Lmbmher ^SeUun^ - 33. Dienstag. den ^ MaZ ""i8297" Machrichten vom UrieLsschllliplat^« ^^Petersburgs- den 20. 7lpril. Mittelst Berichtes vom 15. März hat der General-AdMant Graf «) aske witsch von Erivan Sr. Majsstat dem Kai-, fer folgende Details eines neuen' über die Türken'erfochtenen Sieges übersendet: - Der General-Major Hesse, welcher den Befehl erhalten hatte,, sein Detaschement im Guriel zusammenzuziehen, wurde benachrichtigt,- daß die Türken sich ^ zu Anfange dieses Monats in bedeulendcrÄnzah! an den Gränzen von Kabulet gezeigt hätten, und die nahe liegenden Dörfer deß Guriel beunruhigten. Man halte durch Kundschafter erfahren, daß der Pascha von Tra-pczunt, Keya-Oglu, von drei Noßfchwcifen, der an der Spitze von 3000 Mann vorgerückt war, und außerdem noch 5000 Mann aus Batumi Kabulet/ Tscha-netes und^Tschakrop an sich gezogen hatt?, ein verschanztes Lager an dem zwischen der Stadt Kintrischi und der Festung St, Nicolas gelegenen See aufgeschlagen habc^ außerdem hatten die Türken auf dem schmalen zwischen dem Wald? und dem Meere hingebenden Weq? Verbaue angclcgt. Der Pascha beabsich: tigte, unser Detaschemnn anzugreifen, sobald eine von TrapeZuin erwartete Verstärkung vcm 40,000 Mann zu ihm gestoßen-seyn würde, und sich darauf des Gu' riel zu beuiächtigen. Der General-Major Hesse faßte sogleich dcn Entschluß, dem Feinde zuvorzukommen. 2lm S. März ging dl'r General mit einem Bataillon desInfanleric-Rsgiments r>on Mingrelicn,' drei Compagnien des ^/^. Jäger-Ne.qsments, im Ganzen 1216 Mann, so wi? mit vier leichten Geschützen, zwei Berghaudltzen und ^lZt5 Mann Milizen aus dem Gu- ^ riel, über denFluß Natonebi, und ruckte längs dem Meeres-Ufer vor, indem e^ die Milizen'den obern Weg durch dcn Wald einschlagen ließ.' Drei Werste von dem Übergänge eröffneten die Türken, welche das' erste Verbau befetzt hielten, ihr Feuer, wurden aber von den Milizen, die sie umgangen hatten, in der Flanke und mit solchem Ungestüm angegriffen, daß sich der Schrecken ihrer bemeisterte, und sie die beiden lebten Verhau im Stich ließen, indem sie sich in Un- ordnung' nach dem zwischen dem Meere und einem sumpfigen Gehölze errichteten Lager zurückzogen. Dieses Lager, welches einen Raum von 300 Faden einnahm, wurde durch rinen hölzernen, mit Erde ausgefüllten Wall und durch einen tiefen Graben vertheidigt. Der Weg d^hin war mehrere Werst? weit von ähnlichen Gladn durstig iltcn. Der Feind empfing unser Deta-schemeNt mit cincm finchtbarcn Feuer und unterhielt einen vierstündigen blutigen Kampf. Nachdem der Ge-neral-Major Hess? eine Batterie aufgestellt hatte, deren Kartätschen - und Granaten - Feuer Verheerung im feindlichen" Lager anrichtete, gab er Befehl zum Sturm, der von dcr regelmäßigen Infanterie und von der Miliz mit gla'nzendic Tapferkeit ausgeführt wur« de. Aus seinen Verschnnzungcn zurückgetrieben, zerstreute sich der Feind in di,c Waldungen, und, ließ sein ganzes Gepäck und eine Menge von Waffen, nebst 163 Todten auf dem Platze, Sein ganzer Verlust bei die« ^ ser Schlacht l elrägt 2000 Mann an Todten und Verwundeten. Unftrer Seits haben wir 5 Firsten, ? Oft siziel", 53 Unter-OssiM'e und Gemeine an Todttn^ ' und 8 Offiziere, i/!2 Untcr. Offiziere und Soldaten, und 9 Milizen an Verwundeten. Di? gesammte im Lagsr gemachte Voute wurde der Miliz übergeben, de> ren Eifer und Tapferkeit bei dieser Gelecz?nhei: 'um so ' mehr Anerkemwng verdienen, als ein großer Theil dieser MiliZM im vorigen Jahre, angeregt durch das Beispiel der Fürstinn, von welcher sie adhäng^g waren, sich auf dn" Seite dcr Türken geschlagen, und'sett dem Angriffe auf Potj gegen uns gesochttn hat.