.M286. D mm Man mn 15. Dezember 1864. Die „Laibacher Zeitung" erscheint, nnt Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, und loslet sammt den Veilagm im Comptoir ganfjichrtg 11 si., yalb-Mrtg 6 fl. b0 tr>, mit Kreuzband im Comptoir glMZj. 12 si., halvj. « ft. Filr die Zustellung in's HauS sind halbj. 00 tr. mehr zn entrichten. Mtt d« Post portosltl ganfl., unter Kreuzband und ge« druckt» Adresse 15 fi., halbj. ? fi. 00 tr. Zlnserllsi:sgeblllir fllr eine Garmond »SpaltenjeiU, ober den Nnum derselben, ist für 1,nötige Einschale tung 0 fr., filr 2malige 8 lr., fi!r smalige 10 lr. u, s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions-Stempel per 30 tr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bi« !0 Zeilen losten 1 fi. 90 lr. fttr 3 Mal, 1 fi. 40 lr. für 2 Wal und V0 lr, filr l Vlal smit Inbegriff de» Insertionsftnnpel«). Laibacher Zeitung. Amtlicher Theil. Montag dcn 12. d. M. Abends um 10 Uhl' laincn dsc irdischen Ucbcrrcste weiland Ihrer taiscrl. Hohc't der am !' d M zu Brunn verstorbenen Erzherzogin Marie Eleonore, Tochter Tr. laiscrl. Hoheit des durchlanchligslcn Herrn Erzherzogs 5^arl Ferdinand, mittelst Separates '" Wien an. Anf dem otordbahnhofc wnrde die höchste deiche von dem k k Obcrzcrcmonicnmcistcr Landgrafen zn Fürstcnbcrg'sin Be.tret.ma. des l. k Ersten Oberst. Hofmeisters empfangen nnd hieranf one Gepränge 16. Sitzung des Al'geoldnetenhauses vom 13. Dezember. Nllf der Mimstcrbanl.- McnSdorff, Schmerling, Plcncr, Lasser, Hcin, Franl, Vurgcr, GencralstabS. Auditor Drathschmidt. Dr. Pan kratz (Böhmen) ist eingetroffen und leistet dic Angclobnng. Das SlaatSministcrium theilt in einer Zuschrift mit, daß cS sowohl in Böhmen als in Mähren bezüglich dcr Vornahme von Neu» wählen für die im NcichSrathc nicht erschienenen Abgeordneten das Nöthige eingeleitet habe. Daö Haudclsministcrium legt mittels einer Zuschrift cincn Gesetzentwurf bezüglich dcr Regelung "dcS pcr.odischcn Pcrzoncnlranöportcs zur verfasjungömäßi« gen Behandlung vor. Prüf id cnt theilt mit, daß der Anöschuß für die sicbcnbürgischcn Eisenbahnen den Grafen Kinsly zu seinem Obmann und den Abg. Steffens und Obrrt zn Schriftführern gewählt habe. Unter den cinac« laufcncn Petitionen befindet sich cinc von Dr. Ncch« baucr überreichte Petition dcS ^angiewicz um Aufhebung feiner Iuhaflirung uud Enllassung in die Schweiz. ES kommt sodann cinc von 6'upr und Genossen cingcbrachtc Inlcrpcllalion an dc» HliegSministtr, die milttärischcn Lieferungen bctrcsfcud, zur Verlesung. Die Inlcrpellmilcn richten an den Minister folgende Fragen: Die Fragen dcr Interpellation an den Kriegs, minister lauten: u) welche Gründe haben das l. l. KriegSministeliun. bewogen, von dcr Allcrh. Anordnung Sr Ma> jcslät ddo. 23. Oktober 1.^55 gänzlich abweichend, llcincre Unternehmer von dcr Lieferung dcr Be- fchuhung auszuschließen; IV) gcdcult daS l. k. Kriegsmiuistcrium nach Ab> lauf dcr dreijährigen Koulrailc und vielleicht noch früher wenigstens thcilwcisc die kleineren Unternehmer nnler Angabc cntspicchcndcr ^icfc. rungSminilna abermals mit Arbcilcn zn be« dcntcn? Kriegsminister Ritter v. Fr^ul erklärt, diese Interpellation in einer dcr nächsten Sitzungen beantworten zn wollen, Erster Gegenstand dcr Tagesordnung ist dic erste ^chmg des Gesetzentwurfes über die Punzirnng. Finanzmiuistcr v. Plener erwähnt, daß die Regierung bereits in dcr vorigen Session cincn ähnli- chen Gesetzentwurf vorgelegt hat. DaS Haus beschloß damals, in die Berathung dicfcS Gesetzes einzugehen, und daß ihm die imperative, präventive Kontrolc als Prinzip zu Grunde gelegt wcrdc. Da daS Gcs.tz in der vorigen Session nicht zur Verhandlung gelangte, legt die Regierung cincn neuen Entwurf vor, dcm dieses Prin-zip zu Grunde licgt. Steffens beantragt, dieses Gesetz an einen aus den Abtheilungen zu wählenden Ausschuß von 9 Mitgliedern zn weisen (wird angenommen.) Zweiter Gegenstand dcr Tagesordnung ist der Bericht dcS Finanzausschusses über dcn Gesetzentwurf, betreffend die Fortsetzung der Stcncr», Stempel- und Gcbührcncrhöhung. Berichterstatter Taschct stellt im Namen dcS Ausschusses dcn Antrag, diese Fortdauer ;u beschließen, da daS Finanzgesetz für 1865 bis Ende dieses Monats nicht zn Stande kommen kann, die Fortdauer aber für die Staalsfinanzcn nothwendig ist. Doch beantragt der Ausschuß, die Fortdauer nur auf dic drei Monate Jänner, Februar, März zu bewilligen , da bis dahin das Finanzgesctz voraussichtlich zn Stande gekommen scin wird. (Die Regierung beantragte bekanntlich die Bewilligung dcr Fortdauer auf 6 Monate.) Finanzministcr v. Plcncr: Indem die Negierung die Fortdauer auf 6 Monate beantragte, hatte sie sich dcn Vorgang im vorigen Jahre vor Augen gehalten, in welchem zurrst die Fortdaner auf 2 nnb dam. auf weitere 4 Monate bewilligt wurde. Ist das HauS aber der Meinung, daß in 3 Monaten das Finanzgcsctz zu Stande gekommen sein wird, so hat die Regierung gegen die Bewilligung auf nur 3 Monate nichts einzuwenden. DaS Gesetz wird hieranf nach dem Entwnrfc des Finanzaueschusses ohne Debatte angenommen und sogleich in dritter Lesung zum Beschluß erhoben. Auf dcr Tagesordnung strhl ferner dcr Bericht dcS AneschnsscS übcr dcn Akt wider Karl Ritter von RogawSli. Berichterstatter Dr. v. Wafer liest den Bericht. Der Ausschuß beantragt, das h. Haus wolle vcschlie» ßcn: „Karl Ritter v. Rogawsli yabc die persönliche Fähigkeit verlorcn, Mitglied dcS Hauses dcr Abgeordneten des RcichsralhcS zu fein." Eine Minorität dcS Ausschusses (Bcrgcr, Rechbauer, Schindler) sind diesem Anllagc nicht beigelreten. Als Redner sind eingetragen, gegen den NuS« schnßantrag: Verger, Simonowicz, Sadil, Schneider, Brinz; für denselben Haßlwantcr. Dr. Bergcr glaubt, erst wcnn der Legal-charallcr dcS Belagerungszustandes nach §. 