«r. 297. si. ll, h»l»i. si. i»«. »«» »»» /jnfilll«,« in» Han, h«I»j. »« li. »itt ^«i K'oft «an»j. ft. I», d»Ibj. fi. 7 50. Freitag, 29. Dezember. ^8?«. Nichtamtlicher Theil. Zur Vudgetberathung. Die Budget commission des Herren» hause« h»t auch diesmal, wie in den letzten Jahren, sofort nach ihrem Wieberzusammentritle jfachreferenten für die eiuzelnen Abschnitte de« Sla2tsoo:a»,chlage« für das Jahr 1877 bestellt und zugleich einen General-berichterstatter mit der Aufgabe delraut, den Budget. Verhandlungen de« Ubgeordnete»ha"je« zu folgen und hie^urch eine bei aller Oründlichteii raschere Vera'huna. dcr Regierungsvorlage im Schoße der Commission zu ermöglichen. Der Berichterstatter der Eommiss'vn iftwie seil vielen Jahren auch diesmal Freiherr v. Winter« stein. Dem diesjährigen Berichte ist eine sehr übersichtliche Tabelle beigeschlossen, welche eine Vergleichung der Amrüge der Budgelcommission de« Herrenhaus«« in» betreff de« Bud«^s pro 1877 mit dem von der Uiegie-rung vorgelegen Budget für diese« Jahr und um der Vew-Uigung pr« 1876 enihült, Der von der Comnus. sion erslatlcle Bericht laultt: Viach der «egierungsvorlace resultiert - bei Ver. glelchung de« Erfordernisse« mit der Bedeckm.g - ein unbedeckter «bgang oon 26.631.262 fi., w^r hinler dem für 1876 angenommenen Deficit per ^0.tiO4,16« sl. um nahezu vier Millionen Ouldcn zurückbleibt; hicbli darf jedoch nicht übersehen werden, daß u^ttr den für 1877 veranschlagten Einnahmen zwei Millionen Gulden au« der Liquidation der Eenlral.«ctiocn" und 230,000 Gulden ,au« der Veräußerung vom Slaal«elgenlhum" eingestellt sind, daß, wie in den Vorjahren, auf Grund des 3 2 de« Hcsetze« vom 24. Dezember 1867 die zur Tilgung von Slaal«ichuldtn im Jahre 1877 erforder. llche Bumme durch den Verlaus von Obligationen der Noten« u»d Silberrent« aufgebracht werden soll, und daß endlich »dermal« die Veräußerung von Obligationen de« Eludienfond« (1.700,000 fi) in Aueficht genommen wird Hiezu lommt noch, daß, abgesehen oon in »u«. i'chl aellelllen Nach«raa«forderunaen für mehrere Etat«. t»l7 Lr.dile für den Eise,ibahnbau auch die«mc>l wie im «ud«t ur da« Jahr 187tt leinen Bestandtheil dc« "taat»vc»ran,'chlags au«machen, sonbls" in ewcm Spc. 'clalgeselze, und zwar in der Hohe oon 6.000,000 ft., von de> Regierung verlangt werden. In formeller Beziehung unterscheidet sich d« gegen, wärtiae Rcaierungsvorlagc von dem Staatsvoranschlage für 1876 nur durch die Umstellung dcr Erfordernis- apitel V (Ministerrath) und VI (Beitragsleistung für die gemein amen Angelegenheiten) "'d durch eine genauere Specialisierung des Ersorderntstapltels XXV111 (Acker- Regierung eingebrachte Voranschlag ist von dem andern Haujt mannigfachen Modifical.ouen unterzogen worden. Die Budget»Commission hat die Abänderung«» beschlüsse des andern Hauses eingehend geprüft und glaubt in schuldiger Würdigung dcr ungünstigen Finanzverhält' nisse nach reiflicher Erwägung, denselben beitreten zu können, nachdem auch die hohe Rcgierung bci den Verhandlungen gegen dieselben leine Einneydung erheben zu wollen erklärte. Dem gegenwärtigen Gerichte sind lurzc, nach Mi» nisterien geordnete Nachweisungen über die in den einzelnen Abschnitten des Bedeckung«» und deS Erfordernis-Prüliminarcs bcantragten Aenderungen beigefügt. Weitere Aufklärungen, wenn solche erforderlich sein sollten, wer» den von dein Berichterstatter mündlich gegeben werden. Ferner liegt ein vergleichendes Tableau bei, aus dem die Unterschiede zwischen den für das 1876 bewilligten und für das Jahr 1877 beantragten Summen ersichtlich sind. An dieser Stelle mögen nun folgende Bemerkungen Platz finden: Inl Erfordernisthcile veranlaßte die in den letzten Monaten eingetretene Steigerung de« SilbcrpreiseS zu einer Erhöhung des prälimmierten Silbcrmünzoerlustes von 3 Pcrzcnt auf 10 Perzcnt. Dieselbe erscheint theils durch Erhöhung einzelner Münzoerlustposten auf 5 Per-zenl, «Heils durch die Einstellung einer Summe von 2.781,390 ft. in den Voranschlag des Finanzministeriums (allgemeine Kassenverwaltung, Münzverluft) durchgeführt. Ob der nunmehr dein ganzen Budget zugrunde liegende Mün>vcrlust von 10 Pcvzent den Silbermarlt-Vcrhällmsscn des Jahres 1877 entsprechen wirb, kann, namentlich i,n Hinblick auf die Erfahrungen, welche in der letzten Zeit bezüglich der Coursschwanluna.cn gemacht wurden, mit Bestimmtheit nicht behauptet werden. Dcr Vermehrung des Erfordernisses stehen nicht unbeträcht-lichc Hcrabminderungen der Ausgabcposlen gegenüber; so wurden insbesondere die Credite für noch nicht anye« fangenc Neubauten in Wegsall gebracht; ferner die im Voranschläge dcs „Cultus" durchgeführte Erhöhung der Congrua katholischer Seelsorger — bei dem Umstände, als die Gesetzvorlage, welche diese Erhöhung zum Ge-genstande hat, noch nicht berathen ist — eliminiert; hingegen zu diesen, Hwecke, wie im laufenden Jahr«, der Pauschalbetrag von 600,000 fi. eingestellt Ungeachtet dieser nnd mancher anderer Ncductionen ist es, wie aus der obigen Zifferngruppierung hervorgeht, nicht gelun^ gen, die Gesammt>ErforocrniSsumme auch nur aus daS Niveau des Negierungsantragrs herabzumindern, was aus der wenig compresslblen Natur der Ausgaben er-tlärlich, bei der ungünstigsten Lage der Slaalöfinanzen aber doppelt empfindlich ist. Im BedeckunMhelle, der von der Regierung mit gebotener Vorsicht cnlworfln wurde, erschien es mit Nuck-l sichi auf die allgemeinen Verhältnisse rathsam, die Ein-nahmeposten den letz ausgewieslnen Erglbnissen möglichst nahe zu bringen, so wurden die E'tmahmm aus dem Post» gefalle (um 400,000 fi.), aus den Montanwerken (um 5» , ',,,,,«>— ,..., ^^f» ., ,»,<. ... ^«—.-.,..