Laibacher Ze itung. .s^ R83. Donnerstag am »V August R8K« Die Laibacher Zc.'tmui" erscheint, mit Ausnahme der Sonn- m>. .^iertaqe täql.ch. und ^ " tt m ^ ^ nn ^ n^ ° <; ^'^^« ^^,^^, ^^ ^ ^ ^ ^to. Kreuzband im (5o».vtmr ganzjähriq N! fl.. l.a l bjä bric, s N' y" ' ,,^^. ^ ^,^ Z^,t,,^il, .der w, Raum denell'c», w m,-s'ci «anzjäbriq. nnter Krmzbm>t> und'qedrnckler Adresse «5 ss., h«>b>"l'r>si '/^'/'"/^ ,,'/'.'ss', f, ss,/3 Mal, 5N kr. fnr 2 Mal und 4l» kr. fnr l Mal emz»,chaltt». 'na<.^ Eimcha,t,.n^ 2 kr., fnr zweimalige i fr., für dreimaliges 'r (5 M ^'"^ ' ' ^...^ !^^ , s "'/»e jedeSmaliqe <5i»fchalt.„>g hinzu zn rechnen. 8» diesen Ocl'iihren ist nach dem „provisorischen (Arsche vo>» <». November l«5,0 ,»r ^!!,.rtu'n^tampll iwli) lv n. ,, i ^____ ______________________^^^^^^ Amtlicher Theil. ^e. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 29. Juli l. I., die zweite Professorsstelle an der k. k. Forstlehranstalt zu Maria-brnnn dem k. k. Forstmeister zu Salzburg, Carl Brey mann, allergnadigst zu verleihen geruht. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung, Hermannstadt 24. Juli d. I-, die Lehrkanzel des Bibelstndiums neuen Bundes an der theologischen Facnltät in Salzburg dem Supplenten derselben, Franz Brandn er, allergnadigst zu verleihen geruht. Der k. k. Minister für Cultus und Unterricht hat den Religionslehrer am Altstädter Gymnasium in Prag, Dr. Innocenz Freucl, mit Rücksicht auf die von demselben bestandene Lehramtsprüfung ans der böhmischen Sprache, zum wirklichen Gymnasiallehrer an der genannten Anstalt mit der Befähigung für diesen Unterrichtsgegenstand ernannt. Das k. k. Finanzministerium hat den Kanzler des k. k. Belgrader Gcueralconsulats, Anton Znrhaleg, zum Secretar bei der k. k. siebenbürgen'schen Finanz-Landsdirection ernannt. Am 8. Augnst 4N!2 wird in der k. k. Hof- und Staatsdruckerei in Wien das XI.VII. Stück des allgemeinen Reichsgesch- nnd Regierungsblattes, und zwar in sämmtlichen Ausgaben ausgegeben und versendet werden. Dasselbe enthalt unter Nr. 163. Das kaiserliche Patent vom :ll. Juli 18Ü2, das Reserve-Statut enthaltend. Wien, am 7. August l«!l2. Vom k- k. Redactionsl'lirean des allgemeinen Reichs-gesey- nnd Regierungsblattes. Nichtamtlicher Theil. Die Ncserve: Armee. ' Das am 8. August kundgemachte allerhöchste Patent, wodnrch das Institut der Landwehr gänzlich ausier Wirksamkeit gescht nnd dafür eine Armee. Reserve eingeführt wird, ist ein wichtiger, auf die Vervollkommnung des österreichischen Heerwesens berechneter Schritt und jedenfalls geeignet, die öffentliche Aufmerksamkeit mehrseitig in Anspruch zn nehmen. Die Landwehr wurde im Jahre 1808 in den militärisch ccmscribltten Provinzen eingeführt, nnd mit dem stehenden Heere in Verbindung gesell. Seitdem bildete sie eine bleibende Einrichtung, bestimmt, nach Abmarsch der Truppen den innern Militärdienst zu versehen und das Innere der Monarchie vor feindlichen Angriffen zu beschülM. In den 3!i Infanterie-Negiments-bezirken der gedachten Provinzen sind zwei Landwehrbataillons gebildet nnd dem Regimente des Bezirkes als ein Mittel der Verstärkung zugewiesen. Das erste Bataillon begreift die für den Dienst tauglicheren Männer und ist nöthigen Falls zum Schnfte anderer Provinzen verfügbar ; das zweite Bataillon wird in der Regel für die Dienste in seiner Provinz gehalten. Von Zeit zu Ze.t w.rd tue Landwehrmannschaft zusammenbernfen nnd in dcn Waffen geübt; das landwehrpftichtlgc Alter dauerte vom 18. bis znm vollendeten 4!i. Jahre. Die ausgezeichneten Dienste, welche dieses Institut seit seinem Entstehen dem Staate geleistet, müssen dankbar anerkannt werden. Dessenungeachtet stellte sich die Nothwendigkeit heraus, dasselbe in einer dcn gegenwärtigen Verhältnissen zusagenden Weise umzubilden, nnd namentlich dem Grnndsaye Geltung zn verschaffen, daß die'Wehrpflicht eine allgemeine, alle Bevölkerungen und Landestheile der Monarchie gleichmäßig umfassende und bindende ist. Während die Ncservedienstpflicht daher neuestens auch auf die uichtconscribirten Kronländer Ungarn, Siebenbürgen, Provinzial-Croatien, die Wojwodschaft und das lombardisch-venetianische Königreich ansge-dehnt wurde, konnte unter Einem eine sehr wesentliche Erleichternng den Bewohnern der conscribirten Kronländer zu Theil werden, da die Dienstpflicht in der