13 vorliege, könne von einer 5lompllcnz der FricssSacrichte die Rede scin. Redner beruft sich auf dic Erklärung der Regierung in dcr Adrcßdcbatlc, welche dahin ging, daß die Regierung dcn Belaacruilnszustulid nicht anf dcm Wege des Gcsctzcs, sondern kraft der Gewalt der Exekutive eingeführt habe. Demzufolge findet Redner, daß die Voraussetzung des Ausschusses falsch wäre, nnd er glaubt, daß dic Angelegenheit noch so wcmg geklärt fri, daß sich ein logischer Schluß gar nicht ziehen lasse. Nachdem die Regierung selbst er-klärte, sie habe den Belagerungszustand nicht nach ß. 13 eingeführt, könne der Ausschuß unmöglich sa-gen, cr fei trotzdem nach §. 13 eingeführt und alles, was geschah, sci legal. Er behalte sich daher vor, im Verlaufe dcr Debatte eincn Antrag zu st,llen, dcn er jctzt noch nicht stelle, um dcr Debatte lcincn Damm zu sctzcu. Redner übergeht hierauf zn einer juridischen Dc-duktion nbcr die Kraft dcr MililärjuriebittionSnorm uud folgert, daß, wcnn dcr AuSnahmszusland nicht uach §. 13 eingeführt wurde, die Kompetenz bcr Kriegsgerichte nicht nach den früheren Gesetzen bcur-theilt werden könne. AuS dcn Artikeln 39 und 40 bcr Thercsianischen Halsgerichtsoronung und der ß. 9 A «42 dcr Thcrcs. G.-O. sucht Redner nachzuweisen, daß die Freisprechung von dcr Instanz lici den Militär« gcrichtcn etwas ganz anderes sci, als die Frcispre-chung !l)i in8tanti^ nach §. 287 dcr St.-P.«O. Er« stercs sei nichts anderes, als eine vorlänfige Einstcl-lung dcr Inquisition und sie könne daher nicht unter d>em §.1? der Wahlordnung snbsumirt werden. Aus dem §. 3 letzte Alinea dcr Geschäftsordnung dcduzirt Redner, daß das Mandat eines Abgeordneten so lange giltig sei, als das Hans nicht den Verlust desselben ausgesprochen hat. Abg. Haßlwautcr glaubt, dcr tz. N dcr Landesordnnng und §. 17 der Landtags-Nahlordnung sprechen ganz klar nnd cs lönnc keinem Zweifel nntcr« liegen, daß Rogawsti, von der Anschuldigung dcS Hochvcrraths ad wstantia freigesprochen, sein Mandat verloren habe. Anf die Frage übergehend, ob die Einführung dcs Belagerungszustandes gerecht war oder nicht, sagt Rcdncr, die Anschauung, der Bcla-geruugszustand sci cin innerer Krieg und nur dann vorhanden, wenn die Militärautorität vortritt und die Civilautoritat abdizirt, sci nicht richtig. Es gebe eiucn weitcrcu Gesichtspunkt und dieser sei dcr Ansspruch dcs Kaisers, als des obersten Feldherrn. Steht dicfcr in dcr ersten Reihe dcr in den Vordergrund gctrctcncn Militärmacht, dann sei diese Maßregel cin Belage» rungszustand, ciu Kricgsstand. Solche Vcrfüguugcu, wie das Manifest des Kaisers, mit welchem dcr Bc> lagcrungszustand eingeführt wurde, seien nicht nach §. 13 zu rechtfertigen, da dieser Paragraph nur von ^ solchen Angelegenheiten spreche, bei dcnen die Mit-z wirkuug dcs Rcichsrathö nothwendig sei, aber an dcr Militärgcwalt habe dcr Rcichsrath tcincn Antheil.! Früher waren alle Gewalten in Sr. Majestät vereint. Einzclnc dieser Gewalten habe dcr Kaiscr mit dciu Reichsrathc gcthcilt, was weiter gchc, sci cine An« massnng, eine solche wäre auch cin Eingriff dcs Reichs« laths iu dic Rcchte dcs Rcgcutcn, als obersten Kriegs« Herrn. Redner sucht auch nachzuwciscn, daß die Reno-aktivilät der Einführung dcr Militärgerichtsbarkeit, wie solche im §. 3 dcr Kundmachung enthalten sei, nicht neu sei nnd zitirt Artikel 4 dcs Kundmachungs-patcuteS zur Eivil-Zt..P.»O., um nachzuweisen, daß sie sogar im Geiste der Eivilgcsctzgcbnng sei. Redner findet unter andern auch, daß daö Antlagcprinzip sich auch im Civilprozcsse nicht vorfinde. Schließlich vcr» sichert Rcducr, er halte Rogawoti uicht für fchuldig, er könne ihn abcr auch nicht für unschuldig haltcu, da drei Instanzen ihn nicht für schuldlos hielten, er müsse dahcr sür dcn Ansschnßantrag stimmen. Nachträglich haben sich als Redner eintragen lassen: Schindler gegcn und Pratobeuera für den VUlsfchnßaulrag. ' Abg. Simonowicz erklärt in dieser Frage die Landtage für allein kompetent und befürchtet von dcr Annahme dcS Ansschnßantragcs einen Konflikt mit dcn Landtagen. In das Mcritorischc dcr Frage eingehend, findet er dcr Anforderung des tz. 17 dcr W.'O. nicht entsprochen und stellt schließlich dcn An« trag: Das Haus wolle beschließen: „Dcr Abg. Ro> gawoki habe sein Mandat als Ncichsraths . Abgeordneter nicht verloren", sollte okscr Antrag nicht angc» nommcu werden, stellt er in Berücksichtigung dcr cr< wähnten Kompetenzfrage dcn cvcnlucllcn Antrag: „cs sci an Stelle dcs kriegsgerichtlich verurthciltci, Mg. Rogawsli eine Neuwahl vorzunchmcu." Präsident erklärt dcn Antrag Simonowicz, als rein negativen, nicht zur Abstimmung bringen zu können. Abg. Vrinz glaubt, dieser Antrag sci mcht eine bloße Negation, denn wcnu dcr Antrag Simo^ nowicz angenommen würde, da wäre für dcn Präsi-dentcn dcs HanscS cine Richtschnnr gewonnen. Präsident erklärt, da sich eine Differenz dcr Ansicht ergebe, die Unterstützung zur Abstimmnng bringen zu wollen. Dcr Antrag wird unterstützt, dcr eventuelle bleibt ohne Unterstützung. Abg. Pratobevcra erklärt, cS nicht guthci-ßen zu können, wenn man von einer Nothstandspolitik, von einem inneren Kriege spreche und die geheiligte Person Sr. Majestät in die Debatte ziehe. (Bravo.) Dic Rcchtfcrtiguug der Regierung nach §. 