Nr. 217. Freitag, 22. September 1905. 124. Jahrgang. Aillllcher ^ Zeiwm. ^>»^li V-^> ^lt Postvei!endung: l>a»zjähiig 2<» X, halbjährig lü li. Im «o»,°r: „anz ^ Inle'il,!? ^>^'^ " ^ '^ür die Zustelln»!, ins Haus ganMria. 2 X. — Inscrtionögebühr: Für llrinc l ^^^^^ me zu 4 Z>>,w, 50 k, nrüsirre per Zeile 12 li- bei üsterrn Wiederhulunge» per Zeile 6 l>. ^ ^ Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich, mi> Auonalinie der Tonn- und Feiertage. Die Administration befinbtl ' sich Koügrehplah Nr, 2, die Medallion Talmaüngasie Vlr. 1», Eprechslunben der Rebaltioi, von « bis 10 Uhr ^ vormittags, Unfranlierte Äriese werbel, »icht aügeuomnlen, ^tanuslriptc nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. blucleie? d^^"b" 1905 ^urde in der l. l. Hof. und Staats-^V Ttusf >, ^ ,""^ XXIV. Stück der rumänischen, das I^eniickp., 3" ^"lltischen und rumänischen, das I.I. Stück der " böbmil^ ^^ ^^ück der böhmischen und das I.III. Stück °"Wgeben .""b ^ovenischen Ausgabe des Neichsgesetzblattes ^be/A^" Amtsblatte zur «Wiener Zeitung, vom 20. Sep. "'b°lzeu^is/ "' ^^^ ""^^ b'° Weiternerbreitung folgender n. T>ie ^n,^??^ "°l" ^. September 1905. Abloi,- „,I. Selbstverläge des Vereines der Freidenker in "- Oeu.. ',7^"ene Hruckichrift: . Glaube und Vernunft» von «zz^» «ramer aus Magdeburg. Nichtamtlicher Teil. « Innere Lage. ^rr vu,/?u ^.?^- "upfing Ministerpräsident Freihatte iM's ^ den Abgeordneten Dr. Groß nnd diurd^ ^l)ni eine längere Konferenz. 5cachinittags Dr. l) ^' ^binann der Teutschen Volkspartci, T^/^^Nchatta, vom Kabincttschef empfangen, ^liod^ ^^wnd Freiherr, von Gautsch die Mit-sicn, ^^. .^ deutschen, Viererausschusses eilipfan-bcitöp,.,^ ^""l offizielle Mitteilung über das Ar-zu »n^ ^" ^^' Reiä,^rates und der Landtage! ll^. d M ' ^"' Aiinisterpräsident konferierte am! kill's ^/^'? "üt dein Oblnanne des Iungczechen-! '"' '«wiX^A' ^'" Vizepräsidenten, Dr. Za- Di/ Abgeordneten Dr. «üeny. ?Uf h^ '"^"ie Freie Presse" widniet lnit Rücksicht U"l ^i^,"^ '^^'ude R'eichsratosession der jung-! 5"l'acht,„. '^ ,^ungczechenführers Dr. Herold eine! '^' di^ ' ,a, in lvelcher besonderes Gewicht, auf j ü"^ boi. ?- ^'' Parlameiltarisierllng des Kabi-! daf^. ^M,.ndou Stellen gelegt lvird. Es sei z ^Norn ^V^""- Portefeuilles nicht definitiven .l>tlq5.,., ""uehen wurden, kein anderer Erklä-^fi'nbci ? ^^"^ als der, daß ihre Plätze > hvrar 9"Mt>" luerden sollen für die dem! """' dar^l "^"(chmenden kiniftigen Minister, nnd ?" doni> leucht icht schon in'den Konferenzen V lNm/'^^^^U'äN^'ltten verhandelt wird, so ^^^.^'uch jeden Ännlisi^ ^i-^.f vorberei- tet sein, daß es eines Taqes geschehen wird. Für diesen Fall müsse die Nede des Doktor Herold angemerkt werden. Tie sei nicht bloß lehrreich für die deutschen Abgeordneten, die, falls sie in das Kabinett eintreten, dort die deutschen Interessen zn vertreten hätten, sie sei vor allem lehrreich für den Ministerpräsidenten, der das Neichsinteresse zn ver-! treten hat. Die „Zeit" stellt die Behauptung anf, daß die Konferenzen, welche Ministerpräsident Freiherr von Gautsch derzeit mit den österreichischei: Parteiführern pflege, völlig inhaltslos seien nnd sucht dies damit zu erklären, daß Varon Gantsch, als er das Parlament einberief, bereits mit einer bestimmten Lösung gerechnet habe und daß er nnn, da die ungarischen "Angelegenheiten wieder stocken, mit dem Parlament nichts anzufangeu wisse. Die Revisions-bedürftigkeit unserer dualistischen Einrichtungen könne durch nichts schärfer beleuchtet werden als durch die Tatfache, daß eine uns aar nichts angehende politische Stockung in Ungarn auch unsere innere Politik zum Stillhalten und Warten zwingt. Marokkanische Frage. Der, vielgenannte Instrnktor der marokkanischen Armee, K'aid Sir »nry Mac-Lean, hat, wie ^ man aus London schreibt, den baldigen Zusammen-! tritt der Marokkokonserenz insbesondere im In-! I teresse der dringend notwendigen wirtschaftlichen; Hebung des Landes als höchst wünschenswert er-! klärt. Die Vorbedingung des Erfolges der anf die l Verbesserung der Verwaltungseiin'ichtungen abzie-, ! lenden Vemühuugen sei die Schaffung einer festen' ! Grnndlaae für die Finanzen Marokkos. Der erste > Schritt in dieser Richtung müsse in der Einführung einer gemeinsamen Steuer für alle im Lande Le-, benden, Fremde nnd Einheimische, bestehen, und es! werde zu den Aufgaben der Konferenz gehören,! auch die Art der EinHebung dieser Steller festzustellen. Um eine sichere Grundlage für eine zutreffende Einschätzung bezüglich der Fremden zu ge-' winnen, müßten die Konsnln der answärtigen Mächte ermächtigt werden, Nachweise über das gesamte Eigentum ihrer Landsleute in Marokko zu verlaugen. Wenn ein System gerechter Besteuerung zur Durchführung gelangt, werde auch die Eintreibung der Steuern bei den marokkanischen Stämmen keine Schwierigkeiten bieten, da der bisherige Widerstand der Stämme nur darauf zurückzuführen sei, daß Ausländer, nnd Schutzbefohlene fremder , Staaten von Steuern frei bleiben. Ferner müsse ! der Sultan europäische Ratgeber für seine Finanzen erhalten. Die Konferenz solle auch die Einsetzung gemischter Schiedsgerichte aus Europäern und Eingeborenen beschließen, welche in Tanger und an einein Platze im ^üden ihren ^itz haben sollten, um Steuerreklamationen, sowie andere Angelegenheiten, welche jetzt den Gesandtschaften unterbreitet werden, zu entscheiden. Es würde dann überflüssig werden, Eingeborene unter fremden Schutz zu stellen, da anch alle von Europäern angestellten Mauren diesen Gerichtshöfen unterworfen sein würden. Diese Angelegenheit gehöre zu den dringendsten, da das Schutzsystem nur infolge des Mangels an solchen Gerichtshöfen entstanden sei. Politische Uebersicht. Laibach, 21. September. Die „Politik" führt aus, die Sanierung der Landesfinanzen des Königreiches Böhmen sei ein Petit sowohl der ezechi-schen als auch der deutschen Abgeordneten, dessen ! Erfüllung beiden Nationalitäten des Landes zugute i käme, so daß es nicht den Gegellstand einer politischen Aktion bilden könne. Die Durchführung dieses Projektes werde nicht in letzter, Linie dem , Staate zustatten kommen, da, wenn die Finanzen ' der Kronländer saniert wären, auch die Staatskassen ill Ordnung sein würden. — Der „HIas Naroda" stellt mit Befriedigung fest, daß endlich ^ seitens der Regierung von den theoretischen Aus-! einandersetzungen zur praktischen Lösnng dieser ! überaus wichtigen Frage geschritten werde. Man köune mit Sicherheit annehmen, daß der drückende Stand der Landesfinanzen auch die deutschen Ab-' geordneten Böhmens veranlasse'» werde, nach der kurzen Reichsratssession im böhmischen Landtage ersprießliche Arbeit zn leisten. — Die „Nawdni Listy" bemerken, die Regierung gebe jetzt zu, was früher so entschieden verweigert worden sei, daß Feuilleton. Der Amateur. Novellette von W. Serwi. A: . (Nachdruck verboten.) 1>?>! n3'!^?.be Eeptembersollne spiegelte sich k."^o au/?^ubt^ Wellen der Nordsee. Sie ^' das n.l^ '."l) bewegte, elegante Badepnbli-li^'"e^ m.? ""."ml 5^ Reize des scheidenden schien, so lebhaft und fröh-ko. ^" -Mum ^1 ^ Treiben am Strande, d. ^and l ! p"k Klugen die Wellen an den wei-ir ^dm'o' . oscnd plätscherten sie über die Füße ll»> "M sich ' b" "ur eine größere Woge abwarte-^ Cement zn stürzen jon,?le Tom "?te ^auickuna zu holen. ^ r' ^"ßar '' ^' ^ Zeit schritt voran, nnd selb!