^M^VV^ R84». Zamstas 2rn 11. December. An das wohlthätige Publikum dcr Proviwial > Hauptstadt Laibach. ^3on heute angefangen können die Erlaßkarten fl'ir die Enthebung von den Glückwünschen zum neuen Jahre 1842, und wieder besondere Erlaßkartcn für die Enthebung von den Glückwünschen »u Gcburts- und Namensfesten, in der Schnittwaren-Handlung des Herrn Joseph Aichh^lzer, am Hauptplatze Haus. Nr. 237, gegen den bisher üblichen Erlag von zwanzig Kreuzern für die Person, von Denjenigen erhoben werden, die sich durch den Erlag dieser, ober auch einer höhtrn Summe zum Besten des Armcmnstitutes von den obgcdachten Glückwünschen lossagen wollen. Die Namcn derjenigen, welche durch Abnahme dieser Erlaßkarten von den erstem oder letztern Gratulationen, oder von beiden zugleich sich losgesagt haben werden, sollen mittelst abgesonderter Vcr-zeichnisse durch die „Laibacher Zeitung", wie in den vergangenen Jahren, zur öffentlichen KennnuZ dankbarst gebracht werden. Von der Armcmnstituis - Commission Laibach am 10. December 1841. Frankreich. Ein Schreiben auS Algier vom 8. November meldet: Gestern verließ daS nach Medeah bestimmte Convoi sammt dcn Gclcittruppen die Umgebungen unserer Stadt und zog über die Linie von Sahel nach Bussarik. Der Lastwagen, Maulthiere und Soldaten gab es in solcher Menge, daß sie, wiewohl in mehreren 3micn nebeneinander fortschreitend. vier Stunden zum Vordcidcfiliren brauchten. Die Generale Changarnier und Bedeau, dann der, die Manne befehligende Admiral und ein bedeutender Stab mit der Cavallerie der Provinz Algier, hatten sich dabei eingefunden. Dies; wird der lchte Transport m diesem Jahre s«')'i, und die Verprovlannrungen auf 6 Monate vervollständigen. Die Witterung war der Ei'pedltion äusicrst günstig. Das Commerce veröffentlicht cin Schreiben aus Mostaganem vcm 10- November in Betreff der letzten Expeditionen der Generale Bugcaud und Lamoriciere. woraus hervorgehen würde, daß der von barm d.e Strauahen und Krankheiten im französischen H^re weit bedeutenderer Art waren, alS es die l/lshcrigcn Vcricht? glauben lleßen. Obigem Schrei- ben zufolge, waren Menschen und Pferd« bci ihrer Niickkunft fast erschöpft vor Anstrengung, und das Spital von Mostaganem zur Aufnahme der Kranken unzureichend: 2l10 solche wurden demnach auf dem Dampfdoot Euphrats und 200 auf dem Sphynx nach Oran gesendet, eine große Anzahl davon verblieben in Mvstagancm und 300 in Mascara. Die zwischen dem 6. und 8. October unter Add-El-Kader versammelt gewesenen Streitkräfte beliefcn sich an rc« gulären und irregulären Truppen auf 13,000 Man», und wiewohl bei dem Treffen vom 12. der Feind in die Flucht geschlagen wurde, so war sein Widerstand blS zu Ende so hartnäckig, dasi General Bugeaud cs nicht für gut fand, seine auf 11,000 Mann sich belaufende Armec zu zerstückeln. Uebr^ gens hat die Zerstörung des Forts von Saida, durch welches Abd-El-Kader einen großen moralischen Emfiuß auf die Stämme übte, den Abfall der Lctztercn von der Oberherrschaft desEmirS und »hrc Anschlicßung an Frankreich entschieden herbeigeführt. (W. Z.) Das Falliment des großen Hauses Balguerie und Comp. zu Bordeaux wird auf vielen Plätzen Europa'S seine traurigen Rückwirkungen äußern. 