurlitsdi, die Route fiihrte liber den hdchsten Punkt des Falkenberges, dann entlang der Kammlinie. Endpunkt war die sogenannte Schleppe bei Klagenfurt. ® 337 '® zahlreiche Anhanger im Regimente finden. Beliebt sind Ausfliige iiber den gefrorenen Worthersee nadi Maria Worth und bis nach Velden, besonders in hellen Nachten. Wer jemals eine solche Nacht auf der glitzernden Eisdecke verbrachte, vergigt den Zauber der Szenerie nie wieder. Der Worthersee erfreut sich einer von Jahr zu Jahr steigenden Frequenz durch Sommerfrischler, die, gebannt von der Schonheit der malerisch gelegenen Ortschaften, nicht nur selbst immer wieder- kommen, sondern auch neue Naturfreunde mitbringen. Zahllose Segel- boote ziehen ihre weichen Furchen durch die Wasserflache. Kaum weniger beliebt sind Schwimmtouren, weil der See vermoge seiner angenehmen Temperatur ein langes Verweilen im Wasser gestattet. Die am See erbaute Militarschwimmschule hat denn auch viele Ver- ehrer, die wahrend des Sommers das Dauerschwimmen betreiben. Im Jahre 1904 unternahmen zwei Offiziere des Regiments, Oberleut- nant Rudolf von Pfeiffer und Leutnant Vinzenz Ligotzky, das Wagnis, die 5 1 / 2 Kilometer lange Strecke bis Reifnitz schwimmend zu hinter- legen. Das Beispiel fand Nachahmung durch andere Offiziere, wie Leutnant Zoltan Schenker, Leutnant Ferdinand Banfield und Ober- leutnant Franz Freiherr von Silvatici. Diese Herren vollfiihrten wieder- holt Schwimmtouren von der Militarschwimmschule iiber Maiernigg und Krumpendorf bis wieder zum Ausgangspunkte. Wir miissen hier erwahnen, dag es Offiziere waren, die den Worthersee fur die Klagenfurter entdeckten. Zu diesen Entdeckern gehort Oberst- leutnant Wiick, der, 1881 als junger Offizier beim 27. Infanterieregi- ment dienend, mit mehreren Kameraden ofters Wagenfahrten nach der Militarschwimmschule veranstaltete. Da die Wagenfahrten mit einer gewissen Regelmagigkeit vor sich gingen, entschlog sich ein Unter- nehmer zu dem kiihnen Wagnis, zwei, sage zwei Omnibusvehikel in Betrieb zu setzen. Der massenhafte Zudrang von seiten des Publi- kums hatte zur Folge, dag an Stelle der Omnibusfahrten eine Pferde- bahn trat. Uber die Pflege des Schiegwesens im Regimente sind einige Be- merkungen nicht gut zu umgehen. Mit der Einfiihrung des Mann- lichergewehres nahm das Schiegwesen einen kaum geahnten Auf- schwung. Man kann behaupten, dag die Handhabung dieses Gewehres zu einer Kunst geworden ist, die an den Mann, der mit der Waffe umgeht, immer hohere Anforderungen stellt. Unter kundigen Handen nimmt das Mannlichergewehr den Charakter eines Instrumentes an, ® 338 ® das sozusagen Verstand und Gefiihl zu augern vermag. .Erstaunlidie Resultate werden alljahrlich erzielt. Dag man im Regimente dem Schiegwesen groge Sorgfalt zuwendete, versteht sich eigentlich von selbst. Die Entsendung von Offizieren in die Armeesdiiegsdiule zu Bruck an der Leitha fand ubrigens schon in der Ara Kuhn statt und soweit sioh die Namen erheben liegen, blickt das Regiment auf eine stattliche Anzahl von Offizieren zuriick, die dem Schieg- wesen einen stetigen Ansporn zufiihrten. Chronologisch geordnet ergibt sich folgende Reihe: 1880 Josef Kautschitsdi; 1882 Stephan Haluska; 1885 Felix Andrian ; 1886 Raimund Fladung und Ludwig von Zadurowicz; 1893 Franz Oertl; 1894 Ellinger und Hugo von Ventour; 1895 Ludwig Kneifel; 1897 Hermann Ziernfeld; 1898 Georg Pichler; 1899 Johann Fidrmuc, Albrecht Lindner, Albert Schaufler, Artur Schmid und Hermann Wagner; 1900 Friedrich von Kantz; 1901 Johann Ogris; 1902 Johann Rant; 1903 Franz Bosz, Julius Habicher, Friedrich Kreipner und Emil Sallaba; 1905 Franz von Liel und Heinrich Maurer; 1906 Artur von Frauenfeld und Gustav von Pavich; 1907 Johann Ogris; 1908 Thomas Klimann, Obereigner und Heinrich von Rawel; 1909 Karl Gressel, Vinzenž Steinbrecher und Alfons Žerjav. Mit Ausnahme Steinbrechers, der den Kurs als Hauptmann frequentierte, befanden sich alle anderen in der Ober- leutnantscharge. Vom jeweiligen Regiments-Waffenoffizier, der dem Schieg- unterrichte eine einheitliche Basis zu geben hatte, lagt sich im all- gemeinen sagen, dag er ein Meister in seinem Fache war. Was gegenwartig im Regimente an Schiegtechnik geleistet wird, ist auf Major Philipp Gheri zuruckzufiihren, der seit einer Reihe von Jahren bemiiht war, dem Schiegen den Charakter eines Sports zu verleihen. Das wirksamste Mittel hiezu bildeten Wettkampfe auf der Schieg- statte. Sowohl fur das Offizierkorps wie auch fur die Mannschaft findet alljahrlich ein Bestschiegen statt und traditionell ist das Ver- abreidien von Taschenuhren an die besten Schiitzen. Vielbegehrt und heigumstritten ist da jedesmal die mit goldener Kette aus- gestattete goldene Uhr, welche der Inhaber seit 1905 zu spenden pflegt. Diese Uhr gewannen: 1905 Leutnant Nikolaus Giurovich, 1906 Oberleutnant Heinrich Rawel von Haidsee, 1907 Leutnant Alois Korže, 1908 Oberleutnant Viktor von Canisius, 1909 Oberleutnant Ferdinand Seidel. ®> 339 ® Von Ereignissen, die 1909 von Bedeutung waren, miissen ge- nannt werden: die Malborgeth-Predilfeier am 17. und 18. Mai, die in Wien veranstaltete Aspernfeier am 21. und 22. Mai, die Feierlich- keiten in Tarvis am 25. und 26. September, endlich die Hochwasser- katastrophe im Gurktale vom 9. bis 14. Oktober. An der Jahrhundertfeier in Malborgeth und Raibl nahmen Offi- ziersdeputationen der Infanterieregimenter Nr. 7, 17 und 62, des Landwehr-Infanterieregiments Nr. 62 und des Husarenregiments Nr. 5 teil. Augerdem waren erschienen Veteranen- und Feuerwehr- vereine der ganzen Umgebung, die Kinder samtlicher Schulen des Canaletales und etwa 200 Bergknappen mit Fahne und Musik. Die Feier galt dem Andenken der Helden Hensel und Hermann. An der Aspernfeier in Wien waren alle jene Truppenkorper ver- treten, die einst geholfen hatten, Napoleons Niederlage herbeizu- fiihren. Die vom Regimente entsendete Deputation bestand aus sieben Personen: Oberst Baron Karwinsky, Hauptmann Ritter von Bordolo, Oberleutnant Gartner, Feldwebel Julius Skoda (6. Kom- pagnie), Zugsfiihrer und zugleich Fahnentrager Josef Belihar (10. Kom- pagnie), Korporal Ignaz Pekolj (9. Kompagnie) und Infanterist Michael Samec (11. Kompagnie). Bei den Feierlichkeiten in Tarvis, deren Zweck die Enthiillung des vom Bildhauer Cassin aufgestellten Denkmales war, war das Regiment durch einzelne Offiziere vertreten. Dem durch Hodrvvasser bedrohten Gurktal Hilfe zu leisten, wurde Hauptmann von Liel ausersehen. Im Auftrage des Korpskommandos gingen am Nachmittag des 9. Oktober 150 Mann des Regiments als Assistenz ab, nebst Hauptmann Liel befanden sich beim Detache- ment die Oberleutnants Seidl und Žerjav sowie Leutnant Kilar. Das Detachement loste sich in drei Gruppen zu je 50 Mann auf und schritt am Abend des 10. Oktober zur Arbeit. In Gurk baute Haupt¬ mann Liel im Verein mit Oberleutnant Žerjav innerhalb von vier Tagen mehrere Briicken mit Pilotenjochen, wobei die Piloten erst erzeugt werden mugten. In Stragburg und Mellach fiihrte Leutnant Kilar innerhalb eines Tages eine Brucke auf, am 12. und 13. Oktober arbeitete er in St. Georgen und am 14. Oktober in Deutsch-Griffen. In Weitensfeld, wo ein Teil des Ortes unter Wasser stand, wirkte Oberleutnant Seidl. Uber die Leistungen des Detachements herrschte nur eine Stimme, die Gemeinden Gurk, Weitensfeld, Stragburg und Deutsch-Griffen dankten dem Korpskommando in warmen Worten. ® 340 ® Das Korpskommando lieg mit Erlag vom 2. November 1909 „die Be- friedigung iiber die aller Anerkennung werte Haltung und Leistung des Kommandanten, der Offiziere und der Mannschaft des Detache- ments“ verlautbaren. Zum Leidvvesen seiner Freunde legte Oberst Baron Karwinsky am 25. Februar 1910 das Regimentskommando nieder, ihn traf die Be- stimmung, das Kom- mando des Militar- invalidenhauses in Wien zu iibernehmen. KarwinskysNach- folger wurde Oberst August Glantschnig, geboren 1852 zu Kla- genfurt. Nadi absol- vierter Mittelschule trat Glantschnig im Herbst 1872 in die Kadettenschule zu Innsbruck und nadi vierjahrigem Auf- Oberst August Glantschnig Regimentskommandant seit 1910 enthalte daselbst wurde er als Kadett zum 7. Infanterie- regiment eingeteilt. Anlaglich der Befor- derung zum Leut- nant gelangte er am 1. Mai 1877 zum Inf anterie - Regiment Nr. 47. Den grogten Teil derSubalternen- dienstzeit verbrachte er in Vertrauens- stellungen, er war Regimentsadjutant, spater Proviantoffizier. Bald nachdem er Oberleutnant geworden war, vermahlte er sidi in Marburg am 16. Mai 1883 mit Bertha Radi. Am 1. November 1886 wurde er zum 74. Infanterieregiment transferiert, wo er am 1. Janner 1889 zum Hauptmann vorriickte. Fiinf Jahre spater, am 1. Mai 1894, wurde er zum 7. Infanterieregiment zuriick- transferiert. Als er am 1. November 1900 zum Major vorriickte, erhielt er seine Einteilung beim 94. Infanterieregiment. Hier ver- weilte er fiinf Jahre, am 1. November 1905 wurde er Oberstleutnant beim 75. Infanterieregiment, um am 24. April 1908 zum 12. Infanterie¬ regiment eingeteilt zu werden. Vier Monate spater erhielt er das Militiirverdienstkreuz, am 1. Mai 1909 riickte er zum Obersten vor, worauf ihn am 25. Februar 1910 die Bestimmung traf, das Kommando des 17. Infanterieregiments zu iibernehmen. Seiner Ehe entsprossen sechs Kinder. Zwei Madchen starben am Tage der Geburt, am Leben sind Gerbert, Erna, Marie und August. Bald nachdem Oberst Glantschnig das Regimentskommando iiber- nommen hatte, erfolgte ein Wechsel in der Besetzung des Korps kommandos. Am 16. April 1910 wurde General der Infanterie Oskar © 341 ® Potiorek zum Armeeinspektor ernannt und an seine Stelle trat Feld- zeugmeister Karl Schikofsky. Der ublichen Jaicefeier am 7. August lieg Oberst Glantschnig die entsprechende Sorgfalt angedeihen. Wenige Tage spater, am 15. August, starb das gewesene Regiments- mitglied Baron Schweiger von Lerchenfeld, dessen Lebenslauf auf Seite 364 skizziert erscheint. Zum 18. August 1910 dekretierte das Reichskriegsministerium die Griindung des Zentralwirtschaftsfonds, einer Institution, die den Zweck hat, finanziell bedrangten Offizieren die Moglichkeit der Rangierung zu bieten. Ehe wir zum Schlugworte schreiten, sei dankend des Komitees zur Herausgabe der Regimentsgeschidite gedacht, weldies unter Oberst Botič ins Leben trat. Es bestand anfangs aus den Herren: Oberstleutnant Wiick, Hauptmann Gheri und von Bordolo sowie Oberleutnant von Kiesewetter; spater umfagte es die Herren: Oberstleutnant Tischina, Hauptmann Steinbrecher und Oberleutnant von Kiesewetter. Besonderen Dank verdient Hauptmann Fidrmuc tur das Beschaffen der Daten, die den Inhalt dieses Abschnittes bilden. Dem Wirken des Regiments leuchtete fast stets ein gliickbringen- der Štern. Anfangs war das Regiment verurteilt, eine beobachtende Haltung einzunehmen, in der Ara Reug und Stadl bildete das Regiment ein Reservoir, das an andere Truppenkorper vortrefflich ausgebildete Elemente abgab. In der darauf folgenden Ara erstieg das Regiment den Gipfel militarischen Ruhms, und so wie Prinz Eugen von Savoyen immerdar in der Geschichte fortleben wird, so werden auch die Taten des Regiments unvergeglich bleiben. In der Ara Kolowrat und Koch litt das Regiment zunachst unter dem Verhangnis, Ungliicksfallen aus- gesetzt zu sein, die den erworbenen Ruhm ins Wanken brachten. Doch diese triiben Tage schwanden rasch und im Siebenjahrigen Kriege ver- richtete das Regiment wieder Taten, die vom Geiste antiker Groge beseelt waren. Auch in der nachsten Ara, Hohenlohe und Reug, be- wegte sich die Ruhmeslinie des Regiments wellenformig, das groge Zeitalter der Franzosenkriege bot Gelegenheit, Erfolg auf Erfolg zu haufen. Die Ara Hohenlohe-Langenburg beschied dem Regimente die Mitwirkung an drei Feldziigen in Italien, und es ist schwer zu ent- scheiden, in welchem der drei Feldzuge sich das Regiment den grogeren Ruhm holte. In der Ara Kuhn war das Regiment tatig bei der Okku- pation von Bosnien. Der Ara Milde blieb vorbehalten, dem langen Entwicklungslauf ein literarisches Denkmal zu setzen. © 342 © Vlil. BERUHMTE MANNER. ene Personlichkeiten, die sich Verdienste um das Regiment erwarben, sind zwar in den vorangesdiickten Abschnitten genannt, auch fand der Lebenslauf dieser Miinner die gebiihrende Wurdigung. Gleichwohl mugten viele Liicken offen gelassen werden, bedingt dadurdi, dag eine An- haufung biographisdier Daten den Leser ermiiden und dessen Aufmerksamkeit von der Hauptsache ablenken wiirde. Hier nun werden Daten gebracht, die in sich etwas Ge- schlossenes bringen. Zum Teile sind es Erganzungen, in den meisten kallen jedoch findet der Leser Anhaltspunkte iiber Personlidikeiten, die nur fliichtig erwahnt werden konnten. I. Ara Reuli und Stadl 1674—1694. Stadl. Die Familie kam im 14. Jahrhundert aus Bayern nach Steiermark und erbaute zwischen Murau und Tamsweg ein Sdilog, welches den Namen Stadl bekam. Spater baute die Familie ein zweites Sdilog, gelegen zwisdien Stainbadi und Kandorf, unter dem Namen Oberstadl. Inwiefern der Ort Stadl bei Lambadi in Oberosterreidi, bekarint als Hengstendepot, mit der Familie zusammenhangt, ist nodi nicht aufgeklart. Im Wappen besagen die Freiherren von Stadl fiinf ® 343 ® Menschenarme. Die Uberlieferung erzahlt, es habe im Jahre 1532, als Soliman II. den bekannten Riickzug von Giins durch Steiermark antrat, ein Stadl mit bewaffneten Leuten sich den Tiirken entgegen- gestellt. Stadl wurde bei dieser Gelegenheit gefangen, aber die Art und Weise, wie er sich zur Wehr gesetzt hatte, erregte bei den Tiirken solche Hodiachtung, dag man den Fali sogar dem Sultan berichtete. Der Sultan besdiied den Gefangenen vor sich, belobte und beschenkte ihn reichlich und schickte ihn schlieglich nach Wien mit einem Briefe, worin Stadls Tapferkeit iiberaus schmeichelhaft hervorgehoben war. Stadl habe sich, erklarte der Sultan, „also tapfer mit seinem (Kriegs-) Volk gehalten, als wenn ein jeder nicht zwei aber fiinf armb gehabt“. Darauf nahm Stadl die fiinf Arme ins Wappen. Die Familie Stadl starb um die Mitte des 19. Jahrhunderts aus. Eine Tochter des in der Tabelle unter Nr. 8 genannten Karl wurde 1726 Priorin des adeligen Stiftes zu Gog, eines Klosters, welches heute in ein Brauhaus umgewandelt ist. Ferdinands Tochter Isabella (vgl. Nr. 19) war Hofdame bei Kaiser Karl VI., als dieser in Spanien weilte. Im Gefolge des Kaisers kehrte sie nach Wien zuriick und verheiratete sich spater. Inwieweit sie sich um das Regiment inter- essierte, das ihr Bruder auf eine hohe Stufe der Ausbildung gebradit hatte, ist unbekannt. II. Ara Fiirstenberg, Longueval und Wiirttemberg 1694 - 1737 . Fiirstenberg. Der Vollstandigkeit wegen ist hier die jiingere Linie Heiligenberg aufgenommen. In seinen beiden Linien ver- korperte das Haus Fiirstenberg mannigfadie Beziehungen, die man kennen mug, um gewisse Vorgange verstandlich zu finden. Konigsegg-Rothenfels Lothar, Graf, geb. am 17. Mai 1673, f am 8. Dezember 1751 zu Wien. Er entstammte einer 'sehr angesehenen Familie, die zu den Reichsstanden des schwabischen Kreises zahlte. Die Familie besag zwei Linien, eine altere zu Aulendorf, eine jiingere zu Rothenfels. Beiden Linien war gemeinsam, dag aus ihnen viele Domherren, Bischofe, Malteser, deutsche Ordensritter und Stiftsdamen hervorgingen. Auch dieser Sprosse wurde als Knabe fiir den geistlichen Stand bestimmt und im Jesuitenkonvikt zu Besanpon erzogen. Im Alter von 16 Jahren bekam K. eine Domherrenstelle in Salzburg. Zwei Jahre spater, 1691, gab K. den geistlichen Beruf auf und trat in das ® 344 ■© Kiirassierregiment Hohenzollern als Offizier ein. 1699 nahm ihn sein Schwager Fiirstenberg in das gleichnamige Regiment als Oberst- leutnant. Am 5. Oktober 1702 erhielt K. ein Oberstenpatent fur das Regiment „Fiirstenberg“, am 10. Jiinner 1703 fiir das Regiment „Longueval“, woraus erhellt, dag K. sich mit der Hoffnung trug, beim Regimente die Inhaberstelle zu bekommen. Da Prinz Alexander von Wiirttemberg ihm vorgezogen wurde, sah sich K. um ein anderes Regiment um. Er erhielt 1703 ein solches und ging nach Ober- italien. Als Gouverneur der Festung Mirandola madite er sich 1704 einen solchen Namen, dag er am 13. Janner 1705 zum General er- nannt wurde. Wahrend der Operationen 1706 und 1707 verstand es K., die Aufmerksamkeit des Prinzen Eugen auf sich zu ziehen, sowohl in der Schlacht bei Turin, als audi beim Zuge nach Toulon zeichnete sich K. aus. Dafiir riickte er 1708 zum Feldmarschalleutnant vor und wurde Gouverneur von Ferrara; 1709 wurde er Gouverneur von Mantua. 1711 vveilte er in Spanien. 1713 wurde er Mitglied des Hofkriegsrates und als soldier war er Beisitzer in dem Kriegs- rechte, welches die Generale Graf Arco und Marsigli zum Tode verurteilte. Im Gefolge des Prinzen Eugen nahm K. am Kongresse zu Rastatt teil. 1716 zum Gesandten in Pariš und spiiter in Madrid ernannt, leistete K. wertvolle Dienste, er machte den Wiener Hof auf die Plane aufmerksam, welche das spanische Kabinett in bezug auf Parma eifrig betrieb. Auf dem Posten in Madrid wurde er 1723 Feld- marschall. 1730 iibersiedelte K. nach Wien, er wurde Vizeprasident des Hofkriegsrates mit der Bestimmung, dereinst der Nachfolger des Prinzen Eugen zu werden. Bei Ausbruch des Polnisdien Erbfolge- krieges gab man K. die Gelegenheit, sein Talent als Heerfiihrer zu zeigen. Er iibernahm 1734 das Armeekommando in Oberitalien, leitete aber die Operationen so unzulanglich, dag die kaiserlichen Waffen im Nachteile blieben. Insbesondere in der Schlacht von Guastalla lieg er jene Eigenschaften vermissen, die ihn berechtigt hatten, eine leitende Stelle einzunehmen. Zur Verantwortung gezogen, schob er die Nie- derlagen auf das System. Trotzdem ging er 1735 nochmals nach Italien und brachte die Dinge in solche Verwirrung, dag der Kaisei mit schweren Opfern einen Frieden erkaufen mugte. Dag Parma verloren ging, war hauptsachlich auf K’s. Unzulanglichkeit zuriickzu- fiihren. Trotz dieser Migerfolge ernannte ihn der Kaiser 1736 zum Nachfolger des Prinzen Eugen, K. wurde Prasident des Hofkriegs¬ rates. Um fur das verlorene Parma eine Entschadigung zu finden, © 345 © redete K. dem Tiirkenkriege eifrig das Wort. Nachdem sich Secken- dorff 1737 blamiert hatte, begab sich K. 1738 in eigener Person nach dem Kriegsschauplatze, ohne freilich mehr zu erreichen, als dag die Turken wieder die Oberhand behielten. Karl VI. enthob ihn von der obersten Heeresleitung und ernannte ihn zum Obersthofmeister der Kaiserin. K. war trage und unwissend, fur das praktische Leben fehlte ihm Blick und Verstandnis. Da er vom Prinzen Eugen die Augerlichkeiten abgeguckt hatte, meinte er, auch dessen Geist sich an- geeignet zu haben. In Fragen der Verwaltung war K. so unbewandert, dag sich eine sdiauderhafte Korruption breit machte. Zahllose Liefe- ranten zehrten das Mark des Heeres auf. Sold und Verpflegung erfolgte unpiinktlich. Was K. an Schwung abging, ersetzte er durch ode bureaukratische Formen. In den Jahren 1736 bis 1738 brachte er die Armee auf einen kaum zu iiberbietenden Tiefstand. Das 1703 ihm verliehene Infanterieregiment wurde 1720 aufgelost, als Ersatz bekam er das Regiment Nr. 54. Nach dem Tode Kaisers Karl VI. bewarb er sich um verschiedene Anstellungen, er erhielt 1741 die Stelle eines obersten Land- und Hauszeugmeisters, am 20. Juni 1744 wurde er Stadtkommandant von Wien und am 12. Februar 1745 kommandierender General in den Niederlanden, 1746 kehrte er nach Wien als Stadtkommandant zuriick und wurde mit der Fiihrung des wider Franz Trenck eingeleiteten Prozesses betraut. K. verschleppte die Untersuchung durch zwei Jahre, worauf Trenck zum Tode ver- urteilt und sein bedeutendes Vermogen eingezogen wurde. Maria Theresia milderte die Strafe in lebenslangliche Haft. K. hatte sich in Briissel am 5. Marž 1716 mit Grafin Marie Therese Lanoy vermahlt, die Ehe blieb kinderlos. III. Ara Kolowrat und Koch 1737—1780. Sincšre Claudius, Freiherr von, geb. zu Frauenberg in Loth- ringen am. 1695, f am 4. Juni 1769 zu Znaim als Feldzeug- meister und Inhaber des 54. Infanterieregiments. Er entstammte einer in Lothringen ansassigen Adelsfamilie. Als vierzehnjahriger Knabe nahm er Kriegsdienste im kaiserlichen Heere und stieg langsam von Stufe zu Stufe empor. Im Jahre 1737 war er Major im Regimente Prinz Alexander von Wiirttemberg und als solcher wurde er der] dreizehn- gliedrigen Kommission beigezogen, welche liber den General Nikolaus *> 346 © Doxat das Todesurteil auszusprechen hatte. Doxats Verbredien bestand darin, die unhaltbare tiirkisdie Festung Niš am 12. Oktober 1737 den Tiirken ubergeben zu haben. Die angeordnete Untersudiung mugte mit solcher Eile gefuhrt werden, dag es den Richtern verwehrt blieb, den wahren Sachverhalt festzustellen. Doxat wurde am 20. Marž 1738 in Belgrad enthauptet. In dem Mage, als S’s. Vordermanner im Regimente, Oberst Graf Welz und Oberstleutnant Baron Lindenfels, avancierten, riickte auch S. um eine Charge hoher, so dag er am 16. Marž 1742 Oberst im Regimente wurde. Er sah strenge auf Zucht und Ordnung, er war ein strenger Vorgesetzter. Die Art und Weise, wie er die Disziplin handhabte, trug ihm den Beinamen „Zuchtmeister der Offiziere und Soldaten“ ein. Das Regimentskommando tibte S. nur drei Jahre lang aus, trotzdem verschaffte er dem Regimente ein hohes Ansehen in der Armee. Eine Glanzleistung vollbrachte das Regiment in der Schlacht bei Hohenfriedberg am 4. Juni 1745, wo S’s. Beispiel verhiitete, dag sich das Regiment in Atome aufloste. Alle Fahnen verlor das Regiment, die Halfte der Leute war entweder gefangen oder verwundet. In Anerkennung soldier Bravour wurde S. am 31. Juli 1745 zum General befordert. Im Herbste 1748 erfolgte der Friedensschlug zu Aachen, mit verdoppeltem Eifer suchte man in der Armee nachzuholen, was 1740 an Ausbildung verabsaumt worden war. An dem Zustandekommen des neuen Infanterieregiments, weldies 1749 fiir die ganze Armee als Norm eingefiihrt wurde, hatte S. einen bedeutenden Anteil. Er wurde sogar ausersehen, das neue Reglement praktisch zu lehren, jedes Regiment schickte zu diesem Zwecke einige Offiziere nach Wien. Nach dem Tode des Feldmarschalls Konigsegg (1751) erhielt S. die Inhaberstelle des 54. Infanterieregiments. Im Jahre 1756 wurde S. Feldmarschalleutnant, er blickte jetzt auf eine 47jahrige Dienstzeit zuriick. Der Umstand , dag er sich in den Freiherrnstand erheben lieg, lagt schliegen, es sei dies geschehen im Interesse seiner Familie. Nach Ausbruch des Siebenjahrigen Krieges bewarb sidi S. um einen Posten bei der operierenden Feldarmee. In der Schladit bei Kolin am 18. Juni 1757 vollfiihrte er mit zwolf Grenadierkompagnien einen erfolgreichen Durchbruch und kniipfte daran eine noch erfolgreichere Verfolgung. Wie hoch man diese Tat bewertete, geht aus der Tatsache hervor, dag unter den elf Personen, welche in der ersten Promotion als des Theresienordens fiir wurdig befunden wurden, auch der Name S. vorkommt. Diese erste Promotion fand in Wien am 7. Marž 1758 statt, vorher schon, im Jiinner, wurde S. © 347 ® zum Feldzeugmeister befordert. Beim Uberfall bei Hochkirch am 14. Oktober zeigte sich S. als iiberaus besonnener, die Umstande klug erwagender Fiihrer. Immer dort, wo die Gefahr am grogten, trug er durch seine Entschlossenheit wesentlich zum Siege bei. Feld- marschall Daun beantragte daher am 20. September S’s. Dekorierung mit dem Grogkreuze des Theresienordens. Der Vorschlag wurde ge- nehmigt, S. bekam die Dekoration am 4. Dezember 1758 in Prag. Nadi Beendigung des Siebenjahrigen Krieges trat S. in den Ruhe- stand und lebte in Znaim. Rasp Lorenz, Freiherr von, geb. zu Laibach am. 1725. Einer altadeligen, aus Schwaben nach Krain eingewanderten Familie entsprossen, trat R. um 1745 in die Armee, wo er rasche Karriere machte. Schon 1755 wurde er Major im 11. Infanterieregiment, dessen Inhaber der Feldmarschall Graf Franz Wallis war. Von hier kam R. am 9. Februar 1759 als Oberst in das 17. Infanterieregiment. Lange ergab sieh keine Gelegenheit, etwas Besonderes zu leisten, im Winter 1759 auf 1760 litt das Regiment schwer unter dem Drucke widriger Verhaltnisse. Wahrend dieses Winters desertierten zwei Offiziere und 552 Mann, eine selbst fiir damals ungewohnlich hohe Ziffer. Bei Eintritt des Winters 1760, am 3. November, stand R. mit dem Regi¬ ment in der Schlacht bei Torgau. Fiir die Bravour, mit welcher R. kampfte, sprechen beredt die erlittenen Verluste, der Tag kostete dem Regimente 62 Tote, 127 Verwundete, 292 Gefangene. Die Kampagne des Jahres 1761 machte R. im Verbande der Armeegruppe Laudon mit, welche in Schlesien gegen Friedrich den Grogen operierte, Bei der Erstiirmung von Schweidnitz, welche am 1. Oktober 1761 stattfand, nahm R. das Bogenfort. Seitdem war R’s. Name bei der Armee gut angeschrieben. Der Besatzung von Sdrvveidnitz angehorend, mugte R. eine am 7. August 1762 beginnende Belagerung durch die Preugen iiber sich ergehen lassen. Mit Riihrigkeit und Gewissenhaftigkeit kam R. seinen Pflichten nach. Einem Ausfalle, der am 8. August unternommen wurde, schlog er sich freiwillig an. Beim zweiten Aus¬ falle am 14. August zeigte R. Ruhe und Besonnenheit. Er stellte sich an die Spitze eines in Unordnung geratenen Truppenkorpers und brachte die Leute in die Festung zuriick. Wahrend der Belagerung leitete R. den inneren Dienst in der Festung, auch unterstand ihm das Verpflegswesen. Beim Festungskommandanten FML. Graf Guasco erfreute sich R. einer Vertrauensstellung. Als der Platz nicht mehr zu halten war, weil ein explodierender Pulverturm eine weite Bresche •e> 348 erzeugt hatte, wurde R. mit der Mission betraut, die Kapitulations- bedingungen zu vereinbaren. Da der preugische General Tauentzien angewiesen war, unbedingte Waffenstreckung zu verlangen, fiigte sidi R. der Notwendigkeit. Am 9. Oktober 1762 wurde Schweidnitz an Tauentzien ubergeben, die osterreichische Besatzung unter Eskorte weggefiihrt. An der Seite Guascos wurde R. nebst mehreren anderen Offizieren nach Konigsberg in Preugen gebracht, wo Friedrich der Groge sich eben aufhielt. Der Konig empfing Guasco mit den Worten: „Mein Herr, Sie haben allen, die Platze zu verteidigen haben, ein schones Beispiel gegeben; aber Ihr Widerstand hat mich 8000 Mann gekostet. 11 Guasco starb in Konigsberg am 23. Marž 1763 am Schlag- flusse wahrend einer Mahlzeit. Einige Tage spater wurde R. gestattet, in die Heimat zu reisen. Mit Kapitelbeschlug vom 21. Dezember 1762 bekam R. das Ritterkreuz des Theresienordens fiir seine Leistungen in Sdrvveidnitz. Beim Regimente blieb R. nicht lange, Ende 1764 wurde er als Oberst zum 53. Infanterieregimente transferiert, wahrscheinlich auf Betreiben des Feldzeugmeisters Baron Beck, der kurz zuvor Inhaber geworden war. Der Umstand, dag das 53. Infanterieregiment in Kroatien garnisonierte, mag wohl bei der Transferierung mitge- wirkt haben. Im Jahre 1766 schritt R. um Erhebung in den Frei- herrnstand ein. Im Janner 1771 riickte R. zum Generalmajor vor, 1775 wurde er Feldmarschalleutnant. R. starb am 12. November 1791 zu Laibach. I\7. Ara Hohenlohe und ReuB 1780—1826. Dali’ Aglio von Frankenfels Vinzenz, Freiherr, geb. zu Rom am . 1739, f am 13. Februar 1815 als Feldmarschalleutnant. Er entstammt einer alten italienischen Familie, deren Tatigkeit schon im 16. Jahrhundert nachweisbar ist. Ein Vorfahre, als Kriegsingenieur und Baumeister in Graz hervorragend, schuf sich als de Lalio einen bleibenden Platz in der Kunstgeschichte. Dali’A. gehorte der The- resianischen Militarakademie kurze Zeit als Zogling an und wurde 1758 zum Regimente eingeteilt. Da sein Name unter der Liste der Ausgemusterten nicht angegeben ist, scheint er vorzeitig aus der Anstalt herausgenommen worden zu sein. Im Verbande des Regi- ments. nahm dali’A. teil an den Schlachten bei Hochkirch und bei Torgau sowie an der Eroberung von Schvveidnitz. Wahrend des Sieben- jahrigen Krieges wurde er Oberleutnant und in den darauf folgenden @ 349 ® Friedensjahren Hauptmann und Stabsoffizier. Nach 35 Dienstjahren erreichte er, ununterbrochen dem Regimente angehorend, am 27. De- zember 1793 die Oberstencharge. In der zweiten Entsatzschlacht bei Charleroi (16. Juni 1794) machte er sich einen geaditeten Namen. Noch glanzender fiihrte er sein Regiment am 29. Oktober 1795 gegen die Verschanzungen am Kreuzberge bei Mainz. Als Oberst wirkte dall’A. nur drei Jahre, am 17. September 1796 wurde er, unter Beforderung zum General, Stadtkommandant in Ingolstadt. Im Herbste 1800 nach Wiirzburg versetzt, erhielt er zugleich das Kommando liber die Zita- delle daselbst. Moreaus Vordringen durch Siiddeutschland gab dali’A. Gelegenheit, sich durch Mut und Standhaftigkeit hervorzutun. In der Zeit vom 28. November bis 31. Dezember 1800 verteidigte er die ihm anvertraute Zitadelle gegen die Franzosen mit solcher Sach- kenntnis, dag dariiber nur eine Stimme des Lobes herrschte. Cha- rakteristisch ist, dag seine Offiziere an das Ordenskapitel eine Eingabe richteten, um ihm das Ritterkreuz des Theresienordens zu envirken. In der Promotion vom 18. August 1801 wurde dem Einschreiten Folge gegeben; inzwischen war dall’A. mit Feldmarschalleutnantscharakter in den Ruhestand getreten. Den statutenmagigen Freiherrntitel bekam er 1803. Sein Sohn Wenzel diente im 17. Infanterieregimente. Soldner von Soldenhofen Josef, geb. zu Eger am 8. April 1759, f am 7. Juni 1837. Er entstammte einer angesehenen Familie, welche in der Stadt Eger liber grogen Einflug verfiigte. Seine Vorfahren bekleideten wiederholt die Stelle des Biirgermeisters. Die Familie besag den Titel Reichsritter. Groge Verdienste um die Stadt Eger erwarb sich sein Oheim Georg Adam Soldner (f 1750), der 1742 den abgebrannten Turm der Stadtpfarrkirche mit einer neuen Kuppel eindecken lieg, die aber 1839 abermals durch einen Brand zugrunde ging. Das Haus der Familie S. stand in der Gschiergasse, dort, wo sich heute das Kloster der Schwestern vom heil. Kreuze befindet. Josef S. trat am 8. Janner 1778 beim 36. Infanterieregimente ein, erreichte die Majorscharge aber erst nach 27 Jahren, wiewohl er vier Verwundungen vor dem Feinde davongetragen hatte. So wurde ihm bei Salo der linke Schenkel, bei Moskirch die rechte Schulter durch- schossen; bei Stockach erhielt er einen Schug in den Mund, bei Hohenlinden einen Schug in den rechten Arm. Zum 17. Infanterie- regiment kam er 1807, als er Major wurde. Dem Regimente gehorte er 13 Jahre an. Was er 1813 als Oberst leistete, hatte ihm unter einem anderen Inhaber gewig den Theresienorden eingetragen. ® 350 ■© Zu bescheiden, um sich an Hohere heranzudrangen, begniigte sich S. mit dem Bewugtsein redlidier Pflichterfullung. Im Feldzuge 1813/14 betatigte S. seine unerschutterliche Ausdauer, bei Arbesau und bei Leipzig vollfiihrte das Regiment achtunggebietende Taten. Ein liebens- wurdiger Gesellschafter, vertrug sich S. mit jedermann. Dabei hielt er seine Wiirde aufrecht und vergab sich nichts. Er schrieb und sprach deutsch, franzosisch und italienisch. Auger Dienst las er viei, sein reger Sinn beschaftigte sich gerne mit geistigen Interessen. Als Jung- geselle hatte er wenig Bediirfnisse, den Mitmenschen half er dagegen, wo er nur konnte. Humanitare Einrichtungen fanden an ihm stets einen Gonner. Fiir Dezennien stiftete er Gutes, als es ihm 1819 gelang, das in Kosmanos etablierte Regiments-Knabenerziehungshaus nach Laibach zu bringen. Viele tiichtige Unteroffiziere gingen aus dieser Anstalt hervor. Am 19. Dezember 1820 zum General be- fordert, nahm S. an der Intervention in Neapel teil und bekam das Grogkreuz des sizilianischen St. Georgordens. Im Jahre 1827 wurde er Inhaber beim 23. Infanterieregimente. Am 10. Dezember 1831 riickte er zum Feldmarschalleutnant vor und wurde am 1. Juli 1832 Festungskommandant in Temesvar. In den letzten Jahren seines Lebens litt er viel, die alten Wunden bereiteten ihm groge Schmerzen. Seine Vaterstadt Eger bewahrt ihm bis auf heute ein ehrendes An- denken. Karg Johann, Edler von, geb. zu Prag am 21. August 1769, f am 8. Juni 1829 zu Laibach als Oberst. Als Sohn eines Oberst- leutnants erhielt er seine Ausbildung in Wiener-Neustadt. Ausge- mustert wurde er 1787 zum 17. Infanterieregiment und riickte hier, ununterbrochen dem Regimente angehorend, bis zum Oberst vor. Leutnant wurde er im Juni 1789, Oberleutnant am 17. Oktober 1793, Kapitanleutnant am 1. Juni 1797, Hauptmann am 22. April 1800, Major am 4. Juni 1809, Oberstleutnant am 1. Juni 1813, Oberst am 25. Dezember 1820. Er sprach deutsch, bohmisch, franzosisch und italienisch. Gegen seine Untergebenen war er angemessen streng und geredit. Er sorgte fiir sie und wurde allgemein geachtet. Die innere Ordnung im Regimente war tadellos, als Exerziermeister besag er einen guten Ruf. Dag er nicht ausschlieglich Kommigsoldat war, bewies sein Verhalten dem Dichter Hilscher gegeniiber, indem der sechzehnjahrige Hilscher iiber K’s. Veranlassung am 11. Marž x822 zum Gefreiten und am 1. Oktober 1822 zum Korporal ernannt wurde. K. war verheiratet, ein Sohn diente als Fahnrich im Regimente. ® 351 ® VVied-Runkel Friedrich Ludwig, Prinz, geb. am 29. Jiinner 1770, t zu Runkel am 28. April 1824 als Feldmarschalleutnant und Inhaber des 34. Infanterieregiments, kam, gefordert durch einflugreiche Familien- verbindungen, rasch in die Hohe. Er trat 1797 ins 17. Infanterie- regiment als Hauptmann, wurde 1800 als Major abtransferiert und kam 1804 als Oberst ins Regiment zuriick. Sein Hauptgonner war der Inhaber, Fiirst Heinrich XV. Reug. Am 18. Februar 1809 zum Generalmajor ernannt, bekam W. eine Brigade im zweiten Armeekorps. In der Schlacht bei Aspern zeigte W. Fachkenntnis und Entschlos- senheit. Am zweiten Schlachttage trat, als um 9 Uhr vormittags die franzosische Kavallerie zum Durchbruch ansetzte, die Krisis ein. W’s. Brigade lief bereits Gefahr, iiber den Haufen geritten zu werden. Im letzten Augenblicke noch brachte W. ein Bataillon zur Abgabe von Salvenfeuer und dadurch wurde der Durchbruch verhiitet. Erzherzog Karl sah dies und verlieh W. am 24. Mai das Theresienkreuz. In der Folge trat W. nicht mehr hervor. Im Herbst 1813 nahm er als Divi- sionar teil an der Schlacht bei Dresden und wurde unmittelbar darauf nach Italien transferiert. 1815 wurde er Gouverneur in Venedig und Inhaber des 34. Infanterieregiments. Die 1821 gegen Neapel ge- richtete Intervention machte er als Divisionar mit. 1823 wurde er in gleicher Eigenschaft nach Prag versetzt. Sein alterer Bruder, der regierende Fiirst in Wied, starb am 9. Marž 1824. W. reiste in die Heimat, um die Regierung anzutreten, doch ereilte ihn daselbst der Tod. Mit ihm erlosch die Linie Wied-Runkel. Bentheim-Steinfurt Wilhelm, Fiirst, geb. am 17. April 1780, f am 12. Oktober 1839 als Feldmarschalleutnant und Inhaber des neunten Infanterieregiments zu Villafranca. Auf Verwendung seiner Mutter erhielt er als sechsjahriger Knabe den Rang eines Oberleutnants in der danischen Armee und als elfjahriger Knabe den eines Kapitan- leutnants in der osterreichischen Armee. Zur Dienstleistung riickte er 1799 ein und wurde im November 1804 Major beim 49. Infanterie- regiment. Als solcher machte er 1805 den Feldzug beim Korps Chasteler mit. Das Jahr 1807 brachte ihn zum 8. Infanterieregiment, im Februar 1809 kam er als Oberstleutnant zum 17. Infanterieregiment. Hier er- warb er sich dauernden Ruhm durch sein Verhalten beim Sturme auf Aspern. Er erbat sidi die Fiihrung der Vorhut, als die zweite Angriffs- kolonne die Nordlisiere von Aspern ergriff. Beim Sturme auf das Dorf erhielt B. zwei Wunden, sein Adjutant wurde ersdiossen. B’s. Bataillon war zwar ein Wrack, allein der Impuls zur Eroberung des Dorfes war ® 352 ® gegeben und dag Aspern tatsachlidi erstiirmt wurde, blieb B. un- vergessen. Erzherzog Karl ernannte ihn im Mai zum Oberst beim 47. Infanterieregiment. In der Sdilacht bei Wagram zeigte sidi B. abermals als Anhanger der resoluten Stogtaktik. Als ihn die Fran- zosen am ersten Schlachttage ins Gedrange braditen, ergriff er die Leibfahne des Regiments und mit dem Rufe: „Folgt euerm Obersten!" warf er sidi auf den Gegner. Beim Abbrechen des Gefechtes am zweiten Schlachttage fiihrte B. sein Regiment dreimal zum Sturme vor und bewirkte dadurdi, dag die Franzosen eine vorsiditige Ver- folgung einleiteten. Bei dieser Gelegenheit wurde B. abermals ver- wundet. Fur die Leistungen bei Aspern und Wagram erhielt B. 1810 das Ritterkreuz des Theresienordens. Am 4. Oktober 1813 riickte B. zum General vor und erhielt den Auftrag, ein Freikorps anzuwerben. Im Janner 1814 hatte er drei Bataillone und vier Eskadronen auf- gebradht nnd fiihrte dieselben nadi Siidfrankreich. Nach dem ersten Pariser Frieden loste B. dieses Freikorps auf, 1815 erhielt er eine Grenadierbrigade und mit dieser begleitete er die verbiindeten Mon- archen nach Pariš. Sein Auftreten madite ihn wie gesdiaffen zum Re- prasentieren. In den darauf folgenden Friedensjahren bekam B. 1817 durch den K5nig von Preugen den Furstentitel. Feldmarschalleutnant geworden, erhielt B. 1825 die Inhaberstelle beim 9. Infanterieregiment. Er garnisonierte zumeist in Italien. Auf die Ideen Radetzkys, der 1831 nach Mailand versetzt wurde, ging B. mit Eifer ein. Wahrend der Manoverperiode 1839 traf ihn plotzlich der Schlag. B. besag die Gabe, nach oben wie nach unten beliebt zu sein. Bentheim-Steinfurt Wilhelm, Fiirst, des Vorigen Neffe, geb. am 30. April 1814, f am 3. August 1849 vor Venedig. Er kam 1847 ins Re¬ giment als Major. In der Schlacht bei Goito am 30. Mai 1848 erstiirmte er mit Tollkiihnheit eine Hausergruppe. Verwundet, wurde er von seinem Bataillon getrennt und von den Piemontesen gefangen. Zehn Tage spater wechselte man ihn gegen den von den Osterreichern gefangenen Major Frotti aus. B. bekam das Kommando eines Gre- nadierbataillons und wurde am 2. April 1849 Oberstleutnant. Seiner Wunde wegen gebrauchte er im Sommer 1849 eine Kur in Battaglia. Die Neugierde trieb ihn, sich vom Stande der Belagerungsarbeiten vor Venedig zu iiberzeugen. Wahrend er einen Laufgraben besudite, traf ihn eine Kanonenkugel. Miiller von Miihlengoldstein Josef, geb. zu Eger am 30. April 1784, t am 12. Janner 1851 zu Eger. Er war der Sohn eines Oberzeugwarts, ■® 353 ® erhielt seine Ausbildung in Wiener-Neustadt und wurde 1804 zum 44. Infanterieregiment ausgemustert. Hier riickte M. bis zum Haupt¬ mann vor und kam am 23. Februar 1831 als Major zum 17. Infan¬ terieregiment. Er wurde am 6. Dezember 1836 Oberstleutnant und nach Rath am 29. Mai 1843 Oberst. Das Regimentskommando fiihrte M. kaum eineinhalb Jahre, schon am 30. September 1844 trat er in den Ruhestand und zog in seine Vaterstadt. Bei Svoboda, „Die Zoglinge der Wiener-Neustadter Militarakademie“ wird als sein Pradikat falschlich Goldmiihlstein angegeben. Im Schematismus und in den Evidenzpro- tokollen lautet das Pradikat Miihlengoldstein. \7. Ara Hohenlohe-Langenburg 1826—1866. Hohenlohe-Langenburg Gustav, Prinz, geb. zu Wolwega in Hol- land am 28. November 1777, f am 26. Juni 1866 als Feldzeugmeister und Inhaber des 17. Infanterieregiments. In Erganzung der biogra- phischen Daten sei hier noch folgendes bemerkt. H. erreichte die Majorscharge im Marž 1806, Oberstleutnant wurde er am 4. Juni 1809, Oberst am 20. August 1809. Wahrend der Feldzuge gegen Frankreich wurde er dreimal leicht verwundet, einmal trug er eine bedeutende Kontusion davon. Im Janner 1813 ging er als Kurier nach Posen, um im franzosischen Hauptquartier eine Depesdie ab- zugeben; im Marž iiberbradite er dem Vizekonig von Italien, Eugen Beauharnais, eine wichtige Depesche; im April geleitete er das pol- nische Korps Poniatowski, als dieses von Polen nach Sachsen riickte, wahrend des Marsches durdi osterreichisches Gebiet als kaiserlicher Kommissar. Im Oktober 1831 inspizierte er die Kontingente der kleinen sachsischen Hofe. Dekorationen besag H. mehrere. In Langres verlieh ihm Kaiser Franz am 26. Janner 1814 das Kommandeurkreuz des St. Stephan- ordens. Hiezu trat 1814 der russische St. Wladimirorden und 1815 das von Kaiser Franz gestiftete Armeekreuz. Vom Konig Ferdinand VII. von Neapel erhielt H. 1821 das Grogkreuz des Januariusordens. Zum Dienstzeichen fiir vollstreckte 50 Dienstjahre kam am 16. Mai 1848, bei seiner Pensionierung, das Grogkreuz des Leopoldordens. Den wichtigsten Lebensabschnitt bildete der Zeitraum 1833 bis 1848. Als Mitglied der obersten Heeresleitung hatte H. vviederholt ® 354 ® Gelegenheit, zu den brennenden Tagesfragen Stellung zu nehmen. Zii beachten ist, dag H. zu jenen Mannern gehorte, die, wie sein Amtsgenosse Zanini, fur zeitgemage Reformen eintraten. Als der rangjiingere Zanini am 4. April 1848 Kriegsminister wurde, fibte H. die Selbstlosigkeit, im Amte zu bleiben. In der Abschaffung der Stock- priigel und in der Einfiihrung der Bartfreiheit, welches beides wahrend des Monates April erfolgte, sah H. einen langgehegten Wunsch erfiillt. Die am 15. Mai 1848 inszenierte Sturmpetition, deren unmittel- bare Folge die Flucht des Hofes nach Innsbruck war, bestimmte H., in Pension zu gehen. Wahrend der Ruhejahre verheiratete er am 11. August 1855 seine Tochter, sein Sohn heiratete am 30. September 1857. Seine Gemahlin versdiied am 11. Juli 1858. Wocher Gustav von, geb. zu Ludwigsburg (Wiirttemberg) am 4. September 1779, f am 25. Juli 1858 zu Wien als Feldzeugmeister und Inhaber des 25. Infanterieregiments. W. trat 1796 in die oster- reichische Armee ein, kam 1801 als Kapitanleutnant zum dritten Infanterieregiment und geriet 1805 bei Ulm in franzosisdie Kriegs- gefangenschaft. Dasselbe Miggeschick ereilte ihn am 23. April 1809. In der Hauptmannscharge blieb W. bis zum 10. September 1820. Als Major gliickte es ihm, am 16. Juli 1824 Adjutant beim Generalkom- mando in Wien zu werden. Auf diesem Posten riickte er am 28. Fe¬ bruar 1828 zum Oberstleutnant vor und gelangte am 30. Marž 1830 zum 17. Infanterieregiment als Oberst. Sein Wirken an der Spitze des Regiments wurde envahnt. Am 4. Mai 1835 zum Generalmajor und Brigadier in Mailand ernannt, wirkte W. unter Radetzkys Augen drei Jahre, wobei er sich einen geachteten Namen machte. liber ihn schrieb Radetzky 1835: „Er ist ein Mann von mittlerer Statur, schlankem Korperbau, gesund und kraftig, zu jeder Dienstleistung geeignet und ein determinierter Reiter. Sein Charakter ist frei und offen, sein Temperament lebhaft und heiter. Er besitzt viel Energie, behandelt seine Untergebenen sehr anstandig und leitet sie zu ihrer Pflicht. Er selbst ist strenge in Erfiillung seiner Pflichten, hochst an¬ standig im gesellschaftlichen Leben und allgemein geliebt. Die Natur hat ihm viele Talente gegeben, die durch Bildung entwickelt sind. Nicht allein die in sein Fach einschlagenden Wissenschaften sind der Gegenstand seiner fortwahrenden Beschaftigung, er kultiviert mit gleichem Eifer schone Kunste und andere Wissenschaften, zu denen ihn sein Geschmack fur Selbstbeschaftigung und seine Wigbegiei dc anzieht. Er spricht deutsch, franzosisch, italienisch und versteht ® 355 ® englisch. Ist mit wenig Worten zuverlassig einer unserer gebildetsten Generale der Armee.“ Also empfohlen wurde W. 1838 nach Wien als Brigadier iibersetzt und erhielt 1842 die Inhaberstelle jenes Re- giments, bei welchem er zu dienen begonnen hatte. Am 4. Juni 1844 wurde er Feldmarschalleutnant und Divisionar in Italien. Wahrend des Feldzuges 1848 betraute ihn Radetzky mit der Fiihrung des Reservekorps. In Anerkennung der geleisteten Dienste wurde W. im November 1849 zum kommandierenden General in Graz ernannt, sein hohes Alter - er zahlte 70 Jahre - bestimmte ihn jedoch, im nachsten Monat um seine Pensionierung einzusdireiten. Rath Heinrich, Freiherr von, geb. zu Josefstadt in Bohmen am 24. Marž 1792, f am 17. Dezember 1864 zu Graz als Feldzeugmeister und zweiter Inhaber des 12. Infanterieregiments. Er entstammte einer Familie, die viele hervorragende Soldaten hervorgebracht hatte, sein Vater war Oberst. R. wurde 1809 aus der Ingenieursakademie ausgemustert zum 61. Infanterieregiment, im Verbande dieses Regi- ments nahm er an mehreren Gefechten teil und wurde bei Raab ver- wundet. Den Feldzug 1813 machte er als Oberleutnant, den des Jahres 1814 als Hauptmann mit. Von Murat und vom Konig von Sardinien bekam er Dekorationen. Im Herbst 1814 gelangte er zum zweiten Infanterieregiment, 1827 zum Regiment Hessen-Homburg. Erst 1831, nachdem er 17 Jahre lang Hauptmann gewesen, wurde er augertourlich Major beim 30. Infanterieregiment. Von hier gelangte •er im August 1833 als augertourlich beforderter Oberstleutnant zu jenem Regimente, bei welchem er zu dienen begonnen hatte. Er besag den Ruf eines rechtlich denkenden Mannes, wohlwollend als Kamerad, teilnehmend als Freund, doch furchtbar streng gegen Unter- gebene. Zum 17. Infanterieregiment wurde er 1835 liber speziellen Wunsch des Inhabers transferiert. General geworden, befehligte R. eine Brigade in Mailand und fiihrte diese mit groger Bravour, als die Revolution ausbrach. In der Schlacht bei Santa Lucia am 6. Mai 1848 trug er mit seinen sechs Bataillonen wesentlich zum Siege bei. In der Schlacht bei Somma campagna, 23. Juli, wirkte er als Divisionar; im entscheidenden Augenblicke stellte er sich an die Spitze eines Bataillons vom Regiment Latour und fiihrte es zum Sturme vor. Die Inhaberstelle beim zweiten Infanterieregiment erhielt R. am 16. Mai 1851, ein halbes Jahr spater trat er, 60 Jahre alt, in den Ruhestand. Mit ihm erlosch das Geschlecht, das seit 1766 den Frei- herrntitel fiihrte. ® 356 © Kafer Viktor, geb. zu Leitmeritz um 1803, f nach 1863 in Pettau. Zeitgenosse Hilsdiers (vgl. dort), erhielt seine Ausbildung im Regi- ments-Knabenerziehungshause, wurde Unteroffizier und riickte 1831 zum Fahnrich vor. Er verlieg das Regiment, den Offizierscharakter ablegend, und heiratete eine wohlhabende Witwe, deren Besitz in St. Urban bei Pettau lag. Er veroffentlichte 1839 in Graz bei Damian und Sorge einen Band Gedichte. Ein Epos, „Die Hermannsschlacht“, blieb unvollendet. Im Jahre 1842 veroffentlichte er in Graz ebenfalls bei Damian und Sorge „Vollstandige Anweisung zum Schachspiel, zum erstenmal wissenschaftlich geordnet und nach allen Original- schriftstellern zusammengestellt". An der Herausgabe der Hilscher- sdien Gedichte beteiligte er sich 1861 mit einem wahren Feuereifer, Ihm dankt man das Portrat Hilschers, das er als Olgemalde besag. Hilscher Josef, geb. zu Leitmeritz am 22. Juni 1806, f am 12. No¬ vember 1837 zu Mailand als Feldwebel. Sein Vater stammte aus Sachsen und brachte es im Regimente bis zum Regimentsprofogen; seine Mutter, Marie Therese geb. Hartmann, war die Tochter eines Steinmetzmeisters. Dieser Ehe entsprossen vier Kinder: Josef, Elise (spater vermahlt mit dem Feldwebel Greis), Anna und Benjamin. H. wuchs in diirftigen Verhaltnissen heran und wurde friihzeitig schon fiir den Militarberuf vorbereitet. Als sechsjahriger Knabe kam H. 1812 in das Regiments-Knabenerziehungshaus zu Kosmanos bei Jung- bunzlau. Der Lehrplan der Anstalt verfolgte den Zwedc, die Zoglinge zu Unteroffizieren heranzubilden; hervorragend Begabte wurden audi zu Offizieren befordert. Entscheidend fiir H’s. geistige Entwicklung war die Zeit, da Oberst Soldner (vgl. dort) an der Spitze des Re- giments stand. Einerseits erwachte in H. der Geschmack an schon- geistiger Literatur, anderseits empfing H., nach Verlegung der Schule von Kosmanos nach Laibach, manchen bleibenden Eindruck fiirs Leben. Auf Soldner folgte 1820 Oberst Karg (vgl. dort) und diesem ver- dankte H., dag er als sechzehnjahriger Jiingling am 11. Marž 1822 zum Gefreiten und ein halbes Jahr spater, am 1. Oktober 1822, zum Korporal ernannt wurde. Karg lieg ihn 1822 auf 1823 einen Kursus in der Laibacher Lehrerbildungsanstalt absolvieren. Darauf wurde H. am 21. September 1823 zum Lehrer am Regiments-Knabenerziehungs- hause ornannt. Als Direktor der Anstalt wirkten 1816 bis 1819 Leut- nant Franz Schlierbach, 1819 bis 1826 Oberleutnant Johann Koberwein (spater f in Graz als Kriegsingenieur), 1826 bis 1831 Leutnant Friedrich Lawatschek. ® 357 ® Unter Oberleutnant Koberwein fand das Theaterspielen Eingang, wahrend der Ferien durften die Zoglinge Stucke auffiihren. H. und dessen Schwester Elise gaben hiebei Liebhaberrollen. H. schrieb in dieser Zeit sein erstes Drama: »Kaiser Albredits Hund“, welches in der Kaserne aufgefuhrt wurde. Oberst Karg forderte das Theater¬ spielen, indem er in der Kaserne einen Saal hiefiir iiberlieg. Man errich- tete eine Biihne, H. malte die Dekorationen und gegen einen Groschen Eintrittsgeld fiillten Offiziere, Burger und Frauen der Stadt den Saal. H. wirkte als Regisseur und Schauspieler mit. Man fiihrte mehrere Stucke auf, so »Ferdinand II., Konig von Ungarn und Bohmen“ von Karoline Pichler, »Die Rauber“ von Schiller, »Die Ahnfrau" von Grillparzer, „Hedwig“ von Korner. Auf allgemeines Verlangen schritt Oberst Karg beim Inhaber Prinz Hohenlohe um die Erlaubnis ein, diese Vorstellungen im Stadttheater fortzusetzen. Die Bewilligung wurde erteilt und so trat H. am 12. Marž 1828 in dem von ihm verfagten Stucke »Friedrich der Schone“ auf. Unter den Mit- wirkenden befanden sich Korporal Friedrich Andelmann (wurde spater Major) und Korporal Viktor Kafer (wurde 1831 Fahnrich). Korporal Viktor Kafer veroffentlichte am 2. Juni 1830 zur Be- griigung des Kaisers Franz ein Festgedicht in der Laibacher „Illyrischen Zeitung". Fiir diese Eigenmachtigkeit solite Kafer 40 Stockstreiche nach vorangegangener Degradierung empfangen. Wer die Strafe verhangen wollte, ist unbekannt, die Strafe jedoch unterblieb, weil sich Offiziere der Sache annahmen. Bald nachdem Oberst Wocher (vgl. dort) das Regimentskommando ubernommen hatte, verliebte sich H. in die Tochter eines Laibacher Kaufmannes C. Der stolzen Maid war ein Korporal zu wenig, H. litt Tantalusqualen an seiner uner- widerten Liebe. Dazu kam, dag sich der Einflug des ungesunden Klimas bei H. fiihlbar machte. Seine Mutter sowohl wie seine Ge- schwister erlagen den Miasmen, die das Laibacher Moor ausstromte. Im nachsten Jahre, Februar 1831, iibersiedelte H. mit dem Regiment nach Italien. Dag H. nicht wie sein Kollege Kafer zum Fahnrich, sondern am L Juli 1831 nur zum manipulierenden Feldwebel ernannt wurde, mug seinen besonderen Grund gehabt haben. Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dag H. die Erlangung der Offiziers- charge unklug von sich wies. So schrieb H. seinem Freunde Kafer im Marž 1835, dag Oberst Wocher ihn mit Uberspringen der Fahn- richscharge direkt zum Leutnant befordern wollte. »Der Obrist hat mich augerst giitig empfangen, lang mit mir gesprochen und mich zu ® 358 ® Tisdie geladen", beriditet H. Im Herbst 1835 ging das Regiment nach Laibach zuriick, wahrend H. in Mailand zuriickblieb. H. verlor dadurch den Riickhalt, den er am Regimente besessen hatte. In Mailand, wo H. seit 1834 als Furier mit 30 fl. Monatsgehalt im Hauptquartier Radetzkys untergebradit worden war, fand H. einige Offiziere, die ihm die Moglichkeit verschafften, seine literarisdien Arbeiten zu veroffentlichen. Durdi Hauptmann Marsano, der selbst Schriftsteller war, wurde H. dem Grafen Padita empfohlen, und so erschienen in der von Padita redigierten Zeitsdirift „Echo“ einige Arbeiten H’s. Der Ingenieurhauptmann Graf Gustav Neipperg, ein Ieidenschaftlicher Byronverehrer, lud H. haufig zu sich; es erregte Aufsehen, dag Neipperg mit dem Diditer Arm in Arm durch die Stragen von Mailand promenierte. Graf Gustav Neipperg ist derselbe, der 1849 dem Diditer Hacklander den Zutritt zu Radetzky versdiaffte und so beitrug, dag die osterreichische Armee einen ihrer grogten Lobredner fand. H. war viel zu bescheiden, viel zu sdiiichtern, um Ehrgeiz zu entwickeln, was er anstrebte, war seine Entlassung vom Militar. Die vierzehnjahrige Dienstzeit, zu der er als Person des Mannschaftsstandes verpflichtet war, ging am 26. September 1837 zu Ende. Man suchte ihn zu halten, H. selbst beriditet, dag ihm am 22. Juli die Aussicht winkte, Leutnant zu werden. Sein Entsdilug jedodi war unabanderlidi, er wollte ins Živil iibertreten und als Uber- setzer seinen Lebensunterhalt verdienen. Da warf ihn das Lungen- leiden aufs Krankenlager, im Alter von 31 Jahren hauchte H. seine Seele aus. H. war ein Diditer von eigenartigem Reiz. Seine Jugenddramen sind in Verlust geraten, es blieben nur seine Gedidite erhalten. Als Lyriker schrieb H. entziickend schone Sonette, tieftraurig zwar, aber in hinreigenden Versen. Die Sonette galten dem Laibacher Madchen, das er verehrte. Seine meisterhafte Art in der Handhabung der Versmage machte ihn wie gesdiaffen zum Interpreten des damals allgemein gefeierten englischen Dichters Lord Byron und so entstand eine Reihe von Ubersetzungen, von denen man behauptete, sie seien unerreidit. Ludwig August Franki, der gelegentlich einer italienischen Reise im Friihjahr 1837 mit H. bekannt wurde, erfiillte einen schonen Akt von .Pietat durch Herausgabe des Nachlasses. H s. Gedidite erschienen zum erstenmal in Buchform vereint 1840, gedruckt bei Heckenast in Pest. Als H’s. Vaterstadt 1861 daran ging, dem Dichter ein Denkmal ® 359 ® zu erriditen, wurde das Budi von L. A. Franki nodimals aufgelegt und in Prag 1863 bei Mercy in Umlauf gesetzt. Die Zahl der Sub- skribenten betrug 1349, die eingelaufenen Betrage erreichten die Summe von 2201 fl. 21 kr. Wieso es kam, dag weder Oberst Baron Kuhn noch audi Oberst Graf Attems das Budi bestellten, ist nicht aufgeklart; vom Regimente bestellte nur das in Ragusa liegende dritte Bataillon ein Exemplar. Von Offizieren, die einst mit H. in Beriihrung standen, subskribierten: der in Laibadi als pensionierter Major lebende Friedrich Andelmann, der als Weingartenbesitzer zu St. Urban bei Pettau lebende Viktor Kafer, der in Prag lebende Oberst Tichy, der in Pettau pensionierte Hauptmann Georg Edler von Ritter, FML. Marsano in Venedig, der in Laibadi pensionierte Major Fischer, Edler von Wildensee u. a. Ein Dichter ersten Ranges war H. nicht, ihm fehlte die kiihne Kon- zeption, der Blick ins Groge, das Erfassen tiefer Probleme. Getragen aber durch einen Feuergeist, wie Lord Byron, entfaltete H. ein aner- kennenswertes Talent. Hablitschek Adalbert, geb. zu Niirnberg am ... 1787, f am 12. No¬ vember 1861 in Wien als Generalmajor. Er trat 1805 in die Armee, wurde aber erst 1813 Fahnrich und Adjutant beim 54. Infanterieregi- ment. Dann avancierte er beispiellos rasch, binnen acht Monaten war er Hauptmann und als solcher kam er am 21. Mai 1814 zum 17. Infan- terieregiment. Hier stockte wieder sein Fortkommen, volle 17 Jahre verbrachte H. in der Hauptmannscharge, obwohl es ihm gelungen war, beim Grazer Generalkommando eine Anstellung zu finden. Audi als Major, welche Charge er 1838 erreidite, sag er lange, volle zehn Jahre. Das Jahr 1848 hob ihn dagegen wieder rasch in die Hohe, er wurde Oberstleutnant und vier Monate spater Oberst. Seiner Tatigkeit als Regimentskommandant wurde gedacht. Was ihn bewog, sdion am 12. Juli 1850 in den Ruhestand zu treten, ist unbekannt; beriicksichtigt man, dag er das Verdienstkreuz, die Eiserne Krone und das Grogkreuz des papstlichen Georgordens bekommen hatte, so wird sein Austritt aus dem aktiven Dienste um so ratselhafter. So kurz sein Wirken als Oberst auch war, er verstand es dennoch, dem Regimente groges Ansehen zu verschaffen. Prokesch von Osten Anton, Graf, geb. zu Graz am 10. Dezember 1795, f am 26. Oktober 1878 als Feldzeugmeister. P. gehorte dem Regimente 1832 bis 1843 als Oberstleutnant und Oberst an. Allge- mein galt er fiir einen Sohn des Siegers bei Leipzig, Fiirsten Karl ® 360 ® Schwarzenberg, durch den er auch gefordert wurde. Seine Mutter war Anna von Stadler, die sich mit Max Prokesch vermahlte. Max Prokesch starb 1811 zu Graz, die Witwe ging 1812 eine zweite Ehe ein mit dem Grazer Universitatsprofessor Julius Sdmeller. P. stu- dierte Jus und wollte Advokat werden. Mit dem Stiefvater sich zu befreunden, scheint P. schwer gefallen zu sein, da er 1813 als Fahnrich beim Regiment Jordis-Infanterie eintrat. Oberleutnant geworden, erhielt P. 1816 die Bestimmung, bei der Olmiitzer Kadettenkompagnie als Lehrer fiir Mathematik zu wirken. Zwei Jahre spater nahm ihn Fiirst Schwarzenberg als Adjutant zu sich und an dessen Seite blieb P. bis 1820. Nach Schwarzenbergs Tode wurde P. dem Generalštabe zugeteilt. Sein Stiefvater bewarb sich 1821 um eine erledigte Pro- fessorenstelle an der Wiener Universitat, erreichte jedoch seinen Wunsdi nicht. Inzwischen verfagte P. eine Schrift, die 1822 unter dem Titel: „Denkwiirdigkeiten aus dem Leben des Feldmarschalls Fiirsten Karl Schwarzenberg“ erschien. Der Stiefvater, der mit allen Leuten in Streit lebte, iibersiedelte 1823 an die Universitat in Freiburg i. B. P. dagegen trat eine Reise nach dem Orient an, die ihn sieben Jahre lang von Osterreich fernhielt. Die Ergebnisse seiner Reisen schil- derte P. in einem dreibandigen Werke: „Erinnerungen aus Agypten und Kleinasien 11 , so fesselnd und anziehend, dag Metternich dem jungen Offizier 1830 den Leopoldorden und die statutenmagige Er- hebung in den Ritterstand verschaffte. Das Jahr 1831 verbrachte P. in Graz, wobei er mit dem Herzog von Reidistadt haufig in Beriihrung gelangte. Am 25. November 1832 vermahlte sich P. mit Irene Kiese- wetter von Wiesenthurm. Nach der Installierung des Prinzen Otto von Bayern als Konig von Griechenland am 7. Februar 1833 erhielt P. den Auftrag, nach Athen abzugehen und daselbst als osterreichischer Gesandter zu wirken. Dieser Mission entsprach P. mit ebensoviel Takt als Sachkenntnis. In Athen weilte P. bis Marž 1849, auf diesem Posten wurde er 1843 General und 1848 Feldmarschalleutnant. In der Person des Fiirsten Felix Schwarzenberg war mittlerweile ein Neffe des Siegers bei Leipzig zum Ministerprasidenten ernannt worden und diesem Umstande verdankte P. seine Abberufung aus Athen, um in einem ervveiterten Wirkungskreise verwendet zu werden. P. wurde Gesandter in Berlin, 1853 Gesandter in Frankfurt am Main, 1855 .Gesandter in Konstantinopel. Als 1861 das Herrenhaus ge- schaffen wurde, bekam P. die Stelle eines Mitgliedes auf Lebens- dauer. Am 26. Oktober 1863 riickte er zum Feldzeugmeister vor, am ■© 361 @ 3. November 1871 erhielt er den Grafenstand. Freiherr war er seit 1845 als Kommandeur des Leopoldordens. Durch seine schriftstel- lerische Tatigkeit zog P. wiederholt die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. Von seinen vier Kindern erregte Karl, der als Oberleutnant des 27. Infanterieregiments am 6. Februar 1864 bei Oeversee ‘fiel, offentliche Teilnahme. VI. Ara Kuhn 1866-1896. Neuber August, geb. zu Grog-Meseritsch in Mahren am 4. August 1826, f am 29. Juli 1907 als Feldmarschalleutnant zu Cruden Bay in der schottischen Grafschaft Aberdeen. N. gehorte 1869 bis 1872 dem Regimente als Oberst an, spiiter verschaffte er sich als Geograph einen weithin geachteten Namen. Die von Professor Dr. Friedrich Umlauft redigierte »Deutsche Rundschau fiir Geographie und Statistik" (Wien, Verlag Hartleben) widmet N. im Juniheft 1908 einen Nekrolog, dem wir nachstehende Daten entnehmen: N’s. Vater war Hauptmann, der wegen eines Schusses ins Knie in den Franzosenkriegen in Pension gegangen war. Im Jahre 1838 kam N. in die Theresianisdie Militar- akademie zu Wiener-Neustadt, welche er als einer der besten Zog- linge seines Jahrganges absolvierte und 1845 als Leutnant verlieg. Schon 1848 zum Oberleutnant befordert, machte er unter Radetzky die Feldziige Osterreichs in Italien 1848 und 1849 mit Auszeichnung mit und wurde im letzteren Jahre in den Generalštab versetzt, dem er bis 1869, also durch volle zwanzig Jahre angehorte. War schon zur Zeit, da er als Zogling der Neustadter Akademie in den Herbst- ferien haufige Ausfliige in die osterreichischen Alpen machte, die Liebe zur Natur in ihm geweckt worden, so gab den eigentlidien Impuls zu intensiven geographischen Studien der Dienst im Generalstabs- korps. N. mappierte zwei Jahre in Dalmatien, arbeitete zwei Jahre an der Landesbeschreibung von Bohmen, garnisonierte drei Jahre in Galizien und fiinf Jahre in Italien. Die Kronlander Galizien und Bukowina bereiste er in ihrer ganzen Ausdehnung, besonders ein- gehend die Karpathen, speziell die Hohe Tatra und die an letztere grenzenden Teile Ungarns. In Italien lernte er auger dem damals osterreichischen Lombardo-Venetien die piemontesische Lomellina, Parma, Modena, Toskana und den ehemaligen Kirchenstaat bis zu seiner siidlichen Grenze kennen. ■© 362 @ Im Jahre 1850 avancierte N. zum Hauptmann, 1859 zum Major, machte als soldier den Čsterreichisch - sardinisdien Krieg mit, erhielt am 27. Juni bei Magenta eine Belobung und am 15. August den Orden der Eisernen Krone mit der Kriegsdekoration. 1860 zum Professor der Strategie an der k. k. Kriegsschule in Wien ernannt, wirkte er durch fiinf Jahre in dieser Stellung und unternahm alljahrlich wahrend zweier Sommermonate mit den Kriegsschulern militarisch - topogra- phische Studien nach verschiedenen Teilen der osterreichischen Alpen. Als er 1865 von der Professur schied, wurde ihm die Allerhodiste Zufriedenheit fiir seine ausgezeichnete und erfolgreiche Lehrtatigkeit ausgesprodien. Nun wurde er 1866 zum Oberst und bald darauf zum Generalstabschef der Nordarmee in Bohmen ernannt, in welcher Eigenschaft er an dem Feldzuge gegen Preugen teilnahm. Darauf kam er 1869 als Kommandant des 17. Infanterieregiments nach Trient, wo er durch funf Jahre verblieb, 1871 Kommandant der 12. Infan- teriebrigade und 1872 Generalmajor wurde. Von Trient aus lernte er ganz Siidtirol und auf einer zehnwochigen Urlaubsreise alle aus der Schweiz nach Osterreich und Italien fiihrenden Passe sowie den Mont Ceniš und Mont Genevre kennen. Im Marž 1874 wurde er zur zwei'ten Infanteriebrigade nach Prag versetzt, 1875 dem Generalštabe zugeteilt, endlich noch 1877 nach Briinn transferiert. Da notigte ihn ein schweres Ischiasleiden 1878 den Militardienst zu verlassen, bei welcher Gelegenheit er zum Feldmarschalleutnant ernannt wurde; seinen standigen Wohnsitz behielt er in Briinn. Nahezu 30 Jahre lebte N. im Ruhestande, den er grogenteils zur Pflege seines Lieblingsstudiums verwendete. Hiezu dienten ihm auch seine zahlreichen und ausgedehnten Reisen. Jahrlich verbrachte er sechs bis acht Monate augerhalb Briinns im nordostlichen Bohmen oder im nordwestlichen Mahren, in den osterreichischen Alpen, in Italien, der Schweiz, in Frankreich (drei Jahre), in England, Wales, Schottland und Irland (17 Jahre). In Frankreich und auf den briti- schen Inseln waren es hauptsachlich die an das Meer grenzenden Landschaften, die seine Zeit am meisten in Anspruch nahmen, indem sein Augenmerk besonders den Strandbildungen und dem Kiisten- abtrag zugewendet war. In Tirol und in der Schvveiz waren es voi- ziiglich die Gletscherphanomene, mit denen er sich mit Vorliebe be- schaftjgte. Diesen Gegehstanden waren auch seine literarischen Arbeiten zumeist gewidmet, obwohl er sich auch mit Kriegswissenschaft be- fagte. Schon 1869 schrieb er „Turenne als Kriegstheoretiker und © 363 ® Feldherr“, 1875 verfagte er ein umfangreiches Werk iiber „Strategie“ und im Winter 1906/07 eine Darstellung des „Feldzuges 1866“; dodi sind die beiden letzteren Arbeiten nodi unveroffentlicht. Von seinen zahlreichen geographischen Studien sind die meisten in der „Deutschen Rundschau fiir Geographie und Statistik" er- schienen, und zwar „Die Bodenwiderstande als Hauptfaktor im Ge- staltungsprozesse der Erdoberflache" (1890), „Die Meeresbuchten und ihre Bedeutung" (1891), „Was ist ein Gebirge?" (1897), „Topisch- genetisch" (1902), „Die systematische Geographie" (1903), „Gletscher- arbeit" (1904), „Der Sand des Strandes und seine Herkunft" (1905). In „Petermanns Mitteilungen" wurde 1895 die Abhandlung „Der zu- sammengesetzte Gletscher noch immer ein Problem" veroffentlicht. Ungedruckt liegen noch „Geologische Photographien" (1905) und „Der Vulkanismus der Erde und dessen Erreger" (1906) vor; ebenso ist das Werk „Die Topographie als Wissenschaft“ vollendet und soli 1909 herauskommen. N’s. bekanntes Hauptwerk ist die „Wissenschaft- liche Charakteristik und Terminologie der Bodengestalten der Erd- oberflache" (Wien und Leipzig 1901), die umfangreichste Publikation iiber die orographische Terminologie, vom Standpunkte des Topo- graphen behandelt, auf welche der Verfasser einen bewundernswerten Fleig aufgewendet hat. Noch sei erwahnt, dag N. aus dem Nachlasse des Sektionschefs V. von Streffleur, mit dessen Tochter Sidonie er sidi 1862 vermahlt hatte, das Werk „Die Oberflachengestaltung und die Dar- stellungsweisen des Terrains" (Wien 1878) herausgab. Nun hat nach N’s. Tode dessen Witwe in pietatvoller Weise die Aufgabe iibernommen, die hinterlassenen Arbeiten ihres Gatten der Veroffentlichung zuzufiihren. Mit N. ist nicht nur ein begeisterter Arbeiter auf dem Gebiete der Erdkunde, sondern auch ein Ehrenmann aufrichtigen Charakters und warmfiihlenden Herzens aus dem Leben geschieden, dessen An- denken fortzudauern verdient. Braumuller von Tannbruck Theodor wurde im Jahre 1829 zu Klagenfurt geboren. Er begann seine militarische Laufbahn 1848 als Unterleutnant 2. Klasse beim Infanterieregiment Nr. 44, mit welchem Truppenkorper er denKriegl848 inltalien mitmachte. Schon dasFeld- zugsjahr 1849 sah B. in der Charge eines Unterleutnants 1. Klasse und auch ferner konnte er sich eines raschen Avancements erfreuen. Am 4. August 1854 wurde B. zum Oberleutnant und am 4. November des- selben Jahres zum Hauptmann 2. Klasse im Generalquartiermeister- stabe befordert. Am 15. Janner 1859 zum Hauptmann 1. Klasse vor- @ 364 @ geriickt, wurde er am 1. November gleichen Jahres zur Kriegskasse nach Venedig und im Mai 1861 zum Generalkommando nach Agram transferiert. 1865 Major, madite B. den Feldzug 1866 in Bohmen mit. 1872 schied B. aus dem Generalstabskorps, wurde Reservekom- mandant beim Infanterieregiment Nr. 22 und erlangte die Charge eines Obersten 1873. Am 6. Janner 1875 trat er als Regifnentskom- mandant an die Spitze des Infanterieregiments Nr. 17. 1878 Generalmajor, 1883 Feldmarschalleutnant, wurde B. 1888 mit dem Kommando des VI. Korps betraut. 1891 trat B. in den Ruhestand und lebte die letzten Jahre als Feldzeugmeister in Wien. Er starb im Jahre 1904. B, bekleidete die Wiirde eines wirklichen Geheimen Rates und lebenslanglichen Herrenhausmitgliedes des osterreichischen Reichs- rates. Er war Ritter des Ordens der Eisernen Krone 1. Klasse, Ritter des Leopoldordens und seit 1889 Inhaber des Infanterieregiments Nr.5. Braun Johann Baptist wurde am 1. Mai 1831 zu Wien geboren. Er besuchte das Schottengymnasium und spater die k. k. Ingenieur- akademie in Wien und trat aus letzterer Anstalt am 12. August 1848 als Volontar Qua-Feldwebel beim Infanterieregiment Nr. 17 in Mai- land ein. Im August des Jahres 1848 machte er den Streifzug gegen Gari¬ baldi mit und wurde am 11. November gleichen Jahres zum Unter- leutnant 2. Klasse ernannt. Das Jahr 1849 war sehr ereignisreich fiir B. Er kampfte im Gefechte bei Gambolo, madite den Feldzug im Romischen sowie die Belagerung Anconas mit und wurde am 6. Juni 1849 Unterleutnant 1. Klasse. 1850 erhielt er die papstliche Medaille, avancierte 1854 zum Oberleutnant und 1859 zum Hauptmann. Das Feldzugsjahr 1859 bot B. Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Fiir sein bei Solferino an den Tag gelegtes tapferes und umsichtiges Ver- halten erhielt er das Militarverdienstkreuz. 1866 machte B. den Feldzug in Italien mit. 1871 auf 1872 ab- solvierte er den Zentral-Infanteriekurs mit vorziiglidiem Erfolg und riickte 1872 zum Major, 1877 zum Oberstleutnant vor. Als Komman- dant des dritten Bataillons kampfte B. 1878 bei Rogelje, Jaice und Livno. Seit 1880 Reservekommandant, wurde B. 1882 Oberst. Am 17. September 1882 schied B. aus den Reihen des Regi- ments, welchem er durch 34 Jahre angehort hatte; er wurde zum Kommandanten des Infanterieregiments Nr. 31 ernannt. Seine Uber- ® 365 ® nahme in den Ruhestand erfolgte iiber sein Ansuchen am 13. Oktober 1883 und wurde ihm bei diesem Anlasse der Ausdruck der Aller- hochsten Zufriedenheit bekanntgegeben. Die letzten Lebenstage ver- brachte B. in Wien. Er starb am 18. Juni 1898. B. war seit 1867 mit Sophie Vitalis verheiratet. Von seinen beiden Sohnen dient Viktor im Regimente. De Vaux Ludwig, Freiherr, geb. zu Wien am 1. September 1832, f am 9. Mai 1893 zu Wien als Feldmarschalleutnant. Er entstammt einer aus Belgien nach Osterreidi ein- gewanderten Fami- lie, sein Grogvater zahlte zu den begab- testen Kopfen des Geniekorps. Seine Eltern warenLudwig Freiherr de V. (geb. am 8. August 1805, f am 20. Mai 1861 als Ministerialsekre- tar im Finanzmini- sterium), vermahlt 1849 teil an der Belagerung von Komorn. Nach dem Feldzuge erkrankte er in Laibach an Typhus. An Oberst Eberhard, der aufstrebende Offi- ziere gerne unterstiitzte, fand er einen warmen Gonner und so ge- langte er 1852 in das Militar-geographische Institut. Nach vierjahrigem Verweilen in dieser Anstalt trat de V. in die neugegriindete Kriegs- schule ein und wurde so ein Schiiler Kuhns. In der Kriegsschule riickte de V. am 1. August 1857 zum Oberleutnant vor. Als solcher wirkte er in der Schlacht bei Solferino mit, er wurde auch verwundet. Unter definitiver Ubersetzung zum Generalštabe riickte er am 8. Sep¬ tember 1859 zum Hauptmann vor. Am 1. Janner 1861 dem Kriegs- ministerium zugeteilt, wirkte er zunachst in der fiinften Abteilung und erhielt 1863 fiir seine Leistungen bei Solferino den Orden der Eisernen Krone mit der Kriegsdekoration; im Sommer 1865 war er in Siebenbiirgen tatig bei der Landesbeschreibung. Am 21. April 1867 zum Fliigeladjutanten des Erzherzogs Albrecht ernannt, wurde de V. zwei Monate spater Major und riickte am 29. Ok¬ tober 1870 als Oberstleutnant zur Dienstleistung beim Generalštabe r Ludwig Freiherr de Vaux am 11. August 1831 mit Amalia Freiin von Wernhardt (geb. am 18. Janner 1812, f am 16. Februar 1873). Als Kadett fiir das 49. In- fanterieregiment am 1. Februar 1849 as- sentiert, bekam de V. seine Einteilung am 16. April 1849 beim 17. Infanterieregi- ment als Leutnant. Als solcher nahm er ®> 366 •© ein. Hier litt es ihm nicht lange, er unternahm das Wagnis, zur Kaval- lerie iiberzutreten, und so gelangte er am l.Mai 1871 zum Regiment Karl-Ulanen, das in und bei Neuhausel garnisonierte. Weil nicht aus der Reiterwaffe hervorgegangen, hatte de V. mit bedeutenden Schwie- rigkeiten zu kampfen, insbesondere zeigte der Kavallerieinspektor Graf Pejacsevidi tiefes Migtrauen. So sah denn de V., als er am l.Mai 1875 Oberst vvurde, seinen Wunsch, ein Kavallerieregiment zu kommandieren, nicht erfulit, er mugte sich noch drei Jahre lang in Geduld fassen. Uber die Enttauschung half ihm die am 18. Oktober 1875 geschlossene Heirat mit seiner Cousine Wilhelmine Freiin de V. (geb. am 3. Dezember 1834) hinweg. Erst am 1. Mai 1878 wurde er Regimentskommandant bei den Karl-Ulanen. Ihm fiel bald die Auf- gabe zu, das Regiment aus Wien nach Lancut zu fiihren, Herbst 1879. Am 21. Februar 1880 iibernahm er in Banjaluka das Kommando der 71. Infanteriebrigade, ,dje er in derFolge mit der 26., spater mit der 28. Infanteriebrigade vertauschte. Von Erzherzog Rainer am 30. Janner 1885 auf den Posten eines Obersthofmeisters berufen, erhielt de V. acht Tage spater die Wiirde eines wirklichen Geheimen Rates. Am 1. November 1888 riickte de V. zum Feldmarschalleutnant vor. In seinen Handlungen bekundete de V. stets ein hohes Mag von Herzens- giite, anderen zu helfen war ihm ein Bediirfnis, Paich Adam, geb. zu Verginmost in Kroatien am 23. September 1828, lebt als Oberst in Laibach. Als Sohn eines Offiziers verbrachte P. die Knabenjahre in der Kadettenkompagnie zu Graz, die er 1846 verlieg, um beim 17. Infanterieregiment seine militarische Laufbahn zu beginnen. Kadett war er nicht lange, im Friihjahr 1848 wurde er Leutnant, doch brachte ihn die Beforderung um die Moglichkeit, am Siegeszuge Radetzkys teilnehmen zu kdnnen. P. mugte aus Italien nach Laibach und erst Ende 1848 wurde er dem Verbande des Feld- regiments einverleibt. Er riickte nach Varese ein. Wahrend der kurzen Friihjahrskampagne des Jahres 1849 wirkte P. in den Gefediten bei Gambolo und Borgo San Civo mit. An den Belagerungen von Bo¬ logna und Ancona nahm P. werktatigen Anteil und riickte zum Ober- leutnant vor. Im Alter von 26 Jahren wurde er Hauptmann, wahrend der Schlacht bei Solferino zeigte er viel Initiative und bei einem Sturme, den er freiwillig unternahm, wurde er verwundet. Als 1860 ein Bataillon zum neuerrichteten 78. Infanterieregiment abgegeben werden mugte, gelangte auch P. dahin. Im Verbande dieses Regiments machte P. 1866 die Schlacht bei Koniggratz mit, fiir seine Leistungen ® 367 @ ward ihm die Allerhochste belobende Anerkennung zuteil. Zwei Jahre spater gelangte P. als Major zum 62. Infanterieregiment, nadi funf- jahrigem Verweilen daselbst erwirkte er 1873 die Transferierung zu jenem Regimente, bei dem er zu dienen begonnen hatte. Ahnlich dem Obersten Prieger fiihlte sich P. nur beim 17. Infanterieregimente wohl. Oberstleutnant wurde P. 1875. Rangverhaltnisse bedingten, dag P. 1877 zum 70. Infanterieregiment transferiert wurde, wo er jedoch sdion im nadisten Jahre als invalid in den Ruhestand trat. Beim Scheiden aus dem aktiven Dienste erst 50 Jahre alt, erlangte P. die Obersten- charge. Zu jung, um nichts zu tun, verlegte sich P. auf das Studium kriegsgesdiichtlicher Werke und als Frucht seines eisernen Fleiges entstand eine Arbeit, die unter dem Titel „Die grogen Feldherren" 1902 bis 1906 in zwei Bandchen erschien. Verlegt wurde das Werk von der Verlagsanstalt Kleinmayr u. Bamberg in Laibadi. In dieser Ab- handlung, die von der Kritik beifallig aufgenommen wurde, fiihrte P. den Beweis, dag groge Erfolge im Kriege unzertrennbar seien von der Per- sonlichkeit des Feldherrn. Radetzky, Erzherzog Albrecht und Kuhn sdiwebten ihm hiebei als besonders nachahmenswerte Manner vor. Am 23. September 1908 beging P., wie die „Vedette“ meldete, seinen 80. Geburtstag in voller geistiger und korperlicher Kraft und Frische. Knobloch von Siidfeld Franz, geb. zu Laibach 1830, f 10. Marž 1909 zu Laibadi als Oberst. Der Lebenslauf dieses Mannes, der un- unterbrodien im Regimente diente, ist leidit zu iiberblicken. Wahrend der Wirren des Jahres 1848 eintretend, wurde K. mit nodi 13 anderen am 1. Juli zum Leutnant ernannt. Im Laufe des Jahres 1849 traf ihn die Ernennung zum Bataillonsadjutanten und als soldier machte er den Feldzug in Italien mit. Oberleutnant wurde er 1853. Zu Beginn des Feldzuges 1859 riickte er zum Hauptmann erster Klasse vor. Auf der Fahrt von Venedig nach Verona ware er beinahe verungliickt, er befand sich unter dem Erganzungstransport, der, 506 Mann stark, am 4. Mai beim Regimente hatte eintreffen sollen. Infolge falscher Weidien- stellung fuhr der Eisenbahnzug an einen mit Pulver und Granaten be- ladenen Waggon an. Durdi den Anprall erfolgte eine Explosion, 23 Tote und 124 Verletzte zog man unter den Triimmern hervor. In der Schladit bei Solferino trug K. eine Verwundung davon. Als Kompagniekomman- dant vollfiihrte er 1866 in der Sdiladit bei Custoza eine glanzende Leistung, er hielt ein isoliert liegendes Gehoft aus eigener Initiative mit soldier Bravour, dag er auf einen wichtigen Teilerfolg zuriick- blicken konnte. Fiir diese Leistung wurde K. mit dem Orden der © 368 © Eisernen Krone dekoriert. Im Jahre 1870 riickte er zum Major, 1876 zum Oberstleutnant vor, 1878 iibernahm er als Nachfolger Priegers das Kom- mando des Reserveregiments. Als Prieger 1880 in den Ruhestand trat, folgte ihm K. als Kommandant des Linienregiments, doch fiihlte sich K. dieser Aufgabe nidit gewachsen und so trat er sdion am 1. August 1880 in Pension. In seinem Auftrage beschaftigte sich Oberleutnant Adolf von Brenneis mit archivalischen Studien fur die Geschidite des Regiments. Den Ritterstand erwarb K. nach seinem Scheiden aus dem aktiven Dienste. VII. Ara Milde 1897 bis zur Gegenwart. Kerczek Christian, Ritter von, geb. zu Brody 1838, lebt als Ge¬ neral der Infanterie in Wien. Im Alter von 16 Jahren assentiert, wurde K. am 16. Mai 1855 zum Leutnant im 16. Infanterieregiment ernannt. Am Feldzuge von 1859 teilnehmend, riickte er in der Woche, die der Schlacht bei Solferino voranging, zum Oberleutnant vor. Am Schlachttage selbst zeigte K., der mit seiner Kompagnie den Friedhof von Solferino zu halten hatte, grofje Kaltbliitigkeit und Umsicht. Der Friedhof, von franzosischen Geschiitzen unter Granat- feuer genommen, verlor der Verteidiger so viele, dag die Ober- lebenden zu verzagen begonnen. Da nahm K. ein Gewehr zur Hand und eiferte die Mannschaft zum Ausharren an. Sein Beispiel bewirkte, dag die Mannschaft standhielt, audi nachdem die Munition aus- gegangen war. Erst als die franzosische Division Ladmirault zum Sturme vorging, raumte K. den Friedhof. Fur diese Leistung wurde K. die Allerhochste belobende Anerkennung ausgesprochen. Im Jahre 1864 erhielt K. seine Einteilung beim Generalštabe, wo er durch vierzehn Jahre in mannigfachen Verwendungen stand. Am 30. April 1870 wurde er Hauptmann und bei der Ernennung zum Major am 1. Mai 1878 gelangte er zum 17. Infanterieregiment. Zwei Monate spater wurde das Regiment mobilisiert und nach Bosnien gesdiickt. Was K. als Bataillonskommandant leistete, ist bereits gesagt worden, hier ware nur nachzutragen, dag er in hervorragendem Mage die Gabe besag, sich die Anhanglichkeit seiner Untergebenen zu sidiern. Im Umgange einfach und natiirlich, lieg er iible Laune bei der Mann- sdiaft nie aufkommen. In seinem Bataillon herrschte ein reger Wett- e 'fer, bis zum Tambour herab hielt sidi jeder einzelne fur verpflichtet, aus eigenem Antriebe das Menschenmogliche zu vollbringen. Nadi der Riickkehr aus Bosnien vermahlte sich K. am 12. Mai 188O mit © 369 © Karoline Schmid, im August wurde er in den Ritterstand erhoben und im September riickte er zutn Generalštabe ein, um bei der 15. Infanterie-Truppendivision die Funktionen eines Generalstabschefs zu iibernehmen. Auf diesem Posten brachte ihm das Jahr 1881 zwei Gesdienke, im Marž bekam er einen Sohn und im November wurde er Oberstleutnant. Nach Jahresfrist erfolgte die Ernennung zum Generalstabschef beim 9. Korps in Josefstadt, 10. Oktober 1883. Die Oberstencharge erreichte K. am 1. Mai 1885, am 11. April 1886 wurde erKom- mandant des 51. In- fanterieregimentes. Bei der Truppe ver- weilte er zwei Jahre, hierauf verbrachte er krankheitshalber ein Jahr auf Urlaub mit Wartegebiihr und iibernahm am 12. November 1889 Die Wiirde eines Divisionars bekleidete K. nur ein halbes Jahr, schon im Herbst 1895 erhielt er seine Einteilung als zugeteilter General beim 12. Korps in Hermannstadt. Nur ungern schied K. vom Truppen- dienste und dag er dies tat, geschah seiner Kinder wegen, und darum hatte er um eine Garnison mit deutschen Schulen gebeten. Auf dem Posten in Hermannstadt wurde ihm am 6. Dezember 1899 das Ritter- kreuz des Leopoldordens verliehen. Im September 1900 erhielt K. die Bestimmung, nach Cattaro abzugehen, um daselbst die Funktionen eines Kriegshafen-Kommandanten zu versehen. In Anbetracht dessen, dag seit dem Eintritte in die Armee 46 Jahre, ungeredmet drei Feld- zugsjahre, verstrichen waren, reichte K. um seine Pensionierung ein. Als General der Infanterie trat K. am 1. Mai 1901 in den Ruhestand und wahlte Wien als Domizil. Fiir K’s. Wertschatzung als Soldat mag die Tatsache sprechen, dag der Kaiser aus eigener Initiative dem schei- denden General das Kommandeurkreuz des Leopoldordens verlieh. Andrejka von Livnograd Bartholomaus, geb. zu Dolenje in Krain am 20. August 1850, lebt als Gardemajor in Wien. Er gehorte dem Regimente 1873 bis 1895 an, und an Tiefe der Empfindung, was das Kommando des 33. Infanterie-Regts. in Arad. Von hier iibersiedelte K. nach Kronstadt, als er am 29. Marž 1891 Kom- mandant der 31 sten Infanterie - Brigade wurde. Vier Jahre spater, 22. Marž 1895, iibernahm er das Kommando der 32. Infant.