rCAriftlfftnnfl' Watbou#flaiTe Skr. 5 G»»»chft>»»«. Tlgltch <»il da «»»»- u. »a,«) ,»» »—I» U», «««. , ribnt wrrbcB »ich« JtntfctlW BBBIfBlül« am» ;■(«! BUtt brrttfjUHlJt. »attatiiaagca staunt bt, Scrmallaa« (t| X«KBtT*t«g awrtta«. SM-tOO. «aablftr* pnitgrif! Jtabmngfn Lcrwallung: RathauSgasse Nr. 5 . vezvftStrdingungki: Tarch Sie Post K,ogn>, , , . K S-M Halbjührig . . . K » «» VBBtjihiig • . . K 1»'H ßiir 11111 mit ZaIKllaag >a» Ha«! M-aalltch . . . . K l'io 8l«lttjiil)rl| ...«,— . . . . K r— «-»tjiihri, . . . . K IC— Siirl flaliaak «»»den sich Mc «1« nM'btf$rt>k haben die Jungen dem Alten nachgeäfft und die Herren Podlipry & Komp. erwiesen sich al« stümperhaste Plagiatoren de« alten Mea'vrandenschreiber» an Napoleon III., al« geistlos« Nachäff«r de« Knuten« kuliu«. Vom Jd«al Rieger«, de« „Eisernen Ring' gegen die Teutsch««, schwärmen auch h^ute noch Kramarsch & Koa p., die Reat»on«felvw»del und an Liebedienerei gegenüber den Stockklerikalen Dipauli, Auch«. Ebenhoch ließen e« auch die Junge» nie« ma « f. hl«». Nur hatte der Alte nicht den Maß« stab für da« von den Tschechen polnisch Erreich« bare verloren: darum ließ er sich für den Au«« gleich gewinnen, der die Existenz de« Tschechenvolke« und dessen Autonomie sicherstellte. Die Jungen aber vkrmeinien in ihrem Größen« wahn. m» fortgesetzter Obstruktion auch den Ber« suffun^tstaat Oesterreich mitsamt der Reichtver« tr»tung in Scherben hauen zu könmn. Darum stehen sie heuie vor der großen Blamage, vor dem Labyrinth, in Verlegenheit um einen Fadm. sich wieder darau« herau«haspeln zu können. Der alte Rieger hatte aber wiederholt seinem Volke prophe« zeit, daß Maßlosigkeit und Furianienium noch ein« mal alle Errungenschaften de« Tichechenvolke« zu» nicht« machin wurden. Di« Magy ren haben ihr Ziel erreicht im Zeichen d«r Freiheit. Da« Tschechentum dagegen hat von jeher seine Sache an die einer rückläufi >en, mittelalterlichen Junkersippe und an die de« ttleri« kali«mu« geknüpft; da« Tschechentum blickt immer nur zurück in eine unwiederbringliche Vergangenheit, in die Zeiten eine« nebelhaften Staai«rechte«; da« Tschechentum hat sich bi« jetzt immer der Notwendig« feit entgegengestemmt, ehrlich den Frieden zu suchen mit »ine« Kulturvolk, de« »« all» seine geistig»» und wirtschaftlich»« Errungenschasten verdank«; »« will lieber leben von Gnaden» und Betielgaden, erschlichene» oder erpreßten Errungenschaften gönner« haster R»gierungen, al« von den Fracht,» »ine« den Andern. <*c wußte nicht, daß sie die Nacht hindurch vor ihre« Bett aus den Knieen gelegen halte und Gott angefleht, daß er ihr helfen «öge in ihrer große« Not. Der Mann sah fast furcht» fam in da« stille, klare Gesicht. Er fühlte, sie war ih« überleben. Da überka« es ihn pldtzlich. Er «ußte fU aufreizen a»« ihrer Gefaßtheit, sie sollte ih« nicht so frn, so ruhig gegenüberstehen; ih« bi« i» die Seele blicken. .Und wenn d» dir einbildest, der dumme Junge da drüben lieb» dich und nicht nur deine« Bater« Geld, fo irrest du dich gewaltig. Er hat mir'« soedeu halb zugesteh«, müssen l- Malene fuhr zusammen unier diesen Worten, wie von einer Peitsche gelroffe». Aber dennoch hatt« sich der alt» Jeß verrechnet; denn e« währte kau« eine Sekunde, da richtete sie sich wieder stolz »«« por und sagte kein Wort «n»«c, al«: „Da» ist »ine schmähliche Lüge!' Dergleichen war in der Jesschen Familie noch niemal« vorgekommen. Eine Tochter halte ihren eigenen Vater einm Lügner genannt! Wenn sie auch recht da«it hatte und zehnmal recht! Der Rat sah sich um. Er hatte «in Gtsühl, al« müsse sich di« Erde auftun und die Frevlerin vtrschlin« grn. Al« nicht« dergleichen geschah, sondern Malene noch immer mit dem furchtlosen, freien Blick vor ihm stand, da packte ten sonst so kühlen Mann eine Wut. wi« s«it Jahrzehnirn noch kein J«ß davon grpack« worden war. Er tat einen Schritt vor« wär,«, die linke Hand faßte mit «i,ernem Griff Malene« Schulter, die rechte hub auS zum Schlage. Malene stand bewegung«lo«. Ihre Hände hatte sie über der Brust gefaltet; ihre Augen sahen noch immer mit dem königlichen, freien Blick in da« wutemstellie Gesicht de« Bater«, ihre Lippen »ur« ehrlichen, i« Zeichen der Freiheit und M Fortschritte« abgeschlossenen Volk«fried»n« auf Grund« läge wahrn Gleichberechtigung, auf Grundlage gegenseitiger Recht«« und Besitzachiung. Diese Begriffe gehen den Tschechen nicht i» den Kops; sie deklam'eren von Freiheit und pre« digen Terrori«mu«, von einer Politik de« Au«« rauben« al« Troßknechte de« Feuoali«mu«. Ei» niedriger, verachiung»werter Zug, gegen die Regie« rungen anzurennen un) zu minieren, dabei aber den B«tt«lhut auszuhallen und dies« Regierungen anzustehen um Millionen-Trinkgeldtr zu „Same* rung«zwecken". zur Unirrftüvung der «igen'n Bettler« wirtschaft. Darum hat die Tschechenpolitik keine Zu» kunfi und kann in einem Recht«staate kein« solche haben. Ein Volk an der Lein« der Junker, das nur vom Haß lebt, sür das alle Augenblicke ei» anderes .stimulan«' herau«g«sucht werden muß. um dies.» Haß ja nicht »inschlasen zu lass««, muß in jtdtm Staa>«wesen, v.fsen Ziele e« untergräbt, da« aus Zusammenfassung aller Kräfte gerichtet sein muß, envlitz in Vereinsamung geraten. Rieger« Echwanengesang war ja auch nichts andere« al« eine im Herrenhause gesprochene wüst« Naderei gegen da« verhaßte Deut chum, ei« dreister Angriff, der selbst vor der Hoheit oer Krone nicht Halt machte. Da« politische Vermächtni« Riegers war ei» Rachegeschrei an die Adresse de« Zaren ge» richttt, er möge doch nach Wen kommen und hier Ordnung machen gegen die panqermanische Herr» schafi. Ernrn solchen Apell an die Knute erlaubte sich der Führer eine» Volke», der in einem Atm die Deutschösterreicher oerspitzrUe, daß sie nach Berlin schiel»«. Der letzteAnsturm gegen dieBöhmischeSparkasse ist aber für eine praktische Staatspolitik ein Wink, daß e« wirklich hohe Zeit wäre, Ordnung zu mache»; aber nicht in Wien, fondern in gewissen Köpfe» i» Prag. Da« Tschechen!»« läßt e« sogar aus die Heraufbefchwörung einer Renten-, einer Finanzkri,,. eine« Kreditsturze« ankommen, nur um dem fana» weiten; »Nicht« für oich wird »ur weh tu»!* Ob der Rat den Blick nicht ertrug, ob ihn die rührende, hingebende Eelbstoergeffenheit der Worte überwältigten, ob ih« da« Ungerechte, Ha««« i» feine« Benehmen zum Bewußtsein ka«, niemand kann es sagen; aber er ließ die erhobene Ha»d smke», wandt« sich kurz u« uad schritt zur Tür hinaus. Kau« war sein wuchtiger Schritt auf der Treppe verhallt, da schlüpfte durch die Tür di« «Üde, vergrämte Gestalt der Mutter. Der Rat hotte ihr streng verböte», zu Malene zu gehe». Ader ste hatte auf der Treppe gehorcht; sie wußte alles. Ihr» Augen hatte» gleichsa« die Mauer» durchdrungen, und nun »rtrug ste's nicht länger. Ihr Kind, ihr liebstes Kinv, ihre einzige Tochter, ihr Sonnenschein, idr arme« Kuckuck««, da« sollte ste hergeben, da« sollte hi abgestoßen werden aus dem warmen Frieden de« Hause«, au« der Stadt ihrer Kindheit, auf wer weiß wie lange Zeit? Denn die Mutter verstand den Charakter des Kindes viel besser als der Bater; sie wußte es, das Kind war so war«, so lies in seiner Liede» so gar keine Jeß! All diese Empfindungen hatte» ihr armes Herz zersprengen woll-n, als sie drauße» aus der Treppe lauschte, und nun. allein mit der Tochter im trauten Mädchenstübchen. warf sie sich derselben an die Brust und konnte nichts weiter, als mit witternden Händen das weiche braune Haar streicheln und mit ungezählten Tränen und Küsskn ihre heißen Wangen brdecken und wieder schluchzen: »Malene, o meine MaUne, mein arme» Kuckucksei I' (Fortsetzung folgt.) Seite 2 tisch?» H'-b und der Beutegier zu fröhnen. Alle wirtschaftlichen und politischen Fakioren im Staat fallen vor dem tchechischen Fanatismus die Segel streichen. Wann wird in Oesterreich endlich sich die kraftvolle Hand finden, welche die Friedens« flörrr auf allen Gebieten zur Ruhe zwingt und zur Einfügung in die Ziele de« modernen BerfassungS» stautet? politische Bundschau. 