--------------------- 342,650 fl) und andere reduciert, wodurch die oben angegebene Gesammt'Herabminderung fich ergibt. Zur Deckung des Deficits soll — nach Artikel VUl dcs von der Rcgierung emgebrachtcn j5inlli>Msttz.Ent, Wurfes — „durch eine besondere Crcdit-Opcralivl;" vor-gesorgt werden. Das ander? Haus Hut diese Credit Operation dahin bestimmt, daß „Obligationen der auf Grund des Geiehes vom 18. März 1876 (iN. G. Bl. Nr. 35) geschaffe>,en, in Gold verzinslichen Rente zu begeben, eventuell, so lange diese Begebung nicht stattgefunden hat, die nöthigen Beträge im Wege einer schwebenden Schuld zu beschissen" sind. — Da die Erfahrungen der jüngsten Zeit zur H'ssnung berechtigen, daß das mit dem citierten Gesetze ins l'ebcn yerufene osterieichiiche Renlenpupier auf dem europäischen Geldmärkte Beliebt-hei: in steifendem Maße gewinnen weide, l»a es anderseits dcr Regierung übellussen bltiben muß, u»ler ihrer Verantwortlichkeit den rechten Zeitpunkt für die günstigste Vegebung dies?« Papiers wahrzunehmen, zu welchem Zwecke für eine eveniuellc provisorische Gelbbeschaffung vortteiehen werden muß, so läßt sich yegen die von dem Aiif,eordn.tenhause be>chlossen< Modification des Artilils VM leine Einwendung erHeden. Die übliyei, Abänoe-ruilgen de« Fwanzgeseh-Entwurfes sii,t> nichl wrsemlicher Art; der Erwähnung bedarf nur ein Zusatz zu Arlilel VI, wodurch der im Finaüzaeietzc für 1876 bewilligte Credit jür die Narenta »Regulierung, sowie d>e im ulei« chen Gesetze für 1875 bewilligten Ctedite für di: Ban-he, stellungen im Statthaltcrci Gebäude zu ^emberg >md fur Neubauten für die politische Verwaltung bis C^be 1878 verwendbar gemacht wcrdcn. Die Budget Commission erlaubt fich, uuter Hin-wcisung auf die obigen Erörterungen, den Antrag zu slcUcn: „Das hohe Haus wolle dem zinanzgesehe und dem Slaatsvoranschlage snr daS Iuhr 187? „ach dem an-ruycndln, von dem Abgeordnetenhause angenommenen Entwürfe die verfassungsmäßige Genehmigung enheilen." Die „Maios"-Affaire und die österreichische Presse. Dcr neueste Zwischcnfall mit dem Donc" „Maros" ist beigelegt; der österreichisch-u'..___,,.^ Flagge ist seitenS der fürstlich serbischen Legierung die vollste Genugthuung zuthcil ss-woiden, und es wird wol nicht erst deS permanenten Warnungszeichens, ons in dcn in der Saoemündung stationierten '»^ni- tors liegt, bedürfen, um die österreichisch.»,,,, ^»M für alle Zukunft gegen ähnliche Insulten sicherzustellen. Wenn die „Pol. Corr." in ihrer letzten Nummer mit einigen Worten noch auf diesen Zwischenfall zurück, lommt, so geschieht die«, wie sie versich-rt, einzig und allein zu dem Zwecke, um mit lelchasttsler B^rledigung es zu verzeichnen, daß in einer Frage, in der die Ehre Feuilleton. ller Fremdenverkehr in Oesterreichs Alpenliindern. von Franz FiliherlN o. Myrb » ch. 111. u«nahme oon diesem Zustande ist in ersrtm'ttn Velje in Tirol lvahrnetzmbar. Dahin ist auch gegen» würlig der grembenzug volzugtweise gerichtet, und tt waren ungeachtet dcr ungünstigen Zeitverhüllnifse, die sich auch in anderen Glaaien mchl mmbcr empfindlich mache», wie bei uns, alle Cclitralpunlle dc« Fremdenbcsuchr» in, abgelaufenen Sommer zeitweise derarl übrrsulll, baß die vorhandroen Uotertünfle sür weilere «usnadmen mchl mehr ausreichtln. Die eben gemachte Bemerkung, sotr'.e alle weiters folgenden Auseinandersetzungen über Tirol beziehen sich lediglich a:»f den deutschen Theil dieses Landes, weil der süolichr, italienische Theil desselben wegen der gro< ßen Sommerhitze, vor welcher selbst die dort Einheiiui» schen in kühlere Gegenden flüchten, »eniger besucht wird. Bevor ich in die Erörterung dcr in dcn Bandes» Verhältnissen begründeten Ursachen dcs sich mehrenden Fremdcnverlehrs in Tirol eingehe, will ich noch die Beantwortung einer Früge vorausschicken, die von man» cher Seite aufgeworfen wird, der Frage nämlich, ob es denn wirtlich ein Vortheil ist, bah so viele Fremde (der überwiegenden Mehrzahl 'lach Ausländer) unsere Alpen, ländcr besuchen? Ob, wcnn dies auch in materieller Beziehung nicht in Zweisel gezogen werden dürfte, nicht der politische oder sociale Nachtheil etwa überwiege? Es gibt Leute, und ihre Zahl ist nicht gering, welche cs als ein Unglück ansehen, daß das Voll unserer Alpenländcr durch die stärkeren Berührungen mit Frem» den aus seinem bisherigen Zustande gerückt, in seiner politischen und sittlichen HalUmo. geschädigt werden lbnnc. Wcnn ich dem Standpunkte dieser Leute eine Be> rechtigung zuerkennen dürslc, so mußte ich allerdings vor solcher Gefahr selbst den größten materiellen Gewinn in den Hintergrund gestellt sem lassen. l Ich taun aber diesen Standpunkt nicht theilen, weil ich die Ueberzeugung habe, daß die noch sehr geringe Bildung der Bevölkerung unserer Gebirgslänver (die leider noch spärlich vertretenen intelligenteren Elemente ausgenommen) durch den stärkeren Verkehr mit gebilt»e> ten Menschen nur gewinnen kann. Dort, wo dir Bevölkerung sittlich nicht verdorben ist, wird ihre Sittlich, leit durch den Umgang mit verständigen Menschen aus den besseren und besten Klassen der Gesellschaft „icht leiden. Dort aber. wo ihr sittlicher und ethischer Cha. raktcr Schaden genommen hat, kann sie durch diesen Umgang nur besser werben. Es ist namentlich der in diesen Landern durch tml, faltige natürliche und sociale Verhältnisse erschwerte,^rt-schritt in der Kultur, dem die vermehrten Berührungen mit gebildeten Elementen des In- und Auslandes aanz besonders zugute kommen, — Mag der Schädel unseres Gebirgsbewohners noch so hart, sein Charakter noch so zäh sein, er unterliegt wider seinen Willen den Ein-drücken von Ideen und Sitten, die der Fremde au« den Stätten dcr Kultur mitbringt, und schneller, als es auf jedem anderen Weze möglich ist, vollzieht sich eme Wand' lung in kultureller Richtung. Tc„n die Kultur ist wie das Wasser, das sich über alle lieferen Stellen ernicht und auch Dämme durchbricht, die seiner Gewalt uichl widerstehen können. D,e pckimche Haltung dieser Bevölkerung halle ich sur so corielt, bah sie dl,rch Ausländer, von welchen sich etwa dli eme