-Truppen- division in Budapest. Christian Ritter von Kerczek I ■© 370 ■© Anhanglichkeit anbelangt, wurde er vielleicht von keinem noch iiber- troffen. Er absolvierte ein Untergymnasium und vollendete seine Studien an der Kadettenschule zu Innsbruck, worauf er im Herbst 1873 als Kadett in das Regiment kam. Sein Wirken 1878 in Bosnien wurde bereits erwahnt. Im Februar 1888 wurde er als Kommandant der 16. Feldkompagnie abermals nach den okkupierten Landern ver- setzt, acht Monate verweilte er in Trebinje. Sein grubelnder Sinn machte ihn friihzeitig schon zum scharfen Beobachter. Dag sich dieLeute seinerKom- pagnie an denlangen Winterabendenlang- weilten, blieb ihm kein Geheimnis. Um den Leuten eine geistige Anregung zu bieten, begann er zu schreiben. Kurze erzahlt, erschienen in rascher Folge unter dem Pseudonym Do¬ lenjski. Die Erzah- lungen spielten auf militarischem Boden, wie schon ihrTitel an- deutete, zum Beispiel „Weihnachten einer Militarabteilung in der Rauberhohle", „Drei Tage auf Vor- Episoden, schlicht Barth. Andrejka von Livnograd posten 11 , „Soldaten- und ungekiinstelt traume", „Einige Helden des 17. Infanterieregiments“, „Der schonste Tag eines Re- serveoffiziers". Mit sicherem Griffe wahlte Andrejka Themen, die dem Volksempfinden entsprachen, und in der Art, wie er den Stoff be- handelte, verriet er tiefe poetische Begabung. Groge Konflikte dar- zustellen, psychologische Sezierkiinste zu betreiben, liegt allerdings nicht in seiner Natur, was er schuf, ist anspruchslos wie er selbst. Den Zauber seiner Erzahlungen macht das Erlebte aus, seine Ge- schichten besitzen Erdgeruch und wirken dadurch um so sicherer. Im Janner 1895 zur Arcieren-Leibgarde iibertretend, fand nun A. die zum erfolgreichen Schaffen unumganglich notwendige innere Sammlung. Eine Art Heimweh ergriff ihn, sein Sinnen und Trachten blieb auf die Vergangenheit gerichtet. Sein Buch „Slovenski fantje" sichert ihm das Anrecht, neben Prešern als der bedeutendste Interpret der slove- nischen Volksseele zu gelten, und es ist deshalb nidit ausgesdilossen, dag A’s. Name dereinst als Štern am literarischen Himmel erglanzen wird. Anlaglich seines Ubertrittes in den Ruhestand erhielt A. im Spat- herbst 1909 das Ritterkreuz des Franz Josefordens. In der Art, wie A. sich fiir den Ruhm des Reginients einsetzte, steht er vereinzelt da. ® 371 ® Samonigg Johann, Ritter von, geb. zu Schonstein, Steiermark, am 21. Dezember 1839, lebt als Feldzeugmeister in Baden. Als Zogling der Genieakademie am 1. Mai 1859 ausgemustert, fand S. gleich zu Beginn seiner militarischen Karriere Gelegenheit, vor dem Feinde zu dienen. Er machte in Italien den Feldzug mit. Im nachsten Jahre nach Rastatt versetzt, fand er Zustande vor, die seine Auf- merksamkeit in hochstem Grade wachriefen. Rastatt, damals noch Bundesfestung, besag eine aus Osterreichern und deutschen Kontin- genten gebildete Garnison. Die hier empfangenen Eindriicke wurden richtunggebend fiir S’s. spateres Denken. Einstweilen hatte S. mit der eigenen Ausbildung genug zu schaffen, er trat in die Kriegsschule ein und verlieg dieseibe im Herbst 1863 als Oberleutnant. Vor Beginn des Feldzuges 1866 wurde S. am 4. Mai zum Hauptmann befordert und als soleh er fand er Verwendung in Bohmen beim achten Armeekorps, dessen Chef der Erzherzog Leopold war. S. be- kundete in den Affaren von Skalitz, Koniggratz und Tobitschau solehen Eifer, dag er hiefiir mit dem Orden der Eisernen Krone dekoriert wurde. Audi die im Feldzuge gesammelten Erfahrungen wirkten auf S. nachhaltig ein und von nun an beschaftigte er sich unablassig mit der Frage, wie die wissenschaftliche Bildung der Berufsoffiziere ge- hoben werden konne. Er vertrat den Standpunkt, dag gerade unsere vielsprachige Monardiie solehe Offiziere notwendiger brauche, als die national geeinigten Nachbarstaaten. Im Herbst 1869 traf ihn die Be- stimmung, an der Kriegsschule als Lehrer zu wirken, sozusagen iiber Nacht mugte er sich einer Tatigkeit widmen, die ohne lange Vor- bereitung kaum denkbar ist. Nach Jahresfrist vermahlte sich S. am 20. Oktober 1870 mit Berta Lachere. S’s. Wirken an der Kriegsschule blieb nicht unbemerkt, im Auftrage des Chefs des Generalstabes mugte er in Wien zu Beginn des Jahres 1872 einen Vortragszyklus im Militar- wissenschaftlichen Vereine halten. S. sprach iiber das Thema „Scharn- horst und die Reorganisation der preugischen Armee nach dem Tilsiter Frieden". Als Lehrer erntete S. viel Lob, vom Chef des Generalstabes erhielt S. ein schmeichelhaftes Schreiben wegen der Art, wie er den operativen Generalstabsdienst lehrte. Von der Kriegsschule wurde S. im Herbst 1873 dem 17. Infanterieregiment, das in Triest garnisonierte, als Major zugeteilt. Der Zufall fiigte, dag Kuhn nach Triest kam. Da Kuhn bei dem gleichfalls in Triest garnisonierenden 79. Infanterie¬ regiment einen besonders tiichtigen Stabsoffizier zu haben wiinschte, wurde S. diesem Regimente einverleibt. S. sah nun viele originelle ® 372 © Typen, alte Grenzeroffiziere, gesegnet mit kinderreichen Familien. Diese alten Herren erhofften sidi vom Leben nichts mehr, ihr ganzes Sehnen gipfelte in dem Wunsche, wieder nach der kroatischen Heimat versetzt zu werden. Unter den Jungen fand S. zwei Kadetten, die zwar den guten Willen, nicht aber die entsprechende Sdiulbildung zum Vorwartskommen besagen. Jagič und Kukič hiegen die beiden Kadetten. Haufig mugten nun die beiden Kadetten zu S. kommen, um von ihm unterriditet zu werden. Die Methode hatte Erfolg, der eine kam in die Kriegsschule und ist heute General, der andere brachte es bis zum Obersten. Im Jahre 1874 besuchte S. Italien, liber seine Wahrnehmungen erstattete er einen Bericht nach Wien, der dann zur Folge hatte, dag S. am 1. Mai 1876 als Oberstleutnant dem Landesbeschreibungsbureau des Generalstabes zugeteilt wurde. Zwei Jahre spater wurde S. mit der Leitung dieses Bureaus betraut. Wiederholte Reisen nach Italien erweiterten seinen Gesichtskreis, das reich entwickelte Kunstleben fand in ihm einen ebenso aufmerk- samen wie verstandigen Beobachter. Im November 1879 wurde S. Oberst und am 22. Janner 1880 erfolgte seine Erhebung in den Ritterstand. Die Ermordung des Žaren Alexander II., die in Petersburg am 13. Marž 1881 jpittelst eines Bombenattentates erfolgte, verhalf in Rugland einer Stromung zum Siege, die den Panslavismus als Agi- tationsmittel wider Osterreich ausspielte. Die politische Lage gestal- tete sidi ungeheuer diister, denn der Zar war ermordet worden an dem Tage, da er die von Loris-Melikow entworfene Verfassung ge- nehmigt und auch unterzeichnet hatte. Heute weig man, dag Grog- fiirst Sergius, der spater gleichfalls einem Attentate zum Opfer fiel, seine Hand mit im Spiele hatte, Alexander II. mugte beseitigt werden, um die altrussische Partei in der absolutistischen Maditfiille zu er- halten. Die wider Osterreich eingeleitete Agitation hatte den Zweck, die offentliche Aufmerksamkeit vom Kern der Frage abzulenken. Dank dieser planmagigen Hetze traten Zustande ein, die den Aus- bruch eines Krieges fast unabwendbar erscheinen liegen. Nichts natiirlicher also, dag man in Osterreich zu entsprechenden Gegen- magregeln griff. An Stelle Lietzelhofens, der nach Prag versetzt wurde, kam Herzog Wilhelm von Wiirttemberg als kommandierendei General nach Lemberg und ihm beigesellt wurde S. als Generalstabs- chef. Unter der ungeheuren Verantwortung, die auf dem Lembergei Posten lastete, hatte Oberst Milde, wie bekannt, seine Gesundheit @ 373 ® eingebiigt. Die drohende Kriegsgefahr bedingte, dag S. ein Programm ausarbeiten mugte, das fur den Fali einer Mobilisierung die grogen Richtungslinien festlegte. An den Beratungen, die im Oktober 1881 zu Wien unter dem Vorsitze des Erzherzogs Albrecht stattfanden, konnte sich S. mit einer Fiille von Anregungen beteiligen, er hatte so viel gesehen, dag er alle Einrichtungen, die einer Reform be- durften, in ebenso lichtvoller wie sachgemager Darstellung zu schil- dern vermodite. Nach vier Seiten hin beantragte er Reformen: fur das Kundschaftswesen, fur Beschaffung von Ubikationen, fur das Trainwesen und endlich ftir das Gebiet der Augmentierungen. Effekt dieser Beratungen war, dag 1882 das Territorialsystem eingefiihrt wurde und im Zusammenhange damit stand jene fieberhafte Tatig- keit in Galizien, die dem Lande zu einer wirtschaftlichen Renaissance verhalf. In Lemberg wirkte S. fast vier Jahre lang. Als er von diesem Posten schied, lag eine fruchtbare Tatigkeit hinter ihm. Die Verleihung des Leopoldordens war ein sichtbarer Beweis dafiir. Die 23. Infanteriebrigade am 16. Oktober 1884 iibernehmend, widmete sich S. dem Truppendienste mit vollster Hingebung. Auf alle erdenkliche Weise weckte er in seinen Offizieren ritterliches Denken, er hielt Vortrage, besuchte mit Offizieren denkwiirdige Statten, miind- lich und schriftlich suchte er den Sinn fur geschichtlich markante Epi- soden zu wedcen. Angesichts der Tatsache, dag in Krakau fur deutsche Volksschulen nicht gesorgt war, regte er beim Kriegsminister Grafen Bylandt das Projekt an, in allen grogen Garnisonsorten deutsche Volks- sdiulen zu errichten, damit den Offizierskindern Gelegenheit geboten werde, einen gleichmagigen Bildungsgang zuriickzulegen. Bylandt war dem Projekte nicht abgeneigt, gleichwohl kam der Plan nicht zur Ausfiihrung, weil sich der Minister des Innern an die Ausfilhrung nicht heranwagte. Als Truppendivisionar nach Olmiitz versetzt, riickte S. am 1. Mai 1890 zum Feldmarschalleutnant vor. Nadi wie vor blieb S. der Gewohnheit treu, die Aufmerksamkeit seiner Untergebenen auf die Vergangenheit zu lenken. Auf S’s. Initiative ist zuruckzufiihren, dag am 6. Mai 1892 in Olmiitz an jenem Hause, in welchem Ra- detzky sieben Dezennien zuvor gewohnt hatte, eine Gedenktafel feierlich enthiillt wurde. Den Militars und auch den Biirgern sprach S. damit aus der Seele, so bescheiden die Feier auch augerlich war, so tief wirkte sie innerlich nach. In der Pflege historischen Geistes schritt S. iibrigens noch weiter, die vier Regimenter seiner Division hatten fur die Mannschaft popular gehaltene Regimentsgeschiditen © 374 © zu verfassen. Kurz aber plastisch sollten diese Biicher das Wichtigste schildern. Ehe der Plan vollstandig zur Reife gelangte, wurde S. am 17. Oktober 1893 in das Kriegsministerium berufen. Der neue Wirkungskreis brachte S. mit den Militarbildungsanstalten in unmittelbaren Kontakt. Es galt nun, auf padagogischem Gebiete Reformen durchzufiihren, die dem Wirken der Lehrer und dem Studiengange der Schiller neue Wege zu weisen hatten. Wahrend des Dezenniums, das der Berufung S’s. voranging, hatte sich die Tendenz eingebiirgert, das Bildungsniveau der Kadettenschiiler niedrig zu bemessen, jetzt solite der entgegengesetzte Weg eingeschlagen werden. Deshalb war auch auf S. dieWahl gefallen. Am 1. Janner 1895 zum Generalinspektor der Militarerziehungs- und -bildungs- anstalten ernannt, warf sich S. mit der ganzen Wucht seiner unver- wiistlichen Energie auf die zu losenden Aufgaben. Ausgestattet mit tiefem Wissen, vorurteilsfrei, immer nur das Sachliche vor Augen, bereiste er der Reihe nach alle Unterrichtsanstalten und iiberall wurde er sogleich verstanden. Gewohnt, den geraden Weg zu gehen, lieg S. keine Zweifel aufkommen, was er anstrebe und welche Mittel er dabei angewendet sehen wollte. Groge Genugtuung bereitete ihm, dag er fiir verwaiste Offiziersknaben ein Waisenhaus zu griinden vermochte; die Leitung der Anstalt vertraute er weiblichen Handen an, der bewahrten Obervorsteherin Marie Kittner. Da Berufsfreudig- keit ohne ein gewisses Mag von Idealismus nicht zu erzielen ist, war S. bemiiht, den padagogischen Unterricht auf Grundlagen zu stellen, die in den Schiilern die Willenskraft zur Selbstlosigkeit wecken mugten. Unter den Lehrern waren die Stimmen iiber S. geteilt. Jene, die fiir diesen sdiweren Beruf nicht geeignet waren, empfanden Groll; bei jenen dagegen, die fiir die Jugend Sinn und Herz hatten, fand S. eine an Verehrung grenzende Anhanglichkeit. Tauschen oder hintergehen konnte man S. nicht, kein so fein gesponnenes Gewebe vermochte seinen Blick vom Kern derSache abzulenken. S’s. bedeutsamste Reform war die Gleichstellung des Bildungsganges mit den Mittelschulen im Živil, die Einfiihrung der Matura ist auf S. zuriickzufiihren. Je weiter S. vorschreiten wollte, desto aufreibender wurden die Kampfe, die er im Interesse der Sache zu fiihren hatte. Im Verlaufe des fiinften Jahres seiner Tatigkeit als padagogischer Reformatoi sah S. soldie Hindernisse vor sich, dag er im April 1898 um tibei- setzung in den Ruhestand bat. Das Grogkreuz des Franz Josef- ordens und die Wiirde eines Feldzeugmeisters wurde ihm beim 'S) 375 ® Scheiden aus dem Dienste verliehen. Uber 500 Telegramme, Briefe und Karten gingen ihm zu, sein Riicktritt ging eben vielen nahe. S. gehort zu jenen Mannern, die ohne Arbeit nicht leben konnen. Der Drang nach positivem Schaffen ist bei S. derart vorherrschend, dag, wo immer S. weilen mag, Spuren seiner Tatigkeit zuriickbleiben. In Graz, wo sich S. bis Herbst 1909 aufhielt, versicherte man sich seiner wertvollen Mithilfe auf den verschiedensten Gebieten. Im Vereine des Landesmuseums und im historischen Vereine besag S. eine fiihrende Stellung. Ohne S. ware in Graz weder das Wiirttem- berg-Denkmal noch auch das Hackher-Denkmal entstanden. Als er nadi Baden ubersiedelte, war darum die Trauer in Graz grog. Manner wie S. in eine Wiiste versetzt, haben nach Jahr und Tag eine Stelle entdeckt, die geeignet ist, als Oase zu dienen. Der historische Verein fiir Steiermark lieg S. von Graz nicht scheiden, ohne ihn in die Reihe der Ehrenmitglieder gestellt zu haben. © 376 © PERSONEN-REGISTER. Das f Zeichen bedeutet: vor dem Feinde gefallen. Achmed Koprili, Grogvezier, 57 Ajdukovič Midi., Feldwebel, TM., 216 Albani, Kardinal, 162 Albert Josef, Biichsenmacher, 306 Albori Eugen, Ritter v., Oberst- leutnant, 244 Albrecht, Erzherzog, 208, 209, 232, 242, 301, 305 Ambrožič Leopold, Leutnant, 244, 261, 271 Andelmann Ernst, Hauptmann, 176 Andrassy Julius, Graf, Minister, 230, 233, 246 Andrejka v. Livnograd Bartholomaus, Leutnant, 243, 271, 282; Ritt- meister, 317-8, 321; Major, 370-1 Andrian, Kadett, 244 Andrian Felix, Oberleutnant, 339 Andrioli Karl, Ritter v., Oberleutnant, 243, 271, 272 Angermann, Leutnant, 110 Angermeyer Ferdinand, Oberleut¬ nant, 133 Angermeyer Michael, Hauptmann, 133 Ankenius Josef, Korporal, TM., 178 Antončič Anton, Infanterist, TM., 278 Ardi Johann, TM., 178 Arkar Josef, Leutnant, 244, 288 Attems Alexander, Graf, Oberst, 207, 209, 210, 212-6, 220, 236-7, 239 Auersperg- Anton, Graf (Anastasius Griin), 230 Auersperg Heinr., Graf, Leutnant, 170 Augereau, franz. General, 146-7 Augustin Josef, Leutnant, 176 Aulock Franz, Oberst, 76, 78-9, 87 Aulock, Leutnant, 83 Bachmann, Leutnant, 88 Baden Friedrich, Markgraf, 5 (18) Bahner Josef, Dr., Chefarzt, 243, 271-2 fBaize Johann v., Leutnant, 73; Hauptmann, 83 Balzar Johann, Oberleutnant, 305; Hauptmann, 319-20, 325 Ballich Marco, TM., 202 Banfield Ferdinand, Leutnant, 338 Baraga Josef, Feldwebel, 185 Barbo Karl, Leutnant, 210, 211; Oberleutnant, 244 Bartels, Major, 235-6 Bartsch Eduard, Leutnant, 212 Bauer Ernst, Leutnant, 176 Baumgartner Karl, Hauptmann, 210-1 fBayer, Fahnrich, 83 Bediinie v. Lažan Franz, Freiherr, Hauptmann, 146 Beck Artur, Leutnant, 210, 240 fBecker, Leutnant, 84 Beckert Franz, TM., 109 Bedenc Matthias, TM., 202 Belihar Josef, Zugsfuhrer, 340 Bellegarde, Graf, Feldmarsdiall, 129, 131 Belleisle, franz. Marschall, 70, 94 © 377 © Benedek Ludwig, Ritter v., General, 197-200, 202, 208, 234-5, 239 Benesch Ladislaus, Leutnant, 210,220 Benko, General, 208-10 Bentheim Wilhelm, Fiirst, Oberst- leutnant, 130, 133, 352-3 t Bentheim Wilhelm, Fiirst, Major, 168, 170, 353 Benzoni, Leutnant, 74 Berg, Hauptmann, 199, 201 Berg v. Falkenberg Bernhard, Haupt¬ mann, 176 Bergant Johann, TM., 277-8 Berge Wilhelm v., Leutnant, 81, 83 Berger, Minister, 231 Bergkessel Raimund, Oberleutnant- Redmungsfiihrer, 243 Bernadotte, franz. Marsdiall, 135 Bernt Ignaz, Hauptmann, 142 Bessieres, franz. Marsdiall, 129, 131 Beust, Graf, Minister, 231, 233, 235 Bienenfeld, Hauptmann, 119 Billek-August Stephan, Freiherr v., Oberst, 236, 304-5, 309, 314-5 Binder Georg, Hauptmann, 69, 74 Birkfeld, Oberst, 12 Birnbacher Benno, 337 Bisdiinsky Franz, Fahnridi, 151; Hauptmann, 177 t Bittner Rupert, Hauptmann, 69 Bittner, Hauptmann, 73 Bižal, Kadett, 244 Blabolill Josef, Oberleutnant, 243, 271-2 fBleeg Anton, Hauptmann, 133 Blucher, preugiseher Feldmarsdiall, 145, 148 fBobell, Oberleutnant, 83; Haupt¬ mann, 85 Bohinc Johann, Stabsfiihrer, 306 Bonwinghausen, Freiherr v., Major, 48 t Bonwinghausen, Freiherr v., Haupt¬ mann, 60; Major, 70 Bordolo Johann, Ritter v., Haupt¬ mann, 335-6, 340 Bosz Franz, Oberleutnant, 339 Botič Joachim, Oberst, 323, 326-7, 331-2, 333 Bourg du, Graf, Major, 36; Oberst- leutnant, 47 Bournonville, franz. General, 3 (106) Božič Johann, Feldwebel, 306 Brada Gottfried, Kadett, 143 Braumiiller Theodor v., Oberst, 236, 241-2, 364 Braun Johann, Hauptmann, 199,201, 212; Major, 244,253-4,258,266-7, 269, 277; Oberstleutnant, 236; Oberst, 365 Braun Viktor, Oberleutnant, 314 Braune Karl, Zugsfiihrer, TM., 216 fBraunhof, Hauptmann, 88 Braunschweig Ferdinand, Herzog, preugiseher Feldmarsdiall, 106, 107 Breitler Josef, TM., 202 Brenneis Adolf v., Oberleutnant, 369 Breuner, Graf, Kriegskommissar, 5 Breuner Ferdinand, Graf, Oberst, 33, 34 Breznikar Johann, Zugsfiihrer, TM., 216 Browne, Graf, Feldmarsdiall, 80, 81, 97 Bruck, Finanzminister, 226 Bruckner Josef, TM., 110; Leutnant, 133; Hauptmann, 136 Briihl, Graf, sadisisdier Minister, 93-4 Bubna, Graf, General, 148, 153 Bučar Johann, Feldwebel, 306 Budienberg Philipp, Freiherr v., Stadtkommandant in Konstanz, 6 Bukowsky Josef, Major, 177 Burdina Rudolf, Hauptmann, 151 f Biirkig Gustav v., Leutnant, 69 Busčhbek Eduard, Kadett, 244, 281 Bussek, Freiherr v., Oberleutnant, 108, 110 Busselle, Oberleutnant, 110 Buttlar Richard, Freiherr v., Oberst, 314 Buturlin, russisdier General, 89 ® 378 © Čadež Johann, Feldwebel, TM., 281, 306 Cadorna, piemontesischer Major, 173 Campion, Briiderpaar, 73, 76 Canisius Viktor v., Oberleutnant, 339 Cantarutti Johann, Hauptmann, 325 Casanova Karl, Hauptmann, 142 Casati, Graf, Podesta in Mailand, 170 Castellitz, Kadett, 244 Castiglione, Grafin, 196 Catarozzi Anton, Hauptmann, 176 Caučig Jakob, Hauptmann, 244, 254, 271-2 Cavour, Graf, piemontesischer Mi¬ nister, 195-6, 227 t Černe Josef, Leutnant, 244,261,274 Čerov Ignaz, Feldwebel, 306 Chalil Pascha, Grogvezier, 38, 39, 40 Cihosky Heinrich, rumanischer Haupt¬ mann, 316 tClary, Fahnrich, 83 Clary, Hauptmann, 91 Clerfayt, General, 112 Clesius Jakob, Leutnant, 133 Colerus Wendelin v., Hauptmann, 326 Colloredo, Graf, General, 146, 148-9 Comadina Josef, Hauptmann, 133 Costa Heinrich, Zahlamtskontrollor in Laibach, 186, 190 Cramm, Freiherr v., Hauptmann, 18 Cramolini Fridolin, Oberleutnant, 201 Crusič Eugen, Leutnant, 244, 258 Csikos, General, 267 Czeukau Georg, Fahnrich, 69 Delorenzi Anton, Korporal, TM., 281 Demsher Franz, Leutnant, 139 Demsher Ignaz, Regimentsagent, 139 Denkel Johann, Feldwebl, TM., 178 Desaix, franz. General, 120 Detela,Landeshauptmann in Krain,321 Dettela Franz, Feldwebel, TM., 277, 306 Deym, Hauptmann, 84 Dieskau, Freiherr v., Oberst, 103 Dirr Johann, Freiherr v., Oberst, 49 Dobranz Franz, Hauptmann, 212 Dobravc Johann, Infanterist, 301 Doffing Johann, Freiherr v., Stadt- kommandant von Eger, 94 Dollar Josef, TM., 202 Doller Lorenz, TM., 178 Dominik Josef, Korporal, TM., 202 Domladich Franz, Leutnant, 201 tDonat, Hauptmann, 108 Dorninger Johann v., Oberst, 194, 197, 199, 201, 206 Doulz v., Oberleutnant, 111 tDoxat Hermann, Oberleutnant, 244, 254, 256-7, 318 Doxat Nikolaus, General, 56-9, 347 Drennig Theodor, Hauptmann, 244, 249, 251-2, 254-6, 259, 266, 269, 271-2, 284-7, 321 Druškovič Franz, Kadett, 244, 281 Duller Johann, TM., 178 Duller, Korporal, SVK., 301 Diimlein Georg, STM., 110; GTM., 112 Dunder, Hauptmann, 36 Dacar, Infanterist, SVK., 324 Dalbenden Theodor, Leutnant, 133 DalFAglio Vinzenz, Freiherr v., Oberst, 109, 111-2, 114-5,349 d’Alton Jakob, Ritter, Oberst, 97 Daun, Graf, Feldmarschall, 82, 85, 86-7, 90, 91 Debellak, Hauptmann, 199, 201 Dehne, Leutnant, 201 Dejak Johann, Leutnant, 201 Delič, Oberleutnant, 244; Haupt¬ mann, 288 Eberhard Otto, Ritter v., Oberst, 176-7, 190-4 fEberstein, Fahnrich, 83 Ebert Alois, Oberleutnant, 324 Eckert Klemens, Feldwebel, TM., 178; Hauptmann, 212 Egkh v. Hungersbach Eduard, Ober¬ leutnant, 170 Eisler Robert v., Oberleutnant, 176 Eisenzopf Franz, TM., 277, 278 Ellinger, Oberleutnant, 339 Engele Franz, Stabsfiihrer, 307 ® 379 ® Entner Julius, Oberleutnant, 177 Erbreich Ignaz, TM., 119 Erjavšek Franz, TM., 278 Ernst Johann, Tambour, TM., 146 fErschen Johann, Oberleutnant, 201 Eugen v. Savoyen, Prinz, 20, 24, 25-8, 30, 32-8, 40-2, 48-9, 54-5, 345 Eylner, Hauptmann, 26; Oberstleut- nant, 46 Fabriotti Heinrich, Leutnant, 243, 271, 272 Faidiga Johann, Kadett, 244, 281 Fecondo Josef, Hauptmann, 146 Fejervary Geza, Freiherr v., General, 246, 325 Feldegg Josef v., Oberstleutnant, 210 , 211-2 Ferant Johann, Feldvvebel, 307 Ferdinand, Kaiser, 157 Ferdinand v. Este, Erzherzog, 124-6 Ferrant Alois, Feldwebel, TM., 216 Ferrari de Grado Heinrich, Major, 177 Fidrmuc Joh., Oberleutnant, 319-20, 339 Fink Martin, Feldwebel, TM., 202 Fiolič Franz, Korporal, TM., 181 Fischer Ernst, Leutnant, 69 Fischer Johann, Leutnant, 73 Fladung Raimund, Oberleutnant, 339 Flegar Josef, Zugsftihrer, TM., 281 Folsing Alois, TM., 277, 307 Fontaine, Hauptmann, 120 Formentini Josef v., Leutnant, 69 Foschetti Hannibal, Leutnant, 314 Fouque, preugischer General, 87, 88 Franche Josef, Oberleutnant, 201 Frankenbusch, Major, 109 Franking, Leutnant, 76 Franz I., Kaiser, 70, 74 Franz II., Kaiser, 101, 106, 110, 140, 141, 144, 147, 149, 157, 160, 164 Franz Josef I., Kaiser, 157, 190-1, 194-5, 198, 205, 226-7, 230, 233, 240-1, 294-5, 299, 306 Frauenfeld Artur v., Leutnant, 314; Oberleutnant, 324, 339 Friedrich II. v. Preugen, 67-9, 70-5, 80-9, 90-1, 99, 349 Frohlich, General, 116-7 Frolik Ferdinand, Einjahrig-Frei- williger, 334 Fuchs Georg, Hauptmann, 177 Fuchs Otto, Oberst, 236, 295-6, 298-9 Fiigner Josef, Fahnrich, 160 fFuhrmann, Leutnant, 80, 83 Funk v. Senfftenau Adolar, Major, 212 Furlan Stephan, Feldwebel, 307 t Fiirstenberg Karl Eugen, Inhaber, 8, 11, 13 9, 344 Fiirstenberg Karl, Ftirst, Inhaber des 36. Infanterieregiments, 19 Fiirstenberg Friederike, Grafin, 158, 163, 165 Fiirstenberg Prosper, Graf, 14, 16, 19, 96 Fiirstenberg Wenzel, Fiirst, Inhaber des 41. Infanterieregiments, 19, 96, 97 Fiirstenwarther, Oberleutnant, 119 Fux Alois, Leutnant, 212 Galeotti, Hauptmann, 108 Gallenberg Weikh., Graf, Oberst, 139 Galler, Graf, Oberleutnant, 91 t Gallina Wenzel, Leutnant, 133 Gangler Franz, Oberleutnant, 142-3 Garibaldi, italienischer General, 172 Gariboldi Ferdinand, Ritter v., Oberst, 236, 302-4 Gartner Franz, Oberleutnant, 340 Gatti Anton, Hauptmann, 244, 254 Geiger Franz, Feldwebel, 307 Gerdan Georg, Korporal, TM., 216 Gerin Richard, Skilaufer, 337 Geusau Hans, Fahnrich, 69 Ghedina Paul, Oberleutnant 201; Hauptmann, 212 Gheri Philipp, Major, 339 Giacich, Hauptmann, 212, 214 Girsch Ignaz, Leutnant, 201 @ 380 @ Giskra, Minister, 231, 233 Giurovich Nik., Leutnant, 319-20, 339 Glantschnig August, Oberst, 340 Glogovsky Jakob, TM., 202 Glovacki August, Kadett, 244, 254, 280 Goberth Karl v., Oberst, 139 Gogala Franz, Feldwebel, TM., 281, 307 Gold Ernst, Ritter v., Hauptmann, 177 Golitsehek Johann, Leutnant, 133; Hauptmann, 136 Gollob Josef, Korporal, TM., 178 Gorcz Andreas, TM., 109 Gorczkowski, General, 175 Gorger Moritz v., Oberst, 164, 173 Gorgey Artur, ungarischer General, 183, 185 Gorischeg Martin, Gefreiter, TM., 217 Gorsche Anton, Feldvvebel, TM., 277, 307, 320-1 Gortz Lindor, Ritter v., Leutnant, 244, 271, 273 Gozani Ludw., Marquis, Leutnant, 244 Grabetz Franz, TM., 217 Gramer Franz, Zugsfiihrer, TM., 282 Grechtler, Leutnant, 91 Gregel Franz, Realitatenbesitzer in Laibach, 190 Gressel Karl, Leutnant, 324, 327; Oberleutnant, 336-7, 339 Gribeauval, Kriegsingenieur, 91 Grisch Ignaz, Leutnant, 201 Grivičič, General, 230 Gronland, Oberleutnant, 118 Grog, Oberst, 65 Gruden Franz, Oberleutnant, 211 Griinenwald Walter v., Leutnant, 314 Giindel Karl, Major, 244, 251-4, 258, 267, 271, 273, 277 Gutstadt, Freiherr v., Oberleut¬ nant, 130 t Gutstadt, Freiherr v., Leutnant, 133 Guttenfeld, Leutnant, 84 Guttmann Josef, Oberleutnant, 212 Gyulai Franz, Graf, General, 196-8, 206, 227-9 Habidier iJulius, Oberleutnant, 339 Hablitschek Adalbert, Major, 172; Oberst, 173-7, 190, 360 t Hacke Karl, Freiherr v., Leutnant, 133, 143 tHackl, Leutnant, 136 Hadik, Graf, General, 82 Hadschi Loja, Bandenfuhrer, 247 Hadschi Mehemed, Gouverneur von Widdin, 59 Hager Wenzel, TM., 146 Haluska Stephan, Oberleutnant, 339 Handsehuh Adolf, Leutnant, 212 Handschuh Karl, Leutnant, 210 Handsehuh Viktor, Leutnant, 212,214 Hanel Hugo v., Oberst, 316, 322-3 Hanke Franz, Oberleutnant, 143 Harrach Johann, Graf, Feldmarschall, 63, 67 Hartlieb Friedrich v., Hauptmann, 114, 143 Hartung Ernst, Major, 172, 176-7, 209 Hauer Ernst, Kadett, 327 Hauptmann Andreas, Proviantoffi- zier, 243 Hauptmann Christoph, 117 Heinrich Adolf, Dr., Regiments- arzt, 243 Heitersdorf, General, 46 tHentzi, General, 183 Herler, Leutnant, 337 Herberstein Anton, Graf, Haupt¬ mann, 69 Herter v. Hertler Anton, Haupt¬ mann, 18 t Herzel, Leutnant, 117 Heg, Feldmarschall, 198, 225-9 Heyrowsky Karl, Oberst, 235-6, 299, 300, 302 Hilbert Alois, Leutnannt, 201 Hildebrand Karl, Leutnant, 133; Oberleutnant, 136 Hiller, General, 129, 130 Hilscher Josef, Dichter, 159, 161-3, 188, 357-60 Hindereckher, Hauptmann, 9 © 381 ® Hinnich Michael, Fahnrich, 136, 137 Hipssich Ludwig, Leutnant, 244, 271, 273 Hiršal (Hirschall) Ludwig, Kadett, 244 Hirschenhan, Fahnrich, 73; Ober- leutnant, 83; Hauptmann 88 Hirschwalder, Leutnant, 91 Hoch Karl, Oberstleutnant, 299, 301 Hočevar Eduard, Feldwebel, TM., 179 Hofmanu Hans, Leutnant, 327 Hofferer, Leutnant, 18 Hoge Josef, TM., 277, 278 Hohenlohe-Kirchberg Friedrich, Fiirst, Inhaber, 101-4, 106, 108-9, 111, 115, 122 Hohenlohe-Langenburg Gustav, Prinz, Inhaber, 157-9, 161, 163-4, 190, 194, 221, 224, 354-5 Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz, Hauptmann, 168, 177, 185-6 Hohenvvart, Graf, Minister, 233 Hobenzollern, Prinz, Feldmarschall, 129 tHolitsch, Leutnant, 211 Holzer Karl, Hausbesitzer in Lai- bach, 190 t Holzheim, Leutnant, 36 Hormann Val., Feldwebel, TM., 217 Horodynski Franz, Kadett, 143 Hosp Wilhelm, Leutnant, 314; Ober- leutnant, 320 Houška Zdenko, Leutnant, 219 Hrašovec, Leutnant, 301 Hribar Josef, TM., 280 Hribar, Biirgermeister in Lai- bach, 329 Hrovat Martin, TM., 278 Hrowathin Thomas, TM., 202 Hudnik Josef, TM., 280 Hudovernik Franz, Leutnant, 212 Hundt, Hauptmann, 59 Hunyady, Graf, Fliigeladjutant, 213 tHurison, Fahnrich, 133 Hutter, Fahnrich, 112 Hutter Josef, TM., 179 Hyndford Lord, englischer Ge- sandter, 69 Illitzstein Albert v., Major, 206 Ionescu Michael, rumanischer Ober- leutnant, 316 tlvčevič, Oberleutnant, 117 Ivec Josef, Feldwebel, 307 Jablonowski Karl, Fiirst, TM., 277 Jadolla Franz, Regimentskaplan, 134, 137 Jager Michael, TM., 179 Jaki Michael, Zugsfiihrer, TM., 202 Jaklič Franz, TM., 277 Jakovatz Heinrich, Korporal, TM., 279 Jamniker Jakob, TM., 179 Jamšek, Fraulein, 291 Janežič Franz, Feldwebel, 307 Janežič, Kadett, 244 Jankovsky Karl, Oberleutnant, 211 Jankovsky Wenzel, Korporal, TM., 179 t Janno, Marquis, Leutnant, 83 Japelj Franz, TM., 277, 279 tJaroschin, Hauptmann, 83, 86 Jaus v. Karkenhall Johann, Haupt¬ mann, 136 Jelačič, Banus, 183 Jenko Johann, Korporal, TM., 179 Jeras Franz, Feldwebel, 307 Jerič Anton, Hornist, TM., 217 Jerin, Hauptmann, 88 Jerovc Josef, Feldwebel, 307 Jerreb Matthias, Korporal, TM., 177, 179 Jeserscheg Jakob, TM., 217 Jetschge, Hauptmann, 107 Joelson Moritz, Ritter v., Oberst, 236 Johann Salvator, Erzherzog, 244, 248, 250, 253-4, 256-8, 263-7, 269-70, 281, 283, 288, 296 John, General, 230 Jordis Andreas v., Oberst, 159 Josch Friedrich, Leutnant, 201; Ober¬ leutnant, 212, 215 Josef I., Kaiser, 16, 28 Josef II., Kaiser, 98- 9,101,104-5,122 Josef Ferdinand, Erzherzog, 314, 316 Jourdan, franz. General, 111,113,114 Jovanovič, General, 271 ® 382 ® Jung Johann, Korporal, TM., Leutnant, 146 Jung Karl, Kadett, 143 Juvane Franz, Feldwebel, 307 Kafer Viktor Fahnrieh, 188, 357-8 Kalaus Wenzel, Fahnrieh, 133 Kaligar Alois, Leutnant, 244, 288 Kaltenegger, Ritter v., Landeshaupt- mann von Krain, 291 Kame Georg, TM., 217 Kanofsky, Oberleutnant, 83; Haupt¬ mann, 88 Kanovich Alexander, Leutnant, 318-9, 326 Kantscher Ludwig, Dichter, 188 Kantz Friedrich v., Oberleutnant, 339 Kanz Georg, Oberleutnant, 212 Kaplja Franz, Feldwebel, 307 Kara Mustafa, tiirkischer Befehls- haber, 104 Karg Johann v., Hauptmann, 118, 133; Major, 150; Oberst, 153, 158 9, 351 Karg Karl v., Fahnrieh, 160 Karl VI., Kaiser, 28-30, 40, 62-3, 65-6, 68 Karl, Erzherzog, 113-5, 122-3, 127, 129, 131, 135-6 Karl Albert, Konig von Sardinien, 169, 170, 173 Karl Albrecht von Bayern (Kaiser Karl VIL), 70, 72 Karl Johann, TM., 109 tKarwinsky Diego, Freiherr v., Hauptmann, 310 Karwinsky Gustav, Freiherr v., Oberst, 233-4, 340, 341 Kaschne Matthaus, TM., 181 Kastell Leopold, Graf, Hauptmann, 18, 26; Oberstleutnant, 47 Kaučič Matthaus, Dr., Advokat in Laibach, 190 Kaunitz, Fiirst, Staatskanzler, 80 Kautšchitsch Josef, Leutnant, 212; Oberleutnant, 339 t Kayser, Oberleutnant, 83, 85 110; Kayserstein, General, 5 Keber, Kadett, 244 Keith, preugischer Feldmarschall, 84-6 Kellermann, franz. General, 121 t Kellersperg Franz, Freiherr v., Hauptmann, 73, 83 Kellner Karl, Leutnant, 133; Ober¬ leutnant, 136, 142 Kerczek Christian, Ritter v., Major, 243, 248, 253 6, 258, 260, 267 9, 271, 273, 276-7,' 284, 290, 318; GdL, 359-60 Kerler, Hauptmann, 18 Kermel Lukas, TM., 181 Kersehan Franz, Korporal, TM., 217 Kert Matthias, Leutnant, 212 Khautz v. Eulenthal Eduard, Leut¬ nant, 212 Khek v. Schwarzbach Johann, Leut¬ nant, 133 Khek v. Schwarzbach Philipp, Leut¬ nant, 107; Hauptmann, 112, 136; Major, 150 Khevenhuller, Graf, Feldmarschall, 76 Kikel, Korporal, TM., 217 Kilar Adolf, Leutnant, 340 f Kittel Friedrich, Oberleutnant, 120; Hauptmann, 133 Klančnig Johann, Zugsfuhrer,TM., 202 Kleef, Leutnant, 9; Hauptmann, 26 Klein Jakob, Leutnant, 176 Klein Josef, Fahnrieh, 143 Klein Stephan, Feldwebel, TM., 217 Kleinmayr Fritz v., 337 Klemensiewicz Rudolf, Dr., Ober- arzt, 243 Klimann Thomas, Oberleutnant, 339 Klug Siegmund, Oberstleutnant, 301 Kneifel Ludwig, Oberleutnant, 339 Knippenberg, Hofrat, 18 Knobloch v. Sudfeld Franz, Haupt¬ mann, 199, 201, 210 11; Oberst, 236, 295, 368-9 Knobloch Wenzel, TM., 119 Knoll Thomas, Gefreiter, TM., 279 Kobau Andreas, Zugsfiihrer, TM., 217 ® 383 ® Kobau Johann, TM., 217 Koberwein Johann, Oberleutnant, 357-8 Koch Johann, Freiherr v., Inhaber, 97, 98, 99 Kolb Alois, Leutnant, 170; Ober¬ leutnant, 177 Kolowrat Franz Josef, Graf, Ober¬ leutnant, 83, 95 Kolowrat Kajetan, Graf, Inhaber, 53-4, 60, 68-9, 82, 92-5 Konig Johann, TM., 217 Konigsegg Lothar, Graf, Feldmar- schali, 16, 20, 34, 54-5, 57, 60-3, 75, 93, 344-6 Konschegg August, Leutnant, 212 Konschegg Johann, Hauptmann, 314; Major, 327 tKopenhagen v., Hauptmann, 18, 23, 24; Oberstleutnant, 26 Kopp, Oberleutnant, 83 Koprziva Heinridi, Hauptmann, 244, 261, 271, 273 Korže Alois, Leutnant, 339 Kosmač Johann, Feldwebel, TM., 217 Kosmelj Franz, Feldwebel, TM., 279, 307 Kospoth Ernst v., Leutnant, 69 Kosti Franz, Feldwebel, TM., 179 Kostner Georg, Feldwebel, TM., 280, 307 Kottnik Josef, Leutnant, 212 t Kottwitz, Leutnant, 60 Kottwitz Friedrich v., Leutnant, 69 Kotz Marquart, Freiherr v., Oberleut¬ nant, 160 Kovač Barth., Korporal, TM., 202 Kovačič Friedrich, Oberleutnant, 314 Krakar Martin, Feldwebel, 307 Krall Anton, Leutnant, 143 tKrall Josef, Feldwebel, TM., 181; Oberleutnant, 201 Kramer Josef, Kadett, 244, 277,.280 Krameršič Anton, Feldwebel, 307 Kratky Anton, Oberst, 236 Krebel Barth., Korporal, TM., 179 Kreipner Friedrich, Oberleutnant, 339 Krepi Viktor v., Leutnant, 314; Ober¬ leutnant, 320 Kreutzberg, Ritter v., Gubernial- rat, 190 Kreutzberger Vinz., Korporal, TM., 181 fKreyser, Hauptmann, 40 Krieghammer, Freiherr v., Kriegs- minister, 236 Kristan Johann, Korporal, TM., 217 Krištof Anton, Korporal, TM., 217 Krištof Johann, Feldvvebel, TM., 203 Križ Johann, Feldwebel, 307 Krombholz Julius, Feldwebel,TM., 217 Kromy Eduard, Gefreiter, TM., 217 Kronberger Josef, Leutnant, 201 Kuhi Karl, TM., 112 Kuhn Alexander v., Leutnant, 225 Kuhn Franz v., Hauptmann, 224-5 Kuhn Franz, Freiherr v., Inhaber, 206-7, 209, 223-36, 238, 240, 242-3, 300, 303, 305-6 tKuhn Josef, Oberleutnant, 186 Kummer Adam, TM., 119 Kummer Klemens, Korporal, TM., 203 Kuralt Dionys, Leutnant, 212 Kuralt Ludwig, Oberleutnant, 324, 327 Kuschlan Martin, Feldwebel, GTM., 179, 185-6 Kiister, Oberleutnant, 83; Haupt¬ mann, 88 Lacy, Feldmarschall, 104 Landsee, Freiherr v., kaiserl. Kom- missar,. 8 Langer Josef, TM., 142 Lannes, franz. Marschall, 129, 131 Laschan, Biirgermeister in Laibadi, 291 Laudon,Feldmarschall, 84-9,102,105 , Laurenčič Franz, GTM., 117, Leber Ignaz, Oberleutnant, 212 Lechner Johann, Hauptmann, 58, 59, 73 Lefevre, Kriegsingenieur, 91 Legat F., Dichter, 163 Lego Johann, Leutnant, 143 Lelm Franz, Oberleutnant, 174 '&> 384 ® Leopold I., Kaiser, 2, 4, 5, 7-9, 14, 16, 18, 20, 22 Leopold II., Kaiser, 98, 101, 105-6 Lettner Anton, TM., 179 Leuschek Franz, Korporal, TM., 218 Leutrum, General, 56 Leuzendorf Albert, Leutnant, 211 Leuzendorf Artur, Leutnant, 211 Leveling Paul, Hauptmann, 168 Lieditenstein,Fiirst,F eldmarschall, 129 Liechtenstein, Fiirst, General, 164 Liechtenstein, Fiirst, General, 176 Liel Franz v., Oberleutnant, 314, 319-20, 339; Hauptmann, 328, 335-6, 340 Ligotzky Vinz., Leutnant, 318-9, 338 Likoser Franz, Zugsfiihrer, TM., 281 tLikoser Johann, Leutnant, 201; Oberleutnant, 212, 214 Lindenfels, Freiherr v., Oberstleut- nant, 58 Lindenfels, Freiherr v., Hauptmann, 74, 82 Lindner Albrecht, Oberleutnant, 339 Lippe Adalbert, Freiherr v., Husaren- oberleutnant, 335 Lippe August, Graf, Hauptmann, 60, 69 Lippert, Brigadier, 199, 200 Lippovsky, Leutnant, 120 Litzelhofen, General, 312 Lochner Alois, Zugsfiihrer, TM., 218 Lodersch Michael, TM., 109 Loffler Adalbert, TM., 119 tLohr, Fahnrich, 73; Oberleutnant, 83; Hauptmann, 85 Lonek Josef, Hauptmann, 325 Longueval Philipp, Fiirst, Inhaber, 13, 19, 20 Loschan Gottfried, Leutnant, 159; Hauptmann, 177 Lossan, Leutnant, 40 Lothringen Karl, Herzog, 72, 73, 74, 81 Loubanie, franz. General, 24 Lowenburg Friedrich, Graf, Oberst, 11 , 12 Lubomirski, Fiirst, 78 tLuckmann, Kadett, 112 Ludwig XIV., Konig, 14, 20-2, 28, 32 Lukaczuk Georg, Kadett, 243 Lukane Michael, Oberleutnant, 244, 271, 273; Major 318 Luschar Johann, TM., 179 Lužar Johann, TM., 279 Machkouz Anton, TM., 203 Mačk, General, 110, 124-7 Mac Neven 0’Kelly Franz, Frei¬ herr v., Leutnant, 244, 271, 273 Madera Johann, Leutnant, 120 Mahlern, Leutnant, 73 t Mahlern, Major, 80 Mahoritsdi Rudolf, Leutnant, 174 Mahoržič Johann, TM., 179 Majhern Johann, Feldwebel, 307 Mally Bernhard, Hauptmann, 143,151 Malnerič Johann, Zugsfiihrer, TM., 277, 281-2, 307 Mandič Nikolaus, Leutnant, 212 Mandič Simon, Dr., Regimentsarzt, 243 Mantel Johann, TM., 110 Marburg Konrad, Leutnant, 69, 73 Maria Theresia, Kaiserin, 68, 70, 77-8, 80-2, 86-7, 90, 92, 94-5, 97-9, 165, 235 Markič Josef, TM., 279 Marmont, franz. Marschall, 151 Marn Johann, Feldwebel, 307 Maroičič, General, 293, 294 t Marschall Karl, Freiherr v., Leut¬ nant, 170 Martinčič Franz, TM., 218 Marušič Josef, TM., 218 Massena, franz. Marschall, 118-9, 129, 130-1, 135-6 Mattanovich Ernst, Leutnant, 244 Maurer Heinridi, Oberleutnant, 339 Max II. Emanuel, Kurfiirst, 22-3 Maximilian, Erzherzog, 195 Mayer Adalbert, Leutnant, 109 ; Ober¬ leutnant, 133 Mayer Josef, Hauptmann, 143 @ 385 ® Mayer, Leutnant, 27. Infanterieregi- ment, 329 Meyer v. Gravenegg Wenzel, Leut¬ nant, 133 Mede, Bartholomaus, TM., 218 Meditz Johann, Gefreiter, TM., 179 Medved Franz, Korporal, TM., 218 Mehemed Pascha, 35-6 Mehemed Pascha, Vezier, 59 Melac, franz. General, 17, 21 Melas, General, 119, 120 Melzer Christoph, TM., 109 Mende Johann, Hauptmann, 141, 142 Mendl Josef, TM., 109 Merki Franz, Kreishauptmann, 137-8 Merzelkar Bartholomaus, TM., 282 Mese Matthias, Korporal, TM., 179 Messar Georg, TM., 179 Metternich, Fiirst, Staatskanzler, 140, 167 Metz Alexander, Edler v., Oberst, 236 Metzburg, Freiherr v., Leutnant, 108 ; Hauptmann, 121 Meyer Karl, Kadett, 144 Michič, Feldvvebel, 204 Midiič Josef, Zugsfiihrer, TM., 218 Mihalič Georg, 330 Mihalič Sebastian, Korporal, TM., 181 Mihelčič Jakob, Tambour, TM., 179 Mihitsch Franz, Zugsfiihrer, TM., 278 Milan v. Serbien, 247 Milavc Josef, Leutnant, 244 Milde v. Helfenstein Hugo, Inhaber, 309-12, 318, 326, 332, 339 Miler Julius, Oberleutnant, 244, 254 Milkovič Matthias, TM., 203 Millautz Martin, Zugsfiihrer, TM., 203 Minculescu Heinrich, rumanischer Oberleutnant, 317 Minki Anton, TM., 116, 117 Misdiza Nikolaus, Gefreiter, TM., 179 Mlakar Josef, TM., 278 Mobius Rudolf, Oberleutnant, 327 Modrijan Jakob, Leutnant, 243,262-3, 271, 274 Monfredo Nikolaus, TM., 218 Monnier, franz. General, 116 Montecuccoli, Feldmarsehall, 4 Montfort, Graf, 7 Moreau, franz. General, 113, 114 Morgenstern Wilh., TM., 110, 112,119 Morton Friedr., Hauptmann, 319, 324 Moskopp, Fahnrich, 73 Moskopp, Fahnrich, 73; Oberleut¬ nant, 83 fMouro, Hauptmann, 40 Može Franz, Gefreiter, TM., 218 Miiffling Ernst, Freiherr v., Oberleut¬ nant, 136 Muha Josef, Leutnant, 243, 271, 274 Muktija Efendi, 247 Mulej Martin, Kadett, 244 Mullej Moritz, Korporal, TM., 218 Miiller August, Fahnrich, 133 Miiller Friedrich, Leutnant, 212 Miiller Heinrich, Leutnant, 212 tMiiller Heinr., Hauptmann, 212, 214 Miiller Moritz, Leutnant, 212 Miiller v. Miihlengoldstein Josef, Oberst, 164, 353-4 Miinder Emeran, Korporal, TM., 181 tMundsinger Franz, Major, 182-4 Musič Franz, Leutnant, 244, 288, 291 Musitelli, Oberleutnant, 335-6 Muslavič Andreas, TM., 181 Nachtnebel, Unterarzt, 201 Nadrach Josef, TM., 203 Nagel Franz Karl v., Hauptmann, 69 Napoleon I., Kaiser der Franzosen, 113, 115, 119, 123-7, 129, 132, 134-6, 139, 140-2, 144-5, 147-8, 151 Napoleon III., Kaiser der Franzosen, 195-8, 205, 226, 229 Nardini Josef, Korporal, TM., 179 Naselli Alois, Graf, Oberst, 79, 85, 87 Nebec Bartholomaus, Zugsfiihrer, TM., 282 Neipperg, Graf, General, 64-9 Neldner Josef, TM., 119 t Neth, Oberleutnant, 80 Neuber August, Oberst, 236, 239-41, 362-4 •© 386 Neugebauer Josef, Oberleutnant, 133 t Neugebauer Albert, Freiherr v., Hauptmann, 211 fNeupauer Julius, Edler v., Ober¬ leutnant, 212, 213 fNeustein, Freiherr v., Oberstleut- nant, 26-7 t Newiadomski, Fahnridi, 83 Nicolaus Anton, Fahnridi, 133; Leut- nant, 136 Nicolaus Anton, Leutnant, 136; Ober¬ leutnant, 143 Nicolaus Josef, Oberleutnant, 133 Niemetz Wenzel, Hauptmann, 199 Nikita v. Montenegro, 247 Nikolaus Anton, TM., 110 Noe Franz, Leutnant, 244 Novak Franz, 301 Novak Josef, Korporal, TM., 282 Nugent, Graf, General, 182-3 Nuri Beg, 264-5 Oberdorf Ernst, Freiherr v., Oberst, 128, 133-9 Obereigner, Oberleutnant, 339 Obermayer, Hauptmann, 120 Oberster Anton, Leutnant, 211 Oberster Franz, Feldwebel, TM., 179 t Oebselwitz Gottlieb v., Haupt¬ mann, 69 Oertl Franz, Oberleutnant, 339 Ogris Johann, Oberleutnant, 339 Omachen Johann, TM., 180 Omer Fezli, 253, 262 Onestingl Johann, Feldwebel, 307 Orel Johann, Hauptmann, 212 Oswald Josef, Korporal, TM., 180 Ott, General, 119, 120 Ottingen Wilhelm, Graf, General, 8 Oudinot, franz. Marsdiall, 129 Pacher Anton, Leutnant, 109; Major, 115, 116 Pachner Karl, Hausbesitzer in Lai- bach, 190 Pačič Johann, TM., 182 Paich Adam, Hauptmann, 199, 201; Oberstleutnant 242, 367-8 Palffy Johann, Graf, General, 40, 55 Pallua Julian, Leutnant, 297 Palmerston, englischer Minister, 166, 173, 223 Palocsay Alexander v., Leutnant, 210 Partelj Johann, Korporal, TM., 279 Pauliš Andreas, Tambour, TM., 180 Pauločič Elias, Hornist, TM., 279 Pavich Gustav v., Leutnant, 314, 336; Oberleutnant, 339 Pavlišič Johann, Korporal, TM., 277, 281-2, 317-8 Pavlizza Johann, Major, 206 Peček, Hornist, SVK., 324 Peche Emanuel, Leutnant, 133 Peer Anton, Leutnant, 36 Peketz Jakob, Korporal, TM., 180 Pekolj Ignaz, Korporal, 340 t Pelikan, Fahnridi, 136 Perczel Moritz v., ungar. General, 183 Perhauc Franz, Kadett, 320; Leut¬ nant, 327 Perjon Matthias, Korporal, TM., 218 Perko Franz, Korporal, TM., 218 Perne Franz, TM., 180 Peterlič Nikolaus, Feldwebel, TM., 218 Peterneli Franz, TM., 279 Peterneli Peter, Zugsfiihrer, TM., 282 Petersill, Oberleutnant, 80, 81 Petrinsič Kaspar, TM., 180 Petroušič Johann, TM., 180 Pezdirnik Johann, Stabsfiihrer, 307 Pfaffenberg Alexander, Major, 201 Pfeifer Franz, Hauptmann, 212 Pfeiffer Alexander, Fahnridi, 36 Pfeiffer Rudolf v., Oberleutnant, 320, 338 Pfifferling Albert, Oberleutnant, 212 t Pfiitzner, Leutnant, 136 Philippovieh Josef, Freiherr v., General, 197, 199, 200, 202-4; Feldzeugmeister, 246-8, 261, 264-5, 295 tPilz Friedridi, Fahnridi, 73; Haupt¬ mann, 88 Pirc Adam, Korporal, SVK., 300 Pirker Franz, Feldwebel, 307 @ 387 ® Pirsch (siehe Girsdi) Pisdiler Georg, Oberleutnant, 339 Pisdiler Johann, Zugsfiihrer, TM., 280 Piškur Jakob, Feldwebel, TM., 218 Pistorius, Leutnant, 88 Pistory, General, 267, 269 Pitreich, Kriegsminister, 326 fPitsdi Heinrich v., Hauptmann, 143, 144, 146 Pius IX., Papst, 166, 174-6 Plesdie Johann, Feldwebel, 307 Plobst Guido v., Oberleutnant, 212 fPlobst Viktor v., Leutnant, 174; Hauptmann, 199, 201, 204 Pluth Franz, TM., 203 Pluth Georg, Gefreiter, TM., 203 Polajner Johann, Leutnant, 212; Oberleutnant, 243 Pollak Josef, Gefreiter, TM., 182 Polley Friedrich, Leutnant, 244 Polž Karl, Leutnant, 177 Pom Gustav, TM., 120 Ponikvar Johann, TM., 282 Popovič Johann, Blessiertentrager, TM., 282 Porsche Gottfried, Regimentskaplan, 150 fPosch Gustav, Leutnant, 170 tPoseh Josef, Hauptmann, 121, 133 Poschar Josef, TM., 180, 185 Poth Franz v., Hauptmann, 244, 254, 257 Potiorek Oskar, Korpskommandant, 300, 326 Potoczko Johann, TM., 203 Potočnik Adolf, Leutnant, 212 Potočnik Otto, Zugsfiihrer, TM., 277, 283 Pouch Josef, Korporal, TM., 180 Prahi Franz, Leutnant, 112; Haupt¬ mann, 133 Prašnikar Franz, Feldwebel, TM., 283, 287 Prašnikar Matthaus, 214; Leutnant, 243, 271, 274; Major, 316 Prassberg Johann, Freiherr v., Bischof in Konstanz, 7 Prauss, Hauptmann, 91 Prechtl Anton, Feldwebel, TM., 182; Hauptmann, 199,201,212,215,217 Predalič Franz, Feldwebel, 307 Pregel Josef, TM., 280 Prelovc Anton, Feldvvebel, 308 Prieger Friedrich, Oberleutnant, 177; Hauptmann, 199, 201,212; Oberst, 236, 242-3, 252-5, 257-9, 260, 267, 270-1, 274, 287, 289, 290-1, 293-6 Prijatel Franz, Gefreiter, TM., 278 tPrinz Martin, Leutnant, 133, 134 Prodanec, bosnische Rauber, 269 Prokesch v. Osten Anton, Graf, 360-2 tPrugnig Karl, Oberleutnant, 201 Puteani Benno, Leutnant, 212 Putzele Franz, TM., 180 Querlonde Alois, Chev., Oberst, 236, 241 Rabi F., Leutnant, 244 Račk Pelegrin, TM., 203 Radetzky, Feldmarschall, 134, 144, 163, 167-9, 170-4, 195, 207,220, 225, 303, 355-6 Radič Dominik, Feldvvebel, TM., 203 Radi Josef, Korporal, TM., 203 Radovič Georg, TM., 180 Radkovich Josef, Oberleutnant, 212 Rakoczy Franz, Graf, 22, 32 Rant Johann, Oberleutnant, 339 Rant Josef, Oberleutnant, 319-20 Ranzinger Josef, Feldwebel, 308 Raslič Georg, Kadett, 320 Rasp Lorenz, Freiherr v., Oberst, 87, 91-2, 348-9 Rath Heinrich, Freiherr v., Oberst, 163-4, 356 Rauch, Leutnant, 121 tRaunach, Leutnant, 40 Rauschenbacher Simon, Fahnentrager, TM., 203 Rawel v. Haidsee Heinrich, Ober¬ leutnant, 339 t RaynoschekPhilipp, Hauptmann, 211 ■e> 388 'St Raynosdiek Raimund, Leutnant, 212 Razgon Blasius, TM., 219 Razlag Jakob, Leutnant, 301; Haupt¬ mann, 314 Reichenstein, Hauptmann, 18 Reichi Michael, Freiherr v., Major, 109, 110 Reichmann, Oberleutnant, 86 fReinhard Friedrich, Leutnant, 133 Reinhold August, Leutnant, 176 Reinisch, Gefreiter, TM., 126 Reinlander, Korpskommandant in Graz, 300 Reischach, Oberst, 169 Reisinger Leopold, Hauptmann, 324 Reits Eduard, Major, 298 Remžigar Michael, Zugsfiihrer, TM., 281 Renko Franz, Feldwebel, 308 Ressel Josef, Korporal, TM., 203, 219 Reug Heinrich, Graf, Inhaber, 2-3 Reug Johanna, Fiirstin, 103, 122 Reug Heinrich XV., Furst, Inhaber, 121-3, 134, 139, 154 Reug Heinrich XXIV., Furst, 131, 154 Revertera Anton, Graf, Leutnant, 133 Reya Felix, Leutnant, 201 Rhomberg Robert, Oberleutnant, 244 Richteršič Johann, Feldwebel, 308 Riemer Ignaz, Belohnug, 142 Rieper Josef, Oberleutnant, 136; Hauptmann, 160 Riera Karl v., Hauptmann, 103; Oberstleutnant, 109, 110; Oberst, 115-7 tRiera Karl v., Hauptmann, 146; Oberstleutnant, 169, 170 Roča, Major, 89 Rodich, General, 231 Rodt Marquardt v., Bischof in Kon- stanz, 7 Rogel Anton, Feldwebel, 308 Rogelj Johann, 301 Rojc Franz, TM., 278 Romer, Reitergeneral, 68 Rosenberg, Graf, General, 129 Rosetter, Fahnrich, 73; Hauptmann, 83 Rosetti Johann v., Leutnant, 243 271, 274 Rossi Anton, TM., 204 Roth, Freiherr v., Hauptmann, 80 Rudolf Anton, Dr., Advokat in Laibach, 190 Rudolphin Rudolf, Freiherr v., Haupt¬ mann, 26; Oberst, 28, 36, 40, 44, 46 Riiling Ludwig v., Hauptmann, 177 t Riinagel Balthasar, Leutnant, 133, 136; Oberleutnant, 142 Riinagel Ferdinand, Fahnrich, 133 Rupp, Oberleutnant, 83 Rupprecht, Divisionar, 208 Rustan Begovič, 256 Sachse August, TM., 109 Sachsen Moritz, Graf, franzosischer Marschall, 94 Sadu Anton, TM., 204 Saje Primus, TM., 219 Salamon August, Leutnant, 231; Hauptmann, 244, 268, 271, 275 t Salis Georg, Freiherr v., Fahnrich, 154 Sallaba Emil, Oberleutnant, 339 Salm Leopold, Graf, Hauptmann, 40 Samassa, Realitatenbesitzer in Lai¬ bach, 190 Samec Michael, 340 Sametz, Brigadier, 226, 248, 250, 264-5, 267 Samonigg Johann, Ritter v., Feld- zeugmeister, 333, 372-6 Sartori Usko, Leutnant, 244 Sauter Anton, Oberleutnant, 201 Schaufler Albert, Oberleutnant, 339 Schemerl Viktor, Oberleutnant, 210; Major, 301 SchemetzPaul, Fahnentrager, TM., 219 Schenker Zoltan, Leutnant, 327, 338 Schepper, Hauptmann, 40 Scherer Andreas, Ritter v., Haupt¬ mann, 121; Major, 141, 150; Oberstleutnant, 154 Schilling, Fahnrich, 69 @ 389 ■© Schimoda, Hauptmann, 121 Schleig Ernst v., Oberst, 11, 12 Schlick, Graf, General, 198 Schlosser Andreas, Major, 136 Schlottheim Gottfried, Leutnant, 73 Sdiluditzky, Hauptmann, 90 Schmettau, Freiherr v., General, 54, 67 Schmid Artur, Oberleutnant, 339 Schmiderschitz Jakob, Zugsfiihrer, TM., 229 Schmidt, TM., 120 f Schmidt, Oberleutnant, 121 Schmied, Tambour, 143 Schmied Otto, Pionieroffizier, 243 Schmutz Josef, Feldwebel, TM., 180 Schmutz, Kadett, 244 Schonaich, Freiherr v., Kriegsminister, 326 Schonfeld, Freiherr v., Korpskom- mandant in Graz, 235, 300, 314 Schonofsky Friedrich, Oberst, 96 Schonofsky, Hauptmann, 60, 96 Schonta Simon, Feldwebel, TM., 219 t Schramek Robert, Oberleutnant, 210 , 211 Schranz Matthaus, TM., 109 Schufenhausen Franz, Leutnant, 133 Schulmeister Karl, Spion Napoleons, 125 Schulz, Hauptmann, 9 Schuschnig Franz, Feldwebel, TM., 204 Schuster, Leutnant, 80 Schiitz Nikolaus, TM., 112 Schwarz, Oberleutnant, 120 Schwarzenberg Felix, Fiirst, Minister- prasident, 170 Schwarzenberg Karl, Fiirst, Feld- marschall, 140, 144-5, 167, 168, 170, 301 Sdrvvarzenberg Josef, Leutnant, 160 t Schweidler Josef, Leutnant, 90 Schvveiger Franz, Kadett, 244, 278 Schweiger-Lerchenfeld Amand, Frei¬ herr v., Leutnant, 212, 240, 364-6 Schweighofer Maximilian, Haupt¬ mann, 335-6 Schwerin, Graf, preujjischer Feld- marschall, 68, 81 * Scotti Karl, Oberstleutnant, 325 Šeber Josef, Biichsenmacher, 308 Seckendorff Friedrich, Graf, Feld- marschall, 54-7, 61, 67 Sega Josef, Kadett, 219 Segatti Anton, TM., 281 Seidel Ferdinand, Oberleutnant, 339, 340 Seidl Franz, Oberleutnant, 210 Seidl Ludwig, Kadett, 219 Seitendorf, Hauptmann, 26 Sellyey Emil, Leutnant, 319-20 Semič Johann, Biichsenmacher, 308 Semliner Thomas, Oberleutnant, 211; Hauptmann, 244, 252 Senčar Jakob, Zugsfiihrer, TM,, 281 Senekovič, Professor in Laibach, 320 Sersawy Leodegar, Kadett, 327 f Servien Karl, Leutnant, 69 Sešel, Kadett, 244 Sever, Leutnant, 244, 268, 271, 275 Seyffert Franz v., Hauptmann, 125 t Siegroth Ernst, Leutnant, 90 Silvatici Franz, Freiherr v., Ober¬ leutnant, 326 Simoni, Leutnant, 18 Sincere Klaudius, Freiherr v., Major, 58, 67; Oberst, 73-4, 77; General, 82, 88, 346 8 Siškar Jakob, Korporal, TM., 180 Sivkovich Philipp, Freiherr v., Ober¬ leutnant, 212 Skeene, Grogindustrieller, 233 Skoda Julius, Feldwebel, 340 Skodlar Jakob, TM., 277, 280 Skrem Alexander, Oberleutnant, 244, 254, 258, 260-1, 271, 275 Slama Anton v., Leutnant, 133 Slivnik Andreas, Leutnant, 212; Hauptmann, 244, 270-1, 275 Smerdu Kaspar, TM., 180 Smollay Josef, Korporal, TM., 180 Smolnikar Franz, Leutnant, 244 © 390 © Smiik Andreas, Hornist, TM., 204 Soldner Josef v., Major, 133; Oberst, 140-3, 147, 150-3, 350-1 Sommerfeld Ignaz, Oberst, 117, 120, 123 Soritsch Johann, Hauptmann, 212 Spahn, Leutnant, 90 Spec Michael, TM., 204 Sprenger Josef, Hauptmann, 125 Stačul Franz, Zugsfuhrer, TM., 280 Stadl Ferdinand, Freiherr v., Inhaber, 3-11, 13, 15, 343-4 Stadl Leopold, Freiherr v., 17, 18 Stadler Franz, Fahnrich, 143, 144 Stalzer Josef, TM., 280 Star Johann, Hauptmann, 18 Staricha Johann, TM., 219 Starin Andreas, Gefreiter, TM., 204 Starker Adam, TM., 109 Starmann Johann, Zugsfuhrer,TM.,219 Stagner, Hauptmann, 26 Staudacher Johann, Gefreiter, TM., 219 Stauder, Maler, 7 Štefin Franz, 301 Steinbach Johann, Hauptmann, 73-4; Oberstleutnant, 83, 85; Oberst, 87-8 Steinbredier Vinzenz, Hauptmann, 339 Steiner Franz, Auditor, 176, 194-5 Steiner, Hauptmann, 162 Steinhausen Leopold, Hauptmann, 133 Stelle Anton, TM., 219 Stenzsch, Freiherr v., Oberleutnant, 83 Stephan Wenzel, Oberleutnant, 121, Hauptmann, 133 Sterk Peter, Zugsfuhrer, TM., 277, 283 Sternfeld Siegmund v., Major, 199,201 Sterzinger Martin, Landpfleger, 23 Stockel, Ritter v., Regierungsrat, 291 Stojan Franz, Hauptmann, 243, 271, 276 Stransky Wenzel, Fahnrich, 133; Leutnant, 136, 137 Strassoldo Julius, Graf, Brigadier, 169,'171, 174, 175, 225 Strobich Wenzel, TM., 119 Strohbach Eduard, Oberleutnant, 201 Strohmayer Albert, Oberleutnant, 212; Hauptmann, 243, 263, 270-1, 275 Struss Josef, TM., 180 Stuller Johann, Feldwebel, TM., 219 Stutterheim Heinridi, Fahnrich, 142 Šubic Johann, Stabsfiihrer, 308 Succovaty Eduard, Freiherr v., Korps- kommandant in Graz, 300, 309, 312-14, 319, 326 Sukow Jakob, Freiherr v., General, 58 Supanc Franz, Dr., Regimentsarzt, 243 Suppan Andreas, Zugsfuhrer, TM., 204 Suppan Johann, TM., 180 Sušnik Franz, Gefreiter, TM., 278 Sussmann Alexander, Feldwebel, TM., 180 Siig Oppenheimer, 18, 46, 48-9 Svetek Anton, Leutnant, 244; Ober¬ leutnant, 2 7 1,275; Redinungsrat,3 20 Svetič Georg, Korporal, TM., 180 t Svetličič Johann, Oberleutnant, 201 Szdravizh Martin, Zugsfuhrer, TM., 280 Tallard, franz. General, 24 Tambornino Adolf, Oberleutnant, 314 Tancsa Adalbert, Kadett, 320 Terkovich Johann, TM., 204 fTerzy Johann v., Hauptmann, 73 Tesarz Eduard, Feldwebel, TM., 182 Thermo Michael, Leutnant, 69; Haupt¬ mann, 73 Thomann Anton, Korporal, TM., 180 Thurn Ignaz, Graf, General, 8 t Thurn Siegmund, Graf, Hauptmann, 170 Tippel Josef, Korporal, TM., 219 Tisdiina Franz, Oberleutnant, 301 Tisza Stephan, Graf, ungarischer Ministerprasident, 324-5 Tognio Julius, Hauptmann, 193 Tomašič Johann, TM., 181 Tomberger Florian, Zugsfuhrer, TM., 219 Tomič Franz, Feldwebel, 308 Tomšič Michael, Blessiertentrager, TM., 283 @ 391 ® Tomz Franz, TM., 219 Toriser Johann, Leutnant, 244 Tormin Julius, Leutnant, 170; Major, 212 Tornago Alois, Hauptmann, 241 Torok, Oberleutnant, 91 Tratter Josef, TM., 181 Trauttmannsdorff, Graf, Hauptmann, 6 Trauttmannsdorff Hans Friedrich, Graf, 10 Trenck Franz, Freiherr v., Panduren- oberst, 75, 346 Trenck Friedrich, Freiherr v., 75 Trenkler Rudolf, Dr., Regimentsarzt, 326 Treo Ludwig, Feldwebel, TM., 219 Triller, Kadett, 243 Triller Franz, Kadett, 283 Troster Johann, Belohnung, 142 Truchelut Richard, Major, 335-6 Tschefarin Kari, Oberleutnant, 301 Tschernitschew, russischer General, 90 Tyssen Josef, Hauptmann, 193 Ubl Emil, Leutnant, 212 Udermann Andreas, Zugsfiihrer, TM., 219 Udermann Franz, Feldwebel, TM., 181 Uhlfeld, Graf, Gesandter, 67 Ulle Lorenz, TM., 220 Unsie, Hauptmann, 18 Uracca Johann, Freiherr v., Major, 117-8, 120; Oberstleutnant, 128 Uschakow, russischer General, 117 Uxa Wenzel, Leutnant, 142 Valenčič Markuš, Feldwebel, TM., 181 Vasquez Peter, Marauis, Major, 103; Oberst, 107-9 Vavpotič Franz, Feldwebel, 308 V auken J osef, Rechnungsunterof fizier, SVK, 336 de Vaux Ludwig, Freiherr v., Leut¬ nant, 226; General, 366-7 Vekony, ungarischer Spion, 42 Veite, Oberleutnant, 212 Veltheim Johann, Freiherr v., Haupt¬ mann, 199, 201, 211 Vendome, Herzog, franzosischer Mar- schall, 25 Ventour Gregor v., Hauptmann, 327, 339 Verlinič Stephan, Korporal, TM., 181 Vertačič Anton, Korporal, TM., 181 Villars, franz. Marsdiall, 17, 18 Villecz, Brigadier, 244, 249, 251, 253, 262-5, 267, 269 Vogeler Otto, Hauptmann, 210-12; Major, 298 Voitl Max, Kadett, 327 Vončina Johann, Feldwebel, 308 Vranker Matthaus, TM., 204 Wacquant, General, 131 W agner Artur, Dr., Regimentsarzt, 243 Wagner Gottlieb, Major, 138 Wagner Hermann, Oberleutnant, 339 Wagner Paul, Oberleutnant, 314 Wagner Wenzel, TM., 116, 117 Waldstein Berthold v., Hauptmann, 73 Walland, Oberleutnant, 314 Wallis Olivier, Graf, General, 55, 63-7 tWalter, Leutnant, 112; Oberleut¬ nant, 133 tWanderer, Hauptmann, 118 Warseg Matthias, TM., 181 Wartensleben, Graf, General, 114 Wartschowsky Michael, TM., 110 WattenwylRudolf v., Hauptmann, 176 Watzl Gustav, Hauptmann, 199 Webar Georg, TM., 220 Webel Valentin, Leutnant, 143-4, Oberleutnant, 146 Weber Adam, Leutnant, 69 Weber Johann, Hauptmann, 73 Weimar, Herzog, Brigadier, 208, 210-12 Weinberger Franz, Oberst, 99, 103 Weig Ignaz, Fahnrich, 73 Weig Josef, TM., 112 Welden, Freiherr v., General, 183,185 Welsersheimb Leopold, Freiherr v., Landesgouverneur in Krain, 186, 190 ® 392 @ Welz Sigismund, Graf, Oberstleut- nant, 48, 58 Wenz de, Hauptmann, 45 t Wenzel, Hauptmann, 83 Wercich Andreas, Hornist, TM., 204 Werneck, General, 125-7 fWernel de, Hauptmann, 40 Wernle Franz v., Leutnant, 143-4; Hauptmann, 143 Wetzlar Josef v., Hauptmann, 143 Wied, Leutnant, 73 Wied, Tambour, 136-7 t Wiedersperg Gustav v., Leut¬ nant, 69 Wiedmann Karl, Oberleutnant, 133 Wied-Runkel Friedrich, Prinz, Oberst, 123-4, 126, 128, 352 Wietridi Stephan, Korporal, TM., 181 Willmann Johann, Feldwebel, 308 tWilstorff Heinridi, Freiherr v., Oberstleutnant, 19; Oberst, 24, 26 Wimpffen, Graf, Major, 168 Wimpffen, Graf, General, 198, 200 Windisch-Graetz, Fiirst, Feldmarschall, 182 Winkler Ignaz, Korporal, TM., 205 Winkler Johann, Hauptmann, 177 Wirth Karl, TM., 182 Wisdiinka Adolf, Leutnant, 212 Wissiak Josef, Gefreiter, TM., 220 Woborzil Wenzel, Fahnridi, 133; Oberleutnant, 151 Wocher Gustav v., Oberst, 160-3,355-6 Wohlgemuth Ludwig, Major, 163 Wolf, Bisdiof in Laibadi, 165 Wolf, Oberleutnant, 121 Wolf Johann, Leutnant, 36 Wolf Simon, Feldwebel, TM., 205 Wolff Jakob, Major, 176-7, 192 3; Oberstleutnant, 201, 206 Wolkensperg Franz, Freiherr v., Leutnant, 170; Hauptmann, 199, 201 Wranker Josef, Korporal, TM., 181 Wratislaw, Graf, Hauptmann, 83 Wratislaw, Graf, General, 169 Wrazel Dominik, Fahnridi, 69 Wuck Adolf, Major, 323-4; Oberst¬ leutnant, 338 Wurmser, Feldmarschall, 113 Wiirttemberg Alexander, Herzog, In- haber, 13, 20-6, 29-30, 33-6, 39- 41, 44-50, 78 Wiirttemberg Friedrich, Prinz, 36, 48 Wiirttemberg Ludwig, Prinz, 36, 40- 2, 48 Wurttemberg Wilhelm, Herzog, Feld- zeugmeister, 244, 247-8, 250-3, 255-8, 260 9, 270-3, 290-1, 300, 302-3, 312 Zaar Georg, Gefreiter, TM., 220 Zadurowicz Ludwig v., Oberleut¬ nant, 339 Zalasnik Johann, Korporal, TM., 278 Zamboni, papstlicher Oberst, 162 Zeber, Hauptmann, 18 Zebisch Hugo, Leutnant, 244, 288 Zedlitz Anton v., Hauptmann, 69 Žeglar Jakob, TM., 220 Zekol Johann, TM., 278 Zelenka, Leutnant, 112 Žemva Johann, Feldwebel, 308 Ženko Johann, Zugsfiihrer, TM., 280 Žerjav Alfons, Oberleutnant, 339, 340 Žerounik Valentin, TM., 220 Žesnig Matthias, TM., 181 Zhuber Josef, Dr., Arzt in Laibadi, 190 Ziernfeld Hermann, Oberleutnant, 339 Zigmundovsky Wilhelm, Leutnant, 212, 215 Zinnenburg v., Hauptmann, 81 Zits Nikolaus, Regimentskaplan, 201, 203 Zizelsberger Midi., Korporal, TM., 109 Zoiade, rumanisdier Leutnant, 317 Zois, Baronin, 163, 165 Zollern, Graf v., Hauptmann, 18 Zore Martin, Regimentstambour, 308 Zorer Andreas, 220 Žvan Johann, Feldwebel, 308 Zudermann Karl, Kadett, 243, 283 Zupan Jakob, Zugsfiihrer, TM., 281 Zurl Johann, Zugsfiihrer, TM., 280 GESCHICHTE DES K. UND K. INFANTERIE-REGIMENTS RITTER VON MILDE NI 17 1674 — 1910. o o o VON FERDINAND STROBL VON RAVELSBERG. LAIBACH 1911. BUCHDRUCKEREI VON IG. v. KLEINMAYR & FED. BAMBERG. INHALTSVERZEICHNIS. Seite Reihenfolge der Regimentsinhaber. 1 Reihenfolge der Regimentskommandanten. 2 Ubersicht der Feldzuge, Schlachten und wichtigeren Gefeehte, an welcgen das Regiment teilnahm: 1. Chronologisdi nach Jahren geordnet. 5 2. Alphabetisch geordnet. 16 3. Nach Monatstagen geordnet.18 Nekrologium der vor dem Feinde gefallenen Offiziere.19 Regimentsschematismus: fiir die Ara Reug 1801 - 1825 . 24 fiir die Ara Hohenlohe-Langenburg 1826— 1866 69 fur die Ara Kuhn 1867- 1896 . 179 fiir die Ara Milde 1897- 1910 . 251 Reihenfolge der Regimentsinhaber. 1. Heinrich Graf Reug-Plauen, 13. Februar 1674 bis 10. Marž 1675, dankt ab. 2. Ferdinand Freiherr v. Stadl, 18. Oktober 1675 bis 28. Mai 1694, starb als Feldmarschall. 3. Karl Egon Graf zu Fiirstenberg, 1. Juli 1694 bis 14. Oktober 1702, fiel als Feldmarschalleutnant im Treffen bei Friedlingen. 4. Philipp Fiirst Longueval, 10. Janner 1703 bis 4. Marž 1703, starb als Oberst. 5. Karl Alexander Herzog v. Wiirttemberg, 1. Mai 1703 bis 13. Marž 1737, seit 1733 regierender Landesfiirst, verschied in Wiirttemberg. 6. Kajetan Graf Kolowrat, 1. August 1737 bis 10. Oktober 1769, starb als Feldmarschall. Von 1769 bis 1773 war das Regiment ohne Inhaber. 7. Johann Freiherr v. Koch, 1. Mai 1773 bis 20. Dezember 1780, starb als Feldmarschalleutnant. 8. Friedrich Fiirst Hohenlohe-Kirchberg, 21. Dezember 1780 bis 10. August 1796, starb als Feldzeugmeister. Von 1796 bis 1801 war das Regiment ohne Inhaber. 9. Heinrich XV. Fiirst Reug-Plauen, 21. April 1801 bis 30. August 1825, starb als Feldmarschall. Von 1825 bis 1826 war das Regiment ohne Inhaber. 10. Gustav Prinz zu Hohenlohe-Langenburg, 2. November 1826 bis 26. Juni 1866, starb als Feldzeugmeister. 11. Franz Freiherr v. Kuhn, 4. Dezember 1866 bis 25. Juni 1896, starb als Feldzeugmeister. 12. Hugo Milde v. Helfenstein, 4. Februar 1897 bis zur Gegenwart. @ 1 •© Reihenfolge der Regimentskommandanten. I. In der Ara Reug und Stadl 1674 — 1694. 1. Reug Heinrich, Graf, Oberst und zugleich Inhaber, 13. Februar 1674 bis 10. Marž 1675. 2. Stadl Ferdinand, Freiherr v., Oberst und zugleich Inhaber, 8. Oktober 1675 bis 10. September 1685. 3. Lowenburg' Friedrich, Graf, Oberstleutnant, 1685 bis .... 4. Birkfeld . . . ., Oberstleutnant.bis 1692. 5. Schleig (Schleiz) Tobias Ernst, Oberstleutnant, 1692 bis .... II. In der Ara Fiirstenberg, Longueval und Wurttemberg 1694- 1737. 5. Schleig (Schleiz) Tobias Ernst, Oberstleutnant, 1692 bis 1699. 6. Konigsegg Lothar, Graf, Oberstleutnant, 1699 bis 12. Janner 1703, wird Oberst und Inhaber eines Regiments, f 8. Dezember 1751 als Feld- marschall und Inhaber des Infanterieregiments Nr. 54. 7. Wilstorff Heinrich Kasimir, Freiherr v., Oberst, Janner 1703 bis 16. August 1705, fiel in der Schlacht bei Cassano. 8. Neustein ..., Freiherr v., Oberstleutnant, August 1705 bis November 1706, erlag den in der Schlacht bei Turin empfangenen Wunden. 9. Rudolphin Rudolf, Freiherr v., Oberst, 12. Marž 1711 bis 1723, wird 15. Oktober 1723 General und Festungskommandant von Peterwardein. 10. Du Bourg, Graf, Oberstleutnant, 5. Mai 1723 bis 1726, wird Kom- mandant von Arad. 11. Salm-Reifferscheid Leopold, Graf, Oberst, 1726 bis 1729, errichtet 4. November 1733 ein Regiment, starb 19. Janner 1769 als Feldmarschall- leutnant. 12. Dirr (Diirr) Johann Samuel v., Oberst, 4. April 1729 bis 1735, wird 20. Marž 1735 General. 13. Welz Sigismund, Graf, Oberst, 28. September 1736 bis .... III. In der Ara KoIowrat und Koch 1737-1780. 13. Welz Sigismund, Graf, Oberst, 28. September 1736 bis 1741, wird 6. November 1741 General. 14. Lindenfels Adam Christian, Freiherr v., 28. Marž 1741 bis Juni 1741, wird transferiert zum Infanterieregiment Nr. 10. 15. Sincere Klaudius, Freiherr v., 16. Marž 1742 bis 1745, wird 31. Juli 1745 General, starb 4. Juni 1769. 16. Aulock Franz v., 1. Janner 1746 bis 1756, wird Juli 1756 Kom- mandant des dritten Bataillons und tritt 9. Februar 1759 in den Ruhestand mit Obersten- und Hauptmannsgage. 17. Naselli Alois, Graf, 12. Februar 1755 bis 1759, wird 5 . Februar 1759 General, starb als Feldmarschalleutnant. @ 2 ® 18. Rasp Lorenz, Freiherr v., 9. Februar 1759 bis 1764, wird 12. De- zember 1764 transferiert zum Infanterieregiment Nr. 53, starb 12. No¬ vember 1791 als Feldmarschalleutnant. 19. Schonofsky Friedrich v., 12. Dezember 1764 bis 1773, wird L Mai 1773 General und Platzkommandant in Eger, starb 1791. 20. D’Alton Jakob, Chevalier, 31. Mai 1773 bis 1777, wird 26. No¬ vember 1777 General, starb 1793 als Feldmarschalleutnant. Seine Briider Richard und Eduard bekleideten Inhaberstellen, und zwar Richard 1773 bis 1786 beim Infanterieregiment Nr. 19, 1786 bis 1790 beim Infanterieregiment Nr. 26; Eduard 1790 bis 1793 beim Infanterieregiment Nr. 15. 21. Weinberger Franz, 18. Oktober 1777 bis .... IV. In der Ara Hohenlohe und Reug 1780-1825. 21. Weinberger Franz, 18. Oktober 1777 bis 1781, wird 20. Marž 1781 General, starb 29. November 1791. 22. Dieskau Friedrich, Freiherr v., 9. November 1781 bis 1789, wird 13. September 1789 General, starb 1792. 23. Vasquez Peter, Marquis, 25. Otkober 1789 bis 1793, tritt 29. De¬ zember 1793 als General in den Ruhestand, starb 31. Oktober 1806. 24. Dali’ Aglio Vinzenz, Freiherr v., 29. Dezember 1793 bis 1796, wird 17. September 1796 General und Kommandant von Ingolstadt, starb 13. Februar 1815 als Feldmarschalleutnant. 25. Riera v. Rittersheim Karl, 4. Dezember 1796 bis 1800, tritt 6. Marž 1800 als General in den Ruhestand, starb 1. April 1818. 26. Sommerfeld Ignaz, 25. Mai 1800 bis 1804, tritt 29. September 1804 als Oberst in den Ruhestand, starb 26. Juni 1811. 27. Wied-Runkel Friedrich, Prinz, 29. September 1804 bis 1809, wird 18. Februar 1809 General, starb 28. April 1824 als Feldmarschalleutnant und Inhaber des Infanterieregiments Nr. 34. 28. Oberdorf Ernst, Freiherr v., 12. Februar 1809 bis 1811, starb 11. Janner 1811 infolge der bei Wagram empfangenen Wunden. 29. Gallenberg Weikhard, Graf, 1. Februar 1811 bis 1813, wird 27. April 1813 General, starb 3. September 1832. 30. Soldner v. Soldenhofen Josef, 10. Mai 1813 bis 1820, wird 18. No¬ vember 1820 General, starb 7. Juni 1837 als Feldmarschalleutnant und Inhaber des Infanterieregiments Nr. 23. 31. Karg Johann, Edler v., 25. Dezember 1820 bis . . . V. In der Ara Hohenlohe-Langenburg 1826-1866. 31. Karg Johann, Edler v., 25. Dezember 1820 bis 1829, starb 2. Juni 1829. 32. Jordis Andreas v., 9. Juli 1829 bis 1830, tritt 21. Marž 1830 als Oberst in den Ruhestand. 33. Wocher Gustav v., 30. Marž 1830 bis 1835, wird 4. Mai 1835 General, starb 23. Marž 1858 zu Wien als Feldzeugmeister und Inhaber des Infanterieregiments Nr. 25. @ 3 @ 34. Rath Heinrich, Freiherr v., 29. August 1835 bis 1843, wird 20. April 1843 General, starb 17. Dezember 1864 zu Graz als Feldmarschalleutnant und zweiter Inhaber des Infanterieregiments Nr. 12. 35. Miiller v. Miihlengoldstein Josef, 29. Mai 1843 bis 1844, tritt 30. September 1844 in den Ruhestand, starb 12. Janner 1851 zu Eger. 36. Gorger Ritter v. St. Jorgen Moritz, 24. August 1844 bis 1848, wird 1. Dezember 1848 General, starb 9. Februar 1876 als Feldmarschall- leutnant zu Wien. 37. Hablitschek Adalbert, 2. Janner 1849 bis 1850, tritt 12. Juli 1850 als General in den Ruhestand, starb 12. November 1861 zu Wien. 38. Eberhard Otto, Ritter v., 29. Juli 1850 bis 1857, wird 27. Marž 1857 General, starb 27. Marž 1876 zu Frankfurt a. M. 39. Dorninger v. Dornstrauch Johann, 16. April 1857 bis 1860, wird 8. Februar 1860 Festungskommandant in Cattaro, starb 25. Janner 1868 zu Graz. 40. Kuhn v. Kuhnenfeld Franz, 11. Februar 1860 bis 1862, wird 3. Juni 1862 Brigadier, erhielt 1866 die Inhaberstelle des Regiments, starb 25. Mai 1896 zu Strassoldo bei Gorz. 41. Attems Alexander, Graf, 3. Juni 1862 bis . . . VI. In der Ara Kuhn 1866 — 1896. 41. Attems Alexander, Graf, 3. Juni 1862 bis 1869, wird 23. April 1869 General, starb 13, September 1896 in Baden bei Wien als Feld¬ marschalleutnant. 42. Neuber August, 23. April 1869 bis 1872, wird 31. Oktober 1872 Brigadier, starb 29. Juli 1907 als Feldmarschalleutnant auf einer Reise durch Schottland. 43. Querlonde Alois, Chevalier du Hamel de, 1. November 1872 bis 1875, tritt 1. Februar 1875 in den Ruhestand, starb 21. Janner 1899 zu Graz. 44. Braumtiller v. Tannbruck Theodor, 2. Janner 1875 bis 1878, wird 7. Marž 1878 Brigadier, starb 27. Februar 1904 zu Wien als Feldzeug- meister und Inhaber des Infanterieregiments Nr. 5. 45. Prieger Friedrich, 7. Marž 1878 bis 1880, tritt 31. Janner 1880 in den Ruhestand, starb 14. Oktober 1883 zu Graz. 46. Knobloch v. Siidfeld Franz, Ritter, 31. Janner bis 8. Juli 1880, tritt in den Ruhestand, starb 10. Marž 1909 zu Laibach. 47. Fux Otto, 10. August 1880 bis 1884, wird 15. Oktober 1884 General, starb 7. Oktober 1895 zu Wien. 48. Heyrowsky Karl, 19. Oktober 1884 bis 1889, wird 1. November 1889 Brigadier, starb 2. Februar 1894 zu Cattaro. 49. Gariboldi Ferdinand, Ritter v., 1. November 1889 bis 1893, tritt 23. August 1893 als General in den Ruhestand, starb 10. Oktober 1893 zu Graz. 50. Billek-August v. Auenfels Stephan, Freiherr, 12. August 1893 bis ... In der Zeit vom 10. April 1869 bis 17. September 1882 besag das Regiment einen zweiten Oberst, der das Reserveregiment befehligte. Zweite Oberste waren: @ 4 ® 42 a. Joelson Moritz, Ritter v., 10. April 1869 bis 1. November 1871, tritt als Oberst in den Ruhestand, starb 27. November 1896 zu Wien. 43 a. Kratky Anton, 1. November 1871 bis 26. August 1874, wird transferiert zum Infanterieregiment Nr. 53, starb 22. April 1877 zu Wien. 44 a. Metz Alexander, Edler v., 26. August 1874 bis 25. Februar 1877, vvird transferiert zum Infanterieregiment Nr. 47, starb 10. Marž 1889 zu Wien als General. 45. Prieger Friedrich, 25. Februar 1877 bis 7. Marž 1878; siehe oben. 46. Knobloch v. Siidfeld Franz, Ritter, 7. Marž 1878 bis 31. Janner 1880; siehe oben. 47 a. Braun Johann, 31. Janner 1880 bis 17. September 1882, wird transferiert zum Infanterieregiment Nr. 31, starb 18. Juni 1898 zu Wien. VII. In der Ara Milde 1897 bis heute. 50. Billek-August v. Auenfels Stephan, Freiherr, 10. August 1893 bis 1898, wird 14. Juli 1898 Brigadier, lebt als Feldmarschalleutnant in Wien. 51. Hanel v. Hannafeld Hugo, Juli 1898 bis 31. Marž 1904, lebt als Generalmajor in Briinn. 52. Botič Joachim, 31. Marž 1904 bis 1908, wird 26. Oktober 1898 Brigadier in Nevesinje. 53. Karwinsky v. Karvvin Gustav, Freiherr, 1. November 1908 bis 26. Februar 1910, wird Kommandant des Militarinvalidenhauses in Wien. 54. Glantschnig August, 26. Februar 1910. Ubersicht der Feldziige, Schlachten und wichtigeren Gefechte, an welchen das Regiment teilnahm. 1. Chronologisch nach Jahren geordnet. I. Ara Reufj und Stadl 1674 — 1694. a) Feldzug gegen Frankreich, 1672 bis zum Frieden von Nimwegen 5. Februar 1679. 1. Feuertaufe des Regiments am 1. August 1675 im Treffen bei Goldscheuer. 2. Belagerung und Eroberung der Festung Philippsburg, 23. Juni bis 11. September 1676. b) Feldzug gegen Frankreich, 1689 bis zum Frieden von Ryswyk 30. Oktober 1697. 3. Belagerung und Eroberung der Festung Mainz, 28. Juli bis 8. Sep¬ tember 1689. 4. Neun Kompagnien des Regiments sind tatig 1691 und 1692 in Obei - italien in der Heeresgruppe des Kurfiirsten von Bayern, Max II. Emanue . ® 5 ® II. Ara Fiirstenberg, Longueval und Wurttemberg 1694-1737. a) Spanischer Erbfolgekrieg, 1701 bis zum Frieden von Utrecht 11. April 1713. 5. Belagerung und Eroberung der Festung Landau, 10. Mai bis 9. Sep¬ tember 1702. Oberstleutnant Graf Lothar Konigsegg-Rothenfels (der spatere Feldmarschall) unternimmt in der Morgendammerung des 16. August einen iibereilten Sturm auf dje Festung und wird dabei verwundet. Das Regiment erleidet namhafte Verluste. 6. Schlacht bei Friedlingen, 14. Oktober 1702. Marschall Villars siegt mit 20.000 Franzosen liber 7000 Kaiserliche, der Inhaber des Regiments, FML. Fiirstenberg, fallt, das Regiment wird beinahe vollstandig auf- gerieben. 7. Eroberung der Ehrenberger Klause in Tirol, 8. August 1703, durch Hauptmann Kopenhagen. Kurfiirst Max II. Emanuel von Bayern, von Frank- reich fiir ein Biindnis gegen den Kaiser gewonnen, bricht am 17. Juni in Tirol ein und lagt sich am 2. Juli in Innsbruck huldigen. Die Stadte in Nord- tirol ergeben sich den Bayern, darunter auch die Feste Ehrenberg am 6. Juli. Den Bayern entgegenzuwirken, wird der Tiroler Landsturm auf- geboten. Von Feldkirch kommend, erscheint die Kompagnie des Haupt- mannes Kopenhagen am 1. Juli in Landeck. Unterstiitzt von Landstiirmlern, wendet sich Kopenhagen gegen die Ehrenberger Klause, er trifft aber zu spat ein, da inzwischen die osterreichische Besatzung kapituliert hat. Dessen- ungeachtet wird das Unternehmen nicht aufgegeben. Durch Zuzug von Landstiirmlern verstarkt, leitet Kopenhagen am 1. August eine Beschiegung der Feste ein, wobei Morser aus Holz zur Verwendung gelangen; am 4. August wird die Sperre im Tal erobert. Die bayrische Besatzung kapitu¬ liert am 8. August. Im Herbst riickt Kopenhagen wieder nach Konstanz ein. 8. Verteidigung von Villingen, 16. bis 22. Juli 1704, durch Oberst Baron Wilstorff. Marschall Tallard erscheint vor der befestigten Stadt Villingen, um den Platz durch Belagerung zu nehmen. Oberst Baron Wilstorff verteidigt die Stadt mit einem Bataillon des Regiments (400 Mann), 50 Reitern und 500 bewaffneten Biirgern derart erfolgreich, dag die Fran¬ zosen unverrichteter Dinge abziehen miissen. 9. Belagerung und Eroberung der Festung Landau, 11. September bis 22. November 1704. Beide Bataillone des Regiments, zum erstenmal ort- lich vereint, nehmen an der Belagerung teil. Beim letzten Sturme fallt FZM. Graf Prosper Fiirstenberg, ein Vetter des 1702 bei Friedlingen ge- fallenen Inhabers. 10. Schlacht bei Cassano, 16. August 1705. Das im zweiten Treffen stehende Regiment lagt auf der Walstatt 102 Mann tot, darunter den Re- gimentskommandanten Oberst Baron Wilstorff und den Helden von Ehren¬ berg, Oberstleutnant Kopenhagen. Verwundet wurden 136 Mann, darunter 6 Offiziere. Unter den Verwundeten befand sich der spatere Oberst Baron Rudolphin. © 6 © 11. Entsatzschlacht bei Turin, 7. September 1706. Das Regiment, ein- geteilt im ersten Treffen, vollfuhrt unter dem Kommando des Inhabers einen Sturm auf die feindlichen Verschanzungen. Dreimal stiirmt das Re¬ giment, es verrichtet Wunder an Tapferkeit. 12. Belagerung von Toulon, 26. Juli bis 15. August 1707. Augerst beschwerlicher Hin- und Ruckmarsch, die Belagerung blieb erfolglos. 13. Nach Montmelient vorruckend, passiert das Regiment den Mont Ceniš im Juni 1711. Erfolglose Operation. Ruckmarsch erfolgt iiber den Grogen St. Bernhard. • b) Tiirkenkrieg, 1716 bis zum Frieden von Passarowitz 21. Juli 1718. 14. Schlacht bei Peterwardein, 5. August 1716. Glanzendster Ehrentag des Regiments. Das Regiment eroffnet als erster Angriffsstaffel den Kampf und erobert den Schliisselpunkt der gegnerischen Stellung. Die Tiirken suchen, von panischem Schrecken erfagt, ihr Heil in der Flucht. Ungeheure Beute fallt den Siegern in die Hande. Aber auch ungeheure Opfer kostete der Sieg. Das Regiment allein wies 371 Tote und 226 Verwundete auf. 15. Belagerung und Eroberung von Temesvar, 26. August bis 13. Ok¬ tober 1716. Regiment und Inhaber iiberbieten sich gegenseitig an Heroismus, die Belagerung kostet dem Regimente 29 Tote und 103 Verwundete. Die Verluste fallen um so mehr in die Wagschale, als erst kurz zuvor die Schlacht bei Peterwardein stattgefunden hatte. Was nicht am Kainpfe teil- nahm, lag krank an Wechselfieber darnieder. Zur Deckung der entstandenen Liicken erhielt das Regiment 942 Rekruten. 16. Belagerung und Eroberung von Belgrad, 19. Juni bis 21. August 1717. Zwischen einer 9 km langen Zirkumvallationslinie, welche gegen die Festung aufgeworfen war, und einer 15 km langen Kontravallationslinie, welche gegen das tiirkische Entsatzheer schiitzte, nimmt das Regiment tatigen Anteil an allen Belagerungsarbeiten. Der am 30. Juli eingetroffene Grogvezier verlegt sich auf das Aushungern der Belagerer, Seuchen im Lager befordern seinen Plan. Prinz Eugen wendet die ihm zugedachte Katastrophe durch eine Entscheidungsschlacht ab, die er am 16. August liefert. Das Regiment vollfuhrt, wie im Vorjahre bei Peterwardein, glan- zende Taten. Es weist 126 Mann tot und 76 Verwundete auf. Der glor- reiche Sieg wird Anlag zum Entstehen des Liedes: „Prinz Eugen, der edle Ritter“. c) Polnischer Erbfolgekrieg, 1733 bis zum Frieden von Wien 3. Oktober 1735. 17. Das Regiment befand sich bei der Heeresgruppe, vvelche am Rhein .aufgestellt wurde. Tatenloser Feldzug ohne jedwedes Interesse, ge- leistet wurde nichts, weil die Fiihrung unzulanglich war. Der matte Ver lauf der Operationen war wesentlich bedingt durch eine Schar von Mannern, die in grogem Stile Defraudationen veriibten. -s 7 ® III. Ara Kolowrat und Koch 1737-1780. a) Tiirkenkrieg, 1736 bis zum Frieden von Belgrad 18. September 1739. 18. Berennung von Niš, 25. Juli 1737. Die turkische Besatzung kapi- tuliert ohne Gegenwehr. Dasselbe tut General Doxat am 16. Oktober, wofiir er zum Tod verurteilt wird. Im Kriegsrate sagen zwei Stabsoffiziere des Regiments. 19. Hauptmann Lechner iibergibt die Feste Užica am 24. Marž 1738 den Tiirken. — Im Tfeffen bei Kornia am 4. Juli 1738 schliegt das Regiment in der Schlachtordnung eine entstandene Lučke und verhiitet dadurch einen Durchbruch von seiten des Gegners. — Hauptmann Hundt, mit seiner Kompagnie der Besatzung von Ada Kaleh zugeteilt, mug am 14. August 1738 mit den anderen kapitulieren; die Belagerung durch die Tiirken hatte am 2. Mai begonnen. 20. Im Treffen bei Pancsova am 30. Juli 1739 steht das Regiment am Pivot der Schlachtlinie, die angesichts des Gegners eine Rechtsschwenkung vollfiihren mug. Dem in Belgrad zuriickgehaltenen dritten Bataillon fallt am 3. September die Aufgabe zu, an der Sprengung des Wurttemberger Tores mitzuwirken. b) Osterreichischer'Erbf olgekrieg, 1740 bis zum Frieden von Aachen 23. Oktober 1748. 21. Schlacht bei Mollwitz, 10. April 1741. Die Gegner eroffnen die Schlacht mit verkehrten Fronten. Angreifer sind die Preugen, deren Kavallerieangriffe jedoch scheitern. Der darauf folgende Infanteriekampf endet zugunsten der Preugen. Das Regiment verliert 18 Tote, 214 Ver- wundete, 247 Vermigte. 22. Vertreibung derFranzosen aus Prag, 25. Dezember 1742. Das Regi¬ ment ist an der Belagerung, welche am 26. Juli begann, insofern beteiligt, als es wiederholt Ausfalle zuriickzuschlagen hatte. Bei einem solchen Aus- fallsgefecht biigte Major Bonwinghausen das Leben ein. Im Zusammenhange mit der Eroberung von Prag stand die durch den Inhaber eingeleitete Zernierung der Stadt Eger, Juni bis 9. September 1743. 23. Schlacht bei Hohenfriedberg, 4. Juni 1745. Die am rechtem Fliigel stehenden Sachsen wurden durch Friedrich den Grogen frtihmorgens im Schlafe iiberfallen und vernichtet. Das im zweiten Treffen stehende Regiment kam in ein furchtbares Gedrange. Alle zehn Fahnen gingen verloren, 12 Offiziere und 547 Mann gerieten in Kriegsgefangenschaft; 11 Offiziere und 165 Mann waren verwundet. Trotz der enormen Verluste ging das Regiment nicht in Triimmer, es verlieg als eines der letzten den Kampfplatz. 24. Schlacht bei S o or, 30. September 1745. Das im ersten Treffen eingeteilte Regiment hatte bei Tagesanbruch uberraschend im preugischen Lager einbrechen sollen. Weil das zweite Treffen nicht fertig wurde, stellte man die Vorriickung ein. Friedrich der Groge, der von dem Plane Kenntnis @ 8 @ hatte, eroffnete um 4 Uhr friih einen Gegenangriff. Hiebei hatte das Regiment den Anprall preugischer Kiirassiere auszuhalten. In dem fiinfstiindigen Kampfe biigte das Regiment 25 Tote, 15 Verwundete und 133 Gefangene ein. Dag, wie oft behauptet wird, ein ganzes Bataillon des Regiments von den Preugen gefangen ward, ist eine Fabel. Seit Hohenfriedberg for- mierte das Regiment iiberhaupt nur ein Bataillon. c) Der Siebenjahrige Krieg, August 1756 bis zum Frieden von Hubertsburg 14. Februar 1763. 25. Schlacht bei Lobositz, 1. Oktober 1756. Das Regiment biigte 25 Tote, 43 Verwundete und 14 Gefangene ein. Dag es zur Schlacht kam, war bedingt osterreichischerseits durch den Wunsch, die in Pirna ein- geschlossenen Sachsen zu befreien, preugischerseits durch den Wunsch, diese Absicht zu vereiteln. Friedrich der Groge erreichte seinen Zweck. 26. Schlacht bei Prag, 6. Mai 1757. Das Regiment stand in der Mitte des zweiten Treffens. Friedrich der Groge richtete seinen Angriff auf den rechten Fliigel der Čsterreicher und als er diesen geschlagen hatte, rollte er die osterreichische Schlachtfront auf. Das Regiment zahlte 18 Tote, 67 Verwundete, 55 Vermigte. Die Čsterreicher wichen nach Prag zuriick und wurden darauf enge zerniert. Vom 12. Mai an bombardierte der Konig die iiberfiillte Stadt. Fraglos hatte sich ein zweites Pirna ergeben, wenn nicht Daun mit einem Entsatzheere gekommen ware. Bei Kolin erlitt der Konig am 18. Juni eine so empfindliche Niederlage, dag er am 19. Juni die Belagerung von Prag aufheben mugte. Der gewesene Oberst des Regiments, Sincere, hat zum Siege von Kolin augerordentlich viel beigetragen. 27. Schlacht bei Breslau, 22. November 1757. Das Regiment fand Gelegenheit, sich hervorzutun; Verlust: 16 Tote und 75 Verwundete. 28. Schlacht bei Leuthen, 5. Dezember 1757. Das verlorene Breslau wiederzubekommen, wendete Friedrich der Groge zum erstenmal die so- genannte schiefe Schlachtordnung an. Bis 1 Uhr mittags bestarkte er die Čsterreicher in der Vermutung, dag er ihren rechten Fliigel anzugreifen gedenke. Bei Einbruch der Nacht jedoch fiel er iiber den linken Fliigel her und richtete solche Verwirrung an, dag einzelne Truppenkorper bei- nahe vollstandig aufgerieben wurden. Zu diesen gehorte auch das Regi¬ ment. Es verlor durch Tod 33, durch Verwundung 8, durch Gefangen- schaft 645 Individuen. Hierauf schlog der Konig am 7. Dezember Breslau ein und brachte es am 22. Dezember zur Kapitulation. Wahrend des Jahres 1757 wurde das Regiment hart mitgenommen. Es biigte 1707 Mann ein: ge¬ fangen 718, gestorben 417, gefallen 406, invalid entlassen 89 und deser- tiert 77 Individuen. 29. In der Festung Schweidnitz, von den Preugen am 15. Dezember 1757 eingeschlossen und am 28. Marž 1758 zur Kapitulation gebracht, verlor.das Regiment 23 Mann durch Tod, 122 Individuen durch Kriegs- gefangenschaft. 30. In der Festung Olmiitz, am 3. Mai 1758 durch Friedrich den Grogen eingeschlossen, wirkt das dritte Bataillon an der Verteidigung erfolgreich ® 9 © mit; es biigte dabei 190 Individuen ein. Die anderen zwei Bataillone des Regiments vollfiihren unter Laudons Leitung den Uberfall bei Domstadl am 30. Juni. Der Konig sah sich gezwungen, am 3. Juli die Belagerung einzustellen. 31. Uberfall bei Hochkirch in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 1758. Der Konig erleidet eine solche Niederlage, dag er sich lange hiitet, einen Kampf anzunehmen. Das Regiment verzeichnete 23 Tote, 39 Ver- wundete und 178 Vermigte. Der Tag von Leuthen war mehr als wett- gemacht. 32. Schlacht bei Torgau, 3. November 176Q. Das Regiment stand am linken Fliigel, Beginn der Schlacht um 1 Uhr mittags, um 8 Uhr abends wird das Regiment zum Sturme gefiihrt, weil die osterreichische Stellung am rechten Fliigel im Aufrollen begriffen war. Todesmutig setzt das Regiment alle Krafte ein, um die drohende Katastrophe abzuwenden. Im Getiimmel des Kampfes biigt es 62 Tote, 127 Verwundete und 292 Gefangene ein. Zur Verlustliste stellten die Hauptleute des Regiments perzentuell den Lowenanteil. Fiir Friedrich den Grogen war Torgau ein Pyrrhussieg, er vermied auch in der Folge, sich je wieder einem Echec auszusetzen. 33. Eroberung von Schweidnitz, 1. Oktober 1761. DieFestung wurde durch Uberrumpelung genommen, um 6 Uhr war Laudon Herr des Platzes. Das Regiment hatte unbedeutende Verluste, nur 16 Tote und 10 Verwundete. 34. In Schweidnitz, am 7. August 1762 durch Friedrich den Grogen zerniert, nimmt das Regiment an der Verteidigung teil. Nach zweimonatiger Belagerung kapituliert die Festung am 9. Oktober. Das Regiment gerat in Kriegsgefangenschaft. Der am 21. November vereinbarte Waffenstillstand fiihrt den Frieden von Hubertsburg herbei. IV. Ara Hohenlohe und Reug 1780 — 1825. a) Erster Koalitionskrieg gegen Frankreich, 20. April 1792 bis zum Frieden von Čampo Formio 17. Oktober 1797. 35. Feldzug 1792. Das erste und zweite Bataillon gelangen in der Armee des Herzogs von Braunschweig bis Longwy. Nach der Kanonade von Valmy tritt die Armee in deroutem Zustande den Riickzug an. In der Schlacht bei Jemappes am 6. November trat das Regiment wenig in Aktion; 4 Tote und 2 Vermigte. Bei der Eroberung von Mecheln am 29. November fallt Leutnant Philipp Khek v. Schwarzbach in franzosische Gefangenschaft. 36. Feldzug 1793. Das Regiment ist beteiligt an der Belagerung ver- schiedener kleiner Festungen. So Conde, 15. April bis 11. Juli; Le Quesnoy, 1. August bis 13. September; Maubeuge, 10. bis 16. Oktober. Um Maubeuge zu entsetzen, lieferte Jourdan am 15. und 16. Oktober die Schlacht von Wattignies. Das Regiment vollfiihrte an beiden Tagen einen Bajonettangriff unter grogem Verluste: tot 29, verwundet 183, vermigt und gefangen 51 Mann. Fiir Wattignies 11 Tapferkeitsmedaillen. Oberst Vasquez wird so schwer verwundet, dag er den Dienst verlassen mug. @ 10 ® 37. Feldzug 1794. Das Regiment ist beteiligt an der Belagerung voii Landrecy, 19. bis 30. April; in den Gefechten am 25. und 26. April verlor das Regiment 9 Tote, 45 Verwundete, 2 Vermigte; 7 Tapferkeitsmedaillen. Im Gefechte bei Fontaine l’Eveque am 12. Mai Verlust 10 Tote, 22 Ver- wundete, 3 Vermigte. - In der Schlacht bei Charleroi am 24. Mai macht das Regiment 4100 Gefangene und verliert 6 Tote, 27 Verwundete, 11 Vermigte; im Gefechte bei Charleroi am 3. Juni Verlust 3 Tote, 18 Verwundete, 30 Vermigte; in der Entsatzschlacht bei Charleroi am 16. Juni wird dem Regiment der Schliisselpunkt der osterreichischen Stel- lung anvertraut und es rechtfertigt die gehegten Erwartungen. - In der Schlacht bei Fleurus am 26. Juni Verlust 14 Tote, 34 Verwundete. In den darauf folgenden Riickzugsgefechten verliert das Regiment am 6. Juli 5 Tote, 9 Verwundete, 11 Vermigte; am 25. August 5 Gefangene; am 2. Oktober 5 Verwundete, 5 Vermigte. 38. Feldzug 1795. In den Kampfen bei Neuwied verliert das Regiment am 19. August 2 Tote, 1 Verwundeten, 7 Vermigte; erwirbt 5 Tapferkeits¬ medaillen. — In der Entsatzschlacht bei Mainz am 29. Oktober erstiirmt Oberst Dali’ Aglio eine Schanze und tragt dadurch wesentlich zum sieg- reichen Ausgang der Schlacht bei; 17 Tote, 117 Verwundete, 7 Vermigte. Die Franzosen heben die Belagerung auf und raumen Deutschland. Bei Bingen, 10. November, liefert das Regiment den weichenden Franzosen ein Riickzugsgefecht; Verlust: 1 Toter, 25 Verwundete. 39. Feldzug 1796. An den wichtigeren Affaren ist das Regiment nicht beteiligt, es wird in verschiedenen Stadten zur Bewachung verwendet. Fast zu Ende des Feldzuges nimmt es teil an der Belagerung von Kehl, 3. November bis 3. Janner 1797; Verlust: 20 Tote, 41 Verwundete, 32 Deser- teure. 40. Feldzug 1797. Das Regiment vollfiihrt weite Marsche. Den Rhein verlassend, bertihrt es Innsbruck, Salzburg, Laibach, Triest und gelangt am 5. Juli nach Žara. Es hat die Bestimmung, in dem eben erworbenen Dalmatien das Festwurzeln der osterreichischen Vervvaltung anzubahnen. b) Zweiter Koalitionskrieg, 24. Februar 1799 bis zum Frieden von Luneville 9. Februar 1801. 41. Feldzug 1799. Das Regiment geht am 7. Oktober aus Dalmatien nach Italien ab und nimmt teil an der Belagerung von Ancona, 1. bis 12. November. Im Gefechte am 2. November Verlust 24 Tote, 72 Ver- vvundete. 42. Feldzug 1800. Wahrend der Zernierung von Genua, welches von Massena verteidigt wird, kommt das Regiment am 6., 7., 11. und 30. April, 2. und 13. Mai ins Feuer; Gesamtverlust: 24 Tote, 100 Verwundete, 174 Ver¬ migte und Gefangene. — Im Korps Ott hat das Regiment im Treffen bei Casteggio am 9. Juni einen ungliicklichen Tag: Oberst Sommerfeld gerat mit 344 Individuen in franzosische Kriegsgefangenschaft; tot 44 Mann, 2 Tapferkeitsmedaillen erworben. — Die Triimmer des Regiments nehmen am 14. Juni an der Schlacht bei Marengo teil; tot 14, verwundet 76, ge- fangen 142 Mann. - Bei Bondeno, 23. Dezember, fallt Oberleutnant Schmidt. @ 11 @ c) Dritter Koalitionskr ieg, Juli 1805 bis zum Frieden von Preg- burg 26. Dezember 1805. 43. Kapitulation von Ulm. Im Verbande der Kolonne Werneck verlieg das Regiment, 849 Mann stark, am 13. Oktober die Festung Ulm und erreichte den Ort Herbrechtingen, wo es iiber Nacht blieb. Am 14. mar- schierte das Korps nach Hiirben, am 15. erreichte es um 10 Uhr abends den Ort Brenz. Unter Riicklassung der Division Angermeier, welche spater in Brenz gefangen wurde, gelangte das Regiment am 17. nach Neeresheim, um Mittagrast zu halten. Die braven Ortsbewohner kochten der Mannschaft ein Essen, die Leute hatten sich zwei Tage ohne Nahrung fortgeschleppt. Notdiirftig gestarkt, setzte das Regiment bei strbmendem Regen und grund- losen Wegen den Marsch in nordlicher Richtung fort. Nachtruhe wurde nicht gehalten, weil Franzosen in der Gegend umherstreiften. Am 18. Oktober um 7 Uhr friih erreichte das Regiment, jetzt nur 43 Rotten stark, das Dorf Kirchberg bei Bopfingen. Auch hier schwarmte franzosische Kavallerie. General Werneck unterzeichnete am 18. Oktober die ihm vorgelegten Kapitulationsbedingungen. Nach der Katastrophe stellt das Werbbataillon ein viertes, fiinftes und sechstes Bataillon auf. Das Friihjahr 1806 dezi- miert das Regiment durch Krankheiten, es starben 561 Mann. d) Der Krieg 18 09, 1. Marž 1809 bis zum Frieden von Schonbrunn 14. Oktober 1809. 44. Schlacht bei Aspern. Im Korps Bellegarde gelangt das Regiment nach Regensburg, hierauf durch Bohmen auf das Marchfeld. Wahrend der Schlacht bei Aspern, 21. und 22. Mai, vollfiihrt das Regiment einen glanzenden Sturm auf das befestigte Aspern und erobert das Dorf, 21. Mai. Am nachsten Tage mugte zwar das Dorf wieder verlassen werden, allein auf den allgemeinen Gaiig der Schlacht hatte dies keinen Einflug mehr. Wie brav das Regiment sich benahm, geht daraus hervor, dag es an den Gesamtverlusten der Armee an der Zahl der Toten mit 3'5%> an der Zahl der Verwundeten mit 5'4°/ 0 partizipierte. Vom Regiment bluteten 42 Offiziere und 862 Mann (tot 175, verwundet 729 Individuen) fiir den Ruhm, an Napoleons erster Niederlage mitgeholfen zu haben. 45. In der Schlacht bei Wagram, 5. und 6. Juli, obliegt dem Regiment die Verteidigung von Wagram. Am ersten Schlachttage weist es einen Sturm Bernadottes, am zweiten Tage einen Stog Massenas zuriick. Bedeu- tende Verluste: 63 Tote, 414 Verwundete. 46. Im Gefechte bei Znaim am 11. Juli im Regiment kein Nachlassen bemerkbar, es entwickelt dieselbe Bravour wie bei Aspern und Wagram. Verlust: 14 Tote, 88 Verwundete, 13 Gefangene, 48 Vermigte. — Der ganze Feldzug trug dem Regimente, das mit zwei Bataillonen im Felde stand, 252 Tote, 1231 Verwundete, 13 Gefangene und 48 Vermigte ein. Die Ziffern sprechen fiir sich selbst. @ 12 © e) Der Krieg des Jahres 1813/14, 10. August 1813 bis zum ersten Pariser Frieden 30. Mai 1814. 47. Schlacht bei Dresden, 26. und 27. August 1813. Im Korps Colloredo eingeteilt, steht das zweite Bataillon in der Schlacht bei Dresden; unbedeutende Verluste, 2 Tote und 27 Verwundete. 48. Im Treffen bei Arbesau am 17. September erstiirmt Oberst Soldner mit seinen zwei Bataillonen die Ortslisiere und macht 2000 Franzosen kriegsgefangen. Verluste erheblich, 25 Tote, 209 Verwundete, 94 Vermigte. 49. Zur Schlacht bei Leipzig, 16. bis 18. Oktober, hat Soldner drei Bataillone des Regiments zur Verfiigung. Am 18. Oktober halt das Regi¬ ment mit stoischer Ruhe einen Geschoghagel aus, ungedeckt auf freiem Felde stehend. Es hat den linken Fliigel der Schlachtfront zu halten. Ver¬ luste grog: 592 Individuen, davon 58 tot, verwundet 398, gefangen 1, vermigt 135. 50. Eroberung von Lyon, 20. Marž 1814. Einnahme von Besanpon. Im Verbande des Korps Colloredo marschiert das Regiment von Leipzig nach Bern, betritt am 4. Janner 1814 franzosischen Boden und wird zur Eroberung von Lyon bestimmt. Bei Lyon kampft das Regiment am 18. und 20. Marž mit. Verlust: 9 Mann tot, 88 verwundet, 21 vermigt, 2 gefangen. — An der Belagerung und Einnahme von Besanpon, 7. Marž bis 21. April 1814, wirkt das Landwehrbataillon des Regiments mit. f) Der Krieg des Jahres 1815, 20. Marž bis zum zweiten Pariser Frieden 20. November 1815. 51. Belagerung von Belfort. Das Regiment marschiert aus Bohmen im Verbande des Korps Colloredo nach Basel und wird vervvendet zur Bela¬ gerung von Belfort, 1. bis 11. Juli. Verlust: 10 Mann tot, 102 verwundet, 6 vermigt. - Auf dem Heimweg nach Bohmen wird das Regiment ver¬ vvendet zum Sprengen der desarmierten Festung Hiiningen, 26. August bis 6. Dezember. g) Die Intervention in Ne apel und Piemont 1821. 52. Gefecht bei Novara, 8. April 1821. Die Grenadiere marschieren nach Neapel. Das zweite Bataillon trifft in Mailand ein und nimmt im Ver¬ bande des Korps Bubna am 8. April an einem Gefecht bei Novara teil. Den Sommer verbringt das erste und zvveite Bataillon in Mantua, den Winter in Bergamo. V. Ara Hohenlohe-Langenburg 1826 - 1866. a) Intervention im Kirchenstaat 183 2. 53. Einmarsch in Ra ve n n a. Das am 2. Oktober 1830 in Laibach mobilisierte Regiment geht am 26. Februar 1831 nach Verona und Padua ab. Auf' Fiirbitte des Kardinalslegaten in Bologna werden osterreichische Truppen am 28. Janner 1832 in den Kirchenstaat geschickt. Das Regiment riickt am 8. Februar in Ravenna ein. Grogere Kiimpfe fanden nicht statt. @> 13 ® b) Erster Feldzug in Italien, 18. Marž bis zum Waffenstillstand am 4. August 1848. 54. Aufruhr in Brescia, 22. Marž. Das in Laibach mobilisierte Regi¬ ment (erstes und zweites Bataillon) begibt sich am 1. November 1847 nach Oberitalien. Am 26. Februar 1848 nach Brescia verlegt, verlagt es die Stadt am 22. Marž. Das Gros findet am 24. Marž in Crema den Anschlug an Radetzky, drei versprengte Kompagnien bewerkstelligen die Vereinigung am 5. April in Verona. 55. Schlacht bei Curtatone, 29. Mai. Beim Sturm auf Curtatone fallt Oberstleutnant Riera an der Spitze seines Bataillons. Curtatone wird er- obert. Erhebliche Verluste: 17 Tote, 38 Verwundete, 3 Vermigte. 56. Treffen bei Goito, 30. Mai. Das am vorhergehenden Tage nicht in Anspruch genommene Bataillon tritt um halb 4 Uhr nachmittags als Um- gehungskolonne am rechten Fliigel ins Gefecht. Erbittertes Handgemenge mit grogen Verlusten: 13 Tote, 54 Verwundete, 102 Gefangene. 57. Gefecht bei Časa Gambaloito, 4. August. Im Verein mit dem beriihmten zehnten (Kopal-) Jagerbataillon erobern Abteilungen des Regi- ments drei Kanonen. 58. Belagerung des Forts Malghera bei Venedig. Das dritte Bataillon verlagt Laibach am 8. April, marschiert durch Karaten nach Udine und Pieve di Cadore. Vom 6. Juli bis Ende August zugeteilt den Zernierungstruppen vor Malghera, erleidet das Bataillon durch Malaria solche Verluste, dag es nur eine Kompagnie zu formieren vermochte. c) Zweiter Feldzug in Italien, 18. Marž bis 18. Juli 1849. 59. Schlacht bei Mortara, 21. Marž. Zwei Bataillone des Regiments wirken frontal, zwei Bataillone werden als Umgehungskolonne verwendet. Verhaltnismagig geringe Verluste: 3 Tote, 35 Verwundete, 61 Gefangene, 31 Versprengte. 60. Eroberung von Bologna, 8. Mai bis 16. Mai. Das Regiment verlagt Mailand am 21. April und gelangt in die Zernierungslinie am 8. Mai. In den Planklergefechten verlor das Regiment 8 Tote und 31 Verwundete. 61. Eroberung von Ancona, 24. Mai bis 18. Juli. Beim Abweisen eines Ansfalles bugte das Regiment 10 Tote und 16 Verwundete ein. Papst Pius IX. verleiht der gesamten Mannschaft eine eigens gestiftete Medaille, 13 Offiziere bekommen papstliche Orden. d) Feldzug in Ungarn, 20. Dezember 1848 bis 26. September 1849. 62. Belagerung von Esseg, 6. Janner bis 14. Februar 1849. Das am 28. Mai 1848 errichtete vierte Bataillon verlagt im Verbande des Korps Nugent am 20. Dezember 1848 Pettau und gelangt vor Esseg, wo es nordlich der Drau als Zernierungstruppe verwendet wird. Das Bataillon kam in kein Gefecht. @ 14 © 63. Ungluckstag vor Komorn, 26. April 1849. Am Nachmittag des 25. April wird das vierte Bataillon beordert, einige Schanzen žu besetzen, die vor dem Komorner Briickenkopfe lagen. Spat abends erreichte das Bataillon die Schanzen. Im Morgengrauen des 26. April wurde es iiber- fallen und die Halfte der Mannschaft aufgerieben. Die Katastrophe gibt Anlag zur Ballade: „Des Regimentes Hohenlohe viertes Bataillon" von Heinrich Costa. e) Dritter Feldzug in Italien, 29. April bis zum Frieden von Villafranca 1859. 64. Schlacht bei Solferino, 24. Juni. Das Regiment kampft im Ver- bande des Armeekorps Benedek am rechten Fliigel der Armeefront. Um den Besitz von San Martino finden erbitterte Kampfe statt, wiederholt ge- nommen und verloren, bleibt der Ort schlieglich im Besitze der Oster- reicher. Die Gruppe Benedek erficht einen unbestrittenen Sieg, die errun- genen Vorteile miissen aber aufgegeben werden, weil sich das Zentrum zuriickzieht. Groge Verluste: 68 Tote, 335 Verwundete, 70 Vermigte, fast 20 Prozent des Gefechtsstandes. f) Vierter Feldzug in Italien, 20. Juni bis 3. Oktober 1866. 65. Schlacht bei Custoza, 24. Juni. Das in Dalmatien mobilisierte Regiment trifft mit dem ersten und zvveiten Bataillon am 5. Mai in Venedig ein; aus Laibach kommt das vierte Bataillon hinzu. Das Regiment wird einverleibt der selbstandigen Division Rupprecht und wird am Schlachttage am rechten Fliigel der Armeefront verwendet. Offiziere und Mannschaft wetteifern in Bravour und dreister Todesverachtung. Zum Siege tragt das Regiment wesentlich bei. Verluste verhaltnismagig gering: 62 Tote, 156 Ver- wundete, 75 Vermigte. VI. Ara Kuhn 1866-1896. Okkupation von Bosnien, 29. Juli bis 29. September 1878. 66. Gefecht bei Rogelje (Varcar Vakuf), 5. August. Das in Triest am 4. Juli mobilisierte Regiment nimmt am 12. Juli in Laibach den Kriegsstand an und tritt am 14. Juli in Sissek in den Verband der Division Wiirttemberg. An der Okkupation nehmen drei Bataillone (erstes, zweites und drittes) teil. Marschlinie Brod-Banjaluka- .Jaice -Travnik, Aufbruch am 29. Juli. Westlich Jaice, bei Rogelje (Varcar Vakuf), kommt es am 5. August zum Zusammen- stoge. Mustergiiltiges Eingreifen der einzelnen Abteilungen. Oberleutnant Doxat, ein sehr talentierter Offizier, fallt. Eine tiirkische Fahne wird vom Regiment erbeutet. Verluste gering: 5 Tote, 12 Vervvundete. 67. Treffen bei Jaice, 7. August. Ausgangssituation ist eine tiefe Schlucht. Das Regiment erklettert die Felshiinge und gruppiert sich auf dem Plateau zum Gefecht. Grundgedanke, den Gegner zu umfassen. Die Absicht wird mit zaher Konsequenz durchgefuhrt. Der Kampf wahrte acht @ 15 ® Stunden. Verluste des Regiments betrachtlich: 9 Mann tot, 83 verwundet; darunter drei Offiziere: Hauptmann Koprziva, Leutnant Ambrožič und Černe, letzterer erliegt einige Tage spiiter seinen Wunden. 68. Einnahme von Livno, 26. und 27. September. An der Einnahme der befestigten und wirksam verteidigten Stadt beteiligen sich vier Brigaden. Trostloses Wetter, kalt und regnerisch. Das Regiment, die Stadt im Norden zernierend, hat Durchbruchsversuche zu vereiteln. Drei Offiziere werden dabei verwundet: Major Kerczek, Hauptmann Salamon und Leutnant Sever; ferner vier Mann. Durch die Einnahme von Livno ist die Okkupation beendet. 2. Alphabetiseh geordnet. An den mit * bezeichneten Orten war der Gegner siegreich. Die fett gedruckten Namen versinnlichen hervorragende Leistungen des Regiments. Ada Kaleh, Verteidigung und Ubergabe an die Tiirken, 2. Mai bis 14. August 1738, vgl. Nr. 19. Ancona (Italien), Belagerung 1. bis 12. November 1799, vgl. Nr. 41; Belagerung 24. Mai bis 18. Juli 1849, vgl. Nr. 61. Arbesau (Bohmen), Treffen 17. August 1813, vgl. Nr. 48. Aspern (bei Wien), Schlacht 21. und 22. Mai 1809, vgl. Nr. 44. Belfort (Frankreich), Belagerung 1. bis 11. Juli 1815, vgl. Nr. 51. Belgrad (Serbien), Belagerung 19. Juni bis 21. August 1717, Entsatz- schlacht 16. August, vgl. Nr, 16. Besangon (Frankreich), Belagerung und Einnahme 7. Marž bis 21. April 1814, vgl. Nr. 50. Bingen (Hessen), Gefecht 10. November 1795, vgl. Nr. 38. Bologna (Italien), Belagerung und Einnahme 8. bis 16. Mai 1849, vgl. Nr. 60. Bondeno (Italien), Gefecht 23. Dezember 1800, vgl. Nr. 42. * Brescia (Italien), Aufstand 22. Marž 1848, vgl. Nr. 54. Breslau (Preugisch-Schlesien), Schlacht 22. November 1757, vgl. Nr. 27. Cassano (Italien), Schlacht 16. August 1705, vgl. Nr. 10. *Casteggio (Italien), Schlacht 9. Juni 1800, vgl. Nr. 42. Charleroi (Belgien), Schlachten 24. Mai, 3. Juni und 16. Juni 1794, vgl. Nr. 37. Conde (Frankreich), Belagerung 15. April bis 11. Juli 1793, vgl. Nr. 36. Curtatone (Italien), Schlacht 29. Mai 1848, vgl. Nr. 55. Custoza (Italien), Schlacht 24. Juni 1866, vgl. Nr. 65. Domstadl (Mahren), Oberfall 30. Juni 1758, vgl. Nr. 30. Dresden (Sachsen), Schlacht 26. und 27. August 1813, vgl. Nr. 47. Ehrenberger Klause (Tirol), Eroberung 8. August 1703, vgl. Nr. 7. Esseg (Slawonien), Belagerung 6. Janner bis 14. Februar 1849, vgl. Nr. 62. Fleurus (Belgien), Schlacht 26. Juni 1794, vgl. Nr. 37. Fontaine 1’Eveque (Belgien), Gefecht 12. Mai 1794, vgl. Nr. 37. Friedlingen (Baden), Schlacht 14. Oktober 1702, vgl. Nr. 6. Gambaloito (Italien), Gefecht 4. August 1848, vgl. Nr. 57. @ 16 •© Genua (Italien), Gefechte 6., 7., 11. und 30. April, 2. und 13. Mai 1800 vgl. Nr. 42. Goito (Italien), Treffen 30. Mai 1848, vgl. Nr. 56. Goldscheuer (Baden), Feuertaufe 1. August 1675, vgl. Nr. 1. Hochkirch_ (Sachsen), Uberfall 13. auf 14. Oktober 1758, vgl. Nr. 31. *Hohenfriedberg (Schlesien), Schlacht 4. Juni 1745, vgl. Nr. 23. Hiiningen (Elsag), Demolierung der Festungswerke 26. August bis 6. Dezember 1715, vgl. Nr. 51. Jaice (Bosnien), Treffen 7. August 1878, vgl. Nr. 67. Jemappes (Belgien), Schlacht 6. November 1792, vgl. Nr. 35. Kehl (Baden), Belagerung 3. November 1796 bis 3. Janner 1797, vgl. Nr. 39. *Komorn (Ungarn), Ungluckstag 26. April 1849, vgl. Nr. 63. Kornia (Ungarn), Treffen 4. Juli 1738, vgl. Nr. 19. Landau (Bayern), Belagerung und Einnahme 10. Mai bis 9. September 1702, vgl. Nr. 5; Belagerung und Einnahme 11. September bis 22. No¬ vember 1704, vgl. Nr. 9. Landrecy (Belgien), Belagerung 19. bis 30. April 1794, vgl. Nr. 37. Leipzig (Sachsen), Schlacht 16. bis 18. Oktober 1813, vgl. Nr. 49. Le Quesnoy (Belgien), Belagerung 1. August bis 13. September 1793, vgl. Nr. 36. *Leuthen (Schlesien), Schlacht 5. Dezember 1757, vgl. Nr. 28. Livno (Bosnien), Einnahme der Stadt 26. und 27. September 1878, vgl. Nr. 68. *Lobositz (Bdhmen), Schlacht 1. Oktober 1756, vgl. Nr. 25. Lyon (Frankreich), Einnahme 20. Marž 1814, vgl. Nr. 50. Mainz (Deutschland), Eroberung 28. Juli bis 8. September 1689, vgl. Nr. 3; Entsatzschlacht 29. Oktober 1795, vgl. Nr. 38. *Marengo (Italien), Schlacht 14. Juni 1800, vgl. Nr. 42. Maubeuge (Frankreich), Belagerung 10. bis 16. Oktober 1793, vgl. Nr. 36. Mecheln (Belgien), Einnahme 29. November 1792, vgl. Nr. 35. *Mollwitz (Preugisch-Schlesien), Schlacht 10. April 1741, vgl. Nr. 21. Mortara (Italien), Schlacht 21. Marž 1849, vgl. Nr. 59. Neuwied (Rheinprovinz), Gefecht 19. August 1795, vgl. Nr. 38. Niš (Serbien), Einnahme 25. Juli, tibergabe an die Tiirken 16. Oktober 1737, vgl. Nr. 18. Novara (Italien), Gefecht 8. April 1821, vgl. Nr. 52. Olmiitz (Mahren), Verteidigung 3. Mai bis 3. Juli 1758, vgl. Nr. 30. Pancsova (Ungarn), Treffen 30. Juli 1739, vgl. Nr. 20. Peterwardein (Slawonien), Schlacht 5. August 1716, vgl. Nr. 14. Philippsburg (Baden), Belagerung und Einnahme 23. Juni bis 11. Sep¬ tember 1676. *Prag (Bohmen), Belagerung und Einnahme 26. Juli bis 25. Dezem¬ ber 1742, vgl. Nr. 22; Schlacht 6. Mai 1757, vgl. Nr. 26. Ravenna (Italien), Einnahme 8. Februar 1832, vgl. Nr. 53. Rogelje (Bosnien), Gefecht 5. August 1878, vgl. Nr. 66. @ 17 ® *Schweidnitz (Preugisch-Schlesien), belagert seit 15. Dezember 1757, zur Kapitulation gezwungen 28. Marž 1758, vgl. Nr. 29; die Festung erobert 1. Oktober 1761, vgl. Nr. 33; belagert 7. August 1762 und zur Kapitulation gezwungen 4. Oktober, vgl. Nr. 34. *Solferino (Italien), Schlacht 24. Juni 1859, vgl. Nr. 64. *Soor (Bohmen), Schlacht 30. September 1745, vgl. Nr. 24. Temesvar (Ungarn), Belagerung 26. August bis 13. Oktober 1716, vgl. Nr. 15. *Torgau (Provinz Sachsen), Schlacht 3. November 1760, vgl. Nr. 32. Toulon (Frankreich), Belagerung 20. Juli bis 15. August 1707, vgl. Nr. 12. Turin (Italien), Schlacht 7. September 1706, vgl. Nr. 11. *Ulm (Bayern), in Kriegsgefangenschaft geraten 18. Oktober 1805, vgl. Nr. 43. *Užica (Serbien), Ubergabe an die Tiirken 24. Marž 1738, vgl. Nr. 19. Venedig (Italien), Belagerung 6. Juli bis 31. August 1848, vgl. Nr. 58. Villingen (Baden), Verteidigung 16. bis 22. Juli 1704, vgl. Nr. 8. *Wagram (bei Wien), Schlacht 5. und 6. Juli 1809, vgl. Nr. 45. Wattignies (Belgien), Schlacht 15. und 16. Oktober 1793, vgl. Nr. 36. Znaim (Mahren), Gefecht 11. Juli 1809, vgl. Nr. 46. 