.»! H?K. Freitag am H. Deeember R853 « l^^». 5','l,...c," «scktint mit A»«"ab",e o.r Go»'l< uno F.iert^e taql.ch. m,!, soitet ,a,»mt b<>! Aol^en lm (^>om!vtoir ganzjährig ,< ss., halbjährig 5 il. 30 lr, mit ,2 st., bolbjähl^ « ,^ Fur o.c Z..stel!»ng in'« Hcms smd h al d , äl» r i q ^0 kr. mehr z.i ...ttichte». Vt it der Post vor t.< ,ssre» a! b ,ä l,r. g 7 ü. 30 fr. - I» s,rat.o..^l>..!. r sj.r .im Kelten e.l. °>er de» N.n.m derseO.e«. s.'.r ei..- ,re> ^"'.'"''r'c,. »' kr ^!^' ' "b ^ ^ ,„iu».!ic,e .^ lr. C. M. I»,erate bis ,2 feilen kost.,. < st. für 2 Mcil, 50 lr. f.n 2 Mal n»d ^0 lr. sl.r l M.! e.»j,„ch.l..„. ^!>q. .«"u^"'^ 2 'ch'")/' "ismisci'eu ß'.schc vom N. '^'veml'er 1«5<) fi.r I„sertim.sstä.»l'el" „och w sr. si.r eine jeocsmcil^e <5i»schc,!l.mq hi»^.l z» rechne». Amtlicher Tbeil. <3'«. k. k. apostolische Majestät hab," mit Allerhöchster Entschlief;.»,« rom 2/i. November d. I. de„ Pfarrer von Kenyeri. Vice-Archidiacou von Kemeueoalj^ Dr. Ioha»» Feteie, zum Ehieodomherr» au dem Domcapitel z" Steinamauger allcrg»adigst zu cr-ne»»e» geruht. Der Minister der Justiz bat ri»e l'.i dem In-stizmiinstcrinm erledige (ioncipiste»stelle dem Bezirks lZollegialgerichtS -. 'Assessor ^»'»dolph Freiherr» von Handel verliehe». Nichtamtlicher Theil. Oricutalisclie Ilnftelegcllheitell. Man hatte i» deu lepten Tage als ei»c ausgemacht« Thatsache «»genommen, daß die Tüiken nur noch bei Widdin in Kalafat «ine Position am Im-ken Donauufer behalten haben. Es machen sich aber jchl Nachrichten geltend, daß Halil Pascha unter-halb Hirsora, zwischen diesem Orte und Dojsn de» Uebcrgong forcire habe. SoUte sich dieses bestätige«, so winden wir in Bezug auf d«e Operano» Omer Pascha'S einiges Licht gewinnen. Er scheint darauf gerechnet zu haben, Bukarest von drei Seiten zu bedrohen, die russische Armee zu zersplittern und auf diese Art seinen Zweck zu e»laugen. Wahrscheinlich hat nun aber Halil Pascha den Do»auübergang uicht zur bestonnue» Frist bewokstel-. Ilge» kbllueu, wodurch der comblnirte Zugriff verzögert wnrde. Mittlerweile ist eine schlechte Wlcter»»a einqetroffe», die »u» jede Operation verhindert uud Gortsch''koff 3''!t gegebe» hac. Velstarkuugen an sich zu zieheli, welche die Emwiclluug jenes PlaueS nicht wenig behindern dürften. Auch Tuinu scheinen die Türken noch nicht ge> räumt zu habeu. Unzweifelhafte Nachrichten fehlen jedoch noch bisher. ! Einem Schreiben aus Ooustantinopel^ rom ü., entnehmen wir Folgendes: „Der Admira-IltätSrath, der Engländer Slade, Nluschauer Pa-. scha (der fremde Pascha) geuaiuu, ist nach dem schwarze» Meer abgegangen. Er »immt das Linienschiff „Medjidiel)," 6 Fregatte» und 1 Dampfschiff mit. Seiu Zweck ist, die russischen Kreuzer vo> Aoapa zu verjage» ; es ist der einzige Hafen dee Kaukasus. Scffcr Bey machtt die Erpedilion m,t; «K handelt sich hauptsächlich darnm. die kaukasischen ßtaMM»! Mit Waffen uud Miiuilion zu versehen. Die Pläne der Pforte laufe.,, wie es schemc, darauf hinanS, die Nüssen von ihre» tranokaukasischen Provinzen dnrch die Beseyung des »ogenainueu eiserneu Hholes abzuschneiden. Die russischen Deserteure kamen ,in großer Anzahl in den ti'nkischcn Lagern au; die Adjutanten Vcm'S nnd Deml'iusky'S. die sich noch in der Türkei befinden, sollen beauftragt worden sein, eine Legion auS deuselben zu bilden. Die Ueber« laufer, die mau auf über 2W0 schalle, wareu meistens Polen und Offiziere, die verurthcilt worden-sind, als gemeine Soldaten iu der russischen Armee zu dienen." Wie man vernimmt, hat bei Uschi','.a ein harter Conflict zwischen Bosniaken und Serben Statt gefunden. Vom asiatischen Kriegsschauplal; meldet das ,/I- de tzoust.", daß es den Türken gelungen ist, >'» Angriffe der Russen auf St. NicolauS zurück zu weiseu. Ei» russisches Dampfschiff, mit 15W Mann La»du»g?cruppen au Bord, wlire ron deu lülkische» Kauoueu so arg mitgenommen woldeu, das; es lect wurde, an einen Felsen prallte nl.d »nil d Das „Iourual de l^oostalilluople" melde« die Ai'kuufc des neuen sianzdsischen Botschafters »ud gibt se,„er Mission die Deutung, daß der Kaiser Lri.is Napoleon der Pforte emeu erfahrenen General schictce, um ihr im Kriege mit Rußland mic Räch zur Seite zu stehen, „bis dx französische Fahne vereint mic der englische» ihre Fa>beu neben deu Siaudarten der Tü'kei