> «us di^ ?"turereignis, dessen seltsame . ^ bleibt'^" schauenden Menschen immer die- ,'V'"Z ^"ug Stuuden wieder sehe, m^' ^ m p'"l)e Meer sich znrückzieht, sich zu-Nen ??w, ^ >" — ach, wie danke ich dir, geliebte "sscw^s^ hi,,.? ""ch "on der alten, lanqweili-"'Trcil^"^ prüfen hast, in dieses inter-"' an d^u llordischen Strand..." „Schnell, schnell, Marion... die FInt steigt bedenklich... ich gehe hinaus... dort Nr. 87 mein Karren, ich warte auf dich. Hörst du uicht die Signale V So komm doch, nm Gottes Willen, jetzt wirst du doch nicht mehr zurück ms Meer wollen.., Mariou!..." Donnernd poltern die Wassermengen; hellauf spritzt die Gischt— ein Hilferuf erschallt... niemand ist mehr im Wasser, nur die waghalsige kleine Ostprenßin; sie kann sich am rettenden Tau nicht mehr halten, sie schwankt hin lind her. In wenigen Minnten hat sich das Bild total verändert, die Gefahr ist da!... ... Frau Hortense steht im enganliegenden, schwarzseidencn Badekostüm auf der Treppe des kleinen Wagens, dessen unruhiges Pferd mühsam vom Lenker zurückgehalten wird ... Sie ist totenbleich ... Diese, leichtsinnige Marion, die auf ihre Warnung, auf die der anderen nicht gehört! Als ob mit dem trügerischen Element und seiner betäubenden Kraft zu scherzen wäre. Aber scholl kommt wieder Farbe in die Wangen der zitternden Zuschauerin — sie atmet neu belebt, denn sie sieht das wankende hilflose Mädchen von starken Männerarmen getragen; ein son^ derbares Gemisch von Angst, Scham nnd Glück Prägt sich in dem Antlitz der Geretteten aus... lautlos siukt sie der Freundin an die Brust... „Da hätte ich schön bei deinen Eltern ankommen können", rnft diese ärgerlich, „ihr einziges Kleinod vertrauen sie mir an... uud das leichtsinnige Mädel hört nicht auf meine Worte..." ! Sie umhüllt die nassen Glieder mit wärmenden Hüllen, nud trocknet das feuchte, schwere Haar der Zitternden. „Schilt nüch nicht, Hortense, ich war ja selbst so furchtbar erschrocken. Ich hatte mich geärgert; stand doch gerade, als ich nüch kaum uoch halten konnte, einer jener schrecklichen Amateurphotogra-! phen am Ufer... ich sah, wie er von der koin-i menden Flut eine Aufnahme machte, und wollte mich vor ihm verstecken; dabei verlor ich das Gleichgewicht, und die Kraft, vorwärts zu koimnen... nnd er, der Schuld daran, er stürzte sich den Wogen entgegen nnd packte mich ... so war's..." „Ein richtiges Abenteuer!" spottete Frau Hortense, „hoffentlich ist er mindestens ein Prinz oder ein Graf." „Ich habe ihm gar nicht danken können," sagte das schöne Mädchen leise, „glaubst du, daß wir uns wieder erkennen werden?" „Schwerlich zwischen der Menae von Menschen," tröstete die junge Frau, dachte aber gerade das Gegenteil. — Am Nachmittag promenierten die Freundin^ nen im Badeort umher. Zu einein, in einer Nebew straße gelegenen, gut empfohleneu Photographischen Atelier' gingen sie, da Marion den Eltern ihr Bild zum Geburtstag senden wollte. . Beide traten in den mit Porträts geschmückten Vorraum. . . Sonderbarerweife «Mon . memand zum Empfang; endlich trippelte eme kleine, verangstlgtc Frau herein, nach dem Begehr fragend. Sie bat die Damen, ennge Augenblicke zu warten, dor Gehilfe müsse gleich zurückkommen; ihr Laioacw Zciwna Nr. 217. 1932 22. September 1905. nämlich der böhmische Landtag die Erhöhung der! ^audeöbiersteuer auf zwei Kronen beschließe. Es sei dies eine „österreichische Sanieruug" der Landesfinanzen, die man dem Königreiche Böhmen in Wien bewillige, immerhin aber, ein Stück österreichischer Finanzpolitik gegenüber den Ländern. Aus Budapest wird gemeldet: Nie verlautet, sollen die Führer der einzelnen (Gruppen der vev-bündeten Linken, und zwar Franz Kossuth, Graf Iul. A n dras s v, Baron Desider B anff y und Graf Aladar Zichy Sonnabend um N Uhr vormittags vor dem Herrscher in gemeinsa-m e r A udie n z erscheinen. Der Besuch des Bönigs V i l t o r (5 m a n u e l auf deu Schauplätzen der Erdbebenkatastrophe in Cala b r i e n hat, wie eine Hiitteilling aus 3tom betont, nicht bloß in, dcu, schwer heilugesuchten Gegenden sondern in ganz Italien einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die Art, in welcher er seine warine Teilnahme für die Unglücklichen betätigte, die lluermüdlichkeit, mit welcher er sich seiuer Aufgabe als Spender vou Trost und Hilfe widmete, sowie die ernsten, Ermahnungen, die er bei vielen Anlässen aussprach, riefen die lebhaftesten Kimd^ gebungen der Loyalität hervor und erHöhlen seine Volkstümlichkeit in bedeutendem Maße. Ein bemerkenswertes Moment bildete es hiebei, daß die Geistlichkeit sich an allen Orten, wo der.^önig erschien, an den ihm dargebrachten Huldigungen beteiligte. Nie man aus .Mnstantinopel schreibt, wird in Mdiz- und Pforteukreifeu dem bevorstehenden offiziellen Besuch des Fürsten, Ferdinand in P a r i s, trotzdem er schon seit längerer Zeit angekündigt, war, mit einigeln Unbehagen entgegensehen. Der türkische Botschafter iu Paris, Munir Pascha, welcher derzeit in >tonstantinopel weilt, wird vor dem Besuch auf feinen Posten zurückkehren, um beim Empfang des Fürsten anwesend zu seii>, wodurch die Pforte das Abhängigkeits-verhältnis Bulgariens — wiei gelegentlich aller bisherigen Besnchc des Fürsten bei den europäischen Höfeu — andeuten will. Der Oberkonunissär von ,^ r e t a, Prinz Georg, soll, wie mau aus Athen schreibt, den Wnnsch geäußert haben, das; seitens der ^iegierun-geu Frankreichs und Italiens gegen die Aufständischen mit gleicher Energie vorgegangen werden möge, wie dies seitens Nußlauds uud Englands geschieht. Der aus Paris und ^'om erteilte Bescheid soll jedoch ablehnend gelautet haben. Prinz Georg hat, nach Mitteilungen des von ihm kürzlich in Audienz empfangenen ehemaligen Verwaltungsrates der Finanzen und gegenwärtigen Abgeordneten für.^andia, Logiadis, diesem gegenüber die erwähnte Frage berührt und sein Bedauern über die Erklärung dor französischen und der italienischen Regierung ausgedrückt, wonach dieselben nicht in der Lage seien,, die vom Prinzen, begehrten energischen Maßregeln zu ergreifen. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Tokio: Die Agitation gegen, das Ministerium dauert fort. Am Mittwoch findet in Tokio eine große Protestversammlung statt, in der die Haltung des Kabinetts in der Friedensfrage kritisiert und der sofor- tige Rücktritt des Kabinetts gefordert werden soll. Bei diefer Gelegenheit stehen nene große Volks-! lundgebungen zu erwarten. Auch die Presse fordert^ einstimmig den sofortigen Rücktritt des Kabinetts.! ^ach einer bisher noch unbestätigten Depesche! aus Panama hat sich in Bogota Präsident! Reyes am tt. d. M. zum Diktator erklärt und die > Mitglieder des Obersten Gerichtshofes gefangengesetzt. Der Pöbel griff seinen Palast an, »vorauf die Truppen Feuer gaben und viele Leute teils verwundeten, teils töteten. In Antioquia uud San-tander brachen. Empörungen aus. Tagesneuigteiten. -^ (N u ssi sch ° j apa uisch e Friedens-federn.) Schreibfederfabriken haben sich diesmal um die Lieferung o^r Feder, die zum Unterzeichnen d^s Friedensvertrages dienen sollte, in ähnlicher Weise angestrengt, wie es Schaumweinfabritautcn bei berühmten Schiffstaufen zu machen pflegen. Die „Papier-Zeitung" erhält darüber aus England folgenden Bericht: Die Vertreter Nußlands uud Ja-paus beschlossen angeblich, den Friedensvertrag mit Gänsekielen und nicht mit Stahlfedern zu unterzeichne,!. Dafür lag aber nicht etwa ein GcfühlsgMno vor, wie die Verwandtschaft der Stahlfeder mit dem Schwert, sondern den Anlaß bildete die Unparteilichkeit der russischen uud japanischen Bevollmächtigten. Hunderte von Stahlfedern-Erzeugern aus allen Teilen der Welt hatten nämlich Mustersendungen nach Portsmouth in der Hoffnung geschickt, daß man sich ihrer Feder bedienen würde uud sie diese Tatsache iu Anpreisungen ihrer Waren verwerten könnten. Um keinen der Fabrikanten zu bevorzugen, beschloß mau augeblich, sich dor altmodischen Gänsekiele zu bedienen, deren ein halbev Dutzend besonders angeschafft wurden. Eine Newyorker Kabelineldung widerspricht inoes diesen Angaben und besagt, der nissische Bevollmächtigte hätte sich einer goldenen Feder bedient, oie ihm von dem Berichterstatter des Londoner „Daily Telegraph", Dr. Dillon, für diese Gelegenheit v?r ehrt wurde. Ter Vertreter Japans dagegen benüdte, eine Stahlfeder japanischen Ursprunges. Eiu anderer Berichterstatter behauptet, mau hätte Herrn v. Witte 5l)() Dollars für den Gänsekiel angeboten, nüt dem or deu Vertrag mit seiner Unterschrift versah. Er lehnte das G^'bot jedoch ab. da er die erwähnte Goldfeder einem historischen Museum in Petersburg zugedacht hätte. — (Das „pferdelos? Zeitalter".) Edison verkündet wieder, daß seine Akkumulatorenbatterie, endlich vollendet wäre, und diesmal, erklärt er, irre ?r sich nicht. In wenigen Wochen soll in einer großen Fabrik mit ihrer Herstellung bogon-ne» werden. Wenn sich die Nachricht bewahrheitet und sonst keine weiteren Verzögerungen eintreten, können die ueuen Batterien in einen, Jahre auf cx'n Markt kommen, und die lange vorhergesagtc' Um-wälzung des Fahrwesens kann vor sich gehen. Schon vor mehr als drei Jahren ließ Edison die neuen Ma-^ schineu iu feinen Fabriken arbeiten. Mit einem Vat-teriegmuchte von 50 Pfund pro Pferdekraft sollen 85 englische Meilen zurückgelegt werden können, ohne daß die Batterie vou neuem geladen wuroe. ^" war Edisou bereits sicher, daß alles erledigt n Aber die Batterien waul,.'rten in die ^alnu-aiol zurück, und lange Zeit hörte man nichts meln' o" Wenn jetzt der Erfolg endgültig erzielt ist, "'?, ^ Edisou die frühere Enttäuschung verzeihen. H""^ Akkumulator, Uns Edison verspricht, so wäre ^ vielleicht wirklich der Anfang des „pf"'d'loscn o^ alters" gekommen. Edisou meint, daß seine UM , latorenuatterie seine bedeutungsvollste Ersmdm'^ ^ wichtiger als d?r Phonograph oder das ^U" wäre. ^ (Die „Z auberkug e I".) Aus L"'^ wird berichtet: Sir Hiram Maxini hat eine ,^"'^ kugel" konstruiert, die eiue den spaßhaftesten ^ sionen unserer Zeit werden soll. Sie wird Zu Wundern des großen Vergnügungsortes in> l) .