Nr, 3!!3, PrnnuNIeration «plcis: Nm «lomplon l,a»zi. si. 11, ynll'j. fl. 5.5>0. ss'ir dic >!i>stcll,inq »lö HanS ball'i.5>„Ir. Mit dcr Prst nanzj. fl. 15,, halb), si. 7.50. Freitag, 22. Dezember Ins«lti onsg»»ilhr bis 10 feilen: imal N0 lr., Lm. »Ulr., 3m. 1 fl.; sonst pr. Zcile Im. 0 lr.< lkm.8lr., »m. lo lr. >l. f. w. IiNcrtirnt'stempcl jcdcöm. ?0ll. 1883. Ämtliche, Theil. Sc. l. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Enlschlicßlmg vom «. Dezember d. I. dem (^liltor c.uwiucu^ ain Karl^burger Domkapitel Stephan An dressy dic Titularabtci von (^'«rö-Hioiwl-ltor, dem Ehrcndoinhcrvii lilid Direktor des Hcrmannstädtcr The» rcsianischcn Waisenhciusc^ Johann Ludwig die Titn» larpropstci .^ii^ti, i.iuU^icli Ii<^i^ IIuu^cN'1^0 äe (^i-l»i»io nnd dem Domherrn Hauöprälatcu Seiner Heiligkeit und röm.-Szcut» Simou Iguaz Kouäcö zn Ehrcndomhcrrcn dcö Karlsbnrgcr rüm.'tath. Domkapitels gleichfalls taxfrei allcrgnädigst zn crncnncn gcrnht. Das Finanzministerium hat den Finanzrath der Fmanzlandcödircklion in TcmcSuar Anton Jam a znm FinanzbezirkSdircltor in Neusatz ernannt. Das Finanzministerium hat ciuc erledigte Finanz, bczlrksdircktoröstcllc in Ost-Galizicu dem Finanzrathc der Ocdcnbnrgcr FinanzlandcödircltionSablhciluug Johann Sicgl verliehen. Kundmachung. Nachstehend wird die rcktifizirte Wählerliste für den Wahllörpcr dcö großen Grnndbcsitzcö nach bcrcilö au- gelaufener Itcllamationöfrist znr ullgcmcincu Kenntniß gebracht. Apfaltrcrn, Otto Freiherr v. — Kreutz und Ober-stein, Münkendorf. Apfallrcrn, Rudolf Freiherr u. — Frcithnrn, Grün-Hof, Krnpp. Arco, VartholomäüS, Probst — NudolfSwerlh, Ka< pitclgilt. Attems, Antonia Gräfin v., geb. Frciin v. Erbcrg — Lustthal. AuerSftcrg, Anton Alexander Graf u., Exzellenz — Thnrnamhard, Strassoldo Gilt, Gnrkfcld. Nucrsftcrg, Grafen Alexander, Hermann und AlfonS — Auenthal nnd Radclstcin. AnerSpcrg; Karl Wilhelm u,, Fürst, Durchlaucht — Alnöd, Gottschce, Pölland, Roßegg, Sciscnbcrg, Wcixclberg. AuerSperg, Gustav Graf v. — Gayrach, Stift, Mokritz. ZIncrspcrg, Ioscf Maria Graf v. — Anerspcrg mit inlorporirtcn Gittern, Sonncgg. Barbo - Waxcnstcin, Josef Emanucl Graf v. — Kroisenbach. Ban mg arten, Johann — Nildenegg. Berg, Gustav Freiherr v., nnd Louise, geb. Frciin v. Mandel — Kurathhof, Mühlhofcu, Äiasscnfnß, Sagoritzhof, Thnrn nntcr ^tasscnfuß. Blagai, Autonia Gräfin Ursixi u. — Billichgratz. Blagai, Ludwig Graf Ursini u. — Wcißcnslcin. Borsch - Vorschob, Friedrich Freiherr v. — Gall« Hof, Plcltcrjach. Codclli - Fahncnfcld , Anton Freiherr v. — Thnrn nn der Laibach, Weßnitz. Coronini - Eronbcrg, Karl Graf v. — Hopfcnbach. Detclla, Johann — Wartcubcrg. Dollcnz, Ludwig — Nußdorf. Dollcnz, Anton — Prnwald. Ehrcnrcich, Moritz — Ponouitsch, Fischern. Fichte nan, Adolf 9littcr v. — Strngg. Fichten au, Engen Ritter v. — Preißel. Fichten an, Toussaiitt Niltcr v. — Bolanzhc. Florian, Karl — Florianischc Spital« nnd Pcgamschc! Ncalgilt. i Frida», Franz Nitlcr v. — Gradatz und Sastava/ Thiirnan nnd Wciuitz. > ss n z', Dr. Alilon — Obcrgörtschach. ^ Galle, Villor — F>cndcnthal. Garibol^i, Anton Ritter v. — Pcpcnöfcld. Garzarolli - Thurnlack, Andreas Edler v. — Adlc,'5hofcn. Gozzani, Ferdinand Marquis u. — Wolföbüchcl. ^lcs;cl, Äiaria - Trch'cu. ^^'"schitz^ Johann Ncft. Freiherr, nnd Christine Flciiu v., f,cb. v. Ccumal — Grimschitz. Gutmnnnsthal - Acnucnutti, Dr. Ludwig Ritter v. - Hotlcmcsch, Savenstcin, Weircl« und Schnr-fcnstcin. Hartig, Friedrich Graf v. — Ncustcin, Tcutschdorf, Unt^rcrkcnstein. Hangvitz, Eugen Graf v., Ofzcllcnz — D.-R.-O.- Kommcnda. Ho matsch, Anton — Tschcrncmbelhof. Hof fern, Johanna v. — Egg ob Podpctsch. Hohcnwart - Gcrlachstcin, Karl Graf v. — Nanuach. Icrmann, Viltor — Stein bei Bigann. Iombart, Julius — iiliugcnfclS, Swur. Iuvanz, Franz — Grnndclhof. Kalister, Johann — Mlihlhoscn. Kling er, Andreas — Wcißcnfcls. Koß, Anton, Domprobst — Kapitelgilten St. Bar- tclmä und Scharfcnbcrg, dann mehrere intorporirte Pfarren. Kosler, Johann, — Ortcncgg. KoSlcr, Peter nnd Johann — LcopoldSruh, Glcinitz. Kottulinski, Anton Graf v. — Malthescr-Ordens- Kommcnda St. Peter. Kusch land, Gabriele uud Isabella, Frciiuncn v. — MooSthal. Langer-Podgoro, Franz v. — Pogainitz. Langer-Podgoro, Ida v., geb. v. Fichlenau — Lncgg. Lanthieri, Thadäus Graf v. — Wippach, Stapft. Larrisch - Mönnich, Johann, Leo und Eugen, Grafen v., und M archhard, Josef — Zobclöbcrg. Lazzarini, Heinrich Freiherr v. — Flödnigg. Lciningcn-Wcsterbnrg, Ludwig Graf v. — Gallcucgg. Lichtenbcrg, Johann ^tcp. Graf v. — Hallcrslcin. Lichtcnbcrg, Scifricd Graf v., nnd Anna, geb. Gräfin u. Aucrspcrg — Lichtcnbcrg, Smrck. Mach, Johann — Slaltcncag. M ahortschi lsch, Franz, und Moser, Johann — Abramöbcrg'sche Gilt. Malli, Igltnz — Podwcin. Marghcii, 3lll'i>, Graf v., »»d Ioscfine Glüfil,, gcb. (Gräfin Corcth - Wöldl. Marghcri, Albin Graf v., nnd Silvine Frciin von Apfaltrern, geb. Gräfin Margheri — Altenbnrg. Mayer, Ioscf — Lcutcnbnrg. Michcltschitsch, Maria, verehelichte Knnschitz — Semitsch. Mühlciscn, Iohauu Ncp. — Gerlachstcin. Müller zn Eichholz, Ioscf