. y. • - • Die Farne Krains. Von Professor A. Paulin. Laibach 1906. Buehdruekerei fg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg. P 2C- /ppfs/fp?! Die Farne Krains. Von Professor A. Paulin. Die nach verschiedenen Ilich tu n gen hin so interessante Pflanzendecke Krains liat bekanntlich ikre erste wissenschaftliche Bearbeitung durch J. A. Scopoli erfahren, der die Resultate seiner Forschungen in der 1760 in erster und 1772 in zweiter Auflage erschienenen «Flora Carniolica* veroffentliclit hat. In der zweiten Auflage seines fiir die damalige Zeit hervor- ragenden Werkes hat Scopoli aus der Gruppe der Farne 21 Arten beschrieben, wovon jedoch nach den angefuhrten Standorten drei der kiistenlandisclien Flora angehoren. Spatere Botaniker und Floristen, die in Krain herbarisierten, hatten ihr Augenmerk hauptsacklich nur Blutenpflanzen zugewendet und so kam es, dah seit Scopoli die Farne Krains in zusammenfassender Dar- stellung nicht wieder behandelt wurden. Im Hinblick auf diesen Umstand entschloB ich mich, diese so interessante Pfianzengruppe einer den gegen- wartigen Anforderungen der Wissenschaft entsprechenden Neubearbeitung zu unterziehen, soweit eine solche im Rahmen einer Programmarbeit eben durch- fiihrbar ist. Das Material, das dieser Arbeit zugrunde liegt, babe ich auf zahlreichen Exkursionen in den verschiedensten Teilen und Lagen des Landes selbst gesammelt und die meisten Arten auch in den bisher erschienenen acht Centurion meiner «Flora exsiccata Carniolica» zur Ausgabe gebracht. Um an der Hand dieser Abhandlung auch Anfangern, namentlich strebsameren Studierenden der hoheren Klassen, das Bestimmen unserer einheimischen Farngattungen und deren Arten zu erleichtern, habe ich die analytische (dichotome) Methode gewahlt. Da jedoch das systematische Studium einer Pfianzengruppe nicht nur die Kenntnis des Namens der Pflanzen, sondern vor allem die Kenntnis der Art als Ganzes in allen, sie besonders charakterisierenden Merkmalen zu vermitteln hat, sind die einzelnen Arten in den Bestimmungsschlusseln ausfuhrlicher behandelt, als dies sonst in Bestimmungstabellen gebrauchlich ist. Auch den einzelnen Gattungen und hoheren Gruppen sind zusammenfassende Diagnosen beigegeben und in diesen gewisse, minder gelaufige Fachausdriicke erlautert. Die benutzte Literatur ist aus dem am Schlusse angefiigten Verzeicknisse ersiclitlich. 1 * 4 Klasse. Pilicinae. Pran tl Lehrb. d. Bot. 116; Luerssen Farnpfl. 6. — Filicariae Ascherson Syn. I. 3. Die farnartigen Gevvachse (Filicinae) sind ilirer aufieren Tracht nacli sehr verschiedene, zumeist ausdauernde krautige (selten ein- oder zweijahrige krautige oder baumartige), mit echten Wurzeln versehene (selten wurzellose) Sporenpflanzen mit meist einfachem oder nur sparlich verzweigtem Stamme und mit einfachen oder haufiger mehrfach geteilten, im Verlialtnis zum Stamme groben Blattern. In dem Grundgewebe ihrer Organe lassen die- selben hoclientwiokelte, gescldossene Leitbiindel mit leiterformig verdickten Tracheiden* unterscheiden und bilden, wie die Sohachtelhalme (Equisetinae) und Barlappgewacbse (Lycopodinae), eine der drei Klassen der Leitbundel- kryptogamen (Pteridophyta, Far npf lan z e n). Wie bei deu iibrigen Pteridopbyten findet aucli bei den Filicinen ein ausgesprocliener Wechsel zweier Generationen, einer geschlechtlioben und einer ungeschlechtlichen, statt. Aus den einzelligen Vermebrungsorganen, den Sporen, entwickelt sicb die geschlechtlicbe Generation als ein lagerartiger Vorkeim (Prothallium), auf welchem zweierlei (nur unter dem Mikroskope wabrnehmbare) Fort- pflanzungsorgane entsteben. Die einen lieifien Samenkorperbehaltor (An- theridien) und erzeugen in ilirem Inneren schraubig gewundene, im Wasser selbstbeweglicbe, nackte Protoplasmakorper, die Samenkorper oder Sper- matozoiden. Die anderen werden Eibehalter (Archegonien) genannt und sind vvesentlich flaschenformig gestaltet; ihr erweiterter Bauchteil, in welchem sicli die nackte Eizelle befindet, ist immer im Gewebe desVorkeims eingescblossen, so dab nur der aus vier Zellreihen gebildete, die Ilalskanalzelle umschliefiende Hals liervorragt. Durch Auflosung der Kanalzellen wird bei Gegenwart von Wasser (Tau, Regen) der Zutritt der Spermatozoiden zur Eizelle ermoglicht. Durch Verschmelzung der Spermatozoiden mit dem Zellkern der Eizelle wird die Befruchtung derselben bewerkstelligt. Aus der Eizelle, die sich nach der Befruchtung mit einer Zellwand um- gibt, geht durch Teilung derselben der Keimling (Embryo) hervor. Dieser vviichst zu einer neuen Farnpflanze heran, welche die ungeschlechtliche (vegetative), sporenbildende Generation reprasentiert. Diese ist, wie eingangs erwahnt, stets beblattert und entwickelt an den Blattern kapselartige Behalter (Spo- rangien), in welchen die Sporen gebildet werden. * Eigentliche Gefafie, u. zw. Treppengewachse mit leiterformig durcbbrochenen Quer- w;inden finden sich unter den einheimischen Pteridophjten nur bei At,hyrium filix femina und bei Pteridium. 5 Systematische Cfbersicht. Klasse. Filicinae (farnartige Gewachse). 1. Ordnung. Filices (Landfarne). 1. Familie. Polypodiaceae (echte Farnkrauter). Gattungen: Athyrium, Cystopteris, Aspidium, Onoolea, Blechnum, Scolo- pendrium, Asplenum, Pteridium, Adiantum, Polypodium. 2. Familie. Opliioglossaceae (Natterzungen). Gattungen: Ophioglossum, Botrychium. 2. Ordnung. Hydropterides (Wasserfarne). 3. Familie. Marsiliaceae (Sumpffarne). Gattung: Marsilia. 1. Ordnung. Filices. Lin n 6 Syst. ed. 1. p. p.; Willd. Bernerk. iiber selt. Farnkr. in Nova Acta Acad. Erfurti I. 7; Luerssen Farnpfl. 6. Landpflanzen, welche nur e in eri ei Sporen in einerlei Art von Sporangien ausbilden. An den aus den Sporen sich entwickelnden, verhaltnis- mafiig groben grunen und selbstandig vegetierenden Protballien bilden sicli meist beiderlei Fortpflanzungsorgane, Antheridien und Arcliegonien, die Protballien daher meist einhausig. — Hielier in unserer Flora nur zwei Familien: 1. Polypodiaceae (echte Farnkrauter), 2. Ophioglossaceae (Natterzungen). 1. Familie. Polypodiaceae. M ar ti us Icon. select. crypt. Brasi). 83; Luerssen Farnpfl. 