13 könne zu Allcm führcu, nur nicht dazu, auszusprcchcn, daß durch das gesetzlich Eingeführte cin gesetzloser Zu-staud geschaffen wurde. Würde man dem bcipflich' ten, was Vorredner sagte, so käme man zu dem Schlüsse, daß alle Urtheile dcr Kriegsgerichte zu an-liullircn sind, und es würde ein Chaos geschaffen, durch wclchcs das ohnehin unglückliche Land nur noch schwerer getroffen würde. Das Haus mlißtc das als gesetzlich cmnlcnncn, was gesetzlich verhängt wmoc, miißtc abcr zugleich scincn bisherigen Ttandpnukt nicht vcrlasscn, um dic Rechtfertigung auf Grund dcs §. 13 zu rcrlangcu. Weil dic Vcrurthcilimg ll1> in-8kmtm dcm Gefühle cincs Icdcn widcrftrcbc, snchc man die Rechtsfolgen desselben zu umgchcu, dadurch thue man aber dcr festen Haltung Abbruch. Solange daö Gcsch b.stcht, müsse man cs respcktircn, cr hoffc abcr, daß dcr von so viclcn Landtagen ausgesprochene Wunsä) nach Abänderung dcs §. 17 dcr Wahlord- ! nung baldigst befriedigt wcrdc, und die Rechtsfolgen dcr uk ü^wntill Frcifprcchungcn ganz verschwinden ! werden. Auch dicscr Rcdncr glaubt, daß das Haus ! durch tz. 3 der Geschäftsordnung gcradczu aufgefordert sci, sich übcr die Giltigtcit dcs Mandats auszusprechen. Ein Autrag auf Schlnß dcr Debatte wird nicht angenommen. Abg. Sadil befürwortet dcn ersten Autrag dcs Abg. Simouowicz, denn cs lassc sich nicht längncn, daß die AuSlcguug dcS Gcsctzcs in diesem Fallc zwei« fclhaft sei, nnd in zweifelhaften Fällen fci cs cinc ,Forderuug dcr Humanität, das Gcsctz uicht zu Uu» gunstcn dcs Betreffenden auszulegen. Abg. Dr. Brinz: Es licgc cin Fall vor, wo daö Haus mit dcm Ansschnssc nicht übereinstimmen könne. Es handclt sich nicht um den Erwcrb, sondern um dcn Vcrlnsl cincs RcchtcS, writers sci dcr j Grund dieses Verlustes die ü!» in»t:miiu Frcisprc-j chung eiu solcher, dcr von dcr neueren Wissenschaft längst gerichtet ist. Er glaubt nicht, daß der Gcsctz' gcbcr im H. 17 dcr Wahlordnung dic Vcrurthcilnng durch Kriegsgerichte vor Augcn hatte, Beweis dafür, daß dcr Gesetzgeber gcnan dieselben Worte brauchte, wclchc iu dcr Ziuilstrafprozcß-Ordnung vorkommen, abcr es lasse sich durchaus uicht nachweisen, daß cr dic Thcrcsiana vor Augcu halte. Wurde nmgckchrt dcr Gesetzgeber dcn Ausdruck dcs Mililärgcsctzbnchcö gebraucht habcu, so würde cr nicht zwcifcln, daß cr auch > dic Vcrnrthcilnng nach dcm Ziuilstrafgc>ctzc gemeint habe, dcnn in dcin Acrgercn licgc auch das Mindere. Dic Ansuahmc cuthalte auch dic Rcgcl. Abcr, daß ! dcr Gcsctzgcbcr, indem cr nur die Rcgcl zitill, auch dic Ausnahme meinte, könne man nicht annehmen. Auf dcu Bericht übergehend, fucht Ncdncr nachznwci-fcn, daß der Alisschuß nur dnrch cinc c).'tcnsiuc Alls-legung zn sciucm Beschlusse gclaugcu tonnte, und cr haltc cs nicht für recht, zu ciucr extensiven Auslcgnng dcs Gcsctzcs zn greifen, um ciucn Abgeordneten fci' ncs Mandates verlustig zn erklären. Abg. Schindler will dic politifchc Seile der Fragc ins Auge fassen: Er begreife wohl dic Haltung dcö Ministers, abcr uicht dic Majorität dcs Ausschnßcs. Wcnn man zn dcm § 13 noch die Thco« ric von dcm Bclagcrnngsznstandc ohne Rechtfertigung hinzufüge, wo bleibe dauu dic Garantie dcr Vcrfas-fnng. Da könnte einmal ciu General kommen, dcr die Verfassung halb rechts nnd halb links abschwcn» tcn laßt. Wcnn man auf die Genesis dcr Verfassung zurückgeht, so sicht man, dao Volt hat sich ftc nicht gcnoinlncn, sic ist cin Geschenk dcs Kaisers. Abcr cr erinncrc auf ein Wort, das in dcm Hanse schon ein« mal ausgesprochen wurde. Eine allgcnunnucnc Scheu« tnna, sci auch ein Vcrlrag und nuch cin solcher gc>-währe Rcchtc. — Sich gcgcn die Argumente Haßl» wantcrs wcndcnd, sagt Rconcr, dicscr kämpfe cbcn nicht mit Argumcntcn, sondern mit Loyalitätsgrnndcu. Gegen diese lönne und wollc er nicht ankämpfen, dicß verbiethe ihm dic parlamcntarischc Ehrc. — Im wcitcru Verlaufe sagt Rcdncr, die Verfassung sci cinc ziffcrmäßigc ^iotywcndigkcit gcwcscn, und wcnn man nochmals dcn Vcvjuch machen sollte, dic Regierung aus Bureaukraten und Jesuiten zlisainincnziifctzcn, so wnrdcn cö abermals die Ziffern sein, wclchc dic Völ-tcr bcfrcicil winden. Das Haus müsfc an drn Prinzipien festhalte», die cs in dcr Aorcsfc ausgesprochen. Ein ehrenvoller Untergang gibt Anspruch auf cinc ehrenvolle Anfcrstchuug, sagtc General Lanscwitz. Mit dcr Hoffnung, daß baldigst cin Gcsctz übcr dcn Bc-lagcrnngsznsland vorgelegt wcrdcu würdc, schließt Rcdncr sich dcr Ansicht Bcrgcrs an, daß die Auge« legcnhcit zu ucrtagcu sci. Abg. Dr. Bergcr