Ar. 100. Sonntag, den 14. Decemöer 1879. IV. Jahrgang. (Cillier Jcituim Pränumerations-Bedingungen. Für «illi: P>o»«tlub .. . —M Pimcitst"«. . I M Halbj-dr>z . . . s-— Wontldtiti«. . . lammt BüBcaun« | • Erscheint jeden Donnerstag und Sonntag Morgens. Inserats werden angenommen il tn In>»dit<»n Ire ..ffiBiet Afit»»,". £> Sl«d>r, «> I «-Mi»«»»'. J«(. *ifn-««ich >» 0#taj, il. CviKlit mit fc liom». i» Sich. K. VUH«. -Uitu*«* - »q«i»ar t* Ü,ib»ch. stellte Interpellation die Erklärung, daß der Steuerausschuß binnen 8 Tagen über die Grund-steuer-Novelle Bericht erstatten wolle. Auch die Regierung, welche in der Sitzung vom 5. d. in ein eigenthümliche» Licht gestellt worden war, ließ durch den Leiter de» Finanzministeriums, Section«-chef E h e r t t f, bekanntgeben, daß sie ihrerseits zur Erledigung der Angelegenheit beitragen wolle. Hieraus wurden sovann die RegierungSvor-lagen über die Verlängerung des Handelsvertrages mit Deutschland und Frankreich und der Antrag des Adgeordneten Lenz auf Errichtung von Post-sparkassen in erster Lesung erledigt und somit den betreffenden Ausschüssen zur weiteren Berath-ung zugewiesen. Abgeordneter M e n g e r, sprach sich über diesen Antrag sehr wenig ermunternd au». Er gab der Befürchtung Ausdruck, durch eine solche Institution die bestehenden Gemeindespartassen und die bisherige Verwendung der Einlagen zur Förderung des Real-Credit«, zu schädigen, tiese Ausführungen wurden durch den Abgeordneten v. P l e » e r bestätigt, der ohne Umschweife er-klärte, er denke sich die Postsparkassen nach italienischem Muster als Mittel, um dem Staate die Ersparnisse der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, welche zur Förderung seine» Credite» in Rente angelegt weroen sollen. Run nahm da» Hau» die Berathungen über die Einbeziehung Jstrien« und Dalmatiens in da» gemeinsame österr.-ungarische Zollgebiet auf. Die Abgeordneten Lenz und P a ch e r betonten die Nothwendigkeit, die Bewohner dieser Gebiete gleichfalls zur Tragung der Staatslasten, der Zölle und der Berzehrungssteuer ginz heranzu-ziehen. Der Handelsminister bemerkte, daß Jstrien und die Quarner'schen Inseln ihr« Stellung al» Zoll-Ausschlüssen verlieren müßten weil sonst der Schmuggel nach Dalmatien nicht verhindert werden könne. Die Abgeordneten Jstrien» V i d u l i ch und B i t e z i ch hoben her-vor. daß der Verkehr Jstrien» ganz auf Trieft angewiesen sei, daß aber dieser Verkehr lahm ge» legt werde, wenn Trieft noch Freihafen bliebe, während die Waren nach Jstrien nur verzollt ge» bracht werden könnten. Im gleichen Sinne sprach auch Abg. Hallwich unv im Namen Trieft'» Abg. T e u s ch e l. In der über diese Vorlage am 11. d. be-endeten Specialdebatte wurde der Gesetzentwurf der Einbeziehung Jstrien» in das gemeinsame Zollgebiet in der Fassung de» Ausschusses unv unter Ablehnung des Antrages H a l l w i ch auf ein Uebergangsstadium bezüglich Jstrien» ange-nommen. Ebenso erfolgte die Annahme der ersten Resolution mit der von Neuivirth beantragten Aenderung, wonach die Aufhebung de» Triester Freihafen» gleichzeitig mit der Aufhebung de» Fiumaner Freihafen» erfolgen soll. Anstatt der zweiten Resolution wurde der Antrag A u s p i tz' angenommen: die Regierung werde aufgefordert, der Verbesserung der Eommunicationen zwischen Dalmatien und den occupirten Provinzen ihre vollste Aufmerksamkeit zuzuwenden. In der hierauf folgenden General-Debatte über die Aushebung de» ZollauSschlusse« von Brody sprachen die Abgeordneten Graf Wurmbrand, H a u s n e x und Dr. Socher, mit vieler Wärme für die Gewährung einer halbjährigen Uebergangsfrist. Mit großem Initresse verfolgte das HauS die in lebhaften vielleicht etwas zu grellen Farben entworfene Schilderung der traurigen Schicksale der Stadt Brody von Seite des Adge- Aus dem Weichsrathe. Die Grundsieuerreguliruug, an der bereits seit einer Reihe von Jahren gearbeitet wird und deren Zweck darin liegt die vielen Unebenheiten und Ungerechtigkeiten der Arundsteuerbemessung zu planiren uno eine große Zahl von Grund-stücken, welche bis jetzt noch nicht der Besteuerung unterliege» derselben zuzuführen, gab in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vom 5. d. wieder zu einer sehr erregten Scene Anlaß. — Die Regierung halte um diese Angelegenheit zu beschleunigen in den letzten Woche einen Antrag eingebracht. In dem Ausschuß welcher darüdir zu berathen hatte, suchten die Polen, — denen die Grundsteuer-regulirung allerdings nicht bi sonders erwünscht kommt, da gerade in Galizien die Zahl der noch steuerfreien Grundstücke eine überaus große ist, — den Gegenstand zu verschleppen, wobei sie an den Eonseroativen zum mindesten stillschweigende Bundesgenossen fanden. — Der Abgeordnete Posch (Brück) stellte daher den Antrag: Den Grundsteuerausschuß aufzufordern binnen 8 Tagen Bericht zu erstatten. Darob entstand eine große Entrüstung unter den hervorragendsten Führern der Rechten. Mann für Mann versuchten sie den Antrag zu bekämpfen. Abgeordnete, die sich bereits entfernt hatten wurden wieder eingeholt um gegen P o f ch zu stimmen. Die Folge davon war, daß es zu keinem Beschlusse kam und P o s ch zuletzt seinen Antrag zurückzog. Erst in der Sitzung vom 9. d. schien sich die diesbezügliche Aufregung der Rechten des Hauses gelegt zu hoben und der Sprecher der-selben Fürst Lobkowitz gab über eine von ihm be» Feuilleton. Zu spät! Ein GesellschastSdild Roman von W. Hofier. (25. Zorljetzung.) Agne» lachte, aber dennoch durchschauerte e» sie seltsam. Tante Regine wußte von dem Zwie» soalt, welcher uneingestanden die Seele ihrer Nichte durchtodte, kein Wort, sie ahnte nicht, daß ein kecker Bewerber sogar da« HeUigthum ihre« eigenen Hause» lächelnd zu seinen Zwecken pro» fanirte, und trotzdem kennzeichnete ihr Ausruf so treffend die Situation. — Nie seine Braut! wiederhallte e« in der Seele de» Mädchen«, während Tante Regine von einer Besserungsanstalt murmelte, und Tante Amalie von einer Strafpredigt de» ehrwürdigen Herrn Pastor», der Alle« erfahren sollte, um wo-möglich da« verlorene Schaf noch dem Hirten zu erhalten............. So vergingen die beiden letzten Tage de» Jahre». Da« Hamburger Polizeiamt erkundigte sich in Berlin nach dem Verbleib der Frau Leßner, und da« an Eoa abgesandte recommandirte Paquet kam al« unbestellbar zurück. Frau Onhloff ging händeringend, in stummer Verzweiflung umher; i IA r-, - ItJL . .... L sie dachte nicht an eine Gefahr für ihren Liebling, wohl aber an die Absich d r Frau Leßner, sie und ihre Tochter auf immer zu trennen. Da« war e«, wa» sie gefürchtet von jeher; jetzt hatte die düstere Ahnung eine bestimmte Ge« stalt angenommen. Brennende Thränen netzten die Blumen, welche ihre Hand mit verdoppelter Ge-schäftigkeit zu Kränzchen und Bouquet« vereinigte. ES war ja Alle» so ganz ander» gekommen, al« Eoa erwartet haben mochte. Die achttausend Thaler lagen in den Kellern der Bank, und Ernst versetzte stillschweigend seine Uhr undSette, um da« gelöste Geld der Mutter in den Schooß zu legen. Wa» er über die wahren Motive der Frau Leßner im Stillen dachte, und womit er die große Summe unwillkürlich in eine trostlose Beziehung brachte, da» verschwieg er schonend der unglücklichen Frau, und bat sie nur, lieber einige Entbehrungen zu ertragen, al« je-mal« da« Geld zu verwenden. — Laß un« erst Gewißheit erlangen, beste Mama. — O wein Junge, versetzte fast schaudernd die alte Frau, sprich nicht davon. Um Alle« in der Welt möchte ich diese Summe nicht berühren. — Siehst Du, sagte er trübe lächelnd, ge-rade so denke ich auch. Er er zählte aber trotzdem seiner Braut von dem anonymen Weihnachtsgeschenk keine Silbe. Agne« würde ihn nicht verstanden haben, das wußte er. Der letzte Tag de« Jahre« ging hin mit der Ueberlieferung und Prüfung aller