36. Stauden* mit einfachem oder schwach verzweigtem Wurzelstock (sehr selten Krauter). Wurzelstock entweder unterirdisch (selten oberirdisch) kriechend, mit bauchstandigen Wurzeln und riickenstandigen, zweizeilig ge- stellten Blattern, deren jtingste die Achsenspitze naclct lassen, — oder auf- steigeud bis aufrecht, mit spiralig gestellten Blattern, deren jiingste den Aclisenscheitel bedecken, und meist dem Rucken der Blattstielbasen ent- springenden Wurzeln. Die konzentrischen Leitbundel sind nach Zalil und An- ordnung verschieden und erscheinen im Querschnitte als Kreise oder unregel- mabig gekrummte Figuren. Die einzelnen Btindel haben oft eine Scheide dickwandiger, harter, brauner Sklerenchymzellen um sicli, die als mecha- * Unter Stauden versteht man ausdauernde krautige Gewachse im Gegensatze zu den nur einmal bliihenden und dann absterbenden ein- oder zvrcijalirigen Krautern. Zu letzteren gehort nur die in unserer Flora nicht vorkommende Art Gjmnogramme leptophylla Desv. 6 nisches Gewebe wirken. Wurzelstock und Blatter sind nicht selten, namentlich in der Jugend und hanfig auch spater, mit braunen Haargebilden besetzt, welche entweder einfache Zellreihen (Gliederhaare) oder ei- bis lanzettformige, trockene, sprenartige Zellflachen (Spreuschuppen oder besser Spreuhaare) darstellen. Die meist in einfacher Schicht liegenden Zellen der letzteren sind entweder gleichmaBig duimwandig (dunnwandige Spreuschuppen), oder die aneinander stoBenden braunen Seitenwande sind verdickt, wodurcli die Spreuschuppen gegittert erscheinen. Die im Verhaltnis zur Achse grofien Blatter haben ein langandauerndes Spitzenwachstum und bedtirfen zu ihrer vollstandigen Entfaltung oft mehrere Jabre. Sie sind in der Knospenlage schneckenformig eingerollt und stets deutlich gestielt. Beim Absterben des Blattes bleibt meist die unregelmafiig zerspaltene, nur eine glatte Narbe aufweisende Blattstielbasis am Wurzel- stock, um oft erst mit diesem zugrunde zu gehen (ungegliederter Blatt- stiel), seltener lost sich der Blattstiel von der Achse unter Zuriicklassung ein er cliarakteristischen Narbe (abgegliederter Blattstiel). Die sporenbildenden (fertilen) Blatter oder Blattabschnitte sind von den unfruclitbaren (sterilen) nicht oder nur weuig, seltener auffallend ver- schieden; im letzteren Falle schwindet im allgemeinen das Mesophyll. Die Sporangien sind kleine, rundliche, gestielte Kapseln, welche meist in groBerer Zalil auf der Unterseite der Blatter aus einer einzelnen Oberhauptzelle entstehen. Ilire Wand besteht aus einer Zeli sebi elit e, in welcher sich eine mit Bezug auf den Anheftungspunkt vertikal verlaufende, etwas wulstig hervortretende' Zellreihe zu einem an der Ansatzstelle des Stieles unter- brochenen Ringe ausbildet, dessen Zellen auf den Innen- und Seitemvanden stark verdickt und gelblichbraun sind. Der Ring ist indessen nicht voll- standig; denn auf der einen Seite geht er in groBere, niedrige, diinnvandige Zellen uber und zwischen diesen (dem sog. Mund) springt das Sporangium der Quere nacli durch Streckung des Ringes infolge von Austrocknen auf. Die Sporangien sind am Ende oder Riicken oder an den Seiten der Nerven meist auf einer als Receptaculum bezeichneten Anschwellung in bestimmt umsehriebenen Gruppen, Fruchthaufchen oder Sori, vereiuigt. Die Sori sind entweder nackt, oder sie werden von einer sebuppenformigen Haarbildung, dem Schleier oder Indusium, oder von einem solehen und dem umgeschlagenen Blattrande geschtitzt. Der Schleier ist entweder mit einem Rande dem Receptaculum seitlich angeheftet und iiberdeekt von dorther den gleichfalls seitlich inserierten Sorus (seitlicher Schleier), oder der Schleier entspringt dem. Scheitel des Receptaculums, den Sorus als schild-, nieren- oder halbkreisformige Schuppe von oben bedeckend (ober- standiger Schleier), oder der Schleier entspringt unterhalb des Sorus am Receptaculum und erscheint dann muschelformig uber den Sorus gebogen (unterstandiger Schleier). 7 Die Sporenurmutterzelle (Archesporium) ist tetraedrisch; diese teilt sich in 16 Spezialmutterzellen, in denen durch succedane oder simultane Vierteilung die einzelligen Sporen entstehen. Bei succedaner Vierteilung ihrer Mutterzellen sind die Sporen kugelquadrantisch (bolinen- oder nierenformig) mit nur einer Langsleiste auf der flachen oder etwas konkaven Bauchseite (bi late ral e Sporen); bei simultaner Teilung der Mutterzellen sind die Sporen kugeltetraedrisch und weisen eine melir oder weniger stark gewolbte (kugelschalige) Grundflache und drei mehr oder minder scharf ausgepragte Pyramidenflacheii sowie drei, den Kanten der letzteren aufgesetzte, am Scheitel strahlig zusammenstofiende Verdickungsleisten auf (radi ar e Sporen). Die Membran der Sporen bestelit aus zwei Schichten, einer zarten, farblosen Innenschicht (Endosporium) und einer derben, cuticulari- sierten, braunen oder gelblichen, glatten oder durch verschieden gestaltete Verdickungen gezeichneten AuBenschicht (Exosporium), welch letztere sich bei der Keimung in den Verdickungsleisten fiir den Austritt des Prothalliums offnet. Das Prothallium ist oberirdisch und stellt eine laubartige, herz- formige, griine Zellflache dar, welche unterseits beiderlei Fort- pflanzungsorgane, die Archegonien auf einem mittelrippenartigen Gewebe- polster, entvvickelt. Die aucli auf der einschichtigen Flache auftretenden, frei liber die Oberflaclie vorragenden Antheridien sind halbkugelige oder etwas kegelformige Korper; sie bestehen aus einer von einer Zellschicbt gebildeten Wand und sehr vielen Mutterzellen fiir Spermatozoiden im Inneren. Schliissel zur Bestimmung der Polypodiaceen-Gattungen. la, Fertile Blatter von den sterilen Blattern auffallig verschieden.2 lb. Fertile und sterile Blatter gleichgestaltet.3 2 a, Sterile Blatter mit ungeteilten, kammartig genaherten Fiedern, horizontal ausgebreitet, ilberwinternd; -meffle Blatter, liinger, aufrecht mit ungeteilten, entfernten, schmal- linealen Fiedern; Sori zu beiden Seiten des Mittelnerven jeder Fieder, lange, lineale Streifen bildend, die von je einem eingerollten, fast die ganze Lange der Fieder ein- nehmenden Schleier bedeckt sind. Blechnum V. 2 h. Sterile Blatter mit fiederspaltigen Fiedern, nicht iibervvinternd, einen Trichter bildend, der die kurzeren fertilen Blatter umgibt; fertile Blatter mit gedrangten, stielrunden, holperigen (perlschnurartigen) Fiedern. Sori klein, rundlich, dicht benaclibart, spiiter zusammenfliefiend, jeder anfangs von einem kinfalligeu Schleier bedeckt, alle von den zuriickgerollten Fiederrandern eingeschlossen. Onoclea IV. 3 a, Blatter ungeteilt, zungenformig, mit herzformigem Grande. Sori lineal, paarweise genfthert, schrag gegen die Mittelrippe des Blattes gestellt, ihre linealen Schleier sich