3. Nach Monatstagen geordnet. Die fettgedruckten Tage sind des Regiments Ehrentage. Janner: 26. Komorn 1849 30. Landrecy 1794 30. Genua 1800 3. Kehl 1797 6. Esseg 1849 F ebruar: 8. Ravenna 1832 M a i : 20. Eroberung von Lyon 1814 21. Mortara 1849 22. Aufstand in Brescia 1848 24. Užica 1738 28. Schweidnitz 1758 M arz: 2. Genua 1800 6. Prag 1757 12. Fontaine 1’ Eveque 1794 13. Genua 1800 16. Bologna 1849 21. und 22. Aspern 1809 24. Charleroi 1794 29. Curtatone 1848 30. Goito 1848 April: 6. Genua 1800 7. Genua 1800 8. Novara 1821 10. Mollwitz 1741 11. Genua 1800 Juni: 3. Charleroi 1794 4. Hohenfriedberg 1745 21. Besanpon 1814 9. Casteggio 1800 14. Marengo 1800 16. Charleroi 1794 © 18 ® 24. Solferino 1859 24. Custoza 1866 26. Fleurus 1794 30. Domstadl 1758 Juli: 3. Olmiitz 1758 4. Kornia 1738 5. unči 6. Wagram 1809 6. Venedig 1848 11. Conde 1793 11. Znaim 1809 11. Belfort 1815 18. Ancona 1849 22. Villingen 1704 25. Niš 1737 30. Pancsova 1739 August: 1. Goldscheuer 1675 4. Gambaloito 1848 5. Peterwardein 1716 5. Rogelje 1878 7. Jaice 1878 8. Ehrenberger Klause 1703 16. Cassano 1705 16. Belgrad 1717 19. Neuwied 1795 26. und 27. Dresden 1813 September: 7. Turin 1706 9. Landau 1702 11. Philippsburg 1676 13. Le Quesnoy 1793 15. Toulon 1707 17. Arbesau 1813 26. und 27. Livno 1878 30. Soor 1745 Oktober: 1. Lobositz 1756 1. Schvveidnitz 1760 1. Schweidnitz 1761 9. Schweidnitz 1762 13. Temesvar 1716 14. Friedlingen 1702 14. Hochkirch 1758 15. und 16. Wattignies 1793 16. Maubeuge 1793 16. bis 18. Leipzig 1813 18. Ulm 1805 29. Mainz 1795 November: 3. Torgau 1760 6. Jemappes 1792 10. Bingen 1795 12. Ancona 1799 22. Landau 1702 22. Breslau 1757 29. Mecheln 1792 Dezember: 5. Leuthen 1757 23. Bondeno 1800 25. Prag 1742 Nekrologium der vor dem Feinde gefallenen Offiziere. Das Regiment hat 83 Offiziere zu verzeidinen, welehe entweder gleich auf dem Schlachtfelde den Tod fanden oder kurze Zeit spater ihren Ver- wundungen erlagen. Die meisten Verluste hatten die Schladiten bei Aspern und bei Custoza im Gefolge, das Regiment verlor je 9 Offiziere. Hieran reihen sich die Schlachten bei Leuthen mit 7, Mollwitz mit 6, Solferino mit 4 Offizieren. Bei Belgrad, Hochkirch, Leipzig, Marengo und Wagram biigte das Regiment je 3 Offiziere ein. Bei Ancona, Cassano, Curtatone, @ 19 ® Lobositz, Schweidnitz und Torgau fielen je 2 Offiziere. Mit dem Verluste je eines Offiziers sind vertreten die Affaren bei Arbesau, Bondeno, Brescia, Breslau, Domstadl, Friedlingen, Genua, Hohenfriedberg, Goito, Jaice, Komorn, Kornia, Lyon, Mainz, Olmiitz, Prag, Rogelje, Temesvar, Turin, Venedig und Wattignies. 20 ® Der statistischen Ubersicht folgen nun die ?Namenf der5 gefallenen Offiziere in alphabetischer Reihenfolge: Baize Johann de, Hauptmann, starb 31. Dezember 1757 an den bei Leuthen empfangenen Wunden. Bayer, Fahnrich, in der Schlacht bei Leuthen 1757. Becker, Leutnant, wahrend der Verteidigung von Olmiitz 1758. Bentheim Wilhelm, Fiirst, Oberstleutnant, vor Venedig 1849. Bittner Rupert, Hauptmann, in der Schlacht bei Mollwitz 1741. Bleeg Anton, Hauptmann, in der Schlacht bei Aspern 1809. Bobell, Hauptmann, im Uberfall bei Domstadl 1758. Bonwinghausen, Freiherr v., Major, fiel 19. August 1742 vor Prag. Braunhof, Hauptmann, in der Schlacht bei Torgau 1760. Buchheibel Ludwig, Leutnant, in der Schlacht bei Leipzig 1813. Biirkig Gustav v., Leutnant, in der Schladit bei Mollwitz 1741. Černe Josef, Leutnant, starb 10. August 1878 an den bei Jaice empfangenen Wunden. Clary, Fahnrich, in der Schlacht bei Leuthen 1757. Donat, Hauptmann, in der Schladit bei Wattignies 1793. Doxat Hermann, Oberleutnant, im Gefedit bei Rogelje 1878. Eberstein, Fahnrich, in der Schladit bei Leuthen 1757. Erschen Johann, Oberleutnant, in der Schlacht bei Solferino 1859. Fiirstenberg Karl Egon, Graf zu, Inhaber des Regiments, in der Schladit bei Friedlingen 1702. Gallina Wenzel, Leutnant, in der Schlacht bei Aspern 1809. Graziadei, Leutnant, in der Schlacht bei Custoza 1866. Gutstadt, Freiherr v., Leutnant, in der Schlacht bei Aspern 1809. Hacke Karl, Freiherr v., Oberleutnant, in der Schlacht bei Leipzig 1813. Hackl, Leutnant, in der Schladit bei Wagram 1809. Herzel, Leutnant, vvahrend der Belagerung von Ancona 1799. Holitsdi, Leutnant, in der Schladit bei Custoza 1866. Holzheim, Leutnant, bei der Eroberung von Temesvar 1716. Hurison, Fahnrich, in der Schlacht bei Aspern 1809. Ivčevič, Oberleutnant, wahrend der Belagerung von Ancona 1799. Janno, Marquis, Leutnant, starb 31. Dezember 1757 an den bei Leuthen empfangenen Wunden. Jaroschin, Hauptmann, im Uberfall auf Hodikirch 1758. Kayser, Oberleutnant, im Uberfall auf Hodikirch 1758. Kellersperg Franz, Freiherr v., Hauptmann, in der Schladit bei Leu¬ then 1757. Kittel Friedrich, Hauptmann, in der Schlacht bei Aspern 1809. Kopenhagen v., Oberstleutnant, in der Schlacht bei Cassano 1705. Kottvvitz, Leutnant, im Treffen bei Kornia 1738. Krall Josef, Oberleutnant, in der Schladit bei Solferino 1859. Kuhn Josef, Oberleutnant, fiel durch Meudielmord in Brescia 1848. Likoser Johann, Oberleutnant, in der Schladit bei Custoza 1866. Lippe August, Graf, Hauptmann, in der Schlacht bei Mollvvitz 1741. Lohr, Hauptmann, im Uberfall auf Hodikirch 1758. -g) 21 ® Luckmann, Fahnrieh, in der Schlaeht bei Mainz 1795. Mahlern, Major, in der Sdilacht bei Lobositz 1756. Marschall Karl, Freiherr v., Leutnant, in der Schlaeht bei Curtatone 1848. Metzburg, Freiherr v., Hauptmann, in der Schlaeht bei Marengo 1800. Mouro, Hauptmann, in der Schlaeht bei Belgrad 1717. Miiller Heinrich, Hauptmann, in der Schlaeht bei Custoza 1866. Mundsinger Franz, Major, bei Komora 1849. Neth, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Lobositz 1756. Neugebauer Albert, Hauptmann, in der Schlaeht bei Custoza 1866. Neupauer Julius, Edler v., Oberleutnant, in der Schlaeht bei Custoza 1866. Neustein, Freiherr v., Oberstleutnant, starb im November 1706 an den bei Turin empfangenen Wunden. Newiadomski, Fahnrieh, in der Schlaeht bei Breslau 1757. Oebselwitz Gottlieb v., Hauptmann, in der Schlaeht bei Mollwitz 1741. Pelikan, Fahnrieh, in der Schlaeht bei Wagram 1809. Pfiitzner, Leutnant, in der Schlaeht bei Wagram 1809. Pietsch Heinrich v., Hauptmann, bei der Einnahme von Lyon 1814. Pilz Friedrich, Hauptmann, in der Schlaeht bei Torgau 1760. Plobst Viktor v., Hauptmann, in der Schlaeht bei Solferino 1859. Posch Gustav, Leutnant, im Treffen bei Goito 1848. Posch Josef, Hauptmann, in der Schlaeht bei Aspern 1809. Prinz Martin, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Leipzig 1813. Prufjnig Karl, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Solferino 1859. Raunach, Leutnant, in der Schlaeht bei Belgrad 1717. Raynoschek Philipp, Hauptmann, in der Schlaeht bei Custoza 1866. Reinhard Friedrich, Leutnant, in der Schlaeht bei Aspern 1809. Riera Karl v., Oberstleutnant, starb im Mai 1848 an den bei Curtatone empfangenen Wunden. Rinagel Ferdinand, Oberleutnant im Treffen bei Arbesau 1813. Schimoda, Hauptmann, in der Schlaeht bei Marengo 1800. Schmidt, Oberleutnant, in einem Gefechte bei Bondeno 23. Dezember 1800. Schramek Robert, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Custoza 1866. Sdrvveidler Josef, Leutnant, bei der Eroberung von Schvveidnitz 1761. Servien Karl, Freiherr v., Leutnant, in der Schlaeht bei Mollwitz 1741. Siegroth Ernst, Leutnant, bei der Eroberung von Schweidnitz 1761. Svetličič Johann, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Solferino 1859. Terzy Johann v., Hauptmann, in der Schlaeht bei Hohenfriedberg 1745. Thurn Siegmund, Graf, Hauptmann, in der Schlaeht bei Curtatone 1848. Walter Anton, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Aspern 1809. Wanderer, Hauptmann, vor Genua 6. April 1800. Wenzel, Hauptmann, starb 10. Dezember 1757 an den bei Leuthen empfangenen Wunden. Wernel de, Hauptmann, in der Schlaeht bei Belgrad 1717. Wiedersperg Gustav v., Leutnant, in der Schlaeht bei Mollwitz 1741. Wilstorff Heinrich, Freiherr v., Oberst, in der Schlaeht bei Cassano 1705. Wolf, Oberleutnant, in der Schlaeht bei Marengo 1800. © 22 ■© Regimentsschematismus. Bis 1790 gab es iiberhaupt kem gedrucktes Handbuch, das die Namen der Offiziere ersichtlich gemacht hatte. Die durch Kaiser Josef II. gewahrte Preg- freiheit niitzte der Buchdrucker Graffer der Jiingere dahin aus, dag er fiir das Jahr 1790 einen „Osterreichischen Miliz-Almanach“ herausgab. Anfangs brachte der Almanach nur die Namen der Inhaber, von 1792 an waren die Namen der Stabsoffiziere, von 1803 an die der Hauptleute und von 1804 an auch die der anderen Offiziere zu ersehen. Diese Erweiterung ist fraglos dem Einflusse des Erzherzogs Karl zuzuschreiben, der in den Jahren von 1801 bis 1809 an der Spitze der Heeresleitung stand. Graffers Handbuch, anfangs als Privatunter- nehmen betrieben, uberging 1815 in den Besitz der Heeresverwaltung. Wir beginnen hier mit dem Jahre 1801 und miissen bemerken, dag namentlich in den ersten Jahren eine groge Willkiir in der Sehreibweise der Namen herrschte. Ahnlieh verfuhr man bei den Taufnamen, audi da unterliefen versehiedene Bezeichnungen, so dag ein und dieselbe Person bald Johann, bald Franz genannt wurde. Wo es moglich war, die Geburts- oder Sterbedaten der einzelnen Offiziere ausfindig zu machen, ist dies beigefiigt. Dasselbe gilt vom Zeitpunkte der Zu- oder Abtransferierung. @ 23 © 1801 — 1825 Reug. 1801 . Oberste: Sommerfeld Ignaz Faber Johann Philipp Oberstleutnant: Uracca Johann, Freiherr v. Majore: Pachner v. Eggendorf Gottfried Gale otti Jo sef 1802 . Oberste: Sommerfeld Ignaz Faber Johann Philipp Oberstleutnant: Uracca Johann, Freiherr v. Majore: Pachner v. Eggendorf Gottfried Galeotti Josef 1803 . Oberst: Sommerfeld Ignaz Oberstleutnant: Uracca Johann, Freiherr v. Majore: Pachner v. Eggendorf Gottfried Galeotti Josef Scherer Johann La Fontaine Franz Busek Christian, Frei¬ herr v. Obermeier v.Ebersberg Karl Dali 'Aglio Wenzel, Frei¬ herr v. Scherer Andreas Posch Josef Kaplan: Auditor: Buresch Franz Rechnungsfiihrer: Friedrich Hauptleute: Collenbach Gabriel, Freiherr v. Hartlieb Vinzenz Donck Josef Brenner Otto Scheuring Alois Brennfleck Simon Kapitanleutnants: Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Vom Štabe: Bleeg Anton Karg Johann Schmitz v. Crollenburg Josef, Freiherr Steinhausen Leopold Schlosser Andreas Luxem Jakob Sprenger Josef Zadetzky Wenzel Swobodnik Vinzenz Angermeyer Regimentsarzt: Latzl Josef, Dr. Adjutanten: Nicolaus Josef Wonjatschek Anton ® 24 ® 1804 . Oberst: Sommerfeld Ignaz (tritt 29. September in den Ruhestand), sein Nachfolger wird Wied-Runkel Friedridi Ludwig, Prinz Oberstleutnant: Uracca Johann, Freiherr v. Majore : Pachner v. Eggendorf Gottfried Galeotti Josef Scherer Johann Busek Qhristian, Frei¬ herr v. Obermeier v. Ebersberg Karl Dall’Aglio v. Franken- fels Wenzel, Freiherr Scherer Andreas, Posch Josef Angermeyer Friedrich Hochwarth Heinrich Stephan Wenzel Doerfler Ernst Jedlitzka Wenzel Kiihnel Wenzel Mugkenberg Josef, Chev. Rauch Alois Bergmann Johann Angermeyer Michael Cohausen Theodor Schmaus Paul Slawiczki Johann Casanova Karl Hauptleute: Collenbach Gabriel, Freiherr v. Hartlieb Vinzenz Donck Josef Brenner Otto Scheuring Alois Kapitanleutnants: Seyffert v. Seyffenau Franz Oberleutnants: Ballan Josef Woif Hieronymus Prahi Franz Jaus v. Karkenkall Johann Comadina Josef Kittel Friedrich Schwarz Johann Unterleutnants : Langer Anton Wiedmann Karl Iturietta Engelbert Angermeyer Karl Walter Anton Golitschek Thomas Kitteli Ferdinand Brennfleck Johann Bleeg Josef Karg Johann Steinhausen Leopold Schlosser Andreas Luxem Jakob Khek v. Sdiwarzbadi Philipp Sprenger Josef Preisler Georg Schmidt Philipp Herwig Lud\vig Mende Johann Kellner Christoph Prinz Josef Hillebrand Karl Lipovsky Josef, Frei¬ herr v. Kunitz Christoph Gottlass Franz Hochstetter Friedridi Taschek Kaspar Enart Johann @ 25 ® Fahnriche: Wanka Thaddaus Altenhofer Franz Dembsher Karl Mayer Adalbert Gironcoli v. Steinbrunn Alois Meisenburg Ernst Stratico Ferdinand, Graf Hartlieb Friedrich Gerber Alois Angermeyer Ferdinand Lang- Johann Bruckner Josef Bukowsky Anton Gallina Wenzel Moser Anton Neugebauer Josef Hartlieb Karl Vom Štabe: Kaplan: Swobodnik Vinzenz Auditor: Buresch Franz Regimentsarzt: Latzl Josef, Dr. Adjutanten: Rechnungsfiihrer: Angermeyer Nicolaus Josef Friedrich Wonjatschek Anton Regimentsagent: Pernold v. Berwald Josef in Wien 1805 . Oberst: Wied-Runkel Friedrich Ludwig, Prinz Oberstleutnant: Uracca Johann, Freiherr v. Majore: Galeotti Josef Obermaier v. Ebersberg Karl Seherer Johann Busek Christian, Frei¬ herr v. Dall’Aglio v. Franken- fels Wenzel, Freiherr Hartlieb Vinzenz Donck Josef Benzo de Pramole Vin¬ zenz, Chev. Posch Josef Angermeyer Friedrich Hochwarth Heinrich Stephan Wenzel Doerfler Ernst Jedlitzka Wenzel Kiihnel Wenzel Mugkenberg Josef, Chev. Hauptleute: Brenner Otto Scheuring Alois Bleeg Anton Karg Johann Steinhausen Leopold Schlosser Andreas Kapitanleutnants: Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Oberleutnants: Ballan Josef Prahi Franz, Jaus v. Karkenkall Johann Comadina Thomas Kittel Friedrich Schwarz Johann Seherer Andreas Luxem Jakob Stutterheim Franz, Freiherr v. Piotiere Marq. di Tilly Gilbert Sprenger Josef Kunitz Christoph Preisler Georg Herwig Ludwig Mende Johann Kellner Christoph Prinz Josef Hillebrand Karl Walter Anton ■© 26 © Unterleutnants: Enart Johann Rauch Alois Bergmann Johann Angermeyer Michael Cohausen Theodor Slawiczki Johann Casanova Karl Langer Anton Wiedmann Karl Iturietta Engelbert Angermeyer Karl Golitschek Thomas Lischke Franz Kitteli Ferdinand Lipovsky Josef, Frei- herr v. Gottlass Franz Hochstetter Friedrich Taschek Kaspar Neugebauer Josef Hauptvogel Emanuel Wanka Thaddaus Dembsher Karl Mayer Adalbert Meisenburg Ernst Stratico Ferdinand, Graf Hartlieb Friedrich Gerber Alois Fahnriche: Angermeyer Ferdinand, Lang Johann Bruckner Josef Bukowsky Anton Gallina Wenzel Moser Anton Hartlieb Karl Auenmiiller Adolf Mornac Leonhard, Graf Swoboda Emanuel Swoboda Wilhelm Wonjatschek Anton Peche Emanuel Schuffenhausen Franz Vom Štabe: Regimentskaplan: Swobodnik Vin- Regimentsfeldarzt: Latzl Josef, Dr. zenz Regimentsadjutant: Nicolaus Josef Regimentsauditor: Buresch Franz Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich Regimentsagent: Pernold v. Berwald Josef in Wien 1806 . Oberst: Wied-Runkel Friedrich Ludwig, Prinz Oberstleutnant: Uracca Johann Georg, Freiherr v. Majore: Dali’Aglio v. Franken- fels Wenzel, Frei¬ herr Hartlieb Vinzenz Donck Josef Brenner Otto Galeotti Josef Obermaier v. Ebersberg Karl Scherer Johann Soldner v. Soldenhofen Josef Hauptleute: Bleeg Anton Karg Johann Steinhausen Leopold Schlosser Andreas Scherer Andreas Posch Josef Benzo Vinzenz, Chev. Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Piotiere Marq. di Tilly Gilbert Kunitz Christoph @ 27 ® Angermeyer Friedrich Hochwarth Heinrich Stephan Wenzel Kapitanleutnants: Jedlitzka Wenzel Mugkenberg Josef, Chev. Prahi Franz Jaus v. Karkenkall Johann Doerfler Ernst Ballan Josef Zobel Amand, Frei- herr v. Comadina Josef Kittel Friedrich Schwarz Johann Preisler Georg Herwig Ludwig Iturietta Engelbert Tascheck Kaspar Wonjatschek Anton Neugebauer Josef Hauptvogel Emanuel Wanka Thaddaus Dembsher Karl Mayer Adalbert Meisenburg Ernst Stratico Ferdinand, Graf Oberleutnants: Mende Johann Kellner Christoph Hillebrand Karl Walter Alois Rauch Albert Angermeyer Michael Cohausen Theodor, Chev. Slawiczky Johann Unterleutnants: Hartlieb Friedrich Gerber Alois Angermeyer Ferdinand, Lang Johann Bruckner Josef Gallina Wenzel Moser Anton Auenmiiller Adolf Peche Emanuel Mornac Leonhard, Graf Wiedmann Karl Angermeyer Karl Golitschek Thomas Bergmann Johann Casanova Karl Lischke Franz Kitteli Ferdinand Gottlass Franz Velthern Andreas Schuffenhausen Franz Miiffling Ernst, Frei- herr Dalbenden Theodor Franz Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl Deuschinger Michael Mori Franz Unterrichter Weber v. Treuenfels Nikolaus Revertera Jakob, Graf Bergmann Georg Nicolaus Anton Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr v. Fahnriche: Jung Johann Fischer Johann Pacher Anton Golitschek Johann Schima Josef Nicolaus Jakob Reinhard Friedrich Zedlitz Karl, Freiherr v. Allassy v. Lowenbach Anton Gartner Anton Riinagel Balthasar Goluchowski Leopold Istler Vom Štabe: Regimentskaplan: Albach Vinzenz Regimentsfeldarzt: Latzl Josef, Dr. Regimentsrechnungsfuhrer: Anger- Regimentsauditor: Buresch Franz meyer Friedrich Regimentsadjutant: Nicolaus Josef Regimentsagent: Pernold v. Berwald Josef in Wien © 28 © Oberst: Wied-Runkel Friedrich Ludwig, Prinz Oberstleutnant: Uracca Johann Georg, Freiherr v. (tritt 1. November mit Oberstencharakter in den Ruhestand), f 2. No¬ vember in Theresienstadt Majore: Galeotti Josef Obermaier v. Ebersberg Karl Soldner v. Soldenhofen Josef Dali’ Aglio v. Franken- fels Wenzel, Freiherr Hartlieb Vinzenz Donck Josef Bleeg Josef Karg Johann Hauptleute: Steinhausen Leopold Schlosser Andreas Scherer Andreas Posch Josef Benzo de Pramole Vinzenz, Chev. Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Kunitz Christoph Kapitanleutnants: Jedlitzka Wenzel Jaus v. Karkenkall Prahi Franz Johann Zobel Amand, Freiherr v. Angermeyer Friedrich Hochvvarth Heinrich Stephan Wenzel Doerfler Ernst Ballan Josef Comadina Josef Kittel Friedrich Sdrvvarz Johann Preisler Georg Herwig Ludwig Mende Johann Kellner Christoph Oberleutnants: Hillebrand Karl Walter Anton Rauch Alois Angermeyer Michael Cohausen Theodor Slawiczky Johann Wiedmann Karl Angermeyer Karl Golitschek Thomas Bergmann Johann Casanova Karl Rieper Josef Lischke Franz Kitteli Ferdinand Gottlass Franz Velthern Andreas Iturietta Engelbert Taschek Kaspar Neugebauer Josef Hauptvogel Emanuel Wanka Thaddaus Dembsher Karl Mayer Adalbert Meisenburg Karl Stratico Ferdinand, Graf Unterleutnants: Angermeyer Ferdinand Lang Johann Bruckner Josef Gallina Wenzel Auenmilller Adolf Peche Emanuel Mornac Leonhard, Graf Schuffenhausen Franz Miiffling Ernst, Frei¬ herr v. Dalbenden Theodor Mori Franz Deuschinger Michael Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl a> 29 ® 1801—1825 ReuB. Fahnriehe : Weber v. Treuenfels Nikolaus Revertera Anton, Graf Bergmann Georg Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Nicolaus Anton Jung Johann Fischer Johann Pacher Anton Golitschek Johann Schima Josef Nicolaus Jakob Reinhard Friedridi Zedlitz Karl, Freiherr v. Allassy Anton Gartner Anton v. Riinagel Balthasar Vom Regimentskaplan: Jadolla Franz Regimentsredinungsfuhrer: Anger- meyer Friedrich Regimentsagent: Pernold Štabe: Regimentsfeldarzt: Latzl Josef, Dr. Regimentsauditor: Diwald Johann Regimentsadjutant: Nicolaus Josef v. Berwald Josef in Wien 1808 . Oberst: Wied-Runkel Friedrich Ludwig, Prinz Oberstleutnant: Oberdorf Ernst, Freiherr v., MTO. Majore: Obermeier v. Ebersberg Karl Soldner v. Soldenhofen Josef Wagner Gottlieb (29. Mai dem Regimente zugeteilt, ist Konskriptionsdirektor in Bohmen) @30 ® Doerfler Ernst Ballan Josef Comadina Josef Kittel Friedrich Schwarz Johann Preisler Georg Mende Johann Iturietta Engelbert Taschek Kaspar Neugebauer Josef Hauptvogel Emanuel Wanka Thaddaus Dembsher Karl Mayer Adalbert Hartlieb Friedrich Gerber Alois Weber v. Treuenfels Nikolaus Revertera Anton, Graf Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Nicolaus Anton Oberleutnants: Kellner Christoph Hillebrand Karl Walter Anton Rauch Alois Angermeyer Michael Cohausen Theodor Wiedmann Karl Unterleutnants: Meisenburg Karl Angermeyer Ferdinand Lang Johann Bruckner Josef Gallina Wenzel Auenmiiller Adolf Peche Emanuel Sehuffenhausen Franz Fahnriche: Jung Johann Fischer Johann Pacher Anton Golitschek Johann Schima Josef Nicolaus Jakob Angermeyer Karl Golitschek Thomas Bergmann Johann Casanova Karl Rieper Josef Lischke Franz Gottlass Franz Velthern Andreas Miiffling Ernst, Frei¬ herr v. Dalbenden Theodor Mori Franz Deuschinger Michael Franz Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl Reinhard Friedrich Allassy v. Lowenbach Anton Gartner Anton Riinagel Balthasar Prinz Martin Vom Štabe: Regimentskaplan: Jadolla Franz Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich Regimentsfeldarzt: Latzl Josef, Dr. Regimentsauditor: Diwald Johann Regimentsadjutant: Nicolaus Josef Regimentsagent: Pernold v. Bergvvald Josef in Wien. 1809 . Oberst: Oberdorf Ernst, Freiherr v., MTO., bei Aspern leicht, bei Wagram schwer verwundet Oberstleutnant: Bentheim-Steinfurt Wilhelm, Graf (wird 27. Mai Oberst und Kommandant des Infanterieregiments Nr. 47), bei Aspern vervvundet @31 ® Majore: Obermeier v. Ebersberg Karl (wird 14. Marž Kommandant eines Landwehrbataillons) Soldner v. Soldenhofen Josef (wird 18. Marž Oberstleut- nant), bei Aspern verwundet Karg Johann v. (wird 27. Mai Major), bei Eglingen ver- wundet Sdilosser Andreas (hiezu befordert 2. Mai), bei Wagram verwundet, wird 18. September pensioniert Hartlieb Vinzenz (wird 18. Marž Major) Wagner Gottlieb (Konskriptionsdirektor in Bohmen) Hauptleute: Dali’ Aglio v. Frankenfels Wenzel, Freiherr (wird 27. Marž Major und Spitalskommandant) Bleeg Anton, f bei Eglingen Steinhausen Leopold, verwundet bei Aspern Scherer Andreas Poseh Josef, f bei Aspern Benzo de Pramole Vinzenz, Chev. Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp, ver- wundet bei Wagram Kunitz Christoph Kostoletzky v. Sladowa Franz Angermeyer Friedrich, verwundet bei Aspern Stephan Wenzel, verwundet bei Aspern Prahi Franz, verwundet bei Aspern Jaus v. Karkenkall Johann, ver- wundet bei Wagram Kapitanleutnants: Zobel Amand, Freiherr v. Kittel Friedrich, f bei Aspern Comadina Josef, verwundet bei Golitschek Thomas, verwundet bei Aspern Wagram Oberleutnants: Hillebrand Karl, verwundet bei Aspern und Wagram Walter Anton, f bei Aspern Angermeyer Michael, verwundet bei Eglingen Cohausen Theodor Wiedmann Karl, verwundet bei Aspern Angermeyer Karl Golitschek Thomas Bergmann Johann Casanova Karl Rieper Josef, verwundet bei Wagram Lischke Franz Gottlass Franz Velthern Andreas Taschek Kaspar Neugebauer Josef, verwundet bei Aspern Dembsher Karl Mayer Adalbert, verwundet bei Aspern Iturietta Engelbert Hartlieb Friedrich Angermeyer Ferdinand, verwundet bei Eglingen Auenmiiller Adolf Bruckner Josef, verwundet bei Aspern und Wagram @ 32 ® Unterleutnants: Gallina Wenzel, f bei Eglingen Peche Emanuel, verwundet bei Aspern Schuffenhausen Franz, verwundet bei Aspern Kellner Karl, verwundet bei Aspern und Wagram Miiffling Ernst, Freiherr v., ver- wundet bei Wagram Dalbenden Theodor, verwundet bei Aspern Mori Franz Deuschinger Michael Franz Franz Clesius Jakob, verwundet bei Aspern Riera v. Rittersheim Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton, ver- wundet bei Aspern Stransky Wenzel, bei Aspern ver- wundet, bei Wagram verwundet und gefangen Riinagel Balthasar, verwundet bei Aspern und Wagram Reinhard Friedrich, f bei Aspern Hacke Karl, Freiherr v., verwundet bei Aspern Revertera Jakob, Graf, verwundet bei Aspern Golitschek Johann, verwundet bei Aspern Prinz Martin, verwundet bei Aspern Slama v. Freyenstein Anton, ver- wundet bei Aspern Pfiitzner, t bei Wagram Hackl, t bei Wagram Gutstadt, Freiherr v., f bei Aspern Mayer v. Gravenegg Wenzel, ver- wundet bei Aspern Hillebrand Karl, verwundet bei Aspern Fahnriehe: Nicolaus Jakob, verwundet bei Aspern und Wagram Khek v. Sdrvvarzbach Johann, ver- vvundet bei Aspern Kalaus Wenzel, verwundet bei Aspern Miiller August, verwundet bei Aspern Hurison, f bei Aspern Pelikan, f bei Wagram Riinagel Ferdinand, verwundet bei Wagram Hinnidi Michael, verwundet bei Wagram und gefangen Woborzil Wenzel, verwundet bei Aspern Vom Štabe: Kaplan: Jadolla Franz, t 27. No¬ vember in Kremsier Auditor: Diwald Johann Rechnungsfuhrer: Angermeyer Fried¬ rich Regimentsarzt : Latzl Josef, Dr. Regimentsadjutant: Nicolaus Josef, verwundet bei Aspern Bataillonsadjutanten: Le Bert de Baar Franz Clesius Michael Gloser Karl @ 33 1801—1825 ReuB. Oberste: Oberstleutnant: Majore: Benzo de Bramole Vinzenz, Chev. Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Kunitz Christoph Angermeyer Friedrich Zobel Amand, Frei- herr v. Casanova Karl Doerfler Ernst Taschek Kaspar Neugebauer Josef Dembsher Karl Mayer Adalbert Iturietta Engelbert Hartlieb Friedrich Angermeyer Ferdinand Auenmiiller Adolf Bruckner Josef Miiffling Ernst, Frei- herr v. 1810 . Oberdorf Ernst, Freiherr v., MTO. Goberth Karl v. Soldner v. Soldenhofen Josef Karg Johann Scherer Andreas Wagner Gottlieb (Konskriptionsdirektor in Bohmen) Schroderer Johann Hauptleute : Stephan Wenzel Kostoletzky v. Sladowa Franz Prahi Franz Preisler Georg Mende Johann Kellner Christoph Hillebrand Karl Kapitanleutnants: Bergmann Johann Rieper Josef Wetzlar Josef, Freiherr v. Oberleutnants: Franz Franz Mori Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl Schuffenhausen Franz Kellner Karl Weber v. Treuenfels Nikolaus Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Angermeyer Michael Wiedmann Karl Nicolaus v. Ehramfeld Josef Angermeyer Karl Golitschek Thomas Bergmann Johann Witgens Jakob Lischke Franz Fecondo Josef Dalbenden Theodor, Chev. Nicolaus v. Ehramfeld Anton Fischer Johann Pacher Anton Schima Josef Riinagel Balthasar Hacke Karl, Freiherr v. Prinz Martin Barmeggiani Bernhard Schope Josef ® 34 ® Golitschek Johann Mayer v. Grauenegg Wenzel Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Franz Bellosits Gabriel Clesius Michael Nicolaus v. Ehramfeld Anton Hrdlitzka Leopold Riinagel Ferdinand Unterleutnants: Khek v. Schwarzbach Johann Hildebrand Karl Stransky Wenzel Kalaus Wenzel Heyer Josef Hrusch Peter Miiller August Klinkowstrom Gustav, Freiherr v. Gloser Karl Hanke Franz Kobervvein Alois Heg Anton Woborzil Wenzel Schalowitz Wenzel Lego Johann Oberdorf Josef Wolf Karl 01iwa Andreas Heg Ferdinand Birnbaum Johann Lower Heinridi Schaener Johann Fahnriche: Buchhaibel Ludwig Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Franz Johann Staud Josef Kolleder Josef Wehner Josef Hinnieh Michael Langer Wenzel Dania Dominik Stadter Franz Lang Balthasar Laube Franz Schlierbach Franz Heigel Anton Riischanek Johann Schmidt Johann Riischak Johann Lombret Klein Josef Vom Štabe: Regimentskaplan: Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich Regimentsfeldarzt: Sommer Paul, Dr, Regimentsauditor: Diwald Johann Regimentsadjutant: Hildebrand Karl Bataillonsadjutanten: Clesius Michael Gloser Karl Le Bert de Baar Franz Regimentsagent: Dembsher Ignaz in Wien 1811 . Oberste: Gallenberg Weikhard, Graf Goberth Karl v. (wird 12. Juli Regimentskommandant bei Hohenlohe-Bartenstein) Oberstleutnant: Soldner v. Soldenhofen Josef ® 35 ® Majore: Karg Johann Schlosser Andreas (wird 4. Janner aus dem Ruhestande wieder angestellt und 11. November als Oberstleutnant abermals pensioniert) Wagner Gottlieb (Konskriptionsdirektor in Bohmen, t 14. No¬ vember) Scherer Andreas Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Kunitz Christoph Angermeyer Friedrich Stephan Wenzel Casanova Karl Bergmann Johann Rieper Josef Bohm Balthasar Taschek Kaspar Neugebauer Josef Dembsher Karl Mayer Adalbert Iturietta Engelbert Hartlieb Friedrich Angermeyer Ferdinand Auenmuller Adolf Miiffling Ernst, Frei- herr v. Golitschek Johann Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Franz Hauptleute : Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Bernhard Prahi Franz Preisler Georg Mende Johann Kellner Christoph Hillebrand Karl Kapitanleutnants: Wetzlar Josef, Frei- herr v. Lischke Franz Fecondo Josef Oberleutnants: Franz Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl Schuffenhausen Franz Kellner Karl Weber v. Treuenfels Nikolaus Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Dalbenden Theodor, Chev. Unterleutnants: Bellosits Gabriel Clesius Michael Nicolaus v. Ehramfeld Anton Angermeyer Karl Golitschek Thomas Klitsch Georg Mayern Josef Neumann v. Meigen- thal Heinrich Bernt Ignaz Helversen Wenzel, Freiherr v. Hauck Leopold Swietetzky Ignaz Benda Josef Mori Franz Smith Karl Schopf Josef Fischer Johann Pacher Anton Schima Josef Barzelling Josef Rinagel Balthasar Hacke Karl, Freiherr v. Prinz Martin Hrdlitzka Leopold Rinagel Ferdinand Khek v. Schwarzbach Johann @ 36 @ Hildebrand Karl Stransky Wenzel Kallaus Wenzel Franz Ilbger Josef Hrusch Peter Miiller August Klinkowstrom Gustav, Freiherr v. Gloser Karl Hanke Franz Pierbaum Johann Woytich Karl Kapus v. Bidielstein Alois Buchhaibel Ludwig Kotz Marquard, Frei¬ herr v. Miiller Josef Franz Johann Staud Josef Swoboda Vinzenz Reitzenstein Wilhelm, Freiherr v. Schuha Jakob Trinehiery Karl Koberwein Alois Heg Karl Heyn Franz Webel Valentin Woborzil Wenzel Fahnridie: Wehner Josef Triebling Johann Riischanek Johann Laube Franz Uxa Wenzel Ehrlich Ignaz SIowak Matthias Hinnich Michael Klein Josef Lego Johann Leitmeyer Johann Oberdorf Josef 01iwa Andreas Heg Ferdinand Langer Josef Maurer Sebastian Miihlhausen Franz Schoner Johann Morel Karl Dania Dominik Stadter Franz Lang Balthasar Orany Wenzel Schlierbach Franz Heigel Anton Schmidt Johann Riischak Johann Hunka Franz Kadett: Ex propriis: Jung Wilhelm Vom Štabe: Regimentskaplan: Broschek Od. Regimentsauditor: Schanke Josef Regimentsfeldarzt: Sommer Paul, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich Regimentsadjutant: Sdiopf Josef Regimentsagent: Dembsher Ignaz in Wien 1812 . Oberst: Gallenberg Weikhard, Graf Oberstleutnant: Soldner v. Soldenhofen Josef Majore: Karg Johann Scherer Andreas © 37 ® Seyffert v. Seyffenau Franz Khek v. Schwarzbach Philipp Angermeyer Philipp Kostoletzky v. Sladowa Franz Fecondo Josef Casanova Karl Helversen Wenzel, Frei- herr v. Bo hm Balthasar Taschek Kaspar Neugebauer Josef Dembsher Karl Mayer Adalbert Hartlieb Friedrich Angermeyer Ferdinand Auenmiiller Adolf Mtiffling Ernst, Frei- herr v. Hauptleute: Mally Bernhard Prahi Franz Preisler Georg Mende Johann Kellner Christoph Hillebrand Karl Angermayer Michael Kapitanleutnants: Rieper Josef Hauck Leopold Wetzlar v. Plankenstern Josef, Freiherr Oberleutnants: Franz Franz Mori Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl Kellner Karl Weber v. Treuenfels Nikolaus Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Nicolaus v. Ehramfeld Josef Golitschek Thomas Klitsch Georg Neumann v. Meigen- thal Heinrich Mayern Josef Bernt Ignaz Lischke Franz Swietetzky Ignaz Smith Karl Gangler Franz Schopf Josef Fischer Johann Pacher Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Hacke Karl, Freiherr v. Prinz Martin Unterleutnants: Mauer Sebastian Morel Karl Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Bellosits Gabriel Clesius Michael Nicolaus v. Ehramfeld Anton Rinagel Ferdinand Khek v. Schwarzbach Johann Hildebrand Karl Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz Hoger Josef Hrusch Peter Swoboda Vinzenz Schuha Jakob Reitzenstein Wilhelm, Freiherr v. Trinchiery Karl Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Heg Karl Heyn Franz Webel Valentin Schoner Johann Woborzil Wenzel Schalowitz Wenzel Lego Johann Leitmeyer Johann Oberdorf Josef 01iwa Andreas Heg Ferdinand Langer Josef © 38 -s Fahnriehe: Woytidi Karl Triebling Johann Bachheibel Ludwig Uxa Wenzel Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Franz Johann Staud Josef Kroll Anton Wehner Josef Ehrlich Ignaz Riisdianek Johann Hunka Franz Laube Franz Slowak Matthias Hinnich Michael Stadter Franz Klein Josef Lang Balthasar Orany Wenzel Schlierbach Franz Heigel Anton Schmidt Johann Riischak Johann Ordinare: Jung Johann D’Anthon Ignaz Regiments-: Hundt Benjamin Kadetten: Lerner Karl Weinecke August Hrabovsky Alexander Nothas Johann Stutterheim Heinrich Jozefowich Anton Ex propriis: Stracke Josef Czabek Johann Jung Wilhelm Vom Štabe: Kaplan: Reichard Anton Hauptmann-Rechnungsfiihrer: Feldarzt: Sommer Paul, Dr. Angermeyer Friedrich Auditor: Schanke Josef, Oberleutnant Adjutant: Schopf Josef Regimentsagent: Dembsher Ignaz in Wien 1813 . Oberst: Soldner v. Soldenhofen Josef Oberstleutnant: Karg Johann v. (befordert hiezu 13. Mai) Majore: Scherer Andreas, Chev. Schneider v. Negelnfiirst Johann (anhertransferiert 11. Juni vom Infanterieregiment Nr. 47) Seyffert v. Seyffenau Franz (wird 14. Au¬ gust Major beim In- fanterieregim. Nr. 47) Khek v. Sdrvvarzbach Philipp Angermeyer Friedrich Kostoletzky v. Sladowa Franz Hauptleute: Mally Bernhard Prahi Franz Mende Johann Kellner Christoph Hillebrand Karl Nicolaus v. Ehramfeld Josef Golitschek Thomas Klitsch Georg Mayern Josef Bernt Ignaz Pietsch v. Wallishofen Heinrich, vervvundet bei Leipzig @39 ® Fecondo Josef Casanova Karl Helversen Wenzel, Freiherr v. Bohm Balthasar Taschek Kaspar Mayer Adalbert Hartlieb Friedrich, ver- wundet bei Leipzig Angermeyer Ferdinand Miiffling Ernst, Frei¬ herr v. Franz Franz Mori Franz Clesius Jakob Maurer Sebastian Morel Karl Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Bellosits Gabriel (Ba- taillonsadjutant) Clesius Michael Nicolaus v. Ehramfeld Anton Rinagel Ferdinand, schwer verwundet bei Arbesau Woytich Karl Triebling Johann Buchheibel Ludwig, t bei Leipzig Uxa Wenzel, verwundet bei Arbesau Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Kapitanleutnants: Rieper Josef Hauck Leopold Oberleutnants: Riera v.RittersheimKarl Kellner Karl, verwundet bei Arbesau Weber v. Treuenfels Nikolaus Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Smith Karl Gangler Franz, ver- wundet bei Leipzig Schopf Josef Unterleutnants: Khek v. Schwarzbach Johann Hildebrand Karl Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz Hoger Josef Hrusch Peter Schuha Jakob Trinchiery Karl Gloser Karl (Bataillons- adjutant) Hanke Franz, schwer verwundetbei Leipzig Fahnriche: Franz Johann Staud Josef Kroll Anton, verwundet bei Leipzig Wehner Josef Ehrlich Ignaz Riischanek Johann Hunka Franz Wetzlar v. Planken- stern Josef, Freiherr Lischke Franz Swieteczky Ignaz Fischer Johann Padier Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Hacke Karl, Freiherr v., schwer verwundet bei Leipzig und bald dar- auf seinen Verletzun- gen erlegen Prinz Martin, f bei Leipzig Koberwein Alois Heg Karl Webel Valentin, ver- wundet bei Leipzig Sehoner Johann Woborzil Wenzel Schalowitz Wenzel Lego Johann Oberdorf Josef 01iwa Andreas Heg Ferdinand Langer Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz, ver- wundet bei Leipzig Klein Josef, verwundet bei Leipzig Lang Balthasar (Regi- mentsadjutant) © 40 ® Orany Wenzel Sdilierbach Franz Heigel Anton Schmiedt Johann Riischak Johann Lerner Karl Kadetten: Brada Gottfried, ver- wundet bei Leipzig Ordinare: Jung Johann, ver- wundet bei Leipzig D’Anthon Ignaz Meyer Karl, ver- wundet bei Leipzig Jung Karl Ex propriis: Czabek Johann Stracke Josef Jung Wilhelm Hermann Josef Hofmann Ignaz Horodynski Franz. verwundet bei Leipzig Vom Štabe: Katzwendel Franz Zadolsky Ignaz Regiments-: Hundt Benjamin Weinecke August Hrabovsky Alexander Stutterheim Heinrich Kaplan: Porsche Gottfried Feldarzt: Sommer Paul, Dr. Hauptmann-Auditor: Schanke Josef Hauptmann-Rechnungsfiihrer : Angermeyer Friedrich Regimentsadjutant: Fahnrich Lang Balthasar Bataillonsadjutanten: Leutnants Bellosits Gabriel Gloser Karl Regimentsagent: Dembsher Ignaz in Wien 1814 . Oberst: Soldner v. Soldenhofen Josef Oberstleutnant: Karg Johann v. Majore: Scherer Andreas, Chev. Khek v. Schwarzbach Philipp (befordert hiezu 10. Janner) Altenberg Johann Angermeyer Friedrich Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Bernhard Prahi Franz J-Iauptleute: Mende Johann (12. Juni als Major zum Infan- terieregiment Nr. 42) Fecondo Josef, ver- wundet bei Lyon Richter Ignaz Reigenzahn Anton Mende Johann Hillebrand Karl Stoli Alois Nicolaus v. Ehramfeld Josef ©41 ® Casanova Karl Klitseh Georg Mayern Josef Bernt Ignaz Pietsch v. Wallishofen Lischke Franz Heinrich, f 20. Marž Swietetzky Ignaz bei Lyon Bohm Balthasar Rieper Josef Hartlieb Friedrich Hauek Leopold Burdina Rudolf Braunhoffer Josef Mayer Adalbert Richter Ferdinand Angermeyer Ferdinand Miiffling Ernst, Frei- herr v. Kapitanleutnants: Franz Franz Mori Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl, verwundet bei Lyon Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr, verwundet bei Lyon Gangler Franz Schopf Josef Zimmermann Josef Fischer Josef Pacher Anton Schima Johann Rinagel Balthasar Maurer Sebastian Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Bellositz Gabriel Triebling Johann (Ba- taillonsadjutant) Uxa Wenzel Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Franz Johann Staud Josef Kroll Anton Wehner Josef, auf einer Kurierfahrt von den Franzosen gefangen Ehrlich Ignaz Oberleutnants: Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Wagner Josef Hoger Josef Hrusch Peter Trinchiery Karl Gloser Karl Unterleutnants: Riischanek Johann Hunka Franz Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Klein Josef Krug Johann Miiller Josef Ziegler Franz Tarrasch Emmerich Preisler Friedrich Orany Wenzel Hanke Franz Heg Ferdinand Koberwein Alois Heg Karl Webel Valentin, ver- wundet bei Lyon Schoner Johann Woborzil Wenzel Schalowitz Wenzel Hawlik Adalbert Oberdorf Josef 01iwa Wenzel Langer Josef Schlierbach Franz Hundt Benjamin Weinecke August Hrabovsky Alexander Jung Johann, vermigt bei Lyon Czabek Johann Stutterheim Heinrich D’Anthon Ignaz Hlaftur Anton Horodynski Franz @ 42 ® Brada Gottfried Stracke Josef Mayer Karl Vladich Josef Thomek Josef Ertel Nikolaus Braunhofer Johann Wania Ernst Stickel Friedrich Regiments-: Jung Wilhelm Hoffmann Ignaz Fahnridie: Jung Karl Weirotter Sommer Johann Orlando Limbach Friedrich Hermann Josef Loschan Gottfried Berglas Eitelberger Ludwig Kadetten: Katzwendel Franz Zadolsky Ignaz Machaczek Wenzel Doležal Schneider Johann Lawatschek Johann Bisdiinsky Wenzel Fecondo Anton Weigelt Franz Hauner Wenzel Thurn, Graf Frauenberg Josef 01iwa Josef Hruschka Johann Vom Kaplan: Porsche Gottfried Hauptmann-Auditor: Schanke Josef Feldarzt: Sommer Paul, Dr. Hauptmann-Rechnungsfuhrer: Anger- meyer Friedrich Regimentsagent: Štabe: Regimentsadjutant: Oberleutnant Kallaus Franz Bataillonsadjutanten: Heigel Anton, Leutnant Triebling Johann, Leutnant Hauser Wenzel, Leutnant Thomek Josef, Fahnridi Dembsher Ignaz 1815 . Oberst: Soldner v. Soldenhofen Josef Oberstleutnant: Karg Johann Gottlieb v. Majore: Scherer Andreas, Ritter v. Wodniansky Anton, Freiherr v. (2. Landwehrbataillon) Wecks Karl v., Russ. Wladimir-Ordens-Ritter 3., Preugischer Orden pour le merite (1. Landwehrbataillon; anhertrans- feriert 7. August vom 5. Jagerbataillon) Khek v. Schwarzbach Philipp Mazzoni Peter © 43 ® 1801—1825 ReuB. Angermayer Fried¬ rich v. Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Konrad Bernhard Prahi Franz Fecondo Josef Hillebrand Karl Mayer Adalbert Wend Friedrich August, Freiherr v. Richter Ferdinand Ang'ermeyer Ferdi¬ nand v. Gangler Franz Schopf Josef Fischer Johann Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schvvarzbach Johann Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Triebling Johann Uxa Wenzel Kotz Marquard, Frei¬ herr v. Miiller Josef Franz Johann Kroll Anton Wehner Josef Ehrlich Ignaz Riischanek Johann Hunka Franz Hauptleute: Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Klitsch Georg Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Kapitanleutnants: Miiffling Ernst Werner, Freiherr v. Franz Franz Mori Franz Clesius Jakob Oberleutnants: Pacher Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Hoger Josef Trinchiery Karl Jurein Franz Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Heg Karl Maurer Sebastian Unterleutnants: Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Klein Josef Krug Johann Ziegler Franz Orany Wenzel Schlierbach Franz Heigel Anton (Batail- lonsadjutant) Hundt Benjamin Hauck Leopold Lischke Franz Swietetzky Ignaz Bohm Balthasar Hartlieb Friedrich v. Burdina Rudolf De Gaigne Ludwig, Chev. Riera v. Rittersheim Karl Bediinie v. Lažan Franz, Freiherr Hablitschek Adalbert Slama v. Freyenstein Anton Webel Valentin Sdioner Johann Woborzil Wenzel Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef 01iwa Wenzel Heg Ferdinand Langer Josef Weinecke August Hrabovsky Alexander Jung Johann Hauser Wenzel (Batail- lonsadjutant) Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. D’Anthon Ignaz Hlaftur Anton Horodynski Franz v. © 44 ® 1801 — 1825 ReuB. Brada Gottfried Stracke Josef Mayer Karl Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lonsadjutant) Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braun- hof Johann Wania Ernest Ordinare: Trindiiery Wenzel Fahnriche : Stickel Friedrich Jung Karl Sommer Johann Limbach Friedrich Hermann Josef Loschan Gottfried Eitelberger Ludwig Beitler Johann Doleczal Kadetten: Ex propriis: Jung Wilhelm Katzwendel Franz Vom Štabe: Schneider Johann Lawatschek Johann Bischinsky Wenzel Fecondo Anton Weigelt Franz Hauner Wenzel Biedermann Frauenberg Josef Hofmayer Karl Zadolsky Ignaz Machatczek Wenzel 01iwa Josef Hammer Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Sdianke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Sommer Paul, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich v., Hauptmann Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Heigel Anton, Unterleutnant Hauser Wenzel, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich Regimentsagent: Dembsher Ignaz in Wien 1816 . Oberst: Soldner v. Soldenhofen Josef Oberstleutnant: Karg Johann Gottlieb v. Majore: Scherer Andreas, Ritter v. Wecks Karl v., Russ. Wladimir-Ordens-Ritter 3., Preugischer Orden pour le merite Khek v. Schwarzbach Philipp Mazzoni Peter (tritt 16. Juli in den Ruhestand) Wodniansky v. Wildenfeld Anton, Freiherr (2. Land- wehrbataillon) @ 45 ® 1801 — 1825 ReuB. Angermayer Fried¬ rich v. Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Konrad Bernhard Prahi Franz Hillebrand v. Stalpe Karl Stoli Alois Angermeyer Ferdi¬ nand v. Miiffling Ernest Werner, Freiherr v. Fischer Johann Pacher Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Maurer Sebastian Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Uxa Wenzel Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Franz Johann Kroll Anton Wehner Josef Ehrlich Ignaz Riischanek Johann Hunka Franz Laube Franz Slowak Anton Stadter Franz Hauptleute : Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Hauck Leopold Lischke Franz Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Kapitanleutnants : Franz Franz Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Oberleutnants: Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Hoger Josef Trinchiery Karl Jurein Franz Gschrai Franz, Frei¬ herr v. Gloser Karl Hanke Franz Kobervvein Alois Unterleutnants: Klein Josef Krug Johann Ziegler Franz Preisler Friedrich Orany Wenzel Sdilierbach Franz (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) Heigel Anton (Batail- lonsadjutant) Hundt Benjamin Weinecke August Bohm Balthasar Arutinovidi Gregor Hartlieb Friedrich v. Burdina Rudolf Wend Friedrich August, Freiherr v. Richter Ferdinand De Gaigne Ludwig, Chev. Bechinie v. Lažan Franz Hablitschek Adalbert Gangler Franz Heg Karl Webel Valentin Herbert Josef, Frei¬ herr v. Schoner Johann Woborzil Wenzel Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Wenzel Heg Ferdinand Langer Josef Triebling Johann Hrabovsky v. Hrabova Alexander Jung Johann Hauser Wenzel (Batail- lonsadjutant) Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. D’Anthon Ignaz Hlaftur Anton Young Gustav Horodynski Franz v. Brada Gottfried @ 46 @ Fahnriehe: Stracke Josef Mayer Karl Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lonsadjutant) Loschan Gottfried Wrba Adalbert Beitler Johann Eitelberger Ludwig Ordinare: Trinchiery Wenzel Ballan Josef Mihallich Georg Ritter Ludwig v. Wiesner Franz Schneider Johann Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braunhof Johann Wania Ernest Lawatschek Johann Bischinsky Wenzel Fecondo Anton Kadetten: Ex propriis: Katzwendel Franz Zadolsky Ignaz 01iwa Josef Mlikofsky v. Lhotta Franz, Ritter Weigelt Franz Hauner Wenzel Jung Karl Sommer Johann Limbach Friedrich Hermann Josef. Biedermann Frauenberg Josef Hofmayer Karl Jung Wilhelm Heg Josef Fiigner Josef v. Jellinek Josef Menschel Andreas Vom Štabe: Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Sommer Paul, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich v., Hauptmann Regiments-Knabenerziehungshaus Franz, Unterleutnant Regimentsagent: Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Heigel Anton, Unterleutnant Hauser Wenzel, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich Kommandant: Schlierbach zu Kosmanos, Dembsher Ignaz in Wien 1817 . Oberst: Soldner v. Soldenhofen Josef Oberstleutnant: Karg Johann v. Majore: Scherer Andreas, Ritter v. Wecks Karl v., Russ. Wladimir-Ordens-Ritter 3., Preugischer Orden pour le merite (1. Landwehrbataillon; tritt 16. Juli in den Ruhestand) Khek v. Schwarzbach Philipp Wodniansky v. Wildenfels Anton (2. Landwehrbataillon) ■© 47 ® Angermeyer Friedrich v. Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Konrad Bernhard, Goldene Tapferkeits- medaille Prahi Franz Hillebrand Karl Stoli Alois Angermeyer Ferdi¬ nand v. Miiffling Ernst Werner, genannt Weig, Frei- herr v. Fischer Johann Pacher Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Maurer Sebastian Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Uxa Wenzel Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Franz Johann Wehner Josef Riischanek Johann Hunka Franz Laube Franz Slowak Anton Stadter Franz Klein Josef Krug Johann Hauptleute: Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Hauck Leopold Lischke Franz Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Kapitanleutnants: Franz Franz Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Oberleutnants: Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Hoger Josef Jure in Franz Gldser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Heg Karl Webel Valentin Unterleutnants: Ziegler Franz Preisler Friedrich Schlierbach Franz (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) Heigel Anton (Batail- lonsadjutant) Hundt Benjamin Weinecke August Hrabovsky v. Hrabova Alexander Bohm Balthasar Arutinovich Gregor Hartlieb Friedrich v. BurdinaRudolf, Goldene T apferkeitsmedaille Wend Friedrich August, Freiherr v. Richter Ferdinand De Gaigne Ludwig, Chev. Bechinie v. Lažan Franz Hablitschek Adalbert Gangler Franz Herbert Josef, Frei¬ herr v. Schoner Johann Woborzil Wenzel, Silb. Tapferkeitsmedaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v., 01iwa Wenzel Heg Ferdinand Langer Josef Triebling Johann Jung Johann Hauser Wenzel (Batail- lonsadjutant) Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. D’Anthon Ignaz Hlaftur Anton Young Gustav, Frei¬ herr v. Brada Gottfried ® 48 ®> Fahnriche: Stracke Josef Mayer Karl Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lons adjutant) Loschan Gottfried Wrba Adalbert Beitler Johann Eitelberger Ludwig Ordinare: Ritter Ludwig v. Trinchiery Wenzel Ballan Josef Mihalličh Georg Salis Georg, Frei- herr v. Mazzoni Diego de Wiesner Franz Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braun- hof Johann Wania Ernst Schneider Johann Lawatschek Johann Bischinsky Wenzel, Silb. Tapferkeitsmedaille Kadetten: Ex propriis: Katzwendel Franz Zadolsky Ignaz 01iwa Josef Mlikofsky v. Lhotta Franz, Ritter Heg Josef Vom Štabe: Jung Karl Sommer Johann Limbaeh Friedrich Hermann Josef Weigelt Franz Hauner Wenzel Frauenberg Josef Hofmayer Karl Jung Wilhelm Fiigner Josef v. Menschel Andreas Jellinek Josef Unruh Karl August v., Kastner Josef Fischer Johann Kautnik Karl Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Sommer Paul, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Anger- meyer Friedrich, Hauptmann Regimentsadjutant: Kallaus Franz Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Heigel Anton, Unterleutnant Hauser Wenzel, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich Regiments-Knabenerziehungshaus zu Kosmanos, Kommandant: Schlierbach Franz, Unterleutnant ® Regimentsagent: Dembsher Ignaz in Wien 1818. Oberste; Soldner v. Soldenhofen Josef, Regimentskommandant Vandoni Karl, Eis. Kronenorden-Ritter 3. Oberstleutnant: Karg Johann v. Majore:- Scherer Andreas, Ritter v. Khek v. Schwarzbach Philipp Wodniansky v. Wildenfels Anton, Freiherr (2. Landvvehr- bataillon) @ 49 ® 1801 — 1825 ReuB. Angermeyer F riedrich v. Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Konrad Bernhard, Goldene Tapferkeits- medaille Prahi Franz Hillebrand Karl Nicolaus v. Ehramfeld Josef Angermeyer Ferdi¬ nand v. Miiffling Ernst Werner, genannt Weig, Frei- herr v. Fischer Johann Pacher Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Maurer Sebastian Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Uxa Wenzel Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Wehner Josef Hunka Franz Laube Franz Slowak Anton Stadter Franz Klein Josef Krug Johann Hauptleute: Casanova Karl v. Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Hauck Leopold Lischke Franz Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar Kapitanleutnants: Franz Franz Clesius Jakob Riera v. Rittersheim Karl Oberleutnants: Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant). Hoger Josef Jurein Franz Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Heg Karl Webel Valentin Unterleutnants: Ziegler Franz Preisler Friedrich Schlierbach Franz (Kom- maridant des Erzie- hungshauses) Heigel Anton (Batail- lonsadjutant) Hundt Benjamin Weinecke August Hrabovsky v. Hrabova Alexander Arutinovich Gregor Hartlieb Friedrich v. Burdina Rudolf, Goldene T apf erkeitsmedaille Wend Friedrich August, Freiherr v. Richter Ferdinand De Gaigne Ludwig, Chev. Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Hablitschek Adalbert Gangler Franz Herbert v. Ratheal Josef, Freiherr Schoner Johann Woborzil Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Wenzel Heg Ferdinand Langer Josef Triebling Johann Jung Johann Hauser Wenzel (Batail- lonsadjutant) Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. D’ Anthon Ignaz Hlaftur Anton Young Gustav, Frei¬ herr v. Brada Gottfried @ 50 ® Stracke Josef Mayer Karl Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lonsadjutant) Loschan Gottfried Wrba Adalbert Beitler Johann Eitelberger Ludvvig Wiesner Franz Ordinare: Ritter Ludwig Georg v. Trinchiery Wenzel Ballan Josef Mihallich Georg Fahnriche: Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braunhof Johann Wania Ernest Schneider Johann Lawatschek Johann Jovich Elias Bischinsky Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Kadetten: Salis Georg, Frei- herr v. Mazzoni Diego de Ex propriis: Mlikofsky v. Lhotta Franz, Ritter Jung Karl Sommer Johann Limbach Friedrich Hermann Josef Weigelt Franz Hauner Wenzel Frauenberg Josef Hofmayer Karl Fugner Josef v. Unruh Karl August v. Szeyka v. Mascheva Johann Pečk Josef v. Schwanda v. Sem- sdiiitz Anton Vom Štabe: Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Sommer Paul, Dr. Regimentsrechnungsfuhrer: Schwarzenberg Josef, Oberleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu Kosmanos, Kommandant: Schlierbach Franz, Unterleutnant Regimentsagent: Unbesetzt Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Heigel Anton, Unterleutnant Hauser Wenzel, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich 1819 . Oberste: Soldner v. Soldenhofen Josef, Regimentskommandant Vandoni Karl, Eis. Kronenorden-Ritter 3. Oberstleutnants: Karg Johann v. Aufmesser August (Professor in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt, 23. Februar zugeteilt hieher) @51 ® 1801 — 1825 ReuB. Majore: Scherer Andreas, Ritter v. Khek v. Schwarzbach Philipp Thurn Josef, Graf (1. Landwehrbataillon, anhertransferiert 16. Juni) Wodniansky v. Wildenfeld Anton, Freiherr (2. Landwehr- bataillon, transferiert 16. Juni zu Argenteau, t 9- No¬ vember 1825 in Eger) Limpenz de Donrath August (2. Landwehrbataillon, anher¬ transferiert 16. Juni) Angermeyer Friedrich v. Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Konrad Bernhard, Goldene Tapferkeits- medaille Prahi Franz Hillebrand Karl Angermeyer Ferdi¬ nand v. Miiffling Ernst Werner, genannt Weig, Frei¬ herr v. Fischer’ Johann Pacher Anton Schima Josef Rinagel Balthasar Maurer Sebastian Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Kotz Marquard, Frei¬ herr v. Miiller Josef Wehner Josef Hunka Franz Hauptleute: Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Hauck Leopold Lischke Franz Kapitanleutnants: Franz Franz Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Oberleutnants: Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Hoger Josef Unterleutnants: Laube Franz Slowak Anton Stadter Franz Klein Josef Krug Johann Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar Arutinovich Gregor Hartlieb Friedrich v. Wend Friedrich August, Freiherr v. Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Hablitschek Adalbert Jurain Franz Glbser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Schoner Johann Woborzil Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Oberdorf Josef v. Ziegler Franz Preisler Friedrich Schlierbach Franz (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) @ 52 @ Heigel Anton (Batail- lonsadjutant) Hundt Benjamin Weinecke August (Ba- taillonsadjutant) Stracke Josef Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lorisadjutant) Limbach Friedrich Hermann Josef Loschan Gottfried Wrba Adalbert Beitler Johann Hrabovsky v. Hrabova Alexander Jung Johann Hauser Wenzel Czabek Johann Fahnriche: Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braunhof Johann Eitelberger Ludwig Wiesner Franz Schneider Johann Lawatschek Johann Wania Ernest Stutterheim Heinrich v. Hlaftur Anton Young Gustav, Frei- herr v. Jung Karl Sommer Johann Jovich Elias Bischinsky Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Weigelt Franz Hauner Wenzel Ordinare: Ritter Ludwig Georg Trinchiery Wenzel Ballan Josef Mihallich Georg Kadetten: Salis Georg, Frei- herr v. Mazzoni Diego de Ex propriis: Mlikofsky v. Lhotta Franz, Ritter Fiigner Josef v. Pečk Josef v. Schwanda v. Sem- schiitz Anton Karnitschnig Anton Rapp v. Frauenthal Ferdinand Mullich v. Gallenberg Anton Vom Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Biittner Ferdinand, Dr. Regimentsredmungsfiihrer: Schvvarzenberg Josef, Oberleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu Franz, Unterleutnant Štabe: Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Heigel Anton, Unterleutnant Weinecke August, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich Laibadi, Kommandant: Schlierbach Regimentsagent: Unbesetzt @ 53 ® Oberste: Soldner v. Soldenhofen Josef, Regimentskommandant Vandoni Karl, Eis. Kronenorden-Ritter 3. Oberstleutnants: Karg Johann v. Aufmesser August (Professor in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Majore: - Scherer Andreas, Ritter v. Khek v. Schwarzbaeh Philipp Thurn Josef, Graf, Kammerer (1. Landwerbataillon) Limpenz de Donrath August (2. Landwehrbataillon) 1820 . Angermeyer Friedrich v. Kostoletzky v. Sladowa Franz Mally Konrad Bernhard, Goldene Tapferkeits- medaille Prahi Franz Hillebrand Karl Angermeyer Ferdi¬ nand v. Franz Franz Fischer Johann Pacher Anton Sdiima Josef Rinagel Balthasar Maurer Sebastian Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Wehner Josef Hauptleute: Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Lischke Franz Kapitanleutnants: Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Oberleutnants: Khek v. Schwarzbach Johann Pierbaum Johann Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Hoger Josef Jurain Franz Gloser Karl Unterleutnants: Hunka Franz Laube Franz Slowak Anton Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar Arutinovich Gregor Hartlieb Friedrich v. Wend Friedrich August, Freiherr v. Schiwitz v. Schiwitz- hofen Anton Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Hablitschek Adalbert Hanke Franz Koberwein Alois (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) Schoner Johann Woborzil Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Oberdorf Josef v. Stadter Franz Klein Josef Krug Johann ® 54 -a) Ziegler Franz Preisler Friedrich Sehlierbach Franz Heigel Anton Hundt Benjamin Weinecke August (Ba- taillonsadjutant) Hrabovsky v. Hrabova Alexander Jung Johann (Batail- lonsadjutant) Hauser Wenzel Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. Hlaftur Anton Young Gustav, Frei- herr v. Brugnak Ferdinand Stracke Josef Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lonsadjutant) Eitelberger Ludwig Wiesner Franz Sdmeider Johann Lawatschek Johann Fahnriche: Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braunhof Johann Bischinsky Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Weigelt Franz Hauner Wenzel Leiner Konstantin Loschan Gottfried Wrba Adalbert Schmiedsfelden Josef v. Latsdier Josef Steinach Heinridi, Graf Ordinare: Ritter Ludwig Georg Trindiiery Wenzel Ballan Josef Mihallich Georg Salis Georg, Frei- herr v. Mazzoni Diego de Kadetten: Regiments-: Schwarzenberg Josef Mlikofsky Franz Fiigner Josef v. Pečk Josef v. Fischer Johann Schvvanda v. Sem- schiitz Anton Karnitschnig Anton Mullich v. Gallenberg Anton Rougier Johann v. Guttdies Alois Franz Vom Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Biittner Ferdinand, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Sdrvvarzenberg Josef, Oberleutnant Štabe: Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten : Jung Johann, Unterleutnant Weinecke August, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich Koberwein Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant. Johann, Oberleutnant Regimentsagent: Unbesetzt e> 55 ® 1821 . Oberst: Karg Johann, Edler v. Oberstleutnants: Aufmesser August (Professor in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Seherer Andreas, Ritter v. Majore: Waldstatten Josef, Freiherr v. (tritt 25. Mai in den Ruhe- stand) Angermeyer Friedrich v. Oreskovich v. Breitenthurn Franz (anhertransferiert 28. Marž von Bellegarde) Thurn Josef, Graf, Kammerer (1. Landwehrbataillon) Limpenz de Donrath August (2. Landwehrbataillon, wird 28. September Platzmajor in Wien) Kostoletzky v. Sladowa Franz Prahi Franz Hillebrand Karl Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Angermeyer Ferdi¬ nand v. Franz Franz Fischer Johann Schima Josef Rinagel Balthasar Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Hauptleute: Mayern Josef Bernt Ignaz Rieper Josef Lischke Franz Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Kapitanleutnants: Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Oberleutnants: Pierbaum Johann ' Stransky Wenzel Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Hoger Josef Jurain Franz Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Bohm Balthasar Arutinovich Gregor Leveling Christoph Nieberg Friedrich Thomann Ernst Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Hablitschek Adalbert Schoner Johann Woborzil Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Wenzel Moll Josef ® 56 @ Unterleutnants: Kotz Marq., Freiherr v. Miiller Josef Wehner Josef Hunka Franz Laube Franz Slowak Anton Stadter Franz Klein Josef Stracke Josef Vladich Josef Thomek Josef (Batail- lonsadjutant) Ertel Nikolaus Braunhofer v. Braunhof Johann (Bataillons- adjutant) Ordinare: Ritter Ludwig Georg v. Trindiiery Wenzel Ballan Josef Mihallich Georg Salis Georg, Frei¬ herr v. Mazzoni Diego de Krug Johann Ziegler Franz Preisler Friedrich Schlierbach Franz Heigel Anton Hundt Benjamin Weinecke August (Ba- taillonsadjutant) Fahnriche : Leiner Konstantin Wrba Adalbert Eitelberger Ludwig Schneider Johann Lawatczek Johann Mandich Demeter Kadetten: Regiments-: Mlikofsky v. Lhotta Franz Pečk Josef v. Karnitsdmig Anton Mullich v. Gallen- berg Anton Rougier Johann v. Vom Štabe: Jung Johann Hauser Wenzel Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. Hlaftur Anton Brugnak Ferdinand Bischinsky Wenzel Weigelt Franz Schmiedsfelden Josef Latscher Josef Steinach Heinrich, Graf Rinagel Karl Ex propriis: Schwarzenberg Josef Heg Josef Sajowitz Michael Fiigner Josef Fischer Johann Paulin Josef Guttches Alois Franz Menz Karl Johann Schkren Alois Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Biittner Ferdinand, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Schvvarzenberg Josef, Oberleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Koberwein Johann, Oberleutnant Regimentsagent: Pitter Johann in Wien Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Weinecke August, Unterleutnant Thomek Josef, Fahnrich Braunhofer v. Braunhof Johann, Fahnrich © 57 ® 1822 . Oberst: Karg Johann, Edler v. Oberstleutnants: Aufmesser August (Professor in der Militarakademie zu W iener-Neustadt) Scherer Andreas, Ritter v. Majore: Angermeyer Friedrich v. Oreskovich v. Breitenthurn Franz Thurn Josef, Graf, Kammerer (1. Landwehrbataillon) Eschermann Wilhelm, Edler v. (2. Landwehrbataillon) Prahi Franz Hillebrand Karl Nicolaus v. Ehramfeld Josef Casanova Karl v. Bernt Ignaz Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert Slama v. Freyenstein Anton Le Bert de Baar Karl Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Schwarzbach Johann Pierbaum Johann Stransky Wenzel Slowak Matthias Stadter Franz Klein Josef Ziegler Franz Hauptleute: Rieper Edler v. Rhein- wald Josef Swietetzky v. Czernetitz Ignaz B5hm Balthasar Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Kapitanleutnants: Dobrowsky Martin Fischer Johann Oberleutnants: Kallaus Franz (Regi- mentsadjutant) Iloger Josef Jurain Franz Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Schoner Johann Unterleutnants: Schlierbach Franz Heigel Anton Hundt Benjamin Weinecke August Leveling Christoph Angermayer Ferdinand Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Schima Josef Rinagel Balthasar Woborzil Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Wenzel Moll Josef Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Hauser Wenzel Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. Hlaftur Anton @ ' 58 ® Brugnak Ferdinand Stracke Jo sef (Batail- lonsadjutant) Vladich Josef Bisehinsky Wenzel Weigelt Franz Latscher Josef Steinach Heinrich, Graf Rinagel Karl Ritter Ludwig Georg v. Thomek Josef (Batail- lonsadjutant) Ertel Nikolaus Losdian Gottfried Eitelberger Ludwig Fahnriehe: Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Salis Georg, Freiherr v. Mazzoni Diego v. Kemsky Ludwig v. Lichtenberg Seyfried, Graf Wiesner Franz (Batail- lonsadjutant) Sdineider Anton Lawatsdiek Johann Mandich Demeter Fiigner Josef Steinach Gustav, Graf Kolbe Johann Boichetta Dionysius Glatter Franz Ordinare: Trinchiery Wenzel Ballan Josef Vandoni Josef Zipperer v. Schaden- stein Philipp Friihbauer Franz Regiments-: Mlikofsky v. Lhotta Franz Kadetten: Pečk Josef v. Karnitschnig Anton Mullich v. Gallenberg Anton Karg Karl, Edler v. Rougier Johann v. Guttches Alois Franz Menz Karl Johann Schrockinger Adalbert Ville Johann de Fichtel Karl Vom Štabe: Tapp v. Tappenberg Eduard Zierheim Sigismund, Freiherr v. Ex propriis: Heg Josef Sajowitz Michael Fischer Johann Paulin Josef Schkrem Alois Schurda Johann Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Forrer David, Dr., Gold. Zivilehrenmedaille Regimentsrechnungsfuhrer: Sdivvarzenberg Josef, Oberleutnant Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Stracke Josef, Unterleutnant Thomek Josef, Unterleutnant Wiesner Franz, Unterleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant. Koberwein Alois, Oberleutnant Regimentsagent: Pitter Johann in Wien ® 59 ® 1801 — 1825 ReuB. 1823 . Oberst: Karg Johann, Edler v., Regimentskommandant Oberstleutnants: Aufmesser August (Professor in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Scherer Andreas, Ritter v. Majore: Angermeyer Friedrich v. Oreskovich v. Breitenthurn Franz Thurn Josef, Graf, Kammerer (1. Landwehrbataillon) Eschermann Wilhelm, Edler v. (2. Landwehrbataillon) Hauptleute: Prahi Franz, geb. in Gebsattel (Fran- ken) 1772 (verheiratet), beim Gre- nadierbataillon Hillebrand Karl v., geb. in Potzlar (Miinster) 1771, beim Grenadier- bataillon Nicolaus v. Ehramfeld Josef, geb. in Pawlowitz (Bohmen) 1775, Adju¬ tant beim Inhaber Casanova Karl v., geb. in Pirmont 1779 (verheiratet) Bernt Ignaz, geb. in Lobau (Bohmen) 1777 Rieper Josef, Edler v. Rheinwald, geb. in Sillian (Tirol) 1769 (ver¬ heiratet) Swietetzky v. Czernetitz Ignaz, geb. in Werschetz 1780 (verheiratet) Bohm Balthasar, geb. in Reuten (Siebenburgen) 1761 Nieberg Friedrich, geb. in Osnabriick (Hannover) 1786, Franz. Ehren- legion-R. Leveling Christoph, geb.inTrier 1767 (verheiratet) Clesius Jakob v., geb. in Ehrenbreit- stein 1781 (verheiratet) Riera v. Rittersheim Karl, geb. in Prag 1790 Bechinie v. Lažan Franz, Ritter, geb. in Cernetitz (Bohmen) 1788 Kapitanleutnants: Hablitschek Adalbert, geb. in Niirn- berg 1787, Adjutant beim General- kommando in Graz Dobrowsky Martin, geb. in Eger 1788, Lehrer in Wiener-Neustadt Tauber v. Taubenberg Anton, geb. in Eger 1787 (verheiratet), beim Ge¬ neralštab in Wien Fischer Johann, geb. in Lieben (Bohmen) 1769 (verheiratet) Schima Josef, geb. in Tachowitz (Bohmen) 1780 (verheiratet) Slama v. Freyenstein Anton, geb. in Briinn 1789 (verheiratet) Oberleutnants: Le Bert de Baar Karl, geb. in Eis- leben 1762 (verheiratet) Nicolaus v. Ehramfeld Anton, geb. in Chlum (Bohmen) 1771 (ver¬ heiratet) Khek v. Sdrvvarzbach Johann, geb. in Ropczyce (Galizien) 1790, beim Grenadierbataillon Pierbaum Johann, geb. in Bruck a./L. 1789 © 60 © Stransky Wenzel, geb. in Jičin 1792, beim Grenadierbataillon Kallaus Franz, geb. in Nachod 1780, Regimentsadjutant, kurzsichtig Hoger Josef, geb. in Prognik (Boh- men) 1780 Jurain Franz, geb. in Prag 1792, bei der Katastralvermessung Gloser Karl, geb. in Prag 1789 Hanke Franz, geb. inVoitsdorf (Boh- men) 1772 (verheiratet) Koberwein Alois, geb. in Bohm.-Leipa 1792, kurzsichtig (Kommandant des Erziehungshauses) Schoner Johann, geb. in Triest 1772, pens. 16. Oktober Woborzil Wenzel, geb. in Malschen (Bohmen) 1784, Silberne Tapfer- keitsmedaille Schalowitz Wenzel, geb. in Libofitz (Bohmen) 1788 Oberdorf Josef v., geb. in Zombor 1792 01iwa Wenzel, geb. in Libochowitz (Bohmen) 1790 Moll Josef, geb. in Innsbruck 1785 Kotz Marquard, Freiherr v., geb. in Prag 1793 Wehner Josef, geb. in Tetschen 1787 Laube Franz, geb. in Tetschen 1789 Slowak Matthias, geb. in Baumgarten (Niederosterreich) 1790 Unterleutnants: Stadter Franz, geb. in Theresienstadt 1782, wird 17. Oktober Ober- leutnant Klein Josef, geb. in Allerweiler (Pfalz) 1771 (verheiratet) Ziegler Franz, geb. in Regensburg 1780 (verheiratet) Schlierbach Franz, geb. in Kamnitz (Bohmen) 1766 Heigel Anton, geb. in Theresienstadt 1792, beim Grenadierbataillon Hundt Benjamin, geb. in Bautzen (Sachsen) 1774 Weinecke August, geb. in Naumburg (Sadisen) 1791 Hauser Wenzel, geb. in Leitmeritz 1786, Konskriptionsrevisor Czabek Johann, geb. in Loučin (Boh¬ men) 1792 Stutterheim Heinrich v., geb. in San- gershausen (Sachsen) 1796 Hlaftur Anton, geb. in Podčbrad 1796, kurzsichtig, Brigadeadjutant in Lai- bach Brugnak Ferdinand, geb. in Lemberg 1795 Stracke Josef, geb. in Altherzdorf (Bohmen) 1789 Vladich Josef, geb. in Drobak (Sla- wonien) 1793 Thomek Josef, geb. in Tschokau (Boh¬ men) 1777 (verheiratet) Ertel Nikolaus, geb. in Bergreichen- stein (Bohmen) 1794 Loschan Gottfried, geb. in Aschach (Niederosterreich) 1796, bei der Katastralvermessung Eitelberger Ludwig, geb. in Czerno- witz 1797 Wiesner Franz, geb. in Kuklena bei Koniggratz 1788 (Bataillonsadjut.) Schneider Anton, geb. in Blehvedel (Bohmen) 1775 (verheiratet) Lawatschek Friedrich, geb. in Prag 1798 Mandich Demeter, geb. in Gračac (Kroatien) 1791, Silberne Tapfer- keitsmedaille Bischinsky Wenzel, geb. in Berloch (Bohmen) 1777 (verheiratet), Sil¬ berne Tapferkeitsmedaille ■© 61 ® lSOl — 18 25 Reu 13, Fahnridie: Weigelt Ignaz, geb. in Walddorfel (Bohmen) 1774 (verheiratet) Latscher Josef, geb. in Laibach 1799 Steinadi Heinrich. Graf, geb. in Graz 1800 Rinagel Karl, geb. in Cattaro 1800 Ritter Ludwig Georg v., geb. in Neu- stadl (Hannover) 1799 Schwarzenberg Josef, geb. in Prag 1801 Mihallich Georg, geb. in Mihaloselo (Kroatien) 1798 Salis Georg, Freiherr v., geb. in Prag 1799 Mazzoni Diego v., geb. in Dallamono 1793 Kempsky Ludwig v., geb. in Pilsen 1800 Lichtenberg Sevfried, Graf, geb. in Laibach 1802 Fiigner Josef, geb. in Leitmeritz 1801 Kolbe Johann, geb. in Braunau (Ober- osterreich) 1802 Boichetta Dionysius Glatter Franz Thelen Konrad v. Fischer Johann, geb. in Žara 1798 Watzl Franz, geb. in Pregburg 1804 Gureczky Ludwig, Freiherr v., geb. in Krakau 1803 Kadetten: Ordinare: Trinchiery Wenzel, geb. in Kissingen (Oberosterr.) 1796 Ballan Josef, geb. in Žara 1801 Vandoni Josef, geb. in Mailand 1802 Zipperer v. Schachen- stein Philipp, geb. in Graz 1802, bei der Katastralver- messung Friihbauer v. Rheims- feld Franz, geb. in Feldkirch 1805 Fichtel Karl, geb. in Feldkirchen (Kara¬ ten) 1804 Regiments-: Mlikofsky v. Lotta Franz Pečk Josef v. Karnitschnig Anton Mullich v. Gallenberg Anton Karg Karl, Edler v. Guttches Alois Franz Menz Karl Johann Schrockinger Adalbert De Ville Johann Tapp v. Tappenberg Eduard Zierheim Sigismund, Freiherr v. Maerz v. Maerzthal Ign. Marenzi Franz, Frei¬ herr v. Ex propriis: Heg Josef Sajowitz Michael Paulin Josef Schkrem Alois Schurda Johann Leveling Paul Bischinsky Franz Schneider Josef Dany Heinrich Steiner Raimund Khun Karl Haagen Gustav Adolf, Freiherr v. Schima Friedrich Vom Štabe: Regimentskaplan: Porsche Gottfried Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Kunz Kaspar, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Schwarzenberg Josef, Oberleutnant Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant © 62 ® Bataillonsadjutanten: Brugnak Ferdinand, Unterleutnant Thomek Josef, Unterleutnant Wiesner Franz, Unterleutnant Regiments - Knabenerziehungshaus zu Laibadi, Kommandant: Koberwein Alois, Oberleutnant Regimentsagent: Pitter Johann in Wien 1824 . Oberst: K ar g Johann, Edler v., Regimentskommandant Oberstleutnants: Aufmesser August (Professor in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Scherer Andreas, Ritter v. Majore: Angermeyer Friedrich v., SMLO-R. Oreskovidi v. Breitenthurn Franz Thurn Josef, Graf, Kammerer (1. Landwehrbataillon) Eschermann Wilhelm, Edler v. (2. Landwehrbataillon) Hauptleute: Prahi Franz, wird 14. September Major Hillebrand Karl v., beim Grenadier- bataillon Nicolaus v. Ehramfeld Josef, pens. 16. Februar Casanova Karl v. Bernt Ignaz Rieper Edler v. Reinwald Josef Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar Nieberg Friedrich, Franz. Ehren- legion-R. Leveling Christoph Siihnl Josef, geb. in Laibach 1780 Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Freiherr Kapitanleutnants: Hablitsdiek Adalbert, wird 16. Fe¬ bruar Hauptmann Dobrowsky Martin, Lehrer in Wiener- Neustadt, wird 15. September Hauptmann Tauber v. Taubenberg Anton Fischer Johann Schima Josef Slama v. Freyenstein Anton, Lehrer in Wiener-Neustadt Oberleutnants: Le Bert de Baar Karl, wird 16. Fe¬ bruar Kapitanleutnant Nicolaus v. Ehramfeld Anton Khek v. Sdrvvarzbach Johann, beim Grenadierbataillon Pierbaum Johann Stransky Wenzel, beim Grenadier¬ bataillon Kallaus Franz, Regimentsadjutant, wird 15. September Kapitanleutnant ® 63 ®> H (iger Josef Jurain Franz, bei der Katastral- vermessung Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois (Kommandant des E r z i e h u n g s h a u s e s) Woborzil Wenzel, Silberne Tapfer- keitsmedaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Wenzel Sdrsverzel Adam, anhertransferiert 1. Dezember vom 1. Chev.-Regiment Moll Josef, pens. 16. Dezember Kotz Marquard, Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Unterleutnants: Klein Josef, pens. 1. Marž Ziegler Franz, wird 16. Februar Oberleutnant, 1. Dezember zum Platzkommando in Cattaro Schlierbach Franz, wird 16. Juli Ober¬ leutnant Heigel Anton, Regimentsadjutant, wird 15. September Oberleutnant Hundt Benjamin, beim Grenadier- bataillon Weinecke August Hauser Wenzel, Konskriptionsrevisor Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. Hlaftur Anton, Brigadeadjutant in Laibach Brugnak Ferdinand Stracke Josef Vladich Josef Thomek Josef (Bataillonsadjutant) Ertel Nikolaus Loschan Gottfried, bei der Katastral- vermessung Eitelberger Ludwig Wiesner Franz Schneider Anton Lawatschek Friedrich Mandich Demeter, Silberne Tapfer- keitsmedaille Bischinsky Wenzel, Silberne Tapfer- keitsmedaille Weigelt Ignaz Steininger Karl v., anhertransferiert 16. Februar, Adjutant bei FML. v. Steininger in Galizien, trans- feriert 1. Dezember als Oberleut¬ nant zum Infanterieregiment Nr. 37 Fahnriche: Latscher Josef, wird 1. Marž Leutnant Steinach Heinrich, Graf, wird 16. Juli Leutnant Hauner Wenzel, geb. in Saaz 1795, reakti- viert aus dem Ruhe- stande 1. August, wird 15. September Leut¬ nant Rinagel Karl Ritter Ludwig Georg v. Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Salis Georg, Freiherr v. Mazzoni Diego v. Kempsky Ludwig v. Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Kolbe Johann Boichetta Dionysius Glatter Franz Thelen Konrad v. Fischer Johann Watzl Franz v. Guretzky Ludwig, Frei¬ herr v., f 15. Janner in Laibach Plobst Josef, anhertrans¬ feriert 15. Februar Heg Josef, ernannt 16. Dezember @ 64 ®> Ordinare: Trinchiery Wenzel Ballan Josef Vandoni Josef, wird 1. Marž Fahnrich Zipperer v. Schachen- stein Philipp Friihbauer v. Raims- feld Franz Fichtel Karl Schneider Josef, anherfransferiert 1. April Regiments-: Mlikofsky v. Lotta Franz Pečk Josef v. Kadetten: Karg Karl, Edler v., wird 16. Janner Fahnrich Karnitschnig Anton Menz Karl Johann Schrockinger Adalbert De Ville Johann Tapp v. Tappenberg Eduard Zierheim Sigismund, Freiherr v. Maerz v. Maerzthal Ignaz Marenzi Franz, Frei¬ herr v. Hagen Gustav Adolf, Freiherr v. Asboth Ferdinand v. Kozlovsky Tyrsis, Edler v. Slivarich Hierony- mus v. Ex propriis: Heg Josef Sajowitz Michael Paulin Josef Schkrem Alois Leveling Paul Bischinsky Franz Schneider Josef Dany Heinrich Steiner Raimund Khun Karl Schima Friedrich Pietrovsky Andreas Vom Štabe : Regimentskaplan: Porsche Gottfried (Stellvertreter des Feldsuperior beim Venezianischen Generalkom- mando) Regimentsauditor: Sdianke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Kunz Kaspar, Dr. Regiments - Knabenerziehungshaus Alois, Oberleutnant Regimentsrechnungsfiihrer: Schwarzenberg Josef, Oberleutnant Regimentsadjutant: Kallaus Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Brugnak Ferdinand, Unterleutnant Thomek Josef, Unterleutnant Wiesner Franz, Unterleutnant Laibach, Kommandant: Koberwein zu Regimentsagent: Pitter Johann in Wien 1825 . Oberst: Karg Johann, Edler v., Regimentskommandant Oberstleutnants: Aufmesser August (Professor in der Militarakademie in Wiener-Neustadt, tritt 11. Dezember als Oberst in den Ruhestand) Scherer Andreas, Ritter v. @ 65 ® 1801—1825 ReuB. Majore: Oreskovich v. Breithenthurn Franz Prahi Franz Thurn Josef, Graf, Kammerer (1. Landwehrbataillon) Eschermann Wilhelm, Edler v. (2. Landwehrbataillon) Hillebrand Karl v., beim Grenadierbataillon Casanova Karl v. Bernt Ignaz Rieper Edler v. Rein- wald Josef Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Tauber v. Taubenberg Anton Le Bert de Baar Karl, pens. 30. Juni Khek v. Schwarzbach Johann, wird 1. Juli Kapitanleutnant Pierbaum Johann Stransky Wenzel Hoger Josef Jurein Franz Hundt Benjamin Weinecke August, wird 1. Juli Oberleutnant Hauser Wenzel Czabek Johann, beim Grenadierbataillon Stutterheim Heinrich v. Hlaftur Anton, Brigade- adjutant in Laibach Brugnak Ferdinand Hauptleute: Bohm Balthasar Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Leveling Christoph Siihnl Josef Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Kapitanleutnants: Fischer Johann Schima Josef Oberleutnants: Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois Woborzil Wenzel, Sil- berne Tapferkeits- medaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Wenzel Unterleutnants: Stracke Josef Vladich Josef Thomek Josef Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Eitelberger Ludwig Wiesner Franz, ent- lassen 30. Juni Schneider Anton Lawatschek Friedrich Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert (Adlatuš des Gen.- Komm.-Adj. in Graz) Dobrowsky Martin, Lehrer in Wiener- Neustadt Slama v. Freyenstein Anton Kallaus Franz Schwertzel Adam Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Schlierbach Franz Heigel Anton Mandich Demeter, Silb. Tapferkeitsmedaille Bischinsky Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Weigelt Ignaz Latscher Josef Steinach Heinrich, Graf Hauner Johann, pens. 15. September @ 66 @ 1801—1825 ReuB, Rinagel Karl, wird 1. De- zember Leutnant Ritter Ludwig Georg v., wird 16. Dezember Leutnant Schwarzenberg Josef, wird 1. Juli Leut¬ nant Mihallich Georg Fahnriche: Salis Georg, Freiherr v., f 2. November, von Raubern ermordet Mazzoni Diego v. Kempsky Ludwig v. Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Kolbe Johann Baichetta Dionysius v. Glatter Franz v. Thelen Konrad v. Fischer Johann Watzl Franz v. Karg Karl, Edler v. Vandoni Josef Plobst Josef Ordinare: Trinchiery Wenzel Ballan Josef, wird 1. Juli Fahnrich Zipperer v. Schachen- stein Philipp Friihbauer v. Raims- feld Franz Fichtel Karl Schneider Josef Menz Karl, ernannt 1. August Kadetten: Regiments-: Asboth Ferdinand v. Beutel v. Lattenberg Josef Bischinsky Franz Greif Franz Gussich Maximilian, Freiherr v. Hagen Gustav Adolf, Freiherr v. Jablanczy Karl v. Kleinmond Franz Kozlovsky Tyrsis, Edler v. Leveling Paul Maerz v. Maerzthal Ignaz Marenzi Franz, Frei¬ herr v. Menz Karl Johann Pečk Josef v. Schima Friedrich Schrockinger Adalbert Slivarich v. Helden- burg Hieronymus Sterneck Karl, Frei¬ herr v. De Ville Johann Zierheim Sigismund, Freiherr v. Vom Štabe: Regimentskaplan: Porsche Gottfried (Stellvertreter des Feldsuperiors beim Venezianischen Generalkom- mando) Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Kunz Kaspar, Dr. Regiments - Knabenerziehungshaus zu Alois, Oberleutnant Regimentsrechnungsfiihrer : Sdrsvarzenberg Josef,Oberleutnant Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: Brugnak Ferdinand, Unterleutnant Thomek Josef, Unterleutnant Latscher Josef, Unterleutnant Laibach, Kommandant: Koberwein Regimentsagent: Pitter Johann in Wien @67 - 1826 —1866 Hohenlohe-Langenburg. 1826 . Oberst: Kar g Johann, Edler v. Oberstleutnant: Scherer Andreas, Ritter v. Majore:* Oreskovich v. Breithenthurn Franz Prahi Franz Thurn Josef, Graf (1. Landwehrbataillon) Hillebrand Karl v., beim Grenadierbataillon Casanova Karl v., beim Grenadierbataillon Bernt Ignaz Rieper Edler v. Rhein- wald Josef Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Kalker Ferdinand, geb. in Werna (Westfalen) 1789(verheiratet), an- hertransferiert30.Juli vom Infanterieregi- ment Nr. 45 Hauptleute: Bohm Balthasar Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Leveling Christoph Siihnl Josef Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Kapitanleutnants: Tauber v. Taubenberg Anton, bei der Grund- steuerregulierung Fischer Edler v. Wilden- see Johann Schima Josef Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert (Adlatus des Gen.- Komm.-Adj. in Graz) Dobrowsky Martin, Lehrer in Wiener- Neustadt Slama v. Freyenstein Anton (verheiratet), Lehrer in Wiener- Neustadt Kallaus Franz Khek v. Sdrvvarzbach Johann © 69 ®> Pierbaum Josef Stransky Wenzel Hoger Josef, bei der Katastralvermessung Jurein Franz, beim Grenadierbataillon Gloser Karl Hanke Franz Koberwein Alois (Kommandant des Erziehungshauses) Hauser Wenzel Czabek Johann Stutterheim Heinrich v. (transferiert 15. Juni zum Chev.-Reg. Nr. 5) Hlaftur Anton Brugnak Ferdinand Stradce Josef Vladich Johann Thomek Josef Oberleutnants: Woborzil Wenzel, Silb. Tapferkeitsmedaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Andreas Schwertzel Adam Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Unterleutnants: Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Eitelberger Ludwig Schneider Anton Lawatsehek Friedrich Mandich Demeter, Silb. T apf erkeitsmedaille Bischinsky Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Stadter Franz Schlierbach Franz Heigel Anton (Regi- mentsadjutant) Hundt Benjamin Weinecke August, beim Grenadierbataillon Weigelt Ignaz Latscher Josef, geboren in Laibach 1799 Steinach Heinrich, Graf Rinagel Karl (Neu- stadter) Ritter Ludwig Georg v. Sdrvvarzenberg Josef (Rechnungsfiihrer) Fahnriche: Mihallich Georg Mazzoni Diego v. Kempsky v. Ragozin Ludwig Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Kolbe Johann Baichetta Dionysius v., geb. in Ro- više (Kroatien) 1802 Glatter Franz, geb. in Wolfsberg (Karaten) 1802 Thelen Konrad v., geb. in Briix 1803 Fischer Edler v. Wildensee Johann, geb. in Žara 1798 Watzl Franz v., geb. in Pregburg 1804 Karg Karl, Edler v., geb. in Gorz 1802 Vandoni Josef, geb. in Mailand 1802 Plobst Josef, geb. in Eger 1806 H e g Josef, geb. in Jungbunzlau 1796 Ballan Josef Posch v. Weisenburg Andreas Kellner v. Kollenstein Karl (anher- transferiert 1. Oktober vom Infan- terieregiment Nr. 42) Ordinare: Kadetten: Trinchiery Wenzel Zipperer v. Schachen- stein Philipp Friihbauer v. Raims- Schneider Josef feld Franz Menz Karl Fichtel Karl *> 70 @ Regimentskadetten: Asboth Ferdinand v., geb. in Ta- ponar 1805 Beutel v. Lattenberg Josef Bischinsky Franz, geb. in Leit- meritz 1808 Fodransperg Karl, Ritter v., assen- tiert 14. Dezember Frehlich Ernst, geb. in Graz 1808 Greif Franz Grubissich Nikolaus, aus Wiener- Neustadt ausgemustert 3. No¬ vember, geb. in Laibach 1806 Gussich Maximilian, Freiherr v. Hagen Gustav Adolf, Freiherr v. Jablanczy Karl v., geb. in Preg- burg 1808 Kleinmond Franz, geb.inWien 1810 Kozlovsky Tyrsis, Edler v., geb. in Jurekowa (Galizien) 1803 Leveling Paul, geb. in Klagenfurt 1808 Maerz v. Maerzthal Ignaz, geb. in Marburg 1805 Marenzi, Freiherr v., geb. in Lai¬ bach 1804 Menzer Alexander (transferiert 15. Dezember zum Infanterie- regiment Nr. 27) Pečk Josef v. Schima Friedrich, geb. in Pauscho- witz (Bohmen) 1803 Schrockinger Adalbert, geboren in Graz 1805 Slivarich v. Heldenburg Hierony- mus, geb. in Neu-Gradiska 1802 (mit Abschied entlassen 20. No¬ vember) Sterneck Karl, Freiherr v., geb. in Briinn 1809 De Ville Johann, geb. in Wien 1806 Zierheim Sigismund, Freiherr v., geb. in Feistritz (Krain) 1801 Vom Štabe: Regimentskaplan: Andrioli Franz v. Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Kunz Kaspar, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer : Schwarzenberg Josef, Unterleutnant Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Koberwein Alois, Oberleutnant Regimentsagent: Pitter Johann in Wien 1827. Oberst: Karg Johann, Edler v. Oberstleutnant: Scherer Andreas, Ritter v. Majore: Oreskovich v. Breithenthurn Franz Prahi Franz Thurn-Valsassina Josef, Graf (1. Landwehrbataillon) @71 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg, Hillebrand Karl v., beim Grenadierbataillon Casanova Karl v., beim Grenadierbataillon Bernt Ignaz Rieper Edler v. Rhein- wald Josef Swietetzky v. Czernetitz Ignaz KalkerFerdinand (trans- feriert 15. Mai zum Infanterieregiment Nr. 23) Tauber v. Taubenberg Anton Hauptleute: Bohm Balthasar Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Leveling Christoph Siihnl Josef Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Kapitanleutnants: Fischer Edler v. Wilden- see Johann Schima Josef Slama v. Freyenstein Anton (Lehrer in Wiener-Neustadt) Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert (Adlatus des Gen.- Komm.-Adj. in Graz) Dobrowsky Martin (transferiert 31. Juli zum Infanterieregi- ment Nr. 38) Kallaus Franz (pens. 31. Oktober) Khek v. Schwarzbach Johann Pierbaum Josef Stransky Wenzel Hoger Josef Jurein Franz Gloser Karl Hanke Franz (ver- heiratet) Koberwein Alois (Leh¬ rer an der Kadetten- schule in Graz) Oberleutnants: Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Andreas Schwertzel Adam Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Unterleutnants: Stadter Franz Schlierbach Franz Heigel Anton (Regi- mentsadjutant) Hundt Benjamin Weinecke August (trans¬ feriert 31. Juli zum Infanterieregiment Nr. 32) Hauser Wenzel (Kon- skriptionsrevisor) Czabek Johann Hlaftur Anton (Brigade- adjutant in Laibach) Brugnak Ferdinand Stracke Josef Vladich Johann Thomek Josef Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Eitelberger Ludwig Schneider Anton Lawatschek Friedrich, (Kommandant des Erziehungsh auses) Mandich Demeter, Silb. Tapf erkeitsmedaille Bischinsky Wenzel, Silb. Tapferkeitsmedaille Weigelt Ignaz, f 11. Au¬ gust in Laibach Latscher Josef Steinach Heinrich, Graf, t 19. Oktober in Laibach Rinagel Karl Ritter Ludwig Georg v. Sdvvvarzenberg Josef -© 72 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Fahnriche: Mihallich Georg Mazzoni Diego v. Kempsky v. Ragozin Ludwig Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Kolbe Johann (bei der Katastral- vermessung) Baichetta Dionysius v. Glatter Franz Thelen Konrad v. Fischer, Edler v. Wildensee Johann, geb. in Žara 1798 Watzl Franz v., geb. in Pregburg 1804 Karg Karl, Edler v., geb. in Gorz 1802 Vandoni Josef, geb. in Mailand 1802 Plobst Josef, geb. in Eger 1806 Heg Josef, geb. in Jungbunzlau 1796 Kellner v. Kollenstein Karl, geb. in Leitmeritz 1805 Ballan Josef, geb. in Jare 1801 Posch v. Weisenburg Andreas, geb. in Theresienstadt 1805 Fodransperg Franz, Ritter v., geb. in Klagenfurt 1807 (anhertrans- feriert 1. August vom Infanterie- regiment Nr. 7) Kadetten: Ordinare: Trinchiery Wenzel Zipperer v. Schachenstein Philipp, geb. in Graz 1802 Friihbauer v. Rheimsfeld Franz, geb. in Feldkirch 1805 Fichtel Karl, geb. in Feldkirdien 1804 Schneider Josef, geb. in Theresien¬ stadt 1807 Menz Karl, geb. in Iglau 1804 Obminski Felix v. Regiments-: Asboth Ferdinand v. (transferiert 31. Juli zum Husarenregiment Nr. l) Bischinsky Franz, geb. in Leit¬ meritz 1808 Fodransperg Karl, Ritter v. Frehlich Ernst Grubissich Nikolaus Gussich Maximilian, Freiherr v. Jablanczy Karl v. Kleinmond Franz (transferiert 20. Oktober zum Infanterie- regiment Nr. 23) Kozlovsky Tyrsis, Edler v. Leveling Paul, geb. in Klagen¬ furt 1808 Maerz v. Maerzthal Ignaz, geb. in Marburg 1805 Marenzi Franz, Freiherr v., geb. in Laibach 1804 Pečk Josef v., geb. in Ung.-Alten- burg 1800 Schima Friedrich, geb. in Pausdio- witz (Bohmen) 1803 Schrockinger Adalbert, f 22. April in Laibach Sterneck Karl, Freiherr v. De Ville Johann (mit Absdiied ent- lassen 30. April) Weyracher Josef Winkler Johann, assentiert 21. Ok¬ tober Zierheim Sigismund, Freiherr v., geb. in Feistriz (Krain) 1801 @ 73 ® Vom Regimentskaplan: Andrioli Franz v. Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Kunz Kaspar, Dr. Regiments-Knabenerziehungsanstalt ; Friedrich, Unterleutnant Regimentsagent: Pi Regimentsrechnungsfiihrer: Schellenberg Peter, Unterleutnant Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Laibach, Kommandant: Lawatschek 3r Johann in Wien 1828 . Oberst: Karg Johann, Edler v. Oberstleutnant: Scherer Andreas, Ritter v. Majore: Oreskovich v. Breithenthurn Franz Prahi Franz Thurn-Valsassina Josef, Graf (1. Landwehrbataillon) Hillebrand Karl v. (pens. 16. Marž) Casanova Karl v., beim Grenadierbataillon Bernt Ignaz, beim Gre¬ nadierbataillon Rieper Edler v. Rhein- wald Josef Tauber v. Taubenberg Anton (wird 16. Marž Hauptmann) Fischer Edler v. Wilden- see Johann (wird 16. Aug. Hauptmann) Pierbaum Josef Stransky Wenzel (wird 16. Marž Kapitanleut- nant) Hauptleute: Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Leveling Christoph (pens. 16. August) Siihnl Josef Kapitanleutnants : Schima Josef (Lehrer in Wiener-Neustadt) Slama v. Freyenstein Anton Khek v. Sdrvvarzbach Johann Oberleutnants: Hoger Josef Jurein Franz Gloser Karl Hanke Franz Clesius Jakob v. Riera v. RittersheimKarl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert (Adlatus des Gen.- (Komm.-Adj. in Graz) Knopfler Ferdinand (anhertransferiert 1. August vom Infan- terieregiment Nr. 38) Koberwein Alois (quittiert 11. August) Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille ®> 74 © Schalowitz Wenzel, beim Grenadier- bataillon Oberdorf Josef v. 01iwa Andreas Hauser Wenzel (Kon- skription srevisor, wird 16. Marž Oberleutnant) Czabek Johann (wird 1. Aug. Oberleutnant) Hlaftur Anton (wird 1. November Ober¬ leutnant) Brugnak Ferdinand Stracke Josef Vladich Josef Thomek Josef Ertel Nikolaus, beim Grenadierbataillon Mihallich Georg (wird 1. August Leutnant) Mazzoni Diego de (wird 4. Oktober Leutnant) Kempsky v. Ragozin Ludwig, geb. in Pilsen 1800 (wird 1. Novem¬ ber Leutnant) Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef (Batail- lonsadjutant) Kolbe Johann Ordinare: Trinchiery Wenzel Zipperer v. Schachen- stein Philipp (mit Abschied entlassen 14. November) Schwertzel Adam Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Unterleutnants: Losehan Gottfried (ver- heiratet) Eitelberger Ludwig, (transferiert als Ober¬ leutnant 4. Okt. zum Infanteriereg. Nr. 38) Schneider Anton Lawatsdiek Friedrich (Kommandant des Erziehungshauses) Mandich Demeter, Silb. Tapferkeitsmedaille (transferiert 16. Fe¬ bruar zum Infanterie- regiment Nr. 39) Fahnriche: Baichetta Dionysius v. Glatter Franz (pensio- niert 31. August) Thelen Konrad v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Karg Karl, Edler v. (transferiert 1. August zum Infanterieregim. Nr. 52) Vandoni Josef Plobst Josef Kadetten: Menzer Alois (anher- transferiert 1. Marž vom Inf anterieregi- ment Nr. 13) Menz Karl (wird 1. No¬ vember Fahnrich) Fiditel Karl Stadter Franz Schlierbach Franz (pen- sioniert 31. Oktober) Heigel Anton (Regi- mentsadjutant) Bischinsky Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Modler v. Briikenstein Josef (anhertransfe- riert 16. Mai vom In¬ fanterieregim. Nr. 22) Latscher Josef Hogelmiiller Ignaz (an- hertransf eriert 16. Mai vom 11. Jagerbataill.) Rinagel Karl Ritter Ludwig Georg v. Schwarzenberg Josef Heg Josef Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Posch v. Weisenburg Andreas, geboren in Klagenfurt 1807 Fodransperg Franz, Ritter v. Riser Franz, ausgemu- stert aus der Techn. Militar akademie 1. De- zember Friihbauer v. Rheims- feld Franz (mit Ab¬ schied entlassen 18. August) Schneider Josef Obminski Felix v. © 75 ®> 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Regimentskadetten: Bischinsky Franz Bischinsky Wenzel, assentiert 4. Nov., geb. in Prag 1812 Claisen Johann,assen¬ tiert 16. Oktober, geb. in Treowitz (Galizien) 1813 Fodransperg Karl, Ritter v., geb. in Zweikirchen (Kara¬ ten) 1808 Frehlich Ernest Grubissich Nikolaus, geb. in Serb (Kro- atien) 1811 Gussich Maximilian, Freiherr v. Jablanczy Karl v. Kleinmond Franz Kozlovsky Tyrsis, Edler v. (mit Ab- schied entlassen 31. Janner) Leveling Paul (wird 21. Nov. Fahnrich) Lendenfeld Anton v., geb. in Graz 1810 Maerz v. Maerzthal Ignaz Marenzi Franz, Frei¬ herr v. Vom Štabe: Pečk Josef v. (wird 4. Oktob. Fahnrich) Schima Friedrich SchwarzenbergAnton, assentiert 3. Nov. Sterneck Karl, Frei¬ herr v., geb. in Hartberg (Steier- mark) 1811 W eyracher Josef, geb. in Modling 1810, (transfer iert 1. Marž zum Inf anterieregi- ment Nr. 21) Winkler Johann Jakob Zierheim Sigismund, Freiherr v. Regimentskaplan: Andrioli Franz v. Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Kunz Kaspar, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Friedrich, Unterleutnant Regimentsrechnungsfuhrer: Schellenberg Peter, Oberleutnant Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Laibach, Kommandant: Lawatschek Regimentsagent: Pitter Johann in Wien 1829 . Oberste: Karg Johann, Edler v., f 2. Juni Jordis Andreas v. (anhertransferiert 9. Juli von Haugwitz) Majore: Oreskovich v. Breithenthurn Franz (wird 23. Janner Oberstleutnant) Prahi Franz Thurn-Valsassina Josef, Graf, f zu Laibach 9. August (1. Land- wehrbataillon) Eschermann Wilhelm v. (soli, wenn er gesund wird, das 1. Land- wehrbataillon ubernehmen) Casanova Karl v. Bernt Ignaz (transferiert 15. August als Major zum Infanterieregim. Nr. 47) Hauptleute: Rieper Edler v. Rhein- wald Josef, beim Grenadierbataillon Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar, beim Grenadierbataillon Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Siihnl Josef 76 ® Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Schima Josef (wird 15. Aug'. Hauptmann) Slama v. Freyenstein Anton Pierbaum Josef (trans- feriert 31. August zum Grenzkordon) Hdger Josef (wirdl5.Au- gust Kapitanleutnant) Jurein Franz Gloser Karl Hanke Franz Hablitschek Adalbert (Adlatus des Gen.- Komm.