aufpflanze» wird." DeM abgehenden Herrn de la (ö'our halt daS officielle lül» , kische Orgau eine schmeichelhafie Loblide. — In del vom 14. datirteu Lieflrungeauoschreibuug für die französische Flotte heißt es nicht mehr für die Floicr im schwazeu Meer, sondern für die Flotte in <5on-stantmopel nnd im Bosporus. Dieser Umstand ist »lcht ohne Bedeutung. Wie das „Journal de Eon. stanlinople" meldet, bat sich eine zweite Ablbeilung i?er tüik.scheu Flotte iu's schwarze Meer begeben. I Der „Satellit" vom 24. November schreibt: Huf dem Kriegsschauvlape au der Donau herrscht eine große Schwüle uud ei» gewaltiges Gewitter zieht sich zusammen. Der gioßte Theil d,s Lüders'. schen Armeecorps ist bereits ,>, Galacz uud Bralla angekommen und hat daselbst Halt gemacht. Seil dem veisuchleu Uebergaug der Türken de> ^ücopclis nach Turnn hat auf der ganzen Dona», linie kein Gefecht von einiger Bedeutung Statt gefunden, woraus zu schließe» ist, daß die Tüikeu »icht so kampffähig si»d, als ihre Freunde eS darzn^ steUeu suchen. Thatsache ist es wohl, daß ihre Ver« iheidlgungSpnncce ausgezeichnet befestigt sind. So ivlirde Tlnlukai, gegenüber ro» Olcenizza, wo im )alue 182!) e>ne russische Arme« ihren Uebergang dcwe'ksteUigte, außeiordcnilich befestigt. Turtukal liegt f einer schonen Anhöhe uud bestreicht die Douau! nach allen Selten hin. Eö ist erstaunlich, wae die Türken im Laufe von 6 Monaten geleistet habeu. Ihre Ingenieure, Engländer und Franzosen, habe» ciu wahres Meisterwerk geliefert. Dem Vernehmen noch sind bei Turtukal 20.000 Türken gesta»v,n, welche aber großtheils ihre Stellung verlasse» haben und oonaiiauflvarlS gezogen sind. An einen Uebergang der Türke» bei Galacz oder Braila ist gar nicht zu denken. General Engelhard steht daselbst mit seiner Avantgarde anf dem Vor. Posten. Die walachische ArciUecie mit ihren 8 Sechs» pfündern, we»n wir uns gl,t erinnern ei» Geschenk deS Sultans an Fürst Vibescu im Jahre 1«44. ist bereitS nach Vraila zu der Vorhut deS Generals Ellgelhard in Marsch gesell worden. Die übrigen fürstlich walachischen Truppen — HaoaUerie ,,„d I». fanterie — stehen ebenfaUs in Bereitschaft nnd er« warten jeden Tag den Befehl, zur activen russischen Armee ab,;ngehen. Hierdurch verschwinde» die Gerüchte, als wollte» o,e walachischeu Truppen nicht gegeu die Türken kämpfe», in NichtS zusammen. Die walachischc Grenzwache ist schon mehrere Male, im Vileiu m>l rnssislhen Truppe», Mit den Türken an der Dona» in's Handgemenge gekommen und hat sich gauz lobeuswerih gehalten. Ans Krajova sind u»S heute auch Nachrich» ten zugesomme» , woraus wir ersehe», daß dort gar keine Kriegsaffairen stattgefunden haben, und daß alle die Nachiichle» vou heißen Kümpfe» in jenen Gegenden, «velche die Zeilnoge» gebracht habe», sehr verfrüht waie»; somit ist kas Gerücht, welches ge« steru hier circulirte, als sei die linkische Armee bei Kalasat tolalicer aiiseinandergesprengt, und daß ei» großer Tl>il derselben >» den Wogen der Donau ihr Grab gefunden haben, ein falsches gewesen. Ailgenzeugen, welche die Türken vor einigen Tagen gesehen haben, schildern ihre Equiplrung als sehr armselig uud fügen bei, daß die armen Leul« mit Sehnsucht anf jene 8(1.000 Pelhs« Operationen wirklich forlgesepr werden foUen. Der Hauplkiiegoschaliolap b,i Olreoizza . wo oaS meiste Blut vo» aUen bisher stactgefundeuen Gefechte» gesiosse». ,st ode und leer g„ro>de>,. Nur eiue Abtheilling der stuike» Kosak,», eiue Baileoe »ebst der nöihige» Infa-iterle stebc daselbst anf der Hochwacht, daß die Türken »icht noch ei» Mal den Versuch wage», die dortige Insel zu besepen. Bei Ol» teuizza haben die Tülken zwei Pascha's verlöt«». Mn« stafa und Hassan Pascha sind <»er stünde» bereit, auf den eisten Nuf in Bo»»ie» nnd Albanien einzufallen, 0eu Tülke» ihre Hand fühlen zu lassen und sie für immer unschädlich zu machen. Es hieß, Rußland werde von der Stimmung der Serben und Mouce-»egrillrr k.iiieu Gebrauch macheu, weil «»tsel^liche Mepeleiti, uutcr den Türken dadurch hervorgerufe,» werden könnte». Es ist eine Wal),heil, daß der Selbe und Mo»tenegri»er ein Todfeind deS Türken >st. uud daß cö nur eines Winkes bedürfre. um das größte Verderbe» über je»e zwei Provinzen zu velhauge». Der jah'hunderclange Druck, welchen die Tinte» über die Ühristeu