Erscheint DitNltag und Freitag. Redaktion: Etalt, N. Markt Nr. 22», 3. St. Expedition: Rann H»u«-Nr. l9U. Inserlionsgebühren: s,ir die 2sp»lti»e Zeile oder deren «»um für > Mal « tr., 2 M»! ° tr, 3 Mal >N kr. Insertion«. «empel jede« Mal 3° kr. Verlag und Druck von I . Blasnik. «. Jahrgang. Zeitschrift für wterländische Interessen. (Manuscripte werden nicht zurückgesendet,) Laib ach am 23. Juni 1865. Nei Neginll des dritten Quartals unserer Zeitschrift. Pranumerationsbedingungen: Monnement flitLMsiMW ganzjährig » ^M^ halbjährig 2 „ 5U «ierteljilhrig I „ 2ü Durch die ganzjähri« 6 fi. , Popp, k. k. Präsident des siebenbürg, obersten Gerichtshofes, Pus­cnrm, Kumitats-Administrator, Reichenstein, k. k. Vicekanzler, Sartori, k. k.Statthaltereirath, Schmerling, k. k. Minister, Simonowicz, k. k. Staats­anwalt, Steffens, Fabriksbesitzer, Streit, k. k. Oberlandesgerichts-Präsi­dent, Tarczanowski, Grundbesitzer, Trauschenfels, Gerichtssekretär, Wo­kam, k. k. Landesgerichtsrath, Wurzbach, Landeshauptmann-Stellvertreter,Zeidler, Abt. Demnach sind von den 48 cinunddreißig k. k. Beamte,sieben Geistliche, drei Advokaten, fünf Gutsbesitzer, ein Großhändler, einFabrit'llnt. Das Veamtenthum dürfte in der 2. Wahlperiode,' schließt die „Politik", wenn wir eine solche erleben, wenig Triumphe feiern. An dem Manöver der preußischen Truppen in Holstein wird sichdie österreichische Brigade nicht betheiligen.Aus Londo n schreibt man: Unter-Staatssekretär Layard leugnetdas Gerücht vom Scheitern des englisch-österreichischen Handelsvertrages.Die Unterhandlungen seien während der Sommerhitze suspendirt undwür­den im September mit aller Hoffnung fortgefetzt werden.Berlin , 17. Juni. Der Landtag wurde heute geschlossen. Mini­ sterpräsident v. Vismarck sagte unter Anderem: Dem Lande ist nicht ge- und Hrenoviz ist der Schade nur mehr unbedeutend. Aus der „^ovioe" dient, wenn seine gewählten Vertreter die Hand nach Rechten ausstrecken, haben wir mit Freuden entnommen, daß aus den Nothstands-Sammlungen die ihre gesetzliche Stellung im Verfassungsleben ihnen versagt. Nur wenn ein Rest übrig blieb und daß das hochlöbliche Comitö denselben für einen sie diese Stellung dazu benützen, mitzuarbeiten an dem von unserm Für- etwa späteren Nothfall fruchtbringend anzulegen beschlossen. Gebe der sten begonnenen und bisher durchgeführten Werke, Preußen unter starken Himmel, daß die auch voriges Jahr fchwer heimgesucht gewesenen Ge­ Königen groß und glücklich zu machen, nur dann werden sie das Mandaterfüllen, welches des Königs Unterthanen in ihre'Hände legen. Die Re­gierung Sr. Majestät ist bestrebt, das im gleichen Sinne ihr crtheilteMandat ihres königlichen Herrn nach Kräften auszuführen. Sie wirdunbeirrt durch feindseligen und maßlosen Widerstand in Rede und Schrift,stark im Bewußtsein ihres guten Rechtes und guten Willens den geordne­ten Gang der öffentlichen Angelegenheiten aufrecht erhalten und die In ­wessen des Landes nach A ^ Sielebt der Zuversicht, daß der Weg, densie bisher innegehalten, ein gerech­ter und heilsamer gewesen ist, und daß der Tag nicht