662 Mau'will behaupten, daß die Gesamintfumme des Falliments sich auf nahe an 30 Mill. Fr. belauft. Wenn diese Angabe auch übertrieben seyn mag, so ist doch nach allem, was man aus den mäßigsten Schätzungen ersieht, die fragliche Summe außeror» dllulich bedeutend. Das Haus Balgucrie wa? bei den meisten großen industriellen Unternehmungen im Mittäglichen Frankreich an der Spitze gestanden odcr betheiligt, so bei der Eisenbahn von Teste nach Bordeaux, bei dem Unternehmen der Canalisirung der Garonne :c. Außerdem hatte es die lebhaftesten Verbindungen mit allcn großen Handelsplätzen aller Weltlheile, nahm bedeutenden Antheil au dem Schiff? fahrts- und Handelsverkehr mir Ost- und Westin-dien, besonders mit den französischen Antillen, und hatte auch zu Havre und Rotterdam FUialcomptoirs. Man fürchtet m Folge semes Falles auch schr für ein Londoner Haus, das den umfassendsten Ge-schäfcsverkehr mit ihm unterhielt. Es läßt sich hiev.-aus die Bestürzung ermessen, welche dieser Unglücks-fall in der ganzen Geldwelt hervorgerufen hat. (Öst. !V.) Toulon, 24. Nov. Die Regierung scheint die Unruhen, von denen Catalonien in neuester Zeit heimgesucht wurde, als ganz gestillt zu betrachten, indem alle nach jener See stationabgc schick« ten Verstärkungen zurückberufen sind. Der Gencrcur, die Stadt Marseille, der Papin sind wieder hier eingelaufen, und man erwartet nach-si.'ns die Andromeda. — Das Dampfboot Camäleon lst uach Marseille abgegangen, um .Hrn. v. Bour« queney, bevollmächtigten Minister bn der hohen Pforte, an Bord zu nehmen und nach Constantir ncpel zu bringen. — Fünf Linienschiffe von dem Geschwader Hugon sind zum Transport von Truppen von und nach Afrika angewiesen. Da sie cincn Theil der Kranken zurück zu bringen haben, so haben siö einen Theil ihrer Artttlevie ans Land ge. tracht, und es sind jetzt nur noch sieben Linienschiffe .auf den Kriegsfuß ausgerüster. Straß bürg, 30. Nov. Die Weisungen, welche von dem Kriegsministnium dahier eintreffen, ha« den fortwährend auf die Entwaffnung Bezug. Die Neductionen der Mannschaften durch vielfache Verabschiedungen und Beurlaubungen, so wie die Vereinfachung der Administrationen im Heere sind Thatsachen, die den mächtigsten Beweis liefern, daß von Scite des Conseilpräsidenten dem Finanzminister abermalige Zugeständnisse gemacht worden sind, ob-wohl dieß die officiellen Journale noch immer in Abrede, stellen wollen. Die hiesige Garnison, die g«-gcnwärtig taum 7000 Mann zählt, war seit vielen Jahren auf kelnen so geringen Etat gesetzt; die Gränzstädre Nmbreisach, Lautcrburg, Hagenau und Weissenburg zählen in diesem Augenblick kaum den dritten Theil der Mannschaften, welchen sie im vo. rigen Jahre inne hatten. (Allg. Z.) H V 2 n i e n. Der Fiscal bei dem Kriegsgericht in Madrid hat gegen die zwölf Gardeofficicre der Schloßwachc, welche an dem Aufstande vom 7. Oct. Thcil nahmen, auf Todesstrafe angetragen. — In Bilbao wurden drei Damen ins Gefängniß gebracht, «veil sie sich weigerten, die ihren flüchtigen Brüdern oder Gatten auferlegten Geldbußen zu entrichten. Es hat sich cinc Deputation aus Bilbao zu dem Regenten begeben, um von lhm die Verminderung der Kricgssteucr, welche d«r Stadt auferlegt ist, die Aufhebung des Belagerungsstcmdes und die Einstellung der gegen zwanzig Personen eingeleiteten Prozesse zu erbitten. Der Alterspräsident der gegenwärtig auf fluche tigem Fuße zu Nimes befindlichen ^mUa s>6 vi^ilu»-via von Barcelona, I. A. de Llinas, wlderlegt