Dienstag, den iä. December 1824. L a i d a ch. lü ^3tlwbg Beschluß des l. ?. illrMfchen wubernium« ^ vom H. December »»24, 'st die durch den Tod de« Franz ^. Piatzer erledigt« Slraßenassistenten .Stell,, demIaeob ^^ Vidmar, gewiftnen p«oyisor. Straßen »Assistenten, ver« ^ liehen wolden. d S«mt t k. MajtstHt haben geruhet, mit a- h. G«t' ^ schließung vom'4-Qc'ob««»924. lolK«nV«PllMltK«nzu ^ verleihen: fi Ersten«. Dem Vmcen; Jacob Vell«, Inhaber ^ wel)re«er Prwilegitn , wohnhaft ^u Wien indi» Stadt, ^ Assmal^ngasse Nco. 2?6. fü, tn« Dau«, von <>«em ^ Ic»5it, auf dit Verdtsselung .fnnee b««it« pllvllegn. ^ len Billards, wonach zu, ^ständigen holizontzltn LaK« ^ d« BiUa,d«Plattt währenddes SM" «ine wttVen» ^ t'Ien v« Köpfe der Nägel forme; 3t«ns,Vaß man, ohne Be» Wtigung der VefeWgungs'Schrauben, Vi« Ober« u«d Uttttrlaqen aus ihren Votlichtungen nehmen, mithin »dlr Arbeiter, ohne Hemmung des Ganges de» Ma» sch'ne,«in«n Fehle« an dem Fablikate entdecken undver, dessirn tonne; ätens. daß j«dee Durchbohren des Guß. ^"dls btl) der Vorrichtung oder das Aufitss«« des Ttahles auf Gif«« vermieden werd«; endlich 5t«ns,voß mit V»« Kraft eines Pferdes fünf Arbeiter täglich S0.000 Vch»«. delnägel von mehreren Vattungen zu erzeugen im Tlan» de sey««.« ^^ Dritten«. Dem Bernhard Gertmann. Nlilya« N'k.g mache; stens einer Schaltmoschint, womit man di< größte Haut, so wie das kleinste Fell auseinander spalten könne, welches jedoch vor de? Gärbung geschehe, u»ü wodurch das Falzen und Schlichten, und eine bt< deutend« Quantität dee GälbestosseS erspart werde; 5tl«s ein», Von einem Kinde zwischen zehn und zwölf Jahren handzuhab«nd«n Appietilwaschine, mit welche» man das FeU mit einem A«fatze «anz überfahren, und gegen die jetzige Methode, welche zwey Ansatz, elfsr» de«e,VaS Doppelt« leisten tonne; endlich äten» einer gleich vortheilhaft«« Olanz- ode, Glätt »Maschine.« e Viertens. Dem Friedricvnnd Carl Henkel, Inha» » be» eines Privilegiums auftwe neue G-Utnng von Hüten, ß dann dtl»n Gesellschaft«« Ignaz und Jacob Ioß, wohn. > hast »u Wien in der Stadt, Naglelgasse Nro. ,97, für g di« DaUtl von zwey Iahr«n, auf die Verblsse^ng ,i« » Verfertigung der Sommtr» und Winterhüte, » imWefentUchen darw bestehe: issens,daß man bty de» n Sommerhüten von Fischbem mcht nu, den Kern. so«. >, de«« durch Zurichtung auch den Faden oder das Inner» r, des FlfchbtineS zum Grund« verwenden, und dadurch Z. den Hüten größer« Leicht^kett »nd Wohlftilheit ver° s fch-asfen könn«; ohne der Eleganz Abbruch zu thun. da >« der Faden od.» das Innere des I'schbewe« wieder ge, „ färbt und politirt werdt; dann »tins,daßd,^ den Win. ,» terhülen das zum Flechten des EestcU« dienliche Hasel, nutz», Buchen» sderVirkenyolz dulch be^dere Zuberei. a. lung sehr verfemen werde, und der Überzug nicht nui lN stus Seiden, sondern «uch aus Zt!pa>,WoU. und Ka. 4o6 . mchlhaar < Feug» vVer «UZ iinem bioher hiezu nicht ge« brauchten Stoff« besteh«; wodurch die Hüte an lieich» tigkeit. Elasticität und Eleganz gewinnen, vou dem Emflllsse der Witterung nichts leiden, und immer die gehörige Form behalten. Von dem k. s. illyr. Eubernwm. LaibaH bm «. December 1L24. T y r 0 l. Der Böthe v. u. für Tyrol v. 29. Nov. meldet folgendes aus heulte v.24. v.M. Dle Folge oes lang« «tibsuernden Regens und d«l warmen