lahresbericht des k. k. Staatsgynrnasiums in Gottschee veröffentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1916-17 durch den Direktor Dr. Franz Riedl. Inhalt: 1.) Kaiser Franz Josef I. Kaiser Karl I. — Der Krieg nnd unsere Schule. Vom Direktor. 2.) Schulnachrichten. Vom Direktor. Gottschee 1917. Verlag des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. Buchdruckerei J. Pavlicek, Gottschee. A >T----------------------------------------- VT l Verzeichnis der in den Jahresberichten des k. k. Staatsgymnasiums zu Gottschee erschienenen wissenschaftlichen Abhandlungen 1873/74. 1897/98. 1907/08. 1908/09. 1909/10. 1910/11. 1911/12. 191-2/13. 1913/14. 1914/15. 1915/16. 1916/17. Anton Piscliek: Grotten in der Umgebung von Gottschee, mit besonderer Berücksichtigung der topographischen und geognostischen Verhältnisse. Johann Satter: Volkstümliche Pflanzennamen aus Gottschee. D r. K a r 1 Prodinger: Das Tribunat des C. Gracchus. Dr. F r a n z R i e d 1: Anton Alex. Graf v. Auersperg (Anastasius Grün). Ein Bild seines Lebens und Dichtens. Friedrich E. H i r s c h: Theatergeschichtliche Studien. Dr. Andreas K r a u I a n d: Katalog der Lehrerbibliothek des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. I. Teil. Dr. Andreas K rauland: Katalog der Lehrerbibliothek des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. II. Teil. Ernst Berner: Kritische Beiträge zur Vorstellungslehre. I. Teil. Ernst Berner: Kritische Beiträge zur Vorstellungslehre. II. Teil. Dr. Johann Gröbl: Historisches und Wirtschaftlich-geographisches aus der deutschen Sprachinsel Gottschee. Dr. Franz Riedl: j Prof. Dr. Josef Ecker. — Der Krieg und unsere Schule. Dr. Franz Riedl: Kaiser Franz Josef I. Kaiser Karl I. — Der Krieg und unsere Schule. lahresbericht des k. k. Staatsgymnasiuim in Gottschee veröffentlicht am Schlüsse des Schuljahres 1916-17 durch den Direktor Dr. Franz Riedl. Inhalt: 1.) Kaiser Franz Josef I. Kaiser Karl I. — Der Krieg und unsere Schule. Vom Direktor. •2.) Schulnachrichten. Vom Direktor. Gottschee 1917. Verlag des k. k. Staatsgymnasiums in Gottschee. Buchdruckerei J. Pavlicek, Gottschee. t Seine k. u. k. Apostolische Majestät Kaiser Franz Josef I. Tiefster Schmerz erschütterte unsere Herzen, als wir die Kunde vernahmen, daß unser allergnädigster und allgeliebter Kaiser Franz Josef I. am 21. November 1916 um 9 Uhr abends im Schlosse zu Schönbrunn, wo einst seine Wiege stand, sanft im Herrn entschlafen ist. 68 Jahre hindurch war er der Herr und Vater unseres Reiches gewesen, als er im 87. Jahre seines Lebens von uns schied. Seine Regierungszeit gehört zu den glanzvollsten Epochen unseres vaterländischen Reiches. Unter seiner Leitung vollzog sich die Umbildung Österreichs zu einem Neustaate. Auf allen Gebieten der geistigen und materiellen Kultur waltete sein schöpferischer, nie erlahmender, umfassender Geist und für die Neuschule im besonderen, welche die festeste Grundlage des Staates in Krieg und Frieden, so auch im gegenwärtigen Weltkriege wurde, denn sie schuf die seelische und intellektuelle Tüchtigkeit der österreichischen Krieger, zollen wir dem hohen Verblichenen unseren innigsten Dank und unser treuestes, unauslöschliches Gedenken. Seine k. u. k. Apostolische Majestät Kaiser Karl I. In schicksalsschwerer, kampfumtobter Stunde bestieg der Großneffe des verblichenen Kaisers den altehrwürdigen Habsburgerthron. Das hehre, sonnige Wesen des jugendlichen Monarchen, seine tiefe Erfassung der Herrscherpflichten und Herrschersorgen, seine herrlichen menschlichen Tugenden, seine hohe geistige Begabung, Ritterlichkeit, Kriegstüchtigkeit waren für seine Untertanen ein lindernder Balsam in der leidvollen Trauer um den dahingeschiedenen Kaiser und sind ein nicht versiegender Born erquickender, stärkender Hoffnung in der jetzigen, schweren Kriegszeit. An seiner Seite waltet Kaiserin Zita. In tiefer Erkenntnis der schweren Herrscheraufgaben ihres Gemahls, schmerzlich ergriffen von all dem Leid und Weh, welches der unheilvolle Weltkrieg über Land und Leute gebracht hat, schaltet sie mit aufopfernder, unermüdlicher Nächstenliebe als Landesmutter und sucht die Tränen zu stillen, die Sorgen zu scheuchen, die Leiden zu lindern. Unerschütterlich ist ihr Gottvertrauen, ihre Zuversicht auf den endlichen Sieg der gerechten Sache wie ihrem Herrschergemahl. So schlagen auch ihr aller Herzen in innigster Liebe, Dankbarkeit und Verehrung entgegen. Der Krieg und unsere Schule. Der Weltkriegsbrand wiitet weiter. Manchmal allerdings leuchtete ein schwacher Hoffnungsschimmer aut, daß es Frieden werden könnte, aber er erlosch bald wieder. Die gegnerischen Mächte, an ihrer Spitze das mephistophelische England, wollen noch keinen Frieden; ist es ja doch ein großangelegter Raubkrieg, den sie gegen die Zentralmächte unternommen haben, und, fast immer geschlagen und an vielen Stellen zurückgedrängt, unverrichteter Dinge wieder abziehen zu müssen, ohne Erfolg, geschwächt an Menschen, Hab und Gut, das ist zu bitter, zu enttäuschend, in ihrem Inneren gefährlichen Zorn und Umsturz aufwühlend. Das muß möglichst vermieden werden. So geht der Krieg weiter, nimmt das wahnsinnige Hinopfern von Gut und Blut noch immer kein Ende. Felsenfest aber war und ist das Vertrauen des bedrängten Vaterlandes auf die Widerstandskraft seiner Völker, auf den unbeugsamen Kampfesmut und Opfer-sinu seiner Bürger. Dieses Vertrauen blieb gerechtfertigt. Obgleich der ungeheure Krieg schon drei Jahre dauert, ist die opferwillige Begeisterung wachgeblieben; es kämpfen siegreich unsere Heere und die Nichtkämpfer wetteifern in Darbietung der Mittel, den Krieg auszuhalten und durchzuhalten. Und wieder waren es die Schulen, an die sich in der Kriegsbedrängnis das