^ gehören, der im Jahre 1iil)? von Iinre K'"^. „Shepherds Bush" eröffnet wirü. In dieser "^"" ,f> tugel" wird anscheinend das Gesetz der ^chl""^ gehoben sein; die Leute, die sich in ihr a"^D werden sich einbilden, daß sie nicht wie l^'"" ,i> aufrecht, sondern mit den Füßen gegen ^ 7 ^> gehen oder stehen, während der Körper nüttcn > .^ Luft hineinragt. Die iiugel wirü einen DuM' ^. von fünfzig Fuß, all> die Höhe mies gr-osM ^ Hauses hab?,, und sich zwanzig Fuß über oeM ,^ auf einem fich drehenden Piedestal erHoden. ^' ,^, äußeren Gestalt wird sie einer kleinen Erdku^ !^,,, lich sein, mit aufgezeichneten Ozeanen und ^'/^B ^ Durch die einfache Drehung der Kugel an! .,^ Piedestal werden im Innern der „Erde" die ^ sawsten Illusionol, erzeugt. In das Innere S^,^ mau auf einer Rampe, die vom Boden bis zu ^ Seite der MaiümuWkuael hinanffiihrt; duM ^ Tür gelaugt inan dann in die „Erde" liw^W^ Kugel hat keine Fenster und wird innen ^,^^ erleuchtet. Der Besucher dieser neuen Welt u" ^, dann auf ?ine!» Fußboden befinden, der >>ic^ ^ einer Untertasse hat. Natürlich strebt cr >"^. F Mitte zu, etwa wie eine Murmel nach der 9"'^ M' Untertasse znlaufeu würde. Fünfzig Personen ^. rick)tige Anzahl, um oie Illusioilon am ^"^ ^0!!^ sten eintreten zu lassen. Wenn sich die Türe ^' ,,„„itl hat. beginnt die Drehung der „Erde", ^'. !> i>o" schneller wird, bis jeder mit der SchnollM ^-15) bis Ä) euglischeu Meilen in der Stlin^ ^^!< gewirbelt wird. „Dies gibt die nötige 3" ^M' kraft, un! dem Gesetz der Schwere entgegenzl^ ^„1 so erläuterte Sir Hiram Maxim seine I^.j,iM Vertreter eilies englischen, Blattes. „Dcr ^ iilb' Grnnd, weshalb uns die Dinge immer ,nut ^ ,^ ^s tigen Seite nach obeu' zu stehen scheinen, Iic'3 .-^' SllNverkraft. Wir habeir keine Möglichkeit 3^.^ ob oili Ding senkrecht oder wagrecht steht, ""!' ^ das Gesetz der Schwer?. Wenn wir nun in d"'^^ kugel die Wirkung der Schwerkraft durch ei^ ^I-<»lr,aft, durch die Zentrifugalkraft ablenken. '^ .^F ton wir sehr lustige Illusionen. Das Me""" ,. >/ dabei ist. daß die Leute im, Innern der ""^ ^ nicht wissen, daß sie die Drehung mitmaw^ ,^'l Kligrl macht die Drehung nnd die Leute in ^ ^,t, machen die Drehung wio die Leute auf ^'l ^ „^ luährend sio glauben, daß fie stille stt^cn^---< 3)lann wäre Plötzlich so schwer erkrankt, da hätte der jlinge Mann etwas aus der 'Apotheke zu holen. Frau Horteuse und Marion bedauerten höflich und fchauteu sich die Photographien und eleganten Nätime an' da öffuete fich die Tür, die vom inneren Zimmer ins (^eschästslokal führte, uud ein nicht mehr ganz juuger, elegant anssehender Mann im vornehm einfachen Strandanzug, den hellen Hut in der Haud, kam herein und verbeugte sich leicht. „Wir warten schou so lange," sagte Frau .5or-tense, etwas ungeduldig, „wir haben nämlich (5ile, möchten sehr schnell eine Aufnahme haben, könnte es nicht gleich geschehen?" Der Eingetretene schien einen Augenblick verlegen zu seiu; er. besaun fich offenbar, hinter den scharfen Gläsern des Pince-nez lenchtete es sonderbar auf. „Momentan, meine Damen..." begann er, wie nach Entschuldigungen sucheud- doch nach einem schnellen Blick auf Marious süßes Gesicht, auf den schweren, goldenen Haarknoien, dcn sie im Nacken trug, änderte er offenbar seinen Entschluß uud bat die Damen, ins benachbarte Atelier zu kommen — „cr würde sofort bereit sein." Hastig beschäftigte er sich mit den Instrulnen-ieu, machte die nötigen Vorbereitungeu, arrangierte die Sitzung und war vornehmlich darauf bedacht, nnt seinen feinen, wohlgepflegten Händen das reizende Köpfchen des 'jiiugeu Mädchens immer wie,'' der uud wieder zu richten, wobei er einmal, mit dem hellbraunen, kurz geschnittenen Vollbart, Marions erglühende Wange streifte und ihr ganz nah in die Augen sah. (Schluß folgt.) 3er verdacht. Roman voll Tee von Dorn. (27. Fortsetzung.) (Nachdruck ucrboten.) Die Szene von heute morgen trat wieder vor seine Augen. Tes jungen Mädchens scheue Art war gnr nicht wiederzuerkennen gewesen. Wohl dachte er, daß sie in ihrer Fügsamkeit unter den, Zwange ihrm-klugen Mutter gehandelt ha'be, aber es war doch viel echtes Gefühl dabei gewesen; dies kam ihm deutlich zinli Vewußtsein, je mehr er darüber nachdachte. (5s mischte sich Bedauern dazwischen, daß er sie schroff abgewiesen hade; dann dachte er weiter an ihre Mutter, die jedenfalls iu bester Absicht handelte, wenn sie auch gestern ihm ihre Fürsorge iu einer etwas lästigen Art zum Aucdrucke gebracht hatte. Er machte sich Vorwürfe, daß er ihr<> Äesurgtheit in so verletzender Fo:'iu zurückgewiesen hatte. Er empfand allmählich deu Wunsch, dies wieder gut zu machen; er wollte gleich schreiben, sich entschuldigen und sich zu heute nachmittag amneloeu, Ganz von diesem Gedanken eingenommen, zog er ohn? weiteres seinen Paletot aus und hing ihn neben den Hut au den Garderobeständer. In seiner Tasche hatte er noch einen Mrteubrief, diesen wollte er gleich zn seiner Mitteilung benutzen. Er, suchte danach, dabei fiel ihm das silberne Zigarretten Etni Vrooowins in die Hände, das er neben sich nuf deu Tisch legte. Er setzte sich hin nnd hatte gerade einige Zeilen auf das Papier geworfen, als cr Schritte auf d?r Treppe hörte. Also doch! Er erschrak fast und stand hastig auf, ließ aber seinen Vrief liogen. Welche Haltung sollte er diesoi» Manne gegen, über einnehmen? Unwillkürlich faßte er nach seiner _____________________^^__________, '-' ^chcl" Krawatte und zog seine Weste znrecht. 2a"N ^ ^ er selbst darüber und lehnte sich abwarw'" mit buntem Wachstuche bedeckten Tisch. ... ^i ^ Der Assessor hörte die Schritte biö ^ <,,F Tür, aber letztere öffnete fich nicht. Er la"!^ ^>! strengt. Schon kam itnn der Gedanke, daß^ ,^f durch den Schlüssel, der in der Tür st^ B' gewordeu sein könnte, und daß es vieM , wäre, zu öffnen. n.iaut^ Da hörte er sprechen. Iemcmo ries lM"' ^ ?B die Treppe hinunter. Gleich darauf st'^ ' die Treppe hinauf, und dann klopfte es. , „Herein!" s-M"'"^ Ein behäbiger Herr, dein man den l^ litär ansah, trat ins Zimmer. „„ ^„ „Guten Morgen mein Name M ^ ei'",, gern," sagte er geschäftsmäßig, indem "'^ ^,„ ^, einzige,, Blicke das Zimmer umfaßte "^f^te. ',3 Augen prüfend auf den jungen Man" ^' B' habe das Vergnügen. Herrn InA'"'" ^. Srebro - " , statt ^ Der Assessor war Zunächst entta"'"'^ ^c, . Erwarteten einen völlig Fremden 3" 1^. A'l'"!^ er hinter dem Eintretenden die blinken^ "„ ^ einc"? Schutzmannes bemerkt hatte, der an A? ^, blieb, gewann der Besuch für ihn 5"^'" „ ^,. lizei schien sich also mit der des Herrn von Brodowin-Srebro ancl) i^ ^ ^. fe.ssen. Dabei kam ihm der Gedanke, daN ^ ^ Gelegenheit vielleicht etwas erfahreli tm , ^> bindlich trat er einen Schritt auf den V^ .. erwiderte: zch c'i' . „Herr Srebro isi nicht zu Hai'!^ '^ fB^ ihn auch," (Fortiehnnö "aibacher Zeitung Nr. 217. 1933 22. September 1905. das,/^" »nag, man wird immer überzeugt sein, reild v "^ ""^ ^^^'^ geradeil Ebene steht, wäh-nickt ^ ^"" ^'""^ entfernt Stehenden anscheinend Nain, s ^'^'" ^"inen. Ein üi der Mitte stehender ^ 3tlln^>-^^' wie anschciuend seine Frau, die am! rcn .. ^' wagerccht geht. Jeder glaubt vom audc» ^ j^.' ^' 6che wie owe Fliege au der Wand. uud lich' i^i^" ^^ ^^st überzengt, das; er wie gewöhlt-daß ^ ' ^^ Illusion nürd noch dadurch verstärkt, Lelais,^ z? ^' ^^ der ^ugel im Innern aus Spie-attd^ > c )^^' lo das; nlan alles doppelt sieht. Eine 3.'dcn ^"U' Wirkuug ist, daß mau auf eiuer wie^ s^ "m äußeren Nande des Bodens mehr inn",, r "" inneren, da die Zentrifugalkraft nach ^n A '» "'^ ^'' ^"vicht erhöht. Wenn ein Mann tl»w s ^"^' ^ läut er nach einer anderen Ni,ch->wch ^i, " sollen soll, da die Zentrifugalkraft ihn Tchlilt!l" ^'Nte zieht. Der Fußboden kann auch zum auf s" ^ch^mlfcu h^j,^ ^^(,'n. Mai, braucht nur dlirch ^'Schlittschuhen still z,l stehen und wird dann ^'l 5l> ^..