^ ^ ' "' ^ 97. Samstag am »2 Muftust ,848. Heyogthmn Krain. Haibach am l! Anglist. Gestern Vormittag» l0 Ubr fand in der hiesigen Domkirche das feierliche Dankamt sür die in Italien errungenen glänzenden Siege der österreichischen Krieger Statt, Seine Er-ltllenz, der bochwürdiaste Fürstbischof Anton '^lois Wolf. pontisicirte selbst bei dem mit einem'1'^ I), Herrn Moliuc.l„n. als Uilpartciischen Sachte»»lr oder einen andern Vertrauensmann mit benennen kann, Statt sinde», und es sollen die nicht tsprechcndcn unter den bereits cingetrossenen und h >ch künstig einlangenden G^chrcn ausgeschieden b »d dcm Herrn Fabrikanten zur Disposition loco ^ aibach gestellt werden. Es soll jedoch keine weitere ii Bestellung als bis' zur Erschöpfung des schon gelci- ss tten Vorschusses von 20N0 si. E. M. gemacht d erden. j .^. Die Bewassuungssrage wurde fortgesetzt, und s var auf Grnild eines hohen Kricgöministerial-Er- f isses. die unbedingt nothwendige Zahl von Ge- ^ )chren für die Laibachcr Garde aus dem k. k. Zeug- < ausc in Gratz trotz des beinahe erschöpften Vorra-hes ausfolgen zu wollen, wurde beschlossen, ein Ge-llch um hochgcneigte Uebcrmittelung von 500 — «00 Hewehren einzubringen, mit Hinwcisung aus das in bedingte Bedürfniß, wie die Armatur der Lai.-)achcr-Garde, die nach ihrer bevorstehendenRrorgani irung nahe an l500 Mitglieder zählen wird, nur >us l48 Scharfschützen Stutzen mit Halibajonnettcn .'esteht. Auf Grund des vielseitig geäußerten Wunsches ^lm Bewaffnung mit Karabinern wurde eine dieß fällige Berathung und Entscheidung jedenfalls als wich. tig anerkannt und die Hoffnung ausgesprochen, wc-nigstens tbeilwcise hierin Genüge leisten zu können, zumal eine durchgängig gleichartige Be wassnung. wie sie auch selbst in Wien und anderen Städte», nicht durchgeführt ist, sich weder als eine Nothwendigkeit, noch als eine absolute Zweckmäßig-kcit herausstellt. Die Nealisirung jedoch muß aus Rücksicht für die gegenwärtig unzureichenden Geld. nnttel verschoben werden. 4 Ein Entwurf des provisorlfchen Nationalgarde-Gesetzes wurde vorgelesen und nach einen« gemachten Zusätze im 3. >8 hinsichtlich der Strascn mit der Bestimmung angenommen, denselben unter den sämmtlichen Eompagnicn zur Prüfung und Fertigung in Circulation zu setzen. 5. Ein Plan zur Nationalgarde - Hauptwache auf dem Eongreß.Platze, nebst Kosten.Uebcrschlag, wurde vorgelegt. Die Nothwendigkeit cines solchen Baues wurde anerkannt und beschlossen, diesen Plan vorläufig mehreren baukundigcn Garde Mitgliedern zur Prüfung vorzulegen. Diese Zeichnung liegt nun im Wachtzimmer der Nationalgarde im Magistratsgcbaude zur Einsicht vor, und es ergeht hiemit an die baukundigcn Herren Garden die Einladung und Bitte, nach genommener Einsicht die wünschenswerthcn Modifications zum Behufe einer Kosten-Ermäßigung, ohne wesentliche Beeinträchtigung der Solidität, Zweckmäßigkeit, Gefälligkeit und Räumlichkeit schriftlich zu versassen, oder selbst besondere Entwürfe, ohne An> fpruch auf Remuneration, gcncigtcst auszuarbeiten und bci der dießfalls abzuhaltenden Berathung des Vcrwaltungsrathcs am lt». d. M. persönlich zm Theilnahme an dieser Berathung sich cinzustuden. 6. Herr Neoange legt mit Eingabe vom 26, Juli !8i8 seine Hauptmanns - Charge nieder; deß-gleichen Herr Nünnagl, der zugleich aus der Gcw de tritt, laut Eingabe vom 22. Juli ,8^8. Beides angenommen, unter dankbarer Ancrken "ung der bisherigen Dienstleistung, Laibach, den 4. August »8^ S ü h n l, t prov. N. G Commandant Wie n. Die Reiseroute Sr. Majestät von Innsbru, nach Wien ist derart eingetheilt, daß Se. Majestc gestern am «. Innsbruck verlassen und in Et. I< ann übernachten, die zweite Nachtstation ist Salz-urg, die dritte Lambach, die vierte Linz, von wo Se. Majestät dann mittelst Dampfboot den !2. (also heute) n Wien eintreffen werden. Die Gesundheit Sr. Majc-lät, welche leider noch nicht derart gekräftigt ist, um ie weite Entfernung von Innsbruck nach Wien mit ener Schnelligkeit zurückzulegen, wie es sowohl Se. Najcstät selbst, als auch die Sehnsucht Seiner ge. reuen Völker wünscht, hat es nothwendig gemacht, )aß die ganze Strecke in fünf kleinere Tagreism ein-zcthcilt werde. Neichstags-Nerichte. Reichstags sitz ung vom 5. August.. 