mehr fern fein kann, an welchem die Nation, wie bereits durch Tausende aus freier Be­roegung kundgewordene Stimmen geschehen, so auch w^^^ gesprochen werde. Dem Herrenhause habe ich im Namen Sr. Majestät Merhöchstdesselben Dank für die auch in diefer Session bewiesene Treue ""' ^^B?ziesunVn"'zwischen Frankreich und Spanien sind gespannt, weil letzteres ich weigert den Handelsvertrag abzuschließen. Aus New-York , 8. Juni wird berichtet: Die bei dem Ver­schwörungsverhore unterdr ^Drei Zeugen sagten aus, daß sie, em Einvernehmen mit den Konsoderir­ten i/Ca'nad»' vergebend, e?fi!hren, Iefferson Davis sei in das Ermor­ dungskomplot verwickelt.Au s dem Gemeinderaths.,. ^^«.«7^ ^.r^(Sitzung am 16. Juni. - Vorfitzender: Bürgermeister vi-. G.H. Costa; anwesend19 Gemeinderälhe).^,, .,(Schluß,) . . ^ .«.-Gemeinderath Dr. Schöppl beantragt Namens der Finanzsektiondie vom Aerar geforderten Beiträge zu den Versorgungsgenussen der Ml ­litär-Polizeiwach-Invaliden unter gleichzeitiger Verwahrung der Gemeindegegen alle aus dieser widerrechtlich auferlegten Zahlung,resultirenden C^^^sequenzen zu leisten. — Wird angenommen. .Derselbe reserirt über ein Gesuch des ^EomiM zur Sammlung von Beiträgen für das zu errichtende Kinder-spital in Laibach, worin um einen, Beitrag von Seite der Gemeinde ge­beten wird, und beantragt, vorläufig einen jährlichen Beitrag von 200 l'g°n, daß ein Repräsentant der Gemeinde zu allen ans die Errichtungund Einrichtung dieses Spitals bezugnehmenden Verhandlungen beigezogenWerde. Hierüber entspinnt sich eine längere Debatte, an der sich die Ge­meinderäthe Horak. Pakiö/ Ritter von Laltenegger, Dr. Orel,Masnik. Dr. Bleiweis, Debeuc, Dr. Supan, Stedry,weis schließt sich dem an, indem er vor Allem betont, man solle eme V«,sis für die zu votirende Beitragssumme haben: Dr. Kovaö möge nam­ lich ein Präliminare des Kostenaufwandes von einem Jahre liefern. Dem entgegen mahnt Blasni t daran, die Sache nicht zu verzetteln und in andere Hände kommen zu lassen. - Dr. Supa n schließt sich Horak und Bleiweis an, und stimmt für das Ueberlassen einesstädtischen Gebäudes an die Anstalt, da nach seiner Meinung für den Anfang das Finden eines Lokales am schwersten fallen dürfte. Uebrigens solle man das In ­stitut der Privatwohlthätigkeit überlassen, wie dies auch in andern Orten (Wien, Graz u.s.w.) der Fall sei. — Der Bürgermeister befür­ wortet in warmen Worten die Bitte des Damen-Comit6s, das auf die Hilfe der Gemeinde hofft, und weist darauf hin, wie durch eine oberflächliche Behandlung des Gegenstandes sowohl das Comitö als der Begründer Dr. Kovaö, der unter Opfern und ohne Vortheil für sich diese hochnoth­ wendige Humanitätsanstalt angeregt, entmuthigt werden könnten. Er glaube, man solle nicht zögern, dem Antrage der Finanzsektion beizutreten, mehr könne man ja später, wenn erforderlich, immer geben. Es handelt sich im Augenblicke darum, den Einfluß bei der ersten Organisirung der Ge­ meinde zu wahren. Schließlich wird Dr. Bleiweis Antrag angenommen, der nach mehreren im Laufe der Debatte vom Herrn Antragsteller gemach­ ten