einzelnen Bücher. Tante Regine hoffte sehnlichst, irgendwo einen Rechnung«sehler entdecken und eine mangelnde Summe dem Buchhalter von seinem rückständigen Salair abziehen zu können; aber e« zeigte sich nicht«, wa« dieser Erwartung irgend einen Vor-schab geleistet hätte. Alle« war in musterhafter Ordnung, bi« auf die Thüre de« Giftschranke«. — E« müßte nothwendig ein neues Schloß angebracht werden, sagte er. Die Thü»e ist so gut wie unverwahrt. Tante Regine sah ihn mißtrauisch an. — Da« ist meine Sache, antwortete sie mit gedehnenm Tone. Lümmern Sie sich darum nicht. Unv dann wurde der Bestand de« schicksal«-schweren Schranke« genau mit dem betreffenden Buche verglichen .. . e« stimmte Alle«. Der Altjahrabend verging ohne Sang und Alang, und immer näher rückte die Stunde, in welcher Ernst da« HauS verlaffen würde. Agne« hatte den ganzen Abend die Aüchenthüre ver-schloffen gehalten, hatte da« wiederholte Anklopfen ihres Anbeter« absichtlich überhört, und war ruhe-lo« von einer Stelle zur anderen gegangen. Roch diese Nacht . . . dann ,ah sie ihren Bräutigam vielleicht in langer Zeit nicht wieder ordneten Hausner. Abgeordneter Dr. H a^a s e führte au«, daß der Schleichhandel in Brody sehr »»zweigt und trefflich organisirt sei und derselbe durch da« vorliegende Gesetz verhindert werde. Redner erklärte, daß er trotzdem für die Uebergangs-Periode stimmen werde und zwar im Interesse der Schmuggler, weil in Brody ein großer Theil der Bevölkerunz vom Schmuggel lebe und diese Bevölkerung in dem Momente, wo da» Gesetz zur Durchführung gelangt, keinen Erwerb habe und e» Jemanden der einen ehrbaren ErwerbSzweig treibe, viel leichter sei einen neuen Erwerb zu findtn. als demjenigen der vom Schmuggel lede. Das Gesetz wird al« Grundlage für die Specialdebatte angenommen. Politische Rundschau. iZilli, 18. December. Am 10. d. fand in Wien im Ministerium dcs Auswärtigen eine gemeinsame Minister-Con-ferenz statt. Gegenstände der Bera'hung waien der Handelsvertrag mit Deutschland und die Ge« schäftSbthandlung in den Delegationen. Es wurde zunächst die Borlage wegen provisorischer Bewil-ligung des gemeinsamen Budget« für drei Monate festgestellt, welche den Delegationen sofort nach ihrem Zusammentritte zukommen soll. Fall« da« Wehrgesetz bi« zur Ertheilung der Indemnität für da« gemeinsame Budget noch nicht perfekt sein sollte, dürfte die dreimonatliche provisorische Be-willigung de« KriegS-Budget» unter dem ausdrück-lichen Borbehalte erfolge», daß die beiden LegiSla-tiven die bisherige Kriegsstärke beibehalten. Ein analoger Borgang seilen» der Delegationen liegt bereit« auS dem Borjahre vor. Di< Minister« Eonferenz einigte sich ferner über die Geschäft«-eintheilung, soweit der Einfluß der Regierungen hiebet in Frage kommt. Zwischtn der verfassungstreuen und födera« listischen Fractiou deS Herrenhauses fanden in d«n letzten Tagen Verhandlungen über eintn abzuschließenden Eompromiß bezüglich der Wahlen in die Delegation statt, in Folge dessen zwölf verfassungstreue und acht föderalistische Pair« in die Delegation gewählt werden dürften. Da« preußische Abgeordnetenhaus nahm die Eisenbahnvorloge in zweiter Lesung an. Die r u s s i s ch e n R i h i l i st e n sind durch da« Mißliogen ihre« Attentate« gegen den Czaren keinesw.'gs eingeschüchtert. Da« in Petersburg ver« breitete und an jenen Mordversuch anknüpfende Gerücht vou der zum 25. Regierungsjubilänm be-vorstehenden Abdankung Alexander II. scheint ihnen neuen Muth zu verleihen. Es ist davon die Rede, daß mehrere hochgestellte Persönlichkeiten Drohbriefe erhalten Hütten, und daß die Nihilisten diesen Winter ihre alte Thätigkeit wieder auf-nehmen würden. vielleicht sogar niemals. Sie streckte unbewußt die ( Arme ihm entgegen. Ein Schluchzen hob ihre Brust. Ja, ja, sie lieble ihn grenzenlos, er war ihr Alle« ... sie wäre ihm in Noth und Tod ge-folgt, freudig sogar, wenn er nur da» Opfer hätte annehmen wollen. Ein scheuer Blick streifte die Küchenthüre... wa« galt ihrer Seele der Andere? Einen Augenblick lang schwelgte sie in dem Gedanken, sich gewaltsam an ihn zu klammern, sich ihm zu Füßen zn werfen und zu flehen: „Nimm mich mit Dir, schütze mich vor den Dä-monen in meiner eigenen Brust!" . . . Aber dann sagte ihr die ruhige Ueberlegun^, daß da« eine Unmöglichkeit sei, und seufzend, muthlos, ließ sie die Arme sinken. Jetzt wurde schon der Laden geschlossen, die Uhren schlugen halb elf, und von draugen herein n klangen die vielfache» Schüsse, mit welchen meistens dem scheidenden Jahre da« Geleit gegeben wird. Noch war Ernst nicht hinauf gegangen in sein Zimmer. Ob er Gewalt brauchen ... ob er hierher kommen würde? Sie sah wieder zur Thüre. Nein, nein, nickt hierher — eine Purpur» wölke huschle verschönernd über das reizende Gesicht — nicht hierher! Die serbische Skupschtina beschloß nach zwei-tägiger Debatte über die Patentsteutrvorlage, die Patentsteuer fortbestehen zu lassen und eine Com-Mission zur Verhütung eventueller Mißbräuche einzusetzen. Der Minister der öffentlichen Bauten brachte einen Gesetzentwurf ein betreffend da« ExpropriationSverfahren bei Eisenbahnbauteu. Der AuSbruch de« egyptisch-abyssinischen Kriege« ist unmittelbar bevorstehend. In Kairo sind Nachrichten auS Massowah eingegangen, denen zufolge König Johann mit dem Gros der abyssin-ischcn Armen und 4t) Geschützen seinen Bormarsch angetreten hat. Er ist entschlösse, , die Districte Senaar und Galabat, sowie daS Gebiet des blauen Nils zu besetzen. Er erklärt, europäische Intervention werde ihn nicht verhindern, feine gerechten Ansprüche, einschließlich einer Entschädigung f«r frühere egyplische Angriffe, geltend zu machen. In Folge der feindseligen Haltung der Abyssinier an der egyptischenGrenze sind sämmtliche egypnscheCivil-und Militärbehörden angewiesen worden, von ihren Bedürfnissen direct den Khedive in Kenntniß zu setzen. Ein f'anzösischer Transportdampfer, welcher sich auf dem Wege nach Indien befand, hat Be-fehl erhalten nach Massowah zu gehen und dort zu bleiben, um im Falle eine« Eonficte» zwischen Abyssinien und Egypten die französischen Unter« thauen zu schützen. Die agrarischen Morde in Irland beginnen sich in erschreckender Weise zu häufen. Donnerstag abends wurde ein kleiner Farmer von Ballina, welcher in seinem Wagen vom Mullinger Markte nach Hause zurückkehrte, angefallen unv schwer ver« wundet; er erhielt drei Revolverkugeln in den Rücken. Der Unglückliche suhr eine halbe Meile weiter bi« zum nächsten Hause von der Landstraße, wo er Aufnahme und ärztliche Pflege fand. Ein Farmer, 'Namen« Barry, wurde Donnerstag vor-mittag» in der Nähe von Suchibndge, Grafschaft Clarc, todt aufgefunden. Derselbe soll auf dem Heimwege vom Markte seine« Gelde« beraubt worden sein; der Mord wird ebenfalls auf agrarische Ursachen zurückgeführt. GemeinderathS-Diyung vom 12. Dec. Der Vorsitzende Bürgermeister Dr. N e ck e r-mann theilt die Einläute mit. Darunter befinden sich: Ein Gesuch de« Johann Schimiak um Si-stirung der Executwn wegen rückständig r Ge-meind- Umlagen. Da in der letzten Sitzung der B schluß gefaßt wurde, jede ExecutionS-Einstellung von der Zustimmung de« Gemeinderathe« abhängig zu machen, so ersucht der Vorsitzende den Aus-schuß hierüber schlüssig zu werden. Ueber Antrag de« G.R. Dr. Hnn« Sajowitz wird dem GesuchsteUer eine Frist bi« 8. Januar gewährt. Ein Bericht de« G.R. R ü p s ch l über die durch den Stadtförster Kummer geleitete Holz- Sie nahm ein Tuch und umhüllte gedanken« ! schnell den Klöpfel der Glocke. Wie sie so dastand auf dem hölzernen Küchen-stuhl, ganz schwarz gekleidet, die üppige Büste im schönsten Licht und da» Antlitz von trotziger, dä-mönischer Freude glänzend, glich sie einer derGe-stalten jener Fabelzeit, die Alle» personificirte, die Liebe