'Nach Verlesung des Protocolls wird den HH. N. Horaczek, Franz Slavik, Wenzel Pro-haska, Math. Masurki ewitsch auf ihre Gesuche -Urlaub ertheilt, ein Secretär macht die Mittheilung, daß bis nun >0 Herren Deputirte aus Urlaub seyen. Vice-Präsident Strohbach elöffnet, daß die gestern angekündigte Kriegsfeier der Garnison wegen des schlechten Wetters heute nicht abgehalten werden konnte, abcr^m nächsten Montage Statt sinde, wozu die Versammlung geladen sey. Ein Abgeordneter bringt dem Kriegsminister den herzzerreißenden Zustand und die Hilflosigkeit der Verwundeten in der österreichischen Armee in Italien ins Gedächtniß, und fragt, ob der Herr Minister et. was zur Abschickung von Aerzten und chirurgischen Instrumenten gethan. Der Herr Kriegsminister, der es schon bei der Eocardenfraqe bewiesen, daß ihm daran .gelegen sey, sich durch Barschheit und gebietenden Ton von allen anderen Ministern auszuzeichnen, antwortet dem durch den traurigen Zustand der Hilflosen ganz bewegten Deputirten in einer höchst zurückschreckenden Weise, als ob er dessen Herr und Gebieter wäre: Ich habe die Aerzte und die chirurgischen Instrumente, die nach Italien gegangen sind, nicht gezählt, es kommt dar. auf an, wie viel Aerzte gehen wollen. Uebrigens werde gesorgt werden, und er wiederhole es, er habe die Aerzte und chirurgischen Instrumente nicht gezahlt! — Wir aber glauben, daß der souverainen Reichsversammlung jede Frage zustehe und der Minister, der Beamte und Diener des Volkes, dessen Würdenträger die Deputirten sind, chnenmit der Achtung zu antworten habe, die ihnen gebührt, und sich durchaus nicht herausnehmen dürfe, in solchen Hallen einen derartigen Ton anzunehmen, wie ihn der Herr »Gras« Latuor heute angenommen. Hierauf betritt ganz unerwartet Finanzminister Kraus die Tribune und spricht in bescheidener, vom Herrn «Grafen" Latour ganz verschiedener Weise über Finanzvcrhältnissc. Er spricht es aus, daß wenn man meinen könnte, die Kräfte des österreichischen Staates seyen nicht hinreichend, er sich überzeugt habe, daß die Kräfte der Nation groß genug ' seven, aus daß allen V erpflichtung e n ent-' sp rochen werde. Also ihr, die ihr vor dem ' Staatsbankerotte zittert, und euer Habe zum Nachtheil dcs Credites und der Arbeit vergrabet und ver» berget, höret es! - Er gibt eine Uebersicht der Einkünfte der letzten l l Jahre, und beweist, daß die Einnahmen die Ausgaben so überstiegen, daß Schulden getilgt und Eisenbahnen gebaut werden konnten; hingegen gibt . er aber auch eine Uebersicht der letzten politischen Ereignisse-. Krieg mit Polen, Italien, Ungarns Tren-ck nung, und zeigt dadurch die gehäuften Ausgaben, it und die beinahe manchesmal um zwei Drittheile ge. )r schmälerten Einnahmen. 540 Weiden an Radctzkn der Oberst V i ech l e n fl e ln mit dritthalb lauscnd Mann gcgen Modcna geseu del worden, l«m dm frühern Herzog von Mooeua, tcr v0l!l Vc Er werde die Acten vorlegen. Iustizminister A ach derust sich aus dab Gesetz, welches vorbeugt und die Vorstände der betreffenden Korporationen mit ihrer Person für die Aufrechthal -tung desselben verantwortlich machr. (Bravo.) Die »Allg. österr. Zeitung" vom u Aug. meldet: ZuFolgc Berichten aus^iiederösterrcich herrscht am flachen Lande Gesetzlosigkeit, - keine Robot wird geleistet, noch Zehen! abgegebn, und das Vernichten des Wildes dauert noch immer Tag und Rächt fort; frucht-felder und Weingarten werden bei dieser Gelegenheit