-Adjut. inGraz) Kapitanleutnants: Khek v. Sdrvvarzbach Johann Oberleutnants: Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Schalowitz Wenzel Oberdorf Josef v. 01iwa Andreas Schwertzel Adam Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Tauber v. Taubenberg Anton Fischer Edler v. Wilden- see Johann Stransky Wenzel Knopfler Ferdinand Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Heigel Anton (Regi- mentsadjutant) Hauser Wenzel Czabek Johann Hlaftur Anton Brugnak Ferdinand (wird 15. August Oberleutnant) Stracke Josef (wird 1. September Ober¬ leutnant) Vladich Josef Thomek Josef Ertel Nikolaus Lichtenberg Seyfried, Graf (wird 15.August Leutnant) Fiigner Josef (wird 1. Sept. Leutnant) Kolbe Johann Baichetta Dionysius v. Thelen Konrad v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann Unterleutnants: Loschan Gottfried Schneider Anton Lawatschek Friedridi, (Kommandant des Erziehungshauses) Bischinsky Wenzel, Silb. Tapf erkeitsmedaille Modler v. Briikenstein Josef Fiihnriche: Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef Heg Josef Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Posch Andreas v. Fodransperg Franz, Ritter v. Latscher Josef Hogelmiiller Ignaz Rinagel Karl Ritter Ludwig Georg v. Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Mazzoni Diego v. Kampsky v. Ragozin Ludwig Pedi Josef v. Menz Karl Riser Franz Xaver Stengel Paul (vom 1. Sep¬ tember an Feldwebel) Leveling Paul Schmidburg Rudolf, Freiherr v., ausge- mustert aus Wiener- Neustadt 8. Oktober ® 77 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Kadetten: Ordinare: Trinchiery Wenzel Menzer Alois Fichtel Karl Friihbauer v. Raims- feld Franz Sehneider Josef Regiments- : AttemsWilhelm, Graf, assentiert 7. Ok¬ tober Bischinsky Franz Bischinsky Wenzel Claisen Johann Bapt. (wegen Diebstahl degradiert 24. Juli) Fodransperg Karl, Ritter v. (wegen Diebstahl degra- diert und 30. April entlassen) Frehlich Ernest Grubissich Nikolaus Gussidi Maximilian, Freiherr v. Jablanczy Karl v. Kozlovsky Tyrsis, Edler v. Kuhn Josef, assentiert 16. Oktober Lendenfeld Anton v. Maerz v. Maerzthal Ignaz Marenzi Franz, Frei¬ herr v. Schima Friedrich Schwarzenberg Anton Sterneck Karl, Frei¬ herr v. Winkler Johann Jakob Zierheim Sigismund, Freiherr v. (wird 23. Jann. Fahnrich) Vom Štabe: Regimentskaplan: Andrioli Franz v. Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Regiments - Knabenerziehungshaus zu Friedrich, Unterleutnant Regimentsagent: Pi1 Regimentsrechnungsfiihrer: Schellenberg Peter, Oberleutnant Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Laibach, Kommandant: Lawatschek er Johann in Wien 1830 . Oberste: Jordis Andreas, GBZO-R. (21. Marž durch Sturz mit dem Pferde dienstuntauglich) Wocher Gustav v. (anhertransferiert 30. Marž vom Infan- terieregiment Nr. 3) Oberstleutnants: Oreskovich v. Breithenthurn Franz (tritt 30. Juli in den Ruhestand) Ruff Friedrich v. (anhertransferiert 6. August vom Waras- diner Kreuzer-Grenzregiment) Majore: Prahi Franz Schonhals Karl v., SSGO-R. (Gen.-Komm.-Adj. in Mailand) Schmiel Ladislaus v. (anhertransferiert 6. August) Eschermann Wilhelm v. (1. Landwehrbataillon; krankheits- halber abwesend) @ 78 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Casanova Karl v. (wird 6. August Major beim Grenz-Infanterieregi- ment Nr. 5) Rieper Edler v. Rhein- wald Josef Swietetzky v. Czernetitz Ignaz Bohm Balthasar, beim Grenadierbataillon Slama v. Freyenstein Anton (Lehrer in Wr. - Neustadt, wird 6. Aug. Hauptmann) Jurein Franz (wird 6. August Kapitan- leutnant) Gloser Karl Hanke Franz Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Sdialowitz Wenzel Vladich Josef (wird 6. August Ober- leutnant) Thomek Josef Ertel Nikolaus, beim Grenadierbataillon Loschan Gottfried Sdmeider Anton Lawatschek Friedrich (Kommandant des Er- ziehungshauses) Kolbe Johann (wird 1 l.Feb. Leutnant),bei der Katastralvermess. Hauptleute: N ieberg' Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R., beim Grenadierbataillon Siihnl Josef Clesius Jakob v. Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Kapitanleutnants: Khek v. Schvvarzbach Johann Stransky Wenzel Oberleutnants: Oberdorf Josef v. 01iwa Andreas Schwertzel Adam Kotz Marq., Freiherr v. Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Unterleutnants: Bischinsky Wenzel, Silb. Tapferkeitsmedaille Modler v. Briikenstein Josef (Adjutant beim Grenadierbataillon) Latscher Josef (Adjutant beim Inhaber) Hogelmiiller Ignaz, beim Grenadierbataillon Rinagel Karl (Batail- lonsadjutant) Fahnriche: Baichetta Dionysius v. (wird 1. April Leutn.) Thelen Konrad v. Hablitschek Adalbert (Adlatus des Gen,- Komm.-Adj. in Graz) Tauber v. Taubenberg Anton Fischer Edler v. Wilden- see Johann Schima Josef Hoger Josef Knopfler Ferdinand Heigel Anton (Regi- mentsadjutant) Hauser Wenzel Czabek Johann Hlaftur Anton Brugnak Ferdinand Stracke Josef Ritter Ludwig Georg v. (Bataillonsadjutant) Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Mazzoni Diego v. Kempsky v. Ragozin Ludwig Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef (Batail¬ lonsadjutant) Fischer Edler v. Wilden- see Johann (wird 6. August Leutnant) ® 79 ® Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef Heg Josef Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Posch Andreas v. Fodransperg Franz, Ritter v. Pečk Josef v. Menz Johann Karl Riser Franz Xaver, geb. in Wien 1808 Stengel Paul, geb. in Teinitz (Bohmen) 1794 Schmidburg Rudolf, Freiherr v., geb. in Prag 1810 Kadetten: K. k.: Trinchiery Wenzel (mit Abschied entlassen 30. April) Menzer Alois (mit Abschied ent¬ lassen 30. April) Fichtel Karl Zierheim Siegmund, Freiherr v. Leveling Paul (wird 6. August Fahnrich) Schneider Josef (wird 1. April Fahnrich) Attems Wilhelm, Graf (transferiert 31. Mai zum 7. Chev.-Regiment) Regiments-: Bischinsky Wenzel Czermak Adalbert, assentiert 25. Oktober Baidietta Alexander (anhertrans- feriert 1. November vom Grenz- Infanterieregiment Nr. 5) Frehlich Ernest Goes Karl, Graf, geb. in Prag 1804, assentiert 16. November 1829 Grubissich Nikolaus Gussich Maximilian, Freiherr v. Hayda Engelbert Jablanczy Karl v. Kaiser v. Trauenstern Alois, assen¬ tiert 27. November Kuhn Josef Lendenfeld Anton v. Maerz v. Maerzthal Ignaz Marenzi Franz, Freiherr v. Rau von und zu Holzhausen Erich, geb. auf Schlog Norduk (Hessen) 1806, aus preugisdien Diensten assentiert 6. Juli Schima Friedrich Schmidburg Friedrich, Freiherr v. Schwarzenberg Anton Sterneck Karl, Freiherr v. Sternfeld Johann Siegmund, Edler v. Winkler Johann Jakob Vom Štabe: Regimentskaplan: Grubissich Johann Regimentsrechnungsfiihrer: Regimentsauditor: Sdiellenberg Peter Schanke Josef, Hauptmann Regimentsadjutant: Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Heigel Anton, Oberleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Lawatschek Friedrich, Unterleutnant Regimentsagent: Pitter Johann in Wien 0 80 ® Oberst: Wocher Gustav v. Oberstleutnant: Ruff Friedrich v. Majore: Prahi Franz (Grenadier-Bataillonskommandant) Schmiel Ladislaus v. Miiller v. Miihlengoldstein Josef (anhertransferiert 23. Februar vom Infanterieregiment Nr. 44) Eschermann Wilhelm, Edler v. (1. Landwehrbataillon, pens. 18. April) Wohlgemuth Ludwig (l. Landwehrbataillon, anhertrans¬ feriert 17. April von Nassau) Hauptleute: Rieper Edler v. Rheinwald Josef (pens. 31. Oktober, bekommt 17. Janner 1832 den Majorstitel) Swietetzky v. Czernetitz Ignaz (wird 15. April mit Majorscharakter pen- sioniert) Bohm Balthasar (pens. 31. Oktober, bekommt 25. November 1831 den Maj orschar akter) Nieberg Friedrich, Franz. Ehren- legion-R. Suhnl Josef, beim Grenadierbataillon Clesius Jakob v. (transferiert 23. Fe¬ bruar als Major zum Infanterie¬ regiment Nr. 44) Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert (Adlatus des Gen.-Komm.-Adj. in Graz) Tauber v. Taubenberg Anton Fischer Edler v. Wildensee Johann (pens. 15. Marž) Schima Josef Slama v. Freyenstein Anton (Lehrer in Wiener-Neustadt) Coronini Johann, Graf (iibernommen aus modenesischen Diensten 29. Mai) Kapitanleutnants: Khek v. Sdrwarzbach Johann (wird 15. Marž Hauptmann) Stransky Wenzel (wird 15. Marž Hauptmann) Hoger Josef (wird 15. Marž Haupt¬ mann) Knopfler Ferdinand (wird 15. Marž Hauptmann) Jurein Franz (wird 28. Marž Haupt¬ mann) Lechner Johann (anhertransferiert 15. Marž vom Infanterieregiment Nr. 16) Hausenblas Franz (anhertransferiert 15. Marž vom 7. Jagerbataillon) Oberleutnants: Gloser Karl (wird 15. Marž Kapitan- Woborzil Wenzel, Silberne Tapfer- leutnant, 28. Marž Hauptmann) keitsmedaille (wird 15. Marž Kapi- Hanke Franz tanleutnant, 28. Marž Hauptmann) ©81 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Scbalovvitz Wen’zel (wird 15. Marž Kapitanleutnant, 16. April Haupt¬ mann) Oberdorf Josef (wird 15. Marž Kapi¬ tanleutnant) 01iwa Andreas (wird 28. Marž Kapitan¬ leutnant) Sdiwertzel Adam (wird 28. Marž . Kapitanleutnant) Kotz Marq., Freiherr v., f 20. April in Neustadl Wehner Josef (wird 20. Marž Kapitan¬ leutnant) Laube Franz (wird 16. April Kapitan¬ leutnant) Slowak Matthias Stadter Franz Heigel Anton (Regimentsadjutant) Hauser Wenzel Czabek Johann Hlaftur Anton Brugnak Ferdinand Stracke Josef Vladich Johann Maffi Heinrich (aus dem Pensions- stande iibernommen 15. Marž) Trabucco Johann (anhertransferiert 15. Marž vom Infanterieregiment Nr. 23) Vitali Peter (anhertransferiert 15. Marž vom Infanterieregiment Nr. 23) Unterleutnants: Ertel Nikolaus (wird 15. Marž Ober- leutnant) Loschan Gottfried (wird 15. Marž Oberleutnant) Schneider Anton (wird 15. Marž Ober¬ leutnant) Lawatschek Friedrich (Kommandant des Erziehungshauses, wird 15. Marž Oberleutnant) Modler v. Briikenstein Josef (wird 15. Marž Oberleutnant) Latscher Josef (wird 15. Marž Ober¬ leutnant) Hogelmiiller Ignaz (wird 16. Marž Oberleutnant) Rinagel Karl (wird 28. Marž Ober¬ leutnant) Ritter Ludwig v. (wird 28. Marž Oberleutnant) Schwarzenberg Josef (wird 28. Marž Oberleutnant) Mazzoni Diego v. (wird 21. April Oberleutnant) Mihallich Georg (wird 16. April Ober¬ leutnant) Kempsky v. Ragozin Ludwig Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef (Adjutant beim Gre- nadierbataillon) Kolbe Johann (ohne Beibehalt des Charakters entlassen 20. Februar) Baichetta Dionysiuš v. Fischer Edler v. Wildensee Johann Fahnriche: Thelen Konrad v. (pens. 15. Mai) Watzl Franz v. (wird 21. Februar Leutnant) Vandoni Josef (wird 21. Februar Leutnant) Plobst Josef (wird l.Marz Leutnant, Bataillonsadjutant) Heg Josef (wird 15. Marž Leutnant) Kellner v. Kollenstein Karl (wird 15. Marž Leutnant) Ballan Josef (wird 15. Marž Leutnant) Posch Andreas v. (wird 15. Marž Leut¬ nant, Bataillonsadjutant) Fodransperg Franz, Ritter v. (wird 15. Marž Leutnant) Pedi Josef v. (wird 15. Marž Leutnant) 82 © Menz Johann (wird 15. Marž Leutnant) Riser Franz (wird 15. Marž Leutnant) Stengel Paul (wird 15. Marž Leutnant) Schmidburg Rudolf, Freiherr v. (wird 16. Marž Leutnant) Schneider Josef, geb. in Theresien- stadt 1807 (wird 28. Marž Leutnant) Leveling Paul (wird 28. Marž Leutnant) Wabam Josef (anhertransferiert 31. Marž vom Infanterieregiment Nr. 10) Sdiirmhofer Wilhelm (anhertrans¬ feriert 28. Marž vom Infanterieregi¬ ment Nr. 35) Kroll Anton (aus dem Pensionsstande iibernommen 15. Marž und wieder pensioniert) Schmidt August, geb. in Prag 1804 (anhertransferiert 15. Marž vom Infanterieregiment Nr. 26) Mayer Josef, ’geb. in Liezen 1804 (anhertransferiert 15. Marž vom Infanterieregiment Nr. 26) Stadler Josef, geb. in Wien 1805 (anhertransferiert 15. Marž vom Infanterieregiment Nr. 26) Lang Wenzel, ernannt 15. Marž vom Feldwebel (wird 16. April Leutnant) Ujejski Apollinar (anhertransferiert 10. Juli vom Pionierbataillon) Fichtel Karl, ernannt 15. Marž Kafer Viktor, ernannt 15. Marž vom Feldwebel Riihling Ludwig, ernannt 15. Marž vom Gemeinen Steiner Raimund, ernannt 28. Marž vom Korporal Vernier Rudolf, Freiherr v., ernannt 28. Marž vom Gemeinen Stetina Josef, ernannt 28. Marž vom Živil Berghofer Guido, ernannt 1. April vom Feldwebel Rumler Franz, ernannt 16. April vom Feldwebel Gold Ernst, Ritter v., ernannt 21. April vom Gemeinen Pfaffenberg Alexander (anhertrans¬ feriert 4. Mai vom 9. Jagerbataillon) Egkh Gustav, Freiherr v., ernannt 16. Marž vom Gemeinen Schramm Alexander (anhertrans¬ feriert 20. Mai vom Infanterieregi¬ ment Nr. 39) Kadetten: K. k.: Zierheim Siegmund, Freiherr v. (wird 1. August Fahnrich) Bischinsky Franz (wird 16. Marž Fahnrich) De Linz Ferdinand (wird 20. Marž Fahnrich) Regiments-: Baichetta Alexander, geb. in St. Ivan (Kroatien) 1810 (wird 1. August Fahnrich) Bischinsky Wenzel, geb. in Prag 1812 Czermak Adalbert, geb. in Olmutz 1816 Frehlich Ernest, geb. in Graz 1808 Goes Karl, Graf (mit Absdiied ent- lassen 15. August) Grubissich Nikolaus, geb. in Szreb (Kroatien) 1811 Gussich Maximilian, Freiherr v. (wird 21. Februar Fahnrich, 28. Marž Leutnant) Hayda Engelbert, geb. in Briinn 1813 © 83 © 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Kaiser v. Trauenstern Alois, geb. in Graz 1813 Kuhn Anton, t 6. September in F errara Kuhn Josef, geb. in Mitrowitz 1815 Lendenfeld Anton v., geb. in Graz 1810 Marenzi Franz, Freiherr v., geb. in Laibach 1804 Maerz v. Maerzthal Ignaz (wird 15. Marž Fahnrich) Rau von und zu Holzhausen Franz Karl Wilhelm Adolf, Freiherr (wird 15. Marž Fahnrich) Schima Friedrich (wird 21. Februar Fahnrich, 28. Marž Leutnant) Schmidburg Friedrich, Freiherr v. (wird 15. Marž Fahnrich, 21. April Leutnant) Schwarzenberg Anton, geb. in Neu- titschein 1813 Sterneck Karl, Freiherr v. (wird 21. Februar Fahnrich, 28. Marž Leutnant) Sternfeld Johann Siegmund, Edler v., geb. in Klagenfurt 1813 Winkler Johann Karl, geb. in Mod- ling 1810 Ziegler Peter, Ritter v., geb. in Grazl814, assentiert25.Februar Elsner Friedrich, Freiherr v., geb. in Laibach 1812, assentiert 17. Marž Schmidt Albin, geb. in . . . . 1811, assentiert 1. Juli Bach Josef, geb. in Zengg 1815, assentiert 21. September Vom Regimentskaplan: Grubissich Johann Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Friedrich, Unterleutnant Regimentsagent: Pi Regimentsrechnungsfuhrer: Schellenberg Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Laibach, Kommandant: Lawatschek :er Johann in Wien 1832 . Oberst: Wocher Gustav v. Oberstleutnant: Ruff Friedrich v. (wird 25. Juli Oberst bei Wimpffen) Majore: Prahi Franz (Grenadier-Bataillonskommandant) Schmiel Ladislaus v. Miiller v. Muhlengoldstein Josef Wohlgemuth Ludwig (1. Landwehrbataillon) 0 84 ® Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Siihnl Josef Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert Hauptleute: Tauber v. Taubenberg Anton Schima Josef Slama v. Freyenstein Anton Khek v. Schwarzbach Johann Stransky Wenzel Hoger Josef Knopfler Ferdinand Jurein Anton Coronini Johann, Graf Gloser Karl Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Schalowitz Wenzel Lechner Johann Hausenblas Franz Oberdorf Josef Hanke Franz Maffi Heinrich Slowak Matthias Stadter Franz Heigel Anton (Regi- mentsadjutant) Hauser Wenzel Czabek Johann Hlaftur Anton Kempsky v. Ragozin Ludwig (Komman- dant des Erziehungs- hauses) Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef (Bataillons- adjutant) Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann (Batail- lonsadjutant) Watzl Franz v. Vandoni Josef Kapitanleutnants : 01iwa Andreas Schwertzel Adam Oberleutnants: Brugnak Ferdinand Stracke Josef Vladidi Johann Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Schneider Anton Trabucco Johann Anton Vitali Peter Lawatschek Friedrich Unterleutnants: Plobst Josef (Bataillons- adjutant) Heg Josef Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Posch Andreas (Batail- lonsadjutant) Fodransperg Franz, Ritter v. (Bataillons- adjutant) Pečk Josef v. Menz Johann Karl Riser Franz Xaver Schmied August Wehner Josef Laube Franz Modler v. Brukenstein Josef Latscher Josef Hogelmuller Ignaz Rinagel Karl Ritter Ludwig Georg v. Schwarzenberg Josef Mihallidi Georg Mazzoni Diego v. Mayer Josef Stadler Josef Stengel Paul Schmidburg Rudolf, Freiherr v. Schneider Josef Leveling Paul Gussich Maximilian, Freiherr v. Sterneck Karl, Frei¬ herr v. Schima Friedrich Lang Wenzel Schmidburg Friedrich, Freiherr v. @ 85 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Fahnriehe: Ujejski Apollinar Maerz v. Meerzthal Ignaz Rau von und zu Holz- hausen Franz Karl Wilhelm Adolf, Frei- herr Schmidt August Fichtel Karl Kafer Viktor Riihling Ludwig K. k.: Frehlich Ernest Winkler Joh. Jakob Grubissich Nikolaus Bischinsky Wenzel Regiments-: Czermak Adalbert Elsner Friedrich, Frei- herr v. Bischinsky Franz Steiner Raimund Vernier Rudolf, Frei- herr v. Stetina Josef De Linz Ferdinand Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. Kadetten: Hayda Engelbert KaiserEdlerv.Trauen- stern Alois Kuhn Josef Lendenfeld Anton v. Marenzi Franz, Frei- herr v. Schmidt Albin Vom Štabe : Pfaffenberg Alexander Egkh Gustav, Freiherrv. Schramm Alexander Zierheim Siegmund, Freiherr v. Baichetta Alexander Catarozzi Anton Alois Dom. Hillmayer Karl Schwarzenberg Anton Sternfeld Joh. Sieg¬ mund, Edler v. Ziegler Peter, Ritter v. (transferiertl 6. No¬ vember als Fahn- rich zum Inf anterie- regiment Nr. 20) Regimentskaplan: Grubissich Johann Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsrechnungsfuhrer: Schellenberg Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Heigel Anton, Oberleutnant Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regiments - Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Kempsky v. Ragozin Ludwig, Unterleutnant Regimentsagent: (Unbesetzt) 1833. Oberst: Wocher Gustav v. Oberstleutnant: Prokesch Ritter v. Osten Anton, Leopold-Orden-R., Komtur d. papstl. Georg-O., Schwed. Schwert-0. (in diplomatischer Anstellung in Wien) Majore: Prahi Franz (Grenadier-Bataillonskommandant) Schmiel Ladislaus v. Mtiller v. Miihlengoldstein Josef Wohlgemuth Ludwig (1. Landwehrbataillon) ® 86 ® 1826 1866 Hohenlohe-Langenburg. NiebergFriedrich, Franz. Ehrenlegion-R. Siihnl Josef Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert, beim Grenadier- bataillon Schwertzel Adam (wird 1. Juli Hauptmann) Wehner Josef Hauptleute: Tauber v. Taubenberg Anton (verheiratet) Slama v. Freyenstein Anton (Lehrer in Wiener-Neustadt) Khek v. Schwarzbach Johann Stransky Wenzel Hoger Josef (pensioniert 30. Juni) Kapitanleutnants: Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Knopfler Ferdinand Jurein Anton Coronini Johann, Graf Gloser Karl Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Lechner Johann Hausenblas Franz Oberdorf Josef v. Heigel Anton Heiter Alois Hauser Wenzel Hanke Franz (entlassen 10. September) Maffi Heinrich (wird 1. Juli Kapitanleut- nant, verheiratet) Czabek Johann Hlaftur Anton (Brigade- adjutant in Laibach) Brugnak Ferdinand, beim Grenadi er- bataillon Stracke Josef, beim Gre- nadierbataillon Vladich Johann Ertel Nikolaus (Adjutant beim Grenadier- bataillon) Loschan Gottfried Oberleutnants: Schneider Anton (trans- feriert 1. Februar zum Montursdepot in Verona) Trabucco Johann Anton, geb. in Noale 1790 Vitali Peter, geb. in Bergamo 1796 Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef (Konskriptions- revisor) Latscher Josef (Adjutant beim Regiments- inhaber) Hbgelmiiller Ignaz Rinagel Karl Unterleutnants: Ritter Georg Ludwig, Edler v. (Regiments- adjutant) Sdiwarzenberg Josef Mihallich Georg Mazzoni Diego de, geb. in Dalamona 1793 Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann Fries Viktor, Graf (an- hertransferiert 11 .Ok¬ tober vom Infanterie- regiment Nr. 30) Kollenstein Karl Watzl Franz v. (wird 1. Februar Oberleutnant) Vandoni Josef (wird 1. Marž Ober¬ leutnant) Plobst Josef (Bataillonsadjutant, wird 1. Juli Oberleutnant) Heg Josef Kellner v. Ballan Josef Posch Andreas (Bataillonsadjutant) Fodransperg Franz, Ritter v. (Kom- mandant des Erziehungshauses) «> 87 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Pečk Josef v. Menz Johann Karl, geb. in Iglau 1804 Riser Franz Xaver, geb. in Wien 1808 Schmidt August, geb. in Prag 1804 (Bataillonsadjutant) Mayer Josef, geb. in Božen 1804 Stadler Josef, geb. in Wien 1805 Stengel Paul, geb. in Teinitz 1794 (Prov.-Offizier) Schmidburg Rudolf, Freiherr v., geb. in Prag 1810 (Bataillonsadjutant) Schneider Josef, geb. in Theresien- stadt 1807 (Bataillonsadjutant) Leveling Paul Gussich Maximilian, Freiherr v. (Bri- gadeadjutant in Mailand) Sterneck Karl, Freiherr v., geb. in Briinn 1809 Schima Friedrich, beim Generalkom- mando in Mailand Lang Wenzel, geb. in Bohmisch- Aicha 1800 Schmidburg Friedrich, Freiherr v., geb. in Prag 1809 Ujejski Apollinar Maerz v. Maerzthal Ignaz Rau von und zu Holzhausen Franz Karl Wilhelm Adolf, Freiherr Schmidt August, geb. in Eperjes 1813 Fichtel Karl, geb. in Feldkirchen 1804 Kafer Viktor, geb. in Przeswitz (Bohmen) 1802 (Lehrer an der Kadettenschule in Graz) Riihling Ludwig v., geb. in Stahlberg (Sachsen) 1808 Heinzel Leopold, geb. in Kammers- dorf (Niederosterreidi) 1795 (Kom- mandant des Erziehungshauses) Fahnriche: Bischinsky Franz, geb. in Leitmeritz 1808 (wird 1. Juli Leutnant) Steiner Raimund, geb. in Mottling (Krain) 1805 (Papst. Gregor-O.) Vernier v. Rougemont et Orchamp Rudolf, Freiherr, geb. in Prag 1806 Stetina Josef, geb. in Taus 1808 De Linz Ferdinand Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh Gustav, Freiherr v. Schramm Alexander,geb.in Wien 1808 Zierheim Siegmund, Freiherr v., geb. in Feistritz (Krain) 1801 Baichetta Alexander Catarozzi Anton, geb. in Gorz 1812 Winkler Josef Jakob, geb. in Modling 1810 Hillmayer Karl Ritter V., geb. in Krain- burg 1807 Kaiser Edler v. Trauenstern Alois, geb. in Graz 1812 Thurn Alexander, Graf, geb. in Graz 1815 Bischinsky Wenzel, geb. in Prag 1812 Pramberger Markuš Frehlidi Ernest Passy Klaudius (anhertransf eriert 1. Februar vom 3. Jagerbataillon) Abele Vinzenz, geb. in Wien 1813 Kadetten: K. k. Grubissich Nikolaus Gerlacher Franz, geb. in Vinkovce 1807 (war 8 Jahre Kanonier) Gerlacher Paul, geb. in Vinkovce 1809 (war 8 Jahre Kanonier) Kariolovich v. Brondolov Nikolaus, geb. in Dragulik 1816 @ 88 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Regimentskadetten: Bach Josef Bechel Heinrich, geb. in Pinkau (Steiermark) 1817 Czermak Adalbert, geb. in Olmutz 1816 Elsner Friedrich, Freiherr v. (trans- feriert 1. Janner als Fahnrich zum Infanterieregiment Nr. 3) Fodransperg Franz, Ritter v., geb. in Posendorf (Krain) 1812 Hayda Engelbert Henkler Josef, geb. in Leipnik 1816 Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Marenzi Franz, Freiherr v. Mastwyk Georg, Ritter v. (trans- feriert 31. Mai zu den Kaiser- jagern) Niesner v. Gravenberg Josef, geb. in Odenburg 1815 Ruckser Josef, geb. in Zistersdorf 1815 (anhertransferiert 28. Juli vom Infanterieregiment Nr. 59) Schmidt Albin Schwarzenberg Anton, geb. in Neutitschein 1813 Sternfeld Johann Siegmund, Edi. v. Vest Albert v., assentiert 16. Okt. Zur Wilhelm v., geb. in Laibach 1815 Vom Štabe: Regimentskaplan: Grubissich Johann Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Regimentsredmungsfiihrer: Schellenberg Peter, Hauptmann Regiments-Knabenerziehungshaus zu Regimentsadjutant: Ritter Georg Ludwig, Edler v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) , Kommandant: Heinzel Leopold Regimentsagent: (Unbesetzt) 1834 . Oberste: Wocher Gustav v. (Regimentskommandant) Boccalari Josef, Eis. Kronenorden-R. 3., Franz. Ehren- legion-R. (supernum.) Oberstleutnant: Prokesch Ritter v. Osten Anton, Leopold-Orden-R., Russ. Annenorden-R.2. in Brillanten, Komtur d. papstl. Georg-O., Schwed. Schwertorden-R. (in diplomatischer Anstellung in Wien) Majore: Prahi Franz (Kommandant eines Grenadierbataillons) Schmiel Ladislaus v. Miiller v. Miihlengoldstein Josef Wohlgemuth Ludwig (1. Landwehrbataillon, wird 20. No¬ vember als Oberstleutnant abtransferiert) ® 89 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R., beim Grenadierbataillon Siihnl Josef Riera v. RittersheimKarl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert Hauptleute: Tauber v. Taubenberg Anton Slama v. Freyenstein Anton Khek v. Schwarzbach Johann Stransky Wenzel Knopfler Ferdinand Jurein Anton Coronini Johann, Graf Gloser Karl Woborzil Wenzel, Silb. T apf erkeitsmedaille Lechner Johann Hausenblas Franz Oberdorf Josef v. Schwertzel Adam Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias, beim Grenadierbataillon Czabek Johann (wird 2. August Kapitan- leutnant) Hlaftur Anton Brugnak Ferdinand Stracke Josef (trans- feriert 15. August zum Infanterieregi- ment Nr. 24) Vladich Johann Ertel Nikolaus (Adju¬ tant beim Grenadier¬ bataillon) Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton Kapitanleutnants: Stadter Franz Heigel Anton, 11 • Aug. in Mailand Oberleutnants: Vitali Peter Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef Latscher Josef (Adjutant beim Regimentsinha- ber, iibertritt 14. Mai zur galizischen Grenz- wache) Hogelmuller Ignaz, beim Grenadierbataillon Rinagel Karl Ritter Georg Ludwig, Edler v. (Regiments- adjutant) Hauser Wenzel Maffi Heinrich Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Mazzoni Diego v. Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Baidietta Dionysius v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef Unterleutnants: Heg Josef (wird 15. Marž Ober- leutnant) Kellner v. Kollenstein Karl (wird 2. August Oberleutnant) Ballan Josef (wird 16. August Ober¬ leutnant) Posch Andreas Fodransperg Franz, Ritter v. Pedi Josef v., t 1. Oktober in Verona Menz Johann Karl Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Josef, beim Grenadier¬ bataillon Stadler Josef @ 90 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Stengel Paul Schmidburg' Rudolf, Freiherr v. (Bataillonsadjutant) Schneider Josef (Bataillonsadjutant) Leveling Paul Gussich Maximilian, Freiherr v. Sterneck Karl, Freiherr v. Sdiima Friedrich Lang Wenzel Sdimidburg Friedrich, Freiherr v. Ujejski Apollinar (Bataillonsadjutant) Maerz v. Maerzthal Ignaz (Bataillons¬ adjutant) Rau von und zu Holzhausen Franz Karl Wilhelm Adolf, Freiherr Schmidt August Fiditel Karl Kafer Viktor Riihling Ludwig v. Heinzel Leopold (Kommandant des Erziehungshauses) Bischinsky Franz Steiner Raimund (wird 15. Marž Leutnant), Papstl. Gregor-O. Vernier v. Rougemont et Orchamp Rudolf,Frei¬ herr (wird 2. August Leutnant) Stetina Johann (wird 16. August Leutnant) De Linz Ferdinand (wird 2. Oktober Leutnant) Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh Gustav, Freiherr v., geb. in Graz 1815 Fahnriehe: Schramm Alexander Zierheim Siegmund, Freiherr v. (pens. 6. Marž) Baichetta Alexander Catarozzi Anton Winkler Johann Jakob Hillmayer Karl, Ritter v. (transferiert 12. Juli zum Pionierkorps) Kaiser Edler v. Trauen- stern Alois Thurn Alexander, Graf Bischinsky Wenzel Pramberger Markuš, geb. in Graz 1813 Frehlich Ernest Passy Klaudius Abele Vinzenz Prahi Adolf v., assen- tiert 6. Marž Chladek Franz, ernannt 15. Marž vom Feld- webel Trzemesky Eduard v. (anhertransferiert 12. Juli vom Pionier¬ korps) Hummel Johann, geb. in Nagybanya 1817, er¬ nannt 16. August vom Korporal K. k.: Kadetten: Grubissich Nikolaus Gerladier Franz Gerlacher Paul Niegner v. Gravenberg Josef (wird 2. August Fahnrich) Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schemberger Heinrich, geb. inWien 1814, ausgemustert aus Wiener- Neustadt 8. Oktober Regiments-: Bach Josef Bachel Heinrich Czermak Adalbert Fodransperg Franz, Ritter v. Henkler Josef Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Marenzi Franz, Freiherr v. Ruckser Josef Schmidt Albin Schwarzenberg Anton Sternfeld Johann Siegmund, Edler v. Zur Wilhelm v. ® 91 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Vom Regimentskaplan: Wilfan Simon Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsadjutant; Ritter Georg Ludwig, Edler v., Oberleutnant Regiments-Knabenerziehungshaus zu ] Unterleutnant Štabe: Regimentsarzt: Piescher Leopold, Dr. Regimentsrechnungsfuhrer: Schellenberg Peter, Hauptmann Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeiehnet) ^aibach, Kommandant: Heinzel Leopold, 1835 . Oberste: Wocher Gustav v. (Regimentskommandant, wird 4. Mai General) Rath Iieinrich, Freiherr v. (Regimentskommandant, anher- transferiert 29. August) Boccalari Josef, Eis. Kronenorden-R. 3., Franz. Ehren- legion-R. (supernum., wird 29. August Kommandant eines Grenadierbataillons) Oberstleutnant: Prokesch Ritter v. Osten Anton, Leopold-Orden-R., Russ. Annenorden-R. 2. in Brillanten, Komtur d. papstl. Georg-O., Schwed. Schwert-0. (Gesandter in Athen, wird 29. Aug. Oberst) Majore: Prahi Franz (Kommandant eines Grenadierbataillons, tritt 29. August als Oberstleutnant in den Ruhestand) Schmiel Ladislaus v. (wird 29. August Oberstleutnant) Miiller v. Miihlengoldstein Josef Hauptleute: Nieberg Friedrich, Franz. Ehren- legion-R. (wird 19. Marž Major) Siihnl Josef (wird 29. August Major) Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert, beim Grena- dierbataillon Tauber v. Taubenberg Anton, beim Grenadierbataillon Slama v. Freyenstein Anton (Lehrer in Wiener-Neustadt) Khek v. Schwarzbach Johann, geb. in Prapapczyce Stransky Wenzel Knopfler Ferdinand, geb. in Kutten- berg 1784 Jurein Anton Coronini Johann, Graf, geb. in Gorz 1795 Gloser Karl, geb. in Prag 1789 Woborzil Wenzel, geb. in Molschen (BShmen) 1784, Silb. Tapferkeits- medaille Lechner Johann, geb. in Fellet (Un- garn) 1792 Hausenblas Franz, geb. in Samen- kowitz (Bohmen) 1797 Oberdorf Josef v. Sdrvvertzel Adam ® 92 ® 1826—1866 Hohenlohe-Langenburg, Wehner Josef, geb. in Tetschen 1787 Laube Franz, geb. in Tetschen 1789 Hlaftur Anton, geb. in PodSbrad 1796 (uber- tritt 30. November zur Grenzwache) Brugnak Ferdinand, geb. in Lemberg 1795 (verhejratet, wird Ka- pitanleutnant) Vladich Johann (wird Kapitanleutnant) Ertel Nikolaus (wird Ka¬ pitanleutnant) Loschan Gottfried (wird 1. Dezember Kapitan : leutnant) Posch Andreas Fodransperg Franz, Ritter v., beim Hof- kriegsrat (wird Ober- leutnant) Menz Johann Karl Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Josef Stadler Josef (wird 1. Dezember Ober- leutnant) Stengel Paul (Prov.- Offizier) Schmidburg Rudolf, Freiherr v., geb. in Prag 1810 (Batail- lonsadjutant) Schneider Josef (Batail- lonsadjutant) Leveling Paul Kapitanleutnants: Slowak Matthias Stadter Franz Hauser Wenzel Oberleutnants: Trabucco Johann Anton Vitali Peter Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef Hogelmiiller Ignaz Rinagel Karl Ritter Georg Ludwig, Edler v. (Regiments- adjutant) Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Mazzoni Diego de Lichtenberg Seyfried, Graf Unterleutnants: Gussich Maximilian, Freiherr v. (Brigade- adjutant in Mailand, transferiert 15. Ok¬ tober zum Infanterie- regiment Nr. 15) Sterneck Karl, Freih. v., beim Grenadierbat. Schima Friedrich LangW enzel (Bataillons- adjutant) Schmiburg Friedrich, Freiherr v., geb. in Prag 1809 Ujejski Apollinar, geb. in Ralna (Galizien) 1808, beim Grena- dierbataillon Baumbach Franz (anher- transferiert 16. Okt. vom Inf.-Reg. Nr. 15) Maffi Heinrich Czabek Johann Fiigner Josef Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef (Adjutant beim Grenadierbat.) Fries Viktor, Graf, geb. in Wien 1812 Heg Josef Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Maerz v. Maerzthal Ignaz (Bataillonsadjutant) Rau von und zu Holz- hausen Franz Karl Wilh. Adolf, Freiherr Schmidt August Fichtel Karl Kafer Viktor Riihling Ludwig v. Heinzel Leopold (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) Bischinsky Franz Steiner Raimund, PSGO-R. Vernier v. Rougemont et Orchamp Rudolf, Freiherr Stetina Josef, geb. in Taus 1808 De Linz Ferdinand 93 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Berghofer Guido (wird 1. Februar Leutnant) Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh Gustav, Freiherr v. (wird 1. Juli Leutnant) Sehramm Alexander (wird 1. August Leut¬ nant) Baichetta Alexander (wird 16. August Leut¬ nant) Catarozzi Anton (wird 1. September Leut¬ nant) Winkler Johann Jakob (wird 1. Dezember Leutnant) K. k.: Gerlacher Franz (wird 1. Juli Fahnrieh) Gerlacher Paul Grubissich Nikolaus (transf eriert 30. No¬ vember zum Infan- terieregim. Nr. 58) Karoilovich v. Brondo- lov Nikolaus (wird 1. Dez. Fahnrieh) Schemberger Heinrich Fahnriehe: Kaiser Edler v. Trauen- stern Alois Thurn Alexander, Graf Bischinsky Wenzel Pramberger Markuš Frehlich Ernest Passy Klaudius, geb. in Wien 1805 Abele Vinzenz, geb. in Wien 1813 Raht Adolf Chladek Franz, geb. in Zeidler (Bohmen) 1805 Trzemesky Eduard v., geb. in Pilsovv (Gali- zien) 1801 Niesner v. Gravenberg Josef Kadetten: Regiments-: Bach Josef Czermak Adalbert Fodransperg Franz, Ritter v. Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. (wird 1. Juni Fahnrieh) Marenzi Franz, Frei¬ herr v. Hummel Johann Franz Michael, geb. in Laibach 1797, ernannt 1. Mai Wattenwyl Rudolf v., geb. in Oberhofen (Schweiz) 1816 (anher- transferiert 1. August vom 9. Jagerbataillon) Strassoldo Franz, Graf, geb. in Gorz 1816, ernannt 1. September Petersilka Bernhard v., geb. in Prag 1811 (an- hertransferiert 1. Juni vom Infanterieregi- ment Nr. 47) Winter Franz, aus Wie- ner-Neustadt ausge- mustert 24. Oktober Ruckser Josef Schmidt Albin (wird 1. September Fahn- rich) Schvvarzenberg Anton Sternfeld Johann Siegmund, Edler v. Vest Albert v. Zur Wilhelm v. Vom Štabe: Regimentskaplan: Wilfan Simon Regimentsauditor: Sdianke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Regimentsrechnungsf iihrer: Schellenberg Peter, Hauptmann. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Unterleutnant Regimentsadjutant: Ritter Georg Ludwig, Edler v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste be- zeichnet) ibach, Kommandant: Heinzel Leopold, ■s> 94 @ 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. ir 1836 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Kommandeur des .badenschen Zahringer Lowen-0., Ritter des sard. Mauritius- und Lazarus-O., Ritter des sizil. St. Georg-O. (Regiments- kommandant) Boccalari Josef, Eis. Kronenorden-R. 3., Franz. Ehren- legion-R. (Kommandant eines Grenadierbataillons) Prokesch Ritter v. Osten Anton, Leopold-Orden-R., Russ. Annen-O. in Brillanten, Komtur d. papstl. Georg-O., Grog- kreuz d. griech. Erloser-O., Schwed. Schwert-0. (k. k. be- vollmachtigter Minister in Athen) Oberstleutnant: Schmiel Ladislaus v. Majore: Miiller v. Miihlengoldstein Josef Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. (1. Landwehrbat.) Siihnl Josef Riera v. Rittersheim Karl (wird 6. Dez. Major) Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitschek Adalbert, beim Grenadierbat. Tauber v. Taubenberg Anton, beim Grena- dierbataillon Slama v. Freyenstein Anton (Lehrer in Wiener-Neustadt) Hauser Wenzel (wird 1. Marž Hauptmann, Witwer) Trabucco Johann Anton (wird 1. Marž Kapi- tanleutnant) Vitali Peter Lawatschek Friedrich Hauptleute: Khek v. Schwarzbach Johann Stransky Wenzel Knopfler Ferdinand, f 21. Juni in Neustadt Jurein Anton Coronini Johann, Graf (1. August ernannt zum Erzieher des Erzherzogs, spater Kaiser Franz Josef) Kapitanleutnants: Maffi Heinrich Czabek Johann Brugnak Ferdinand Oberleutnants: Modler v. Briikenstein Josef Hogelmiiller Ignaz Rinagel Karl Gloser Karl Woborzil Wenzel, Silb. Tapferkeitsmedaille (pens. 28. Februar) Lechner Johann Hausenblas Franz Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz, beim Grenadierbataillon Vladich Johann Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Ritter Georg Ludwig, Edler v. (Regiments- adjutant) Schwarzenberg Josef Mihallich Georg ® 95 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Mazzoni Diego de Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef (Grenadier- Bataillonsadjutant) Fries Viktor, Graf Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Posch Andreas Fodransperg Franz, Ritter v. Menz Johann Karl Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Josef Stadler Josef Fodransperg Franz, Ritter v. (transferiert 30. Aug. als Kapitan- leutnant zum Infan- terieregiment Nr. 42) Stenge Paul (wird 1. Marž Oberleutnant) Schmidburg Rudolf, Freiherr v. Schneider Josef (Batail- lons adjutant) Leveling Paul Sterneck Karl, Freiherr v. Lang Wenzel (Batail- lonsadjutant) Schmidburg Friedrich, Freiherr v. Baumbach Franz Ujejski Apollinar v. Maerz v.Maerzthal Ignaz (Bataillonsadjutant) Kaiser Edler v. Trauen- stern Alois (wird 1. Marž Leutnant) Thurn Alexander, Graf (wird 1. Marž Leutn.) Bischinsky Wenzel Pramberger Markuš Frehlich Ernest PassyKlaudius (iibertritt 30. September zur Grenzwache) Abele Vinzenz Unterleutnants: Rau von und zu Holz- hausen Franz, Karl Wilhelm Adolf, Frei¬ herr Schmidt August Fichtel Karl Riihling Ludwig v. Heinzel Leopold (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) Bischinsky Franz Vernier v. Rougemont et Orchamp Rudolf, Freiherr Stetina Josef De Linz Ferdinand Fahnriche: Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Kuhn Josef Franz Michael (transfe¬ riert 16. Marž zum 2. Grenadierbataillon) Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. (Bataillonsadjutant) Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton Winkler Johann Jakob (anhertransferiert 5. Janner vom Infan- terieregiment’Nr. 48) HolzapfelFriedrich, R. v., geb. in Graz 1818 Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher Franz Wattenwyl Rudolf v. Schmidt Albin Karoilovich v.Brondolov Nikolaus Winter Franz Schusters Johann, ernannt l.Marz ■© 96 © Kadetten: K. k. Gerlacher Paul Petersilka Bernhard v. Schemberger Heinrich Winkler Vinzenz, geb. in Cilli 1818 Regiments-: Bach Josef, geb. in Sluin 1813 Czermak Adalbert (wird l.Marz Fahn- rich, transferiert 14. September zum Infanterieregiment Nr. 1) Marenzi Franz, Frei- herr v. Ruckser Josef, geb. in Ziegendorf 1814 Strassoldo von Villa- nova und Ranziano Franz, Graf Vest Albert v., geb. in Schrottenthurn (Karnten) 1817 Zur Wilhelm v. (wird 1. Mai Fahnrich), fl 4. Juli inLaibach Wagensberg Siegm., Graf, geb. in Graz 1818 Gozzani Ferdinand, Marquis, geb. in Krainburg 1819, assentiert 30. Juli Vom Štabe: Regimentskaplan: Wilfan Simon Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Schellenberg Peter, Hauptmann Regimentsadjutant : Ritter Georg Ludwig, Edler v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Heinzel Leopold, Unterleutnant 1837 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Orden wie 1836, Kammerer (Regimentskommandant) Boccalari Josef, Orden wie 1836 (Grenadier-Bataillons- kommandant) Prokesch Ritter v. Osten Anton, LO-R., RAO-R. 2. (D. i. B.), PSGO.C., GEO-GC., SSO-R. (k. k. bevollmachtigter Mi¬ nister in Athen) Oberstleutnant: Miiller v. Muhlengoldstein Josef Majore:. Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. (1. Landwehr- bataillon) Siihnl Josef Riera v. Rittersheim Karl ® 97 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitsdiek Adalbert, beim Grenadierbat. Tauber v. Taubenberg Anton Slama Ritter v. Freyen- stein Anton Khek v. Schwarzbach Johann, beim Grena- dierbataillon Maffi Heinrich (wird Hauptmann) Czabek Johann (wird Hauptmann) Woditzka Vinzenz, geb. in Jassenowatz 1794 Vitali Peter (wird Kapi- tanleutnant) Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef (Konskriptions- revisor) Hbgelmiiller Ignaz Rinagel Karl Ritter Georg Ludwig, Edler v. (Regiments- adjutant) Schwarzenberg Josef Schmidburg Rudolf, Freiherr v., beim Ge¬ neralštab (wird 1. Fe¬ bruar Oberleutnant) Leveling Paul Sterneck Karl, Freiherr v. Lang Wenzel (Bataillons- adjutant) Hauptleute: Stransky Wenzel Jurein Anton Coronini Johann, Graf, Herzogi. Moden, sil- berne Tapferkeits- medaille, Kammerer, Dienstkammerer Sr. k. k. HoheitErzherzog Franz Karl Kapitanleutnants: (anhertransferiert vom Grenzinfanterie- regiment Nr. 12, wird 1. Dezember Haupt¬ mann) Oberleutnants: Mihallieh Georg Mazzoni Diego de Lichtenberg Seyfried, Graf Fugner Josef Baidietta Dionysius v. Fischer Eler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef (Grenadier- Bataillonsadjutant) Unterleutnants: Schmidburg Friedrich, Freiherr v. Baumbach Franz Ujejski Apollinar v., beim Grenadierbat. Maerz v. Maerzthal Ignaz (Landwehr- Bataillonsadjutant) Gloser Karl Lechner Johann Hausenblas Franz Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz Hauser Wenzel Brugnak Ferdinand Vladich Johann Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton Fries Viktor, Graf Kellner v. Kollenstein Karl Ballan Josef Posch Andreas Menz Johann Karl Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Edler v. Starken- thurn Josef Stadler Josef Stengel Paul Rau von und zu Holz- hausen Franz Wil- helm, Freiherr, beim Grenadierbataillon Schmidt August Fichtel Karl Riihling Ludwig v. @ 98 ® 1826 s 1366 Hohenlohe- Langenburg, Heinzel Leopold (Kommandant des Erziehungshauses) Bischinsky Franz Vernier v. Rougemont et Orchamp Rudolf, Freiherr Stetina Josef De Linz Ferdinand Berghofer Guido, geb. in Petzkau (Bohmen) 1792 Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v., geb. in Triest 1807 (Bataillonsadjutant) Pfaffenberg Alexander, geb. in Wien 1814 (Bataillonsadjutant) Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr (Bri- gadeadjutant) Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton Winkler Johann Kaiser Edler v. Trauen- stern Alois (Batail¬ lonsadjutant) Bischinsky Wenzel (wird 1. Februar Leutnant) Pramberger Markuš Frehlich Ernest Abele Vinzenz, geb. in Baden 1813 Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr, geb. in Graz 1815 Sternfeld Siegmund, Edler v. Fahnriche: Mattanovich Ignaz, geb. in Petrinja 1812 (an- hertransferiert vom Grenzinfanterieregi- ment Nr. 11) Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher Franz Wattenwyl Rudolf v. Schmidt Albin Strassoldo von Villanova und Ranziano Franz, Graf Winter Franz Karoilovich v. Bron- dolov Nikolaus Schusters Johann Fuchs Georg Holzapfel Ritter von Waasen und Buchen- stein Friedrich Sabatovich Adolf, geb. inWien 1817 (anher- transferiert 27. Sep¬ tember vom Infan- terieregiment Nr. 48) Kadetten: K. k.: Gerlacher Paul Petersilka Bernhard v., geb. in Rakonitz 1811 (wird 2. Februar Fahnridi) Berg v. Falkenberg Bernhard, geb. in Graz 1813 (anhertransferiert vom Bombardierkorps) Schemberger Heinrich Dimitrovieh Johann, geb. in Ro- viska (Kroatien) 1819 (anher¬ transferiert vom Infanterieregi- ment Nr. 53) Winkler Vinzenz Regiments- : Bach Josef Allemann Franz, geb. in Kaurini 1819 (anhertransferiert 11. Okt. vom Infanterieregiment Nr. 12) Erbe 'Karl, geb. in Komorn 1821 Gouge Friedrich, geb. in Wien 1821 Gozzani Ferdinand, Marquis Maerz v. Maerzthal Anton, geb. in Busovica 1821 Pagliarucci Alexander, Ritter v., geb. in Krainburg 1816 Ruckser Josef Tormin Justus, geb. in Aken (Hannover) 1819 Vest Adalbert v. Wagensberg Siegmund, Graf Wolf Heinrich, geb. in Ragusa 1820 © 99 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Regimentskaplan: Wilfan Simon Regimentsauditor: Schanke Josef, Hauptmann Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus Unterleutnant Štabe: Regimentsrechnungsfiihrer : Schellenberg Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Ritter Georg Ludwig v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Laibach, Kommandant: Heinzel Leopold, 1838 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Orden wie 1836 (Regiments- kommandant) Boccalari Josef, Orden wie 1836 (Grenadier-Bataillons- kommandant) Prokesch Ritter v. Osten Anton, LO-R., RAO-R. 2. (D. i. B.), PSGO-C., GEO-GK., SSO-R. (k. k. bevollmaditigter Minister in Athen) Oberstleutnant: Miiller v. Miihlengoldstein Josef Majore: Nieberg Friedrich, Franz. Ehrenlegion-R. (1. Landwehr- bataillon, tritt 3. Oktober in den Ruhestand) Siihnl Josef Riera v. Rittersheim Karl Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Hablitsdiek Adalbert (wird 3. Oktober Major) Khek v. Schwarzbach Johann, beim Grena- dierbataillon Hauptleute: Stransky Wenzel, beim Grenadierbataillon Jurein Anton (pens. 31. Dezember) Gloser Karl Ledmer Johann Hausenblas Franz Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Stadter Franz (pens. 15. September) Hauser Wenzel Maffi Heinrich (verhei- ratet, pens. 15. De¬ zember) Czabek Johann Woditzka Vinzenz Brugnak F erdinand (ver- heiratet, wird 16. Aug. Hauptmann) Kapitanleutnants: Vladich Johann (wird 16. Aug. Hauptmann) Ertel Nikolaus (wird 16. Dez. Hauptmann) Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton Vitali Peter @ 100 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Lawatschek Friedrich (wird 16. August Kapitanleutnant) Modler v. Briikenstein Josef, geb. in Schar- ding 1800 (Konskrip- tionsrevisor, wird 6. November Kapi¬ tanleutnant) Hogelmiiller Ignaz (wird 16. Dezember Kapi¬ tanleutnant) Rinagel Karl Ritter Georg Ludwig, Edler v. (Regiments- adjutant) Sdvvvarzenberg Josef Mihallich Georg Leveling Paul (wird 16. August Ober- leutnant) Sterneck Karl, Freih. v. (wird 1. Dezember Oberleutnant) Lang Wenzel (wird 16. Dezember Oberleutnant) Schmidburg Friedrich, Freiherr v. (ohne Charakter quittiert 31. Marž) Baumbach Franz (pens. 1. Janner) Ujejski Apollinar von, beim Grenadier- bataillon Maerz v. Maerzthal Ignaz Oberleutnants: Mazzoni Diego de, beim Grenadierbataillon Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef Baichetta Dionysius Fischer Edler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef (Grenadier- Bataillonsadjutant) Fries Viktor, Graf (ohne Charakter quittiert 15. Marž) Kellner v. Kollenstein Karl Posch Andreas Rohde Friedrich, Graf Unterleutnants: Rau von und zu Holz- hausenWilhelmAdolf, Freiherr, beim Gre¬ nadierbataillon Riihling Ludwig v. Heinzel Leopold (Kommandant des Erziehungshauses) Bischinsky Franz Thurn Siegmund, Graf Stetina Josef De Linz Ferdinand Radivoichevich Simon, geb. in Vojakovec 1803 Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. (Bataillonsadjutant) Pfaffenberg Alexander (Bataillonsadjutant) Menz Johann Karl (anhertransferiert 10. September vom 10. Jagerbataillon) Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Edler v. Starken- thurn Josef Stadler Josef Stengel Paul Schmidburg Rudolf, Freih. v. (transferiert 2. Juli zum General¬ štab) Dandolo Arduin, Graf, geb. in Venedig 1805 (anhertransferiert 30. Juni vom Infan- terieregiment Nr. 7) Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton Winkler Johann Jakob Kaiser Edler v. Trauen- stern Alois (Batail¬ lonsadjutant, trans¬ feriert 28. Mai zum 3. Jagerbataillon) Bischinsky W enzel (pens. 16. September) Pabitzky\\'ilhelm (anher¬ transferiert 1. Janner vom 3. Jagerbataillon) Walha Matthias (anher¬ transferiert 1. Juni vom Infanterieregim. Nr. 7. ®> 101 ® Pramberger Markuš (Bataillonsadjutant, wird 1. Janner Leutnant) Frehlich Ernest Abele Vinzenz (wird 1. Janner Leutnant) Chladek Franz (wird 1. Dezemb. Leutnant) Trzemesky Eduard v. (wird 16. Dezember Leutnant) Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr v. Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher Franz Wattenwyl Rudolf v. Schmidt Albin Strassoldo v. Villanova u. Ranziano Frz., Graf Winter Franz Karoilovichv.Brondolov Nikolaus Schusters Johann Fuchs Georg Holzapfel Ritter von Waasen und Buchen- stein Friedrich Petersilka Bernhard v. Sabatovieh Adolf Mit 1. November erhalten die Fahnriche den Titel Unterleutnants II. Klasse. K. k.: Gerlacher Paul Allemann Franz Berg v. Falkenberg Bernhard Schemberger Heinrich Dimitrovich Johann Winkler Vinzenz Regiments-: Eiberg Johann v. Erbe Karl Gouge Friedrich Kadetten: Gozzani Ferdinand, Marquis Maerz v. Maerzthal Anton Pagliarucci Ritter v. Kieselstein Alex. Peneke Adolf v., geb. in Graz 1823 Ruckser Josef Tormin Justus Vest Albert v. Wagensberg Sieg¬ mund, Graf Wolf Heinrich Andriani Gottfried, Freiherr v., geb. in Gorz 1824 Wiederkehrn Alfred, Ritter v., geb. in Steinbiichel 1820 Zois Johann, Frei¬ herr v., geb. in Graz 1817 Mayer Ernst, geb. in Annaberg 1819 Vom Štabe: Regimentskaplan: Wilfan Simson Regimentsauditor: Berger Karl, Edler v., Oberleutnant Regimentsarzt: Pleschner Leopold, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer : Schellenberg Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Ritter Georg Ludwig, Edler v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Heinzel Leopold, Unterleutnant @ 102 ■© 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. 1839 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Orden wie 1836, Kammerer (Regimentskommandant) Boccalari Josef, Orden wie 1836 (wird 27. September General, Grenadier-Bataillonskommandant) Prokesdi Ritter v. Osten Anton, LO-R., RAO-R. 2. (D.i. B.), PRAO-R. 2., PSGO-C., GEO-GK., CGO-C., SSO-R. (k. k. bevollmachtigter Minister in Athen) Oberstleutnant: Miiller v. Mtihlengoldstein Josef Majore: Siihnl Josef Riera y. Rittersheim Karl Hablitschek Adalbert (Kommandant des 1. Landwehr- bataillons) Bechinie v. Lažan Franz, Ritter Khek v. Schwarzbach Johann, beim Grena- dierbataillon Stransky Wenzel, beim Grenadierbataillon Loschan Gottfried (wird 1. Janner Hauptmann) Trabucco Johann Anton Rinagel Karl (wird 1. Jan. Kapitanleutnant) Ritter Georg Ludwig, Edler v. (wird 16. Jan. Kapitanleutnant) Sdiwarzenberg Josef Mihallich Georg Mazzoni Diego de, beim Grenadierbataillon Lichtenberg Seyfried, Graf (verheiratet) Fiigner Josef, beim Gre¬ nadierbataillon Baichetta Dionysius Hauptleute: Gloser Karl Lechner Johann Hausenblas Franz Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias Kapitanleutnants: Vitali Peter (pens. 15. Janner) Lawatschek Friedrich Oberleutnants: Fischer Edler v. Wilden- see Johann Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef (Grenadier- Bataillonsadjutant) Kellner v. Kollenstein Karl (transferiert 16. Mai zum Infan- terieregiment Nr. 16) Pechmann Eduard, geb. in Belovar 1810 (an- hertr ansf eriert 16. Mai vom Infanterieregi- ment Nr. 16) Woditzka Vinzenz Hauser Wenzel Czabek Johann Brugnak Ferdinand Vladidi Johann Ertel Nikolaus Hbgelmiiller Ignaz Modler v. Brukenstein Josef Posch Andreas Rohde Friedrich, Graf Menz Johann Karl Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Edler v. Starken- thurn Josef Stadler Josef Stengel Paul Dandolo Arduin, Graf Leveling Paul Sterneck Karl, Freih. v. (transferiert 30. Juni zum Inf.-Reg. Nr. 7) Lang Wenzel @ 103 @ 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Ujejski Apollinar von (wird 1. Janner Ober- leutnant) Maerz v. Maerzthal Ig- naz (wird 9. April Oberleutnant) Rau von und zu Holz- hausenWilh.,Freiherr Riihling Ludwig v. Heinzel Leopold (Kom- mandant des Erzie- hungshauses, pens. 15. August) Bischinsky Franz Thurn Siegmund, Graf Stetina Josef (pens. 15. August) De Linz Ferdinand Radivoichevich Simon Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander (Bataillonsadjutant) Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton Winkler Johann Pabitzky Wilhelm, geb. in Pregburg 1807 (Bataillonsadjutant) Walha Matthias, geb. in Weikersdorf (Krain) 1797 Pramberger Markuš (Bataillonsadjutant) Abele Vinzenz (Batail¬ lonsadjutant) Frehlich Ernest Chladek Franz Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Trzemesky Eduard v. Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlaeher Franz Wattenwyl Rudolf v. Schmidt Albin Strassoldo von Villano va und Ranziano Franz, Graf Winter Franz Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann, geb. in Landstrag (Krain) 1814 Fuchs Georg, geb. in Peggau 1811 (ver- heiratet) Holzapfel Ritter von Waasen und Buchen- stein Friedrich Petersilka Bernhard v. Sabatovich Adolf Schinowsky Johann, geb- in Briinn 1800 Pagliarucci Alexander Lazarini Alexander, Freiherr v. Kadetten: K. k.: Gerlaeher Paul Berg v. Falkenberg Bernhard (wird 1. Janner Leutnant) Schemberger Heinrich Dimitrovich Joh a nn Baichetta Johann, geb. in Vukoviče 1819 Winkler Vinzenz Allemann Franz v. Regiments-: Andriani Gottfried, Freiherr v. Manasser Anton, geb. in Eger 1823 Eiberg Johann v., geb. in Bruneck 1823 Erbe Karl Garzarolli Raimund v., geb. in Laibach 1821 Gouge Friedrich Gozzani Ferdinand, Marquis Keiter Friedrich, geb. in Graz 1822 ® 104 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Maerz v. Maerzthal Anton, geb. in Borovica 1821 Kolb Alois, geb. in Mailand 1821 Mayer Ernest Peneke Adolf v., geb. in Graz 1823 Thomek Josef, geb. in Laibach 1823 Ruckser Josef Tormin Justus Vom Regimentskaplan: Zhibasdiek Thomas Regimentsauditor: Berger Karl, Edler v., Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Unterleutnant Vest Albert v. Wagensberg Siegmund, Graf (wird 16. August Leutnant) Wiederkehrn Alfred, Ritter v. Wolf Heinrich Zois Josef, Freiherr v. (15. De- zember mit Absehied entlassen) Štabe: Regimentsrechnungsfiihrer : Modelsee Peter (anhertransferiert 16. Febr. vom 9. Jagerbataillon) Regimentsadjutant: Stengel Paul, Oberleutnant (seit 31. Jšinner) Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeicbnet) Laibach, Kommandant: Heinzel Leopold, 1840 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Orden wie 1836, Kammerer (Regimentskommandant) Prokesch Ritter v. Osten Anton, LO-R., RAO-R. 2. (D. i. B.), PRAO-R. 2., PSGO-C., GEO-GK., CGO-C., SSO-R. (k. k. bevollmachtigter Minister in Athen) Oberstleutnant: Miiller v. Miihlengoldstein Josef Majore: Siihnl Josef (Landwehrbataillon) Riera v. Rittersheim Karl Hablitscheck Adalbert Bechinie v. Lažan Franz, Ritter (tritt 20. Janner mit Majorsdiarge in den Ruhestand) Khek v. Schvvarzbach Johann (wird 2 7. Marž Major) Stransky Wenzel Hauptleute: Gloser Karl Lechner Johann Hausenblas Franz Wehner Josef Laube Franz Slowak Matthias (pens. 16. Juli) Woditzka Vinzenz Hauser Wenzel Czabek Johann (pens. 16. August) Brugnak Ferdinand Vladich Johann (pens. 16. Mai) Ertel Nikolaus Loschan Gottfried @ 105 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langrenburg. Kapitanleutnants: Trabucco Joh. Anton (wird 16. Febr. Hauptmann) Lawatschek Friedrich (wird 1. April Hauptmann) Modler v. Briikenstein Josef (wird 16. Mai Hauptmann) Hogelmiiller Ignaz (wird 16. Juli Hauptmann) Rinagel Karl (wird 16. August Haupt¬ mann) Ritter Georg Ludwig, Edler v. Oberleutnants: Sdrvvarzenberg Josef (wird 16. Febr. Kap itanleutn ant) Mihallich Georg (wird 1. April Kapitan- leutnant) Mazzoni Diego de (wird 16. Mai Kapitanleutnant) Liditenberg Seyfried, Graf (wird 16. Juli Kapitanleutnant) Fiigner Josef (wird 16. August Kapitanleutnant) Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wildensee Johann Karl Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef (Grenadier-Bataillons- adjutant) Pechmann Eduard Posch Andreas (Kommandant des Erziehungshauses) Menz Johann Karl, f 3. Mai in Laibach Riser Franz Xaver Schmidt August Mayer Edler vt Starkenthurn Josef Stadler Josef Stengel Paul (Regimentsadjutant) Leveling Paul Rohde Friedrich, Graf Lang Wenzel Ujejski v. Rupnow Apollinar Dandolo Arduin, Graf Maerz v. Maerzthal Ignaz Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Frehlich Ernst (pens. 16. April) Rau von und zu Holzhausen Franz Karl Wilhelm Adolf, Freiherr Riihling Ludwig v. (wird 1. Marž Oberleutnant) Bischinsky Franz (wird 1. April Oberleutnant) Thurn Siegmund, Graf, wird 16. Mai Oberleutnant) De Linz Ferdinand (wird 1. Juni Oberleutnant) Radivoichevich Simon (wird 16. Juli Oberleutnant) Fries Viktor, Graf (wieder einge- treten 16. August) Berghofer Guido Rumler Franz Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander (Bataillons- adjutant) Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton (Bataillons- adjutant) Winkler Johann Jakob Pabitzky Wilhelm (Bataillons- adjutant) Walha Matthias @ 106 © 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Pramberger Markuš (Bataillons- adjutant) Abele Vinzenz (Bataillonsadjutant) Frehlich Ernest Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. (riickt vor 1. Marž) Gerlacher Franz (riickt vor 1. April) Wattenwyl Rudolf v. (riickt vor 16. April) Schmidt Albin (riickt vor 16. Mai) Strassoldo von Villanova und Ran- ziano Franz, Graf (riickt vor 1. Juni) Winter Franz (riickt vor 16. Juli) Karoilovidi v. Brondolov Nikolaus Sdiusters Johann Fuchs Georg Holzapfel Ritter von Waasen und Buchenstein Friedrich Petersilka Bernhard v. Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf Schinowsky Johann Pagliarucci v. Kieselstein Alexander, Ritter Lazarini Alexander, Freiherr v., geb. in Ballburg 1820 Berg v. Falkenberg Bernhard, geb. in Graz 1813 Tyssen Josef, geb. in Laibach 1811 Menapace Valerian, geb. in Trient 1815 Wagensberg Siegmund, Graf, geb. in Graz 1818 Welsperg Wolfgang, Graf, geb. in Salzburg 1820 Andelmann Ernst, geb. in Jungbunzlau 1814, ernannt 1. April Neckermann Raimund, geb. in Lai¬ bach 1818, ernannt 16. April Schneeberger Josef, geb. inWien 1814, aus Wiener-Neustadt ausgemustert 11. September K. k.: Gerlacher Paul Schemberger Hein- rich (wird 1. Marž Leutnant) Dimitrovich Johann Winkler Vinzenz (wird 1. Juni Leutnant) Allemann Franz v. (transferiert 13. Juni zum In- fanterieregiment Nr. 42) Baidietta Johann Kadetten: Regiments-: Andriani Gottfried, Freiherr v. (trans¬ feriert 2. August ✓ zum Lichtenstein- Chev.-Regiment) Calvi Josef, geb. in Priano 1815 (wird 16. Juli Leutnant) Eiberg Johann v. Erbe Karl Garzarolli Edler von Thurnlak Raimund Gouge Friedrich Gozzani Ferdinand, Marquis Keiter Friedrich Kolb Alois Maerz v. Maerzthal Anton Manasser Anton Mayer Ernest Pagliarucci Ritter v. Kieselstein Anton Peneke Adolf v. Ruckser Josef Thomek Josef Tormin Justus Rudolf Vest Albert v. Wiederkehrn Alfred, Ritter v. Wolf Heinrich @ 107 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Vom Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Berger Karl, Edler v., Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus Oberleutnant Štabe: Regimentsrechnungsf iihrer: Modelsee Peter, Oberleutnant Regimentsadj utant: Stengel Paul, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) zu Laibach, Kommandant: Posch Andreas, 1841 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Komtur d. bad. Zahringer-O., Sard. Mauritius-O., Sizil. Georg-O., Kammerer (Regiments- kommandant) Prokesch Ritter v. Osten Anton, LO-R., Russ. Annen-O. in Brillanten, Preug. Roter-Adler-O., Komtur d. papst. Georg-O., Grogkreuz d. griech. Erloser-O., Komtur d. parm. Georg-O., Schwed. Sdiwert-0. (k. k. bevollmach- tigter Minister in Athen) Oberstleutnant: Miiller v. Miihlengoldstein Josef Majore: Riera v. Rittersheim Karl Hablitschek Adalbert Khek v. Sdrvvarzbach Johann (1. Landwehrbataillon) Stransky Wenzel Gloser Karl Lechner Johann (pens. 30. April) Hausenblas Franz (pens. 15. Dezember) Wehner Josef Ritter Georg Ludwig, Edler v. (wird 1. Marž Hauptmann) Hauptleute : Laube Franz Woditzka Vinzenz Hauser Wenzel Brugnak Ferdinand Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton Kapitanleutnants: Schwarzenberg Josef (verheiratet, wird 16. Dez. Hauptmann) Mihallich Georg Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef Hogelmiiller Ignaz Rinagel Karl (ver¬ heiratet) Mazzoni Diego de Liditenberg Seyfried, Graf (verheiratet) Fiigner Josef @ 108 ® Baichetta Dionysius v. (wird l.Mai Kapitan- leutnant) Fischer Edler v. Wilden- see Johann Karl (wird 16. Dezember Kapi- tanleutnant) Watzl Franz v. Vandoni Josef, beim Grenadierbataillon Plobst Josef, beim Gre¬ nadierbataillon Posch Andreas (Kom- mandant des Erzie- hungshauses) Oberleutnants: Riser Franz (Kasern- verwalter in Neustadl) Schmidt August Mayer Edler v. Starken- thurn Josef Stadler Josef (Prov,- Offizier) Stengel Paul (Regi- mentsadjutant) Leveling Paul (Kon- skriptionsrevisor) Rohde Friedrich, Graf (verheiratet) Lang Wenzel Ujejski v. Rupnow Apollinar Dandolo Arduin, Graf, Kammerer Maerz v. Maerzthal Ignaz RiihlingLudw.v. (Lehrer in Wiener-Neustadt) Bischinsky Franz Thurn Siegmund, Graf De Linz Ferdinand Radivoidievich Sieg¬ mund Fries Viktor, Graf Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Rau Von und zu Holz- hausen Wilhelm, Frei- herr (quittiert mit Beibehalt des Cha- r akter s 15. Janner) Berghofer Guido (wird 16. Dez. Oberleutnant) Rumler Franz (wird 1. Mai Oberleutnant) Gold Ernst, Ritter v. (verheiratet), beim Grenadierbataillon Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbach Gustav, Freih., beim Grenadierbataillon Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton (Land- wehr-Bataillons- adjutant) WinklerJohann(Kasern- verwalter in Laibach) Pabitzky Wilhelm (Ba- taillonsadjutant) Walha Matthias, beim Montursdepot in Ofen Pramberger Markuš (Bataillonsadjutant) Abele Vinzenz (Bri- gadeadjutant in Laibach) Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher Franz Wattenwyl Rudolf v. Schmidt Albin Strassoldo von Villa- nuova und Ranziano Franz, Graf (beurlaubt auf ein Jahr) Winter Franz Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Karoilovidi v. Brondolov Nikolaus (riickt vor 31. Janner, Batail¬ lonsadjutant) Schusters Johann (riickt vor 1. Mai) Fuchs Georg (verheirat., riickt vor 16. Dez.) Funk v. Senftenau Adolar (anhertrans- feriert 1. Nov. vom Infant.-Reg. Nr. 25) Holzapfel Ritter von W aasen und Buchenstein Friedrich Petersilka Bernhard v. Sabatowich Edler von Kronentreu Adolf @ 109 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Sdiinowsky Johann (pens. 16. Februar) Pagliarucci v. Kiesel- stein Alexander, Ritt. Lazarini Alexander, Freiherr v. Berg v. Falkenberg Bernhard Tyssen Josef Menapace Valerian Wagensberg Siegmund, Graf (transferiert 1. November zum Infanterieregiment Nr. 25) Welsperg zu Reitenau und PrimorWolf gang, Graf Schemberger Heinrich Andelmann Ernst Neckermann Raimund Winkler Vinzenz, geb. in Cilli 1819 Calvi Josef, geb. in Noale 1815 Schneeberger Josef, geb. in Graz 1821 Matschig Eduard, geb. in Neustadl (Krain) 1813, ernannt l.Marz Lohr Max, geb. in Prag 1819 (anhertransfer. 1. Mai vom Infanterie¬ regiment Nr. ll) Erbadi-Fiirstenau Aug., Graf, geb. in Fiir- stenau 1824, ernannt 1. Juli Kadetten: K. k.: Gerlacher Paul (Offiziersohn) Dimitrovich Johann (Offiziersohn) Pozder Franz, geb. in Venedig 1816 (Offiziersohn, anhertransferiert 5. Janner vom Infanterieregi¬ ment Nr. 52) Wolf Heinrich, geb. in Ragusa 1822 (Offiziersohn) Baiehetta Johann, geb. in Belovar 1821 (Offiziersohn, wird 17. Okt. Leutnant) Micheli Eugen, geb. in Temesvar 1818 (Offiziersohn) Regiments-: Bureg Adolf (Offiziersohn) Backes Josef, geb. in Krain 1823 (Sohn eines Beamten) Eiberg Johann v. Erbe Karl (Offiziersohn) Garzarolli Edler v. (wird 13. Sept. Leutnant) Thurnlak Raimund Gouge Friedrich (Sohn eines Be¬ amten, transferiert 19. Oktober zum Infanterieregiment Nr. 7) Gozzani Ferdinand, Marquis Jellouscheg Ritter v. Fichtenau, geb. in Krain 1825, aus Wiener- Neustadt ausgemustert 13. Juli Keiter Friedrich (transferiert zum Infanterieregiment Nr. 38) Kolb Alois (Sohn eines Beamten) Krieger Heinrich (Offiziersohn) Manasser Anton (Offiziersohn) Mayer Ernst (Sohn eines Beamten) Maerz v. Maerzthal Anton (Sohn eines Beamten) Pagliarucei Ritter v. Kieselstein Anton Peneke Adolf (Sohn eines Beamten) Rohde Heinrich, Graf Ruckser Josef (Offiziersohn), t 11. November in Laibach Thomek Josef (Offiziersohn) Tognio Julius, geb. in Istrien 1826 (Offiziersohn, eingetreten 28. September) Tormin Justus Rudolf (Offizier¬ sohn) Vest Albert v. Wiederkehrn Alfred, Ritter v., f 4. Dezember in Laibach © 110 © Vom Štabe: Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor : Berger Karl, Edler v., Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Oberleutnant Regimentsredinungsfiihrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Stengel Paul, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Laibach, Kommandant: Posch Andreas, 1842 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., Orden wie 1841, Kammerer (Regimentskommandant) Prokesch Ritter v. Osten Anton, LO-R., RAO-R. 2. (D. i. B.), PRAO-R. 2., PSGO-C., GEO-GK., CGO-C., SSO-R. (k. k. bevollmachtigter Minister in Athen) Oberstleutnant: Miiller v. Muhlengoldstein Josef Majore: Riera v. Rittersheim Karl Hablitschek Adalbert Khek v. Schwarzbach Johann (1. Landwehrbataillon) Hauptleute: Stransky Wenzel (verheiratet), beim Grenadierbataillon Gloser Karl Wehner Josef (pens. 16. August mit Maj orscharakter) Laube Franz, beim Grenadierbataillon Woditzka Vinzenz (verheiratet) Hauser Wenzel (verheiratet) Brugnak Ferdinand (verheiratet) Ertel Nikolaus Loschan Gottfried (verheiratet) Trabucco Johann Anton Lavvatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef Hogelmuller Ignaz (verheiratet) Rinagel Karl (pens. 16. September) Ritter Georg Ludwig, Edler v. Schwarzenberg Josef (verheiratet) Kapitanleutnants: Mihallidi, Georg (verheiratet, wird Fiigner Josef 16. September Hauptmann) Baidietta Dionysius v. Mazzoni Diego de Fischer v. Wildensee Johann Lichtenberg Seyfried, Graf (verheirat.) © 111 ® 1826—1866 IHohenlohe-Langenburg. Oberleutnants: Watzl Franz v. (wird 16. September Kapitanleutnant) Vandoni Josef Plobst Josef (verheiratet), beim Gre- nadierbataillon Posch Andreas (Kommandant des Er- ziehungshauses) Riser Franz (Kasernverwalter in Neu- stadl) Schmidt August Mayer Edler v. Starkenthurn Josef Stadler Josef (Prov.-Offizier) Stengel Paul (Regimentsadjutant) Leveling Paul (verheiratet) Rohde Friedrich, Graf (transferiert 16. Juli als Kapitanleutnant zum Infanterieregiment Nr. 28) Lang Wenzel Ujejski v. Rupnow Apollinar Dandolo Arduin, Graf (pens. 15. Janner) Maerz v. Maerzthal Ignaz Riihling Ludwig v. (Professor in Wiener-Neustadt) Bischinsky Franz (Konskriptions- revisor) Thurn Siegmund, Graf De Linz Ferdinand Josef Radivoichevich Simon Fries Viktor, Graf (verheiratet) Rumler Franz Berghofer Guido Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr : Gold Ernst, Ritter v. (verheiratet, wird 16. Janner Oberleutnant) Pfaffenberg Alexander (wird 16. Juli Oberleutnant) Egkh v- Hungersbach Gustav, Freiherr (wird 16. September Oberleutnant) Schramm Alexander Baichetta Alexander (verheiratet), beim Grenadierbataillon Catarozzi Anton (Landw.-Bataillons- adjutant) Winkler Johann (Kasernverwalter in Laibach) PabitzkyWilhelm(Bataillonsadjutant) Walha Matthias, beim Montursdepot in Ofen Pramberger Markuš (Bataillonsadjut.) Abele Vinzenz(Brigadeadj. in Laibach) Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann, beim Grenadier¬ bataillon Egkh v.HungersbachEduard, Freiherr Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher Franz Wattenwyl Rudolf v. Schmidt Albin Strassoldo von Villanuovo und Ranziano Franz, Graf Winter Franz, geb. in Weigkirdien (Mahren) 1815 Karoilovich v. Brondolov Nikolaus (Bataillonsadjutant) Schusters Johann Fuchs Georg (verheiratet) Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Funk v. Senftenau Adolar (trans- Holzapfel Ritter von Waasen und feriert 16. Juli zum Infanterieregi- Buchenstein Friedrich (ruckt vor ment Nr. 25) 16. September) © 112 © Petersilka Bernhard v. Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf Pagliarucci v. Kieselstein Alexander, Ritter Lazarini Alexander, Freiherr v. Berg v. Falkenberg Bernhard Tyssen Josef Menapace Valerian Welsperg zu Reitenau und Primor Wolfgang, Graf Sdiemberger Heinrich Andelmann Ernst (Bataillons- adjutant) Nekermann Raimund Winkler Vinzenz Calvi Josef Schneeberger Josef Matschig Eduard Lohr Maximilian Erbadi-Fiirstenau August, Graf zu Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton (supern.) Kanz Eduard, geb. in Laibach 1817, ernannt 16. Juli Rechbach Alexander, Freiherr v., geb. in Žara 1825, aus Wiener-Neustadt ausgemustert 29. September Kadetten: K. k.: Gerlacher v. Gerlachberg Paul Dimitrovich Johann Pozder Franz Wolf Heinrich Baichetta Johann Micheli Eugen Regiments-: Bakeš Josef, geb. in .... (Krain) 1823 Bureg Adolf, geb. in .... (Schlesien) 1824 Dornberg Heinrich, geb. in .... 1825, assentiert 24. Oktober Eiberg zu Warteneg-Eichberg und Schwarzhorn Johann, Ritter, geb. in Bruneck (Tirol) 1822 Erbe Karl Fichtenau Ferdinand, Ritter v., geb. in ..... (Krain) 1825 Garzarolli Edler v. Thurnlak Rai¬ mund, geb. in .... (Krain) 1821 Gozzani Ferdinand, Marquis, geb. in Krainburg 1819 (wird 16. Sept. Leutnant) Kolb Alois Krieger Heinrich, geb. in .... (Slavvonien) 1825 (Offiziersohn) Loschan Josef, geb. in .... (Krain) 1828 (Offiziersohn), assentiert 16. September Manasser Anton, geb. in ... . (Bohmen) 1823 (Offiziersohn) Mayer Ernest Maerz v. Maerzthal Anton Nugent Artur, Graf, geb. in ... . 1825 (Sohn eines Generals), assen¬ tiert 22. August Pagliarucci Ritt. v. Kieselstein Anton Peneke Adolf v. Ruckser Josef (invalid ins Wiener Invalidenhaus) Thomek Josef (mit Absdiied ent- lassen) Tognio Julius Tormin Justus Rudolf Vessel Josef, geb. in .... (Krain) 1819 (Beamtensohn) Vest Albert v. © 113 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Vom Štabe: Regimentskaplan: Regimentsrechnungsfiihrer: Zhibasdiek Thomas Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsauditor: Regimentsadjutant: Berger Karl, Edler v., Hauptmann Stengel Paul, Oberleutnant Regimentsarzt: Bataillonsadjutanten: Bartl Josef, Dr. (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regiments-Knabenerziehungshaus zu Laibach, Kommandant: Posch Andreas, Oberleutnant 1843 . Oberste: Rath Heinrich, Freiherr v., GBZO-C., SMLO-R., SSGO-R., Kammerer (Regimentskommandant, wird 23. April Ge¬ neral) ProkeschRitt. v. Osten Anton, Leopold-Orden-R., Russ. Annen- Orden-R. 2. (D. i. B.), PRAO-R. 2., PSGO-C., GEO-GK., CGO-C., SSO-R. (Gesandter in Athen, wird 20. April General) Oberstleutnant: Miiller v. Miihlengoldstein Josef (wird 29. Mai Oberst und Regimentskommandant) Majore: Riera v. Rittersheim Karl (wird 29. Mai Oberstleutnant) Hablitschek Albert Khek v. Schwarzbach Johann (l. Landwehrbataillon) Stransky Wenzel (wird 29. Mai Major) Gloser Karl Laube Franz, beim Grenadierbataillon Woditzka Vinzenz, beim Grenadierbataillon Hauptleute: Hauser Wenzel (wird 1. Janner Platzhaupt- mann in Agram) Brugnak Ferdinand Ertel Nikolaus Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef Hogelmiiller Ignaz Ritter Georg Ludwig, Edler v. Schwarzenberg Josef Mihallich Georg Kapitanleutnants: Mazzoni Diego de (wird 1. Janner Hauptmann) Lichtenberg Seyfried, Graf (wird 1. Juni Hauptmann) Fiigner Josef Baidietta Dionysius v. Fischer Edler v. Wildensee Johann Karl Watzl Franz v. © 114 © Oberleutnants: Vandoni Josef (wird 1. Janner Kapi- tanleutnant) Plobst Josef (wird 1. Juni Kapitan- leutnant) Posch Andreas (Kommandant des Er- ziehungshauses) Riser Franz (Kasernverwalter in Neu- stadl) Schmidt August, beim Grenadier- bataillon Mayer Edler v. Starkenthurn Josef Stadler Josef (Prov.-Offizier) Stengel Paul, beim Grenadierbataillon Leveling Paul Lang Wenzel Ujejski Apollinar, Ritter v. Maerz v. Maerzthal Ignaz Riihling Ludwig v. (Professor in Wiener-Neustadt) Bischinsky Franz (Konskriptions- offizier) Thurn-Valsassina Siegmund, Graf De Linz Ferdinand Josef Radivoichevich Simon Fries Viktor, Graf Rumler Franz (Regimentsadjutant) Berghofer Guido Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Schramm Alexander (wird im Janner Oberleutnant) Baichetta Alexander (wird 1. Juni Oberleutnant) Catarozzi Anton (Bataillonsadjutant, wird 28. November Oberleutnant) Winkler Johann (Kasernverwalter in Laibach) Pabitzky Wilhelm Walha Matthias, beim Montursdepot in Ofen Pramberger Markuš (Bataillonsadjut.) Abele Vinzenz (Brigadeadjutant in Laibach) Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann, beim Grenadier¬ bataillon Egkh v. Hungersbach Eduard, Freih., beim Grenadierbataillon Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz (Bataillonsadjutant) Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher v. Gerlachberg Franz Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf Schmidt Albin Strassoldo v. Villanuova und Ranziano Franz, Graf (quittiert ohne Charak- ter 1. November) Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann Fuchs Georg Funk v. Senftenau Adolar Holzapfel Ritter von Waasen und Budienstein Friedrich Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Petersilka Bernhard v. (riickt vor 1. Janner) Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf (riickt vor 1. Juni) Pagliarucci v. Kieselstein Alexander, Ritter (riickt vor 27. Juni) Lazarini Alexander, Freiherr v. (riickt vor 28. November) ® 115 © 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Berg v. Falkenberg Bernhard (riickt vor 16. Dezember) Tyssen Josef Menapace Valerian (transfer. 17. Marž zum 12. Jagerbataillon) Welsperg zu Reitenau und Primor Wolfgang, Graf Rechbach August, Freiherr v., geb. in Fiume 1820 (anhertransferiert 17. Marž vom 12. Jagerbataillon) Sdiemberger Heinrich Andelmann Ernst (Bataillonsadjutant) Nekermann Raimund Winkler Vinzenz Calvi Josef Schneeberger Josef Matschig Eduard Lohr Maximilian Erbach Fiirstenau Gustav, Graf zu Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton Kanz Eduard Gozzani Ferdinand, Marquis de Rechbach Alexander, geb. in Žara 1825 Baichetta Johann Villabruna Johann (anhertransferiert 14. Dezember von der italienischen Garde) Kadetten: K. k.: Dimitrovidi Johann Pozder Franz Wolf Heinrich Micheli Eugen Regiments-: Bakeš Josef Bureg Adolf Dornberg Heinrich Eiberg zu Wartenegg- Eichberg und Schwarzhorn Joh., Ritter Erbe Karl Fichtenau Ferdinand, Ritter v. Garzarolli Edler von Thurnlak Raimund Regimentskaplan : Zhibasdiek Thomas Kolb Alois Krieger Heinrich Loschan Josef Alex. Manasser Anton (wird 16. Dez. Leutnant) Mayer Ernest Maerz v. Maerzthal Anton Nugent Artur, Graf (wird 1. Janner Leutnant) Pagliarucci Ritter von Kieselstein Anton Peneke Adolf v. Stettler Eduard, geb. in .... (Sdrvveiz) 1825, assentiert 14. Marž Vom Štabe: Tognio Julius Tormin Justus Rud. (wird 2 7. Juni Leut¬ nant) Vessel Josef Vest Albert v. Sehmidegg Karl, Graf (Offiziersohn), assentiert 11. Marž Ludolf Karl, Graf (Offiziersohn), assentiert 10. Aug. Luschin Karl, assen¬ tiert 18. September Binder v. Degenschild Joh. (Offiziersohn), assentiert 18. Sept. PriegerFriedr., assen¬ tiert 8. Dezember Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus Oberleutnant Regimentsrechnungsfiihrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Rumler Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) zu Laibadi, Kommandant: Posch Andreas, @ 116 @ 1844 . Oberste: Miiller v. Miihlengoldstein Josef (tritt 30. September in den Ruhestand) Gorger Moritz v. (anhertransferiert 24. August vom Infan- terieregiment Nr. 10) Oberstleutnant: Riera v. Rittersheim Karl Majore: Hablitschek Adalbert Khek v. Schwarzbach Johann (1. Landwehrbataillon) Stransky Wenzel Gloser Karl (transferiert 27. August als Major zum Inf.-Reg. Baden) Laube Franz Woditzka Ferdinand Brugnak Ferdinand Ertel Nikolaus Hauptleute: Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton Lawatschek Friedridi Modler v. Briikenstein Josef HogelmiillerIgnaz(pens. 17. Februar) Ritter Georg Ludwig, Edler v. Schwarzenberg Josef Miballich Georg Mazzoni Diego de Liditenberg Seyfried, Graf Kapitanleutnants: Fiigner Josef (wird 16. Marž Haupt¬ mann) Baidietta Dionysius v. (wird 29. Aug. Hauptmann) Fischer Edi, v. Wildensee Johann Karl Watzl Franz v. Vandoni Josef Plobst Josef Posch Andreas (Kommandant des Erziehungshauses, wird 16. August Kapitanleutnant) Riser Franz (wird 29. August Kapitan¬ leutnant) Schmidt August Mayer Edler v. Starken- thurn Josef Stadler Josef Stengel Paul Oberleutnants: Leveling Paul Lang Wenzel Ujejski Apollinar, Ritter v. Maerz v. Maerzthal Ignaz Ruhling Ludwig v. (Professor in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Bischinsky Franz Thurn-Valsassina Sieg- mund, Graf De Linz Ferdinand Josef Radivoichevich Simon Fries Viktor, Graf Rumler Franz (Regi- mentsadjutant) Berghofer Guido Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton ® 117 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Winkler Johann (wird 16. Marž Oberleutn.) Pabitzky Wilhelm (wird 29. Aug. Oberleutn). Walha Matthias Pramberger Markuš (Bataillonsadjutant) Abele Vinzenz (Brigade- adjutant) Chladek Franz Trzemesky Eduard v. Hummel Johann Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz (Ba¬ taillonsadjutant) Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher v. Gerlachberg Franz Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf Schmidt Albin Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann Fuchs Georg Funk v. Senftenau Adolar Holzapfel Ritter von Waasen und Buchen- stein Friedrich Petersilka Bernhard v. Sabatovich Edler von Kronentreu Adolf Pagliarucci v. Kiesel- stein Alexander, Ritter Lazarini Alex., Frei¬ herr v. (transferiert zum Infanterieregim. Nr. 27) Berg v. Falkenberg Bernhard Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr : Tyssen Josef (riickt vor 16. Marž) Welsperg zu Reitenau und PrimorWolfgang, Graf (riickt vor 1. Aug.) Rechbach Aug., Freih. v. (riickt vor 29. August) Schemberger Heinrich (riickt vor 1. Oktober) Andelmann Ernst (Ba¬ taillonsadjutant) K. k.: Dimitrovich Johann (invalid entlassen) Pozder Franz Wolf Heinrich (wird 29. Aug. Leutnant) Micheli Eugen Bureg Adolf Regiments-: Bakeš Josef Binder v. Degenschild Johann Nekermann Raimund Winkler Vinzenz Calvi Josef Schneeberger Josef Matschig Eduard Lohr Maximilian Erbach - Furstenau August, Graf zu Garzarolli, Edler v. Thurnlak Anton Kanz Eduard Kadetten: Dornberg Heinrich Eiberg zuWartenegg- Eichberg und Schwarzhorn Johann, Ritter v. Fichtenau Ferdinand, Ritter v. Kolb Alois Krieger Heinrich, t 16. Dezember Loschan Josef Alexander Gozzani Ferdinand, Marquis de Rechbach Alexander, Freiherr v. Baichetta Johann Nugent Artur, Graf Tormin Justus Rudolf Gerlacher v. Gerlachberg Paul Manasser Anton Ludolf Karl, Graf Luschin Karl Mayer Ernest Maerz v. Maerzthal Anton (wird 1. Juli Leutnant) Prieger Friedrich Schmidegg Karl, Graf Stettler Eduard v. Tognio Julius Vessel Josef Vest Adalbert v. ®> 118 ®> 1826 1866 Hohenlohe- Langenburg:, Vom Štabe: Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regiinentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus Oberleutnant Regimentsrechnungsfuhrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Rumler Franz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) zu Laibadi, Kommandant: Posch Andreas, 1845 . Oberst: Oberstleutnant: Majore: Gorger Moritz v. Riera v. Rittersheim Karl Hablitschek Albert Khek v. Schwarzbach Johann (1. Landwehrbataillon) Stransky Wenzel Hauptleute: Laube Franz, beim Grenadierbataillon Woditzka Vinzenz, 12. Marž in Temesvar Brugnak Ferdinand Ertel Nikolaus, beim Grenadierbataillon Loschan Gottfried Trabucco Johann Anton (pens. 26. Juni) Lawatschek Friedrich Modler v. Brukenstein Josef Ritter Georg Ludwig, Edler v. Schwarzenberg Josef Mihallich Georg (pens. 19. August) Mazzoni Diego de Lichtenberg Seyfried, Graf Fiigner Josef (pens. 18. September) Baichetta Dionysius v. Kapitanleutnants: Fischer Edler v. Wildensee Johann (wird 2. Marž Hauptmann) Watzl Franz (wird 1. Juli Hauptmann) Vandoni Josef (wird 1. Aug. Haupt¬ mann) Plobst Josef (wird 16. September Hauptmann) Posdi Andreas (wird 16. Oktober Hauptmann) Riser Franz Xaver Oberleutnants: Schmidt August (wird 2. Marž Kapi¬ tanleutnant) Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz, geb. _ in Donau - Esdiingen 1819 (anhertransferiert 19. Juni vom Infanterieregim. Nr. 11 als Kapitan- leutnant) Mayer Edler v. Starkenthurn Josef (wird 1. August Kapitanleutnant) Stadler Josef (wird 16. September Kapitanleutnant) Stengel Paul (wird 16. Oktober Kapi¬ tanleutnant) Leveling Paul @ 119 ® 1826—1866 Hohenlohe-Langenburg. Lang Wenzel, beim Grenadierbataillon Ujejski Apollinar, Ritter v. (trans- feriert 12. Marž zum Marinebat.) Maerz von Maerzthal Ignaz Riihling Ludwig v. (Professor in Wiener-Neustadt) Bischinsky Franz Thurn-Valsassina Siegmund, Graf De Linz Ferdinand Josef, beim Grenadierbataillon Radivoichevich Simon (Kasernver- walter in Neustadl) Fries Viktor, Graf (transferiert als Kapitanleutn. zum Inf.-Reg. Nr. 28) Rumler Franz Berghofer Guido Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baichetta Alexander (Prov.-Offizier) Catarozzi Anton (Konskriptionsrev.) Winkler Johann (Kasernverwalter in Laibach) Pabitzky Wilhelm (Regimentsadjut.) Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Walha Matthias, bei der Monturs- kommission in Ofen (wird 15. Jan. Oberleutnant) Pramberger Markuš (Bataillonsadjut., wird 15. Janner Oberleutnant) Abele Vinzenz (Brigadeadjutant in Laibadi, wird 2. Marž Oberleutnant) Chladek Franz (wird 1. Juni Ober¬ leutnant) Trzemesky Eduard v. (Kommandant des Erziehungshauses, wird 1. Aug. Oberleutnant; Hummel Johann (wird 16. September Oberleutnant) Egkh v. Hungersbach Eduard, Freih. (wird 16. Okt. Oberleutnant) Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovidi Ignaz (Bataillonsadjut.) Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher v. Gerladiberg Franz Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf (Bataillonsadjutant) Schmidt Albin Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann, beim Grenadierbat. Fuchs Georg Funk v. Senftenau Adolar Holzapfel Ritter von Waasen und Budienstein Friedrich Petersilka Bernhard v. Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf Pagliarucci v. Kieselstein Alexander, Ritter (transferiert zum Infanterie- regiment Nr. 30) Berg v. Falkenberg Bernhard Tyssen Josef Welsperg zu Primor und Reitenau Wolfgang, Graf, beim Grenadier¬ bataillon Rechbach Aug., Freih. v. (Bataillons¬ adjutant) Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Schemberger Heinridi Andelmann Ernst (Bataillonsadjutant, riickt vor 1. Janner) Nekermann Raimund (riickt vor 15. Janner) Winkler Vinzenz (Bataillonsadjutant, riickt vor 2. Marž) Calvi Josef (riickt vor 1. Juni) Schneeberger Josef (riickt vor 1. Aug.) Matschig Eduard (riickt vor 16. Sept.) ®> 120 ® Lohr Maximilian Erbach Fiirstenau August, Graf zu (transferiert zum Inf.-Reg. Nr. 36) Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton (riickt vor 16. Oktober) Kanz Eduard Gozzani Ferdinand, Marquis de (quit- tiert mit Charakter 24. Februar) Rechbach Alexander, Freiherr v. Baichetta Johann Nugent Artur, Graf Tormin Justus Rudolf Gerlacher v. Gerlachberg Paul Villabruna Joh. v., geb. in Feltre 1820 Manasser Anton Maerz v. Maerzthal Anton Wolf Heinridi Wlassich Eduard, geb. in Istrien 1826 Marsdiall Karl, Freiherr v., geb. in Bohmen 1821 (anhertransferiert vom Infanterieregiment Nr. 13) Taboure oohann, geb. in Laibach 1815, ernannt 16. September Jellouschegg Heinr. Ritt. v. Fichtenau, aus Wr.-Neustadt ausgem. 22. Sept. Kadetten: K. k.: Pozder Franz Micheli Eugen (wird 1. Juni Leutn.) Bureg Adolf Krieger Heinridi Tognio Julius Regiments-: Bakeš Josef (transferiert zum Infanterieregiment Nr. 62) Bauer Ernst Binder v. Degenschild Johann Dornberg Heinridi (transferiert zum Infanterieregiment Nr. 43) Eiberg zu Wartenegg-Eichberg und Sdiwarzhorn Joh., Ritter (wird 1. August Leutnant) Fichtenau Ferdinand, Ritter v., geb. in Neustadl (Krain) 1825 (wird 2. Marž Leutnant) Jeschenag Anton Kolb Alois Krombholz Wilhelm Lelm Franz Losdian Josef Ludolf Karl, Graf, geb. in Wien 1825 (wird 1. Janner Leutnant) Lusdiin Karl Mayer Ernest Prieger Friedrich Ludwig Sdimidegg Karl, Graf (mit Abschied entlassen) Stettler Eduard v. Vessel Josef Vest Albert v. (wird 1. Janner Leutnant) Reya Philipp, Edler v. (anhertrans¬ feriert vom 7. Jagerbataillon) Matsdiek Alexander (anhertrans¬ feriert vom Infant.-Reg. Nr. 30) Riihling Alfred, assentiert 21. Sept. Riederer Friedrich, assent. 25. Okt. Vom Štabe: Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments - Knabenerziehungshaus Eduard v., Unterleutnant © Regimentsreehnungsf iihrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Pabitzky Wilhelm, Oberleutnant Bataillonsadjutanten : (Sind in der Rangliste bezeidinet) zu Laibach, Kommandant: Trzemesky 121 ® 1846 . Oberst: Gorger Moritz v. Oberstleutnant: Riera v. Rittersheim Karl Majore: Hablitschek Albert Khek v. Schwarzbaeh Johann (1. Landwehrbataillon) Stransky Wenzel Hauptleute: Laube Franz, beim Grenadierbataillon Brugnak Ferdinand Ertel Nikol., beim Grenadierbataillon Loschan Gottfried Lawatschek Friedrich Modler v. Briikenstein Josef Ritter Georg Ludwig, Edler v. Sdiwarzenberg Josef Mazzoni Diego de Kapitanleutnants: Hohenlohe Waldenburg Egon, Prinz Mayer Edler v. Starkenthurn Josef Rieser Franz (wird 1. Nov. Hauptm.) Stadler Josef Schmidt August, f 28. Oktober zu Stengel Paul Wiener-Neustadt an Typhus Lichtenberg Seyfried, Graf Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wildensee Johann Karl Watzl Franz v. (pens. 31. Oktober) Vandoni Josef Plobst Josef Posch Andreas Oberleutnants: Leveling Paul (wird 29. Oktober Kapitanleutnant) Lang Wenzel Maerz v. Maerzthal Ignaz Riihling Ludwig v. (Professor in Wiener-Neustadt) Bischinsky Franz Thurn-Valsassina Siegmund Karl De Linz Ferdinand Josef, beim Gre¬ nadierbataillon Radivoichevich Simon Rumler Franz Berghofer Guido Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbach Gustav, Freiherr Schramm Alexander Baidietta Alexander (Prov.-Offizier) Catarozzi Ant. (Konskriptionsrevisor) Winkler Johann, beim Grenadier¬ bataillon PabitzkyWilhelm(Regimentsadjutant) Walha Matthias (beim Montursdepot in Ofen) Pramberger Markuš Abele Vinzenz (Brigadeadjutant in Laibadi) Chladek Franz (iibertritt in Živil) Trzemesky Eduard v. (Kommandant des Erziehungshauses) Hummel Josef Egkh v. Hungersbach Eduard, Freiherr 122 @ Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebuhr: Sternfeld Siegmund, Edler v. (wird 6. Oktober Oberleutnant) Mattanovich Ignaz (wird 14. Oktober Oberleutnant) Kuhn Josef (wird 29. Oktober Ober¬ leutnant) Lendenfeld Anton, Ritter v. (wird 1. November Oberleutnant) Gerlacher v. Gerlachberg Franz Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf Schmidt Albin Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann, beim Grenadier- bataillon Fuchs Georg Funk v. Senftenau Adolar Holzapfel Ritter von Waasen und Buchenstein Friedrich Petersilka Bernhard v. Kronentreu Adolf Berg v. Falkenberg Bernhard Tyssen Josef Welsperg zu Primor und Reitenau Wolfgang, Graf, beim Grenadier- bataillon Rechbach August, Freiherr v. (Batail- lonsadjutant) Sehemberger Heinrich Andelmann Ernest (Bataillons- adjutant) Nekermann Raimund (Bataillons- adjutant) Winkler Vinzenz (Bataillons- adjutant) Calvi Josef Schneeberger Josef Matschig Eduard Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton (Kasernverwalter in Laibadi) Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebuhr: Lohr Max (invalid entlassen 11. April) Kanz Eduard (riickt vor 6. Oktober) Rechbach Alexander, Freiherr v. (riickt vor 14. Oktober) Baichetta Johann (riickt vor 29. Okt.) Nugent Artur, Graf (transferiert 6. Janner als Oberleutnant zum Infanterieregiment Nr. 16) Tormin Justus Rudolf (riickt vor 16. November) Gerlacher v. Gerlachberg Paul Villabruna Johann, f 8. April an Typhus Manasser Anton Maerz v. Maerzthal Anton Wolf Heinrich Wlassich Eduard v., geb. in Capo- distria 1826 Marschall Karl, Freiherr v., geb. in Kuttenberg 1821 Vest Albert v., geb. in Schrottenthurm (Krain) 1817 Ludolf Karl, Graf, geb. in Wien 1825 Jellouschegg Ritter von Fichtenau Ferdinand, geb. in Neustadl (Krain) 1825 Micheli Eugen, geb. in Temesvar 1822 Eiberg zu Wartenegg - Eichberg und Schcvarzhorn Johann, Ritter, geb. in Bruneck 1822 Taboure Johann, geb. in Laibach 1825 Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich, geb. in Baierdorf (Graz) 1826 Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander, geb. in Ung.-Hradisch 1826 (anhertrans- feriert 29. Oktober vom Infan¬ terieregiment Nr. 16) Polž Karl, ernannt 16. November ® 123 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. K. k.: Pozder Franz Bureg Adolf Tognio Julius, geb. in Udine 1825 (wird 13. April Leutnant) Loschan Josef Regiments-: Bauer Ernst Binder v. Degensdiild Johann Jesdienag Anton Kolb Alois, geb. in Mailand 1826 (wird 1. Janner Leutnant) Krombholz Wilhelm Kadetten: Lelm Franz, geb. in Krumau (Bohmen) 1820 (wird 10. Mai Leutnant) Luschin Kari Mayer Ernst, geb. in Annaberg (Nieder- osterr.) 1819 (wird 14. Oktober Leutn.) Prieger Friedrich Ludwig Reya Philipp, Edler v. Riederer Friedrich Riihling Alfred v. Stettler Eduard v. Vessel Josef (ent- lassen) Wolkensperg Franz, Freiherr von, geb. in Burgstall (Krain) 1826 (wird 14. Sep¬ tember Leutnant) Brandenau Josef, Rit- ter v. (anhertrans- feriert vom Inf.- Reg. Nr. 49) Entner Julius, aus Wiener - Neustadt ausgemustert Schiffler Theodor Kruttner v. Anker- stein Ferdinand Ogrodovich Edmund Paich Adam Vom Štabe: Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Eduard v., Oberleutnant Regimentsrechnungsfiihrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Pabitzky Wilhelm, Oberleutnant Bataillonsadj utanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Laibach, Kommandant: Trzemesky 1847. Oberst: Gorger Moritz v. Oberstleutnant: Riera v. Rittersheim Karl Majore: Hablitschek Albert Khek v. Schwarzbach Johann (1. Landwehrbataillon, tritt 16. April mit Oberstleutnantscharakter in den Ruhestand) Stransky Wenzel Bentheim-Steinfurt Wilhelm, Fiirst (1. Landwehrbataillon, anhertransferiert 16. April von Nassau) @ 124 •© Laube Franz (wird 16. April Major und Festungskommandant in Munkacs) Brugnak Ferdinand (tritt 8. Oktober mit Majorscharakter in den Ruhe- stand), f zu Laibach 24. Oktober Ertel Nikolaus, beim Grenadierbat. Loschan Gottfried Lawatsdiek Friedrich (wird 16. Marž Platzhauptmann in . . . .) Modler v. Briikenstein Josef Ritter Georg Ludwig, Edler v. Schwarzenberg Josef Mazzoni Diego de (pens. 15. Juli) Lichtenberg Seyfried, Graf (pens. 31. Juli) Baidietta Dionysius v. Fisdier Edler v. Wildensee Johann Karl Vandoni Josef, beim Grenadierbat. Plobst Josef Posdi Andreas Rieser Franz Kapitanleutnants: Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz (wird 16. Marž Hauptmann) Mayer Edler v. Starkenthurn Josef (wird 16. April Hauptmann) Stadler Josef (wird 16. Juli Haupt¬ mann) Stengel Paul (wird 1. August Haupt¬ mann) Leveling Paul (wird 16. Oktober Hauptmann) Lang Wenzel Oberleutnants: Maerz von Maerzthal Ignaz (wird 16. Marž Kapitanleutnant) Riihling Ludwig v. (Professor in Wiener-Neustadt, wird 16. April Kapitanleutnant) Bischinsky Franz (wird 16. Juli Kapi¬ tanleutnant) Thurn-Valsassina Siegmund, Graf (wird 1. August Kapitanleutnant) De Linz Ferdinand (wird 16. Okt. Kapitanleutnant) Radivoidievich Simon Rumler Franz Berghofer Guido Gold Ernst, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Egkh v. Hungersbadi Gustav, Freiherr (Adjutant beim Regimentsinhaber, transferiert 16. Janner als Kapitan¬ leutnant zum Infanterieregiment Nr. 30) Schramm Alexander Baichetta Alexander (Prov.-Offizier) Catarozzi Ant. (Konskriptionsrevisor) Winkler Johann, beim Grenadier- bataillon Pabitzky Wilh. (Regimentsadjutant) Walha Matthias (beim Montursdepot in Graz) Pramberger Markuš Abele Vinzenz (Militarkommando- adjutant, transferiert 11. Marž als Kapitanleutnant zum Infanterie¬ regiment Nr. 15) Trzemesky Eduard v. (Kommandant des Erziehungshauses) Hummel Johann, beim Grenadier- bataillon Egkh v. Hungersbadi Eduard, Freih. Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovidi Ignaz (Brigadeadjutant in Laibach) Kuhn Josef Lendenfeld Anton, Ritter v. 125 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Gerlacher v. Gerlachberg Franz (wird 11. Marž Oberleutnant) Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf (wird 16. Marž Oberleutnant) Schmidt Alb in (wird 16. Juli Oberleutn.) Karoilovich v. Brondolov Nikolaus (Kasernverwalter in Neustadl, wird 1. August Oberleutnant) Sdiusters Johann (wird 16. Oktober Oberleutnant) Fuchs Georg Funk v. Senftenau Adolar Holzapfel Ritter von Waasen und Buchenstein Friedrich Petersiika Bernhard v. Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf Berg v. Falkenberg Bernhard Tyssen Josef Welsperg zu Primor und Reitenau Wolfgang, Graf, beim Grenadierbat. Redibach August, Freiherr v. (Batail- lonsadjutant) Schemberger Heinrich (invalid ent- lassen 11. Juni) Andelmann Ernst (Bataillonsadjutant) Nekermann Raimund (Bataillons¬ adjutant) Winkler Vinzenz (Bataillonsadjutant) Calvi Josef Schneeberger Josef Matschig Eduard, beim Grenadier- bataillon Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton (Kasernverwalter in Laibach) Kanz Eduard (Bataillonsadjutant) Rechbach Alexander, Freiherr v. Baichetta Johann, f 17. April in Laibach Tormin Justus Rudolf Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Gerlacher v. Gerlachberg Paul (riickt vor 11. Marž) Manasser Anton, beim Generalštabe (riickt vor 16. Marž) Maerz v. Maerzthal Anton Wolf Heinrich (quittiert ohne Cha- rakter 13. Juni) Wlassich Eduard v. (riickt vor 8. Juli) Marschall Karl, Freiherr v. (riickt vor 18. April) Vest Albert v. (riickt vor 16. Juli) Ludolf Karl, Graf (transferiert 1. Mai als Oberleutn. zum Inf.-Reg. Nr. 8) Jellouschegg Ritter v. Fidhtenau Fer¬ dinand (riickt vor 1. August) Micheli Eugen (riickt vor 16. Oktober) Eiberg zu Wartenegg-Eichberg und Schwarzhorn Johann, Ritter Taboure Johann Jellouschegg Ritt. v. Fichtenau Heinr. Kolb Alois Tognio Julius Lelm Franz Wolkensperg Franz, Freiherr v. Polž Karl, geb. in Raunach (Krain) 1818 Auersperg Heinrich, Graf, geb. in Kalksdorf 1825 (anhertransferiert 11. Marž vom Inf.-Reg. Nr. 7) Steiger Anton, geb. in Sniatyn 1822, ernannt 1. Mai Mayer Ernst Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander Tamassy Johann, geb. in Tura 1819 (war 10 Jahre im Bombardier- korps), ernannt 16. Juni Fugger Karl, Graf, geb. in Baben- hausen 1829, ernannt 1. Juni Reinhold August, geb. in Eger 1820, ernannt 1. August Heidegg Rudolf, Ritter v., ausgemu- stert aus Wiener-Neustadt 20. Sept. Loschan Josef, geb. in Laibach 1828, ernannt 16. Juli ® 126 'S) K. k.: Pozder Franz (transferiert 16. Mai zum Infanterieregiment Nr. 52) Bureg Adolf, geb. in Olbersdorf (Schlesien) 1824 (wird 18. April Leutnant) Brandenau Josef, Ritter v. Entner Julius Regiments- : Bauqr Ernst Binder v. Degenschild Johann Jeschenag Anton Krombholz Wilhelm Kriittner v. Ankerstein Ferdinand Luschin Karl Matschek Alexander Ogrodovidi Edmund Paich Adam Prieger Ludwig, geb. in Pettau 1826 (wird 8. Juli Leutnant) Reya Philipp, Edler v. Riederer Friedrich Riihling Alfred v. Sdiiffler Theodor Stettler Eduard v. Vom Štabe: Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. Regiments - Knabenerziehungshaus Eduard v., Oberleutnant Regimentsrechnungsfuhrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regimentsadjutant: Pabitzky Wilhelm, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) zu Laibach, Kommandant: Trzemesky 1848 . Oberst: Gorger Moritz v. (wird 1. Dezember General) Oberstleutnant: Riera v. Rittersheim Karl (1. Bataillon), f 4. Juni an der bei Curtatone empfangenen Wunde) Majore: Hablitschek Albert (3. Bataillon, wird 4. Juli 1848 Oberst¬ leutnant und 2. Janner 1849 Oberst) Stransky Wenzel (Landwehrbataillon) Bentheim-Steinfurth Wilhelm, Fiirst, PJO-R. (Kommandant des 1. Landwehrbataillons, verwundet bei Goito und gefangen, ausgewediselt 10. Juni, hierauf krankheits- halber beurlaubt) Hartung Ernst (anhertransferiert 4. Juli vom Infanterie¬ regiment Nr. 1, 2. Bataillon) Mundsinger Franz (19. Juli aus dem Ruhestande ernannt zum Kommandant des Reservebataillons) © 127 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Hauptleute: Ertel Nikolaus (wird 4. Marž Major) Loschan Gottfried (wird 24. Oktober Platzmajor zu Treviso, tritt 8. Jan. 1850 in Pension) Modler v. Briikenstein Josef Ritter Ludwig, Edler v. Schwarzenberg Josef (pens. 30. Juni) Baichetta Dionysius v. Fischer Edler v. Wildensee Johann Vandoni Josef, beim Grenadierbat. Plobst Josef (pens. 10. Oktober) Posch Andreas (pens. 30. Juni) Rieser Franz Xaver Hohenlohe-VValdenburg Egon, Prinz, HHO-R. (12. Kompagnie, spater beim Grenadierbataillon) Mayer Edler v. Starkenthurn Josef (pens. 15. Mai) Stadler Josef (pens. 18. November) Stengel Paul Leveling Paul (7. Kompagnie) Kapitanleutnants: Lang Wenzel (wird Hauptmann) Maerz v. Maerzthal Ignaz (wird Hauptmann) Riihling Ludwig v. (wird 17. Juli Hauptmann) Bischinsky Franz (wird 1. Juli Hauptmann) Thurn-Valsassina Siegmund, Graf, f 30. Mai an der bei Curtatone empfangenen Wunde De Linz Ferdinand (wird 1. Juli Hauptmann) Oberleutnants: Radivoichevidi Siegmund (wird 1. Juli Hauptmann) Rumler Franz (wird 1. Juli Hauptmann) Berghofer Guido (transferiert 1. Juni zum Infanterieregiment Nr. 1) Gold Ernst, Ritter v. (wird 25. Sept. Hauptmann, 9. Kompagnie) Pfaffenberg Alexander (wird 1. Okt. Hauptmann) Schramm Alexander (wird 17. Juni Kapitanleutnant) Baichetta Alexander (wird 1. Juli Kapitanleutnant) Catarozzi Anton (wird 1. Juli Kapitan¬ leutnant) Winkler Joh. (wird 1. Juli Kapitan¬ leutnant) Pabitzky Wilh. (wird 1. Juli Kapitan¬ leutnant) Walha Matthias (wird 1. Juli Kapitan¬ leutnant, vom 10. Nov. Spitalskom- mandant in Treviso, zugeteilt bei der Monturskommiss. in Graz, supern.) Pramberger Markuš (pens. 1. Janner) Trzemesky Eduard (wird 25. Sept. Kapitanleutnant) Hummel Johann (wird 1. Oktober Kapitanleutnant) Egkh v. Hungersbach Eduard, Frei- herr (venvundet und gefangen bei Goito, erlag 6. Juni seinen Ver- letzungen) Sternfeld Siegmund, Edler v. (wird 1. Oktober Kapitanleutnant) Mattanovich Ignaz (wird 16.November Kapitanleutnant) Kuhn Josef, f 22. Marž in Brescia als Opfer der Volkswut Lendelmayer Ritter v. Lendenfeld Anton (wird l.Dez. Kapitanleutn.) Gerlacher v. Gerlachberg Franz Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf Schmidt Albin Karoilovidi v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann, beim Grenadier¬ bataillon ® 128 © 1826 1866 Hohenlohe-Langenburg;. Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Fuchs Georg (wird 1. Janner Ober- leutnant) Funk v. Senftenau Adolar (wird 7. April Oberleutnant) Holzapfel Ritter von Waasen und Buchenstein Friedrich Petersilka Bernhard v. (wird 1. Okt. Oberleutnant) Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf (wird 11. April Oberleutnant) Berg v. Falkenberg Bernhard (wird 11. April Oberleutnant) Tyssen Josef (gefangen 25. Marž zu Razgiale, auf dem Gute des Conte Marasini, wird 11. April Ober¬ leutnant) Welsperg zu Primor und Reitenau Wolfgang, Graf, beim Grenadier- bataillon (wird 11. April Ober¬ leutnant) Rechbach August, Freiherr v. (wird 11. April Oberleutnant) Andelmann Ernst (Regimentsadjutant, wird 11. April Oberleutnant) Neckermann Raimund (wird 1. Juni Oberleutnant) Winkler Vinzenz (wird 11. April Oberleutnant) Calvi Josef (wird 13. April Ober¬ leutnant) Schneeberger Josef (wird 5. Mai Oberleutnant) Matschig Eduard (Adjutant beim Grenadierbataillon, wird 17. Juni Oberleutnant) Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton (wird 1. Juli Oberleutnant) Kanz Eduard (wird 1. Juli Ober¬ leutnant) Rechbach Alexander, Freiherr v. (wird 1. Juli Oberleutnant) Tormin Justus Rudolf (verwundet und gefangen bei Goito, wird 1. Juli Oberleutnant) Gerlacher v. Gerlachberg Paul (pens. 30. Juni) Manasser Anton (zugeteilt beim GQM,-Štabe, wird 1. Juli Ober¬ leutnant) Wlassich Eduard v. (wird 1. Juli Oberleutnant) Marschall Karl, Freiherr v., f bei Curtatone Vest Adalbert v. (wird 1. Juli Ober¬ leutnant) Jellouschegg Ritter v. Fichtenau Fer¬ dinand (ohne Charakter quittiert 15. Februar) Micheli Eugen (wird 1. Juli Ober¬ leutnant) Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Maerz v. Maerzthal Anton (wird 1. Juli Oberleutnant) Eiberg zu Wartenegg-Eichberg und Schwarzhorn Johann, Ritter (wird 1. Juli Oberleutnant) Taboure Johann (wird 1. Juli Ober¬ leutnant) Jellouschegg Ritt. v. Fichtenau Heinr. (wird 1. Juli Oberleutnant) Kolb Alois (verwundet bei Goito, wird 16. November Oberleutnant) Tognio Julius, beim Grenadier¬ bataillon (wird 1. Dezember Ober¬ leutnant) Lelm Franz, beim Grenadierbataillon (wird 6. Dezember Oberleutnant) Wolkensperg Franz, Freiherr v. (ver- wundet bei Goito, wird 6. Dez. Oberleutnant) Mayer Ernst Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander Polž Karl (Bataillonsadjutant) -© 129 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Auersperg- Heinrich, Graf (verwundet bei Goito) Buref) Adolf Steiger Anton (Magazinsoffizier) Tamassy Johann (ohne Charakter quittiert 30. Juni) Fugger-Babenhausen Karl, Graf zu Prieger Friedrich Loschan Josef Alexander Reinhold August Haidegg Rudolf, Ritter v. Kadetten: K. k.: Brandenau Josef, Ritter v. (wird 16. Februar Leutnant) Plobst Edler v. Flammenburg Viktor (wird 11. April Leutnant) Entner Julius (wird 11. April Leutn.) Woditzka Edi. v. Wodinsky Julius, geb. in Temesvar 1828 (wird 11. April Leutnant) Stover Gustav, geb. in Rzeszow 1829 (wird 11. April Leutnant) Regiments-: Bauer Ernst, geb. in Pancsova 1828 (wird 1. Juli Leutnant) Binder v. Degenschild Johann Debellak August, geb. in Laibach 1831 (wird 11. April Leutnant) Jellouschegg Ritter v. Fichtenau Bruno (wird 1. Juli Leutnant) Jeschenag Anton, geb. in Laibach 1825 (wird 1. Juni Leutnant) Kruttner v. Ankerstein Ferdinand (Zogling in Olmiitz) Luschin Karl, geb. in Laibach 1828 (wird 11. April Leutnant) Matschig Alexander, geb. in Do- brinja 1826 (wird 5. Mai Leutn.) Miiller v. Miihlwerth Adolf (Zogling in Graz) Ogrodovich Edmund (Zogling in Olmiitz) Paich Adam, geb. in Glina 1828 (wird 11. April Leutnant, Adju¬ tant beim Reservebataillon) Posch Gustav, f bei Goito Reya Philipp, Edler v. (\vird 1. Jan. Leutnant) Riederer Friedrich, geb. in Wien 1827 (wird 11. April Leutnant) Riihling Alfred v., geb. in Wien 1829 (wird 1. Juli Leutnant) Schiffler Theodor, geb. in Pest 1829 (wird 1. Juli Leutnant) Schmidt Josef v. (Zogling in Graz) Stettler Edler v. Goldstadt Eduard, geb. in Bern 1825 (wird 1. Juli Leutnant) Veltheim Johann v., geb. in Braun- sdrvveig 1830 (wird 11. April Leutnant) Vom Štabe: Regimentskaplan: Zhibaschek Thom. Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Bartl Josef, Dr. (wird 27. Dezember Stabsarzt) Regiments-Knabenerziehungshaus zu Eduard v., Oberleutnant Regimentsrechnungsfiihrer: Modelsee Peter, Hauptmann Regiments adjutant: Pabitzky Wilhelm, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeicnnet) Laibach, Kommandant: Trzemesky -© 130 © Auger den Genannten, deren Name im Armee-Schematismus verzeichnet war, fuhrt die mit 31. Oktober abgeschlossene Konduiteniiste noch folgende Namen an: « Hauptieute erster Klasse: Mihallich Georg, rearbitriert 11. Marž Kvassay de Kvasso et Brogyan Ludwig, geb. in Brogyan 1811 (anhertransferiert 15. Mai vom Infanterieregiment Nr. 33) Maregg Eugen, aus dem Pensions- stande 18. Juli Arnould Alexander, aus demPensions- stande 18. Juli, geb. in Briissel 1794 (pens. 12 Juni 1849) Kapitanleutnants: Jovanovich Peter, geb. in Pasarižje (Kroatien) 1814 (anhertransferiert 18. Juli vom Infanterieregiment Nr. 40, Akademieadjut. in Wiener- Neustadt, transferiert 18. Mai 1849 zum Grenz-Infanterieregim. Nr. 8) Gruner Franz, geb. in Neutitsdiein 1796, aus dem Pensionsstande 18. Juli Unterleutnants: Eisler Robert, geb. in Karansebes (Ungarn) 1828 (Bataillonsadjutant), aus Wiener-Neustadt ausgemustert 5. Mai Salm-Reifferscheidt Otto, Prinz, geb. in Gerlachsheim 1829 (anhertrans¬ feriert 7. April vom Infanterie¬ regiment Nr 21) Fuchs Jakob, geb. in Laibach 1823 (Prov.-Offizier), ernannt 7. April Abelle Josef, geb. in Wien 1826, ernannt 11. April Lang Michael, geb. in Žara 1822, ernannt 11. April Seydl Heinrich, geb. in Wien 1828, ernannt 11. April Hraball Johann, geb. in Niedergriin (Schlesien) 1821, ernannt 1. Mai Gerladier v. Gerlachberg Paul, reakti- viert Kellermann Johann, geb. in Wien 1805, aus dem Pensionsstande Fodransperg August, Ritter v., geb. in Obergurk 1830, aus Wiener- Neustadt ausgemustert 1. Mai Zieman Franz, geb. in Leinitz 1815, ernannt 18. Mai (Bataillonsadjutant) Fenerer Ignaz, geb. in Krumau 1822, ernannt 1. Juni Augustin Josef, geb. in Laibach 1825, ernannt 1. Juni Heinrich Alfred, geb. in Laibach 1828, ernannt L Juni Thuma Josef, geb. in Ofen 1825, ernannt 1. Juni Strassoldo Franz, Graf, geb. in Udine 1826, ernannt 17. Juni Urbag Franz, geb. in Laibach 1825, ernannt 17. Juni Romeny Perikles, geb. in Syra (Grie- dienland) 1824, ernannt 1. Juli Pann Alexander, geb. in Wien 1828, ernannt 1. Juli Knobloch Franz, geb. in Laibach 1830, ernannt 1. Juli Debellak Anton, geb. in Laibach 1827, ernannt 1. Juli Bolza Julius, Graf, geb. in Karlsbad 1828, ernannt 1. Juli vom Infan¬ terieregiment Nr. 44 © 131 © 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Havlik Anton, geb. in Laibach 1824, ernannt 1. Juli Watzl Gustav, geb. in Laibach 1830, ernannt 1. Juli Miiller Heinrich, geb. in Jaworow 1828, ernannt 1. Juli Hani Johann, geb. in Marburg 1820, ernannt 1. Juli Strohbach Eduard, geb. in Triest 1826, ernannt 1. Juli Schan Alois, geb. in Laibach 1820, ernannt 1. Juli Haring Josef, geb. in Neustadl 1829, ernannt 1. Juli Ratschitsch Eduard, geb. in St. Martin bei Cilli 1826, ernannt 1. Juli Ambrosy Heinrich, geb. in Prag 1831, ernannt 1. Juli, aus der Techn. Militarakademie Pietsch Ferdinand, geb. in Prag 1824, ernannt 1. August Schoffel Johann, geb. in_, ernannt 16. August 1849 . (In diesem Jahre erschien der Armee-Schematismus nicht.) Hier wird die mit 31. Oktober abgeschlossene Konduitenliste gebracht. Oberst: Hablitschek Adalbert (hiezu befordert 2. Janner), erhalt EKO-R. 3. mit KD. fiir Mortara Oberstleutnants: Stransky Wenzel (hiezu befordert 15. Februar, pens. 2. April) Bentheim - Steinfurth Wilhelm, Fiirst (hiezu befordert 2. April), f 2. Juli vor Venedig (Grenadierbataillon) Hartung Ernst (hiezu befordert 4. August), EKO-R. 3. fiir Mortara Majore: Ferrari da Grado Friedrich (anhertransferiert 26. Marž vom Infanterieregiment Nr. 4) Dorninger v. Dornstrauch Josef (anhertransferiert 25. Marž) Bukowsky Josef (anhertransferiert 22. Marž vom Infan¬ terieregiment Nr. 21) Mundsinger Franz, f 16. April bei Komorn (4. Bataillon) Wolff Jakob (anhertransferiert 19. April vom Infanterie¬ regiment Nr. 7) Ertel Nikolaus (pens. 12. Marž) Vandoni Josef (hiezu befordert 12. Marž, transferiert 26. Marž zum Infanterieregiment Nr. 4) Rieser Franz (hiezu befordert 17. Marž, transferiert 19. April zum Infanterieregiment Nr. 7) Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz (hiezu befordert 26. Mai, 4. Bataillon) Stengel Paul (hiezu befordert 6. August) © 132 © 1826 1866 Hohenlohe - Langenburg. Hauptleute erster Klasse: Modler v. Briikenstein Josef (wird 14. Dez. Platzmajor in Brescia) Ritter Ludwig, Edler v. (pens. 13. Juni) Baichetta Dionysius (pens. 24. April) Fischer v. Wildensee Johann (pens. 29. Mai) Felicetti v. Liebenfels Moritz, geb. inWien 1816 (verheiratet, aus dem Ruhestande 29. Janner) Gruner Franz, geb. in Neutitschein 1796 (aus dem Ruhestande, ge- fangen 26. April bei Komorn, in Freiheit gesetzt 14. August) Leveling Paul, geb. in Klagenfurt 1808, Witwer mit vier Kindern Lang Wenzel (pens. 26. Februar) Maerz von Maerzthal Ignaz (pens. 4. Marž) Rtihling Ludwig v., geb. in Stall- berg (Sachsen) 1805 (verheiratet), MVK. mit KD. Bischinsky Franz, geb. in Leitmeritz 1808, MVK. mit KD. De Linz Ferd. (gefangen 26. April), t 7. August in Ofen Radivoichevidi Siegm. (pens. 17. Sept.) Rumler Franz (pens. 30. Mai) Gold Ernst, Ritter v., geb. in Triest 1807 (verheiratet), MVK. mit KD. Kvassay Ludwig v., geb. in Brogyan 1811 Pfaffenberg Alexander, geb. in Wien 1814 Schramm Alexander, f 5. Februar in Mailand an Starrkrampf Baichetta Alexander, geb. in Szent Ivan (Kroatien) 1810 (verheiratet) Catarozzi Anton, geb. in Gorz 1812 Winkler Johann, geb. in Modling 1810 Pabitzky Wilhelm (pens. 24. April) Trzemesky Eduard v., geb. in Pilsno (Galizien) 1801 Hummel Johann, geb. in Nagybanya 1815 (verheiratet) Sternfeld Siegmund v., geb. in Klagen¬ furt 1813 Mattanovich Ignaz, geb. in Petrinja 1812 Lendenfeld Anton, Ritter v., geb. in Graz 1812 Gerlacher v. Gerlachsberg Franz, geb. in Vinkovce 1807 (Rang 7. Feb.) Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf, geb. in Bern (Schweiz) 1816 (Rang 1. Marž) Schmidt Albin, geb. in Klagenfurt 1815 (Rang 1. Marž) Karoilovich v. Brondolov Nikolaus, geb. in Dragulič 1816 (Rang 1. Marž) Schusters Johann, geb. in Landstrag 1814 (Rang 1. Marž) Fuchs Georg, geb. in Peggau 1811 (verheiratet), MVK. mit KD. (Rang 1. Marž) Pavlicza Johann, geb. in Otočac 1816 (Rang 2. Marž) Funk v. Senftenau Adolar, geb. in Olmiitz 1816 (Rang 12. Marž) Andelmann Ernst, geb. in Jung- bunzlau 1811 (Rang 16. Marž) Hauptleute zweiter Klasse: Sabatovich Edler v. Kronentreu Adolf, geb. in Wien 1817 (Rang 17. Marž) Pramberger Markuš (reaktiviert), geb. in Graz 1818 (Rang 16. Mai) Berg v. Falkenberg Bernhard, geb. in Graz 1813 (Rang 16. Mai) Tyssen Josef, geb. in Laibadi 1811 (Rang 16. Mai) Welsperg Wolfgang, Graf, geb. in Salzburg 1820 (Rang 24. Mai) Rechbach August, Freiherr v., geb. in Fiume 1820 (Rang 24. Mai) s> 133 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Winkler Vinzenz, geb. in Cilli 1818 (Rang 26. Mai) Calvi Josef, geb. in Noale 1815 (Rang 16. Juni) Schneeberger Josef, geb. in Graz 1821 (Rang 16. Juni) Neckermann Raimund, geb. in Lai- bach 1818 (Rang 16. Juni) Matschig Eduard, geb. in Neustadl 1813 (Rang 2. August) Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton, geb. in Laibach 1823 (Rang 1. Okt.) Oberleutnants: Kanz Eduard, geb. in Laibach 1817 Rechbach Alexander, Freiherr v., geb. in Žara 1825 Tormin Justus Gustav, geb. in Adiim (Hannover) 1819 Wlassich Eduard v., geb. in Capo- distria 1826 Vest Adalbert v., geb. in Chrotten- burg 1817 Micheli Eugen, geb. in Temesvar 1823 Maerz von Maerzthal Anton (pens. 31. Juli) Eiberg Johann, Ritter v., geb. in Bruneck 1822 Taboure Johann (pens. 4. Februar) Manasser Anton (Lehrer in Graz), geb. in Eger 1823 Jellouschegg Heinrich, Ritter v., geb. in Baierdorf 1826 Petersilka Bernhard v., geb. in Rako- nitz (Bohmen) 1811 Kolb Alois, geb. in Mailand 1821 Tognio Julius, geb. in Wien 1824 Lelm Franz, geb. in Krumau 1820 (Konskriptionsreviesor, verwundet bei Mortara) Wolkensperg Franz, Freiherr v., geb. in Burgstall 1826 Mayer Ernst, geb. in Annaberg 1819 (Rang 11. Februar) Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander, geb. in Ungarisch-Hradisch 1826, beim Grenadierbataillon (Rang 16. Feb.) Polž Karl, geb. in Raunach 1818 (Brigadeadjutant in Laibach, Rang 1. Marž) Auersperg Heinrich, Graf, geb. in Kalsdorf 1825, beim Grenadier¬ bataillon (Rang 1. Marž) Bureg Adolf, geb. in Olbersdorf 1824 (Rang 1. Marž) Steiger Anton, geb. in Sniatyn 1822 (Magazinsoffizier, Rang 1. Marž) Eisler Rob., geb. in Karansebes 1828, beim Generalštab (Rang 1. Marž) Prieger Friedrich, geb. inPettau 1826, MVK. mit KD. (Rang 1. Marž) Loschan Josef Alexander, geb. in Laibach 1828 (Rang 1. Marž) Reinhold August, geb. in Eger 1820 (Brigadeadjutant, Rang 12. Marž) Haidegg Rudolf, Ritter v., geb. in Graz 1828 (Rang 16. Marž) Sambucco Felix, geb. in Verona 1821 (Rang 16. Marž) Reya Philipp, Edler v., geb. in Pola 1821 (Rang 17. Marž) Brandenau Josef, Ritter v., geb. in Althofen 1826 (Rang 16. April) Fuchs Jakob, geb. in Laibach 1823 (Rang 1. Mai) Salm-Reifferscheidt Otto, Prinz zu, geb. in Gerlachsheim 1829 (Rang 16. Mai) Entner Julius, geb. in Graz 1826, MVK. mit KD. (Rang 24. Mai) Plobst v. Flammenburg Viktor, geb. in Prag 1827 (verwundet bei Mortara, Rang 24. Mai) Paich Adam, geb. in Glina 1828 (Rang 24. Mai) Lang Michael, geb. in Žara 1822 (Rang 26. Mai) ■© 134 @ 1826 1866 Hohenlohe -Langenburg, Woditzka v. Wodinsky Julius, geb. in Temesvar 1828 (Rang 16. Juni) Veltheim Johann v., geb. in Braun- schweig 1830 (Rang 16. Juni) Luschin Karl, geb. in Laibach 1828 (Rang 16. Juni) Stover Gustav, geb. in Rzeszow 1829 (Rang 16. Juni) Riederer Friedrich, geb. in Wien 1827 (Rang 22. Juni) Seydl Heinrich, geb. in Wien 1828 (Rang 22. Juni) Debellak Aug., geb. in Laibach 1831 (Rang 22. Juni) Jellouschegg Bruno, Ritt. v. (quittiert 16. Marž) Hraball Johann, geb. in Wiedergrun 1821 (Rang 22. Juni) Fodransperg August, Ritter von, geb. in Obergurk 1830 (Rang 2. August) Matschig Alexander, geb. in Dobrinja 1826 (Rang 1. Oktober) Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Gerlacher v. Gerlachberg Paul, geb. in Vinkovce 1808 (Rang . . .) Abelle Josef, geb. in Wien 1826, f im Mai bei der Einnahme von Ofen (Rang 11. April 1848) Ziemann Franz (Bataillonsadjutent), geb. in Leimnitz 1815 (Rang 18. Mai 1848) Fenerer Ignaz (transferiert 8. Mai zur Sani tat) Jesdienag Anton, geb. in Laibach 1825 (gefangen im Mai in Ofen 1. Juni 1848) Augustin Josef (Regimentsadjutant), geb. in Laibach 1825 (Rang 1. Juni 1848) Heinrich Alfred, geb. in Laibach 1828 (Rang 1. Juni 1848) Thuma Josef (Bataillonsadjutant), geb. in Ofen 1825 (Rang 17. Juni 1848) Strassoldo Franz, Graf, geb. in Udine 1826 (Rang 17. Juni 1848) Urbag Franz, geb. in Laibach 1825 (Rang 17. Juni 1848) Romeny Perikles, geb. in Syra (Grie- chenland), gefangen bei Komorn 26. April (Rang 1. Juli 1848) Stettler Ritter v. Goldstadt Eduard, geb. in Bern 1825, beim Grena- dierbataillon (Rang 1. Juli 1848) Sdiiffler Theodor, geb. in Pest 1829 (Divisionsadjutant beim FML. Graf Palffy, Rang 1. Juli 1848) Riihling Alfred v., geb. in Wien 1829 (Rang 1. Juli 1848) Bauer Ernst, geb. in Pancsova 1828 (Rang 1. Juli 1848) Pann Alexander, geb. in Wien 1828 (Rang 1. Juli 1848) Knobloch Franz, geb. in Laibach 1830 (Bataillonsadj., Rang 1. Juli 1848) Debellak Anton, geb. in Laibach 1827, beim Grenadierbat. (Rang 1. Juli 1848) Bolza Julius, Graf, geb. in Karlsbad 1828 (Rang 1. Juli 1848) Havlik Anton, geb. in Laibach 1824 (Kommand. des Erziehungshauses, Rang 1. Juli 1848) Watzl Gustav, geb. in Laibach 1830 (Rang 1. Juli 1848) Miiller Heinrich, geb. in Jaworow 1828 (Rang 1. Juli 1848) Hani Johann, geb. in Marburg 1820 (Rang 1. Juli 1848) Strohbach Eduard, geb. in Triest 1826 (Bataillonsadjut. Rang 1. Juli 1848) Schan Alois, geb. in Laibach 1820 (Rang 1. Juli 1848) Haring Josef, geb. in Neustadl 1829 (Rang 1. Juli 1848) 135 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Ratschitsch Eduard, geb. in St. Martin (bei Cilli) 1826 (Rang 1. Juli 1848) Ambrosy Heinrieh, geb. in Prag 1831 (Rang 1. Juli 1848) Pietsch Ferdinand, geb. in Prag 1824 (Rang 1. August 1848) Huszar Karl v., geb. in Wien 1830 (Rang 1. August 1848) Schoffel Johann, geb. in Tachau 1824 (Rang 16. August 1848) Braun Johann, geb. in Wien 1831 (Rang 10. November 1848) Saulig Theodor, geb. in Adelsberg 1831 (Rang 16. November 1848) NowakWenzel, geb. in Prag 1829 (Rang 1. Dezember 1848) Kanz Raimund, geb. in Laibach 1829 (Rang 6. Dezember 1848) Ogrodovich Edmund, geb. in Briinn 1831 (Rang 6. Dezember 1848) Jeralla Bartholomaus, geb. in Neu- stadl 1813 (Rang 16. Dez. 1848) Bresquar Jakob, geb. in Laibach 1820 (Rang 7. Februar 1849) Ekert Klemens, geb. in Laibach 1825, STM. 2. (Rang 11. Februar 1849) Frischherz Franz, geb. in Wien 1823 (Rang 16. Februar 1849) Kosti Franz, geb. in Krainburg 1820, STM. 1. (Rang 1. Marž 1849) Machoritsch Rudolf, geb. in Graz 1 828, (vem. bei Mortara, Rang 1. Marž 1849) Nemz Johann, geb. in Adelsberg 1825 (Rang 1. Marž 1849) Pann Julius, geb. in Wien 1829 (Rang 1. Marž 1849) Wolf Johann, geb. in Laibach 1825 (Bataillonsadjutant, Rang 1. Marž 1849) CramoliniFridolin, geb. in Wien 1822 (Rang 1. Marž 1849) Schoklitsch Matthias, geb. in Laas 1822 (Rang 1. Marž 1849) Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Trantsch Alois, geb. in Laibach 1830 (Bataillonsadj., Rang 1. Marž 1849) Jager Karl, geb. in Cremona 1832 (Rang 1. Marž 1849) Miillern Josef, Edler v., geb. in Wien 1824 (Rang 1. Marž 1849) Burger Karl, geb. in Laibach 1824 (vem. b. Mortara, Rang 1. Marž1849) Haring Viktor, geb. in Neustadl 1831 (Rang 1. Marž 1849) Krall Josef, geb. in Bernkau (Mahren) 1825, STM. 2. (Rang l.Marz 1849) Denkel Johann, geb. in Laibach 1821, GTM. (Trager des 10. Sept. 1848 dem Regimente verliehenen Russi- schen Georgskreuzes, Rang 12. Marž 1849) Fischer Franz, geb. in Villach 1821 (Rang 16. Marž 1849) Hayne Guido, geb. in Laibach 1826 (Rang 16. Marž 1849) Kohler Max, geb. in Briinn 1831 _ (Rang 16. Marž 1849) Metzner Karl, geb. in Leipnik 1806 (Rang 16. Marž 1849) Augustin Leopold, geb. in Laibach 1829 (Rang 17. Marž 1849) Skubitz Eduard, geb. in Laibach 1822 (Rang 20. Marž 1849) Lehmann Albert, geb. in Laibach 1822 (Rang 20. Marž 1849) Rohn Robert v., geb. in Wadowice 1830 ( Adjutant beim FML. Grafen Strassoldo, Rang 1. April 1849) de Vaux Ludwig, Freiherr, geb. in Wien 1832 (Rang 16. April 1849) Zhuber Anton, geb. in Laibach 1828 (Rang 23. April 1849) Wolkensperg August, Freiherr v., geb. in Burgstall 1821, beim Gre- nadierbataillon (Rang l.Mai 1849) © 136 © 1S26 1866 Hohenlohe - Langenburg. Lichtenstern Franz, Freiherr v., geb. in Wien 1831 (Rang- 16. Mai 1849) Erschen Johann, geb. in Laak 1821 (Rang 24. Mai 1849) Miinzberg Johann, geb. in Prag 1825 (Rang 24. Mai 1849) Troyer Jakob, geb. in Laak 1823 (Rang 24. Mai 1849) Sorritsch Johann, geb. in Krainburg 1822 (Rang 8. Juni 1849) Fransch Josef, geb. in Tschernembl 1830 (Rang 3. Juni 1849) Klantscher Andreas, geb. in Neustadl 1816 (Rang 9. Juni 1849) Dobrauz Franz, geb. in Watsch 1821 (Rang 16. Juni 1849) Aken Georg van, geb. in Elberfeld 1831 (Rang 16. Juni 1849) Baraga Josef, geb. in Laibach 1819, STM. 1. (Rang 16. Juni 1849) Biela Leopold, geb. in Briinn 1820 (Rang 16. Juni 1849) Honig Georg, geb. in Cilli 1826 (Rang 22. Juni 1849) Lakner Franz, geb. in Laibach 1829 (Rang 22. Juni 1849) Gebhard Karl, geb. in Laibach 1825 (Rang 22. Juni 1849) Durini Michael, geb. in Laibach 1826 (Rang 22. Juni 1849) Klein Jakob, geb. in Wien 1811 (Rang 22. Juni 1849) Hoor Josef, geb. in Laibach 1826 (Rang 22. Juni 1849) Ghedina Paul, geb. in Ampezzo 1829 (Rang 22. Juni 1849) Knaflitsch Michael, geb. in Laibach 1819 (Rang 15. Juli 1849) Rechbach Josef, Freiherr v., geb. in Neustadl 1833 (Rang 1. August 1849) Riihling Eugen v., geb. in Wien 1831 (Rang 1. August 1849) Pessiak Valentin, geb. in Laibach 1829 (Rang 1. September 1849) Woditzka Anton, geb. in Bergamo 1822, STM. 2. (Rang 1. Oktober 1849) Kadetten: Kruttner v. Ankerstein Ferdinand, assentiert 29. Juli 1849 Gerstenmaver Albert, assent. 6. Okt. 1849 Sauter Anton, assentiert 24. Sept. 1849 Hippert Hugo, assentiert 29. Marž 1849 Schhvitz Raimund, assentiert 3. Feb. 1849 Miiller v. Miihlwerth Rudolf (Zogling in Graz), assentiert 20. Sept. 1847 Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: ? Schmidt Josef v. (Zogling in Graz), assentiert 20. Oktober 1847 Masarich Desiderius (Zogling in Graz), assentiert 17. September 1848 FrankenFridolinv., assentiert 24. Sep¬ tember 1849 Petrichevich Karl (Zogling in Graz), ' "assentiert 4. September 1849 Schimidi Karl (Zogling in Graz), assentiert 10. September 1849 Quiquerez Titus (Zogling in Graz), assentiert 26. November 1849 Vom Štabe: Regimentsrechnungsfiihrer: Modelsee Peter, Hauptmann (pens. 18. Marž) Regimentsadjutant: Augustin Josef, Leutnant 137 -s) 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. 1850. Oberst: Hablitsdiek Adalbert, EKO-R. 3., MVK., Kommandeur d. papstl. Georg-O. Oberstleutnants: Hartung Ernst, EKO-R. 3., MVK. (transferiert 14. Janner zur Gendarmerie) Eberhard Otto, EKO-R. 3., Kommandeur d. papstl. Georg-O. GTJO-R. (anhertransferiert 14. Janner vom Infanterie- regiment Nr. 21) Majore: Ferrari da Grado Friedrich, LO-R. (anhertransfer. 26. Marž 1849 vom Infanterieregiment Nr. 4, wird 29. Sept. Oberstleutnant) Dorninger v. Dornstrauch Johann Bukowsky Josef, MVK. (Militar-Gouvernementsadjutant in Mailand) Wolff Jakob (1. Landwehrbataillon) Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz, MVK., HHO-R., HEK. 1. Stengel Paul Leveling Paul Riihling Ludw. v., MVK., Papstl. Georg-Orden (wird 29. September Major) Bischinsky Franz, MVK. Gold Ernst, Ritt. v., MVK. Pfaffenberg Alexander Catarozzi Anton Winkler Johann Sabatovich Edler von Kronentreu Adolf Pramberger Markuš Berg v. Falkenberg Bernhard Tyssen Josef Kanz Eduard Rechbach Alex., Freih. v. Tormin Justus Rudolf Hauptleute erster Klasse: Hummel Johann Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Lendenfeld Anton, Ritter v. Gerlacher v. Gerlachs- berg Franz Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf Hauptleute zweiter Klasse: Welsperg von Reitenau et Primor Wolfgang, Graf Rechbach August, Frei- herr v. Winkler Vinzenz Oberleutnants: Wlassich Eduard v. Vest Adalbert v. Micheli Eugen Schmidt Albin Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Schusters Johann Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar Andelmann Ernst Calvi Josef Schneeberger Josef Neckermann Raimund Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Eiberg-Wartenegg von Eichberg u. Schwarz- horn Josef, Ritter ® 138 -© 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Manasser Anton (Prof. in der Kadetten-Kom- pagnie zu Graz) Jelouschegg Ritter von Fichtenau Heinridi Petersilka Bernhard v. Kolb Alois Tognio Julius Lelm Franz Wolkensperg Franz, Freiherr v. Mayer Ernst Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander Polž Karl, MVK. (Bri- gadeadjutant) Auersperg Heinr., Graf Bure (3 Adolf Steiger Anton Eisler Robert, PSGO-R., beim GQM.-Stabe Prieger Friedrich, MVK. Loschan Josef Alexander Reinhold August (Bri- gadeadjutant) Haidegg Rudolf, Ritter v. Sambucco Felix Reya Philipp, Edler v. Brandenau Josef, Ritt. v. Fuchs Jakob Salm-Reifferscheidt- Krautheim Otto, Prinz Entner Julius, MVK. Plobst v. Flammenburg Viktor Paich Adam Lang Michael Woditzka v. Wodinsky Julius Veltheim Johann v. Luschin Karl Stover Gustav Riederer Friedrich Seydl Heinridi Debellak August Hraball Johann Fodransperg August, Ritter v. Matschig Alexander Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Ziemann Franz (Batail- lonsadjutant) Jeschenag Anton Augustin Josef Heinridi Alfred Thuma Josef Strassoldo Franz, Graf Urbag Franz Romeny Perikles Stettler Ritter v. Gold- stadt Eduard Schiffler Theodor (Divi- sionsadjutant) Riihling Alfred Bauer Ernst Pann Alexander Knobloch Franz (Batail- lonsadjutant) Unterleutnants Debellak Anton Bolza Julius, Graf Havlik Anton Watzl Gustav Miiller Heinridi Hani Johann Strohbach Eduard (Bataillonsadjutant) Schan Alois Haring Josef Ratsdiitsdi Eduard Ambrosy Heinridi Pietsdi Ferdinand Huszar Karl v. Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor zweiter Klasse Nowak Wenzel Kanz Raimund Ogrodovich Edmund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Ekert Klemens, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Frischherz Franz Kosti Franz, Silberne Tapf erkeitsmed. 1. KI. Madioritsch Rudolf Nemz Franz Pann Julius Wolf Johann (Bataillons¬ adjutant) Cramolini Fridolin Sdioklitsch Matthias oder niederer Gebiihr: Trantsch Alois (Batail¬ lonsadjutant) Jager Karl Mullern Josef v. Burger Karl Haring Viktor Krall Josef, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Denkel Joh., RGO-R. 5., Goldene Tapferkeits- medaille Fischer Franz Hayne Guido Kohler Maximilian Metzner Karl Augustin Leopold Skubitz Eduard Lehmann Albert @139 ® Rohn Robert v. (Divi- sionsadjutant) de Vaux Ludwig Zhuber Anton Wolkensperg August, Freiherr v. Erschen Johann Miinzberg Johann Troyer Jakob Soritsch Johann Fransdi Josef Klantscher Andreas Dobrauz Franz Aken Georg van Baraga Josef Biela Leopold Honig Georg (supern.) Lakner Franz Gebhard Karl Durini Michael Klein Jakob Hoor Josef Ghedina Paul Knaftitsch Michael Rechbach Josef, Frei¬ herr v. Riihling Eugen v. Pessiak Valentin Woditzka Anton, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Kadetten: (Vacat) Vom Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Steiner Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Schulhof Matthias, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Unterleutnant Štabe: Regimentsrechnungsfuhrer: Gerstner Franz, Unterleutnant Regimentsadjutant: Augustin Josef, Unterleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Laibach, Kommandant: Havlik Anton, 1851. Oberst: Eberhard Otto, OEKO-R. 3., MVK., PSGO-C., GTJO-R., CGO-R. 1. Oberstleutnant: Ferrari da Grado Friedrich, OL0-R. (tritt 24. September in die toskanische Armee) Majore: Dorninger v. Dornstrauch Johann (wird 14. November Oberstleutnant) Bukowsky Josef, MVK. (Militar-Komm.-Adj. in Mailand) Wolff Jakob, MVK. (1. Landwehrbataillon) Hohenlohe-Waldenburg Egon, Prinz, MVK., HHO-R., HEK. 1. (quittiert 17. Oktober mit Oberstleutnants- charakter), f 11, Janner 1865 in Venedig Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. Bischinsky Franz, MVK. (transferiert 12. September zum Infanterieregiment Nr. 27), f 9. Juli 1891 in Graz Stengel Paul (pens. 4. Februar), f 21. August 1861 in Briinn ®> 140 © 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Leveling Paul (wird 2. Februar Major und Schulkommandant in Mailand), f 21. Nov. 1869 in Graz Gold Ernst, Ritter v., MVK. (wird 14. Nov. Major) Kvassay Ludwig v. Pfaffenberg Alexander Baidietta Alexander Catarozzi Anton Hauptleute erster Klasse: Hummel Johann Sternfeld Siegm., Edi. v. Mattanovidi Ignaz Lendenfeld Anton, Ritter v. (pens.) Wattenwyl v. Oberhofen Rudolf, PSGO-R. Schmidt Albin Karoilovich v. Brondolov Nikolaus Sdiusters Johann Hauptleute zweiter Klasse: Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar Andelmann Ernst, PSGO-R. Sabatovich Edler von Kronentreu Adolf Pramberger Markuš Berg von Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Tyssen Josef Welsperg von Reitenau et Primor Wolfgang, Graf Rechbach Aug., Freih. v. Winkler Vinzenz Wlassich Eduard v. Micheli Eugen Eiberg-Wartenegg von Eichberg und Schwarz- horn Johann, Ritter Manasser Anton (Prof. in der Kadetten-Kom- pagnie zu Graz) Taboure Johann Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Petersilka Bernhard v. Tognio Julius Wolkensperg Franz, Freiherr v. Mayer Ernst Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Miiller Gustav Oberleutnants: Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander Polž Karl, MVK. Bureg Adolf Steiger Anton Prieger Friedrich, MVK. Loschan Josef Alexander (zur Genietruppe) Reinhold August, PSO-R. (Brigadeadjutant) Sambucco Felix Reya Philipp, Edler v. Brandenau Josef, Ritt. v. Fuchs Jakob Entner Julius, MVK. Plobst v. Flammenburg Viktor Kanz Eduard Rechbach Alexander, Freiherr v. Tormin Justus Rudolf Vest Adalbert v. Paich Adam Lang Michael Woditzka v. Wodinsky Julius Veltheim Johann v. Luschin Karl Riederer Friedrich Seydl Heinrich Debellak August Hraball Johann Fodransperg August, Ritter v. Matschig Alexander Augustin Josef, PSO-R. Thuma Josef Strassoldo Franz, Graf Prechtl Anton Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Urbag Franz Romeny Perikles (Bataillonsadjutant) Stettler Ritter v. Gold- stadt Eduard Schiffler Theodor Riihling Alfred v. Bauer Ernst, PSO-R. Pann Alexander Knobloch Franz Debellak Anton Bolza Julius, Graf Havlik Anton Watzl Gustav Miiller Heinrich 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Hani Johann Strohbach Eduard Schan Alois Haring Josef Ratschitsch Eduard Ambrosy Heinridi (Bataillonsadjutant) Pietsch Ferdinand (B ataillonsad j utant) Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor Kanz Raimund Ogrodovidi Edmund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Ekert Klemens, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Frischherz Franz Kosti Franz, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. Machoritsch Rudolf Nemz Franz Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Kohler Maximilian Skubitz Eduard Lehmann Albert Rohn Edler v. Rohnau Robert de Vaux Ludwig, Freih. Zhuber Anton Liehtenstern Franz, Frei- herr v. Erschen Johann Troyer Jakob Soritsch Johann Fransch Josef Klantscher Andreas K. k.: Descovich Edler von Oltra Franz Regiments-: Blangy Heinridi, Graf Bourbon de Monte Josef Dobrauz Franz Aken Georg van Honig Georg Lakner Franz Gebhard Karl Durini Michael (Batail¬ lonsadjutant) Klein Jakob, papstlicher Komtur, Gold. Tapfer- keitsmedaille Hoor Josef Ghedina Paul Knaflitsch Michael Kadetten: Franken Fridolin v. Kriittner Edler von Ankerstein Ferd. Masarich Desiderius Miiller v. Miihlwerth Rudolf Nestrovich Peter Petit Franz Rechbach Josef, Frei- herr v. Ruhling Eugen v. Pessiak Valentin Jak Vinzenz Gerstenmayer Albert Weglitsdi Anton Zettel Ludwig Deutenhofen Adolf Prugnigg Karl Mahr Eduard Karinger Anton Oberster Franz, Silb. T apferkeitsmed. 2. KI. Petriche vich Karl Ouiguerez^Titus _ Rocknic Moises Sauter Anton Schimich Karl Schiwitz Raimund Schmidt Josef Vlachovich Georg Vom Regimentskaplan: Zhibasdiek Thomas Regimentsauditor: Patoczka Johann, Hauptmann Regimentsarzt: Schulhof Matthias, Dr. Regiments-Knabenerziehungshaus zu Unterleutnant Regimentsagent: M; Regimentsrechnungsf iihrer: Gerstner Franz, Oberleutnant Regimentsadjutant: Klein Jakob, papstl. Komtur, Gold. Tapferkeitsmed., Unterleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Laibach, Kommandant: Havlik Anton, yer Heinrich in Wien ® 142 ® 1852 . Oberst: Eberhard Otto, Ritter v., OEKO-R. 3., MVK, PSGO-C., TJO-R., CGO-R. 1. (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Dorninger v. Dornstraudi Johann Majore: Bukowsky Josef, MVK. Wolff Jakob, MVK. Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. (Kommandant des Depotbataillons) Gold Ernst, Ritter v., MVK. (transferiert 17. Oktober zum Infanterieregiment Nr. 16), t 20. Mai 1853 in Briinn Elvenich Karl, Ritter v. (anhertransferiert 17. Oktober vom Infanterieregiment Nr. 28) Kvassay de Kvasso et Brogyan Ludwig Pfaffenberg Alexander Baiehetta Alexander Catarozzi Anton, PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Schmidt Albin Kanz Eduard Rechbach Alexander, Freiherr v. Tormin Justus Rudolf Hauptleute erster Klasse: Schusters Johann Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar Andelmann Ernst, PSGO-R., f 7. August Sabatovich Edler von Kronentreu Adolf Pramberger Markuš Hauptleute zweiter Klasse: Vest Adalbert v. Micheli Eugen Eiberg-Wartenegg von Eichberg und Schvvarz- horn Johann, Ritter Berg v. Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Tyssen Josef Rechbach August, Frei¬ herr v. Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Miiller Gustav Wattenwyl v. Oberhofen Rud., quittiert im Marž Wlassich Eduard Manasser Anton Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Katiesic Stephan Petersilka Bernhard v. Tognio Julius Wolkensperg Franz, Freiherr v. Mayer Ernst Oberleutnants: Kuhn v. Kuhnenfeld Alexander Polž Karl, MVK. (Mili- tar-Komm.-Adjut. zu Laibadi) Bureg Adolf Steiger Anton (Divisions- adjutant) Prieger Friedrich, MVK. Losdian Josef Reinhold August, PSO-R. (Brigadeadjutant) @ 143 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Sambucco Felix Reya Philipp, Edler v. Brandenau Josef, Ritt. v. Entner Julius, MVK. Plobst v. Flammenburg Viktor Paidi Adam Lang Michael Woditzka v. Wodinsky Julius Veltheim Johann, Frei- herr v. Luschin Karl Riederer Friedrich Seydl Heinrich Debellak August Hraball Johann Fodransperg August, Ritter v. Matschig Alexander Augustin Josef, PSO-R. Thuma Josef Strassoldo Franz, Graf PrechtlAnt.,Silb. Tapfer- keitsmed. 1. KI. (Prof. in der Kadetten-Kom- pagnie zu Graz) Urbag Franz Romeny Perikles Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Stettler Ritter v. Gold- stadt Eduard Schiffler Theodor (Prof. in der Kadetten-Kom- pagnie zu Graz) Riihling Alfred v. Knobloch Franz Debellak Anton Bolza Julius, Graf Havlik Anton Watzl Gustav Miiller Heinridi Hani Johann Strohbach Eduard Sdian Alois Haring Josef Račič Eduard Ambrosy Heinrich (Bataillonsadjutant) Pietsch Ferdinand (Ba¬ taillonsadjutant) Schoffel Johann (Batail¬ lonsadjutant) Braun Johann Saulig Theodor Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Ekert Klemens, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Kosti Franz, Silberne Tapferkeitsmed. 1. KI. Machorič Rudolf Nemz Franz (Bataillons¬ adjutant) Pann Julius Wolf Johann Cramolini Fridolin Trantsch Alois Krall Josef, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Denkel Johann, Goldene T apf erkeitsmedaille, RGO-R. 5. Fischer Franz Kohler Maximilian Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Skubitz Eduard Lehmann Albert Rohn Edler v. Rohnau Robert de Vaux Ludwig, Frei- herr v. Zhuber Anton Lichtenstern Franz, Freiherr v. Erschen Johann Troyer Jakob Soritsdi Johann Fransch Josef Klančer Andreas Dobrauz Franz Aken Georg van Honig Georg Lakner Franz Gebhard Karl Durini Michael (Batail¬ lonsadjutant) Klein Jakob, papstlicher Komtur, Goldene T apf erkeitsmedaille Hoor Josef Ghedina Paul Rechbach Josef, Frei¬ herr v. Riihling Eugen v. Pessiak Valentin Jak Vinzenz Gerstenmayer Albert Weglitsch Anton Zettel Ludwig Deutenhofen Adolf Prugnig Karl Mahr Eduard Karinger Anton Fiirstenwarther-Burg- sasse zu Odenbach Franz, Freiherr Svetličič Johann ® 144 ® 1826 — 1866 Hohenlohe -Langenburg. Kadetten: K. k.: Descovich Edler von Oltra Franz Regiments-: Ažbe Georg Bourbon del Monte Josef, Graf Brilli Alois Celešnig Johann Crobath Eugen Franken Fridolin v. Fiibrich Josef Fux Karl Giberti Alexander Gogala Georg Gratzer Josef Hayne Adolf Horler Josef Junis Eugen Karinger Josef Klemenc Kaspar Leber Ignaz Marian Daniel Mascarič Desiderius Mataja Josef Moos August Miiller v. Miihlwerth Adolf Mulle Viktor Neugebauer Albert, Freiherr v. Pakič Franz Petričevidi Karl Pfeifer Franz Pfifferling Albert Podkraischeg Franz Quiquerez Titus Raič Josef Vom Štabe: Riedl Ritter v. Raiten- fels Ernst Sauter Anton Sbeger Julius Schemerl Guido Schneeweig Heinrich Schramek Emil Sdiweigert Ludwig Seidl Franz Simič Karl Sivič Raimund Stibiel Josef Stixa Alexander Strohmayer Albert Vladovičh Georg Vogeler Otto Welzebadi Hermann Zettel Raimund Zitterer Matthias Regimentskaplan: Zhibaschek Thomas Regimentsauditor: Patoczka Johann, Hauptmann Regimentsarzt: Schulhof Matthias, Dr. Regimentsrechnungsfiihrer: Gerstner Franz, Oberleutnant Regimentsadjutant: Klein Jakob, papstlidier Komtur, Gold. Tapferkeitsmedaille, Unter- leutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regiments-Knabenerziehungshaus in Laibach, Kommandant: Havlik Anton, Unterleutnant Regimentsagent: Havlik Anton, Unterleutnant 1853 . Oberst: Oberstleutnant: Majore: iberhard Otto, Ritter v., OEKO-R. 3., MVK., PSGO-C., TJO-R., CGO-R. 1. (Regimentskommandant) Dorninger v. Dornstrauch Johann (2. Bataillon) 3ukowsky Josef, MVK. (4. Bataillon) Volff von Wolffberg Jakob Abdon, MVK., PSGO-C. (1. Bataillon) tiihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. (Kommandant des Depotbataillons) ilvenich Karl, Ritter v. (3. Bataillon) 145 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Pfaffenberg Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton, PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegmund, Edler v. Mattanovich Ignaz Schusters Johann Rechbadi Alex.,Freih. v. Tormin Rudolf Eiberg-Wartenegg von Eichberg u. Schwarz- horn Johann, Ritter Bureg Adolf Steiger Anton Prieger Friedrich, MVK. Losdian Alexander Reinhold Aug., PSO-R. (Brigadeadjutant) Sambucco Felix Reya Philipp, Edler v. Brandenau Ritter von Brandhof Josef Entner Julius, MVK. Plobst v. Flammenburg Viktor Paich Adam Lang Michael Woditzka v. Wodinsky Julius Hauptleute erster Klasse: Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar S ab ato vic Edi. v. Kronen- treu Adolf Berg von Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Hauptleute zweiter Klasse: Manasser Anton Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Kattičič Stephan Oberleutnants: Veltheim Johann, Frei- herr v. Luschin Karl Riederer Friedrich Debellak Anton Hraball Johann Fodransperg August, Ritter v. Thuma Josef Strassoldo Franz, Graf Prechtl Anton, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. (Professor an der Ka- dettenkompagnie zu Graz) Urbag Franz Romeny Perikles Tyssen Josef Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Matsdiig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Miiller Gustav, MVK. Kanz Eduard Petersilka Bernhard v. Tognio Julius Wolkensperg Franz, Freiherr v. Stettler Ritter v. Gold- stadt Eduard Baum Heinrich, Frei¬ herr v. Schiffler Theodor (Prof. an der Kadettenkom- pagnie zu Graz) Riihling Alfred v. Knobloch Franz (Divi- sionsadjutant) Bolza Julius, Graf Havlik Anton (Kom- mandant des Militar- untererziehungs- hauses zu Hall) Watzl Gustav Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Miiller Heinrich Hani Johann Strohbach Eduard Schan Alois Haring Josef Račič Eduard Ambrosy Heinridi Pietsch Ferdinand (Ba- taillonsadjutant) Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Kosti Franz, Silberne Tapferkeitsmed. 1. KI. Mahorič Rudolf Nemz Franz ® 146 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg Pann Julius Wolf Johann Cramolini Fridolin Trantsch Alois Krall Josef, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Denkel Johann, Goldene T apferkeitsmedaille, RGO. 5. Fischer Franz Kohler Maximilian Skubitz Eduard Lehmann Albert, Edi. v. Rohn Edler v. Rohnau Rob. (Bataillonsadj.) de Vaux Ludwig, Frei- herr, beim Militar- geograph. Institut Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Zhuber Ant. (Bataillons¬ adjutant) Lichtenstern Fr anz, Frei- herr v. Erschen Johann Troyer Jakob Soritsch Jakob Fransch Josef Klantscher Andreas Dobrauz Franz Honig Georg Lakner Franz Gebhard Karl Durini Midi. (Bataillons¬ adj utant) K. k.: Jovanovič Elisaus Regiments-: Blangy Heinrich, Graf Breuning Emil, Frei- herr v. Brilli Alois Crobath Eugen Dehne Adolf Franken Fridolin v. Fiibrich Josef Fux Karl Giberti Alexander Gogala Georg Gollob Franz Gregorič Wilhelm Gratzer Josef Havlik Florian Hoger Julius Klein Jakob, papstlicher Komtur, Goldene T apferkeitsmedaille (Regimentsadjutant) Hoor Josef Ghedina Paul Redibach Josef, Frei- herr v. Riihling Eugen v. Pessiak Valentin Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert Weglitsch Anton Deutenhofen Adolf Kadetten: Hotschewar Eduard Junis Eugen Juvanz Simon Kastellitz Franz Klemenc Kaspar Kušenini Franz Kunstfeld Alois Leben Paul Leber Ignaz Marian Daniel Mataja Josef Millač Anton Moos August Neugebauer Albert, Freiherr v. Pakič Franz Palfy Georg Petričevich Karl- - Petit Franz Pfifferling Adalbert Podkraischeg Franz Prugnig Karl Mahr Eduard Karinger Anton Fiirstenwarther - Burg- sasse zu Odenbach Franz, Freiherr Svetličič Johann Descovieh Edler v. Oltra Franz Bilharz Edwin, BGM. Karinger Josef Sauter Anton Bourbon del Monte Josef, Graf Radkovič Josef Raič Josef Riedl Ritter v. Raiten- fels Ernst Sdiemerl Guido Schneeweig Heinrich Sckramek Emil Schweigert Ludwig Seidl Franz Sellovič Theodor Stein Johann Stibiel Josef Strohmayer Albert Tako Johann Tomič Johann Tschelešnig Johann Vogeler Otto Welzebach Hermann Wocher Hippolyt v. Zettel Raimund Zitterer Matthias © 147 ® 1826 — 1866 Hohenlohe -Langenburg. Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus Regimentsauditor: Patoczka Johann, Hauptmann Regimentsarzt: Schulhof Matthias, Dr. Regimentsredmungsfiihrer: Schwinger Johann, Unterleutnant Regimentsagent: Mi Regimentsadjutant: Klein Jakob, papstlicher Komtur, Gold. Tapferkeitsmedaille, Unter¬ leutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) ;r Heinridi in Wien 1854 . Oberst: Eberhard Otto, Ritter v., OEKO-R. 3., MVK., PSGO-C., TJO-R., CGO-R. 1. Oberstleutnant: Dorninger v. Dornstrauch Johann Majore: Bukowsky Josef Wolff von Wolffsberg Jakob, Abdon, MVK., PSGO-C. Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. (Kommandant des Depot- bataillons) Elvenich Karl, Ritter v. Pfaffenberg Alexander (verheiratet, wird 7. August Major) Baichetta Alexander Catarozzi Ant., PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegm., Edi. v. Schusters Johann Fudis Georg, MVK. Hauptleute erster Klasse: Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar Berg v. Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Tyssen Josef Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Kanz Eduard Rechbach Alexander, Freiherr v. Tormin Rudolf Eiberg-Wartenegg von Eichberg u. Schwarz- horn Johann, Ritter Manasser Anton Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Kattičic Stephan Hauptleute zweiter Klasse: Petersilka Bernhard v. Tognio Julius Wolkensperg Franz, Freiherr v. Steiger Anton Prieger Friedrich, MVK. BureAdolf © 148 © 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Oberleutnants: Loschan Alexander Reinhold Aug., PSO-R. (Brigade adjutant) Reya Philipp, Edler v. Brandenau Ritter von Brandhof Josef Plobst v. Flammenburg Viktor Paieh Adam Lang Michael Woditzka v. Wodinsky Julius Veltheim Joh., Freih. v. Luschin Karl Riederer Friedrich Debellak Anton Hraball Johann Fodransperg Aug., R. v. Strassoldo Franz, Graf, t im Oktober Thuma Josef Prechtl Anton, Silberne T apf erkeitsmed. i. KI. (Lehrer am Militar- Obererziehungshause zu Karansebes, sup.) Urbag Franz Romeny Perikles Stettler Ritter v. Gold- stadt Eduard Baum Heinrich, Frei- herr v. Schiffler Theodor (Adju¬ tant beim Kadetten- institute zu Strag, sup.) Riihling Alfred v. Knobloch Franz Bolza Julius, Graf Havlik Anton (Komm. des Militar - Unter- erziehungshauses zu Hall, sup.) Watzl Gustav Miiller Heinrich Hani Johann Strobbadi Eduard Haring Josef Ambrosy Heinrich Pietsch Ferdinand Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Gergic Daniel Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresqu^r Jakob Eckert Klemens Kosti Franz Mahorič Rudolf Nemz Franz Pann Julius Wolf Johann Cramolini Fridolin Trantsch Alois (Brigade- adjutant) Krall Josef, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Denkel Johann, Silberne Tapferkeitsmedaille, RGO. 5. Kohler Maximilian Skubitz Eduard Lehmann Albert, Edi. v. Rohn Edler v. Rohnau Robert de Vaux Ludwig, Frei- herr, beim Militar- geograph. Institut Zhuber Anton(Bat.-Adj.) Lichtenstern Franz, F rei- herr v. Erschen Johann Troyer Jakob Soritsdi Jakob Fransch Josef Klantscher Andreas Dobrauz Franz Honig Georg Lakner Franz Gebhard Karl Milieski Stanislaus v. Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Durini Michael (Batail- lonsadjutant) Klein Jakob, papstlicher Komtur, Gold.Tapf er¬ keitsmed. (Regiments- adjutant) Ghedina Paul Rechbach Josef, Freih. v. Riihling Eugen v. Pessiak Valentin Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert (B ataillonsadj utant) Weglitsch Anton Prugnig Karl (Batail- lonsadjutant) Mahr Eduard Karinger Anton Svetličič Johann Descovich Edler v. Oltra Franz Billharz Edwin, BGM. Karinger Josef Sauter Anton ® 149 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus Regimentsauditor: Kattauer Josef, Oberleutnant Regimentsarzt: Schulhof Matthias, Dr. Regimentsadj utant: Klein Jakob, papstl. Komtur, Gold. Tapferkeitsmedaille, Unterleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsrechnungsoffizial: Schwinger Johann Regimentsagent: Mayer Heinrich in Wien 1855. Oberst: Eberhard Otto, Ritter v., OEKO-R. 3., MVK-, PSGO-C., TJO-R., CGO-R. 1. (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Dorninger v. Dornstrauch Johann Majore: Bukowsky Josef (Grenadier-Bataillonskommandant) Wolff v. Wolffsberg Jakob Abdon, MVK., PSGO-C. Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. Elvenich Karl, Ritter v. (Depot-Bataillonskommandant) Pfaffenberg Alexander @ 150 © Baichetta Alexander Catarozzi Anton, PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegmund, Edler v. Sdiusters Johann Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar Hauptleute erster Klasse: Berg v. Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Tyssen Josef Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Kanz Eduard Rechbach Alex., Freih. v. Eiberg-Wartenegg von Eichberg u. Schwarz- horn Johann, Ritter Tormin Rudolf Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Petersilka Bernhard v. Tognio Julius Wolkensperg Franz, Freiherr v. Kattičič Stephan Steiger Anton (Adlatus des Korpsadjutanten beim 10. Armeekorps, sup.) Prieger Friedrich, MVK. Woditzka v. Wodinsky Julius Luschin Karl Riederer Friedrich Debellak Anton Hraball Johann Fodransperg August, Ritter v. (bei der Mi- litar - Mappierung in Siebenbiirgen, sup.) Thuma Josef Prechtl Anton, Silberne Tapferkeitsmed. 1. Ki. (Lehrer am Mil.-Unter- erziehungshause zu Karansebes, sup.) Urbag Franz Romeny Perikles Stettler. Ritter v. Gold- stadt Eduard Baum Heinrich, Frei¬ herr v. Hauptleute zweiter Klasse: Bureg Adolf Reinhold Aug., PSO-R. Reya Philipp, Edler v. Brandenau auf Miihl- hofen Josef, Ritter Oberleutnants: Schiffler Theodor (Adju¬ tant beim Kadetten- institut zu Strag) Riihling Alfred v. Knobloch Franz (Divi- sionsadjutant, sup.) Havlik Anton (Kom- mand. des Mil.-Unter- erziehungshauses zu Hall, sup.) Watzl Gustav Miiller Heinrich Hani Johann (Prov.- Offizier) Strohbadi Eduard Haring Josef Ambrosy Heinrich Pietsch Ferdinand Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor Kanz Raimund Plobst v. Flammenburg Viktor Paich Adam Lang Michael Veltheim Johann, Frei¬ herr v. Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob EckertKlemens, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Kosti Franz, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. Mahorič Rudolf Nemz Franz Pann Julius Kleiner Ludwig v. (beim Militar-geogr. Institut, sup.) Cramolini Fridolin Trantsch Alois (Brigade- adjutant, sup.) Krall Josef, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Denkel Johann, Goldene Tapferkeitsmedaille, RGO. 5. Kohler Maximilian © 151 ® h 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Skubitz Eduard Lehmann Albert, Edi. v. de Vaux Ludwig, Freih. (beim Militar - geogr. Institut, sup.) Zhuber Anton (Batail- lonsadjutant) Lichtenstern Franz, Frei- herr v. Erschen Johann Soritsch Jakob Fransch Johann Dobrauz Franz Honig Georg Lakner Franz Gebhard Karl Durini Michael (Batail- lonsadjutant) Klein Jakob, papstlicher Komtur, Goldene Tapferkeitsmedaille (Regimentsadjutant) Ghedina Paul Rechbach Josef, Freih. v. Rtihling Eugen v. Pessiak Valentin (Ba- taillonsadjutant) Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert (Bataillonsadjutant) Mahr Eduard i-Karinger Anton Milieski Stanislaus v. Svetličič Johann Descovich Edler v. Oltra Franz Bilharz Edwin, BGM., RAO. 5. Karinger Josef Sauter Anton Bourbon del Monte Josef, Graf Vogeler Otto (Batail¬ lonsadjutant) Kastellitz Anton Neugebauer Anton, Freiherr v. Schweigert Ludwig Guttenberg Franz, Ritter v. Pakitsch Franz Schaffer Eduard Tschelešnig Johann Marian Daniel Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Schramek Emil Zettel Raimund Breuning Emil, Freih. v. Pfeifer Franz Kotowski Miecislaus v. Auge Anton Fodor Moises Fux Karl Schneeweig Heinrich Koschenini Franz Colerus Josef, Edler v. Bacher Ignaz Domladich Franz Elvenich Heinrich, Ritt. v. Fodransperg Friedrich, Ritter v. Gobady Stephan Gregorič Wilhelm Havlik Florian Junis Eugen Geldern Josef Orell Johann Tako Johann Palfy Georg Schmidt Johann Brilli Alois Berdais Michael Crobath Eugen Schemerl Guido Reya Felix, Edler v. FrankenFridolin, Ritt. v. Kadetten : Junker Johann Juvanz Simon Krištof Josef Kutschig Gustav Lichtenberg Viktor, Graf Mataja Josef Millač Anton Moos August Poscheg Johann Dehne Adolf Josch Friedrich Scholly Karl Gogala Georg Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Jasbetz Johann Gratzer Karl Rohde August, Graf Prieger Maximilian Radkovič Josef Rechbach Anton, Frei¬ herr v. Salamon August Schemerl Viktor Schramek Friedrich Sellovič Theodor Stare Josef ■© 152 ■© 1826 1866 Hohenlohe-Langenburg. Stein Johann Strassoldo-Graffenberg Nikolaus, Graf Strohmayer Albert Szenczy Ernst Tornago Alois Valentsits Friedrich Wocher Hippolyt v. Zapelli Kajetan Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus Regimentsauditor: Kattauer Josef, Oberleutnant Regimentsarzt: Schulhof Matthias, Dr. Regimentsadjutant: Klein Jakob, papst. Komtur, Gold. Tapferkeits- medaille, Unterleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeidinet) Rechnungsoffizial: Schwinger Johann Regimentsagent: Mayer Heinrich in Wien 1856. Oberst: Eberhard Otto, Ritter v., OEKO-R. 3., MVK., PSGO-C., TJO-R., CGO-R. 1. (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Dorninger v. Dornstrauch Johann Majore: Bukowsky Josef Wolff von Wolffenberg Jakob Abdon, MVK., PSGO-C. (Werbebezirkskommandant) Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. Elvenidi Karl, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Anton, PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegmund, Edler v. Schusters Johann Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funk v. Senftenau Adolar Hauptleute erster Klasse: Berg von Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Tyssen Josef Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Kanz Eduard Rechbach Alex., Frei- herr v., Kammerer Tormin Rudolf Eiberg-Wartenegg von Eichberg und Schwarz- horn Johann, Ritter Manasser Anton Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Wolkensperg Franz, Freiherr v. Paidi Adam Lang Michael Veltheim Johann, Frei¬ herr v. Steiger Anton Prieger Friedrich, MVK. Bureg Adolf Reinhold Aug., PSO-R. Hauptleute zvreiter Klasse: Brandenau auf Miihl- hofen Josef, Ritter Plobst v. Flammenburg Viktor ® 153 ®' 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Woditzka v. Wodinsky Julius Luschin Karl Riederer Friedridi Debellak Anton Fodransperg August, Ritter v., beim Militar- geograph. Institut Thuma Josef Prechtl Anton, Silberne Tapferkeitsmed. 1. KI. Urbag Franz Romeny Perikles Stettler von Goldstadt Eduard, Ritter Baum Heinrich, Freih. v. Schiffler Theodor (Adjut. beim Kadetteninstitut zu Strug) Riihling Alfred v. Knoblodi Franz (Divi- sionsadjutant) Oberleutnants: Havlik Ant. (Komman- dant des Militarunter- erziehungshauses zu Hall) Watzl Gustav Miiller Heinrich Hani Johann Strohbach Eduard Haring Josef Ambrosy Heinrich Pietsch Ferdinand Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor Niemetz Wenzel Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Kosti Franz, Silberne Tapferkeitsmed. 1. KI. Mahorič Rudolf Nemz Franz Pann Julius Kleiner Ludwig, beim Militar- geographisch. Institut Cramolini Fridolin Trantsch Alois (Brigade- adjutant) Krall Josef, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Denkel Johann, Goldene T apf erkeitsmedaille, RGO. 5. Kohler Maximilian Klein Jak., papstl. Kom- tur, Goldene Tapfer¬ keitsmedaille (Regi- mentsadjutant) Skubitz Eduard Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Lehmann Albert, Edi. v. de Vaux Ludwig, Freih., in der Kriegsschule Zhuber Ant. (Bataillons- adjutant) Lichtenstern Franz, Frei- herr v. Erschen Johann Soritsch Jakob Fransch Johann Dobrauz Franz Honig Georg, | 8. Juni in Ragusa Lakner Franz Gebhard Karl Durini Michael (Batail- lonsadjutant) Ghedina Paul Rechbach Josef, Frei- herr v. Riihling Eugen v. Pessiak Valentin Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert Prugnig Karl Mahr Eduard S- Karinger Anton Milieski Stanislaus v. Svetličič Johann Descovich von Oltra Franz, Ritter Bilharz Edwin, BGM., RAO. 5. Karinger Josef Sauter Anton Bourbon del Monte Josef, Graf Vogeler Otto (Batail- lonsadjutant) Kastellitz Anton Neugebauer Albert, Freiherr v. Schweigert Ludwig Guttenberg Franz, Ritter v. Pakitsch Franz Schaffer Eduard Tschelešnig Johann (Ba- taillonsadjutant) Marian Daniel Schramek Emil Pockberger Leopold ® 154 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Zettel Raimund Breuning Emil, Frei- herr v. Pfeifer Franz Kotowski Miecislaus v. Auge Anton Fodor Moises Schneevveig Heinrich Koschenini Franz Colerus Edler v. Geldern Josef Orell Johann Junis Eugen Strohmayer Albert Mataja Josef Prieger Maximilian Moos August Millač Anton Radkovič Josef Gregorič Wilhelm Wocher Hippolyt v. Havlik Florian Stein Johann Tornago Alois Zapelli Kajetan Junker Johann Tako Johann Palfy Georg Schmidt Johann Brilli Alois Berdais Michael Crobath Eugen Schemerl Guido Reya Edler v. Castel- letto Felix Franken Fridolin, Ritter v. Dehne Adolf Kadetten: Kutschig Gustav Rechbach Anton, Frei- herr v. Schramek Friedrich Fodransperg Friedrich, Ritter v. Salamon August Elvenich Heinrich, Ritter v. Schemerl Viktor Domladich Franz Gobady Stephan Szenczy Ernst Bacher Ignaz Josch Friedrich Scholly Karl Gogala Georg Pfifferling Albert Ugler Josef Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Jasbetz Johann Gratzer Karl Rohde August, Graf Dejak Johann Poscheg Johann Valentsits Friedrich LichtenbergViktor, Graf, Strassoldo - Graffenberg Nikolaus, Graf Griesheim August v. Gladič Josef Puteany Moritz, Frei- herr v. Wahl Karl Kog Ernst Kogl Bernhard Riederer Emil Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus Regimentsauditor : Kattauer Josef, Hauptmann Regimentsarzte: Schulhof Matthias, Dr. Pollak Josef, Dr. Regimentsadjutant: Klein Jakob, papstlicher Komtur, Goldene Tapferkeitsmedaille, Oberleutnant Rechnungsoffizial: Sdrvvinger Johann Regimentsagent: Mayer Heinrich in Wien @ 155 ® 1826 — 1866 Hohenlohe -Langenburg. 1857 . Oberst: Dorninger v. Dornstrauch Johann (seit 16. April) Majore: Bukowsky Josef (wird 16. April Oberstleutnant beim Infanterie- regiment Nr. 45), f 21. September 1886 in Wien Wolff v. Wolffenberg Jakob Abdon, MVK., PSGO-C. (Erganzungs- bezirkskommandant) Ruhling Ludwig v., MVK., PSGO-R. Elvenich Karl, Ritter v. Pfaffenberg Alexander Baiehetta Alexander Catarozzi Ant., PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegm., Edi. v. Schusters Johann Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann Funkv.SenftenauAdolar Berg v. Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Steiger Anton Prieger Friedrich, MVK. Bureg Adolf Reinhold Aug., PSO-R. (sup., beurlaubt) Woditzka v. Wodinsky Julius Luschin Karl Riederer Friedrich Debellak Anton Fodransperg August, Ritter v., beim Militar- geograph. Institut Thuma Josef Prechtl Anton, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. Urbag Franz Romeny Perikles Stettler v. Goldstadt Eduard, Ritter Hauptleute erster Klasse: Tyssen Josef Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Kanz Eduard Rechbach Alexander, Freih. v., Kammerer Hauptleute zweiter Klasse: Brandenau auf Miihl- hofen Josef, Ritter Plobst v. Flammenburg Viktor Oberleutnants: Baum Heinrich, Freih. v. SchifflerTheodor(Adjut. im Kadetteninstitut zu Strag) Ruhling Alfred v. Knobloch Franz (Divi- sionsadjutant) Havlik Anton (Kom- mandant des Militar- Untererziehungs- hauses zu Hall) Watzl Gustav Miiller Heinrich Hani Johann Tormin Rudolf Justus Eiberg-Wartenegg von Eichberg u. Sdiwarz- horn, Ritter Manasser Anton Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Wolkensperg Franz, Freiherr v. Paich Adam Lang Michael Veltheim Johann, Frei¬ herr v. Strohbach Eduard Haring Josef Ambrosy Heinrich Pietsch Ferdinand Schoffel Johann Braun Johann Saulig Theodor Niemetz Wenzel Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Eckert Klemens Kosti Franz Machoridi Rudolf Nemz Franz @ 156 Kleiner Ludwig v., beim Milit.-geogr. Institut Cramolini Fridolin Trantsch Alois (Divi- sionsadjutant) Krall Josef, Silb.Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Denkel Johann, Gold. T apf erkeitsmedaille, RGO. 5. Kohler Maximilian Klein Jakob, papstl. Komtur, Gold. Tapfer- keitsmed.(Regiments- adjutant) Skubitz Eduard (Bri- gadeadjutant) Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Lehmann Albert, Edi. v. de Vaux Ludwig, Frei- herr (in der Kriegs- sdiule) Zhuber Anton Lichtenstern Franz, Freiherr v. Erschen Johann Soritsch Johann Fransdi Josef Dobrauz Franz Lakner Franz Gebhard Karl Durini Michael (Batail- lonsadjutant) Rechbach Josef, Freih. v. (Lehrer am Kadetten- institut zu Marburg) Ghedina Paul RiihlingEugen v. (Lehrer am Kadetteninstitut zu Strag) Pessiak Valentin Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert Prugnig Karl Mahr Eduard Karinger Anton Milieski Stanislaus v. Svetličič Johann Descovidi v. Oltra Franz, Ritter (Bataillonsadj.) Bilharz Edwin, BGM., RAO. 5. Karinger Josef Sauter Anton Bourbon del Monte Josef, Graf Vogeler Otto (Batail- lonsadjutant) Kastellitz Anton Neugebauer Albert, Freiherr v. Schvveigert Ludwig Guttenberg Franz, Ritter v. Pakitsch Franz Tscheleschnig Johann (Bataillonsadjutant) Marian Daniel Schramek Emil Zettel Raimund Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Breuning Emil, Freih. v. Pfeifer Franz Kotowski Miecislaus v. Auge Anton Fodor Moises Schneevveig Heinrich Colerus Edler v. Geldern Josef Orell Johann Tako Johann Palfy Georg Schmidt Johann Brilli Alois Berdais Michael Crobath Eugen Schemerl Guido Reya Edler v. Castelletto Felix Franken Fridolin, Ritt. v. Dehne Adolf Josch Friedrich Gogala Georg Pfifferling Albert Ugler Josef Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Jasbetz Johann Gratzer Karl Rohde August, Graf Dejak Johann Stransky Karl Gobady Stephan Altenbiirger Alois Bacher Ignaz Domladidi Franz Kadetten: Elvenich Heinr., Ritt. v. Fodransperg Friedrich, Ritter v. Gladič Josef Gregorič Wilhelm Griesheim August v. © 157 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg-. Havlik Florian Junis Eugen Kogl Bernhard Kog Ernst Kuplenk Georg Kutschig Gustav Lichtenberg Viktor, Graf Mataja Josef Millač Anton Moos Augnst Petruzzi Emil Prieger Maximilian Puteany Moritz, F reih. v. Radkovič Josef Rechbach Anton, F reih. v. Riederer Emil Salamon August Schemerl Viktor Schramek Friedrich Stein Johann Strassoldo - Graffenberg Nikolaus, Graf Szenczy Ernst Tornago Alois Urschizh Josef Valentsits Friedrich Wahl Karl Warthol Anton Wocher Hippolyt v. Zapelli Kajetan Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus Regimentsauditor: Stepan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Schulhof Matthias, Dr. Pollak Josef, Dr. Regimentsagent: Regimentsadjutant: Klein Jakob, papstl. Komtur, Gold. Tapferkeitsmed., Oberleutnant Bataillonsadjutanten : (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rechnungsoffiziale: Witz Johann Boset zu Trautenburg Albert, R. v. Mayer Heinrich in Wien 1858. Oberst: Dorninger v. Dornstrauch Johann (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Hornes Karl Majore: Wolff von Wolffenberg Jakob Abdon, MVK., PSGO-C. (Erganzungsbezirkskommandant) Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. Elvenich Karl, Ritter v. (Adlatus des Generalverpflegs- inspektors, transferiert 5. Mai zum Infanterieregiment Nr. 50), f 17. November 1872 in Prag Pfaffenberg Alexander Baichetta Alexander Catarozzi Ant., PSGO-R. Hummel Johann Sternfeld Siegmund, Edler v. Schusters Johann Fuchs Georg, MVK. Pavlicza Johann F unk v. Senftenau Adolar Hauptleute erster Klasse: Berg von Falkenberg Bernhard, PSGO-R. Tyssen Josef Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Matschig Eduard Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Kanz Eduard Rechbach Alexander, Freih. v., Kammerer Tormin Rudolf Justus Manasser Anton Jellouschegg Ritter von Fichtenau Heinrich Wolkensperg Franz, Freiherr v. Steiger Anton © 158 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Prieger Friedrich, MYK. Bureg Adolf Reinhold August, PSO-R. Hauptleute zweiter Klasse: Brandenau auf Miihl- hofen Josef, Ritter Plobst v. Flammenburg Viktor Paich Adam Lang Michael Veltheim Joh., Freih. v, Luschin Karl Riederer Friedrich Debellak Anton Fodransperg August, Ritter v., beim Militar- geograph. Institut Thuma Josef Prechtl Xnton, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. Urbag Franz Romeny Perikles Stettler von Goldstadt Eduard, Ritter Baum Heinrich, Freih. v. Sdiiffler Theodor (Ad¬ jutant beim Kadetten- institut zu Marburg) Riihling Alfred v. Knobloch Franz (Divi- sionsadjutant) Havlik Ant. (Komm. des Mil.-Untererziehungs- hauses zu Hall) Oberleutnants: Watzl Gustav Miiller Heinrich Hani Johann Strohbach Eduard Haring Josef Ambrosy Heinrich Pietsch Ferdinand Braun Johann Saulig Theodor Niemetz Wenzel Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed. 2.KI. Kosti Franz, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. Machorich Rudolf Nemz Franz Kleiner Ludwig v., beim Militar - geographisch. Institut Cramolini Fridolin Trantsch Alois (Divi- sionsadjutant) Krall Josef, Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Denkel Johann, Goldene Tapferkeitsmedaille, RGO. 5. Kohler Maximilian Klein Jakob, papstlicher Komtur, Gold. Tapfer¬ keitsmedaille (Regi- mentsadjutant) Skubitz Eduard (Bri- gadeadjutant) Lehmann Albert, Edi. v. de Vaux Ludwig, Frei- herr, beim GQM.- Stabe Zhuber Anton Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Lichtenstern Franz, Freiherr v. Erschen Johann Soritsch Johann Fransch Josef Dobrauz Franz Lakner Franz (Batail- lonsadjutant) Gebhard Karl Ghedina Paul Rechbach Josef, Freih. v. (Lehrer am Kadetten- institut zu Marburg) Riihling Eugen (Lehrer am Kadetteninstitut zu Strag) Pessiak Valentin Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert (Bataillonsadjutant) Prugnig Karl Mahr Eduard Karinger Anton Milieski Stanislaus v. Svetličič Johann Descovich von Oltra Franz, Ritter Bilharz Edwin, BGM., RAO. 5. Karinger Josef Sauter Anton Bourbon del Monte Jos., Graf Vogeler Otto Kastellitz Anton Neugebauer Alb., Frei¬ herr v. (Bataillons¬ adjutant) © 159 ® 1826— 1866 Hohenlohe-Langenburg. Schweigert Ludwig Guttenberg Franz, Ritter v. Pakitsch Franz Schramek Emil, beim Militar - geographisch. Institut Zettel Raimund Breuning Emil, Freih. v. (sup., beurlaubt) Pfeifer Franz Kotowski Miecislaus, Ritter v. Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Auge Anton Fodor Moises Schneeweif3 Heinrich Colerus Edler v. Geldern Josef Orell Johann Tako Johann Palfy Georg Brilli Alois Berdais Michael Altenburger Alois Domladich Franz Elvenich Heinrich, Ritter v. Gladič Josef Gregorič Josef Griesheim August v. Kogl Bernhard Kuplenk Georg LichtenbergViktor, Graf Crobath Eugen Schemerl Guido Reya Edi. v. Castelletto Felix F ranken Fridolin, Ritt. v. Dehne Adolf (Bataillons- adjutant) Josch Friedrich Gogala Georg Pfifferling Albert Leber Ignaz Kadetten: Millač Anton Petruzzi Emil Prieger Maximilian Puteany Moritz, Frei- herr v. Radkovič Josef Rechbach Anton, Frei- herr v. Richieri Hektor, Conte Schemerl Viktor Kunschitz Wilhelm Jasbetz Johann Gratzer Karl Rohde August, Graf Dejak Johann Stransky Karl Gobady Stephan Schramek Friedrich Salamon August Strohmayer Albert Stein Johann Strassoldo - Graffenberg Nikolaus, Graf Szenczy Ernst Tornago Alois Urschizh Josef Valentsits Friedrich Wahl Karl Warthol Anton Wocher Hippolyt v. Vom Regimentskaplan: Zitz Nikolaus Regimentsauditor: Stepan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Schulhof Matthias, Dr. Pollak Josef, Dr. Regimentsagent: Mi Štabe: Regimentsadjutant: Klein Jakob, Papstl. Zivilmedaille, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rechnungsoffiziale: Petz Karl Witz Johann yer Heinrich in Wien © 160 © 1859 . Oberst: Dorninger v. Dornstraudi Johann, MVK. (verwundet bei Solferino, Regimentskommandant) Oberstleutnant: Wolff v. Wolffenberg Jakob, MVK., PSGO-K. (seit 21. Feb., pens. mit Oberstdiarakter), f 13. August 1884 in Laibadi Majore: Riihling Ludwig v., MVK., PSGO-R. (Erganzungsbezirks- kommandant) Pfaffenberg Alexander, MVK. (Trainkommandant beim 8. Armeekorps) Illizstein Albert v. (anhertransferiert 21. Februar vom Infanterieregiment Nr. 22, pens. 18. Janner 1860), t 31. Janner 1892 in Graz Sternfeld Siegmund, Edler von, OEKO-R. 3. (KD.) (seit 21. April, 2. Bataillon) Fellner v. Feldegg Josef, Ritter (anhertransferiert 20. Marž vom Infanterieregiment Nr. 21) Pavlicza Johann (seit 21. Mai, pens. 20. April 1860), t 20. Oktober 1865 in Laibach Hauptleute erster Klasse: Baichetta Alexander (transf. 21. Feb. als Major zum Infanterieregiment Nr. 21), f 30. Juli 1879 in Rotten- biichel (Krain) als Oberst Catarozzi Anton, PSGO. (transferiert 20. Marž als Major zum Infanterie¬ regiment Nr. 59), f 22. Janner 1875 in Graz als Oberst Hummel Johann (transfer. 21. April als Major zum Infanterieregiment Nr. 45), f 16. Mai 1895 in Gorz als Oberstleutnant Sdiusters Johann (pens., erhalt 7. Fe¬ bruar 1863 den Majorsdiarakter), t 9. April 1877 in Laibach Fuchs Georg, MVK. (pens., erhalt 5. Marž 1861 den Majorsdiarakter), t 4. Dezember 1866 in Graz Funk v. Senftenau Adolar Berg v. Falkenberg Bernh., PSGO-R. (schwer verwundet bei Solferino, transferiert 27. Dez. zum Inf.-Reg. Nr. 78), f 26. Juni 1883 in Laibadi Rechbadi Aug., Freih. v., Kammerer Garzarolli Edler v. Thurnlak Anton Kanz Eduard Rechbach Alexander, Freiherr von, Kammerer Manasser Anton, beim GQM.-Štabe Jellouschegg v. Fichtenau Heinrich, Ritter Wolkensperg Franz, Freiherr von, MVK. (transferiert 27. Dezember zum Infanterieregiment Nr. 78) Prieger Friedrich Ludwig, MVK. Plobst v. Flammenburg Viktor, t bei Solferino Paidi Adam (verwundet bei Solferino, transferiert 29. Dez. zum Infan¬ terieregiment Nr. 78) Lang Michael (transferiert 27. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Veltheim Johann, Freiherr v., MVK. Fritsch Franz Luschin Karl Riederer Friedrich © 161 •© 1826—1866 Hohenlohe-Langenburg. Debellak Aug. (verw. bei Solferino) Fodransperg August, Ritter v., beim GQM.-Štabe (transferiert 27. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Thuma Josef (transferiert 27. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Prechtl Anton, MVK., Silberne Tapfer- keitsmedaille 1. KI. Urbag Franz Baum Heinrich, Freiherr v. Riihling Alfred v. Watzl Gustav Knobloch Franz (verw. bei Solferino) Rein Johann Miiller Heinrich Hauptleute zweiter Klasse: Hani Johann Strohbach Eduard (verwundet bei Solferino, transfer. 29. Dezember zum Infanterieregiment Nr. 78) Haring Josef Pietsch Ferdinand (transfer. 27. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Braun Johann, MVK. Saulig Theodor Niemetz Wenzel Kanz Raimund Jeralla Bartholomaus Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silberne Tapferkeits- medaille 2. KI. KSstl Franz, Silberne Tapferkeits- medaille 1. KI. Machorič Rudolf Nemz Franz Oberleutnants: Cramolini Frido lin, MVK. (transfer, zum Infanterieregiment Nr. 80), t 10. August 1880 in Hiitteldorf bei Wien als Major Stettler v. Goldstadt Eduard, Ritter v. Krall Josef, Silberne Tapferkeits- medaille 2. KI., f bei Solferino Denkel Johann, Goldene Tapferkeits- medaille (Trager des dem Regiment verliehenen Russischen Georgs- kreuaes) Kohler Maximilian Klein Jakob, Papstl. Zivilmedaille (Regimentsadjutant) Skubitz Eduard, beim Haupt-Armee- kommando Bolza Julius, Graf Erschen Johann (verw. und gefangen bei Solferino), f in Desenzano Soritsch Johann Fransch Josef (verwundet bei Sol¬ ferino) Dobrauz Franz Lakner Franz Gebhard Karl Ghedina Paul (sehwer verwundet bei Solferino) Riihling Eugen v. Pessiak Valentin Jack Vinzenz Gerstenmayer Albert Prugnig Karl, f bei Solferino Mahr Eduard Karinger Anton Svetličič Johann, t bei Solferino Karinger Josef Sauter Anton (verwundet bei Sol¬ ferino, transferiert 27. Dezember zum Infanterieregiment Nr. 78) Vogeler Otto Neugebauer Albert, Freiherr v. Guttenberg Franz, Ritter v. Zettel Raimund (transferiert 27. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Pfeifer Franz Kotowski Miecislaus, Ritter v. (trans¬ feriert 27. Dezember zum Infan¬ terieregiment Nr. 78) «> 162 © Auge Anton Orell Johann Tako Johann Palfy Georg Brilli Alois Berdais Michael Crobath Eugen Schemerl Guido Reya Edler v. Castelletto Felix Dehne Adolf Josch Friedrich (verw. bei Solferino) Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Jasbetz Johann (transferiert 27. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Gratzer Karl Rohde August, Graf (transferiert 27. Dez. zum Infanteriereg. Nr. 78) Dejak Johann Stransky Karl, beim GQM.-Stabe Gobady Stephan (transfer. 29. Dez. zum Infanterieregiment Nr. 78) Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Schramek Friedrich Salamon August Strohmayer Albert Auersperg Hermann, Graf Redibach Anton, Frei- herr v. (transferiert 27. Dez. zum Infan¬ terieregiment Nr. 78) Lichtenberg Viktor, Graf Seidl Franz Klemenc Kaspar (trans¬ feriert 27. Dezember zum Inf.-Reg. Nr. 78, Bataillonsadj utant) Prieger Maximilian (Ba- taillonsadjutant) Wocher Hippolyt von (transferiert 27. Dez. zum Inf.-Reg. Nr. 78) Szenczy Ernst Kermel Franz Radkovič Josef Stein Johann Tornago Alois Schemerl Viktor Domladich Franz, MVK. (transferiert 27. Dez. zum Inf .-Reg. Nr. 78) Valentsits Friedrich Gladič Josef (Batail- lonsadjutant) Griesheim August v. Fabian Josef Wahl Karl Komp Karl (transferiert 27. Dez. zum Infan¬ terieregiment Nr. 78) Dolliner Georg (trans¬ feriert 27. Dezember zum Inf.-Reg. Nr. 78) Schramek Robert Drennig Theodor (Ba- taillonsadjutant) Potočnig Johann Likoser Johann (sdiwer verw. bei Solferino) Dotzauer Ludwig Okorn Franz Semliner Thomas Iskra Blasius Handl Edler v. Reben- burg Ludwig Schwarz Alfred (Batail- lonsadjutant) Altenburger Alois (trans¬ feriert 27. Dez. zum Inf.-Reg. Nr. 78) Girsch Ignaz Krauland Georg Lobis Julius Fixrstenwarther Leo, Freiherr v. (Batail- lonsadjutant) Mechle Bartholomaus Condoni Luigi Kanz Georg Plobst v. Flammenburg Guido Urschitz Josef (transfer. 27. Dez. zum Infan¬ terieregiment Nr. 78) Gruden Franz Hotschewar Anton Sagmeister Franz Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Jeglitsch Anton Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gregorič Wilhelm Gasperotti Alexander Tichy Johann Romm Josef Puteany Moritz, Freih. v. Birti Edler v. Weinfeld Adolf (transf. 29. Dez. zum Inf.-Reg. Nr. 78) Sitra v.Ehrenheim Franz ®> 163 Bacher Ignaz Swetina Moritz Kronberger Josef (ver- wundet bei Solferino) Stefano Adolf Baichetta Alexander Fodransperg Friedrich, Ritter v. Obransky Johann Hilber Alois Nouschak Franz Pochlin Josef Gorischeg Franz Regimentskaplan : Zitz Nikolaus Regimentsauditor: Stepan Franz Regimentsarzte: Kolarz Johann, Dr. Bertola Johann, Dr. Fink Martin, Silberne Tapf erkeitsmed. 2. KI. Millač Anton Alberti Karl Pollanz Johann Oberster Anton Jeserscheg Jakob (trans- feriert 29. Dezember zum Inf.-Reg. Nr. 78) Wernig Thomas Lepori Theodor Puteani Benno Waschitz Karl Raier Ludwig Pinter Emil (Bataillons- adjutant) Drennig Kunibert Wallenofer Eduard Ott Adolf Dregler Johann Raunadier Gustav (trans- feriert 29. Dezember zum Inf.-Reg. Nr. 78) Kasalowsky Edmund (transferiert 29. Dez. zum Inf.-Reg. Nr. 78) Vom Štabe: Unterarzt: Nachtnebel Johann, GVK. Regimentsadjutant: Klein Jakob, Papstl. Civilmedaille, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rechnungsoffizial: Lowenstein Albert 1860 / 1861 . Oberste: Dorninger v. Dornstrauch Johann, MVK. (wird 8. Februar 1860 Festungskommandant in Cattaro) Kuhn v. Kuhnenfeld Franz, Freiherr, OEK0-R. 3. (KD.), MVK. (KD.), Papstlicher Georg-Orden (seit 11. Feb. 1860) Oberstleutnant: Riihling Ludwig v., MVK. (KD.), Papstlicher Georg-Orden (seit 17. Janner 1860) Majore: Pfaffenberg Alexander, MVK. (KD.) (Trainkommandant beim 7. Armeekorps) Fellner von Feldegg Josef, Ritter (Erganzungsbezirks- kommandant) Sternfeld Siegmund, Edler v., OEKO-R. 3. (KD.) Susič Adolf v. (anhertransferiert 21. August 1860 vom Pionierkorps) Lazarini Kajetan, Freiherr v., DO-R., Kammerer (Vor- steher der Kammer Seiner kaiserl. konigl. Hoheit des FML. Erzherzog Siegmund, supern., anhertransferiert 29. Janner 1861 vom Infanterieregiment Nr. 21) /©> 164 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Fimk v. Senftenau Adolar Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Eberle Franz Manasser Anton Jelouschegg v. Fichtenau Heinrich, Ritter Kratochwil Karl Raynoschek Philipp Haring Josef Braun Joh., MVK. (KD.) Hauptleute erster Klasse: Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Veltheim Joh., Freih. v., MVK. (KD.), BHLO-R. Fritsch Franz Machek Ernst, beim Armeekommando zu Verona Hauptleute zweiter Klasse: Saulig Theodor Niemetz Wenzel Tesarž Eduard, Silberne T apferkeitsmed. 2. KI. Predrti Anton, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 1. KI. Riihling Alfred v. Knobloch Franz Watzl Gustav Miiller Heinrich Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed.2.Kl. Giačich Franz Stettler von Goldstadt Eduard, Ritter Denkel Johann, Gold. T apf erkeitsmedaille, Trager des dem Re¬ giment verliehenen Russ. Georgskreuzes Kohler Maximilian, beim GQM.-Stabe Klein Jak., Papstl. Zivil- med. (Regimentsadj.) Bolza Julius, Graf Soritsch Johann Oberleutnants: Fransch Josef Dobrauz Franz Ghedina Paul Baumgartner Karl Jack Vinzenz Karinger Anton (pens.) Vogeler Otto Neugebauer Albert, Freiherr v. Guttenberg Franz, Ritt. v. Pfeifer Franz Orell Johann Tako Johann Brilli Alois Reya Edi. v. Castelletto Felix Dehne Adolf Josdi Friedrich Gogala Vinzenz (Brig.- Prov.-Offizier) Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Dejak Johann Stransky Karl (Frequen- tant der Kriegsschule) Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Schramek Friedrich Salamon August Strohmayer Albert Auersperg Hermann, Graf Seidl Franz Suppan Johann Prieger Maximilian Szenczy Ernst (Prov.- Offizier) Kermel Franz Radkovič Josef Tornago Alois Schemerl Viktor Gladič Josef Griesheim August v. Wahl Karl Schramek Robert Drennig Theodor Potočnig Johann (Ba- taillonsadjutant) Likoser Johann Dotzauer Ludwig Semliner Thomas Scholz Karl Schwarz Alfred Girsch Ignaz (Bataillons- adjutant) Krauland Georg Fiirstenwarther Leo, Freiherr v. (Brigade- adjutant) Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz Hotschewar Anton © 165 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr : Fiolitsch Josef, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Jeglitsch Anton Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gasperotti Alexander Tichy Johann Svetina Moritz Baichetta Alexander Gussich Albert, Freih. Hilber Alois Fink Martin Oberster Anton Kadetten: Wernig Thomas Puteani Benno v. Wasdiitz Karl Drennig Kunibert Ott Adolf Dregler Johann Coloretto Franz Gussich Leopold, Frei- herr v. Handschuh Karl Hieng Ferdinand Kottnig Josef Mihallič Koloman Philapič Stephan Pibrouz Franz Polž Georg Premrou Ludwig Rohr v. Rohrau Otto Seidl Ludwig Slivnig Andreas Smola Julius Strohmayer Raimund Sorz Franz Ulrich Wilhelm Urbančič Franz Unglerth Albin Warthol Anton Wischinka Adolf Wogathay Ignaz v. Wolf Alois Zhuber Josef Zikmundofsky Wilhelm Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus, GGVK. Regimentsauditor: Stčpan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Kolarz Johann, Dr. Bertola Johann, Dr. Regimentsadjutant: Klein Jakob, Papstl. Zivilmedaille, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rechnungsfuhrer: Lowenstein Albert Regimentsagent: Mayer Heinrich in Wien 1861 / 1862 . Oberste: Kuhn v. Kuhnenfeld Franz, Freiherr, MTO., ČEKO-R. 2. (KD.), MVK. (KD.), PGO. (wird 3. Juli 1862 Brigadier) Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (anhertransferiert 3. Juni 1862 vom Infanterieregiment Nr. 43, wird 15. August Oberst) Oberstleutnant: Riihling Ludwig v., MVK. (KD.), PGO. Majore: Pfaffenberg Alexander, MVK. (KD.) (transferiert 15. Aug. 1862 als Oberstleutnant zum Infanterieregiment Nr. 43), t 21. September 1881 in Linz ® 166 ® 1826 — 1866 Hohenlohe -Langenburg - , Majore: Fellner von Feldegg Josef, Ritter (Erganzungsbezirks- kommandant) Sternfeld Siegmund, Edler v., ČEKO-R. 3. (KD.) Susič Adolf v., MVK. (KD.) Lazarini Kajetan, Freiherr v., DO-R. (Vorsteher der Kammer Seiner kais. kon. Hoheit des FML. Erzherzog Siegmund, supern.) Hauptleute erster Klasse: Funk v. Senftenau Adolar Rechbach August, Freiherr von, Kammerer Tormin Rudolf Eberle Franz Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Veltheim Johann, Freiherr v., MVK. (KD.), HGO-R., BHLO-R. Fritsch Franz Machek Ernst, beim Armeekommando zu Verona Prechtl Anton, MVK. (KD.), Silberne Tapferkeitsmedaille 1. KI. Stettler v. Goldstadt Eduard, Ritter Riihling Alfred v. Knobloch Franz Watzl Gustav Miiller Heinrich Hauptleute zweiter Klasse: Kratochwil Karl, beim L.-G.-Kom- mando zu Udine Raynoschek Philipp Haring Josef Braun Johann, MVK. (KD.) Saulig Theodor Niemetz Wenzel Tesarž Eduard, Silberne Tapferkeits¬ medaille 2. KI. Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silberne Tapferkeits¬ medaille 2. KI. Giačich Franz Oberleutnants : Denkel Johann, Goldene Tapferkeitsmedaille (Trager des dem Re¬ giment verliehenen Russ. Georgskreuzes) Kohler Maximilian, beim GQM.-Stabe Klein Jakob, Papstliche Zivilmedaille (Regi- mentsadjutant) Bolza Julius, Graf Soritsdl Johann Fransdi Josef Dobrauz Franz Ghedina Paul Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto Neugebauer Albert, Freiherr v. Guttenberg Franz, Ritter v. Pfeifer Franz Orell Johann Tako Johann Pussič Paul Brilli Alois Reya Edler v. Castelletto Felix Dehne Adolf Josch Friedrich Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Dejak Johann Codemo Serapione Stransky Karl (Frequen- tant der Kriegsschule) Trombetti Pompilius, Ritter v. ® 167 ® Unterleutnants erster Klasse oder lioherer Gebiihr : Sdiramek Friedrich Salamon August (Batail- lonskommandoadjut. zu Laibach) Strohmayer Albert Seidl Franz Suppan Johann Prieger Maximilian Szenczy Ernst Kermel Franz (Prov.- Offizier) Radkovič Josef Tornago Alois Schemerl Viktor Gladič Josef (Batail- lonsadjutant) Griesheim August v. Wahl Karl Sdiramek Robert Drennig Theodor Potočnig Johann (Ba- taillons adjutant) Likoser Johann Dotzauer Ludwig Semliner Thomas Scholz Karl Reznar Edler v. Ried- burg Adolf Sivkovich Philipp, Frei- herr v. Schwarz Alfred Girsch Ignaz (Bataillons- adjutant) Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz Hotschewar Anton Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Fiolitsch Josef, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Jeglitsch Anton Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gasperotti Alexander Tichy Johann Bacher Ignaz Angelini Anton v. Coloretto Franz Doxat Hermann Fux Alois Gussich Leop., Freih. v. Handschuh Karl Hieng Ferdinand Kaučič Friedrich Khautz v. Eulenthal Eduard Kottnig Josef Križaj Johann Kuralt Didimus Lachmann Friedrich Leveling Moritz Svetina Moritz (Batail- lonsadjutant) Baichetta Alexander Gussich Albert, Frei- herr v. Jankowsky Karl, Silb. Tapf erkeitsmed. 2. KI. Fink Martin, Silberne Tapf erkeitsmed. 2. KI. Kadetten: Madera Johann Mallner Karl Miiller Eduard Oehmig Julius Peruzzi Martin Philapič Stephan Pibrouz Franz Pock Vinzenz Polž Georg Potočnig Karl Premrou Ludwig Rohr v. Rohrau Otto Sanoschkar Josef Schurz Franz Sega Josef Oberster Anton Wernig Thomas (Prov,- Offizier) Puteani Benno Waschitz Karl Drennig Kunibert Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton Seidl Ludwig Slivnig Andreas Smola Julius Sorz Franz Strohmayer Raimund Taboure Johann Ulrich Wilhelm Unglerth Albin Urbančič Franz Warthol Anton Wieland Alexander Wischinka Adolf Wolf Alois Zhuber Josef Zikmundofsky Wilhelm ® 168 ® 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus, GGVK. Regjmentsauditor: Stčpan Franz, Hauptmann Regimentsarzt: Kolarz Johann, Dr. Regimentsadj utant: Klein Jakob, Papstl. Zivilmedaille, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Redmungsfiihrer: Lowenstein Albert Regimentsagent: Mayer Heinrieh in Wien 1863 . Oberste: Oberstleutnant: Majore: Kuhn v. Kuhnenfeld Franz, Freiherr, MTO., OEKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.), Papstlicher Georg-Orden (Brigadier in Tirol, wird 29. Oktober Generalmajor) Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (KD.), JO-C., Kammerer (Regimentskommandant) Rubim g Ludwig v., MVK. (KD.), Papstlicher Georg-Orden Fellner von Feldegg Josef, Ritter (Erganzungsbezirks- kommandant) Sternfeld Siegmund, Edler v., OEKO-R. 3. (KD.) Susič Adolf v., MVK. (KD.) Lazarini Kajetan, Freiherr v., DO-R., Kammerer (Vorsteher der Kammer Seiner kais. kon. Hoheit des FML. Erzherzog Siegmund, supern.) Hauptleute erster Klasse: Funk v. Senftenau Adolar Rechbach August, Kammerer Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Kanz Eduard Tormin Rudolf Eberle Franz Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Raynosdiek Philipp Haring Josef Braun Josef, MVK. (KD.) Tesarž'Eduard, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Saulig Theodor Veltheim Johann, Frei¬ herr v., MVK. (KD.), HGO-R., BHLO-R. Fritsch Franz Machek Ernst, b. Armee- kommando zu Verona Prechtl Anton, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 1. KI. Hauptleute zweiter Klasse: Bresquar Jakob Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Giačich Franz Denkel Johann, Gold. Tapferkeitsmedaille, Stettler von Goldstadt Eduard, Ritter Riihling Alfred v. Knobloch Franz Watzl Gustav Miiller Heinrieh Kratodrvvil Karl, beim L.-G.-Kommando zu Udine Trager des dem Re¬ gimente verliehenen Russ. Georgskreuzes Klein Jakob, Papstlidie Zivilmedaille © 169 ®> 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Kdhler Maximilian, beim GQM.-Stabe Bolza Julius, Graf Soritsch Johann Fransch Josef Dobrauz Franz Ghedina Paul Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto Oberleutnants: Neugebauer Albert, Frei- herr v. (Reg.-Adjut.) Guttenberg Frz., Ritt. v. Pfeifer Franz Orell Johann Tako Johann Pussič Paul Brilli Alois Reya Edi. v. Castelletto Felix Dehne Adolf Josch Friedrich Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Codemo Serapione Stransky Karl, beim GQM.-Stabe Trombetti Pompilius, Ritter v. Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Schramek Friedrich Salamon Aug. (Stations- kommando - Adjutant zu Laibadi) Srohmayer Albert Seidl Franz Suppan Johann Prieger Maximilian Szenezy Ernst Kermel Franz (Prov.- Offizier) Radkovič Josef Tornago Alois (Brigade- adjutant) Schemerl Viktor Griesheim August v. Wahl Karl Schramek Robert Drennig Theodor Potočnig Johann (Ba- taillonsadjutant) Likoser Johann Dotzauer Ludwig Semliner Thomas (Ba- taillonsadjutant) Scholz Karl Reznar Edler v. Ried- burg Adolf Sivkovidi Philipp, Frei- herr v. Schvvarz Alfred Girsch Ignaz (Bat.-Adj.) Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz Hotschewar Anton Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Fiolitsch Josef, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Jeglitsch Anton Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gasperotti Alexander Tichy Johann Bacher Ignaz Svetina Moritz Angelini Anton v. Coloretto Franz Doxat Hermann Fux Alois Hieng Ferdinand Baichetta Alexander Gussich Albert, Frei- herr v. Jankowsky Karl, Silb. T apferkeitsmed. 2. KI. Fink Martin, Silberne T apferkeitsmed. 2. KI. Oberster Anton Kadetten: Kaučič Friedrich Khautz von Eulenthal Eduard Konschegg August Kottnig Josef Wernig Thomas (Prov.- Offizier) Puteani Benno Wasdiitz Karl Drennig Kunibert Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton Handschuh Karl Kovačevič Daniel Križaj Johann Kuralt Didimus Lachmann Friedrich Leveling Moritz @170 @ Zitz Nikolaus, GGVK. Regimentsauditor: Štepan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Kolarz Johann, Dr. Boscolo Angelo, Dr. Regimentsagent: Mayer Heinrich in Wien Neugebauer Albert, Freiherr v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten : (Sind in der Rangliste bezeichnet) Redmungsfiihrer: Lowenstein Albert 1864. Oberst: Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (KD.), Kammerer Oberstleutnants: Riihling Ludwig v. (pens. 22. Februar mit Oberstcharakter), f 28. April in Laibach Fellner v. Feldegg Josef, Ritter (seit 21. Marž) Majore: Sternfeld Siegmund, Edler v., OEKO-R. 3. (KD.) Susič Adolf v., MVK. (KD.) Lazarini Kajetan, Freiherr v. (transferiert 14. Janner zum Infanterieregiment Nr. 4), t 21. September 1886 in Seebach als Oberst Funk v. Senftenau Adolar (seit 21. Marž) Redibach August, Frei¬ herr v., Kammerer Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Tormin Rudolf Hauptleute erster Klasse: Eberle Franz Jelouschegg v.Fichtenau Heinrich, Ritter Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Veltheim Johann, Frei¬ herr v., MVK. (KD.) Fritsch Franz Machek Ernst, b. Armee- kommando zu Verona ® 171 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Preehtl Anton, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 1. KI. Stettler von Goldstadt Eduard, Ritter Saulig Theodor Kanz Raimund Tesarž Eduard, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Bresquar Jakob Knobloeh Franz Watzl Gustav Miiller Heinrich Kratochwil Karl, b. L.