Nr. 295. 'v.',i,,°,2!, Dleustag, «i6. Dezenlber. »-""" "^ e^,;«^'»!'.!,'"'""" 1884. Mit 1. Jänner beginnt ein neues Abonnement auf die „Kütmchcr Zeitung." Die Pränumerations-Bedingungen bleiben unverändert und betragen: Für die Versendung mittelst Post: ganzjährig.....15 st. — lr. halbjährig.....7 „ dl) „ vierteljährig.....3 „ 75 „ monatlich......1 „ 25 „ Für Laibach: ganzjährig..... ^! ^ 71^' halbjährig..... 5 „ 50 „ vierteljährig..... 2 „ 75 „ monatlich...... — , 92 „ ! Für die Zustellung ins Hau« per Jahr 1 st. «M- Die Pränumerations. Veträge wollen portofrei zuz,sendet werden. 2aibach im Dezember 1884. Jg. v. Kleinmayr sc Jed. Damberg. Amtlicher Theil. Ve. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. Dezember d. I. bem Finanzwach.Oberausseher Arthur Bontadi in «n^tenlmnss der von ihm bei den Ueberschwemmungen in Tirol im Jahre 1882 mit besonderer Hingebuna und Ausdauer geleisteten Dienste das silberne Verdienst-lreuz allergnädigst zu verle'hen geruht. ^ Am 20. Dezember 1884 wurde m der k. t. Hof« und Vtaat«. diuckerei in Wien das I.IX Stück des Neichsgeschblattes. vor-lliuslg bloh in deutscher «„«nabe. ausgegeben und versendet. Passclbe enthält unter ^r. 192 die Verordnung des wesammtminlstermms vom 19ten Dezember 1884. betreffend die Einstellung der Wirlsam.! leit dcr Geschwornenaerichtc für den Werichtshossprengel Wiener'Neustadt in Niederiisterreich. Nichtalntlicher Theil. Staat und Gesellschaft. Agram, 20. Dezember, Die kurze Waffenruhe, welche jetzt eingetreten — eine Oase in der Wüste unseres politischen Partei' Haders — wird wohl noch bis zur Weihnachtesession unseres Landtages andanern. „Pozor" beschäftigt sich mit der Ausgrabung alter Grsehestexte und „Sloboda" schwelgt in der großen Weltpolitik; es zeigt sich nichts am Horizont, was rincr Wolke ähnlich sähe, die sich vorzeitig entladen wollt?, und angesichts dessen dürfte es wohl gestattet sein, einige Betrachtungen allgemeiner Natur anzustellen, welche in der heutigen Situation nicht ganz ohne Vortheil bleiben dürften. Im ungarischen Reichstage wurde in der Budget-Debatte wiederholt eine Frage zur Sprache gebracht, welche immer mehr an Nctnalität gewinnt und die nicht nur für Ungarn, sondern auch für Kroatien-Slavonien von Bedeutung ist. Es handelt sich um Abgrenzung drr Aufgabe vom Staat und der Gesell-fchaft und in der Namhastmachung jener Thätigkeit, welche beiden zukommt. Mehrere Redner im ungarischen Reichstag hab?n der Ansicht Ausdruck gegeben, dass einer der Cardinalfehler in den heutigen Zuständen der sei, dass die Welt alles vom Staate erwarte und dass die Gesellschaft gar nichts oder bei-nahe nichts zur Erreichung der großen culturellen Zwecke beitragen wolle. Inwieweit diese Aufstellungen für Ungarn richtig sind, ist uns unbekannt, und interessiert uns dies auch nicht besonders; Thatsache aber ist es, dass dieses Axiom für Kroatienheit und Ruhe wahren, aber der Frieden der Gesellschaft, wenn diese auf d,m Boden einer wenigstens änßeilich loyalen Agitation steh», kann von der Regierung nicht hergestellt werden. Hier liegt es an der Gesellschaft selbst, die Störer ihrer Ruhe nnd des Friedens unschädlich ,,u machen, kurzum Zustände zu schaff n. aus deren Boden es allein möglich ist, ersprießlich zum allgemeinen Gesten zu wirken. Wohin sollte es in der That kommen, wenn den kleinen Calilinas gestattet würde, ihr Zerstörungs- und Zer- Feuilleton. Für den Weihnachtstisch. Wie wir bereits in Kürze erwähnt, hat Simon ^regolöic dem slovenischen Volke heuer eine herrliche Weihnachlsgabe gespendet. Seine soeben erschie. Nknen Poesien* bilden wahrlich ein Kleinod der slovenischen Literatur, und au» diesem Grunde sei es ""« gestattet, hier auf diefelbm nochmals zurückzu. lomrnen. Ungefähr sieben Jahre mögen es sein. seitdem ein "eues Kraftarme unter dem Pseudonym x auf dem m'.o'mschfn Parnas« um die Palme zu ringen begann, ^leser räthselhafte Mann bekundete gleich bei seinem "lwl Auftreten eine Reife des Geistes, eine Tiefe des Pfuhls und eine solche Vollendung der dichterischen liormen. wie wir sie nur in den gelungensten Schö« jungen der größten Meister zu bewundern Grlcgen-^it haden, ja er ist ein „roher Mann geworden, bevor dal Publ'cum. welche« in ihm den berufensten Re. s^ientantrn seines poetischen Sinnes und Schaffens ''ebt und verehrt, erfahren konnte, wer hinter dem bescheidenen pichen steckt. Erst nachdem seine Gedichte ^sammelt herausgegeben wmden, schwand das mystische "lll'lrl. in welches sich dieser seltene Kenner des Menschlichen Herzen« gehüllt hat. Der Name des golt-gnadeten Poeten Simon Gregoröi? wurde nun > kein zweiter in kürzester Zeit populär in allen nouenischel, Gauen und weit hinaus über die Grenzen "" slovenischeu Lande wird heule der Name Gre- ^ * !'c.l,5j^c>, öluiil 8, «ll^o^. I, lwi.lli. I'mmmtom ""w. kulozu» Xlmmu^r H vüluborz v IMHlmv 1885, Molk als der eines Geistesheroen genannt. Der uns zugemessene Raum gestattet es leider nicht, den Vre< gorö'ö'schen Poesien jene erschöpfende Würdigung zu< theil werden zu lasstN, welche ihnen unbestritten ge-bürt. in Kürze nur werden wir die an und für sich wundeibar klaren Conceptionen des Dichters zu ver-binden suchen und die Lösung des Problems einer durchwegs originellen Natur, in welcher sich alle ge« funden Richtungen der modernen Culturbewegung durch, kreuzen, wagen. Wie die meisten Jünglinge, war auch Gregorys voll idealer Träume ins Leben hinausaetrelen, wo er nur zu bald mit dem Becher der Weisheit auch den Kelch der Bitterkeit leeren musste. Er sah das Recht getreten, die Bruderliebe erflorben, die Ideale begraben, und sein Geist umnachtete und in sein Herz zog tiefe Schwelmuth ein. Er wandte sich mit Ekel von dem wüsten Treiben der Welt ab. um sich im Trauer-gewande dls Priesters am Grabe seiner Ideale, Hoff-nungen und Träume auszuweinen: Ilkoro pokol'äii go ... — Oll, to ^ <1lil> ^o mrak o!».iül. ^ V«i M8om l)i1 vvsöl. ^edaj odliko! now ü« miaä Odlokc, iaiuo tn, N» ßrüdo vrölnv, 8lln^ w n»ä 80I2« mi Ldk^ to^io. Aber er findet auch in der Beschaulichkeit eines in sich gelehrten Lebens den nicht- sein Frohsinn und sein Lebensglück smd dah'n. Wie bedauert er da« widrige