N>? 14«. DannerNag Utn 4. December I834. «^ubernial - ^erlautbarunZett. Z. i54i. (5) l"^ 3tr. 22000. Wir Franz der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; König von Jerusalem, Ungarn, Böhmen, der Lombardei und Venedig, von Dalmatien, Croatien, H?la-vonnn, Gallzien, Lodomerien und Illprien^ Erzherzog von Oesterreich; Herzog von lo-thringen, Salzburg, Steier, Karnthen, Krain, Ober- und Nlederschlesien; Großfürst in Siebenbürgen; Markgraf in Mahren; gefürsteter Graf von Habsburg und Tyrol lc. :c. — Nachdem Wir und Seine kaiserlich- königliche Hoheit Leopold der Zweite, kaiserlicher Prinz von Oesterreich, königlicher Prinz von Un, gärn und Böhmen/ Erzherzog von Oesterreich 2c. :c. Großherzog von Toscana, zum Vortheile Unserer respectwen Staaten übrreinge» kommen find, einen Vertrag wcgen Anhal-turig und gegenseitiges Auslieferung der M« l>läl,Dcscrleurs zu errichten, so sind von Un» serm und dem Bevollmächtigten Seiner k. k. Hoheit/ des Herrn Großhcrzogs von Toscana, nachfolgende Puncte verabredet und förmlich unterzeichnet worden. — Artikel I. — Al< le Civil- und M'lnar-Behörden und insbesondere die Mllltar, Commandanten, welche fich den Gränzen beider Staaten zunächst befinden , sollen angewiesen werden, mit der größten Aufmerksamkeit darüber zu wachen, daß kein Deserteur von den Truppen ciner der beiden Machte die Gränze des andern Staa« tes überschreite, und in demselben Veissand oder Zuflucht finde. — Sobald ihnen von Seite der Behörde des andern contrahirenden Aheiles die Anzeige eines Desertions-Falles zukömmt, sollen selbe gehalten sein, der dieß, falligen Aufforderung m der kürzesten Frist Folge zu sseben, und die Behörden, die sich an sie gewendet haben, von den zur Auffm-dung des Deserteurs ergriffenen Maßregeln in Kenntniß zu seyen. — Artikel II. — Dem zu Folg« sollen alle Militär-Personen ohne Ausnahme/ fei es von der Eavallme, von der Infanterie, vom Fuhrwesen, von der Ma« rm« oder von was immer für einem andern Militär-» Körper oder Zweige der österreichischen oder toscanlschen kand - oder See-Truppen, welche das Gebieth der andern Macht betreten, ohne Mit einem ordcr.tllchen Paffe oder Marsch: Route in gutcr und gehöriger Form versehen zu sein, augenblicklich angehalten, und so fort sammt den Waffen, Montirungs, Glücken, Gepäcke, Pferden u. s. w., dle sel, be nilt sich genommen, auch dann ausgeliefert werden, wcnn ein desgleichen Deserteur noch nicht reclamirt wordcn ware. Gltich nach An-Haltung elnes Deserteurs wird die Regierung, auf dlrem Gcbicthe sie Statt gehabt, jene des andern Staates unverzüglich davon be«, nachrichtigen, und dcrsclben zugleich den 2ag der Anhaltung, die bei dcm Deserteur gefun« denen Gegenstände, und, wo möglich, das Regiment oder Corps, zu dem er g,hörte, bekannt geben, und sie auffordern, wegen Uebernahme des Deserteurs an chrer Gränze die geeigneten Verfügungen zu lnffen. — In dem Falle, daß der ergriffene Mann auch De, serteur einer dntten Macht wäre, mit welcher gleichfalls ein Cartel besteht, soll derselbe derjenigen Macht ausgeliefert werden, von deren Truppen er zuletzt entwichen ist. — Sollten dagegen wirklicke