Reserve nnr für die Dauer von zwei Jahren bemessen ward, während die Laudwehrpslichtigkeit je nach ihren verschiedenen Abstufungen bei Weitem mehrere Jahre in Anspruch nahm. Bei der im Allgemeinen sehr mäßigen Dauer der militärischen Dienstpflicht in Oesterreich - acht Jahre in der Regel - - erwächst für die Vetheiligten aller Waffengattungen, aller Werbbezirke des Kaiserstaateb durch die neue Anordnung eine keineswegs drückende Last, und das Bedürfniß des Staates wird mit den billigen Ansprüchen der Bevölkerung in das angemessenste Gleichgewicht gescht. Man kann mit großer Wahrscheinlichkeit annehmen, daß von nnn an jährlich nngefähr der achte Theil der Mannschaft ans dem activen Kriegsdienste ausscheiden wird. Da die Neservedlenstpflicht zwei Jahre hindnrch währt, so kann man die Größe der neuzuerrichtendeu Reserve auf 2.'! Percent des activen Armeestandes berechnen. Eine solche Macht ist ausgiebig und ansehnlich. Sie bildet für alle unvorhergesehenen Eventualitäten eine kraftvolle Stüye, und indem namentlich für den Kriegsfall jeder Unterschied der Leistungen fernerhin entfällt, liegt in dem Institnte der Reserve das durchgreifendste Mittel, um die Armee nicht bloß numerisch auf den Kriegsfuß zu buugen, sondern den betreffenden Corps auch sofort bewährte und geübte Elemente zuzuführen. Es ist eine in jedem Betrachte zweckmäßige Verfügung, wonach die Reservemannschaft zunächst jenen Trnppenkdrpern, ans denen sie hervorging, zugewiesen wird. Es wird damit der sehr schäpbare Vortheil erzielt, daß die eintretenden Reserven sich rasch und leicht in allen Verhältnissen, die ihnen gelänfig sind, wieder zurecht finden werden. Außerdem wird jetzt auch der Cavallerie die Möglichkeit zn Theil, sich dnrch die Reserven angemessen zu verstärken, während die Landwehr bloß aus Infanterie besteht, uud der ausgediente Kavallerist den Landwehrdlenst zu Fuße erst lcruen mußte. Es unterliegt aber keinem Zweifel, daß der Cavallerie-dienst schwerer nnd langsamer erlernt wird, nnd das Bedürfniß, der Cavallerie im entscheidenden Angen-blicke Verstärkungen znznführen, spricht deßhalb selbstredend für sich. Gemäß dem Wortlaute des kaiserlichen Pateutes, womit der Reservestatut einbegleitet worden ist, erschien die Rücksicht auf die Staatsfinauzen dabei als maßgebend, denn die Bildung einer friegstauglichen „ud zahlreichen Reserve stellte sich als das beste Mittel heraus, um in Friedenszeiten einen übermäßigen Effec< tivstand der Armee entbehren zu können. Korrespondenzen. Assram, 10. August. — ^. — Das eben beendete Schnljahr weiset aus, daß an unserem Gymnasium im Laufe desselben 28t Schüler eintraten und 231 davon ihre Classen absolvirten. An dieser Lehranstalt tragen 11 Professoren vor, und die Bibliothek, wie die mineralogische Anstalt werden von Tag zn Taa vermehrt. — Von hoffentlich sehr günstigem Erfolge für unsere Forst-cnltnr wird die Generalversammlung der croatisch-slavonischen Forstgesellschaft zu Pakrac in Slavonien sein, welche am 21. d. abgehalten wird. Zwei Ne-präsentanteu des Vereines werden sich unserer Land-Wirthschaftgesellschaft anschließen, um den Monarchen bei seiner Ankunft die Vorstellung wegen Errichtung einer land- und forstwirthschaftlichen Schule zu unter« breiten. Besondere Aufmerksamkeit will man den Gemeinde- und Kronpossessorats - Waldungen zuwenden. Dem Erscheinen deS schon lauge verkündeten Forstwesens sieht man mit um so größerer Spannung entgegen, als unsere Forste in Slavonien uud dem Kiistenlande sehr deronlirt sind. ...... Eine interessante Scene ereignete sich gestern im Vorzimmer drS Banns. Zwei Türken, die während des leftten Aufstandes flüchteten und in Oesterreich sich aufhalten durften, erhielten die Erlaubniß zur Heimkehr. Im Vorzimmer des Banns trafen sie zwei flüchtige Rajah's. Augenblicklich erkannten diese in dem Einen den Mörder, der seinen Bruder niederschoß, der Andere im zweiten Türken einen Beg, der sein ganzes Dorf in Brand esteckt hatte. Als man ihnrn dieß vorwarf, sagten sie pflegmatisch: „Was geschehen ist, ist geschehen!" So haben wir denn neuerlich einen schlagenden Beweis, wie es in Bosnien zugeht, troi; der Beschönigungen mancher Ionrnale. Daß Iukm bereits freigelassen und nach Ran abgeliefert werden mußte, verlautet heute mit vollständiger Gewißheit. Es ist also beispiellos, woher