^. Nacbrichtcn aus I afsl) zufolge war der Obl'r'-bcfchlshcibcrdcrzwc'ltc'nArme^ GcncralGraf Dic^ bitsch, mit dcm' Haupcqliärticr ciin i /^/April von da aufgebrochen, und c,m 2i. Zu Gallacz angelangt, wü cr ncch"ani nämlichen Tage, die Arbci« ten an dcr dortigcn Brücke bcsichttgtc. Die Truppen- Märsche naä> Bulgarien über Satu n o f f und die Brilcke von Isaktscha dauern ununterbrochen fort. Am 2,. und 22. Apnl sind die General - Lieutenants Reitern uud Mada^ i5c» to-f^f mit ihren Kavallerie »Divisionen aus Bot-^'tDschan und Raman zu Iassy eingetroffen^ und am 23. und 2/,.. ülxr Waslui und Vadu-lui-Ifsat nachBeffaradien abgegangen, um über die Brücke bei Satunyffden Weg nach Bulgarien einzuschlagen; einen überraschenden Anblick gewährte es, außer den Uhlanen, auch sqmmt-liche Husaren ^Regimenter mit Picken bewaffnet zu sehen, Am 24. April traf auch die zur besagten Kavallerie gehörende Artillerie aus Bottuschan und Roman zu I assy ein; fie zählt 36 Feldstücke ren mittlerem Kaliber, und sollte am folgenden Tage nach Waslu abgehen; die berittene Artillerie hat den geraden )^egvon Roman nach Was-lui eingeschlagen. Das Journal d'Odessa gibtfolgendc spä< tere Armee-Nachrichten vom 9. April: „Nachdem Hussein-Pascha ^«00 Mann In' fantcne und gegen i5c»o Mann Kavallerie zu Burdas ge,fam:nclt hatte, griff er am 9. April mit Tages-Anbruch, an der Spitze aller seiner Streit' t'räfte die Berg - Redoutc bei Sizeb 0 l an, welche der Maior Lebedeff, an der Spitze des zwei» ten Bataillolis des Asoff'schcn Regiments, mit der ^läi:zendsten Tapferkeit vertheidigte. — Der An-gnff der Türken war fürchi^rlich; trotz d'cm Kartätschen - Feuer aus acht Smcken, welches vl?n ci' yem wohl geleiteten Musketen-Feuer, und durch Granaten, die man in den Graben warf, unter, stützt wurde, gelang es einem Offizier der regulären Infanterie, von Hussein-Paschq's Suite und dreien andern Türken, die Brustwehr zu ersteigen und von da in die Redoute einzudringen, ryo sie mit Stichen durchbohrt wurden. — Im Augen» blicke des Allarms sammelten sich die Truppen der Besatzung von Sizeb^l mit erstaunlicher Schnelligkeit auf dem Waffen-Platze vor der Stadt, von wo der General Wachten sie in folgender Ordnung gegen den Feind schickte: zweiBataillons vom Kamtschatka'schen Regimente zur Rcchtcn, und zwei Bataillons vom Ukrainsch.cn Regimente zur Linken dcr Rcdoute; er selbst marschnte an der Spitze dcs ersten Bataillons des Kanttsäi^la'schen R'.'glm^.ts mit zwei Stücken leichten Geschützes, untersinkt vom Dncprofskischen Regimcnte, gegen die rechte Flanke des Feindes, welcher das, Thor der Rcdoute kräftig angriff. Diese sämmtlichen Truppen rückcen unter Trommclschlag und Hurrah - Geschrei ganz nahe hoi-an, stürzten mit dem Bajonette auf den Feind, während aus den beiden Kanonen mit Kar- tätschen auf ihn gefeuert wurde, die Türken, von allen Seiten angegriffen, von dem Artillerie- und Musketen. Feuer niedergeschmettert, rmd mit dem Bajonnette kräftig gedrängt, ergriffen die Flucht in größter Unordnung und wurden bis auf die ent« ferntesten Anhühen verfolgt, wo sie sich in den Wal« dern versteckten, und van da, in die Gebirge nach Bu.rgas zurückzogen. —Während dieses Angriffs wurden die