7arlameutsSericht. DaS Abgeordnetenhaus ist nunmehr ohne weitere Fährlichkeiten in die Budget-debatte eingetreten und wird nach der ersten Lesung des Voranschlages die Verhandlung der Ausgleichs» vorlagen aufnehmen. Schon die letzten Sitzungen zeigten nur mehr eine schwache odstruktionistiiche Färbung, sie hatten wohl einen oppositionellen Cha-rakter, der jedoch zum geringsten Teile aus Rechnung der tschechischen Obstruktion zu setzen ist. Während also bei unS die Arbeitsfähigkeit des Parlamentes gegenwärtig gesichert scheint und man eine ruhige und normale Abwicklung der parlamentarischen Aufgaben gewärtigen darf behauptet im ungarischen Reichstage die Obstruktion das Feld und bedroht das ganze Pro-gramm der Szell'schen Regierung. Damit sind aber auch die gemeinsamen Interessen Oesterreich-Ungarns auf einer bestimmten Linie bedroht und eS ka » uns nicht gleichgiltig sein, in welcher Form schließlich die gemeinsamen Angelegenheiten, an welchen Oester-reich materiell in hervorragendem Maße participiert, erledigt werden. Die Forderungen, welch« die un» garische Obstruktion gegenüber dem Ministerium Szell und der Regierungspartei in der Wehrvorlage geltend macht, sind allerdings weniger bedenklich, schon darum, weil diese Forderungen ohne Prcisgebung der G«-mein amkeit der Armee nicht akzeptiert werden können; aber die Obstruktion der Kofsnihisten und ihrer jetzigen Verbündeten richtet sich ihrem Wesen nach nicht einmal geradewegS gegen die ungarische Re-gierung und gegen die Majorität des ungarischtn Parlamentes, sondern in ihren letzten Zielen gegen die in der bestehenden Verfassung begründete Regelung der gemeinsamer» Angelegenheien Die ungarische Obstruktion zielt auf die vollständige Loslösung Ungarns von Oesterreich. Wie sollen demnach die gemeinsamen Angelegenheiten Oesterreichs - Ungarns geregelt werden, wenn die Erledigung dieser Angr» legciiheiten in Ungarn von einer Minorität abhängt, welche die Basis der Gemeinsamkeit prinzipiell be« kämpft? Wenn die ungarische Regierung nicht in der Lage ist, den Ansturm auf die bestehende Ver-fassung abzuwehren, dann vermag sie auch nicht die Annahme der Ausgleichsgesetze in Ungarn zu ver. bürgen, und darum hat das österreichische Parlament alle Ursache, die weitere Gestaltung der Lage in Ungarn mit aller Aufmerksamkeit zu verfolgen. Vas Geheimnis des Todes. Au» dem Italienischen von Pa« quäle Pari st. Giovanni kam in tiefer Nacht nach Haus« zu-rück; er dreht« den Schlüssel zweimal in dem ab» genützlen Schloß herum, dann riß er da« Fenster aus und da« Mondlicht flutete in das einzige Zim-mer herien. Eine Weile blieb er am Fenster stehen, dann zündete er plötzlich wie von einer ungekann-ten Gewalt getrieben das Licht an, fetzte sich an «in Tischchen, zog aus dessen Schublade einen Revcl-ver hervor, welchen er lud unv vor stch hinlegte — dann begann er zu schreiben: m """ **"" ~ • Wenn man mich hier auf meinem Bette mit zerschmettertem Schädel liegend finden wird, möge niemand dessen beschuldigt werden, denn ich habe «ich selbst gelölet. Ich tue iS nicht, weil mich ein unerträglicher Zustand in die Notwendigkeit einer gewaltsamen Entschließung versttzt; ich bin weder geistig noch körperlich krank — ich tue daS Außergewöhnliche nicht in der höchsten Verzweiflung, meiner selbst »icht «ehr mächtig, fondern ich gebe mir ruhig und natürlich den Tod. In diesen Zeilen, «elche ich als mein Testa-ment betrachte, fühle ich dennoch das Bedürfnis, das Geheimnis. welches «einen Tod umgebe» wird, aufzuhellen. Ich beginne damit, zu erwähnen, daß der Gedanke an den Tod seit meiner frühesten Kindheit bis jetzt, der vorherrschende, fortgesetzte, und intensivste bei mir war. Als ich noch im zartesten Kindesalter nach einander in kurze« Zwischenraum die liebevolle Muiler (ich bewahr« an sie nur die unbestimmte Erinnerung unendlicher Sanftmut) und meinen „»cttttt« W"ch»- von Asm" in Stei ermark. Die Berliner „Germania- hat «ine blutige Freuve darüber, daß verschiedene reichsdeutiche Blätter nationaler oder liberaler Richtung auf einen von Innsbruck ausgebenden Scherz, die ang.bli re Gründung eine« katholischen Witzblattes .Der Pelikan", hereinge-fallen sind. Od e« wohl der „Germania' bekannt fein mag, daß dieser Plan eine« katholischen Witz-blatte« nicht nur schon sehr ernstdaft erörtert wurde, sondern daß in Graz ein solche« schon erscheint? E« fühit den Titel .Der Spaßvogel", Christlich-soziale« Witzblatt. Seine besondere Stärke ist die Pflege unfreiwilligen Humor«. Erschütternde Proben können jederzeit vorgelegt werden. Doch wollen wir vorläufig unsere Leser keiner Gefährdung ihrer Gesundheit au«ietzen. Per deutsche Aolksrat für Nähmen. Nach den Vorschlagen Dr. Tittas soll für den Volksrat. dieser stch immer mehr über all« deutschen Länder au«dreit»nd«n. nationalen Schutz-wehr, folgende« maßgebend se n: 1. Der Volk«-rat verwirft alle Mehrheitsbeschlüsse und er-klärt al» Berpflichtnng nur ei»stimmige Beschlüsse. 2. Der Volksrat sieht auch nicht seine Ausgabe in Beschlußfassungen über da« politische Verhallen der einzelnen Parteien, sondern in der Durchsüarung praktischer Arbeiten, sowie in der Vermittlung zwischen den Anschauungen der einzelnen Parteien, jedoch nur in Fragen der Erhaltung de« nationalen Besitzstände«. 3. Um jede Majorisierung oder parteipolitische Vorherrschaft im Volk«raie von vornherein unmöglich zu machen, sendet jede Partei die gleiche Anzahl Vertreter in den VvllS.at. D-r Vorsitz wird abwechselnd von den Parteien geführt. Zur Erledigung geringfügiger Angelegenheiten wird ein engerer Ausschuß eingesetzt. Von ven Parteien, welche den Volk«rat zu beschicken hätten, kommen in Betracht: die Deutsche Fortschritiepartei, die Deutsche jolkspartei. der ve>fassun ««treue Groß-grundbesitz, die Deutsche Bauer»pa>tei und die All-deutsche Panei beider Richtungen. Der Bolk«rat tritt je nach Bedars zusammen. 4. Ausgaben de« Volk«rate«: a) er vertritt die Wünsche und Be» schwerden der Deutschen gegenüber der Regierung, den staailichen und autonomen Behörden; d) er fördert die Ernennung deutscher Beamten, beziehung«» weife überwacht die Beamlenernennungen und -Er-sktzungen; o) er sorgt sür die Ansiedelung deutscher Anwälte und Aerzte und setzt sich daher in Ver-bindung mit den betreffenden Stande« - Stellenoer-mittlungen, sowie mit den Gemeinde- unv Bezirk«» Vertretungen; d) er sorgt für die Ansiedlung demscher Gewerbeireibenien und strebt die Fühlungnahme mit den Gewerbevereinen, gewerblichen Stellenoer-mittlungen, den Gemeinden und an allen Orten, wo Stellenvermittlungen best hen, an; e) er sucht deutsche« Kapital zur Erhaltung und Erweiterung gefährdeten deutschen Besitzstände«, sowie süc die guien Vater sterben sah, erinnere ich »ich noch, «ich vor ihren starren Blicken ganz verstört ge-fragt zu haben: „Warn« stirbt man? Was ist der Tod eigentlich ?