man die Stirne nahm, einen Schuldlosen so lange zu quälen. — Die Entreprise des hiesigen Narionaltheaters hat Herr Bram bill a auS Mailand erhalten. Er beginnt seine italienischen Opern» Vorstellungen am 1. October und erhält vom Comit» eine Dotation von 4800 ft. CM. (Oesterreich Wien, !). August. Eine sinnreiche Deutung der bekannten Initiale» W. N. I. 0. ll. hat Herr Weigl in der „Allg. Wiener Ztg." veröffentlicht. Er lnterpretirt dieselben wie folgt: ^»«»»'i» <>«l invinoi-><>ll5 <»nmi>»ol<>l,«i,il viciü, vwil. Auch die patriotische Poesie hat sich bereits des dankbaren Stosses bemächtigt, und na-mentlick verdient ein dießfallS von Hru. Julius von 782 Zerboni di Sposetti verfaßtes, im „Oesterreichischen Zuschauer" abgedrucktes Gedicht Hervorgehodm zu werden, welches edlen Schwung mit der Innigkeit und Warme echt österreichischer Empfindung vortheil-Haff verbindet. * Das Ministerium für Cultus und Unterricht hat der hiesigen Schulbücher-Verschleiß-Administration die von dem Director der k. k. Normalhaupt-schule in Vicenza, Giovanni Codeeco, verfaßte italienische Ueberseßung des Rechenbuches für die erste Classe der Unterrealschnlcn, von Moonik, zum Drucke übergeben. * Bei der ersten österreichischen Sparcasse zn Wien sind im Monate Juli 1852 859.349 fl. !) kr. rückgezahlt, und 947.197 fl. 69 kr. eingelegt worden. Wien, 9. August. Se. k. k. Hoheit Erzherzog Ferdinand Marimilian wird nach seiner Rückkehr nach Triest das Commando der Goelette „Artemisia" übernehmen und an Bord derselben eine neue Seereise antreten. — In Bezug auf die in der Verhandlung schwebende Ablösung der Wien^Gloggnitzer Eisenbahn von Seite der Staatsverwaltung theilt cin Wiener Correspondent der „Allgem. Ztg." mtt, daß die Regierung der Gesellschaft so eben den Antrag zukommen ließ, die Wien - Gloggnitzer Eisenbahnactien gegen .'percentige verloöbare Eisenbahnobligationen zn dem Curse von 169 per Actie einzulösen. Die betreffenden Verlosuugstermine sollen erst nachtraglich bestimmt werden. Bekanntlich war in den bisher verlauteten Propositionen der Gesellschaft nur die Rede von 4'^ perc. verlosbaren Staatsschnldver-schreibungen zu dem Cnrse von 180, und man zweifelt daher kanm, daß die Gesellschaft den eben gedachten, im Ganzen gewiß vortheilhaften Antrag annehmen werde. — Die Anzahl der Fremden in Ischl betrug Ende Juli d. I. 2870, wovon über 400 aus Wien. — Der Professor der Physik an der Pesther Universität, Hr. Iedlik, hat am 30. Juli seinen Schülern eine durch mehrjährige Bemühungen und nicht geringe Kosten verbesserte Grove'sche electrische Batterie vorgezeigt, durch welche er außerordentliche electrische Wirkungen hervorzubringen im Stande ist. Am überraschendsten soll das von ihm erzeugte Licht sein, dessen Flamme drei Mal kleiner als die einer gewöhnlichen Stearinkerze, die Lichtintensität aber 790 —800 Mal stärker ist, so daß, trotzdem der Saal durch seiue zahlreichen Fenster das volle Tageslicht einließ, die darin befindlichen Gegenstände dennoch von dem künstlichen Lichte einen eigenen Schatten warfen. — Der Werth ver Grnndstücke in Ungarn hat seit Kurzem eine enorme Höhe erreicht. Wie das landwirtschaftliche Wochenblatt schreibt, werden in der Waaggegend Sessionen, die im Jahre 1848 um 800 Gulden gekanft wnrden, nun seit Anfhebung der Ur-barialität für 0000 fl. verkauft. — Der „Corners Mercantile" läßt sich aus Rom melden, daß zwischen Oesterreich und Frankreich ein Vertrag geschlossen worden sei, dem zn Folge die beiderseitigen Occupationstruppen bis auf 2000 Franzosen in Civitavecchia, und eine österreichische Besaßnng in Ancona zurückgezogen werden sollen. Andererseits gehe aber die Anwerbnug katholischer deutscher und schweizer'scher Necruteu für die päpstliche Armee wegen Geldmaugels sehr langsam von Statten; in den beiden Orten sollen bisher nur etwa 800 oder 1000 Mann zusammengebracht worden sein. — Die „Volksbötin" schreibt aus München, 2. August: Bei dem gestrige», Eiseubahnzuge Früh 6 Uhr ereignete sich die comische Sceue, daß die Passagiere selbst den Train zogen. Außerhalb Pas-siug ging nämlich der Locomotive plötzlich der Athem aus, weil eine Röhre zersprungen war. Während nun pr. Telegraph eine andere Locomotive von München her citirt wurde, stiegen die männlichen Passagiere aus, nnd zogen den ganzen Tram nach Passing