iu jenen Laudern auSge» übt dabe», würd, sich sehr blutig rächen, und der Halbmond würd, gar bald von den Moscheen a. treue Uebcrsepnng der darauf bezüglichen Stellen der Ansprache, die General Baraguay d'Hilliers bei sei» ner feierlichen Audienz im Serail an den Sultan hiell^. sowie die Erwiederung des Groscherrn folgen: „Frankreich fürchtet nicht im mindesten den Krieg. Getreu dem Geiste der Eendnng, die dnrch Kaiser Napoleon personlich offenbart worden (?), will Frankreich den Frieden, eS will jedoch «inen danern» den, gerechten und ehrenhaften Frieden für sich und seine Verbündeten." „Um zu diesem Ziele zn gelangen, hat Se. M. der Kaiser Napoleon im Einverständnisse mit seiner machtigen Verbündeten, der Königin Großbritanniens, seine Flotte nach dem Orient abgesendet. Vertrauend auf die wiederholte» Versicherungen deS Et. PeterS. burger EabinclS, hofft er noch immer, daß das Miß-rerstandniß, welches zwischen der h. Pforte nnd dem russischen Hofe anSgebrochen, beigelegt werden konnte; diese vorübergehende Älisthelligkeic wird, indem sie die Frage der Inlegiität deS tüitischen Reichs klar aufstellte, nur dazn beitragen, dessen dem gcsammteu Europa so thenre und für die Aufrechterhallnng deS Weltfriedens so nothwendige Unabhängigkeit zn befe« stlgen." „Se. M. der Snlian kann davanf rechnen, daß He. M. der Kais,r Napoleon, der die Bedürfnisse, die Gefühle und die Würde Frankreichs so gut begreift, scinen Beistand Sr. M. dem Sultan leisten wird, und indem ich davon die Versicherung abgebe, halce ich mich für den getreuen Ausleger des W«l-lens meines Kaisers." Der Sultan erwiederte: „Wie immer, so werde ich auch in der gegenwärtigen Crisis auf die moralische und materielle Slüpe meiner alten Bnndesge, nossen, Frankreich nnd England rechnen. Frankreich eben so, wie das übrige Europa, hat Recht, den Frieden zu wollen. Ich meinerseits will ihn anch, je» doch nur in so weit, als derselbe auf keine Weise weder meinem Oberhanptorechle, noch die Unabhängigkeit der Türkei berührt. Für heule ,ft eine Ver-ständignng, ohne ganzliche Verzichtnng anf die durch Rußland gestellten Forderungen, ohne vollkommene und unmittelbare Ranmung der zwei Fmstenihümer, die iutegrirende Theile meineo Reiches sind, unannehmbar." Diese Antwort des SulcanS ist der creue Aus» druck der VolkSmeinnng. Die Begeisterung der Türken und ihr Patriotismus steigert sich jeden Tag. Die Geldsammlnngen zu Gunsten des StaatSschaNes sind lm ganzen ^ande ans freie», Stücke., eröffnet worden. Constantinopel lie!erl für sich gegen itiO Millionen Piaster zum Unterhalte deS Militärs. Die von d. z. gerade derart, daß die Freiheit nnd Leichtigkeit des Verkehrs dnrch das gewählte Mittel Nicht Nlll' Nicht gcheMMt, sondern vielmehr gefordert wird. ' (Oest. tzz.) * In Bezug auf die üegung der Dicnstcautioncn der Post- und Eisenkahnbeamten lind Biener in Un, gärn, dessen ehemaligen Nebenländern und Sielm,' bürgen, hat das k. k. Finanzministerium angeordnet, daß die hypothekarische Sichcsstcllung der l^nitiun, bis auf lvritcre Weisung, nicht gestaltet s«i. Dagegen wurde gestattet, daß diese Cl,utionen in mindestens 3perccncigen Staatsschuldverschrelbungr» mich dem Nennwcrthe von jenen Beamten lind Dienern ge-leistet werden dürfen, welche sich i" dcm Zeitpuncte, wo sie die Dienstcanlion erlege» sollen, bereits in den genannten Krvnländern I'efllttcn Wenn cill Beamier oder Diener währcnd feincr Di'nstleistung in Ungarn oder einln seilxr eheinaiigen ^lcbenländer oder in Siebenbürgen einen Dienst platz erhält, sür welchrn er die (Zaulion erhöhen muß, so ist er berechtiget, auch dei, Mehrbetrag der (Zaution in den erwähnte', Slaatkpapieren zn leisten. Beamten und Dienen, welche außerhalb Unqarns, dessen vormaligen Nevenlanoern oder Sie-l'ei'bürge!