beschädigt, und reine Schranken diesen willkürlichen Eingriffen in das Eigenthumsrecht gesetzt. In mehreren Geqcnden ging es so weit, daß die Raubfchützen Deputacwncn in die Schlösser zu den Amtsvorstehern sandten und die Rückgabe der ihnen vor Jahren ab-zenommcne» Gewehre verlangten. Die,c Depntatio „en sind von einem mit Gewehren und Prügeln be-,vaffneten Heere unterstützt, das sich gewöhnlich vor ?cr Amlskanzlei lagert. Die herrschaftlichen Gerichts-^arkeitcn, die seit deil Märztagcn sehr eingeschüchtert !lnd, und ihre Autolität eingebüßt haben, können nchts anders thun, als nachgeben. Mögr doch der Ilcichstag sein Augenmerk aus diesen gesetzlosen Zu-tand des stachen Bandes wenden u»d dclnselben ein Knde machen. C ro at i e n. Von der Brave am 2. August. Wir stehen chlagsertig am rechten User dieses Flusses, und ha->cn seit dem 29. Juli die Voipostcn aufgestellt, da ich ein Theil der Gegner auf der Instl zwischen der 5rave und Mur aufgestellt hat. Warasdiu ist voll ^ruppcn ui'd gleicht mehr einem bewegten, orientali -heu ^igcr, als einer ruhigen Stadt, wozu die gut cwasfneten ^ere/.aner mit ihren rothen Mützen, We-len l,nd Röcken den Typus geben. Wir werden un. tt'cn Gegner nicht angreifen, damit man uns nicht cn Fluch der Völker auf den Hals laden kann. Doch »erden wir angegriffen, so wird der erste Schuß un- l 'res Gegners ganz Europa den Untergang deS Kos uthsche» Systems verkünden, welches das lM'gna-z ische Volk mit Gewalt zum Mord der befreundeten! 5ölker zwingt, damit die Herrsch- und Habsüchtigen Er theilt mit, daß dic Bank bisher aus den Verlegenheiten geholfen, daß man zu diesem Zwecke Hypothekensckeine aus die Saline Gmunden ausge geben, und daß eine Commission zur Schaffung voll Bargeld gebildet wurde, welche aber keine Erfolge hatte. Es seyen nun, noch vor Berathung und Bc schlußfassung in der Kammer über die gcsammtc Fi nanzfragc, außerordentliche Maßregeln nothwendig, »ind er bitte um das Vertrauen, solche Ereditomasi regeln ausführen zu dürfen - in welchen« Geiste er handeln werde, darauf lasse das Geschehene schließen, Er habe zum bessern Verkehr die Baumwollzöllc her. abgesetzt, ebenso den Preis des Salzes in Dalmalien, in Tirol habe er wegen der Warendurchfuhr Erleich terungen eintreten lassen, eben so das Zeitungsporto herabgesetzt. Er begann nun eine Auseinandersetzung der di retten und indirecteu Steuern; betreff der Grund' stcuer sey es erfreulich, was Oesterreich besitze, die Juden st euer sey, milde gesagt, eine Schalten^ scitr, und er werde der Kammer vorlegen, ob sie serner mit dem Geiste der Constitution verträglich. Er sey für Einkommensteuer aller Elasscn, l,nd entwickelt ihre Vorzüge ganz im Geiste eines freie» Staates. In Betreff der V erwehrn na, sst cue r müsse eine Wohlfeilheit der nothwendigen ltebensmittel ein treten; er sey auck für die Annäherung 'an den deut scheu Zollverein und deu Schutz der In dustrie nach Außen. Ctämpel und Taxen müssen so umgestaltet werden, daß der minder Bemittelte wenig in Anspruch gcnommm werde. votto scv ein Spiel, und es sey sehr zu wünsckeu, daß sich der Staat dessen entledige; er überlasse die Beurtheilung der Rcichs-versammlung. Die Post dürfe kein Monopol seyn, sie ist ein wichtiges Institut des 3taates, und könne nuv neb st bei etwas abwerfen; e ü müsse daher eine (5 r l e i chte r u ng de r Porti eintreten. Die Wegmäuthe hinwegzuräumen sey jetzt noch unmöglich, da die Einnahme auf keine andere Wcisc zu erzielen sey. - Dieß sey der Weg, den er einzuschlagen gedenke - er bitte daher, einen Theil des Vertrauens, das man dem ganzen Ministerium schenke, ouch s aus constitu tion ellem Boden, auf volkstdüiU' ^ lichem slclie, ui'd davum stimmen wir in die lauten ' .Bravi ein, die seiner Rede oft gebracht wurden. Hierauf übergab er seine Sclnist dem Präsiden-ts„, wacher sie in Druck leqel, lassen wird. ' Herzig rrlwb sich hieraus und entwickelte das ' System einer Art Freiwilligen st euer von l« ' Millionen, welche in !5 Jahren rückgezahlt würde, und wobei nur ein Belassen olme Verzinflina, in .Betracht käme. Et rod ach wcis't Herzig aus die Zeit hin, »vri die Finanzfrage vorkommen werde. ! ! Hicrauf wird die Berathung über die Geschäfts ^ ordnunc, zum Abschlüsse gebracht. s> ......