Jahres-Bericht der philharmonischen Aeselkschaft * r * in ->CCßifia(f)2* vom 1. Jänner 1860 bis letzten December 1866. Heruusgegeben von der D i v c c t i o n , redigirt vom Gesellschaft- - Sekretär Dr. rfv. Aeesbacher. --------->—■ —rt_ ^—s TS& “a——------------------------------- Laibach, 1866. Verlag der philh. Gesellschaft. — Druck von I. Rud. Millitz. z>'i\ w, •/»II In die verehrten P. T. Mitglieder! Direktion her philharmonische» Gesellschaft übergibt hiermit den vierten Jahresbericht. Hat anch die musikalische Thätigkeit des Vereins theils dnrch die Kriegsercignisse, theils durch die Verzögerung der Eröffnung deS reno-virten Redoutensaales eine ungewöhnliche Unterbrechung erlitten, so darf der Verein doch mit voller Befriedigung auf sein Wirken im verflossenen Jahre zurückblicken. Die gelungene» Aufführungen größerer Tonwerke, wie die „Wallpnrgisnacht", von Mendelssohn, die Oper: „die Verschworenen", von Fr. Schubert, die Symphonie in A-duv vo» Mendelssohn-Bar tholdy, das „Stabat mater“ von 91 ftovga und vor Allem daö große Tonwerk „die Schöpfung" von I. Haydn, liefern de» Beweis, daß die Gesellschaft sich an die größten Aufgaben der Kunst wagen darf, und die stets wachsende Theilnahuie der kunstsinnige» Bewohuer unserer Stadt für die Gefell schaff kann als Beweis gelten, daß ihr Streben nach thunlichst gediegener Vorführung klassischer Tonwerke auch in weiten Kreisen entsprechend gewürdiget wird. Die Zahl der Gesellschafts-Mitglieder hat eine bisher noch nicht dagewesene Höhe erreicht, und sind daher auch die Zuflüsse der Gesell-schastökaffe befriedigend. Daö Vereinsarchiv wurde dnrch namhafte Geschenke und Ankäufe bedeutend erweitert. Das Inventar hat durch die neue Möblirung des SaaleS eben so eine materielle, als den Bedürfnissen von Heute entsprechende Bereicherung erhalten. 1 * 4 Die Gesellschastsschuleu können geradezu als blühend bezeichnet werden. Die vom Vereine mit Gestattung des hohen Landesausschusses benützten Lokalitäten sind aus Anlaß anderweitig nothwendiger Bauherstellungen im Redouteugebäude geschmackvoll verschönert worden, wozu die Einführung der Gasbeleuchtung ein Bedeutendes beitragt. Die GesellschaftSdirection halt es für ihre Pflicht, dem hohen Landesansschusse hier öffentlich den Dank anszufprechen, für die bisherige Ueberlassung des RedontensaaleS zu den musikalischen Prodnctio-nen als auch für die im öffentlichen Interesse bewirkte Renovirnng desselben, indem daraus auch wesentliche Vortheile für die philharmonische Gesellschaft erwachsen sind. Sie dankt auch dem Herrn landschaftlichen Ingenieur Eugen Brnnner, welcher durch fein Talent und seinen Geschmack so wesentlich zur Verschönerung Cer Lokalitäten beige-tragen hat. Auch auf ihr eigenes Wirken für die öffentliche Wohlfahrt darf die Gesellschaft mit Befriedigung zurückblicke»; indem sie durch zwei Wohlthätigkeitöconcerte beigetragen hat, die Thräne» der Armuth z» trocknen, die Schmerzen des Krieges zu lindern. Dieser Rückblick auf die jüngste Vergangenheit erfüllt die Direktion um so mehr mit freudiger Zuversicht, als sie hierin eine sichere Gewähr zu erblicken glaubt, daß der Verein auch in der Zukunft fortblühen wird, zur Ehre der Kunst und zur Ehre des Landes, und daß derselbe sein Streben, die musikalische Kunst im Lande zu heben und zu verbreiten, immer vollständiger erreichen wird. Laibach im December 1866. Die Direktion. 5 Zur Geschichte der Tonkunst in Kram. (Bin Dr. Heinrich Costa.) ^)er schätzbaren Geschichte der philharmonischen Gesellschaft in Laibach, welche wir dem Herr» Dr. Fr. KeeSbacher verdanken, fügen wir einige älteren Daten über die Tonkunst in Krain bei. Wir finden, daß die Stadt Laibach bereits um das Jahr 1540 vier Musiker mit jährlichen 200 fl. besoldete, welche man die Stadt-Thnrner nannte. Thurn ist die veraltete Benennung für das hochdeutsche Thurm , und hatten die Stadt-Thurner von Laibach ohne Zweifel von da aus ihre Benennung, denn ihre nächste Bestimmung war, wie Valvasor in seiner „Ehre des HerzogthnmS Krain", XI. Buch, S. 669 sagt, nach 1688 auf dem, mit einem Gange versehen gewesenen Laibacher Bergschlosse, um 11 Uhr zu Mittag fast alle Tage im Sommer, auch sonst öfterö im Winter, in ihrer grünen Stadtlivröe mit drei Posaunen und einer Zinken oder Cornet sich hören zu lassen, sie wurden auch von der Stadt als gute Instrumental-Musikanten besoldet. Diese Stadt-Thurner hatte» nebstbei die Obliegenheit, bei festliche» Aufzügen der Bürger Musik zu machen, und benützten dieselben auch die Stände beim feierlichen Aufzuge zum Landtage, wofür sie ans der LandschaftScaffa eine Remuneration von jährlichen 40 fl. erhielten. In einem Gesuche der Gemeinde an die Landschaft, um Erhöhung jener Remuneration, heißt es unter anderem: daß „die Stadt-Thuruer dem ganzen Lande ain sondere Zier vundt Khlainot seien, und daß diß Landt sonderlich bei »ien»iglich mit der Musikh berüembt, vundt begierig wäre". Die Landschaft erhöhte ihrerseits die Besoldung der Stadt-Thurner auf 72 Gulden, und bewilligte „dem wackeren Meister Stephan, dent Trommeter" noch besonders eine Gratifikation von 24 Gulden. 6 Aus religiösen Motiven, wegen verheerenden Krankheiten oder Feindesgefahr, wurde in Krain „alles Saiten- und Freudenspiel bei Tag und bei Nacht, auch das gewöhnliche Musiciren der Stadt-Thuruer zu verschiedenen Malen verboten (©. Mitth. des H. Vereines für Krain 1863); so 1596, 1600, 1617 und 1665, man hing aber im ganzen Lande und in allen Ständen gar sehr an den Freuden der Musik. Die Stadt-Thuruer suchten 1650 bei der Regierung in Graz um die Bewilligung an, in den Häusern ans Hochzeiten und Zusammenkünften spielen zu dürfen, da sie durch daö, nach dein Tode der Kaiserin Leopoldine ergangene Verbot alles Saitenspiels und aller Mnsika, fast auf den Bettelstab gebracht worden seien. Diese Bitte wurde unterm 3. Februar ged. I. und dann wieder am 12. Jänner 1684 dem „Thuruineistcr und der gestimmten Musik - Compagnie zn Laibach" neuerdingö gewährt, jedoch am 27. Mai 1689 mit der Beschränkung, „daß die Musiken auf den Hoch- und Mahlzeiten und in anderen ehrlichen Zusammenkünften nicht positive, sondern vielmehr connivendo zugelassen werden sollen". Außer den Stadt-Thuruern beständen zu derselben Zeit in Laibach auch sogenannte Stadtgeiger, welche mit jenen des Erwerbes wegen, oft in Conflict gerieten, weshalb der Stadtmagistrat am 14. November 1712 eine Musikordnung erließ, welcher wir folgende, wesentlichen Punkte entnehmen: 1. Stadtgeiger sollen nicht mehr als vier seyn und sie sollen sich mit keinem ändern Musikanten in Verbindung setzen, und solchergestalt um Bezahlung spielen. 2. Die Ausnahme der Stadtgeiger behält sich der Magistrat vor. 3. Die Stadtgeiger sollen den Thurnern in ihrem Dienst auf keinerlei Weife eingreifen, und bei denen „Versprechungen, Hofrechten, Hochzeiten, Primitien, Coniodie», Spiel- und ändern Tänzen nur über vorläufige Anmeldung bei den Stadt-Thnrnern, dein Thurnmeister, oder in dessen Abwesenheit einem Gesellen und sohin erhaltene Erlaubniß der Stadt-Thurner mitwirke». 4. Die Stadt-Thuruer können ihren Abgang anS den Stadtgeigern ersetzen. 5. Andere Musikanten sollen von de» Thurnern dem Stadtrichter präsentirt und vo» ihm bestätigt werden, aber sie sollen keinen 7 Dienst annehmen, der den Thnrnern oder Geigern anständig wäre, sondern nur, wenn diese schon mit einem solchen versehe», sich bei dem Stadtrichter um die Erlaubniß melden dürfen. 