^ angestellt sind, daselbst ihre (öciulim, bc. rcils inNarclN oder mittelst Hypothck erlegt haben, nnd in cincs der erwähnten ua'noer übersetzt werden, ist cs vom l. Dtleml'er l853 al) nicht mehr ge. stattet, ihre darc oderHyputhekar.aution gegen Slaals. Papiere umzutauschen, Wird ein Beamter oder Diener aus Ungarn odcr cincm seiner Riesenländer, oder Siebenbulgcn i„ ein anderes Kronlano überseht, so hat er seine ganze Dienstcaution, der allerhöchsten Entschließung vom 18. Februar »837 gemäß, soweit cs nichl bereits qeschchen wäre, in Conventionsmünze bar zu erlrg.n oder hypothekarisch sicherzustellen. * Auf dm k. k österreichischen Slaatseisenbahmn wurden im Monate September d. I. 286 6l 4 P«l' seilen lüld 2,478.870 tZtner. Frachten (einschließlich der Eilgüter) befördert, ,li,0 dafür eine Eim'alime v^n «,,97.752 fl, erzielt. Auf die einzelnen Bahnen vcrldeilte sich dcr iUcrkehr wie folgt: Es wurden auf der nördlichen Staatseisenvahn i »6.869 Personen und 733 945 (stnr. Frachten befördert, dafür 443,35l st. eingenommen; auf Der südlichen 84.192 Personen und 635.000 Clnr. Frachten befördert und 312,960 fi. eingenommen; aus der südöstlichen 74.889 Personen und 1,0» 1.007 Ctnr. Frachten befördert und 414.843 si. eingenommen; endlich auf der östlichen 10.664 Per, sonen und 98 9! 8 Ctnr. Frachten blsördert und rine Vinn.ihme von 2 6,598 fi. gemacht. NZicn, 29. November. TaS k. k. Handelsministerium hat die k- k. Postdireccionen ermächtiget, den für die k. k- Post- nnd Telegraphenanstalt ar» bettenden GewerbSleuien nnd den Lieferanten ü Con» tozahlungci! anf ihre bereis fälligen Forderungen, bis zum Betrage von 2 Drittheilen der lepteren, in dringenden Fällen und über Ansncheu der Conto» leger zu bewilligen. — Die beiden hier weilenden Hospodare der Donanfürstenthümer, die Fürsten Stirbei und Ghyka, hatten im Laufe der vergangenen Woche die Ehre, von Sr. k. k. apost. Majestät, jeder in besonderer Audienz empfangen zn werden. — Der Herzog vo>, Nemours ist heute sammt Gemalin nach London abgereist. — Zur möglichsten Hemmnng deS Fortschrittes der Rinderpest in Mähren ist angeordnet worden, daß für die Daner der Pestgefahr das für Nieder-osterreich und Böhmen declarirte galizische oder son« stlge fremde Rindvieh bei seinem Dnrchznge durch Mähren nur mittelst Eisenbahn transportirt wer-den darf. — Die Verbesserung deS ScraßenwesenS in Ungarn ist im raschen Fortschreiten. So eben wnrde hohen OrlS der Reconstructions bau der Ttraßenstrel cke von VöröSvar bis zur Pest-Graner Comitats« gränze, im Kostenbetrage von 37,47li st. ^ so wl'e d" Verbesscrnngsbau an der Pesth-Kaschaner Straße im Heve'scher Comilate genehmigt. — Baier'sche Blätter melden, daß dnrch königl. Entschließung vom 18. v. M. dem FabrikSbesiper Joseph v. Maffei n»o der Mieobacher Steinkohlen« Gewerkschaft die nachgesuchte Ermächtigung ertheilt worde, eine Privat-llctiengejellschaft zur Begründung nnd znm Betriebe einer Dampfschifffahrt anf dem I>n> und dcr Doxan zu bildtn. — Dr. ^ilj^rralch. k. schwedischer Leibarzt, hat über die Unentbehrlichkeit rincS frischen Lnfcznges m Kasernen eine interessante Brochure veröffentlicht, in welcher nachgewiesen wird, daß die enorme Sterblichkeit in den grosien europäischen Armeen hauptsächlich auf ill'echnnng deö geringen QnantnmS an frischer Lnft zn seiien ist, welches namentlich NachlS in die Casernen eingelassen wird. Der Verfasser schM das Quantum der für jeden einzelnen Soldaten erforder» lichen frischen Luft anf 48 cnbische Mecer, ein iHnantum, daS in keiner europäische» Armee anch nnr approrimativ erreicht wird. Das schwedische Ca« sernen-Reglement ist anf 8 Clibikmeter für den Kopf berechnet, also der sechste Theil deS nothwendige!» Quantums. Die llüansbleibliche Folge hievon sei Vergiftung der Soldaten dnrch kohlensanre Gase. Nährend die europätschen Heere auS der Blüchr des jüngeren kräftigeren Theiles der männlichen Vevölke-rung bestehen, sterben doch in Frankreich von lNOtt Mann jährlich ^9, während sich bei der anderen Männlichen Bevölkerung des Landes zwischen 2l> und 30 Iahien das fast doppelt so günstige Sterblich« keitsverhältnis; von 10 anf 1000 herausstellt. Anch in England ist die Mortalität in der Iufanterietruppe 3 Mal so bedenlend, als bei dcr übrigen Population deS Landes überhaupt. — In M ü u ch e n haben unlä"a>7 "'er junge Aegyptier. die mit 5 anderen 1>"!' zu ihrer AuS. bildnng dahin geschickt worden »raren, den medicini« schen Doctorgrad erlangt. — Einem »ms vo>, gütiger Hand mitgetheilten Schreiben der F<-al, Ida Pfeiffer aus San Francisco vom 3. October, entnimmt die „Tl>. Ztg.", daß die mnlh'ge Ntisende die Ueberfahrt von Batavia in 7!» Tage» machte. Kaom war ihre Ankunft in San Francisco dnrch die Zeitungen bekannt, so erhielt sie von mehreren Seiten Einladungen nnd fand im Hanse deS engl. Kanfmannö Mellon eine gastfrenndliche Unterkunft, die nicktS zn wünschen übiig läßt- Die Theuerung ist >d Pflanz-schule der gewaltlhatigsten Verbreche", namc.'tlich auch des ?)iordes war. Wien, 29. November. Se. k- k. Hoh. Herr E'zherzog Franz Carl hat de» darch Brand rerun-, glückten Bewohner» der Gemeinde Wösendorf eine Uncerstüßung von «W st. CM. gespendet. — Im Durchschnitt erzeugten die lomb.