• Ja, wozu wird man geboren, wenn man ster-ben muß — und was ist der To> eigentlich? Dt se Fragen haben mich mein ganze« Leb,» hindurch be-gleitet, ein Nomadenleben, da« sich fast überall abrollte, sie waren der Au«gang«punkt eine« jeden meiner Gedanken, eine« jeden Studium« und ihre Beantwortung ist da« Ziel meine« Leben« gewesen. Und hier macht sich ein greller Widerspruch geltend, — man meinte, der gtsund« Mensch müsse den Gedanken an den Tod von sich abwehren und w«nn ihm Diej«nig«n zeriss«,, werden, welch« ihm am liebsten waren und er stch dagegen nicht aus-lkhnkn kann, so will er die erbarmungslose unbe-kannte Macht nicht ergründen, t icht autfindig machen, welche ihm seinen ganzen Trost geraubt hat. Wen» solchen Menschen sich in solchen Zeiten die Betrachtung de« Tode« ausdrängt, so weist er ihn von stch, sucht sich um jeden Preis zu zerstreuen, um dieser Quelle von Traurigkeit zu entfliehen. Ich dagegen habe e« ander« gemacht. Ich habe mir diesen Gedanken stet« mit ganzer Kraft gegenwärlig erhalten bis er zu Riesengröße angewachsen ist und «ich völlig beherrscht hat; aber ich beklage eS nicht, denn so war ich im Stande zu studieren und begreifen. Diese Studien sind der Zweck meiner langen Reifen gewesen; ich habe Tage lang in den Leichen-kammern der Hospitäler verbracht, ich war in Egypten, um den Mumien das Geheimnis ihres Todes zu entreißen. Niemals bin ich vor dem verglasten Blicke eines Todten zurückgewichen, stets in der Hoffnung Nummer 21 Ausnützung deutscher Arbeitskräfte zu interessiere». Er tritt daher in Ve,bindung mit deutschen Geld» insiltuten, deutschen Kapitalisten und wirtschaftliche» Vereinigungen; t) er versucht deutsche Arbeitskräfte in ver,pr,a.iter Lage für die Einwanderung in die deuifch-tichechische Sprachgrenze zu gewinnen; x) «r überwacht durch Vertrauentmänner den Reatuau»« verkehr in bedrohten Orten und sucht den immer stärkereu Eindringen tschechischer Geldinstitute i» deutsche Gegenden zu wehren; t.) er unterstützt alle in nationaler Hinsicht bedeutungsvollen Einiichiun-gen, wie die Lehrlingsheime. Wirtschafisschulen u.s.iv.; i) er übernimmt die Besürwortuna ver nationale» Wünsche einzelner Gegenden un» Orte bet den Ab» geordnetenverbänden der einzelnen Pannen; k) er übernimmt die Vermittlung zwischen den einzelne» Schutzsereinen; I) er sorgt für die Beschaffang vo» Gelvmit!eln für nationale Zweck«; m) er überwacht genau di» «ich-chischnattonale Agitation. Kaiser Wilhelm hat einen ver ersten Berliner Künstler drauiuuxi, sür die Gedenkhalle v.s neue» Berliner evangelischen Dome« ein Grabmal des Fürsten BiSmarck anzusenigea. Dos ist «in« Tat» sache. die g»wig ans jeden D«utschen einen wohl« tuend«» Eindruck macht. Ins Stadt und Land. Alots Walland f. „Rasch tritt d«r Tod d«n Menschen an!" Der surchtvare Ernst dieser Worte hat stch abermals an einem verdienstvollen Bürger unserer Stadt «rwiisen. Di« Kund« von dem Hin-Weide» des Herrn Aloi« Walland traf jederman» so unerwartet, daß die traurige Nachricht ansä g-lich stark«« Unglauben begegnete. Wohl wußte man ihn an da« Krankenlager g sesselt. allem auf seine» so plötzlichen Hingang war man nicht ge-faßt. E ne gemeinsame Empfindung beherrscht zur Zeit Ellli. die E« psindung. daß ein unerbittlich wultrnde« Gejchick tlim in kurzer Auleinanverfolg« verdiente, wackere Bürger ra>.dt. Die Ernte, die Gevatter Tod unter u»t dAt. trifft dte besten, opserw'llignen Männer. Kaum sind zwei Monate in« Land gegangen, daß man unseren Albürger-meister Sitger zu Grade trug, und schon wieder steheu wir vor einem offenen Grabe, in da« ma» eine« der wackeriie». ardeii«freudipften Mitglieder de« Gemeindeau«schusse«, Herrn Alot« Walland, senk » wirft. Mit Aloi« Walland ist eine der ver» dienstoollsten Persönlichkeiten, ein« der markantesten Erscheinungen unserer Siadt au« dem Leben ge» schieden, ein Mann, dessen Hingang allgemein tiefes Bedauern hervorruft. Der Verstorde»,, geboren in Seifenberg in Unterkcaia, stand im best«» Manne«-alter; er erreich,» kaum da« 57. Lebrn«jahr, da ihn d«r Tod ereilte. Im Jahre 1869 nach Cilli gekommen, trat er in da« Ha»del«ge,chäft de« Herrn Anton Ferjen in S ellung, um bereit» im Jahre eine Offenbarung zu erhalt n, wenn auch nur so flüchiig wie der Flügelschlag eine» Vogel« üder dem todten Gewässer «ine« Meere«. Aber keine Äsung erschien, um mich zu trö-ste»: mein unbesrtedtgter Wunsch nahm immer heftigere, > ebieterische Formen an und ich armer, schwacher Mensch rang zwischen Leben und Tod, um da« Geheimnis de« Letzieren zu ergründe». Jetzt gehe ich ihm entgegen, lächelnd, mit befreitet Seele, dc« Kommenden gewärtig — allein wäre ich damals gestorben, so hätte ich mich als Besiegter de« stummen, harte» Feinde« gesuhlt. Jnzwiche» halt« ich m-in siebenunddreißigstes Jahr err-icht und die Subsiftenzmittel. welche mir mein Vater zurückgelassen hatte, waren vollständig erschöpft. Ich wählte mir eine Anstellung und er-hielt sie; ich wurde der Ausseher diese» kleine», abgeschiedenen Kirchhofes in den Bergen. O hier zu leben, lange, für immer zu leben, tnmitte» der stumme» Gefährten, welche ihre müde» Glieder hier unten ausstrecken, in diesem weltvergessenen Winkel, in welchem Gra« und Blumen sprieße» und de» schattige Reisenbäume überdachen! Am ersten Tage wollte ich einen Rundgang um den Friedhof machen, um meine Gesährten kennen zu lernen, welche ferne vom Rauschen der WeU hier unten schliefen. TeS Nachts ging ich mit meiner Laterne hinaus und irrte zwischen den Gräbern herum. Die Nacht war tief schwarz: eine traurige feuchie Herbstnacht. Bon Z-it zu Zeit ertönte das Rausche» der Blätter im Winde. Die Blumen senkten ihre Köpfe auf die kalten Marmor-steine. Wie viele zerstörte, gebrochene Existenzen ruhten unter der regenfeuchten Erde: man hatte sie begraben und vergessen — ohne sich um das große Geheimnis zu bekümmern, welches über ih« r Nummer 21 1874 in Gemeinschaft mit de« im Vorjahre ver-storbenen Herrn Ferdinand Pell6 »in Material- und Spe^rei^csazäst zu errichten. I« Jahre 1885 schritt Herr Aloi« Walland an di« selbständige Errichtung eine« solchen Geschäft'« und erwarb im Jahre 1890 da« Hau« Nr. 7 in der R,ithau»gasse, «o er bi« zu seinem Tod« wohn«« und da« G«-fchäf« in ständiger V rg«Sprung beirieb. Infolge semer geschäftlichen Umsicht, seiner tüchtigen Au«-dildung und vor allem de« Vertraue,«. welche« er allgemein, in«be!onder« auch bei der Landbevölkerung geroß, »nd für welche« seine streng rechtliche Ge-finnung und Geschäft«gebahrung di« Hauptgrund-läge bildete, nahm sein Geschäft «inen tedeutenden Aufschwung. Herr Walland, sröh ich»«, heiter«« Gemüt«, liebte da« gesellige Leben, erfreute sich der allgemeinen Beliebtheit und hatte »inen großen 8'eunde«krei«. Deutsch» Gastfreundschaft war ein rundzug seine« Cvarakter« und unvergessen werden seinen Freunden die Stunden sein, welche ste in seinen Weingäiten (Vipota im Etadtwalve und o« Nikolaiberge) in ungezwungenster Heiirr-teit zubrachten. Hier lernte man die prächtigen Herzentei^enschasten diese« Manne« kennen, der kein Falsch kannte «nd seine Meinung Freunden und Gegnern stet« offen zum Au«druck bracht«. Der Dahingegangene war auch «in Freund der freien Natur. m«besonder« der Bergwelt und hol-digte in srüheren Jahren dem Bergsport». Zu seinen schönsten Erinnerungen in dieser Hinsicht zävlie er eine Besteigung de« Triglav«, zu einer Zeit, da ein solche« Unternehmen «och ein« größer« sportlich« Leistung war. Allbekannt war sein« innig« Lieb« zur schönen, grünen Waldnatur und gerade hier in Elli war ihm Gelegenhei« geboten, diese Liebe i« vollstem Maße z« belangen. Im Zihr« 1888 in d«n Gemeindeau«schuß von E»U> gewählt, war e« nur natürlich, daß er kurz daraus, 1889 bei seinem bekann.en Berstänvni« und sein»? Borliebe für die Wldwiitschaft zum Obmann de« städtischen Walda fticht«»Au»fchusse« gewählt wurde. Hier ward idm nun der richtige Wtrkung«kni« an» gewiesen, diesen Platz süllte er wi« kein anderer au«. Wa« «r auf dem G«bitte der städtisch«« Waldwiriichaft geleistet, da« wurde wiederbot von beruseuster Seite, so in«beso»ter« anläßlich de« Besuche« de« Sieiermärk,scheu Foistvereine« im Jahre 1892, sowie auch von hervorragenden Fach» «ännern in derart oneikennender Weis« hervor» gehoben, daß nicht allein da« gegenwärtig», so«» der« in hervorragend.