u. — Arch, Unter« radclstcin. Nugent, Arthur Graf v. — Kostet. Otto, Christian — Weincgg. Pchani, Ioscf — Obcrnasscnfnß Gilt, Wintclhof. Pelikan, Wilhelm — Rolhcnbnchl. Pill) ach, Ioscf o. — ilandcrschhof. Pirlovitsch, Franz — Untcrtolovrat. Porzia, Alfons Scrafin, Fürst, Durchlaucht — Prcm, Scnosctsch. Rastern, Nikomcd Freiherr v. — Schcrcnbüchl. Rech bach, Barbara Frciin v., geb. Gräfin Thun,. Balsassina — Krcutbcrg, Lutovitz. Rcitzcnstcin, Kail Freiherr v., und Humboldt, Hermann Freiherr v. — Thnrn und Gallenstein. Noth, Anton — Gcrbin. Ruard, Viktor — Insclwcrlh Pvobstei, VcldcS. Nudcsch, Franz — Drugomcl, Mannsburghof. Nndcfch, Josef — Fcistcnbcrg, Rcifuitz. Savinschcg, Dr. Josef — Mottling. Sauinschcg, Karl — Gayran. Schaffer, Ednard — Wciiibüchcl. Scuuig, Josef und Maria — Strobclhof, Tschcple. Schönliurg' WaldcnI) urg, Georg Fürst, Durchlaucht — Schnccbcrg. Schwinger, Inslinc — Freihof. St aria, Maximilian«, vcrchcl. Pirnath — Tufstcin. Sladovitsch, Ferdinand — Tschcrnembl. Smola, Anton — Standen. Stare, Michael — MannSdnrg. Strahl, Ednard v. — Altcnlack. Shrc, Angnst — RnpcrM,of. Terpinz, FidcliS — Kallcnbrnnn. Thnrn Balsassina, Grafen Hyaziüth und Gustau — Radmannödolf nnd WaUcnbnrg. Trcnz, Ferdinand Adolf — Drajchlovitz. Urbauzhizh, Eduard — Höflcin, Stcrmoll. Urbanzhizh, Johann ')lcft. — Thnrn nntcr Ncudcrg. Valmagini, Julius v. — Railcnbnrg. Bcstcncl, Vioril^ Ritter v., und Anna, gcb. v. Sanen« stein — Ncndcgg, Schncckcnbüchcl. Voul, Vincenz, Pfarrcr — Et. Rnplccht Psarrgilt. Walthcr, Maximilian — Großdorf. Wassitsch, Raimund — Grailach. Widcrlhcrn, Anton Ritter v. — Klemlack. Widm er, BartholomäuS, fürstliche Gnaden, Fürst« bischof — Göltschach, Laibach Pfalz. Wilchcr, Friedrich — Steinberg. Windischgrätz, Wcriand Fürst, Durchlaucht — Haasbcrg, Loilsch, Lncgg, Slattcnegg, Wagcnsberg. Wohiuz, Andreas, Pfarrer — Pfarrgilt Zirllach. Wollcnspcrg, Franz Freiherr v. — Scllo. W u rzb a ch » Ta lln cn b c rg , Dr. Karl u. — EbenS- feld, Taunenbcrg, Gritschhof, Schwarzrubach. Wurzbach-Tannenbcrg, Dr. Julius v. — LandSprciS. Zois'E delstein, Anton Freiherr v. — Egg ob Krainbnrg. Zois,Edelstein, Anton, Michail, AlfonS und SigiSmnnd, Freiherren, Serafinc Gräfin Wclsers- hcimb, Gabriele Gräfin Icnnison, Mathilde Gräfin AnerSpcrg — Iauerbnrg. Im Sinne des ß. 25 der Landtags'Wahlorduung für das Hcrzogthum Krain wcrdcu den am Lande woh< nendcn Wahlberechtigten dcö großcn Grundbesitzes ihre Legitimationskartcu zn der am 5. Jänner 1860 um 10 Uhr Vormittags im Landhanse zu Laibach stattfindenden Abgeordnctcnwahl für den Landtag des HcrzoglhumS Krain unter Eincm im Wcgc der l. l. Bezirksämter zngesendct, die in Laibach anwcscnden Wahlberechtigten dieses Wahllöi'pers aber, so wie die anßcr Lande wohnenden werden eingeladen, ihre Lcgitimationslartcu ent-wcbcr persönlich oder durch dic znr Ausübung ihrcS Slimmrcchlcs Bevollmächtigten beim l. k. LandcSpräsi» dinm zn crhcben. K. k. Landesprasidinm in Laibach, am 1!). Dezember 1865. Sr. l. k. Apostolischen Majestät wirklicher geheimer Rath nnd Statthalter: Eduard Freiherr v. Dach n>. i». Richtanlllicher Theil. Laibach, 22. Dezember. Die „Krcnz.Zeitung" wendet sich in einem länge« rcn Nrlllcl gegen angebliche Entstellungen dcS , Mem dipt." in der Frankfurter Angelegenheit, und entnehmen wlr dem Berliner Glatt nachstehende darauf bezügliche „In eiuer Depesche vom 14. v. M. leale das preußische Kabinct auf den Wunsch Oesterreichs in Wien den Entwurf eines Antrages am Bunde und cincr Zir-lulardcpesche an die Bnudcsgenosscn vor, welche Schrift« stücke die Ncalisirung eines BimdcSbcschlussce geaen die Zcntralifation dcS VcreinSwcsens am Sitze dcö Bun« dcstagcS bezwecken. „Graf Mcusdorff antwortete daranf unter dem 23ten November mit dcm Vorschlage, diesen Antrag zn ver« allgeincincrn nnd die Wirksamkeit dcS BnndcSbcschlusscS vom 13. Inli 1854 über daS Vcrcinswcscn zum Ge-gcnslande der Verhandlung in Frankfurt zn machen. Für dm Fall, daß Prcnßcn dies ablehne, proponirte der österreichische Minister cinc nochmalige direkte Bclehrnnc, dcS Frankfurter ScnatcS. „Preußen lchnlc in einer Dcpcsche vom 5. Dczcm« ber dic allgemeine Verhandlung am Vnude über das VcrcinSgcsctz ab nnd erklärte, einer nochmaligen direkten Ermahnung des Frankfurter Senates sich nur dann anschließen zn wollen, wcnn der von Oesterreich dafür vc>r;nlcgcndc Entwurf dem friihcreu Standpunkte der österreichischen Regierung beim Beginne der Frage cut« spreche. „In cincr vom 9. Dezember datirten Depesche lheilt Graf Mcnsdorff einen solchen Entwurf mit; derselbe soll vom prcnßischcn Kabinttc abgelehnt worden sein. „Dicö kann frühestens am 14. odcr 15. d. W. «^ schchcn sein, während die Wiener Korrespondenten ver« schicdcncr Blätter schon am 12. d. M. von cincr be« sonderen Antwort Oesterreichs an dcn Franlfnrlcl Scnat sprechen nnd entstellte Angaben übcr dcn Inhalt einer Depesche machcn, wclche doch erst dem Berliner Kabinct zur Erllärnng mitgetheilt war." Dicscö angebliche Dementi veranlaßt nun die Wr Abdpst." ihrerseits zn einigen berichtigenden Bemerkn,^ gen, die wir hier folgen lassen. Die „Avdpst." schabt - Ohne uns berufen zn fühlen, für das ,.M„, dipl "' cinznstehcn, glanbcn wir doch bculcrlen zn sollen daß die „Krcnz. Zeitung", wenn cö ihr wirklich ,»n cinc Ii7:j Richtigstellung dcs Sachverhaltes zu thun war, sich nicht selbst cimr Entstellung schuldig machen durste, wie sic solche dem Pariser Journale vorwirft. Als ciuc Ent« stcllung »uuß cö füglich angesehen werden, wenn von einer „direkten Bclchrnng des Frankfurter ScuatS" oder gar von einer „Crmahnuug" gesprochen wild, welche die kaiserliche Regierung „für den Fall", als ein gemeinschaftlich einzubringender Antrag am Bunde abgelehnt würde, proponirt haben soll. Die Sache steht unseres WisscuS einfach fo, daß sich die kaiserliche Rc« giernng unter allen Umständen schon durch die diploma« tische Usance bewogen finden mußte, der nach Wien ge-richteten Note dcö Frantfnrtcr Senats ciuc Aulwort folgen zu lasscu, in welcher immerhin zu konstalircn gewesen wäre, daß die Bchanptung dcs Senats, als habe derselbe allen Bundcsvorschriftcn genügt, der Wirklichkeit nicht entspreche. Bon einer „Äclchrnng" oder „Er-mcchnnng", welche in der Absicht der üsterrcichischcu Negierimg gclcgcn sein soll, kann da eben so wcuig die Rede sein, als von ciucr Identität der von den beiden Kabincleu abzuscudcndcn Antworten. Eine solche war ja schon durch den Umstauo vorweg ausgcschlosscu, daß auch die von Wien ans zn beantwortende Note dcs Frankfurter Scuats nur an die Adresse dcö Wiener Ka< binetS gerichtet war. Diese Erwägung mußte wohl auch maßgebend dafür sein, daß die diesseitige Rcgicruug teiucn Anlaß fand, auf das Ansinnen dcs preußische» Kabinets, eine übeninstimmcndc Fassung der Antwort Platz grcifcu zu lassen, ciuzugchen. In letzterem Umstände wird man wohl auch die Ursache dafür suchen dürfen, daß die be» züglichcu Verhandlungen, die von vornherein nur dcu Zweck einer gegenseitigen Verständigung hatten, nnnmchr als beendigt anzusehen sind. Auffällig mag man aller. diugS an der oben zitirten Auslassung dcs Berliner Blattes die denllich hervorstechende Tendenz finden, dem diesseitigen Kabinctc die Rolle dcö Mephisto zn nutcr-schiebe». Oesterreich. Pest, 20. Dezember. Se. Majestät gernhten folgendes Allerhöchstes Handschreiben zu erlassen: Lieber Hofkauzlcr u. Majlath! Indem Ich die Landeshauptstadt Meines geliebten Königreiches Ungarn verlasse, drängt es Mich, auch diesmal dem lebhaftesten Gefühle der Anerkennung Ausdruck zu geben, welche sowohl die herzlichen Ac-weise trcner Anhänglichkeit als auch die durch das freiwillige Zusammenwirken aller Bewohner der bei« den Schwcstcrstädte ermöglichte musterhafte Ordnnug in Mir erwecken. Vertrauensvoll bin Ich gekommen, mit erhöhtem Vertrauen lind der Hoffnung baldiger Wiederkehr scheide Ich; deun es beseelt Mich der feste Glaube, daß durch die Bethätigung der gcäußcrtcu Gefühle und des gegenseitigen Vertrauens diese frohen Tage mit Gottes Hilfe den Äeginn cincr segensreichen Zukunft bezeichnen werden. , Ich wünsche, daß Mciu Tavcruilus allcu Bewohnern den Ausdruck Mcincr licfgcfühltcu Befriedigung mit der Versicherung bekannt gebe, daß Mir die Stunden, welche Ich in dercu Mitte wciltc, stcls in freudiger Eriunernng bleiben werden. Ofen, 20. Dezember 1W5. Franz Ioscfth m. p. Heute machten Se. Majestät in Begleitung dcs Ministers Grafen Eßtcrhazy einm Ausflug uach Gödöllö uud sind nach 2 Uhr wohlbehalten von dort zurückgc-kchrl. Die Abreise Sr. Majestät erfolgt heute Abeudö 10 Uhr, Ankunft in Wien nach 4 Uhr früh. — Jeder Empfang bei der Abreise nnd Ankunft ist anödrücklich untersagt. Der Hofkanzlcr reist mit Sr. Majestät. Pest, IU. Dezember. Eiu zahlreiches und gewähltes Publikum halte sich in Folge der Einladung dcs Fest« lomitee'S im Ncdoutcusaalc versammelt, um Se. Majestät zu begrüßen. Die glänzenden Säle strahlten in festlicher Beleuchtung und das Sticgcnhans sowohl, als die Vorhalle dcs Saales waren mit lcbeudcu Blumen geschmückt. Gegen ^!1 Uhr erschienen Sc. Majestät, schon im Treppenhansc von Sr. Exzellenz dem Herrn Taucrnikus und den Milglicdcrn des Festkomitee'S cm» pfangen. Sc. Majestät betraten zncrst die für Aller-höchstdicscldcn rcscroirtc und entsprechend delorirtc Loge nnd nahmen an dcr Logcnbrüstuug stehend in hulduollcr Freundlichkeit die Allerhöchslihncn dargebrachten enthusiastischen Ovationen, die nur vou dcr Vollshymnc unterbrochen wurden, entgegen. Nach einigen Minuten verließ der Mouarch die Loge und machte unter Vorantritt dcs Hcrru Oberthürstchcr.Stellvertreters nnd dcr ihm seknndircndcn beiden juugcu 5taval!cre, fcrucr gefolgt von Sr. Durchlaucht dem Herrn Lauocskomman« direndcn Fürsten Friedrich Liechtenstein, Ihren Eizellen« zcu dem Herrn Taucrnikus Baton Scnnycy, dem ersten Gcncraladjnlantcn Grafen Crcnneville, so wie den Mit> gliedern dcs Fcstkomitcc's nnd mchrcrcu Adjutanten cincu Rnndgang durch deu Saal, was ciuc erneuerte Knnd« gcbung der herzlichsten Ooatiou zur Folge halte. Nach< dem Sc, Majestät sich noch ans einige Minulcu in die Loge znrückgezogcn, verließen Allcrhöchsldicsclbcn den