-venes. Provinzen ll,77l,.00N Eimer Wein; im laufenden Jahre jedocl» zeigte sich iin Ertrage eine Verminderung von 1 Zehntel, daber den Eimer zu li ss, gerechnet, ein Verlust von :l/^i.'i.000 st. EM. — Iu Nom klagt man sehr über die fortwäh-rend steigende Themiul'g der Brolpreise. Trieft, 30. November. Der bisherige französische Gesandte bei der Pforte, Hr. De la Cour, ist mit dem Lloyddampfer „Egitto" von Constant!-, novel hier ciugvtroffen. 3? e u l z ch l cml'e>'. Hochwl'lrdigster Herr Erzbischof.' Die erbebenden Feierlichkeiten in dem neu geschmückten Kaiseidome zu Speyer haben uns hier zu-sammengefübrt, und wahrend Se. Eminenz der hoch-würdigste Hr. Cardinal von Geissel nud der hoch-würdigste 5)err Bischof von Straßbnrg gleich nach Beendigung der Feier in ihre Diöceseu zurückgekehrt sind, hielt uns die am heutigen Tage vorgenommene Weihe des hochwürdigsten Herrn Weihdischofs von Bamberg noch hier vereint, und so haben lvir noch gemeinschaftlich von den Gewaltmaßregeln Kenntniß erhalten, die gegen Eu^re er^bischöstiche Ercellenz i» jüngster Ziit in Anwendung gebracht worden sind. iil?ii»0l'l)utu« UUU5 l!«t, <,Nj!l>! I>nr« !1 t>!N^!lll-i iü .^Ii<<„,n t.>„.>,u!'. Der Episcovat ist Eines und jede! Theil desselben wird von deu Einzeluen solidarisch gehalten. Dieser Ausspruch des hl. Cyprian hat sich m deu lefttvcrgangeneu Fre.identagen zu unserm in^ nigsten Troste bewahrt; und jeys, wo wir Einen un-serer Mllbrüder in Leiden und Gefahren wissen, lrelbl es uns an, alich deu Gefühlen der Theilnahme Wort, ill verleihen. Geruhen Enere erzbischofiiche Ercclleuz die Versicherung hinznnehmeu, daß wir im tiefst,,, Grunde unseres Herzens die Leiden mitfühlen, welche die apostolische Vertheidigung der Rechte und Freiheit unserer heiligen katholischen Kirche über Hochsie gebracht hat. Der Muil» und die Slandhafcig-teit, mit der Euere erzbischosiichc Ercellenz im hohen Greiseualter diese Vertheidigung auf sich genommen, werd,,, il, der ganzen katholischen Kirche mit Bewunderung anerkannt werden, und wir hegen die zu« versichtliche Hoffnung, daß Gott, der stets seine Kirche dnrch Kämpfe zum Sieg, durch Widerwärtigkeiten zn sicheren Freuden, dnrch Verfolgungen zur segensvolle» Erhöhung, durch Erschüttelnngen znr unüberwindlichen Festigkeit, durch Erniedrigungen znr Glorie geführt hat, auch die schweren Heimsuchungen des Erzbischnms Freibnrg zum reichlichen Segen für Zeit und Ewigkeit umwandeln wird. Wir werden unablässig mit unserer heiligen Kirche beten, daß Gott die Einsicht zu allem Guceu a/be, den freudigen Much erhalte, und den segensvollen Ausgang ertheile. Wir beharren i» der tief-sten Verehrung, in der Liebe Jesu Christ«, iu der Gemeinschaft des Gebetes Euerer ErceUenz !c. — Carl August. Erzbischof vou München-Freysing. — Georg Anton, Bischof vou Würzburg. -^ ?licolans, Bischof vou Speyer. — Michacl, WeilMchof vou Vamb.'rg. Fulda. 23. November. Die hiesige Regierung hat eine Visitation des Instituts der hieilgen eugli. schen Fräulein angeordnet, und hiermit den katholischen Semmardireccor Pfister und den evangelischen Schulrefereuieu, iDbeicoüsistorialialh W>ß, beauftragt. Der Bischof hat gegen die Visitation Prrtest erhoi ben, und in Folge dessen haben es auch die beiden Hciren abgelehnt, diejVlbe ooizunehmen. Epeyer, 20, 9ioveiuber. Hcnte fand die feier. liche Weihe deo hochwüroigstcn Herr» WeihblfchofS Diiulein vom Bamberg im hiesigen Dom« Scact. Dieselbe wurde dinch Se. Ercelleuz den Herr» Erz-l'ischof vo» München uncer ^Issist^nz cer hochwürdigsten Herren Bischöfe von Speyer nnd Würzblng vollzogen. Um l2>2 llhr MitiagS war die erhebende Feier, welche Morgens li Uhr begonnen hatte, zu Ende. Die leyte Bischofsweibe im alle» Kaiseldcme zu Speyer wal am 2. Juli l77i), also vor 78 Iah. rea, vor^enomlnen lroiden. Vresl.,«, 2^ November. Daö Ministerium hat die 'Aufhebung des hiesigen Gerrelberacheo genehmigt. — Diese Verfügung ist dem Gewerbcrath Seitens des Magistrals mis dem Bemerken zugeschickt worden, seine „amtliche Thätigkeit alsbald elnMel-l,n, das zeiiher in Gebrauch gehabte Local zu tündi-gln, die Rechnungen abzuschließen, und mit den Beständen, so wie Acren und Utensilien nebst Inventarium dem CommissariuS deS Magistrats zu übergeben." Stuttssirt, 20 N.'vei»t"s. Das »Wült. pol't. Wochcnbl," bestätigt oie Ersolalosigkeil 5cr Verhandlungen mit dem l)l>chw. Bischof von Rotteoburg, in. dem es zugleich vl""stti „Wc>'N ci< würlt.mbslg'schs Nsgicliu!