im Courier du Gard die vom Journal des Debats und anderen Blättern verbreitere Angabe, als hätten sie einen Theil der Einnahmen aus dem ZwangZanlchen nach Frankreich mitgenommen. Es wurde schon berichtet, daß man bei allen diesen Flüchtlingen zusam. men bloß 22/000 Fr. fand, während einige sehr reiche Kausseute unter ihnen sind. Nun ergibt sich aber außerdem noch aus cmem von Llinas veröffentlichten Empfangsscheine, daß sie vor ihrer Abreise aus Barcelona bei O. Casanovas daselbst ihren Cas-senvorrath mit 1,099,958 Realen und 24 Marave-dis hinterlegten. Französische Blätter schreiben von der spanischen Gränze: Bei Irun bildet die Bidassoa die Gränze zwischen Frankreich und Spanien: das rechte Ufer ist Französisch, das linke Spanisch. Kürzlich scheiterte cm spanisches Schiff auf dcm französischen Ufer, und dic französischen Zollbeamten schickten sich an, es zu durchsuchen. Da schoß eine Abtheilung spanischer Soldaten auf die Zollbeamten, um ihnen den Zlnrttt zu dem Schiffe zu verwehren. Auf dieses h'n kam eine Abtheilung französischer Truppen herbei, und der Officier drohte, das Bajonnct aufpflanzen zu lassen und in Inm emzudringen, wenn die Spanier sich nicht zurückziehen. Nun gaben die spanischen Soldatcn die Durchsuchung des Schisses zu. ^ Alcala. der General-Cammemdant der baMchcn Provinzen, ist nach Vittoria zurückgekehrt. Hier wird auch Zurba-no erwartet, dem der Befehl in Bilbao genommen 663 scyn soll. Die Officiere des Provinzial-Regiments von Burgos, das an dem christinischen Aufstande Theil genommen, später aber sich unterworfen hatte, sind auS dem Dienste entlassen worden. (W. Z.) Paris, 30. Nov. Dcr Regent hat am 23. Nachmittags 2 Uhr seinen feierlichen Einzug in Madrid gehalten. Am 21. hatte cr Saragossa verlassen, nachdem schon am 17. das Husarenregiment der Prinzessinn und das Reiterregiment Lusitania, am 18. aber das Infanterieregiment Luchana und das Provincial-Regimcnr Alcazar de San Juan ihm in dcr Richtung nach der Hauptstadt vorangegangen waren. Von Saragossa bis in die unmittelbare Nähe von Madrid bildeten je 20 Mann reitender NaNonalmilizcn aus den verschiedenen Orten, wcl» che erpassiren Mußte, und wo sich jene gegenseitig ablösten, die Escorte seines Wagens. An der Gran-zi der Provinz Neucastilicn wurde cr von einer Anzahl Mitglieder dcr Provinzialdeputation und des Ayuntamicnto von Madrid dcwillkommt. In Ma-drid selbst herrschte am 23. schon vom frühen Mor» gen an eine außerordentliche Bewegung, tausend« voll Händen waren überall beschäftigt, noch die letz-ti ^»and an die Verzierung und Ausschmückung der Däuser, ihrer Fenster und Balcone, mit Blumen, Laubgewinden, Draperien, Teppichen, Fahnen und Wimpeln zu legen. Um 10Uhr nahmen die zahlreich und glänzend erschienenen Bataillone der Nationalmiliz, Mit dcr Linie untermischt, »hre Stellungen in dcr Straße von dem Thore von Alcala bis zum Paläste cm, in doppelter Linie Spalier bildend. Trotz des ungünstigen Wetters,, einer von häufigen Regenschauern begleiteten, für jenen Brcitegrad um diesc Iahrcszcit ungewöhnlich starken Kältc, wogte Vie Bevölkerung in dichtgedrängten Massen, Kopf an Kopf duvch die festlich geschmückten Straßen, Mey Häuserreihen in ihrem bunten Gewände einen hA-lichcn Nahmm zu dem nicht minder bunten Schauspiele d.eser durch Verschiedenheit der Tr°ch-ten und durch die den