Vaterland in erster Linie wandte, damit die opferwillige Begeisterung der Jugend sich auch auf ihre Eltern und in weitere Kreise verbreite. Auch an unsere Anstalt erging so wiederholt der Ruf, Beihilfe zu leisten, und sie leistete ihre Beihilfe ungeschwächt wie in den früheren Kriegsjahren. Am '20. September 1916 erfolgte der Aufruf des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht und des k. k. Landesschulrates zur Veranstaltung von Opfertagen vom 4. bis 8. Oktober 191G aus Anlaß des Allerhöchsten Namensfestes Sr. Majestät des Kaisers zugunsten des Invalidenfonds des Kriegsfiirsorge-aintes des k. u. k. Kriegsministeriums, der österreichischen Vereinigung zur Bekämpfung der Tuberkulose und des k. k. österreichischen Militär-Witwen- und Waisenfonds. Schon vor Beginn derselben hatte der Anstaltsdirektor zum Vorverkäufe an die Schüler selbst und zu ihrem patriotischen Schmucke 150 verschiedene Abzeichen von der Kriegsversicherungsabteilung in Laibach bestellt. Es konnten jedoch nur 125 Stück geliefert werden, für welche die Schüler 25 K erlegten. Das Lokalkomitee, in welches Prof. Ernst Berner entsendet wurde, übermittelte dann weitere Abzeichen, von welchen von den Schülern an den Sammel- und Werbetagen um 10 K verkauft wurden. Es waren dies Schüler der Oberklassen, zu Gruppen vereinigt, welche schon bei früheren, ähnlichen Anlässen Eifer und Geschicklichkeit erwiesen hatten. Der Erlös der Abzeichen betrug also im ganzen 35 K, die Schülersammlung von Haus zu Haus brachte an Spenden 319'10 K und an Beiträgen neuer Mitglieder 143 K ein. So war das Gesamtergebnis 497’10 K. Dieses Ergebnis ist .ingoferne nicht gering, da den Gymnasialschülern nur die Stadthälfte zwischen dem Bahnhofe und dem Schlosse für ihre Betätigung zugewiesen war. Die Sammeltätigkeit beaufsichtigten »ußer Prof. Ernst Berner als Oberleiter noch die Professoren Dr. Johann Gröbl, Edmund Kolbe, Gustav Naser, Johann Polovic, Ludwig Schmid und Übungsschullehrer Karl Miklitsch. Bis Dezember 1916 konnte die Direktion 83!/2kg Alt- und Skartpapier als Sammelergebnis an die Skartpapierabteilung des Kriegshilfsbureaus in Wien abliefern. Für unsere wackeren Soldaten im Felde haben die Schüler der Anstalt 140 Päckchen und Pakete mit verschiedenen, praktischen Geschenken als Weihnachtsspende eingesendet. Als ein Unterstfitzungsfonds für die Isonzoarmee geschaffen wurde und zu diesem Zwecke silberne und bronzene Isonzo-Plaketten in Verkauf gebracht wurden, kauften solche die Schüler um 104-40 K. Dem Vereine zur Studien-fürsorge für Kriegerwaisen und durch den Krieg notleidende Studenten übermittelte die Anstalt 53*70 K und dem Landes- und Frauenhilfsvereine vom Roten Kreuze für Krain 56 K (54 K als Mitgliedsbeiträge & 2 K und 2 K als kleinere Spenden). Für 14 seitens der k. k. Landesregierung eingesandte Krainer Kriegs-Gedenkblätter (für Namenstags-, bezw. Geburtstags-Spenden) zahlten die Schüler 12 K. Die Benagelung eines schon im Schuljahre 1915/16 gestifteten Gymna-sialschuladlers erbrachte 510-64 K. Von diesen wurden 258-32 K dem hiesigen Roten Kreuze und 252-32 K dem Witwen- und Waisenfonds des k. k. Landsturm-Bezirkskommandos Nr. 27 in Laibach übermittelt. Die Schülerwochenspenden erreichten im abgelaufenen Schuljahre eine Höhe von 208-88 K. Für die hiesige Kommission zur Übernahme von Altmetall haben die Schüler noch 4 kg Messing, 2 kg Blei und 1-70 kg Kupfer eingebracht. Die Geldspenden der Schüler im Schuljahre 1916/17 erreichten eine Höhe von 1442-72 K. Zu wiederholtenmalen haben die Unterrichtsbehörden und das Kriegsministerium ihren Dank für alle patriotischen Liebesdienste und Liebesgaben auch an unsere Anstalt gelangen lassen. In den gegenwärtigen Hauptferien haben sich die Schüler teils mit landwirtschaftlichen Arbeiten zu beschäftigen, teils werden sie zur Mitarbeit an der Naturproduktensammlung herangezogen. Überblick über die Betätigung der Anstalt auf dem Gebiete der Kriegafürsorge während des Krieges. 1914/15. 1. Für das Rote Kreuz, für Liebesgaben an die Soldaten im Felde und für den Witwen- u. Waisenhilfsfonds gespendet K 215-— 2. Erlös einerWohltätigkeitsveranstaltung für d. Rote Kreuz „ 290-— Zusammen K 505'— 1915/16. 1. Erlös einer Wohltätigkeitsveranstaltung für d. Rote Kreuz „ 200-72 2. In der Roten-Kreuz-Woche gesammelte Spenden (dazu 80 neue Mitglieder angeworben).............................„ 85*— 3. Sammlung für den Witwen- und Waisenhilfsfonds . . „ 43-92 4. Deckung der Auslagen für „Gedenkblätter“ an das Kriegsfürsorgeamt.............................................„ 7-16 5. „Josefispende“ an die k. k. Landesregierung „ 23-- 6. „Schülerwochenspenden“.....................................„ 240-52 Zusammen K 600*32 K 497-10 n 104-40 ri 53-70 V 56-— 71 12-— 208-88 n 510-64 1916/17. 1. Erlös der „Opfertage“ vom 4. bis 8. Oktober 1916 2. Für Isonzoplaketten.............................. 3. Für denVerein zur Studienftirsorge für Kriegerwaisen 4. Ftir den Landes- und Frauenhilfsverein v. Roten Kreuz 5. Erlös für die Krainer Kriegsgedenkblätter 6. Schiilerwochenspenden......................................