Modifikationen also lautet: Der Gemeinderath sichert für die Dauer von drei Jahren eine Unterstützung aus der Gemeindekasse zu, über die Summe jedoch soll erst dann Beschluß gefaßt werden, wenn Dr. Kovaö das Präliminare geliefert haben wird. Diese Erhebungen sollen in tür­ zester Frist gepflogen werden, sowie die über die allfällige Unterbringung der Anstalt in eines derstädtischen Gebäude. Ferner wird über Antrag des Gemeinderaths Dr. Schüppl ein Rekurs mehrerer Insassen und Besitzer von Morasttheilen in r^ovs, ssv»«. gegen die vom Magistrate verfügte Verpachtung der Grasmahd auf den dortigen Stradons abgewiesen. Ueber Antrag des Gemeinderaths Stedry wird für die Herstellung deschemischen Herdes bei der Oberrealschule der auf die Stadtfasse ent­ fallende Veitrag von 81 fl. 21'/« kr. bewilligt und die sofortige In ­ angriffnahme der von der Landesregierung aufgetragenen Herstellung von zwei Wasserabzugskanäleu am Gruber'schen Kanäle beschlossen. Schließlich wird über Antrag des Bürgermeisters mit der technischen Abtheilung der Filiale der österreichischen Kreditanstalt in Trieft ein Ver­ trag behufs Lieferung der für 'die heurigen Pflasterungen erforderlichen Steinplatten, Mulden und Leistensteine und die Legung des Trottoirs abgeschlossen, Oorreiuonden««',, . ^vllr,^v«vr»^«. Voll der Poik. Verflossenen Sonntag Nachmittag entlud sich in der Umgegend des Nanos und Senoxeö ein schweres Ungewitter; um Se ° noöeö herum hat der Hagel großen Schaden den Feld- und Obstfrüchten verursachet. Wippach und Adelsberg haben nicht gelitten; um Präwald genden mit dem für sie reservirten Reste vollauf auslangen! «. ^ ^ .. — . ^»«. Das l^rgevNlß der TaMNlluNsseN f»r VaS ZU errichtende Ninderspital. ^Veröffentlicht durch da« constituirte provisorische Damen-Conüts.) Fortsetzung,) Fraulem Seraftne Deschmann ... . ^'-"' ^,' Aau "^' V . ^7 "„5^^/^ ^"^° " M»,/V"" 3^8 ^N?.^^" Mau Mima ^: d i z ^au Fanny ^n^ . ....... ^au Mne Hlatky ' ' '. '. '. '. '. ^ ^ ^^ /° von Dorotka 3 "« Am°l>e Madl Herr Tausch in s?y, Ärpflegs-Verwalier' .' ^ c>_s,s ^„.s^s^ A« Uf ^ ^ u Johanna Ahaöiö Herr Florian Fischer Herr Doberlet z,^ I^b Ieralla ^ « ss 29 kr 273 N 3306 fl. 29 kr. 273 fl. Silbertbaler und 2 L-trohsacke. 2l2 Lokales und Provinziales — Montag, am 26. d. Nachmittags 5 Uhr, findet die eiste Ge­neralversammlung der Gründer des Kinderspitales im städt. Rathhaus­saale statt. — Der Natioa-Ausschuß hat in der gestern (22. d. M.) Nach­mittag abgehaltenen Sitzung, nachdem Herr Anton Freiherr von Zois um Enthebung von der auf ihn gefallenen Präsidenten-Wahl gebe­ten, den Herrn Dr. Lovro Tuman als Präsidenten, zum ersten Präses-Stellvertreter den Herrn Dr. Leo Vonöina und zum zweiten den Herrn Generalvikar Anton Kos gewählt. Als Cassier wurde z>«r aoolamatioiisiil der bisherige, Herr Dr. 2upanec, bestätiget. — I n dem letzten Aovics-Blatt lesen wir in einer Correspondenz die interessante, und auch unseren Landsleuten, welche Angehörige in Mexiko haben, gewiß sehr willkommene Nachricht, daß der Geschäfts­mann Herr Aloi s Fabian i in Trieft, unser» Landsmann, eine