Oberofficiere non den Truppen des einen oder des andern der hohen cor« trahirenden Theile sich ohne gehörigen Auswels in das Glbltlh des andern Theiles begeben oder daselbst aufhalten, so hat deren Aueliefe, rung nur auf förmliches Ansuchen im diplomatischen Wege, und^Fn dem Falle einer lh-nenzu Schulden kommenden entehrenden Hand, lung zu geschehen. — Es wird zugleich feftg«« seht, daß von Seite Oesterreichs die Commandanten der österreichischen Besatzung zu k'clrr»-la und ?iü«en?3, und von Seite 3oscana's der Commandant von Florenz die erforderliche Corrcspondenz unter sich zu führen huden, um sowohl dasjenige, was die zu erfolgenden Aus- ,, lieferungen betrifft/ zu verabllden/ als auch um l!0H 5,'e Uuslieferungs.Vesuche;u ssessen, welche nach Umständen in Ansehung der im ersten undzwel« ten Absätze des gegenwärtigen Artikels bezeichneten Individuen nothwendig werden dürften. Besagten Commandanten wlrd eS aub obliegen, in Außlleferungsfälen d>e Uebergabe und Uebernahme der Deserteurs zu bewerkstelligen, und »n 'Ansehung der ,m 5len und 6ten Alti, k' le, daß sich tlii Kriegkfahrzeug der einen 9der iio5 der andern Macht in der Nahe befände, fön» nen d»e Deserteure ohne Anstand dem Com« Mandanten desselben übergeben werden, es wäre denn, daß dieser erhebliche Gründe gegen die Aufnahme eines solchen Deserteurs am Bord des Schiffes anzuführen hätte. — Artikel X. — Der Taq der Uebergabe eines Defer, teurs soll jedesmal sowohl von den österrelchi» schen als von den toscaniscken Behörden nnt den der Gränze zunäckl? befindlichen römischen oder modenesischen Behörden vorlaufig verab« redet werden, damit diese wegen der Nebernahme und Wetterbeförderung des Deserteurs die nöthigen Verfügungen treffen können, zu welchem Ende besagte Behörden mit den erforderlichen Anweisungen von Seite ihrer Regie« rungen zu versehen sein werden. — Die Kosten des Transportes der Deserteure und der von ihnen mitgenommenen Gegenstände, so w,e jene 0er Escorte fallen durchaus der Regierung , auf deren Verlangen die Auslieferung geschieht, zur käst, und sollen nach Maßgabe der »n den respectiven Landern für die ei, genen Truppen bestehenden Vorschriften und Tariffe vergütet werden. — Diese Kostenbeträge, w»e nicht minder jene für den Unterhalt der Deserteure und der Pferde, nach Bes silmmung des Artikels VI, und die im Artikel VII festgesetzte Belohnung sollen alle 6 Monate nach den dleßfalligen Auswelsen bezahlt, und dabei zwischen beiden Regierungen Abrechnung gepflogen werden. — Die den Staaten, durch deren Gebieth die Deserteure transports! wer» den, daraus erwachsenen Kosten sollen denselben, „ach Maßgabe der besonderen Uebereinkünfte, welche jede der beiden Regierungen in dieser Beziehung mit ihnen getroffen, vergütet werden. — Artlkel XI. — Die nämlichen Bestimmungen, jedoch nur in dem Falle einer vorhergehenden Rcclam,rung, haben auch hin« sichtlich der Dlenstleute der Off c«cre, wenn selbe aus emem Staate in das Gebieth des an« dern entwichen, zu gelten; sie sollen demnach angehalten und nach Anordnung des zweiten Annels ausgeliefert werden. — Artikel XU. — Jeder Off>ci»v der einen Macht, wel« He, einen Soldaten der andern, sei es durch Lift oder Gewalt zur Desertion verleitet, soll wlt zw.eimonalllcbem Arreste beKraft werden, wodurch jedoch cme den erschwerenden Umstanden angemessene Verschärfung der Strafe nicht ^"sgeschlosscn wird. — Artikel X!Il."