ergreift nochmals das Wort, um sich gcgeu Pratobcucra zu wcndcn, welcher für die Annahme dcs gcsctzlichcn BcstaudcS des Belage^ rnngsziislandeS plaldirte. Wcun daS Haus das Mandat Rogawsli's als erloschen crtlärt, gebe es der Rcgicrnng cinc Idciunität, welche diese nach dcr Adrchdcbatte gar nicht erwartete. Er stellt schließlich den Antrag: „das HauS wollc beschließen, die Frage, ob Rogawsti d»rch daS kriegsgerichtliche Urtheil die persönliche Fähigkeit verloren habe, Mitglied dcs Abgcorouctcnhauscs zu scin, wcrdc bis zn jcncr Zcil vertagt, wo dic Regierung dic Gründe nnd Erfolge dcs übcr Galizicn verhängten Belagerungszustandes im Sinnc dcs ^. i'j dargelegt haben wcrdc." (Wird unterstützt.) Abg. Dr. Zyb likicwicz hat sich iuzwischcu gcgcn dcn Ausschußantrag einschreiben und wicdcr streichen lassen. Da Niemand mchr das Wort verlangt, erklärt dcr Präsident dic Dcbattc als geschlossen. Berichterstatter Dr. Wafer: Er erkenne, daß er cinc schwere, bittere Pflicht habe, cr wollc sic leidenschaftslos erfüllen. Man sage, vor allcm An» deren müsse dic Legalität dcs Belagerungszustandes gerechtfertigt werden. Allein das habc gar keinen Einfluß auf daS Schicksal Rogawsti. Er zwciflc nicht daran, daß die Rcgicrnng dcn Bclagcrungszu« stand rechtfertigen werde, dann könne das Haus nur beschließen, dcr Belagerungszustand sci gerechtfertigt ^ nnd seine Folgen legal, oder cr wird mißbilligt durch .cinc Resolution. Wcr kann sagen, daß dnrch dcn ! vorliegenden Ansschnsiantrag die Regierung ciüc Idcm« jnität für die Vcrhängnng dcs BclcigcrungszllstandcS erlange? Die Entfchcitmng dcs Hcmscs kann dcr Regierung vollen Tadel geben, fnr'die Znlunft kann vorgrsorgt wcrden, man kann von cincr Glüchinignng dcn Fortbestand dcs Belagerungszustandes al'hängig machen. (Rnfc linls: ?tcin.) Er gcstche, dcr tz. 13 sci in dcn Vcrfassnngsurlundcn cin Unienm, aber wic cr gefaßt ist, stcht von cincr Genehmigung nichts darin. Nur daS Rccht dcr Beurtheilung, nicht die rechtliche Existenz zn tritisircn, slche dem Hansc zn. Er wcisc auf England hin; dort ist nic 'dcr Fall umgckommcn, daß cine Maßregel uuliillig erklärt wurde. Auch nuf die preußische Verfassung vom Jahre 184'.» verweist dcr Rcdncr. Wcnn die Regie« rung beispielsweise dic Wuchcrgcsctzc snspcndircn würdc, dcr Ncichsrath mißbilligt cs, sind die Gcschäflc rück« gängig zn machcn? Ncin. Man kann dic Minister anklagen, abcr dic Geschäfte nicht rückgängig machcn. Die formelle Bcrcchtiynng zur Vcrhängnng dcs Be-lagcruugsznstandcS liegt im tz. 13. Dcr Bestand dcr Kriegsgerichte ist legal. Er gestehe, daß cr cS für cincn Irrthum halte, '.'.'cm, die Rcgicrnna, nicht im Sinnc deö i>. 13 sich rcchlfcrtigcu will. Gcgcu Dr. Haßlwautcr bcmcrkt dcr Acrichtcrstallcr, daß dic Rück-Wirkung dcr Ausnahmegerichte nirgends angenommen wird und cr müssc in dieser Hinsicht einen Tadel gcgcn die Ncgicrnng anSsprcchcu, wcil sie diese Rück» wirknng angeordnet hat. Viclc Landtage hätten für Abänderung dcs H. 17 L.«W.-O pclirt, allein cr cxi-stirc und sei dcßhalb maßgcbend. Rcducr prolcstirt gcgcu die Ansicht dcs Abgcorductcu aus Tirol, cS könne im tonstitutioncllcn Staate noch etwas Absoln-tiSmus cristircn. Es wird zur Abstimmung geschritten. Dic Anträge Bcrgcr nnd Simonowic; wcrdcu abgelehnt, dagegen dcr Alisschnßantrag mit großer Majorität angenommen. Es wird hierauf dic Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung Donnerstag. Oesterreich. Graz, 11. Dczcmbcr. Wic dic rationellen Land-wirthc Stcicrmalkö nach dcm Zustandekommen einer Ackcrbalitammcr slrcbcn, so wollen dic hicsiacn Dok< tol cn der Medizin eine Kammer > dcr Acrzlc Stcicr-marls errichtet scheu, und wenden sich beschall, in, Wege dcr Petition cin das Slaatöministcrnim um Konslituirulig cincr solchen Kamincr. Dicsc hätte dic SanilM'Aiigclegcnhcitcn dcs ganzen Kronlandcs zu bcralhcn, nnd an dcr Bcfähignngscrklärnna. zur AuS-Übung dcr privaten und öffentlichen ärztlichen Wirt-samtcit lhcilzunchmcn. Aus Pest schreibt man dcr „G..E.": In wohlunterrichteten Kiciscn wild vcrsichcrt, daß Dcak mit cinigcn Notabililälm seiner Partei Bemthüngen hä.t über die Präcisirung der gemeinschnftlichen Angelegenheiten. «embers, U). Dezember. Ucber Vcrwcndnng dcs laiscrlichcn Gcnrrattousuls in Warschau sind, wic dic „Lcmbcrgcr Zcilnng" milihcilt, seitens dcr kaiserlich russischen Bchördcn nachstehende österreichische Staatsangehörige begnadigt, und ist ihre straffreie Rückkehr uach Galizicn bcrcitS angcordnct worden: 1. Florian Knrdys, Ordcnspricstcr aus Kralan, zn Ezcnstochan fcslgchaltrn; 2. Ioscf Nawrocki auS Iaslo, in Rußland inlcrnirt gcwcscn; 3. Vlaz- Pniowcr ans ttrakan, znr Fcstnngöstrafc in Kasan vcrurthcilt; 4. Johann Marrcn aus Kralan, nach Sibirien ver< bannt; 5. Panl Pawclsli aus Kratau, in Rußland ilitcrnirt; 0. Johann Pabisch aus Kobilanla, nach Twcr cfüirt; 7. Sigmnnd Tobias Lindner ans Na« iiischa», nach Sibirien dcportirt; 8. Wilhelm Palissa aus Hawadla, in Rnßlano intcrnirt. Ausland. Trier, 7. Dczcmbcr. Dic „Tricr'schc Z^g." enthält Folgendes: „Zum dritten oder vierten Mal scit etlichen Wochen wird von Frankreich auö iu deutschen Korrcspoudcnzcn oder in frauzösischcu