„ 208"88 7. Benagelung des Gymnasialschuladlers (Davon 258-32 K dem hiesigen Roten Kreuze und 252-32 K dem Witwen- und Waiseufonds des k. k. Landsturmbezirkskommandos Nr. 27 in Laibach Uber- mittelt-) Zusammen K 1442-72 Gesamtsumme aller abgeführten Beträge K 2548-04. Weihnachtspäckchen für die Soldaten im Felde wurden 1915/16 166, 1916/17 140, im ganzen 306 eingesendet. Auf Anregung der Direktion kaufte die Stadtgemeinde Gottschee von der Kriegspatenschaft, Filiale Zara, zwei Kaiserbilder (für die Direktionskanzlei und das Konferenzzimmer) ä 80 K. 18.150 K Kriegsanleihen haben die Schüler durch die Schule gezeichnet. Die Zeichnungen der Gottscheer hierzulande auf die bisherigen sechs Kriegsanleihen betragen mehr als 5 Millionen Kronen (Gottscheer Bote 1917, S. 44). An diesem großen Erfolge hat auch unsere Anstalt durch eifrige Werbearbeit ihren guten Anteil. Im besonderen wurde anläßlich der 4. Kriegsanleihe durch U. Min. Erl. vom 15. September 1916, Z. 27.895 (L. Sch. R. Erl. vom 25. September 1916, Z. 198), dem Direktor Dr. Franz Riedl, den Professoren Ernst Berner, Franz Watzl, Gustav Naser, Johann Polovic, Edmund Kolbe, Dr. Johann Gröbl, Ludw. Schmid und dem Übungsschullehrer Karl Miklitsch für ihre Bemühungen der Dank ausgesprochen und ebenso anläßlich der Sammlung „Gold gab ich für Eisen“ im Juni 1916 dem Prof. Dr. Johann Gröbl durch U. Min. Erl. vom 21. April 1917, Z. 1174 (L. Sch. R. Erl. vom 9. Mai 1917, Z. 2614). H. Im Militärdienste standen im abgelaufenen Schuljahre 1916/17 die Professoren Richard Chmel, Dr. Josef Ettl, Dr. Andreas Krauland, der prov. Lehrer Peter Jonke und der Supplent Josef Rothheiser. Dieser geriet im Juli 1916 in russische Kriegsgefangenschaft und befindet sich derzeit in Tomsk (Sibirien). Peter Jonke wurde mit der Militärverdienstmedaille am Bande des Mil.-Verdienst-kreuzes mit den Schwertern und mit dem Karl-Truppenkreuze, Dr. Josef Ettl mit der Bronzenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Über die Auszeichnung des gefallenen Professors Dr. Josef Ecker und des Prof. Dr. Andreas Krauland s. den Jahresbericht für 1915/16, S. 7. Von den Schülern sind während des Schuljahres 11 eingerückt: PetscheViktor der 4. Klasse, Tomaschek Friedrich der 6. Klasse, Heine Ernst, Hönigmann Josef, Primosch Ludwig, Samide Walter, Schager Josef und R. v. Wenusch Willi, der 7. Klasse, Cernstein Otto, Pavlicek Otto und Perz Adolf der 8. Klasse. Die Einrückung dieser Oktavaner erfolgte Mitte Februar. Da nur ein Schüler dieser Klasse übrig blieb, Krauland Franz, wurde sie geschlossen und der Schüler mußte in der 7. Klasse hospitieren samt allen im 2. Semester zur Ablegung der Reifeprüfung beurlaubten Oktavanern. Während des Krieges sind im ganzen 47 Schüler einberufen worden. Für Kriegsauszeichnungen kommen die im abgelau- fenen Schuljahre Einberufenen noch nicht in Betracht. Von den übrigen 36 sind 9 ausgezeichnet worden: Golf Kainold, Bronz. Tapferkeitsmed.; Hutter Alois, Silb. Tapferkeitsmed. 2. Kl.; Krauland Josef d. J., Bronzene Tapferkeitsmed.; Petsche Johann, Silb. Tapferkeitsmed. 2. Kl.; Schadinger Lothar, Silb. Tapferkeitsmed. 2. Kl.; Stöckl Rudolf, Silb. Tapferkeitsmed. 2. Kl.; Tautscher Adalbert, Silb. Tapferkeitsmed. 2. Kl.; Tschinkel Otto, Bronz. Tapferkeitsmed.; Tschinkel Wilhelm, Silb. Tapferkeitsmed. 1. Kl. — Bis Februar 1917 wurden im gegenwärtigen Kriege an Soldaten aus dem Gottscheer Gebiete 510 Kriegsauszeichnungen verliehen, von denen 173 auf Offiziere, 337 auf Unteroffiziere und Mannschaftspersonen entfallen. Es kommt also durchschnittlich bisher ungefähr auf jeden vierten Eingerückten aus dem Gottscheer Ländchen eine Kriegsauszeichnung. (Gottscheer Bote 1917, S. 18.) Abiturient Hermann Petsche, Einj.- Freiwilliger im k. u. k. Infanterie-Regiment Nr. 17 „Kronprinz“ wurde am 10. August 1915 bei Ivauie am Dnjestr in Ostgalizien schwer verwundet und starb infolge dieser Verwundung nach langem, schwerem Leiden am 6. April 1917. Im Alter von 21 Jahren ist der brave, hoffnungsvolle, tapfere Jüngling ins Grab gesunken. Ihm sei ein ehrendes, treues Andenken bewahrt! Schulnachrichten. I. Lehrkörper. Veränderungen: I. Es schieden aus dem Verbände des Lehrkörpers: 1. Professor Anton Jošt wurde mit U. Min. Erl. vom 23. September 1916, Z. 29.362 (L. Sch. R. Erl. vom 30. September 1916, Z. 5711), auch auf die Dauer des Schuljahres 1916/17 den selbständigen Gymnasialklassen mit deutsch-slowenischer Unterrichtssprache in Cilli zur Dienstleistung zugewiesen. 2. Professor Dr. Friedrich Hirth wurde mit U. Min. Erl. vom 23. Juni 1916, Z. 18.323 (L. Sch. R. Erl. vom 13. Juli 1916, Z. 4061), auch auf die Dauer des Schuljahres 1916/17 dem Staatsgymnasium mit deutscher Unterrichtssprache in Prag-Neustadt-Graben zur Dienstleistung zugewiesen. 3. Der provisorische Lehrer Dr. Otto Lax war auf Grund des U. Min. Erl. vom 7. Oktober 1914, Z. 43.607 (L. Sch. R. Erl. vom 13. Oktober 1914, Z. 7063), auch auf die Dauer des Schuljahres 1916/17 der Staatsoberrealschule in Laibach zur Dienstleistung zugewiesen. 4. Auf Veranlassung des Ministeriums für öffentliche Arbeiten wurde mit L. Sch. R. Erl. vom 19. September 1916, Z. 5443, der zugewiesene Professor Michael Presl wieder an die Staatsgewerbeschule in Laibach einberufen. II. Zum Militärdienste eingertickt sind die Professoren: Richard Chmel, Dr. Josef Ettl, Dr. Andreas Krauland, der prov. Lehrer Peter Jonke und der Supplent Josef Rothheiser. Letzterer ist seit 6. Juli 1916 in russischer Kriegsgefangenschaft. III. In denVerband des Lehrkörpers traten ein: Mit U. Min. Erl. vom 26. Mai 1916, Z. 15.081 (L. Sch. R. Erl. vom 2. Juni 1916, Z. 3180), wurde der Professor am Staatsgymnasium in Pola, Gustav Naser, auch auf die Dauer des Schuljahres 1916/17 der Anstalt zur Dienstleistung zugewiesen. Mit U. Min. Erl. vom 23. November 1916, Z. 36.078 (L. Sch. R. Erl. vom 30. November 1916, Z. 7462), wurde der Professor an der Staatsrealschule in Triest, Johann Siegel, bis auf weiteres der Anstalt zur Dienstleistung zugewiesen. Er trat seinen Dienst am 11. Dezember 1916 an. Mit L. Sch. R. Erl. vom 16. September 1916, Z. 4936, wurde die Weiterverwendung des Pfarrdechanten fb. geistl. Rat Ferdinand Erker al« Aushilfskatecheten für 1916/17 genehmigt. IV. Sonstige Personalangelegenheiten von allgemeinerem Interesse: Mit U. Min. Erl. vom 17. November 1916, Z. 35.477 (L. Sch. R. Erl. vom ‘29. November 1916, Z. 7385), wurde Professor Edmund Kolbe in die 8. Hangsklasse mit der Rechtswirksamkeit vom 1. Dezember 1916 befördert. Mit U. Min. Erl. vom 30. August 1916, Z. 20.298 (L. Sch. R. Erl. vom 11. September 1916, Z. 5171), wurde der Supplent Peter Jonke zum provisorischen Lehrer mit der Rechtswirksamkeit vom 1. September 1916 ernannt. Mit U. Min. Erl. vom 18. Oktober 1916, Z. 23.508 (L. Sch. R. Erl. vom 2. November .1916, Z. 6576), wurde der Lehrer der Vorbereitungsklasse Karl Miklitsch in die 9. Rangsklasse mit der Rechts Wirksamkeit vom 1. November 1916 befördert. Personalstand im Schuljahre 1916/17. A. Für die obligaten Lehrfächer. Direktor. 