Muck, woselbst dann die neue Locomotive angespannt wurde. ^- In London hat sich eine neue Dampfschiffahrt - Compagnie gebildet, die sich die „nordeuropäi» sche" nennt, und ihrem Prospects zn Folge die Häfen cr beiden deutschen Meere unter sich und wiederum mit England dnrch ein l','wegliches Netz von Dampfern verbinden will. Von London ans soll künftig Hambnrg in 30, Bremen in 34, Kopenhagen in 40, Petersburg in 118, und die belgisch-holländischen Ha-fenpläne in 11 — 21 Stnnden erreicht werden. Die Zeitersparniß wird dnrch Benützung der projectirten Husum - Reudsburg - Flensbnrger Qnerbahn erzielt werden. Wien. l0. August. Die beiden Denkschriften, welche bei der Grundsteinlegung des Denkmals für den gefallenen Obersten von Loseuau in die Kapsel gelegt wurdeu, lauten: Ludwig Losy von Losenan, dem tapfern k. k. Obersten und Commandanten des Chevaurleger-Negi-ments Nr. A Erzherzog Ferdinand Mar, treu seinem Kaiser am 9. Februar 1849 an der Spiye einer Abtheilung seiner wackern Reiter in dem mörderischen Gefechte an der Brücke bei Piski von einer feindlichen Kugel tödlich getroffen, am 11. desselben Monates in Hermannstadt gestorben, als Denkmal seiner Gediegenheit uud seines Heldeurnhmes das k. k. sie-benbürgen'sche Armee - Corps. In dessen Namen zu Carlsburg am 23. Inli 1852. Carl Fürst zn Schwarzenberg, k. k. FML. „Es gereicht meinem Herzen znr vollen Befriedigung, durch die eigenhändige Grundsteinlegung zn dem Monumente des in der Nähe dieser heldcnmü-thig vertheidigten Festung auf dem Schlachtfelde gefallenen Obersten von Losenau Meiner treuen und tapferen Armee einen wiederholten Beweis zn geben, wie sehr Ich dieselbe auch in ihren gefallenen Helden ehre. Carlsburg, 23. Juli 1852. Franz Joseph." — Se. Maj. der Kaiser haben mit a. h. Ve-fehlschreiben, . Maros - Vasarhely, 1. Angnst, eine neue Organisation der k. k. Armee angeordnet. Hiernach wird die Linien-Infanterie ans 02 Regimentern bestehen. Jedes Regiment wird in 4 Feldbataillons mit einer (Grenadier- und Füsilier - Compagnie , dann ein Depotbataillon eingetheilt, und aus 5904 Köpfen (oarnüter N20 Gemeinen) bestehen. Die Grenadier-Bataillone werden sonach aufgelöst, und die 4 Grenadier-Compagnien bilden von nnn an inte-grirende Theile der Feldl'ataillone und die Elite derselben. Die Grenadiere erhalten die Czako's als Kopfbedeckung, und unterscheiden sich von den Füsiliren durch an den Patrontaschen und deren Riemen angebrachte Granaten nnd den Säbel, mit dem sie, mit Ansnahme der Schuften, bewaffnet bleiben. Die Jäger behalten ihre bisherige selbstständige Organisation, und werdeu dnrch Aufstellung vou Depot-Compagnien zur Evidenzhaltung nnd Abrichtung der Urlauber nnd Recruten vervollständiget. Diese neue Eintheilnng tritt mit 1. November in Wirksamkeit. — Der gesammte in Wien im Aufenthalte befindliche hohe ungarische Adel begibt sich am 12. d.M. nach Preßbnrg, um Sr. Majestät dem Kaiser daselbst anfzuwarteu und Allerhöchstdcnselben sodann auf der Fahrt uach Wien zu begleiten- Prag, 6. August. AuS Anlaß einzelner Wahrnehmungen, daß Lehrindividuen während der Schnl-< zeit zu kirchlichen Fnnctlonen als Meßner oder Chorregenten beigezogen wurden, nnd das; die Zeit, welche die Schüler bei der heil. Messe zubringen, in die gesetzlich festgesetzte Unterrichtszeit einbezogen, und hiernach die betreffende Lehrstunde abgekürzt wird, hat die k. k. Statthalterei die Abstellung der vorangedeuteten Ungebührlichkeiten angeordnet. Demgemäß hat das hochw. Königgräyer Consistoriiun den Curatcle-rus aufgefordert, den H. 2<:<>I. """ daselbst die Ertheilnng eineS Passes zur Reise nach Rom nachgesncht, nm sich daselbst, zur Fortsetzung seiner Studien, in das coll«' ^iil!» ^<>!'»!lmi0!l!» zn begeben. Nach den bereits von des hochseligen Königs Majestät erlassenen Bestim-mnngen ist inländischen Studenten der Theologie das Studium im <'<»!!