Blättern selbst von cincm Kohlenbecken gesprochen, wclchcs Frankreich anf frcmdcm Boden crslchcn, rcfp. wclchcs ihm auf frcmdcm Boden überlassen werden würdc. Ictzt kürzlich lasen wir wicdcr im „Journal Alsacicn" vom 27, November: „Es scheint, daß dcr Plan des Ablrctcns cincS in Deutschland gclcgcncn Slcintoh" lcnbcckcns an Frankreich sehr crnst gcmcint ist. Nach Anfschllisscn, wclchc inan für gcuan hallen darf, hat dicscr Platt ebensowohl cin großes indnslricllcs ^il< tcrcssc, wic cinc gcwissc politische Wichliglcit. Die Gruben, um dic cs sich handelt, hadcn c>nc bedeutende Ansdchnung, ungefähr 40 Kilometer Lange, auf II') Kilomclcr Breite s10 Stunden lang nnd 4 ^tuu« dcu brcit odcr l<> Stunden Qnadratflächc), daS jähr- 5 543 lichc Prodult wird alls 200 Millionen Zentner gc< schätzt." Dic „Tricr'fchc Zcitnng" fährt „ml fort: „Dieses Kohlenbecken wird uns mit dcr Zelt ,o nahe gerückt, daß man dm an ersticken tonnte, geschwclgc dcnn mcrtcn, um was cö sich handelt. Wir wollen daher cmch aufhören zu thun, als ob wir blmd und taub wären. B.'ir wollen lant gestehen: Ja, wir Haben's geholt und «erstände,,! Wie schade, day man das Bcckcn nicht aufheben und fortschaffen kann. Es hängen 40 Onadralstnndcn daran, 40 Quadrat-slnudcu'deutschen Bodens! Und es sei am Ende nm die 40 Quadratstuuden samiut Anhängsel und Vrand-licsalz - aber es wohncu wahrscheinlich auch Mcnjchcn darauf, Mcuschc», die irgend eine Zuugc fnhrcu und irgend cm .s>>z auf dcr linken Seite tragen. Gehen diese Menschen so ohne Wc.lcrcS als ^d-I.m'!.^c,-'i.ii. sind sie auch Anhängsel? Und wenn diese Mengen sich acradc als die besten und wärmsten Deutschen, äls die entschiedensten Gegner des Franzthnms bc< wicscu hätten?! Um Antwort wird gebeten, und zwar von dcr Seite, welche nnö seit Jahren so viel Antwort gab, ohne daß eine Frage gestellt worden welche uns übcr unser Schichal wett über Wun ch m.d Verlangen im Poraus belehrte. Und "Men nicht dic Mcuschen, dic zufällig ans icncu 40 Q a-dratstnndcn wohnen, auch cin Wörlchen verlauten lassen? Denn daß gerade d.csc Mcn,chcn stch als c.rwm .ä^ipi, betrachten sollten, w.ll uns nach Orts- und Sachkenntnis; biS M nicht ein D Allgemeinen Z'g." wird ans Ma ta gc< schrieben: "Bor lnrzcm ereignete sich in Bened,g fol-ac dcr Fall- Ein Schwindler, der stch snr einen P er a saab, hatte sich d«' Vertranen des or., aeu Bischofs so sehr zu erschleichen gewußt daß dle- /ack ult cm m oslcrrcichischcn Trabakcl „ach Malta ? ^> I <5>' s.-,l's< culfloh mit einer andern Gelegen- ^b/T,Ä mi/ei!.en, schwedi . chcn Namc, , und la.n vor.gc ^voche hier an. ^ nkm'fl des Trabalels woll.c cr d.c K.stcn M nchmc", allein in dcr Zw.schcnzc.t hat e das tt .> rci liischc sse.ns.llal vom Onbcrninm lil bliest durch den Befehl erhalten, dieselben zn scancstlircn. llulcr den geraubten Gcgcüsländcu bc- iudct sich anch cin sehr wcrthvollcö Gemälde. Dlc Kisten warcu bcrcils vom Kapitän dem iionsnlat über« neben wordcn, muljlcu jedoch, wc^cn Protest des Ol-irfänacrö, ^^i», Tribunal depouirl wcrdcn, da der. s.>l'li! die Gegenstände als sti» rcchl»ia,;lgcs Ei^'utt)»ul /tlamilt Wenn dcr Uousul nicht handgreifliche Be- wcisc liefern lanu, daß dicse Gegenstände wirklich dic all kam, ,hn dcr jtoi'snl bloß im Zivilwcgc und nicht im Krniu- uawcqc bclaugcn. . .^ c Man schreibt aus Paris: Der gro^c Zapfen, streich von welchem Marschall So»lt sciucrzcit zu reden 'pftcalc, hat anch für das zweite itaijcrthnm länast begonnen, und dcr Kaiser, so wohlauf nnd jugendlich frischer auch ist, mag ernster an d.c5t>ö. !,,^, sci/u's Werkes denken, ^amt Ar.nu,d ervs i.ele den Ncigcn ans der Krim, Espmaiie folg c >n Ilal.cn, dm.n Pclissicr in Algier, dann B.llanlt, nu nun Mocqnard der Milbcgründcr des zwc.tcn Ka'scrre.. rbes Atocqnard war nicht bloß cm ergebener Freund dcs'Kaisers' sondern auch scchszchn Jahre lang der vcrlranlcslc BcrOaulc nnd der unabhängigst,-, mnthigslc Na acb r seiucs Monarchen. Er hmtc einen festen B ck cn>' schm'fcn verstand uud d.c fcl,c»fc»c Ue .Icng . daß man i.i Frankreich vorsichtig vor. a l un.ss , d ch immer voran, und wen., zurnck, t .n Entschlnsse, bci erster Gelegeuhe.t desto asche wieder voran. Dabei besaß er >c bc. vi u-zo cn felteue Eigenschaft, ^ß cr m.t semer ^rsou im Hintergründe zu bleibe,, und mehr Einfluß zu üben, als zur Schan zu tragen liebte. ')scw-Pork, 2ll. November. Die Einwohncr-schast ward gcstcln Abends onrch die Entdeckung cincs schäiidlichcn Planes, die Stadt in Aschc z>, lcgcn, in flllchll'^rc Aufregung versetzt. Zwischen <» und 10 Uhr drach in acht dcr größten Gasthäuser, mit dcncu zwei Theater verbunden sind, nnd in Baruum'S Museum, welches zu dieser Zeit vou Frauen und Kindcru an« gefüllt war, Fcucr aus. Die Vcrfahrnngoweisc dcr Arandsliftcr war in allen Fällen dicsclbc. Unbc-klMUlc Individuen micthclcu Zimmer iu dcu Hotels, leatcu Phosphor u,id cmdcrc leicht brcnobluc Gegen-stünde unter die Actlcu oder in da« Äcttwcrk, züu. dclcn sic au und verließen dann, nachdem sic die Tlmm der Slnbc» geschlossen, das Hans. Offenbar solllcn bic Fcucr an alle» Orlcu zugleich ansbrcchcn. och blieb 'S cincr noch nicht crl arten Ursache e.n Z'v sch nrm.m von einer odcr