-G.- Kommando zu Wien Hauptleute zweiter Klasse: Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed. 2.KI. Giačich Franz Denkel Johann, Goldene T apf erkeitsmedaille Raynoschek Philipp Haring Josef Braun Johann, MVK. (KD.) Kohler Maximilian, beim GQM.-Štabe Bolza Julius, Graf Soritsch Johann Mara Friedrich Fransch Josef Dobrauz Franz Ghedina Paul Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto Neugebauer Albert,Frei- herr v. (Regiments- adjutant) Oberleutnants: Guttenberg Frz., Ritt. v. Pfeifer Franz Orell Johann Tako Johann Pussič Paul Brilli Alois Dehne Adolf Josch Friedrich Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Codemo Serapione Guttmann Josef Trombetti Pompilius, Ritter v. Salamon August, beim 3. Armeekorps Strohmayer Albert Seidl Franz Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Prieger Maximilian Kermel Franz (Prov.- Offizier) Radkovič Josef Tornago Alois (Brigade- adjutant) Sdiemerl Viktor Griesheim August v. (Bataillonsadjutant) Wahl Karl Schramek Robert Drennig Theodor (Ba¬ taillonsadjutant) Likoser Johann Neupauer Edler v. Fiirn- berg Julius, MVK. (KD.) Dotzauer Ludwig Semliner Thomas Scholz Karl Sivkovich Philipp, Frei- herr v. Schwarz Alfred (Bri- gadeadjutant) Girsch Ignaz (Bat.-Adj.) Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz Hotschewar Anton Jeglitsch Anton Srebotnak Vinzenz Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Smuk Franz Gasperotti Alexander Tichy Johann, bei der Disziplinar - Kompag. Nr. 1 zu Theresien- stadt Svetina Moritz (Prov.- Offizier) Baichetta Alexander Gussich Albert, Freih. v. Jankowsky Karl, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Fink Martin, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Oberster Anton Puteani Benno Drennig Kunibert Ott Adolf ® 172 @ 1826— 1866 Hohenlohe-Langenburg. Dregler Johann Colloredo Ascanio, Graf Kodal Anton Handsdiuh Karl Slivnig' Andreas Kottnig Josef Miiller Edler v. Miillenau Moritz Madera Johann Holitsch Rudolf Wischinka Adolf Kadetten: Khautz von Eulenthal Eduard Kuralt Didimus Zikmundofsky Wilhelm Urbančič Franz Zitz Nikolaus, GGVK. Regimentsauditor: Stčpan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Schwarz Eduard, Dr. Boscolo Angelo, Dr. Neugebauer Albert, Freiherr v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Redmungsf iihrer: Lowenstein Albert Regimentsagent: Mayer Heinricb in Wien 1865 . Oberst: Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (KD.), JO-C., Kammerer Oberstleutnant: Fellner v. Feldegg Josef, Ritter Majore:, Sternfeld Siegmund, Edler v., OEKO-R. 3. (KD.)(Erganzungs- bezirkskommandant) Susič Adolf v., MVK. (KD.) Funk v. Senftenau Adolar ® 173 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg, Hauptleute erster Klasse: Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Garzarolli Edler von Thurnlak Anton Tormin Rudolf Eberle Franz Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Veltheim Johann, Frei- herr v., MVK. (KD.) Fritsch Franz Prechtl Anton, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 1. KI. Knobloch Franz Watzl Gustav Miiller Heinridi Kratochwil Karl, beim L.-G.-Kommando zu Udine Raynoschek Philipp Haring Josef Braun Joh., MVK. (KD.) Saulig Theodor Kanz Raimund Bresquar Jakob Hauptleute zweiter Klasse: EckertKlemens, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Giačich Franz Denkel Johann, Gold. T apf erkeitsmedaille Kohler Maximilian Bolza Julius, Graf Soritsch Johann Fransch Josef Dobrauz Franz Ghedina Paul Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto Neugebauer Albert, Frei- herr v. (Reg.-Adjut.) Guttenberg Frz., Ritt. v. Pfeifer Franz Orell Johann Oberleutnants: Tako Johann Pussič Paul Brilli Alois Dehne Adolf Josch Friedrich Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Guttmann Josef Trombetti Pompilius, Ritter v. Salamon August, beim 3. Armeekorps-Kom- mando Strohmayer Albert Seidl Franz Kermel Franz (Prov.- Offizier) Radkovič Josef Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: Tornago Alois (Brigade- adjutant) Schemerl Viktor Wahl Karl Sdiramek Robert, beim Militar-geogr. Institut Drennig Theodor (Ba- taillonsadjutant) Likoser Johann Neupauer Edler v. Fiirn- berg Jul., MVK. (KD.) Dotzauer Ludwig Semliner Thomas Scholz Karl Sivkovich Philipp, Frei- herr v. (Bat.-Adjut.) Schwarz Alfred (Brig.- Adjutant) Girsch Ignaz (Bataillons- adjutant) Krauland Georg (Ba- taillonsadjutant) Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gasperotti Alexander Tichy Johann Svetina Moritz (Prov.- Offizier) 174 '& 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: Jankowsky Karl Oberster Anton Puteani Benno Drennig Kunibert Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton Handschuh Karl Slivnig Andreas Kottnig Josef Miiller Edler v. Miillenau Moritz Madera Johann Holitsch Rudolf, SVK. m. Kr. Wischinka Adolf Khautz von Eulenthal Eduard Kadetten: Kuralt Didimus Zikmundofsky Wilhelm Urbančič Franz Benesch Ladislaus Raynoschek Raimund Handsdiuh Adolf Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr Kaučič Friedrich Blažič Peter Coloretto Franz Doxat Hermann Ferkovičh Markuš Fux Alois Graziadei Abele, Conte, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Handsdiuh Viktor Hieng Ferdinand Kaufmann Norbert Kautschitsch Josef Konschegg August Križaj Johann Lagmann Eugen Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor¬ bert, Freiherr Leveling Moritz Mallner Karl Michalič Leopold Miiller Eduard Miiller Friedrich Neelmayer Heinrich Palocsay Alexander v. Vom Štabe: Philapič Stephan Pibrouz Franz Rhomberg Robert v. Sdiram Ferdinand Schurz Franz Sega Josef Seidl Ludwig Sorz Franz Taboure Johann Ubl Emil Warthol Anton Winter Friedrich Zhuber Josef Regimentskaplan: Zitz Nikolaus, GGVK. Regimentsauditor: Stčpan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Bock Emil, Dr. Boscolo Angelo, Dr. Regimentsagent: Regimentsadjutant: Neugebauer Albert, Freiherr v., Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rečhnungsfiihrer: Lowenstein Albert Mayer Heinrich in Wien 1866 . (Die mit * bezeichneten Offiziere nahmen an der Schlacht bei Custoza teil.) Oberst: * Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (KD.), Komtur d. Johanniter-Orden Oberstleutnant: *Fellner von Feldegg Josef, OEKO-R. 3. (KD.) (1. Ba- taillon, L — 6 . Kompagnie) -& 175 © 1826 — 1866 Hohenlohe;-Langenburg, Majore: Sternfeld Siegmund, Edler v., EKO-R. 3. (KD.) (Erganzungs- bezirkskommandant, pens. 18. Juli mit Oberstleutnant- charakter), f 3. Juli 1880 in Graz Susič Adolf v., MVK. (KD.) (3. Bataillon, 13.-18. Komp.) *Funk v. Senftenau Adolar (2. Bataillon, 7.—12. Komp.) *Tormin Rudolf (hiezu befordert 5. Mai, 4. Bataillon, 19. — 24. Kompagnie) Hauptleute erster Klasse: Rechbach August, Freiherr v., Kam- merer (Kommandant des 5. Ba- taillons) *Prieger Friedrich, MVK. (KD.), (7. Kompagnie, wird 31. Juli Kom¬ mandant des 5. Bataillons) *Veltheim Joh., Freih. v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (4. Kompagnie) Fritsch Franz * Pr e eh tl Anton, MVK., EKO-R. 3. (KD.), Silberne Tapferkeitsmedaille 1. KI. (23. Kompagnie) *Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) (1. Kompagnie) Watzl Gustav *Miiller Heinrieh (10. Kompagnie), f bei Custoza Kratochwil Karl, beim L.-G.-Kom- mando zu Udine *Raynoschek Philipp, EKO-R. 3.(KD.) (5. Kompagnie), f bei Custoza *Braun Johann, MVK. (KD.) (20.Kom¬ pagnie) Saulig Theodor *Eckert Klemens, Silberne Tapfer- keitsmed. 2. KI. (21. Kompagnie) *Giačich Franz (9. Kompagnie, verw.) Denkel Johann, Gold. Tapferkeitsmed. Kohler Maximilian *Soritsch Johann (12. Kompagnie) Hauptleute zweiter Klasse: Bolza Julius, Graf Fransch Josef *Dobrauz Franz (8. Kompagnie) *Ghedina Paul (19. Kompagnie) *Baumgartner Karl (2. Kompagnie) Jack Vinzenz *Vogeler Otto, MVK. (KD.) (3. Kom¬ pagnie) *Neugebauer Albert, Freiherr von (6. Kompagnie), f bei Custoza * Pfeifer Franz (11. Kompagnie), *Orell Johann (24. Kompagnie) Oberleutnants: Guttenberg Franz, Ritter v. Pussič Paul Brilli Alois *Josch Friedrich, MVK. (KD.) (21. Kompagnie) Gogala Vinzenz *Pfifferling Albert (11. Kompagnie) *Leber Ignaz (22. Kompagnie) Kunsdiitz Wilhelm *Guttmann Josef (7. Kompagnie) Salamon August *Strohmayer Albert (8. Kompagnie) * Seidl Franz (3. Kompagnie) Kermel Franz (Prov.-Offizier) *Radkovič Josef (20. Kompagnie) Tornago Alois (Brigadeadjutant) *Schemerl Viktor (2. Kompagnie, verwundet) © 176 © 1826 — 1866 Hohenlohe - Langenburg. Wahl Karl *Schramek Robert (l. Kompagnie), t bei Custoza Drennig Theodor (Brigadeadjutant) *Likoser Johann (9. Kompagnie), f bei Custoza *Neupauer Julius, Edi. v. (Regiments- adjutant), t bei Custoza Fiirnberg Julius, MVK. (KD.) Dotzauer Ludwig *Semliner Thomas (6. Kompagnie) Scholz Karl Unterleutnants erster Klasse oder hoherer Gebiihr: *Sivkovich Philipp, Freiherr v. (24. Kompagnie) Schwarz Alfred (Brigadeadjutant) *Girsch Ignaz Krauland Georg *Welte Johann (10. Kompagnie) *Kanz Georg (19. Kompagnie) *Plobst v. Flammenburg Guido (12. Kompagnie) * Gruden Franz, MVK. (KD.)(4. Komp.) Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gasperotti Alexander Svetina Moritz Jurkovič Anton *Jankowsky Karl, Silberne Tapfer- keitsmedaille 2. KI. (5. Kompagnie) * Oberster Anton, MVK. (KD.) (5. Kom¬ pagnie, verwundet) *Puteani Benno (10. Kompagnie) Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton *Handschuh Karl (3. Kompagnie) Unterleutnants zweiter Klasse oder niederer Gebiihr: *Slivnik Andreas (7. Kompagnie) *Kottnig Josef (8. Kompagnie) *Miiller Edler v. Miillenau Moritz (9. Kompagnie) Feigl Franz Madera Johann (Bataillonsadjutant) * Holitsch Rudolf, S VK. m. Kr. (4. Kom¬ pagnie), f bei Custoza * Wischinka Adolf (Bataillonsadjutant) *Khautz v. Eulenthal Eduard (22. Kom¬ pagnie) * Kuralt Didimus (23. Kompagnie) *Zikmundofsky Wilhelm, MVK. (KD.) (20. Kompagnie) Urbančič Franz *Benesch Ladislaus, Silberne Tapfer- keitsmedaille 2. KI., MVK. (KD.) (2. Kompagnie, verwundet) *Raynoschek Raimund (Bataillons¬ adjutant) *Handschuh Adolf (11. Kompagnie) *Leuzendorf v. Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr (6. Kom¬ pagnie) Kaučič Friedrich *Graziadei Abele, Conte, Silberne Tapferkeitsmedaille 2. KI. (1. Kom¬ pagnie), f bei Custoza Blabolil Josef *Bartsch Eduard (19. Kompagnie) Miiller Eduard *Ubl Emil (24. Kompagnie) Schurz Franz *Schweiger v. Lerchenfeld Amand, Freiherr (12. Kompagnie) Riedel Karl, Silb.Tapf erkeitsmed. 1. KI. Doxat Hermann * Mandič Nikolaus (8. Kompagnie) *Barbo Karl, MVK. (KD.) (3. Kom¬ pagnie, verwundet) ®> 177 ® 1826 — 1866 Hohenlohe-Langenburg. Kadetten: (Die mit * Bezeichneten fochten bei Gustoza als Leutnants.) *Beck Artur (2. Kom¬ pagnie, verwundet) Blažič Peter Coloretto Franz Ferkovič Markuš *Fux Alois (10. Komp.) *Handschuh Viktor (11. Kompagnie) Kaufmann Norbert *Kautschitsch Josef (24. Kompagnie) *Konschegg August (7. Kompagnie) Križaj Johann Lagmann Eugen *Leuzendorf von Čampo di SantaLuciaNorbert, Freiherr (5. Komp., verwundet) Leveling Moritz Mallner Karl Michalič Leopold *Miiller Friedrich (21. Kompagnie) *Palocsay Alexander v. (1. Kompagnie) Philapič Stephan *Polajner Johann (22. Kompagnie) Vom Štabe: Rhomberg Robert v. Schram Ferdinand Sega Josef Taboure Johann Warthol Anton * Braun Franz (4. Komp.) *Miiller v. Miillenau Heinridi (9. Komp., verwundet) * Kert Matthias (19. Kom¬ pagnie) * Potočnik Adolf (20. Kompagnie) * Hudovernik Franz (23. Kompagnie) *Regimentskaplan: Zitz Nikolaus FJO., GVK. Regimentsauditor: Stopan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Bock Emil, Dr. Boscolo Angelo, Dr. Regimentsadjutant: Neupauer Julius, Edler v., Ober- leutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rechnungsf iihrer: Lowenstein Albert Regimentsagent: Mayer Heinrich in Wien @ 178 ® 1867 —1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. 1867 . Oberst: Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (KD.), Komtur des Johanniter-O. (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Fellner v. Feldegg Josef, EKO-R. 3. (KD.) (wird 29. Mai Oberst beim Infanterieregiment Nr. 1) Majore: Joelson Moritz, Ritter v. (anhertransferiert 29. Mai vom Infanterieregiment Nr. 38) Susič Adolf v., MVK. (KD.) (Erganzungsbezirkskomman- dant, transferiert als Oberstleutnant zum Infanterie¬ regiment Nr. 20) Funk v. Senftenau Adolar Tormin Rudolf Hauptleute erster Klasse: Rechbach Aug., Freih. v., Kammerer Prieger Friedrich, MVK. (KD.) (wird 1. November Major) Veltheim Johann, Freiherr von, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Prechtl Anton, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.), Silb. Tapferkeitsmed. 1. KI. Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Watzl Gustav Kratochwill Karl, beim Generalkom- mando zu Graz Braun Johann, MVK. (KD.) Saulig Theodor Eckert Klemens, Silberne Tapferkeits- medaille 2. KI. Giačich Franz Kohler Maximilian, beim Generalštabe Bolza Julius, Graf Soritsch Johann Fransch Josef Dobrauz Franz Ghedina Paul @ 179 ® Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto, MVK. (KD.) Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Seidl Franz Kermel Franz Radkovich Josef Tornago Alois, beim Truppenkom. in Tirol Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor Semliner Thomas Scholz Karl Madera Joh. (Bat.-Adj.) Wischinka Adolf (Batail- lonsadjutant) Khautz v. Eulenthal Edu ar d Kuralt Didimus Zikmundofsky Wilhelm, MVK. (KD.) Urbančič Franz Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2 KI. Raynoschek Raimund (Bataillonsadjutant) Handsdiuh Adolf Hauptleute zweiter Klasse: Pfeifer Franz Brilli Alois JosdiFriedr.,MVK.(KD.) Oberleutnants: Sivkovich Philipp, Frei- herr v. Sdiwarz Alfred Girsch Ignaz Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst v. Flammenburg Guido Gruden Frz., MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Gasperotti Alexander Svetina Moritz Jurkovič Anton Unterleutnants erster Klasse Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr Kaučič Friedrich (Ba¬ taillonsadjutant) Blabolil Josef Bartsch Eduard Mliller Eduard Ubl Emil Schurz Franz Schweiger v. Lerchen- feld Amand, Freiherr Riedel Karl, Silberne T apf erkeitsmed. 1. KI. Doxat Hermann Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Brunner Albert Jankowsky Karl, Silb. T apferkeitsmed. 2. KI. Oberster Anton, MVK. (KD.) (ad honores) Puteani Benno Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton Handschuh Karl Slivnig Andreas Kottnig Josef Miiller v. Miillenau Moritz (Regiments- adjutant) Feigl Franz Miiller v. Miillenau Heinr. Braun Franz Konschegg August Palocsay Alexander Hauptmann Andreas Michalič Leopold Beck Artur Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freiherr Fux Alois Miiller Friedrich Mandič Nikolaus Blažič Peter Barbo Karl, MVK. (KD.) Unterleutnants zweiter Klasse: Kert Matthaus Kaučič Josef Potočnig Adolf Rhomberg Robert v. Kohlert Eugen Mallner Karl Ferkovič Markuš Kaufmann Norbert Hudovernig Franz Polajner Johann Handschuh Viktor Morhammer Oskar @ 180 @ 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Werba Franz Sporn Johann, Silberne T apferkeitsmed. 2. KI. Ferrant Alois, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. Lazzarini Kuno, Freih. v. Suschnig Johann Khautz von Eulenthal Alfons Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Mitkrois Alfred Miller Julius Hild Eduard Plobst Leopold Fichtl Anton Kaan Edler v. Albest Johann Betk Alfred Rieg Albert Bohm Johann Coloretto Franz Duffner Johann Elsner Ferdinand Fohr Bernhard Grundner Anton Hans Emil Jedlička Johann Konschegg Eugen Kadetten: Kromer Viktor Lutterotti Alois Maiti Johann v. Miller Karl Miška Anton Modrian Jakob Pirnath Josef Pleško Johann Vom Štabe Prašnikar Matthias Richa Anton Schwab Hugo Sega Josef, Silb.Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Slappničar Johann Steeger Ottokar Taboure Johann Warthol Johann Regimentskaplan: Zitz Nikolaus, FJO-R., GGVK. Regimentsauditor: Stepan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Bock Emil, Dr. Perkmann Silvester Regimentsadjutant: Muller v. Miillenau Moritz, Ober- leutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeidmet) Rechnungsfuhrer: Lowenstein Albert Regimentsagent: (Vacat) 1868 . Oberst: Attems Freiherr auf Heiligenkreuz Alexander, Graf, MVK. (KD.), Komtur des Johanniter-Ordens (Regimentskom- mandant) Oberstleutnant: Joelson Moritz, Ritter v. Majore: Funk v. Senftenau Adolar (pens. 1. Juni), f 10. Marž 1873 in Graz Kratky Anton, Ritter v., EKO. (KD.) (anhertransferiert 18. Mai vom Marineinfanterieregiment) Tormin Rudolf Prieger Friedrich, MVK. (KD.) (Erganzungsbezirkskom- mandant) @ 181 ® 1867 — 1896 Kuhn v, Kuhnenfeld, Rechbach August, Frei- herr v., Kammerer Prechtl Anton, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.), Silberne Tapferkeits- medaille 1. KI. Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto, MVK. (KD.) Pfeifer Franz Leber Ignaz Kunschitz Wilhelm Guttmann Jo sef Salamon August Strohmayer Albert Seidl Franz Kermel Franz Radkovich Josef Tornago Alois Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor Semliner Thomas Scholz Karl Madera Johann Wischinka Adolf (Ba- taillonsadjutant) Khautz v. Eulenthal Ed. Kuralt Didimus Zikmundofsky Wilhelm, MVK. (KD.) Urbančič Franz Benesch Ladisl., MVK. (KD.), SilberneTapfer- keitsmedaille 2. KI. Raynoschek Raimund (Bataillonsadjutant) Hauptleute erster Klasse : Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Watzl Gustav Kratochwill Karl Braun Joh., MVK. (KD.) Saulig Theodor Hauptleute zweiter Klasse: Brilli Alois Josch Friedrich, MVK. (KD.) Oberleutnants : Sivkovich Philipp, Frei- herr v. Sdrvvarz Alfred Girsch Ignaz Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz, MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Svetina Moritz Jurkovič Anton Unterleutnants: Handschuh Adolf (in der Kriegsschule) Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr Kaučič Friedrich Blabolil Josef Miiller Eduard Ubl Emil Schurz Franz Schweiger v. Lerchen- feld Amand, Freiherr Doxat Hermann Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed.2.Kl. Bolza Julius, Graf Soritsch Johann Fransch Josef Ghedina Paul Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Brunner Albert Jankowsky Karl, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Oberster Anton, MVK. (KD.) Puteani Benno Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton Handschuh Karl Slivnik Andreas Kottnik Josef Miiller Edler v. Miillenau Moritz (Reg.-Adjut.) Miiller Edler v. Miillenau Heinrich Braun Franz Konschegg August Palocsay Alexander Hauptmann Andreas Michalič Leopold Beck Artur Leuzendorf v. Čampo di Santa Lucia Norbert, Freiherr (Bataillons¬ adjutant) Fux Alois -s 182 © Milller Friedrich Mandič Nikolaus Blažič Peter Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kaučič Josef . Potočnig Adolf Rhomberg Robert Kohlert Eugen Mallner Karl Ferkovič Markuš Kaufmann Norbert Bohm Josef Buseul Heinridi, Graf Grundner Anton Hohenwarth Hugo, Graf Jedlička Johann Konschegg Eugen Hudovernig Franz Polajner Johann Handschuh Viktor Morhammer Oskar Wrba Franz Sporn Johann, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Ferrant Alois, Silberne T apf erkeitsmed. 1. KI. Lazarini Kuno, Freih. v. Suschnik Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Kadetten: Kromer Viktor Maiti Johann v. Miler Karl Miška Anton Modrian Jakob Pirnath Josef Khautz von Eulenthal Alfons Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Mitkrois Alfred Miler Julius Hild Eduard Plobst Leopold Fichtl Anton Kaan Edi. v. Albest Joh. Beck Alfred Richa Anton Sega Josef Suša Franz Taboure Johann Warthol Johann Vom Štabe: Regimentskaplan: Zitz Nikolaus, FJO-R., GGVK. Regimentsauditor: Štepan Franz, Hauptmann Regimentsarzte: Bock Emil, Dr., GVK. m. Kr. Perkmann Sylvester, Dr. Regimentsadjutant : Miiller Edler v. Miillenau Moritz, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert Regimentsagent: (Vacat) 1869 / 1870 . Oberst: Neubauer August, EKO-R. 3. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Joelson Moritz, Ritter v. (Reservekommandant, wird 30. April 1870 Oberst) Kratky Anton, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.) (hiezu befordert 23. April 1869) Majore: Tormin Rudolf Prieger Friedrich MVK. (KD.) Hinke Josef © 183 © 1867— 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Hauptleute erster Klasse: Rechbach August, Freih. v., Kammerer Prechtl Anton, EKO. (KD.), MVK. (KD.), Silb. Tapferkeitsmed. 1. KI. (wird 24. Oktober 1869 Major beim In- fanterieregiment Nr.. 27), f 6. Dez. 1872 in Graz Stettler v. Goldstadt Eduard Knoblodi Franz, EKO-R. 3. (KD.) Watzl Gustav Braun Johann, MVK. (KD.) Saulig Theodor Eckert Klemens, Silberne Tapferkeits- medaille 2. KI. Bolfras von Ahnenburg Heinrich, MVK. (KD.) Bolza Julius, Graf Ghedina Paul Baumgartner Karl Jack Vinzenz Vogeler Otto, MVK. (KD.) Pfeifer Franz Kagda Johann Braun Johann, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Brilli Alois Kunschitz Wilhelm Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Kermel Franz Radkovich Josef Tornago Alois Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor (Reg.- Adjutant) Semliner Thomas Madera Johann Wischinka Adolf (Ba- taillonsadjutant) Khautz v. Eulenthal Ed. Zikmundofsky Wilhelm, MVK. (KD.) BeneschLadislaus,MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Hauptleute zweiter Klasse: Josch Friedrich, MVK. (KD.) Gogala Vinzenz Oberleutnants: Scholz Karl Pakitsdi Franz Sivkovich Philipp, Frei- herr v. Girsch Ignaz Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido GrudenFrz., MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Svetina Moritz Leutnants: Raynosdiek Raimund (Bataillonsadjutant) Handschuh Adolf Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr (Bat.-Adjut.) KaučičFriedr. (Bat.-Adj.) Miiller Eduard Ubl Emil Pfifferling Albert Brunner Albert Basadonna Josef Jurkovič Anton Oberster Anton, MVK. (KD.) Puteani Benno Ott Adolf Dregler Johann Kodal Anton Handschuh Karl Slivnik Andreas Kottnik Josef Miiller Edler v. Miillenau Moritz Schurz Franz Schweiger v. Lerchenfeld Amand, Freiherr Doxat Alexander Miiller Edler v. Miillenau, Heinrich Braun Franz Konschegg August Hauptmann Andreas ® 184 ■© Beck Artur Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freih. (Bat.-Adj.) Fux Alois Mandič Nikolaus Blažič Peter Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kaučič Josef Potočnig Adolf Rhomberg Robert Kohlert Eugen Mallner Karl Ferkovič Markuš Kaufmann Norbert Hudovernig Franz Polajner Johann Handschuh Viktor Wrba Franz Sporn Johann, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Ferrant Alois, Silberne T apf erkeitsmed. 1. KI. Khautz von Eulenthal Alfons Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Mitkrois Alfred Miler Julius Hild Eduard Kaan Edler v. Albest Johann Beck Alfred Soratroy Josef Kadetten: Bohm Josef (Offizierstellvertreter) Zabred August Liitgendorf Karl, Freiherr v. Prašnikar Matthias Vom Štabe: Regimentsadjutant: Drennig Theodor, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte: Bock Emil, Dr., GVK. m. Kr. Perkmann Silvester, Dr. Regimentsagent: (Vacat) Rechnungsfiihrer: Gjurič Georg, Hauptmann 1. KI. Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Leutnant 1871 . Oberste: Neuber August, EKO-R. 3. (KD.) (Regimentskommandant) Joelson Moritz, Ritter v. (Reservekommandant) Oberstleutnant: Kratky Anton, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.) Majore: Tormin Rudolf Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Hinke Josef Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Hauptleute erster Klasse: Rechbach August, Freiherr v. Schlitter v. Niedernberg Franz, MVK. (KD.) Braun Johann, MVK. (KD.) Saulig Theodor Eckert Klemens, Silberne Tapferkeits- medaille 2. KI. Bolfras von Ahnenburg Heinrich, MVK.(KD.), beim Militarkommando zu Innsbruck -S) 185 © . 1867^—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Bolza Julius, Graf Ghedina Paul Baumgartner Karl Vogeler Otto, MVK. (KD.) Gyurkovics Georg Pfeifer Franz Hauptleute Braun Johann, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Brilli Alois Josch Friedrich, MVK. (KD.) Gogala Vinzenz eiter Klasse: Schaffer Eduard Pfifferling Albert Brunner Albert Basadonna Josef Geutebriick Georg, MVK. (KD.) Kunschitz Wilhelm Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Kermel Franz Radkovich Josef Tornago Alois Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor (Regi- mentsadjutant) Semliner Thomas Scholz Karl Oberleutnants: Pakitsch Franz Sivkovidi Philipp, Frei- herr v. Girsch Ignaz Krauland Georg Welte Johann Kanz Georg Plobst Guido Gruden Franz, MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Svetina Moritz Puteani Benno Ott Adolf Handschuh Karl Slivnik Andreas Kottnik Josef Miiller Edler v. Miillenau Moritz, bei d. Militar- mappierung Madera Johann, bei der Militarmappierung Wischinka Adolf (Batail- lonsadjutant) Khautz v. Eulenthal Eduard Zikmundofsky Wilhelm MVK. (KD.) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silberne T apf erkeitsmedaille 2. KI. Raynoschek Raimund (Bataillonsadjutant) Handschuh Adolf Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr (Bataillons¬ adjutant) Leutnants: Kaučič Friedrich (Batail¬ lonsadjutant) Miiller Eduard Ubl Emil Schurz Franz Schweiger v. Lerchenfeld Amand, Freiherr Doxat Hermann Miiller Edler v. Miillenau Heinrich Braun Franz Konsdiegg August Hauptmann Andreas Beck Artur, bei der Militarmappierung Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freiherr (Ba¬ taillonsadjutant) Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kaučič Josef Potočnig Adolf Rhomberg Robert Kohlert Eugen Mallner Karl, im Militar- geograph. Institute Kaufmann Norbert Hudovernig Franz Polajner Johann Handschuh Viktor Wrba Franz Sporn Johann, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Ferrant Alois, Silberne Tapferkeitsmed. 1. KI. Khautz von Eulenthal Alf on s © 186 © Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Miler Julius Hild Eduard Liitgendorf Karl, Frei- herr v., im Militar- geograph. Institute Kaan Edler v. Albest Johann Beck Alfred Soratroy Josef Zabred August (Res.) Kadetten: Prašnikar Matthias Modrian Jakob Konschegg Eugen Pace Rudolf, Graf (Res.) Gozani Ferdinand, Marq. (Res.) Bohm Josef Ziller Josef (Offizier- stellvertreter, Res.) Vom Štabe: Regimentsadjutant: Drennig Theodor, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte: Bock Emil, Dr., GVK. m. Kr. Janežič Valentin, Dr. Werden Franz, Dr. Rechnungsfiihrer: Gjurič Georg, Hauptmann 1. KI. Lowenstein Albert, Hauptin. 1. KI. Bergkessel Raimund, Leutnant 1872 . Oberste: Neuber August, EKO-R. 3. (KD.) (Kommandant der zweiten Infanteriebrigade in Siidtirol) du Hamel de Querlonde Alois, Chevalier, Kammerer (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Kratky Anton, EKO-R. 3. (KD.), (Reservekommandant) Wolkensperg Franz, Freiherr v., MVK. (KD.), geb. 21. Juni 1826 in Burgstall (Krain) (anhertransferiert 29. Oktober 1871 vom Infanterieregiment Nr. 78) Majore: Tormin Rudolf Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Hinke Josef (transferiert 31. Oktober zur k. k. Landwehr) Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Bottner Anton Hauptleute erster Klasse : Rechbach August, Freiherr von, Kammerer Braun Johann, MVK. (KD.) Saulig Theodor Lotsch Theodor Eckert Klemens, Silberne Tapferkeits- medaille 2. KI. Bolfras von Ahnenburg Artur, MVK. (KD.) (zugeteilt dem Ge¬ neralštabe) © 187 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Bolza Julius, Graf Ghedina Paul Baumgartner Karl Vogeler Otto, MVK. (KD.) Samonigg Johann, EKO-R. 3. (KD.) (Generalstabsoffizier) Pfeifer Franz Braun Johann, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Brilli Alois Gogala Vinzenz Schaffer Eduard (Res.) Pfifferling Albert Brunner Albert Basadonna Josef Kermel Franz Tornago Alois (zugeteilt dem Generalštabe) Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor (Regi- mentsadjutant) Semliner Thomas Scholz Karl Pakitsch Franz Wischinka Adolf Khautz von Eulenthal Eduard Zikmundof sky Wilhelm, MVK. (KD.) (Res.) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Raynoschek Raimund Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr Kaučič Friedrich Blabolil Josef Miiller Eduard Ubl Emil Sdiurz Franz (Reserve- kommandoadjutant) Doxat Hermann Hauptleute zweiter Klasse: Mlineritsch Vinzenz Geutebruck Georg, MVK. (KD.) Oberleutnants: Sivkovich Philipp, Frei¬ herr v. Girsch Ignaz (Prov.- Offizier) Krauland Georg Plobst Guido Gruden Frz. MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Svetina Moritz Leutnants: Miiller Edler v. Miillenau Heinrich Braun Franz Konschegg August Hauptmann Andreas Beck Artur Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freiherr (Ba- taillonsadjutant) Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kaučič Josef (Batail- lonsadjutant) Potočnig Adolf Rhomberg Robert (Ba- taillonsadjutant) Mallner Karl, im Militar- geograph. Institute Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Puteani Benno Ott Adolf Handschuh Karl Slivnik Andreas (Erg.- Bez.-Offizier) Kottnik Josef Miiller Edi. v. Miillenau, bei der Milit.-Mapp. Madera Johann, bei der Militarmappierung Polajner Johann (Ba- taillonsadjutant) Handschuh Viktor Sporn Johann, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. Ferrant Alois, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. (Bataillonsadjutant) Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Miler Julius Hild Eduard Pagliarucci - Kiglstein Emanuel, Ritter v. Bedi Alfred Soratroy Josef Zabred August (Res.) Pace Rudolf, Graf (Res.) ®> 188 ® Gozani Ferd., Marquis (Res.) Bohm Josef Steinwenter Art. (Res.) Vogl Alois (Res.) Fabriotti Heinrich (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Popelka Albert (Res.) Štručki Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Malfatti de Rohrenbach ad Dezza Virgil (Res.) Vom Štabe: Ratschitsch Karl (Res.) Svetek Anton (Res.) Mac-Neven-o-Kelly Frz., Freiherr v. (Res.) Habberger Moritz (Res.) Štempihar Valent. (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Regimentsadjutant: Drennig Theodor, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte: Kaiser Alois, Dr. Janežič Valentin, Dr. Ebner Luwig, Dr. (Operateur) Rechnungsfiihrer: Gjurič Georg, Haupmann 1. KI. Lowenstein Albert, Hauptm. 1.K1. Bergkessel Raimund, Leutnant 1873 . Oberst: du Hamel de Querlonde Alois, Chevalier, Kammerer (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Kratky Anton, EKO-R. 3. (KD.) (Reservekommandant) Wolkensperg Franz, Freiherr v., MVK. (KD.) Majore: Tormin Rudolf (pens. 1. November mit Oberstleutnant- charakter), f 23. Februar 1903 in Laibach Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Bottner Anton (Generalstabsoffizier) Braun Johann, MVK. (KD.) Samonigg Johann, EKO-R. 3. (KD.) (transferiert 16. Sept. zum Infanterieregiment Nr. 79) Rechbadi Aug., Freih. v. (pens. 1. April mit Majorscharakter) Saulig Theodor Eckert Klemens, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. Bolfras von Ahnenburg Artur, MVK. (KD.) (Generalstabsoffizier) Hauptleute erster Klasse: Putsch Ferdinand Bolza Julius, Graf Ghedina Paul Baumgartner Karl Vogeler Otto, MVK. (KD.) Pfeifer Franz Braun Johann, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Schaffer Eduard (Res.) Gogala Vinzenz Pfifferling Albert Brunner Albert Basadonna Josef Watterich v. Watterichs- burg Friedrich Morawetz Otto Hauptleute zweiter Klasse: Mlineritsch Vinzenz Salamon August Guttmann Josef Strohmayer Albert @ 189 ® Kermel Franz Tornago Alois (zugeteilt dem Generalštabe) Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor (Re- gimentsadjutant) Semliner Thomas Girsch Ignaz (Prov,- Offizier) Krauland Georg Welte Johann Plobst Guido Gruden Frz., MVK. (KD.) Blabolil Josef Ubl Emil Schurz Franz (Res.- Komm.-Adjutant) Doxat Hermann Braun Franz Konschegg August, im Milit.-geogr. Institute Hauptmann Andreas Beck Artur Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freiherr (Batail- lonsadjutant) Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kaučič Josef (Bat.-Adj.) Potočnig Adolf Rhomberg Robert (Ba- taillonsadjutant) Ziller Josef (Offizier- stellvertreter, Res.) Liitgendorf Karl, Frei¬ herr v., im Militar- geograph. Institute Prašnikar Matthias (Offi- zierstellvertreter) Oberleutnants: Srebotnak Vinzenz Smuk Franz Svetina Moritz (Erg,- Bez.-Offizier) Puteani Benno Handschuh Karl Slivnik Andreas (Re- gimentsadjutant) Miiller Edler v. Miillenau Moritz, bei der Milit.- Mappierung Sian Georg Madera Johann Leutnants: Mallner Karl, im Milit. - geograph. Institute Polajner Johann (Ba- taillonsadjutant) Handschuh Viktor Ferrant Alois, Silberne Tapferkeitsmed. 2. KI. (Bataillonsadjutant) Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Miler Julius Beck Alfred Soratroy Josef Zabred August (Res.) Pace Rudolf, Graf (Res.) Gozani Ferdinand, Marq. (Res.) Steinwentner Art. (Res.) Vogl Alois (Res.) Kadetten: Modrian Jakob (Offizier- stellvertreter) Konschegg Eugen (Offi- zierstellvertreter) Velkaverh Johann (Offi- zierstellvertreter) Sever Ott. (Off.-Stellv.) Wisdiinka Adolf Khautz v. Eulenthal Ed. (Prov.-Offizier) Zikmundofsky Wilhelm, MVK. (KD.) (Res.) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Raynoschek Raimund Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr Skrem Alexander Kaučič Friedrich Fabriotti Heinridi (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulicza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Popelka Albert (Res.) Štručki Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Karlin Martin (Res.) Malfatti de Rohrenbach ad Dezza Virgil (Res.) Ratschitsch Karl (Res.) Svetek Anton (Res.) Mac-Neven-o-Kelly Frz., Freiherr (Res.) Musič Franz (Res.) Habberger Moritz (Res.) Štempihar Val. (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Andriolli Karl, Ritter v. Kalliger Al. (Off.-Stellv.) Lebar Jakob (Res.) Pregelj Johann Seme Franz Hipssieh Ludwig Ambrožič Leopold Erjavc Johann ® 190 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Vom Štabe: Bahner Josef, Dr. Mandič Simon, Dr. Regimentsadjutant: Slivnik Andreas, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte: Kaiser Alois, Dr. Ebner Ludwig, Dr. (Operateur) Redinungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Leutnant 1874 . Oberste: du Hamel de Querlonde Alois, Chevalier, Kammerer (Regimentskomm andant) Kratky Anton, EKO-R. 3. (KD.) Reservekommandant) Oberstleutnant: Wolkensperg Franz, Freiherr v., MVK. (KD.) Majore: Prieger Friedrich, MVK. (KD.) (transferiert 1. November als Oberstleutnant zum Infanterieregiment Nr. 67) Paich Adam (anhertransferiert 1. November 1873 vom Infanterieregiment Nr. 62) Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Bottner Anton (iiberkomplett, Generalstabsoffizier) Braun Johann, MVK. (KD.) Hauptleute Saulig Theodor Eckert Klemens, Silberne Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Bolfras v. Ahnenburg Artur, MVK. (KD.) (uberkomplett, Generalstabs¬ offizier) Ghedina Paul (iiberkomplett, provi- sorischer Kommandant des Landes- schiitzenbataillons Nr. 7) Vogeler Otto, MVK. (KD.) erster Klasse: Leicht v. Leichtenthurm K., MVK. (KD.) Pfeifer Franz Braun Johann, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Schaffer Eduard (Res.) Pfifferling Albert Brunner Albert Basadonna Josef Watterich v. Watterichsburg Friedrich Morawetz Otto Mlineritsch Vinzenz Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Kermel Franz Girsch Ignaz Krauland Georg Welte Johann Hauptleute zweiter Klasse: Gatti Anton Tornago Alois Schemerl Viktor Oberleutnants: Plobst Guido Gruden Franz, MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Wahl Karl Drennig Theodor Semliner Thomas Smuk Franz Svetina Moritz (Erg.- Bez.-Offizier) Puteani Benno s> 191 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Handschuh Karl Slivnik Andreas (Regi- mentsadjutant) Miiller Edler v. Miillenau Moritz (iiberkompl.), bei der Militarmap- pierung Merizzi Karl Blabolil Josef Braun Franz Konschegg Aug. (iiber- komplett), im Militar- , geograph. Institute Hauptmann Andreas Beck Artur, bei der Militarmappierung Leuzendorf v. Čampo di Santa Lucia Norbert, Freiherr (Bat.-Adjut.) Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kaučič Josef (Batail- lonsadjutant) Potočnig Adolf (Res.) Rbomberg Robert (Ba- taillonsadjutant) Mallner Karl (iiberkom- plett), im Militar- geograph. Institute Polajner Johann (Ba- taillonsadjutant) Handschuh Viktor, im Intendanzkurse Ziller Josef (Offizier- stellvertreter, Res.) Sever Ottomar (Offizier- stellvertreter) Kalliger Alois (Offizier- stellvertreter) Pregelj Johann (Offi- zierstellvertreter) Wischinka Adolf (zuge- teilt d. Generalštabe) Beneseh Ladisl., MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmed. 2. KI. (iiber- komplett), im Militar- geograph. Institute Raynosdhek Raimund Leutnants: Ferrant Alois, Silberne Tapferkeitsmed. 1.K1. (iiberkomplett, zuge- teilt der k. k. Gen- darmerie) Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton (Bataillons- adjutant) Miler Julius Beck Alfred Soratroy Josef Zabred August (Res.) Pace Rud., Graf (Res.) Gozani Ferd., Marquis (Res.) Steinwentner Artur (Res.) Vogl Alois (Res.) Fabriotti Heinrich (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Štručki Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Kadetten: Seme Franz (Offizier- stellvertreter) Hipssičh Ludwig (Offi- zierstellvertreter) Ambrožič Leopold (Offizierstellvertreter) Erjavc Johann (Offizier¬ stellvertreter) Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, F reiherr (F requentant der Kriegsschule) Skrem Alexander Kaučič Friedrich Schurz Franz (Reserve- kommandoadjutant) Doxat Hermann Karlin Martin (Res.) Malfatti de Rohrenbach ad Dezza Virgil (Res.) Ratschitsch Karl (Res.) Svetek Anton (Res.) Mac-Neven-o-Kelly Frz., Freiherr v. (Res.) Musič Franz (Res.) Habberger Moritz (Res.) Polec Julius (Res.) Štempihar Valent. (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Andriolli Karl, Ritter v. Gozani Ludwig, Marquis (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba Augustin (Res.) Hribar Emil (Res.) Hubat Josef Prašnikar Matthaus Modrian Jakob Walker Georg Konschegg Eugen Velkaverh Johann Tavčar Johann (Res.) Demšar Franz Balanč Johann Zebisch Hugo Andrejka Bartholomaus Skrabec Andreas Lichtner Edi. v. Lichten- brand Johann @ 192 ® Vom Štabe: Regimentsadjutant: Slivnik Andreas, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte : Kaiser Alois, Dr. Ebner Ludwig, Dr. (Operateur) Bahner Josef, Dr. Mandič Simon, Dr. Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Oberleutnant Deidier Karl, Leutnant 1875 . Oberste: du Hamel de Querlonde Alois, Chevalier, Kammerer (Regimentskomm andant) Metz Alexander, Edler von, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (Reservekommandant) Oberstleutnants: Wolkensperg Franz, Freiherr v., MVK. (KD.) (transferiert 12. Mai zum Infanterieregiment Nr. 47, pens. 1. Dezember 1877), f 11. Juli 1880 in Selo (Krain) Prieger Friedrich (anhertransferiert 1. November vom In¬ fanterieregiment Nr. 67) Majore: Paidi Adam Knoblodi Franz, EKO-R. 3. (KD.) Bottner Anton (uberkomplett, Generalstabsoffizier) Braun Johann, MVK. (KD.) Schnepper Eduard, MVK. (KD.) (anhertransferiert 1. Nov. 1874 vom Tiroler Jagerregiment) Saulig Theodor Bellmond Nikolaus Bolfras von Ahnenburg Artur, MVK. (KD.) (uberkomplett, Gene¬ ralstabsoffizier) Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Gatti Anton Hauptleute erster Klasse: Vogeler Otto, MVK. (KD.) Pfeifer Franz Braun Johann, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Berg Albert Brunner Albert Hauptleute zweiter Klasse: Tornago Alois (uber¬ komplett, Personal- adjutant des FZM. Freih. v. Kuhn) Sdiemerl Viktor Watterich v. Watterichs- burg Friedrich Morawetz Otto (uber¬ komplett , General¬ stabsoffizier) Mlinerič Vinzenz Wahl Karl Drennig Theodor Semliner Thomas Milankovič Ciril Poth Franz v. -s) 193 ® Kermel Franz Krauland Georg Plobst Guido Gruden Frz., MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Svetina Moritz (Erg.- Bez.-Offizier) Puteani Benno Slivnik Andreas Miiller Edler v. Miillenau Moritz (iiberkompl.), bei der Milit.-Mapp. Oberleutnants: Merizzi Karl Delič Johann Wisehinka Adolf (iiber- komplett, zugeteilt dem Generalštabe) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. (iiberkomplett), beim Milit. - geographischen Institute Raynoschek Raimund Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur F reiherr (F requentant der Kriegsschule) Skrem Alexander Kaučič Friedrich Blabolil Josef Sdiurz Franz (Reserve- Kommandoadjutant) Doxat Hermann (Regi- mentsadjutant) Braun Franz Konschegg Aug. (iiber- komplett), im Milit.- geograph. Institute Hauptmann Andreas Bedi Artur (iiberkompl.), im Militar-geograph. Institute Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freiherr (Ba- taillonsadjutant) Barbo Karl MVK. (KD.) (Prov.-Offizier) Kert Matthaus Kaučič Josef Potočnig Adolf (Res.) Rhomberg Robert (Ba- taillonsadjutant) Mallner Karl (iiberk.), im Militar-geograph. Institute Polajner Johann (Ba- taillonsadjutant) Handschuh Viktor Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton (Bataillons- adjutant) Miler Julius Leutnants: Beck Alfred Soratroy Josef (iiber- komplett), im Milit. - geograph. Institute Zabred August (Res.) Pace Rudolf, Graf (Res.) Gozani Ferdinand, Marq. (Res.) Steinwentner Art. (Res.) Vogl Alois (Res.) Fabriotti Heinrich (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Štručki Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Karlin Martin (Res.) Malfatti de Rohrenbach ad Dezza Virgil (Res.) Ratschitsch Karl (Res.) Svetek Anton (Res.) Mac-Neven-o-Kelly Frz., Freiherr (Res.) Mušič Franz (Res.) Polec Julius (Res.) Štempihar Valentin (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Andrioli Karl, Ritter v. Gozani Ludwig, Marq. (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba Augustin (Res.) Hribar Emil (Res.) Hubat Josef (Res.) Prašnikar Matthaus (Ba- taillonsadjutant) Modrian Jakob Mazzolini Romeo Walker Georg Konschegg Eugen Velkaverh Johann Trinker Karl (Res.) Luschin von Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Sever Ottomar Kalliger Alois Pregelj Johann Seme Franz Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leopold Demšar Franz Balanč Johann Zebisch Hugo Zakrajšek Franz (Res.) ® 194 ® Kadetten: Ziller Josef (Offizierstellvertreter) (Res.) Erjavc Johann (Offizierstellvertreter) Tavčar Johann (Res.) Andrejka Bart. (Offizierstellvertreter) Omahna Anton (Res.) Vom Štabe: Regimentsadjutant: Doxat Hermann, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeičhnet) Regimentsarzte : Kaiser Alois, Dr. Ebner Ludvvig, Dr. (Operateur) Bahner Josef, Dr. Mandič Simon, Dr. Wagner Artur, Dr. Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Oberleutnant Deidier Karl, Leutnant 1876 . Oberste: Braumiiller v. Tannbruck Theodor (Regimentskommandant) Metz Alexander, Edler v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.), (Reservekommandant) Oberstleutnants: Prieger Friedrich, MVK. (KD.) Paich Adam Majore: Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Bottner Anton, EKO-R. 3. (iiberkompl., Generalstabsoffizier) Braun Johann, MVK. (KD.) Schnepper Eduard, MVK. (KD.) Hauptleute erster Klasse : Saulig Theodor Bellmond Nikolaus (WG.) Bolfras v. Ahnenburg Artur, FJO-R., MVK. (KD.) (iiberkomplett, Gene¬ ralstabsoffizier, wird l.Mai Major im Generalštabe) Sivkovidi Emil v. Vogeler Otto, MVK. (KD.) Pfeifer Franz Braun Johann, Ritter v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Berg Albert Brunner Albert Watterich v. Watterichsburg Friedrich Morawetz Otto (iiberkompl.,General¬ stabsoffizier) Mlinerič Vinzenz Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Stojan Franz Gatti Anton Tornago Alois (iiber- komplett, Personal- adjutant des FZM. Freih. v. Kuhn) Hauptleute zweiter Klasse: Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor Semliner Thomas Milankovič Ciril Poth Franz v. Caucig Jakob Koprživa Heinrich Krauland Georg ® 195 ® 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Oberleutnants: Kermel Franz (iiberkomplett, zugeteilt dem Garnisonsspital Nr. 7) Welte Johann Plobst Guido Gruden Franz, MVK. (KD.) Srebotnak Vinzenz Svetina Moritz Puteani Benno Slivnik Andreas Miiller Edler von Miillenau Moritz (iiberkomplett), bei der Militar- mappierung Merizzi Karl Delič Johann Wischinka Adolf (iiberkomplett, zuge- teilt dem Generalštabe) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapferkeitsmedaille 2. KI. Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freiherr Skrem Alexander Kaučič Friedrich Blabolil Josef Schurz Franz (Res.-Komm.-Adjut.) Doxat Hermann (Regimentsadjutant) Braun Franz Konschegg August (iiberkomplett), im Militar-geographischen Institute Hauptmann Andreas (Prov.-Offizier) Beck Artur (iiberkomplett), im Militar- geographischen Institute Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Norbert, Freiherr (Bataillons- adjutant) Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus (Erg.-Bez.-Offizier) Kaučič Josef Rhomberg Robert Mallner Karl (iiberkomplett), im Mi¬ litar-geographischen Institute Polajner Johann Handschuh Viktor Lukanz Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Miler Julius Handschuh Adolf (WG.) Beck Alfred Soratroy Josef (iiber¬ komplett), im Militar- geograph. Institute Pace Rudolf, Graf (Res.) Gozani Ferdinand, Marq. (Res.) Vogl Alois (Res.) Fabriotti Heinrich (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Škofič Franz (Res.) Karlin Martin (Res.) Malfatti de Rohrenbach ad Dezza Virgil (Res.) Ratschitsch Karl (Res.) Svetek Anton (Res.) Leutnants: Mac-Neven-o-Kelly Frz., Freiherr (Res.) Mušič Franz (Res.) Polec Julius (Res.) Štempihar Valentin (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Andrioli Karl, Ritter v. Gozani Ludwig, Marquis (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba Augustin (Res.) Hribar Emil (Res.) Hubat Josef (Res.) Prašnikar Matthaus (Ba- taillonsadjutant) Modrian Jakob Walker Georg Konsehegg Eugen (Ba- taillonsadjutant) Velkaverh Johann Trinker Karl (Res.) Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Sever Ottomar Kalliger Alois Pregelj Johann Seme Franz Mattanovič Ernest Hipssich Ludwig Ambrožič Leopold (Ba- taillonsadjutant) Demšar Franz Balanč Johann Zebisdi Hugo Zakrajšek Franz (Res.) Hubad Franz (Res.) ® 196 © Zhuber v. Okrog Amon (Res.) Kog Franz (Res.) Dolinar' Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) Tavčar Johann (Res.) Omahna Anton (Res.) Torriser Johann (Res.) Smolnikar Franz (Ba- taillonsadjutant) Turkovič Matthias Kadetten: Gussich Moritz, Freih. v. Schenk Andreas Reinsperg Hugo, Frei- herr v. Erjavc Johann Andrejka Bartholomaus Schranzhofer Adolf Fladung Raimund Biber Alois Vom Štabe: Regimentsadjutant: Doxat Hermann, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte: Kaiser Alois, Dr. Ebner Ludwig, Dr. (Operateur) Bahner Josef, Dr. Mandič Simon, Dr. Wagner Artur, Dr. Reehnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Oberleutnant Deicher Karl, Leutnant 1877 . Oberste: Braumiiller v. Tannbruck Theodor (Regimentskommandant) Metz Alexander, Edler v., EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (transferiert 25. Februar zum Infanterieregiment Nr. 47, Reservekommandant) Oberstleutnants: Prieger Friedrich, MVK. (KD.) (wird 25. Februar Reserve¬ kommandant) Paich Adam (transferiert 20. Juni zum Inf.-Reg. Nr. 70) Majore: Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) Braun Johann, MVK. (KD.) Sdmepper Eduard, MVK. (KD.), f 21. September in Laibach Giindel Karl Saulig Theodor Sivkovidi Emil v. Keki Franz Vogeler Otto, MVK. (KD.) (wird 1. Mai Major) Pfeifer Franz Berg Albert Hauptleute erster Klasse: Brunner Albert Watterich v. Watterichs- burg Friedrich Mlinerič Vinzenz Guttmann Josef Salamon August Strohmayer Albert Stojan Franz Gatti Anton Tornago Alois (iiber- komplett, Personal- adjutant des FZM. Freih. v. Kuhn) Schemerl Viktor Wahl Karl Drennig Theodor @ 197 ® Semliner Thomas Poth Franz v. Welte Johann Merizzi Karl Delič Johann Wischinka Adolf (iiber- komplett, zugeteilt dem Generalštabe) BeneschLadislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Artur, Freih. (iiberkomplett, zugeteilt d. General¬ štabe) Skrem Alexander Kaučič Friedrich Blabolil Josef Pace Rudolf, Graf (Res.) Gozani Ferd., Marquis (Res.) Vogl Alois (Res.) F abriotti Heinrich (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Štrukelj Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Karlin Martin (Res.) Malfatti de Rohrenbach ad Dezza Virgil (Res.) Račič Karl (Res.) Svetek Anton (Res.) Mac-Neven-o-Kelly Frz., Freiherr (Res.) Hauptleute zweiter Klasse: Caucig Jakob Koprživa Heinrich Krauland Georg Oberleutnants: Schurz Franz (Reserve- kommandoadjutant) Doxat Hermann (Regi- mentsadjutant) Braun Franz Konschegg Aug. (iiber- komplett), im Militar- geograph. Institute Hauptmann Andreas (Prov.-Offizier) Beck Artur (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Nor- bert, Freiherr (Ba- taillonsadjutant) Bar bo Karl Leutnants: Mušič Franz (Res.) Polec Julius (Res.) Štempihar Valent. (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Andrioli Karl, Ritter v. Gozani Ludwig, Marquis (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba Augustin (Res.) Hribar Emil (Res.) Prašnikar Matthaus (Ba- taillonsadjutant) Modrian Jakob Walker Georg Konschegg Eugen (Ba- taillonsadjutant) Puteani Benno Slivnik Andreas Kert Matthaus (Erg.- Bez.-Offizier) Kautschitsch Josef Rhomberg Robert Mallner Karl (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute Polajner Johann Handschuh Viktor Lukane Michael Mandelz Matthias Vičič Anton Miler Julius Handschuh Adolf (iiber- komplett, Adjutant in der Militar-Oberreal- schule zu Weigkirchen) Beck Alfred Velkaverh Johann Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Sever Ottomar Kalliger Alois Pregelj Johann Seme Franz Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leopold (Ba- taillonsadjutant) Demšar Franz Zebisch Hugo Zakrajšek Franz (Res.) Hubad Franz (Res.) Zhuber v. Okrog Amon (Res.) © 198 © Dolinar Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) Torriser Johann (Res.) Smolnikar Franz (Res.) Schmid Otto Reinsperg Hugo, Frei- herr v. Andrejka Bartholomaus Pichler Richard (Res.) Muha Josef (Res.) Schranzhofer Adolf Kreschel Edler v. Wittig- heim Alzides Sdienk Andreas Fladung Raimund v. Biber Alois Tavčar Johann (Res.) Omahna Anton (Res.) Mulej Martin (Res.) Kadetten: Milavc Josef Bobik Karl Arkar Josef Bernot Johann Tschadesch Alois Vom Štabe: X: ■ Regimentsadjutant: Doxat Hermann, Oberleutnant Bataillonsadjutanten: (Sind in der Rangliste bezeichnet) Regimentsarzte: Kaiser Alois, Dr. Ebner Ludwig, Dr. (Operateur) Bahner Josef, Dr. Mandič Simon, Dr. Wagner Artur, Ritter v., Dr. Redmungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Oberleutnant Deičher Karl, Leutnant 1878 . (Die mit * Bezeichneten haben die Okkupation von Bosnien mitgemadit.) Oberste: Braumiiller v. Tannbruck Theodor (Regimentskommandant, wird 7. Marž Brigadier) *Prieger Friedrich, EKO-R. 3. (KD.) fiir Rogelje und Jaice, MVK. (KD.) (Reservekommandant, wird 7. Marž Regi¬ mentskommandant) Oberstleutnants: Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) (wird 7. Marž Reserve¬ kommandant) * Braun Johann, MVK. (KD.) (3. Bataillon) Majore: *Giindel Karl, MVK. (KD.) (2. Bataillon) Vogeler Otto, MVK. (KD.) (5. Bataillon) Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (anhertransferiert 1. November 1877 vom Infanterieregiment Nr. 27, 4. Bataillon) *Kerczek Christian, EKO-R. 3. (KD.) (anhertransferiert 1. Mai vom Generalštabe, 1. Bataillon; vervvundet 26. September bei Livno) @ 199 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Hauptleute Saulig Theodor Sivkovich Emil v. Keki Franz Pfeifer Franz Berg' Albert Watterich v. Watterichsburg Friedrich Guttmann Josef * Salamon August, MVK. (KD.) (ver- wundet 26. September bei Livno) * Strohmayer Albert, EKO-R. 3. (KD.) * Stojan Franz, MVK. (KD.) *Gatti Anton erster Klasse: Tornago Alois (iiberkomplett, Per- sonaladjutant des FZM. Freih. von Kuhn) Schemerl Viktor *Drennig Theodor, EKO-R. 3. (KD.) *Semliner Thomas *Poth Franz v. *Caucig Jakob *Koprživa Heinridi, MVK. (KD.) (ver- wundet 7. August bei Jaice, trans- feriert 15. November zum Infan- terieregiment Nr. 78) * Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Hauptleute zweiter Klasse: Krauland Georg Puteany Benno Oberleutnants: * Delič Johann Wischinka Adolf Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Sil- berne Tapferkeitsmedaille 2. KI. *Skrem Alexander, EKO-R. 3. (KD.) Kaučič Friedrich *Blabolil Josef (Prov.-Offizier im Divisionshauptquartier) Sčhurz Franz (Res.-Komm.-Adjut.) *Doxat Hermann, f 5- August im Gefecht bei Rogelje Braun Franz Konschegg August (iiberkomplett), im Militar-geographischen Institute * Hauptmann Andreas (Prov.-Offizier) Beck Artur (iiberkomplett), im Militar- geographischen Institute Leuzendorf von Čampo di Santa Lucia Norbert, Freiherr (Bat.-Adj.) *Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus (Erg.-Bez.-Offizier) Kautschitsch Josef *Rhomberg Robert Mallner Karl (iiberkomplett), im Militar-geographischen Institute *Polajner Johann *Handschuh Viktor * Lukane Midiael, MVK. (KD.) Vičič Anton * Miler Julius Handschuh Adolf (iiberkomplett, Ad¬ jutant in der Militiirakademie zu Wiener-Neustadt) Bede Alfred * Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) (Regimentsadjutant) Pace Rudolf, Graf (Res.) Gozani Ferd., Marquis (Res.) Vogl Alois (wird l.Nov. Oberleutnant, Res.) Leutnants: *Fabriotti Heinrich (wird l.Nov. Oberleutnant, Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Štrukelj Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Karlin Martin (Res.) © 200 © 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Malfatti v. Rohrenbach zu Dezza Virgil (Res.) Ratschitsdi Karl (Res.) * Svetek Anton, MVK. (KD.) (wird 1. Nov. Oberleutnant, Res.) * Mac-Neven-o-Kelly Franz, Freiherr, MVK. (KD.) (Res.) * Mušič Franz (Res.) Polec Julius (Res.) Štempihar Valent. (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) *Gozani Luchvig, Marq. (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba August (Res.) Hribar Emil (Res.) * Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) (Bat.-Adj.) * Modrijan Jakob, MVK. (KD.) *Konschegg Eugen (Ba- taillonsadjutant) * Velkaverh Johann Trinker Karl (Res.) *Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Tavčar Johann (Res.) *Lukaczuk Georg (Offi- zierstellvertreter) Militararzte: * Sever Othmar (ver- wundet 26. Sept. bei Livno) *Kaligar Alois Pregelj Johann Seme Franz *Mattanovič Ernst *Hipssich Ludwig * Ambrožič Leop. (Bat.- Adjutant, verwundet 7. August bei Jaice) *Zebisch Hugo Zakrajšek Franz (Res.) Hubad Franz (Res.) Zhuber v. Okrog Amon (Res.) Kog Franz (Res.) Dolinar Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) *Torriser Johann (Res.) * Smolnikar Franz (Ba- taillonsadjutant) * Schmid Otto (Pionier- offizier) *Gortz Lindor, Ritter v. *Andrejka Bartholom. *Muha Josef (Res.) Schranzhofer Adolf Kadetten: Omahna Anton (Res.) Caporali Edmund (Offi- zierstellvertr., Res.) Vom Štabe : Kreschel Edler v. Wit- tigheim Alzides Schermansky Wladimir Schenk Andreas Fladung Raimund v. Biber Alois *Noe Franz (Res.) *Polley Friedrich (Res.) Rossetti de Scander Karl (Res.) *Rossetti de Scander Joh. (Res.) Herborn Johann (Res.) Tischina Franz (Res.) Marini Karl (Res.) Dollenz Anton *Milavc Josef Bobik Karl ■*Arkar Josef * Černe Jos.,t 10. Aug. an der bei Jaice empfan- genen Verwundung Pallua Julian Bouvier Viktor (Res.) Kump Matthias * Crusič Eugen (erkrankt 7. August) *Rabl Franz" (Res.) *Torriser Johann * Mulej Martin (Res.) Postel Adolf (Res.) *Sartori Usko Mrha Franz, Dr., GVK., Regiments- arzt 1. KI. Ebner Ludwig, Dr., Regimentsarzt 1. KI. (Operateur) *Bahner Josef, Dr., Regimentsarzt -1. KI. * Mandič Simon, Dr., Regimentsarzt 2. KI. *Wagner Artur, Ritter v., Dr., Regimentsarzt 2. KI. *Klemensiewicz Rudolf, Dr., Ober- arzt (Res.) *Supanc Franz, Dr., Oberarzt (Res.) *Heinrich Adolf, Dr., Oberarzt (Res.) Rechnungsf iihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. *Bergkessel Raimund, Oberleutn. Zettwitz Friedrich, Leutnant @ 201 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. 1879 . Oberst: Prieger Friedrich, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (Regi- mentskommandant) Oberstleutnants: Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) (Reservekommandant) Braun Johann, MVK. (KD.) (3. Bataillon) Majore: Giindel Karl, MVK. (KD.) (2. Bataillon) Vogeler Otto, MVK. (KD.) (5. Bataillon) Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (4. Bataillon) Kerczek Christian, EKO-R. 3. (KD.) (Generalstabskorps, 1. Bataillon) Hauptleute erster Klasse: Saulig Theodor Sivkovich Emil v. Keki Franz Pfeifer Franz Berg Albert Watterich v. Watterichs- burg Friedrich Guttmann Josef Salamon August, MVK. (KD.) Strohmayer Albert, EKO-K. 3. (KD.) Stojan Frz., MVK. (KD.) Tornago Alois (iiber- komplett, Personal- adjutant des FZM. Freih. v. Kuhn) Gatti Anton Stanzer Ferdinand Schemerl Viktor Drennig Theodor, EKO-R. 3. (KD.) Semliner Thomas Poth Franz v. Caucig Jakob Krauland Georg Slivnik Andreas MVK. (KD.) Merizzi Karl Gennotte Karl Delič Johann Hauptleute zweiter Klasse: Wisčhinka Adolf BenesdiLadislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. (iiberkomplett, Lehrer an der Militarunter- realschule zu Giins) Skrem Alex., EKO-R. 3. (KD.) Kaučič Friedrich Oberleutnants: Blabolil Josef Schurz Franz Braun Franz Konsdiegg August (iiberkomplett), im Militar-geographischen Institute Hauptmann Audreas (Prov.-Offizier) Beck Artur (iiberkomplett), im Milit. - geographischen Institute Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kautschitsdi Josef Rhomberg Robert Mallner Karl (iiberkomplett), im Milit.- geographischen Institute Polajner Johann Handschuh Viktor Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton (Erg.-Bez.-Offizier) Miler Julius Handschuh Adolf (iiberkomplett, Ad¬ jutant in der Militarakademie zu W iener-N eustadt) Beck Alfred ®> 202 ® v. Kuhnenfeld. 1867 — 1896 Kuhn Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) (Regimentsadjutant) Braune Albert Prašnikar Matth., MVK. (KD.) (B at-Adj.) Modrijan Jakob, MVK. (KD.) Konschegg Eugen (Res.-Komm.-Adj.) Vogl Alois (Res.) Fabriotti Heinrich (Res.) Svetek Anton, MVK. (KD.) (Res.) Velkaverh Johann Leutnants: Gozani Ferdinand, Marquis (Res.) Fohn Alois (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Štrukelj Michael (Res.) Škofič Franz (Res.) Karlin Martin (Res.) Malfatti von Rohrenbach zu Dezza Virgil (Res.) Ratschitsch Karl (Res.) Mac-Neven-o-Kelly Franz, Freiherr, MVK. (KD.) (Res.) Mušič Franz (Res.) Polec Julius (Res.) Štempihar Valentin (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Možina Anton (Res.) Gozani LucLvig, Marquis (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba August (Res.) Hribar Emil (Res.) Trinker Karl (Res.) Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Sever Othmar, MVK. (KD.) Kaligar Alois Pregelj Johann Šeme Franz (Bataillonsadjutant) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leopold, MVK. (KD.) (Ba¬ taillonsadjutant) Zebisch Hugo Zakrajšek Franz (Res.) Hubad Franz (Res.) Zhuber v. Okrog Amon (Res.) Kog Franz (Res.) Dolinar Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) Torriser Johann (Res.) Smolnikar Franz (Bataillonsadjutant) Schmid Otto Gortz Lindor, Ritter v. (uberkomplett, Personaladjutant des FZM. Herzog von Wiirttemberg) Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Raslič Karl Muha Josef, MVK. (KD.) (Res.) Kreschel Edler v. Wittigheim Alzides Schermansky Wladimir (Bat.-Adjut.) Schenk Andreas Fladung Raimund v. Noe Franz (Res.) Polley Friedrich (Res.) Rossetti de Scander Karl (Res.) Rossetti de Scander Johann (Res.) Herborn Johann (Res.) Tisdiina Franz (Res.) Marini Karl (Res.) Dollenz Anton Milavc Josef Bobik Karl Arkar Josef Crusič Eugen Pallua Julian Bouvier Viktor (Res.) Kump Matthias Postel Adolf (Res.) Sartori Usko Rabi Franz Tavčar Johann (Res.) Koder Anton (Res.) Hirschall Ludwig Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeits- medaille 2. KI. Andriani Felix © 203 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Kadetten: Omahna Anton (Res.) Lukaczuk Georg (Offizierstellv.) Caporali Eduard (Offizierstellver- treter, Res.) Mulej Martin (Offizierstellvertreter, Res.) Krištof Ernst Zudermann Karl, Silb. Tapferkeits- medaille 1. KI. Svetličič Johann Vom Militararzte: Mrha Franz, Dr., GVK., Regi- mentsarzt 1. KI. Ebner Ludwig, Dr., Regimentsarzt 1. KI. (Operateur) Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Mandič Simon, Dr., GVK., Regi- mentsarzt 1. KI. Folsing Friedrich, Silb. Tapferkeits- medaille 1. KI. (Res.) Finetti Anton v. (Res.) Catinelli Franz (Res.) Pichler Karl (Res.) Buschbek Eduard, Silb. Tapferkeits- med. 2. KI. (Res.) Hermannsdorfer Franz (Res.) Milossovich Josef (Res.) Iskra Anton (Res.) Štabe: Wagner Artur, Ritterv., Dr., Regi- mentsarzt 2. KI. Smatla Bartholomaus, Dr., Regi- mentsarzt 2. KI. Mosing Wilhelm, Edler v., Dr., Oberarzt Rechnungsfuhrer : Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Oberleutnant 1880 . Oberste: Prieger Friedrich, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (tritt 31. Janner in den Ruhestand), f 14. Oktober 1883 in Graz Knobloch Franz, EKO-R. 3. (KD.) (Regimentskommandant, tritt 28. Juli in den Ruhestand) Fux Otto, MVK. (KD.) (seit 10. August Regimentskomm.) Oberstleutnarits: Braun Johann, MVK. (KD.) (seit 31. Janner Reserve- kommandant) Schmidi von Paklanberg Karl, Ritter, EKO-R. 3. (KD.) (anhertransferiert 1. Mai 1879 vom Infanterieregiment Nr. 8) Majore: Gundel Karl, MVK. (KD.) Vogeler Otto, MVK. (KD.) Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (Kommandant der Infanteriekadettenschule in Triest) Kerczek Christian, EKO-R. 3. (KD.) (Generalstabskorps) © 204 @ 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Hauptleute erster Klasse: Saulig Theodor Sivkovich Emil v. Keki Franz Pfeifer Franz Watterich v. Watteriehs- burg Friedrich Guttmann Josef Salamon August, MVK. (KD.) Strohmayer Albert, EKO-R. 3. (KD.) Stojan Franz, MVK. (KD.) Gatti Anton Tornago Alois Schemerl Viktor Drennig Theodor, EKO-R. 3. (KD.) Semliner Thomas Caucig Jakob Krauland Georg Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Hauptleute zweiter Klasse: Merizzi Karl Gennotte Karl Delič Johann (iiberkomplett, zuge- teilt dem Etappenkommando zu Doboj) Wischinka Adolf (tiberkomplett, zu- geteilt dem Generalštabe) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapferkeitsmedaille 2. KI. (iiber- komplett, Lehrer an der Militar- unterrealschule zu Giins) Skrem Alexander, EKO-R. 3. (KD.) Kaučič Friedrich Blabolil Josef Schurz Franz (WG.) Braun Franz Konschegg August Beck Artur Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kautschitsch Josef Rhomberg Robert Polajner Johann Handschuh Viktor Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton (Erg.-Bez,- Offizier) Gozani Ferd., Marq. (Res.) Paulizza Ludwig (Res.) Dobida Josef (Res.) Štrukelj Michael (Res.) Polec' Julius (Res.) Štempihar Valent. (Res.) Globočnik Viktor (Res.) Oberleutnants: Miler Julius Handschuh Adolf (iiber- komplett, Adjutant in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Beck Alfred Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) (Regi- mentsadjutant) Braune Albert Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Modrijan Jakob, MVK. (KD.) (Prov.-Offizier) Leutnants: Možina Anton (Res.) Saghi Bela v. (Res.) Škraba August (Res.) Hribar Emil (Res.) Trinker Karl (Res.) Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Konschegg Eugen (Res.- Komm.-Adjutant) Fabriotti Heinrich (Res.) Velkaverh Johann Sever Othmar, MVK. (KD.) Kaligar Alois Mušič Franz Pregelj Johann (Batail- lonsadjutant) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leopold, MVK. (KD.) Zebisch Hugo Zhuber v. Okrog Amon (Res.) Kog Franz (Res.) Dolinar Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) Torriser Johann (Res.) Schmid Otto (Res.) 205 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld, Gortz Lindor, Ritter v. Andrejka Bartholom., MVK. (KD.) Raslič Karl (Bat.-Adjut.) Muha Josef, MVK. (KD.) (Res.) Kreschel Edler v. Wittig- heim Alzides Schenk Andreas Fladung Raimund v. Noe Franz (Res.) Polley Friedrich (Res.) Rossetti de Scander Karl (Res.) Rossetti de Scander Johann (Res.) Herborn Johann (Res.) Marini Kari (Res.) Dollenz Anton Milavc Josef Bobik Karl Arkar Josef Crusič Eugen Pallua Julian Bouvier Viktor (Res.) Kump Matthias Postel Adolf (Res.) Sartori Usko Rabi Franz (Bat.-Adjut.) Tavčar Johann (Res.) Koder Anton (Res.) Hirsdiall Ludwig Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed.2.Kl. Andriani Felix Folsing Friedrich, Silb. Tapferkeitsmed. 1.K1. (Res.) Kobler Franz (Res.) Rihar Josef (Res.) Bezek Ruprecht (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Tschefarin Karl (Batail- lonsadjutant) Krištof Ernst (Bat.-Adj.) Matievič Josef Prusenowsky Konrad Tisdiina Franz Zudermann Karl, Silb. T apf erkeitsmed. 1. KI. Svetličič Johann Eckhardt von Eckhards- burg Friedrich Griinzweig Heinrich Heckl Maximilian (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) Fischer Josef (Res.) Omahna Anton (Res.) Lukaczuk Georg (Offi- zierstellvertreter) Mulej Martin (Offizier- stellvertreter) Iskra Anton (Res.) Kadetten: Fabbri Franz (Offizier- stellvertreter) Mayer Richard Zuculin Heinrich Winter Josef Kalister Josef Konschegg Johann Drennig Franz Demšar Karl Haslinger Johann Jeroušek Guido (Res.) Vom Štabe: Militararzte: Mrha Franz, Dr., GVK., Regiments- arzt 1. KI. Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Tschernich Joh., Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Mild Eduard, Dr., Oberarzt Rechnungsfuhrer: Lowenstein Albert, Haupt¬ mann 1. KI. Bergkessel Raimund, Ober- leutnant Nolli Vinzenz, Oberleutnant 1881 . Oberst: Fux Otto, MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Braun Johann, MVK. (KD.) (Reservekommandant) Schmidi v. Paklanberg Karl, Ritter, EKO-R. 3. (KD.) Majore: Giindel Karl, MVK. (KD.) Vogeler Otto, MVK. (KD.) © 206 © Majore: Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (Kommandant der Infanteriekadettensdiule zu Triest) Feyl Ferdinand (anhertransferiert 20. Oktober 1880 vom Infanterieregiment Nr. 33) Gariboldi Ferdinand, Ritter v. (anhertransferiert 1. Mai 1880 vom 20. Jagerbataillon) Saulig Theodor, MVK. Sivkovich Emil v. Pfeifer Franz Watterich v. Watteridis- burg Friedrich Salamon August, MVK. (KD.) Gennotte Karl Wisdiinka Adolf (iiber- kompl., zugeteilt dem Generalštabe) Konschegg August Beck Artur Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Kautschitsdi Josef Rhomberg Robert Polajner Johann Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton (Erg.-Bez.- Offizier) Handschuh Adolf (iiber- koihplett, Adjutant in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Hauptleute erster Klasse: Guttmann Josef Stojan Franz, MVK. (KD.) Gatti Anton Tornago Alois Schemerl Viktor Drennig Theodor EKO-R. 3. (KD.) Hauptleute zweiter Klasse : Benesdi Ladislaus, MVK. (KD.), STM. 2. (iiber- kompl., Lehrer an der Militarunterrealschule zu Giins) Oberleutnants : Miler Julius Beck Alfred Brenneis Adolf, Edler v. Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Braune Albert Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Modrijan Jakob, MVK. (KD.) Konschegg Eugen Fabriotti Heinrich (Res.) Velkaverh Johann Sever Othmar, MVK. (KD.) Czedik v. Briindelsberg Karl Semliner Thomas Caucig Jakob Krauland Georg Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Skrem Alex., EKO-R. 3. (KD.) Kaučič Friedrich Blabolil Josef Kaligar Alois Mušič Franz Pregelj Johann (Res.- Komm.-Adjutant) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leop., MVK. (KD.) Zebisch Hugo (Regi- mentsadjutant) Luschin von Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Gortz Linder, Ritter v. Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) 207 «’ 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Gozani Ferd., Marquis (Res.) Dobida Josef (Res.) Škraba August (Res.) Hribar Emil (Res.) Trinker Karl (Res.) Zhuber v. Okrog Amon (Res.) Kog Franz (Res.) Dolinar Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) Torriser Johann (Res.) Muha Josef, MVK. (KD.) (Res.) Kreschel Edler v. Wittig- heim Alzides (Batail- lonsadjutant) Schenk Andreas Fladung Raimund von (Bataillonsadjutant) Noe Franz (Res.) Polley Friedrich (Res.) Rossetti de Scander Karl (Res.) Rossetti de Scander Johann (Res.) Herborn Johann (Res.) Marini Karl (Res.) Dollenz Anton (Res.) Leutnants : Milavc Josef Bobik Karl Arkar Josef Crusič Eugen Pallua Julian Kump Matthias Postel Adolf (Res.) Sartori Usko (Batail¬ lonsadjutant) Tavčar Johann (Res.) Koder Anton (Res.) Hirschall Ludwig Fajdiga Johann, Silberne T apf erkeitsmed. 2. KI. Andriani Felix (Prov.- Offizier) Folsing Friedrich, Silb. T apf erkeitsmed. 1. KI. (Res.) Kobler Franz (Res.) Rihar Josef (Res.) Bezek Ruprecht (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Tschefrain Karl Krištof Ernst (Batail¬ lonsadjutant) Matievič Josef Prusenowsky Konrad Tischina Franz Zudermann Karl, Silb. Tapferkeitsmedaille 1. KI. Eckhardt v. Eckhardts- burg Friedrich (Ba¬ taillonsadjutant) Griinzweig Heinrich Heckl Maximilian (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) Fischer Josef (Res.) Iskra Anton (Res.) Bergkessel Alois Fabbri Franz Bussanidi Matth. (Res.) Avsenik Johann (Res.) ?/ Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Rogmann Alex. (Res.) Lah Richard (Res.) Štritof Anton (Res.) Bučar Julius (Res.) Lončar Johann (Res.) Wenedikter Ferdinand (Res.) Omahna Anton (Res.) Lukaczuk Georg (Offi- zierstellvertr., Res.) Caporali Eduard (Offi- zierstellvertr., Res.) Mulej Martin (Offizier- stellvertreter, Res.) Zucculin Heinrich (Offi- zierstellvertreter) Winter Josef (Offizier- stellvertreter) Kadetten: Kalister Josef (Offizier- stellvertreter) Konschegg Johann (Offi- zierstellvertreter) Drennig Franz (Offizier- stellvertreter) Demšar Karl (Offizier- stellvertreter) Haslinger Johann (Offi- zierstellvertreter) Jeroušek Guido (Res.) Wurja Joh. (Off.-Stellv.) Gantar Martin Feilendorf Heinrich Schutzbier Karl Wilfan Franz Rupschl Josef Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Weingart Wilhelm Černivec Anton (Res.) Saitz Johann (Res.) ®> 208 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Vom Štabe: Militararzte: Mrha Franz, Dr., GVK., Regiments- arzt 1. KI. Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Kopriva Ignaz, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Kowalski Heinrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Haupt¬ mann 1. KI. Bergkessel Raimund, Haupt¬ mann 2. KI. Nolli Vinzenz, Oberleutnant 1882 . Die mit * Bezeidmeten wurden 17. September transteriert zum neu errichteten Infanterieregiment Nr. 97. Oberst: Fux Otto, MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Braun Johann, MVK. (KD.) (Reservekommandant) Schmidi v. Paklanberg Karl, Ritter, EKO-R. 3. (KD.) (trans- feriert 23. Marž zum Infanterieregiment Nr. 20) Majore: *Vogeler Otto, MVK. (KD.) Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (Kommandant der Infanteriekadettenschule in Triest) Feyl Ferdinand (transferiert 1. September zum Infanterie¬ regiment Nr. 15) Reitz Eduard (des Generalstabskorps, anhertransferiert 16. Oktober 1881) Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Hauptleute erster Klasse: Sivkovich Emil v. Pfeifer Franz Watterich v. Watterichs- burg Friedrich Guttmann Josef Salamon August, MVK. (KD.) (wird Major) Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. T apf erkeitsmedaille 2. KI. (iiberkom- plett, Lehrer an *Strohmayer Albert, EKO-R. 3. (KD.) Gatti Anton Tornago Alois Schemerl Viktor Czedik v. Briindelsberg Karl Hauptleute zweiter Klasse: der Militar - Unter- realschule zu Giins) Skrem Alex., EKO-R. 3. (KD.) Kaučič Friedrich *Caučig Jakob Krauland Georg Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Wischinka Adolf (iiber- kompl., zugeteilt dem Generalštabe) Blabolil Josef Bude Franz Konschegg August Kert Matthaus Kautschitsch Josef ® 209 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. *Polainer Johann Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton Milkrois Alfred * Miler Julius Handschuh Adolf (iiber- komplett, Adjutant in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Beck Alfred Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Dobida Josef (Res.) Trinker Karl (Res.) Zhuber v. Okrog Amon (Res.) Kog Franz (Res.) Dolinar Stephan (Res.) Levec Anton (Res.) Torriser Johann (Res.) Muha Josef, MVK. (KD.) (Res.) Noe Franz (Res.) Polley Friedrich (Res.) Rossetti de Scander Johann (Res.) Herborn Johann (Res.) Marini Karl (Res.) Bobik Karl Arkar Josef Crusič Eugen (Res.) Kump Matthias Postel Adolf (Res.) Sartori Usko Tavčar Johann, Dr. (Res.) *Hirschall Ludwig Oberleutnants: * Braune Albert ^Modrijan Jakob, MVK. (KD.) Konschegg Eugen Fabriotti Heinrich (Res.) * Velkaverh Johann Sever Othmar, MVK. (KD.) (WG.) Kaligar Alois Mušič Franz *Pregelj Johann (Res.- Kommandoadjutant) Mattanovič Ernst Ambrožič Leop., MVK. (KD.) (Erganzungs- bezirksoffizier) Leutnants: Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. (Prov.-Offizier) Andrian Felix (Batail- lonsadjutant) Folsing Friedrich, Silb. Tapferkeitsmed. 1. KI. (Res.) * Kobler Franz (Res.) Rihar Josef (Res.) * Bezek Ruprecht (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Tschefarin Karl Krištof Ernst (Bat.-Adj.) Matievič Josef Prusenowsky Konrad (B ataillonsadj utant) Tischina Franz *Zudermann Karl, Silb. Tapferkeitsmed. 1.K1. * Eckhardt v. Eckhardts- burg Friedrich (Batail- lonsadjutant) Griinzweig Heinrich Hipssich Ludwig Zebisch Hugo (Regim,- Ad j utant) Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Gortz Lindor, Ritter v. Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Kreschel Edler v. Wit- tigheim Alzides Fladung Raimund v. (Bataillons adj utant) *Dollenz Anton Milavc Josef Hedd Maximilian (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) * Fischer Josef (Res.) * Iskra Anton (Res.) Bergkessel Alois Fabbri Franz *Bussanich Matthias (Res.) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Rogmann Alex. (Res.) Lah Richard (Res.) Štritof Anton (Res.) * Bučar Julius (Res.) Lončar Johann (Res.) Wenedikter Ferdinand (Res.) Winter Josef Sirowy Karl Konschegg Johann Drennig Franz @ 210 @ Wurja Johann Pehani Ignaz Abelis Maximilian (Res.) Kobler Karl (Res.) *Pirc Alfons (Res.) Zett Josef (Res.) Kaschenreuter Karl, Ritter v. (Res.) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Kramer Julius (Res.) Černivec Anton (Res.) * Velkaverh Alois (Offi- zierstellvertreter) Bičmann Josef Vodnik Kaspar Titz Viktor * Draško vič Autenor Balzar Johann Mejač Josef Malnič Richard (Res.) Mulej Martin (Offizier- stellvertreter, Res.) Demšar Karl (Offizier- stellvertreter) Haslinger Johann (Offi- zierstellvertreter) Jeroušek Guido (Res.) Gantar Martin (Offizier- stellvertreter) Schutzbier Karl (Of fizier- stellvertreter) Kadetten: Wilfan Franz (Offizier- stellvertreter) Riipschl Josef (Offizier- stellvertreter) Razlag Jakob (Offizier- stellvertreter) Liber Oskar, Freiherr v. (Offizierstellvertreter) Weingart Wilhelm Weigert Arnold (Offi¬ zierstellvertreter) Vom Štabe: Auditor: Palm Maximilian, Hauptmann 1.K1. Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Prottmann Johann, Dr., Regiments¬ arzt 1. KI. Kowalski Heinrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Kajdacsy Jakob, Dr., Oberarzt Redmungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptm. 2. KI. Nolli Vinzenz, Oberleutnant 1883 . Oberst: Fux Otto, MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Latterer v. Lintenburg Adolf, Ritter, MVK. (KD.) (anher- transferiert 1. Mai 1882 vom Infanterieregiment Nr. 43, transferiert 1. November 1883 zum Infant.-Reg. Nr. 22) Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (Kommandant der Infanteriekadettensdiule in Triest) Majore: Reitz Eduard (transferiert 1. Mai als Oberstleutnant zum Generalštabe) Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) @211 ® 1867 — 1896 Kuhn v, Kuhnenfeld, Sivkovich Emil v. Pfeifer Franz AVattrich v. AVattrichs- burg Friedrich Gatti Edler v. Campo- fiore Anton Tornago^ Alois Hauptleute erster Klasse: Schemerl Viktor (wird 1. November Major) Czedik v. Briindelsberg Karl Krauland Georg Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Benesch Ladisl., MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. (iiberkompl., Lehrer an der Militarunter- realschule zu Giins) Kaučič Friedrich Blabolil Josef Konschegg August Kert Matthaus Kautschitsch Josef Hauptleute zweiter Klasse: Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton Handschuh Ad. (iiberk., Adj. in der Mil.-Akad. zu Wiener-Neustadt) Beck Alfred Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Prašnikar Matth., MVK. (KD.) Konschegg Eugen Kaligar Alois Mušič Franz (WG.) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Kog Franz (Res.) Muha Josef, MVK. (KD.) (Res.) Polley Friedrich (Res.) Rossetti de Scander Johann (Res.) Marini Karl (Res.) Postel Adolf (Res.) Tavčar Johann, Dr. d. R. (Res.) Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. (Prov.-Offizier) Oberleutnants: Ambrožič Leop., MVK. (KD.) (Erganzungs- bezirksoffizier) Zebisch Hugo (Regim.- Adjutant) Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Trost Hugo Gortz Lindor, Ritter v. (iiberk., zugeteilt dem Generalštabe) Leutnants: Andrian Felix (Batail- lons adjutant) Folsing Friedrich, Silb. Tapferkeitsmed. 1.K1. (Res.) Rihar Josef (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Tschefarin Karl Krištof Ernst (Batail- lonsadjutant) Matievič Josef Prusenowsky Konrad Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Kreschel Edler v.AVittig- heim Alzides Fladung Raimund von (Bataillonsadjutant) Milavc Josef Crusič Eugen (Res.) Torriser Johann (Res.) Kump Matthias Unterrainer Georg Tischina Franz Griinzweig Heinrich Heckl Maximilian (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) Bergkessel Alois Fabbri Franz (AVG.) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) @ 212 ® Lončar Johann (Res.) Wenedikter Ferdinand (Res.) Sirowy Karl (Batail- lonsadjutant) Konschegg Johann Drennig Franz Wurja Johann Pehani Ignaz (Res.) Malnič Richard (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Caporali Eduard (OffF zierstellvertr., Res.) Riipschl Josef (Offizier- stellvertreter) Razlag Jak. (Off.-Stellv.) Siber Oskar, Freiherr v. (O f fizierstell vertr.) Koller Karl (Res.) Zett Josef (Res.) Kaschenreuter Karl, Ritter v. (Res.) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Kramer Julius (Res.) Demšar Karl Gantar Martin Grubič Michael Kadetten: Weingart Wilhelm (Offi- zierstellvertreter) Černivec Anton (Res.) Bičmann Josef Vodnik Kaspar Balzar Johann Brunner Karl Colerus von Geldern Wendelin Schutzbier Karl Wilfan Franz Lavrenčič Josef (Res.) Pototschnig Benedikt (Res.) Sonnenschein Ad. (Res.) Wenger Julius (Res.) Baselli von Siigenberg Karl, Freiherr (Res.) Fuchs Paul (Res.) Mayerhofer Johann Pawlischta Franz Graf Rudolf Hrašovec Isidor Fambri Gabriel Bischoff Artur Vom Štabe: Auditor: Gottlieb Josef, Dr. d. R., Haupt¬ mann 1. KI. Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Prottmann Johann, Dr., Regiments¬ arzt 1. KI. Košmelj Franz, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptmann 2. KI. Werner Josef, Leutnant 1884 . Oberste: Oberstleutnants: Majore: Fux Otto, MVK. (KD.) (Regimentskommandant, wird 15. Oktober Generalmajor), f 7. Oktober 1895 in Wien Heyrowsky Karl Hoch Karl, EKO-R. 3. (des Generalstabskorps, anhertrans- feriert 30. September 1883, wird 1. November 1884 Oberst) Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) Schemerl Viktor @ 213 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Hauptleute erster Klasse: Pfeifer Franz, MVK. (pens. 1. Sept. als Major ad honores) Gatti Edler von Campofiore Anton (pens. 4. Juli als Major ad honores), f 16. Dezember 1905 in Wien Puteany Benno Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Einem Hermann v. Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapferkeitsmedaille 2. KI. Kaučič Friedrich Blabolil Josef Potiorek Oskar, MVK. (des General- stabskorps) Gressel Josef Pavellič Johann Konschegg August Barbo Karl, MVK. (KD.) Kert Matthaus Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Prašnikar Matth., MVK. (KD.) Konschegg Eugen Kaligar Alois Mušič Franz (WG.) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leop., MVK. (KD.) (Erganzungs- bezirksoffizier) Marini Karl (Res.) Postel Adolf (Res.) Tavčar Johann, Dr. d. R. (Res.) Folsing Friedrich, STM. 1. KI. (Res.) Rihar Josef (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Tschefarin Karl Hauptleute zweiter Klasse: Kautschitsčh Josef Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton Oberleutnants: Zebisch Hugo (Regim,- Adjutant) Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Trost Hugo Gortz Lindor, Ritter v. (iiberk., zugeteilt dem Generalštabe) Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Kreschel Edler v. Wittig- heim Alzides Fladung Raimund v. Leutnants: Krištof Ernst (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute Matievič Josef Prusenowsky Konrad Tischina Franz Griinzweig Heinrich Heckl Maximilian (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Handsdiuh Ad. (iiberk., Adj. in der Mil.-Akad. zu Wiener-Neustadt) Beck Alfred Milavc Josef Crusič Eugen (Res.) Muha Josef, MVK. (KD.) Polley Friedrich Rossetti de Scander Johann Kump Matthias Unterrainer Georg Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. (Prov.-Offizier) AndrianFelix(Bat.-Adj.) Kavčnik Johann (Res.) Bergkessel Alois (Ba- taillonsadjutant) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) Lončar Johann (Res.) Wenedikter Ferd. (Res.) ® 214 ® Sirowy Karl (Bataillons- adjutant) Konschegg Johann (Ba- taillonsadjutant) Drennig Franz Wurja Johann Pehani Ignaz (Res.) Malnič Richard (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Koller Karl (Res.) Zett Josef (Res.) Kasdienreuter Karl, Ritter v. (Res.) V Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Kramer Julius (Res.) Demšar Karl Gantar Martin Grubič Milan Colerus von Geldern Wendelin Schutzbier Karl Wilfan Franz Lavrenčič Josef (Res.) Kadetten: Pototschnig Benedikt (Res.) Sonnenschein Ad. (Res.) Wenger Julius (Res.) Fuchs Paul (Res.) Riipschl Josef Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Pflug Leo Wahle Emil (Res.) Del Torre Alfred (Res.) Hannak Johann (Res.) Caporali Eduard (Offi- zierstellvertr., Res.) Černivec Anton (Res.) Bičmann Josef (Offizier- stellvertreter) Vodnik Kaspar (Offizier- stellvertreter) Breindl Karl (Offizier- stellvertreter) Balzar Johann (Offizier- stellvertreter) Brunner Karl (Offizier- stellvertreter) Mayerhofer Joh. (Offi- zierstellvertr., iiber- komplett, kommand. beim Generalštabe) Pawlischta Franz Graf Rudolf Wolanski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor Fambri Gabriel Bischoff Artur Peschek Andreas Lutschounig Josef Eekert Klemens Passy Emil Kiepach Eriedrich Filafern Alexander Zanlucki Friedrich Vom Štabe: Auditor: Gottlieb Josef, Dr. d. R., Haupt¬ mann 1. KI. Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Prottmann Johann, Dr., Regiments¬ arzt 1. KI. Košmelj Franz, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Thurnwald Andreas, Dr., Regi¬ mentsarzt 2. KI. Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptm. 2. KI. Werner Josef, Leutnant 1885 . Oberste: Heyrowsky Karl (Regimentskommandant) Hoch Karl, EKO-R. 3. (transf. 7. Oktober zum Generalštab) Oberstleutnant: Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Majore: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) Schemerl Viktor © 215 ® 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld, Puteany Benoo Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Einem Hermann v. Hauptleute erster Klasse: Benesch LadisL, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. KI. Kaučič Friedrich Blabolil Josef Potiorek Oskar, MVK. (Generalstabskorps) Gressel Josef Pavellič Johann Konschegg August Kert Matthaus Kautschitsch Josef Lukane Midi., MVK. (KD.) Vičič Anton Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Konschegg Eugen Kaligar Alois Mušič Franz (iiberk.), im Militar-geographi- schen Institute Mattanovič Ernst Hipssidi Ludwig Ambrožič Leop., MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Off.) Zebisch Hugo Marini Karl (Res.) Posti Adolf (Res.) Folsing Friedrich, Silb. Tapf erkeitsmed. 1. KI. (Res.) Rihar Josef (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Tischina Franz Griinzweig Heinrich Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) Hauptleute zweiter Klasse: Handschuh Adolf (iiber- komplett, Adjutant in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Oberleutnants: Lusdiin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Trost Hugo Gortz Lindor v. (iiberk., zugeteilt d. General¬ štabe) Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Kreschel Edler v. Wittig- heim Alzides Fladung Raimund v. Milavc Josef Polley Friedrich (Res.) Leutnants: Bergkessel Alois (Regi- mentsadjutant) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) Lončar Johann (Res.) Wenedikter Ferdinand (Res.) Sirowy Karl Konsdiegg Johann (Ba- taillonsadjutant) Beck Alfred Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Rossetti de Scander Johann (Res.) Kump Matthias Fajdiga Johann, Silb. T apf erkeitsmed. 2. KI. Andrian Felix Tschefarin Karl Krištof Ernst (iiberk.), im Militar-geographi- schen Institute Matievič Josef Prusenowsky Konrad Drennig Franz (Batail- lonsadjutant) Wurja Johann (Batail- lonsadjutant) Pehani Ignaz (Res.) Malnič Ridiard (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Zett Josef (Res.) Kaschenreuter Karl, Ritter v. (Res.) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res,) g> 216 ® Kramer Julius (Res.) Gantar Martin Grubič Milan Colerus von Geldern Wendelin Schutzbier Karl (WG.) Wilfan Franz Lavrenčič Josef (Res.) Pototschnig Benedikt (Res.) Sonnensdiein Ad. (Res.) Wenger Julius, Dr. d. R. (Res.) Fuchs Paul (Res.) Riipschl Josef Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. (Bataillonsadjutant) Pflug Leo Wahle Emil (Res.) Del Torre Alfred (Res.) Kadetten: Hannak Johann (Res.) Vodnik Kaspar Preindl Karl Zhuber v. Okrog Wilh. Jabornegg v. Altenfels Eugen (Res.) Detter Eduard (Res.) Wittmann Karl (Res.) Bisenz Naftali (Res.) Thomann Rudolf (Res.) Černivec Anton (Res.) Balz ar Johann (Offizierstellvertreter) Brunner Karl (Offizierstellvertreter) Mayerhofer Johann (Offizierstellver¬ treter, iiberkomplett, kommandiert beim Generalštabe) Pawlischta Franz (Offizierstellvertr.) Graf Rudolf (Offizierstellvertreter) Wolanski Ladislaus, Ritter v. (Offi¬ zierstellvertreter) Hrašovec Isidor (Offizierstellvertreter) F ambri Gabriel (Offizierstellvertreter) Bisdioff Artur (Offizierstellvertreter) Peschek Andreas (Offizierstellvertr.) Lutsdiounig Josef (Offizierstellvertr.) Eckert Klemens Passy Emil (Offizierstellvertreter) Kiepach Friedrich (Offizierstellvertr.) Filafero Alex. (Offizierstellvertreter) Zanlucki Friedrich (Offizierstellvertr.) Lamminger Friedrich Česnik Viktor Miloš Johann Kovačič Friedrich Vom Štabe: Auditor: Gottlieb Jos., Dr. d. R., Hauptm. 1. KI. Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Košmelj Franz, Dr., Regiments¬ arzt |2. KI. Thurnwald Andreas, Dr., Regi¬ mentsarzt 2. KI. Koslowski Emil, Edler v., Dr., Regimentsarzt 2. KI. Dieti Wilhelm, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Redinungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptm. 1. KI. Werner Josef, Leutnant 1886 . Oberst: Heyrowsky Karl (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) Majore: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) Sdiemerl Viktor Klug Siegmund, MVK. (KD.) (anhertransferiert 1. November 1885 vom 9. Jagerbataillon) © 217 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Puteany Benno BeneschLadislaus,MVK. Slivnik Andreas, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- (KD.) keitsmedaille 2. KI. Merizzi Karl Kaučič Friedrich Einem Hermann v. Blabolil Josef Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton Bedi Alfred Kaligar Alois Mušič Franz (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leop., MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Off.) Zebisch Hugo Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) Trost Hugo Folsing Friedrich, Silb. Tapferkeitsmed. 1.K1. (Res.) Rihar Josef (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) Hauptleute erster Klasse: Hauptleute zweiter Klasse: Handschuh Adolf (iiber- komplett, Adjutant in der Militarakademie zu Wiener-Neustadt) Oberleutnants: Gortz Lindor v. (iiberk., zuget. dem Generalst.) Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Kreschel Edler v. Wittig- heim Alzides Fladung Raimund v. Aljančič Bartholomaus Milavc Josef Kump Matthias Fajdiga Johann, Silb. T apf erkeitsmed. 2. KI. (Prov.-Offizier) Leutnants: Lončar Johann (Res.) Wenedikter Ferd. (Res.) Sirowy Karl Konschegg Johann (Ba- taillons adjutant) Drennig Franz Wurja Johann (Batail- lonsadjutant) Pehani Ignaz (Res.) Malnič Richard (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Zettl Josef (Res.) Kaschenreuter Karl, Ritter v. (Res.) Potiorek Oskar, MVK. (Generalstabskorps) Gressel Josef Pavellič Johann Konschegg August Kautschitsch Josef Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Prašnikar Matthaus Konschegg Eugen Andrian Felix Tschefarin Karl Krištof Ernst (iiber- komplett), im Militar- geographischen Insti¬ tute Prusenowsky Konrad Lumec Karl Tisehina Franz Griinzweig Heinrich Bergkessel Alois (Regi- mentsadjutant) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Kramer Julius (Res.) Gantar Martin (Res.) Grubič Milan (Batail- lonsadjutant) Colerus von Geldern Wendelin Schutzbier Karl Wilfan Franz Lavrenčič Josef (Res.) Pototschnig Benedikt (Res.) ■© 218 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Sonnensdiein Ad. (Res.) Wenger Julius, Dr. d. R. (Res.) Fuchs Paul (Res.) Riipschl Josef Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. (Bataillonsadjutant) Pflug Leo Wahle Emil (Res.) Del Torre Alfred (Res.) Hannak Johann (Res.) Vodnik Kaspar Breindl Karl Zhuber v. Okrog Wilh. Jabornegg v. Altenfels Eugen (Res.) Wittmann Karl (Res.) Bisenz Naftali (Res.) Thomann Rudolf (Res.) Balzar Johann Brunner Karl Waghuber Oskar Kadetten : Černivec Anton (Res.) Mayerhofer Johann (Offizierstellver- treter) Pawlischta Franz (Offizierstellvertr.) Graf Rudolf (Offizierstellvertreter) Wolaiiski Ladislaus, Ritter v. (Offi¬ zierstellvertreter) Hrašovec Isidor (Offizierstellvertr.) Fambri Gabriel (Offizierstellvertreter) Babič Markuš Peschek Andreas (Offizierstellvertr.) Lutschounig Josef (Offizierstellvertr.) Passy Emil (Offizierstellvertreter) Kiepach Friedrich (Offizierstellvertr.) Filafero Alexander (Offizierstellvertr.) Zanlucki Friedrich (Offizierstellvertr.) Lamminger Friedrich Miloš Johann (Offizierstellvertreter) Kovačič Friedrich (Offizierstellvertr.) Peterneli Friedrich Gugenmog Johann, Ritter v. Riesenfelder v. Riesenfeld Karl, Ritt. Kruckenhauser Josef Niche Roman Vom Štabe: Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Košmelj Franz, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Thurnwald Andreas, Dr., Regi¬ mentsarzt 2. KI. Dieti Wilhelm, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptm. 