^^utrifugnltraft nach dein äußeren Nanoe Nnck ^, „/^'^a^n. Es wird aber sehr schwer sein, "Mitte zu laufen." Hirt3>/ "lb ^" Jubiläum.) Der Schweine-Nobcli^^'^"'l ill Iseilbüttel feiert, wie der „Han-'"nen nn "''"'" u'itteilt, im Oktober zugleich mit lciuln ai> ^^urtstag auch sein 50jähriges Iubi-Ter s^i'. ^uer Hüter, der Schweiue seines Ortes, seiiic n - "llte deukt auch jcht noch nicht daran, Ncichw! "ä"'^" Pfs^^h^fohicncn einem jüngeren V^^r zu übergeben. Dic^ ^ Proumzial-Nachrichten. Eröffnung der fillstbischöflichcn Anstalten in dollzo ^' ^"t ob llaibach Nach^ "^ Nestern vormittags in feierlicher Weise. 2c»an 1» ," "',l halb 9 Uhr von, Südbahuliofe ab-Mroff«/^ ^oudorzug in d^ Statioll Vixnmrje cin-lein >i .^ '""^ begaben sich die Festgäste in geordne-n»d ^ ^ unter Vorantritt der Vereine von St. Veit, ^'"n^ V ^etcwllen, des katholischen Gesellen-^"ltuiw .^eiwilligeil Feuerwehr sowie der Ma-"achst 5, 6"lwn zu deni Aiistaltsgcbände, wo zu-8lis. ^' ^chlvüi-di^ste Her,r Fürstbischof Dr. Io-^Uölm , ^ediktionsgailg antrat, worauf in der ^l)Ircics/ ^"' H"'^ Gcneralvitar Flis unter ^' fm>l ^'^^"'^ ""^ Festntesse zelebriert wurde. zcli<>„ ">/.'"' Handlung luohnteil bei: Seine Er-^Ndl.'^ ''^"schall LelltlMllt Edl. v. C h a v a n >.i e, Nianii ^!,!'^^^u "sideilt Leviönik, Lalldeshaupt-Tir^"" von Detela mit dem Laudesausschusse Äbt ^ .^ov«c, Landesschlllinspektor Hubad, ^uznln ^ Dompjropst Dr. Elbert, Prälat b i ^, " N' die Direktoren Sonckoviö in,d « u -all(!il >' ^l-ere Kanonici sowie viele Geistliche ans ^nnw ^^' ^""des, "ldlich die einheimische Ve^ ^rstdisss t ^""^ ^^^ ^^'^' "^l- hochwürdigste Herr ^ÜNM' ^- Italic eine Festrede, ill deren l'rspi-ji ",." ^'nächst bemerkte, das; qr, von seiner -" "röff^ '"' Absicht, die Anstalten in aller Stille ^ rill M^"^ ^^ Grullde abgekommen sei, weil Und fi^ !^" aller Glänbig^u der Laibacher Diözese "°ltc ""6 ganze knlturelle Lebeu des slovenischen !"schof h^ ""Ner Bedelltung sei.u. Der He^r Fürst-!"1 nain.n/.''i ' ^'^' erschienenen Fcstgäste, unter die-^'l^^. ^ ^"'^' Exzellenz den Herrn Feldmar-x "l ein,.c! ^^'" ^un Chavanne, uud warf k zur (k,!! Rückblick auf die fünfjährige Tätigkeit, ^rr w^?""""3 dos Hauses erforderlich wa,v. D^r w ""ni>„/l!, "^ ^"lite, daf; bereits seine Vorgänger, ^"nsch , ",', d"' Fürstbischof Wolf, deu geheimen '"Ulasn, "l ^^"l' au das Alov,sianmu ein ^'o^n ^ 'u anzngliedml, abw alle seien vor d?n !!"''b^'Nvin^!I 5urückgescheut, die sie für geradezu ^'bnch a>f ' ^'^^'u. Als er im Jahre 1tt!>8 ilach ?'^Nt ^ "uiinen. habe auch er diesem Wunsche zn ," "'llni^ ,>,?- "' Wunsch wurde erst daun zu voller ? Tnti!f"^/ "^ der Her^ Fürstbischof eiue ge-!^"'Uler ii> '"tenö der Akademiker und innrer ^ Lebe ,^ '^^' ^^ die Kirche aus dem öffeut-sbcr ,^'' ^"drängen, ja sie sogar vernichte,! wollte. Mrn ^^ nur un Siilile des Tridelitiner Uonzils ! '^ wndl>, "' "usschlieszlich für künftige Geiste ^lo>, erricl '."^' ^^ Nichtgeistliche, für intelligente 9^Unriff,' r" '""'d^n. Der Herr Fürstbischof hat vor >°Urd,s ,.")me dos Projektes .'ine Wallfahrt nach ! Halle """'"ö dort der Mutter Gottes augelobt, 5 "' Absn, Millstige,, Erfolges seinerzeit die ^'ligkeit m?'^u "ach Gourdes zu fiihrell: Seiue ^'^lteii ^.^'^00 XIII. hat die Errichtung d?r 3'!' ^ais^,'^ ,^'liels;en und geseguet, Seiile Majestät > ">ln de "?n '" ^""l Fürstbischof fiir die Alls- "uht.^ " ^"ues seinem Wohlluoilens zll versichern " ^" in ! "^ ^"' H"-r Füt-stbischof ähilliche All- w'/""igt '/ ""enfm-t, Vriren, Linz, Mlksburg ,c, 'Ntcii do. 5!!'^ " '"' Vertrauen auf die Opfer- ^erstllchteit sowie der gläubigen Bevöl- kerung der Laibachcr Diözese all die Ausführung des Werkes ging. Die Herzen und die Hände taten sich alls', im erstell Iahr,e (1KW) waren bereits 100,00(1 lv beisammen; alle Nechnuugou im Vetrage von 1,800.000 X sind bisher begliäM, etwa zwei Drittel der Gesamtkoswn werden noch zu bezahlen sein. Im weiteren Verlanfe seiner Nede spendete der Herr Fürstbischof warme Worte der Anerkennung dem Herrn Architekten I. v. V a n c a «, der ^iinen Van aufgeführt habe, in dem alle modernen Errungenschaften der Technik vereinigt sind uud dessen Äußeres scholl den Eindruck des Edlen hervorruft. Die liebevolle Hingabe, mit der Herr von Vanm^ die Arbeit iil Angriff genommen und ausgeführt habe, töuue nicht nlit kliugeudem Gold bezahlt werden, aber Gott selbst möge sie lohneu I Der Herr Fürstbischof schilderte hierauf, wie er einige Herren ans dem geistlicheil Stande, dafür gewonnen hatte, daß sie den edlen Äeruf der Seelsorge verlasseil und sich del, akademischen Studien gewidmet haben; vwr Professoren wirken bereits an den Anstalten, eineir kommt ^u Beginn des Monates November hiezu, uoch andere setzen ihre Studien in Wien und Graz fort. An der Spitze des Professorentolle-gilllilS aber stehe ein Mann, der es wisse, wa-> tugend Haftes Leben heißt, d^r ein Liebling des ganzen Me> rus der Diözese sei. Das Professoreutollcgium möge trachten, deu Zlveck der Anstalten zu eyreicheu; es möge den Veweis erbringen, daß Glanbe und Wissenschaft einander nicht ausschließen. Es sind da^ insgesamt Männer, die sowohl fiir den Glauben als auch fiir jeden Nxchren Fortschritt glühen. Ill der Anstalt sollen Geistliche, aber auch solche Nichtgeistliche erzogen werden, die das Volk nicht von Christns und der,Uirche abwendig machen, sondern es in Liebe znr Kirche und zu Gott festigen werden. — Die Mehrzahl der Schüler zahlt vorderhand 400 I< jährlich; wenn aber die ganze, Schnldenlast getilgt, sein wird, so wird es möglich sein, Jünglinge auch unentgeltlich in die Anstalten aufzuuehmen. Das letztere ist von großer Wichtigkeit, denn uuser Volk verarmt, es kön-neu Zeiten eintreten, wo das Stndium nahezu ganz unmöglich sein wird. Da werden nun di^ Jünglinge in der Anstalt ihr sicheres Unterkommen finden tön» nen! Gegenwärtig sind in den Anstalteil W Zöglinge untergebracht (27 in der Vorbereitungsklasse,, (»9 iu der I. Gyninasialklasse); darunter gibt eo 45 aus Oberkrain, A> aus Unte,rfrain uud 20 aus Inner-kraiu. 24 Zöglinge zahlen zu 400 K, 25 Zögliuge zu 300 X, 2 zu 250 X, 24 zü 200 X, 1 zu 150 X, !l zu 120 X, :>. zu 1l)0 X. 1 zahlt 50 X uud 7 wnrden ganz unentgeltlich aufgenommen. Dies? Zöglinge werden Unterricht in allen Gegellständen des Gymnn sinms erhalten «wobei den Professoren der Umstand zugute kommt, daß sie nicht nur zur Uuterrichtsertei-lnng wie andoro Professoren befähigt sind, sondern auch theologische Studien genossen haben); weiters sind die Zöglinge jeder Gefahr einer Entsittlichnng entrückt; sie werden zn strengem Ordnungssinn, zu Gehorsam gegen die Vorgesetzten angehalteil werden, welch alle Umstände als wichtige erziehliche Faktoren zusammenwirken werden. Überdies werden sie in ihren Studien dnrch übernatürliche Hilfe (tägliches Gebet, tägliche Messe, Empfang der Satramente) gestärkt uud gekräftigt werdcu. Der H?rr Fürstbischof gedachte zum Schlüsse seiiler Nede de,r Inschrift, die sich über dem Portale der Anstalten befindet: Xri8tu«u, AvLilöiN'ju 8v«tu. Iil Christns sei das ganze Werk vollendet worden, in Ehristus werde die fernere? Tätigkeit eirfolgen. Wir sind keine Feinde des Fortschrittes, im Gegeu-teile, wir wollcu auf dein Gipfel der Wahrheiteu stehen, die gerade durch deu Erlöser zur W?It gebracht wordeil sind. Ch,rifti Liebe soll iu dieseu Räumen walten, dem, Frennde lind den, Gegner gegennber. <'I>ii«!u« vii!