^ ^edcs andere Ink!yr mit einer andern derselM gl?lchfoMwlnken Strafe, nach Bestimmung ^^lO«sche/«mesiedenr^r beiden Staaten belegt werden, es ware denn, baß erschwerende Umstände nach ebew den besehen eine Verschärfung der Strafe begründen. — Artikel XIV. — Ueber keinen der gegenseitig ausgelieferten Deserteure soll die To« desstrafe verhangt werden, in so fern derselbe sich keines anderen von dem Gesetz m,t gedachter Slrafe belegten Verbrechens schuldig ge« macht, oder die Desertion nicht während eines Krieges, m welchen die Regierung des Deserteurs verwickelt war, Stall gefunden hatte; in welckem leytern Falle die zurückaeslellten Dee serteure jedoch der Gnade ihrer Landesherren empfohlen sein sollen. — Artikel XV. — Die österreichischen Deserteure, welche sich schon vor Kundmachung gegenwärt'ger Convention auf toscanilchem Geblethe befinden, sullen nicht langer als 20 Tage von gedachter Kundmachung an gerechnet, m selben gedul« det werden. Jene derselben, welche vor Ablauf dieser Frist sich frelwillla, bei der nächsten österreichischen Militär-Vehörde stellen, erhalten dle Versicherung vollkommener Gtraf« Nachsicht, wo hingegen Jene, welche obbemels deten Termin vorübergehen lassen, ohne sich zu stellen, augenblicklich angehalten, und nach Vorschrift gegenwärtiger Conoenl,on aufgeliefert werden sollen. — Dieselbe Bestimmung find°b2. ' Vor dem Be,irssger',chte Drem hil'en übe? Ansüßen deö Johann Mihqur von Gasscfe , Te-stamentserben. 0tS am 2. Februar »L55 verstorbenen Nealitöccndesihers Ancrcaö Mihgur zu (^as, sese, aNe Jene, rvclche an dielen Verlaß irgend einen Anspruch zu, mackcn vermeinen, mit ihren Rcchtsbebelfen, und Jene > welche zu demsclten etwas schulden, zu ter am ls). December !. I., Vormirtags 9 llhr, vor diesem Gerichte diehfaks anderaumten Liquidations'Tagfohung um so a^' wsicr zu «lscheinen, als stchim Widrigen die Elstern cie F^gcn teö §. ü>4 b. G. B. selbst zu« ^ zuschreiben, die Lehtern ade« sogleich iw oldenlli« . chtn Rechtswege belangt lrerdtn würden. Bezillögericht ^llm am ''4' October »ö34>^ nc>7 ^übermal - V^erlautbnrunLtn. Z. i5?o. (2) Nr. 24710^371. E i r c u l ar e des s. k. il lyrisch en Guberniums zu la »bach. — Ucber die Ausstellung und Verwendung der Baumwollgarn - Deckungen für den Verkehr im Kleinen. — Um die Erlangung der Deckungen über Baumwcllgarne für den Verkehr e«ncn ertheilt wlid, ein hl, unter wclshcr die l^arnsendung in dnt, deutlich beigfseyt warden. — Dieses wrd in Folge hohcn ^ofsammcrdccr?ts vom 3l. October l. I./ Zahl ^3ic>7, bekannt ge, m«.cht. — kaiback am l5. 3torember 1«.