1. Dr. Franz Riedl, lehrte während des ganzen Schuljahres Latein in der 6., Deutsch in der 5. und 6. Klasse, wöch. 12 St. Professoren und Lehrer. 2. Ernst Berner, k. k. Professor, Verwalter der Lelirerbibliothek und der Programmsammlung, Leiter der Jugendspiele und Pfadfinderübungen, Klassenvorstand der 3. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Latein in der 3. und 5. Klasse, im 1. Sem. auch Latein in der 4. und 8. Klasse,1 bis 10. Dez. 1916 auch Deutsch in der 3. Klasse, im 2. Sem. auch Latein in der 7. Klasse, wöch. 17 bis 26 St. 3. Richard Chmel, k. k. Professor, k. u. k. Oberleutnant i. d. Res. des Geb.-Art.-Reg. Nr. 14, während des ganzen Schuljahres im Militärdienste. 4. Ferdinand Erker, fb. geistl. Rat, Dechant, Hilfslehrer für den Religionsunterricht, lehrte Religion in der Vorbereitungsklasse und 1., 2., 3. und 4. Gymnasialklasse, wöch. 10 St. 5. Dr. Josef Ettl, k. k. Professor, k. u. k. Leutnant i. d. K. des Inf.-Reg. Nr. 27, während des ganzen Schuljahres im Militärdienste. 6. Dr. Johann Gröbl, k. k. Professor, Klassenvorstand der 4., bis 10. Dezember 1916 auch der 8. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Geographie und Geschichte in der 3. und 7., Deutsch in der 4. und 7. Klasse, im 1. Sem. auch Deutsch in der 8., Propädeutik in der 7. und 8. Klasse, bis 10. Dezember 1916 auch Geographie und Geschichte in der 4. Kl., wöch. 21 bis 25 St. 7. Dr. Friedrich Hirth, k. k. Professor, dem Staatsgymnasium mit deutscher Unterrichtssprache in Prag-Neustadt-Graben zur Dienstleistung zugewiesen. 8. Peter Jonke, k. k. prov. Lehrer, k. k. Oberleutnant i. d. R. des Geb.-Sch.-Reg. Nr. 2, während des ganzen Schuljahres im Militärdienste. 9. Anton Jošt, k. k. Professor der 8. Rangsklasse, dem Staatsgymnasium in Cilli zur Dienstleistung zugewiesen. 10. Edmund Kolbe, k. k. Professor der 8. Rangsklasse, Verwalter der geographisch-historischen Sammlung, Klassenvorstand der 6., vom 11. Dezember 1916 bis Ende des 1. Sem. der 8. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Geographie in der 1., Geographie und Geschichte in der 2., 5., 6. Klasse, 1 Diese Klasse wurde infolge Einrückung der Schüler bis auf einen mit Ende des 1. Semesters geschlossen. im 1. Sem. auch Geographie und Geschichte in der 8. Klasse, bis 10. Dezember 1916 auch Mathematik in der 3. und 4. Klasse, im 2. Sem. auch Latein in der 4. Klasse, wöch. 21 bis 25 St. — Hilfslehrer für Geographie und Geschichte und Stenographie im Handelskurse der k. k. Fachschule für Holzbearbeitung. 11. Dr. Andreas Krauland, k. k. Professor, k. u. k. Oberleutnant i. d. R. des Inf.-Reg. Nr. 7, während des ganzen Schuljahres im Militärdienste. 12. Dr. Otto Lax, k. k. prov. Lehrer, der Staatsoberrealschule in Laibach zur Dienstleistung zugewiesen. 13. Gustav Naser, k. k. Professor, vom Staatsgymnasium in Pola zur Dienstleistung zugewiesen, Verwalter der naturhistorischen Sammlung, bis 10. Dezember 1916 Klassenvorstand der 7., hierauf der 6. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Naturgeschichte in der 5. und 6., Physik in der 3. und 4. Klasse, bis 10. Dezember 1916 auch Mathematik in der 5., 6., 7., 8., Physik in der 7. und 8. Klasse, vom 11. Dezember 1916 bis Ende des Schuljahres auch Naturgeschichte in der 1. und 2., Mathematik in der 2. und 3. Klasse, bis Ende des 1. Sem. auch Mathematik in der 1. Klasse, wöch. 21 bi» 26 St. 14. Johann Polovic, k. k. Professor, Verwalter der slowenischen Schfiler-bibliothek, Klassenvorstand der 5. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Griechisch in der 3. und 5. Klasse, Slowenisch obligat im 1. a, III. a und IV. a, nicht obligat im II. b, III. b, IV. b-Kurse, im 1. Sem. auch Latein in der 7. Klasse, wöch. 18 bis 26 St. 15. Adolf Raimondi degli Astolfi, k. k. Professor der 8. Rangsklasse, Verwalter der Lehrmittel fiir den Zeichenunterricht, lehrte während des ganzen Schuljahres Zeichnen in der 1. bis 4. Klasse (obligat) und im Obergymnasium (Freikurs), Kalligraphie in der 1. Klasse, bis 10. Dezember 1916 auch Kalligraphie und Zeichnen in der Vorbereitungsklasse, wöch. 20 St. 16. Josef Rothheiser, suppl. Gymnasiallehrer, k. u. k. Kadettaspirant des Inf.-Reg. Nr. 1, in russischer Kriegsgefangenschaft. 17. Ludwig Schmid, k. k. Professor, Verwalter der deutschen Schülerbibliothek, Klassenvorstand der 1. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahre» Latein und Deutsch in der 1., Griechisch in der 6. und 7., im 1. Sem. auch in der 8. Klasse, wöch. 21 bis 26 St. 18. Johann Siegel, k. k. Professor der 8. Rangsklasse, von der Staatsrealschule in Triest zur Dienstleistung zugewiesen (Dienstantritt am 11. Dezember 1916), Verwalter der physikalischen und chemischen Lehrmittelsammlung, Klassenvorstand der 7. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Mathematik in der 4., 5., 6., 7., im 1. Sem. auch in der 8. Klasse, im 2. Sem. Propädeutik in der 7., im 2. Sem. auch Mathematik in der 1. Klasse, wöch. 21 St. 19. Franz Watzl, k. k. Professor, Weltpriester, Klassenvorstand der 2. Klasse, lehrte während des ganzen Schuljahres Religion in der 5., 6., 7., im 1. Sem. auch in der 8. Klasse, Latein und Deutsch in der 2. Klasse, Griechisch in der 4. Klasse, Slowenisch im I. b-Kurse (nicht obligat), wöch. 25 St., und versah den Gottesdienst. (Exhortator.) B. Für die nicht obligaten Lehrfächer. Slowenische Sprache fiir Schüler von der 2. Klasse an in 5 Kursen, der 1. Kurs für Schüler der 2. Klasse, der 2. für Schüler der 3. Klasse, der 3. für Schüler der 4. Klasse, der 4. für Schüler der 5. und 6. Klasse, der 5. für Schüler der 7. und 8. Klasse mit je 2 St. wöch. lehrte der k. k. Gymnasialprofessor Johann Polovic, im 1. Kurse Professor Franz Watzl. Deutsche Stenographie für Schüler der 4. Klasse und des Obergymnasiums in 1 Kurse mit 2 St. wöcli. lehrte der k. k. Gymnasialprofessor Ernst Berner. Zeichnen für Schüler des Obergymnasiums in 1 Kurse mit 3 St. wöch. lehrte der k. k. Gymnasialprofessor Adolf Raimondi degli Astolfi. Gesang für Schüler des ganzen Gymnasiums in 2 Kursen, einer für Knaben- und einer für Männerstimmen, mit je 2 St. wöch. lehrte Übungsschullehrer Karl Miklitsoh. Turnen für Schüler des ganzen Gymnasiums in 3 Kursen, der 1. Kurs für Schüler der 1. Klasse, der 2. für Schüler der 2. und 3. Klasse, der 3. für Schüler der 4. bis 8. Klasse, mit je 1 St. wöch. lehrt Übungsschullehrer Karl Miklitsch. Da die einzige Turnhalle der Stadt für militärische Zwecke in Anspruch genommen war, entfiel das Turnen im abgelaufenen Schuljahre. Handfertigkeitsunterricht wurde an der k. k. Fachschule für Holzbearbeitung in 1 Kurse mit 2 St. wöch. erteilt. Musikalischen Unterricht erhielten mehrere Gymnasialschüler im abgelaufenen Schuljahre nur durch Privatunterricht, da die Musikschule geschlossen ist. Lehrer der Vorbereitungsklasse. 20. Karl Miklitsch, k. k. Übungsschullehrer, lehrte die profanen Fächer in der Vorbereitungsklasse, bis 10. Dezember 1916 auch Mathematik und Naturgeschichte in der 1. und 2. Gymnasialklasse, wöch. 22 bis 25 St. — Hilfslehrer für Deutsch und Slowenisch im Invalidenkurse der k. k. Fachschule für Holzbearbeitung. Dienerschaft: Lorenz Svetlin, Schuldiener. Adolf Temele, Aushilfsdiener. (Eingerückt.) II. Lehrverfassung. a) Obligate Lehrgegenstände: Der Unterricht in den obligaten Lehrgegenständen wurde nach dem mit Ministerialverordnung vom 20. März 1909, Z. 11.662, kundgemachten Normallehr plane erteilt. Das k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht hat mit dem Erlasse vom 4. April 1910, Z. 11.597 (L. Sch. R. Erl. vom 4. Mai 1910, Z. 2539), gestattet, daß bis auf weiteres der obligate Unterricht im Fr ei h an d z eich nen in den vier unteren Klassen in 4 St. w. erteilt werde, ebenso mit dem Erlasse vom 31. August 1910, Z. 32.219 (L. Sch. R. Erl. vom 9. September 1910, Z. 6059), daß vom Schuljahre 1910/11 angefangen die Zahl der wöchentlichen Unterrichtsstunden für die Naturgeschichte in der 6. Klasse von 2 aut 3 Stunden erhöht werde. In Bezug auf die bestehenden obligaten slowenischen Kurse hat das k. k. Ministerium fiir Kultus und Unterricht mit dem Erlasse vom 31. März 1911, Z. 10.253 (L. Sch. R. Präs. Erl. vom 10. April 1911, Z. 57), verfügt, daß jene nicht zu eröffnen sind, in denen die Teilnehmerzahl unter drei herabsinkt. Die Schüler, die sonst diese Kurse zu besuchen hätten, werden je nach Umständen entweder einem der übrigen für Schüler slowenischer Nationalität bestimmten obligaten Kurse zuzuweisen oder aber zu verpflichten sein, einen ihrer Bildungsstufe am meisten entsprechenden, für Schüler deutscher Muttersprache bestimmten nicht obligaten slowenischen Kurs zu besuchen, der für sie als ein obligater zu gelten hat. Zufolge L. Sch. R. Erl. vom 2. Jänner 1915, Z. 4090, wurde die Zahl der Lehrstunden für Geographie und Geschichte in der 7. Klasse von 3 auf 4 vermehrt, damit bei passender Verteilung des Geographieunterrichtes im Obergymnasium auch für eingehendere Behandlung der Geologie Möglichkeit geboten ist. Uebersicht der Verteilung der obligaten Lehrfächer nach den einzelnen Klassen und wöchentlichen Stunden. Lehrgegenstände I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII. Summe Religionslehre .... 2 2 2 2 2 2 2 2 16 Deutsche Sprache . . 4 4 3 3 3 3 3 3 26 Lateinische Sprache . 8 7 6 6 6 6 5 5 49 Griechische Sprache — — 5 4 5 5 4 5 28 Geographie 2 2 2 2 1 1 — — 10 Geschichte — 2 2 2 3 4 4 I. S. 4 II. S. 3 21 20 Mathematik 3 3 3 3 3 3 3 2 23 Naturgeschichte . . . 2 2 — — 3 3 — — 10 Physik — — 2 3 — — . 4 I. S. 3 II. S. 4 12 13 Philos. Propädeutik . 2 2 4 Freihandzeichnen . . 4 4 4 4 — — — — 16 Schreiben 1 1 Summe . . j 26 26 29 29 26 27 27 26 216 St. Im 1. Semester waren in einigen Gegenständen Stundenverringerungen. Im 2. Semester war der volle Stundenplan in Geltung. Das obligate Slowenisch hatte statt 5 Kurse nur den 1. Kurs (2+ 1 Schüler der I. Kl. und 1 Schüler der II. Kl.), den 3. Kurs (3 Schüler der III. Kl. und 1 Schüler der IV. Kl.) und den 4 Kurs (2 Schüler der V. Kl., 1 Schüler der VI. Kl. und 1 Schüler der VII. Kl.). Zusammen 11 -j- 1 Schüler. Seit Anfang des II. Semesters beide letzteren Kurse vereinigt mit Abteilungsunterricht. b) Freie Lehrgegenstände: I. Slowenische Sprache: 5 Kurse mit je 2 St. w. 1. Kurs (für Schüler der 2. Klasse). Anleitung zum richtigen Lesen uud Schreiben. Die regelmäßige Deklination und Konjugation. Lesen, Sprechen, Nacherzählen und Vortragen memorierter prosaischer und leichterer poetischer Stücke; dazu, wenn tunlich, Übersetzungen aus dem Deutschen ins Slowenische. Nach den ersten sechs Wochen monatlich 2 Schulaufgaben. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 16 des 2. 16 Schüler. 