6. Gleichmäßig haben sich die vom „Gay" oder aus de» Landstädte» zur Faschhtgözeit hereinkommenden Geiger bei den Thurner» zu melden und bei dem Stadtrichter mit Erlaubniß anzuhalten, widrigens ihnen die Geigen zerbrochen oder gar weggenoinuien werden sollen. Die Stadtgeigcr waren bis auf einen gewissen Smnb, wie die Thurner verbrachten, der Musik gar nicht kündig und konnten weder beim Gottesdienste in der Kirche, »och „eine» hohen Adel" gebührend bedienen, soudern harrten an den Straßenecken auf Dienste, und machten durch steteS Gaffenstrcichcn Unruhe in der Stadt. Daß weder die Stadt-Thurner noch die Stadtgeiger mit der 1702 gegründeten Academia Philharmonicorum in irgend einer Verbindung stände», ist klar, wenn schon ein oder das andere, der Musicafündiges Mitglied derselben, bei der philharmonischen Gesellschaft mitgewirkt, und diese auch fogestaltig auf die Hebung der Mnsik im Lande beigetragen haben mag, was von anderer Seite eben nicht der Fall war, denn mit dem Patente vom 22. August 1713 wurden wegen drohender Contagio» alle öffentlichen Freudenfeste, Tänze, Saiten- und andere klingende Spiele, wie auch Trompeten und Jägerhorn, abermals allenthalben verboten und wurde der Vicedom angewiesen, die Uebertreter zur Strafe zu ziehen. Glücklicherweise jedoch hatte dieses merkwürdige Verbot keinen Einfluß auf daö Gedeihen der philharmonischen Gesellschaft, wie nachfolgender Beitrag aus dem Erbhuldiguugöacte beweist. 8 Neuer geschichtlicher Beitrag üöer die philharm. Gesellschaft aus dem vorigem Jahrhundert. K>ie Nachrichten über die philharmonische Gesellschaft im vorigen Jahrhundert, so detaillirt selbe auch für die ersten zwei Decennien sind, entbehren jedoch für die nachfolgenden Zeiten bis zum Ende deS vorigen Jahrhunderts fast alles historischen Anhaltes, und eine Fortdauer derselben über 1818, dem Todesjahre Berthold's V. Höffern, beruhte bisher bloß auf Wahrscheinlichkeitsgründen. Durch Herrn Peter ». Radiö jedoch wurde die Gesellschaft auf ein interessantes Buch aufmerksam gemacht, (aut welchem der Nachweis geliefert wird, daß die Gesellschaft im Jahre 1739 annoch „ruhmwürdig florirt hat". Daö genannte Buch führt den Titel „ErbhnldignngSactnS im Herzogthum ff min" und ist von Carl Seifried von Peritzhoff auf Ehrenheim, gefchwornen Registrator der Landschaft des Herzogthnmö Kram im Jahre 1 739 in Druck gegeben und zu Laibach bei dem landschaftlichen Buchdrucker Adam Friedrich Reichhardt erschienen. Dasselbe enthält eine Beschreibung der nach dem Regierungsantritte Weiland Kaiser Carl des Sechsten am 29. August 1728 vollzogenen Erbhuldigung in Krain. Das Buch ist «ach einer unter 23. Mai 1739 stattgehabten Konferenz aus Grundlage amtlicher Acten verfaßt worden. Bei Aufzählung der verschiedenen Festlichkeiten während der Anwesenheit Sr. Majestät in Laibach, die von, 26. August bis 22. September 1728 dauerte, wird unter Anderem auch Folgendes erzählt: „Unter anderen Anfmerknngen solle aber auch dieses allhier einen „Platz verdienen, waöinassen die unter dem Titnl der Hl. Jungfrau „und Martyrinn Caeeiliae anno 1700 zu Laibach aufgerichtete und 9 „ruhmwürdig annoch slorirende AcademiaPhilharmonicorum „allda zu einem Merkzeichen ihrer allerunterthänigsten Devotion sich „dahin unterfangen habe, vor Ihrer faif. Majestät mit einem com-„pleten Musikal-Chor zu erscheinen, und wie zumal Seine Er-„cellenz Herr Johann Caspar Graf v. Cobenzl, wirklicher geheimer „Rath nnd Obrist-Cämmerer in dieser Gesellschaft als ein fürnehm „und ansehnliches Mitglied längst bevor inbegriffen stunne, hat die-„ses Vorhaben um so mehr Nachdruck bekommen, zumahlen hochge-„dachtet Minister nicht unterließe, es in voraus Ihrer faif. Majestät „allerumerkhänigst zu eröffnen; wie dann nach gnädigster Verstattung „den ankommenden Tag, das ist den 21. September 1728, da „Ihre Faif. Majestät das Toison-Fest celebrirt, die Herren Academici „sich bei Hof famentlich eingestellet; eh nnd bevor dann — als „Ihre Majestät zum Nachtmal erschienen, waren die so gedachte „Phil-Harmonici von Seiner Ercellenz — Principe (li Savoya, „wirklich geheimen Rath und damaligen faif. Musikdirektoren in das „faif. Tafelzimmer eingeführt, allwo rechter Hand schon eine ganz „fügliche Stellung für die Musik zubereitet gestanden; bei Ihrer kais. „Majestät Ein- und Zutritt zur Tafel erschallete gleich anfangs eine fröhliche Intrade von den in der Anti - Camera befindlichen landschaftli- chen Trompeter, demnach in Beisein aller der allhier damals befundener „Acadeinisten unter Verfammblung der viel- und zahlreich herumstehen-„dcr Dameö, als Cavaliers und anderer hohen Adels-Personen die „academische Musik endlich den Anfang genehmen, auch so lange gedauert, bis Ihre Majestät sich von der Tafel erhoben: Folgenden „Tag, als den 22. September haben Ihre faif. Majestät mittels „dcro Obrist-Camerer der löblich gestimmten Akademie Ihr aller-„gnädigstes Wohlgefallen entdecket mit all — mildesten Anerbieten, „was gestalte» Sie ganz geneigt wären, Jener bei Ansuchung einer „kaiserlichen Gnade allergnädigst zu willfahren, — welches aber we-„gen Kürze der Zeit, da erstlich Ihrer Majestät Ausbruch von Lai-„bach an der Hand schon wirklich bestellet, anderen TheilS aber auch „viele academische Mitglieder von hier abwesig waren — nicht be-„schehen könnte". 10 5. Jänner. 25. Jänner. 28. Jänner. Jahresbericht. Am 5. Jänner 1866 Gesellschaft s-C o n cer t. Programm: 1. C. M. v. Weber. Ouverture zu „Oberon". 2. Rob. Schumann. A-moll-S oucert, für daS Pianofvrte mit Begleilung deS Orchesters, vorgetragen vom Herr» I. Zöhrer. 3. L. v. Beethoven. Arie aus der Oper „Fidelio", ge- sungen von Fräulein Cölestiiie Püchler. 4. F. Mendelssohn - Bartholdy. Die erste Walpurgis- nacht, Ballade für Soli, Chor und Orchester. Gedicht von G ö t h e. Personen: Der Priester..............Herr Gustav Moravec. Ein Druide.................. „ Alerander Sch ischker. Ein christlicher Wächter. . „ Dr. Keesbacher. Ein Wächter der Drnideu . „ Dr. Th. Ru de sch. Eine alte Frau aus dem Volke Frau L. P rücke r. Chor der Druiden und des Heidenvolkes. Chor der Wächter der Druiden. Chor der christlichen Wächter. Am 25. Jänner veranstaltete der Männerchor zu Ehren der Mitglieder des Dameuchors in den Lokalitäten der Schiefistätte ein Sängerkränzchen, welches zu allgemeiner Befriedigung ausfiel, eine Aufmerksamkeit für die Damen, welche vou denselben später tu sinniger Weise «wieder t wurde. G e u e r a l v e r s a m >» l u n g d e r p h i l h a r in o n i f ch e n Gesellschaft am 28. Jänner im Redontenfaale. Der Herr Direktor begrüßte die ungewöhnlich zahlreich anwesenden Mitglieder in einer längeren Ansprache, in welcher er sich sehr befriedigt über den Stand der Ver-einsangelegenheiten äußerte. An der Tagesordnung standen mehrere Anträge und zwar auf Beschränkung von Familienkarten anf eine bestimmte 11 Anzahl von Köpfen, auf Erhöhung der Beiträge. Diese Anträge, wie auch alle vermittelnden, wurden jedoch bei der Abstimmung verworfen. Samassa's Antrag auf Abhaltung eines Wohlthätig-keitsconcertes für die Nothleikeiiden in Jnnerkrain wurde mit lautem Zuruf angenommen. Nachdem Vereinömitglied W. Doll ho ff der bisherigen Direetion Worte des Dankes im Namen der Gesellschaft ausgesprochen hatte, schritt man zur Wahl der neuen Directum, da das Triennium abgelaufen war. Es wurden die bisherigen Mitglieder der Direetion wieder gewählt, an die vakante Stelle eines Jnstrnmenten-inspectorS wurde Herr W. Doll ho ff gewählt. Am 10. Februar hielt der Männerchor, wie alljähr- 10. Februar, lich, feine Faschiiigsliedertafel im Redoutensaale ab, welcher zu diesem Behuf? festlich geschmückt war. Eine frohe, heitere Stimmung im zahlreich versammelten Publikum war die natürliche Folge eines interessanten, reichhaltigen, mit Humor durchwürzten Programmes, dessen einzelne Nummern in eractester Weise erecutirt wurden. P r o g r a m m: 1. Dürner. „Sturmes beschwörung", Chor. 2. Netzer. „Bleib bei mir", Chor mit Clavierbe- gleitung. 3. Berner. „Studentengruß", Chor. 4. Abt. „Abendglocken", Quartett, vorgetragen von den Herren A. Schi sch ker, I. Sucht), I. Schulz und I. Schlaffer. 5. Schubert. „Der Gondelfahrer", Chor mit Cla- vierbegleituug. 6. Genee. „Nur immer praktisch", Duett, vorgetra- gen von den Herren Or. Keesbacher und L ai bl i». 7. Engelsberg. „Der wandernde Dichter", Chor. 8. D e c l a m a t i o », gesprochen von Herrn Laibli it. 9. Mendelssohn-Bartholdy. „Türkisches Schenke n- lied", Chor. 10. Koch. „Erlkönig", Quartett, vorgetragen von den Herren A. Schischker, I. Suchy, I. Schulz und I. Sch l aff er. 11. Zwei Volkslieder. 