^/;. Joseph Camillo Freyherr v. Schmidburg, ^andcS-Gouv^rneur. Ear! Graf zu W elspe rg, N 5 it e n a u und Primör,-k. k. Hofrath. Leopold Eraf v. Welsersheimb, k. k. Gubernialratb. (Z. Amts-Blatt Nr. i/»5. d. /.. December iL5/,.) !lo8 Z. i555. s3) Nr. 21297. Gubernial « surrende über die Abzüge an Gehalten oder Pensionen der ^taatSdlener und Militarpersonen zur ^ercindnngung oder Sicherstelliing 0er aus dcin Dl^n^oerhaltinffe entspritigcnden Aerar-Folocrungcn. — Seine Majestät haben unterm ü. August l. I., folgende a. H. Entschlief« sung als allgememe Richtschnur füc Elvll' Uno M'lltär-Bchö^den hcrablangen zu laffen und festzusetzen geruht/ daß Abzüge an Gehalten oder Pensionen der Staatsdlener oder Mllitar-vc^soncn zur Hereinbrliiqung oder Sicherstel» lung der auö dein Ole>istl,,erhaltniffe entsorln-^el^ocn Aerar-Forderunaen ^on den einschla< gigen adlNlm!tca:u'en Behörden ohne Dazwl-sa)clir'unft der Gerichte angeordnet, und bei den Cassen entweder unmmelbar oder durch die denselben vorgesetzten Behörden erwirkt, daß ferner solche Abzüge durch oie von Priva» ten auch früher erlangten Pfändungen oder Abtretungen auf keine Welse beirri, somit dle dießfalligen Rechte der Privaten nur mehr auf jenen Theil des Gehaltes oder der Pension geltend ge,nacht werden können, de^en Zahlung nlchc eingeheilt worden lst. —« ^achach den tt. November 18^4. Joseph Camillo Freiherr v. Schmidburg, Gouverneur. ^ail G af zu Welfverg, Nalte nau und Prlmör. k. k. Hofiath. Leopold Hraf v. W e l ser s h e i m b, k k. Gubermal« Nath. - ^crmtshn Verlautbarungen. O d i c t. Gen d^m B.'iillsqeliitte ^eem wird b»'e,nit cffcntllch kiN H^oe ud^r Anl^n» »j.ll oeö Anl^n Tdomsi^) ü?n O^cneqg, ec^!i^ t>er, ocm ^e^cacde'Ie gey^cl^ln , dec 3laatKbeilsHafl Uüelsdecg. <>ul) Nrv. 5lr. 422 zu (HlaffendiUütl unleicdalUgen i)^ibt>ude/ rvsft«n alls be n Ulldeile vom ä». Jänner ,355 innach l>;f^Lunqen. ter dem Zchuld-ner HIasch S,nolse geboc,gen, der Herrschaft Loitsch, >ub 'Ilec'. 3^s. 10^ zlnSraren, auf 206a ft. 45 kr. gerichllich aeschähien »j4 yllbe, sein Nauftussiqer erschienen i>l, dle nochmalige Feilbletungs . Tag. saßung auf oen >6. Fanner lU55, Vormittags um 9 Uhc, in Unterloitsch mil dem Beisaye b«-si^nint 'vor2en, oaß oiese ^lealttat auch unlec dem SHäyuilgslverthe oellauft werden wiro. ^)le Licitaltansbeoingniise, den Grundbuchs» ectract uno das Hchäßu^sprotocosl rönnen die Kau!iu^lgen de» diesem Äezics^erichte einsehen. ^ezirtsgericht Yaasberz.nn 7. 5l0vemder »Ü5^. Edict. Von dem AezillSgelichle der Herrschaft Pol« lclnd in Unlcrlrain w»co h'emir allgemein deta'inc gemach:: (Zs se»cn von diesem 'Hier,chle, als Rea'-illiiiinz. in der tHrecallonziache des Herrn UloyK Freiderrn v. Upfallerer, ^lhaber oes ^ut^Oeoen. gr^y, dann occ üe>i,i,dvallöii von Sorrenzc und Üo^e, wider O?vl:sd und Fob^nn Kio» duclchar von T^lizder^, zur neuerlichen Aornadme oer vom oochlol'l- l. s. Äcaoc. und L^ndrechte, clcj«. LlivHch den H. ^ioo.mdel »U26, .-<. 65^j^, bewilligen Heilbiecunz des, mil gerichtlichem Pfans» rechle belebten, und ^ozcsch^ylcn ^leal: uns !)>la« bllarvermozens der oogen.m^.cei be,oen Geqner, nämlich der. dem G«.'^, Matt^vnsch gehörigen, dem Orulidduche der (Zommenda Tschllnemvl, sub Urb. ^r. 46, Nect. Nl. 5^ ,j2 oiknsso.,ren, in Tanjberg Ilc^enoen 2>ä i)ude, dann occ, tem Io^ hann Klobutsch^r geljoclgen, «n T^nzberg uncec H2us-??r. 2, liebenden, dim ^zandnube del H^'sisch^ft Pöllanb, «ud )tcel. i)lr. 5llg, uncerthä» ni^en 5^35 »iiuoe, lanmc F.i^rlnffcn, t>»e ^c>.;s^zi zunqen. auf oen 25. December l. I., 24. Jan» ner und 25. Feoruar s. H., ie^es,,?