direkte Schifffahrtsverbindung mittelst Segelschiffen mit den mexikanischen Ländern in's Leben gerufen habe und daß für die erste dahingehende Schiffsladung schon vollauf gesorgt fei. Wir rufen dem unternehmenden Landsmann ein herzliches „Glück auf"! — Vorgestern Nachmittag fand die Uebergabe des Ehrenbürger­rechtsdiploms an Herrn Fidelis Terpinc in der letzten Gemeinde­rathssitzung beschlossenen Weise, in Kalte n brun n statt. — Am 21. d. feierten die Zöglinge des Alois Waldherr'schen In­stitutes das h. Aloisiusfest und zugleich den Namenstag ihres Vorstehers in Rosenbach. — Der „Marb. Corresv." schreibt: Tief ergriffen bringen wir die, gewiß so wie hier auch im ganzen Heimatlandc und weit über dessen Grenzen hinaus die wehemüthigste Theilnahme sindende, betrübende Nach­richt von dem gestern Mittag erfolgten Tode des emeritirten Ghnmastal-Profesfors, Herrn Dr. Rudolph Puff, welcher nach länqerem Leiden im 56. Jahre seines thätigen, der Wissenschaft gewidmeten Lebens schied. — Herr Dr. I ß leib ersucht uns um die Aufnahme des Folgen­den: daß ihm „niemal s die Ehre zu Theil geworden ist, irgend eine Remuneration aus Staatsmitteln zu erhalten", und daß die „Laibacher Zeitung" „einst nur ein vertragsmäßiges Pauschale für ämtliche Ein­schaltungen erhielt, was jedoch jetzt nicht mehr der Fall ist und daß sie in allem Uebrigen den andern amtlichen Zeitungen der Monarchie gleich­gehalten ist". I n Betreff des Letzteren fragen wir, ob dieses vertragsmäßige Pau­schale der von uns behaupteten „fixen Iahresdotation aus Staatsmitteln" gleich zu halten oder nicht?! — (Und schon wieder eine Lüge!) Die „Laibacher Zei­tung" schreibt in ihrem Blatte vom 21. l. M. der „Novios" folgende Worte zu: „Die letzten vier Jahre haben genügend bewiesen, daß für Oesterreich in der Februar-Verfassung das Heil nicht zu suchen und auch nicht zu finden ist". Diesen Satz haben die,,5Io­vies" nie gebracht. Wohl haben die „Novies" bei Gelegenheit der Kai­serreise in Nr. 23 bemerkt: „Weil, wie die Erfahrung von vier Jahren lehrt, es keinesfalls möglich ist, auf der Grundlage des Februar-Patentes den Ausgleich mit den Völkern der ungarischen Krone zu erzielen, so zeigt sich der rechte Weg, welcher allen Nationen, die mit der Neichseinheit verträgliche Landesautonomie gewährleistet und auch den Ungarn genügen kann, am meisten in der föderalistischen Gestaltung des österreichischen Staates nach dem Oktober-Diplome". Der wesentliche Un­terschied dieses auf den Dualismu s der Magyaren sich beziehenden und jenes von der „Laibacher Zeitung" unterschobenen Satzes ist zu ersichtlich, um auch nur durch die bekannte Ignoranz und Unkenntniß der Landes­sprache entschuldigt werden zu können. Wann werden doch einmal diese boshaften Verdächtigungen und überhaupt das ganze schmach­volle Getriebe aufhören, welches Zwietracht und Haß säet, wo Eintracht und gemeinsames Wirken zum Landeswohle so dringend Noth thutü I n eine gewisse Zeitung! Vom Diebstahl lebst Du ober'm Strich, Und unter'm Striche vom Skandale; — Als Lügen-Chronik kennt man Dich, Und denunciren mußt Du Alle. Und