Mr. 3 Mlontafl, bcn 16. 1903 XXXI. %a\)T$. Miläetgen ioerben bittigft berechnet. SeftcKungen, Slntänbigungen unb Beilagen finb au§fd)lieBIid) nur an bie ©crmaltung: öberleljrer flbolf lUehtlid), Saibacf), OberreaIjc^nI= gebaube, gu ridjten. IKmtalöJ'rfjdfl be« ßraintfrijm IdjvcruuvctUL'« Reifer: gr. |. p. gltmcrri), fhterljirrgplai! 1. Seretnžmitglieber erhalten baž 23Iatt umionft. iöefteHgebüfiren unb alle gatjlungen für ba§ 58Iatt finb an ben galjlmcifter bež SJercinež, Dberleljrer ^Ibolf lUcinlid), Satbarf), einaufenben. frfdjeint ant 15. eiuež jeben MZonatež; faHž btefer auf einen Sonn* ober geiertag fällt, loirb baž Sölatt am nädjften 'ißerttag auSgegeben. — Sejugspreis: jä^rlid). 4- K, Ijalbjätjrlid) 2 K; einjelne ©tüdc 40 h. Sluffä^e uub Mitteilungen über ©djul* unb ße^rerangetegentjeiten fotoie Jöüci^er unb ßetjrmittel gur Beurteilung werben foftenfrei an bie ßeitung bež Blattež erbeten, ^anbfc^riften unb eingefanbte SSerte werben nidjt jurüdgeftettt. HDrun öa» IbIieh bas FröppB ®uf tP, |u tP Bilimng öbb SdilüpBl {um pcppsu ®nf. JPntriXterölr&en. Der (5cf amtauf läge nuferer heutigen Hummer liegt ent profpeft ber Bucfytjanblung Karl Bio cf in Breslau, I, Jelbftra^e 5r c, über «^deltall und fßensebbeit» bei. lüir mSiijteu nidjt cerfeijlen, unfere £efer auf biefes neue ijernorragenbe pradproerf Ejaus Kraemers befoubers aufmerffam 3U madjeu, bas 311m erftenmale im giifaiumenljang bie Kefultate’ber ^orfd/ungs^ilätigfeit breier 3aiirtaufenbc biufidjtlidj ber Be3ieiiuugen bes HTenfdn’ugefdjledjtes 3um lOeltail unb feinen Kräften 3ur Darftelluug bringt. Die Mitarbeiter, 3umeift Unioerfitäts=profefforeu non grofjem miffenfdjaftlidjen Suf, l|aben in gemeinoer* ftänbiidjer unb feffelnber Jorm bie einseinen ®ebiete bebanbelt. gatpreidje Eejtilluftrationen unb oielc prädjtig ausgefutjrte farbige Kunftbeilagen förberu bas Derftänbnis bes 3uf)aites llttb madjen «Weltall nub Meufdj^cit» 311 einer ber groffartigften Sdjopfungen auf literarifdjem (Scbiete, bereu Unfdjaffung mir unferen £efern nidp roarm genug empfehlen fönnen. SSic famt ber ßel)rcr bie 5lnfnterffautfeit bei* 8d)üler anregen nnb fefttjalten ? S5on Peorg ßrfer. ©er Mittel, wetdje ber 2ef)rer anjuloenben [)at, um bie Slufmer ff amfett ber ©djitler anjuregen unb feftju^alteu, gibt e§ mehrere. 3£)r Söert fomie i^re Sfnttenbung merben jebod) erft burct) eine meffrjäijrige ©rprobung in ber ©djnie ridjtig erfannt. Snbem idj mir t)erau§= ne^me, biefelben nä^er ju bejeidjnen, traue idj mir nid)t ju, eine öodfommene Strbeit ju liefern, unb überlaffe e§ gern anberen 2tmt§genoffen, meinen Serfttdj burd) Ausfüllung ber tuafjr» genommenen Süden 311 oeroollftiinbigen. ©ie ÜKittel, bie Anfmerffamfeit ber ©dfüler anjuregen unb feftju^alten, finb nadf meiner @rfa|rung folgenbe: 1. ) ßuerft merbe in ber ©dfule für ©tide unb Drbnung geforgt. 28o e§ nii^t füll uub rufpg ift, mo ein ftetes ©eflüfter, ©ejifi^e unb Piaufdjen mit ben fyüfsen, ein midfürlidjeg Umfetjen, Aufftetjen, Auflagen, Verlangen und) ber ©rlaubni§ jur Antwort, beim ßefen ein ültitmurmetn, (Sinfagen unb Madjfdjroäfcen ftattfinbet, ba ift feine ©ammlung be§ ®eifte§ oor» l)anben, ba finb bie ©djüler gerftreut unb unaufmerffam. 2. ) SSermeibe ber öelfrer an fid) alles AuffaKenbe in ber Reibung unb ben ©ebärben. ©ie Sinbrüde, welche berlei ©inge auf bie Seelen ber ©d)üler machen, finb burd) ben an= jief)enbften SSortrag be§ 2el)rerS nid)t ju oerbrängen. ©er Sefjrer wirb fo bie Augenweibe feiner @cf)itler unb öie cmgenefjmfte ©prac^e, ja feibft bie Stužjiepung alter Sonregifter jur ©etoinnung^einer fräftigen Stimme oerbannt nidjt bie 3eLl'tl'cutt)eit ber Scpüler, >oetcf)e auf itjren ©eficptern ju tefen ift. SDaffer fei ber Sebrer ein Seifpiet ber (Sinfacpbeit fomie ber 3teinlicf)feit. 3. ) ®er iteprer laufe mäprenb be§ Unterricpteš oor feinen Scpülern nicpt beftänbig auf unb ab. ®urcp fotcpe penbelartige Bewegungen wirb bie ©eifteSgegenwart ber Scpüler halb bapin, halb bortpin gezogen, ipre ©ebanfen werben jerftreut unb ber ßeprer felbft fommt beim geringften^.Stnftop in Berlegenpeit. ©r Wäple baper einen fotcpen ©tanbpunft in feiner Scpule, oon wo au§ er feine ©cpüler rupig überfepen, beobatpten unb lepren fann. 4. ) ©precpe ber Seprer ftet§ laut in feiner Scpule unb bringe auf ein lautet Sefen unb 5lntWorten. 2Ba§ ber Seprer tut, werben bie Scpüler halb nacptun. SBorte belepren, Beifpiele aber jiepen an. ®r entpalte fiep jeboep eines ju ftarfen Sprecpenž, inSbefoubere be§ S(preien§, benn Sännen unb Scpreien oerlept ben Stnftanb unb ift ber ©efunbpeit naepteilig, Wäprenb ein mäßiges ©preepen ber ©efunbpeit juträglicp ift. ®aper auep fo oiele alte rüftige Seprer. 5. ) ®er Seprer befdpäftige bei ben ©rflärungen bie Scpwäcperen unb palte bie gäpigen burep einen ftrengen Blict im |faume. ®abei fei feine iRebe beftimmt unb beftepe nur au§ fo Oiel SSörtern, als gerabe jum SSerftänbniffe notwenbig ift. SBäplt ber Seprer bei ben Begriffs» ertlärungen immer nur fäpige Scpüler, fo jeigt er, baff er im Seprfacpe noep feine SReifterfcpaft erlangt pat. ©r wirb halb jur Überjeugung fommen, bap bie fcpwäcperen Scpüler niept nur niept aufmerfen, fonbern noif) bie übrigen, bie aufmerffam finb, ftören, jum Spielen unb Scpwäpen oerleiteu unb bap bie lluaufmerffamfeit Weber burep einen lebenbigen Bortrag, noep burep bie gröpte Stnftrengung beS SeprerS oerfepeuept werben fann. — SBürbe ber Seprer ferner, Weil er etwa niept gepörig üorbereitet ift, burep Bhtnb» unb gloSfelwerf bie 2tufmerf= famfeit feiner Scpüler ju erregen unb bie facplicpen unb fpracplicpen Süden mit nicptSfagenbem Scpwaber auSjufüöen gebeuten, fo würbe er fieperlicp ju tauben öpren reben unb eS über furj ober lang bitter ju bereuen paben. ®er Seprer laffe fiep bie Sßorte niept abfaufen, er rebe gern, palte aber auep SRap im Beben. ©in guter Bortrag bebingt Borbereitung; baper trete ber Seprer 6. ) nie unoorbereitet unter feine Scpüler. äöenn er nur baS, waS ipm fojufagen gerabe beifällt ober auf bie fommt, oorbringt, bann Wirb bie ülufmerffamfeit ber Scpüler fiep halb oon ipm abwenben unb naep anbern Bicptungeu jerftreuen. ©benfo naepteilig für bie Slufmerffamfeit müfjte eS naep meiner Stnficpt fein, wenn ein flooenifeper Seprer im gebroepenen ®eutfcp einer rein beutfepen Sugenb unb umgefeprt ein beutfeper Seprer ftfjlei^t flooenifcp einer rein flooenifepen Sugenb Unterricpt erteilen wollte. Unaufmerffamfeit, mancpmal auep Berfgottuug würben fieperlicp in einer folcpen Scpule fiep einfinben. 