(-tt, i'^lmr, iu>i»ci:lt! Zurück zu Christus und zu Gott, dann werden wir, einig zum Wohle uuseres Volkes wirken können. — Der H^rr Fürstbischof schloß seine Nede mit einc,r Bitte an die Mnttergottes, indem er ausrief: Dnrch dich, Maria, komme zn uns das Himmelreich! Nach dieser Ansprach.', die mit großen» Veifalle aufgenommen wurde, besprach Herr Architekt Josef voll Vanca« die Chronik sowie die innere Ei»>rich-tnilg der Anstalt. Er dankte znnächst dem HerrnFnrst. bischof für deu ehrenvollen Nuf, der an ihn ergangen, sowie allen, die ihn bei der Ausführuug des Vaues in irgend einer Weise unterstützt haben. Der Vau hätte zuurst auf dcu fürstbischöflicheu Baugründen in St. Peter bei Laibach aufgeführt werden sollen, allein dieses Projekt muhte fallen gelassen werden, weil infolge der geplanten Negulierung die Van gründe für die Ausführung des kolossalen Baues nicht mehr geeignet erschiene>n, worauf der gegenwärtige Bangrund im Ausmaße vou 111 Joch käuflich erworben, wurde. Der Bau in St. Veit ist übrigens trotz mehrerer Schwierigkeiten (eigene Wasserleitung nnd Beleuchtung sowie .Uanalisiernng) infolge feiller ruhigen Lage viel geeigneter als in Laibach selbst; Beweis dessen die Unwrrichtsanstalten Petrinilm in Linz, Norbertiuum in Nrircn, das Jesuitengymliasium in Kalksburg, die in gewiß überlegter Weise ziemlich entfernt von übrigen Vanlich-keilen stehen. — Am 1. Mai 15101 faud die kommissio-nelle Besichtigung, am 20. Mai 1901 die Einsegnnng. des Bauplatzes durch Herru Pfarrer Malovrh statt und Hieralis wurde untor Leitung des Herrn Architekten Trumler uud d^ö Herru Baumeisters Holz die Grundaushebung in Angriff genommen, worauf schon am 12. Juni 1901 das Fuudament an der linkeil und an der südwestlicheil Front ausgemauert werden konnte. Am 1l>. Juli 1901 e-rfolgw durch den Herrn Fürstbischof Dr. Jegliö iu festlicher Weise die Grundsteinlegung; Ende des Jahres 1W1 wurde dor, Gymnasialtrakt, am 2«. Juli der rechte Flügel uuter Leitung des He^n Baumeisters Holz uilter Dach gebracht. Au Stelle des 'erkrankten Herrn Holz trat dann Herr Vannloister Trumler, während die Bauverwaltung interimistisch vou Herrn Josef Iatu^ek uud dauu vou Herrn Adolf Böß übernommen wurd^. Im Jahre 19M erfolgte die Fer° tigstelluug des Festsaales und der Hauskapelle sowie der äußeren nnd inneren Verpntznng; im Jahre 1904 uud 1905 wurden die sonstigen Arbeiten beendet, so daß der Herr Fürstbischof an, 17. d. das Hans und deu Hauptaltar einweihen sowie die erste hl. Messe in der Hausknpelle leseu konnte. Herr Architekt vou Vanca« besprach null die Einrichtung des Gebäudes selbst, die wir morgen nachtragen wollen, und sodann erfolgte die Besichtigung alle>r Näumlichkeiten, wobei sich sämtliche Gäste über die zweckdienlichen, allen modernen Ansprüchen Nechnnng tragenden Einrichtungen überaus lobend ausspracheu. Nachmittags 2 Uhr fand ini fürstbischöflicheu Palais ein Diner zn etlva 40 Gedecken statt, an dem die Herren: Seine Erzellenz Feldniarschall-Lentnant Edler von Chavanne, Hojirat Dr. Naöiö, Lan-desschulinspektor H u b a d, Abt Maier, Propst Dr. Elb e r t, Prälat N 0 z>, m a n, Landesausschutz Povüe, Sparkassepräsident Kollmann, mehrer? kirchliche Funktionär«,', die Herben von der Nanleitnng sowie andere eigeladene Gäste teilnahmen. Seinu fürstbischöfllche Gnadcu Dr. Iegliö toastierte auf Seine Heiligkeit den Papst Pius X. sowio auf Seine Majestät den Kaiser Franz Josef, beide als überzeugte Förderer der Wissenschaft nnd der Knust feiernd, dankte sodann Seiner Erzclleuz de>m Herrn Fedmarschall-Lentnant Edlen v. Ehavanne für dessen Beteiligung an der Festlichkeit und brachte anch der Bauleitung, namentlich Herrn von Vanca«, sowie allen sonstigen Gästen seinen herzlichsten Dank zum Ausdrucke. Es sprach sodann Sein,' Exzellenz Herr Feldmarschall-Lentnant Edler von Chavannc, insbesondere den Umstand betonend, daß zwischen dem Militär und der Geistlichkeit mehrere Beruh' rungspuukte bestehen; beide bilden fiir sich eine geschlossene Gemeinde, beide unterstehen strengen Gc« setzen, beide stehen für ideale Ziele ein: das Militär für die Verteidigung d^!s Vaterlandes, die Geistlichk'it für die des Glaubens. Redner wünschte den neuen Anstalten volles Gedeihen lind erhob sein Glas auf deren Schöpfer, Fürstbischof Dr. Iegliö. Zum Schlüsse sprach noch Herr Dompropst Dr. Kulavic, d''r, auf Aussprüche vou Leibnitz und De Maistre gestützt, die Wichtigkeit des erziehlichen Unterrichtes betonte und anf das Gedeihen der ueuen Anstalten sowie auf das Wohl des Herrn Fürstbischofes sein Glas erhob. Weiters brachte, uoch Herr Kanzler kikfa ein Schreiben zur Verlesung, worin dem Herrn Fürstbischof seiteus der Gemeindevertretimg voll St. Veit für die Errichtung der Anstalten der beste Dank ausgedrückt wird. — Souach wurde um halb 5 Uhr die Tafel aufgehoben und die Gäste verabschiedeten sich vom Herrn Fürstbischof, der die liebenswürdigste Gastfreundschaft geübt hatte. — (S i h u n g d? s k. k. L a n d e s s ch u l r a t c s f ü r K r a iu v 0 m 1 4. S e ptember 19 0 5.) Zu Oberlehrern wurden ernannt die Lehrer: Karl Ma° tajec in Nadmannsdorf für die Volksschule iu Oberlaibach und Max >; r i b e r ill Weißkirchen auf seiuem dermaligen Dienstposten. Definitiv angestellt wurde der provisorische Lehrer Auton Dra 5 «' e k in Malriafeld. Verfetzt wurden die Lehrerinneu Ernestiue Oman von Mariaseid nach Vigann und Marie Najer von Natfchach nach Obergörjach. Die Leh-rorin Emilie Wruß in Nenmnrktl wurde in den dauernden, der Oberlehrer Franz G r 0 ß in Alten, markt bei Pölland in zeitweiligen Nnhestand versetzt. Bewilligt wnrde die Erweiterung der Volt'sschnle in Zagradec auf zwei .Masfen. — Beschlüsse wnrden gefaßt über die FoM'tznng des Schnlsprengels der ill Wirtschendorf bei Nndolfswei-t zu errichtenden Volksfchnle, in Angcleaeuheil der Errichtung einer Zn^ckiuäßigkeitsschule in Niederdors bei S.',wsetsch uud über cinen Nekurs in Angelegenheit einerDienst Laibacher Zeitung Nr. 2l7. 1934 22. September 1905^ altersznlage. — Im Lehramte definitiv bestätigt l^ wnrden unter Zuerkennung des Titeln „Professor" die wirklichen Gymnasiallehrer Anton Ierüino- l v i l' nnd Engen Jare in ^irainblirg und Anlat s ß;terlj in Nndolfswert. — Über den Bericht, be- d treffend die IV. Landeolehrerkonferenz ulld über einige Illspektioilsberichte, wurden Veschliisse, gefaßt. ^ — Schließlich wurden mehrere Disziplinarange- f, legenheiteil der Erledignng zugeführt. t '^ (Ne! i gio n suntcrr i ch t.) Wie inan uns 3 mitteilt, wulrde der Franziskanerpater Otto Koc- .<. jan als Supplent für den krankheitshalber beur- t laubten Neligioiislehrer M. Marabou an der städti- <^ scheu deutschen Knabenschule nnd I'. Negalat <^'e-bnlj ^als Suppleut an der städtischen deutschen ^ Vlädchenschule bestellt. —,-. ( - - (A u s d c r e u a n geli s ch e n G e m e i ll d e) ^ erhalten wir folgende Mitteilung: Herrn Doktor ^' Otmar Hegemann zu Graz. den die Gemeinde ^ kürzlich zum Pfarrer erwählte, wurde von, Herrn r Superintendenten cinstlveilen die Bewilligung zur ^ Abhaltung von Predigten sowie dcd Neligions- ^ unterricht Z erteilt. Herr Tr. Hegeinann N'ird u.n ^ nächsten Sonntag bereits den Gottesdienst abhalten ^ und in der allernächsten Zeit mit dem Unierrichte t beginnen. ^ - (Üeichen beg än g ni s.) Die am 1L. Sep- 5 tember l. I. iin Schlosse Flodnig vel-storbene Frau , Baronin Katharina Lnzarini N'urde ani 19. d. s unter nngmnein zahlreicher Beteiligling aller Gesell s schaftskreise aus Stadt und Land in der Familien- 5 gruft auf dem Ortsfriedhofe beigeseht. Ten Leichen- s zug oröffnete die Schuljugend von Flödnig. Dem v reichbekränzten LeichelNoagen folgteil außer den An-- z gehörigen und Verwandten die Gutsbesitzer Baron ^ Egon Z 0 i s, Ianko Urbau^ii^ und Anton l Stare, Nezirkc'hanptmanii Edler von Dctela, ( Amtsleiter Baron S ch ö n b c r g e r, Finanzrat Dr. ^ Pcfsiak. Baron Baillou. Obcringeineur ^ VIondck, Direktor Arwr Mahr, Gräfin Schnffgotsch, mehrere Herren Offiziere, zahl- : reiche Damen nnd Herreu aus Stein, Krainburg nnd I Laidach und ein langer Zug dex Ortsinsasscn. Die 5 kirchlichen Fnnktionen versah Herr Pfarrer Barbo ^ mit der Pfarrgeistlichteit. Ein Sängerchor von Lehrern trng bei de,r Einsegnung der Leiche in der , Kirche nnd am Grade ergreifende Lieder vor. — 1 Diese zahlreiche Beteiligung beim Leichenbegängnisse i gab den deutlichen Beweis, welcher Beliebtheit und j Wertschätzung sich diese herzensgnte Frau in allen ^ Gesellschaftskreisen erfreut hatte. - (S>a n itäts-W 0 ch e n be ri ch t.) In der Zeit vom 10. bis 10. Septeniber kamen in Laibach < ll linder zur Welt (15-2 per Mille», dagegen star- < ben 27) Personen, (34 <> per Mille), uud ziuar an ^ Tuberkulose Personen au^ Anstalten (04-0 <^). ' Insektionserkranknugcn wurden gemeldet: Scharlach I 1, Typhus 5. Nuhr 3, * sP e rs 0 nenwa g ^ n - )1l e i n i g e r i n u e ll.) I Wie wir erfahren, soll die Direktion der k. k. priv. Südbahngesellschaft in Wien beschlossen haben, zn : jedem Personenzuge eine bestimmte Anzahl von Franespcrsonm als Coup^ und KlosettreiniA'lilr- , neu in den Dienst zu stellen. Eine solche Verordnuug ' ist aus Gesnndheitsrücksichten mit, Freuden zu be- ' grüßen. * (E in diebis ch e 3 G e s ch lv i st e r p a a r.) Am Sonntag nachmittags bemerkte der Spezerei-wa,rcnhändler Viktor Cantoni seinen Knecht Johann Dragan aus Trebelno, nne er nach dem Mittagsessen eilends mit einem Koffer, der