Saal und begabcu sich nach Ofen iu die Burg. Ausland. München, 18. Dezember. Ein Münchener Kor-respondent dcr „N. Fr. Pr.", welcher die Entfernung Richard Wagners besprach, machte dabei dic Beiner« lnng : „In Baicrn besteht scit dcr ^tcgicrung Ludwigs I. die Einrichtung, daß vou jcncn Geldern dcr Ziuillistc nnd dcS sonstigen königlichen Privatcintommcus, welche nicht ausgegeben werden, die Beamten dcs köuigl. Ka-bi'ucts gewisse Prozente beziehen." Hicgcgcn gibt dcr k. Hofrath von Hoffmann, dcr Verstand dcr k. Hof» nnd Kabinclstasse, die folgende Erklärung ab: „Dicfc angebliche Einrichtung cincs Prozcntbezngcs aus ctwai-gcu Erübrigungcn dcr lönigl. Zir»illistc hat weder unlcr dcr Regierung Sr. Majestät dcs Königs Ludwig I noch seit dieser Periode jemals bestanden, und ist dic dcsfallsigc Behauptung dcs bezeichneten Artikels in jeder l Beziehung unwahr." > Aus Mexiko, 10. November, wird dcr „K. Zü/." geschrieben: „Die Reise dcs Kaisers uach Yucatan hat sich aus unbekannten Gründe» zerschlagen. Die Hnßarcn ! waren bereits auf den l0. d. M. tommaudirt, als plötz« lich Gegenbefehl kam. Gcsuudheils'Rncksichlcn sollen Se. Majestät veranlaßt habcn, hicr zu blcibcn. Um dic Kaiserin für dic Reise nach Pncbla zu cnlschädigcu, hat sie Sc. Majestät am 5. d. M. nach iltio Frio begleitet. Dcr ^Nachtfrost vom 3. ans dcu 4. Noucmbcr wcir so stark, daß in Santa Fc (!> Stunden von hicr) dic Kiir-bisse erfroren nnd daß im Schloßgaiten von Ehapul" tcpcc dic ^ilifapflanzcn und Ealcyß gelitten habcn. Trol)-dem blühen Veilchen, Roscn nnd noch wcit zarlcrc Psiall-zc.n dicht daneben. Dcr Kaiscr ist aiu 7. allein von dein Ausflüge nach Rio Frio zurückgekehrt. Inarcz und seine Haupt.Truppcnmacht wird iu allcu Nachrichten hicr ü» Äic^ito als total geschlagen geschildert; wcnn mau abcl dauach annchmcu wolltc, daß jctzt 'Fricdc im Landc sci, so täuscht man sich schr. 'Räuber, dic sich Guerilla ncn-ncn, nnd Gncrilla, die Räuber sind, gibt cö lrotz dcr Proklamation von Strick nnd Kugel uoch überall. Neuerdings geht wieder das Gerücht, daß die Vcra»Eruz< Diligence von Räubern überfallen und sämmtliche Passagiere (Wcibcr uud Kiudcr mit einbegriffen), so wcit cs Fremde warcn, erschossen worden scicn. „Emr Kaiser will dcn Krieg bis aufs Messer," haben die Baudilcu gesagt, „habt in denn!" Ich habe wcgcu Bcslüligung dicscr Nachrichten bci dcr Großlämmcrci dcs KaiscrS angefragt, aber keine Antwort erhalten. Da kcinc Ant-wort anch eine ist, so nehme ich an, daß jc„c fnrcht-baren Gerüchte leider wahr siud. Auf dcr Straße nach Vera-Ernz wird ein Hauö für uubcmittcltc Einwanderer gebaut; das ist allcö, was bisher geschah, und ich warne wiederholt gcgcu eine Auswanderung uach Mcxito, ehe ich uichtö Positives uud Vorthcilhaftcs berichten kann. Am 10. d. M. geht General Langbcrg, ein altcS mcxi-kanischcö vvurwir^, alö M,lilür.Kommandant uach So> nora ab. Ein Stab von Ingcuicur- lllld andcreu Offi-zieren, Aerzten n. f. w., dcn cr uin sich ucrsammclt hatte, ist ihm nicht bewilligt worden; dcr Kaiser will erst ab« wartcn, ob diese Herren für Sonora eine Nothwendig tcit sind. Für Nenbautcu und Verschönerungen sind leine AnSgabcn zu groß, und Ehapultcpcc wird ein llciin-'s oder vielmehr für Mcnschcn cin recht anständig groß^ Paradies, wenn cs uach dem Plane, dcn Garten« D>l'^ tor Grube cutworscn hat, ausgeführt wird." Kattesneuigkeitm. — Die Nachricht cincS Wicncr Morgcnblallcs, daß StaalSmiuistcr Graf Belcrcdi „mit dem Abcnd-Lchncllzugc plötzlich" uach Lcmbcrg abgereist sci, ist ciue „iu später ^iachtslunde" verübte Ntyslifikalio», welche wir keines Wortes gewürdigt halten, wcnn dicsclbc nicht vou übereifriger Kombinationsslicht aufgegriffen lind zu dcu abcnlencrlichslcu Bchanptnngcn benutzt worden wäre. Wie die „Debatte" vernimmt, hat Slcmlsmiuislcr Graf ckemlletm. Die Frau und der Bureaukratismus. Die Frau in dcr Geschichte, die Frau uud die Politik, die Frau iu dcr Gesellschaft n. f. w., überall hat man schon das stille Wirken unserer schöucrcu Hälfte hcrausgctlügclt; cS wird daher wohl Niemand Wunder nehmen, wenn wir auch auf dem schlüpfrigen Boden dc« Burcaulratismu« ihren spuren zwar nicht „cr-röthcnd," aber doch von patriotischem Feuereifer beseelt, folgen; dcnn Bürgerpflicht ist cö ja heutzutage, eincn Stein zu wcrfcn auf die la»ggew»ndc»c Hydra „Bureau-kratismus," wenn man auch dabei statt dicscr eiue Harm» lose Blindschleiche erschlägt, die die Nalursoischer nicht einmal unter die schädlichen Thiere zählen. Danl wird man uns wissen, wir siud dcsscu sicher, wcnn wir vom stillen Hciligthnmc dcs Bcamten'Hausualcrs ctwaS die Gardine lüften, hinter welcher die Frau ihrer Prediger-Pflicht obliegt uud so manche Bureautratcnmissethat von schönen Lippen ausgeheckt wird. — Die Prolcnsnatur des Veamtcu bedingt cs schon, daß cr anders in dem ruhigen Fahrwasser scincr Häuslichkeit, anders in den hochgehenden ^'ogcn sciucr Amtsthätigkeit schwimmen muß, nnd nni dcn Sturm im Glase dcs „lieben Haus» friedcns wcgcu" zn vermeiden, muß er oft die entfesselten Elemente sciurr ganzen Burcaukratcnverbisscnheit in