7. ) Sepe ber Seprer bei ben Stnfangern fein in bie Scpule mitgebracpteS SSMffen oorauS; ©r erforfepe oielmepr burep geeignete 3ra3etÜ ^er Scpule jugefüprten kleinen etwa fepon wiffen, bamit er jebeS berfelben an ben reepten ißlap fepen unb jweefmäpig unterriepten fönne. ®aburcp wirb oerpinbert, bap ^inber, bie fcpou etwas gelernt paben unb unter bie erften Anfänger gefept werben, wäprenb beS UnterricpteS jerftreut ober untätig werben, weil fie baS, WaS ber Seprer ipnen beibringen will, fepon wiffen. Slucp laffe man 8. ) ju junge Scpüler opne eine ganj jureiepenbe Borbereitung niept in eine pöpere klaffe anffteigen. @S gibt ©Itern, welcpe mit ipren ft'inbern aüjufepr oorwärts brängen unb felbft einen Bupm barin fuepen, fie reept halb in einer oberen Ä'laffe ju wiffen. Ser oer= ftänbige Seprer wirb biefem Srüngen niept naepgeben, Weil er weip, baff ein übereiltes Bor» wärtSgepen fpäterpin gewöpnliip ein Ifuräcff’foff’on ältr ^ol9e Pflf- SHIjujunge unb unreife Scpüler erWeifen fiep in ben obern .klaffen oft als unaufmerffam, weil fie ben Unterricpt notp niept ju faffen oermögen. 9.) Ser Sefjrer geftalte feinen Unterricht anjietjenb unb angenehm. 3öa8 bem SRenfctjen lieb ift unb 9tu|en fthafft, barauf ridjtet er gern feine Uufmertfnniteit, bagegen menbet er feine ©ebanten non bem ab, mag i£)m nu|Io§ erfdfeint. 10. ) Dtufe ber Set)rer bie @ct)itler nie »or ber SSM ber Setjrer erjiehenb unter» richten, fo ftelte er ftetg bie ^xaQ(t beüor er einzelne (Schüler jum Slntmorten ruft. 11. ) Unterlaffe ber Sehrer nie bie SSerbefferung ber gegebenen Aufgaben. Söirb nur eine Stufgabe ben Schülern unoerbeffert jurüctgegeben, ober hören fie nicht ba§ Urteil über iljre Strbeit, fo mirb gleich öie folgenbe Slufgabe, in ber S5orau8fe|ung, bie Slrbeit mirb nicht burdhgefehen, fchlecht unb fehlerhaft geliefert merben unb bie Schüler fctjenfen bann bem nächften Unterrichte nicht bie gebührenbe Slufmertfamfeit, meit fie ooraugfeben, bie Stufgabe, meldfe auf ben SSortrag Sejug fyai, merbe nicht oerbeffert merben. Ser Sehrer gebe balfer nicht ju üiele Stufgaben unb bemühe fid), biefelbeu, fomeit e8 nur immer bie ßeit jutäfft, burdjjufehen unb anSjubeffern. 12. ) Sei e§ Dtegel in jeber Sd)ule, bie Schüler gleich beim erften Sprachunterrichte an Stufmerffamfeit ju gemöhnen. 13. ) Ser Sehrer befaffe fid) mährenb bc8 Unterrichtes nicht mit Sdjreibereien, ^eidjnen, ßeitungSlefen u. bgl., fonbern arbeite fleißig nad) bem borgefdjriebenen Sehrplane. «S'tiemanb tann jmeien getreu bienen.» 14. ) Suche ber Sehrer ben Unterricht, inSbefonbere in ber unteren SUaffe, anfdjaulid) ju geftalten unb benüije ju biefem ßüiede in öerftänbiger SBeife oorhanbene ober mitgebrad)te ©egenftänbe unb Silber. 15. ) SSerbe bei alten Serrichtungeu in ber Schule eine beftimmte Drbuung eingehalten unb einzelnen SÜnbern, metdjer gmnifi6 fi£ nuch angehören mögen, and) ben Arabern beS SehrerS, nicht geftattet, fich nach eigenem Selieben gu benehmen unb ben gegebenen Sorfd)riften entgegenjuhanbeln. 16. ) Sßährenb be§ Unterrichtes ftrafe ber Setjrer fo menig als möglich. ®in SJJahnruf, ein ernfter Süd ober eine furje Unterbrechung in ber IRebe mnp bem gehleilötm genug fein. 3ebe harte, ungebührliche Dtebe, jebeS Schmäh» unb Schimpfmort, jeber StuSbrud) beS ßorneS folt in ber Sehnte üermieben merben. 17. ) Sefeitige ber Sehrer, foöiel in feiner iütacht liegt, alte Störungen oon aufjen. ©in gutes SBort finbet ba oft einen guten Drt. Sa eS aber oiele Schuten gibt, meldje manche Störung oon aufjen erfahren, fo höre ber Sehrer nicht auf, baS Seinige ju tun, um bie Stuf» merffamfeit ber Schüler baoon abjulenfen. 8.) Sn ben StadjmittagSftunben, befonberS in ber Ijeifma SahreSjeit, ift ein fröhlidjeS Sieb, eine furje, heitere ©rjäf)lung, baS Stuflöfen oon paffenben ®inberrätfetn am rechten 0rte. 19. ) iDtuh ber Setjrer Siebe ju feinen Schülern unb ju feinem Serufe haben. Sefitd er fie nid)t, bann merben ihn auch feine ©djüler nicht als ihren Sffiofjltater unb jmeiten Sater lieben unb ehren, fonbern ihm nur auS furcht gehorchen. Dt)ne Siebe gebeifd fein gefeltigeS SSirfen. 2Bir haben nur greube an bem, maS mir lieben, unb bie SernfSliebe ift unb bleibt ber einzig mahre g££nbenquelt für ben Sef)rer. 20. ) Übertrage ber Sehrer bie Stufmerff amfeit auch auf öaS ©ebet unb ben ©efang. @r beginne bemnad) baS ©ebet nicht eher, als bis alle Schüler baju oorbereitet finb, laffe feinen Süd mährenb beS ©ebeteS nicht unter ben Schülern heruntfihmeifen, bulbe fein Schreien, Oermeigere baS ©intreten mährenb beS ©ebeteS unb meife bie Setenben nicht juredjt. Seim Singen bebiene fich öer Sehrer nie eines Siebes, bebor biefeS nicht oerftanben ift unb SDtelobie unb M)pthmuS nid)t berart eingeübt finb, bah er eg mährenb beS ©efangeS nicht erft nötig hat, burd) oerfchiebene Semegungen unb ©rimaffen bie Singenben in baS richtige ©eleife p bringen. Der mirrte Solbnt ober bee (Ölütfö ^robterfteiiu @tu beutjdješ ®foma be» 17. 3oI)r^unbertö, bejpcodjen unb erläutert öou $v. g’ranj !Hteö(. (Sortfe^ung.) * Sie 3eit nun( ^er ©(^laftrunf forberte, wartete Drmon ab, öffnete bann nad)t§ wieber ba§ @rab, toecfte ben ißrtnjen auf unb fto^ mit it)m, nac^bem er bem Könige junor angegeben, ba^ er «fonft berreifen» motte. «Sieben Sa§re lang fdjweifte er ruhelos unb im ©lenbe mit feinem geliebten Sdjüpnge unbeachtet unb unerfannt in ißerfien herum, inbent ba§ Slutgelb jum Unterhalte beiber bienen mu^te. Sie furcht, fein eigenes unb be§ ißrinjen Seben ju gefährben, nötigte ju SSerfcljmiegenheit unb SSerborgenheit. 2(ber ber SSergeffenheit füllte bie unnatürliche Sat buch nicht anheimfallen unb ber oerbrecfjerifche Äönig bnrif) biefelbe in ben Sefih ber eblen Stribone gelangen. Se§hatb berichtete Drmon brieflich bem Soliman, baß @elim feinen Sohn felbft ermorbet habe, nicht natürlich, bafj er bod) nod) am Seben fei, um ihn jeber ©efalfr ju entziehen. Soliman unb 21ribone glaubten e§, beim eS mag ihnen ber plötzliche Sob beS blühenben SünglingS rätfelhaft oorgefommen fein, unb ftatt nun ben greunbfchaftsbunb burch eine Vermahlung SelimS mit Slribone neuerbingS ju befiegeln, rüftete Soliman auf Slntrieb ber fchmählich Setrogenen, in Siebe unb §ap gleich Seibenfd)aftlid)en jum Vachefriege, bem biefe felbft al§ Kämpferin beijumohnen gebaute. Samit oergingen Sapre. Sie Verweigerung ber Slribone, ba§ Streben SelimS, üieHeicf)t auch öon 2tfachmur auSgehenb, feines VeidjeS ©renjen ju erweitern, bewogen jenen, felbft ben greunbfchaftsbunb ju löfen unb geiobfeligfeiten ju beginnen. So tarn e§ jum Kriege jwifchen beiben, fieben 3ahre, feit ber tot üermeinte 5ßrinj ins ©rab gelegt worben war, oou bem einen mit Sreubrucp aus Sanberfucht begonnen, oon bem anberen als Vadjefrieg gern unternommen. (III. 3, 76 bis 78; II. 15, 64; I. 9, 29; I. 8, 25. — Eingaben über ben $rieg, bie fid) fdjeinbar miberfpredjen unb nur in obiger SBeife oereinbaren laffen: III. 3, 78; III. 8, 88; I. 4, 11 unb I. 5, 16, wo baS Sdjidfal beS Selimor unb ber ülribone als Urfad)e beS Krieges angegeben ift: I. 1, 5; I. 19, wo fid) Selim rühmt, ben Ärieg felbft angefangen ju haßen.) Sie oberfte Seitung im Kriege hatte perfifdjerfeitS Stja^mur, ber lluge unb nicht unfriegerifche fönigliche ge^herr (Selim nennt ihn I. 2, 10 einen