12. Engelsberg. Quadrille, Chor mit Klavierbegleitung. Die Reihe der obgenannten Vorträge wurde auf zweifache Art in überraschendster Weise unterbrochen. Einmal führten die Herren I. L e d e n i g, I. S ch u l z und B. Z e g n e r 12 in Kostüm „die bei den Advokaten" von Schubert in höchst gelungener Weise vor, was von Seite des Publikums um so mehr mit Beifall ausgenommen wurde, als dies eine so köstliche Bereicherung des Programmes war. Noch größer aber war die Ueberraschung, insbesonders auf Seite der Sänger, und um so größer ihre Freude, als Herr Baumgartner Johann im Namen des Damenchors das Wort ergriff, um dem Mannerchore eine prachtvoll ausgestattete Dankadresse des Damenchors zu überreichen, welche insbesonders daS am 25. Jänner zu Ehren deö DamenchorS veranstaltete Sängerkränzchen betonte. Diese eben so zarte als sinnige Aufmerksamkeit der Mitglieder deö Damenchors für die Sänger trug wesentlich bei zur Berherrlichuug des schönen und heitern Abendes und das „Hoch" des Directorö auf den Damenchor wurde selbstverständlich mit donnerndem Jubel ausgenommen. In später Nachtstunde trennte sich die Gesellschaft. 20. Februar. Am 20. Februar starb in Sittich der Bezirksvorsteher daselbst, Dr. juris Franz Schrey Edler von Redlwerth. Durch eine vieljährige Thätigkeit im Vereine und insbesonders in der Direktion hat sich der Verblichene das volle Anrecht auf einen Ehrenplatz in der Geschichte des Vereines erworben. Friede und ein dankbares Gedenken seiner Asche! 22. Februar. R. C. Hornikel, der bisherige Lehrer für Gesang und Anshilsslehrer für Pianoforte, resignirte auf feine Stelle, in Folge dessen die Direction einen Eoncurs zur Wiederbe-setzung ausschrieb. In der Sitzung der Direction vom 22. Februar kam die Besetzung der Stelle zur Sprache. Unter fünf Kompetenten erhielt Herr Gustav Mo rav ec, damals Opernsänger iu Laibach, den Vorzug und wurde mit Decret vom 24. Februar auch wirklich angestellt. Dem Herrn Robert Hornikel wurde von Seite der Directum der Dank für seine bisherige Leistung ausgesprochen. -r. Marz. Freitag den 2. März veranstaltete die philharmonische Gesellschaft ein Concert zum Beste» der N ot hl ei d enden in Jnnerkrain, zu deren Gunsten Seine Ercellenz der Herr Statthalter Eduard Freiherr v. Bach in väterlicher Fürsorge einen Ausruf an die Bewohner des Landes erlassen hatte. Das Concert wurde durch einen Prolog, gedichtet von Dr. Fr. Keesbach e r, und gesprochen von Fräulein Aleran-drine Ealliano eröffnet. Diesem folgte: 2. Mendelssohn’s Ouver ture zum „SommeruachtS-t r a u in". 3. W. A. Mozart. Arie aus „Titus" mit Orchesterbe- gleitung, vorgetragen von Frln. El. Eberhart. 4. Johannes Brahms. Quartett für Piano, Violin, Viola und Violoncello, vorgetragen von Frau Emma Schöppl und den Herren C. Z a p p e, A. Nedvöd und I. Zöhrer. 5. Die Verschworenen, oder der häuslicheKrieg, Oper in einem Acte von Franz Schubert (Nachgelassenes Werk,) Personen: Gras..............Herr G. Moravec. Gräfin............Fräulein Clementine (Sb er Hart. Jsclla und Helene . . Frau Leopoldine Gregoriü. LuitgardFräulein Emilie Perko. Camilla...........Fräulein Nep. Podgraischcg. Udolin............Herr I. Sebent g. Astolf............Herr Fr. Keesbacher. Chor der Frauen und Ritter. Die zuversichtliche Hoffnung ans rege Bethciligung am „stillen Glück des WohlthunS", wie sie der Prolog anS-sprach, wurde nicht getäuscht. Die Direction war tu der glücklichen Lage, dem hohen Landespräsidium ein Reiner-trägniß von 400 fl. übergeben zu können, wobei zn bemerken ist, daß der Bnchdrnckereibesitzer Herr Rudolf Millitz, auf jedes Entgelt für gelieferte Drucksorten, so wie die Musiker aus dem Stande der Militärkapellen auf jede Bezahlung edelmüthig verzichtete», und daß die philharmonische Gesellschaft einen Theil der hierdurch verringerten Kosten anö eigenen Mitteln übernommen hat. Mit Zuschrift vom 4. März sprachen Seine Ercellenz der Herr Statthalter ihren Dank aus an die philharmonische Gesellschaft, sowie dem Herrn R. Millitz und den Musikern, welche jede Entlohnung abgelehnt haben. Herr Dr. juris Giacomo Pittoni, ein wahrer und 16. März, warmer Kunstfreund übersendete der Gesellschaft, „als Beweis seiner Erkenntlichkeit für die vielen ihm dargebotenen Genüsse" das herrliche Tonwerk: „Stabat mater von Astorga", fammt Partitur und Auflagstimmen. Die Gesellschastsdirection dankte dem Herrnvr. Pittoni für diesen schönen Beweis wahrer Kunstliebe und aufopfernden Gemeinsinnes in einem besonderen Schreiben. 14 16. März. 27. März. 3. April. Gesellschaftsconcert am 16. März. Programm: L Abtheilung. Felix Mendelssohn - Bartholdy. Symphonie in A-dur. II. Abtheil ii n g. 1. a. R. Schumann. „Grille n", I für das Pianosorte, vorgetr. b. St. Heller. „Die Jagd", | v. Frln. Emilie Perko. 2. a. A. Nedved. „Pred durmi“, j Sieder für $mor b. F. Gumbert. „Spiel nt auiiölied",fflferj 3. W. Gericke. Zwei Satze aus einem Septett für Piano, Violine, Cello, Basso, Flöte, Klarinette und Horn. 4. W. A. Mozart. Ouvertüre zu „Figaro's Hochzeit". Die Symphonie wurde in vollendeter Weise gegeben, der Musikdirektor Nedved wurde nach jedem Satze, und zum Schlüsse stürmisch gerufen. Am 27. März findet ein Gesellschaftsconcert statt, welches dem Charakter der Charwoche entsprechend ausschließlich spirituellen Charakters war. Programm: 1. A. Nedved. Bogu, | Chöre für Sopran, Alt, Prosnja, i Tenor und Baß. 2. L. v. Beethoven. Bußlied, gesungen von Fräulein Cölestine P ü ch l e r. 3. Emmanuel Astorga. „Stabat, Mater“, für Solo und Chor mit erweiterter Instrumentation, von Rob. Franz. Die Solopartien wurden von Fräulein Clement. E b e r h a r t, Fräulein Cöl. P ü ch l e r, dann von den Herren I. Ledenig und Moravec gesungen. 4. F. Mendelssohn - Bartholdy. Der 114. Psalm, für Chor und Orchester. Am 3. April starb der pensiouirtc Normalschnldircctor Joses Miksch in seinem 89. Jahre. Miksch war das älteste Mitglied der philharmonischen Gesellschaft und auch das älteste Ehrenmitglied, ersteres seit den ersten Jahren unseres Jahrhunderts, letzteres seit 1817. Der Mannerchor und die GesellschastSdirection gaben bei der Beerdigung des hochverdienten Mannes das Geleite, erstem vor dem Trauerhause einen Chor anstimmend. Die 70jährige Witwe Anna Miksch sprach der Gesellschaft in einer Zuschrift ihren wärmsten Dank aus. Concertzum Vortheile des Schulfondes. Programm: I. A b t h e i l u n g. Die Verschworenen, oder der häusliche Krieg, Oper in einem Acte von Franz Schubert. (Nachgelassenes Werk.) Personen: Graf...................Herr G. Moravec. Gräfin.................Fräulein Clementine Eberhart. Jsella und Helene . . Frau Leopoldine Gregoriö. Luitgard...............Fräulein Emilie Perko. Camilla................Fräulein Nep. Po dgrai sch eg. Udolin.................Herr I. Ledenig. Astolf.................Herr Fried. KeeSbacher. Chor der Frauen und Ritter. II. A b t h e i l u n g. Die erste Walpurgisnacht, Ballade für Soli, Chor und Orchester. Gedicht von Göthe. Musik von F. Mendelssohn - Bartholdy. Personen: Der Priester..........................Herr G. Morav ec. Ci» christlicher Wächter. . . Herr Fried. KeeSbacher. Ein Wächter der Druiden . . Herr Theod. R n d e s ch. Eine Frau aus dem Volke. . Frau Louise Prücker. Chor der Druiden und deö Heidenvolkes. Chor der Wächter der Druiden. Chor der christlichen Wächter. Mittlerweile zog ein furchtbares Gewitter am politische» Horizonte Oesterreichs auf. Die Künste schweigen, wen» die Waffen rede». Durch Laibach zogen Armeen hinauf und hinab zu den beiden Kriegsschauplätzen. Auch das hier garnisonirende Ins. Regiment Freiherr von Gerstner zog nach dem Norden und mit ihm Joses Sa llaba, der Kapellmeister desselben, der eifrige und tüchtige Musiker, der an den Erfolgen der Gesellschaft durch sein Violinspiel einen wohlberechtigten Antheil nabm. ES ziemt sich wohl, tn unserer Geschichte des treuen Freundes ehrend zn gedenken, wie auch die Direktion demselben ihre Anerkennung in einem Dankschreiben aussprach. War auch der täglich zunehmende Ernst der kriegdro-henden Zeitverhältnisse nicht geeignet zu geselliger Lust, so veranstaltete doch der Mannerchor einen Sängerabend im 15 13. April. 