Witterung in den l«ht verganaen«« Tagen war auch in unftrer G^lfend nicht «llein das Anschwellen der Nach« und d«» Lech» siusfts zu einer ungewöhnlichen Hsh«., sondern auch e>» ganzunverMuthiterNergadsturz, welcher h«ul« zwlsch«n 4 und 5 Uhr Morgens an dem untern Schloßht'ge der (Nrenbcrger Klaus« auf da« zunächst »n d,r Landstraß« gelegene H^us des Wtgmacherg Müllee und d«t Gtbrü« K«r Rtinstädler erfolgte. Mehrere Ho b!s 5o Centne« schwer« Steine lösecen, sich »on den durchnäßten und morsch?» FUftnwänden, welche über das Haus helvol» ragten, ad, und stüljten unter fürchttllichem Güch glücl'icht« Wtls« nur auf den Theil des Hause», wo das Meh sich difand, von welchem auch «in Stück erschlagen wurde. Ma« besdacht,t< noch mehrere d«»ley lose Stein« auf 5>ln Fels«»wän0tn, un» daher mußlen dies« bey!),« Familien in der Nachbarschaft untergebracht werden. S.iwtllt Hülfe dürfte hier sehr nothwendig seyn, um ftru«re UnglücksMe hintan zu halten. In demselben Blatte vom 6. Dcc. 0. I. li««t man ferner Nachstehendes: Im st. Der H». Ttov. war füe di, Bewohne« des Maltteb Imst ein Tag der Freude. Wie bekannt, wurde an jenem unglücklichen 7. May des Jahre» iss» mit tzem ganl«n Markte auch die hiesige Pfarrkirche, welche im Jahre »462 von der damahls itt Imst bestandenen zahlreichen Knappschaft und dem Herrn «, Denzl aus Innsbruck gegründet, und im Jahre i5o5 als «in M«i» fterwerkgothifchcr Baukunst oyllendit «urde, einRaub der gräßlichsten Feuersbrunst. Ohne Geld und ohne Aussicht ward der Blicl eine» Jeden auf das Bild der Zerstörung trostlot geheftet, «md Niemand wagte «S zu hoffen, daß aus der Nuine haid wieder «in würdiges Gotteshaus emporsteige. Aber j« größer di« Noth, desto schneller un» ergi», hige, wal die Hülfe. D«nn Seine Majestät unser aller» gnädigster K»ls«r geruhten, als P«t«»n der hiesigen Pfarr. kirche, gloßmüthigst zwey Drit« zum Himmel geschickten kindlichsten Gebethe und Segenswünsche für die E«h«!tung und da« Wohl St. Majestät unser« al» l««gnsdiIsten aUgeliedten Ka,ser< , und inständig ihr Dankgedeth um den Segen des Himmels auch fül d>« großmüthigen Wohlthstfr zu «tftchen, welche durch mild« Gaben ih, Unglück zu liudttn «delmüthig mitgewirkt haben. Mög« nu« de» Himmel die Medererbaut« yor ei» n«m ähnlichen Unglücke bewahren. S ch w < i h. AM Abend des «3. Nov. erhob sich über G«nf ei» Gewitter mit Donner, Hagel und Negen, welches letz« tere Nacht du^ch so heftig anhielt, daß man da« Aus« treten der Arv« befürchtete, was,aber nicht erfolgte. Auch übet da« franzMfche Departement de l'Aln hat sich dieses Ungewiltee,. von heftigem Sturm« begleitet, ver» hr toni's mit einem Besuche. Ein« Säule m>t einer passere den Inschrift war zu seiner Ehre errichtet, und drückte den Dank Bettoni's süz diesen hohen Besuch aus. Der wissenschaftliebende Prinz besah alle Zweige dieses merk» »«rbigen Instituts, nahm die ZueignunI einer neue»» Pracht. Aussäe des besteyten Jerusalems huldvoll «n.re, detrachtete aufmeilsam ^,w^y >,eu erfundene Ma,chinen, H woessbe? B.'ttoni ein Privilegium erhalten hatte, und w schenkte dieftm Institute, so w>e dem Wunsche desve«' lx ditnstvoUen Bettoni's. in ft'i.n'r G^bnrtsüadt Porto' w Stuars eine Druckersy anzul^en, scineii gnäc'iaften w Beyfo«. Ordnung, und die Räumung jenes Fürstenthums ist b nun dadurch