>l Vormittags 9 — l2 l.ll)s in I^<»cn ^anzbicte, Licitgtionsbedinz« nisse und oas ^ch^hull^srrctocoll tonnen zu den gewöhnlichen Amcöstunoer. hlll^eci^ls elngeschsn nerdtti. AlzirtsHerlchi PöllanH am »2. Nov^mlec llQg I. ,566. (2) I. Nr. 1647. Edict. Alle Jene, die dci dcm Verlasse l«r zu ^lalla-vasz verstorbenen Bäuerinn, Margaret!) Mcssaie« deß, aus was immer für einem Rechlsgrunde «i« nen Anspruch zu machen berechti^ei ,u scin glau» ten, haben selben bei der oiehscM auf den »9. December l. I., f.üh 9 Uhr. vor dielem O.'riä)« te anberaumten 8lqul0al»e Folgen des §. 614 d. G. s^. selbst zuzuschreiben haben. Bejirlsgllicht Weirelderg am 9. November »934. ___________' Z. i552. (2) 3ir. 6,9. Edict. Das Bezirksgericht der Herrschaft Poland in Nntertr^in m.ichl hiemit allqcmein belannt: (Ks scie über Ansuchen des Ocosg Scbulter von Al« lenmartt, in cie cr.-cul've Feilh,ctunq teg, dem Michael Kump von Ultenmarlc get?c>siaen, mit Pfandrecht belegten, und gerichtlich auf »cp ,1. 2o tr. abgeschäyttn Realvermogens, beliebend in ten Wohn- und Wirthlchafts häuten, 5>il> Rect. Nr. 2o<)l6, ferners den Rui'Nscilüc'erlanesgsuni'' stücken, 5>^ Gd. 'l^ino VIll. 1?o!. 90 - ,,6 »n Altenmarst, und rem Weingarten, «n!» O--. ^lunio XXIII. l^ol. ,I<> zu Tanzberg, sammtli: ckeö üer Herrschaft PoNand untertkäni), wc^-n schuldiger yelcacdsa!,sp,üche c. 6. c. qewilliqcl, und seien zur '^orn^hme dcr ^cläuherung l>>e T.agsaßunc>en au> den 19. 2 ^cm"rr i. ^., 20. Jänner und 2l. ssedcuar t. ^ , jelTszeit von 9 dls ,2 Ubr, in I.uco r>er üiealiiälcn mit dem Anhange bestimmt n'ordln. d^ß, rrcnn die mir Pfand belegten Güter weder >e dec ersten licch zweilen Ta^l.iyun^ um oder über den HchayunqS« werth an M^nn ^edrachl wlr^en lö'inten < tiise bei der dritten auch unter demskl'en d'ntangcgt' ben wertcn irürten. Die ^icitanonödedingnisse, der Grundbuchser, tract und oaö Hchaoun^procccoll sönnen zu dcn gewöhnlichen Ümlsii^nden Hlcs0lts eingesehen n?er' ten. Bezillsgericht Plilland am 1'. November »65^. Z. i5'?a, (2) Nr. 929. <5 k> i c t. 'H?on dem Nc^rss^erichte >3enofetsch wn0 Hie. mit besannt qem^chl: (>K s«i auf Ansuchen 0«s Iostrh Icritsch von P ewall» / mit üescheid von bcut', 3lr. 929, in die cfccutlve Feilb'itung der, dem F.ic^l' On.ina oon Prew.No gehöric,en, der herif'.aft Pre>v.Ud, 5!i^» l.lrd. )Is. 9, ,in5barcn, fterlchtlich auf 2,/»5 ,^. (5. M. gel^ählen. ,u Ple, «ralo liegenden »)^ hude, irt^en aus dcm l.lrtde«-lc, c^c>. ^. Iui, »Uä5 , < ten, daft, fallü diese >j4 hude bei oer ersten o^er z-rellen Feilbielung niHl s??ni^stenS um l>c>i Schi^-'zungssvllth Kn Mann gebracht lrclden tonnte, sol< ch« dci der dritten ie öffentliche Versteigerung der, dem Johann Per» jalhu von Sapotot eigenlhümlict) gedörigen, der lödl. yelrschaft Neifniz, 3u!