Landtruppen durch das Feuer der Linien-schiffe und Kanonierschaluppen, die auf unserer rech. ten Flanke an der Küste vor Anker lagen ^ unter« stutzt. Der Verlust des Feindes muß sehr beträcht, lich seyn; denn außer den Todten und Verwunde» ten, welche von der türtischen Kavallerie mugcnom. men wurden< hat man in den Graben, auf den Glacis, und bis zu dem Puncte, wo die Verfolgung aufhörte, 25i Todte gefunden, und 5 Ge« fangene gemacht. Unserer Seits wurden 27 Gemeine und Unteroffiziere getödtet, ein Stabsoffizier, 5 Offiziere und 67 Gemeine und Unteroffiziere ver» wundct. Der General-Major Wachten hatei^ ue Quetschung am Schenkel erhalten." ' (Ocst. B.) W r e u H e n. Aus Tilsjt hatte man zu Berlin neue Nachrichten bis zum i3. April. Die Communication ist sehr erschwert, und die ganze Nicdcrungsflächo ficht noch unter Wasser; man berechnet sie zu 3c> bis 36Quadratmeilcn. Das Unglück scheint selbst' bedeutender, alH das, welches die Weichsel verur^ sacht hat. Merkwürdig ist es, daß ganz? große Wicsenflächcn von mehreren Morgen sich gehoben haben, und auf dem Waffer umherschwimmen, (Im Havellande nennt man diese schwimmenden Inseln, deren in den großen, mit Wiesen begränz« ten Seen der Havel alle Frühjahre einige, jedoch nur im kleineren Maßstabe entstehen, Heben.) Sine solche schwimmende Insel trug sogar noch ein Gebäude, das jedoch später versank. — Die Kö-mgsdergcr Zeitung gibt eine 6 Seiten lange „Darstellung der Ereignisse zu Königsberg, während oer Überschwemmung im April 1629." Gegen den Schluß heißt es: „Kein Menschenleben ist verloren, leine Noth in Ansehung dcr Nahrungsmtttel entstanden. Un, fange nicht sofort beruhigt werden.« (Oest/B.) F-r ankreich. Der Monitcur vom 25. April enthätt folgende zwci königliche Ordonnanzen: „ ,) üarl.< yon Gottes Gnaden, König von Frankreich und N^ ,5)i varra. Men, denen Gegenwärtiges zu Gesicht kommt. Unfern Gruß. Wir haben verordnet, und verordnen, wasfolgt. „Art. ;) UnscrVctter, der Herzog von La v al-Mo ntmorcncy. Pair von Frankreich, Staats-Minister, und Mitglied Un. fers geheimen Raths, Unser Botschafter am kaiserlich österreichischen Hofe, wird zum Ministcr.Staats-secretär beim Departement der auswärtigen Ange« legenheiten an die Stelle des Hrn. Grafen de la Ferronnays, dessen Demission Wir angenommen haben, ernannt. 2) Unser Siegelbewahrer' Minister ° Staatssekretär beim Departement der Iu-stiz, wird mit Vollziehung gegenwärtiger Or. donnanz beauftragt. Gegeben in Unserem Vckws-sc der Tuillericn, am 24. April im Jahre des Heils 162g, und Unserer Regierung im fünften. Carl. Auf Befehl des Königs: der Siegelbewahrer von Frankreich, Justiz« Minister: Graf Portaliö." «2) Carl, von Gottes Gnaden !c. Wir haben verordnet, und verordnen, was folgt: Art. 1) Der Hr, Grafik la Ferronnays, Pair von Frankreich, wird zum Staatsminisier, Mitglied Unserö geheimen Raths, ernannt. 2) Unser Sicgclbcwah« rer, Minister - Staatssecrctär beim Departement der Justiz, ist mit Vollziehung gegenwärtiger Qr^ donnanz beauftragt. Gegeben in Unserem Schlosse der Tuilkrisn, am 24. April uu Jahre cch Heils »829, und Unserer Regierung im fünften. Carl. Auf Befehl des Königs: der Siegelbewahrer von Frankreich, Justiz.Minister: Graf Portalis." (Oest.B.) Spanien. Aus Murcia wurde am 4. April gemeldet: «Seit einigen Tagen sind die Erdstöße seltener und schwächer, und wenn auch das Schwanken der Erde bisweilen 5 bis 6 Minuten