« Maße auch da« kommend» Geschlecht, welcher diese tüchtige, vernünftig» Wald-wirtschaft zugute ko«»t. dem hochoerviente« Manne nicht genug Dank wird zollen können. Hier sei auch erwähnt, daß Herr Aloi« Walland «in« in der Min« de« Stadtwald«« g«leg««e, kleine Wein» ganenrealität für die Sladtgt«eindt um geringen Prei« käuflich erworben hat. Er hat dieselbe ge- N#ttttr«%« pachtet u«d «it großen Opfern in einen solchen Stand gesetzt, daß sie mit dem Stadtwalde eine Perl« der städtischen Besitzungen bildet und «inen reichen Ertrag an Wein und Obst edelster Sorte liefert. Dies« Realität „Burg* benannt, war ein Lieblinc>«ausenihalt de« Verstorbene». Bon hier au« überwachte er im Berein« «it bewährt«« Hils«kräsien die Aibeiten i« feinem lieben Walde. Hier war er feinen Freunde« und B.kannie« ei« lieben«würdiger, gastlicher Wirt. In Landwirtschaft «nd Weinkulture« scheute er kein Ops»r und fein vor einigen Jahr»n erworbenen Weinparten am Nikolaibergt wurde von fachkundiger Seile al« mustergiltig bezeichnet. In feine« Privat» und Familienleben tadello« ein liebevoller Gatte, ein aufopfernder Freund, war er auch i« öffenilichea Lebe» da« Vorbild treuer, gewissenhafter Pflicht» eriüllung. In der Gemeindevertretung gehörte er säst alle« Sektionen an, in l'tzter Zeit al« Ob« mann der Finanzseltio«. dann im Sparkasse-Au«» schusse al« Obmann, ebenso al« solcher b>im Kredit» und Vorschußvereine der Sparkasse «. s. w. In allen diesen Korporationen setzie er seine ganze bewährte Arbeii«krast ein, um an deren gedeih» licher Entwicklung mitzuarbeiten. Unoergessen wird fein Werk al« Mitglied «nd Obmann de« fremden» verkehr«' Komitee« der Stadt Cilli sein. Die vor-treffliche Markierung sämtlicher näherer «nd weiterer Spaziergä«»e in der Umgebung vo« Cilli ist da« au schließliche Verdienst de« so früh Dadinge» gangkne», welcher kein Opfer an Zeit «nd Geld scheute, um die von ihm übernommenen Aufgaben ersolgreich durchzuführen. E« ist wohl nur ver» ständlich, daß an der Bahre de« wackeren Manne« und teutschen Gesinnunft«genossen. d«ss n Herz in aufopfernder Treue und Hing.dung an Eilli ding, nebst der trostlosen Witwe und de« zahlreiche« engere« Freunden, die ganze Bevölkerung der Stadt, der seine Liebe galt, trauert. Sein An> denken wird st'»« in Ehren bestehen! Kochherzige Spende. Frau Wilhelmine Wal« land bat anläßlich de« Ableben« ihre« Gatten, Herrn Aloi« Walland, dem Bürgermeister Herr« Juliu« Rakuich den Betrag von 500 K für die Stadtarmen eingehändigt. Der edle« Spenderin gebührt ob der hochherzigen Gabe der beste Dank. Zlnlauterer Meüöewer». Da» Wochenblatt der Eillier Slovenen ist, wie wir schon wiederholt an Beispielen gezeigt haben, äußerst rege an dtr Arbeit, sür seine Leute und Gesinnun^«genossn Propaganda zu machen. Wie die« gemacht wird, erhell» ou« folgender, wörtlich übersetzten Notiz: „Wie der Cillier Rausch abgeblitzt ist. E« ist be-kann», daß der Cillier Eisenhändler, gewesener Slovenensohn, jetzt unter Eine« deutscher Bürger-«eister, bekannt au« der Gericht«verhandlung wegen der „verfluchten Frechheit' «. s. w. in seine« Ge-schäste nicht viehr so fest steht, wie einst, da e« neu schwebt,. Da wir da« Grad eine« neunzehn-jihrigen Mädchen«, Klara, hier da« eine« Kloster-drudeii, der da« Alter von h««'eriundzwei Iah» rat »r, eicht hatte; dann da«jenige einer jungen Frau, vieler Kinder. Weithin zeichneten sich die Berge von der u«» gebenden Nacht ab, w«it-r noch sah «an die trau» rigen, öden Felder sich »««breiten und dahinter da« Meer, schwarz wie Tinte, dessen Brausen ab» geschwächt bi« hierher drang. Ich stand i« Ekstase still, «« da« seltsame Landschasi«dild, welche« einen tiefen Eindruck aus «eine bewegliche Seele «alte, in mir aufzuneh» «en, al« «ir ein Windstoß die Laterne auslöschte. Da empfand ich etwa« Merkwürdige«: ich hatte z«m ersten Male in «eine« Leb«» Angst, Angst zwischen de» Kreuzen, den Grabhügeln inmitten, der schwarzen, finsteren Nacht. Der kalte Wind welcher mein Gesicht umspielt, erschien «ir wie der Athem der Schläser dort «nten, welche meine le» bendige Nähe gestört hatte. Ich versuchte den Weg zum Häu«che« zurückzufinden, allein e« gelang mit nicht. Meine Füße zertraten da« Gra« und die Blumen, und «ehr al« ein«al rannte ich wieder o» einen Leichenstein au« Marmor. Da faßte ich wieder Mut; All,« u« mich herum war todt, selbst die Natur schien e« — und ich s»Qte diesen Augenblick vorübergehen lasse«, ohue da« Gegeimni« diese« tiefen Schweigen«, diese« feierlichen, vollständigen Ende« zu erfahren? Ich beugte mich über ei« Grab, heftete meine Lippe« fest auf den Marmor «nd fragte: „Hörst Du «ich?- Ach erschrack vor meiner eigenen Stimme, welch«' in dem schweigenden Raum schauerlich hallte; dann ssuhr ich fort: „Hö'st Du mich? Wer bist Du? Sage mir. wer Du bist? Und waru« Du gestorben bist? Und wa« der Tod eigentlich ist? Der Wind säuselte in den Blätter«, da« Meer rauschte von Weitem; e« erklang gleich eine« schwermütige» G. fange au« tausend Kehle«. So verbrachte ich die ganze Nacht: ich sprach immer» so« zu dem Toden in der Hoffnung Antwort zu erhalten und unser Zwiegespräch dauerte, bi« die Morgenröte mit ihrem goldenen Licht die Finster» ni« de« Orte« erhellte. Ich hatte mit Klara, der neunzehnjährigen Todten, gesprochen. Von da ab hielt ich allnächtlich «it ihne« Zwiesprache, mit dem ach'järigen Kinde, mit den Greisen. Stundenlang sprach ich, die Lippen aus den schneeweißen Marmor gepreßt, in lauen Mond» nächten, wenn Alle« herum silbern erglänzte «nd da« Meer metallische leuchtete — oder in strengen Frostnächten, wenn der sollende Schnee mich zwang, zitternd und enttäuscht in da« Hau« zurückzukehren — ober in langen Regennächten, wenn ich fühlte, wie die armen Todten in ihren nackten lo«gelöften Gebeinen die Feuchtigkeit spürten und zitterten. Bei Tag habe ich die Blumen im strahlenden Sonnenschein gepflegt; de« Nacht« habe ich sie ausgesucht und meine ganze Geisteskraft angestrengt, um ihre Antwort zu verstehen; de« Nacht« ver» trauten mir die lieben Todten da« Geheimni« an, dach ich zu kennen fo heiß gewünscht hatte. Ihr möchtet e« wohl erfahren, aber ich fage e« nicht, denn sonst würden alle die Fesseln de« Leben« abstreifen, würden stch den Tod geben und die Well darf noch nicht enden — nein — sie, haben e« mir gesagt — die Todten.. Seite 3 noch kein slovenische« Majdii.Eisengeschäst gab. Dar«m müssen sich seine Bediensteten verflucht anstrengen, um i«« Rakusch'sche Geschäft ab und zu eine« Kunde« zu bringen. Im folgenden Fall« haben sie aber dem „deutschen- Rakusch übel mit« gespielt. Vor kurzem kam ein Herr nach Cilli, der Bruder eine« Kausmanne«, der zu Grunde ge« gangen war. und bezahlte da sür seinen Bruder bei den slovenische« Gewe,b«leuten d e Schulde», die jener gemacht hatte. Er schmunzelte vor Frrnd« darüber, da er sür seinen Bruder alle Schulden bezahlt hatte, nur jene im Betrag» von 400 X beim Eiftnhändler, dem .deutschen" Rakusch nicht zu bezahl«» brauchte; die Sache war abtr so. — Der Herr, von dem hier die Redt ist, sandtt nach Cilli um Eisenwaren zum slovenischtn Kaufmann« Majdii; er legte zugleich ein Schreiben bei, in welche« er stch verpflichtete, selbst Herr« Majdii di« Rechnung zu bezahlen, fall« e« sein Bruder nicht würde tun kö«»tn. Allein die Rakusch'sche» Bediensteten ergriffe» den Man», der in« Majoi?