Geschick, welches ihn au« dem Schoße einer jungfräulichen Natur in die fchiiu-menden Wogen eines stürmischen Lebens hinausgeschleu-dert hatte; wie sehnt sich sein verschmachtendes Herz nach den sonnigen Weideplätzen und schattia/n Hainen nach den kühlen Bächen und brausenden Wassersällsn seiner heimatlichen Alpen zurück, wo, er einst mit fröhlichem Hirtengesang sich und den einfameu Wanderer unten im Thale erfreut hatte. Was feine Seele bedrückt und ihm das Dafein unerträglich gemacht, führt er in seinem herrlichen Gedichte „Aovskk nilcär!" (Nur den Menschen nicht!) aus. Er belauscht Gottes schöpferische Gedanken und bewundert die weise» Gesetze, nach welchen er dn« Weltall lenkt. Und dennoch fleht er zu Gott, er möVe wenn er gleich dem Dichter von ewigen Zweifeln a?.' quält werden und in unbefriedigter Sehnfucht Veraehen follte. nur den Menschen nicht erschaffen. Wir lassen h'er dieses herrliche Gedicht in einer möglichst äe-treuen Uebersetzung folgen: In deine Werkstatt hab' ich aebliclt, Du, der unzählige Wesen «cstaltcl, Du, dessen Hand geheimnisvoll waltet; Nichts ward unvrrgnnnlich geboren, Dennoch lein Atom «ehl vcllorcn. In deine Werlstatt hab' ich geblickt: Drinnen erschaut ,'ch ein ewig Erstehen. ElvilirS Bilden, ewis, Verqehen. Schaffen und Schöpsen, Fonne», Gestalten, Neue Wesen cntstehn auS den alten. Ni'nenbs jedoch hab den Tod ich erblickt. Dennoch weint die, vcrnunftlosc Well, Wenn eine duftende Vlume qrlniclt, Wenn von denen, die heiß sie acliebt, Einer aufs neue dem Grabe verfällt, Klagend: „Es hat ihn der Tod uns entführt", Jener Tob - den es nirgendwo gibt. In deine Weilstatt hab' ich geblickt, Laibacher Zeitung Nr. 295 2440 23. Dezember 1884. sehungswerk ungehindert fortzuführen und die Desorganisation der Gesellschaft ;u vollenden, deren Symp« tome bereit« mit so bedrohlicher Deutlichkeit zutage treten? ________ Inland. (Einstellung derWirksamkeit der G e -schwornengerichle.) In der Samstag - Nummer der „Wiener Zeitung" wird eine Verordnung des Ge-sammlministeriums, betreffend die Einstellung der Wirk« samkeil der Gelchwoinengerichte für den Gerichtshofsprengel Wiener-Neustadt, veröffentlicht. Bekanntlich hat das Abgeordnetenhaus über Antrag seines Aus« schusses aus dem von der Regierung vorgelegten Aus-nahmsgesetzenlwurfe jene Bestimmung eliminiert, in welcher die Einstellung der Wirksamkeit der Schwurgerichte im Wiener-Neustädter Gerichtssprengel normiert wurde, und die Regierung aufgefordert, diese Maß. regel, wie früher, so auch diesmal im Wege einer Verordnung, für welche seinerzeit die Genehmigung des Parlamentes einzuholen sein wird, ins Leben zu rufen. (Bauern-Deputation beim Ackerbau-minister.) Am vorigen Samstag wurde eine Depu-tation des österreichischen Bauernbundes Mittelstlaße" von dem Nckerbauminister Grafen Falkenhayn empfangen. Der Sprecher überreichte dem Minister die in der Generalversammlung des Bundes vom 15. V. M. beschlossenen Resolutionen und eine Peti« tion, betreffend Vorkehrungen gegen die Phylloxera. Graf Falkenhayn nahm die Resolutionen und die Pe-tition freundlich entgegen und versprach, nach Kennt« nisnahme des Inhaltes das Möglichste zu thun. Herr Steininger inlerpellielte den Nckerbauminister über seine Stellung zur Frage der vom Bauernbunde propa» gierten Errichtung von Ackerbaukammern. Der Minister versprach, im niederösterreichischen Landtage in seiner nächsten Session einen hierauf bezüglichen Gesehentwurf einbringen zu wollen, da er die Berechtigung der be< züglichen Bestrebungen des Bauernbundes anerkenne und selbst für die Schaffung einer die Interessen der ackerbautreibenden Bevölkerung wahrnehmenden Körper» lchaft eingetreten sei. Er habe einzelnen Landtagen der Alpenländer in diesem Sinne Gesetzentwürfe, be-treffend die Schaffung eines Landesculturrathes, vor. gelegt, leider seien diese Gesetzentwürfe von den Landtagen nicht acceptiert worden. Nachdem der Ackerbau« minister mit der Deputation mehrere agrarische Fragen besprochen hatte, entließ er dieselbe in freundlicher Weife. (Die Wahlen für die Vrünner Hane delstammer) haben zum erstenmale einer czechischen Minorität den Weg in den Berathungssaal eröffnet. Das Refultat stellt sich derart, dass in der Kammer 12 Mitglieder czechischer Nationalität und 36 Deutsch, sitz und Stimm? haben werden. Im dritten Wahlkörper der Gewerbeseclion sind 10 Czechen durch, gedrungen. Ausland. (Serbien und Bulgarien.) Der Versuch einer directen Verständigung zwischen Serbien und Bulgarien scheiterte an der kategorischen Zurückweisung seitens der bulgarischen Regierung. Die maßgebenden Kreise glauben, dass die drei Kaisermächte die Ver-Handlungen unterstützten, dass aber das Benehmen des russischen Agenten in Sofia die Sache hintertrieb. (Rufs land.) Der mehrfach genannte Führer der podlachischen Deputation beim Papste, Gutsbesitzer Frankowski, welcher gleich nach seiner Rückkehr aus Rom verhaftet wurde, ist, wie man der «Pol. Corr." aus Warschau meldet, nunmehr zu dreijähriger Ver. bannung ins Innere Russlands abgeführt worden, wobei ihm bedeutet wurde, dass dieses Verhältnis« mäßig geringe Strafausmaß nur einem Gnadenacte zu danken sei. (Aus Egyp ten.) «Office Reuler" meldet, dass die egyptische Regierung erklärte, dem Verlangen Deutschlands und Russlands betreffs einer Vertretung in der Schuldencasse sehr gerne entsprechen zu wollen, wenn alle Mächte, welche das Liquidationsgeseh unter« zeichneten, zustimmten. Oefterreich'Ungarn. Frankreich und Italien unterstützen das Verlangen Deutschland« und Russlands. (Frankreich und China.) Die „Agence Havas" meldet aus Shanghai: Die chinesische Regierung versuchte neuerlich bei dem Gesandten PatenQtre versöhnliche Schritte; allein Ministerpräsident Ferry beauftragte den Gesandten, die chinesischen Anerbie« tungen zurückzuweisen, da der Conflict nunmehr nur durch die Waffen auszutragen sei. (Die englische Nil. Expedition), die allerdings nngeheuere und ungeahnte Schwierigkeiten zu überwinden hat, macht recht langsame Fortschritte, und wenn sich General Gordon in Ehartum bis zu ihrer Ankunft halten kann, so wird das seiner Thatkraft und dem Zusammentreffen günstiger Umstände, namentlich auch