und den Haß, da» Schöne und da» Schreckliche. . . E« war eine Medea, eine schöne, verfüh'e-rische Göttia der Rache, die« Weib mit den schwarzen blitzenden Augen . . . Die weißen, wie Elfenbein glänzenden Zähne wurden sichtbar unter dem trotzigen Lächeln, da« den Mund umspielte. Agne« sprang vom Stuhl und versuckte e«, die TyÜre zu öffnen. Zoll um Zoll . . . dann entstand ein dumpfer, leiser Laut, und da« Hinderniß war besiegt. Sie horchte. Noch sprach er im Laden mit den Uebrigev, noch brannte da« Licht im Zimmer der Tanten. Agne« verschränkte die Arm: und blieb unbe-weglich stehen. Draußen flüsterte es wieder . . . sie lächelte verächtlich, während ihr Herz zum Zerspringen klopfte. Heute existirte er für sie nicht, der Versucher, dessen Schmeichelworte sonst bei ihr so willigen > Eingang fände» . . . schlägerung im Stadtwalde. Dieser Bericht wird der Finaozsection zugewiesen. Eine Zuschrift des Sreuerpächter« H o t f ch e« v a r, in welcher sich derselbe bereit erklärt den 15percentigen Zuschlag zur Verzehruug«steuer von Wein und Fleischverbrauch um die übliche Pacht-summe von 1800 fl. zu übernehmen. Ein Schreiben de« PrcSdyterium« der evan-gelischen Gemeinde bezüglich de« neuen Friedhofe«. Dasselbe wird ver FriedhofS-Commisston zuge-wiese». Die Antrage der k. k. BezirkShauptmann-schast betreffen» oie Schließung des heil. Geist Fried dose«, wird gleichfalls der Friedhof«>Eom« Mission zugewiesen. Der Vorsitzende erklärt hiebei, daß der Leiter de« Friedhofsvaue» ihm mitgetheilt hätte, daß die Eröffnung de« neuen Friedhofe« Mitte December stattfinden könnte. Er habe auch bereit« bei der Statthalterei die Gencdmigung de« diesbezüglichen Statutes urgirt. Er ersuch« daher die Friedhof«-Commission in der nächsten Sitzung die er für den 19. d. ausschreiben irerd«, Bericht zu erstatten. Der Müller Sima stellt da» Ansuchen seinen zur Restaurirung der Ftauröhr«cn benölhigten Stein» zufuhren von Tremersscld die Mastermaath zu erlassen, wogegen er sich zur Z^lung der Brücken» mauth bereit erklärt. Dem Gesuchstcller wird über Antrag de» G.R. Fritz Mathe» will-fahrt. Eine Zuschrlst de« Reich»rathS-Abgeordneten Wiesenburg ersucht den Gcmeinde-Au«schuß sich einer Petition an da« Abgeo>dnetenhau« um Steuer-freiheit für Neu- und Zubauten für eine be-stimmte Reihe von Jahren anzuschließen, damit einerseits die Baulust geweckt andererseits aber auch vielen Arbeitern leictter ein Erwerb geschaffen werde. G.R. Stepisch n egg stellt den Amrag sich dieser Petition anzuschließen, jedoch nicht nur die Freihtit für direkte Steuern sondern auch für alle Zuschläge zu erstreben. G.R. Z a n g g e r ergänzt diesen Antrag dahin auch die Zinsen der auf steuerfreien Objekten intabulirten Posten von einer Besteuerung auszuschließen. Beide Anträge werven angenommen. Eine Zuschrift de« Reich«rath« - Abgeordneten Dr. Foregger urgirt diie Uedersendung der Petition wegen Erbauung der Eisenbahn Eilli» Untcrdraudurg. Der Vorsitzen»« bemerkt, daß da» diesbezügliche Eomitö die Petition bereit« abgefaßt habe. Zur Abfassung sei auch Oderberg-Eomwissär R i e d e l beigezogen worden. Die Petition würde sofort an den Aozeorvneten Dr. Foregger geleitet und in der „Eillier Zeitung" al» Beilage veröffentlicht werden. Eine Zuschrift de» Landes-Ausschusses fordert die Gemeinoe auf sich mit thunlichster Beschleunig-ung darüver zn äußern, ob und welche Anstünde von Seite der Gemeinde gegen die Umstaltung ' der LandeSdürgerschule in eine öffentliche Bü'ger- Immer noch brannte die Lampe . . . später al« gewöhnlich. Ob auch die Tanten in ihrer Weise den AltjahrSabend feierten, ob sie grämelnb unv zankend auf da« verflossene Jahr zurückslickten, den Er> trag desselben vergleichend mit früheren Erträgen . . . die innere Bedeutungslosigkeit deS ganzen Leben« kärglich umhüllend, die Eine mit dem Ge-danken an das Geld, die aufgespeicherten, aber un-geuossenen Schätze... die Andere mit Bußgebeten und frommen Sprüchen? E« war Alle« still und öde in dem alten Hause. Nur zuweilen raschelten die Ratten im Vorrathsteller und spielte der Wind mit dem auf-gehäuften «chnee de« Hose». Jetzt endlich öffnete sich die Ladenthüre, und Ernst trat auf den Flur hinaus. Er ging die Treppe hinauf. . . Gottlob, er schien nicht in den Keller kommen zu wollen. Agne« zögerte keinen Augenblick. Mit unhör-baren Schritten eilte sie über den Flur, bis zur ersten Etage. — Ernst, flüsterte sie. wo bist Du? Seme umschlingenden Arme gaben oie Ant-wort. Er zog sie fest an die schwerathmende Brust. — Agne«. mein Lieb', mein einzige« süße« Mädchen '. schule nach betn Reich»fchul,esetze und gegen die Aufhebung de« Uebereinkommen» vom 16. September 1870 zwischen der Gemeinde und dem Lande»-Au»fchusse erhoben würden. Die Zuschrift wird der Section II. zuge-wiesen. G.R. Fritz Mathe» stellt hiebei den Anttag die Sektion wolle hierüber auch statistische Vergleiche bezüglich der Belastung der Gemeinde bei dem jetzigen Stande der Bürgerschule und der bei eventueller Umstaltung derselben erbringen. Run reserirt G.R. Iuliu« Rakusch Im Namen der Finanzsection über diverse uneinbringliche Rück-stünde im Gcsammtbetrage von st. 23,148.06 fr. Die Section beantragt die Abschreibung dieser Posten. Dagegen sei der frühere Cassier Kurz vom Amte vorzuladen um über den von I. Goje-witsch am 30. Juli 1855 bezahlten aber nom Ersteren nicht abgeführten Pacht der Grazer- und Laibacher-Mauth vr. 168 fl., ferner über 105 fl.. welche am 17. December 1855 gleichfalls al« Pacht der Grazermaulh von I. Gojewitfch ent» richtet wurden, so wie über 84 fl. Standgelder pro 1855 eine Aufklärung zu geben. Gelegentlich der Einrückung de» Iellenz'schen Hause« wurden von mehreren Herren freiwillige Beitrüge gezeichnet und zwar von Dr. S ch u r b i 250 fl , von A. K a u l i ch 50 fl, von Josef Auster 70 fl. und Earl H o l z e r 16 fl. 50 kr. Diese Betrüge seien jedoch nicht eingegangen. Die Section beantragt daher diese Herren zu einer diesbezüglichen Erklärung zu bewegen, eventuell zur Zahlung zu ve» halten. Ebenso seien die TrotoirlegungSkosten bei mehreren Hauseigenthümern einzutreiben und die Rückzahlung eine« der Lehrerin Mikleta Fasset in 10 Monatsraten gewährten Vorschüsse« von 60 fl. zu erwirken. Sämmtliche Antrüge der Sektion werden angenommen. I Weiter« berichtet die Sektion über einen Er-laß der Statthallerei, wonach der Gemeinde die Mautdeinnahmen für »eitere 3 Jahre und zwar für 1879, 1880 und 1881 bewilligt werden, da-gegen habe die Gemeinde jedoch rechtzeitig über die EinHebung der Moulhgebühren, die Tarifsätze und Mauthfreiheiten Bericht zu erstatten. Die Sektion beantragt der hohen Statt-dalterei mitzutheilen, baß dem einem Theile de« Begehren« durch Zusendung der Protokolle über die betreffenden GemeinderaihSbeschlüsse entsprochen worden sei, bezüglich des anderen Theile« bitte jedoch der Ausschuß um eine Auseinandersetzung, da au« »er kurzen Fassung de« betreffenden Be-gehren« nicht genau entnommen werden könne, wie solchem zu entsprechen sei. Der Antrag wird ebenfall« angenommen. Sodann referirt G.R. Iuliu« Rakusch über den Ps'ündnersond und da« Armen rath«-Prälimi-nare pro 1880. Er küßte sie wieder und wieder ... er ^ horchte mit Entzücken dem leichten krampfhaften Schluchzen, da« ihre Lippen trennte. So wie an diesem Abend hatte sich da« Mädchen nie in seine Arme geschmiegt, so innig und zärtlich nie zuvor seinen Kuß erwidert. Er ge-dachte unwillkürlich jener achttausend Thaler ... so wie wohl der Mensch an ein plötzliche«, er« lösende« Wunder denkt, an ein Etwa«, da« ihn wie göttliche Macht emporheben könnte, au« Rächt und Verzweiflung . . . E« war nur eine Secunde, e« gewann kaum feste Gestalt in seiner Seele, viel weniger wurde e« zum ausgesprochenen Worte, aber doch fühlte er schmerzlich