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptm. 1. KI. Werner Josef, Leutnant Ehrmann Leopold, Leutnant 1887 . Oberst: Heyrowsky Karl (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Hayd von und zu Haydegg Gustav, Ritter, EKO-R. 3. (KD.), MVK. (KD.) (transferiert 21. September zum Infanterie- regiment Nr. l), t 24. Juli 1890 in Troppau Majore: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) Schemerl Viktor (4. Bataillon, 1. April mit Wartegebuhr beurlaubt), f 8. Janner 1905 in Laibach Klug Siegmund, MVK. (KD.) © 219 ■© Puteany Benno Slivnik Andreas, MVK. (KD.) Merizzi Karl Benesch Ladislaus, MVK. (KD.), Silb. Tapfer- keitsmedaille 2. Ki. Bedi Alfred Andrioli Karl, Ritter v., MVK. (KD.) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Ambrožič Leop., MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Off.) Zebisch Hugo Luschin v. Ebengreuth Paul, Ritter (Res.) AndrejkaBartholomaus, MVK. (KD.) Folsing Friedrich, Silb. Tapferkeitsmed. 1.K1. (Res.) Rihar Josef (Res.) Mohar Johann (Res.) Tavčar Alois (Res.) Pirnat Stanislaus (Res.) Kos Josef (Res.) Kavčnik Johann (Res.) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) Wenedikter Richard (Res.) Hauptleute erster Klasse: Kaučič Friedrich Blabolil Josef Gressel Josef Pavellič Johann Konschegg August Kautschitsch Josef Hauptleute zweiter Klasse: Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Konschegg Eugen Schnotzinger Franz Oberleutnants: Kreschel Edi. v. Wittig- heim Alzides Fladung Raimund v. Aljančič Bartholomaus Milavc Josef Kump Matthias Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. (Prov.-Offizier) Andrian Felix Leutnants: Konschegg Johann (Ba- taillonsadjutant) Drennig Franz Wurja Joh. (Bat.-Adj.) Pehani Ignaz (Res.) Malnič Richard (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Zatt Josef (Res.) Kaschenreuter Karl, Ritter v. (Res.) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Kramer Julius (Res.) Gantar Martin (Erg,- Bez.-Offizier) Lukane Michael, MVK. (KD.) Vičič Anton Handschuh Ad. (iiberk., Adj. in der Mil.-Akad. zu Wiener-Neustadt) Kaligar Alois Mušič Franz (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute Tschefarin Karl Krištof Ernst (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute Prusenowsky Konrad Lumec Karl Tischina Franz Griinzweig Heinrich Bergkessel Alois (Regi- mentsadjutant) Grubič Milan (Batail- lonsadjutant) Colerus von Geldern Wendelin Schutzbier Karl Wilfan Franz Lavrenčič Josef (Res.) Pototschnig Benedikt (Res.) Sonnenschein Adolf (Res.) Wenger Julius, Dr. d. R. (Res.) Fuchs Paul (Res.) Riipsdil Josef Razlag Jakob @ 220 •© 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Siber Oskar, Freiherr v. (Bataillonsadjutant) Wahle Emil (Res.) Del Torre Alfred (Res.) Hannak Johann (Res.) Breindl Karl Zhuber v. Okrog Wilh. Jabornegg v. Altenfels Eugen Babič Markuš (Res.) Peschek Andreas (Res.) Lutschounig Josef (Res.) Kiepach Friedrich (Res.) Zanlucki Friedrich(Res.) Kovačič Friedrich (Res.) Peterneli Friedrich (Res.) Wittmann Karl Bisenz Naftali Thomann Rudolf Balzar Johann Brunner Karl Waghuber Oskar Treo Karl (Res.) Verderber Alois (Res.) Gestrin Franz (Res.) Kadetten: Gugenmog Joh., Ritt. v. (Res.) Riesenfelder v. Riesen- feld Karl, Ritt. (Res.) Kruckenhauser Josef (Offizierstellvertr.) Niche Rom. (Off.-Stellv.) Jakopič Josef (Res.) Rekar Franz (Res.) Jamšek Johann (Res.) Mayerhofer Johann Pawlisdita Franz Keki Richard Wolahski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor Gostiša Franz (Offizier- stellvertreter, Res.) Nadler Josef (Offizier- stellvertreter) Zaccaria Eugen Keki Peter Vom Štabe: Auditor: Medek Karl, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Thurnwald Andreas, Dr., Regi¬ mentsarzt 1. KI. Haas Frz., Dr., Regimentsarzt 2. KI. Dieti Wilhelm, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Redinungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptmann 1. KI. Ehrmann Leopold, Leutnant 1888 . Oberst: Heyrowsky Karl (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. Miiller Josef, MVK. (KD.) (Generalstabskorps, anhertrans- feriert 8. Oktober 1887, mit Wartegebiihr beurlaubt 1. Oktober 1888), f 4. Marž 1889 in Feldhof bei Graz Majore: Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) Klug Siegmund, MVK. (KD.) (4. Bataillon) Almstein Josef v., EKO-R. 3. (KD.) (anhertransferiert 1. Mai 1887 vom Infanterieregiment Nr. 87) @ 221 ® 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Puteany Benno (transf. 1. Mai als Major zum Inf.-Reg. Nr. 92) Slivnik Andreas, MVK. (KD.) (wird 1. Mai Major) Andrioli Karl, Ritt. v., MVK. (KD.) Konschegg Eugen Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Fladung Raimund v. Aljančič Bartholomaus Milavc Josef Kump Matthias Zadurowicz Ludomir, Ritter v. Pirnat Stanislaus (Res.) Kog Josef (Res.) Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) Wenedikter Ferdinand (Res.) Malnič Richard (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Zett Josef (Res.) Kaschenreuter Karl, Ritter v. (Res.) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Hauptleute erster Klasse: Merizzi Karl Kaučič Friedrich Blabolil Josef Gressel Josef Konschegg August Kautschitsch Josef Hauptleute zweiter Klasse: Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Schnotzinger Franz Oberleutnants: Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed.2.Kl. (Prov.-Offizier) Andrian Felix Tschefarin Karl Krištof Ernst (iiberkom- plett), im Militar-geo- graphischen Institute Prusenowsky Konrad Lumec Karl Leutnants: Kramer Julius (Res.) Grubič Milan (Bat.-Adj.) Colerus von Geldern Wendelin Schutzbier Karl (WG.) Wilfan Franz (Res.) Lavrenčič Josef (Res.) Pototschnig Benedikt (Res.) Sonnenschein Adolf (Res.) Wenger Julius, Dr. d. R. (Res.) Fuchs Paul Riipschl Josef Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Lukane Michael, MVK. (KD.) Handschuh Ad. (iiberk., Adj. in der Mil.-Akad. zu Wiener-Neustadt) Beck Alfred Kaligar Alois Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Tischina Franz Griinzweig Heinrich Bergkessel Alois (Regi- mentsadjutant) Konschegg Johann (Ba- taillonsadjutant) Drennig Franz Wurja Johann Gantar Martin (Erg.- Bez.-Offizier) Wahle Emil, Dr. d. Ph. (Res.) Del Torre Alfred (Res.) Hannak Johann (Res.) Breindl Karl Zhuber v. Okrog Wilh. (B ataillo nsadj utant) Jabornegg v. Altenfels Eugen (Res.) Thomann Rudolf (Res.) Balzar Johann Brunner Karl Waghuber Oskar (Ba- taillonsadjutant) Treo Karl, Dr. d. R. (Res.) Verderber Alois (Res.) Gestrin Franz (Res.) @ 222 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Jakopič Josef (Res.) Jamšek Johann (Res.) Mayerhofer Joh. (AVG.) Pawlischta Franz Keki Richard AVolahski Ladislaus, Ritter v. Hrašovee Isidor Thomann Karl (Res.) Babnik Johann, Dr. d. R. (Res.) Panzera Aug., Ritter v. (Res.) Raktelj Theodor (Res.) Kadetten: Gvaiz Josef (Res.) Hočevar Josef (Res.) Babič Markuš Peschek Andreas Lutschounig Josef Tschurn Karl (Res.) AValland Richard Kiepach Friedrich Kovačič Friedrich (Offizierstellvertr.) Peterneli Friedr. (Offizierstellvertr.) Gugenmog Johann, Ritter v. (Offi¬ zierstellvertreter) Kruckenhauser Josef (Off.-Stellvertr.) Niche Roman (Offizierstellvertreter) Rizzetti v. Monte Trbuk Alexander, Ritter (Offizierstellvertreter, Res.) Gostiša Franz (Offizierstellvertreter, Res.) Vom Auditor: Medek Karl, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Bahner Josef, Dr., GVK. m. Kr., Regimentsarzt 1. KI. Thurnwald Andreas, Dr., Regi¬ mentsarzt 1. KI. Haas Franz, Dr., Reg.-Arzt 1. KI. Danneberg Ignaz, Dr., Oberarzt Nadler Josef (Offizierstellvertreter) Zaccaria Eugen (Offizierstellvertr.) Keki Peter (Offizierstellvertr., Res.) Jankovič Joh. (Offizierstellv., Res.) Moro Eduard (Offizierstellvertreter) Pascolotti Jakob Pelko Franz Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Patek Heinrich Sorko Hugo Štabe: Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptmann 1. KI. Kernecker Josef, Leutnant (iiber- komplett, zugeteilt dem Gendar- meriekorps fiir Bosnien und Herzegowina) 1889 . Oberst: Heyrowsky Karl (Regimentskommandant, wird 1. November Brigadier in Klagenfurt) Oberstleutnants: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. (wird 1. November Oberst und Regimentskommandant) Salamon August, MVK. (KD.) (Erg.-Bez.-Kommandant) Major e: Klug Siegmund, MVK. (KD.) Almstein Josef v., EKO-R. 3. (KD.) (transferiert 16. Mai zum Infanterieregiment Nr. 92) Slivnik Andreas, MVK. (KD.) @ 223 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Merizzi Karl (transferiert 1. Mai als Major zum Inf.-Reg. Nr. 62) Kaučič Friedrich Blabolil Josef Gressel Josef Schnotzinger Franz Kaligar Alois Mattanovič Ernst Kump Matthias Zadurowicz Ludomir, Ritter v. Zsivoinovics Paul Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. KI. (Prov.-Offizier) Andrian Felix Tschefarin Karl Avsenik Johann (Res.) Kleinmayer Ferdinand, Edler v. (Res.) Pollak Josef (Res.) Štritof Anton (Res.) Wenedikter Ferdinand (Res.) Abelis Maximilian (Res.) Zett Josef (Res.) Hauser Reinhold (Res.) Matzler Karl (Res.) Doleyschek Karl (Res.) Kramer Julius (Res.) Lavrenčič Josef (Res.) Pototschnig Benedikt (Res.) Sonnenschein Ad. (Res.) Hauptleute erster Klasse: Rehfeld Edmund Konschegg August Kautschitsch Josef Lukane Michael, MVK. (KD.) Hauptleute zweiter Klasse: Hipssich Ludwig Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.) Oberleutnants: Krištof Ernst (iiberk.), im Militar-geograph. Institute Prusenowsky Konrad Lumec Karl (WG.) Tischina Franz Griinzweig Heinrich Bergkessel Alois Wagner v. Freynsheim Wilibald Leutnants: Wenger Julius, Dr. d. R. (Res.) Fuchs Paul (Res.) Wahle Emil, Dr. d. Ph. (Res.) Hannak Johann (Res.) Breindl Karl Zhuber v. Okrog Wilh. (Bataillonsadj utant) Thomann Rudolf (Res.) Balzar Johann Brunner Karl (Batail- lonsadjutant) W aghuber Oskar (Batail- lonsadjutant) Treo Karl, Dr. d. R. (Res.) Handschuh Ad. (iiberk.), b. Reichskriegs-Min. Beck Alfred Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.) Konschegg Eugen Fladung Raimund v. Aljančič Bartholomaus Konschegg Johann Wurja Johann Gantar Martin (Erg,- Bez.-Offizier) Grubič Milan (Reg.-Adj.) Colerus von Geldern Wendelin Wilfan Franz Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Verderber Alois (Res.) Gestrin Franz (Res.) Jakopič Josef (Res.) Jamšek Johann (Res.) Pawlischta Franz Keki Richard Olivieri Karl WolahskiLadisl., Ritt. v. Hrašovec Isidor Thomann Karl (Res.) Babnik Johann, Dr. d. R. (Res.) Raktelj Theodor (Res.) Gvaiz Josef (Res.) Hočevar Josef (Res.) Babič Markuš Peschek Andreas © 224 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Lutschounig Josef (Ba- taillonsadjutant) Tschurn Karl (Res.) Walland Richard Kiepach Friedrich Tambornino Jul. (Res.) Mandelj Josef (Res.) Sbrizaj Johann (Res.) Guštin Julius (Res.) Friedrich Wilhelm (Res.) Kadetten: Zednik Arnold Kovačič Friedrich Eggendorfer Klemens Peterneli Friedrich Gugenmog Joh., Ritt. v. Panzera August, Ritt. v. Kruckenhauser Josef (Offizierstellv.) Niche Roman (Offizierstellvertreter) Gostiša Franz (Offizierstellv., Res.) Nadler Josef (Offizierstellvertreter) Zaccaria Eugen (Offizierstellvertreter, iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 4 Keki Peter (Offizierstellvertreter, Res.) Jankovič Johann (Offizierstellvertr., Res.) Moro Eduard (Offizierstellvertreter) Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr (Offizierstellvertreter) Sorko Hugo (Offizierstellvertreter, iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 1 Hubad Matthaus (Offizierstellv., Res.) Huth Hermann (Offizierstellvertreter) Lehner Johann (Offizierstellvertreter) Azzolini Franz Haberleitner Edmund Gauser Theodor Vom Auditor: Medek Karl, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Thurnwald Andreas, Dr., Reg.-Arzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Reg.-Arzt 1. KI. Danneberg Ignaz, Dr., Oberarzt Štabe: Rechnungsfiihrer: Lowenstein Albert, Hauptmann 1. KI. Bergkessel Raimund, Hauptmann 1. KI. Kernecker Josef, Leutnant 1890. (12. Marž wird gestiftet das Signum laudis, SL., in zwei Abarten: am gestreiften Band fiir AUerh. belobende Anerkennung im Kriege, am roten Band fiir den Ausdruck der Allerh. Zufriedenheit im Frieden.) Oberste: Heyrowsky Karl (iiberkomplett, Kommandant der 12. Inf,- Brigade in Klagenfurt, wird 1. Mai Generalmajor), geb. 1833 in Birkenberg (Bohmen) (verheiratet) Gariboldi Ferdinand, Ritter v. (Regimentskommandant), geb. 1836 in Idria (Krain) (verh.) Oberstleutnants: Salamon August, MVK. (KD.), SL. am g. B. (Kommandant des 1. Bataillons), geb. 1837 in Braunschweig (verh.) Klug Siegmund, MVK. (KD.) (Kommandant des 4. Bataillons), geb. 1841 in Verona (verh.) •© 225 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Majore: Puteany Benno (Kommandant des 3. Bataillons), geb. 1842 in Laibach (anhertransferiert 16. Mai 1889 vom Infan¬ terieregiment Nr. 92, verh.) Slivnik Andreas, MVK. (KD.), SL. am g. B. (Erganzungs- bezirkskommandant), geb. 1839 in Untergorjach (Krain) (verh.) Breitenbadi Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons, anhertransferiert 1. November 1889 vom Infanterieregiment Nr. 7), geb. 1842 in Vorkloster Tisch- nowife (Mahren) Hauptleute erster Klasse: Kaučič Friedrich, geb. 1840 in Prawald (Krain) (verh., pens. 1. Marž) Blabolil Josef, SL. am g. B., geb. 1839 in Graz Gressel Josef, geb. 1847 in Treffen (Krain) (verh.) Rehfeld Edmund, geb. 1846 in Košen (Tirol) (verh.), f 6. Mai Konsdiegg August, geb. 1845 in Krainburg (verh.) Kautschitsch Josef, geb. 1846 in Idria (Krain) Lukane Michael, MVK. (KD.), SL. am g. B., geb. 1844 in Kreutz (Krain) (verh.) Handschuh Ad. (iiberk.), im Reichs- kriegsmin., geb. 1844 inWien (verh.) Beck Alfred, geb. 1848 in Tyrnau (Ungarn) Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.), SL. am g. B., geb. 1845 in Peč (Krain) Konsdiegg Eugen, geb. 1848 in Krain¬ burg Schnotzinger Franz, geb. 1851 in Wien (verh.) Kaligar Alois, geb. 1846 in Prečna (Krain) (verh.) Mattanovič Ernst, geb. 1845 in Unter- schisdika (Krain) Hipssidi Ludwig, geb. 1849 in Pizzi- ghetone (Italien) Hauptleute zweiter Klasse: Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.), SL. am g. B., geb. 1850 in Dolenje (Krain) (verh.) Fladung Raimund v., geb. 1854 in Rudolfsvvert (Krain) (verh.) Kump Matthias, geb. 1856 inBischof- laek (Krain) Zadurowicz Ludomir, Ritter v., geb. 1857 in Babin (Bukowina) Oberleutnants: Fajdiga Johann, Silb. Tapferkeits- medaille 2. KL, geb. 1855 in St. Veit (Krain) Andrian Felix, geb. 1857 in Fiumi- cello (Kiistenland) Tschefarin Karl, geb. 1857 in Oden- burg (transferiert 1. November zum Infanterieregiment Nr. 79) Krištof Ernst (iiberk.), im Militar- geographischen Institute, geb. 1853 in Pollandl (Krain) Prusenowsky Konrad (Pion.-Offizier), geb. 1859 in Olmiitz Hentke Eduard, geb. 1858 in Mainz Lumec Karl, geb. 1857 in Udbina (Kroatien) © 226 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Tischina Franz (iiberk.), beim bosn,- herz. Infanteriebataillon Nr. 6, geb. 1857 in Laibach Bergkessel Alois, geb. 1859 in Preg- burg (verh., Lehrer an der Kadetten- schule in Liebenau seit September 1888) Wagner v. Freynsheim Wilibald, geb. 1859 in Hermannstadt Konschegg Johann, geb. 1858 in Laibach Wurja Johann, geb. 1861 in Rohitsch Gantar Martin (Erg.-Bez.-Offizier), geb. 1855 in Sairach (Krain) Grubič Milan (Regimentsadjutant), geb. 1861 in Petrinja (Kroatien) Colerus v. Geldern Wendelin, geb. 1861 in Laibach Wilfan Franz, geb. 1857 in Laibach Razlag Jakob, geb. 1861 in Verona Siber Oskar, Freiherr v., geb. 1860 in Wien Breindl Karl, geb. 1862 in Sissek (Kroatien) Zhuber v. Okrog Wilhelm (Bataillons- adjut.), geb. 1862 in Laibach (verh.) Balzar Johann (Prov.-Offizier), geb. 1863 in Laibach Waghuber Oskar (Bataillonsadjutant), geb. 1860 in Wiener-Neustadt (trans- feriert 1. November zum Infanterie- regiment Nr. 18) Pawlischta Franz, geb. 1864 in Graz Leutnants: Abelis Maximilian (Res.), geb. 1863 in Budapest Zett Josef (Res.), geb. 1860 in Potten- dorf (verh.) Hauser Reinhold (Res.), geb. 1861 in Wien (verh.) Matzler Karl (Res.), geb. 1862 in Weidling (Niederosterreich) (verh.) Kramer Julius (Res.), geb. 1861 in Wien (verh.) Wenger Julius, Dr. d. R. (Res.), geb. 1859 in Ottensheim (Niederoster¬ reich) (verh.) Wahle Emil, Dr. d. Ph. (Res.), geb. 1861 in Wien, t 16. Marž Elsner Ignaz (Res.), geb. 1864 in Bischoflack Thomann Rudolf (Res.), geb. 1863 in Laibach Brunner Karl, geb. 1864 in Lack (Krain) Treo Karl, Dr. d. R. (Res.), geb. 1863 in Kleindorf (Krain) Gestrin Franz (Res.), geb. 1865 in Laibach Jakopič Josef (Res.), geb. 1864 in Laibach Jamšek Johann (Res.), geb. 1866 in Laibach Keki Richard, geb. 1864 in Petrovo- selo (Kroatien) Olivieri Karl, geb. 1864 in Briinn Wolanski Ladislaus, Ritter v., geb. 1862 in Lemberg Hrašovec Isidor, geb. 1862 in Rann Babnik Johann, Dr. d. R. (Res.), geb. 1861 in Luttenberg Hočevar Josef (Res.), geb. 1864 in Podlog (Krain) (verh.) Babič Markuš (Erg.-Bez.-Offizier), geb. 1858 in Zrinj (Kroatien) Peschek Andreas, geb. 1864 in Prag Lutschounig Josef (Bataillonsadjut.), geb. 1863 in Klagenfurt Tschurn Karl (Res.), geb. 1868 in Laibach Walland Rich., geb. 1866 in Krainburg Kiepach Friedrich, geb. 1860 in Hietzing bei Wien Tambornino Julius (Res.), geb. 1868 in Laibach Mandelj Josef (Res.), geb. 1865 in Česenče (Krain) @ 227 ® 1867 — 1896 Kuhn v, Kuhnenfeld. Sbrizaj Johann (Res.), geb. 1866 in Senosetsch (Krain) Guštin Julius (Res.), geb. 1864 in Rudolfswert Friedrich Wilhelm (Res.), geb. 1867 in Laibach Mark v. Traisenthal Gustav, geb. 1864 in Udine Zednik Arnold, geb. 1868 in Krems Kovačič Friedrich, geb. 1864 in Komen (Istrien) Eggendorfer Klemens, geb. 1859 in Salzburg Peterneli Friedrich, geb. 1866 in Marburg Gugenmog Johann, Ritter v., geb. 1866 in Cilli Kruckenhauser Josef, geb. 1865 in Schwaz (Tirol) Niche Roman, geb. 1863 in Graetz (Preugen) Gostiša Franz (Res.), geb. 1863 in Idria Wenedikter Richard (Res.), geb. 1865 in Gottsdiee Auerhann Johann (Res.), geb. 1868 in Klagenfurt Knapitsch Friedrich, Edler v. (Res.), geb. 1867 in Althofen (Karnten) Rudholzer Wilhelm (Res.), geb. 1868 in Laibach Ledenig Leopold (Res.), geb. 1868 in Laibach Grasselli Prokop (Res.), geb. 1869 in Laibach Erben Wilhelm, Dr. (Res.), geb. 1864 in Salzburg Nadler Josef, geb. 1864 in Radkers- burg Zaccaria Eugen (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Inf anteriebataillon Nr. 8, geb. 1867inVillaVicentina(Kusten- land) Sčhilhawsky v. Bahnbriick Josef, Ritter, geb. 1869 in Koniggratz Keki Peter, geb. 1866 in Perušič (Kroatien) Panzera August, Ritter v., geb. 1866 in Triest Moro Eduard, geb. 1868 in Laibach Kadett-Offizierstellvertreter: Detela Karl (Res.), geb. 1860 in Morautsch (Krain) Jankovič Johann (Res.), geb. 1864 in Landstrag (Krain) Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr, geb. 1867 in Gradišča (Kiisten- land) Sorko Hugo (iiberkompl.), beim bosn.- herz. Infanteriebataillon Nr. 5, geb. 1869 in Graz Hubad Matthaus (Res.), geb. 1866 in Povodje (Krain) Huth Hermann, geb. 1870 in Wien Lehner Johann, geb. 1870 in Nikols- burg Azzolini Franz, geb. 1869 in Matrei (Tirol) Haberleitner Edmund, geb. 1865 in Linz Gauser Theodor, geb. 1867 in Graz Roshnik Rudolf (Res.), geb. 1867 in Littai Rupnik Johann (Res.), geb. 1867 in Schwarzenberg (Krain) Kerčelič Franz, geb. 1871 in Carov- dor (Kroatien) Kadett: Unger Franz, geb. 1870 in Gonobitz © 228 © 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Vom Štabe: Auditor: Entremont Ed., Hauptmann 1. KI. Miiitararzte: Thurnwald Andreas, Dr., Regi- mentsarzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Paug Adalbert, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Rechnungsf iihrer: Bergkessel Raimund, Hauptmann 1. KI. Maurer Alois, Hauptmann 2. KI. 1891. Oberst: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Salamon August, MVK. (KD.), SL. am g. B. (Kommandant des 1. Bataillons, transferiert 1. November zum Infan- terieregiment Nr. 25) Klug Siegmund, MVK. (KD.) (Kommandant des 4. Bataillons) Majore: Puteany Benno (Kommandant des 3. Bataillons) Slivnik Andreas, MVK. (KD.), SL. am g. B. (Erg.-Bez,- Kommandant) Breitenbach Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons) Hauptleute erster Klasse: Blabolil Josef, SL. am g. B. Gressel Josef (wird 1. Nov. Major) Konsdiegg August Kautschitsdi Josef Hoffmann v. Vestenhoff Aug., Ritter, geb. 1848 in Olmiitz (verh., an- hertransferiert 1. November 1890 vom Infanterieregiment Nr. 22) Lukane Michael, MVK. (KD.), SL. am g. B. Handschuh Adolf (iiberkomplett), beim Reichskriegsministerium Beck Alfred Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.), SL. am g. B. Konschegg Eugen (tibersetzt 1. April zur Landwehr) Schnotzinger Franz (transferiert 1. Mai zum Infanterieregiment Nr. 7) Kaligar Alois (tritt 1. September in den Ruhestand) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.), SL. am g. B. Fladung Raimund v. Hauptleute zweiter Klasse: Kump Matthias (verh.) Fajdiga Johann, Silberne Tapferkeits- Zadur.owicz Ludomir, Ritter v. medaille 2. KI. Faninger Ernst, geb. 1858 in Cilli Andrian Felix (verh., anhertransferiert 1. Mai 1890 vom Inf.-Reg. Nr. 14) @ 229 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Oberleutnants: Krištof Ernst (iiberkomplett), beim Militar-geographischen Institute Prusenowsky Konrad Hentke Eduard (transferiert 1. Mai zum Infanterieregiment Nr. 53) Lumec Karl (kriegsrechtlich entlassen 1. April) Tischina Franz (uberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 6 Bergkessel Alois (Lehrer an der Kadettenschule in Liebenau) Wagner v. Freynsheim Wilibald Konschegg Johann Wurja Johann Gantar Martin (Erg.-Bez.-Offizier) Grubič Milan (Regimentsadjutant) Colerus v. Geldern Wendelin (Bat,- Adjutant) Wilfan Franz Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Breindl Karl Zhuber v. Okrog Wilhelm Balzar Johann (Prov.-Offizier) Brunner Karl Pavvlischta Franz Keki Richard Olivieri Karl Wolanski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor Pesdiek Andreas, geb. 1864 in Prag Lutschounig Josef, geb. 1863 in Klagenfurt Walland Richard (Bataillonsadjutant), geb. 1866 in Krainburg Leutnants: Babič Markuš (Erg.-Bez.-Offizier) Kiepach Friedrich Mark v. Traisenthal Gustav Zednik Arnold (Bataillonsadjutant) Kovačič Friedrich Eggendorfer Klemens Peterneli Friedr. (Bataillonsadjutant) Gugenmog Johann, Ritter v. Gruber Edler v. Rehenburg Artur Kruckenhauser Josef Niche Roman Nadler Josef (transferiert 1. Juli zum Infanterieregiment Nr. 47) Zaccaria Eugen (uberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 8 Schilhavsky v. Bahnbriick Josef, Ritter Keki Peter Panzera August, Ritter v. Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Sorko Hugo (uberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 5 Huth Hermann, f 1. Oktober in Laibach Lehner Johann Azzolini Franz Luterschek Karl, geb. 1869 in Laibach (anhertransferiert 1. November 1890 vom Inf.-Reg. Nr. 53) Kadett-Offizierstellvertreter: Haberleitner Edmund, geb. 1865 in Linz Gauser Theodor, geb. 1867 in Graz Kerčelič Franz (uberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 2, geb. 1871 in Carovdor (Kroatien) Unger Franz, geb. 1870 in Gonobitz Colerus v. Geldern Artur, geb. 1867 in Briinn Malcher Ferdinand, geb. 1870 in Neu- lerchenfeld bei Wien @ 230 ® Kadetten: Kuralt Ludvig, geb. 1872 in Tscher- Brugger Albin, geb. 1870 in Arnold- nembl (Krain) stein (Karnten) Vom Štabe: Auditor : Entremont Eduard, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Thurnwald Andreas, Dr., Regi- mentsarzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Truppenrechnungsfiihrer: Maurer Alois, Hauptmann 2. KI. Lubitz Josef, Leutnant In der Reserve: Leutnants: Elsner Ignaz Thomann Rudolf Treo Karl, Dr. d. R. Gestrin Franz Jakopič Josef Jamšek Johann Babnik Johann, Dr. d. R. Hočevar Josef Tschurn Karl Mandelj Josef Sbrizaj Johann Guštin Julius Friedrich Wilhelm Gostiša Franz Wenedikter Richard Auerhann Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Erben Wilhelm, Dr. (wird 1. Janner 1892 Konservator am Heeres- museum in Wien) Alber Rudolf, geb. 1868 in Klagen- furt Kastner Gustav, geb. 1869 in Laibach Rohrmann Wilhelm, geb. 1862 in St. Kanzian (Krain) Moro Josef, geb. 1868 in Laibach Milohnoja Johann, geb. 1865 in Laibach Schreiber Georg, geb. 1869 in Wien Kukutsch Alfred, geb. 1870 in Biala (Galizien) Ferlinz Adolf, geb. 1869 in Laibach Schmid Friedrich, geb. 1868 in Guntramsdorf (Niederosterreich) Herkules Richard, geb. 1867 in Raabs Lunzer Josef, geb. 1868 in Krim (Niederosterreich) Obermayer August, geb. 1866 in Linz Grili Karl, geb. 1866 in Wien Lainer Josef, geb. 1867 in Moosdorf (Oberosterreich) Angelberger Ludwig, geb. 1870 in Salzburg (legt 1. Februar die Charge nieder) Maduschek Franz, geb. 1868 in Horn Hirschfeld Leo, geb. 1869 in Sasvar Pollandt Rudolf, geb. 1866 in Wien Grog Adolf, geb. 1864 in Wien Roshnik Rudolf, geb. 1867 in Littai Eisendle Robert, geb. 1869 in Kal- tern (Tirol) Borštnik Johann, geb. 1869 in Dolje (Krain) ®> 231 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Bulovec Anton, geb. 1869 in Bres- nitz (Krain) Wolf Anton, geb. 1868 in Adelsberg (Krain) Gregorič Johann, geb. 1867 in Gurk- feld Ruckgaber Rudolf, geb. 1868 in Klagenfurt Formadier Edler auf Lilienberg Robert v., geb. 1866 in Laibach Schumi Viktor, geb. 1870 in Laibach Wagner Edler v. Wagnersheim Leop., geb. 1869 in Postlingberg (Ober- osterreich) Dereani Alois, geb. 1869 in Seisen- berg (Krain) Saunik Angelo, geb. 1868 in Savogna (Kiistenland) Čop Johann, geb. 1869 in Bresnitz (Krain) Eder Josef, geb. 1869 in Enns Hollrigl Franz, geb. 1870 in Linz Kadett-Offizierstellvertreter: Jankovič Johann Hubad Matthaus Rupnik Johann Petrovčič Anton Kadett: Schmoger Josef, geb. 18 . . in Breiteneich (l v ederosterreich) 1892 . Oberst: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Klug Siegmund, MVK. (KD.) (Kommandant des 4. Batail- lons, wird 1. Mai Oberst, transferiert 6. Janner 1893 zum Infanterieregiment Nr. 14) Majore: Puteany Benno (Kommandant des 3. Bataillons, wird 1. No¬ vember Oberstleutnant) Slivnik Andreas, Edler v., MVK. (KD.), SL. am g. B. (Erg.- Bez.-Kommandant, wird 1. November Oberstleutnant) Breitenbach Ferdinand, SL. am r, B. (Kommandant des 2. Bataillons) Gressel Josef (Kommandant des 1. Bataillons) Hauptleute Blabolil Josef, SL. am g. B. Konschegg August Kautschitsch Josef Hoffmann v. Vestenhoff Aug., Ritter Lukane Michael, MVK. (KD.), SL. am g. K. Handschuh Adolf (iiberkomplett), beim Reichskriegsministerium Beck Alfred (transferiert 1. Mai zum Infanterieregiment Nr. 78) erster Klasse: Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.), SL. am g. B. Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Andrejka Bartholomaus, MVK. (KD.), SL. am g. B. Žagar Johann, SL. am g. B., geb. 1852 in Trblna (Krain) Fladung Raimund v. Kump Matthias @ 232 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Hauptleute zweiter Klasse: Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.) Faninger Ernst Fajdiga Johann, Silberne Tapferkeits- medaile 2. KI., f 10. April Andrian Felix Krištof Ernst (iiberkomplett), beim Militar-geographisdien Institute Prusenowsky Konrad Tischina Franz (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 6 Oberleutnants: Bergkessel Alois (Lehrer an der Kadettenschule in Liebenau) Brehm Josef, geb. 1857 in Chiesdi (Bohmen) (verh.) Wagner v. Freynsheim Wilibald Konschegg Johann (wird 1. September Lehrer an der Unterrealschule in Eisenstadt) Wurja Johann Gantar Martin Grubič Milan (Regimentsadjutant) Colerus v. Geldern Wendelin Wilfan Franz Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Breindl Karl (Pionier-Offizier) Zhuber v. Okrog Wilhelm Balzar Johann (Prov.-Offizier) Brunner Karl, geb. 1864 in Lack (Krain) Pawlischta Franz Keki Richard Olivieri Karl Wolanski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor Peschek Andreas (ubertritt in die Reserve) Lutschounig Josef Walland Richard (Bataillonsadjutant) Kiepach Friedrich Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (Erg.-Bez.-Offizier) Leutnants: Zednik Arnold (Bataillonsadjutant) Kovačič Friedrich Eggendorfer Klemens, Edler v. Peterneli Friedr. (Bataillonsadjutant) Gugenmog Johann, Ritter v. Gruber Edler v. Rehenburg Artur Kruckenhauser Josef Nidie Roman (verh.) Tambornino Adolf (Erg.-Bez.-Offizier), geb. 1865 in Laibach Zaccaria Eugen (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 8 Schilhavsky v. Bahnbriick Josef, Ritter (Bataillonsadjutant) Keki Peter Panzera August, Ritter v. Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Sorko Hugo (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 5 Lehner Johann Azzolini Franz Haberleitner Edmund Gauser Theodor Kerčelič Franz (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 2 Mayr Martin, geb. 1868 in Paternion Lutersdiek Karl (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 8 Herkules Richard, geb. 1867 in Raabs Schaufler Albert, geb. 1866 in Inns¬ bruck @ 233 © 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Kadett-Offizierstellvertreter: Unger Franz (transferiert 1. Mai als Leutnant zum Inf.-Reg. Nr. 56) Colerus v. Geldern Artur (wird 1. Mai Leutnant) Malcher Ferdinand Kuralt Ludwig Brugger Albin Vom Auditor: Noli Karl, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Thurnwald Andreas, Dr., Regi- mentsarzt 1. KI. Mazuran Friedrich, geb. 1873 in Lukowitz (Krain) Rant Johann, geb. 1869 in Laibach Liel v. Bernstett Franz, geb. 1872 in Žara Schuster Karl, geb. 1869 inErnstbrunn DevEduard, geb. 1866 inTschernembl Štabe: Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Krall Eduard, Dr., Oberarzt Truppenrechnungsfiihrer: Maurer Alois, Hauptmann 1. KI. Lubitz Josef, Oberleutnant In der Reserve: Leutnants: Elsner Ignaz Thomann Rudolf Gestrin Franz Jakopič Josef Jamšek Johann Babnik Johann, Dr. d. R. Hočevar Josef Tschurn Karl Mandelj Josef Sbrizaj Johann Guštin Julius Friedrich Wilhelm Gostiša Franz Wenedikter Richard Auerhann Edler v. Hvezdobor Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf Kastner Gustav Rohrmann Wilhelm (verh.) Moro Josef Milohnoja Johann Schreiber Georg Kukutsch Alfred Ferlinz Adolf Schmid Friedrich Lunzer Josef Obermayer August Grili Karl Lainer Josef Maduschek Franz Hirschfeld Leo Pollandt Rudolf Grog Adolf Roshnik Rudolf, Dr. d. R. Eisendle Robert Borštnik Johann Bulovec Anton Wolf Anton Gregorič Johann Ruckgaber Rudolf Formacher Edler auf Lilienberg Robert v. Schumi Viktor Wagner Edler v. Wagnersheim Leop. Dereani Alois Saunik Angelo Čop Johann ® 234 ® Eder Josef Hollrigl Franz, f 31. Juli Petrovčič Anton, geb. 1866 in Laibach Schmoger Josef, geb. 1866 in Breiten- eich (Niederosterreich) Vodušek Theodor,geb. 1872inLaibach Dolenc Viktor, geb. 1870 in Krainburg Dolenc Theod., geb. 1872 in Krainburg Wilfan Paul, geb. 1869 in Triest Ciuha Alois, geb. 1871 in Dobrova (Krain) Homann Augustin, geb. 1870 in Rad- mannsdorf (Krain) Tschinkel Johann, geb. 1872 inNessel- thal (Krain) Lagnik Rudolf, geb. 1871 in Laibach Panovsky Vinzenz, geb. 1870 in Eibenschitz (Mahren) Koutnik Joh., geb. 1870 in Hofinoves (Bohmen) Golias Heinrich, geb. 1870 in Laibach Šušteršič Reinhold, geb. 1869 in Kostel (Krain) Gestrin Bartholomaus, geb. 1868 in Triest Payer Karl, geb. 1871 in Klagenfurt Kadett-Offizierstellvertreter Jankovič Johann Hubad Matthaus Rupnik Johann Rožič Josef, geb. 1870 in Morautsch (Krain) Meisel Wilhelm, geb. 1868 in Hotkov (Bohmen) Pacal Franz, geb. 1867 in Lipnitz (Bohmen) Bažant Johann, geb. 18 69 in Tomčchna (Bohmen) Picek Eduard, geb. 1869 in Hof (Krain) Kadett: Hartmann Anton, geb. 1868 in Kuttenberg (Bohmen) 1893 . Oberst: Gariboldi Ferdinand, Ritter v. (verh., Regimentskomman- dant, wird 1. September Brigadier), f 10. Oktober in Graz Billek-August v. Auenfels Stephan, Freiherr, geb. 1842 in Slatina (Ungarn) (verh.), FJO-R., MVK. (KD.) (anher- transferiert 5. August vom Infanterieregiment Nr. 97) Oberstleutnants: Puteany Benno (verh., Kommandant des 3. Bataillons) Slivnik Andreas, Edler v. (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B. (Erg.-Bez.-Kommandant, wird 1. November mit Wartegebuhr beurlaubt), f 12. Februar 1898 in Marburg Majore: Breitenbach Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons) Gressel Josef (verh., Kommandant des 1. Bataillons) -g) 235 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld, Hauptleute Blabolil Josef, SL. am g. B. Konschegg August (verh., wird 1. Mai Major beim Inf.-Reg. Nr. 95) Kautschitsch Josef Hoffmann v. Vestenhoff August, Ritter (verh., wird 1. November Major beim Inf.-Reg. Nr. 97) Lukane Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B. (wird 1. November Major) Handschuh Adolf (verh., iiberkompl.), im Reichskriegsministerium (wird 1. Nov. Major im Armeestande) erster Klasse: Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.), SL. am g. B. Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Andrejka Bartholomaus (verh.), MVK. ^ (KD.), SL. am g. B. Žagar Johann (verh.), SL. am g. B. Fladung Raimund von (verh. seit 6. Februar) Kump Matthias (verh.) Zadurowicz Ludomir, Ritter von (verh.) Hauptleute zweiter Klasse: Faninger Ernst (verh.) Kigling Otto, Ritter v., geb. 1855 in Linz (verh., anhertransferiert l.Mai 1892 vom Inf.-Reg. Nr. 72) Andrian Felix Krištof Ernst Prusenowsky Konrad (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Bat. Nr. 1 Tischina Franz (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Bat. Nr. 6 Bergkessel Alois (verh., Lehrer an der Kadettenschule in Liebenau) Brehm Josef (verh., transferiert 1. April zum Infanterieregiment Nr. 73) Oberleutnants: Wagner v. Freynsheim Wilibald Konschegg Johann (iiberkomplett, Lehrer an der Militarunterreal- schule in Eisenstadt) Wurja Johann (transferiert 11. Marž zur Landwehr) Gantar Martin Grubič Milan (Regimentsadjutant) Colerus v. Geldern Wendelin Wilfan Franz Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Breindl Karl (Pionier-Offizier) Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.) Balzar Johann (Prov.-Offizier) Brunner Karl Pawlischta Franz Keki Richard (l.Mai zum Generalštab) Olivieri Karl (wird 1. September Lehrer an der Unterrealschule in St. Polten) Wolanski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor (Bataillonsadjutant) Lutschounig Josef Walland Richard (Bataillonsadjutant) Kiepach Friedrich Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (Erg.-Bez.-Offizier) Zednik Arnold Kovačič Friedrich Peterneli Friedrich (Bataillonsadjut.) Gugenmog Johann, Ritter v. 236 @ 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Leutnants: Eggendorfer Klemens, Edler v. Gruber Edler v. Rehenburg Artur Kruckenhauser Josef Nidie Roman (verh.) Tambornino Adolf (Erg.-Bez.-Offizier) Zaccaria Eugen (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 8 Schilhavsky v. Bahnbriick Josef, Ritter Keki Peter Panzera August, Ritter v. Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Sorko Hugo (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 5 Lehner Johann Azzolini Franz Haberleitner Edmund Gauser Theodor Kerchelich Franz (tiberkompl.), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 2 Colerus v. Geldern Artur Braun Viktor, geb. 1871 in Wien Mayr Martin Luterschek Karl (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 8 Herkules Richard Malcher Ferdinand Kuralt Ludwig Schaufler Albert Kadett-Offizierstellvertreter: Brugger Albin (1. Mai Charge nieder- gelegt) Mazuran Friedrich (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 6 Rant Johann (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Infanteriebataillon Nr. 3 Liel v. Bernstett Franz Schuster Karl V.om Auditor: Noli Karl, Hauptmannauditor 1. KI. Militararzte : Thurnwald Andreas, Dr., Regi- mentsarzt 1. KI. Stare Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Dev Eduard (iiberkompl), beim bosn.- herz. Infanteriebataillon Nr. 11 Rant Josef, geb. 1871 in Laibach Šešek Ernst, geb. 1871 in ... Trušnovič Karl, geb. 1873 in Gorz Junowicz Wladimir, geb. 1874 in Szered (Bukowina) Lapčevič Emil, geb. 1872 in Vinkovce (Kroatien) Štabe: Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Krall Eduard, Oberarzt Truppenrechnungsf tihrer: Maurer AL, Hauptmannrechnungs- fiihrer 1. KI. Lubitz Jos., Oberleutnantrechnungs- fiihrer In der Reserve: Oberleutnant: Peschek Andreas, B. O. Thomann Rudolf, Dr. d. R. Gestrin Franz Jakopič Josef Jamšek Johann Leutnants: Hočevar Josef Tschurn Karl Mandelj Josef Sbrizaj Johann © 237 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Guštin Julius Friedrich Wilhelm Gostiša Franz Wenedikter Richard Auerhann Edler v. Hvezdobor Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf Kastner Gustav Rohrmann Wilhelm Moro Josef Milohnoja Johann Schreiber Georg Ferlinz Adolf Schmid Friedrich Lunzer Josef Obermayer August Grili Karl Lainer Josef Maduschek Franz Hirschfeld Leo Pollandt Rudolf Grog Adolf Roshnik Rudolf, Dr. d. R. Eisendle Robert Borštnik Johann Bulovec Anton Wolf Anton Gregorič Johann Ruckgaber Rudolf Formacher Edi. auf Lilienberg Rob. v. Schumi Viktor Wagner Edler v. Wagnersheim Leop. Dereani Alois Saunik Angelo Cop Johann Petrovčič Anton Schmoger Josef (verh.) Vodušek Theodor Dolenc Eduard Dolenc Viktor Wilfan Paul Ciuha Alois Homann Augustin Tschinkel Johann Lagnik Rudolf Panovsky Vinzenz Koutnik Johann Golias Heinrich Šušteršič Reinhold Gestrin Bartholomaus, f in Laibach Payer Karl Meisel Wilhelm (verh.) Petrič August, geb. 1869 in Nassen- fug (Krain) SchittnikFranz, geb. 1868 inGottschee Černe Josef, geb. 1870 in Laibach Globočnik Franz, geb. 1870 in Eisnern (Krain) Goderer Adolf Frohlich Robert, geb. 1870 in Bielitz Kokalj Al., geb. 1869 in Hoflein(Krain) Bockl August, geb. 1871 in Magers- dorf (Niederosterreich) Millitz Rudolf, geb. 1871 in Laibach Detela Rudolf, geb. 1872 in Laibach (wird Berufsoffizier) Seemann Johann, geb. 1873 in Laibach Rudesch Anton, geb. 1871 in Illyr.- Feistritz (Krain) Jankovič Johann Hubad Matthaus Rupnik Johann Rožič Josef Pacal Franz Kadett-Offizierstellvertreter: Bažant Johann Picek Eduard Pauser Ad., geb. 1871 in Rudolfswert Hamperl Leopold, geb. 1873 in Laibach Kadett: Hartmann Anton © 238 © Oberst: Billek-August v . Auenfels Stephan, Freiherr (verh.), FJO-R., MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Eseh Karl (des Generalstabskorps), geb. 1852 in Pregburg (anhertransferiert 1. Februar 1893, Kommandant des 4. Bataillons) Puteany Benno (verh., Kommandant des 3. Bataillons, wird 1. Mai mit Wartegebiihr beurlaubt) Majore: Breitenbach Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons, wird 1. Mai Oberstleutnant) Gressel Josef (verh., Kommandant des 1. Bataillons) Lukane Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B. (Erg.-Bez.-Kommandant) Hauptleute erster Klasse: Blabolil Josef, SL. am g. B. (pens. 21. September) Kautschitsch Josef Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.), SL. am g. B. Klar Franz, geb. 1854 in Wien (verh., anhertransferiert 18. September 1893 vom Inf.-Reg. Nr. 12) Mattanovič Ernst Hipssich Ludvvig Andrejka Barthol. (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B. (ubertritt 7. Janner 1895 in die Arcierenleibgarde) Gatti Raimund, geb. 1856 in Gorz (verh., anhertransferiert 1. April 1893 vom Inf.-Reg. Nr. 73) Žagar Johann (verh.), SL. am g. B. Fladung Raimund v. (verh.) Kump Matthias (verh., 1. Oktober mit WG. beurlaubt) Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.) Faninger Ernst (verh.) Kigling Otto, Ritter v. (verh.) Andrian Felix Hauptleute zweiter Klasse: Krištof Ernst Prusenowsky Konrad (uberkompl.), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 1 Tisdiina Franz Bergkessel Alois (verh., uberkompl., Lehrer an der Infanteriekadetten- schule in Liebenau) W agner v. Freynsheim Wilibald (trans- feriert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 18) Konschegg Joh. (iiberkompl., Lehrer an der Militarunterrealsdiule in Eisenstadt) Oberleutnants: Gantar Martin (transferiert 1. Nov. Wilfan Franz zum Inf.-Reg. Nr. 80) Razlag Jakob Grubič' Milan Siber Oskar, Freiherr v. Colerus v. Geldern Wendelin Breindl Karl (Piomer-Offizier) @ 239 ® 1867 — 1896 >KuhrCv. Kuhnenfeld. Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.) Balzar Johann (Prov.-Offizier, verh. seit ll.Juni) Brunner Karl (ubersetzt 1. September zur Landwehr) Pawlisčhta Franz Keki Richard (iiberkompL, zugeteilt dem Generalštabe) Olivieri Karl (iiberk., Lehrer an der Militarunterrealschule in St. Polten) Wolanski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor Lutschounig Josef Walland Ridiard Kiepach Friedrich (tritt 1. November in die Reserve) Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (Erg.-Bez.-Offizier) Zednik Arnold Kovačič Friedrich Peterneli Friedrich (Regimentsadjut.) Gugenmog Johann, Ritter v. Eggendorfer Klemens, Edi er v. Gruber Edler v. Rehenburg Artur Kruckenhauser Josef Niche Roman (verh., iiberkompL, Lehrer an der Infanteriekadetten- sdiule in Liebenau) Tambornino Adolf (Erg.-Bez.-Offizier) Zaccaria Eugen (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 4 Schilhavsky v. Bahnbriick Josef, Ritter (1. Nov. zum Generalštab) Leutnants: Keki Peter (legt 1. Juni die Charge nieder) . Panzera August, Ritter v. Baselli v. Siigenberg Franz, Freiherr (Bataillonsadjutant, iibertritt 1. Juli in die Reserve) Sorko Hugo (iiberkompl.), beim bosn.- herz. Inf.-Reg. Nr. 1, t 31. Janner in Graz Lehner Johann (iiberkompl.), beim Militar-geographischen Institute Azzolini Franz (Bataillonsadjutant) Haberleitner Edm. (ubersetzt 31. Mai zur Landwehr) Gauser Theodor Kerchelich Franz v. (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 2 Petermann Johann, geb. 1870 in Roseg (Karaten) Colerus v. Geldern Artur (tritt 30. Sep¬ tember in die Reserve) Braun Viktor Mayr Martin Luterschek Karl (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 4 Herkules Richard (legt 27. Oktober die Charge nieder) Malcher Ferdinand Kuralt Ludwig (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 1 Schaufler Albert (Bataillonsadjutant) Mazuran Friedrich (iiberkompl.), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Ferlinz Adolf, geb. 1869 in Laibach Hohenberger Georg, geb. 1871 in Klagenfurt Rant Johann (iiberkompl.), beim bosn.- herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Liel v. Bernstett Franz Galle Oskar, geb. 1873 in Oberlaibach Detela Rudolf Wagner Paul, geb. 1870 in Konigin- hof (Bohmen) Kadett-Offizierstellvertreter: Schuster Karl (legt 10. Juli die Charge nieder) Dev Eduard (iiberkompl.), beim bosn.- herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Rant Josef Šešek Ernst (iiberkompl.), beim bosn, herz. Inf.-Reg. Nr. 2 Trušnovič Karl © 240 © Junowicz Wladimir Meeraus Wilhelm, geb. 1872 in Graz Pfeiffer Rudolf, geb. 1873 in Briinn Bock Georg, geb. 1873 in Imst (Tirol) (legt 21. Nov. die Charge nieder) Hommel Eduard, geb. 1872 in Graz Pirehan Ernst, geb. 1873 in Mar- burg Stohr Richard, geb. 1873 in Wien Vom Štabe: Auditor Finkel Karl, Hauptmannauditor 1. KI. Militararzte: Stare Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Huber Franz, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Bleyer Johann, Dr., Oberarzt Truppenrechnungsfiihrer: Valenko Johann, Oberleutnantrech- nungsfiihrer Lubitz Josef, Oberleutnantrech- nungsfiihrer In der Reserve: Oberleutnant: Peschek Andreas, B. O. (verh.) Leutnants: Thomann Rudolf, Dr. d. R. Jakopič Josef Jamšek Johann Hočevar Josef (verh.) Tschurn Karl Mandelj Josef (verh.) Sbrizaj Johann Guštin Julius Friedrich Wilhelm. Wenedikter Richard Auerhann Edler v. Hvezdobor Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf Kastner Gustav Rohrmann Wilhelm (verh.) Moro Josef Milohnoja Johann Schreiber Georg (ubersetzt 10. Nov. in den Aktivstand der Landwehr) Schmid Friedrich Lunzer Josef Obermayer August Grili Karl (verh.) Lainer Josef Maduschek Franz (verh.) Hirschfeld Leo Pollandt Rudolf Roshnik Rudolf, Dr. d. R. Eisendle Robert Borštnik Johann Bulovec Anton Wolf Anton Gregorič Johann Ruckgaber Rudolf Formacher Edi. auf Lilienberg Rob. v. Schumi Viktor Wagner Edler v. Wagnersheim Leop. (tritt 27. September in das nicht- aktive Verhaltnis) Dereani Alois, t L Nov. in Graz Saunik Angelo @ 241 © 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Čop Johann Petrovčič Anton Schmoger Josef (verh.) Vodušek Theodor Dolenz Viktor Dolenz Eduard Wilfan Paul (wird 1. Mai Berufsoff.) Ciuha Alois Homann Augustin Tschinkel Johann Panovsky Vinzenz Koutnik Johann Golias Heinrich Šušteršič Reinhold Payer Karl Meisel Wilhelm (verh.) Petrič August Schitnik Franz Černe Josef Globočnik Franz Frohlich Viktor Goderer Albert Kokalj Alois Bockl August Millitz Rudolf Seemann Johann Rudesch Anton Pacal Franz Miihleisen Erich, geb. 1874 in Laibach KollmannRobert, geb. 1872 inLaibach Luckmann Josef, geb. 1872 in Laibach Ravnikar Alfons, geb. 1870 in Reif- nitz (Krain) Nechi August, geb. 1873 in Teschen Murnik Viktor, geb. 1874 in Rad- mannsdorf Wencel Heinrich, geb. 1872 in Laibach Treo Anton, geb. 1871 in Laibach Garbas Franz, geb. 1869 in St. Marein (Krain) Petak Zdenko, geb. 1871 in Jičin (Bohmen) Hirschfeld Wilhelm, geb. 1870 in Wien Jankovič Johann Hubad Matthaus Rupnik Johann Rožič Josef Bažant Johann Picek Eduard Hamperl Leopold Kadett-Offizierstellvertreter: Fortič Josef, geb. 1872 in Kropp (Krain) Kobe Jakob, geb. 1870 in Toplitz (Krain) Flack Augustin, geb. 1871 in Unter- deutschau (Krain) Kadett: Hartmann Anton 1895 . Oberst: Billek - August von Auenfels Stephan, Freiherr (verh.), FJO-R., MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Esch Karl (Generalstabskorps, Kommandant des 4. Batail- lons, wird 1. Mai Oberst, 26. Juli transferiert zum In- fanterieregiment Nr. 16) Breitenbach Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons) Majore : Gressel Josef (verh., Kommandant des 1. Bataillons) Lukane Mich. (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B. (Erg.-Bez.-Kommandant) •g) 242 '§> Majore: Rechbach Philipp, Freiherr v., geb. 1855 in Laibach (verh.), Kammerer (Kommandant des 3. Bataillons, anhertrans- feriert 1. Mai 1894 vom Infanterieregiment Nr. 14) Sanchez de la Cerda Ludwig, geb. 1850 in Lissa (Dalmatien) (verh., anhertransferiert 1. Mai 1894 vom 31. Jager- bataillon, transferiert 27. Oktober 1895 zum 7. Jager- bataillon) Hauptleute erster Klasse: Kautschitsch Josef, SL. am r. B. (wird 1. Juni Stationsoffizier in Klagen- furt) Prašnikar Matthaus, MVK. (KD.), SL. am gi B. (wird 1. November Major) Klar Franz (verh.) Mattanovič Ernst Hipssich Ludwig Gatti Raimund (verh.) Žagar Johann (verh.), SL. am g. B. Fladung Raimund v. (verh.) Kump Matthias (verh., tritt 1. No¬ vember in den Ruhestand) Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.) Faninger Ernst (verh.) Andrian Felix Krištof Ernst Prusenowsky Konrad (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 1. Tischina Franz Hauptleute zweiter Klasse: Bergkessel Alois (verh., iiberkompl., Lehrer an der Kadettenschule in Liebenau) Konschegg Joh. (iiberkomplett, an der Militarunterrealschule in Eisenstadt) Colerus v. Geldern Wendelin Wilfan Franz Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. Oberleutnants: Breindl Karl (verh.) Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.) Balzar Johann (verh.) Pawlischta Franz Keki Richard (iiberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe) Olivieri Karl (iiberkomplett, an der Militaroberrealschule) Wolahski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor (verh.) Lutschounig Josef Walland Richard (Regimentsadjutant) Kiepach Friedrich (beurlaubt) Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (Erg.-Bez.-Offizier) Zednik Arnold Kovačič Friedrich Peterneli Friedrich (iibertritt 24. Feb. in die Landwehr) Gugenmog Johann, Ritter v. Eggendorfer Klemens, Edler von, f 25. November in Klagenfurt Gruber Edler v. Rehenburg Artur Kruckenhauser Josef Niche Roman (verh., iiberkomplett, an der Infanteriekadettenschule in Liebenau) Tambornino Adolf Zaccaria Eugen (iiberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 4 ® 243 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld, Sdiilhawsky v. Bahnbriick Josef, Ritter (iiberk., zugeteilt dem Generalštab) Panzera August, Ritter v. (iibersetzt 27. September zur Landwehr) Prettner Adolf, geb. 1868 in Rad- mannsdorf (anhertransf. 1. Janner vom Inf.-Reg. Nr. 57) Leutnants: Lehner Johann (uberkomplett), im Militar-geographischen Institute Azzolini Franz (Bataillonsadjutant) Gauser Theodor Kerchelich Franz v. (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 2 Petermann Johann (Bataillonsadjut.) Braun Viktor (Pionier-Offizier) Mayr Martin Luterschek Karl (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 4 Malcher Ferdinand Gatscher Eduard, geb. 1870 in Wien (legt 1. Oktober die Charge nieder) Kuralt Ludwig (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 1 Schaufler Albert (Bataillonsadjutant) Mazuran Friedrich (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Ferlinz Adolf Hohenberger Georg (Bataillonsadj.) Rant Johann (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Liel v. Bernstett Franz Dev Eduard (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Wagner Paul (Prov.-Offizier) Wilfan Paul Rant Josef Sešek Ernst Trušnovič Karl (legt 16. August die Charge nieder) Junowicz Wladimir Meeraus Wilhelm Galle Oskar Detela Rudolf (Erg.-Bez.-Offizier) Pfeiffer Rudolf Pinsker Wenzel, geb. 1873 in Wallern (Bohmen) (anhertranf. 1. Janner) Wencel Heinrich, geb. 1872 in Lai- bach (anhertransferiert 1. Janner) Supan Viktor, geb. 1874 in Kropp (Krain) (anhertransfer. 1. Janner) Kadett-Offizierstellvertreter: Stohr Richard Kneževič Stephan, geb. 1874 in Belovar (anhertransferiert 1. Sep¬ tember 1894 vom Inf.-Reg. Nr. 78) Voit Rudolf, geb. 1873 in Pregburg Erban Rudolf, geb. 1875 in Kutten- berg (Bohmen) a jm. Vom Auditor: Finkel Karl, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Stare Ant., Dr., Regimentsarzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Reg.-Arzt 1. KI. Huber Franz, Dr., Reg.-Arzt 1. KI. Bleyer Johann, Dr., Oberarzt Heraut Leo, geb. 1873 in St. Polten (uberkomplett), beim bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 3 Habicher Julius, geb. 1874 in Feld- kirch (Vorarlberg) Kroker Hugo, geb. 1876 in Kuntschitz (Mahren) Štabe: Truppenrechnungsfiihrer: Lubitz Jos.,Oberleutnantrechnungs- fiihrer Glaser Othmar, Oberleutnantrech- nungsfiihrer •©> © 244 In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O. Basselli v. SiigenbergFrz.,Freih.,B.O, Leutnants: Thomann Rudolf, Dr. d. R. Tsdiurn Karl Mandelj Josef (verh.) Sbrizaj Johann (verh.) Friedrich Wilhelm Wenedikter Ridiard Auerhann Edler v. Hvezdobor Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf (verh.) Kastner Gustav Rohrmann Wilhelm (verh.) Moro Josef Milohnoja Johann Schmid Friedrich Lunzer Josef Obermayer August (verh.) Grili Karl (verh.) Lainer Josef Maduschek Franz (verh.) Hirschfeld Leo Pollandt Rudolf (verh.) Roshnik Rudolf, Dr. d. R. Eisendle Robert Borštnik Johann Bulovec Anton Wolf Anton Gregorič Johann Ruckgaber Rudolf Formacher Edi. auf Lilienberg Rob. v. Schumi Viktor Wagner Edler v. Wagnersheim Leop. Saunik Angelo Čop Johann Petrovčič Anton Schmoger Josef (verh.) Vodušek Theodor Dolenz Viktor Dolenz Eduard Ciuha Aois Homann Augustin Tschinkel Johann Panovsky Vinzenz Koutnik Johann Golias Heinrich Šušteršič Reinhold Payer Karl Golerus v. Geldern Artur, B. O. Meisel Wilhelm (verh.) Petrič August Schitnik Franz (verh.) Černe Josef Globočnik Franz Frohlich Viktor Goderer Albert Kokalj Alois (14. Juli der Charge verlustig erklart) Bockl August Millitz Rudolf Seemann Johann Rudesch Anton Pacal Franz Miihleisen Eridi Kollmann Robert Luckmann Josef Ravnikar Alfons Nechi August Murnik Viktor Treo Anton Garbas Franz Petak Zdenko Hirschfeld Wilhelm Rupnik Johann Hamperl Leop., geb. 1873 in Laibach Megner Josef, geb. 1873 in Rosseg (Karaten) (wird Berufsoffizier) Ogris Johann, geb. 1874 in Ferlach (Karaten) (wird Berufsoffizier) Preschern Josef, geb. 1871 in Klagen- furt (wird Berufsoffizier) 'B 245 ® 1867—1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Kadett-Offizierstellvertreter : Jankovič Johann Hubad Matthaus Rožič Josef Bažant Johann Picek Eduard Fortič Josef Kobe Jakob Flack Augustin Fegl Lambert, geb. 1873 in Haag (Oberosterreich) Maurer Rud., geb. 1874 in Klagenfurt Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritter, geb. 1874 in Innsbruck Schweiger Richard, geb. 1875 in Wien (legt 1. Juni die Charge nieder) Terdina Franz, geb. 1874 in Laibach Morak Viktor, geb. 1871 in Ebern- dorf (Karnten) Kankowsky Emin, geb. 1875 in Marburg Kadetten: Hartmann Anton, geb. 1871 in Rad- mannsdorf Potočnik Franz Lentsche Albin, geb. 1870 in Klagen¬ furt Perhauz Karl, geb. 1872 in Sesana (Kiistenland) Halban Gebhard, geb. 1872 in Wien Kuder Anton, geb. 1870 in St. Georgen (Steiermark) Poženel Johann, geb. 1873 in Planina (Krain) Janežič Anton, geb. 1870 in St. Jakob (Karnten) Wisjan Josef, geb. 1872 in Unter- schischka (Krain) 1896 . Oberst: Billek-August von Auenfels Stephan, Freiherr (verh.), FJO-R., MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Oberstleutnant: Breitenbach Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons, wird 1. November Oberst) Majore : Gressel Josef (verh., Kommandant des 1. Bataillons, wird 1. Mai Oberstleutnant) Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B. (Erg.-Bez.-Kommandant) Rechbach Philipp, Freiherr v., Kammerer (verh., Komman¬ dant des 3. Bataillons, transferiert 15. Juni z um 3. Pionierbataillon) Prašnikar Matthaus, FJO-R., MVK. (KD.), SL. am g. B. (Kommandant des 4. Bataillons) Hauptleute erster Klasse: Kautschitsch Josef, SL. am r. B. (liber- Gatti Raimund (verh., transferiert kompl., Stations-Off. in Klagenfurt) 1. Mai als Major zum Inf .-Reg. Nr. 7 5) Klar Franz (verh.) Žagar Johann (verh.), SL. am g. B. Hipssich Ludwig Fladung Raimund v. (verh.) © 246 © Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.) Faninger Ernst (verh.) Andrian Felix Krištof Ernst Tischina Franz Bergkessel Alois (verh., iiberkompl., Lehrer an der Kadettenschule in Liebenau) Konschegg Johann (uberkompl., an der Militarunterrealschule in Eisen- stadt) Hauptleute zweiter Klasse: Cole rus v. Geldern Wendelin Wilfan Franz (transferiert 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 78) Razlag Jakob Siber Oskar, Freiherr v. (verh. seit 6. Oktober) Ellinger Franz, geb. 1862 in Sdiittern (Mahren) (anhertransferiert 1. Mai 1895 vom Inf.-Reg. Nr. 20) Stainl Josef, geb. 1860 in Eger (Bohmen) (verh. seit 3. Oktober 1895, anhertransferiert l.Mai 1895 vom Inf.-Reg. Nr. 73) Breindl Karl (verh.) Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.) Balzar Johann (verh.) Oberleutnants: Pavvlischta Franz Keki Richard (wird 1. November Hauptmann im Generalštab) Olivieri Karl (uberkompl., an der Militaroberrealschule) Wolanski Ladislaus, Ritter v. Hrašovec Isidor (verh.) Lutschounig Josef Walland Richard (Regimentsadjut.) Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (uberkompl., zugeteilt dem 13. Korps in Agram) Zednik Arnold Kovačič Friedrich Gugenmog Johann, Ritter v. Kruckenhauser Josef Nidie Roman (verh., iiberk., Lehrer an der Kadettenschule in Liebenau) Tambornino Adolf (Erg.-Bez.-Offizier) Hemala Maximilian, geb. 1867 in Wischau (Mahren) (anhertransfe¬ riert 1. November 1895 vom Inf.- Reg. Nr. 58) Sdiilhawsky v. Bahnbriick Jos., Ritter (uberkompl., zugeteilt dem General¬ štab, transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 57) Prettner Adolf Lehner Joh.(iiberkompl., bis 1. August im Milit.-geographischen Institute) Azzolini Franz Gauser Theodor Petermann Johann (Bataillonsadjut.) Leutnants: Braun Viktor (Pionier-Offizier) Mayr Martin Maldier Ferdinand Kuralt Ludwig Schaufler Albert Ferlinz Adolf Hohenberger Georg 'Pt Liel v. Bernstett Franz Dev Franz Wagner Paul (Prov.-Offizier) Wilfan Paul (WG.) Rant Josef (Bataillonsadjutant) Šešek Ernst (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 96) 247 ® 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Junowicz Wladimir (Bataillonsadjut.) Meeraus Wilhelm, t 5. April in Klagenfurt Galle Oskar Detela Rudolf (Erg.-Bez.-Offizier) Pfeiffer Rudolf Pinsker Wenzel Stohr Richard Kneževič Stephan Wencel Heinrich (transferiert 1. Mai zum Inf .-Reg. Nr. 70) Schindler Alfred, geb. 1873 in Stanislau (anhertranferiert 1. November 1895 vom Inf.-Reg. Nr. 40) Supan Viktor (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 78) Petranovieh Božo, geb. 1868 in Žara Krepi Viktor, Edler v., geb. 1874 in Pilsen Voit Rudolf Habicher Julius Megner Josef Ogris Johann Preschern Josef Kadett-Offizierstellvertreter: Spatzier Georg, geb. 1877 in Trau- tenau Bosz Franz, geb. 1875 in Petrozseny (Ungarn) Bartosch Johann, geb; 1875 inWallers- dorf (Mahren) Tesarž Rudolf, geb. 1874 in Sambor Morak Viktor Perhauz Karl, geb. 1872 in Sesana (Kiistenland) Kankowsky Erwin, geb. 1875 in Marburg Vom Štabe: Auditor: Finkel Karl, Hauptmann 1. KI. Militararzte: Stare Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Kafamuniecki Emil, Dr., Oberarzt Truppenrechnungsfiihrer: Lubitz Josef, Oberleutnant Glaser Othmar, Oberleutnant In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O. Basselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Kiepach Friedrich, B. O. (verh.), B. O. Thomann Rud., Dr. d. R. Sbrizaj Johann (verh.) Friedrich Wilhelm Wenedikter Ridiard Auerhann Edler v. Hvez- dobor Josef Leutnants : KnapitschFriedr., Edi. v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf (verh.) Kastner Gustav Moro Josef Schmid Friedrich Lunzer Josef Grili Karl (verh.) Lainer Josef Maduschek Franz (verh.) © 248 @ 1867 — 1896 Kuhn v. Kuhnenfeld. Hirschfeld Leo Roshnik Rud., Dr. d. R. Eisendle Robert Borštnik Johann Bulovec Anton Wolf Anton (verh.) Gregorič Johann Ruckgaber Rudolf Formacher Edler auf Lilienberg Robert v. Schumi Viktor Wagner Edi. v. W agners- heim Leopold Saunik Angelo Čop Johann (verh.) Petrovčič Anton (verh.) Schmoger Josef (verh.) Vodušek Theodor Hubad Matthaus Rožič Josef Bažant Johann Picek Eduard Hartmann Anton Potočnik Franz Lentsche Albin Dolenz Viktor Dolenz Eduard Ciuha Alois Homann Augustin Tschinkel Johann Panovsky Vinzenz Koutnik Johann (verh.) Golias Heinrich Šušteršič Reinh. (verh.) Payer Karl Colerus v. Geldern Artur (verh.), B. O. Meisel Wilhelm (verh.) Petrič August Schitnik Franz (verh.) Černe Josef (verh.) Globočnik Franz Frohlich Robert Kadett-Offizierstellvertreter: Fortič Josef Kobe Jakob Flack Augustin Fegl Lambert Maurer Rudolf Kadetten: Halban Gebhard Kuder Anton Poženel Johann Goderer Albert Bockl August Millitz Rudolf Seemann Johann Rudesdi Anton Pacal Franz Muhleisen Eridi Kollmann Robert Luckmann Josef Ravnikar Alfons Nedii August Murnik Viktor Tre o Anton Garbas Franz Petak Zdenko Hirschfeld Wilhelm Rupnik Johann (verh.) Hamperl Leopold Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritter Terdina Franz Menner Johann Janežič Anton Wisjan Josef Erklarung der Abkiirzungen fiir Orden und Dekorationen fiir die Abschnitte Kuhn und Milde. DZ. 3. EKO-R. 3. FJO. GVK. m. Kr. Jub. K. Jub. M. KD. KM. LO. MVK. SL. am g. B. SL. am r. B. STM. Z. Jub. M. Militardienstzeichen fiir Offiziere, gestiftet 1849 Orden der Eisernen Krone 3. Klasse Franz-Josef-Orden, gestiftet 1849 Goldenes Verdienstkreuz mit der Krone, gestiftet 1849 Jubilaumskreuz, gestiftet 1908 Jubilaumsmedaille, gestiftet 1898 Kriegsdekoration zum Leopold-Orden, Orden der Eisernen Krone und zum Militarverdienstkreuz, gestiftet 1860 Kriegsmedaille, gestiftet 1873 Leopold-Orden, gestiftet 1808 Militarverdienstkreuz, gestiftet 1849 Signum laudis (Militarverdienstmedaille) am gestreiften Bande, gestiftet 1890 Signum laudis (Militarverdienstmedaille) am roten Bande, ge¬ stiftet 1890 Silberne Tapferkeitsmedaille, gestiftet 1789 (1849) Zivil-Jubilaumsmedaille, gestiftet 1898 ® 250 ® 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. 1897 . Oberste: Billek - August von Auenfels Stephan, Freiherr (verh.), FJO-R., MVK. (KD.) (Regimentskommandant) Breitenbach Ferdinand, SL. am r. B. (Kommandant des 2. Bataillons, transferiert 12. Feb. zum Inf.-Reg. Nr. 40) Oberstleutnants: Boroevič Svetozar, MVK. (KD.), geb. 1856 in Umelic (Kroatien) (Generalstabskorps, zugeteilt seit 16. April 1896, Kommandant d. 4. Bataillons, wird 1. Nov. Oberst) Gressel Josef (verh., Kommandant des 1. Bataillons) Majore: Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B. (Erg.-Bez.-Kommandant) Prašnikar Matthaus, FJO-R., MVK. (KD.), SL. am g. B. (Kommandant des 3. Bataillons) Kukič Elias, geb. 1852 in Škore (Kroatien) (anhertrans- feriert 1. November 1896 vom Inf.-Reg. Nr. 70) Hauptleute Kautschitsch Josef, SL. am r. B. (iiberkomplett, Stationsoffizier in Klagenfurt) Klar Franz (verh., transferiert 1. Mai als Major zum Inf.-Reg. Nr. 20) Hipssich Ludvvig (transferiert 1. Nov. als Major zum Inf.-Reg. Nr. 93) Žagar Johann (verh.), SL. am g. B. Fladung Raimund v. (verh.) Zadurowicz Ludomir, Ritt. v. (verh.) erster Klasse: Faninger Ernst (verh.) Andrian Felix Krištof Ernst Tischina Franz Bergkessel Alois (verh.) Konschegg Johann (iiberkomplett, bis 1. September Lehrer an der Unterrealschule in Eisenstadt) Colerus v. Geldern Wendelin ®> 251 ® 1897—1910 Milde v. Helfenstein. Hauptleute zweiter Klasse: Razlag Jakob Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.) Siber Oskar, Freiherr v. (verh.) Balzar Johann (verh.) Ellinger Franz Christianovič Konrad, geb. 1864 in Stainl Josef (verh.) Warasdin (anhertransferiert 1. Mai Breindl Karl (verh.) 1896 vom Inf.-Reg. Nr. 2) Oberleutnants: Pawlischta Franz (1. Feb. mit WG. beurlaubt bis 31. Janner 1898) Olivieri Karl (iiberkomplett, Lehrer an der Militaroberrealschule, trans- feriert 1. September zum Inf.-Reg. Nr. 70) Wolanski Ladislaus, Ritter v. (trans- feriert 1. Nov. zum Inf .-Reg. Nr. 41) Hrašovec Isidor (verh., transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 16) Lutsdiounig Josef (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 16) Walland Richard Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (iiberkompl., 13. Korps, Agram) Zednik Arnold Kovačič Friedrich Gugenmoft Johann, Ritter v. Gruber Edler v. Rehenburg Artur, geb. 1866 in Koniggratz (verh.) Kruckenhauser Josef Niche Roman (verh., iiberk., an der Infanteriekadettenschule in Prag) Tambornino Adolf (Erg.-Bez.-Offizier) Hemala Maximilian Prettner Adolf (Regimentsadjutant) Lehner Johann Azzolini Franz Gauser Theodor (iibertritt 1. Oktober in die Reserve) Petermann Johann (Bataillonsadjut.) Braun Viktor (Pionier-Offizier) Mayr Martin Malcher Ferdinand Kuralt Ludwig (Bataillonsadjutant) Schaufler Albert (Bataillonsadjutant, verh. seit April) Leutnants: Ferlinz Adolf (transferiert 1. Mai zum Inf .-Reg. Nr. 79) Hohenberger Georg Liel v. Bernstett Franz Dev Franz (transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 55) Wegner Paul (Prov.-Offizier) Wilfan Paul Rant Josef (Bataillonsadjutant) Junowicz Wladimir Galle Oskar Detela Rudolf (Erg.-Bez.-Offizier) Pfeiffer Rudolf Pinsker Wenzel Stohr Richard Kneževič Stepli an (pens. 1. Marž) Schindler Alfred Petranovich Božo Krepi Viktor, Edler v. Voit Rudolf Habicher Julius Ogris Johann Preschern Josef Hanf Karl, geb. 1874 in Stelčovec (Bohmen) Spatzier Georg Bosz Franz Bartosdi Joh. (desertiert 30. Mai aus Klagenfurt, meldet sich 23. Sept.) Morak Viktor Perhauz Karl Kankowsky Erwin ®> 252 ® 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. Kadett-Offizierstellvertreter: Tesarž Rud. (29. Juni superarbitriert) Rettl Josef, geb. 1876 in Klagenfurt Kliinann Thomas, geb. 1876 in Prag Urabl Josef, geb. 1877 in Annabiichl (Karnten) Kovačevič Franz, geb. 1877 inKapella (Kroatien) Vom Auditor: Smutny Alois, Hauptmannauditor 1. KI. Militararzte: Stare Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Prager Paul, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Pavich Edler v. Pfauenthal, geb. 1876 in Agram Mattuschka Johann, geb. 1877 in Neuhaus (Bohmen) Frauenfeld Artur, geb. 1874 in Budweis Štabe: Bleyer Johann, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Katmuniecki Emil, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Truppenrechnungsfiihrer: Lubitz Josef, Oberleutnant- reehnungsfiihrer Glaser Othmar, Oberleutnant- rechnungsfuhrer In der Reserve: Oberleutnants: Pesdiek Andreas (verh.), B. O. Basselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Kiepach Friedrich, B. O. (verh.), B. O. Leutnants: Thomann Rudolf, Dr. d. R. Sbrizaj Johann Friedrich Wilhelm Wenedikter Richard Auerhann Edler v. Hvezdobor Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Rudholzer Wilhelm Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf (verh.) Kastner Gustav Moro Josef Schmid Friedrich Lunzer Josef Grili Karl Lainer Josef Maduschek Franz (legt 16. September die Charge nieder) Hirschfeld Leo Roshnik Rudolf, Dr. d. R. Eisendle Robert Borštnik Johann (verh.) Bulovec Anton (verh.) Wolf Anton (verh.) Gregorič Johann Ruckgaber Rudolf Formacher Edi. auf Lilienberg Rob. v. Schumi Viktor Wagner Edler v. Wagnersheim Leop. Saunik Angelo Čop Johann (verh.) Petrovčič Anton (verh.) Schmoger Josef Vodušek Theodor Dolenz Viktor Dolenz Eduard ® 253 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein Ciuha Alois Homann Augustin Tschinkel Johann Panovsky Vinzenz Koutnik Johann (verh.) Golias Heinrich Šušteršič Reinhold (verh.) Payer Karl (legt 1. November die Charge nieder) Colerus v. Geldern Artur (verh.), B. O. Meisel Wilhelm (verh.) Petrič August Schitnik Franz (verh.) Černe Josef (verh.) Globočnik Franz Frohlich Robert Goderer Albert Bockl August Millitz Rudolf Seemann Johann Rudesch Anton Pacal Franz Miihleisen Erich Kollmann Robert Luckmann Josef Ravnikar Alfons Nechi August Murnik Viktor Treo Anton Garbas Franz Petak Zdenko Hirschfeld Wilhelm Rupnik Johann, Dr. (verh.) Megner Josef,(verh.), B. O. Maurer Rudolf Aigner von Aigenhofen Oswald, Ritter Halban Gebhard Janežič Anton Wisjan Josef Kadett-Offizierstellvertreter: Hubad Matthaus Rožič Josef Bažant Johann Picek Eduard Fortič Josef Kobe Jakob Flack Augustin Menner Johann, geb. 1874 inWolfs- berg (Karnten) Zsak Friedrich, geb. 1876 in Feld- kireh (Vorarlberg) Kopper Johann, geb. 1876 in Klagen- furt Nindl Friedrich, geb. 1875 in Mili- statt Ernst Albert, geb. 1872 in Briinn Koban Franz, geb. 1875 in Bruck a. d, Mur Kadetten: Hartmann Anton Potočnik Franz Kuder Anton Poženel Johann Wagenpfeil Franz, geb. 1872 in Klagenfurt Merzinger Hugo, geb. 1874 in Blei- burg Mulej Anton, geb. 1872 in Potoke (Krain) Gregorič Viktor, geb. 1869 in Rudolf s- wert Podpečnik Anton, geb. 1866 in Veldes Rittler Alois, geb. 1872 in Wien Morandell Heinrich v., geb. 1874 in Kaltern (Tirol) Schmid Alexander v., geb. 1871 in Bruneck Plecher Karl, geb. 1873 in Wien s> 254 © Oberste: Billek - August von Auenfels Stephan, Freiherr (verh.), EKO-R. 3., FJO-R., MVK. (KD.) (Regimentskommandant, wird 10. Juli Kommandant der 48. Infanteriebrigade, 1. November Generalmajor) Buttlar zu Brandenfels genannt Treusch Richard, Freih. v., Kammerer, geb. 1848 in Pettau (verh., anhertransferiert 1. Mai 1897 vom 4. Tiroler Kaiserjagerregiment, trans- feriert 20. Mai 1898 zum Inf.-Reg. Nr. 87) Boroevič Svetozar, MVK. (KD.) (Generalstabskorps, zugeteilt 4. Mai dem 4. Korps, Kommandant des 4. Bataillons) Hanel Hugo, geb. 1847 in Briinn (anhertransferiert 10. Juli vom Inf.-Reg. Nr. 43, Regimentskommandant) Oberstleutnant: Gressel Josef (verh., Kommandant des 1. Bataillons) Majore: Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B. (wird 1. November Oberst¬ leutnant, Erg.-Bez.-Kommandant) Prašnikar Matthaus, FJO-R., MVK. (KD.), SL. am g. B. (Kommandant des 3. Bataillons) Kukič Elias (Kommandant des 2. Bataillons) Hauptleute erster Klasse: Seine kais. und konigl. Hoheit Erz- herzog Josef Ferdinand etc., geb. 1872 in Salzburg (anhertransferiert 1. November 1897 vom Inf.-Reg. Nr. 93) Kautschitsch Josef, SL. am r. B. (iiber- kompl., Stationsoffizier in Klagen- furt, iibersetzt 1. November in den Armeestand) Žagar Johann (verh.), SL. am g. B. Fladung Raimund v. (verh.) Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.) Faninger Ernst (verh.) Andrian Felix Krištof Ernst Tischina Franz Bergkessel Alois (verh., Regiments- adjutant) Konschegg Johann Colerus v. Geldern Wendelin Razlag Jakob (verh. seit 8. Janner) Siber Oskar, Freiherr v. (verh.) Hauptleute zweiter Klasse: Ellinger Franz Stainl Josef (verh.) Breindl Karl (verh.) Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.) Christianovič Konrad (verh.) Balzar Johann (verh., transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 21) Bryda Emanuel, geb. 1861 in Teltsdi (Bohmen) (anhertransferiert 1. Mai 1897 vom Inf.-Reg. Nr. 96) ® 255 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Oberleutnants: Pawlischta Franz (pens. 1. Mai) Walland Richard (transferiert 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 16) Mark v. Traisenthal Gustav (verh.) Babič Markuš (iiberkomplett), beim 13. Korps in Agram Zednik Arnold Kovačič Friedrich (verh. seit 19. Feb.) Gugenmof) Johann, Ritter v. Gruber Edi. v. Rehenburg Art. (verh.) Kruckenhauser Josef Niche Roman (verh., iiberkomplett, an d. Infanteriekadettenschule in Prag) Tambornino Ad. (verh. seit 18. Feb., Erg.-Bez.-Offizier, ubertritt 16. Okt. in die Reserve) Hemala Maximilian (Bataillonsadjut.) Prettner Adolf Lehner Johann Azzolini Franz Petermann Johann Braun Viktor (Pionier-Offizier) Mayr Martin Malcher Ferdinand (Erg.-Bez.-Offizier) Kuralt Ludwig (Bataillonsadjutant) Schaufler Albert (verh., Bataillonsadj.) Hohenberger Georg (zugeteilt 1. Nov. dem Generalštabe) Liel v. Bernstett Franz Wagner Paul (Prov.-Offizier) Wilfan Paul Leutnants: Rant Josef (Bataillonsadjutant) Junowicz Wladimir (transfer. 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 79) Galle Oskar Detela Rudolf (iibersetzt 1. Sept. zur k. k. Gendarmerie) Pfeiffer Rudolf Pinsker Wenzel (transferiert 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 81) Stohr Richard Schindler Alfred Petranovich Božo Krepi Viktor, Edler v. Voit Rudolf Habicher Julius Ogris Johann Preschern Josef Hanf Karl Spatzier Georg Bosz Franz Bartosch Johann (der Charge ver- lustig erklart 18. April) Morak Viktor Perhauz Karl Kankowsky Erwin (WG.) Griinewald Walth., geb. 1876 in Konig- gratz, f 29. Janner in Klagenfurt Hosp Wilhelm, Edler v., geb. 1877 in Lermoos (Tirol) Foschetti Hannibal, geb. 1876 in Erlau Rottl Josef Klimann Thomas Urabl Josef (transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 24) Kovačevič Franz Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav Frauenfeld Artur Claus Heinrich, geb. 1876 in Wien (transferiert 1. Janner 1899 zum Inf.-Reg. Nr. 95) Kade tt-Offizierstellvertr eter: Lagbacher Karl, geb. 1874 in Neu- markt (Steiermark) Weigmayer Heinr., geb. 18 78 in Zwittau Wohlmann Franz, geb. 1877 in Grafenstein (Bohmen) Sziics Karl, geb. 1878 in Grofjwardein Makay Geza, geb. 1879 in Budapest Schlogl Karl, geb. 1877 in Leitmeritz Maruna Josef, geb. 1878 in Cerkov (Bohmen), f 10. Mai in Klagenfurt @ 256 ® Vom Štabe: Auditor : Smutny Alois, Hauptmannauditor 1. KI. Militararzte: Wirth Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI. Bleyer Johann, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Katamuniecki Emil, Dr., Regi¬ mentsarzt 2. Ki. Kindl Wilhelm, Dr., Oberarzt Truppenrechnungsfuhrer: Chroust Wenzel, Hauptmann- redmungsftihrer 2. KI. Glaser Othmar, Oberleutnant- rechnungsfiihrer In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O. Basselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Kiepach Friedrich, B. O. (verh.), B. O. Gauser Theodor, B. O. Leutnants: Thomann Rudolf, Dr. d. R. Wenedikter Richard Auerhann Edler v. Hvezdobor Josef Knapitsch Friedrich, Edler v. Ledenig Leopold Grasselli Prokop Alber Rudolf (verh.) Kastner Gustav Moro Josef Schmid Friedrich Lunzer Josef Lainer Josef Hirschfeld Leo Eisendle Robert Borštnik Johann (verh.) Bulovec Anton (verh.) Wolf Anton (verh.) Ruckgaber Rudolf Schumi Viktor Wagner Edler v. Wagnersheim Leop. Čop Johann (verh.) Petrovčič Anton Vodušek Theodor (verh.) Dolenz Viktor Dolenz Eduard Ciuha -Alois Homann Augustin Tsdiinkel Johann Panovsky Vinzenz Koutnik Johann (verh.) Golias Heinrich Šušteršič Reinhold (verh.) Colerus v. Geldern Artur (verh.), B. O. Meisel Wilhelm (verh.) Petrič August (der Charge verlustig erklart 20. Janner) Sdiitnik Franz (verh.) Černe Josef (verh.) Globočnik Franz (iibersetzt 14. Juni in den Aktivstand der Landwehr) Frohlich Robert Goderer Albert Bockl August Millitz Rudolf (verh.) Seemann Johann Rudesdi Anton Miihleisen Erich Kollmann Robert Luckmann Josef Ravnikar Alfons Nechi August Murnik Viktor Treo Anton Garbas Franz Petak Zdenko Hirschfeld Wilhelm ® 257 ® ~vmmr 1897—1910 |Milde v. Helfenstein. Rupnik Johann Hamperl Leop., geb. 1873 in Laibach Megner Josef (verh.), B. O. Maurer Rudolf Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritter Halban Gebhard Janežič Anton Wisjan Josef Menner Johann Zsak Friedrich (der Charge verlustig erklart 15. Mai) Kopper Johann Ernst Albert Koban Franz (der Charge verlustig erklart 15. Mai) Merzinger Hugo Kadett-Offizierstellvertreter: Rožič Josef Bažant Johann Hartmann Anton, geb. 1868 in Kutten- berg (Bohmen) Picek Eduard Fortič Josef Kobe Jakob Flack Augustin Kuder Anton, geb. 1870 in St. Georgen (Steiermark) Poženel Johann, geb. 1875 in Planina (Krain) (verh.) Mulej Anton Gregorič Viktor Podpečnik Anton Rittler Alois Morandell Heinrich v. Schmid Alexander v. Plecher Karl Kadetten: Potočnik Franz Semen false Klander Karl, geb. 1872 in Podgorica (Krain) Amtmann Eugen, geb. 1878 inKlagen- furt Suppersberger Andreas, geb. 1872 in Spittal Čebašek Jakob, geb. 1873 in Flodnig (Krain) Marchart Vinzenz, geb. 1876 in Kla- genfurt Bucher August, geb. 1876 in Gmiind Zarfl Viktor, geb. 1874 in Gosel (Karnten) Hambrusch Josef, geb. 1876 in Ober- ferlach Reibnegger Georg, geb. 1874 in Stragburg (Karnten) Nagi Karl, geb. 1877 in Klagenfurt Frank Josef, geb. 1874 in St. Veit (Karnten) Ženki Josef, geb. 1876 in Riickers- dorf (Karnten) Abram Heinr., geb. 1875 in Senosetsch 1899 . Oberst: Hanel Hugo, FJO-R., MVK., SL. am g. B., KM., Jub. M. (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Gressel Edler v. Baraga Josef (verh., beurlaubt 1. September mit Wartegebiihr auf ein Jahr), f 28. Oktober in Laibach Scherer Reinhart, geb. 1846 in Liszowice (Galizien) (verh.), MVK., SL. am r. B., Jub. M. (anhertransferiert 18. Juni 1898 vom Inf.-Reg. Nr. 13, Kommandant des 4. Bataillons) Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r.B., Jub. M. (Erg.-Bez.-Kommandant) 258 ■© Majore: Prašnikar Matthaus, FJO-R., MVK. (KD.), SL. am g. B., Jub. M. (Kommandant des 3. Bataillons) Kukič Elias, Jub. M. (Kommandant des 2. Bataillons) Pohlreich Eduard (verh.), Jub. M. (anhertransferiert 1. Nov. 1898 vom Inf.-Reg. Nr. 40, Kommandant des l.Bat.) Hauptleute erster Klasse: Seine kais. und konigl. Hoheit Erz- herzog Josef Ferdinand (beurlaubt 1. Janner auf ein Jahr, transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 59) Žagar Johann (verh.), SL. am g. B., KM., Jub. M. Fladung Raimund v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.), KM., Jub. M. Faninger Ernst (verh.), KM., Jub. M. Andrian Felix, KM., Jub. M. Krištof Ernst, KM., Jub. M. (trans¬ feriert 1. Februar ins Militar- geographische Institut) Tischina Franz, Jub. M. Bergkessel Alois (verh.), Jub. M. Konsehegg Johann, Jub. M. Colerus v. Geldern Wendelin, Jub. M. Razlag Jakob (verh.), Jub. M. Siber Oskar, Freih. v. (verh.), Jub. M. Ellinger Franz, Jub. M. Stainl Josef (verh.), Jub. M. Breindl Karl (verh.), Jub. M. Zhuber v. Okrog Wilh. (verh.), Jub. M. Hauptleute zweiter Klasse: Christianovič Konrad (verh.), Jub. M. Bryda Emanuel (Reg.-Adjut.), Jub. M. Oberleutnants: Mark v. Traisenthal Gustav (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Babič Markuš, Jub. M. (iiberkompl.), beim 13. Korps in Agram Zednik Arnold, Jub. M. Kovačič Friedrich (verh., transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 41) Gugenmog Johann, Ritter v., Jub. M. Gruber Edler v. Rehenburg Artur (verh.), Jub. M. Kruckenhauser Josef, Jub. M. Niche Roman (verh.), Jub. M. (iiber- kompl., an der Infanteriekadetten- schule in Prag) Hemala Maximilian, Jub. M. Prettner Adolf, Jub. M. Lehner Joh., Jub. M. (zugeteilt 1. Nov. dem Generalštab) Azzolini Franz, Jub. M. Petermann Johann (transferiert 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 56) Braun Viktor, Jub. M. (Pionieroffizier) Mayr Martin, Jub. M. Maldier Ferdinand, Jub. M. Kuralt Ludwig, Jub. M. (Bat.-Adjut.) Schaufler Albert (verh.), Jub. M. (Bataillonsadjutant) Hohenberger Georg, Jub. M. (iiber- kompl., zugeteilt dem Generalštab) Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Wagner Paul, Jub. M. (Prov.-Offizier) Wilfan Paul, Jub. M. Rant Josef, Jub. M. (Erg.-Bez.-Offizier) Galle Oskar, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Ebert Alois, geb. 1874 in Iglau, Jub. M. Pfeiffer Rudolf, Jub. M. (Bataillons¬ adjutant) @ 259 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Leutnants: Stohr Richard, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Petranovidi Božo (transferiert l.Nov. zum Inf .-Reg-. Nr. 70) Krepi Viktor, Edler v., Jub. M. Voit Rudolf (transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 37) Habicher Julius, Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Preschern Jos. (transferiert 1. Oktober ins Militar-geographische Institut) Hanf Karl, Jub. M. Spatzier Georg, Jub. M. Bosz Franz, Jub. M. (Bat.-Adjutant) Morak Viktor, Jub. M. Perhauz Karl, Jub. M. Kankowsky Erwin (WG.) Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Foschetti Hannibal, Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav, Jub. M. Frauenfeld Artur, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., geb. 1877 in Boskowitz (Mahren), Jub. M. Silvatici Franz, Freiherr v., geb. 1876 in Salzburg, Jub. M. Pasch Edler v. Corunione Rudolf, geb. 1876 in Triest, Jub. M. Claus Heinrich, Jub. M. Lagbacher Karl, Jub. M. Weigmayer Heinrich, Jub. M. Wohlmann Franz, Jub. M. Sziics Karl, Jub. M. Makay Geza, Jub. M. Schlogl Karl, geb. 1877 in Leitmeritz, f 9. Mai in Klagenfurt Kadett-Offizierstellvertreter: Lagbadier Hugo, geb. 1875 in Neu- markt (Steiermark), Jub. M. Strzelba Alexander, geb. 1876 in Laibach, Jub. M. Zwirn Ludwig, geb. 1876 in Stoperzen (Steiermark), Jub. M. Wimmer Franz, geb. 1876 in Planina (Krain), Jub. M. Ligotzky Vinzenz, geb. 1878 inOlmiitz, Jub. M. Sellyey Emil, geb. 1880 in Bistritz (Ungarn), Jub. M. Ujhazy Alexander, geb. 1880 in Debreczin, Jub. M. Pertik Karl, geb. 1878 in Waitzen (Ungarn), Jub. M. Voin Štabe: Auditor: Smutny Alois, Hauptmannauditor 1. KI., Jub. M. Militararzte: Wirth Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Katamuniecki Emil, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI., Jub. M. Kindl Wilhelm, Dr., Oberarzt, Jub. M. Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 2. KI., Jub. M. Glaser Othmar, Oberleutnantrech- nungsfuhrer, Jub. M. •© 260 In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Kiepach Friedrich, B. O., Jub. M. Zaccaria Eugen, B. O., Jub. M. (an- hertransferiert 1. September 1898 vom bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 4) Tambornino Adolf (verh.), B. O., Jub. M. Basselli v. Siigenberg Franz, Freiherr (verh.), B. O., Jub. M. Gauser Theodor, B. O., Jub. M., Z. Jub. M. (iibertritt 31. Dezember in die nichtaktive Landwehr) Leutnants: Thomann Rudolf, Dr. d. R., Jub. M., Z. Jub. M. Alber Rudolf (verh.), Jub. M. Kastfler Gustav, Jub. M. Schmied Friedrich, Jub. M. Hirschfeld Leo, Dr. d. R., Jub. M. Eisendle Robert, Jub. M., Z. Jub. M. Borštnik Johann, Dr. (verh.), Jub. M. Bulovec Anton (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Wolf Anton (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Ruckgaber Rudolf, Jub. M. Schumi Viktor, Jub. M. Wagner Edler v. Wagnersheim Leop., v Jub. M., Z. Jub. M. Cop Johann (verh.), Jub. M. Vodušek Theodor, Dr. d. R. (verh.), Jub. M. Dolenz Viktor, Jub. M., Z. Jub. M. Dolenz Eduard, Jub. M. Ciuha Alois, Jub. M. Homann Augustin, f 12. Janner in Spodnja hudanja Tschinkel Johann, Jub. M. Panovsky Vinzenz, Jub. M. Koutnik Johann (verh.), Jub. M. Golias Heinrich, Jub. M. Šušteršič Reinhold (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Colerus v. Geldern Artur (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Meisel Wilhelm (verh.), Jub. M. Sdhifnik Frz. (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Černe Josef (verh.), Jub. M. Frohlich Robert, Jub. M. Goderer Albert, Jub. M. Bockl August, Jub. M. Millitz Rudolf (verh.), Jub. M. Seemann Johann, Jub. M. Rudesdi Anton, Jub. M. Miihleisen Eridi, Jub. M., Z. Jub. M. Kollmann Robert, Jub. M. Luckmann Josef, Jub. M. Ravnikar Alfons, Jub. M., Z. Jub. M. Nechi August, Jub. M., Z. Jub. M. Murnik Viktor, Jub. M. Treo Anton, Jub. M. Garbas Franz, Jub. M., Z. Jub. M. Petak Zdenko, Jub. M., Z. Jub. M. Hirschfeld Wilhelm, Jub. M., Z. Jub. M. Hamperl Leopold, Jub. M. Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Maurer Rudolf, Jub. M. Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritter, Jub. M. Halban Gebhard, Jub. M. Janežič Anton, Jub. M. Wisjan Josef, Jub. M. Menner Johann, Jub. M. Kopper Johann, Jub. M. Ernst Albert, Jub. M. Merzinger Hugo, Jub. M. Poženel Johann (verh.), Jub. M. Rittler Alois, Jub. M., Z. Jub. M. Morandell Heinrich v., Jub. M. Schmid Alexander v., Jub. M. Amtmann Eugen, Jub. M. Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. ® 261 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Kadett-Offizierstellvertreter: Rožič Josef, Jub. M. Bažant Johann, Jub. M. Hartmann Anton, Jub. M. Picek Eduard, Jub. M., Z. Jub. M. Fortič Josef, Jub. M. Kobe Jakob, Jub. M., Z. Jub. M. Flack Augustin, Jub. M., Z. Jub. M. Kuder Anton, Jub. M. Mulej Anton, Jub. M. Gregorič Viktor, Jub. M. Plecher Karl, geb. 1873 in Wien, Jub. M. Semen false Klander Karl, Jub. M. Suppersberger Andreas, Jub. M. Marchart Vinzenz, Jub. M. Budier August, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Reibnegger Georg, Jub. M. Frank Josef (der Charge verlustig erklart 23. Marž) Ženki Josef, Jub. M. Bauer Rudolf, geb. 1877 in Klagen- furt Kadetten: Potočnik Franz, Jub. M. Čebašek Jakob, Jub. M. Abram Heinrich, Jub. M. Neuner Julius, geb. 1876 in Klagen- furt, Jub. M. Mayer Candido de, geb. 1874 inTriest, Jub. M. Ziliotto Marcello, geb. 1876 inTriest, Jub. M. 1900 . Oberst: Hanel Hugo, FJO-R., MVK., SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Seherer Reinhard (verh.), MVK., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 4. Bataillons, wird 1. Mai Oberst) Lukane Edi. v. Savenburg Mich. (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Erg.-Bez.-Komm.) Majore: Prašnikar Matthaus, FJO-R., MVK. (KD.), SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. Kukič Elias, KM., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Ba¬ taillons, transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 16) Pohlreich Eduard (verh.), KM., Jub. M., DZ. 3. (Komman¬ dant des 1. Bataillons) Brixy Anton, geb. 1854 in Briindl (Kroatien) (verh.), SL. am r. B., KM., DZ. 3. (Kommandant des 3. Bataillons, anhertransferiert 1. Mai 1899 vom Inf.-Reg. Nr. 21) Hauptleute Žagar Johann (verh.), SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. Fladung Raimund (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (wird 1. Mai Major) Faninger Ernst (verh.), KM., Jub. M. erster Klasse: Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.), KM., Jub. M. Andrian Felix, KM., Jub. M. (trans¬ feriert 1. November als Major zum Inf.-Reg. Nr. 9) 262 ® Krištof Ernst, KM., Jub. M. (iiber- komplett), im Militar-geographisch. Institute Tischina Franz, Jub. M. Bergkessel Alois (verh.), Jub. M. Konschegg Johann, Jub. M. Colerus v. Geldern Wendelin, Jub. M. Razlag Jakob (verh.), Jub. M. Siber Oskar, Freih. v. (verh.), Jub. M. (transferiert 1. Oktober zum Inf,- Reg. Nr. 95) Ellinger Franz, Jub. M. Stainl Josef (verh.), Jub. M. Breindl Karl (verh.), Jub. M. Zhuber von Okrog Wilhelm (verh.), Jub. M. Hauptleute zweiter Klasse: Christianovič Konrad, Jub. M. Bryda Emanuel, Jub. M. (Regiments- adjutant) Kersevany August, geb. 1863 in Ranziano (Kiistenland) (verh.), Jub. M. (anhertransferiert 1. Mai 1899 vom Inf.-Reg. Nr. 43) Mark v. Traisenthal Gustav (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Schneeweis Alb., geb. 1866 in Zisters- dorf (N.-Osterr.), Jub. M. (anhertr. l.Mai 1899 vom Inf.-Reg. Nr. 58) Babič Markuš, Jub. M. (iiberkompl.), beim 13. Korps in Agram Oberleutnants: Zednik Arnold, Jub. M. (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 88) Gugenmog Johann, Ritter v., Jub. M. (transf. 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 95) Gruber Edler v. Rehenberg Artur, (verh.), Jub. M. Kruckenhauser Josef, Jub. M. Niche Roman (verh.), Jub. M. (iiber- komplett, bis 1. September Lehrer an der Kadettenschule in Lemberg) Hemala Maximilian, Jub. M. Prettner Adolf, Jub. M. (legt 1. Dez. die Charge nieder) Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl., zugeteilt beim Generalštabe) Azzolini Franz, Jub. M. Braun Viktor, Jub. M. Mayr Martin, Jub. M. Malcher Ferdinand, Jub. M. Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Hohenberger Georg, Jub. M. (wird 1. November Hauptmann im Ge¬ neralštabe) Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Wagner Paul, Jub. M. (Prov.-Offizier) Wilfan Paul, Jub. M. (seit 1. Sept. Lehrer an der Kadettensdiule in Strag) Rant Josef, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Galle Oskar, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer Rudolf, Jub. M. Stohr Richard, Jub. M. (Bat.-Adjut.) Gartner Franz, geb. 1873 in Tfiblitz (Bohmen), Jub. M. (anhertr. 1. Mai 1899 vom Inf.-Reg. Nr. 9) Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Viktor, Edi. v., Jub. M. (Pionier- Offizier) Leutnants: Habičher Julius, Jub. M. Presdiern Josef, Jub. M. (iiberkompl.), Ogris Johann, Jub. M. im Militar-geographischen Institute Hanf Karl, Jub. M. (Bataillonsadjut.) Spatzier Georg, Jub. M. (Bat.-Adjut.) @ 263 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Bosz Franz (verh. seit 1. Nov.), Jub. M. Morak Viktor, Jub. M. Perhauz Karl, Jub. M. Kankowsky Erwin, Jub. M. (WG.) Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Foschetti Hannibal, Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. (Bat.-Adjutant) Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh. seit 26. November), Jub. M. Frauenfeld Artur, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. Pasdi Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M. Wei§mayer Heinrich, Jub. M. Wohlmann Franz, Jub. M. Lagbaeher Karl, Jub. M. (ubertritt 1. Dezember in die Rechnungs- kontrollsbranche) Sziics Karl, Jub. M. (transfer. 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 19) Makay Geza, Jub. M. Lukane Edler v. Savenburg Rudolf, geb. 1879 in Kreutz (Krain) (aus- gemustert 18. August 1899 aus Wiener-Neustadt) Lagbacher Hugo, Jub. M. Strzelba Alexander, Jub. M. Zwirn Ludvvig, Jub. M. Wimmer Franz, Jub. M. Ligotzky Vinzenz, Jub. M. Sellyey Emil, Jub. M. Ujhazy Alexander, Jub. M. Pertik Karl, Jub. M. Kadett-Offizierstellvertreter: Houška Zdenko, geb. 1879 in Melnik Šperk Josef, geb. 1881 in Alt-Ohnislau (Bohmen) Ghelleri Maximilian, geb. 1880 in Wiener-Neustadt Kanovich Alexander, geb. 1881 in Tyrnau Cseffalvay Lehel v., geb. 1880 in Klobusicz (Ungarn) Wocher Franz v., geb. 1880 in Innsbruck Vom Štabe: Auditor: Redi Eduard, Hauptmannauditor 1. KI., Jub. M. Militararzte: Wirth Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Katamuniecki Emil, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI., Jub. M. Widder Adolf, Dr., Oberarzt, Jub. M. Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 2. KI., Jub. M., DZ. 2. Glaser Othmar, Oberleutnantrech- nungsfiihrer, Jub. M. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O., Jub. M., Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Basselli v. Siigenberg Franz, Freiherr Kiepach Friedr. (verh.), B. O., Jub. M. (verh.), B. O., Jub. M. ® 264 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Leutnants: Thomann Rudolf, Dr. d. R., Jub. M., Z. Jub. M. Eisendle Robert (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Borštnik Johann, Dr. (verh.), Jub. M. Bulovec Anton (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Wolf Anton (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Ruckgaber Rudolf, Jub. M. Schumi Viktor, Jub. M. Wagner Edler v. Wagnersheim Leop., Jub. M., Z. Jub. M. Čop Johann (verh.), Jub. M. Vodušek Theodor, Dr. d. R. (verh.), Jub. M. Dolenz Viktor, Jub. M., Z. Jub. M. Dolenz Eduard, Jub. M. Ciuha Alois, Jub. M. Tschinkel Johann, Jub. M. Panovsky Vinzenz, Jub. M. Koutnik Johann (verh.), Jub. M. Golias Heinrich, Jub. M. Šušteršič Reinhold (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Colerus v. Geldern Artur (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Sdiitnik Franz (verh.), Jub. M., v Z. Jub. M. Černe Franz (verh.), Jub. M. Frohlich Robert, Jub. M. Goderer Albert, Jub. M. Bockl August (verh.), Jub. M. Millitz Rudolf (verh.), Jub. M. Seemann Johann, Jub. M. Rudesch Anton, Jub. M. Miihleisen Erich, Jub. M., Z. Jub. M. Kollmann Robert, Jub. M. Luckmann Josef, Jub. M. Ravnikar Alfons, Jub. M., Z. Jub. M. Neehi August, Jub. M., Z. Jub. M. Murnik Viktor, Dr. d. R., Jub. M. Treo Anton, Jub. M. Garbas Franz, Jub. M., Z. Jub. M. Petak Zdenko, Jub. M., 'Z. Jub. M., t 1. Juni in Modling Hirsdifeld Wilhelm, Jub. M., Z. Jub. M. Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Maurer Rudolf, Jub. M. Aigner v. Aigenhofen Osvvald, Ritter, Jub. M. Halban Gebhard, Jub. M. Janežič Anton, Jub. M. Wisjan Josef, Jub. M. Menner Johann, Jub. M. Kopper Johann, Jub. M. Ernst Albert, Jub. M. Merzinger Hugo, Jub. M. Poženel Johann (verh.), Jub. M. Rittler Alois (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Morandell Heinrich v., Jub. M. Schmid Alexander v., Jub. M. Amtmann Eugen, Jub. M. Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. Rožič Josef, Jub. M. Fortič Josef, Jub. M. Mulej Anton, Jub. M. Ženki Josef, Jub. M. Kadett-Offizierstellvertreter: Bažant Johann, Jub.M. Picek Eduard, Jub. M., Z. Jub. M. Kobe Jakob, Jub. M., Z. Jub. M. Flack Augustin, Jub. M., Z. Jub. M. Potočnik Franz, Jub. M. Kuder Anton, Jub. M. Gregorič Viktor, Jub. M. Plecher Karl, Jub. M. Semen false Klander Karl, Jub. M. Suppersberger Andreas, Jub. M. •si 265 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Mardiart Vinzenz, Jub. M. (der Charge verlustig erklart 12. Februar) Bucher August, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Reibnegger Georg, Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer Candido de, Jub. M. Ziliotto Marcello, Jub. M. Kadetten: Čebašek Jakob, Jub. M. Abram Heinrich, Jub. M. Fischer Josef, geb. 1878 in Falkenau (Bohmen), Jub. M. Seunig Vinzenz, geb. 1875 in Lai- bach, Jub. M. Henschel Hugo, geb. 1875 in Wien, Jub. M. Perne Ignaz, geb. 1876 in Neumarktl (Krain), Jub. M. Triller Leo, geb. 1877 in Proskers- dorf (Steiermark), Jub. M. Vajda Franz, geb. 1876 in Steindorf (Steiermark), Jub. M. Merk Otto, geb. 1873 in Laibaeh, Jub. M., Z. Jub. M. 1901 . Oberste: Hanel Hugo, FJO-R., MVK., SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regimentskommandant) Scherer Reinhart v. (verh.), MVK., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 29) Oberstleutnants: Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Erg.