dem Mangel an Kriegstüchtigleit und Kriegserfahrung beim Feinde zu danken sein. Von dem anfänglich in Aussicht genommenen Eintreffen des Entsatzes um Weihnachten ist schon keine Rebe mehr, denn das englische Hilfscorfts hat noch einen Wüsten« marsch von etwa 250 Kilometer bis Ehartum vor sich. Tagesneuigteiten. — (Der Oberste Sanitäts rath), welchem die officiellen Berichte über das Erlöschen der Cholera in Frankreich und Italien mitgetheilt wurden, sprach sich einstimmig dahin aus, dass bei dem Umstände, als eine Gefahr der Einschlepvung der Cholera aus diesen Ländern nicht mehr besteht, die Nufrechthaltung irgend welcher, den Verkehr mit diesen Ländern beschränkten Maßregeln, sei eS zu Land, sei es zur Vee, vom sani» tären Standpunkte nicht mehr gerechtfertigt erscheint. — (DaS Attentat auf Oberst Sedl. may er) Wie aus Teschen telegraphiert wird. ist der daselbst in Untersuchung befindliche Feldwebel Lopatinsly vom 100. Infanterieregimente, der das Attentat auf den Oberst Sedlmayer verübt hat, von der sich selbst beigebrachten Verwundung nahezu genesen, Man belässt selben jedoch vorläufig noch in Teschen, da das Olmüher Garnisonsgericht dessen Elnlieferung erst nach vollstäu« diger Genesung wünscht. Die Eltern Loftatlnskys brachten ein Zeugnis bei, dass ihr Lohn seit der Jugend Irr« sinnsfälle gezeigt und die That in einem Anfalle von Wahnsinn begangen haben müsse. Es werden biesfalls Erhebungen bei den galizischen Vehtiroen eingeleitet. Oberst Sedlmayer hat um seine Pensionierung nachgesucht. — (Der Journalist Dr. Robert Nüdy) ist vor einigen Tagen in Wien nach längerem Leiden im Alter von 45 Jahren gestorben. Er stammte aus der Schweiz, kam im Jahre 1872 nach Wien und ge-hurte seitdem dem Nedactionsverbande der „Presse" an. Er war zu Beginn der Siebzigerjahre Redacteur der „Klagenfurter Zeitnng". Rüby gehürte ehemals einem geistlichen Orden an. — (Amerikanische Studenten st reiche.) Unlängst hatte man den Studenten des Suwanee-Eollegs in Tennessee einen Ausflug versprochen. Am Abend vorher erklärte jedoch einer der Professoren, dass seinem Barometer nach zu urtheilen ein Negentag zu gewär« tigen sei oder gar ein Cyclon. Darauf h!n erfolgte der Befehl, dass die Excursion verschoben werden solle. Der nächste Tag brachte herrliches Wetter. DieS ärgerte die Studenten so sehr. dass sie dem Professor einen Streich zu spielen beschlossen. Sie erschienen zur Vorlesung ln ihren Regenmänteln und mit aufgespannten Regen^ schirmen und verharrten so bis zum Schluss des Unter-richtes. Der Witz war so gelungen, dass man von einer Bestrafung der Studiosen Abstand nahm. Der gelehrte Professor aber nahm sich vor, in Zukunft nie mehr seine barometrische Weisheit zu verwerten. — (Boshaft) Junger Mann: «Ich pflege mich wöchentlich einmal zu rasieren!" —AeltererHerr: „Das finde ich überflüssig. Bei Ihnen that' es auch ein Radiergummi!" Wiener Silhouetten. Wien, 21. Dezember. Der Sftass war bald zu Ende. Ein Director, der die Mühe nicht scheut, die Hand in die Cassa einer Bank zu führen, bloß um sich lumpige zwai Millionen anzueignen; ein Escompteur nach großem Zuschnitt, dem ein Detectiv, wie Hamlet dem Geist seines Vaters, zuruft: „Geh' voran, ich folge dirl" Zwei Niesen-Nffairen zu einer Monstre« Angelegenheit zusammen' gewachsen! Wie schön hätte man da sein bischen WH vor den hohen Herrschaften und einem sonstigen, ebenso verehrten Publicum producieren können. Da kommt der neidische Tod, breitet ein schwarzes Tuch vor die lustige Scene und die große Menge w'll von der Combdie nichts mehr wissen. Im Handumdrehen kann eine kleine Nevolverlugel die Stimmung taufender Menschen ändern; wie mit einem schrillen Accord wandelt ein Schuss die Empfindung der Wiener von vul in Noil um. Gestern noch der von aller Welt ver-urlheilte Defraudant, heute der arme Iauner. Wem da> schwarze Siegel des Todesengels für immer die Lippk" verschließt, der ist vor übler Nachrede geschützt, die Lebenden aber werden von ihren lieben Freunden verleumdet und angeschwärzt ohne Erbarmen und Onabe Umgekehrt, weiß Gott. wäre es viel besser. Der letzte Monat des IahreS ist für die Famll't Iauner ein verhängnisvoller geworden. Am 8. Dezember brach im Ringtheater das Feuer aus. am 18. Dezember folgte ein zweiter unheilvoller Tag für die Family Dort nur die Wandlung des Leben« gespürt, Nirgends icdoch hab' den Tod ich erblickt. Schöpfer, du, der mich weckte zum Leben, Hast mir des Geistes Fünfen gegeben, Schlössest in irdische Hülle ihn ein, Doch das Warum? weißt du nur allein. ^ Ist auch der irdene Kerker verdorben. Ich bin ja dennoch nimmer gestorben, Nuf de« entfesselten Geistes Schwingen Werd' ich dem Thale des Jammer« entschweben, Werde zu dir empor mich erheben, Hu deinem Throne werde ich dringen, Um dein göttliches Antlitz zu schauen, Um zu erschauen dein Angesicht, Das nur von Liebe und Wahrheit spricht. . . Erde wird man zur Erde scnlen. Und über Nacht schon vermisst diese Welt, Wen dieser Hiiacl umschlossen hält. — Sie vergesse! Was liegt mir daran, Du wirst sicher meiner gedenken! Ziehst meinen Staub zu neuem heran; Nas du schaffest? wem ist es bewusst? Vu allrine bist ja der Herr! Eine Vitte nur hegt meine Nrust: Mög aus dem Staub sich ein Blümlein erheben Singend ein Vogel zum Walde entschweben ' Lasse cistchii. was d,r immer acsällt; Doch wer wie ich auf dieser Welt. So viel gelitten, so viel empfunden, So viel erlebte der bitteren Stunden, So viel gezweifelt, so viel gestritten. So viel an glühender Sehnsucht gelitten, Fleht: Keinen Menschen nur schaffe, o Herr! Allein, als er auch die reifende Saat des Land. mannes vernichtet, fein Volk verfpottet und unterdrückt sieht, da tritt er aus der Finsternis seines verzweifeln« den Sinne« hinaus in das thätige Leben und findet seinen wahren Beruf in weilthätiger Nächstenliebe uud in der Pflege und Vertheidigung der Interessen seines Volke«. In einer ergreifenden Elegie vergleicht er feine Heimat einer verlassenen, trauernden Witwe, deren Haupt, würdig eine Königskrone zu tragen, ein Dor-nenlranz blutig verwundet. Der Dichter würde jubeln, wenn er seine Heimat glücklich sähe, doch liebt er sie auch im Unglücke, ja er