beherzten SIriegShelben), währeub Selim felbft nur feine Seibftanbarte anführte. Stud) 211bia war mit ihren Völfern in ben Uricg gezogen. Ser Slnfüljrer ber Sürten war ihr tapferer unb mutiger Völlig felbft, Soliman. SJtit ihm war and) ülribone in SBaffen ausgewogen, um felbft als Streiterin am Kampfe teiljunehmen. Von ihrer Slnwefenljeit im §eere erfuhr Drmon unb, fatt beS ruhelofen Umherirrens im ©lenbe unb immer nod) oon ber Hoffnung befeelt, enblich ein gufammentreffen unb eine glüdliche Vereinigung berfelben mit Selimor herbeifül)ren ju lönnen, eilte er mit biefem ebenfalls inS Säger unb nahm am Stampfe teil. (II. 3, 78.) Sie £eere rüdten aufeinanber loS unb es fam jur ©ntfcheibungSfchlacht. Veibe fjeere fämpften tapfer, bod) neigte fich ber Sieg Soliman p, ba eS ipm gelang, baS Seibregiment SelimS in bie glud)t ju fdilagen, wobei biefer felbft, ber auch ri*16 SBunbe empfangen hatte, oon feinen Kriegern abgefdjnitten würbe. So fteht Selim abfeits Dom Kampfe, umgeben oon feinen Väten, mutlos unb über baS StriegSglücl SolimanS llagenb. §ier erft fe|t baS Srama ein unb fo ergibt fiep für baSfelbe folgenbe gabelt ©in perfifdjer ißrinj, ber oon feinem Vater, weil biefer feiner ©eliebten unb Vraut, ber Sod)ter beS türfifdjen Sultans, nadjftellte, auf bie Seite gefdjafft werben füllte, aber auf wunberbare SBeife gerettet würbe, rettet nach fiebenjähriger Verborgenheit im Sfriege, ber jwifchen feinem Setter unb öem türfifdjen ©ultan ouggebruetjen tnar, jenem unerfannt baš Seben, getaugt baburd) mieber an ben §of be§felben unb enbtid) auc^ nad) nieten ^inbentiffen in ben Se[i| feiner Siebften unb jur tierbienten ®rt)öf)ung, toä^renb fein Sater mit fd)mäf)lid)er ©rniebrigung für fein Serbredjen beftraft wirb. ®ie Strt nun, toie biefe g^el jum Sntjatte eines ®rama§ oertnenbet mürbe, ift, mie fdjon gefagt, eine redjt gefc^idte. ®a bieS SDrama meniger betannt ift, fo möge nun ber ®ang ber ipanbtung genauer oerfolgt unb befproi^en merben. @etim fte^t atfo abfeitS tion feinem §eere, oermunbet, aber, mie e§ fd^eint, nur teidjt, mutlos unb bettagt fein Ungtüd. S£)n urnftetjen feine Säte Stdjmet, $arbj, ißarfinor unb Sultan* |)arbj unb Stimmet fudjen it)n mieber ju ermutigen nnb ju neuer Satfraft aufju= rütteln, inbem erfterer auf Sljadfmur oermeift, ber nod) in tiotlem Streite unb unbefiegt fei, unb teuerer fic^ baburc^ einen ÄriegSoorteil ertiofft, menn ber Sönig menigftenS ein ißferb befteige unb fic| bem Sötte jeige. Selim fügt ftd§ biefem Sate, miti burd) ein Qexfym ber ^riegSprner bie Sötter mieber fammetn unb jeber fotte bemeifen, baff er ein Staun fei, benn fie müfjten fiegen ober tion ©runb auSgerottet merben. ®a gibt Sultan ben Sat, lieber ju märten, bis ber gmlbfjerr erft einen Sat gegeben, ißarfinor meist i()n mit biefer ßmnutung ju jögern fd^arf ab, ba nur ein Singriff mit frifd^er Stadjt Settung unb Sieg bringen tönne, unb Setim fdjidt bann ben Sldjmet nad§jufel)en, ob feine Seibftanbarte noc^ fließe, ben Sultan, ob ber Stlbia Sötter nod^ in guter Drbnung festen, nnb ruft nad) frifc^en SBaffen unb Soffen, um fetbft mieber in ben Streit eingreifen ju fönneu, unb fdjmört bei Siti unb ber gefegneten Sonne, baf? feine gauft Stat)ometS Stadst oertitgen fotte ober ifjm fetbft baS Seben nehmen. SIber Sultans Sat bat bei ibm boi^ ©inbrud gemacht trot) oder $ßraf)lerei; beim als mäbrenb ber Sorbereitungen jum neuen Singriffe iparbj, ber feinen fdimädjticben unb mdntelmütigen Äönig mobt fennt, ermahnt, nur beherjt jn bteiben, ba im Streite bie STapferfeit baS atterfdhärffte SBertjeug fei, momit man ben fffeinb bejmingen unb überminben tonne, befommt er jur SIntmort, bah öer mehr ben iEob als ben Sieg ju erhoffen habe, ber fid) gar ju fühn in bie ®efahr begebe, beSgteichen and) 5parfinor, ber |mrbjs SInftcht teilt, bah im Streite Sorfidf)t baS alterbefte Stittet fei. ©rft als ißarftnor bieS bamit rid)tigfteltt, bah er behauptet, menn man tiorfid)tig bie SBaffen gebrauche unb beS Stacht mit Sift anjugreifen miffe, unb SetimS §inmeiS auf SlntiochuS, ber ben fogar btoh burdt) bie ®unft ber geber übermunben habe, jurüdmeift, bricht biefer jornig mit biefen SBorten toS: «Unb mer, jum Teufel, hat fich benn jemals tior SotimanS Stacht entfett? fiätten mir einjig furcht oor ihm getragen, fo mären mir nicht ju gelbe gezogen ober tiiet meniger hätten mir biefen Srieg fetber angefangen», beeilt fid) aber nid)t mit bem oerljeihenen neuen Singriffe, fonbern jaubert nod) immer. 2)a ermahnt §arbj mieber jur iEat unb macht aufmerffam, bah beffen Serftanb ber Torheit gar nicht übet gleiche, ber eine Sadje anfange unb fie nicht burd)» führe. ®er §irt gehöre ju feiner |>erbe unb bürfe nidjt, menn ein SBotf, fie ju jerftreuen, tomme, tion ferne jufehen. SBotle benn ber Äönig fein Sott ganj unb gar jerftreuen taffen? SIber Setim antmortet, eS fei ja nodh in guter Drbnung; er merbe mot)! miffen, mann eS geh fei, unb brauche feine Sefef)te. Stit feinem Sate folte er märten, bis er tierlangt merbe. * ®ie fpielenben tßerfonen be§ ®rama§ ftnb: @eltm, König in Sßerfien. ©etimor unter bem SRamen Drmnact)U§, fönigl. ißrinj, ©otbat. 8tlbia, fönigl. Sßrinjeffin. Slribone, bež türfifchen Stoifcrž Tochter, bež ©etimor Siebfte. tßarfiuor, Sldjmet, §nr6j, ©uttan, fönigtidje 3tate nnb Sanbežfiirften. Stjac^mur, fönigtidjer gelbfjerr. Drmon, bež ißrinjen getreuer greunb. (©otimau tritt im ®rama nidjt auf.) ©a legt fid) audj Sßarftnor töieber in§ OKittel unb ermahnt einbrtngltc£)et, ba| feine ^eit ju üerlteren fei, wenn fie nicfjt felbft halb gänjltcf) in bie gluckt gefdifagen tuerben wollten; ber Sönig jeboc^ meint, ba^ er nic£)t mefjr alž ein anberer SJtenfd^ fei nnb ben gditb nidjt allein fcfjlagen fönne. 5II§ bann ißarfinor entgegnet, bafe .'pelbenmut fetbft ber Übermacht tro^e nnb jnm Siege fitere, nnb biež ant ©artaren=^f)an ©amerfan erweift, antwortet er ifjrn au§Weic^enb, baff ißermeffentjeit oft bie beften gelben aufgerieben £)abe, auc§ fei er ganj matt oom gelten unb fcfjon oerwunbet, nnb auf |>arbjg (Sinwanb, ba^ and) §annibat oerwunbet tapfer unb fiegreid) gegen bie sJtömer gefämpft §abe, er wolle ja gerne, wenn er fönne, wieber jum Streite gefjen. ©arauf ermahnt §arbj, wenigftenS burc^ alt ‘)ag er nidjt meijr fedjten fönne, fidj al§ ,§elb ju jeigen. Stud) baš wiE Setim nidjt; benn was fotfen bie blofjen SBorte auSridjten, wenn er nic^t bie SBaffen fütjren fönne. ©a weift jener auf Sttepanber ^in, ber oft bttrc^ ßufpredjen baS oerforene lieber gewonnen §abe, nnb Setim erwibert, wenn fidj nur ber geM)err tapfer fjatte, fjätten fie nicfjtS me^r ju fürdjten. tjparbjS te|te Srmafjmtug, fid) ben Soliman jum ätfufter ju nefjmen, ber fetbft tapfer fämpfe unb burdj feinen befjerjten 9)tut manchem baS Seben nefjme, bleibt bttrc^ baS Srfdjeinen beS Stemmet unerwibert. (I. 1.) ©iefe Sjene djarafterifiert Setim beuttic^ genug unb fteEt ifju in ©egenfafe