4. Mai 30. Mai. 16 Probelokale zur Abschiedsfeier eines alten und treuen Anhängers der Gesellschaft, des Herrn Archivars Julius Hilpert, welcher durch die Folgen einer schweren Krankheit gezwungen war, Laibach seine zweite Heimat und den trauten Kreis seiner Freunde für immer zn verlassen. Ein eigen-thümlicher Zug von Wehmuth ging bei dieser Feier durch die Gesellschaft. Es war in der That herzerschütternd, den geistreichen, von Humor und Witz sprudelnden Mann so gebrochen an Geist und Körper zu sehen. Nur dem Umstande, daß die besten Kräfte des Vereines sich bemühten, durch ihre Leistungen den Abend zn verschönern, war es zu danken, wenn Schmerz und Mitleid aus dem Kreise vorübergehend gebannt ward. Wir aber wollen unsers Freundes Hilpert stets dankbar gedenken! 8. J„„i. Bei der Probe des Männerchors am 8. wurde der an Hilpert's Stelle zum provisorischen Archivar ernannte Herr Carl Hud ab innig g den Sängern vorgestellt und von diesen mit Acclamation begrüßt. lr. Juni. Sängerabend zu Ehren deS DircctorS, Herrn Landeörath Dr. Anton Schöppl. Die Direction deS Ea-sinovereinö hatte die Freundlichkeit, dem Männerchore zur Abhaltung dieses Festes deu Balcousaal abzutreten, ein Umstand, der von den Sängern um so dankbarer anerkannt wurde, als so passende Lokalitäten in Laibach schwerlich, so schöne aber gar nicht zu finden sind. Es hatten nur Säuger und deren Angehörige Zutritt. Die zahlreichen Tischreden, die schönen Chöre, und insbe-sonderS das reichhaltige Programm unseres Quartettes „Frohsinn" trugen während der Dauer des Abends doch endlich den Sieg davon über die düstere Stimmung, welche der immer näher herantretende Krieg mit all' seinen, und damals in so fürchterlichem Maße kaum geahnten Schrecken auf alle Gemüther warf, sie, wie ein schwerer Alp drückend und ängstigend. Professor Heinrich begrüßte zuerst im Namen der Sänger den geliebten Vorstand in einer von Beifall häufig unterbrochenen schwungvollen Rede. Der Director dankte bewegt und sprach seine Zuversicht aus, daß die Sänger seinem Rufe folgen werden, wenn eS, wie er glaube, bald gelten werde, in patriotischer Kundgebung seiner Gefühle für die Verwundeten thatkräftig aufzutreten. Diesen Reden nun folgten viele andere, _ welche alle wiederzugeben, dem Raume nicht entsprechen würde. Einer der schönsten Momente des Abends war, als ein Beglück- 17 wünschnngsschreiben unseres in der Ferne weilenden Freundes Victor v. Raab verlesen wurde. Wahrhaft electrisirend aber wirkte ein Gedicht, welches Raab für diese» Abend gedichtet und seinem Briefe beigelegt hatte. „D e S Sängers Schlachtruf" war der Titel dieses Gedichtes, welches in Würdigung der kriegerischen Zeit in hock patriotischen Worten für Oesterreich Heil erflehte. Der Verein beschloß schriftlich Herrn v. Raab zu danken für seine liebenswürdige Aufmerksamkeit. Die späte Abendstunde trennte die Sänger, die sich ihren Vorstand zu ehren, versammelt hatten. Das für den 12. Juli festgesetzte und bereits bekannt 13. Juli, gemachte Concert der philharmonischen Gesellschaft zum Besten der Verwundeten der k. k. Armee wurde auf den darauffolgenden Tag verschoben, weil am 12. Juli um 6 Uhr Abends seine kai^erl. Hoheit Herr Erzherzog Albrecht, der Held von Custozza, durch Laibach reiste, und dort von der gestimmten Bevölkerung Laibach's jubelnd empfangen wurde. Die Production der Gesellschaft für diesen Abend wurde im Theater abgehalten und enthielt in ihrem Programme abweichend von der bisherigen Gepflogenheit nebst dem Con-certe eine theatralische Vorstellung, welche den humoristisch« deklamatorischen Talenten der Gesellschaft Gelegenheit bot, sich vor einem großen Publikum in einer neuen Sphäre zu versuche». Der Reinertrag der Production war dem patriotischen Fraueuvereine zur Verfügung bestimmt. Programm: I. A b t h e i l n n g. 1. Anton Storch. Gebet vor der Schlacht, Männerchor. 2. a) F. Schubert. DeSKriegerö Ahnung,^ ^Krä,ü!inCö" b)R.Schumann. Die Widmung, ^ Pachter. 3. J. Moscheies. „Homage ä Händel“, für 2 Pianoforte, vorgetrageil von Fräulein L. Glantfchnigg und Fräulein A. Sch ukle. 4. J. Netzer. „Bleib bei mir", Männerchor mit Begleitung des Pianoforte. 5. Lieder, gesungen von Frau Leopoldine Gregoriö. 6. F. Abt. Waldandacht, Männerchor mit Tenorsolo. II. Abtheilung: „Nach Mitternacht". Schwank in 1 Act, nach dem Französischen von Theodor Dunkel. Personen: Chaboulard, Herr Carl Laiblin. Barbastoul, Herr Josef Schulz. Ein Bedienter, Herr Carl Ramboufek. 2 18 Es muß hiebei noch bemerkt werden, daß Herr Rudolf Millitz, Buchdrnckereibesitzer, im Interesse der Erhöhung des Erträgnisses auf jede Entlohnung für gelieferte Drucksorten verzichtet hat. Das Erträguiß von 220 fl. wurde dem patriotischen Frauenvereine übergeben. Die Direction erhielt vom Eomit6 des patriotischen Frauenvereinö ein Dankschreiben, in welchem die Direction ansgesordert wurde, den Dank auch an Herrn RudolsMillitz auszusprechen. 26. Juli. Am 26. Juli fand die Prüfung der Gesellschaftsschu- len statt, diesmal ausnahmsweise im Lycealgebände, da der Redoutensaal bereits behufs einer Restauration im Baue begriffen war. 2. August. Herr Josef Prezuer, k. k. KriegScommissär, schenkte der Gesellschaft eine gn'fje Anzahl von Musikalien, wofür dem warmen Kunstfreunde in besonderem Schreiben verbindlichst gedankt wurde. 24. August. Eine schwere Pflicht trat an die Mitglieder dcö Män- nerchores heran, der sie, tief erschüttert, Genüge thaten. Der Ehormeister A. Nedvöd, erst seit wenigen Jahren verhei-rathet, hatte das Unglück seine Gattin Gabriele, geb. Smo le, zu verlieren, welche sich bei mehreren Concerten als ausgezeichnete Pianistin bewährt hatte. Theilnahmsvoll standen die Sänger am Sarge der jugendlichen Frau, mit in lauten Klagetönen derjenigen die letzte Ehre zu erweiseil, die dem geehrten Chormeister Alles war. 7. October. Plenarversammlung der Mitglieder des Männer chors. Nach einer Eröffnungsrede des Borstandes und Regelung der Einzahlungen in die Sängerlade wurde zur Wahl des Ausschusses geschritten. Alö neugewählt erschienen: Earl Hndabinnigg znm Archivar und Dr. Johann Zindler zum Ausschüsse. Im übrigen wurden die bisherigen Funktionäre wiedergewählt. >2.Oktober. Wiederausnahme der Proben deö Männerchors. 3. November. Am 3. November veranstalteten die Sänger einen Sänger abend, welcher nur für die Sängerkreise selbst bestimmt, zu den heiterste» und gelungensten geselligsten Versammlungen des Vereines zählen darf. Der Liedervortrag neueingetretener Mitglieder, das viel Neues bietende Programm des „F r o h f i n » S", L a i b l i n'S unverwüstliche Laune haben hierbei in erster Linie das Verdienst des Abends sich erworben und den Wunsch nach Wiederholungen solcher Abende wachgerufen. Ein durchreisender Musiker, Kotte auS Dresden, con-16.November, certirte im Probelokale der Gesellschaft, und wurde auf eben so improvisirte als wirksame Weise von Lereinsmitglie-dern unterstützt, insbesonders gab dieser Abend Gelegenheit, Mendels so h n's gemischte Quartette in vollendeter Weise zu hören. Das Ehrenmitglied der philharmonische» Gesellschaft l7.November. seit 1849, Johann Nep. Vogl, der populäre Liederdichter, ist im 64. Jahre in Wien gestorben. Klang- und sanglos begruben sie ihn, so klagten Wien's Journale einstimmig. Möge unser Verein wenigstens bei diesem Nachrufe seine Befriedigung darüber aussprechen, daß er dem Dichter durch seine Ernennung zum Ehrenmitgliede den Tribut der Anerkennung schon bei Lebzeiten desselben gezollt hat. Bei dem alljährlich von der Gesellschaft veranstalteten Eä- 8. December. cilienamte wnrde diesesmal die Festmesse von Veit anfge-führt mit zwei Einlagen von A. Nedvöd. Die Solopartien wurden von den Damen Fräulein Clementine Eber? hart und Frau Louise Prucker