die freien Rander zuwendend. Scolopendrium VI. 3 b. Blatter fiedorteilig oder 1- bis 4fach fiederschnittig (seiten dreizahlig oder gabelig- geweibartig verzweigt mit 2 bis 5 linealen Abschnitten).d d a, Blatter zvveifarbig, oberseits dunkelgraugriin, unterseits mit anfangs silbergrauen, spater rostfarbenen, die linealen Sori ganz verdeckenden Spreuschuppen dicht besetzt; Blatter lederig, fiederteilig, mit eilanglichen, stumpfen Abschnitten . . Asplenum ceternch VII. 8 4*. Blatter niclit zweifarbig, beiderseits lieller oder dunkler griin (nur durch die reifen Sporen unterseits oft mebr oder weniger braun iiberzogen).5 5 a, Sporangien genau randstandig, den Rand der Abschnitte in ununterbrochener Lini e umsanmend, mit doppeltem Schleier, yon denen der der Oberseite angekorige (auBere) alg umgerollter Blattrand erscheint; Blatter grofi, rnehr oder weniger derb, im UmriB dreieckig, mit 3- bis 4fack fiederscbnittiger Spreite.Pteridium VIII. 5 b. Sporangien nicht ain Rande der Abschnitte eine ununterbrochone Linie bildend . . 6 6 a, Einzol-Sori dem Rande der Fiederchen genahert, auf der Unterseite besonderer, brauner, nach unten umgeschlagener Randlappen und daber von diesen bedeckt; Blatter zart, 2- bis 3 facli gefiedert, mit kleinen, aus lteiligem Grunde trapezformigen, sehr diinn gestielten Fiederchen.Adiantum IX. 6 b. Sori frei oder von einem Schleier bedeckt.7 7 a, Sori ohne Schleier, von Anfang an nackt.8 7 b. Sori vor der Reife mit einem Schleier bedeckt.10 8 a, Blatter tief fiederteilig mit ganzrandigen oder schwach gesagten Absclinitten ; Blatt- stiel am Grunde abgegliedert; Wurzelstock kriechend, zweizeilig beblattert; Sori grofi, kreisrund. Polypodium X. 8 b. Blatter mindestens doppclt-fiederschnittig, spiralig; Blattstiel nicht abgegliedert . 9 9 a, Wurzelstock dick, schief oder aufrecht; Blattstiel viel kiirzer als die grofie 2- bis 3fach fiederschnittige Spreite.Athyrium alpestre I. 9 h. Wurzelstock diinn, kriechend; Blattstiel diinn, wenigstens so lang als die Spreite; ziemlich kleine, zarte Farne.Aspidium sec. Phegopteris III. 10 a, Sori rundlich oder eiformig, oft sehr klein.11 10 b. Sori langlich, lineal oder haken- bis hufeisenformig, manchmal zu grofieren Flecken zusammenfliefiend.13 11 a, Schleier oberstandig, schild- oder nierenformig, den ganzen Sorus bedeckend; meist ansehnlicho, kraftige Farne mit 1- bis 4fach fiederschnittigen Blattern . . Aspidium III. 11 b. Schleier eiformig, zugespitzt oder verkiimmert und den Sorus nurteilweise verdeckend 12 12 a, Schleier stark geivolbt, eiformig, zugespitzt, verganglicli; mittelgrofie, zarte Farne mit mehrfach fein zerteilten Blattern.Cystopteris II. 12 b. Schleier verkiimmert, kaurn bemerkbar; Blatter grofi, mit 2- bis 3 facli fiederscbnittiger Spreite.Athyrium a lpestre I. 13 a, Sori nur auf einer Seite des zufiihrenden Nerven; Spreuschuppen starr, gegittert, oft borstenfbrmig, dunkel gefarbt; meist kleine Farne mit dimnem Blattstiel; Blatter 1- bis 4fach fiederschnittig, selten 3zahlig oder gabelig-gevreihartig verzweigt mit 2 bis B linealen Absclinitten.Asplenum VII. 13*. Sori oft iiber den zufiihrenden Nerven ungleicli-hufeisenformig hiniibergreifend; Spreuschuppen weich, diinnwandig; ansehnlicher Farn mit 2- bis 3facli fiederschnittigen Blattern.Athyrium fllix femina, I. I. Athyrium. Roth Tent. Fl. Germ. TIL 58 verb. Luerssen Farnpfl. 129. Sori langlich oder hakenformig gekriimmt oder selten zuletzt rundlich, mit gleichgestalteten, selten rudimentaren Schleiern. Sporen bilateral. Spreu¬ schuppen zartvvandig, niemals gegittert. — Stattliche Farne mit kurzem, aufrechtem, mit braunen Spreuschuppen dicht besetztem Wurzel- stock und 2- bis 3 fach gefiederten Blattern. 9 Bestimmungs-Schliissel. la, Sori verhaltnismaBig grofi, langlich oder (die unteren) haken- oder hufeisenformig oder (die untersten) nierenlormig, mit zahlreichen Spo- rangien und gut entwickeltem, zurZeit der Sporenreife noch vorhandenem, haarspitzig gewimpertem Schleier. Sporen hellbraun, sehr fein lcornig- warzig bis glatt. Blatter meist schlaff, lebbalt griin. Blattstiel am Grande mit verlangert lanzettlichen, dunkelbraunen Spreuschuppen. Spreite langlich, beiderseits verschmalert. Fiedern langlich oder lineal- lanzettlich, zugespitzt. Fiederchen langlich, spitz. Abschnitte vorgestreckt, langlich, stumpf. 1. Athyrium filix femina. Roth I. c. 65; Paulin Beitr. I. 2, 3; Aschers. Syn. I. 11. — (Gemeiner Frauenfarn. — Navadna gospojnica.) Andert ab: a. dentatum (Milde Fil. Bur. 50. — Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 3). Blatter kleiner, oft derber, etwa 30 cm hoch, doppelt-fiederschnittig, mit einfack gesagten Fiederchen. b. fissidens (Milde 1. c. 50. — Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 4). Blatter grofier, zarter bis 1 m hoch, doppelt-fiederschnittig, mit fiederspaltigen Fiederchen und 3—2zahnigen Abschnitten. c. multidentatum (Milde 1. c. 50. — Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 5). Blatter noch grofier, bis 1’6 m hoch, sehr zart, fast dreifack-fiederschnittig, mit ringsum ein- geschnitten gesagten Fiederchen und Abschnitten. Vorkommen: a. An mehr trockenen, halbscliattigen Standorten in magerem Boden, so in Mauerritzen, auf Heiden, in Kodungen und aucli an Waldgraben zerstreut durcli das Gebiot. Nicht selten im Schiefergebirge um Laibach und nach Pospichal in Innerkrain in dem Berkin genannten Sandsteingelande. Typisch ausgebildete Wedel, d. h. solche mit durclrvvegs einfach gesagten Fiederchen, sind iibrigens selten anzutreffen, viel haufiger ist der eine oder der andere Zahn gabelteilig oder aucli dreispaltig. Solche Formen bilden allmahlich denUbergang zur Gruppe »fissidens». — b. Die haufigste, vom niederen Berglande bis in die subalpine Region auf kalkigem und tonigem Boden an etwas feuchten, schattigon, aber aucli an sonnigen Stand¬ orten oft in grofier Menge vorkommende Form. — c. An tiefschattigen und feuchten Stellen der Gebirge, namentlicli in Schlucliten, nicht selten. So z. B. bei Utik und am Krim nšichst Laibach; im Feistritztal bei Stein; in den Iiarawanken am Tisovec, in den Waldungen nordlich von Vigaun und Karnervellach, in der Medvedja dolina unter dom Barensattel, bei Planina unter der Golica; in den Julischen Alpen auf der Pokluka, im Wocheinertal, auf der Jelovica, im Selzachtal; in Innerkrain um Idria, im Birnbaumerwald, im Schneeberggebiet. In Unterkrain am Hirschbuchel und Sckneewitz, am Friedriclistein, im Ilornwalde und im Uskokengebirge. Langgestreekte, sporentragende Wedel der Formengruppen a. und b. weisen nicht selten an Bxemplaren sonniger Standorte, namentlicli in Felsspalten und auf Schutt- lialden einen Zustand auf, der den Pflanzen einen eigentiimliclien Ilabitus verleilit. Die Rander der Fiederchen sind umgebogen und die ganzen Fiederchen selbst haufig melir oder minder stark, bisweilen bis zu fast gegenseitiger Beruhrung zuriick- gekriimmt. Solche Formen reprasentieren das Athyrium rhaeticum Roth 1. c, (Polypodium rhaeticum Scop. Fl. Carn. ed. 2. II. 297). 