rdei der ändert herausnehmen vag bstcr» re'chische Zustünde zu tadeln, nicht waoleno gemacht Vndu, lann. Ich habe ubelhaupt in dieser Bezlehuna 2402 der Gesammtmonarchie angetastet worden, dies- wie jen-seits der Leitha die hervorragenden Repräsentanten der öffentlichen Meinung sich darüber in vollster Ueberein« stimmung befanden, daß die Insulte abgewehrt und die Provocation selbst um den Preis einer Conflagration zurückgewiesen werden müsse. Mochten auch einzelne Stimmen hier wie jenseits der Leitha in ihren diesfalls gestellten Forderungen weiter gehen, als es der Vorfall an sich und in weiterer Folge die Staatsraison als nothwendig erkennen ließen, dieser Uebereifer entsprang ausschließlich Motiven lautersten Patriotismus, den man mit ernster Genugthuung verzeichnen tonnte, ohne ihm deshalb folgegeben zu müssen. Nur von einer Veite suchte sich in dieser harmonischen Uebereinstimmung der ungarischen mit der gesammten deutschen, polnischen, italienischen Presse ein Mißton zu mischen; er ging von der czechischen Presse aus. In Prag brachte man der „MaroS"-Affaire eine eigenartige Auffassung entgegen; wir wollen sie nicht charakterisieren — schreibt die „Pol. Eorr.", — sondern einfach von einigen Stimmen jener Organe, die sich als „Sr. Majestät allezeit getreue Opposition" ausgeben, Notiz nehmen. Die Charakteristik ergibt sich dann von selbst. To begegnen wir in der in Prag erscheinenden „Politik" vom 22. d. M. in der Abendausgabe einem wiener Briefe, der „die Schuld einzig und allein in dem Verhalten des Eapitäns des „MaroS" findet, der, falls er nicht auf höheren Auftrag gehandelt hat, ohne weiters vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollte; er war eS, der sich einen Friedensbruch zuschulden kommen ließ." Und im Hauptblatte vom 23. d. M. heißt es in einem Artikel wiederum wörtlich: «Serbien hat das Recht, Satisfaction zu fordern. Wären die ungarischen Monitors lrieastüchtiger, dann hätten die Herrschaften in die Residenz des Fürsten Milan und nicht in ihre eigenen Füße liineingepfeffert. To stehen die Verhältnisse — und je auffallender dieses g«nze Auftreten ist, desto unbegreif-licher ist für uns die Haltung des Fürsten Milan und des Ministeriums Ristiö." Die «Moravskä Orlice" (Vrünn) constatiert nicht ohne Hohn, es werde in Wien und Pest gegen die Serben zum Sturme geblasen. „ Hech" warnt Oesterreich und Ungarn vor Hetzereien und allfälligen Experimenten gegen Serbien, betonend, daß letztere nie für Ungarn glücklich und vor« theilhaft endigen würden. Der ..Vrousek" allarmiert die Leser mit den Worten: „Oesterretchische Kanonen beschießen Belgrad." Die .. N 5 rodni Listy " endlich geben Oesterreich unter ironischer Hülle den wohlmeinenden Rath, auf seine »Granaten" wohl acht zu haben, damit dieselben nicht wieder großes Unglück anrichten; und in der darauffolgenden Nummer fährt das letztgenannte Blatt fort, die „Hetze" gegen Serbien zu brandmarken und als ein verblendetes Treiben zu bezeichnen. . . . Wir glauben uns mit diesen Stichproben aus der czechischen Presse be-gnügen zu können, ohne dieselben noch weiters zu würdigen. — Ueber die großen Schwierigkeiten, denen die Nildung des neuen serbischen Ministeriums begegnet, telegraphiert man der „Pol. Eorr." unterm 2tt. o. aus Belgrad: „Die Bildung des neuen Eabinets begegnet großen Schwierigleiten. Es cursiert folgende Ministerliste: Ministerprüsidium Marinovic; Aeußeres Zulit; Inneres Nikola Kristic; Eultu« Philipp Kristit; Krieg General Protii; Finanzen Mijaloviö; Eommunicationen Oberst Iovanovic. Es ist aber keineswegs ausgemacht, daß das neue Cabinet auch wirklich in der angebenm Weift ssebildet werden wird. Nachdem die den ästerreichisch'ungarischen Dampfer „Raoetzty" betreffende Affaire commissionell befriedigend erledigt und auch die wegen der Angriffe auf den Mo« nitor „Maros" von Oesterreich-Ungarn geforderte Satisfaction in feierlicher Weise geleistet wurde, anerkennt die serbische Regierung und das serbische Volt mit Dankbarkeit die Mäßigung, mit welcher das k. und t. Gouvernement bei seiner SatisfactionSforderung vorgegangen ist, und wird sicherlich daS diesseitige Bestreben darauf gerichtet sein, diesen dankbaren Gesinnungen durch ein cut» sprechendes künftiges Verhalten thatsächlichen Ausdruck zu geben. Marino»it weilt noch immer in St. Petersburg und wird voraussichtlich erst mit dem StaatSrath Ionin von dort abreisen." Die tilrlische Verfassung. Zur Erläuterung der am 23. d. M. in Kon -stanllnopel feierlich proclamierten türkischen Verfassung hat der türkische Minister de« Aeußern, Gaofet Pascha, nachstehendes Rundschreiben an die Vertreter der Pforte im Auslande gerichtet: Konstanlinoptl, 23. Dezember. „Die von Sr. kaiserlichen Majestät dem Sultan seinen Völkern verliehene Eonstitutlon wurde heute auf der hohen Pforte unter großer Feierlichkeit, in Anwesenheit der Minister, sämmtlicher Staatswürdenträger, der religiösen Autoritäten und inmitten einer herzugeströmlen begeisterten Volksmenge verkündet. Die Hauptgrundzüge dieser Verfassung sind folgende: Untheilbarleit des ottomanischen Reiches; der Sultan, lal« oberster Khalif und Beherrscher aller oitomanischen Unterthanen, ist unverantwortlich und unverletzlich; seine Prärogative sind jene der constitutionellen Herrscher des Occidents; die Unterthanen des Reiche« werden unter-schiedslo« Ottomanen genannt; ihre persönliche Freiheit ist unverletzbar und durch die Gesetze verbürgt. Der Islam ist die S t aat« r eli gl on ; es wird jedoch die freie Ausübung aller anerkannten Glaubensbekenntnisse gewährleistet, sowie die religiösen Privilegien der Kirchengemeinschaften aufrechterhalten bleiben; in der Verfassung ist leine Bestimmung enthalten, welche den staatlichen Institutionen einen theo> tratischen Charakter aufprägen würde. Freiheit der Presse, Versammlungsrecht, Petition«-recht für alle