der Kanzlei loölasfcu. Dadurch, daß der Bamte vcrheirathct ist, hat seiu Egoismus ciucn weiteren Epiclraum gesunde», nnd cr ist vielmehr geneigt, „cin Auge znzndrückcn," während cr hingegen auch dem weib-lichen Egoismus dcr Gattin ausgesetzt ist, dcr weder Amtspflichten ncch Amtsslundcn kcunt. Es entspinnt sich eiu Causalcfus zwischcn dcn Vorgängen in dcr Familieustubc uud denen im Amte. Dcr Subaltern-beamle, dcr schon au nud für sich mißlauuig an seinen Kanzlcitisch sich sctzt, weil cr hcutc daheim einen kalten Kaffee bekommen halte wegen einer Stunde späteren Nachhausclommcns ycstern, uud bösc Blicke sciucr Fran, die dcn lallen Kaffee noch überdies verbitterten, fühlt gleich au dem kreischenden Rufen seines Vorstaudes, daß er auch mit dem „linken Fuße aus dem Bette gestiegen sein müsse" und daß daran offenbar die zärtliche Gardincnencrgie dcr „Frau Ehcf" schuldig sci. In dcr That ist heute in dcr Kauzlci „dcr Tcufcl loS"; Berichte, Noten nnd wie alle die GeistcSproduktc einer dämmerigen Kanzlcistube heißen mögcn, werden zurückgegeben. Nichts ist rccht gemacht und der Beamte hört zum tausendsten Male, daß er doch eigentlich nichts gelernt uud allcs vergessen habe; alles muß überarbeitet werden und die zahllosen langathmigen nnd „dringlichst zur Darnachachlnng" empfohlenen Sparsamleitserlässc sind vergessen nnd cs beginnt cinc gräuliche Verwüstung an Papier, Dintc uud Zeit. Kommen aber au solchcu Tagen gar Parteien, o! so wehe ihnen; dcr Mißmut!) hat im gauzcn Amte elektrisch gezündet, vom Ehef bis zum Kanzlcioicner, dcr fluchend im Korridor auf uud ab rennt und auf unzweideutige Weise scinc Acrmcl aufstülpt; die Parteien vcrnchmcn cinc Anzahl Bcdin» guugcu uud Vcrtlausulirnngen, überall fehlt etwas, dazwischen fallen ranhc Worte und dic Angelegenheit wird gewöhnlich verschoben; sie siud herzlich froh, daß sic wieder auö dcn heiligen Hallcu draußcu sind, nnd machen ihrem Herzen iu einem Fluche anf diesen „verrotteten BurcaulratiSmus" Luft; die Unzufriedenheit ist allge« mein, alle Welt weiß, daß cS mit dcn Aemtern gar nicht mehr auszuhallcu ist, und „das hat mit ihrem Lied die Lorelei gethan." — Ucbcr seine Zeit zn verfügen , darauf hat jeder verheiratete Beamte ohnehin schon lange verzichtet, nnd lciucr, dcr dcs Morgens gesund aufsteht, ist sicher, daß cr während dcr Amts-stunden die Frau Gemalin nicht zu einem Besnchc oder einem Einkaufe begleiten müssc, odcr daß cr dcr Armcn, die wieder ihre „Zustande" hat, nicht Kamillenthee lochen muffe, nicht zu reden davon, daß cr sich schon längst darein gefügt hat, dcs Morgens cinc halbe Stuudc länger zu Hause zu blcibcu, um allcrhaud Kleinigkeiten zu vcsorgcn odcr dcr Magd zu zcigcu, wo das beste Fleisch, wo die frischeste Butter zu laufcu ist, — „er läßt halt die Parleicu warlcu"; dafür muß cr aber nm I Uhr pünktlich wieder znrück sein, dcnn dic Suppe stcht auf dcm Tische; kommt cr f»»f Minuten fpälcl, so hört cr wohl: „Männchen, du wcißl cö doch, daß die armcn Kindcr nicht länger warlcu tönncn, von mir nicht zu rcdcn, dic alle Morgen cine Schwäche anwandelt nnd die kaum erwartet, daß sie zu cincm Löffel Suppt kommt"; — dcr Rcnmüthigc verspricht Besserung uud schickt cin andersmal zudringliche Parteien weg nnd verschiebt das „Statim" ans morgen, „dcr Staat wird deswegen nicht zn Gruudc gehen." Oft erscheint auf dcm Bureau dcS Hcrrn Papa dcsfcu gauze junge Brut, um eiucn Gruß dcr Mama zu vcrtiicldcu; die Arbcit wird aus dcr Haud gelegt und dcr Gestörte mnß z"' sehen, wie cr au Papier, Federn, Bleistift u. f. w. ge-plündert wird. Kommt dcr Herbst, so heißt cs: „Männchen, du solltest doch wieder ciumal anf Acrei-fung gehen, Fritz hat fo blaffe Wangen, jctzt sind Fcricn, er könnte mit dir reisen, übrigens brancht Karl cin P""l neue Hosen nnd ich ciu Kleid, lind vom Rcisevorsch"^' deu du erhältst, verbrauchst du ohnehin nur den vicrU" Theil"; cine Revision in X. V). Z. hatte sich plotM als dringend hcrauSgcstcllt, — Fritz war anf Ferien und hat rothe Wangen bclommcn, Karl crhiclt ein Pa^ ncuc Hoscu und die Frau ciu Kleid. — Wollcn wir diesen Zügen noch hinzufügcu, wic der neuc Hut der einen Bcamtcnfrau auf dcu Gcniülhsznsland dcr lindern verderblich wirkt und die Beziehungen dcr Hcrrcn Oat< ten untereinander trübt und cincn erbitterten Kampf ans dcm nculralcu Bodcu dcr Amtsthätigkeit hcrcmfl'cschwo'rt, — odcr dic allerdings seltenen nnd slcts mit StMi^ gcahndclcn Fälle anführen, in wclchcu die Fran cincs Theiles dcr RcgicruugSsorgcu dcs Gcmalö sich l'ciuäch-tigt, gewöhnlich dcs administrativen, dcn tcchnischcn diesem überlassend, und iu Folge dcsscu Dinlc und Streusand ihren Untergebenen vormißt lind dc» Schliisscl z»" Papicrkastcu führt, odcr in wclchcn dcr Wcg znm ^'lncall des Hcrru Gcmalö nur durch dic Küche dcr Ü>"u ^'^ lnalin zu fiudcn ist, so glanbcn wir gczcigt zn haln,', wclchcu Einfluß dic Frau auf dcu Äurcautratismus »^ nnd wic nöthig cS sei, die Organisirnng dcs Bcainlc" staudcs bci dcr Hanssrau dcs Bcamlcu zu bcg>>'>u>'' 1174 Bclcredi Wien leinen Augenblick verlassen. Originell ist es, daß die „N. Fr. Pr." die Reiseroute des Staats« ministcrö abändert nnd ihn nach Prag eilen läßt. Wic trefflich paßt dies in den Kram und wic gut läßt sich daran bei ciuigcr journalistischer „Gewandtheit" die Ac» hauvtung anknüpfen, daß der Staatsministcr durch per-sönlichc Intervention sich bemüht, die Mißgriffe dcs Grafen Lazanöky gnt zu machen. Es thut uns recht leid, alle diese kunstfertigen Konbinalioucu so zu sagen an die Luft zu setzen, aber der Wahrheit die (5hrc — Graf Bclcredi arbeitet in seinen Bureaux und ist weder nach Lcmbcrg gereist, um mit dem Grafen Oolnchowski, noch nach Prag, nm mit dem Fürsten Carlos Aucrs. pcrg zu unterhandeln. ^- Zn den mannigfachen aus Prag hichcr lolpor-tirtcn Gerüchten gehört anch das, daß einige und uicr-zig Staatsbcamtc lnmnlativ pcnsionirt werdcu sollen. So viel wir vernchlnei', weiß man hier von einer sol« chcn Mnsscupcnsimiirnng nicht das Mindeste, und wcmi einige Bcaintc lctzlcr Zeit in Prag wnllich pcnsiouirt sei» sollten, danu luilßtcu cS eben solche gewesen sciu, über welche, wic z. B. Diuruistcu n. a., die betreffende Landcsbchördc selbst die Kompetenz in Pcrsonalangclc' gcnhcitcn auszuübcn berufen ist. Die Itcgicruug macht lciucswcgs ein Hchl aus ihrer Ansicht, daß Beamte, wclchc die erforderliche Dienstzeit dein Staate gewidmet haben, nun jüngeren Kräften Platz machcn sollen, wclchc mit weit weniger Schwierigkeiten den Anfordcruusscn des neuen Systems gerecht wcrdcu könnten. Nichtsdcstowc» uiger dürfte ihr Mr, so vicl wir vernehmen, nichts ferner licgcn, als Anordnungen, die auch nur im Ent« fcrnlcstcn die liercchligtcn Ansprüche der Staatsbeamten anßcr Acht lasscu würden. (Dcb.) — Wic der „Gaz, nar." geschrieben wird, soll noch vor Neujahr von Seite des Justizministeriums ein provisorisches Gesetz herausgegeben werden, welches die Wcchsclprozcdur bci Pctsoncn, dic dcS Lesens und Schreibens nntnudig sind,,zn normircn haben wird. — Im nächsten Monate werden in Wien 27 Mann vom österreichischen Frciwilligcnkorps in Mexiko einlrcf» fcn, welche in Folge der in Gefechten erhaltenen Wnn> den zum weiteren Kriegsdienste uutauglich geworden sind. — Der Sl.'hu des Professors Stubcnranch, welcher nach dem Selbstmorde seiner ältern aus Wien vcr« schwundcu war und später in Paris uud Loudou gesehen wurde, hat sich mit dem lchlcu Postdampfcr vou St. )iazaire nach ^craciuz eingeschifft, um dort in die Reihen der österreichischen Freiwilligen in Mexiko ein» zutrctcu. — Der Wiener slavische Männcrgesangvcrcm veranstaltete am 1'.>. d. M. im Saale der Gartcnbangc' sellschafl cinc Bcscda, wclchc von ciucm zahlreichen und gewählten Piililitül» , xittcr dcin man dcn t. rnssischeil GeslUldlen Giafcn Slnckclbcra und dcn Herrn Justiz« minister Nitt.r v. Komels bemerkte, besucht war. Es gelangten verschiedene slavische Chöre zur Aufführung, wclchc von dcn trefflich geschnittn, mit Begeisterung mid Knnsllicbc gcrüstclcn Sängern mit Präzision ausgeführt und auf Verlangen des auimirien Auditoriums wieder, holt werden mußten. Insbesondere gcsicl ein slouc» ni scher Chor, derselbe ist in der That au Naivhcit der Melodie und Frische ciu scltcucs mnsilalisches Klei« uod. Frl. Mallingcr war die Krone dcs Abends, die Opcrnarie aus „Ljubav i Zloba" nud die Ouvertüre aus „Marino Falicro," wclchc dieselbe vortrug, wnr» dcu mit lautcu Bcisallssalvcu bclohut. Frl. Mallingcr ßeht, wcun uicht alle Anzcichcu trügen, einer schönen Zukunft entgegen; mit einem gewinnenden Acußcru vci> bindet sich ein Organ vou Klangfülle. Erst spät uach Mitternacht endete diese Bcscda, die zu dcu genußreich, stcn Abenden zählt, welche hier gcbotcn wurden. Wic es heißt, hat der slavische Männcrgcsangucrcin, durch die. fcn schmeichelhaften Elfolg ermuntert, cinc ncuc Bcscda für dic nächsten Tage im Sinnc; au einem dankbaren Publitnm wird es dem strebsamen Vereine nicht fehlen. — Dcr Tricstcr Handclsstand scheint der Tracirnng einer Eisenbahn vou ^! aibach aufVillach gcncigt zn scin. Diesc Nontc scheint von der ^lialnr durch die geringen Terrain-schnnerigleiten zu dein besten Vcrbindnngöwrgc mit unseren Nachbarländern vorgezcichnet zn scin. Ihre Realisirnng erscheint alö eine ^cbcnösragc fiir nnser Ob er train. In dieser Nichtnng, sollten sich patriotische Bestrebungen zum Heile des Vaterlandes geltend machen. — Die „Triefler Ztg." schreibt unterm 21. d. M.: AnS Anlaß der hcntc Abendö stattfindenden „Causeric" dcS Herrn Alex. Dumaö erwähne« wir beiläufig, das; (iharlcö 3iodicr, dessen licbcnöwilrdigc Persünlichtcil bei den Streifziia.cn dcö Herrn Dninaö in die Vergangenheit ebenfalls eine, nud nicht die nnbe-ocnlenosle, 3colle spielt, einst :)tcdaltcnr dcr iil Lailiach hcranägc-gcbcncn französischen Nmtt<;citnnq des 5tonigrcichei< Illyricn war. (Theater.) Die gestrige'Vsncfizcuorstcllnng dcö Fräulein K lobuschitzky bot nnö zwei recht hlllischc Piecen, N'clche ganz geeignet sind, einen Abend angenehm anöznfMcn. In dem cin-alligen Görncr'sä)cn Lustspiele „Der letzte dumme Streich" war cö vorzüglich das rccht gclnngcnc Spiel der Venefizianlin nnd die vortreffliche ^cistnng des Herrn