liebt sie umso zärtlicher, umso treuer. Cinen rührenden Beweis seiner patriotischen Hingebung entnehmen wir seiner großartigen Phantasie: ..Am Aschermittwoch". Mit der Mitternachtstunde ver. stummen die lärmenden Feste und eine unabsehbare Menge wälzt sich nach der verlassenen Kirche. Ein höherer Geist gebietet dem Dichter, seines Amtes zu walten und sie alle dem Tode zu weihen. In stumme Gedanken versunken, schreitet er zum Altar und bestreut — ein feiner Herzenszug l — zuerst sein eigenes Haupt mit Asche. Und nun hält er über die Mächtigen und Großen dieser Welt ein furchtbares Gericht, i» welchem der Refrain: «In Staub u»d Asche sinkt auch ihr", schaurig wiederkehrt. Schon glaubt er sein Geschäft beendet, da öffnet sich die Kirche noch einmal und schüchtern tritt eine neue Schar heran, um die Todesweihe zu empfangen. Da erkennt der Priester in diesen hageren Gestalten, auf deren bleichen Wangen Thränen deutliche Furchen eingegraben — sein eigenes Volk. Ohne sich zu besinnen, legt er die Asche beiseite und erhebt seine Hände segnend, damit der Tag der Asche für diefe Märtyrer ein Tag der Auferstehung werde. Kauöano! — Klo! - ^u^, cluri tam In nüvo ti-uma v IiäHi liram 8ll02 l^U 80 VNlnI^O, Au. toll ni »robru, nn 2lu,tä, In dlo»k jim ^« n«2nün, U» lioin tuinid »o poruu, I^o »loä 8ul2» in run. 'I'o p»i ^o silomakov rod, Uolöä )'« 2UUHj »t»I, In minio öalcal, ll spo2nu,m trninov trnp. Ob, oil i« — narou moj l Oäiüiii 8«m teü«^ n«z>o1, V illoööö« vprl «Icu: 2u, d1»Ao»lov »om rolls v»pol Ü'or klillnil 8«lu kroplcu: Iiu v«t»ni, vbörni iu>,rn<1 mo^, vo älinos v pr»1i te^tän, kopoini 6»n ni 6»n v«i tvoj, 1>H jo — vgtn^oi^u. ä»n! Der rigorose Kritiker wird in diesem Vorgang eine der feierlich ernsten Situation unwürdige P"" h lichtet erblicken; wir glauben diese unerwartete " ebenso mächtig wirkende Wendung des Dichters °ay deuten zu dürfen, dafs ein Volk. welches trotz our Widerwärtigkeiten alle seine guten Eigenschaften wahrt hat, nicht untergehen könne, bevor es Tage Glückes erlebt hat. (Schluss folgt.) Weihnachts-Betrachtungen. Plaudereien eines Bummlers. Die Feiertage sind vor der Thüre! 3t>chl «" der Kalender fagt uns dies, Indern dle Fe,""« liegen sozusagen schon in der Luft. Die «uslagefe '1 e der verschiedenen Geschäftslocale tragen """'"' nie gesehenen Putz zur Schau. In den Juwel, Läden, Buch-, Galantene-, Papler-, Mas-. Pelz" sonst.gen Handlungen sind u»d Neujahrs-Geschente aufgestapelt. Alles w'ro i WcchnachtKgeschenk, von der Maultrommel v,s H" Bösendorfer. vom „Slruwwelpeter" vls zur ^"c U Prachlbibcl, vom Lavoir bis zur theuersten iVce'v Purzlllan.Vase. Sogar künstliche Zähne und w.on, ' Lalbacher Zeitung Nr. 295 2441 23. Dezember 1884. Am vorhergehenden Abend soupierte noch Vlrardi bei 2ucaS Iauner. und letzterer zeigte eine außerordentlich gute Laune. Er sprach den ganzen Abend schwäbisch, und er, der sonst ruhige, ernste Mann verrieth ein aufgeweckt-heiteres Wesen. So zeigt die Sonne ihren wärmsten Purpurglanz, ehe sie untergeht. Am selben Tage, alS hier die Blätter verkündeten, dass mit dem Direclor Jänner nebenbei auch „gute" zwei Millionen abgängig sind. trafen hier aus dem deutschen Reiche Journale ein, in welchen mit wahrer Taubensprache der Verwunderung Ausdruck gegeben wurde, dass es dem Defraudanten Baldey gelingen konnte, im Laufe mehrerer Jahre aus der Casse des Giro» und ^assenvereines die riesige Summe von 166000 ft. an sich zu bringen. Armer Baldey! Wie schlumpst nun seine Heldenthat neben der herkulischen Leistung Lukas Iauners zusammen. Wenn aber die Wiener bei dem Bekanntwerden der neuesten Malversation ausriefen, dass dies noch nicht dagewesen sei, dann zeigen sie nur. dass sie kein gutes Gedächtnis haben. Wie lange ist es denn her, dass T'Kint der belgischen Bank 17 Millionen Francs zu höchsteigenen Zwecken entnahm? Dieser Malversator fasste aber die Sache etwas gemüthlicher auf. Er steckte elende Millionen in seine Westentasche und suchte mit einem superschünen Frauenzimmer daö Weite. Cs zog die Irrenden nach Irland, und dort fielen sie in Queens-Town einem Policeman in die Hände. Und kurz bevor hatte Scherer, ein Vetter des schweizerischen Bunde«. Präsidenten Jakob Stämpfli. der eidgenössischen Bank in Zürich nahezu vler Millionen Francs für eigene Zwecke entnommen. Er wurde in CormonS von der österreichischen Polizei aufgegriffen. Ein bekannter Masse». Defendant war Major Wood in Amerika, wo die Mal< versationen in großem Stile sehr beliebt sind. Man sieht. das» die Classe der unternehmenden weister nicht ansstirbt. Die „Missgriffe", welche Lucas Inuner gethan, scheint der Iucker-Kuffler auf dem Gewissen zu haben. Dieser streckte wie ein Seepolype hnndcrt Fangaime "ach seinen Oftfern aus. Seiner Umarmung folgte in der Negel der moralische Tod der Umfassten. Nun verendet er aber. wie die Wespe, an dem Stiche, den rr seinem ..Freunde" verseht hat. Der interessantere Charakter der beiden traurigen Helden dieser Woche scheint immerhin Heinrich Kuffler zu sein. Iauner aus edlerem, Kuffler aus stärkerem Stoffe »«bildet, spielte letzterer mit ersterem wie die Spinne wit der Fliege. Einmal in das Netz gerathen, tonnte Iauner bei seiner angebornen Schwäche und seinem dichten Sinne die «m ihn gesponnenen Fäden nicht mehr zerreißen. Der gewandte, eifrige, willensstarke, waghalsige Kuffler beherrschte den Director mit eiserner Hand. 3ast schien es. dass dieser unter der Herrschaft des Agenten ein willenloses Werkzeug wurde. Man konnte sich über die offen zur Schau getragene Intimität, welche sich zwischen beiden entwickelts. nicht genug wundern. Es geschah nicht selten, dass der Director den Agenten auf der Biirse umarmte und an die Brust zog. Noch Vor wenigen Tagen äußerte sich gelegentlich einer solchen Umarmung im Bvrsensaale der Bureau Chef einer Bank dahin, dass dies nur ein so unbescholtener Director einer so soliden Bank. wie es die EScompte-Gesellschaft ist. thun dürfe. Der Director nahm von keinem anderen Agenten einen Wechsel zum Escomfttieren an, als von Kuffler. dieser beherrschte als Hausagent das Terrain. Kuffler unterhielt sich gern auf der Kegelbahn. Er war ein sehr geschickter „Scheiber" und