die Nothwendigkeit, die« weinende, zitternde Weid betrügen zu müssen, um höherer Gründe willen. Welche Seligkeit wäre e« gewesen, ihr jetzt sagen zu dürfen: „Ich bin reich, ich kann Dich heirathen, sobald Du e« wünschest!" Welche uugemessene Seligkeit 1 Aber stille, stille I Eva'« liebes Gesichtchen erschien in dem rosigen Bilde, das secundenlang seiner Phantasie vorgeschwebt, und ihre ernsten Augen scheuchten den Traum. Er war nicht der Mann, um sich von der Stimme seines Herzen« über die selbstgesteckten Grenzen hinau« verlocken zu lassen ... er hatte den Kampf bestanden, Da« Vermögen de« Pfründnerfond« beziffert sich auf 30.849 fl. Die Interessen hievon so wie noch unbehobene resp, tückständige Zinsen ergeben für du» Jahr 1880 eine Einnahme von 2058 fl. 32 kr. Die Ausgaben betragen 1432 fl. 35 kr., e» verbleibt sonach ein Ueberschuß von fl. 625.97. Die Section beantragt nun jenen Pfründern, welche keine Kost erhalten da» bisherige Zehrgeld von 1 fl. pr. Woche aus 1 fl. 50 kr. zu erhöhen. Der Antrag wird angenommen. Das vom Armenrathe gelegte Präliminure wird gleichfall» genehmigt und in dasselbe noch der Globotfchnig'fche Rachlaß und einige Spar-kassedüchel aufgenommen. Dr. P r o s s i n a g g beantragt bei dieser Gelegenheit für die Folge ähnliche Verrechnungen einige Tage vor der betreffenden Sitzung im Si-tzungSsale aufzulegen, damit sich die Mitglieder de« Gemeinde-AuSschusse« leichter und schneller informiern können. Wird a-igenommen. Da« Gesuch des Anton Diemetz um Sistirung der Execution wegen Einbringung eine« Pönale« von 25 fl. — wird abgewiesen. Dagegen dem Schlossermeister Josef Tertschek eine monalliche Ratenzahlung von 10 fl. für rückständige Steuern vom 1. Januar 1880 bewilligt, jedsch mit dem Bemerken, daß bei Nichteinhaltung eine« Termine« sofort die ganze Forderung der Gemeinde eingetrieben werden würde. Uel-er da» Gesuch der Polizeimannschaft die DiensteSverleihungSgedühr für dieselbe zu ent-richten, beantragt die Section vorerst an da» Finanz ministerium den Rekurs zu ergreifen und fall» demselben nicht stattgegeben werden sollte, die Gebühr von Seite der Gemeinde zu bezahlen. D>» Gesuch de» Inhaber» der Badeanstalt um Aufstellung einer Petroleum-Laterne in der Lahnhofstraße, wird über Antrag der Sektion da-hin erledigt, daß an der Ecke der Badeanstalt eine I Laterne anzudringen sei, deren Beleuchtung und Instandhaltung Schmied um einen jährlich von der Gemeinde zu bezahlenden Pauschalbetrag von 10 fl. zu besorgen habe. Du« Gesuch de« Mauthner« Gutscheg i/m Pachtung der Bodenzinse. wird derzeitig, da die diesbezügliche Au«schrnbuog noch nicht erfolgte, zurückgewiesen. Nun referirt der Ovmann der Sektion II. Professor Marek über ein Gesuch de« Theaterdirector« Zanetli um Ueberlassung des hie-figen Theater« vom 6. Januar ab. Da Direktor Bollmann au« Marburg seinen hiesigen Berpflich-tungen nicht mehr nachkommen könne, so beantragt die Section, dem Direktor Zanetti mitzutheilen, daß fall« er aus das hiesige Theater noch reflec-tire, er dasselbe zu den üblichen Bedingungen er-halten könne. Wird angenommen. Bezüglich des Gesuche« des AussichlSrathe» der gewerblichen Fortbildungsschule um Unter-stützung zur Beschaffung von Lernmitteln, theilt l noch ehe derselbe sich seine» Innern ganz be-mächtigt. — Ernst, flüsterte Agne». ich ertrage e» nicht! Er preßte sie in feine Arme, glücklich, trotz der Trennungsstunde. Hatte er den nicht von An-fang her gewußt, daß da» Herz de» Mädchen» rein und unschuldig sei, wie da» eine« Kinde«, und daß man nur da« schimmernde Gold zu tief verborgen hinter Eigensinn und Zerstreuungen . . . E« bedürfte erst starker Hammerschläge, ehe die äußere Rinde durchbrochen war . . . Er lehnte ihre brennende, thränenüberfluthcte Wange gegen die seine. — Muth, mein liebe« Herz, flüsterte er voll inniger Zärtlichkeit. Weine nicht so sehr. Agne«! Die Trennung ist kaum eine solche zu nennen, da ich in Hamburg bleibe und fernerhin über jeden Sonntag frei disponiren kann; überdies... wie bald sind zwei Jahre verflossen? Längsten« in dieser Frist werden wir ja heirate« können, und vielleicht noch früher sogar. Versprich mir nur. Dich ruhiger al« bisher in da» Unabänder-liche zu ergeben, mein Herz. Sie hod langsam den Kopf empor und be zwang sich mit Mühe, um verständlich zu sprechen. — Komm' häufig. Ernst ... so oft Du kannst. Ich werde dann wenigsten» Deine Stimme Professor Marek mit, daß der Stadtschulrath hiefür 50 fl. au» Sammelgeldern gewidmet habe. Schließlich wird der vom Fladtarzte vorgelegte SanitütSbericht pro 1878 mit dem zur Kenntniß genommen, daß in Hinkunft die Jahresberichte bis längsten» Ende Januar de« kommenden Jahre« dem Gemeinderalhe vorzulegen sind. Auch sind die für den Bericht vorgeschriebenen Fragepunkte einzeln u«d ausführlicher zu behandeln. Meine Chronik. Cilli, 13. T««mber. (Eine schöne Christfeier.) Oem ge- fühlvollen Menschen thut'S immer w»hl, wenn er wahrnimmt, daß die edlen Gesinnungen de« mensch -lichen Herzens besonder« dann zum kräftigsten Au«-drucke gelangen, wenn es gilt Jammer und Leid de« Nebenmenschen zu lindern. Da« innere Wohl« behagen wird aber noch bedeutend gesteigert, wenn wir erfahren, daß die hilfreichen Hände zu r echter Zeit, an rechtem Orte und in zweck» entsprechender Weise eine« edlen, wohl« thätigen Amte« walten. Auch in den Mauern un-serer Stadt wird em Akt kernechten Wohlthun« eingeleitet, welches ganz darnach angethan ist. die Brust eine» jeden Menschenfreunde« mit tiefer Befriedigung zu erfüllen. Es ist die« die Errichtung line« Christbaume« für die armen Schulkinder der Stadt Cilli. Ein wackere« Comite, bestehend au« den Frauen:Amalie Haa«, Louise Herzmann. AnnaHut, MarieNecker-mann. M.?Tresser, CarolineWokanu, Anna W e i n e r, Anna W v g g und M a r i e Z a n g g e r hat die Ausführung der schönen von dem hiesigen Stadtschulrathe angeregten Idee übernommen. Da» rasche, umsichtige, unermüdliche Einschreiten dieser .edelgesinnten Frauen einerseits, und da« hochherzige Entgegenkommen eines großen Theile» der übrigen Frauenwelt von Cilli anderseit« haben dem löblichen Unternehmen den allerbesten Erfolg gesichert. Und so können die armen Kleinen eine» recht freudigen Christfeste« gewärtig sein, denn die innnige Menschenliebe kehrt al« heiliger Christ auch bei ihnen ein und will ihnen gar Nützliche« bescherren. was ihnen besonder« in der strengen Jahreszeit äußerst willkommen sein wird. — Möge sich bei Allen, die zum Unter« nehmen in dieser oi,er jener Weise beigetragen haben, oder noch beitragen wollen, da« Bewußtsein der großmüthigen That zur edelsten Empfindung steigern, e« möge sie selig machen! Das Verzeichnis der edlen Spender wird in der nächsten Nummer diese« Blatte« veröffentlicht werden. (Eillier Musikverein.) Im Inseraten-theile unserer heutigen Nummer befindet sich da« Programm für das morgen Sonntag stattfindende Mitglieder-Concert. Nach demselben zu urtheilen, steht uns ein sehr genußreicher Abend bevor. Wir erlauben un« bei dieser Gelegenheit die Musik höre«. Deinen Schritt, wenn mich auch selbst die Tante« im Keller gefangen halten sollten. — AemeS Kind, sagte er zärtlich, wie Du zitterst. Bedenke doch, daß sich Alle« ganz ander« gestaltet, wenn ich erst einmal von hier fort bin. Deiuem Vormund meine Verhältnisse auseinander-zusetzen und seine Einwilligung zu erlangen, wird mir nicht schwer werden, denke ich, und find wir bi« zu diesem Standpunkt vorgeschritten, so ist alle« Andere gleichgiltig. Der Zustimmung Deiner Tanten bedarf es nicht. — Ernst, sagte sie, heimlich von Entzücken durchschauert. Du wolltest zu mir kommen, auch wenn es die Tanten nicht erlauben würden? — In passender Weise und auf kurze Zeit allerding«, mein Mädchen. Habe ich Doetor Roberti'« Einwilligung, so