angeblich die Kleider eines nach Amerika auswandernden Frenndes entliielt, aus dem Hanse kam uud sofort mit einein elektrischen Wagen davonfuhr. Am nächsten Tage ertappte der Kaufmann den Knecht in dem Augenblicke, als er im Magazin ein acht Litest' haltendes Fäßchen mit dem feinsten Tafelöl anfüllte. Er ließ den Knocht verhaften. Bei der polizeilichen Einver-nalmw spielte der Verhaftete den Unschuldigen, gestand aber schließlich ein. er habe das Ol einer Wäscherin an Geldesstatt ansfolgen wollen. Die Polizei nahn, bei dieser rine Hausdurchsuchung vor und fand eine größere Menge Zucker. Bei dein Knecht selbst wu.rde aber eine Kiste mit Spezereiwaren und ein Paar Schuhe vorgefunden, die der Tochter des Kalifmanne;' gehörten. Diese Kiste wollte der Knecht in einigen Tagen an seine Eltern nach Unterkrain absenden. — Da durch Erhebungen auch die 23 Jahre alte Schwester des Knechtes, Iusefa Driagan. stark kompromittiert war, wurde auch bei dieser eine Effet tendnrchsnchnng vorgenommen, wobei man den Kof. fer des Amerikaners vorfand, der aber nicht mit Kleidern, sondern mit Spezereiwaren angefüllt war. Weiters wnrden bei ihr vier Flaschen vom besten Branntwein nnd für 20 l< Nickelgeld vorgefunden, das sie sich bei verschiedenen Eingriffen ans der Kü- henkasse der Sudbahnrestauration aligeeignet hatte. Während der Erh:'bnngen kamen gegen das die» -,'ische Paar noch andere Verdachtsgründe eineo be» ! uingenen Diebstahles znm Vorschein nnd so wnrden ! )eun beide dem Landesgerichte, eingeliefert. * (Dieb st ä h I e.) Der Trödlerin Ho^evar wnr- ' )en diesertage von einer Arbeiterin ein Paa>r Dainen-chuhe enttveudet. - Unlängst haben bisher unbe° alilltc Diebe dem Fleischhauer Audrcas Turf in Weichselburg eine goldene Damennhr saillt solcher ^tette, zlvei silberne Taschcnnhreii, mehrere gol-)enc Ehe- nnd Fingerringe, altes Gold lind zwei ' 3part'assebüchcr gestohlen. ^^ (G e w e rbeb e w e g il n g in Lai b a ch.) ^ln Laufe des Monates August habe» in Laibach Aewerbe lieu angemeldet und zwar: Adalbert Kasik uu., Psalzgasse 15, Geliiischtluarenhandel; Jakob sagbar, Martinsstraße U), Bäckergewcrbe: Aktiengesellschaft A. Drehers Bierbrauereien, Maria The- l ,'esienstraße 6, Bierdepot! Maria Nihar, Polana» > )amm 14, Tamenschneidereii Johanna Pogorelc, Deutsche Gasse 7, Greislerei; Iohanu Porenta, Hra->etztydors ll, Spenglergelverbe-, Franziska Meza, 3t. Pelersslraße 71. Aliskoch; Leopold ('ernat, llnter-rainerstraße 8, Gemischtwarenhandel; Johann Priv-! 5ek, Krakauergasse 27, Schuhmachergewerbe; Irma Tchenker, St. Peterostuaße l). Handel mit Leiilen.-uareli; Anton Breskvar. Floriansgnsse 9, Schlosser--zewerbe; Matthäns Krn^ic-, Schnlallee, Kleinvieh-> lechergewerbe; Johanna Pokorn, Metelkogasse 7, i Anst och; Angnst Turk, St. Petersstmßc 7-l, Fiaker-i lewerbe; iiaroliue Pe<^ar, Podnitplntz, Greislerei;! 'lntoll Trntar, Mana Theresienstraße 11, Gemischt-varenhandel; Aloisia Meditsch. St. Petersstraße 71, Damenschneiderei; Albina Viola, Poga5arplatz, Ver-alls von Obst uiid Grünzellg; Georg Bodlaj, Ärühl 6, 3chuhmachergen,ierbe: Paula Nozmau, Vleiweisstraßc, 15, Dalnenschneiderei; Helene Volk, Nadetztystraß« ^0, Sammelstelle für eine chemische Reinigungsanstalt. - Anheimgesagt wurden folgende Geluerbe: Anton Libert, Pre«erengasse 38, Geniischtwareuhandel; Jo-^ Hanna Pogorelc. Pogal'arplatz, Verkauf von Obst;! ^osef Podr^aj. Alter Markt 3, Bäckergewerbe; Maria Zalazuik, Pogaöarplatz, Verkauf von Obst. - (Der akad e m ische Fe r i a l v e r e i ii „P ro sv eta") veranstaltet Sonntag, den 2^. d. M., uill 8 Uhr abends in den Lokalitäten der s'italnica in Stein einen Vortrag über Preöeren, oe/r durch skioptische Projektiou^'biider illustriert lverdeli wird. Deli Vortrag hält Herr <:lu- Unterge- ^ meinde Mannitz. Der Verbandsschriftfilhrer hielt! Vorträge bei dor Nemgründung der freiwilligen! Fenerwehren in Ober ^i,«ka, Dravlje ulld Untcr-Idria, sonst anch Übungen boi den einzelnen Feuerwehren ab. Den Feuerwehren wurdeu Weisnng.'n erteilt, denl Lalidesalisschusse wurde ein Inspektionsbericht vorgelegt. Der Verbandsschriftfüh^'r, dein die Verbaudokauzlei obliegt, hatte 581 Eingaben von ein-zeluen Feuerluehren und Behörden zu erledigen. Die Feuerwehren entfalteten mit geringen Ansnah-me» eine rege Tätigkeit und strebeu nach Vervollständigung; auch die Gemeinden M>en sich Mühe, die nützliche Sache zu unterstützen, obwohl noch vieles zn wünschen übrig bliebe. Der hohe LandesauZ-schnß verfolgt mit Interesse die Entwicklung des Löschwesens und bekundet sowohl den Feuerwehren als anch den, Ansschnsse gegenüber volles Wohlwollen. Vesonder^ muß die Mnnifizenz der Krainischen Spartasse betont werden, die einzelne Feuerwehren bei der Neugründnng unterstützt; sie gewährte anch eine Uuterstützuug von U>0 l< für die bedinM^ rekonvaleszenten Fenerwehrnläiiner, Anä) ^ Versicherlll^gogesellschaften geN'ährten ^"'.,,/^,i^ wehren bei der Nengründnng ansehnliche ^o!n,> . nerationen und Uutcrstützungen. In levw^ . wurdell sechs Feuerwehrvereilie gegrülldet, un^,^ in Ober-ßli^ka, Dravlje, Unterlag. Unter^^ Predaßl nnd Graflinden; zwei Fenerwebren stn" ^, in der Gründnng begriffen. Hellte zählt >lra>u ^ Feuerwehren, dnrnllter 147 freiwillige nnd ^ ^, briks-Feuerlvehven. Denl Vei'baudc gehöreil ^'-. ^„ eiiie an; füilf werdeu in Kürze beitveten. ^.^ m,t Löschreqnisiten sind einige sehr gut, die u>cn^ .^ und nnr eine kleine Anzahl genügend versorgt, ^ ^ lasten anf der Mehrheit, der Fenerwehren nocl' .^^ ßere Schulden, die ohne ausgiebige Unterstiihuu^, Seite der Gemeinden noch nicht bald ^'^^„iF können. Einige Gemeindevorsteher wollen noch u ^ nicht deil )intzen der Feuerwehr einseben, ^ ,.^^, diese eine Gemeindeinstitntion und die ^sclu«",, ^ Eigentum der Gemeinde sind. Die Ve,rba»dÄ^ ^. „Gasilec" wird an sämtliche Feuerwchrverc'N. ^. entgeltlich versei^det. Das Blatt wird von' ^"^ fiihrer redigiert uud briugt iiur Artikel au- ^ Löschl^esc!!. Zn den tätigsten Mitarbeitern M" .; Blatt die Herren Franz V arle ilnd L. S t^^. jun. — Der Verband hatte im verflossenen 2'" ^ jähre 2914 X 74 ll an Einnahmen und 2653 l^ ^ an Ansgaben zu vcrzeichuen; es ergibt sich ^^ ein Kassarest von 201 I< 28 1>. ' ^ ..... (Z n r D 0 linar - Fei e r) N'ird ' ^. Das Denkmal soll in der St. Kanzianer W^,.^ gegenüber dem Kiioblochar-Tenkulal znr Auf!^ ^ Nl,'lallgen. ,ii' - (S ch a d e li s e n e r,) Aul 18. d, M- ^^ i„ tags kam im Stalle des Kenschlers Jakob 6"^ Adelsbcrg ein Fener zum Ausbruche, dao '" .^il halbell, Stnndc diesen sowie deil angrenzeli^'' ^s des dermalen i,i Aiiierika weilenden ^ienschl^''^» Nnpnik sanit den darin anfbewahpten Flltterv^ ,„. vernichtete. Beini Brande kam anch ein ^^'^, ,il>! Dem raschen Eingreifen der AdelSberger '^,,-M gen Feuerlvehr folvie der auf dem Braudplatz^ ^i. neneii Marktbewohner ist es zn verdanken, "^„iF Fener bei dem herrscheilden starken Nordwind" A anch die Strobdächer der Wohnhäuser ^ je i^itko nnd Nnpnik erleiden einen Schaden .,„l, 8(X) l<, welchen Tchadensbeträgen Versichern"^^5 lnen per l!00 Iv und per 700 «X gegenübersteh^^„li Fener dürfte durch die uuvorsichtige Aufb^ ^iil-glühellder Asche un Stalle des Aitko entsta!'^''^ , gingeu ihln die Näder über den rechten ^"^'1 dic Der Verunglückte wurde, nachdem ihm in ^ ^ ^fi^ erste ärztliche Hilfe zuteil geworden war. !"',^oi1'' der barmherzigen Brüder nach Kandia bei >" ^ wert überführt, h) (Älä s e r s )1t i e s e n .« ine >» at 0 ^ ^ ^F wird von Sonntag lveik'r in der Latternian ' ^ eine Neihe von Vorstellilngen gebeu, die lmi^,,^ 5 Uhr llachmittags sowie nm (>, 7 nnd 8 UlN stattfillden werden. Täglich ilencs ProcMN'" ^ ' (V e r lore n) wurde eiile goldene OsiA ^. kette, ein schwarzledernes Portemonnaie n'l .,^,1^ eine Geldtasche mit 30 l< Geld, eine dranN' ,^ Geldtasche mit 2-1 X nnd ein Portemonna"' "' goldeneir Fingerringen. ^s> ^ (Österreichische Rundscka^) gl'l aufgegeben von Dr. Alfred Freiherrn von^ ^.., und Dr. Karl Glofsy. - Inhalt des ^/''^t^' 1.) Die diesjährige Konferenz der inlerpm'!"" ^ü schen Unioii für internationale Schiedsgerln, ,^^'i! Dr. Ernst voll P Iene r. 2.) HabsbnrgiM' ^,-l»' im achtzehnten Iahrhnndert. Von Tr. ^.^ Lai, d a u. 3.) Judith. Von Helene N i e s z^ . «gB Zisterzienserkirchen von Ebrach ui,d Liliense^ 5 i Professor Tr. Wilhelm Antoii N e n "i " " ^>) ! Chronik: Lyrik. N. Von Dr. Hermann ^ ^-e v^'' ! Kleine Milteilliilgen. - Fenilleton: Bei -"" .,se'^ ! Ebner-Eschenbach in Ronl, Von Rosalia I " ^ Von der Woche, ^!