streckte oft mit einem Schub „alle Neun" hin, Wenn ihm dies nicht gelang, ärgerte er sich jedesmal. Im Spiele war er zu erkennen. Mit einem Schub alles gewinnen wollen — das charakterisierte ihn. Auch auf derBtlrfe war er als sogenannter «Ein« brecher" bekannt. Er forcierte gerne das Steigen oder Fallen eines Papieres zu irgend einem großen Sfte« culanten, um diesem seine Kraft und Ebenbürtigkeit fühlen zu lassen. Wenn man ihm mittheilte. Mayer hätte soeben sechstausend Creditactien genommen, dann antwortete er ohne Ueberlegung, dass er zwölftausend Credit geben werde, und er gab sie. Umgelehrt war er schnell bereit, eine große Summe zu kaufen, wenn ein bekannter Speculant verkaufte. Was er als Escompteur verdiente, das verschlang in der Regel die Vürse. Es ist bekannt, dass er eine Zeitlang der Wechsel, agent des Prinzen Berghes war, minder bekannt ist eS aber, dass auch Baron Victor Erlanger zu seinen Opfern zählte. Mit wirklicher Meisterschaft verstand er es. fast gänzlich wertlose Accrpte zu verwerten. Der Firma Wein» rich verschaffte er seinerzeit von einer Escompteur« Gruppe 1700000 Gulden, welche Summe mit allen möglichen Verschreibungen, Pfändungen und Einverleibungen gedeckt wurde. Früher war aber schon auf eine Nealität Weinrichs die böhmische Bodencredit» Gesellschaft mit 300000 Gulden in erster Neihe intabuliert. Kuffler trug nun diefer Gefellschaft an, er wolle ihr diese Forderung ablösen, und als die böhmische Bodencredit.Gesellschaft auf diefen Antrag eingieng. bezahlte er sie mit Tschinlel-schen Accepten im Betrage von 400000 Gulden, für welche er noch 100000 Gulden bar auf die Hand bekam. Heute gerieth eine der angesehensten und ältesten Firmen (Biach) aus dem Wiener Platze in Stockung.----- sie hatte mit Kuffler zu thun, Die See geht nun hoch, sie wird noch manches Opfer haben wollen. Während heute mit Kuffler das erste polizeiliche Verhör vorgenommen wurde, hat man die Leiche Iauners bereits in die Erde gesenkt. Seiner Familie, die recht traurige Weihnachten haben wird, bringt man die innigste Theilnahme entgegen. Theaterdirector Franz Iauner sprach in seiner Ver. zweiflung das Wort aus, man möge nur nicht seinen Bruder anders finden, denn als Leiche. Und er hatte recht. Gewisse Sünden können nur mit dem Tode gesühnt werben. Wenn dieser Rache-Engel sein grauses Werk vollendet hat, dann muss der Mensch sein Racheschwert senken. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Prinzessin Elisabeth zu Windisch. Graeh f.) Vorgestern nachts um 11 Uhr ist in Wien die Prinzessin Elisabeth zu Windisch'Graetz, jüngste achtjährige Tochter des Fürsten Hugo und der Fürstin Ma» I thilde zu Windisch-Graeh. gestorben. Die Leiche wird nach Haasberg in Krain gebracht und dort in der fürstlichen Familiengruft beigeseht werden. — (Kindergartenfeft) Wie alljährlich, findet auch heuer in dem mit einem Kindergarten verbundenen Müochen-Erziehungsinstltute der Fräulein Rehn, und zwar heute abends um halb 6 Uhr, ein Kindergartenfeft mit Christbaumfeier statt. — (Gemeinde wähl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandes der OrtSgemeinde Neudegg, Bezirk Rudolfswelt, wurden gewählt: zum Gemeindevorsteher Ludwig Koraiin, Realitätenbefitzer von Neudegg; zu Gemeinderäthen Anton Planintel. Grundbesitzer von Neudegg, Josef Poterkujei, Grundbesitzer von Techobej, Johann Kralj. Grundbesitzer von Selo, und Josef Sladiö, Grundbesitzer von Bergles. — („Brav sein. das Christkind! kommt!") heißt es jetzt in den unterschiedlichen Kinder'Apparte-ments, Karlchen und Mimi lassen sich auch in Erwartung desselben geduldig jeden Morgen waschen, ohne nur eine einzige Thräne zu vergießen. Mama versicherte ihnen auf das bestimmteste. dass sie nur in diesem Falle auf eine Bescherung seitens des Christlindchens hoffen dürfen. Und das will viel fagen. Karlchen hat sich ein Schaukelpferd mit wirklicher Mähne und Mimi eine Puppe mit Haaren, so lang wie die ihrigen, bestellt. Da heißt es also Ueberwinden, selbst wenn das Wasser noch einmal so nass wäre, Papa zeigte ihnen beim letzten Sftaziergange auch die schönen, eben angekommenen Christbäume auf dem Marktplätze. Wie leuchteten da ihre lieblichen Kinderaugen, als sie dieselben in Reih und Glied nebeneinander stehen sahen, stattlich groß und winzig klein, „wie sie eben das Christkind braucht", erklärte Papa. und die Kleinen verwunderten sich ob des vielen IuckcrwerleS. welches das Christkind zum Be« hängün all dieser Bäume und Bäumchen wohl gebrauchen wird. Ja. Weihnachten, das schöne Fest. ist nicht mehr ferne und der verheißungsvolle, vielversprechende, langersehnte 24. lässt nicht mehr lange auf sich warten. Sämmtliche Geschenke für den Weihnachtsabend sind bereits in den diversen Kästen und Schränken aufbewahrt. Beinahe jeder Winkel im Hause birgt irgend eine Ueberraschung und jeder Schritt und Tritt von Papa und Mama wird von den Kindern mit ängstlichen Blicken verfolgt; und so könnte eS leicht geschehen, dass man den Aufbewahrungsort irgend eines Geschenkes vor« zeitig entdeckte, daS wäre dann eine Ueberraschung! Daher aufgepasst, damit sie nicht gestört wird! — (Schneeverwehungen.) Die letzten Tage brachten uns große Schneeverwehungen, und es haben infolge dessen die Eisenbahnzüge noch immer namhafte Verspätungen, In Obersteiermarl soll der Schnee eine ganz ungewöhnliche Höhe erreicht haben, aber auch in Krain erreichte die Schneehöhe 42 Centimeter über den Schienen. Der Wiencr Eilzug Nr. 4 wurde am 21ften b. M. auf der Strecke Laibach. Rakel jbrmlich eingeschneit. Der Zug war von Loitsch bereits abgefahren, musste jedoch wegen dcs Schntehindernisses wieber in die Station zurückschieben und den Vchneeflug, der die Bahn frei zu machen halle, abwarten. Mittlerweile ! wurde der Jug in Loitsch selbst eingeschneit und konnte erst nach vielen Stunden Arbeit ausgeschaufelt und «wieder flott gemacht werben. Mittel aea/n Hühneraugen und Frostbeulen werden als „passende" Weihnachtsgeschenke ..bestens" em- Vor den grellbeleuchleten Schaufenstern sieht man, besonders in den Abendstunden, stets eine strotze An-z?hl von Menschen, welche all die herrlichen und nütz-l'chen Dinge bewundern und dazu