____________________ Z ^ieichstagssitznng vvn« ?. August, Ä Nach 32 b Tage) vorgetragen und bewilligt. ß Ein Secrctär eröffnet, daß von den ."»50 Dcpu- s, lirten l l auf Urlaub ftnen. d Presil intcrpellirt den Minister des Innern; n >r weif't zuerst aus den Paragraph der Thronrede s> vetreff Italiens din, welcher ausspricht, daß der ! llrieg nicht gegen die Freiheitsbestrebu»«.", gerichtet ii ey; nu„ sen aber nach dem Berichte deß FMl!. ü des manischen Miiilstcriums das Vergnügen erlebe» ^können, ihr Volk ourch die Slaven c^mmrt zu fehen. . — Dic Gränzsoldaten, welche bis nun mir Ruhe daö .'0cic' T^!!.'^! l^r Vr.'^ilü^cl^l cicjV^ Nliilsle-riunis zusahen, sind über das ungerechte und unbillige Ver'ahreil erbittert, und erwarte» kaum den Augenblick, ihren a/recbten Zorn durch die That an Tag zu legen, oi,»c jedoch den Schmerz zu unterdrücken, run- orn fie suhlen, gegen Jene die Waffen gebrauchen UN- zu müssen, mit welchen sie so viele glorreiche Fclt»-züge gemacht und herrliche Siege am Rhein, Po und der Seine erfochten hab»,,. — Der Augenblick des Zusammenstoßes nähert sich jede Minute und wir Gränzcr benutzen noch diefc kostbare Zeit, um an unfere beeideten Waffenbrüder der österreichischen, ungauschcn lind walachifchen Nation ein freies, brüderliches Wort zu sprechen, damit wir uns verständigen, w->»'!»m wir uns gegenN'ilia, zu morden gedenken Bei allen Kriegen ergeht eine Kriegbertlarung voraus, in wclch^r die Ursachen ocs Krieges angegeben werden. Nachdem aber bis zur Stunde diese Kriegserklärung von Seile des gegenwärtigen magyarischen Miniswiums gegen die Eroaten und Sla- , vonier noch nicht erfolgt ist, so finden wir es für nothwendig, unsere Gründe deb Vcrthcidigilnqskrie-ges anzugeben, damit die Mit- und Nachwelt wisse, in wie weit das Recl't und dic Billigkeit auf unsc, rer oder magyarischer Seite das llebergewicht hat. Das herrsch- und habsüchtige magyarische Ministe» rium glaubt das Recht zu hadm, uns Eroaten und Slavonics wir ein unterjochtes Volk zu behandeln und trotz dcr aufgetauchten Freiheit in ganz Europa uns nicht nur unsere Muttersvrache in diplomatischen Geschäften zu untersagen, sondern es untersteht sick>, die empörendsten Engriffe in alle unsere Institutionen zu mache», als wenn wir Sclaven und nicht ein freies Volk wären, welchem das Recht zusteht, seinen Staatshaushalt selbst zu ordnen: wir haben daher dic Waffe, liebe Brüder! >'zur Abweh,ung der stärksten Angriffe in lmserc Natiomilrechle und zur Vertheidigung unseres Herdes ergriffen und gedenken solche nicht ehe,-niederzulegen, bevor wir jene Freiheit uns erkämpft haben, wclchr bereits allen Nationen des großen Kai' serreiches zu Theil geworden ist. Hier sind die Gründe, welche uns Südslaven zwanqcn, die VertheidMngs.-waffe zu erqreiscn, welche wir allen Kricgscaineraden zur Bcurlhciiimq vorlegen und aus ihre Gerechtigkeit im Kusspluche des Urtheiles bauen. Daß magyarische Ministcrilün möge auch der Mit- und Nachwelt ein schriftlich^ Denkmal mittheilen, damit seine vermeint-lict, gerechten Gründe Europa zu beurtheilen in Stand gesetzt wird, um sich aussprechen zu können, aus welcher Seite das Recht sich befindet. Unser Spruch und ^osungswott ist- Es lebe der constitutionelle Kaiser und König! es lcde die Frei-hcit, Gleichheit und Brüocrlickrcit aller Nationen, und mit diesem )iuse begrüßen auch österreichische Kriegs cameraden aller Nationen die