- Bez.-Kommandant) Majore: Prašnikar Matthaus, FJO-R., MVK. (KD.), SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ.3. (Kommandant des 4. Bataillons, wird 1. Mai Oberstleutnant, 1. September pens.) Pohlreidi Eduard (verh.), KM., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons) Brixy Anton (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ.3. (Kom¬ mandant des 3. Bataillons) Fladung Raimund v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bataillons) Hauptleute Žagar Johann (verh.), SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. Zadurovič Ludomir, Ritter v. (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M. (wird 1. November Major) Faninger Ernst (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M. erster Klasse: Krištof Ernst, KM., Jub. M. (iiberk.), beim Militar-geograph. Institute Tischina Franz, Jub. M. Bergkessel Alois (verh.), Jub. M. Konschegg Johann, Jub. M. Colerus v. Geldern Wendelin, Jub. M. Razlag Jakob (verh.), Jub. M. © 266 © 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. Ellinger Franz, Jub. M. Morton Friedrich, geb. 1862 in Saras- dorf (Niederosterr.) (verh.), Jub. M. (anhertransferiert 1. Nov. 1900 vom 19. Jagerbataillon) Stainl Josef (verh.), Jub. M. Breindl Karl (verh.), Jub. M. Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.), Jub. M. Christianovič Konrad (verh.), Jub. M. Bryda Emanuel (verh.), Jub. M. Hauptleute zweiter Klasse: Kersevany August (verh.), Jub. M. Mark v. Traisenthal Gustav (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Schneeweis Albin, Jub. M. (Regiments- adjutant) Babič Markuš, Jub. M. (iiberkompl.), beim 13. Korps in Agram Heller Wolfgang, geb. 1870 in Wien, Jub. M. (anhertransferiert 1. Nov. 1900 vom Inf.-Reg. Nr. 18, war Brigade-Generalstabs-Offizier) Oberleutnants: Gruber Edler v. Rehenburg Artur (verh.), Jub. M. (transferiert l.Mai zum Inf.-Reg. Nr. 55) Kruckenhauser Josef, Jub. M. (trans¬ feriert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 92) Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Hemala Maximilian, Jub. M. Lesczuk Alois, geb. 1868 in Wien, Jub. M. (anhertransferiert 1. Nov. 1900 vom Inf.-Reg. Nr. 45) Lehner Johann, Jub. M. Azzolini Franz, Jub. M. Braun Viktor (verh.), Jub. M. Mayr Martin, Jub. M. (Prov.-Offizier) Malcher Ferdinand, Jub. M. Kuralt Ludvvig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. (uberkompl., an der Infanteriekadettenschule in Strag) Rant Josef, Jub. M. (Erg.-Bez.-Offizier) Galle Oskar, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer Rudolf, Jub. M. Stohr Richard, Jub. M. (iibertritt in die Reserve) Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Viktor, Edi. v., Jub. M. (Pionier- Offizier) Habicher Julius, Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Preschern Josef, Jub. M. (iiberkompl., bis 20. April im Militar-geograph. Institute, transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 54) Hanf Karl, Jub. M. Spatzier Georg, Jub. M. Leutnants: Bosz Franz (verh.), Jub. M. Morak Viktor, Jub. M. PerhaUz Karl, Jub. M. (Bat.-Adjut.) Kankowsky Emin, Jub. M- (WG.) Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Foschetti Hannibal, Jub. M. (wird 1. Nov. Truppenrechnungsfiihrer) Rett! Josef, Jub. M. Klimann Thomas, Jub. M. (Bat.-Adjut.) Kovačevič Franz, Jub. M. @ 267 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. Frauenfeld Artur, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. (Bataillonsadjutant) Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. Pasch Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M. Weigmayer Heinridi, Jub. M. Wohlmann Franz, Jub. M. Makay Geza, Jub. M. Lukane Edler v. Savenburg Rudolf Lagbacher Hugo, Jub. M. (Bat.-Adjut.) Strzelba Alexander, Jub. M. Zwirn Ludwig, Jub. M. Wimmer Franz, Jub. M. Ligotzky Vinzenz, Jub. M. Sellyey Emil, Jub. M. Ujhazy Alexander, Jub. M. Pertik Karl, Jub. M. Houška Zdenko Šperk Josef Ghelleri Maximilian Kanovich Alexander Wocher Franz v. Kadett-Of fizierstellvertreter: Cseffalvay Lehel v. Giurovieh Nikolaus, geb. 1879 in Perzagno (Dalmatien) Klein Rudolf, geb. 1880 in Postelberg (Bohmen) Gressel Karl, geb. 1880 in Treffen (Krain) Draskovich Friedrich, geb. 1880 in Dugoselo (Kroatien) Pakič Leo, geb. 1881 in Laibadi Vom Štabe: Egger Erich, Dr., Regimentsarzt 2. KL, Jub. M. Truppenredmungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 2.K1., Jub.M., DZ. 2. Glaser Othmar, Oberleutnantrech- nungsfiihrer, Jub. M. Ušeničnik Jos., Leutnantrechnungs- fiihrer, Jub. M., DZ. 2. In der Reserve: Oberleutnants: Pesdiek Andreas (verh.), B. O., Jub. M., Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Basselli v. Siigenberg Franz (verh.), Kiepach Friedrich (verh.), B. O., Jub.M. B. O., Jub. M. Leutnants : Vodušek Theodor, Dr. d. R., Jub. M. Tschinkel Johann, Dr. d. Ph., Jub. M. Dolenz Viktor, Jub. M., Z. Jub. M. Koutnik Johann, Jub. M. Dolenz Eduard, Jub. M. Golias Heinridi, Jub. M. Ciuha Alois, Jub. M. Šušteršič Reinhold, Jub. M., Z. Jub. M. Auditor: Redi Eduard, Hauptmannauditor 1. KL, Jub. M. Militararzte: Wirth Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KL, Jub. M. Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 1. KL, Jub. M. Katamuniecki Emil, Dr., Regiments- ® 268 ® Colerus v. Geldern Artur (verh.), B.O., Jub. M., Z. Jub. M. Schitnik Franz, Jub. M., Z. Jub. M. Černe Josef (verh.), Jub. M. Frohlich Robert, Jub. M. Goderer Albert (verh.), Jub. M. Bockl August (verh.), Jub. M. Millitz Rudolf (verh.), Jub. M. Seemann Johann, Jub. M. Rudeseh Anton (verh.), Jub. M. Miihleisen Erieh, Dr. d. R., Jub. M., Z. Jub. M. Kollmann Robert, Jub. M. Luckmann Josef, Jub. M. Ravnikar Alfons, Jub. M., Z. Jub. M. Nechi August, Jub. M., Z. Jub. M. Murnik Viktor, Dr. d. R., Jub. M. Treo Anton, Jub. M. Garbas Franz, Jub. M., Z. Jub. M. Hirschfeld Wilhelm, Jub. M., Z. Jub. M. Hamperl Leopold, geb. 1873 in Lai- bach, Jub. M., Z. Jub. M. Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Maurer Rudolf, Dr. d. R., Jub. M. Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritter, Jub. M. Halban Gebhard, Jub. M: Janežič Anton, Jub. M. Menner Johann, Jub. M. Kopper Johann, Jub. M. Ernst Albert, Jub. M. Merzinger Hugo, Jub. M. Poženel Johann (verh.), Jub. M. Rittler Alois(verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Morandell Heinrich v., Jub. M. Schmid Alexander v., Jub. M. Amtmann Eugen, Jub. M. Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. Rožič Josef, Jub. M. Fortič Josef, Jub. M. Mulej Anton, Jub. M. Ženki Josef (verh.), Jub. M. Potočnik Franz, Jub. M. Suppersberger Andreas, Jub. M. Bucher August (verh.), Jub. M. Reibnegger Georg, Jub. M. Abram Heinrich, Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer Candido de, Jub. M. Fischer Josef, Jub. M. Henschel Hugo, Jub. M. Kadett-Offizierstellvertreter: Kobe Jakob, Jub. M., Z. Jub. M. Flack Augustin, Jub. M., Z. Jub. M. Kuder Anton, Jub. M. Plecher Karl, Jub. M. Semen false Klander Karl, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Ziliotto Marcello, Jub. M. Seunig Vinzenz, Jub. M. Perne Ignaz, Jub. M. Triller Leo, Jub. M. Vajda Franz, Jub. M. Kadetten : Merk Otto, geb. 1873 in Adelsberg, Jub. M. Lessiak Primus, geb. 1878 in Kosten- berg (Karnten), Jub. M. Rock Adolf, geb. 1877 in Innsbruck, Jub.-M. Canetti Hermann, geb. 1876 in Gorz, Jub. M. Brettel Josef, geb. 1874 in Praehatitz, Jub. M. Ebenspanger Oskar, geb. 1879 in Sleining (Ungarn), Jub. M. Gobanz Hubert, geb. 1879 in Klagen- furt, Jub. M. Pukšič Franz, geb. 1878 in Selzaberg (Steiermark), Jub. M. © 269 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Dorflinger Friedrich, geb. 1879 in Klagenfurt, Jub. M. Gabroušek Johann, geb. 1877 in Oberlaibach, Jub. M. Jereb Franz , geb. 1875 in Vodice ‘■(Krain), Jub. M. Moratti Karl de, geb. 1877 in Isola (Istrien), Jub. M. Manner Franz, geb. 1877 in St. Johann am Bruckel (Karnten), Jub. M. Lucerna Roman, geb. 1877 in Waras- din, Jub. M. Kobler Otto, geb. 1876 in St. Michael- Stopič (Krain), Jub. M. Meingast Friedrich, geb. 1880 in Klagenfurt, Jub. M. Buffa F erdinand, Freiherr v., geb. 1877 in Telove (Tirol), Jub. M. 1902 . Oberst: Hanel Hugo, FJO-R., MVK., SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regimentskommandant) Oberstleutnants: Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ.3. (Erg.- Bez.-Kommandant) Mehlem Emin, Ritter v., geb. 1846 in Lemberg (verh.), MVK., STM. 2., KM., Jub. M., DZ. 3. (anhertransferiert 1. November 1901) Majore: Pohlreich Eduard (verh.), KM., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons) Brixy Anton (verh.), MVK., SL. am r. B., Jub.M., DZ. 3. (Kommandant des 3. Bataillons) Fladung Raimund v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bataillons) Zadurowicz Ludomir, Ritter v. (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M. (Kommandant des 4. Bataillons) Hauptleute Žagar Johann (verh.), SL. am g. B., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. Faninger Ernst (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M. (wird 1. Nov. Major ) Krištof Ernst, KM., Jub. M. (iiber- kompl.), beim Milit.-geogr. Institute Tischina Franz, SL. am r. B., Jub. M. Bergkessel Alois (verh.), Jub. M. (iiberkompl., an der Infanterie- kadettenschule in Innsbruck) Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. Colerus v. Geldern Wendelin, Jub. M. Razlag Jakob (verh.), Jub. M. Ellinger Franz, Jub. M. Morton Friedrich (verh.), Jub. M. erster Klasse: Stainl Josef (verh.), Jub. M. Breindl Karl (verh.), Jub. M. Zhuber v. Okrog Wilh. (verh.), Jub. M. Raimann Karl, geb. 1863 in Dorn- feld (Galizien), Jub. M. (anhertrans¬ feriert 1. November 1901 vom Inf.-Reg. Nr. 9) Christianovič Konrad (verh.), Jub. M. Bryda Emanuel (verh.), Jub. M. Kersevany August (verh.), Jub. M. Mark v. Traisenthal Gustav (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Schneeweis Albin, Jub. M. (Reg.-Adj.) Babič Markuš, Jub. M. (iiberkompl.), beim 13. Korps in Agram @ 270 -s 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. Hauptleute zweiter Klasse: Niche Roman Jub. M. (verh.), SL. ara r. B., Heller Wolfgang, Jub. M. Hemala Maximilian, Jub. M. Oberleutnants: Skulina Viktor, geb. 1867 in Pudlau (Schlesien), Jub. M. (anhertrans- feriert 1. Mai 1901 vom Inf.-Reg. Nr. 55, seit 9. April 1902 als Deserteur in gerichtlicher Unter- suchung) Lesczuk Alois, Jub. M. (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 42) Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl.), beim Militar-geograph. Institute Azzolini Franz, Jub. M. Fidrmuc Johann, geb. 1868 in Strag- nitz (Mahren), Jub. M. (anhertrans- feriert 1. Mai 1901 vom Inf.-Reg. Nr. 58) Wejmann Adolf, geb. 1869 in Prag, Jub. M. (anhertransferiert 1. Mai 1901 vom Inf.-Reg. Nr. 90) Braun Viktor (verh.), Jub. M. Mayr Martin, Jub. M. Maldier Ferdinand, Jub. M. Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. (iiberkompl., an der Infanteriekadettenschule in Strag) Rant Josef, Jub. M. Gaile Oskar, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer Rudolf, Jub. M. Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Viktor, Edi. v., Jub. M. (Pionier- Offizier) Habicher Julius, Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Hanf Karl, Jub. M. (1. November zu- geteilt dem Generalštabe) Spatzier Georg, Jub. M. (1. November zugeteilt dem Generalštabe) Bosz Franz (verh.), Jub. M. Morak Viktor, Jub. M. (Prov.-Offizier) Perhauz Karl, Jub. M. (Bataillons- adjutant) Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. Klimann Thomas, Jub. M. (Bat.-Adj.) Kovačevič Franz, Jub. M. Leutnants: Kankowsky Erwin, Jub. M. (WG.) Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. Pasch Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M. (Bataillonsadjutant) Weigmayer Heinrich, Jub. M. Wohlmann Franz, Jub. M. Makay Geza, Jub. M. Lukane Edler v. Savenburg Rudolf Lagbacher Hugo, Jub. M. (Bat.-Adjut.) Strzelba Alexander, Jub. M. Zwirn Ludwig, Jub. M. (Erg.-Bez.- Offizier) Wimmer Franz, Jub. M. Ligotzky Vinzenz, Jub. M. Sellyey Emil, Jub. M. Ujhazy Alexander, Jub. M. Pertik Karl, Jub. M. Temmel Karl, Jub. M. Houška Zdenko © 271 ® 1897 — 1910 Milde v, Helfenstein, Šperk Josef Ghelleri Maximilian Kanovich Alexander Wocher Franz v. GiurovichlNikolaus Klein Rudolf Gressel Karl Draskovich Friedrich Pakič Leo Kadett-Offizierstellvertreter: Cseffalvay Lehel v. Stopanek Jaroslav, geb. 1882 in Prismek (Mahren) Schenker Zoltan, geb. 1880 in Grog- wardein Czumpelik^Emil, geb. 1879 in Iglau Toth Maximilian, geb. 1880 in Fiinf- kirdien Nowotny Stanislaus, geb. 1880 in Rzeszow Doskočil Kornel, geb. 1881 in Buda- pest Magazinsoffizier: Ehmann Karl, Hauptmann 1. KI. (Ruhestand), KM., Jub. M., DZ. 3. Vom Štabe: Auditor: Redi Eduard, Hauptmannauditor 1. Ki., Jub. M. Militararzte: Wirth Anton, Dr., Regimentsarzt 1. KI., GVK. m. Kr., Jub. M. Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Egger Erich, Dr., Regimentsarzt 2. KI., Jub. M. Skopal Franz, Dr., Oberarzt Truppenrechnungsfuhrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsftihrer l.KL, Jub.M., DZ.2. Glaser Othmar, Oberleutnantrech- nungsfiihrer, Jub. M. Ušeničnik Jos., Leutnantrechnungs- fiihrer, Jub. M., DZ. 2. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O., Jub. M., Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Stohr Richard, B. O., Jub. M. Kiepadi Friedr. (verh.), B. 0., Jub. M. Leutnants: Colerus v. Geldern Artur (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Černe Josef, Jub. M. Frohlich"Robert, Jub. M. Goderer Albert, Jub. M. Bockl August, Jub. M. Millitz Rudolf, Jub. M. Seemann Johann, Jub. M. Rudesdi Anton, Jub. M. Miihleisen Erich, Dr. d. R., Jub. M., Z. Jub. M. Kollmann Robert, Jub. M. Luckmann Josef, Jub. M. Ravnikar Alfons, Jub. M., Z. Jub. M. Nedii August, Jub. M., Z. Jub. M. Murnik Viktor, Dr. d. R., Jub. M. e> 272 E) Treo Anton, Jub. M. Garbas Franz, Jub. M., Z. Jub. M. Hirschfeld Wilhelm, Jub. M., Z. Jub. M. Hamperl Leopold, Jub. M., Z. Jub. M. Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Maurer Rudolf, Dr. d. R., Jub. M. Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritter, Jub. M. Halban Gebhard, Jub. M. Janežič Anton, Jub. M. Menner Johann, Jub. M. Kopper Johann, Jub. M. Ernst Albert, Jub. M. Poženel Johann (verh.), Jub. M. Rittler Alois (verh.), Jub. M., Z. Jub.M. Morandell Heinrich v., Jub. M. Schmid Alexander v., Jub. M. Amtmann Eugen, Jub. M. Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. Fortič Josef, Jub. M. Mulej Anton, Dr. d. R., Jub. M. Ženki Josef (verh.), Jub. M. Potočnik Franz (verh.), Jub. M. Suppersberger Andreas, Jub. M. Bucher August (verh.), Jub. M. Reibnegger Georg, Jub. M. Abram Heinrich, Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer Candido de, Jub. M. Fischer Josef, Jub. M. Henschel Hugo, Jub. M. Perne Ignaz (verh.), Jub. M. Merk Otto, Jub. M. Lessiak Pritnus, Jub. M. Canetti Hermann (verh.), Jub. M. Fodinger Oskar, geb. 1873 in Linz Heg Adolf, geb. 1877 in Wien Kadett-Offizierstellvertreter: Kobe Jakob, Jub. M., Z. Jub. M. Flak Augustin, Jub. M., Z. Jub. M. Kuder Anton, Jub. M. Plecher Karl, Jub. M. Semen false Klander Karl, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Ziliotto Marcello, Jub. M. Seunig Vinzenz, Jub. M. Triller Leo, Jub. M. Vajda Franz, Jub. M. Ebenspanger Oskar, Jub. M. Gobanz Hubert, Jub. M. Pukšič Franz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Jub. M. Gabroušek Johann, Jub. M. Jereb Franz, Jub. M. Moratti Karl de, Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Lucerna Roman, Jub. M. Kobler Otto, Jub. M. Meingast Friedrich, Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Kadetten: Rock Adolf, Jub. M. Pitter Hermann, geb. 1877 in Wien Vodušek Heinrich, geb. 1875 in Maria Rast (Steiermark) Heise Friedrich, geb. 1879 in Nachod Schegula Franz, geb. 1878 in Slom- dorf (Steiermark) Frank Josef, geb. 1880 in Klagenfurt Vogel Albin, geb. 1876 in Klagenfurt Hofbauer Robert, geb. 1879 in Unhoscht Cyvin Paul, geb. 1877 in Kolin Arztmann Franz, geb. 1880 in Augs- dorf (Karnten) Sorko Emil, geb. 1879 in Klagen¬ furt @ 273 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. 1903 . Oberste: Hanel Hugo, EKO-R. 3., FJO-R., MVK., SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regimentskommandant) Botič Joachim, geb. 1856 in Plašky (Kroatien) (verh.), MVK., KM., Jub. M., DZ. 3. (anhertransferiert 1. Nov, vom Inf.-Reg. Nr. 76) Oberstleutnants: Lukane Edler v. Savenburg Michael (verh.), MVK. (KD.), SL. am g. B., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Erg,- Bez.-Kommandant, pens. 1. Mai) Kraus-Elislago Heinridi, geb. 1862 in Koniggratz (verh.), EKO-R. 3., MVK., Jub. M. (Generalstabskorps, Komman- dant des 4. Bataillons, anhertransferiert 12. April 1902) Majore: Pohlreidi Eduard (verh.), KM., Jub. M., DZ. 3. (1. Juli mit Wartegebiihr beurlaubt auf ein Jahr) Brixy Anton (verh.), MVK., SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons) Fladung Raimund v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bataillons) Faninger Ernst (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 3. Bataillons, transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 92) Hauptleute Žagar Johann (verh.), SL. am g. B., SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. Krištof Ernst, KM., Jub. M. (WG.) Tischina Franz, SL. am r. B., Jub. M. Bergkessel Alois (verh.), Jub. M. (iiberkomplett, Kommandant der Infanteriekadettenschule in Inns¬ bruck) Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. Colerus von Geldern Wendelin, Jub. M. Razlag Jakob (verh.), Jub. M. Ellinger Franz, Jub. M. Morton Friedrich (verh.), Jub. M. Stainl Josef (verh.), Jub. M. Breindl Karl (verh.), Jub. M. Zhuber v. Okrog Wilhelm (verh.), Jub. M. (transferiert 1. November zum Inf .-Reg. Nr. 10) erster Klasse: Huna Artur, geb. 1862 in Prag (verh.), Jub. M. Balzar Johann, geb. 1863 in Blei- berg (verh.), Jub. M. (anhertrans¬ feriert 1. April 1902) Raimann Karl, Jub. M. (WG.) Christianovič Konrad (verh.), Jub. M. (WG.) Cantarutti Johann, geb. 1860 in Campolongo (verh.), Jub. M. (anher ¬ transferiert 1. Mai 1902 vom Inf.- Reg. Nr. 33) Bryda Emanuel (verh.), Jub. M. Kersevany August (verh.), Jub. M. Mark v. Traisenthal Gustav (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Schneevveis Albin, Jub. M. Babič Markuš, Jub. M. (iiberkomplett), beim 13. Korps in Agram ® 274 @ 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Hauptleute zweiter Klasse: Heller Wolfgang, Jub. M. (wird l.Mai Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Hauptmann im Generalštabe) Jub. M. (uberkomplett, in der Inf.- Hemala Maximilian, Jub. M. Kadettensdiule in Konigsfeld) Oberleutnants: Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl.), im Militar-geographischen Institute Azzolini Franz, Jub. M. (Regiments- adjutant) Tisch Hugo, geb. 1870 in Radautz (verh.), Jub. M. (anhertransferiert 1. Mai 1902 vom Inf.-Reg. Nr. 95) Fidrmuc Johann, Jub. M. Wejmann Adolf, Jub. M. Braun Viktor (verh.), Jub. M. Mayr Martin, Jub. M. Malcher Ferdinand, Jub. M. Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Holzner Hermann, geb. 1870 in Linz, Jub. M. Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. (uberkomplett, an der Infanteriekadettenschule in Strag) Rant Josef, Jub. M. Galle Oskar, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer v. Inberg Rudolf, Jub. M. Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Viktor, Edi. v., Jub. M. (Pionier- Offizier) Habicher Julius, Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Hanf Karl, Jub. M. (uberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe) Spatzier Georg, Jub. M. (iiberkompl., zugeteilt dem Generalštabe) Bosz Franz (verh.), Jub. M. Morak Viktor, Jub. M. (Prov.-Offizier) Perhauz Karl, Jub. M. (Bat.-Adjutant) Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. (Bat.-Adj.) Pavidi Edler v. Pfauenthal Gustav, Jub. M. (Bataillonsadjutant) Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. Pasch Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M. Leutnants: Weigmayer Heinrich, Jub. M. Wohlmann Franz, Jub. M. Makay Geza, Jub. M. (uberkomplett), im Militar-geographischen Institute Lukane Edler v. Savenburg Rudolf Lagbacher Hugo, Jub. M. (Bat.-Adj.) Strzelba Alexander, Jub. M. Zwirn Ludwig, Jub. M. (Erg.-Bez.- Offizier) Wimmer Franz, Jub. M. (transferiert 1. November zum 9. Div.-Art.-Reg.) Ligotzky Vinzenz, Jub. M. Sellyey Emil, Jub. M. Ujhazy Alexander, Jub. M. (transf. 1. Mai zum 13. Div.-Art.-Reg.) Pertik Karl, Jub. M. Temmel Karl Houška Zdenko Šperk Josef Ghelleri Maximilian Kanovi* Alexander Woeher Franz v. ® 275 ® 1897—1910 Milde v. Helfenstein. Lukane Edler v. Savenburg' Anton, geb. 1882 in Kreutz (Krain) Vallon Eugen, geb. 1882 in Gorz Giurovich Nikolaus Klein Rudolf Gressel Karl Draskovich Friedrich Pakič Leo Cseffalvay Lehel v. Stepanek Jaroslav Sdienker Zoltan Czumpelik Emil Toth Maximilian Nowotny Stanisl. ftransferiert 1. Mai zum Inf.-Reg'. Nr. 80) Doskočil Kornel Brunar Josef, geb. 1881 inKlagenfurt Kadett-Offizierstellvertreter: Juhasz v. Mezo-Csath Stephan, geb. Raslič Georg, geb. 1881 in Otočac 1883 in Alcsuth (Ungarn) Rauscher v. Stainberg August, geb. Perhauz Franz, geb. 1882 in Naklo 1883 in Villach (Kiistenland) Kadett: Tanosa Adalbert, geb. 1881 in Nagy-Koros (Ungarn) Magazinsofnzier: Ehmann Karl, Hauptmann 1. KI. a j-i Vom Auditor: Seyfried Kamil, Hauptmannauditor 2. KI., Jub. M. Militararzte: Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Skopal Franz, Dr., Oberarzt Kutta Friedrich, Dr., Oberarzt (Ruhestand), KM., Jub. M., DZ. 3. Štabe : Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmann- rechnungsfiihrer 1. KL, Jub. M., DZ. 2. Glaser Othmar, Oberleutnant- rechnungsfiihrer,. Jub. M. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O., Jub. M., Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Stohr Richard, B. O., Jub. M. Kiepach Friedr. (verh.), B. O., Jub. M. Leutnants: Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Maurer Rudolf, Dr. d. R., Jub. M. Aigner v. Aigenhofen Oswald, Ritt., Jub. M. Halban Gebhard, Jub. M. Menner Johann, Jub. M. Kopper Johann, Jub. M. Ernst Albert, Jub. M. Poženel Johann (verh.), Jub. M. Morandell Heinrich v., Jub. M. Amtmann Eugen, Jub. M. ® 276 ® Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. Mulej Anton, Dr. d. R., Jub. M. Ženki Josef (verh.), Jub. M. Suppersberger Andreas, Jub. M. Budier August (verh.), Jub. M. Reibnegger Georg (verh.), Jub. M. Abram Heinrich, Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer Candido de, Jub. M. Fischer Josef, Jub. M. Henschel Hugo, Jub. M. Perne Ignaz (verh.), Jub. M. Merk Otto, Jub. M., Z. Jub. M. Lessiak Primus, Jub. M. Canetti Hermann (verh.), Jub. M. Fodinger Oskar Heg Adolf Dapra Giuseppe, geb. 1873 in Moena (Tirol) (verh.), Jub. M. Candusso Hermann, Jgeb. 1876 in Triest, Jub. M., Z. Jub. M. Steindl Franz, geb. 1875 in Lospitz (Mahren), Jub. M. Ziliotto Marcello, Jub. M. Seunig Vinzenz, Jub. M. Triller Leo, Jub. M. Slucca Adolfo, Dr. d. R., geb. 1874 in Male (Tirol), Jub. M. Ferrari Eduard de, geb. 1874 in Denno (Tirol), Jub. M. Rock Adolf, geb. 1877 in Innsbruck, Jub. M. Blassuthy Erwin, geb. 1877 in Triest, Jub. M. Ebenspanger Oskar, Jub. M. (trans- feriert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 44) Santler Frz., geb. 1880 in Radenthein (Karnten) Kadett-Offizierstellvertreter : Kuder Anton, Jub. M. Plecher Karl, Jub. M. Semen false Klander Karl, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Vajda Franz, Jub. M. Gobanz Hubert, Jub. M. Pukšič Franz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Jub. M. Jereb Franz, Jub. M. Moratti Karl de, Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Lucerna Roman, Jub. M. Kohler Otto, Jub. M. Meingast Friedrich, Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Pitter Hermann Vodušek Heinrich Heise Friedrich Flora Steph., geb. 1880 in Ronaszek (Ungarn) (transferiert 1. November zur Honved) Zimmany Ernst, geb. 1879 in Briix Schegula Franz Frank Josef Vogel Albin, Dr. d. R. Hofbauer Robert Cyvin Paul Arztmann Franz Sarko Emil Riedmann Matthaus, geb. 1877 in Brixen, Jub. M. Kadetten: Počkar Lorenz, geb. 1877 in Slavina (Krain), Jub. M. Peter Karl, geb. 1877 in Litschau (Niederosterreidi), Jub. M. Schlesinger Jul., geb. 1877 in Husso- witz (Mahren) Schneider Hugo, geb. 1878 in Feld- kirch (Vorarlberg) Clima Joh., geb. 1877 in Klagenfurt @ 277 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Lagnig Karl, geb. 1878 in Tarvis Zeitlinger Rudolf, geb. 1881 in Michel- dorf (Oberosterreich) Miillner Franz, geb. 1880 in Wels Vidic Franz, geb. 1874 in Laibach, Jub. M. Keylwerth Friedrich, geb. 1879 in Schlangenwald (Bohmen) Schell Heinrich, geb. 1879 in Brunn- dorf (Steiermark) Stugger Emil, geb. 1879 in Klagen- furt Danielli Ciro, geb. 1876 in Strigno (Tirol) Niederdorfer Franz, geb. 1879 in Landskron (Karnten) Svetlin Johann, geb. 1879 in Krtina (Krain) Pestotnik Paul, geb. 1879 in Hruševka (Krain) 1904 . Oberste: Hanel v. Hannafeld Hugo, EKO-R. 3., FJO-R., MVK., SL. am g. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (wird 23. Marž Bri- gadier und 1. Mai Generalmajor) Botič Joachim (verh.), MVK., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regi- mentskommandant) Oberstleutnant: Herget Emanuel, Ritter v., geb. 1855 in Prag (verh.), Jub. M. (Erg.-Bez.-Kommandant) Majore: Pohlreich Eduard (verh.), KM., Jub. M., DZ. 3. (1. Juli mit Wartegebiihr verlangert auf ein Jahr) Brixy Anton (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kom- mandant des 1. Bataillons, wird 1. Mai Oberstleutnant) Fladung Raimund v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bataillons) Waschak Johann, geb. 1857 in Maukendorf (Schlesien), SL. am r. B., KM., Jub.M., DZ. 3. (anhertransferiert 11. Mai 1903 vom 12. Jagerbataillon, Kommandant des 3. Bataillons) Wiick Adolf, geb. 1857 in Graz (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (anhertransferiert 1. November 1903 vom Inf.-Reg. Nr. 27, Kommandant des 4. Bataillons) Hauptleute erster Klasse: Tischina Franz, SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (wird 1. Mai Major) Bergkessel Alois (verh.), Jub. M. (iiber- kompiett, Kommandant der Inf.- Kadettenschule in Innsbruck, wird 1. November Major) Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. Razlag Jakob (verh.), Jub. M., DZ. 3. (transferiert 1. November zum Inf.- Reg. Nr. 20) Colerus v. Geldern Wendelin, Jub. M. Ellinger Franz, Jub. M. (WG.) Morton Friedrich (verh.), Jub. M. Stainl Josef (verh.), Jub. M. Breindl Karl (verh.), Jub. M. Huna Artur (verh.), Jub. M.) Balzar Johann (verh.), Jub. M. Cantarutti Johann (verh.), Jub. M. Bryda Emanuel (verh.), Jub. M. Kersevany August (verh.), Jub. M. s) 278 ® Mark v. Traisenthal August (verh.), Schneeweis Albin, Jub.M. SL. am r. B., Jub.M. (transferiert Babič Markuš, Jub.M. (iiberkompl.), 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 7) beim 13. Korps in Agram Hauptleute zweiter Klasse: Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (iiberkomplett, an der In- fanteriekadettenschule in Konigs- feld) Hemala Maximilian, Jub. M. Reisinger Leopold, geb. 1871 inWien (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (an- hertransferiert 1. November 1903 vom 3. Pionierbataillon) Loneck Josef, geb. 1866 in Božen (verh.), Jub.M. (anhertransferiert 1. Mai vom Inf.-Reg. Nr. 66) Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl.), im Militar-geographisehen Institute Azzolini Franz, Jub.M. (Reg.-Adj.) Pichler Georg, geb. 1866 in Klagen- furt, Jub. M. (anhertransf. 1. Mai 1903 vom Inf.-Reg. Nr. 12) Oberleutnants: Tisch Hugo (verh.), Jub. M. Fidrmuc Johann, Jub.M. Wejmann Adolf, Jub. M. (WG.) Braun Viktor (verh.), Jub. M. Mayr Martin, Jub. M. Malcher Ferd., Jub.M. (Bat.-Adjut.) Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Holzner Hermann, Jub. M. Wagner Paul, Jub.M. Wilfan Paul, Jub.M. (iiberkomplett, an der Inf.-Kadettenschule in Strag) Rant Josef, Jub.M. Galle Oskar, Jub. M. (Erg.-Bez.-Off.) Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer v. InbergRud. (verh.), Jub. M. Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub.M. Krepi Vikt., Edi. v., Jub. M. (Pion.-Off.) Habicher Julius, Jub. M. Hanf Karl, Jub.M. (iiberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe) Ogris Johann, Jub. M. Spatzier Georg, Jub.M. (zugeteilt dem Generalštabe) Bosz Franz (verh.), Jub. M. Morak Viktor, Jub. M. (Prov.-Offizier) Perhauz Karl, Jub.M. Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Rettl Josef, Jub.M. (1. November zugeteilt dem Generalštabe) Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. (Bat.-Adj.) Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. (Bataillonsadjutant) Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. (Bataillonsadjutant) Maurer Heinridi, geb. 1876 in Lai- badi, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. Silvatici Franz, Freiherr v., Jub.M. Pasch Edler v. Corunione Rud., Jub. M. Weigmayer Heinrich, Jub.M. (zuge¬ teilt 1. Mai dem Generalštabe) Wohlmann Franz, Jub.M. Leutnants: Lukane Edler v. Savenburg Rudolf Ligotzky Vinzenz, Jub.M. Lagbacher Hugo, Jub.M. Sellyey Emil Jub M. Strzelba Alexander, Jub. M. Pertik Karl, Jub. M. Zwirn Ludwig, Jub. M. femmel Kai 'S) 279 ^ 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Houška Zdenko Sperk Josef Ghelleri Makimilian Vošnjak Samo, geb. 1879 in Laibach (anhertransferiert 1. Mai 1903 vom Inf.-Reg. Nr. 50, Erg.-Bez.-Offizier) Kanovich Alexander Wocher Franz v. Lukane Edler v. Savenburg Anton Vallon Eugen Giurovich Nikolaus Klein Rudolf Grafoner Otto, geb. 1881 in W511ing (Steiermark) (anhertransf. 1. Nov. 1903 vom Inf.-Reg. Nr. 72) Gressel Karl Draskovich Friedrich Pakič Leo Stžpanek Jaroslav Schenker Zoltan Czumpelik Emil Toth Maximilian Brunar Josef Perhauz Franz Kadett-Offizierstellvertreter Raslič Georg, geb. 1881 in Otočac Rauscher v. Stainberg August, geb. 1883 in Villach Tancsa Adalbert, geb. 1881 in Nagy- Szollos Mayr Rudolf Decaneva Linus, geb. 1884 in Pola Sporer Eduard, geb. 1884 in Triest Knific Emil, geb. 1882 in Rudolfswert Magazinsoffizier: Ceranič Peter, geb. 1861 in Unter-Lopica (Kroatien), Hauptmann 1. KI. (Ruhestand), Jub. M., DZ. 3. Vom Štabe: Auditor: Seyfried Kamil, Hauptmannauditor 1. KI., Jub. M. Militararzte: Bleyer Johann, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Brecht v. Brechtdenberg Friedrich, Dr., Regimentsarzt 2. KI., Jub. M. Kutta Friedrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Truppenrechnungsf iihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 1. KI., Jub. M., DZ. 2 Glaser Othmar, Hauptmannrech- nungsfiihrer 2. KL, Jub. M. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andr. (verh.), B. O., Jub. M., Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Stohr Richard, B. O., Jub. M. Kiepach Friedr. (verh.), B. O., Jub. M. Leutnants: Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Kopper Johann, Jub. M. Ernst Albert, Jub. M. Amtmann Eugen, Jub. M. Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. Mulej Anton, Dr. jur. (verh.), Jub. M. Ženki Josef (verh.), Jub. M. Suppersberger Georg (verh.), Jub. M. ■© 280 a> Bucher August (verh.), Jub. M. Reibnegger Georg (verh.), Jub. M. Abram Heinrich, Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer Candido de, Jub. M. Fischer Josef, Jub. M. Henschel Hugo, Jub. M. Perne Ignaz (verh.), Jub. M. Merk Otto, Jub. M., Z. Jub. M. Lessiak Primus, Jub. M. Canetti Hermann (verh.), Jub. M. Fodinger Oskar Hej) Adolf (verh.) Dapra Giuseppe (verh.), Jub. M. Candusso Hermann, Jub. M., Z. Jub. M. Steindl Franz, Jub. M. Ziliotto Marcello, Jub. M. Seunig Vinzenz, Jub. M. Triller Leo, Jub. M. Slucca Adolfo, Dr. jur., Jub. M. Ferrari Eduard de, Jub. M. Rock Adolf, Jub. M. Blassuthy Erwin, Jub. M. Santler Franz (verh.) Gobanz Hubert, Jub. M. Pukšič Franz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Jub. M. Jereb Franz, Jub. M. Moratti Karl de (verh.), Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Kobler Otto, Jub. M. Kadett-Offizierstellvertreter: Plecher Karl, Jub. M. Semen false Klander Karl, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Vajda Franz, Jub. M. Meingast Friedrich, Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Pitter Hermann Vodušek Heinrich Heise Friedrich Schegula Franz Frank Josef Vogel Albin, Dr. jur. Kadetten: Hofbauer Robert Cyvin Paul Arztmann Franz Sorko Emil Počkar Lorenz, Jub. M. Peter Karl, Jub. M. Schlesinger Julius Schneider Hugo Clima Johann Lafjnig Karl Zeitlinger Rudolf Miillner Franz Vidic Franz (verh.), Jub. M. Keylwerth Friedrich Schell Heinrich Stuggbr Emil Danielli Ciro Niederdorfer Franz Svetlin Johann Režek Johann, geb. 1882 in Laibach Pestotnik Paul Pogatschnig Heinrich, geb. 1877 in St. Veit (Karaten) Prommer Viktor, geb. 1876 in Strafi- burg (Karaten) Fachbach Edler v. Lohnbadi Artur, geb. 1878 in Graz Sardinschek Karl, geb. 1881 in Do¬ brina (Steiermark) Berghe v. Trips Richard, Graf, geb. 1881 in Liebenau Apold Joh., geb. 1880 in Klagenfurt Pflanzl Karl, geb. 1882 in Heinridis (Niederosterreich) Niederbacher Ernst, geb. 1880 in St. Lorenzen-Bruneck © 281 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Sandona August, geb. 1881 in Villa Lagarina Lausegger Johann, geb. 1882 in Feistritz im Rosenthal (Karaten) Pognigg Josef, geb. 1880 in St. Jakob (Karaten) Libansky Franz, geb. 1880 in Beraun Rippel Alfred, geb. 1881 in Wien Rauter Ernst, geb. 1880 in Bleiberg Malle Joh., geb. 1882 in Klagenfurt Dreo Karl, geb. 1878 in Eberndorf (Karaten) 1905 . Oberst: Botič Johann (verh.), MVK., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regiments- kommandant) Oberstleutnants: Herget Emanuel, Ritter v. (verh.), Jub. M. (Erg.-Bez.- Kommandant) Scotti Karl, geb. 1862 in Wien, MVK., SL. am r. B., Jub. M. (Generalstabskorps, Kommandant des 3. Bataillons, an- hertransferiert 1. Mai 1904, wird 1. November Oberst) Brixy Anton (verh.), MVK., SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons) Majore: Pohlreich Eduard (verh.), KM., Jub. M., DZ. 3. (pens.) Fladung Raimund v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bataillons, wird 1. Mai Oberst- leutnant, transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 89) Wiick Adolf (verh.), SL. am r. B., KM., Jub.M., DZ. 3. (Kommandant des 4. Bataillons) Tischina Franz (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. Bergkessel Alois (verh.), MVK., Jub. M. (iiberkomplett, Kommandant der Infanteriekadettenschule in Innsbruck) Hauptleute erster Klasse: Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. Colerus v. Geldern Wendelin, SL. am r. B., Jub. M. Ellinger Franz, Jub. M. (WG.) Morton Friedr. (verh.), Jub. M., DZ. 3. Stainl Josef (verh.), Jub. M. (trans¬ feriert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 94) Breindl Karl (verh.), Jub. M., DZ. 3. Huna Artur (verh.), Jub. M. Balzar Johann (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Gheri Philipp, geb. 1862 in Inns¬ bruck (verh.), Jub. M. (anhertransf. 1. Mai 1904 vom Inf.-Reg. Nr. 70) Cantarutti Johann, Jub. M., DZ. 3. Bryda Emanuel, Jub. M., DZ. 3. Kersevany August, Jub. M. Schneeweis Albin, Jub. M. Kovačič Friedrich, geb. 1864 in Komen (Istrien) (verh.), Jub. M. (anher- transferiert 1. Mai 1904 vom Inf.- Reg. Nr. 41) Hauptleute zweiter Klasse: Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (iiberkompl., an der Infan¬ teriekadettenschule in Konigsfeld) Reisinger Leopold (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (1. November zum Geniestabe) ® 282 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Hemala Maximilian, Jub. M. (beurlaubt auf ein Jahr seit 1. Nov. 1904) Loneck Josef (verh.), Jub. M. Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl.), im Militar-geographischen Institute Azzolini Franz, Jub. M. (Regiments- adjutant) Pichler Georg, Jub. M. Tisch Hugo (verh.), Jub. M. Babnik Karl, geb. 1867 in Ober- Siška (Krain), SL. am r. B., Jub. M. (anhertransfer. 1. Nov. 1904 vom Inf .-Reg. Nr. 78) Oberleutnants: Fidrmuc Johann, SL. am r. B., Jub. M. Braun Viktor (verh.), Jub. M. Mayr Martin, Jub. M. (transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 6) Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. Holzner Hermann, Jub. M. Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. (iiberkompl., an der Infanteriekadettensdiule in Kaschau) Rant Josef, Jub. M. Galle Oskar, Jub. M. Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer v. Inberg Rudolf (verh.), Jub. M. Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Viktor, Edler v., SL. am r. B., Jub. M. Habicher Julius, Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Hanf Karl, Jub. M. (iiberkompl., zu- geteilt dem Generalštabe) Spatzier Georg, Jub. M. (iiberkompl., zugeteilt dem Generalštabe) Bosz Franz (verh.), Jub. M. Morak Viktor, Jub. M. (Prov.-Offizier) Perhauz Karl, Jub. M. Hosp Wilhelm, Edler v., Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. (iiberkompl., zu¬ geteilt dem Generalštabe) Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. (Bataillons- adjutant) Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. (Bataillonsadjutant) Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. (Bataillonsadjutant) Maurer Heinridi, Jub. M: Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. (Pionier-Offizier) Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. Pasch Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M. Weigmayer Heinrich, Jub. M. (iiber- kompl., zugeteilt d. Generalštabe) Wohlmann Franz, Jub. M. Lukane Edler v. Savenburg Rudolf (1. Mai zugeteilt dem Generalštabe) Lagbacher Hugo, Jub. M. Strzelba Alexander, Jub. M. Zwirn Ludvig, Jub. M. (wird l.Mai Erzieher an der Kadettenschule in Marburg) Leutnants: Ligotzky Vinzenz, Jub. M. (Bat.-Aadj.) Sellyey Emil, Jub. M. Temmel Karl Houška'Zdenko Šperk Josef (transferiert 1. Mai zum Inf .-Reg. Nr. 102) Ghelleri Maximilian Vošnjak Samo (Erg.-Bez.-Offizier) Kanovich Alexander Wocher Franz v. Lukane Edler v. Savenburg Anton Vallon Eugen ® 283 ® 1897 —J1910 Mildejv. Helfenstein. Giurovich Nikol. (verh. seit 12. April) Grafoner Otto Klein Rudolf Gressel Karl Draskovich Friedrich Pakič Leo (Erg.-Bez.-Offizier) Stepanek Jaroslav Schenker Zoltan Czumpelik Emil Toth Maximilian Brunar Josef Perhauz Franz Raslič Georg Rauscher v. Stainberg August Kadett-Offizierstellvertreter: Decaneva Linus Sporer Eduard Knific Emil Korže Alois, geb. 1884 in Reifnig (Steiermark) Hosp Johann, Edler v., geb. 1884 in Lermoos (Tirol) Zimmermann Erich, geb. 1885 in Innsbruck Vallon Albert, geb. 1883 in Gorz Hoffmann Johann, geb. 1885 in Wien Tarmann Albert, geb. 1881 in Leoben Magazinsoffizier: Ceranič Peter, Hauptmann 1. KI. (Ruhestand), Jub. M., DZ. 3. Proviant-Offizierstellvertreter: Pintar Franz Vom Auditor: Seyfried Kamil, Hauptmannauditor 1. KI., Jub. M. Militararzte: Brecht v. Brechtdenberg Friedrich, Dr., Regimentsarzt 1 . KI., Jub. M. Schiiller Friedrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Štabe: Kutta Friedrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI. Tkany Franz, Dr., Oberarzt Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 1. KI., Jub. M., DZ. 2. Galateo Ludwig, Nobile de, Haupt- mannrechnungsfuhrer 1. KL, Jub. M. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B. O., Jub. M., Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Stohr Richard, B.O., Jub. M. Kiepach Friedrich (verh.), B. O., Jub. M. @ 284 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Leutnants: Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z.Jub. M. Amtmann Eugen (verh.), Jub. M. Zarfl Viktor (verh.), Jub. M., Z. Jub. M. Nagi Karl, Jub. M. Ženki Josef (verh.), Jub. M. Suppersberger Andreas, Jub. M. Bucher August (verh.), Jub. M. Reibnegger Georg (verh)., Jub. M. Abram Heinrich (verh.), Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer C^ndido de (verh.), Jub. M. Fischer Josef (verh.), Jub. M. Henschel Hugo, Jub. M. Perne Ignaz (verh.), Jub. M. Lessiak Primus, Jub. M. Canetti Hermann (verh.), Jub. M. Heg Adolf (verh.) Candusso Hermann, Jub. M., Z. Jub. M. Steindl Franz, Jub. M. Ziliotto Marcello, Jub. M. Seunig Vinzenz, Jub. M. Triller Leo, Jub. M. Shicca Adolfo, Dr. jur., Jub, M. Ferrari Eduard de, Jub. M. Rock Adolf, Jub. M. Blassuthy Erwin, Jub. M. Santler Franz (verh.) Gobanz Hubert, Jub. M. Pukšič Franz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Jub. M. Jereb Franz, Jub. M. Moratti Karl de, Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Kobler Otto, Jub. M. Vajda Franz, Jub. M. Meingast Friedrich, Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Pitter Hermann Hann Julius Kadett- Of fizier stellvertreter: Semen false Klander Karl, Jub. M. Hambrusch Josef, Jub. M. Vodušek Heinrich Heise Friedrich Schegula Franz Frank Josef Vogel Albin, Dr. jur. Hofbauer Robert Arztmann Franz Sorko Emil Počkar Lorenz, Jub. M. Peter Karl, Jub. M. Schlesinger Julius Sdmeider Hugo Clima Johann Lagnig Karl Zeitlinger Rudolf Miillner Franz Keylwerth Friedrich Schell Heinrich Stugger .Emil Danielli Ciro Niederdorfer Franz Kadetten: Režek Johann Pestotnik Paul Pogatschnik Heinrich Prommer Viktor Fachbach Edler v. Lohnbach Artur Sardinschek Karl Berghe v. Trips Richard, Graf Apold Johann Pflanzl Karl Niederbacher Ernst Sandona August Lausegger Johann Pognigg Josef ■© 285 ® Libansky Franz Rippel Alfred Rauter Ernst Malle Johann Dreo Karl Voltmann Rudolf, geb.1877 inLaibach Gazda Anton, geb. 1875 in Holleschau Melnitzky Hermann, geb. 1879 in Olmiitz Lerchenfeld Ludw., geb. 1882 in Wien Gattringer Ludwig, geb. 1878 in Haidershofen (Niederosterreich) Windner Hugo, geb. 1881 in Wien Kralj Johann, geb. 1879 in Tersein (Krain) Stopar Frz., geb. 1882 in Rudolfswert Graf Leo, geb. 1878 in Bregenz Canaval Richard, geb. 1884 in Klagen¬ furt Richter Emil, geb. 1881 in Aussig Muller Johann, geb. 1882 in Feld- kirchen (Karnten) Pirker Josef, geb. 1883 in Weisen- berg (Karnten) Khuny Ferdinand, geb. 1879 in Bludenz Apih August, geb. 1883 in Klagenfurt Ferjančič Konstantin, geb. 1879 in Idria Neiger Georg, geb. 1882 in Gurk Nowak Hermann, geb. 1883 in Klagen¬ furt Skalka Ludwig, geb. 1882 in Klagen¬ furt Lepša Franz, geb. 1878 in Wittingau Mayr Maximilian, geb. in Zeli (Ober- osterreich) Walland Rudolf, geb. 1877 in Laibach 1906 . Oberste: Botič Joachim (verh.), MVK., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regi- mentskommandant) Scotti Karl, MVK., SL. ara r. B., Jub. M., DZ. 3. (General- stabskorps, ernannt 18. April zum Generalstabschef des 3. Korps in Graz) Oberstleutnants: Herget Emanuel, Ritter v. (verh.), Jub. M. (Erg.-Bez.-Kom- mandant, pens. 1. Mai) Brixy Anton (verh.), MVK., SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons) Majore: Wiick Adolf (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 4. Bataillons) Tischina Franz (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kom¬ mandant des 2. Bataillons) Nowak Franz, Ritter v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 3. Bataillons, anhertransferiert 1. Nov. 1905 vom Inf.-Reg. Nr. 80) Bergkessel Alois (verh.), MVK., Jub. M. (iiberkomplett, Kommandant der Infanteriekadettenschule in Innsbruck) Hauptleute erster Klasse: Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. (wird 1. Mai Major) Colerus v. Geldern Wendelin, SL. am r. B., Jub. M. Ellinger Franz, Jub. M. (WG.) Morton Friedrich (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. Huna Artur (verh.), Jub. M. © 286 © 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Breindl Karl (verh.), MVK., Jub. M., DZ. 3. Gheri Philipp (verh.), Jub. M., DZ. 3. Balzar Johann (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Cantarutti Joh. (verh.), Jub. M., DZ. 3. Bryda Emanuel (verh.), Jub. M., DZ. 3. Kersevany August (verh.), Jub. M., DZ. 3. Schneeweis Albin, Jub. M. Kovačič Friedrich (verh.), Jub. M. Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (iiberkomplett, an der Inf.- Kadettenschule in Konigsfeld) Hauptleute zweiter Klasse: Hemala Maximil., Jub. M. (beurlaubt) Loneck Josef (verh.), Jub. M. Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl), im Militar-geographischen Institute Azzolini Franz, Jub. M. Pichler Georg, Jub. M. Tiseh Hugo (verh.), Jub. M. Babnik Karl, SL. am r. B., Jub. M. Fidrmuc Johann, SL. am r. B., Jub. M Braun Viktor (verh.), Jub. M. Oberleutnants: Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. (Ba- taillonsadjutant) Holzner Hermann, Jub. M. (beurlaubt 1. Februar mit WG. auf ein Jahr) Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. Rant Josef, Jub. M. Dittl Friedrich, Ritter v., geb. 1870 in Laibach, Jub. M. (anhertransfer. 1. Mai 1905 vom Inf.-Reg. Nr. 29) Galle Oskar, Jub. M. Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer v. Inberg Rudolf (verh.), Jub. M. Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Viktor, Edler v., SL. am r. B., Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Hanf Karl, Jub. M. (iiberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe, 1. Mai transferiert zum Inf .-Reg. Nr. 20) Spatzier Georg, Jub. M. (iiberkompl., zugeteilt dem Generalštabe, 1. Mai transferiert zum Inf.-Reg. Nr. 98) Bosz Franz, Jub. M. Perhauz Karl, Jub. M. Hosp Wilh., Edler v., Jub. M. (1. Nov. transferiert zum Inf.-Reg. Nr. 4) Rettl Josef, Jub. M. (iiberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe) Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. (Bataillonsadjutant) Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. (Bataillonsadjutant) Maurer Heinrich, Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. (Pionier-Offizier) Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. (Regimentsadjutant) Pasch Edler v. Corunione Rud., Jub. M. Weigmayer Heinrich, Jub. M. (iiber¬ komplett, zugeteilt dem General¬ štabe) Wohlmann Franz, Jub. M. Lukane Edler v. Savenburg Rudolf (iiberkomplett, zugeteilt dem Ge¬ neralštabe) Lagbacher Hugo, Jub. M. Strzelba Alexander, Jub. M. Zwirn Ludwig, Jub. M. (iiberk., an der Inf.-Kadettenschule in Marburg) Ligotzky Vinzenz, Jub. M. (Bat.-Adj.) Sellyey Emil, Jub. M. ® 287 @ 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. Leutnants: Temmel Karl Houška Zdenko (1. Mai transferiert zum Inf.-Reg. Nr. 73) Ghelleri Maximilian Vošnjak Samo (Erg.-Bez.-Offizier) Kanovich Alexander Wocher Franz v. Lukane Edler v. Savenburg Anton Vallon Eugen Giurovich Nikolaus (verh.) Grafoner Otto Klein Rudolf Gressel Karl (verh.) Draskovich Friedrich Pakič Leo (Erg.-Bez.-Offizier) Stepanek Jaroslav Sdienker Zoltan Czumpelik Emil Toth Maximilian Brunar Josef Perhauz Franz Raslič Georg Rauscher v. Stainberg August Hoffmann Leopold, geb. 1883 in Gottschee (anhertransferiert 1. Mai 1905 vom Inf.-Reg. Nr. 102) Arenstorff Maximilian, Ritter v., geb. 1883 in Schwarzwasser (Schlesien) Decaneva Linus Sporer Eduard (1. November trans¬ feriert zum Inf .-Reg. Nr. 97) Banfield Ferdinand, geb. 1881 in Pola Knific Emil Korže Alois Kadett-Offizierstellvertreter: Hosp Johann, Edler v. Zimmermann Erich Vallon Albert Hoffmann Johann Tarmann Albert Zickero Leop., geb. 1884 in Manners- dorf (Niederosterreich) Kilar Adolf, geb. 1887 in Laibach Rota Rudolf, Conte de, geb. 1885 in Triest Walland Lad., geb. 1887 in Gonobitz Hauer Ernst, geb. 1883 in Grog- poppen (Niederosterreich) Reiter Friedrich, geb. 1886 in Wien Magazinsoffizier: Ceranič Peter, Hauptmann 1. KI. (Ruhestand), Jub. M., DZ. 3. Leutnant-Proviantoffizier: Pintar Eranz, geb. 1874 in Sairach, Jub. M, Vom Štabe: Auditor: Seyfried Kamil, Hauptmannauditor 1. KI., Jub. M. Militararzte: Brecht v. Brechtdenberg Friedrich, Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Trenkler Rudolf, Dr., Regiments¬ arzt 1. KI., Jub. M. Schiiller Friedrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI., Jub. M. Tkany Franz, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 1.K1., Jub. M., DZ.2. Lilienberg Richard, Oberleutnant- rechnungsfiihrer, SL. am r. B., Jub. M., DZ. 2. '0 ® 288 In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andr. (verh.), B. O., Jub. M., Kiepach Friedr. (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Leutnants: Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Bauer Rudolf, Jub. M. Neuner Julius, Jub. M. Mayer Candido de (verh.), Jub. M. Fischer Josef (verh.), Jub. M. Henschel Hugo, Jub. M. Perne %naz (verh.), Jub. M. Lessiak Primus, Jub. M. Canetti Hermann (verh.), Jub. M. Heg Adolf (verh.) Ziliotto Marcello, Jub. M. Seunig Vinzenz, Dr. phil., Jub. M. Triller Leo, Jub. M. Ferrari Eduard de, Jub. M. Rock Adolf, Jub. M. Blassuthy Erwin (verh.), Jub. M. Santler Franz (verh.) Gobanz Hubert, Dr. jur., Jub. M. Pukšič Franz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Dr. jur., Jub. M. Jereb Franz, Jub. M. Moratti Karl de (verh.), Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Vajda Franz (verh.), Jub. M. Meingast Friedrich, Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Pitter Hermann Hann Julius Vodušek Heinridi Heise Friedrich Schegula Franz Frank Josef Kadett-Offizierstellvertreter: Vogel Albin, Dr. jur. Hofbauer Robert Arztmann Franz Sorko Emil Počkar Lorenz, Jub. M. Peter Karl, Jub. M. Sdilesinger Julius Keylwerth Friedrich Sdiell Heinridi Stugger Emil Danielli Ciro Niederdorfer Franz Režek Johann Pestotnik Paul Pogatschnig Heinridi Prommer Viktor Fachbach Edler v. Lohnbach Artur Sardinschek Karl Schneider Hugo Clima Johann Lagnig Karl Zeitlinger Rudolf Mullner Franz Walland Rudolf Kadetten: Berghe v. Trips Richard, Graf Apold Johann Niederbacher Ernst Sandona August Lausegger Johann Pognigg Josef Libansky Franz Rippel Alfred Rauter Ernst Malle Johann Dreo Karl © 289 @ 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Voltmann Rudolf Gazda Anton Melnitzky Hermann Lerchenfeld Ludwig Gattringer Ludwig Windner Hugo Kralj Johann Stopar Franz Graf Leo Canaval Richard Richter Emil Miiller Johann Pirker Josef Khuny Ferdinand Apih August Ferjančič Konstantin Neiger Georg Nowak Hermann Skalka Ludwig Lepša Franz Mayr Maximilian Miklauz Rudolf, geb. 1880 in Laibach Frank Karl, geb. 1883 in Klagenfurt Strickner Roman, geb. 1883 in Inns¬ bruck Missoni Rudolf, geb. 1879 inWaiern (Karnten) Ottowitz Anton, geb. 1884 in Klagen¬ furt Obrelli Tullio, geb. 1880 in Cortina d’ Ampezzo Palla Edm., geb. 1885 in Klagenfurt Wozonig Ad., geb. 1883 in Bleiberg Lagger Jos., geb. 1884 in Trabesing (Karnten) Juran Oskar, geb. 1880 in Laibach Laurenčak Wilhelm, geb. 1884 in Rann Primoschitz Ludwig, geb. 1882 in Finkenstein (Karnten) Frank Laurenz, geb. 1881 in Klagen¬ furt Mencinger Anton, geb. 1879 in Gurk- feld 1907 . Oberst: Botič Joachim (verh.), MVK., KM., Jub. M., DZ. 3. (Reg.-Kom.) Oberstleutnant: Brixy Anton (verh.), MVK., SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons, wird 1. Mai Oberst), f 8. Oktober in Laibach Majore: Wuck Adolf (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. Tischina Franz (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Erg.- Bez.-Kommandant) Nowak Franz, Ritter v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 3. Bataillons) Bergkessel Alois (verh.), MVK., Jub. M. (iiberkomplett, Kommandant der Infanteriekadettenschule in Innsbruck) Haluska Stephan, geb. 1856 in Wieliczka, Jub.M., DZ. 3. (Kommandant des 4. Bataillons, anhertransferiert 1. Mai 1906 vom Inf.-Reg. Nr. 55) Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bat.) Hauptleute erster Klasse: Colerus v. Geldern Wendelin, SL. am Morton Friedrich (verh.), SL. am r. B., r. B., Jub. M. (transferiert 1. Nov. Jub. M., DZ. 3. als Major zum Inf.-Reg. Nr. 67) Breindl Karl (verh.), Jub. M., DZ. 3. *> 290 ® Huna Artur (verh.), Jub. M. Gheri Philipp (verh.), MVK., Jub. M., DZ. 3. Cantarutti Johann (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. Bryda Emanuel (verh.), Jub. M., DZ. 3. Ventour v. Thurmau Hugo (verh.), Jub. M., DZ. 3. (anhertransferiert 1. Nov. 1906 vom Inf.-Reg. Nr. 35) Schweighofer Maximilian, geb. 1864 in Graz (verh.), Jub. M. Sdineeweis Albin, Jub. M. Kovačič Friedrich (verh.), Jub. M. Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (iiberkomplett, an der Infanteriekadettenschule in Konigs- feld) Loneck Josef, Jub. M. Hauptleute zweiter Klasse: Hemala Maximilian, Jub. M. Lehner Johann, Jub. M. (iiberkornpl.), beim Militar-geograph. Institute Azzolini Franz, Jub. M. Pichler Georg, Jub. M. Tisch Hugo (verh.), Jub. M. Babnik Karl, SL. am r. B., Jub. M. Fidrmuc Johann, SL. am r. B., Jub. M, Braun Viktor (verh.), Jub. M. Kuralt Ludwig, Jub. M. Oberleutnants : Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Liel v. Bernstett Frz. (verh.) Jub. M. (Bataillonsadjutant) Holzner Hermann, Jub. M. (WG.) Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. Rant Josef, Jub. M. Dittl Friedrich, Ritter v., Jub. M. Galle Oskar, Jub. M. Ebert Alois, Jub. M. Pfeiffer v. Inberg Rudolf (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. Krepi Vikt., Edi. v., SL. am r. B., Jub. M. Ogris Johann, Jub. M. Bosz Franz (verh.), Jub. M. Perhauz Karl, Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. (iiberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe) Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. Musitelli Georg, geb. 1877 in Triest (anhertransferiert 1. Nov. 1906 vom Inf.-Reg. Nr. 70) Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. (UberkompL, Per- sonaladjut. des FML. v. Chavanne) Maurer Heinrich (verh.), Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub. M. (Bataillonsadjutant) Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. (Regimentsadjutant) Pasch Edi. v. Corunione Rud., Jub. M. Weij 3 mayer Heinrich, Jub. M. (iiber- kompl., zugeteilt d. Generalštabe) Wohlmann Franz Lukane Edler v. Savenburg Rudolf (iiberk., zugeteilt d. Generalštabe) Lagbacher Hugo (verh.), Jub. M. Strzelba Alexander (verh. ), Jub. M. Zwirn Ludwig, Jub.M. (uberkompl., an der Infanteriekadettenschule in Marburg) Ligotzky Vinzenz, Jub. M. (Bat.-Adj.) Sellyey Emil, Jub. M. Rawel v. Haidsee Heinrich, geb. 1880 in Wien (anhertransferiert 1. Mai 1906 vom Inf.-Reg. Nr. 3) Temmel Karl Ghelleri Maximilian Vošnjak Samo (Erg.-Bez.-Offizier) ® 291 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein, Leutnants: Kanovich Alexander (transfer. 1. Mai zum Inf.-Reg-. Nr. 34) Lukane Edler v. Savenburg Anton Vallon Eugen Giurovich Nikolaus (verh.) Grafoner Otto Klein Rudolf (Pionier-Offizier) Gressel Karl (verh.) Draskovieh Friedrich transf. 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 29) Pakič Leo (Erg.-Bez.-Offizier) Stopanek Jaroslav (Bataillonsadjut., transf. 1. Nov. zum Inf .-Reg. Nr. 10) Schenker Zoltan Czumpelik Emil Brunar Josef Perhauz Franz Raslič Georg Rauscher v. Stainberg August Hofmann Leopold Arenstorff Maximilian, Ritter v. Decanava Linus Banfield Ferdinand Knific Emil Steinitz Hubert, Ritter v., geb. 1880 in Graz (anhertransf. 1. Mai 1906) Lang Albert, geb. 1884 in Eschenau (Oberosterreich) Korže Alois Hosp Johann, Edler v. Zimmermann Erich Vallon Albert Kadett-Offizierstellvertreter: Hoffmann Johann, geb. 1885 in Wien Tarmann Albert Kilar Adolf Zidcero Leopold Rota Rudolf, Conte de Walland Ladislaus Hauer Ernst Reiter Friedrich Schmidt Rud., geb. 1885 in Rudolf s wert Kaucky Friedr., geb. 1886 in Gottschee Zorzini Andreas, geb. 1888 in Cilli Lukane Edler v. Savenburg Michael, geb. 1886 in Kreutz (Krain) Mlaker Josef, geb. 1886 in Laibach Cvahte Emmerich, geb. 1884 in Klein- sonntag (Steiermark) Magazinsoffizier : Ceranič Peter, Hauptmann 1. KI. (Ruhestand), Jub. M., DZ. 3. Leutnant-Proviantoffizier: Pintar Eugen, Jub. M. Vom Štabe: Tkany Franz, Dr., Regimentsarzt 2. KI. Auditor : Seyfried Kamil, Hauptmannauditor 1. KI., Jub. M. Militararzte: Hoffern zu Saalfeld Heribert, R. v., Dr., Regimentsarzt 1.K1., Jub. M. Trenkler Rudolf, Dr., Regiments¬ arzt 1. KI., Jub. M. Schiiller Friedrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI., Jub. M. Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfuhrer 1.K1., Jub. M., DZ. 2. Lilienberg Richard, Oberleutnant- rechnungsfiihrer, SL. am r. B., Jub. M., DZ. 2. Tautscher Theodor, Leutnantrech- nungsfuhrer, Jub. M. ® 292 © 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. In der Reserve: Oberleutnants: Pesdiek Andreas (verh.), B.O., Jub.M., Kiepach Friedrich (verh.), B. O., Jub. M. Z. Jub. M. Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Leutnants: Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Lessiak Primus, Jub. M. Canetti Hermann (verh.), Jub. M. Heg Adolf (verh.) Triller Leo, Jub. M. Rock Adolf, Jub. M. Blassuthy Erwin (verh.), Jub. M. Santler Franz (verh.) Gobanz Hubert, Dr. jur., Jub. M. Pukšič Franz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Dr. jur., Jub. M. Jereb Franz, Jub. M. Moratti Karl de (verh.), Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Vajda Franz (verh.), Jub. M. Meingast Friedrich (verh.), Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Pitter Hermann Hann Julius Vodušek Heinrich Heise Friedrich Schegula Franz Frank Josef Vogel Albin, Dr. jur. Hofbauer Robert, Dr. jur. Zimmer Alfred, Dr. jur., geb. 1879 in Fulnek Arztmann Franz (verh.) Sorko Emil Petz Karl, geb. 1878 in Olmiitz Pfeiffer Alfred, geb. 1879 in Wien Kobal Aurelius, geb. 1880 in Laibach Calderari Giovanni, geb. 1879 in Trient Piffl Adolf, geb. 1877 in Landskron (Bohmen), Jub. M., Z. Jub. M. Zohrer (Zorer) Rudolf, geb. 1878 in Wien (verh.), Jub. M. Tomberger Alfred, geb. 1877 in Wiener-Neustadt (Witwer), Jub. M. Schmid Max, geb. 1877 in Wien, Jub. M. Počkar Lorenz, geb. 1877 in Slavina (Krain), Jub. M. Katziantschitsch Richard, Dr. jur., geb. 1880 in Cilli Wolf Josef, geb. 1882 in Eyrs (Tirol) Cichy Kurt, geb. 1886 in Ernsdorf (Schlesien) Kaibitsch Joh., geb. 1883 in Donnawitz Sturm Franz, geb. 1881 in Senosetsch Walland Rudolf, geb. 1877 in Laibach Kadett-Offizierstellvertreter: Peter Karl Schlesinger Julius Schneider Hugo Clima Johann Lagnig Karl Zeitlinger Rudolf Pestotnfk Paul, Dr. phil. Pogatschnik Heinrich Prommer Viktor Miillner Franz Keylwerth Friedrich Schell Heinrich Stugger Emil Danielli Ciro Niederdorfer Franz Kadetten: Fachbach Edler v. Lohnbach Artur Sardinschek Karl Berghe v. Trips Richard, Graf ® 293 @ 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Apold Johann Niederbacher Ernst Sandona August Lausegger Johann Poijnigg Josef Libansky Franz Rippel Alfred Rauter Ernst Malle Johann Dreo Karl Voltmann Rudolf Melnitzky Hermann Lerchenfeld Ludwig Gattringer Ludwig Windner Hugo Kralj Johann Stopar Franz Graf Leo Canaval Richard Richter Emil Miiller Johann Pirker Josef Khuny Ferdinand Apih August Ferjančič Konstantin Neiger Georg Nowak Hermann (der Charge ver- lustig erklart 28. Janner) Skalka Ludwig Lepša Franz Mayr Maximilian Miklauz Rudolf Frank Karl Strickner Roman Missoni Rudolf Ottowitz Tullio Palla Edmund Wozonig Adolf Lagger Josef Juran Oskar Laurenčak Wilhelm Primoschitz Ludwig Frank Laurenz Mencinger Anton Kussian Johann, geb. 1882 in Bleiberg Meineke Peter, geb. 1882 in Ratten- dorf (Karaten) Domenig Johann, geb. 1881 in Alt- hofen (Karaten) Pečnik Franz, geb. 1879 in Laibach Klauer Adolf, geb. 1881 in St. Mar¬ tin (Karaten) Jaritz Hubert, geb. 1881 in Klagenfurt Strašak Rudolf, geb. 1884 inLunden- burg Jamar Anton, geb. 1882 in Bischoflack Wieltschnig Rudolf, geb. 1883 in St. Martin (Karaten) Herzele Gregor, geb. 1880 in Lud- mannsdorf (Karaten) Režek Johann, geb. 1882 in Laibach 1908 . (Am 2. Dezember wurde das Militar-Jubilaumskreuz [Jub.K.] gestiftet.) Oberste: Botič Joachim (verh.), MVK., KM., Jub. M., DZ. 3. (Regi- mentskommandant, wird 26. Okt. Brigadier in Nevesinje) Karwinsky Freiherr v. Karwin Gustav, geb. 1854 in Wien (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M. (Regimentskommandant, anhertransferiert 26. Oktober vom 6. Jagerbataillon) Lalesko Konstantin, geb. 1854 in Mehadia (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 1. Bataillons, an¬ hertransferiert 1. November 1907 vom Inf.-Reg. Nr. 74) Majore: Wiick Adolf (verh.), SL. am r. B., KM., Jub. M., DZ. 3. (wird 1. Mai Oberstleutnant) ■© 294 ■© Majore: 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Tischina Franz (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Erg.- Bez.-Kommandant, wird 1. November Oberstleutnant) Novak Franz, Ritter v. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Ersatzbataillonskader-Kommandant, transferiert 1. November als Oberstleutnant zum Inf.-Reg. Nr. 55) Haluska Stephan, Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 4. Bat.) Konschegg Johann, Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 2. Bat.) Truchelut Richard, geb. 1861 in Wien, SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (Kommandant des 3. Bataillons, anhertransferiert 1. November 1907 vom 15. Pionierbataillon) Hauptleute erster Klasse: Morton Friedrich (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. (wird 1. November Major beim Inf.-Reg. Nr. 96) Breindl Karl (verh.), MVK., Jub. M., DZ. 3. (wird 1. November Major) Huna Artur (verh.), Jub. M. Gheri Philipp (verh.), MVK., Jub. M., DZ. 3. Cantarutti Johann (verh.), SL. am r. B., Jub. M., DZ. 3. Bryda Emanuel (verh.), MVK., Jub. M., DZ. 3. Ventour v. Thurmau Hugo (verh.), Jub. M., DZ. 3. Schweighofer Maximilian (verh.), Jub. M., DZ. 3. Bordolo v. Boreo Johann, Ritter v., geb. 1869 in Wieliczka (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (anhertrans¬ feriert 1. November 1907 vom Generalštab) Schneeweis Albin, Jub. M. Kovačič Friedr. (verh.), Jub. M., DZ. 3. Nidie Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M. (iiberkompl., an der Infan- teriekadettensčhule in Konigsfeld) Hemala Maximilian, Jub. M. Lehner Johann, Jub. M. (iiberkompl.), beim Mil.-geographischen Institute Azzolini Franz, Jub. M. Pichler Georg, Jub. M. Hauptleute zweiter Klasse: Tisch Hugo (verh.), Jub. M. Babnik Karl, SL. am r. B., Jub. M. Fidrmuc Johann, SL. am r.B., Jub. M. Braun Viktor (verh.), Jub. M. Schmid Artur, geb. 1869 in Prag (verh.), SL. am r. B., Jub. M. Kuralt Ludwig, Jub. M. Schaufler Albert (verh.), Jub. M. Ziernfeld Hermann, Ritter v., geb. 1870 in Gradenberg, Jub. M. (an¬ hertransferiert 1. Mai 1907 vom Inf.-Reg. Nr. 34) Oberleutnants: Liel v. Bernstett Franz, Jub. M. (Ba- taillonsadjutant) Wagner Paul, Jub. M. Wilfan Paul, Jub. M. Rant Josef, Jub. M. Dittl Friedrich, Ritter v., Jub. M. Galle Oskar, Jub. M. Pfeiffer v. Inberg Rudolf, SL. am r. B., Jub. M. (iiberk., an derInfan- teriekadettenschule in Konigsfeld) Negri v. Montenegro Joachim, geb. 1873 in Arco, Jub. M. (anhertrans¬ feriert l.Mai 1907 vom Inf.-Reg. Nr. 50) @ 295 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein, Gartner Franz, Jub. M. Schindler Alfred, Jub. M. (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 16) Krepi Viktor, Edler v., SL. am r. B., Jub. M. Sallaba Emil, geb. 1875 in Iglau, Jub. M. (anhertransf eriert 1. Mai 1907 vom Inf.-Reg. Nr. 77) Ogris Johann, Jub. M. Bosz Franz, Jub. M. (transf. 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 2) Mobius Rudolf, geb. 1875 in Wiener- Neustadt, Jub. M. Perhauz Karl, Jub. M. Rettl Josef, Jub. M. (iiberkomplett, zugeteilt dem Generalštabe) Klimann Thomas, Jub. M. Kovačevič Franz, Jub. M. (transferiert 1. November zum Inf.-Reg. Nr. 64) Wasmer Hermann, geb. 1876 in Klagenfurt, Jub. M. (anhertransf. 1. Mai 1907 vom Inf.-Reg. Nr. 53) Musitelli Georg, Jub. M. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M. Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M. Maurer Heinrich (verh.), Jub. M. Medritzer Olaf, Edler v., Jub.M. (Bataillonsadjutant) Silvatici Franz, Freiherr v., Jub. M. (Regimentsadjutant) Pasch Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M. Wohlmann Franz, Jub. M. Lukane Edler v. Savenburg Rudolf (iiberkomplett, zugeteilt dem Ge¬ neralštabe) Lagbacher Hugo (verh.), Jub. M. Strzelba Alexander (verh.), Jub. M. Zwirn Ludvvig, Jub. M. (iiberkompl., an der Infanteriekadettenschule in Marburg) Ligotzky Vinzenz, Jub. M. (Bat.-Adj.) Sellyey Emil, Jub. M. (iiberkomplett, zugeteilt der Militarintendantur) Rawel v. Haidsee Heinrich Temmel Karl (transferiert 1. Nov. zum Inf.-Reg. Nr. 63) Ghelleri Maximilian Canisius Viktor v., geb. 1879 in Wien Vošnjak Samo (Erg.-Bez.-Offizier) Kiesewetter Edler von Wiesenbrunn Otto, geb. 1881 in Wien (anher- transferiert 1. November 1907 vom Inf.-Reg. Nr. 48) Leutnants : Lukane Edler v. Savenburg Anton Vallon Eugen Giurovich Nikolaus (iiberkomplett), im Militar-geographischen Institute Grafoner Otto Klein Rudolf (Pionier-Offizier) Gressel Karl (verh.) Verhunc Slawomir Pakič Leo (Erg.-Bez.-Offizier) Schenker Zoltan (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 37) Czumpelik Emil Brunar Josef (transferiert 1. Mai zum Inf.-Reg. Nr. 22) Perhauz Franz Raslič Georg Rauscher v. Stainberg August Hofmann Leopold Arenstorff Maximilian, Ritter v. Decaneva Linus Banfield Ferdinand Knific Emil Steinitz Hubert, Ritter v. Lang Albert Korže Alois Hosp Johann, Edler v. Zimmermann Erich Vallon Albert Hoffmann Johann 296 « 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Kadett-Offizierstellvertreter: Tarmann Albert (beurlaubt) Kilar Adolf Zickero Leopold Rota Rudolf, Conte de Walland Ladislaus Hauer Ernst Reiter Friedrich Schmidt Rudolf Kaucky Friedrich Zorzini Andreas Lukane Edler v. Savenburg Michael Mlaker Josef Cvahte Emmerich Sersawy Leodegar, geb. 1888 in Briinn Voitl Maxim., geb. 1888 in Komotau Ženko Milan, geb. 1887 in Hrenowitz (Krain) Magazinsoffizier: Geranič Peter, Hauptmann 1. KI. (Ruhestand), Jub. M., DZ. 3. Leutnant-Proviantoffizier: Pintar Franz, Jub. M. Vom Štabe: Auditor: Seyfried Kamil, Hauptmannauditor 1. KI, Jub. M. Militararzte: Hoffern zu Saalfeld Heribert, Ritter v., Dr., Regimentsarzt 1. KI., Jub. M. Trenkler Rudolf, Dr., Regiments¬ arzt 1. KL, SL. am r. B., Jub. M. Schiiller Friedrich, Dr., Regiments¬ arzt 2. KI., Jub. M. TkanyFrz., Dr., Regimentsarzt 2.KI. Truppenrechnungsfiihrer: Chroust Wenzel, Hauptmannrech- nungsfiihrer 1. KL, Jub. M., DZ. 2. Lilienberg Richard, Oberleutnant- rechnungsfiihrer, SL. am r. B., Jub. M., DZ. 2. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andr. (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Kiepach Friedrich (verh.), B. O., Jub. M. Zaccaria Eugen (verh.), B. O., Jub. M. Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M. Leutnants: Heg Adolf (verh.) Blassuthy Erwin (verh.), Jub. M. Santler Franz (verh.) Gobanz- Hubert, Dr. jur., Jub. M. Pukšič Eranz, Jub. M. Dorflinger Friedrich, Dr. jur., Jub. M. Moratti Karl de (verh.), Jub. M. Manner Franz, Jub. M. Meingast Friedrich (verh.), Jub. M. Buffa Ferdinand, Freiherr v., Jub. M. Hann Julius Vodušek Heinrich ® 297 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. ®> 298 ® Laurenčak Wilhelm Primoschitz Ludwig Frank Laurenz Mencinger Anton Kussian Johann Meineke Peter Domenig Johann Pečnik Franz Klauer Adolf Jaritz Hubert Strašak Rudolf Jamar Anton Wieltschnig Rudolf Herzele Gregor Drašček Anton, geb. 1881 in Laibach Greschonig Hermann, geb. 1883 in St. Veit (Karaten) Geraus Norbert, geb. 1883 in Wien Brandner Jakob, geb. 1881 in Kla- genfurt Ehgartner Rupert, geb. 1883 in Kla- genfurt Herzog Franz, geb. 1883 in St. Veit (Karaten) Kugler Rudolf, geb. 1885 in Wien Klein Emil, geb. 1883 in Rosseg (Karaten) Ogorelec Wladimir, geb. 1883 in St. Marein (Karaten) 1909 . Oberste: Botič Joachim (verh.), EKO-R. 3., MVK., KM., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, Kommandant der 3. Ge- birgsbrigade in Nevesinje, wird 1. Mai Generalmajor) Karwinsky [Freiherr v. Karwin Gustav (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Regimentskommandant) Lalesko Konst. (verh., SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. Oberstleutnants: Wuck Ad. (verh.), SL. am r. B., KM., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. Tischina Franz (verh.), SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Erg.-Bez.-Kommandant) Majore: Haluska Stephan, DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (wird 1. Nov. Oberstleutnant) Konschegg Johann, MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Kom¬ mandant des 2. Bataillons) Truchelut Richard, SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Kommandant des 3. Bataillons) Breindl Karl (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Kom¬ mandant des 1. Bataillons) Kneifel Ludwig, geb. 1862 in Niklasdorf (Schlesien) (verh.), MVK., Jub. M., Jub. K. (anhertransferiert 1. Nov. 1908, Kommandant des 4. Bataillons) Hauptleute: Huna Artur (verh.), Jub. M., Jub. K. (WG.) Gheri Philipp (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (transf. 1. Mai als Major zum Inf.-Reg. Nr. 88) Cantarutti Joh. (verh.), SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (transf. 1. Nov. als Major zum Inf.-Reg. Nr. 88) Bryda Emanuel (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. ®> 299 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Ventour v. Thurmau Hugo (verh.), MVK., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. Sdrvveighofer Maximil. (verh.), SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. Bordolo v. Boreo Joh., Ritter (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Kovačič Friedr. (verh.), DZ. 3., Jub. M., Jub. K. Schneeweis Albin, MVK., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (iiberkompl., an der Infanteriekadettenschule in Konigs- feld) Hemala Maximilian, Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, kommandiert beim Generalštabe) Zahradniček Wilhelm, geb. 1869 in Kremsier (verh.), Jub.M., Jub. K. (anhertransferiert 1. Nov. 1908) Lehner Joh., Jub. M., Jub. K. (iiberk.), im Militar-geographischen Institute Steinbrecher Maximilian, geb. 1869 in Wien (verh.), Jub. M., Jub. K. (anhertransferiert 1. Juli 1908) Azzolini Franz, Jub. M., Jub. K. Pichler Georg, Jub. M., Jub. K. Tisch Hugo (verh.), Jub. M., Jub. K. Babnik Karl, SL. am r. B., Jub.M., Jub. K. Fidrmuc Johann, SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (Regimentsadjutant) Braun Viktor (verh.), Jub. M., Jub. K. (Erg.-Bez.-Offizier) Schmid Artur (verh.), SL. am r. B., Jub.M., Jub. K. Kuralt Ludwig, Jub. M., Jub. K. Schaufler Alb. (verh.), Jub. M., Jub. K. Ziernfeld Herm., R. v., Jub. M., Jub. K. Liel v. Bernstett Franz, SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Oberleutnants: Dittl Friedr., Ritt. v., Jub. M., Jub. K. Galle Oskar, Jub. M., Jub. K. Pfeiffer v. Inberg Rudolf (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (iiber- kompl., an der Infanteriekadetten¬ schule in Konigsfeld) Kantz Friedrich v., geb. 1875 in Lai- bach (verh.), Jub. M., Jub.'K. (an¬ hertransferiert 1. November 1908) Negri v. Montenegro Joachim, Jub. M., Jub. K. (Bataillonsadjutant) Gartner Franz, Jub. M., Jub. K. Krepi Viktor, Edler v., SL. am r. B., Jub.M., Jub. K. Sallaba Emil, Jub. M., Jub. K. Ogris Johann, Jub. M., Jub. K. Žerjav Alfons, geb. 1876 in Neumarktl, SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (an¬ hertransferiert 1. November 1908) Mobius Rudolf, Jub. M., Jub. K. Seidl Ferd., geb. 1877 in Neumark (Bohmen), Jub. M., Jub. K. (anher¬ transferiert 1. November 1908) Perhauz Karl, Jub. M., Jub. K. Obereigner Heinrich v., geb. 1875 in Podiebrad, Jub. M., Jub. K. (anher¬ transferiert 1. November 1908) Rettl Josef, Jub. M., Jub. K. (iiber- kompl., zugeteilt dem Generalštabe) Klimann Thomas (verh.), Jub. M., Jub. K. Wasmer Hermann (verh.), Jub. M., Jub. K. Musitelli Georg, Jub. M., Jub. K. Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M., Jub. K. Puteany Edler v. Drauhain Benno, geb. 1877 in Laibach, Jub.M., Jub. K. (anhertransf. 1. Juni 1908) Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub.M., Jub. K. Maurer Heinr. (verh.), Jub.M., Jub.K. Medritzer Olaf, Edler v., SL. am r. B., Jub.M., Jub.K. Silvatici Franz, Freiherr v., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. ® 300 @ Pasch Edler v. Corunione Rudolf, Jub.M., Jub.K. Wohlmann Franz, Jub.M., Jub.K. (B ataillonsadj utant) Latterer v. Lintenburg Konstantin, Ritter, geb. 1878 in Marburg, Jub. M., Jub. K. (anhertransferiert 1. November 1908) Lukane Edler v. Savenburg Rudolf (verh.), Jub. K. (iiberkomplett, zu- geteilt dem Generalštabe) Lagbacher Hugo (verh.), Jub. M., Jub. K. Strzelba Alexander (verh.), Jub. M., Jub. K. (Bataillonsadjutant) Zwirn Ludwig, Jub. M., Jub. K. (iiber- kompl., an der Infanteriekadetten- sdiule in Marburg, transferiert 1. Sept. zum bosn.-herz. Inf.-Reg. Nr. 1) Ligotzky Vinzenz, Jub.M., Jub.K. (transferiert 1. November zum Inf.- Reg. Nr. 22) Sellyey Emil (verh.), Jub. M., Jub. K. (iiberkompl., zugeteilt der Militar- intendantur) Rawel v. Haidsee Heinrich, Jub.K. Ghelleri Maximilian, Jub. K. Canisius Viktor, Jub.K. Vošnjak Samo, Jub.K. Kiesewetter Edler v. Wiesenbrunn Otto, Jub.K. Lukane Edler v. Savenburg Anton, Jub. K. Vallon Eugen, Jub. K. (Bat.-Adjutant) Grafoner Otto, Jub. K. Giurovidi Nikolaus (verh.), Jub. K. (iiberkomplett), im Militar-geogra- phischen Institute Klein Rud., Jub. K. (Pionier-Offizier) Gressel Karl (verh.), Jub. K. Pehr Heinrich, geb. 1880 in Arnold- stein, Jub.K. (anhertransferiert 1. November 1908) Verhunc Slawomir, Jub. K. Pakič Leo (verh.), Jub. K. (Erg.-Bez.- Offizier) Leutnants: Perhauz Franz, Jub. K. Raslič Georg, Jub. K. Hofmann Leopold, Jub. K. Arenstorff Maxim., Ritter v. (verh.), Jub. K. Decaneva Linus, Jub. K. Banfield Ferdinand, Jub.K. Knific Emil, Jub. K. Steinitz Hubert, Ritter v., Jub. K. Lang Albert, Jub. K. Korže Alois, Jub. K. Hosp Johann, Edler v., Jub. K. Zimmermann Erich, Jub. K. Vallon Albert, Jub.K. Hoffmann Johann, Jub. K. Kilar Adolf, Jub. K. Zickero Leopold, Jub. K. Rota Rudolf, Conte de, Jub.K. Šuflaj Emanuel, geb. 1887 in Grog- laschitz (Krain), Jub. K. Walland Ladislaus, Jub.K. Schullerbauer Johann, geb. 1885 in Krumau, Jub. K. Hauer Ernst, Jub. K. Reiter Friedrich, geb. 1886 in Wien, Jub. K. Fahnriche: Tarmann Albert, Jub. K. (beurlaubt) Zorzini Andreas, Jub. K. Schmidt Rudolf, Jub.K. LukancEdl.v.SavenburgMich., Jub.K. Kaucky Friedrich, Jub. K. Mlaker Josef, Jub. K. ® 301 ® 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Cvahte Emmerich, Jub. K. Ženko Milan, geb. 1887 in Krenowitz (Krain), Jub. K. Zorko Stanislaus, geb. 1888 in Luko- witz (Krain), Jub. K. Unar Othmar, geb. 1887 in Pettau, Jub. K. Kren Friedrich, geb. 1889 in Laibach, Jub. K. Grazzer Wilhelm, geb. 1888 in Triest, Jub. K. Bayer Edmund, geb. 1888 in Triest, Jub. K. Trost Felix, geb. 1887 in Gorz, Jub. K. Edelsbacher August, geb. 1890 in Wilhelmsberg (N.-Osterr.), Jub. K. Debenjak Heinrich, geb. 1888 in Merberia (Istrien), Jub. K. Magazinsoffizier: Ceranič Peter, DZ. 3., Jub. M., Jub. K., Hauptmann des Ruhestandes Leutnant-Proviantoffizier: Pintar Franz, Jub. M., Jub. K. Vom Auditor: Seyfried Kamil, Hauptm., Jub. M., Jub. K. Militararzte: Hoffern zu Saalfeld Heribert, Ritt. v., Dr., Jub. M., Jub. K. (Reg.-Arzt) Trenkler Rudolf, Dr., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (Regimentsarzt) Štabe: Tkany Franz, Dr., Jub. M., Jub. K. (Regimentsarzt) Truppenrechnungsfiihrer : Chroust Wenzel, Hauptm., DZ. 2., Jub. M., Jub. K. Lilienberg Richard, Oberleut., SL. am r. B., DZ. 2., Jub. M., Jub. K. Klus Ferdinand, Leutnant, Jub. K. In der Reserve: Oberleutnants: Peschek Andreas (verh.), B.O., Jub.M., Zaccaria Eugen, B. O., Jub. M., Jub. K. Jub. K. Megner Josef (verh.), B. O., Jub. M., Kiepach Friedrich, B. O., Jub. M., Z. Jub. M., Jub. K. Jub. K. Leutnants: Heg Adolf (verh.) Santler Franz (verh.) Hann Julius Hofbauer Rob., Dr. jur. Zimmer Alfred, Dr. jur. Arztmann Franz (verh.) Sorko Emil Petz Karl Pfeiffer Alfred Kobal Aurelius Calderari Giovanni Katziantschitsch Richard, Dr. jur. Wolf Josef Cichy Kurt Kaibitsch Johann Sturm Franz, Dr. phil. Walland Rudolf Schlesinger Julius Schneider Hugo Clima Johann Lagnig Karl (verh.) Zeitlinger Rudolf Miillner Franz (verh.) Keylwerth Friedrich (verh.) Schell Heinrich Stugger Emil (verh.) Niederdorfer Franz, Dr. jur. Danielli Ciro Pestotnik Paul, Dr. phil. Režek Johann ® 302 @ 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. Fachbach Edler v. Lohn- bach Artur Sardinschek Karl Melnitzky Hermann Lerchenfeld Ludwig Gattringer Ludvvig Kralj Johann Stopar Franz Graf Leo V Rippel Alfred Mayr Maximilian Miklauz Rudolf Frank Karl Strickner Roman Missoni Rudolf Ottowitz Anton Obrelli Tullio Palla Edmund Wozonig Adolf Lagger Josef Juran Oskar Laurenčak Wilhelm Primoschitz Ludwig Frank Laurenz Mencinger Anton Kussian Johann Meineke Peter Domenig Johann Pečnik Franz Klauer Adolf Jaritz Hubert Berghe v. Trips Richard, Graf (verh.) Apold Johann Niederbacher Ernst Fahnriche: Canaval Richard Richter Emil (verh.) Miiller Johann Pirker Josef Khuny Ferdinand Apih August Kadetten: Strašak Rudolf Jamar Anton Wieltschnig Rudolf Herzele Gregor Drašček Anton Greschonig Hermann Geraus Norbert Brandner Jakob Ehgartner Rupert Herzog Franz Kugler Rudolf Klein Emil Ogorelec Wladimir Maselj Andr., geb. 1878 in Krašnja (Krain) Svetlič Rich., geb. 1880 in Waitsch (Krain) Mulaček Kasimir, geb. 1879 in Laibach Quantsdmigg Emanuel, geb. 1885 in Weizels- dorf (Karaten) Pognigg Josef Rauter Ernst Dreo Karl Verbič Gabriel Ferjančič Konstantin Neiger Georg (verh.) Skalka Ludwig Lepša Franz Kopeinig Adolf Fink Josef, geb. 1882 in Langenthon (Krain) Straug Ludw., geb. 1886 in Laibach Zettel Oswald, geb. 1881 in Grobming Slavec Joh., geb. 1883 in Kronau (Krain) Lausegger Alois, geb. 1886 in Feistritz a. R. (Karaten) Fister Rudolf, geb. 1884 in Oviše (Krain) Potokar Ad., geb. 1885 ;n Laibach Trojanšek August., geb. 1882 in Domschale (Krain) Knaflič Joh., geb. 1883 in Polland (Krain) Setina Theodor, geb. 1884 in Tschernembl 1910 . Oberste: Karwinsky Freiherr v. Karwin Gustav (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (wird 26. Februar Kommandant des Militarinvalidenhauses in Wien) Glantschnig August (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Regimentskommandant, anhertransferiert 26. Februar) © 303 © Oberstleutnants: Wiick Adolf (verh.), SL. am r. B., KM., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (Kommandant des 2. Bataillons, tritt 1. Nov. in den Ruhestand) Tischina Franz (verh.), SL. am r. B., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (Erg.-Bez.-Kommandant) Haluska Stephan, DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Ersatzbataillons- kader-Kommandant) Majore: Konschegg Johann, MVK., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. Truchelut Richard, SL. am r. B., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (Kommandant des 3. Bataillons) Neubacher Johann, geb. 1859 in Ebensee (Oberosterreich) (verh.), SL. am r. B., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (anher- transferiert 1. Mai vom Inf.-Reg'. Nr. 18) Breindl Karl (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (Kom¬ mandant des 1. Bataillons) Kneifel Ludwig (verh.), MVK., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (Kommandant des 4. Bataillons) Oertl Franz, geb. 1862 in Wien (verh.), SL. am r. B., KM., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (anhertransferiert 1. November 1909) Hauptleute: Bryda Emanuel (verh.), MVK., DZ. 3., Jub.M., Jub. K. (wird 1. Mai Major im Regiment) Ventour v. Thurmau Hugo (verh.), MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (wird 1. November Major im Regiment) Schweighofer Maximil. (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (transferiert 1. November als Major zum Inf.- Reg. Nr. 71) Bordolo v. Boreo Joh., Ritter (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (wird 1. Mai Major, zugeteilt 1. September dem Reichskriegsministerium) Schneeweis Albin, MVK., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. Kovačič Friedrich (verh.), SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub.jK. Kautzner Eduard, geb. 1865 in Graz, SL. am r. B., DZ. 3., Jub. M., Jub. K. (anhertransferiert) Niche Roman (verh.), SL. am r. B., Jub.M., Jub. K. (iiberk., an der Infanteriekadettenschule in Wien) Hemala Maximilian, Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, kommandiert beim Generalštabe) Zahradniček Wilhelm (verh.), Jub. M., Jub. K. Lindner Albrecht (verh.), Jub. M., Jub. K. Lehner Joh., Jub. M., Jub. K. (iiberk.), im Militar-geographischen Institute Steinbrecher Vinzenz (verh.), Jub. M., Jub. K. Pichler Georg, Jub. M., Jub. K. Tisch Hugo (verh.), Jub. M., Jub. K. Babnik Karl, Jub. M., Jub. K. Fidrmuc Johann, SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (Regimentsadjutant) Braun Viktor (verh.), Jub. M., Jub. K. (Erg.-Bez.-Offizier) © 304 © 1897—1910 Milde v. Helfenstein. Schmid Artur (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Kuralt Ludwig, Jub. M., Jub. K. Schaufler Alb. (verh.), Jub. M., Jub. K. Metnitz Adolf, Ritter v., geb. 1870 in Grafenstein (Karnten) (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (an- hertransferiert 1. November) Ziernfeld Hermann, Ritter v., Jub. M., Jub. K. Liel v. Bernstett Franz, SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Dittl Friedrich, Ritter v., SL. am r. B., , Jub. M., Jub. K. Galle Oskar, Jub. M., Jub. K. Pfeiffer v. Inberg Rudolf (verh.), SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, an der Infanterie- kadettenschule in Konigsfeld) Kreipner Friedrich, geb. 1870 in Wien (verh.), Jub. M., Jub. K. (anhertr.) Kantz Friedrich v., geb. 1875 in Lai- bach (verh.), Jub. M., Jub.K. (anher- transferiert 1. Mai 1909) Negri v. Montenegro Joachim, Jub. M., Jub. K. Gartner Franz, Jub. M., Jub. K. Krepi Viktor, Edler v., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, an der Inf.-Kadettenschule in Lobzow) Oberleutnants: Sallaba Emil (verh.), Jub. M., Jub. K. Ogris Joh., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Žerjav Alfons, SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Mobius Rudolf (verh), Jub. M., Jub. K. Perhauz Karl, Jub. M., Jub. K. Seidl Ferdinand v., Jub. M., Jub. K. Obereigner Heinridi v., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. Klimann Thomas (verh.), Jub. M., Jub. K. Wasmer Hermann (verh.), Jub. M., Jub. K. Musitelli Georg, Jub. M., Jub. K. (Bataillonsadjutant) Pavich Edler v. Pfauenthal Gustav (verh.), Jub. M., Jub. K. Puteany Edler v. Drauhain Benno, Jub. M., Jub. K. Frauenfeld Edler v. Frauenegg Artur, Jub. M., Jub. K. Maurer Heinr. (verh.), Jub. M., Jub. K. Medritzer Olaf, Edler v., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, kommandiert beim Generalštabe) Silvatici Franz, Freiherr v., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K. (uberkompl., kommandiert beim Generalštabe) Pasdi Edler v. Corunione Rudolf, Jub. M., Jub. K. (iiberkomplett, zu- geteilt der Militarintendantur) Bobisut Leo, geb. 1880 in Cilli, Jub. K. (anhertransf. 1. Mai 1909) Wohlmann Franz, Jub. M., Jub. K. (Bataillonsadjutant) Latterer v. Lintenburg Konstantin, Ritter, Jub. M., Jub. K. Lagbacher Hugo (verh.), Jub. M., Jub. K. Strzelba Alexander (verh.), Jub. M., Jub. K. (Bataillonsadjutant) Sellyey Emil (verh.), Jub. M., Jub. K. (iiberkompl., zugeteilt der Militar¬ intendantur) Rawel v. Haidsee Heinrich, Jub. K. Canisius Viktor v., Jub. K. Vošnjak Samo, Jub. K. Kiesewetter Edler v. Wiesenbrunn Otto, Jub. K. Lukane Edler v. Savenburg Anton, Jub. K. Vallon Eugen, Jub. K. (Bataillons¬ adjutant) Giurovich Nikolaus (verh.), Jub. K. (iiberk.), im Militar-geographischen Institute © 305 © 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Grafoner Otto (verh.), Jub. K. Klein Rudolf, Jub. K. (Pionier-Offizier) Gressel Karl (verh.), Jub. K. Pehr Heinrich, Jub. K. Verhunc Slawomir, Jub. K. Pakič Leo (verh.), Jub. K. Sotschnig Moritz, geb. 1882 in Krain- burg, Jub. K. (anhertransferiert) Peršl Karl, geb. 1881 in Laibach, Jub. K. (anhertransferiert) Leutnants: Perhauz Franz, Jub. K. (iiberkomplett, zugeteilt der k. k. Gendarmerie) Hofmann Leopold, Jub. K. (wird 1. Mai Oberleutnant) Arenstorff Maximil., Ritter v. (verh.), Jub. K. (wird 1. Nov. Oberleutnant) Decaneva Linus, Jub. K. Banfield Ferdinand, Jub. K. Knific Emil, Jub. K. Steinitz Hubert, Ritter v., Jub. K. Lang Albert, Jub. K. Korže Alois, Jub. K. Hosp Johann, Edler v., Jub. K. Zimmermann Erich, Jub. K. Vallon Albert, Jub. K. Hoffmann Johann, Jub. K. Kilar Adolf, Jub. K. Zickero Leopold, Jub. K. Rota Rudolf, Conte de, Jub. K. Suflaj Emanuel, Jub. K. Walland Lad., Jub. K. (Erg.-Bez.-Off.) Schullerbauer Johann, Jub. K. Hauer Ernst, Jub. K. Reiter Friedrich, Jub. K. Kaucky Friedrich, Jub. K. Zorzini Andreas, Jub. K. Lukane Edler v. Savenburg Michael, Jub. K. Bischoff Edi. v. Widderstein Alexander Schmidt Rudolf, Jub. K. Mlaker Josef, Jub. K. Cvahte Emmerich, Jub. K. Fahnriche: Tarmann Albert, Jub. K. (beurlaubt) Ženko Milan, Jub. K. (wird 1. Nov. Leutnant) Zorko Stanislaus, Jub. K. Kren Friedrich, Jub. K. Grazzer Wilhelm, Jub. K. Trost Felix, Jub. K. Edelsbacher August, Jub. K. Debenjak Heinrich, Jub. K. Ortner Rudolf, geb. 1889 in Villach Stolla Rudolf, geb. 1889 in Marburg Holoubek Josef, geb. 1890 in Battelau (Mahren) Pollak Otto, geb. 1891 in Prag Apich Wilhelm, geb. 1890 in Cilli Bauer-Hansl Felix, geb. 1891 in Feldkirchen (Karaten) Magazinsoffizier: Ceranič Peter, geb. 1861 in Unter-Lopica (Kroatien), DZ. 3., Jub. M., Jub. K., Hauptmann des Ruhestandes Proviantoffizier: Pintar Franz, geb. 1874 in Gairach (Steiermark) Jub. M., Jub. K., Leutnant @ 306 ® 1897 —1910 Milde v. Helfenstein. Vom Štabe: Auditor: Seyfried Kamil, Jub. M., Jub. K., Hauptmann Militararzte: Hoffern zu Saalfeld Heribert, Ritt. v., Dr., Jub. M., Jub. K., Reg.-Arzt Trenkler Rudolf, Dr., SL. am r. B., Jub. M., Jub. K., Regimentsarzt Tkany Franz, Dr., Jub. M., Jub. K., Regimentsarzt T ruppenrechnungsfiihrer: Emperger Georg v., KM., DZ. 2., Jub. M., Jub. K., Hauptmann Lilienberg Richard, SL. am r. B., DZ. 2., Jub. M., Jub. K., Haupt¬ mann In der Reserve:* Oberleutnants: Pesckek Andr. (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M., Jub. K. Kiepach Friedr., B. O., Jub. M., Jub. K. Zaccaria Eugen, B. O., Jub. M., Jub. K. Megner Josef, Dr. jur. (verh.), B. O., Jub. M., Z. Jub. M., Jub. K. Leutnants: Santler Franz (verh.) Hann Julius Katziantschitsch Richard, Dr. jur. Wolf Josef Cichy Kurt Kaibitsch Johann Sturm Franz, Dr. phil. Keylwerth Friedrich (verh.) Schell Heinrich Stugger Emil (verh.) Danielli Ciro Niederdorfer Franz, Dr. jur. Pestotnik Paul, Dr. phil. Sardinschek Karl Berghe v. Trips Richard, Graf (verh.) Apold Johann Niederbacher Ernst ' Rauter Ernst Malle Johann, Dr. phil. Dreo Karl Verbič Gabriel Melnitzky Hermann Lerchenfeld Ludwig Kralj Johann Canaval Richard Richter Emil Miiller Johann Pirker Josef Khuny Ferdinand Apih August, Dr. phil. Ferjančič Konstantin Neiger Georg (verh.) Skalka Ludwig Miklauz Rudolf Frank Karl Strickner Roman Missoni Rudolf Ottowitz Anton Domenig Johann (verh.) Palla Edmund Wozonig Adolf Rossivvall Franz, Dr. jur., geb. 1880 in Wien Winkelmann Maximilian, geb. 1883 in Wien Sogl Friedrich, geb. 1882 in Neusiedl (Mahren) Lagger Josef (verh.) * Da das Werk mit 1910 absehliegt, wurden hier alle Veranderungen auf- genommen, die sonst erst 1911 zu ersehen waren. © 307 © 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Juran Oskar Laurenčak Wilhelm Strohl Heribert, geb. 1883 in Wien Kral Franz, geb. 1883 in Iglau Bohrn Alfred, Dr. jur., geb. 1880 in Bernhardstal (Niederosterreich) Speil Hermann, geb. 1882 in Wiese (Schlesien) Primoschitz Ludwig Frank Ludwig, Dr. jur. Jaroš Wenzel, geb. 1882 in Linden (Bohmen) Gruber Wilhelm, Dr. jur., geb. 1880 in Wien Glaser Karl, geb. 1882 in Wien Lehrl Richard, geb. 1880 in Wien Herdt Franz, Edler v., geb. 1884 in Wien Resch Adolf, Dr. jur., geb. 1880 in Wien Kaliwoda Hugo, geb. 1882 in Briinn Mencinger Anton Hassinger Leo, geb. 1884 in Wien Heller Paul, geb. 1884 in Wien Gebauer Karl, geb. 1882 in Rofpvald- markt (Schlesien) Skorkowsky Jaroslaus, geb. 1882 in Humpoletz (Bohmen) Kussian Johann, geb. 1882 in Blei- berg (Karnten) Perk Johann, geb. 1880 in Civic (Bohmen) Theisinger Franz, geb. 1883 in Wien Meineke Peter, geb. 1882 in Ratten- dorf (Karnten) Sdiopf Josef, geb. 1882 in Sdiomra (Tirol) (verh.) Pečnik Franz, geb. 1879 in Laibach Klauer Adolf, geb. 1881 in St. Martin (Karnten) Gottlieb Otto, geb. 1881 in Pardubitz (Bohmen) Weynar Friedrich, geb. 1882 in Freu- dental (Schlesien) Singer Karl, geb. 1884 in Nurschau (Bohmen) Fuchs Oswald, geb. 1883 in Braun- dorf (Schlesien) Jaritz Hubert, geb. 1881 in Klagenfurt Strašak Rudolf, geb. 1884 in Lun- denburg Fahnriche: Stopar Franz Jamar Anton Wieltschnig Rudolf Herzele Gregor Drašček Anton Greschonig Hermann Kadetten: Geraus Norbert Brandner Jakob Ehgartner Rupert Kugler Rudolf Kopeinig Adolf Rippel Alfred, geb. 1881 in Wien Herzog Franz, Dr. jur. Kugler Rudolf Klein Emil Ogorelec Wladimir Mulaček Kasimir Fink Josef Quantschnigg Emanuel Strauj) Ludwig Zettel Oswald Slavec Johann Lausegger Alois Fister Rudolf Potokar Adolf Trojanšek Augustin Knaflič Johann Setina Theodor Beguš Johann, geb. 1880 in Grahovo (Kustenland) Sterniša Joh., geb. 1882 in Ratschach 308 1897 — 1910 Milde v. Helfenstein. Beguš Andreas, geb. 1883 in Ossiach Šiška Johann, geb. 1884 in Laibach Turk Johann, geb. 1885 in Unter- loitseh Harbich Adolf, geb. 1887 in Laibach Vadnov Josef, geb. 1886 in Adelsberg Potokar Josef, geb. 1886 in Laibach Babnik Johann, geb. 1885 in Ober- Šiška Voller Friedrich, geb. 1881 in Krotten- dorf (Steiermark) Aleš Franz, geb. 1886 in Laibach Offenbacher Manfred, geb. 1884 in Oberfeistritz (Steiermark) Rajh Friedrich, geb. 1885 in Zween (Steiermark) Ermacora Franz, geb. 1886 in Laibach Stenutz Viktor, geb. 1886 in Flodnig Ebner Joh., geb. 1885 in Klagenfurt Zauner Raimund, geb.1886 in Modling Palčič Stanislaus, geb. 1887 in Laibach Schulz Eduard, geb. 1888 in Laibach Rožman Franz, geb. 1885 in Altneu- dorf (Steiermark) Verbič Johann, geb. 1886 in Ježica (Krain) Herzmansky Franz, geb. 1886 in Odrače (Schlesien) Majcen Franz, geb. 1886 in Dvor (Krain) Škulj Alois, geb. 1885 in Lužarje (Krain) Fontana Max, geb. 1882 in Marburg Rapatz Franz, geb. 1887 in Portschach Valenta Wladim., geb. 1883 in Laibach Grošelj Rudolf, geb. 1880 in,Laibach Lušin Dominik, geb. 1885 in Laibadi Eichwelder Ferdinand, geb. 1884 in St. Donat (Karnten) Stergar Stanislaus, geb. 1886 in Sankt Ruprecht (Krain) Felber Paul, geb. 1887 in Marburg Wurner Friedr., geb. 1886 in Laibach Liebenwein Karl, geb. 1889 in Murau Salberger Adolf, geb. 1886 in Neu- marktl (Krain) Calvi Robert, geb. 1888 in Friedberg (Steiermark) Stoječ Raimund, geb. 1887 in Laibach Škof Franz, geb. 1888 in Laibach Stark Hugo, geb. 1886 in Schattleiten (Steiermark) Kriiftner Fritz, geb. 1887 in Graz Wittmann Georg, geb. 1888 in Graz Dietinger Max, geb. 1887 in Graz Tome Wilhelm, geb. 1889inZwischen- wassern (Krain) Dolinar Josef, geb. 1888 in Dobrava (Krain) Fux Richard, geb. 1887 in Mottling Legat Stanislaus, geb. 1888 in Unter- Šiška (Krain) Žagar Johann, geb. 1885 in Ovšiše (Krain) Goederer Joh., geb. 1886 in Polland (Krain) Gaill Pompejo, geb. 1886 in Klagen¬ furt Braumiiller Hermann, geb. 1886 in Klagenfurt @ 309 ® V: ■ »r*:| 'f N NARODNA IN UNIVERZITETNA KNJIŽNICA 00000525897