-sche Geschäft sollte, aus der Straße und über» redeten ivn. lieber bei Rakusch zu kaufe«. Er ließ stch wirklich überrede« und nahm um ru«d 400 K Eisenwaren beim .deutschen- Rakusch. statt bei Majdiö, wie e« ihm ausgetragen war. I tzt aber ging der Mann zu Grunde. Sein Bruder nah« sich seiner an und bezahlte in C'lli alle Schulde« und hörte dort, wie ihn die Rakusch'sche» Be» dien steten von seiner V-rpflichtung befreit hatte». Der Herr leistete nämlich nicht Ra'ufch, sondern Majdii Bürgschaft und ist daher ersterem auch nicht ve>pflichtet. So hat er duich Ungeschicklich» feit und zu große Heißblütigkeit der Rakusch',che« Agent,» sich ganze 400 X erspart. Die Agitatio» für da» D,«ischtu« ist nicht immer nützlich!" — Wir sind in der Lage, auch in diesem Falle bei« süge« zu können, daß diese schmähliche Konkurrenz» geschichte in allen Teilen. Bemerkungen und Be» hauptungen von A bi« Z unwahr und erfunden ist. Die mit ihr verbundene unverkennbare Absicht wird kaum jemanden verstimmen, ist aber unserer Ansicht nach wohl geeignet, die Sympathien, welche sich die bal'» hundertjährige Firma Rakusch bei ihren deutschen, slavischen, ungarische« und italitni» schen Kunden im Laufe der Zeiten erworben hat, zu vermehren. Weitere« folg». A«miNe»a5e«d des K»si«overei«es. Sa««, tag, den I«. d. Mi«., vereinigt ein Familienabend abermal« die Mitglieder de« Kasinvvereine« zu geselligem Tun. Mnsttverein. Montag, den 16. d. M., abend« 8 Uhr findet im Kasinofaale der nächste Kammermusik - Abend «nter gefälliger Mitwirkung der Konzertsängerin Fräulkin Sophie I a n e s ch i tz, einer Schülerin der rühmlichst be-kannten Gesanglehrerin Frau Johanna Rosensteiner in Marburg, statt. Die Au«wahl der zum Bor-trag gelangenden Lieder können wir schon heute eine glückliche nennen und sind in der Vortrag«« Ordnung unsere Meister W. A. Mozart, Hugo Wolf. Richard Strauß, Johanne« Brahm« ». o. vertrete«. Außerdem gelangen zur Aufführung Ludwig von Beethoven« Trio op. 11 (Es-dur) für Klarinette. Violincello und Klioier, und Xaver Scharwenka'« Trio op. 45 (A-rnoll) für Violine, Violincello und Klavier. so«it hier «och nicht zu Gehör gebrachte Meisterwerke aus de« Gebiete der Ka«mermusik, die gewiß da« Interesse «nsere« sür klassische Musik empfänglichen Pudli-kum« erwecken werden. VeutschvölKischer Kehitfenveriland. Sonn-abend, den 14. d. M., hält der Verband um 8 Uhr adend« in feinem Verein«heime i« Gasthof .zu« Engel' feine Monat«oersa«mlung ab. Hiebei ist jeder deutsche Arbeiter und Fre««d deutscher Arbeitersache herzlich willkomme«. pie soziale Krage im alte« Athen. Die ««günstige Witterung hatte leider dem Besuche deS so fesselnden Vortrage« de« Grazer Universität«» prolessor«, Herrn Dr. Abolf Bauer, über „Die soziale Frage i« alten Athen", einigermaßen Eintrag getan. Der Vortrag bot in seiner Anschau» lichkeit überraschende Rückblicke auf da« Hellenen» tu«, wie «« sich in Attika an der Lösung der soziale« Frage versucht hat. Professor Dr. Bauer gab zunächst ei« Bild der Notlage, in die da» Bürgertum Athe»« versunken war und er deckte auch die sozialen Ursachen dieser Erscheinung auf. Die Erfindung de« Gelde« und der Einrichtung der Hypothek ginge« Hand in Hand mit einer weit» gehende« Entwertung von Grund «nd Boden. I» den Hände» einiger Weniger fammelten sich große Grundeigentümer an. dazu ging eine schroffe Kluft durch da« Volk, die den Adeligen von dem Pleb« Seite 4 .A-«tkch- W«cht" Nummer 21 schied, weil schroffer und unüberbrückbarer, al« in den Zeilen de« M>ttelalt>r«, glaubten doch jene Aristokraten, die Söhne von Göltern zu sein. In dieser großen Not «stand dem athenischen Staate ein Helfer in der Person de« Dichter« Solon, der die vorzüglich agrarische Frage in entschiedenster Weise löste, indem er mit einem Schlage sämtliche Hypotheken aufhob und dem Siaate eine Versassung gab, die mit der Aristokratie ausräumte und alle Mach besugnisse in die Hände de« Volke« legte. Die Beamtenschaft wurde ttil« durch die freie Wahl, »eil« durch da« Lo« bestimmt. Allein der Not war damit aus die Dauer doch nicht abgeholsen. Auch die demokratische Verfassung erwie« sich nur alS ein Heilmittel, gebunden an besondere Verhältnisse und besondere Zeiten. In der Bedrückung der Massen wurden nur die Herren gewechselt, an die Stelle der Aristokratie, trat die Pluiokratie. Wohl trug da« aihnische Volk die Schuld an der Ver> rottung der Zustände und der Au«!ebung der demokratischen Verfassung in sich selbst, denn bald stand - der Slimmenkaus in voller Blüte, auch verhinderte hie Engherzigkeit, mit der den Bundesgenossen da« athenische Bürgerr.chl vorenthalle» wurde, daß de« Gtaat«wes»n fremde Hilf- zufloß. E« ist nun wunderbar, daß ein Philosoph, dem die Not de« Staate« zu Heizen ging, Plato, sich nnrmehr in der Abkehr von der Demokratie da« Heil erhossie. So kraß halte sich die Sachlage geändert. Wohl empfand auch Plato seine Resormoorschläge in späteren I ihren undurchführbar, weil sie nicht mehr an schwache Menschen, sondern an besondere Wesen mit außergewöhnlichen Tugenden cppellierten. Die Geschichte, die die Lehrmeisterin der Gegenwart sein soll, gewähr« gerade in dem Au«blick aus Alhen in gesellschasiSwissenIchaftlicher Hinsicht tiefgehende Anregung und B lehrung. Gerade dem lebhaften, gelstsprü^enden Völkchen der Athener war e« be< stimmt, der Menschheit interessante Versuche aus sozialem Gebiete vorzumachen. Die Zudörer lohnten den spannenden Vortrag d.S Heirn Prosessor Dr. Bauer mit reichem Beifall. Die Wissenschaftlich, keit ging mit dem ruhigen, erzählenden Ton de« Vortrage« eine glückliche Verbindung ein. E« ist ein hoher Vorzug eine« Vortrage», da« Lehrmeister-amt mit fesselndtr Unterhaltung verknüpft zu sehen. Damit haben die volkStümIiten Kurse der Grazer Universität sür diese«mal geschlossen. Cilli hat diesbezüglich eine große Danke«schuld auf sich aelaven. Aleischhanerbalk. Al« letzie der heurigen so zahlreiche» Faschingsveranstaltungen bot der im Hotel .Mohr" veranstaltete Fleifchhauerball Ge-legenheil, sich im fröhlichen Tanzreigen zu drehen. Last nos least, sagt da« englische Sprichwort, die letzte Veranstaltung aber wahrlich nicht die übelste. Unier den zahlreich erschienenen Ballgästen, die den vom Topezierermeifler Herrn Cvetanvvilsch geschmack-voll dekoiietten geräumigen Festsaal füllten, waren die besten Kreise