gänzlich bewelkstelliget. Die Zahl der fü« k die unter Commando des Kutschuk Ahmet zuruckgebUe» u ben«n Befchlis vom Lande zu liefernden Nationen ws« 3 vom obgedachten Tage an «uf 5oa reducirt. s^ Osmanifch«» Reich. ^ Der österreichisch« Beobachter vom 9. Dec. meldet Z Folgendes aus Cvnstantinop«l vsm »». Nov.: ,1 Am »?. Oct. begab sich der Sultan in den Pfoktcn» h VssUast, »nd wohnt« ß die Lag« >»ts Reicheü. wenn gleich in mancher Rücksicht gelahr« »oU, doch kcmtswegs verzweifeit ist. Seit d«m ?. October hat kein« Art von Seegefecht Statt gehabt, wie stch aus den gUichlautenoen t»>s »um ^. d. M. reichenden Berichten von Smyrna, «nd selbst aus den gr>ech,schen Zeitungen «rgibt. Am 19. Qctober verließ die ägyptiscl? Floltt, m Vtgl«,tung vtlschlkdentr türkischen Sch'ffe. stie Gtatisn .7, — reu Mityleni» , vnd begab sick. ol^<> olvf irqend ein Hmdc'rniß zu ft^ß,n , in dcn Meerbusen ron Bu0r«n, wi? die am 1. Novcmdcr in Smy»na angelangte kais,?« lich KsterMichisÄ,)« G^lecre Alethusa tirnge Tage ver» weilte. Sie bcstand aug 5a dis 6» Krisf^e . Fahrzeugen, worunter 2 Schiffe von bo Nanvuer. — dic Isania, auf, welche Ibrahim Poscha, und d!e D>ana. aufwel-cherIZmael G'dlaltar sen^c Flagge aufgefttckt , .^ «-> __ 8 Zregatlen von 4a d>Z 44 Kanonen, ,3 Colvettcn, und 3u Br'aqs "der Go<^ttcn. Sie n« i«, Pcsitz von 200 Transportschiff^,, wovcn die Hälfte Eur!.'pa,sche von,fast ülieu seefahtenden Nationen. Mit den letzten hatt« man.rn.^rtc Contracle auf sehr vor. ,heilt)»!l< Ncd'ngm,g«n adg^ch'osftn. D>e Fwtte laz bey Dud°un vor Anker; ei», Dlv'sion de.selbcn aber. kteuhtt fotldauernd. a!a Votwachr. ,m Meerbusen, und jedes chrer Schlssc führte zwty m't Haken versehene Barten, zu« Abhaltung del Nrander, die etwa heran« sH>!t,5,«n tonnten. bey sich. S«'lVew 0>« Türken diese VotsichtS. Maßregel, die sie frcyltch langst h^n^n er, ge Brauer ü)»«n weit wenige, gcfälnl.ch. Es ist g"viß. und selbst durch die häufigen Alagen der Gl'echen dn der leh. ten Epoche duses M0»uges zwey Pl.clheil« ihrer Bran-. dee thnls vernichtet, theüs ohne Erfolg aufgezehrt wor. > den sind. . , « l Die ägyptische Landarme«, die Vudrun nt» verlassen ! hatte , befand sich im besten Zustande. WaS von he» » Krankhe'ttn, an welchen sie während der Sommernw» ' nathe !o viel gelitten haben sollt« , «ltählt wprden war, hatte wemg oder gar keinen Grund. Sie verlor hoch; » stenS Zoo Mann und eNvoä über loo Pftrv«. S,e war, ' wie fcüher. 18.0°« Mann Infanterie «nü 2000 Mann , grauer'« stark, und dic dabey angestellten europäischen t Off'c'lte l^ltcn ste d«n Sommcr über tägl,ch m «lle» e Manö»ers geübt. l> D'« beyden Obtrbefchl»bc>vkr erwarteten neu«. tze< h trachtUche Vtrstärkungen «uZ ^^yrc«". und schienen " entschl»sftn, vor dem W'nter noch ein« Landung «uf st Morea zwischen Modon und Loron zu unternehmen. >« in dew Falle aber, daß dieß bey der vorgerückten Iah. r« t«sM nicht ausführbar sey« sollte, >m Hafen von V«>a auf Candl» ^u überwintein. ^t .-----—-------------' m «) Der Correspondent d«2 Iyurnal des D«batK, ^ der am 10. November aus Äucona schrieb, ,er wollte '' die Hälfte seines Vluies gBen, um d;ese seine b«p« den Freunde aus der griechischen befangen-m schaft j« befteyeu" — wird sich als» vvUe»mme» fn h«rMgen können. ^Anm.v. s.U.