ju ben meiften feiner 9täte unb ju feinem (Segner, bem tapferen Soliman. ©ie freimütige Sprache, weldje bie fönigtidjen iRäte itjrem Dbertjaupte gegenüber fütjren, fällt audj fonft noc^ auf unb täfjt ben fpäter erfolgten StbfaE berfetben oon it)m teidjt erftären. Stdjmet nun bringt bie ÜDMbung, ba^ fic^ ber Sieg auf i§re Seite ju neigen beginne, ba eS bem fönigtidjen Seibregimentc injwifdjen fc^on jweimat gelungen fei, SotimauS recfjteu gtüget mit SSerlnft wenigen SSotfeS jurüdjufdjtagen. ©a ermannt fidj Setim unb mit ben SBorten: «So ift e§ baf; wir unS wieber in ben Streit begeben, tpa! gefdjwinb unb fegtet ade als tpelben!» WiE er abgetjen. ©a bringt aber Sultan bie ©rauerbotfdjaft, baff er, als er nac^ ben SSötferu ber ißrinjeffin forfdjte unb nic^t mefjr weit oon bem ßeibregimeute berfetben mar, bemerft tjabe, Wie gerabe Soliman an ber Spiije feiner Sern truppen mit grofjer ÜJtac^t unb Stärfe burdj baS Säger brang, einem brüEenben Söwen gteidj ju ben ©egetten ber Stlbia, wo fie mit etlidjen Jungfrauen weitte, üoreilte unb fie mit eigener fjjanb gefangen nafjm. ©a bricht Setim in Klagen aus über bie ungtüdlidje Stunbe, bie itjm feine ©odjter geraubt ^abe, unb mödjte lieber, bap itjm fein ganjeS ^riegSootf aufgerieben wäre. 9tun feien fie ganj oertoren. ißarfinor, ber ftets Uno erjagte, gibt aber nidjt fo teidjt eine Sadje Oertoren unb rät öoE ^itöerfidjt, jejjt nur feine mefjr oerftreidjen ju taffen unb mit ganjer ©ewatt bie Etettung ber ißrinjeffin anjuftreben, fofte es audj i^r ganjeS ^riegSootf. ©aS ermutigt ben Sfönig loieber jum töefetjte, bag fidj aEeS, was nur SSaffen fütjren fönne, jum Streite begebe, unb fein ©roft ift bie ©röffnung SuttanS, baf; Sfjadjmur bereits Soliman mit ganjer ÜEtadjt nadjfe^e. ©emjenigen aber, ber bie ißrinjeffiu wieber auS beffen ©eioatt ertöft, fpridjt er fie ats Sraut ju. Sc^on woEen aEe abgetjen, ba fommt Stribone über ben Sdjauptajj mit fdjettenben SBorten gelaufen, wie eine Stmajone mit Stjadjmur fedjtenb, bem eS gelungen, itjren SSater ju üerwunben. Jn tji^igem ©efedjte, Stjadjmur ju erjagen unb beS tßaterS Šer= Wunbung an itjm ju rächen, ^atte fie fidj auS itjren ©nippen oertoren. StuS itjren Eteben wirb fie erfannt unb Setim forbert aEe auf, bem bebrängten dürften Stjadjmur ju fjitfe ju eiten unb fie nidjt entfommen ju taffen, bleibt aber aEein jurüd (I. 2) unb ergefjt fidj nun in langen Magen über bie ©efangennafjme feiner ©oc^ter. §iemit fei aE fein ©roft unb feine Hoffnung üerfdjWunben; fei fie oertoren, fo begetjre er audj nidjt länger mefjr ju leben, benn er fönne eS nidjt ertragen, ba§ fo ein tjeEer Stern, ben er bistjer fo üerborgen gefjatten tjabe unb ben nur ju fetjen fo mandjer §etb in ben Streit gejogeu fei, oon Sotiman befteeft ober gar gefdjäubet werbe, Stlbia woEe er nun audj fetbft wieber in ben Streit getjen unb fiimpfett, big er fie löteber freiijemadjt ober audj felbft fein Beben nerloren Ijabe, beim feine 'Softer fo jn oerlieren, märe nicf)t näterlic| ge§anbelt. §iemit miß er jnm Streite abge^en (I. 3). ®r alfo, ber ntn eitler @inne§luft mitten feinen eigenen Solfn oerraten nnb töten tonnte, loitt fic^ ber Sodjter, ber mit ganzem §er^en jugetan jn fein er oorgibt, als järtlidier nnb aufopferungSfäl)iger SSater enoeifen. Sffm, bem grauenfdjönljeit über atteS gel)t, mar eben itllbia, fein einziges Sinb, ber Siebling gemorben. ®od) tjat er fidj noc^ nidjt in ben Streit entfernt, als Slribone, ber ju entfommen Sljac^mnr gelungen mar, mit gepdtem Sdjmerte einljerfommt, iljn anljält nnb ben ganj oon iljrer Sdjönt)eit ©eblenbeten jum anfforbert. Unb Selim, meldjer turj oorljer atteS nnb fid) felbft baran fe|en moüte, 3Itbia ju retten nnb Slribone nid)t entfommen ju taffen, üermeigert nun einen ^^eifampf mit il)r, bem garten aber fielben^aften SJtäbdjen, ba fie ©nabe oor i£)m ^abe, inbem er fic| if)r git erfennen gibt. Sdinöbe mirb er, ber «oermeffene ®önig», oon il)r, ba er fie, bie Urfadfe beS Krieges, billiger anbeten als begnabigen fotte, jurüdgemiefen unb mieberum gum Kampfe aufgeforbert. ©r empfinbet bie Strnad), bo^ ermahnt er fie, mieberum gitrüdgufef)ren ober ilfr ^rofe fotte fie gereuen, unb erft als Slribone, bie fid) bar» nad) feljnt, if)ren Oermunbeten SSater unb ben ermorbeten ©eliebten gu rädjen, iljn ernftlid) angreift, gietjt and) er feinen Segen, mirb aber halb übermunben unb ftürgt gur @rbe. Sie fpringt auf iljn gu, tritt il)iu auf ben Seib, fdjmäljt iljn nod) mit SSorten unb mitt fein ©lut gur Süfjne ftiepen laffen. ©ergeblii^ bittet er um fein Beben mit bem ©erfpredjen, fid) unb fein gangeS .fönigreid) i^r gu ergeben, unb Slribone Ijolt fdjon gum Sobegftreidje au§, ba fpringt Selimor tjeroor unb nimmt iljren §ieb mit feinem Segen auf. (I. 4.) Siefer fjatte bereits lange gefodjten, fid) in ber Ipitm beS ©efec^teS oon örmon unb feinen Sruppen oerloren unb üergeblid) im SriegSgetümmel nad) ben Seinigeu gefud)t, bis iljn, ungefähr eine Stunbe oor bem .Qufammentreffen mit feinem ©ater, großer Surft gmang, fic^ gang abfeitS in ein ©ebüfdj gu begeben unb bort einen Quell gu fudfen. ©on l)i er ans erblidte er feinen ©ater im Kampfe mit Slribone unb erfannte ipn. SlnS gnrdit 'aber, felbft erfannt gu merben, blieb er oerftedt unb fal) bem Kampfe eine geraume SBeile gu, bis er beffen guH bemerfte unb fein Beben gefäprbet. Sa ermatte im tpergen beS eblen SopneS bie ©aterliebe, bie er im ©erlaufe beS SramaS nod) öfters in fferrlidjer SBeife gu begeugeu ©elegenl)eit pat, unb, alles ©ebenfen Oergeffenb, fprang er Ijeroor; unb fo mürbe er, ben fein ©ater auS oerbrecf)erifd)er Siebe patte töten motten, ber BebenSretter beSfelben. (I. 7, 21 bis I. 9, 27; II. 3, 78.) (gortfegung folgt.) Bus ‘pfaftf unö JIan6. JobeSfältc. 91m 28. 0. 9)1. ift in Srainburg Sireftor StnbreaS ßmner, !. 1. ©egirfSfcpnlinfpeltor unb Sefiper beS golbenen ©erbienftfrengeS mit ber Srone, geftorben. ®er ©erblicpene erfreute “fiep beS dtnfeS eines tneptigen ©äbagogen. — fgn St. ©eit bei Sittid) ift am 16. o. ©1. StnbreaS Surf, äRufterlepter i. ©. nnb langjähriger ©ürgermeifter ber ©emeinben St. ©eit, Sitticp unb äJtetnaj, im 9llter Oon 95 ^apren geftorben. Serfelbe mar in Bmluip im lyapre 1808 geboren,^begann feine Seprtätigfeit im Sapre 1830 gu Sarnau in Baibacp, mar bom ^apre 1831 bis 1844 Seprer in SDiöttling unb bann iDcufterleprer in St. ©eit bei Sittiip. 3m Sup^e 1870 mürbe er über eigenes 9lnfucpen in ben bauernben Stupeftanb oerfept. Sitte BfituttgSftimmc über bie Stputuerpältttiffe ttt Braitt. 3n ber «Steirifcpen Scpttl« unb Beprergeitung» Oom 8. b. 9)t. tefen mir folgenbeS: «®aS Slulturbilb ÖfterreicpS mirb immer bunfler, eine ©atinafepiepte um bie anbere legt fiep barnber. 91n bie palbafiatifdjen Stpulguftänbe ©aligienS, ber ©ufomina unb beS peiligen SanbeS Sirol reipt fiep mürbig nun auep Srain an. ©pmnafiaften, •itonbufteure nnb bgl. merben als Seprer, rieptiger Scpulforporäle, angeftellt. Safür feierten bie ©(pulen SrainS am 3. 