< ^iiim <^i-lNlmi«um zu Rom, oder auf der dortigen Propaganda, oder auf Anstalten, welche von Jesuiten geleitet werden, ohne vorgäng',^ Erlaubniß nicht gestattet. Diese Erlanbniß dem lc. "" zu ertheilen, ist kein anSreichenderGrnnd vorhanden, westhalb die kgl. Negierung veranlaßt wird, dem Verweser des Landrathamtes zu *-* mit der ablehnenden Be-scheidnng des Bittstellers zu beauftragen, welchem sogleich zu eröffnen, daß er, wenn er sich dessenuuge-achtet zu dem gedachten Zwecke uach Rom begeben sollte, zu gewärtige» habe, unter der im z. 22 des Gesetzes vom 31. December 1842 gedachten Verwarnung zur Znrückkehr aufgefordert zn werden. Hiernach wolle die königliche Regierung in diesem u>'MD ähnlichen vorkommenden Fällen verfahren, anch a" ländischen Jesuiten und Geistlichen, welche in ^'"^ tenanstalten studiert haben, die Niederlassung in H^"' ßen nicht gestattet. . . Der „Deutschen Volkshallc" erscheint der Erlast dieser Verordnnng unglaublich, ""d sie äußert sich unter „Cöln 5. August" wortlich folgendermaßen: „Wie wäre es möglich, daß das preußische Ministerium eine Verordnung erlassen würde, welche eine getreue Abschrift der vom aargan'schen Seminar-director Augnstin Keller, dem Haupte der Radiralen in der Schweiz, im großen Rathe von Aargau vorgeschlagenen und durchgesetzten Verordnung ist? W»e könnte dao Ministerium von Raumer so sehr die (^ 783 mneruugen an den König Friedrich vergessen, daß eS sich so sehr zum Verfolger desjenigen Ordens machen würde, welchen Friedrich gegen alle Verfolgnngen geschüttt, in seinem Reiche anfgenommen, und welchem er die Erziehnng der Ingend nicht nur überlassen, sondern anch die denkwürdigste Anerkennung gezollt hat? Wie könnte das Ministerium die Verdienste verkennen, welche die Jesuiten durch ihre Missionen m der leyten Zeit zur Befestigung der Autorität in Preußen sich erworben? Wie könnte es anf eine so chrelende Weise alle Sympathien der Katholiken verleben .^ Wie mochte es der katholischen Kirche und l)rer Freiheit, welche ein königliches Wort so feier-^ gewährleistet hat, eine solche Wunde schlagen? ^>ls mochte es in elner Zeit, wo die Eintracht zwi-»chen Staat und Kirche so sehr Noth ihnt, in die fechte der Bischöfe einen solchen Eingriff thun und d.ese zu der öffentlichen Vercheidiguug ihre Rechte Mchsam aufforderu? Wir dürfen es nicht glauben, daß eme solche Verordnung, welche allzu sehr nach em.m protestantischen Bnnde gegen den Katholicismus riecht, von dem aufgeklarten Ministerium in ^"lm ausgegangen sei." Die Polizeibehörden wenden, der „(5. Ztg. aus ^>" zu Folge, neuerdings in erhöhtem Grade ihre Aufmerksamkeit anch den Sängervereinen zu. In dieser Beziehung soll die strengere Ueberwachung ihren Grund in neuen Entdeckungen hinsichtlich der Thätigkeit der revolutionären Propaganda liaben. Zuverlässig sei, daß von der Schweiz her den radicalen Elementen die Losling gegeben wurde, Angesichts der verschärften Negieruugsmaßregeln gegen die politischen Vereine die verwandten Kräfte unter dem unverdäch-tigeu Namen von Gesangvereinen möglichst znsam-menzuhalten. Daher denn anch dem Anscheine nach dle kürzlich erlassene Verordnung, daß sogenannte Ge-Wgfeste nnr abgehalten werden dürfen, wenn die Vorsteher der Vereine in .hrer politischen Richtung dle Burgschaft eines loyalen Verhaltens geben. c^ >^""' "' ^'^' I" "origer Nacht war die ^tadt der Schanplay eines Studententnmnlts. Em Stndent ist schwer verwundet, eilf andere sind verhaftet, die Fenster des Rathhauses wurden eingeworfen. Die Veranlassung war, daß der Universitäls-r.chter Herr von Salomon, mittelst Hanssnchnng sich oer Waffen von fünf Corps bemächtigt hatte. Von der Murg, 2. August. Das Gesuch, welches dle Mgst in Rothenfels versannnelten Geist-llchen, nm Erlassnng der ihnen angesehen Strafe wegen des Trauergottesdienstes für weiland Se. kgl. Hohe.t den Groscherzog Leopold, an den hochw. Erz-l'ljchos richteten und dnrch eine besondere Deputation ans ch.er Mitte überreiche., ließen, ist abschlägig oor-beschieden worden. Der hochw. .Herr Erzbischof hält daS Erstehen der angesetzten Pointen; für ihre Seelen eben so erfrischend und kräftigend, wie eine Vade-cur fur deu Körper. Italic ». Turin, 2, August. Auch hier sind Missionäre der Mormonen angelangt. l'enischer oder französischer Sprache abgefaßten Schr,"/ tm müssen vor Ende Jänner 1854 portofrei an den ^"ttär der genannten Gesellschaft eingesandt wer-', Die Mitglieder der Gesellschaft sind von der ' ^ung ausgeschlossen. «"der,, '^ ^'"'^" ^'"'"" ^^ Bemerkung, daß unter Mittel, '^"' ^'^' ^^ubenkrankheit vorgeschlagenen Zoll l ' ^"^"^"' d" Nebe mittelst eines drei ^--------------------!