lasse ich die Ver-lodungSanzeeige in den TageSblättrrn erscheinen, und komme al« Dein Bräutigam so oft mir'« möglich ist hierher. Da« kann um so leichter ge-schehen, al« ein offene« Geschäft, wa« wenigsten« dm Laden betrifft, für Jedermann zugänglich ist. — Gottlob flüsterte aufathmend da» Mäd-che«. Ernst, Du hättest längst so auftreten sollen, längst schon. Ich wäre dann nicht so ungeduldig geworden. Ach, Ernst, meine arme Mama gab mir in Allem Recht und ließ keinen meiner Wünsche unerfüllt... sie hat mich vielleicht verwöhnt. »erein««Mitglieder aufmerksam zu machen, ihre Mitgliedskarten beim öintrltte vorzuweisen, da die« bei der großen Mtgliedcrzahl die Controle wesentlich erleichtert. Gleichzeitig bemerken wir noch, daß Beitrittserklärungen vom Berein« .Eafsiere, Herrn Johann Rakufch, jederzeit entgegengenom-men werden. (Erster allgem. Beamten-Verein der öS. ung. Monarchie.) Im Monate November 1879 liefen bei der Lebensversicherung«« Abtheilung ein 338 neue Antrüge über fl. 360.850 Capital und fl. 1200 Rente. Zum Abschlüsse ge-diehen im November 251 Bertrüge ver fl. 250*449 Capital und fl. 800 Rente, während der verflos-senen 11 Monate diese« Jahre« 3497 Versicherungsverträge per fl. 3,479.232 Capital und fl. 17.567 Rente. Der Totalstand der Abtheilung am 30. November stellte sich der in 32.478 in Arast befindlichen Vertrügen über fl. 30.701.000 Capital«« und fl. 70.376 Rentenfumme, wovon fl. 787.135 Capital und fl. 9961 Rente rückver-sichert waren. Durch Todesfälle sind im Laufe dieses Jahres erloschen 344 Vertrüge, durch Er-lebenSfalle 35 Verträge, wobei aus den ersteren fl. 309.200 Capital und fl. 200 Rente, aus den letzteren fl. 14.715 Capital zalbar geworden find. Die feit Beginn de« Vereines auSgezalten Ver-sicherungScapitalien betragen fl. 2, 387. 175. An fälligen Prämien pro November war einzukafsiren die Summe von fl. 63.525. (Theater.) Die für Montag «ngesetzte Theatervorstellung unterbleibt wegen unvermuthet eingetretener Hindernisse. (Selbstmord.) In Windisch-Feistritz hat fich am 3. d. ein 17jührigeS Mädchen Namen» Elisabeth Kodritfch, mit einer Phosphor-löfung vergiftet. Häuslicher Zwist soll da« Motiv de« Selbstmorde« fein. (Polizeibericht.) Ja verschiedenen Nächten de« vorigen Monate« wurden im Bezirke Windisch' graz den Grundbesitzern Georg Kreuch in Gradisch, gränz Lobe in Wind. Graz und Math. Bre«nik in Lecken, dann dem Vinzeuz Kolaritfch in Ober-karlfchowina Bez. Pettau Kleider, Victuatien und Wein durch unbekannte Thäter gestohlen. De«-gleichen wurde» bei der Grundbesitzern Agne« Muchlisch in Drahore Bez. Luttenbedg durch Ein-bruch in ihre Behausung Kleidungsstücke und an-dere Effecten im Werthe von 90 fl. entwendet. Landwirtschaft, Handel, Industrie. (Bienen als Wetterprofeten.) Wie gerne mächte jeder Bienenwirth beim Ausgange de» Winter» wissen, wie sich da« kommende Jahr für seine Lieblinge gestalten wird! Da e» ihm aber nicht gegeben ist. den Schleier der Zukunft zu lichten, so sucht er die Witterungsverhüllnisse der künftigen Zeiten au» allerlei Beobachtungen, die er bald hier. — 1 ----- 1 aber darum gerade mußt Du dasselbe thun, oder ich fühle mich zum Sterben unglücklich. Er lüchelte ungesehen. — Du vergißt, daß ich bisher nicht in der Lage war. um ein Mädchen förmlich werden zu können, mein Herz, und daß wir außerdem dieBezieh-ungen zu Deinen Tanten doch immerhin gewisse Schranken auferlegten. Agne» schüttelte den Kopf. — Schranken sagst Du, Ernst? Ich dulde keine. Wa« ich will, ist für mich da« Richtige, und Niemand darf mir dreinreden. — Kleiner Trotzkops! flüsterte er zärtlich. E« ist gut, daß ich bei Zeiten gelernt habe, der Leidenschaft Zügel anzulegen, und namentlich nie etwa« zu wollen, wo» ich nicht mit Fug und Recht auch wirklich durchsetzen kann. Wäre ich wie Du, so würde unser fernere« Leden«glück bedenk» lichen Klippen entgegensteuern. Ader laß mich nur jederzeit für Dich handeln, mein Mädchen, und fei gewiß, daß ich Dein liebe« thörichtes Herzchen ganz verstehe. Ich habe Dir Alle» verziehen, wa« Du . . . Ungeduldige« zuweilen hervorgesprudelt. Ich weiß, daß Du mich liebst, und rechte daher mit Dir nicht um ein einzelne« Wort. Sie legte beide Arme um feinen Nacken, ge-rührt wie nie, leidenschaftlich erregt von dem Ton der innigsten Zärtlichkeit, welcher zu ihr hierüber klang. (Fortsetzung folgt.) bald dort, besonder« aber an feinen Lieblingen wahrnimmt, zu »rmitteln. Ist doch da» Leben und Treiben der Bienen so wunderbar, ihr Jnstinct so fein, daß man ihnen gerne viel Verstand zu-erkennen möchte! Wie e» dem auch sei, glauben wir sie al« Wetterprofeten betrachten zu dürfen. Mehrjährige Beobachtungen haben gelehrt, daß. wenn die Bienen bi» spät in die Dunkelheit hinein fortarbeiten, e« am nächsten Tage regnet. Ist bei schöner Witterung ihr Flug irrend und unsicher, daß man glauben sollte, sie können da« Flugloch loch nicht treffen, so erfolgt gewöhnlich auch Regen. Laufen sie bei der Rückkehr vom Felde ängstlich vor dem Flugloche hin und her, daß man an« nehmen möchte, die Völker wären weisello«, so erfolgt gewöhnlich Nässe. DaS frühe Abtreiben der Drohnen kann al» sicheres Zeichen entweder von anhaltender Nüsse, oder auch von großer Tro« ckenheit angesehen werden. Daß die Bienen die Witterung, welche die nächsten Tage mit sich bringen, in Voraus fühlen, wird allgemein ange-nommen, daß sie aber schon im zeitigen Herbste ein Vorgefühl über die Beschaffenheit- ve« bevor-stehenden Winter« haben, da« wollen Viele noch bezweifeln. Und doch halte man oft schon Gelegenheit gehabt zu bemerken, daß da« starke Verkitten der Fluglöcher al« ein sicherer Vorbote eine« strengen Winter« betrachtet werden kann. Ebenso hat die Erfahrung gelehrt, daß. wenn die Bienen früh« zeitig Brüt einschlagen, ohne daß sie durch Füt« terung, öftere Störung, durch die Winterfonne und milde Witterung dazu angeregt worden sind, man auf ein günstiges Bienenjahr zahlen darf. Setzen sie hingegen nur wenig Brüt an, so ist ein Hun« ger«jahr zu befürchten. „Der Praktische Landwirth." «Wiener Frncht- und Mebtdbrse vom IS. Dct.) genmeht pr. 100 Kilogramm: Nummero 1 von fl 17.90—18.90 Nummero 2 von st. 15.90—16.90. Buntes. (Ein altdeutscher Schwank.) E» wollte ein Prediger seiner Versammlung beweisen, daß der Wucher em schlechte« Geschäft fei und rief also: „Sind Schuhmacher da?" — „Ja!" ertön» e». — „Sind Schneider da?" — „Ja!" — Bäcker? Müller? Leineweber?Kaufleute?' — Immer antwortet laute» Ja.--„Ist der Schinder da?" — „Warum sollt' ich'« leugnen", spricht eine bescheidene Stimme, ich bin doch redlich und gerecht und so billig, wie man einen finden kann; da bin ich." — „Gut", ruft der Prediger mit erhobener Stimme, nun frag' ich: ist ein Wucherer da?" Keine Antwort. — „Seht also" fuhr er fort, „da« ist ein schlechte« Hand-werk und Geschäft, daß sich Jeder dessen schämt. Ich sage Euch aber, der Teufel wird sich ihrer nicht schämen, sondern sie einst holen und zur Hölle tragen." Eingesendet. Au« hiesigen Herrentreisen werden Stimmen laut, daß das ZrauenEomite, welche« die Errichtung «ine» Christbaumes sflr die armen Schullinder der Stadt Cilli leitet, sein« diesbezügliche» Sammlungen meisten« nur auf Krauentreis« beschränkt, obwohl es in Cilli auch Herren gebe, die dem schönen Unternehmen ihre Unter-stüsung sei«» durch Spenden an alten Klei-dern, sei e« durch Zahlung von Geldbeträgen gern zuwenden würden. TaS gefertigte Comite hat daher im Interesse der guten Sache beschloßen, dem laut gewordenen Herzensdrange in der Weise freie Bahn zu eröffnen, daß ti die P. T. Herren, die fich an der bezeichneten Unterstützung betheiligen wollen, höflichst einladet, ihre allsälligen milden Gaben in sein Bureau. Grafeigebäude, Industrieschule diS längstens Dienstag den 