Gränzregimcntcr. Gospi/-, am »4. Inli >818. Heute passirle das zum Abmarsch nach Agram bestimmte Reserve, Bataillon des ttikaucr .Regiments die Revision, bei welcher Gelegenheit es den Eid aus die Constitutivl, ablote Nach dcr Ablcgnng des Eides hielt der Herr Oberst und Reslimcnlscommandant von Rheinbach in kroatischer Sprache eine gediegene Rede an das ab, rückende Bataillon, in welcher den Kriegern Treue qeqcn unsern gnädigsten Kaiser und seine Dynastie, Vertrauen und Anhänglichkeit gegen Se. Excellenz, den Banus, dann picbc und Treue für die Nation und ihre Nationalität aus das wärmste anempföhlet^ wurden, und am Schlüsse dieser wahrhaft väterlichen Rede sagtc er - »Reiset glücklich Kriegskameraden, bald werdcn wir uns mit Hilfe Gottes wiedersehe!,,« wor-! auf ein dreimaliges, lebhaftes /ivio von dem Bataillon erscholl. Als das'Bataillon abrückt-, wurden die Herren Ossiciere auf dem halben, Wcg der ersten Mavschstation mit Erfrischungen ermattet, welche die Frauen tM Etadl Gospio veranstalteten, an deren Spitze sich die "Ugemein geachtete Frau Gmeralin 54l vlM Knlgeril mit !,>°mit ihre Ech.„. «a,.r,a„d .„»„ch er»" 7 ""° "^ «"l""° 3'"d ,1'!,! ,,»!,r am »" »"">, - de„» t.in "»ch"c». ^ ^" '""'" Kriegsminister!.,,,, dies« n'"'d..,«, ^^,.«''''"''-",«'«...^.^ °«ch « «r >1 « "' '" "" ^>' i"„,cich '»PMe Ne,^ °^'"' '"" ^"W. «„'» ede„ s° n««3m'sbmce7.«r^?^" '' "'«'"chen K„„rc ?i',1h d „?i. «°l'gn» !><,< sich an. 7, ^ M, ««m^ ,f" 7'^'^ bleu.m„„. Baron «z, ^ d e,. «n"r l>.„ «,,„„ » ' ^'rm,!t»g «or, L°di «>,z PU"« Terr„in !,?.^ ' "^ Stärke u„d si-» i«°ch »,,rch ,,'^" '""'"«> «"aill.me «>e n»h„,.n die «aüerin, „V""""'' !"',«„»„„,, d>',nü,n>,en «,Ie Hindernisse D,° "" ^""""tt' >»'!> I,>«elb,,t,-,il!o!, „,ih,., de„. Fii>>d ""."''"'"""^ >", w'<>. Die «ri<,„d° Liech,c„st,°,. " " ^°!ch««i D»rf «,ge„.,„o. U„, ? Uhr Ab.„d«7 ,""" °°« «mw aus d« ganz.,, üi„ie in die E,^," ""' ber H'"e i„ aller Friihe erschiene,, P„r..„.^,^"'',. l'^X» Armee iss srmr Abz», über den 3z,7"°" «'"""den; ,z, .stmMische M ,un » Uhr "° '"' «' «ach..,. g,st„,„ ,,^ <^„^ ""'"«, 3»ae« N/'^""""" «'"'" '" ^"'"> »a> in ,4 ,„s ° ^ ' ^'"'>«i m,d die Verlmbung eine« »r«, örncil ^orberli. ^achsch^f^ ^. ,^^ ^.^ ^^^ ^. ^ "Nl.'lhand!lMM wegen Räumung der Stadt einige "zogmmgcn eingetreten waren, erfolgte der Einzug """" 5"ee crst heute Mittag! Königreich beider S'icilien. zurückgrs"l)tt"' ^'-^'^' ^'^ ^"" Kriegsschauplätze uub in^ (^f, ^"lwilligkn wurden sogleicb 'Nretirt .______efa„g,iiß gewmsen. iiiiele, hicvon unter- - richt,l, dlglN'en >>ü) an^oro de;, »raüzöiiscyenäUiegö da!np,booll>5 un. re!..,, nach dcin ^li^oschauplal^ zunick. Veu tj ch la ll d. ^ <)lant,urt a, M., 4. Aug. Der iiieichsvcr- wc>er hielt mll »einen,^i)cucrl'len ' erst gestern Aoelll. U'il 9^, Uyr seinen Einzug, ln«o zwar in vem mli . rier P,ll0c,l ^',pa»itten oisvi»cn GaUawagen eines Hie, . »igen Bürgers, 0,6 Monz o. ^cthman n. Dlc Br-oolteruüg clnpsiüg dic gell.ote ^a>uilie m allen ^lrttf^en, vvn Si.cysenyau,en an, mil ^.uoel, ulld namentlich l war vlejj in 0er, mil riurr llngcyeulcu Menschen. - masse augeMtcu und festlich ge,chlnüailn ^rN dn > Fall. Vom falcon sprach der iiieicyboelwcser, indein ; er srine Frau uild seinen Sohn den Bmgern ^r^nt lm'lö vol>teUte, zweimal Worre dlö Danrcü an inin «licd.n ü'l^ntsullcr" >ür 0rn seiner <^rau zu Hhcu ^ geworcenen ^lnp,ang, Hie weibliche Iugcno, welche ' unter ce.n ^ei,lan0 0cr Schu^wacheil, dle aber ohm ; W^ffei, erschienc«,, Spalier bildete, hielt eö >ün> ^cundcn tapfer aus uno wurde, als dtc Nacht ein scorochen war, mit Wachö,acteln bewaffnet. Die Frau o. ÄrandHof elnpfing die ^ewilltommnungbwün. ' >chc dcr Jungfrauen auzs >reutldllchile. ' Apcnrade, .'). August. Heute um die Mit. . tag^eit ta,u auch von worden her durch einen scylev' , wlg -holsteinischen Dragoner die '^iachncht