Ottomanen bei beiden Kammern, Unter« richlsfreiheit, Gleichheit aller Ottomanen vor dem Ge-fetze, gleiche Rechte und gleiche Pflichten gegen da« ttand, Zulassung zu allen öffentlichen Aemtern ohne Unterschied der Religion, gleichmüßige Verlheilung der Steuern und Abgaben, Garantie de« Eigenthum«; niemand kann seinem gesetzlichen Richter entzogen werden. Der Ministerrath beräth unter dem Vorsitze de« Oroßoezier«; jeder Minister ist für die Führung der Geschäfte seine« Departement« verantwortlich; die De-putiertenlammer kann begehren, daß die Minister in Anklagestand verseht werden; ein oberster Gerichtshof wirb errichtet, um sie abzuurtheilen; im Falle eines dem Ministerium feindseligen Volum« der Deputiertenlammer in einer wichtigen Frage wechselt ver Sultan die Minister oder löst die Kammer aus; die Minister können den Sitzungen der beiden Kammern beiwohnen und darin da« Wort ergreifen; e« können an fie Interpellationen gerichtet werden. Die nach Maßgabe der durch da« Gesetz festgestellten Bedingungen ernannten öffentlichen Würdenträger können bei Ausländern im allgemeinen vlel mehr richtigen Takt wahrgenommen, als ich ihn leider bei manchen unserer eigenen LandSleule zu beobachten Gelegenheit halte. — Namentlich in diesen Theilen unsere« Staates ist ein patriotischer Einn seit Jahrhunderten so tief in den Eharalter des Volle« eingedrungen, daß eine Gefahr für denselben wol nicht zu besorgen ist. Da« Voll hat auf derlei Besorgnisse übrigen« schon selbft geantwortet, indem e«, trotz der schon seil vielen Jahren stattfindenden Berührungen mit den Frem» den, s» wie an allen seinen Eigenheiten, auch an der lief «ingewurzelten Frömmigkeit festhalt, von welcher e« nur jene Auswüchse allmälia und freiwillig abstößt, die, wie z. V. die Intolera«z gegen Andersgläubige, seinen wirlh-schaftlichen Interessen im Wege stehen. Am meisten ist diese Frimmialeit, und zwar bi« zu einer hochgradigen und von Aberglauben aller Art begleiteten Bigotterie, in Tirol ausgebildet. Doch läßt sich der tiroler Kaufmann, trotz des zu besorgenden Ver-orusses mit gewissen Herren, nicht mehr abhalten, an Gönn» und Feiertagen den Fremoen und Einheimischen im offenen Gewölbe seine Waren zu verlaufen, der Führer nimmt leinen Anstand mehr. an solchen Tagen den Touristen auf die Berge zu geleiten, da« Aufnölhigen de« basten« an gebotenen Fasttagen hat selbst in solchen Gasthäuser!, aufgehört, wo dies noch vor wenigen Iah. ren mit Unnachglebigleit geschah. Und so. wie e« den Fremden wenig geniert, daß der Tiroler viel betet, auf Prozessionsgänae viel Zeit verwendet, bei heranziehendem Gewitter die Kilcheilglncken läu«et, an allen Ecken und Enden auher und in den Häusern den gekreuzigten Heiland in riesigsten Formen, schlecht gemalte Muttergottes- und Heiligenbilder und eine Unzahl von Martertafeln anbringt, ebenso wenig kümmert sich heute der Tiroler um die Glaubensangclcgenheiten des Fremden, welche ganz aufgehört haben, eine Störung deS gegenseitigen guten Einvernehmens zu sein. Es hat sich hierin in Tirol bereits manches geändert. Der emsige Oewerbsmann oder Bauer sowie die dienende Klasse nehmen keinen Anstand mehr. an Sonn- und Feiertagen nothwendige Arbeiten zu verrichten, und ich habe aus diesem Anlasse zu wiederholten malen die im Voltsmunde sich einbürgernde Antwort gehört: »Arbeiten ist auch beten." So halte ich mich denn für vollkommen berechtigt, die Zunahme des Fremdenbesuche« in unseren Alpen» ländern als ein wahres Glück zu bezeichnen, das aller Beachtung und der thunlichsten Förderung gewürdigt werden soll, denn es ist doch gewiß ein unberechenbarer materieller Vortheil für die Bewohner von Bändern, welche sich nicht in günstigen Subsistenzverhällnissen be< finden, wenn ihnen Fremde für den Mitgcnuß ihrcr guten Luft, für den Aufenthalt in ihren schönen Thä-lern, für das Besteigen ihrer Berge Geld bringen, wenn ihnen eine Erwerbsquelle eröffnet wird, die sie zur Ver» mehrung ihrer Production zwingt und ihnen zugleich eine so bequeme Verwerthung derselben erschließt; denn leichter kann der Absatz des über o«n eigenen Bedarf producierten Ueberschusses nicht sein, als wenn eine große Anzahl von Eonsumcnten ins iiand kommt, um ihn daselbst gegen bare Zaylung aufzuzehren. ohne gesetzlichen und berechtigten Grund nicht abberufen werden; die Verantwortlichkeit der Function»« wird durch gesetzwidrige Befehle, welche sie etwa von einem Vorgesetzten empfangen hätten, nicht aufgehoben. Die Generalversammlung dcr Oltom«nen besteht aus zwei Kammern, dem Senat und der Öe» pulierlenlammer, welche am 1. November jede« Jahres zusammentreten und deren Session vier Monate dauert. Bei Eröffnung jeder Session wird eine Botschaft de« Sultan« an dle beiden Kammern gerichtet; die Mitglieder der beiden Kammern sind frei ln ihren Abstimmungen und der Abgabe ihrer Meinungen; da« imperative Mandat ist nicht zulässig; die Gesetz'«» Initiative gebührt in erster Uinie dem Ministerium, dann den Kammern in Form eine« Vorschlage«; die Gesetze werden zuerst der Genehmigung der Deputierten, dann dem Senat, schließlich der kaiserlichen Sanction unter» breitet. Auf hunderttausenz Einwohner entfällt ein Deputierter. Die Wahl findet mittelst geheimen Scrutiniums statt; da« Depuliertenm«ndal ist unvereinbar mit öffentlichen Funcliontn; die allgemeinen Deputiertenwahlen finden alle oier Jahre statt; die Abgeordneten sind wieder wählbar; im Falle der Kammerausiösung finden dit allgemeinen Wahlen stall, und die neue Kammer tritt sechs Monate nach dem Auflüsungstage zusammen. Die Sitzungen der Deputiertenlammer sind öffentlich; die Deputierten können wühroid der Dauer ciner Bess on ohne Ermächtigung der Kammer weder verhaftet noch gerichtlich verfolgt werden. D>e Kammer votiert die Ge-s:tze nach Artikeln und da« Budget nach Kapiteln. Die Richter sind unabsetzbar. Die Gericht«' sitzungen