mit ihrem Kleingeld 'n der Tasche klimpern. Hie und da sieht man auch Men in solch ein Local treten; derselbe fragt dann nach diesem und jenem und geht wieder fart, um sich, wie er sagt — die Sache erst nochmal zu ilberlea.cn. 9n geschäftlichen Krelsen beklagt man sich sehr über den Mangel an Kauflust beim Publicum. Nun, ich denke, denen, welche tagsüber sehnsüchtige Blicke durch d'e Spiegelscheiben der Auslage» werfen, fehlt es wohl weniger an der Lust, zu kaufen, alt an dem h'ezu "Mhwendigen »usrvu» rsrum," vulgo Klrmgeld. Pal Wollen geht mit drm Kölmen nicht immer gleichen Schritt. Manche können und wollen mcht. und d,e »"eisten wollen, doch sie können nicht — wie sie wollen. Der Geschäftsmann aber sitzt mitten unler seinen He.r-steilen und sieht diesem Ringen des Wollens m,l dem Können, das sich draußen anf der Gasse abspielt, nnt l" Ruhe eines Fischers zu. der die schönsten F'sch. len, an der Angel vorbeiziehen sieht und dabei den N""z osch für 20, eventuell 40 deutsche Opcrnvorstellungen im Metro» politan Operll'Housc gewonnen ist, Frau Matern« erhält von Herrn Damrosch ein horrendes Honorar. Die betreffende Vertragsklausel lautet: „Frau Matenia verpflichtet sich, von der erstcn Woche Januar bis 1. März, eventuell 15, Mai, 20, eventuell 40 Abende in Opern oder Concerten zu singen: sie erhält per Abend 1000 Dollars, für jede öffentliche Probe 500 Dollars, vollkommen freie Neise von Wien nach Amerika und zurück für vier Personen und 500 Dollars monatlich für die Expense»! des Hotels." — (Frommes Kalender) erfüllen daS hente so vielfach hervorgehobene Bedürfnis nach raschen und billigen Hilfskräften im Hause und Verufc, man möchte sie Motoren für den Erwerb wie für Gemüth und Gedächtnis nennen. Den speciellen AcrufÄclasscn lommen rasch, sicher und billig in allen fördernswerten Angelegenheiten zuhilse der Bienen», Buchfüh-rungs», Llerus«, Feuerwehr-, Forst-, Garten», Handels- und Börsen-, Juristen-, Landmann». Landwirtschasts». Maß» und Gewichts», Medicinal», Montanistischer. Musik», Pharmaceut!» scher, Professoren« und Lehrer», Studenten«. Schüler- und Tele» graphen-Kalender, Gewiss jeder groszc oder kleine, praktisch und handlich zugleich eingerichtete, zudem noch durch äußere Gestalt anziehende Kalender ist jahraus jahrein, an jedem Tage eine Hilfskraft, die man weder zu entbehren noch anberweisc billiger zu verschaffen vermöchte, daher empfehlen sich schon durch ihre Ncncnnuugen Frommes Auslunfts», Einschreib», Geschäfts-, Notiz-, Sechzehnlrcuzer-Klllcnder, oder seine besonders zierlichen Blatt., Tages- und Wochcn-Nlock., Brieftaschen'. Schreibtisch.. Comptoir-. Salon- und Wandkalender. Die Elegant« Welt (Notiz» buch nnd Äiiestaschc), die Portemonnaie-Kalender, überaus zierlich mit Gold». Elfenbein-, Leder», Leinwand- und anderen Deckelchen verschen, machen sogar Anspruch, sich in jeder feinen Gesellschaft und in der Hand von Damen wie Herren als schmucke Lieb» linge sehen zu li.ssen -^ sie wirken im kleinsten Raume, aber auch gediegen. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Wien, 22. Dezember. Kuffler ist der Mitschuld der Unterschleife im Vereine mit Iauner lheilweise überwiesen und geständig. Wien, 22. Dezember. Der Vorstand der Effecten. Abtheilung des Glro» und Cassenvereins, Lucas, hat sich heute vormittags erschossen. Ein Abgang lst bei dem Institute vorläufig nicht constatiert. Lucas war gestern vom Verwaltungsrathe des Instituts citiert worden und wurde ihm eil» Verweis ertheilt, weil er durch Nichteinhaltung der Dienstegvorschrifteu Baldeys verbrecherisches Gebaren ermöglicht hatte. Man glaubt vorläufig, dass die Ursache des Selbstmordes gelränktts Ehrgefühl sei. Wien, 22. Dezember. Der zweite Theil des Flüh-Localzuges St. Pölten'Wien fuhr heute morgens um 5 Uhr in der Haltestelle Eichgraben an den durch dichten Schneefall einige Minuten verspäteten, eben ab« fahrenden ersten Theil diefes Zuges, wodurch zwei Wagen beschädigt, ein Conducteur und zwei Passagiere leicht verletzt wurden. Berlin, 22. Dezember. Anlässlich der in den verschiedensten Theilen des Reiches angeregten Sammlung eines Dispositionsfondes, durch welchen dem Vertrauen in die nationale Politik Bismarcks Ausdruck gegeben werden soll, bildete sich hier ein provisorisches Cenlralcomite, um die einheitliche Gestaltung und Verwirklichung des Gedankens herbeizuführen. Berlin, 22. Dezember. Amtliche Meldungen bestätigen die Aufhissung der deutschen Flagge an verschiedenen Punkten Neuguineas und des neubritannischen Archipels, um den Wünschen betheiligter Reichs-anaehöriger gemäß die dortigen deutschen N'eder-lassungen und Handelsstationen unter Reichsschutz zu stellen. Leipzig, 22. Dezember. Das Erkenntnis des Reichsgerichts in dem Anarchisten-Processe gegen Neins-dorf und Genossen wurde heute mittag« publiciert. Durch dasselbe wird über Reinsdorf die Todesstrafe eventuell fünfzehn Jahre Zuchthaus, über Bachmann eine zehnjährige Zuchthausstrafe, über Rupsch und Küchler die Todesstrafe eventuell je zwölf Jahre Zucht, haus, über Holzhauer eine zehnjährige Zuchthausstrafe verhängt. Die übrigen Angeklagten: Seehagen, Rhein-bach und Töllner, wurden sreigefprochen. Paris, 22. Dezember. Die deutsche Botschaft er« hielt keinerlei Nachricht von einer Reise Bismarcks nach Paris. London, 22. Dezember. Durch ein im Bahnhufe von Windfor entstandenes Feuer verbrannte das Ge-päckbureau und eine große Anzahl von Gepäckstücken. Das Feuer war durch eine sorgfältig in einen Kasten eingepackte Höllenmaschine herbeigeführt. Im Brand-fchutt wurden noch einige eiserne Zahnräder sowie eine Flasche Sprengstoff gefunden. London, 22. Dezember. Die Eisenbahnbrhölden erklären, es liege kein Giund vor, anzunehmen, dass die Feuersbrunft von Feniern verursacht worden. Genauere Ermittlungen ergaben, dass keine Höllenmaschine in der Kiste gewesm und die aufgefundene Flasche leinen Sprengstoff enthielt. Volkswirtschaftliches. Insolvenz. Die alte Wiener Firma Emauuel Viach und Compagnie ist in Zahlungsstuckimg gerathen. Nach der vor» läufigen Anfnahme sollen die Acliuen die Passiven überschreiten. Nachdem die ersteren zumeist aus Immobilien bestehen, so ist an deren momentane oder auch nur baldige Realisierung nicht zu denken, Es musste dcmnach von Teile der Gläubiger eine entsprechende Nachsicht gewährt werden, was der Firma ermög« lichen würde, ihre Liquidation durchzuführen. Als Grund dieser Iahlungsstoclung werden die Beziehungen der Firma zu dem Kufflcr angegeben, aus welchen Girovcrbindlichleitcn in Höhe von 1400000 ft. herstammen sollen. «udolfswerl, 22. Dezember. Die Durchschnltts.Preise stellten sich auf dem heutigen Markte wie folgt: fi. > lr. ! st. < lr. Weizen pr. Hektoliter 6 84! Eier pr. Stück . . — 21 Korn „ 5 40 Milch pr. Liter . . - 6 Gerste „ 4 55 Rindfleisch pr. Kilo . - 52 Hafer „ 2 93 Kalbfleisch ., - 52 halbfrucht „ — — Schweinefleisch „ — 42 Heiden „ 4 55 Schöpsenfleisch „ — -— Hirse „ 4 88 Hähndcl pr. Stück . - 30 Kukuruz „ 4. 