ilio Haupte ciuartice, daß die Schweden oon Höhne«! abgezogen uno nach Schweden zmM'gcrehrt seyen. Man orrmulhet, daß diese ^iachrichc von mmn aub dem da>ii>che»l ' Hauptquartier zuructgetehrten preußische» Osslcier, der ! nnrn oanischcn Officicr zur Auswechselung dahin ge , lwcl>l hatte, hcrruhre. ÄlUerueueste Nachrichten vom Kriegsschauplätze. ^ ail) ach, am ll. Auglist. So eoen wird uno ein heute angelangtes Schreiben cines jungen Officiels unseres vaterländischen Regimentes Prinz Hohcnlohe-Langenburg, cl, bei Falfange bezogen. An, l. August krachte es r vor Camaira, wo mehrere Jäger blieben, am 2. war >', oas Gefecht bei Lodi, und Kanonade bei Turano. ^ Bis nun war alles mehr oder weniger Spaß, außer ^ valeggio, aber das Treffen bei Mailand, wo wir iu mit dem 10. Jäger-Bataillon ganz voran waren, t -am uns hart. Wir stießen um i) Uhr srüh auf den u Feind, das Kleingewehrfeucr begann gleich mit der ^ Kanonade, die fürchterlich war und den ganzen ^ Tag dauerte; Granaten und Kartätschen regnete >> es, und so dauerte das Gefecht bis Nachmittag. Der > Feind hatte einige Villen besetzt und arbeitete mit seinem u großen Kaliber sehr energisch gegen uns, so zwar, daß ' wir nicht vordringen konnten; da wurde unter dem Kommando des Herrn Hauptmanns Loschan, im 5, Einverständnisse mit den Jägern, die vor uns als l Plänkler waren, beschlossen, die Geschütze zu stürmen, ^ was auch von unsern, 2. Bataillon geschah, und ^ jetzt ging dann crst der Teufel los; 3 — 400 Schritte vor uns so viele auf uns gerichtete Kanonen, die e uns Granaten entgegen sendeten und Flintenkugelregen, daß meine Ohren nichts als Hurrah, Hurrah und das ^ schöne melodische Zischen und Pfeifen der Kugeln yötten; d'izu war ich an dem Tute der Compagnie com-I mandirt, daher der l. zum Sturme — das will schon ^twas sagen. — In Verbindung mit den Jägern . nahmen wir dem Feinde l0 - !2 Kanonen und viele 5 Pferde ab, bekamen 3 Dssiciere und bei 300 Ge-.. sangenc, wovon die 3 Ossiciere und 23 piemontesi^ ^ schc Gemeine und Chargen mir, da sie von uns ^ gefangen wurden, übergeben wurden, die ich gleich in's Hauptquartier, '/.^ Stunde von dort entfernt, ab. führte, und dann sogleich zur Compagnie zurück« .. kehlte, die nun auch wieber in's heftigste Feuer beim „ Vorrücken kam; so ging es auch den anderen Com« h pagnien. Bei dieser Gelegenheit, wo mehrere von un« r serer Mannschaft blieben, ist auch der Corporal Mat« ,. thäus Tscherne der 12. Compagnie, der in Lai.-^ bach mit der goldenen Medaille decorirl wurde, geblieben ; auch den« Herrn Oberstlieutenant H a w>-, titschet wurde der Hut durchschossen, und so dauerte , das Gefecht bis Abends >l Uhr, wo der Feind sich r sehr eilends in die Stadt flüchten mußte, indem die , braven «2- Pfündcr von uns dem König Albert» t 5as Pferd zusammen feuerten. Die Vorstadt, die uns , zugelcgen war, brannte schon; draußen wurde stets kanonilt, in der Stadt Sturm geläutet. Der Brand c der Vorstadt, der hcstige Negcn ?c. ?c., das alles , war fürchterlich schön. Wir standen bis über die ) Knic im Wasser, daher es uns fror, doch bei unfe-I ren Nachlseucm wärmten wir uns, blieben den ande? ren Tag im Lager vor Mailand, da die Piemonte-sen um ,2 Stunden Waffenstillstand baten, um ab-pichen zn können, was Carlo Alberto, nach.-dem er die lieben Mailänder recht geplündert hatte, .nich that, weßhalb er von den Mailändern bedroht und auf ihn geschossen wurde, so daß er sich nur mit genauer Noth bei Nacht und Nebel mit seinem Raube retten konnte. Wir zogen am6,d. um 12 Uhr Mittags in Mai» land ein, wo wir, das I.Bataillon, das Thor Porta orientale besetzten und die Kanonen in die Stadt richteten. Was weiter mit uns geschieht, weiß Gott, In« dessen liegen wir doch ein Bischen ruhig auf dem Pflaster. Liebe Aeltern, für dießmal genug! Ich danke Ih-ncn herzlich für die übcrschicktc Wäsche, nur muß ich bemerken, daß ich sie nicht brauchen kann, denn «S sind sür uns keine Packpserde da, und hätte mein Privatdiener nicht einen geschundenen Esel, der auch blessirt ist, erwischt, der meine Bagage trägt, so würde er alles selbst tragen müssen lc. Ich bleibe Ihr dankschuldiger Sohn. erleaer : Ift«. Al. Gdler v. Klei n m a y r. - Verantwortlicher Nedactenr: Leopold Kordesch. 