finden öffentlich statt. Die Vertheidigung ist frei; die Urlheile lönnen veröffentlicht werden; in die Handhabung der Gerechtigkeit ijl leine Einmischung gestattet; die Befugnisse der Gerichte weiden genau umschrieben werden. Ausna^msgerichlc und Commissionen sind unlersagl. Eine Hlaatsallwallschaft wird errichtet. Der Gerichtshof, welcher zur Aburtheilung über die Minister, die Mitglieder de« Cassationshose« und die des Verbrechen« der Majestätobeleidlalma oder eines Attentats gegen den Staat angeklagten Personen zu berufen ist, wird aus den höchsten Spltzin der Justiz und Verwaltung zusammengesetzt. Keine Steuer kann anders als lraft eines Gesetzes eingeführt oder erhoben werden. Das Budgetgesetz wird zu Bcgu.n einer jeden Session und nur für Em Jahr votiert. Der deftnllioe Budget-Rechnungsabschluß fur da» abgelaufene Jahr wird der Depulierlenlammer ln Gesthesfbim unterbreitet. Der Rechnungshof rlchlel jedes Jahr an die De< pullertenlammer etnen Bericht über die finanzielle Ge« oarung und alle drei Monate an den Sultan tine Darlegung des Stande« der Finanzen. Die Mitglieder de« Rechnungshofes sind unabsehbar. Eine Amtsenlsctzung lann nur auf Beschluß der Depulierttülamlnei stattfinden. Die Provinzialoerwaltung wird auf Grundlage del breitesten Decentralisation erfolgen. Die gewählten Generalrälhe berathen und überwachen die Angele« glnhtilen der Provinz; jeder Eanlon w>rd einen von jeder der verschiedenen Glmemschaslen zur Verwaltung seiner eignen Angelegenheiten gewählten Rath haben. Die Gemeinden werden durch gewühlte Municipal-rülhe verwaltet. Der Elementarunterricht ist obligatorisch-Die Auslegung der Gesetze steht, je nach deren Natur, dem Eassationshofe, dem Staalsrathe oder dem Senate zu. Die Verfassung kann nur auf Initiative des Ministeriums oder einer der beiden Kammern und nur durch ein Volum beider Kammern, welche« mit der Majorität von zwei Dritteln der Stimme« abgegeben und vom Gullan genehmigt wird, abgeändert werden. Diese« große Ereigni« ist danach angethan, das ^anb zu regenerieren und die glücklichsten Ergebnisse für alle Völkerschaften der Türlei herbelzuführen." Das Pronunciamento in Mfilo. Ueber die Schilderhebung de« Generale Porfi rio Diaz in Merilo bringen amerilanische Blätter jetzt folgende nähere Detail« : Wie schon erwähnt, schlug Por-ftrio Diaz am Itt. Nov. die Regicrungsarmee unter General Alatorre bei Huamenlla aufs Haupt. ^" l«. Norember fiel Puebla infolge einer Heuler" der Truppen zugunsten von Diaz. Auf .die« _^' richt hievon flüchtete der Präsident der Republik, "l° de Tejada, mit seiner Regierung am Al. ^ ^' , der Hauptstadt, begleitet von etwa l(XX) M"""- ^ ^ gab sich nach Morelia, wo er, Juarez n«^!!".! ., Aufrechterhaltung der constiluliontUen Neg erm'g zu be» werlslell-gen suchen wird. Sein Zug "stand au« 16 Wagen, 100 Thieren aller Art "" """ ««'le von ^lwa einer halben Million Dollar« Al," ,.,n Gefolge begann zu deferlieren, und am dritten Tage hatte er nur noch 300 Mann. Bevor der Präsident die Hauptstadt verließ, stellte er Tagle, einen »"ha>'M des Diaz, al« Gouverneur de« Districts «" u"d ernannle Debris der glrichllllle ein Anhänger des D>°l lsl, zum Präsidenten dt« Stadlralh«. Vollständige Ordnung herrsch,« während des Interregnum« '" dcr Slat. General D>az nebst seinem Slabe zogen am 23. Nov. unter dem Jubel de« Volte« ln dic Ha"P stadt ein. — General D'az tlllane, daß die Situation eS erheische, daß er sich zun» »403 PrafidentE l>erR«d Liechtenstein bestlvenden Holl. und Sleueroerein«. 3. Zweite Lesung des Fman;. Petzes und blaal«ooranschlage« für da« Jahr 1877. In Vudapeft hat vorgestern in Sachen der Banlflage eine Volksversammlung stattgefunden; die Versammlung beschloß eine Petition au das Ministerium um Errichtung einer ungarischen Vanl und eines lelbft-ständigen HoUaebieleS. Die republikanische Linle der französischen Deputiertenlammer hat in einer am Sonnlag stattgehabten Parleloersammlung die Ablehnung aller vom Senat mlhrbewilliglen Vudgetposten beschlossen. Der Conflict, welcher sich infolge diese« Beschlusses zwischen Senat und Kammer ergeben dürfte, nimmt bereits die Aufmertsamleil der pariser Journale in Anspruch. Es ist lein Zweifel mehr, daß die führende Partei im Senate de> Conflict zn verschärfen fucht, um dem Mar-schall die Berufung eine» conseroalioen Cabinet» und die Auflösung der Deputierlenlammer als nothwendig er« scheinen zu lassen. Indeß hofft die Regierung, daß es nicht gelingen werde, hiefur eme Majorität im Senate zusammenzubringen, und daß anderseits der gesunde Sinn der Depulierlenlammer den vollständigen Bruch zu verhindern suchen wird. Die polnischen Blätter versichern, daß die rus. sische Armee laut ausgegebener Parole am 29. Dezem-ber den Pruih an sämmllichen Punkten überschreiten sollte, und daß jetzt die Ausführung dieses Plane« nur durch die Erkrankung des Obercommandanten Nilolaj verzögert wird Die Ernennung eines Subslitulen und Adlalu« de« Großfürsten soU demnächst erfolgen. Die griechische Kammer beschleunigt ihre Arbeiten. Nach der Bewilligung de« verlangten Credit« von 10 Millionen für außerordentliche Rüstungen und nach Genehmigung der Vorlage, betreffend die Einberufung von 120,0lX) Mann, hat die Kammer weiter das von der Regierung vorgelegte Minlsleroerantworllichleil«-Gesetz angenommen. Die rumünilche Kammer votierte eine Gesetz-vorläge, nach welcher die Gemeinden die Felder der einberufenen Reservisten bestellen und ihre Familien erhallen sollen. — Die in Anllagestan) versetzten Ef. Minister Florescu und ^ahovari sollten am 2d. d. vor dem Kammergerichte erscheinen, dieselben weigerten sich jedoch, der Vorladung nachzukommen, sandten vielmehr eine schriftliche Erklärung, worin sie die Kammerbeschlüsse alS illegal bezeichnen. Auf die gewaltsame Vorführung der Angeklagten wurde infolgc dessen aus Furcht vor ernsten