und den Herren Ander, Mitglied des landschaftlichen Theaters, und Med. Dr. W a b e r gesungen. Die Messe reihte sich den gelungensten Aufführungen der Gesellschaft würdig an. Die, wie bereits erwähnt, unfreiwillig verspätete Wie- 23. Dec-mber. deranfnahme der Eoncerte, so wie die Eröffnung des ne» restanrirten Saales konnten nicht würdiger inaugnrirt werden, als durch die am 23. December veranstaltete Vorführung der „Schöpfung" von I. Haydn, welche durch das Gelungene der Vorführung für die Gesellschaft eine hervorragende Erscheinung im Laufe ihrer Geschichte, für Laibach geradezu ein musikalisches Ereigniß wurde. Volle drei und vierzig Jahre, also nahezu ein halbes Jahrhundert, sind verflossen, seit die philharmonische Gesellschaft sich nicht mehr an das Meisterwerk Haydn's wagte (Siehe Geschichte der philharmonischen Gesellschaft Seite 62). Die heurige Aufführung war nach dem Urtheile von Leuten, welche derselben von damals beiwohnten, über jeden Vergleich erhaben, und stellenweise geradezu vollendet zu nennen. Die Solopartien fanden in den Händen des Fräuleins Eber hart und der Frau Anna Pefsiack, dann der Herren Ander, Melkus und Podhoröki, eine nach jeder Richtung künst- 2* 20 lerisch gestaltete Vertretung. Letztere drei Herren, Mitglieder unserer landschaftlichen Bühne, haben aus besonderer Liebenswürdigkeit und Gefälligkeit gegen die Gesellschaft die betreffenden Parte übernommen, das Publikum nahm jede Nummer, jedes Recitativ, jede Arie, jeden Chor mit stürmischem Beifalle auf, und rief nach jeder Abtheilung den Musikdirektor Nedvöd. Der neu restaurirte, mit Gas erleuchtete von der Gesellschaft durch Anschaffung neuer und eleganter Rohrsessel anstatt der antiquirten und unbequemen Holzbänke, elegant möblirte Saal, machte bei dem äußerst zahlreich versammelten Publikum den wohlthnendsten Eindruck und nur Eine Stimme der Anerkennung wurde laut für den Ingenieur Eugen Brunner, welcher durch seine» geläuterten Geschmack den öden trostlosen Raum des alten Saales zu einem so srnmd-lichen und angenehmen Lokale umgewandelt hat. Und so wurde das heurige Jahr, welches sich durch Vorführung großer Tonwerke besonders auSzeichnete, aufs Würdigste geschlossen. Es ist gewiß für eine musikalische Gesellschaft aller Ehren werth, wenn selbe in einem Jahre fünf große Tonwerke aufführt, darunter die A-dur Symphonie von Mendelssohn, die Wahlpurgis nacht von Mendelssohn, die Verschworenen von Schubert, das Requiem von Astorga und die Schöpfung von I. Hayd», ungezählt die Reihe großer Ouvertüren, anderer Jnstrumentalfätze und die große Menge von Liedern, Arien, Chören, Pianoforte-Eoncerten u. f. w. um so ancrkennenSwerther, als dies in einem Jahre geschah, welches durch unglückliche Kriegsereignisse Störungen hervorrief, und in welchem die Gesellschaft während eines Theiles der gewöhnlichen Concertsaison keinen Eoncertsaal benützen konnte. Gesellschaftsschulen. Die Betheiligung am Musikunterrichte der philharmonischen Gesellschaft war im Jahre 1866 eine sehr erfreuliche, indem im Ganzen 68 Schüler und Schülerinen an demselben Theil genommen haben, wovon auf den Unterricht im Violinfpiele . . 13 Schüler „ Gesänge ... 26 „ „ Clavierspiele . . 27 „ „ Violoncellospiele. 2 „ entfallen. 21 Von diesen sind im Laufe des verflossenen Schuljahres theils wegen Abreise, theils wegen Krankheit und anderen Ursachen, im Ganzen 13 Schüler ausgetreten, so daß am Ende des Schuljahres noch 55 an dem Unterrichte Theil nahmen. Von diesen wurden wegen vorzüglicher Verwendung folgende mit Prämien betheilt: I. Im Violinspirlr. Nikolaus S ch a u m b u r g, Guido Schneditz und Johann Püchler. II. 3m Clavierspiele. A. in der ober» Abtheilung: Pauline Erdlen und Mathilde Thoman. B. in der untern Abtheilung: Bertha Wradatsch und Anna Skedl. Außerdem wurden wegen fleißiger Verwendung belobt: I. 3m Violinspiele. Alerander Schaumburg, Sigismund Konschegg und Vinzenz Gollob. II. 3m Clavirrspikle. A. in der obern Abtheilung: Hermine Skedl, Aurelie von Golden stein, Anna von Golden stein, Marie S e v e r, Emmeline S ch a u m b u r g, Emma Wradatsch, Marie Thoman. B. in der untern Abtheilung: Thekla Schönwetter, Anna Viditz und Marie Viditz. III. 3m Violoncrllospirlr. Amand Fröhlich und Guido Schneditz. Bezüglich des Unterrichtes im Gesänge blieb eine besondere Anerkennung der lobenswerthen Verwendung Vieler einer spätem Zeit überlassen. 22 Im Oktober dieses Jahres wurde das Schuljahr eröffnet und eS traten 64 Schüler bei, und zwar: für den Clavierunterricht ... 27 Schüler. „ „ Gesangsunterricht ... 24 „ „ „ Violiuunterricht ... 11 „ „ „ Cellounterricht .... 2 „ Die Lehrer der Gesellschaft haben Alles anfgeboten, um die Schule zu einem wahrhaft nützlichen und gediegenen Institute heranzubilden. Es gilt dies nicht bloß von den bereits anerkannten Lehrern Carl Zappe und Josef Zöhrer, sondern auch von dem neuangestellten Lehrer Gustav Moravec. ES muß lobend anerkannt werde», daß sämmlliche Lehrer ihren Verpflichtungen, die im Verhältnisse zu ihren Gehalten ziemlich groß sind, mit großem Eifer und mit sichtbarer Vorliebe für die Kunst obliegen. Geschenke, welche der Gesellschaft im Laufe des JahreS übergeben wurden: Än Mnsikalirn: Vom Herrn Dr. Giacomo Pittoni, „Stabat mater" von Astorg a. Vom Herrn Josef Hötzl, f. k. Professor am Linzer Gymnasium: „Des Oesterreicher S Lie d", Gedicht von Hötzl, comp, von Santner für Männerchor. Vom Herrn Josef Prezner, k. k. Kriegscommissär, sehr viele Musikalien, namentlich Quartette. Vom Herrn F i b y, Musikdirector in Znaim, mehrere Musikalien (Chöre und Quartette). Rechrrungs - Abschluß für bas Jahr 1866. 23 CDOOOf^Olf-Tj'O^Otfl^O ^«ODWOJhODCOt-OJtx 00 CD N O I *-t» k« I O e)ftnHl*0DU5r-i-iC0»!5ONaN 50COQOr-^^CON^OJI«©PIOW CQ 03 et 11 1-* CD CO O W OD C* kQ © s « . cs j-S gS B -Ä- <$)-*-* *c# j- . •* ^ Sg ^ 5® c Sä " 3 r-O LN * ^ ^ ' «1 • ö 2d^ >o~ 3 jQ Q> .2 ce a so i-. „ to g c ■^3 £ >7 £ ®» * * 3 . «*5' y aQ g sT £*S ---5*2 <3 -£ 3 £ 3 - >p S5 3 £ £ £2 s ‘ — <3 " CD C |j) S ? jQ S " .H . '■» ,ä £ >e g a" „ -Z23 03 «'S"« 's '® J> 'S- ■S 'S • ä 5 3 e 3® c 3 ff-’S s ’ o ' I N 1 fi • « s ’ S.2b »-g ® ■ c 'B'ü . 2© S. I • A <3 ^ 3 J=» ä 3 ter • o.S O sQ'iEtS) W n r® : «> tt 3 3 “ 5 « öS ^ ^ — « 5 3.<2 ZK3'Z LK'Z 3‘2’C i- d' »-. L ^ 22. SNNs@ea® l© N c3 00 © © CO kO N fl W ® 50 O 00 k0 00 kf» t» C» k0 ** t* C<5 ® 00 *«} l> N ■*» v-< <0 *■* rt U- c£L "S 3 1 3 >Ä' 3 Ä «3 ey •ÄJ jo £ « 3 3 £ 3 »5 V V rr? Q <35 3 L >2 *Ö 3 3 d L CO CD 00 E V o *7 e Z .g N iS rZ G i-> s 4-1 w 3, <35 JO -1 3 2 -3 05 >1* <35 »3 3 *2 e K 5 o W N T -- o . *1 n «L j^)BI "2 a £ e ■B a S* eb, f. k. Musiklehrer, Ehrenmitglied deS Män-nergesangsrereineö in Klagenfurt und der Liedertafel des Schiller-vereineS in Triest. Ausschuß des Männerchores. Chorführer. Herr Julius Ledenig, k. k. Auskultant. Archivar. Herr Carl Hudabiunigg, Magistrats-Beamter. Tafelmeister. Herr Raimund Walland, Sparkassebeamter. Ausschüsse. Herr Josef Schulz, Handlungs-Buchhalter. Herr Joliann Zindler, Dr. der Philosophie und f. f. Gymnasial-Profeffor. Gesangssehnle n. ffeljrrr für Gesang und Pianoforte: Herr Gustav Moravec. „ „ pianofortr und Violoncello: Herr Josef Zöbrer. „ „ Violine: Herr Carl Zappe, k. k. Musiklehrer. 26 I. Ehrenmitglieder. 3«l)re6i«l)t der Ernennung. 1818. Herr Josef Böhm, Professor am Confervatorium in SBien. 1818. Se. Ercellenz Herr Graf von Hau g w itz, Comthur der D. R. O. Balley in Oesterreich. 1821. Herr Georg Hellme-berger, Professor am Conservato-rium in Wien. 1824. Frau Friederike Benefch, geb. Proch. 1825. Herr Franz Zierer, Tonkünstler in Wien. 1826. „ Heinrich Costa, Dr., k. k. pens. Oberamtsdirector. 1826. Frau Antonia Hochmayer, geb. Costa. 1827. Herr Heinrich Proch, k. k. Hof- opern-Kapellmeister in Wien. 1829. „ Josef Benefch, Mitglied der k. k. Hofkapelle in Wien. 1831. Frln. Leopoldine Blahetka, Tonkünstlerin. 1832. Herr Franz Glöggl, Musika- lienhändler in Wien. 1834. „ Thomas Gl antfchni g g, k. k. jub. Bezirkshauptman». 