unsere« Bürgertum« vertreten, auch hatten liebwerte Gäste au« dm deutschen Vororten de« Unter'ande«, au« Hochenegg, NeuhauS, Gonob-tz, Tüffer, St. Lorenzen bei Marburg durch ihr Er« scheinen einen Bewei« der Bande der Sympathie erbracht, die sie mit Cilli« Bürgerlum verknüpfen. Unter den Ballgästen bemerkten wir unter anderen auch Herrn Gemeindeausschuß S. Bayer und den Restaurateur von Sieindrück, Herrn Skallat samt Gemahlin. Die Besucher wurden durch den Obmann der Fleischhauergenossenschast, Herrn Greuka, in liebenswürdigster Weise in den Saal geleitet, wo ihrer ein Kranz blühender Mädchen harrte. Die Vortänzerinnen wurden durch präch-tige Blumensträuße ausgezeichnet. Eine aufge-räumte, lebenslustige Stimmung lag über der Ver> anstaltung und zog jedermann in ihren Bann. Bei den heiteren, zum Tanze lockenden Weisen der Cillier Stadikapelle, die stch nur kurze Pausen gönnte und Ihre Unermüdlichkeit wieder einmal in da« glän-zendste Licht stellte, und bei dem Kling-klang-Gloria der Gläser blieb man bi« in die frühen Morgen-stunden in fröhlichem Tun beisammen. Der Fleisch« hauerball läßt bei allen, die ihn mitmachten, die denkbar angenehmsten Erinnerungen zuiück. THeaternachricht. Ein treffliche« Lustspiel der Herren Schönihan und Kadelburg „Die berühmte Frau" hat sich Herr Reißner, der mit Recht be-liebte Bonoioant «nd Liebhaber unserer Bühne, zu seinem Ehrenabend ausgewählt. Herr Riißner hat durch sein Auftreten in dem gestrigen Schwanke, der ihn von der besten künstlerischen Seite zeigte, für einen guten Besuch deS Stückes vorgearbeitet. Man kann sich von de« samStägigen Lustspiele die angenehmste Zerstreuung, die aufgeräumteste Eiim-«nng versprechen. Herr Reißner bietet uns hiefür Gewähr. Wetterbeobachtungen im Monate Zsebrnar. Die aus 7 Tage verteilte NiederschlagSmenae be-trug 35 6 mm. Der an zwei Tagen gefallene Schnee erreichte 8 cm Höhe. DuS Mittel der Temperatur mit 2-4® C. überragt oaS bisherige Februarmittel um + 1*7° C. Der Abgang an Wärme im Jänner wurde somit im Februar er-setzt. Die Temperalurgrenzen erreichien 4- 18 6° C. am 28. und — 14*4° 0. am 17. Februar. J>ie hiesige pervakisch» Ketzposanne hat den letzten R»st von AiistanoSgesühl verloren. Noch ist der Leib veS abgeschiedenen Herr« AloiS Walland nicht der Erde übergeben und tchon fall« das un« sagbar, niedrige Blatt mit Schmähariikeln über sein Andenken her. Die Pielät bestimmt uns, unsere Erwiderung auf jene Niedrigkeilen für die nächste Nummer aufzusparen. — Ihren Blamagen sügt daS Blatt noch die lügenhafte Meldung hinzu der hiesige SlaalSanwalt, Herr Dr. Bayer, wär« au« dem Grunde; weil er die Anklageschriften stets in deulfcher Sprache herausgegeben und dies-bezügliche Weisungen auS Wien gänzlich unbeachiet gelassen habt, seines Amtes enthoben worden. Da war wieder einmal der Wunsch der Vater deS Gedanken« l SndmarK. (Kanzlei in Graz, Herrengasse 3.) Untt'stützunge« haben erhalten. Drei Lebrer in Körnten 96 K, die Vereinsbücherei in Ferlach 366 K, die Schule in Sl. Egydi 156 K, Spar- und Dar» lehtnSverein in Rüden 156 K, die Abbrändler in Dräulach 366 X, der Kindergarien in Wöllan 666 X, die Drechslerfachschule in Maldorgh« 406 K. zwei Gewerbetreibende 65 K, die Schule in Sichleit und di» gewerbliche ForlbildungSschule in Felrkirchen i. K. für Bücher 134-10 K.; weitet* wurden gewährt 15 Siipendien im Gesamtbetrage von 363 K und drei Darlehen in Summe cvi 4666 K. — Spenden haben gesandt: AuS den Sammelbüchsen die Ort«» gruppen: Eiensee 11-92 X. Männer-OrtSgruppe Linz 46 X. Pörtschach 85 76 K, Kiivbecg 19*14 K, Spi'al 2 86 K, Laibach 22*52 K, Göstling a. U. 12 K, Männer Or««gr..»'p Egge.'berg 10 K, Wi»n, innere Stadt. 5 K, Männer.Ort«gruppe Z-ll a. S. 4-26 L, Männer.Ortsgrupp« Klaaenfun 16 K, ftürsttnskld 7 42 K, Glog^nry 78 36 K, Gaming 32*26 K, Männer-OrtSgruppe Hariberg 17 K, Winklern 44-84 K. Glei«do>f 4ö 54 K, Dornbirn 26 96 K, S«. Michael i. L. 4 46 K. Görz 54 K, Hieflaii 13 K. Mü-zzuschlag 23*46 K, Harlmann«. Dorf 8*39 K, Friedberg 5 88 K, Wien, Alserg,und 12*89 K, Völkermarkt 2126 K, Gmunden 36 K, Weiz 6 26 K, Männer-Ort«gruppe Villach 2*26 K, Manner.Oit«gnppe Leoben 28.97 K. Weißkltch.n in Sleiermark 4 K. Meinitzlhal 2 K, Pragerhos 14*89 K, Salzburg 37*35 K, L»ibnitz 84 40 K, Frauen-OrtSgrvppe Wartburg 42 h, Hall 27-56 K, Erlasihat 9 20 K, Traunkirchen 8-98 K, die Burschenschaft „Arminia' 7*70 K, vom Gasthause „Elek-irische Bahn" 7*25 K. — Au« Ftsterträgnissen die Or,«gruppen: Frauen.Ortsgruppe Eggenberg 96 68 L. Ganilng 34*96 K, Gloggnitz 34-96 K, Fürsten-feld 88*74 K, Pöllau 21 K, Winklern 88*1 K, Bleiburg 11*48 K, Friedberg 60*88 K, Frauen-OrlSgruppe Billach 5 22 K, Männer-OrtSgruppe V'llach 24 K, Arnfel« 11*33 K, Weyer 15 K, Pragerhos 19 2 K, Jahring 4 23 K, Eberstein 19 K; weiter« kamen Spenven al« Unterstützung für 1903 von: Stadtgemeinde Krem« 26 X, Stadt-amt Judenburg 26 K, Gemeinde Veitfch 16 X, Sladlgemeinde Vlllach 80 K, Gemeinde .'Leidnitz 10 K, Bezirkavertretung Mürzzuschlag 50 K, Ge-meind» Palernivn 10 X. Gemeinde Gtei«rors 20 X, Gemeinde Feldkirchen 10 X. Gemeinde Krieglach 10 K, Gemeinde WolsSderg 20 K. städtisches Kammeraml Wiener - Neustadt 100 K, Stadt-- S'meinde Urfahr 10 K, Gemeinde Andritz 10 K, iloridsvorf 50 K, Rohiisch 10 K, Kapfenberg 10 K. Eladlkasse Eteyr 40 K, Stadtgemeinde i Klagrnsurt 166 K, Sladlamt Cilli 100 K, Stadt- 1 a«t Leoben 50 K, Gemeinde Oberzeiring 10 K, Sladlbuchhaltung Stockerau 10 K, Stadtrat Mar-bürg 100 K, Siadtgemeinde Friesach 20 K, Markt-gemeinde Schladming 10 K, Liezen 10 K, Lutten-berg 10 K, Sladlgemeinde Rann 50 K, Stadtamt Brück a. M. 20 K Stadt Wien 1666 IL. - Ver-schievene andere Spenden von: Skribisex Weixel«» dorf 3 X, H. Pfanz Reichenberg 2 K, für Ent» Hebung der NeujahrSgratulaiion Dr. Baumgartner K, Dr. Wilhelm Kienzl 52*31 L Lehrerverein Umgebung Klagenfurt 16 X. Tischgesellschaft erster Wiener Volktkeller 4*20 K, Allgemeiner deutscher Schulo»r«in Hannover 56 Mk., S. Wildhof,r 13 K, Turnerverbindung .Ostmark', Wi«n 16 K, b»utfch»r Stammtisch Sarajevo 26 K, Seleiber, Oberlandes-gerichtSrat, Colmar 469 Mk., au» Leoben: Dr. Hoffer 16 X, Korp« „Schach!' 24 K, Gesa»? verein „Flugrad" 40 K. Leibnitz. Kellerabend 30'3<)£ Sonnwendseier 13*46 K O«kar Rose-berger, K>atz» 5 40 Oest'rreichischer Touristenklub Graz 410 K. deuische Kegelrunde Marburg statt eine« ftraijtf sür Dr. Hisl 14-88 K, Radsahrerverein „Gräciu»', Graz 20 K, Dr. S. Herrn. Michel, Wi»n 60 K, Ti chgesellschafi Maierle,lner, Jur>,ndors 3 39 von Ori«gruppen: Flo >d«dorf 6 K, Frauen On«» grvppe Klaaenfurt 17 G^ming 4 X, Goiisch« 3 K, St. Michael i. L. 4*65 X, Gl»i«dorf 15 73 K, Liesing 28 K, Männ»r-Orl«g»upp» Billach 6-26 K, Frieoberg 11*26 K. Har«mann»dorf 14 2 K, Wie», Leopoldstadt. 