^ c>e» bischöflichen F^derung/n einspr^he:! wolNe, so sonnte es nickt ohn.'Aba»0cr„i>g der Hicr-fassung g.!chcl,Mi und ,rir sind übcrzlilgl, daß ei»l solche Abanrclui'g die vcriassnng5maßige ElimnilN. zal)l in der zweiten K,,mii>cl uimmcrMlhr erl.nl. gei' wince," Earlsruhe, 2l November, C'p!an Höll war vor seiucr Ab>eise nach Dlnlach noch l)ier iin >>g^ nannttn Bü'gcrstl'it'chl'n (drm dür^tllichel, G.säng-. nisz »'be» dem R.!ll)l)austt)n>ln), wo ihm P,^,,.'l Weixdel von Blil,,ch, ^Il'ichf.,Uö wc,qe» Vcrkundn,».! der Ercommumcaiioil, Gesellschaft leistete. G.stcü! soll C.ipl.n, Finn,is.n »ach gehaltener Predigt ver, hnict word«n sein, um auch uacl) Duil^ch zu wan d^rn, Der Ootlesoicust in der katholischen Kirchl iü oelm^lel, l'tsondels zahlreich besucht. Merftriltheim, 2l, '^ovenlbll. Gesten, Abenk sollte im Pfarrhause zn l.l,!>teib,llbach (,ine St»nd< vou hier) im vadischcn Taubllgluno der hochwüroi qe Psalrer w,'ge,> Tjeikmidig^og der Ercoillmxni cativn verhaftet wesdcn. Doch war dieß eil« verged liches Unterlichmcll, da die gesummte Gemtinde >vi< der „Staalsanzeigcr iür Württemberg" beuchet, Widerstand leistete. Einzelne wollte,, Sturm läuten, wenn sie die Schlüssel b'kommeu'hälteu, Eine halbr Stunde weiter abwärts in Kö'nigshafru wurde di, Ercomnnmicaliou ebluf.ills ueikündct, doch zog >M der Geistliche nach dein G^tteö0ic»stc auf würtlem berq'scbes Gcbiet zml'ick. D>r Stadlplarrrr und Dccan in Gtrlachshcim. sowie der in Taubcr.Bischoss heim, bcide am Sitze des AmleS. wurden alsbald nach der Frühkirche ins Gefängniß abgeführt, wo sir sich jetzt noch befinden. Ein anoerer Geistlicher in Iüpfingm wuroc n^ch der Predigt unwohl und au, diese Weise am Verlesen emes bischösilchen Decrets vcrhmdllt. In anderen Orteu wurde tiufach von jeder V''>klilldliiiss Umgang gcuommcn. Der Geistliche von Ulttellialbach hat sich Iieutl ebenfalls auf wü'rltem. l^rg'schls Territorium »egcbc», um Austlittc in sei-ncr Gemeinde zu verhüttn. währcuo eine Depllta» tion derselben beim Amte in Gerlachsheim von der Zlimmung der Orlseinwohner Bericht erstattete. ^ r n n k r c i ch. Paris, 2/:. November. Der „Moniteur" pu-blicirt, wie telegraphisch gemeldet, ein k. Decree über die Errichtung z,hn „euer Iager-BataillonS zu zehn Compagnien in den bereits bestehenden Bataillons dieser Waffengattuug; wogegen, nm den Effectivstand der Armee nicht zu erhöhen, die sechs Compagnien der dritten VacaiUouS der 75! Liuieu» und 2.'» lclchicn Infaiuelic'Regimeniei' aufgelöst weiden. Der complete Stand eines Bataillons »vird mit Einschloß des Srabcs ans 1288 Mann festgesept. Alle zwanzig Iager-Batailloue bilden für sich eiu E^rps mit gemeinschaftlichem Avancement. Die durch die Auflösung der Infanter>e>Bala:ll0lle als überzählig a»S-fallenden Oberoff'ciere vom Hanplmanu abwartö können nach dem Ermessen deS KciegSminlstno cms« nadmslveise Mit ihrer Charge nnd Nauge in ten neue» Jäger Balailloueu einzecheilt werden. Der Feldmesser Simou ist wegen besonderer, der fta.izosischen Almee im I. l81.'l geleisteter Dienste jeyt zum Ricter der Ehrenlegion ernannt worden. Ihre Majestät die Kaiserin hac deu Schwestern des heil. Vmcenz de Paula zur Ausbesserung der Kirche ihres Hospices «000 F>, znstellen lassen. Grl'lllnitnttmcn und HrlllNd ^olldon, 2!!. )lov. ?iach dein „Heralo" ist in den hochsttül Kreisen von Paris und London das Gerücht verbleilet, daß Prinz Napoleon, der Sohn des Prinzen Jerome Vouaparte, nächstens Ihre k. Hoheit die Priuzessil, Mary of Cambridge znm Al« tar führen lvird. Dit Kvl'lgiil hielt hente einen Privy - Council, und begibt sich morgen nach Osborne. Port u g a l. Der Lissabon er Correspondent deS „Herald" erwah„c a!