weil schon stumpf des Geistes Waffen, So muß ein Grobschmied Hilfe schaffen. Dort holst Du: Scheeren, — feine Scheeren, Um abzuschneiden, fremde Ehren; — Holst blanke Klingen — scharfe Klingen, Um guten Leumund umzubringen; — Und Nadeln glatt — mit feiner Spitze, Diestechen wie gewisse Witze; — Und Hieb- und Stoß- und and're Degen, Zum Renommiren sehr gelegen; — Auch große Spritzen — kleine Spritzen, Zur Kühlung alter Liebeshitzen; — Und „Lurchenmesser"*) sonder Gleichen, Belohnt mit eig'nen Preiseszeichen; Und wie die Dinge sonst Wohl heißen Zum Zwicken, Zwacken und zum Beißen. — Wo Redakteur und Grobschmied sich vereinen, Potz tausend! da gibt's guten Klang — Doch Viele glauben und vermeinen, Solch' Handwerk bringe — schlechten Dank. X ") In der Volkssprache „piroo" benannt. Erinnerungstafel (aus dem Intelligenzblatte der Laibacher Zeitung). Am 26. Juni. 3. erek. Feilbietung des dem Herrn Josef v. Pilbach gehör«««,, Gutes Kandershof und der Fahrnisse daselbst; Schätzwerth 8223 fl. und 352 si 50 fr. (Landesgeiicht in Laibach) Am 27. Juni. 3. erek. Feilbietung der dem Josef Podbarschek von «aal bei Mannsburg gehörigen Realität; Schätzwerth 1165 fl. 40 kr. (Bez. A. Stein.) — 3. erek. Feilbietung der dem Peter Vogrin von Pceriebel gehörigen Reali­tat; Schätzwerth 300 fi. (Bez. N. Gotschee,) — 3. erek. Feilbietung der dem Anton Haze von Podzerkev gehörigen Reali­tät; Schätzwerth 1328 fi. 60 fr. (Bez. A. Laas.) — 3. erek. Feilbietung der den Thomas und Mari» König von Höhender» gehörigen Hubrealität; Schätzwerth 365 fl. (Bez. A. Gotschee.) — 3. »ek. Feilbietung der dem Michael Brisli von Briga gehörigen Hub­realität; Schätzwerth 392 fl. (Bez. A, Gotschee.) — 3. erek. Feilbietung der dem Johann Müller von Safniz gehörigen Reali­tät; Schätzwerth 2825 fl, 30 kr. (Bez. U. Lack.) — 3. erek. Feilbietung der dem Franz Ansperger von Kalze gehörigen H«b­realitüt; Schätzwerth 784 fl. (Bez. A. Treffen.) — 2, und letzte erek. Feilbietung der den Josef und Theresia Aristoteles ge­pfändeten Fahrnisse (Wohnung des Giekuten in der Kapuziner-Vorstadt Nr. 74); (Landesgericht Laibach.) Verstorbene. Den 18. Juni. Herr Franz Haßak, Pens. k. k. Landesgerichts-Diener, alt 70 Jahre, in der Gradischa-Vorftadt Nr. 10, an der allgemeinen Wassersucht. Den 19. Juni, Herr Franz Srimschek, k. k. Staatsbuchhaltungs^Rechnunga­rath, alt 55 Jahre, in der Gradischa-Vorstadt Nr. 49, an der Lungensucht. ­Frau Franziska Althen, Schneidermeiftersgattin, alt 60 Jahre, im Civilspital, «„ Erschöpfung der Kräfte. Den 20. Juni. Kaspar Kovoö vul^c, Struck!, Taglöhner, alt 68 Jahre, ist in der Krakau-Vorftadt hinter dem Hause Nr. 27, am Ende des Gartens tobt ge­funden, am Schlllgfluffe gestorben und von da nach St. Christof übertragen wor­den. — Dem Herrn Johann Peöak. Maschinführer, sein Sohn Johann, alt 2 Iah« und 3 Monate, in der Kapuziner-Vorstadt Nr. 73, a» der Mund- und Rachen­braune. — Josef Uöal, Inwohner, alt 54 Jahre, in der Tirnau-Vorstabt Nr, IL, an der Lungensucht. — Dem Johann Iawernif, Schmiedgcselle, seine Tochter Johanna, alt IN Monate, in der