Demonstrationen verzichtet. Die Bildung des neuen serbischen Ministeriums ist noch nicht erfolgt. Die Vorverhandlungen beziehen sich nicht nur aus Fragen der äußeren Politik; das neue conservative Ministerium wird auch in der inneren ' Politik, besonders der Stupjchtma gegenüber, eine neue Richtung einschlagen müssen. Die Einberufung der bkupschlina wird vor der Entscheidung über Krieg und Friede» nicht erfolgen. Die polili>che Stille, welche sonst während der WeihnachlSfeicrl.gc einzutreten pflegt, ist diesmal durch zwei wichiigc Elcignisse unterbrochen worden: die Vtllundiglmu der türkischen Verfassung und die Eröffnung der cigc<,llichcn Conferenzen in Kon. flantinopel. Die Publication der ersteren wurde von , der Bcvölleruna mil Iudcl aufgenommen. Währen» .einer allgemeinen Illummullon fand auch eine Manife-'station vor dem Palais statt. Der Sultan erschien an den Fenstern des Pulals und ließ dem Volke durch den ersten Secrelär danken. Man erwartet nunmehr die Pu« blicalion eine« kaiserlichen Irade, durch welchen da« Decree vom 6. Ollober 187^1. betreffend die Zinsenzahlung der öffentlichen Schuld (Reduction auf die Hälfte), auf. gehoben werden soll. Desgleichen beabsichtigt der Groß. 'vezier schon nächile^s, für einige Provinzen de« Reiches christliche Statthat er ;u ernennen. Die „Kölnische Zeitung" meldet aus Pera vom 23. Dezember: „Die Vertreter der Mächte scheinen ent- ! schlössen, falls die Pforte ablehnt, die Beschlüsse der Vorkonferenz als Grundlage für die Conferenz aelten , zu lassen, die diplomatischen Beziehungen mit der Pforte > abzubrechen und Ignalicff mit dcr Utberreichung des Ultimatums zu beanflragen. Die Pforte habe bisher die Annahme der Beschlüsse dcr Vorconferenz hartnäckig ^ verweigert, unter Hinweis darauf, daß sie dieselben als ! Schaffung eines SlaalcS im Staate betrachten muffe.! jEinc Vereinbarung ist jedoch noch nicht ausgeschlossen.. Das Vcllangcn der Mächte, dcn Waffenstillstand auf weitere 14 Tagen zu verlängern, ist einstweilen seitens der Pforte unbeantwortet. KMS!U'uu;ketten. ' — (Ein l»is - rlich ' « Vtlchtnl.) Ge. Majestät der Kaiser haben klier Nnlrag de« l, l. Obersttämmerer-ilmle« blm Oftijier»töchler.Eiziehung«il>ftilult l« Hern»!« ein prachtvolle» Si;be»Spe,fefll»,ce sllr 150 Personen allergnllbigfi zu fornden sseruhl. Dieil« von dem H°<- und Kammersabrilantei, I ft,lul zuHtlN«!» nöthigen Porzellan« und Kl«,»» sclvlcl». sowie der sonst»««» smiichtuna. »h« patriotische Ocsin» nung bethätig» hab-«, so lW sich hoffen, baß bie durch den l« vorigen Jahre ergangenen «ufrus Ihrer Majestät ber Kais-rw Elisabeth angebahnte Vergrößerung nnb Verbesserung des „enorm, ten Institute», Danl ber wohlthätigen Gesinnungen, welch, alle ikreise Oefierreich-Ungarn« beseeln,, einen gedeihlichen Fortschritt nehmen werbe. — («ine Vantnotensälscher.Vonbe.) Seit geraumer Zeit wurden an den öffentlichen «offen, bei Vesch»sl«. leuten und Privaten falsche Vanl. und Slaatsnoten zu 10, 5 nud 1 Gulden beanftllnbel. Die Vermuthung schien zwar ganz ge-rechtfertigt, daß die Flllsch/rbanbe in Wien ihren Sitz habe, aus die Vpur tonnte man aber derselben bi«her nicht lommen. Vie Noten waren so lnnstferlig »u«gefUhrt. daß fie nur schwer von den echten ,u unterscheiden waren nnd selbst geachtete Persönlich« leiten, denen falsche Noten >n die Hllnde lamen, wmden die Opser mancher Verlegenheit, üehlen Sam»t°g abend» wurde endlich ein Mitglied der Flllscherbonv,. der S5j»hrige Private «lrpard Eifert au« Prlßburg, im Vezirle «lsergrunli arretiert und im i'aufe der Nacht und de« nächstfolgenden Tage» find fllmmtliche Milfchul. dige be« Eifert ansg'solscd« worden. Eifert hatte nämlich bei dem Greißler Philipp «alschihly auf dem «lsergrund. «clergasse Nr.«. eine Kerze gelaust und zur Zahluno, eine Funfgulden,Vtaat«nole hingelegt, die anfianbslo» angenommen wmde Mit der erhaltenen Kerze und dem Restbeträge von 4 fl, V0 lr, entfernte sich Eifer» um b»«selbe Manöver bei einem Fragner in ber Ackergaffe Nr. 1 uuszufllhren. Kaum halte er sich aber enlfelnt, wurde die Note ,l» unecht eilannt. Man verfolgte ihn und veranlaßte feine »rre« tierulig. Der Nngehaltene wie» die Zumuthung, er stehe mit Fälschern in Verbindung, energisch zurtlck. Der Verdacht wurde aber dadurch beftärlt, baß man in feinem Vefitze weder die lnr, vorher gelausten zwei Kerzen, noch die erhaltene,! lleinen Noten und Scheidemünzen, dagegen ober eine falsche und eine echte Fl!l,sguloen,N°te »and. Ein junger Mann von lieiner Statur, mit dem Eifert nach Verlassen de« Greißlerlaben« gesprochcti halte' dllrfle jwsifel»ohn, Kerzen und Kleingelb in Empfang ge,,°mmen haben. Dieser junge M°nn, sssenbar ein Mttschlllbigei Eifert«, halte sich rechtzeitig au« dem Staube gemacht, wurde aber Sonn, tag» verhafte«. Unmittelbar nach bcr Festnahme Lijert» wurde in dessrn Wohnung. Verchenselderftraße Nr 160. eine «evlfion oor. genommen, die aber leinen nennen«werlhen Eisolg hatte. Man fand zwar rothe Farben, tusch und ein Reißzeug, doch leine Falsificate. Uiber Requisition de« lentlalsichftheil,burc°u« der Polizeidirection wurde Eifert Scnntag vormittag» diesem ,ur weitern Amtehandlung zugeftihrt. Die nun eiüglleiMrn Er° hebungsn haltei! den besten Ecfolg. Die Verfertiger der falschen vanl» und Staat«,ioten, e,n im Vezirle Ioffffiadl wohnhafter Lithograph nnt, ein Graveur, fowie die Verfchleiher. nämlich die Gattin des Lithographen nnd ein junger Mann. wurden im Ver. laufe de» Sonnlag« inhaftiert und de» ihnen zur Lall gelegten Velbrecheu« überwiesen. Mit der Anfeltlgung der Yalsificatc wurde zu Lude de» Jahre« IK73 begonnen und wenig? Monate später gelaugten die ersten unechten Noten in Veilehr, Beilhec find fur viele taufend Gulden falsche «onl« und Vtaalsnol-n »„ den Mann gebracht »orde». — lTreibjagden ans W»lse.) Die Vicegesp«»nsch»ft«. behörbe in Sissll veranstaltete am l». b