10 lb. Sori kleiner, nur anfangs langlich oder hakenformig, spater kreisrund (fast punktformig), mit weniger zahlreichen Sporangien. Schleier rudi- meiitar mit wenigen an der Spitze kugelig angeschvrollenen Wimpern, nur in der ersten Jugend vorlianden. Sporen dunkelbraun, auf ihrer Oberfiache unregelmafiig netzleistig. Blatter 60 bis 160 cm (bis 2 m) hoeb, oft dunkelgriin, etwas straff. Blattstiel am Grande mit breiteren, eilanzeitlichen, bellbraunen bis kupferfarbenen Spreuschuppen. Spreite langlich-ianzettlich. Fiedern lanzettlich, Fiederchen langlich, stumpf. Abschnitte abstehend, eiformig, an der Spitze mit kurzen, eirunden, bespitzten Zahnen. 2. Athyrium alpestre. Rylands in Moore Ferns Gret. Brit. and Irl. Nat.-Pr. pl.VII., Text p. 1; Aschers. Syn. I. 13. — (Alpen-Frauenfarn. •— Planinska gospojnica.) Zeigt in (ler Grofie der Bliitter und in der Teilung und Zahnung alinliche Scliwan- kungen wie vorige Art, der sie liabituell sehr alinlich ist. Doch ist sie von derselben durch die dunkler gefarbten, strafferen Blatter, die stumpferen Fiederchen und die breiteren, stumpferen Zahne der Abschnitte sowie durch die kleineren, fast punkt- formigen, an den entwickelten Pflanzen nackten Sori nicht unschwer zu unterscheiden. Vorkommen: Am Medvedji vrli unter den Goljakbergen und an der Grenze deB Gebietes im Ternovaner Walde bei Otolca und oberbalb Dol beim Aufstiege zu den Goljakbergen. Im Oberkrainer Alpengebiete konnte ich diese sonst in der sub- alpinen und Krummholzregion nicht seltene Art bisher nicht auffinden, obwobl ich derselben mein besonderes Augenmerk gewidmet babe. Ist nach Scholz (im Jahresber. d. Gymn. Gorz 1896, p. 11) im Isonzotal bei Flitsch nicht selten. II. Cystopteris. Bernhardi in Schrad. Neues Journ. 1806 I. 2. Stiick 26; Luerssen Farnpfl. 446. Sori riickenstandig. Schleier unterstandig, dem Grande des Recepta- eulums auf der Innenseite angeheftet, an den Seitenrandern und nach dem Blattrande zu frei, in der Jugend stark gewolbt und liber den Sorns biniiber- gebogen, zuletzt zuriickgescblagen. Sporen bilateral. Kleine oder mittelgrobe Farne mit spiralig gestellten, langgestielten, sommergriinen, mehrfach gefiederten Blattern. Spreuschuppen zart, diiiinwandig. ( Bestimmungs-Schliissel. la, Wurzelstock dunn, lang kriechend, entfernt bebliittert. Blattstiel langer als die Spreite. Blatter im Umrifi dreieckig-eiformig, rasch abnehmend 3- bis 4 fach gefiedert, unterseits (besonders auf den Spindeln) driisen- haarig. Fiedern jederseits bis etwa 13, nach aufwarts gerichtet, das unterste Paar viel grofier als das folgende und sehr uugleichhalftig eiformig, die unteren Fiederchen derselben grofier, die iibrigen Fiedern langlich und fast gleichhalftig. Fiederchen 3. Ordnung fiederteilig, mit gezahnten Abschnitten, bis eingesclmitten gezalmt. 11 1. Cystopteris montana. Link Hort. Berol. II. 131; Aschers. Syn. I. 18; Paulin Beitr. I. 12. — (Berg-BIasenfarn. — Gorska mehurnica.) Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 20. Vorkommen: An feuchten, schattigen und steinigen Stellen in Waldern, auf Schutthalden und unter Legfohrengebiisch, von der hoherenBerg- bis in die alpine Region zerstreut im Gebiete der Steineralpen, Karawanken und der Julischen Alpen. In der Scbneegrube Vetrnica auf der Velika planina ober Stein, im Feistritztal beim Ur- sprung der Feistritz, in der Bela dolina, unter dem Steinersattel (Siidseite), unter dem Kankersattel (Ost- und Westseite), unter der Kanker Kočna. ■— Am Storžič, in der Medvedja dolina unter dem Barensattel. — In der Lahn und am zweiten WeiBen- felsersee unter dem Mangart, im Vratatal, ober dem Kottal, in der Poklukaschlucht bei Obergorjach, ober dem Wasserfall der Savica, in der Konjska dolina unter der Škrbina, am Lisec und auf der urna prst. — In Innerkrain am Aufstiege zu den Goljakbergen und am Schneeberge. — In Unterkrain an den Felswanden der Schnee- grube bei Steinwand im Honrwalde. 1 h. Wurzelstock kurz, dicht beblattert. Blattstiel meist kurzer als die Spreite. Blatter im UmriB eilanglich bis lanzettlich, 1- bis 3 fach gefiedert, mit fiederteiligen Abschnitten, meist kahl. Fiedern jederseits 7 bis 18, ei¬ langlich bis langlich, stumpflich bis zugespitzt, etwas (besonders die unteren) abwarts gerichtet, das unterste Paar fast stets kurzer als das folgende. Fiederchen langlich, stumpflich, das erste untere meist kurzer als das folgende .2 2 a, Blatter bis 50 cm lang, die meisten Zahne der Abschnitte ungeteilt (nicht eingeschnitten oder ausgerandet) und die Mehrzahl der letzten Nerveuaste in die Spitzen der Zahne auslaufend. 2. Cystopteris fragilis. Bernhardi 1. c. 27. C. /. ssp. eu-fragilis Aschers. Syn. I. 15. Polypodium fragile L.; S c op. Fl. Carn. ed. 2. II. 297. — (Gemeiner Blasenfarn. — Navadna mehurnica.) Andert ab : a. dentata (Hook. Sp. Fil. I. 198 p. p.). Blatter bis 30 cm lang, einfach ge¬ fiedert; Fiedern nur fiederteilig; Abschnitte genahert, seicht gelappt. b. pinnatipartita (Koch Syn. ed. 2.980). Blatter bis 50 cm lang, doppelt bis dreifach gefiedert. Mit den Formen: a. anthriscifolia (Koch h c.). IGedern spitz; Blederchen locker, aus ab- gerundetem Grunde eiformig, meist stumpf, tief fiederteilig. |3. cynapiifolia (Koch h c.). Fiedern und Fiederchen meist stumpf; letztere oft locker, aus keilformigem Grunde eilanglich, meist nur fiederspaltig mit verkehrt eiformigen, stumpfen bis gestutzten Abschnitten. _ T- angustata (Koch 1. c.). Blatter zart und dunkelgriin mit sehr locker ge- stellten, lanzettlichen, spitzen Blederchen und langlichen bis lanzettlichen, spitz geziihnten Abschnitten. 