3Jtärg bie päpfitiepe 3ubelfeier mit. SBie meife unb Oorfidptig mar eS, bie alte politifepe Stpitloerfaffung nidpt offtgiett aujger ®raft gu felgen! Sie fann bodp mieber gur allgemeinen ©eltung fommen.» i'um Slic-yivfsiriiitlrrttc in iHnöolfstocrt. 3« ber am 29. Jänner b. 3- abge^attenen Sigung biefer Seljörbe ttmrbe ba§ Stnfuc^en ber Drt^betoo^ner Uon Utiter-@uf(^t^ um SUtžfc^nlnng aus bem ©d^ulfprengel 0ber=©ufd)t| unb ©infdjuhtng uadf) mit iRüctfic^t barauf, ba| bie ®nt« fernungen bon Unter«©ufdji| uad] 3;öpti| unb bon Unter«@ufdii| nad) öber=@ufc^t| bie gleichen finb, burcf) bie ©infdjutuug biefer Drtfdiaft uat^ Soptib aber bie ©cfjule im Ie|teren Drte ju überfüllt märe, abgetbiefen. 9(n ben f. f. SanbeSfi^ntrat tourbe ba§ Stufui^en geftettt, bie @r= Weiterung ber ©cffute in ©t. Soreny 51t einer ymeütafftgen fc^on bermaten ju bewilligen. 9Iuct) Würbe bie ©rric^tuug eines einffaffigen SSottSfdjutgebäubeS in ÜDJaidjau befc^toffen. — gm Sprenget bež SegirfsfdjutrateS finb nadjbe^eic^nete ©djutbauten im Buge, be^iepungSWeife bereits bottenbet: in ©innb, in 2:fc|ermofd)ni|, in ÜRuffborf, in ©obrije, in prečna, in ©topič unb in ffinnad). SFcit iRüdfidjt auf bie bargetane UnterftüpungSbebürftigleit biefer ©djutgemeinben wirb um ©uboentionen aus ben SanbeSmittetn eingefdjritten Werben. — ©inem Dberteprer Würbe bie fedjfte SBienftatterSyntage yuerfannt. ®aS bon einem ©runbbefiper im tarnen alter ©ttern fdju(pflid|tiger ®inber in ©orenji unb ®otenji S8rp, ©t. SJŽauer unb 3tbeči ^at eingebrac^te ©efudt) um ©iufüprung eines nur breimat in ber SSoc^e ftattfinbenben ©diutbefucpeS würbe abgeWiefen. Btueien ©eifttidien, wetdie wä^renb ber ißeurtaubung eines öberteprerS ben Unterricpt in ber SSieberpotungS« unb in ber ütlttagS* fepute erteilt patten, würbe ber $anf auSgefprocpen. — ®em Stnfucpen ber gnfaffen bon Butifec unb Seiten um ©infüprung beS ipatbtagunterricpteS würbe mit iRüdficpt auf bie grofje Entfernung unb fepteepte Sommunifation gotge gegeben. — ®em Dberteprer gopann ®utnar in ©eifenberg Würbe ber Stnfprucp auf bie fünfte, bem Dberteprer gopann 9tobič in ©topič ber Stnfprucp auf bie oierte iSienftatterS^utage yuerfannt. 3?om SSolfSfcpulbicnfte. S)er Seyirfsfcputrat in Sittai pat ben ©upptenten grait’, ÜJtuSar an ber SotfSfdmte in @ro^®otiua an ©teile beS oon SJtariatat naep Steubegg als Dberteprer über» fepten SeprerS iOtattpäuS geufo 311111 ©upptenten an ber einftaffigen ®ot!Sfčpnte in tOtariatat foWie ben Seprer iRubotf ^teStobič in @t. Kaution 311m probiforifepen Seprer an ber SSotfSfcpute in @t. SJtartin an ©teile beS nadp SSetbeS überfepten SeprerS Stuguft genSto ernannt. — gm Drte S3rbobo Würbe am 2. b. 3Jt. mit bem ©jfurrenbo«@cputunterricpte begonnen, Wetiper bon Soruegg auS berfepen Wirb. — ®er ©upptentiu 3tofa geleite würbe eine an ber bierftaffigen ißotfsfdpute in 0ber«Soitfcp burep freiwillige Ptefignation eines bortigen SeprerS in ©rtebigung gefommene Sepr« fteEe probiforifcp bertiepen. — ®er bisperige ©upptent granj Supar in ÜJtariafetb würbe jum probiforifepen Seprer nnb Seiter an ber einftaffigen SSotfSfdpnte in @t. ©ottparb, potitifeper Öe^irf ©tein, ernannt. iprotcftucrfammtiing ber frniutfepen Seprerfctjaft. s2tm 15. b. SU. befeptop ber ©tobenifepe Seprerberein bon Srain, für bie Dfterferien eine grope Seprerberfammtung einjuberufeu nnb 31t berfetben alte SanbtagSabgeorbneten einyutaben. ©ottten fid) ber Tagung beS Trainer SanbtageS auep Weiterpin ©cpwierigfeiten entgegenftelten, fo Wirb eine öffenttiepe ißroteftberfammtung gegen bie Dbftruftioniften ftattfinben, 311 ber alte SebotferungSfcpicpten getaben werben. 9tn ber Stftion Wirb fid; auep unfer ißercin tebpaft beteiligen. 'P'crfonalnaipricpt. ®er ©emeinberat bon gbria pat ben bisperigen probiforifepen ®ireftor Sart ißirc an ber ftäbtifepen ltnterreatfcpule in gbria 311m befinitibeu ®ireftor biefer Stnftatt ernannt. Sorberatcubcr DtuSfrfjufi ber Snnbcslcprcrfottfcrcny. gn ber am 26. 0. 9Je. abgepattenen ©ipung beS oorberatenben StnSfcpuffeS für bie SanbeSteprerfonfereny Wnrbe bie ®ebatte über ben StbteitungSunterricpt im allgemeinen unb an ben SSotfSfcputen ber berfipiebenen Kategorien 31t ©nbc gefüprt (Sericpterftatter bie Herren: S. getenc, g. ©regorin, SS. Bubrt, g. Bujec, g. Sega, gr. ©regorač) unb ber ißtan für ben Uuterricpt in ben Weibticpen §anbarbeiten (Söericpterftatterin St. ©arf) feftgeftettt. ®en SSorfip füprte in ber StacpmittagSfipung ®ireftor gr. Sebec. gür bie naepfte, auf ben 26. b. SR. beftimmte ©ipung würbe bie StageSorbnung fotgenbermapen fixiert: a) Sepryiet beS ©pracpunterricpteS (g. ®oman), b) ©pradjtepre auf ber SJtittet« unb Dbcrftufe (S. getenc), c) ©runbyüge für ben Unterridpt in ben Sieatien (K. ©elnif), d) ©runb3üge für ben llnterridpt im ©efange (SS. Bubrt), e) ©runbyüge für ben Unterricpt im Samten (gr. ©ärtner), f) ©runbsüge für ben Unterricpt im ©epreiben unb Beitpuen (K. ©elnif), g) bie Sepr3iete für ben Unterricpt in ben weibticpen fmnbarbeiten (St. ©arf). Sttit Stüdficpt auf ben Umfang beS 31t beratenbett ©toffe» imö mit 9tücfjtc£)t auf bie totiitfdjettšlueite Öiriinbtic^teit bei ber Stebifiou ber Se^rftläne bärfte fid) bie 9žottoenbig!eit fjeraugfteden, bie ®onferenj auf ba§ uäi^fte 3a^r ju ber* fd)ieben. iBottt f. f. Sanbcčfdjulratc. gn ber atu 19. b. 93t. abgefialtenen orbentlid^en ©i^ttng biefer 93ef)örbe mürben ernannt: pm Dber'te^rer an ber SMföfdfute in 3aud)en ber Selfrer gr^nj Sorban in ißrämatb unb jnr befinitiben Se^rerin in Ütrd) bie probiforifdie Seherin S^erefe Jšbančič in ^afelbad). gm ©omftetengmege mürbe bie Seherin gotjanna SMefric bon ©t. ißeter bei Slbelžberg nad) Sibeföberg berfe|t. Stuf ifjren bisherigen iSienfthoften mürben befinitib angefteHt: bie brobiforifd)eu Sehrerinnen geleite ®ebebec in fteiligenfreug bei ÜReumarftt, HJlarie ißerhabc in ©roh« ifj'oblog unb SJiarie ©imončič in (SiSnern fomie bie brobiforifd)en Sehrer gohann ©trufelj in 9iob unb griebrid) ^ebre in ©faručna. ®er Qbertehrer gafef So^ja in Dbtaf mttrbe über fein Slnfudjen in ben bauernben diuheftanb berfe|t. ®te ©rmeiterung ber einftaffigen iBotfSfdjitie in ©ötben auf jmei klaffen unb bie Grrmeiterung ber breiftaffigen ißotfSfihute in SBaitfi^ auf hier Staffen mürbe bemittigt. ®ie @efud)e bež Dbertehrerž gafef SKaier unb ber Sehrer Seoftatb Strmič unb @eorg iRejef um 9tachphIunS bon SDienftatteržgutagen, ber 9tefnrž bež Sehrerž granj ®ro§ in ber gteidjen Angelegenheit, ferner bie (Skfitdje bež gofef S^bni! auž SJiata ®až unb bež gohann ißonifbar auž ©utenfetb nm ©ntfaffung ihrer ©ohne auž ber Atttagžfchute, enbtich bie Sefchmerbe oott gnfaffen auž Steim@oba unb 3iabgonca, betreffenb ben täglichen ©djuthefuch, mürben ber ©rtebigung p« geführt. — SBeiterž mürben Sefchtftffe gefaxt in Angelegenheit ber Gčnttaffung bon Sinbern in ben ©täbten unb SRarften auž ber ©dhutftftidht bor betu bottenbeten 14. Sebenžjahre, in betreff ber ©rmeiterung ber Sotfžfchute in Suchen, über ben ŠRefurž ber ©emeittbe unb bež Drtžfdhutratež in gauchen, betreffenb bie Sebedung ber ©rforberniffe für ben ©rmeiterungžbau ber bortigen ©dhute, in betreff ber 9iegeinng ber Unterrichtžberhattniffe an ber bierfiaffigen SSotfžfchute in ättöttting, in betreff ber retigiöfen Übungen an ber ißribatbotfSfchute ber ttrfutinerinnen in Baibad) unb enblid) in Setreff ber ©hftemifierung bon neuen SehrfteHeu an ber Staats«©berreatfchute in Saibadf fomie in Setreff mehrerer Sifjihtinarfatte. 