anhält, so ist solches doch nicht mehr mit einem so fürchterlichen Getöse begleitet, wie früher. Die lehtern Erocrschütte-rungcn haben noch mehrere, bei dem großen Erdbeben verschont gebliebene Gebäude vollends umgeworfen, In dem Rcgierungs-Bezirke von Ori« huela sind 17 Kircken zertrümmert, und 400« Häuser eingestürzt. Bis jetzt hat man unter den Ruinen 2566Lcichname und 1207 Verwundete her-vorgezogen, so, wie zwei lebende und unversehrte Personen, welche wie durch ein Wunder am Leben geblieben sind. Als ganz außerordentlich ist der Umstand zu erwähnen, daß em 11 Monat alu'sKind, ohne irgend eine Nahrung fünf Tage unter den Ruinen hat zubringen kennen. Man fand cs unter zwei gegen einander gefallenen, einen Triangel bilden-ocn Mauern an der Brust, seiner, neben ihm liegenden, von dem Einsturz eines Hauses getödteten Muttter. Der,Erzblschof hat dieß, auf eine so wun. dcrbare Weise erhaltene Kind, zu sich genommen. In dem Bisthum von Orihuela zählt man be» reitö 700 Waisen, deren Ältern um das Leben gekommen sind. In dem District, die Stiftungen des Kardinal Bcllugo genannt, zeigen sich 400 Öffnungen der Erde, welche schwarzes und die Luft verpestendes Wasser in großen Massen aus-gießen. Auch hier hat man eiligst Kanäle gemacht, um dieses, alle von ihm berührte.Pflanzen verbrennende Wasser abzuleiten, welches selbst bei dessen Vermischung mit anderem Wasser und bei seinem Ergießen in die, See, noch alle Fische lödtet. Andere Schlünde werfen Sand und Asche auv, und zwar in solcher Menge, daß man ein Paar hundert Wagen damit beladen tonnte; un> tc-r denselben befinden sich Spuren aller Arten von Metallen. Die Farben - Mischung, welche dieser Sand enthält, ist im höchsten Grade bcwunderungs-würdig." (Ocst. B.) Großbritannien. Der Globe laßt nun den Admiral Sidney Smith die Vertheidigung von Konstantinopel/und den Admiral Eochranc das Commando oer russischen Flotte übernehmen. Der Eourricr fran^ais will wissen, der russiscke Botschafter, Fürst Licvcn, siehe im Be« griffe unter dem Scheine eines Urlaubs, jedsck? vielleicht um nicht wieder zurückzukehren, mit seiner Gattinn England zu verlassen. Man habe Anfangs geglaubt, Graf Matuscewicz werde ihn interims stisch erfeyen; jetzt aber heiße es, Graf Stroganof (einst russischer Botschafter zu Konstantinopel) rver-de provisorisch oder definitiv die Verrichtungen eines Botschafters übernehmen. (Allg. Z.) N u fi I a n v. Der (^«ui-i-im- clL 3nivi-liL vom 29. März gibt folgende Uebersicht des gegenwärtigen Bestandet der russischen Seemacht im mittelländischen und im schwarzen Meere, deren Genauigkeit er verbürgen zu können glaubt: Flotte im mittelländischen Meere. Linienschiffe: Azoss, von 74; Großfürst Michael, von 62; Alexander-Ncwsky, von 74; la Fere > Ehampenoisc von 84 ; Ezcchiel, von 74; Wladimir, von 74; Eonstantin, von 74 und Emanuel,, von 60 Kanonen» l52 ^ Fregatten: FürstinnLowicz, von 5o; Con-stantine, von 44; Marie,, von,44 ; Olga, von44; Alexandra, von 44; Easior^, von,44; Helena, von 56 Kanonen.,. Korvette: Gremiatschky,. von 24 Kanonen. Briggs: Ulysses, Telemach, Achilles, Us^ fcrdie; die beiden crstern von 20, und die beiden letztern von i6Kanonen< — Diese zwanzig Fvriegs' schiffe.fuhren zusammen 1002 Kanonen., Fl0 tte i,n sch w,ar,z e n^ Me ere.. Linienschi f fc: Paris, von no; Franz der C'rste,,von 110 ; Kaiserinn Marie,. von 64; König vonPreußen>. von64; Pantelcmisn, von84;' Hollands von 