55 Tauben ,, . — 20 Erdäpfel pr.Mctcr.Ztr. 2 80 heu pr. 100 Ktto . — - Linsen pr. Hektoliter — — Stroh 100 „ . — — Erbsen „ — — Holz, hartes, pr. Cubik. Fisolen „---------Meter .... 2 71 Rindsschmalz ftr. Kilo — 68 — weiches, „ — — Schweineschmalz „ — 88 Wein, roth., pr.hcktolit. 16 — Speck, frisch. „ - 60 — weißer. „ 10 -- Speck, geräuchert, ., — 80 Angekommene Fremde. Am 21. Dezember. Hotel Stadt Wien. Winterholer. Kaufmann. Wien, — Kette, Privatier, Sarajevo. - v. Hirsch, l. l. Oberst, Ngram. -^ Mcinhold, Verwalter, Hopfcnbach. — v. Del Negro, l. l. Pralticant, Laibach. Hotel Elefant, genkovich, Private, Trieft. — hi'tttmann, Rei' sender, Graz. — Sonncnthal, Reisender, Kanischa. — Vcritti, Pola. — Moster. Kaufn,., St. Ivan. — Ivanc, Kaufm., Ngram. Gasthof Sildbahnhof. Ferlicher und Mcdbeslik. Wien. ^ Scmlii sammt Frau, Graz. — Plaher, Verzehrungssteuer- Agent. Nicg. — Mosrr. Nicderdorf. Verstorbene. Den 2 0. Dez« mber. Iosefa Klemenc, Maschinenmel-sters.Galtin, 40 I.. Petersslrahe Nr. 40, hcrzlähmung. Den 21. Dezember. Maria Graset, BeamtcnS gcuelimes Mittel bei Lrber°. Magen». Darm» und GaNcnIe'""'. Erhältlich » Schachtel 70 lr. in den Apothtle». (") Laibacher Zeitung Nr. 295 2443 23. Dezember 1884. Course an der Wiener sörse vom 33. December llM. sN^b^oM^Eour.««««) Vtasts'tlnlehen. ««tcni-.'t«.......Slb5> 82 10 Silberreute.......«t ll> 88 «s, >'54<^ ^ Vtaitllose . «L0 fi. llü ?b l«s 5o !»«!« 5<"^ °»nz!- «0N , 134 ?s. 181! i5 l»eoer s.v, FÜ»ft.11 , 141 5« l<2 — I»«4« Etaal«loft . . wo , !?l — :?, «o ^«^« , . . «> „ Isi. 25 i,N — »o««.««lt«scheine . p«Gt. <5 — 47 — ^» vkft. «olbre»le, fteuerfrel . l«t lo 10t »5 "lftctr. Motenrente, steuerft«« , «? <,5 »?>zc tln«. «oldrcnt« ««/, .... i«-lo i»4 lL ' . » <'/« . . , . ,e-.. 9<»i5. » vahierrente »«/<> .... «0 ?5 »030 , «i«enb.»Nnl. i«ad » Vl»«ien«>lnl. k loost.ö.W. 11, — 11« 5» rh«!l,.«eg.,i!ose ^»/, 1 st. . . n« «« 11? z« Vrunbentl.«Obligatlsue» (fül io«ll.«..Fi.). l°/»b«hmlsch«.......10« 50 -»'^ »'/»«alizische.......»»»«»'««<» b/» Ulährllchc.......105'75 — — °-/l> ^<«deiöfter««chische. . . .,05—106 «s, °7/« < lkirischt.......lOt-K« 105 co °°/° troalisch» und ftavnnisch« . 100 — 10^ — "V, ll«!»ellbür„ilchc , . . . l«o 75 l«l ll, Vtll» Wol, k°/» Ieme«var,Van<,»tl . . . lco —100 ?s, »"/<, ungarische......100 5b ll.1 2« ««dere öffentl. «nlehen. Donau»Me<,..?ose 5"/i> lllN N. . ll«..1l»S0 b»o. «ullih. 187b, fttucrsl^'i . 10»-50 —^ -Nnltb«n b. V it'tnemein»'« wicn 10« »5 !«»-— Nnlehen d. G^ltgemeinbe ^len (Elll'n oder «oll,) . . . . — - ---Pl«m«en^«nl. l>. Vt«l>tgem.wllN l«4/,°/»Volb lll > - 1»» 5« bto. in 5« , , <>/, '/° »' 50 9? ?(> bto. ln N0 . , 4°/, . l,,-5c »»— dti. P^ällicn.Schulbvcrlchl.3»/» hß 50 87 — Oefi, Hhprth^levbanl i«j. /,°/i> , - 101 ?0 l^»i »0 bto. , 4»/, . . »7^75 »« — Un«. »llg.Vodencr>:bit»«ci 9010 HlU^ische jtarl »Ludwig»Äahn «in. i«8> »uu»^. S, 4'/,«/» , > oezo »»-co Oefierr. ««rdweftbahn .... lO> ?» lo» — Siebcudlir«« . . . . i»V 72 V8-55 Vtaat^bahn 1. E«,......«,4>— 12l-5» Un«.»,»ll,, Nah» . . . . ,»._ »9-^c Diverse Lose (pcr «1««). Lrebltlnsi 10^ N......,78 e, I79 _ Llllly»«»!« 40 st.......ti 75 «2 »5 4°/. Donau'DoWpssch. ,s»n II. . l',^.^ l,5 . kalbach« Prämien<«nl«ben »0 ft. 9«- . ,t- - 9»e°er^°se «tl...... fi......,7 ,5 57 75 «othen «reu,, öft. Ves. v. 10 fi. ,3 30 13 5<< »ubols-kose in ff......lg _ ilz s,o Valm.Lofe <« st......5,-25 s.e?s. St.'Vcnois-'.li'se iu fi. , . . .5975 .,: ,5 WalbssciN'i^sc »0 st.....,7.5, z>8-5o W,nb, st.____-. - Vanlvrrclu, LÜev«, la» ss. . . igg-.. i^-L^> Vbncl.»Nnft.,Oeft.wost. S.4U»/« zi<^ 50 zii 5» — 7l<, — Lyvothelenb.. «st. »00 fi. 25°/» «, «(,>. .l «i-. . sänbnbanl ljft. lttisfi.». 5<»°/° »eld I a« Netten von Transport» > Nnter»eh«nngr» ^ (V«r «ttts', > »Ibrecht'Vah» »bU st. «er . - — — — «ls«ll>.sslum<«l.B<,hu«0<>N.Vill'. ,i,0'— !»!-«»lfist..Tüvl,'k!w'b.l!^kr.7M, — —l —>-V6H«. Nolbbahn 1«» «. . . . 187 50 18» Ä) , wefibayn !i»a st, , , . — ^.___ »»»»tiehlab« »isb. 50N fi «Vt, — ^ .— , lllt. «) 200 st, , - . — Donau « DamvssHiffahi: > Güs. Oefterr. 200 st. CM.....5«4 ». 5,z — Dran«Vis.ü fferbinanbe.Norbb, 1000 ss, LM zz,« «15 ssra«z.I<»stf<.V sen^ bahn»Äls«Il. 200 fi. », W. . . l»4 — »9l, - -«loyb, «ft.»un«.,Tritfi500ft.«Ä:. 5^7 — 5u> --Oesterr. '/totbwestb. »00 st. B!lb. 1?^ 50 ,7« ^ bti). (Ut. Il) 200 fi. Gilb«r . ,7« 40 '7«»0 ll»rll«'Dnl««!ltnb. i50N.Silb. ,z 5<) 34 «nboll» kllhn Ll)0 ss, Silber . ,,ll'5c> >8i 75 Siebenbürg« Eisend. „oo st, G, ,?»'.5jik7 zy Eilbbabn ^X) fi, S« und «nbbe»», «isen» und St»l)I-Inb, in Wlen loo fi. . __- ^.^ «üenbahnw.'^ih^. I,»0 st. 40°/, ^ ^. ^ «^lbemÜhl«, P«p,«r! u. B..G ^ -- sl — Monlan^VeseM. öfterr.alpine . 4z zz 45 75 Vr»«n «lilen.Iüb..Ves, ,00 st. 15,-15«-Gnl«o»Iari. siisenraff, It»n fi. - 10» .- IVI z^ wafiens..V,. 0e«, !n W. 1«, st____. , . lrif»il«»°hleuw.°«»tl. U»st. . ..^. ^._ Devise«. Hieul<«e Play« «» ,5 «0 »5 Lonbe»........1»» z» >»: 75 P»rl».........«?v 4575 Petersburg......— - —-^ Valnten Ducate»........»7» »»I >0.»ranc».«lüa«.....»75. »7«, «ilbn.......-- -- I Wichtig für Brust- und Lungenkranke! i [If1 Unontbohrlicb für an Husten, Heiserkeit, Yerschleimung, Katarrh [Mj ¦I und Keuchhusten Loidondo ist dor (4870)5-4 ||| | gL Krainische Alpenkräutersaft ä 56 kr. ^2S i ij aus der Apotheke Trnköozy in Laibaoh. |J ^p DioRor Saft wirkt rasch und sichor, ist schleimlösend, roizmildornd, an- jÄA Ms souclitond, orzougt oinon ruhigen und stiirkondon Schlaf und stört dio Verdauung j||Y II ßolbst bei langem Gebrauche nicht. Dio glänzondon Eigonschafton und glück- im jJI lichon Erfolge worden durch massenhaft orhaltono Auorkonnungs- und I)ank- 11 $L schreiben, dio zur Einsicht aufliogon, genügsam bestätigt. 