^ eu,e wichiige Thalsache, daß unmittelbar nach ^em Tode der Konigi». als die acht Mitglieder des Staacsraihs sich versammelten, eine herzliche Aussöhnn,,,, zwischen dem He^oq vou Terceiia, dem Grafen Thomar nud dessen Bruder. M. Silva Ca» b>al. stattfaod. — Der Pllnz nud die Prinzessin Join« oille, die am 1(i. ?tov. im Taio einliefen, halten eine e^cseyliche Ueberraschnng; die Trauetstagg^n anf den Schiffen aller Nationeü, nnd der volschileb, zuvor, und ei,iigt Stunoe» »ach der Todesnachricht sah man sp!el!st!sche Blatt „Nacao" aber biachtc einen Arlik.,'!, oei, znr Uebirsasch»''g V'eler. de» Prioactugeüden der Vtlstolb^nex l'l>!0l>;le. l>»d mit den Worcen bega»»: Ra»m für nns (Mtgüe-liste»); denn auch wir, als offene u»d achtnügsvoile Gegner, haben e>» Necht, im T>anet,l>g <,»,« Plai/. ei»zn»ehm<». — Der Köoig Dom Pedro V. wmce a»d wird dal)er erst im I. l8.'»ii großjaliriq. E> soU et» sehr intM-qenter Iü,igl!l>^ sei», splicht n»d schreibt portug'esisch, fraiizösisch, e»gl,sch und dencsch, u»l) ,st auch in j.-oer a»dern Hinsicht gebildet und wobl erzogen. Politische Paiteilichklicen ngrnd einer Art hat er natürlich uoch nicht gezeigt. VcrUiches und Promnnclloo. Laibnck, 2, December. Wir machen auf die m 0 rge » stattfindende V e« u e f> ce-V 0 r st e ll u n g des Llebllngee aller Thea-tei frenude, F,I. A l e r- Callian 0 aufmerksam. Frl. CaIlian 0 wählte hierzn das «n Laibach noch »it 92 '/,, begchrt. Norddatin-Actien welche sich anf 226 brückttn, schlössen wieder um 1 M. liöhcr. Fremde Wechsel waren Anfangs l^'her gchaltm, blieben aber am Schlüsse zn billigeren Preist!, glößtcitth.üs offcrirt. «ondonN ft. 1U Geld. — Paris ,!ik '/, Äries. — vain bürg W'/, Vrief. — Frankfurt 1ll>'/, — HiiaUand N^ V. — Augsburg ll« '/, (i'cld. — Liuorno ll-t Geld. — Amsterdam U? '/. Vrief Gtaat^fchuldverschreibuugen zn 5 °/^ 92 V..-^92 '/, detto .. 6.«.,. 5"/,. ,0U'/.-1<»9'/. detto .. . 4'/. 7« 81 >/.-8l'/. delto ., " ^7« 72'/,-73 7. betto v. I. l850 m. Rückj. 4 7« 92 7,-92 7. detto 1»ült ,. 4 7« 9.,-!^'/. detto » ^7° -^—5>7'/, detto ,. 2'/, 7« 46'/, -47 detlo .. I7o l«7^ltj>/, de,l,verz!Nsl, — — ü 7,. Telegraphischer Eu«rs < Bericht der Staatspapiere vom l. December »853, Staatsschuldverschreibungen . ,u 2 vCt. (in Mi. 92 3/^ betto.......^ l/2 „ „ «13/^ D«!tl,,n ">it V»r!os!,iig v. I. l«AY. ,," «00 st. . . l3i 7/8 B.,!,s<^c!<„!. l>r. Slxtt !33? li- >»> (i M. NttitN d,l ,ssal>er F,>d!»c>»!'s'^^'>t>^^!in zu IU0U fl. <5. Ai........2275 ilin^. M vlec>e>l d,r österr. LouaU'Dampfschifffalir! ohne ÄezugSrecht ,« >,<»U ,1. (i. !l/i. . «>'l3 li. i» (5. M. Aelieu dt>< ^fterr. Lloyd in Trieü . zu 50U st. l§. il)i...... ü?5 fl. >« li. M. Wlchsel-Üours vom l. Q»cember «853 AmNerdai», für >0l> Holland. Guld.. Nth'. 97 l/^ 2 Monat «ngsbxrg, fur l0<> (Äulden (iur,. Gu!t>. l l« ,/H l!sl>. eins W,,l,l. !»> 2H >/2 il. iUl>l. <^„!d. III.'» 5/« Z >»t,'»at. Ham ,!>„ '»< >»0 Marl 'tt.oieo, (dulden 8f» 3/8 2 l1>il»ial. Leipzig, für lUO .... Thaler l?l ^ Monat ^iv.'lüo. I'll n , ^»n!!', l l^> 'i/^, 2 M.'MN kl l!>o». >»r l ^!>md Kts^Iin^, ll»>»!d„l !l-i!0Gf. ^j Ml,'»at M '>!»»»', !>>r :^»l> O,l!!ch. e»,,, U"!ilt> l l^ 1/l 2 M'N.ü M r!s>!!., ,»r ^M> äianf.,!. . <^,>!>> «:t(>>/z Af. '<: Mml.u Paris '»^ :«»<» ssranle» Guld l?b l/2 Bf. ^H'i .!>>!. K. K. uollw. V,>iü»z,Dusa<„l . . . 2l l/4 >.,. (5k„l. Agio' Wo!t>< und Siü'f! (l l'ix se v l"„ ^0 November ««53, Ari,' Of„ Kais, Müüz.Dül.!»,» A>,ll! .... 2l5>/8 2l l/^ betlo ütaod- dto...... 2l l/2 2! Il/« <^<'I(l ul ,»nr<:»> ...... — 2l '.>il,v^l>o»>)d'l)r's ...... — U 9 Sl,'UV!lN!N>,d'o!,^ ' . . . , — >5 ss,,^,ich.,bVl'g ...... . j)'^) O»gl. Sove,.....„« ^" . . ' ^ i,.^ ^'b"^" - - « .... ,5^ l.^.,/2 Fremden-Hn,ei^e dcr hie» 'A»ge?u.«.neue.. «ud Abgereisten. Den 28. November ,853. Hr. (Yrmovitsch, k. ,uffisch,r Coll,gien-S,cre. täl', vo» M^>»tl,a «ach Wien. — H,. H^mich Nit ti>i' v, Z^choi'i, Glltsbesl^r; — Fr, Eico,,^^ ^,^ ^c»fiachs^tti» — l,"d Hr. Jacob Ehi-man», Han^ d^lsmam,', alle 3 vo,i T'iest nach Wi,„. — H,. Di. metel, Cassa.Offictt'l; — H>- ^uiqi Ta.issi, - Hr, Emil Peitoldi; — H^. IohalN! Bonlempelli — u»d ^r. ^opold S,mol>sol,. alle 4 Handelsleute, u. alle 5 von Wien nach Tn'est. — Frl,^ Biedermann, Beam. tens-Tochrer, von ?lg>am nach Triest. Nebst 50 andern Passagieren. 