Vl. im Valde «Rav, nil" bei Vlollllvln» mit 135 Jägern und 600 Treibern eine Irlibjagb auf Nvlfe. L« wurden 8 wills, aufgelrieben. von wel. chen 3 erschossen unb 2 verwundet wurden, »llhillib 3 entlamen. Unter den erschossenen Wvlfen befindet sich einer von alihergewohn. licher Grüß,, we«h°lb er auch an da« Nnlionalmuseum ,inqe-sendet wurde, »ußerblm wurden noch vier Füchse getöolet. Fllr den 30 d. M. wurde eine neuerliche Ireibjago anberaumt. fokales. - lTodesfall.) «m 26 d. verschied in Klagenfurt der l. t. hauptmann in Pe„fion, Herr Karl »arzaiolli Edler von Thurnlalh. — (Von derHanbel». und G e w e r b e t » m m e r ) Heule u« 5 Uhr nachmi.lag« fi,,det im städtisch,« i»«ch,,»»le eine ordentliche essenll.che S.hung der tr»,m!chf., Ho.ibel«. und Geweibetammer statt. Die T » g e « ° r d n u n g be.selb.n befisht au« n°chsllhe»ben Punllen: I. V.rlag, dee Piolololl« ber letzten S'hu.>g. 2. Vefchäftsbelicht 3. Verichte ber I. Section -,) Über die Zufchrlfl der ltiefter Kammer, betreffend die Emsuh-rung der Goldwährung in Oesterreich; l.) «der b.e ^ulchs.ft der gr°,er Kammer. b.lo. 4, Ver,chl, der M. Ksciion.- ,) Ub,r da« M»rltcouc.fsioll«gesuch der Gemeinde Rieg; !.) ltb-r bi' «et,, l.on de, Oewtlbeh,ls«°erein« .n Dfchen um Nuftassn,., oller ällltischen Maulhen 5. «lUsMge sonstige Anträge. -(E.nDcnlmal sUr «l n a ft a , i u« G r U n „nd Nilolau« Lenuu.j U,„er dem Vorsitze S>. Eicellenz des Herrn Anton Ritter von Gchmcrlmg h»< sich in W.en ein °u, den Herren Lduarb v. Vanernfel». Nilolan« Dumba. Wilhelm Fillnz Lrner, Lugen yelir. Ludwig «lugufi Franll. Hsini.ch I». !que». »llhur Freiherr v.Nwenlhal. Johanne« Nordmann. Fried, rich Schmidt. Fran, Freiherr v. sommaruga und Leopold Stern zufammengesltzie« t Vergnügen bereit. Helder zu diesem Zwecke in Empfang ,u nehmen und dieselben gegen seinerleillge Veröffentlichung der Spender w der «Laibacher Zeitung" an das Counts zu befördern. — (Die «lhriftbaumfeier der laibacher frei» willigen Feuerwehr) versammelte Montag den 25. De« zembn ein lußerft zahlreiche« Publitum im Gla«saloa der Casino» reftauration. Der festlich decorlerte Christbaum gewährte beso»der« den zahlreich erschienenen Kindern (an 100) große Freude. Nach» dem die städtische Mufitlapllle einige Piecen vorgetragen hatte, begann die Auslosung der von ben Mitgliedern der Feuerrrehr gegenseitig gespendeten Chrifigeschenle. Sodann wurden die Kinder belheilt. und endlich erfolgte die Verlosung der gesammelten frei« willigen Spenden zugunsten de« «ranlenfonde« der Feuerwehr. De, Lo«oerlauf war ein sehr ammierter und dürfte dem Kraulen, fonde ein namhafter Vetrag zugeflossen sein. Nachdem Feuerwehr, hauptmann Doberlet ben Damen, welche die Sammlung frei« williger Spenden übernommen hatten, sowie dem Feficomit« und den bei der Kneipe mitwirlenden Herren den Danl de« Vereine« ausgesprochen hatt,, begann die Festlneipe. Die Herren Schulz, Schischlar, Stock! und Lacheiner trugen z»«i sehr gelungene Quartette. Herr Foregg zwei Zitherpiecen vor ; Herr Laiblin und Herr Petraschel tiheittiten da« Publilum mit lhren humoristischen Vortragen. Die Kneipe beschloß da« pyramidale Ritterftllck: „Liebe lann «lle«. oder: Sie kriegen fich." welche« von den Herren Schul,. Tberl, Finz, Petraschel und «rlo trefflich gespielt wurde n«d die Lachmuslein de« Publilum« in fortgesetzter Thätigkeit erhielt. Die Pansen wurden durch Vortrage der städtischen «ufil« lapelle au«gefullt. Herrn Schulz gebührt für da» treffliche «lrauglment der Kneipe alle Nnerlennung. — (Sylvester« ltn e ipe.j Wie seit einer Reihe von Jahren vera»ftaltet der »Laibacher Turnverein" auch heuer eioe Sylveftei.Kr.eipt. Dieselbe findet Samstag den 3(1. d. M. »m Gla «salon der «lastno.Refiaulation statt; Veginn um 8 Uhr. Cntrei 30 tr. Da« Programm kündigt eine Serie von 10 lomi-fchen Piecen an, worunter wir »»«besonder« ein „Große« Vallet" in fünf Abtheilungen und eine Theatervorstellung in bekannter Manier „Roderich der Furchtbare, oder: Liebe, Spund und Konjal, in einem traurigen >lle." hervorheben »ollen. Auch die Vorsührung einer „wellberümten Menascherie" mit mehreren hochinteressanten Kreuzung«»A«normitäten — gleichsall« in bereit« dagewesener Manier — wird versprochen. Den mufilalischen Theil de« Abend«, der nach »lledem sehr heiter zu werden verspricht, wird die Regi-ment»musil besorgen und hiebei nachstehende« Programm trecutieren: l. Ouvertüre zur Oper „Zampa." von Herold; 2. „Fesche Geister," Walzer von Strauß; 3. Reminiscenzen au« der Oper „Faust" von Gouuod; 4. „Die beiden Gra«mü«u-lo8»«e mahncube Matle mit einer bei modernen Assessoren übliche» ren vertauscht würde. Die übrigen Damen u»'d Herren waren, wie gefagt. nach Kräften bemüh», da« Gelingen de« Ganzen zu ermöglichen und zu erleichtern. So lange man Übrigens Fräulein Pischel beibehält, hätte man nicht nöthig gehabt, fich Fräul„n Huemer von der Operette au»zule»hetl und so sehr wir sonst jede Veschäfliguna. der erstgenannten Dame an heroonagender Stelle perhorre«cieren. so glauben wir doch, daß die unbedeu« tende Rolle bei „Karolint" ln ihren Händen nicht« verloren hä:te. D»»urch aber wäre Fräulein Weidl für die „Helena" frei geworben und Frl. Huemer einer ungewohnten Aufgabe über» hoben gewesen. 