^ lllb. I''oi. 6^9 zins« baren Hofstatt samml Fugehör, rregen einer For» deiung pr. 65 fi. c. 5. c. gewilliget, und hiezu der Tag auf üen 17. December I. I., Vormit-taqs um »a Uhr, »m Orte Sapotol mit dem Veisaye t'ellimmt worden, daß, wenn obgenannl« Realität an dnsem Tage um den Schäyunqs« werth p?. 2c»3 fl. 40 lr. M. 3)l., oder darüber nichc an Mann gebracht werden sollte, sodann dem Excckt'cnsführcr für Rechnung semer For» decunq um selben einqeantwortet werden w»rd. Bezirksgericht Reifni, den ^. November »65^. Z. i56^. (3) Nr. 2562. (5 d i c t. Von dem Nezilfggerictte Reifniz wird hie» mir allgemein tesannl gcmachc: <§s seien zur Or» folschung dcS allfäll«gen Activ > und Paff-rttan» des nach Ableben nciä stekeilde, Perfcnen die Tc>q» sa^unaen : aul den 5. Oecemcel >. I. VormitraqS, naä) öorc", Puhel, >j2 ylU'ler »on Weistlsdorf: auf oen 6. Dumber l. I. Bormiltaqs, nach Gregor Tanlo, 5)ü Hübler von Deutjchdoif; auf den in. December i. I. Vormittags, nack Gre» gor Mocdar, Glllnrdesiy«r zu zilelnlalj auf ken »,. December l. I. VormncagS, nach St vban Schmal,, Realitälenbesidcr im Markte Rcifni;; in ticser Oericl.lssanzlsi bemt rrorde^. Dahel babcn alle Jene, welche zu obi.nn Verlässin el. was schulden oder hieran etw^s zu fordefn ba: ben, an obbcstlmmlcn Tagen so geivh onzumel» ten. als widrigen:' die Aclir:3>it aa? ^',m 'K,chlK^ weqe eingetrieben, sie Verlässe qehöri^ abgeh-in. delt und den detrcfscndkn (^cbtn eingeantworcet werden wurden. Bc»irtögcrlchl Reisni,^ dcn 22. November iLZH. A n ; e i g e. Im Hause, Nr. /^5/ m dcr ^r;idi''cha-Vorstadt, si'^d täglich ;wc> geaolbtc Kellcr, zwei Magazine, cmt Wagcnschu^fe, und enie Stallung zu ucrmlcihcn, woru'-cr die li>.5he,-e Auskulift im genasintcn Hause beim Eigempü» mcr enl»cllt wnD. — lila — Z. 1246. (il) Erste Am 21. Februar 1835 wird unwiderruflich die Ziehung der G l 0 ß c n L 0 t t c t i e Wiener Hauses Nr. 70, sammt Garten und Zugehör, in der Vorstadt Gumpendorf, mit Ablösung von 2 4,0 0 0 ?'>ck,^k. Ou^wn °^d" 270,000 vorgenommen werden. Bei dieser ausgezeichneten Lotterie gewinnen 2 6, 1 2 1 Treffer die Summe von fi. W. W. 6 2 0,0 0 0 in barem Gelde, nämlich: ü 0,0 00 ?^k,k, Dulten »«^« 170,000 vertheilt in Beträge von 34,000 Ducaten oder fl. 270,000, 30,000, 15,000, 10,000, 5000, 1000 ic. :c ; Ducaten 1000, 200, 150, 100 u. s. w. Der Haupttreffer beträgt, wenn derselbe auf die zuerst gezogene Nummer fällt: Guldm 3 0 0,000 W. W. Die besonders werthvollen Freilose dieser Lotterie sind nur mit barem Gelde und nicht mit Losgcwinnsten betheilt, haben außer den sickern Gewinnsten von 1 Ducaten ooer 3 fl. C> M. noch besondere Prämien von 1000, 200, 150, 100, 50, 10, 5 bis wenigstens 2 Duca. ten in Goloe/ und spielen auch in der Hauptziehung mit. Das Los kostet 5 ft. C. M., und auf jede 5 Lose wiro e»n Freilos verabfolgt, so lange ttren vorhanten sind. ' Wien am i5. September zLZ^. D. Zinner ^t c^o^p., k. k. priv. Großhändler, Comptoir: Bauernmarkt, Nr. 59i, vom ic>. October an: Köllncrhofgasse Nr. 7^9. - Lose dieser Lotterie sind bei Ferd. I. Schmidt, am Congreßplatz, im Vcrschleißgewölbe zum Mohren zu haben. Anhang zur Naibacher Teitung. "Ä^l cteorolo^'sch'e^BVödachtungen zu Laibach. . .^^^."^dung! »«««».«„ ,„»........«,„„«»»^»»»>»»«»»»»»»^ , >» » >'».......«»,..'» "' ^ . ^ ''"" ^ ^ des Laibachfiusics in de» ! ^. l Barometer H Thermometer , Witterung !j Gruber'schen Vanal 3 3 !