3. «5«. « (I) Nr. 4832. K u n d m a ch ll n g. Am 5. December d. I. Vormittags um ltt Uhr wild hielamts die lücitatiot, zur Verpachtung der städtische Eisgrube am Iahvmarkt-platze vorgenommen, dazu Unternehmungslustige hiemit eingeladen werden. Stadlmagistrat Laibach am Ü7. November 1853. Z. 6ä8. <-, (2) Bei der diesigen k k. Polizei-Direction erliegt ein Mantel, von einem Diebstahle derrühreno Der Eigenthümer kann hierauf scine Eigcnthumsl-echte binnen der gesetzlichen Frist bei i)cr vorgenannten k. k. Polizei«Direction geltend machen Von der k, k. Polizei- Direction. Laibach am 2). November i85Z. Z. 1705. (3) Unterzeichneter gibt sich die Ehre zur Subscription auf nachstehende Unterhaltungsblätter einzuladen: A)^l11LAlV - 3Iß)»<^lI^. Ein Familienbuch zm' Uiitclhallling und Belehrung für ^lVi- allrr Standc. Mit ^orlicft'lichcn Holzschintcen u,id saubcr coloni'ten Bildel'.-Pvamiel». 3^^^^b!^!I-3v!k)^t!> H'stori!ch. romantische lliuei haslung^chllft sin' Vesel- aller Strode. Mit ^iosien, saube colorilt^, Bilder.'Prämiel,-?ll,fIage 2l.000. Von beiden Blättel'u erscheint monatlich eine ^iVsel'lma, von >>.' :^ Do^p^lbo^'ü, t^rcn Inhalt dein eines Bandchcnö von l'2 gcw'ohülichen Klein-Occavbo^'n cjleichkoünln. Zwölf solcher ^icfcrnn^en bilden »»inen Ba»d. l^ine gr!)ßt»'0l,liche Mannigfaltigkeit wi>d erzielt durch die in jeder ^i»!ferl!,!g stattfindende ?lbwechselung Wisch»,'!, langeici, , roi» Fortsetzung zu Fortsetzung srannender werdende!, Sitten - Romanen einescheils, unt» türzereii, son'ohl einsten als lallniqen C'izahlungrn, i)!ooellen lind Geichichtche» andelinheils; fcun'r durch ae-meiin'l'istäiiolichc imterhalteüd fesselnde .'ll,fsäh<' aus d.ni 3leiche dei' Welt- und Namigefchicht.', s» wie durch interest.nue Bcschreibun^e» „^, auftauchender, dedeucsanler Ei'sinduiia/n und Eüldeckuü^'n. )lls ^ückenbüsier sollen K.l'l>solucl>> für das ^be„, Ski,;;ei>, Humorc^kcn, Anerdocen und Mi^cellen, endlich auch sniqbaie bieder und andere, »Heils zum Herz.u dgei> N'stiecken und in jeder derselben nur emen, höchstens andeihalb Doppelbogen einnehmen, so oasi mindestens die Halste jeder Lieferung für kürzere und mannichfaltigere Lesestoffe verbleibt. ?ll>s!e!delü, dast jede l^iefei uiig mit einem vo, treffliche!», eine scene dei Erzählung da, stellenden Holzschnitt lllustrirt ist, N'ird zu je drei Lieferungen ein großes, sauber ccloi-irte?, durch Schönhcit und Olcgan; überraschendes Kunstblatt als Prämie beigeaeben. Der Prä»umcratio»Spreis betragt für je 3 Lieferungen » fi. »H fr., und wird da-5 Pranneu »Knust» blatt zugleich init der !., 4,7. »üd l0. Lieferung im Voraus ui,o graci) verabfolgt. Ebenso erfolgen bei bandwei'ser Pranumeiation (mit 4 fl. 48. kl.) sämmtliche 4 Prämien Die zu dem gewui'schteii !i?ande der „Monats Rosen" oder „Novellen Flora" gehörigen 4 Prämienblätter si»d il> uutelzelchneter Buchhandlung zn Jedermanns Ansicht bereit gelegt. •lOll. 4^IO\TI\I Buchhandlung für dcutschc und slavische Literatur i» Lai bach. Besonders beachtenswert!). Indem die gehorsamst Gefertigte emcm hohen Adel lllld dem verehrungswürdigen Publikum für das ihr bisher geschenkte Vertrauen den innigsten Dank auöspricht, hat sie zugleich die besondere, Ohre anzuzeigen, daß sie für das kommende Nieolai-Fest vorzlUnch bedacht war, ein wohl assortirtes Lager von gan; neuen, geschmackvollen Artikeln/ die sich zu schonen Festgeschenken würdig eignen, vorzubereiten, als : N^«M«5«^ ^«>»»S0»'K Pariser- nnd Trie-stiner ^<>ll»s««l in Figuren, Blumen und ssrnch ten, eandirto und ^«»KT^R^ « Früchte, dann schöne Tchangegeustände von Tragant, sowie t «,ntz«>»,ll. >Q« mit >««>«R>V«>»5 von t>zT^G«V«R»zH^V-Vlrbeit, dann Draht nnd Hchweizertorbchen mit Blnmen nnd Früchten, Porzellan Tassen mit Obst uud Kirschen, wie anch verschiedene feine Blnmenarten, echte H«nR zT^«5ki«« ^ von Znra, Brünner >^s,,«^,»R ^ nnd Gxtraweine von allen Torten, < «»«ze^t^ jeder Qnalität, dann verschiedenartige Torten und «on- Alle diese Gegenstände sind vom 3. bis H. d. M. bei prachtvoller Beleuchtung in meinem zn diesem Zwecke eigends netl hergerichteten Verkaufsgewölbe am Gongreß-platze zur Schau des hochverehrten Publikums, als em schwacher Beweis meiner nnbegränzten Hochachtung gegen dasselbe, aufgestellt. HclOflm Mai*<»lttiBi* Z u ck e r d ä ck e r i n.