12 8. acutidentata (Doli Fl. Bad. I. 43). Blatter derber mit schmaleren, spitzen, ringsum kammformig eingeschnitten-gezahnten Fiederchen und meist an der Spitze ausgerandeten Zahnen. Vorkommen: a. An mehr trockenen, sonnigen und halbschattigen Stellen bergiger Gegenden im ganzen Gebiete verbreitet. — b. a. und p. An schattigen, etvvas feucbten Orten, namentlicli in den Oberkrainer Alpentalern ziemlicb liiiufig, oft in beiden Formen nebeneinander, seltener in Inner- und Unterkrain, wie in St. Kanzian bei Kakek, in Idria, im Ternovanenvalde, am Nanos und Scbneeberg, am Schneewitz, im Hornwalde, im Uskokengebirge ober St. Barthelma, am rechten Save- ufer von Littai abwarts. — y. An nassen Felsen in der Medvedja dolina ober Jauer- burg, beim Wasserfall Peričnik im Vratatal, in der Poklukaschlucbt bei Obergorjach, beim Ursprung der Savica in der Wochein, am Wildensee bei Idria. — S. In Fels- spalten und im Gerolle, namentlich in der subalpinen und Krummholzregion, hie und da in den Karawanken und Juliscben Alpen (Begunjščica, Zelenicatal, Belščica, in der Lakn unter dem Mangart, ober dem Kottal, auf der črna gora unter der črna prst und woh.l noch anderwarts). 2 b. Blatter kleiner und feiner zerteilt, doppelt bis dreifach gefiedert. Fiederchen, resp. Abschnitte letzter Ordnung aus keilformigem Grunde eiformig bis schmal-langlich, eingeschnitten-gezahnt bis fiederteilig; die meisten Zahne an der stumpfen bis gestutzten Spitze ausgerandet bis eingeschnitten und die letzten Nervenaste in die Bucbten auslaufend. 3. Cjrstopteris regia. Preši. Tent. Pteridogr. 93. Aschers. Syn. I. 17. Polypodium regium L.; S c op. Fl. Carn. ed. 2. II. 297. — (Alpen-Blasenfarn. — Planinska mehurnica.) Andert ab: a. fumariiformis (Koch 1. c.) mit eiformigen bis langlichen P'iederclien letzter Ordnung und kurzen, gedrangten Zahnen. b. alpina (Koch 1. c.) mit langlichen bis sclimal-langlichen Fiederchen letzter Ordnung und linealen, entfernter gestellten Zahnen. Vorkommen: In Felsspalten und im Felsschutte der subalpinen und alpinen Region. a. Im Gebiete der Steineralpen, Kara\vanken und Juliscben Alpen weit vor- breitet. — b. In hohoron Lagen hie und da, z. B. am Storžič, Stol, Mangart, Steiner, Vernar, Bogatin, aber auch am Schneeberge bei Laas. III. Aspidium. Swartz in Schrad. Journ. 1800 II. 4, 19 verand. Luerssen FarnpH. 309. Sori meist auf dem Riicken der am Ende nicht verdickten Nerven einem mehr oder weniger deutlich entwickelten Receptaculum eingefilgt. Schleier feblend oder vorhanden. Sporen bilateral. — Kleinere, mittelgroBe oder ansehnliche Farne. Wurzelstock kriecbend mit entfernt gestellten Blattern oder kurz aufsteigend bis aufrecht mit dicht gedrangten Blattern. Blatter spiralig gestellt, 1- bis 4 faeh gefiedert. IB Ubersicht der Gruppen. A. Schleier fehlend. 1. Sect. Phegopteris (F e e Gen. fil. 242). Sori kreisrund bis langlich, riickenstandig, nackt, auch nie von einem umgeschlagenen Blattrand bedeckt. — Kleine bis mittelgroBe Farne mit (bei unseren Arten) kriechendem Wurzelstock und meist sommergriinen Blattern. Blattstiel langer als die Spreite mit zwei im Querschnitte ovalen Leitbiindeln, die sicli oberwiirts zu einem einzigen, im (Juerschnitte lrafeisenformigen, vereinigen. B. Sckleier vorhanden, oberstandig. 2. Sect. Lastraea (Bory Diet. class. d’hist. nat. VI. 588 und IX. 232). Schleier nierenformig oder rundlich nieronformig in der Einbuchtung dem Scheitel de3 Beceplaculums und den Seiton des fertilen Nervenastes angelieftet. 3. Sect. IIypopeltis (Michaux Fl. bor. amer. II. 266). Schleier kreisrund und schildformig dem Scheitel des Receptaculums eingefiigt. Bestimmungs-Schllissel. la, Schleier fehlend.2 lh. Schleier vorhanden.4 2 a, Blatter im Umrifi herzeiformig-langlich, lang zugespitzt, einfach ge- fiedert mit fiederspaltigen Fiedern, weich, glanzlos, hellgriin, beiderseits und am Stiele mehr oder tveniger weifihaarig. Fiedern lanzettlich, zu¬ gespitzt, sitzend, jederseits 12 bis 20, das unterste Paar meist abwarts gerichtet und kaum grofier als das nachste. Abschnitte langlich, stumpf, ganzrandig, selten gekerht oder geziihnt. Sporangien auf dem Scheitel mit 1 bis 3 Haaren. 1. Aspidium phegopteris. Baumg. Enum. pl. Transs. IV. 28; Ascliers. Syn. I. 23; Paulin Beitr. II. 108. Phegopteris polypodioides Fe e Gen. fil. 243. -— (Buchen- farn. — Bukovčica.) Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 207. Vorkommen: In schattigen Waldern an feuchten oder (juelligen Stellen, nament- lich an Bach- und Grabenriindern, um Baumwurzeln und auf feuchten moosigen Felsen von der Berg- bis in die Krummholzregion, auf kalkigem und tonigem Boden in Ober-, luner- und Unterkrain verbreitet. 2 h. Blatter kalil oder driisig, im UmrifS breit dreieckig, sclmell abnehmend doppelt bis fast dreifach gefiedert. Das unterste, ungleicbbalftig eiformige Fiedernpaar viel grčiBer als die folgenden langlichen bis lineal-lanzett- lichen. Fiederclien eilanglicb bis lanzettlich, fiederspaltig, kerbzahnig bis ganzrandig..3 3 a, Blatter vollig kalil und drusenlos, schlaff, weich, lebhaft griin. Blatt¬ stiel 2-bis 3mal so lang als die Spreite. Fiedern jederseits 6 bis 10, jede des untersten Paares so grofi wie der iibrige Teil der Spreite und ihr erstes unteres Fiederclien etwa so grofi wie die dritte Fieder des ganzen Blattes. Abschnitte letzter Ordnung langlich, an den Randern nicht zuruckgerollt. Wurzelstock dlinn, schwarz glanzend. 14 2. Aspidium dryopteris. Baumg. Enum. pl. Transs. IV. 29; Aschers. Syn. I. 21; Paulin Beitr. I. 107. Phegopteris Drjopteris F še Gen. fil. 243. Poljpodium Dryop- teris L.; Scop. Fl. Carn. ed. 2. II. 298. — (Eichenfarn. — Hrastovka)- Paulin FL exs. Carn. Nr. 205. Vorkommen: In Waldern an schattigen, etwas feuchten Stellen, namentlieh in der Berg- und subalpinen Begion hie und da, vi el seltener als die folgende Art. So z. B. am GrofSkalilenberg und am Golek hrib bei Laibach. In Oberkrain im Feistritztal, unter dem Kankersattel (Ost- und Westseite), ober Zlatina bei Vigaun, in der Medvedja dolina unter dem Barensattel, am Kuk unter Davča bei Zarz. In Innerkrain bei Idria, am Bukov vrh unter den Goljakbergen, im Birnbaumenvald, am Nanos, am Nordabhange der Vremščica, bei Ostrožno brdo im Rekatal, am Schneeberge bei Laas. In Unterkraiu am Schneewitz bei GOttenitz, am Hornbuchel im Hornvvalde, im Uskokengebirge, am Strmec und bei Grofldorn auf den NassenfuB- Gurkfelder Hohen, am Kumberg bei Ratschacli. 3 b. Blatter unterseits und am Rande mit kur/,en, blafigelben Driisen be- setzt, etwas starr, meist gelblichgrun. Blattstiel kiirzer, meist nur 1 Va mal so lang als die Spreite. Fiedern jederseits 6 bis 12, jede des untersten Paares kleiner als der tibrige Teil der Spreite und ilir erstes unteres Fiederclien etwa so grofi wie die vierte Fieder des ganzen Blattes. Abschnitte letzter Ordnung lineallanglich, zuletzt au den Ran- dern zuriickgerollt. Wurzelstock kiirzer, liolziger, dunkelbraun, glanzlos. 