Südländern eigenthumliche Lebhaftigkeit sich auszeichnenden Gruppen bildete. Um 11 Uhr zogen zwei Schwadronen Garderetter durch das Thor von Alcala hinaus, dem Regenten em« Strecke entgegen, um bcim Einzug in di-Stadt selbst -UM als Ehrenescortc zu dienen. Ihnen folgte das 5. Bataillon der Nationalmiliz zu Fuß, welchem durch das Loos dieselbe Ehre zugefallen war. Dieses Bataillon nahm seine Stillung außerhalb des Mstla-Thores bis zur Vcnta del Espn'itu Santo hilt, wohin auch das Ayuntamiento der Hauplstadc pmn la villa llo 3lä(wi — Florenz und Genua aufg«, / zu » v.H. < — nommeuen Anlchcn f zu » »^4 v. H. ) ^L 3lerar. Domest. 0vl»qali««l«»ch unter und^zu3 r>l!t. X — — c>b d«l snns, von Nöh.^zu »lj» ,, F -» — m«n. Mahre,,, Scble» ^ zu, ,j4 ., V — — si«n.Sleon, Görz un-d/zuiHj/t ,, » — — 0««W. Od,rk. Amtes 5 / Ventral'Cassü ^Anweis. Iährl. DiSeonto 2 ,^Ct. N kt N.otto)iehungen In Wl^n am /;. December 18/.1: 80 ,. Zi.. 74. lo. Die nachte Ziehung w,rv am i5° December «8ä! in Wien gehalten werden. ^rrmven - Änzrlge der hi»r Angekommenen »nd Abgereisten. Vom 2. bis 8. December 18^!. Hr, TiluS Ritter v. Vodrowsky, Btsstzer, von Grätz nach Trieft. __ Hr. 6arl Graf v. Manteusscl, Jurist, von Trieft nach Salzburg. — Hr. INfons La-con, HandtlS'Commis, von Trieft nach Salzburg.-" Hr. Riller v. Pirke,iau, von Trieft nach Klagensurt. — Hr, Di-. Joseph Muratti, k. k. PolizeiCommissär, von Trieft nach Wien.— Hr. Ludwig v. Scala, k.A (5assa.<5ontrollor, von Trieft nckh Wien—Hr. Alfred Shaw, englischer Edelmann, mit Familie, von Trieft nach Wien. — Hr. Joseph Sperl, k, k. Oberlieute. nanl, von Trieft nach Grä'5» — Hr, Heinrich v, Gerliczy, kön. ung Gubernial-Assessor. von Wien nach Fiume. — Hr. Joseph Czchan, k. k. Oberstivachrmeister, von Tricst nach Klagenfurt. — Frau El>sa O'. 17, an bcr Ge-därmenlzüildung. Den 18. Peter Pilri, Gemeiner dcssllben Reg., an der GehilN.ApopIexl«. Den 22. Martin Saje, Gemeiner dtsselbcn Neg., am gastrisch - nervösen Fieber. Den 22. Herr Heinrich Graf Rohde, Regiments» Cadet desselben Reg., am Abdominal» Typhus. — Martin Smrekar, Gemeiner desselben Reg , am gastrisch nervösen Fieber. Den 24. Joseph Nuß, Gemeiner dcsselb.n N?g., am Abdominal Typhus. Den 26 Mathias Erk«r, Gemeiner desselbcn Reg., am gastrisch: nervösen Fieber. Den 27. Franz Bulsko, Gemeiner des Baron Bakony Inf..Reg. Nr. 33, an der Gedärmschwind. sucht. Den 29. Franz Nagode, Gemeiner des Prinz Ho-hcnlohe.LiMgcnburg Inf. Reg. Nr. 17., am ga. strischl nervösen Fieber. Den 30. Johann Cchmidounlg, Gimelner desselben Reg,, am Abdominal»Typl)us. Z. I6l7- l») Nr. 1647. G d i c l. Von ccm k. k. Bezillsgelichtc Egg wils hier« mit sun? gemcicht: Gs s.-o über ^»lsuch.n rcs Hcrrn Joseph Scunig rc„ Laibacd, cl»rch Herrn Dr. Wurzbach, ^sgen Joseph Lcuz ren l?uslltzal, in die executive Fcilblcnwg eer, dein Lehlcrn ge-hö igcn, gericl'tlich auf 227 fl. bclvc:lhetc», F^hr« niss^', bestehend in Biet), dann H^uö, und ^nlh. schaftsgelälhe, wegen fchuldigei, 564 ft, :)U fy. c. 5 <-. gewilliget, und seyen zu icren V.'lüahme 5 Termlne, und zwar: tcr erste auf 5l» ^., Lz, zwciie auf i?