Stadt Nr. 96, an Fraisen. Verlosung. Bei der 67. Verlosung des fürstlich Esterhazy'schen Lotterie-Anlehen« wurden folgende größere Treffer gezogen: 40,000 fl. gew. Nr. 110893: 8000 fl. gew. Nr. 110963; 3000 fl. gew. Nr. 69016; 1500 fl. gew. Nr. 4050; 500 fl. gew. Nr. 57386 und 129211, 120726 und 161052; 400 fl. gew. Nr. 58934, 112588, 144580 und 151882; 200 fl. gew. Nr. 11875, 47493, 95839, 144265 und 173828; 100 fl. gew. Nr. 18867, 26241, 28166, 34486, 34886, 64727, 70706, 79890, 86902, 88772, 92691, 113445, 155482, 171620; 80 fl. gew. Nr. 23758, 24114, 26561, 29080, 32048, 34547, 36749, 43721, 50459, 51683, 59114, 60223, 60764, 62972, 71908, 79688. 82789, 83552. 84139, 88407, 89079, 91383, 103653, 106066, 107499, 110976, 112113, 116060, 117316, 121647, 128363, 129173, 130011, 136714, 150618, 152189, 155977, 158045, 160420, 164087, 166218, 167846, 169143, und 174764. Wochenmarkt in Laibach am 21. Juni. Erdäpfel Mtz. fl. 1,80, Linsen Mtz. fl. 4.— , Erbsen Mtz, fl. 3.70, Fisole« Metzen ff. 3,75, Rindschmalz Pfund kr. 55, Schweineschmalz Pfund kr. 44, Speck frisch Pfund kr. 32, Speck geräuchert Pfund fr. 42 , Butter Pfund kr. 48, Tier Stück 1'/, lr., Milch Mß. kr. IN, Rindfleisch Pf. 18 bis 20 kr., Kalbfleisch Pf. kr. 16, Schweinefleisch Pf. tr. 22. Schöpsenfleisch Pf. kr. 12, Hähndel pr. Stück kr. 23, Tauben Stück kr. 13, Heu Cent. fl. 1.30, Stroh Cent. kr. 85. Holz harte« 30zöllig Klafter fl. 8,50, weiche« Kst. fl. 6,50, Wein rother Eimer fl. 13, weißer Timer fi. 14. Getteidepleise in den Magazinen am 21. Juni. Weizen Mtz. fl. 3.98, Korn Mtz. fl.2.70. Gerste Mtz. fl. 2,4t, Hafer Ml!, fi. 1,95, Halbfrucht Mß. ff. 2.90, Heiden Mtz. fl. 2.92, Hirse Mtz, fl. 2.72, Kukurutz Mtz. fi. 2.77. , , ? , 22.Iuni(tel,) 19. Juni 20, Juni Coursbericht (Durchschnitts- Geld W»«re Geld Waare cours) I n österreich. Währung zu 5°/, 65.40 65.60 65.30 65.40 „ , rückzahlbar „ '/«V» 98.25 9825 98.75 98.75 „ ,. von 1864 88.40 88.50 88.40 88.50 Silberanlehen von>1864 . . . . . 80.25 80.50 80.— 80.25 Nationalanlehen 5 "/, 75.2N 75.30 75.— 75.20 74.70 Metalliques 5 °/„ 70. -70,10 70.— 70.15 69.75 Verlosung 1839 . . . 145.25 145.75 145— 145— „ 1860 zu 500 fi 91.3N 91.40 91 — 91.10 90.35 1864 82,90 83.— 82.80 «2.90 Como-Rentscheine 42 I«. »nsti>. . . 18.- 18.25 18— 18.25 Grundentlastungs-Obligationen von Steiermark, Kärnten, Kram. . . 88.— 89,— 88— 89.— Nationalbank 800.— 801.— 799— 800— 802.— Kreditanstalt 179.80 180.90 179.20 179—177.70 Wechsel auf London 109.25 109.40 109.30 109.40 109,50 Silber 107.50 107.70 107.80 108— 108.- Nr. 3637. (41-1.) Kundmachung. Wegen Herstellung zweier Kanäle, Auspflasterung von Seitengraben und Errichtung von Thalsperren an der Straßenstrecke hinter dem Schloß­berge am Gruber'schen Kanäle wird der Magistrat am 24. Juni d. I., Vormittags um ll> Uhr, eine Lizitation«-Verhandlung abhalten, wozu Unternehmungslustige mit dem Anhange eingeladen werden, daß die einschlägigen Bedingnisseund ""^ die Kostenberechnung Hieramts eingesehen werden können. Stabtmagistrat Laibach, am 19. Juni 1865. Der Bürgermeister: Dr. E. H. Costa