> 4^3 ?lüf d. r Fahrt no'H Gmyrna begegnete die A^lftula «m 3u, October, nördlich von Z.cro. einer griechischen D'vlsson von 59 Segeln, welche den öslerltichischen Ca« pltän um Nachrichten üd^r die ägyptische Flotte befragte. D>c,neusten hliecbischcn Zeitungen oon Hydra «ntz Athen enthalten leine bedeutenden Neuigkeilen., Von Hydra ward unterm ,5. Octot?er berichtet, daß die Türken aus Pallas, wcllire^o der Üffic'er, der diesen Platz bluckircn soUte, «nddie meisten seinerTrup« pen in Gastuni (5 Meilen d.iVon!) waren , einen heft ti^en Angriff gegen die GrieGen machten, wobey vei» schieden« augesehene Individuen das Leben einbüßten». Das Hauptquartier ward nun nälier an die Stadt ge» «tck, ader oic Defeltion dauerte fort. Hierüber, »nd «der den ungeregelten Zustand dieser Aime« (bey wcl« cher sich, wie ce scheint, einige Hauptfeinbe dti Regcn-ten zu Napoli, w!e di« P «t t i m e tza s , der jsmge« Colo cotroni, Sissini u. a. befinden) werden von dem Gefthfreunde die bittelsten ^ilagen^ angestimmt. Der Zeiiungsschreiber von Athen, welchen , gleich nach Erscheinung seiner ersten Blätter, der Unfall traf, mit seiner Presse nach Dalamis flüchten zu müssen, well di« Türken d«e Stadt befehlen (die sie nachher wieder verließen) erzählt am 3. (i5.)Qcrober, die tür^Uch nach Athen gesendeten griechischen Truppen hätten sich so eden, weil man sie an allem Mangel leiden ließ, selbst be», zahlt gemacht, und der Stellvertreter de« ahmest«» den G'ouvelneurs der Citadelle (Goura) habe sie bey dieser Operation unterstützt.—In einem andern Blatte erlaubt sich de« Redacteur gegen, die zu Napoli bestehende Philanthropische Gesellschafb dreilte Ausfälle. behauptet, sie nusche sich in Geschäfte, die aus. schließend zum Wirkungskreise der Negitluns gehörten, und gibt zu verstehen, wohin ein solche« Cludd-Regiment führen müsse. Dieß isi in Napoli sehr übel auf> genommen worden. Der athemensttch« Journalist wild in einem Artikel des G Hr. ^ßrodanovich Triffon, Handelämann, y. Triest n., Semlin, — Hr. Farmachi Zigomola. Hand« lungS »Agent. v. Triest n. Wien. Den 9. Flau Iosephine v. Armassy, k. russ. CoUe-gienrachs - Witwe, v. Trieft n. Wien. — Hr. Johann' Stelitsch, verabschiedete» t- russ. Lient. und Gutsbt' si^e», v. Wien n. Triest. — Hr. Jean Fayolle , Hani delsmann, v. Trieft n. Wien. Den iO. Die Herren v. D^vis, k. großbrit. Cap'p tän, und Jean Wilson , großbrit. Edelmann, blyde v. Wien n. Triest. Den ,,. Hr. Anton Walluschnigg, Handelsmann, v. ClU, n. Ziume, Curö vom 9. December iö^. Mittelp^eis. Staatsschuldverschreibungen zu ö v.H. (in CM,) ^412/16 Verloste Ohligationen u-Ära-. ^zu5 v.H.^ 94,1/16 riabOdligationen der Stände M4i/2v.H.fK .« °°N T,.°> - - , - - - ^',^U(k lI Wien. Stadt'Vanco«ObI. zu 2 1/2 v H. 1 zu 2 >/2 V.H.! 52 i/g — men. Mähren, Schle-1 «.u 2 ,/4v.H.^ — — sien.Sttyermark.Karn- ^u, ' v.H» 412/5 — ten, Kram und Görz. zu ^ .?/4 u,H. l — — Bankactien p>, Stück »iä9 3/5 in E. M- I^,nal Aloys Edl. v., Kleinmayr, Verleger und Nedacteui. Die VerlaZzhandiunZ siehl sich genöthigt, ienen l'^ 'l. Herren Pränumeranten, welche noch rück« ständige Plänurnecations-Beträge zu leisten haben, wiederhohlt in Erinnerung zu bringen, diese ehestens, und zwar noch vor oem Jahresschlüsse, gefälligst berichtigen zu wölkn, als sonst von nenen Bßstell«ngen keine Nych genommen n,ecden würde.