3. Aspidium Robertiauum. Luerssen in Aschers. Syn. I. 22; Paulin Beitr. I. 107. Phegopteris Bobertisma A. Br. in Aschers. Fl. Brandenbg. II. 198. — (Kalk- farn. — Apnenka). Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 206. Vorkommen: An sonnigen Felsen, auf Schutthalden, in Mauerspalten, in steinigen Gebiischen und auch an lichten waldigen Stellen auf kalkigem Boden von der Ebene bis in die Krummholzregion in Ober- und Innerkrain verbroitet und haufig, seltener in Unterkraiu. Eine Form mit langgestielten Blattern und kleiner, nur 6 cm langer Spreite am rechten Saveufer im Gerolle unter der Mitalaschlucht. 4 a, Schleier nierenformig oder rundlich-nierenformig in der Einbuchtung befestigt. Blatter fiederschnittig-fiederteilig bis 4fach gefiedert... 5 4 b. Schleier kreisrund und schildformig in der Mitte befestigt ... 10 5 a, Fiederclien ganzrandig oder schwach wellig gezalmelt. Schleier klein, hinfallig, driisig gezahnelt. Blattstiel auf dem Querschnitte mit zwei bandformigen Leitbtindeln. Blattspindel kahl oder nur im unteren Teile locker spreuhaarig. Spreite langlich, fiederschnittig-fiederteilig . 6 5 b. Fiederclien wenigstens vorne gesagt oder fiederspaltig. Schleier bleibend. Blattstiel auf dem Querschnitte mit 5 bis 18 Leitbtindeln. Wurzelstock kurz, aufsteigend, mit dicht gedrangten Blattern. 7 15 6 a, Wurzelstock diinn, kriechend. Blatter einzelstehend. Blattstiel so lang oder langer als die Spreite, nnr am Grunde locker spreuhaarig. Spindel kahl. Spreite nach unten kaum verschmalert, unterseits nur in der Jugend sparlich driisig. Fiederchen lanzettlick, spitzlich, die fertileu zuletzt dureh Zuriickrollung dreieckig oder sichelformig. Sori in der Mitte zwischen Mittelnerv und Rand, zuletzt bis zur Beriihrung genahert. 4. Aspidium thelypteris. Swartz in Sclirad. Journ. 1800 II. 40; Aschers. Syn. I. 24; Paulin Beitr. I. 6. — (Sumpf-Schildfarn. — Močvirska ščitnica.) Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 9. Vorkommen: ln Torfsumpfen, auf Sumpfwiesen, in Briichen und an Wasser- tiimpeln in der Umgebung Laibachs am Moore bei Bevke und Grmez, sowie bei Vevče und Kašelj nacbst Josefstal. Ist mir sonst in unserem Gebiete nur noch aus einem Sumpfe am Slidabliang des Golek hrib ober Log bei Billichgraz (700 m) und aus der Umgebung Nesseltals bei Gottscbee bekannt. — An manchen Stocken sind die Fie¬ derchen der fertilen Blatter am Bande nicht oder kaum umgerollt und die Sori be- decken nur einen Streifen zwischen Mittelnerv und Rand. Solche Blatter reprasentieren die Form Rogaetzianum (Bolie Verli. d. bot. Ver. Brandenbg. I. 1859, 73). Sie finden sich vereinzelt bei Vevče und Kašelj. 6 h. Wurzelstock dick, schief aufrecht. Blatter dicht gedrangt. Blattstiel viel ktirzer als die Spreite, nebst dem unteren Teile der Blattspindel locker spreuhaarig. Spreite nach unten stark verschmalert, unterseits bleibend driisig. Fiederclien langlich, stumpf, am Rande flacli oder nur wenig zuriickgerollt. Sori nahe dem Rande, unter sich aber nicht bis zur Beriihrung genahert. 5. Aspidium montanum. Aschers. Fl. Brandenbg. III. 133 und Syn. I. 25; Paulin Beitr. I. 6. — (Berg-Schildfarn. — Gorska ščitnica.) Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 10. Vorkommen: An lieliten waldigen Stellen, an Waldrandern und an Graben, sehr baufig im Schiefergebirge um Laibach. Auf Kalk am Loibl, Tisovec unter der Begunjščica und in der Medvedja dolina unter dem Barensattel in den Kamvanken. Ferner am Lubnik bei Bischoflack, im Selzach-, Pollander- und Woclieinertal. In Innerkrain im Padeštal. In Unterkrain bei Luegg nachat Rudolfswert, im Uskoken- gebirge und wohl nocb anderorts. 7 a, Blattstiel kraftig, mehrmals kiirzer bis hoclistens halb so lang als die Spreite, nebst der Spindel meist dicht braun spreuschuppig ... 8 7 h. Blattstiel meist diinn, zerbrechlich, mindestens halb so lang bis so lang als die Spreite, nebst der Spindel meist sparlich spreuschuppig . 9 8 a, Blatter ansehnlich, langlich, zugespitzt, nach abvviirts deutlich verschma¬ lert, driisenlos, fiederschnittig mit fiederteiligen oder unterwarts fieder- schnittigen, kurz gestielten, zugespitzten Fiedern. Fiederchen langlich, 16 stumpf, kerbig- bis eingeschnitten-gesfigt (selten fiederspaltig) oder an den Seiten ganzrandig. Blattzahne ohne Stachelspitze. Sori grofi, dem Mittelnerven genahert. Schleier derb, kahl. 6. Aspidium filix mas. Swartz in Schrad. Journ. 1800 II. 38; Aschers. Syn. I. 26; Paulin Beitr. I. 7, 8. Poljpodium Filix Mas L.; S c op. Fl. Carn. ed. 2. II. 296. — (Gemeiner Schildfarn od. Wurmfarn. — Navadna ščitnica ali glistna podlesnica.) Andert ab: a. subintegrum (Doli Fl. Bad. 27. — Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 12). Blatter 4 bis 6 dm lang. Blattstiel und Spindeln dicht spreuschuppig. Fiedern lineallanzottlich, tief fiederspaltig. Fiederchen sitzend am Seitenrande fast oder vollig ganzrandig, nur an der Spitze klein gesagt. b. crenatum (Milde Nova Acta Leop. Carol. XXVI. II. 508. — Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 11). Fiederchen aucli am Seitenrande gesagt, soust wie a. c. deorsi-lobatum (Milde Fil. FH. Eur. 120. — Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 13). Blatter straff, 6 bis 12 dm lang. Blattstiel und Spindeln dicht spreuschuppig. Fiedern langlich bis lineal-lanzettlich, am Grunde gefiedert, gegen die Spitze tief fiederspaltig. Fiederchen eingeschnitten gekerbt bis tief fiederspaltig mit kerbig gesagten Ab- schnitten; erstes oberes Fiederchen und oft auch sein gegenstilndiges am Grunde stielartig verschmalert, mit ohrartig vorgezogenem untersten Abschnitte. Sori grofi und dicht gedrangt. d. affine (Aschers. Syn. I. 27.) Von c. hauptsachlich durch schlaffere Blatter und sparlich spreuhaarige Spindeln, durch tiefer geteilte Fiederchen, aber niclit ohr¬ artig vorgezogene unterstc Fiederchenabschnitte und durch kleinere, voneinander entfernte Sori verscliieden. e. heleopteris (Milde Nova Acta XXVI. 2. 