3im Senntniž genommen mürbe ber Sericht, betreffenb ben ©djutbefttd) an ber Sotfžfd)iite in ©t. 9iupred)t. ^Iun6 ( c^ au. Sirot. Am 13. b. 93t. hut eine Aborbnung bež Siroter fathotifchen Sehrerbereinež unb am 16. o. 93t. eine fotche bež Allgemeinen Siroter Sehrerbereinež unb anberer fortfchritttidjen Sehrer« bereine bež Sanbež bie .Qentratregierung in SBien um gnterbention betreffs Sefferttng ber unteibtidh gemorbenen materielten Sertjättniffe ber Siroter Sehrerfchaft angerufen. @omot)t ber 93tinifterpräfibent Socrber atS and) ber Unterrichtžminifter gartet haben bie 9totmenbigfeit ber bon ben Seffrern bež Sanbež geftefiten gorberungen anertannt unb bie mohtmottenbe 93titmirtung ber 9tegierung bei ber, ©rtebigung ber in Sepg auf bie Sehrer bem Sanbtage bortiegenben gragen in AuSficht geftettt. Söhnten. ®až neue ®efet), betreffenb bie 9tegetung ber 9ted)tžberhattniffe ber Sehrfterfonen an altgemeinen Sotfž« unb Siirgerfctjitteu in Söhmen, enthält fotgenbe Seftimmungen: ®ie Unter« tehrerftelten merben in Sehrerftellen II. Stoffe umgeftattet. 2)ie Sehrer II. Staffe merben nach tängftenS phpähriger iSienftjeit nach erlangter Sehrbefähigung Sehrer I. Staffe. Sehrer unb Sehrerinnen finb im ©ehatte gteichgeftetlt. Sehrer mit 9teifepugniS erhalten 900 K, mit Sehrbefahigungžjeugniž atž Sefjrer II. Stoffe 1200 K, atž Sehrer I. Staffe 1600 K, atž Sürgerfcfjullehrer 2000 K. ©ämt« liehen befinitib angefteßten Sehrprfonen gebühren, bom ^sitfmdte ber erlangten Sehrbefähigung an gerechnet, fedfž Oninquennatptagen p 200 K an SotfSfchuten, pt 250 K an Sürgerfd)uten. Aßen fd)on im ®ienfte ftehenben Sehrperfonen merben fämttidje im öffenttithen @d)utbienfte prüd« gelegten gatjre boß gerechnet unb eS faun in berüdfidhtigungSmürbigeu gäßen fogar bie au ifMuat« fchuten mit Dffenttidhteitžredht jugebrachte ®ienftjeit mit eingerechnet merben. ®ie gunttionžptagen ber Solfžfchutleiter betragen 200 bis 400 K, bie ber Sürgerfchutbireftoren 400 biž 600 K, baž SBohnnngSgetb für bie Sciter ber SottS« fomie ber Sürgerfchnten ift nad) DrtSttaffen mit 200 300, 400, 600 unb 800 K feftgefetp Aßen tehrbefähigteu Sehrfierfonen gebühren in bie ißenfion nictjt ciuuecljenbare Slftiüitätsjidagen, loetcJje ebenfalls nadj Detsflaffen mit 15%, 20%, 30% unb 40% bež ©nmbgefjaltež bemeffen toerben. £ef)rfjerfonen, tueidje auf eine Üiaturairooijnung Sinftirud) ^aben, erhalten bie §älfte ber feftgefebteu Slftibitatšjulage. S)ie fßenfioniermtg erfolgt nad) 40 SDienftfalfren, oon ber £el)rbefä£)igunggprüfuttg an geredinet, bei S’atec^eten nac^ 35 ®ienftja§ren, Bon ber erften (and; proüiforifdien) 91nfteHnng an gerechnet, liefjrer, bie fid) auf einem ißoften be« finben, meldjer aufgelaffen loirb, tönnen, toenn bie 33löglid)feit einer S8erfe|ung auf einen anberen ißoften nid)t üorfjanben ift, jeittoeilig fienfioniert toerben. ®ie SSittoen ber Selfrer erhalten eine fßenfion oon 40 % bež leiden ®el)altež bež üerftorbenen itenfionžberec^tigten Se^rerž. ®ie Sinber erhalten je 1!t ber SBittoenftenfion; boc^ barf bie ©umme ber ©rjief)ungžbeitrage 40 % nicht über« fdjreiten. ®of)beft Oertoaifte Selfrerfinber belommen 20 % bež ©efjaltež djrež SSaterž alž ©rjieliungž« beitrag; bod) fteigt biefer ($%iet)ungžbeitrag bei größerer Sinberjahl auf 40 %. Saž Sterbequartal Wirb an bie SBittoe ober bie SSerioanbten nach atteil iw ®ienfte ober in ber ißenfion Oerftorbenen Seljrern aužgejahlt. ®er fpenfionžbeitrag beträgt im erften ^oh^6 10 % un^ in jebem folgenben Sahre 3%. äSulotoina. ®ie wichtigften ®eftimmnngen bež neuen £ef)rer«Spenfionžgefettež für bie £anb« bejirfe oon S3ufotoina, melehež (Sefeh mit bem 1. b. 3- in Äraft getreten ift, finb folgenbe: 1.) Iterabfehung ber ®ienftjeit Oon 40 3tthrett auf 3ahl'e/ feboch nur für foldje Sehrherfonen, toelche mit bem 35. SDieuftjahre gleichseitig and) baž 60. £ebenžjal)r erreicht haben. 2.) Ktach Ootlen« betem 10. SDienftjahre, Oon ber Cehrbefahignngžprafung gerei^net, erhält jebe £ehrf)erfon 40 %, für febež toeitere ®ienftjahr biž sunt 25. je 2% unb Oom 26. biž jum oollftredten 35. $ienftjaf)re je 3 % bež snfe|t bejogenen ©ehaltež famt Zulagen, hiebei toerben auch Swei 3nhre «ach ber ^Reifeprüfung benjenigen Sehrperfonen eiugeredjnet, bie minbeftenž 20 anrechenbare ®ienftjahre Sitrüdgelegt haben. 3.) Sehrperfonen, toelche minbeftenž 5, aber noch feine 10 anrechenbare SDienft« fahre haben, toerben im Satte ihrer wegen unheilbarer Sranfljeit ober fonftiger ®ienftnntauglidjfeit erfolgten fpenfionierung fo behanbelt, alž toenn fie bereitž baž 10. Sienftfalfr sitrüdgelegt hätten. —• ®ie SSittoenpenfionen tourben folgettberma§en feftgefetjt: 1.) bei sehnjähriger Sienftjeit nach Unter« lehrern ober proüiforifchen Sehrern 400 K, nach 20 3ahi'eit 5°0 K; 2.) nach befinitiüen Sehrern bei sehnjähngeE ®ienftseit 600 K, nach 20 giafwen 700 K, nad) 30 ^aln'en 800 K; 3.) nach befinitiüen Oberlehrern ober Schulleitern bei sehnjähriger ®ienftseit 600 K, nach 15 Safjren 700 K, nach 20 fahren 800 K, nach 30 fahren 900 K. Sluherbem erhalten bie SSittoen nach 8ehrern, welche bereitž im ©ettuffe einer fßenfion finb, eine Stufbefferung berfelbeu um 25%, hoch barf bie geringfte SBitWenpenfion nicht unter 400 K betragen. — ®ie ©rsiehuugžbeitr5ge für jebež .finb betragen % ber SBitwenpenfion, bodj barf bie Summe ber ©rsieljungžbeiMge bie Summe ber SSitWenpenfion nicht überfteigen. ®ie (Srsiehungžbeitrdge werben biž sum üottenbeten 24. Sebenžjahre ober biž sunt geitpunfte einer früheren SSerforgung flüffig gemacht. — Sebe £ehreržwittoe hat baž fRedit ber S3enü|uttg ber fRaturalWohnung bttreh ein SSierteljahr nad) bem ®obe iprež SRannež ober baž iRecht auf ben Sesug bež entfprechenben Ouartiergelbež. Slttherbem besieht fie sur ®edung ber Sranfen« unb Seichenfoften baž Sterbequartal. — ©leichseitig mit bem £ehrer«fJ$enftonžgefe|e für bie Sattbbesirfe würbe and) jenež für bie an ben fommttnalen i8o(fžfd)ulen in ®sentowih wirfenben Sehrperfonen fanftioniert. ®až le^tere ©efe| unterfcheibet fich Oom erfteren inžbefonbere baburch, bah fommunalen Sehrperfonen bie ®ienftseit bebingungžlož Oon 40 Sienftjahren auf 35 SRenftjahre herabgefe|t Worben ift. * * * 33at)crn. ®er bižherige Sultužminifter (sugleich and) Unterri^tžminifter) Freiherr o. ißobewils ift sum