16. d. gefälligst gelangen zu lassen. Die kleinste Gab« ist willkommen > Eilli, am 13. T«»e»ber 1879. Das Zrauen-Comit-. Tpielwerke und Weihnachten. Unzertrennlich, warum? hören wir den Leser fragen, weit man die weUderühmlen Spielwerle deS terrn I. H. Heller in Bern alljährlich um diele eil angelündigt, und dann auf Tausenden von Weih-nach!sti»chen als Glanzpunkt die kostbarsten Sachen über, strahlend, findet; «4 ist dieses uuch ganz natürlich, da Herr Heller dieselben in einer Vollkommenheit erzeugt, daß Jeder, der je eines seiner Weite gehört, von dem Wuniche beseelt wird, ebenfalls eine« zu besitzen. Wa« kann der Gatte der Gattin, der Bräutigam der Braut , der Freund dem Freunde Schöneres und Willkommeneres schenken? eS vergegenwärtigt glücklich verlebte Stunden, ist alleweil munter, lachi und schern durch seine bald heitern, erhebt Herz und Gemülh durch seine ernsten Weisen, verscheucht Traurigkeit und Melancholie, ist der beste Ge ellichaiter. der Einsamen treuester Freund, und nun gar den Leidenden, den Kranken, den an das Haus Ge-fesselten! — mit einem Worte ein H e l l e r'sches Spiel-wert darf und soll in keinem Salon, an keinem Kranken-bette, überhaupt in keinem guten Hause sehlen. Für die Herren Wirthe gibt es keine einfachere und sicherere Anziehungstraft als solch' ein Werk, um die Gäste dauernd zu fesseln; die gemachte Ausgabe hat dieselben, wie unS von mehreren «Seiten bestätigt wird, nicht nur nicht gereut, sondern fi«e veranlaßt, größere Werte anjusä.assen, nachdem st« die ersten mit Nutzen werter gegeben, darum >enen Herren Wirthen, die noch nicht im Besty« eines Spietwerkes find, nicht warm ge. nuq anempfohlen werden kann. |,ch diefer so sicher er-weisenden Zugkraft ohne Zögern zu bedienen, um so mehr, da bei größer» Beträgen nicht alles auf einmal bezahlt werden muß. Wir bemerken noch, daß die Wahl der einzelnen Stücke «ine sein durchdachte ist, die neuesten, sowie die beliebtesten äliern Opern. Lperretten, Tänze und Lieder find.'» sich in den Hetler'schen Werken aus das Schönste vereinigt. Herr Heller hat die Ehre, Lieferant verschiedener .v öfe und Hoheiten zu sein, ist üderdieß aus den Aus-Heilungen preisgekrönt. Kurz, wir können für unser« Leser und Leserinnen keinen aufrichtigen Wunsch au? sprechen, al» sich recht bald ein HeUer'scheS Spielwert kommen zu lassen, reichhaltige illustrirte Preislisten werden sranco «ugesandt. Wir empsehlen Jedermann auch bei einer kleinen Spieldose, fich direkt an die Fabrik zu wenden, da vielerorts Werte für Helleriche angepriesen werden, die es nicht find; jedes seiner Werte und Dosen muß seinen vollen gedruckten Namen tragen, wenn es ächt sein soll. Wer je'nach Bern kommt, versäume nicht, die Fabrik zu besichtigen, was bereitwillig gestattet wird. Hourse der Wiener Morse vom 13. Dezember 1879. Goldrente...........80.85 Einheitliche Staatsschuld in Noten. . 63.70 m „in Silber . 70.50 1860er Staa'.«-Anlehett»lofe .... 131.— Bankaktien...........845.— Ereditactien...........278.80 London............116.70 Navoleond'or.............9.31 l. (. Münzducalen........ 5.54 100 Reichsmark.........57.70 ÄßfstÖrt der Sollen. von Cilli nach: Sachsens«!», -r. Peter, St. Paul, Franz. Mölttag, Taujar«, Lukowi», Zraslau, Prasbcrg, Lausen, Oder-bar» um S Uhr Früh. Woüan, schönstem, Mißliag. Wiidischgraz um? Uhr Früh. Neuhaus um 7 Uhr Zrüh und 12 Uhr Mittag», Hohenegg, Weilensteii um 12 Uhr Mittag». Offert-Ausschreibung. Für die städtische Wachmannschaft, and zwar für sechs Personen, sind folgende Montoursstfieke beizustellen. al»: Mäntel. Waffenröcke, Winter- u. Sommer-beinkleidcr, Werten und Dienstkappen. Diesbezügliche Offerte sind bis Ende Dezember d J dem hiesigen Stadtamte zn überreichen. CILLI, den 6. Dezember 1879. %3<) 3 Der Bürgermeister r Dr. Neckermann. Cillier Eissport. Die Ausgabe der bereits subscribirten Familien-un;)G Die amürbaniberg nächst Wind.-Landsberg schonst gelegen«' Nagy sche Weingartrealität mit 4 Joch Rebengrund. Obstgarten u. s. w. ist weit unter dem Schätzungswerthe zn verkaufen und kann die Hälft« der Kaufsutjune auf der Realität lastend verbleiben.— Da» vor wenigen Jahren komfortabel erbaute Herrenhaus fasst ein geräumiges Press haus mit zweckmässiger grosser W einpresse, drei Zimmer und ein Dachzimincr, Küche sowie einen gewölbten Weinkeller für mehr als 30 Startin Wein. — Anfragen sind an die Mpnrraisr der Stadtge-m-inde t'flH zu richten._525 BRENNHOLZ, Buetaen-Sclieiterholz, 1 Meter lang. Bestellungen in jedem Umfange werden beim Gefertigten entgegengenomen und sofort zugeführt. Preis per Meterklafter fl. 9.50. Gustav Gollitsch, Hauptplatz, Cilli. Am Hauptplatz 109 ist eine Wohnung im II. Stock, bestehend aus zwei Zimmern, Küche und Keller, sogleich um monatlich 10 fl. zu beziehen. Im Monate Märe kommt 1 Zimmer dazu und kostet dann die Wohnung >3 fl. per Monat Daselbst ist auch eine Wohnung im I. Stock, bestehend aus 3 Zimmern, grossem Salon. Köche, Speisekammer, am den Jahreszins von 300 fl. xu beziehen. Dieselbe kann auch getheilt werden in zwei Zimmer, Salon und Xebenbestandtheile und kostet dann 280 fl. Dann eine Wohnung für eine Kanzlei mit 3 Zimmer um monatlich 10 fl. Anzufragen bei Anna Kartin, Graz, Rechbauerstrasse 15. Das Districts-Conimissariat der 1tM. Wechsels. Grazer Brandscüaflen-Ver- befindet sieb in Cilli, Herrengasse 125. Zttamant - HHrgeHänge in und Sitver-Zlassung (kleine moderne Fafon) von 20 fl. bis 60 fl. and hoher bei F, Pacchiaffo Cilli, Haoptplatz 113 Juwelen-, Gold- u. Silberwarenlager. Complett eingerichtete Cassetten für tt Personen, echt 13-löth. geprobtes Silber von fl. 75 — aufwart». Einkauf und Eintausch von Juwelen und alten Gold- und Silber-Gegenständen zu den höchsten Preisen. Reparaturen werden billigst und schnellstens verfertigt. 234 Aufträge nach Aufwärts werden prompt effectuirt. CTT iT iTE^ Heute Sonntag den 14. December 1879 II. Mitglieder-Concert unter gef. Mitwirkung des Männergesangs-Vereines in den C&sino-Loc&litäten zu Cilli. PROGRAMM: I. Abtheilung: 1. Ouverture zur Oper „Raymond" von..................Thema*. 2. Entr' act zum Drama „Kosamunde" von................Sthuberi. & Grün, Chor mit Horn-Quartett von..................Storch. Vorgetragen vom Cillier Männer-Gesangsvereine. 4. I. Satz aus der G-moll-Srmfonie von .................Mozart. II. Abtheilung: 5. Adagio aus der E»-dur-Symfouie von..................Haydn. 6. „Die Rose von Possenhosen", Flttgelhorn-Solo von............Mauntseld. 7. Menuett von.............................Bocehertni. 8. „Das Steirerland", Tongemälde von ...................HarttU, Beginn 8 Uhr. Entrie für Nlchtmitglleder 1 fl. 60 kr. Die Vereins-Mitglieder werden höflichst ersucht, beim Eintritt die Mitgliederkarte vorzuweisen. •" 548 Die Direktion. PHILIPP HAAS & SOHNE €*raz, MMerreH0n**e, empfehlen ihr filr die Saison aufs Reichhaltigst« versehenes Lager von neuesten Möbel- und Portieren-Stoffen Teiipirlie» Cocua- und wollenen Läufern, Tischdecken, Wolldecken, Reisedeoken, Spitzen- und Tüll-Gardinen Tapeten, Fenster-Rouleaux. Muster und Preis-Courante werden auf Verlangen bereitwilligst gesandt. Local -Veränderung. P. T. Wir erlauben uns hiernit zur öffentlichen Kenntnis« zu bringen, dass wir «in 9. December tl. J. unser Geschäft, seit Juni v. .1, in der Fostgas.se Nr. 34 unter dem Schilde „zum Wolf4 bestehend, in das Haus: „ziMotai" verlegt haben. Gleichzeitig nehmen wir Veranlassung dem verehrten P. T. Publicum zu den herannahenden Weihnachtsfeiertageu unser bestsortirtes Lager von neuen Südfrüchten, als: Datteln, Feigen, Krachmandeln, Haselnüsse, Malagatrauben etc. etc. in gefAllig<>r Erinnerung zu bringen, und empfehlen noch besonders: Chocolade, Ch. Suchard, NeufchÄlel (Suisse), Franz. Sardinen in Oel, neue schottische Hü ringe, russische Sardinen, marinirte Aalfische und feinsten Astrachaner Caviar-, ferner Krainerhonig, feinsten Thee, Jamaica-Ruin und färbige AVeihnachtskerzchen in allen Dimensionen. Hochachtungsvoll Matic & Plicker. Dampf-, Douche- u. Wannenbäder in Cilli. Die geringe Benützung des Dampfbades, zu dessen Bedienung ich eigens einen Mann benfithige. veranlasst mich diese Bäder auf folgende Tage zu beschränken: ffantiiff. ftiltirttr/i und Mnwisl'tfj von 8 Uhr Früh bis 5 Uhr Abends und Sottulag Vormittags. Preise der Dampfbäder fl. —.70. Ein Abonnement auf 10 Dampfbäder fl. 6.