banger, dcsscil Gastvorstellung gestern Abend schloß, dnrch wclchc die vielen äußerst wirksamen Momente dcö Stiicles znr Gcltnng laincu. Daö PnDlilnin nahm dasselbe mit sichtlicher Aefncdignng auf und lohnte znm Schlnssc die Darsteller dnrch mehrmaligen Hcruorrnf. iliicht minder anziehend war ° die darauffolgende, hier znm ersten Male gegebene Operette von Henry CaSpcrö „Die Tante schläft," welchc nicht nnr eine recht nette, init vielen lomischcn Situationen ausgestattete Handlung hat, sondern anch mehrere ganz reizende Mnsttnnmmern besitzt, an? denen wir insbesondere oaö erste Quartett nnd die Szene (wenn wir uicht irren, Nr. 5), hervorheben, in welcher „Scnftiu" (Hcrr B l n m l a ch n c r) seine Selbstmordversuche anstellt. Die Aufführung war im Allgemeinen recht gut, sowohl waö die Eiüzclunmmcru, als dai< Ensemble an» belangt, nnd dürfen sich dic sämmtlichen Darsteller in dcn gespendeten Beifall gleichmäßig theilen. Hicmil hätte die Vorstellung füglich gcfchlosscn nnd der gntc Eindruck, dcu man anö den vorangegangenen Leistungen mitnehmen tonnte, nicht in so verletzender Weise gestört werden sollen, wic dieö dnrch die dllranffolgcndc pantonümisch-ballcrislischc Aufführung in der That der Fall war. <5S ist zum mindesten laktloö von der Direltion, dem Publitnm daö Zusehen von fratzenhaften, geradezu gegen dcu Anstand verstoßenden Possen znmnlhen zu wollen, welche lanm in einer Dorfbühnc auf cincn andcrn Erfolg hätten rechnen können. Daö Pnblitum gab seinen gerechten Unwillen nnd seine Mißstimmung nbcr diesen ganz erbärmlichen Faschiugttstrcich nnd die hiednrch ihm wiedcrfahrcnc Mißachtung in der unzweideutigsten Weise zn crlcnucn, so daß der Vorhang glücklicherweise noch vor gänzlichem Schlüsse fallen mnßtc. Wir denim, daß es derartige r Zugmittel filr rin Benefize hier nicht bedarf nnd man uns damit' filr immer vom Leibe bleiben wcrdc. 10 Uhr dcn Hofwaggon. Der Zug brauste unter den Segenswünschen dcS Publikums davon, Pest, 20. Dezember. Wahrend dcr heutigen Unter« haussitzuug war das Gerücht verbreitet, cs habe eine Fusion zwischen dcr Linken nnd dcn Konservativen zu dem Ende stattgefunden, um zum Präsidenten Herrn v. Somssich statt des von dcn Deakistcn ursprünglich vorgeschlagenen Szcul'Ivany zu wählen. Pest, 20. Dezember. „Magyar Vilcig" schreibt: Die beste Antwort auf die Thronrede wäre, wenn dic Fragen des Inauguraldiploms, dcr Ncoision nnd dcr gemeinsamen Angelegenheiten anf einmal gelöst würden. Wenn die Nation auf dcr Höhe dcS Momentes steht, so kann im Mai die Krönung scin. „Hiruöl" sagt: In Ncgicrungskrcisen sei man geneigt, die Revision dcS sicbcnbnrgischcn Unionsgesctzcs den: Pester Landtage zn überlassen. „Hirnöl" ist für die Revision durch dcn ^ Klau sen burg c r LcnMag und spricht wiederholt gegen eine schroffe Durchführung der Union. Nendsbnrss, 30. Dezember. Soeben ist FML. Freiherr v. Gablenz hier eingetroffen nnd unter zahlreicher Gclheilignng des Publiknms von dcm Offizierskorps und dcn Spitzen dcr Behörden empfangen worden. Die Stadt ist mit Flaggen geschmückt. — M. v. Manteuffcl wird morgen hier erwartet. Altona, 20. Dezember. Hiesigen Nachrichten zu« folge hat die holsteinische Regierung die Versetzung der mit Ende des Jahres 1863 dänischcrscils ansgchobcnen holsteinischen Dicnstmannschaftcn, welchc ununterbrochen auf ihre Einberufung geharrt, in die Neserveklasse verfügt. Florenz, 20. Dezember. Es wird versichert, Vcgczzi werde zum Minister des löuigl. Hanfes ernannt werden. Paris, 20. Dezember. Vriefe ans N o n« vom 16. melden, eS fei ein Ucbcrcinlommen ciziclt, welchem zufolge Italien künftig bci Rothschild dic nöthigen Summen crlcgcu würde, um die Interessen von 25 Mill, römischen Scudi von dcr Päpstlichen Anleihe zu be« richtigen. Vtew-Aork, w. Dezember. General ttogan soll die Mission als Gesandter bci dcr Ncpnblil Mexiko ab-gelehnt habcn. — Die Präsidentschaft Inarcz ist bis dahin ausgedehnt, wo eine Neuwahl ausführbar scin wird. — „Ncw'Aor! Herald" mcldct: Dcr Kongreß wcrdc die Emission noch einer Million Papiergeld gc« nchmigcn. Lokalbericht und Korrespondenzen. ^n der am verflossenen Dienstag abgehaltenen Jahresversammlung der hiesiqeu Spar lasse wnrden nachstehende Wahlen vorgenommen: Zum Obervorsteher Herr Anton Sa mass a znr Am'!'l>'!!nnng seiner vieljährigen Verdienste um die Anstalt, dnrch Alllamalion; zn dessen Stellvertreter Hcrr Scnnig mit allen gegen zwei Stimmen , welche auf Hcrru Dr. N echcr fielen ; znm .ttnralor mit Stimmenmehrheit (8 Stimmen erhielt Herr Iost'f P leiwei ß) Herr Direktor Heinrich 6 o st a. Wei-tereö über diese höchst wichtige SilMig morgen. — Seine Heiliglcit Pinö IX. haben 'mittelst Brevc vom 12. September d. I. dem Domherrn am Metropulitaiilnpilel zn St. Siephan und Kousistorialralhe Friedrich Ignaz Ritter von Frieß, al^ deruialigeu Neltor uud Patron des A e u csiciu m ö znm heil. Grabe bei ^'aibach, dcu Abli Knabcn nnd 2« Mädchen, slatt-stndcn. Sie erhalten eine vollständige Niulerllcidnug, dazn Brot nnd Obst. __ 2n der K' l c i n l i n d cr b c ,v a h r a n' stalt N'ird rumsnllv