2. Kurs (für Schüler der 3. Klasse). Ergänzung der Formenlehre de» Nomens. Die wichtigsten syntaktischen Regeln. Lesen, Sprechen, Nacherzählen und Vortrageu wie im 1. b Kurse; dazu, wenn tunlich, Übersetzungen aus dem Deutschen ins Slowenische. Monatlich 2 Aufgaben, abwechselnd Schul- und Hausaufgaben. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 9 -(- 1, des 2. 9 —f— 1 Schüler. 3. Kurs (für Schüler der 4. Klasse). Ergänzung der Tempus-, Modus- und Genuslehre des Verbums. Syntax des Nomens und Verbums. Lektüre, Übersetzungen, Nacherzählen und Deklamation größerer Stücke. Aufgaben wie im 2. b K. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 7, des 2. 6 Schüler. Mit Anfang des 2. Semesters der 2. und 3. Kurs vereinigt. 4. Kurs (für Schüler des Obergymuasiums). Wiederholung des gesamten grammatischen Unterrichtes unter besonderer Berücksichtigung der Syntax. Übersetzungen aus dem Deutschen ins Slowenische. Lektüre ausgewählter Muster-stücke aus der neueren slowenischen Literatur. Deklamation poetischer Lesestücke. Unterrichtssprache teilweise slowenisch. Jeden Monat abwechselnd eine Schul-und eine Hausarbeit. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 10 (5), des 2. 10 Schüler. 5. Kurs (für Schüler der 7. und 8. Klasse). Kurze Übersicht der Geschichte der slowenischen Literatur im Anschlüsse an die Lektüre ausgewählter Lesestücke aus der neueren Literatur. Grammatik, Memorieren und Aufgaben wie im 4. b Kurse. Unterrichtssprache slowenisch. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 4, des 2. 3 Schüler. Im ganzen besuchten den slowenischen Freikurs am Schlüsse des 1. Sem. 51-f-l, des 2. 44-j-l Schüler. II. Deutsche Stenographie: 2 Kurse, jährlich abwechselnd, für Schüler der 4. Klasse und des Obergymnasiums, je 2 St. w. 1. Kurs. Die kleinen, mittleren und langen Zeichen, die Vokalandeutungen, die Zeichenverbindungen, die häufigsten festen Kürzungen, WortbildungB- und Wortkürzungslehre. 2. Kurs. Die übrigen festen Kürzungen, Vor- und Nachsilben, Satzkürzungslehre, Schreib- und Lesetibungen in umfangreicherem Maße. Im abgelaufenen Schuljahre bestand nur der 2. Kurs. Besuch am Schluss# des 1. Semesters 21. des 2. 18 Schüler. III. Freihandzeichnen: 1 Kurs für Schüler des Obergymnasiums, 3 St. w. Stillebenmalen sowie Malen nach landschaftlichen Vorlagen. Kohlezeichnen nach Naturkopf. Landschaftliches Zeichnen und Malen nach der Natur. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 7, des 2. 5 Schüler. IV. Gesang: 2 Kurse, für Schüler des ganzen Gymnasiums, je 2 St. w. 1. Kurs für Knabenstimmen. Bis gegen Weihnachten Anfänger und Fortgeschrittene getrennt, dann vereinigt. Elementares der Gesangskunst, aus der Musiktheorie: Kenntnis der Noten uud Pausen, die wichtigsten Taktarten, die Intervalle und chromatischen Versetzungszeichen. Einfache Treffübungen. Ein-und zweistimmige geistliche Lieder. Bei Finübung der Lieder werden die wichtigsten dynamischen Vortragszeichen vorgeführt und erläutert. Besuch am Schlüsse des ersten Semesters 21, des 2. 22 Schüler. 2. K u r s für Männerstimmen. Für den Schulgottesdienst wird ein gemischter Chor aus beiden Abteilungen von 20 Sängern zusammengestellt. Bei festlichen Anlässen findet ebenfalls Vereinigung der beiden Abteilungen zu einem Chore statt. Fortsetzung des theoretischen Stoffes. Die einfacheren Dur- und Moll-Tonleitern. Treffübungen. Das Wichtigste aus der Musikgeschichte. Biographien der vorzüglichsten Liederkomponisten. Besuch am Schlüsse des 1. Semesters 19. Im 2. Semester entfiel dieser Kurs, da viele Sänger des Obergymnasiums einrückten. V. Turnen: 3 Kurse mit je 1 St. w., der 1. Kurs für Schüler der 1. Kl., der 2. Kurs für jene der 2. und 3. Kl., der 3. Kurs für jene der 4. bis 8. Kl. Der Unterricht wird nach dem mit Verordnung des Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 27. Juni 1911, Z. 25.681, für zwei wöchentliche Unterrichtsstunden herausgegebenen Lehrpläne erteilt und es wird der dort vorgeschriebene Lehrstoff mit geringen Auslassungen durchgenommen. Geübt werden : Ordnungsübungen, auch militärische; Freiübungen ohne Belastung und mit Belastung, als: Holzstab-, Hantel- und Eisenstabübungen; Weit-, Hoch- und Sturmspringen; Geräteübungen am Bock und Pferd, an der wagrechten, schrägen und lotrechten Leiter, an den Kletterstangen, am Reck, an den Schaukelringen und am Barren; auch einzelne volkstümliche Übungen und Spiele. Da die einzige Turnhalle der Stadt für militärische Zwecke (Strohschuhflechterei, Einquartierungen) in Anspruch genommen war, konnte kein Turnen stattfinden. Mit U. Min. Erl. vom G. Juli 1911, Z. 4025 (L. Sch. R. Erl. vom 25. Juli 1911, Z. 4747), wurde der Anstalt vom Jahre 1912 angefangen außer der an den Ortsschulrat für die Benützung des Turnsaales der Volksschule zu entrichtenden Entschädigung von 120 K jährlich behufs Deckung der an den Turnverein für die Benützung der Turngeräte zu entrichtenden Entschädigung ein jährlicher Betrag von 40 K, sohin für Zwecke des Turnbetriebes ein Gesamtbetrag von 160 K jährlich bewilligt. VI. Knabenhandfertigkeitsunterricht: Er wurde an der hiesigen k. k. Fachschule für Holzbearbeitung 20 Schülern der Anstalt erteilt, 10 erhielten Unterricht in der Tischlerei, 5 in der Drechslerei, 5 in der Schnitzerei, 2 St. w. VII. Musikalischer Unterricht: Er wurde nur privat erteilt. Über die Frequenz der freien Lehrgegenstände am Ende des Schuljahres siehe noch die Statistik S. 23. III. Durchgenommener Lesestoff. * Aus dem Deutschen. 5. Klasse. Literaturproben nach dem Lesebuche. — Memoriert: Nibelungenlied I. 1 —13. Aus Minnesangs Frühling 1, 2. Aus Walter von der Vogelweide 2; Erlkönig, Der Fischer, Die Kraniche des Ibykus, Belsazar, Der Gesang der Parze (Konr. Ferd. Mayer), Der Tod des Tiberius. 