9 52 K, Alfergrund 2 h. Frau»» Ori«grupoe Villach 2 K, Gmunden 29 K, Meini» that 3 13 K, Pragerdos 33 72 E. Salzburg 30 K, Bruck-Taxenbach 3 K, Frauea-OriSgrvpp» Watt» berp, Mürztal 11 L, Erlafihal 8 46 ^ Mann» Ortsgruppe Klag»n?urt 80 X« —Gründer: Georz Rauch, Architeki in Wien, 50 L, Stadigememdt Bleiburg 50 K. Tischg»s«llschaft .Feuchte Eck.' ul Klagensu« 50 E; G. L. in Klagenfurt 50 K. — Am 28 Februar fand zu Feldkirch in Vorarlberz untre s«hr zahlreicher Beteiligung di« G.unvua^ einer Männer-OriSyruppe statt. Luftenau und Bl» denz werden diesem schö en Beispiele vöitiicher Schuh« arbeit in der allernächsten Zeit erfolgen. J)ie Zlndnldsamkeit der Klerikalen hat wiederum »>n»n schönen Srolg ver .Lo« von Ro«'« Bewegung in der Steiermark gezeitigt. Durch Wühlereien verstanden sie e«. da« behördliche Ver» bot einer .Lo« von Rom" - Versammlung zu er« wirken, wa« von Klösterreich nicht weiier Wunder nicht. Die Folge war, daß die von verein«wege> in den Grazer Annensälen stallsindende Versamsi-lung einen moss nhasien Besuch auswie« und vier-zig Personen ihren Austritt au« der Romklrche vollzogen. Kochenegg. (Gemein deau«schuß- w a h t.) Bei der am 5. d. M. stattgesunSe»» GemeindeauSschußwahl siegle» die Deuischen mit 40 Stimmen Majorität. DaS Stimmenoerhällsi« in den einzelnen Wahlkörpern war folgeni»««: 3. Wahlkörper: Bon l66 Wahlberechliglen wur-den 67 deulfche und 48 'looeniiche Stimm n ad« gegeben. 2. Wahlkörper: Von 27 W^hlberecht gl» wurden 17 deutsche und 7 slovenische Stimmen ai>» gegeben und im 1. Wahlkörper wurden von 12 Wahlberechtigten 7 deuische und 5 slovenische Stimmen ab«e«eben. E« erscheinen daher zu Se« m»inkeau«schüssen gewählt die Herren: Msriz Stallner, Franz Zottl, Roman Henn, Zoses Tratt« mk. Josef Koschutnik, Franz Kletnschrodt, Zohau Thaller, Josef Temmrrl, Fritz L^ng, Jgnaz Jett. Heinrich Rattey und Johann Pöischrr. Trvtz?e« die Slovenen unter Ansührung mehrerer Doktor» au« Cilli und Schönstem fast vollzählig im Wahl« lokal« erschienen waren, verlief die Wahl voll-kommen ruhig. Wie groß die Agitation der Geg-n»r war, beweist, daß sie fogar Wähler der deutscht» Partei, die bei der WähUrversammlung kräftigt Heilrufe »it ertönen li.ßen, bewogen, mit ihnen zu wählen. Wie eS verlautet, sollen sogar die Versuche gemacht worden sein, einige Wähler «it Geld zu bestechen, waS ihnen jedoch nicht gelanz. Hochenegg hat neuerlich bewiesen, daß »S stramm-deutsch ist und bleiben will in alle Zeiten. Z»»5er«a>Htn»ßa«s. (Rettungswagen) Der Anregung de« Herrn Oberleutnant a.D. Au er, der der hiesigen Feuerwehr als Hauptmann vorsteht, und deS Chefarztes der Feuerwehr, Herrn Dr. L a n g er, folgend, hat die Feuerwehr von Do-berna durch den Cillier Wagnermeister Herr» Strauß in der Grazerstraße einen Rettung«-wagen herstellen lassen, der stch bereit« in zwölf Fällen als segensreiche WohlfahrtSeinrichtuag be« währte. Unter den Schwerkrank»», die durch ih» auf schmerzlos« Weise in daS Cillier Krantenho»« überführt werben konnte«, befinde« sich ein Man», der durch Schenkelbrüche in einen erbarmungswürdige« Zustand versetzt war, und eine Frau, die ihrer Niederkunft entgegensah. Der RettungSwagt» ist auf die Art eines Landauers hergestellt und bietet Raum für den Kranke«, der i« liegender Stellung ruhen kann und den Wärter. Alle Ein-Achtungen find darauf angelegt, eine schmerzlose Fahrt zu ermöglichen. Schaubühne. .Die Afrikareist' oo» West und Genee erübrigt jede aus daS Elück selbst eingehende Besprechung, da sie ja schon g-nügend bekannt ist. Da ihr der sür Cilli in Beirachl kommende Vorzug anklebt, Operette zu sein, so war auch der Besuch ein sehr erfreulicher. Frl. Zinsenhofer ward in ihrer Rolle als Nichte Fanfani Paschas sehr gut gefunden. Der liebe» Nummer 21 .UettiM*/ M«cht" Seite 5 C*" kende Maronit^nfürst (Herr Rochell). in den die abendländische Schöne verliebte, ward die«» »al mit Feuer und warmer Empfinduig geg'ben. Herr Rochell bat sich glücklich wiedergefunden. Frau Wert-Hu Her machte womöglich ver-liebtere Aeuglein wie bisher; ihren Li>b»eiz al« Tessa mußte sie leider an den Miradillo (Herrn erchenfeld) verschwenden, in d«fsen Mienen-spichi günstig wußt» sich Frl. Paul« »a n a die Zuseher zu ft mmen; ihr» Äuccametta »ar di» drollige, oeiliebte Alte, die den Büdne >» föriftielletn tn tOrec Siöptunn vorschwebt». In d»r Ausgab», zu erheitern. teilte st» sich mi> Fansani Pascha n Lang), der besonder«, al« er den Gilt« Irans in den Eingeweiden zu fühlen vermeinte, die LachmuSkeln in Bewegung zu setzen verstand. Herr achmann hat beneid.»«werte Än.a^en verraten, die Strc-prK-skrz-krl-Sprache von sich zu geben. M.n quittiert« die halsen Töne Libusch >« m» großer Heiterkeit. — „Seine Kammerjung» fei" (Nelly Roziei) E« darf j»nen siänoig n Besuchern unserer Schaubühne, die sich den Besuch der gestrigen Vo«st llung schenken zu können ver» »einten, wahrlich leid tun; e< ii ih en dimit ein köstlicher Genuß entgangen, denn die Situ.» tionen, di» diese« Sivck schuf, waren «wach iberwältigenb. Mit der Leichtiertigkeit ver fran» zösi'chen Sitte». die in diesem Schwante manchmal ungeschminkt über die Bühne schreite», »troa rechten *u wollen, muß man tiUeit>int<« ab» ^ehen. N'lly Rotier, die von Frl. Müller mit f»iuem Kunftoerständni« geg,b n wurde, ist di» Pariser WeUdam», di» von ihrem Aalten Lög'i« (Herrn Lang) aus ihrem Besuche bei einem Freunde betreten wird. Ihre Versicherung, diesem Freunde einfach den Kopf zurecht zn setzen ott> sucht zu ba en. finde« keinen Glauben, und so finden wir sie denn nach einiger Adwech«lung al« verlafs ne Frau in den Armen de« sie t'östenden Zllbert Lebiunoi« (Herrn Reißner). Die List, die dieser anwendet, um von seinem „zärtlich ge» liebten Hühnchen' wieder lo«zukommen, scheuert an «ine« böten Ungefähr. Nelly schnaubt R^che und gelobt stch. den ungetreuen Liebhaber zur Strafe zur lebe»«län lich-n Treue zu seiner Frau, der hausdackenkn Eleuience (Frl. Gärtner) zu ver» hallen. Sie veroingl sich cl« Kammerjun ser zu Frau Lelbrunoi«, wird naiürlich bei der ersten tPe» gegnung von Albert wie ein Gespenst angestarrt, der unter den Argu«>iugen Nelly« ein Opser der hell °en. Komischesten Verzweiflung wird. Unter der Zuchtrute Nelly«, die sich mit der schönen Neben» buhlerin. Frau Grisollr« (Frl. v. Efsner). ver-bündet, wird Herrn Lebrunoi« zur Tugend ver-halten. Eine weitere Buße legt ihm sein Freund Laoiretle (Herr Olmar) auf. der ihn al« Mit-wisser sennec zärtlichen Beziehungen zu Nelly unter Drohung,en um 10 000 Franc« schröpft. Die Lösung de« Stücke« besteht darin, daß Lebrunoi« reuig int die Arme seiner Frau zurück.rhrt, die Nelly dutrch Preisgabt von Toilenegeheimnissen mit neu«» meisührerischen Zauber ausstatten verstanden hat, daßi weite,» Nelly die Bitten ihre« zurückge» kehrten tSatten erhört und sich mit ih» wieder vereinigt, nachdem »r die Eifersucht abgeschworen hat. untd daß der Bruder Nelly«, Fran^oi« (Herr Bachmtann), in ihren Augen scheinbar auf mehr Nachsicht» und b»i Frau Grisolle» aus Ersolg hoff n darf. D)ie Darstellung war die«mal eine gediegene «nd gebbührt vor alle« den weiblichen Dalftll'rn. den Fräiulein Müller, Gärntner und v. Effner, wohlvertti'Me Anerkennung. Allein auch die Herren Reißner..