2 ^» Montag am l 4. d M., früb um ><> Uhr wird in dcr hioslgrn Domkircke ein feierlichem Nllsuiem fur die iu Italien gefallenen österreichischen Krieger abgehalten, wobei <^e (Excellenz der hocliwiirdigste Hurst: bisck^f H>ll»i^ ^unnir«»»t ^uevd<»«. <'«»»»» ,»,« 8. ^K»^u»t IH48. «taal«chuldvtlslhr«!d. j« § ,»('< ,i>, CM.) 79 3^li detto delto , «tio t>elio ,bZc) für :5o st > « 225 Wit.ier Stadt »Banco »H^bliq. zu » ,j« >><^'. 5o vank'Actien pl. Stück »094 >» H. M. ActitN der ilaiser Ftrdiuaildß « Norl>bahl, »„ ,oec» »1. <^. M. . . . »087 ljl N in «^. M Fremden- Hutcige der liier Angekommenen und Abgereisten Dci, 7. August 184«. Hr. Mlchael Visnitlm, k. k. Central.Buchhalt,. Official, von Görz l!c,ch Wien. — Hr. Antoil r». S^egedy, k. Ollbenlia! - Sccretal, vo» Fillnie «ach Wi,t,. — Hr. Pelei- v. Chcso, Hel > >chafcs,I,ispeNol, von Malllg «ach Ndme. — Hl'. H»'in»a>lt> Miihlici, Doctor de:- Medici,,, rc>!: Wleii nach T'.irst. — Hr, Johann r». Subtle Sailembeig, Gillsbesiyer, von Gölz nach TuVst. — Hr. Etniaid ^liid^, Handys, mann, von Tnest nach Tü'fer. — Fi-all v. N«>yel', Oroschändlcrs Gattin, »acl) Tiisst. DlN X. Pillizessin Elise Vacliochl, — l>. Hi. Consta:,tli> Nalli, ^^go,^a»l; bcll>e von Wien nach Triest. — Hr. Constalttl» v. Kutflinikl), ?^0liocal, — u. Hr. F^rdlnaüd Sanienga, Handelsmann i dcidc von Trieft nach Wlen. — Hr. Iohaü» '^»dinlachi, Vesiper, l'o» Trieft. Am i>. Hl'. Anton 00» Nnsüiow, Präses dcs k. k. Tee-SaiucatS-Masilillaces, — und Hr Viccar Grün-t»»>rg, Ha!!d»Is!lia>!<>; b,ld>> von Trieft nach Wien. — Hr. Johann sHebhai^t, Gros:h>n>b!er, — und Hr. Michael Korhammer, Privat; belde von Klaqenfnrt „ach C'lli. „ Hr. F'anz Gardner, Negozianr, nach Tr.est. Am l0. H>'. Joseph Pehani, Particuller, vcn No!)ltsch. — Hl. öudlvlg von IllawSl,, tönlql. Drei.-sna,er, und Hr. Thomas Pazell, k. k. Trlbunas-rath; beide von Trlest nach Wien. — Hr. Johann Gannon,, Nea,oz,ai,c, von Veldes nach Trieft. — Hr. Joseph Schaschtvirnsch, Gütrbesi^er, — und Hr. Franz Boinr. Ha!!din»a,sagcnt; beide von Wlen nach Trie»I. Mr;eichmß der hier Verstorbenen. Den 5. Äug uft ltt^U. Dem Bartholoniaus Bisiak, Taglöhncr, sei» K"'d Angina, ait 3 Iahrc, in der Ht. Peceiö ^or-ftadt 9tl'. 70, ani Typhl>5. — Maria Rlttler, In-wohl'tiowilwe, alt tr. ll), an d.r Dailnschwüidsucht. De" /i- Lii'ei'i G,ego!» dcV Polana.^'orftüdt ^l<-. 72, an, dlo-ll?!t>ach,l-, s,'iil Kinc» ,^ranz, alc «0 Monate, l» der Po!a»a Vorftadc Nr. Z7, an F'.aljeu. -^- Dem Barlholomäü? Hnßl, Ta^Iohner, sein K",d Michael, all, HiihU'idott'e Nr. 2^, an der Aus^chrn!^, .^ Johann^ Prc^dor-,er, Stlasi'üg, alc 39 Jahre, am Caftrllberge Nr. 57, ain Zeh'fi.bcr s ' Den 5). Helena Lcharel, Magd, all 2H Ich", im C'v» Spital Nr. I, am Zehlfieber. D>»> <> Tem Hrn. Mallhaus Slöckl, k. k. Prov. Staacobuchhall .Rechnung-Official , sczn Kind ^>-bovlca, all.4 Jahre, in der St^dt Nr. '^20, am Zehrfieder. — Den, Mlchael Blas;, Taglöhner. se,i, .^,nd Machi^s, ali 2'/„ Jahre, ,n dcr Po'ana Vor stadt Nr, 5»<», a„? Scharlach. Ten 7. Dem ^arlholoinäus Nooal, Aufleger! und Hausbesitzer, scin K»nd BalcholomauS, alt 8 Ta^e, in d.-r Krarau.