«n 2a. December »L^, , und ter dritte auf oen 7. Jänner ^42, jedcsm^ Vormillagg 9 Uhr in der Blhauslmg e,ö E^uiln zu Lust- 666 Oa< mit dem Beisatze angeordnet worden, daß ö«e zu versteigernden Gegenstände bei der ersten «und zweiten Feilbielung nur um ode» über den Schähungswerth, bei der dritten aber auch unter Hem Schätzungswcrthe werden hinlangegeden wer» den. Das SHätzungsprotocoN kann Hieramts ein. Hsscyrn und it» Abschrift »hoben werden. Anmerkung. Bei der ersten Fellbictung ist sein Kauflustiger erschienen. (Zgg am H. December »64». Z. ,6l5?^nLetzter« gehörigen, des Grundherrschaft Luegg ^ul) Ulh. Nr. >6tt dienstbaren, und auf ,232 ft. 49 kr. gc, richtlich dewertheten Drittelhude gcrvllUgct, und eä styen zu deren Vollziehung die Termine sür den 7. Jänner, 7. Februar und 7. März 1842, letesmal Vormittags 9 Uhr mit dem Anhange vcstimmt, daß ciesc Hubrealität nur bei der dlit» ten Licitation unter dem Schätzwerte Hintange, geben werden wiro. Wozu Kauflustige, deften die Einsicht deS SchatzungsprotocoNö, der Licitationebcdingnisse und ees OrunobuchSextractes jederzeit hierannä frei steht, eingeladen sind. K. K. Bezirksgericht Senoselsch am 26. September iÜ4». Z. I607. (.) Nr. 204. Edict. ANe Jene, welche auf den Verlaß des mit Bescheid d»«seü Bezirksgerichts vom 3. December lg^a, Z. ,y«6, für todt erklärten Mathias Pe-zhek von Slufz«, aug was immer fü» einem Rechtggrunde einen Anspruch machen zu können vermeinen, haben zu der Liquidation dessen Verlasses auf den ,4- Jänner k. I. Vormittag um 9 Uhr vor diesem Gerichte angeordnete» Tagsat» zung so gewiß zu erscheinen, rviorigenä sie sich die Folgen beü §. Si4 b- G. B. selbst zuschrei. den müßten. Bezirksgericht Schneeberg den 2o. Octoler ,64«. Literarische Anzeige. Z. 1802. (2) So eben ist ganz neu erschienen und bei Ugn«5 Alois Odl v. Rleinmayr. C5eorg Nercher und Neoziold Ha- ternollt» Buchhändler in Laibach, zu haben: Nas Ktämyel Oefetj vom V?. Jänner R840 alphabetisch abgefaßt, auch in Beziehung auf die mit verschiedenen Stöm-peln belegten Eingaben und Prctocolle speciel be« handelt, die gesetzlichen Bestimmungen bci jcder Abhandlung besonders rücksichtlich der Vertrags-Urkunden, mit Hinblick auf practische Falle in in gewählter Kürze complicirt enthaltend, und somit eingerichtet, das Stämpel-Erforderniß zu gerichtlichen, amtlichen und prioaliven Ausser» tigungen ohne Zeitverlust aufzufinden. Von F'ranf KchMitS, Gerichts-Actuar. gr6. Gräh ,64t. ,12 Seiten stark. Auf sehr schö« nem weißen Maschincn'Velinvapier gedruckt; im ele« ganten Umschlag broschirt 5a kr. 6. M. FZ" Wir haben absichtlich den Titel tiefes gemein» nuhigen Werkes mit seinem voNen Inhalte, rvie ihn der Verfasser selbst aufstellte, vorangeschickt, um rücksichtlich der gewiß vertienten Anempfehlung nur beifügen zu dürfen, daß in dieser Aufschrist lein Wort zu viel gesagt ist, und der Verfasser mit dein sichtlichsten Fleiße unt> einer weisen, durch eine große Praxis geläuterten Umsicht zu seinem Zwe» cke hingearbeitet habe. Gleich lrnnscbenslverid fke den gesetzkundigen Geschäftsmann, wie für Perso« nen eines jct'en anocrn Standes, tie "icht selten in die Verlegenheit kcmmen » nur mit Mühe und vielen Wegen zu erfahren, welcker Slampel in ei« nem oder dem andern Falle nothwendig ist, oder welche diehfaNige Verordnung in Anwendung zu kommen hat, ist hier ein Hancbuch dargeboten, in welchem nach alphabetischer Ordnung die Schlag. Wörter enthalten sind, die ganz gewiß zur gewünschten Antwort führen, und selbst ein gründliches Studium tcS Stämpelgesetzes üderauö erleichtern.