SRinifterpräfibenten unb ber bižherige Staatžrat SSehner sunt SRinifter für Sultuž unb Unterricht ernannt worben. SBürttcmberg. ®ie Kammer ber Stbgeorbneten nahm bie SSolfžfchulnooetle nach Slblehuung ber fosialbemofratifchen unb bemofratifaubelgafnbcmic. gn biefem ©emefter folten foftenfreic ©efjaratfurfe für Sehrer nnb Sehrerinnen jur Slugbitbung atg §anbetgtehrer nnb fpanbelgtehrerinnen eingerichtet merben. Vor^ügtiche gaihtehrer merben biefetben leiten. Slugmärtige erhalten ben Unterri^t nach genauer Slnteitung fchrifttid;, inbem alle Slrbeiten gegen ©rftattung beg Vüdportog foftenfrei forrigiert merben. Slm ©dituffe finbet eine münbtidje ober fihrifttiche Prüfung ftatt. Stnfrageu finb an bie Verlincr ^mubelgafabemie, Vertin SW. 19, ju richten. * ‘ * $öl)mcrumlb=s4iaffiouö|viel tu .'pövits 1903. SBie bereit? gemelbet, gelangen biefe fo rafd) berühmt geworbenen ^afftongfatele an ben ©onn« unb Feiertagen (1. Snni bi? 8. ©e^itember) biefe? ^a^re? toieber jnr Stuffü^rung. ®ei benfelben wirten 300 ißerjbnen be? ÜJtartte? §öri|, weiften? Sanbwirte unb Bergarbeiter, mit. SH? artiftifctjer Setter Würbe oon ben (Spielern §err Sari ®unft gewählt. ®ie 9legie ift bnrc^Weg? in ben §änben ®inf)eimifd)er. ®ie groben finb bereit? im ®ange. ®ie ®£)orproben leitet §err ®omfapel(meifter ^ungmann an? BnbWei?, ber bie El)öre and) tomponiert ^at. ®a? Dom Sentfcpen BöfjmerWalbbunbe nnb ber ©etneinbe igörip erbaute ©c^aufpielbau? fa^t über 1800 ißerfonen. ®a?felbe ift eleftrifd) beleuchtet unb bietet gegen jebe Unbill ber SSitterung ©d)u|. ®ie 16 Borftellungen be? erften ©pieljaf)re? 1893 waren oon 30.000 Berfonen au? aller sperren Säubern befud|t. ®a? Bürgermeifteramt,Sporih, ^i6 ©enoffenfdjaft ber §öri|er Bolf?fd)aufpiele unb bie Bunbe?leitung be? ®eutfdien BopmerWalbbunbe? in BubWei? erteilen über biefe ©piele jebe gewünfchte Slu?tunft. * * * ©tnlabung jnr .soauptucrfammlung be? ©ottfdjeer Scfjrerucrcinc?, bie ®mtncr?tag, ben 2. Slpril 1. g., im Bolf?fd)nlgebäube ju ©ottfchee ftattfinbet. ®age?orbnung: 1.) Eröffnung ber Berfammlung um 10 Uhr üormittag?. 2.) Berlefung ber Berhanblnng?fchrift ber le|ten Berfammlung. 3. ) Bericht be? Obmanne?. 4.) Bericht be? ©ädelwarte?. 5.) SBal)! jweier 9technuug?prüfer. 6.) SteuWal)! be? Slu?fdjuffe?. 7.) Freie Stnträge. einer regen Beteiligung labet freunblidjft ein ber 31u?fd)up. * * * ®a? Dfterretdjifchc Sd)ulntufcutu in 3®icn. ©eit 12. Februar ift ba? Cfterreidjifdje Schul« ntufeum in SBien allgemein ohne Entgelt bem Befuche eröffnet. Fu oier^ehn Slbteiluugen wirb ade? @ehen?werte unb Steuefte auf bem ©ebiete ber Sehrbehelfe für alle ®i?jiplinen pr 31u?fteKung gebracht. Sin? ber Füße be? ©ebotenen feien nur lurj erwähnt: ®ie herrlich au?geführten Sorten ber Berlage SJUifter, Dtothaug, Feeptag (SSien), Sühn (Berlin), bie 9tiefen«Sllpenfarte unb bie Belief? oon ißrof. SJfapimilian Star (SSiener«Beuftabt), aftronomifche harten Oon Sehrer llßmann unb Stoben unb Belief? Oon Sehrer Slimpfinger (SBien). Siufferft inftruttio ift bie ©ruppe Baturgefdjid)te, Baturlehre unb tfeithoen nad) ber Statur. §ier hat fich eine Beihe Oon Fiomen Oorteilhaft eingeführt. Präparate unb SBobefle oon Btüller, ©teflitfd)ef, Senoir unb Forfter (SBien). Fadjlehrer Sunjfelb (SBien) hflt bie ©ruppe «Beidpen nach ‘5er Batur» oorjitglich pr ©eltung gebracht. 3P ©ruppe «SBeiblidje .‘panbarbeiten» Ipt bie Eppofition ber renommierten Fwma Singer Eo. 9tähmafd)ineu«SHtien«©efeIlfchaft in mittelft ber Original«@inger«9tähmafchine hergeftellten ©tidereien ba? Befte unb ©roffartigfte, wa? man fid) auf biefem ©ebiete benlen lann, pr ®arfteHung gebrmht. Befonbere Bewnnberung erregten ba? in ©olbftiderei au?geführte Beid)?Wappen unb ber in ©rainierftich her96fteHte «Sotfenfopf», Weither nur bei genauer Betrachtung erlernten läfft, bah itp nicht ber ißinfel be? SBaler? au?führte, fonbern bah & mittelft ber einfachen Stähmafdjine hergefteHt Würbe. ®ie ©nippen «@dhulgefunbheit?pflege unb @chulhau?bau» (Obmänner ®ir. Em. Bapr unb Baurat §aubflcifch, SSien) bieten Oiel be? @ehen?werten. Stud) eine Bibliotljef mit grobem Sefefaale fugt fid) in ben Bahnten be? SBufeum? ein. Öfterreid) ift um ein neue? Bilbung?inftitut, au? bem FHihc ber Sehrerfhaft hcoborgegangen, reicher geworben. leljrntiffd- miti Jcifnngsfdian. Sofef Brnunhoffner: ®ic ®ovfntnfif. Fachfchoift pr ^ebung ber Sanbmnfif unb Förberung ber ^jntereffen ber Sorfmufiler. — SBir glauben, ben SoHegen auf bem Sanbe einen ©efatlen ju erweifen, Wenn wir fic auf biefe Fachfdjrift aufmerlfam machen. ®iefelbe erfdieint im ©elbftOerlage be? Bebalteur? Braunhoffner in Bäc^SJtilitic? (Bäc?la, Ungarn), ißrobenummern Werben auf Serlangen überallhin grati? oerfenbet. Sr. Sl. Eppler: Ser Sdjrcr al? 91r^t. Berlag Oon guliti? tfwihler in ÜBoIfenbüttel. ißrei?: 25 Pfennige. — Sa? üorliegenbe ©djriftdjen nimmt pnächft Stellung gegen bie fogenannten Surpfufcher, bereu mehr al? fragliche •'oeilüerfuche man, wenn nicht gang oerbieten, fo hoch nad) äRögltcfjfeü erf^luereit fott. ®er SSerfaffer erörtert banu bie Srage, iiiUiieluett bie Stuftage ber Strete begrünbet ift, ba§ and) biete Setjrer teitö nur getegenttid), teils regetmäfüg fi^ mit .iibagogifd)c Stbfjanbtuugcu. Stene gotge, 8. Staub. Slietefetb, St. £>elmid)b S3ud)^anblung, 1903. §eft 2 : ®nnft unb Selite. Sion SBit^etm Dtiditer. tprei§: 40 ißf. — §eft 3: SBefen unb Stebeutung beb ^etferftjftemb in ben ©deuten. Sion Otto Qttfen. ißreib: 40 ißf. — Jpeft 4: SBie ein gutes Sefebud) fein fottte. SSon SB. Siertb. ipreib: 75 ißf. — tpeft 5: SBetdjen Stnteit ^aben gidjte unb ©d^teierraac^er an ber Sntmidelung ber Erjie^ung int 19. galfrtjunbert? Slon S3. Slrinfer. ißreib: 40 ißf. — ^>eft 6: £>at fid; bie aftgemeine SMfbfdEjute übertjaubt unb inbbefonberb in ültüni^en bemätjrt? Ston griebridf ©ärtner. ißreib: 40 ißf. Sr. ©. ©räfeuberg: Slrtcftidjcr £brn(^= unb Svrcd)untcrrid)t für bnb ©clbftftnbinm ber ff)anifd)cn ©bra'iOc- (SRet^obe Souffaint■= £angenfct)eibt.) S3erlitt, Sangenfdjeibt|"d)e SSerlagb» bud)t)anbtung, 1903. ^Jmtlicfye Cctjiftdlcn^lusfc^rdbungen. Sin ber öierflafftgen S3oI!bfd)itIe in Sltarinfclb ift mit ^Beginn beb ©djuljabreb 1903/1904 eine ßebrftelle mit ben f^ftemifierten Seäügen befinitio p befe|en, loobei nur auf männlidje SSemerber refteftiert toirb. ®ie iuftruierten Slelxierbuugbgefucbe finb im ®ienftmege ttiö 15. Slftrü 1903 tneramtb etnjubringen. St. f. iöeäirfbfdjutrat in ßatbad) am 7. SSärj 1903. Sin ber oierflaffigen StnabenOolfbfdjute in ©tein ift eine Seljrftelle mit ben gefeblid)eu ®ejügen mit ^Beginn beb ©cbuljabreb 1903/1904 befinitio ju beferen, toobei foldje SSeroerber befouberb berüdfiebtigt roerben, Welche bie Eignung jur (ärteilung beb geid)enunterrid)teb in ber gemerblid)en gortbübuugbfc^ule befigen. ®ie infolge ber Stubfdjreibung bom 17. September 1902, g. 678, eingelangten ©efuepe bemalten auc^ für biefe neuerliche Slubfcpreibung ihre ©ültigfeit. ®ie neuen iBeiuerbungbgefud)e finb im ®ieufttoege btö 15. Slprit 1903 flieramtb einpbringen. St. f. SBejirfbfdjnlrat in ©tein am 11. 