< ,rük Mittaa Abende Früh Mittag! Abends »> Lruy Mtttags Abends ! >f- l » ,,/ , ' __.___—________ — — - - » --------- ss d>3 lns bis ! »der l o' Q" <>'" K ' !!^.!Ü. Z.j 2. Z. ! L. ^.jW. K.jW. jji-i W.D^uOr 3 Uhr 9 Uhr - l !N^^2?"^4.2 27 42 27 Ä.? -2-5-4 »«.,!,. ^gl regn. 5 0 H , 0 2? i 2? Z,7 27 2.7 «7 2^ ^ 4 - 6 - 5 rcgn. N^en regn. ! - 0 Z <, 26! 27 5,o t? 5,5 ,7, 5,o — 4-5-5 !Nege»l Ncge» trüb , — 070 " 2u'! 2? 2,9 H7 2.52? '6 — 5^4—5 !Nedel trüb Negen —100 " -;^ !!27 /a 27 0,9 27 T,il — 5 — 8—2 "regn. h^fcr ncbl. — 1 3 0 ^ '^>" ,2 2^3 27 2« 57 2ti! - 1 ^. 2 - 1 Nebel Nebel Nebel .! -- 1 7 0 2'.! 27 2,^ -?! 2.aj2? 2.o!^__ , - ' -, ' Mibe, Neb.l Ncdel ' - . q____^! Vaurs vom 28. Kovember 183«. M'.ttelpreis Staat«schuldv«rschr«'bungennCM.) 9c» 7^6 Verloste Obligation.. Hottam^ ^ «.al. Odl.gat. del Stände v.H «4 v.^ « ^ Tyrol ^ ^ >>' ^ D'rl.mit Verlos, v. I.»N2i fül i o ss. (in CM,) ,38 dctto dctso v. I. i83/i für 5oo fl. (in CM.) 54? 1^2 Wien. Stai)t-^'a!,co-Obl. zu 21^2 v.H. (in CM.) 5L,.l4 lAcraria!) Domest) 0bl,gatlontn de« Vtände5 (G.M.) (N.M.) v. i>stirrc^ch unter un0^zu3 v.H.) — — ob der dnno, von Böh'^'zu 2i/, v.H.e 573^ —» men , Madren . Sckle^zu , 1/^ v.H. > — — t«n, )italn und Gorz s zu 1 3/ä v-H. 1 — — Bank'Actien pr. Stück 1281 7M in C. M. 5iaistll. Müli^-Ducacen......2 pCt. Agio. >,r hier Angekommenen und Abgereisten. Den z. December. Hr. Anton Grandi, 5^>andels" mann, von Triest. Verjkichuifi dcr hier Volüorbcncn. Den 26. November. Dem Hrn. Franz Vallenta, Gubernial-Nefiistra-turs-Adjunccen, seine Tochter Maria, alt-2 Jahr, 10 Monat, in der Polana-Vorstadt, Nr. 20^ an Fraisen. — Caspar Tonz, Schissmnnn, all 82 Jahr, in dcr Tyrnau-Vorstadl, Nr. 1, an dcr Lungenlälnnmig. Den 27. Dem Franz Dolchcr, Krämer, seine Tochter Katharina, alt 26 Jahr, in dcr Iudcngasse, Nr. 231, an der Lungensuchl. — Dem Joseph Vo< siiantschitsch, Tischlermeister, sein Sohn Joseph,-alt 5 Jahr, in der Polana-Vorstadt, Nr. 85, an der Lungenlähmung. — Dem Hrn. Johann Mercher, Ingroffist bei Der k. k, Prov.. Staats-Vilchbalfung, sein Sohn Heinrich, alt 5 Monat, in der Polana. Vorstade, Nr. 5/ an innern Fraisen. Den 23. Dem Johann Schwitz, Gubcrnial. Kanzllidiener, sein Sohn Ferdinand, alc 5 ^2 I^hr, in der Salendergaffe, Nr 195, an der Lungenläh-mung. — Margaretha Strauß, Sträfling, alt 5i «iayr, am Kastellberg, Nr 57, an der Abzehrung. Den 29. Agms Hrust, Instilulsarwe, alt 71 Jahr, im Vcrsorgungshause in der Carlsia'dter Vorstadt, Nr. 5, an dcr Brust- und Herzbeuttlwassersuckt. — Dem Franz Ruler, Thurmwä'chler, seine Pflegetochter Margarelh», alt 1« ^2 Jahr, am Kastellberg, Nr. 57, am Nervtnfieber. — Eva Sianz, Hausarme, alt ?2 Jahr, in der Gradischa-Vorstadt, Nr. 12, an der Lungensucht. — Michael Sallocher/ Gärtner, alt 50 Jahr, im Civil-Spilal, Nr. i, am Schlagsiuß. Den Z0. Ursula Roßmarin, Institutsarme, alt 88 Jahr, im Vlrsorgungshause in der Callstädter Vorstadt, 3ir. ^», an Altersschwache. Den 1. December. Maria Boschitsch. Instituts'. arme, alt 8^» Jahr, im Verforgungshause in de, n, als Augustm Bai on Zois'schen Erbcn, der Verkauf des zu dcm ob« gedachten Vcilasse gehövigcn, im