-. Olmar. L^ng und Bachmann hatten gestern «»tschiedven ihren glückliche« Tag. Schade, daß so «nterhaltliliche Stücke wie „Seine K-mmerjungfer' i» Besuuche hinter Operetten mit ihren Gezwungen-heiten «und Berlchrobenheiten zurückstehen müssen. Hkleichenberg, 9. März. Den Buchhalter der hiesige» > Äorjchußkasse, H-rrn Lehrer Franz Salsitzky hatte b»er frühere Kassier di»se« Jnstiiuie«. Herr Josef Kikirchengast. Schmiedmeisler in Merkendvrf. bei» BBezirlSflerichte in Feldbach in gänzlich unge» rechtfertriigter Weise angezeigt. Ersterer strengte nun gegen L Letzteren bei demselben Gerichte die Ehren» beleidig»gunA«klage durch den RechtSanwalt Dr. Ranier r an und wäre derselbe bei der heute statt» gehabten«!, Verhandlung verurteilt worden, wenn sich Herr FHranj Salsitzky nicht mit einer Ehrenirkiäinng zufriedene» gegeben hätte, die in der »Grazer Tage«-post', ii i» »Grazer Tagblatt" und im „SonntagS-boien' f abgedruckt werden muß. Ja dieser Ehren« «tlirununz leistet der Geklagte dem Kläger Abbitte «nd erktrllSrt, daß er weder gegen ihn noch gegen andere Mitglieder der Vorschußkasse Kurort Gleichen» berg irgendw lche ehrenrührige Aeußerungen in der Zukunft machen werde. Er erklärt auch, daß er den Friedn nicht mehr stören werde und ver» pflichiet stch. die dieSsälligen Vertretung«» und Publikation«kosten zu tragen. Allöillannt ergebe« Manthner^» impräg-nierte Futterrüben-Samen die höchsten Erträge. Ebenso vorzüglich wie auch unübertroffen sind Mauthner'S Gemüse- und Blumensamen. verstorbene im Monate Februar 1903: Jos'fine Penitz, 1 Tag alt, Bedienerinskind. Leben«» schwäche. Anton Schmidt. 43 I. alt, Maschinist, vom Eisen» bahnzuge überfahren. Blasiu« Simonischeg. 10 I. al», Volttschüler, Herz» fehler. Melchior H,o ooZ.k, 34 I. alt, Koldflechter, Ge« hirneefchünernnfl. Blasiu« Simonijchrk, 62 I. alt, Gastwirt, Wasser» sucht. Im allgemeine« Krankenhanse: Johann Weder. 52 I. alt, Tagelöhner, Lungen» tudertulos'. Anna Zotann 56 I. alt. Dienstmann«gatlin, Lungen« tuberkulöse. Johann Loncor. 63 I. alt, Inwohner, Herzmu«kel-emaitung. Matthias Tomaschek, 87 I. alt, Pfiündner Alier«-schwache. Helena Hori^k. 64 I. alt. Köchin. Herz»u«kelent» artung. Marie Oneröek 33 I. alt, Dienstmädchen. Kind-bei ficb:r. Anton Pt v ilej. 34 I. alt. Taglöhner, Magenkrebs. Anna Lebt, 57 I. alt, Inwohnerin, Herzklappen» fehler. Marie L^Zer. 62 I. alt, Taglöhnerin, Lungen« ei tzundung. Josef Grainer, 3 I. alt, Taglöhner«kind, Tuber» kulo>». Sebastian Pepeunak, 67 I. alt, Knecht, Lungen» empdysem. Anton VidovSek, 40 I. alt, Taglöhner, Lungen» tuberkulöse. Egydiu« Berd»v, 38 I. alt, Knecht, Lungentuber» kulose. FRITZ RASCH, Bichhandlaag. CILLI. ~ Deutschvölkische Stellenvermittlung in Cilli. Geschäft«stunden jeden Sonnabend 8 Uhr abend« im Gasthose „zum Engel". Au« der Umgebung wolle man sich behusS Vermittlung von Arbeitern schriftlich an Franko Heu, Schriftsetzer, wenden. Deutsche Arbeiter verschiedener Gewerbe können Stellung finden durch Vermittlung. Die Vermittlung erfolgt sowohl für Arbeit» geber, als für Arbeitnehmer unentgeltlich. So schön wie neu werden alle Metallgegenstände au« Gold, Silber, Nickel, Alsenid, Messing, Kupfer ?«., wenn man solche mit dem bekannten „Hlovas?«tz» gitrafct" putzt. Diese« bewährte ailbelieble Präparat wurde vor zirka 10 Jahren von den Inhabern der Firma Fritz Schulj jvn., Leip,ig. erfunden und seitdem in den Handel gebracht. Globu« Putz Extrakt kratzt ni»t die ,u putzenden Flächen, schmiert nicht, greift die Metalle nicht im geringsten an und ist laut Gutachten von drei gerichtlich vereidigten Chemikern frei von allen schädlichen Bestandteilen und unübertroffen in seinen vorzüglichen Eigenschaften. Diese hervorragenden Eigen-schasten liegen in erster Linie begründet in dem Haupt' bestandteile de« GlobuS-Putz Extrakt, der echten »Kiesel, kreide', welche in den eigenen Bergwerken der Firma gewonnen wird. Man verlange in allen Droguen- und Spezereiwarenhandlungen nur „Globu«-Putz Extrakt" in Dosen ii 10, 16 und 30 h, kenntlich an der Schutz-marke „ElobuS" im roten Querstreifen. l Acute tatarrhal. Erkrankungen der Luftwege 1 | werden mit — C ^Ül»„$tifsiaqüelle"r:ia't' \ Kiae zeitgemäße Mitteilung! Bei katarr-halischen Affektionen der Luftwege wie Rachen- und Kehl.'opskatarrhen, die jetzt abermal« wie alljährlich ln den feuchtkalten FrühjihrStagen stark hervertreten, em-pfiehlt sich da« Gurgeln mit der al« Hettwasser viel» bewährten Rohilscher ^Sthriaquelle'. Dielelbe fördert die Schleimsekretion in ausgiebigem Maße und be» nimmt den e,krankten Schleimhäuten die Entzündung bei regelmäßigem Gebrauche vo2ständig. Rohitscher „Stytiaquelle" ist in den meisten Apotheken, Droguerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. .Wo itt der kleine Alfred? Er wollte mich doch auf einem Spaziergange begleiten." „Le Griffon" bestes französisches Zigarettenpapier. - Debfrall zu haben. — 80ft4 Wilhelm s flüssige Einreibung „BASSORIN (Ein vorzüglicher weißer Anstrich sür Waschtische) ist «eil« weiße Glasur. Der Anstrich trocknet sosort, klebt nicht und ist vollkom» men geruchlo«. Dosen ä 45 kr. sind bei Traun & Stiger und bei Victor Wogg in Cilli erhältlich. kftit». kön. prir. 1871. I Plützerl K 2, Postkolli = 15 Stück K 24. Wilhelm'« k»i». königl. prir. „BMSorin* ist ein Mittel, deasen Wirksamkeit auf wissenschaftlichen Untersuchungen und praktischen Erfahrungen beruht und wird ausschliesslich in der Apotheke des Franz Wilhelm, k.u. k. Hoflieferant NeonkirclieD, Niederöstermch erzeugt Als Einreibung angewendet, wirkt es heilsam beruhigend, schmerzstillend and besänftigend bei Nervenleiden, sowie bei Schmerzen in den Muskeln, Gliedern und Knochen. Von Aerzten wird dasselbe gegen diese 7m-stlnde, insbesondere, wenn dieselben nach starken Anstrengungen auf Märschen oder bei veralteten Leiden auftreten, angewendet; deshalb wird e* auch von Touriiten, Forztleut#», 6ürtnern, Turnern und Radfahrern mit bestem Ersolg gebraucht und auch vielseiU als Schutzmittel gegen Insektenstiche gerühmt. 7281 Zum Zolebea 4er Eeklhtil beladet •ich uf 4» Emballage» dfti Vfappc«» der lUrkl(«n«indi KeunkJroh«« (a«u Klrrhcn.i «b^edruokt. Durch alle Apotheken zu beziehen. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt „Los von Rom" Bewegung! „protestantische Ilugtlitter" können von Interessenten foftenfrei bezogen werden durch Karl Arann's Kerlag, Leipzig. Seite 6 Nummer 21 Die Kohlengewerkschaft des Berg- und Hüttenwerkes in Stor6 liefert franko ins Hans die beste und billigste Kohle Bestellungen sind zu richten an 7»ib Franz Zangger in Cilli. Das Hotel „Adamus" —===== in Rann -— in welchem der Verein Deutsche* Helm seinen Sitz bat, komi mit L April d. 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Aufträge bitte schriftlich oder direkt bei .Stadt Gras* darch den Weitensteiner Fahrboten zukommen zn lassen. Preis K 2.40 per kg. 7987 Eeite ft .D-«tfch- W.cht- jtlljf InttttC WÄÜÄN^) geb. J^öllätk gib! vom namenlosen Schmerze erfüllt im eigenen und im Vamen aller Verwandten die Nachricht, daß es Gott gewollt hat. ihren teneren Gatten. Herr:, allaud Kaufmann und Kealitätenbefcher heute früh V,8 Hhr im .RHer von 57 Jahren nach längerem Leiden plötzlich und faitft in ein besseres Jenseits abzuberufen. Die entseelle Hülle des innigstgelieblen Verblichenen wird Mittwoch den 11 d. M. nachmittags 3 Uhr vom Trauerhause aus auf den städtischen Friedhos überführt und daselbst im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe beigesetzt. Die heilige Seelenmesse wird Donnerstag den 12. d. M. 8 Uhr früh in der deutschen Kirche gelesen werden. . Cilli» am 9. März t903. «o?o , ^ o CCtlli gibt hiemit geziemend die traurige Nachricht von dem Hinscheiden seines verdienstvollen, langjährigen Mitgliedes, des Herrn alland Sbtnannes der Finanzfeklion und des Waldaufsichtskomitees welcher nach längerem Leiden heute, V.8 Uhr morgens, im 57. Lebensjahre sanft verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Mittwoch, den 11. d. M., 3 Uhr nach-mittags, vom Trauerhause aus nach dem städtischen Friedhose statt. Cilli, den 9. März 1903. Ehre seinem Andenken! po<9