hüncr dic scit Iahvcii nblichc Vetheilnug der Kinder nüt ^cihnachl^glibrii, welchc bisher nmh uuuur dnrch die Fürsorge -^^1i!R!l^i'^lir rcichlich anich in dilser Session cinc Borlanc i'ibcr cinc Äauordnilüg für das flache ^and einzudringen, so wic die wiederholte Pnbliziruug dcr Slrafgcsctzbcstim-mnngcn bezüglich fcncrgefährlichcr Handlungen zu vcr-anlassen. Dcr Landtag bewilligt ans Landcsmittcln dem UntcrstülHnngsucrcin dcr philosophischen Fakultät in Wien pro 18W ciucn Vcitrag von 100 fl. Pest, 19. Dezember. Heute Mittags hielt das Uuterhauö ciuc geschlossene Sitzung, in welcher sechs Depulirtc zur Gcglückwüuschung ^hrcr Majestät dcr Kaiserin gewählt wurden. Sprecher wird dcr Alters» präsidcut sciu. — Morgen wird sich das Haus kon-stilnircn. Agram, 19. Dezember. Dcr Aanus wurde bei scincr Ankunft mit Živio-Rufen begrüßt. Dcr Vertreter Agrams Dr. Slarccvics drückt feinen Erstauucn aus, daß er das Protokoll übcr die am 24. November d. I. abgehaltene Plcnarvcrsammlung noch nicht vernommen habe, nnd wuudcrt sich, daß im Sitzungsbericht nicht bemerkt ist, daß dcr Landtag als koustituirt erklärt war. Derselbe bedient sich in scincr Ncdc cincS uuparlamcn-tarischcn Ausdruckes. (Es entsteht ciuc lebhafte Unruhe, Oberst Zastaouictouic bcstcht darauf, daß Starccoieö dcn gebrauchten Ausdruck widerrufe.) — Sämmtliche Laudtagsmitgliedcr theilen sich in acht Komitees Es wird hierauf die Erklärung der Vertreter Flume's vcr-lcscu, in welcher es heißt, daß dieselben — was staals-rechtliche Beziehungen betrifft — ,„,r jcne Beschlüsse als rechtsgültig betrachten werden, wclchc am kroatischen Landtage im Einucrnchmcn mit dcm ungarischen Landtage geschaffen werden, — Ferner kommt zur Verlesung dic an Sc. Majestät gerichtete Repräsentation wegen Bestätigung dcr Statute», für die südslavischc Akademie, südslauischc Universität und des Nationalmuscnms. — Anläßlich dcr Feiertage wurde beschlossen, dcn Landtag zn vertagen, und tüudigt dcr BanuS als nächsten Siz-znngstag den 15. Jänner an. Geschäfts-Zeitung. Goldwährung. Man hat in jüngster Zeit viclsach darauf aiymerlsam gemacht, daß die Regierung sich enlschliesien solle odcr nchNaer rntschln'iw, mnssc, dic Goldwnhrnna stalt der Sil-' folgen hat. D,e,cr nenen Anordnnng so« die Absicht ,u Gr»d? ^nt./'^"« ?'?^'' ?7"),anse rule Spelnlation u' ve?e n besagtes Hans hat nämlich eine ^ahlnna an die Vans „> , c. Um diese Zahlnug bewerlstelligen zn tonnen .^t ' 3» '7 'Anleheno-jtiiftono nnd präsentirt dicsclben der ^ m> :,,..^s. ^'Einlösung. Wenn nn>! die Fi.!anz"crwaltm^ " K ö^ >n Gold nnd mchl, w.c bisher, in Silber cinloc« taun d!? « Hans w na,nh°fte Provision fi.r Prägelosten nicht'ci ^cn die 'hm die seitherige Manipulation gcliestrt, ubaefel cn ^. ^ ^ damit cin erster Versuch gemacht N'erde. d,e N2,. ° lm2 einznbürgeen Die An.zahlnng der Silbcrlnpo 3 H "d'.'' v.e man an der Börse glanbt, in goldenen Kronen e o,cn die an den itassen anch zn cinem von Zcit zn Zeit angenommcn werden. Bicl Plallischcr fll? „n ? W.V ware ^5, u.eint die ,N. Fr. Pr./< wenn di T dwäl^ dem Sinne eingeführt wiirde, daß uchcn den Dn a m d ? f -^cn Handel mit dem Orient nncntbchrlich aeword n !i„ck ,.'^ Fil» - nnd Zchufranlenstlicte, d. h. ^wei- nnd ^ >-.'.?^ ^. ^ e.ugefithrt werden tonnten/ weil ^cine ra 'ae n , cm ^ ?': VerN^n^°''''"u' u>'^ fast die ganze illcidnng ans Linnen beNc-lil ^^ ^c^'rnlandeln, Via,igel an Rohmaterial. - Ucb^ '^"t srhr hoch, aber ft.ne Herabschnng in dcr Znlnnsl gelviß ^ <'U.Mg. o.^..8 ^_ ,., NW. schwach------wibT»^-------2. 1^"^ '"> "" ".2 NN.schwach^ unbe <. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Pest, 20. Dezember (li Uhr Abends.) Sc. Majestät dcr Kaiser fuhren dnrch dic beleuchteten, von zahl-! reichem Publikum belebten Straßen znm Vahnhofc, wo^ selbst, nugcachtct jede Abschicdsfcicrlichtcit verboten war, sich cinc zahlreiche Menschenmenge eingesunken hatte, darunter viele Magnaten nnd Magistratspersonen. Sc.' Majestät erschienen im Bahnhöfe in Begleitung deö Gcn. Fürsten Liechtenstein, des Tavcrnilus v. Scnnycy nud des Grafen Georg Almasy nnd bestieg» Schlag verantwortlicher ^cdaltcnr: Ignaz v. «le,nmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr st Fedor Bamberg in Laibach— 1175 M ^ Die Buchhandlung von ^ ^ D^ 3gn. u. ^leinmayr ck /ei). NamLerg ^ N^ . cuwsiM zur bevorstehenden Fest^cit ihr reiches Laacr von « 5F Bilderbüchern^ im Preise lion 24 kr. bis 5 ft., von Iugendschriften fiir jedes Alter und zn jcdein Preise. Ferner findet man daselbst die als Fcstacschcnkc fiir Erwachsene, besonders für mr Damen ~9$ in jeder Hinsicht zn empfehlen sind. Wir garantircn billigste Preise und sehen recht zahlreichem Besuche entgegen. Endlich sind daselbst noch vorräthig folgende Kalender: ^ ^ Auerbachs Vollblalender. Berlin. 75 lr. ^ ^ Austria-.«alender. Wicu. 60 lr. 2 s?l Dorfmeisters Priuat - Geschäfts - Au?lunfts- Kalender, Vrilm,. 50 lr. !» A ssallstkalcuder. Wien. , fl < Z^z Figaro Kalender. Wicn. 00 lr. ^' Q^ ^eitler^ ^cschäftö-Auötliuftö-Kalcndcr. Wien. 48 lr. 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