6. Klasse. Literaturproben nach dem Lesebuche. — Schullektüre: Lessing, Minna von Barnhelm; Schiller, Die Räuber. — Hauslektüre: Shakespeare, Julius Cäsar; Goethe, Götr von Berlichingen, Egmont; Hebbel, Auswahl aus den Novellen. — Memoriert: P. Gerhardt, Abendlied; Klopstock, Der Zürchersee, Hermann und Thusnelda, Die beiden Musen; Lessing, Der Knabe und die Schlange, Der Geist des Salomo, Das Geschenk der Feien; Hölty, Mailied; Goethe, Prometheus. 7. Klasse. Literaturproben nach dem Lesebuche. — Schullektüre: Goethe, Iphigenie auf Tauris, Hermann und Dorothea. — Hauslektüre: Schiller, Wallenstein, Wilhelm Teil, Jungfrau von Orleans, Braut von Messina; Goethe, Egmont; Kleist, Der zerbrochene Krug, Michael Kohlhaas. 8. Klasse. Literaturproben nach dem Lesebuche. — Schullektüre: Grillparzer, König Ottokars Glück und Ende. — Hauslektüre: Grillparzer, Ahnfrau, Des Meeres und der Liebe Wellen; Goethe, Faust I; Hebbel, Nibelungen; Ludwig, Zwischen Himmel und Erde. — Die 8. Klasse im 2. Semester geschlossen. Aus dem Lateinischen. 3. Klasse. 10 kleinere Erzählungen zur Einführung in die Lektüre. Dann Curtius, Historiarum Alexandri Magni: Alexanders Jugend, Schlacht am Grani-kus, Einiges über Indien, Alexanders Verwegenheit. 4. Klasse. Caesar, de bello Gallico I. c 1—35. 5. Klasse. Ovid: Selbstbiographie, Arion, Dädalus und Ikarus, Philemon und Baucis. Livius: Auswahl aus XXI und XXII, 1—4. Caesar: de bello Gallico 1—10. 6. Klasse. Sallust, Bell. Iugurthinum. Cicero, Or. in Catilinam I. Vergil, Aen. I, II; Eci. I; Georg. II. 458—540. — Privatlektüre: Verg., Aen. IV (Meditz); Sali., Bell. Catil. (Michel); Verg., Aen. V (Pacheiner); Sali., Bell. Cat. (Samide); Verg., Aen. IV (Wittine). — Memoriert: Cicero, Or. in Cat. I. c. 1 und 2; Verg., Aen. I, v. 1—33. 7. Klasse. Cicero, Act. Verrin. lib. IV. Catull.: 1, 3, 4, 5, 11, 13, 22, 30, 36, 40, 50, 70, 73, 76, 84, 85, 87, 95, 107, 109. Tibull: I. 3; IV. 13. Ovid: Amor. III. 9; Trist. I. 3 und IV. 9. Plinius, Briefe: Auswahl. 8. Klasse. Tacitus: Germania und Annales, I. 55—72, II. 5—26. Horaz: Sermones II. 3, 6; Carm. 1. 7, 9, 11, 22; III. 1, 2, 3, 8, 9, 12, 13, 16. Aus dem Griechischen. 5. Klasse. Xenophon, Anabasis: Schenkls Chrestom. I, II, III, V, VI. Homer, Ilias (nach Christ) Buch I und III. 6. Klasse. Homer (ed. Christ), Ilias VI, X, XVI, XVIII, XXII. Herodot (ed. Scheindler), VI. 94—117, 120; VII. 138, 139, 141 — 143, 201—229; VIII. 40—67, 70—96; IX, 58—79. — Privatlektüre: Homer, Ilias IV. 1 —126 (Meditz); III. 1 —120 (Michel); VIII. (Pacheiner); V. 1 —143 (Samide); IV. 1 — 122 (Skoupil); 111. 1—244 (Wittine). 7. Klasse. Homer (ed. Christ), Odyssee I, VI, VII, VIII, IX. Demosthenes II. olynth. Rede, Rede über den Frieden ; Plato, Apologie. — Privatlektüre: Homer, Odyssee V (Ganslmayer); XXII (Hočevar); XIX (Karnitsclinig); III (Schadinger); XII (Petsche). 8. Klasse. Plato, Kriton; Theait. K. 8; Protagoras K. 11, 12; Politeia I, K. 16; II, K. 18—21; Gorgias K. 46, 47; Euthyphron K. 5, 7; Phaidros K. 25—28; Menon K. 14—21; Phaedon K. 32—34, 45—49, 63—67. Aristoteles, Poetik 1 —15 (im Auszug); Politik I, K. 1, 2; IV. 11. Im II. Semester war die Klasse geschlossen. — Privatlektiire: Plato, Politeia IV. 7, 8, 9—11 (Kraulaud). Aus dem Slowenischen. 4. a Kurs. Pregled lirskega pesništva s primeri najboljših lirikov po Ske-tovih Slovenskih čitankah, posebno po čitanki za 5. in 6. razred. — Primeri dramatskega pesništva v čitanki za 5. in 6. razred. •— Anton Medved, Za pravdo in srce. (Zaloigra.) — Na pamet: Prešeren, Sonetje nesreče. Gregorčič, Oljki, Pozdrav Njega Veličanstvu cesarju. IV. Schul- und Hausarbeiten. Deutsche Sprache. 5. Klasse. Schularbeiten: 1. Unsere wichtigsten Arbeitsgehilfen unter den Tieren. 2. Wohl dem, der Feinde hat! Er müßte selbst sonst deren Rolle übernehmen. (Immermann.) 3. Eine Theatervorstellung im alten Griechenland. 4. Die Bedeutung des Chorgesanges in Schillers Ballade „Die Kraniche des Iby-kusu. 5. Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand. (Th. Fontane „Die Brück’ am Tay.“) 6. Unser Waldland. — Hausarbeiten: 1. Das Dämonische des Wassers. 2. Gottschee im Kriege. 3. Eine Pfingstfeier am Hofe der Burgunderkönige. 4. Der Stab in der Hand des Menschen. 6. Klasse. Schularbeiten: 1. Rein wie das feinste Gold, steif wie ein Felsenstein — Ganz lauter wie Kristall soll dein Gemüte sein. (Angelus Sile-6ius.) 2. Falso queritur de natura sua genus humanum. (Sallust, Bell. lug. c. 1.) 3. Welche Bausteine lieferte Wieland der deutschen Dichtung? 4. Die Frauengestalten in Lessings „Minna von Barnhelm“. 5. Die Elektrizität im Dienste der Menschen. 6. Wie schildert uns Vergil die Erfüllung der Worte Hektors „"Eoastai Tjjxap 5-’ av iroT 6Xu>Xtt) vIXto? tpTj“? — Hausarbeiten: 1. Das Wasser als Verkehrsmittel. 2. Roms Sittenverderbnis zur Zeit des Iugurthinischen Krieges. 3. In der Meerestiefe. 4. Voßens „Siebzigster Geburtstag“ ein Bild schlichten, aber wahren Familienglückes. 7. Klasse. Schularbeiten: 1. Die Gedankenfolge in Schillers „Spaziergang“. 2. Der Xenienstreit in seinen Ursachen und Wirkungen. 3. „Unsel’ge Falschheit, Mutter alles Bösen!“ (Wallenstein.) 4. Die Spielgruppen in Schillers „Wilhelm Teil“. 5. Österreich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 6. Viel Feind, viel Ehr’. — Hausarbeiten: 1. Die Charakterentwicklung im 1. Aufzuge der „Iphigenie auf Tauris“. 2. Der Aufbau des Liedes von der Glocke. 3. Dag Romantische in Tiecks „Blondem Eckbert“. 4. Realismus und Humor in Armins „Der tolle Invalide auf Fort Ratonneau“. — Freie Vorträge: Ferialreisen (Ganslmayer). Ein Einrückungstag (Hočevar). Die Entwicklung der britischen Seeherrschaft (Heine). Das Gottscheerland und der Weltkrieg (Kar-nitschnig). Eine Altgottscheer Hochzeit (Primosch). Geselliges Leben in einem Gottscheerdorf (Samide). Fine Jagd (Schadinger). Landwirtschaftliches aus Gottschee (Schager). Die Romantik (Siegel). 