510). Blatter bis 8 dm lang, schlaff, steril oder nur mit einzelnen Soris. Spindel sparlich spreuhaarig. Fiedern fiedcrteilig, gedrangt, sich teilweise deckend. Fiederchen dreieckig bis breit eilanglich, stumpf, kerbig gesiigt bis fiederspaltig, von einander entfernt, mit dem hinteren Bande koil- formig herahlaufend (oft breit verschmelzend), am auswiirts gekehrten Grunde bogig bis eingeschnitten. Diese Wedelform findet sich ofter an einem und demselben Stocke mit normal ausgebildeten Blatter c der ubrigen Formengruppen und ist eigentlich nur als ein unvollkommener Entwicklungszustand zu betrachten. V or kom m en: a. An trockenen, sonnigen und steinigen Orten, nicht haufig, ofter vielleicht auch tibersehen. Morasthiigel Pleševica bei Oberlaibach; Feistritztal unter dem Kankersattel und Wocheinertal in Oberlrrain ; Leska dolina am Fufie des Schneeberges in Innerkrain; Sudabhang der Morowitzer Berge, HI. Kreuz bei Landstrafi am Fufie des Uskokengebirges und rechtes Saveufer bei Sava am Fufie des Kumberges in Unterkrain. — b. Die haufigste, in Gebiischen und Hecken, an Waldrilndern und an lichten waldigen Stellen von derKbene bis in die Krummholz- region, auf kalkigem und tonigem Boden verbreitete Variotat. — o. An trockenen und mafiig feuchten, schattigen Stellen in Talern und Schluchten, namentlich aber in Gebirgswaldern im ganzen Gebiete zerstreut. Z. B. Am Krim und Mokreč bei Laibach; inFZelenicatal, in der Medvedja dolina unter dem Barensattel, am Fufie der Golica, im Selzach- und Woclieinertal in Oberkrain; um Oberlaibach, Idria und Schwarzenherg, im Birnbaumerwald undSchneoherggebiet in Innerkrain; am Schneewitz, 17 Friedrichstein, im Hornwald und Uskokengebirge, am Kumberg in Unterkrain. — d. Im feuchten, humosen Boden schattiger Gebirgswalder, wie es scheint, ziemlich selten. Bisher cur im Wocheinertal in Oberkrain und bei Idria und Leska dolina in Innerkrain. — e. An feuchten Waldstellen am GroBkalilenberg, im Selzach- und Wocheinertal, im Schneeberggebiet, im Uskokengebirge und wolil noch ofter. 8 b. Blatter doppelt- (bis fast dreifacli-) fiederschnittig, mittelgroB, langlich lanzettlich, nach abwarts kaum verschmalert, beider- (besonders unter-) seits gelblich driisenhaarig. Untere Fiedern entfernt, dreieckig-eiformig, die folgenden langlich-lanzettlich und genahert. Fiedercben eilanglich, langlich bis langlich-lanzettlich, stumpf, die unteren fiederteilig, die folgenden fiederspaltig bis gesagt mit kurz-stachelspitzigen Zahnen. Sori grofi, den Einschnitten genahert. Schleier hautig, driisig. 7. Aspidium rigidum. Swartz in Sclirad. Journal 1800 11.37; Ascher s. Syn. 29; Paulin Beitr. I. 8. — (Starrer Schildfarn. — Toga ščitnica.) Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 14. Unsero Pflanzen gehoren zur Varietat bipinnatisectum (MiIde Fil. Eur. 127), welche in zwei (iibrigens durcli Uber- gange verbundenen) Formen auftritt: a. germanicum(Mildel. c.). Blatter weicli- bis derbkrautig, sattgriin; Fieder- chen in einen kurzen und breiten, undeutlichen, etwas an der Spindel herab- laufenden Stiel verschmalert; Schleier flacli. p. m e r i d i o n a 1 e (M i 1 d e 1. c.). Blatter starrer, bleichgrun; Fiederchen deutlicher abgesetzt gestielt mit fast herzformigem Grunde, tiefer gesagt mit schwach stachelspitzigen Zahnen; Schleier mit dem Rande nach unten umgebogen. Zwerghafte, in der alpinen Region selir haufige Jugendformen mit einfacli ge- fiederten sterilen Bliittern, reprasentieren, wie ich in meinen Beitragen (I. pag. 9) ausfflhrlicher erortert habe, Scopolis Polypodium asplenioides (Fl. Carn. ed. 2. II.298.t.68), welches Luerssen irrtiimlich als Synonym zu Asplenuin ceterach gezogen hat. Vorkommen: a. In Felsspalten und im Gertille auf sonnigen und halbschattigen Stellen in der Krummholz- und alpinen Region im Bereiche der Steineralpen, Kara- wanken und Julischen Alpen sehr verbreitet und hiiufig. Ferner in Innerkrain in der Pekloschlucht bei Franzdorf, auf den Goljakbergen, am Nanos (oher Wippach), am Sovič und an der StraBe am FuBe des Javornik bei Adelsberg, am Wege von St. Peter nach SchloB Raunach, an der Sudbahnstrecke bei Ober-Leseče und am Schneeberge. — p. Nach Milde (Fil. Europ. 127) am Sovič mit a. Einzelne, von Adelsberg und Ober-Leseče stammende Blatter meiner Sammlung neigen wolil sehr zu dieser Form, doch mochte ich sie nicht als typische Reprasentanten derselben bezeichnen. 9 a, Blatter 6 bis 9 4el-lVand ohne Ring. Das Makrosporangium enthalt nur eine grobe Makro- spore, die ein wenigzelliges, chlorophyllhaltiges, den dreiklappig geoffneten Scheitel der Makrospore ausfiillendes, nur Arcliegonien tragendes (weibliches) Protballium erzeugt. Die Mikrosporangien enthalten 64 kleine Mikrosporen, deren einzellige chlorophyllfreie (mannliche) Prothallien nur je ein in der Spore eingeschlossenes oder schlauchartig hervortretendes Antheridium entwickeln. 3. Familie. Marsiliaeeae. S. F. Gray Nat. Arrang. II. 24; Luerssen Farnpfl. 606. Ausdauernde, an sumpfigen oder zeitvveise uberschwemmten Stellen vegetierende Gewachse (Stauden) mit kriechenden, auf der Ruckenseite zweizeilig beblatterten, auf der Bauchseite echte Wurzeln treibenden Stengeln und ungeteilten (binsenformigen) oder vierzahligen, in der Knospenlage spiralig eingerollten Blattern. Sporokarpien mehrfacherig und in jedem Fache einen Sorus aus Makro- und Mikrosporangien enthaltend. XIII. Marsilia. Baumg. Enum. pl. Transs. IV. 8; Luerssen Farnpfl. 607. Marsilea Linne (Gen. pl. 326) ed. 5. 485 p. p. Stengel kriechend mit zentralem Leitbiindel und peripherischen Luft- gangen. Blatter langgestielt, vierzahlig. Sporokarpien einzeln oder mehrere am oder iiber dem Grunde des Blattstieles, hohnenformig oder fast kugelig, mit 4 bis 24 (in jeder Fruchthalfte rechts und links 2 bis 12) quergestellten, je einen Mikro- und Makrosporangien gemischt enthaltenden Sorus einschlieflenden Fachern, bei der Reife muschelformig zweiklappig sicli offnend und einen Gallertring entlassend, dem die Sori seitlicli anhaften. Weibliches Prothallium aus der Makrospore nur wenig hervortretend, nur ein scheitelstandiges Arche- gonium erzeugend, mannliches Prothallium aus der Spore nicht hervortretend. 1. Marsilia quadrifolia. Linne Spec. pl. ed. 1. 1099; Aschers. Syn. 116; Paulin Beitr. 