^"KN'., sich an mehreren <)rten, als z. V. in den Umgebuugen von Zara, Verona und Novarra, nüftlich erwiesen hat. Ans den gegen die Traubenkrankheit vom Professor der i!andwirthschaft an der k- k. Universität zn Pavia, Hrn. Pasi Carlo, angestellten Versuchen werden in „Colledore del Adige" nachstehende Schlüsse gezogen -. „daß Bespripungen der Trauben mit gewöhnlichem, anf 40-50" N. erwärmten Wasser sich eben so wirksam als sanre und alcalinische Lösnngcn erweisen; daß auf feuchten Gründen das Beseitigen der am Boden wachsenden Gräser und das Bedecken des Bodens mit Stroh, um die Feuchtigkeit von den Trauben abzuhalten, sich als sehr nützlich bewähre; daß endlich die Krankhett in den Wurzeln und dem Holze der Reben, in einer Zerseyung ihrer Säfte, begründet zn sein scheine. Große Bestürzung hat in Valtclliu daS Auffinden einer Denkschrift vom Jahre N>8« verursacht, da in derselben erzählt wird, daß die Traubenkrankheit zu jener Zeit 9 Jahre angedauert habe. (Die Traubenklai.kheit wird bereits in einer zn Venedig im Jahre Ui68 erschienenen lanowirthschaftlichen Ab-haudlnng von Gabriele Alfonso di Herrera, und in einem ähnlichen Werke Carlo Stefano's, gedruckt zn Turin im Jahre lli8A, besprochen.) I r a n k r c i ch. Paris, 5. August. Der „Moniteur" veröffentlicht ein Decret, wonach die Session der Geue-ralräthe für das laufende Jahr am 23. August eröffnet, und am 7. September geschlossen wird. Dieß gilt für alle Departements der Repnblik, mit Ans-nähme des Departements der Seine. Der „Monitcur" berichtet, daß am li>. Anglist die Reoue der Natioualgarde und die Adlervertheilung an dieselbe Statt finden werde. Da abcr die National-garden der Departements noch nichtvollständig organisirt sind, so wird bloß die Nationalgarde des Seine-De-partements zu dieser Feierlichkeit einberufen, während die Nationalgarden in den Departements die Adler aus deu Händen der Localbehörden empfangen werden. Großbritannien und Irland In Liverpool wird gegenwärtig ein Schiff gebant, das, wenn es ftrtig ist, der größte Kanffahrer sein wird, der in England je von Stapel gelaufen. Er hat über 2000 Tonnen Gehalt, wird bis auf das aus amerikanischem Eichenholze gezimmerte Flach ans weichem Holze (Harztannen) gebaut, und kostet fast nm die Hälfte weniger als eines ans Eichenholz. Es ist für den Handel mit Australien bestimmt, und wird eine ungemein große Ladnngsfähigkeit haben. A m e r i k a. New-York, 24. Juli. Die Frage über das Necht der Amerikaner, den Fischfang an den anglo-amerikanischen Küsten zu betreibeu, gibt im Congreß zu großer Aufregung Anlaß. Mr. Webster hat im „Boston Conner" eine von Mr. Everett, amerikanischen Gesandten am englischen Hofe. im Jahre 184k an deu damaligen amerikanischen Staatssecretär I. Buchanan gerichtete Note veröffentlicht, dem zn Folge d'e englische Regierung deu Amerikanern das Recht z»m Fischfang in der Fnndy-Bai eingeränmt worden ware Im Senat nnd der Deputirtenkammer wurde der Antrag fast einmüthig zum Beschlusse crhobeu, er Präsident möge dem Congreß die gesammte auf d'ese 5.age bezügliche Corrchondenz vorlegen, und gleichzeitig Auskunft über die Maßregeln geben, die " zum Schuye der Amerikaner in den anglo-ameri-kanischen Gewässern seit dem Eintreffen der Nachricht, daß England eine starke Seemacht znr Erzwinguug angeblicher Rechte dorthin entsandt habe, zu treffen fnr gut gefnnden. Zn Boston wurde eine Petition an den Präsidenten entsendet, des Inhalts, daß 2.100 Schiffe mit cmer Bemannung von 30.000 Seeleuten in der in >'»ede steheuden Fischerei gegenwärtig mit einem (5a-Pttalsaufwande von 12.000.000 Dollars beschäftigt seien, daß die Bevölkerung Neu-Englands von jeher ungehindert den Fischfang in den analo-amerikanisch," Wässern betrieben hätte; der Präsident möge daher eine entsprechende Seemacht znm Schutze der amerikanischen Fischereien in die genannten Gewässer entsenden. Das englische Geschwader, welches an die anglo-amcrikanischen Küsten kreuzen soll, besteht nach dem Halifar-Courier aus 13 Kriegsfahrzeugen. In einer New-Yorker Correspondenz der „Times" heißt es: „Zn New-York sind Befehle eingelaufen, alsogleich cin Kriegsschiff nach den auglo-amerikanischen Gewässern zu entsenden. Die Amerikaner sind in Allem, was ihre Fischereien betrifft, ungemein empfindlich ; sollte diese Frage zu einem Kriege führen, so würde er der populärste sein, den Amerika je gefuhrt bat. Der Präsident uud Mr. Webster treffen ihre Maßregeln mit