74; Nord -Adler,, von 74.;, Skoenc, von,74^ und Parmion.von,74, Kanonen.. Fregatten: Standard,,von 56;- Estaffette. von,44; Flore, von 44;-Raphaels von 36; und Pospeschny^von 36 Kanonen.,. Außerdem 26 K 0 rvetten,, Briggs und kleinere Schiffe; in allem,zwey und. vierzig Kriegs-fahrzeuge,,mit,i55o Kanonen.. Im,October,vorigen Jahres sind von den russischen Werften am schwarzen Meere, vier Fregatten vom Stapel.gelassen worden; man weiß nicht, ob sie bereit seyn werden, .an den Operationen des be-verstehenden FeldzugesTheil zu nehmen. (Oest. B.) Donische Anselm. , Schreiben aus.Corfu vom 20. April..Nachrichten ausPrevesa vom 6. d» ,M. meldcn/,daß sich der bekannt? 'Andreas Isko, der sich vor.ge-raumer Zeit den Türkei', unterworfen haite. „und zuletzt in der Provinz ^ V alt 0 s befehligte. ncuer^ dings durch griechische Gmissaire aufgewiegelt/ ge-gcn die Pforte empört,,und auf die Sene der Insurgenten geschlagen habe. Der,erste Schritt, den er gegen die, Türken , unternahm, war. „ daß er einen Transport - von i5s> Pferden mit Lcbensmit-teln auffing,.der nach Mcssolongi und Ana^ tolico^ bestimmt war.. Die Türken,,welche,sclbe escortirten>. waren auf keinen Widerstand vorbereitet,, da,sie.Isto auf ih.xer, Seite wähnten, Oin Theil derselben wurde durch I s ko's^Soldaten niedergemacht,, mchrcv? gsftngcr. genommen iund nach V 0 n i z z a gebracht: /nur Einigen ^ gelang ,-es, fich durch die Flucht naO Arta zu. retten.,. Nach diesem Vorfalle soll I s to die,Position von ,Ma-f)-in0r0s besetzt, späterhin aderftlbe^verlassen ha° beil, um sich nach P c ta zn begeben, um den daselbst commandirenden ,'v!?3 lll>c>,^f-np!l!si',!!'5—. eütdecktc im Monat December 1827 ein Psianzer auf scitiem Feld eine Art Grabstein, auf dem — ihm unbekannte -—Zeichen eingegraben waren. Er ließ den Stein, der eine kleine Gruft vm-. Mauer-steinen bedeckte aufheben, und fand nun in dieser zwei uralte Schwerter/ Helm und Schild, die vom Rost sehr gelitten hatten, und eine irdene Ampbora von großem Umfang. Der Pflanzer ließ diese Ge« gensiandc und den Stein selbst nach Monte-Vides bringen).und'trotz dcr'Angriffe der Zeit und der geringen Sorgfalt^ mit,'welcher der Stein abgenommen war, konnte man noch leicht Fragmente von griechischen Worten lesen u'nd ergänzen, die in derNbersetzung also lauten : „Zu? Zeit der Herrschaft Alexanders, Sohn Königs PlMwv von Ma-cedonien, in der 65sten Olympiade —Ptolomäus/' Das Übrige war unmöglich zu entziffern. Auf dem , Griff eines der Scbwerier befand sich das Portrait eines Männes, den man für Alexander hält, auf dem Hclme bemerkte man getriebene Arbeit, die vortrefflich gewesen seyn musi; sie stellt den?lcbill . dar, der den Leichnam Hektars um die Mauern von , Troja schleift/ Nach Entdeckung dieser Art von Gedächtnißalter und der Gegenstände, die er enthielt, scheint es klar, daß ein Zeitgenosse des Aristoteles den brasilianischen Boden durchgrabcn hatte. Man vermuthet selbst/ daß dieser Pt?lcmäus einer der Anführer der Flott? Alexanders war, und daß er von einem Sturm im großen O«an — wie die Alten ihn nennen — ergriffen/ an die Küsten von Brasilien verschlagen worden/ dann hier das in die Rede stehende Grabmahl errichtete, ">n so das An->. dcnken seiner Neist nach dem entfernten Lande zu ' erhalten. — In jedem Fülle. uerdienl diese Gnt^ dcckung dieAufmerksamkeit aller Archäologen, NDattenr: M. Vav. Weinrich/ Verleger: Jignat M Gvler v/ Uleinmaur.