1.15. — (Vierblattrige Marsilie. — četverolistna marzilija.) Paulin Fl. exs. Carn. Nr. 24. Stengel weitkriechend, sparlich verzweigt, wie die Blatter ausgewachsen kalil. Blatter lang gestielt, vierzahlig (einem vierblattrigen Kleehlatte gleichend), mit breit-keilformigen, vorn abgerundeten Blarttchen. Sporokarpien 2 bis 3 41 (selten 1 oder 4) auf aufrechten, bis 15 mm langen, meist teilweise ver- wachsenen, dem Blattstiele uber dem Grunde eingefiigten Stielen, bohnen- formig, etwa 6 mm lang, scbwarzbraun, jederseits 7 bis 9 Sori entbaltend. Vorkommen: In feuchten StraBengraben und in Tiimpeln bisher nur im Gebiete der pontischen Flora am linken Ufer der Gurk in der Nahe der Dorfer Hrovaški brod und Zameško bei Arch niiohst LandstraC in Unterkrain. — Die in Ttimpoln -wachsende Wasserform hat sehr langgestielte Blatter mit groBeren, auf der Wasserflache sch\vimmenden, nur ober- seits Spaltoffnungen fiihrenden Bliittchen, denen die periodische Zusammenlegung (Nacht- stellung) abgeht, wahrend die Bliittchen der Landpflanzen regelmafiige, vom Lichte abhangige Bewegungen ausfiihren, sich abends wie in der Knospenlage zusammenlegen und morgens wieder ausbreiten. Anmerkung: Die in diese Familie gehorige, von Marsilia hauptsachlich durch binsenformige Blatter und kugelige, fast sitzende Sporokarpien verschiedene Pilularia glo- bulilera L., die in unserer Flora bisher nicht beobachtet wurde, kommt nach Pospichal (Fl. Kilstenl. I. 5.) im benachbartou Gorzergebiet am Lijakbachc bei Ajševica vor. Literaturverzeichnis. 1- Scopoli, J. A., Flora Carniolica ed. 2 (Vindobonnae 1772). 2. Biasoletto, B., Escursioni botaniche sullo Schneeberg nella Carniolia (Trieste 1846). 3. Heufler, L. Freiherr von Hohenbuhel, Asplenii Species Europaeae (Abh. zoolog.- bot. Ver. Wien, VI. 1856). 4. Tommasini, M. Ritter von, Kiistenlandische und krainische Standorte der Milzfarne (Sitzungsber. zoolog.-bot. Ver. Wien, VII. 1857). 5. Deschmann, C., Beitrage zur Naturgeschichte des Laibacher Morastes (Zweites Jahresh. d. Ver. d. krain. Land.-Mus. Laibacb 1858). 6. — — , Uber die Farne Krains (Sitzungsber. d. Ver. d. krain. Land.-Mus., ebenda). 7. Heufler, L. 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' — eu-spinulosum Aschers . — filix mas Swartz. — — — affine Aschers. — — — crenatum Milde. — — — deorsi-lobatum Milde . . . — — — heleopteris Milde . . . . — — — subintegrum Doli . . . . — — — X spinulosum A. Braun . — Illyricum Borbas. — lobatum Swartz. — — auriculatum Luerss. — — longilobum Milde. — — microlobum Milde. — — normale Luerss. -r — Plukenetii Lois. — — subtripinnatum Milde . . . . — — umbratieum Kunze. — — X Braunii Luerss. — — — bipinnatum Paulin . . . . — — — subtripinnatum Luerss. . . — — X lonchitis Murbeck . . . . — lonchitis Swartz. Aspidium lonchitis X lobatum Aschers. 25 — Luersseni Dorfler.24 — — subtripinnatum Paulin. ... 25 — montanum Aschers.15 — phegopteris Baumg.13 — remotum A. Braun.23 — rigidum Swartz.17 — — bipinnatisectum Milde. ... 17 — — — germanieum Milde .... 17 — — — meridionale Milde . . . . 17 — Robertianum Luerss.14 — spinulosum Swartz.18 — — elevatum A. Braun.18 — — erosum Laseh.19 — — exaltatum Laseh.18 — — glandulosum Milde.18 — — normale Paulin.18 — thelypteris Swartz.15 — — Rogaetzianum Bo 11 e.15 Asplenum (Asplenium) L. 5, 8, 28 — adiantum nigrum L.34 — — — argutum Heufl.34 _ _ iancifolium Heufl.34 — — — obtusum Milde.34 — ceteraeh L.7, 29 — — crenatum Moore.29 — lissum Kit.33 — nigrum (Heufl.) Aschers. ... 34 — ruta muraria L.32 - — Brunnfelsii Heufl.32 — — — elatum Lang.33 — — — leptophyllum Wallr. . . .32 — — — Matthioli Heufl.32 — — — pseudo-Germanieum Heufl. 32 — Scolopendrium L.28 — Seelosii Leybold.32 — septentrionale Hoffm.31 — trichomanes L.30 — — auriculatum Milde.30 — — lobati-crenatum Lam. u. I)C. . 30 — — normale Paulin.30 — — typicum Luerss.30 31 36 36 12 22 22 22 22 22 23 23 23 25 23 19 19 19 19 19 14 18 16 16 16 16 16 16 23 25 20 20 20 20 20 21 21 20 24 25 25 25 19 43 Asplenum trichomanes umbrosum Milile — viride Huds. — — incisi-crenatum Milde . . . . — — normale Paulin. — — typicum Luerss. Athyrium Roth.5, — alpestre Rylands.8, — filix femina Roth.8, — — — dentatum Milde. — — — fissidens Milde. — — — multidentatum Milde . . . — rhaeticum Roth. Blechnum L.5, 7, — spicant J. Smith. Botrychium Swartz.5, — lunaria Swartz. — — incisum Milde. — — normale Roeper. -subincisum Ro op er. Ceterach Willd. — officinarum Willd. Cystopteris Bernhardi .... 5, 8, — eu-fragilis Aschers. — fragilis Bernhardi. — — dentata Hook. — — pinnatipartita Koch. — — — acutidentata (Doli) Paulin — — — angustata Kocli. — — — anthriscifolia Koch . . . . — — — cynapiifolia Koch . . . . — montana Link. — regia Preši. — — alpina Koch. — — fumariiformis Koch. Euasplenium En dl. Pilicariae Aschers. Filices L. Filicinae Prantl. (Gymnogramme leptophylla Desv.). . . Hydropterides Willd.5, Hypopeltis Michaux. Lastraea (Lastrea) Bory. Marsilea L. Marsilia Baumg.5, Marsilia quadrifolia L.40 Marsiliaceae S. F. Gray.5, 40 Onoclea L.5, 7, 26 — struthiopteris Hoffm.26 Ophioglossaceae R. Brown.5, 37 Ophioglossum Tourn., L.5, 38 — vulgatum L.38 Osmunda Lunaria L.39 Phegopteris Fde.8, 13 — Dryopteris Fš e.14 — polypodioides Fe e.13 — Robertiana A. Braun.14 (Pilularia globulifera L.).41 Polypodiaceae Mart.5 Polypodium Tourn., L. 5, 8, 36 — aculeatum Scop.20 — asplenioides Scop.17 — cristatum Scop.18 — Dryopteris L.14 — Filix femina L.9 — Filix Mas L.16 — fragile L.11 — Lonchitis L.19 — Plukenetii Lois.21 — regium L.12 — rhaeticum Scop.9 — vulgare L.36 — — attenuatum Milde.37 — — commune Milde.37 — — rotundatum Milde.37 Pteridium Gleditsch, Kuhn . . 5, 8, 35 — aquilinum Kuhn.35 — — brevipes Luerss.35 — — glabrum Luerss.35 — lanuginosum Luerss.35 — — umbrosum Luerss.35 Pteris aquilina L.35 Scolopendrium J. Smith .... 5, 7, 27 — scolopendrium Karsten.28 — vulgare J. Smith.28 — — crispumWilld.28 Struthiopteris germanica Willd.26 — spicant Scop.27 30 30 30 30 30 8 10 9 9 9 9 9 27 27 38 39 39 39 39 29 29 10 11 11 11 11 12 11 11 11 11 12 12 12 29 4 5 4 5 39 13 13 40 40 44 Deutsche und slovenische Namen. Adlerfarn.36 Apnenka. 14 Blasenfarn.11, 12 Buchenfarn.13 Bukovčica.13 Eichenfarn.14 Engels iiB.36 Frauenfarn.- . . . 9, 10 Frauenhaar.36 Gtospojnica. 9, 10 Hirschzunge.28 Hrastovka.14 Jelenov jezik.28 Kačji jezik.38 Kalkfarn.14 Lasci device Marije.36 Marsilie.40 Marzilija.40 Mehurnica.11, 12 Mesečnica.39 Milzfarn.29 Mondraute.39 Navadna praprot.36 Natterzunge.38 Orlova praprot.36 Peruša.26 Podlesnica.16 Rebrenjača.27 Rippenfarn.27 Schildfarn.15-23 Sladka koreninica.86 Sršaj.29-34 Straufifarn.26 Streifenfarn.30-34 Ščitnica.16-23 Tupfelfarn.36 Venushaar.36 Verbesserung. Seite 5, dritte Zeile von unten, lies: . . . bliihenden, beziehungs\veise fruchtendcn . . Sonderabdruck aus dem Jahresberichte des k. k. I. Staats-Gymnasiums in Laibach 1906.