^er Zeitung Nr. 217. 1935 22. September 1905. "cr^!„ ^!'""ü""!l cinl,'s F o u <.'r w c h r - > Äjilinn ,' ^ .'^ ^- ^- M. findot in Vil-nbamn bci ei»cr fwi^.l' ^"Wuiinlnn^ bchufs Ncn^iilndung ^s itm.? ^" I"u'Nl>chr ln Virndan.n ftdtt. schuß n, l5 , ^^ ^en LalldcsfeuerwchN'crbandsauö' Ntti^,/s^'"^udnnk, cinos Erpcrt.'n ersticht, dcr die ""de^r ^.^"lwrnn^n inbotreff dl.>r Satzunl^',, und ^ttba,,^ . ^ ^'^"l wird. SeiwnZ d.'s HcN'n Mission ^'"^"^ ^obl-rlet wurde mit dieser ^^^ 'pn-r Schriftführer F. Tro 5t bctmut. —t. ^ Telegramme " " ^ ^legraphell-tzurre^undenz-iZureaus. Die Cholera. dost- ^^''/ 21. Scpwinbor. Dic „Wi^'n.'r Abcnd° bertrctl'nm c ^"^ anmute Gobitt d«- iin Nrichsvntc von H, s ^vnigrcichl,' nnd ^äudor ist derzeit frei lunge,, „; ^ ^'^ "uch choleraverdächtige Ertmn- ^^nlcht geinoldct worden. ^lott-N^"'^' Sv!pteu'ber. Der „Neichsauzcisser" ^'cl)en' St . ^^ ^^ ^' Ulittaao lvnrden iin ftren u>lt> 8 Tn'? ^ ^^ ch"leraverdächt>!^' ^rkrantnnaen nie!d,>t ^2"'^' ''^^^e von Cholera amtlich f,e-^'r ^)7^/"''"uitzal)l der Cholerafälle detmf bis-derliof^^^rantunge^, von denen 7tt Fällli tödlich ^Wowi^/ "s^ "^ Ceptemder. Wie die Blätter aus "nchti^>„V'.""'u, ist ein Fleischer unter choleravn-^"'bl'r m.f > ""^" a<.'stordeu. Er war am Taqe > «em Tchweinemartt in SoZnowke. ^ Bahnunsslück. '^Uap^n^^'^ ^^ September. (Ungarisches Tc-!"^dtt au- >'^''^"'^uzbnreau.) Der „Pester Lloyd" N" aliq^.^ ^"ttormia: Der heute friih 5 Uhr von ^ U^,"s^"^ ^«-foneuzua ist nächst der Station ""nutinfi s '"'"^ Cch^enenbruches entbleist. Der ^^"ul0nm .?/^ """let, ein Heizer und ein Ne-^» ^assaii ^'"''"' lebe>,daefährlich verleg. Von ^'c Lotom^^ "'^'" riner eine, leichtere Verletzung ^Mndia I ^'"''^ bcschädiqt nnd fünf Wa^aons ^^ Tw'/«' "'""nert. Die Verwundeten nmrden '"wrnya überführt. " russisch-japanische Friedcnsvertrag. ^>,a.)^''uaton, i>i. Tcptembcr. (Neutermel- >"'ch der ^".^'^ ^'suhcrt werden, das; der Aus- "^e>,^,.. '""tlfikationen des rnfsisch japanischen !'"d zw^ s„ ?^^'' Ul Wastliuaton stattfinden werde, ' lon vol. "^ ^'^ beiden Herrscher die Nali- 3^ der A ^"' haben luerden, Wahrjä^'inlich .''"s'dcnt". "'"^' '"' Weisen Hause erfolgen, um ö'rs itn^ "^^ "ne Ehrung .;» erN>eisen!, doch > ^lad /'^ cudqnltici besliinnit. u ^'"aph,, V"" ^ ^- Scpte.nber. (Petersburger "'lud-N^ ^'^"'.) "ln> ««.l. d. M. fand in der ^-^.^^'ue Besprechung des russischen Admi- rals Iessen nnd des japanischen Admirals Simamnra statt, nm die Aedingnngen für !X'n Waffenstillstand zilr See auszuarbeiten. Die Geschwader Iessens uud Simamuras bestanden ans ie zwei Kreuzern und zwei Torpedobooten. In der fünf Stuuden währenden Besprechung wurde die Demarkationslinie festgestellt uud die Ausschließung von Kriegst'ontrebande be^ stimmt. Stuttgart, 21. September. Dem „Merkur" zufolge find in Gültstein bei Ehrenberg infolge Ge-nusses schlechter Würste etloa 5><> Personen, darnnter einige sailer ertrankt. Bei einigen der Erkrankten treten LahnmngZerscheinungen auf. Montclconc. 21. September. In der ver° galigenen Nacht wütete hier und in Pizzo ein Stnrm, der die Bevölternng zlvang, in die Häuser zurück-zukehren. Man arbeitet unablässig an der> Erricht tung von Holzhäusern. Tokio, 21. September. In Saseho sind stark? Pnmpmaschincn ans Port Artnr angeit'ommen, die dazn verN'endet loerden sollen, die „Mikasa" wieder flott zu machen. Mau hegt die Erwnrtnng, das; das Unternehmen in drei Monaten werde durchgeführt werden können. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Trehöhe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736'0 mm. - <^Z ^-Zä 3.Z ^., , Ansicht Z^Z z Zz NZ^ z^ ""' des Himmel« Z,.z 17" ! "' 9. Ab.^ 734-4 11-9! S, schwach i Nessen ! 22.z 7 U.F^ ! 733-6 <'11 1,' windstill 5 , , i)'1 Das Ta^eömittel d?r gestiissen Temperatur 14-b, Normale 14 1 °. Verantwortlicher Ncdalteur: Anton Funtek. M^DMM^j^s^^i^^^D fü55guglisi9e. ß Den ?,7.f1edämmen Kfe^en Prodecjo20li u ßl-osc^^s-cig^tiZ! ills VesfüZuliZ im OenfsZI-Depöj s. Nrl?I.V^l<. Wle«,->^ ______________________________________________________(»17») 4 4 Viel' Feind', viel' Ehr'. Wohl seltm ist eiu Präparat üster uach^caymt worden, als der seit 4l) Jahren bewährte Vrägal) Fra uzu ra uut wei u. Dank seiucr ailsnezeichileten Qualität uud feiuec iiberrascheudcu Wirluilg hat Äräzay Frauzbraulltweiu Weltruf erlaubt uud ist es daher kein Wuuder, dah eine Mcuge ssmuzbrauutweiue auf deu Marlt kaiucu, welche zwar die Wirkuug des Vräzay Franz»-dranntwciu uicht im entfernlesteu erreichen töuueu, aber au 3iich!luudiqe an Stelle dieses verkauft wucdeu. Man achte daher beim Einkaufe im eigensten Interesse auf den Namen Vräzay Franzbranntwein, da nur dieser Vchlyeit und Wirtuua verbürat. (5l!9) 2—2 tie» ^o,/«^e, F'8 inilktl.^i!« ^l)l!.»nlN,m^: ükks llen Willen 2ur l^laM. Ll»l anhöre I'ulZonen nl>»« ui^lilwllu Nillüinillo! ^>» Ud«!-tr«8«n, <>iu 6un!> c-inc onor^ixelio lZüIiuIun^ lie» ^Villons /.um uiido-Vc>U«n /,u e7l^l>on i^l! Vor iti^ ! ni 1^. v lil« i«»»».v^ ck »«6. »l,»,»»»«^zr. Danksagnng. > Für die herzliche Teiluahme anläßlich des Hin- > scheidens ihrer unvergeßlichen lieben Mutter, liezw. W Großmutter, Schwiegermutter und Tante, Frau > MWlch PHllchcl neb. Pniel ! für das ehrende ttieleite zur letzten Ruhestätte, sv' » wie für die herrlichen ,Nra»zspeudcu sprechen hiemit > alleu Verwandten, Freunden und Äelcmnten ihren > tiefgesühllen Dank aus > die ticftraucrudcn Hintcrbliellcueu. > Laibach, am 21. September 1905. > Kurse an der Wiener Börse vom 21. September 1995. "««dem MMe« KurMane Die notierte» Kurse verstehen sich ln ülronenwährnng. Die Notierung sämtlicher Altien u»b der «Liversen Lose» versteht sich per Lttlcl. UN "e?nk°"°"i«' ..^^sl^""°'W..1U0ft.. /,"/,' 8ü«v v»oz ^F^"2,,,«^^^ 494-498-^,^^,,,,^^4.8-459.. Geld llLait Vom Etaate zur Zahlung übernommene Elsenb.-Prior. Obligationen. Elisabelhbahü SOU u. »UUU M. 4°/„ ad I!)"/«......116-70 117-7» Hlisabethbahil, 400 u, 2WX1 M. 4"/u.........118 bc> «19-zo ^rll!!z Io,es,-Ä., Em. 1«U4 (div. »l.) Silb,, 4"/u , . - . . »01 luli-Galijilche Karl Ludwig - Vah.i (div, 2t.) 2ilb. 4"/» . . . 10u-5u 1!»1'b« Vorarlberger Bahn, Gm, 1884 (blv. E<.) Silb. 4°/n . , . 100-60 im 60 'otaatsschuid der Länder der ungarischen Arm». 4"/i> >M,. Guldreitte per Nasse . ii«-»« ll»b^ dto. dto, per Ullimu , , . . ii8 8» llL l,s. 95 >»? 9:> 4°/, troat. und slavon. dett« W Uü 9?«.', Andere össentl. Anlehrn. ü°/u Donau'Meg.Milleihe 1878 . 10« 25 107'2l Äülrhen der Ztadt Gorz . . . - - - '«»lehen der Ttadl Wie» . . . i»3 65 1N4S.'i dto, dto, «Silber od. Gold) 121'ttü >2lj-«l! dtu, dto. <1«94) .... Sl»'4.-i l«l> 45 dtu. dto. ,'1»»8, , . . . 10,!-40 101 4< Vüi'oban.Vlnlehen, verlosb. 5°/« »s/5 Uw 75 4" Nralner Landes-Anlelieu Pfandbrief» »tt. Äudtr. llN«, 100 3«^ l»i-3„ Oesl.^ung. Van! «Vzjähr. »erl. 4°/„......... lW'«l> IUI'9» oto. dto, ÄOlähl. verl. 4°/„ ,01 15 >l!L 15 Epailllsse, I. »st., «OI., verl.4«/» iui »l> 10235 Gsenbahn-Priorit«ts« Gbligationen. t'feKinandö Hiurdbahn - Vüdbahn ii 3"/« verz.Iänn.-Iull 32» 85 3^2 81 dto. ^,5"/,,...... 12« i<» llz?-i< Ung-gali^, Valü!........-— — - 4°o Nnterlrainer Äahnen . , — — — .. Divers» Kos« (per 2tlii6 - »11 7' 4°/„ Dounu-Dampsich. 10» 5°,„ Donllu°N?gul.«Lose . . . 275— ^?»--- Nnverzinsllllie Lose. Budllp.-Aasilica (Loinbau) 5 fl. z,«-is, z,«-„ ttrebitlose 1»« j!...... 4?4 — 4«,^ Nl Llary-Lose 40 sl. ttM, . . ,53—1^3- Osener Lose ^<> Noten ttreuz, Oest, Ges., v, 10 fl. 54-- 5« ,, ,, u»g. ., „ 5fl. »4.75 3«-^. N»dolfL°!e 1« fl..... 6»-- «6- Nalm Lose 4l» s!...... i214>—^«3- 2«, Genuiö Lose 40 fl. . , . —.- —>- Wieuer !ldu. b.Bodenlreditanst,, E"i. 1889 io»-— 1W-- Lllibncher ^ole , —.-,! -,<- Geld Ware Aktien. Zransportunter« nehmungen. /lussill-Iepl. Eisenb, li«l» sl. . . 285?' 236? Äau- u. Vetrieb« Ges. für ftädt. Ntraßenl,, ln Wien lit. 4 . —-— —-- dto. bto. dto. III.« . .-— —-- Uöhm. Norbbahn l50 fl. . . »8'-> 75 3«6 5» ÄuMiehradcr Eis, 500 fl, ftM, »>«» ül3 > dto, bto, slit, U) 200 fl, «14.!- 1144-Do>,llll-Da»lp!schissllhrts> Gesell, OeNerr,, 5><«> fl, KVl. , . . W4' - 1<»>0 Tux «odeudachcr E. Ä, 400 « 5->S - 55» - sserdinauds-Nordb. lOOO fl.KM, b900 !>!»l!; lle»ll>.-Czernow,Iasi^° Eisenb.» Gesellschaft 2»« sl, E, , , , 5!ü<> sl. KNi. ?«3 - 778 Oesterr, Nordwesüiali» 200 sl, N 438 — 485 dto. dto, (lit. ll) 20U fl. H. 454 45,5- Prass DuxerEilend, tONfl.abgst, z^l-25 s2l ',< Staatöelsenbal,» 2 <« Südnorbd. Verb,«. 