1836. Frau Antonie Codelli Freiin v. Fahnenfeld, geb. Freiin v. Schmidburg. 1836. Herr Anton Codelli Freiherr v. Fahnenfeld, Gutsbesitzer, Ritter des Ordens der eisernen Krone 2. Classc lt. 1836. „ Anselm H ütt e n br enne r, Tonkünstler in Gratz. 1836. „ Ludwig Freiherr v. Mac- Reven üKelly, jub. k. k. Gubernialrath. 1837. Frln. Marie EhncS, Hofopern- sängerin. 1838. Herr Franz H« rrmanN von Jahreszahl der Ernennung. HerrmannSthal, k. k. Mini-sterialsekretär in Wien. 1841. Herr Giulio Briccialdi, Tonkünstler in Neapel. 1841. „ Leopold Fischer Edler v. Wildensee. 1841. „ Leopold Ianfa, Tonkünst- ler. 1841. „ Ludwig Schindetmeif- ser, Kapellmeister in Darmstadt. 1841. Frln. Mathilde Freiin v. Schmidburg. 1841. Herr August Schmid, Dr. Phil, in Wien. 1841. „ Josef Edler». Wertheim- stein, Großhändler. 1843. Frln. Marie Milanollo, Tonkünstlerin. 1845. Herr Gottfried Pre yer, Hofkapellmeister in Wien. 1847. Seine Ercellenz Herr Johann Freiherr v.S ch l oi ßn i g g, k.k. geh. Rath 1851. Herr Anton Avril, Tonkünstler. 1851. Frln. Louise Eder, Opernsän-gerin. 1851. Fran Anna Fischer Edle von Wildensee, geb. Luschin. 1851. Herr Eduard Fisch er Edler v. Wildensee, k. k. Statthaltereirath. 1851. „ Elia« Gl autt ach Ritter v. Katzenstein, k. k. pens. Cameralbeamter in Gratz. 1851. „ Carl Haslinger, Musi- kalienhändler in Wien. 1851. „ Eduard 2 eit hn er, Hof. Opernsänger. 1851. Seine Ercellenz Herr Carl Graf v. W e l s p e r g, jub. k. k. Vice-präfideut und geh. Rath. 27 Jahre«,ahl fccr Ernennung. 1852. Herr Carl St etnl ech ne r, Dr. Jur. in Gratz. 1853. „ Gustav Satte r,Tonkünstler. 1854. Seine Ercellenz Herr Alerander Freiherr v. Bach, k. k. geh. Rath it. je. 1855. Herr Anton Dvor, Tonkünstler. 1855. Frln. Arabella Goddard, Ton- künstlerin in London. 1855. Herr Heinrich Rover, Tonkünstler in Wien. 1855. „ Ludwig Strauß, Ton- künstler in Wien. 1856. Frau EmmaFreiinv.H ausmann, geb. Gräfin Hohenwart. 1856. Herr Otto von Jton ig < t ö to, Tonkünstler. 1857. „ Franz Ritter v. Kurz zu Goldenstein, akad. Maler. 1857. Frln. Fanny Freiin v. S t e r n e k. 1859. Herr Franz Rappoldi, Ton- künstler. 1860. „ Anton Genfer, Syndikus der D. R. O. Balley Oesterreich. Jahreszahl der Ernennung. 1861. Herr Johann Freiherr v. Ulm, D. R. O. Comthur. 1862. „ Ferdinand Hitler, Kapell- meister in Köln. 1862. „ Wilhelm Tschirch, Hof- kapellmeister in Gera. 1863. Seine Ercellenz Herr Anton Ritter v. Sch merlin g, k. k. geh. Rath ic. 1864. Herr Victor Ritter v. Rainer, Vorstand des Männerge-sangsvereines in Klagenfurt. 1864. „ Johann Rainer, Chormei- ster des Männergesang« -Vereines in Klagenfurt. 1864. „ Johann Leopold, Sekre- tär des Männergefangsver-emes in Klagenfurt. 1865. „ Julius Heller, Musik direkter des Schillervereines in Triest. 1865. „ Richard Kühnau, Han- delsmann und Archivar des Schillervereines in Triest. 1865. „ Franz Straßer, Eisen- bahnbeamter in Wien. II. Ausübende Mitglieder. 'Herr Altenburger Alerander, k. k. Finanzdirectionsbeamter. * „ Baumgartner Camillo, Hand- lungsgesellschafter. * „ Baumgartner Johann, Hand- lungsgesellschafter. * „ Bayer Johann, Bindermeister. „ Velar Leopold, Hauptschullehrer. * „ Bet telheim Hermann, Inge- nieur. Frln. Bernbacher Emilie. „ Bernbacher Marie. *Hm $ 6 h in Anton, Pens. k. k. Jnge-meuraffiftent. Herr B osizi o Josef, jub. k. k. Rech-nungSrath. Frau Brunn er Hedwig. 'Herr Ca »toni Alois , Hausbesitzer. * „ Degen Rudolf, k. k. Bau-Eleve. „ Deu Eduard, Doctor der Rechte, AdvocaturS - Conzipient. * „ Doleial Anton, Ingenieur der k. k. priv. Südbahngesellschaft. * „ Dollhoff Wilhelm, k. k. Kreis- kommiffär. * „ Dornig Josef, Photograph. Frln. Eber hart Cäcilie. , „ Eberhart Clementine. 28 Frln.Eberhart Franziska. 'Herr Eder Franz, Hausbesitzer und Schneidermeister. * „ Erdlen Christian, Hausbesitzer. Frln. Erdlen Marie. Herr Fabian Josef, Tonkünstler. * „ Fink Franz, Schneidermeister. Frln. F i n z Eleonore. „ Fischer Rosa. 'Herr Fleischmann Franz, Handlungscommis. „ Fritsch Wilhelm Ritter v., k. k. * Bergcommiffär und Besitzer der goldenen Verdienstkreuzes mit der Ärctte. Frln. Fröhlich Jenny. „ Fr öhlich Rosa. 'Herr Frühwirth Ernst, Schullehrer. * „ Gaidiö Mar, MagistratScaffier. Frln. Glantsch nigg Eleonore. „ Goldenstein Anna von. „ Goldenstein Anrelie von. Herr Goldenstein Franz Ritter v., akad. Maler. „ Goldenstein Theodor Ritter v., Photograph. „ Gollob Josef, k. k. ZahlamtS-caffier. Frln. Gollob Marie. Frau Gregoriö Leopoldine. 'Herr Hainz Mathias, Lehrer au der k. k. Oberrealschule. ' „ Hamann Carl, HandlungScommiS. * „ Heinrich Anton, k. k. Gymnastal- profeffor. „ Hermann Anton, jub. f. f. Bau-directions - Rechuungsführer. Frln. Hermann Anna. 'Herr Hoch sing er Arnold, Apotheker. * „ Hofbauer Thomas, HandlungS- commiS. * „ Hudabiunigg Carl,Magistrats- beamter. * e KalmannHeinrich,HörerderRechte. ' „ Kart in Alois, Handelsmann. 'Herr Kasch Franz, HandlungscommiS^ Frau Kästner Jakobine. Frln. Kleindi e nst Filomena. 'Herr Keesbacher Friedrich, Doctord. Medizin und Primararzt. * „ Knapp Benedict, k. k. Gymna- sialprofeffor. * „ K oceli Anton, HandlungScommis. Frln. K o n s ch e g g Johanna. 'Herr Laiblin Carl, Handlungsbuchhalter. „ L edenig Julius, k. k. Landesgerichts-Auscultant. „ Lug st ein Ignaz, jub. k. k. Came-ral-MagazinSverwalter. Frln. L u k e sch Marie. „ Matanschek Emilie. Herr Mayer Wilhelm, Apotheker und Hausbesitzer. ' „ Mora vec Gustav, Musiklehrer. * „ Red ved Anton , k. k. Musiklehrer. * „ Op 1 Josef, Lehrer an der Realschule. Frln. Perko Emilie. „ Perko Ludmilla. Frau P e fsia ck Anna. Frln. Pe ssia ck Helene. „ Petritsch Gabriele. „ Pod graischeg Josefine. „ Podgraischeg Nepomucena. Herr Pregl Raimund, Sparcaffacaffier. Fra» Prücke r Louise. Frln.Püchler Eölestine, „ Raab von Rabenau Marie. „ Raab von Rabenau Mathilde. 'Herr Rambousek Carl, Rechnungsführer der k. k. priv. Südbahnge-fellschaft. Frln.Renzenberg Anna von. Herr Riesner Johann, k. k. Finanz-directionsbeamter. * „ Rudholzer Nikolaus, Uhrmacher. * „ Sainaffa Albert, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes, Glocken-und Metallwaarenfabrikant. "Herr Schäffer Alfred, Handschuhmacher. * „ Scherbaum Carl, Handlungs- commis. * „ Schischker Alexander, Geschäfts- führer. * „ Schischker Raimund, Sparcaffa- beamter. * „ Schlaffer Josef, Handlnngs- cvmmis. * „ Sch lasse r Carl, Handlungs- commis. * „ Schmalz Josef, Eleve der Süd- bahngefellfchast. * „ Schmitt Ferdinand, Handlungs- commis. Frau Schollm ay erCornelia, geb.Costa. 'Herr Schöppl Anton, Doctor der Rechte und k. k. Landesrath. Frau Schöppl Emma. Frln. Schöppl Hermine. „ Schreier Marie. „ Schufte Anna. 'Herr Schul z Josef, Handlungsbuchhalter. * n SchwentIIe r Carl, Handlungs- commis. 29 Frln. Sever Marie. „ Skedl Albine. Frau S t r i g l Amalie. HerrStrohal Franz, k. f. Evidenz-haltungsgeometer. „ Stegner Johann, Handlnngs-commis. „ Steinroser Carl, Handlungs-comniis. „ Snchy Josef, Handlungscommis. Frln. Trenkle Hermine. Herr T sch ick Alois, k. k. Statthalterei-Sekretär. „ W aber Moriz, Doctor der Medizin, k. k. Oberarzt. „ Walland Raimund, Sparkaffe-Adjunkt. „ W ottava Robert, Handlungs-commis. „ Zappe Carl, k. k. Musiklehrer. „ Zegner Blasius, Handelsmann. „ Z i n d I e r Johann, Doctor der Philosophie und k. f. Gpmnasialprofeffor. „ Zöhrer Josef, Musiklehrer. Aninerkung. Die mit * Bezeichnete» sind zugleich Mitglieder deö MäitnerchoreS. III. Geitragende Mitglieder. Herr Ahaöiö Carl, Doctor der Rechte. „ Aichel bürg Lothar Freiherr v., f. k. Hauptmann. „ Alt mann Alois, k. k. Oberbergrath und Berghauptmann. „ Andrioli Adolf Ritter von. „ Andrioli August Ritter v., k. k. Landes-Medizinalrath. „ Apfaltrern Rudolf Freiherr v., k. f. Kämmerer, k. f. Major in der Armee, Ritter des kaif. Ordens der eisernen Krone III. Claffe und Herr-fchaftSbesitzer. „ Aristoteles Josef, Holzhändler. Herr AuerSPerg Jofef Graf v., f. f. Kämmerer, Ehrenritter des Johan-niter-OrdenS, Herrschaftsbesitzer it. n. Seine Grcelienz Herr Bach Eduard Freiherr v., Ritter des Ordens der eisernen Krone I. Claffe, Comthur des Franz Josef-Ordens, Großkreuz des großherzoglich hessischen Philipp-Or-dens, und des mexikanischen Guade-loupe-OrdenS, Besitzer mehrerer anderer hohen Orden, Sr. k. k. apost. Majestät wirklicher geheimer Rath und Statthalter in Krain. 