53. Verzeichnis berjenigtn Wohlthäter, welche sich durch Abnahme von Erlü«» lorltl, zugunsten de« laibacher Nrmenlsndes von den üblichen Vesuchen am Neujahrslaae. dann zu den Name»«» und Geburt«» stften lo«a.elaul,t haben. (Die mit einem Stern Vezeichlielm haben auch von Namens» und Geburlstagsgratulalionm sich los^elaust,) * Herr Dr. Johann Chrysofiomu« Pogatar, Fürstbischof von Laibach. » „ Dr. Anton Iarz, Domprobft. ' , Dr. E. Ritter v. Stück! sammt Gemalin. ' « A. Malilsch sammt Familie. ' ^ Heinrich Rossi, l. l. Landesgenbarmerie'Eommalltant. * « Josef o. Redange, l. l. Landtafel.Direclor. * ^ Karl Khern, l l. Oberfinanzrath a. D.. sammt Familie. * „ Maf Krenner. * , Michael Peternel, pensionierter Oberrealschnlprofefsor. * „ Wilhelm M°yr. Npotheler, sammt Gemalln. ^ Anton Knobloch, jubilierter Stadllasfter, sammt Frau. , Fran, Knobloch, l. l. Oberftlieulenanl im Infanlerie« Regimente Nr. 16. ' . Matlhäu« Ranth s«mmt Familie. Frau Mcgdal?na Gllnjler. «kNtste Mojl. (Orlssinal.Telegramm der „Laib. Zeituna.") Wien, 28. Dezember. Die ..Politische Cnrrespon« benz" schreibt: „Heute um 3 Uhr nachmittags fand unter dem Vorsitze des Kaisers ein gemeinsamer Minlsterrath statt. Derselbe war ausschließlich der Verathuna, laufen« der Angelegenheiten gewidmet, womit sich alle aus diesem Anlaß in den Journalen bereits aufgetauchten Gerüchte von selbst erledigen. Wir sind zudem in die iiage gesetzt, diese Allarmgerüchte als ganz und gar erfunden zu be» zeichnen." Lemberg. 27. Dezember. (N. ft. Pr.) Dem ..Dzienllil Polsll" wird gemeldet, daß Tschernajeff wegen Mißbrauch« mit jenen Geldbeiträgen, welche von den slavischen UnterstntzungscomitäS gesammelt wurden, verhaftet «orden sei. Pest. 27. Dezember. (N. fr. Pr.) Die «Pester Lorresponoenz" meldet au« Velgrad vom heuligen Tage: „Hier ist von der Verlängerung des Waffmsullslandes nichts btlannt. Wührend der letzten Tage wurde summt« lichen Milizllasfen die Ordre gegeben, fich marschbereit zu halten. Da« Kriegsministerium entwickelt eine fieber« hafte Thcltiqleit, um die Mannschaften mit dem Nöthig» ften zu versehen. Vel der Oeoiilterung hat die Marsch-ordre einen deprimierenden Eindruck gemacht." Konstanlinopel, 27. Dezember. Die „Vgence Haoas" meldet: ,,E« scheint gewlh, daß d»e Pforte die Vorschläge der Machte nicht sn dioe zurückweisen, son» dern gegen mehrere Punkte Hinwendungen machen werde. Die Meinungen über eine Lösung sind getheilt; allein, obwol die Kriegspartei unter den Türlen ziemlich zahl» reich ist, scheint ein Einvernehmen doch nicht unmöglich. Mithad Pasch» und Saofet Pascha scheinen persönlich die striedenserhalluny zu wünschen. Die Bevollmächtig, ten scheinen, um den Widerstand der Pforte zu brechen, geneigt zu sein, über gewisse Detail« sich in eine srürte' rung einzulassen, wenn nur die ausgesprochenen Prinzipien aufrechterhallen werden" Telegraphischer Wechselcours vom 2tt. Dezember Papier «Rente 60 — . — Silber, Rente «5 70 — Gold' rente 70 75 — 1860er Sla»t«-Anlehen 109 40. — Vanl-Aclleu »16-. LredilcÄctien 132 30. — London 125 65. — Silber N4 25. - K. t. Mllnz-Dulaten 5 97. - Napoleoned'or 10 06 - ! Fltich«marl 61 95 Angekommene Fremde Am 2«. Dezember. h 742«« — 64 SO. Ichwach heiler ^ 0.«» 9 ,. Adj 742,^, — 5« BO. schwach sternenhell Morgenroth, vormillag« trllbe. nachmittag« heiter; Abend« roth, Alpenzlllhen; abend« triibe. Da« lageOmitlel der Tempe-ralur — 7 6", um 4 7' nnter dem Normale. V»r»n»wortllcl>'s N^dac-le»! ! Oilomal- Number»,. Auf mehrseitige» Verlangen: Heute Freitag abends 7 Uhr, im Hiirftenhofe lchtcs Kammcr-Eonllrl, veranstaltet von den Herrn: Werftner, Kretschmann, Vlors' vec. Uedveo und Zilhrer. Progra mm : W. N. vlozart: Trio sur Ciavier, Violine und V,ol«ft«' cello ll!-t>!i>'). Nut. Vlublnfteln: Adagio au« dem Streichquartett op. l^ G. Grieg: Sonate für Clavier und Violine op. 8. V. V. veethsven: Streichquartett, os>. 18 (s-llus). Bitzplslze i^ I si- si>'b abend« an der Kasse zu haben. 5^^sznl.4«i^.5 Wlen, 27. Dezember. (1 Uhr.) Die Värse verlchrle in etwa« besserer St,mmung al« an den abgelaufenen Feiertagen, gelangte jedoch nicht zur Entwicklung eine« bede, OVlsrllUcNVYl. tmden Umsah««. Papierrente........ 6" 6^'35 S,lberren»e........ 66— 66 «N Toldrente......... 7<»-U0 709) Lcse. t83«........ 368- 268 — - »8K4........ I0H 75. 10s - !80 165 — «ud°ls«.L......... ,g5i) ig 7h Vrllmienanlehen der Stodt Wien »4 25 94 7b D'nau-Rellulierun,««ü 105 5) DoVäuen ^landbrieje .... 140 — l4l,2i» Oefterrllchische Echatzscheine. . 07 — «7 15 Ung «'"n^on-A"!. . , . 97- W — Unß. Schahbon« vom I. I»?4 bv— !»4-»nlehen t. Stadtgemeinde Wien in».«........N«b «,?b «rnudenllaftun«»-cbllg«N<«e«. «Uhmen..........lttv' i'1'- «,. der Österreich.......^lX)^ lli 25 »al.zltn..........«2'?b d2 2> G«ld W«« Siebenbürgen.......7175 72A5 Tem'ser Vanat.......71 - 7 «75 Ungarn..........7ä 73 50 Netle» v<» V««l«e. »eld lv»l« «nglo.vfierr. Van!.....6850 6X75 «redttanyalt........ 1ll2?0 132 kl' treditanstllll. nngar.....99^0 99 75 ««compteaußalt...... 645 — «60 Amwnalbant....... 817 — »2U — Oefierr. «aulgeitllschaft . . . — —------- Umonbanl ........4675 4725 «'r',dr«»,«nl ......76— 77- Wiener Vanlvere0— 11050 kloyb-Glsellsch. .... - '— -' - Oenerr. Nordmeftbahn , . . . 116' 117 — Rndols«.Vllhn .... IlX>25 10050 Slllllt«bahn........ z.^— 256 50 slidbahn......... 78- 7825 lyeih-Vabn........ — - — — Ungar.-goliz. Verbindungsbahn 75-- 76 - Ungarische ißiorooftbahn ... 85 85 50 Nnyllnsche Oftbahu..... 2V 75 80 25 Wien« 6ram«ll«,«O? '6 — 106^0 » . ^ l'v'«) »"li5 ><950 Slatlcnolbanl 95 65 9'«5 Ung.Vobenciebil»Infiilul(V.'V.; «5 5<^ 86 VN,rU«te» «lisabt>h«V. I. 2m. . . 81 2«> !»< 50 Ferd-Viorbb in Sllbn lO? ^e5 7 50 zr«il!,.Iosepb..V«hn . "'70 '"'«o Gal. Kar!.endu,i>«.. 1. »m. 99 50 'A^ O^lerr 7i«>rdw,ll.Vllhn «7 ?l> ^.^ Siebenbllrgtl Vahn. . 5'»^ ^. Vlaatsbahn I. Vm. . ^,^ »l« — «Udbahn ^ 8'/..... '^ gz.., » 5',....... . .__ Südbahn. Oon«.....- zszy ^.^ Un,. Oftsnyn......' Tevlse«. «us bevtsche Plätze ''',!!!" ,"^ London, kurz« Sich» - - ' ' ^»' 25 90 NV'"'^". -'-' "^ "" Ael»l«Nn». Dulatm . ' ' .^"? ll> «ft. -tt N°P°le°n«d'«r - >0 . ,.^'^ . i<) ^ Y7 Deutsche «eich» b°ntn°<" «l .8^ «I . 90 - Silb« gulden 1«4 7b Nb , - »r»l,"nn < «ri,aln«»„luna: G«ld9>— m»« ^-^. ««chtr««: Um I Uhr 80 Minuten o°li«en: Papwlentt 60-- b<« 60 30. S'lb,r«t.te 65 90 bi« 66-. Goldrenle 70 80 bi« 70 90. ««bit '22 90 di« 183—. »nalo 6»-00 ^ bS75. i!°nd«n 1^5 65 bi« 12b8t>. ««««>«»« 10Ul> bis 1(/U6 «,»l»»« 114 75 ",« lib —