großer Naschheit und Energie." Neues und Neuestes. Telegraphische Depesche, vom k. k. Militär- und Civil-Gouvernement für Ungarn an Se. Excellenz den Herrn Minister deS Innern in Wien. Ofen, 10. Angnst. Am 4. August, tt Uhr Nachmittags, nach einem äußerst feierlichen Empfange in Nagy-Banya, begaben sich Se. k. k. apost. Majestät vorerst in die Kucke und hierauf in's Münzgebäude, dem allerhöchsten Absteigquartier, woselbst die Vor-7ellnng der Militär- und Civil-Autoritäten Statt fand. Um . d. nach Ertheilung von Audienzen verließen Se. Majestät um 7 Uhr Früh Nagy-Vauya nnd langten unter fortdauerndem Inbel aller berührten Orte im vollkommensten Wohlsein in Szigeth an, unter Begleitung von überaus zahlreichen Banderien. Vor dem Comitatshause, als dem allerhöchsten Absteigequartier, wurden Sr. Majestät die Huldigungen dar' gebracht, worauf Vorstellungen aller Chefs der Be^ Horden und zahlreiche Audienzen Statt fanden. Nach der großen Hoftafel Besichtigung der Salz-gruben. Abends Beleuchtung. Telegraphische Depesche an Ee. Ercellenz den Herrn Feldmarschall-Lieutenant v. Kempen in Wien. Kaschau, 8. August, Abeuds N Uhr. Se. k. k. apost. Majestät haben in Begleitung Sr. k. Hoheit des Hrn. Erzherzogs Albrecht. Munkacs heute Morgens nach 5 Uhr verlassen, nachdem Allerhöchst! dieselben drei wegen Betheiligung an der ungarischen Revolution zu mehrjähriger Kerkerstrafe eerurtheiltt Individuen gänzlich zu begnadigen geruht hatten. Nach Anhörung einer stillen Messe in der Pfarrkirche zu Unghr-ar, nach 7 Uhr Morgens, und nach Empfang der Militär- nnd Civil-Autoritäten wurde die Weiterreise über Nagy-Mihaly, wo der Adel der Umgebung vorgestellt zn werden die Ehre hatte, fort« geseht. In Kaschan um d. 1415/« 2Monal. Gold- und Silber-Course von, 10. August 1852. Arief. Geld. Kais. Mimz-Ducaten Agio .... — 2'» 5/8 detto Rand- dto...... - 251/« <^c>l<1 l»l marcc» „ . . . . — 24 Napoleunsd'or's „ .... — N.30 Souuerainsd'or'S „ . . . . — 1630 Nuß. Imvcrial „ . . . . — 9.44 Friedrichsd'or's „ . . . . — 9.50 Engl. Soueraings ...... — 11.53 Siiberagio ........ — 183/4 Z. !080. (2) Nr. 3754. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Reifniz wird hiemit bekannt gemacht: Es sey mit Bescheide v. 24. )uli 1852, in die executive Feilbietuna, der, dem Andreas Slarz gehörigen. im vormals Herrschaft Rcisinzer Grunoduche «,,l) Url). Fol. »96 erscheinenden Kusche zu Wclkcrsdorf Nr. 49, sammt Zugchör, wegen dem Joseph klouschin von Iurjoviz schuldigen 5 fl, c. «. <-. gewiUiget, und zur Vornahme die l. Tagfahrt auf den 28. August, die ll. auf de» 28. Sept, und die III. auf den 27. October «852, jedesmal um 10 Uhr früh im Orte WcikersdM mit dem Beisatze angeordnet worden, daß die Realität erst bei der lll. Tagfahrt auch unter dem Schätzungswerthe pr. 100 fl. wird hintanglgcben werden. Der Grundbuchsexlract. das Schatzungsproto-coll und die Bedingnisse tonnen hiergcrichts eingesehen werden. Neisniz, am 24. Juli ,852. Z. 1076. (2) Nr. 5626. E d i c l. Von dem k. k. Bezirksgerichte Laas wird hie.-mit bekannt gemacht: Man habe über Ansuchen dcö Herrn Franz Pc<"e von Altenmarkt, Ccssiunars des Anton ^n/s,Il! von Bösenderg, die Rclicitation der, dem Georg Hnx«!ian, unter Vertretung seines Curators Andr./nider-«^ von Altenmarkt, zur Vornahme der, mit dem Bescheide des vorbestandenen Bezirksgerichtes Schnee-berg vom 3. October I848, Nr. 2719, bewilligten und sohin sistirten executive» Feilbiettlng der, dem Execute« gehörigen, im ehemaligen Grundduche der Herrschaft Schnecverg «„!. Urb. Nr. 5 Rectf. Nr. 4 vorkommenden, laut Hchätzungsprotocolles vom 31. August 1848, Nr. 2>".'ili, gerichtlich auf 750 fi. geschätzten Halbhube, wegen von ihm dem Herrn Gcsuchsteller aus den gerichtlichen Vergleichen vom 10. März 1847, Nr. <>79 und 680, und der Cession vom l4. September 1851 schuldiger «31 ft. 54 kr. l:. x. 852, jedesmal Vormittags^von 9 -!2 Uhr in loco Altcnmarkt mit dein Beisätze angeordnet, daß diese Realität nur bei der dritten Feilbietungö-tagsatzung auch unter ihrcm Schätzungswerthe hint angegeben werden würde. Der Grundbuchsexttact, das Schätzungsproto-coll und die Licitationsbedingnisse können täglich hier.-gerichts in den gewöhnlichen Amtsstunden eingesehen werden. Laas am 21. Juli 1852. Der k. k. Bezirksrichter: Ko schier. Z. 1082. (2) Nr. 5628. .Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Laas wird hiemit bekannt gemacht: Man habe in der Exccutionssache des Herrn Franz Pe^e von Altenmarkt, gegen Matthäus An> tunciö, nun rücksichtlich desscn Erben von Ul,I,l!.iiw-lit!», die executive Feilbictung der. dem Exccuten gehörigen, im ehemaligen Grundbuche der Filialkir-chengült St, ^illotiii zu ll!jl»ill>l><»li<:l, ,><>il) Url>. Nr. l vorkommenden, laut SchätzungSprotocoUs vom 22. Juni d. I., Z. 47!)0, gerichtlich auf »470 st. geschätzten Realität, wegen von ihm dem Hrn. Ge-suchsteller aus dem Urtheile vom 23. September 185», Z. 5901, schuldiger l 16 ft. l5 kr. <:.«.«-. be-williget, und zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf den 20. September, auf den 20. October und auf den 20. November 1852. jedes Mal Vurmit-tags von i) bis »2 Uhr im Wohnorte des Execnten mit dem Beisätze angeordnet, daß diese Realität ,n,r bei der dritten Tagsatzung ailch unter dem Schatzungs'verthc hintangcgel'e» werde» würde. Das Schätzlmgspl'ot^coll, dcr Grundbuchsaust zug u.dieLicitalil'NZbedinginfft lönlien in den gewöhn, lichcn Amlsstundcii hiergenchts eingesehen weldc». Laas am ^1. Juli 1852. Der k. k. Beziiksrichler: Koschier. Z. 1090. (2) Nr. 2520. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte St. Martin wird hicmit bekannt gemacht: Man habe in der Erccutionssache des Herrn Joseph Dougan, Holzdändlers in Laibach, wider Franz PIanin>eas Tsclnltt'en von Poiolsä,c, wegen auS 0cm Vergleiche l>. 22 ,)ul, «84? ichulllgeü 2l)0si. .^ tr. M. M, l:. «.<>., m die executive öffenl-liche Versteigeiung dei, rem !^t,^e,en gehörig^,, im Giundbuche der vormalig!, Hertsch^f>' Senoscheisch «,lli Ulb.Nr. 254 u. 256 vo.koinmenden R'calitäl, im gerichtlich eihobencn Schätzungswelihe von 2178 ft. 12 t>. M. M. gewilligrt, und zur Vornahme der-selben in loco Potoische die drei Feilbieiungs'tacisaz.-Zungen auf den 23. August, auf den 25. Eep'emb^ und aus den 25. Oliober 1852, jedesmal Vo>mit-lags 9 bis 12 Uhr mit dcm Anhange destimmi wol» den, daß diese RcUnai inir l'ci der letzteil auf den 25. October 1852 an^errule cn Fcildictung bei al-lcnfalib nicht eizieliem oce^ üdeiboleüen, Schätzungs werlhe auch Ulllel demselben an den Meistbieienden hiinangegeben werde. Die Üicltaiionsbedingnisse, das Schätzungspro-locoll und der Grundbuchscxirac, köünc» bei diesem Oenche in den gewöhnlichen kmlsstunden cinges.hen melden. K. k. Bezirksgericht Eenoschetsch am 14. Juli »852. Z. 1N>5 (!) Die Jagd der ganzen Gemeinde von den Dörfern Oberschischka, Xo^.^l^, Di^ülo, slil,-l)!l!>1,6 und I'or^liclll wird auf drei nacheinander folgende Jahre, nämlich: pro 2852, 1853 und !85,4 verpachtet und die Limitation am Nl. August 1852, Nachmittag von 3 bis 4 Uhr in Oberschischka, Haus-Nr. 17, vill«;« »zum steinernen Tischwirth", vorgenommen. Z. 1067. (3) Ein Practikant, im Alter von » Mathias Gerber, Buchbinder in '^iba,h, ist socben erschienen und in denBuch-handlunczen zu Klagenfurt bei I. Leon, in Marburg be, F. Leyrer, in Lilii bei Ios. G e! g e r, in Neustadt! lxi Wepustek, in Tricst !)«', Zkaber, in Görz bei (5. So char, in Krainburg bei Nesch zu haben: (Schrlftllche Aufsäße für die slove- nische fugend) Broschirt ... 12 kr. Haldsteif gebunden 15 kr. Prämien- Embcmd Itt kr. Z7l040. I2) Bei Igna; u. Klelumayr k Fedor Namlierg ln in i! a i b a ch ist zu haben: Die sichere und radicale Heilung der Brüche so daß alle Wrucbbauder überftüßig werden Nach dem Französischen des Pierre Simon. Bearbeitet von I)»-. A. R i e me >. Zweite Aufl. 42 kr. Sympathetischer Zauberarzt oder das Wmtderbuch Sympathie Enthaltend mehr als »<><><> sympathetische Mittel g^ a,cn alle Krankheiten der Menschen. Herausgegeben^"' Nutzen aller Stände. (Verlag von F. A. ReicV"''' Preis 36 kr. (5. M. Weidma u n, der Tourist aus der Tiidbahn v°» Wie» I)is Tnest. Wien «852. l fl. 20 ^ Wci^mann's Alp^na>gendl'n Niedeiostreich'^ "" Obl'i'stciermaits. Wi»»» 1852. l fi. ... W'lfina, Ferdinand, Glllndznqe zur /^a,"' rung dcö östericichischrn Gewelbewesens. mit be>o ^ derer Rücksicht auf die Reichshauptstadl Wien ".'^ 1852. 2 fi, , Wilhelm,, H. Z., die Lyiit der Deutschen "' >l)>' vollendetsten EchöpflNisten wahrend der letzte» Yl dert Jahre vornehmlich von Gölhe bis auf ^'^ ^ qeiiwart. Auswahl aus 2i0 Dichtern. 2. A"sqa ^iantfurt >852, ". fi, .".s, rr.