8. Klasse. (1. Sem.) Schularbeiten: 1. Kann uns zum Vaterland die Fremde werden? (Iphigenie auf Tauris II. 2.) 2. Österreich wird in der Not am stärksten. 3. Österreich ein Donaustaat. — Hausarbeiten: 1. Der Höhepunkt in „Des Meeres und der Liebe Wellen“. 2. Der dramatische Aufbau in „König Ottokars Glück und Ende“. — Freie Vorträge: Wirkungen des Weltkrieges (Cernstein). Ein Unglück in meinem Vaterhause (Krauland). Alte Gottscheer Sitten (Perz). Slowenische Sprache. IV. a Kurs. Schularbeiten: 1. Prešernovo duševno stanje 1. 1832 (Po Sonetih nesreče). 2. Cesarsko življenje (Obnova). 3. Razvoj misli v Gregorčičevi odi „Oljki“. 4. Ne samo kar mora, kar more, to mož je storiti dolžan. Greg. (Razprava.) 5. Zakon narave je tak, da iz malega raste veliko. Koseski. (Razprava.) 6. Kakšne načrte imam za letošnje počitnice? — Hausarbeiten: 1. Kako postajajo lirske narodne pesmi (Po J. Terdini). 2. Naša vas. (Opis.) 3. Pesem — človeku zvesta spremljevalka v veselih in žalostnih dneh (Po odi „Pesem o pesmi“). 4. Značaj glavnih oseb v A. Medvedovi žaloigri „Za pravdo in srce“. V. Lehrmittelsammlungen. I. Die Gymnasialbibliothek. Sie hat zwei Abteilungen, die Lehrer- und die Schülerbibliothek. 1. Die Lehrerbibliothek. Sie stand unter der Obsorge des Prof. Ernst Berner und erhielt im abgelaufenen Jahre folgenden Zuwachs. Durch Ankauf. Zeitschriften : Verordnungsblatt des k. k. Unterrichtsministeriums. Zeitschrift fUr die österr. Gymnasien. Zeitschrift für den deutschen Unterricht. Literarisches Zentralblatt. Jahresbericht über die Fortschritte der klassischen Altertumswissenschaft. Monatshefte für den naturwissenschaftlichen Unterricht. Zeitschrift für den phys. und ehem. Unterricht. Laibacher Schulzeitung. Zeitschrift des Allgemeinen deutschen Sprachvereines. Österreichische botanische Zeitschrift (Schenkung). Zeitschrift für österr. Volkskunde (Schenkung). Feldzeitung. Die Sorge um das kommende Geschlecht von Dr. Ed. Prinz von und zu Liechtenstein. Durch Schenkung. Dr. Max Möller, Die abgekürzte Dezimalbruchrechnung, Exakte Beweise für die Erdrotation, Orientierung nach dem Schatten (Geschenke des Verfassers).^ Im Laufe des Schuljahres 1916/17 erhielt die Lehrerbibliothek einen Zuwachs von 4 Werken in 4 Bänden und enthält gegenwärtig 1554 Werke in 2127 Bänden. Die Programmsammlung stand ebenfalls unter der Obsorge des Prof. Ernst Berner und erhielt im Tauschverkehre die Jahresberichte von 210 österreichischen und 351 reichsdeutschen Mittelschulen. 2. Schtilerbibliothek. Die deutsche Abteilung verwaltete Prof. Ludwig Schmid. — Die slowenische Abteilung verwaltete Prof. Johann Polovic. Sie erhielt im abgelaufenen Schuljahre folgenden Zuwachs: A. Deutsche Abteilung. Durch Ankauf. Viribus unitis, Österreich-Ungarn und der Weltkrieg. Kuthmayer, Alpensagen. Kuthmayer, Österreichische Volksmärchen. Wilhelm Paul, Einen Sommer lang. Ginzkey, Helden. Hawel, Erzählungen aus Stadt und Land, Stüber-Gunther, Wien, wie es war. Smolle, Kaiser Karl I. (2 Exempl.) Der Phönix, illustrierte Zeitschrift für die studierende Jugend, 7. Jahrg., 1917. Jung-Öster-reich, Zeitschrift, Jahrgang 1917. Durch Schenkung. Jung-Österreich, Jahrgang 1916 u. 1917. (Geschenk des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht.) Die k. k. Exportakademie. (Geschenk der Direktion der k. k. Exportakademic in Wien.) Werner von Siemens, Lebenserinnerungen. (Ge- * Dr. E. Bottek, Dispositive Inhaltsübersicht zu Demosthenes’ 8 Staatsreden, Die ursprüngliche Bedeutung des Konjunktivs in lateinischen Nebensätzen. (Geschenk des k. k. Minist, f. K. u. U.) schenk der österreichischen Siemens-Schuckert-Werke.) Gnirs, Österreichs Kampf um sein Südland am Isonzo 1615—-1617. (Geschenk des k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht.) Federer, Patria! Eine Erzählung aus der irischen Heldenzeit. (Geschenk des Herrn Prof. Watzl.) Die deutsche Schiilerbibliothek enthält gegenwärtig 667 Werke in 745 Bänden. B. Slowenische Abteilung. Neuanschaffung: Kosi, Domoljubne in vojaške pesmi. Jetziger Stand 197 Werke in 314 Bänden. II. Für die historisch-geographische Lehrmittelsammlung (Verwalter Prof. Edmund Kolbe), für die naturhistorische Lehrmittelsammlung (Verwalter Prof. Gustav Naser), für die physikalische und chemische Lehrmittelsammlung (Verwalter Prof. Johann Siegel), für die Lehrermittelsammlung für den Zeichenunterricht (Verwalter Prof. Adolf Rai m ondi degli Astolfi) und für die Lehrmittelsammlung für den Gesang (Verwalter Übungsschullehrer Karl Mi klit sch) erfolgten im abgelaufenen Schuljahre keine Ankäufe. Über den gegenwärtigen Stand dieser Sammlungen siehe den Jahresbericht für 1914/1915, S. 16—19. Die von der Stadtgemeinde Gottschee bestrittenen Kosten für das Gymnasium und die innere Einrichtung beliefen sich im Solarjahre 1916 auf K 478’42. Die Direktion spricht hiefür der löbl. Stadtgemeindevertretung den wärmsten Dank aus. VI. Statistik der Schüler. Die Eingeklammerten (Mitzuzählenden) standen während des ganzen Schuljahres im Militärdienste oder sind erst in demselben eingerückt und erhielten ebenfalls Jahres- - aj 4) ^ S-O-Og _ °j: « E c y — 0)0.; .. io cS w c n SSlI in « « S:2 -*> bX) wo Bä nu°~ £.£ « £ r« «U N IggSS e c 5 =’WJ Su ä-o «g E«S Si ■_5-5 u »jči 22 1,5 a> « TD OiQ °-g.S . =*k1 »»»« m „*n u ■sg „a »Ken äSÄ'5 §*tf Bl«! 3|Sl ifg’iS 5 3 w c •2üS 3 w c w. x: .2 E g.a &E-s Ss£| N 53 «3*0 s B 0) CA C/5 cd iä iO rH rH ++T b*!OT ±±+ rc co'X H H OJ T—I + ++ io vo ^ s? ++ +CO o t- ++ CQ (M tH CM ++ ' CM 4-03 i CO rH -4— ^00 CM 03 CO < rH + + CO US + + U5 w rS So O X3 u «« M M JC CS N • «s * M . 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