'Diöi'j 1903. gm ©etBftüerlage bež Seljvcrfjottž=S?ei-etnež in äBien ift crfdjtenen unb burd) bie ffanjtei bež SSereinež (3/3, SSeatdjgaffe 28) gegen ©infenbung bež ©elbbetrngež ju be^ieijen: r2d Ö X* t C X' D U ds öer neuen beutfiljen Hed)tfrf)retbung. SRit 38ort= unb @ac!§erf(ärungen, 3iecf)tfcl)reibregeln unb SJetbeutfc^nng bei grentbmörter. Sßon 9Jlax; ©dnteiber, !. f. ißrofeffor. 5(Äit üoltetn SSectrauen tann man nad) biefem ®ud)e greifen, roeldjež fic^ burd) firaftifd)e Sfn= orbnung, grofje SiužfiiljrlidjJeit (fo enthält ež u. a. and) bie SSiegnngžformen ber Jjaujit» n. 3eits mörter, baž ©efcijlecfjt ber^aupt* unb bie Steigerung ber ©igenfdjaftžmdrter) unb 33tHigfeit auž^eidjnet. Preis: 1 K 20 h, mit JSufeutnuig um 10 h meljr. ?iuf SBunfd) toirb jebermanu üon ber oben be^eidjneten ^anjtei ein aužfiitirndjež SBerseidfntž ber SSertagžlocrte bež SSereinež (mit 3nf)altž= u. ipreižangaben) uueutgeltlid) u. foftenfrei äugefenbet. m St) Preis für Oesterreich-Ungarn mit einmaliger postwrsendung: Per flßonat Kronen für Cebrer Kronen W 3-50 ist die exfie Wiener ^acic^geifung gro^ctx g>fiCs die jwei wichtige Torjüge vereint: allseitige finanzielle Unabhängigkeit und einen weltumfassenden Dachrichtendienst. Sic bringt fünf vornehm ausgestattete, von fadnnännern redigierte und bearbeitete .äfe, tagen VIP PtP in handlichem format auf feinem Papier. Jede dieser Beilagen ist ein gediegenes facbblatt, das, in Bänden gesammelt, einen bleibenden 5Uert repräsentiert. Die pädagogische Zeit Organ für das gesamte 6r?ie-hungs- und Büdungswesen: Hn jedem jweiten ffiittwocb. Die Sport-Zeit Organ für alle Zweige des Sports: Hn jedem jweiten JUittwocb. Die Sonntags-Zeit Belletristische Beilage für literarische Plaudereien, Rcisebeschreibungen, Shi^cn, Hovellcn : Hn jedem Sonntag. —'g'rodeuummern gratis utt8 franlio. °-5>— Hdministration ttDie Zeitu Süien, IX/1, Pcrcgringassc 1. —|M „Mfff l b«i— ■niw«—— Die TrauensZeit abwechselnd mit Die Dioden Zeit Organ für alle Jnteressen der fraucnwelt: Hn jedem Dienstag. Die techniscb-natur-wissenscbaftl. Zeit Organ für das gesamte Gebiet der naturwissenschaften und der Cechnih: Hn jedem freitag. 2In ber groetflafftgen ®oIföid)itle tu ©t. ^ctcr ift bie Sctirftefte befinitib ju Be[e|eit. ®te @efud)e um biefe ©teile finb int borgefdjnebetten 28ege btö 27. Söiävj 1903 tjieraintž einjubrtugeu. S. f. Sestrtžfrfjulvnt in Slbctöbetg am 26. gebruar 1903. 2In ber etuMafftgeit S8oIf§fd)itIe in ißriituolb gelangt bie erlebigte Se^rftelle §ttr SSieberbefe^ung. ®ie ©eittcf)e um biefe ©teile finb im borgefdjriebenen SBege bis 27. SWiärj 1903 I)ieramtä einjubtingen. ®. f. S3cj$irl3fd)ttlrat in Slbetsbctg am 26. februar 1903. 2In ber bierMaffigen 2SoIt§fd)uIe in £)bertoitfdj gelangt eine erlebigte Se^rftelle jnr Sf8ieberbefe|uttg. ®ie ©efudje um biefe ©teile finb im borgefdfriebeneu SBege bi§ 5. 1903 [)ieramt§ einjubringen. St. t. SBegirfgfdfulrnt in Soitfri) am 4. SKärj 1903. 2tn ber jmeiflaffigen 25oH§fd)uIe in Dblaf gelangt bie erlebigte Dberletjrerftelle jur SSieberbefetjung. ®ie ©efudie um biefe ©teile finb int borgefdfriebenett ©ienftmege biö 7. 1903 IjieramtS einjubringen. Ä. I. Sejirföfrfjutrat in £oitfrf| am 6. TOarj 1903. 2tn ber bierflaffigett grattä Sofef=S8oIföfd)uIe 31t ®fd)etuetnb( ift bie ©teile einet probiforifdjett ®täbd)en* le^rerin für bie neufreierte jtbeite Sltäbdfemlßarallelabtetlung fofort 31t befegen, ebetthtell mirb eine 2lužf)tlf§= legrerin, biefe jebod) nur bi§ 3Htn ©djluffe be§ ©d)uljat|re§, nitfgeuomtnen. ®iefe ©efndfe finb biž langftenS 20. SDlärg 1903 beim f. t. 23e3irtgfd)itlrate in Sfdjernembl einsubriugen. ft. t. SBcsirtsfcfjulrat in ®fd|et'ucmbl am 28. gebruar lt'03. ftlltger ©ftcrr. |olk5=|Eitung. ift je|t bie SSon Segrent ineifigetefetteg SSicner S8(ntt mit t|od)inter-effanter, gebiegener ^ainilien= beilage. - 23erBffentIid)t je beit ® onneržtag fjäbngogifdje i)iitnbfd)an. (Srmäkigte i8e3uggf3reiie betragen: SKit tttgtidjer Qufenbnng monattid) K 2'20, bierteljätirlid) KO'IO, £a m t a g='H11 c- g a (> c (mit 9iomatt= nnb gamtliettbeilage [in 'üuctifonn]) bierteljägrlid) K 1 -70, ©ntttütag= unb 'Sounei'ötng 'Jtuogaben [itttt fmbagogifrijct’ SRunbfdjau, fRontatt^ unb gantilieubetlage) biertelj. K2,64:. — ißrobenummer grätigste ŠBerUmltung, 2ßie«, L, (Sdjulerftrrtfje 16. ^ ^ ^ ^ ^ ^ >».■ y ^ ^ ^ y ^te benften 6oc^ barem, ^ S^ren 33ebarf in Jud)= unb SRobclonrctt für .§erren= nnb .flnabenüetber Dirctt botn Saöfitöonte bei ® ® ® ® AtlOlf C'llll'l*, litd)un*fanbl)aus in lleidjenberg (f ölfmen), Jflurgaf|fe |lr. 15 W W S»/ VI/ VI/ Kiw ju befieden! (genannte f5irma ift bttrdf itjre fRegietofigteit in ber angenehmen Sage, bie tieref)rten Stbnetjmer mit guter unb bauert)after SSare bißigft ju bebienen. Soljnenben ™ iRebcnöerbienft tann fich jeber burcf) bie Vertretung obiger fyirma ohne febe§ dtififo nnb SBarentenntniS oerfchaffen. Um Sertoechflungen oor^ubengen, bitte um genaue Vead)tung ber Stbreffe. Mu|ler auf Verlangen franko fotnte fnefenfreie 39fc,,bttng ber lüarc. \y VI/ VI/ ’ga&lreic'fye Jlncrßcnnwngen. faweiifnd) unb 4obeu mftyubmx $ütt|cl|ter ^awöftalfuttgÄapjraraf gur Unterfuchung alter Nahrungsmittel auf ®erfälfchung unb beS fJIeifcheS auf Trichinen. 2)ie im 3Baifer lebenbeit ^nfuftonoittevrfirn, meldjc mit biofeem ?tuge nicht fiefetbar finb, fiefet man luftig berumfebtuimmen. Nufeerbem ift baS ^nftrument mit einer iCupe für luxrjftrliftpE gum ßefen ber fleinften (Schrift berfefeen. — Boff^rrei ^■r“‘ ^ mit 2500facber quabr. SSergröfeerung inllufibe mehreren Objetten unb Objeftibgläfern in elegantem haften S>air UOuutu'r-IDitofünp BüiftruffiPp ...... ______ . „ ....v........_______ „ . „ mxr 5 K. Nnroeifung [mirb beigegeben. — .öoebfeiue 3J«rttr»?^rr, geigen auf fefer grofee (Entfernung, aeferomatifebe ©lafer, brei NuSgüge aus SNeffing in elegantem @tui nur 6 K. Sßerfanb bureb U. JTeitlj, liH>tBu V/l, ^toIIberggajlB Br. 15. löTfgETfflGirgPmlCnfJtnrgKrflfrnfltiirUliTfJEirJlnrillüifltmgLTigi/irdl^nll^lürJl^GirOtmDCnfg^ Johann Jax & Sohn IUtcner(lrafje 17 «> BlttlllUb «> MUcnerHra^c 17 empfei)ien bie befteu§ anerfanuteu] Däljmal'cljiuen unö Jfaljrrätier. JUlugriorfE lafalbgE graü» unb franko. MnÜffl'H * Sofortige Befreiung garantiert. <» ProfpEkf, JänignilfE etr. frri burd] iS. Pütt, V., SampErfEorfErgap Br. 19. # f 1 ® t * ptreßf r>om gtaßriRöpCa^ öerfenbe icfj anertannt gute Qlägcvttbovfev g errett un?ii0 fluffe and) meteriueile 511 ftaunenb billigen greifen. Um fid) üon ber Seiftnnggfäfjigfeit 511 überzeugen, bitte SJtufter gratis unb frnnfo fit »erlangen. farl öebnabef Hägmiiun-f w ¥ 9 ® f f. ,4 f m SSerlegt uub beraužgegebeu üom «Strahl. Sebreroereiu». - ®aict 0011 Stleiumapr & 'Hamberg, Siaibad).