anderthalb stunden zwischen dem ersten und dem letzten Versuche. Doch hallen die Brandstifter gerade die fchlcchtcste Wahl getroffen, um ihre:, Anschlag auszufiihrcn; die in solchen Gebäuden, die slelö mit fremden Menschen gefüllt sind, unablässig drohende Fcucrsgcsahr macht besondere Vorsichtsmaßregeln zu einer Bcdinguug ihrer Existenz, so daß jcdeS in etwas bedeutende Etablissement dcr Art scinc cigcncn Brandspritzcn und andere Löschapparatc zur Hand hat, und so gelang cs dcnn glücklicher Weise, ä» allen stellen dcs Feuers Herr zu wcrdcn, chc erheblicher Schaden angerichtet war. Die Frage, nxr die Pcrschwmcr gewesen seien, — dcnn das Vorhandensein ri.ier Vcrschwö'rnna, läßt sich nicht anzweifeln — lunrdc hcnte Moigt-^ all» gemein dahin beantwortet, daß südslaatlichc Emissäre dic Hand im Spiele gehabt hätten. Es ist bclannt, daß ein Nichmonocr Blatt vor Kurzem angcrulhcn z hat, als Vcrgcllnng für die von General Sheridan! im Shcnandoahlhale und von anderen nordstaallichcn ^ Generalen an anderen Orten verübten Barbareien die Ttädtc Ncw-Vort und Boston in einer stürmischen Nacht au zwanzig Stellen i», Brand zu stecken. Es ist möglich, daß Koufödcrirtc hier in Newport nach dicscm Rathe gehandelt haben, obwohl cS auch nicht unmöglich ist, daß eine Bande von Spitzbuben dic Idee aufgcgriffcu und sie zum bloßcu Zwecke dcr Plünderung auszuführen versucht hat. Lokal- vnd ProvinM-Äachlichtcn. Laibach, 15. Dezember. Zur Feier dcs achtzigsten Geburtstags Sr. kais. Hohctt des Herrn Erzherzogs Ludwig fand uorgc> ftcru ciu Diucr des löblichen OffizicrtorpS dcS hier garnisonircudcn Regiments, dessen Inhaber Sc. kais. Hoheit ist, in dcr Easiiio«Ncstllnralioi, Statt; Abends war dic St. Pcterstascrnc festlich beleuchtet; Sc. tais. Hoheit, dcr cbcn aus Wien hierher znrückgctchrtc Herr Erzherzog Ernst geruhte daselbst gegenwärtig zu sein. Die Musik spielte in Gegenwart dcs Offi« zierkorpö in, Hofrauiu uud dcr Mannschaft wnrdcn einige Begünstigungen zu Theil, unter Andcrm wnrdc allen an dicscm Tage lriegsrcchllich Bernrthclltcn dic Strafe erlassen. Die kirchliche Feier findet nach» stcn Sonntag mit cincm Hochamte in der St. Peters« tirchc Slalt. — Nächsten Freitag, wird Mendelssohns „?ln-ligonc" im Nedoutcn-Saalc von dcr philharmonischen Gesellschaft noch einmal, jedoch nur für Vcrciusmit« glicder aufgeführt. -- Der lönigl. prcuß. Kammcr'Virtuosc Hcrr Ferdinand Laub wird nächste Wochc hierher lom< mcn u»d dürfte wahrscheinlich bci dicfcr Gelegenheit auch cin i^ouccll gct>cil, cilic Nachricht, dic alllii Älnsilfrcuudcn fchr willkommen fein wird. — Dinstag am 20. Dezember d. I. findet nm halb 6 Uhr Abends die Generalversammlung dcS Vereins dcr Aerzte in Kram zu Laibach im Vcrcins« lokale Statt. Das Programm enthält anßcr den wissclischafllichcn VorttMl,, die Vorlegung dcö Iahrcs< und Ncchuungobcrichlcc!, die Wahl dcs Vcrcinsvor-staudcS und die Ernennung von Ehrenmitgliedern. — Gestern starb hier im Spüalc dcr älteste Mann in Krain, Namens Maltini, 94 Jahre ult, iu Venedig geboren uud als Thcatcrmaschincniucistcr einst hierher getomlncn. Wiener Nachrichten. Wien, 14. Dezember. Dcr t. l. Hoiopcrilsängcr Alois Audcr, am II. d. M. in B^o Wallenberg „ach ciuigcn sich rasch wiederholenden Kralnpfanfüllen verschieden, ist zn Licbititz in Böhmen am W. Augnst 1821 glborcn, Sohn eines armc» Schllllchlcri«, uild erhielt von Arll dcn crslcn Gcsangsnntcrrichl. 1^4«. kam cr nach Wicu, wo scinc Vcrsnche, bci der Hofopcr anfgcnom. inen zn wcrdcn, an dcr Schwäche fcmcr Slimmc nnd an Intriguen scheiterten. Endlich erhielt cr cinc Stelle beim Magistrat, dic cr bis M5 behielt. In dicscm Jahre trat er durch cin Zusanlmcnlrcffcu glück» lichcr Umsläudc untcr Balochino's Dirclüon zum erstenmale als Stradclla auf. g^l und wnrdc cngagirt. Dic Brücke zur Berühmtheit bante ihm crsl Mcycrbeci'S „Prophet", i„ welchem cr die Ti« tclrolle sang. Ander's Stimme besaß, so langc sie nicht gebrochen war, einen eigenthümlichen Reiz. Als rr sich in Gcfahr sah, die Slimmc zu verlieren, vcrficl cr in cinc Gcmülhslranlhcit, von wclchcr ihn der Tod bcfrcilc. Andcr war t. l. Kamiucrsa'ngcr. — An, 10. d, W. stard hier im W. Lebens» jähre der fürstlich serbische Miuistcr und Senator i. P. Stephan Markovits. ______ Vermischte Nachrichten. Bekanntlich war der Feldmarschall Wraugcl, als er uoch dcn Oberbefehl über dic Älüirlcu in ---------------------------------------------------------——^»». ^ Händen hatte, bci nnscrcn Truppen ebenso beliebt,^ als ihm scinc österreichischen „Kinder" theuer waren. ES versteht sich daher von selbst, daß es dcr alte Hcrr auf dem Nliclmarschc unserer Truppen niemals verabsäumte, dieselben bci ihrer Ankunft in Berlin freundlichst zn begrüßen nnd sich mit Offizicrcn nnd Mannschaft lcntsclig zu nnlcrhallcn. So hatlc nnler Anderem auch riu Gcmcincr dcS Regiments „Hessen" die Ehre, von Sr. Exzellenz angeredet zn werden: „Kennt cr mir?" fragle dcr Feldmarschall. „Ja wohl, Exzellenz! Sie sind nnscr Vater Wrangcl!" antwortete schnell dcr pfiffige Ocftcrrcichcr. „Ja, dat bin ich, mein Sohn!" crwidcrlc licf gerührt Vater Wrangcl, langlc in dic Tafche und schenkte dcm Manne einen Friedrichsd'or. Abcr noch hattc dcr froh Ucbcrraschlc scincn Dank nicht anSsprcchcn lön« !ncn, als dcr Marschall abermals in die Tasche langte, die Bricftnschc hervorholte, derselben rinc Photo» ^graphic cnlnahni und sclbigc, nachdem cr auf ihre Nückseilc dic Worte gcschricbc»: „Vater Wrangcl sei« „cm Sohne", dcm Soldaten gleichfalls einhändigte. — Selbstverständlich war der brave Obcröstcrrcicher übcr daS lrtztcrc Gcschcnk noch zehn Mal mehr er-frcnt, als übcr daS erstere und drückte dcm General scincn Dank mit dcn Wortcn ans: „Und wenn mir Einer 100 Goldstücke bieten that', daS Gild'l gäb' i doch nit her!" Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Hamburss, 13. Dezember. (Pr.) Der kaiserliche Frcgattcn-Kapitän Funk ist als österreichischer-scitö dcsignirtcS Mitglied dcr zu Kopenhagen zusammentretenden Taxations - Kommission über die däni» schcrscits gemachten Prisen hicr eingetroffen. Altona, 1s'. Dezember. Der Schleswig, holstcin'schcn Ztg." wird aus Kiel gemeldet: Die Mitglieder der herzoglichen Landesregierung habcu bis gesteru dcu von dcn öslerreichisch'prcußischcn Komlnis« sn'rcu geforderten Rcverö uicht eingesandt. Vcru, 13. Dczcmbcr. Dic baicrischc Negierlma. antwortclc den» Bundcsrath: Schon längere Zeit scicn Eililcitnngcn für die Regelung dcr Zoll» nnd Handclsvcrhältnissc zwischen dcm Zollverein und dcr Schweiz getroffen, sie sei also bereit zu unterhandeln. AlS Vcrhandluugsort ist Stuttgart vorgeschlagen. Paris, 1l>. Dezember. (Pr.) Dcr Kaiser hat dcu Herrn Isaat Pcrcirc wcgcu seiner Broschüre „übcr dic Bank" durch Herrn Nouhcr beglückwünschen lassen. Paris, N. Dumber. (Pr.) Das Pays findet in scincm Kampfe für dcn Gallicanismns zahlreichen Beistand in dcn Reihen dcr Geistlichkeit sclbft. Einem Salonge,lichte zufolge wollen Ocsteririch und Preußen sich übcr dcn lünftigs,, Sonncrän der Herzogthnmer vorerst untcrcinandcr verständigen und hierauf dcm Bunde bczüglichc Vorschläge machcn. Ans Turin Hort ,:,an, dcr Miuislcrrath habc nm 10. d, M. daS Vcr« lcgnngsgcsch ansgcfcrtigt, womit die zweijährige Rüu-mmigsfrist beginnt. Markt- nn> Veschästsberichl. Laibach, 14. Dezember. Auf dcm heutigen Markte sind erschienen: 4 Wagen mit Heu und Stroh, 26 Wagen und 8 Schiffe mit Holz, nud 18 Mctzcn Erdäpfel. (Wochenmarlt. Preis e.) Wrizen pr. Mehcn fl. —.— (Maßazins.PreiS fl. :i.77); Korn si. .^ (Mgz. Pr. fl. 2.7^); Gerste fl. -.-(Mg;. Pr. fl.2.05); Hafer fl. -.— (Mgz. Pr. fl. 1.91); Halbfrucht fl. —.— (Mgz. Pr. fl. 3.15>); Heiden fl. -.- (Mg; Pr, fl.3.-); Hirse fl. -.- (Mgz. Pr. fl. 3.05); Kutnrutz fi. —.— iMgz. Pr. ft. Z.10); Erdäpfel fl. 1,00 (Mgz. Pr. fl. __._); linsen «. .'j.50 (Mgz. Pr. fl. -.-); Erbsen fl. 4.— (Mg;. Pr. fl. —.—); Fisolen fl. 4.— (Mgz. Pr. fl. —.—); Rindsschmalz pr. Pfund tr. 55, Schweineschmalz kr. 40; Speck, frifch lr. 27, detto gcränchcrt kr. 40; Butter kr. 50 j Eier pr. Stnck tr. ^iz; Milch (ordinär) pr. Maß lr. 10; Rindfleisch pr. Pfund tr. ll>-^1, Kalbfleisch lr. i.'I, Schweine-fleisch lr. 22, Schöpsenfleisch tr. 14; Hähndcl pr. Stück lr. 25, Tauben fr. l5; Hcu pr. Ztr. ft. 1.I0, Stroh kr. 05; Holz, hartes 30", pr. Klafter fl. 9.50, dctto wcichcS fl. 7.50; Min (Mssj. Pr.) rother nnd wcißcr, pr. Eimer von 10 bis 15 fl. (Mit Cmrcch« nu„ß dcr VcrzehrungSstcucr.) Theater. Hcutc Donnerstag: Die Vraur vhne Präutissam, odcr: Madcheu! Nehmt e«ch beim Photvssra« phirrn in Acht! Original-Posse mit Gesang in ^Anfzügcn, von Dr. Wilhelm Tnrteltaub. Mlisil von dcn Herren Ioscf Schiirer nnd Adolf Müller. _______Morgen Freitag: Geschlossen. v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr sk Fedor Vamberg in Lülbach. 1R44 3Ül!tll!itllH!. Staatsfonds um ciuc Kleinigkeit matter; 1800er bilßteu '/.«, 1804er '/.//. ein. Von Industriepapiereu fiele» Nordbahn-Aclicu um 1'/,. Banl-, itarl^ndwig-Bahn-Wien, ""^ Smatebahn-Acticn nm ^ bis 3 fl. und die übrigen Gattungen n,n '/, biö 1 fl. Wechsel auf fremde Plätze und Comptanten schlösse» um einen Brnchtheil den 13. Dezember. st"fcr. Gcld flüssig. Umsatz ohnc Nclaug. Veffentliche Hchuld. ä. de, Klnate« (für Z00 ft.) »elft Waai, In ssfterr. Wäl'rung . zu 5'/o 6'i 25 «6 35 detto rüchahlbar . '. „ N7 - 97,^0 detto rilchahlbar oon 1864 86.85 86.^,) Silbrl'^niiy.n vl,'n 1^4 . . 87. «? >»5 ?iat,.»nl.mitIän -(5oup. zu 5'/. 7i<80 7i« !'<> „ .. „Apr'Coup. „ 5 .. 79N5 79 75 Metalliques . . . „ 5 ., 7075 70,5.'. dltlo mit Mai-Couft. . „ 5 ,. 71,- 71,10 d'tto......., 4j,. «2 2^ 62 75 Vlit Verlos, v. 1.1839.....15)5 25 157.75 ....., ., 1854..... 89.2.', «9.50 „ .. .. ,. i860 zn 500 si. !»3.20 93 30 ,.....1860 „ 100,. 95.50 95.60 ,.......1«64...... 81.70 81.50 somo-RentlMch zu 42 I.. ,u»t,r. 19.50 20. L. der Grönländer (sür I0U ft.) <^runb«ntIaslungs-Obl!g «Nomn. Nifd«-Oeli.rrcich . . zu 5°/, 90.— 90.50 vbir» OlN,rrcich . . „ b.. 89.85 90.— Gal^urg......5.. 90.75 91- Äübmen.....,5., 93.— 93.50 3teicrm..,ssän,t. u.Krain, zu 5"/« 90..- 91.- Mahren......5 ,, 92.50 93 Zchlcflen .... „5 „ 89. - 90.— Un.,ciln.....„ 5 „ 73.50 7^ - temescr-Vanat . . „ 5 „ 72 5l> 73. Kroatien und Slavonien ,, 5 ,. 74 .50 75 50 ^ali^icn .... „ 5 ,. 73.— .3.50 Sicdiül'slsgen ... „ 5 ,. <0.75 7l.25 'Zu^wina .... „ 5 ,. 