30 Frau Backes Ernestine, Med. Doctors-Witwe. Herr B a udi sch Carl, Südbahnbeamter. „ Bauer Mathias Agathon, k. k. Finanzrath. „ Baumgartn er Johann, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Bernba ch er Josef,Handelsmann. „ Bernstein Eduard, k. k. Militär-beamter. „ Beyer Josef, k. f. Hauptmann. „ Bilina Ferdinand, Handschuhmacher und Hausbesitzer. „ Blau Johann, Handelsmann in Großkanischa. „ Blaiekoviv Earl v., k. k. Haupt-mann. „ B o ck Emil, Dr. Med., k. f. Regimentsarzt. „ Bvsizi o Johann Ritter v., f. k. Statthaltereirath und Eommandenr des kais. merik. Guadeloupe-Ordens. „ Bouvier Cajetan, Beamter der k. k. priv. Südbahngesellschaft. „ Brolich Johann, k. k. Landes-gerichtsrath und Ritter des f. f. Franz Jofef-Ordens. „ Brunner Engen, autorisirter Civilingenieur und landschaftlicher Bauinspektor. „ Bürger Leopold, Handelsmann. „ Ehiades Louis, Handelsmann. „ Cod ell i Anton Freiherr v. Fahnenfeld, Gutsbesitzer,Ritter des eiserne» Kronenordens II. Claffe und des österr. kais. Franz Josef-OrdenS. „ Conrad Carl, k. k. Lieutenant. „ Costa Heinrich, Dr., jub. Gefällen-Oberamtsdirector, Ritter des Franz Josef-Ordens «. «• „ Costa Ethbin Heinrich, Ritter des österr. kais. Franz Josef- und des kais. merik. Guadeloupe-Ordens, Doc-tor der Philosophie und Rechte, Bürgermeister von Laibach. „ Damian Leopold, Berkehrschef der Südbahngefellfchaft. „ Degen Rudolf, f. k. CominunitLtS-Jngenieur in Weißkirchen. „ Desch m a nn Carl, Museal-CustoS und Hausbesitzer. Frau Dzimski Magdalena. Herr D i k r e i t t e r Heinrich, Handlungscommis. „ DoleLal Anton, Ingenieur der k. k. priv. Südbahugesellschaft. „ Dollhoff Wilhelm, k. k. Kreis-commiffär. „ Domenig Andreas, Handelsmann. „ DormuS Anton, k. k. Oberst und Konimandaiit des G. H. Mecklen- burg-Strelitz 31. Inf. Reg. „ Drarler Paul, Handlungscommis. „ Dreo Alexander, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Eberhart Adalbert,Handesmann. „ Ebhardt, k. k. Hauptmann des Generalstabes. „ Eger Franz, Handlungscommis. „ Ehrfeld Franz von, Gastgeber. „ Felsenbrnnn Carl von, k. k. Oberfinanzrath und Finanzdirector. „ Finz Matthäus, Stadt-Wundarzt. „ Fischer Carl v. Wildensee, f. f. pens. Major. „ Fischer Gustav, Hausbesitzer und Gastwirth. „ Fi scher Vinzenz, Lottokolleklant. Frau F l a d u n g Julie v., Bezirksvorstehersgattin. Herr Forma ch e r Friedrich v., k. k. Finanz-Conzipist. „ Franche Josef, f. k. Hauptmann. „ Friedrich Carl, Handlungsbuch Halter. „ Friedrich Jakob, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Fritsch Wilhelm Ritter v., k. k. BergcommiffLr und Besitzer des goldenen Verdienftkreuzesniitder Krone. „ Fröhlich Anton, Hausbesitzer. Frau Ga jo Johanna. Herr Galle Carl, Gutsbesitzer. „ Galle Viktor, Gutsbesitzer. „ G a ssn e r Emil, k. k. Lieutenant. „ Gar i boldi Anton Ritter von, Gutsbesitzer. „ Gasparini Friedrich Ritter v., k. k. Sratthalterei-Conzipist. „ Ga udi Alois, k. k. Oberlieutenant. „ Gilliam Wilhelm, k. k. Lieutenant. Frau Gintl Franziska, k. k. Baudirec-torswitwe. Herr GirschIgnaz, k. f.Oberlievtenant. 31 Herr Glantschnigg Thomas, jub. f.I. Bezirkshauptmann. „ Gley Heinrich, Realitäienbesitzer. „ ®egala Vinzenz, f. k. Hauptmann. „ G o in b o s Gregor von, k. k. Lieutenant. „ Gö tz Jobann, k. k. Geometer. Frau Gregl Marie, Realitätenbesitzerin. Herr Gregoriö Andreas, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes und Stadtwundarzt. „ Gre goriv Josef, Handelsmann. „ Grimschitsch Johann Freiherr v., k. k. Statthaltereirath in Pension und Gutsbesitzer. Frau ® nt innig Marie, Hausbesitzerin. Herr Günzler Mar, Handelsmann. „ Gussitsch Eduard Freiherr von, Besitzer des goldenen Verdienstkreu-zeS und Conzeptspraktikant der k. k. Landesregierung. „ Györfy Isidor, k. k. Lieutenant. „ Hart mann Johann, Handlungs-agent. „ Haussen Josef, Handelsmann. „ $ au fine r Heinrich, f. k. Ingenieur. „ H ei man» Gustav, Handelsagent. Frau Heller Johanna, Handelsmannswitwe. Herr H e r S z e n y i Carl v., k. f. Haupt-inann. „ Hladky Richard, SectionSingenienr der k. k. priv. Südbahngesellschaft. „ Hvchtl Carl, k. k. Notar und Bürgermeister in Jdria. „ Holzer Carl, Handelsmann und Realitätenbesitzer. „ Hönig Ignaz, k. k. Gymnasial-profeffor. „ H u d a b i» n i g g Josef, jub. k. f. OberamtSkaffier. „ Jährling August, Effigwaaren-fabrikant. „ Jane sch Johann, Lederhändler und Hausbesitzer. „ Ia » e - iö Mar, k. k. Finanz-Con-zipist- „ Ja neiiö Richard, Sparkaffavor-stand. „ Iantzen Robert, k. k. Lieutenant. „ Jarz Anton, Dr. der Theologie, infulirter Propst und k.k.Schulrath. Herr I ellinek Hubert, k. f. Lieutenant. „ Je sch enagg Anton, Privatier. „ John v. Staufenfels Anton, k. k. Generalmajor in Pension. „ Iofch Friedrich, k. k. Hauptmann. „ K a li» a n n Carl, landfchaftl. Kanz-leidirektor. „ K a ring er Anton, k. k. Oberlien-tenant in der Armee. „ Jta ring er Carl. „ K ari ng er Eduard, Handlungs-gesellschaster. „ Kästner Michael, Handelsmann. „ ,R h e t n Carl, k. f. Finanzrath. „ Kleinmayr Ignaz Ecler von, Buchhändler. „ Kle »ienöiö Josef, Realitätenbe-fitzet. „ Kli mk e Josef, k. k. Hanptman». „ Koch Peter, Kaffeesieder. Frau Köhler Karoline, k. k. Hauptmannsgattin und Hausbesitzerin. Herr K o m e t t e r Hermann, Assistent der Pharmazie. „ Konschegg Florian, f. k. Bezirksvorsteher, „ Kotbirt Joses, Handelsmann. „ Kvsl er Joses, Doctor der Rechte und Gutsbesitzer. „ K 0 ßma c, k. k. BibliothekSscriptor. „ Kraulanb Georg, k. k. Ober-lientenant. „ Kra « oviö Alois, Geschäftsführer. „ K renn er Anton, Handlungs-commiS. „ Kreipner Josef, k. k. Hauptniann. „ Krifper Joses, Handelsmann. „ Kris per Joses, Handelsmann. „ Krisp er Valentin, Handlungsge-sellschafter. Frln. K u n »i e Marie. Herr Kunsiö Ludwig, k. k. Postoffizial. „ .Ruttel Adolf Edler von, k. k. Lieutenant. n Langer I. B., Inspektor der k. k. priv. Südbahngesellschast und kais. Rath. „ Lasch an Friedrich, k. k. Caffabe-amter. n 8 aßnig Peter , Handelsmann. » Laufen stein Anton v., jub. k.k. Guberniairath. 32 Frau Lazarini Anna Freiin v., Gutsbesitzerin. Herr Lehmann Ernst v., Doctor der Rechte, f. k. Landesgerichtsrath und Staatsanwalt. „ Le itner Anton, Pens. k. k. Be-zirkscommiffär. „ Lercher Georg, Buchhändler und Hausbesitzer. „ Leskovitz Carl, Handelsmann. „ Lintscbinger Otto Binzenz, Privatier. „ Leger Andreas, k. f. Hilfsäniter-Director. „ Luckmann Carl, Fabriksdirector. „ Lu ck ma nn Johann, Handlungsgesellschafter. „ Lu ckmann Josef, Handelsmann. „ Luckmann Lambert, Handelsmann und Realitätenbesißer, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone. „ Lucke sch Josef, k. k. RechnungS-Oberrevident. Frau Luscher Johanna, ProsefforSwitwe. Herr M a c-N e v e n 6 Kelly Ludwig Freiherr v., k. k. jub. Gubernial-rath. „ Mader Johann, Med. Doclor. „ Mahr Ferdinand, Vorsteher der Handelslehranstalt, Hausbesitzer und Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone. „ Mallitsch Andreas, Realitätenbesitzer. „ M ar in sch e f Johann, Handelsmann. „ Martinöiö Ferdinand, Handelsmann und Hausbesitzer. Frln. Martinz Fanny, Private. Herr Matauschek Emmanuel, k. k. OberlandeSgerichtSrath. „ Maurer Franz Xav., Gutsbesitzer in Gratz. „ Maurer Heinrich, Handlungscommis. „ M ause r Franz, Realitätenbesitzer. „ Mayer Jakob, Handelsmann. „ Mayer Enterich, Handlungsgesellschafter. „ Mayer Wilhelm, Apotheker und Hausbesitzer. „ Mikez Josef, k. k. Oberlieutenant. Herr Mikusch Lorenz, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Millitz JosesRudols, Buchdrucker. „ Mitakara Emil, f. k. Oberlieu-tenant. „ Mühl ei fett Arthur, Handels-mann. „ Mühleisen Johann, Gutsbesitzer. „ Müller Julius, Ingenieur der k. k priv. Südbahngesellschaft. „ M o r Franz v., k. k. Hanptniann. Frln. N a p r e t h Louise. Herr Nejedly Jos. Joh., Doctor der Philosophie und f. k. Gymnasial-profeffor. „ Drei Matthäus, Geschäftöleiter. „ Ott, k. k. Oberlieutenant. „ Pagliaruzzi Josef Ritter von Kieselstein, landfchaftl. Beamter. „ P i»lk ay Peter, k. t. Hauptmann. „ Palliar bi Franz, k. k. Lieutenant. „ Palliardi Ludwig, k. k. Ober-lieutenant. „ Panazzi Ferdinand, k. f. Lieute na nt. „ Pauer Josef, Realitätenbesitzer. „ P avi ch Alfons v. Pfauenthal, k. k. Auskultant. „ Pawlikovsky Jofef Ritter v., k. k. Major. „ Perban Johann, Handelsmann. „ Perles Johann,Realitätenbesitzer. „ P essi ack Anton, Handelsmann. „ Pessiack Simon, Handelsmann. „ Petrits ch Johann, k. k. Landes-gerichtsrath. „ Pfeffer er Anton, Doctor der Rechte, Hof- und Gerichtsadvokat. „ Pi Iler Jofef, pens. k. k. LandeS-gerichtsrath. „ Pilz Sigmund, Assistent der Pharmazie. „ Pirker Leopold, Handelsmann. „ P ir ker Raimunb, k. k. Realschul-lehrer. „ Pittoni Giacomo, Doctor ber Rechte unb k. k Auskultant. „ P l a u tz Joh. Nep., Hanbelsmann. „ Plautz Johann, Hanbelsmann. „ P1 eiweis Josef, Handelsmann unb Hausbesitzer. Herr Poche Eduard, Holzhändler. 