-Vcrftadt Nr. 53, an Schwache. - Agncs Ierin, Inwohner,», alt 53 Jahre, >» der Stadt Nr. '^40, an der AuSzehrung, _^ Den, Lucas Inglitsch, Ta^löhncr, ftin Ki»d 7lnlou, alt !1 Wo^ chen, l» der Stadt Nr. 77, an, ,Zc! rfieber. — Den, Primus No^cl, Kürschner, sem Sohn Primus, alt l3 Jahre, m der Stadt Nr. 161 , an der ?un-«cnsüchc. Den 8, Veorg Kregar, Zlmm,rmann, alc 80 Jahre, >n der Polana --^orftadt Nr. 96, an Altcrs, schwache. — Dein Hrn. Paul Aranrovilsch, k. k. M>» litär»Polizeiwache' Feldwebel, lein ^>nd iludwici, alt K'/y Monate, in der Stadt Nr. 176, an der serösen Ergießung m d,e Gehinihöhlen. Den H. Dem Joseph l^arbeiß, Bestandwlith, s>,n Kind Joseph, all li'^ Jahre, m der Gradiiäia-Vorstadt Nr. 57, a» Iraise». — Dem Hin. (Za,l Neckermann, k. k. Oberamts <-Official, seine Gattin A»na, all äl> Jahre, <» der Tlruau »Vorstadt Nr. l i, am feiösei, Schlagsius;. — ?lnna Kesche, In> wohne»in, all 3(i Jahre, m der Gradischa «Vorstadt Nr. 5l , an dcr ^llngenvcrelterung. Den III. Dem Hrn. Cajetan Dorr,r, Uhrm.l chr: , seine Gattin Iosc»ha, alt 35 Jahre, in d.'r Sl^,dl Nr. 4^, an der Auflosunq, — Heir Anton , Bulca^om, Architect nid Eiienbahüd.n, llniernehiner, als 50 Jahre, >n dir Polana.-Voi'ftadt Nr. 7^, an , der Adzehruna.. — Dem Joseph Prosten, ständische ! Kauzleirl.uei, sein Kind Anton, all 2V4 Jahre, >n der Stadt 9 Nr, l31 sind zwei schönc, trocken' Wohnungen zu Michaeli l^^8 zu vermitthrn, Dic einc besteht cms 3' Zimmern, wovon eins ans der Rückseise mit separatem Aus-qang, sammt Küche, Keller, Holzleqe, Speiö- und Dackkannncr; die zweite Wohnung, bestehend in ül (lusqcmalren Zimmern im Erdqeschoße, sammt Kucke, Keller uno Holzleg?. Dat, Nähere hierüber ,st im l. Stocke qeMigst zu erfragen. F I^W (3) Im Hanse Nr. 247, hinter der Mauer, ist stündlich ein geräumiges gewölbtes Magazin zn vermiethen. Miethbedingnisse ertheilt der Gefertigte Joseph S'chrcyor. Z. Z372. (3) A n z e i g e Der Unterzeichnete, seit vierzig Jahren ausübender Lehrer der französischen, deutschen, englischen, italienischen, spanischen und slavischen Sprache, und mit den besten Attestaten versehen, erbietet sich, sowohl Herren nnd Damen, wie auch Kindern, welche wenigstens eine der obigen Sprachen, entweder practisch oder nach grammaticalischm Ne-geln gelänfig sprechen, lesen und schreiben, Privatstnnden zn geben. Zur nähern Rücksprache beliebe man sich an den Unterzeichneten, der im Hause der Frau v. Gromadzki, Apotheke zum goldenen Adler, 2. Stock, Nr. 11 wohnt, zu wenden Laibach, den l. 'August 1848. Peter Pisanelli, beftiqter Sprachen-Professor. Giue große Wohnung. Im Hause Nr. 4I3, in der St. Petersvorstadt, ist cine grosie Wohnung von Michacll an zu vermictheli; sie besteht aus sechs ineinander laufenden, schönen, parquentten Zimmern, einem Dachzimmer, Dachboden, Küche, Kcller und Holzlege, ein Stall auf vier Pferde sammt Heuboden, Kutschelzimmer und Wagen-nmise; so auch kann dazu die freie Benützung emes unmittelbar an den Hof gränzenden Garttns vermiechel wcrdell. Auch können davon ü Zimmer sammr den dazu gchöngen Unterabthcilungen als besondere Wohnung vermuthet werden. Dle näheren Auskünfte werden daselbst eschnlt. ________ z^erMchrung der Nassehhaus Nocalitäten im Coliseum zu Naibach. Vieselben sind vollkommen eingerichtet, uud bestehen im Vordertract in einem Billardzimmer mil 3 Billards, 2 Spielzimmern und 3 Zimmern für Damen, c^nem, lanqm verglasten Corridor, cmem gcdecklen Porticus/ Küche unb Kellerabtheilung, nebst 3 großen Wohnzimmern; dann an der Klagcnfurlerstraße in einem Billardsaal mit einem Billard nebst mehreren Spieltischen und einem Sitzgarlen; nebstbei steht dem Pächter das Recht zu, auf beiden Terrassen, auf welch' jeder 4ö00 Personen bequem slhen und promeniren können, großartige Feste ;u veranstalten. Jene, welche für das Mobilar wenigstens 500 fl. C. M- Caution lelften und sich üdcr lhre Solidität ausweisen können, erhalten dieses Geschäft am 1, September 18^8 sehr billig gegen halbjährige Vorhineinzahlung des PachtschlllingS. Anzufragen in Lalbach, oder bet mir selbst in Gratz. Jas. Vencd. Witlmlm/ Coliseums, Inhaber.