7125 717-> ., m. r. s<it-Än>^lt ,u 200 ss. ö. W. 173.00 173.50 'lt. 5. <5^m.-G.s. ,. 5.00 ', ö.W.588 — .M'.-K. .ftrl.'^iorl'l'. <. 1000 fl. E. >1'i. 1866.-1868 -Htaats-liis.-ts. zu20«) -.CM. oder 500 ,vr.....200 «0 2M. - Kciis. ^li,.-Aahn zil200 ss.LM. 133,7 > 134.— Slio.'iwrdd.Hlerb,51.200 „ „ 118.25 118.75 2ud. SlaatS-, loindardisch »venr» tianisch, unb central italunisch, Ms. 200 st, ü. W. 500 «r. 237— 238. G^l.,ssl,rI^'l,dw.-V.z.2«'0!i.ssÄl.227,«0 228.— O.ss.Dl'n.-D.!»N'ssch.-Wls. «^ 0, 355.— 'üulim. UeNd.il!» z>'. 200 ss. . 161,5l, Ui5 -Tlmßt>al,N'M i.»^u 200f>.(5. M. m. 140 il. (70"/,) Einzahlung 117.— —.— Pfandbriefe (für 100 ft.) National- 10j liri^c v. I. l'ant <»>, ' 185? zu . 5"/« 102.- 102.50 C. Ä,, ) u.r!^ka,l 5 ,. 93.60 9i,l>0 Natil:n>ilt'. auf ö. V vcilol'l'. 5 ,. 89 20 8!». 10 Ungarisch« BcdtN.Kndtt-N» flail zu 5'/, v5!icrna,y „ 40 ., (5.Vi. 104. - 106. - Salm „ 40 ., „ ,. 31.50 32. M:r W^,.e Acilssy zu ^0 si. (5M. . 2^.25 >^ 75 « .. 40 . .. . ^,-5» ^8.75 Wi»disch.,,ätz „ 2») ,. „ , lli.75 17.25 ^i'aldsttil, ., 20 ,, „ . j».25 18.75 K,'ql,'vich „ 10 ., „ . i^.__ i^'5,o K. l. Hofsl'it.ilfl'!» N) .. ,. . i^» 1^25» 2tt e ch s e l. 3 Monate. V.lb Waare ?l,!.i«l'l!r.; für 100 i^. sudd. W. 9X.40 9^60 ?l,'onsb'or . 9 „ 3,< „ 9 40 Ruff. ImpsrlalS. 9 ,. 63 „ 9 '^ 64 '' H^r,in^thaltr . 1 ., 74j , 1 74j " Sill'er . . 116 .. 25 „ N6 " 50 " ^clegr'lphil'che Effekten- und Wechsel Kurse an der l. t. öffentlichen Görse in Wien Dcn 14. 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März 1865. jcdcsmal Vormittags mu 10 Uhr. im Orli ocr Nealllät mil dem Auyange lie» ilüllmt w»ro.'N. ociß Die fe^übllttl'dl i1i<-allläl nnr l)li oer lsßllli Ftilliielun^ .inch unter oem Schäßnngölulrlye au ocn Mclstl'lltenren yilllange^euln wttde. DaS SchäßllNgsprotoloU. der Grnno» l'uchS^llrall uno r>e Vizlianonsbedüiguiss' könncn l)cl cirscni Gcüchlen, ce» gs,vödii> lichen Amlsstunrrn ciüqcseycn u'croen. K. l. VezirkZantt Äteifüih. als Ge< richt, om 10, November 1864. (2380—3) Nr. 5)271. 2. und 3. lrefutive Feilbietung. Im N.'chuanqe znm dicß^erichll!ch<-n Edikte voin 3. Scplcml'sl d. ^,, Nr 4166. in >>lr ErskulioNl!slNi!e dcS Herrn Anlon Mosckcl uon Pl<:!<>. 420 f!, 3illf.'3^r. 79 ul»and erschien, nnr dal) f^ dnlier bei ocr zweilcn, cuentuell drittln Hc-ill'istuii^ am 16. Dezember 1864 mid 18. Ia»ncr 1865 z»l uett'leilicl, dat. ss. k. Vszllkö.nut Planina, als Gc> richt, am 17. Noucmbcr 1864. (1548—l<») Die «illl'trlllimtc liud bewahrte von ! 1 Flacon > d^ben in der Apoll'cle dea Hcrrn Wilhelm Mayer m Lmbach. l677—23) Orientalisches Vnthllarung5miltel i Flacon fl. 2.?tt entfernt oh»rjedcüSchme,z oder Nachtheil srlbsi vc>n dcn zartesten Haulsicllcn Haare, die man ^u beseitige!, N'imicht. Die bei dem schönen Geschlecht bisweilen vorlommcndeu Vartspu-reu. zusam>ucn.ien'achseuen Auqexbraucn, tiefe«? Schcitelbtiar norden dadurch binnen l.'i Mlullten beseitiget. Lilionese ist von dem konigl. preusi. Ministerium für Medl^iual'Augelcgeubcitc,! geprüft uud besiüt die Eigenschaft, der Haut ihre jii" gcndliche Fiische wiederzugeben und alle Haut'Uureiuigkeitcn, als: SDNimerspros« sen, Leberflecke, zurückgebliebene Pocken-flecke, Finnen, trockene und feuchte Flechte», so wie Röthc auf der »Nase (welche entweder Frost oder Schäife gebildet hat, und gelbe Haut zu entfernen. (5? wird fnr die Nirkllng, selche binnen 1^-Tagen erfolgt, starantirt und zahlen wir bei Nicht-erfola. den Betrag rllour. Prciö pro gauze Flasche ft. 2.60. Fabrik von Nöthe A Comp., Kom-mandautenstrasse 3l. Die Niederlage für L a i b a ch befindet sich bei Hrn. Albert Trinker, Haupt-play Nr. 239. Teidlik-Pulver. Central-Vcrscndungo-Depot: Apotheke „zum S'torch" in Wien. Hur Beachtung, „^ede Schachtel der vou mir erzeugten Teidlitz-Pulver ist zum Unterschied von äli„« lichen Ertcuanisseu ,«it mcn,cr2chut;!,lartc uud Unterschrift versehe» und auf jedem, die einzelne PulUlrdoslS umschließenden weiße» Papier daS Kennzeichen „Moll'O Heidlitz-Pulvcr" in TUasserdruck ersichtlich gemacht." Preis einer versiegelten Originalschachtel 1 fl. 25> tr. Üsl. N. — Gebr>mcht<-'.'lnweisung in allen Sprachen. Diese Pulver behaupte» durch ihre auszcrordcnllichc, iu deu mauuigfaltigstcu Fällen erprobte Wirlsaiuteil uutcr sämm!l,chcn bisher belanutcu Hauöarzeucie» uubcstrilten deu ersten Raug; wie denn nklc Tausende au« allen Theilen des großen Kaiserreiche!« uus vor-licgeudc Danlsaguugüschrciben die dctaillirle» Nachw'eisuugcu darbieten. das, dieselbe» bei habitueller Verstopfung, Unvcr-da'ulichleit uiid Sodbrennen, feruer bei Krämpfen, Nicrentraulhcitcu, Nervenleiden, Herzlloft fen, nervösen Kopfschmerzen, Blntcongcstionen, gichtartigen O licdcr-Af frctionen, endlich bei Anlage zur Hysterie, ,VYPochou-dric. audauerudcm Brechreiz u, st »u. mit dem besten Erfolg angewendet werden uud die nachhaltigsten Heilresultatt lieferten. Att^ellMe " Laibach bei Herrn 5Vi»,<»I», Isl»^<»r. Apotheker „zum goldenen Hirschen." Gör;: /^n-ittn'. Gurkfeld: F>,'7nc/i«.v. Gottschec: ./o.v. /^>e^. Krainburss: Ke/,. ^c/,//«/«/^) Apotheker. 3^e»lstadtl: /)«?«. /l,T!3^// und./,)He^ He,^m«nn. Wippach: ^nl. /1^/)^^/v. 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