1 grossu Flasche J3& As 5ß kr. Er ist wirksamer als allo im Handel vorkommenden Säfto und Syrupo jfl[ ¦' und anwendbar boi Erwachsonon wio boi Kindern. ^ "H| Jffl Da sich diesor von mir erzougto krainischo Alponkräutorsaft ä 56 kr. oinor Bl VM grosson Boliobtboit orfrout, ist dio Erzougung diosos Saftos violern Nachahmungon ||| U und also Vorfälschungon ausgoaotzt. Er wird daher von violon, in dor Boroitung TMT W diosea Saftoa Uneingeweihten nachgeahmt. Da dioso Fulsificato in dor Güte |i| Ml und Wirkung dorn von mir erzougton krainischon Alpcnkräutorsafto bedoutond 111 Tjto naehstohon, so orsucho ich freundlichst das p. t. Publicum, sich von derartigen, jas, |[ auf Farbontiiuschung boruhonden und billigeren wirkungslosen Säfton nicht täu- jjjj [If schon zu lassen. "if ]M Diosor bei mir alloiniglich ocht erzeugte und auf cino sorgfältigo, ganz beson- JIIJ ü«, sondere Methode aus den frischen krainischon Alpenkriiutern im Dampfappa- |ib; lu rato gokochto krainischo Alponkräutorsaft wird stark bogohrt und täglich per ljjj W' Post versendet nur aus der \m\ I Apotheke Trnköczy g |: Batliliauss>l»tz TSr. 4 In JLalbacli. l I] A • f t Da im Handel Kräutersäfte von versohle- ] | || iVVl»I* denartigster Färbung vorkommen (bedingt [ j 4IJ, durch duBAiiRKlchen der verHciikMlenartf^Bt gush'rbtcn IMlanzentlieile, als: j^j, [ff Iteeren, Krltuter, Wurzeln, illiiten etc., was Jeder praktisch erfahrene 'rm il Apotheker weiss) und mein nun den lieüsunisten AipeiiblUten und Krliu- I .1 II tern kunslgciuHss erzeugte krainischo Alpenkrllutersast h 50 kr. ro'tlilJcli- [ 1 m braun 1st, so bitte Icli das p. t. Publicum zur Unterscheidung, falls es WX W den echten krainische» AlpenkrUutersast ü 5ü kr. erhalten will, stets WCs \\\ beim Kauf« uus meiiiü tmn^^^m^^ /'s * *^—1---------> 111 JJ ncblge eigenhUndige jgfvUik m f.^J, '?Sih-rz//Jc*-*J' J fi Unterschrift (und den Wg*W S/ ^ZjH2L~*^Jf* W Ml Preis a Mi kr.) zu «^ C/ -"ipt^SjuSTS'' iBl | sehen, die sich auf jeder Flasche belln- ^,-^v-^ .-i I|l don muss. jlju Weihnacütsflesclienke ln dom ganz neu oingorichtoton Goschäfts-x locale Rathhausplatz Nr. 8. Neuheiten, reellste Bedienung, billigste Preise, wn ™ Viklas Rudholzer »______ührmaohor 55^_?P^??!:_______ 84er weichen Hanfsamen als Yogelfntter (5180) nur sackwoiso, ompfiohlt 3—2 A.Hartmann in Laibach. D^. Rli, ^V>» bcstbelannl« Epccialarzl silr E»,pl,ll«s «nd Ha«<- lrnnlliciten.^c.lt „ach ,a»al"hn.ic» Lrfaw!!>Hc» »n un»ählisscu Fällen s,I«»zrnb bcwahrlc,- u„b sich» wirlcnbcr Melyobe s«»ch veraltete). GeschwUrt. b"""'^«'«. u»dVla. btl sfraucn^in liivzlftcr Zeit radical, ohne »olgl-übel und ohne Äirufsstöruna, «drc!ft. Wien, Stadt^ Kürntnerstrasze .1 früher durch virl, Jahre Mariah'lscrftras.e), Ordl^ «>«t von '.» l'i« 4 Uhr. ««Handlung auch l'neft'ch ^>««.l!) mit Bcrse>,bu„n der «lebicamcut^ H°»°' rar mäsiig, ^"'"^ " 3 CD* in jodor Fa«jon, Farbo und Qualität, bc-(5130) 2-2 kannt grösstes Lager und billigste Bezugsquelle I C.J.Hamannl Ratklitiusplatz 17. I Kräntei'-Brnstsiyrnp wirklich aus Kräutern zubereitet von Gr. JPiccoli, Apotheker „zum. Engel" In X-ia-i/tostcli, "^TšrieiierstreisBe, Aus wirksamen Kräutern zusammongesotzt, wird mit bostem Erfolge gegen alle Brust- und Lungenkrankheiten, Verschloimunf,', Husten, Hoisorkoit und Krampf- husten angewendot. 1 Flasche 36 kr. N. B. Ein aus Kräutern zubereiteter Brustsyrup wird immer mehr oder minder eine braune Farbe haben, und jeder Apotheker wird zugeben müssen, dass ein Kräutersyrup, der nioht diese Eigensohaft hätte, nicht als Kräutersyrup zu betraohten wäre. (4838) 10—5 « Von, 1. Immer 1885 an erscheint das ^F 8 Wiener Matt 8 ^F freisinniges, politisch und wirtschaftlich vollkommen unabhängistetz Nollsblatt. ^ « Das Wiener Nlatt nelanczt täglich nach « Nhr abends in Wien lkH ^ zur Ausgabe und wird mit den Vlbendznaen nach allen Dichtungen der Monarchie X ^F vrrsnidrt. (5öl «ill also für die Provinzen als Morgeublatt und enthält aus» ^B ^I führliche Nerichte und Telearamme ül'rr alle am Erschrinungstagc vorgefallenen k^ MM wichligcil Ereignisse und Schllis^urskerichte dcr slliendbörse. MM M^ Das Wiener Vlatt wird die Interessen des Vewerbeftandes mit UF ^ besonderem Nachdrucke betonen und für die fortschreitende Entwicklung aller staats» ^ M^ bürgerlichen Nechic einstehen. HE ^ Das Wiener Nlatt wird seinen Abonnenten über Anfrage infolge seiner ^ ^ ausgebreiteten Verbindungen in allen Kreisen die verlässlichsten Informationen gratis « MM ertheilen. HU ^F Ferner bringt das Wiener Vlatt als tägliche Beilage eine illustrierte ^ ^H Frauenzeitung mit spannendem deutschen und französischen Roman in Originaltext ^ MM und Humoriftica. ' Hk ^ Das Wiener Nlatt lostet für die Provinz mit freier Zustellung: ^« lI Monatlich ö. W. st. 1.5«. vierteljährig ö. W. fl. 4,25, halbjährig ö. W. lI ^ st. »,5«, ganzjährig ö. W. st. 17,—. ^ 3 Wiener Blatt ll ii <52oe, 2-1 IX,, Tiirlcnstmße ». le Gefrör-Balsam von Dr. Marinelle zuboroitot von G. Pioooli, Apotheker ,,zum' Engel" in Laibach, Wienerstrasse. Das beste und sichorsto, erprobteste Mittel gegen Gefror. (4257)30-10 1 Flasche mit Bade-Pulver 80 kr. IFür iiicii1 J3 orajtfiolilt 3 | Rudolf Kirbisch S g Conditor, Congreagplatz, S sjjreicho Auswahl in Christbaumconfoct. S fü Attrapon,Bonbonnit»ron,Cartonnagon etc . K plfoinstcB Mandolato, Klotzenbrot, I>eb-Cj g kuchon.Pfofforkuchon, Quittonkäso, foinsto S H Bonbons, in- und ausländor Chocoludo, [JJ Jjjsitanischo Weine, foinston Theo, Kum, g U Cognac und Liquouro Zu don Foiortagen ju Cjallo Gattungen Potizou, GugeJhupf und» Cj l'inzo in allon Grüaaon vorratJjig. mj p ]j.(sti-llungen nach auswärts prompt effoc- g |u (iO3y) 12-11 tuiort. Jui Mtkarten in hübscher Ausführung empfehlen Jg. v. Kleinmayr 4 lr. elgangene R>alfeilbietunasbcscheid vom 30. September 1864, Z. 6747, dem flil di'stlbttl bestellten Cusalor aei u