20!» sl. KM, 4t6 50 418 IraiuwcM'Oei,, NeurWr., Prio» ritatö-Allin, lO» fl, , . , 8>>— 21 - Unn-aaliz, 9 - Wiener Lulalbahnen-VIlt.Ges, . ,50 — l«o - Kanken. Änsslu-Oes«, Äanl 120 fl. . . 318 3ü 3l»'9 Vaolverein, Wiener, 200 fl. . —__ .->. Vudl,,.Äns!,, Oest,. 200 fl.S. . „»^i- n^,- Nrdt.Mnst. s, Hand. u. G. I«0fl. 68? l»n 688 !> dtu. dto, per Ultimo , . «8»- ^:»9- Kreditbank, Ällss. una., 200 sl, . »»,«-25 »09 2 Lepositeuomil, «N^., 200 fl. . 490-.. 498 ESlompte-Oel., Ndrüst., 400« 548 40 55<» 4 Oirou.Nllsienv,. Wiener 200 fl, 446-. >4»8 k,Uvotu,fb, 0eN,, «!«'fl.^<»"„V, ü90- 393 c>'elk Wüc? Ländclbanl, Oest., U00 fl. . . — -____ oe'1'rr.-lmaai »ttanl, 600 fl. . 1N45- ««»5- ^lüioiibllnt 200 fl.....f»7i t>0 l,?< 10 oerlehrsbanl. Mlg. ,40 fl. . . 367 - 5«5 — Induflli«.Unt44 — ,°'..->-— Prauer E-isen.Ind.-lljes. 200 fl. 2758- 2?U«- ZalaoTarj. Steinlohlen 100 fl. ü«9-. 5^» — „LchlWmühI", Pllpicrf. 200 sl. 29>»-- «»0-— ,,2leyrerm.", Papiers. >i.N,.G. 4«0 - 4'/0 — TrisaOer Kohlnlw.-Vesell. 70 fl. 898--- 301 — Wllffriis.-G.,Oest.inWien,lO0sl. 58! - 58«- — Wannon-Leihanst., ANg. in Pest, 4»><> li ....... <,N8-.. <,02 — Wiener Äauaesellschaft 100 sl. . ,71 — i?4 — Wienerberger Zlegel'Altten.Ves. »74- 880 — D««isen. Kurze Sichten, Amsterdam....... 195N5 198 55 Deutsche Plähe...... 1,7 ,2«,? 62 London........ 239 9»! 40 10 Pari«......... Sä 30 «5 50 Tt. Petersburg...... — - —- ss»lul»n> Dulatrn........1' »6 " <0 Ä^raulenvtücke......53'^ <,'?«.1 Dentsche Neichsbantnoten . . '''^ >.'',,. Italienische Vanlnoten . -^ "' "^ ^ "übel Noten - . , , ^ ,>4 ., ^» „ '""^ÄlHEtZEEZTZZ l jTcTMäyor I Privat,D-pst, «^f.'H«^..»., I ßai&ad&et öcitung «Kr. 217. 1936 22. 6cptem6er_l^ (3861) Št. 31.795. Razpis službe pomožne vrtnarice. Na 1. mestnem otroškera vrtcu v Ljub-ljani je popolniti mesto pomožne otroške vrt-narico •/. letno jil.ueo 720 K (sodemstodvajset krön . PraviJno opremljene prošnje je predlagati o. kr. mestnemu iolskemu svetu do 30. septembra 1.1. Magistrat dcželuogu stoluega niestu Ljubljauo dne 21. septembra 1905. (3«W) " 6/99 ^20^ Kundmachung. Im Konkurse des Martin Zajc, gewesenen Kaufmannes in St. Varthlmä, hat der Masseverwalter einen Entwurf zur Verteilung der Masse vorgelegt. Alle Konkursgläubiger, die bisher Forderungen angemeldet haben, können von dem Verteilungscntwurfe beim Kon» kmskomnlissar oder Masseverwalter Einsicht und Abschrift nehmen nnd ihre allfälligen Erinnerungen dagegen bis 30. September 1905 mündlich oder schriftlich beim Konkurs-lommissär einbringen und bei der zur Verhandlung darüber und zur Feststellung der Verteilung auf den 7. Oktober 1905, vormittags 10 Uhr, bei dem k k. Bezirksgerichte Landstraß, Zimmer Nr. IV, anberaumten Tagsatzung erscheinen. Landstraß, am 19. September 1905. W** Schöne ~Wl Wohnung an der Bleiweisstrasse Bfr. 5 (Namassahaus), im I. Stock, mit vier großen Zimmern, Straßen- und Gartenbalkon, eingerichtetem Badezimmer und sonstigem reichen Zu-gehör, ist sofort, eventuell znm Noveinbertermiii, zu vermieten. (3839) 3—3 Siililiiii; Woll bestellend aus großem Salon mit Balkon, drei Zimmern und Zugehör, geeignet namentlich für höheren Offizier, ist am Petergdaniin Nr. 67 (knapp an der elektrischen Bahn) zum Novembertenuiu zn vermieten. Anzufragen dortselbst. (3851) 3—2 bestehend aus vier Zimmern, Bade-, Dienstboten- und geräumigem Vorzimmer, mit eingeleiteter elektrischer Beleuchtung und allein Zugehör, ist SpinnergaNMe Nr. 10 Hofort oder per November zn vermieten. Näheres beim Hauseigentümer im Weinkeller daselbst. (3168) 11 Gegründet 1842. Wappen-, Schriften-und Schildermaler Brüder Eberl Laibach Mlkloilöstrasse Nr. 6 Ballh&usgasse Nr. 6. THlephon 164. (4556) 297—25B Ein heller Kopf verwendet stets Dr. Oetkers e Backpulver a 12 li. Tauilliu-Zucker iV 12 h. l Puddingpulver ä 18 h. £ Millionenfach bewährte Rezepte gratis ; von den besten Kolonialwaren- und Ürogengeschäften jeder Stadt. Vorrätig bei Anton Ntaonl und Anton Kauz. 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(1960)^- Orthopädische Heilanstalt des Dr. Ivan Oražefl Laibach. # Behandelt werden alle Rückgratsverkrümmungen sowie auch die Defor^^r anderer Glieder. Auch gesunde Kinder können zur Verhütung skoli^ ^t Verkrümmungen Heilgymnastik aiiaübeu. Die Behandlung ^ unter persönliclier Aufsieht des I>r. Oražen statt und ert£Ifj»^ Genannte nähere Auskünfte in seinen Ordinationsstunden von 9 bi» ^ ^ vormittags und von 2 bis 3 Uhr naehmittags, Wol*» Kr. 13, I. Stoek. (3625) 10^, K. k. österr. ^ Staatsbahnen. ____________& k. Staatsbahn-Direktion in Villaoh.__________. Auszug aits dem Fahrplane gültig vom I. Juni 1905. t. ?* Abfahrt von Laibach (Südbahn): Richtung nach Tarvis. Um 12 Uhr 24 Mi"- "<£& ?$. sonenzug nach Tarvis, Villach, hlagonfurt, Frun7.enafosto, Innsbruck, München, Loobon; über fjjj,r': L Aussee, Salzburg; übor Kloin-Reisling nach Steyr, Linz; übor Amstotten nach Wion. — ^nl ?jjhrä'ic'1 früh: Personenzug nach Tarvia, vom 1. Juni bis 10. September an Sonn- untl Feiertagen. — Um q-iit8l,Df|j- früh: Personenzug nach Tarvis, Pontafel, Villach, Klagenfuit, Franzenafeste, Lcoben, Wien; über => , K» Salzburg, Innsbruck; über Klein-Reilling nach Linz, Budweis, Pihion, Marienbad, Egor, Franrensw jS| r bad, Prag, Leipzig; überAmalettcn nach Wien. — Um 11 Uhr 44 Min. vorm.: Poraonenzug nach * ^ 5L tasol. Villach, Klagenfurt, Leoben, Selztal, Wien, Salzburg, Innsbruck, Bregens, Genf, Paris. ¦—.«,, i$;. «• 15 Min. nachm.: Personenzug nach Podnart-Kropp, nur an Sonn- und Feiertagen. — Um 3 u^e, K' , nachm.: Persononzug nach Tarvis, Villach, Pontafel, Klagenfurt, Franzensfeste, München, Leoben '-bic\\ -%f Reifung nach Steyr, Linz, Budweis, Pilsen, Marienbad, Eger, Franzensbad, Karlsbad, Pra£ ^ ach**' W Prug direkter Wagon I. und II. Klasse), Leipzig; über Amstetton nach Wien. — Um 10 Uhr Jya»en '¦ ejr sonenzug nach Tarvis, Villach, Franzonsfestc, Innsbruck, München. (Laibach-München direkter « ypiO»^,, II. Klaese). — Richtung nach Rudolfswort and Gottschoe. Um 7 Uhr 17 Min. srün'), l^0.^. zug nach Rudolfswert, Strascha-Töplitz, Gottschee. — Um 1 Uhr 5 Min. nachm.: Persononzug na got'8 ,uj wert, Strascha-Töplitz, Gottachoe. — Um 7 Uhr 8 Min. abends: Persononzug nach RudolfsWoN- onei> ; Ankunft in Laibach (Südbahn^- Richtung von Tarvis. Um 3 Uhr 23 Min. trüb : £ pra»1^ von Wien über Amstotten, München (München Laibach direkter Wagen I. und II. Klasse), 'nns.b™ pW^iV' feste, Salzburg, Linz, Steyr, Aussoe, Leoben, Klagenfurt, Villach. — Um 7 Uhr 12 Min. .frü{V r|eba^ ftst< von Tarvis. — Um 11 Uhr 10 Min. vorm.: Porsonenzug von Wien über Amstetten, Leipzig, A i.urg, "*y Marienbad, Prag (Prag-Linz-Laibach direkter Wagen I. und II. Klasse), Pilsen, Budweis, ^al/fürt ^ tA< Steyr, Paris, Genf, Zürich, Bregenz, Innsbruck, Zell am See, Lend-Gastoin, Leobon, Klagen' ^e"1 ut [ gor, Pontafel. — Um 4 Uhr 29 Min. nachm.: Personenzug von Wion, Looben, Selztal, Villas":' U%v i München, Innsbruck, Franzensfesto, Pontafol. — Um 8 Uhr 6 Min. abends: Personenzug von onsart. Tj^, : Prag, Franzensfeste, Karlsbad, Eger. Marienbad, Pilsen, Budweis, Linz, Looben, Villach, "la*? go«-" • )>i< 1 tafel; über Selztal von Innsbruck una Salzburg. Um 9 Uhr 5 Min. abends: Persononzug von j JUD'ijiif ' nur an Sonn- und Feiertagen. — Um 10 Uhr 4C Min. nachts: Personenzug von Tarvis, vom ^ g ^ 10. September, an Sonn- und Feiertagen. -— Richtung von Rudolfs wert und G o 11 s c h o e. nlü« .j, 44 Min. früh: Persononzug aus Rudolftiwort und Gottschee. — Um 2 Uhr 82 Min. nachm.: Per8c^a-'si'P Strascha-Töplitz, Rudolfswert, Gottschoe. — Um 8 Uhr 35 Min. abends: Porsonenzug aus Stra» .. , Rudolfswert-Gottschee. „ Min- "u«i Abfahrt vou Laibach (StaatHbahnhof): Richtung nach Stein. Um 7 Uhr »BGen)i»CP Gemischter Zug. — Um 2 Uhr 5 Min. nachm.: Gemischter Zug. — Um 7 Uhr 10 Min. abends- ^ Zug. — Um 10 Uhr 45 Min. nachts: Nur an Sonn- und Feiertagen. .,.„ frühen«. Ankunft in Laibach (Staatsbahnhof): Richtung von Stein. Um 6 Uhr 49 M"V chtor *" miachter Zug. — Um 10 Uhr 59 Min. vorm.: Gemischtor Zug. — Um si Uhr 10 Min. abends: t««"111 ^ — Um 9 Uhr 55 Min. nachts: Nur an Sonn- und Feiertagen. jg( geg*0^ Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten sind naoh mitteleuropäischer Zeit angegeben, dioselbe ^,,) jjlK^< Ortszeit von Laibach um zwei Minuten vor. 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