— Die Wannenbäder bleiben täglich von 8 Uhr Kräh bis Abends bereit gehalten. CILLI, am 14. December 1879. Hochachtungsvoll fctit Carl ^olniiidt. Kr. 3080. Kundmachung. In Folg« Gemeindebeschlu&ses vom 12. <1 Mts. wird die Einhebnug des städtischen Bodenzinses (Standgeldes), dann des 15'/,lgen Gemeindezuschlages zur Verzehrung8*teuer von eingeführten Bier und ge brannten Flüssigkeiten. vorläufig auf 1 Jahr vom 1. Jänner 1Ü80 angefangen, neuerlieh im Pachtwege hintangegeben. Der Pachtzins betrug zuletzt, u. zw.: fOr die StandgeM-Einhebung.....fl. 759.— und für den Gerneiudezuschlag .... . . - 341-zusammen pro anno . . . fl, 1100.— Unternehmer, welche für den Fall der Verleihung eine Caution von 100 fl. zu leisten haben, wollen ihre Offerte bis längsten» 18. d. M. bieramt» überreichen. Studtaiiit Cilli, am 18. December 1879. 551 Der Bürgermeister: Dr. Neckermann. Ersuche hie mit auf meinen Namen weder Geld noch Gtldeswerth zu geben . da ich auf keinen Fall Zahlerin bin. Mlnbett*" Himtchi. 552 Hausbesitzerin. Eine schöne Wohnung >53 bestehend aus 4 Zimmer, Ktlche, Speise, Holzlilge, ist mit I. März 1880 bei der grünen Wiese zu vermiethen. Kleine Feuerspritze, vorzügliche Construction, ist billig zu verkaufen. Anträge wollen an die Expedition dieses Blattes gerichtet werden. 554 Vincenz Pirker, Handschuh-Fabrikant u. Bandagist, t'illi. Vra*ergaa*e, empfiehlt »ein reich sortirt-0* Warenlager in Damen, und Herren-Glase- und Wasch-Handm-hulien, pr Paar 1 fl. Bei Abnahme von Dutzend pr. Paar 95 kr. — Cravatten und Mieder in reichster Auswahl zu den billigsten Preisen. Alle Gattungen Bandagen werden schnellsten» und billigst ausgeführt. Uebernahme aller Lederarbeiter als Hosen, Böcke. Bettdecken, Polster etc. ete. 544 5 ßi^K ujnl,^ ' Vun,uqu-K ini iimpa^Kiv juax »iq i,qm«iazL moa u?p»a> -1»idZ uoa ui»tnv>5 uzq i»i»n u»mmoz Vlw'Oo uoa mi i|Ui£U|jii^| ix? (01 Güter, Villen, Hänser, Oekonomien, Weingärten, industrielle Unternehmungen, etc. etc. werden durch das im. VcrmittlüEgs- n. Anstests-Bnrean Plantz. Cilli eu billigsten Preisen angeboten, woselbst auch diesbezügliche Auskünste gerne ertheilt werden, so auch jedes in mein Fach einschlagende Geschäft reellst besorgt wird. Lokal-Eröffnung. Ich beehre mich dem P. T. Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, dass ich in der Postgasse Nr. 46 ein Zuckerbäcker-, LuxnsgebKek-, Brod- und Lebreiter-Warenlager eröffnet habe und bitte um gütigen Zuspruch. Gleichzeitig bemerke, das* ich auch Schneiderarbeit und Weiwnüherei annehme und schnell und billiget aasführe. 555 2 Hochachtungsvoll Josefine Sabukoscheg. Das von Professor KUnkerfues, (Director der Gottineer Sternwarte,) erfundene ennöfückt die yoraosbestimiiiiii m Vetters. Tisch-Hygrometer Fenster- , Wand- st. 10.— . 15.— . 18.- Als solides AeSgtscheuK z« empleHle».) ^ilk6lml.3md»-kekt. GcttingßL Fabrik meteoroloKlsekcr Instrumente unter Wissenschaft! Leltug de» Pri>m«ir Klinkerfae«. Illustrirte Preislisten u. Anerkennungen von Autoritäten xu Diensten. Dank und Anempfehlung. Zu Folge starken Blutverlustes durch Egelsetzen bei meiner hartnäckigen Halsentzündung achwanden meine Kräfte so erstaunlich, dass ich vor Schwäche weder gehen noch stehen konnte und mich legen musste. Zu allem Unglück trat noch eine so heftige gichtartige Lähmung hinzu, das» das Gefühl an meinem ganzen Ksirper, besonders aber an Händen und Füssen, villig erstorben war und ich nicht mehr einen Finger bewegen konnte. Jeder zweifelte an meinem Aufkommen und auch Ich hatte schon alle Hoffnung auf Genesung aufgegeben. In diesem mich quälenden jammervollen Zustande, welcher mich zum Schmerze meiner Familie sieben Wochen lang an das Bett gefesselt, und als meine Schwäche schon den höchsten Grad erreicht hatte, hörte ich von den mit dem BRESLAUER UNIVERSUM vollbrachten Wunderenren. Ich liess mir eine Flasche davo< senden, gebrauchte es nach Vorschrift und bin jetzt, nach ffliitwöehentlichem Gebrauche, wieder so kräftig uml gesund geworden, das« ich wieder in mein Geschäft gehen und meine Arbeit verrichten kann, wofür ich nächst Gott dein Erfinder dieses wunderbaren Mittels, Herrn Oscar Silberstein in Breslau. meinen innigsten Dank sage. Ich halte es aber auch für Menschenpflicht, solches hierdurch öffentlich bekannt zu machen und dieses heilbringende Breslauer Universum allen Leidenden angelegentlichst und au' das beste zu empfehlen. Auo**at StemnlA. Hausbesitzer und Uhrmacher in Feldkirchen (Karnten). A iimt'rUiinif. Langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelt" Krankheiten aller Art, insbesondere Gicht und Rheumatlamna, Lähmungen, Bruat-, Langen- und Hagenleiden, H&morrholden, Knoohenfraaa. Flachten und sonstige Haata.usaohlige, Frauenkrankheiten u. s. w.. bei welchen bisher jede Behandlung ohne Erfolg geblieben ist. werden durch den Gebrauch des »Int- nnd Sifterelnlffungamlttela BRESLAUER UNI VERBUK für Immer beseitigt. 5l5 Das Breslauer Universum ist per Flasche zu 2 fl., zum Gebrauche auf 0 Wochen ausreichend, zu haben: in Cilli bei J. Kiipf«»r«rlinild. Apotheker. JOHANN RAKUSCH Buchdruckerei, Drucksorten - Verlag, Leih - Bibliothek Herrengasse CILLI Herrengasse. DIE BUCHDRUCKEREI, im Besitze der vorzüglichsten Maschinen, elegantesten und geschmackvollsten Lettern, empfiehlt sich zur Uebernahme von Druckarbeiten aller Art. — Bedienung prompt und billig. — Visitkarten, besonders zn Festgeschenken geeignet, sowohl in Buchdruck wie in Lithografie, von fl. —.70 aufwärts bis fl. 12.—. DER DRUCKSORTEN-VERLAG hält fortwährend Lager von Dracksorten für Gemeinden, Kirch- und Pfarrämter, Schulen, Advokaten und Notare, Haus- und Gasthofbesitzer etc. etc. LEIH-BIBLIOTHEK, ca. 4000 Bände der gediegensten und beliebtesten Schriftsteller. Bücher-Verzeichnisse stehen zu Diensten. INSERATEN-AUFNAHME für die ,Grazer Tagespost" zu Original-Preisen. Ueber die Heilkraft dea echten ~&G Wilhelm'8 antiarthritischen antirheumatischen $lutrrinigunp - Eher führe» wir nachstehende »»erkennende Znschriste« an: Herrn Franz Wilhelm. Apotheker in Sieunkirchen-9{o*jaln. 18. Dezember 1875. Erlaube mir bimit meinen Dank für die wunderbare Wirkung, welche Ihr au»ge»eichneier Wil-helm's anliarlbritischer antirheumatischer Blutreini. ,unq«-Thec bewirkt, auszulprechen. Ick habe durch diesen Thee eine Frau in Suttö -wmlich ausgeheilt, obwohl dieselbe schon drei Vierteljahre von den be-ften Aerzten der ganzen Gebend behandelt wurde, welche ihr das Leben absprachen Durch diese Cur ist ihr Äee in dieser Gegend so beliebt geworden, da« Herr Ios. von Tdrök. Apotheker. Königsgaffe 7. in Pest, gewiß einen guten Absatz an die «uttöer Landleute hat. Auch in meinem Hause bat sich der Fall er-eignet, daß ein bei mir bediensteter junger Mann solch' bestige» Gichtleiden bekam, das» er weder Füße noch Hände rühren tonne und duich den Gebrauch von Packeten Ihre« ausgezeichneten Thee« und 2 tlüherl Ihre» k i ausschi. priv. flüssigen Pflanzen-edative» „Baisorin" gänzlich geheilt würd«. Auch ich gebrauche den Thee zweimal im Jahre und bin überzeugt, daß derselbe mir gut thut Nochmals den besten Aank der Genesenen aussuchend zeichnet mit aller Achtung Michael Holdampf. Gutspachter in Nasjaly, l. P. Totis, Ungarn, Herrn Franz Wilhelm. Apotheker in Neunkirchen. London, 2, Jänner 1876. Seit Iahren gtbrauchte ich Ihren Wilhelm's antiarthritischen aniirheumatischen Blutreinignng«-Thee, der allein mich noch von meinem hestigen Rheumatismus besreien konnte. Hochachtungsvoll fg. Z. D»ra, London 4G Museum Street, nächst Britwh Museum. Herrn Franz Wilhelm. Zlpotheker in Neunkirchen, Oro4jme»ö, !». Jänner 1876 Ich kann es nicht unterlassen, meinen höflichsten Dank an Euer Hochwohlgeboren zu erstatten stir den mir zugesandten Wilhelm's antiarthritischen antilheu-matischen Blutreinigungs-Thee, da ich durch volle zwei Jahre an den Füften mit rlxumatischen Leiden behaftet war und durch Ihren BlutreinigungS Thee davon befreit wurde, was ich bis nun und auch fernerhin dem Publikum bekannt gemacht habe. Ihr ergebener Heinrich Xuhestvrer, Steuersammler, Allein «•«">»» erzeugt von Franz Wilhelm. Apotheker in Neunkirchen ,' Oesteu-UM. Illostrirte JaiMtiti« Officielles Organ des Jagd- und Fischerei-Schutz-Vereine« fflr den Innkreis. IWcn, flrfjrl/fttHBr /». Mit 1. Jinner 1880 beginnt der dritte mit prachtvollen Illustrationen au.