N-eusiadtler K eise, Bezirke Savenstein liegenden, von der Hauvtssadt kalbnch 8 N2, und von den K'e'sstaoten Neustadt! und Etlll /^ und 3 1^2 Posten entfernten, aus 27 ,3)3o bis auf tt 1^20 kauft-cchtlich gemalten I'.lsttcalhuben bestch^r.dn'., am 26. Juni i83o über Abzug der ^astin gerichtlich auf 18725 ss. 3. M. ge« schäyten Gules Ncudorf bewilligt^ und hzezu die dritte Feilbictungstagsatzung auf den 26. Jänner i655, Vormittags um li Uhr, vor 1112 diesem k. k. train. Stadt, und Landrechte mit dem Beisatze bestimmt worden, daß del derselben das genannte Gut auch bunter dem Schazc zungswerche werde hintangegeben werden, jedoch sich hiebei die Ratification von dcm k. k. sietr. Landrechte binnen 4 Wochen vorbehalten werde, welche der obgenannte Curator Dr. C'berl einzuholen haben wird. Die gerichtliche Schätzung des Gutes und -die dießi falligen Licitationsbedingmfse können sowohl ln der dießlandrechtllchen Registratur, als auch bei dem Curator s)rv Eberl und dem Bevoll-mächtigten der Frau Miterbinn Johanna v. Lehmann, vl>. Wurzbach hier, in Gratz aber bei Joseph Höhn, ständischem Liquidator, als Mitoormund der minderjährigen Franz Aav. Freiherr v. Zois'schen Kinder eingesehen wer, dm. Laibach am 22. November i83/^. vermischte Verlautbarungen. Z. »53^. E. Nr. 27Za. Wider rufungs » Edict. Vül, dem Bezirksgerichte zu Krupp wird öffentlich luno gemacht, 0c>h die vom hvcklöblichen I. s. Staoc - unt> Landiechle Lalbach über das Ansuchen des Gxecutionssühcels Herrn AZam hein» rich Hohn za Laldach, ge^en den (Zxecuten Helln Stephan O^ulin, Pfarrer zu Wöinih. weqen schul» dig?« 36c> ft. c. 3. c. dewiNiqte, und von diesem zur Gorslahm/. dtlegirten Bezilksqeilchte ciuf den II. Dccember d. F.^ vann 7. Jänner uno 26. Iän-ner i.U25< mittelst (siict^vdm 2g. Ocraber c. I., Nr. 25o6/ angeordnete Fcilbletullg der, bern E,i'c» cucen gehörigen, geiiätlick auj ^»2 ft. geschäy-. ten fahrenden Gütec, aus eem Grunde hiemit w;' Vcrrufcn fei, weil der lsrecut oen eincxequirten Betrag sammt Interessen uno Unkosten belichu» get habe. Bezirssgericht Krupp am ,. December i33^z. Z. 1536. (>) NMohnungen- und O^ewölbs Uermiethung. Im Hanse Nr. i3, in der Scadt, ist der ganze zweite Stock, bestehend in vier, nöthigenfalls auch fünf Zimmern, einem Cadinette, einer Küche, Speis, Keller, Holzlege und Dachkammer, mit kommenden Georgi WZ in Miethe zu überlassen. Weiters ist im nämlichen Hause, das gaffenseits am Eingänge links sich befindliche, mit Stellagen und einer Budel versehene Veckaufsgewölde mit der anstossend deheitzbaren Schreibstube stündlich in Bestand zu vergeben. Dann ist im Hause Nr. ^46, in der St. Peters-Vor-stadt, ebener Erde, ein großes und ein kleineres Zimmer, nebst Küche, Speis, Holzlege und Dachkammer, dann ein großer sehr vortrefflicher Weinkeller, und zwar Letzterer auch separat, mit, nachstemmenden Georgi i835 in Zins M belassen, über welch' Alles der Gefertigte, als Hauseiqenthümer bievon, in seinem Wohnhause in der St. Peters-Vorstadt, Nr. 146, oder in dessen Schnittwaaren-Gewölbe, die nähern Auskünfte hierüber erstattet. Fgn. Bernbacher. (3. Amts-Blatt Nr. lä5- d. /,. December l33ä.) 3