33 Herr Podgraischeg Anton, Magistratsökonom. „ Poko rny Carl, k. k. Oberlieutenant im Generalstabe. „ Pölzl Franz, Kaffeefieder. „ Pongratz Oskar, Doctor der Rechte, Hof- und Gerichtsadvokat. „ Po povi ch Alerander, Handlungscommis. „ Poß Emil, k. k. Lieutenant. „ Pravda Johann, k. k. Geometer. „ Prechtl, k. k. Hauptmann. „ P r egl Michael, Inspektor der D. R. O. Commenda. „ Prücker Eduard, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Püchler Carl, Realitätenbefitzer. Frln. Raab v. Rabenau. Herr Raab v. Rabenau Carl, k. f. Lan-deSgerichtSrath. „ Ratkoviö, k. f. Oberlieutenant. „ R a m m Albert, Apotheker. „ Ranth Matthäus, Handelsmann. „ Räuber von Flankenstein Josef Freiherr von, k. k. Generalmajor in Pension. „ Rautner Johann, k. k. Katastral-inspektor. „ Re chbach Wilhelm Freiherr v., k. k. Kämmerer und Landesgerichts-sekretär. Frau R e ch e r Rosa, k. k. Statthaltereisekretärswitwe. Herr R e ch e r Nikolaus, Doctor der Rechte, Handelsmann und Realitätenbesitzer. „ Stecher Carl, k. k. Landesschützen-Oberlieutenant in der Armee. „ Regnard Johann, Handelsmann. „ Reichard Oskar, k. k. Hauptmann. „ Rei chenberg Josef, Ingenieur. Frau R i z z i Henriette, geb. Gräfin Scri-bani-Roffi. Herr R o s m a n n Johann, Hauptschul-Director. „ Roth Josef, k. k. Landesrath und Ritter des k. k. Franz Josef-Ordens. „ Rudesch Franz, Gutsbesitzer. „ Rudesch Joses, Herrschaftsbesitzer. „ Rudolf Anton, Doctor der Rechte, Hof- und Gerichtsadvokat, Besitzer des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone. Herr S a ch e r b ö ck Alois, Verkehrskon-trolor der Südbahn. „ Samaffa Albert, Befitzer des goldenen VerdienstkreuzeS, Glocken-und Metallwaarenfabrikant. „ S a m a f fa Anton , Befitzer der mittleren goldenen Civil-Ehrenme-daille und des goldenen Verdienstkreuzes mit der Krone, Obervorsteher der Laibacher Sparkasse. „ Sajiz Albert, Handelsmann. „ S ajiz Heinrich, k. k. Kreisgerichts-rath. „ Sajiz Josef, Doctor der Rechte und k. k. Finanzprokuratursadjunkt. „ Sa vasch nig Georg, Domherr und Confistorialrath. „ Schaffer Josef, jub. k. k. Ver-pfiegsoberverwalter. „ Sckack Otto, evangelischer Pfarrer. Frau Schantel Katharina, Handels-mannswitwe. Herr Schantel Franz, Handelsmann. „ Schaumburg Carl, k. k. Baurath. „ Schiffer Franz, Med. Doctor und emeritirter k. k. Professor. „ Schmalz Anton, jub. k. k. Oberlandesgerichtsrath und Ritter des kaif. Franz Josef-Ordens. Frau Schiuidburg Louise Freiin von, k. k. Präfidentenswitwe. Herr S ch ui i d e l I. E. „ S ch ni i d t Carl, Privatier. „ Schneider Sigmund, Handelsmann. „ Sch ollmay er Franz, k. k. Haupt-mann. Frln. Schont« Josefine. Herr Schrei Robert Edler v., Doctor der Rechte und CouzeptSpraktikant der k. k. Finanzprokuratur. „ Schreier Andreas,Handelsmann. „ Schreier Philipp, Handelsmann. Frau Schreier Therese, Realitätenbe-fitzerin. Herr Schreiner Matth., Handelsmann. „ S ch u k l e Martin, Spitalsverwalter. Frau Schüler Antonie,Bezirksvorstehers -witwe. Herr Schweiger Amand Freiherr v. Lerchenfeld, k. k. Kämmerer. 3 34 Herr Schwerenfe l d Carl v., k. k. Lieutenant. „ Seemann Ignaz, Handelsmann. „ S eemann Mathias,Handelsmann. Frau S e u n i g Amalie,Realitätenbefitzerin. „ ©tu n tg Amalie, k. f. Majorswitwe. Herr Siegel Anton, Dr. der Medizin, k. k. Regimentsarzt. Frau Skedl Marie, Med. Dokt. Witwe. Herr Skodlar Heinrich, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Smole Michael, Realitätenbefitzer. „ Smolej Jakob, k. k. Gymnafial- Director. „ Strafet Carl, f. k. Hauptmann. „ Straßer Franz, k. k. Oberlieute- nant. „ Streiner Franz, Handlungscommis. „ Stöckl E. I.. Handelsmann. „ Stöckl Emil v., Med. Dr., ©irectot der LandeSwohlthätigkeitSanstalten und StadtphysikuS, Ritter des k. k. Franz Josef - Ordens. „ Strahl Eduard v., k. k. Landesgerichtsrath und Gutsbesitzer. „ Strigl E., k. k. Ingenieur. „ Strohal Franz, f. k. Geometer. „ Strzelba Josef, Hausbesitzer. Frau Suhadobnig Margarethe. Herr Supan V. C., Handelsmann und Präsident der Handels- und Gewerbekammer für Krain. „ Suppantschitsch Franz, Dr. der Rechte, Hof- und Gerichtsadvokat. „ @ u s i c Adolf »., k. k. Major. „ Terpin Edmund, Handelsmann. „ Terpinz Fidelis, Präsident der Landwirthschaftsgesellschaft, Hem fchaftsbesitzer, Ritter des k. t. Franz Josef-Ordens. „ Thomas Josef, k. k. General- major. Frau T h o m a f y Anrelie, f. f. Haupt-mannswitwe und Hausbesitzerin. Herr Tom sch Usch Anton, Handels- mann. „ TorkoS Viktor v., F. f. Lieute- nant. „ Trauerfeld Julius, Handlungs- commis. „ Treun Matthäus, Handelsmann. Herr Thurn Vallsaffina Hyazinth Graf v., Herrschaftsbesitzer. „ Toni es Gustav, Zimmermeister u. Realitätenbesitzer. „ Tschick Alois, k. f. Statthalterei-Sekretär. „ Ulm ann Emanuel, Glashändler. „ Ultsch et August, k. k. Kaffebe-amter. „ Uranitsch Anton, Dr. det Rechte, Hof- und Gerichtsadvokat. „ Valenta Albett, Magistratsbeamter. „ Vidiz Jofef, jub. Magistratssekretär und Besitzer des Civilverdienst-kreuzes. „ Vidi tz Raimund, k. k. Polizeicom-miffär, Ritter des k. k. Franz Josef-Ordens und Besitzer des goldene» Verdienstkreuzes. „ Vogl Josef, Vorstand der Bankfiliale. „ Vollhetm Wilhelm, Bauunternehmer und Realitätenbefitzer. „ Wahl Carl, k. k. Oberlieutenant. „ Waldherr Alois, Lehr- und Erziehungsanstalt - Inhaber. „ Walleczek Josef, k. k. Hauptmann. „ Walleczek Leo, k. k. Oberlieutenant. „ Wascher Raimund, Sparkaffeoffizial. „ Wellifittl Joses de Boldog rnezö, k. k. Hauptmann. „ W ithalm Josef, ColiseumSin-haber. Seine fürstbischöflichen Gnaden Herr Dr. Widmer Bartholomäus, Fürstbischof von Laibach ic. ic. Herr Winklet August, Handelsmann. „ Winkler Johann, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Wojako wsky Emil, k. k. Oberlieutenant. Frau Wolkensperg Albine Freiin v., Gutsbesitzerin. Herr Wradatsch Mathias, k. k. Kreis-kommiffär. „ Wurinbrand Wilhelm Graf v., k. k. Kämmerer. „ Wurzbach Carl Edler v. Tannenberg, Dr. der Rechte, Ritter de« k. k. Leopold-Ordens und des herzoglich Anhalt'schen Ordens Albrecht des Bären, Landeshauptmann in Krain. Herr Wurzbach Julius Edler v. Tannenberg, Dr. der Rechte, Hof- und Gerichtsadvokat. „ Wutscher Viktor, Handelsmann und Hausbesitzer. „ Zatkurezky Carl v., k. k. Hauptmann. „ Zepuder Ferdinand, Seknndararzt im Civilspitale. „ Zheschko Walentin, Fabriks- und Realitätenbesitzer. 35 Herr Ziakovsky Emil, k. k. Realschullehrer. „ Silier Jakob, k. k. Hauptmann und Platzkommandant. „ Zhuber v. Okrog Otto, k. k. Lan-desregierungsofsizial. „ Zois Anton Freiherr v. Edelstein, Ritter des eisernen Kron-Ordens III. Claffe und Herrschaftsbesitzer. „ Zois Michael Freiherr v. Edelstein, Herrschaftsbesitzer. „ Zois Sigmund Freiherr v. Edelstein. Iaht der Mitglieder: l. Ehrenmitglieder . . . 59 II. Ausübende...................115*) III Beitragende . . . . 319 Zusammen . . . 493. *) 60 sind Mitglieder des Mannerchore«.