-gi.-stattet*' Jahrgang dieser Zeitochrift. Dieselbe erscheint Snial de* Monata und kontet vierteljährig S. W. H. 1.5Ö sammt Post-zusendung. Der Jahrgang 1879 kann »olange der Vorrath reicht nachbeaogen werden. 516 9 Die Expedition Wien, I., Hegelgasse 19. Die litimfts-, »nur/i«- und llnti-Menbtitlrr »tehen ton 8 Uhr Früh bis Abends xur Benützung bereit. 484 Huste-Nicht von Ij. H. Pietuch & Co. in Breslau, Hinig-tkräuter-M»Iz-t?rtract und (sar»mellen. Zu daben in Killi i. d. Apotheke ;u Maria Hilf bei Herrn I. Kupfer-sch«id. Die meisten Menschen werden bei dem Witterung«-Wechsel im Herbst und Frühjahr vom Husten befallen. Jeder Husten kann höchst gefährlich werden! Aus einem cmjachm Husten und Catarrh können der »euchhnften, die Granne, chrinischcr vatarrh, Lungrii Aiseclioncn, Astdma it. entstehen, stein Hustender darf deshalb ganz sorglos sein. Wir machen daraus aufmerksam, daß obige» Fabrikat ärztlich geprüft und empfohlen ist. Außer >a KI reichen Anerkennungen besitzen wir auch ein Segen spendendes Dankschrridra deiner Heiligkeit l'apwt Leo XIII. Für Magenleidende! Öriovae (Dankschreiben älteren Datums). Di« mir mm Versuch«.' gegen einen vieljtthl'igen Mnjtenhustpn jfesendet»ii Hoff"»chen Urust-Malzbonhonx. nur in blauem Papier, mit der Schutrmarke des Erfinders Johann Hoff, haben eine überana wohlthätige F.rleichternng verschafft, dass es mir /ant angenehmen Bedürfniss wird, Sie wiederholt um Einsendung von 6 Packeten *u ersuchen. fteoi'ff ftniinlir k. k. Major des Aimeestandes. An den Hotlieferanten der meisten Souveräne Kuropius Herrn Johann HofT. k. k. Rath. Besitzer des gold, Verdienstkrruxea mit der Krone, Ritter hoher pren*»iwher und deutlicher Orden. Wien, Graben, BrHuner-atraswe Xr. 8. In Cilli zu haben bei J. Knpferschmid. =^3 Gcf«-rr;jrtcr einstiehlt, »ich »um F.inlauf- ^ von roher Rauchwaare, u. s. von 54! k, , Füchsen, Ottern,Stein- u. Edelmar- £ dem, lltisen, Dachsen etc. M und bezahlt solche zu den höchsten Preisen. Johann Jrllrnz. W Weiss- ii S.i l'ostgawe J ^ Wilhelm's ~9G römisches, altbewährtes, echtes I It-, ffnifl-, Brand-, Frost-, Cnim'*«/- Heil- und Fluss-Pflaster. Dieses Matter wurde von Sr röm -taiserl. Majestät prioilegi«. Die «rast und Wirkung di. je« Pflasters »st besonders günstig M tiefen, zerrifftnea Hied- und Stichwunden, diSartigen Äeschwüren aller Art, auch alte«, periodisch aufbrechenden Geschwüre» an den ,stiftm, hartnäckigen Drnsenffeschwnren, bei den schmer»d>fte» ?nrnitkeln, beim ,yinqrrwurm, wunden nnd entzündeten Briisten, Brandwunde», Siidneraugen, Quetschnngeii, erfrorenen Glieder», Gichtstüsien nnd ähnlichen Leide». Eine Schachtel kostet 4" kr. ö. W. Weniger als zwei Schachteln werden nicht versende! und kosten sammt Stempel und Perpackung 1 fl. ö. W. Diese« Pflaster ist echt zu bekommen nur allein in der Apotheke zu Neunkirchen bei Wien des ^ran; Wilhelm. Auch zu haben in Cilli, Baumdach'sche Apotheke, „ bei Ios. Hupfersmmid, Apotheker. 0 i 11 i o r M u s i k - Ve r e i n. Mag den 15. December 1879,8 Ohr Abends ©neral - V er sa m m lun im Hof-Salon des Hötels „Erzherzog Johann". r AGKS-OItl)jVrNG s 1. Rechenschaft^-Bericht der Diiection. 2. Neuwahl der Direction. 8. Allfüllige Interpellationen und Anträge, Hiezu ladet ergeti«n->t ein 540 Mfiie »iiwuöm. Darlehen auf Hypotheken gegen pupilarmässige Sicherstel-lnng und auf Faustpfänder gibt die Sparcasse der Stadtgemeinde Cilli. 490 ytetinnte TottMHuinl - tt4/rttsvheilr. 107 verlegt haben, und mit 1. Jänner 1880 ein gleiches Geschäft im alten Wogg'schen Hause Postg'asse IXi*. 34 etabliren werden. Bei dieser Gelegenheit erlauben wir uns auf die untenstehend angeführten Hauptartikel aufmerksam zu machen, die wir in beiden Geschäften in bester Qualität führen werden. Indem wir für das uns durch 8 Jahre geschenkte Vertrauen bestens danken, bitten wir, uns dasselbe auch in unserem neuen Unternehmen gütigst, zu bewahren und zeichnen Cilli, den 14. December 1879. Hochachtungsvoll Wall and & Pelle. Wir empfehlen vorzüglich : Zucker Raffinad, Kaffee Mocca, Gold-Java, Nelgeri, Cuba, Ceylon, St. Domingo und fein gebrannten. Tafel-Reis, Ulmer Gerste, Gries, Erbsen und Stockerauer Linsen, Wiener Mehlspeisen, Kaisernudeln und Maccaroni. feinste Weizen- und Reis-Stärke, feinstes Aixer-, Tafel-, Speiseöl und echt amerik. Petroleum, beste Kern- und Toilettseife, Milli- und Astralkerzen, reines Speisefett, Alpen-Rindsclunalz etc. etc. Ferner zu herannahenden Feiertagen: Frische Rosinen, Ziweben, Weinbeeren, Mandeln. Pignoli, Pistacien, Datteln. Sultan-, Kranz- und Fasslfeigen, Citronat und Arancini, Malaga Trauben, Krachmandeln, istrianische Nüsse, Mohn und diverse Gewürze etc. etc. In Delicatessen: Bozner Früchte in Cognac, Kirschwasser und Mustarda, Caudirte Früchte in elegantem Carton, französische und Triester Chocolade, Miied-Pikles und französ. Trüffeln. In Dosen: französ. Sardinen, Thunfisch, Krön- und amerik. Hummern, marinirte Ostaee-Fetthäringe. Emmenthaler-, Parmesan-, Gorgonzola- nnd Srhwarzenberjger Kftse. Mortadella-, Mailänder, Veroneser und ungar. Salami, französ., engl. und Kremser Senf, Curie, Powder, alle Gattungen feinster Thee's, echter Jamaica-Ruut, und echten Cognac. Malaga, Cipro. Madeira, Ruster-Ausbnich, feine steir. Boitteillen-Weine und Kleinoschegg Champagner, alle Sorten Liqueure von Pokorny in Agram, sowie echten Weinessig et«, etc. Schliesslich für wünschen Salat: Caviar, marin. Aalfisch, Russen, Kräuter-Anchovis, Schottinen, TafelsarJellen, Oliven. Pfefferoni und Znaimer Essiggurken etc. etc. Unterwegs: Mailänder Strachino, Kieler Sprotten und Lachshäringe. WO I H n I K< 15 ♦ » !»> • < r; Kundmachung. Die gefertigte Direction beehrt sich den P. T. Vereinstheilnehmern der »veeliMelMettiffCM tirantl-mcharten- VeB'MicheruiiffS-AttMtalt in €*raz höflichst bekannt zu geben, dass die Einzahlung der Vereinsbeiträge pro 1880 Mit M. Jfliliier iSSO beginnt und jederzeit, sowohl an der Direktions-Cassa im eigenen Hause der Anstalt. Sackstrasse Nr. 18/20 in Graz, als auch bei den Districts-Commissariaten geschehen kann. Diejenigen P. T. Vercinstheilneher, welche rücksichtlich Ihrer Cieliäude Im»reit» Im Jahre 181» bei der Anstalt versichert waren und lUH'll weiterhin daaelbst versichert »»leihen, participiren an dem Gebahrungs-Ueberschusse des bezeichneten Jahres mit Zehn Proceut der Vorschreibung derselben, daher um diesen Betrag die Btttirzablnn« auf die Beltraff»»ehuldijtkelt pro IS§« fferlnffer zu leisten «ein wird. C< raz. im Monate December 1879. der wechselseitigen Brandschaden-Versicherungs-Anstalt 543 3 iNftckdrofk wird nicht houorirt.! i n